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Konstanz Seminar on Monetary Theory and Monetary Policy 1993

Stieler, Katrin

Abstract

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Full text

S iele , Ka in A icle Kons anz Semina on Mone a y Theo y and Mone a y Policy 1993 K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: S iele , Ka in (1993) : Kons anz Semina on Mone a y Theo y and Mone a y Policy 1993, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 26, Iss. 4, pp. 647-651, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.26.4.647 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/293266 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. 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Übe die Ve assung und die Kompe enzen de schechischen Na ionalbank in o mie e de en P äsiden , Jose Toso sky. Lau Toso sky kann man die schechische Zen albank als die unabhängigs e Zen albank de Wel bezeichnen, da sie die Wechselku skompe enz besi z und keine Ve p lich ung zu Un e s ü zung de Regie ungspoli- ik un e lieg . Dem Gese z nach is die Zen albank nu zu Wah ung de Geldwe s abili ä e p lich e . Spezielle P obleme ü die Geldpoli ik in de Tschechischen Republik e geben sich du ch den Übe gang on de Planwi scha zu Ma k wi scha und du ch die T ennung on de Slo akei. Sowohl die P i a isie ung als auch die Ein üh ung eine eige- nen Wäh ung üh en zu In la ionsschocks. Es is jedoch zu e wa en, daß sich ü dieses Jah eine In la ions a e on 16% e eichen läß . De zwei e Poli ik o ag wu de on F ancesco Gia azzi, S aa ssek e- ä am i alienischen Finanzminis e ium, gehal en. Gia azzi be ich e e übe die wi scha liche En wicklung in I alien sei dem Aus i de Li a aus dem Eu opäischen Wäh ungssys em (EWS). Du ch die s a ke Abwe ung e besse e sich die Konku enz ähigkei de i alienischen Wi scha au den Expo mä k en. Diese Vo eil wi d I alien länge e Zei e hal en bleiben, da sich die Gewe kscha en mi einem 18mona i- gen Lohns op ein e s anden e klä en. P obleme be ei e wei e hin das hohe Ni eau de S aa s e schuldung. Obwohl im le z en Jah ein P imä - übe schuß on 2% des B u osozialp oduk s e ziel wu de, eich dies nich ü den Ausgleich des Budge s. Das Haup p oblem im S aa ssek o bes eh in de ine izien en Ve wendung de Mi el. Gia azzi plädie e ü eine Dezen alisie ung de iskalischen S uk u en, denn nu du ch OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.26.4.647 | Gene a ed on 2023-01-16 13:04:24 648 Be ich e Budge e an wo lichkei de Regionen ließe sich die Ve schwendung on ö en lichen Gelde n eindämmen. Im Anschluß an die beiden Poli ik o äge wu den wissenscha liche Fo schungsa bei en o ges ell und disku ie . Die e s en beiden Re e- a e be aß en sich mi dem Thema „Zen albanken". In dem Au sa z „Designing Ins i u ions o Mone a y S abili y" beschä ig en sich To - s en Pe sson (Ins i u e o In e na ional Economic S udies) und Guido Tabellini (Uni e si ä B escia) mi de F age, wie Zen albanken o gani- sie sein soll en, dami eine sei s eine möglichs nied ige In la ions a e gewähl wi d und ande e sei s Raum ü eine S abilisie ung des Ou pu s im Falle on un o he gesehenen Schocks bleib . Im Gegensa z zu de all- gemein üblichen Un e suchung de Zen albankgese zgebung wähl en sie einen e ags heo e ischen Ansa z. De op imale Ve ag ü einen Zen- albankgou e neu beinhal e eine Bes a ung, die in linea e Fo m on de ealisie en In la ions a e abhäng . Au diese Weise läß sich das Vo gehen in Neuseeland, wo de Zen albank explizi In la ionsziele o - gegeben sind, heo e isch beg ünden. Auch die Ankündigung on Geld- mengenzielen, wie sie die Deu sche Bundesbank o nimm , läß sich e - ags heo e isch dami e klä en, daß dieses Ziel den Re e enzwe da - s ell , an dem sich die Zen albank am Ende de Pe iode messen lassen muß. Susanne Lohmann (S an o d Uni e si y) un e such e „Poli ical Busi- ness Cycles in a Fede al Sys em: Wes Ge many, 1960 - 1989". Poli ische Konjunk u zyklen en s ehen dadu ch, daß ku