Jahresbericht / Rapport d'activité 2002
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Jahresbericht 2002 1. Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS 2. TA-SWISS Studien und Aktivitäten im Bereich «Biotechnologie und Medizin» 3. TA-SWISS Studien und Aktivitäten im Bereich «Informationsgesellschaft» 4. TA-SWISS Studien und Aktivitäten im Bereich «Mobile Gesellschaft» 5. Partizipative Methoden: publifocus «Embryonale Stammzellen» und PubliForum «Forschung am Menschen» 6. Öffentlichkeitsarbeit 7. Nationale und internationale Tätigkeiten 8. Leitungsausschuss 9. Administratives 10. Anhang - 1) Zusammenfassung Evaluation TA-SWISS 2002 - 2) Aktivitäten 2002 - 3) Publikationen 1996-2002 19.03.2003 Zentrum für Technologiefolgen - Abschätzung beim Schweizerischen Wissenschaftsund Technologierat Centre d’évaluation des choix technologiques auprès du Conseil suisse de la science et de la technologie Centro per la valutazione delle scelte tecnologiche presso il Consiglio svizzero della scienza e della tecnologia Centre for Technology Assessment at the Swiss Science and Technology Council Birkenweg 61, CH–3003 Bern
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 2 - 1. Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-SWISS) untersucht die Chancen und Risiken neuer technologischer Entwicklungen in den Bereichen «Biotechnologie und Medizin», «Informationsgesellschaft» und «Mobile Gesellschaft». Seine Studien richten sich sowohl an die Entscheidungstragenden in Politik und Wirtschaft als auch an die breite Öffentlichkeit. Ausserdem fördert TA-SWISS den Informationsund Meinungsaustausch zwischen Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der breiten Bevölkerung durch Mitwirkungsverfahren (z.B. PubliForum und publifocus). Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung ist dem Schweizerischen Wissenschaftsund Technologierat (SWTR) angegliedert. Der SWTR berät den Bundesrat in wissenschaftsund technologiepolitischen Belangen. TA-SWISS feierte 2002 sein zehnjähriges Bestehen unter dem Titel «10 Jahre TASWISS: unabhängig – transparent – vorausschauend» mit drei Veranstaltungen in Genf, St. Gallen und Bern. Seit der Schaffung der Institution ist eine umfangreiche Sammlung von veröffentlichten Publikationen und eine Reihe von Instrumenten zur Technologiefolgen-Abschätzung entwickelt und erarbeitet worden (siehe Anhang 3). Im Jahr 2002 liess sich TA-SWISS bereits zum zweitenmal seit seiner Gründung 1992 extern evaluieren. Nationale und internationale Fachleute beurteilten die Institution TASWISS, deren Abläufe und Produkte. Die Evaluatoren ziehen eine positive Schlussbilanz. «Es ist TA-SWISS gelungen, die Existenz des Zentrums zu festigen und zu legitimieren, indem es die Wertschätzung der wichtigsten parlamentarischen und wissenschaftlichen Akteure errungen hat. TA-SWISS hat eine beträchtliche Dynamik entwickelt und dabei die Glaubwürdigkeit seiner Produkte und Methoden bewahrt. Ausserdem hat das Zentrum bei der Wahl seiner Themen und Aktivitäten einen anpassungsfähigen und pragmatischen Ansatz an den Tag gelegt, und es hat seine bescheidenen Ressourcen optimal zu nutzen gewusst.» (aus: Evaluation des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS, Okt. 2002). Die weiterführenden Empfehlungen aus der Evaluation werden im TA-SWISS Leitungsausschuss anfangs 2003 behandelt. Eine Kurzzusammenfassung des Evaluationsberichts findet sich im Anhang 1) zu diesem Jahresbericht. Der Schlussbericht zur Evaluation kann auf Anfrage beim TA-SWISS Sekretariat bezogen werden.
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 3 - 2. TA-SWISS Studien und Aktivitäten im Bereich «Biotechnologie und Medizin» 2.1. TA-SWISS Studie: Menschliche Stammzellen Erst seit 1998 ist es möglich, menschliche embryonale Stammzellen im Labor zu kultivieren. Den Stammzellen wird ein enormes Potenzial für die Therapie zahlreicher Erkrankungen und für die Behandlung von Verletzungen zugebilligt. Im Vordergrund stehen dabei die Transplantation von Zellen sowie die Regeneration von Geweben (Tissue Engineering). Das Interesse und das Engagement der Industrie an der Entwicklung entsprechender Verfahren bzw. Produkte ist gross. Ethische Fragen kommen kaum bei der Verwendung, wohl aber im Zusammenhang mit der Gewinnung von menschlichen embryonalen Stammzellen zur Sprache. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass für einige Anwendungsbereiche möglicherweise auch aus Geweben von erwachsenen Personen gewonnene, so genannte adulte Stammzellen in Frage kommen. Dies wäre in ethischer Hinsicht weit weniger problematisch. Das Potenzial der unterschiedlichen Typen von Stammzellen ist aber noch unzureichend bekannt, weshalb es verfrüht sein dürfte, auf die Option der embryonalen Stammzellen zu verzichten. Die rechtliche Situation wurde in einzelnen Ländern bereits auf die viel versprechenden Entwicklungen ausgerichtet, d.h. die Regelungen im Bereich der Embryoforschung wurden gelockert. Auch in der Schweiz wurde dem Parlament im Herbst 2002 mit dem Embryonenforschungsgesetz eine Regelung vorgeschlagen, die es in Zukunft erlauben würde, embryonale Stammzellen zu gewinnen. Die TA-Studie «Menschliche Stammzellen» wurde unter der Leitung von Dr. Bärbel Hüsing (Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe) erarbeitet. Die rechtlichen Fragestellungen wurden von Prof. Rainer J. Schweizer (Universität St. Gallen), die ethischen Aspekte von Prof. Eve-Marie Engels (EberhardKarls-Universität, Tübingen) untersucht. In der Studie wurden die Potenziale menschlicher Stammzellen zu Therapiezwecken abgeschätzt. Dabei wurden – basierend auf dem aktuellen Stand der Forschung – Chancen und Risiken dargestellt. Es wurden alle derzeit diskutierten Verfahren, menschliche Stammzellen zu gewinnen bzw. «herzustellen» berücksichtigt, so auch das «therapeutische Klonen». Bei der Abklärung der ethischen und gesellschaftlichen Fragen wurde der Stand der Diskussion systematisch zusammengefasst. Im Sinne einer Güterabwägung wurde der zu
