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Beiträge zur Multiplikatortheorie

Schneider, Erich

Abstract

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Full text

Schneide , E ich (Ed.) Book Bei äge zu Mul iplika o heo ie Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 9 P o ided in Coope a ion wi h: Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion Sugges ed Ci a ion: Schneide , E ich (Ed.) (1954) : Bei äge zu Mul iplika o heo ie, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 9, ISBN 978-3-428-40492-6, Duncke & Humblo , Be lin, h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/285413 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/legalcode.de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Sch i en des Ve eins ü Sozialpoli ik Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en Neue Folge Band 9 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 SCHRIFTEN DES VEREINS FÜR SOZIALPOLITIK Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en Neue Folge Band 9 Bei äge zu Mul iplika o heo ie Von D . He b e Gi e s c h und D . Ru d 0 l R ich e He ausgegeben on P o . D . E ich Sc h n eid e VERLAG VON DUNCKER & HUMBLOT BERLIN 1954 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Bei äge zu Mul iplika o heo ie Von D . He b e G i e s c h und D . Ru d 0 l R ich e VERLAG VON DUNCKER & HUMBLOT BERLIN 1954 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Alle Rech e o behal en Copy igh 1954 by Duncke & Humblo . Be lin·Lich e elde Ged uck 1954 bei Be line Buchd ucke ei Union GmbH .• Be lin SW 29 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Vo wo Am 2. und 3. Janua 1953 ha de Theo e ische Ausschuß des Ve eins ü Sozialpoli ik im "Haus Ahlenbe g" bei Do mund seine e s e A bei s a.gung e ans al e . Gegens and de Diskussionen wa en 1. F agen de Mul iplika o heo ie und 2. die Zusammenhänge zwischen Lohnhöhe und Beschä igung. Den Besp echungen übe den e s en Gegens and lagen Re e a e on D . H. Gi e sc h (Müns e /Wes .) und D . L. R ich e (F ank- u am Main) zug unde, die hie mi e ö en lich we den. Einige Thesen, die in de Diskussion o mulie wu den, sind den beiden Re e a en als Anhang beige üg . Die Diskussion übe den P oblemk eis "Lohnhöhe und Beschä i- gung" wi d in eine in Kü ze s a indenden Si zung o gese z we den, weshalb die Publika ion des be ei s in de e s en Si zung o geleg en Re e a s on D . K e 11 e (Heidelbe g) spä e zusammen mi den üb igen Bei ägen e olgen wi d. Kiel, im Janua 1954. E. S c h n eid e OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Inhal Vo wo 5 Einige kon o e se F agen de Mul iplika o heo ie. Von D . He be Gie sch, Müns e /Wes ................... . 9 Übe die G enzen de Mul iplika o heo ie. Von D . Rudol Rich e , F ank u /Main ...................... 37 Anhang ........ . ... 46 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 14 He be Gie sch § 7. Die analy ische, diagnos ische und p ognos ische B auchba kei des Mul iplika o p inzips häng übe dies da on ab, wie de S om de Gesam ausgaben au gespal en wi d. a) Fü analy ische und pädagogische Zwecke is es unbeding o - eilha , an die geb äuchliche Klassi izie ung de p i a en Wi scha s- einihei en in P oduk ionsun e nehmungen und Hausha} e anzuknüp en und den S om de eiIlikommensabhängigen Ausgaben mi de Haus- hal sabso p ion zu ide i iüe en. Diese Beg i deck sich ni,ch mi dem klassischen Beg i des Konsums, de nu die We e nich ung den We e zeh in den Haushal ungen, umschließ . Ausgaben ü daue ha e Konsumgü e gehö en demnach in die Ausgaben unk ion. Alles, was on de Un e nehmungssphä e abso bie wi d, äll dann in den Be eich de spon anen Ausgaben. Dasselbe gil ü die Abso p- ion de ö en lichen Hand. b) Nich s zwing jedoch dazu, eine solche Ein eüung auch ü p ak- ische Zwecke zu akzep ie en. Fü die Diagnose und P ognose komm es o allem da au an, daß die Ausgaben unkbon möglichs s abil und möglichs meßba is . Ein ande es, leide dami nich kompa ibles E ol'de nis bes eh da in, daß sie all e om Einkommen abhängigen Ausgaben en häl , so daß die ande e Ausgabeng uppe wi kUch nu au onom bes imm e .A uBgaben um aß . De op imale Komp o niß zwischen beiden E ol'de nissen wi d on den konk e en Ums änden und on dem Um ang de e ügba en In o ma ionen abhängen. Im einzelnen is zu en scheiden übe die zweckmäßige Eino dnung 1. de Haushal sausgaben ü daue ha e Konsumgü e , 2. de Un e nehmungsausgaben ü E sa zin es i ionen, 3. de Un e nehmungsauSIgaben ü die gewoll e Ve g ößeI'lUng de Lage bes ände und 4. de aus lau enden Einkommen inanzie en E wei e ungsin es i- ionen. § 8. Nu die F age nach de zweckmäßigen Eino dnung de Haus- hal s ausgaben ü daue ha e Konsumgü e sei hie e ö e . Au sie sind olgende An wo en möglich: a) Keynes l und Kuzne s 2 einig en sich da au , alle Ausgaben de P i :a -Haushal e einschließlich de Ausgaben ü daue ha e Konsum- gü e in die G uppe de einkommens abhängigen Ausgaben und alle ande en Ausgaben in die G uppe de einkommens unabhängigen Aus- 1 J. M. Keynes, Fluc ua ions in Ne In es men in he Uni ed S a es. Economic Jou nal, Vol. 46, Sep . 1936, S. 540 . 2 Simon Kuzne s, Commodi y Flow and Capi al Fo ma ion in he Recen Reco e y and Decline 1932-1938, New Yo k, Na ional Bu eau o Economic Resea ch, 1939, Bulle in No.74 und Na ional Income and i s Composi ion 1919-1938, Vol. I, New Yo k, Na ional Bu eau o Economic Resea ch. 1941, S. 285 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Einige kon o e se F agen de Mul iplika o heo ie 15 gaben einzuo dnen. Die Ausgaben unk ion wi d dadu ch zu Konsum- Unik ion, wobei un e Konsum die Haushal sahso p ion zu e s ehen is . Keynes gLaub , daß diese Funk ion au einem psychologischen Gese z be ulhe und dahe s abil s~i. b) John H. Williams is o enba ande e Ansich , wenn e be on : "The ise o consume du able goods has been he ou s anding econo- mic phenomenon o ou imes ... Be ween he wo wa s expendi u es on such goods we e ully as lal'ge as hose on capi al goods, and hei luc ua ions ully as g ea ; ... As 'ou le s o sa ings' hey pl1ayed as la gea öle, and he same kind o öle, as new in es men ; ... "3. Hal'old M. Some s 4 kleide seine Zwei el an de Exis enz eines engen Funik ionalzusammenhangs zwischen den Ausgaben ü daiUe ha e Konsumgü e und den lau enden Haushal seinkommen in die olgen- den Wo e: "Wi h he ,g ow h ·o ins almen buying he e is some eason o belie e ha expendi u es on du able consume s' goods a e ega ded as capi al expendi u es o be amo ized ou o income." E oLge da aus: "I his is so, he capi al sum in ol ed in he pu ch:ase o a du able C'on- sume s' good should no , pe haps, be ega ded as an elemen o be included in he p opensi y o consume." c) Auße diesen in de Li e a u zum AUSld u.ck geb ach en S and- punk en können die olgenden Übe legungen zu Diskussion ges ell we den: Wenn wi da on ausgehen, daß die pädalgogische und analy ische Bedeu ung des Mul iplika o heo ems wei gehend ane kann , abe die diagnos ische und p ognos ische B auchba kei ums i en is , wi d die S abili ä de Ausgaben unk ion, au de die p ak ische B auchba kei des Theo ems be uh , zum Zen alp oblem. Die S abili ä eine au dem lau enden Einkommen als einzige unabhängige Va iable basie enden Ausgabemu uk ion is o ensich lich um so g öße , je s äI1ke de Aus- gabenbegI1i au die om lau enden Einkommen, und zwa auschließlich au die on ihm abhäng1gen Ausgaben beg enz is . Du ch die Ein- beziehung de daue ha en Konsumgü e wi d die S abili ä eine so1chen Aus,gaben unk ion in zwei ache Weise beein äch ig : 1. Beim Neue we b de meis en daue ha en Gü e (wie z. B. Möbel und mode ne Hausm gegens ände, P i a häuse und P i a e lkeh s- mi el) spielen neben dem Einkommen ande e Fak o en eine wesen - liche Rolle (die Si ua ion au den en sp echenden' Geb aiUchiwa en- mä k en, die P eis ela ionen, die K edi acili ä en, die S uk u de 3 John H. WiHiams, An App aisal o Keynesian Economics, Ame ican Economic Re iew 1948, Supplemen , S. 281 . 