WP3: T3.5
Pädagogisches Handbuch ü
T aine :innen zum Thema häusliche
Gewal
Schulungen ü Fachk ä e aus den Be eichen
Polizei, Jus iz, Medizin und Sozialwesen
Imp o ing Access o Se ices o Vic ims o Domes ic Violence
by Accele a ing Change in F on line Responde O ganisa ions
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010 Ve sion 21.9.2025
Inhal
Lis e de Abkü zungen ............................................................................................................ 3
Vo wo ......................................................................................................................... 4
1. Einlei ung ......................................................................................................................... 5
1.1 Hin e g und ................................................................................................................................ 5
1.2 Was inden Sie in diesem Handbuch? ...................................................................................... 5
2. Schuluns ahmen .................................................................................................................. 6
2.1 Allgemeine Übe blick übe die IMPROVE-Schulungspla o m ................................................ 6
2.1.1 Allgemeine ku ze Ein üh ung ü T aine :innen (T ain- he-T aine ) ............................... 7
2.2 Rolle de T aine :innen .............................................................................................................. 9
2.3 Zielg uppen .............................................................................................................................. 10
2.4 Spezi ische Ziele de Schulung zum Thema häusliche Gewal .............................................. 12
2.5 Daue de Schulung ................................................................................................................. 14
3. S uk u de Schulungspla o m ........................................................................................ 15
3.1 Allgemeine Übe blick .............................................................................................................. 15
3.2 Aus ich ung au spezi ische Fähigkei en, Fe igkei en und Kompe enzen .............................. 18
4. Me hodische Ansä ze ........................................................................................................ 19
4.1 Häusliche Gewal als Un e ich s hema .................................................................................. 19
4.2 Schulungsan o de ungen ........................................................................................................ 21
4.3 Schulungs o ma e und Me hoden ........................................................................................... 22
4.4 Schulungsma e ialien - und didak ische Hil smi el ................................................................. 26
4.5. Rollenspiele ............................................................................................................................ 27
4.5.1 Allgemeine Lei linien .................................................................................................... 27
4.5.2 Beispielszena ien ......................................................................................................... 29
5. E alua ion de Schulung .................................................................................................... 30
6.Wei e e Schulungshandbüche .......................................................................................... 32
7. Anhänge ....................................................................................................................... 33
Anhang 7.1 Wie man eine siche e Umgebung ü Schulungen scha ......................................... 33
Anhang 7.2 Vo eile, Anwendungsbe eiche und An o de ungen e schiedene
Schulungsme hoden ...................................................................................................................... 35
Anhang 7.3 Allgemeines Beispiel ü Rollenspiel zu be eichsübe g ei enden Zusammena bei . 39
Anhang 7.4 E alua ion de Schulung ............................................................................................ 42
Anhang 7.4.1 F agebogen o de Schulung ........................................................................ 42
Anhang 7.4.2 Nachbewe ung de Schulung ........................................................................ 44
Anhang 7.4.3 Um age zu Re en ion on Le ninhal en (op ional) ....................................... 47
Anhang 7.5 Checklis e zu Vo be ei ung au die Schulung zum Thema häusliche Gewal .......... 49
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
3
Lis e de Abkü zungen
hG
Häusliche Gewal
IMPROVE
Ve besse ung des Zugangs zu Hil en ü Be o ene häusliche
Gewal du ch eine Wei e en wicklung on O ganisa ionen, die
e s e Anlau s ellen sind
ASKABI
Asociación Askabide Libe ación
CNRS
Cen e Na ional de la Reche che Scien i ique
DHPol
Deu sche Hochschule de Polizei
FORESEE
Fo esee Ku a ocsopo Nonp o i Kozhasznu K
MAI-PSP
Minis é io da Adminis ação In e na (PSP/ISCPSI)
MININT
Minis è e de l’In é ieu
PLV
Policía Local de València
POLAMK
Poliisiamma iko keakoulu
SIG
S.I.G.N.A.L. e.V. – In e en ion im Gesundhei sbe eich gegen
häusliche und sexualisie e Gewal
THL
Te eyden ja hy in oinnin lai os
UDEUSTO
Uni e sidad De La Iglesia De Deus o En idad Religiosa
VICESSE
Wiene Zen um ü Sozialwissenscha liche
Siche hei s o schung – Vicesse
WWU
(Wes älische Wilhelms-) Uni e si ä Müns e
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
4
Vo wo
F ühe e Un e suchungen haben gezeig , dass Themen wie P ä en ion, E kennen on
häusliche Gewal und In e en ion in einigen Lände n bislang nu sel en in Schulungen
behandel wu den. Die E alua ion solche Schulungen inde soga noch sel ene Beach ung.
Fundie es Wissen in diesem Be eich is jedoch besonde s ele an ü Fachk ä e, die mi
Be o enen häusliche Gewal in Kon ak kommen. De Zweck dieses Schulungshandbuchs
is es dahe , T aine :innen, die Leh e ans al ungen ü Mi a bei ende de Be eiche
S a e olgung, Gesundhei s e so gung, Soziala bei und Jus iz anbie en, p axiso ien ie e,
wissenscha lich undie e und e aluie e Schulungsma e ialien zu Ve ügung zu s ellen, die
au de IMPROVE-Schulungspla o m zum Thema häusliche Gewal zu inden sind.
Diese Pla o m is eine Ressou ce ü T aine :innen, die zum Thema häusliche Gewal
leh en. Sie is au ih e Bedü nisse zugeschni en, um ih e Schulungen zu e gänzen ode das
Wissen nach den Schulungen mi hil e de Ma e ialien und Tools de IMPROVE-
Schulungspla o m zum Thema häusliche Gewal zu e aluie en. Die T aine :innen können
inne halb jedes Moduls aus eine Vielzahl on Ma e ialien lexibel auswählen, wobei einige
Inhal e obliga o isch sind, um ein gemeinsames G und e s ändnis siche zus ellen. Mi
Ausnahme on zwei eindeu ig gekennzeichne en Selbs le nmodulen is die Pla o m
nich als eigens ändiges Selbs le nins umen ü Le nende gedach .
Dieses Handbuch dien als pädagogische Lei aden und e klä in sieben Kapi eln, wie die
In o ma ionen, Schulungsma e ialien und Tools de IMPROVE-Schulungspla o m zum
Thema häusliche Gewal on T aine :innen genu z we den können. Fü diejenigen, die neu
in de Schulung sind, wi d die Teilnahme an einem T ain- he-T aine -Ku s dennoch
d ingend emp ohlen.
Als WP3-Lei e in on IMPROVE eue ich mich, Ihnen dieses pädagogische Handbuch nun
o s ellen zu dü en.
Mi eundlichen G üßen
P o . D . med. Be ina P leide e
Uni e si ä Müns e , Deu schland
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
5
1. Einlei ung
1.1 Hin e g und
In Eu opa wu den in den le z en zehn Jah en g oße Fo sch i e bei de P ä en ion,
Au deckung und In e en ion in Fällen häusliche Gewal e ziel . Meh e e Mi glieds aa en de
Eu opäischen Union haben Maßnahmen und Gese ze zu Bekämp ung dieses P oblems
einge üh . Dennoch bleib häusliche Gewal eine de g öß en He aus o de ungen ü die
eu opäischen Gesellscha en. Zu den Fachk ä en, die mi häusliche Gewal kon on ie sind,
gehö en E s hel ende aus den Be eichen S a e olgung, Gesundhei swesen, Soziala bei
und Jus iz. O mals ehl ihnen jedoch die Handlungssiche hei und das Wissen, um au
häusliche Gewal zu eagie en und sie zu e kennen, ih e Auswi kungen zu e s ehen ode in
solchen Si ua ionen angemessen zu eagie en und beda so ien ie e Un e s ü zung zu leis en.
Eine besse e Un e s ü zung ü Be o ene häusliche Gewal is d ingend e o de lich. Dies
kann du ch maßgeschneide e Fö de maßnahmen und o lau ende Schulungen ü
Fachk ä e e eich we den. Das EU-P ojek IMPROVE (Imp o ing Access o Se ices o
Vic ims o Domes ic Violence by Accele a ing Change in F on line Responde O ganisa ions)
schließ Schulungslücken du ch die En wicklung neue Schulungsma e ialien und Toolboxen
ü die IMPOVE T ainingspla o m bei häusliche Gewal IMPROVE-Schulungspla o m zum
Thema häusliche Gewal .
Die Be ei s ellung on In o ma ionen in diesem Handbuch zu Schulung on E s hel enden bei
häusliche Gewal is ein wei e e wich ige Bei ag des P ojek s, das in Zusammena bei mi
unse en Pa ne n aus Ös e eich, Finnland, F ank eich, Deu schland, Unga n, Spanien und
Po ugal en s anden is . Das Handbuch bau au den Schulungsma e ialien au , die im Rahmen
des EU-P ojek s IMPRODOVA (Imp o ing F on line Responses o High Impac Domes ic
Violence) en wickel wu den, und en wickel diese du ch zusä zliche Fo schungsa bei en des
IMPROVE-Konso iums wei e . Die IMPROVE-Pa ne (ASKABI, CNRS, DHPol, FORESEE,
MAI-PSP, MININT, PLV, POLAMK, S.I.G.N.A.L., THL, UDEUSTO, VICESSE, WWU) haben
die Schulungsma e ialien übe se z und den Inhal an den innischen, anzösischen,
deu schen, ös e eichischen, unga ischen, po ugiesischen und spanischen na ionalen
Kon ex angepass . Da übe hinaus es e en und bewe e en die Pa ne o ganisa ionen die
Ma e ialien in Schulungen in allen sieben Pa ne lände n. Au de G undlage diese
E gebnisse wu den die Schulungsma e ialien wei e übe a bei e – zunächs in englische
Sp ache, dann in allen sieben P ojek sp achen (siehe P ojek be ich D3.3, in englische
Sp ache).
