Die internationale Schuldenkrise. Ursachen - Konsequenzen - Historische Erfahrungen
Abstract
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Full text
Gu owski, A min (Ed.)
Book
Die in e na ionale Schuldenk ise. U sachen -
Konsequenzen - His o ische E ah ungen
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 155
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Gu owski, A min (Ed.) (1986) : Die in e na ionale Schuldenk ise. U sachen -
Konsequenzen - His o ische E ah ungen, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 155, ISBN
978-3-428-45972-8, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 155
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
F JR
SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 155
Die in e na ionale Schuldenk ise
U sachen -
Konsequenzen
-His o ische
E ah ungen
DUNCKER
&
HUMBLOT
/
BERLIN
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Die in e na ionale Schuldenl{ ise
U sachen -Konsequenzen -His o ische E ah ungen
Von
Pe e
Be nholz,
Ka l
E ich
Bo n,
Emil-Ma ia
Claassen,
Die e
Duwendag,
O ma
Emminge ,
Ka l
Häuse ,
Jü g
Niehans, Wol gang Rieke, Vincenz
Timme mann,
Hen y
C.
Wallich
He ausgegeben
on
A min
Gu owski
DUNCKER
&
HUMBLOT
/
BERLIN
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CIP-Ku z i elau nahme
de
Deu schen
Biblio hek
Die
in e na ionale Schuldenk ise:
U sachen-
Konsequenzen
-
his o .
E ah ungen
/
on
Pe e
Be nholz
...
H sg.
on
A min
Gu owski.
-
Be lin:
Duncke
und
Humblo ,
1986.
(Sch i en
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik,
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozial-
wissenscha en;
N. F., Bd.
155)
ISBN
3-428-05972-7
NE:
Be nholz,
Pe e
[Mi e .];
Gu owski,
A min
[H sg].;
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en:
Sch i en
des
Ve eins
...
Alle
Rech e,
auch
die
des
auszugsweisen
Nachd ucks,
de
o omechanischen
Wiede gabe
und
de
übe se zung,
ü
säm liche
Bei äge
o behal en
©
1986
Duncke
&
Humblo
GmbH,
Be lin
41
Ged uck
1986
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
ISBN
3-428-05972-7
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Vo wo
Als Mexiko
im
Jah e
1982
o übe gehend
die
Zahlungen
au
seine
eno me
Auslands e schuldung
eins ellen
muß e,
kam
die K ise, die
heu e
allgemein als
in e na ionale
Schuldenk ise
angesehen
wi d,
o en
zum
Ausb uch;
o ausgegangen
wa
ein
asan e
Ans ieg
de
Auslands-
e schuldung
o
allem,
abe
nich
nu ,
einige
la einame ikanische
Lände :
bis zu diesem
Jah e
wa
die
Auslands e schuldung
de
En -
wicklungslände
(ohne OPEC)
au
übe
600
M d.
Dolla
ges iegen.
Im
Lau e
de
olgenden
Jah e
muß e
dann
eine Reihe
on
Lände n
Um-
schuldungsabkommen
abschließen.
Heu e
schein sich die
K ise
en -
schä
zu
haben,
und
das
in e na ionale
Finanzsys em
einschließlich
de
na ionalen
und
in e na ionalen
Ins i u ionen
ha
seine -
ü
manchen
e s aunliche
-
Flexibili ä
e neu
un e
Beweis ges ell . Die
P obleme
können
eilich noch keineswegs als
endgül ig
übe wunden
gel en.
Was
wa en
die U sache
diese
Finanzk ise
und
wie
sehen
die Lö-
sungsmöglichkei en aus? Was
können
wi
aus
K isen
de
Ve gangen-
hei
le nen?
Welche Rolle spielen die
Ins i u ionen
und
wie
könn en
sie
e besse
we den?
Diese
und
ande e
F agen
behandel e
de
Ausschuß
ü
Geld heo ie
und
Geldpoli ik des
Ve eins
ü
Socialpoli ik
au
seine
Tagung
am
8./9.
Feb ua
1985
in
F ank u
am
Main.
De
e s e,
meh
his o ische Teil
de
Re e a e
beginn
mi
dem
Bei-
ag
on
P o . D .
Ka l
E ich
Bo n
(Tübingen).
E
bie e
einen
Rück-
blick
au
einige
de
in e na ionalen
Finanzk isen
de
Ve gangenhei
und
un e such ,
welche
E ah ungen
aus diesen
K isen
gewonnen
we -
den
können.
Dabei
wi d
sowohl
au
die
e schiedenen
K isenu sachen
als auch
au
die
A
und
Weise sowie
au
die
Ins umen e
de
K isen-
bekämp ung
eingegangen.
In
dem
Bei ag
on
P o . D .
Ka l
Häuse
(F ank u )
we den
K i e ien
zu
Analyse
de
in e na ionalen
Ve -
schuldung,
e wa
die Rech sposi ion
de
Be eilig en, die
Wäh ungs e -
assung, die
A
de
En s ehung
de
Schuld
und
die Risikos euung,
he ausgea bei e
und
Keynes'
wei sich ige P ognose
de
deu schen
Schuldenk ise
in
den
zwanzige
Jah en
behandel .
Eine
spezielle K ise,
die
A gen iniens
1890 -1900,
bilde
den
Gegens and
des
Re e a s
on
P o . D .
Pe e
Be nholz
(Basel).
Da
diese
Bei ag
in
englische
Sp ache
schon
an
ande e
S elle
e schienen
is ,
wu de
in
diesen
Band
nu
eine
Zusammen assung
au genommen.
In
dem
zwei en
Block
de
Bei äge
wi d
de
de zei ige
S and
de
in e na ionalen
Finanzk ise
behandel ,
wobei
alle dings
auch Lösungs-
ansä ze
disku ie
we den.
D . Wol gang Rieke
(F ank u )
behandel
un e
dem
Ti el
"Ansä ze
zu
Lösung
de
Schuldenk ise" die
P ogno-
sen
des
In e na ionalen
Wäh ungs onds
zu
wei e en
En wicklung
de
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6 Vo wo
Ve schuldung
de
En wicklungslände
und
die e schiedenen Vo -
schläge, wie die Zinslas
e inge
we den
könn e.
Hen y
C.
Wallich
(Washing on D.C.)
s ell
in
seinem
Bei ag
"The
In e na ional
Deb
Si ua ion
in
an
Ame ican
View:
Bo owing
Coun ies
and
Lending
Banks" insbesonde e da ,
wie
sich die
ins i u ionellen
und
ech lichen
Regelungen,
denen
die
Banken
in
den
Ve einig en
S aa en
und
in
Eu opa
un e liegen,
oneinande
un e scheiden,
und
zieh
da aus
Schlüsse
ü
das jeweilige
Ve hal en
de
Banken
in
dem
Fall, daß Schul-
den
nich
ode
nich
e minge ech
bedien
we den.
Die Rolle
de
Ban-
ken
ü
das
En s ehen
und
den
Ablau
de
in e na ionalen
Schulden-
k ise
s eh
auch
im
Mi elpunk
des
ü
die Ausschußsi zung
o be ei e-
en,
do
abe
nu
e kü z
in
de
Diskussion
o ge agenen
Bei ages
on
D .
O ma
Emminge
(F ank u ).
P o . D .
Emil-Ma ia
Claassen (Pa is
und
Flo enz)
ha
in
dem
d i -
en,
s ä ke
heo e isch ausge ich e en Block,
übe
"Die
Funk ion
des
K edi gebe s
de
le z en
Ins anz
bei
na ionalen
und
in e na ionalen
Finanzk isen"
e e ie .
E
plädie
ü
die
genaue
Un e scheidung zwi-
schen
Illiquidi ä
und
Insol enz
on
S aa en
und
disku ie
die
Au ga-
ben, die die
Zen al-
und
Geschä sbanken
bei
de
Lösung diese
P o-
bleme
e üllen
soll en. Auch
hie
wu de
nu
eine Zusammen assung
au genommen,
da
eine aus üh liche
Fassung
schon
in
englische Sp ache
e schienen is .
In
seinem
Bei ag
übe
"In e na ionale
Finanzin e me-
dia ion
und
Auslands e schuldung"
üh
P o . D . Vincenz
Timme -
mann
(Hambu g)
den
Ans ieg
de
Auslands e schuldung
wenige
au
ex-
e ne
Schocks wie die d as ischen
Ölp eise höhungen
ode
au
die
An i-
in la ionspoli ik, als
ielmeh
au
lang is ige
Wandlungen
des
Finanz-
sys ems zu ück. Eine
in e na ionale
Finanzk ise
is nach
seinem
U eil
nich zu be ü ch en. Ve schä
we den
kann
die schwie ige Schulden-
si ua ion
on
En wicklungslände n
eilich
du ch
die Kapi al luch .
P o . D .
Die e
Duwendag
(Speye )
ha
in
seinem
Bei ag
den
Ve such
un e nommen,
diese zu quan i izie en. P o . D .
Jü g
Niehans (Be n)
geh
schließlich
de
F age
nach,
un e
welchen
Bedingungen
es
ü
Schuldne
a ional
is ,
ih e
Schulden nich
meh
zu ückzuzahlen, ob-
wohl sie
im
s engen
Wo sinne
nich
zahlungsun ähig
sind;
e
zeig ,
un e
welchen
Bedingungen
die
Fo de ungen
aus
in e na ionalen
K e-
di en
undu chse zba
we den.
Mi diesem
Band
leg
de
Ausschuß
ü
Geld heo ie
und
Geldpoli ik
einen
um assenden
übe blick
sowohl
übe
U sachen,
Ve lau
und
Kon-
sequenzen
de
gegenwä igen
Schuldenk ise als auch
übe
E ah ungen
aus
de a igen
K isen
in
de
Ve gangenhei
o ;
mi
de
Viel al
on
un e schiedlichen
Ansä zen
dü e
dieses
wei e hin
ak uelle
P oblem
in
seinen
wesen lichen
Aspek en
e aß
wo den
sein.
A min
Gu owski
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Inhal
E ah ungen
aus
in e na ionalen
Finanzk isen
de
Ve gangenhei
Von
Ka l
E ich
Bo n,
Tübingen
....................................
9
K i e ien
zu
Analyse
in e na ionale
Ve schuldung
und
Keynes'
P o-
gnose
de
deu schen
Schuldenk ise
Von
Ka l
Häuse ,
F ank u
........................................
31
Zu
a gen inischen
Schuldenk ise
1890
-
1900
Von
Pe e
Be nholz,
Basel.
........
.. ..
.
...
..
.....
.
.. ..
... ...
..
. .
...
45
Ansä ze
zu
Lösung
de
Schuldenk ise
Von
Wol gang
Rieke,
F ank u ....................................
51
The
In e na ional
Deb
Si ua ion
in
an
Ame ican
View:
Bo owing
Coun ies
and
Lending
Banks
Von
Hen y
C.
Wallich,
Washing on
D.C.
............................
69
Die
in e na ionale
Schuldenk ise
und
die
Banken
Von
Q ma
Emminge ,
F ank u ..................................
83
Die
Funk ion
des
K edi gebe s
de
le z en
Ins anz
bei
na ionalen
und
in e na ionalen
Finanzk isen
Von
Emil-Ma ia
Claassen,
Pa is
und
Flo enz
......................
99
In e na ionale
Finanzin e media ion
und
Auslands e schuldung
Von
Vincenz
Timme mann,
Hambu g
Kapi al luch
aus
En wicklungslände n:
Schä zp obleme
und
Bes im-
mungs ak o en
105
Von
Die e
Duwendag,
Speye
......................................
115
In e na ionale
K edi e
mi
undu chse zba en
Fo de ungen
Von
Jü g
Niehans,
Be n
..........................................
151
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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14
Ka l E ich Bo n
ablehn e,
e häng en
G oßb i annien
und
Deu schland
am
3.
Dezembe
1902
eine
Blockade
übe
die
Hä en
Venezuelas, die
on
einem
deu sch-
b i ischen
K euze geschwade ,
dem
sich noch
ein
i alienisches
K iegs-
schi anschloß,
ausge üh
wu de.
Wäh end
de
Blockade
wu den
d ei
enezolanische
Kanonenboo e
e senk
und
ein
Küs en o
ze s ö .
P äsiden
Cas o
ie
mi
E olg
die
La einame ikane
zu
P o es en
ge-
gen
die eu opäische Hoch inanz
und
ih e
Gewal me hoden
au . Auch
in
den
Ve einig en
S aa en
wu de
un e
Be u ung
au
die
Mon oe-Dok in
scha e
K i ik
am
Vo gehen
de
B i en
und
Deu schen
lau .
Um
eine
ame ikanischen
diploma ischen
In e en ion
zu o zukommen,
o de en
die b i ische
und
die deu sche
Regie ung
den
ame ikanischen
P äsiden-
en
Theodo e
Roose el
zu
Lei ung
eines
Schieds e ah ens
au .
Im
Feb ua
1903
kam
es
zu
Einigung. Die deu sche
Regie ung
e klä e
sich
dami
ein e s anden,
daß
die deu sche
Ba -Fo de ung
au
so o ige
Zah-
lung
on
66000
;E
au
5
500
;E
eduzie
und
ü
den
üb igen
Be ag
Bü g-
scha en gegeben wu den,s Danach
wu de
die See-Blockade au gehoben.
De
Haage
Schiedsge ich sho
bes ä ig e
im
Jah
da au
die
Fo de un-
gen
de
Blockademäch e;
Fo de ungen
ande e
blieben
o en.
Sei
de
Venezuela-Blockade
behiel en
es sich die
Ve einig en
S aa en
o ,
Gläubige in e essen
gegenübe
den
Regie ungen
la einame ikani-
sche
S aa en
no alls
du ch
mili ä ische
In e en ion
zu
e e en.
Zu
diesem Zweck gab
P äsiden
Roose el
im
Dezembe
1904 eine
In e -
p e a ion
de
Mon oe-Dok in, das sog. "Roose el Co olla y", wonach
die
Mon oe-Dok in
die
Ve einig en
S aa en
zwingen
könne,
in e na io-
nale
Polizeigewal auszuüben, alls
ein
S aa
de
wes lichen
Hemi-
sphä e
in
lag an e
Weise
Un ech
ue
ode
un ähig
sei,
Un ech
zu
e hinde n.
1I
Un e
Be u ung
au
dieses Roose el -Ko olla
ließen
die
Ve einig en
S aa en
1905
und
1916
in
de
Dominikanischen
Republik
und
1912
in
Nica agua
T uppen
landen,
um
ein
geo dne es
Finanz-
wesen
und
einen
egelmäßigen
Zinsendiens
zu
e zwingen.
Dagegen
wa en
die
Regie ungen
de
eu opäischen Mäch e,
abgesehen
on
de
Venezuela-Blockade,
nich
geneig ,
Fo de ungen
ih e
S aa s-
angehö igen
gegen ausländische
Regie ungen
du ch
mili ä ische
In e -
en ion
zu
un e s ü zen.
Selbs
die poli ische
In e en ion
gegenübe
säumigen
Schuldne lände n
hiel en
sie
o
1914
im
allgemeinen
nich
ü
ih e
Au gabe. Als
die
Deu sche
Bank
im
Augus
1888
an ag e,
ob
8 Die deu schen Fo de ungen gegen Venezuela sind zusammenges ell in
de Dokumen a ion "Reklama ionen Deu schlands gegen Venezuela (Reichs-
ag, D ucksachen 1900/03, N . 786). Die deu schen Ak en zu Venezuela-
Blockade sind abged uck in: Die G oße Poli ik de Eu opäischen Kabine e,
Bd.
17,
Dok. N .
5031-
5150.
B Vgl.
U.
Sau e : Geschich e de Ve einig en S aa en on Ame ika, S u -
ga 1976.
S.
325.
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E ah ungen
aus
in e na ionalen
Finanzk isen
de
Ve gangenhei
15
das
Auswä ige
Am
Bedenken
gegen
den
E we b
de
Konzession
ü
die ana olische
Eisenbahn
du ch
die Deu sche
Bank
habe,
an wo e e
Bisma ck
selbs
am
2.
Sep embe
1888,
daß
keine
poli ischen
Bedenken
dagegen
bes änden.
E
schloß
abe
die
Wa nung
an:
"In
de
Ta
gehen
deu sche
Un e nehme
du ch
Kapi alanlagen
in
ana olischen
Eisenbahn-
bau en
ein
Risiko ein, welches zunächs
in
den
Schwie igkei en
de
Rech s e olgung
im
O ien
lieg ,
abe
du ch
k iege ische
und
ande e
Ve wicklungen
noch
ges eige
we den
kann.
Die
da in
ü
deu sches
Kapi al
liegenden
Ge ah en
we den
ausschließlich
den
Un e nehme n
zu
Las
allen
und
we den
die
le z e en
nich
da au
echnen
können,
daß
das Deu sche Reich sie gegen die
mi
gewag en
Un e nehmungen
im
Auslande
e bundenen
Wechsel älle siche s ellen we de."lO
Noch
am
10.
Juli
1914
bek ä ig e
de
b i ische
Außenminis e
Si
Edwa d
G ey
o
dem
Un e haus
die g undsä zliche
Abneigung
seine
Regie ung, sich
in
die
in e na ionalen
Anleihegeschä e
b i ische
Finan-
zie s
in ol ie en
zu
lassen: "
...
Gene ally
speaking,
and
especially
in
Sou h
Ame ica,
hese
a e
hings
in
which
he
Fo eign
O ice does
no
in e e e."·l1
Indes
haben
die
Regie ungen
de
eu opäischen Mäch e
en gegen
dem
G undsa z
de
Nich einmischung
in
in e na ionale
Finanzgeschä e
in
einigen
Fällen
poli ischen D uck
au
säumige
Schuldne s aa en
ausge-
üb ,
und
zwa
do ,
wo sie eigene mach poli ische
In e essen
e olg en
und
wo sie es sich
leis en
konn en,
ohne
ih e
sons igen
auswä igen
Be-
ziehungen
zu
belas en.
Das
gil
o
allem
ü
Ägyp en
und
das Osma-
nische Reich.
Bis 1875
wa
die ägyp ische
S aa sschuld
au
übe
90
Millionen
,
an-
gewachsen; das
en sp ach
e wa
dem
zehn achen
Be ag
de
jäh lichen
S aa seinnahmen,
die -
umge echne
-zwischen 9
und
10
Millionen
P und
ausmach en.12 Die
eno me
Schuldenlas
esul ie e
eils
aus
dem
Au wand
ü
den
Suez-Kanal;
de
Khedi e,
de
Vizekönig,
ha e
176
602
Ak ien
de
Suez-Kanal-Gesellscha
au
Pump
kau en
müssen,
da
sich
nich
genügend
Käu e
ge unden
ha en.
Teils
wa en
die
Schulden
aus
einem
eh geizigen,
abe
schlech
be iebenen
Mode nisie ungsp og amm
en s anden;
und
schließlich
wa en
ein ach
neue
Schulden
au genommen
wo den,
um
äl e e
Schulden
e zinsen
und
amo isie en
zu
können
.
.10
Bisma cks
Sch eiben
om
2.
9.
1888
an
die
Deu sche
Bank
is
abged uck
in:
F.
Seidenzahl:
100
Jah e
Deu sche
Bank
1870
-1970,
F ank u
a.
M.
1970, S.
67.
11
Pa liamen a y
Deba es,
Hause
o
Commons,
5 h
se .,
LXIV,
1448
., zi .
on
H. Feis: a.a.O., p. 85.
12
Nähe es
zu
ägyp ischen
Finanzk ise
bei
D. S.
Landes:
Banke s
and
Pashas.
London
1958
u.
W.
J.
Mommsen:
Impe alismus
in
Ägyp en,
Mün-
chen/Wien
1961.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
16
Ka l E ich Bo n
Auße
de
Höhe
de
Schulden
wa
de
hohe An eil
ku z is ige
Schul-
den
bedenklich:
21
Millionen
..
Da
Ägyp en
nominell noch
dem
Osma-
nischen Reich angehö e,
bedu e
es
ü
Anleihen
de
Genehmigung
des Sul ans;
ku z is ige
Schulden
konn e
de
Khedi e
aus
eigene
Voll-
mach
au nehmen.
Wegen
de
poli ischen Bequemlichkei
wa
dann
o
die inanziell bedenkliche
ku z is ige
Ve schuldung
gewähl
wo den.
Da die
hohe
ku z is ige
Schuld die
Ge ah
eines
S aa sbank o s
mi
den
en sp echenden
Auswi kungen
auch
au
die konsolidie en Schul-
den
in
bed ohliche Nähe ge ück
ha e,
plan en
einige
de
anzösischen
Gläubige banken
die Konsolidie ung
de
ägyp ischen S aa s inanzen
du ch
Umwandlung
de
ku z is igen
Schulden
in
eine
neue
Anleihe
mi
lange
Lau zei . Diese
Anleihe
soll e
du ch
ein
Konso ium
anzösi-
sche
Banken
un e
Füh ung
des
C edi
Foneie
de
F ance
emi ie
we den.
Als Siche hei soll e
dem
Konso ium das
Suez-Kanal-Ak ien-
pake
des
Khedi en
e p ände
we den.
Ande e
anzösische
Banken
woll en
die güns ige Gelegenhei
nu zen
und
dem
Khedi en
das
Ak ien-
pake
abkau en;
denn
in
de
Wel wi scha sk ise 1873/75
wa
de
Ku s
de
Suez-Kanal-Ak ien
ebenso
wie
die
ande en
Ak ienku se
ge allen.
Doch
wa
das
wegen
des b i ischen In e esses
am
Suez-Kanal
ein
heik-
les Geschä ,
und
so
ag en
sie
bei
de
anzösischen Regie ung an, ob
poli ische
Bedenken
dagegen
bes ünden.
Die anzösische Regie ung, die
wenige Mona e
zu o
in
de
"K ieg-in-Sich -K ise" die b i ische Hil e-
s ellung
gegen Deu schland
in
Ansp uch
genommen
ha e,
konn e
sich
eine
Ve s immung
G oßb i anniens
nich
leis en
und
ließ
in
London
an-
agen, ob die b i ische Regie ung
Bedenken
gegen
den
Kau
de
ägyp-
ischen
Suez-Kanal-Ak ien
du ch
eine
anzösische
Bankeng uppe
habe.
Je z
lande e
de
b i ische
P emie minis e
Dis aeli
einen
Übe -
aschungs-Coup:
E
ließ
de
anzösischen
Regie ung
mi eilen, daß
G oßb i annien
mi
dem
E we b
de
Ak ien
du ch
anzösische
Banken
keineswegs
ein e s anden
sei. Gleichzei ig
kau e
e
mi
Hil e eines
K edi s,
den
ihm
de
Che
de
Londone Ro hschild-Bank, Lionel Ro h-
schild,
inne halb
wenige
S unden
übe wies,
ü
knapp
4 Millionen
.
das
Ak ienpake
des
Khedi en
Isma'iV
3 Diese
ha e
sich
zum
Ve kau
ans elle
de
Anleihe en schlossen,
da
die
Bedingungen
des
C edi
Fon-
eie
seine inanzpoli ische En scheidungs eihei
s a k
eingeeng
hä en.
Fü
die b i ische Regie ung
wa
de
Ak ienkau
ein
gu es Geschä . Sie
e wa b
dami
zwa
nich die
Meh hei
de
Suez-Kanal-Ak ien
-die
blieb nach
wie
o
in
den
Händen
anzösische
Banken
-,
al;>e
das
g öß e
Ak ienpake .
4 Millionen
zahl e
sie
ü
die Ak ien, die
den
Khedi e
seine zei einschließlich
de
Zinsen
de
ü
den
E we b
au -
13
Vgl.
R. Blake: Dis aeli. F ank u
a.
M.
1980,
S.
482
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
E ah ungen
aus
in e na ionalen
Finanzk isen
de
Ve gangenhei
17
genommenen
K edi e
11
Millionen
gekos e
ha en.
u Bis
zum
Ende
des
19.
Jah hunde s
s ieg
de
Ku s
diese
Ak ien
au
das Ach ache des
Ku ses, zu
dem
Dis aeli
gekau
ha e.
Auße dem
b ach en
die
Suez-
Kanal-Ak ien
de
b i ischen
Regie ung
om
Ende
de
70e
Jah e
bis
1914
jäh lich
im
Du chschni
1-
I1/4
Millionen
,
Di idende
ein.
Die ägyp ische
Finanzno
wa
mi
dem
Ve kau
de
Suez-Kanal-
Ak ien
noch keineswegs behoben. Deshalb
wa
Isma'il
1876 gezwungen,
de
Ein ich ung
eine
Schulden e wal ung
un e
in e na ionale
Kon-
olle
zuzus immen. Die
al en
ägyp ischen
S aa sanleihen
wu den
mi
Ausnahme
on
d ei
Anleihen
zu
eine
S aa sschuld
on
91
Millionen
zusammenge aß ,
die
mi
71)/0
zu
e zinsen
wa .
Das
wa
eine
ge inge e
Ve zinsung
als
bishe
im
Du chschni . Die
Ve wal ung
de
S aa s-
schuld
wu de
de
neu
einzu ich enden
"Caisse de
la
De e
Publique"
übe agen,
de en
ie
Di ek o en
on
de
b i ischen, anzösischen,
ös e eich ischen
und
i alienischen
Regie ung
nominie
wu den.
De
Caisse
de
la
De e
Publique
wu den
die Zölle
und
meh e e
indi ek e
S eue n,
insgesam
zwei
D i el
de
gesam en
S aa seinkün e,
e p än-
de . Doch dieses
Sys em
konn e
nich
unk ionie en
und
s ü z e
Ägyp en
nu
in
neue
Schulden. Als
Isma'il
1879
bei
de
Einlösung
ku z is ige
Schulden
in
Ve zug
ge ie
und
sich
einem
neuen
Sanie ungsplan
wide -
se z e,
wu de
e
au
Ve langen
de
b i ischen
und
de
anzösischen
Re-
gie ung
om
Sul an
abgese z
und
du ch
Tau ik
Pascha
e se z . Obwohl
Tau ik ge ügige
wa
als
sein
Vo gänge ,
muß en
die
Gläubige
sich
1880
dazu
be ei inden,
den
Zins
de
S aa sschuld
au
4
'0/
0
he abzuse -
zen. Nach
de
neuen
Schulden egelung
du e
Ägyp en
on
seinen
S aa seinnahmen
4,9 Millionen
,
e wa
die
Häl e
de
damaligen
Ein-
nahmen,
ü
sich
e b auchen,
de
da übe
hinausgehende
Be ag
loß
an
die Caisse de
la
De e
Publique.
Ohne
de en
Zus immung
du e
keine
neue
Anleihe
au geleg
we den.
Ku z is ige
K edi e
du eÄgyp-
en
bis zu
maximal
2 Millionen
au nehmen.
Die ägyp ische Schuldenk ise,
eine
Folge
de
iel zu
hohen
Schulden-
au nahme,
ende e
dami ,
daß
Ägyp en
seine
Finanzhohei
e lo
und
un e
die inanzielle
Kon olle
seine
Gläubige
ge ie . Die poli ische
Folge
diese
Schulden egelung
wa
die
na ionale
Reak ion
in
Ägyp en,
die
1881
zu zwei
E hebungen
de
ägyp ischen
A mee
und
1892
zu
eu o-
päe eindlichen
Aussch ei ungen
in
Alexand ia
üh en.
Diese
wiede -
um
gaben
den
Ans oß
zu
mili ä ischen
In e en ion
G oßb i anniens
und
zu
jah zehn elangen
Bese zung
Ägyp ens
du ch
b i ische
T up-
pen.
Zu
gleichen Zei ,
da
de
Khedi e
on
Ägyp en
die
Finanzkon olle
du ch
die
Gläubige
hinnehmen
muß e,
wa
sein
Obe he ,
de
Sul an
a Vgl.
W.
J.
Mommsen:
a.a.O., S.
42.
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
155
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
18
Ka l
E ich
Bo n
in
Kons an inopel,
bank o .
Sei
dem
K imk ieg
wa
die
Auslands-
schuld des Osmanischen Reiches bis 1875
au
4,62
Millia den
s.ange-
wachsen.
Wegen
de
hohen
Risikop ämie, die die
Gläubige
im
übe -
nahmeku s
be echne
ha en,
wa en
abe
nu
60
%
da on
den
Tü ken
zugu e
gekommen. Die
Bekämp ung
de
Au s ände
in
den
damals
noch
ü kischen
P o inzen
Bosnien, He zegowina
und
Bulga ien
1875,
dann
de
K ieg
gegen
Se bien
und
Mon eneg o 1876
und
schließlich auch
gegen
Rußland
(1877), die
den
ch is lichen
Un e anen
des
Sul ans
mi
de
Absich
au
eigenen
Landgewinn
zu Hil e
kamen,
b ach en
hohe
zu-
sä zliche Ausgaben. Die
ü kische
Regie ung
konn e
ih en
Ve p lich un-
gen
gegenübe
ih en
ausländischen
Gläubige n,
meis
anzösischen
und
englischen
Bankhäuse n,
nich
meh
nachkommen.
1875
wu den
die
Zinsen
nu
noch eilweise bezahl , 1876
wu de
de
Zinsendiens
ganz
einges ell . Solange das Osmanische Reich sich
im
K ieg
be and,
muß en
die
Gläubige
wohl
ode
übel
s illhal en.
Au
dem
Be line
Kong eß
im
Somme
1878,
au
dem
nach
dem
mili-
ä ischen
Zusammenb uch
de
Tü ken
die
o ien alischen
F agen
ge e-
gel
wu den,
o de en
die b i ische
und
anzösische
Regie ung
die
ü -
kische
Regie ung
au ,
du ch
eine
in e na ionale
Kommission die
Fo de-
ungen
de
ausländischen
Gläubige
p ü en
und
Vo schläge zu
ih e
Be iedigung
un e
Be ücksich igung
de
inanziellen
Si ua ion
des Os-
manischen
Reiches
machen
zu
lassen. Die
ü kische
Regie ung
woll e
eine
on
Regie ungs e e e n
bese z e
in e na ionale
Kommission
nich
hinnehmen
und
nahm
Ve handlungen
mi
den
einzelnen
Gläubi-
ge banken
au .
Da
die
Tü ken
hie
kein
En gegenkommen
zeig en,
e -
spe en
die
Banken
ihnen
mi
Un e s ü zung
ih e
Regie ungen
den
Zugang
zu ausländischen
Kapi almä k en.
15
Un e
dem
D uck
des
Fi-
nanzno s andes
muß e
Sul an
Abdul
Hamid
I . nachgeben
und
au
die
Wünsche
de
Gläubige banken
eingehen.
De
Inhal
de
Ve einba ung
zwischen
de
ü kischen
Regie ung
und
den
Banken
wu de
den
Regie-
ungen
de
eu opäischen Mäch e o iziell
mi ge eil
und
wu de
als
ü -
kisches Gese z
e künde .
16
Fü
die Abwicklung des
ü kischen
Schuldendiens es
wu de
eine
in e na ionale
Kon ollbehö de
einge ich e , die
"Adminis a ion
de
la
De e
Publique
O omane".
De en
Di ek o ium
wu de
on
den
G uppen
15 Vgl. H. Feis: a.a.O., p. 332.
16
Die
Anleihe e äge
des
Osmanischen
Reiches
sind
e ö en lich :
Re-
eueil
des
Con a s
d'Emp un s
e e.,
eonelus
pa
le
Gou e nemen
Impe ial.
Vol. I u. H,
publies
pa
la
Banque
Impe iale
O omane,
Pa is
1905/13, ol.
HI,
publie
pa
l'Adminis a ion
de
la
De e
Publique
O omane.
Is anbul
1918. -
übe
die
De e
O omane
gl. D.
C.
Blaisdell:
Eu opean
Financial
Con ol
in
he
O oman
Empi e,
New
Yo k
1929.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
E ah ungen
aus
in e na ionalen
Finanzk isen
de
Ve gangenhei
19
de
anzösischen, deu schen, ös e eichischen, i alienischen, englisch-
niede ländischen
und
ü kischen
Gläubige banken
und
on
de
Banque
Impe iale
O omane,
de en
Kapi al
und
Lei ung
in
anzösischen
Hän-
den
wa ,
bes ell .
Gene aldi ek o
de
De e
O omane
wa
imme
im
Wechsel
ein
Englände
ode
ein
F anzose.
Diese
Schulden e wal ung
wu den
die
E äge
des Salz-
und
des Tabak-Monopols
und
de
Seiden-
und
de
B ie ma kens eue
e p ände .
Vie
Fün el
diese
Einnahmen
wa en
ü
den
Zinsen
diens
,
ein
Fün el
ü
die
Amo isa ion
bes imm .
Fü
die
Kon olle
übe
den
ü kischen
Schuldendiens
und
ü
die
Siche s ellung
de
kün igen
Zahlungen
muß en
die
Gläubige
mi
eine
k ä igen
Reduzie ung
ih e
Geld o de ungen
bezahlen. Bis
zu
Ein-
ich ung
de
De e
O omane
wa
die
ü kische
S aa sschuld
einschließ-
lich
ücks ändige
Zinsen
au
5,82
Millia den
s. angewachsen.
Diese
Be ag
wu de
au
eine
Schuld
on
3,4
Millia den
s.
eduzie ,
die
mi
4 % zu
e zinsen
wa en.
Bis 1903
wu den
on
diese
Schuld
748
Mil-
lionen
s.
amo isie .
Dann
wu den
in
eine
neuen
Schuldenkon e sion
389 Millionen s.
de
Schuld nachgelassen,
abe
gleichzei ig
de
Zins
au
5 %
e höh .
Hie
e eich en
die
Gläubige
mi
einem
Ve zich
au
insgesam
e wa
die
Häl e
ih e
Fo de ungen,
daß
die
Tü ken
wiede
Zinsen
und
Amo isa ion
zahl en.
Das Osmanische Reich
wa
nach
dem
A angemen
on
1881
wiede
k edi wü dig.
Doch Hil e
de
Regie ungen
ü
die
Gläubige banken
in
in e na iona-
len
Finanzk isen
wa
o
1914 nich die Regel. Gewöhnlich
muß en
die
Banken
sich selbs hel en.
Und
das
konn e
eue
we den
ode
einen
lan-
gen
A em
e o de n.
Diese
E ah ung
mach e die
Be line
Handels-
Gesellscha
un e
de
Lei ung
des
legendä en
ea l
Fü s enbe g.
Sie
wa
sei
1884
de
Haup inanzie
Se biens
und
blieb
es bis 1914, auch
nachdem
Se bien
mi
dem
Pu sch
on
1903 nich
nu
die
egie ende
Dynas ie,
sonde n
auch die außenpoli ische
O ien ie ung
gewechsel
ha e,
indem
es aus
dem
Lage
des
D eibundes
in
das des
ussisch- an-
zösischen
Zweibundes
übe wechsel e. Mi diese
Fes s ellung
wi d
zu-
gleich die
on
manchen
Angehö igen
Philosophische
und
Theologische
Fakul ä en
gläubig
angenommene
ma xis ische
These,
daß
Schuldne -
lände
in
halbkoloniale
Abhängigkei
on
ih en
Gläubige lände n
ge-
a en,
alsi izie . 1884
wa
un e
Füh ung
de
Be line
Handels-Gesell-
scha
ein
deu sches
Bankenkonso ium
ü
die se bischen
S aa sanlei-
hen
gebilde
wo den.
1885
wu den
die se bischen
S aa s inanzen
du ch
den
e olglosen
und
e lus eichen
K ieg
gegen
Bulga ien
ze ü e .
Se bien
zahl e
je z
nu
noch zwei
D i el
de
älligen Zinsen. Das
eh-
lende
D i el
schossen die
Konso ialbanken
zu,
um
den
Ku s
de
se -
bischen
S aa sanleihen
zu
hal en
und
um
ih en
K edi
als Emissions-
häuse
beim
Publikum
nich
zu
e lie en.
Au
dies
Ve hal en
de
Ban-
ken
ha e
de
se bische
Finanzminis e
Pe o ic
auch ge echne ,
wie
e
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
20
Ka l E ich Bo n
Ca l
Fü s enbe g
un e blüm
sag e,
denn
es
bleibe
ihnen
ja
ga
nich s
ande es
üb ig.
17
Lansbu gh
olge e
da aus
die
"Leh e
Numme
eins":
Nich
de
Gläubige ,
sonde n
de
Schuldne
is
im
Kamp e
um
die
E -
üllung
de
Schuld e p lich ungen
de
S ä ke e.
Wäh end
die
ande en
Konso ialmi gliede
nach
diese
E ah ung
au
wei e e
K edi geschä e
mi
dem
unzu e lässigen
Schuldne s aa
e -
zich e en,
e such e
die
Be line
Handels-Gesellscha ,
in
geduldigen
Ve handlungen
Se bien
zu
Sanie ung
seine
S aa s inanzen
und
zu
ge egel en
Ve zinsung
und
Amo isa ion
seine
Schulden
zu
bewegen.
Du ch
eine
neue
Anleihe, die
nun
on
de
Be line
Handels-Gesell-
scha
allein
übe nommen
und
emi ie
we den
muß e,
wu de
Se bien
dazu
geb ach ,
daß
es einige
Jah e
seine Schuldzinsen olls ändig zahl e.
