Jahresbericht / Rapport d'activité 2003
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Jahresbericht 2003 1. Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS 2. TA-SWISS Studien und Aktivitäten im Bereich «Biotechnologie und Medizin» 3. TA-SWISS Studien und Aktivitäten im Bereich «Informationsgesellschaft» 4. TA-SWISS Studien und Aktivitäten im Bereich «Mobile Gesellschaft» 5. Partizipative Verfahren von TA-SWISS: PubliForum, publifocus, PubliTalk 6. Weitere Projekte 7. Öffentlichkeitsarbeit 8. Nationale und internationale Tätigkeiten 9. Leitungsausschuss 10. Geschäftsstelle Anhang - 1) Aktivitäten 2003 - 2) Organigramm 2003 14.04.2004 Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung beim Schweizerischen Wissenschaftsund Technologierat Centre d’évaluation des choix technologiques auprès du Conseil suisse de la science et de la technologie Centro per la valutazione delle scelte tecnologiche presso il Consiglio svizzero della scienza e della tecnologia Centre for Technology Assessment at the Swiss Science and Technology Council Birkenweg 61, CH–3003 Bern
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 2 - 1. Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS untersucht die Chancen und Risiken neuer technologischer Entwicklungen in den Bereichen «Biotechnologie und Medizin», «Informationsgesellschaft» und «Mobile Gesellschaft». Seine Studien richten sich sowohl an die Entscheidungstragenden in Politik und Wirtschaft als auch an die breite Öffentlichkeit. Ausserdem fördert TA-SWISS den Informationsund Meinungsaustausch zwischen Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der breiten Bevölkerung durch Mitwirkungsverfahren (PubliForum, publifocus und PubliTalk). Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung ist dem Schweizerischen Wissenschaftsund Technologierat (SWTR) angegliedert. Der SWTR berät den Bundesrat in wissenschaftsund technologiepolitischen Belangen. Im vergangenen Jahr führte TA-SWISS wiederum verschiedene Studien und Mitwirkungsverfahren zu aktuellen Themen durch. Zu den Höhepunkten der Veröffentlichungen zählten die Studien über «Pervasive Computing und seine Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit», «Das vernetzte Fahrzeug» und «Nanotechnologie in der Medizin». Bei diesen und weiteren Themen konnte die Öffentlichkeit dank den Beiträgen von TA-SWISS frühzeitig auf aktuelle Tendenzen der technologischen Entwicklung hingewiesen werden. Für TA-SWISS neu war im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen. Zusammen mit der Redaktion Bildung von SF DRS konnten Sendungen über menschliche Stammzellen und «Pervasive Computing» realisiert werden. Auch beim Radio DRS war TA-SWISS ein Thema. Eine Sendung von «Doppelpunkt» widmete sich den Tätigkeiten des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung. Zu den Höhepunkten in der internationalen Zusammenarbeit gehörte zweifellos die Konferenz des European Parliamentary Network in Bern, die zum Thema «Forschung am Menschen» unter dem Präsidium von TA-SWISS durchgeführt wurde. Ende Jahr wurde zudem das europäische Forschungsprojekt TAMI, Technology Assessment Methods and Impacts, bei dem TASWISS ebenfalls mitarbeitete, erfolgreich abgeschlossen. Schliesslich wagte TA-SWISS 2003 erstmals spezielle Veranstaltungen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Am Thema Krebsforschung wurde ein neues Mitwirkungsverfahren, der PubliTalk, entwickelt. Nähere Einzelheiten zu diesen und den weiteren Aktivitäten finden sich im vorliegenden Jahresbericht.
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 3 - 2. TA-SWISS Studien und Aktivitäten im Bereich «Biotechnologie und Medizin» 2.1. TA-SWISS Studie: Menschliche Stammzellen Den Stammzellen wird ein sehr grosses Potenzial für die Therapie zahlreicher Krankheiten und für die Behandlung von Verletzungen zugebilligt. Im Vordergrund stehen dabei die Transplantation von Zellen sowie die Regeneration von Geweben (Tissue Engineering). Die Gewinnung von Stammzellen aus menschlichen Embryonen wird aus ethischer Sicht kontrovers beurteilt. Weniger problematisch wäre es, so genannte adulte Stammzellen zu verwenden, die aus Geweben von erwachsenen Personen gewonnenen werden. Doch das Potenzial der unterschiedlichen Typen von Stammzellen ist noch unzureichend bekannt, weshalb es verfrüht sein dürfte, auf die Option der embryonalen Stammzellen zu verzichten. In der Schweiz wurde vom Parlament im Herbst 2003 ein Stammzellenforschungsgesetz verabschiedet, das es unter strengen Auflagen ermöglichen würde, Stammzellen aus überzähligen Embryonen zu gewinnen. Die TA-SWISS Studie «Menschliche Stammzellen» wurde unter der Leitung von Dr. Bärbel Hüsing (Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe) erarbeitet. Die rechtlichen Fragestellungen wurden von Prof. Rainer J. Schweizer (Universität St. Gallen), die ethischen Aspekte von Prof. Eve-Marie Engels (Eberhard-Karls-Universität, Tübingen) untersucht. In der Studie wurden Chancen der Verwendung menschlicher Stammzellen für Therapiezwecke abgeschätzt und Hürden aufgezeigt, die bis zur Realisierung der angestrebten Ziele noch zu überwinden sind. Bei der Abklärung der ethischen Fragen wurde die interdisziplinäre akademische Ethikdiskussion sowie die gesellschaftliche und politische Debatte berücksichtigt. Von grosser Bedeutung war auch die Erörterung der rechtlichen Situation in der Schweiz, dies als Beitrag für die Gesetzgebung zur Stammzellenforschung. Unter den Schlussfolgerungen und Empfehlungen des Berichts findet man denn auch Optionen für die Regelung der Stammzellenforschung. Der Schlussbericht wurde im Februar 2003 veröffentlicht. Im Kontext der bereits vorher in Angriff genommenen Gesetzgebung wurde im Frühjahr 2002 ein Zwischenbericht publiziert. Die Studie wurde mit Unterstützung der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenchaften durchgeführt.
