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Gefördert mit 30.09.2025 IN-FDM-BB Report R 3.1.2. Dokumentation und Anleitung für FDM-Dienste in Brandenburg
IN-FDM-BB 2/25 IN-FDM-BB Institutionalisiertes und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in Brandenburg R 3.1.2. Dokumentation und Anleitung für FDM-Dienste in Brandenburg Berichtsbezeichnung: Verbreitung: Abgabetermin: Status: Autor*innen: Weitere Beteiligte: R 3.1.2 Öffentlich 30.09.2025 Finale Version Janine Straka (UP) Boris Jacob (UP) Maria Büttner (UP) Janna Kienbaum (UP) Anita Szczukowski (ehem. UP) Christine Burkart (FHP)
IN-FDM-BB 3/25 Empfohlene Zitierweise: Janine Straka, Maria Büttner, Boris Jacob. „R 3.1.2 Dokumentation und Anleitung für FDMDienste in Brandenburg“. FDM-BB, 30.09.2025. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289398. Dieses Werk ist unter einer Creative Commons Lizenz vom Typ Namensnennung 4.0 International zugänglich. Um eine Kopie dieser Lizenz einzusehen, konsultieren Sie http://creativecommons.org/licenses/by/4.0.
IN-FDM-BB 4/25 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung: Gemeinsame Forschungsdaten-Dienste in Brandenburg ............................... 5 2. RDMO - Research Data Management Organiser ................................................................ 5 2.1 Hintergrund ............................................................................................................. 5 2.2 Organisatorische Umsetzung .................................................................................. 7 2.3 Anleitungen zur technischen Implementierung ..................................................... 8 2.4 Anleitungen für den laufenden Betrieb von RDMO ................................................ 8 2.4.1 Anleitungen & Informationsressourcen ............................................................................. 8 2.4.2 Betreiber*innen (Institution / Administrator*innen) .......................................................... 9 2.4.3 MandantenBetreuer*innen (Site-Administratoren) ....................................................... 10 2.4.4 Manager*innen .................................................................................................................. 11 2.4.5 Endnutzende ..................................................................................................................... 11 2.4.6 Übersicht Anleitungen ...................................................................................................... 12 3. RADAR – Research Data Repository ................................................................................ 12 3.1 Hintergrund ........................................................................................................... 12 3.2 Rollen und Aufgaben ............................................................................................. 13 3.3 Organisatorische Umsetzung ................................................................................ 14 3.4 Anleitungen & Informationsressourcen ............................................................... 15 3.4.1 Anleitung zur technischen Implementierung ................................................................... 16 3.4.2 Anleitungen für den laufenden Betrieb von RADAR – Betreiber (Institution / Administrator*innen) ..................................................................................................................... 16 3.4.3 Im Projekt für RADAR-BB erstellte Anleitungen .............................................................. 16 3.4.4 Weitere Anleitungen für den laufenden Betrieb von RADAR – Endnutzende (Datengeber*innen) ....................................................................................................................... 17 3.4.5 Konfigurationen von RADAR-BB ....................................................................................... 17 4. Ausblick ............................................................................................................................. 18 Literaturverzeichnis ................................................................................................................. 19 Abbildungsverzeichnis ............................................................................................................. 21 Anhang ..................................................................................................................................... 22 A.1 Anleitung: RDMO-Instanz um einen Mandanten erweitern .............................................. 22 A.2 Betriebsszenarien für die Umsetzung ............................................................................... 23 Tabellenverzeichnis Anhang .................................................................................................... 25
IN-FDM-BB 5/25 1. Einleitung: Gemeinsame Forschungsdaten-Dienste in Brandenburg Zu den Zielen des Projektes „Institutionalisiertes und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in Brandenburg (IN-FDM-BB)“ gehören der Aufbau und die Verstetigung von IT-Diensten für Management, Publikation und Archivierung von Forschungsdaten. Grundlage dafür bilden das Datenmanagementplan-Tool „Research Data Management Organiser“ (RDMO) und der Repositorium-Dienst „RADAR“, welche als Bedarfe für ein effektives Forschungsdatenmanagement in der dem Projekt vorangegangenen Initiative „Forschungsdatenmanagement in Brandenburg (FDM-BB)“ identifiziert wurden. Beide Dienste sind in Deutschland etabliert, verfügen über wichtige Funktionalitäten und wurden bereits an der Universität Potsdam im Betabzw. Testbetrieb angeboten. Im Rahmen des Projektes INFDM-BB wurden die Dienste an der Universität Potsdam für die landesweite Nutzung in Brandenburg als RDMO-BB und RADAR-BB ausgebaut und weiterentwickelt. Dabei besteht auch die Möglichkeit, die Dienste hochschulspezifisch anzupassen. Das Hosting der Webseiten und der Dienste, inkl. Speicherinfrastruktur, werden von der Universität Potsdam übernommen. Der Betrieb der Dienste steht unter dem Motto: „so lokal wie nötig, so zentral wie möglich”.1 Damit RDMO und RADAR von den FDM-Servicestellen der Institutionen und den jeweiligen Forschenden genutzt werden können, müssen deren Gebrauchsfunktionen bekannt sein. Für den lokalen Kompetenzaufbau zur Betreuung und Nutzung beider Dienste werden deshalb ein Helpdesk mit Unterstützungsleistungen, Beratungsangebote und Schulungsmaterialien aufgebaut. Als Informationsgrundlage dient der hier vorliegende Bericht, der Dokumentationen und Anleitungen zu den beiden Diensten zusammenträgt, aktualisiert und erweitert. Damit geraten automatisch die zwei großen Nutzergruppen der Dienste in den Blick: die Betreiber*innen und FDM-Verantwortlichen sowie die Anwender*innen (Endnutzende und Datengebende). Diese teilen sich wiederum in verschiedene Zielgruppen auf. Die erste Zielgruppe stellen die Administrator*innen dar, die die Dienste betreiben. Die zweite Zielgruppe sind die Betreuer*innen der landesweiten Dienste und ggf. die MandantenBetreuer*innen („Site-Administratoren“), die sich insbesondere um die Konfigurationen und Layouts der Dienste kümmern. Eine weitere Zielgruppe sind die Manager*innen bei RDMO bzw. die (Sub-)Kurator*innen bei RADAR, welche insbesondere die Inhalte und Daten in den Diensten weiterentwickeln oder begutachten. Die größte Zielgruppe bilden schließlich die Endnutzenden bzw. Datengeber*innen. 2. RDMO - Research Data Management Organiser 2.1 Hintergrund Der Research Data Management Organiser (RDMO) ist als Open Source Software innerhalb zweier DFG-Projektphasen zwischen 2015 und 2020 entstanden2. Nach Abschluss eines Planungsprozesses,3 wurde am 19.11.2024 der Verein „RDMO. Research Data Management Organiser e.V.“ gegründet.4 1 Büttner et al. (2025b). Verbunden durch Daten: Brandenburgs dezentrale Ansätze im Forschungsdatenmanagement. Informatik 2025/Hochschule 2035. https://doi.org/10.18420/inf2025_96 2 Vgl. https://rdmorganiser.github.io/Historie/ 3 Vgl. Jagusch et al. (2023). Vorstellung & Diskussion der Vorschläge zur Vereinsgründung für RDMO. https://www.forschungsdaten.org/images/b/b8/Vorstellung_%26_Diskussion_der_Vorschl%C3%A4ge_zur_Verein sgr%C3%BCndung_f%C3%BCr_RDMO.pdf. 4 Vgl. https://www.forschungsdaten.org/index.php/Gr%C3%BCndungsversammlung_des_RDMO-Vereins.
