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Methoden und Probleme einer Geldmengensteuerung

Alexander, Volbert,Loef, Hans Edi

Abstract

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Full text

Alexande , Volbe ; Loe , Hans Edi A icle Me hoden und P obleme eine Geldmengens eue ung K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Alexande , Volbe ; Loe , Hans Edi (1976) : Me hoden und P obleme eine Geldmengens eue ung, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 9, Iss. 4, pp. 455-480, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/292775 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. 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Dabei ha e zu beach en, daß neben sei- nen geldpoli ischen Ins umen en Xi (i = Index a iable ü die Ins u- men e) ande e ü ihn nich s eue ba e Fak o en (F) seine Ziele Yj (j = Index a iable ü die Zielg ößen) mi bes immen: Yi==F(X¿;F). Eine exak e S eue ung on Yj kann nu gelingen, wenn die pa iellen Ablei ungen 3 Yj/3 X und zumindes die Ve eilungs unk ion de F- G ößen dem Geldpoli ike bekann sind. Dies se z jedoch olls ändige Kenn nis de gesam en ökonomischen S uk u o aus; alle Beziehungen im Wi scha sp ozeß müssen simul an da ges ell und empi isch ge es e sein. In de Geld heo ie sind wi on einem de a um assenden Kenn nis- s and de ökonomischen Gesam s uk u wei en e n . Ge ade die Wi - kung mone ä e Maßnahmen au Ziele wie Vollbeschä igung, P eis- s abili ä usw. läß sich nich exak abschä zen, da mone ä e Impulse übe iele Kanäle und zudem mi ime-lags au Yj einwi ken. De Geld- poli ike muß somi Xi o z Unkenn nis des genauen T ansmissions- mechanismus' expansi ode kon ak i einse zen bzw. eine empo ale und quan i a i e Dimensionie ung seine Maßnahmen o nehmen. Zu Lösung dieses G undp oblems de Geldpoli ik sind konzep ionell un e schiedliche Vo sdiläge zu inden. Nachdem de lückenha e Kenn - niss and ökonomische Gesam s uk u en bei de Konzipie ung geldpoli- ische Vo schläge quasi igno ie wu de, sind hie o allem das „Resi- gna ionskonzep " on F iedman (= Rückzug de Geldpoli ik aus de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 456 Volbe Alexande und Hans Edi Loe konjunk u poli ischen Szene wegen lange und a iable Lags) und die „ a ge - and indica o -Konzep ion" on B unne und Mei ze zu in- den. Le z e e s ell eine „E sa zs a egie" da , die dem Geldpoli ike e laub , die Wi kung seine Maßnahmen au mone ä e Zwischen- und gesam wi scha liche Endziele anhand eine Indika o skala o dinal ab- zulesen1. Neue dings wi d on Bu ge , Kalish III und Babb e such , ü die Geldpoli ik Maßnahmen zu e a bei en, de en Wi kung au Yj quan i- a i ablesba und somi ka dinal meßba is 2. Das Haup anliegen diese A bei bes eh da in, — zu übe p ü en, ob de Bu ge -Kalish-Babb-Ansa z (BKB-Ansa z) auch im Geldsys em de Bundes epublik Deu schland (BRD) e - wendba is — und du ch empi ische P ognose echnungen und Simula ionen es zu- s ellen, wie genau die Geldmenge mi Hil e des BKB-Ve ah ens ge- s eue we den kann. Aus eine e olg eichen Anwendung des 5/CS-Ansa zes e gäbe sich ü die Deu sche Bundesbank (DBB) de unschä zba e Vo eil, quan i a i exak meßba e Ve ände ungen ih e Ins umen a iablen zu E eichung gewünsch e Ziele ablei en zu können. Besonde s die heu e on de DBB anges eb e Ve s e igung de Geld e so gung ließe sich mi Hil e de £Ä7?-Me hode besse e eichen als du ch die zu Zei e olg e Regel eine 8 %igen Ausdehnung de Geldbasis p o Jah . II. Die geldpoli ische S a egie on Bu ge , Kalish III und Babb Die geldpoli ische S a egie on Bu ge , Kalish III und Babb ha zum Ziel, dem Geldpoli ike ka dinal meßba e Handlungsanweisungen zu ge- ben3. Als zu s eue nde Ziel a iable wi d das B u osozialp oduk (BSP) 1 Siehe dazu: K. B unne and A. H. Mei ze , The Na u e o he Policy P oblem, in: Ta ge s and Indica o s o Mone a y Policy, K. B unne (Ed.), San F ancisco 1969. M. F iedman, A P og am o Mone a y S abili y, New Yo k 1960, 1965 (Rep .), 88. De s., The Op imum Quan i y o Money and O he Essays, Chicago 1969, 1 - 50. 2 A. E. Bu ge , L. Kalish III and C. T. Babb, Money S ock Con ol and I s Implica ions o Mone a y Policy, Re iew o he Fede al Rese e Bank o S . Louis, 53 (10. 1971), 6-22. 