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Skitourismus in den Bayerischen Alpen: Entwicklung und Zukunftsperspektiven

Mayer, Marius,Steiger, Robert

Abstract

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Full text

Maye , Ma ius; S eige , Robe Book Pa Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen: En wicklung und Zukun spe spek i en P o ided in Coope a ion wi h: ARL – Akademie ü Raumen wicklung in de Leibniz-Gemeinscha Sugges ed Ci a ion: Maye , Ma ius; S eige , Robe (2013) : Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen: En wicklung und Zukun spe spek i en, In: Job, Hube Maye , Ma ius (Ed.): Tou ismus und Regionalen wicklung in Baye n, ISBN 978-3-88838-388-5, Ve lag de ARL - Akademie ü Raum o schung und Landesplanung, Hanno e , pp. 164-212, h ps://nbn- esol ing.de/u n:nbn:de:0156-3878093 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/102924 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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Tou ismus und Regionalen wicklung in Baye n A bei sbe ich e de ARL 9 Hanno e 2013 Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 164 Ma ius Maye , Robe S eige Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen – En wicklung und Zukun spe spek i en Gliede ung 1 P oblems ellung 2 Ak uelle Fo schungss and 2.1 Wissenscha liche Ve ö en lichungen 2.2 Posi ionen de Baye ischen S aa s egie ung 3 Me hodik 3.1 Seilbahnda enbank und Inno a i i ä s anking de Skigebie e 3.2 Win e ou ismusen wicklung in den Baye ischen Alpen 3.3 Analyse de na ü lichen und echnischen Schneesiche hei in den Skigebie en de Baye ischen Alpen 3.3.1 Schneemodellie ung 3.3.2 Auswahl de Fallbeispiele 3.3.3 Klimaszena ien 4 En wicklung de Seilbahn- und Beschneiungsin as uk u in den Baye ischen Alpen 4.1 Skigebie e, Be g- und Seilbahnen sowie Skili e 4.2 Technische Beschneiung in den Baye ischen Alpen 5 En wicklung des Win e ou ismus in den Baye ischen Alpen 6 P ognos izie e na ü liche und echnische Schneesiche hei in den Falls udien- Skigebie en 7 Diskussion de E gebnisse: Ski ou ismus – Ein Relik de Ve gangenhei ode ein P oduk mi Zukun ? 8 Fazi Li e a u Ku z assung De Ski ou ismus spiel in den Baye ischen Alpen sei e lichen Jah zehn en eine bedeu- ende Rolle, is jedoch besonde s sensibel ü die Auswi kungen klima ische E wä - mungsp ozesse. De Bei ag ziel da au ab, die his o ische En wicklung, den ak uellen Ausbauzus and sowie die Zukun saussich en des Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen mi hil e empi ische Da en und Modellie ungen da zus ellen, die na ü liche und echni- sche Schneesiche hei einbeziehen. De Klimawandel wi d die s uk u ellen P obleme Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 165 im Ski ou ismus zukün ig ehe e s ä ken. Au g und de Absch eibungsho izon e on Beschneiungs- und Li anlagen kann es dennoch be iebs- und olkswi scha lich sinn- oll sein, heu e noch in Skiin as uk u in den Baye ischen Alpen zu in es ie en, auch da de ou is ische E olg de Des ina ionen signi ikan om Ausbauzus and de Skigebie e abhäng . S eigende Beschneiungskos en soll en bei de Wi scha lichkei sbe echnung und de Dimensionie ung de Anlagen be ücksich ig und Sub en ionen hinsich lich ih e Wi kung au nachhal ige Tou ismusen wicklung k i isch be ach e we den. Schlüsselwö e Ski ou ismus – Baye n – Klimawandel – Schneesiche hei – Be gbahnen – Beschneiung – Baye ische Alpen Ski ou ism in he Ba a ian Alps – de elopmen and u u e pe spec i es Abs ac Skiing ou ism is an impo an sou ce o income in he Ba a ian Alps, bu his ou ism b anch is pa icula ly sensi i e o he impac s o clima e change. The scope o his pape is an analysis o he pas de elopmen , s a us-quo and u u e p ospec s o ski ou ism in he Ba a ian Alps, using empi ical and model da a, he la e ocusing on na u al and echnical snow eliabili y. Model esul s show ha clima e change is likely o compound he s uc u al p oblems in ski ou ism. Howe e , due o he ac ha se e e impac s can be expec ed in he mid- e m (2-3 decades) and ha dep ecia ion pe iods o ski eso in as uc u e a e sho e , in es men s in skiing ou ism can be economically jus i ied in a numbe o des ina ions. Ne e heless, inc easing snowmaking cos s need o be consid- e ed in he easibili y calcula ions and he sizing o he snowmaking equipmen . Subsi- dies should be c i ically ques ioned, conce ning hei impac s on sus ainable ou ism de elopmen . Keywo ds Ski ou ism – Ba a ia – clima e change – snow eliabili y – cable-ca s – snowmaking – Ba- a ian Alps 1 P oblems ellung Die Baye ischen Alpen sind eine sei Jah zehn en in ensi ou is isch genu z e Gebi gs e- gion ( gl. Bä zing 2003: 151), in de dem Tou ismus eine egionalwi scha lich bedeu en- de Rolle zukomm ( gl. Soboll/Klie /Heumann 2012: 150; Maye /Wol e ing/Job 2008: 42 .). Soboll/Klie /Heumann (2012: 150) schä zen den Bei ag des Tou ismus zum Volks- einkommen in den Alpenlandk eisen du chweg höhe als 5 % ein, wobei Landk eise wie Obe allgäu, Ga misch-Pa enki chen, Miesbach sowie das Be ch esgadene Land soga An eile on meh als 10 bis übe 15 % au weisen. De Tou ismus in den Baye ischen Alpen is du ch einen zweigip ligen Saison e lau gekennzeichne ( gl. G ä 1984: 99 .), wobei im Somme halbjah die Meh zahl de Übe nach ungen und Tagesaus lüge an äll . Dennoch spiel de Win e ou ismus in den Baye ischen Alpen au g und de du chschni lich höhe en Ausgaben p o Pe son ( gl. Jülg 2007: 252; Sebald 2010) sei e lichen Jah zehn en eine bedeu ende Rolle, wenn auch nich eine so dominan e wie in den ang enzenden ös e eichischen Bundeslände n Vo - a lbe g, Ti ol und Salzbu g ( gl. Maye /K aus/Job 2011: 34). Die bedeu ends e Spiela Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 166 des Win e ou ismus s ell zwei ellos de Ski ou ismus da , de insbesonde e au lokale Ebene ü das ou is ische Geschehen p ägend is ( gl. Jülg 1999). Ge ade de Ski ou ismus is jedoch wie alle schneebasie en Tou ismus- und F eizei - o men besonde s sensibel ü die Auswi kungen mögliche klima ische E wä mungs- p ozesse, die allgemein un e dem Schlagwo „Klimawandel“ e buch we den (Abegg/Ag awala/C ick e al. 2007: 58; Sco /McBoyle/Minogue 2007: 181). Insbeson- de e die Tagesp esse, (Klima-)Fo sche und Umwel e bände läu en be ei s sei einigen Jah en egelmäßig die To englocke ü den Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen, da die endenziell nied ige als in ande en Alpen egionen gelegenen Skigebie e besonde s e wundba gegenübe eine E wä mung seien. Dabei wi d in e s e Linie au die on de OECD 2007 e ö en lich e S udie (Abegg/Ag awala/C ick e al. 2007) e wiesen (z. B. E e n 2011; E e n 2012), wonach sich die Anzahl de schneesiche en Skigebie e in den Baye ischen Alpen on 27 ( on gesam 39 = 69 %) im klima ischen Re e enzzei aum au 11 (28 %) im Fall eine E wä mung um 1 °C bzw. au 5 (13 %) bei +2 °C eduzie en wü de. Bei +4 °C wü de nu noch die Zugspi ze als schneesiche gel en ( gl. Abegg/Ag awala/C ick e al. 2007: 34 .). „Die Skigebie e [liegen] zu ie , um angesich s des Klimawandels eine lang is ige Pe spek i e zu haben“ (E e n 2012: R16) Die ela i g obe, s a k e ein achende sowie e allgemeine nde Me hodik de OECD-S udie bie e jedoch in Zei en kon inuie liche Di usion echnische Beschneiung on Skipis en auch in den Baye ischen Alpen ( gl. ü De ails Kapi el 4.2) – angesich s de En wicklungen in den unmi elba en Nachba des ina ionen in Wes ös e eich hin zu lächendeckende In ensi beschneiung ( gl. Maye /S eige /T awöge 2007) – keine hin- eichende Basis ü wissenscha lich aussagek ä ige P ognosen übe die kün ige Ve - wundba kei de Skigebie e in den Baye ischen Alpen gegenübe wei e en E wä mungs- endenzen ( gl. S eige /Maye 2008). In den Medien wi d jedoch kolpo ie , dass auch mi echnische Beschneiung die Zukun s ähigkei de Skigebie e in den Baye ischen Alpen nich gesiche we den könne, weshalb wei e e In es i ionen in die ski ou is ische In as uk u nu zlos und abzulehnen seien (zum ak uellen Fo schungss and gl. Kapi el 2.1). „De Skispo in Deu schland sei … lau Schmid und G assl lang is ig nich zu e en … Die Schneekanonen we den in un e en Höhenlagen on selbs auss e ben, wenn es i gendwann nich meh kal genug is ü diese küns liche Bea mung des Win e spo s“ (E e n 2011: 30). „Man [we de] binnen wenige Jah zehn e am Sudel eld und ande swo keinen Tag meh Ski ah en können, egal wie iele Millionen man je z in es ie “ (Sebald 2010: 54). Ohne die Exis enz und B isanz de klima ischen E wä mungsp ozesse g undsä zlich zu bes ei en, beziehen sich Skigebie sbe eibe wiede um au Gu ach en, die ü die kom- menden zwei bis d ei Jah zehn e die echnische Schneesiche hei on obe baye ischen Skigebie en wie dem Sudel eld als ga an ie ba ansehen ( gl. auch S MUG 2010: 2; S MWIVT 2010b: 1) – die In es i ionen seien nach 20 Jah en ohnehin abgesch ieben. Kommunalpoli ike in den be o enen Gemeinden a gumen ie en, dass de Handlungs- beda ü In es i ionen in die Beschneiung und kom o able e mechanische Au s iegshil- en be ei s je z aku bes ünde, da au g und de Abhängigkei om Ski ou ismus ein wei- e e Niede gang de Übe nach ungs- und Tagesbesuche zahlen die wi scha liche Basis de Gemeinden konk e bed oh e – und nich e s in meh e en Jah zehn en, wenn die p ognos izie en Auswi kungen de Klimae wä mung olls ändig zum T agen kämen ( gl. Sebald 2010). Diese Aussagen sind symp oma isch ü die En wicklung des Ski ou ismus in den Baye- ischen