IN-FDM-BB 6/25 Der Verein widmet sich der Förderung des Managements von Forschungsdaten und Forschungsprozessen im Allgemeinen und der gleichnamigen offenen und freien Software RDMO im Besonderen. Neben der grundsätzlichen Unterstützung der kooperativen Weiterentwicklung von RDMO wird der Verein das Release Management professionalisieren und die Open-Source-Community mit einer Geschäftsstelle unterstützen. Sitz des Vereins ist Darmstadt und die Geschäftsstelle ist an der ULB Darmstadt angesiedelt.5 Die Universität Potsdam und die Fachhochschule Potsdam zählen zu den Gründungsmitgliedern. Weitere Hochschulen des Verbundes FDM-BB planen die Mitgliedschaft. Bereits seit 2015 gibt es eine Webseite zu RDMO6, welche u. a. Bedienungsanleitungen und Tutorials für spezifische Nutzerrollen und einen Link zur technischen Dokumentation der Software in englischer Sprache7 enthält. Die Anleitungen auf der RDMO-Webseite von RDMO sind nach den drei Zielgruppen „Nutzer:innen“, „Manager:innen“ und „Admins“8 unterteilt und enthalten zentrale Angaben zu den Nutzungsberechtigungen und inhaltlichen Funktionsweisen: Auf der Unterseite „für Nutzer:innen“ finden sich die Berechtigungen und Funktionalitäten der Zielgruppe, der Verweis auf die technische Dokumentation, eine Schnell-Start-Anleitung, FAQs, weiterführende Links zur Förderervorgaben, der umfassende RDMO-Fragenkatalog im PDF-Format sowie ein Link zum GitHub-Repositorium9 von RDMO mit dem generischen Fragenkatalog im XML-Format. Außerdem gibt es Kurzvideos, die die wichtigsten Funktionalitäten von RDMO erklären. Auf der Seite „für Manager:innen“ wird auf das entsprechende Kapitel „Management“ aus der technischen RDMO-Dokumentation verwiesen10. Auch werden Links zu diversen Tutorials11 auf forschungsdaten.org sowie Screencasts zu älteren Versionen der Software angeboten. Für „Admins“ (d.h. Administrator*innen) gibt es auch eine Schnell-Start-Anleitung und Verlinkungen zu den wichtigsten Kapiteln in der technischen Dokumentation. Zusätzlich wird erläutert, wie an der technischen Weiterentwicklung der Software über GitHub mitgearbeitet werden kann. Die meisten Materialien sind während der Projektlaufzeiten entstanden, im Anschluss jedoch nicht nachhaltig aktuell gehalten worden. Es gibt deshalb eine RDMO-Community12, die sowohl die technische als auch die inhaltliche Weiterentwicklung der Software koordiniert und umsetzt. Diese Arbeitsgruppe hält auch die technische Dokumentation aktuell. Kurzzeitig wurde die technische Dokumentation auch auf Deutsch angeboten, aber durch den erhöhten Pflegeaufwand wieder beendet. Eine detailliertere Anleitung auf Deutsch für das Einrichten von Mandanten inklusive spezifischer Layouts wird hier erarbeitet. Bereits abgeschlossen ist eine Anleitung zur Entwicklung und Erstellung neuer Kataloge.13 Die Anleitung für Nutzende ist von den Verantwortlichen an der Universität Potsdam überarbeitet und in neuen Versionen auf Deutsch und Englisch zur Verfügung gestellt: 5 Universitätsund Landesbibliothek TU Darmstadt. (20.02.2025). Verein zur Förderung der Software RDMO gegründet. Pressemitteilung. https://www.ulb.tudarmstadt.de/die_bibliothek/aktuelles/news/news_details_78464.de.jsp. 6 Vgl. https://rdmorganiser.github.io. 7 Vgl. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/. 8 Vgl. Reiter in https://rdmorganiser.github.io/. 9 Vgl. https://github.com/rdmorganiser. 10 Vgl. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/management/index.html. 11 Vgl. https://www.forschungsdaten.org/index.php/RDMO#Tutorials. 12 Vgl. https://rdmorganiser.github.io/Community/. 13 Vgl. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/management/catalog-development.html.