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 4 - erwartende Nutzen der verschiedenen Methoden den damit einhergehenden ethischen Problemen gegenübergestellt. Von grosser Bedeutung war auch die Erörterung der rechtlichen Situation in der Schweiz, insbesondere hinsichtlich der laufenden Gesetzgebung (Embryonenforschungsgesetz). Bedingt durch die Debatte zur Stammzellenforschung wurde im Frühjahr 2002 – vor Beginn der Vernehmlassung zum Embryonenforschungsgesetz – ein Zwischenbericht zur Studie veröffentlicht. Die Studie wurde im November 2002 abgeschlossen, der ergänzte und aktualisierte Schlussbericht wird ab Februar 2003 erhältlich sein. Publikationen: TA 41Z/2002 Bärbel Hüsing et al.: Menschliche Stammzellen. Zwischenbericht. TA 44/2003 Bärbel Hüsing et al.: Menschliche Stammzellen. Schlussbericht. TA 44A/2003 Adrian Rüegsegger: Zellen, die die Politik bewegen – Embryonale und adulte Stammzellen: Chancen und Hürden bei der Entwicklung neuer Therapien (Kurzfassung); Des cellules qui remuent la politique – Elaboration de nouvelles thérapies à base de cellules souches embryonnaires ou adultes: Perspectives et obstacles (résumé); Cells that are causing a political stir – Embryonic and adult stem cells: opportunities and hurdles surrounding the development of new treatments (short version). INAHTA briefs 2002/43 (TA-SWISS ed.) Human Stem Cells. 2.2. TA-SWISS Studie: Nanotechnologie in der Medizin Nanotechnologie wird als die Zukunftstechnologie bezeichnet. Die meisten einschlägigen Fachpersonen stimmen der These zu, dass die Nanotechnologie viele Aspekte unseres Lebens radikal verändern könnte. Sie umfasst alle Technologien und Produktionsweisen, bei denen der Mensch Strukturen auf atomarer Ebene schafft, beeinflusst und verändert. Ein wichtiges Anwendungsgebiet der Nanotechnologie ist die Medizinaltechnik. Neue Filter und Membranen für medizinische Geräte, neue, empfindlichere Sensoren für bessere Diagnosen oder körperverträglichere Oberflächenmaterialien für Implantate – das sind kurzund mittelfristige Erwartungen an die Nanotechnologie in der Medizin. Längerfristig werden neuartige Diagnoseund Therapiemöglichkeiten dazu kommen, die denen der klassischen Medizin überlegen sein sollen. Die vom Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung bei der Basics AG, Zürich, in Auftrag gegebene Studie
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 5 - soll einen Überblick über die zu erwartenden medizinischen Anwendungen der Nanotechnologie geben. Im Rahmen der Projektarbeiten werden u.a. zwei unterschiedliche Expertengruppen in «Mini-Delphis» befragt. In einer bereits durchgeführten «Mini-Delphi» Umfrage ging es um eine Art Technologie-Prognose (Technology Forecast): Was ist überhaupt Nanotechnologie in der Medizin? Wie wird sie sich in den nächsten zwanzig Jahren entwickeln? Welches sind die möglichen Anwendungen? Wie wird sich die Medizin durch die Erkenntnisse der Nanowissenschaften verändern? Es wurden die in 15 bis 20 Jahren realisierbaren Verfahren von Visionen – wie beispielsweise Reparatur-Roboter in Blutgefässen – separiert und die Auswirkungen einer Nano-Medizin aufgezeigt. Bei der nun folgenden eigentlichen Technologiefolgen-Abschätzung geht es darum die medizinischen, gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, ethischen und rechtlichen Aspekte zu erörtern. Dazu gehören auch die möglichen Konsequenzen der Nanotechnologie in der Medizin auf das Gesundheitssystem, dessen Akteure sowie auf die Einzelne/ den Einzelnen. Die Studie wird Schlussfolgerungen zu möglichen Konfliktpotenzialen, zu politischen und gesellschaftlichen Eingriffsmöglichkeiten, zum rechtlichen Rahmen und zu Forschungsfragen ziehen. Der bereinigte Schlussbericht soll dem TA-SWISS Leitungsausschuss Mitte 2003 zur Genehmigung vorgelegt werden. Publikationen: liegen derzeit noch keine vor 2.3. TA-SWISS Studie: Pharmacogenomics Patientinnen und Patienten reagieren auf Grund genetischer Faktoren unterschiedlich auf Medikamente. Einerseits kann die Wirksamkeit eines Medikaments, andererseits können Nebenwirkungen von Person zu Person beträchtlich variieren. Pharmacogenomics hat zum Ziel, durch Gentests entsprechende genetische Faktoren zu identifizieren und bei der Entwicklung von «massgeschneiderten» Medikamenten zu berücksichtigen. Solche Medikamente sollen bei Personen mit geeigneten genetischen Voraussetzungen besser wirken und weniger Nebenwirkungen verursachen. TA-SWISS hat im Oktober 2002 eine Studie zum Thema «Pharmacogenomics» öffentlich ausgeschrieben. In der Studie sollen die Zukunftsperspektiven dieses Anwendungsbereichs der Genomanalyse abgeschätzt werden. Dabei sollen auch Ansätze
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 6 - berücksichtigt werden, welche die Stoffwechseltypen mit Hilfe indirekt auf die Veranlagung bezogener Methoden identifizieren («Pharmacotranscriptomics», «Pharmacoproteomics»). Bei den ökonomischen Aspekten soll einerseits die Bedeutung der neuen Verfahren für die pharmazeutische Industrie abgeklärt werden. Welche Konsequenzen ergeben sich beispielsweise aus der vorhersehbaren Aufteilung des Marktes in kleinere Patientengruppen? Nimmt die Effizienz bei der Entwicklung neuer Medikamente tatsächlich zu? Andererseits ist die mögliche Auswirkung der Pharmacogenomics auf die Kosten im Gesundheitswesen zu untersuchen. Relevante Fragen zum Bereich Ethik bzw. Gesellschaft befassen sich u.a. mit dem Risiko der Diskriminierung «genetischer Minderheiten», dem Umgang mit den Ergebnissen von genetischen Tests sowie dem Spannungsfeld einer Genom-basierten vs. einer ganzheitlichen Medizin. Ferner ist ein Bezug zur rechtlichen Situation in der Schweiz herzustellen. Dabei