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Tüfner Poscht 1996

Teufen, Kulturkommission

Abstract

Offizielles Publikationsorgan der Gemeinde Teufen, Appenzell Ausserrhoden

Full text

AZB 9053 Teufen Kantonsbibliothek Herr Dr. Johannes Schläpfer 9043 Trogen luniiER POSCHT Die neue Teufner Dorfzeitung Nr. 4 • Mai 1996 •Die definitive Titelgestaltung für die «Tüfner Poscht» ist noch in Arbeit. Inhalt Gemeinde Rücktritte Gemeinderat 2 Gemeinde Rücktritte Kantonsrat 3 Wahlen Zehn Kandidierende für vier Kantonsratssitze 4/5 Gemeinde Gewichtige Abstimmungsvorlagen 7 Persönlich Miss Ostschweiz 9 Briefkasten Leserbriefe 10 Entwicklungshilfe Fairer Handel dank Weltladen 11 Historisches 0OOS3S.00 Erweiterter Dorfplatz 12 Gewerbe Erfolg für Metzgerei H örler 15 Rezept des Monats Ein leichtes Frühlingsgericht 15 Umwelt Neuauflage des Abfuhrplans 17 Verkehr Neues Trottoir für Schulkinder 19 Kultur Zelteinweihung 19 Tüfner Ghöpf Patrick Winkler 21 Dorfleben Gemeinde, Gewerbe, Vereine Sport und Kultur 22/23 Kalender 24 Wer wird Gemeindehauptmann? Manfred Eugster und Tony Wild kandidieren für die Nachfolge von Rainer Isler. Manfred Eugster Tony Wild Fotos: GL Beilage: Neuer Abfuhrplan Auf Ende des Amtsjahres tritt Gemeindehauptmann Dr. Rainer Isler nach zehnjähriger Tätigkeit als Gemeindehauptmann von Teufen zurück. Wer wird Nachfolger ? Die Gemeinderäte Tony Wild und Manfred Eugster bekunden Interesse an diesem Amt; Reto Tarnutzer, RPK-Mitglied, hat seine Kandidatur am 25. April zurückgezogen. GÄBI LUTZ ________________________________ Die Ergänzungsund Gesamtemeuerungswahlen finden zusammen mit der Abstimmung über die Sachgeschäfte am Wochenende vom 8./9. Juni statt. ausgesprochen seinem Wesen, erklärt der junge Politiker. «Ich führe gerne und ar  beite mit Freude mit anderen Menschen an den zu lösenden Aufgaben unserer Ge sellschaft». Manfred Eugster Als erste Kandidatur wurde jene von Gemeinderat Manfred Eugster bekannt, der durch ein überparteiliches Komitee portiert worden ist. Der 41jährige Che  miker HTL, Geschäftsleiter des St. Galler Ingenieurbüros Wanner AG, wurde 1992 als Vertreter von «pro tüüfe» in den Ge meinderat gewählt. Von 1990 bis 1995 war er Vorstandsmitglied von «pro tüüfe», seit 1993 wirkt er mit im Vorstand des Trägervereins Jugendtreff Teufen. Eugsters bisheriger Leistungsausweis im Gemeinderat ist durch das Präsidium oder die Mitgliedschaft in neun Kommis  sionen und verschiedenen Arbeitsgrup  pen begründet (Präsident Schulhauspla  nungskommission, Schulund Planungs  kommission usw.). Ausserdem ist Eugster Mitglied der kantonalen Umweltund Gewässerschutzkommission. Seine politi  schen Ziele umschreibt der Gemeinde  hauptmann-Kandidat wie folgt: «Mein Ziel ist eine Gesellschaft, in der die und der einzelne in Eigenverantwortung handeln und sich vermehrt wieder als Teil eines Ganzen verstehen und somit Ver  antwortung für die Gemeinschaft und kommende Generationen übernehmen». Warum will Manfred Eugster Gemein  dehauptmann werden? Das vielseitige Pflichtenheft dieses Amtes entspreche Tony Wild Ebenfalls ein überparteiliches Komitee macht sich für «Tony Wild als Gemeinde  hauptmann» stark. Der langjährige Ge  meinderat wird auch durch den Gewer  beverein und die SVP unterstützt. Der 50jährige Betriebstechniker der Firma Chr. Eschler AG in Bühler ist par  teilos und seit acht Jahren im Gemeinde  rat. Während 15 Jahren war er Mitglied der Wasserkommission, je sieben Jahre davon Aktuar und Präsident. Wild präsi  diert auch die Regionale Wasserversor  gung Appenzeller Mittelland (RWAM). Weiter hat er sich verdient gemacht in der Hochund Tiefbaukommission (Prä  sident seit 1993) und in der Feuerschutz  kommission (Präsident von 1988 - 1993) sowie durch seine Mitarbeit in der Kanzlei-, Planungs-, Schulhausplanungsund Vorsorgekommission wie für die Erweiterung der Sportanlage Landhaus. Danebst wirkte Tony Wild als Leiter des Zivilen Führungsorgans und als Mitglied der Baubewilligungskommission und der Baukommission Tunnelierung AB. Warum will Tony Wild Gemeinde  hauptmann werden ? «Meine politische Er  fahrung lässt es zu, mich dieser Herausfor  derung zu stellen», erklärt der Kandidat, der sich bewusst ist, dass er ein Amt antreten könnte, das recht anspruchsvoll ist. Gemeinde Vier Gemeinderäte treten zurück Würdigung der demissionierenden Teufner Ratsmitglieder. Auf Ende der Amtsperiode treten folgende Teufner Gemeinderäte zurück: Rainer Isler, Gemeindehauptmann, und Hans Heierli nach 10 Jahren, Walter Graf nach sieben und Hans Jakob banker nach sechs Jahren Tätigkeit Das Wirken dieser verdienten Ratsmitglieder sei auch an dieser Stelle gewürdigt und verdankt. GEMEINDE TEUFEN @ e GABI LUTZ Was haben die zurücktretenden Behörde  mitglieder während der vergangenen Jahre für die Gemeinde Teufen geleistet? Die Gemeinderäte gaben der -Tüfner PoschtAuskunft: Nach siebenjähriger Tätigkeit als Gemein  derat - 1976 bis 1983 - wurde Dr. iur. Rainer Isler, Rechtsanwalt, 1986 zum Gemeindehauptmann gewählt. Isler wirkte als Präsident in der Planungskommis  sion/Ortsplanung und in der Kanzlei-, Spital-, Betriebs-, Erbteilungsund Vor  sorgekommission. Weiter war er feder  führend in den Gremien «Aktive Boden  politik» und Totalrevision Gemeindereg  lement, Verwaltungsrat der Appenzeller Bahnen und Mitglied der Finanzkom  mission. Die Schwerpunkte seiner Amtstätig  keit fasst Rainer Isler wie folgt zusam  men: Verbesserung der Gemeinde-Infra  struktur durch Realisierung von NeubauVorhaben und Sanierung von Altbauten; diverse neue Gemeindeerlasse; Zeughaus und «Sammlung T»; Verschuldung redu  ziert; Steuerfuss auf gleichem Niveau gehalten. Rückblickend auf sein zehnjähriges Wirken als Gemeindehauptmann hält Rainer Isler fest, dass er vorwiegend positive Erfahrungen mit dem Teufner Stimmbürger gemacht habe. Mit der negativen Haltung gegenüber der Tun  nelierung der AB sei allerdings «eine ein  malige Chance» verpasst worden. Als Grund für seinen Rücktritt gibt der scheidende Gemeindehauptmann an, dass er sich nach 20 Jahren aus der aktiven Politik zurückziehen möchte. Rainer Islers Wünsche an den zukünf  tigen Gemeinderat: «Engagierte Mitglie  der; konsequente und transparente Poli  tik; Mut zur Erfüllung auch ausserordent  licher Aufgaben; Humor - das heisst soviel Distanz zum Amt, dass man auch einmal über sich selber lachen kann». Ebenfalls vor zehn Jahren wurde Hans H. Heierli in den Gemeinderat gewählt. Der freisinnige Finanzfachmann, hauptberuflich Leiter des Finanzund Rechnungswesens der Appenzeller Firma Ebneter + Co. AG, betreute zuerst die Tumund Sportkommission. Ab 1988 stand er der Finanzkommission, der Be  triebskommission Lindensaal und der In  formatikkommission vor. Weiter war er Mitglied der Vorsorgeund Planungs  kommission sowie Delegierter der Musik  schule Appenzeller Mittelland, des Depo  nieverbandes beider Appenzell, der Stif  tung Ferienlager Teufen und der Tier  mehlfabrik Bazenheid. Als Schwerpunkte seiner Amtstätigkeit bezeichnet Hans Heierli den gezielten Einsatz der vorhan  denen Mittel («Hohe Investitionen ver  langen eine konsequente Abschreibungs  politik»), den Ausbau der Finanzund Liquiditätsplanung sowie Finanzierang nach der Richtlinie «Kosten-Klarheit gleich Budget-Wahrheit». Hans Heierli blickt auf eine reiche Er  fahrung zurück: «Mühe hatte ich mit den teilweise langen Entscheidungswegen, am Festhalten am Entlöhnungssystem, an den hohen Kosten der Schule und an der «Inkonsequenz beim Modetrend ‘ Verursa  cherprinzip ’ ». Als erfreulich bezeichnet er die erreichten Ziele und die gute, kame  radschaftliche Zusammenarbeit im Rat. Seinen Rücktritt begründet Heierli damit, dass zehn Jahre genug seien, dass er mit 50 wieder Freiraum für neue Aufgaben schaffen wolle. Seinem Nachfolger wünscht Hans Heierli «einen sorgfältigen Umgang mit den Finanzen, kein Pateigeplänkel, effi  ziente Zusammenarbeit und Kampf dem starren Entlöhnungssystem (Marschrich  tung: Leistungsentlöhnung). Als Vertreter der Landwirtschaft wurde der 62jährige Walter Graf, Landwirt, 1989 in den Gemeinderat gewählt. Er stand der Landwirtschaftsund Forst  kommission sowie der Schaukommission vor. Schwerpunkte seiner Amtstätigkeit waren u.a. bewilligte Kredite für ein Forstfahrzeug (Kostenpunkt: 220 ’ 000 Franken) und eines neuen Kranwagen (20 ’ 000 Franken) sowie die Verwirk  lichung des Werkhofes des Forstamtes. Walter Graf hat sein Amt stets pflicht  bewusst ausgeübt und für die Anliegen der