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 4 - Publikationen: TA 44/2003, TA-SWISS (Hg.): Menschliche Stammzellen. Schlussbericht. Bern. TA 44A/2003, TA-SWISS (Hg.): Zellen, die die Politik bewegen – Embryonale und adulte Stammzellen: Chancen und Hürden bei der Entwicklung neuer Therapien (Kurzfassung); Des cellules qui remuent la politique – Elaboration de nouvelles thérapies à base de cellules souches embryonnaires ou adultes: Perspectives et obstacles (résumé); Cells that are causing a political stir – Embryonic and adult stem cells: opportunities and hurdles surrounding the development of new treatments (short version). Bern. SF DRS: Der Streit um Embryonen. Sendung Bildung mit Studiogespräch: Rosmarie Dormann, Johannes Randegger, Kurt Seelmann, Moderation: Robert Ruoff, Leitung: Hans Haldimann. 8.3.2003 TA-SWISS Pressespiegel 18.9.2003; 2.4.2003; 14.01.2003; 2.9.2002 2.2. TA-SWISS Studie: Nanotechnologie in der Medizin Gegenstand der von TA-SWISS bei Walter Baumgartner, Basics AG, Zürich, in Auftrag gegebenen Studie, ist die mögliche Entwicklung der Nanotechnologie in der Medizin in den nächsten rund zwanzig Jahren. Die Studie liefert eine Auslegeordnung über die zu erwartenden medizinischen Anwendungen der Nanotechnologie. Die Ergebnisse beruhen auf einer internationalen, schriftlichen Expertenbefragung (Mini-Delphi) von über siebzig Personen aus unterschiedlichen Disziplinen, ergänzt und systematisiert durch die Studiennehmer/innen. Die befragten Fachleute erwarten bis 2010 vor allem im Bereich der Diagnose von Krankheiten markante Fortschritte: Diagnosen werden schneller, können schon im Frühstadium einer Krankheit gestellt werden und liefern spezifischere und genauere Resultate als die bisherigen Methoden. Dank den Ergebnissen der Nanowissenschaften sollten nach Einschätzung der Experten auch Therapien zu einzelnen Krankheiten bis 2020 markant verbessert werden können. In erster Linie erhoffen sich die Expertinnen Fortschritte in der Früherkennung und Behandlung von Krebs, Herzkreislauf Erkrankungen
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 5 - und viralen Infektionen. Auch wenn die Möglichkeiten heute tendenziell eher überund die Schwierigkeiten unterschätzt werden, so ist die Meinung innerhalb der Fachkreise einhellig: Die Nanowissenschaften werden die klassische Medizin stark verändern. Mit der Beurteilung der Chancen als auch der möglichen Risiken der Nanotechnologie sind noch bedeutende Unsicherheiten verbunden. Die Hälfte der befragten Fachleute beurteilt die Wahrscheinlichkeit der Toxizität von direkt angewendeten Nanopartikeln in der Medizin als nicht vernachlässigbar. Wie sich Nanopartikel in biologischen Systemen und im ökologischen Zusammenhang verhalten, ist noch weitgehend ungeklärt. Es bestehen starke Indizien, dass sich mit dem Einsatz von Nanopartikeln grundlegend neue medizinische Situationen einstellen könnten: Fremdkörper unterlaufen das Immunsystem oder die Blut-Hirn-Schranke wird überwunden. Hier besteht noch erheblicher Forschungsbedarf. Unter den Empfehlungen der Autoren findet sich u.a. der Vorschlag ein interdisziplinäres, unabhängiges Fachgremium zur laufenden Beurteilung und zur frühzeitigen Abschätzung möglicher Folgen der Nanotechnologie einzurichten. Die Ergebnisse wurden anlässlich einer Parlamentarier/innenund Medieninformation im Dezember 2003 der Öffentlichkeit vorgestellt. Publikationen: TA 47/2003, TA-SWISS (Hg.): Nanotechnologie in der Medizin. Schlussbericht. Bern. TA 47A/2003, TA-SWISS (Hg.): Die Bausteine der Natur in Griffweite gerückt (Kurzfassung); Les constituants de la nature désormais à portée de main (résumé) ; Cutting nature’s building blocks down to size (short version). Bern. TA-SWISS Pressespiegel 9.2.2004; 9.12.2003; 18.9.2003; 2.3. TA-SWISS Studie: Pharmakogenetik und Pharmakogenomik Patientinnen und Patienten reagieren auf Grund genetischer Faktoren unterschiedlich auf Medikamente. Die Wirksamkeit und allfälligen Nebenwirkungen von Heilmitteln können von Person zu Person beträchtlich variieren. Die Pharmakogenetik hat zum Ziel, durch Gentests bei den erkrankten Personen entsprechende genetische Faktoren zu identifizieren. Dadurch soll die Auswahl der geeignetsten Medikamente unterstützt, die