ist insbesondere die aktuelle Gesetzgebung (Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen) zu berücksichtigen. Abschliessend soll die Situation in einer Gesamtbeurteilung bewertet werden, zudem sollen Empfehlungen formuliert werden, die sich an Entscheidungstragende, insbesondere an Politiker/innen richten. Nach der Auswahl des Projektteams wird die Studie im ersten Quartal 2003 in Auftrag gegeben werden. Die Laufzeit des Projekts beträgt ein Jahr. Publikationen: TA-SWISS (ed.) Massgeschneiderte Medikamente. Médicaments sur mesure. en bref… 01/2002 3. TA-SWISS Studien und Aktivitäten im Bereich «Informationsgesellschaft» 3.1. TA-SWISS Studie «Das Vorsorgeprinzip in der Informationsgesellschaft: die Auswirkungen des Pervasive Computing auf die Gesundheit und die Umwelt.» Die Informationsund Kommunikationstechnologien erschliessen ununterbrochen neue Horizonte, welche uns Anwendungen versprechen, die faszinieren. Zurzeit wird viel über «Pervasive Computing» (oder Ubiquitous Computing) geredet. Gemeint ist damit die Durchdringung des Alltags durch miteinander verbundene mikroelektronische Komponenten, welche es erlauben, Aufgaben oder Dienstleistungen überall und zu
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 7 - jedem Zeitpunkt zu realisieren. So ist zum Beispiel vorgesehen, Objekte wie Gebäude, Kleider und sogar den menschlichen Körper mit derartigen Komponenten auszustatten, die imstande sind, Informationen zu verarbeiten und zu übermitteln. Das Ziel der TAStudie «Das Vorsorgeprinzip in der Informationsgesellschaft: Die Auswirkungen des Pervasive Computing auf die Gesundheit und die Umwelt» ist es, die Eigenschaften des «Pervasive Computing» besser zu verstehen und allfällige Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt nachweisen zu können. Die Durchführung dieser Studie wurde einem interdisziplinären Team übertragen, das von Professor Hilty geleitet wird und das Forschende aus verschiedenen Instituten der Schweiz und dem Ausland vereinigt (Eidgenössische Materialprüfungsund Forschungsanstalt - EMPA in St. Gallen; Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin; Communication in Science in Genf; Institut für Wirtschaftsethik IWE-HSG in St. Gallen). Nebst ihren Untersuchungen haben die Verfasser der Studie im Juni und Oktober 2002 Seminare organisiert, an welchen Fachpersonen und Interessenvertreter/innen ihre Standpunkte zu den Arbeiten äussern konnten. Ausserdem konnte auf Veranlassung von TA-SWISS eine Zusammenarbeit mit der Foundation for Research on Information Technologies in Society (IT’IS) zu den gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder, welche durch die Anwendung von «Pervasive Computing» entstehen, erreicht werden. Die IT’IS-Foundation hat ein Arbeitspapier verfasst, das in den Schlussbericht integriert werden wird. Veröffentlichungen: Die Studie wurde im April 2002 begonnen; sie wird im Sommer 2003 abgeschlossen. Die Veröffentlichung ist für die zweite Hälfte des Jahres 2003 vorgesehen. 3.2. TA-SWISS Studie: Telemedizin Der Einsatz von Telemedizin hält im Schweizerischen Gesundheitswesen – wenn im internationalen Vergleich auch nur zögerlich und wenig koordiniert – Einzug: Digitale Patientendossier, Telekonsultation, Telediagnose, Teleüberwachung, Teleausund Weiterbildung sowie Telechirurgie sind potenzielle Anwendungsfelder. Während die einen mit dem Einsatz von Telematik Hoffnungen wie Kostenreduktion im Gesundheitswesen verbinden, sehen andere beispielsweise die Qualität der Gesundheitsversorgung in Frage gestellt. Insgesamt verbinden sich mit dem Einsatz von
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 8 - Telemedizin Chancen und Risiken in medizinischer, sozialer, ethischer, ökonomischer und rechtlicher Hinsicht. Die TA-Studie hat erstens zum Ziel, in einer Übersicht die aktuelle Verbreitung telemedizinischer Anwendungen im Schweizerischen Gesundheitswesen sowie ihr zukünftiges Entwicklungspotenzial (betreffend neuer Anwendungen) zu klären. Zweitens soll der Einfluss telemedizinischer Anwendungen auf die Struktur des Schweizerischen Gesundheitswesens sowie auf die am direktesten betroffenen Akteure, die Anbieter und Nachfrager von Gesundheitsdienstleistungen, evaluiert werden. Drittens sollen exemplarisch die Akzeptanz ausgewählter telemedizinischer Anwendungen bei den Hauptbetroffenen geklärt und die kontroversen Argumente aufgezeigt werden. Schliesslich sollen viertens der Einsatz von Telemedizin im Schweizerischen Gesundheitswesen in einer Gesamtbeurteilung hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken in medizinischer, sozialer, ethischer, ökonomischer und rechtlicher Hinsicht bewertet und Empfehlungen, die sich an Entscheidungstragende richten, formuliert werden. Die Frist für die Einreichung von Offerten läuft Mitte Dezember 2002 ab. Der Projektstart ist für Februar 2003 geplant. Die Durchführung der Studie ist in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften und der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften geplant. Publikationen: liegen derzeit noch keine vor 3.3. TA-SWISS Studie: Auslegeordnung zur Informationsgesellschaft Der leitende Ausschuss von TA-SWISS hat sich dazu entschieden, die Problematik der neuen Entwicklungen der Kommunikationsund Informationstechnologien näher zu beobachten. Prof. Albert Kündig ist beauftragt worden, eine Übersicht über die Technologien und Anwendungen, die momentan in den Forschungszentren entwickelt werden, zu erstellen, mit einem besonderen Focus auf pervasive computing (oder ubiquitous computing, der totalen Vernetzung von Mensch und Maschine). Sein Überblick muss ergänzt werden durch eine Diskussion über die Problematik der neuen Entwicklungen der Informationsund Kommunikationstechnologien wie etwa Datenschutz, Informatiksicherheit oder Kontrollverlust des Menschen über die Maschine.