Landwirtschaft gekämpft. Nach sie  benjähriger Tätigkeit habe er das Amts  soll erfüllt und wolle einem Jungen Platz machen. Seinem Nachfolger wünscht er, dass er sein Amt gewissenhaft und mit Freude ausführt. Hans-Jakob banker Der 42 jährige Hotelier Hans-Jakob Lanker («Linde») wurde 1990 als Vertreter der FDP in den Gemeinderat gewählt. Er be  treute das Ressort «Zivilschutz» und war massgeblich daran beteiligt, dass «Leer  läufe im Zivilschutz ausgeschaltet» und die Umwandlung der ZSO Teufen in eine ZSO Appenzeller Mittelland realisiert werden konnte. In seinem Rückblick lobt er die gute Zusammenarbeit im Gemein  derat und in der Zivilschutz-Kommission. Als Gründe seines Rücktritts führt er «zu viele Ämtli», die Familie und Überlastung an. Wünsche an seinen Nachfolger hat Hans-Jakob Lanker keine - lediglich bei der Wahl ins Gemeindehauptmannamt steht er für Tony Wild ein. TÜFNER FOSCHI 4/96 Gemeinde Vier Kantonsräte treten zurück Würdigung der zurücktretenden Teufner Ratsmitglieder. Auf Ende der Amtsperiode treten folgende Teufner Kantonsräte zurück: Peter Wegelin nach 17 Jahren, Rainer Isler nach 16 Jahren, Paul Gründer nach neun Jahren und Rosmarie Nüesch-Gautschi nach acht Jahren. Das Wirken dieser verdienten Ratsmitglieder sei auch an dieser Stelle gewürdigt und verdankt. • GÄBI LUTZ ________________________________ Was haben die zurücktretenden Kantons  räte und die Kantonsrätin während der vergangenen Jahre für Gemeinde und Kanton geleistet? Die scheidenden Behör  demitglieder gaben der -Tüfner Poscht» Auskunft: Der dienstälteste Teufner Kantonsrat Dr. phil. Peter Wegelin, alt Kantonsbiblio  thekar in St.Gallen, wurde 1979 in den Kantonsrat gewählt. Schwerpunkte sei  ner Amtstätigkeit waren u.a. die Totalrevi  sion der Kantonsverfassung und sein Bei  trag, «dass der Ausserrhoder Kantonsrat nicht zum blossen Deputiertenkongress oder zur reinen Fraktionsarena entartete, sondern die lebendige Arbeitsgemein  schaft bleibe». In seinem Rückblick hält der 68jährige fest, dass sich die Bean  spruchung des Durchschnittsmitglieds im Kantonsrat in den letzten anderthalb Jahr  zehnten wohl nahezu verdoppelt habe. Als Grund für seinen Rücktritt führt Peter Wegelin an, dass er den Sitz für eine jüngere Kraft freigeben möchte. Sei nem Nachfolger wünscht er viel Einsatz  freude - «bei offenen Augen und Ohren». Rainer Isler Der 58jährige Teufner Gemeindehaupt  mann und Rechtsanwalt Rainer Isler wurde 1981 in den Kantonsrat gewählt. Schwerpunkte seines Wirkens im Aus serrhoder Parlament waren die Mitglied  schaft und das Präsidium der Finanzkom  mission sowie die Mitgliedschaft in diver  sen Expertenkommissionen. Seine Erfahrungen im Kantonsrat for  muliert Isler wie folgt: «Der Kantonsrat ist eindeutig zu brav und zu regierungsgläu  big. Zu wenig Mitglieder haben eine kri  tische Einstellung. Daraus folgt eine starke Abnützung der kritischen Mitglie  der, denen oft Nestverschmutzung ange  lastet wird». Rainer Isler tritt aus dem Kantonsrat zurück, weil 20 Jahre aktive Politik genug sind. Seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger wünscht er «eine eigenstän  dige Meinung, die auch im richtigen Moment geäussert wird». (Wir werden die Verdienste von Ge  meindehauptmann und Kantonsrat Rai  ner Isler in der Juni-Ausgabe der «Tüfner Poscht» ausführlich würdigen.) Paul Gründer Der 49jährige Paul Gründer, dipi. Zim  mermeister mit eigenem Ingenieurund Planungsbüro wurde 1987 in den Kan  tonsrat gewählt; von 1981 bis 1992 wirkte er als Gemeinderat. Er ist Mitglied der FDP, «jedoch nur ideologisch orien  tiert». Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit als Kantonsrat fasst Gründer zusammen mit der Mitarbeit bei der Reorganisation der Strafanstalt Gmünden, Nachwuchsausbil  dung, Berufsbildungskommission, kanto  nales Hochbauwesen und Hochbaukom  mission. Als Grund für seinen Rücktritt führt Paul Gründer an, man sollte dann aufhören, wenn man nicht mehr begei  stert sei von der Aufgabe. «Ich mache neuen Kräften Platz». Seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger wünscht er viel Spass und Be  geisterung im Amt. «Wenn Du einen Rat brauchst, bin ich erreichbar». Rosmarie Nüesch-Gautschi Die 68jährige Rosmarie Nüesch-Gaut  schi, alt Denkmalpflegerin und während vieler Jahre «Obmann» des Ausserrho  der Heimatschutzes, wurde 1989 als erste Frau in den Kantonsrat gewählt. Dort zeigte die von der FDP portierte Politikerin besonderes Interesse für Strassenprojekte, Hochbauten, den Trogner 5 -Eck-Palast, für Denkmal  pflege-Kredite und für Kulturelles. Ihr Rücktritt erfolgt altershalber. Rosmarie Nüesch blickt mit Befriedi  gung auf ihre siebenjährige Tätigkeit im Kantonsparlament zurück: «Gottlob gibt es im Kanton viel private Initiative im kulturellen Bereich - zum Beispiel das Zeughaus Teufen usw.». TÜFNER POSCHT 4/96 3 Wahlen Kantonsrat: Zehn Kandidierende für vier Sitze Neun Kandidaten und eine Kandidatin ermöglichen echte Wahlen in den Kantonsrat. Vier Kantonsräte treten auf Ende der Amtsperiode zurück (vgl. Seite 3) - zehn Kandi  dierende bewerben sich für die freiwerdenden Sitze. Der folgende Beitrag stellt die bis Redaktionsschluss bekannten neun Kandidaten und eine Kandidatin vor. Die (alpha  bethische) Zusammenstellung könnte unvollständig sein, weil die Teufner FDP erst am 3. Mai tagt und möglicherweise neue Namen ins Spiel bringt (vgl. Kästchen). • GÄBI LUTZ ________________________________ Offiziell portiert waren bis zum 25. April sechs Kandidierende: Arthur Bolliger, Jakob Brunnschweiler, Stephan Nänny und Gret Zellweger durch den Gewerbe  verein, Hansueli Giezendanner durch die SVP Teufen sowie Daniel Ehrenzeller durch «pro tüüfe». Die anderen Bewerber haben wohl ihre Bereitschaft für eine Kandidatur bekundet, warten aber noch die Empfeh  lung durch eine politische Partei oder einen Einwohnerverein ab. Arthur Bolliger Der ehemalige Ausserrhoder FDP-Präsident Arthur Bolliger wird als aussichts  reicher Kandidat gehandelt. Der 48jährige legt allerdings Wert auf die Feststellung, dass seine Kandidatur von den Wahlvorschlägen der FDP-Ortspartei abhängig ist. Ohne der Wahlversammlung der FDP vom 3. Mai vorgreifen zu wollen: Die reiche politische Erfahrung von Arthur Bolliger lässt wohl kaum an einer No minierung zum Kantonsratskandidaten zweifeln. Seit zehn Jahren ist der Vorsit  zende der Geschäftsleitung einer Privat  bank in Zürich Mitglied der Finanzkom  mission Teufen, seit fünf Jahren in der Schulkommission Teufen, und seit vier Jahren wirkt er mit beim Lehrplanprojekt AR. Zuvor war «Uiri» Bolliger während fünf Jahren Präsident der FDP Teufen und während 7 V2 Jahren Präsident der Ausserrhoder FDP-Kantonalpartei. Seine politischen Ziele sind -gesunde öffentliche Finanzen» und ein «liberales und effizientes Gemeinwesen». Die Freude an der Politik und die Mitarbeit im Rahmen seiner politischen Ziele haben ihn dazu be  wogen, sich für eine Kandidatur für den Kantonsrat zur Verfügung zu stellen. Jakob Brunnschweiler Der 46jährige Jakob Brunnschweiler wurde durch den Gewerbeverein por  tiert. Der 1992 in den Gemeinderat ge  wählte dipi. Bauingenieur HTL war von 1986 bis 1992 Mitglied der Gesundheits  kommission; seit 1987 wirkt er in der Baubewilligungskommission mit. Weiter präsidiert er die Umweltschutzkommis  sion und die Kommission Sicherheit Bahnübergänge, ist Mitglied der Hochund Tiefbaukommission und Delegierter für das Schiesswesen. Seine politischen Ziele fasst Jakob Brunnschweiler wie folgt zusammen: «Er  haltung und Schaffung von Arbeitsplät  zen; Gesetze sollen so gestaltet werden, dass die Eigeninitiative nicht unterbun  den wird; für freie Marktwirtschaft, aller  dings mit Sozialkomponente; für einen realistischen Umweltschutz». Warum will Köbi Brunnschweiler in den Kantonsrat? «Weil ich mich für Politik interessiere und die Verbindung Kanton-Gemeinde wahmehmen möchte». Daniel Ehrenzeller Der 41jährige Rechtanwalt Daniel Ehrenzeller wurde durch «pro tüüfe» portiert. Er ist seit 1990 Mitglied der Kommission Ortsund Landschaftsbild und seit 1994 Mitglied der Betriebskom  mission Aktive Bodenpolitik. Seine politischen Ziele umschreibt Daniel Ehrenzeller mit «vernünftigem Einsatz der Steuergelder, Förderung des öffentlichen Verkehrs (als Initiant des Spätbusses St. Gallen-Teufen), haushälte  rischem Umgang mit Boden und Energie sowie Beibehaltung der Landsgemeinde». Daniel Ehrenzeller kandidiert für den Kantonsrat, weil er «Mitverantwortung für die