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Bergbau

Frenz, Walter

Abstract

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Full text

F enz, Wal e Book Pa Be gbau P o ided in Coope a ion wi h: ARL – Akademie ü Raumen wicklung in de Leibniz-Gemeinscha Sugges ed Ci a ion: F enz, Wal e (2018) : Be gbau, In: ARL – Akademie ü Raum o schung und Landesplanung (Ed.): Handwö e buch de S ad - und Raumen wicklung, ISBN 978-3-88838-559-9, ARL - Akademie ü Raum o schung und Landesplanung, Hanno e , pp. 185-189, h ps://nbn- esol ing.de/u n:nbn:de:0156-5599162 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/225678 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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Be gbau Wal e F enz Gliede ung 1 O dnung du ch das Bundesbe ggese z (BBe gG) 2 Nachhal ige Rohs o e so gung im Rahmen de Raumo dnung 3 B aunkohlenpläne 4 Rahmenbe iebsplan als zen ale Abwägungsebene Li e a u Be gbau 186  4WISZSLIZWHMIFX'ZSIJXGJWLLJXJY_''JWL, De Be gbau wi d o mi ökologischen P oblemen in Ve bindung geb ach , wie beispielsweise die Diskussion um Ga zweile II eind ucks oll zeig . Mi le weile wi d im Hinblick au den CO2-Aus- s oß die Ene giegewinnung au de Basis on Kohle gene ell in F age ges ell , die Gewinnung on unkon en ionellem Gas du ch F acking is höchs ums i en und soll du ch ein eigenes F acking- Gese z s a k eingesch änk we den (nähe F enz/Slo a 2015: 307). Alle dings olg nich e wa aus Ve assungs ech ein Ve bo de B aunkohle e s omung: Wede das Umwel s aa sziel (A . 20a G undgese z (GG)) noch die Schu zp lich ü Leben und Gesundhei (A . 2 Abs. 2 GG) en hal en de a konk e e Vo gaben ü die Reduk ion des CO2-Aus- s oßes, dass sich da aus ein Ve bo de Kohle e s omung ablei en ließe. Vielmeh handel es sich beim Ene giemix um eine poli ische En scheidung. Im Ausgangspunk un e lieg die Fö de ung on B aunkohle dem Bundesbe ggese z, abe auch de Abbau zahl eiche wei e e Bodenschä ze wie E ze und Salze. Es e s eck sich au be g- eie, also nich im Eigen um des G undeigen üme s s ehende und au g undeigene Bodenschä - ze, bei denen genau dies de Fall is . De Regel all sind die be g eien Bodenschä ze. Nach §3 Abs.1 BBe gG sind Bodenschä ze alle mine alischen Rohs o e in es em ode lüssigem Zus and und Gase, die in na ü lichen Ablage ungen ode Ansammlungen (Lage s ä en) in ode au de E de, au dem Mee esg und, im Mee esun e g und ode im Mee wasse o kommen. Ausgenom- men is das Wasse , das dem Wasse haushal sgese z un e s eh . Zu den Bodenschä zen gehö en auch Gase. Dahe un e lieg die Zulassungs ähigkei on F acking im Ausgangspunk eben alls dem Bundesbe ggese z; du ch das am 8.7.2016 ollends e abschiede e F acking-Gese z is komme zielles unkon en ionelles F acking bis au Wei e es ausgeschlossen. Auch da übe hinaus beda es de Wah ung on ande en Gese zen, so insbe- sonde e des Wasse haushal sgese zes, das seh s enge An o de ungen an die Wasse einhal ung und -bewi scha ung s ell . Diese sind jeden alls im Rahmen eine e o de lichen wasse ech - lichen E laubnis zu p ü en (▷Wasse wi scha ). Zweck des Bundesbe ggese zes is nich de Umwel schu z. Gemäß §1 ha es d ei Ziele. Zu Siche ung de Rohs o e so gung sollen das Au suchen, Gewinnen und Au be ei en on Boden- schä zen bei spa samem und schonendem Umgang mi G und und Boden geo dne und ge ö - de we den. Zu be ücksich igen sind dabei die S ando gebundenhei de Bodenschä ze und de Lage s ä enschu z (▷Rohs o siche ung). Zweck des Gese zes