1.2 Was inden Sie in diesem Handbuch?
In diesem Handbuch inden T aine :innen (dami sind Dozen :innen, Leh ende ode
Fachpe sonen in de Aus-, Fo - und Wei e bildung gemein ) eine Zusammen assung de
e ügba en Schulungsinhal e zu häuslichen Gewal au de IMPROVE-Schulungspla o m.
Neben dem Wissen, das ü die Konzipie ung on Schulungen mi IMPROVE-Ma e ial
e o de lich is , we den in diesem Handbuch auch die wich igen So Skills
he o gehoben, die ü die Schulung e schiedene In e esseng uppen im
Zusammenhang mi häusliche Gewal une lässlich sind. Zu diesen Kompe enzen
gehö en die Fähigkei zuzuhö en, kons uk i es Feedback zu geben, die po enziellen
Vo u eile und T auma a de Teilnehmenden de Schulung zu be ücksich igen, mi
in e kul u elle Kompe enz zu kommunizie en, mögliche S e eo ype zu e kennen und sensibel
dami umzugehen, e lek ie zu handeln sowie sich de eigenen Vo u eile und T auma a
bewuss zu sein, um sich bes möglich au die Schulung o zube ei en und sowohl au die
Teilnehmenden als auch au sich selbs zu ach en.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
6
2. Schulungs ahmen
2.1 Allgemeine Übe blick übe die IMPROVE-Schulungspla o m
Die IMPROVE-Schulungspla o m ha eine modula e, sek o spezi ische S uk u , d. h. sie
is in e schiedene Module und Abschni e un e eil , die un e schiedliche Aspek e de
häuslichen Gewal behandeln und die spezi ischen Beda e e schiedene Zielg uppen in
e schiedenen Lände n be ücksich igen. Die Inhal e und Ma e ialien de Schulungsmodule
können au unzählige A en kombinie we den.
Die allgemeinen Ziele de IMPROVE-Schulungspla o m sind:
T aine :innen einen Übe blick übe ele an e Themen im Zusammenhang mi
häusliche Gewal zu e mi eln.
Be ei s ellung on In o ma ionen ü T aine :innen übe e ügba e na ionale Hil en.
Be ei s ellung on Schulungsma e ialien ü T aine :innen zu Sensibilisie ung on
S uden :innen/Auszubildenden, P ak ike :innen und Lei ungsk ä en.
Be ei s ellung on Maßnahmen ü T aine :innen zu Ve besse ung des
p o essionellen Umgangs mi häusliche Gewal .
Be ei s ellung on Leh me hoden und Übungen ü T aine :innen, die au die
Zielg uppen zugeschni en sind.
Be ei s ellung de no wendigen In o ma ionen ü T aine :innen zu Du ch üh ung on
Schulungen un e Ve wendung de IMPROVE-Tools und -Ma e ialien.
In diesem Kapi el 2 we den wi zunächs die wich igs en Aspek e ü die Du ch üh ung
eine Schulung behandeln, um zu e anschaulichen, wie T aine :innen wi ksame
Schulungen im spezi ischen Kon ex häusliche Gewal konzipie en können. Wi
behandeln die Rolle de T aine :innen, mögliche Zielg uppen, Schulungsziele und
e schiedene Fak o en, die die Daue on Schulungen beein lussen.
Daneben bie en wi einen ku zen Exku s zum Thema „T ain-
he-T aine ” ü diejenigen, die e s malig Schulungen zu
häusliche Gewal du ch üh en wollen (siehe 2.1.1). E bie e
G undlage ü die olgenden wei aus spezi ische en Lei linien
zum Umgang mi Schlüssel ak o en in Schulungen zum Thema
häusliche Gewal . Diese zusä zlichen Hinweise sind kein E sa z
ü einen o mellen T ain- he-T aine -Ku s, den wi d ingend
emp ehlen, um quali a i hochwe ige, in e ak i e und au die
Zielg uppe zugeschni ene Schulungen zu gewäh leis en.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
7
2.1.1 Ku z zusammenge ass : Allgemeine ku ze Ein üh ung ü T aine :innen (T ain-
he-T aine )
Siche e und un e s ü zende Le numgebung:
Scha en Sie eine Umgebung, in de die Teilnehmenden ih e Ge ühle, Zwei el ode
F us a ionen äuße n können, ohne Angs o U eilen ode Zu ückweisung haben
zu müssen. Eine solche Umgebung e leich e es den Teilnehmenden, Emo ionen
zu bea bei en und Kenn nisse sowie Fähigkei en zu e we ben, die spä e in Schulungen die
Re lexion on Eins ellungen und Ve hal ensweisen ö de n, was besonde s ü Schulungen zu
sensiblen Themen wie häusliche Gewal ele an is . Anhang 7.1 ass die wich igs en
Fak o en zusammen, wie die Scha ung und Au ech e hal ung eine siche en
Le numgebung un e s ü z we den kann. Regeln können on den T aine :innen im Vo aus
es geleg ode zu Beginn mi den Teilnehmenden e einba we den. Ve aulichkei („was hie
gesag wi d, bleib hie “) is une lässlich und nich e handelba . Es kann auch hil eich sein,
sich au Signale zu einigen, wenn Pausen benö ig we den, um zu zeigen, dass e ek i e
Le np ozesse Zei und Raum benö igen. Wei e e nü zliche Regeln sind die Ach ung
un e schiedliche Pe spek i en, die Ve meidung we ende Sp ache und die Möglichkei ü
alle, sich zu äuße n ode zu schweigen, wenn es ihnen angemessen e schein .
Die Rolle de T aine :innen
T aine :innen sollen ih Fachwissen und ih e pädagogischen Fähigkei en einse zen, um den
Le np ozess zu beglei en, und dabei das posi i e Ve hal en e kö pe n, das sie e mi eln
möch en (siehe Kapi el 2.2).
E ek i e Schulungen du ch üh en
Eine e olg eiche Schulung e o de eine Kombina ion aus Kommunika ions ähigkei ,
Kenn nissen übe T ainingsme hoden und dem Einschä zungs e mögen, welche Me hoden
ü bes imm e Ziele (siehe Anhang 7.2 ü wei e e In o ma ionen) und Zielg uppen (siehe
Kapi el 2.3) zu wählen sind, sowie eine hohe Kompe enz im Zei managemen , um den P ozess
e ek i zu s eue n. Wenn Sie im T aine -Tandem a bei en, p ak izie en Sie eine e ek i e Co-
Mode a ion, indem Sie Übe gänge planen, Zusammena bei o leben und sich gegensei ig bei
schwie igen G uppendynamiken un e s ü zen.
Schulungs o ma e
Schulungs o ma e beziehen sich au die e schiedenen A en, wie Schulungsinhal e
e mi el ode e leb we den können. Schulungen, Wo kshops, Semina e und Vo äge
sind die am häu igs en e wende en Fo ma e. Ih e Me kmale, An o de ungen und Beispiele
sind in Tabelle 4 da ges ell .
Alle Fo ma e können au Eins iegsni eau angebo en we den, um Wissen zu einem
Themenkomplex zu e mi eln ode sich soga au (seh ) spezi ische Aspek e zu
konzen ie en. Diese Fo ma e können zusä zlich je nach Zusammense zung de G uppe
(homogen e sus he e ogen) und Le numgebung (o line, online, hyb id) a iie en und haben
alle ih e Vo - und Nach eile. Eine Übe sich übe die Vo - und Nach eile inden Sie in Tabelle
5.
An o de ungen ü die Du ch üh ung de Schulung
Die e olg eiche Du ch üh ung on Schulungen häng on e schiedenen Fak o en ab, die
mi den Teilnehmenden, den Inhal en, dem Zei managemen und den Ressou cen
zusammenhängen. Passen Sie das Fo ma dahe en sp echend an:
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
8
• Zielg uppe: Die Schulungsinhal e und -me hoden müssen au den be u lichen Hin e g und
de Teilnehmenden (z. B. S udienphase, Posi ion), ih e Le n- und A bei sgewohnhei en,
ih e A bei sinhal e und Zus ändigkei en, ih Rollen e s ändnis, ih e Vo kenn nisse,
Mo i a ionen, E wa ungen, In e essen und We e zugeschni en sein. Die Te minologie
soll e an die Sp ache de G uppe angepass we den, insbesonde e wenn die
Teilnehmenden aus bes imm en O ganisa ionen ode Be eichen kommen (wei e e
In o ma ionen inden Sie in Kapi el 2.3 zu Zielg uppen).
• G uppenzusammense zung: Die Schulung kann au ins i u ionelle Ebene mi
Teilnehmenden aus de selben ode e schiedenen O ganisa ionen, en wede in e n
ode ex e n, in homogenen ode he e ogenen G uppen du chge üh we den, wobei jede
Va ian e Vo - und Nach eile ha (siehe auch Kapi el 2.4, Tabelle 2). Mul idisziplinä e
G uppen können den Wissens- und T ans e p ozess e leich e n und die
Zusammena bei e besse n, e o de n jedoch au g und un e schiedliche Vo s ellungen
und De ini ionen on häusliche Gewal , un e schiedliche Wissenss ände und de
iel äl igen Rollen und Einsch änkungen, die die Teilnehmenden inne halb ih e Be u e
haben und denen sich ande e Teilnehmende o nich olls ändig bewuss sind, meh Zei
und Aus ausch. Fü die T aine :innen is es une lässlich, eine gemeinsame Basis und ein
gemeinsames Ve s ändnis zu scha en und po enziell schwie ige G uppendynamiken
anzusp echen. Homogene G uppen sind ü T aine :innen leich e zu handhaben, abe es
muss da au geach e we den, dass sich alle Teilnehmenden siche ühlen um sich
einzub ingen. Wenn die Teilnehmenden aus un e schiedlichen Hie a chieebenen, mi
un e schiedliche p ak ische E ah ung ode un e schiedlichem Bildungsni eau kommen,
soll e die T aine :in alle Teilnehmenden e mu igen, ih e E ah ungen und Gedanken
gleiche maßen zu eilen, ohne zu u eilen ode zu dominie en. In e disziplinä e G uppen
können somi auch gewinnb ingend sein, um ein Ve s ändnis ü un e schiedliche
Pe spek i en und Ve an wo ungsbe eiche zu e langen.