Öffentlichkeit übernehmen und seine politischen Ziele durchsetzen» möchte. Manfred Eugster Neben seiner Kandidatur für das Gemein  dehauptmannamt bewirbt sich Manfred Eugster auch um einen Sitz im Kantons  rat. Die politische Erfahrung des 41 jähri  gen Gemeinderates ist auf Seite 1 dieser Ausgabe nachzulesen. Warum will Manfred Eugster in den Kantonsrat? «Als Gegenpol zu den vor  wiegend exekutiven Arbeiten im Gemein  derat interessieren mich auch die legis  lativen Aufgaben auf kantonaler Ebene. Zudem wäre es für den Gemeindehaupt  mann der zweitgrössten Gemeinde im Kanton von Vorteil, die Informationen aus und die Kontakte zum kantonalen Par  lament direkt pflegen zu können». Hansueli Giezendanner Der 48jährige Landwirt Hansueli Giezen  danner, Schönenbüel, wurde am 23. April durch die SVP Teufen als Kantonsrats  kandidat portiert. Er wird auch unter  stützt durch den Landund alpwirtschaft  lichen Verein Teufen. Der frühere Ver  walter des Altersheims Bächli mit an  gegliedertem Landwirtschaftsbetrieb be  wirtet seit 1987 die landwirtschaftliche Liegenschaft der Gemeinde Teufen. Hansueli Giezendanner ist Vorstands  mitglied des Kantonalen Landwirtschaft  lichen Vereins und der Kantonalen Land  wirtschaftlichen Bildungskommission Ap  penzell A.Rh., Präsident der Viehzucht  genossenschaft Teufen und Vizepräsident der SVP Teufen. Weiter wirkt er mit als Vorstand des Jodler-Clubs Teufen 4 TÜFNER FOSCHI 4/96 Wahlen (Kassier), des Landwirtschaftlichen Ver  eins Teufen (Alpmeister) und der Vieh  versicherung Teufen-Speicher (Kassier). Hansueli Giezendanner kandidiert für den Kantonsrat, weil er die Interessen der Landwirtschaft vertreten will. Er ist der Meinung, dass eine Gemeinde wie Teufen auch wieder einmal einen Landwirt ins kantonalen Parlament entsenden darf. Walter Grob Der parteilose Gemeindeschreiber Walter Grob jahrgang 1954, ist noch nicht offi  ziell portiert, dürfte aber durch den Einwohnerverein Niederteufen-Lustmühle unterstützt werden; dieser tagt am 1. Mai. Walter Grob ist durch seine Mitarbeit (aktive und mit beratender Stimme) in zahlreichen Kommissionen und im Ge  meinderat mit den Verhältnissen in Teufen bestens vertraut. Seine politischen Ziele umschreibt er denn auch damit, dass er die Interessen der Gemeinde im kantonalen Parlament bestmöglichst vertreten möchte. Walter Grob kandidiert für den Kan  tonsrat, «weil ich mich auf Gemeindeebene aufgrund meiner Stellung als Gemeinde  schreiber mit dem Politisieren zurückhalte; dies ist die Aufgabe der Gemeinderäte. Gerne würde ich jedoch auf einer anderen Ebene politisch mitarbeiten». Stephan Nänny Der 39jährige Primarlehrer und Vize  hauptmann Stephan Nänny ist noch nicht offiziell portiert. «Der Einwohnerverein Niederteufen-Lustmühle und die FDP Teufen (deren Mitglied er ist) sind über meine Bereitschaft zur Kandidatur infor  miert». Die Wahlveranstaltungen finden erst anfangs Mai statt. Stephan Nänny wurde 1988 in den Gemeinderat gewählt, nachdem er be  reits seit 1986 Mitglied der Hochund Tiefbaukommission war. Seit 1989 ist er Präsident der Einwohnervereins Nieder  teufen-Lustmühle. Als Gemeidnerat am  tete er u.a. als Präsident der Ortsgesund  heitskommission (bis 1993) und als PräI sident der Baubewilligungskommission (seit 1993). Er ist Verwaltungsrat der Schwimmbad AG Teufen (Präsident seit 1995), und Präsident der Baukommisssion Schwimmbad (seit 1994). Weiter wirkt er mit in der Spitalund in der Planungskommission sowie in der Kom  mission für Aktive Bodenpolitik. Seine polkitischen Ziele umschreibt er mit dem «Anliegen, gute und zeitgemässe Lösungen in Sachfragen zu finden». Die Wahrung der Rechte und Freiheiten des einzelnen sind ihm richtungsweisend bei Entscheidungsfindungen. In den Kantonsrat will Stephan Nänny, weil ihn die Arbeit in der Legislativ  behörde reize und interessiere. «Ich denke, dass ich mit meiner politischen Erfahrung einerseits die Gemeinde Teufen wirkungsvoll vertreten und andererseits eine eigenständige Position in den Kantonsrat einbringen kann». Der 43jährige Fredy Schläpfer, Betreibungsund Konkursbeamter für die Ge  meinden Teufen, Bühler, Gais, Speicher, Trogen und Stein, ist noch nicht offiziell portiert, wird vorerst aber unterstützt durch das FDP-Vorstandsmitglied Arthur Bolliger. Der Kantonsratskandidat wirkt seit 1992 im Gemeinderat Teufen, wo er in neun Kommissionen aktiv mitarbeitet (u.a. Präsident der Heimkommission, ad-hoc Kommission Altersleitbild, Mit  glied Aktive Bodenpolitik, Erbteilungsund Gant-, Finanzund Vorsorgekommis  sion sowie Totalrevision Gemeindere  glement. Als Präsident der Heimkommis  sion ist er hauptverantwortlich für die baulichen Verbesserungen in den Alters  heimen Bächli (Cafeterie) und Alpstein (Eingang Esssaal usw.) sowie für die anhaltend überdurchschnittliche Bele  gung aller drei Gemeinde-Altersheime. Politische Ziele: -Aufgrund meiner über 20jährigen Tätigkeit an der ‘ öffent  lich-rechtlichen Front ’ möchte ich prag  matisch aufeinander abgestimmte Nor  men (Gesetze usw.) schaffen, die zudem benutzerfreundlich und verständlich sind. Nebst rechtlichen Fragen interessieren mich insbesondere Wirtschaftsund Fi  nanzfragen». Fredy Schläpfer kandidiert für den Kantonsrat, weil er «Land und Leute» kennt und «gesellschaftlich vielfach tätig» ist (u.a. zehn Jahre Präsident Jodler-Club Teufen). Ausserdem trage er gerne Ver  antwortung und sei belastbar - «wo nötig hartnäckig» - und entscheidungsfreudig. Guido Schommer Der 24jährige HSG-Student Guido Schommer möchte noch die Wahlver  sammlung der FDP am 3. Mai abwarten, freut sich aber auf eine Kandidatur in den Kantonsrat. Seine politische Erfahrung begründet der junge Kandidat mit fol  genden Aktivitäten: Delegierter der FDP Teufen (1992 bis 1994), Mitglied des Ausserrhoder Kantonalvorstandes (1994 bis 1996), seit 1996 Mitglied der Partei  leitung AR, Kantonsverantwortlicher AR/ AI der Bewegung «Geboren am 7. Dezem  ber 1992» (1993/1994) sowie Mitglied des schweizerischen Vorstandes (ab 1994). Guido Schommer setzt sich ein für den «Erhalt der Landsgemeinde mit allen Kompetenzen und für die Durchsetzung des Ausländerstimmrechts auf Gemein  debene. Er kandidiert für das kantonale Parlament, weil er «eine junge, unver  brauchte Sichtweise im Kantonsrat ein  bringen möchte und Freude an der Politik» habe. Im Fall einer Wahl möchte er das Amt «nicht als reine Pflichter  füllung» betrachten. Erst drei GemeinderatsKandidaten für vier Sitze Bis Redaktionsschluss waren erst drei Kandi daten für die vier freiwerdenden Sitze im Gemeinderat bekannt: Der Gewerbeverein portiert Fritz Alder, Elektro-Ingenieur HTL, Nord 816, Lustmühle, und unterstützt auch den offiziellen Kandidaten der SVP, Walter Nef, Landwirt, Zugenhaus. Er dürfte auch durch den Landund Alpwirtschaft  lichen Verein Teufen unterstützt werden. Durch «pro tüüfe» por  tiert wird Peter Renn, eidg. dipi. Typo  grafischer Gestalter, Lindenhügel. Weitere Kandidaten dürfte die Wahl  versammlung der FDP Teufen vom Freitag, 3. Mai 1996, 20 Uhr, im Hotel Schützen  garten präsentieren. Die Veranstaltung ist öffentlich. Gret Zellweger Die 51jährige Kunsthandwerkerin Gret Zellweger, Präsidentin des Gewerbever  eins Teufen, wurde durch den Gewerbe  verein portiert. Sie ist auch Vorstands  mitglied des Kantonalen Gewerbeverban  des sowie Mitglied der Friedhofund Bestattungskommisssion Teufen. Im Kantonsrat möchte Gret Zellweger die Interessen des Gewerbes vertreten. «In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass das Gewerbe gut vertreten ist». Sie setzt sich ein für Kleinbetriebe, sichere Arbeitsplätze und gute Arbeitsplätze. TÜFNER POSCHT 4/96 5 Komitee pro Tony Wild TonyW '* d l946 Jahrgang 19 Eiclgdl , p ; a |i a teur Elektroinsta" 31 Verheiratet 3 Kinder seit 8 Jahren im Gemeinderat Teufen politisch und wirtschaftlich unabhängig kennt die Verhältnisse in Teufen seit seiner Jugend z.B. als Präsident der Regionalen Wasserversor  gung Appenzell-Mittelland realisierte Tony Wild innert 4 Jahren die langfristige Sicherstellung unserers Trinkwassers. ,. • . TniivWild uvählen ^ J O haupt n ’ an,1 Daru^oemeindehauP jiir Feinschmecker: Saisonspezialitäten-Küche Unsere feinen, täglich wechselnden Menus Preiswerte gepflegte Weine im Offenausschank Erlesenes aus Küche, Haus-Pätisserie und Keller Räume für Familienfeste, Hochzeiten, Bankette bis 250 Personen mit spezieller Ambiance Mitglied der Gilde etablierter Köche Cercle des Chefs de Cuisine HOTEL ZUR TEUFEN