Zusammen assung
Die Diskussions o en de Fo schungss elle Ve siche ungs ech behandeln
zweimal p o Jah ak uelle F ages ellungen und neue e Rech sp echung
zum Thema Ve siche ungs ech . Die Ve ans al ung wende sich an
Ve siche ungsju is en, mi
Ve siche ungs ech be ass e Rech sanwäl e und
an Be iebswi e, die sich in ih e be u lichen P axis mi ech lichen
F ages ellungen beschä igen müssen.
Die E gebnisse des 6. Diskussions o ums om 25. Sep embe 2012 an de
FH Köln sind in diesem Tagungs
be ich zusammenge ass .
Abs ac
The discussion panels o he esea ch g oup “Insu ance Law” ea ac ual
opics and new legisla ion conce ning insu ance law wice pe yea . The
discussion panels ocus on insu ance law ju is s, lawye s dealing wi h
insu ance law and business economis s in e es ed in legal opics.
The esul s o he discussion panel om he 25
h Sep embe 2012 a he
Uni e si y o Applied Science in Cologne a e summa ized in hese
p oceedings.
- 1 -
Vo wo
Die Diskussions o en de Fo schungss elle Ve siche ungs ech behandeln zweimal p o
Jah ak uelle F ages ellungen und neue e Rech sp echung zum Thema Ve siche ungs-
ech . Die Ve ans al ung wende sich an Ve siche ungsju is en, mi Ve siche ungs ech
be ass e Rech sanwäl e und an Be iebswi e, die sich in ih e be u lichen P axis mi
ech lichen F ages ellungen beschä igen müssen.
Beim 6. Diskussions o um am 25. Sep embe 2012 an de FH Köln wu den dabei olgende
F ages ellungen behandel :
1.
Neues zu o e aglichen Anzeigep lich Udo Spuhl
2.
Makle wo dings und AGB – ech liche Behandlung
Daniel Kassing,
3.
Gekü z e Re ungskos ene sa z bei nich gebo ene Re ungs-
handlung – geh die analoge Anwendung on § 81 Abs. 2VVG zu
wei ?
Ka l Maie
De nach olgende Tagungsbe ich en häl eine Zusammen assung de Inhal e und E -
gebnisse diese Vo äge.
Köln, im Janua 2013 Ka l Maie , Pe e Schimikowski
- 2 -
Inhal s e zeichnis
1 NEUES ZUR VORVERTRAGLICHEN ANZEIGEPFLICHT ............................................................... 3
2 MAKLERWORDINGS UND AGB – RECHTLICHE BEHANDLUNG ............................................. 5
2.1 G
RUNDZÜGE DES
AGB-R
ECHTS
...................................................................................................... 5
2.2 B
ESCHLUSS DES
BGH
VOM
22.9.2009 ......................................................................................... 6
2.3 V
ERWENDEREIGENSCHAFT BEI
V
ERSICHERUNGSBEDINGUNGEN
...................................................... 7
2.4 AGB
VS
.