• Zei plan: Bei de Zei planung müssen die G uppeng öße (ideal sind G uppen mi
wenige als 15 Teilnehmenden) und de Hin e g und be ücksich ig we den, dami
aus eichend Zei ü Diskussionen und Übungen zu Ve ügung s eh . De Wechsel
zwischen Inpu und ak i en Phasen (G uppendiskussionen, Einzel- und G uppenübungen)
ö de das Engagemen und das Ve s ehen (siehe Kapi el 2.5). Die Fo ma e können sich
hinsich lich de Daue de Schulung un e scheiden (ein einzige Schulungs ag ode
meh e e Schulungs age mi ode ohne Pausen dazwischen). Wenn sich die
Schulungs e mine übe einen länge en Zei aum e s ecken, is es a sam, den
Teilnehmenden zu Beginn eines wei e en Schulungs ages genügend Zei zu geben, um
ih e E ah ungen zusammenzu agen und auszu auschen. Sie können die Zei zwischen
den Si zungen auch nu zen, um den T ans e des Gele n en in die P axis zu un e s ü zen.
Dazu können Re lexionsau gaben, de Aus ausch neue E ah ungen mi ande en
Teilnehmenden in es geleg en Abs änden ode G uppendiskussionen übe
Le npla o men wie Moodle gehö en.
• Anweisungen und T anspa enz: Die Teilnehmenden soll en o und wäh end de
Schulung kla übe die Tageso dnung, die Ziele und die Rele anz de Schulungsinhal e
in o mie we den. Sch i liche Anweisungen ü Übungen un e s ü zen eine eibungslose
Teilnahme.
Auss a ung und Ma e ialien
Geeigne e äumliche und mediale Auss a ung is ü eine angenehme und e ek i e
Le numgebung une lässlich. T aine :innen benö igen in de Regel:
• T ainingsplan mi Zielen, Inhal en und Zei plan
• Lis e de Teilnehmenden
• Handou s mi sch i lichen Anweisungen ü Übungen und Re lexionen
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
9
• In o ma ionsblä e , die au den Bildungs- und be u lichen Hin e g und de Teilnehmenden
zugeschni en sind; diese soll en wäh end de Schulung ak i genu z we den
• Powe Poin -Folien ü jedes Modul, die bei Beda angepass we den können
• Flipcha , S i e und ande e Ma e ialien nach Beda
• G undauss a ung ü P äsen a ionen: Lap op, P ojek o , Leinwand und gegebenen alls
ex e ne Lau sp eche
• F agebögen ode Feedback-Fo mula e (siehe Anhänge 7.4.1, 7.4.2, 7.4.3)
E alua ion
Es is wich ig zu e aluie en, ob die Schulung ih e Ziele e eich und sich posi i au die
Teilnehmenden auswi k . Das Feedback de Teilnehmenden soll e in zukün ige Schulungen
ein ließen, um die Quali ä und Wi ksamkei de Schulung kon inuie lich zu e besse n (siehe
Kapi el 5 und Anhang 7.4 ü einen F agebogen, de ü die Bewe ung on Schulungen
e wende we den kann).
Au agsa bei
Wenn die Schulung on eine O ganisa ion ange o de wu de, soll e sie in enge
Zusammena bei zwischen de O ganisa ion und den T aine :innen konzipie we den.
Checklis e: Eine Checklis e zu Vo be ei ung eine hG-Schulung inden Sie in Anhang 7.5.
2.2 Rolle de T aine :innen
Das Haup ziel de T aine :innen is es, Füh ungsk ä en,
Fachpe sonen, S udie enden und ande en T aine :innen zu
e mi eln, häusliche Gewal zu e kennen und angemessen da au
zu eagie en, um den Be o enen die bes mögliche Un e s ü zung
zu bie en.
Um die Teilnehmenden gu zu un e s ü zen, soll en T aine :innen:
die Schulung au die Zielg uppe zuschneiden und dabei de en Vo kenn nisse,
Bedü nisse, spezi ischen Rollen, Au gabenbesch eibungen und Ve an wo lichkei en
im Zusammenhang mi häusliche Gewal , die G öße de Schulungsg uppe, die
Schulungsdaue sowie die Le ngewohnhei en und -p ä e enzen be ücksich igen, wenn
sie ein me hodisch iel äl iges Schulungskonzep en wickeln.
eine siche e Le numgebung scha en, insbesonde e angesich s de Sensibili ä on
Themen im Zusammenhang mi häusliche Gewal ; T aine :innen soll en wissen, wie
sie mi Teilnehmenden umgehen müssen, die ih e eigenen E ah ungen mi häusliche
Gewal o enlegen.
p o essionelles Ve hal en o leben, einschließlich espek olle Kommunika ion und
emo ionale Regulie ung.
das Le nen e leich e n, indem sie die Teilnehmenden du ch das T ainingsp og amm,
Schlüsselkonzep e, Diskussionen und Re lexionen beglei en.
in ih en Schulungen kul u ell sensibel sein
die G uppendynamik s eue n und die Me hoden bei Beda anpassen, um das
Le nen und die Siche hei zu ö de n.
den Dialog und Aus ausch zwischen den Teilnehmenden ö de n.
Empa hie und einen aumasensiblen Umgang in Diskussionen und Übungen ö de n.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
16
→ Um agen zu E alua ion on Schulungen ( ü alle Be eiche gleich)
• Je nach Be eich können wei e e zusä zliche Ma e ialien e ügba sein.
Die olgenden Module we den au de Schulungspla o m angebo en:
• Modul 1: Fo men und Dynamiken häusliche Gewal
• Modul 2: Indika o en ü häusliche Gewal
• Modul 3: Kommunika ion in Fällen häusliche Gewal
• Modul 4 (Polizei): Polizeiliche E mi lungen und Ge ich s e ah en
• Modul 4 (Gesundhei swesen): Medizinische Begu ach ung und Beweissiche ung
• Modul 4 (Sozialwesen): Un e s ü zungsangebo e des sozialen Sek o s
• Modul 4 (Rech swesen): Ge ich liche E mi lungen und Schu z de Be o enen
• Modul 5: Risikobewe ung und Ve besse ung de Siche hei
• Modul 6: In e na ionale S anda ds und gese zliche Rahmenbedingungen in
Deu schland
• Modul 7: P inzipien in e o ganisa ionale Zusammena bei und Risikoanalyse bei
Fällen häusliche Gewal in mul ip o essionellen Teams
• Modul 8: S e eo ype und unbewuss e Vo u eile
• Modul 9: Selbs ü so ge
Tabelle 3 en häl eine Lis e alle zehn Module mi Hype links ü die e schiedenen
Be u sbe eiche sowie die Abschni e mi den Schulungsma e ialien.
Alle Module sind du ch Que e weise mi einande e bunden. Inne halb de Module gib
es auße dem Hype links, die eine ein ache Na iga ion und eine e ie e Auseinande se zung
mi bes imm en Themen e möglichen. Die modula e S uk u de Schulungspla o m
e möglich es den T aine :innen, spezi ische Ziele ü eine Schulung auszuwählen,
indem sie en wede die en sp echenden Teile e schiedene Module ode ein einzelnes Modul
e wenden. Au diese Weise kann die Schulung an die Wissens- ode Kompe enzlücken und
Bedü nisse e schiedene Zielg uppen angepass we den, wie z. B. Polizeibeam :innen,
Allgemeinmedizine :innen ode Leh k ä e. Da übe hinaus können die T aine :innen die
Inhal e und Übungen aus den Modulen an ih en eigenen Schulungss il und ih e
Bedü nisse anpassen.