Doch
dann
muß e
die
Bank
wiede
Zins ücks ände
de
Belg ade
Regie-
ung
ausgleichen
und
du ch
S ü zungskäu e
den
Ku s
de
se bischen
S aa sanleihen
e eidigen.
Bis 1892/93
hal
das noch.
Dann
wa
die
desola e
Ve assung
de
se bischen
S aa s inanzen
doch sowei
bekann
gewo den,
daß
wei e e
Zins o schüsse
und
S ü zungskäu e
zwecklos
wa en.
Die
Be line
Handels-Gesellscha
e such e
nun
einen
annehm-
ba en
Komp omiß zu e eichen.
Wiede
bes ä ig e
sich
Lansbu ghs
"Re-
gel
Numme
eins".
De
Komp omiß iel nach
zweijäh igen
Ve handlun-
gen
ganz deu lich zu
Guns en
des
Schuldne s
Se bien
aus. Es
e hiel
eine
neue
Anleihe
übe
45
Millionen s.,
und
die
Be line
Handels-
Gesellscha
muß e
sich
dami
ein e s anden
e klä en,
daß
du ch
eine
Zwangskon e sion
de
Zinssa z
de
äl e en
Anleihen
on
5
au
4
{}/o
he abgese z
wu de.
Se biens
Gegenleis ung
bes and
da in,
daß
es
ü
die
Ve zinsung
und
Amo isa ion
seine
S aa sschuld
die
Einnahmen
de
neu
zu
bildenden
Ve wal ung
seine
Finanzmonopole
e p ände e.
Dami
wa
o an
ein
pünk liche
Schuldendiens
gesiche . Die
Be li-
ne
Handels-Gesellscha
and
jedoch
ü
wei e e
se bische
Anleihen
keine
Koope a ionsbe ei scha
meh
bei
den
deu schen
Banken,
son-
de n
muß e
sei dem
hie ü
Konso ien
mi
anzösischen
Banken
bil-
den.
Wäh end
sich die
Be line
Handels-Gesellscha
mi
dem
säumigen
Schuldne s aa
Se bien
plag e,
wu de
eine
de
klassischen englischen
Me chan
Banks,
Ba ing
B o he s,
die
zu
Zei
des
Wiene
Kong esses
noch als sechs e eu opäische
G oßmach
bezeichne
wo den
wa en,
du ch
leich sinnige,
spekula i e
K edi geschä e
in
eine
in e na ionale
Finanz-
k ise
hineingezogen. Das
Bankhaus
Ba ing
wa
un e
de
Geschä slei-
ung
on
Edwa d
Cha les
Ba ing,
dem
E s en
Lo d
Re els oke,
on
sei-
ne
bishe igen
seh
soliden, o sich igen Geschä spoli ik abgewichen
17
A.
Lansbu gh:
B ie e eines Bankdi ek o s an seinen Sohn, in: Die
Bank,
Juni
1931.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
E ah ungen
aus
in e na ionalen
Finanzk isen
de
Ve gangenhei
21
und
ha e
sich
au
spekula i e,
iskan e
Geschä e eingelassen.18 Von
dem
Boom,
de
die a gen inische Wi scha
sei
1886
e aß
ha e,
und
on
den
Tips seines
ame ikanischen
Ko esponden en
San o d
ha e
Lo d
Re els oke sich
e lei en
lassen,
in
g oßem
Um ange
a gen inische
Anleihen
zu
Emission
zu
übe nehmen:
bis 1889
insgesam
19,2 Millio-
nen
.
19
Sie
konn en
jedoch
einen
g oßen
Teil
ih e
a gen inischen
und
u uguayischen
E ek en
nich
im
Publikum
un e b ingen
und
behiel en
ü
7,75
Millionen
da on
in
ih em
Po e euille.
20
Als
im
Somme
1890
de
Boom
am
La
Pla a
in
eine
he igen
K ise
zu
Ende
ging
und
die
Zinszahlungen
aus
A gen inien
und
U uguay
aus-
blieben,
wu den
Ba ing
B os.
im
He bs
des gleichen
Jah es
illiquide.21
Sie
ha en
ku z is ige
Ve bindlichkei en
in
Höhe
on
16
Millionen
.
Diesen
s anden
zwa
Ak i a
in
Höhe
on
24,75 Millionen
gegenübe ;
abe
die
ließen
sich nich schnell mobilisie en -auch die
am
La
Pla a
einge o enen
7,75 Millionen
gehö en
ja
zu diesen
Ak i a
-.
Am
7.
No-
embe
1890
muß e
Lo d
Re els oke
dem
Go e no
de
Bank
o
Eng-
land,
William
Lidde dale,
mi eilen,
daß
Ba ing
B os.
insol en
seien.
Lidde dale
hiel
zwa
die
K ise
de
Ba ings
ü
selbs e schulde
-
in
einem
spä e en
Be ich
cha ak e isie e
e
Lo d
Re els okes Geschä s-
üh ung
als
"haphaza d"
-;
abe
e
e kann e,
daß
eine
Zahlungsein-
s ellung
des
be ühm en
Bankhauses
Ba ing
zu
eine
Panik
un e
de
Bankenkundscha ,
zu
einem
Run
au
alle englischen
Banken
und
zu
e heblichen
Goldabzügen aus
G oßb i annien
üh en
wü de.
Um
eine
de a ige
ge äh liche
Auswei ung
de
Ba ing-K ise
zu
e hinde n,
o ganisie e
e
bis
zum
14.
No embe
1890
gemeinsam
mi
Be am
Cu ie,
dem
Haup eilhabe
des
Bankhauses
Glyn
Mills & Co.,
eine
Hil sak ion
ü
die Ba ings. Die
g oßen
Londone
Ci ybanks
bilde en
ein
Ga an iekonso ium
ü
10
Millionen
;
schließlich
wu de
de
Ga-
an ie onds
au
17,5 Millionen geb ach . Das
Publikum
e uh
on
den
Schwie igkei en
de
Ba ings
e s , als
mi ge eil
we den
konn e,
daß
de
Ga an ie onds
ü
die
Ve bindlichkei en
de
Ba ings
be ei s
mi
10
Mil-
lionen
gezeichne sei:
Dadu ch
wu de
eine
Panik
e mieden.
1894
konn e
de
Ga an ie onds
wiede
au gelös
we den,
weil
die
Ba ings
bis
dahin
den
g öß en
Teil
ih e
Ve bindlichkei en
beglichen
ha en.
Die
Ba ing-K ise
ma kie
eine
Epochenwende
in
de
b i ischen
Bankengeschich e. Mi
diese
K ise
begann
die
Umwandlung
de
P i-
18 Vgl. s .
Chapman:
The
Rise
o
Me chan
Banking,
London
1984, p.
78.
10
P.
H.
Emden:
Money
Powe s
o
Eu ope
in
he
19 h
and
20 h
Cen u ies,
New
Yo k
and
London
1938,
p. 283.
20
Ibidem,
p.
281.
:21
De
gen
aue
He gang
de
Ba ing-K ise
läß
sich
noch
nich
e mi eln,
da
sowohl
die
Ba ings
als
auch
die
Bank
o
England
ih e
Ak en
zu
diesem
Vo gang
de
Fo schung
noch
nich
zugänglich
gemach
haben,
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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22
Ka l
E ich
Bo n
a bankie s i men
in
Kapi algesellscha en. Die
Ba ings
wu den
noch
1890
in
eine Limi ed
Company
umgeg ünde ;
im
gleichen
Jah
wu de
die Williams Deacon's
Bank
Ak iengesellscha .
1891
ollzog das
üh-
ende
Diskon haus
Alexande
& Co.
den
gleichen Sch i .
1892
wu de
das
P i a bankhaus
Cou s & Co., bei
dem
ein
g oße
Teil des Hoch-
adels, auch Angehö ige des Königshauses,
Kon en
un e hiel en,
zu
Kapi algesellscha ;
und
1896 schlossen sich
20
P i a bankie s i men
zu
Ak ienbank
Ba clays
Bank
zusammen.
Neben
de a igen
höchs
une wünsch en
in e na ionalen
Finanzk isen
gab es
abe
auch Ve suche, solche
K isen
küns lich zu e zeugen,
um
poli ischen D uck auszuüben. Diesen Ve such
un e nahmen
die
F an-
zosen 1887, als sie
ih e
Gelde
aus
I alien
abzogen, nachdem
de
D ei-
bund
zwischen Deu schland,
Ös e eich-Unga n
und
I alien
e neue
wo den
wa .
Im
gleichen
Jah
e such e
Bisma ck,
Rußland
un e
D uck
zu
se zen,
indem
e
de
Reichsbank
e bo ,
ussische
We papie e
zu
lomba die en;
mi
dem
Lomba d e bo
wa en
ussische
E ek en
in
Deu schland
disk iminie ,
und
de
deu sche
Kapi alma k
blieb bis
zu
Au hebung
des
Lomba d e bo s
(1894)
ü
Rußland
e spe .
Wäh-
end
de
zwei en
Ma okko-K ise, 1911, zogen die anzösischen
Banken
au
Emp ehlung
de
anzösischen Regie ung die Gelde , die sie
ku z-
is ig
an
deu sche
Banken
ausgeliehen
ha en
(wegen
de
ela i
hohen
deu schen Geldma k zinsen), ab. Alle diese Ve suche, du ch
E zeugung
eine
Finanzk ise
den
jeweiligen
Schuldne s aa
un e
D uck zu se zen,
sind
geschei e .
An
die S elle
de
anzösischen
Banken
a en
in
I a-
lien
deu sche Banken; als Geldgebe Rußlands
wu den
die deu schen
Banken
du ch
anzösische
Banken
e se z . Damals
haben
Deu sche
und
F anzosen gewisse maßen
ih e
Schuldne ausge ausch .
1911
wu den
die abgezogenen anzösischen
Gelde
in
Deu schland
du ch
ku z is ige
K edi e
ame ikanische
Banken
e se z , die
damals
e s malig
als
Gläu-
bige
gegenübe
einem
eu opäischen
Indus ieland
e schienen.
Die bis
in
die
jüngs e
Ve gangenhei
schwe s e
in e na ionale
Schul-
denk ise
wa
die deu sche Schuldenk ise
im
Jah e
1931.
Im
Jah
de
Wel wi scha sk ise
1929
e eich e
die deu sche Auslandsschuld 18,5
bis
19,5
Millia den RM; das
en sp ach
e wa
21
11
/0
des deu schen
B u o-
sozialp oduk s 1929. Nach einem
Jah
Dep ession,
Ende
1930,
wa
die
deu sche Auslandsschuld
au
25,3 -25,8
Millia den
RM
ges iegen.
Da
abe
das
B u osozialp oduk
1930
au
82,4 Millia den RM
gesunken
wa ,
en sp ach
die Auslandsschuld
nunmeh
e wa
31
G/
o des Sozialp o-
duk s.22 Die Schuldensi ua ion
wu de
noch
dadu ch
e schlimme , daß
22
Die
Da en
nach:
Deu sches
Geld-
und
Bankwesen
in
Zahlen
1876 -1975,
h sg.
on
de
Deu schen
Bundesbank,
F ank u
a.
M.
1976, S. 6 u. 331.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
E ah ungen aus in e na ionalen Finanzk isen de Ve gangenhei
23
die
Meh zahl
de
Auslandsschulden, nämlich 14,3
-14,8
Millia den
RM
ku z is ig
wa en.
Wie
konn e
es zu
diese
hohen
Ve schuldung,
o
allem
diese
ex-
o bi an
hohen
ku z is igen
Ve schuldung
kommen?
Ha
es
o
de
K ise
keine
Bedenken
wegen
de
Auslandsschulden gegeben? Welche
Momen e
haben
die
K ise
des
Somme s
1931
ausgelös ? Wie
is
die
K ise
..
bewäl ig "
wo den?
Welche
Folgen
ha e
sie
ü
die Deu schen
und
ü
ih e
Gläubige ?
Was
is
zu
de
K i ik
zu
beme ken,
die
damals
und
auch
spä e
am
Ve hal en
de
Reichsbank
in
de
K ise
geüb
wo den
is ?
Die
Weima e
Republik
wa
sei
1924,
sei
de
Wäh ungss abilisie-
ung
und
sei
de
Repa a ions egelung
du ch
das
Londone
Abkommen
übe
den
Dawes-Plan
ü
ausländische
Geldanlege
ein
a ak i es
An-
lageland
gewo den. In olge
de
s a ken
Geld-
und
Kapi alnach age
nach
dem
Wäh ungsschni
wa
Deu schland
1925 -1930 das Hochzins-
land
schlech hin. Die deu schen
Geldma k zinsen
wa en
in
diesen J
ah-
en
imme
meh
als
doppel
so hoch
wie
diejenigen
de
üh enden
aus-
ländischen
K edi mä k e,
und
die
Kapi alma k zinsen
wa en
as dop-
pel
so hoch
wie
die
ausländischen.23
Einem
Land
mi
eine
so
hochen -
wickel en
und
leis ungs ähigen
Indus ie
wie
Deu schland
b ach en
die
ausländischen
Banken
g oßes
Ve auen
en gegen.
An
de
deu schen
K edi wü digkei
gab es eigen lich nich s zu zwei eln.
Auße dem
wu -
den
die
Finanzpoli ik
des Reiches
und
die deu sche
Zahlungs ähigkei
du ch
den
Repa a ionsagen en
Pa ke
Gilbe
kon ollie ,
und
de
Gene al a
de
Reichsbank
se z e
sich
zu
Häl e
aus
Auslände n
zu-
sammen,
on
denen
eine
noch die spezielle
Au gabe
ha e,
die
Einhal-
ung
de
o gesch iebenen No endeckung
du ch
die
Reichsbank
zu
übe -
wachen.
Haup gläubige
wa en
die
Ve einig en
S aa en.
E wa
39
°/0
de
deu schen
Auslandsk edi e
s amm en
on
do .
Das
zwei g öß e
Gläu-
bige land
wa en
die
Niede lande
mi
18
0
10
An eil
an
den
K edi en.
15
°/0
de
K edi e
kamen
aus
G oßb i annien,
13
O o
aus
de
Schweiz
und
nu
5°10
aus
F ank eich.
11,8
Millia den
RM
diese
Auslandsk edi e
wa-
en
ohne
Einschal ung
deu sche
K edi ins i u e
unmi elba
an
deu -
sche
Un e nehmen
gegangen. Die
Banken
ha en
8,9
Millia den
RM
e -
hal en,
und
den
Gebie skö pe scha en
wa en
4,9
Millia den
RM
aus-
ländische
K edi e
zuge lossen.24
23 Im Jah esdu chschni
1925
e eich en die deu schen Geldma k zinsen
9,13
U o,
die de üh enden Auslandsk edi mä k e im Schni
3,74
'%. Die Da-
en ü
1928
wa en
7,55
% (Deu schland) und
3,88
'O o
(Ausland); ü
1930
wa en die Da en
5,49
O o
(Deu schland) und
2,61
% (Ausland).
Vgl.
hie zu:
Un e suchung des K edi wesens
1933.
Teil I,
Bd.
I, Be lin
1933,
S.
515.
24
Un e suchung des Bankwesens
1933.
Teil I,
Bd.
1,
S.
512
und Teil 11,
S.
462
. Deu sches Geld- und Bankwesen in Zahlen
1876
-
1975,
S.
330,
gib
ü die Banken
nu
die ku z is igen Auslands e bindlichkei en an.
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K i e ien
zu
Analyse
in e na ionale
Ve schuldung
und
Keynes' P ognose
de
deu schen Schuldenk ise
Von
Ka l
Häuse ,
F ank u
Im
o ausgegangenen
Re e a
s ell e
K.
Bo n
no o ische
und
wenige
bekann e
Fälle
in e na ionale
Ve schuldung
o .
In
dem
olgenden
dazu
e aß en
Ko e e a
we den
nu
zwei
Aspek e
behandel ,
die
sich
de
Da s ellung
Bo ns
an ügen
lassen,
nämlich
1.
die
No wendigkei
de
E a bei ung
on
K i e ien,
mi
de en
Hil e
sich
die
un e schied-
lichen
A en
in e na ionale
Ve schuldung
o dnen
und
un e scheiden
lassen
und
2.
die
Übe p ü ung
de
deu schen
Auslands e schuldung
de
zwanzige
Jah e
und
die
nach olgende
Schuldenk ise
au g und
de
Keynesschen
P ognose.
I.
K i e ien
zu
Analyse
in e na ionale
Ve schuldung
Die
his o ischen
Beispiele
in e na ionale
Ve schuldung
sind
zahllos
und
dennoch,
wie
alles
His o ische,
singulä .
In
seinem
Re e a
s ell e
K.
Bo n
eine
Reihe
on
Fällen
in e na ionale
Ve schuldung
on
e -
schiedene
A
und
mi
un e schiedlichen
Folgen
o .
Es
lieg
nahe,
sie
au
die
Gegenwa
zu
beziehen
und
zu
e suchen,
aus
ih e
Geschich e
zu
le nen.
Diese
Ve such
s ell
uns
un e sehens
o
das
Dilemma,
dem
sich
deu schsp achige
Na ionalökonomen
o
einem
Jah hunde
im
Me hodens ei
gegenübe sahen:
Soll
und
kann
ökonomische
Theo ie
aus
de
Beobach ung
de
Reali ä
gewonnen
we den?
Von
welche
A
is
de
Gegens and
diese
Theo ie,
welche
Disziplin
gehö
sie
an
und
welche
Me hode
soll sie sich
bedienen?
Is
ökonomische
Theo ie
au
deduk i e,
axioma ische,
na u gese zliche
A
zu
be eiben
ode
is
sie
on
singulä e ,
his o ische
und
allen alls
wah scheinlichkei s heo e i-
sche
Na u ?
Jede
Ve such,
his o ische
Fälle
in e na ionale
Ve schuldung
zu
e -
gleichen
ode
sie
au
gegenwä ige
Beispiele
zu
beziehen,
wi d
au
einige
allgemeine
K i e ien
angewiesen
sein,
mi
de en
Hil e
sich
diese
Fälle
cha ak e isie en
und
dadu ch
e gleichen
bzw.
un e scheiden
las-
sen. Die
olgenden
Cha ak e isie ungen
bilden
wede
einen
olls ändi-
gen
noch
den
einzig
möglichen
Ka alog
on
Ein eilungen,
abe
es
dü e
in
ielen
Fällen
zweckmäßig
sein, sich
de a ige
K i e ien
de
Un e -
scheidung
zu
bedienen:
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32
Ka l Häuse
a)
Eine
e s e
mögliche Un e scheidung
läß
sich hinsich lich
de
Rech s-
posi ion
de
Be eilig en, d. s.
Gläubige
und
Schuldne ,
e en,
e wa
die
Un e scheidung
in
s aa liche
ode
p i a e
Schuldne
und
ebenso
in
s aa liche
ode
p i a e
Gläubige . Es
handel
sich
wenige
da um,
ob
ö en liches
ode
p i a es
Rech
anzuwenden
is ,
sonde n
ob die Eigen-
scha en des Rech ssubjek s
den
Cha ak e
des Schuld e häl nisses
be-
ein luß
ode
beein lussen
kann.
Da
de
S aa
sowohl als Schuldne
wie
als
Gläubige
ein
Rech ssubjek
ande e
Quali ä
als eine
Pe son
des
p i a en
Rech s is ,
e üg
e
übe
ande e
Möglichkei en
und
Mi el
als
ein
p i a e
Schuldne
ode
Gläubige .
De
S aa
kann
z.
B. als
Schuldne
ällige
Zahlungen
e weige n,
ohne
deswegen
in
Liquida ion
gehen
zu müssen. Die
Zahlungs e weige ung
gegenübe
ih en
auslän-
dischen
Gläubige n
du ch einige südame ikanische
S aa en
im
Jah e
1931
und
du ch
das Deu sche Reich
im
Jah e
1933
ha
diese
Lände
zwa
in e na ional
-nich
na ional
-
disk edi ie ,
abe
wei e hin
als
Han-
deIspa ne
bei besonde s
s engen
Zahlungsbedingungen akzep abel
e hal en.
Ein
p i a e
Schuldne
müß e
dagegen, alls
ein
Ve gleich
nich zus ande komm ,
in
Liquida ion
gehen. Da
S aa en
jedoch nich
liquidie
we den
können, zumindes nich
bei
Zahlungs e zug,
kann
auch die gegen sie ge ich e e
Fo de ung
so
lange
au ech
e hal en
we -
den,
bis
eine
spä e e
Regelung
du ch
Ve gleich
ode
olls ändigen
E -
laß
zus ande
komm .
Abe mals
kann
au
das deu sche Beispiel -die
Regelung
im
Londone Schuldenabkommen
on
1953 -
e wiesen
we -
den, wo
eine
kaum
noch als
exis en
e ach e e
und
übe
meh
als zwei
Jah zehn e
nich
meh
bedien e
Schuld
e aluie
wu de.
Ande e sei s
muß e
eine
Au echnung
mi
dem
deu schen
Auslands e mögen
sowie
mi
den
en eigne en
Pa en en
und
Rech en
un e bleiben.
Auch das
be-
sonde s
p ekä e
P oblem
de
Rech snach olge
ü
das gesam e Deu sch-
land
kann
die besonde s
gea e e
Na u
eines s aa lichen Schuldne s,
e glichen
mi
p i a en
Schuld e häl nissen, e deu lichen.
Auch als
Gläubige
be inde sich
de
S aa
in
eine
ande en
Posi ion
als
ein
p i a e
Besi ze
on
Fo de ungen.
Es is o enkundig, daß
ein
Land
als Gläubige , sei es
gegenübe
p i a en
ode
gegenübe
s aa -
lichen ausländischen Schuldne n,
ande e
Mach mi el als
ein
p i a e
einse zen
und
gg s. das Rech des
S ä ke en
gel end machen
kann.
De
Fall
de
Ruh bese zung
1923
sowie die bei
Bo n
e wähn en
Beispiele
de
e ein en
anzösisch-englisch-spanischen
In e en ion
in
Mexiko
1861
und
die deu sch-englische
In e en ion
in
Venezuela
1903
können
als Beispiele
hie ü
dienen. Soga die e gleichsweise
milde en
und
au
e aglichen
Ve einba ungen
be uhenden
wi scha spoli ischen
Au lagen
des IWF
im
Falle
iskan e e
K edi gewäh ung
e deu lichen
den
poli ischen
Cha ak e
s aa liche
Schuldne -
und
Gläubige bezie-
hungen.
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K i e ien zu Analyse in e na ionale Ve schuldung
33
Eine
Un e scheidung
zwischen
s aa liche
und
p i a e
in e na iona-
le
Ve schuldung
wi d
jeden alls
inso e n
on
Bedeu ung
sein, als
Schuld e häl nisse
bei
s aa liche
Be eiligung, sei es
au
beiden
Sei en
ode
nu
au
de
Schuldne -
ode
de
Gläubige sei e,
no wendige weise
eine
poli ische
Dimension
e hal en
und
dadu ch
zu
eine
poli ischen
Angelegenhei
we den.
b)
Ein
ande es
K i e ium
bilde
die
Wäh ungs e assung.
Meis
kann
da on
ausgegangen
we den,
daß
in e na ionale
K edi e
nich
in
de
Wäh ung
des
Schuldne landes,
sonde n
in
eine
ande en
Wäh ung
kon ahie
we den.
De
Schuldendiens
e o de
deshalb
nich
nu
die
Au b ingung
de
Zinsen
und
Annui ä en
in
heimische
Wäh ung,
sonde n
zugleich
ih e
T ans e ie ung
in
die geschulde e
Wäh ung.
Gebie e
eine
Regie ung
bei
ungebundene
Wäh ung
übe
die
Zen al-
bank
ih es
Landes, so
wi d
die
Au b ingung
de
ü
den
Schuldendiens
e o de lichen
Be äge
kein
unlösba es
P oblem
sein,
im
Gegensa z
zum
Kon e ie ungs-
und
T ans e p oblem.
Solange
dagegen
Wäh ungen
oll
in
Edelme all
einlösba
wa en,
wie
es
o
dem
E s en
Wel k ieg
noch die Regel
gewesen
is ,
konn e
ein
S aa
g undsä zlich
in
gleiche
Weise
zahlungsun ähig
we den
wie
ein
p i a es
Wi scha ssubjek ,
wenngleich
die
Liquida ion
des
S aa es
un e blieb.
Da
de
S aa
seine
Zahlungen
in
einem
on
ihm
nich
beliebig
e meh ba en
Gu
leis en
muß e,
en s anden
ü
ihn
ähnliche
Liquidi ä sp obleme
wie
ü
P i-
a e,
dagegen
e gaben
sich
keine
sepa a en
P obleme
de
Kon e ie-
ung
und
T ans e ie ung,
d. h.,
sowei
ällige
Zinsen
und
Amo isa ionen
au geb ach
we den
konn en,
wa en
sie
un e
dem
Regime
gebundene
Wäh ung
auch
ans e ie ba .
Bis 1914
gab
es
dahe
inne halb
de
einen
Gold-
und
Silbe wäh ungen
kein
sog.
T ans e p oblem,
wohl
abe ,
auch
ü
s aa liche
Schuldne ,
nich
sel en
ein
Au b ingungsp o-
blem.
Im
Zei al e
de
küns lichen,
ungebundenen
Wäh ungen
en s an-
den
dagegen
zwei
ge enn e
P obleme,
das
P oblem
de
inne en
Au -
b ingung
des
Schuldendiens es
und
das
P oblem
de
Kon e ie ung
und
T ans o mie ung
in
die
ge o de e
emde
Wäh ung.
Zwa
be ei e e
es
bei
ungebundene
Wäh ung
ü
einen
s aa lichen
Schuldne
meis
keine
unübe windlichen
Schwie igkei en,
den
Schuldendiens
im
Inne en
au -
zub ingen,
abe
dami
wa
das
T ans e p oblem
noch keineswegs ge-
lös .
In
de
Regel
e wiesen
sich
dahe
bis
zum
E s en
Wel k ieg
in e na io-
nale
Schuldenk isen,
solange die
P inzipien
de
gebundenen
Wäh ung
eingehal en
wu den,
ü
die
Schuldne lände
als
Liquidi ä s-
und
Au -
b ingungsk isen
( gl. die
im
Re e a
Bo n
behandel en
Beispiele),
in
spä e en
Epochen
und
bei
eie
Wäh ung
dagegen
als
T ans e -
und
Wechselku sk isen,
die
nich
sel en
in
De isenbewi scha ung
und
Im-
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
155
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34 Ka l Häuse
po es ik ionen
münde en
(z.
B.
in
Deu schland,
Ös e eich
und
meh-
e en
südame ikanischen
Lände n
1931).
c)
Eine
d i e
Un e scheidung
kann
hinsich lich
de
En s ehung
s aa -
liche
in e na ionale
Ve schuldung
inso e n
ge o en
we den,
als es
sich
um
poli isch au onome, d. h.
um
poli isch ausgehandel e,
im
Gegen-
sa z zu
komme ziell
en s andenen
Schulden
handel .
Als poli isch
au o-
nom
e u sach e
Schulden
we den
hie
jene
bezeichne ,
denen
zwi-
schens aa liche
in e na ionale
Ve äge
zug unde
liegen
und
die sowohl
mi
in e na ionalen
O ganisa ionen
kon ahie
als auch
du ch
einsei ig
übe nommene
Ve p lich ungen
en s anden
sein
können.
Es
handel
sich
hie
nich
um
die
be ei s
un e
a)
behandel en
möglichen poli ischen
Implika ionen,
sonde n
um
das
ande sa ige
Gläubige isiko
de a ige
K edi e,
e glichen
mi
komme ziell
en s andenen
Fo de ungen.
Da
die Nich -Bedienung
eine
gegenübe
S aa en
ode
in e na ionalen
O -
ganisa ionen
bes ehenden
Ve p lich ung -
z.
B. IWF,
Wel bank,
Asia-
ische En wick:lungsbank, BIZ, Eu opäische
In es i ionsbank
u. dgl. -
de en
Exis enz nich
bed ohen,
en allen
die sons mögliche weise
da-
on
ausgelös en Folgen: die
Ge äh dung
des Gläubige s. Besonde s
o enkundig
is
dies
im
Falle
einsei ig
en s andene
bzw.
au e leg e
Ve p lich ungen,
denen
wi
be ei s
in
de
An ike
begegnen,
e wa
als
T ibu ,
ode
in
neue e
Zei als Repa a ions e p lich ungen.
Dabei
han-
del
es sich
um
Schulden, die nich
du ch
einen
Tausch
on
Ak i a
en -
s anden
sind. Diese Schulden
s ellen
zwa
beim
Gläubige
einen
Zugang
an
Fo de ungen
da ,
abe
ih e
En s ehung
s eh
nich ein
Abgang
an
Liquidi ä
gegenübe . Allen alls
wi d
du ch
die
en s andene
Fo de ung
die
Liquidi ä
des
Gläubige s
e höh ,
nich
geminde .
Eine
Schulden-
k ise
bleib
dahe
inso e n
eine
unila e ale
Angelegenhei , als
de
Gläu-
bige
bei
einem
Schuldne aus all
pe
saldo
keinen
Ve lus
e leide ,
son-
de n
nu
ohne
Gewinn
bleib .
Das deu sche
Repa a ionsp oblem
nach
dem
E s en
Wel k ieg
wa
in
seine
e s en
Phase,
bis
zum
Dawes-Plan,
on
diese
A .
Ganz
ande s
e häl
es sich
dagegen
bei
Schulden
komme zielle
Na u ,
die aus
einem
Tausch
on
Ak i a
en s anden,
du ch
den
eine
K edi beziehung
beg ünde
wu de.
Dabei
en sp ich
de
Schuld
ein
Zu-
gang
an
Mi eln,
dem
ein
Abgang
beim
Gläubige
gegenübe s eh .
Die-
se
besi z
eine o ene Posi ion, solange
de
K edi
nich
bedien
wi d.
Bei
komme ziellen
Schulden,
zumindes
bei
Schulden
p i a e
Na u ,
en s eh
aus diese
K edi beziehung
nich
nu
ein
Au b ingungs-
und
Rück:zahlungs isiko
beim
Schuldne ,
sonde n
zugleich
ein
Liquidi ä s-
p oblem
beim
Gläubige .
Aus
komme ziellen
Schulden
kann
sich
dahe
sowohl das Risiko eines
Schuldne bank o s
wie die
Ge ah
eines
Gläu-
bige zusammenb uchs
aus
dem
gleichen
Schuld e häl nis
e geben.
In
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K i e ien zu Analyse in e na ionale Ve schuldung 35
dem
o ausgegangenen
Re e a
on
K.
Bo n
i
das sowohl
au
den
Fall
de
WeIse
im
ausgehenden
Mi elal e
wie
au
den
Se bien-K edi
de
Be line
Handelsgesellscha
im
Jah e
1895 zu. Übe dies
bie en
die
gegenwä igen
P obleme
einzelne
in e na ional
engagie e
Banken,
e wa
de
Fi s
Chicago IlIinois
Bank,
cha ak e is ische
Beispiele
ü
de a ige
bila e ale
Risiken. Als Regel
kann
dahe
es gehaI en
we den,
daß
in e na ionale
Schuldenk isen
im
Falle
komme zielle
p i a e
K edi gabe
wegen
de
Risiken
ü
den
Gläubige
g a ie ende e
wi -
scha liche Folgen als die
au
poli ischen
G undlagen
en s andenen
K e-
di e
haben,
weil
i.
a.
nu
bei
komme ziell
en s andenen
Schulden die
Zahlungsun ähigkei
ode
Zahlungsunwilligkei
des
Schuldne s
zu-
gleich die
Ge ah
eines
Gläubige bank o s
he au beschwö en
kann.
d)
Als
wei e es
K i e ium
zu
Un e scheidung
in e na ionale
Schul-
denk isen
kann
die
Risikos euung
und
die
A
de
Risiko ans o ma-
ion
dienen.
In
diese
Hinsich
un e scheiden
sich
alle dings
in e na io-
nale
Schulden
nu
wenig
on
Risiken
und
Ve schuldungsp oblemen
allgemeine ,
na ionale
A .
Die
Folgen
eines
Fallissemen s
ode
des
o übe gehenden
Ausse zens
de
Bedienung
eine
Schuld sind i. d. R.
auch
abhängig
on
de
A
de
Finanzie ung,
z.
B.
on
de
Un e b in-
gung
und
S ückelung
des K edi s.
Wu de
e
als
Di ek k edi
on
ein-
zelnen
Banken,
Finanzie ungsgesellscha en
ode
Un e nehmungen
ge-
wäh ,
so
konzen ie
sich das Aus all isiko
au
diese
Fi men,
e höh
dadu ch
die
Ge ah en
des
Gläubige bank o s
und
e schein
inso e n
ü
das jeweilige
Gläubige land
bed ohliche
als
bei
b ei e e
S euung
und
Un e b ingung
de
K edi e
im
Publikum.
M.
a. W., die
ü
den
Eu o-K edi ma k
lange
Zei ypische
Di ek k edi gewäh ung
ha
das
Ausmaß
de
gegenwä igen
in e na ionalen
Schuldenk ise
nich
nu
e heblich
e g öße
ode
soga
übe haup
e s
e zeug ,
sonde n
auch
de en
Konsequenzen
wegen
de
Ge äh dung
einzelne
g oße
Finanz-
ins i u e
e schä .
Es
komm
hinzu,
daß
in
de
gegenwä igen
Schul-
denk ise
die
Anleihen
bedien
we den,
wäh end
die sog.
Di ek k edi e
de
g oßen
Finanzins i u ionen
no leidend
wu den.
Diese
un e schied-
liche
Behandlung
emp ahl
sich
ü
die
Schuldne
deshalb,
weil
Ve hand-
lungen
und
Abkommen
übe
Mo a o ien
und
Schuldennachlaß
mi
eine
übe schauba en
und
bekann en
Zahl
on
Gläubige n
möglich sind,
wäh end
dies
mi
den
meis
unübe sehba
zahl eichen
und
anonymen
Inhabe n
on
Anleihepapie en
unmöglich e schein .
Da
bei
eine
Nich -
Bedienung
on
Anleihen
die
Zahlungsun ähigkei
o en
e klä
we den
muß
ode
o en
zu age
i ,
sind
bishe
Anleihen
nich
no leidend
ge-
wo den.
Jeden alls
haben
es die
g oßen
Schuldne lände
de
gegenwä -
igen
in e na ionalen
Schuldenk ise
bishe
e mieden,
ih e
Zahlungs-
un ähigkei
zu
e klä en,
obwohl sie
nu
den
Schuldendiens
ü
emi -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
36
Ka l
Häuse
ie e
Anleihen,
nich
abe
ü
die
ihnen
gewäh en
Di ek k edi e
o den lich
bedienen
können.!
De
Ka alog
an
K i e ien
ließe
sich
wei e
e länge n,
beispielsweise
um
F is igkei ,
Fungibili ä
und
Ve wendungs
a
de
K edi e.
Abe
neben
ode
o
de a igen
o malen
K i e ien
kämen
noch solche
ana-
ly ische
A
in
Be ach ,
besonde s
e wa
die
Ve schuldungsg enze
ode
die
T agba kei
eine
Schuld. Sie
läß
sich
ü
eine
Volkswi scha
wei
wenige
eindeu ig
bes immen
als
ü
eine
Einzelwi scha .
Denn
ü
diese
gil
als
k i ische
G enze
de
Konku s all,
d.
i.
en wede
die
Illi-
quidi ä ,
d.
h.
ällige
Zahlungen
können
nich
geleis e
we den,
ode
die
Übe schuldung,
d. h.
die
Schulden
übe s eigen
die
Ak i a.
Das
le z e
K i e ium
is
o ensich lich
un auglich
ü
eine
Volkswi scha .
Abe
auch
das
e s e,
die
Illiquidi ä
-
in
emde
Wäh ung
-
is
on
ande e
Quali ä
als
im
p i a wi scha Iichen
Falle,
weil
sowohl die
G enze
de
in e nen
Au b ingung
on
Mi eln
als
auch
die
ü
den
T ans e
in
emde
Wäh ung
einse zba en
Möglichkei en, z. B.
du ch
Ve äuße ung
inländischen
und
ausländischen
Ve mögens,
du ch
Impo d osselung
u. dgl., lexible
sind
und
wenige
exak
es geleg
we den
können
als
im
Falle
p i a wi scha liche
Ve schuldung.
Die
Bemühungen
um
die
E mi lung
de
Belas ba kei
eine
Volks-
wi scha
wu den
e s mals
in
sys ema ische
Weise
am
p ak ischen
Fall
und
un e
Au bie ung
on
be äch lichem
na ionalökonomischen
Sach e s and
nach
dem
E s en
Wel k ieg
au
Deu schland
hinsich lich
de
ihm
au zue legenden
Repa a ionslas en
anges ell .
Zunächs
ge-
schah
dies
im
Rahmen
de
1919
in
Pa is
ge üh en
F iedenskon e enz,
au
de
man
sich eilich
da übe
noch
nich
einigen
konn e,
die jedoch
ü
Deu schland
zum
Ve ag
on
Ve sailles
üh e,
au g und
dessen
dann
eine
mi
Expe en
bese z e
alliie e
Repa a ionskommission
mi
einem
in
Deu schland
ansässigen
Repa a ionsagen en
und
spä e
auch
noch
eine
eigene
T ans e kommission
eingese z
wu de.