IN-FDM-BB 7/25 „Anleitung für Nutzende“14 und „Manual for User“15. Zukünftig werden diese zusammen mit weiteren Materialien auf der Helpdesk-Seite für die Dienste der Verbundwebseite FDM-BB zu finden sein. FAQs16 und Tutorials17 zum Dienst, welche von der Community auf forschungsdaten.org veröffentlicht werden, sind größtenteils noch auf dem Stand von 2021. Um die Rollen der jeweiligen Nutzenden je nach Institution besser einordnen zu können, wird nachfolgend zunächst die Organisation von RDMO als brandenburgweiter Dienst geschildert. Dazu gehören notwendige formale Dokumente wie Kooperationsverträge und eine Datenschutzerklärung. Auch die technische Implementierung und langfristige Betreuung werden nachfolgend erläutert. 2.2 Organisatorische Umsetzung In der dem Projekt vorausgegangene Initiative „Forschungsdatenmanagement in Brandenburg“ (FDM-BB) mit dem Teilprojekt: „Technologien, Kompetenzen, Rahmenbedingungen – Teilprojekt: Koordination, Netzwerk und Qualifizierung“ (FDM-BB) wurde bei der „Umfeldanalyse zum Aufbau einer neuen Datenkultur“18 herausgearbeitet, dass der Einsatz von Online-Tools für das Forschungsdatenmanagement zunehmend wichtiger wird. In der „Anforderungserhebung bei den brandenburgischen Hochschulen“19 wurde erläutert, dass die hessische FDM-Landesinitiative HeFDI bereits das Tool RDMO einsetzt und für das ganze Bundesland Hessen anbieten will.20 Dieses Kooperationsmodell dient u. a. als Blaupause, um RDMO auch als brandenburgweiten Dienst anzubieten. Im Herbst 2020 plante laut einer Erhebung mithilfe eines FDM-Factsheets21 und einer FDMPalette22 die Hälfte der brandenburgischen Hochschulen ein Tool für die Erstellung von Datenmanagementplänen (DMP) anzubieten und zwei Hochschulen hatten bereits RDMO im Einsatz (Universität Potsdam und Fachhochschule Potsdam). Jedoch fehlt es dem überwiegenden Teil der Hochschulen an ausreichenden Ressourcen und Kapazitäten für die Bereitstellung von technischen FDM-Diensten. Daher wurde eine zentral organisierte bundeslandweite Bereitstellung solcher Dienste bevorzugt:23 Der schrittweise Arbeitsplan im Projekt „IN-FDM-BB“ sah vor, eine zunächst zentrale brandenburgweite Instanz (RDMO-BB) aufzusetzen, die von den acht Hochschulen gemeinsam eingerichtet und gestaltet werden kann. Diese Version ist seit April 2024 im Betabetrieb. Im Anschluss konnten die einzelnen Hochschulen entscheiden, ob sie jeweils einen eigenen Mandanten der RDMO-Software nutzen möchten. Dies muss technisch von Anfang an berücksichtigt werden. Von der Mandantenversion wurde aufgrund des höheren, langfristigen Ressourcenaufwandes aber zunächst abgesehen. Stattdessen gibt es die Möglichkeit, neben generischer Fragenkataloge der Fördergeber DFG und Horizon Europe 14 Vgl. Büttner et al. (2025c). RDMO-BB Anleitung für Nutzende. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289508. 15 Vgl. Büttner et al. (2025d). RDMO-BB User Manual. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289520. 16 Vgl. https://www.forschungsdaten.org/index.php/RDMO_FAQ. 17 https://www.forschungsdaten.org/index.php/RDMO#Tutorials 18 Vgl. Wuttke et al. (2021). Umfeldanalyse zum Aufbau einer neuen Datenkultur in Brandenburg. https://doi.org/10.25932/publishup-48090. 19 Radke et al. (2020). Anforderungserhebung bei den brandenburgischen Hochschulen. S.59. https://doi.org/10.25932/publishup-48091. 20 Vgl. Radke et al. (2020). S. 41. 21 Vgl. Neuroth et al. (2021). Handlungsund Implementierungsempfehlungen zum Forschungsdatenmanagement in Brandenburg. Projektreport FDM-BB, AP 3, Version 1.0. S. 17 und S.21ff. https://doi.org/10.25932/publishup50511. 22 Vgl. Neuroth et al. (2021). S. 17ff. und S.31ff. 23 Vgl. auch Straka et al. (2025). Report 3.1.1 Betriebsund Kostenmodelle FDM-Dienste in Brandenburg. 3.2 Bedarfsanalyse, Kriterien und Ist-Stand. S.9f. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289362.
IN-FDM-BB 8/25 und einem allgemeinen RDMO-Fragenkatalog für Studierende24, eigene hochschulspezifische Fragenkataloge zu erstellen.25 Die dauerhafte Pflege und Betreuung dieser muss vom betreuenden (FDM-)Personal der jeweiligen Hochschule übernommen werden. Die Mandantenfähigkeit bleibt jedoch prinzipiell erhalten und kann bei Bedarf zukünftig umgesetzt werden. Die notwendigen formalen Dokumente, um in den Produktivbetrieb gehen zu können, sind: Öffentlich: • Kooperationsvertrag aller Hochschulen zum gemeinsamen Commitment, • Datenschutzerklärung, • Erklärung zur Barrierefreiheit, • Impressum, • Nutzungsbedingungen, Intern: • Risikoanalyse, • Universität Potsdam Verarbeitungsverzeichnis inkl. Technisch-organisatorische Maßnahmen (TOMs) und • Freigabeerklärung. Neben der technischen Umsetzung, wofür im Projekt selbst ausreichend Kapazitäten vorhanden waren, stellte sich die Frage nach der dauerhaften Finanzierung, Betreuung und Nutzung der Software.26 2.3 Anleitungen zur technischen Implementierung An der Universität Potsdam wurde zu Projektbeginn bereits eine RDMO-Testinstanz betrieben. Daher bot es sich an, diese für das ganze Brandenburg zu öffnen. Dazu wurde diese Instanz jedoch zunächst auf den Mandanten-Betrieb umgestellt und eine neue Domain eingetragen. Anschließend wurde sich auf ein gemeinsames Design, auf gemeinsame Inhalte (Fragenkataloge) und auf die gewünschten Einstellungen geeinigt. Die Instanz befindet sich seit April 2024 in der Testphase. Nach Abschluss der organisatorischen Maßnahmen geht RDMO-BB in den Produktivbetrieb. Im Rahmen des Projekts „IN-FDM-BB“ entstand eine Anleitung wie die technische Einrichtung von RDMO-Mandanten erfolgt (vgl. Anhang A.1 Anleitung: RDMO-Instanz um einen Mandanten erweitern). Sie dient als Grundlage für andere Einrichtungen, die eine mandantenfähige RDMO-Instanz anbieten und betreuen wollen. 2.4 Anleitungen für den laufenden Betrieb von RDMO 2.4.1 Anleitungen & Informationsressourcen Von den Verantwortlichen für den Dienst RDMO an der Universität Potsdam wurden neue Schnellstart-Anleitungen für Nutzende erstellt (dt. und eng.). Des Weiteren erfolgten zwei Schulungen mit Hands-On-Training zur Arbeit mit RDMO und Erstellung von Katalogen für die 24 Dieser wurde als Gemeinschaftsprojekt von Projektmitarbeiter*innen von IN-FDM-BB und der HumboldtUniversität zu Berlin entwickelt. 25 Fragenkataloge in RDMO enthalten Fragensets zum Datenmanagement, die den kompletten Datenlebenszyklus betreffen. Sie lassen sich individuell an die Anforderungen und Bedarfe von Fördergebern (DFG, Horizon Europe etc.) bzw. Fachdisziplinen anpassen. Vgl. auch: https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/management/catalog-development.html. 26 Vgl. Straka et al. (2025).