Tabelle 3: Sek o en und e ügba e Module mi Links
Sek o
Ve ügba e Module mi Links
Polizei •
Modul 1: Fo men und Dynamiken häusliche
Gewal
• Modul 2: Indika o en ü häusliche Gewal
•
Modul 3: Kommunika ion in Fällen häusliche
Gewal
• Modul 4: Polizeiliche E mi lungen und
Ge ich s e ah en
• Modul 5: Risikobewe ung und Ve besse ung
de Siche hei
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
17
• Modul 6: In e na ionale S anda ds und
gese zliche Rahmenbedingungen in
Deu schland
• Modul 7: P inzipien o ganisa ionsübe g ei ende
Zusammena bei bei Fällen häusliche Gewal in
mul ip o essionellen Teams
• Modul 8: S e eo ype und unbewuss e Vo u eile
• Modul 9: Selbs ü so ge
• Da en und S a is iken in Deu schland
• Leh ma e ialien de Module
• Sammlung o handene Schulungsma e ialien
Gesundhei sbe eich •
Modul 1: Fo men und Dynamiken häusliche
Gewal
• Modul 2: Indika o en ü häusliche Gewal
•
Modul 3: Kommunika ion in Fällen häusliche
Gewal
•
Modul 4: Medizinische Un e suchung und
Beweissiche ung
• Modul 5: Risikobewe ung und Ve bess ung de
Siche hei
• Modul 6: In e na ionale S anda ds und
gese zliche Rahmenbedingungen in
Deu schland
• Modul 7: P inzipien o ganisa ionsübe g ei ende
Zusammena bei bei Fällen häusliche Gewal
• Modul 8: S e eo ype und unbewuss e Vo u eile
• Modul 9: Selbs ü so ge
• Da en und S a is iken in Deu schland
• Leh ma e ialien ü das Gesundhei swesen
• Sammlung o handene Schulungsma e ialien
Sozialbe eich •
Modul 1: Fo men und Dynamiken häusliche
Gewal
• Modul 2: Indika o en ü häusliche Gewal
• Modul 3: Kommunika ion in Fällen on
häusliche Gewal
• Modul 4: Un e s ü zungsangebo e des sozialen
Sek o s
• Modul 5: Risikobewe ung und Ve besse ung de
Siche hei
• Modul 6: In e na ionale S anda ds und
gese zliche Rahmenbedingungen in
Deu schland
• P inzipien in e o ganisa ionale
Zusammena bei und Risikoanalyse bei Fällen
häusliche Gewal in mul ip o essionellen Teams
•
Modul 8: S e eo ype und unbewuss e Vo u eile
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
18
• Modul 9: Selbs ü so ge
• Da en und S a is iken in Deu schland
• Leh ma e ialien ü den sozialen Sek o
• Sammlung o handene Schulungsma e ialien
Jus iz •
Modul 1: Fo men und Dynamiken häusliche
Gewal
• Modul 2: Indika o en ü häusliche Gewal
• Modul 3: Kommunika ion bei häusliche Gewal
• Modul 4: Zugang zum Rech sweg
• Modul 5: Risikobewe ung und Ve besse ung de
Siche hei
• Modul 6: In e na ionale S anda ds und
gese zliche Rahmenbedingungen in
Deu schland
• Modul 7: P inzipien in e o ganisa ionale
Zusammena bei und Risikoanalyse bei Fällen
häusliche Gewal in mul ip o essionellen Teams
• Modul 8: S e eo ype und unbewuss e Vo u eile
• Modul 9: Selbs ü so ge
• Da en und S a is iken in Deu schland
• Leh ma e ialien ü die Jus iz
• Sammlung o handene Schulungsma e ialien
3.2 Aus ich ung au spezi ische Fähigkei en, Fe igkei en und
Kompe enzen
Die Schulungsma e ialien sind au das Wissen, die Eins ellungen (einschließlich
Mo i a ion und We e) und das Ve hal en (einschließlich Fähigkei en, Kapazi ä en und
Kompe enzen) de Fachk ä e zugeschni en. Dies is sowohl in den einzelnen
Schulungskonzep en als auch im Gesam konzep de IMPROVE-Schulungspla o m kla
o gesehen.
Wissen:
• Fö de ung des Ve s ändnisses ü die Dynamik häusliche Gewal , einschließlich
de e schiedenen Fo men, die sie annehmen kann (kö pe liche, psychische,
sexuelle, inanzielle Gewal usw.). Modul 1 (Polizei, Gesundhei swesen,
Sozialbe eich, Jus iz)
• Ve ie ung de Kenn nisse übe den ech lichen Rahmen und die Rech e de
Be o enen sowie gg . übe die P lich en on Fachk ä en bei de Meldung und
In e en ion bei häusliche Gewal . Modul 6 (Polizei, Gesundhei swesen,
Sozialbe eich, Jus iz)
• Sensibilisie ung ü die e ügba en Un e s ü zungssys eme und Ressou cen ü
Be o ene, einschließlich F auenhäuse , Be a ungss ellen und Rech sbe a ung.
Modul 4 (Polizei, Gesundhei swesen, Sozialbe eich, Jus iz)
Eins ellungen:
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
19
• Fö de ung on Empa hie und Sensibili ä gegenübe Be o enen, Ane kennung de
psychologischen Auswi kungen häusliche Gewal . Modul 3 (Polizei,
Gesundhei swesen, Sozialbe eich, Jus iz)
• S e eo ype und alsche Vo s ellungen übe häusliche Gewal , wie z. B. die
Schuldzuweisung an die Be o ene, hin e agen. Modul 8 (Polizei,
Gesundhei swesen, Sozialbe eich, Jus iz)
• Fö de ung eines op e zen ie en Ansa zes, de die Siche hei und das
Wohle gehen de Be o enen (alle Module), abe auch das Wohle gehen de
E s hel enden und Fachk ä e (Selbs ü so ge) bei de A bei mi Be o enen
häusliche Gewal in den Vo de g und s ell . Modul 9 (Polizei,
Gesundhei swesen, Sozialbe eich, Jus iz)
Ve hal ensweisen:
• En wicklung p ak ische Fähigkei en zu E kennung und Reak ion au Anzeichen
häusliche Gewal Modul 2 (Polizei, Gesundhei swesen, Sozialbe eich, Jus iz)
• und zu Risikoeinschä zung. Modul 5 (Polizei, Gesundhei swesen, Sozialbe eich,
Jus iz)
• Ve besse ung de Kommunika ions ähigkei en im Umgang mi Be o enen (sich
gehö und un e s ü z ühlen). Modul 3 (Polizei, Gesundhei swesen,
Sozialbe eich, Jus iz)
• Umse zung bewäh e Ve ah en ü die Beweissiche ung/Dokumen a ion in Fällen
häusliche Gewal . Modul 4 (Polizei, Gesundhei swesen, Sozialbe eich, Jus iz)
• S ä kung de behö denübe g ei enden Zusammena bei . Modul 7 (Polizei,
Gesundhei swesen, Sozialbe eich, Jus iz)
4. Me hodische Ansä ze
Die Schulungspla o m um ass e schiedene didak ische
Ansä ze, on heo e ischen E läu e ungen bis hin zu
p axiso ien ie en Übungen. Ziel is es, in e ak i es Le nen
zu e möglichen.
Bei de En wicklung de Schulung wu de g oße We da au
geleg , so iele In o ma ionen wie möglich einzubeziehen.
Au eu opäische Ebene wa es jedoch nich imme möglich,
neben den um assenden Tex inhal en auch geeigne es
Zusa zma e ial ü die spezi ischen na ionalen Kon ex e
be ei zus ellen. Wi emp ehlen Ihnen dahe , bei Beda
zusä zliche In o ma ionen und Ma e ialien be ei zus ellen, die ü die jeweilige
Zielg uppe de Schulung und den egionalen/na ionalen Kon ex ele an sind.
Die meis en Module sind so s uk u ie , dass zu Beginn die Inhal e p äsen ie we den, ge olg
on Möglichkei en zu Re lexion und Diskussion. Die Einbeziehung de E ah ungen und
Wah nehmungen de Schulungs eilnehmenden, insbesonde e in Bezug au die Falls udien,
ö de eine in e ak i e Le na mosphä e.
4.1 Häusliche Gewal als Un e ich s hema
Häusliche Gewal kann ein schwie iges Thema sein, da es sich um ein sensibles und emo ional
belas endes Thema handel . Dahe können e schiedene Si ua ionen, Themen ode
G uppendynamiken die Quali ä de Schulung und das Wohlbe inden de Teilnehmenden
beein lussen. Einige diese Ein luss ak o en und Ideen ü den Umgang mi solchen
Si ua ionen sind un en au ge üh .
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
20
Siche e und un e s ü zende Le numgebung
Die Scha ung eine siche en und un e s ü zenden Le numgebung is
eine de wich igs en Au gaben und He aus o de ungen in de
G uppena bei und eine wich ige Vo ausse zung ü eine Schulung
zum Thema häusliche Gewal . Empa hie, O enhei und die Fähigkei ,
E ah ungen auszu auschen, sind wich ige soziale Kompe enzen, die
es zu ö de n gil . Die Teilnehmenden soll en e mu ig we den, ih e
Meinung o en zu äuße n und sich an G uppenübungen zu be eiligen.
Die Rolle de T aine :innen bes eh da in, die In e ak ion zwischen
den Teilnehmenden zu ö de n, um die zu o besch iebenen Ziele zu
e eichen und ein kons uk i es Um eld zu scha en. Zu eine e ek i en G uppena bei gehö ,
dass sich alle ak i einb ingen. Da übe hinaus sind gu e Kommunika ions ähigkei en
e o de lich, wie z. B. ak i es Zuhö en, klä ende F agen s ellen, Ich-Aussagen e wenden,
sinn olle Bei äge leis en, die Meinungen ande e espek ie en und espek olle An wo en
geben. Anhang 7.1 ass zusammen, wie eine siche e Schulungsumgebung gewäh leis e
we den kann.
Teilnehmende als Be o ene, Zeug:innen ode Tä e :innen on Gewal
Fü T aine :innen is es wich ig, sich bewuss zu sein, dass einige de Teilnehmenden
selbs Be o ene, Zeug:innen ode Tä e :innen häusliche Gewal sein können. Fü
solche Teilnehmenden können einige de im T aining behandel en Themen besonde s
belas end sein, weshalb es ü T aine :innen une lässlich is , au solche Si ua ionen o be ei e
zu sein. In jedem Fall soll e eine espek olle und nich abwe ende Sp ache e wende
we den. Es muss jedoch eine kla e Hal ung gegen Gewal eingenommen we den.
Als goldene Regel gil , dass eine S ö ung des Le np ozesses hema isie we den soll e.
Zu Beginn eine Schulung is es wich ig, da au hinzuweisen, dass häusliche Gewal ein
sensibles Thema is , das jede:n be e en kann. Sie könn en o schlagen, dass die
Teilnehmenden Sie nach de Schulung und/ode in den Pausen jede zei un e ie Augen
kon ak ie en ode den Ku s ohne wei e e E klä ung e lassen können. Ein Gesp äch kann o
de Schulung, in de Pause ode nach Ende de Schulung s a inden. Die/de T aine :in soll e
mi de jeweiligen eilnehmenden Pe son besp echen, ob sie/e un e den gegebenen
Ums änden liebe wei e machen, pausie en ode die Schulung e lassen möch e.