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 6 - Dosierung optimiert und Nebenwirkungen sollen soweit möglich vermindert werden. Die Pharmakogenomik nutzt die Erkenntnisse der Pharmakogenetik auch bei der Entwicklung neuer Medikamente. Dabei können zusätzlich jene genetischen Faktoren berücksichtigt werden, welche der individuellen Ausprägung bestimmter Krankheiten bei verschiedenen Personen zu Grunde liegen. Die Arbeiten an der TA-SWISS Studie «Pharmakogenetik und Pharmakogenomik» wurden im März 2003 aufgenommen. Der Auftrag ging an eine interdisziplinär zusammengesetzte Projektgruppe unter der Leitung von Dr. Klaus-Peter Rippe (Ethik im Diskurs GmbH, Zürich). In der Studie sollen die Potenziale der Pharmakogenetik für verbesserte Therapien abgeschätzt werden. Bei den ökonomischen Aspekten sollen die Bedeutung der neuen Verfahren für die pharmazeutische Industrie untersucht sowie mögliche Folgen auf die Entwicklung der Kosten im Gesundheitswesen erörtert werden. Fragen zum Bereich Ethik bzw. Gesellschaft befassen sich u.a. mit dem Risiko der Diskriminierung «genetischer Minderheiten» und dem Umgang mit den Ergebnissen von genetischen Tests. Ferner wird ein Bezug zur rechtlichen Situation in der Schweiz hergestellt, insbesondere im Zusammenhang mit der aktuellen Gesetzgebung (Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen, GUMG). Abschliessend sollen Empfehlungen formuliert werden, die sich an Entscheidungstragende, insbesondere an Politiker/innen richten. Die Studie wird voraussichtlich im 2. Quartal 2004 abgeschlossen werden. Publikationen: TA-SWISS (Hg.) Massgeschneiderte Medikamente. Médicaments sur mesure. en bref… 01/2002. Bern. TA-SWISS Pressespiegel 6.12.2003 2.4. TA-SWISS Studie: Folgen der Anwendung bildgebender Verfahren in der Hirnforschung So genannte «bildgebende Verfahren» erlauben Einblicke in die Funktionsweise des Gehirns, die sowohl Hoffnungen wie auch Befürchtungen wecken. Während die Verbesserung der Diagnose und Therapie von Gehirnerkrankungen unbestrittene Ziele der Neurowissenschaften sind, werden Erkenntnisse, die keinen unmittelbaren Bezug zu Er-
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 7 - krankungen haben, bisweilen sehr kontrovers beurteilt. Wie weit dürfen Forscher/innen gehen bei der Untersuchung der Hirnfunktionen, die unseren Charakter, unsere Begabungen und Neigungen prägen und wie sollen wir mit den Erkenntnissen dieser Forschung umgehen? In der interdisziplinären Studie sollen die Zukunftsperspektiven der Verwendung bildgebender Verfahren in der Hirnforschung abgeschätzt werden. Darzustellen sind die aktuellen technischen Entwicklungen auf dem Gebiet sowie mit der Anwendung entsprechender Verfahren verbundene Chancen (beispielsweise in der Diagnostik) bzw. Risiken (beispielsweise durch starke Magnetfelder). Bei der Abklärung der ethischen und gesellschaftlichen Fragen soll überprüft werden, inwiefern die Ergebnisse der Anwendung bildgebender Verfahren Aussagen zulassen, die sich auf die Psychiatrie und ausserhalb der Medizin auf Bereiche wie zum Beispiel das Strafrecht, die Pädagogik oder die Marktforschung auswirken könnten. Zudem ist die Problematik der Abgrenzung zwischen Therapie einer Krankheit und Verbesserung der Hirnleistung bzw. Steigerung des Wohlbefindens zu erörtern. Bei der Untersuchung der wirtschaftlichen Potenziale ist darzulegen, welche neuen Möglichkeiten zur Entwicklung von Medikamenten – insbesondere Psychopharmaka – durch das bessere Verständnis der Hirnfunktionen zu erwarten sind. Es ist ein Bezug zur rechtlichen Situation in der Schweiz herzustellen. Dabei ist die gegenwärtige Gesetzgebung («Forschung am Menschen») zu berücksichtigen. Abschliessend soll die Situation in einer Gesamtbeurteilung bewertet werden. Die Studie wird (voraussichtlich) mit Unterstützung der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenchaften durchgeführt werden. Publikationen: Der Schlussbericht ist für 2005 geplant. 3. TA-SWISS Studien und Aktivitäten im Bereich «Informationsgesellschaft» 3.1. Etude TA-SWISS «Le principe de précaution dans la société de l’information: les effets du pervasive computing sur la santé et l’environnement» Un stylo, des lunettes, une veste ou un aspirateur n’ont rien qui les rapproche d’un ordinateur. Cela pourrait bientôt changer, grâce à l’informatique omniprésente. L’ambition affichée n’est rien moins que de faire communiquer entre eux tous les objets du quoti-
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 8 - dien et de les rendre sensibles à leur environnement et à leur contexte. Pour toute prometteuse qu’elle soit, cette ambition soulève une somme impressionnante de questions. L’étude «Le principe de précaution dans la société de l’information» s’est intéressée aux incidences de l’omniprésence de l’informatique sur la santé et l’environnement. Doit-on s’attendre à une augmentation des radiations non-ionisantes et, en conséquence, à des risques en termes de santé? D’autres effets sur la santé sont-ils à prendre en considération? La consommation énergétique sera-t-elle affectée par l’informatique omniprésente? Et qu’en est-il des déchets életroniques et de leur recyclage? La