3 A. E. Bu ge , Money S ock Con ol, in: Con olling Mone a y Agg ega es II: The Implemen a ion, Bos on 1972, 33 - 55. De s., Money S ock Con ol: OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 Me hoden und P obleme eine Geldmengens eue ung 457 angesehen. Implizi un e s ell is olgende gesam wi scha liche S uk- u hypo hese: (1) Die En wicklung de Geldmenge M ha einen bedeu enden Ein luß au BSP. (2) M is am zu e lässigs en du ch die Geldbasis B zu s eue n. (3) Fü die mone ä en Ins anzen bes ehen keine Schwie igkei en bei de Manipula ion on B. 1. Da s ellung de Gesam s a egie Die mone ä e Gesam s a egie des 5,0-Ansa zes läß sich in sechs Sch i e ze legen: (1) Fes legung und Konk e isie ung de geldpoli ischen Zielse zung (= En scheidung übe die gewünsch e Wachs ums a e des B u o- sozialp oduk es w^jSP in den Pe ioden + 1, ..., + k und Be- echnung on BSP^X y ... , BSP +k) (2) E echnung de zu (1) nö igen Geldmenge M++1> ..., (3) P ognose des Geldmul iplika o s ü + 1 (m ^) (4) Be echnung de zu E eichung on Me o de lichen Basis e - ände ung AB. Da B + i = e gib sich AB aus: AB = B +1 — B . (5) Kon olle de Genauigkei de Mul iplika o p ognose in Pe iode (bei P ognosei um: m J 4= w**); Ausgleich du ch en sp echende An- passung on B. (6) Umse zen on AB in O enma k käu e (A B > 0) ode -Ve käu e (AB<0) ü Pe iode + 1; Au eilung in ägliche O enma k - ansak ionen5. An Agg ega e App oach, Pape P epa ed o he 5 h Kons anz Semina on Mone a y Theo y and Policy, Kons anz 1974. A. E. Bu ge , L. Kalish III and C. T. Babb, Money S ock Cpn ol. ... L. Kalish HIy A S udy o Money S ock Con ol, The Jou nal o Finance, 25 (1970), 761 - 76. Zu Bedeu ung dieses Konzep s ü die Poli ik des Fede al Rese e Sys ems siehe: W. Poole, The Making o Mone a y Policy: Desc ip ion and Analysis, New England Economic Re iew, 3 (4. 1975), 21 - 30. 4 Die Ve bindung zwischen BSP und M wi d mi Hil e de Ande sen-]o - dan-Gleichung geschä z . Siehe dazu: L. C. Ande sen and J. Jo dan, Mone a y and Fiscal Ac ions: A Tes o Thei Rela i e Impo ance in Economic S abiliza- ion, Re . o he Fed. Res. Bank o S . Louis, 50 (11. 1968), 11 -24. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 458 Volbe Alexande und Hans Edi Loe 2. K i ische Einwände gegen das BKB-Ve ab en Gegen die BKB-S a egie b ingen Le in, sowie Pie ce und Thompson konzep ionell un e schiedliche Bedenken o 6. Le in wende ein, M we de übe die Geldbasis ges eue , Geldma k g ößen somi auße ach gelassen, was s ä ke e Zinsschwankungen mi sich b ingen dü e. Die ¿'.O-Me hode sei unb auchba , wenn eine Kon olle des Zinsni eaus mi e olg we den solle. Wei e be on Le iny daß alle o geleg en Simula ions es s mi einem ex-pos -bias beha e sind, da zü P ognose on m nu ex-pos -Da en e wende we den7. Diese sind nich mi de selben Genauigkei zum ak uellen P ognosezei punk o handen, so daß Schä z ehle en s ehen können. De Haup k i ikpunk Le ins be i den Ums and, daß die Simula- ions es s zu einem Zei punk e olgen, in dem B on den mone ä en Ins anzen nich zu s eue n e such wu de. Die E gebnisse sagen somi nach Le in nich s aus ü den Fall, daß die Zen albank a sächlich eine S eue ung on B zum Ziel ha e. De Einwand is nu e nachlässigba , wenn m nich du ch Basisände ungen beein luß wi d, auch nich on B- Va ia ionen e gangene Pe ioden. Dami zu echnen is jedoch eali ä s- emd, da die a-Komponen en abhängig sind on Zinssä zen, Einkom- mens- und Ve mögensg ößen, die nach Le in wiede um du ch 5-Ve än- ce ungen e gangene Pe ioden beein luß we den. Die o ale Ve nach- lässigung mach es höchs unwah scheinlich, daß m auch in Zei en ex- plizi e olg e Basiskon olle exak p ognos izie ba is . 5 Die geldpoli ischen Ope a ionen (= Ve ände ung on B) müssen nich unbeding in Fo m on O enma k geschä en ge ä ig we den. Ande e In- s umen e wie Mindes ese emaßnahmen ode Va ia ion de Zen albank e - schuldung des S aa es sind eben alls einse zba , da sie B di ek e ände n. Die Be onung de O enma k poli ik im BKB-Ansa z en sp ich US-ame ikanischen Ve häl nissen. 6 F. J. Le in, Examina ion o he Money-S ock Con ol App oach o Bu - ge , Kalish and Babb, Jou nal o Money, C edi and Banking, 5 (1973), 924 - 38. J. L. Pie ce and T. D. Thompson, Some Issues in Con olling he S ock o Money, in: Con olling Mone a y Agg ega es ..115-36. 7 Die hie nich da ges ell en Simula ions edinungen kommen mi US-Da en zu dem Schluß, daß sich sowohl BSP als auch M mi Hil e des BKB-Ve ioh- ens ech exak s eue n lassen. Siehe dazu: A. E. Bu ge , Money S ock Con ol, in: Con olling Mone a y Agg ega es ..51-2. L. Kalish III, A S udy o ..765 - 770. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 Me hoden und P obleme eine Geldmengens eue ung 459 Pie ce und Thompson weisen ü die USA empi isch nach, daß inne - halb e schiedene S uk u modelle die „ ede al- unds- a e" zu S eue- ung on M mi demselben E olg einse zba is wie B. Nach ih en Un- e suchungen lie e ge ade die BKB-Me hode schlech e e Kon olle geb- nisse als Simula ions es s mi Hil e on Modellen, in denen M übe die „ ede al- unds- a e" ges eue wi d. III. Die Anwendung de BKB-S a egie in de BRD 1. Eing enzung de P oblems ellung Die olgende Analyse zeig , ob mi Hil e de BKB-S a egie auch in de BRD eine exak e S eue ung on M e eichba is . Dabei wi d nu de Zusammenhang zwischen M und B un e such . Aus G ünden des Um angs muß au die empi ische Analyse de Beziehungen zwischen M und Zielg ößen wie BSP und P eisni eau e zich e we den. Das P oblem eine exak en S eue ung on M is in de BRD sei 1973 besonde s ak uell, da die DBB ih e bis dahin ehe zins- und liquidi ä s- poli ische Konzep ion in Rich ung au ein mengenmäßiges S eue n on M und B e idie ha 8. Diese Konzep ions Ve lage ung i 1975 deu - lich zu age; die DBB plan wie auch ü 1976 eine Ausdehnung on B um 8 % p o Jah , um eine gleichmäßige e, konjunk u ell unabhängige Geld e so gung zu e eichen9. 