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Anmerkungen zur Gattung Dapsa L , 1829 (Coleoptera, Endomychidae)

Esser, Jens

Abstract

Esser, Jens (2019): Anmerkungen zur Gattung Dapsa L , 1829 (Coleoptera, Endomychidae). Linzer biologische Beiträge 51 (2): 907-914, DOI: 10.5281/zenodo.3741910

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Linzer biol. Beitr. 51/2 907-914 20.12.2019 Anmerkungen zur Gattung Dapsa LATREILLE, 1829 (Coleoptera, Endomychidae) Jens ESSER Abstract: Remarks on Dapsa LATREILLE, 1829 (Coleoptera, Endomychidae). One species revalidation and two description of new species in Dapsa LATREILLE, 1829 were done: D. nigripennis stat. rev., D. fuscinula nov.sp. and D. yunnanensis nov.sp. K e y w o r d s : Endomychidae, Dapsa, Caucasus, Turkey, Armenia, Georgia, Spain, China, Yunnan, new species, revalidation. Einleitung Die Stäublingskäfer der Gattung Dapsa LATREILLE, 1829 wurde erstmalig von AUDISIO & DE BIASE (1996) revidiert. Danach wurden einzelne weitere Arten beschrieben (TOMASZEWSKA 1997, SEMENOV & NIKITSKY 2001, TOMASZEWSKA & PAL 2003), und schließlich katalogisierte TOMASZEWKA (2007) die Arten der Paläarktis. Unter umfangreicherem Material der Gattung Dapsa LATREILLE, 1829 aus dem Museum für Naturkunde in Berlin fanden sich Tiere, die sich keiner der beschriebenen und validen Arten zuordnen ließen. Aus diesem Grund wurde auch die Synonymie einzelner in Frage kommender Arten geprüft, mit dem Ergebnis, dass ein Name zu Unrecht synonymisiert wurde, was in der vorliegenden Arbeit rückgängig gemacht wird. Zwei weitere Arten aus Yunnan (China) und Spanien werden neu beschrieben. Material und Methoden Das untersuchte Material befindet sich in folgenden Sammlungen: MFNB ............................. Museum für Naturkunde, Berlin SDEI ............................... Senckenberg Entomologisches Institut, Müncheberg cES.................................. Sammlung des Verfassers, Berlin cPÜ ................................. Sammlung Andreas Pütz, Eisenhüttenstadt Die morphologischen Untersuchungen wurden mit einem Euromex DZ 1605 durchgeführt. Fotografien wurden mit einer ToupCam 14MP (ToupTek) hergestellt. Die Körperlänge wurde vom Vorderrand des Kopfes bis zur Flügeldeckenspitze gemessen, die Länge des Halsschildes in dessen Mitte, die Breite an der breitesten Stelle. 908 Ergebnisse Dapsa nigripennis REITTER, 1879 stat.rev. (Abb. 1, 3) M a t e r i a l u n t e r s u c h t : Türkei: Prov. Sinop [ZMB, cES]. Das Taxon Dapsa nigripennis REITTER, 1879 wurde von AUDISIO & DE BIASE (1996) mit Dapsa limbata MOTSCHULSKY, 1835 synonymisiert (Abb. 2, 4). Die Grundlage dafür waren ein als limbata M OTSCHULSKY gedeutetes Weibchen aus der nordwestlichen Türkei (Umg. Bolu) und ein weiteres Weibchen (der Typus von D. nigripennis REITTER) aus der Umgebung der heute Gjumri genannten armenischen Stadt (ehemals Alexanderhilf, Alexandroupolis oder Leninakan). Aufgrund einer ähnlich geringen Anzahl von Tieren kamen auch SEMENOV & NIKITSKY (2001) zu keinem anderen Schluss und behielten die Synonymie bei. Da das typische Material beider Arten weiterhin als verschollen gelten muss (D. limbata MOTSCHULSKY) oder