IN-FDM-BB 9/25 zuständigen Mitarbeitenden der anderen am Projekt IN-FDM-BB beteiligten Hochschulen. Diese Mitarbeitenden wirken jetzt als Multiplikatoren in ihre Hochschulen hinein. Die den Dienst betreuenden Mitarbeitenden an der Universität Potsdam stehen weiterhin für Fragen zur Verfügung und übernehmen soweit möglich den technischen 1st-Level-Support. Für die Weiterentwicklung der Software ist der RDMO e. V. zuständig. Zukünftig soll eine IT-Stelle am Rechenzentrum der Universität Potsdam die technische Arbeit und den Support unterstützen. Die Universität Potsdam ist damit ein technischer Knoten in Brandenburg, d.h. verschiedene IT-Dienste werden hier für andere Hochschulen Brandenburgs bereitgestellt und technisch betreut: Der Betrieb der gemeinsamen IT-Dienste soll von initial zwei Hochschulrechenzentren im Land übernommen werden, die als technische Knoten fungieren und entsprechend ausgebaut werden. Durch die Zentralisierung der Hardware und die Professionalisierung des IT-Betriebs können Dienste stabiler, sicherer, nutzerfreundlicher und in höherer Qualität als bisher erbracht werden.27 2.4.2 Betreiber*innen (Institution / Administrator*innen) Nach einer erfolgreichen Installation einer RDMO-Instanz ggf. mit weiteren Mandanten (MultiSite-Instanz) muss die Software aktuell gehalten werden. Upgrades sollten durchgeführt werden, wenn eine neue Version veröffentlicht wird. Die Releases können auf folgender Seite eingesehen werden: https://github.com/rdmorganiser/rdmo/releases. Dort finden sich auch Hinweise, was bei den jeweiligen Upgrades zu beachten ist. Bei Multi-Site-Instanzen muss die Software nur einmal geupdatet werden und ist dann für alle Mandanten verfügbar. Jedoch muss bei allen Mandanten geprüft werden, ob sich das Layout verändert hat. Welche configDateien durch ein jeweiliges Upgrade betroffen ist, wird in den Hinweisen erwähnt. RDMO ist seit dem 30.10.2019 in der stabilen 1.0.0 Version verfügbar. Im September 2023 wurde das zugrundeliegende Datenmodell umgestellt und mit der Version 2.0.0 veröffentlicht. Zwischendurch erfolgen regelmäßig kleine Upgrades, die insbesondere Bug-Fixes, FeatureErweiterungen und Aktualisierungen beinhalten. Im Juli 2025 wurde die aktuelle Version RDMO 2.3.2 veröffentlicht. Ferner gibt es eine Softwaregruppe28 für Administrator*innen, die sich regelmäßig trifft und aktiv an der Weiterentwicklung der Software arbeitet. Man kann der Gruppe beitreten und direkt mitwirken oder aber man kommuniziert Verbesserungsvorschläge über sogenannte Issues29 auf GitHub, welche dann Prioritäten, Zuständigkeiten und Problemart zugewiesen bekommen. Als Administrator*in, der oder die den Status des Superusers erhalten hat, stehen folgende Berechtigungen und Funktionalitäten zur Verfügung: Vollständige Anpassbarkeit der Oberfläche (Corporate Design und Layout) und Integration in die lokale Infrastruktur (Autorisierung und Authentifizierung, Schnittstellen) der jeweiligen Institution. Das Admin-Menü ist in der „RDMO Schnellstartanleitung für Administrator*innen“30 von 2020 erläutert. Eine Aktualisierung soll zukünftig von der Arbeitsgemeinschaft im RDMO e.V. erarbeitet werden. 27 Brandenburgische Landeskonferenz der Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten (BLHP). (2023). Kooperation der Brandenburgischen Hochschulen bei der Digitalisierung stärken. Strategische Eckpunkte 20252029. S.2. https://blhp.de/wp-content/uploads/2024/02/blhp-position-zdt-eckpunkte-2025-2029.pdf. 28 Vgl. https://rdmorganiser.github.io/Community/. 29 Vgl. https://github.com/rdmorganiser/rdmo/issues. 30 Vgl. https://rdmorganiser.github.io/docs/SchnellstartanleitungAdmins_v2020.pdf, Version 4, 14.04.2020.
IN-FDM-BB 16/25 Des Weiteren wurden von den Verantwortlichen an der Universität Potsdam Anleitungen für Administrator*innen und Kurator*innen (inkl. Subkurator*innen; d.h. Datengebende) erstellt. Diese werden zukünftig auf dem Helpdesk für die Dienste auf der FDM-BB-Webseite den Zielgruppen bereitgestellt und laufend aktualisiert. Seit Januar 2025 wurden fünf Schulungen (plus drei zusätzliche Nachschulungen für zuvor verhinderte Personen) für die Verantwortlichen der anderen Hochschulen des Verbundes FDM-BB durchgeführt. Mitarbeitende aller am Projekt beteiligten Hochschulen haben die Schulungen durchlaufen und wirken jetzt als Multiplikatoren in ihre Hochschulen und zu den Forschenden. Die den Dienst betreuenden Mitarbeitenden der Universität Potsdam stehen weiterhin als Support und Ansprechpersonen für inhaltliche sowie zukünftig als 1st-Level-Support für technische Probleme zur Verfügung. Den technischen 2nd-Level-Support übernimmt das FIZ Karlsruhe, das sich auch für Weiterentwicklung und Updates verantwortlich zeichnet. Zukünftig soll eine IT-Stelle am Rechenzentrum der Universität Potsdam die technische Arbeit und den Support unterstützen. Die Universität Potsdam ist damit ein technischer Knoten in Brandenburg, d.h. die Dienste werden hier für andere Hochschulen Brandenburgs bereitgestellt und technisch betreut. Der Betrieb der gemeinsamen IT-Dienste soll von initial zwei Hochschulrechenzentren im Land übernommen werden, die als technische Knoten fungieren und entsprechend ausgebaut werden. Durch die Zentralisierung der Hardware und die Professionalisierung des IT-Betriebs können Dienste stabiler, sicherer, nutzerfreundlicher und in höherer Qualität als bisher erbracht werden.59 3.4.1 Anleitung zur technischen Implementierung FIZ Karlsruhe stellt RADAR in drei Betriebsvarianten zur Wahl: RADAR Cloud, RADAR Hybrid oder RADAR Local60. Bei RADAR-BB handelt es sich um eine erweiterte Version von RADAR Local. Für die technisch-organisatorische Implementierung stellt das FIZ Karlsruhe eine Checkliste für Institutionen bereit, die in 17 Punkten „Voraussetzungen Technik und Software“ sowie „Sonstige Vorarbeiten und Dokumente“ behandelt.61 3.4.2 Anleitungen für den laufenden Betrieb von RADAR – Betreiber (Institution / Administrator*innen) Der Quickstart-Guide für RADAR-Administratoren des FIZ Karlsruhe umfasst die folgenden Schritte, wobei die Schritte 3-5 üblicherweise von den Datengebern durchgeführt werden (siehe dazu Betriebsszenarien): • Schritt 1: Arbeitsbereich anlegen und verwalten • Schritt 2: Datengeber im Arbeitsbereich definieren (bei RADAR anmelden) • Schritt 3: Datenpakete hochladen • Schritt 4: Datenpakete mit Metadaten beschreiben • Zwischenschritt: bei Bedarf Reviewprozess durchführen • Schritt 5: Datenpakete archivieren oder publizieren. 3.4.3 Im Projekt für RADAR-BB erstellte Anleitungen Den Nutzenden werden einführende Informationen auf dem Helpdesk für den Dienst RADARBB auf der FDM-BB Webseite62 zur Verfügung gestellt. Nachdem ihnen durch die RADARAdministrator*innen ihrer Hochschule ein Arbeitsbereich eingerichtet worden ist, erhalten Sie 59 BLHP (2023). S.2. 60 Vgl. FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur. RADAR. Betriebsvarianten. https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/radarvariants/betriebsvarianten. 61 https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/sites/default/files/radar/docs/info/RADAR_Local_Checkliste.pdf. 62 https://fdm-bb.de/fdm-dienste/radar-bb/.