Daneben
be-
müh en
sich
deu sche
Regie ungss ellen
und
e schiedene
Kommissio-
nen
mi
ähnlichen
Au gaben,
d. h.
de
E mi lung
ode
dem
Nachweis
de
Belas ungs ähigkei
und
de
Belas ungsg enze
ü
die
deu sche
Wi scha .
Dennoch
konn e
die
F age,
welche mögliche
ode
zumu ba e
1
Eine
bei
Schuldenk isen
un e schiedliche
Behandlung
on
Anleihen
und
Di ek k edi en
wa
auch
in
ühe en
Pe ioden
nich
unüblich,
alle dings
auch
in
eine
im
Ve gleich
zu
Gegenwa
umgekeh en
Weise.
Vo
dem
E s en
Wel k ieg
und
wäh end
de
Zwischenk iegszei
konn en
au g und
de
damaligen,
ande s
gelage en
Ums ände,
u. a.
wegen
des
g öße en
poli-
ischen
Ein lusses
de
wenigen,
damals
in e na ional
ä igen
Banken,
Di ek k edi e
u.
U.
be o zug
bedien
we den,
wäh end
Anleihen
no leidend
wu den.
Auch
im
Falle
de
deu schen
Schuldenk ise
on
1931
wu den
Di ek -
k edi e
i. a.
zu ückbezahl ,
wäh end
die
Dawes-
und
Young-Anleihe
spä e
no leidend
wu den.
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K i e ien zu Analyse in e na ionale Ve schuldung
37
G enze
de
Ve schuldung
ode
de
jäh lichen
Belas ung
angemessen
sei,
nie
eindeu ig
geklä
we den.
Die
au sehene egende
Rolle, die
J.
M.
Keynes
bei
diese
F age
ge-
spiel
ha ,
soll
im
olgenden sowohl
wegen
ih es
dogmengeschich lichen
Ranges
wie
wegen
de
on
Keynes
übe
das
Ökonomische
hinaus
ins
Allgemeinpoli ische
hinein
e olg en
P oblema ik
nachgezeichne
we -
den.
Da
ih
die
deu schen
Repa a ionsschulden
nach
dem
E s en
Wel -
k ieg
zug unde
liegen,
handel
es sich
in
ih em
An angss adium
um
eine
s aa liche
und
um
eine
einsei ig
en s andene,
d. h.
nich -komme -
zielle Schuld, die
im
wesen lichen
in
emde
Wäh ung
zu
leis en
wa .
In olgedessen
muß en
die
soeben
un e
a)
und
b)
e wähn en
poli ischen
Implika ionen
und
die
un e
c)
e wähn en
Zahlungsbilanz-,
Wechsel-
ku s-
und
T ans e p obleme
eine
bedeu same
Rolle spielen.
11.
Keynes' P ognose de deu schen Schuldenk ise
Keynes
nahm
bekann lich
als
Ve e e
des
b i ischen
Scha zam es
an
de
Pa ise
F iedenskon e enz
eil.
E
demissionie e
jedoch
im
Juni
1919, als
e
einsehen
muß e,
daß
e
mi
seinen
Vo s ellungen
on
de
Belas ba kei
Deu schlands,
abe
auch Ös e eichs
und
Unga ns,
kein
Gehö
and
und
an
den
on
ihm
p ognos izie en
wi scha lichen
und
poli ischen Folgen des
F iedens e ages
nich
mi e an wo lich
we -
den
woll e.
E
glaub e,
die
Ö en lichkei
o
den
Konsequenzen
de
Pa ise
Vo o e äge,
besonde s
des
Ve ages
on
Ve saiIles,
wa nen
zu
müssen
und
e aß e
unmi elba
nach
seine
Rückkeh
nach
Eng-
land
noch
im
Jah e
1919
"The
Economic Consequences
o
he
Peace"2.
Die
im
olgenden
e wende en
Zi a e
sind
alle dings
de
dem
O iginal
bald
nach olgenden
deu schen
Fassung,
be i el
"Die
wi scha lichen
Folgen
des
F iedens e ages",
en nommen,
die
als "Einzige
au o i-
sie e
übe se zung
aus
dem
Englischen",
eine
übe se zung
on
"He n
P i a dozen en
D .
C.
B inkmann"
o lieg ,
wie
de
Ve asse
des
Vo -
wo s,
M.
J.
Bonn,
he o heb
3•
Dieses Buch
bie e
noch
imme
eine
auße gewöhnliche
Lek ü e,
e -
aß
on
einem
Zeugen
de
Zei ,
einem
sensiblen
Beobach e
de
Szene
-
bekann
sind
seine
Psychog amme
de
Haup ak eu e:
Clemenceau,
Lloyd Geo ge, Wilson -
und
on
einem
Ve asse ,
de
selbs
leiden-
scha lichen
An eil
nimm
und
Posi ionen
bezieh .
E
scheu
sich nich ,
seine
wissenscha liche
Repu a ion
in
die
Waagschale zu
we en,
kühne
P ophezeiungen
zu
wagen
und
o
de
übe o de ung
de
Besieg en
zu
2
J.
M.
Keynes: The Economic Consequences
c
he Peace, London 1919.
3
J.
M.
Keynes: Die wi scha lichen Folgen des F iedens e ages, Mün-
chen und Leipzig 1920.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
38 Ka ! Häuse
wa nen.
Es
is
un e kennba ,
daß
e
ein
Unheil
he au ziehen
sieh ,
gegen das
e
wäh end
seine
Tä igkei
in
Pa is
e geblich
ankämp ,
seine
Mi a bei
jäh
au kündig ,
um
sich
danach
an
die
Ö en lichkei
zu
wenden
4• So
en häl
das Buch Passagen, die sich lesen, als
wä en
sie
on
einem
deu schen
Pa io en
e aß ,
Passagen,
in
denen
sich Keynes
mi
Leidenscha gegen die
Ve le zung
de
G undlagen
des
Wa en-
s ills andes
du ch
die Alliie en, Wilson's
14
Punk e,
gegen die Unge-
ech igkei
des
Ve ages
on
Ve sailles
und
o
allem
gegen die öko-
nomische
Übe bü dung
Deu schlands
du ch
die
Ve agsbedingungen
wende .
E
weis
au
die Folgen diese
Übe las ung
hin, die sie nich
nu
ü
Deu schland
und
Ös e eich,
sonde n
o
allem
ü
Eu opa
und
dami
ü
die
Alliie en
selbs
haben
wü den.
Keynes
geh
da on
aus,
daß
Deu schland
ein
elemen a e
Teil
eine
eu opäischen Gemeinscha sei, die es
zwa
poli isch noch nich
einmal
als Vision gab, die
abe
de ac a
wegen
de
wi scha lichen
Beziehun-
gen
zwischen
den
wes -
und
zen aleu opäischen
Lände n
schon
da-
mals,
wie
e
es
sieh ,.
eine
lebensbes immende
Reali ä
gewo den
is ,
denn
"Deu schland
wa
de
bes e
Kunde
Rußlands, No wegens, Hol-
lands, Belgiens,
de
Schweiz,
I aliens
und
Ös e eich-Unga ns,
de
zwei bes e
G oßb i anniens,
Schwedens
und
Dänema ks,
und
de
d i -
bes e
F ank eichs.
Es
wa
die
bedeu ends e
Zu uh quelle
ü
Rußland,
No wegen, Schweden,
Dänema k,
Holland, die Schweiz, I alien,
Ös e -
eich-Unga n,
Rumänien
und
Bulga ien,
und
die zwei bes e
ü
G oß-
b i annien,
Belgien
und
F ank eich"5.
J.
M.
Bann
sag
dahe
in
seinem
Vo wo , das
im
Mai
1920
e aß
wu de:
"Es (das Buch)
is
nich
P o
Deu schland,
sonde n
is
P o
Eu opa
gesch ieben"6.
Das
im
Jah
1919 eilig
e aß e
Buch,
z.
T.
wohl
schon
no izenha
begonnen
wäh end
Keynes'
Zugehö igkei
zu
englischen
Repa a ions-
kommission
beim
Obe s en
Wi scha s a
de
Pa ise
Kon e enz,
en -
häl
zunächs
den
Be ich
eines Zei genossen, eines Be eilig en. Es
is
engagie e
Zei geschich e
und
ökonomische
Analyse
zugleich. Es
beginn
mi
eine
Bes andsau nahme
des
al en
Eu opa
o
dem
K iege
und
lei e
dann
übe
zu
Pa ise
Kon e enz
und
zu
dem
do
ausgehandel en
F iedens e ag.
Den
Haup eil
bilde
die
b ei e
Da s ellung
de
Repa-
a ionslas en,
die Deu schland
au e leg
we den
sollen.
Keynes
un e -
scheide
dabei
d ei
A en
on
Gü e n,
die
ü
Repa a ionszwecke
he -
angezogen
we den
können:
4
In
zwei B ie en aus Pa is, da un e auch in einem B ie om
5.
Juni
1919
an den b i ischen P emie Lloyd Geo ge, sp ich
e
" om his scene o
nigh ma e"
( gl.
J.
M.
Keynes, The Collec ed W i ings,
Bd.
XVI,
S.
469 und
471, Landon 1971).
5
J.
M.
Keynes
(1920), S.
11
.
6 Ibid.,
S.
III
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
K i e ien
zu
Analyse
in e na ionale
Ve schuldung 39
a)
so o
übe agba es
deu sches
Ve mögen
(Goldbes and, De isen,
Handels lo e, Auslands e mögen),
b)
Eigen um,
das sich
in
den
on
Deu schland
abge e enen
Gebie en
be inde
ode
au g und
des
Wa ens ills andes
ausgelie e
wo den
is ,
c)
jäh liche
Zahlungen
in
kün igen
Jah en
(Schuldendiens ).
In
den
olgenden
Beme kungen
we den
nu
die Posi ionen
a)
und
cl,
d.
i.
so o
übe agba es
Ve mögen
und
jäh liche
Zahlungen
be ück-
sich ig ,
da
die
un e
b)
ub izie en
Gü e
ü
no male
Schuldenp o-
bleme
un ypisch
sind.
Keynes
analysie e
nun
die möglichen Folgen, die sich aus
den
alli-
ie en
Fo de ungen
im
Hinblick
au
die Posi ion
a)
ü
die deu sche
Wäh ungso dnung
und
hinsich lich
de
Posi ion
c)
ü
die
Belas ung
und
Belas ba kei
de
deu schen
Wi scha
e geben
wü den.
1.
Folgen
ü
die
deu sche
Wäh ungso dnung
Das Reich
besaß
bekann lich
eine
Goldwäh ung,
wenngleich die Gold-
umlau swäh ung
mi
K iegsbeginn
suspendie
wo den
is .
E s aun-
liche weise
wu de
jedoch
de
Goldbes and
de
Reichsbank
zum
30. No-
embe
1918 -
de
Wa ens ills and
wa
be ei s
3 Wochen zu o ,
am
9.
No embe
geschlossen
wo den
-noch
imme
mi
d. 2,3 M d.
Ma k
ausgewiesen,
wäh end
e
unmi elba
o
K iegsbeginn
nu
d. 1,4 M d.
Ma k
be agen
ha e.
O enba
be uh e
diese
Zunahme
au
de
pa io-
ischen
Hal ung
de
Be ölke ung
wäh end
des K ieges, die,
dazu
au -
ge u en,
das Gold
abzulie e n
-
Ak ion
"Gold
gab
ich
ü
Eisen" -
a sächlich Gold
ü
Eisen gab.
De
o izielle
Goldbes and
des Reiches
ha e
sich
dadu ch
wesen lich
e höh .
Um
jedoch
nach
K iegsende
die
bi e
no wendigen
Nah ungsmi elimpo e
bezahlen
zu
können,
muß e
im
Win e
1918119
unge äh
die
Häl e
des
u sp ünglichen
Goldbes an-
des eingese z
we den,
üb igens
mi
alliie e
Billigung,
um
de
Re o-
lu ion
in
Deu schland nich
wei e
Vo schub zu
leis en
und
um
da ü
zu so gen,
daß
die
am ie ende
Regie ung
das
He
in
de
Hand
be-
hal en
konn e,
weil sons
Ve handlungen
und
ein
F iedens e ag
mi
Deu schland,
jeden alls
wäh end
eine
Epoche
de
Ana chie, nich mög-
lich gewesen
wä en.
Es
handel
sich
dabei
um
die
nämlichen
übe legun-
gen, die
in
de
Gegenwa
den
Gläubige n
do
zu
Nachsich
a en,
wo
Re olu ionen
du ch
übe o de ung
de
Schuldne lände
ausgelös
we -
den
können; m. a.
W.
die Belassung des deu schen Goldbes andes 1918
is
ein
beme kenswe es
Beispiel
ü
das
In e esse
de
Gläubige
an
de
poli ischen
S abili ä
des Schuldne s,
um
dessen
Zahlungs ähigkei
zu
e hal en.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
46 Pe e Be nholz
eine exzessi e
Auswei ung
de
K edi au nahme
im
Inland
und
im
Aus-
land.
Begüns ig
wu de
die
apide
Geldmengenexpansion
du ch
die
Au hebung
de
Goldkon e ibili ä
(im
Janua
1885
du ch
P äsiden
Roca), die
ih e sei s
wiede
du ch
die
Geldmengenexpansion
e anlaß
wo den
wa ,
sowie
du ch
den
Gua an eed
Banks
Ac ,
de
eine
nu
unzu-
eichend
kon ollie ba e
Gelde nission
du ch
die
Banken
e möglich e.
Von 1884 bis 1890 e ieL ach e sich
de
Geldumlau .
Die
Ausdehnung
de
Auslands e schuldung
wu de
in
s a kem
Maße
du ch
die
K edi -
au nahme
ö en liche
S ellen
e u sach .
Ein
übe aus
op imis ische En wicklungsboom
ö de e
die
mone ä e
Expansion
und
den
Ans ieg
de
Auslands e schuldung.
Ande e sei s
schien das
Ausland
zu g enzenlose
K edi e gabe
be ei ,
so daß sich
ein
wah ha es
En wicklungs iebe
e b ei e e.
In
de
Folge
begann
de
Goldp eis zu s eigen,
wäh end
die
Gü e p eise
nu
mi
Ve zöge ung
olg en. Die
Gelden we ung
ließ
Spekula ion
in
Gold,
Ak ien
und
G undbesi z
au kommen,
und
au g und
de
e zöge ungsbeding en
Realabwe ung
wu den
die
Expo e
küns lich
ges eige . Die in la io-
nä e
En wicklung
e schlech e e die
Si ua ion
de
ö en lichen
Haus-
hal e,
da
zahl eiche
Einnahmequellen
nominal
de inie
wa en
und
die
no wendige
Anpassung
mi
de
In la ion nich
Sch i
hal en
konn e.
So
wuchs die
eale
Zinslas
ü
die ö en lichen
S ellen
und
beschleunig e
den
Bank o ,
als die
Finanzie ungss öme
aus
dem
Ausland
zu
e sie-
gen
begannen
(30,8 Mio. Gold 1889
gegenübe
91,8 Mio. 1888).
Mi
einem
Finanzskandal
(die
Regie ung
ha e
Banken
zu
gese zes-
wid igen
Emission
on
Bankno en
animie ) zeichne e sich
im
Ap il
1890 das
Ende
diese
En wicklung
ab:
Finanzminis e
U ibu u
a
zu-
ück.
Im
Juni
e klä e
die Banco Nacional die
Suspendie ung
de
Di i-
dendenzahlungen.
Im
Juli
üh e
eine Re ol e
zum
S u z
des
P äsiden-
en
Celman.
Zu
Regelung
de
Finanzp obleme
sand e
die
neue
Regie-
ung
D .
de
la
Plaza
nach London; das
E gebnis
wa
die eingangs
e wähn e
Ba ing-K ise.
Wede
ein
in e na ionale
konjunk u elle
Abschwung noch
ein
An-
s ieg
im
in e na ionalen
Zinsni eau
können
ü
die a gen inische
K ise
als U sache
ange üh
we den.
III. Lösung de Schuldenk ise
Neben
eine
so o igen
Liquidi ä shil e
(in Höhe
on
15
Mio.
)
zu-
guns en
de
Ba ing-Bank
e einba e
das Ro hschild-Konso ium nach
eingehendem
S udium
de
a gen inischen
Si ua ion
mi
de
la
Plaza
im
Janua
1891
das
"Funding
Loan
Ag eemen "
als Lösungskonzep . Diese
Ve einba ung
beinhal e e
als wesen liche
Punk e
(1)
ein
d eijäh iges
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Zu a gen inischen Schuldenk ise
1890
-
1900
47
Mo a o ium
ü
die Zinszahlungen,
(2)
eine
K edi zusage
in
Höhe
on
15
Mio.
~,
(3)
die
Au lage
an
die a gen inische Regie ung,
ü
die
Daue
on
d ei
Jah en
keine
Neu e schuldung
einzugehen sowie
(4)
eine
Re-
duk ion
des
Geldumlau s
on
mindes ens
15
Mio. Pesos
jäh lich
in
die-
sen
d ei
Jah en,
solange
de
Goldau schlag
meh
als 50
~
/ 0
be agen
wü de.
Dieses Lösungskonzep
b ing
eindeu ig
zum
Ausd uck, daß das Komi-
ee
und
de
la
Plaza
die exzessi e
Geldexpansion
und
Auslands e schul-
dung
als wesen liche U sachen
de
K ise
e kann en.
Dennoch
e wies
sich das Konzep als
allzu
op imis isch bezüglich des a sächlichen
Aus-
maßes
de
g undlegenden
P obleme.
So zeichne e sich die
Un ähigkei
de
Regie ung
ab,
den
im
Jah e
1894 ällig
we denden
Auslands e -
p lich ungen nachzukommen;
dahe
wu de
im
Jah e
1892
eine
neue
Ve einba ung
übe
die eilweise
S undung
de
Zinszahlungen
ge o -
en.
E s
ab
1898
konn e
de
olle
Schuldendiens
geleis e
we den,
und
die
Tilgung
se z e
1901 ein. Auch die
Reduk ion
des
Geldumlau s
konn e
nich
in
dem
om
Funding
Ag eemen
ge o de en
Tempo
ealisie
we den,
da
dies die Lösung
de
in e nen
Finanzp obleme
des
Landes
zu
Vo ausse zung
ha e.
Dahe
s ieg das
Geld olumen
zunächs
bis
1893
wei e
an,
wenn
auch
mi
ge inge en
Ra en
als
o
1890.
E s
ab
1894
begann
die allmähliche
Reduk ion
des Geldumlau s, die
bis
zum
Jah e
1899
anhiel .
Die
es ik i e
Geldpoli ik
muß
als maßgeblich
ü
den
Rückgang des Goldau schlags ( on 287
'0/0
in
1891
au
125 %
in
1899)
sowie
ü
die
Senkung
des
Expo p eisindex'
( on 225
in
1891
au
138
in
1899)
angesehen
we den;
denn
das s aa liche De izi als Ganzes
ha e
sich
zwa
bis
zum
Jah e
1893 zu ückgebilde ,
wa
jedoch sei 1894
wiede
anges iegen. O ensich lich
wa
ein
G oß eil
de
ö en lichen
Finanzie-
ungsmi el
zu
sinn ollen
In es i ionszwecken
e wende
wo den.
Aus
de
Sich
de
Zahlungsbilanz
äuße en
sich die
S abilisie ungs-
e olge
in
eine
Umkeh
des Handelsbilanzsaldos
om
de izi ä en (bis
1890) zu
einem
anhal end
übe schüssigen
E gebnis
(mi
Ausnahme
on
1893). Die
Ne oneu e schuldung
gegenübe
dem
Ausland
en wickel e
sich ab 1890 nega i .
Hie bei
begann
die
B u ok edi au nahme
mi
Beendigung
de
K ise
(ab 1895)
wiede
anzus eigen,
e eich e
jedoch
längs
nich das
Ni eau
de
Jah e
1886 bis 1889
und
blieb
s e s
un e
dem
We
de
Zinszahlungen; die
Finanzie ung
des
Kapi albilanzsaldos
(einschließlich
de
Zinszahlungen)
wu de
du ch
die posi i e
Handels-
bilanz
au g und
apide
anges iegene
Expo e
e möglich . Die Regie-
ung
e zich e e
wäh end
diese
Zei
au
jegliche
Neu e schuldung
im
Ausland. Die
zunehmende
Be ei scha
des
Auslandes
zu
K edi e -
gabe
ebenso
wie
die
Senkung
des Goldp eises
wide spiegeln
das
neue
Ve auen
ausländische
In es o en
als
E gebnis
de
e olg eichen
In la ionsbekämp ung.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
48 Pe e Be nholz
Die S abilisie ungse olge
e u sach en
jedoch auch innenpoli ische
Spannungen;
denn
die
Phase
in la ionä e
Poli ik
( o 1890)
ha e
au -
g und
de
e zöge en
Anpassung
des
Binnenp eisni eaus
und
de
noch
äge en
En wicklung
de
Geldlohnsä ze
eine
eale
Un e bewe ung
de
Wäh ung
e zeug
und
die
We bewe bsposi ion
des Landes
küns lich
e besse .
Mi
de
Einlei ung
de
S abilisie ungsmaßnahmen
keh e
sich
de
T end
des Goldp eises (d. h. des
nominalen
Wechselku ses)
und
des
Gü e p eisni eaus
un e züglich
um,
wäh end
das
Geldlohnni eau
sich noch bis 1896
mi
posi i e
Ra e
en wickel e. Die
esul ie ende
Realau we ung
b ach e
besonde s die
Landwi scha
und
die
neu
en -
s andenen
Indus iezweige
un e
D uck; zugleich
läß
sich
e mu en,
daß
de
Reallohnans ieg
eine Ve schlech e ung
de
A bei sma k si ua-
ion
e zeug e. In
E mangelung
en sp echende
S a is iken
kann
die
S agna ion
des
Einwande ungssaldos
nach
1890
in
diese Rich ung
in e -
p e ie
we den.
Die
Fu ch
o
eine
allzu
wei gehenden
Realau we -
ung
de
Wäh ung
bilde e
den
poli ischen
Hin e g und
ü
den
Vo -
schlag
E nes
To nquis s
(1898),
de
die
Rückkeh
zu
einem
Golds an-
da d
au
einem
Ni eau
de
Un e bewe ung
zum
Gegens and
ha e.
Diese
Vo schlag
wu de
on
de
Regie ung
au geg i en
und
schließlich
1899 als "Con e sion Law" e abschiede . Als
Tauschku s
sah
das Con-
e sion
Law
den
P eis
on
227,27
Papie pesos
ü
100
Goldpesos o .
Zu
diesem
Zei punk
e üg e
de
neu
gescha ene "Fondo de
Con e -
sion"
übe
keine
nennenswe en
Gold ese en.
Au g und
des
gewähl-
en
Wechselku ses,
de
eine
eale
Un e bewe ung
implizie e,
wu de
diese
Mangel jedoch nich
zum
P oblem,
da
sich
un e züglich
ein
api-
de
Ans ieg
de
Gold ese en
eins ell e: die
Caja
de Con e sion
kau e
meh
und
meh
Gold au . Mi
Ausnahme
de
Jah e
1900
-
1903
(als
K ieg
mi
Chile d oh e)
wu de
die
Pa i ä
on
227,27 bis
zum
Ausb uch
des
I.
Wel k ieges
1914
gehal en
und
1928
wiede he ges ell .
Bis
zu
G oßen
Dep ession
e leb e
A gen inien
eine
Phase
de
S abili ä
und
des Wachs ums, die es zu
einem
de
eichs en
Lände
Südame ikas
we -
den
ließ.
Da
zum
Zei punk
des
übe gangs
zum
Golds anda d
o z
eale
Au we ung
die
Kau k a pa i ä
noch nich
e eich
wa ,
s ell-
en
sich
anhal ende
Zahlungsbilanzübe schüsse ein, die
ih e sei s
als
einzige Quelle des Wachs ums
de
Geldmenge
im
Inland
ungie en.
E s
allmählich
e olg e
de
Ans ieg
des
P eis-
und
Geldlohnni eaus
und
dami
die
Annähe ung
an
die
Kau k a pa i ä .
E s
die G oße
Dep ession
se z e
diese
En wicklung
ein
Ende:
mi
de
Au hebung
de
Kon e ibili ä
ging
de
übe gang
zu Keynesianische Geldpoli ik
und
spä e
in
den
40e
Jah en
de
übe gang
zu
Pe onis ischen
Wohl ah s-
poli ik
einhe .
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Zu a gen inischen Schuldenk ise
1890
-
1900
49
IV. Zusammen assung
Als wesen liche U sachen
de
a gen inischen
Schuldenk ise
1890/91
müssen
die in la ionä e Geldpoli ik, das de izi ä e
S aa sbudge
und
die
exzessi e
K edi au nahme
du ch
s aa liche
S ellen
gel en. Die
Reduk-
ion
de
mone ä en
Expansions a e,
die
Eins ellung
s aa liche
K edi -
au nahme
im
Ausland
und
das
Mo a o ium
au
den
Schuldendiens
e wiesen
sich als e olg eiche
Maßnahmen
zu
Übe windung
de
K ise
und
zu
Einlei ung
eine
soliden ökonomischen En wicklung. Du ch
den
Übe gang
zum
Golds anda d
bei
an ängliche
eale
Un e bewe ung
wu den
die
Las en
de
S abilisie ung
gemilde ,
und
A gen inien
e -
leb e
eine
de
güns igs en
Phasen
seine
Wi scha sgeschich e.
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
155
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Ansä ze
zu
Lösung
de
Schuldenk ise
Von Wal/gang Rieke,
F ank u
1.
Au
de
F ühjah s agung
des In e imsausschusses des IWF
und
des
Gemeinsamen
En wicklungsausschusses
on
IWF
und
Wel bank
im
Ap il
dieses
Jah es
we den
die
Indus ie-
und
En wicklungslände
ge-
meinsam
eine
Zwischenbilanz des
Bemühens
um
übe windung
de
Mi e
1982
o en ausgeb ochenen
Zahlungs-
und
Schuldenp obleme
zahl eiche
Lände ,
besonde s
La einame ikas,
ziehen.
Ih e
Au me ksamkei
wi d
dabei
F agen
gel en, die sich
au
e was
länge e
F is
bei
de
Ausein-
ande se zung
mi
diesen
P oblemen
s ellen. Die
Lände
La einame ikas
ha en
eine solche ,global discussion'
in
ih e
Qui o-Dekla a ion
om
19.
Mai 1984
ge o de ,
und
die
S aa s-
und
Regie ungsche s
de
g oßen
Indus ielände
ha en
dem
au
ih e
Gip elkon e enz
in
London
am
7.
-
9.
Juni
1984 en sp ochen.
Gegen eine ,globale
Behandlung'
de
Thema ik
gib
es auch
wei e hin
gewich ige
Vo behal e,
besonde s
nachdem
man
die allweise
Behand-
lung, also
den
"case
by
case app oach",
au
sei en
de
Indus ielände
und
des
IWF
als
den
einzig
gangba en
Weg aus
de
Schuldenk ise
e -
kann e
und
wich ige
Schuldne lände
dem
ausd ücklich zus imm en.
Es
is
auch
nie
kla
de inie
wo den,
was
un e
,globale
Behandlung'
wi klich
zu
e s ehen
wä e.
Dahin e
s eh
abe
die
Vo s ellung
on
gemeinsamen
,globalen' U sachen, die
gemeinsam
angegangen
we den
müssen.
In
den
olgenden Sä zen,
mi
denen
Fede al
Rese e
Chai man
Paul
Volcke die
Schuldenp oblema ik
in
einen
g öße en
wel wi -
scha lichen
Zusammenhang
s ell e,
mag
man
zugleich auch
den
Ve -
such sehen, zwischen
den
Fo de ungen
nach
,globale
Behandlung'
und
den
E o de nissen
des ,case
by
case app oach' eine B ücke zu schlagen:
"So wich ig das
in e na ionale
Schuldenp oblem
quan i a i
wie
auch
im
Hinblick
au
seine
Auswi kungen
ü
so iele
Lände ,
so iele Men-
schen
und
so iele
Finanzins i u e
is , so
is
es doch
nu
Ausd uck
(Symp om)
eine
g öße en
He aus o de ung:
Nämlich des Übe gangs
on
eine
hoch
in la ionä en
Umwel
zu
Wiede he s ellung
des soliden
inanziellen
Un e baus
ü
daue ha es
und
in la ions eies Wachs-
u n
...
So gesehen sind die wi scha spoli ischen
G unde o de nisse
4·
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52
Wol gang
Rieke
eine
e olg eichen
Bewäl igung
des
in e na ionalen
Schuldenp oblems
die gleichen wie die
eine
e olg eichen
Auseinande se zung
mi
unse en
Wi scha sp oblemen ganz allgemein gesp ochen."l
Besonde s
A gen inien
mach e sich
bekann lich
bei
seinen
Nachba -
lände n
in
La einame ika
da ü
s a k,
die
Indus ielände
in
eine ge-
meinsame globale
Ve an wo ung
ü
die Lösung
de
P obleme
zu zwin-
gen, is
abe
dami
nich du chged ungen.
Ku z
o
de
Jah eswende
1984/85 is
nun
auch
A gen inien
mi
dem
IWF zu
eine
Einigung
übe
ein
Sanie ungsp og amm
gelang , das zugleich die Vo ausse zung
ü
die
Gewäh ung
on
Neuk edi en
du ch
seine
Gläubige banken
in
alle
WeI is , ganz nach
dem
Mus e
Mexikos
und
B asiliens.
A gen inien
is
dami
e s
am
An ang
eines Wegs,
au
dem
Mexiko,
B asilien
und
ande e
hoch e schulde e
Lände
de
Region
be ei s
ein
gu es S ück
zu ückgeleg
haben.
Kü zlich is
on
eine
,D i en
Phase'
gesp ochen wo den,
in
die
man
bei
de
Auseinande se zung
mi
den
Zahlungs-
und
Schuldenp oblemen
diese
Lände
einge e en
sei:
Die e s e Phase
wa
die des K isenmanagemen ,
in
de
die
Wäh-
ungsbehö den
de
Indus ielände
(insbesonde e also
ih e
No enban-
ken
un e
Einschal ung
de
BIZ) aus
ih e
Ve an wo ung
ü
das
in e -
na ionale
Wäh ungssys em
he aus
zu aschem
Handeln
au ge u en
wa en;
die zwei e Phase
gal
dem
Bemühen
um
eine
au
Siche ung de Zah-
lungs ähigkei des jeweiligen
Landes
ausge ich e e Kombina ion
on
Maßnahmen
zu
,Anpassung
und
Finanzie ung',
bei
dem
de
IWF
eine
zen ale
Funk ion
gegenübe
Schuldne n
wie
Gläubige n
zu
übe neh-
men
ha e;
die d i e Phase ziel
da au
ab,
ela i
ku z is ige
und
un e
Au -
lagen
gewäh e
Liquidi ä shil en
du ch
Umschuldungs e einba ungen
abzulösen, die
übe
länge e
Zei äume
hinweg
eine
Rückkeh
zu
,No -
mali ä '
in
Aussich
s ellen
und
gewisse
E leich e ungen
beinhal en.
Dieses
Ablau mus e
ha
einige Logik
ü
sich: So o hil e
de
Wäh-
ungsbehö den
de
g oßen
Indus ielände ,
o
allem
also
ih e
No en-
banken
un e
Einschal ung
de
BIZ,
wu de
nu
im
Vo g i
au
eine
e olg e sp echende
Ve einba ung
des
be e enden
Schuldne landes
mi
dem
IWF
gewäh .
1
Paul
Volcke ,
Vo ag
o
de
"Ame ican
Swiss
Associa ion",
New
Yo k,
29. 11. 1984.
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Ansä ze zu Lösung de Schuldenk ise
53
Die
Ve einba ung
zwischen
Schuldne land
und
IWF
wa
wiede um
wesen liche
Vo ausse zung
da ü ,
daß
die
Gläubige banken
zusä zliche
K edi e
e ügba
mach en,
wie
umgekeh
de
IWF inanzielle Hil e
nu
ü
den
Fall
in
Aussich s ell e, daß die
Gläubige banken
ih en
Löwenan eil
zu
Deckung
eine
Finanzie ungslücke
(die
zum
gu en
Teil
in
den
Zins älligkei en
gegenübe
den
gleichen
Banken
ih en
Gegen-
pos en
ha )
beizu agen
be ei
wa en.
(Die Ta sache,
daß
de
IWF
im
Rahmen
eines Anpassungs-
und
Finanzie ungsp og amms
im
Ve gleich
zu
den
Gläubige banken
nu
ela i
ge inge
Finanzie ungsbei äge
leis e ,
is
on
sei en
de
Banken
gelegen lich
k i isie
wo den.
Da in
komm
jedoch
zum
Ausd uck, daß
de
IWF
mi
seinen
beg enz en
Mi -
eln
auch nich
o übe gehend
ande e
Quellen
des
Kapi als oms
e se -
zen
kann.
E
e üll
jedoch
mi
seine
Hil e
eine
wich ige
Ka alysa o -
unk ion
bei
de
Au ech e hal ung
aus eichende
Kapi alzu lüsse
in
k i ischen
Übe gangspe ioden.)
Eine
länge e
Zei äume
um assende
Umschuldungs e einba ung
wu de
ü
den
Fall
in
Aussich genommen,
daß
wesen liche
Fo sch i e
au
dem
Wege
zu ück
zu
einem
besse en
inne en
und
äuße en
Gleich-
gewich
de
Wi scha
es s ellba
wa en.
Bishe
is
es
auße
im
Fall
Mexikos
nu
mi
Venezuela
zum
Abschluß
eine
solchen
meh jäh igen
Umschuldungs e einba ung
gekommen. (Venezuela
ha
ande s
als
die
meis en
ande en
P oblemlände
mi
dem
IWF
kein
Finanzie ungs-
und
Anpassungsp og amm
e einba .)
Ve handlungen
zwischen
B asilien
und
seinen
Gläubige banken
sind
im
Gange.
In
S ichwo en
s ell
sich die Lage
bei
den
g oßen
Schuldne lände n
de zei
wie
olg
da :
Mexiko
ha
mi
seinem
konsequen
du chge üh en
Anpassungsp o-
g amm
be ei s
zwei
Jah e
nach
Ausb uch
de
Zahlungsk ise
be äch -
liche E olge
e buchen
können.
Die Leis ungsbilanz,
1981
noch
mi
14
M d. $
im
De izi , schloß 1983
mi
einem
Übe schuß
on
5,5
M d. $
ab,
was
eilich
zum
wesen lichen Teil
übe
igo ose
Ein uh kü zungen
e eich
und
mi
einem
Rückgang des
B u oinlandsp oduk s
um
eal
4,7 . H.
e kau
wu de.
Die
In la ions a e
konn e
bis
Jah esende
1983
nu
au
80 . H.
(Jah es a e)
eduzie
we den.
Bis
Ende
1984
ho e
man
zule z
au
55
. H.
P eisans ieg
zu
kommen;
ü
das
BIP
wu de
mi
einem
Wiede ans ieg
um
d. 1 . H. ge echne .
Das schon
im
Sep embe
1984
im
G undsa z
mi
den
Gläubige banken
e einba e
Umschuldungspake
sieh
die
S eckung
on
48 M d. $
de
insgesam
au
d.
95
M d. $
bezi e en
Auslands e schuldung
übe
einen
Zei aum
on
14
Jah en
bis 1998 o ,
bei
einem
F eijah
und
zu
einem
Du chschni ssa z
on
1,1
. H.
übe
Libo .
De
kün ige
Neuk e-
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54 Wol gang Rieke
di beda
soll
wiede
am
Ma k
gedeck
we den.
Die
Gläubige banken
sollen
egelmäßig
übe
die E gebnisse
on
halbjäh lichen
IWF-Konsul-
a ionen
un e ich e
we den,
denen
sich Mexiko
un e we en
will. Die
Umschuldungs e einba ung
sieh
die Möglichkei
de
Kon e sion
eines
Teils
de
auss ehenden
Dolla e schuldung
in
die
Heima wäh ungen
de
Gläubige banken
o .
B asilien
ha
gleich alls e hebliche
Fo sch i e
gemach .
Fü
1984
wi d
das Leis ungsbilanzde izi
au
nu
noch d.
1,3
M d. $
gegenübe
16,3
M d. $
im
Jah e
1982 angese z .
Zum
Zei punk
de
Genehmigung
des IWF-K edi s,
An ang
1983,
wa
noch
mi
einem
Fehlbe ag
on
5,3
M d. $ ge echne
wo den.
Bei
e wa
un e ände em
Handelsbilanz-
übe schuß
gegenübe
1984
echne
man
ü
1985
wegen
höhe e
Zins-
au wendungen
mi
einem
e wa
doppel so
hohen
Leis ungsbilanzde izi
on
2,6
M d. $
wie
1984. Das
eale
Wi scha swachs um
dü e
1984
be-
ei s
wiede
zwischen 3
und
4 . H. gelegen
haben,
nach
minus
3 . H.
im
Jah e
1983. Die In la ion
konn e
bishe
noch nich
un e
Kon olle
geb ach
we den,
was
eils
den
anhal end
hohen
Haushal sde izi en ( d.