4 Ha old M. Some s, Public Finance and Na ional Income, Philadelphia, To on o, 1949, S. 46 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 16 He be Gie sch S eue belas ung, de echnische Fo sch i ), Fak o en, die sich als Folge ön Einkommensände ungen und auch unabhäng1g da on e - ände n können und dann un e Ums änden eine nich une hebliche Wandlung de Funk ionalbeziehung zwischen den Einkommen und den Aus,gaben ü de a ige Gü e zu bewi ken e mögen. 2. Beim E we b daue ha e Gü e is alle Wah scheinlichkei nach das e wa e e Einkommen nich minde bedeu sam als das lau ende Ein- kommen, o allem wenn in hin eichendem Maße en sp echende K e- di acili ä en bes ehen und ge n in Ansp uch genommen we den. Wäh end de des abilisie ende Ein luß ande e Fak o en als das Ein- kommen mögliche we1se du ch Einbeziehung en sp echende unab- hängige Va i:able in die Ausgaben unk ion ausgeschal e we den kann, wo übe noch zu sp echen sein wi d, s eH das E wa ungs- p oblem beim gegenwä igen S and de Fo schung eine p ak isch kaum lösba e Schwie ilgkei da . Sie wi d nich dadu ch übe wunden, daß wi den E wa ungsheg i p äz1sie :en, o malisie en und in Sym- bol o m in unse heo e isches Gleichungssys em einbeziehen. De Beg i de E wa ungen, in welche Fo m e auch imme p äsen ie wi d, is ü die angewand e Mul iplika o heo ie bes en alls ein me k echnisches Mi el, das uns an eine Lücke in unse em Wissen e inne und dazu e anlaß , en wede uns,e e Nachba disziplinen de Soziologie und Sozi,alpsychologie ode UIlSie e In ui ion zu Hil e zu u en. Ku z: de E wa ungsbeg i is eine F age und keine An wo ; eine Ausgaben unk ion, die das E w,a ungsp oblem du ch Einbezie- hung de daue ha en Gü e en häl , is so lange inde e minie , wie die E wa ungs ,a iable nich du ch ande e Va iable aus dem Be eich de Fak en bes imm und subs i uie is . So lange die empi ische E - wa ungs o schung nich zu g ei ba en E gebnissen geloang is , e - schein das Mul iplika o heo em p ak isch nu b auchba , wenn wi die AUlSgaben unk ion au diejenigen Gü e und Leis ungen beg enzen, bei de en E we b dem E wa ungsphänomen keine subs an ielle Be- deu ung zukomm . De Ein luß de E wa ungen is e mu lich ce e n pa ibus um so g öße , a) je sel ene eine bes imm e Ausgabe ge ä ig wi d, d. h. je daue - hai e das be e ende Gu is , b) je ,g öße bei gegebenem Einkommen die Ausgabe ode je nie- d ige bei gegebene G öße des Ausgahenp ojeik es das lau ende Ein- kommen is , d. h. je meh die AUSIgabe aus liquiden E spa nissen ode (im We,ge de K edi au nahme) aus kün igem Einkommen inanzie we den muß, c) je meh de Pe son, die o eine Ausg,abenen scheidung s eh , spekuLa i e E wägungen geläu ig sind. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Einige kon o e se F agen de Mul iplika o heo ie 17 Die Daue ha igkei de Gü e , das G ößen e häl n.is zwischen Aus- gaJbenp üjek und Lau enden Einikommen und die Spekula ions eudicg- kei den~ , die die Ausgabenen scheidung e en, sind d ei e schie- dene K i e ien, die nach Möglichkei zu einem einzigen p ak isch b auchba en Me kmal e schmolzen we den müssen. Wi dü en nich seih ehLgehen, wenn wi den K eis de Ausg,aben, bei denen das Elemen de E wa ung'en gno ie we den kann, so beg enzen, daß e sich mi jenem Rahmen deck , de im Familienhaushal de En - scheidungs eihei de wi scha enden Haus au du ch das sog. Ha us- hal sgeld ges eck zu we den p leg . Diese Rah.men s eh alle W,ah - scheinlichkei nach in einem Funk ionalzllilammenhang zum lau enden 'e ügba en Einkommen, schließ den K edi ~au und den E we b daue ha e Gü e in de Regel aus und um aß jene Ausgaben, bei denen Rou ine, T adi ion und Kon en ion dominie en. Mi wel,chen Gü e n diese Ausgabenbe eich im einzelnen iden i i- zie ba is , k,ann nu du ch empi ische Hausihal ss udien es ges ell we den. Das o gesch1a1 gene amilienS oiZiologisch undie e K i e i um dü e wei gehend den In en ionen on Keynes en sp echen, de ü die Konsumen scheidungen ein psych.ologisches ( ieUei,ch besse sozio- logisches) Gese z anni:mm und hei den In es i ions;en scheidungen den E wa ungs: ak o in den Mi elpunk s ell . Nu a:m Rande sei e - me lk , daß eine ähnliche amiliensoziologische In e p e a i,on auch den W~de sp uch besei ig , de da in bes eh , daß Keynes bei den Lohnemp änge n eine GeLdilli sion un e s ell , wäh end e bei den KonSlUlIIlen en, d. h. den E we be n on KOllSumgü e n, eine illusions- eie Ve hal ensweise annimm . § 9. Ve eng man den Be eich de einkommensabhängigen Ausgaben im o geschlagenen Sinne, so gewinn de Mul iplika o die gewünsch e S abili ä , abe du ch die en sp e,chende Auswei ung des Beg i es de einkommensun'abhängLgen Ausgaben wi d mögjüche weise sein AUissaJge- we de a e ninde , daß seine p ak ische B auchba keH ü be- s imm e P oblems ellungen u. U. gleiche maßen in F age ges eH wi d. Dies wi d deu lich, wenn wi uns o Augen hal en, daß die Mul ipli- ka o heo ie neben edne s ClJbilen Ausgaben unk ion alUch o ausse z , daß alle nich in de Ausgabe uunk ion be ücksich ig en Ausgaben öllig UIlJabihängig om Einkommen und. on ande en Va iablen des in e dependen en ökonomischen Sys ems sind. Dieemkommensun.ab- hängigen Aoog:aben müssen s eng genommen exogen bes imm sein. In dem Maße, in dem sie es in de Wi klichkei nich sind, müssen wi den S om de .als einkommensunabhängig aUJ ge aß en Aus'gaben en sp echend ko igie en. Wenn z. B. eine Ve g öße ung des S omes de S aa s,ausgaben eine gleichzei ige Ve minde ung des S omes de p i a en In es i ionen zu Folge ha , so is diese nega i e Wi kung als 2 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 18 He be Gie sch eine zwei e 'au onome Da enände ung zu be ücksich igen. Eine posi- i e Beein lussung ande e im Rahmen de Muli ipIik,a o heo ie als au onom behandel e Aus>gahen is, als eine zusä zliche au onome Ve - g öße ung des einikommensunabhängigen Aus1gabens l'omes zu behan- deln. Auch wenn die om MuHipIika o p inzip o aUSIgese< z e Gleich- gewich ssi ua ion nich gegeben is und sich das Sys em im Zei punk de Ve ändel'lUIlg des S omes de ein:kommens'lI11abihängigen Ausgaben in einem Expansions- ode Kon l1a'k ionsp ozeß he inJde , so is, diese Abweichung on den Annahmen des Mul iplika o p inzips du ch eine en sp echende Ko ek u des einkommensunabhängigen Aus- gahens oms, d. h. als eine om S andpunk des P inzips exogene Da enände ung, zu be ücksich igen. P ak isch bedeu e dies, daß man den künHigen S om de "au onomen" AusgaJben im Zei - ablau abschä zen und als Da um ü das Mul iplika o heo em es legen muß. Sobald man hie bei zu de E kenn nis gel,ang , daß de kün i,ge au onome Ausgabens om nich kons an is , sonde n wächs , sch ump ode schwank , muß