Tüfner Poscht 1995
Abstract
Offizielles Publikationsorgan der Gemeinde Teufen, Appenzell Ausserrhoden Erste Ausgabe der Tüfner Poscht
Full text
OOOV^S.OP AZB 9053 Teufen Die neue Teufner Dorfzeitung • Nr. 0 • Dezember 1995 Ein Forum für alle Teufnerinnen und Teufner Kantonsbibliothek Herr Dr. Johannes Schläpfer 9043 Trogen Inhalt Kolumne Der Gemeindehauptmann hat das Wort 2 Gemeinde Neues Gemeindereglement 2 In eigener Sache Namen-Wettbewerb 5 Redaktion stellt sich vor 5 Ludothek Spiele für jedes Alter 6 Schule Ganzheitliche Schülerbeurteilung 7 Jugend Zwei Jahre «Jugendtreff» 9 Historisches ß^c^' 25 Jahre ohne «Santis» 10 Der Historiker Peter Wegelin beschäftigt sich mit der früheren Teufner Lokalzeitung Säntis. Das 1969 eingestellte Volksblatt wurde unter anderem im Haus Stadelmann (Bild) gedruckt. Evangelische Kirchgemeinde Umfrage zur Pfarrwahl 13 Tüüfner Chöpf Yvonne Kunz 15 Rezept des Monats Lammrückenfilet an Madeirasauce 15 Gastgewerbe Wirtschaftsnachrichten 17 Dorfleben Notizen aus dem Dorf 19 Veranstaltungen Kalender 20 25 Jahre nach dem Ableben der Lokal zeitung -Säntisweht wieder ein fri scher Wind durch den Teufner «Blät terwald-: Heute erscheint die erste Ausgabe des neuen Gemeindeblattes von Teufen. Das Magazin wird monat lich (Ausnahmen: Doppelnummern Dezember/Januar und Juli/August) gratis an alle Haushaltungen der Gemeinde verteilt. Die «Dorfzeitung- - ein träfer Name soll durch die Lese rinnen und Leser gegeben werden - möchte ein Forum sein für die ver schiedenen politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Strömungen in unserer Gemeinde. Ziel des Blattes ist eine vertiefte Abdeckung der Informationsbedürf nisse in der Gemeinde Teufen. Die neue Dorfzeitung will frei gewählte Themen aufgreifen, die von breitem lokalem Interesse sind. Damit sollen Diskus sionen angeregt und ein gewisses Ver bundenheitsgefühl zwischen den ver schiedenen Bevölkerungsgruppen er reicht werden. Alle Teufnerinnen und Teufner - politische Behörden, Schule, Musikschule, Kirche, Vereine, soziale und kulturelle Institutionen, Jugend und Senioren sowie Gewerbe und Wirtschaft - finden in diesem neuen Medium ein Sprachrohr. Die Idee für ein gemeindeeigenes Informationsorgan ist nicht neu. Vor einem halben Jahr nahm ein ehrgeizi ges Projekt erstmals konkrete Formen an, als sich die «Kommission für kulturelle Belange» des Gemeinderates intensiv mit der Lancierung einer neuen Dorfzeitung auseinandergesetzt hat. Eine Arbeitsgruppe legte dem Gemeinderat ein Konzept sowie ein entsprechendes Budget vor. Nach vor liegenden Zahlen sind die Initianten während des ersten Erscheinungs jahres auf die Unterstützung der Gemeinde angewiesen. Längerfristig wird die finanzielle Unabhängigkeit angestrebt; entsprechende Einnahmen sollen durch Inserate gedeckt werden. Der Gemeinderat Teufen unterstützt und fördert ein gemeindeinternes Informationsblatt. Er hat einem ent sprechenden Gesuch der Arbeitsgruppe zugestimmt und einen Nachtragskredit von 30 ’ 000 Franken gesprochen. Über die weitere Zukunft der Dorfzeitung befindet die Budgetverhandlung der Teufner Kirchhöri im März 1996. Es ist vorgesehen, im Budget 1996 einen Betrag von 42 ’ 000 Franken im Sinne einer Defizitgarantie aufzunehmen. Die neunköpfige Redaktionskom mission freut sich, der geschätzten Leserschaft heute die erste Nummer «Der neuen Teufner Dorfzeitung» prä sentieren zu dürfen. Reportagen und Nachrichten aus der Mittelländer Metropole wollen einen Einblick in das vielfältige Dorfleben vermitteln. Die ganze Bevölkerung, Vereine, Schule und Kirche sowie Gewerbe und Wirtschaft in Teufen sind eingeladen, ihre Informationsbedürfnisse in die kommenden Ausgaben einfliessen zu lassen. Eine erste Mitgestaltungsmög lichkeit bietet sich bei der Suche nach einem aussagekräftigen, originellen Namen. Den kreativsten Teufnerinnen und Teufnern winken attraktive Preise im grossen Namen-Wettbewerb in dieser Ausgabe (vergleiche Seite 5). Gabi Lutz
Gemeinde Rainer Isler amtet seit 1986 als Gemeindehaupt mann von Teufen, nachdem er bereits von 1976 bis 1983 als Gemeinderat tätig war. Im kommenden Frühling tritt Rainer Isler sowohl als Gemeindehaupt mann wie auch als Teufner Kantons rat zurück. Foto: GL Der Gemeindehauptmann hat das Wort Liebe Leserinnen und Leser Als ich mit der konkreten Absicht, ein Teufner Gemeindeblatt regelmässig herauszugeben, erstmals konfrontiert wurde, war ich vorerst einmal sehr skeptisch. Das Wissen um die grosse Arbeit, die hinter der gutgemeinten Idee wartet, liess Zweifel aufkommen, ob der Elan anhalte, wenn die Sache nach der Euphorie der ersten Stunden zur regelmässigen Knochenarbeit wird; wenn der Reiz des Neuen verblasst und die Autoren nicht mehr anstehen, aber trotzdem der Anspruch auf ein qualitativ hochstehendes und aktuelles Mitteilungsblatt weiter besteht und erfüllt werden sollte. Als ich dann aber feststellte, dass sich hinter der Idee ein Team formierte, das die praktischen Anforderungen an eine Zeitungsmannschaft erfüllte und mit grosser Begeisterung an diese Arbeit ging, habe ich mich zusammen mit dem Gemeinderat von dieser Aufbruchstimmung anstecken lassen und mich voll hinter das Projekt gestellt. Karl Jaspers, der grosse Philosoph, hat in einem seiner Aufsätze geschrieben: «Die Idee der Demokratie verlangt die Fühlung der Staatsmänner mit dem Volke. Ohne das ist Demokratie nur parteiliche Vorbereitung und als Manipulation der Abstimmungen da.» Den Puls des Volkes besser zu fühlen - das sollte eine wesentliche Auswirkung des Gemeindeblattes sein. Das setzt aber voraus, dass die Impulse von beiden Seiten kommen: Behörden informieren - die Leser reagieren. Ein solcher Austausch ist wichtig, denn ohne Information und ohne lebendige Diskussion ist die Demokratie auf die Dauer nicht lebensfähig und räumt langsam aber sicher irgend einer Form der Diktatur das politische Feld. Wenn es uns gelingt, die konstruktive Diskussion über Fragen des öffentlichen Interesses mit dem neuen Teufner Gemeindeblatt zu fördern, dann haben wir etwas sehr Gutes und Wichtiges getan. In diesem Sinne begleiten meine besten Wünsche dieses Experiment. Dr. Rainer Isler, Gemeindehauptmann Teufen erhält ein neues Gemeindereglement Bürgergemeinde, Kirchhöri, Gemeinderat und Ausländerstimmrecht. Teufen dürfte die erste Ausserrhoder Gemeinde sein, die ihr Gemeinde reglement der neuen Kantonsverfassung anpassen wird. Nach Ablauf der Volksdiskussion Ende November haben die Stimmberechtigten von Teufen voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 1996 über die Total revision des Gemeindereglementes abzustimmen. Die Schwerpunkte der Erneuerung sind folgende Fragen: Aufhebung der Bürgergemeinde ? Beibehaltung der Kirchhöri ? Reduktion der Anzahl Gemeinderäte und Erweiterung des Gemeindehauptmannamtes zum Vollamt ? Einführung des Ausländerstimmrechts ? e GÄBI LUTZ ____________________________ Weitere wichtige Inhalte der Totalre vision des Gemeindereglementes sind Finanzkompetenzen/aktive Bodenpoli tik, Wahlverfahren (Majorz/ Proporz), Volksrechte (Referenden und Initia tive), Petitionsrecht sowie die Frage der Mitgliedschaft in gemeinderätlichen Kommissionen. Wird die Bürgergemeinde abgeschafft ? An einer ausserordentlichen Kirchhöri am Sonntag, 11. Februar 1996, in der Grubenmannkirche befinden die Teufnerinnen und Teufner über die neuen Entschädigungen für Gemeinderäte und Gemeindehauptmann. Im An schluss an die Kirchhöri findet die Bürgergemeindeversammlung statt. Es könnte die letzte sein: Die insgesamt 413 stimmberechtigten Bürger und Bürgerinnen sind eingeladen, über die Auflösung bzw. Weiterführung ihrer In stitution abzustimmen. Dieselbe Frage stellt sich für die Kirchhöri: Ist eine solche Volksver sammlung noch zeitgemäss und reprä sentativ, wenn - wie 1995 - von ins gesamt 3765 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern lediglich deren 141 von ihrem Recht auf Meinungsäusserung Gebrauch machen? Der Gemeinderat empfiehlt trotzdem, an dieser Form festhalten. Er gedenkt darüberhinaus, die Kirchhöri aufzuwerten, indem er der Versammlung künftig auch Sach geschäfte vorlegen will. Soll die Anzahl der Gemeinderätin nen und Gemeinderäte von 15 auf 13 oder elf reduziert werden ? Braucht es für die Aufgaben des Gemeindehaupt manns ein Vollamt? Der Gemeinderat ist der Überzeugung, dass Teufen (be völkerungsmässig) nicht gross genug ist, um einen vollamtlichen Gemeinde hauptmann anstellen (und bezahlen) zu müssen. Bei einem Halbamt wären hin gegen 15 Ratsmitglieder nicht «überrissen». Vieles deutet an einem Festhal ten an der bisherigen Praxis hin: Teufen dürfte auch in nächster Zukunft den grössten Gemeinderat von Appenzell Ausserrhoden stellen - und einen Gemeindehauptmann im Halbamt. Ein weiteres - brisantes - Geschäft ist die Einführung des Ausländer stimmrechts. Die Vorlage ist im Ge meinderat umstritten; er hat sich mit 8:6 Stimmen dagegen ausgesprochen. Entscheiden wird das Volk. Diese vier Schwerpunkte des neuen Gemeindereglements sind während der letzten Wochen in der Tagespresse ausführlich behandelt worden. Das «Teufner Gemeindeblatt» wird sich in den nächsten Ausgaben vertieft mit den einzelnen Geschäften auseinander setzen. Für ’ s erste wollen wir einen kurzen Überblick über die weiteren Punkte der geplanten Totalrevision des Gemeindereglements vermitteln. Neben den bereits skizzierten Vorla gen entscheidet die Stimmbürgerschaft u.a. über folgende wichtige Fragen: 2 Die neue Teufner Dorfzeitung
Finanzkompetenzen/ Reglement aktive Bodenpolitik: Mit dem Reglement über aktive Bo denpolitik wurden dem Gemeinderat mit Bezug auf bestimmte Liegenschaf ten des Finanzvermögens erhöhte Kompetenzen eingeräumt. Die Neuord nung der generellen Finanzkompeten zen des Gemeinderates stützen sich im wesentlichen auf dieses Reglement ab. Es handelt sich dabei vornehmlich um eine Teuerungsanpassung seit der letz ten Revision von 1983Wablverfabren ( Majorz/Proporz) : Die Frage des Majorzbzw. Proporz systems ist durch den Gemeinderat ausgiebig diskutiert worden. Nach Auskunft von Gemeindehauptmann Rainer Isler ist die Behörde zum Schluss gekommen, dass die Grösse der Gemeinde eine Änderung in Richtung Proporz nicht rechtfertigt. Zudem er scheine das Proporzverfahren reichlich kompliziert. Volksrechte: Die Anzahl Unterschriften für eine Initiative soll von bisher 60 auf neu 150, jene für Referenden von 40 auf 100 Stimmen erhöht werden. Damit will der Gemeinderat der Tatsache Rechnung tragen, dass durch die Ein führung des Frauenstimmrechts einer seits und die Herabsetzung des Stimm rechts auf 18 Jahre andererseits die Zahl der Stimmberechtigten massiv angestiegen ist. Mitgliedschaft in Kommissionen: Nach Artikel 28 des Gemeindereg lements waren bisher lediglich stimm berechtigte Gemeindeeinwohner in gemeinderätliche Kommissionen wähl bar. Ein neu formulierter Art. 31 sieht nun vor, dass in Ausnahmefällen - «wo es die erforderliche Fachkompetenz eines Mitgliedes