18
. H. des
BSP
1983),
zum
wesen lichen Teil
abe
auch
de
um assen-
den
Indexie ung
on
P eisen,
Löhnen, inanziellen
Ansp üchen
usw.
zuzusch eiben is .
Hie an
lassen sich die wi scha lichen
und
sozialen
Spannungen
e messen,
denen
sich das
Land
bei
seinem
Bemühen
um
Wiede gewinnung
des
inne en
und
äuße en
Gleichgewich s ausgese z
sieh .
Im
No embe
haben
Ve handlungen
übe
eine
um assende
Um-
schuldung
on
d.
50
M d. $
de
bis
1990
älligen
Auslands e schuldung
begonnen.
A gen inien
konn e
seine
Handelsbilanz
in
den
le z en
Jah en
Sch i
ü
Sch i
e besse n
und
e ziel e
im
e gangenen
Jah
einen
übe -
schuß
on
d. 4 M d.
$.
Die Leis ungsbilanz
dü e
jedoch
wiede
wie
in
den
beiden
Vo jah en
mi
e was
übe
2 M d. $
im
De izi gewesen sein.
Un e ände
k i isch
is
die
in e ne
Wi scha slage,
mi
eine
In la-
ions a e
on
zule z
700
. H.
(Jah es a e)
und
einem
Fehlbe ag
im
ö en lichen
Haushal
on
d. 8 . H. des
BIP.
In
Ve handlungen
mi
dem
IWF
wu de
eine
Finanzie ungslücke
in
de
Zahlungsbilanz
on
knapp
5,5
M d. $
ü
1984/85
zug undegeleg ,
die
im
wesen lichen
du ch
einen
Beis andsk edi
des IWF
in
Höhe
on
1,2
M d. $
und
Neuk edi e
de
Gläubige banken
on
4,2 M d. $ gedeck
we den
soll
( ü
10
Jah e
mi
3
F eijah en).
Rund
10
M d. $
an
Fälligkei en
de
Jah e
1982
-
85
sollen
übe
einen
12-Jah es-Zei aum
ges eck
we den.
Dami
is
nu
die
Si ua ion
de
d ei
g öß en
Schuldne lände
La ein-
ame ikas
ku z
cha ak e isie .
Ande e
hoch
e schulde e
Lände
de
Region
haben
gleich alls
mi
dem
IWF
,Sanie ungs-
und
Finanzie ungs-
pake e'
e einba
und
sind
mi
ih en
Gläubige banken
zu
eine
Eini-
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Ansä ze zu Lösung de Schuldenk ise
55
gung
gelang .
Auch
bei
einigen
on
ihnen
sind
Fo sch i e
bei
de
Wiede gewinnung
de
äuße en
Zahlungs ähigkei
e kennba .
In
ande-
en
Fällen
(ebenso
wie
in
Asien,
dem
Os block
und
besonde s
in
A ika)
s eIl
sich
die
Si ua ion
nach
wie
o
als
wenig
be iedigend
bis
k i isch
da .
11.
Die
F age
s eIl
sich, ob es
bei
den
Gesp ächen
in
Washing on
im
Ap il
im
Rahmen
des
In e imsausschusses
des
IWF
und
des
Gemein-
samen
En wicklungsausschusses
on
IWF
und
Wel bank
dami
ge an
sein
wi d,
den
Ve e e n
hoch
e schulde e
Lände
anzu a en,
dem
o
allem
am
Beispiel
Mexikos
beleg en
E olgs ezep
zu
olgen, also
den
Weg
übe
das
K isenmanagemen
zu
Hinnahme
wi scha s-,
inanz-
und
wäh ungspoli ische
Anpassungsdisziplin
(ans elle
des
nich
meh
o se zba en
,Lebens
au
K edi ')
bis
hin
zu
um assenden
meh jäh i-
gen
Umschuldungs e einba ung
zu
besch ei en,
um
so
zu
eine
wie
imme
de inie en
,No mali ä '
zu ückzu inden.
Eine
solche
Emp ehlung
wä e
als
An wo
allein
siche
nich
aus eichend.
Schon
im
e gangenen
Jah
k eis en
die
Diskussionen
zum
Thema
in e na ionale
Ve schuldung
imme
wiede
um
d ei
F agen,
und
dies
wi d
e mu lich
auch
im
Ap il
so sein:
1.
Welches
is
das
wel wi scha liche
Szena io
au
mi le e
F is ,
in
dem
die
hoch
e schulde en
Lände
sich
um
die
Rückgewinnung
ih e
Zahlungs ähigkei
bemühen?
2.
Welches
sind
die
,downside
isks',
also
die
Risiken
nega i e
Ab-
weichung
on
einem
Szena io,
in
dem
das
P oblem
im
ganzen
als
,manageable'
e schein ?
3.
Was
kann
und
muß
gg .
zusä zlich
ge an
we den,
um
die
Zahlungs-
und
Ve schuldungsp obleme
zahl eiche
Lände
de
D i en
Wel
in
eine
auch
poli isch
und
sozial
agba en
zei lichen
Pe spek i e
eine
Lösung
nähe
zu
b ingen?
Das
wel wi scha liehe
Szena io,
on
dem
de
IWF
im
F ühjah
1984
ausging,
wu de
in
dem
im
Mai 1984
e ö en lich en
,Wo ld
Economic
Ou look'
wie
olg
zusammenge aß :
-
Das
eale
Sozialp oduk
de
Indus ielände
wi d
in
den
Jah en
1985 -
90
mi
eine
Du chschni s a e
on
eal
3,25 . H. wachsen,
e -
glichen
mi
einem
Jah esdu chschni
on
1,3 . H.
in
1980 -
83
und
eine
Vo ausschä zung
on
3,6 . H.
ü
1984.
Dabei
wi d
die
bes e-
hende
Un e auslas ung
des
Wi scha spo en ials
diese
Lände
nich
wesen lich
e minde ,
die
A bei slosigkei
bleib
au
einem
hohen
Ni eau.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
I
in
. H.
de
Aus uh
on
Gü e n
Du chschni s-
und
Diens leis ungen
wachs um
p o
Jah
Leis ungs
bilanz
Auslands-
Schuldendiens
Ein uh -
eales
e schuldung
olumen
BIP
1987 I 1990 1987 I 1990 1987 I 1990 1986 -90 1986 -90
I.
"Base
scena io"
Nich
ölexpo ie ende
En wicklungslände
.............
-8,6 -8,9 126,4 112,2 24,1 20,7 6,3 4,6
(-
9,7)
(-
10,1) (132,2) (123,8) (24,4) (21,3) (6,2) (4,6)
Haup schuldne lände a)
•••••••
o.
-3,2 -1,8 188,1 148,7 41,0 33,0 6,7 5,0
II.
"Al e na i e
scena ios"
1.
1 . H.
wenige
Wachs um
in
I
Indus ielände n
p.
a.
Nich
ölexpo ie ende
EL
un e ände e
Ein uh
b)
'"
. -11,8 -18,0 134,1 141,4 25,3 25,6 6,3 4,3
(-
13,0)
(-
18,1) (138,9) (140,6) (25,6) (24,1) (6,2) (4,3)
un e ände e
Finanzie ung
b) -8,8 -9,5 129,9 119,9 24,8 22,6 4,4 3,5
(-10,0)
(-
10,8) (135,8) (132,2) (25,1) (22,7) (4,5) (3,6)
Haup schuldne lände a)
I
un e ände e
Ein uh
b)
••••.
-6,6 -11,2 198,4 184,1 42,9 39,8 6,7 4,4
un e ände e
Finanzie ung
b) -3,3 -1,9 193,8 160,3 42,2 35,6 4,0 3,6
2.
Kein
Rückgang
de
Zinssä ze
gegenübe
Du chschni
1984 -1985
I
Nich
ölexpo ie ende
EL
un e ände e
Ein uh
b)
••••.
-10,8 -12,4 130,5 I 124,0 26,7 25,4 6,3 4,6
un e ände e
Finanzie ung
b) -8,6 -8,9 126,4 112,0 24,1 30,7 5,6 4,4
Haup schuldne lände a)
un e ände e
Ein uh
b)
..••.
-7,6 -8,3 196,2 172,0 46,2 42,3 6,7 5,0
un e ände e
Finanzie ung
b) -3,2 -1,8 188,1 148,7 41,0 33,0 5,2 4,4
3.
Scena io
"schwache
Poli ik"
in
ELc)
Nich
ölexpo ie ende
EL
.....
-11,7 -17,8 132,4 137,6 25,0 24,8 7,3 4,9
(-
12,8)
(-
18,1) (136,9) (135,7) (25,1)
I
(23,3) (7,2) (4,8)
Haup schuldne lände a)
......
-6,0 -9,8 I 194,8 174,7 42,2 37,9 7,7 5,3
---
----
--
a)
Die
G uppe
um aß
7
En wicklungslände
mi
eine
Auslands e schuldung
Ende
1983
on
meh
als
30
M d.
Dolla
ode
eine
aus-
s ehenden
Ve schuldung
gegenübe
p i a en
GläUbige n
on
meh
als
20
M d.
Dolla :
A gen inien,
B asilien,
Idonesien,
Ko ea,
Mexiko,
Philippinen,
Venezula.
-
b)
Un e ände e
Ein uh
bedeu e ,
daß
Ein uh
au
Ni eau
des
,base
scena io'
bleib
und
Leis ungsbilanz
(in
US-Dolla s)
sich
gemäß
Auswi kung
e idie e
Annahmen
au
üb ige
Teile
de
Leis ungsbilanz
ände .
-
Un e ände e
Finanzie ung
bedeu e ,
daß
Leis ungsbilanz
au
Ni eau
des
,base
scena io'
bleib
und
Ein uh
sich
en sp echend
e höh
bzw.
e minde .
(Ände ungen
in
.
H.-Rela ionen
zu
Aus uh )
on
Leis ungsbilanz,
Ve Schuldung
und
Schuldendiens
spiegeln
u.
a.
e ände e
Aus uh
wide .
-
c)
Wachs um
de
Ein uh
wi d
ü
jedes
Jah
1
.
H.
höhe ,
de
Aus uh
1
.
H.
nied ige
angese z
als
im
,base
sceI}a io'.
0>
1>:1
~
g,
....,
:IQ
11>
::l
O"Q
::0
~
Ci)
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Ansä ze zu Lösung de Schuldenk ise
63
sionen
de
,5
G oßen'
im
Janua
1984
eine
Rolle gespiel
ha ,
welche
Impulse
ü
das
wei e e
wel wi scha liche
Wachs um
VOn
den
ande en
Indus ielände n
zu
e wa en
sind,
da un e
o
allem
Lände n
wie
Japan,
Bundes epublik
und
G oßb i annien.
Je
nach
de
S ä ke
des
Wi scha swachs ums,
den
zu
Reduzie ung
de
Haushal sde izi e
e -
g i enen
Maßnahmen
und
de
En wicklung
de
Dolla ku se
wä en
auch
die
Annahmen
zu
kün igen
Zinsen wicklung
beim
Dolla
zu
e idie-
en.
Schließlich
mag
auch die
Ölp eisen wicklung
zu
Re isionen
Anlaß
geben.
Manches
weis
da au
hin,
daß die
Ve einig en
S aa en
im
3.
Qua al
1984
eine
Wachs umspause
e leb en,
die schon
im
4.
Qua al
als
wei -
gehend
übe wunden
gel en
konn e.
Dennoch
wi d
auch
ü
1985
mi
eine
e was
wenige
k ä igen
Ans iegs a e
des
BSP
zu
echnen
sein
als noch
im
He bs
1984 angenommen. Eine gewisse
Be uhigung
des
hek ischen
Wachs ums empos
b auch
das
mi el is ige
Szena io
in
seinen
E gebnissen
abe
nich
nachhal ig
zu beein lussen,
wenn
sie
zu-
gleich die
Ge ah
neu
e wachende
In la ionse wa ungen
minde
und
au
die
Dolla zinsen
dämp end
wi k .
Gewiß
ha
die
wachs umsbeding
besonde s
k ä ige
ame ikanische
Ein uh
es
den
hoch
e schulde en
Lände n
e möglich ,
on
eine
Poli-
ik
de
Ein uh zu ückhal ung
schon
bald
au
eine
Poli ik
de
Aus uh -
s imulie ung
umzuschal en. Die USA sind
ü
sie
ein
Haup abnehme
zusä zliche
Indus iegü e expo e
gewo den,
und
auch
in
ande en
In-
dus ielände n
konn en
sie
um
so
ehe
ih e
P oduk e
abse zen, als diese
zugleich
in
den
USA
gu e
Absa zchancen
wah nehmen
konn en.
Die
USA
we den
abe
ih e
Lokomo i unk ion
nich
ü
unbeg enz e
Zei
um
den
P eis
eine
hoch de izi ä en Leis ungsbilanz
spielen
können.
Mi
eine
gewissen
Ko ek u
muß
hie
also
übe
ku z
ode
lang
ge ech-
ne we den.
Angesich s bis
zule z
s ändig
wei e
s eigende
Dolla ku se
wich i-
ge
Wäh ungen,
einschließlich
de
D-Ma k,
is
alle dings
nich
mi
Siche hei
dami
zu echnen,
daß
on
den
be o enen
Lände n
zusä z-
liche Wachs ums-
und
Ein uh impulse
auss ahlen
we den.
Es
s eh
zu-
mindes
zu
be ü ch en,
daß
in
einigen
diese
Lände
ein
Ans ieg des
Zinsni eaus unausweichlich
wi d,
auch
wenn
diese
keine
p imä
am
Wechselku s (ode
ga
am
Dolla ku s)
o ien ie e
Geldpoli ik
e olgen.
Die
mi
dem
Dolla ku sans ieg
e bundene
Ve schlech e ung
de
Aus-
ausch ela ionen
is
in
einigen
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(wozu die
Bundes epublik
zu
zäh-
len
is )
du ch
nied ige e
Rohs o ein uh p eise
zum
gu en
Teil
kompen-
sie
wo den.
Daß
dies so
bleib ,
kann
zumindes
nich
un e s ell
we -
den.
In
den
Ve einig en
S aa en
ha
die
Ve besse ung
de
, e ms
o
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64
Wol gang
Rieke
ade'
in
eine
Phase
k ä igen
Wachs ums
einen
s ä ke en
P eisau -
ieb
e hinde n
hel en.
Be ei s
in
ühe en
Diskussionen
is
einem
e neu en
Zinsans ieg
und
seinen
Konsequenzen
ü
die hoch
e schulde en
Lände
ein
ganz beson-
de es
Gewich als ,downside isk' zugemessen
wo den.
Dies
zum
einen
wegen
de
unmi elba
zu Buche schlagenden
Meh belas ullgen
ü
die
be o enen
Schuldne lände ,
du ch
die
alle
bishe igen
Ans engungen
in
F age
ges ell
wü den
und
die
dabei
geb ach en
Op e
als
e gebens
e scheinen
müß en.
Zum
ande en
abe
auch, weil
in
einem
solchen Zins-
ans ieg,
insbesonde e
sowei
e
de
unkon ollie en
Auswei ung
des
De izi s
im
ame ikanischen
Bundeshaushal
zugesch ieben
we den
kann,
ein
ekla an e
Mangel
an
Disziplin
sich ba
wü de,
wie
sie
on
den
in
Zahlungs-
und
Ve schuldungsp obleme
ge a enen
Lände n
so nach-
d ücklich
e lang
wi d.
Zahl eiche
Übe legungen
d eh en
sich
demgemäß
im
e gangenen
Jah
um
die
F age,
in
welche
Weise die
Zinslas
gg .
gemilde
we den
könn e.
An
gu
gemein en
Vo schlägen
ha
es nich ge ehl . Die
g öß e
Au me ksamkei
zog
de
Vo schlag
au
sich,
Zinsobe g enzen
(,caps')
ü
neue
und
umgeschulde e
K edi e
o zusehen
und
im
Fall
eines
Übe schießens
de
Ma k sä ze
die Di e enz
dem
Kapi al
zuzuschlagen
(bzw.
bei
nied ige en
Zinsen
die
Di e enz
zu
Tilgung
so
zus ande-
gekommene
zusä zliche
Ve schuldung
einzuse zen).
Ein
naheliegendes
Bedenken
wa ,
daß
je
nach
Höhe
de
kapi alisie -
en
Zinsdi e enz, die Ve schuldung asch
anwachsen
könn e.
Sowei
e sich lich
haben
so wich ige
Schuldne lände
wie
Mexiko
kein
übe -
mäßiges
In e esse
ü
diesen Vo schlag
bekunde .
Sie
bes ehen
ielmeh
in
allen
Ve handlungen
au
ma k ge ech en
Zinssä zen, die
jede
Mani-
pula ion
en zogen
sind
und
nach
ih e
Meinung
im
üb igen
auch die
Wiede he s ellung
no male
Beziehungen
zu
den
K edi gebe n
ehe
e leich e n. Gegen
den
Vo schlag
sp ach
eilich auch,
daß
sich die
Indu-
s ielände ,
allen
o an
die
Ve einig en
S aa en,
so
ih e
Ve an wo -
ung
ü
ein
als
übe höh
e ach e es
Zinsni eau
en hoben
glauben
könn-
en.
Ein
ande e
Vo schlag,
de
au
eine
E leich e ung
de
Zinsbelas ung
abziel ,
geh
dahin, die
übe wiegend
in
US-Dolla
eingegangenen
K e-
di e
eilweise
du ch
nied ige
e zinsliche
K edi e
in
ande en
Wäh un-
gen
abzulösen. Dies
is
in
dem
zwischen Mexiko
und
seinen
Gläubige -
banken
ge o enen
meh jäh igen
Umschuldungs
abkommen
ausd ück-
lich o gesehen. Nich -ame ikanische
Banken
haben
danach die Op ion,
bis zu
50
. H.
ih e
Fo de ungen
in
die
jeweilige
Heima wäh ung
um-
zuschulden.
Dabei
e gaben
sich beispielsweise
im
Falle
de
deu schen
Banken
gewisse
P obleme
bei
de
Wahl
ma k ge ech e
Zinssä ze
ü
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Ansä ze zu Lösung de Schuldenk ise
65
die
en sp echenden
F is igkei en.
Fü
das
Schuldne land
esul ie
aus
diesem
Vo gehen
angesich s
nied ige e
D-Ma k-Zinsen
eine Zinse -
spa nis,
die
je
nach
de
kün igen
Wechselku sen wicklung
alle dings
übe
die
Gesam lau zei
de
K edi e
endenziell
meh
ode
wenige
we gemach
we den
könn e.
Die
Gläubige banken
gehen
bei
Kon e sion
auss ehende
Fo de un-
gen
in
ih e
Heima wäh ung
je
nach
de
Wechselku sen wicklung
im
wei e en
Ve lau
gewisse Risiken ein. Die
on
ihnen
o genommenen
Absch eibungen
und
Rücks ellungen
au
solche
K edi e
könn en
da-
du ch
ausgehöhl
we den.
Die
Gläubige banken
sehen
jedoch
o enba
Vo eile
im
Hinblick
au
die Re inanzie ung
wie
auch
un e
bankenau -
sich lichen Gesich spunk en. Sie
mögen
eine
Denominie ung
in
de
Hei-
ma wäh ung
auch
ü
den
Fall
une wa e e
k isenha e
En wicklun-
gen
mi
e l. Liquidi ä sengpässen, die
ein
Eing ei en
de
eigenen
No enbank
nahelegen
könn en,
als
o eilha
e ach en.
Die En schei-
dungs is
zuguns en
de
Kon e sion
auss ehende
Dolla k edi e
in
die
Heima wäh ung
is
au
6 Mona e es geleg
wo den,
eich also
bis
in
den
Somme
1985
hinein.
De
Haup bei ag
zu
E leich e ung
de
Schuldensi ua ion
und
ih e
Bewäl igung
dü e
jedoch
on
de
be ei s
e wähn en
Einigung
au
meh jäh ige
Umschuldungen
in
den
Fällen
kommen,
in
denen
deu lich
e kennba e
Fo sch i e
bei
de
Wiede gewinnung
eines
besse en
inne-
en
und
äuße en
wi scha lichen
Gleichgewich s
kons a ie
we den
können.
Auch
dabei
ging es
zue s
jedoch nich
ohne
Bedenken
ab.
Zum
einen
wu de
be ü ch e ,
die
Schuldne lände
könn en
in
ih en
Anpas-
sungsbemühungen
nachlassen,
wenn
sie nich
Jah
ü
Jah
e neu
un e
dem
D uck
de
No wendigkei
s ehen,
ü
ku ze
F is
gel ende
Re inanzie ungs e einba ungen
zu
e neue n.
Auch die Ta sache, daß
die
Au lagen
des IWF
nu
so
lange
gel en
und
e
seine
Kon oll unk-
ion
nu
so
lange
nachkommen
kann,
wie
das
Schuldne land
ihm
gegen-
übe
im
Obligo is ,
gab
zu
Bedenken
Anlaß.
Im
Fall
Mexikos spiel e
dabei
auch
de
nächs e
Wahl e min
eine Rolle,
da
dann
e ah ungs-
gemäß
ein
Nachlassen
de
Haushal sdisziplin
und
ein
Nachgeben
in
ande en
Be eichen
be ü ch e
we den
muß.
Die
Umschuldungs e ein-
ba ung
mi
Mexiko
sieh
deshalb
auch nach
Auslau en
des
IWF-P o-
g amms
eiwillige
halbjäh liche
Konsul a ionen
o ,
übe
de en
E -
gebnisse die
Gläubige banken
in o mie
we den.
V.
Diese
ku ze
Ab iß
ech e ig
den
Eind uck,
daß
die
in e na ionalen
Schuldenp obleme
in
den
e gangenen
2%
Jah en
sei
Ausb uch
de
K ise wenigs ens
in
Ansä zen
eine
Lösung
nähe
geb ach
we den
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli lk
155
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66
Wol gang Rieke
konn en.
Von
Bewäl igung
de
P obleme
und
Rückkeh
zu
No mali ä
zu sp echen,
wä e
indes
e üh .
Das Szena io des IWF
geh
on
eine
posi i en
wel wi scha lichen
En wicklung
aus, die
in
meh ache
Hin-
sich
o belas e
is
und
gewisse ,downside isks'
en häl .
Sie
müssen
e ns
genommen
we den,
weil hinsich lich
de
Bewäl igung
de
Schul-
denp obleme,
wie
das
OECD-Sek e a ia
es
im
Vo jah
einmal
aus-
d ück e,
" he e
is a
e y
na ow
pa h
o e
he
yea s
ahead
owa ds
iabili y"
und,
um
P o esso
Lam alussy
zu zi ie en,
" he e
is no
sa e y
ma gin
o shocks". Die
Schuldne lände
sind
in
ih e
Meh zahl
auße -
o den lichem
sozialen
D uck
ausgese z ,
de
die
konsequen e
Du ch üh-
ung
de
wi scha lich
ü
no wendig
gehal enen
und
om
IWF
zu
Bedingung
gemach en
Maßnahmen
imme
wiede
in
F age
s ell . Die
Solida i ä
de
Gläubige banken
ha
sich als
einige maßen
hal ba
e -
wiesen,
is
abe ,
wie
sich
jüngs
im
Fall
A gen iniens
zeig e, nich
unbe-
g enz
belas ba .
Aus
de
Sich
de
hoch
e schulde en
Lände
ech e igen
sich die
Ans engungen
und
Op e
nu ,
wenn
sie
mi
de
Wiede gewinnung
eines
agba en
inne en
und
äuße en
wi scha lichen Gleichgewich s
und
dami
ih e
Zahlungs ähigkei
zugleich
wiede
in
die Lage
e se z
we den,
angemessene
Wachs ums a en
zu e eichen. Dies
se z
o aus,
daß
sie
in
dem
zu
Finanzie ung
ih e
Ein uh e o de nisse
und
ih es
Schuldendiens es
e o de lichen
Maße
au
den
Mä k en
de
Indus ie-
lände
Absa z
ü
ih e
Expo e zeugnisse
inden. Vo ausse zung
da ü
wiede um
sind
o ene
Mä k e,
abe
auch
einige maßen
e ägliche
Aus-
ausch ela ionen
und
dami
P eise
besonde s
auch
ü
die
VOn
ihnen
p oduzie en
Rohs o e.
Auße dem
muß
ein
ih em
En wicklungss and
angemessene
Kapi alzu luß
in
Aussich
s ehen.
Die
Indus ielände
we den
au
den
Ap il-Si zungen
VOn
In e imsausschuß
und
En wick-
lungsausschuß
zu
allen
diesen
Themen
au
F agen
o be ei e
sein
müs-
sen.
Welche
Kons ella ion
VOn
Handels-
und
Leis ungsbilanzen
we den
sich die
En wicklungslände
in
de
o aussehba en
Zukun
gegenübe -
sehen,
wenn
sich das
eno m
hohe
ame ika
nische Leis ungsbilanzde izi
im
Ge olge
VOn
schließlich
ge o enen
Maßnahmen
zu
Reduzie ung
des Haushal sde izi s
und
eine
gewissen Abschwächung des
Expan-
sions empos
de
US-Wi scha zu ückbilde ? Welche
Zinskons ella ion
we den
sie sich
dann
gegenübe sehen?
Welche Rolle
we den
die
Banken
bei
de
Ve mi lung
on
K edi en
in
Zukun
spielen
und
welche
ande-
en
Quellen
des
Ressou cen ans e s
we den
an
ih e
S elle
e en,
so-
wei
die
Banken
wenige
be ei willig
K edi e
e mi eln?
We den
sich
in
den
Indus ielände n
die
In e essen
de
Konsumen en
gegenübe
denen
na ionale
P oduzen en-
und
A bei nehme o ganisa ionen
du ch-
se zen
und
p o ek ionis ische
Neigungen
in
G enzen
hal en?
Wi d
die
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Ansä ze zu Lösung de Schuldenk ise
67
Wi scha s-,
Finanz-
und
Geldpoli ik
in
den
Indus ielände n
und
die
in e na ionale
Zusammena bei
zwischen
ihnen
den
dami
ges ell en
An o de ungen
ge ech
we den?
Wo
is
die En wicklungshil e
adäqua
einzuo dnen,
und
welche Rolle
müssen
die
in e na ionalen
En wick-
lungsins i u ionen
übe nehmen?
Welche Rolle
komm
dem
IWF
kün ig
zu,
wenn
es
um
die
mul ila e ale
übe wachung
de
Wi scha spoli ik
on
Indus ie-
wie
En wicklungslände n
au
ih e
Konsis enz geh ,
abe
auch
um
F agen
de
Wechselku s-
und
Rese epoli ik?
Solche
F agen
s ehen
hin e
de
Fo de ung
nach
eine
,globalen
Be-
handlung'
de
in e na ionalen
Schuldenp obleme.
Man
wi d
sich
ihnen
nich
en ziehen
können,
auch
wenn
man
übe zeugende
G ünde
da ü
ha ,
die
je
nach
den
Ums änden
on
Land
zu
Land
un e schiedlich
gelage en
Schuldenp obleme
,case-by-case'
anzugehen
und
eine
Lö-
sung
nähe
zu
b ingen.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
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The
In e na ional
Deb
Si ua ion
in
an
Ame ican View:
Bo owing Coun ies
and
Lending
Banks
By
Hen y
C.
Wallich,
Washing on
D.C.
A
his
ime,
he
o al
ex e nal
deb
o de eloping
coun
ies
may
be
es ima ed
o
be
some hing
less
han
$
900
billion.
Abou
h ee- i hs
o
his
has
aecumula ed
sinee 1977. Be o e
asking
whe he
and
how
his
deb
ean
be
se iced,
i
is
use ul
o
plaee
i
in
a
eon ex
o
wo ld
magni-
udes.
Annual
wo ld
(non-Communis ) sa ings
ou
o a
wo ld
GNP
o some-
hing
in
exeess o $ 10,000
billion
can
be
es ima ed
a
pe haps
a g oss
20
pe cen
and
ne
(a e
dep ecia ion)
a
some hing less
han
hal ,
o
$ 1,000 billion.
Du ing
he
ime
when
de eloping-eoun y
deb
was
g owing
a
i s
as es
a e,
o ab
ou
20
pe cen
pe
yea ,
i
abso bed
elose o
one- en h
o
eu en
wo ld
sa ing. Mo e eeen ly, such
deb
has
been
g owing
a
an
annual
a e
o
he
o de
o i e
pe cen
o
a H le
mo e,
abso bing
pe haps
one- wen ie h
o
wo ld
sa ing.
A
he
ime
o
maximum
bo owing,
he e o e,
he
de eloping coun-
ies
elaimed
a
mo e
subs an ial
pa
o
wo ld
sa ing,
in
con as
o
oday's
ela i ely
modes
demands. Howe e ,
du ing
he
heyday
o
de eloping-eoun y
deb
expansion, OPEC
su pluses
s ill
we e
making
a
subs an ial
eon ibu ion
o
wo ld
sa ing. Today,
in
eon as ,
he
Uni -
ed
S a es
makes
demands
on
wo ld
sa ing
on
he
o de
o $
100
billion
annually
and
soon
p obably
mo e.
A
all imes,
he e o e,
ae o s
o he
han
de eloping-eoun y
bo owing
domina ed
he
pa e n
o
wo ld
sou ces
and
uses
o
sa ing.
I. Uses
o
Bo owing
I ,
om
a
wo ld
sou e es
and
uses
poin
o iew,
de eloping-eoun y
bo owing
is
seen
o
ha e
been
o
only
mode a e
impo anee,
his
bo owing
ne e heless
has
been
highly
signi iean o
he
domes ie
abso p ion o esou ees
in
he
bo owing
coun ies.
Wha
did
he
de el-
oping coun ies do
wi h
he
money
hey
bo owed,
and
wha
did
he
money
do
o
hem?
I
he
bo owings
we e
la gely
in es ed
in
ineome-
p oducing
asse s,
p odue i i y
and
ineome
would
ha e
isen
and
he
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70
Hen y
C.
Wallich
se ice
o
he
esul ing
deb
should
p esen
no
basic p oblems.
Only
a he
enuous
guesses
a e
possible,
howe e ,
as
o
he
pa
o
he
in low
ha
di ec ly
o
indi ec ly
wen
in o
inc emen al
in es men .
Ra ios o
in es men
o GNP,
o
o a
measu e
o
o al
abso p ion,
did
ise
on
a e age
o
de eloping
.coun ies
du ing
he
1970'S.1
Sa ing
a ios
also ose.
The
a e
o
g ow h
o
mos
de eloping
coun
ies :was
high
du ing
he
pe iod
o
hea y
bo owing.
Bu
he
e u n
on
in es -
men
seems o
ha e
declined
as
in es men
ose,
and
he e
was
some
slowing
in
basically
s ill
high
g ow h
a es.
Some
"in es men "
o
a
e y
di e en
kind
ook
place,
in
he
o m
o
capi al
ligh .
In
he
case
o
Mexico
and
A gen ina,
his
ou low is
es ima ed,
om
1974 o 1982, o
ha e
accoun ed
o
pe haps
one-hal
o
he
ne
amoun
bo owed;
in
he
case o Venezuela,
abou
90
pe cen ;
in
ha
o
B azil
abou
one-eigh h.
2
This
"in es men "
bene i s,
no
he
ho ne, i.e., de eloping
coun y,
bu
he
coun y
whe e
he
ligh
capi al
wen .
E en
so,
he
di e sion
o
bo owed
unds
in o
capi al
ligh is less
de imen
al
o
wo ld
de elopmen
han
i
he
owne s
had
chosen o
consume
hese
esou ces. Some
downwa d
p essu e
may
be
exe ed
on
in e es
a es
and
a es
o
e u n
no
only
in
he
coun y
ecei ing
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ligh
capi al,
bu
all
o e
he
wo ld.
The
esou ces, o
be
su e,
o
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ime
being
p oduce
nei he
income
no
p obably
axes
o
he
ho ne
coun y.
Ne e heless,
app op ia e
policies,
including
posi i e
eal
in-
e es
a es,
plus
poli ical
s abili y,
could
b ing
some
o
i
back.
Un o una ely,
one
mus
assu ne
ha
a
la ge
pa
o
he
bo owed
money
wen
o
consump ion,
in
he
o m o excessi e
impo s
o
high-
p iced
oil
and
a ious
consume
goods.
F equen ly
his
spending
was
inanced
h ough
go e nmen
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de ici s,
caused
by
subsidies
and
o he
unp oduc i e
expendi u es,
including
pu chase
o
weapons. A
wo ldwide
shi
om
nega i e
eal
in e es
a es
o
signi ican ly posi i e
eal
a es,
and
he
consequen
ise
in
deb
se ice, also
used
up
some
o
he
unds
bo owed.
1 See In e na ional Mone a y Fund, Wo ld Economic Ou look (Occasional
Pape
21,
May
1983),
pp.
140
-
144;
Je ey P. Sachs, "The Cu en Accoun
and Mac oeconomic Adjus men in he 1970's", B ookings Pape s on Eco-
nomic Ac i i y,
1981:
1,
pp.
201
-
268;
Robe
Solomon,
"A Pe spec i e on he
Deb o De eloping Coun ies", B ookings Pape s on Economic Ac i i y,
1977:
2,
pp.
479
-
501;
Robe
Solomon,
"The Deb o De eloping Coun ies:
Ano he Look", B ookings Pape s on Economic Ac i i y,
1981:
2,
pp. 593-
607;
and Hen y
C.
Wallich, "Financing De eloping Coun ies", Yale Cen e
o In e na ional and A ea S udies Con e ence on In e na ional Deb and he
Wo ld Economy, Feb ua y
17,
1983
(mimeog aphed).
2 Michael
Dooley,
William
Helkie,
Ralph
T yon,
and
John
Unde wood,
"An Analysis o Ex e nal Deb Posi ions o Eigh De eloping Coun ies
h ough
1990",
(In e na ional Finance Discussion Pape s,
No.
227,
Augus
1983),
Washing on,
D.
C.:
Fede al Rese e Boa d.
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The In e na ional Deb Si ua ion in an Ame ican View
71
In
adding
up
inc emen al
in es men ,
capi al
ligh ,
and
inc eased
ou lays
(in nominal e ms) o consump ion,
he e
is a
dange
o
o e -
explaining
he
abso p ion o
bo owed
unds.
The
bes
judgmen
seems
o
be
ha
he
bo owing
coun
ies
expe ienced
a
subs an ial
inc ease
in
hei
in
co
me
and
deb -ca ying
capaci y
and
ha
hese bene i s o
added
in es men
could
be
enhanced
in
u u e
i
measu es
a e
aken
o induce ligh
capi al
o
e u n.
I
mus
also
be
emembe ed
ha
easing
he
impac
o
highe
oil p ices
p o ided
bene i s as
con as ed
wi h
he
consequences o
an
unassis ed
b usque
adjus men ,
e en
hough
he
easing
may
o en
ha e
gone oo a .
n.
Deb Capaci y and G ow h
An
al e na i e
app oach o
explo ing
he
abili y
o de eloping coun-
ies
o se ice
hei
deb
in ol es
he
amilia
compa isons o
g ow h
and
he
eal
in e es
a e.
I
he
g ow h
a e
o
he
economy (measu ed
con enien ly
in
e ms
o
expo s
bu
mo e
undamen ally
in
e ms
o
GNP)
equals
he
in e es
a e,
he
coun y
can
po en ially
bo ow
all
he
in e es
i
pays
wi hou
changing
he
a io
o
deb
o GNP
o
ex-
po s.
Deb
and
he
economy
g ow
a
he
same
a e.
This holds
ue
a
any
ela ionship o
deb
o
he
scale
a iables
-
whe he
deb
is
10
pe -
cen
o
1,000
pe cen
o
expo s
o
GNP.
In
his
concep ual model,
i
is implici ly
aken
o
g an ed
ha
he
ou s anding
deb
is olled
o e
con inuously.
Deb
se ice
means
in e -
es
paymen s.
A
no
le el
o
he
deb /GNP
ela ionship does
he
coun y
e ain
any
pa
o i s
annual
bo owings o
in es men ,
so
long as
he
in e es
a e
equals
he
g ow h
a e.
I
he
in e es
a e
alls below
he
g ow h
a e,
some o
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bo owing
ha
keeps
he
deb
a
a
cons an
ela ion
o GNP
can
be
used
o in es men ,
ia
a
ade
de ici .
I
he
in e es
a e
ises abo e
he
g ow h
a e,
he
coun y
mus
pay
some o
he
in e es
ia
a
ade
su plus.
In
any
e en , a
s able
deb /GNP
ela ion
is
sus ainable
only
i
he
c edi o s
ega d
he
coun y
as
c edi wo hy
and
a e
sa is ied o oll
o e
he
deb . This app oach
ells
us
some hing
abou
he
dyn
ami es o
keeping
deb
a loa .
I
does
no
ell
us
wha
deb /GNP
a io
he
lende s
will
ega d
as accep able.
P esumably
a
deb
a io
ising
wi hou
limi
is
no
accep able o
hem.