Das Thema häusliche Gewal kann bei den Teilnehmenden auch Ängs e ode
Wide s ände he o u en, die sich wäh end des Ku ses in K i ik ode ande en Äuße ungen
de Ablehnung äuße n können. In diesem Fall könn e eine mögliche S a egie da in bes ehen,
die Übung noch einmal zusammenzu assen, die wich igs en Punk e de Diskussion noch
einmal he o zuheben, die G uppe nach ih e Meinung zu agen ode die gesam e G uppe/die
ablehnende Pe son an die G uppen egeln zu e inne n. Es kann auch hil eich sein, den
Wide s and anzue kennen und eundlich da au einzugehen. Wenn es im Ku s zu keine
Lösung komm , soll e man in eine Pause das Gesp äch suchen.
S e eo ype und unbewuss e Vo u eile im Zusammenhang mi häusliche Gewal
Die T ainingsinhal e sind so konzipie , dass sie die Teilnehmenden dazu an egen, übe
häusliche Gewal nachzudenken und zu sp echen. Zen ale Themen in diesem
Zusammenhang sind die Vo s ellung on Gewal du ch die Teilnehmenden sowie ih e
Eins ellung dazu. Im Zusammenhang mi häusliche Gewal können S e eo ype und
Vo u eile eine wich ige Rolle dabei spielen, wie Einzelpe sonen Be o ene und
Tä e :innen häusliche Gewal wah nehmen und wie sie au Gewal a en eagie en.
S e eo ype und unbewuss e Vo u eile im Zusammenhang mi häusliche Gewal können
Folgendes um assen:
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
21
• Be o ene ü die e leb e Gewal e an wo lich machen, hin e agen, ob Be o ene
du ch das eigene Ve hal en die Gewal e u sach ha , ode agen, wa um de /die
Be o ene die gewal ä ige Si ua ion nich ein ach e lassen ha .
• Die Annahme, dass Männe ode äl e e Menschen nich Be o ene häusliche Gewal
sein können ode dass bes imm e kul u elle ode eligiöse G uppen häusliche Gewal
dulden ode soga ö de n.
• Be o enen nich zu glauben, weil sie eine Behinde ung ode Beein äch igung haben.
• Die E wa ung, dass häusliche Gewal du ch Ausnahmesi ua ionen wie
Alkoholmissb auch ode Ei e such e u sach wi d.
• Die Annahme, dass Tä e :innen imme agg essi und unhö lich sind, obwohl sie in
Wi klichkei auch ne und eundlich wi ken können.
• Sich au die Bes a ung de Tä e :innen zu konzen ie en und dabei die Bedü nisse
und die Si ua ion de Be o enen auße Ach zu lassen.
• Anzunehmen, dass eine T ennung/Scheidung allein eine siche e Lösung is , um die
Gewal zu beenden.
• Zu glauben, dass häusliche Gewal in ih em Be u s eld, in ih em Um eld nich o komm
ode dass es nich ih e Au gabe is , sich dami zu be assen.
Diese S e eo ypen und Vo u eile können schwe wiegende Folgen ü Be o ene
häusliche Gewal haben, da sie e hinde n, Hil e zu suchen ode als Be o ene e ns
genommen zu we den, und somi eine Eskala ion de Gewal ode soga eine
Ge äh dung ih es Lebens zu Folge haben können. Das Selbs le n-T aining (→ Modul 8
(Polizei, Gesundhei swesen, Sozialbe eich und Jus iz) eg T aine :innen und Teilnehmende
dazu an, übe die S e eo ypen und Vo u eile nachzudenken, die mögliche weise ih en
eigenen Wah nehmungen, Ansich en, Eins ellungen und Reak ionen zug unde liegen.
Be u sgeheimnis und Da enschu z
Wenn Sie eigene Fälle e wenden, muss kla sein, dass ech e Namen und De ails zu
einzelnen Fällen e mieden we den müssen. Alle on den Teilnehmenden p eisgegebenen
In o ma ionen dü en die Schulung nich e lassen, da die Themen sensibel sind und s enge
Ve aulichkei e o de n.
4.2 Schulungsan o de ungen
Lang is iges Ziel is es, dass die Le ninhal e nich nu e s anden, sonde n auch es
e anke , e inne lich , nachhal ig e inne und so p ak ikabel sind, dass sie in de
P axis anwendba sind. Dahe sind die Schulungsinhal e so konzipie , dass sie in e ak i es
A bei en o allem in G uppen (Module 1–7, 10 (Gesundhei ssek o )), abe auch im
Selbs s udium (Module 8, 9) e möglichen.
G uppen o ma e ö de n ideale weise in e ak i e und
e ie ende Le ne ah ungen, bei denen die
Teilnehmende mi einande in Kon ak e en können,
wäh end Selbs le nmodule es den Teilnehmenden
e möglichen, in ih em eigenen Tempo und en sp echend
ih e eigenen In e essen zu a bei en. Die Zugänglichkei
on Schulungen is eben alls ein wich ige Fak o :
Webina e und hyb ide Fo ma e können ü diejenigen,
die nich an P äsenz e ans al ungen eilnehmen können,
zugängliche e und bequeme e Schulungsmöglichkei en bie en.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
22
Da übe hinaus können Schulungspla o men wie die IMPROVE-Schulungspla o m
sowohl ü Le nende als auch ü T aine :innen als kogni i e Landka en dienen. Sie
e möglichen selbs ges eue es Le nen im indi iduellen Tempo, sodass die Teilnehmenden
Themen wiede holen und bei Beda au Ressou cen zug ei en können. Gleichzei ig können
T aine :innen die Pla o m nu zen, um sich zu o ien ie en, po enzielle Wissenslücken
in Bezug au bes imm e Themen zu iden i izie en und eine Vielzahl didak ische
Me hoden zu e kunden, die sie mögliche weise übe sehen haben.
Bei de Planung eine Schulung zum Thema häusliche Gewal müssen hinsich lich de Inhal e
meh e e An o de ungen be ücksich ig we den, um eine e ek i e und siche e Le numgebung
sowie einen maßgeschneide en Ansa z zu gewäh leis en, de den un e schiedlichen
Bedü nissen de e schiedenen Zielg uppen ge ech wi d.
Genauigkei : Die Schulung soll e genaue und ak uelle In o ma ionen übe die Dynamik
häusliche Gewal e mi eln, einschließlich ih e e schiedenen Fo men, ih e
Auswi kungen au die Be o enen und ih e Kinde sowie de ech lichen und sozialen
Anlau s ellen, die ihnen un e s ü zend zu Ve ügung s ehen.
Sensibili ä : Die Schulung soll e au ( auma-)sensible und espek olle Weise
du chge üh we den. S igma isie ende Sp ache soll e e mieden und die
un e schiedlichen Hin e g ünde und Kul u en de on häusliche Gewal Be o enen
soll en espek ie we den.
Anwendba kei : Die Schulung soll e ü den spezi ischen Kon ex und die Bedü nisse
de Teilnehmenden ele an und anwendba sein, unabhängig da on, ob es sich um
Füh ungsk ä e, P ak ike :innen ode S udie ende handel .
P ak ikabili ä : Die Schulung soll e p axiso ien ie sein und S a egien ü den
Umgang mi Fällen häusliche Gewal e mi eln, da un e das E kennen on
Anzeichen und Symp omen, die Be ei s ellung on Un e s ü zung und Ve mi lung
sowie die En wicklung on Siche hei splänen ü Be o ene.
E alua ion: Die Schulung soll e egelmäßig e aluie we den, um siche zus ellen, dass
die jeweiligen Ziele e eich we den und sie on den Teilnehmenden als be eiche nd
emp unden wi d. Das Feedback de Teilnehmenden soll e in zukün ige Schulungen
ein ließen, um die Quali ä und Wi ksamkei de Schulung kon inuie lich zu e besse n.
4.3 Schulungs o ma e und Me hoden
Schulungs o ma e beziehen sich au die e schiedenen A en, wie Schulungsinhal e
e mi el ode e leb we den können. Die T aine :innen können aus e schiedenen
Fo ma en wählen, um die Teilnehmenden bes möglich dabei zu un e s ü zen, au die Inhal e
zuzug ei en, das Thema zu e kunden, wich ige Punk e zu e s ehen und ih e eigenen
Reak ionen zu en wickeln. Am häu igs en we den im Zusammenhang mi de Ve mi lung on
Wissen übe häusliche Gewal Schulungen, Wo kshops, Semina e und Vo äge eingese z
(siehe Tabelle 4 un en ü einen Übe blick übe
die Haup me kmale diese Fo ma e, Beispiele
und An o de ungen). In Anhang 7.2 sind die
Vo eile, Anwendungsbe eiche und
An o de ungen de e schiedenen
Schulungsme hoden zusammenge ass , die ü
Schulungen zum Thema häusliche Gewal
e wende we den können.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
23
Die Schulungs o ma e soll en mi dem eigenen Schulungss il, den Bedü nissen de
Teilnehmenden und den Zielen de Schulung übe eins immen, beispielsweise um bes imm e
Eins ellungen, Kompe enzen, Kenn nisse und Fähigkei en zu en wickeln.
Fü alle Schulungs o ma e soll e zunächs Folgendes de inie we den:
• Welche Themen möch en Sie behandeln?
• Wie iel Zei s eh zu Ve ügung?
• Was sollen die Teilnehmenden le nen?
Tabelle 4: Typische Schulungs o ma e mi ih en Haup me kmalen, Beispielen und
An o de ungen.
Schulungs o ma Beispiel An o de ungen
Schulungen
Ein s uk u ie e ,
p axiso ien ie e Le np ozess,
de da au abziel ,
Ve hal ensweisen zu ände n
und bes imm e Fähigkei en zu
e besse n.
Eine Schulung zum Thema
aumain o mie e
Ve so gung ü Fachk ä e, in
de ihnen spezi ische
Techniken ü den Umgang
mi Be o enen häusliche
Gewal e mi el und geüb
we den.