I
NDIVIDUALVEREINBARUNG
............................................................................................... 8
2.5 B
ESONDERHEITEN BEI
V
ERSICHERUNGSPROGRAMMEN
................................................................... 9
2.6 G
ESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN
..................................................................................................... 10
3 GEKÜRZTER RETTUNGSKOSTENERSATZ .................................................................................... 12
KONTAKT........................................................................................................................................................ 15
- 3 -
1 Neues zu o e aglichen Anzeigep lich
Vo ag on Udo Spuhl, Rich e am Landge ich Be lin
Im e s en Teil seines Vo ags be ass e sich He Spuhl mi F agen zum Übe gangs ech , die
du ch das zum 1.1.2008 e o mie e VVG en s anden sind. Zunächs schilde e e zwei wi-
de sp üchliche En scheidungen des LG Do mund (Ve sR 2010, 515) und des LG Köln
(Ve sR 2010, 199) zu F age, ob sich die Rech s olgen eine o e aglichen Anzeigep lich
nach al em ode nach neuem Rech bes immen, wenn die o e agliche Anzeigep lich
bei einem o 2008 geschlossenen Al e ag o dem 31.12.2008 e le z wo den is . Vo -
zugswü dig e schein die Au assung, dass es hinsich lich des Ta bes ands eine o e -
aglichen Anzeigep lich ü Al e äge daue ha beim al en Rech bleib . Dagegen is
hinsich lich de Rech s olgen und de Beg ündung zu un e scheiden: Hie g ei - unab-
hängig om Ein i des Ve siche ungs alls ü Ges al ungs ech e das neue Rech mi dem
da in o gesehenen Rech s olgen. Da o bleib es beim al en Rech . Maßgeblich is inso-
wei de Zugang de Ges al ungse klä ung. Diese Au assung be inde sich insowei au
eine Linie mi dem OLG F ank u (Ve sR 2012, 1107) das insowei eben alls on einem
"Spal ungsmodell" ausgeh . Bei eine o Gel ung des neuen VVG e wi klich en Ve le -
zung o e agliche Anzeigep lich en is de Ta bes and de Anzeigep lich e le zung
nach dem bei Abschluss des Ve ags gel enden Rech zu beu eilen, dagegen ich en sich
die Rech s olgen (e wa ü einen Rück i ) nach neuem Rech , wenn de Ve siche ungs all
nach 2008 einge e en is .
Bezüglich de om Ve siche e zu beach enden F is en is da on auszugehen, dass die ün
bzw. zehn Jah es is en nach § 21 Abs. 3 VVG gemäß A . 3 EGVVG ab dem 1.1.2008 und
nich schon mi dem Ve agsschluss zu lau en beginnen. Es handel sich um die F is en ü
den "Ve lus eines Rech s".
Wäh end § 16 VVG al e Fassung eine spon ane Anzeigeobliegenhei o sah, die bis zum
Ve agsschluss gal und dahe in einen nachmelde Obliegenhei münden konn e, is die
dies nach dem Ta bes and des neuge ass en § 19 Abs. 1 VVG ande s. Die Anzeigeoblie-
genhei en s eh nu noch bei F agen des Ve siche e s, das Risiko de Fehleinschä zung, ob
ein Ums and Ge ah e heblich is , soll nich meh beim VN liegen. Da übe hinaus müssen
die F agen Tex o m (§ 126 b BGB) ges ell wo den, dieses Fo me o de nis soll de Rech s-
siche hei dienen.
Dabei ging Spuhl zunächs au das P oblem ein, ob es sich beim Makle e ieb um in Tex -
o m ges ell e F agen des Ve siche e s handel . Die P oblems ellung a au in einem om
OLG Hamm (Ve sR 2011, 469) en schiedenen Fall, in dem ein Makle in einem on ihm
selbs e s ell en F agenka alog die Exis enz on Be ieben in de Nachba scha e nein
ha e.
Das OLG Hamm be on , dass nach § 19 Abs. 1 Sa z VVG es Vo ausse zung ü das Rück i s-
ech des Ve siche e s is , dass e nach einem ge ah e heblichen Ums and in Tex o m ge-
ag ha , eine spon ane Anzeigeobliegenhei bes eh dagegen nich meh . Da kein F a-
- 4 -
genka alog des Ve siche e s e wende wo den is , scheide ein Rück i inso e n on
o nhe ein aus.
In einem om LG Do mund (Z S 2012, 388) en schiedenen Fall ha e sich ein Ve siche-
ungs e mi le als "Ih unabhängige Finanzop imie e “ bezeichne . Das LG Do mund
ging da on aus, dass sich in diesem Fall jeden alls nach außen um einen Makle handel .
Die in einem Fo mula des Makle s ges ell en Gesundhei s agen sind dami g undsä zlich
keine F agen des Ve siche e s. E was ande es wü de nu dann gel en, wenn de Ve siche-
e s sich die F agen zu Eigen gemach ha , dies wa o liegend alle dings nich de Fall ge-
wesen.