SPEZIAL1TÄTEN-RESTAURANT Tel. 071/333 28 22 ■ Fax 071/333 41 20 CH-9053 Teufen/AR Ausländerstimmrecht auf Antrag eine Chance für Teufen! für eine bessere Integration in die Gemeinde für Bewährtes: in Teufens Kirchen haben Ausländerinnen und Ausländer seit Jahren das Stimmrecht weil ermöglicht werden soll, dass alle fähigen Köpfe in Teufen Verantwortung übernehmen können Voraussetzung für Antragsrecht: 10 Jahre in der Schweiz, 5 Jahre im Kanton darum: am 9. Juni JA zum Ausländerstimmrecht auf Antrag Aktionsgruppe Ausländerstimmrecht c/o Guido Schommer, Vorderhausstasse 4,9053 Teufen, T. 071 333 34 48 Anmeldung Ul für den Kindergarten Teufen U h Kinder des Jahrganges 1990 und 1991 (Stichtag ist der 31. Dezember 1991), welche neu den Kindergarten in der Gemeinde Teufen besuchen möchten, sind bis Ul 10. Mai 1996 O schriftlich beim Schulsekretariat, Gemeindehaus, 9053 Teufen, anzumelden. Dort können auch Anmelde  formulare angefordert werden. (Tel. 333 00 35). Ul Teufen, im April 1996 Die Kindergartenkommission 0 Illi SCHEFER AG Wir empfehlen uns für feine, hausgemachte Spezialitäten wie: Appenzeller Siedwürste, schwinige Stückli, Bauernrohschinken, Knoblauchpantli und Knobli-Möckli BÜROMÖBEL • BÜROMASCHINEN St.Jakobstrasse 91 • CH - 9008 St.Gallen Telefon 071/244 26 26, Fax 071/244 29 23 9053 Teufen • Telefon 071/333 38 31 metzgerei Herbert Heis 9053 Teufen Tel. 33 3 22 33 ochsen Auch in unserem Sortiment erhältlich: KAGund FidelioBiofreiland-Fleisch Service/Garantie in der ganzen Schweiz durch die Generalvertretung la Qualität in Fleisch und Wurst Gemeinde Drei gewichtige Abstimmungsvorlagen Die Stimmbürgerschaft befindet am 9. Juni über Kredite und Gemeindereglement. Auf dem LandhausAreal soll eine offene Sportund Freizeitanlage verwirklicht werden. Foto: GL Die Teufner Stimmberechtigten haben am Wochenende vom 8./9-Juni - neben den Gesamtererneuerungswahlen - über drei gewichtige Vorlagen zu befinden: Grösste «Brocken» sind der Kredit von knapp 11 Mio. Franken für den Neubau eines Schulhauses im Unteren Hörli und der Projektierungskredit von 8,5 Mio. Franken für die Erweiterung der Sportanlage Landhaus. Im weitern wird über die Totalrevision des Gemeindereglementes und - in separater Abstimmung - über die Einführung des Ausländerstimmrechts entschieden. Abstimmungen und Orientierungsversammlung Am 9. Juni 1996 gelangen - nebst den zwei eidgenös  sischen Vorlagen und den Gesamterneuerungswahlen - folgende Gemeindevorlagen zur Abstimmung: • Totalrevision des Gemeindereglementes; • Kreditvorlage zum Schulhausneubau im Unteren Hörli; • Kreditvorlage zur Erweiterung der Sportund Freizeitanlage im Landhaus. Damit sich die interessierten Einwohnerinnen und Ein wohner über diese wichtigen Vorlagen umfassend in  formieren können, findet am Montag, 20. Mai 1996, um 20.00 Uhr, im Lindensaal, eine öffentliche Orien  tierungsversammlung statt. Über die Abstimmungsvorlage «Schul  haus-Neubau» und Ausländer-Stimm  recht werden unsere Leserinnen und Leser ausführlich in der nächsten Aus  gabe der «Tüfner Poscht» informiert. Erweiterung der Sportund Freizeitanlage Landhaus Am 22. Oktober 1995 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger den Projektierungskredit für die Erwei  terung der Sportund Freizeitanlage Landhaus mit deutlichem Mehr an  genommen. Das inzwischen ausgearbeitete Pro  jekt ist das Resultat der nun ab  geschlossenen Planungsarbeiten der Kommission «Erweiterung Sportanlage Landhaus», des Freiraumplaners und der Fachingenieure. Die Anlage ist als offene Sportund Freizeitanlage kon  zipiert, welche für alle Altersgruppen attraktiv sein soll. Sie bietet breite Nutzungsmöglichkeiten für die Vereine und für die ganze Bevölkerung. Die Baukosten belaufen sich brutto auf 8 ’ 518 ’ 000 Franken. Davon gehen Subventionen von rund 700 000 Franken ab, so dass für die Gemeinde voraussichtliche Nettokosten von 7 ’ 818 ’ 000 Franken verbleiben. Die Erweiterung der Sportund Freizeitanlage Landhaus ist mit den anderen Bauvorhaben der Gemeinde koordiniert und ohne Steuererhöhung verkraftbar. Der Gemeinderat hat der Vorlage in Anwesenheit aller Mitglieder einstim  mig zugestimmt und zuhanden der am 9. Juni 1996 stattfindenden Urnen  abstimmung verabschiedet. Das Edikt mit allen wesentlichen Angaben wird den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern wie üblich recht  zeitig zugestellt. Totalrevision des Gemeindereglementes Zu dieser Vorlage sind alle wesentli  chen Publikationen bereits erfolgt. Der Gemeinderat beantragt den Stimm  bürgerinnen und Stimmbürgern ein  stimmig, dem neuen, totalrevidierten Gemeindereglement zuzustimmen. Die Frage der Einführung des Aus  länderstimmrechts wird separat zum Entscheid unterbreitet. Bei dieser Frage empfiehlt der Gemeinderat mit 8 zu 6 Stimmen dessen Ablehnung. Das Edikt wurde zuhanden der ebenfalls am 9Juni statffindenden Urnenabstimmung verabschiedet. Es wird den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern rechtzeitig zugestellt. Danebst besteht die Möglichkeit, das von der vorberatenden Kommission erstellte Arbeitspapier mit dem bishe  rigen Reglementstext, dem 1. Entwurf vor der Volksdiskussion und dem nun zur Abstimmung gelangenden neuen Text bei der Gemeindekanzlei zu beziehen. Red./gk TÜFNER POSCHT 4/96 7 Scho probiert? Mansers Handbürli Dorfbäckerei / Konditorei Jos. Manser jun. 9053 Teufen Telefon 071 333 12 55 Jungbürgerfeier 1996 ii™ Die Gemeindekanzlei Teufen hat alle Jung3 bürgerinnen und Jungbürger des Jahrganges 1978 schriftlich eingeladen. Wir bitten Sie, Ihre Anmeldung bis spätestens Q 15. Mai 1996 zurückzusenden. z Wir freuen uns, Sie am Freitag, 7. Juni 1996, um yy 18.30 Uhr im Zirkuszelt «MEDRANO» auf dem Zeughausplatz in Teufen begrüssen zu dürfen. IM Der Gemeinderat • Zentralheizungen • Oelfeuerungen • Sanitäre Installationen z Fürsorgeund Vormundschaftskommission 9053 Teufen Wir suchen für ein 13-jähriges Mädchen per sofort oder nach Vereinbarung einen Tagespflegeplatz UJ In Teufen für 3 Tage pro Woche. Sofern Sie die Möglichkeit haben dem Kinde für diese Zeit die nötige Betreuung angedeihen zu lassen, erwarten wir gerne s ihren telefonischen Anruf. o Fürsorgeamt Teufen 071/333 00 21, R.Graf F. ZÜRCHER AG Teufen Tel. 333 13 69 Fax 333 48 69 Was macht Raiffeisen zur Vertrauensbank? Ist es unsere Kundennähe? Ist es die kompetente Beratung? Oder sind es unsere vielfältigen Dienstleistungen, von den attrak  tiven Sparund Anlagemöglichkeiten über den Zahlungsverkehr bis hin zu fairen Krediten und Hypotheken? Es liegt wohl an der richtigen Mischung. Und ein bisschen auch am freundlichen Ton, den wir sehr bewusst pflegen. Informieren Sie sich doch bei Ihrem nächsten Besuch, welche Angebote wir neu eingeführt haben. Wir freuen uns auf ein per  sönliches Gespräch! RAIFFEISEN Raiffeisenbank Beim Neumarkt St.Gallen Persönlich Miss Ostschweiz: «Ich werde Bettina bleiben» Die Teufnerin Bettina Hablützel wurde zur Miss Ostschweiz gekürt. Der Samstag, 13. April 1996, brachte der 18jährigen Teufnerin Bettina Hablützel Glück: An der Offa in St. Gallen wurde sie ehrenvoll zur «Miss Ostschweiz » gekürt. Nächstes Ziel der Kantischülerin ist - neben der Matura - die «Miss Switzerland » Wahl im Januar 1997. schauen bemühen und die Grundlagen für eine Model-Karriere erabeiten. --Studieren kann ich immer noch später - zum Bei  spiel Wirtschaftsjuristin». Sich selber bleiben Bettina Hablützel wird in ihren Bemüh  ungen rührend unterstützt durch ihre Fa  milie. Die Mutter hat in den Ferien auf den Malediven von der Wahl ihrer Tochter zur -schönsten» Ostschweizerin erfahren. Hat der Titel die junge Miss Ostschweiz verändert? Bettina schätzt die Folgen die  ser Wahl realistisch ein: --Das ist ein kleines Bettina Hablützel als Model (unten) und als «Miss Ostschweiz». Fotos: pd. e GÄBI LUTZ Bettina Hablützel straft das Vorurteil Lügen, dass schöne Frauen dumme Frauen seien. Sie ist betrebt, ihre --geistige Gewandtheit» mit ihrer persönlichen -ästhetischen Linie» zu verbinden. Trotz  dem hat sie nicht mit dem Titel gerech  net; sie habe sich angemeldet nach dem Motto «Nütz ’ s nüt, schad ’ s nüt». Umso grösser war die Überraschung, als die 18jährige mit den Massen 86/64/88 aus 85 Bewerbungen souverän zur Miss Ostschweiz gewählt wurde. Beginn einer Model-Karriere? Bettina Hablützel wurde am 22. Septem  ber 1977 in St. Gallen geboren. Die ersten Lebensjahre verbrachte sie im Oberuzwil, BeHiiACt bevor sie dreijährig nach Teufen kam. Die