Alpen in den e gangenen Jah zehn en: Viele adi ions eiche Des ina ionen Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 167 be inden sich nun in de S agna ions- ode Niede gangsphase des ou is ischen Des ina- ionslebenszyklus‘ ( gl. Bu le 1980), die Seilbahn- und Behe be gungsin as uk u is sind au g und eines pe sis en en In es i ionss aus o z inzwischen iele o s eingelei e- e Mode nisie ungsmaßnahmen (noch) nich au konku enz ähigem Ni eau, was zu ückläu igen Übe nach ungszahlen1 und Ausweich eak ionen de zahl eichen Tagesski- ah e aus den Agglome a ionen des Alpen o lands (München, Augsbu g) in benachba - e, besse ausgebau e, schneesiche e e und g öße e ös e eichische Skigebie e üh 2 ( gl. Ha e 2004; Maye /Wol e ing/Job 2008: 43). Aus diese g ob skizzie en Gemengelage e geben sich olgende Fo schungs agen ü den o liegen Bei ag, de sich zum Ziel se z , die his o ische En wicklung, den ak uellen Ausbauzus and sowie die Zukun saussich en des Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen mi hil e empi ische Da en und Modellie ungen da zus ellen, um so den S a us quo als kün ige Benchma k ü die all älligen Ve ände ungen im Zuge wei e e klima ische E - wä mungs endenzen abzubilden:  Wie ha sich die Seilbahn- und Beschneiungsin as uk u in den Baye ischen Alpen sei dem „Ski-Boom“ de spä en 1960e / ühen 1970e Jah e en wickel und wie s ell sie sich heu e im Ve gleich zu benachba en Konku enzdes ina ion Wes ös e eich (Bundeslände Ti ol, Vo a lbe g und Salzbu g) da ?  Gib es s a is isch nachweisba e Zusammenhänge zwischen diesen in as uk u ellen Kennzi e n und de Anzahl de Win e übe nach ungen in den jeweiligen Des ina i- onen?  Welche Auswi kungen we den p ognos izie e Klima e ände ungen au die na ü li- che und die echnische Schneesiche hei in den Baye ischen Alpen haben und wel- che Implika ionen ü Be eibe , Gäs e, Poli ik und Raumo dnung e geben sich da - aus?  Welches Zukun spo enzial weis de Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen ange- sich s de klima ischen Ve häl nisse und P ognosen sowie de s a ken, benachba en Konku enz in Wes ös e eich au ? De Au sa z is wie olg au gebau : Zunächs wi d de ak uelle Fo schungss and da ge- leg , di e enzie nach wissenscha lichen Ve ö en lichungen sowie den hema isch ele an en Aussagen des „Tou ismuspoli ischen Konzep s de Baye ischen S aa s egie- ung“ und ande e S ellungnahmen de S aa s egie ung (Kapi el 2). Kapi el 3 gib an- schließend Einblick in das me hodische Vo gehen. Kapi el 4 und 5 p äsen ie en die E - gebnisse bezüglich de En wicklung des Win e ou ismus sowie de Be gbahn-, Skili - und Beschneiungsin as uk u in den Baye ischen Alpen. Kapi el 6 widme sich den E - gebnissen de Na u schnee- und Beschneiungsmodellie ungen. In Kapi el 7 we den die empi ischen Resul a e disku ie und in Kapi el 8 en sp echende Schluss olge ungen gezogen. 1 So sanken die Win e übe nach ungen in gewe blichen Be ieben mi meh als neun Be en in den Baye i- schen Alpen zwischen 1994/95 und 2009/10 um 19,2 % (eigene Be echnung nach L S aD 2012). 2 Um die Jah ausendwende zähl e das Sudel eld beispielsweise an Wochenenden egelmäßig 10.000 Be- suche . Zehn Jah e spä e kommen bei op imalen Bedingungen lediglich e wa 7.000 Gäs e (Sebald 2010: 54). Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 168 2 Ak uelle Fo schungss and 2.1 Wissenscha liche Ve ö en lichungen Die g oße wi scha liche Bedeu ung on schneebasie em Win e spo ü alpine Tou- ismusdes ina ionen in e schiedenen Regionen de E de – e bunden mi de au klima- ische Ände ungen seh sensi i eagie enden Ressou ce Schnee – ha inzwischen zu eine Vielzahl on wissenscha lichen Publika ionen ge üh ( gl. ü einen Übe blick Sco /Hall/Gössling 2012). Fü Baye n wu de ein nega i e T end de mi le en Schnee- deckendaue in un e en und mi le en Höhenlagen zwischen 1951/52 und 1995/96 es - ges ell ( gl. KLIWA 2013). Inwie e n sich diese auch ü die Zukun e wa e e nega i e T end au baye ische Skigebie e auswi ken könn e, wu de in einigen A bei en un e - such , de en E gebnisse – abe auch me hodische Limi ie ungen – in diesem Abschni beleuch e we den. In de – äumlich gesehen – um ang eichs en S udie wu de die na ü liche Schneesi- che hei on 666 Skigebie en in den Alpen un e such , da un e auch 39 baye ische Ski- gebie e ( gl. Abegg/Ag awala/C ick e al. 2007: 35). Skigebie e sind hie bei als schneesi- che de inie , wenn an de mi le en Höhe des Skigebie s an mindes ens 100 Tagen in sieben on zehn Jah en eine Schneehöhe on mindes ens 30 cm gegeben is . Fü Obe baye n wu de die Höheng enze, ab de diese Regel als e üll gel en kann, mi 1.200 m es geleg , ü das Allgäu mi 1.050 m, was jedoch nich mi Messda en beleg wu de. Dies wu de in S eige (2007: 54 .) mi S a ionsda en und einem Ex apola ions- e ah en übe p ü . Fü Ga misch-Pa enki chen lieg nach diese Me hode un e Einbe- ziehung eine empi isch e mi el en Fehle quo e on +/- 5 % die Höheng enze bei 1.300 bis 1.400 m, in Obe s do bei 1.100 bis 1.250 m, also e was höhe als bei Abegg/Ag awala/C ick e al. (2007). Fü Ti ol wu de anhand on S a ionsda en nachge- wiesen, dass de a ige Höheng enzen im Gebi gs aum äuße s un e schiedlich sein kön- nen, was die Aussagek a eine de a igen Me hode beg enz ( gl. S eige 2010: 252 .). Un e de Annahme, dass sich diese Höheng enze p o 1 °C E wä mung um 150 m nach oben e schieben wi d, wä en bei +1 °C, +2 °C und +4 °C nu noch el , ün und ein Skige- bie (e) als na ü lich schneesiche zu bezeichnen, e glichen mi 27 gegenwä ig schnee- siche en ( on gesam 39 un e such en) Gebie en. Eine wei e e me hodische Limi ie ung s ell jedoch die Nich be ücksich igung de Beschneiung da . Diese Höheng enzme hodik wu de in S eige (2007) mi einem simplen Schneemo- dell mi in eg ie e Beschneiung e bunden. Hie wu den Höhen als echnisch schnee- siche de inie , wenn die mona liche po enzielle Schmelzsumme mi Beschneiung aus- geglichen we den kann. Du ch diese g obe zei liche Au lösung können jedoch keine Be iebsun e b echungen inne halb eines Mona s be ücksich ig we den. Die genann en Limi ie ungen de Höheng enzme hodik gel en auch hie . Die Höhenlage de echni- schen Schneesiche hei lag im Zei aum 1961 bis 1990 au Talni eau und wü de bei eine E wä mung um 2 °C au 1.500 bis 1.700 m s eigen. Somi wä e die Beschneiung ü baye i- sche Skigebie e au g und ih e ge ingen Höhenlage keine sinn olle Anpassungss a egie an den Klimawandel. Es wu de jedoch da au hingewiesen, dass en sp echende echno- logische Wei e en wicklungen, die eine Beschneiung bei höhe en Tempe a u en als bishe e möglichen könn en, einen E wä mungse ek zumindes zum Teil kompensie en könn en (S eige 2007: 59 .). Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 169 Die zukün ige Schneesiche hei und eine mögliche Folgewi kung ü Übe nach ungs- zahlen wu den im P ojek GLOWA-Danube un e such .3 Im ou is ischen Teilp ojek wu den Schneemodellie ungen mi einem Nach agemodell e knüp . T o z des iel e - sp echenden Ansa zes, auch die Nach age und Wechselwi kungen zwischen Angebo und Nach age einzubeziehen (Soboll/Schmude 2011; Soboll/Dingeldey 2012; Soboll/Klie /Heumann 2012), is die e wende e Me hodik au g und ehlende Angaben in den publizie en A ikeln nich olls ändig nach ollziehba und en sp echend auch die Plausibili ä de E gebnisse nich einschä zba . No wendige G undannahmen und G undda en (z. B. die Höhenlage de Skigebie e, die de Schneemodellie ung als G und- lage dienen) we den nich genann , ebenso wie die Regeln, nach denen die Modelle a bei en (z. B. wonach sich de Ve lus ode Gewinn on Übe nach ungen ich e ). Au- ße dem wu de keines de Modelle hinsich lich seine Plausibili ä und Leis ungs ähigkei e aluie . En sp echend we en auch die E gebnisse zahl eiche F agen au , beispielsweise weshalb de Wasse e b auch de Beschneiung im Jah 2020 sp ungha ans eig , um danach bis 2050 kons an zu e lau en, was als ans eigende T end missin e p e ie wi d ( gl. Soboll/Schmude 2011). Ein geschlossenes Skigebie üh im Modell zu (e s aunlich ge ingen) Näch igungs ückgängen on 10 % ( gl. Soboll/Schmude 2011), ande e sei s we den Näch igungs ückgänge on bis zu 90 % im Baye ischen Wald und in Teilen de Baye ischen Alpen be echne ( gl. Soboll/Klie /Heumann 2012), obwohl nu in wenigen baye ischen Gemeinden übe haup meh als 50 % de Näch igungen im Win e e - zeichne we den ( gl. Kapi el 5). Die E gebnisse zeigen endenziell g oße Ve lus e bei Näch igungen ü den Baye ischen Wald und den baye ischen Alpen aum. Was den Fo schungss and bezüglich de Rolle on Be gbahnen und Skili en ü den Ski ou ismus anbelang , is es zuhal en, dass sie sei An ang de 1930e Jah e dessen we- sen liche Basisin as uk u da s ellen ( gl. P und 1984: 401 .). Sie können quasi als Ba- sisinno a ion des Massenski ou ismus gel en ( gl. Maye 2008: 156), denn ohne Be g- bahnen und Skili e wä e Ski ou engehen eine spo lich ambi ionie e Win e a ian e des Be gs eigens geblieben und ielen Alpengemeinden ehl en die mi mechanischen Au s iegshil en e schlossenen Skigebie e als ou is ische A ak ionspunk e. Empi ische Auswe ungen in Bezug au Wes ös e eich belegen, dass ein inno a i es und dadu ch den E wa ungen de Kunden im Hinblick au Be ö de ungskom o , Schnelligkei und ge inge Wa ezei en en sp echendes Seilbahnsys em eine Des ina ion zumeis mi ou is ischem E olg einhe geh , gemessen in hohen Übe nach ungszahlen in de Win e saison, und umgekeh , wäh end Des ina ionen mi e al e em Anlagenpa k diese We e nich e eichen können ( gl. Maye 2008: 172 .; Maye 2009: 131 .). Zwa exis ie heu e auch ein Ma k segmen , das nos algische Li anlagen und eine En schleu- nigung des Pis enskilau s such ,4 dennoch is diese Kundeng uppe ü einen kos ende- ckenden Be ieb und insbesonde e echnisch no wendige Repa a u maßnahmen ode ga E sa zin es i ionen bei Wei em zu klein. En sp echend exis ie en selbs in Ti ol eine Reihe geschlossene , abgebau e ode zumindes mi eno men wi scha lichen P oble- men kämp ende Skigebie e ( gl. Maye /K aus/Job 2011: 58, 61). Ande e sei s sind g oße In es i ionen in die Au s iegshil en allein heu zu age nich meh aus eichend ü den E olg on Skides ina ionen. Die gesam e ou is ische We - schöp ungske e muss ges iegenen Ansp üchen genügen – du ch kon inuie liche Inno a- 3 Vgl. h p://www.glowa-danube.de/de/home/home.php (20.08.2013). 