2. Konsequenzen aus ins i u ionellen Besonde hei en des Geldsys ems in de BRD Die Anwendung de 5,0-S a egie zu S eue ung on M se z o - aus, daß B di ek und möglichs ku z is ig on de DBB a iie we - den kann. In de BRD läß sich B on de Quellensei e he in die Kom- ponen en ze legen10: B = FA + DIS + MMP + GP + CU + LR + 0 8 Siehe dazu: H. Bockelmanny Die Rolle de Banken in de Geldpoli ik, K edi und Kapi al, 7 (1974), 145 - 65. 9 Mona sbe ich e de DBB, 27 (7. 1975), 5. 10 Zu Symbolik: FA, DIS, GP = Ne oposi ionen de DBB gegenübe Aus- land, Banken und S aa ; MMP = O enma k papie e im Besi z de DBB; CU = umlau ende Münzen; LR = Summe de „libe a ed ese es"; 0 = Res - g öße. Zu genauen empi ischen Abg enzung diese Komponen en siehe: V. Alexande , Geldangebo und Geldbasiskon olle in de BRD, Be lin 1974, 61-68. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 460 Volbe Alexande und Hans Edi Loe Die Fähigkei de DBB zu di ek en ku z is igen S eue ung on B wi d dadu ch s a k eingesch änk , — daß FA besonde s in einem Sys em ixe Wechselku se und eie Kon e ie ba kei unmi elba das E gebnis on Zahlungsbilanzen - wicklungen da s ell (FA = Saldo de De isenbilanz), au welche die DBB übe ih e Swappoli ik nu einen ge ingen indi ek en Ein luß ausüb , — daß DIS un e halb de Rediskon kon ingen e in das E messen des Bankensys ems ges ell is . Ein lußmöglichkei en de DBB bes ehen nu indi ek in de Va ia ion des Diskon - und Lomba dsa zes, — daß die DBB du ch ih e Poli ik de Abgabe- und Rücknahmesä ze ü O enma k papie e au eine di ek e S eue ung on MMP e - zich e . Empi ische Un e suchungen zeigen deu lich, daß die DBB zumindes bis Ende 1970 nich in de Lage wa , die Gesam basis B zu s eue n — lediglich die Komponen en GP + CU + LR + 0 lassen sich als kon- ollie e Basis (BC) bezeichnen11: BC = GP + CU + LR + 0 = B - (FA + DIS + MMP). Fü die S eue ung on M e gib sich hie aus, daß die DBB nu BC ku z is ig zu manipulie en e mag, so daß eine exak e P ognose des Mul iplika o s mBc = M/BC zu S eue ung on M e o de lich is . Wei e is zu bedenken, daß die DBB zu Va ia ion de 5C-Kompo- nen e GP keine eigenen Ins umen e besi z . Eine Ve ände ung on GP is nu in Absp ache mi Bund und Lände n möglich. Sieh man on den unbedeu enden Fak o en CU und 0 ab, so ep äsen ie allein LR die ku z is ig und di ek s eue ba e Komponen e de deu schen Geldbasis. M läß sich du ch die DBB dann zu e lässig manipulie en, wenn de Mul iplika o mLR = M/LR genau p ognos izie ba is . Als Fazi e geben sich ü die Anwendung de BKB-S a egie in de BRD olgende Konsequenzen: 11 Siehe dazu: V. Alexande und H. E. Loe , Die Kon olle de Geldbasis und ih e Komponen en. Eine empi ische Analyse ü die BRD, K edi und Kapi al, 7 (1974), 508 - 42. Eine ande e Au eilung wi d e wende on: M. Willms, Con olling Money in an Open Economy: The Ge man Case, Re iew o he Fede al Rese e Bank o S . Louis, 53 (1971), 10 - 27. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 Me hoden und P obleme eine Geldmengens eue ung 461 (1) Es wi d zunächs e such , M du ch P ognose on mm = MI LR und en sp echende Anpassung on LR zu s eue n. (2) Fäll die m^-P ognose so schlech aus, daß eine Manipula ion on M übe LR unmöglich is , so is die Beziehung m^c = MIBC zu e - wenden. (3) E s als le z e Möglichkei kommen die mß-P ognose und die An- passung on B in Be ach , da hie ü die DBB gewich ige Kon- ollp obleme hinsich lich de 5-Komponen en FAy DIS und MMP au e en. 3. Fes legung de gewünsch en Geldmengenen wicklung Die olgenden P ognosebe echnungen und Simula ions es s beziehen sich au die Pe ioden: — 1. 1956- 12. 1973 und 1. 1962-12. 1973, wobei Mul iplika o p o- gnose und Basisände ung on Mona zu Mona e olgen. — I. Qua al 1962-IV. Qua al 1973 mi ie eljäh lichen m-P ogno- sen und 5-Va ia ionen. Bei de Fes legung de gewünsch en Geldmengenen wicklung wi d on de Geldmenge (= Ba geld + Sich einlagen) des An angsmona s (-qua als) ausgegangen. Ziel de DBB sei es, Mi mi kons an en mona - lichen ( ie eljäh lichen) Ra en so wachsen zu lassen, daß de am Ende de Re e enzpe iode a sächlich exis ie ende iWi-Bes and e eich wi d. Aus An angsbes and und Wachs ums a e läß sich ü jeden Mona (Qua al) die gewünsch e Geldmenge M+ be echnen. 4. Ve ah en zu P ognose on mLRi mBc und mB Die F age, welches Ve ah en die En wicklung de Mul iplika o en mm, mbc und mji am bes en p ognos izie , kann nich abschließend ge- klä we den, da heo e isch eine Vielzahl on P ognosemöglichkei en bes eh . Es is e o de lich, aus eine Anzahl plausibel e scheinende Schä zmöglichkei en du ch P obesimula ionen die „bes en" Lösungen he auszu il e n. Hie wi d un e s ell , daß m( = m^mßc^Ln) on ol- genden G ößen abhäng : m = m (m _i, id , i8) (id = Diskon sa z; is = Abgabesa z ü Geldma k papie e). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 462 Volbe Alexande und Hans Edi Loe Die un e such en P ognose e ah en lassen sich in ie G uppen ein- eilen: G uppe I Die Mul iplika o en we den als Du chschni e aus e gangenen m-We en be echne (Ve ah en (1) bis (7)) l d. N . Ve ah en zu Mul iplika o p ognose < ^ p mßC ^ p ™>LR (1) mP = m _1 + (2). 2 mP = 2 ™> - i!2 + (3) 3 mp = 2 m _i/3 i= 1 + + + (4) 4 mP = 2 ™> -il 4 i=1 + (5) 5 mPT = 2 ™> -%l 5 i=i + (6) 6 mP = 2 ™> -i! 6 ¿=1 + + + (7) 12 mp = 2 m _i/12 i =1 + + + G uppe II mjB » M BC un l mzje we den mi Hil e on Reg essionsgleichungen aus e gangenen m-We en p ognos izie (Ve ah en (8) bis (10)) l d. N . Ve ah en zu Mul iplika o p ognose ™<B ™>BC mRL (8) mP = a0 + a1m _1 + (9) mP 2 = ao + ag 2 "W2 i-1 + (10) mP 3 = a0 + a3 2 m -i!3 + + + =i OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 Me hoden und P obleme eine Geldmengens eue ung 469 Tabelle 1 zeig , daß du ch den Einbau on id und is in die mB P o- gnose unk ion besse e Simula ionse gebnisse e ziel we den: Die Summe alle jäh lichen Abweichungsquad a e be äg ü die Gleichungen (9) und (10), den Ve ah en ohne id und iSy 1.015,08 bzw. 1.002,96. Fü die Ve ah en mi id und is liegen die (M+ — Mc)2-We e zwischen 992,15 und 954,84. Das bes e Simula ionse gebnis wi d mi Hil e des Ve ah ens 3 (25) mp¿ = a0 + a3 2 ™>B , -i / 3 + a4 id i=i e eich ; die Ve ah en (21), (22) und (24) liegen kaum schlech e . Allgemein e gib sich hie ein ähnliches Bild wie bei den ein achen Ve - ah en (1) - (7), so daß au eine eingehende e Da s ellung de E gebnisse e zich e wi d. Rela i exak e P ognosewe e exis ie en bis zum Jah e 1967, ab 1968 wachsen die (M+ — A c)-We e s a k an mi Spi zen in den Jah en 1969 und 1973. c) Simula ionse gebnisse mi Hil e des Ve ah ens a iable Pa ame e inpu s (Mona swe e) Bei de Simula ionsme hode B we den s a de bishe eingese z en ixen Pa ame e un e Einschluß de zusä zlich e ügba en Da en on m, id und is ü jeden P ognosemona neue ... ¿^-Pa ame e be edine , um Ände ungen diese G ößen im Zei ablau mi zube ücksich- igen. Simula ionen sind nu ü mB = M/B du chge üh , da eine S eue- ung on M übe BC und LR wegen de zu g oßen Abweichungen (M+ — Mc) zu ungenau is . Gemäß dem K i e ium des bes en s a is i- schen Zusammenhanges we den olgende 8 P ognose e ah en on mB in de Simula ion e wende : (8), (10), (20), (22), (23), (25), (26) und (28). Eine zusä zliche Ve eine ung de Simula ions echnung bes eh da in, daß nich alle 8 Ve ah en zu mß-P ognose einzeln du chge üh we - den. Es wi d ielmeh zunächs ü jeden Schä zmona das Ve ah en ausgewähl , welches zu E klä ung on mp¿ den bes en s a is ischen Zu- sammenhang au weis . Als K i e ium dien die Höhe des F-We es. An- hand des P ognose e ah ens mi dem ü die jeweilige Pe iode höchs en jF-We wi d mB ü die olgende Pe iode p ognos izie . Da aus olg , — daß das Schä z e ah en on Pe iode zu Pe iode zwischen den 8 be ücksich ig en Ve ah en schwanken kann und — daß zu jedem P ognosezei punk mi dem s a is isch zu e lässigs en Zusammenhang p ognos izie wi d. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 470 Volbe Alexande und Hans Edi Loe Mi Mona swe en om 1. 1962 -12. 1973 zeig sich, daß nach dem F- We -K i e ium in as allen 144 Mona en am zu e lässigs en mi Hil e on Ve ah en (10): 3 (10) m£ = o0 + O3 2 nDi _i/3 «=i s a is isch e klä wi d. Lediglich im 10. 1973 lie e : (8) m£ = oo + a1mB _1 den höchs en F-We alle 8 Ve ah en. Fü die 144 Beobach ungen lieg de nied igs e jF-We bei 26,96 (1. 1962); die maximale F-Ra io be äg 213,8 (9. 1968). Alle ^-Pa a- me e sind nach de ¿-S a is ik au dem 99 %-Ni eau gesiche (nied ig- s e ¿-We : 5,18 im 1. 1962). Die Ä2-We e liegen zwischen 0,21 und 0,59. Im Ve gleich zu den beiden bishe exak es en Ve ah en (2) und (25) is es zuhal en, daß keine en scheidende Ve besse ung de P ognose- e gebnisse e ziel wi d. Auch das bishe ge undene ypische Bild de un- p oblema ischen Kon ollmöglichkei on M bis 1967 sowie de Ve - schlech e ung de E gebnisse ab 1968 bleib bes ehen. Somi läß sich ü alle hie e such en Ve ah en zu S eue ung on M au de Basis mona - liche Mul iplika o p ognosen ein endgül iges Fazi ziehen: (1) Alle Ve suche, die Mul iplika o en mLR = M/LR und mBc = M/BC zu p ognos izie en, lie e n nu We e, die zu eine S eue ung on M unb auchba sind. (2) Das ein adie Ve ah en (2) lie e kaum schlech e e P ognosewe e als das wei komplizie e e Ve ah en (25) mi es en Pa ame e n sowie die e eine e Me hode mi a iablem Pa ame e inpu . (3) En scheidend ü eine exak e P ognose on mB = MIB is das Aus- maß außenwi scha liche S ö ak o en. Daß diese o wiegend in de Diskussion um die Geldbasiskon olle beach e e Fak o auch ü die aß-P ognose on solche Bedeu ung is , übe asch seh 14. O - 14 Zu Bedeu ung diese P obleme siehe: V. Alexande und H. E. Loe , Die Kon olle de Geldbasis und ..., P. J. K. Kou i, The Hypo hesis o O se ing Capi al Flows: A Case S udy o Ge many, Pape P esen ed a he 