erfordert» - auch an dere (auswärtige) Personen wählbar sind. Über das Stimmrecht solcher Personen entscheidet der Gemeinderat im Einzelfall. Warum ein neues Cemeindereglement ? Warum muss das Gemeindereglement nach der letzten Teilrevision von 1983 nun totalrevidiert werden ? Gemeinde hauptmann Rainer Isler gibt folgende Gründe an: Teilweise handle es sich um eine Anpassung an veränderte Verhält nisse, zum Beispiel bei den Volksrech ten und Finanzen. Andererseits würden verschiedene Bestimmungen über die neue Kantonsverfassung ins Gemeinde reglement fliessen: Ausländerstimm recht, Petitionsrecht usw. Schliesslich werde dank der Änderung der Wähl barkeit von Kommissionsmitgliedern oder neuer Bestimmungen über Publi kationen der Gemeinderatsverhand lungen «eine weitere Öffnung» voll zogen. (Vergleiche Kasten «Aujbrucbstimmung») Glückwünsche des Gemeinderates Der Gemeinderat von Teufen wünscht den Einwohnerinnen und Einwohnern eine spannende Lektüre des ersten «Gemeinde blattes». Gleichzeitig entbietet er allen Teufnerinnen und Teufnern frohe Weihnachtstage und ein glück liches Neues Jahr 1996. Braucht es im Ratssaal des Gemeindehauses Teufen bald weniger Stühle? Foto: pd Aufbruchstimmung Ist eine Totalrevision des Gemeindereglementes zum jetzigen Zeitpunkt nötig? Gemeindehaupt mann Rainer Isler gibt dem «Teufner Gemeindeblatt» Auskunft. Ausschlaggebend für die Totalrevision sei die neue Kantonsverfassung, die der Souverän an der diesjährigen Landsgemeinde angenommen habe. «Die Kantonsverfassung mit einer gewissen Auf bruchstimmung hat auch Auswirkungen auf die Gemeinden», hält Rainer Isler fest. Dies bot der Behörde Gelegenheit, wesentliche Institutionen der Gemeinde neu zu überprüfen. Nicht ohne Weitsicht hat der Teufner Gemeinderat bereits vor der Landsgemeinde, am 21. Februar 1995, auf Antrag der Planungskommission beschlossen, die Totalrevision an die Hand zu nehmen. Er setzte eine Spezialkommission ein, die sich wie folgt zusammensetzte: vier Vertreter des Gemeinderates (Rainer Isler als Präsident, Stephan Nänni, Manfred Eugster und Fredi Schläpfer), zwei Mitglieder der RPK (Georges Winkelmann und Christian Schäppi) sowie sechs engagierte Interessenvertreter und Privatpersonen: Ulla Wyser (ForumFrau), Ulrich Schoch (Pro Tüüfe), Gret Zellweger (Gewerbeverein), Leo Zgraggen, Hanspeter Nef und Emil Niethammer. Am 26. April 1995 bildete die Ad-hoc-Kommission an der ersten Sitzung vier Arbeitsgruppen, die sich mit den Themen Volksrechte, Finanzkompetenzen, Behördenorganisation und Gemeinde organisation auseinandersetzten. Nachdem diese Arbeitsgruppen wesentliche Vorarbeit geleistet hatten, konnte während der Sommerferien ein Rohentwurf im Plenum eingebracht werden. Anläss lich zweier Sondersitzungen des Gemeinderates im September wurde das Reglement in 1. Lesung beraten, verabschiedet und der Volksdiskussion unterstellt. Diese ist am 30. November abgelaufen. Wie geht es weiter? Gleichzeitig mit der Volksdiskussion fand die Vorprüfung durch die Ausserrhoder Kantonskanzlei in Herisau statt. Der Gemeinderat Teufen wird voraussichtlich an einer aus serordentlichen Sitzung anfangs Januar 1996 die 2. Lesung durchführen. Die Volksabstimmung dürfte in der ersten Jahreshälfte 1996 stattfinden. Teufen wäre dann die erste Ausserrhoder Gemeinde, die nach Genehmigung der neuen Kantons verfassung über ein totalrevidiertes Cemeindereglement verfügt. PS. Der Gemeinderat wird in einem ausführlichen Edikt auf die einzelnen Themen eingehen. Die neue Teufner Dorfzeitung 3
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In eigener Sache Wie heisst das neue Gemeindeblatt ? Leserinnen und Leser finden einen träfen, originellen Namen. Das «Kind » ist geboren. Es ist gesund auf die vorweihnächtliche Teufner Welt gekommen, wiegt stolze 20 Seiten und misst 230x320 mm. Nun braucht der kräftige Sprössling «nur » noch einen Namen. Wie «taufen » wir das neue Gemeindeblatt ? Leserinnen und Leser sind eingeladen, im Rahmen eines Wettbewerbs einen treffenden, originellen Namen herauszufinden. Einsendeschluss ist der 15. Dezember 1995. GABI LUTZ ____________________________ Nicht wenige Einwohnerinnen und Ein wohner trauern dem alten -Säntis-, der letzten Lokalzeitung von Teufen, nach. Leider kann dieser Titel für das neue Gemeindeblatt nicht wiederverwendet werden, weil beim Kauf des «Säntisim Jahre 1969 die Rechte an den Herisauer Verlag Schläpfer & Co. AG («Appenzeller Zeitung-) übergegangen sind. Möglich sind aber Wortkombinationen, die den Namen «Säntisin sich tragen. Doch wir wollen dem Einfallsreichtum der Teufnerinnen und Teufner nicht vorgreifen. Sie bestimmen den Namen des neuen Gemeindeblattes. Originelle, träfe, ein gängige und möglichst kurze Namens vorschläge mit Bezug zur Gemeinde dürften die besten Chancen haben, von der Jury ausgewählt zu werden. Aktivieren Sie Ihre Hirnzellen und lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf! Es lohnt sich. Schicken Sie noch heute Ihren Titelvorschlag auf einer Post karte an «Die neue Teufner Dorfzei tung-, Gemeindekanzlei, 9053 Teufen. Attraktive Preise Den kreativsten Leserinnen und Lesern des noch namen losen Gemeindeblattes winken attraktive Preise: 7. Preis: Ein Nachtessen im Hotel Linde im Wert von 300 Franken, von Familie Lanker. 2. Preis: Eine Kaffeemaschine im Wert von 250 Franken, von Elektro Nef. 3. Preis: Ein Reisegutschein im Wert von 200 Franken, von Helbling-Reisen, Teufen. 