4 Vgl. di e se Äuße ungen on Mi gliede n skispo begeis e e In e ne -Communi ies wie h p://www.somme schi.com ode eilweise h p://www.alpin o um.com (20.08.2013). Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 170 i i ä au dem S and de Zei be indliche Li anlagen sind lediglich eine Teilkomponen e ( gl. Flages ad/Hope 2001: 457). Gleichwohl s ell ein mode nes Seilbahnsys em ü Ski ou ismus kons i u i en Basisnu zen da , de ebenso wie die du ch Beschneiungsanla- gen de zei ga an ie ba e Schneesiche hei und eine gewisse Des ina ionsg öße on den Gäs en o ausgese z wi d. Sind diese g undlegenden Bedingungen nich ode nu eil- weise e üll , d ohen Unzu iedenhei und Umo ien ie ung de Tou is ens öme. Die anhal enden E olge de meis en wes ös e eichischen Des ina ionen belegen, dass die- se Lek ionen on den Ve an wo lichen o ensich lich gebüh end ezipie wo den sind ( gl. Maye 2008: 181; Maye 2009: 136). 2.2 Posi ionen de Baye ischen S aa s egie ung Welchen Wide hall haben diese Fo schungse gebnisse bishe in den Posi ionen de Baye ischen S aa s egie ung ge unden? Die wesen lichen Quellen hie zu sind das om Wi scha sminis e ium e an wo e e „Tou ismuspoli ische Konzep de Baye ischen S aa s egie ung“ (S MWIVT 2010a), die om Umwel minis e ium he ausgegebene B o- schü e „Folgen des Klimawandels“ (S MUG 2012) sowie meh e e An wo en beide Mini- s e ien au sch i liche Land agsan agen on Opposi ionsabgeo dne en aus dem Jah 2010. Die sogenann en Ke nbo scha en des Tou ismuspoli ischen Konzep s be üh en die P oblema ik des Au sa zes zwei ach: So heiß es in de neun en Ke nbo scha seh all- gemein: „De Klimawandel s ell den Tou ismussek o o g oße He aus o de ungen, bie e abe auch Chancen“, wobei sich die S aa s egie ung „zu Vo ei e olle des F ei- s aa s Baye n beim sachge ech en Ausgleich on Ökologie und Ökonomie“ bekenn und „deshalb e s ä k au eine umwel e ägliche Tou ismusen wicklung [se z ]“ (S MWIVT 2010a: 3). In de el en Ke nbo scha geh es um „leis ungs ähige Ve keh sin as uk u “ als „Lebensade des Tou ismus“, um eine „gu e E eichba kei alle Landes eile … zu Lan- de, zu Wasse ode in de Lu “ (S MWIVT 2010a: 4) zu gewäh leis en. Hie bei is unkla , ob auch Be gbahnen und Skili e gemein sind. Im wei e en Ve lau des Tou ismuspoli ischen Konzep s konk e isie en sich die dies- bezüglichen Aussagen. Un e Gliede ungspunk 2.6.1 „Ausbau de p i a en In es i ionen und Ve besse ung de Rahmenbedingungen“ wi d die Bedeu ung on Be gbahnen als „wich ige A ak ionspunk e ü den Win e - und Somme ou ismus in den Be gen“ he - o gehoben, die „in s a kem We bewe b mi ande en Des ina ionen in den Alpenlän- de n“ s ünden, weshalb „es s ändige In es i ionen [beda ], um das A ak i i ä sni eau hal en und ausbauen zu können“ (S MWIVT 2010a: 15). Spä e e weis das Tou ismus- poli ische Konzep au die egionalökonomische Schlüssel olle on Be gbahnen mi ih- e nachgewiesenen hohen Mul iplika o wi kung ( gl. S MWIVT 2010a: 52). In Bezug au den Klimawandel we den in Kapi el 2.7 „T ends und En wicklungspo en- ziale“ die Chancen ü den Somme ou ismus (z. B. „du ch somme liche Saison e länge- ung, No d e schiebung de Tou is ens öme aus den zunehmend heißen Mi elmee - lände n“ (S MWIVT 2010a: 19)) den Risiken ü den Win e ou ismus du ch zunehmend schneeä me e Win e gegenübe ges ell , denen es du ch Anpassung de ou is ischen In as uk u sowie de Angebo e zu begegnen gil ( gl. S MWIVT 2010a: 19). Dies gil insbesonde e ü nied ig gelegene O e im Alpen aum, die sich „au eine mi el- bis lang- is ig endenziell ungüns ige e Ausgangslage ü Win e spo eins ellen müssen“ (S M- WIVT 2010a: 46) und dies du ch die Fo cie ung „we e - (insbesonde e schnee-) unab- hängige Angebo e in den Be eichen Wellness, Kul u , Kulina isches und Na u und … des Somme ou ismus zu E schließung neue Zielg uppen“ (S MWIVT 2010a: 46) kom- Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 177 3.3.2 Auswahl de Fallbeispiele Fü diesen Bei ag wu den Skigebie e aus d ei Tou ismus egionen als Fallbeispiele aus- gewähl . Dies sind das Fellho n (920–1.967 m) in Obe s do , das Classic Gebie in Ga - misch-Pa enki chen (740–2.050 m) sowie die Zugspi ze (2.057–2.720 m) in Ga misch- Pa enki chen bzw. G ainau und das Sudel eld (800–1.563 m) in Bay ischzell. Auswahlk i- e ium wa die G öße des Skigebie s, dami on eine en sp echend g oßen Bedeu ung des Skigebie s ü die Des ina ion ausgegangen we den kann. Das Classic Gebie is das on de Li kapazi ä he be ach e ( gl. Kapi el 4.1, Fußno e 14) g öß e Skigebie de Baye ischen Alpen (6,737 Mio. PHm/h11), das Fellho n das zwei g öß e (5,379 Mio. PHm/h), wäh end das Sudel eld au Rang 3 lieg , abe die g öß e Pis en läche au weis . Die Zugspi ze lieg bei de Li kapazi ä mi 2,558 Mio. PHm/h au Rang 6, on de Pis en- läche he gesehen au Rang 2. Die Skigebie e ep äsen ie en mi elhoch bis hoch gelegene Skigebie e im baye i- schen Alpen aum, ie gelegene Skigebie e sind nich e e en. Die Analysen sind je- doch so du chge üh , dass auch au nied ige gelegene Skigebie e ückgeschlossen we den kann, wobei E gebnisse de lokalen Modellie ung au g und (lokal-)klima ische Un e schiede nu eingesch änk au ande e Skigebie e übe agba sind ( gl. S eige 2010: 252 .). Fü die Modellie ung wu den d ei Klimas a ionen des Deu schen We e diens es e - wende : Obe s do (806 m), Ga misch-Pa enki chen (719 m) und Kie e s elden (518 m). Die Modelle aluie ung e gab Abweichungen de Schnee age (Tage mi Schneehöhe ≥ 1 cm) zwischen -1,5 % und -3,6 % bzw. maximal -3,8 Tage. Dies en sp ich de Modellzu- e lässigkei in ande en Regionen ( gl. S eige 2010: 256 .; S eige /Abegg 2011: 289; S eige /S ö e 2013; Sco /S eige 2013: 309) und is ü diesen Anwendungsbezug zu- iedens ellend. Fü die Be echnung de Tempe a u höheng adien en wu de zusä zlich noch die Hö- hens a ion Zugspi ze (2.964 m) ü das Skigebie Zugspi ze, bzw. de Wendels ein (1.832 m) ü die es lichen Skigebie e he angezogen. De Höheng adien an ockenen Tagen is zwischen No embe und Feb ua schwach ausgep äg , im Dezembe und Ja- nua soga in e s, was au häu ige In e sionen schließen läss . Die ü Skibe ieb nö ige Mindes schneehöhe wu de ü die Skigebie e Fellho n, Ga - misch-Pa enki chen Classic und Sudel eld mi 30 cm de inie . Fü die Zugspi ze e - schein diese G enzwe jedoch au g und des seh elsigen Un e g undes als deu lich zu wenig. Ein Ve gleich de Saisons a s de le z en ün Jah e mi den Modelle gebnissen zu Schneehöhe zeig , dass in diesen Jah en und 70 cm Schnee benö ig wu den, um die Saison e ö nen zu können. Um konsis en mi de Li e a u zu bleiben ( gl. Abegg/Ag awala/C ick e al. 2007: 29), und da Da en on lediglich ün Jah en nich aus- eichend e lässlich sind, wu de de G enzwe ü die Zugspi ze au 75 cm angese z . Um eine Ve gleichba kei des Po enzials de d ei Skigebie e gewäh leis en zu können, wi d on 100 % beschnei e Pis en läche ausgegangen. Dies wi d de zei in keinem baye- ischen Skigebie e eich – die Zugspi ze e üg noch übe keine lei Beschneiung. Je- doch geh de T end bei de unmi elba en Konku enz in Wes ös e eich hin zu eine Vollbeschneiung ( gl. Maye /S eige /T awöge 2007). 11 Pe sonenhöhenme e p o S unde. Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 178 3.3.3 Klimaszena ien Au g und de Unsiche hei en bes ehende Klimap ojek ionen emp iehl es sich, eine g oße Bandb ei e an Modellen zu e wenden, um das Spek um de Unsiche hei en möglichs gu abdecken zu können. Sogenann e „Business-as-usual“-Emissionsszena ien (z. B. A1FI) sind ü den baye ischen Alpen aum nich e ügba , d. h. es kann nich die gesam e Bandb ei e an möglichen En wicklungen be ücksich ig we den. Deshalb wu - den in den Modellie ungen ü diesen Bei ag hypo he ische E wä mungsszena ien e - wende . Die Tempe a u wu de hie bei in 1 °C-Sch i en bis zu eine E wä mung on 4 °C e höh , de Niede schlag wu de nich e ände . Diese Vo gehensweise ha den Vo eil, dass die E gebnisse p ägnan e in e p e ie ba sind, da nich unzählige Modell-Szena io- Kombina ionen mi einande e glichen we den müssen, sonde n de F age nachgegan- gen we den kann, wie sich ein bes imm e E wä mungsbe ag au die Saisondaue und Beschneiung auswi k . Abb. 1: P ojizie e Tempe a u en wicklung in Baye n im 21. Jah hunde basie end au 12 Modell echnungen mi COSMO-CLM, REMO und RCAO Quelle: Helmhol z-Gemeinscha (2013), eigene Da s ellung Um einen zei lichen Bezug zu diesen hypo he ischen E wä mungsszena ien he s ellen zu können, wu den die E gebnisse on 12 Modellläu en egionale Klimamodelle (COSMO-CLM: Hollweg/Böhm/Fas e al. (2008); REMO: Jacob/Gö el/Ko la ski e al. (2008) und RCAO: Räisänen/Hansson/Ulle s ig (2002)), ge ieben on d ei Emissions- szena ien (A1B, A2, B1) hinsich lich de Tempe a u en wicklung in Baye n ü das 21. Jah - hunde ausgewe e ( gl. Abb. 1). Je nach e wende em Klimamodell und Emissionssze- na io is nach diesen Modellen da on auszugehen, dass eine 1 °C-E wä mung (im Ve - Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 179 gleich zum Re e enzzei aum 1961–1990) zwischen 2025 und 2040 ein i , eine 2 °C- E wä mung im op imis ischs en Fall e s gegen Ende des Jah hunde s ode abe auch schon 2040, +3 °C we den nu noch in den A-Szena ien ab dem Jah 2065 e eich , ebenso wie das 4 °C-Szena io, das ü den Zei ho izon 2080 und danach p ojizie wi d. Die Tempe a u szena ien wu den mi hil e eines s ochas ischen We e gene a o s (LARS-WG 5.5; gl. Semeno /S a ono i ch 2010) au den Re e enzzei aum de d ei Kli- mas a ionen übe agen. Somi wa en Tageswe e on Minimum-, Maximum- Tempe a u und Niede schlag mi den Cha ak e is ika (z. B. Länge de T ocken- /Feuch epe ioden, Tempe a u ampli ude) de S a ionen e ügba . 