Ein e hebliches P oblem des neuen Rech s is die F age, ob ein Ve s oß gegen T eu und
Glauben dann o lieg , wenn de Ve siche ungsnehme isiko ele an e Ums ände e -
schweig - alle dings ohne nach diesen ge ag wo den zu sein. In einem om OLG Düs-
seldo (Ve sR 2010, 633) en schiedenen Fall ha e de VN eine Rech sschu z e siche ung
abgeschlossen ohne mi zu eilen, dass e ü seinen Sohn demnächs e liche Zulassungs-
klagen gegen Uni e si ä en ans engen wü de. Das OLG Düsseldo ging da on aus, dass
dem gel end gemach en Ansp uch au Gewäh ung on Deckungsschu z nich de G und-
sa z on T eu und Glauben en gegens ünde, gemäß § 19 VVG un e lieg de VN eine An-
zeigep lich ü ihm bekann e Ge ah ums ände nu dann, wenn de Ve siche e in hie nach
in Tex o m ge ag ha . Schon angesich s diese gese zlichen Vo gabe is ü eine O enba-
ungsp lich des VN un e dem Gesich spunk on T eu und Glauben kein Raum. Spuhl
wies e gänzend da au hin, dass es de Ve siche e in de Hand habe, sich o e aglich
du ch konk e e F agen gegenübe eine spä e en VN sowie e wa du ch die Daue de Wa -
ezei on eine als unsachgemäß emp undenen Inansp uchnahme zu schü zen. Ande s
alle dings ha e de BGH in einem Fall geu eil (Ve sR 2011, 1549) indem es um die F age
eine nach Ein i des Ve siche ungs alles bes ehenden O enba ungsp lich ging. De
BGH e a die Au assung, dass in seh es ik i zu handhabenden Ausnahme ällen den
VN eine spon ane O enba ungsobliegenhei e en kann. Dies sei jeden alls bei auße ge-
wöhnlichen und besonde s wesen lichen In o ma ionen, die das Au klä ungsin e esse des
Ve siche e s undamen al be üh en, de Fall.
Am Schluss des Vo ags wu de die F age behandel , ob de Rück i des Ve siche e s we-
gen Nich angabe on Schwange scha skomplika ionen einen Ve s oß gegen das AGG
da s ellen kann. Nachdem die Pa eien sich in e s e Ins anz au eine Fo se zung des Ve -
ags geeinig ha en, begeh e die VN o dem OLG Hamm (Ve sR 2011, 514) noch
Schme zensgeld wegen diese , ih e Ansich nach unzulässigen F age. Das Ge ich ging
da on aus, dass de Ve siche e , als e die Nich angabe de Schwange scha skomplika io-
nen zum Anlass ü einen Rück i genommen habe, einen Ve s oß gegen das Benach eili-
gungs e bo nach § 19 Abs. 1 AGG begangen ha . Dies insbesonde e deswegen, weil die
Kos en on Schwange scha en und Mu e schu z ü die P ämien und Leis ungen nach §
20 Abs. 2 Sa z 2 AGG une heblich sein müssen. Demen sp echend gewäh e das Ge ich
ein Schme zensgeld in Höhe on 2.000 €.
- 5 -
2 Makle wo dings und AGB – ech liche Behandlung
Vo ag on D . Daniel Kassing, Rech sanwal , Noe LLP, Bü o Düsseldo
De Bei ag zu Makle wo dings und AGB um ass e die olgenden Themenbe eiche:
– G undzüge des AGB-Rech s
– Beschluss des BGH om 22.07.2009
– Ve wende eigenscha bei Ve siche ungsbedingungen
– AGB s. Indi idual e einba ung
– Besonde hei en bei Ve siche ungsp og ammen
– Ges al ungsmöglichkei en
2.1
G undzüge des AGB-Rech s
Ve wende beg i
Ve wende Allgemeine Geschä sbedingungen (=AVB) is de jenige, au dessen Ve anlas-
sung die Einbeziehung o o mulie e Bedingungen in den Ve ag zu ückgeh .