• E o de eine
Schulung zu
Du ch üh ung on
T ainings,
insbesonde e
Kenn nisse übe eine
Vielzahl on
Me hoden
• E o de Kenn nisse
übe die p ak ische
Wel de
Teilnehmenden sowie
übe den
heo e ischen
Rahmen de
Schulungsinhal e.
Wo kshops
Eine koope a i e Si zung, in
de mi hil e eine Mode a ion
eine G uppe dabei angelei e
wi d, gemeinsam eine Lösung
ode einen Ansa z ü ein
P oblem zu en wickeln.
Ein Wo kshop ü
S udie ende zu E s ellung
eines Plans ü die
Ö en lichkei sa bei zu
Sensibilisie ung ü häusliche
Gewal .
Ein mul ip o essionelle
Wo kshop ü
P ak ike :innen, um eine
gemeinsame G undlage ü
die Zusammena bei zu
scha en.
• E o de eine
Schulung zu
Mode a ion on
G uppenp ozessen
und zu P äsen a ion
de E gebnisse
• E o de Kenn nisse
übe den
Rahmen/Hin e g und
des spezi ischen
Kon ex s, ü den eine
Lösung e a bei e
we den soll
Semina e
Ein o melle es Fo ma un e
Anlei ung, bei dem
e schiedene in e ak i e
Me hoden zum Einsa z
Ein Semina übe die
psychologischen
Auswi kungen häusliche
Gewal , in dem ein Übe blick
übe Fo schungse gebnisse
gegeben und disku ie wi d.
• E o de
wissenscha liche
Kenn nisse,
didak ische
Quali ika ionen und
ideale weise
p ak ische Einblicke.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
24
kommen, um Le nziele zu
e eichen, die häu ig du ch
eine abschließende
Bewe ung übe p ü we den.
Vo lesungen
Eine o melle Le nme hode,
bei de ein:e Expe :in o
eine g oßen G uppe einen
Vo ag häl , um in e s e Linie
g undlegendes Wissen und
Hin e g undin o ma ionen zu
e mi eln.
Eine Vo lesung übe die
ech lichen
Rahmenbedingungen ü
In e en ionen bei häusliche
Gewal , einschließlich
Falls udien und Deba en.
• E o de hohe
Fachkenn nisse zum
Thema
• E o de
inspi ie ende
Redne :innen und
ideale weise isuelle
Hil smi el, um die
Au me ksamkei de
Le nenden zu
un e s ü zen.
• E o de didak isches
Wissen in Bezug au
ak i ie ende
Leh me hoden ü
g oße G uppen
Tabelle 5 besch eib e schiedene Schulungs o ma e mi ih en Vo - und Nach eilen, um
den Teilnehmenden zu hel en, neue In o ma ionen zu gewinnen, Eins ellungen zu e lek ie en
und Fähigkei en zu üben.
Tabelle 5: Schulungs o ma e mi ih en Vo - und Nach eilen.
Schulungs o ma Vo eile Nach eile
Wo kshops
• Hohe In e ak i i ä und
Be eiligung
• Fö de neue/p ak ische
Lösungen ü spezi ische
P obleme
• Ve besse die
Zusammena bei
• Scha
G uppenzugehö igkei
• Mögliche weise ehl
eine e ie e
Auseinande se zung
mi heo e ischem
Wissen
• E gebnisse können je
nach
G uppendynamik
a iie en
Semina e
• Gekennzeichne du ch
s uk u ie es und
o ganisie es Le nen
• B ei es Spek um an
in e ak i en didak ischen
Me hoden
• Bie e eine gu e
heo e ische G undlage
• Fö de Ve s ändnis und
Empa hie
• Teilnehmende können
un e schiedlich
engagie sein
• Kann wenige au die
unmi elba e,
p ak ische
Anwendung
ausge ich e sein
Vo lesungen
• Ein ach zu o ganisie en
• Kos engüns ig ü g oße
G uppen
• Schwie ig an
indi iduelle
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
25
• E izien e Me hode, um
eine g oße Menge an
In o ma ionen zu
e mi eln/eine solide
heo e ische G undlage zu
scha en
Le nbedü nisse
anzupassen
• Ge inge In e ak ion
kann die Re lexion
übe den Inhal
beein äch igen
• Da übe hinaus kann
passi es Le nen die
Mo i a ion und die
Le nku e e inge n
• Wenige Fokus au
unmi elba e,
p ak ische
Anwendung
Va ia ionen des Schulungs o ma s
Online-Fo ma e
(Schulung, Wo kshop,
Semina , Vo ag)
• Zugänglichkei
• In e ak ion und
Aus ausch sind
eingesch änk
• Schnelle
Miss e s ändnisse
• Mögliche echnische
S ö ungen
Online-basie es
Selbs s udium
• Zugänglichkei
• Le nen im eigenen Tempo
• Ein ach zu ak ualisie en
• Keine In e ak ion
• Kein Aus ausch
• He aus o de ungen
bei de (Selbs -)
Einschä zung des
Le ne olges
Mul ip o essionelle
Fo ma e
• E wei e ung de
Pe spek i e
• Tole anz, Empa hie und
Kommunika ions ähigkei en
ö de n
• Ve besse ung de
Zusammena bei
• P ak ische E ah ungen
e mi eln
• E o de die
Koo dina ion mi
meh e en
Be u sg uppen
• Kann den Fo sch i
e langsamen, da
zunächs eine
gemeinsame Basis (z.
B. P oblemlösung und
Wissen) gescha en
we den muss
Spezialisie e
Schulungs o ma e (z. B.
aumain o mie e
Ve so gung, o ensische
Beweissiche ung,
kul u elle Kompe enz)
• Konzen ie sich au
spezialisie e Inhal e
• Ve besse die Sensibili ä
• E o de
mögliche weise
(um ang eiche)
Schulungen ü die
Mode a o :innen des
Fo ma s
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
32
6. Wei e e Schulungshandbüche
Alle Be eiche:
• Handbuch ü F eunde und Familie (in englische Sp ache): Dies is ein Handbuch
ü F eunde, Familienmi gliede , Nachba n und Kollegen on
Be o enen/Übe lebenden häusliche Gewal . Das Handbuch ü F eunde und Familie
bie e p ak ische Un e s ü zung und In o ma ionen ü alle, die sich um jemanden in
ih em Um eld so gen: h ps://www.womensaid.o g.uk/in o ma ion-suppo / iends-and-
amily/
Medizinische Be eich:
• Au den medizinischen Be eich zugeschni enes pädagogisches Handbuch des EU-
P ojek es VIPROM
• ICC VIPROM-Handbuch (in englische Sp ache): In e kul u elle Kompe enz ü
T aine :innen im Be eich häusliche Gewal : Ein p ak isches Handbuch, das im Rahmen
des VIPROM-P ojek s en wickel wu de. Ve besse n Sie Ih en T ainingsansa z mi
Einblicken in in e kul u elle Sensibili ä und in eg a i e P ak iken.
Laden Sie das Handbuch hie he un e :
h ps://eplus.uni-salzbu g.a /ob usboa/download/pd /11689053
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
33
7. Anhänge
Anhang 7.1 Wie man eine siche e Umgebung ü Schulungen scha
Die olgenden G uppen egeln sollen eine siche e, espek olle und e ek i e Le numgebung
scha en, wenn das hochsensible Thema häusliche Gewal behandel wi d. Die T aine :innen
können die Regeln auswählen, die sie ü ih en spezi ischen Schulungskon ex ele an inden,
und sie an die jeweilige G uppe anpassen ode die G uppe da übe abs immen lassen, welche
Regeln ü sie am wich igs en sind und zu de en Einhal ung sie sich e p lich en möch e.
Ve aulichkei is une lässlich und nich e handelba .
Was in de G uppe besp ochen wi d, bleib auch in de G uppe. Dies is en scheidend,
um Ve auen und O enhei zu gewäh leis en.
Hö en Sie ak i zu und e kennen Sie die Pe spek i en ande e an.
Hö en Sie au me ksam zu, ohne zu un e b echen, zeigen Sie mi non e balen Signalen
Ih Ve s ändnis und geben Sie das Gehö e gegebenen alls wiede .
Respek ie en Sie un e schiedliche Pe spek i en und E ah ungen.
E kennen Sie da an, dass jede: Teilnehmende einen ande en Hin e g und haben und
au g und seine E ah ungen un e schiedliche Ansich en e e en kann.
Ach en Sie au T igge .
Die Inhal e, die Sie eilen, können ü ande e emo ional belas end sein. Wenn Sie da on
ausgehen, dass dies de Fall sein könn e, assen Sie zunächs ku z zusammen, was Sie
mi eilen möch en, dami ande e en scheiden können, ob die Inhal e ge eil we den
müssen und soll en. Selbs ü so ge is in Fällen on häusliche Gewal seh wich ig. Das
Selbs le nmodul 9 au de Schulungspla o m bie e Ihnen In o ma ionen dazu (Polizei,
Gesundhei swesen, Sozialbe eich und Jus iz).
Ve meiden Sie we ende Sp ache.
Ve wenden Sie neu ale und espek olle Wo e, wenn Sie übe sensible Themen
sp echen, auch wenn Sie ande e Meinung sind.
Ve meiden Sie Ve allgemeine ungen.
Ve wenden Sie „Ich“-Aussagen – sp echen Sie aus Ih e pe sönlichen E ah ung, ans a
Ve allgemeine ungen übe ande e zu e en.
Geben Sie jedem die Möglichkei , sich zu äuße n.
Geben Sie jede Pe son die Möglichkei , ih e Gedanken mi zu eilen, und e meiden Sie
es, das Gesp äch zu dominie en.
Behal en Sie einen p o essionellen Fokus bei.
Hal en Sie die Diskussionen bei ü den Schulungsinhal ele an en Themen.
Hal en Sie sich an die Zei o gaben wäh end de Diskussionen.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
34
Hal en Sie sich an die o gegebene Zei , dami jede: die Möglichkei ha , sich
einzub ingen.