réalisation de l’étude a été confiée à une équipe interdisciplinaire dirigée par le Prof. Hilty et comptant des chercheurs de divers instituts suisses et étrangers (Laboratoire fédéral d’essai des matériaux et de recherches (LFEM) de Saint-Gall, Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) à Berlin, Foundation for Research on Information Technologies in Society (IT’IS) à Zurich, Communication in Science à Genève, Institut für Wirtschaftsethik (IWE-HSG) de Saint-Gall). Dans leur étude, les auteurs ont d’abord identifié différents domaines dans lesquels l’informatique omniprésente s’installera. Pour chacun de ces domaines, ils ont ensuite élaboré des scénarios pour les dix prochaines années. Ainsi, ils ont pu montrer que l’informatique omniprésente se développera avant tout dans les transports, tout en perçant dans d’autres secteurs tels que l’habitat, le travail et la santé. Dans une deuxième étape, ils se sont intéressés aux chances et aux risques de l’informatique omniprésente. Ceux-ci ont été évalués à la lumière de critères relatifs au principe de précaution, ce qui a permis aux auteurs de dégager diverses problématiques liées à l’informatique omniprésente et de proposer des recommandations. Les résultats de l’étude ont été présentés aux médias et aux milieux intéressés le 23 septembre 2003. Les auteurs de l’étude et TA-SWISS ont par ailleurs été invités à diverses occasions pour présenter les résultats de l’étude (Academia Engelberg, Café scientifique à Fribourg, CERN au Sommet mondial sur la société de l’information, émission radio DRS, etc.). L’étude a été réalisée avec le support de l’Office fédérale de la santé publique, l’Office fédéral de la communication et l’Office fédéral de l’environnement, des forêts et du paysage.
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 9 - Publications: TA 46/2003, TA-SWISS (Hg.): Das Vorsorgeprinizip in der Informationsgesellschaft: Auswirkungen des Pervasive Computing auf Gesundheit und Umwelt. Schlussbericht. Bern. TA 46 A/2003, TA-SWISS (Hg.): Unser Alltag im Netz der schlauen Gegenstände (Kurzfassung), Notre quotidien pris dans la toile des objets futés (Résumé), La nostra quotidianità nella rete degli oggetti intelligenti (Sintesi), Our everyday life caught in a network of smart objects (short version). Bern. Siegfried Behrendt, Lorenz M. Hilty und Lorenz Erdmann, 2003: «Nachhaltigkeit und Vorsorge – Anforderungen der Digitalisierung an das politische System», in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, 13. Oktober 2003. Siegfried Behrendt, Lorenz Erdmann und Felix Würtenberger, 2003: «Pervasive Computing verändert unser Leben», in: comtec, 11/2003. Danielle Bütschi, Lorenz Hilty et Claudia Som, 2003 : «Société de l’information et développement durable: le couple impossible?», in : La Revue Durable, no 8, déc. 2003janvier 2004. Danielle Bütschi et Andreas Köhler, 2003: «Face à l’informatique omniprésente, la prudence s’impose», in: Infosociety.ch newsletter, Novembre 2003. SF DRS: Pervasive Computing – Im Netz der schlauen Gegenstände. Sendung Bildung mit Studiogespräch: Reinhold Eberhardt, Kathinka Evers, Alois Ferscha, Hanspeter Thür, Leitung und Moderation: Robert Ruoff. 13.12.2003. TA-SWISS Pressespiegel 30.10.2003; 25.9.2003; 2.4.2003; 25.9.2002 3.2. TA-SWISS Studie: Telemedizin Der Einsatz von Telemedizin hält auch im Schweizerischen Gesundheitswesen – wenn im internationalen Vergleich auch nur zögerlich und wenig koordiniert – Einzug: Digitale
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 16 - Die PubliTalk-Veranstaltungen wurden unterstützt durch Beiträge des Bundesamtes für Gesundheit und der Krebsliga Schweiz. Publikationen: TA-P 5/2004 d, TA-SWISS (Hg.) PubliTalk: Jugendliche diskutieren Forschung am Menschen. Bericht eines Mitwirkungsverfahrens. Bern. TA-P 5/2004 f, TA-SWISS (éd.) PubliTalk : Des jeunes discutent de la recherche impliquant des êtres humains. Rapport d’une méthode participative. Berne. TA-P 5/2004 i, TA-SWISS (ed.) PubliTalk: I giovani discutono della ricerca su esseri umani. Rapporto di un metodo partecipativo. Berna. TA-SWISS Pressespiegel 9.2.2004; 12.1.2004 5.3. PubliForum «Forschung am Menschen»: Mitwirkungsverfahren im Bereich «Biotechnologie und Medizin»: A la fin janvier 2004 a eu lieu un PubliForum sur le thème de la recherche impliquant des êtres humains, organisé par TA-SWISS en collaboration avec l’Office fédéral de la santé publique et l’Académie Suisse des Sciences Médicales. Pour son quatrième PubliForum, TA-SWISS s’est concentré sur un sujet complexe et actuel, puisqu’un projet de loi cadre sur la recherche impliquant des êtres humains est en cours d’élaboration à l’Office fédéral de la santé publique. Les