Rele an insbesonde e ü :
– Übe aschende Klauseln („mi denen de Ve agspa ne des Ve wende s nich zu
echnen b auch “, § 305c Abs. 1 BGB)
– Meh deu ige Klauseln („Zwei el bei de Auslegung gehen zu Las en des Ve wen-
de s“, § 305c Abs. 2 BGB)
– Inhal skon olle („unangemessene Benach eiligung des Ve agspa ne s des Ve -
wende s“, § 307 BGB)
Unangemessene Benach eiligung
– Den Ve agspa ne unangemessen benach eiligende Klauseln we den nich Ve -
agsbes and eil und die Lücke wi d du ch die dann wiede au lebende gese zliche
Vo sch i geschlossen.
– Fehl eine gese zliche Vo sch i , bleib es bei de Lücke ( ele an insbes. ü Oblie-
genhei en im Ve siche ungs e ag, gl. jüngs BGH, U . . 12.10.2011 – IV ZR
199/10, NJW 2012, 217).
- 6 -
Auslegung und Inhal skon olle
– G undsa z: Auslegung o Inhal skon olle
– 1. Sch i : Kunden eindlichs e Auslegung. Wenn danach unangemessen, dann un-
wi ksam. Wenn danach nich unangemessen, dann
– 2. Sch i : Kunden eundlichs e Auslegung im Sinne on § 305c BGB
– Beach e: Höhe e An o de ungen an die Ve s ändnismöglichkei en das Ve ags-
pa ne s und in de Folge an die Unangemessenhei im un e nehme ischen Ve -
keh .
Halbzwingende Vo sch i en
Halbzwingende Vo sch i en des VVG beach en, insbesonde e
– AT: §§ 3 Abs. 1 bis 4, § 5 Abs. 1 bis 3, §§ 6 bis 9 und § 11 Abs. 2 bis 4, §§ 14 Abs. 2
Sa z 1, § 15 ( gl. 18 VVG), §§ 19 bis 28 Abs. 4 und § 31 Abs. 1 Sa z 2 ( gl. § 32 VVG),
– Ve siche ungs e mi le : §§ 60 bis 66 ( gl. § 67 VVG)
– SchadensV: §§ 74, 78 Abs. 3, §§ 80, 82 bis 84 Abs. 1 Sa z 1 und § 86 ( gl. § 87 VVG)
– Ha p lich V: §§ 104, 105, 106, 108 Abs. 2 ( gl. § 112 VVG)
Beach e: Halbzwingende Vo sch i en bilden einen eigenen Kon ollmaßs ab unabhängig
om AGB-Rech
Ausn: G oß isiken i.S. . § 210 VVG
2.2
Beschluss des BGH om 22.9.2009
BGH, Beschl. . 22.07.2009 – IV ZR 74/08, NJW-RR 2010, 39:
„Die Beklag e [sic. de VR] is nich Ve wende de hie e einba en HPDO 2002.
Eine Übe p ü-
ung diese Bedingungen anhand de §§ 305 . BGB scheide mi hin aus
. […]
Die HPDO 2002 sind uns ei ig on de du ch die VN beau ag en Ve siche ungsmakle in H
en wo en und au de en Be eiben hin in den Ve siche ungs e ag einbezogen wo den. Un-
s ei ig is wei e , dass die Beklag e
ande s ges al e e eigene Bedingungen
ü die D&O-
Ve siche ung ü die Ve siche ungs e äge e wende , die nich un e Ve mi lung de Ve si-
che ungsmakle in H abgeschlossen we den. […]“
Konsequenzen und F agen aus de En scheidung:
– De VR is nich Ve wende solche AVB, die om Ve siche ungsmakle en wo en
und au dessen Be eiben hin in den Ve siche ungs e ag einbezogen wo den sind
- 7 -
– Is de BGH so zu e s ehen, dass eine Übe p ü ung anhand de §§ 305 . BGB
g undsä zlich ode nu zu Las en des VR ausscheide ?
