Einführung in das Forschungsdaten-Repositorium der Hochschule Bremen (HSB): GRO.data
Abstract
Folien einer Einführung in das institutionelle Forschungsdaten-Repositorium der Hochschule Bremen (HSB): GRO.data (Repositorium der Göttingen eResearch Alliance; Nutzung durch Vertrag der HSB mit der GWDG / Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen). Link zum HSB-Dataverse: https://data.goettingen-research-online.de/dataverse/hsb
Full text
Einführung in das Forschungsdaten-Repositorium der HSB: GRO.data Dr. Jan-Ocko Heuer und Xi Kong, 13.11.2025 (online) Forschungsdatenmanagement der Hochschule Bremen (FDM@HSB) 20.06.2023
Das neue Forschungsdaten-Repositorium der HSB: GRO.data
Das Team vom Forschungsdatenmanagement der HSB (FDM@HSB): Projekt FDM@HSB •Ziel: Aufbau eines institutionellen FDMAngebots für die HSB •Gefördert vom BMFTR im Rahmen einer Förderlinie für den FDM-Aufbau an HAW •Leitung: Dr. Sabina Schoefer (KoDiCD); Begleitung: Dr. Britta Lüder (R07); Kooperation mit SuUB •Seit 04/2023 bis 11/2025; Perspektive: Anschlussprojekt aus Landesmitteln Jan-Ocko Heuer Xi Kong Kontakt: [email protected]
Das institutionelle FDM-Portfolio für Forschende an der HSB: •Institutioneller Rahmen: u.a. Forschungsdaten-Policy der HSB •Beratung & Service: für alle Fragen zum Umgang mit Forschungsdaten •Veranstaltungen & Schulungen: u.a. „FDM am Mittag“ & „FDM Praxisnah“ •Infos, Materialien, Vorlagen etc.: via HSB-Website, HSB-intern, Zenodo •Aktuelle Informationen: u.a. per monatlichem FDM@HSB-Newsletter •Vernetzung: u.a. Angebote des Datenkompetenzzentrums DataNord •FDM/Datenkompetenz in Studium/Lehre: für Studierende und Lehrende •NEU Dienst: Forschungsdaten-Repositorium für die HSB (GRO.data)
Inhalt 1. Allgemeine Einführung oWas ist ein Forschungsdaten-Repositorium und warum sollte man das nutzen? oWelche Arten von Forschungsdaten-Repositorien gibt es und was ist GRO.data? oWer betreibt GRO.data, was kostet das und was kann man damit genau machen? oWarum sind bei GRO.data im HSB-Bereich („HSB-Dataverse“) schon erste Daten? 2. Praxis-Einführung oWas sind die ersten Schritte / Funktionen bei der Nutzung von GRO.data? 3. Weiterführende Informationen oWas muss ich beachten und wo bekomme ich Informationen und Unterstützung? 4. Diskussion, Fragen, Anmerkungen 12.05.2023
Was ist ein FD-Repositorium und warum sollte man das nutzen? Forschungsdaten-Repositorium: zentraler digitaler Ort zur Archivierung und Bereitstellung / Veröffentlichung von Forschungsdaten (für Nachnutzungen) Saltin, Brian D.; Müssig, Jörg; Labisch, Susanna; Dirks, Jan-Henning, 2025, "Replication Data for: The biomechanical dilemma of phasmid eggs –how do stick insects hatch?", https://doi.org/10.2562 5/VBOSEV, GRO.data, V1 Forschungsdaten-Lebenszyklus FAIR-Prinzipien Daten-Publikation
Welche Arten von FD-Repositorien gibt es (und wo steht GRO.data)? Fachspezifische Repositorien Institutionelle Repositorien Allgemeine Repositorien Spezialisiert auf eine bzw. wenige Disziplin(en) bzw. Datenart(en) Für Forschende bzw. Angehörige einer spezifischen Einrichtung Für alle Personen und Daten (und weitere Outputs) • Auf FDM-Anforderungen des jew. Faches zugeschnittene Tools, Standards, Services • Hohe Sichtbarkeit und Auffindbarkeit innerhalb der jeweiligen Fach-Community • Große Anzahl an Repositorien; Suche z.B. über re3data • Generische, u.U. auch anpassbare Standards und Tools • Direkte Unterstützung durch das lokale FDM-Team, aber i.d.R. nicht fachspezifisch • Einhaltung interner Regelungen (Forschungsdaten-Policy) • Ggf. auch 10-j. Aufbewahrung • Generische (oder keine) Standards und Tools •Keine Unterstützung; keine Qualitätskontrolle • Sehr breite Sichtbarkeit und interdisziplinäre Auffindbarkeit Beispiel: PANGAEA (Erdund Umweltwissenschaften) Beispiel: GRO.data (mittlerweile für mehrere Einrichtungen) Beispiel: Zenodo (nicht nur für Forschungsdaten)
Was genau ist GRO.data, was kostet es und was bietet es? •Betrieben von der eResearch Alliance unter Federführung der GWDG (Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbh Göttingen) •Seit 2016; ursprünglich für Uni Göttingen und Max-Planck-Gesellschaft geschaffen; jüngst für weitere Hochschulen geöffnet –u.a. für die HSB •Für Forschende/Angehörige der HSB entstehen keine weiteren Kosten •Basiert auf der verbreiteten Open-Source Software „Dataverse“ (urspr. an der Harvard University entwickelt; heute sehr breite Community) •Bietet viele Funktionalitäten, u.a. Persistente Identifikatoren (DOI), anpassbare Metadatenstandards, Rechteund Rollenmanagement
Warum gibt es im „HSB-Dataverse“ bereits erste Datensätze? Seit 01/2025: Pilotnutzung mit HSB-Forschenden für technische Prüfungen und zur Erarbeitung von GRO.data-Informationsmaterialien für die HSB