Fö de n Sie eine A mosphä e de Zusammena bei und des Respek s.
E mu igen Sie sich gegensei ig, eilen Sie Ressou cen und gehen Sie Diskussionen mi
Teamgeis an.
Seien Sie sich de möglichen emo ionalen Auswi kungen bewuss , die die Themen
au Sie pe sönlich haben können.
Pausen sind e laub . Wenn Sie ku z hinausgehen müssen, un Sie dies bi e leise und
keh en Sie zu ück, wenn Sie be ei sind.
Geben Sie ein Zeichen, wenn eine Pause e o de lich is .
Signalisie en Sie, wenn eine Pause Ih en Le np ozess un e s ü z .
Hal en Sie sich an die Pünk lichkei .
Keh en Sie pünk lich aus den Pausen zu ück, um den Rhy hmus de G uppe zu
un e s ü zen.
Ve wenden Sie mobile Ge ä e nu , wenn dies ü die Schulung ele an is .
S ellen Sie Ih Tele on au lau los und legen Sie es ideale weise komple aus Ih em
Au me ksamkei sbe eich weg.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
35
Anhang 7.2 Vo eile, Anwendungsbe eiche und An o de ungen
e schiedene Schulungsme hoden
Diese Anhang ass die Vo eile, Anwendungen und An o de ungen de e schiedenen
Schulungsme hoden zusammen, die ü Schulungen zum Thema häusliche Gewal e wende
we den können. Diese Lis e kann auch on de Schulungspla o m he un e geladen we den
und is ü alle Be eiche (Polizei, Medizinsek o , Sozialsek o , Jus izsek o ) iden isch.
Schulungsme ho
de
Vo eile
Anwendungen
An o de ungen
B ains o ming
• K ea i e und
an egende Me hode,
um e schiedene
S andpunk e zu einem
bes imm en Thema zu
sammeln
• Die
Teilnehmende
n we den
gebe en, ih e
Assozia ionen
und An wo en
zu eine
bes imm en
F age ode
einem
bes imm en
Konzep
einzub ingen
• Zunächs
we den diese
nu on den
T aine :innen
no ie , ohne
sie zu
disku ie en
• Nach dem
Sammelp ozes
s beginn die
G uppe, das
Gesammel e
gemeinsam zu
analysie en, zu
s uk u ie en
und zu
disku ie en
• Je nach F age
ode P oblem
können be ei s
ün bis zehn
Minu en
aus eichend
sein
• Lösungen
dokumen ie en,
z. B. au
Mode a ionska
en ode
Flipcha s, um
die Diskussion
zu un e s ü zen
Diskussionen
• Wich ige Me hode des
in e ak i en und
pa izipa i en Le nens
• Scha ung de
Möglichkei , eine
Vielzahl on
Pe spek i en,
E ah ungen und
• F agen sind
sowohl ü das
Selbs s udium
als auch ü die
G uppena bei
konzipie
• Vo de
Schulung
soll en die
• Planen Sie
genügend Zei
ü Re lexionen
ein.
• Als T aine :in
müssen Sie
lexibel sein
und spon an
au Themen
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
36
S a egien
einzubeziehen
• E höh die p ak ische
Rele anz de
Schulung
F agen sinn oll
zusammenges
ell we den
• En scheiden
Sie, ob F agen
angepass
ode e gänz
we den
müssen, um
den
beabsich ig en
Le np ozess
mi de
spezi ischen
Zielg uppe zu
e eichen.
• Übe legen Sie
sich im Vo aus
mögliche
An wo en de
Teilnehmende
n, um die
wich igen
Punk e, die in
de Schulung
disku ie
we den sollen,
einzubeziehen
(auch wenn sie
nich in de
Diskussion zu
Sp ache
kommen).
und
In o ma ionen
eagie en
können.
G uppena bei
• Kann dazu bei agen,
meh Teilnehmende
ak i einzubeziehen
• Bie e Raum ü
diejenigen, die nich
ge ne in g öße en
G uppen sp echen
• Bei äge de
Le nenden, wie
P äsen a ionen, Pos e
und Diskussionen,
bie en Möglichkei en
zu ak i en Teilnahme
und agen zu
• Je nach
Teilnehmende
n und
behandel en
Themen
können die
G uppen
en wede
alleine a bei en
ode on Ihnen
als T aine :in
un e s ü z
we den.
• Die G uppen
können
gebe en
• Ih e Au gabe
als T aine :in
bes eh dann
da in, da ü zu
so gen, dass
die Zei nich
übe sch i en
wi d.
• Bei F agen
ode
P oblemen
hel en
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
37
Ve ie ung des
Le nens bei
we den, eine:n
Sp eche :in zu
benennen, de
anschließend
die E gebnisse
de
G uppena bei
o s ell .
Falls udien
• Kombinie en Sie zwei
Me hoden: die
Fallanalyse selbs und
die Diskussion
da übe .
• Fö de ung on
k i ischem Denken und
P oblemlösungs ähigk
ei en
• En scheidungen ode
Bewe ungen e en
und Lösungen au de
G undlage de
e ügba en
In o ma ionen
en wickeln
• Hel en den
Teilnehmenden, neue
In o ma ionen in die
P axis umzuse zen
• Die
Teilnehmende
n können
spezi ische
F agen
ausa bei en,
um wei e e
In o ma ionen
zu e hal en.
• Die
Teilnehmende
n können
wich ige
En scheidunge
n ode
Abwägungen
iden i izie en,
die ge o en
we den
müssen.
• Falls udien
können auch in
G uppena bei
en ode
Rollenspielen
e wende
we den
• E ek i e Fälle
basie en in de
Regel au
ealis ischen
Szena ien
• Im Ideal all
komplexe,
uns uk u ie e
P obleme
da s ellen, die
mögliche weise
i iale ode
i ele an e
In o ma ionen
en hal en
• En hal en o
nich alle
In o ma ionen,
die ein:e
P ak ike :in
benö igen
wü de
Rollenspiel
• Ak i e Le nme hode
• E möglich es den
Teilnehmenden,
ealis ische Si ua ionen
zu e kunden, indem
sie mi ande en
Teilnehmenden in
eine siche en
Umgebung
in e agie en
• Die
Teilnehmende
können
spezi ische
Anweisungen
e hal en, wie
sie sich
e hal en ode
was sie sagen
sollen
• Eine siche e
Umgebung, in
de die
Teilnehmenden
ih e Rolle
aus üllen
können
• Rollenspiele
benö igen Zei
(mindes ens
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
38
• Bie e die Möglichkei ,
Si ua ionen aus
ande en Pe spek i en
zu le nen und
wah zunehmen
• Kann zu En wicklung
be u liche Fähigkei en
und zu Übe agung
des Gele n en in die
P axis genu z we den
• Die
Teilnehmende
können
au ge o de
we den,
en sp echend
den
An o de ungen
de Übung au
ih e eigene
Weise zu
handeln und zu
eagie en.
• Sie können
Rollen
auschen und
das
Gegenübe in
einem
Gesp äch ode
eine
In e ak ion
spielen
• Nach dem
Rollenspiel
we den die
Teilnehmende
n gebe en, die
In e ak ionen
zu e lek ie en
und zu
disku ie en (z.
B. al e na i e
Möglichkei en,
mi de
Si ua ion
umzugehen).
• Bei Beda
kann das
Rollenspiel
wiede hol
we den, wobei
die E gebnisse
de Re lexion
und de
Diskussionen
be ücksich ig
we den.
20–30 Minu en)
und müssen
bei de
Ges al ung des
Ku sp og amm
s eingeplan
we den.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
39
Anhang 7.3 Allgemeines Beispiel ü ein Rollenspiel zu
be eichsübe g ei enden Zusammena bei
Ein Wo d-Dokumen und eine en sp echende PDF-Da ei dieses beispielha en
Rollenspiels können on de Schulungspla o m he un e geladen we den; müssen abe
an die Si ua ion in Deu schland angepass we den.
Das nach olgende Rollenspiel eine Fallkon e enz is in Deu schland denkba , auch wenn es
nich imme üblich is , dass Be o ene an eine Fallkon e enz eilnehmen.
Ziele:
Üben on aumain o mie en, koope a i en Reak ionen und die Auseinande se zung mi
be u lichen Ve an wo lichkei en und Handlungsmöglichkei en, de Au onomie de Be o enen
und be eichsübe g ei ende Un e s ü zung.
Daue :
• Rollenspiel: 15–20 Minu en
• Nachbesp echung: 20–30 Minu en
TEILNEHMENDE (5 Rollen):
1. „Leila” – eine be o ene F au mi 2 Kinde n
2. Be a e in / Fachbe a ungss elle
3. Polizeibeam e
4. S aa sanwäl in
5. Mi a bei e in des Jugendam es
ÜBERSICHT ÜBER DAS SZENARIO
Leila, 31, 2 Kinde , ha jah elang psychische und kö pe liche Gewal und Kon olle du ch Ih en
Pa ne e leb . Nach de T ennung ha e sie häu ig ges alk und in de Ö en lichkei
angeg i en und e le z . Kü zlich laue e e ih wiede o ih em A bei spla z und Zuhause au .
E ha ged oh , Sie und die Kinde eines Tages umzub ingen. Sie ha Angs .
Sie geh zu eine Be a ungss elle, e zähl ih e Geschich e und bi e die Be a e in, sie zu
Polizei zu beglei en. Sie ha Angs , dass man ih nich glaub .
Bei de Polizei e s a e Sie eine Anzeige, obwohl sie g oße Angs ha , bei Ge ich auszusagen.
Sie be ü ch e Rache, den Ve lus des So ge ech s ü ih e Kinde und dass man ih nich
glauben könn e. Sie beginn , Zwei el zu äuße n und e wäg , die Anzeige zu ücknehmen, was
bei einem O izialdelik abe nich möglich is .