How
a
hey
will
allow
he
a io
o ise
wi hou
cu ailing
hei
lending
canno
be
ead
o
he
model. Con-
cep ually,
any
a io, once
a ained,
can
be
s able.
I
he
in e es
a e
equals
he
g ow h
a e,
he
coun y
would
ha e
he
ull use
c
i s
expo
e enue
o
impo ing
pu poses.
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78
Hen y
C.
Wallich
asse a ios. Abou
hal
o
he
la ge
mul ina ional
bank
holding com-
panies, which do
he
bulk
o
in e na ional
lending,
had
allowed
p ima y
capi al a ios o all in o
he
3 o 4
pe cen
ange
du ing
he
la e
1970's.
They
ha e
since come
up
o weIl
o e
5
pe cen .
Bank
egula o s,
in
addi ion o
hei
gene al
supe iso y
au ho i y,
ha e
ecei ed explici
legal powe s o
se
minimum
capi al
s anda ds.
A
p esen , o
la ge
banks
and
banks
holding companies, hese
ha e
been
se
a
5
pe cen
(p ima y
capi aIl o al asse s)
bu
a e
likely
o
be
aised
so
on
o
5.5
pe -
cen .
Inc eases
in
capi al a ios c1ea ly
s eng hen
a
bank
i
hey
a e
b ough
abou
by
aising
new
capi al,
by
es aining
di idends,
o
by
slowing
he
no mal
g ow h
o
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bank's
asse s. A
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is
no
s eng h-
ened, o cou se,
i
i
aises i s capi al
a io
by
placing some o i s asse s
"below
he
line," educes
o al
asse s
by
cu ing
down on
highly
liquid
bu
no
e y
p o i able
in e bank
placemen s,
o
subs i u es
con ingen
o
o dina y
liabili ies. P o isioning,
on
he
o he
hand,
adds
no hing
o
he
s eng h
o a
bank
unless
i
implies a
ax
sa ing
o
leads o a change
in
beha io
(in
he
di ec ion o
es
ain )
by
he
banks. O he wise, as-
se s, liabili ies,
and
cash
emain
una ec ed
excep
in
a bookkeeping
sense.
Ame ican
banks
appea
o
be
eluc an
o p o ision
pa ly
because,
in
he
absence o a documen ed loss,
he e
a e
no
ax
bene i s.
Eu opean
banks,
in
a ying
deg ees,
seem
o
be
able o educe
axes
by
p o-
isioning
and
so inc ease cash.
Ame ican
banks
u he
di e
om
many
o
hei
o eign
coun e pa s
in
being
cons ained
by
qua e ly
epo ing
equi emen s,
by
igh
ules go e ning
he
acc ual
o
in e es
in
a ea s,
by
a
high
deg ee o disc1osu e,
and
by
he
inabili y
o ac-
cumula e
hidden
ese es. Unlike some o eign banks, howe e ,
hey
a e
no
equi ed
o
w i e
down nego iable asse s o
he
lowe
o cos
o
ma ke .
All
his
e lec s di e ences
in
egula o y
philosophy.
The
Ame ican
sys em s esses
he
discipline o
he
ma ke ,
b ough
abou
by
ull disclosu e. This
o dina ily
enhances
banke s'
p udence,
bu
once
some hing
has
gone w ong,
he
exe cise o
ma ke
discipline,
h ough
wi hd awal
o unds,
makes
he
bank
mo e
ulne able.
Ab oad, disc e e
silence minimizes
his
isk,
a
he
possible cos o
g ea e
ouble
once
di icul ies
b eak
ou
in o
he
open.
Compa isons o
he
capi al
posi ions o
Ame ican
and
o eign
banks
a e
di icul o make.
Published
capi aIlasse a ios o
he
mos
pa
show
Ame ican
capi al
o
be
highe
han
o o eign banks,
wi h
espec
o some coun ies
e y
subs an ially
so.
Bu
he
exis ence o
hidden
e-
se es,
in
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o m o
app ecia ed
asse s
o
asse s
w i en
down below
ue
alue,
may
compensa e o
his
o
an
unknown
deg ee.
In
addi ion,
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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The In e na ional Deb Si ua ion in an Ame ican View
79
he e
is a
hos
o echnical di e ences conce ning
he
inclusion
in
capi al
o
bo de line
accoun s, such as
subo dina ed
deb , con e ible
secu i ies,
p ope y
alua ion
ese es
and
loan
loss ese es, among
o he s. Di e ences exis
in
na ional
p e e ences
also as o
whe he
and
how
asse s should
be
weigh ed
by
isk
in
calcula ing
he
capi aIlasse s
a io. E o s
a e
going
o wa d
o de elop a
highe
deg ee
o
in e -
na ional
compa abili y
o
capi al
posi ions,
al hough
a
his
ime
ha -
moniza ion o
ac ual
na ional
p ac ices
and
a ios does
no
seem
in
sigh .
P o i abili y is
ano he
impo an
ac o
de e mining
bo h
he
abili y
o
make
p o isions
and
he
abili y
o
accumula e
capi al.
Whe he
di -
e
ing
condi ions o compe i ion
in
he
a ious
na ional
ma ke s
allow
banks
in
some
coun
ies o
be
mo e
p o i able
may
be
a moo poin .
Bu
he
abili y
o a oid ull disclosu e o
unusual
p o i s,
h ough
an
ab-
sence o
o al
anspa ency,
may
be
an
impo an
ac o .
Vll.
Accoun ing P ac ices and Bank Policies
Con inuous coope a ion
and
join
e o s o sol e common
p oblems
ha e
enabled
he
in e na ional
banking
communi y
o o e come
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e ec s o
ins i u ional
di e ences.
The
implica ions o
hese
dis inc ions
o
bank
policy
ha e
been
ully
explo ed
and,
whe e
needed, econciled
by
p agma ic
adap ion. Some o
he
issues
ha
had
o
be
esol ed will
be
b ie ly
e iewed.
One
issue,
e y
o en, is
he
p o ision o
"new
money,"
ha
helps
he
bo owe
o
pay
he
in e es .
A
bank
ha
has
al
eady
w i en
o a signi ican
pa
o a
loan
and
no
longe
is
coun ing
on
he
in e es
will
be
less
eage
o
supply
new
money.
I
will
be
pa icula ly
eluc an
i
new
money
o a
pa ly
w i en-o
bo owe
equi es
an
immedia e
w i e-o
also
agains
he
new
loan.
Fo
a
bank
ha
is disposed o
con inue
lending
in
one o m
o
ano he ,
he
ques ion o
"new
money"
on
some
pas
occasions
has
come
up
in
s ill
ano he
way.
Fo
ins ance,
i
is
in
many
espec s
simple
o
capi alize
unpaid
in e es
han
o
p o ide
a
new
loan
ha
se es o
pay
i .
I
he
amoun s
a e
equal,
he
esul s
a e
he
same.
In
ac ,
i
is
p obably
easie
o
he
lead
banks
o
ge
eluc an
smalle
banks
o
s ay
wi h
a
loan
ia
in e es
capi aliza ion
han
ia
he
new-money
ou e.
The
la e
gi es a
bank
a
clea e
oppo uni y
o a oid
pa ici-
pa ion.
Fo
he
deb o
coun y,
oo,
he e
may
be
an
ad an age
in
in-
e
es
capi aliza ion because
i
c ea es
a p esump ion,
i
no
a
ce ain y,
ha
a
la ge
pa ,
i
no
he
ull amoun , o
he
unpaid
in e es
will
be
capi alized, Le.,
in
e ec
elen .
A
new
money
loan
may
be
mo e
pa simonious. Mo eo e ,
in
some coun ies, a
new-money
loan
o a
deb o
agains whose
ea lie
indeb edness p o ision
has
been
made
may
call
in
ques ion
he
ax
deduc ibili y
o
ha
p o ision.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
80
Hen y
C.
Wallich
Fo
he
banks, howe e , capi aliza ion aises
he
ques ion
whe he
his
in e es
can
p ope ly
be
ea ed
as income. Ame ican accoun ing
ules say,
e y
b oadly,
ha
i
can
be
so
ea ed
i
ul ima e
epaymen
is easonably assu ed. In plain language, his means
ha
i
usually
canno because easonable assu ance o
epaymen
is lacking. Con-
cei ably, capi alized
in e es
can
be
aken
in o income i some w i e-o
equi ed
by
accoun ing ules is p ac iced.
In e es
paid
wi h
he
p o-
ceeds o a new-money loan can
be
aken
in o income like all
o he
in-
e es .
Non-Ame ican
banks
seem o
ha e
g ea e
lexibili y
wi h
espec o
he
capi aIiza ion o in e es . Accoun ing ules di e among coun ies,
and
in some coun ies capi alized
in e es
ea ed
as income is penaIized
by
w i e-o s.
A
one ime, non-U.S.
banks
seemed o
p e e
he
capi-
aliza ion ou e, Ame ican
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he
new-money ou e. Because o
he
Ame ican conce n, o eign
banks
usually
ha e
acceded o
he
new-
money ou e,
and
so
his
issue has
la gely
quie ed down.
P e e ences o Ame ican
and
o eign banks
ha e
di e ed also
in
he
ma e
o
cu ency
denomina ion. A
e y
la ge
po ion o de eloping-
coun y
loans is denomina ed
in
dolla s. This gi es Ame ican
banks
he
ad an age o lending
in
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ho ne cu ency, in which
i
may
be easie
o
hem
o und,
and
in
which
hey
ha e
he
ad an age o a
lende
o
las
eso capable o c ea ing
ha
cu ency, as weIl as
he
u he
sa e y
ne
p o ided
by
domes ic deposi insu ance. Fo eign banks
may
ind
i
less economical o und
in
dolla s,
hei
lende
o
las
eso can-
no
c ea e
dolla s,
hei
deposi insu ance sys em,
i
he e
is one,
may
be
limi ed o
hei
ho ne cu ency. These ea u es
may
no
weigh
hea ily
wi h
espec o
sho - e m
commi men s. They seem o weigh
mo e hea ily o e longe pe iods. This became e iden
in
he
p ocess o
mul i-yea
escheduling, when, as no ed abo e, non-U.S.
banks
asked
o
he
oppo uni y o swi ch in o
hei
domes ic cu ency. Typically,
he
non-U.8. banks
ha e
been
accommoda ed as ega ds
cu ency
de-
nomina ion.
The
possible cos s o
cu ency
swi ches seem o all p inci-
pally
upon
he
bo owing coun y,
i
he
cu ency
s uc u e
o i s ex-
po s
and
impo s makes dolla inancing p e e able.
VllI. Bank S a egies
Di e ences exis among banks,
bu
no
necessa ily
by
coun y,
wi h
espec o a
la ge
a ie y
o addi ional ac o s. In
e e y
escheduling,
i
ma e s
whe he
a
bank's
lending is concen a ed
in
he
public sec o
o
in
he
p i a e,
and
whe he
i s p i a e-sec o loans
ha e
go e nmen
gua an ees. Likewise, gua an ees
by
pa en s
o mul ina ional sub-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
The In e na ional Deb Si ua ion in an Ame ican View
81
sidia ies
can
be
an
impo an
ac o
enabling
a
bank
o
adop
a
oughe
a i ude.
The
ne
esul
o
he
jockeying
o
posi ion
be ween
p i a e-
and
public-sec o
c edi o s
p obably
is o
weaken
he
p i a e
sec o
and
enhance
he
ole
o
go e nmen
in
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de eloping
coun y
in
ques ion.
Bu
such
mac o
conside a ions
may
no
ca y
much
weigh
in
mic o
decisions.
Ano he
a ea
in
which
he e
seem
o
be
di e ences o
iew
among
leading
banks
is
wi h
ega d
o
he
desi abili y
o
keeping
con inued
pa icipa ion
by
aIl
lende s
o a
gi en
coun y.
A
g ea
deal
o
e o
has
been
spen ,
in
a ious
eschedulings, o
keep
smalle
banks
in
he
lending
g oup. Typically,
i
is
hese
banks
ha
ha e
an
oppo uni y
o
ge
ou ,
while
he
la ge
banks
a e
subs an ially
commi ed.
A i udes
o
local
boa ds
o
di ec o s
and
eluc ance
o o ice s o expose
hemsel es
o
c i icism
begin
o
playa
ole. Some
la ge
banks,
he e o e,
seem
o
eel
ha
i
would
be
p e e able
o
phase
ou
he
pa icipa ion
o
smalle
banks
whose
quan i a i e
con ibu ion
may
no
be
e y
impo an .
Banks
ha e
shown
hemsel es
o
di e en
opinion
wi h
espec
o
he
deg ee
o
con ol
and
condi ionali y
o
be
exe ed
in
lending.
Pa ic-
ula ly
in
mul i-yea
escheduling
his
di e ence
may
su ace.
Mul i-
yea
escheduling gi es
he
bo owing
coun y
mo e
" ope"
han
one-
yea
a angemen s,
he
la e
some imes
e e ed
o as a
"sho
leash."
On
he
whole,
he
banks
ha e
shown
hemsel es
o
be
poo
admini-
s a o s
o condi ionali y, i.e.,
unable
o
induce
a
coun y,
by
holding
ou
money, o
adop
and
abide
by
good policies.
The
In e na ional
Mone a y
Fund,
on
he
con a y,
seems o
ha e
shown
conside able
abili y
o
adminis e
condi ionali y.
Ins i u ional
di e ences
mayaIso
a ec
a i udes
owa d
eschedul-
ing,
including
mul i-yea
escheduling.
On
dolla
loans, which
a e
p ac icaIly
he
only
kind
Ame ican
banks
make,
hey
ha e
he
ad-
an age
o a
lende
o
las
eso
capable
o
c ea ing
ha
cu ency,
as
weIl as
he
u he
sa e y
ne
p o ided
by
domes ic deposi
insu ance.
Fo eign
banks
lending
in
dolla s
do
no
ha e
he
same
ad an ages.
The
signi icance o
his
became
appa en
in
he
ecen
mul i-yea
eschedul-
ings
whe e
non-U.S.
banks
ecei ed
he
igh
o swi ch
hei
loans
in o
hei
home
cou encies.
Likewise signi ican
o
lending
policy
o
de eloping
coun
ies is
he
deg ee
o
supe ision
and
examina ion
o
which
na ional
banking
sys ems
a e
subjec .
The
Ame ican
banking
sys em,
wi h
i s
14,000
banks,
is
p obably
he
mos
ex ensi ely
supe ised
and
examined
among
majo
coun ies.
Wi h
espec
o
lending
o
de eloping coun ies,
ne e heless,
supe ision
has
no
p e en ed
he
occu ence
o p oblems.
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpol1 ik
155
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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82
Hen y
C.
Wallich
Mo eo e , once
exposu e
has
become high, o ce ul applica ion o
e-
gula o y
es ain
may
b ing
on
p ecisely
he
p oblem
ha
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supe -
iso s
a e
conce ned o a oid.
The e
seems o
be
no
subs i u e
o
he
basic
quali y
o
banke s'
p udence.
IX. The Changing Bole o Bank C edi
Many
conside a ions
ha
ha e
come
up
in
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cou se o
his
pape
ine i ably
aise
ques ions as o
whe he
comme cial
banks
a e
eally
a
sui able
channel o
capi al
lows o de eloping
coun
ies.
In
he
long-
dis an
pas ,
he
ypical o m o
lending
o de eloping
coun
ies was a
bond
issue. Coun ies
ha
he
bond
ma ke
would
no
accep could
a
bes
ge
o icial c edi .
The
banks
pe o med
a
g ea
se ice o
de-
eloping
coun ies
when
hey
unde ook
o ill
he
acuum
le
by
he
demise o
he
in e na ional
bond
ma ke ,
bu
pe haps
no
al oge he
o
hei
own
good.
I
is
clea
ha
he
a e
o expansion o
bank
c edi
canno
e u n
o
wha
i
was
in
he
1970's.
I
is
a
less
clea
wha
can
ake
i s place o a oid a co esponding cu back
in
he
a e
o
bo owing
by
de eloping coun ies, ecognizing
ha
capi al
low will
p obably
be
ela i ely
smalle
he ea e
han
du ing
he
1970's.
The
mos
in e es -
ing p oblems o inancing de eloping coun ies,
he e o e,
may
He
in
he
a ea,
no
o sho ing
up
and
imp o ing
bank
lending
p ac ices,
bu
in
he
c ea i e
inno a ion
o
new
o ms o
in e na ional
capi al
mo e-
men s.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Die
in e na ionale Schuldenk ise
und
die Banken
Von
O ma
Emminge ,
F ank u *
I. Die Rolle de Banken bei de En s ehung des P oblems
Die
in e na ional
ä igen
Banken
spiel en
on
An ang
an
eine
zen-
ale
Rolle
beim
in e na ionalen
Schuldenp oblem. Vom
Beginn
de
siebzige
Jah e
bis
zum
Ausb uch
de
aku en
Schuldenk ise
im
Jah e
1982
wa en
sie
s a k
be eilig
am
Au bau
de
iesigen
in e na ionalen
Schuldenpy amide;
ja
sie
wa en
in
diese
Zei
de
eigen liche
dyna-
mische
Fak o .
Sei
1982
haben
sie
bei
dem
damals
einse zenden
-
und
noch
heu e
o daue nden
-
K isenmanagemen
wiede um
eine
zen-
ale
Rolle zu spielen,
indem
sie
in
eine
noch
nie
dagewesenen
in e -
na ionalen
Koope a ion,
zusammen
mi
dem
In e na ionalen
Wäh ungs-
onds (IWF),
den
üh enden
No enbanken
und
den
be eilig en
Regie-
ungen,
mi hel en,
die
besonde s
k i ischen
Schulden älle
zu
en schä -
en
und
länge is ige
Lösungen
o zube ei en.
Die
Banken
s ehen
auch
inso e n
im
Zen um
des Schuldenp oblems, als es eine
Zei lang
den
Anschein
ha e,
als
könn e
sich aus
de
K ise
de
Schuldne lände
eine
K ise
des
in e na ionalen
Bankensys ems
en wickeln.
Ich
kann
hie
au
die En s ehungsgeschich e
und
En wicklung
des
Schuldenp oblems
nich
im
einzelnen
eingehen. Ich möch e
abe
au
einige
Fak en
hinweisen,
die geeigne sind,
wei e b ei e e
his o ische
Miß e s ändnisse
und
I üme
ich igzus ellen.
Hie zu
gehö
z.
B.
die
o
on
üh enden
Banken e e e n
o geb ach e
These,
die
übe -
mäßige
K edi expansion
in
die
D i e
Wel
sei
den
Banken
meh
ode
wenige
au gezwungen
wo den
du ch
die No wendigkei , die iesigen
übe schüsse
de
OPEC-Lände
an
die De izi lände zu ückzuschleusen;
die
Regie ungen
und
No enbanken
hä en
selbs
zu
diesem "Recycling"
e mun e
ode
soga
D uck
ausgeübU
In
Wi klichkei
ha
die
ausu e nde
Dynamik
de
in e na ionalen
Bankausleihungen
in
de
Zei
bis 1982 noch ganz
ande e
U sachen
ge-
hab .
Es
is
nich
unin e essan ,
daß
schon
im
Mai 1973, also
ein
halbes
• De Abd uck des Bei ags e olg mi eundliche Genehmigung des
F i z Knapp Ve lages aus
W.
Gebaue (H sg.), "Ö en liche Finanzen und mo-
ne ä e Ökonomie", Fes sch i ü Ka l Häuse zu Vollendung des
65.
Le-
bensjah es, F ank u /Main 1985.
1
So
ein üh ende deu sche Bankmann bei eine in e nen Besp echung
übe das Schuldenp oblem im
Jah e
1983.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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84 O ma Emminge
Jah
o
Beginn
de
e s en
Ölp eisexplosion,
au
eine
Jah es agung
de
ame ikanischen
Banke s'
Associa ion o
Fo eign
T ade
das
Thema
de
(mögliche weise)
übe mäßigen
Bankausleihungen
an
die
D i e
Wel
behandel
wu de
und
be ei s
Be ü ch ungen
wegen
eine
zu
s a ken
Belas ung
de
Schuldne lände
angemelde
wu den.
Inzwischen s ieg die
äuße e
Schuld
de
En wicklungslände
(ohne
OPEC)
on
130
M d. $
Ende
1973
bis
Ende
1982, also bis
zum
Ausb uch
de
K ise,
au
633
M d.
$.
Das
wa
eine
S eige ung
um
übe
20
P ozen
im
Jah esdu chschni .
Die
Ausleihungen
de
Banken
s iegen
noch
schnelle . Das
jäh liche
Wachs ums empo
be ug
zwischen 1975
und
1980
25
P ozen .
Das
wa
as
doppel
so asch
wie
die
Expansions a e
des Inlandsgeschä s
de
Banken
und
wie
die (we mäßige)
Expansion
des
Wel handels
in
diese
Zei .
De
An eil
de
Bankausleihungen
an
de
Ve schuldung
diese
Lände g uppe
wa
on
1973 bis 1982
on
36
au
as
50
P ozen
ges iegen;
bei
den
la einame ikanischen
Schuldne -
lände n
wa
de
An eil
noch wesen lich
höhe .
Mi
dem
Ausb uch
de
Schuldenk ise
im
Jah e
1982 (Mexico,
Augus
1982)
kam
diese
dyna-
mische Expansionsp ozeß
de
Bankausleihungen
zu
einem
o läu igen
-wah scheinlich
soga
de ini i en -Ende.
Es gab e schiedene
T iebk ä e
ü
diese explosions
a ige
Auswei-
ung
des
in e na ionalen
K edi geschä s.
Sei
den
sechzige
Jah en
wa
das
Banksys em
in
eine s ü mische Phase de In e na ionalisie ung
einge e en.
Die
Eu o-Mä k e
expandie en
eno m.
Alle
g oßen
Banken
beeil en
sich,
Filialen
ode
Toch e banken
an
den
wich igs en
in e -
na ionalen
Finanzplä zen
zu
e ich en.
In
den
siebzige
Jah en
nahm
die
Zahl
de
am
in e na ionalen
Bankgeschä
be eilig en
Ins i u e
Jah
ü
Jah
sp ungha
zu.
De
We bewe b
um
die
Kunden
wu de
imme
schä e .
Zum
Teil
s and
dahin e
eine
Expansionsd ang
und
Kon-
ku enzdenken;
zum
Teil auch die besonde s
güns igen
E agsaussich-
en
in
diesem Geschä .
Un e suchungen
in
den
siebzige
Jah en
übe
die
ame ikanischen
G oßbanken
e gaben,
daß
im
Auslandsgeschä die
Gewinn a e
e heblich
höhe
als
im
Inlandsgeschä
wa ,
wäh end
die
Ve lus quo e
-
damals
-ge ing ügig
wa
im
Ve gleich
zum
Inlands-
geschä . Einige
de
besonde s
ak i en
ame ikanischen
G oßbanken
mach en
im
Auslandsgeschä
wei
übe
die
Häl e
ih es
Gesam ge-
winns, obgleich
de
An eil
dieses Geschä s
am
Gesam olumen
wei
nied ige
lag. Das
in e na ionale
K edi geschä is
eben
ü
die
Banken
ganz
übe wiegend
ein
"G oßhandelsgeschä "
mi
ela i
nied igen
Pe sonal-
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Fixkos en.
Auße dem
is
das O sho e-Geschä
de
Ban-
ken
on
Mindes ese en
und
ande en
Belas ungen
ei.
Eind ucks oll
wi d
die
In e na ionalisie ung
des Bankgeschä s
du ch
Zahlen
de
Fede al
Rese e
übe
die
ame ikanischen
Banken
beleuch-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Die
in e na ionale
Schuldenk ise
und
die
Banken
85
e : danach
s iegen
on
1960 bis
1983
die
in e na ionalen
Fo de ungen
und
Anlagen
de
ame ikanischen
Banken
(und
ih e
Auslands ilialen)
on
unge äh
5 M d. $
au
und
410 M d. $; gleichzei ig
s iegen
die
Ve p lich ungen
gegenübe
dem
Ausland
on
p ak isch
Null
au
260
M d. $.
Von
besonde e
Bedeu ung
wa en
die
wel wi scha lichen
Rah nen-
bedingungen,
die bis zu
Beginn
de
ach zige
Jah e
die
Expansion
des
K edi geschä s
ungemein
begüns ig en.
Es
wa
die
Zei
de
wel wei en
ch onischen In la ion,
insbesonde e
im
Dolla aum.
Die Realzinsen
lagen
bis
zum
Beginn
de
ach zige
Jah e
im
Dolla aum,
und
e s
ech
ge-
messen
an
den
Expo p eisen
de
g oßen
Schuldne lände ,
unge äh
bei
Null, zei weise
soga
be äch lich
un e
Null. Die
Bundes epublik
Deu schland
wa
in
den
siebzige
Jah en
das einzige
g öße e
Land, das
du chweg
einen
posi i en Realzins au wies. Die
jäh lichen
Wachs ums-
a en
des Schuldendiens es
de
wich igen
Schuldne lände
lagen
bis
Ende
de
siebzige
Jah e
meis
nied ige
als die
nominellen
(in la o isch
au gebläh en)
Wachs ums a en
de
Expo e
de
Schuldne lände .
All
dies
e lieh
dem
wei gehend
unkon ollie en
in e na ionalen
K edi -
geschä eine ungewöhnliche
Dynamik,
in
de
on
o nhe ein
das Ri-
siko
on
Übe eibungen
lag.
Wede
die
k edi gebenden
Banken
noch
die
Schuldne lände
echne en
mi
einem
Ende
de
in la o ischen
Rah-
menbedingungen,
noch
ga
mi
de
da au
olgenden
d as ischen
Um-
keh
zu
eine
wel wei en
Desin la ion
mi
übe aus
hohen
Realzinsen
und
eine
s a ken
Ve schlech e ung
de
e ms
o
ade
de
meis en
Schuldne lände .
Die
mangelnde
Vo aussich
de
K edi gebe
und
K e-
di nehme
inde
nu
da in
eine gewisse En schuldigung,
daß
bis
wei
in
das
Jah
1981
hinein
auch
manche
in e na ionalen
Ins i u ionen
(z.
B.
die
Wel bank
ode
die OE CD) ö en lich
e klä en,
daß das Tempo
de
Ve schuldung
de
En wicklungslände
nich
un agba
sei.
ll.
Ölschocks und Bankausleihungen
Die
beiden
Ölp eisexplosionen
e liehen
diese
Dynamik
einen
be-
sonde en
Au ieb
und
einen
besonde en
Cha ak e .
Die explosi en
E höhungen
de
Ölp eise,
zue s
Ende
1973,
dann
e neu
in
den
Jah en
1979
und
1980,
bläh en
das De izi
de
Handels-
und
Leis ungsbilanzen
de
ölimpo ie enden
En wicklungslände
gewal ig
au . Dies
e höh e
mindes ens
ü
eine
Übe gangszei
on
meh e en
Jah en
den
un e -
meidlichen
ex e nen
Finanzie ungsbeda
diese
Lände
be äch lich.
Eine
on
William
R.
Cline2
au ges ell e
Rechnung
übe
die
Belas ung
de
nich ölexpo ie enden
Lände
de
D i en
Wel
du ch
die
beiden
2
William
R. CHne,
In e na ional
Deb ,
Ins i u e
o
In e na ional
Econo-
mies,
Washing on,
DC,
1984,
S.
10.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
86
O ma
Emminge
Bankausleihungen an En wicklungslände (ohne OPEc)a)
-M d.
Dolla
-
1973
1978 1979 1980 1981
I
1982
Auslandsk edi e
de
Banken
an
alle
Lände
(Ne ozugang)
........
32
90
125 160 165
95
Da on:
an
En wicklungslände
(ohne OPEC)b)
.......
10
25
41
49
51
25
Gesam summe
de
aus-
s ehenden
Bank o de-
ungen
an
En wick-
lungslände
(ohne
OPEC),
Jah esende
b)
....
32
155 195
241
286e)
306
e)
Leis ungsbilanzde izi
de
En wicklungslände
(OECD-De ini ion)d)
....
-6
-
26
-
41
-
63
-
81
-
68
a)
Auslandsk edi e
de
an
die
BIZ
be ich enden
Banken.
1983
85
17
3lge)
-
41
b)
Quelle:
IWF.
In e na ional
Capi al
Ma ke s
(au
de
Basis
de
BIZ-S a is ik).
c)
Nach
de
um assende en
IWF-Schä zung
(alle
Banken):
1981: S 378
M d
.•
1982:
S 414
M d
.•
1983: S
433
M d.
d)
Un e
Be ückSich igung
de
ö en lichen
T ans e s
in
die
En wicklungslände .
Ölschocks (im Ve gleich zu
eine
Ölp eiss eige ung
im
Einklang
mi
dem
ame ikanischen
G oßhandelsp eisindex)
e gib
ü
die
Zei
on
1974
bis
1982 eine
kumula i e
Zusa zbelas ung
on
und
260
M d.
$3.
So
s ieg das Finanzie ungsde izi
diese
Lände g uppe
de
D i en
WeI
on
6 M d. $
im
Jah e
1973
au
einen
e s en
Höhepunk
im
Jah e
1975,
um
dann
o übe gehend
abzu lachen. Nach
dem
zwei en
Ölp eisschock
e eich e
das
globale Leis ungsbilanzde izi
dann
im
Jah e
1981
einen
Höhepunk
on
81
M d.
$.4
Was
abe
wa
die a sächliche Rolle
de
Banken
beim
Recycling
de
OPEC-übe schüsse?
Sie
wa
zwa
bedeu end,
e klä
jedoch
bei
wei em
nich die
s a ke
Expansion
de
in e na ionalen
Bankausleihungen.
Nach
dem
"Wo ld
Economic Ou Iook" des
IWF
on
1984
be ugen
die
Ne o-
übe schüsse
de
OPEC-Leis ungsbilanzen
in
de
Zei
on
1974 bis 1982
insgesam
as
400 M d.
$.
Diese De isenübe schüsse
muß en
in
i gend-
eine
Fo m
an
ande e
Lände
zu ück ließen. Dieses Zu ück ließen
ode
3
Dabei
nich
be ücksich ig : die
Wi kung
de
du ch
die
hohen
Olp eise
e zwungenen
mengenmäßigen
Anpassungsmaßnahmen,
e ne
die
zusä z-
lichen
Expo möglichkei en
in
die
OPEC-Lände
USW.
4 Nach
de
Leis ungsbilanzde ini ion
de
OECD. Nach
de
IWF-De ini ion
s ieg
das
globale Leis ungsbilanzde izi
diese
G uppe
on
11
M d. $
im
Jah e
1973
au
109
M d. $
im
Jah
1981.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Die in e na ionale Schuldenk ise und die Banken
87
"Recycling"
wa
ein
ziemlich
komplizie e
und
wei ges eu e
Vo -
gang. Von
dem
e wähn en
Globalübe schuß
on
und
400
M d. $ los-
sen
den
Banken
de
Indus ielände
bis
Ende
1982
nu
140
M d. $, also
e was
meh
als
ein
D i el,
zu.
Da
einige
de
OPEC-S aa en
zei weise
auch nich une hebliche
K edi e
im
in e na ionalen
Bankensys em
au -
nahmen,
wa
de
Ne ozu luß ins
Bankensys em
soga e heblich ge-
inge
als
ein
D i el
de
gesam en
OPEC-übe schüsse. E heblich
g öße e
Be äge
lossen
übe
ande e
Kanäle
zu ück
(Ankau
on
We -
papie en
in
Dolla
ode
ande en
Wäh ungen,
Di ek in es i ionen, Bei-
äge
zu
in e na ionalen
Ins i u ionen,
di ek e
Hil eleis ung
ü
ande e
En wicklungslände
usw.).
Ta sächlich
haben
die
Banken
wei
meh
in e na ionale
K edi e
ge-
geben, als sie
an
Ölgelde n
e einnahm en.
Allein schon die Ne o-
Ausleihungen
de
Banken
an
die
En wicklungslände
(ohne OPEC)
e -
höh en
sich
in
de
gleichen
Zei
um
und
275
M d. $, also
meh
als das
Doppel e
de
den Banken
gleichzei ig zuge lossenen
Ölgelde
(ne o).
Die
Banken
mach en
in
de
gleichen
Zei
na ü lich
auch iesige
Aus-
leihungen
an
ande e
in e na ionale
K edi nehme .
In e essan
is
auch,
daß
in
den
Jah en
1977
und
1978,
in
denen
den
Banken
nu
ge inge
Be-
äge
an
Ölgelde n
zu lossen,
ih e
Ausleihungen
an
Lände
de
D i en
Wel
in
nu
wenig
e minde em
Um ang
wei e gingen.
Ku zum:
Das
Recycling
on
Olgelde n
e klä
nu
einen
B uch eil
de
explosi en
K7·edi auswei ung des
in e na ionalen
Bankgeschä s.
Wi
ha en
üb i-
gens schon
im
Geschä sbe ich
de
Bundesbank
ü
1978
(S.
52
.)
au
dieses
Phänomen
des
"übe -Recycling"
de
Banken
mi
Nachd uck
hin-
gewiesen. Die
in e na ionalen
Bankausleihungen
wu den
also
aus
man-
chen
ande en
Quellen
nich
wenige
als aus
Ölgelde n
alimen ie .
Zum
Teil
dü e
es sich dabei
um
eine
Selbs -Alimen ie ung, d.
h.
eine
K e-
di schöp ung
inne halb
de
Eu omä k e
gehandel
haben.
Wil ied
Gu h
(Sp eche
de
Deu schen Bank) kennzeichne e dies
au
einem
Symposium
übe
in e na ionale
Ve schuldung
im
Sep embe
1979
-
wo
be ei s
lebha e
Bedenken
gegen
übe iebene
K edi gewäh ung
o geb ach
wu den
-
e end
wie olg : "Die
an
den
Eu omä k en
anscheinend
au
alle
Ewigkei
e ügba e
Liquidi ä
e zeug
Ve -
suchungen
....
S a
De izi lände
zu
d ängen,
beim
IWF anzuklop en,
geben die
Banken
selbs
imme
wei e
Geld."
ßI.
Die Hal ung de No enbanken und des IWF
Vo
e was
übe
zwei
Jah en
wu de
in
eine
Diskussion
übe
das
in e na ionale
Schuldenp oblem
on
einem
Teilnehme
(es
wa
de
ehemalige
Bundeskanzle
Helmu
Schmid ) die
Behaup ung
au ges ell ,
die
Ve an wo ung
ü
die ge äh lichen
übe eibungen
bei
den
Ban-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
94 O ma Emminge
Dieses bishe ige
Ve ah en
zu
Bewäl igung
des Schuldenp oblems
s ell
eine ganz auße gewöhnliche
Bewäh ungsp obe
ü
das
in e na io-
nale
Bankensys em
und
seine Koope a ions ähigkei
da .
Wil ied
Gu h,
eine
de
Sp eche
de
Deu schen
Bank,
sag e
An ang
1984:
"Im
Leben
jedes
Bankmannes
gib es
ein
E eignis, das
einen
daue ha en
Eind uck
hin e läß :
ü
diese
Gene a ion
on
Bankleu en
is dies die
in e na ionale
Schuldenk ise."
Abe
auch
ü
den
nich
unmi elba
be-
eilig en
Beobach e is sowohl die
in e na ionale
Schuldenk ise als
auch
ih e
bishe ige
Bewäl igung
du ch
eine beispiellose
in e na ionale
Zusammena bei
ein
beeind uckende
Vo gang.
.
Konsequenzen ü das in e na ionale Bankensys em
Die Schuldenk ise
bedeu e
einen
ie en
Einschni
in
de
En wick-
lung
des
in e na ionalen
Bankgeschä s,
de
zum
Teil
daue ha e
Fol-
gen nach sich ziehen
wi d.
Zunächs einige
Beme kungen
zu
den
kü ze is igen P oblemen: Das
in e na ionale
Schuldenp oblem
is
gegenwä ig
un e
Kon olle,
und
die
jüngs e
En wicklung
in
wich igen
Schuldne lände n
e laub
zu
ho -
en, daß
wi
au
dem
Weg zu
de
d i en
Phase
de
Schuldenbewäl i-
gung, nämlich
de
länge is igen
Umschuldung, sind.
Wi
s ehen
nich
meh
o
einem
wel wei en
Globalp oblem,
sonde n
o
k i ischen
Si ua ionen
einzelne
Schuldne lände ,
on
denen
jedes
seine spezi i-
schen
P obleme
ha .
Abe
auch
ü
die o gesch i enen Schuldne -
lände
können
Be iebsun älle
nich ausgeschlossen
we den,
insbeson-
de e
bei
eine
Ve schlech e ung
de
Wel wi scha slage.
Wi
be inden
uns
dahe
imme
noch
in
eine Risikosi ua ion. Die
Banken
dü en
sich
dahe
nich allzu
seh
au
die posi i en En wicklungsaussich en
e -
lassen, sie
müssen
auch die Möglichkei eines
ungüns ige en
Ve lau s
in
Rechnung s ellen. Das
bedeu e ,
daß sie
wei e hin
aus eichende
Vo keh ungen
gegen die
mi
dem
Schuldenp oblem
e bundenen
Risi-
ken
in
Fo m
on
Rücks ellungen, Absch eibungen
ode
Kapi ale hö-
hungen
e en
müssen. Die deu schen
und
schweize ischen
Banken
dü en
in
diese
Hinsich eilich
besse
das ehen
als manche
ande en
Sys eme.