is es des Wei e en, die Siche hei de Be iebe und de Beschä ig en des Be gbaus zu gewäh leis en. Zudem we den nach §1 N .3 BBe gG eine Ve s ä kung de Vo so ge gegen Ge ah en, die sich aus be gbauliche Tä igkei ü Leben, Gesundhei und Sachgü e D i e e geben, und die Ve besse ung des Ausgleichs un e - meidba e Schäden bezweck . Zunächs beda es nach §6 BBe gG eine Be ech igung, die dem Inhabe das Rech e leih , einen be g eien Bodenscha z au zusuchen (E laubnis) bzw. dann zu gewinnen (Bewilligung). Da- mi we den abe nu ande e Un e nehmen on dem e ass en Feld ausgeschlossen, nich hinge- gen be ei s konk e e be gbauliche Ak i i ä en o O genehmig : Hie ü beda es eine Be ieb- splanzulassung. Dahe können de zei auch keine F acking-Vo haben ins We k gese z we den. Be gbau 187 Bei de Zu eilung de Be gbaube ech igungen gil das „Windhundp inzip“. Im Rahmen des zue s ges ell en An ags sind dann übe die Vo ausse zungen eine Be ech igung nach §10 bzw. §11 BBe gG auch die Belange im Hinblick au die Fö de ung ande e Bodenschä ze einzubeziehen. De Lage s ä enschu z bilde einen eigenen Ve sagungsg und nach §11 N .9 BBe gG, abe nu hinsich lich de Beein äch igung ande e Bodenschä ze, de en Schu z im ö en lichen In e esse lieg , nich hingegen zu Schlich ung e schiedene und kon ligie ende Abbauwünsche. Du ch die un e i dische Raumo dnung (▷Raumo dnung des Un e g undes) kann dies hingegen p ä- en i e olgen. So kann be ei s planend und un e Einbeziehung on Gewässe schu zbelangen gep ü we den, welche Bodenscha z in eine bes imm en Region zue s ode ga ausschließlich ge ö de wi d. Alle dings s eh diese planende Ansa z im Gegensa z zum indi idualbezogenen Ansp uch au eine Be ech igung nach dem „Windhundp inzip“. 2 Nachhal ige Rohs o e so gung im Rahmen de Raumo dnung T o z e schiedene Ände ungen des Raumo dnungsgese zes (ROG) wi d de klassische Be gbau wei e hin abgesiche . §2 Abs.2 N .4 S.4, 5 ROG e möglich die Einp legung des Rohs o ab- baus, und zwa in gleichgewich ige Aus a ie ung on Kos engüns igkei , Siche hei und Umwel - e äglichkei de Ene gie e so gung. Allgemein gib dies §2 Abs.2 N .6 S.2 ROG o , indem wi scha liche und soziale Nu zungen des Raums un e Be ücksich igung seine ökologischen Funk ionen zu ges al en sind, wie es die nachhal ige En wicklung e lang (▷ Nachhal igkei ). Nach §2 Abs.2 N .6 S.8 ROG sind zwa die äumlichen Vo ausse zungen ü den Ausbau de e neue ba en Ene gien und dami e wa ü Windpa ks zu scha en (▷E neue ba e Ene gien). Das bedeu e abe umgekeh nich , dass die klassischen Ene gie äge au de Basis des Raumo d- nungs ech s zu ückged äng we den müssen. Vielmeh sind beide gleichges ell . Das ROG selbs wi k im Hinblick au den Be gbau alle dings nu beg enz . Die allgemeine Raumo dnungsklausel des §4 Abs.1 ROG e ass mangels achgese zliche Ano dnung lediglich ö en liche S ellen und diesen gleichges ell e Pe sonen des P i a ech s, nich abe Planungen und Maßnahmen P i a e , die im Falle eine ▷Plan es s ellung de Zielbindung des §4 Abs.1 N .3 ROG un e liegen und sons nu de P lich zu Be ücksich igung –nich Beach ung– de Ziele und G undsä ze nach §4 Abs.2 ROG (Schulze 2014: 43, 48; ▷Ziele, G undsä ze und sons ige E o de - nisse de Raumo dnung). Dahe wi d auch die Ein üh ung eines neuen §48 Abs.3 BBe gG a isie , um die aumo dne ischen Vo gaben e bindlich es zulegen. 