z o eine Wahl die egie- ende Pa ei eine expansi e Geldpoli ik be eib , um einen wi scha - lichen Au schwung zu e zeugen, de ih e Popula i ä e höh . Eine al e - na i e Theo ie besag , daß konse a i e Pa eien zu eine es ik i en Geldpoli ik endie en, wäh end linke Pa eien ein höhe es Geldmengen- wachs um be o zugen. Es käme demnach imme nach einem Mach wechsel zu eine Ände ung de Geldpoli ik. Bei de empi ischen Übe p ü ung diese beiden Theo ien muß man nun be ücksich igen, daß sich de Zen albank a de Deu schen Bundesbank aus dem Di ek o ium und den Landeszen albankp äsiden en zusammense z . Die Mi gliede des Di ek o iums we den on de Bundes egie ung nominie , wäh end die Landeszen albankp äsiden en du ch die Landes egie ungen o geschla- gen und om Bundes ag nominie we den. Da auße dem die Am szei en de Mi gliede des Zen albank a s nich mi den Legisla u pe ioden zusammen allen, muß eine Bundes agswahl deshalb keinen Wechsel de Meh hei im Zen albank a bedeu en, bzw. umgekeh können sich die Meh hei s e häl nisse im Zen albank a ände n, ohne daß bundeswei e OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.26.4.647 | Gene a ed on 2023-01-16 13:04:24 Be ich e 649 Wahlen s a ge unden haben. Un e Be ücksich igung de Zusammense - zung des Zen albank a es gelang Lohmann zu dem E gebnis, daß ein höhe es Geldmengenwachs um o na ionalen Wahlen zu beobach en is , wenn die Bundes egie ung on eine en sp echenden Meh hei im Zen al- bank a un e s ü z wi d. Fü die Abhängigkei de Geldpoli ik on de poli ischen Rich ung de egie enden Pa ei e gib sich keine Bes ä i- gung. Mi de Geldnach age in de Schweiz beschä ig e sich Michel Pey- igne (Schweize Na ionalbank) in seinem Vo ag „Swiss Mone a y Agg ega es: Fu he In es iga ions on M1B". Die on Pey igne gewähl e Geldmenge M1B um aß zusä zlich zu Ml noch die Spa gu ha- ben und zeig in Bezug au S abili ä besse e Eigenscha en als die o i- ziellen Agg ega e. Zu E klä ung de Geldnach age we den de Konsu- men enp eisindex, das eale Sozialp oduk und de Zins au S aa sobli- ga ionen he angezogen. Pey igne un e such im olgenden die mi de Johansen-Me hode geschä z en Koin eg a ions ek o en. Die Res ik ion de P eiselas izi ä au den We eins wi d akzep ie , ebenso die Besch änkung de Einkommenselas izi ä au eins. Beide Res ik ionen zusammen we den jedoch abgelehn . Es s ell sich he aus, daß de Kon- sumen enp eisindex die einzige schwach exogene Va iable is , was gegen die Anwendung des Engle-G ange -Ve ah ens sp ich . Dagegen nimm die Pa ame e ins abili ä bei de Johansen-Me hode zu, so daß auch hie bei de In e p e a ion de E gebnisse Vo sich gebo en is . Kees G. Koedijk und Clemens J. M. Kool (Rijksuni e si ei Limbu g) e e ie en „Fu u e In la ion and he In o ma ion in In e na ional Te m S uc u e". Nach de Theo ie de in e empo alen Zinss uk u bilde sich de lang is ige Zinssa z als Du chschni de e wa e en Ein- Pe ioden-Zinssä ze. Un e de Annahme, daß die Realzinss uk u ü e schiedene Fälligkei en im Zei ablau kons an bleib , spiegel die Zinss uk u die e wa e en In la ions a en wide . Koedijk und Kool be ach en Zinssä ze ü S aa sanleihen mi Lau zei en on ein bis ün Jah en in sieben Lände n. Im Gegensa z zu ühe en Un e suchungen kommen sie zu dem E gebnis, daß die Zinss uk u kaum Au schluß übe die zukün ige In la ions a e gib . Den G und da ü sehen Koedijk und Kool in de hohen Va iabili ä de ex-pos Realzinsen Ende de siebzige Jah e. Wi d die Zinss uk u in den U.S.A. in de Reg ession be ück- sich ig , e besse n sich die E gebnisse ü die eu opäischen Lände e heblich. Man kann da aus schließen, daß die Hypo hese eine gleichen Realzinss uk u in den U.S.A. und Eu opa besse zu i als die Annahme eine im Zei ablau kons an en Realzinss uk u . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.26.4.647 | Gene a ed on 2023-01-16 13:04:24 650 Be ich e Die üb igen Re e a e beschä ig en sich mi de Funk ionsweise des Eu opäischen Wäh ungssys ems. Be nha d He z (Uni e si ä Tübingen) s ell e die F age „Mone a y (A)Symme y in Eu ope: Does he EMS ma e ?" Bei einem Sys em es e Wechselku se bleib nu einem Land die Möglichkei e hal en, eine unabhängige Geldpoli ik zu be eiben. Alle ande en Teilnehme müssen ih e Geldpoli ik dem Wechselku sziel un e o dnen. Das EWS e such du ch eine gleichmäßige Ve eilung de In e en ions e p lich ungen dieses P oblem symme isch zu lösen. He z geh de Behaup ung nach, daß ak isch Deu schland als Zen um des EWS ungie und die ande en Lände ih e Geldpoli ik nach de deu - schen aus ich en. Au bauend au dem Mundell-Fleming-Modell ü zwei Lände de inie e Asymme ie olgende maßen: Das P eisni eau in Deu schland wi d nu on de deu schen Geldpoli ik, dem inländischen Sozialp oduk und dem Zins im Res de Wel bes imm . In den ande en eu opäischen Lände n hingegen is die eigene Geldpoli ik wi kungslos. He z komm zu dem E gebnis, daß nich nu die EWS-Lände , sonde n auch ein G oß eil de EFTA-Lände ih en Wechselku s zu DM s abili- sie en. Alle dings konn en I alien, Spanien und Po ugal sich ih e geld- poli ische Unabhängigkei zum Teil du ch Kapi al e keh skon ollen bewah en. Eben alls mi dem EWS beschä ig e sich das Re e a on Pa ick Min- o d (Uili e si y o Li e pool) „The Poli ical Economy o he Exchange Ra e Mechanism". Min o d e such e die übe du chschni lich hohen Sub en ionen im e a bei enden Sek o in den Lände n zu e klä en, die in den le z en Jah en im EWS eale Au we ungen ih es Wechselku ses e leb en. Die Regie ung eines solchen Landes sieh sich zwei Zielen gegenübe : die In la ions a e soll nied ig gehal en we den und gleichzei- ig sollen wenig E izienz e lus e du ch Sub en ionie ung en s ehen. Die P oduzen en handelba e Gü e be ü wo en eine Abwe ung, dami sie au den Auslandsmä k en konku enz ähig sind. Es bes eh Unsiche hei da übe , ob sie ih e In e essen du chse zen können. Die Möglichkei eine Abwe ung bewi k , daß im Mi el eine posi i e In la ions a e e wa e wi d. Die Gewe kscha en o de n deshalb höhe e Löhne, was zu höhe en P eisen im Sek o de nich handelba en Gü e üh . Die P oduzen en handelba e Gü e können ih e P eise nich e höhen, da de P eis du ch den Wel ma k o gegeben wi d. Zu E leich e ung ih e wi scha lichen Lage e langen sie dahe Sub en ionen. Die Regie ung muß zwischen Abwe ung, e bunden mi höhe e In la ion ode Sub en- ionie ung des p oduzie enden Sek o s wählen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.26.4.647 | Gene a ed on 2023-01-16 13:04:24 Be ich e 651 Axel Webe (Uni e si ä Siegen und CEPR) beschä ig e sich mi dem Zusammenhang zwischen Außenhandels olumen und Wechselku s ola i- li ä . In seinem Vo ag „Exchange Ra es, Ta ge Zones and In e na io- nal T ade: The Impo ance o he Policy Making F amewo k" geh e dabei au die P obleme ein, die bei einem Sys em on inne halb bes imm e Bandb ei en lexiblen Wechselku sen en s ehen. Wäh end die Theo ie einen nega i en Zusammenhang zwischen Handels olumen und Wechselku s isiko o he sag , wu de bei empi ischen S udien kein solch eindeu ige Zusammenhang ge unden. Webe zeig , daß bei Exi- s enz on Wechselku sbandb ei en p inzipiell alle möglichen Reak ionen denkba sind: De Handel kann posi i , nega i ode ga nich au die Wechselku s ola ili ä eagie en. Dieses E gebnis komm dadu ch zus ande, daß bei einem glaubwü digen Wechselku ssys em de Ku s bei E eichen de obe en Bandb ei e sich nu noch in eine Rich ung ände n kann. Die Vola ili ä is am Rande des Bandes eingesch änk , wo aus olg , daß das Wechselku s isiko on de Posi ion des Wechselku ses im Band abhäng . Fü die empi ische Übe p ü ung spal e Webe den Wechsel- ku s in den Pa i ä sku s und die Abweichung on de Bandmi e au . Fü kleine o ene Volkswi scha en wie die Niede lande, Belgien und Däne- ma k beein luß die Posi ion des Wechselku ses im Band das Handels o- lumen, wäh end ü I alien und F ank eich kein de a ige Zusammen- hang es ges ell we den konn e. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.26.4.647 | Gene a ed on 2023-01-16 13:04:24