Ein
wei e es
ku z is iges
P oblem
ü
die
Banken
is
die
Behand-
lung
de
gegenwä igen
aku en
Schulden älle. Es
is
an
de
Zei ,
on
de
Behandlung
aku e
Liquidi ä sk isen
übe zugehen
zu
länge is i-
gen Umschuldungen, wo
imme
es möglich is . Dies
lieg
im
In e esse
sowohl
de
Schuldne
als auch
de
Gläubige . Die
Gläubige banken
soll en nich zöge n, dabei auch einige Risiken
in
Kau
zu
nehmen.
Eines
da on
is
die Schwie igkei , die
Einhal ung
eine
e nün igen
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Die in e na ionale Schuldenk ise und die Banken
95
Wi scha s-
und
Finanzpoli ik
du ch
die
Schuldne lände
lang is ig
zu
e olgen
(long- e m moni o ing),
wenn
de
IWF nich
meh
unmi el-
ba
Ve agspa ne
is . Doch dieses
P oblem
e schein lösba .
Ein
an-
de es
Risiko is das Wäh ungs isiko, das
bei
lang is igen
Umschuldun-
gen
schwe e ins Gewich äll . Solche Umschuldungen soll en
dahe
aus eichend lexibel sein,
um
die un e schiedlichen Posi ionen
und
In-
e essen
de
e schiedenen
Gläubige g uppen
zu be ücksich igen (Op-
ion
eine
Wäh ungsdi e si izie ung).
Die
in e na ional
ä igen
Banken
sehen
sich auch
mi
länge is igen
P oblemen
kon on ie .
Sowohl die
Gläubige banken
als auch die
Schuldne lände
we den
aus
den
zu ückliegenden
E ah ungen
Leh en
ziehen müssen. Einige diese
Leh en
we den
sein:
1.
Die
Phase
de
explosi en
Auswei ung
de
in e na ionalen
Bank-
k edi e
mi
jäh lichen
Zuwachs a en
on
20
bis
25
P ozen
wie
in
den
70e
Jah en
is
endgül ig
o übe .
In
Zukun
wi d
die
Ne oe höhung
de
in e na ionalen
Bankenausleihungen
an
die
Lände
de
D i en
Wel
ielleich zwischen 4
und
6
P ozen
jäh lich
liegen.
Denn
die
Ka-
pazi ä
de
Schuldne lände ,
ih e
eno me
Schuldenlas
wei e
zu
e -
höhen,
is
beg enz .
Abe
auch die
k edi gebenden
Banken
s ehen
o
de
Au gabe,
ih
K edi engagemen
in
de
D i en
Wel
in
eine
ge-
sünde e
Rela ion
zu
ih em
Eigenkapi al
zu
b ingen
(das
z.
B.
in
Ame-
ika
e ah ungsgemäß
jah esdu chschni lich
um
e wa
6 bis
10
P ozen
e höh
we den
kann). Ta sächlich schein sich die
Ne ozunahme
de
Bankenausleihungen
an
En wicklungslände
schon
au
die
e wähn e
G ößeno dnung, nämlich
15
bis
20
M d. $ jäh lich, einzuspielen.
2.
Die
Schuldne lände
we den
on
sich aus o sich ige
gegenübe
eine
wei e en
Ve g öße ung
ih e
be ei s
übe höh en
Auslands e -
schuldung sein, besonde s solange
ih e
Aus uh p eise
un e
D uck
s ehen
und
die Realzinsen
seh
hoch sind.
In
de
Ta
haben
e schie-
dene,
da un e
B asilien
und
Indonesien, schon
e klä ,
sie ho en,
in
nächs e
Zukun
öllig
au
zusä zliche
Bankk edi e
e zich en zu
kön-
nen
und
das
e wa
noch e o de liche
Auslandskapi al
au
ande e
Weise
zu
e hal en,
z.
B.
du ch
die
Wel bank
und
ande e
in e na ionale
Ins i-
u ionen. Es
lieg
im
In e esse
de
Schuldne lände ,
das no wendige
Auslandskapi al
ehe
in
Fo m
on
es e zinslichen
länge is igen
An-
leihen
und
o
allem
du ch
ausländische
Di ek in es i ionen
zu
e -
hal en.
Die
Banken
könn en
hie
als
Ve mi le
au e en
und
dami
ih
Diens leis ungsgeschä
e wei e n.
Dies läge du chaus
in
de
gegen-
wä igen
Tendenz des
in e na ionalen
Bankwesens,
on
de
di ek en
K edi expansion
umzuschal en
au
Diens leis ungen
und
Hil es ellun-
gen, die sich
in
de
Bilanz
nu
als Kommissionsgebüh en
und
ähnliche
Einnahmen
niede schlagen.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
96
O ma Emminge
3. Die
Banken
we den
in
Zukun
in
ih en
Ausleihungen
siche
o -
sich ige
und
selek i e
hinsich lich
de
Lände isiken
sein. Sie
we den
auch iel
s ä ke
au
die
Ve wendung
ih e
Da lehen
im
Schuldne -
land
ach en
und
sich
au
ih e
eigen lichen
Au gaben
im
in e na ionalen
Geschä -
Finanzie ung
des
Außenhandels
und
ku z is ige
Vo -
inanzie ung
on
P ojek en
-
konzen ie en
müssen,
s a
Zahlungs-
bilanz-
und
Haushal sde izi e zu inanzie en.
4.
Auch die
Bankau sich sbehö den
we den
Folge ungen
aus
de
Schuldenk ise
zu
ziehen
haben.
Sie
s ehen
u. a. auch
o
de
Au gabe
eine
besse en
in e na ionalen
Ha monisie ung
de
Regeln
und
de
Au sich s ä igkei . Schließlich soll e
in
Zukun
nich
nu
an
K isen-
übe windung,
sonde n
s ä ke
als
bishe
an
K isen e hinde ung
ge-
dach
we den.
Die Aussich en
ü
die
kün ige
En wicklung
de
Bankausleihungen
an
En wicklungslände
we den
un e schiedlich
beu eil .
Manche
be-
ü ch en,
daß
die
Banken,
gesch eck
du ch
ih e
E ah ungen
mi
no -
leidenden
K edi en,
sich
au
länge e
Zei
s ä ke
zu ückhal en
we den
als es
im
In e esse
eine
Wiede he s ellung
no male
Ve häl nisse
zweckmäßig
wä e.
Ta sächlich
sind
in
den
e s en
zwei
Jah en
nach
Ausb uch
de
Schuldenk ise
neue
Bankk edi e
zum
Beispiel
an
la ein-
ame ikanische
Lände
übe wiegend
nu
als "un eiwillige"
K edi e
im
Zusammenhang
mi
Umschuldungen
be ei ges ell
wo den.
Von
man-
che
Sei e,
z.
B. auch
on
de
Lei ung
des IWF,
e gingen
damals
Appelle
an
die
Banken,
ih e
Ausleihe ä igkei
in
e nün igem
Maße o zu-
se zen.
De
ehemalige
Geschä s üh ende
Di ek o
des IWF, M .
Wi e-
een, schlug
im
Sep embe
19835 o ,
du ch
Ein ich ung
eines
in e -
na ionalen
Ga an ie onds
ü
Bankk edi e
un e
Au sich des
IWF
ein
aus eichendes
und
nach
einzelnen
Schuldne lände n
limi ie es
K edi -
olumen
siche zus ellen. Dies
wu de
abe
asch als
nich p ak ikable
Vo schlag
e kann .
Ta sächlich
is
inzwischen die
Ausleihe ä igkei
de
Banken
an
die
D i e
Wel
auch
au
eiwillige
Basis
wiede
langsam
in
Gang
ge-
kommen, eilich
selek i
besch änk
au
k edi wü dig
gebliebene
ode
wiede gewo dene
Schuldne lände .
Schon
we den
abe
on
Manchen,
da un e
auch
on
maßgebende
No enbanksei e
6, Zwei el angemelde ,
ob die
in e na ional
ä igen
Banken
wi klich
aus eichende
Leh en
aus
e gangenen
Fehle n
und
Übe eibungen
gezogen
haben.
Es
bes eh
o enba
de
Eind uck,
daß
die
Banken,
sobald sich die Lage
ein
bißchen
gebesse
ha ,
die
po en iellen
K edi nehme
so o
wiede
mi
K edi -
5 J.
Wi e een,
Pe Jacobsson Lec u e, Washing on, Sep embe 1983.
6 D . Helmu Schlesinge , Vizep äsiden de Deu schen Bundesbank. Vo -
ag in Zü ich am 12.
6.
1984.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Die in e na ionale Schuldenk ise und die Banken
97
angebo en
"bed ängen"
wü den.
Dabei
wi d
au
den
Konku enzd uck
und
die
-
bishe
unkon ollie e
-Geldschöp ungskapazi ä
de
Eu o-
mä k e
e wiesen.
Dies
le z e e
wi
eine
seh
g undsä zliche
F age
au . Ich
glaube
alle dings,
daß
K isen
und
Unglücks älle
gu e
Leh -
meis e
sind.
Und
sowohl die
Banken
als auch die
Schuldne lände
sind
ja
aus eichend
mi
K isen
kon on ie
wo den.
Schließlich
gib
bei
den
deu schen
Banken
auch die
nun
-endlich! -
einge üh e
Konsolidie-
ung
de
Bilanzen
de
ausländischen
Toch e ins i u e
ein
Mi el
an
die
Hand,
um
übe eibungen
zu
b emsen.
Die
in e na ional
ä igen
Banken
scheinen
gegenwä ig
E sa z
ü
das
ge inge e
Neugeschä
mi
de
D i en
Wel
in
e s ä k e
K edi -
gewäh ung
an
Indus ielände
zu inden.
Dabei
e en
imme
meh
auch
ame ikanische
Banken
und
G oßun e nehmungen
als
K edi neh-
me
in
den
Vo de g und.
Dies
en sp ich
de
massi en
Umschich ung
im
in e na ionalen
Zahlungssys em:
Gegenwä ig
is
das Leis ungs-
bilanzde izi
de
Ve einig en
S aa en
meh
als
doppel
so hoch
wie
das
globale Leis ungsbilanzde izi
de
gesam en
D i en
Wel . Das iesige
ame ikanische
Leis ungsbilanzde izi
und
die
imme
noch
ela i
hohen
ame ikanischen
Zinsen
s ellen
eine
A
Daue einladung
-
ode
Ve -
suchung? -
ü
die
Eu ok edi mä k e
und
Eu obondmä k e
da .
Es
is
zu ho en,
daß
diese nich
übe mäßig
ausgenu z
wi d.
Wil ied
Gu h
(Deu sche Bank)
ha
das
P oblem
kla
e kann ,
indem
e
(in
eine
Rede
im
Janua
1985)
ag e: "Wie
hal en
wi
im
in e -
na ionalen
We bewe b
bei
imme
asan e
sich
en wickelnden
neuen
Finanzie ungs o men
und
Techniken
mi ,
ohne
in
den
S om
on
neuen
übe eibungen
und
Risikohäu ungen
zu
ge a en?"
Ich ho e, daß das
in e na ionale
Bankwesen
nach
den
e nüch e nden
E ah ungen
de
le z en
Jah e
den
ihm
angemessenen
Pla z
im
Wel inanzsys em inden
wi d.
Denn
es
is
ein
unen beh liches
Elemen
des Wel inanzsys ems
und
de
Wel wi scha
gewo den.
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
155
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
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Die
Funk ion
des K edi gebe s
de
le z en
Ins anz
bei
na ionalen
und
in e na ionalenFinanzk isen
Von Emil-Ma ia Claassen,
Pa is
und
Flo enz
(Zusammen assung
on
Michael K akowski)*
Bishe
bes eh
keine
übe eins immung
übe
die De ini ion
eine
Finanzk ise.
D ei
Eigenscha en
on
Finanzk isen
können
he o -
gehoben
we den:
die Ta sache
de
Zahlungseins ellung
du ch
den
Schuldne , die wah scheinliche
Daue
de
Zahlungseins ellung
(is
diese ku z is ig,
handel
es sich
um
eine Liquidi ä sk ise, is sie
lang-
is ig,
um
das
P oblem
de
Insol enz)
und
die
Ge ah ,
daß in olge
eine
Zahlungseins ellung
das
Finanzsys em
wegen
eine
sich selbs
e s ä kenden
Ke en eak ion
zusammenb ich . Die
Funk ion
des
K e-
di gebe s
de
le z en
Ins anz
(Lende o
Las
Reso , LLR)
is
ge ade
da in
zu
sehen, solch eine
Ke en eak ion
so
üh
wie möglich zu s op-
pen.
I.
Die
LLR-Funk ion
bei
na ionalen
Finanzk isen
Falls
Schuldne
und
Gläubige
aus e schiedenen
Lände n
s ammen,
handel
es sich
um
eine
in e na ionale
Finanzk ise.
Im
na ionalen
Rah-
men
soll die
genann e
Ke en eak ion
dadu ch
e mieden
we den,
daß
die jeweilige
Zen albank
als LLR ungie . Ob dies eilich so
sein
muß,
is
ums i en.
Au
diese
Deba e
wi d
ku z
eingegangen,
um
e en uell
Schluß olge ungen
da aus
ü
die Rolle des LLR bei
in e -
na ionalen
Finanzk isen
zu
ziehen.
Daß
de
S aa
übe
seine
Zen albank
Ke en eak ionen
au g und
eines
Ve auens e lus es
in
das
Bankensys em
e hinde n
soll,
kann
ökonomisch
dami
beg ünde
we den,
daß die
S abili ä
des
Finanz-
sys ems als
ein
posi i e
ex e ne
E ek
angesehen
wi d
und
de
Ve -
auens e lus ,
de
sich
bei
Schwie igkei en
eine
Bank
au
das ganze
Bankensys em
ausdehnen
kann,
als
nega i e
E ek . Solche
ex e ne
E ek e
können
na ü lich
bei einem Mindes ese esys em
on
100
%
,.
Das
olls ändige
Re e a
is
un e
dem
Ti el
"The
Lende -o -Las
Reso -
Func ion
in
he
Con ex
o
Na ional
and
In e na ional
Financial
C ises"
im
WeUwi scha lichen
A chi
(Juni
1985)
e schienen.
7·
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
100
Emil-Ma ia Claassen
e mieden
we den.
Wenn
dieses
abe
nich
bes eh ,
wi d
in
de
Regel
de
Zen albank
die
Funk ion
des LLR
übe agen,
wobei diese
abe
nu
illiquide, nich insol en e
Banken
s ü zen
soll.
Eine
Al e na i e
wä e
eine (obliga o ische) Einlagen e siche ung, die
Ke en eak ionen
jedoch
nu
ausschließ ,
wenn
alle
Einlagen
e siche
we den.
In
diesem
Falle
wie
abe
auCh.
bei
de
Zen albank
in
ih e
Rolle als LLR
wü den
die
Banken
isiko eiche e Geschä e
ä igen,
als
wenn
solche
Ins i u ionen
nich
bes ünden
(mo al haza d). Das
Fak um
des
mo al
haza d
leg
nahe,
daß
en wede
die
Hil smaßnahmen
de
Zen albank
ode
de
Ve siche ungen
nich
ga an ie
in
jedem
Falle
e olgen
sollen
ode
s ik e
S anda ds
ü
die
K edi wü digkei
einge üh
we den.
Da
e s e es
das
Ve auensp oblem
nich lös ,
wi d
in
de
Regel
le z e es
p ak izie .
We den
abe
nu
illiquide
und
nich
insol en e
Banken
ges ü z , so
mag
eine
Ma k lösung
o ziehba
sein; illiquide,
abe
eigen lich ge-
sunde
Ins i u e
müß en
sich leich Geld
on
ande en
Banken
leihen
können. Gegen
eine
solche
Ma k lösung
sp ich
eilich die Un oll-
kommenhei
de
K edi mä k e.
Abe
auch
wenn
die
ande en
Banken
-
wegen
de
ex e nen
E ek e
-einsehen,
daß
die
Re ung
eines
in
Schwie igkei en
gekommenen
Ins i u s
in
ih e
alle
In e esse
lieg ,
we den
sich
e mu lich
nich alle
an
eine
Ak ion
be eiligen
(T i -
b e ah e p oblem)
und
deshalb
-
ode
auch weil die
in
Schwie ig-
kei en
gekommene
Bank
seh
g oß
is
-
wi d
nich
no wendige weise
de
zu
Re ung
de
Bank
benö ig e
Be ag
zusammenkommen.
Diese
Nach eil
is
mi
dem
Vo eil
abzuwägen, daß das
Phänomen
des
mo al
haza d
ge inge
als
bei
eine
nich -ma k mäßigen
Lösung
sein
dü e.
11.
Die LLR-Funk ion bei in e na ionalen Finanzk isen
Hie
soll die
Zahlungsun ähigkei
eines
Landes
mi
de
eines
Un e -
nehmens
e glichen
we den.
Die No wendigkei , die
LLR-Funk ion
zu
in e na ionalisie en,
i
au ,
wenn
na ionale
Banken
ausländische
Toch e gesellscha en
sind
und
die
na ionale
No enbank
nich
meh
wi ksam
als LLR
ungie en
kann.
Bei
de
Insol enz eines
Landes
is
dieses -
im
Gegensa z zu
dem
Fall,
wenn
es ein ach nich
zahlen
will
("deb
epudia ion
Cl
),
was
du ch-
aus
eine
a ionale
S a egie
sein
kann
-
un ähig
(sowohl
in
de
Gegen-
wa
wie
in
de
Zukun ),
seine
Schulden
zu begleichen. F eilich
gib
es Un e schiede zwischen
de
Insol enz eines
Un e nehmens
und
de
eines Landes.
Im
Gegensa z zu
Un e nehmen
we den
Lände
nich
liquidie
und
e schwinden
nich . Sie
können
soga
wei e hin
übe
die
mi
den
Schulden
inanzie en
Ak i a
e ügen.
Vom
S andpunk
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Die Funk ion des K edi gebe s de le z en Ins anz
101
de
K edi gebe
aus
gesehen
sind
sie
abe
dann
bank o en
Un e neh-
men
seh
ähnlich,
wenn
sie
wäh end
eines
länge en
Zei aumes
nich
in
de
Lage sind,
ih en
Schuldendiens
zu
leis en.
Das
Sol enzk i e ium
ü
ein
Un e nehmen
kann
olgende maßen
au
ein
Schuldne land
übe agen
we den:
(1)
(2)
00
CA
NEW
o
=R
o +
~
(1
+ T)
-D
o
=o
00
(Q -
A )
=R
o+
~
(1
+ Tl
-D
o
=o
Ne oauslandswe eines Landes (heu e)
= Wäh ungs ese en (heu e)
Leis ungsbilanzsaldo de Pe iode in heu igen P eisen
Ne oauslandschulden (heu e)
eale Zinssa z
Inlandsp oduk de Pe iode in heu igen P eisen
inländische Ausgaben (Abso p ion) de Pe iode
in
heu igen
P eisen
Gemäß
Gleichung
(1)
is
das
Land
sol en ,
wenn
de
au
den
heu-
igen
Tage
bezogene
Ne oaußenwe
posi i
is .
Das
is
de
Fall,
wenn
die
Wäh ungs ese en
plus
dem
Gegenwa swe
de
zukün igen
Lei-
s ungsbilanzübe schüsse
die
Auslandsschulden
übe s eigen.
Ein
nega-
i e
We
on
NEWo zeig Insol enz des
Landes
an.
Nach Gleichung (2)
häng
die
Fähigkei
eines Landes,
in
de
Zukun
genügend
g oße
Lei-
s ungsbilanzübe schüsse
zu
e zielen,
on
de
e wa e en
Di e enz
zwischen
Inlandsp oduk
und
inländische
Abso p ion
ab.
Dami
wi d
de
Außenwe
posi i
on
den
zukün igen
Wachs ums a en
des
In-
landsp oduk s
und
nega i
on
denen
de
Abso p ion
und
dem
Real-
zins
beein luß .
Bei
diesem
Sol enzk i e ium
wi d
die Analogie
zu
dem
eines
Un e -
nehmens
zu
wei
ge ieben.
Es
gib
zwei wich ige
Res ik ionen,
die
NEWo
nach
oben
beg enzen,
einmal
eine
Liquidi ä s es ik ion
-
die
Wäh ungs ese en
können
nich
un e
ein
Minimum
ii
allen
-
und
eine
Lebens anda d es ik ion,
d. h. es
gib
eine
minimale
Abso p-
ion A,
die
nich
un e sch i en
we den
kann.
Die Gleichung
ü
den
ans e ie ba en
Ne oaußenwe
(NETW)
lau e
dahe :
(la)
(2a)
_
00
CA
NETW
o = Ro -Ro +
~o
(1
+
)
-Do
00
= Ro
-R
o +
~
~=o
-D
O
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102
Emil-Ma ia Claassen
Die
Liquidi ä s es ik ion
ü
die
Wäh ungs ese en
gib
den
Be ag
an,
de
ü
die
Finanzie ung
on
T ansak ionen,
Spekula ionen,
Siche -
hei
und
K edi wü digkei
no wendig
is . Die
Lebens anda d es ik-
ion
d ück
aus,
daß
die inländische
Abso p ion
nich beliebig
e inge
we den
kann.
Sowohl
de
Konsum, als auch
In es i ionen
und
S aa s-
ausgaben
können
nich bis
au
Null
zu ückge üh
we den.
Die
Un-
siche hei
in
de
Bewe ung,
ob Insol enz
o lieg
ode
nich ,
esul ie
aus
de
Unsiche hei
übe
die
zukün ige
En wicklung
on
Q ,
A
und
T
und
die
Länge
des Zei ho izon s.
Falls
ein
Land
nu
illiquide, also
de
Ne oaußenwe
posi i is ,
und
das
P oblem
nu
on
de
zei lichen
Ve eilung
on
no wendigen
Zah-
lungen
und
Einnahmen
he üh ,
muß
eine
angemessene Mischung zwi-
schen
ex e ne
Finanzie ung,
die
e en uell
nu
zu
hohen
Zinsen
e -
häl lich is ,
und
in e nen
Anpassungsmaßnahmen
ge unden
we den.
Im
Falle
de
kla en
Insol enz
lieg
es
im
eigen lichen
In e esse
des
be-
e enden
Landes, möglichs schnell die
Zahlungsun ähigkei
zu
e -
klä en
und
nu
einen
Teil
de
Schulden
zu bezahlen, sowei es
mi
"zumu ba en"
in e nen
Anpassungsmaßnahmen
möglich is ,
um
sich
den
Zugang
zu
den
K edi mä k en
de
Zukun
nich öllig zu
e -
spe en.
Die
e bleibenden
Ve lus e
de
Banken
müssen
de en
Eigen-
üme
agen,
selbs
wenn
dies
den
Bank o
bedeu e .
Falls
dadu ch
die
S abili ä
des
na ionalen
Bankensys ems
bed oh
is ,
kann
die
In-
s abili ä
wie
oben
behandel
du ch
den
K edi gebe
de
le z en
Ins anz
e hinde
we den.
De
Fall
de
Illiquidi ä
on
in e na ionalen
Banken
is
ande s
ge-
lage .
Da
die
Ausleihungen
on
ausländischen
Banken
(z.
B.
Eu o-
banken)
s a k
zugenommen
haben
und
eine
asymme ische
Behandlung
in
Bezug
au
die
LLR-Funk ion
de
Zen albank
ü
ansässige
auslän-
dische
Banken
bes eh
(die
Ak i i ä en
in
Landeswäh ung
sind
in
de
Regel
s ä ke
kon ollie
als die
in
F emdwäh ung),
mag
ein
Liquidi-
ä sp oblem
bei
eine
solchen
Bank
on
de
be e enden
inländischen
Zen albank
nich
au ge angen
we den
können.
Dami
wi d
ein
" un"
au
die
Banken
wah scheinliche .
Eine
In e na ionalisie ung
de
LLR-Funk ion
kann
on
den
na iona-
len
Zen albanken
ode
on
eine
in e na ionalen
Ins i u ion
ausgehen.
Soll die
LLR-Funk ion
de
Zen albanken
au
in e na ionale
Banken
ausgedehn
we den,
so
könn e
die
A bei s eilung
e wa
olgende maßen
aussehen:
(a)
Fü
die ausländische
Niede lassung
eine
Bank
soll e die
Zen al-
bank
des
Landes
zus ändig
sein,
in
de
die Mu e gesellscha
ih en
Si z
ha ,
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Die
Funk ion
des K edi gebe s
de
le z en Ins anz
103
(b)
Fü
Toch e gesellscha en
und
join
en u es
soll e die
Zen al-
bank
des
Gas landes
die
LLR-Funk ion
übe nehmen.
Diese
A -
bei s eilung
is
abe
schwe
zu
ealisie en,
denn
es
wü de
be-
deu en,
daß
die
Zen albank
des
Gas landes
Au sich s unk ionen
übe nimm
und
K edi s anda ds
au s ell , die auch Folgen
ü
die
Mu e gesellscha
haben
und
dami
Sank ionen
ü
eine
Bank
in
einem
ande en
Land
implizie en. Diese
sind
abe
ech lich nich
du chse zba .
Nu
bei
eine
in e na ionalen
Koope a ion
und
Koo dina ion
zwischen
allen
No enbanken
wä e
diese Regel
an-
wendba .
(e)
Die
A bei s eilung
zwischen
den
Zen albanken
wi d
noch schwie-
ige ,
wenn
die nach Regel
(a)
ode
(b)
zus ändige
Zen albank
mi
einem
Liquidi ä sp oblem
kon on ie
is , das nich
ih e
eigene
Wäh ung
be i .
Eine
Lösung
wä e
nun,
daß
diejenige
Zen al-
bank,
die die
be e ende
Wäh ung
ausgib , also
in
de
Regel das
Fede al
Rese e
Sys em, die
benö ig e
Liquidi ä
be ei s ell .
Abe
auch diese Lösung
wü de
unübe windba e
P obleme
de
Au sich
und
Kon olle
übe
in
einem
ande en
Land
ansässige
Banken
he -
o u en,
es sei denn,
daß
die
na ionalen
Zen albanken
en sp e-
chend
den
Regeln (a)
und
(b) die
K edi au sich
wah nehmen
können.
Es
is
olglich
seh
schwie ig, die
LLR-Funk ion
de
Zen albanken
ü
in e na ionale
Banken
zu
ealisie en.
Inso e n
könn e
hie
eine
Ma k lösung
emp ehlenswe
sein,
denn
die
Regie ungsin e en ionen
augen
im
in e na ionalen
Kon ex
wenig
zu
Limi ie ung
des
"mo al
haza d".
Eine
Ma k lösung
kann
jedoch
nu
e ek i
sein,
wenn
die
Zen albanken
und
insbesonde e
die Mi gliede
de
Bank
ü
in e -
na ionalen
Zahlungsausgleich
ih e
agen
ö en lichen
Ankündigungen,
sie
wü den
LLR-Funk ionen
ü
in e na ionale
Banken
übe nehmen,
eins ellen.
Da
na ionale
Zen albanken
die
LLR-Funk ion
ü
in e na ionale
Banken
im
P inzip
nich
übe nehmen
können,
haben
sich
de
In e -
na ionale
Wäh ungs onds
und
die
Bank
ü
in e na ionalen
Zahlungs-
ausgleich zu
eine
besonde en
A
on
in e na ionalem
LLR en wickel .
Sie
üben
diese
Funk ion
nich
gegenübe
Banken,
sonde n
de
ela i
kleinen
Zahl
ih e
Haup schuldne
aus,
insbesonde e
de
la einame i-
kanischen
Lände .
Die BIZ
in e p e ie
das
gegenwä ige
Schuldenp o-
blem
als
Liquidi ä sp oblem
und
gib
ela i
be ei willig
neue
K e-
di e,
wäh end
de
IWF die
in e nen
Anpassungsmaßnahmen
aushan-
del ,
bei
denen
die
BIZ-K edi e
in
IWF-K edi e
umgewandel
we den.
Die
Ge ah
is
alle dings,
daß
un e
dem
D uck
de
p i a en
Gläu-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
110 Vincenz Timme mann
de
muß en
sich also
bei
de
Ve mi lung
ih e
gewal igen
Übe schüsse
an angs
o al
au
die
E ah ungen
und
die
Möglichkei en
in e na ional
ä ige
Finanzie ungsins i u e
aus
den
Indus ielände n
s ü zen.
Das
Bankensys em
in
den
Indus ielände n
ha
-
wie
wi
inzwischen
wissen
-
seh
lexibel
au
diese
Si ua ion
eagie ,
und
die
ku z
o -
he
en wickel en
Neue ungen
in
de
inanziellen
In e media ion,
näm-
lich
die
In e na ionalisie ung
de
Einlagen-
und
K edi mä k e
(F emd-
wäh ungsmä k e),
wa
eine
wich ige
Vo ausse zung
da ü .
Das
in e -
na ionale
Finanzsys em
ha
so
die
Kapi als öme
on
den
Übe schuß-
lände n
(OPEC-Lände )
in
die
De izi lände
(En wicklungs-
und
Indu-
s ielände )
gelei e .
Alle dings
üh e
diese
Ve mi lung
zwischen
den
OPEC-Lände n
als
den
eigen lichen
Gläubige n
und
den
ü
Anlagen
besonde s
geeigne en
Schuldne n
(Schwellenlände )
zu
eine
s a ken
Au blähung
de
in e na ionalen
K edi beziehungen
11
•
Allein
schon
die
Finanzie ung
de
seh
g oßen
Leis ungsbilanzde i-
zi e
einzelne
Indus ielände
und
de
ölimpo ie enden
En wicklungs-
lände
hä e
zu
eine
s a ken
Auswei ung
de
in e na ionalen
K edi -
beziehungen
üh en
müssen;
abe
zusä zlich
inanzie en
die
in e -
na ional
ä igen
Banken
auch
wei e hin
au onome
wi scha liche
T ansak ionen
inne halb
de
einzelnen
Lände
und
zwischen
ihnen,
ganz
unabhängig
on
de en
Leis ungsbilanzsalden
12•
Diese
wel wi scha lichen
Umwälzungen
haben
die
Expansion
de
in e na ionalen
Finanzmä k e
seh
s a k
ge ö de .
Gemessen
an
"no -
malen"
Ve häl nissen
auch
bei
hoch
en wickel e
inanzielle
In e -
media ion
wu den
die
K edi ke en
o
allem
deswegen
so
iel
län-
ge
und
die
B u ok edi olumina
so
e heblich
g öße ,
weil
die
OPEC-
Lände
als
die
eigen lichen
Gläubige
selbs
übe
keine
leis ungs ähige
inanzielle
In as uk u
e üg en
und
sich zei weise
ganz
au
die
E -
ah ungen
und
Ma k kenn nisse
de
in e na ionalen
Banken
e lassen
muß en.
So
konn en
sich
die
Finanzmä k e
e selbs ändigen,
und
de
di ek e
Zusammenhang
zwischen
den
kapi alexpo ie enden
(spa en-
11
Au die hohen inanziellen B u oposi ionen (bei gleichzei ig ela i nied-
igen Ne oposi ionen) de wich igs en wes lichen Indus ielände e weis
auch
Hen y
C.
Wallich
in seinem in e essan en Au sa z "Why is Ne In-
e na ional In es men
so
SmalI?", in:
W.
Engels,
A.
Gu owski,
H.
C.
Wallich
(Hg.),
In e na ionale Kapi albewegungen, Ve schuldung und Wäh ungssy-
s em, Mainz
1984,
S.
417
.
12 Man sp ich
in
diesem Zusammenhang soga schon on "O e -Recycling",
weil die K edi au nahmen de Ölimpo lände nich
nu
übe die Finanzie-
ung de "Ölbilanz" hinausgegangen sind, sonde n auch übe die de Lei-
s ungsbilanzde izi e;
so
z.
B.
H.
Schlesinge ,
Kapi alexpo als En wicklungs-
hil e?, in:
W.
Engels,
A.
Gu owski,
H.
C.
Wallich
(Hg.),
In e na ionale Kapi-
albewegungen, Ve schuldung und Wäh ungssys em, Mainz
1984,
S.
340.
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In e na ionale Finanzin e media ion und Auslands e schuldung
111
den)
übe schußlände n
und
den
kapi alimpo ie enden
(in es ie enden)
De izi lände n
ging
meh
und
meh
e lo en.
Diese
Wandlungen
in
bezug
au
die Rich ung
de
in e na ionalen
Kapi als öme,
in
bezug
au
die
In e na ionalisie ung
de
Einlagen-
und
K edi mä k e
und
in
bezug
au
die
En wicklung
de
inanziellen
In e media ion
müssen
m. E.
e kann
und
deu lich
he ausges ell
we -
den,
wenn
man
die
hohe
ex e ne
Ve schuldung
einzelne
Lände
be-
g ei en
will.
IV.
S a is ische
Angaben
zu
in e na ionalen
Ve schuldung
we den
häu-
ig so
au be ei e ,
daß
sie
meh
Sch ecken
e b ei en
als
wi klich
in-
o mie en
13•
Allein
schon die
Nennung
eine
Zahl
ü
die gesam e
Aus-
lands e schuldung
de
En wicklungslände ,
800 M d.
ode
900 M d.
US-$,
is
eine
Ho o meldung.
Es
gib
e schiedene Möglichkei en, die
Si ua ion
de
Auslands e -
schuldung
d ama ische
e scheinen
zu
lassen
als sie
wi klich
is .
Eine
solche Möglichkei
bes eh
z.
B.
da in,
auch die
seh
ku z is i-
gen
Lie e an enk edi e
mi
Lau zei en
on
un e
einem
Jah
mi
in
den
Schuldenbe ag
einzubeziehen. Das
hal e
ich
ü
unangemessen;
denn
selbs e s ändlich
we den
in
allen
Lände n
die b anchenÜblichen
Zahlungsziele
ausgenu z ;
zu
jedem
Zei punk
we den
also
ku z is ige
Impo k edi e
in
Ansp uch
genommen, die
no male weise
inne halb
seh
ku ze
Zei
wiede
e schwinden. Solche
in e na ionalen
Lie e-
an enk edi e
schwanken
egelmäßig
en sp echend
den
Ve ände ungen
des
Handels olumens
und
gehö en
dahe
nich
in
die
S a is iken
ZU
Besch eibung des Schuldenp oblems.
Eine
wei e e
Möglichkei , die
Si ua ion
de
Ve schuldung
eines
Lan-
des
ode
eine
Lände g uppe
d ama ische
da zus ellen
als sie
wi k-
lich is ,
e gib
sich aus
de
üblichen
Anwendung
des
B u o-Konzep s.
So
wi d
die
K edi au nahme
eines
Landes
bei
eine
Bank
in
olle
Höhe als Ve schuldung ausgewiesen, obwohl ielleich dieselbe
Bank
gleichzei ig
au
den
Kon en
eine
ih e
Filialen
einen
Teil
de
Wäh-
ungs ese en
des
be e enden
Landes
und
de
Auslandsanlagen
ein-
zelne
Bewohne
des
Landes
häl 14•
13
Vgl.
dazu
E.
L.
Bacha
and
C.
F.
Diaz
Alejand o,
In e na ional Financial
In e media ion, a.a.O.,
S.
14
.
14 Au die s a is isch schwe e aßba en Auslandsanlagen p i a e
und
s aa liche Wi scha s einhei en ge ade aus den besonde s hoch e schulde en
Lände n sei in diesem Zusammenhang
nu
hingewiesen; g undsä zlich sind
die massi e Kapi al luch und die ku z- und mi el is igen Auslandsanlage
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112 Vincenz Timme mann
. Die
Beu eilung
de
bekann en
Indika o en
de
Ve schuldung
is
äuße s
schwie ig.
Geh
man
on
S a is iken
aus,
in
denen
die
Lie e-
an enk edi e
mi
eine
Lau zei
bis
zu
einem
Jah
nich
meh
en -
hal en
sind, so
be ug
die
Rela ion
de
Auslands e schuldung
zum
B u oinlandsp oduk
ü
alle
ölimpo ie enden
En wicklungslände
An ang
1984
e wa
20
(J/o;
auch
ü
die
ela i
hoch
e schulde en,
g oßen
Lände
B asilien
und
A gen inien
lieg
diese
Rela ion
bei
200/0.
Rela i
zu
den
Expo en
mach
diese
Auslands e schuldung
ü .
die
ganze
G uppe
de
ölimpo ie endeJ;l
En wicklungslände
110
(lID
aus.
Fü
einzelne
Lände
liegen
diese
Rela ionen
alle dings
e heblich
übe
den
Du chschni swe en;
ü
B asilien
z. B.
bei
236
(lID
und
ü
A gen illien
bei
192
°/0.
So
be ach e ,
is
die
Ve schuldung
einzelne
Lände
wi k-
lich
seh
hoch;
abe
sie
is
nich
so
e sch eckend
hoch,
wie
es
uns
o
nahegeb ach
wi d.
Man
soll e
in
diesem
Zusammenhang
ielleich
ein-
mal
da an
e inne n,
daß
z. B.