nur noch aus einem einzelnen Weibchen besteht (D. nigripennis REITTER - REITTER (1879) nannte allerdings zwei Exemplare), ist auch die hier vorgenommene Revalidierung nicht gänzlich frei von Zweifeln. Doch der Zugriff auf Material (inkl. männlicher Tiere) aus der Nähe der beiden Typenfundorte lässt das Vorhandensein zweier Arten zweifelsfrei erkennen und eine Anwendung auf die beiden vorhandenen Namen erscheint als die naheliegende Lösung. Der Typenfundort von D. limbata wird von MOTSCHULSKY (1835) mit "sur les montagnes d'Akhalzik en Arménie" angegeben. Die Region liegt heute im Grenzgebiet von Georgien (Provinzen Adscharien und Samzche-Dschawachetien) und der Türkei (Provinzen Artvin, Ardahan und Ezurum). Aktuelles Material liegt aus der weiter westlich gelegenen türkischen Provinz Kastmonu und der weiter östlich gelegenen armenischen Provinz Kotajk vor. Von D. nigripennis REITTER liegt der Typenfundort in der Nähe des heutigen Gjumri in Armenien. Jüngeres Material wurde in der türkischen Provinz Sinop gesammelt. Demnach scheinen beide Arten von Armenien und Georgien entlang der türkischen Schwarzmeerküste nach Westen verbreitet zu sein. AUDISIO & DE BIASE (1996) geben noch die türkische Provinz Bolu an, von wo ihnen ein Weibchen vorlag. Es wäre aber empfehlenswert, männliche Exemplare (so vorhanden) aus dem Nordwesten der Türkei auf die Artgleichheit mit D. limbata MOTSCHULSKY oder nigripennis REITTER zu prüfen, da in anderen Fällen die kaukasischen Arten dort bereits durch verwandte Arten ersetzt werden (ESSER 2017, ESSER 2019). Im Grunde sind beide Arten gut unterscheidbar, v. a. die Männchen mittels Aedoeagus. Bei den Weibchen wie bei Männchen ohne Genitalpräparat bietet der Fühlerbau eine gute Unterscheidungsmöglichkeit (Tab. 1). 909 Abb. 1-4: Männchen von (1) Dapsa nigripennis REITTER, 1879 und (2) Dapsa limbata MOTSCHULSKY, 1835; Aedoeagi von (3) Dapsa nigripennis REITTER, 1879 und (4) Dapsa limbata MOTSCHULSKY, 1835. 910 Tab. 1: Wichtigste Unterscheidungsmerkmale zwischen Dapsa nigripennis REITTER, 1879 und Dapsa limbata MOTSCHULSKY, 1835. Dapsa nigripennis REITTER, 1879 Dapsa limbata MOTSCHULSKY, 1835 Aedoeagus Abb. 3: mit schlankem Basalteil, dieser verhältnismäßig lang; Spitze innenseitig konkav Abb. 4: mit breitem Basalteil, dieser verhältnismäßig kurz; Spitze innenseitig fast gerade Flügeldecken gestreckter, dunkel gedrungener, mit dunkler Makel Fühler gestreckter, besonders Glieder 3 und 8 gedrungener, insbesondere Glieder 3 und 8 Dapsa fuscinula nov.sp. (Abb. 5, 6) T y p e n m a t e r i a l : Holotypus ♂: "E - Castilla-León [04], Sierra de Gredos, 1420 m, Puerto de Serramillos, 40°19'30N, 04°55'45W, 24.III.2007, V. Assing" [cPÜ]. Paratypen: 2 ♀ mit denselben Daten wie der Holotypus [cES, cPÜ]; 1 ♀ E: (Castilla y León): Sierr. de Gredos, Puerto de Mijares, 10 km S Burgohondo, 1300 m / 40°21'42''N, 4°49'10''W, 13.VIII.2002, Flusstal, Mischwald, leg. Behne (59)" [SDEI]. M a t e r i a l u n t e r s u c h t : Spanien: Prov. Ávila, Umg. Puerto de Serramillos und Puerto de Mijares [SDEI, cEs, cPÜ] (s. o.). E t y m o l o g i e : Benannt nach den markanten Halsschildvorderecken, die an einen