résultats du PubliForum sont donc disponibles dès la phase d’élaboration du projet de loi. Alors que l’organisation était encadrée par un groupe d’accompagnement constitué de représentants des milieux légal et médical, de la recherche, de l’industrie, de l’administration et de représentants de la politique et d’association de patients, le PubliForum reposait principalement sur le travail d’un panel de citoyens de trente personnes. Ce panel a tout d’abord consacré deux week-ends en novembre et en décembre 2003 à la préparation du PubliForum, week-ends durant lesquels ils se sont informés sur le thème, ont formulé des questions et ont choisi les 17 experts qui sont venus leur répondre lors du PubliForum. Les citoyens se sont ensuite réunis pour rédiger leur rapport. Ils
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 17 - l’ont remis aux représentants de la politique le lundi 26 janvier 2004, en présence notamment de Mme Christiane Langenberger, Conseillère aux Etats et Présidente de la Commission de la science, de l’éducation et de la culture (CSEC), de M. Hans Widmer, Conseiller national et membre de la CSEC, et de M. W. Stauffacher, Président de l’Académie Suisse des Sciences Médicales. Le travail du panel a été accueilli de manière très positive et sa clairvoyance dans un domaine si complexe a été soulignée. Il a été également noté que le rapport montre une attitude fondamentalement positive par rapport à la recherche, tout en identifiant des enjeux délicats qui nécessite une attention particulière, comme la protection des personnes vulnérables et la promotion de la recherche sur des groupes «négligés» (enfants, femmes enceintes, personnes handicapées), ou encore la protection des données. Le PubliForum «Recherche impliquant des êtres humains» est réalisé sous la responsabilité du Centre d'évaluation des choix technologiques (TA-SWISS) en collaboration avec l'Académie Suisse des Sciences Médicales (ASSM), l'Office fédéral de la santé publique et le Secrétariat d'Etat de la science et de la recherche (SE GSR). Publikationen: TA-P 6/2004 d, Bericht des Bürgerpanels: PubliForum Forschung am Menschen. Bern. TA-P 6/2004 f, Rapport des citoyens: PubliForum «Recherche impliquant des êtres humains». Berne. TA-P 6/2004 i, Rapporto dei cittadini: PubliForum Ricerca sui esseri umani. Berna. TA-P 6/2004 e, Citizen report: PubliForum Research on human beings. Berne. TA-SWISS Pressespiegel 2.2.2004; 29.10.2003; 17.6.2003 5.4. publifocus «Road Pricing»: Mitwirkungsverfahren im Bereich «Mobile Gesellschaft» Road Pricing bezeichnet die Erhebung von Strassenbenützungsgebühren und bezweckt, über den Preis die Verkehrsnachfrage zu beeinflussen. Auf sich aufmerksam macht im Moment London, wo eine Fahrt ins Zentrum fünf Pfund kostet. Die Wirkung bleibt nicht aus: Es ist von einer Verkehrsabnahme von bis zu 20% die Rede. Die Erfahrungen in
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 18 - der englischen Metropole könnten wegweisend für die Diskussion über die Einführung von Road Pricing auch in Schweizer Städten sein. In der Schweiz ist die Benützung der Strassen – mit Ausnahme der Autobahnvignette und der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) – grundsätzlich gebührenfrei. So hält es die Bundesverfassung fest. Allerdings beabsichtigt das zuständige Departement des Bundes, Pilotversuche zu unterstützen und die Akzeptanz der Massnahme zu beurteilen. Und bereits heute wird das verkehrstelematische System so gebaut, dass es die Einführung von Road Pricing zu einem späteren Zeitpunkt zulässt. Noch wird das Road Pricing hierzulande hauptsächlich von Verkehrsfachleuten diskutiert. Im TA-SWISS Bericht «Das vernetzte Fahrzeug. Verkehrstelematik für Strasse und Schiene» (TA-DT 33/2003) wird denn auch auf die Notwendigkeit verwiesen, die Bevölkerung vermehrt an der Diskussion über die Zukunft der Mobilität zu beteiligen. Einen Beitrag zur Initiierung eines gesellschaftlichen Diskurses können partizipative TAVerfahren leisten. Gibt es in den Schweizer Städten überhaupt einen Handlungsbedarf? Welche Alternativen zum Road Pricing gibt es? Weshalb sind Autofahrer bereit, für einen Parkplatz, nicht aber für die Strasse eine Gebühr zu entrichten? Denkt eine Innenstadtbewohnerin anders über das Road Pricing als ein Agglomerationsbewohner, ein Deutschschweizer anders als eine Romande? Diese und ähnliche Fragen wollen TA-SWISS in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) und dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) im Rahmen von voraussichtlich fünf «publifocus»-Veranstaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Die Durchführung erfolgt 2004. Publikationen : Der Schlussbericht ist für Ende 2004 geplant.