man sich de on Mach.l up 5 en wickel en pe iodenanaly isch.en Fo m des Mul i- plika o heo ems bedienen und den Mul iplika o p ozeß im Zeil ab- lau e olgen. § 10. In eine soLchen dynamischen Analyse kann man leich auch die Ta sache be ücksich igen, daß eine ganze Reihe z'unächs als ein- kommensunabhäng.iJg au ge aß e Ausgaben du ch Einkommensände- ungen beein hiß we den. Fü die Mul iplika o heo ie bedeu e dies die Au: igalbe des u sp ünglichen P inzips de Zwei eilung des Ausga- belIlS omes zuguns en de Möglichikei , eine UIlIbeg enz e Anzahl on Ausgabenka ego ien zu bilden und e schiedene Funk ionalbezie- hungen zwischen Einkommens- und Ausgabenände ungen anzunehmen. De Einbau des Akzele a ionsp inzips in die Mul iplika o heo ie is hie ü ein Beispiel. Im Zuge de Annähe ung an die Wi klichkei kann man die he e ogene Ausgabeng uppe de In es i ionen in -eine beliebige Anzahl homogene e Un e g uppen au gliede n (z. B. in An- lage- und Lage hal ungsin es i ionen eine sei s und in die In es i- ionen e schiedene P oduk ionszweige und P oduk ionss u en ande- e sei s) und e schiedene In es i ions unk ionen (einschl. de Alkze- le a o en) und e schiedene Reak ionszei en (1ags) zug unde legen. Als unabhängige Va iable solche In eso i ions unik ionen können auch an- de e .iJm Sys em be ücksich ig e Ausgabena en (einschl. de ,au onomen Ausgaben) dienen, SQ daß die o1'lle In e dependenz de Ausgaheos öme im Modell explizie we den kann. Auch Ände unsgen de ö en lichen 5 F i z Machlup, Pe iod Analysis and Mul iplie Theo y. Qua e ly Jou nal o Economics. Vol. LIV (1939), S.1-27, nachged uck in "Readings in Business Cycle Theo y", Philadelphia, To on o 1949, S.214. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Einige kon o e se F agen de Mul iplika o heo ie 19 S €'ue einnahlIIlen lassen sich in ih en Wi kungen au das Volksein- kommen da s ellen, so e n man nu die um die S eue be äge e min- de en Einkoanmen den Ausgaben unk ionen zug unde leg . Eine wei- e e Gene alisie ung des Mul iplika o heo ems s ell de Einbau des Zinsmechanismus da . Bei beg enz elas ischem K edi sys em und be- g enz e Zinselas izi ä de Liquidi ä s o liebe s eig mi zunehmen- dem Volkseinkommen im Zuge des Mul iplika o p ozesses das Zins- ni eau und dämp übe die Zins elas izi ä de In es i ionen den P ozeß de Einkomme u;s eige ung. Desgleichen kann die Einkom- menswi kung eine au onomen Ände ung des Zins u eaus ode eine Ve scl iebung de Ku en de LiquJdi ä s o li:ebe ode de G enz- leis ungs ähigkei de In es i ionen mi Hil e des Mul iplika o - heo ems analysie we den. Das Mul iplika o p inzip wi d mi all diesen in de heo e ischen Li e a u be ei s du chge üh en E wei e ungen inein,e allgemeine e s a isdle ode dynamische Theo- ie de EinkommensbiLdung umgewandel . Mi de Genug uung da - übe , daß hie in wiede einmal die p inzipielle Einhei lichkei alle W·i! scha s heo ie zum Ausd uck komm , el"lbinde sich nu die Fmge, wann man zweckmäßige weise ,au hö en soll e, ein so ,gene alisie es Modell noch mi dem Mul iplika o beg i zu bezeichnen. § 11. Eine s.oldle F age mag müßig e scheinen, abe aus G ünden de beg i lichen S:aubenkei, und zu Ve meidung on Miß e s änd- nissen sind 'einige e minol.ogis,che Kla s ellungen wohl am P1a ze. Vom Mul iplika o soll e man m. E. nu sp echen, wenn dami Z'llm Ausd uck geb ach we den süll, daß die di ek e und indi ek e Ein- kommenswiJ kung eine au onomen Ände ung des Ausgabens omes ein besümm es du ch die G öße de mal"lginalen Ausgabenquo e de e - minie es Viel aches de o iginäl'en Ausgabenände ung is . De Mul i- plika o s ell also eine z,ahJ.enmäßige Beziehung zwisch·en eine U - sache im Be eich de einkommensun,abhän,gigen Aus,gaben und eine Wi kung im Be ei,ch des Einkommen:ss omes he . Je nach de A de U sache wi d man zweckmällige weise zwischen dem Mul iplika o eines einmaligen (zus.ä zlichen) Ausgabenimpulses und eines (ZUSäl z- lichen) kOTIIS an en ode a iie enden Auga ens omes un e SJcheiden. De Mul iplika o eines zusä zlichen Ausgabenimpuls,es is nu dann gleich dem ezipl'oken W'e de Di e enz ~chen eins und de ma ginalen Ausg,abenquo e, wenn die Summe de abnehmenden unendlichen Reihe zusä zlich gescha ene Einkommen, also die Ge- sam wi kung inne halb eines heo e isch unendlichen Zei aumes, zu U sache in Beziehung gese z wi d. Be ach e man nu die Wi kung inne halb eines beg enz en Zei aumes, so is de Mul iplik,a o klei- ne . Analog is de Mul iplika o eines zusä zlichen kons an en Aus- gabens omes nu dann gleich dem ezip oken We de Di e enz 2' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 20 He be Gie sch zwischen eins und de ma ginalen Ausgabenquo e, wenn man als Ein- kommenswi lmng die Di e enz zwischen dem sich nach eine ( heo e- isch) unendlichen Zei eins ellenden neuen Gleichgewich seinko nmen und dem Gleichgewich seinkommen o de AusgabeneI1höhung be- g ei . Die p ozen uale Di e enz zwischen dem Mul i:plika o we am Ende eines p ak isch ele ·an en Zei aumes on - sagen wi - ein ode zwei Jah en und dem Mul iplika o endwe is , ce e is pa ibus, um so kleine , je kleine die ma ginale Ausgahenquo e und dami de Mul iplika o endwe is . Da de Mul iplika' o im Ablau e seine Wi kungsz,ei zunimm und sich asymp o is,ch dem ezip oken We de Di e enz zwischen eins und de ma ginalen AU:Sigahenquo e als seinem Endwe nähe , mag es angeb ach e scheinen, beg i lich zWLschen den Mul iplika o -Endwe en und Mul i'Plika o -Zei we en zu un e - scheiden und bei de Kennzeichnung de le z e en auch die Länge de zug unde liegenden Wi kungszei anzug,eben. § 12. Ein wei e es P oblem, das Anlaß zu eine beg i l1chen Un e - scheidung zwischen e schiedenen Mul iplika o ypen ,g1b , is die Wahl de Maßeinhei1. We den die z'Usä zl1ch,en Auslgaben ,und Ein- kommen in Lohneinhei en ode Einhei en eines s abilen Geldwe es ausged ück , so handel es sich um einen RealeiDlkommensmul iplika- o . Ande e sei s wi d man zweck:mäßige weise on ,einem Nominal- einkommensmul iplika o sp echen, wenn die ele an en G ößen zu jeweiligen P eisen gemessen und GeldweI1 :schwanikungen nich ,aus- geschal e sind. Eine Va ian e des Realeinkommensmul lipliika o s is de Beschä igung,smul: iplika; o , de d,ie Gesam bescl ä: l igungswi - kung zu de p imä en Beschä igungswi kung eine Ausgaben- e höhung in Beziehung se z . Die Wahl de Maßeinhei ha einen Ein- luß .au die S a:bili ä, de Aus,gahen unk ion und wi dami ein hie zu e ö e ndes P oblem ·au . Wenn man das klassische Homogeni ä s- pos ula aikzep ie , das eine Geldillusion de Einkommensbeziehe aus:schließ , muß man den ealen Mul iplika o en eine g öße e S abili- ä zusp echen als den ihnen en sp echenden nominellen Mul ipl,ilka- o en. Keynes miß die ele an en G ößen in Lohneinhei en. Sein Realeinkommens- und Beschä igungsmul iplika o ds dahe unab- hängig on Ände ungen des P eisni eaus und de G enzp. oduk i i- ä de A bei . Wie aUe ealen Mul iplika o en wi k e nu bis zu E eichung de Vollbeschä igung und im Ve lau des wi scha lichen Wachs UiIIlS. Wenn man die Ve ände ung des Nominaleinkommens im Zuge de Annähe ung an die VolLbeschä igung und auch in de In- la ion e klä en will, so muß man sich Colin Cla k anschließen und die G ößen de Ausgaben unk ion zu jeweiligen P eisen messen. Die Nomi ualeink()l imens":Mul iplika o en haben abe den Nach eil, nu dann s