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 9 - Eine erste Version des Berichtes «A Basis for IT Assessment. An overview of the underlying technologies and their applications» ist anlässlich eines Hearings mit verschiedenen Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten diskutiert worden. Der Schlussbericht wird dem leitenden Ausschuss von TA-SWISS 2002 vorgelegt. Publikationen: TA 43/2002, Albert Kündig, A Basis for IT Assessment. An overview of the underlying technologies and their applications. 3.4. Diverses Gesundheitsportale im Internet Internetseiten mit medizinischen Inhalten, Chat-Foren von Selbsthilfegruppen und interaktive Beratungsdienste wie beispielsweise medizinische Call-Center oder TriagePortale gewinnen immer stärkeren Einfluss auf das Gesundheitswesen in der Schweiz und im Ausland. Ziele dieser Dienste sind zum einen, dem Patienten die Möglichkeit zu geben, sich über Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen zu informieren und zum anderen den Erstkontakt im Falle einer Erkrankung zu optimieren, indem die Prozesse medizinisch und ökonomisch effizienter gestaltet werden. Der Wandel vom «traditionellen Patienten» zum «mündigen Klienten» verändert das bisherige ArztPatienten-Verhältnis nachhaltig. TA-SWISS unterstützte die Herausgabe einer Diplomarbeit an der Universität St. Gallen zum Thema «Gesundheitsportale im Internet» in der Form eines Arbeitsdokuments. Publikationen: TA-DT 32/2002 Michael Geiger, Claus Eikemeier, Rolf Grütter, Gesundheitsportale im Internet. Chancen und Risiken der Informationsgesellschaft Unter der Federführung des Bundesamtes für Kommunikation arbeitet TA-SWISS mit in der Koordinationsgruppe Informationsgesellschaft (KIG). Diese hat zur Aufgabe departementsund ämterübergreifend Aktionspläne zur Umsetzung der Strategie des Bundesrates für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz zu erarbeiten. Das Synthesekapitel des Berichts «Chancen und Risiken der Informationsgesellschaft»
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 16 - die TA-SWISS Geschäftsstelle die Gelegenheit ihre Tätigkeiten anlässlich einer Sitzung der Kommissionssekretäre des Parlamentsdienstes vorzustellen. Anfangs November 2002 organisierte die Geschäftsstelle eine Veranstaltung für potenzielle Projektnehmende an der ETH Lausanne. Unter Beteiligung der Ständerätin Christiane Langenberger präsentierten die Projektverantwortlichen die beiden ausgeschriebenen Studien zur Telemedizin und zu Pharmacogenomics. Im Laufe des Jahres 2002 überarbeitete die Geschäftsstelle die Internen Richtlinien über das Projektmanagement bei TA-SWISS. Daraus entstand die als Arbeitsdokument veröffentichte Broschüre «TA-SWISS Porträt. Akteure und Abläufe bei Projekten des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung». Diese enthält vertiefende Informationen für mögliche Auftragnehmende, Mitglieder von Begleitgruppen sowie weitere an den Arbeiten von TA-SWISS Interessierte. Im Berichtsjahr erschienen insgesamt neun Publikationen von TA-SWISS: zwei TAStudien, ein Bericht zu einem Mitwirkungsverfahren, drei Arbeitsdokumente und drei Bücher. Die vierteljährlich erscheinende Newsletter wurde in der Auflage von 4’100 Exemplaren (2001: 3'000 Ex.) in Deutsch und 1’100 Exemplaren (2001: 800 Ex.) in Französisch an Interessierte verteilt. Alle schriftlichen Dokumente finden sich auch auf der alle vierzehn Tage aktualisierten Internetseite www.ta-swiss.ch. Im Frühjahr 2002 wurde die überarbeitete Homepage aufgeschaltet. Die Besucherfrequenzen konnten gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert werden. Die Anzahl durchschnittlich pro Monat bearbeiteter Web-Anfragen betrug 2002 über 23’000 (Vorjahr 16’000). 7. Nationale und internationale Tätigkeiten Auch im Jahr 2002 pflegte die Geschäftsstelle den Kontakt zu nationalen Partnerorganisationen im TA-Umfeld. So koordinierte zum Beispiel TA-SWISS seine Aktivitäten mit dem Rat der schweizerischen wissenschaftlichen Akademien (CASS), den vier wissenschaftlichen Akademien (SAGW, SANW, SAMW, SATW) und mit der Stiftung Science & Cité.
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 17 - TA-Practitioneers Meeting Das Zentrum für Technologiefolgeabschätzung TA-SWISS hatte die Ehre, in diesem Jahr eine Arbeitstagung mit Paraktikern auf dem Gebiet der Technologiefolgenabschätzung (TA Practitioneers Meeting) zu organisieren. Diese Tagung wird alle zwei Jahre durchgeführt und bringt Projektverantwortliche aus den verschiedenen europäischen Zentren für Technologiefolgen-Abschätzung zusammen, welche dem EPTA-Netzwerk (European Parliamentary Technology Assessment Network) angehören. Die Tagung 2002 stand unter dem Motto «Auswahl von TA-Themen und Definition von Projekten». Die Diskussionen haben gezeigt, dass die verschiedenen europäischen TAZentren bezüglich Auswahl neuer Themen und Definition ihrer Projekte auf unterschiedliche Art vorgehen. Die Spanne reicht von internen Verfahren (Österreich) bis zu externen Beratungen. Eine Wunderlösung scheint es nicht zu geben. Trotzdem ist unbestritten, dass sich die Zentren für Technologiefolgen-Abschätzung bei ihren Aktivitäten in einer entscheidenden Phase befinden. EUROPTA Projekt EUROPTA steht für European Participatory Technology Assessment. Unter diesem Projekttitel wurde in den vergangenen Jahren ein europäisches Forschungsprojekt durchgeführt und abgeschlossen. Als Resultat aus dieser europäischen Zusammenarbeit ging Ende 2002 das «EUROPTA»-Buch hervor. Darin enthalten sind verschiedene Fallstudien zu partizipativen TA-Projekten aus ganz Europa, u.a. auch aus der Schweiz. Publikationen: Simon Joss and Sergio Bellucci, European Participatory Technology Assessment. Participatory Methods in Technology Assessment and Technology Decision-Making. London, 2002. TAMI Projekt Das Zentrum für Technologiefolgenabschätzung TA-SWISS ist am europäischen Projekt TAMI (Technology Assessment in Europe: between Methods and Impact) beteiligt. Dieses Projekt, an dem sich auch Partner aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Spanien, Holland, Polen und Tschechien beteiligen, möchte einen Dialog zwischen Fachleuten der Technologiefolgenabschätzung und den Entscheidungsträgern
