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Kul u &Leben
F ei ag, 21.No embe 2025
De öhlich-ges ei eFoula d
e ä denKüns le ,die Miene
dagegen is i gendwie... «Was,
g immig!», nimm einem Ka ls
Gla s Selbs po ä das Wo
ausdem Mund.Das Lebenhal e
–sinngemäss –ebennich nu
Höhepunk ebe ei ,sonde n
auch Talsohlen. Abe da man
schon einmal hie sei,könne
man auch gleichein e en und
sich e au machen.
Hie ,das is dasBi s elde
Museum,und kennenzule nen
gib es deninMagdengebo e-
nen und in Bi s eldenau ge-
wachsenen Ka l Gla (1912-
2003), dessenpos um einge-
sp ochenesZi a sich o seinem
Selbs po ä pe Knop d uck
auslösenläss .InZusammen-
a bei mi S udie enden de
Hochschule ü Ges al ung und
Kuns und de Hochschule ü
Musikwidme das Museum
dem p ominen en Male und
eins igenBi s elde Einwohne
einequicklebendigeHommage
in ie Themen äumen.
«Seinebekann en Land-
scha sbilde aus demJu aha-
benwi ausgelassen», e klä
Ch is ophMoo on de Bi s el-
de Museumskommission.
S a dessensind e liche Selbs -
undFamilienpo ä szusehen,
Bilde onBadenden, ypog a i-
sche Expe imen e undspä e
abs ak e Gemälde – ü den
gegens ändlicha bei enden
Male ein übe aschendes Spä -
we k.«SeineKüns le kollegen
habenihn da ü belächel »,sag
Moo .«Abe daskümme e ihn
nich .»
Fü s ilis ische
Abwechslung is geso g
Einen eigenen Kop ha eGla
zei lebens. Nach de Basle Ge-
we beschulegingde Sch eine -
sohnmi 18 Jah en au die
«Walz» und eis enachWien.
Do schlug e sich mi Kuns -
e käu endu ch,be o e on
de Wiene Kuns akademieau -
genommen wu de. Eine Lun-
gen ube kulosezwangihn in die
Schweizzu ück, doch se z e e
sich nacheinemJah inde Hö-
henklinik mi Skie nnachVo -
a lbe gab. 1937 s ell e e e s -
mals in Bi s eldenaus und be-
eunde esichmi demBasle
Male Coghu . Zu diese Zei
le n ee auchseinespä e eF au
Lucie No z kennen.
«Sie so g e da ü ,dassdas
Geld he einkam»,sag Regula
Meschbe ge , P äsiden inde
Museumskommission. No z be-
iebals Modis in eineigenes
Hu a elie in Baselund wa bis
inshoheAl e ä ig:Gla po ä-
ie siealss a ke F auinebenso
s a kenFa ben. Im gleichen
Raum hängen auch diePo ä s
de beidengemeinsamen Kin-
de : Ih eE inne ungen an den
Küns le a e sindabBandzu
hö en. «E wa seh lebendig
unddeshalbkein uhiges Na u-
ell», e inne sich e wa seine
Toch e .
«Wi wuss en,dass Gla s
We kemi ih emzei lichenAb-
s and eine Übe se zungb au-
chen», e klä Moo den Einsa z
mul imediale Mi el.Deshalb
seiendie In e ak i i ä undSze-
nog a ieseh wich ig.Soschein
beispielsweisede zwei e Aus-
s ellungs aumun e Wasse zu
s ehen:Lich e lexek äuseln
sich wie Wellen an de Decke,
Lu blasenblubbe n,Bojenhän-
gen onde Decke.AndenWän-
den auchendeMänne und
F auen,kop übe , schwe elos.
«Das Mo i is ü seineZei
ziemlicheinziga ig»,sag Moo
undmein dami die Fün zige -
jah e, in denen dieBilde en -
s anden: Gla e zich e ekon-
sequen au dieDa ie ungsei-
ne We ke,manchmalsoga au
eine Signa u .«De Male , de
eine Zei lang zu Basle Küns -
le g uppe K eis 48 gehö e,
wechsel eseinenS il alle paa
Jah e»,soMoo . Dasmag dem
küns le ischen Wiede e ken-
nungswe nich zu äglich ge-
wesensein, doch ü Abwechs-
lung wa geso g .
Gla s Ve bindung onS ill-
leben–Musikins umen e, Ga-
agenu ensilien –mi Sch i zü-
genwi dimObe geschoss des
Museums on Gassenhaue n
de Sechzige -und Siebzige jah-
e beglei e :EineJukebox spiel
au WunschLiede wie«Blue-
be yHill» ode «TakeFi e».In
diese Zei kau eGla auch ein
Fe ienhaus im Kan on Ju a,in
demein Teil seines um ang ei-
chenNachlasseslage e.Meh e-
e de gezeig enWe ke sind mi
einem o enPunk e sehen,
«Ka lGla » is aucheineVe -
kau sauss ellung.
T aue k anz ü einele z e
k ea i e Blü e
«Gla sKinde haben je 250Ge-
mäldeübe nommen», sag
Moo .Wäh endein Teil de
We ke in S i ungenun e ge-
b ach wü de, kämen ande e in
denVe kau .«Es is seinen
Nachkommen wich ig,dieF eu-
de an de Kuns wei e zuge-
ben»,soMoo .
De ie eRaumis Gla s
«Vege a i en Fo men undFa -
ben»gewidme ,eine Reihe on
Schlau engebilden, diesich
sch i weisezuabs ak enO na-
men en wandeln. Auslöse ü
dieGemälde wa de Todseine
F au,de Gla ineine ie e
Scha ensk ise s ü z e.T os
and e in einem deko a i en
T aue k anzgebinde, dasihm
alsAusgangspunk ü eine le z-
e küns le ischeEn deckungs-
eisedien e.