abil zu sein, wenn die dem klassischen Homo.geni ä spos ula OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Einige kon o e se F agen de Mul iplika o heo ie 21 wide sp echende Ge1dillusion gegeb€n is, . In La ionse aih ene Völke dü ~m on diese Illusion ziemlich ei sein. Die Wahl eine mone- ä en Maßednhei und die Anwendung des Mul iplika o s au den In la ions all machen iJhn noch nich zu einem Ins umen de Geld- heo ie. Wi habenden Mul ipli.kJa o bewuß aus dem Einkommens- k eisliau en wickel und Ausg.a:ben als E we b on Gü e n und Leis ungen des lau end p oduzie en Soz ualp oduk s, nich :abe als Ge1dzahlungen, de inie . Die medS en Au o en jedoch e wischen die Un e scheidung zwischen dem Einkommensk eisLau und dem Geld- k eislau 6 und iden i izie en den Mul ipl,ika o p ozeß mi eine Aus- dehnung des S omes de Geldzahlungen ü den E we b Lau end e - zeug e Gü e und Diens e des Soili1alp oduk s. D~ese Iden i izie ung se z s eng genommen o aus, daß alle Einkommen gleichzei ig auch Geldeingänge sind und aJ1e Ausgaben auch Geldausga:ben. Wi we den bei de E ö e ung de Mul iplika o pe iode gleich noch sehen, daß diese Gleichse zung n1ch ganz unge äh lich is . Es gib Ein kom - m e n , die n 0 eh k ein e Gel dei n gänge s i nd: Kapi algewinne einschließlich e höh e We papie ku se, Un e nehmungsgewinne, so- wei sie sich in e höh en Fe ilgwa enbes änden niede schlagen, unaus- geschü e e Di idenden, und es gih Aus gab e n, die no C h k ein e Gel d aus z a h I u n gen si nd :z. B. Käu e au Lie e an enk edi . In. Die Mul iplika o pe iode § 13. Die F age, wie g oß die Mul iplika o wi kung inne halb eines gegeben:en Zei mumes is ode in welchem ZeH ,aum de Mul iplika o 80 O oode 90 O o seine ollen Wi kung e eich , kann nu mi de Hil skons uk ion de Mul iplika o pe iocle bean wo e we den. Die e s e Mul iplika o pe iode is die Zei zwis,chen (a) de En s ehung de e s en zusä zLichen Einkommen au G und de zus,ä zlichen au o- nomen Ausgaben und (b) de En s ehung de sekundä en zusä zlichen Einkommen als Folge de Ve meh ung de einkommensabhängigen Ausgaben, die ausdeL p imä en Einkommense höhung esul ie . Die zwei e Mul iplika o pe iode is dann das Zei in e all zwischen de sekundä en und de e iä en Einkommense höhung. De ik i e Cha ak e de a; ioge Einkommenspe 1oden is leich ein- zusehen, wenn man den Weg eines einzigen Impulses du ch den K eis- lau gedankHch ,e olg und dabei elalis is,che Vo ausse zungen mach . De Impuls ze spli e sich nämlich seh schnell. Daß einzelne Teile nich wiede zu Aus,gaben we den und, wie man sag , e sicke m, is hie i e1eVlan . Wich Ig is ielmeh , daß bei eine Au spli e ung einzelne Teile schnelle du ch den K eislau wande n können als an- 6 E wähnenswe e Ausnahmen sind Ohlin, Schneide und Boulding. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 22 He be Gie sch de e und olglich inne halb eine KJalende pe iode en sp ,ech,end häu- ige zu Einkommen we den. Dles bedeu e , daß die Mul iplika o - pe ioden de e schiedenen Ausgaben eiJlchen e schieden lang sein können und daß wi on "de " Mul iplika o pe iode nu im Sinne eine mak oökonomischen Du chschnii sg öße sp echen dü en. § 14. Die on Machl up l u. a. e such e Bes im mmg de Mul ipLika- o pe i,ode mi Hil: e de ma ginaLen Einkommens-Umlau sgeschwin- digk,ei des ak i en Geldes, die ,aus de schä zba en du chschni lichen Einkommens-Umlau geschwindi~kei ahgelei e wi d, basie au de s illschweigenden Annahme, daß de P ozeß de Einkommensexpan- sion om Geldk eis~au he beg enz wwd. Das wi d ,aus' Machlups p imi i em Beispiel kla , das wie olg wiede gegeben we den kann: Die du. ch eine zusä zHch,eau onome In es i ion zusä zlich einges ell en A bei e geben einen Teil ih es zusä zlichen Einkommens zum Kau on Schuhen aus. Das zusä zliche Geld wande zum Einzelhändle , on do zum G oßhändle und schließlLch zusammen mi einem gegen- übe ühe e g öße en Au ag zum Schuh ab ilmn en, de dann seine P oduk ion auswei e , indem e zusä zliche Al'bei Slk ä e ,ein- s ell , die dieses zusä zliche GeLd in Fo m on Ei,nkommenszahlungen e hal en. "Business is no o~dina ily done his way", beme k Ga dne Ackley hie zu 2• Denn in de Regel e olgen die Bezalhlungen nich mi de Au l'agse eilung sonde n e s einige Zei nach de Lie e ung. De Gelds om eil wede dem Gü e n om o aus, noch is e mi ihm synch onJsi'e , sonde n e p leg ih:m in de Regel zu olgen. De P o- zeß de Eink,ommensp opaga ion is dahe nich du ch die Umlau s- gesch,windigkei des neuen GeLdes limi ie . E kann schnelle e - olgen, wenn das K edi sys em nich öHig unelas isch is und die P odUik ionsausdehnung mi Wechselk edi en ode du ch Au lösung ,on Ho en inanzie wi d, e kann abe auch wesen lich langsame o sich gehen, wie wi noch sehen we den, wenn die Lage bes ände en wede zu niedl'ig ode zu hoch sind ode ande e eale Engpässe 1 Machlup bes imm die Mul iplika o pe iode aus de Einkommens-Um- lau sgeschwindigkei des ak i en Geldes. E schä z , daß 50-60 O o alle liquiden Bes ände inak i es Geld mi eine Umlau $geschwindigkei on nUll sind, so daß bei eine Einkommens-Umlau sgeschwindigkei de ge- sam en Geldmenge on 1,6-2,0 p o Jah die Einkommens-Umlau sgeschwin- digkei des ak i en Geldes e wa au 4,0 p o Jah zu e anschlagen sei. Die Einkommens-Ausb ei ungspe iode be üge dann 3 Mona e. Die ü den M'lll i- plika o p ozeß ele an e m a g i n ale Einkommens-Ausb ei ungspe iode sei e mu lich e was kü ze . Vgl. F. Machlup, Pe iod Analysis and Mul iplie Theo y, Readings a. a. 0., S.214. 2 Ga dne Ackley, The Mul iplie Time Pe iod, Ame ican Economic Re iew 1951, S. 350 . - Ackley beme k hie zu e end: "Dismissal o hese o he means o inancing as ,induced dishoa ding' seems o in ol e he ques ionbegging de ini ion o ac i e money ha assumes i s eloci y cons an in o de o de ine i ." Vgl. oben S.355. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Einige kon o e se F agen de Mul iplika o heo ie 23 die P oduk ions- und Einkommenss eig.e ung beg enzen. Machlup konzedie diese Möglichkei en indi ek , wenn e sch eiJb : "Th ough he medium o indueed dishoa ding on he pa o business i ms he ae ual p opaga ion o ineomes may be much as e han ha which is possibl,e on he basis o he ci cui iow o money3." Die Ve länge ung de Mul iplika o pe iode du ch eale "Engpässe" wü de dann du ch induzie es Ho en e klä we den, was o ensich lich nich ins Schwa ze i . Machlups wei, e e Folge ung, daß eIDe Zunahme on Ve mögens ansak ionen und on in e mediä en Umsä z,en die Mul i- plika o pe iode e länge e und eine Meh e wendung on GeLdsu o- ga en sie e minde e, basie eben alls ,au de s illschweigenden An- nahme, daß die Ve ände ung des Gelds omes die Ve .