Tochter eines Kieferorthopäden und einer AAC-Referentin, die mit cerebral gelähm  ten Kindern arbeitet, wuchs im Schönenbüel auf. Nach den Schulen in Teufen und einem Abstecher ins Seminar Kreuzlingen drückt sie seit zweieinhalb Jahren an der Kanti Trogen die Schulbank. An Weih  nachten 1997 will sie die Matura machen. Dieses Ziel geniesst absolute Priorität. Mit der Wahl zur Miss Ostschweiz eröff  net sich allerdings auch die Chance für eine Model-Karriere. Daran arbeitet die schöne Teufnerin bereits sei 1994. Damals trat sie erstmals in der Mode-Bei  lage einer Tagszeitung an die Öffentlich  keit. Anfangs 1995 wurde sie an einem Casting für Kosmetik-Models für eine FotoSession ausgewählt; ihre Bilder erschienen vor allem in deutschen Jugendzeitschrif  ten. Es folgten kleinere Modeschauen und im vergangenen Januar die Wahl zur «Miss Favola» an der Herisauer Hochzeitsmesse. Nach diesem ersten Miss-Sieg kam sie unter Vertrag einer anerkannten Model-Agentur, die seither ihre Interessen vertritt. Bis zur Matura will sich Bettina Hab  lützel um Aufträge für Fotos und Mode  Trittchen auf einer Mega-Treppe», relati  viert sie. Äussere Zeichen des Erfolgs waren Schlagzeilen in der Presse, Cham  pagner und die Zurverfügungstellung eines Autos für ein Jahr. (Bettina muss allerdings erst noch den Führerausweis machen.) «Ich werde weiterhin Bettina bleiben», erklärt die Freundin eines Technikum-Stu  denten. Neben der Schule wird sie sich nach wie vor für Techno-Parties, Velo  fahren, Schwimmen, Snöben, Kino und Lesen interessieren. Bettina liebt den Som  mer und den Süden; Nizza ist ihre liebste Stadt. In ihrem letzten Leben sei sie viel  leicht eine Katze gewesen; im nächsten möchte sie gerne der (oder die) Mond sein. Hat Bettina Vorbilder? Eigentlich nicht, aber sie ist fasziniert von den weiblichen Models Kate Moss und Linda Evangelista sowie von Model Markus Schenkenberg. Fit und schön hält sie sich als überzeugte Vegetarierin. Am liebsten isst sie Reis, Gemüse, Pizza (ai Funghi) und Spaghetti. Dazu trinkt sie gerne Wasser (ohne Kohlensäure), Orangensaft und Eistee; zu einem guten Essen darf's auch mal ein Glas Wein sein. TÜFNER FOSCHI 4/96 9 Blumen Höhener 9053 Teufen Tel. 071/333 11 23 Blumentag für Pflanzenfreunde Wir laden Sie herzlich zu einem Rundgang durch unsere Gewächshäuser ein: Samstag, 4. Mai von 09.00 - 18.00 Uhr Sonntag, 5. Mai von 10.00 - 17.00 Uhr Nach Ihrem Rundgang stärken Sie sich in unserer Gärtnerstube. *f* äää äää *8* ^1^ ••• ••• ••• ••• ••• PETER R E IV IU Typografie Ihr Dorfzeitungsmacher ! Peter Renn Typografie Lindenhügel 26 Postfach 18 9053Teufen Telefon 330 01 31 Telefax 330 01 35 SwissNet 330 01 36 Schenken Sie Ihren Verwandten und Freunden, die in die Welt hinaus gezogen sind, ein Abonnement für die «Tüfner Poscht» für Fr. 30. — pro Jahr Bestellungen an «Tüfner Poscht» Erika Preisig • Engelgasse 215 • 9053 Teufen Telefon 333 30 84 • Fax 333 30 75 Ô Textilreinigung paoletto ag • Kleiderreinigung • Vorhangreinigung • Lederreinigung • Teppichreinigung Beste Qualität zu tiefsten Preisen jetzt aktuell: Scotchgard-Imprägnierung der neuartige Gewebeund Nässeschutz Inhaber: Annemarie und Heinz Peloli Unterrain 22, 9053 Teufen (bei Haltestelle Stofel) Tel. 071 333 33 50 Neuerscheinung vom Hätschen: A. Vogel - für die Frau 96 Seiten, Fr. 14.50 Auf den sanften Wegen der Natur zu ganzheitlichem Wohlbefinden und neuer Lebensqualität Erhältlich bei: Drogerie Wetzel, Drogerie Früh oder direkt bei Verlag A. Vogel, Telefon 3334612. Komfort in Vollendung. Der SABO 43-Corona. 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Alles neu macht der Mai - so auch den Entsorgungsplan unserer Gemeinde. Die Umweltschutzkommission legt grössten Wert auf eine saubere und dem neusten Stand der Technik angepasste Abfallentsorgung. • LUZIA WIESLI-FLAMMER ___________________ Die wichtigsten Änderungen des neuen Abfuhrplans: Ski und Skischuhe Ab sofort können an den -Giftsammeltagen» im Skidorado an der Hechtstrasse bei der Wako-Sport AG alle nicht mehr gebrauchten Skis und Skischuhe kosten  los abgegeben werden. Bereits am 3. Mai haben Sie zum ersten Mal Gelegenheit, von diesem Entsorgungsweg zu profitie  ren. Skis und Skischuhe können auch unter dem Jahr bei Wako abgegeben wer  den, was aber die Ausnahme bleiben sollte. Sie werden sich nun fragen, was mit dem Sammelgut geschieht. Walter Koch gibt die gut erhaltenen Skis und Ski  schuhe zum nochmaligen Gebrauch nach Slowenien. Unbrauchbare Skischuhe lie  fert er nach Davos zur Bündner Stiftung für Behinderte. Dort werden die alten Schuhe zerlegt und zu Kunststoffgranulat aufgearbeitet, aus welchem Bodenplat  ten, Stempelkissen und andere nützliche Dinge hergestellt werden. Tßxtiiien Alle nicht mehr gebrauchten Textilien und Schuhe können wie bis anhin bei der Sammelstelle beim Bahnhof Teufen und bei der Schulanlage in Niederteufen im Contex-Container deponiert werden. Ein Teil des Erlöses aus der Sammlung fliesst dem schweizerischen Invalidenverband zu. So konnte 1995, dank der von Ihnen eingelegten 8,84 Tonnen Textilien und Schuhe, ein Betrag von 1763 Franken überwiesen werden. Eine weitere Sam  melmöglichkeit besteht bei Wässerli Max, Werdenweg, Teufen. Der Erlös aus dieser privat organisierten Sammlung geht zu  gunsten der schweizerischen Berghilfe. Im weitem können nicht mehr ge  brauchte Schuhe im Sammelcontainer bei der Schuhhaus Bischof AG abgegeben werden. Büroelektronikgeräte Computer, Drucker und Fotokopierer usw. können gratis dem Fachhandel zurückgegeben werden. Auf all diese Geräte entrichten Sie bereits beim Kauf eine vorgezogene Entsorgungsgebühr. Auch Geräte älteren Datums müssen kostenlos und ohne Kaufzwang zurück  genommen werden. Obenerwähnte Ge  genstände können ebenfalls gratis bei der Robert Schläpfer AG, Martinsbrugg  strasse, 9016 St. Gallen, abgegeben wer  den. Die Kosten für einen Transport zu Martin Schläpfer per Cargo Domizil müs  sen selber bezahlt werden. Batterien Da im Kaufpreis der Trockenbatterien be  reits eine vorgezogene Entsorgungsge  bühr enthalten ist, können die leeren Bat  terien jederzeit und kostenlos den Ver  kaufsstellen zurückgegeben werden. Elektronikgeräte Fernseher, Radios, Tonbandgeräte und CD-Spieler, welche Sie der Metallabfuhr mitgeben, gelangen zur Walter Solenthaler Winkeln AG, werden dort maschinell zerkleinert und in die Komponenten auf  geteilt. Zuiveit besteht für diese Produktegruppe noch keine gesamtschweizerische Finanziemngsund Entsorgungslösung. Gerade für diese, wie auch für alle an  dern Produkte gilt: Reparieren vor Weg  werfen ! Damit Sie jederzeit wissen, wie und wo Sie Ihre Abfälle richtig entsorgen, soll  ten Sie den dieser Ausgabe der «Tüfner Poschtbeigelegten Abfuhiplan unbe  dingt aufbewahren. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an das Gemeinde  bauamt in Teufen. Verkehr Neues Trottoir für Schulkinder Die Staatsstrasse ARA Teufen - Lustmühle wird ausgebaut. Ende April sind in Teufen Baumaschinen aufgefahren, um die Strasse ARA Teufen - Lustmühle auf einer Länge von 430 Metern auszubauen. Das Projekt sieht den Neubau eines Trottoirs vor. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden, ver  treten durch das kantonale Tiefbauamt, beabsichtigt, den Abschnitt der Staats  strasse Nr. 27 zwischen Rütiholzstrasse und PTT-Haltestelle mit einem Gehweg zu versehen. Dieser Ausbau drängte sich auf, um den Schulweg von etwa 15 Kindern zu sichern. Gleichzeitig mit dem Trottoir  neubau auf einer Länge von 430 Metern wird die Strasse erneuert, die Kurven  geometrie verbessert, eine neue Sicker  wasserleitung verlegt sowie auf der Höhe der Hautetenstrasse ein Fussgängerstrei  fen markiert. Während der Bauarbeiten muss die Strasse für den Verkehr offenbleiben, da sie durch das Postauto befahren wird. Der Strassenabschnitt wird allerdings nur einspurig befahrbar sein, weil im Bereich der Baustelle ein Lichtsignal  betrieb eingerichtet werden muss. Die Zufahrt von der Häutetenund von der Rütiholzstrasse in die Battenhausstrasse ist während der Bauphase gewährlei  stet. Für den grossräumigen Verkehr be  steht mit der Umfahrung Teufen eine Ausweichmöglichkeit. Das Tiefbauamt rechnet damit, die Korrekturarbeiten bis Ende Jahr abzuschliessen. Der neue Deckbelag wird jedoch erst 1997 ein  gebaut werden. pd. TÜFNER POSCHT 4/96 17 Frühlingsausstellung umrahmt mit neuen Kunstwerken von Timo Hörler Neu bei uns eingetroffen LAND ROVER Defender TDI Freitag 3. Mai 18 00 - 20 00 Samstag 4. Mai goo _ i y oo Sonntag 5. Mai 1 Qoo _ -| 500 Wir freuen uns auf Ihren Besuch (ZALF ULHAfJxJ AC, TEUFEN TEL. 333 2 111 EP0< 333 2 726 • Grosse Neuwagen Palette • Super-Angebot an Jahreswagen Cabrio / 4x4 / Galaxy Ihr Partner für: • Gartenpflege • Steinbeläge • Biotope Gartenbau & Unterhalt M.Vonarburg und K. Burgunder eidg. dipi. Gärtnermeister Teufen / Romanshorn Umänderungen • Bepflanzungen Mauerwerk • Naturgärten Alpinund Steingärten Ein Biotop, das ist ein Stück Natur zum geniessen. Wenn Sie wollen, lassen wir noch ein Bächlein fliessen. Bei uns ist alles möglich, Sie erleben Ihr Wunder. Engagieren Sie uns, Vonarburg und Burgunder. 