Findbuch Architektursammlungen: Vernetzung von Architekturdaten der Föderation deutschsprachiger Architektursammlungen
Abstract
Poster presented at the 5th Culture Community Plenary organised by NFDI4Culture. The poster presents the motivation, requirements and implementation of a Wikibase instance developed to serve as a finding aid for architectural collections in Germany coordinated by the Federation of German-speaking Architectural Collections. The service is a satellite project of NFDI4Culture and is developed at TIB's Open Science Lab. NFDI4Culture is funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) under grant no. 441958017.
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Netzwerk von Personen und Archiven: Welche Nachlässe sind in welchen Archiven verfügbar? Weitere Person mit Material in unterschiedlichen Archiven. Links: Kartendarstellung eines Auszugs der in einem Archiv verzeichneten Werke (Koordinaten und Bilder aus Wikidata / WM Commons). Rechts: Werk-Detailansicht mit Link zu den im Archiv vorhandenen Medien. Bei den Archiven verzeichnete Personen, die im NFDI4Culture Knowledge Graph zu finden sind samt der dort verknüpften Werke. Zeitleiste mit Personen, die in den Archiven verzeichnet sind, jeweils mit Bild und Geburtsdatum (aus Wikidata / WM Commons). DANKSAGUNG UND LIZENZIERUNG NFDI4Culture is funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) under grant no. 441958017. This poster is licensed under CC BY 4.0 license, with the exception of third-party material. KONTAKT Kontakt: Prof Dr Ina Blümel, [email protected] Open Science Lab, Technische Informationsbibliothek, Lange Laube 28, 30159 Hannover Projekt Team TIB: Kolja Bailly, Ina Blümel, Lukas Günther, Dr Magnus Manske, Dr Lozana Rossenova, Lucia Sohmen, Guergana Tzatchkova. FINDBUCH ARCHITEKTURSAMMLUNGEN VERNETZUNG VON ARCHITEKTURDATEN der Föderation deutschsprachiger Architektursammlungen MOTIVATION →Vernetzung der in den Archiven verstreuten Architektenund Architektinnennachlässe. →Einheitlicher Recherchezugang zu Personen, Werken und Orten. →Wissensgraph / föderiertes System: Vernetzung der ArchivPortale, dort Zugang zu hochauflösendem Bildmaterial etc.; Integration weiterer Quellen für Metadaten (z.B. Wikidata) und Einbindung in Forschungsdateninfrastruktur über die NFDI. BEDARFE →Überblick statt Detailtiefe: zunächst minimale Informationen (Wo ist wer bzw. was verfügbar?); keine Mikroebene (Einzeldokumente), aber Identifier auf Werk ebene notwendig. →Sucheinstiege: Architekt:in, Werk/Projekt (inkl. ungebaute), Ort + Karte, Zeit, Gebäudetyp. →Flexibilität: Abstufungen nach Erschließungsgrad; „Lebendes“ System für fortlaufende Ergänzungen. Datenmodell flexibel anpassbar. →Niedrigschwelligkeit, Mehrsprachigkeit, Möglichkeit der Föderation mit externen Datenquellen. UMSETZUNG →Basis: Wikibase + Frontend, Erfahrungen aus Projekt „Herrenhäuser des Ostseeraums“. →Schrittweise Vertiefung: erst Personenebene, dann Werkund Dokumentebene. →Nachnutzung bestehender Standards und Identifier; danach eigene Erweiterungen; Nutzung von Normdaten (v. a. GND, sowie neu aufzubauender Werknormdatendienst Bauwerke). Mitglieder entsprechend der Föderations-Wikipediaseite mit Ort und weiteren Informationen, soweit vorhanden (Wikidata). NFDI4Culture satellite project FÖDERATION →1997 im Deutschen Architekturmuseum gegründet (seit 2016 übernational als Föderation deutschsprachiger Architektursammlungen); 32 Archive in DE / AT / CH, die Architekturzeugnisse sammeln, bewahren und vermitteln. →Fördert Baukultur und Austausch durch gemeinsame Standards, Forschungsund Ausstellungsprojekte; fungiert als deutschsprachige Sektion der ICAM. PROJEKT →Finanzierung & Struktur: Eingebettet in die Nationale Forschungsdateninfrastruktur für materielles und immaterielles Kulturgut, NFDI4Culture, gemeinschaftlich von Bund und Ländern gefördert. →Fachcommunity: ArchitekturForschungsdaten sind in NFDI4Culture als eigenständiger Fachstrang strukturell verankert. →Mandatierung: Die Community wird u. a. durch zwei Vertreter des BDA (Bund Deutscher Architektinnen und Architekten) offiziell mandatiert und in den NFDI-Gremien repräsentiert. Vertreter sowie TIB als Infrastrukturpartner sind Mitglied der Föderation.