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 19 - 6. Weitere Projekte 6.1. TA-SWISS Auftragsarbeit: Für eine geistesund sozialwissenschaftlich orientierte Technologiefolgen-Abschätzung Die in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Geistesund Sozialwissenschaften (SAGW) lancierte Auftragsarbeit beschäftigt sich mit den Grundzügen und dem Design einer geistesund sozialwissenschaftlich orientierten TechnologiefolgenAbschätzung. Die Auftragsarbeit soll aufzuzeigen, welche inhaltlichen Auswirkungen der systematische Einbezug der geistesund sozialwissenschaftlichen Perspektive auf den Untersuchungsgegenstand der Technologiefolgen-Abschätzung hat. Von besonderem Interesse sind dabei die Auswirkungen, die vom Einbezug des sozialen Kontextes einerseits und von Sozialtechnologien bzw. Sozialinnovationen andererseits ausgehen: Mit dem sozialen Kontext soll im Rahmen techniksoziologischer, technikgeschichtlicher und anderen Fragestellungen der Gesellschaftsabhängigkeit und Kontextgebundenheit von Technologien Rechnung getragen werden. Der Einbezug des sozialen Kontextes zielt auf eine Verbesserung und Systematisierung des bisherigen «Tätigkeitsfeldes» der Technologiefolgen-Abschätzung ab. Mit Sozialtechnologien (englisch «social engineering») bzw. Sozialinnovationen sollen jene «Technologien» einer Folgenabschätzung unterzogen werden, die – analog dem naturwissenschaftlichen Wissen – das sozialwissenschaftliche Wissen zur Lösung konkreter praktischer Fragestellungen der Gesellschaft nutzbar zu machen versuchen. Der Einbezug von Sozialtechnologien kommt einer Erweiterung des bisherigen «Tätigkeitsfeldes» der Technologiefolgen-Abschätzung gleich. Die Auftragsarbeit befasst sich in vier Teilen mit den folgenden Inhalten: In einem ersten Teil sollen die Begriffe «sozialer Kontext» und «Sozialtechnologie» bzw. «Sozialinnovation» sowie allfällig weitere relevante Begriffe geklärt sowie in Bezug zur Technologiefolgen-Abschätzung gestellt werden. In einem zweiten Teil ist zu überprüfen, ob und inwiefern der soziale Kontext und Sozialtechnologien in den aktuellen Arbeiten von TA-SWISS sowie in europäischen TAInstitutionen bereits thematisiert werden («Ist-Zustand»). Basierend auf dem «Ist-Zustand» soll in einem dritten Teil aufgezeigt werden, welche Fragestellungen und Themen sich unter systematischem Einbezug des sozialen Kontextes und der Sozialtechnologien zusätzlich stellen.
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 20 - Abschliessend sollen die Bedeutung einer geistesund sozialwissenschaftlichen Orientierung für eine zukunftsgerichtete Technologiefolgen-Abschätzung beurteilt sowie die Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt werden. Die Durchführung der Auftragsarbeit erfolgt 2004. Publikationen: Der Schlussbericht ist für 2005 geplant. 7. Öffentlichkeitsarbeit Höhepunkte der Öffentlichkeitsarbeit 2003 bildeten die Radiosendung Doppelpunkt zu TA-SWISS am 22. Juli 2004 und die beiden Fernsehsendungen bei SF DRS zu den TASWISS Studien über «Menschliche Stammzellen» am 8. März 2003 und «Pervasive Computing» am 13. Dezember 2003. Im Jahr 2003 organisierte und beteiligte sich TA-SWISS an 26 Veranstaltungen (siehe Anhang 2). Zu den meisten dieser Veranstaltungen waren auch die Medienschaffenden eingeladen. TA-SWISS veröffentlichte im Laufe des Jahres insgesamt elf Medienmitteilungen. Radio, Tagesund Fachpresse in der deutschen, französischen und italienischen Schweiz berichteten über die Ergebnisse und die Veranstaltungen. Unter anderem berichtete am 2. Dezember 2003 die Tagesschau auf dem Sender der italienischen Schweiz RTSI über die PubliTalk Veranstaltung in Lugano. Zu allen Studien und Mitwirkungsveranstaltungen sind bei der Geschäftsstelle Pressespiegel erhältlich. Für die Parlamentarier und Parlamentarierinnen führte TA-SWISS während den Sessionen drei spezielle Veranstaltungen zu ausgewählten Themen durch. Anfangs September 2003 stellte die TA-SWISS Geschäftsstelle ihre Tätigkeit in der ständerätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit vor. Im Laufe des Jahres fanden auch Treffen mit Vertreterinnen der Bundeskanzlei und der Parlamentsdienste statt um die Koordination der Tätigkeiten von TA-SWISS mit der Verwaltung und dem Parlament sicherzustellen. Unter dem Titel «Mit Weitblick in die Zukunft» erarbeitete die Geschäftsstelle 2003 eine Firmenbroschüre, welche auf knappem Raum die Tätigkeiten und Instrumente von TA-
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 21 - SWISS eingängig und attraktiv darstellt. Im Berichtsjahr erschienen insgesamt elf Publikationen von TA-SWISS: drei Studien, ein Arbeitsdokument, vier dazugehörige Kurzfassungen, ein Bericht zu einem Mitwirkungsverfahren und eine Auftragsarbeit zum Thema Technik und Moral. Die vierteljährlich erscheinende Newsletter wurde in der Auflage von 4’500 Exemplaren (2002: 4'100; 2001: 3'000 Ex.) in Deutsch und 1’400 Exemplaren (2002: 1'100; 2001: 800 Ex.) in Französisch an Interessierte verteilt. Alle schriftlichen Dokumente finden sich auch auf der alle vierzehn Tage aktualisierten Internetseite www.ta-swiss.ch. Die Besucherfrequenzen der Webseite konnten gegenüber dem Vorjahr wiederum gesteigert werden. Die Anzahl durchschnittlich pro Monat bearbeiteter Web-Anfragen betrug 2003 über 37’000 (2002: 23'000; 2001: 16’000). Speziell für Medienschaffende wurden ein elektronischer TA-SWISS news Service eingerichtet. In insgesamt elf Versänden wurden rund 300 Adressen bedient. 8. Nationale und internationale Tätigkeiten Auch im Jahr 2003 pflegte die Geschäftsstelle den Kontakt zu nationalen Partnerorganisationen im Umfeld der Technologiefolgen-Abschätzung. So koordinierte zum Beispiel TA-SWISS seine Aktivitäten mit dem Rat der schweizerischen wissenschaftlichen Akademien (CASS), den vier wissenschaftlichen Akademien (SAGW, SANW, SAMW, SATW), dem Transdisciplinarity Network td-net und mit der Stiftung Science & Cité. Kontakte wurden ebenfalls gepflegt zur Stiftung Risiko Dialog und zu IngCH Engineers Shape our Future. 8.1. TAMI Projekt En portant son intérêt sur les méthodes utilisées dans l’évaluation des choix technologiques et l’impact des activités TA dans divers pays européens, le projet TAMI a pour vocation de créer un dialogue constructif entre spécialistes du domaine et décideurs politiques. Le projet a été soutenu par la Commission européenne dans le cadre de son programme STRATA (strategic analysis of specific policy issues).