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Alle Servicearbeiten sowie der Ersatz von Kleinmaterial sind gratis. Poststrasse 17, 9001 St. Gallen, Tel. 071-222 86 66 Herisauerstrasse 10, 9200 Gossau, Tel. 071-385 78 85 Kü 1 1 i ng-Opti k SCHÖNE AUGENBLICKE Kultur Zelteinweihung am «Früeligs-Märtli» Das «Früeligs-Märtli» und die Clownage haben sich glücklich angefreundet. 1993 ging in Teufen die erste Clownage, das durch den «kulturpunkt pro tüüfe» ins Leben gerufene Clownfestival, über die Bühne. Es waren Clownin Cardi Hutter und viele andere Clowns, Clowninnen, Clownpaare, die den Versuch zum Gelingen brachten. Die Clownerie im Verbund mit dem «Früeligs-Märtli » hatte sich als ideal erwiesen. e ROLF KRIEGER 1995 waren es -Dimitri & Co.-, die die Clownage zu einem besonderen Ereignis werden liessen. Welche Clowns waren es eigentlich 1994? Die Organisatoren der Clownage haben sich entschieden, einen Zweijahresrhythmus dafür einzuschlagen. 1994 ging der Frühlingsmarkt wieder alleine seinen Gang. Auch 1996 wird daher parallel zum «Früeligs-Märtli» keine Clownage stattfinden. ergaben, dass es sinnvoller wäre, ein Zelt anzuschaffen, denn der Preis dafür war überraschend günstig. Spontan bewilligte der Gemeinderat Teufen im August 1995 die Anschaffung eines Zeltes. Die Herstellung eines runden, 12 Meter grossen Zeltes konnte in Auf  trag gegeben werden, und der Hecht  platz erhielt für zwei Standorte feste Verankerungsmöglichkeiten. Das Zelt soll zukünftig neben der Clownage Eröffnungsbeiz und Ludothek Neben einer kleinen Eröffnungsbeiz, geführt vom «kulturpunkt», wird die Ludothek Teufen als diesjährige Neubeginnerin erstmalig das «Extra-Dach» benützen. Offensichtlich entspricht die Ludothek einem grossen Bedürfnis. Be  reits am Eröffnungstag Mitte Januar dieses Jahres war der Andrang gross. Am «Früeligs-Märtli» haben Spielinter  essierte die Gelegenheit, einige Neuan  schaffungen gleich selber auszuprobie  ren. (Öffnugszeiten der Ludothek im Zivilschutzraum der Post Teufen: Mitt  woch 14-17 Uhr, Freitag 17-19 Uhr.) Zelteinweihung mit «Rübe und Erbse» Die Clowninnen «Rübe & Erbse» wer  den am Samstag, 1. Juni, 15 Uhr, das neue Zelt eröffnen mit ihrem Pro  gramm «Märchen aus dem Koffer». Anschliessend laden der Spielpark der Das neue Zelt der Gemeinde Teufen ist im letzten Dezember für zwei Stunden «probegestanden». Foto: pd Orientalische Erzählkunst Zelt für Clownage und Vereine Nach der 2. Clownage erreichte den «kulturpunkt» die Meldung der Ge  meinde, dass zukünftig keine Heringe in den neuen Deckbelag des Hechtplat  zes geschlagen werden können. Die Veranstalter machten darum dem Ge  meinderat den Vorschlag, feste Veran  kerungen in den neuen Belag für ein Zelt vorzusehen. Ermittlungen dafür, garantiert immer ein gleiches Zelt für diesen Standort zu bekommen, Wer hilft mit? Wer interessiert sich, Kultur  veranstaltungen in Teufen mitzuorganisieren - Einzelveran  staltungen, die Clownage? Interessierte sind eingeladen, sich beim «kulturpunkt pro tüüfe» zu melden: Rolf Krieger (Telefon 333 29 09). Der «kulturpunkt pro tüüfe» eröffnet sein Jahresprogramm 1996 unter dem Leitmotiv «Kultour- & Treffpunkt» am Samstag, 1. Juni, um 20.00 Uhr mit einem Erzählabend im Zelt auf dem Hechtplatz. Der Schriftsteller und Erzähler Salim Alafenisch führt uns in den arabi  schen Raum. Salim Alafenisch wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamele seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er lesen und schreiben. 1971 legte er in Nazareth das Abitur ab. Nach einem einjährigen Aufenthalt in London am Princeton College studierte er Ethnologie, Soziologie und Psycho  logie in Heidelberg, wo er seit 1973 lebt. auch anderen Vereinen zur Verfügung stehen, auch an Standorten ausserhalb des Hechtplatzes. Zukünftiges «Extra-Dach» am «Früeligs-Märtli» Das Zelt kann am Frühlingsmäärtli zukünftig auch ausserhalb der Clownage-Jahre Verwendung finden. Der «kulturpunkt» macht der Gemeinde den Vorschlag, das Zelt jeweils - beispiels  weise einem jubilierenden Verein, einem hiesigen Neubeginner oder für eine besondere Ausstellung - zur Ver  fügung zu stellen. Seit langer Zeit beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst und stellt sie in zahlreichen Auto  renlesungen, Rundfunkund Fern  sehsendungen vor. Er liest seine Geschichten nicht vor, sondern erzählt sie frei. Sie vermitteln ein buntes und lebendiges Bild der Stammeskultur. Er erzählt vom All  tagsleben der Nomaden, von Sitten und Gebräuchen der Stämme, von der Geschichte seines Volkes, aber auch vom Zusammenprall von Tradi  tion und Moderne. Seine Erzäh  lungen richten sich an Erwachsene, Jugendliche und Kinder. (Die «Tüfner Poscht» wird sich in der Juni-Ausgabe mit dem Jahres  programm 1996 des «kulturpunkt pro tüüfe» befassen.) Ludothek und die Eröffnungsbeiz ein. Am Samstag abend um 20 Uhr steht der beduinische Geschichtenerzähler Salim Alfenisch auf dem Programm (vgl. Kasten). Am Sonntag, 2. Juni,sind der Spielpark der Ludothek und die Eröffnungsbeiz ganztags geöffnet. TÜFNER POSCHT 4/96 19 Speiserestaurant Teufen AXji^L ,» Wer unsere Kasse schont, soll sie klingeln hören. Wie Sie mit dem SANTÉ-BONUS einen Teil der Prämien zurückerhalten, sagt Ihnen die SWICA in Speicher. Tel. 071 344 35 35. SW/CA DIE GESUNDHEITSORGANISATION UNTER DEN KRANKENKASSEN. Unser gemütliches Säli mit 50 Plätzen reservieren wir Ihnen gerne für Vereinsund Familienanlässe. M. u. A. 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Und dass relativ wenig für die Jungen gemacht wird. Ziehen Sie deshalb weg? Nein, ich löse aus ganz praktischen Gründen meine Wohnung auf und ziehe zu meiner Schwester und meinem Schwa  ger nach Steinach. So bin ich flexibler, wenn ein Transfer zustande kommen sollte. Sie wollen weg vom FC St. Gallen ? Mein Vertrag dauert noch eine weitere Saison. Aber im Fussball weiss man ja nie... Welches wäre Ihr Lieblingsclub ? In der Schweiz GC, der mit Abstand am professionellsten geführte Verein, und im Ausland AG Mailand. Sie spielen nun bereits sechs Saisons in der ersten Mannschaft des FC St. Gallen und haben in dieser Zeit fünf verschiedene Trainer gehabt. Von welchem profitierten Sie am meisten ? Kurt Jara war sehr wichtig für mich, denn er war es, der mich in die erste Mann  schaft holte. Mein grösster Förderer war jedoch der Holländer Leen Lojien, der in Spezialtraining an meiner Technik feilte und meine athletischen Fähigkeiten ver  besserte. Von Uwe Rapolder lernte ich viel im taktischen Bereich. Auch mit ihm hatte ich eine gute Zeit, obwohl wir nicht gerade Freunde waren. Haben Sie ein sportliches Vorbild? Nicht eigentlich. Aber ich versuche von verschiedenen Persönlichkeiten gewisse Eigenschaften zu übernehmen. Franco Baresi beeindruckt mich durch den Willen und den Ehrgeiz, den er mit 37 Jahren noch an den Tag legt, Boris Becker durch seinen Umgang mit den Medien. In der eigenen Mannschaft bewundere ich Beat Sutter. Er ist mein direkter Konkurrent, und dennoch verliert er kein schlechtes Wort, im Gegenteil: er gibt mir immer wieder Tips. Solche Fairness ist selten. Fussball ist ihr Beruf. Macht einem da das Training noch Spass? Es gibt natürlich Tage, da hat man abso  lut keine Lust dazu. Aber im Grossen und Ganzen ist es doch eine freudige Sache, Fussballer zu sein. Ich konnte mein Hobby zum Beruf machen. Wieviel verdienen Sie beim FC St. Gallen ? Weniger, als wenn ich als Kaminfeger voll arbeiten würde. In Zahlen: Das monatli  che Fixum beträgt um die 2500 Franken. Wer war in dieser Saison ihr unfairster Gegenspieler? Harald Gämplere von GC ... ...ein ehemaliger St. Galler... ...ja, und trotzdem hat er die ganze Zeit gehalten, gekratzt und gespuckt. Das ist gang und gäbe. So wie der Griff zwischen die Beine. In einem Spiel gehen die Emo  tionen halt manchmal hoch; wichtig