A gen inien
gegen
Ende
des
e gangenen
Jah hunde s
eine
Auslands e schuldung
au wies,
die
eben alls
übe
200
°/0
de
a gen inischen
Expo e
ausmach e
15•
Bezieh
man
die
Ve schuldung
nämlich
au
die
Expo e,
dann
we den
g oße
Lände
i.
a.
benach eilig ,
de en
Expo quo e
aus
bekann en
G ünden
nied ige
is
als
die
kleine
Lände
mi
ela i
ielen
Ex-
po en
16•
Insgesam
augen
die
Ve schuldungsindika o en
nich
iel:
Bezieh
man
die
Ve schuldung
au
das
B u oinlandsp oduk ,
so
be-
ücksich ig
man
nu
die
gegenwä ige
Leis ungs ähigkei
eines
Landes,
s aa liche Un e nehmen jedoch
in
diesem Zusammenhang ein wich ige
Aspek ; ein beach liche Teil
de
Finanzie ungsp obleme de e schulde en
Lände La einame ikas
läß
sich nämlich allein da aus schon e klä en:
In
Mexiko wi d die Kapi al luch de le z en
Jah e
au ca. ein Fün el,
in
A -
gen inien
und
Venezuela soga au ein D i el de Gesam e schuldung ge-
schä z .
Noch
höhe e An eile schä z
ü
diese Lände
D.
Duwendag,
Kapi al-
luch aus En wicklungslände n, diese Band,
S.
130
.
Zu den besonde s in-
e essan en Auslandsanlagen Venezuelas gl.
H.
P. Nissen, Auslands e schul-
dung
und
in e ne Anpassungsp ozesse: Das Beispiel Venezuelas, in:
U.
E.
Si-
monis
(Hg.),
Ex e ne Ve schuldung -in e ne Anpassung, En wicklungslän-
de
in
de Finanzk ise, Sch i en des Ve eins
ü
Socialpoli ik,
N.
F., Band 144,
Be lin 1984,
S.
156 .
15 Vgl. dazu P.
Be nholz,
Zu a gen inischen Schuldenk ise 1890 -1900,
in
diesem Band.
16 Dieses A gumen inde man bei
W.
Engels, Die Leis ungs ähigkei on
K edi kon en ionen am Beispiel des T ans e isikos, in:
W.
Engels,
A.
Gu-
owski,
H.
C.
Wallich (Hg.), In e na ionale Kapi albewegungen, Ve schul-
dung
und
Wäh ungssys em, Mainz 1984,
S.
75; Ein ande es P oblem diese
Quo e lieg da in, daß die Lände die Höhe
ih e
Expo e zu einem g oßen
Teil selbs beein lussen können; alls also "k i ische Ve schuldungslagen"
an
eine solchen Quo e gemessen we den, können einzelne Lände die "k i ische
Lage" selbs he bei üh en.
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In e na ionale Finanzin e media ion
und
Auslands e schuldung
113
nich
abe
das
Ve schuldungspo en ial.
Dahin e
lieg
die
iel
zu
ein-
ache
Vo s ellung,
Lände
mi
ge inge em
Einkommen
seien
g undsä z-
lich
wenige
k edi wü dig
als
Lände
mi
höhe em
Einkommen.
Nach
Meinung
iele
Beobach e
haben
sich
die
in e na ional
ä igen
Banken
im
Geschä
mi
den
En wicklungslände n
übe nommen.
So
sch eib
Robe
Alibe
in
einem
ge ade
e schienenen
Übe sich s-
Au sa z
zum
"In e na ional
Banking",
es
sei
eine
de
ä selha es en
E scheinungen
de
le z en
Jah e,
daß
Lände
wie
A gen inien,
B asilien
und
Mexiko
ih e
Ve schuldung
nach
1973
und
o
allem
noch
nach
1976
imme
s ä ke
auswei en
konn en
l7
.
T adi ionelle
S anda ds
de
K e-
di wü digkei sp ü ung
e klä en
das
jeden alls
nich . Die
Banken
hä -
en
die
Reduk ion
ih e
Zinsspannen
und
die
abnehmenden
Expo -
e löse
de
En wicklungslände
selbs e s ändlich
nich
o he sehen
können.
Als sie
dann
gesehen
hä en,
daß
sie
die
Risiken
zu
ge ing
ein-
geschä z
ha en,
habe
es
kein
Zu ück
meh
gegeben.
Nu
die
in e na io-
nale
Konku enz
um
die
Ma k an eile,
also
eine
A
He den ieb,
könne
die
wei e en
Engagemen s
de
Banken
e klä en.
Ich
eile
diese
Au assung
nich . Die
Po e euilles
de
meis en
in e -
na ional
ä igen
Banken
sind
so gemisch ,
daß
i.
a.
kaum
meh
als
5 -0/0
de
Anlagen
au
K edi e
an
ölimpo ie ende
und/ode
hoch
e schul-
de e
En wicklungslände
en allen
18•
Selbs
wenn
diese
5
O o
"no lei-
dend"
wü den,
wä e
das
noch
keine
Ka as ophe.
Abe
in
Wah hei
is
es
ja
ga
nich
so,
daß
die
hoch
e schulde en
En wicklungslände
A -
gen inien,
Mexiko,
B asilien
mi
ih en
iesigen
Rohs o o kommen
au
mi le e
Sich
nich
k edi wü dig
wä en.
Daß
800
bis
900
M d.
US-$
nich
inne halb
absehba e
Zei
ückzahl-
ba
sind,
wissen
alle
Eingeweih en
ganz
genau
l9
•
Abe
wa um
soll e
das
auch
geschehen?
Welches
In e esse
könn en
die
Banken
da an
ha-
ben?
Wah scheinlich
wü de
eine
plö zliche
Tilgung
diese
gewal igen
K edi summe
ehe
eine
"K ise
des
in e na ionalen
Finanzie ungs-
sys ems"
he o u en
als
die
gegenwä ige
Kons ella ion.
17
Vgl. R.
Z.
Alibe , In e na ional Banking: A Su ey, in:
Jou nal
o Money,
C edi , and Banking, Vol. 16 (1984),
S.
674.
18 Höhe (nämlich bis zu
13
%)
soll diese An eil alle dings bei einigen
ame ikanischen G oßbanken sein. Vgl. dazu
J.
D.
Guen he ,
The
Role o
Comme cial Banks in
he
Adjus men P ocess, in:
J.
Muns (ed.), Adjus men ,
Condi ionali y, and In e na ional Financing, Washing on (IMF) 1984,
S.
204.
19
So
F.
Leu wile
in einem Spiegelin e iew om 24.
9.
1984; abged uck
in: Deu sche Bundesbank, Auszüge aus P essea ikeln, N . 76, 29. Sep embe
1984,
S.
5.
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
155
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114
Vincenz Timme mann
V.
Ich
möch e
meine
Übe legungen
in
den
olgenden
Thesen
zusammen-
assen:
1.
Ich
glaube,
daß
die
Auslands e schuldung
ü
besonde s
dynamische
Volkswi scha en
heu e
nich
d ama ische
is
als
zu
ande en
Zei en
s a ke
in e na ionale
Kapi albewegungen,
also
e wa
ku z
o
ode
nach
dem
1.
Wel k ieg.
2.
Ich
hal e
die
besonde s
d ama isch
au gemach en
S a is iken
zu
Auslands e schuldung
ü
ko ek u
bedü ig
und
die
Ka as o-
phens immung
im
Zusammenhang
mi
de
Auslands e schuldung
ü
küns lich
gescha en.
3. Ich
eile
dahe
auch
nich
die
Be ü ch ungen
eine
d ohenden
"in-
e na ionalen
Finanzk ise"
.
De
An eil
de
En wicklungslände -
K edi e
am
Po e euille
de
in e na ional
ä igen
Banken
is
i.
a.
iel
ge inge ,
als
o
e mu e
wi d;
in e na ionale
K edi e
-
auch
die
an
En wicklungslände
-
sind
nach
allem,
was
wi
da übe
wissen,
imme
noch
ela i
siche e
Anlagen
20 •
4.
Ich
meine,
daß
die
Zunahme
de
Auslands e schuldung
iel
we-
nige ,
als
o
be on
wi d,
du ch
Sonde ak o en,
wie
die
Ölp eise,
die
Wel konjunk u lage
ode
die
An i-In la ionspoli ik
einzelne
Indus ielände ,
zu
e klä en
is . Nach
meinem
U eil
sind
da ü
wei eichende
und
länge is ige
Wandlungen
des
Finanzie ungs-
sys ems
e an wo lich:
Die
Libe alisie ung
de
Finanzmä k e
in
den
meis en
Schwellenlände n,
inanzielle
Inno a ionen,
wie
die
En s ehung
de
F emdwäh ungsmä k e,
sowie
o
allem
die
Aus-
wei ung
und
In ensi ie ung
de
inanziellen
In e media ion
und
die
dami
einhe gehende
Ve länge ung
de
K edi ke en.
5. Ich
beu eile
die
Auswei ung
und
In ensi ie ung
de
in e na ionalen
Finanzin e media ion
wegen
de
dami
e bundenen
Wachs ums-
e ek e
eindeu ig
posi i ; m. E.
ha
die
zunehmende
na ionale
und
in e na ionale
Di e si izie ung
de
Finanzie ungssys eme
einen
ga
nich
hoch
genug
zu
bewe enden
Bei ag
zu
allgemeinen
wi -
scha lichen
En wicklung
geleis e .
20
So
be ich e
J.
D.
Guen he
("The Role o Comme cial Banks
...
",
a.a.O.), daß die Ve lus e de New
Yo k
Ci y Bank aus Auslandsk edi en
in
den 70e
Jah en
nu
halb
so
hoch
wa en
wie die Ve lus e aus Inlandsk edi-
en. Eine S udie de
OE
CD
( gl.
R.
M.
Pecchioli,
The In e na ionalisa ion o
Banking, a.a.O.,
S.
44
.)
zeig ähnliche E gebnisse auch ü ande e ame i-
kanische G oßbanken.
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Kapi al luch
aus
En wicklungslände n:
Schä zp ohleme und Bes immungs ak o en*
Von
Die e
Duwendag,
Speye
I.
Das P oblem
De
Beg i
"Kapi al luch "
ha
einen
d ama ischen
Akzen .
Nüch e n
be ach e
s eh
dahin e
die
Ta sache,
daß
Wi scha ssubjek e
eines
Landes
Kapi alanlagen
im
Ausland
e we ben.
Sie
auschen
inländische
Wäh ung
in
F emdwäh ungen
um
und
e we ben
dami
Auslandsak i a,
z.
B.
in
Fo m
on
Bankeinlagen,
ausländischen
We papie en
und
Immobilien. Auch das
Ho en
on
F emdwäh ungen
s ell
eine
auslän-
dische
Kapi alanlage
da .
An
dem
E we b
on
Auslandsanlagen
sind
sowohl
de
P i a sek o
als auch
s aa liche
S ellen
be eilig .
Kapi al-
expo e
on
P i a en
schlagen sich -
so e n
s a is isch
egis ie
( gl. IV.) -als
Zunahme
de
(p i a en)
Fo de ungen
gegenübe
dem
Ausland
in
de
Kapi albilanz
niede ,
wäh end
eine
Au s ockung
de
o iziellen
Wäh ungs ese en
in
de
De isenbilanz
e aß
wi d.
Gegens and
diese
S udie
sind
insbesonde e
die
p i a en
Kapi al-
anlagen
im
Ausland.
Diese
Beg i
is
aus
de
Kapi albilanz
he aus
o ab
zu
klä en:
De
Ne okapi alimpo
eines
Landes
(KBO;
Übe -
schuß
de
lang-
und
ku z is igen
Kapi albilanz)
e gib
sich als
Di -
e enz
zwischen
den
gesam en
Kapi alzu lüssen
und
den
gesam en
Kapi alab lüssen
ins
Ausland.
Die
gesam en
Kapi alimpo e
bes ehen
aus
den
Di ek in es i ionen
im
En wicklungsland
(DIR
.....
EL),
den
B u o-
k edi en
des
In e na ionalen
Wäh ungs onds
(VIMFb)
und
de
B u o-
k edi au nahme
im
Ausland
sowie
bei
mul ila e alen
Finanzie ungs-
ins i u en
(auße
IMF;
VAb). Die
gesam en
Kapi alexpo e
e geben
sich
als
Summe
aus
den
DIR
des
EL
im
Ausland
(DIR
.....
A),
den
Rückzahlun-
gen
on
IMF-
und
Auslandsk edi en
(RZVIMF
bzw.
RZVA)
sowie
aus
den
p i a en
Kapi alanlagen
im
Ausland
(KA).
Fü
KBO
gil
dann:
~a)
KBO
=
(DIR-+
EL
+
VIMFb
+ VAb) -
(DIR
.....
A +
RZ
V1MF
+
RZ
VA
) -
KA
* Die empi ischen A bei en e olg en im Resea ch Depa men des In e -
na ionalen Wäh ungs onds (Washing on,
D.
C.) wäh end eines Fo schungs-
au en hal s des Ve ., de on de F i z Thyssen S i ung inanziell ge ö de
wu de.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
116 Die e Duwendag
Saldie
man
die
zusammengehö igen
Posi ionen
in
den
Klamme n,
so
e geben
sich die
en sp echenden
Ne og ößen
ü
DIR,
VIMF
und
VA:
(b)
KBO
=
DIR
+
VIMF
+
VA
-
KA
KA
is
danach
wie
olg
abgeg enz :
(c)
KA
=
(DIR
+
VIMF
+
VA)
-
KBO
Die
G öße
KBO
e aß
dabei
alle
Ve wendungszwecke
on
Kapi al-
impo en
auße halb
de
Kapi albilanz,
d. h. die
Finanzie ung
on
Lei-
s ungsbilanzde izi en, die Au s ockung
de
o iziellen
Wäh ungs ese -
en
sowie die De izi e des
Res -
und
Ausgleichspos ens
de
Zahlungs-
bilanz.
KA
sind
also
eine
ganz spezielle
Fo m
de
Kapi alexpo e.
Aus
de
Sich
de
gesam en
Auslandsposi ion
eines
Landes
handel
es sich
um
"B u o"-KA,
da
eine
Zunahme
de
Auslands e bindlichkei en
dieses
Landes
im
gleichen
Zei aum
nich
abgese z
is .
Aus
de
Sich
de
p i a en
Kapi alexpo eu e
hingegen,
die
-
ohne
neue
Auslands e -
bindlichkei en
einzugehen
-,
inländisches
Ve mögen
gegen
auslän-
dische
Kapi alanlagen
ein auschen,
handel
es sich
bei
KA
um
den
Ne oe we b
on
Auslandsak i a.
Das
Pendan
zu
KA,
nämlich
die
s aa lichen
Kapi alanlagen
im
Aus-
land,
bes eh
in
de
Au s ockung
de
o iziellen
Wäh ungs ese en.
Auch sie
we den
nach
dem
B u okonzep ,
d. h.
ohne
Be ücksich igung
de
Ve ände ungen
de
Auslands e bindlichkei en,
ausgewiesen. Die
einzige
Ausnahme
machen
Ve bindlichkei en
gegenübe
dem
IMF,
da
diese
Ins i u ion
nich
als "Ausland"
de inie
is .
P i a e
und
s aa liche
Kapi alanlagen
im
Ausland
lassen
sich
alle dings
nich
imme
eindeu ig
abg enzen:
Leg
z.
B.
die
s aa liche
Ölgesellscha eines
EL
De isen-
e löse
im
Ausland
an, so
zähl
diese
Vo gang
nach
de
hie
zug unde
geleg en
Abg enzung
zu
den
(p i a en)
KA,
da
e
sich
nich
in
eine
Ve ände ung
de
o iziellen
Wäh ungs ese en
niede schläg . Gleich-
wohl
hä en
de a ige
Anlagen
die
Quali ä
on
"De isen ese en"
,
au
die
die
Regie ung
ode
die
No enbank
bei
Beda
zu ückg ei en
könn en.
Bei
eiem
in e na ionalen
Kapi al e keh
is
de
E we b
on
Aus-
landsak i a
du ch
P i a e
als ganz
no male
Vo gang
anzusehen.
Wann
schläg
diese
("ganz
no male")
Vo gang
um
in
"Kapi al luch "?
Zwa
bes eh
jede
Kapi al luch
im
E we b
on
Auslandsanlagen,
abe
nich
alle
ausländischen
Kapi alanlagen
sind
gleichbedeu end
mi
Kapi al-
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Kapi al luch
aus
En wicklungslände n
117
luch i. Die
beg i lichen
G enzen
sind
also ließend,
und
eine
eindeu ige
ap io i-Abg enzung
e schein
nich
möglich.
Einen
gene ellen
Hinweis
da au ,
ob es sich
um
Kapi al luch bewegungen
handel ,
lie e n
die
Mo i e
de
Kapi alexpo eu e
sowie -
dami
zusammenhängend
-
auch
die
G ößeno dnungen
de
ausländischen
Kapi alanlagen
(in
Rela-
ion
zu
bes imm en
Basisg ößen).
De a ige
Rela ionen
sind
wiede um
ü
Indus ielände
ande s
zu
beu eilen
als
ü
EL.
Le z lich
läß
sich
diese
F age
wohl
nu
am
empi ischen
Einzel all
bean wo en,
und
selbs
dann
bleib
eine
Po ion
Willkü
in
de
Deu ung
e hal en.
Das
P oblem
de
Kapi al luch
is
insbesonde e
im
Zuge
des
s eilen
Ans iegs
de
Auslands e schuldung
de
EL
sei
Mi e
de
70e
Jah e
in
die
ö en liche
Diskussion
ge a en.
Ein
beach liche
Teil
de
k edi -
weise
zuge lossenen
Kapi alimpo e
sei -so
wu de
und
wi d
e mu e
-
allein
deshalb
e o de lich
gewesen,
um
p i a e
ausländische
Kapi-
alanlagen
de
EL
zu
inanzie en. Nich die
Finanzie ung
on
Lei-
s ungsbilanzde izi en
(gene ell:
de
inländischen
In es i ions-E spa nis-
Lücke)
ode
die
S ä kung
de
o iziellen
Wäh ungs ese en
seien
die
haup sächlichen
U sachen
ü
das
asan e
Tempo
de
ex e nen
Neu-
e schuldung
de
EL
gewesen,
sonde n
die
Finanzie ung
on
Kapi al-
luch bewegungen.
Soll e
dies
zu e en,
e gäben
sich
da aus
olgende
Schluß olge ungen:
-
E s ens
müß e
Kapi al luch
als
ein
maßgebliche
Bes immungs-
g und
ü
die
Zuspi zung
de
in e na ionalen
Ve schuldungsp o-
bleme
de
EL
angesehen
we den.
Denn
eine sei s
blieb
den
-
zu-
meis
-
ö en lichen
S ellen
de
EL
als
haup sächlichen
Schuldne n
de
Auslandsk edi e
de
Zug i
zu
den
p i a en
Auslandsak i a
wei gehend
e spe ;
ande e sei s
ha en
sie
ü
den
Schulden-
diens
des
übe wiegenden
Teils
de
gesam en
Auslands e bindlich-
kei en
au zukommen,
wäh end
die
P i a en
die
Kapi ale äge
ih e
Auslandsanlagen
jensei s
de
G enzen
beließen.
-
Zwei ens
wä e
ein
hohes
Volumen
an
p i a en
Auslandsak i a
gleichbedeu end
mi
eine
ela i
güns igen
Ne o-Auslandsposi iol1
de
EL.
Dies
bö e
zumindes
die
Chance,
Auslandsanlagen
in
gewis-
sem
Um ange
zu
epa iie en
und
on
dahe
eine
En las ung
bei
de
Neu e schuldung
im
Ausland
und
beim
Schuldendiens
zu
bewi ken.
-
D i ens
wü den
s a ke
Kapi al luch bewegungen
den
Blick
au
die
haup sächlichen
Schwachs ellen
de
Wi scha s-
und
Wäh ungs-
poli ik
des
EL
lenken.
1 Nich s
mi
Kapi al luch
zu
un
ha
z.
B. die
E höhung
de
"Wo king
Balances"
de
im
Auslandsgeschä
ä igen
Banken
und
Un e nehmen
eines
EL.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
118 Die e Duwendag
Die
P oblemskizze
zeig ,
daß
dem
Ausmaß
de
Kapi al luch
(wenn
es
sich
denn
um
eine
solche
handel )
g oße
Bedeu ung
zukomm .
Dazu
gib
es
bislang
zumeis
nu
age
Ve mu ungen,
die
jedoch
allesam
on
be äch lichen
G ößeno dnungen
ausgehen. So
sp ich
de
IMF2
on
"la ge-scale
capi al
ligh "
und
Gleske3
on
einem
"Kapi al-Exodus"
aus
La einame ika.
P äzise
Angaben
mach
die
A gen inische
Zen al-
bank,
in
dem
sie die Kapi al luch aus diesem
Land
on
1976 -1983
(Sep .)
au
35 M d. $
bezi e .
4
Zum
Volumen
de
Kapi al luch
gib
es
nu
wenige
empi ische
Schä zungen
on
ex e ne
Sei e:
1. Die Mo gan
Gua an y
T us
Co.
komm
ü
die
hoch e schulde en
EL
au
ein
Volumen
on
e wa
100 M d. $ (1979 -1983)5,
nach
den
Angaben
de
Business
Week
handel e
es sich
um
120 M d. $
(1975-
1983).6
2. Nach Wallich
be äg
die
Rela ion
zwischen
den
on
1974 -1982
kumulie en
Kapi alab lüssen
und
dem
S and
de
Auslands e -
schuldung
Ende
1982
in
ach
hoch e schulde en
EL
zwischen -5 %
(Chile:
Repa iie ung
on
Auslandsanlagen)
und
910 0 (Venezuela).7
3.
Fü
die
gleiche
Lände g uppe
und
denselben
Zei aum
e echnen
Dooley u.
a.
8
das
absolu e
Ausmaß
de
Kapi al luch
mi
106 M d.
$.
4.
Die
BIZ
schä z die
p i a en
Kapi alexpo e
La einame ikas
on
1978 -1983
au
e wa
50 M d.
$.9
5.
Nach
Be echnungen
on
Do nbusch10
ü
A gen inien,
B asilien,
Chile
und
Mexiko (1978 -1982)
belie en
sich
die
p i a en
und
s aa -
lichen
Kapi alexpo e
(d. h. einsch!.
de
Ve ände ung
de
o iziellen
Wäh ungs ese en)
au
ca.
63
M d. $.
Es
äll
au ,
daß
sich
de
IMF
mi
eigenen
quan i a i en
Schä zungen
zu
Kapi al luch
bislang
ausgesp ochen
zu ückgehal en
ha ,
obwohl
e
wah scheinlich
übe
die
da ü
e o de lichen
um assends en
s a is i-
schen
Da en
e üg .
Ve ö en lich
is
lediglich
eine
G aphik
(l)
übe
eine
"Residualg öße"
ü
säm liche Nich -Öl-EL.H Dieses
Residuum
is
2 J.
de
La osie e
(1984), S. 147.
3 L.
Gleske
(1984), S. 14.
4 Nach de P essemi eilung des "Handelsbla " om 2. 11. 1983,
S.
1l.
5 Zi ie nach
H.
B.
Schä e
(1984),
S.
14.
6 Business
Week
(1983), S. 65.
7
H.
C.
Wallich
(1983),
S.
13
b.
Vgl.
auch den Bei ag on Wallich
in
diesem
Band.
8 M.
Dooley,
W.
Helkie,
R.
Ty on,
J.
Unde wood
(1983), S. 3
A.
9
Bank
ü
In e na ionalen
Zahlungsausgleich
(1984), S. 113, 124.
10 R.
Do nbusch
(1984), S. 5
a.
11
In e na ional
Mone a y
Fund
(1984 a), S.
64
(Cha
IV
-3).
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Kapi al luch
aus
En wicklungslände n
119
inso e n
wenig
aussagek ä ig,
als es
neben
dem
Ne oe we b
on
Aus-
landsak i a
du ch
den
P i a sek o
eben alls
noch die
Salden
des
Res -
und
Ausgleichspos ens
de
Zahlungsbilanz
(le z e e :
Bewe ungsände-
ungen
de
Wäh ungs ese en)
um aß .
Au
einen
möglichen
G und
ü
diese
Zu ückhal ung,
nämlich
Lücken
de
Zahlungsbilanzs a is ik,
wi d
noch
einzugehen
sein.
Angesich s
de
g a ie enden
Un e schiede
zwischen
den
bishe igen
E gebnissen
wi d
im
olgenden
e such ,
die
G ößeno dnungen
de
Kapi al luch
um assende
und
(e was)
p äzise
abzuschä zen. Dies
geschieh
anhand
eine
wei e en wickel en
Schä zme hode
und
ü
die
25
am
höchs en
e schulde en
EL.
Einige
de
in
de
P oblemskizze
au gewo enen
F agen
lassen
sich
anhand
diese
E gebnisse
endenziell
bean wo en,
ü
ande e
-
insbesonde e
die
F age
nach
den
Bes im-
mungs ak o en
de
Kapi alab lüsse
-
können
nu
ech
allgemeine
Aussagen
ge o en
we den.
Die
p ak isch
ü
alle
EL
gegebene
un-
siche e
Da enbasis
läß
wei e gehende
öko no
me
ische
Be echnungen
als
nich
sinn oll
e scheinen.
11.
Abg enzung und Da en
Die
Un e suchung
e s eck
sich
au
die sog. "G oßschuldne "
("majo
bo owe s");
das
sind
nach
de
Abg enzung
des IMF
jene
25
EL,
de en
Auslands e schuldung
Ende
1983
übe
10
M d. $ lag.
12
Die
25
G oß-
schuldne
sind
zu
ie
G uppen
zusammenge aß :
a)
Aus
La einame ika
sieben
Lände :
A gen inien,
B asilien,
Chile,
Kolumbien,
Mexiko,
Pe u
und
Venezuela.
b)
Aus
Asien
eben alls
sieben
Lände :
Indien,
Indonesien,
Ko ea,
Malaysia,
Pakis an,
Philippinen
und
Thailand.
c)
Aus
Eu opa
ün
Lände ,
und
zwa
Po ugal
und
Tü kei
sowie
die
d ei
os eu opäischen
S aa en
Jugoslawien,
Rumänien
und
Unga n.
d)
Aus
A ika
und
dem
Nahen
Os en
sechs
Lände :
Ägyp en,
Is ael,
Alge ien,
Ma okko,
Nige ia
und
Süda ika.
Die
Au zählung
mach
deu lich,
daß
es sich
im
einzelnen
um
seh
he e ogene
Lände
handel :
so
sind
z.
B.
ie
OPEC-Lände
einbezogen
(Alge ien,
Indonesien,
Nige ia
und
Venezuela),
und
als
e dölexpo ie-
endes
Land
e ne
Mexiko.
Ihnen
s ehen
die
20
ande en
Nich öl-EL
gegenübe .
Ob
Süd
a ika
und
Is ael
noch
als
"EU'
zu
bezeichnen
sind,
12
Aus
nich
e indlichen
G ünden
ha
de
IMF
sei
Mi e
1984
diese
Ab-
g enzung
allen
gelassen; als
"G oßschuldne "
gel en
je z
nu
noch
sieben
hoch e schulde e
EL.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
126
Die e Duwendag
wickel
und
angewand
wu de.
29
Im
P inzip
handel
es sich
wiede
um
eine
"Finanzie ungsgleichung"
de
Zahlungsbilanz
analog
zu
Glei-
chung
(5).
De
Ansa z
wu de
hie
insbesonde e
un e
olgenden
Aspek-
en
e eine :
-Die
Ne ok edi au nahme
beim
IMF
(VIMF)
wu de
als mögliche
Finanzie ungsquelle
ü
KA
explizi
be ücksich ig .
-Die
p i a en
und
s aa lichen
Kapi alexpo e
wu den
dadu ch
(zu-
mindes
wei gehend)
ge enn ,
daß
le z e e
in
Fo m
de
Ve ände-
ung
de
o iziellen
Wäh ungs ese en
(LI
R)
gesonde
e aß
wu -
den.
-Die (i. d.
R.
nega i en)
Salden
des Res -
und
Ausgleichspos ens
de
Zahlungsbilanz
(EOD; CPD)
wu den
eben alls
gesonde
ausgewie-
sen.
Da
beide
Posi ionen
in
z. T.
e heblichen
G ößeno dnungen
au -
a en,
bedeu e e
ih e
Einbeziehung
in
KA
als "Residualg öße"
(so
z.
B.
bei
Dooley
u. a. sowie Do nbusch)
eine
en sp echende
Ve -
ze ung.
Un e
Be ücksich igung diese Modi ika ion
lau e
die
den
nach ol-
genden
Be echnungen
zug unde
geleg e
Finanzie ungsgleichung
wie
olg :
(8)
DIR
+
VIMF
+
VA
-
KA
=
LBD
+
EOD
+
CPD
+
LI
R
Mi
Ausnahme
on
VA
und
KA
wu den
die
Angaben
ü
säm liche
G ößen
den
IFS-
bzw.
BOP-S a is iken
en nommen.
VA
is
die
aus-
ländische
Ne ok edi au nahme;
sie
basie
haup sächlich
au
den
(in-
e nen)
Schä zungen des
IMF
(S and
de
Ou p in s:
Juli
1984), eilweise
e gänz
um
Da en
de
Wel bank,
de
In e ame ikanischen
En wick-
lungsbank
und
on
Cline
(1983).
KA
wu de
implizi , d. h.
im
Wege
de
Res echnung, aus Gleichung
(8)
e mi el .
Da aus
e gib
sich die
eigen liche Schä zgleichung:
(9)
KA
=
(DIR
+
VIMF
+
VA)
-
(LBD
+
EOD
+
CPD
+
LI
R)
Bei diesem
Vo gehen
is
es zwangsläu ig, daß alle
Ungenauigkei en
de
o gegebenen
Da en
in
die Res g öße
KA
eingehen. Absolu
zu-
e lässig
dü e
in
diesem
Zusammenhang
nu
die G öße
VIMF
sein.
Fü
VA
gil ,
daß
sie
au
eine
soliden
G undlage
s ehen
dü e,
alle -
dings
ehe
mi
eine
Tendenz
zu
Un e schä zung,
wie
die
He au se -
zung
de
Da en
zu
Auslands e schuldung
im
Zuge
wiede hol e
Re-
isionen
de
(in e nen)
IMF
-Schuldens a is ik
gezeig
ha .
Au
die
Zu-
29 Auch die
BIZ
(1984,
S.
113) bedien sich g undsä zlich dieses Ve ah ens,
indem sie die ausländische Neu e schuldung dem "Finanzie ungsbeda " de
EL
gegenübe s ell .
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Kapi al luch aus En wicklungslände n
127
e lässigkei
de
ande en
G ößen
in
Gleichung
(9)
wi d
noch
bei
de
Kommen ie ung
de
E gebnisse
einzugehen
sein.
In
eine
de
nach olgenden
E gebnis abellen
wi d
VA als
Bezugs-
g öße
gewähl ,
d.
h.
säm liche
Posi ionen
de
Finanzie ungsgleichung
we den
-z. T.
zusammenge aß
-
in
%
on
VA
ausged ück
(Glei-
chung
(10)):
(10)
VA
VA
(LBD
+
EOD)
(CPD
+
L1
R)
KA
DIR
VIMF
VA
+
VA
+
VA
-
----- i
-
VA
VI. Schä ze gebnisse
1. Finanzie ungss uk u
Vo anges ell
is
ein
Übe blick
übe
das
Gewich
de
d ei
haup -
sächlichen
Finanzie ungsquellen
VA (87,3
'0/0),
DIR
(9,6
%)
und
VIMF
(3,1
(l/o)
in
den
25
G oßschuldne -EL
on
1970 -1983 ( gl. Tab. 1).
Mi
d.
590 M d. $ (87,3
%)
wi d
die
he aus agende
Bedeu ung
de
Ne o-
auslandsk edi e
und
dami
die
Abhängigkei
diese
Lände
on
aus-
ländischen
inanziellen
Ressou cen
un e s ichen.
Ande e
Finanzie-
ungsquellen
spiel en
nu
in
sechs
Lände n
eine
(ge inge) Rolle (zu
Ein-
zelangaben
gl.
Anme kungen
zu
Tab. 1),
nämlich
-
die
Repa iie ung
on
ausländischen
Kapi alanlagen
(in Chile,
Pa-
kis an
und
Tü kei;
gl.
auch
Tab. 2),
-
Leis ungsbilanzübe schüsse
in
Venezuela,
-
de
Abbau
de
o iziellen
Wäh ungs ese en
in
Po ugal
und
Süd-
a ika.
Hinsich lich
de
Ne o-Auslandsk edi e
liegen
die
ie
Lände g up-
pen
eng
beisammen
(mi
An eilen
zwischen
86
und
91010),
wäh end
die
beiden
ande en
Komponen en
z.
T.
s a k
a iie en.
So
lag
de
Finan-
zie ungsan eil
de
Ne o-Di ek in es i ionen
in
La einame ika
bei
12
(J/o,
in
den
ün
eu opäischen
Lände n
dagegen
nu
bei
gu
3
0/0,
le z e es
dadu ch
beding ,
daß
ü
die
d ei
os eu opäischen
S aa en
übe haup
keine
DIR
ausgewiesen
sind.
(Fü
Jugoslawien,
Rumänien
und
Unga n
gil
s e s,
daß
nu
T ansak ionen
und
Ve schuldungen
in
kon e iblen
Wäh ungen
be ücksich ig
sind.)
Umgekeh
be ug
de
Finanzie ungs-
au eil
de
IMF-Ne ok edi e
in
den
eu opäischen
Lände n
knapp
9
%,
in
A ika/Nahos
und
in
La einame ika
dagegen
nu
zwischen 1,5
und
20/0.
In
den
einzelnen
Lände n
de
ie
G uppen
gib
es
nun
deu liche
Un e schiede. Hinsich lich des
Finanzie ungsan eils
de
Auslands e -
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Tabelle 1:
Finanzie ungss uk u
de
G oßschuldne 1970
-1983:
Ne oauslandsk edi e
(VA),
Ne olli ek in es i ionen
(DIR)
und
IMF-Ne ok edi e
(VIMF)j
in
M d. $
und
in
O o
D1Ra
)
VA
VIMFb)
DIR
+
VA
+
VIMF
abs.
I '%
abs
. I %
abs
. I % abs. I %c)
1.
A gen inien
...
....
.
.....
.
.....
. . 2,9 6,2 43,1 91,5 1,1 2,3 47,1 100
2.
B asilien
..
.
............
.
.......
19,6 18,1 85,7 79,3 2,8 2,6 108,1 100
3. Chiled)
..............
. . .
...
.
.....
1,1 6,6 12,6 75,4 0,6 3,6 14,3 (85,6)
4.
Kolumbien
......................
1,3 12,3 9,5 89,6 -0,2 -1,9 10,6 100
5.
Mexiko
.....
.
...
.
..........
.
..
. . 12,6 12,5 86,6 86,2 1,3 1,3 100,5 100
6.
Pe u............
..
..............
1,0 7,4 11,7 86,7 0,8 5,9 13,5 100
7.
Venezuela
e) .
....................
34,5 79,9 0 0 34,5 (79,9)
La einame ika
.
............
.
.......
38,5 11,7 283,7 I 86,3 6,4 1,9 328,6 I 99,9
1.
Indien
)
•.••
•
••••.•••••••
•
•••.••
• 11,7 95,9 0,5 4,1 12,2 100
2.
Indonesien
......................
2,7 8,7 27,9 90,0 0,4 1,3 31,0 100
3.
Ko ea
.................
....
.....
0,7 1,8 37,5 94,2 1,6 4,0 39,8 100
4.
Malaysia
..
.
...................
. 8,1 33,6 15,6 64,7 0,4 1,7 24,1 100
5.
Pakis an
d) • . • • •
•.•
•
.•••••
••
•
••••
0,4 3,6 7,0 63,6 1,6 14,5 9,0 (81,7)
6.
Philippinen
.....
..
..............
1,2 4,7 23,5 91,4 1,0 3,9 25,7 100
7.
Thailand
.
...
...
...........
..
...
. 1,9 11,2 14,0 82,8 1,0 5,9 16,9 99,9
ASie~
.
..
.
..
..
...........
.
_.~
.
~
..
1 15,0 9,5 137,2 86,4 6,5 4,1 1 158,7 100
....
N
00
S?
~
Ci)
.,
J
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P-
P>
OQ
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co
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g.
:+
~
....
'"
'"
1.
Jugoslawien
...
.
.........
...
....
0 0 16,0 87,9 2,2 12,1 18,2 100
2.
Rumänien
• •
••
• •
•••
0 •
••
0 0 • •
••
•••
0 0 8,0 88,9 1,0 11,1 9,0 100
3.
Unga n
. .
..
.
....
...
......
.
..
. . . . . 7,7 92,8 0,6 7,2 8,3 100
4.
Po ugalg)
•••••
0
••••••••••••••••
1,1 6,8 13,8 85,2 0,4 2,5 15,3 (94,5)
5.
Tü keid)
..................
.