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 22 - Deux équipes, constituées de représentants des principales insitutions TA européennes, ont travaillé pendant deux ans sur un système de référence destiné à établir les meilleures pratiques en matière d’évaluation des choix technologiques. Leurs résultats ont été régulièrement présentés à des décideurs politiques, de telle sorte à produire des recommandations utiles aux besoins des politiques. Les résultats de ce projet ont été présentés en novembre 2003 à Bruxelles, dans le cadre d’une conférence internationale réunissant des décideurs et des protagonistes de la politique scientifique de plusieurs pays européens. En résumé, le projet a mis en évidence la diversité des impacts que peuvent avoir des activités TA, selon qu’elles visent à générer des connaissances, susciter une prise de conscience, mettre en balance des options, ou encore proposer des solutions. Quant aux méthodes employées pour atteindre ces objectifs, elles sont variées et à puiser dans une «boîte à outils» méthodologique. Le contenu de cette boîte variera d’une institution TA à l’autre et les outils seront choisis pour répondre au mieux aux enjeux posés. Outre les méthodes «traditionnelles» du TA (études scientifiques, participation), la boîte à outils devrait aussi comprendre des méthodes de communication, essentielles pour garantir l’engagement des acteurs concernés face au projet et à ses résultats et pour transmettre l’information aux publicscibles sous une forme et dans un langage approprié. Ces résultats feront l’objet d’une publication, disponible dans le courant 2004. 8.2. Conférence EPTA Conférence EPTA «Recherche impliquant des êtres humains», Berne 27 et 28 octobre 2003 Le Centre suisse d’évaluation des choix technologiques TA-SWISS tenait en 2003 la présidence du réseau «EPTA», abréviation de «European Parliamentary Technology Assessment»; il s’agit d’un réseau réunissant les diverses organisations gouvernementales européennes d’évaluation des choix technologiques. TA-SWISS a donc organisé la conférence annuelle du réseau les 27 et 28 octobre 2003 au Bernerhof à Berne sur le thème «Recherche impliquant des êtres humains». Plus de 70 personnes y ont participé, parmi lesquelles des membres des parlements de Grande Bretagne, d’Espagne, d’Italie, de France, de Catalogne, de Finlande, du Parlement Européen et de Suisse, ainsi qu’un observateur envoyé par le parlement du Japon. A citer également la présence d’une représentante de l’UNESCO ainsi que de représentants d’Offices fédéraux et des médias. Différents bureaux d’évaluation des choix technologiques membres de l’EPTA ont pré-
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 23 - senté leurs travaux en relation avec le thème choisi. L’exposé de Sergio Bellucci sur les différents projets de TA-SWISS, en particulier le PubliForum «Recherche impliquant des êtres humains», a suscité un grand intérêt. Ont également eu lieu des interventions de personnes extérieures, tel que le Prof. D. Sprumont, co-directeur de l’Institut du Droit de la Santé de l’Université de Neuchâtel («The regulation on research on human beings : when the law limits the scientists»), et des présentations de médecins de l’Inselspital de Berne sur leurs attentes et leurs craintes face aux nouvelles législations sur la recherche. La conférence a aussi été l’occasion pour les membres de l’EPTA de discuter du futur du réseau, particulièrement de la possibilité de mener des projets communs et de l’élargissement du réseau à d’autres pays, notamment de l’Est. Les documents de la conférence sont disponibles sur www.eptanetwork.org Im weiteren ist TA-SWISS bei folgenden nationalen und internationalen Organisationen aktiv vertreten: Trägerschaft zur Förderung einer breiten Debatte zum Thema Stammzellen (zusammen mit Science et Cité u.a.) SNHTA (Swiss Network on Health Technology Assessment) EPTA (European Parliamentary Technology Assessment Network) ECHTA (European Collaboration for Assessment of Health Interventions – Health Technology Assessment) INAHTA (International Network of Agencies for Health Technology Assessment) ISTAHC (International Society of Technology Assessment in Health Care) 8. Leitungsausschuss Zusammensetzung: K. Hug (Präsident), F. Caccia, O. Ghisalba, Ph. Heitz, R. JörgFromm, A. Kaufmann, E. Kowalski, A. Kündig, R. Longet, J. Meier, F. Pellaud, J. Randegger, B. Sitter-Liver, D. Stump, R. Waldner Ständige Gäste in Vertretung von Institutionen: G. Amstutz (NEK), A. Arz de Falco (BAG), Th. Bachofner (BBT), B. Butz (SNF), G. Escher (GWF), K. Infanger (UVEK), M. Kammermann (BFS), P. Koch (BSV), G. Miescher (SWTR), E. Veya (Stiftung Science et Cité), A. Willemsen (Eidg. Ethikkommission für die Gentechnik im ausserhumanen Bereich)