4 En wicklung de Seilbahn- und Beschneiungsin as uk u in den Baye ischen Alpen 4.1 Skigebie e, Be g- und Seilbahnen sowie Skili e 2012 exis ie en in den Baye ischen Alpen 57 in Be ieb be indliche ode s illgeleg e Ski- gebie e, die en wede übe eine Haup seil- ode Be gbahn12 ode übe mindes ens d ei Schleppli e (keine anspo ablen Kleinli e) e ügen. Mi diese Skigebie sde ini ion soll siche ges ell we den, dass nu a sächlich ou is isch ele an e Au s iegshil en und Pis- engebie e in die Be ach ung Eingang inden. Von diesen Gebie en bie en 82,5 % (47) Skibe ieb an, da on eines (Taubens ein) (1,8 %) nu an Wochenenden, Feie agen und Fe ienzei en und zwei (3,5 %) keine p äpa ie e Pis en (sogenann e F ee ide-Gebie e: Labe be gbahn, Ka wendelbahn). In zehn (17,5 %) Gebie en is de Skibe ieb einges ell , die Haup seil-/Be gbahnen bzw. Zub inge sind im somme - ode win e lichen Aus- lugs e keh geö ne , Ski ah e we den alle dings nich meh anspo ie ; die zumeis als Schleppli e ausge üh en, sogenann en Beschä igungsanlagen sind wei gehend ab- gebau wo den. Zum Ve gleich: In Ös e eich wu den zwischen 1995 und 2011 lediglich 23 on 244 Skigebie en s illgeleg (9,4 %) (Falk 2013: 377). Abe auch in den de zei Skibe- ieb anbie enden Des ina ionen wu de in zehn Gebie en (17,5 %) mindes ens eine Anla- ge be ei s s illgeleg und/ode e sa zlos abgebau , wobei zu o e schlossene Pis en lä- chen e lo en gingen13 ( gl. Tab. 1). Volls ändig ückgebau und ena u ie wu de alle - dings noch keines de un e die obige De ini ion allenden Skigebie e. Dies i abe au eine Vielzahl an Einzelschleppli anlagen ode au kleine e Skigebie e mi wenige als d ei Schleppli en zu, beispielsweise das Gschwende Ho n bei Immens ad ab 1994 ( gl. Die mann/Spandau 1996) ode die K anzegg-Schleppli e un e halb des G ün en bei Son ho en ab 2009. Tabelle 1 zeig , dass o allem e gleichsweise kleine Skigebie e den Ski- ode Pis enbe ieb einges ell haben, da ih An eil an de Gesam kapazi ä deu lich un e p opo ional aus äll . Dies deck sich mi den E gebnissen on Falk (2013: 383), wo- nach die in Ös e eich geschlossenen Skigebie e im Du chschni nu 8 km Pis enlänge au weisen, die in Be ieb be indlichen abe 36 km. 12 Alle mechanischen Au s iegshil en, die einen Schleppli an In es i ionsau wand, G öße und Eing i sin- ensi ä in den Na u haushal übe s eigen: Zahn adbahn, S andseilbahn, Lu seil(pendel)bahn, Ein- und Meh seilumlau bahn, Sesselli . 13 Beispiele um assen das aus d ei Schleppli en bes ehende B eche spi zgebie am Spi zingsee, zwei als Beschä igungsanlagen ungie ende Doppelsesselli e am Tegelbe g sowie die höchs e deu sche ü Skibe- ieb genu z e Au s iegshil e, den Doppelsesselli Neue Wel au den 2.874 m hohen Schnee e ne kop am Zugspi zpla . Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 180 Tab. 1: Be iebss a us de Skigebie e in den Baye ischen Alpen 2012 Anzahl An eil Skigebie e ∑ Kapazi ä in Mio. PHm/h An eil Kapazi ä Skibe ieb uneingesch änk o handen 31 54,4 %51,67 73,5 % Skibe ieb o handen, einzelne Li e s illgeleg , Ve lus on Pis en lächen 10 17,5 %12,75 17,9 % Skibe ieb nu an Wochenenden, Feie - und Fe ien agen 11,8 %1,13 1,6 % Pis enbe ieb einges ell , Skibe ieb als solche o handen (F ee ide-Gebie e) 23,5 %0,51 0,7 % Skibe ieb einges ell , Beschä igungsanlagen abgebau , Aus lugsbe ieb mi Zub inge bahn (Somme und Win e ) 10 17,5 %5,87 8,2 % Summe 57 100,0 %71,94 100,0 % Quelle: Eigene Da s ellung nach eigene Seilbahnda enbank 2012 Ve gleich man diesen Be iebss a us mi den Hochzei en des Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen in den 1970e und 1980e Jah en, so s ell man es , dass eine Reihe eils namha e Skigebie e inzwischen nich meh exis en is , wie beispielsweise Wank und Eckbaue (im K eis Ga misch-Pa enki chen), Wallbe g (K eis Miesbach), Hoch ies (im K eis Rosenheim), Dü nbachho n, Geigels ein, Hochpla e, Rauschbe g, Walmbe g und Un e nbe g (im K eis T auns ein) und P edig s uhl (K eis Be ch esgadene Land). Da die meis en Zub inge bahnen diese Gebie e abe nach wie o eine wich ige Funk ion ü den Aus lugs-, Wande - und nich alpinskibasie en Win e ou ismus haben und en - sp echend in Be ieb genommen we den, kann es gehal en we den, dass die meis en diese Bahnen wiede ih em u sp ünglichen E schließungszweck dienen, da de Skibe- ieb iele o s nich die wesen liche In en ion beim Bahnbau gewesen is , sonde n im Zuge des „Ski-Booms“ de 1960e und 1970e Jah e o z nich imme ideale opog aphi- sche und klima ologische Eignung als zusä zliches S andbein ü die Win e saison au - genommen wu de ( gl. Moun ain Manage 2007a). Tabelle 2 bie e eine Übe sich de 47 in Be ieb be indlichen Skigebie e in den Baye ischen Alpen sowie ih e du chschni - lichen G ößenindika o en. Die zehn g öß en Skigebie e de Baye ischen Alpen nehmen mi 53,1 % be ei s meh als die Häl e de Gesam kapazi ä ein, was au deu liche Kon- zen a ionse ek e hindeu e . Hie bei zeig sich, dass Skipis en lächen lediglich 0,80 bzw. 0,52 % de Baye ischen Alpen (Abg enzung „Alpenplan“, gl. Bei ag Job/F öhlich/Geige e al. in diesem Band) einnehmen. Wei e hin wi d ein e gleichsweise hohe Schleppli an eil on 67,3 % deu - lich, o allem e glichen mi dem benachba en Ti ol mi 46,7 % im Jah 2010 ( gl. Tab. 3). Dies zeig , dass im alpenwei en Ve gleich die Skigebie e de Baye ischen Alpen nu eine un e geo dne e Rolle einnehmen (zum Ve gleich: die 82 in Be ieb be indlichen Ti ole Skigebie e weisen im Mi el eine Kapazi ä on 5,833 Mio. PHm/h au , also das meh als Vie ache) und zumeis die ges iegenen Ansp üche de Ski ou is en, was die Mindes g öße eines Skigebie s ü einen ypische weise einwöchigen Skiu laub anbe- lang , nich meh e üllen. Seh wohl geeigne sind die Gebie e jedoch ü Tagesaus lüge, Einheimische, An änge , T ainingsg uppen, Kinde und Jugendliche sowie kü ze e Au - en hal e. Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 181 Tab. 2: Übe sich de in Be ieb be indlichen Skigebie e in den Baye ischen Alpen Haup seil/ Be g- bahnen Schlepp- li e Kapazi ä in Mio. PHm/h14 Kapazi ä in p/h Pis en läche15 in ha Haup ab ah en und egelmäßig genu z e Va ian en in ha Baye ische Alpen gesam (in Be ieb) 83 171 66,069 273.564 3.523 2.287 Mi elwe 1,77 3,64 1,406 5.821 74,96 48,66 Quelle: Eigene Da s ellung nach eigene Seilbahnda enbank 2012 sowie L U (2006: 43) D ei We e mögen die alpenwei e Bedeu ung des Ski ou ismus in Baye n ela i ie en: Das ös e eichische Bundesland Ti ol weis insgesam Li kapazi ä en on 478,3 Mio. PHm/h au (eigene Be echnungen nach Am de Ti ole Landes egie ung (2010), S and Ap il 2010), das 7,24- ache de Baye ischen Alpen; die Wallise Des ina ion Ze ma e - eich allein mi 25,435 Mio. PHm/h beinahe 40 % de Baye ischen Alpen und die anzö- sischen T ois Vallées als g öß es zusammenhängendes Skigebie de Wel übe i den gesam en deu schen Alpenan eil mi 95,513 Mio. PHm/h um as 45 % (eigene Be ech- nungen 2012). Wie Abbildung 2 zeig , sind die Skigebie e in den Baye ischen Alpen du chschni lich seh nied ig gelegen. Lediglich die Zugspi ze (2.720 m höchs e Pis ens a ), das Nebel- ho n (2.220 m) sowie Ga misch-Classic (2.050 m) übe e en die 2.000-Me e -Ma ke, wäh end sich die mi le e Höhenlage de Gebie e zumeis soga un e halb on 1.500 m e s eck . Au die Konsequenzen diese o og aphischen Gegebenhei en wi d in Kapi el 6 aus üh lich eingegangen. 14 Die T anspo kapazi ä in Pe sonenhöhenme e n p o S unde (PHm/h) is aussagek ä ige , was die Ski- gebie sg öße sowie die ou is ische T ag ähigkei de Skigebie e anbelang als die s ündliche T anspo kapa- zi ä , da sie die Höhenun e schiede de Au s iegshil en mi be ücksich ig . Zudem kann man sie ins Ve häl nis mi de du chschni lichen, s ündlichen Fah leis ung on Ski ah e n se zen. Die Li kapazi ä gemessen in PHm/h ko elie als Indika o ü Skigebie sg öße hoch signi ikan mi de Kapazi ä in Pe sonen p o S unde (Pea son R 0,942***), de Pis en läche (Pea son R 0,891***), den gewe blichen Win e übe nach ungen (Pea - son R 0,719***) sowie signi ikan mi dem Win e an eil de gewe blichen Übe nach ungen (Pea son R 0,393*) und de Be enauslas ung in de Win e saison (Pea son R 0,385*). 