IN-FDM-BB 17/25 weitere Anleitungsdokumente. Diese werden auf einer internen Plattform (XWiki) spezifisch für FDM-Verantwortliche bereitgestellt. • Anleitung für Administrator*innen,63 • Anleitung für Kurator*innen (inkl. Subkurator*innen; d.h. Datengebende),64 • Anhang für Anleitungen (Metadatenfelder (Pflichtfelder, optionale Felder), Kurzglossar, RADAR Rollenund Rechtemodell),65 • Empfehlungen für Dateiformate,66 • Kurzeinführung – Recht und Rollen, Erhebung personenbezogener Daten (Präsentation) und • Kurationsund Beratungsdokumente:67 o Abfrage für Erstberatung o Hinweise zur Kuration o Checkliste zur Kuration o Data Description Template. 3.4.4 Weitere Anleitungen für den laufenden Betrieb von RADAR – Endnutzende (Datengeber*innen) Im Rahmen des NFDI Konsortiums NFDI4Chem ist das fachspezifische Repositorium RADAR4Chem entstanden.68 Dafür liegt seit August 2023 ein „Quickstart-Guide für Datengeberinnen und Datengeber“69 vor. Ebenso liegt für das Konsortium NFDI4Culture ein „Quickstart-Guide“70 für RADAR4Culture vor.71 Auch FIZ Karlsruhe stellt eine generische Anleitung für Kurator*innen zur Verfügung.72 Alle drei dienten als Blaupause für die Anleitungen von RADAR-BB. Zu konkreten Punkten im Forschungsdatenlebenszyklus gibt es folgende Anleitungen: - Empfehlungen zu Dateiformaten73 und - Urheberrecht und Lizenzen für Forschungsdaten: https://radar.products.fizkarlsruhe.de/de/radarfeatures/lizenzen-fuer-forschungsdaten. 3.4.5 Konfigurationen von RADAR-BB RADAR-BB wird als „Shared Service" betrieben. Das bedeutet, dass die lokale Instanz der Universität Potsdam von RADAR zu einer mandantenfähigen Version für ganz Brandenburg erweitert wurde. Diese arbeitet mit einem gemeinsamen Design (Logo, Schriftart (IBM Plex Sans) und Farbe der Landesinitiative), aber separat administrierten Bereichen für jede Hochschule. Ein technischer Knoten an der Universität Potsdam betreut den Dienst als 1stLevel-Support, FIZ Karlsruhe übernimmt den 2nd-Level-Support.74 Ein gemeinsamer 63 Büttner et al. (2025e). RADAR-BB Anleitung für Administrator*innen. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289477. 64 Büttner et al. (2025f). RADAR-BB Anleitung für Kurator*innen. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289429. 65 Vgl. DOIs der Fußnoten 63 und 64. 66 Diese sind öffentlich unter https://fdm-bb.de/fdm-dienste/radar-bb zu finden. 67 Büttner et al. (2025g). RADAR-BB Kurationsdokumente gesammelt. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289499. 68 https://radar4chem.radar-service.eu/radar/de/home. 69 RADAR4Chem. (August 2023). Quickstart-Guide für Datengeberinnen und Datengeber. https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/sites/default/files/radar/docs/info/RADAR4Chem_QuickstartGuide.pdf. 70 Soltau et al. (2023). RADAR4Culture: Quickstart-Guide für Datengeberinnen und Datengeber [deutsch]. https://doi.org/10.5281/zenodo.8221341 71 https://radar4culture.radar-service.eu/radar/de/home. 72 https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/sites/default/files/radar/docs/info/Quickstart_Guide_Kurator_DE.pdf. 73 Diese sind öffentlich unter https://fdm-bb.de/fdm-dienste/radar-bb zu finden oder in ähnlicher Form unter: https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/radarabout/dateiformate#formatwahl. 74 Vgl. hierzu auch Straka et al. (2025). Kapitel 6.1 Technisch-organisatorische Matrix.
IN-FDM-BB 18/25 Helpdesk mit Anleitungen und Kontaktinformationen zu jedem RADAR-Verantwortlichen der jeweiligen Hochschule wurde erstellt.75 4. Ausblick Beide Dienste, sowohl RDMO als auch RADAR, befinden sich in stetiger Weiterentwicklung und es werden regelmäßig neue Versionen veröffentlicht. Auch wenn die Installation der Grundversionen stabil und nachhaltig funktioniert, bleibt es notwendig die Software auf den neusten Stand zu halten, um den Endnutzenden Verbesserungen nicht vorzuenthalten und die Datensicherheit zu garantieren. Somit verlieren jedoch alle statischen Dokumente, die zur Dokumentation und Anleitung der Dienste dienen, schnell an Aktualität. Daher ist man bezüglich des Tools zur Erstellung von Datenmanagementplänen RDMO von Anfang bestrebt, möglichst dynamische Formate wie readthedocs, Repositorien auf GitHub oder Wiki-Seiten auf forschungdaten.org für die Dokumentation des Dienstes zu verwenden. Die Anleitungen und Begleitdokumente für RADAR werden in enger Zusammenarbeit mit FIZ Karlsruhe regelmäßig geprüft, ergänzt und angepasst. FIZ Karlsruhe plant zudem in zukünftigen Versionen Erläuterungen und Hilfestellungen noch stärker direkt in das System einzubinden. 75 https://fdm-bb.de/fdm-dienste/radar-bb.