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 18 - herbeiführen, um schliesslich die angewandten Methoden und ihre Auswirkungen auf die Forschungsund Technologiepolitik in Einklang zu bringen. Das Projekt nahm im Februar 2002 mit einer ersten Zusammenkunft der Projektpartner seinen Anfang. Auf dieser Grundlage folgte am 20. und 21. Juni in Brüssel ein erstes Treffen von Spezialisten des Technology Assessments und von Entscheidungsträgern. Ziel dieses Treffens war es, die Erwartungen der Entscheidungsträgerinnen gegenüber dem TAMI-Projekt kennen zu lernen. Seit diesem Austausch haben die Projektpartner ihre Arbeiten fortgesetzt und sich zwei Mal getroffen: ein Mal in Bad-Neuenahr und zum zweiten Mal in Zürich. Die Arbeiten laufen bis 2003 weiter und werden im November 2003 im Rahmen einer Konferenz vorgestellt werden. Im weiteren ist TA-SWISS bei folgenden nationalen und internationalen Organisationen aktiv vertreten: Trägerschaft zur Förderung einer breiten Debatte zum Thema Stammzellen (zusammen mit Science et Cité u.a.) SNHTA (Swiss Network on Health Technology Assessment) EPTA (European Parliamentary Technology Assessment Network) Im Jahr 2003 wird TA-SWISS die Präsidentschaft des EPTA Netzwerkes übernehmen. ECHTA (European Collaboration for Assessment of Health Interventions – Health Technology Assessment) INAHTA (International Network of Agencies for Health Technology Assessment) ISTAHC (International Society of Technology Assessment in Health Care) 8. Leitungsausschuss Der Leitungsausschuss TA-SWISS traf sich an vier ordentlichen Sitzungen und führte zusätzlich anfangs April eine Klausurtagung in Rüttihubelbad durch. Diese widmete er der Evaluation der Geschäftsstelle. Wiederum beteiligten sich verschiedene Mitglieder des Leitungsausschusses an den Sitzungen verschiedener Studienbegleitgruppen. Zusammensetzung des Leitungsausschusses: K. Hug (Präsident), F. Caccia, D. Favrat , O. Ghisalba, Ph. Heitz, A. Jans (Austritt 2002), E. Kowalski, A. Kündig, R. Longet, J. Meier, F. Pellaud, J. Randegger, H.-P. Schreiber (Austritt Ende 2002), D. Stump, R. Waldner
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA Management\TA-SWISS Jahresberichte \030603_Jahresbericht_2002-DE.doc - 19 - Ständige Gäste in Vertretung von Institutionen: C. Boër (BBT), B. Butz (SNF), G. Escher (GWF), K. Infanger (UVEK), M. Kammermann (BFS), P. Koch (BSV), G. Miescher (SWTR), F. Schlegel (ab 2003 A. Arz de Falco) (BAG), E. Veya (Stiftung Science et Cité), A. Willemsen (Eidg. Ethikkommission für Gentechnik im ausserhumanen Bereich) 9. Administratives Mitarbeiterstab: Dr. sc. Techn. ETH Sergio Bellucci (Leiter), Dr. ès sc. polit. Danielle Bütschi, lic.phil.nat. (bis Januar 2002; anschliessend Weiterarbeit auf Mandatsbasis), Dr. Alexandre Chevalier (ab Februar 2002 bis September 2002); dipl. HLA Walter Grossenbacher-Mansuy, Dr. el.Ing. Georg Hörning (bis Februar 2002), Dr. phil. nat. Katrin Schneeberger (ab August 2002), Dr. phil. nat. Adrian Rüegsegger; Françoise Membrez (Sekretariat), Brigitta Walpen (Sektretariat); Marcel Indermühle (Stagiaire), dipl. Alexia Stantchev (Stagiaire) Homepages: www.ta-swiss.ch www.publiforum.ch 10. Anhang 1) Kurzzusammenfassung des Evaluationsberichts 2002 2) TA-SWISS Aktivitäten 2002 3) Liste der Publikationen 1996 – 2002
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2003\UN_021209_Jahresbericht_2002.doc - 20 - Anhang 1) Evaluation des schweizerischen Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-SWISS) Kurzzusammenfassung des Schlussberichts Das vorliegende Dokument fasst die Evaluation des schweizerischen Zentrums für TechnologiefolgenAbschätzung zusammen, welche unsere Firma zwischen Januar und Juli 2002 durchgeführt hat. 1. Kontext und Merkmale der Evaluation Im Jahr 2001 beschloss der Leitungsausschuss von TA-SWISS, eine umfassende Evaluation der Tätigkeiten und der Ergebnisse des Zentrums aufzugleisen. Diese sollte den Zeitraum von 1996 – 2001 bilanzieren, mit dem Ziel, die Verfahrensweisen und die externe Umsetzung der Resultate des Zentrums fortlaufend zu verbessern. Diese Evaluation umfasste sämtliche Aspekte der Tätigkeiten von TA-SWISS (Konzeption und Strategie, Verfahrensweisen und Ressourcen, outputs und Auswirkungen der Ergebnisse). Wir haben zunächst die Geschäftsstelle veranlasst, eine vertiefte Selbstevaluation seiner Aktivitäten vorzunehmen. Diese Selbstevaluation, die zwei ausländischen Experten1 zur Beurteilung vorgelegt wurde, bildete eines der Hauptelemente unserer Evaluation. Wir haben ausserdem eine Reihe von Dokumenten analysiert, eine schriftliche Umfrage bei 200 Akteuren und ausgesuchten Beobachtern von TA-SWISS durchgeführt und drei Fallstudien untersucht. Schliesslich haben wir auch eine strategische Diskussion des Leitungsausschusses von TA-SWISS geleitet. Unter den diversen Schwierigkeiten, die diese Evaluation zu bewältigen hatte, sei insbesondere das Problem hervorgehoben, die spezifischen Auswirkungen von TA-SWISS zu isolieren, da das Zentrum in einem komplexen institutionellen Netzwerk agiert. 