ist, dass man sich nachher noch in die Augen schauen kann. Haben Sie einen Glücksbringer? Meine Freundin gibt mir vor jedem Spiel ihren Halskettenanhänger. Und nach jedem Spiel muss ich ihn wieder zurück  geben, weil er sich sonst «entladen» würde, sagt sie. Und das wirkt? Es wirkt, wenn man daran glaubt. Früher habe ich mir zuerst immer den rechten Schuh angezogen. So hat fast jeder Fussballer seine Marotte: der eine legt vor dem Spiel sein Halskettchen in die Schuhe, Eric Pedat verwahrt in seinem Garderobenschrank ein Hufeisen. Wofür geben Sie viel Geld aus? Für Steuern und Kleider. Haben Sie schon einmal gestohlen? Ja. Ein Pack Frauenfürze. Was mögen Sie besonders an sich ? Meine Offenheit, und dass ich ein un  komplizierter Mensch bin. Was kritisieren andere an Ihnen ? Meine Eifersucht. Und oft will ich mit dem Kopf durch die Wand. Wie gehen Sie mit Kritik in den Medien um ? Früher hatte ich Mühe damit. Heute kann ich damit ungehen, ärgere mich aber noch immer, wenn Journalisten nicht offen sind. Sehr ernst nehme ich indes die Kritiken vom Vater und meinem Bruder. Was würdet! Sie nie im Leben essen ? Froschschenkel. Patrick Winkler, Fussballer des FC St.Gallen. Foto: pd. Was tragen Sie im Bett? Ein T-Shirt. Ihr Motto ? Aus jedem Tag das Beste machen und mindestens einmal herzhaft lachen. Notiert: Andreas Heller Steckbrief: Geburtsdatum: 2.4.73 Zivilstand: ledig, aber in sehr festen Händen. Beruf: Kaminfeger, jetzt Fussballer Sportliche Karriere: Mit vier Jahren zu den Junioren des FC Teufen. Ab Junioren C beim FC St. Gallen. Seit 1989 in der ersten Mannschaft. Sternzeichen: Widder Grösse: 178 cm Gewicht: 67 Kilo Lieblingsspeise: Der Kartoffelgratin der Mutter Lieblingsfarbe: Rot Lieblingsmusik: alles von Rock bis Techno Lieblingstier: Robbenbabies Nächstes Ziel: Den Cupfinal erreichen und das 2. Semester an der Handelsschule absolvieren. TÜFNER POSCHT 4/96 21 Dorfleben yj m UJ Niederlassungen Im März 1996 haben sich folgende Personen in Teufen angemeldet: Marek Andys-Lesniewska, Weirden 2 (Zuzug von Stemsburg); Paul Blatt, Steinwichslenstrasse 21 (St. Gallen); Martina Hornberger, Obere Gählem 949 (Igis); Christina Hu  ber, Hauptstrasse 94 (Zürich); Ve  rena Koller, Steinwichslenstrasse 5 (Herisau); Wilhelm Kuhn, Haupt  strasse 16 (USA); Walter Meier, Hauptstrasse 25 (Hundwil); An  dreas und Margaret Meyer-Barr, Blat  tenstrasse 24d (St.Gallen); Heinz und Susanne Nussbaumer-Spindler, Grünaustrasse 6 (Kanada); Emilie Oertle-Böni, Alterssiedlung Unteres Hörli (Waldstatt) ; Nadja Peloli, Göbsistrasse 705 (Wittenbach) ; Brigitte Rechsteiner, Teufenerstrasse 200 (Waldkirch); Thomas und Emanuela Roth-Liesch, Gopf 791 (Schwellbrunn bzw. Malans); Barbara Stocker, Hauptstrasse 25 (Hundwil). Zivilstandsnachrichten Das Zivilstandsamt Teufen gibt fol  gende Geburt, Eheverkündung und Trauung bekannt : Geburt: Zbinden Patrick, gebo  ren am 7. April in Heiden, des Zbin  den Markus und der Zbinden geb. Eggenberger Karin, Teufen, Bleichiweg 2a. Ebeverkündung: Wick Rolf, von Zuzwil SG, in Teufen, und Angue Christine Marcelle, kamerunische Staatsangestellte, in Kribi (Kame  run). Trauung: Brülisauer Roman Hans und Brülisauer geb. Manser Silvia, Teufen, Unterrain 18. Bruno Mösli neuer «Wassermann» Als Nachfolger von Walter Hohl als Teufner «Wassermann» (vgl. «Tüfner Poscht» vom April) hat der Ge meinderat Bruno Mösli (Bild) ge  wählt. Der 45jährige gelernte Sa  nitär-Installateur ist seit 1965 mit dem Element Wasser verbunden und freut sich auf die neue Heraus  forderung. Bruno «Bulli» Mösli ist in der Lustmühle aufgewachsen und hat seine Stelle in Teufen am 2. Ja  nuar 1996 angetreten. Nach der Pensionierung von Walter Hohl Mitte April hat Mösli seine Tätigkeit als Betriebsleiter übernommen. Seine Aufgaben umfassen u.a. die Überwachung und den Unterhalt der Trinkwasserversorgung und des Hydrantenleitungsnetzes. ARA Mühltobel: neuer Klärwärter Im vergangenen Herbst hat der Ge  meinderat vom bereits heute gros  sen Arbeitsanfall sowie den abseh  baren, zusätzlichen Aufgaben Kenntnis genommen und die Schaf  fung einer zusätzlichen Stelle eines Klärwärters bewilligt. Dieser Be  schluss wurde dem fakultativen Re  ferendum unterstellt. Nach un  benütztem Ablauf dieser Frist wurde die Stelle ausgeschrieben. Aus den zehn eingegangenen Bewerbungen hat der Gemeinderat Bruno PreisigBär, Sammelbüelstrasse 5A, Teufen, gewählt (Bild). Der Stellenantritt erfolgt per l.Juli 1996. Rüstige Geburtstagskinder Am 5. Mai feiert Eugenia Silber - Tomascbko ihren 95Geburtstag. Die Jubilarin ist noch «gut im Strumpf» und erinnert sich gerne an ihre Zeit in Stein am Rhein, wo sie zusammen mit ihrem Mann wäh  rend 17 Jahren das Kloster-Museum St. Georgen geführt hatte. Heute lebt Frau Silber zusammen mit insge  samt vier Generationen im Mehrfa  milienhaus ihrer Tochter Rosmarie und ihres Schwiegersohns Paul Hüberli im Stofelrain 2. Landwirt Emst Zellweger begeht am 10. Mai in der Untere Schwendi seinen 81. Geburtstag. Der Jubilar ist noch «recht guet zwäg» und hilft gerne im Betrieb seines Sohnes mit. Im Alterheim Lindenhügel feiern im Mai drei Pensionärinnenen: Frieda Menet wird am 14. Mai SOjährig. Die frühere Gemeinde  krankenschwester ist körperlich noch relativ fit und geistig sehr rege. Theres Inauen feiert am 17. Mai ihren 82. Geburtstag. Trotz Proble  men mit den Beinen ist sie gesund  heitlich noch recht frisch und hilft gerne mit im Haushalt. In beneidenswerter Form kann Rösli Kuhn am 22. Mai ihren 75. Geburtstag feiern. Sie ist noch gut zu Fuss und fühlt sich wohl aufge  hoben im «Lindenhügel». Zwei Jubilarinnen kann das Altersheim Bächli feiern: Frieda Freund begeht am 2. Mai bei guter geistiger und körperlicher Gesundheit ihren 86. Geburtstag. Sie ist glücklich, ihren Lebensabend zusammen mit ihrem Ehemann im ■Bächli» verbringen zu dürfen. 91 Jahre alt wird Emma Müller. Sie ist noch gut zu Fuss und geht fast täglich ins Dorf. Ihr fröhliches Wesen bereichert die Gemeinschaft im Altersheim Bächli. 90 Jahre alt wird am 30. Mai Anna De Zordi-Schempp. Sie war während 43 Jahren als LingerieGouvernante im damaligen Institut Buser tätig. Noch heute erfreut sie sich bester geistiger und körperli  cher Gesundheit und pflegt ihren Sinn für Humor. Sie betreut ihren eigenen Haushalt an der Vorder  hausstrasse 1. Wir gratulieren allen Jubularinnen undjubilaren ganz herzlich zum Wiegenfeste und wünschen ihnen weiterhin gute Gesundheit. Richard Wiesli neuer FDP-Präsident An ihrer Hauptversammlung vom 22. März haben die Mitglieder der FDP Teufen als Nachfolger von Gianni Escher Richard Wiesli (Bild) zu ihrem neuen Präsidenten ge  wählt. Als neue Vorstandsmitglieder konnten Markus Bänziger und Arthur Bolliger gewonnen werden; sie lösen die zurücktretenden André Neuhaus (Kassier) und Reinhard Wegelin (Aktuar) ab. Gewerbe Gartentag bei Samen Blankenhorn Am Samstag, 4. Mai, durchgehend von 8 bis 16 Uhr, lädt Samen Blan  kenborn an der Speicherstrasse 7 b, zum Gartentag ‘ 96 ein. Nebst preis  werten Modellen wird ein neuer Mäher mit Katalysator präsentiert. Neu im Sortiment geführt wird auch ein Mulcher, der das Schnittgut fein zerkleinert und liegen lässt; je nach Wunsch kann er in Sekunden  schnelle zum «normalen» Mäher mit Grasfangsack umgebaut werden. Als dritte Mähemeuheit wird ein komfortables Modell mit elektri  scher Schnitthöhenverstellung per Knopfdruck gezeigt. Als Neuheit wird eine elektrisch angetriebene Astsäge mit Teles  kopstiel gezeigt. Der mühelose Be  schnitt erfolgt auf Kettensägen  prinzip für Äste bis 52 mm Durch  messer. Im weitem werden das BioSortiment einer bekannten Marke sowie ein neuer Rasentrimmer mit Zweifadentechnik präsentiert. Während des Gartentages führt Samen Blankenborn eine Festwirt  schaft mit Gratisgetränken; über die Mittagszeit werden am Grill Brat  würste gebraten. Alle sind herzlich eingeladen. pd. 22 TÜFNER POSCHT 4/96 Dorfleben Vereine «Blueschtfahrt» des Frauenvereins Am Dienstag, 14. Mai, lädt der Frauenverein Teufen zum Altersaus  flug ein. Wir machen eine -Blueschtfahrt» durch den Thurgau zur Insel Reichenau - mit einem Mittagshalt in Dietingen. Der Ausflug findet bei jeder Witterung statt. Unkostenbei  trag: 20 Franken; Identitätskarte mitnehmen. Anmelden kann man sich bis am 11. Mai bei Ema Styger (Telefon 333 25 14) oder bei Klara Reifler (333 15 18). Abfahrtszeiten: Dorf 10 Uhr, Alpstein 9-30 Uhr, To  bel 9-25 Uhr, Gählem 9 30 Uhr, Tan  nenhof 9-35 Uhr, Lustmühle 9 30 Uhr, Niederteufen 9-35 Uhr, Sternen 9.40 Uhr, Hirschen 9-45 Uhr. pd. Wollresten für Bazar gesucht Für den Bazar des Frauenvereins vom 30. November wird intensiv gearbeitet. Der Verein ist daher dankbarer Abnehmer von Woll  resten zum Stricken, Häkeln etc. Diese nimmt Trudy Preisig, Bächlistr. 