4. Kons anz Semina on Mone a y Theo y and Mone a y Policy, Kons anz 1973. Deu sch: Die Hypo hese kon e ka ie ende Kapi als öme, K edi und Kapi al 8. Jg. (1975) S. 1 ., M. G. Po e , Capi al Flows as an O se o Mone a y Policy: The Ge man Expe ience, IMF-S a Pape s, 19 (1972). M. Willms, Con olling Money in an Open Economy... OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 Me hoden und P obleme eine Geldmengens eue ung 471 ensich lich wi ken die g oßen e a ischen Zus öme on De isen nich nu au die De isenbilanz und somi au die Geldbasis, son- de n auch au die in mB en hal enen En scheidungspa ame e in- ländische Banken und Nich banken (Au eilung in Sich -, Te min- und Spa einlagen des Publikums, Hal ung on Übe schuß ese en und Liquidi ä spapie en im Bankensys em usw.). (4) De un e (3) he o gehobene Gesich spunk üh dazu, daß mi den hie ausgewähl en P ognose e ah en eine seh exak e S eue- ung de Geldmenge M on 1956, bzw. 1962 bis 1967 möglich und ü die DBB om Um ang de e o de lichen Basis e ände ungen he gesehen ohne Schwie igkei en p ak ikabel is . Ab 1968 e en g öße e Abweichungen on de gewünsch en Geldmengenen wick- lung au , die jedoch meis nu um ca. 2-3 Mona e du chgehend posi i ode nega i sind. Une wünsch e konjunk u elle E ek e du ch langanhal ende Abweichungen M+ — M° in de gleichen Rich- ung sind au wenige Pe ioden besch änk . Da die e o de lichen mona lichen B-Ve ände ungen inne hlab de G enzen de Bundes- bankpoli ik liegen, is auch ü die Pe iode 1968-73 eine Geld- poli ik nach dem BKB-Ansa z in de BRD möglich und zu Ve - meidung on g öße en une wünsch en mone ä en konjunk u ellen Impulsen wünschenswe . 4. Simula ionse gebnisse de P ognose e ah en (8) bis (10) und (20) bis (28) ü Qua alswe e mi a iablem Pa ame e inpu Die le z en hie o geleg en Simula ions es s zeigen, wie exak die DBB die Geldmenge M mi Hil e on qua alsweisen P ognosen des Mul iplika o s m £ (Re e enzpe iode 1962-73) zu s eue n e mag. Dabei wi d das e eine e Ve ah en a iable Pa ame e inpu s e - wende 15. Von den e wende en 12 P ognoseme hoden (8) - (10) und (20) - (28) lie e Ve ah en (8): (8) m5T = a0 + ai m B _! die höchs en F-We e, also den bes en s a is ischen Zusammenhang, ü die Qua ale 1.1962-1.1969 und III. 1970 - IV. 1973. Fü die Zei om II. 1969-11.1970 e klä Me hode (9): 15 De Mul iplika o ms wi d mi einem hochges ell en e sehen (m u), - enn es sich um Qua alswe e handel . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 472 Volbe Alexande und Hans Edi Loe 2 (9) mpB ' =00 + 02 2 m B, -i 2 i =1 den Mul iplika o am bes en. Die F-We e liegen ü die 48 Beobach- ungen zwischen 16,40 (1.1962) und 117,69 (III. 1968); die Ä2-We e eichen on 0,30 (IV. 1973) bis 0,71 (III. 1968). Nach de ¿-S a is ik sind alle und ^-Pa ame e au dem 99%-Ni eau gesiche (nied- igs e We : 4,05 ü Pe iode 1.1962). Die E gebnisse de Simula ions es s zeigen deu lich eine wesen lich e besse e P ognosegenauigkei . Tabelle 2 en häl zunächs die Resul- a e ü Pe iode 1962-67. Be ach e man das Ausmaß de e o de - lichen 5-Ve ände ungen, so e gib sich das Bild eine s e igen Auswei- ung on B on Qua al zu Qua al. In nu 6 Qua alen is ein A B > lM d.DM nö ig, de Spi zenwe ü AB lieg bei 1,674 M d. DM (1.1967). Ähnlich gu is auch die Exak hei de P ognose, gemessen an de Abweichung (M+ — Mc) bzw. de ela i en Abweichung (M+ — Mc)/M + . In nu 6 Qua alen e en Abweichungen on übe 1 % au ; das maxi- male (M+ — Mc)/M+ be äg 2,45% im II. Qua al 1966. T e en ein- mal in 4 ode meh au einande olgenden Qua alen Abweichungen in de gleichen Rich ung au , so sind konjunk u elle S ö e ek e wegen de absolu unbedeu enden Dimension e nachlässigba . So lieg e wa in den 5 Qua alen 1.1965-1.1966 die du ch das Kon oll e ah en e hal ene Geldmenge Mc im Du chschni um 379 Mio. DM (= 0,52 %) un e M+; ü das Jah 1962 (= 4 Qua ale) is eine du chschni liche Ube schä - zung on M° um 229 Mio. DM (= 0,39%) es zus ellen. Die g öß e gemessene Abweichung ü die 4 Qua ale III. 1966 - II. 1967 be äg 1,296 M d. DM (= 1,64%), eine zu Auslösung ungewünsch e kon- junk u elle E ek e eben alls nich hin eichende G ößeno dnung. Fü die Res pe iode 1968-73 weis Tabelle 3 zwa e was schlech e e, jedoch noch hin eichend exak e Kon ollwe e aus. In nu d ei Qua alen sind geldpoli ische Maßnahmen AB>3 M d. DM e o de lich; auch die g öß e no wendige Basisände ung on 4,918 M d. DM p o Qua al wi ü die DBB on de Dimension he keine P obleme au . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 Me hoden und P obleme eine Geldmengens eue ung 473 3 O, c M 3 O* c o > o a p G 4> * «N £ c 3 ^ sO OS -o o 0> c Ö .2 "3 £ c/5 SS 1 e V.- HOVHin m cnj o os i-i O 00 O oo so m m O T-< m <N (N(NOO m m oo os °L °L ^ T - K O 0N os m m m so »n o ^ ,-H Nomo O^ O^ <N oo so m o OS M OO h oo o m i-i e V.