De Polizeibeam e in o mie sie noch übe den Ve ah ensablau und Schu zmöglichkei en
wie F auenhaus, eine eins weilige Schu zano dnung und dass e eine Meldung an das
Jugendam machen wi d. Leila is unsiche , ob eine Schu zano dnung hil , weil e sich an
nich s häl und keine G enzen kenn .
Dem Polizeibeam en liegen iele Dokumen e aus de Ve gangenhei o und e komm bei
seine Risikobewe ung zu dem Schluss, dass eine eskalie ende Ge äh dung o lieg und e
die Einbe u ung eine Fallkon e enz p ü en wi d.
An de s a indenden Fallkon e enz nehmen Polizei, S aa sanwal scha , Jugendam , die
Be a e in und Leila eil.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
40
ROLLENBESCHREIBUNGEN
Leila (Be o ene häusliche Gewal )
• In elligen , o sich ig, übe o de .
• Ha zwei Kinde .
• Wu de emo ional manipulie , sodass sie glaub , dass ih niemand hel en wi d.
• Sie möch e, dass de Alb aum ein ach au hö .
• Ha Angs o einem Ge ich sp ozess und Rache.
• Is unsiche , ob es das Risiko we is , die eins weilige Schu zano dnung zu
bean agen.
• B auch Bes ä igung, Siche hei splanung und das Ge ühl de Kon olle übe
En scheidungen.
Polizeibeam e
• Is mi Leilas Vo geschich e e au .
• Glaub , dass de Ex-Pa ne ein hohes Eskala ions isiko da s ell .
• Möch e Leila schü zen, sp ich jedoch mögliche weise in eine s engen, o mellen
Sp ache.
• Ha Zugang zu Beweisma e ial wie Be ich en übe ühe e Vo älle, Fo os und
Dokumen a ionen, Tex nach ich en.
• E ha wenig Ve s ändnis ü Leilas Ambi alenz .
• S aa sanwäl in
• Sie e klä die Wich igkei eine S a e olgung und disku ie auch ä e o ien ie e
Schu zmaßnahmen.
• Sie weis au Op e ech e und Schu zmaßnahmen bei Ge ich hin.
Mi a bei e in des Jugendam es
• Sie ha den Blick au die Kinde .
• Sie weiß, wie schwie ig El e nscha bei häusliche Gewal is , häl beide El e n eile ü
e an wo lich ü den Kinde schu z.
• Sie sp ich übe Kindeswohlge äh dung und die Bedeu ung on Kinde schu z.
• Sie e läu e mögliche Maßnahmen, die das Jugendam e anlassen kann.
Be a e in de Fachbe a ungss elle
• Sie kenn Leila’s Ambi alenz.
• Sie möch e Leila un e s ü zen und e mu igen, ih e So gen und In e essen einzub ingen
und ag ähige En scheidungen zu e en
ABLAUF DES ROLLENSPIELS ( o geschlagene S uk u )
An angsszene (alle Teilnehmenden in eine gemeinsamen Besp echung)
Leila bean wo e zunächs F agen zu ak uellen Si ua ion.
Mögliche Schu zmaßnahmen und de en Folgen we den o ges ell und disku ie .
Leila zeig zunächs Ve ände ungsbe ei scha , zieh sich dann abe zu ück.
Sie eagie emo ional.
Sie äuße Angs o Ve gel ungsmaßnahmen, dem Ve lus des So ge ech s und dass
man ih nich glauben könn e.
Reak ion de ande en
Maßnahmen we den ausgehandel und nächs e Sch i e en schieden.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
41
ANWEISUNGEN FÜR DIE MODERATION
F agen Sie nach dem Rollenspiel ode einzelnen Spielsequenzen:
• Wie haben die einzelnen Fachleu e Un e s ü zung und D uck gegeneinande
abgewogen?
• Was denken Sie, wie sich Leila ge ühl ha ?
• Ha jemand Leila un e b ochen ode Ve mu ungen anges ell ?
• Welche Kommunika ionss a egien wa en hil eich und haben das Ve auen ge ö de
ode behinde ?
• Welche Hinde nisse sind au ge e en ( ech liche, emo ionale, sys emische)?
• Welche Op ionen können ih en Fall un e s ü zen?
• Wie können die Be eiche zusammena bei en, um Leilas Ge ühl on Siche hei und
Kon olle zu s ä ken?
HINWEISE ZUR SICHERHEIT IM ROLLENSPIEL
• Lassen Sie die Teilnehmenden aus ih e Rolle „auss eigen”, wenn sie sich unwohl
ühlen.
• Bie en Sie E dungsübungen ode eine ku ze Pause an, wenn die Emo ionen
hochkochen.
• E inne n Sie die Teilnehmenden da an, dass das Ziel da in bes eh ,
Gesp ächssi ua ionen zu üben, nich eine pe ek e Da bie ung.
TIPPS FÜR DIE MODERATION
• Die Teilnehmenden soll en be eichsspezi ische In e en ions- und
Schu zmaßnahmen kennen.
• Ve wenden Sie ku ze Vo besp echungen: Geben Sie allen Teilnehmenden eine
Ein üh ung zu den Rollen.
• Füh en Sie nach jedem Szena io eine Nachbesp echung mi be eichsspezi ischen
und gemeinsamen Re lexionen du ch.
• Wechseln Sie die Rollen zwischen den Si zungen, dami die Teilnehmenden
e schiedene Pe spek i en kennenle nen.
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
48
☐ s imme oll
und ganz zu
☐ s imme zu ☒ neu al ☐ s imme nich
zu
☐ S imme
übe haup nich
zu
2.3 Ich habe wei e hin übe meine eigenen Ansich en und möglichen Vo u eile in Bezug
au häusliche Gewal nachgedach .
☐ s imme oll
und ganz zu
☐ s imme zu ☒ neu al ☐ s imme nich
zu
☐ s imme
übe haup nich
zu
2.4 De Schulungsinhal ha meine He angehensweise an He aus o de ungen in meine
A bei beein luss .
☐ s imme oll
und ganz zu
☐ s imme zu ☒ neu al ☐ s imme nich
zu
☐ s imme
übe haup nich
zu
2.5 Die Schulungsinhal e, die ü meine A bei am nü zlichs en wa en, sind
2.6 Das g öß e Hinde nis ü die Anwendung des Gele n en wa :
3. P äsenz des Gele n en
3.1 Die wich igs e E kenn nis ode das wich igs e Konzep , an das ich mich aus de
Schulung noch e inne e, is :
3.2 Sei de Schulung is mein Bewuss sein ü das Phänomen de häuslichen Gewal :
☐ höhe ☐ unge äh gleich ☐ ge inge
3.3 Sei de Schulung is meine Fähigkei , Be o ene häusliche Gewal zu un e s ü zen:
☐ höhe ☐ e wa gleich ☐ ge inge
3.4 Ich habe neue F agen ode Themen, die ich ge ne wei e e ie en möch e:
3.5 Meine Gesam bewe ung de Schulung nach einige Zei is
☐ seh gu ☐ gu ☐ neu al ☐ schlech ☐ seh schlech
3.6 Wei e e Kommen a e
Danke, dass Sie an de Be agung eilgenommen haben.
Bei F agen wenden Sie sich bi e an:
Pädagogisches Handbuch ü T aine zum Thema häusliche Gewal
G an Ag eemen No. 101074010
49
Anhang 7.5 Checklis e zu Vo be ei ung au die Schulung zum Thema
häusliche Gewal
Ein Wo d-Dokumen diese Checklis e kann on unse e Schulungspla o m
he un e geladen we den.
Ka ego ie Checklis enpunk E ledig
Vo be ei ung
T aine :in
Mi den Un e ich sma e ialien und -inhal en e au
gemach
☐
Bei Beda pe sönliche No izen o be ei e
☐
Aus eichende Vo be ei ungszei eingeplan
☐
T igge wa nungen geplan
☐
T aine eam übe Eskala ions e ah en in o mie
☐
Kon ak lis e ele an e Hil so ganisa ionen be ei
☐
Willkommens-E-Mail an die Teilnehmende e schick
(einschließlich Vo ab-Um age)
☐
Aus üs ung und
Ma e ialien
Zusä zliche Ressou cen (Bilde , Videos) o be ei e
☐
Am Tag de
Ve ans al ung
Lap op, P ojek o und In e ne e bindung übe p ü
☐
Whi eboa d, Flipcha und Ma ke e ügba
☐
Sch eibwa en (Klebs o e, S i e, a bige Ka on,
Be es igungselemen e) be ei
☐
Möbel ü den Ku s angeo dne (z. B. Halbk eis ode Π)
☐
Schulungsbe eich
Aus eichend Pla z ü G uppena bei und Rollenspiele
(z. B. 35 m² ü 12 Teilnehmende)
☐
A bei sau gaben wäh end de Abwesenhei abgedeck
☐
Geeigne e Zei punk (nich wäh end de Mi agspause
usw.)
☐
Au lis ung de Ein ich ungsan o de ungen (und wenn
möglich Zuweisung an eine bes imm e Pe son)
☐
Am Tag selbs
1 S unde o Beginn zu Vo be ei ung ein e en
☐
Funk ions ähigkei de Ge ä e es en
☐
Ma e ialien o ganisie und einsa zbe ei
☐
Hil smi el (Helpline-Numme n, Handou s) sich ba
pla zie en
☐
Bewe ungs o mula /-link o be ei e
☐
Kon ak ü echnischen Suppo am Ve ans al ungso
eingehol
☐
Beleuch ung und Tempe a u übe p ü
☐
Pausen- und Mi agessena angemen s bes ä ig
☐
Ruhige Raum ode Be eich ü Auszei de
Teilnehmenden o ganisie
☐
Toile enanlagen aus indig gemach und übe p ü
☐
Beg üßung und Emp ang de Teilnehmende bei ih e
Ankun
☐