15 Die wäh end de „Skipis enun e suchung“ des Baye ischen Landesam es ü Umwel abgeg enz e gesam- e Skigebie s läche is wie olg de inie : „Die ka ie en Skigebie s lächen um assen die Haup ab ah s lä- chen, die egelmäßig genu z en Va ian en, die wäh end des Skibe iebs egelmäßig genu z en Rand lächen de Pis en und die In as uk u lächen“ (L U 2006: 43). Die Haup ab ah s lächen sind eine Teilmenge da - aus, die „wei gehend iden isch mi den nach dem Immissionsschu zgese z genehmig en Pis en lächen sind“ (L U 2006: 11). Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 182 Abb. 2: En wicklung de gewe blichen Win e übe nach ungen in den Baye ischen Alpen 1994/95 bis 2011/12, Skigebie sg ößen, An eile beschnei e Pis en lächen sowie Höhene s eckung de Skigebie e Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 183 Die quan i a i e En wicklung de mechanischen Au s iegshil en is Abbildung 3 zu en - nehmen. Nach dem Bau de Wendels einzahn adbahn 1912 und e s en Lu seilpendel- bahnen in den 1920e Jah en au Aussich sbe ge e lie das Wachs um de Anlagenan- zahl insbesonde e in den 1950e Jah en sowie on Mi e de 1960e bis Ende de 1970e Jah e seh asch, mi eine kleinen Ve langsamung in de e s en Häl e de 1960e Jah e. Insgesam be ach e wi d das S-Ku en-Konzep de äumlichen Di usion on Neue- ungen seh gu e üll , denn ab 1980 nimm die Anzahl de Be g- und Seilbahnen in den Baye ischen Alpen nu meh seh langsam zu – Neue schließungen on Skigebie en sind un e ande em au g und des „Alpenplans“ ( gl. Bei ag Job/F öhlich/Geige e al. in die- sem Band) kaum meh möglich. Es we den jedoch o allem Schleppli e als Beschä i- gungsanlagen zunehmend du ch Sesselli e/-bahnen e se z . Abb. 3: En wicklung des Be g- und Seilbahnsys ems in den Baye ischen Alpen zwischen 1912 und 2012 Quelle: Eigene Da s ellung nach eigene Seilbahnda enbank 2012 Quali a i gesehen and die E s e schließung de meis en Skigebie e bis 1970 du ch adi ionelle Seilbahnsys eme, Eine sessel- und Schleppli e s a ( gl. Abb. 3). 1970 be- s and das Be gbahnsys em zu 75,3 % aus Zahn ad- und Lu seilpendelbahnen (31,4 %) und Eine sesselli en (44,3 %). Kon inuie lich an Bedeu ung gewannen anschließend die deu - lich kapazi ä ss ä ke en Doppelsesselli e, de en höchs e An eil mi 34 % alle dings e s 1997 e eich wu de. Dies deu e au eine de wesen lichen Schwächen de Baye ischen Skigebie e in den e gangenen d ei Jah zehn en hin: die zum Teil deu lich e zöge e 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 1912 1914 1916 1918 1920 1922 1924 1926 1928 1930 1932 1934 1936 1938 1940 1942 1944 1946 1948 1950 1952 1954 1956 1958 1960 1962 1964 1966 1968 1970 1972 1974 1976 1978 1980 1982 1984 1986 1988 1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 Skibe ieb in 2012 Anzahl Be g- und Seilbahnen in den Baye ischen Alpen ixgeklemm e Sesselli e (SL) T adi ionelle Seilbahnsys eme 1-SL (ESL) 2-SL (DSL) 3/4-SL Exp essanlagen kuppelba e Sesselbahnen 2/4/6-(E/Z)UB Mode ne Gondel- sys eme Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 184 Di usion und Adap ion inno a i e – das heiß mode ne e , kapazi ä ss ä ke e und kom o able e ( gl. Maye 2008: 157) – Seilbahn ypen, insbesonde e im Ve gleich mi den konku ie enden Nachba des ina ionen in Ös e eich. Wäh end do be ei s sei 1973 e meh 3e - und 4e -Sesselli e (1985), kuppelba e 3e - (1978) und 4e - Sesselbahnen (ab 1984) sowie 6e - (1981) und 8e -Einseilumlau gondelbahnen (1988) e ich e wu den, daue e es in den Baye ischen Alpen el (4-SB), 14 (3-SB), 15 (4-KSB), 16 (6-EUB) bzw. 12 Jah e (8-EUB), bis die e s e en sp echende Anlage gebau wu de. Somi übe asch es nich , dass sich die We bewe bs ähigkei de Skigebie e in den Baye i- schen Alpen, was Be ö de ungskom o und -schnelligkei sowie die Wa ezei ensi ua i- on anbelang , inne halb dieses Zei aums e schlech e ha – unabhängig on Schneesi- ua ion, Beschneiung und de be ei s hema isie en Gebie sg öße. E s in de zwei en Häl e de 1990e Jah e begann ein bis heu e anhal ende , nachholende Mode nisie- ungs end mi dem einse zenden Di usionsp ozess kuppelba e Sesselbahnen und mode ne Gondelumlau sys eme. Bei de kuppelba en 6e -Sesselbahn be ug de Rück- s and au die E s adap o en in Ös e eich nu meh d ei Jah e, als 1997 in Ga misch- Pa enki chen die e s e Bahn dieses Typs in den Baye ischen Alpen e ich e wu de ( gl. Maye 2008: 170). Abb. 4: En wicklung de du chschni lichen Kapazi ä on neu e ich e en Seilbahnen und des An eils on Exp essanlagen an neu e ich e en Seilbahnen 1912 bis 2012 in den Baye ischen Alpen Quelle: Eigene Da s ellung nach eigene Seilbahnda enbank 2012 Diese Au holp ozess schläg sich auch in den quan i a i en Kennzahlen niede ( gl. Abb. 4): Vo allem sei dem Jah ün 1995 bis 1999 liegen die du chschni lichen Kapazi- ä en neu gebau e Li anlagen in den Baye ischen Alpen mi meh als 1.500 p/h wiede 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0,0 500,0 1000,0 1500,0 2000,0 2500,0 bis 1950 1950 - 1954 1955 - 1959 1960 - 1964 1965 - 1969 1970 - 1974 1975 - 1979 1980 - 1984 1985 - 1989 1990 - 1994 1995 - 1999 2000 - 2004 2005 - 2009 ab 2010 Kapazi ä in p/h Du chschni liche Kapazi ä neu e ich e e Seilbahnen in Pe sonen/S unde Linea e T end Kapazi ä y = 136,8x - 98,961 R² = 0,8874 An eil Exp essanlagen an neu e ich e en Seilbahnen Linea e T end An eil Exp essanlagen y = 4,6653x - 9,6644 R² = 0,5262 An eil Exp essanlagen in % Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 185 im in e na ional konku enz ähigen Maßs ab. 2005 bis 2009 wu den soga im Schni meh als 2.000 p/h e eich , wodu ch de Abs and zu Haup konku enz Ös e eich sich deu lich e inge e ( gl. Abb. 5). Dies zeig sich auch bei dem An eil an neu e ich e en Exp essanlagen als dem zwei en Haup indika o ü die Mode ni ä eines Li sys ems: Lag diese We in de zwei en Häl e de 1980e Jah e noch bei 0 %, s ieg e sei he s eil an und kulminie e o läu ig bei 83,3 % (2005 bis 2009), eben alls au ös e eichischem Ni- eau. 2012 s ell sich die Gesam si ua ion de im Skibe ieb be indlichen Au s iegshil en (oh- ne Schleppli e) wie olg da : 22,6 % de Anlagen (19) sind adi ionelle Be gbahnsys e- me, 36,9 % ixgeklemm e Sesselli e (31) und 40,5 % Exp essanlagen (34). Ve gleich man diese We e mi denen aus dem benachba en Ös e eich ( gl. Tab. 3), konk e isie sich de oben angesp ochene In es i ions- und Mode ni ä s ücks and. In 2008 gab es in Ös e eich jeweils an eilig nu meh halb so iele Eine sesselli e, abe beinahe d eimal meh kuppelba e Sesselbahnen, as doppel so iele mode ne Gon- delumlau sys eme und nu e wa ein D i el de adi ionellen Be gbahnsys eme. Aus Ab- bildung 5 geh he o , dass diese Zus and eine Folge des eno men Mode ni ä s ück- s ands de Dekade 1985 bis 1995 sein dü e. Tab. 3: Ve gleich de quali a i en S uk u de mechanischen Au s iegshil en in den Baye ischen Alpen und Ös e eich 2008 und 2012 Baye ische Alpen (2012) Baye ische Alpen (2008) Ös e eich (2008) T adi ionelle Be gbahn- sys eme 24,5 % 26,0 %8,6 % Eine sesselli e 5,7 %7,0 %3,1 % Doppelsesselli e 25,5 %27,0 %20,1 % 3-/4-/6-Sesselli e 7,5 %8,0 %13,8 % Kuppelba e Sesselbah- nen 14,2 % 11,0 % 32,0 % 2-/4-/6-Ein- /Zweiseilumlau bahn 13,2 %14,0 %8,6 % Mode ne Gondelsys eme (>8 Pe sonen) 9,4 %7,0 %13,8 % Schleppli e (An eil an allen Li anlagen in Skige- bie en) 67,3 %keine Da en e ügba 46,7 % (Ti ol16, 2010) Quelle: Eigene Da s ellung nach eigenen Seilbahnda enbanken 2012 und Maye (2008: 163) Es s ell sich nun die F age, ob die Mode ni ä des Au s iegshil ensys ems in den Baye- ischen Alpen, ähnlich wie in Wes ös e eich, im Sinne de Zwei en Schumpe e - Hypo hese17 maßgeblich on de Skigebie sg öße abhäng ( gl. Maye 2009: 131 .). Die zu diesem Zweck o genommenen Ko ela ionsanalysen belegen, dass zwischen de Skigebie sg öße (in PHm/h) und de Anzahl de implemen ie en Be gbahninno a ionen in den Baye ischen Alpen ein seh s a ke , höchs signi ikan e Zusammenhang bes eh 16 In Ti ol gab es 2010 206 Schleppli e auße halb on Skigebie en, bei insgesam 606 Schleppli en (57 % alle Li anlagen, gesam 1.063). Be einig man die Da en um die 206 Schleppli e, e gib sich ein Schleppli - an eil in den Skigebie en on 46,67 % (eigene Be echnungen nach Am de Ti ole Landes egie ung 2010: 7, 34 .). 17 Die Zwei e Schumpe e -Hypo hese besag , dass g oße Un e nehmen inno a i e als kleine sind ( gl. Schumpe e 1972: 215 .; Koscha zky 2001: 28 .). Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 186 (Pea son R 0,861***). Ebenso ko elie en, als Indika o en ü die Mode ni ä des Anlagen- pa ks, die du chschni liche Kapazi ä p o Li anlage (Pea son R 0,555**) au hohem Signi- ikanzni eau sowie de An eil an Exp essanlagen au zu iedens ellendem Signi ikanzni- eau (Pea son R 0,345*), wobei die S ä ke de Zusammenhänge abnimm . Tabelle 4 un e s eich diese Tendenzen, indem die kumulie en Inno a i i ä s ang- plä ze de Skides ina ionen in den Baye ischen Alpen mi ande en (ski-) ou is ischen Va iablen gegenübe ges ell we den. Wie be ei s ü Wes ös e eich es ges ell (Maye 2008: 173), pa izipie en g oße Des ina ionen an eine höhe en Anzahl on Inno a ionen – zwischen Inno a i i ä und Anzahl de p o Des ina ionen adap ie en Inno a ionen bes eh ein hoch signi ikan e , s a k nega i e Zusammenhang (Spea man-Rho -0,751***). Dies is inso e n nich e wunde lich, als dass g öße e Be gbahnun e nehmen ehe die ü kon inuie liche e In es i ionen und Inno a ionsadap ionen no wendigen inanziellen Mi el au b ingen können. Wei e hin is ein aus eichend g oßes Skigebie eine Vo aus- se zung ü die Adap ion inno a i e Seilbahnen. Ohne Neue schließungen und/ode den Bau on E sa zanlagen sind keine Inno a ionen implemen ie ba . G oße Skigebie e müssen wegen ih es um ang eichen Anlagenpa ks häu ig mode nisie en und in es ie en, weshalb do zwangsläu ig inno a i e Neuen wicklungen zum Zuge kommen ( gl. Maye 2008: 173 .). Tab. 4: Zusammenhänge zwischen Inno a i i ä des Be g-/Seilbahnsys ems und ausge- wähl en Va iablen in den Baye ischen Alpen und Wes ös e eich im Ve gleich Va iablen Spea man-Rho Anzahl de adap ie - en Inno a ionen (bis 2007/08 AT, 2012 BY) Anzahl Seilbahnen (bis 2007/08 AT, 2012 BY) Li kapazi ä in PHm/h (bis 2007/08 AT, 2012 BY) Du chschni liche Kapazi ä p o Anlage in p/h (bis 2007/08 AT, 2012 BY) Baye ische Alpen Inno a i i ä 2012 -0,751*** -0,357* -0,464** -0,495** Wes ös e eich Inno a i i ä 2007/08 -0,670*** -0,600*** -0,727*** -0,625*** Va iablen An eil Win e - übe nach ungen (bis 2007/08 AT, 2012 BY) Übe nach ungen Win e 2007/08 AT, 2012 BY Pis en läche (2006, nu Ti ol; Haup ab- ah en 2008 BY) Beschnei e Pis en lä- che (2006, nu Ti ol; Haup ab ah en 2008 BY) Baye ische Alpen Inno a i i ä 2012 -0,238 (n. s.) -0,216 (n. s.) -0,365* -0,339 (p<0,06) Wes ös e eich Inno a i i ä 2007/08 -0,512*** -0,509*** -0,609*** -0,646*** Quelle: Eigene Be echnungen 2012, Maye (2009: 132) Das du chschni liche Al e de Seilbahnen und Schleppli e eines Skigebie es ko e- lie hoch signi ikan mi dem An eil de Schleppli e (Pea son R 0,482**) und signi ikan nega i mi dem An eil an Exp essanlagen (Pea son R -0,424*). Das bedeu e , je jünge die Be gbahnin as uk u , des o höhe is de An eil an Exp essanlagen und des o nied- ige de Schleppli an eil, da E sa zin es i ionen o nehmlich als bodenunabhängige Sessel- ode Gondelbahnen ausge üh we den, die zugleich mi höhe en Geschwindig- kei en ope ie en. Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 193 Tab. 6: Tou is ische Kennzahlen on Gemeinden mi und ohne Skigebie e im Ve gleich Gemeinden mi Skigebie en Gemeinden ohne Skigebie e T-We Behe be gungsbe iebe (Jah esmi el 2011) 69,2 25,4 -3,236**, p<0,01 Gäs ebe en (Jah esmi el 2011) 2.191,3 977,6 -3,043**, p<0,01 Gewe bliche Win e übe - nach ungen 2011/12 117.951 42.247 -2,849**, p<0,01 Tou ismusin ensi ä 2011/12 (Gäs ebe en p o 1.000 Einwohne ) 543,4 242,0 -2,565*, p<0,015 Auslas ung (Win e 2011/12) in P ozen 27,0 25,8 -0,507, n. s. Quelle: Eigene Be echnungen nach L S aD (di e se Jah gänge) Die Bedeu ung de Skigebie e ü den Win e ou ismus in den Baye ischen Alpen wi d du ch die (hoch) signi ikan en, mi le en bis s a ken Ko ela ionen zwischen den gewe b- lichen Win e übe nach ungen und de Skigebie sg öße,20 de Pis en läche und de Flä- che beschnei e Haup ab ah en un e s ichen ( gl. Tab. 7). Wei e hin häng auch de An eil de gewe blichen Win e übe nach ungen als Indika o ü die Bedeu ung de Win- e saison mi ski ou is ischen Kennzahlen wie de Skigebie sg öße, de Pis en läche ode de du chschni lichen Kapazi ä p o Li anlage zusammen ( gl. Tab. 7). Tab. 7: Zusammenhänge zwischen Skigebie sindika o en und ou is ischen Indika o en Tou is ische Indika o- en Skigebie sindika o en Gewe bliche Win- e übe nach ungen 2011/12 (Pea son R) An eil de gewe blichen Win e übe nach ungen 2011/12 (Pea son R) Auslas ung in de Win e saison (Pea son R) Skigebie sg öße (in PHm/h, 2012) 0,716*** 0,383* 0,385* Pis en läche (in ha, 2006) 0,572** 0,404* 0,348* Fläche beschnei e Haup - ab ah en (in ha, 2010) 0,646*** 0,260 n. s. 0,486** Du chschni liche Kapazi ä p o Li anlage (in Pe sonen p o S unde, 2012) 0,345* 0,487** 0,377* Du chschni liches Al e de Li anlagen (in Jah en, 2010) -0,455** -0,247 n. s. -0,383* An eil an Exp essanlagen (in P ozen , 2012) 0,446** -0,062 n. s. 0,084 n. s. An eil an Schleppli en (in P ozen , 2012) -0,351* 0,152 n. s. -0,102 n. s. Quelle: Eigene Be echnungen nach L S aD (di e se Jah gänge) und eigenen Seilbahnda enbanken 2012 20 In den wes ös e eichischen Bundeslände n Vo a lbe g, Ti ol und Salzbu g is de s a is ische Zusam- menhang zwischen Win e übe nach ungen und Skigebie sg öße mi Pea son R 0,890*** ( gl. Maye 2009: 134) deu lich s ä ke ausgep äg , was angesich s de g öße en Bedeu ung des Ski ou ismus in diesen Regio- nen – e glichen mi den Baye ischen Alpen – ins Bild pass . Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 194 Anhand de s a is ischen Be echnungen zeig sich, dass mode ne und besse ausge- bau e Skigebie e mi e olg eiche en und g öße en Tou ismusdes ina ionen in einem signi ikan en Zusammenhang s ehen. Die gewe blichen Win e übe nach ungen ko elie- en mi de du chschni lichen Li anlagenkapazi ä , dem du chschni lichen Al e de Li anlagen, dem An eil an Exp essanlagen sowie dem An eil an Schleppli en. Das be- deu e , dass in Des ina ionen mi höhe en Win e übe nach ungszahlen die An eile an Exp essanlagen höhe sind, das du chschni liche Al e de Anlagen ge inge – was als Indika o ü E neue ungsin es i ionen ungie –, de Schleppli an eil nied ige und die du chschni liche Kapazi ä p o Anlage höhe is ( gl. Tab. 7). Zugleich is die Auslas ung als wesen liche ou is ische E olgsindika o in Gemeinden mi g öße en Skigebie en signi ikan besse , ebenso wie in Des ina ionen mi g öße en beschnei en Pis en lächen sowie kapazi ä ss ä ke en, mode nen Li anlagen ( gl. Tab. 7). Die Kausali ä diese Zusammenhänge kann hie alle dings nich geklä we den: Die höhe e Bedeu ung des Win e ou ismus (gemessen in Übe nach ungszahlen im Win e und im Win e an eil) könn e dazu üh en, dass ehe de D uck bes eh , meh in die Anla- genquali ä und die Beschneiung zu in es ie en, um nich den Anschluss zu e lie en, e glichen mi kleine en Des ina ionen, die ehe au Nischen se zen und in denen die Somme saison s ä ke dominie ; auch s ehen in g öße en Des ina ionen wah scheinlich ehe die inanziellen Mi el ü In es i ionen zu Ve ügung. Wie be ei s e wähn , soll e die Abhängigkei des Win e ou ismus in den Baye ischen Alpen om Alpinskilau jedoch nich übe schä z we den – diese Abhängigkei bes eh nu in eine ela i ge ingen Zahl on Gemeinden, wie Tabelle 8 anhand de Resul a e eine Va ianzanalyse zeig . Gemeinden mi kleinen bis du chschni lich g oßen Skigebie- en (Klasse 2 in Tabelle 8) weisen im Mi el lediglich 23.000 Win e übe nach ungen meh au als Gemeinden ohne Skigebie . Eine wi klich ou is isch ele an e Rolle spielen Skigebie e o enba e s in den zahlenmäßig nu dünn bese z en obe en G ößenklassen, wo die Win e übe nach ungen mindes ens beinahe das D ei ache de Gemeinden ohne Skigebie e e eichen – in de Spi zenka ego ie soga meh als das Zehn ache. In diesen 12 Gemeinden, die mi 2,465 Mio. 37,3 % de gewe blichen Win e übe nach ungen in den Baye ischen Alpen und 66,7 % de Übe nach ungen in Skigebie sgemeinden um assen, äll auch die Tou ismusin ensi ä deu lich höhe aus und nimm meh als die doppel en We e de Gemeinden ohne Skigebie e ein. Tab. 8: Mi elwe e gleiche on Win e übe nach ungen und Tou ismusin ensi ä in Bezug au die Skigebie sg öße Skigebie sg öße in Mio. PHm/h Gewe bliche Win e übe nach- ungen 2011/12 (F=26,941, p<0,001) Tou ismusin ensi ä 2011/12 (Gäs ebe en p o 1.000 Einwohne ) (F=5,780, p<0,001) Mi elwe N Mi elwe N (1) kein Skigebie 42.247,1 69 242,0 59 (2) <1,959 (<M) 65.486,3 20 362,9 20 (3) 1,960 bis 3,904 (<M + SD) 120.031,9 7981,5 7 (4) >3,904 (>M + SD) 186.003,7 3674,4 3 (5) >5,849 (>M + 2 SD) 533.239,0 2617,8 2 Gesam 66.232,5 101 348,0 91 Mi elwe (M): 1,959 Mio. PHm/h, S anda dabweichung (SD): 1,945 Mio. PHm/h Quelle: Eigene Be echnungen nach L S aD (2012) und eigenen Seilbahnda enbanken 2012 Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 195 Zu Ve deu lichung de nu punk uell hohen Abhängigkei des Win e ou ismus om Ski ou ismus sollen hie die Auswi kungen des besonde s wa men und schneea men Win e s 2006/0721 ( gl. S eige /Maye 2008: 292) au die Win e übe nach ungen in e - schiedenen Des ina ionen analysie we den. In den gesam en Baye ischen Alpen gin- gen die Gäs eankün e ( e glichen mi dem schnee eichen Win e 2005/06) nu um 1,9 % zu ück, die Zahl de Übe nach ungen um 3,5 %. Dabei schneiden die Gemeinden mi Skigebie en signi ikan nega i e ab als die Gemeinden ohne Skigebie e, in denen soga Zuwächse e ziel we den konn en (Ankün e: T-We 2,280*, p<0,03; Übe nach- ungen: T-We 2,422*, p<0,02). In einzelnen Skides ina ionen muss en e hebliche Ein- bußen an Ankün en und Übe nach ungen hingenommen we den, so in Bay ischzell (Ankün e -29,9 %; Übe nach ungen -25,2 %), Bols e lang (Ankün e -26,8 %; Übe nach- ungen -15,4 %), Obe s do (Ankün e -8,3 %; Übe nach ungen -6,7 %) ode Lengg ies (Ankün e -31,0 %; Übe nach ungen -25,3 %). Wenige nega i bzw. leich posi i en wi- ckel e sich de Tou ismus hingegen in G ainau (Ankün e -1,2 %; Übe nach ungen -3,6 %) und Ga misch-Pa enki chen (Ankün e -0,6 %; Übe nach ungen +4,9 %), wo die Zugspi - ze als allgemein bekann es schneesiche es Höhenskigebie zu Ve ügung s and.22 In e essan e weise e gib sich bei den E ek en des schneea men Win e s 2006/07 ei- ne signi ikan e Ko ela ion mi de Skigebie sg öße: Je g öße ein Skigebie , des o höhe die Rückgänge bei Ankün en und Übe nach ungen (Ankün e Pea son R -0,417*, Übe - nach ungen Pea son R -0,323, p<0,070). Dies e schein zunächs übe aschend, läss sich abe mögliche weise dadu ch e klä en, dass ge ade in diesen Des ina ionen Ski ah en die Haup ak i i ä de Gäs e is , die wegen Schneemangels dann abe ga nich e s ange- eis sind, wäh end in Des ina ionen mi kleine en Skigebie en de Ski ou ismus keine en scheidende Rolle spiel und ehe eine un e meh e en