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FDM-Strategie der HTW Berlin

Schneidenbach, Esther

Abstract

Die vorliegende „FDM-Strategie der HTW Berlin“ beschreibt die institutionelle Ausrichtung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin im Bereich Forschungsdatenmanagement (FDM). Sie wurde im BMBF-Projekt FitForFDM (FKZ 16FDFH114) in einem partizipativen Prozess mit dem Arbeitskreis FDM und weiteren Stakeholdern entwickelt und basiert auf dem Referenzmodell RISE-DE – Referenzmodell für Strategieprozesse im institutionellen Forschungsdatenmanagement (Hartmann, Jacob & Weiß, 2019, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.3585556). Das Dokument enthält tabellarische und grafische Auswertungen der RISE-DE-Analyse des FDM-Reifegrads der HTW Berlin in acht Themenfeldern (Strategie, Geschäfts- und Betriebsmodell, Kommunikation, Schulung, Managementprozesse und Verwaltungsabläufe, aktives Datenmanagement, Datenpublikation und -archivierung sowie Anforderungen an Dienste). Die standardmäßig vierstufige RISE-DE-Skala (0–3) wurde dabei für die Anwendung an der HTW Berlin um Bewertungen in 0,5-Schritten ergänzt, um Zwischenstufen zwischen den RISE-DE-Stufen differenzierter abbilden zu können. Anschließend werden für jedes Themenfeld die aktuelle Ausgangslage, angestrebte Zielstufen und konkrete Entwicklungsschritte beschrieben, ergänzt um eine Aktualisierung des erreichten Stands zum Projektende (November 2025). Die FDM-Strategie dient als Grundlage für die hochschulweite Weiterentwicklung von Strukturen, Prozessen und Zuständigkeiten im FDM – u. a. für FD-Policy, Governance- und Organisationsmodelle, Personal- und Technologieinvestitionen, Schulungsangebote, Beratungs- und Informationsstrukturen (z. B. FDM One-Stop-Shop) sowie die Integration von FDM in Projektplanung, Forschungsinformation, Recht und Ethik. Damit unterstützt sie den Aufbau einer nachhaltigen Datenkultur, die Umsetzung der FAIR-Prinzipien und die Sicherung der Drittmittelfähigkeit der HTW Berlin. Die Strategie kann von anderen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und Forschungseinrichtungen als Inspirations- und Referenzdokument für eigene RISE-DE-basierte Strategieprozesse genutzt werden. Aufgrund der Lizenz CC BY 4.0 ist eine Nachnutzung, Adaption und Weiterentwicklung der Inhalte ausdrücklich erwünscht. Aus dem Strategieprozess entstanden zudem: Schneidenbach, Esther, FDM-Handlungsempfehlungen für die Hochschule (HTW Berlin) und ihre Service-Einrichtungen, 2025, Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17641644 Schneidenbach, Esther, FDM-Handlungsempfehlungen zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten nach den FAIR-Prinzipien für Forschende an der HTW Berlin, 2025, Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17552057 FD-Policy-Entwurf

Full text

Forschungsdatenmanagement (FDM)- Strategie der HTW Berlin 1 Inhalt IST-/ Soll-Analyse an der HTW Berlin ...................................................................................................... 3 Tabellarische Auswertungsergebnisse .................................................................................................... 3 Graphische Darstellung der Analyseergebnisse ...................................................................................... 4 Istund Soll-Zustände der Themengebiete ............................................................................................. 5 Themenfeld 1: Strategie ......................................................................................................................... 5 1.1 Strategieentwicklung ..................................................................................................................... 5 1.2 Strategische Ziele .......................................................................................................................... 7 1.3 Selbstverpflichtung und Anreize ................................................................................................... 7 1.4 FD-Policy ...................................................................................................................................... 10 Themenfeld 2: Geschäftsund Betriebsmodell ................................................................................... 11 2.1 Governance und Organisationsentwicklung ............................................................................... 11 2.2 Personalinvestitionen .................................................................................................................. 13 2.3 Technologieinvestitionen ............................................................................................................ 14 2.4 Kostenmodell ............................................................................................................................... 15 Themenfeld 3: Kommunikation ........................................................................................................... 16 3.1 Information .................................................................................................................................. 16 3.2 Beratung ...................................................................................................................................... 18 3.3 Öffentlichkeitsarbeit .................................................................................................................... 20 Themenfeld 4: Schulung ....................................................................................................................... 21 4.1 Schulungsund Informationsmaterial ......................................................................................... 21 4.2 Schulungsveranstaltungen .......................................................................................................... 23 Themenfeld 5: Managementprozesse und Verwaltungsabläufe ........................................................ 25 5.1 Integration in die Projektplanung ............................................................................................... 25 5.2 Integration in die Forschungsinformation ................................................................................... 27 5.3 Integration in Abläufe im Bereich Recht und Ethik ..................................................................... 28 Themenfeld 6: Aktives Datenmanagement ......................................................................................... 30 6.1 IT-Basisdienste ............................................................................................................................. 30 6.2 Dienste für kooperatives Arbeiten .............................................................................................. 32 Themenfeld 7: Datenpublikation und -archivierung ........................................................................... 34 7.1 Publikationsdienste ..................................................................................................................... 34 7.2 Archivdienste ............................................................................................................................... 36 7.3 Risikomanagement ...................................................................................................................... 38 2 Forschungsdatenmanagement (FDM)-Strategie der HTW Berlin © 2025 erstellt von Esther Schneidenbach (ORCiD: 0000-0002-8651-0313) im Projekt FitForFDM an der HTW Berlin ist lizenziert unter CC BY 4.0. Um eine Kopie dieser Lizenz anzusehen, besuchen Sie https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/. Themenfeld 8: Anforderungen an Dienste .......................................................................................... 40 8.1 Ausfallsicherheit .......................................................................................................................... 40 8.2 Datensicherheit ........................................................................................................................... 42 8.3 Metadaten und Erschließung ...................................................................................................... 43 8.4 Standardkonformität ................................................................................................................... 