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 24 - 9. Geschäftsstelle Mitarbeiterstab: Dr. sc. Techn. ETH Sergio Bellucci (Geschäftsführer), Dr. ès sc. polit. Danielle Bütschi, lic.phil.nat. (auf Mandatsbasis), lic. phil. nat. dipl. HLA Walter Grossenbacher-Mansuy (stv. Geschäftsführer), Dr. phil. nat. Katrin Schneeberger, Dr. phil. nat. Adrian Rüegsegger, dipl. Alexia Stantchev (bis Feb. 2004), Françoise Membrez (Sekretariat), Brigitta Walpen (Sektretariat); lic. phil. nat. Marcel Indermühle (Stagiaire bis Mai 2003, danach Weiterarbeit auf Mandatsbasis), lic. phil. Tamara Bobst (Stagiaire bis Feb. 2004), lic. phil. II Nicole Vouilloz (Stagiaire ab April 2003) Homepages: www.ta-swiss.ch www.publiforum.ch 10. Anhang 1) TA-SWISS Aktivitäten 2003 2) Organigramm 2003 Impressum Herausgeber TA-SWISS Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung, Birkenweg 61, 3003 Bern Redaktion Walter Grossenbacher-Mansuy Texte Danielle Bütschi, Walter Grossenbacher-Mansuy, Marcel Indermühle, Adrian Rüegsegger, Katrin Schneeberger, Alexia Stantchev, Nicole Vouilloz
TA-SWISS Jahresbericht 2003 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2004\Jahresbericht_2003\040414_Jahresbericht_2003.doc - 25 - Anhang 1) «TA-SWISS geht zu den Leuten» – Aktivitäten 2003 24.02.2003 publifocus IVF, Lenzburg (16 Teilnehmende) 25..02.2003 publifocus IVF, Lugano (11 Teilnehmende) 07.03.2003 publifocus IVF, Lausanne (10 Teilnehmende) 18.03.2003 Tagung «Stammzellen» der Stiftung Risiko Dialog, Präsentation TA-SWISS Studie, Bern (60 Teilnehmende) 08.03.2003 Sendung Bildung SF DRS zum Thema Stammzellen, co-produziert durch TA-SWISS und Science et Cité, (Einschaltquote ca. 50'000) 10.03.2003 TA-SWISS ParlamentarierInnen Lunch «Stammzellen», Käftigturm Bern (25 Teilnehmende) 17./18.03.2003 EPTA Meeting Genève (40 Teilnehmende) 19.03.2003 publifocus IVF, Oerlikon (15 Teilnehmende) 31.03.2003 Tagung der Nationalen Ethikkommission im ausserhumanen Bereich zum Thema «Gentechnik und Ernährung», TA-SWISS mit Informationstisch (100 Teilnehmende) 15.04.2003 TA-SWISS Tagung «Osterstau ohne Ende?» im Museum für Kommunikation, Bern (90 Teilnehmende) 10.06.2003 TA-SWISS ParlamentarierInnen Lunch «In vitro Fertilisation» gemeinsam mit Bundesamt für Sozialversicherung, Käfigturm Bern (20 Teilnehmende) 22.07.2003 Radio Sendung Doppelpunkt «Gelinderte Sachkunde-Not: Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS» SR DRS 1 08.09.2003 TA-SWISS Referat bei der ständerätlichen Kommission für Sicherheit und Gesundheit (15 Teilnehmende) 23.09.2003 TA-SWISS Tagung «Im Netz der schlauen Gegenstände» Museum für Kommunikation, Bern (90 Teilnehmende) 02.10.2003 Tagung zum Vorsorgeprinzip u.a. mit Beitrag über TA-SWISS Studie Pervasive Computing. Zürcher Hochschule, Winterthur (75 Teilnehmende) 10./11.10.2003 HTA Workshop, Trento mit zwei Vorträgen zu TA-SWISS und dessen Öffentlichkeitsarbeit, Trento (50 Teilnehmende) 15.-17.10.2003 Academia Engelberg zum Thema Pervasive Computing u.a. mit TA-SWISS, Engelberg (150 Teilnehmende) 27./28.10.2003 EPTA Jahreskonferenz, Bern; TA-SWISS Präsidentschaft EPTA Netzwerk 2003 (50 Teilnehmende) 1./2.11.2003 1. Vorbereitungswochenende PubliForum Forschung am Menschen, Münchenwiler (30 Teilnehmende) 15.11.2003 SAGW Tagung zur Technikforschung. TA-SWISS wirkt mit bei Ausstellung (80 Teilnehmende) 20.11.2003 Café scientifique zum Thema Pervasive Computing, Fribourg (40 Teilnehmende) 24.11.2003 PubliTalk Jugendliche diskutieren Forschung am Menschen, Rämibühl Gymnasium Zürich (25 Teilnehmende) 02.12.2003 PubliTalk Jugendliche diskutieren Forschung am Menschen, Scuola superiore in cure infermieristiche, Lugano (25 Teilnehmende)