4. Preis: Eine Geschenkkarton Wein im Wert von 170 Franken, von Yvonne's Weinkabinett. 5. Preis: Ein Reisegutschein im Wert von 120 Franken, von Helbling-Reisen, Teufen. 6. + 7. Preis: Je ein Kerzenständer im Wert von 85 Franken, vom «Schweizer Heimatwerk», Martin Stüssi, Teufen. 8.-10. Preis: Je ein Blumenstrauss nach Wahl im Wert von 50 Franken, von Sylvia ’ s Decohouse. Neunköpfige Redaktion Nach monatelangen Diskussionen und Vorbereitungsarbeiten freut sich die neunköpfige Redaktionskommission, eine neue und attraktive «Tüüfner» Dorfzeitung für alle Einwohnerinnen und Einwohner zu realisieren. Die Redaktion setzt sich aus folgen den Teufnerinnen und Teufnern zu sammen: Gabi Lutz freier Journalist/Autor (Chefredaktor) ; Peter Renn Typograf (Gestaltung & Produktion); Gaby Bucber, Präsidentin der Kulturkommission; Erika Preisig-Studach, Leiterin Gemeindebibliothek; Rosmarie Nüescb-Gautschi, Denkmalpflegerin/ Leiterin Grubenmann-Sammlung; Brigitte Tobler-Brander Lehrerin; Georges Winkelmann Stationsbeamter/VV Teufen; Andreas Heller Redaktor «NZZ-Folio-; Wilfried Scbnetzler Leiter Musikschule Mittelland. Redaktionelle Beiträge sowie Leser innenund Leserbriefe können ab sofort eingesandt werden an «Die neue Teufner Dorfzeitung», Postfach 152, 9053 Teufen. Inserat-Aufträge sind bitte an Erika Preisig, Engelgasse 215, 9053 Teufen, zu richten. Redaktionsund Inserateschluss ist jeweils zwei Wochen vor Erscheinen am 15. des Monats. Die nächste Aus gabe erscheint anfangs Februar. Für Heimweh-Teufnerinnen und Teufner bietet das Gemeindeblatt als Weihnachtsaktion ein Geschenkabon nement an: die ersten drei Ausgaben sind gratis, die übrigen Nummern für 1996 kosten 30 Franken. (Bestellungen bitte an Kunz Druck AG, 9053 Teufen.) Die Redaktionsmit glieder (von links): Peter Renn, Erika Preisig-Studach, Rosmarie NüeschGautschi, Andreas Heller, Gaby Bucher, Wilfried Schnetzler, Gabi Lutz, Brigitte Tobler-Brander und Georges Winkel mann. Foto: Max Reinhard Die neue Teufner Dorfzeitung 5
Ludothek Spiele für Kinder und Erwachsene Im Zivilschutzkeller unter der Post wird eine Ludothek eröffnet. Zahlreiche Spiel freudige fanden sich zum ersten Spielabend in der neuen Ludothek. Foto: GL Dank der Initiative von acht Müttern sowie der finanziellen Unterstützung durch die Pro Juventute und privater Gönner wird im Januar 1996 in Teufen die erste Ludothek im Appenzeller Mittelland eröffnet. Kinder und Erwachsene können in einem Zivilschutzraum unter der Post Teufen jeden Mittwoch (14 bis 17 Uhr) und Freitag (17 bis 19 Uhr) Spiele und Spielsachen gegen eine kleine Gebühr ausleihen. nen hoffen, die Ludothek nach der Startphase selbsttragend führen zu können. Bereits am diesjährigen -Tüüfner Früeligsmäärtliwurde die Idee einer Ludothek erstmals der Öffent lichkeit vorgestellt. Die aufwendige Raumsuche wurde schliesslich durch das Entgegenkommen der Gemeinde Teufen belohnt, die einen Raum im Zivilschutzkeller unter der Post Teufen zur Verfügung stellte. In der Folge waren die «Spielfrauen» intensiv mit dem Einkauf und Regi strieren von altbekannten wie auch neuen Spielen beschäftigt. An einem Spielabend am 22. November bot sich allen Interessierten und Neugierigen Gelegenheit, sich in die Welt des Spielens vertiefen zu können. Am 13. Januar 1996 ist Tag der offenen Türe. Die Woche darauf öffnet die Teufner Ludothek ihre Tore und lädt Kinder und Erwachsene ein, lu stige und anspruchsvolle Spiele sowie Spielzeug jeder Art für die Zeit eines Monats auszuleihen. Der Mitglieder beitrag pro Jahr und Familie beträgt 20 Franken; für jedes Spiel(zeug) wird eine bescheidene Gebühr erhoben. Kontaktadressen für finanzielle und spielerische Unterstützung: Ursula Kengelbacher, Ebni 1, Teufen, und Erika Sommer, Büelstrasse 13, Niedereufen. I/L/M hs K ?/f^/v UK / MZ ____________________________ Der beherzten Initiative einiger Mütter ist es zu verdanken, dass sich spiel freudige Kinder und Erwachsene nicht mehr nach St. Gallen oder Appenzell orientieren müssen, wenn sie das An gebot einer Spielzeug-Ausleihe bean spruchen möchten. Nach langwierigen Vorarbeiten wird die Idee einer eigenen Ludothek für Teufen Wirklichkeit. Ab Januar 1996 stehen in der von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten Spiele und Spielzeug für alle Altersstu fen zum Ausleih bereit. Als finanzielle Starthilfe stellte die Pro Juventute einen namhaften Beitrag zur Verfü gung. Verschiedene Gönner in der Ge meinde unterstützten das Projekt mit zusätzlichen Geldspenden. Mit zahlrei chen Stunden lustvoller Freitzeitarbeit ist es den acht «Ludothek-Frauen» zusammen mit engagierten Teufner Handwerkern gelungen, Licht und Farbe in den grauen Raum unter der Post hineinzubringen. Die InitiantinSinn und Zweck einer Ludothek In einer Ludothek können sich Kinder und Erwachsene Spiele und Spielsachen gegen eine bescheidene Gebühr ausleihen. Jung und alt wird damit die Gelegenheit geboten, mit gutem - und oft auch teurem - Spielzeug spielen zu können. Spielen ist für die gesunde Entwicklung des Kindes unerlässlich. Mädchen und Buben können durch die Auswahl von geeignetem Spielzeug gefördert und in ihren Fähigkeiten weiterentwickelt werden. Die Ludothek bietet die Möglichkeit, ein Spiel vor dem Kauf auszuprobieren und auf dessen Wert zu prüfen. Ein Spielzeug-Verleih fördert das Spiel als Freizeitgestaltung und bietet eine sinnvolle Alternative zum Fernsehen. Die erste Ludothek wurde bereits 1934 in Los Angeles gegründet. Seither gibt es weltweit in rund 40 Ländern