45 Mitwirkende im AK FDM und an der FDM-Strategie Andrejewski, Moritz Dąbrowski, Paulina Dąbrowski, Piotr Wojciech D'Arcangeli, Alessandro Drews, Anja Fortmann, Jens Haffner, Dorothea Heister, Eske Heßling, Hermann Holman, Constance Homer, Sebastian Koch, Florian Kolb, Steffen Kröger, Sophie Krüger, Jan Krumnow, Christian Mc Leod, Shirley Meyer, Martin Schmitz , Christoph Schneidenbach, Esther Schulte, Horst Simon, Lena Molthagen-Schöring, Stefanie Weller, Ralf Empfohlene Zitierweise : : Schneidenbach, E. (2025). FDM - Strategie der HTW Berlin. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.17649597 Förderkennzeichen: 16FDFH114 3 IST-/ Soll-Analyse an der HTW Berlin Tabellarische Auswertungsergebnisse 1 Strategie Bewertung IST Bewertung SOLL Delta 1.1 Strategieentwicklung 0,5 2 1,5 1.2 Strategische Ziele 0,5 1,5 1 1.3 Selbstverpflichtung und Anreize 0,5 2 1,5 1.4 FD-Policy 0 2 2 2 Geschäftsund Betriebsmodell Bewertung IST Bewertung SOLL Delta 2.1 Governance und Organisationsentwicklung 0 2 2 2.2 Personalinvestitionen 0 2 2 2.3 Technologieentwicklungen 0 1,5 1,5 2.4 Kostenmodell 0 2 2 3 Kommunikation Bewertung IST Bewertung SOLL Delta 3.1 Information 0 2,5 2,5 3.2 Beratung 0,5 1,5 1 3.3 Öffentlichkeitsarbeit 0 2 2 4 Schulung Bewertung IST Bewertung SOLL Delta 4.1. Schulungsmaterialien 0,5 1,5 1 4.2 Schulungsveranstaltungen 0 1,5 1,5 5 Management-Prozesse und Verwaltungsabläufe Bewertung IST Bewertung SOLL Delta 5.1 Integration in die Projektplanung 0,5 2 1,5 5.2 Integration in die Forschungsinformation 0,5 2 1,5 5.3 Integration in Abläufe im Bereich Recht und Ethik 0 1,5 1,5 6 Aktives Datenmanagement Bewertung IST Bewertung SOLL Delta 6.1 IT-Basisdienste 0 2 2 6.2 Dienste für kooperatives Arbeiten 0,5 2 1,5 7 Datenpublikation und -archivierung Bewertung IST Bewertung SOLL Delta 7.1 Publikationsdienste 0 1,5 1,5 7.2 Archivdienste 0 1,5 1,5 7.3 Risikomanagement 0 1 1 8 Anforderungen an Dienste Bewertung IST Bewertung SOLL Delta 8.1 Ausfallsicherheit 1,5 2,5 1 8.2 Datensicherheit 0 1,5 1,5 8.3 Metadaten und Erschließung -1 1 2 8.4 Standardkonformität -1 1 2 4 Graphische Darstellung der Analyseergebnisse Graphische Darstellung der Analyseergebnisse anhand des Referenzmodels RISE-DE (2019) und mithilfe des RISE-DE-Tools (CC BY 4.0) ergänzt um die Darstellung des IST-Zustandes bei Projektende.1 1 RISE-DE (2019): Hartmann, N. K., Jacob, B., & Weiß, N. (2019). RISE-DE – Referenzmodell für Strategieprozesse im institutionellen Forschungsdatenmanagement (1.0). Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.3585556. IST-Projektende IST-Projektende IST-Projektende IST-Projektende IST-Projektende IST-Projektende IST-Projektende IST-Projektende 5 Istund Soll-Zustände der Themengebiete Themenfeld 1: Strategie Das Themenfeld Strategie behandelt das vorausschauende und steuerungsorientierte Vorgehen der Organisation im Hinblick auf Forschungsdatenmanagement (FDM). Es umfasst die Festlegung mittelfristiger Ziele (1.1 Strategieentwicklung, 1.2 Strategische Ziele) sowie die Verankerung von FDM als Ziel und Aufgabe der Organisation (1.3 Selbstverpflichtung und Anreize, 1.4 FD-Policy). Es dient der Implementierung folgender Stufen des institutionellen FDM im Sinne der Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (2016): 1. „Orientierung geben“ und 2. „Datenkultur stärken“ (1.3, 1.4) sowie 3. „Strategie entwickeln“ (1.1, 1.2). 1.1 Strategieentwicklung Das Thema Strategieentwicklung beschreibt die Qualität und den Umfang des Prozesses zur Selbstevaluation und Strategieentwicklung. RISE-DE Stufen Stufe 0: Aktivitäten ohne strategische Planung Die Aktivitäten der Zentralen Einrichtungen in Bezug auf Forschungsdaten, insbesondere Aufund Ausbau von Diensten, erfolgen ohne strategische Planung. Stufe 1: Einfache Strategieentwicklung Die Strategieentwicklung erfolgt durch von der Leitung beauftragte Personen. Als Basis der Selbstevaluation dienen Informationen über die Forschungsdatenpraxis an der eigenen Einrichtung, die aus Verwaltungsdaten und Befragungen gewonnen werden. Die Ziele werden von der Leitung festgelegt und ggf. durch Gremien legitimiert. Stufe 2: Strukturierte Strategieentwicklung unter Einbindung einzelner Akteure Die Strategieentwicklung erfolgt durch von der Leitung beauftragte Personen, die gezielt Kontakt zu relevanten Akteuren aufnehmen, um diese einzubinden und weitere Informationen zu gewinnen. Die Strategieentwicklung wird durch Verwendung strukturierter Instrumente zur Selbstbewertung und Zielbestimmung unterstützt. Die Selbstbewertung wird von den relevanten Gremien zur Kenntnis genommen und die Zielbestimmung durch diese legitimiert. Stufe 3: Partizipative strukturierte Strategieentwicklung Zur Strategieentwicklung werden Selbstevaluation und Zielbestimmung im Rahmen eines strukturierten, Teilorganisationsund Hierarchieebenen-übergreifenden Stakeholder-orientierten, durch Leitung und Gremien legitimierten Prozesses durchgeführt. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung: Bis 2022: 0 Mit Projektantrag 2022: 0,5 Die Strategieentwicklung im institutionellen FDM steht an der HTW Berlin noch am Anfang. Der Prozess wurde durch das von der Vizepräsidentin beauftragte Referat Service Center Forschung (damals KONTAKT) 2022 initiiert. Gemeinsam durch die Vizepräsidentin, Frau Prof. Dr. Molthagen-Schnöring, Dr. Lena Simon (KONTAKT) und Prof. Dr. Wojtek Dabrowski (Fachbereich 4) sowie unter der Mitwirkung der Bibliothek wurde beim BMBF zur Strategieentwicklung eines institutionellen FDM das Projekt FitForFDM eingeworben. Das Projekt hat eine Laufzeit von September 2022 bis August 2025 und ist besetzt durch die Projektreferentin Esther Schneidenbach (1 VZE) und den beiden wissenschaftlichen RISE-DE-Tool entwickelt von Hakan Pinarak (ORCID: 0000-0003-4858-9355), Lizenz CC BY 4.0. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.2549343. 6 Mitarbeitenden (je 0,5 VZE) Eske Heister (Bibliothek) und Paulina Dąbrowksa sowie der studentischen Hilfskraft ab November 2024 Alexandra Löwe. Das Projekt hat zum Ziel, Handlungsempfehlungen für ein strukturiertes FDM an der HTW in einem partizipativen Prozess mit Forschenden und anderen Stakeholdern zu entwickeln. Des Weiteren erfolgt die Vernetzung mit anderen HAWs in Berlin und deutschlandweit, um sich bei der Strategieentwicklung an einem nationalen Standard zu orientieren. Zielsetzung (bis Ende 2025 mit FDM-Projekt): 2 Anzustreben ist, dass die Hochschulleitung Strategieentwicklung und Zieldefinition des institutionellen FDM befördert und partizipativ insbesondere mit Stakeholdern aus dem HRZ und aus der Forschung eine Strategie entwickelt wird. Dies sollte in Form eines strukturierten Prozesses unter Einbeziehung des Arbeitskreises FDM erfolgen. Dazu soll unter anderem der Status quo im FDM in den verschiedenen Bereichen der Hochschule unter die Lupe genommen werden und abgefragt werden, welche Angebote und Dienste für ein strukturiertes FDM benötigt werden. Die zu entwickelnde FDM-Strategie und FDPolicy soll vom Akademischen Senat beschlossen werden. Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 2 ist erreicht  FD-Policy-Entwurf wurde erstellt und liegt der Hochschulleitung vor.  Strategieentwicklungsprozess ist erfolgt durch das Projekt FitForFDM und den AK-FDM. Die Erhebung wurde abgeschlossen; Ist/ Soll-Analyse liegt vor.  Handlungsempfehlungen an die Hochschule, Service-Einrichtungen der Hochschule und Forschende wurden basierend auf den Erkenntnissen des Strategie-Entwicklungsprozesses erstellt, weitergeleitet und publiziert.  Ein Vorlage FD-Policy gegenüber dem Akademischen Senat ist für 2026 geplant. 7 1.2 Strategische Ziele Das Thema Strategische Ziele beschreibt die Reichweite der mittelfristigen Ziele der Einrichtung. Es dient als Leitlinie, an der sich die Festlegung von spezifischeren strategischen Zielen in allen folgenden Themenfeldern (2 – 8) orientieren sollte. RISE-DE Stufen Stufe 0: Reine Compliance Das Engagement der Einrichtung im institutionellen FDM beschränkt sich auf das rechtlich notwendige Minimum. Stufe 1: Erhalt der Drittmittelfähigkeit Die Anforderungen und Empfehlungen der relevanten Forschungsförderinnen und -förderern zum institutionellen FDM werden an der Einrichtung so umgesetzt, dass im Wettbewerb um Drittmittel keine erheblichen Nachteile entstehen. Stufe 2: Bedarfsgerechte Dienste und Dienstleistungen Die Einrichtung passt das Leistungsniveau ihrer Zentralen Einrichtungen im institutionellen FDM an die Bedarfe ihrer Forschenden an. Stufe 3: Nationale und internationale Spitzenposition Die Einrichtung positioniert sich im institutionellen FDM als national und international ausgewiesener Akteur, dessen Dienste von Dritten nachgenutzt werden. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung (2023): 0,5 Da die Strategieentwicklung im institutionellen FDM an der HTW Berlin noch am Anfang steht sind auch strategische Ziele der Einrichtung noch nicht mittelfristig festgelegt. Durch das Projekt FitForFDM (Ende 2022 – Ende 2025) werden im Zuge des Strategieentwicklungsprozesses gemeinsam mit einem Arbeitskreis FDM, der sich aus Stakeholdern an der HTW Berlin zusammensetzt, Handlungsempfehlungen entwickelt für ein strukturiertes und standardisiertes FDM. Vor dem Projekt beschränkte sich demnach das institutionell FDM auf die Gewährleistung und Unterstützung der rechtlichen Compliance (z. B. Beratung durch Datenschutzbeauftragte und Ombudspersonen jedoch keine institutionelle Regelung bezüglich einer Ethikkommission) sowie einzelne Maßnahmen zum Drittmittelerhalt, wie die Verabschiedung der Satzung zur guten wissenschaftlichen Praxis und zum Umgang mit wissenschaftlichen Fehlverhalten (2022) und darüber hinaus die Abfassung einer Forschungsstrategie der HTW Berlin (2023). Mittelfristige Ziele orientiert an den Bedarfen werden erst über das FDM-Projekt und den hierdurch angestoßenen Strategieprozess ermittelt. Zielsetzung: 1,5 Ziel ist, die Grundsätze des FDM in einer FD-Policy und in Handlungsempfehlungen zu formulieren, die anschließend in Maßnahmen umgesetzt werden. Dafür sollen die zentralen Infrastruktureinrichtungen finanziell und personell in die Lage versetzt werden, eine bedarfsgerechte FDM-Infrastruktur und benötigte FDM-Services für die Forschenden anzubieten. Ein institutionelles Archiv für alle Forschungsdaten der Hochschule wird nicht eingerichtet werden und stattdessen die Nutzung von externen Ressourcen empfohlen (s. hierzu im FDM One-Stop-Shop unter „Repositorien“). Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 1 ist erreicht.  Die Einrichtung des FDM One-Stop-Shops unterstützt den Erhalt der Drittmittelfähigkeit. 1.3 Selbstverpflichtung und Anreize Ziel ist, die Grundsätze des FDM in einer Policy und in Handlungsempfehlungen zu formulieren, die anschließend in Maßnahmen umgesetzt werden. Dafür sollen die zentralen Infrastruktureinrichtungen 8 finanziell und personell in die Lage versetzt werden, eine bedarfsgerechte FDM-Infrastruktur und benötigte FDM-Services für die Forschenden anzubieten. RISE-DE Stufen Stufe 0: Keine Selbstverpflichtung oder Anreize Die Einrichtung hat sich nicht verpflichtet, die Voraussetzungen für gute Praxis im FDM zu schaffen und setzt keine Anreize für gutes FDM oder Datenpublikation. Stufe 1: Selbstverpflichtung und Orientierung ohne Anreize Die Einrichtung hat sich dazu verpflichtet, die Voraussetzungen für gute Praxis im FDM zu schaffen (z. B. im Rahmen einer FD-Policy) und bietet den Forschenden Orientierung in Bezug auf bestehende Regelungen und darüber hinaus gehende Handlungsempfehlungen (z. B. im Rahmen eines Informationsangebots auf der Website). Stufe 2: Weiche Anreize Die Einrichtung setzt eigenständig „weiche“ – also nicht mit der Ressourcenverteilung verknüpfte – Anreize, um gute Praxis im FDM und das Publizieren von Daten zu fördern (z. B. in Form von Preisen; Erhöhung der Sichtbarkeit von Datenpublikationen/Publikationen mit Daten in der Öffentlichkeitsarbeit; Förderung von Data Availability Statements in Qualifikationsarbeiten). Stufe 3: Harte Anreize Die Einrichtung setzt eigenständig „harte“ – also mit der Verteilung von Ressourcen verknüpfte – Anreize, um gute Praxis im FDM und das Publizieren von Daten zu fördern (z. B. durch Anerkennung als Forschungsoutput in der leistungsorientierten Mittelvergabe und in Berufungsverfahren; durch Unterstützung von Organisationsund Personalentwicklung in den Fachbereichen, wie etwa der Umwidmung von Techniker*innen-Stellen in Ingenieur*innen-Stellen in datenintensiven Bereichen; durch Etablierung eines einrichtungsinternen Förderinstruments zur Qualitätsentwicklung im FDM und zur Publikation von Daten aus der grundfinanzierten Forschung). HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung 2023: 0,5 In Ihrer „Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlichen Praxis und zum Umgang mit wissenschaftlichen Fehlverhalten an der HTW Berlin“2 hat die Hochschule sich verpflichtet, dass die erforderliche Infrastruktur zur adäquaten Archivierung von Forschungsdaten vorhanden ist. Diese muss noch geschaffen werden! Bisher werden keine Anreize für gutes FDM oder Datenpublikation gesetzt. Zielsetzung: 2 Die Hochschule verpflichtet sich, die Voraussetzungen für gute Praxis im FDM zu schaffen, u. a. mit einer Forschungsdateninfrastruktur. Außerdem bietet sie ihren Forschenden Orientierung in Bezug auf bestehende Regelungen mit einer FD-Policy, Schulungsmaterial und Musterdatenmanagementplänen und gibt darüber hinaus gehende Handlungsempfehlungen im zu entwickelnden FDM One-Stop-Shop. Die Forschenden sollen außerdem zu einem nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten motiviert werden. Dazu sind verschiedene Inzentivierungsmaßnahmen denkbar (z. B. in Form von Preisen, durch die Erhöhung der Sichtbarkeit von Datenpublikationen, oder durch die Einbeziehung von FDMAktivitäten in die leistungsorientierte Mittelvergabe). Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 1 ist erreicht.  Der FD-Policy-Entwurf ist vorhanden und wird von der Hochschulleitung den entsprechenden Gremien zur Verabschiedung vorgelegt. 2 https://www.htw-berlin.de/forschung/forschungsprofil/leitlinien-fuer-die-forschung/ (zuletzt aufgerufen Mai 2025). 9  Orientierung für die Forschenden ist durch den FDM One-Stop-Shop vorhanden und einen entwickelten FDM-Selbstlernkurs sowie zusätzliche Handlungsempfehlungen und Materialien  Die Schaffung von Anreizen ist in den Handlungsempfehlungen an die Hochschule enthalten aber noch nicht umgesetzt. 16 Themenfeld 3: Kommunikation Das Themenfeld Kommunikation behandelt die interne Kommunikationsstrategie der Einrichtung im Bereich FDM. Es umfasst Pull-Instrumente zur allgemeinen Information (3.1 Information) und qualifizierten Beratung (3.2 Beratung) ebenso wie Push-Instrumente zum Marketing von Diensten und zum Schaffen von Bewusstsein (3.3 Öffentlichkeitsarbeit). 3.1 Information Das Thema Information beschreibt die Qualität der durch die Einrichtung über Pull-Instrumente bereitgestellten Informationen zum FDM. RISE-DE Stufen Stufe 0: Kein Informationsangebot Eine institutionelle Website mit Informationen zum Thema FDM existiert nicht. Stufe 1: Grundlegendes Informationsangebot Es existiert eine institutionelle Website mit Informationen zum Thema FDM. Diese ermöglicht es, Kontakt zu Ansprechpartner*innen im Bereich FDM aufzunehmen und bietet grundlegende, generische Informationen zum Thema FDM. Die Inhalte können aus externen Quellen bezogen oder verlinkt werden und haben ggf. nur wenig Bezug zum institutionellen Kontext. Stufe 2: Angepasstes Informationsangebot Die FDM - Website der Einrichtung bietet zusätzlich Informationen, die auf den institutionellen Kontext zugeschnitten sind, zum Beispiel zur Auswahl und Nutzung von Forschungsdaten-Diensten, die den institutionellen Richtlinien entsprechen. Stufe 3: Umfassendes Informationsangebot Die FDM - Website der Einrichtung bietet umfassende, an den Bedarfen der Einrichtung ausgerichtete Informationen, wobei fachspezifische Informationen aus externen Quellen bezogen oder verlinkt werden können sowie aktuelle Informationen aus der FDM-Community (Entwicklungen, Workshops etc.). HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung 2023: 0 Es sind einzelne Informationen vorhanden, jedoch liegen sie verstreut vor und sind nicht zentral auffindbar. Zielsetzung: 2,5 Es soll eine Informationsplattform eingerichtet werden durch das Projekt FitForFDM. FDMInformationen sollen dort zentral zur Verfügung gestellt (zentraler FDM-Hub) werden und ein Anlaufpunkt geschaffen werden Diese soll Informationen zum FDM allgemein aber auch spezifisch auf die Bedürfnisse der Forschenden an der HTW Berlin sowie auf die vorhandenen Gegebenheiten zugeschnittene Inhalte aufweisen. Für die eigenständige Recherche wird ein FAQ-Bereich sowie eine Suchfunktion eingerichtet. Des Weiteren werden fachspezifische Quellen aus der Community verlinkt (z. B. Ergebnisse und Anforderungen aus der Wissenschaftscommunity zum FDM – etwa aus der NFDI, EOSC oder von GAIA-X – und Vorgaben aus Fachkollegien oder von Fördermittelgebenden). Weiterhin werden Links zu Tools zur Verfügung gestellt sowie von anderen Projekten entwickelte frei nutzbare Open Educational Resources (Bausteine und Tools) gesammelt und präsentiert zur Einbindung in die Lehre oder als Selbstlernmaterialien. Es werden Informationen zugeschnitten auf die Belange der Forschungsprojekte an der HTW Berlin zur Verfügung gestellt. Die Informationen sollen möglichst langfristig korrekt sein. Notwendige Informationen sollen niederschwellig kommuniziert werden und Lösungen angeboten werden. Best Practice Beispiele werden präsentiert. Es ist die Einrichtung einer Kombination aus Webseite und interner Informationsplattform über das HTW-eigene Wiki anzustreben. Die Webseite verlinkt zu den HTW-internen FDM-Informationen im 17 Wiki. Es wird gewährleistet, dass die Informationen jederzeit aktuell gehalten werden durch eine dafür beauftragte Person. Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 2 erreicht.  Einrichtung und Inbetriebnahme der Informationsplattform (FDM One-Stop-Shop) ist erfolgt mit Informationen zugeschnitten auf die Hochschule und die Forschungsrichtungen sowie relevante Ansprechpartner an der Hochschule und weiterführende externe Informationsquellen.  Gewährleistung der Funktionalität der Informationsplattform erfolgt durch den/ die eingerichtete FDM-Beauftragte*n und das Service-Center Forschung.  Aktualität und fachspezifischer Ausbau benötigen mehr zeitliche und personelle Ressourcen. 18 3.2 Beratung Das Thema Beratung beschreibt den Umfang des Angebots zur persönlichen Beratung, das die Einrichtung im Bereich FDM bietet. RISE-DE Stufen Stufe 0: Kein Beratungsangebot Ansprechpartner*innen für die Beratung wurden nicht definiert oder Beratungen werden nicht durchgeführt. Stufe 1: Grundlegendes Beratungsangebot Ein FDM - Kontaktpunkt ist eingerichtet und berät sowohl zu Anforderungen aus der Forschungsförderung (bspw. Datenmanagementpläne, DMP) als auch zur Datenpublikation sowie zur Auswahl von Forschungsdaten-Diensten, die den institutionellen Richtlinien entsprechen. Durch Leitfäden und Checklisten für die Beratenden wird eine personenunabhängige Qualität der Beratung sichergestellt. Stufe 2: Beratungsangebot mit Qualitätsmanagement Umfassende Beratung auch zu Fragen des aktiven Datenmanagements (z. B. für neuen Datenmanager*innen in Verbundprojekten). Unterstützung bei der Formulierung von Datenmanagementplänen die den Anforderungen der Förderinnen und Förderern entsprechen (in Form von Vorlagen und Textbausteinen oder als IT-Dienst). Stufe 3: Umfassendes Beratungsangebot Über die Beratung zum Thema FDM im engeren Sinne hinaus stehen methodenorientierte Beratungs - und Dienstleistungen mit Bezug zur datenintensiven Forschung zur Verfügung (zum Beispiel eine Methodenberatung zu Data Science oder Digital Humanities und ein Datenvisualisierungsservice). Diese werden in der Regel nicht vom FDM-Kontaktpunkt, sondern von anderen Servicebereichen erbracht. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung 2023: 0,5 Es gab bisher keine spezifische FDM-Beratung oder Kontaktperson. Durch die Einrichtung des Projektes FitForFDM wurde an der Bibliothek für den Projektzeitraum eine wissenschaftliche Referentin zu 50% für das FDM umgewidmet, außerdem fungiert die 100% Projektstelle der Projektreferentin gleichzeitig als FDM-Referentin (ZR KONTAKT) und eine Data Scoutin wurde im FB4 angestellt. Über das FitForFDMTeam wird eine Beratung aufgebaut. Das Team dient als Kontaktstelle bei FDM-Fragen. Es gibt über die Projektlaufzeit hinaus keine dauerhafte Kontaktperson für die FDM-Beratung. Es existieren keine Shared Services. Zielsetzung: 1,5 Das vorhandene Wissen und Informationen werden an einer zentralen Stelle gebündelt und Schnittstellen geschaffen zu anderen Bereichen und Verwaltungseinheiten (z. B. Verwaltungsdaten, Forschungsdaten, KONTAKT: Richtlinien zum Forschungsprojekt etc.). Dies erfolgt sowohl personell durch eine FDM-Kontaktperson als auch technisch durch einen einzurichtenden FDM-Hub. Die FDMStelle sollte bei KONTAKT geschaffen werden. Sie dient als FDM-Beratungsanlaufstelle, z. B. bei Forschungsprojektanträgen und bei der Begleitung beim FDM. Es werden Textbausteine bzw. standardisierte Formularvorlagen für Datenmanagementpläne (DMP) (Schreibvorlagen) entworfen und zur Verfügung gestellt. Die FDM-Kontaktperson soll auch vernetzend agieren. Sie ist erste Ansprechperson. Es wird festgestellt, welche FDM-spezifischen Beratungsund Unterstützungsangebote als Shared Services fachbereichübergreifend genutzt werden können. Diese werden zentral über den FDM One-Stop-Shop beworben. Die vorhandene Expertise etwa im Mittelbau soll genutzt werden sowohl fachspezifisch als auch übergreifend. Hierfür muss eine Kompetenz- 19 Roadmap erstellt werden. Es wird geprüft, ob fachbereichsübergreifende Arbeit, etwa durch Beratung oder Schulungen, angerechnet werden kann, z. B. als Lehrverpflichtungserfüllung von 2 SWS. Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 0,5  Die/ Der FDM-Beauftragte dient als Kontaktperson bei FDM-Fragen.  Der FDM One-Stop-Shop dient als Informationsquelle auch für die Beratung.  Ein vollumfänglicher Beratungsleitfaden liegt nicht vor. 20 3.3 Öffentlichkeitsarbeit Das Thema Öffentlichkeitsarbeit beschreibt Public Relations-Aktivitäten, um das Thema Forschungsdaten an der eigenen Einrichtung zu verankern und das Bewusstsein für gute Praxis im Umgang mit Forschungsdaten bei den Forschenden und wissenschaftsunterstützendem Personal zu stärken. RISE-DE Stufen Stufe 0: Keine Kommunikationsstrategie Eine planvolle Öffentlichkeitsarbeit findet nicht statt. Stufe 1: Werbung für eigene Dienste Die FDM - spezifischen Dienste der eigenen Einrichtung (Information, Beratung, Schulung, Repositorien etc.) werden aktiv beworben. Stufe 2: Bewusstsein schaffen Das Thema FDM wird durch aktive Kommunikation der Anforderungen von Forschungsförderung, Fachgesellschaften und institutioneller Policy sowie durch Darstellung von Best-Practice-Beispielen an der Einrichtung verankert (z. B. über Besuche der FDM-Verantwortlichen in den Fakultäten, Positionierung in einrichtungsweiten Push-Instrumenten wie Rundmails/Newsletter/Magazin). Stufe 3: Aufwändige Kommunikationsstrategie Die Themen FDM und FAIRe Daten werden durch die Organisation von Veranstaltungen prominent positioniert und ggf. auch über die Einrichtung hinaus kommuniziert (z. B. Vorträge, Diskussionsveranstaltungen, Lunchbreak Lectures, Hands-On Labs, Aktivitäten zu Anlässen wie World Backup Day oder International Open Data Day). Die Vernetzung der an FDM und FAIRen Daten interessierten Personen in den verschiedenen Forschungsbereichen und den Infrastruktureinheiten wird aktiv gefördert. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung: 0 Eine planvolle Öffentlichkeitsarbeit zum FDM findet bisher nicht statt. Zielsetzung: 2 Die Themen FDM und FAIRe Daten werden durch aktive Kommunikation der Anforderungen von Forschungsförderungseinrichtungen, Fachgesellschaften und einer zu erstellenden institutionellen FDPolicy an der Einrichtung verankert, z. B. über Besuche der FDM-Verantwortlichen in den Fakultäten, Darstellung von Best-Practice-Beispielen, Positionierung in einrichtungsweiten Push-Instrumenten wie Rundmails/Newsletter oder über eine Webseite bzw. das Wiki. Es wird auf Veranstaltungen über FDM und FAIRe Daten informiert und ggf. auch über die Einrichtung hinaus kommuniziert (z. B. Vorträge, Diskussionsveranstaltungen etc.). Die interne Vernetzung der an FDM und FAIRen Daten interessierten Personen in den verschiedenen Forschungsbereichen und den Infrastruktureinheiten an der HTW Berlin wird aktiv gefördert und die interne Kommunikation ausgebaut. Die Öffentlichkeitsarbeit für Forschung allgemein soll gestärkt werden. Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 0,5 erreicht.  Während der Projektlaufzeit wurden Maßnahmen entsprechend der Stufe 2 durchgeführt.  Nach der Projektlaufzeit ist aufgrund der Personalsituation nicht vorgesehen, dass Niveau zu halten. Der/ Die FDM-Beauftragte wird bei Anfragen für Awareness-Veranstaltungen zur Verfügung stehen und Vernetzungsangebote ggf. zusammen mit einem Fortbestehen des AKFDM anstreben.  Aktiv können keine Dienste zusätzlich intensiv beworben werden. 21 Themenfeld 4: Schulung Das Themenfeld Schulung behandelt die Aktivitäten zum Aufbau eigener Strukturen im Bereich Kompetenzentwicklung. Es umfasst die Entwicklung und Bereitstellung von Lernmaterialien (4.1 Schulungsmaterialien) ebenso wie die Durchführung von Veranstaltungen (4.2 Schulungsveranstaltungen). 