Angelhaken (lat. fuscinula) erinnern. Beschreibung: Männchen, 3,6 mm, rötlich braun, Naht in der hinteren Hälfte schmal verdunkelt, davon ausgehend eine gezackte Quermakel, die gut begrenzt ist und den Seitenrand erreicht. Halsschild etwas dunkler bräunlich. Behaarung gelblich und anliegend, einzelne, in lockeren Reihen stehende Haare gehoben. Käfer glänzend. Fühler lang und schlank, zurückgelegt an das Ende des ersten Flügeldeckendrittels reichend. Glied 3 nicht ganz doppelt so lang wie breit, die folgenden 4 bis 7 deutlich kürzer, Glied 8 nur wenig länger als breit. Glied 1 gestreckt birnenförmig, etwas breiter als 2 und deutlich breiter als 3 bis 8. Glied 2 wenig länger als breit. Das Glied 10 quer und schief, Glied 11 schief oval. Glied 9 asymmetrisch dreieckig. Der Kopf mit kleinen, halbkugeligen Augen, etwas asymmetrisch nach vorn ragend. Punktur des Kopfes kräftig, der Abstand der Punkte entspricht ihrem Durchmesser oder liegt knapp darunter. Die Punktur des Halsschildes ist ähnlich der des Kopfes, etwas gröber und mit Mikroskulptur zwischen den Punkten. Der Halsschild ist kurz vor der Mitte am breitesten (von den hakenförmigen Vorderecken abgesehen), leicht quer (1,3 mal breiter als lang). Die Seiten sind von der breitesten Stelle nach hinten leicht konkav verengt, zwischen den rechtwinkligen Hinterwinkeln breiter als hinter der Mitte. Von der breitesten Stelle nach vorn stark verengt, dann in zwei kräftige, hakenförmige Vorderecken endend. Seiten der Scheibe in der Mitte mit einem queren Eindruck, neben den Basalgruben ebenfalls verflacht. Hinterrand fast gerade, Vorderrand zwischen Vorderecken leicht geschwungen. Flügeldecken verkehrt eiförmig, Punktur etwas zarter und weniger eingestochen als auf dem Halsschild. Seitenrand schmal gekantet, nach hinten erlöschend, unter der fast geschwundenen Schulterbeule parallel zum Seitenrand mit einer kräftigen Punktreihe, die zur Scheibe hin von einer Längsschwiele begrenzt wird. Hinterflügel stark reduziert. Beine lang und kräftig, Vorderschiene unterseits mit einem winzigen Dorn (nur Männ- 911 chen), die Mittelschienen am Ende kurz einwärts gebogen (nur Männchen). Beine hell gelblich rot. Aedoeagus Abb. 6. Bemerkungen: Dapsa fuscinula nov.sp. gehört vom Bau des Halsschildes und Aedoeagus zweifellos in die Verwandtschaft von D. spinicollis FAIRMAIRE, 1868 und D. pardoi PEYERIMHOFF, 1949. Die bei beiden Arten schon auffällig gebildeten Halsschildvorderecken sind bei D. fuscinula nov.sp. ausgeprägter hakenförmig und nach hinten gebogen. Der Grundbauplan des Halsschildes ist aber sehr ähnlich, auch die übrigen äußeren Merkmale. Der Aedoeagus von D. fuscinula nov.sp. gleicht dem von D. pardoi PEYERIMHOFF, hat aber eine andere Spitze und ist lateral zur Spitze hin nur leicht gebogen ohne Knick, der Bereich davor gerade, auf der anderen Seite dagegen leicht gebogen. Beide Arten wurden aus Marokko gemeldet, D. spinicollis F AIRMAIRE auch aus Algerien und dem äußersten Süden Spaniens (AUDISIO & DE BIASE 1996). Die neue Art dagegen wurde in Zentralspanien unweit Madrid gefunden. Abb. 5-6: Dapsa fuscinula nov.sp., Männchen, Holotypus (5) und Aedoeagus (6). 