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DAS PRÄFIX UN-, DAS ZUR VERSTÄRKUNG ODER BETONUNG DES WORTSTAMMES DIENT

Berdimuratov D.U.; Mambetnazarov M.K

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13 DAS PRÄFIX UN-, DAS ZUR VERSTÄRKUNG ODER BETONUNG DES WORTSTAMMES DIENT Berdimuratov D.U., PhD, Karakalpakische Staatliche Berdach-Universität, Mambetnazarov M.K., Student des 3. Studienjahres, Karakalpakische Staatliche Berdach-Universität DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17711884 Inhaltsangabe: Im Artikel wird die Vorsilbe „un-“, womit in der deutschen Wortund Satzbedeutung der Wortstamm verstärkt oder betont wird, analysiert. Diese Bedeutung wird an Beispielen und dementsprechend die Erklärung dieser Wörter erläutert. Schlüsselwörter: Präfix, Stamm, Deutsch, Bedeutung, Begriff. Аннотация: В данной статье анализируется префикс «un-», который используется в немецких словах и предложениях для усиления или выделения корня слова. Это значение поясняется с помощью примеров и соответствующих определений этих слов. Ключевые слова: префикс, корень, немецкий язык, значение, термин Die Lexikologie ist in der Linguistik der deutschen Sprache abwechslungsreich und vielschichtig, was von großem Interesse ist. Es ist bekannt, dass Wörter mit dem Präfix unoftmals etwas Negatives bedeuten. Beispielsweise kann man sagen: Diese Landschaft ist uneben und dort sind gebirgige Regionen (Diese Landschaft ist nicht eben …). Es gibt jedoch in der deutschen Sprache einige bestimmte Wörter mit diesem Präfix, wobei das Präfix „un-“ nichts Negatives bedeuten kann und der Stamm des Wortes wird verstärkt oder betont. Dieser Aspekt ist in der Sprachwissenschaft von großer Bedeutung und man muss diese Wörter speziell erlernen, um Bedeutungsverschiebungen zu vermeiden. Das Wort die Unsumme ist ein etwas gehobener Begriff im Deutschen und bedeutet eine (sehr) große Menge Geld, meist sehr hohe Geldsumme und steht meistens im Plural. Dieses Wort ist meist mit einem Unterton von Erstaunen, Kritik oder Überraschung. Generell wird es oft verwendet, um auszudrücken, dass eine Summe ungewöhnlich oder überraschend hoch ist. Beispiel aus dem kleinen Dialog: A: Wie viel hat die Reparatur gekostet? B: Das war eine Unsumme – viel mehr als erwartet. Das nächste Wort, das zu dieser Reihe gehört, ist die Unart. Das Wort ist ein eher altes oder formelles deutsches Substantiv und bezeichnet eine unsittliche, unhöfliche oder unangemessene Verhaltensweise – also eine schlechte Angewohnheit oder einen schlechten Brauch. Beispielsweise: 14 Es ist eine schlechte Unart, beim Essen laut zu schmatzen. Das Kaugummikauen am Tisch wird als Unart angesehen. Die Untiefe hat eigentlich zwei Bedeutungen, die sich voneinander stark unterscheiden. Die erste bezeichnet eine flache oder seichte Stelle im Wasser, also einen Bereich in einem Fluss, See oder Meer, wo das Wasser nicht tief ist: Die Untiefe hat den Schiffsverkehr behindert [1]. Das Boot geriet auf eine Untiefe und blieb stecken. Man muss darauf achten, dass diese zwei Bedeutungen gleichzeitig verwendet werden. Im Gegensatz zur ersten Bedeutung ist die Untiefe eine sehr tiefe Stelle in einem Gewässer und steht meistens im Plural. Zum Beispiel: In den Untiefen der Ozeane leben rätselhafte Tiere, die noch niemand gesehen hat. Außer Substantiven gibt es Adjektive und Adverbien, die man kennen muss. Zu dieser Reihe gehört das Adjektiv oder Adverb unverhohlen und bedeutet „offen, unverstellt, ohne Verbergen oder Tarnung“. Es beschreibt, dass etwas deutlich sichtbar oder spürbar ist, oft in Bezug auf Gefühle, Meinungen oder Absichten, die nicht verborgen oder verschleiert werden. Im ersten Beispiel wird das Wort als Adjektiv und im zweiten – als Adverb verwendet: Er zeigte unverhohlene Kritik an der neuen Regelung. Unverhohlen zeigte er seine Begeisterung für das Projekt. Das Substantiv der Unfug ist ein umgangssprachlicher Begriff in der deutschen Sprache und bezeichnet unsinniges, törichtes oder unvernünftiges Verhalten. Es beschreibt meist etwas, das albern, störend oder leicht ärgerlich ist, ohne wirklich böse Absicht. Dieses Wort kann als Synonym für das Wort „Unsinn“ sein. Die Kinder haben im Garten Unfug gemacht und Blumen ausgerissen. Mach keinen Unfug, sonst gibt es Ärger! Das Wort das Ungeziefer bezeichnet im Deutschen kleine, oft schädliche oder lästige Tiere. Dazu gehören vor allem Insekten oder andere kleine Tiere, die Menschen oder ihre Umgebung belästigen oder schädigen können. Als Beispiele kann man sagen: Im alten Haus gab es viel Ungeziefer, deshalb musste alles gründlich gereinigt werden. Ungeziefer im Garten kann die Ernte zerstören. Das Wort dieser Reihe ist das Adjektiv unzulänglich und in der Bedeutung, dass etwas nicht ausreichend, mangelhaft oder nicht befriedigend ist. Es beschreibt, dass etwas den Anforderungen, Erwartungen oder Notwendigkeiten nicht gerecht wird. Die Erklärung war unzulänglich und hat meine Fragen nicht beantwortet. Seine Kenntnisse in Mathematik sind unzulänglich für den Kurs [2]. 15 Wir können das Wort „der Müll“ anders sagen – der Unrat bezeichnet abfallige, schmutzige oder unerwünschte Dinge, die irgendwo herumliegt. Es hat meist eine negative Bedeutung und wird oft verwendet, um verschmutzte oder verdreckte Gegenstände oder Stoffe zu beschreiben. Beispiele zur konkreten Verwendung des Wortes: Nach dem Fest lag überall Unrat auf der Straße. Der Fluss ist durch Unrat und Abfall verschmutzt. Das Wort, das „Kosten oder Ausgaben, die anfallen, meist im Zusammenhang mit einer bestimmten Tätigkeit oder einem Projekt“ bezeichnet, ist die Unkosten. Es handelt sich dabei um meist unvermeidbare, oft auch unerwartete Aufwendungen. Er hat alle Unkosten selbst getragen. Die Unkosten für die Reise übernimmt die Firma. Aus den obenerwähnten Beispielen ist es offensichtlich, dass man alltägliche Wörter mithilfe bestimmter Wörter anders sagen kann, die auf höheren Niveaus verwendet werden. Diese Wörter können für die Vorbereitung auf das deutsche Sprachzertifikat von Nutzen sein. Literaturverzeichnis: 1. Uta Loumiotis. Mit Erfolg zum Goethe-Zertifikat C1. Testbuch. Klett Hellas GmbH, Ernst Klett Sprachen GmbH, Athen-Stuttgart. 2023. 2. Collins H. Collins German Grammar. – Glasgow: HarperCollins Publishers, 2007. P. 103.