Ak i i ä en da s ell . Insgesam is zu den o angehenden Analysen einsch änkend zu beme ken, dass kei- neswegs jede Übe nach ungsgas auch Ski ah e is ode das Ski ah en die Haup mo i a- ion ü den Au en hal da s ell . Dies gil auch ü bekann e Win e spo o e wie Ga - misch-Pa enki chen, wo lau Un e suchungen de Gemeinde nu 25 % de Win e gäs e auch Ski ah e sind ( gl. T ickl 2010). In Obe s do lag de Ski ah e an eil nach Einschä - zung ou is ische Anbie e 2004 mi 34,2 % bei e was meh als einem D i el de Gäs e ( gl. Maie 2008: 136). Alle dings gib es nu wenige e lässliche Zahlen zu den Tagesski- gäs en, die ge ade in den Baye ischen Alpen eilweise die dominie ende Gäs eg uppe ausmachen. So weis das B auneck bei Lengg ies in de Win e saison einen Tagesgas an- eil on 80 % au (Moun ain Manage 2007b: 36). Auch die Skigebie e in Ga misch- Pa enki chen sind zu e wa 80 % on Tagesgäs en abhängig (S eige 2007: 95), wäh end 65 % de im Obe allgäu im Jah 2004 be ag en Tagesgäs e angaben, wegen des Alpinski- lau s in die Region gekommen zu sein (Maie 2008: 137). In Ga misch-Pa enki chen übe i die om Deu schen Wi scha swissenscha li- chen Ins i u ü F emden e keh (dwi ) geschä z e Anzahl an Tagesbesuche n übe das Jah gesehen diejenige de Übe nach ungsgäs e im Ve häl nis 4 zu 1 (dwi Consul ing 2011: 5). Au die gesam en Baye ischen Alpen bezogen kann man au g und on E hebun- gen des dwi zumindes da on ausgehen, dass au jede Übe nach ung in e wa d ei Tages- 21 Im Geschä sbe ich de Baye ischen Zugspi zbahn AG 2006/07 heiß es beispielsweise ü das Ga misch Classic-Skigebie : „Die gesam e Win e saison wa au g und de ge ingen Schneelage und de milden Wi e- ung, die eine Beschneiung nu beding zuließ, seh schlech ; Umsa zeinb üche on -45 % gegenübe dem Budge /Vo jah wa en die Folge. … Mi 344.721 E s zu i en wu de die bishe nied igs e Besuche zahl in de Win e saison im Classic-Gebie e eich (-42,7 % gegenübe Vo jah )“ (BZB 2008). 22 Die F equenzen au dem Zugspi zpla s iegen au g und on Ausweich eak ionen de Ski ou is en in de Saison 2006/07 um 78,1 %, e glichen mi de Vo saison ( gl. BZB 2008). Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 196 eisen en allen (73,5 Mio. im Mi el de Jah e 2004 und 2005), wobei ü den Ski ou is- mus keine de aillie en Auswe ungen o liegen. Da abe 45,3 % de Tages eisen in den Win e mona en No embe bis Ap il s a inden, d. h. imme hin 10 P ozen punk e meh als de An eil de Win e übe nach ungen, kann on eine g oßen Anziehungsk a de Skigebie e ü Tagesbesuche ausgegangen we den (Maschke 2006: 90). 6 P ognos izie e na ü liche und echnische Schneesiche hei in den Falls udien-Skigebie en Die Modelle gebnisse de Skisaisonlänge sind wie e wa e s a k höhenabhängig, sowohl mi wie auch ohne Beschneiung. G undsä zlich nimm die Sensi i i ä de Saisonlänge gegenübe klima ischen Ve ände ungen mi zunehmende Höhe ab, so bewi ken die Tempe a u szena ien beispielsweise am Fellho n ( gl. Abb. 8) eine Ve kü zung de au Na u schnee basie enden Skisaison an de Tals a ion um 17 Tage bei +1 °C und um 36 Tage bei +2 °C; bei +3 °C und +4 °C wü de die gesam e Skisaison e lo en gehen. Mi Be- schneiung könn en an de Tals a ion gegenwä ig und 80 zusä zliche Be iebs age ge- wonnen we den, mi zunehmende Höhe e inge sich de Gewinn an Be iebs agen du ch Beschneiung au g und de o gegebenen Beschneiungs egeln im Modell. Die Skisaisondaue mi Na u schnee im Zei aum 1971–2000 is ähnlich de mi Beschneiung im 2 °C-Szena io (ab e wa 1.200 m) bzw. 3 °C-Szena io (un e halb 1.200 m). Mi hil e die- se E gebnisse können die No wendigkei on Beschneiung ü eine bes imm e Saison- länge (z. B. 100 Tage) ü alle Höhenlagen sowie die echnischen G enzen de Beschnei- ung in den E wä mungsszena ien analysie we den. Abb. 8: En wicklung de Saisonlänge am Fellho n in Abhängigkei on Höhenlage und E wä mungsszena io Quelle: Eigene Be echnungen 2012 Die Na u schneelage im Re e enzzei aum is in allen Skigebie en, mi Ausnahme de Zugspi ze, an den Tals a ionen ü einen ge egel en Skibe ieb nich aus eichend (nu Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 197 und 27 bis 39 Be iebs age). Mi Beschneiung können jedoch in allen Skigebie en und 120 Be iebs age e eich we den. Die 100-Tage-Regel is ab 1.100 m (Fellho n, Ga misch- Classic) bzw. 1.300 m (Sudel eld) im Zei aum 1971–2000 e üll . Diese G enze e schieb sich p o 1 °C-E wä mung um und 200 m nach oben ( gl. Abb. 8 bis 11). Abb. 9: En wicklung de Saisonlänge in Ga misch-Classic in Abhängigkei on Höhenlage und E wä mungsszena io Quelle: Eigene Be echnungen 2012 Abb. 10: En wicklung de Saisonlänge am Sudel eld in Abhängigkei on Höhenlage und E wä mungsszena io Quelle: Eigene Be echnungen 2012 Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 198 Abb. 11: En wicklung de Saisonlänge au de Zugspi ze in Abhängigkei on Höhenlage und E wä mungsszena io Quelle: Eigene Be echnungen 2012 Au g und de un e schiedlichen Höhen e eilung des Pis enangebo s in den einzel- nen Skigebie en wi d zu Beu eilung de Fähigkei des Skigebie s, aus eichend Skibe- ieb anbie en zu können, das jeweilige Haup skigebie – ohne Talab ah en – be ach e . Als k i ische Höhe können olgende We e es ges ell we den: Fellho n 1.600 m, Ga - misch-Classic 1.300 m, Zugspi ze 2.300 m, Sudel eld 1.100 m. Wenn de Skibe ieb ab diesen Höhen gewäh leis e we den kann, sind die Skigebie s e bindungen und die wich igs en Ab ah en möglich. Bei Ga misch-Classic is jedoch zu beach en, dass die zahl eichen Talab ah en eine hohe A ak i i ä besi zen und die Nach age bei ge- schlossenen Talab ah en deu lich einb ich ( gl. S eige 2007: 96). Am Fellho n wä e im 2 °C-Szena io die 100-Tage-Regel mi Na u schnee au de k i i- schen Höhe noch e üll , d. h. Beschneiung wä e hie klima isch gesehen nu au de Tal- ab ah nö ig, do is jedoch die heu ige Technologie nu bis zu eine E wä mung on 2 °C aus eichend ( gl. Abb. 8). Mi Beschneiung is selbs bei eine 4 °C-E wä mung ein aus eichend lange Be ieb im Haup skigebie möglich. In Ga misch-Classic wä e ein 100-Tage-Be ieb au de k i ischen Höhe noch bis zu eine E wä mung on 1 °C mi Na- u schnee möglich. Mi Beschneiung is de Be ieb im Haup skigebie on Ga misch- Classic bis 3 °C gewäh leis e , danach we den keine 100 Tage meh e eich ( gl. Abb. ). Am Sudel eld kann de Be ieb an 100 Tagen im Haup skigebie ausschließlich mi Na u - schnee schon heu e nich gewäh leis e we den. Mi Beschneiung wi d diese G enzwe bis zum 2 °C-Szena io noch knapp e eich ( gl. Abb. 10). Im Skigebie Zugspi ze e kü z sich die Saison bis zum 4 °C-Szena io au de k i ischen Höhe zwa um und 20 Tage, jedoch übe i die Saison mi 138 Tagen im 4 °C-Szena io noch die ak uelle Be iebs- daue de ande en d ei Skigebie e ( gl. Abb. 1111). Das heiß , eine Beschneiung de Zug- spi ze e schein aus klima ische Sich nich nö ig. Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 199 Es e geben sich also – beding du ch Skigebie scha ak e is ik und klima ische Di e en- zen – un e schiedliche Sensi i i ä en de Skigebie e gegenübe eine klima ischen Ände- ung. Die Sensi i i ä s eig om Skigebie Zugspi ze übe Fellho n, Ga misch-Classic bis Sudel eld deu lich an. Die F age is jedoch, wann die G enzen de Ren abili ä des Skibe- iebs e eich sind. In de Li e a u we den haup sächlich zwei Indika o en ü eine de - a ige Beu eilung he angezogen: Die 100-Tage-Regel ( gl. Abegg 1996: 62) und die Weihnach s egel ( gl. Sco /Dawson/Jones 2008: 589; Dawson/Sco 2013: 245). E s e e besag , dass ein en able Skibe ieb in de Regel nu möglich is , wenn mindes ens 100 Be iebs age in sieben on zehn Jah en e eich we den können. Die zwei e Regel be- ücksich ig die g oße Bedeu ung de Weihnach s e ien. Diese wi d je nach Region zwi- schen einem An eil on 25 % am Win e umsa z in G aubünden (Abegg 1996: 120) und 30 % in Ti ol (S eige 2010: 259) angegeben. Es is da on auszugehen, dass die Abhängig- kei on eine e olg eichen Weihnach ssaison in Baye n ähnlich g oß is . Die Weih- nach s egel besag , dass die Wah scheinlichkei eines (Teil-)Be iebsaus alls in den zwei Wochen Weihnach s e ien eine Wah scheinlichkei on maximal 25 % be agen da , d. h. nu zwei bis d eimal p o Jah zehn au e en da , da ande n alls zu g oße Ve lus e und bedeu ende Imageschäden zu e k a en wä en ( gl. Sco /Dawson/Jones 2008: 589 .). Diese Indika o en sind bishe nu au eine bes imm e Höhe in Skigebie en (en wede Tal- ode Mi els a ion) angewand wo den. S eige und T awöge (2011: 157 .) haben die Indika o en ü Skigebie e in Ti ol und Süd i ol in Bezug zu Pis en läche ges ell . In In e - iews mi Seilbahne n wu de ange üh , dass, solange zumindes 80 % de Pis en geö ne sind, kaum Einbußen bei de Nach age e zeichne we den. Sowei zumindes die Häl - e des Angebo s in Be ieb is , sind die Ve lus e zwa deu lich, jedoch noch e k a ba . Bei wenige als 50 % geö ne e Pis en is ein en able Be ieb kaum möglich ( gl. S ei- ge /T awöge 2011: 157). Abb.12: Schneesiche e Pis en läche an 100 Be iebs agen mi Beschneiung* *Mindes schneehöhe ü Skibe ieb in den Skigebie en Fellho n, Ga misch-Classic, Sudel eld be äg 30 cm, au de Zugspi ze 75 cm Quelle: Eigene Be echnungen 2012 Bei Anwendung diese G enzen au die beiden genann en Indika o en inklusi e Be- schneiung e gib sich wiede um ein di e enzie es Bild ( gl. Abb. 12 und 13). Die Zugspi - ze is in allen Szena ien zu 100 % schneesiche . Bei Be ücksich igung de Beschneiung e üllen die d ei ande en Skigebie