912 Dapsa yunnanensis nov.sp. (Abb. 7, 8) T y p e n m a t e r i a l : Holotypus ♂ "China [13] - Yunnan, mt. SE Gejiu, graveyard with pine, 23°18'27''N, 103°11'41''E, 2400 m, 20.VIII.2014, V. Assing" [MFNB]. Paratypen: 3 ♀ mit denselben Daten wie der Holotypus [MFNB]; 1 ♀ "China [14] - Yunnan, mt. SE Gejiu, margin of pasture, 23°20'59''N, 103°10'58''E, 2320 m, 20.VIII.2014, V. Assing" [MFNB]; 5 ♀ "China [20] - Yunnan, mt. W Gejiu, mixed forest, 23°24'13''N, 103°07'28''E, 1900 m, 23.VIII.2014, V. Assing" [MFNB, cES]; 1 ♂, 4 ♀ "China [20b] - Yunnan, mt. W Gejiu, mixed forest, 23°24'13''N, 103°07'28''E, 1990 m, 25.VIII.2014, V. Assing" [MFNB, cES]; 1 ♂, 1 ♀ "China: Yunnan, mountain W Gejiu, 23°24'13''N, 103°07'28''E, 1990 m, misted forest, litter and various debris sifted, 23.VIII.2014, leg. M. Schülke [CH 14-20]" [MFNB]; 1 ♀ "China: Yunnan, mountain W Gejiu, 23°24'13''N, 103°07'28''E, 1990 m, misted forest, litter and various debris sifted, 24.VIII.2014, leg. M. Schülke [CH 14-20a]". M a t e r i a l u n t e r s u c h t : China: Prov. Yunnan, Umg. Gejiu [ZMB, cES] (s.o). E t y m o l o g i e : Benannt nach der chinesischen Provinz Yunnan, aus der das Typenmaterial stammt. Beschreibung: Männchen, 4,3 mm, dunkel rotbraun, Mitte des Halsschildes schwärzlich, Flügeldecken mit einem schwarzen, schlecht abgegrenzten Längswisch von der Basis bis zum Ende des mittleren Drittels, Naht und und die Seiten jenseits der Schulterbeulen aussparend. Behaarung rötlich braun und anliegend, unauffällig. Käfer glänzend. Fühler lang und schlank, zurückgelegt in erste Flügeldeckendrittel reichend, an der Basis angedunkelt. Glied 1 und 3 etwa doppelt so lang wie breit (1 breiter als 3), die Glieder mehr (5 bis 8) oder weniger (2 und 4) gestreckt. Glieder 9 und 10 asymmetrisch dreieckig, Glied 10 schwach quer, 9 nicht quer. Glied 11 schief oval. Kopf mit kleinen, halbkugeligen Augen. Punktur des Kopfes fein und weitläufig (Punktabstände überwiegend größer als deren Durchmesser). Punktur des Halsschildes ähnlich fein wie die des Kopfes, aber etwas dichter; dazwischen eine Mikroskulptur erkennbar. Halsschild breit herzförmig, die Vorderwinkel lappig vorgezogen und abgerundet, die Hinterwinkel spitzwinklig. Basalgruben deutlich, der Hinterrand dazwischen doppelbuchtig, seitlich davon gerade zu den Hinterwinkeln verlaufend. Scheibe des des Halsschildes vor der Basis in der Mitte etwas eingedrückt. Alle Ränder glatt und gekantet. Flügeldecken oval, Punktur weitläufiger als auf dem Halsschild, schwach eingedrückt (erstes Flügeldeckendrittel). Der Nahtstreifen reicht nicht über das hintere Drittel der Flügeldecken nach vorn hinaus. Schulterbeulen deutlich, Seitenrandkante schmal, nach hinter schmaler werdend und im letzten Drittel erloschen. Hinterflügel ausgebildet. Beine lang und kräftig, Vorderschienen unterseits mit einem Dorn etwas hinter der Mitte (nur Männchen), Mittelschienen am Ende leicht einwärts gebogen (nur Männchen). Schenkel z. T. geschwärzt, Schienen und Tarsen hell. Trochanter der Vorderbeine mit einem kleinen und gedrungenen Zähnchen (nur Männchen). Aedoeagus Abb. 8. Kommentar: Dapsa yunnanensis nov.sp. steht in ihrer Verbreitung nach derzeitigem