4.1 Schulungsund Informationsmaterial Das Thema Schulungsmaterialien beschreibt die Qualität der von der Einrichtung erarbeiteten und bereitgestellten Selbstlernmaterialien zum FDM sowie der Materialien zur Unterstützung von Präsenzveranstaltungen zu FDM-Prinzipien und -Praxis. Ergänzt wurde diese Kategorie um den Bereich „Informationsmaterial“, da dieses auch direkt oder indirekt der Weiterbildung dient. RISE-DE Stufen Stufe 0: Keine Schulungsmaterialien Es werden keine Schulungsmaterialien bereitgestellt. Stufe 1: Nachnutzung von Schulungsmaterialien Dritter Die Webseiten der eigenen Institution verlinken auf externe Schulungsmaterialien/Online - Kurse zum Thema FDM. Stufe 2: Ergänzende Erstellung von Schulungsmaterialien für den eigenen Bedarf Externe Schulungsmaterialien/Online - Kurse zum Thema FDM ergänzen die Materialien der eigenen Institution, welche auf die lokalen Bedürfnisse und die an der Einrichtung verfügbaren Dienste zugeschnitten sind. Stufe 3: Erstellung umfangreicher, nachnutzbarer Schulungsmaterialien Die Einrichtung produziert in nennenswertem Umfang Schulungsmaterialien/Online - Kurse, das den Bedürfnissen ihrer Forscher*innen und Mitarbeiter*innen entspricht. Materialien werden von anderen in diesem Sektor nachgenutzt. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung bis 2023: 0,5 Es gibt keine expliziten Schulungsmaterialien der HTW Berlin, sondern Informationsmaterialien. Diese sind verstreut und betreffen nur Teilaspekte des FDMs (z. B. Datenschutz, Antragshilfen). Es gibt aber weder bisher Informationen für spezifische Anforderungen in den Fachdisziplinen an der HTW Berlin noch Informationen den ganzen Forschungsdatenlebenszyklus betreffend. Bsp. für Informationsmaterial:  EU-Fit Moodle-“Kurs“ zu EU-Antragshilfen mit FDM-Definitionen und Hinweisen auf Ressourcen zu DMPs: [https://moodle.htw-berlin.de/mod/book/view.php?id=992897].  Verwaltungswiki (Intranet) Infos zu Datenschutz bei Forschungsvorhaben – im Aufbau: [https://wiki.rz.htw-berlin.de/confluence/x/XiDVDw] Zielsetzung: 1,5 Es soll eine zentrale Anlaufstelle für Schulungsmaterialien zum FDM (eigene und – primär – Links zu fremden OER) eingerichtet werden auf dem „FDM One-Stop-Shop der HTW Berlin“. Es sollen Basisschulungs-/ Selbstlernmaterialien bereitgestellt werden, welche nach Bedarf Fachgebiete/Spezialthemen angepasst werden können. 22 Die Schulungsmaterialien für die Personalentwicklung und die Lehre sollen über Moodle bereitgestellt werden bzw. dort einbindbar sein. Hierbei ist zu beachten, dass statische Basis-Kurse eventuell nicht die spezifischen Anforderungen adressieren. Abhängig von zukünftigen personellen Ressourcen: ◦ Plan A: (Schaffung bzw.) Bereitstellung von OER-Modulen zu FDM für die einfache Einbindung in die Lehre ◦ Plan B: Sofern entsprechendes Personal zur Verfügung steht sollte eine FDM-Referentin in die Kurse kommen und FDM erklären. Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 1,5 erreicht.  Ein FDM-Selbstlernkurs wurde erstellt und veröffentlicht (Plan A).  Die an die HTW angepasste FDM-Schulung für die Personalentwicklung ist zur Wiederverwendung beim Service-Center Forschung bereitgestellt.  Der FDM One-Stop-Shop wurde zur Nutzung außerhalb des HTW-Intranets als PDF-Auszug bereitgestellt und überarbeitet  Auf externe Angebote und Quellen wird verwiesen im FDM One-Stop-Shop  Plan B wird voraussichtlich nicht realisiert werden können aufgrund der Personalsituation. 23 4.2 Schulungsveranstaltungen Das Thema Schulungsveranstaltungen beschreibt die Qualität des Konzepts zur persönlichen Schulung zu FDM-Prinzipien und -Praxis in Präsenzveranstaltungen. RISE-DE Stufen Stufe 0: Kein Schulungskonzept Ein Schulungskonzept liegt nicht vor. Stufe 1: Schulungen auf Anfrage Der FDM - Kontaktpunkt bietet auf Anfrage Kurse zu Grundlagen des FDM an (Blockseminar/Workshop). Die Inhalte sind generisch, eine Anpassung an den spezifischen Bedarf erfolgt ggf. über die Auswahl von Themenfeldern. Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert und reagieren auf Feedback. Außerdem vermittelt der FDM-Kontaktpunkt auf Anfrage spezifische, z. B. von disziplinären Datenzentren oder Projekten wie „Software/Data Carpentry“ angebotene Schulungen. Stufe 2: Regelmäßiges bedarfsgerechtes Schulungsangebot Der FDM - Kontaktpunkt bietet regelmäßig generische Kurse zu Grundlagen des FDM an (Blockseminar/Workshop). Bei regelmäßigem fachspezifischem Bedarf bietet der FDM-Kontaktpunkt auch angepasste Kurse an – deren Inhalte werden unter Nachnutzung geeigneter Materialien von Dritten und/oder in Zusammenarbeit mit Fachvertreter*innen dem fachspezifischen Bedarf angepasst. Stufe 3: Integration in Weiterbildungsund Qualifikationsangebote sowie das Curriculum Das Thema FDM wird an geeigneten Stellen in bestehende Weiterbildungsangebote sowie in die hochschuldidaktische Ausbildung und Beratung integriert. Darüber hinaus wird der praktische Umgang mit Daten als integrierter Studieninhalt in den Curricula grundständiger Studiengänge der mit Daten arbeitenden Fächer berücksichtigt. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung: 0 Ein Schulungskonzept liegt nicht vor bisher. Es wird jedoch vom FitForFDM-Projekt entwickelt. Auch Schulungsangebote werden bisher nicht von der HTW selbst angeboten, sondern extern eingekauft. Zielsetzung: 1,5 Es wird regelmäßig eine einführende Schulungsveranstaltung zum FDM allgemein angeboten. Der Kurs soll regelmäßig aktualisiert werden und auf Feedback reagieren. Ergänzend werden auf Anfrage Weiterbildungskurse für einzelne Gruppen (bspw. Projektleiter*innen) bzw. zu Spezialthemen und an Fachgebiete angepasst angeboten. Die FDM-Stelle unterstützt bei der Vermittlung von Schulungen durch externe Anbieter (z. B. NFDI4Chem) und es werden Auffrischungskurse angeboten. Schulungsmaterialien (ggf. angepasst an Fachgebiete/Spezialthemen) werden erstellt bzw. externe OER-Ressourcen für die Personalweiterbildung und für die Lehre an der HTW in Moodle bereitgestellt oder verlinkt im FDM One-Stop-Shop. Eine Qualifizierung im Bereich FDM sollte für Studierenden und Angehörige der HTW Berlin angestrebt werden. Die Aufnahme eines entsprechenden Nachweises in z. B. die Promotionsordnung wird geprüft. Sowohl im Bachelorals auch im Masterstudium sollte die Vermittlung von FDM-Inhalten angeboten werden, z. B. beim Allgemeinwissenschaftlichen Ergänzungsmodul (AWE). Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 0,5 erreicht.  Ein Kurs-Beispiel liegt vor. Die Umsetzung und Weiterführung des Schulungskonzeptes zumindest durch den/ die FDM-Beauftragte*n ist nicht geplant. 24  In die Promotionsordnung wurden folgende Punkte aufgenommen: Einhaltung der GWP, verpflichtende Teilnahme an GWP-Veranstaltung, dem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens ist ein Datenmanagementplan beizulegen, in dem auch angegeben werden muss, in welchem Repositorium die Daten liegen. 25 Themenfeld 5: Managementprozesse und Verwaltungsabläufe Das Themenfeld Management-Prozesse und Verwaltungsabläufe behandelt die organisatorische Verzahnung des institutionellen FDM mit den Management-Prozessen und Verwaltungsabläufen der Einrichtung. Es umfasst die Integration der in den Themenfeldern 3 - 4 und 6 - 7 beschriebenen Dienste mit der Planung und Beantragung von Forschungsprojekten (5.1 Integration in die Projektplanung), mit dem Forschungsinformationssystem (5.2 Integration in die Forschungsinformation) sowie dem Bereich Recht und Ethik (5.3 Integration in die Abläufe im Bereich Recht und Ethik). 5.1 Integration in die Projektplanung Das Thema Integration in die Projektplanung beschreibt Integration des institutionellen FDM mit der Planung und Beantragung von Forschungsprojekten. RISE-DE Stufen Stufe 0: Keine Verzahnung Die Planung von Forschungsprojekten und das institutionelle FDM sind nicht miteinander verzahnt. Stufe 1: Verzahnung zum Erhalt der Drittmittelfähigkeit Im Rahmen von Drittmittelanträgen bei Förderinnen und Förderern, die Aussagen zum FDM verlangen, weist die Forschungsabteilung die Antragssteller*innen auf das bestehende FDM-Beratungsangebot hin. Der FDM-Kontaktpunkt ist mit den Abläufen der Einrichtung für Drittmittelprojekte vertraut. Stufe 2: Verzahnung zur Förderung der guten Praxis Die Forschungsabteilung empfiehlt die Verwendung von Datenmanagementplänen (DMP) als Teil des Projektmanagements für alle datenintensiven Vorhaben sowie die Publikation nachnutzbarer Forschungsdaten. Die Forschungsabteilung weist in der Beratung zu neuen Vorhaben unabhängig von den spezifischen Anforderungen der Förderinnen und Förderer auf das bestehende FDMBeratungsangebot hin. Stufe 3: Verzahnung zur Förderung der Leistungsfähigkeit Die Forschungsabteilung und der FDM - Kontaktpunkt identifizieren bereits in der Antragsphase Vorhaben mit hohem Bedarf an IT-Ressourcen sowie Vorhaben, die besonders viele oder besonders wertvolle für die Nachnutzung geeignete Daten generieren. Für IT-intensive Vorhaben erfolgt eine Abstimmung mit den Zentralen Einrichtungen. Vorhaben mit zur Nachnutzung geeigneten Daten wird nahegelegt, diese in der Publikationsplanung zu berücksichtigen. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung (2024): 0,5 Ein vollumfängliches, standardisiertes und strukturiertes institutionelles FDM existiert bisher nicht. FDM Vernetzungsmaßnahmen mit relevanten Service-Stellen wurden durch die FDM-Stelle (befristet bis Ende des FitForFDM-Projektes November 2025) vorgenommen (Datenschutz, Bibliothek, HRZ, Forschungsund Transferservice). Die Forschungsförderung und FDM-Stelle sind eng vernetzt. In Arbeitsprozessen der Antragsberatung wird auf die FDM-Stelle verwiesen. Es erfolgt FDM-Beratung von Projekten bei der Projektplanung und in der Antragsphase. Die FDM-Stelle ist in Projektkommunikation einbezogen. Bewilligten Projekten wird proaktiv FDM-Beratung angeboten werden. Beratung zu Datenmanagementplänen wird angeboten und durchgeführt. FDM-Stelle empfiehlt Erstellung eines DMPs bereits bei der Projektplanung. Vorteile der Weiterführung werden genannt. Forschungsförderung weist ebenso darauf hin. Bei einer Beratung wird von der FDM-Stelle bereits auch auf die Notwendigkeit der Kontaktaufnahme mit HRZ hingewiesen. Zielsetzung: 2 32 6.2 Dienste für kooperatives Arbeiten Das Thema Dienste für kooperatives Arbeiten beschreibt Umfang und Qualität der von den Zentralen Einrichtungen betriebenen IT-Dienste, welche die Zusammenarbeit beim Arbeiten mit digitalen Daten unterstützen. RISE-DE Stufen Stufe 0: Unterstützung von kooperativem Arbeiten als Sonderfall Im Einzelfall wird der Zugriff auf die IT - Basisdienste auch für kooperierende Nichtmitglieder der Hochschule ermöglicht (z. B. durch Einrichtung von Accounts für Externe). Für technisch versierte Nutzende gibt es eine Möglichkeit zum Teilen auch großer Dateien (z. B. durch Betrieb eines FTPServers). Stufe 1: Unterstützung von kooperativem Arbeiten als Regelfall Alle Angehörigen der Hochschule können über einen Dienst Dateien einfach zwischen Geräten synchronisieren und versionieren sowie mit anderen teilen (z. B. durch Betrieb eines File Hosting/Cloud Storage-Dienstes und Versionierungsdienstes). Dies wird auch einrichtungsübergreifend ermöglicht (i. d. R. durch Teilnahme an Trustund Identitätsnetzwerken zur gegenseitigen Nutzbarmachung von ITRessourcen.) Stufe 2: Unterstützung besonderer Bedarfe beim kooperativen Arbeiten Für spezifische Bedarfe werden weitere Kooperationsdienste im Regelbetrieb angeboten (z. B. Teamkommunikationsund Projektmanagement-Tools). Außerdem wird ein Portfolio von Kooperationsdiensten vorgehalten, die auf Anfrage für Arbeitsgruppen (AG) eingerichtet und betrieben werden (z. B. Hosting von Datenbanken, Digital Asset Management Systemen und Enterprise-Wikis). Stufe 3: Betrieb und Weiterentwicklung disziplinspezifischer Lösungen Auf Anfrage betreiben die Infrastruktureinrichtungen auch disziplinspezifische digitale Arbeitsumgebungen (Virtuelle Forschungsumgebung, VRE, z. B. digitale Laborbücher), entweder als Service für AGs an der eigenen Einrichtung oder für die gesamte Community. Bei Bedarf werden diese in Zusammenarbeit mit den Nutzenden angepasst bzw. weiterentwickelt. Hierzu sind bei den Zentralen Einrichtungen geeignete Strukturen vorhanden, um in Bezug auf eine Weiterentwicklung drittmittelfähig zu sein. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung: 0,5 Die HTW-Cloud dient als zentrale Plattform für diverse Vorgänge und ermöglicht kooperatives Arbeiten mit geringen Datenmengen. Ergänzende Tools wie SVN, GIT und MS Teams sind ebenso im Einsatz. Es gibt grundsätzlich aber Herausforderungen in Bezug auf Versionierung und kooperative Dateibearbeitung. Es stehen spezifische Software und Dienste zum Teil über virtuelle Maschinen oder den Hochschulaccount allen Mitgliedern zur Verfügung. Im Allgemeinen obliegt es den Fachbereichen oder den Projekten selbst bei spezifischen Anforderungen (z. B. an den Datenschutz) entsprechenden Dienste einzurichten. In Einzelfällen wird Unterstützung bei projektspezifische. digitalen Lösungen durch HRZ angeboten (technischer Support bei der Einrichtung) ohne inhaltliche Administration. Zielsetzung: 2 IT-Arbeitsumgebungen für das kollaborative Arbeiten werden zentral bereitgestellt und verwaltet, hierzuzählen auch sichere Datenplattformen für den Austausch mit Dritten. Auch Forschungsprojekte haben beim HRZ eine zentrale Anlaufstelle bei Fragen bezüglich den zentralen IT-Services. Die Verschlüsselungsfunktion von NextCloud ist standardmäßig und hochschulweit aktiviert. Die Grundausstattung durch Tools wie NextCloud, Git und Confluence wird auch für die Forschung bereitgestellt. Anpassungen für kollaboratives Arbeiten werden regelmäßig geprüft und ggf. 33 implementiert. Echtzeitkommunikationstool (s. Matrix-Dienst der TU-Berlin) werden angeboten. Zentrale Kooperationslösungen wie Slack und Overleaf werden eingerichtet. Das Ziel ist es, das kollaborative Arbeiten auch mit institutsfernen Partnern zu erleichtern (Gastzugänge etc.). Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 0,5  Unverändert zur Ist-Beurteilung. 34 Themenfeld 7: Datenpublikation und -archivierung Das Themenfeld Datenpublikation und -archivierung behandelt die Dienste, welche die Einrichtung zur Publikation und Archivierung digitaler Forschungsdaten bereitstellt. Dabei wird Daten-Publikation (7.1 Publikationsdienste) und die nicht-öffentliche Archivierung von digitalen Forschungsdaten (7.2 Archivdienste) berücksichtigt sowie das Risikomanagement dieser Dienste (7.3 Risikomanagement). 7.1 Publikationsdienste Das Thema Publikationsdienste beschreibt den Umfang, in dem die Publikation von digitalen Forschungsdaten über die Einrichtung möglich ist und den Aufwand zur Pflege von FD als Sammlungen. Dabei ist davon auszugehen, dass für publizierte Daten in aller Regel Langzeitverfügbarkeit angestrebt wird. RISE-DE Stufen Stufe 0: Keine institutionelle Datenpublikation Zur Datenpublikation wird ausschließlich die Übergabe an Repositorien von Drittanbietern unterstützt. Die Publikation von Daten über die Einrichtung ist nicht möglich. Stufe 1: Institutionelle Datenpublikation als Sonderfall Die Menge der über die Zentralen Einrichtungen publizierten Forschungsdaten soll minimal bleiben. Zur Datenpublikation wird bevorzugt die Übergabe von Forschungsdaten an Repositorien von Drittanbietern unterstützt. Beim Daten-Publikationsdienst der Einrichtung werden nur Forschungsdaten mit besonderem Wert für die Einrichtung entgegengenommen. Es liegen klare Kriterien vor, um diese besonders wertvollen Forschungsdaten zu identifizieren (für Hochschulen z. B. aus Qualifikationsarbeiten, für außeruniversitäre Einrichtungen z. B. aus eigenen Forschungsinfrastrukturen). Stufe 2: Institutionelle Datenpublikation als Regelleistung Publizieren von Forschungsdaten über den Daten - Publikationsdienst der Einrichtung wird als Dienstleistung angeboten. Es liegen klare Kriterien vor, welche Daten angenommen werden. (Zum Beispiel könnte gelten: im Sinne der best practice wird für Daten, für die geeignete disziplinspezifische Dienste von Drittanbietern bestehen, Übergabe an diese bevorzugt. Zu generischen FD-Repositorien von Drittanbietern steht den Angehörigen der Einrichtung der Daten-Publikationsdienst jedoch als regelmäßige Alternative zur Verfügung.). Stufe 3: Ausgewählte Forschungsdaten als Sammlungen Ausgewählte Forschungsdaten werden als Sondersammlungen gepflegt und entwickelt. Ggf. werden für diese Sammlungen auch Daten von Externen angenommen. Es liegen klare Kriterien vor, um sammlungswürdige Daten zu identifizieren. Hierzu sind bei den Zentralen Einrichtungen geeignete Strukturen vorhanden, um im Hinblick auf Weiterentwicklung und Erschließung von Sammlungen drittmittelfähig zu sein. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung bis 2023: 0 Bisher gibt es keine Unterstützung oder Information über Datenpublikationsmöglichkeiten und - vorgaben. Auch die Übergabe von Daten an Repositorien von Drittanbietern muss von den Forschenden selbst vorbereitet und durchgeführt werden. Hinweis: Opus wird nicht für die Datenhaltung bzw. Publizierung von Forschungsdaten an der HTW Berlin genutzt. Zielsetzung: 1,5 35 Es werden keine spezifischen Datenpublikationsdienste von den Serviceeinrichtungen der Hochschule angeboten. Stattdessen gib es Beratungs-, Informationsangebote und Schulungen über die Bibliothek und die FDM-Stelle zu externen Angeboten (z. B. Vorschläge für fachspezifische Repositorien). Das existierende Nachweissystem von Publikationen (in my.HTW) enthält bereits eine Möglichkeit, Verweis auf Datenund Forschungssoftwarepublikationen einzutragen. Es wird angestrebt dieses anzupassen und zu erweitern (Repositorienangabe). Ein Anpassungsvorschlag nach den Bedarfen der Forschung wird vom Projekt FitForFDM entworfen (s. auch Themenfeld 5.2). Die Nachweismöglichkeit von Datenund Forschungssoftwarepublikationen in my.HTW wird mehr beworben. Die Forschenden nutzen die Möglichkeit, über my.HTW ihre Datenund Forschungssoftwarepublikationen (z. B. über Datenjournale oder Repositorien) zu dokumentieren. In OpusHTW können über die Bibliothek finale Datenmanagementpläne der Forschungsprojekte archiviert und Metadaten publiziert und aufgefunden werden. Die Serviceeinrichtungen (Service Center Forschung, Bib) stellen Entscheidungshilfen zu Datenpublikation und den in ihr Aufgabenspektrum fallenden zu nutzenden Diensten bereit. Die Informationen werden neben Verweisen auf den jeweiligen Einrichtungsseiten auch zentral im FDM One-Stop-Shop präsentiert. Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 0,5  Eine Auswahlliste an fachspezifischen Repositorien und Datenjournalen angepasst an die Bedarfe der Forschenden wurde bereitgestellt über den FDM One-Stop-Shop ebenso wie Informationen zur Eigenrecherche, externe Kontaktstellen sowie zur Aufbereitung der Daten und Lizenzierung.  Über die vorgeschlagenen Änderungen des FIS können Repositorienverweise eingetragen werden und somit die Forschenden auch Anhaltspunkte erhalten, wo sie ihre Daten bereitstellen und archivieren können. 36 7.2 Archivdienste Das Thema Archivdienste beschreibt die Möglichkeiten, die zur Archivierung nicht publizierter digitaler Forschungsdaten bestehen. Gemeint sind damit sowohl Dienste zur eigenverantwortlichen Archivierung von Daten durch die Nutzer*innen (wobei Daten als abgeschlossen markiert und rudimentär dokumentiert werden, so dass sie in Zukunft nur noch auf langsameren Speichermedien mit niedrigerer Backup-Frequenz vorgehalten werden müssen) als auch die Möglichkeit zur Übergabe ausgewählter Daten in die institutionelle Domäne (unter Festlegung von Zugriffsrechten und Aufbewahrungsfristen). Hinzu können Angebote zur Langzeitarchivierung von geeigneten strukturierten, aber nicht über die Publikationsdienste der Einrichtung veröffentlichen Daten treten. RISE-DE Stufen Stufe 0: Keine Dienste zur Archivierung Ein Dienst zur eigenverantwortlichen nutzerseitigen Archivierung von Daten besteht nicht. Eine institutionelle Archivierung nicht publizierter Daten ist an der Einrichtung nicht möglich. Stufe 1: Institutionelle Archivierung als Sonderfall Ein Dienst zur eigenverantwortlichen Archivierung von Daten durch die Nutzer*innen steht zur Verfügung. Die Menge der bei den Zentralen Einrichtungen archivierten Forschungsdaten soll minimal bleiben. Die Übernahme von nicht publizierten Forschungsdaten in die institutionelle Domäne wird daher ausschließlich zur Einhaltung von Vorschriften ermöglicht. Es bestehen klare Regelungen zum Zugriff auf institutionell archivierte Daten. Stufe 2: Institutionelle Archivierung als Regelfall Ein Dienst zur eigenverantwortlichen Archivierung von Daten durch die Nutzer*innen steht zur Verfügung. Wenn notwendig, werden diese eigenverantwortlich angelegten Archive in die institutionelle Domäne übernommen. Dabei wird ausschließlich die technische Integrität der Daten garantiert („bit stream“). Es bestehen klare Kriterien, unter welchen Bedingungen eine Übergabe in Betracht kommt und klare Regelungen zur Speicherdauer. Stufe 3: Datenarchiv mit Workflows für die Langzeiterhaltung Für Daten, die über andere Systeme als die institutionellen FD - Publikationsdienste der Einrichtung publiziert werden sowie für geeignete nicht publizierte Daten wird die Möglichkeit zur Übergabe an einen Archivdienst („dark archive“) mit einer Strategie zur Langzeitarchivierung angeboten. Es bestehen klare Kriterien, welche Daten für eine solche Übergabe in Betracht kommen. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung 2024: 0 Die „Archivierung“ erfolgt bis auf wenige Ausnahmen eigenverantwortlich. Entweder werden Angebote von Verbundpartnern genutzt, in seltenen Fällen auch selbst ausgewählte externe Archivierungsdienste genutzt oder eine Archivierung durch die Projekte selbst vorgenommen auf Speichermedien ihrer Wahl. Archivierungsdienste der Hochschule existieren bisher nicht. Zielsetzung: 1,5 Es wird kein eigenes institutionelles Forschungsdatenarchiv der Hochschule aufgebaut. Die Forschenden werden dazu angehalten, die in der Regel mindestens 10-jährige Archivierung, gemäß der Satzung zur guten wissenschaftlichen Praxis und zum Umgang mit wissenschaftlichen Fehlverhalten der HTW Berlin sowie dem DFG-Kodex, über fachspezifische externe Lösungen zu realisieren. Die Hochschule hat hierfür über den FDM One-Stop-Shop eine Vorauswahl zusammengestellt (s. v. Repositorien). Weitere Repositorien mir Archivfunktion sind über re3data.org recherchierbar. Eine Archivlösung für spezifische Daten, die nicht in einem externen Repositorium mit Archivfunktion hinterlegt werden, wird geprüft. Die Hochschule arbeitet an einer Rahmenvertragslösung mit einem Langzeitarchiv (mindestens 10-jährige Archivierung und ggf. länger s. zur Aufbewahrungsund Archivierungspflicht der Forschungsprojekte die Satzung der guten wissenschaftlichen Praxis der HTW 37 Berlin) für eine „dark archive“ Lösung. Dies betrifft ausschließlich die Archivierung und nicht die Publikation von Daten bzw. Metadaten. Unabhängig von der Form der Archivierung werden durch die Forschenden beschreibende Metadaten zu den Daten erstellt, welche möglichst publiziert werden sollten und auch archiviert, sofern keine rechtlichen oder vertraglichen Regelungen dagegensprechen. Ein vom Projekt FitForFDM bereitgestelltes README-Formular zur Datendokumentation dient als Unterstützung der Standardisierung innerhalb der Hochschule. Die Forschenden stellen bereits bei der Projektplanung Überlegung zur Archivierung an und sind dazu verpflichtet, die jeweiligen Vorgaben an die Daten frühzeitig bei ihrem Datenmanagement zu implementieren. Für die Beratung zur Archivierung von Forschungsdaten bietet die Hochschule den Forschenden Unterstützung und Services an (Fachbereiche (FB), HRZ) sowie Informationen im FDM One-Stop-Shop und zurzeit (Stand 2025) über die FDM-Stelle beim Service Center Forschung. Die Forschenden sind dazu angehalten Kosten für die Archivierung und das FDM allgemein in Fördermittelanträgen, sofern möglich, einzupreisen. Sie erhalten hierzu u. a. Informationen durch die Antragsberatung und über den FDM One-Stop-Shop stehen Links zu und Informationen zu Repositorien mit Archivfunktion bereit. Definition von Archivierung durch die Hochschule: „Daten werden sobald sie nicht mehr verändert werden im Projekt und spätestens nach Projektabschluss für mindestens 10 Jahre unverändert abgelegt/ verwahrt nach geltenden Standards des FDM. Sie bzw. zumindest die Metadaten zu ihnen müssen demnach auffindbar sein. Die Datenpakete sollten nach Möglichkeit Persistente Identifikatoren haben (z. B. DOIs), Datenkopien sollten jederzeit bereitgestellt werden können und Daten müssen in Formaten abgelegt werden und so dokumentiert sein, sodass sie auch in 10 Jahren noch genutzt werden können.“ Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 0  Unverändert zur Ist-Beurteilung außer, dass die Informationen zu externen Archivierungsmöglichkeiten vorliegen über den FDM One-Stop-Shop. 38 7.3 Risikomanagement Das Thema Risikomanagement beschreibt, inwieweit sich die Zentralen Einrichtungen in die Klärung rechtlicher und ethischer Fragen bei der Publikation und Archivierung digitaler Forschungsdaten, insbesondere über die einrichtungseigenen Dienste, einbringen. Außerdem wird die Frage behandelt, wie bei den Diensten mit Daten umgegangen wird, die trotz weitestmöglicher Risikoreduktion einer Zugangsbeschränkung aus rechtlichen oder ethischen Gründen unterliegen. Es bezieht sich damit auf die Themen 7.1 Publikationsdienste und 7.2 Archivdienste. RISE-DE Stufen Stufe 0: Keine Unterstützung Bei Übergabe von Daten an die Publikations - und Archivdienste der Einrichtung müssen Datengeber*innen die rechtliche und ethische Unbedenklichkeit der Daten erklären. Eine Prüfung seitens der Dienste findet nicht statt. Die Verantwortung verbleibt vollständig bei den Datengeber*innen. Stufe 1: Beratung zur Risikobewertung Die Publikations - und Archivdienste der Einrichtung bieten eine allgemeine Beratung zur Risikobewertung an. Bei Übergabe von Daten an die Publikationsund Archivdienste der Einrichtung müssen Datengeber*innen die rechtliche und ethische Unbedenklichkeit der Daten erklären. Eine Prüfung seitens der Dienste findet nicht statt. Die Verantwortung verbleibt vollständig bei den