2. Analyse und Folgerungen Gesamthaft führt die Evaluation sowohl in ihren internen Elementen (Selbstevaluation, Beurteilung des Leitungsausschusses) als auch in ihren externen Bestandteilen (Beurteilung der externen Fachleute, Umfrage, Fallstudien) zu übereinstimmenden Befunden. TA-SWISS zeichnet sich durch eine überdurchschnittliche Produktivität und eine qualitative wie auch quantitative Steigerung der Tätigkeiten während der letzten Jahre aus. Diese Entwicklung fand zu einem Zeitpunkt statt, als das Zentrum zwar eine gewisse institutionelle Verankerung erfuhr, sich aber auch mit einer Stagnation seiner Mittel konfrontiert sah. Es ist TA-SWISS gelungen, die Produkte und Instrumente zu diversifizieren und dabei trotzdem eine grosse methodische und qualitative Kohärenz zu bewahren. Auch entwickelte das Zentrum seine Anstrengungen in Kommunikation und PR stark weiter. Es lässt sich feststellen, dass die Arbeit von TA-SWISS von den massgeblichen Zielpublika, insbesondere dem Parlament, der Verwaltung und den grossen wissenschaftlichen Organisationen stärker zur Kenntnis genommen wird. Aber diese Zuhörerschaft bleibt doch noch relativ geschlossen und exklusiv. Wenig präsent ist das Zentrum in privatwirtschaftlichen Milieus und bei den NichtRegierungsorganisationen, während sich die wissenschaftlichen Kreise eher als “Lieferanten” denn als Nutzer der Aktivitäten von TA-SWISS sehen. Die kritischen Gesichtspunkte werden relativ übereinstimmend benannt, und zwar sowohl von den Mitarbeitenden von TA-SWISS selbst als auch von den Akteuren im unmittelbaren Umfeld des 1 Es handelt sich um die Herren Lars Klüver (Direktor des “Danish Board of Technology”) und Armin Grunwald (Direktor des “Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag” TAB)
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2003\UN_021209_Jahresbericht_2002.doc - 21 - Zentrums. Als heikel wahrgenommen werden Aspekte, die zwar mit Blick auf das Wesentliche an der Tätigkeit von TA-SWISS eher marginal scheinen, die es aber im Sinne einer fortlaufenden Verbesserung trotzdem hervorzuheben gilt. TA-SWISS gesteht einige Schwachpunkte an der aktuellen Organisation des Zentrums ein, beispielsweise, wenn es um die frühzeitige Erkennung von Projektthemen geht. Auf einer generelleren Ebene sei das Risiko erwähnt, von dem jede kleine, unter vollem Einsatz arbeitende Struktur bedroht ist, nämlich dass sie Unabwägbarkeiten ausgeliefert ist (z.B. wenn ein kompetentes Mitglied des Teams nicht ohne weiteres ersetzt werden kann) und dass sie nicht in der Lage ist, den zunehmenden Anfragen von aussen Folge zu leisten, die mit dem wachsenden Bekanntheitsgrad von TA-SWISS einher gehen. Ausserdem führt die hohe Innovationsrate bei den Methoden und Instrumenten zu gewissen Schwächen in der Präzision und Klarheit. Hier lässt sich als Beispiel der Fall der Projektbegleitgruppen anführen, wo es für die Betroffenen nicht immer klar ist, nach welchen Kriterien diese Gruppen zusammengesetzt werden und welchen Auftrag sie erfüllen sollen. Schliesslich fördern die wachsende Nachfrage nach wissenschaftlicher “Popularisierung” und die starke Präsenz technologischer Fragen in der öffentlichen Debatte (etwa mit Blick auf die Auswirkungen der Biotechnologie) zunehmende und vielfältige Erwartungshaltungen. Ihnen gegenüber muss TA-SWISS sein eigenes Gepräge und sein unverwechselbares Profil als Referenzzentrum für den Bereich der TA bewahren und sich von ähnlichen Initiativen und Organen abheben. Die wichtigste Herausforderung der kommenden Jahre wird weniger darin bestehen, die aktuellen Prozesse noch wirkungsvoller zu gestalten, weil diese angesichts der verfügbaren Ressourcen nahe am Optimum liegen. Vielmehr wird es darum gehen, eine wohl durchdachte Entwicklungsstrategie zu finden, die an eine Steigerung der Ressourcen gekoppelt sein muss. TA-SWISS muss sich die Zeit nehmen, sich mit unterschiedlichen Szenarien auseinander zu setzen und schliesslich eine Wahl zu treffen, welche für die nächsten Jahre von entscheidender Tragweite sein wird. 3. Empfehlungen Die positive Bilanz von TA-SWISS berechtigt in keiner Weise zu Passivität: Es muss TA-SWISS gelingen, ihr Wachstum zu bewältigen. Die Diskussion um die Zukunft von TA-SWISS und um die zu treffenden strategischen Entscheidungen kann von optimalen Gleichgewichtszuständen aus gehen, die auf Grund einer bestimmten Reihe von Kriterien wie beispielsweise dem Gewicht des Parlaments als Zielpublikum, dem Gleichgewicht zwischen “wissenschaftlicher” und “partizipativer” Arbeit oder dem Grad der Externalisierung der Aktivitäten als Mandat gefunden werden müssen. Dieser Ansatz zielt eher darauf ab, verschiedene Optionen gegeneinander abzuwägen und nicht unbedingt der einen Möglichkeit gegenüber der anderen den Vorzug zu geben, da jede legitim und auf ihre Weise rational ist. Kommt dazu, dass Entscheidungen nicht unabänderlich sind und sich im Lauf der Zeit, in Abhängigkeit neuer Elemente und Erfahrungen, weiter entwickeln können. Vor diesem Hintergrund müssen die Entscheidungen so getroffen und konkretisiert werden, dass die Gefahren der Verzettelung und des Durcheinanders vermieden werden können. Gesamthaft betrachtet, empfehlen wir den verantwortlichen Autoritäten die Ressourcen zu erhöhen, die TA-SWISS zur Verfügung gestellt werden, und die institutionelle Selbständigkeit des Zentrums zu bewahren. Auf der anderen Seite muss TA-SWISS einen mehrjährigen strategischen Entwicklungsplan ins Auge fassen und den Wandel des Zentrums hin zu einem Organismus unterstützen, der in erster Linie in einer methodologischen und prozeduralen Legitimität verankert ist, was mit einer Rolle übereinstimmen würde, die auf Prozesse der strukturierten Mediation ausgerichtet ist. Sollten auch künftig nicht mehr Ressourcen zur Verfügung stehen, wird TA-SWISS sich mit der Option befassen müssen, die Aktivitäten des Zentrums von drei auf zwei Schwerpunktthemen zu reduzieren. Mit Blick auf die Instrumente kann die aktuelle Linie weiter verfolgt und ein Schwerpunkt auf die gegenseitige Ergänzung und auf die Vielfalt methodologischer Ansätze sowie auf die Entwicklung der sogenannten partizipativen Methoden gesetzt werden. Es ist dabei wesentlich darauf zu achten, dass das aktuelle Streben nach Gründlichkeit und Glaubwürdigkeit beibehalten bleibt. Es wäre wünschenswert, die verschiedenen von TA bearbeiteten Themen über längere Zeit aktiver zu verfolgen. Die Bemühungen um Verbreitung und Kommunikation der Ergebnisse müssen weiter verstärkt werden, indem der systematischen Pflege eines Netzwerks von Partnern und Fachleuten grössere Aufmerksamkeit zugestanden wird. Besonderes Gewicht müsste auf die Entwicklung einer eigentlichen “TA-Kultur” gelegt werden, und zwar sowohl bei den Medien als auch in der Forschung.