3 B aunkohlenpläne Im Be eich des B aunkohlen agebaus is zwa du ch die B aunkohlenpläne ein s a kes planendes Elemen e wi klich (▷B aunkohlenplanung). Dieses bezieh sich abe au die E möglichung des Abbaus und nich au seine Ve hinde ung. Im Üb igen wi d die indi iduelle An ech ba kei abge- lehn (S e ens 2014: 349, 351 .). Es is dami de no wendig on den Be o enen an ech ba en Be gbau 188 Rahmenbe iebsplanzulassung (BVe G, U eil om 17.12. 2013, Az.1 B R 3139/08 u.1 B R3386/08, NVwZ 2014, 211 – Ga zweile ) o gelage . Dieses Planungs e ah en au de Basis des Landespla- nungsgese zes zähl zum Be eich de ▷Raumplanung. 4 Rahmenbe iebsplan als zen ale Abwägungsebene Zen al ü die Zulassung on Be gbau o haben is de Rahmenbe iebsplan, de mi le weile auch no wendig on den Be o enen an ech ba is . Do kann und muss dahe auch eine Abwägung ih e Belange s a inden, ebenso mi Umwel belangen wie insbesonde e dem Gewässe schu z. Dies kann ü ein g oßes Gebie e olgen, wie dies bei B aunkohlen agebauen egelmäßig o lieg . Dami inde au diese Ebene die en scheidende ▷Abwägung s a , welche übe die Zulässigkei des Vo habens en scheide . E s dadu ch ak ualisie und konk e isie sich seine aumbedeu sa- me Wi kung. Fäll die Abwägung posi i aus, bes eh ein Zulassungsansp uch. Insowei beda es auch keine Ände ung des Be g ech s (F enz 2015: 55). Ansa z ü das Bundes e assungsge ich in seinem Ga zweile -II-U eil om 17.12.2013 (1B R3139/08 und 1 B R 3386/08) wa das Eigen umsg und ech . Es wi k schon au die Rahmen- be iebsplanzulassung o , wi d doch be ei s mi ih p ak isch es geleg , dass spä e G undeigen- um in Ansp uch genommen und auch en eigne wi d, um einen B aunkohlen agebau du chzu- üh en. Be ei s mi den hohen An o de ungen aus de ▷ Eigen umsga an ie geh dahe no wendig ein e besse e Rech s- und Be o enenschu z einhe . Es muss schon die Fes legung des B aun- kohlenabbaus als solche angeg i en we den können, um eine e gebniso ene Gesam abwägung insbesonde e auch mi Eigen umsbelangen im Hinblick au die Zulässigkei des Vo habens und nich nu de En eignung zu gewäh leis en. Nu so kann o Fes legungen hin eichend geschü z we den, die au eine En eignung zulau en. Nach diesen Maßs äben wa die ühe e Rech sp a- xis e assungswid ig, sie is es abe nich meh du ch die wesen lich e wei e e An ech ba kei be gbauliche Rahmenbe iebspläne. Im konk e en Fall ha die Bezi ks egie ung A nsbe g eine en sp echende um assende Abwägung nachgehol , was ech lich möglich wa . Dami kann de B aunkohlen agebau Ga zweile II bis 2045 o ge üh we den. Insowei bes eh auch Bes ands- schu z gegenübe spä e en poli ischen En scheidungen. Rahmenbe iebspläne sind alle dings nu no wendig, wenn eine be gbaubezogene Ve o d- nung eine Umwel e äglichkei sp ü ung e lang (▷ Umwel p ü ung). Sie we den konk e isie du ch Haup be iebspläne, die nich ein ganzes lang is iges Abbau o haben abdecken, sonde n ü einen beg enz en Zei aum gel en. Fü die Zei nach Eins ellung des Be gbaus sind Abschluss- be iebspläne zu e s ellen und abzua bei en, um die Wiede nu zba machung de Obe läche zu gewäh leis en. Li e a u F enz, W. (2015): Neues Be g ech ? In: Rech de Ene giewi scha 25 (2), 55-62. F enz, W.; Slo a, N. (2015): Am Vo abend des neuen F acking-Gese zes. In: Zei sch i ü Neues Ene gie ech 19(4), 307-316. Be gbau 189 Schulze, F. (2014): Rech liche He aus o de ungen ü eine un e i dische Raumplanung – S a us quo und Regelungsbeda . In: F enz, W.; P euße, A. (H sg.): Un e i dische Raumplanung. Claus hal-Zelle eld, 43-54. = Sch i en eihe de GDMB 136. S e ens, B. (2014): Klagen gegen B aunkohlenpläne. 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