e die 100-Tage-Regel au mindes ens 80 % de Pis en- läche bis zu eine E wä mung on 1 °C. Bei +2 °C we den die 80 % nu noch am Fellho n Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 200 e eich , Ga misch-Classic weis noch 70 %, Sudel eld dagegen nu 25 % schneesiche e Pis en läche au . Bei +3 °C äll auch Ga misch-Classic un e die 50 %-Ma ke. Im 4 °C- Szena io wä e nach diese De ini ion nu noch die Zugspi ze en abel zu be eiben und e en uell das Fellho n (52 % schneesiche e Pis en läche). Abb. 13: Schneesiche e Pis en läche in den Weihnach s e ien mi Beschneiung* *Mindes schneehöhe ü Skibe ieb in den Skigebie en Fellho n, Ga misch-Classic, Sudel eld be äg 30 cm, au de Zugspi ze 75 cm Quelle: Eigene Be echnungen 2012 Die wich ige Weihnach spe iode is in allen Skigebie en nu bis zu eine E wä mung um 1 °C au 80 % de Pis en läche (bzw. Sudel eld nu knapp da un e ) gesiche . Bei ei- ne 2 °C-E wä mung kann mi gegenwä ige Beschneiungs echnologie in Ga misch- Classic noch au 61 % de Pis en läche Skibe ieb angebo en we den, am Sudel eld dage- gen is Skibe ieb zu Weihnach en nich meh möglich . We den +3 °C und +4 °C ange- nommen, is dies auch am Fellho n und in Ga misch-Classic nich meh de Fall. Die o angegangenen E gebnisse basie en au de Annahme eine gleichbleibenden Beschneiungs echnik und -kapazi ä wie im Modell o gegeben. Wä me e Ve häl nisse bedeu en jedoch auch, dass meh Schnee p oduzie we den muss, da zum einen weni- ge Na u schnee äll (zumindes in manchen Höhenlagen) und zum ande en meh Schmelzene gie zu Ve ügung s eh , die Schneedecke also eine kü ze e Ve weildaue au weis . Eine e höh e Schneep oduk ion is mi einem e höh en Kos enau wand23, abe auch mi e höh em Ressou cen e b auch (Wasse , Ene gie) e bunden. Die om Modell ausgegebene Schneep oduk ion im gesam en Skigebie , umge echne in einen Mi el- we zu besse en Ve anschaulichung, is in Abbildung 14 wiede gegeben. Hie bei wi d zwischen gegenwä ige Technik und Kapazi ä (dunkle Balken) – was in di ek em Zu- sammenhang mi den modellie en Saisonlängen s eh – und de Schneemenge un e - schieden, die benö ig wü de, um einen Skibe ieb om 15. Dezembe bis zum 1. Ap il des Folgejah es ga an ie en zu können, unabhängig on de o handenen Technologie und Leis ung de Anlage (helle Balken). Somi sind echnische Wei e en wicklungen im 23 Die Wi scha skamme Ti ol (2005) gib die Be iebskos en de Beschneiung mi 1,50 bis 3,50 € p o m³ Schnee an. Die Gesam kos en, d. h. inklusi e Absch eibungen, Ene gie- und Pe sonalkos en, a iie en zwi- schen 3 und 5 € p o m³ (Hahn 2004: 9; Fach e band de Seilbahnen Salzbu gs 2006, pe sönliche Auskun ). Die Be gbahn AG Ki zbühel (2009: 14) nenn in ih em Geschä sbe ich 2008/09 Kos en on 2,51 €/m³. Die In es i ionskos en p o Hek a beschnei e Pis en läche lagen Mi e de 2000e Jah e in de Bandb ei e zwi- schen 50.000 und 100.000 € (Wi scha skamme Ti ol 2005) bzw. 136.000 € (CIPRA, nach Hahn 2004: 9) und 165.000 € (Fach e band de Seilbahnen Salzbu gs 2006, pe sönliche Auskun ). Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 201 Modell indi ek be ücksich ig . So benö ig das Sudel eld heu e im Gebie smi el 46 cm echnischen Schnee, bei +4 °C 165 cm, wo on alle dings nu 62 cm mi de im Modell angenommenen Technik und Kapazi ä ( gl. Kapi el 3.1) p oduzie we den können. Im Modell wi d au de Zugspi ze im Re e enzzei aum am meis en beschnei , da hie die Mindes schneehöhe ü den Skibe ieb mi 75 cm s a 30 cm es geleg wu de und somi ü die G undbeschneiung 75 cm s a 30 cm au geb ach we den. Da klima isch gesehen zu E eichung de Indika o en keine Beschneiung nö ig is , bleib die Schneep oduk ion in allen Szena ien gleich. Von den üb igen d ei Skigebie en e läu die En wicklung am Fellho n am mode a es- en. Die Schneep oduk ion müss e am Sudel eld am schnells en s eigen – im 2 °C- Szena io um und das Doppel e und im 3 °C-Szena io um meh als das D ei ache. Ab dem 3 °C-Szena io kann die im Modell de inie e Technik den nö igen Schnee nich meh olls ändig p oduzie en, d. h. hie müss e eine neua ige Technologie zum Einsa z kommen. Im 4 °C-Szena io müss e die Schneep oduk ion knapp e ie ach we den. In Ga misch-Classic eich die de zei ige Technik im 2 °C-Szena io schon nich meh aus, wenn auch nu ein ela i ge inge Teil du ch ande e Technologien zusä zlich p oduzie we den müss e. Die S eige ungen e lau en hie ähnlich wie am Sudel eld ( gl. Abb. 14). Abb. 14: P oduzie e und benö ig e Schneemengen Quelle: Eigene Be echnungen 2012 Es is aglich, inwiewei die Skigebie e in de Lage sind, de a ige Kos ens eige ungen zu agen. Skigebie e in Ti ol wenden de zei zwischen 10 und 20 % ih es Umsa zes ü die Beschneiung au ( gl. S eige 2010: 261). Vo allem auch in Hinblick au die äumlich nahe Konku enz in Wes ös e eich, die au g und g öße dimensionie e und höhe gelegene Skigebie e kla im Vo eil is und auch leich e P eiss eige ungen du chse zen kann, e schein eine Ve schlech e ung de We bewe bs ähigkei baye ische Skigebie e als wah scheinlich. Neben de Kos en age is auch de Ressou cen e b auch k i isch zu be ach en: Eine Ve iel achung de benö ig en Wasse menge se z en sp echend e ügba e Fließgewäs- se o aus, bzw. wenn diese ausgeschöp sind, aus eichend g oße Wasse speiche , um Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 202 genügend Wasse in möglichs ku ze Zei zu Ve ügung zu haben. Die S ando wahl ü en sp echend g oß dimensionie e Speiche becken is aus geologische Sich (z. B. Ka s ) eine g oße He aus o de ung in baye ischen Skigebie en. Des Wei e en s ellen de a ig g oße Wasse lächen – da im Ideal all möglichs wei oben pla zie – einen spü ba en Eing i in das o handene Kul u landscha sbild da und we den somi auch on Um- wel - und Alpin e bänden k i isie (z. B. o. V. 2012). Ein wei e e k i ische Punk is de s eigende Ene gie e b auch. Diese wi d au g und de de zei igen Technik deu lich s ä - ke anwachsen als de Wasse e b auch, da die Beschneiungs echnik bei höhe en Tem- pe a u en wenige e izien a bei e – im Ex em all um den Fak o sechs (Teich e al. 2007: 92). In den le z en 20 Jah en konn en zwa deu liche E izienzgewinne bei de Be- schneiungs echnik e ziel we den, jedoch is in den le z en Jah en eine deu liche Ve - langsamung zu e kennen ( gl. Lang 2009: 10), was da au hindeu e , dass ü ma kan e E izienzs eige ungen ein echnologische Sp ung nö ig is . Die He s elle on Beschnei- ungsanlagen sehen nu meh ge ingen Spiel aum ü E izienzgewinne, da die physikali- schen G enzen bald e eich sind.24 Somi muss da on ausgegangen we den, dass die hie gezeig en S eige ungen bei Wei em nich du ch E izienzgewinne abge ede we - den können. Folglich muss eine de a ige En wicklung auch als nich nachhal ig bezeich- ne we den. Abschließend sei nochmals da au hingewiesen, dass sich diese S eige ungswe e au die gesam e Pis en läche beziehen, d. h. de Basiswe en sp ich 100 % beschnei e Pis- en läche. Dies bedeu e , dass eale S eige ungs a en de Beschneiung ekla an höhe aus allen müssen als hie da ges ell , da zusä zlich zum E ek de E wä mung noch de E ek de Flächenauswei ung de Beschneiung hinzukomm . Gegenwä ig sind lau S MWIVT (2010c, eigene Be echnungen) am Fellho n 34,4 % de Pis en lächen beschnei , in Ga misch-Classic 48,4 % und am Sudel eld 13,5 %, die Zugspi ze ha de zei noch keine Beschneiung. De Flächene ek is somi am Fellho n und in Ga misch-Classic ge ing, am Sudel eld und au de Zugspi ze jedoch seh g oß. 7 Diskussion de E gebnisse: Ski ou ismus – Ein Relik de Ve gangenhei ode ein P oduk mi Zukun ? Die o liegenden E gebnisse lassen eine Bean wo ung de Fo schungs agen wie olg zu: Wie ha sich die Seilbahn- und Beschneiungsin as uk u in den Baye ischen Alpen sei dem „Ski-Boom“ de spä en 1960e / ühen 1970e Jah e en wickel und wie s ell sie sich heu e im Ve gleich zu benachba en Konku enzdes ina ion Wes ös e eich da ? De E schließungss and de Skigebie e in den Baye ischen Alpen ha sich äumlich be- ach e un e ande em au g und de es ik i en Genehmigungsp axis sei Mi e de 1970e Jah e nich e g öße – im Gegen eil, die Au lassung zahl eiche isolie e Tal-, Do - und Kleinli e, die sich quan i a i kaum e assen und nachzeichnen läss , sowie die S illlegung und de eilweise e olg e Rückbau eine Reihe du chaus namha e Skigebie- e ( gl. Kapi el 4.1) deu en au eine nega i e äumliche Di usion des Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen hin. De echnische Ausbauzus and de mechanischen Au s iegshil en im Un e suchungs- gebie hink o z eines inzwischen eingese z en Au holp ozesses insgesam de benach- 24 Rode ich U schle , G ünde und Geschä s üh e de In e ab Snowbusiness GmbH, pe sönliche Mi ei- lung. Ski ou ismus in den Baye ischen Alpen - En wicklung und Zukun spe spek i en 209 Jacob, D.; Gö el, H.; Ko la ski S.; Lo enz, P.; Sieck, K. (2008): Klimaauswi kungen und Anpassung in Deu schland – Phase 1: E s ellung egionale Klimaszena ien ü Deu schland, Fo schungsbe- ich 204 41 138, UBA-FB 000969. Hambu g. Jülg, F. (1999): Faszina ion Schnee – De Win e ou ismus im Gebi ge. His o ische En wicklung. In: Isenbe g, W. (H sg.): De Win e als E lebnis – Zu ück zu Na u ode Fun, Ac ion und Mega- E en s? Neue O ien ie ungen im Schnee-Tou ismus. Be gisch-Gladbach, 9-38. = Bensbe ge P o okolle 94. Jülg, F. (2007): Win e spo ou ismus. In: Becke , C.; Hop inge , H.; S einecke, A. (H sg.): Geog a- phie de F eizei und des Tou ismus. 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