IN-FDM-BB 19/25 Literaturverzeichnis 1001 Fonts. IBM Plex Sans. https://www.1001fonts.com/ibm-plex-sans-font.html (abgerufen am 25.09.2025). Brandenburgische Landeskonferenz der Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten (BLHP). (2023). Kooperation der Brandenburgischen Hochschulen bei der Digitalisierung stärken. Strategische Eckpunkte 20252029. https://blhp.de/wp-content/uploads/2024/02/blhp-position-zdt-eckpunkte-2025-2029.pdf (abgerufen am 25.09.2025). Büttner, Maria, Jacob, Boris, Mertzen, Daniela, Riedel, Christian, und Soltau Kerstin. (2025a). Kooperation zwischen Universität und Informationsinfrastruktur – das Forschungsdatenrepositorium RADAR für Brandenburg, In: E-Science-Tage 2025 - Research Data Management: Challenges in a Changing World, Heidelberg (in Druck). - Präsentation: Büttner, Maria, Jacob, Boris, Mertzen, Daniela, Riedel, Christian und Soltau, Kerstin. (2025). Kooperation zwischen Universität und Informationsinfrastruktur – das Forschungsdatenrepositorium RADAR für Brandenburg (Tandem-Talk E-Science-Tage 2025). E-ScienceTage 2025 - Research Data Management: Challenges in a Changing World, Heidelberg. https://doi.org/10.5281/zenodo.15044781 (abgerufen am 25.09.2025). Büttner, Maria, Neuroth, Heike, Straka, Janine, Jacob, Boris und Burkart, Christine. (2025b). Verbunden durch Daten: Brandenburgs dezentrale Ansätze im Forschungsdatenmanagement. Informatik 2025/Hochschule 2035. https://doi.org/10.18420/inf2025_96 (abgerufen am 26.09.2025, DOI vorgemerkt). Büttner, Maria, Straka, Janine, Jacob, Boris. (2025c). RDMO-BB Anleitung für Nutzende. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289508. Büttner, Maria, Straka, Janine, Jacob, Boris. (2025d). RDMO-BB User Manual. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289520. Büttner, Maria, Straka, Janine, Jacob, Boris, FIZ Karlsruhe. (2025e). RADAR-BB Anleitung für Administrator*innen: https://doi.org/10.5281/zenodo.17289477. Büttner, Maria, Straka, Janine, Jacob, Boris, FIZ Karlsruhe. (2025f). RADAR-BB Anleitung für Kurator*innen. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289429. Büttner, Maria, Straka, Janine, Jacob, Boris, FIZ Karlsruhe. (2025g). RADAR-BB Kurationsdokumente gesammelt: https://doi.org/10.5281/zenodo.17289499. DataCite. Metadata Schema. https://schema.datacite.org/ (abgerufen am 26.09.2025). FDNext. https://www.forschungsdaten.org/index.php/FDNext (abgerufen am 26.09.2025). FIZ. Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur. RADAR. https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/ (abgerufen am 24.09.2025). - RADAR. Betriebsvarianten. https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/radarvariants/betriebsvarianten (abgerufen am 24.09.2025). - RADAR. FAQ. https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/radarsupport/faq (abgerufen am 26.09.2025). - RADAR. Features. https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/radarfeatures/features (abgerufen am 24.09.2025). - RADAR Formatwahl. https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/radarabout/dateiformate#formatwahl (abgerufen am 26.09.2025). - RADAR. Glossar. https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/radarsupport/glossar (abgerufen am 26.09.2025). - RADAR. Kernfunktionen. https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/radarabout/ueberradar#radar+kernfunktionen (abgerufen am 26.09.2025).
IN-FDM-BB 20/25 - RADAR. Quickstart Guide Administrator. (2025). https://radar.products.fizkarlsruhe.de/sites/default/files/radar/docs/info/RADAR_QuickstartGuide_Admin_DE.pdf. (abgerufen am 16.10.2025). - RADAR. Quickstart Guide Kurator. (2025). https://radar.products.fizkarlsruhe.de/sites/default/files/radar/docs/info/Quickstart_Guide_Kurator_DE.pdf (abgerufen am 16.10.2025) - RADAR. Rechtund Rollenmodell. RADAR Rollenund Rechtemodell. https://radar.products.fizkarlsruhe.de/de/radarfeatures/rollen-und-rechtemodell. (abgerufen am 26.09.2025). - RADAR. Publikationen und Präsentationen: https://radar.products.fizkarlsruhe.de/de/radarsupport/publikationen (abgerufen am 26.09.2025). - RADAR. Urheberrecht und Lizenzen für Forschungsdaten: https://radar.products.fizkarlsruhe.de/de/radarfeatures/lizenzen-fuer-forschungsdaten (abgerufen am 26.09.2025). - RADAR. Videotutorials. https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/radarsupport/videotutorials (abgerufen am 26.09.2025). Helpdesk FDM-Dienste. https://fdm-bb.de/fdm-dienste/ (abgerufen am 26.09.2025). Helpdesk RDMO-BB. https://fdm-bb.de/fdm-dienste/rdmo-bb/ (abgerufen am 26.09.2025). Helpdesk RADAR-BB. https://fdm-bb.de/fdm-dienste/radar-bb/ (abgerufen am 26.09.2025). Jagusch, Gerald, Diederichs, Katja und Höhner, Kathrin. (2023). Vorstellung & Diskussion der Vorschläge zur Vereinsgründung für RDMO. https://www.forschungsdaten.org/images/b/b8/Vorstellung_%26_Diskussion_der_Vorschl%C3%A4ge _zur_Vereinsgr%C3%BCndung_f%C3%BCr_RDMO.pdf (abgerufen am 26.09.2025). Let’s Encrypt. https://letsencrypt.org/ (abgerufen am 26.09.2025). Neuroth, Heike; Straka, Janine; Zeunert, Miriam; Schneemann, Carsten; Hartmann, Niklas und Radtke, Ina. (2021). Handlungsund Implementierungsempfehlungen zum Forschungsdatenmanagement in Brandenburg. Projektreport FDM-BB, AP 3, Version 1.0. https://doi.org/10.25932/publishup-50511 (abgerufen am 25.09.2025). RADAR4Chem. https://radar4chem.radar-service.eu/radar/de/home (abgerufen am 26.09.2025). RADAR4Chem. (August 2023). Quickstart-Guide für Datengeberinnen und Datengeber. https://radar.products.fizkarlsruhe.de/sites/default/files/radar/docs/info/RADAR4Chem_QuickstartGuide.pdf (abgerufen am 26.09.2025). RADAR4Cultue. https://radar4culture.radar-service.eu/radar/de/home (abgerufen am 26.09.2025). Radtke, Ina; Hartmann, Niklas; Neuroth, Heike; Rothfritz, Laura; Wuttke, Ulrike; Straka, Janine; Zeunert, Miriam und Schneemann, Carsten (2020). Anforderungserhebung bei den brandenburgischen Hochschulen. https://doi.org/10.25932/publishup-48091 (abgerufen am 24.09.2025). RDMO. https://rdmorganiser.github.io/ (abgerufen am 24.09.2025). - RDMO. Community. https://rdmorganiser.github.io/Community/ (abgerufen am 24.09.2025). - RDMO. Hilfe / Anleitung / Dokumentation für RDMO-Manager:innen. https://rdmorganiser.github.io/Doku_Manager/ (abgerufen am 24.09.2025). - RDMO. Historie. https://rdmorganiser.github.io/Historie/ (abgerufen am 24.09.2025). - RDMO. Schnellstartanleitung Admins. (Version 4, 14.04.2020). https://rdmorganiser.github.io/docs/SchnellstartanleitungAdmins_v2020.pdf (abgerufen am 26.09.2025). - RDMO. Schnellstartanleitung Nutzer*innen. (Version 4, 14.04.2020). https://rdmorganiser.github.io/docs/Schnellstartanleitung_v2020.pdf (abgerufen am 26.09.2025). RDMO. GitHub. https://github.com/rdmorganiser (abgerufen am 26.09.2025).