«Ich woll e diesen ‹T aue -
aum›unbeding soni izie en»,
sag de p omo ie e Musikwis-
senscha le Ch is ophMoo :So
läss sich eine g osse, eigens an-
ge e ig e Klangskulp u aus
Me allbände n mi be ei liegen-
denGeigenbögenund Häm-
me n bea bei en.Dem «nich
ge ade uhigenTempe amen »
(Ka lGla übe sich selbs )hä e
diese «Blä zbums» siche en -
sp ochen.
...............................................
«Ka lGla »
Bi s elde Museum, bis 7. Dezem-
be . Ö nungszei en:Mi, Sa,So.
www.bi s elde museum.ch
Hannes Nüssele
«Ka lGla
wechsel e
seinen S il alle
paa Jah e.»
Ch is oph Moo
Museumskommission
Ve gleich man die Musikdes
neuenund sieb enAlbums on
Anna Rossinelli mi ih e e s en
Single «InLo eFo aWhile»
on2011, äll o allemeines
au : DieS immede Basle inha
deu lichanK a ,Tie eund Fa-
ce en eich umgewonnen.
Wäh endsichih ele z ePla e
«Mo he » (2023)mi demÄl e -
und Mu e we den auseinan-
de se z e, e s ehen sich dieel
neuen Songsals Momen au -
nahmen ih e Ge ühlswel zwi-
schenLus ,Wu , Sehnsuch und
Selbs zwei eln.
Eine Bandals
Familienbe ieb
«Hea » soll auch alsZeugnis ü
dieF eundscha de d eiBand-
mi gliede dienen:Sei 17Jah en
önen Rossinelli,Bassis Geo g
Dillie und Schlagzeuge Manu-
el Meisel gemeinsamde Musik.
DasT iohiel selbs dann zu-
sammen,als diep i a e Bezie-
hungzwischenRossinelli und
Dillie 2015indie B üche ging.
Dennoch ode ge ade deshalb
e s ehendie d ei ih P ojek
nich nu alsAnke ,sonde n
auch als«Familienbe ieb».
Begonnenha ih e gemein-
same Geschich e 2008.Damals
anden Rossinelli,Dillie und
Meisel zu einem Pop-Soul-T io
namensAnne Clai ezusam-
Michael Gasse
men.ZweiJah espä e undnach
eine S assenmusik-Tou be-
schlossen died ei, o an un e
demNamen Anna Rossinelli
au zu e en.
2011quali izie e sich die
Fo ma ion ü denEu o ision
Song Con es . Wiewohlsie bei
diesem denle z en Pla zbeleg-
e,is es de Band um diegele n-
e Fach au Be euunggelun-
gen, zu einem Fixpunk in de
Schweize Musikszene zu we -
den: AlleAlben e eich en die
Top10de Schweize Cha s.
Pop-Viel al
mi Gus o
Wäh endsich«Mo he », die
le z eVe ö en lichung on An-
na Rossinelli,du ch klassisches
Songw i ing, uhigeLieds uk-
u en undakus ischeA ange-
men s he o a ,bie endie el
neuenT ackswiede e meh
Popmi Gus o. De e ö nende
Ti el ack«Hea »p äsen ie
sich o schund adenge adeund
e inne nich wenig an den
muskulösen Folk-Pop de scho -
ischen Singe -Songw i e in
AmyMacDonald. «Too La e»
gib sich nachdenklich,leide
abe un e plumpen Rhy hmen.
Es olg «I YouDon’ Know»
–das Highligh de Pla e. Das
S ückbie e pu en Elek o-Pop,
de on de Neuen Deu schen
Welleinspi ie schein und
nich nu lus ollkling ,sonde n
auch mi wunde ba eins udie -
enGesangspassagenau wa e .
Spä es ens mi dem ie en
T ack, de Pianoballade«When
Time is Righ », wi ddeu lich,
dass dasT io o allem eins an-
s eb : möglichs un e schiedli-
cheTempi unds ilis ischeViel-
al .Das is eind ücklich, geh
abe zulas en desmusikalischen
Flows. Undwi k wie einAu o,
dass ändigdieRich ung ände .
Was ielleich auchdami zu-
sammenhäng , dass sich gleich
meh e eP oduzen endesMa e-
ialsangenommen haben. Das
ha zu Folge, dass Numme n
wiedas soulige«Lia »ode de
Schmach e zen «Whe e Didi
AllGo» ü sichgenommen
zwa du chaus unk ionie en,
im Gesam bild jedoch nu be-
ding übe zeugen.
DieSongs sind zwa klug
komponie , abe auch s a k
polie .Nich s wi k dem Zu all
übe lassen,alles kling ge-
schmack ollund si z nach
Leh buch.Sois ein Album en -
s anden,das in Einzel eilen
punk e ,beim Hö enjedochun-
weige lichCh is onRoh s
Wunsch nachein wenig «meh
D äck» weck .
...............................................
Anna Rossinelli
«Hea » (SonyMusic) is sei dem
21.11.imHandele häl lich.
Regula Meschbe ge und Ch is ophMoo on de Museumskommission Bi s elden. Bild:Kenne h Na s
Au «Hea »übe läss AnnaRossinellinich sdemZu all.
Bild:FabioMa in
Ein un uhigesNa u ell keh heim
Eine kleine,abe ein alls eicheRe ospek i e beleuch e den iel äl igen Bi s elde Male Ka l Gla , de 2003 e s a b.
Klugkomponie und s a kpolie
Au ih em Album«Hea »widme sichdas T io um Anna Rossinelli de Ge ühlswel und e pack diese in allzu pe ek e Pop-K ea ionen.