die verschiedensten Arten von Spielzeug-Ver leihs. In der Schweiz existieren bislang rund 300 Ludotheken - in unserer Region sind jene von St. Gallen und Appenzell bekannt. Während der Projektierungsphase für eine erste Ludothek im Appenzeller Mittelland hat die Pro Juventute verschiedene Möglichkeiten geprüft, einen Spielzeug-Verleih in Gais, Bühler oder Teufen anzubieten. Es zeigte sich immer deutlicher, dass es günstiger wäre, in jedem Dorf eine eigene, orts ansässige Ludothek einzurichten. Warum? Erfahrungen zeigen, dass die Ludotheken in der Nachbarschaft meistens nur von Kindern in Begleitung ihrer Eltern besucht werden. Kinder, deren Mütter oder Väter keine Zeit haben oder die Fahrt in ein Nachbardorf als zu aufwendig betrachten, kommen so kaum in den Genuss des Angebots eines Spielzeug-Verleihs. Oft sind es aber gerade diese Kinder, die einer gezielten Freizeitbeschäftigung bedürfen - und die auch leidenschaftlich gerne spielen würden. 6 Die neue Teufner Dorfzertung
Schule Ganzheitliche Schülerbeurteilung Lernbericht statt Noten: Schüler und Lehrkräfte äussern sich. Die Landesschulkommission von Appenzell Ausserrhoden hat auf das Schuljahr 1995/96 für alle ersten, anschlies send 1996/97 für alle zweiten Klassen der Primarschule eine veränderte Form der Schülerbeurteilung beschlossen: Im Zentrum steht das einzelne Kind in seiner schulischen und persönlichen Entwicklung. Lässt es Kritik am eigenen Verhalten zu ? Nimmt es Gegebenheiten und Ver änderungen in der Umgebung wahr? Stellt es kritische Fragen? Entwickelt es Eigeninitiative bei gegebenem Frei raum? Annina, 2. Klasse: «Wozu man ein Zeugnis braucht, weiss ich nicht genau. Darin steht, was bei mir schon richtig ist und was ich noch verbessern kann. Auch haben wir noch nie eine Prüfung gehabt. Herr Kappeler sieht ja, wenn ich arbeite, ob ich etwas kann oder nicht. Ich kann gut malen • BRIGITTE TOBLER-BRANDER ___________ Lesen 5-6, Sprache mündlich 5, Spra che schriftlich 5, Schreiben 4-5, Rech nen 6, Zeichnen 4, Singen 5, Turnen 5-6, Betragen gut, Ordnung sehr gut - erinnern Sie sich noch an Ihr Zeugnis? Was bedeuteten diese Zahlen für Sie? Was bedeuten sie Ihnen heute? Vorne im Zeugnis stand die Erkärung: 6 be deutet sehr gut, 5 gut, 4 genügend, 3 ungenügend, 2 schwach und 1 sehr schwach. Doch was heisst für ein Kind: Lesen gut bis sehr gut, Sprache gut usw. ? Bei dieser Form der Beurteilung misst die Lehrperson die schulischen Leistungen eines Kindes mit einer Note. Die Noten resultieren aus Prüfungen, sind häufig mit Angst, Druck und Nöten verbunden. Wie notwendig sind sie? Lehrpersonen und Kinder vom Dorf schulhaus geben Auskunft. Noten - Kenne ich nicht ! Noten? - -Kenne ich nicht!», sagen be reits heute viele Schülerinnen und Schüler der Unterstufe in Teufen; denn bereits vor der offiziellen Einführung wählten Lehrerinnen und Lehrer an dere Formen zur Beurteilung des Lern prozesses, ersetzten die Notenzeugnisse durch Gespräche und Lernberichte. “ Eltern reagieren verschieden auf die neue Beurteilungsform, grössten teils positiv, manchmal begeistert. Es gibt aber auch die Skeptiker, welche sich fragen, wie diese Qualifikation zu den Anforderungen der Gesellschaft und der Wirtschaft passt. Ich persön lich denke, dass ein Lernbericht bes sere Rückschlüsse auf eine Entwicklung zulässt als Noten», fasst Lehrer René Kappeler seine Erfahrungen zusam men. Jeanette Krieg und Carmen Baumgartner unterrichten zurzeit eine erste Klasse und wurden in einem Fort bildungskurs auf die neue Aufgabe vorIndividueller Lernbericht Die veränderte, ganzheitliche Schü lerbeurteilung setzt sich aus den Elementen Beurteilungsgespräch, Lernbericht und Schulbestätigung zusammen. Mindestens einmal pro Schuljahr treffen sich Kind, Eltern und Lehrperson zu einem gemein samen Gespräch. Spätestens vier Wochen nach dem Gespräch er halten die Eltern in einer Karton mappe einen Lernbericht, welcher neben der Beurteilung der Lehr person auch eine Selbstbeurteilung des Kindes sowie gemeinsam ver einbarte Massnahmen enthält. Im Lernbericht festgehalten werden der individuelle Leistungsstand und und Lernfortschritte in den ein zelnen Fachbereichen, Arbeitsund Lernverhalten und Sozialverhalten. Wenn die Eltern es wünschen, können sie ergänzende Kommen tare dazu machen. Am Ende des Schuljahres wird mit einer Schul bestätigung der Schulbesuch und die formelle Information schriftlich festgehalten. bereitet. Sie haben -Werkzeuge» zur Be obachtung und Beurteilung der Schüle rinnen und Schüler erhalten. Verschiedenste Fragen helfen der Lehrperson bei der gezielten Beobach tung und Beurteilung der Kinder: Kann das Kind Begebenheiten in der richti gen Reihenfolge erzählen? Kann es Sätze lesen und deren Sinn erfassen? Kann es Rechnungen im Zahlenraum 1 bis 20 mit Zehnerübergang lösen? Kann es Geräusche wahrnehmen und genau unterscheiden ? Baut es Kontakt zu anderen Kindern auf? Respektiert es die Ansprüche und die Eigenständig keit der anderen ? Ist es bereit, in der Klasse Verantwortung zu übernehmen ? und schön schreiben, aber muss noch lernen, miteinander zu sein und weni ger zu befehlen. Das haben wir am Elterngespräch mit Marni besprochen, und ich kann es jetzt schon viel besser», freut sich Annina. Patricia, 2. Klasse: «Ein Zeugnis? Mein Bruder hat eines und Marni und Papi glaub ich auch. Da stehen Zahlen drin, 6, 5 und so. Wann wir ein Zeugnis bekommen, weiss ich nicht. Dafür sind meine Eltern in die Schule gekommen, wir haben zusam men mit Herrn Kappeler meine Sachen angeschaut und geredet. Ich habe viel zugehört und fast nichts gesagt», erin nert sich Patricia. Mario, 2. Klasse: -Im Zeugnis steht, wie gut man in der Schule ist. Es ist ein Ordner mit ver schiedenen Sachen, das weiss ich von der Schwester. Noten hat es auch drin, 5 bedeutet ein bisschen gut und ein bisschen schlecht. Marni und Papi müs sen unterschreiben. Ich glaube, man braucht ein Zeugnis, wenn man einen Beruf lernen will. Wir haben noch kei nen Ordner, und wenn wir ein Ge spräch mit den Eltern haben, brauchen wir keine Noten, stimmt ’ s?» meint Mario. Die Zweitklässler Patricia, Mario und Annina nehmen Stellung. Foto: GL Die neue Teufner Dorfzeitung 7