IN-FDM-BB 21/25 - RDMO. Hilfe / Anleitung / Dokumentation für RDMO-Nutzende. https://rdmorganiser.github.io/Doku_User/ (abgerufen am 24.09.2025). - RDMO. Kataloge. https://github.com/rdmorganiser/rdmo-catalog (abgerufen am 24.09.2025). - RDMO. Releases. https://github.com/rdmorganiser/rdmo/releases (abgerufen am 24.09.2025). RDMO. https://www.forschungsdaten.org/index.php/RDMO (abgerufen am 24.09.2025). - RDMO. FAQ. https://www.forschungsdaten.org/index.php/RDMO_FAQ (abgerufen am 24.09.2025). - RDMO. Gründungsversammlung des RDMO-Vereins. (19.11.2024). https://www.forschungsdaten.org/index.php/Gr%C3%BCndungsversammlung_des_RDMO-Vereins (abgerufen am 24.09.2025). - RDMO. Tutorials. https://www.forschungsdaten.org/index.php/RDMO#Tutorials (abgerufen am 26.09.2025). RDMO. Latest Informations. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/ (abgerufen am 26.09.2025). - RDMO. Catalog Development. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/management/catalogdevelopment.html (abgerufen am 26.09.2025). - RDMO. Configuration. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/configuration/index.html (abgerufen am 26.09.2025). - RDMO. Installation. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/installation/index.htm (abgerufen am 26.09.2025). - RDMO. Management. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/management/index.html (abgerufen am 26.09.2025). - RDMO. Plugins. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/plugins/index.html (abgerufen am 26.09.2025). - RDMO. Roles. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/administration/users.html#roles (abgerufen am 26.09.2025). - RDMO. Themes. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/themes/index.html (abgerufen am 26.09.2025). Soltau, Kerstin und Goeller, Sandra. (2023). RADAR4Culture: Quickstart-Guide für Datengeberinnen und Datengeber [deutsch]. https://doi.org/10.5281/zenodo.8221341 (abgerufen am 26.09.2025). Straka, Janine, Büttner, Maria und Jacob, Boris. (2025). Report 3.1.1 Betriebsund Kostenmodelle FDM-Dienste in Brandenburg. 3.2 Bedarfsanalyse, Kriterien und Ist-Stand. https://doi.org/10.5281/zenodo.17289362. Universitätsund Landesbibliothek TU Darmstadt. (20.02.2025). Verein zur Förderung der Software RDMO gegründet. Pressemitteilung. https://www.ulb.tudarmstadt.de/die_bibliothek/aktuelles/news/news_details_78464.de.jsp (abgerufen am 26.09.2025). Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: RADAR Rollenund Rechtemodell (Quelle: https://radar.products.fizkarlsruhe.de/de/radarfeatures/rollen-und-rechtemodell)........................................................................................ 14
IN-FDM-BB 22/25 Anhang A.1 Anleitung: RDMO-Instanz um einen Mandanten erweitern RDMO ist seit dem Release der Version V.1.0.776 im Jahr 2020 mandantenfähig. Laut technischer Dokumentation77 bedeutet dies, dass auf einem Server mit einer SoftwareInstallation mehrere, verschiedene Webseiten (Domains) mit eigenen Layouts betrieben werden können und dabei die gleiche Datenbank genutzt wird. Die verschiedenen Webseiten teilen sich die Kataloge, Ansichten, etc., aber die Verfügbarkeit dieser Inhalte kann je Webseite eingeschränkt werden. Die Nutzenden können sich bei jeder dieser Webseite anmelden (sofern die Authentifizierungsmethode dies zulässt) und eigene, bereits angelegte Datenmanagementpläne (in RDMO Projekte genannt) sind auch auf den anderen Webseiten vorhanden. Auf dem Server hat jede dieser RDMO-Sites ihr eigenes Verzeichnis, in welchem Dateien für das Layout angelegt werden können und jeweils eine eigene Konfigurations-Datei angelegt wird (config/settings/local.py). In der technischen Dokumentation ist die Einrichtung eines RDMO-Mandanten bereits kurz erklärt. Hier wird eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung am Beispiel von RDMO-BB dargestellt: Voraussetzungen: Sie benötigen eine RDMO-Instanz auf einer virtuellen Maschine oder einem Server (Empfehlung: min. 1 CPU, 2 GB RAM, 50 GB Speicher). Eine Anleitung für diese Installation finden Sie unter https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/installation/index.html. Die vorliegende Anleitung beschreibt, wie eine bereits bestehende RDMO-Instanz zu einer Multi-Site-Instanz umgestellt werden kann. Vorerst müssen Sie für jeden (weiteren) Mandanten einen eigenen Domainnamen registrieren lassen. Wenden Sie sich dafür an die zuständige Ansprechperson der eigenen Einrichtung. 1. Loggen Sie sich auf dem Server bzw. der Virtuellen Machine mit ihrem ServerAccount („rdmouser“) ein. 2. Benennen Sie die bereits vorhandene, virtuellen Umgebungsvariablen von der RDMO-Installation innerhalb des rdmouser-Verzeichnisses um oder löschen Sie diese, z.B. rm -r env 3. Erstellen Sie eine neue virtuelle Umgebungsvariable für Phython außerhalb der rdmo-app, z. B. unter /srv/rdmo: python3 -m venv env-neu Erläuterung: Bei einer Multi-Site-Installation verwenden alle RDMO-Webseiten die gleiche virtuelle Umgebung. RDMO und die anderen Python-Abhängigkeiten müssen bei einem Software-Upgrade nur einmal für die gesamte Installation aktualisiert werden und nicht für jede Webseite einzeln. 4. Stellen Sie die Instanz auf den Multi-Site-Betrieb um, indem Sie in der config/settings/local.py der rdmo-app das Attribut MULTISITE = TRUE setzen. 5. Loggen Sie sich auf Ihrer RDMO-Instanz-Webseite als Superuser ein und fügen Sie Ihre zusätzliche(n) Webseite(n) im Admin-Bereich unter dem Abschnitt „Webseite“ hinzu: 5.1. Klicken Sie auf „Webseite“ hinzufügen. 76 Vgl. https://github.com/rdmorganiser/rdmo/releases/tag/1.0.7 77 Vgl. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/configuration/multisite.html