Datengeber*innen. Stufe 2: Beiträge zur Risikobewertung Die Publikations - und Archivdienste der Einrichtung bringen sich in die Risikobewertung ein, indem sie bei Übernahme der Daten die Plausibilität der gemachten Angaben zur Unbedenklichkeit prüfen. Ggf. werden Rückfragen an die Datengeber*innen gestellt und Hinweise zu evtl. geeigneten Maßnahmen zur Realisierung der tatsächlichen Unbedenklichkeit gegeben. Die Verantwortung verbleibt trotzdem vollständig bei den Datengeber*innen. Es ist klar geregelt, ob auch Daten an die Dienste übergeben werden dürfen, die trotz weitestmöglicher Risikoreduktion einer Zugangsbeschränkung aus rechtlichen oder ethischen Gründen unterliegen (Datenschutz, Geschäftsgeheimnisse, etc.). Falls ja, ist die sichere Speicherung gewährleistet; für die Gewährung von Zugang sind die Datengeber*innen verantwortlich. Stufe 3: Aktive Rolle in Risikobewertung und Risikoreduktion Die Publikations - und Archivdienste der Einrichtung bringen sich aktiv in die Bewertung und Reduktion von Risiken ein. Die Unbedenklichkeit der Daten wird bei Übergabe geprüft. Zusätzlich unterstützen die Publikationsund Archivdienste bei der Durchführung von Maßnahmen, um die Unbedenklichkeit der von ihnen verwalteten Version der Daten sicherzustellen bzw. Risiken weitestmöglich zu reduzieren. Die Verantwortung von Datengeber*innen und Publikationsund Archivdienst ist klar geregelt, zum Beispiel in einem Übergabevertrag. Die Dienste sind in der Lage, auch Daten, die trotz weitestmöglicher Risikoreduktion einer Zugangsbeschränkung aus rechtlichen oder ethischen Gründen unterliegen, sicher zu speichern und auch ohne Rücksprache mit den Datengeber*innen nach klaren Kriterien Zugang zu gewähren. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung 2024: 0 Da keine Datenveröffentlichung über die HTW Berlin erfolgt und diese Dienste nicht vorhanden sind, erfolgt auch keine Beratung oder Risikobewertung durch Publikationsund Archivierungsdienste. Die HTW Berlin verfügt derzeit auch über keine Ethikkommission. Rechtliche Beratung ist begrenzt möglich, wenn z. B. mit Daten aus der Industrie gearbeitet wird. Unabhängig von HTW-eigenen Publikationsund Archivierungsdiensten gibt es folgende Ansprechpersonen:  Die Ombudspersonen der HTW Berlin sollen über gute wissenschaftliche Praxis beraten, also auch gute Praxis beim Thema Datenpublikation. 39  Datenschutzbeauftragte kann bei themenspezifischen Fragen herangezogen werden und berät. Zielsetzung: 1 Da keine spezifischen Forschungsdatenpublikationsund -archivierungsdienste direkt durch die Hochschule aufgebaut werden, wird auch diesbezüglich kein aktives Risikomanagement angeboten. Das Risikomanagement diesbezüglich soll überwiegend von den Forschenden selbst und von den jeweiligen extern genutzten Diensten übernommen werden. Die rechtliche Unbedenklichkeit der angewendeten Projektmethoden und des Datenumgangs sowie der Datenpublikation wird durch Datengebende nach festgelegten Kriterien sichergestellt, die sich aus der FD-Policy ergeben. Bei der Verwendung externer Ressourcen zur Archivierung und Publikation sollte ein Datenübergabevertrag erstellt werden. Sofern notwendig erfolgt eine Risikobeurteilung über die zu nutzenden externen Services. Externe Services sollten idealerweise die Inhalte der Stufe 2 bezüglich des Risikomanagements realisieren. Teilweise sind allgemeine Beratungsstrukturen bereits vorhanden durch Ansprechpartner*innen bei datenschutzrechtlichen Fragen und zu guter wissenschaftlicher Praxis (Datenschutzbeauftragte und Ombudspersonen). Eine zentrale Ansprechperson zu allgemeinen Fragen etwa Lizenzierung und Umgang mit den Forschungsdaten sowie zur Weiterleitung an weiterführende interne und externe Service-Beratungsstellen ist notwendig (z. B. eine FDM-Stelle beim Forschungsservice). Während der Projektlaufzeit (bis Ende August 2025) erfolgt eine Vernetzung über die FDM-Stelle beim Forschungsservice, die durch das Projekt FitForFDM bereitgestellt wird. Die Weiterführung der engen Vernetzung der Beratungsstellen ist notwendig. Der vom Projekt eingerichtete FDM One-Stop-Shop stellt Informationen zu Recht, Ethik und Lizenzierung zur Verfügung mit Verweisen auf interne und externe Ressourcen. Es wird eine kooperative Lösung für eine Ethikkommission von der Hochschule angestrebt z. B. in der Form einer Ethikkommission mit weiteren Einrichtungen. Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 0  Unverändert zur Ist-Beurteilung. Bis Projektende ist ein Vernetzungsund Beratungsservice vorhanden – danach kann dieser nur begrenzt über die/ den FDM-Beauftratge*n angeboten werden. Der FDM One-Stop-Shop stellt Informationen bereit und verlinkt zu internen und externen Ressourcen. 40 Themenfeld 8: Anforderungen an Dienste Das Themenfeld Anforderungen an Dienste behandelt Anforderungen, die auf Betriebsebene an die IT-Dienste des institutionellen FDM bestehen. Es beurteilt die Qualität der technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, unter denen die Dienste zur Unterstützung des aktiven Datenmanagements (Themenfeld 6) sowie die Publikationsund Archivdienste (Themenfeld 7) erbracht werden. Zu bewertende Aspekte sind Sicherheit (8.1 Ausfallsicherheit; 8.2 Datensicherheit), Erschließung (8.3 Metadaten und Erschließung) sowie Standards (8.4 Standardkonformität von Publikationsund LZA-Diensten). 8.1 Ausfallsicherheit Das Thema Ausfallsicherheit beschreibt, wie die Verfügbarkeit und Kontinuität der bei den Diensten der Zentralen Einrichtungen gehaltenen Daten gesichert werden. Inhaltlich konzentriert es sich auf die Qualität des Backups. Weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Ausfallsicherheit im Bereich Speicher sowie Ausfallsicherheit von Netz und Diensten werden hier nicht explizit behandelt, sondern durch die Anforderungen auf Stufe 3 implizit abgebildet. RISE-DE Stufen Stufe 0: Automatisiertes Backup Die von den Zentralen Einrichtungen betriebenen Dienste verfügen über ein automatisiertes Backup. Das Backupziel ist vom Hauptsystem technisch nicht getrennt. Stufe 1: Technisch getrenntes Backup Die von den Zentralen Einrichtungen betriebenen Dienste verfügen über ein automa tisiertes Backup. Das Backupziel befindet sich auf einem anderen Speichermedium, ist also technisch vom Hauptsystem getrennt. Stufe 2: Räumlich getrenntes Backup Die von den Zentralen Einrichtungen betriebenen Dienste verfügen über ein automatisiertes Backup mit zwei Backupzielen. Ein Backupziel ist technisch und räumlich von Hauptsystem getrennt („außerhalb des Schuttkegels“). Stufe 3: Differenziertes Backup Die von den Zentralen Einrichtungen betriebenen Dienste implementieren eine differenzierte Backupstrategie, so dass Art und Frequenz der Backups an verschiedene Anforderungen angepasst werden können. Die Ausfallsicherheit von Speicher, Netz und Diensten wird durch Implementierung von Availability Management und IT Service Continuity Management sichergestellt. HTW Berlin Einstufung Ist-Beurteilung: 1,5 Das HRZ folgt allgemein üblichen Sicherheitsstandards beim Betrieb und der Durchführung von BackUps seiner bereitgestellten Speicher, Netze und Dienste. Automatisierte Backups von zentral bereitgestellten Diensten werden technisch und räumlich (weiterhin in Berlin) gesichert (z. B. ServerNetzwerkspeicher). Die Angebote sind jedoch nicht spezifisch für die Forschung vorgesehen. Forschungsdaten werden zentral (Einzelfälle – einzelne Projekte, FB) und dezentral (Fachbereich/ Projekte) vorgehalten. Spezifische Maßnahmen für Forschungsdaten gibt es nicht. Über die dezentralen Strukturen und Maßnahmen gibt es keine zentrale Dokumentation und auch keine zentralen Vorgaben, deren Einhaltung geprüft werden. Es gibt keine zentrale oder fachbereichsweit standardisierte BackUp-Lösung für Daten außerhalb der zentralen Netzwerklaufwerke etwa auf Laptops. Zielsetzung: 2,5 Stufe 2 – Mindeststandard übergreifend Stufe 3 erwünscht bei entsprechenden Ressourcen. 41 Die Nutzung dezentraler und zentraler Komponenten für die FD-Sicherung ist auch zukünftig realistisch (Konvergenz mit Drittmittelflüssen gewährleistend). Einheitliche Sicherheitsstandards sollten etabliert sein und dezentral und zentral garantiert. Die Einhaltung des Sicherheitsstandards ist belegt und nachprüfbar bzw. nachvollziehbar auch für die dezentralen Einrichtungen. Eine zentrale Dokumentation erfolgt (ggf. wird diese über die Fachbereiche selbst geführt aber könnte zentral beim HRZ liegen), in denen Speicherressourcen, Backupstrategien etc. festgehalten werden und regelmäßig aktualisiert. Aktualisierung bei Projektende (Stand November 2025): Stufe 1,5  Unverändert zur Ist-Beurteilung.