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Jugend Zwei Jahre Vor zwei Jahren wurde der Jugendtreff eröffnet. SQuar JUGENDTREFF TEUFEN Gut eingelebt im Obergeschoss der Turnhalle Dorf: aufgestellte Jugend treff-Leitung. Foto: GL Im Herbst 1991 machte die Gruppe «pro tüüfe» eine Umfrage über die Bedürfnisse der Jugendlichen in Teufen. Dabei stellte sich heraus, dass drei Viertel aller Befragten sich einen Treffpunkt wünschten. So bildeten einige Jugendliche eine Gruppe, die sich für einenjugendtreff ein setzte. Es kam zu diversen Diskussionen und Leserbriefen. MICHÈLE ERNST ____________________ Im Frühling 1992 ersuchte die Jugend gruppe mit 136 Unterschriften von Schülerinnen und Schülern um Unter stützung des Gemeinderates. Im Mai 1992 wurde erstmals ein Filmnach mittag in der Hechtremise organisiert. Nach intensiven Vorbereitungen wurde der -Trägerverein Jugendtreff Teufen» mit 60 Mitgliedern gegründet. Er ver tritt die Interessen des Jugendtreffs nach aussen und ist Vermittler zwi schen der Jugendtreffleitung (JTL) und der Öffentlichkeit und den Behörden. Während der JTL weiterhin einen Raum fehlte, organisierte sie eine Disco in der Klötzlihalle Landhaus und einen »Brötliobig» auf der Frölichsegg. Im August 1992 schlug der Gemeinderat das Obergeschoss Turnhalle Dorf als idealen Jugendtreff-Raum vor. Es kam zu einer Orientierungsversammlung wobei die Anwohner kontaktiert wur den. Als alles geklärt war, bewilligte der Gemeinderat einen Kredit von 100 ’ 000 Franken für den Raumumbau. Die Jugendlichen waren voller Vor freude und Ideen. Als ein Referendum gegen den Kredit ergriffen wurde, waren alle ziemlich enttäuscht. Doch die Hoffnung wurde nicht aufgegeben: Die Jugendlichen organisierten ein Konzert in der Hechtremise mit drei regionalen Bands und bauten Schnee skulpturen im Dorf. Am 2. Mai 1993 war es endlich soweit; die Abstimmung über den Kredit wurde von der Ge meinde angenommen. Nun stand uns nichts mehr im Wege. Innerhalb von drei Monaten wurde das Obergeschoss der Turnhalle Dorf durch Handwerker und Jugendliche umge baut und eingerichtet. Am 27. Novem ber 1993 war es endlich soweit: Der Jugendtreff Teufen konnte eröffnet werden ! Grundstrategie, Absichten, Ideen... «Unser Ziel ist es, den Jugendlichen einen Treffpunkt in der Umgebung zu bieten«, erklärt «Jugendtreff»- Leitungsmitglied Annette Niederer. Die Räumlichkeiten können je nach Interesse genutzt werden. «Wir stellen den Benützern verschiedene Unterhaltungsmöglich keiten wie Billard, Tschüttelikästen, diverse Spiele und Lektüren zur Verfügung, die alle-äusser Billard - gratis sind». Der Jugendtreff soll ein Ort sein, der nicht zum Konsum verpflichtet - trotzdem können Getränke und Snacks bezogen werden. Idee der «Jugendtreff»-Leitung ist es, dass die Besu cher die vorhandenen Angebote mit eigenen Anre gungen erweitern. «Doch leider schätzen die Jugendli chen unsere Bemühungen, einen Raum mit ange nehmer und ungezwungener Stimmung zu ermögli chen, zu wenig, weil sie dieses Angebot als selbstver ständlich betrachten», bedauert Annette Niederer. Nächste Veranstaltung des «Jugendtreff»: House-Party am 16. Dezember mit den DJ's Alexi Alexis und Partner. Die neue Teufner Dorfzeitung 9
OPEL O Dorfgarage J. Künzli Gewerbezone Wies 26 9042 Speicher Telefon 071 94 42 28 Telefax 071 94 44 55 OPEL-VERTRETUNG App. Mittelland steht bei Ihrem OPEL-Händler zur Probefahrt bereit ! Einmaliges Angebot bis Ende Januar 1996 Schenken Sie Freunden, Verwandten oder Heimwehteufnem eine Woche Ferien. 50 % Jubiläums-Rabatt Feiern Sie Ihre Festtage bei uns, und lassen Sie das Jahr gemütlich ausklingen. Silvester-Gala-Menu. Reservieren Sie Ihren Platz frühzeitig. Wir erwarten Sie gerne im Restaurant oder im Cheminée-Stübli. Markus Strässle und Lina Domenig Weihnachtsund Neujahrs-Feiertage durchgehend geöffnet. Lustmühle, Telefon 071/33 10 67 Familie Bosshard-Graf Gremmstrasse 14 CH-9053 Teufen AR 8 071/33 12 24 Unser gemütliches Säli mit 50 Plätzen reservieren wir Ihnen gerne für Vereinsund Familienanlässe. M. u. A. Gmünder-Dörig Dorfplatz 2, 9053 Teufen Telefon 071/33 13 60 Donnerstags und Freitag bis 17.00 Uhr geschlossen