Kenntnisstand recht isoliert da. Lediglich Dapsa adami T OMASZEWSKA, 1997 (Indien: Westbengalen: Darjeeling und Sikkim), D. birmanica AUDISIO & DE BIASE (aus Myanmar, 1996, D. celata ARROW, 1925 (Indien: Westbengalen: Darjeeling und Nepal), D.indica T OMASZEWSKA, 1997 (Indien: Westbengalen: Darjeeling und Sikkim), D. mizoramica TOMASZEWSKA & PAL, 2003 (Indien: Mizoram), D. sculpturata GORHAM, 1896 (aus Myanmar) und D. trogositoides GORHAM, 1896 (Indien: Mizoram, Myanmar) reichen westlich an Yunnan heran. Alle sind vor allem durch die Struktur des Aedoeagus gut von D. yunnanensis nov.sp. zu trennen (vgl. Abb. 6, AUDISIO & DE BIASE, 1996, TOMASZEWSKA 1997, TOMASZEWSKA & Pal 2003). Die ähnlichste Art ist wohl D. indica 913 TOMASZEWSKA, 1997, die auch eine vergleichbare Färbung ausweist. Den Männchen von D. indica fehlen aber im männlichen Geschlecht die Zähne der Vorderschienen, die hier nur verdickt sind. Der Typenfundort von Dapsa yunnanensis nov.sp. liegt nicht weit von der chinesisch-vietnamesischen Grenze entfernt, von wo noch keine Dapsa-Art bekannt wurde. Abb. 7-8: Dapsa yunnanensis nov.sp., Männchen, Holotypus (7) und Aedoeagus (8). Weiteres untersuchtes Material Dapsa limbata MOTSCHULSKY, 1835 Armenien: Prov. Kotajk, Umg. Hrasdan [ZMB, cES]; Türkei: Prov. Kastamonu [ZMB]. 914 Danksagung Ich danke den Kollegen im Naturkundemuseum Berlin (Johannes Frisch, Bernd Jaeger und Joachim Willers), dem Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut Müncheberg (Stephan Blank, Lutz Behne) und Andreas Pütz (Eisenhüttenstadt) für die Möglichkeit, das jeweilige DapsaMaterial bearbeiten zu dürfen. Zusammenfassung Aus der Gattung Dapsa LATREILLE, 1829 werden zwei neue Arten beschrieben: D. fuscinula nov.sp. aus Spanien und D. yunnanensis nov.sp. aus China. Eine weitere Art, D. nigripennis stat.rev., wird aus der Synonymie wieder in der Artrang zuerkannt. Literatur AUDISIO P. & A. DE BIASE (1996): Taxonomic revision, phylogeny and biogeography of the beetle genus Dapsa LATREILLE (Coleoptera, Endomychidae). — Memorie della Società Entomologica, Genova 74: 65-130. ESSER J. (2017): On the identity of Cryptophagus bipedes BRUCE, 1963 (Coleoptera, Cryptophagidae). — Mitteilungen des Internationalen Entomologischen Vereins 41 1/2: 187-190. ESSER J. (2019): Atomaria bithynia sp. nov. from Turkey (Coleoptera, Cryptophagidae). — Mitteilungen des Internationalen Entomologischen Vereins 43 (im Druck). REITTER E. (1879): Dapsa nigripennis REITTER nov. sp.. In: SCHNEIDER, O. & H. LEDER: Beiträge zur Kenntnis der kaukasischen Käferfauna. — Verhandlungen des Naturforschenden Vereins in Brünn 17: 89. TOMASZEWSKA K.W. (1997): Two new species of Dapsa LATREILLE from Nepal and India (Coleoptera: Endomychidae). — Polskie Pismo Entomoligzne 66: 217-221. TOMASZEWSKA K.W. & T.K. PAL (2003): A new species of Dapsa LATREILLE from India (Coleoptera: Endomychidae). — Genus 14: 53-58. TOMASZEWKA K.W. (2007): Endomychidae. In: LÖBL I. & A. SMETANA (Hrsg.): Catalogue of Palaearctic Coleoptera, Vol. 4. — Apollo Books, Stentrup: 557-568. Anschrift des Verfassers: Jens ESSER Fagottstraße 6 D-13127 Berlin, Deutschland E-mail: [email protected]e