Aufbau eines Minimalmetadatensatzes für die Konservierung-Restaurierung
Abstract
Diese Präsentation wurde im Rahmen des Slots der LIDO AG auf der Herbsttagung 2025 der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes gehalten. Sie gibt einen kurzen Überblick über den Prozess zur Entwicklung eines LIDO-Anwendungsprofils für den Bereich der Konservierung-Restaurierung in NFDI4Objects. Feedback und Beteiligung sind herzlich willkommen!
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Aufbau eines Minimalmetadatensatzes für die KonservierungRestaurierung Kristina Fischer Lasse Mempel-Länger Leibniz-Zentrum für Archäologie/ NFDI4Objects 8 lido-schema.org Förderkennzeichen: 501836407 NFDI4Objects ist Teil der
Welche Daten entstehen in der Konservierung-Restaurierung Zustandserfassung Erhaltungsmaßnahmen
Restaurierungsdaten als Input für vielfältige Forschungsperspektiven Provenienz & Kunstgeschichte Verborgene Signaturen, Stempel, Aufkleber, Maltechnik und Werkstattpraxis geben Rückschlüsse auf Zuschreibung, Datierung und die Objektbiographie Naturwissenschaftliche Analysen Neu eingebrachte Materialien müssen bekannt sein, um spätere Analysen korrekt zu interpretieren und Verfälschungen auszuschließen. Konservierungswissenschaft Vergleichbarkeit von Zusammenhängen zwischen Schadensbildern und erfolgreich durchgeführten Behandlungen fördern neue Methodiken und fundierte Entscheidungsfindung Sammlungsmanagement Erkannte Klimasensibilität und Schadensursachen ermöglichen präventive Maßnahmen. Neu eingebrachte Materialien haben eigene Anforderungen an Lagerung, Transport und Ausstellungsbedingungen.
Heterogene Dokumentation erschwert Austausch und Verständnis
•Dezember 2024 Gründung einer Arbeitsgruppe (“TWG”) innerhalb von NFDI4Objects oVergleich bestehender Dokumentationstraditionen oFormulierung eines Entwurfs für einen Dokumentationsstandard oEinbindung der Community zur Weiterentwicklung und Einigung als gemeinsamen “community-driven” Standard Aufgabe: Entwicklung eines Dokumentationsstandards TEMPORARY WORKING GROUP (TWG)
Analyse bestehender Dokumentationsinhalte dokumentieren das/die Objektmaterial(ien) Auswahl der Ergebnisse zu bisherigen Dokumentationsinhalten in der restauratorischen Praxis aus einer Community-Umfrage im Rahmen von NFDI4Objects mit 240 Teilnehmenden (Fischer, 2025. https://doi.org/10.5281/zenodo.17047278) erfassen durchgeführten Behandlungsmethoden beschreiben den allgemeinen Objektzustand mit spezifischen Schadensphänomenen nennen verwendete Restaurierungsmaterialien und Werkzeuge *Die Prozentzahlen berechnen sich auf 183 Teilnehmenden, die bei dieser Umfrage mindestens eine Antwort angaben. 95,6% 93,4% 92,3% 92,9%
Formulierung eines inhaltlichen Dokumentationsstandards W e l c h e I n h a l t e w o l l e n w i r d o k u m e n t i e r e n ? W I E s o l l e n d i e I n f o r m a t i o n e n e r f a s s t w e r d e n ? •W i e d e r h o l b a r k e i t ? •F e l d w e r t ? •k o n t r o l l i e r t e s Vo k a b u l a r ? •Ve r p f l i c h t u n g s g r a d ? ENTWURFSPHASE COMMUNITY PRÄSENTATION FEEDBACKRUNDEN REVISION COMMUNITY UMFRAGE
https: //conservationdata .githu b.i o /docu/#/ Formulierung eines inhaltlichen Dokumentationsstandards Ausschnitt aus der Mockup-Page und dem zugehörigen Metadaten-Thesaurus als Beta-Entwurf des Standards
BEHANDLUNGSKONZEPT konservatorische Zielsetzung Durchgeführte Maßnahme Zuständige Restaurierungseinrichtung Beginn der Maßnahme Ende der Maßnahme Eingriff Verwendetes Material L ei b n iz - Zen t ru m für Archäologie F589 G5 - Infilt rati onsklebun g Paraloid B 7 2 Rekonstrukti on Stab i lisierung Aceto n Konzentration 5 % Standardisierte Erfassung der Restaurierungsdokumentation Beispielhafte Umsetzung des KuR-MDS als Eingabemaske einer lokalen Datenbank