ände ung des Gü e - und EiIllkommenss omes de e minie e und nich umgekeh . § 15. Rich e man das Augenme k nich au den Geldk eislau sonde n au den Einkommensk eislau , so s öß man au die d ei on Lloyd Me zle 4 un e schiedenen "lags": a) Das Zei in e all zwischen de AusZlahlung eines zusä zlichen Einkommens an die Haushal e und de Ve ausgabung dieses Ein- kommens. Wi wollen dieses on D. H. Robe son in de Diskussion übe E spa nisse und In es i ionen be on ,e Zei in e all de Kü z,e halbe den Robe son-Ia,g nennen. b) Das Zei in e all zwischen de Zun,ahme de Ve käu e und de Zunahme de Pl'OdU'k ion is de zwei e 1ag. Da E ik Lundbe g seine dynamischen Modene au diesem P oduk ions-Lag au lbau , wi d e geLegen lich auch als Lundbe g-lag bezeichne . e) De d i e Lag is das In e all zwischen de En s ehung des zu- sä zlichen Einkommens und seine Auszahlung. § 16. De Robe son-Iag is nach den Un e suchungen Me zle s ü die Ve einig en S aa en, so e n e übe haup exis! ie , wesen lich kü - ze als weil. Mona e, ode e gil nu ü einen kleinen Teil des Ge- samllkonsums, da e bei Ve welIldung ie eljäh liche Da en ü Ein- kommenszahlungen und Konsumausg,aben nich es s ellba is . Das übe asch nich , wenn man bedenk , daß e selbs dann, wenn die Aus- gaben ausschließlich aus den in Geld ,e ügba en Einkommen ge ä ig we den, nich wesen lich g öße sein dü e als die Häl e des g.ewo- genen Du chschni s de Einlwmmenszahlungspe ioden 5• Selbs wenn man den Haushal en noch einen Reak ions-lag ~wbillig , wi d man kaum die Au assung e e en können, daß de Rohe son-la.g wesen - lich länge is! als - sagen wi - ein Mon:a' . Shackle un e s ell o en- 3 Machlup, a. a. O. ("Readings ... ") S.215. 4 Lloyd A. Me zle , Th ee Lags in he Ci cula Flow o Income, in "In- come, Employmen and Public Policy. Essays in Hono o Al in H. Hansen", New Yo k 1948, S.l1 . . 5 Ralph Tu ey, The Mul iplie , Economica N. S. No embe 1948, S.266. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 30 He be l Gie sch ahle. Liu und Ohang sind wohl die einzigen, die das B u o-Voilksein- kommen bzw. B u o-Sozialp oduk zug unde legen. Als zusä zliche Va iable we den Ände ungen de Konsumgü e p eise u. a. on Mos,ak6, Samuelson 7, Liu und Chang 8 sowie on Smi hies 9 und Ände ungen de Be ölke ungszahl on Samueoon und Smi hies be ücksich ig . § 25. All diese aus mak oökonomischen G ößen abgelei e en Kon- sum unk ionen sind jedoch dem Einwand ausgese z , daß sie nu dann zu e lässig sind, wenn die ihnen zug unde liegenden Hypo hesen auch mi dem Ve hal en del indi iduellen Haushal e übe eins immen. Au die Disk epanz zwischen den aus his o ischen Reihen abgelei e en Konsum unk ionen und dem Bild, das sich aus den Haushal ss udien in den USA e gib , weis auch Shakle in dem oben zi ie en Au sa z besonde s hin. Eine eilweise Übe windung dieses Gegensa zes e - danken wi J ames Duesenbe ylO und F anoo Modi,gHani. Aus den Haushal sun e suchungen, die in den Jah en 1935/36 und 1941 in den USA ,anges ell wo den sind, e gib sich nämlich, daß die dUl'chschni - lich·en Aus1g.a.beIl!Übe schlÜsse de Hauslhal e bei gleichen Einkommen im Vollbeschä igungsjah 1941 nu halb so g oß wa en wie im Jah 1935/36, als Volkseinkommen und Beschä igung un e dem Ni eau des o angegangenem Hochkonjun k u jah es 1929 l,agen. Duesenhe y sieh die E klä ung da in, daß sich in den Jah en 1935/36 in den ge- gebenen Einkommensg llppen meh empo ä e A bei slose be anden, die en wede ih en Konsums anda d noch nich genügend eduzie ha en ode in E w.a ung ein,es Ans i.egs ih e Eoinkommen übe ih e Ve häl nisse leb en. Da die Haushal ss Uidien des J,ah es 1941/42 gleich- zei ig zeigen, daß Familien mi wiede ans eigendem Einkommen un- ge äh dieseLbe Konsumneigung wie Familien mi kons an em Ein- kommen ha en, ·und daß die Konsumquo e bei FamiHen mi sin- kendem Einkommen wesen lich g öße wa , e gib sich. die Hypo hese, daß die Konsumausg:alben nich nu om ge,genwä igen e ügba en Einkommen sonde n auch on dem höchs en in de Ve gangenhei ealisie en Einkommen beein luß we den. Duesenbe ys Konsum- unk ion, die in die Fo m dne Spa unk ion gekleide is , lau e : S Y = 0,166 Y -0,066, 6 Jacob Mosak, Fo ecas ing Pos -wa Demand, Econome ica XIII, Janua 1945. 7 Paul A. Samuelson, a. a. O. 8 T. C. Liu and C. G. Chang, U. S. Consump ion and In es men P open- si ies: P e-wa and Pos -wa . Ame ican Economic Re iew XL Sep . 1950. 9 A hu Smi hies, Fo ecas ing Pos -wa Demand, a. a. O. 10 James S. Duesenbe y, Income-Consump ion Rela ions and hei Impli- ca ions in " Income, Employmen and Public Policy. Essays in Hono o Al in H. Hansen." New Yo k 1948, S. 54 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Einige kon o e se F agen de Mul iplika o heo ie 31 wobei S und Y die lau enden E sp.a n.isse bzw. Eilllkommen be- zeichnen und Y 0 das höchs e Einkommen in de Ve gang.enhei sym- bolisie . § 26. Die Konsum unkUonen on Duesenbe y und Modigliani sind kü zlich on Tom E. Da is ll modi izie wo den, de an S elle des höchs en e ügba en Ei ukommens de Ve :gangenhei den höchs en e eich en Konsums andaId e wende . Wie Da is zeig , s immen sie in ,diese Fo m im Gegensa z zu allen ande en geb äuchlichen Kon- sU!m mk ionen sowohl Ini de En wkklung de Konsumausgahen o dem K iege ,aIs auch mi de Nachk iegsen wicklung ühe ein. Duesen- he ys Konsum unk ion implizie (a), daß die ma ginale Konsum- quo e bei zyklischen Schwankungen des Einkommens ela i nied ig, abe die du chschni Hche Konsumneigung ela i hoch is . Daneben besag sie abe auch (b), daß di,e du chschni liche Konsumquo e im Zuge des Einkommenswachs ums kons an bleib . In diese Hinsich s eh sie im Gegensa z zu de enge en Ve sion des sog. psychologischen Gese zes on Keynes, das eine mi zunehmendem Einkommen abneh- mende Konsumquo e implizie . Sie s eh abe auch im Gegensa z zu den Haushal ss udien, die die allgemeine Ansich bes ä igen, daß Fa- milien mi höhe em Emkommen eine nied ige e Konsumquo e als Fa- Inilien mi nied ige em Einkommen haben. Duesenhe y übe b ück den Gegensa z du ch die Hypo hese, daß die iIl!di ~duelle Konsum- quo e nich on de Höhe des absolu en Einkommens sonde n on de ela i en Posi ion des indi iduellen Einkommens au de Einkom- menspy aInide abhänge. Diese ela i e Einkommenshypo hese basie au de In e dependenz de indi iduellen Konsumen s1cheidungen. "The s eng h o any indi idual's desi e o inc ease his consump ion expendi u e is a unc on o he ,a io o his expendi u e o same weig'h ed a e age o he expendi u es o[ o he s, wi1Jh whom he comes in con ac . The weigh s a e de e mined by he social cha ac e o hese con ac s. I he dis ilbu ion o income is cons an (in he Lo enz cu e sense) his weigh ed a e age can he ega ded as a unc ion o an indi idu al's pe cen ile posi ion in Jhe income dis ibu ion"12. Da aus olg , daß die K ä e, die uns dazu e anlassen, unse en Konsums anda d zu heben, um so s ä ke sind, je nied ige unse Pla z au de Einkommenspy amide is . Wenn die Einkommenspy a- mide wächs und die Einkommens e eilung gleich bleib , so bleib auch ü jeden Haushal das Ve häl nis de ,konsums eige n.den zu den 'e spa n.is. ö de nden K ä en gleich mi dem E gebnis, daß die 11 Tom E. Da is, The Consump ion Func ion as a Tool o P edic ion, Re iew o Economics and S a is ics, Vol. XXXIV, Augus 1952. 12 Duesenbe y, a. a. 0., S.77. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 32 He be ' Gie sch du chschni l1chen Konsumquo en de Haushal e o z wachsendem Vo]kseinkommen gleich bleiben und dahe auch die mak oökonomische Konsumquo e keine Ve ände ung ·e äh . Das Ve diens , diese ela i e EiIllkommenshypo hese e s malig au - ges ell zu haben, gebüh jedoch nich Duesenbe y sonde n Do o hy S. B ady und Rose D. F iedman, die be ei s im Jah e 1947 es s ell en: " ... he smaHe he pe cen age o amilies in Jhe highe income b acke s, he g ea e he pe cen age o income sa ed a each income le el. Among g oups o non- a m- amilies, in di e en a eas OY a no widely sepa a ed pe iods, he pe cen age o income sa ed appea s o app oach a common alue a he same ela i e income posi ion, ha is a he same decile o pe cen ile o income. Among a m g oups he e is likewise a endency o lhe pe cen age o income alloca ed o ea nings ... o ·di e less ,a he same ela i e posi ion hana he same absolu e poin on he income scale ... "13. Im Anschluß hie an wi d auch ge olge : " ... aising he le el o income in a commun y has he e ec o inc easing he expendi u es ... o amilies a e e y le el." Diese Übe eins immung mi de Duesenbe y-Hypo hese is nich nu aus dogmengeschich lichen G ünden e wähnenswe , son- de n weil es be uhig , wenn dieselben Da en on e schiedene Sei e in gleiche Weise in e p e ie we den. Leide is nun in de Zwischen- zei James Tobin 14 bei de P ü ung de selben Da en zu dem E gebnis gelang , daß die absolu e Hypo !hese die Da en iel besse e klä als die ela i e. Die F age is also ölUg o en; ohne ein g ündliches S udium de O iginalda en kann man nu die salomonische Ve mu- ung äuße n, daß es wah scheinlich sowohl au das absolu e Ein- kommen als auch au die elaü e Einkommensposi 10n ,ankomm :. § 27. Wenn dies abe so is , dann muß die Disk epanz zwischen de einen 'Ila sach.e, daß Familien mi höhe em Einkommen eine höhe e Spa quo e ha.ben, und de . ande en T,a sache, daß die du chschni liche mak oökonomische Konsumquo e in den USA in den le z en 70 J.ah e'l1 nich gesunken is , noch au ande e Weise besei ig we den als nu du ch die Duesenbe y-Hypo hese. Welche unabhängigen Va iablen können auße dem noch in die Konsum unk ion einbezogen we den? Wenn es sich um Faik oi"en handel , die nu Lang is ig wi ken, so in e essie en sie hie och . Abe wenn die E klä ung in de Exis enz on Fak o en liegen soll e, die sowohl lang is ig aJs auch ku z- 13 Do o hy S. B ady and Rose D. F iedman in "Con e ence on Resea ch in Income and Weal h", S udies Vol. X, Na ional Bu eau o Economic Resea ch, New Yo k 1947, S.248. 14 James Tobin, Rela i e Income, AbsoLu e Income, and Sa ing in "Money, T ade and Econo nic G ow h. In Hono o John Hen y Williams". New Yo k 1951, S.156. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Einige kon o e se F agen de Mul iplika o heo ie 33 is ig on Bedeu ung sind, so dü en sie in eine p ognos isch an- zuwendenden Mul iplilm o heo ie nich auße Be ach bleiben, wenn sie im P ojek ionszei aum g öße ode kleine sind als in de Re e enzpe iode. Wi sind also gezwungen, nach wei e en unabhän- gigen Va iablen de Konsum unk ion Ausschau zu hal en. § 28. Es emp iehl sich, unse Augenme k zunächs au die Ein- kommens e eilung zu ich en. Die ma ginale mak oökonomische Kon- sumquo e is ein gewogene Du chschni de ma ginalen indi iduellen Konsumquo en. Die Gewi,ch e en sp echen dem An eil, den die Ve - ände ungen de - Indi idualeinkommen an de Ve ände -un,g des Gesam einkommens haben. W-enn sich diese Gewich e e schie- ben, e ände sich no wendig. auch die ma ginale mak oöko- nomische Konsumquo e. Hans S aehle 15 ha ü Deu schland und die Zei on 1928-1934 die Konsumneigung aus den in Lohneinhei en gemessenen A bei seinkommen be echne und dabei es ges ell , daß de G ad de Ungleichhei de Ve eilung de A bei seinkommen as genau so wich ig ü die Schwankungen de Konsumausgaben is wie die Höhe de A bei seinkommen. E ha dami gleichzei ig die com- munis opinio bes ä ig , daß sich die Spa a e bei eine ku z is igen Ve inge ung des Ungleichhei sg ades de Einkommens e eilung e - minde . § 29. Auße dem e ügba en Re.aleinkommen, dem höchs en Kon- sums anda d in de e inne lichen Ve gangenhei und de pe sonellen Einkommens e eilung schein ü die ku z- und mi el is ige Kon- sum unk ionauch noch die Liqui1di ä de Konsumen en eine wesen - liche Rolle zu spielen. In de "Gene al Theo y" ha die Liquidi ä nu einen Ein luß aud' die In es i ionsnei/gung, nich jedoch au den Konsum. Nach den E ah ungen de Nachk iegszei bes eih -abe wohl kaum ein Zwei el da übe , daß die Konsumnei.gung du ch die Liqui- di ä de Konsumen en beein luß wi d. " ... liquidi y is now comm- only accep ed as a ac o ,a ec ing consump ion ... " beme k John H. Williams 16• Eine hohe Liquidi ä de Konsumen en e laub s ä - ke e ku z is ige Ve schiebungen de Konsum unk ion im Ge olge on poli isch e u sach en Ve auenss ö ungen wie z. B. nach Ausb uch des ko eanischen K ieges. Abe 'auch in no malen Zei en wi k sie e mu lich konsums eige nd; denn we seine E spa nisse z. B. aus Mangel an a ak i en Anla/gemöglichkei en in liquide Fo m häl , is gegen die Reizwi kung de RekLame und des demons a i en Kon- 15 Hans S aehle, Sho Pe iod Va ia ions in he Dis ibu ion o Incomes, The Re iew o Economic S a is ics. Vol.l9, 1937, S.133-143. 16 J. W. Williams, An App aisal o Keynesian Economics, Ame ican Economic Re iew, May 1948, Supplemen S.284. 3 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 34 He beI' Gie sch sums ande e iel wenige ge ei, als de jenige, de illiquide is , Ve - siche ungsp ämien zahlen ode es e Spa e äge und Kündigungs- is en einhal en muß. Daß man du ch Ände ung de K,onsumk edi - inanzie ungsbediIlJgungen die Konsumneigung beein lussen kann, ge- hö heu e eben alls zu den ,du ch die E ah ung bes ä ig en E kenn - nissen und un e s eich den hie be on en Zusammenhang. § 30. Dami schieb sich auch die F age nach dem Ein luß des Zins- sa zes au die Konsumneigung in den Vo de ,g und. Die Höhe des Zins- sa zes wi d häu ig nich ü bedeu sam gehal en, abe dabei wi d meis übe sehen, daß ge ing ügi,ge Zinsände ungen na ü lich auch nu ge ing ügige Ände ungen de Konsumen enen scheidungen e u - sachen können, o allem im sho - un. Man denk in de Re:gel auch nu an Ände ungen de Spa kassenzinsen, e giß abe häu ig den Ein luß on ZinsäIlJde ungen au die es e zinslichen Ve mögens- we e. Wenn de lang is ige Zinssa z on 4 O o au 5 O o s eig , so bedeu e dies imme hin, daß ,die Obli ga ionenku se um 20 O o sinken, und eine de a ige We minde un:g de in Obliga ionen angele:g en E spa nisse wi d bei b ei e S euung des Obliga ionenbesi zes eines gewissen Akkumula ionsan eizes e mu lich nich en beh en. § 31. Die dami e lbundene F age nach dem Ein luß des Ve häl - nisses zwischen Ve mögen und Ei.nJk.OIIIlIIlen is in jüngs e Zei im An- schluß an die Diskussion übe den Pigou-E ek in den Vo de g und ge e en. James Tobin 17 sieh in de Zunahme des Ve mögens de HaUSlhal e eine Möglichkei , die absolu e Einkommenshypo hese mi dem säkula en Ans ieg de Konsum unk ion zu e einba en, die sich in de e wähn en säkula en Kons anz de du chschni lichen mak o- ökonomischen Konsumquo e mani es ie . Die o liegenden Haus- haJ ss a is iken lie e n jedoch noch nich die zu einem exak en Beweis e o de lichen Angaben. In die gl.eiche Rich ung weis James Meade, wenn e die Ve mu ung äuße , daß die Ve mögensillusion, die eine hohe S aa sschuld beg ünde , einen konsums ei,ge nden Ein luß aus- i1b 18• § 32. Man kann die Lis e de po en iellen Ein lüsse au die Kon- sum unk ion beliebig e länge n. Hingewiesen sei nu noch au den gü e schöp enden echnischen Fo sch i , au den zunehmenden Ein luß de Rekl'ame, am Ve ände ungen in de Al e ss uk u de Be ölke ung, au die Ve inge ung des An eils de besonde s spa - eudigen Landbe ölke ung und au die Ausb ei ung wohl ah ss aa - 17 a. a. o. 18 J. E. Meade, Planning and he P ice Mechanism. The Libe al Socialis Solu ion, London 1948, S. 50. Deu sche Ausgabe: Planung und P eismechanis- mus. Die libe al-soziale Lösung. Ins Deu sche übe agen on G. Bombach, Be n, Tübingen 1951, S.52/53. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Einige kon o e se F agen de Mul iplika o heo ie 35 liche Vo s ellungen. Vielleich soll en wi auch die klassische Hypo- hese on de gegensei igen Mo il ie ung on E spa nisbildung und In ·es i ion nich auße Be l1ach Lassen. Sie äll bei de T ennung de Gesam ausgaben in Konsumausglaben und In es i ionsausgaben leich un e den Tisch, wi d ,a.be siche lich übe be on , wenn man mi de o keynesianischen Te minologie e wa de Camb idge-Gleichung und de Um1au sgeschwindigkei· des Geldes ope ie .. . Schlußbeme kung § 33. Abschließend sei noch au die Schwie igkei en eine hin- eichend ge uauen Schä zung und Vo ausbes immung de manginalen Ausgabenquo e ü heimische In es i ionen und ü In es i ionen im Ausland hingewiesen. Hie appen wi noch meh als bei de Konsum- unk ion im Dunkeln. Au die No wendigkei eine g ündlichen E - o schung de un emeh. ne ischen Ve hal ensweisen und de die E - wa ungen bes immenden Fak o en wu de be ei s .oben hingewiesen. Ob man z. B. die on Law ence Klein l au G und de US-;ame i!ka- nischen S a is iken de Jah e 1920-1941 au ges ell e In es i ions- unk ion, in de ,die Gewinne nach Abzug de S eue n neben dem Kapi als ock als unabhängige Va iable ungie en, einschließlich de e mi el en Koe izien en au ande e Lände übe agen ode in die Zukun ex apolie en kann, e schein angesich s des s a ken Ein- lusses und de Uns abili ä ,de un e neh ne iscllen E wa ungen äuße s aglich. Wenn Smi hiesaud' G und diese Be echnungen Kleins die G enzneigung zu In es i ion in den USA au 0,09 schä z , so is dies nich meh als ein e s es Expe imen . Es s.ei deshalb nu beispielha und de Volls ändigkei halbe e wähn , daß Smi hies nach Be ücksich igung de eben alls, geschä z en G enzneigung zu In- es i ion im Ausland und de manginalen Ausgabenquo e de ö en - lichen Hand zu eine ma ginalen Gesam ausglabenquo e on 0,51 ü die USA und das Jah 1947 und dami zu einem Mul iplik.a o on 2 gelang . § 34. We sich all de Schwie igkei en und P obleme bewuß . is , die mi de Anwendung des Mul iplika o heo ems au die wi scha - liche Wi klichkei e bunden sind, wi d de a igen Schä zungen ein be äch liches Maß an Skep izismus en gegenb ingen und kaum übe - asch sein, daß Smi hies bei einem geschä z en Mul iplika o ,"on 2 einen Mul iplika o on 3 im konk e en Fall du chaus ü möglich häl . Wie g oß auch imme de Unsiche hei sbe eich solche Schä zun- gen sein mag, wich ig is , daß man ihn e kenn und zugib und 1 Law ence R. Klein, Economic Fluc ua ions in he Uni ed s a es, New Yo k, London 1950, Chap e III. 3· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 36 He be ' Gie sch dennoch nich da au e zich e , die Klu zwischen Theo ie und Wi klichkei zu iibel1b iicken. Jedes Ins umen de quan i a i en Wi scha s heo ie, das zu solchen Ve suchen an eg , e üll eine wich- ige Funk ion, auch wenn es sich gelegen lich in de Hand des Unge- üb en als ein ge äh liches We kzeug e weis . Aus de Anwendung des heo e ischen Ins umen a iums esul ie en k ä ige Impulse ü den Fo sch i unse e Wiss,enscha , und je ühe ein zu Anwendung euendes We kzeug au G und de mi ihm gewonnenen E ah ung wei e en wickel ode du ch ein bmuchba e es e se z we den kann, um so g öße is seine wissenscha sgeschich Hche Bedeu ung. Man kann dahe , ohne das Ve diens on Kahn und Keynes zu schmäle n, A hu Smi hies wa nende Wo e übe den Mul iplika o ohne Ein- sch änkung akzep ie en und wei e geben: " ... e en in i s p ope se ing, I conside i (den Mul iplika o H. G.) a dange ous ins umen . The only sa is ,ac o y way o p oceed is o wo k wi h he en i e model a he han o oomp ess i in o a single igu e ... Fo una 'ely o ou p o ession, economics is s ill mo e han an exe cise in simple a i hme ic 2 ." 2 Smi hies: The Mul iplie , a. a. 0., S.305. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Übe die G enzen de Mul iplika o heo ie Von R u d 0 1 R ich e , F ank u a. M. Es is zweckmäßig, o Beginn de Diskussion das Spield:eld abzu- s ecken, und es wi d deshalb ielleich gu sein, wenn ich in meinem Ko e e a e suche, die G enzen de Mul iplika o heo ie he auszu- a bei en. De Beg i "Mul iplika o heo ie" kennzeichne eine Anzahl on Spezial heo ien, wie e wa die Theo ien om In es i ionsmul iplika o ode om Konsummul iplika o , die Theo ien om zuslammengese z en ode e wa om Außenhandelsmul iplika o - eine Fülle meh ode minde lwmplizie e Theo ien, die uns den Übe iblick ülbe das, was die Mul iplika o heo ie als solche leis en kann, e schwe en. Sehen wi uns abe diese un e schiedlichen Theo ien genaue an, so s ellen wi es , daß ihnen allen die gleiche A bei shypo ihese zu G unde lieg , daß sie ,alle dasselbe Mul iplika o p inzip gemeinsam haben. Behe - schen wi einmal di·eses P inzip, dann sehen wi zugleich mi dem Sinn auch die G enzen de Mul ipli ka o heo ie. Wi wollen e suchen, das Mul ipli ka o p inzip an Hand de be- kann es en Spezial heo ie - de Keynesscilen Theo ie om In- es i ionsmul iplika o - zu demons n.e en. Die Theo ie om In es i ionsmul iplika o will die olgende FI'Iage bean wo en: Wie e ände sich das Volkseinkommen als FoLge eine au onomen Ände ung de In es i ion? Sie geh also on de Vo s el- lung aus, daß zwischen de In es i ions e ände ung ([:, I) und de Ve ände ung des Volkseinkommens ([:, Y) ein unk ionale Zusammen- hang bes eh : [:, Y = ([:, I) Aus dem unk ionalen ZUSIammenhang allein können wi uns jedoch noch kein Bild da on machen, wie die In es i ions e ände ung das Volkseinkommen beein lussen wi d; wi sind gezwungen, den Cha ak- e de Funk ion zu explizie en. Am ein achs en is anzunehmen, eine Zunahme de In es i ion ziehe eine p opo ionale Zunahme des Volks- einkommens nach sich, so daß wi sch eiben können 6 Y = k[:,I d. h. eine Ve ände ung on I wiI'ld s e s eine k- ache Ve .ände ung on Y zu Folge haben. Nun is die einge Ülh e G öße k (de "In es i ions- mul iplika o ") dami noch nich nähe de inie . Um sie e klä en zu OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 38 Rudol Rich e können, müssen wi eine Hypo hese ein üh en, nämHch die Hypo hese des "psychol0,gischen Gese zes": Jede Ein!kommensemp änge da nu einen Teil seines Einkommens ode auch seines Einkommenszu- wachses ausgeben (a< 1)1. Die G öße k wi d dann gesch ieben als 1 1-a Wollen wi diesen Ausd uck ölmnomisch sinn oll in e p e ie en, so is es gu , zu beach en, daß e zugleich die SUJmmen o mel eine unend- lichen geome ischen Reihe da s ell , und zwa eine :liallenden, weil ja - wie gesag - a< 1 is . Wi gehen dabei on de Vo s ellung aus, daß jede Einkommensemp änge im Du chschni den gleichen Teil seines Einkommenszuwach:s·es e ausga:b und den Res ho e . Das sind die Bedingungen des Mul iplika o p inzips2. Aus dem Mul iplika o p inziIp läß sich ohne wei e es de Sinn de Mul iplika o heo ie e kennen: Sie will uns un e s a k abs ahie en- den Bedingungen eine exak e, logische E klä ung da ü geben, wie eine au onome Ve ände ung 'eines Ausgabens omes. - hie de In- es i ion - au die Höhe des Volkseinkommens einwi k . Deswegen nenn Keynes sie auch die "logische Theo ie des Mul iplika o s", die - wie e sich ausd ück - " o wäh end, ohne Zei e zöge ung und imme gil 3 ". Mi ande en