3 (333 39 70) entgegen. pd. «Frauezmorge» im Heim Eben Ezer Am Dienstag, 7. Mai, findet der ökomenische Frauezmorge von 9 bis etwa 11 Uhr im Heim Eben Ezer an der Gremmstrasse 11 statt. Nach dem gemeinsamen Frühstück wird der Film - Alltag im Heim Eben Ezer» gezeigt. Anschliessend folgt eine Fühmng durch Wohnund Thera  piebereiche des Heimes. Herr Gammenthaler und seine Mitarbei  ter informieren über ihre Tätigkeit und beantworten Fragen. pd. Sport 7.Teufner Volleyball-Plauschturnier Das erste Volleyball-Plauschtumier, organisiert vom Volleyballclub Teu  fen (VBCT), fand im Sommer 1989 statt und war eigentlich als ein  malige Aktion geplant. Anhaltende Nachfragen von begeisterten Volley  ball-Spielerinnen und -spielem be  wog den VBC, bis heute insgesamt sieben solcher Dorf-Tumiere durch  zuführen. Es nahmen alle Alters  klassen teil. Alles in allem wurde zwischen den 16 teilnehmenden Mannschaften mit viel Begeiste  rung, Herz und Anstrengung um den Sieg gekämpft. Haben Sie be  reits Volleyball gespielt und möch  ten Sie diesen Sport zum Plausch wieder betreiben, so sind Sie uns als Aktivmitglied herzlich willkom  men. Auskunft erteilt Richard Wiesli (Telefon 333 37 50). LW.-F. 1. Saison des Snowboardclubs Teufen Der Snowboardclub Teufen hat seine erste Saison erfolgreich abge  schlossen. Wie an der letzten Haupt  versammlung des über 80 Mitglie  dern zählenden Vereines bekannt wurde, belegte Andi Weber an der Freestyle-Schweizer-Meisterschaft in Davos den 30. Platz und Christian Wild wurde an der Ostschweizer Meisterschaft im Riesenslalom in Wildhaus Zweiter, was ihn in der Regio-Cup-Gesamtwertung auf den 3. Rang brachte. Alle, die noch keinen SBCT-Pullover oder kein -Shirt besitzen, können diese bei Simone Schuchter (Tel. 333 35 48) oder im Jugendtreff Teufen bestellen. cw/om TVT: Laufen für jedermann Die Läufergruppe des TV Teufen lädt zum gemeinsamen Laufen ein. Das einstündige Ausdauertraining be  ginnt jeweils mit einem Einlaufen und endet mit einem Stretching; da  zwischen liegt ein Dauerlauf. Treff  punkt ist jeweils am Freitag um 18.30 Uhr beim Eingang zur Sport  halle Landhaus. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich am Mittwoch um 9 Uhr der -Hausfrauengruppe» anzuschliessen. Treffpunkt: Turn  halle Landhaus. Auskunft erteilen Markus Stadler für das Freitag-Trai  ning (333 49 76 P; 243 38 20 G) und Mägi Bischof für das MittwochTraining (333 22 61). pd. Senioren Maiwanderungen der Pro Senectute Die Wandergruppe der Pro Senec  tute lädt zu zwei Mai-Wanderungen ein. Am 9Mai führt die Fahrt mit dem Zug über Romanshorn nach Kreuzlingen und von dort mit dem Schiff (Kaffeepause) auf den Unter  see nach Stein am Rhein. Von dort wandern sie dem Rheinuferweg entlang zum historischen Städtchen Diessenhofen. Auf der «Blueschtwanderung» werden zahlreiche schöne Riegelhäuser zu bewundern sein. Der Zug fährt um 7.13 Uhr ab Teufen (Achtung: kein Halt in Niederteufen). Die zweite Wan  derung am 23. Mai führt von der Göbsi zum Leimensteig. Während eines Kaffeehaltes kann die schöne Aussicht genossen werden. Der Rückweg führt auf dem Höhenweg zum Saul und über Wesen hinunter zum Sammelplatz. pd. Gewerbe «famos»: Tag der offenen Tür /arbe, 3/ode, 5til («famos») und Kosmetik für Damen und Herren stehen im Mittelpunkt eines Tages der offenen Tür, zu der die Visagistin Margreth Zahner-Frey (Bild), Schulhausstrasse 6, Niederteufen, am Samstag, 4. Mai (10 bis 15 Uhr), einlädt. Anlässlich eines Aperos können sich die Besucherinnen und Besucher in ungezwungener Atmo  sphäre über die letzten Neuheiten informieren. pd. Festivitäten Maifest mit Musik aus dem Fass Die Steelband «Steel Diamonds» und der Vorstand der «Tüüfner Südwörscht» laden am Samstag, 25. Mai, zu einem «Maifest mit Musik aus dem Fass» ein. Der Anlass findet in der Hechtremise (südlich Parkplatz Café Spörri) statt und beginnt um 17 Uhr. An der Rumpunch-Bar wer  den Getränke und Snacks gereicht; der Eintritt ist frei (Kollekte), pd. Erfolgreiche Teufner «Stiften» an der Kantonalen Freizeit-Ausstellung von Lehrlingsarbeiten in Speicher Die «holzigen» Lehrlinge Rolf Signer (Kranzkasten), Ueli Koller (Haustüre) und Roman Krüsi (Dachstuhlmodell) der Teufner Zimmerei/Bauschreinerei Heierli überzeugten am 20./21. April mit ihren Freizeitarbeiten; die «Tüfner Poscht» hat die jungen Berufsleute in der März-Ausgabe porträtiert. Fotos: GL TÜFNER FOSCHI 4/96 23 Veranstaltungen N. B. Veranstaltungs-Daten bitte unaufgefordert bis spätestens zum 10. des Vormonats schriftlich an das Verkehrsbüro Teufen, Postfach 220, 9053 Teufen oder per Fax (333 38 09). Mai 1996 Wer Was Wo Do. 02. 14.00 Uhr Evang. Kirchgemeinde Spielnachmittag für Senioren Begegnungsstätte Niederteufen Do. 02. 20.15 Uhr Verkehrsverein Hauptversammlung Saal Schützengarten Do. 02.-23 . 20-22 Uhr Samariterverein Samariterkurs (Anm. Frau Goebel, Tel. 333 14 67) Sporthallen Landhaus, je Mo und Di Fr. 03. 14.00 Uhr Evang. Kirchgemeinde Bibelkafi für Senioren Zwinglisaal Fr. 03. 20.00 Uhr FDP Teufen Vorstellung der Kandidaten Saal Schützengarten Fr. 03. 20.00 Uhr Evang. Kirchgemeinde offener oekum. Singkreis Begegnungsstätte Niederteufen Sa. 04. 08-16 Uhr Samen Blankenhorn Gartentag 96 Speicherstrasse 7 b Sa. 04. 09-18 Uhr Gärtnerei Höhener Blumentag für Pflanzenfreunde Schützenbergstrasse Sa. 04. 19.30 Uhr Gemischter Chor Niederteufen Hauptversammlung Rest. Ilge So. 05. 09.00 Uhr Kath. Kirchgemeinde Firmung Kath. Kirche Stofel So. 05. 10.00 Uhr Harmoniemusik Konzert zur Firmung Kath. Kirche Stofel So. 05. 10-17 Uhr Gärtnerei Höhener Blumentag für Pflanzenfreunde Schützenbergstrasse Di. 07. 09.00 Uhr Evang. + Kath. Kirchgemeinde Fraue-Zmorge Heim Eben Ezer Mi. 08. 20.00 Uhr Harmoniemusik Platzkonzert Battenhusstrasse Do. 09. 07.00 Uhr Wandergruppe Pro Senectute Blustwanderung Thurgau Besammlung Bahnhof Do. 09. 14.00 Uhr Frauenverein Spielnachmittag für Senioren Pfarreizentrum Stofel Sa. 11. 08.30 Uhr Evang. Kirchgemeinde Internat. Weltladentag Zmorge im a. Feuerwehrhaus Sa. 11. 10.00 Uhr Ornithologischer Verein Jungtier-Ausstellung HechtplatzZ-Remise Sa. 11. ganzer Tag Pfarreilager Papiersammlung So. 12. 10.00 Uhr Ornithologischer Verein Jungtier-Ausstellung HechtplatzZ-Remise So. 12. 09.00 Uhr Kath. Kirche Gottesdienst mit Männerchor Tobel Pfarreizentrum Stofel So. 12. 09-12 Uhr Harmoniemusik Muttertagsständchen Spital/ev.Kirche/Hechtplatz Di. 14. 10.00 Uhr Frauenverein Altersausflug ins Blaue Mi. 15. Blau ring Start ins Lager in Gersau Infos unter Tel. 333 30 29 Mi. 15. 18.00 Uhr Jugendtreff «Tschütteli-Turnier» Jugendtreff (Anmeldung: bis 11. Mai) Fr. 17. 12.00 Uhr Evang. Kirchgemeinde Kontakt-Zmittag Begegnungsstätte Niederteufen (tel. Voranmeldg. bis Do. Tel. 333 31 10) So. 19. 06.00 Uhr Ornithologischer Verein öffentl.Vogelexkursion Besammlung Parkplatz Migros So. 19. 08.00 Uhr Volleyballclub Volleyball-KantonalMeister-Tournier Sportanlagen Landhaus Mo. 20. 18.30 Uhr Lesegesellschaft geführte Besichtigung der Festung Heldsberg St. Margrethen Mo. 20. 20.00 Uhr Gemeinde Teufen öffentliche Orientierung Lindensaal zu den Abstimmungsvorlagen vom 09. Juni Di. 21. 20.00 Uhr Blaukreuzverein Blaukreuzversammlung Zwinglisaal Mi. 22. 19.30 Uhr Frauenverein Aktiven-Treffen Schulküche Hörli Mi. 22. 20.00 Uhr Harmoniemusik Platzkonzert bei Alder, Bündt Do. 23. 11.00 Uhr Wandergruppe Pro Senectute Wanderung Leimensteig Besammlung Bahnhof Do. 23. 14.00 Uhr Frauenverein Spielnachmittag für Senioren Pfarreizentrum Stofel Sa. 25. 17.00 Uhr Guggemusig Musik aus dem Fass (Steelband) Hechtremise Impressum Herausgeberin Redaktion Konzept, Gestaltung & Satz Inserate-Annahme Kulturkommission Gäbi Lutz, Chefredaktor (GL) Peter Renn • Typografie, Teufen Erika Preisig, Engelgasse 215, Teufen der Gemeinde Teufen Gaby Bucher (GB) Andreas Heller (AH) Bildherstellung, Belichtung Tel. 071/333 30 84, Fax 071/333 30 75 Redaktionsanschrift Rosmarie Nüesch (RN) Lithoscan, Urs Mauretter, Teufen Redaktionsund Inserateschluss Tüfner Poscht Wilfried Schnetzler (WS) 10. Mai 1996 Postfach 152 Brigitte Tobler-Brander (BT) Druck, Ausrüstung 9053 Teufen Georges Winkelmann (GW) Kunz Druck & Co. AG, Teufen ^^ Gedruckt auf 100% Recyclingpapier