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2003\UN_021209_Jahresbericht_2002.doc - 22 - Anhang 2) «TA-SWISS geht zu den Leuten» – Aktivitäten 2002 15.04.2002 Parlamentarier-Lunch und Medienkonferenz zum Zwischenbericht «Menschliche Stammzellen» und Start publifocus über Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen , Käfigturm Bern (PolitikerInnen, Medien; 50 Teilnehmende) 16.04.2002 publifocus Disskussionrunde, Lausanne (Personen aus der Romandie;11 Teilnehmende) 18.04.2002 publifocus Diskussionsrunde, Thun (Personen mit Bezug zur Kirche; 10 Teilnehmdende) 19.04.2002 publifocus Diskussionsrunde, Lausanne (Frauen; 6 Teilnehmende) 25.04.2002 publifocus Diskussionsrunde, Winterthur (Personen aus der Deutschschweiz; 9 Teilnehmende) 24.04.2002 Café scientifique „Psychosoziale Auswirkungen der vorgeburtlichen Ultraschall-Untersuchungen”, Genf organisiert von Bancs publics mit Beteiligung von TA-SWISS (40 Teilnehmende) 26.04.2002 publifocus Diskussionsrunde, Lugano (Personen aus der italienischen Schweiz; 8 Teilnehmende) 04.05.2002 publifocus Diskussionsrunde, Bern (PatientInnen; 6 Teilnehmende) 09.-12.06.2002 Teilnahme von TA-SWISS an der ISTAHC Konferenz (International Society of Technology Assessment in Health Care), Berlin, Beiträge von D. Bütschi, A. Eckhard, A. Kündig. Auszeichnung für D. Bütschi 17.06.2002 Parlamentarier-Lunch und Medienkonferenz zu den Ergebnissen des «publifocus über Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen», Käfigturm Bern (PolitikerInnen, Medien; 40 Teilnehmende) 28.06.2002 Pre-event zu «10 Jahre TA-SWISS: unabhängig – transparent – vorausschauend», Genf (30 Teilnehmende) 06./07.07.2002 La nuit des sciences, Genf mit Beteiligung von TA-SWISS an Café scientifique und Consultations 21.08.2002 Pre-event zu «10 Jahre TA-SWISS: unabhängig – transparent – vorausschauend», St. Gallen unter Mitwirkung von Regierungsrat Stöckling (50 Teilnehmende) 13.09.-27.07.2003 Ausstellung Telemagie im Museum für Kommunikation unter Beteiligung von TA-SWISS 24.09.2002 Veranstaltung «10 Jahre TA-SWISS: unabhängig – transparent – vorausschauend», Bern unter Mitwirkung von P. Sloterdijk und zwei Schulklassen aus Neuenburg und St. Gallen (260 Teilnehmende) 21.-23.10.2002 EPTA Jahrestreffen zum Thema «Verkehr», London (50 Teilnehmende) 23.-26.10.2002 «Ultraschall 2002», Basel, Dreiländertreffen D-A-CH mit der Schweizerischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin, TA-SWISS Kurzfassung in Tagungsunterlagen (1000 Teilnehmende) 30.10.2002 Science & Society Konferenz zum Thema «Stammzellen», Luzern, TA-SWISS Unterlagen an alle Teilnehmende (150 Teilnehmende) 06.11.2002 Projektnehmerseminar zu den Ausschreibungen «Telemedizin» und «Pharmacogenomics» an der EPF Lausanne (30 Teilnehmende) 06.11.2002 Herbstversammlung alliance F, Info-Apéro zum Thema Stammzellen, Rathaus Bern (11 Teilnehmende) 25.11.2002 First Tuesday Fribourg, Ecole d’ingénieur de Fribourg, Info-Tisch TA-SWISS (150 Teilnehmende)
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2003\UN_021209_Jahresbericht_2002.doc - 23 - Anhang 3) Liste der Publikationen 1992 bis 2002 / Liste des publications de 1992 à 2002 Studien / Etudes TA 1a/1992 Programme TA TA 1b/1992 Programm TA TA 2/1993 Ausschreibung für eine erste Serie von TA-Studien, Februar 1993 / Appel d'offres pour une première série d'études TA, Février 1993 (vergriffen / épuisé) TA 3/1994 Kowalski Emil Möglichkeiten und Grenzen des Technology Assessment TA 4/1994 Wessels Hans-Peter, Brauchbar Mathis Technologische Vorausschau in der Biotechnologie TA 4a/1994 Wessels Hans-Peter, Brauchbar Mathis d/f Technologische Vorausschau in der Biotechnologie, Kurzfassung / Résumé TA 5/1995 Lepori Benedetto L'avenir des transports en Europe - Résultats choisis de la recherche européenne TA 6/1995 Lepori Benedetto FAST - Evaluation technologique et critique sociale 1978-1994 TA 7/1995 Wessels Hans-Peter, Fischli Andrea, Mathys Patrick, Brauchbar Mathis Einfluss der Biotechnologie in der Milchproduktion und -verarbeitung, Technologische Vorausschau TA 7a/1995 Wessels Hans-Peter, Fischli Andrea, Mathys Patrick, Brauchbar Mathis d/f Einfluss der Biotechnologie in der Milchproduktion und -verarbeitung, Technologische Vorausschau Kurzfassung/ Résumé TA 8/1995 Hofmann Margarethe, Meier-Dallach Hans-Peter, von Willisen Friedrich K. Werkstoffinnovationen im schweizerischen Umfeld TA 8a/1995 Hofmann Margarethe, Meier-Dallach Hans-Peter, von Willisen Friedrich K. d/f Werkstoffinnovationen im schweizerischen Umfeld; Kurzfassung / Résumé TA 9/1995 Küng Valentin Gentechnologie im medizinischen Bereich TA 10/1996 Brauchbar Mathis, Locher Reto, Wessels Hans-Peter Biotechnologie und Lebensmittel - Teilbericht b: Wahrnehmung und Akzeptanz von Biound Gentechnologie bei Lebensmitteln TA 11/1996 Binet Olivier, Brauchbar Mathis, Büchel Dominik Biotechnologie und Lebensmittel - Teilbericht c: Wirtschaftliche Auswirkungen des Einsatzes der neuen Biotechnologie in der Milchproduktion und -verarbeitung TA 12/1996 Longet René L'évaluation technologique comme enjeu politique - Histoire et développements en Suisse TA 13/1996 Büchel Dominik Biotechnologie und Lebensmittel - Teilbericht e: Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten bei der Zulassung und Kontrolle TA 14/1996 Binet Olivier, Frey René L. Biotechnologie-Standort Schweiz - Eine politisch-ökonomische Analyse der Rahmenbedingungen TA 15/1996 Brauchbar Mathis, Stöcklin Stefan Biotechnologie und Lebensmittel - Teilbericht f: Kommunikation über Biound Gentechnologie bei Lebensmitteln in der Schweiz TA 16/1996 Wessels Hans-Peter, Mathys Patrick, Brauchbar Mathis Biotechnologie und Lebensmittel - Teilbericht a: Akteure, Einstellungen und Werte in