-o o o o O ^h o o o o CD o O O <D To"(SM" O 1-T T-T O~ 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Sl £ Q oo in so x ONON MTHOIO O Csl OO os HH m "< N ^TH ^ H^ O^ n M ^MsO oo m N m ^ OS sO OO O T - OS m OO O OO K - ix m m i-i n i-H os x oo m o 1 -o o o o o OOOO o o" o" o" o" O <D O O O 1-T T-T o" O 1-H" O" Sl —/ 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Sl S Q TH N T M OO m 0 ^ ^ (N T-« K 00 OO m ix m os T CN OS N OO sO N N O 00 so 00 ninNN OO Hi-H O Os 0s sO OO OV (N N ^ so cn m Cs| O T-l Os o in o os os os ^ m OS (N Ti- ^ ^ l <N 00 o ^ o^ OS -< T-l CO Csl x SD 00 1-1 oo ^ ^ ^ sD^ Sl Ui s ß N OO O m m m OS O <N m in SD so SO ^i TsO OO D sO sO sO OS o cs <N so n so in C x IX OC <D - IX 00 OO OO F ? H OV T M jNoo OS 0s Os i-h m «n m so M TH IT» N oo o m o OS OO OS O m m m so (NO N' os os so m Os Os Os O m m m so Os OS l-H T- 'H OO (N N OS 00 Os OO in in in in y* m m os • n o oo N oo j in in m m m os T - oo o oo oo in «NH^ io in^in in^m 1—« T—1 T-l T—< H TH H TH n M d. DM o os os ^ O NN o m m ^ o j^ in so ^OONK X - K O nMooin T OS o^- N T " OO m n o o in m !-< sD . h^oo CN »n Os m os m so os HHlTilO sO^O OO O i-i oo ix T Tj-n O MHOOSO Os TH 0 Q THMHM - m sc n Ix m si oo so 1-H n O M d. DM oooo o o o" o" o" o" <D o o T-T O O OHOH T-T I-T T-T O" 1 OQ s Ö y* o os m OONi ) D (N K (N cn oo cn^o so so m n OO in M Ol^H ^ n oo o oo in sD OS Os O "<4- OS s| T ^ H OS^ NNNN os m <N H m N m os n n (N os I m iN m os m o H N H OO OS O^ IX n m m so m ' os m N m oo i-H m o^in^ OQ T3 VH s in in so ix m cn cn m x oo os os m m n cn o T-H TH* i ^ - ^ - " T n' j^in i T T Ti" Tj-s Too OcTo T -5 - T in si^' - m m m m ¿«9 n sO sO "< * 00 00 OO OS OS OS in m in m M N N N OS OO so sO O OS OO OS sq^in i ^in OHini/i O OS OS h O OV Js ^ so^in^m m o o so m o ^ « i O Os ^ Os so m m m is mMi - HNoon OS OO OO so in m m m m so m T-H O ^ "1- "1- T - iN m in m m^ m^ T-H 1—< 1-H 1—« i s p o co Os m OOOVN o i-i m oo Os sO OO O m os o i/l ^ ' K ^ n ^ m ^ m m o i l HOON HOO ON 00 o^ <N s| so so so OS <N o m m m m ^o lsOi -^ m os oo (N in Os o D so os^m D ^HT i-i so x oo j os os -^ o o in i «-I S so ix oo os m m m m O I-T<N n sO sO sO s0 Vin iCoo s0 sO sO sO Os o <N n ONKK ^in Coo N N N N o i-T n " 00 00 oo 00 H C 0 )—<•—< — ^ HH * W WH|S H H H-< WHHJ> HMHS. WHHK, HHHX s? U PH 0> 1962 1963 1964 1965 1966 1967 Ö o * o na •6 J-c -o eq ^ ÖD 8 1 { <L> 3 c •c <u * s 4) I I co " s w. O N Ö G a> -s u ¿ j Ol O) • ÖO O C ÖO 5 g £ s 2 V ° si •6 | 'S 'S 0> 1—I 60 n Ü s CTi OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 474 Volbe Alexande und Hans Edi Loe e * 1 o * * d OOOO si oo ^ NO N O " sO CN 00 ^OO D^ ON T 00 OO K^HVO o oo ^ in cn i in N M K ONinN- in <D H H m N OO H sO M- NO ON H so T-^ CN ITHTJ-H ON m h oo m H Vi o * * d OMHM m m m " h n CN o O - -T CD OH^O OHNO1 Vi 1 1 1 1 1 1 1 1 1 s Q OHNN KKOSO - N sl N OOOOO in N N N ON m m TJ- NO- 00 cm oo in ^ m m m m m T—i on so O en CM^^-H so CN CN 00 H D m i— ON s^m k " o m on o <n CD ON ^ ON 1 -ö O H H S • m m m TT -T n CN o n -T o d Ì nO HHOCO Vi 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 o S3 S Q "i" O ON ^ OO ON VO m Tj- ON " IC ' OO 00 T - O O O ON ON ON H CM in K D ON o oo in m OO OO ON VD o m m D m T— ON o m in^ ICON m N m o O^NO O ON 00 Tl- CN o in o KOO O oo m m m i N in in ON H - OO O H SO O H O m O n T ^ON o S3 >H LO LO O OO OO 00 ON 00 n» o on m ON ON on o m ON ON N ON ON ON O so -T -T ^ RI-" RI-" CN o" CN T 00 oo CN CN H CM H H H H s> i ^OHO oo n m oo in in m in i TH in ON OH om O^OO m o D TH CN in CM CM O CM ONMOO D i ^ m in^ ^HHM KONOO CN m • in sD^ sO^ sO in ON ON CN m o so O IV CM O so in^so so^ SO H IV On ^ O 00 OO O so ON in m ^ j- ßQ Q co n N N IOHHOV minoo^- (N ON 1-H O CM H N so m CM oo ooooO O n o o o ON so so o m m sO CM en ON in on o ^ in so m on m " N oo D N K in " o -i IV OO ON o ^NOH SO CN H CN CN HHTJ-M O CN O IV ON H H ON ON H On ^ IH s cT -T -T cT 1 (N H n H 1 1 -T n CM CM 1 cT^o' i 1 1 n" -T CM o" 1 -T H* CM ^ o CQ s Q H^NO i- OO QN O H oo m M k ^ ^ m -^ o N M - O in K K o NO^ON^O^ON^ T-i m CM ON ON ON m o M M ON ON n N s N " omm m o <N -h ^ n ^H CN IV SO AO o N. so so m K oo N oo' D m in o CN o sO K CN O ON o oo ON oo O H ON ON H O o CQ -ö u £ m siToo oo* M M M M o oo -T o VOMVOO ON Ti TlV m so so NO N OO OO ON sO C sO sO ^-T m m m i i so oo - H so" oo oo » iw LO ^ IV CN| o m i on so m CM m in i ^i ^m ONNK(N 0 so N <N ON O i/^in^in so MKOO H ^ OO so so NONN^J- so m m m ON CM in SO O H CN OO OO H T-( in m NO SO CN T-< ON CTN o i o O ON H o in i ^so so m ON OO so CM ON ON oo o in in in in^ Ì -T l—l H 1 1 H TH T—I i-i* -T T-T yS T—T -T -T * s Q so o CM 00 O O OO h N m m HVONOO nONinK MNOOM ON SO in oo T-^OO in Tj- OH ^T- M M y* H ON 00 O m CM O CN ON CM O (N K K N oinin m m so so o m i OVDVOO so so ON T-H ON IV H so m -< o OO O so so o en in oo * IH s sO IV oCo 00 00 OO CN CM in i ON ON ON ON ON ,-T c- RJ-" ON o o o sO 00 O CST OOJJJ V DOOO h hhM o in n oT CN CM CN CN k « c ° E ~ WWH|> >-H HH HH •> HH 1 M M < HH HH co o u PH S-, <U OH 00 O ON T—1 ON sO ON o IV ON H TV ON H CN IV ON H m ON o JÜ B CO OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 