Castgewerbe «Blume» in neuer Blüte Ein kreatives Team betreut das Restaurant beim Bahnhof. Die in Teufen aufge wachsene Marion Schmidgall und ihr Partner Cornel Mäder, freuen sich, die Gäste in der «Blume» verwöhnen zu dürfen. Foto: GL ■ GÄBI LUTZ Die «Blume» in Teufen ist wieder offen: Mitte November haben Marion Schmidgall und Cornel Mäder die Lei tung des traditionsreichen Restaurants «zur Blume» übernommen. Die in Teu fen aufgewachsene, gelernte Hauswirt schaftliche Betriebsleiterin und der bekannte Berufskoch haben zuvor das Restaurant Franziskaner in der St. Galler Innenstadt geführt. Nun freuen sie sich, ihre Gäste in Teufen verwöhnen zu dürfen. «Es soll ein Restaurant für alle werden», erklärte das neue Pächterpaar anlässlich der Eröffnung. Einheimische und Pensionäre seien ebenso willkom men wie Ausflügler und Wanderer. Die kleinen, intimen Räume eignen sich überdies vortrefflich für persön liche Familienund Freundestreffen. Marion Schmidgall und Cornel Mäder offerieren täglich - äusser Montag und Dienstag (geschlossen) - saisonal und regional wohldurch dachte Menus (auch mittags), die von Schweizer und ausländischen Flaschen weinen begleitet werden. Von der Portion Appenzeller Käse bis zum anspruchsvollen 5-Gang-Gourmet-Menu bietet die FrischprodukteKüche eine breite Palette kulinarischer Köstlichkeiten an. Monatlich wird je ein ausgesuchter Rotund Weisswein im Offenausschank präsentiert. Das Gasthaus «zur Blume» bleibt somit auch 280 Jahre nach deren erstmaligen urkundlichen Erwähnung Anno 1715 ein gediegener Rahmen für gemütliche, gepflegte Gastlichkeit. Neues Team im «Schützengarten» «Zu Gast bei Freunden» ist das Motto des neuen Pächter-Ehepaars. • GÄBI LUTZ ____________________________ Frischer Wind auch im «Schützengar ten»: Nach zweiwöchigen Renovations arbeiten ist die beliebte Teufner Gast stätte Mitte November durch Irene und Christian Guler-Pelican neu eröffnet worden. Das aus dem Bündnerland stam mende Ehepaar löst Helen und Alfred Krüsi ab, die den «Schützengarten» während gut sieben Jahren erfolgreich geführt haben. Frau Guler hat bereits während fünf Jahren ein kleines Restaurant im Jura geführt, bevor sie die neue Aufgabe in Teufen übernom men hat; ihr Mann geht einer anderen beruflichen Tätigkeit nach, wird aber im Hintergrund auch für das Wohl der Gäste besorgt sein. «Zu Gast bei Freunden» ist das Motto des neuen Pächter-Ehepaars. «Unsere Gäste sollen unsere Kollegen und Freunde sein», wünscht sich Christian Guler. Der «Appenzeller Stil» im «Schützengarten» soll beibehälten werIrene und Christian Guler-Pelican sind seit Mitte November für das Wohl der Gäste im «Schützengarten» besorgt. Foto: GL den. Dies äussert sich nicht zuletzt in der Speiseund Getränkekarte. Neben Gästen aus allen Schichten seien vor allem die Vereine willkom men. Für Vereinsund Familienanlässe steht der 80 Plätze fassende Saal im Obergeschoss zur Verfügung. Im Restaurant und im angegliederten Speisesäli können je 25 Gäste betreut werden. «Hirschen» im flAärz wieder offen Seit dem Hinschied von «Hildy» Sonderegger im August dieses Jahres ist der «Hirschen» in Teufen leider geschlossen. Wie wir kurz vor Redaktions schluss in Erfahrung bringen konnten, wird das gemütliche Gasthaus voraussichtlich anfangs März 1996 mit einem neuen Pächterpaar wiedereröffnet. Wir bleiben dran. Die neue Teufner Dorfzeitung 17
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Dorfleben Politik Vier Kantonsräte treten zurück Nach dem Rücktritt von Rainer Isler als Gemeindehauptmann und Kantonsrat hat auch Paul Gründer seinen Rücktritt aus dem kantonalen Parlament angekün digt. Zwei weitere Rücktritte dürf ten demnächst offiziell bekannt gegeben werden: Auch Kantons rätin Rosmarie Nüesch-Gautschi und Kantonsrat Dr. Peter Wegelin verzichten auf eine weitere Amts periode. Wir werden auf die Ver dienste der scheidenden Kantons räte zurückkommen. GL Niederlassungen Elf neue Einwohnerinnen und Einwohner Im Oktober haben sich folgende Neuzuzüger in Teufen angemeldet: Monika Bruderer, Bleichiweg 6 (Zuzug von Trogen) ; Andreas Flück, Haag 1547 (Bühler) ; Thomas Gafner, Rütiberg 843 (Bern) ; Barbara Gardedien-Scblatter, Bündtstrasse (Neuhausen) ; Rudolf Gschwend, Battenhusstrasse 13 (St.Gallen); Remo und Silvia KräutlerSchindel, Sammelbühl 2447 (Chur); Rudolf Laich, Bilchen (Brasilien) ; Thomas Mettler, Blattenstrasse (Gossau); Ralf und Eva Scbindel-Sedelberger, Hauptstrasse 77 (St. Gallen). Prüfungserfolg Hauswart Kurt Bleiker mit eidg. Fachausweis Mitte Oktober hat der für das Ge meindehaus und das Schulhaus Dorf zuständige Hauswart Kurt Bleiker die zweijährige, berufs begleitende Ausbildung als ■ Haus wart mit eidgenössischem Fachausweis» erfolgreich abgeschlos sen. Wir gratulieren zum Ab schluss der Schule und zum neu erworbenen Biga-Ausweis. Gk Kultur Konzert der Bach-Kantorei Seit 10 Jahren ist die Bach-Kan torei im kulturellen Teufner Leben ein fester Bestandteil. Im April 1985 begann sie ihre Proben mit dem Ziel, im Dezember des dama ligen Bach-Jahrs einen Beitrag zum Gedenkjahr und dem internationa len Jahr der Musik zu leisten. Der Erfolg war überwältigend. Soviele Besucher wie beim Konzert mit den ersten drei Teilen des Weih nachtsoratoriums am 8. Dezember 1985 hat die Grubenmannkirche in Teufen nicht oft gesehen. Seither sind die Konzerte der Bach-Kantorei zu einer festen Tra dition geworden. Dass dabei dem Schaffen Johann Sebastian Bachs ein gewisses Schwergewicht zu kommt, lässt schon der Name der Kantorei wissen, doch haben die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Wilfried Schnetzler auch Werke anderer Kompo nisten aus ganz verschiedenen Epochen aufgeführt. Das Jubiläumskonzert am 6. und 7. Januar 1996 ist jedoch ganz dem Namenspatron Bach gewidmet. Es stellt sein wichtiges Kantatenwerk in den Mittelpunkt. Zusammen mit vier namhaften Vokalsolisten und dem Ensemble ad Fonte, gestaltet der Chor ein Programm, dessen Idee bei Bach selbst entlehnt wurde: «Soli Deo Gloria--, mit den drei Buchstaben SD G hat der Mei ster seine Handschriften beschlos sen. Für die