IN-FDM-BB 23/25 5.2. Geben Sie als Domainname die URL Ihrer RDMO-Installation ein (z.B. rdmo.name.de). 5.3. Geben Sie den Titel Ihrer RDMO-Installation als Anzeigename ein (z. B. „RDMO Demo“). 5.4. Klicken Sie auf „Sichern“, um die Webseite zu speichern. Wenn Sie mit dem Curser über den Domainnamen gehen, dann sehen Sie die numerische ID der verschiedenen Webseiten, z. B. http://localhost:8000/admin/sites/site/2/change/ für die zweite Webseite. Merken Sie sich die Zuordnung. 6. Klonen Sie nun neben der alten rdmo-app eine neue rdmo-app der RDMO-GithubWebseite in ihrem Home-Verzeichnis unter Verwendung der gleichen virtuellen Umgebung, also durch Eingabe: source env-neu/bin/activate und geben ihr einen neuen Namen für den zweiten Mandanten: git clone https://github.com/rdmorganiser/rdmo-app rdmo-app2 Erläuterung: In dem rdmo-app2-Verzeichnis werden die Einstellungen und Layouts (Themes) des zweiten Mandanten hinterlegt. 7. Richten Sie rdmo-app2/config/settings/local.py wie in der technischen Dokumentation beschrieben ein.78 Fügen Sie MULTISITE = True und SITE_ID = X in rdmoapp2/config/settings/local.py ein, wobei X die ID der Webseite aus dem Schritt 4 ist. Verwenden Sie für DATABASE die gleichen Einstellungen wie in dem Verzeichnis rdmo-app. 8. Wenn Sie nun ./manage.py runserver 0.0.0.0:8000 in rdmo-app und ./manage.py runserver 0.0.0.0:8002 in rdmo-app2 ausführen, sollten die beiden Webseiten bereits funktionieren. 9. Neben der Registrierung des Domainnamens und dessen Eintragung als DNSCName (Alias) für den Server, wird ein eigenes Serverzertifikat benötigt. Hierfür bietet sich „Let’s Encrypt“79 oder der Service Ihrer eigenen Einrichtung an. Der Vorteil von „Let’s Encrypt“ ist, dass sich das Serverzertifikat regelmäßig und selbstständig erneuert, wohingegen Serverzertifikate von der eigenen Einrichtung für gewöhnlich alle 18 Monate erneuert werden müssen. 10. Die Idee ist, dass alle Ihre (zukünftigen) Konfigurationen und Erweiterungen in den rdmo-app-Verzeichnissen liegen. Es wird daher empfohlen Git-Versionierung für dieses Repositorium zu verwenden (d.h. das rdmo-app-Repositorium zu forken) und es entweder auf GitHub oder einem ähnlich geeigneten Repositorium-System zu speichern. Dadurch können auch andere Betreuende der Mandanten auf die LayoutSpezifika zugreifen. A.2 Betriebsszenarien für die Umsetzung Im täglichen Betrieb von RADAR-BB an den einzelnen Hochschulen wurden drei unterschiedliche Betriebsszenarien identifiziert, in denen die unterschiedlichen Rollen in RADAR bei den verschiedenen Prozessen zusammenarbeiten. Alle drei Betriebsszenarien können gleichzeitig durchgeführt werden, abhängig von der jeweiligen Personalsituation an den einzelnen Einrichtungen. Aus diesen Betriebsszenarien ergeben sich wiederum eigene Workflows, die diese je nach vorhandenen Personalund Zeitressourcen der jeweiligen Hochschule oder der Forschenden einsetzbar sind.80 1. Beim RADAR-BB Szenario "Librarian" (volle FDM-Unterstützung) werden alle Prozesse ‚zentral‘ durch forschungsunterstützendes Personal an der Hochschule in 78 Vgl. https://rdmo.readthedocs.io/en/latest/configuration/index.html 79 Vgl. https://letsencrypt.org/ 80 Vgl. Büttner et al. (2025a).
IN-FDM-BB 24/25 Absprache mit den datengebenden Wissenschaftler*innen durchgeführt. Hierbei übernimmt Hochschul-Personal die Rolle „RADAR Kurator“ („RADAR Subkurator*in“ wird nicht benötigt). 2. Beim RADAR-BB Szenario "Scientist" (geleitete FDM-Unterstützung) übernimmt der/die Wissenschaftler*in die Rolle „RADAR Subkurator*in“ und arbeitet mit Hochschul-Personal zusammen, welches die Rolle „RADAR Kurator*in“ übernimmt.81 3. Beim RADAR-BB Szenario "Data Steward" (beratende FDM-Unterstützung) werden beide Rollen – „RADAR Subkurator*in“ und „RADAR Kurator*in“ – vom jeweiligen Forschungsbereich übernommen. Dies setzt voraus, dass dort eine Person angestellt ist, die sich dezidiert um Aufgaben des Forschungsdatenmanagements kümmert, bspw. ein*e Data Steward.82 Tabelle A-1: RADAR-BB Szenario "Librarian" RADAR-BB Szenario „Librarian“ – volle FDM-Unterstützung Alle Prozesse werden ‚zentral‘ durch forschungsunterstützendes Personal an der Hochschule in Absprache mit den datengebenden Wissenschaftler*innen durchgeführt. Hierbei übernimmt Hochschul-Personal die Rolle „RADAR Kurator“ („RADAR Subkurator*in“ wird nicht benötigt). RADAR Subkurator*in Wird nicht benötigt RADAR Kurator RADAR-Verantwortliche*r der HS (z.B. FDM-Personal / Bibliothek / Technisches Personal) RADAR Admin RADAR-Verantwortliche*r der HS (z.B. FDM-Personal / Bibliothek / Technisches Personal) Tabelle A-2: RADAR-BB Szenario "Scientist" RADAR-BB Szenario „Scientist“ – geleitete FDM-Unterstützung Der/die Wissenschaftler*in übernimmt die Rolle „RADAR Subkurator*in“ und arbeitet mit Hochschul-Personal zusammen, welches die Rolle „RADAR Kurator*in“ übernimmt. RADAR Subkurator*in Datengebende mit beschränkten Rechten (Wissenschaft) RADAR Kurator RADAR-Verantwortliche*r der HS (z.B. FDM-Personal / Bibliothek / Technisches Personal) RADAR Admin RADAR-Verantwortliche*r der HS (z.B. FDM-Personal / Bibliothek / Technisches Personal) 81 Beschrieben als Workflow „Scientist“ in: Büttner et al. (2025a). 82 Beschrieben als Workflow „Data Steward“ in: Büttner et al. (2025a).
IN-FDM-BB 25/25 Tabelle A-3: RADAR-BB Szenario "Data Steward" RADAR-BB Szenario „Data Steward“ – beratende FDM-Unterstützung Beide Rollen – „RADAR Subkurator*in“ und „RADAR Kurator*in“ – werden vom jeweiligen Forschungsbereich übernommen. Dies setzt voraus, dass dort eine Person angestellt ist, die sich dezidiert um Aufgaben des Forschungsdatenmanagements kümmert, bspw. ein*e Data Steward. RADAR Subkurator*in Datengebende mit beschränkten Rechten (Wissenschaft) RADAR Kurator Datengebende mit vollen Rechten (Wissenschaft) RADAR Admin RADAR-Verantwortliche*r der HS (z.B. FDM-Personal / Bibliothek / Technisches Personal) Tabellenverzeichnis Anhang Tabelle A-1: RADAR-BB Szenario "Librarian" ............................................................................................................. 24 Tabelle A-2: RADAR-BB Szenario "Scientist" ............................................................................................................. 24 Tabelle A-3: RADAR-BB Szenario "Data Steward" ..................................................................................................... 25