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2003\UN_021209_Jahresbericht_2002.doc - 24 - der Schweiz TA 17/1996 Brauchbar Mathis, Binet Olivier, Wessels Hans-Peter, Büchel Dominik, Hieber Petra Biotechnologie und Lebensmittel - Synthesebericht d/f: Neue Biotechnologie - Perspektiven für die Schweiz: Fakten und Optionen TA 18/1996 Gigon Andreas, Langenauer Regula, Meier Claude, Nievergelt Bernhard <Blaue Listen> der erfolgreich erhaltenen oder geförderten Tierund Pflanzenarten der Roten Listen (naturwissensch. Teil) TA 19/1996 Wessels Hans-Peter, Hieber Petra, Brauchbar Mathis Biotechnologie und Lebensmittel - Teilbericht d: Wertewandel und der Begriff der Naturbelassenheit TA 20/1996 Lepori Benedetto Le défi des télécommunications - Les enjeux politiques et la libéralisation TA 20a/1996 Lepori Benedetto, Rey Lucienne Die Liberalisierung der Telekommunikation - Eine Herausforderung; (Kurzversion in D) TA 20b/1996 Maggi Rico Beurteilung der Schweizer Telekom-Liberalisierung aus ökonomischer Sicht - Basisbericht zur Synthese “Le défi des télécommunications” TA 20c/1996 Balthasar Andreas Der Staat vor den Herausforderungen der Telekom-Entwicklung - Basisbericht zur Synthese “Le défi des télécommunications” TA 20d/1996 Davies Andrew Anglo-Dutch Experiences of Liberalisation - Basisbericht zur Synthese “Le défi des télécommunications” TA 20e/1996 Colom Vicente, van Bolhuis Herman E. Megatrends in Telecommunications. Basic report for the synthesis “Le défi des télécommunications” TA 21/1996 Aebischer Bernhard, Eichhammer Wolfgang, Gruber Edelgard, Kuhlmann Stefan, Spreng Daniel, Varone Frédéric, von Wichert-Nick Dorothea Energetische Bedeutung der LESIT-Technologien - Synthesebericht TA 22/1996 Muggli Christoph, Baumgartner Walter, Werner Frank Neue Technologien und nachhaltige Entwicklung der Industrie TA 22a/1996 Muggli Christoph, Baumgartner Walter, Werner Frank d / f / e Neue Technologien und nachhaltige Entwicklung der Industrie: Kurzfassung/ Résumé/Short version TA 23/1996 Schmid Beat, Pigneur Yves, Schiesser Giaco Electronic Markets: Importance and Meaning for Switzerland TA 24/1996 Flury-Kleubler Peter, Gutscher Heinz Rote und Blaue Listen im Naturschutz - Wie verändert Information über bedrohte Arten den Umgang mit ökologischen Problemen? TA 25/1997 Horst Vogel, Wolf Zinkl Biosensoren in der Schweiz: Forschung und Entwicklung bei Biosensoren in der Schweiz TA 26/1997 Horst Vogel, Wolf Zinkl Biosensoren in der Schweiz: Rahmenbedingungen für die Entstehung einer Biosensorenbranche in der Schweiz TA 27/1997 Horst Vogel, Wolf Zinkl Biosensoren in der Schweiz: Bedürfnisse und Konfliktfelder im Zusammenhang mit dem Einsatz von Biosensoren im Anwendungsgebiet Humanmedizin
TA-SWISS Jahresbericht 2002 N:\ZTA\TA-SWISS Oeffentlichkeitsarbeit\Korrespondenz_2003\UN_021209_Jahresbericht_2002.doc - 25 - TA 28/1997 Horst Vogel, Wolf Zinkl d/f/e Biosensoren in der Schweiz: Unentdeckte Potentiale oder entbehrliche High-TechSpielereien? / Biocapteurs en Suisse: Outils prometteurs ou gadgets high-tech? / Biosensors in Switzerland: Hidden Potential or High-Tech Gadgets? Kurzfassung/Résumé/Short version TA 30/1998 Bärbel Hüsing, Eve-Marie Engels, Thomas Frick, Klaus Menrad, Thomas Reiss Xenotransplantation TA 30a/1998 Bärbel Hüsing, Eve-Marie Engels, Thomas Frick, Klaus Menrad, Thomas Reiss d /f / e Xenotransplantation – Geprüft auf Herz und Nieren / Xénotransplantation – examinée sous toutes les coutures / Xenotransplantation – tested on heart and kidneys Kurzfassung/Résumé/Short version TA 31/1998 Luc Vodoz, Barbara Pfister, Jeremias Blaser Internet et politique en Suisse: quel impact pour les organisations intermédiaires? TA 31a/1998 Luc Vodoz, Barbara Pfister, Jeremias Blaser d /f / e Internet et politique en Suisse: quel impact pour les organisations intermédiaires? / Internet und Politik in der Schweiz: Wie wirkt sich Internet auf die intermediären Organisationen aus? / The Internet and politics in Switzerland: how will the internet affect the intermediary associations? Kurzfassung / Résumé / Short version TA 32/1999 Anne Eckhardt Gentherapie TA 32a/1999 Anne Eckhardt d /f / e Somatische Gentherapie: Die Krankheit an der Wurzel packen / La thérapie génique somatique: Attaquer le mal à la racine / Somatic gene therapy: Striking to the roots of disease Kurzfassung / Résumé / Short version TA 33/1999 TA-SWISS Risiko Internet: Meinungen und Tatsachen / Les risques d’internet - de la croyance à la réalité. / Les risques d’internet TA 33/1999 David Rosenthal Risiko Internet: Meinungen und Tatsachen / Les risques d’Internet: de la croyance à la réalité - Zusammenfassung der TA-Studie / Résumé de l’étude TA „Internet – schöne neue Welt?” TA 34/1999 Liebert Wolfgang, Bähr Roland, Glaser Alexander, Hahn Lothar, Pistner Christoph Fortgeschrittene Nuklearsysteme – Review Study TA 34a/1999 Liebert Wolfgang, Bähr Roland, Glaser Alexander, Hahn Lothar, Pistner Christoph d /f / e Fortgeschrittene nukleare Systeme – Gebändigtes Risiko oder vorgespiegelte Sicherheit? / Des systèmes nucléaires avancés – Un risque maîtrisé ou une sécurité feinte? / Advanced Nuclear Systems – Calculated Risk or Safety at Stake? Kurzfassung / Résumé / Short version TA 35a/2000 Martine Buser, Lena Poschet, Bernhard Pulver Télématique et nouvelles formes de travail TA 35b/2000 Bernhard Pulver Aspects juridiques du télétravail – Annexe au rapport „Télématique et nouvelles formes de travail” TA 35c/2000 Lucienne Rey Vom Schwinden der Sesshaftigkeit – mobile Arbeit in der Schweiz / Du déclin de la sédentarité – le travail mobile en Suisse / The Disappearance of Fixed Work-Places – Mobile work in Switzerland Kurzfassung / Résumé / Short Version „Mobile Arbeit in der Schweiz” TA 36/2000 Anne Eckhardt Computerbasierte Patientendossiers – Chancen und Risiken