Me hoden und P obleme eine Geldmengcns eue ung 475 Bezüglich de Abweichungen läß sich es s ellen, daß im Ve gleich zu Pe iode 1962-67 zwa om Um ang he g öße e (M+ — Mc) au - e en, jedoch weisen diese Abweichungen meis nu 2 Qua ale in die gleiche Rich ung. Die einzige bedeu ende länge e Abweichung om IV. 1972-IV. 1973 du ch eine Übe schä zung des Mul iplika o s m*g> , bzw. einen ungewöhnlich s a ken Rückgang des ak uellen Mul iplika o s n B zeig ein um du chschni lich 2,689 M d. DM (= 2,12%) zu kleines Mc, wodu ch gewisse es ik i e Konjunk u e ek e nich auszuschließen sind. Als Fazi diese Simula ions echnungen mi Qua alsda en äll au , daß eine wesen lich exak e e S eue ung on M möglich is als un e Ve - wendung on Mona sda en, ohne daß g a ie ende konjunk u elle S ö- ungen du ch die Wahl de länge en P ognosepe iode en s ehen. V. Abschließende Konsequenzen E klä es Ziel de A bei wa es, de DBB ü ih e sei 1973 einge- schlagene Geldmengenpoli ik quan i a i e Handlungsanweisungen zu geben, die de je zigen D55-S a egie übe legen sind. Fü 1975 und 1976 s eb sie eine Ausdehnung de Geldbasis B um jäh lich 8°/o an. Diese s a e Regelung eine Ve s e igung on B weis gegenübe dem BKB- Ve ah en g a ie ende Nach eile au : Alle Konzep e, die einen bedeu- enden Ein luß de Geldpoli ik au die eale Wi scha un e s ellen, weisen ge ade de Geldmenge ü konjunk u elle En wicklungen g oße Bedeu ung zu. Genau diesem Gesich spunk wi d im BKB-Ye ah en Rechnung ge agen. Eine an de Geldbasis o ien ie e Zen albankpoli ik is in ih e konjunk u ellen Bedeu ung nu dann abschä zba , wenn ein ela i kons an e Mul iplika o exis ie . Daß dies in de BRD nich zu i , läß sich an de En wicklung on B und M ablesen. Fü 1975 e wa e geben sich du ch die Poli ik de 8 %-Regel Zu- wachs a en on B in den e s en 3 Qua alen on 7,83 %, 7,67% und 6,83%, abe Zuwachs a en on M in Höhe on 13,3%, 14,2% und 15,9% ü die en sp echenden Qua ale. Diese Schwankungen on 13,3% bis 15,9% in de Zuwachs a e on M bei ela i e Kons anz de 5-En wicklung beweisen, daß du ch die Poli ik gleichmäßige Basisausdehnung noch keine Ve s e igung in de Wi kung mone ä e Impulse au den ealen Sek o e eich wi d. Die zu S eue ung on M no wendige Fähigkei , den Geldmul iplika o m möglichs exak zu p ognos izie en, wu de du ch die o geleg en OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 476 Volbe Alexande und Hans Edi Loe Simula ions es s zumindes ü Qua alswe e übe zeugend un e maue . Dabei wa es zus ellen, daß besonde s außenwi scha liche S ö ak o- en zu gewissen P ognoseschwie igkei en üh en. Da diese Fak o en im je zigen Sys em übe wiegend lexible Wechsel- ku se wei gehend ausgeschal e sind, die DBB zudem du ch Beg enzung de Inansp uchnahme on Rediskon kon ingen en und s ä ke e Be o- nung de mengenmäßigen O enma k poli ik ih mengenpoli isches In- s umen a ium 1975 wei e ausbau e, dü en die We e bei eine BKB- Simula ionspoli ik heu e ehe im Be eich de ü die Pe ioden bis 1967 ge undenen G enzen liegen. Bei solch exak en a-P ognosen is eine S eue ung on M bedeu end genaue als mi Hil e eine s a en Aus- dehnung on B um einen bes imm en P ozen sa z/Jah . Zu Rele anz de gegen die BKB-S a egie o geb ach en k i ischen Einwände läß sich bezogen au die spezielle Si ua ion in de BRD olgendes sagen: (1) De Vo wu , alle zu P ognose benu z en Da en seien mi einem ex-pos -bias beha e , schein on ge inge Rele anz. Zum einen we den die e wende en Diskon - und Geldma k sä ze on de DBB selbs es gese z . Zum ande en exis ie en genaue mona liche S a is iken übe B und M. Lediglich de le z e zu P ognose e - wende e a-Mona swe is im P ognosezei punk noch nich genau bekann . De mögliche ex-pos -bias wi d zudem dadu ch in seine Bedeu ung abgeschwäch , daß bei allen d ei in obige Analyse he - ausge il e en „exak es en" Ve ah en m ¿ aus den e gangenen d ei Mona swe en geschä z wi d. (2) Das A gumen on Pie ce und Thompson, bei de S eue ung on M sei ein on de Zen albank kon ollie e Zinssa z de Geldbasis o zuziehen, i ü die BRD nich zu, da on id und is o enba kaum meßba e Ein lüsse au den Geldangebo sp ozeß ausgehen. (3) Le ins Haup einwand, Simula ions es s in Zei en nich e olg e Basiskon olle dü en nich in eine Si ua ion ak i e Geldbasis- poli ik übe agen we den, läß sich hie nu eilweise en k ä en. Bewuß wu de die En wicklung de Geldmenge M+ so gewähl , daß sie dem a sächlichen M-Ve lau ziemlich nahekomm . Zu diesem Zweck wu de nich eine beliebige Wachs ums a e on M+ als Ziel- unk ion ü die Geldpoli k e wende , sonde n eine an die a säch- liche ^/-En wicklung wei gehend angenähe e. Hä e die DBB eine ^/-Ausdehnung nach dem oben da ges ell en Mus e e olg , so OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 Me hoden und P obleme eine Geldmengens eue ung 477 wä e die da aus olgende Zins- und dami wohl auch wz-En wick- lung na ü lich in Zei en g oße Abweichungen (M+ — Mc) ande s e lau en. Du ch die gewähl e A/-Wachs