– We is Ve wende de o genann en „Makle bedingungen“?
– Sind „Makle bedingungen“ imme AVB/AGB?
2.3
Ve wende eigenscha bei Ve siche ungsbedingungen
Me kmal des S ellens als en scheidendes K i e ium:
– Klausel e wende is nich , we die Klausel en wi , sonde n we sie s ell ( gl. §
305 Abs. 1 Sa z 1 BGB)
– Eine Klausel is ges ell , wenn eine Ve agspa ei die Einbeziehung eine o o -
mulie en Bedingung e lang und dami einen einsei igen Einbeziehungs o -
schlag un e b ei e (s ändige Rsp ., gl. nu BGH, U . . 17.02.2010 – VIII ZR 67/09,
NJW 2010, 1131)
F agen:
– Ve lang de VN die Einbeziehung de Makle bedingungen?
– Handel de Makle nich imme ü den VN?
– Wie sind Makle konzep e/Rahmen e einba ungen zu beu eilen?
– Kann de VR nich imme Ein luss au die Bedingungen nehmen, sodass kein einsei-
ige Einbeziehungs o schlag des Makle s o lieg , sonde n Indi idual e einba un-
gen?
Meh ache Ve wendungsabsich als wei e es K i e ium:
– § 305 Abs. 1 Sa z 1 BGB e o de , dass die Bedingungen ü eine Vielzahl on Ve -
ägen o o mulie sein müssen. Aus eichend is , dass ih e meh ache Ve wen-
dung beabsich ig und bezweck is .
F agen:
– Beabsich ig de VN die meh ache Ve wendung?
– Wi d dem VN die meh ache Ve wendungsabsich des Makle s zuge echne ?
BGH: Das Me kmal de Vielzahl de Ve wendung o o mulie e Ve agsbedingungen
knüp nich an die S ellung als Ve agspa ei an (U . . 16.11.1990 – V ZR 217/89, NJW
1991, 843)
- 14 -
Gebo enhei ode des Ausweichmanö e de VN anzunehmen is mi de Folge, dass gel-
end gemach e Au wendungse sa z Ansp uch wede zu e sagen noch zu kü zen is .
F eilich is die om OLG Koblenz o genommene Auslegung de Klausel, in welche de
Ve siche e au den Einwand g obe Fah lässigkei e zich e , bedenklich is . Schließlich
handel es sich ge ade nich um eine Si ua ion, in welche de VN den Ve siche ungs all
he beige üh ha , ielmeh ha e diesen abgewende - wenngleich in eine nich gebo e-
ne A und Weise.
Die Au assungen de Obe landesge ich e Koblenz und Saa b ücken üh en zu be iedi-
genden E gebnissen, auch wenn diese mi dem Wo lau des Gese zes nu schwe in Ein-
klang zu b ingen sind. Wie sich aus dem Mo i en e gib , ha de Gese zgebe das hie in
Rede s ehende P oblem wohl übe sehen. Au de ande en Sei e läss sich du chaus a gu-
men ie en, dass das e o mie e VVG on seinem G undgedanken he eine Abkeh om
alles ode nich s P inzip bewuss he beige üh ha , so dass man dieses du chgängig und
so auch im Rahmen des § 83 Abs. 1VVG zu Anwendung b ingen könn e. Hinzu komm ,
dass auch die Neu assung on § 90 VVG und die hie mi ausd ücklich in das VVG ans o -
mie e Vo e s eckungs heo ie da ü sp echen, dass de Gese zgebe le z lich doch die
Rech ss ellung des VN e besse n woll e.
Dahe wi d in Zukun du chaus da on auszugehen sein, dass die Rech sp echung in den
Fällen, in denen de VN o einem kleinen Tie ausweich und dami eine nich gebo ene
Re ungshandlung o nimm , den Re ungskos ene sa z nich e sagen, sonde n nu kü -
zen wi d.