Bach-Kantorei ein Motto, das nicht nur im Jubiläums konzert mit dem Titel «Ehre sei dir, Gott, gesungengelten soll (Vorverkaufsiebe Lnserat) . pd Marktplatz Alle Leserinnen und Leser sind eingela den, die preiswerte Rubrik -Marktplatzzu benutzen. Wenn Sie etwas zu verkaufen oder zu verschenken haben oder etwas Bestimmtes suchen, schicken Sie Ihre Klein anzeige an Erika Preisig, Engel gasse 215, 9053 Teufen. Die Inserate kosten 10 Franken bis zu vier Zeilen, 20 Franken bis sieben Zeilen. (Nötli bitte beilegen.) Gratis abzugeben Schülerpult mit Stühlen. Riemensberger, Telefon 33 39 32. Freizeit Einladung zum 15. Winter-Volksmarsch Am Wochenende vom 20./2 1. Januar 1996 wird der 15. Winter-Volks marsch in Teufen durchgeführt. Start und Ziel sind im Lindensaal. Dort ist auch eine Festwirtschaft eingerichtet; eine reichhaltige Tombola lädt ein, das Glück zu versuchen. Selbstverständlich dürfen auch NichtWanderer einkehren. Die Strecke führt über 10 km Distanz durch Teufens herrliches Wandergebiet. Die grossen Teilnehmerzahlen, die in Teufen jeweils erreicht werden, zeigen, dass die Volksmärsche nach wie vor zahlreiche Leute ansprechen. Jeder Teilnehmer erhält jeweils eine Auszeichnung und kann sich seine Teilnahme in einem Leistungsheft bestätigen lassen. Die Wandergruppe Teufen zählt heute 43 aktive Mitglieder. Sie wird präsidiert von Nino Oertle, Schulhaus Hörli. SM Sport FC Teufen: A-Junioren Gruppensieger Mit ihrem 8:1 -Sieg im letzten Spiel gegen Eschlikon machten die A-Junioren des FC Teufen mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung alles klar für den Gruppensieg und somit für den Aufstieg in die 1. Stärke klasse. Die Bund CaJunioren verpassten trotz Siegen im letzten Spiel den Aufstieg und überwintern beide auf dem 3. Tabellenrang. Die CbJunioren werden in der Rückrunde versuchen, die rote Laterne an eine andere Mannschaft abzugeben. Den Da-Junioren ist ebenfalls der Grup pensieg gelungen, und voraussichtlich werden auch ihnen in der Früh lingsrunde stärkere Gegner entgegentreten. BR Die A-Junioren wurden durch die Firma Suttero AG neu eingekleidet. Foto: pd Zu verkaufen Feiner Bergkäse aus dem Safiental, per Kilo 18 Franken. Wunderle, Telefon 33 22 62. Feiner Schweizer Bienenhonig, per Kilo 18 Franken. Sturzenegger, Telefon 33 28 04. Kolben-Espressomaschine in gutem Zustand: Fr. 20.-; Dart Board: Fr. 60.-. Widmer, Telefon 33 25 26. Gesucht Baby-Lammfell-Schlupfsack. Widmer, Telefon 33 25 26. Die neue Teufner Dorfzeitung 19
Dezember 1995 Wer Was Wo Sa 09. 13.30 Uhr Pfadi Teufen Waldweihnacht Pfadiheim 20.00 Uhr Ostschweizer Blasorchester Adventskonzert evang. Kirche So 10. 10.45 Uhr evang. Kirchgemeinde Kirchgemeindeversammlung evang. Kirche Mi 13. 13.30 Uhr Frauenund Müttergemeinschaft Adventshütedienst Pfarreizentrum Stofel 13. 15.00 Uhr evang. Kirchgemeinde Gottesdienst Altersheim Lindenhügel Do 14. 14.00 Uhr Frauenverein Chlausnachmittag Zwinglisaal Fr 15. 12.00 Uhr evang. Kirchgemeinde Kontakt-Zmittag Begegnungsstätte Niederteufen 15. 19.30 Uhr evang. Kirchgemeinde Momente der Stille evang. Kirche (Chor) So 17. ATV Korbball-Schlussrunde Sporthalle Landhaus 17. 17.00 Uhr evang. Kirchgemeinde Sonntagsschul-Weih nacht evang. Kirche Di 19. 20.00 Uhr Blaukreuzverein Adventsfeier Zwinglisaal Mi 20. 15.00 Uhr evang. Kirchgemeinde Gottesdienst Altersheim Alpstein Do 21. 14.00 Uhr Frauenverein Spielnachmittag für Senioren Altersheim Lindenhügel Fr 22. 17.00 Uhr Cevi Waldweihnacht So 24. 23.00 Uhr evang. Kirchgemeinde Christnachtfeier evang. Kirche So 31. 19.30 Uhr evang. Kirchgemeinde Sylvester-Feier unter evang. Kirche Mitwirkung des Männerchors Teufen-Dorf Januar 1996 Wer Was Wo Mo 01. 17.00 Uhr evang. Kirchgemeinde Musik. Vesper zum neuen Jahr evang. Kirche anschliessend Apero Sa 06. 20.00 Uhr Bach-Kantorei Jubiläumskonzert 10 Jahre evang. Kirche Sa/So 06./07. RSG RSG-Säntis-Cup Sporthalle Landhaus So 07. 10.00 Uhr TVT Saisonrückblick Sporthalle Landhaus Di 09. 09.00 Uhr Frauenverein Oekumenischer Frauezmorge Zwinglisaal 14.00 Uhr Frauenverein Spielnachmittag für Senioren Zwinglisaal Mi 10. 20.00 Uhr Kolpingfamilie Neujahrsbegrüssung beim Bahnhof Sa 13. 10-16 Uhr Ludothek Tag der offenen Tür unter der Post Teufen 13. 20.00 Uhr Männerchor Teufen Abendunterhaltung Lindensaal Sa 20. 06-14 Uhr Wandergruppe Volksmarsch Lindensaal So 21. 06-14 Uhr Wandergruppe Volksmarsch Lindensaal Di 23. 14.00 Uhr Frauenverein Spielnachmittag für Senioren Zwinglisaal 23. 14.00 Uhr evang. Kirchgemeinde Seniorentreff Lindensaal I Abfuhr-Termine Gemeindebauamt Teufen | Mi 6. Dezember 1995 Metallabfuhr Sa 16. Dezember 1995 Altpapierund Kartonsammlung FC Teufen 25. und 26. Dezember. 1995 Keine Kehrichtabfuhr Do 28. Dezember 1995 Ersatz-Kehrichtabfuhr für die ganze Gemeinde Mi 17. Januar 1996 Grünabfuhr für Christbäume usw. Impressum Herausgeberin Redaktion Konzept, Gestaltung & Satz Inserate-Annahme Kulturkommission Gabi Lutz, Chefredaktor (GL) Peter Renn, Typografie, Teufen Erika Preisig, Engelgasse 215, Teufen der Gemeinde Teufen Gaby Bucher (GB) Andreas Heller (AH) Bildherstellung, Belichtung Redaktionsund Inserateschluss Redaktionsanschrift Rosmarie Nüesch (RN) Lithoscan, Urs Mauretter, Teufen 10. Januar 1996 Die neue Teufner Dorfzeitung Postfach 152 Wilfried Schnetzler (WS) Brigitte Tobler-Brander (BT) Druck, Ausrüstung Erscheinung der nächsten Ausgabe 9053 Teufen Georges Winkelmann (GW) Kunz Druck & Co. AG, Teufen 1. Februar 1996 20 Die neue Teufner Dorfzeitung