ums a e hal en sich jedoch diese E ek e in enge en G enzen als bei Zug undelegung eine be- liebigen wj1/ on e wa 4% ode 5 °/o p o Jah . (4) Als Haup einwand gegen die BKB-S a egie bleib somi ü die BRD die ypische Si ua ion de nu un ollkommenen Geldbasis- kon olle. Die Simula ion zeig deu lich, daß eine S eue ung on M nach dem BKB-Ve ah en nich möglich is mi Hil e de P ogno- sen on niLR und m^c Wie an ande e S elle nachgewiesen16, is dies übe wiegend au das Bes ehen außenwi scha liche S ö ak o en zu ückzu üh en. Daß sich diese Si ua ion inzwischen gewandel ha , wu de schon oben ausge üh . Auch die Geldbasisen wicklung des Jah es 1975 sp ich ü eine e besse e Kon ollie ba kei on B du ch die DBB, de en anges eb es Ziel eine 8°/oigen Basisauswei- ung in den e s en 3 Qua alen wei gehend e eich wu de. Will die DBB ih e eingeschlagene Mengenpoli ik jedoch noch genaue e - olgen, so is ein noch s ä ke es Ums eigen au geldmengenpoli ische Maßnahmen unumgänglich. Zusammen assung Me hoden und P obleme eine Geldmengens eue ung Empi ische Simula ions es s ü die BRD De Ein luß de Geldmenge au gesam wi scha liche G ößen is ü die Zen albank nu dann on geldpoli ische Rele anz, wenn sie diese Geldmenge s eue n kann. Eine Kon olle de Geldbasis allein is nich hin eichend, iel- meh muß de Geldmengenmul iplika o en wede kons an ode genau p og- nos izie ba sein. Da de ai-Mul iplika o ü die BRD im Zei ablau keines- wegs kons an wa , wi d in diese A bei u. a. e such , den Ve lau des Mul- iplika o s zu p ognos izie en. Die Un e suchung e wende im Ansa z die on Bü ge , Kalish und Babb o geschlagene Me hode de Mul iplika o p ognose. Dabei we den un e schiedliche E klä ungs ak o en au ih en Ein luß hin ge- es e . Da die Bundesbank die Geldbasis auße dem nich exak zu kon ollie en e mag, we den eben alls al e na i e, abe besse kon ollie ba e e G ößen (Libe a ed Rese es LR und sog. kon ollie ba e Geldbasis BC) be ücksich ig . Die Analyse zeig ü Mona swe e, daß P ognosen de Mul iplika o en hin- sich lich on LR und BC We e lie e n, die zu eine ¿/-S eue ung unb auchba 16 V. Alexande und H. E. Loe , Die Kon olle de Geldbasis..., 523, 532 - 3. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46 478 Volbe Alexande und Hans Edi Loe sind. Es e bleib nu die S eue ung mi Hil e de Geldbasis. Die P ognose- e gebnisse bezüglich des be e enden Mul iplika o s lassen eine Geldmengen- s eue ung sei ens de Bundesbank mi einigen Einsch änkungen zu. Es zeig sich, daß Zinsg ößen keinen signi ikan en P ognosebei ag leis en, wäh end e gangene Mul iplika o we e die bes en E gebnisse lie e n. Als wich igs e S ö ak o i hie , wie auch bei de Geldbasiskon olle, die außenwi scha - liche Komponen e zu age. Dies üh dazu, daß eine wei gehend exak e S eue- ung de Geldmenge on 1956 bis 1967 möglich gewesen wä e. Obwohl ab 1968 die S eue ungsgenauigkei nachgelassen ha , wä e in diesem Zei aum (bis 1973) eine en sp echende Geldpoli ik o zdem nich unmöglich gewesen. De Übe gang zu Qua alswe en e besse die S eue ungsmöglichkei de Geldmenge wesen lich, abe auch hie is de e schlech e nde Ein luß de außenwi scha lichen Komponen e beme kba . Du ch den Übe gang zu wei - gehend lexiblen Wechselku sen und du ch einen möglichen s ä ke en Einsa z des mengenpoli ischen Ins umen a iums sei ens de Bundesbank is eine exak e e S eue ung de Geldmenge zu e wa en. Summa y Me hods and P oblems o Con olling he Quan i y o Money — Empi ical Simula ion Tes s o he Fede al Republic o Ge many The in luence o he quan i y o money on mac oeconomic magni udes is o ele ance o he cen al bank wi h ega d o mone a y policy only i i can con ol he quan i y o money. Con ol o he mone a y base alone is no enough; on he con a y, he money quan i y mul iplie mus ei he be con- s an o accu a ely o ecas able. Since he m mul iplie o he Fede al Re- public o Ge many was by no means cons an o e ime, his s udy a emp s, among o he hings, o o ecas he end o he mul iplie . The app oach adop ed in he s udy is he mul iplie o ecas ing me hod p oposed by Bu ge , Kalish and Babb. Di e en explana o y ac o s a e es ed o de e mine hei in luence. Since, mo eo e , he Bundesbank is unable o exe cise p ecise con- ol o he mone a y base, al e na i e, bu mo e e ec i ely con ollable mag- ni udes (libe a ed ese es LR and so-called con ollable mone a y base BC) a e also aken in o accoun . Fo mon hly alues, he analysis shows ha o ecas s o he mul iplie s gi e alues in espec o LR and BC which a e useless o con olling M. The e emains only con ol wi h he help o he mone a y base. The o ecas esul s ela ing o he mul iplie conce ned admi o con ol o he quan i y o money by he Bundesbank wi h some limi a ions. I p o es ha in e es alues make no signi ican con ibu ion o he o ecas , and ha pas mul iplie alues gi e he bes esul s. He e, as in he case o mone a y base con ol, he mos impo - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.9.4.455 | Gene a ed on 2023-01-16 13:33:46