Wo en haben wi es hie mi eine Modell- analyse zu un und keines alls mi eine Wiede ,gabe de , wenn ich soo sa.gen da , ealen Kausali ä . Die Theo ie is in diese Fo m s a is isch nich e i izie ha , denn die Bedingungen des Modells, in dem sie gil , sind ,allzu wi klichkei s e n: Soll die Mul iplika ion nich nu das No n.iIl aleinkmnmen, sonde n in gleichem Maße das Realein- kommen und dami die Beschä igung e höhen, so müssen wi an- nehmen, daß säm liche P eis,e kons an ble1ben. Das is wiede um nu dann möglich, wenn genügend Übel"kapazi ä en und eie P oduk ions- 1 J. M. Keynes, Allgemeine Theo ie de Beschä igung, des Zinses und des Geldes, München und Leipzig 1936, S. 84. a is das Symbol ü den G enzhang zum Ve b auch. 2 Es is üb igens dabei gleichgül ig, ob de jeweilige Einkommens- emp änge seine Ausgaben nu einem einzigen ode zaM eichen Ve käu e n zulei e . Wi haben dies -ange eg dJu ch die g aphen heo e ischen übe - legungen on Hans Pe e - zwa nu ü einige Tela i ein ache K eisläu e übe p ü , sind abe selbs dann au eine allende geome ische Reihe zu ückgekommen, wenn sich de K eislau in zwei selbs ändige K eisläu e au gespal en ha . Au jeden Fall wollen wi da aus en nehmen, daß das Mul iplika o p inzip auch ü ela i komplizie e K eisläu e e wende we den kann und nich nu an die Vo s ellung eines ein achen Wei e - eichens de Einkommens eile on eine Hand in die ande e gebunden is . (Vgl. Hans Pe e , Zu o malen Klassi izie ung on Wi scha sk eisläu en. Kombina o ische P obleme. Economia In e nazionale, Genua 1952.) 3 a. a. 0., S. 104/105. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 übe die G enzen de Mul iplika o heo ie 39 ak o en o handen sind 4• Wi müssen e ne lanneihmen, daß die Be- debe nu -eine A Ve mi le olle spielen, sie dü en nkh meh und nich wenige ausgeben als sie emp angen 5, müssen pünk lich e- in es ie en und müssen ih e Kassen ese en un e ände hal en. Als wich igs es is zu be ücksich igen, daß die nich e b auch en Ein- kommens eile geho e , d. h. n ich in e s i e I' we den. Sie e - schwinden also olls ändig aus dem Kumu1a ionsp ozeß und bilden, wie sich J. M. Cla k ausd ück , "leaocages"6. Die le z en beiden Bedin- gungen e lie en alle dings an Schä e, wenn wi den Mul iplika o on Keynes als einen Spezial all eines "gene ellen Mul iplika o s" an- sehen, wie es E ich Schneide ge an haF. Spezial all inso e n, als Keynes zwei wich ige Hypo hesen seines Leh gebäudes - In es i ions- neigung und Liquidi ä sp ä e enz - in seine Mul iplika o heo ie unbe ücksi,ch ig ließ. E beg ünde e den In es i ionsmul ipliJka o aus- schließlich au de Hypo hese des "psychologischen Gese zes". Schnei- de üh nun In es iUonsneigung und Liquidi ä sp ä e enzals zu- sä zliche Hypo hesen in die Analyse ein, um dami einen im Sinne de Keynesschen Theo ie "gene ellen Mul iplika o " zu o mulie en. Die Höhe des du chschni lich wei e ge eich en Einkommens eils wi d hi,e nich meh allein om G enzhang zum Ve b auch, sonde n auch on de Elas izi ä de In es i ionsneigung und de Elas izi ä de Liquidi ä sp ä e enz in bezug au den Zinssa z bes imm . Am Mul i- plika o p in z i p wi d dabei jedoch nich s geände , auch hie wi d ein B uch eil des Einkommenszuwachses wei e gegeben und de Res geho e 8• Genau so wie die soeben besp ochenen Theo ien om gene ellen Mul iplika o und om In es i ionsmul iplika o sind auch ue üb igen Spezilal heo ien s a is isIch nich e i izie ba 9• Ich deD'ke im einzelnen 4 Angebo selas izi ä de P oduk ions ak o en in bezug au den P eis unendlich. 5 James W. AngeH, In es men and Business Cycle, New Yo k 1941, S.228. 6 J. M. Cla k, Cumula i e E ec s o Changes in Agg ega e Spending as Illus a ed by Public Wo ks, Ame ican Economic Re iew, 1935, S.17. 7 E ich Schneide , Ein üh ung in die Wi scha sheo ie, II!. Teil, Tübingen 1952, S. 151 . 8 Das P oblem de "leakages" muß also auch hie noch bes ehen - ande n- alls müß e diese (imme noch s a ische) Mul iplika o den We "unendlich" haben. 9 Obgleich die s a is ische Ve i ika ion eines speziellen ode gene ellen Mul iplika o s e schieden lich e such wu de; gl. die A bei en on Colin Cla k, De e mina ion o he Mul iplie om Na ional Income S a is ics, Economic Jou nal, 1935; J. J. Polak, Fluc ua ions in he Uni ed S a es Con- sump ion 1919-1932. The Re iew o Economic S a is ics, 1939; A. Smi hies, Keynesian Economics: The P opensi y o Consume and he Mul iplie , Ame ican Economic Re iew, 1948, Pape s and P oceedings. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Anhang In de Diskussion wu den u. a. olgende Thesen e ö e : 1. Die Mul ipli:k,a o heo ie dien zu Bean wo ung olgende F agen: a) Wie e ände sich das Volkseinkommen bei Ve ände ung eines ü den olkswi scha lichen K eislau ele an en Pa ame e s? b) In de Regel wi d die F ages ellung wie olg e eng : Wie e ände sich das Volkseinkommen als Folge eine au onomen Ve ände ung eines Ausgabens omes, z. B. de au onomen In es i ion? 2. Das zug unde geleg e Sys em muß konsis en sein und ü die zu e ände nde G öße einen F eihei sg ad au weis,en. 3. Fü die Mul iplika o analyse is es ohne Bedeu ung, wie iele Va iable das zug unde geleg e Sys em en häl . Das on Kahn und Keynes e wand e Sys em zu E mi lung ih es In es i ions- mul iplika o s, dem das ein ache Sys em y=c + I C = C(Y) zug unde lieg , is nu ein Speziallall eines allgemeiJlJe en Sys ems. 4. Bei de Ve ände ung des Pa ame e s, bzw. Ausgabens omes, kann es sich handeln: a) um eine zei lich beg enz e, b) um eine einmalige, zei lich unbeg enz e, c) um eine o lau ende, kon inuie liche ode dis.kon inuie liche Ve ände ung des P,a ame e s bzw. Ausg;abens omes. 5. Die Mul iplika o analyse k,ann in Fo m de kompa a i -s a ischen ode de dynamis , chen Be ach ungsweise du chge üh we den. a) Im Fall 4 a) gib uns die s a ische Mul iplika o onalyse die Summe de in olge de Pa ame e ände ung bis zu Pe iode = 00 induzie en Einkommensände ungen; die dynamische Mul iplika o analyse besch eib die Ve ände ung des Volks- einkommens wäh end eine beliebig zu wählenden Anzahl on Mul iplika o pe ioden. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19 Anhang 47 b) Im Fall 4 b) eI'häl man du ch die Ikompa a i -s a ische Mul i- plika o analyse den Un e schied des Volkseinkommens zwischen dem al en und dem neuen Gleichgewich sni eau des Volksein- kommens,; bei de dynamischen Analyse bes eh kein Un e - schied gegenübe 4 a). c) Im Fall 4 c) is nu die dynamische Be ach ungsweise an- wendba . Die Mul iplika o analyse gib hie die Ve ände ung des Volkseinkommens in eine es geleg en Pe iode als Funk- ion de Ve ände ung des Pa ame e s in einem eben alls zu de inie enden Zei aum. 6. Die dynamische Analyse se z nich o aus, daß im Ausgangszu- s and ein Gleichgewich geg,eben is . Dann muß abe zu Be- s immung des Mul iplika o s de Zus and des Sys ems in o he - gehenden Pe ioden bekann sein. 7. Bei den heu e geb äuchlichen Sys emen sind die wich igs en Funk ionen: a) die Konsum unk ion, b) die In es i ions unk ion (induzie e In es i ionen), c) die Liquidi ä s unk ion. De Theo e ische Ausschuß häl es ü wich ig wei e zu e o - schen, wodu ch Konsum, In es i ion und Nach age nach Geld de e minie sind und welche A diese unk ionalen Zusa,mmen- h9.nge sind. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40492-6 | Gene a ed on 2023-01-16 13:07:19