.....
1,2 6,3 15,6 81,7 1,8 9,4 18,6 (97,4)
Eu opa
....
..
..........
.
..
.
....
.. ..
I 2,3 I 3,3 61,1 88,0 6,0 I 8,6 69,4 I 99,9
1.
Ägyp en
...................
.
....
4,4 16,4 22,5 83,6 26,9 100
2.
Is ael
......
...
............
.. ','
...
0,5 2,2 22,3 97,8 22,8 100
3.
Alge ien
.. .. ..
.
.............
.. ..
1,1 7,8 13,0 92,2 0 0 14,1 100
4.
Ma okko
.......
. . .
..
. . .
........
. 0,4 3,1 11,4 89,1 1,0 7,8 12,8 100
5.
Nige ia
.......
.
...............
..
3,7 17,4 17,6 82,6 0 0 21,3 100
6.
Süda ikag)
....
.
................
-1,0 -4,6 21,0 96,3 0,8 3,7 20,8 (95,4)
A ika/Nahos
...
.
.................
9,1 I 7,7 107,8 I 90,8 1,8 I 1,5 118,7 100
25
G oßschuldne
..
.
........
.
.. .. ..
64,9 I 9,6 589,8 I 87,3 20,7 3,1 675,4 I 100
.
S a is ische
Angaben
un e
50
Mio.
$.
a)
- :
Ne o-DIR
im
Ausland.
-
b)
-:
Ne o ilgung
on
IMF-K edi en.
-c)
Abweichungen
on
100
'/0
du ch
Runden
de
Zahlen
(auße
Klamme angaben).
-
d)
Als
zusä zliche
Finanzie ungsquelle
Repa iie ung
on
ausländischen
Kapi alanlagen;
Chile
:
2,4
M d
. S
(=
14,2 ' /
0);
Pakis an
: 2,0
M d.
$
(=
18,2 '/0);
Tü kei:
0,5
M d.
$
(=
2,6 ' /
0).
-
e)
Als
zusä zliche
Finanzie ungsquelle
Leis ungsbilanzübe schüsse:
8,7
M d.
$
(=
20
,1 0/0). - )
Angaben
nu
ü
1970
-
1981.
-g)
Als
zusä zliche
Finanzie ungsquelle
Abbau
de
o iziellen
Wäh ungs ese en;
Po ugal:
0,9
M d
. S
(=
5,6 0/
0);
Süda ika:
1,0
M d.
$
(=
4,6
0/0).
QueUen:
IFS,
BOP,
IMF-Schä zungen,
Wel bank,
In e -Ame ican
De elopmen
Bank,
Ins i u e
o
In e na ional
Economics
( gl.
Tex
und
Li e a u e zeichnis).
-
Eigene
Be echnungen
.
:;::
-8.
...
E.
~
g:
l
<:!
~
(JQ
'"
~
P-
a
I-'
N
co
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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130
bie e
buwendag
schuldung
weisen
neun
G oßschuldne
P ozen sä ze
on
90
und
mehl'
P ozen
au , nämlich:
A gen inien,
Indien, Indonesien, Ko ea,
Philippinen,
Unga n,
Is ael,
Alge ien
und
Süda ika.
Den
mi
Abs and
nied igs en
Finanzie ungsan eil
de
Auslandsk e-
di e
s ellen
Pakis an
und
Malaysia
mi
je
knapp
65
010.
Fü
alle
ande en
14
G oßschuldne
liegen
die
en sp echenden
An eile
zwischen
75
und
90
010.
Absolu e
Spi zen ei e
in
diese
Hinsich
is
Is ael
mi
as
98010.
übe
wei e e
De ails
in o mie
Tab.
1.
2.
Kapi al luch -Schä zungen
Die E gebnisse
de
Schä zgleichung
(9)
sind
in
de
nachs ehenden
Tab. 2
zusammenge aß .
Bezugsg öße
is
die ausländische
Ne ok edi -
au nahme
(VA)
de
25
G oßschuldne
in
den
le z en
14
Jah en
(1970
bis
1983)
in
Höhe
on
d.
590
M d. $. Nach
den
Resul a en
de
Schä z-
gleichung
haben
da on
183
M d. $
(=
31
010)
die
Schuldne lände
in
Fo m
on
p i a en
ausländischen
Kapi alanlagen
(KA)
wiede
e -
lassen. 183
M d.
$
bzw.
31
0/0:
Is
das
"Kapi al luch "?
Zunächs
dü e
die
G ößeno dnung
als solche
beme kenswe
sein,
lieg
sie doch
wei
übe
jenen
Schä zungen, die
be ei s
on
ande e
Sei e
hie zu
anges ell
wu den,
wenn
auch
ü
kü ze e
Zei äume
und
wenige
Lände
( gl. Abschni 1).
Ein
Ve gleich
de
ie
Lände g up-
pen
zeig olgende Tendenzen:
-
Mi
gu
35010
lieg
die du chschni liche
KA/VA-Quo e
de
la ein-
ame ikanischen
Lände
am
höchs en. Sie
übe s eig
den
en sp echen-
den
An eil
de
asia ischen
Lände
um
60010,
die
mi
21,9010
die
nied-
igs e
Quo e
au weisen, ge olg
on
den
S aa en
aus
Eu opa
(28,2
010)
und
A ika/Nahos
(33,4010).
-Die
absolu
(100
M d. $)
wie
auch
ela i
he aus agende
KA-Posi-
ion
La einame ikas,
die sich schon
in
ande en
Un e suchungen
abzeichne e,
gil
alle dings
nu
mi
Blick
au
die Du chschni s-
quo e.
Aussagek ä ige
als
de a ige
Du chschni squo en
sind
die
E geb-
nisse
ü
die
einzelnen
Lände .
Zieh
man
-absolu
willkü lich
-die
k i ische G enze,
on
de
ab
Schuldne lände
als
"Kapi al luch lände "
anzusehen
sind,
bei
eine
KA/VA-Quo e
on
50
%,
so
haben
olgende
ün
Lände
in
den
le z en
14
Jah en
meh
als die
Häl e
ih e
Ne o-
auslandsk edi e
wiede
ins
Ausland
zu ück ans e ie :
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Kapi al luch
aus
En wicklungslände n
Tabelle
2
25
G oßschuldne :
P i a e
Kapi alabßüsse
ins
Ausland
(KA),
S and
de
Auslands e schuldung
(V AB)
Ende
1983
und
Ne oauslandsk edi e
(VA)
on
1970 -1983
(in
M d.
$)
VAB
VA
KAa)
KA
("/0)
Ende
1983 1970 -1983 1970 -1983
VA
1.
A gen inien
......
44,4 43,1 33,2 77,0
2.
B asilien
•••••
0"
88,0 85,7 8,6 10,0
3.
Chile
............
14,1
12,6 -2,4 -19,0
4.
Kolumbien
......
10,7
9,5
1,9 20,0
5.
Mexiko
.......... 89,4 86,6 24,4 28,2
6.
Pe u
.............
12,4 11,7 3,4 29,1
7.
Venezuela
.......
35,1 34,5 30,7 89,0
La einame ika
••
,
0"
294,1 283,7 99,8 35,2
1.
Indien
b) ......... 22,5 11,7 4,7 40,2
2.
Indonesien
.......
30,4 27,9
7,3
26,2
3.
Ko ea
0
••••••••••
38,9 37,5 3,6 9,6
4.
Malaysia
........ 15,9 15,6 8,4 53,8
5.
Pakis an
.........
9,7
I
7,0
-2,0 -28,6
6.
Philippinen
......
24,0 23,5
7,3
31,1
7.
Thailand
......... 14,2 I 14,0 0,7
5,0
I
Asien
...............
155,6 137,2 I 30,0 21,9
1.
Jugoslawien
..... 16,9 16,0 4,1 25,6
2.
Rumänien
.......
8,0 8,0 3,4 42,5
3.
Unga n
.......... 7,7 7,7 3,0 39,0
4.
Po ugal
.........
14,4 13,8
7,2
52,2
5.
Tü kei
...........
17,5 15,6 -
0,5
-3,2
Eu opa
.............
64,5
61,1
17,2 28,2
1.
Ägyp en
.........
24,0 22,5 14,2
63,1
2.
Is ael
............
22,6 22,3 5,2 23,3
3.
Alge ien
.........
13,6 13,0 1,7
13,1
4.
Ma okko
........
12,1 11,4
0,2
1,8
5.
Nige ia
.......... 17,8 17,6
5,1
29,0
6.
Süda ika
....... 22,0 21,0 9,6 45,7
A ikalN
ahos
......
112,1 107,8 36,0 33,4
25
G oßschuldne
... 626,3 589,8 183,0 31,0
a)
-:
Repa iie ung
on
p i a en
Kapi alanlagen
aus
dem
Ausland.
b)
Angaben
nu
ü
1970
-
1981.
Que len:
Vgl.
Anme kungen
zu
Tab.!.
-
Eigene
Be echnungen.
9·
131
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132 Die e Duwendag
1.
Venezuela
(89,0010),
2.
A gen inien
(77,0010),
3.
Ägyp en
(63,1010),
4.
Malaysia
(53,8010),
5.
Po ugal
(52,2
'0/
0
).
Se z
man,
wiede
willkü lich,
die
G enzlinie
au
eine
KA/V
A-
Quo e
on
25 %
he ab,
so
kommen
olgende
zehn
Lände
hinzu:
-
Süda ika,
Rumänien,
Indien
und
Unga n
mi
Quo en
zwischen
39
und
46010,
-
Philippinen,
Pe u,
Nige ia,
Mexiko,
Indonesien
und
Jugoslawien
mi
Quo en
zwischen 26
und
31
010.
Nach
diesem
250 0-K i e ium
zählen
also
15
de
insgesam
25
G oß-
schuldne
zum
"ha en
Ke n
de
Kapi al luch lände "
mi
eine
du ch-
schni lichen
KAIV
A-Quo e
on
46
010,
zum
al
de
Abs and
zu
den
an-
de en
Lände n
dann
doch
ech
deu lich
is .
F eilich
is
dami
die
ein-
gangs
ges ell e
F age,
wann
de
"no male"
Vo gang
on
p i a en
Ka-
pi alexpo en
in
Kapi al luch
"umschläg ",
nich
bean wo e .
Jegliche
G enzziehung
bleib
a bi ä ;
G ößeno dnungen
und
Quo en
können
nu
gewisse
Hinweise
lie e n.
Nähe e
Au schlüsse
sind
in
diesem
Zu-
sammenhang
nu
on
eine
Un e suchung
de
spezi ischen
Bes im-
mungs ak o en
ü
p i a e
Kapi alab lüsse
ins
Ausland
in
jedem
Ein-
zel all
zu
e wa en.
Diese
Au gabe
kann
im
Rahmen
diese
Un e -
suchung
nich
geleis e
we den.
D ei
E gebnisse
de
Tab. 2
seien
noch
he o gehoben:
1.
Kapi al luch p obleme
(wenn
es sich
denn
um
solche
handel )
exi-
s ie en
auch
in
den
d ei
os eu opäischen
Lände n
(Jugoslawien,
Rumänien,
Unga n)
mi
KA/VA-Quo en
zwischen 25,6
und
42,5010.
O ensich lich
gib
es also
auch
hie
"Schlup löche "
ü
kon e ible
Wäh ungen
in
be äch lichem
Ausmaß.
Angesich s
de
do
üblichen
Res ik ionen
ü
den
p i a en,
g enzübe sch ei enden
Kapi al e -
keh
gib
diese
Ta sache
Anlaß
zu
de
Ve mu ung,
daß
an
den
Ka-
pi alab lüssen
aus
diesen
Lände n
auch
(ode
o
allem) s aa liche
S ellen
be eilig
gewesen
sind.
Ande s
o mulie :
das
hie
ge-
wähl e
K i e ium,
wonach
sich
s aa liche
Kapi alexpo e
haup säch-
lich
in
E höhungen
de
o iziellen
Wäh ungs
ese en
niede schla-
gen,
g ei
-
in
diesen
S aa en
-o ensich lich
zu
ku z.
2.
Auch
das
Gegen eil
on
"Kapi al luch ",
nämlich
die
Rück üh ung
on
p i a en
Kapi alanlagen
aus
dem
Ausland,
spiel e
in
einigen
G oßschuldne lände n
eine
Rolle. So
is
es Chile,
Pakis an
und
de
Tü kei
pe
Saldo
in
den
le z en
14
Jah en
gelungen,
Auslands-
anlagen
zu
epa iie en.
In
de
Nähe
diese
G uppe
be inden
sich
e ne
noch
Ma okko
und
Thailand
mi
KA/V
A-Quo en
zwischen
2
und
5010.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Kapi al luch aus En wicklungslände n
133
3.
Die
häu ig
ge o ene
Quali izie ung
La einame ikas als
"Kapi al-
luch egion"
läß
sich
im
Lich e
de
E gebnisse
de
Tab. 2
in
diese
pauschalen
Fo m
nich
au ech
e hal en.
Vielmeh
zeig sich,
daß
die
hohe
du chschni liche
KA/V
A-Quo e
diese
Lände g uppe
allein
du ch
zwei
S aa en,
Venezuela
und
A gen inien,
zus ande
gekom-
men
is ,
wäh end
die
ande en
Lände
diese
Region
ehe
mode a e
und
z.
T. soga
nega i e
Quo en
au weisen.
Fazi : Hinsich lich des
Kapi al luch phänomens
gib
es
in
den
be-
ach e en
25
G oßschuldne lände n
ausgep äg e
Un e schiede;
Pau-
schalaussagen
ü
ganze
Regionen
sind
ehl
am
Pla ze.
3. Schä zp obleme
Es
wu de
schon gesag ,
daß
wegen
de
implizi en
E echnung
on
KA
die Schä zunglim diese
G öße
nu
so ealis isch
sein
können,
wie
es säm liche
o gegebenen
ande en
Da en
sind. Die haup sächlichen
Fehle quellen
seien
ku z
angesp ochen:
1.
Die
e echne en
KA-Be äge
sind
dann
zu
hoch,
wenn
s a is isch
nich
egis ie e
Rüs ungsimpo e
s a ge unden
haben,
so e n
sie
nich
du ch
en sp echende,
in
LBD
nich
e aß e
Mili ä expo e
und/ode
du ch
-
in
VA
-nich
egis ie e
Mili ä hiI ek edi e
i-
nanzie
wu den.
Da übe
gib
es aus
ex e ne
Sich
nu
Ve -
mu ungen.
Fes s ehen
dü e
nu ,
daß
die
genann en
G ößen
nich
unbedeu end
sind. Do nbusch
(1984)
schä z
z.
B.
ü
A gen inien
7 M d. $
nich
e aß e
Mili ä impo e
on
1978 -1982. Diese
on
KA
abgese z ,
e blieben
in
diesem
Zei aum
abe
imme
noch
19
M d. $
an
p i a en
Kapi alab lüssen.
In
de
Un e suchung
on
Dooley u.
a.
(1983)
we den
e ne
die
aus-
ländischen
Kapi alanlagen
sei ens
de
Banken
de
Schuldne lände
on
KA
abgese z .
De
Gedanke
is
inso e n
ich ig, als die
Banken
in
den
meis en
de
hie
be ach e en
Schuldne lände
e s aa lich
und
dami
dem
di ek en
Zug i
de
Regie ungen
ausgese z sind.
Abe :
E s ens
handel
es sich l . Ausweis
de
IFS
bei
diesen
G ößen
um
seh
ge inge
Be äge.
Zwei ens
s ell
sich die
F age,
wa um
die
s aa lichen
S ellen
-
ans elle
neue
Auslandsschulden
-
nich
schon
längs
au
diese
quasi
"p i a en"
Wäh ungs ese en
zu ück-
geg i en
haben.
Ein
G und
mag
sein,
daß
die ausländischen
Kapi-
alanlagen
de
EL-Banken
wede
e ügba
noch
mobilisie ba
sind.
2.
Demgegenübe
gib
es eine Reihe
on
G ünden,
aus
denen
die
hie
e echne en
KA-Be äge
ehe
zu
nied ig e scheinen:
-
Zum
einen
en häl
de
Res pos en
de
Zahlungsbilanz
in
einem
gewissen
Um ange
s e s
auch s a is isch
nich
wei e
au gliede -
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
134
Die e
Duwendag
ba e
T ansak ionen
des
Kapi al e keh s,
u. a. also auch
Kapi al-
anlagen
im
Ausland, die
den
Schä zg ößen insowei
hinzuzu ech-
nen
wä en.
Diese
Res pos en (ne o) is
ü
nahezu
alle G oß-
schuldne
de izi ä
(EOD)
und
weis
-
in
Rela ion
zum
Lei-
s ungsbilanzde izi -
in
einigen
Lände n
beach liche
P ozen -
sä ze au : Indien:
140
0/0;
Süda ika:
90
U o;
Malaysia:
57
U o;
Me-
xiko:
55
U o;
Indonesien:
47
U o;
Philippinen:
23
U o;
Ko ea:
15
0
/0.
-
Zum
ande en
s ecken
in
den
s a is isch
e aß en
Leis ungsbilanz-
de izi en
mögliche weise
in
e heblichem
Um ange
e s eck e
KA-Be äge,
dann
nämlich,
wenn
die
Expo e
bewuß
zu
nied ig
ak u ie
sind
mi
dem
Ziel,
einen
Teil
de
Expo e löse
im
Ausland
zu
belassen
(das sog.
"Unde in oicing"),
ode
wenn
die
Impo e
zu hoch
ak u ie
sind,
eben alls
in
de
Absich ,
höhe e
De isenbe äge
ins
Ausland
zu
ans e ie en
(das sog.
"O e in-
oicing").
Leide
gib
es auch
da übe
nu
wenige
konk e e
An-
hal spunk e,
abe
de a ige
P a iken
als solche
sind
unbes i en.
So schä z
z.
B.
Gup a
30
anhand
on
"educa ed
guesses"
ü
In-
dien,
daß
die
un e ak u ie en
Expo e
bzw. die
übe ak u ie -
en
Impo e
bis zu 8 bzw. 5
U o
de
o iziellen
Expo e
bzw.
Im-
po e
ausmachen.
Die
genann en
Fehle quellen
e deu lichen, daß es sich
bei
den
hie
e echne en
KA-Be ägen
nu
um
g obe Schä zungen
han-
deln
kann.
Die Ta sache jedoch,
daß
die
om
IMF
e ügba en
(in e nen)
Angaben
zu
den
Ne oauslandsk edi en
" o sich ig"
e anschlag
sind,
ech e ig
-
zusammen
mi
den
zule z
ge-
nann en
Punk en
-die
Annahme,
daß
die
e echne en
KA-
Be äge
ehe
Un e
g enzen
da s ellen.
3.
Neben
de
inanziellen "Kapi al luch "
gib
es auch noch so
e was
wie
eine
"Fluch
in
Impol' gü e ",
und
zwa
zusä zlich
ode
e sa z-
weise:
E wa en
z.
B. die
Un e nehmen
und
Haushal e
eines Schuld-
ne landes
eine
g öße e
Abwe ung
de
inländischen
Wäh ung
(und
wann
hä en
sie das nich ge an?), so
we den
sie -
bei
Vo liegen
s ik e
Kapi al e keh skon ollen
-
e s ä k
In es i ions-
und
daue ha e
Konsumgü e
impo ie en,
um
nach
e olg e
Abwe ung
Wäh ungs-
bzw.
Vo a sgewinne
zu ealisie en.
Ein
solches
Ve -
hal en
eib
das
Leis ungsbilanzde izi hoch, ähnlich
wie
das
ge-
ade
e wähn e
Unde -
bzw. Obe in oicing.
Do nbusch
(1984)
ha
ein
30 S. Gup a
(1984),
S.
83.
Gup a
nenn
als
wei e e
T ansak ionen,
die
das
o izielle Leis ungsbilanzde izi als zu hoch ausweisen, nich
e aß e
Expo e
du ch
Schmuggel
und
im
Reise-Se ice,
deswei e en
Remi ances
(unen gel -
liche
p i a e
übe agungen).
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Kapi al luch aus En wicklungslände n
135
solches
Ve hal en
z.
B.
ü
Chile nachgewiesen,
und
es
is
siche
kein
Zu all,
daß
dieses
Land
zu
den
ganz
wenigen
gehö ,
in
denen
nach
unse en
Be echnungen
keine
inanzielle
"Kapi al luch "
s a -
ge unden
ha .
4. Abso pUon de Auslandsk edi e
P i a e
Kapi alab lüsse
ins
Ausland
(KA)
sind
nu
eine
un e
zahl-
eichen
ande en
Ve wendungszwecken
de
Ne oauslandsk edi e
(VA).
Hinzu
kommen
egelmäßig
Leis ungsbilanzde izi e einsch!.
nega i e
Salden
des Res pos ens
(LBD
+ EOD)
und
die Au s ockung
de
o iziel-
len
Wäh ungs ese en
einsch!.
nega i e
Salden
de
Ausgleichspos en
(LI
R + CPD).
In
Einzel ällen
spiel
e ne
die
Finanzie ung
on
Ne o-
di ek in es i ionen
(DIR)
im
Ausland
und
on
Ne o ilgungen
31
on
IMF-K edi en
(VIMF)
eine Rolle.
Ande e sei s
e en
neben
VA
als
zu-
sä zliche
Finanzie ungsquellen
in
den
meis en
Fällen
noch
DIR
(in
EL)
und
VIMF
(IMF-Ne ok edi e) sowie
in
Einzel ällen
Leis ungsbilanz-
übe schüsse (Venezuela)
und
die
Repa iie ung
on
KA
(Chile,
Paki-
s an,
Tü kei).
In
einem
Gesam übe blick
sind diese Zahlungsbilanzposi ionen
ku-
mulie
ü
die
le z en
14
Jah e
in
Tab. 3
da ges ell .
Die Kop zeile
en sp ich
Gleichung
(10);
da
säm liche
G ößen
au
VA
bezogen
we den,
sind die
Finanzie ungsbei äge
alle
ande en
G ößen
zu
subs ahie en.
Zunächs
in e essie
die Beziehung zwischen
den
VA-Abso p ions-
quo en
on
KA
und
(LBD
+ EOD).
De
G und
is , daß
Auslandsk e-
di e
de
EL
p imä
dem
Ziel
de
Finanzie ung
on
Leis ungsbilanz-
de izi en
dienen
(soll en).
Is
dies nich
de
Fall,
wi d
hie
on
eine
"En kopplung"
zwischen
den
G ößen
VA
und
(LBD
+ EOD) gesp o-
chen. Die
Be echnungen
üh en
zu olgenden E gebnissen:
Lag
die
KA/V
A-Quo e
("Kapi al luch -Quo e")
in
15
de
25
G oß
schuldne -
lände
übe
25
0
/0,
so
e echne
sich eine
(LBD
+
EOD)/VA-Quo e
("Fi-
nanzie ungsquo e
des Leis ungsbilanzde izi s")
on
wenige
als
75
0
/0
ü
14
diese
Lände ,
dabei
sind
12
Lände
iden isch.
Das
E gebnis
kann
nich
übe aschen,
handel
es sich doch
um
kon-
ku ie ende
Ve wendungszwecke. Willkü lich gese z
is
indessen (wie
bei
KA)
das
"En kopplungs-K i e ium"
(75010);
gleichwohl
dü e
es
einige
b auchba e
Hinweise
ü
die
hie
in e essie ende
Beziehung
lie e n.
Abe
es
gib
Ausnahmen:
D ei
Lände
konn en
beide
K i e ien
[KAIVA>
25
O o
bei
gleichzei ig
(LBD
+
EOD)/VA
>
75
010]
übe sp in-
31 Sie können dann au e en, wenn im Be ach ungszei aum (1970 -83)
hohe IMF-K edi e ällig wu den, die o 1970 au genommen wu den.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
142
Die e
Duwendag
ällig
zu age
a .
T o z
gelegen liche ,
seh
d as ische
Abwe ungs-
sch i e
haben
jedoch die o iziellen Wechselku se
mi
jenen
de
Pa -
allelmä k e
in
ielen
Lände n
bis
heu e
nich
Sch i
hal en
können.
Pe manen e
E wa ungen
au
Abwe ungen
wi ken
abe
ge adezu
wie
eine
Au o de ung
zu
eine
ebenso
pe manen en
spekula i en
Kapi al-
luch
("Einladung
zu
Kapi al luch "34).
De
Bes immungs ak o
"übe -
höh e
Wechselku se" ließe sich,
zumindes
phasenweise,
ü
die
meis en
de
hie
be ach e en
15
G oßschuldne
mi
hohen
Kapi alab lüssen
demons ie en.
S ell e e end
ü
sie
we den
im
olgenden
d ei
exem-
pla ische Fälle
he ausgeg i en.
In
Abb.
3
sind
ü
Ägyp en,
A gen inien
und
Mexiko
olgende Zei -
eihen
da ges ell :
-Die
Ve ände ungs a en
de
gesam en
Auslands e schuldung
(LI
V
AB)
und
de
Bes ände
an
(p i a en)
Kapi alanlagen
im
Ausland
(LI
KAB),
jeweils
in
U o
gegenübe
dem
Vo jah .
(übe
wei e
Phasen
bes eh
zwischen
beiden
Zei eihen
ein
Pa allel e lau .)
-Die
En wicklung
des
ealen
e ek i en
Wechselku sindex (WKIT)
in
Ägyp en
und
Mexiko bzw.
de
Rela ion
on
Impo p eisen
zu
In-
landsp eisen
als Maßs ab
ü
den
ealen
Wechselku s
in
A gen-
inien.
Sinkende
eale
Wechselku se zeigen eine
übe bewe ungs-
endenz
de
inländischen
Wäh ung
an.
Die
Beobach ung
ü
A gen inien zeig
eine
in
g oßen
Sch i en
zuneh-
mende
übe bewe ung
des
Peso
on
1976
bis
1980,
in
de en
Ve lau
die
Zuwachs a en
de
Kapi al luch
imme
höhe e
We e
annehmen.
Die
eale
Abwe ung
des
Jah es
1981
e wies
sich
o enba
als
zu
ge ing,
um
den
au ges au en
Abwe ungsbeda
zu
besei igen
-
LI
KAB
sink
des-
halb
nu
ge ing ügig.
E s
mi
de
s a ken
ealen
Abwe ung
1982
(und
1983)
gehen
die
Kapi-
alab lüsse
ins
Ausland
s a k
zu ück
bzw.
endie en
gegen Null
(1983).
Fü
Mexiko gil ,
daß
die
höchs en
Zuwachs a en
de
Kapi al luch
s e s
(ku z)
o
den
d as ischen
ealen
Abwe ungen
des
Pe
so
in
den
Jah en
1977
und
1982
s a anden.
In
den
jeweils
olgenden
Jah en
be uhig en
sich die
spekula i en
Kapi albewegungen.
S a ke
Schwankungen
on
LI
KAB
on
1979
-
1981
deu en
da au
hin,
daß
die
Kapi alexpo eu e
wechselku spoli ische
Maßnahmen
de
Regie ung
-die
imme
wei e
hinausgezöge
wu den
-
nich
ich ig
an izipie
haben.
Mögliche -
weise
komm
in
diesen
Schwankungen
abe
auch
zum
Ausd uck,
daß
ö en liche
Un e nehmen
(z.
B.
s aa liche
Ölgesellscha en),
die
hie
den
p i a en
Kapi alexpo eu en
zuge echne
wu den,
in
jenen
Jah en
e -
s ä k
ausländische
Kapi alanlagen
epa iie
haben
s5
•
Diese
Fall
könn e
auch
ü
die
Phase
1975/76
zu e en.
34
K.
O.
Pöhl
(1984),
S.
2.
35
Da au
weis
z.
B.
H.-P.
Nissen
(1984),
S.
156
.,
am
Beispiel Venezuelas
hin.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Kapi al luch
aus
En wlckluilgslände n
143
In
Agyp en
ha e
sich (be ei s
sei
1970)
bis
1978
sukzessi e
ein
be-
äch liche
Abwe ungsbeda
au ges au ,
de
dann
insbesonde e
1977/78
zu
einem
s eilen
Ans ieg
de
Kapi al luch a en
üh e.
Die
s a ke
eale
P und-Abwe ung
1978
mach e
diese
En wicklung
ein
ebenso
plö z-
liches
Ende
(1979).
Die
Kapi alab lüsse
klangen
bis
1981
langsam
aus
bzw. schlugen
1982
soga
in
ge ing ügige
Rück üh ungen
on
Auslands-
anlagen
um.
Im
Zuge
de
zwischenzei lich
e olg en
übe bewe ung
s ieg
die
Kapi al luch a e
1983
alle dings
wiede
an.
JVAT3,
L1
KAli
(%)
Go
A'io
1;0
..1;0
I o
~z.o
30
2.0
400
40
'10
1H1
12.
-40
L1VAB,
WKY'
LlKAB
(0/0)
1,0
~'O
S"o
'wo
' O
~20
30
1100
20
gO
1/0
0
-110
IMEXIKOI
[AT«[ENTI N
JE
NI
..
'"
'.'
'H
:n
1-1
n 10
11
12.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
144
INAB,
11
KA'B
(%)
1'0
1140
1100
IIl0
90
1100
$0
o
10
60
~O
'1-0
SO'
20
' O
1HS
16
-2.0
Die e
Duwendag
IÄGYl'TENI
11
19
WKI
Y
..
--
... ' ...
--;:
80
'. '.
'.
82.
Abb.3:
Ve ände ung
de
Auslands e schuldung
(A VAB)a)
sowie
de
Be-
s ände
an
p i a en
Kapi alanlagen
im
Ausland
(A KAB)a),
jeweils
in
'%
ge-
genübe
Vo jah ,
und
En wicklung
des
ealen
e ek i en
Wechselku sindex
(WKl )b)
bzw.
des
ealen
Wechselku ses
(WK )c)
a)
Quellen
ü
G undda en:
IMF-in e ne
Schä zungen
(LI
V
AB)
und
eigene
Be ech-
nungen
(LI
KAB).
b)
1980
=
100;
WKI
=
[CPI;
!CPIal
•
(WKI");
CPI
i:
in e na ionale
Konsump eis-
index;
CPI
d:
inländische
Konsumen enp eisindex;
WKI"':
nominale
Wechselku s-
index.
Quellen:
M.
Ho hus,
K.
s anze
(1984).
S.
279;
L.
So s,
E.
ZediUo
(1984),
S.
7
( ü
Mexiko
1983).
c)
Index
1978
-
1983
= 100;
Rela ion
on
Impo p eisen
zu
Inlandsp eisen;
Quelle:
R.
Do nbusch
(1984),
S.
27
a/28.
Wie
be ei s
e wähn ,
ließe sich auch
ü
die
meis en
ande en
G oß-
schuldne
nachweisen,
daß
das küns liche
Fes hal en
an
übe bewe -
ungen
ein
wich ige
G und
ü
Kapi al luch bewegungen
gewesen is .
Die Anpassungsde izi e
im
Be eich
de
Wechselku spoli ik
liegen
dami
kla
au
de
Hand.
Maßnahmen
in
diese Rich ung
wä en
z.
B.
de
übe gang
zum
ak uellen
"Pegging", d. h.
zu
lau enden
-e l.
äg-
lichen -
Abwe ung
im
Gleichsch i
mi
de
En wicklung
de
In la-
ionsdi e enzen
zum
Ausland. Von
den
hie
be ach e en
Lände n
La-
einame ikas
haben
A gen inien,
B asilien, Chile
und
Kolumbien
diesen
Sch i
inzwischen ollzogen, Mexiko,
Pe u
und
Venezuela
mi
dem
Nebeneinande
on
es en
(o iziellen)
und
eien
Wechselku sen
da-
gegen
e s
eilweise;86
36
Vgl.
dazu
ü
Mexiko:
E.
Ge ken
(1984), S. 106 -108.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Kapi al luch aus En wicklungslände n
145
Zahl eiche
ande e
Bes immungs ak o en
wu den
eingangs
dieses
Ab-
schni s
ku so isch
genann ,
können
hie
abe
nich
nähe
behandel
we den.
E wähn
seien
lediglich noch
zwei
Maßnahmen
aus
dem
Be-
eich
de
Wäh ungspoli ik,
die
häu ig
gegen
Kapi al luch bewegungen
eingese z
we den:
So
wi d
mi
de
Scha ung
on
zinsa ak i en
Mä k en
ü
F emdwäh ungsgu haben
e such ,
die
De isen
im
Inland
zu
hal en.
De
sog.
"Mex-Dolla -Ma k "
in
Mexiko
is
ein
Beispiel
da-
ü ,
mi
dem
sei
Jah en
expe imen ie
wi d.
De
haup sächliche
Kon-
lik
bes eh
da in,
eine sei s
keine
olls ändige
Zinslibe alisie ung
im
Inland
zuzulassen,
ande e sei s
abe
ü
F emdwäh ungsanlagen
Real-
e zinsungen
bie en
zu
müssen,
die
jenen
au
Kapi alanlagen
im
Aus-
land
nich
nachs ehen.
37
Häu ig
p ak izie
we den
zwei ens
Kapi al e keh skon ollen.
38
Sie
sind
ein
zweischneidiges
Ins umen
mi
-
wie
die
E ah ungen
zeigen
-
du chaus
un e schiedlichen
"E olgen":
In
B asilien
und
Chile
z. B.
we den
sie
sei
Jah en
eingese z
mi
dem
E ek ,
daß
do
das
P oblem
de
inanziellen (l)
Kapi al luch
nich
exis ie
( gl. Tab. 2).
In
Mexiko
dagegen
konn e
die
1982
e olg e
Ein üh ung
on
um assenden
Kapi al-
e keh skon ollen
Kapi al luch bewegungen
nich
wesen lich
eindäm-
men.
3ß
Neben
den
nega i en
Auswi kungen
au
den
in e na ionalen
Handel
bes eh
die
Keh sei e
de a ige
Kon ollen
o
allem
da in,
daß
sie -
selbs
wenn
eine
Reduzie ung
on
Kapi alab lüssen
o an
gelänge
-
e l.
noch
bes ehende
Ho nungen
au
eine
eiwillige
Rück-
keh
on
im
Ausland
o handenen
Fluch kapi al
wohl
ollends
zu-
nich e
machen
dü en.
VßI.
Zusammen assung
1.
Ziel
de A bei
wa
es, das quan i a i e Ausmaß de p i a en Kapi al-
ab lüsse ("Kapi al luch ") aus
25
G oßschuldne lände n ins Ausland ab-
zuschä zen
und
einigen Bes immungs ak o en nachzugehen.
übe
beides
bes ehen de zei
nu
ech age Ve mu ungen. Ließe sich Kapi al luch
in
g öße em S ile nachweisen, müß e sie als maßgebliche G und ü die
Zuspi zung
de
in e na ionalen Ve schuldungslage angesehen we den;
ande e sei s bes ünde im P inzip die Chance eine Repa iie ung on
Auslandsanlagen
und
on dahe ein En las ungse ek .
2.
Fü
die
Zei eihen
de
Ne oauslandsk edi e s anden o allem
IMF-
in e ne Schä zung zu Ve ügung; ü alle ande en Da en wu den die
o iziellen Zahlungsbilanzs a is iken
(IFS
und
BOP) he angezogen. Die
Un e suchungen e s ecken sich au die le z en
14
Jah e
(1970
-
1983).
37 Vgl.
G.
O iz
(1983),
S.
174
.
38 Zu heo e ischen Analyse gl. I. O ani,
S.
Tiwa i
(1984).
39
Vgl.
A.
Bui a
(1983),
S.
51
.
10
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli lk
155
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
146
Die e
Duwendag
3.
De
analy ische
Rahmen
beweg
sich
inne halb
de
Zahlungsbilanziden-
i ä ,
umges ell
in
Fo m
eine
"Finanzie ungsgleichung"
und
zuge-
schni en
au
die
ypische
Zahlungsbilanzkons ella ion
hoch e schulde e
En wicklungslände .
4.
Di e se Beobach ungen zeigen,
daß
die
Kapi albilanzen
de
o iziellen
Zahlungsbilanzs a is iken
zu
E mi lung
des
Kapi al luch olumens
un-
geeigne sind. Zwischen
den
a sächlichen
und
den
s a is isch
egis ie -
en
We en
de
Ne oauslandsk edi e
bes ehen
e hebliche Abweichungen,
die sich -
bei
o gegebenen
Da en
alle
ande en
Teilbilanzen
-
in
en -
sp echend
hohen
Kapi alexpo en
niede geschlagen
haben
müssen.
5.
De
empi ischen
Schä zung
des
Kapi al luch olumens
wi d
deshalb
ein
wei e en wickel e
Schä zansa z
zug unde
geleg ,
de
neben
den
Ne odi ek in es i ionen
und
den
IMF-Ne ok edi en
die a sächliche
Auslands e schuldung
(ne o)
als
Finanzie ungsquelle
einbezieh . Das
Ausmaß
de
p i a en
Kapi alab lüsse
ins
Ausland
wi d
im
Wege
de
Res echnung
e mi el .
6.
In
einem
e s en
E gebnis
wi d
das
dominie ende
Gewich
de
Ne o-
auslandsk edi e
an
de
Zahlungsbilanz inanzie ung
nachgewiesen
(Du ch-
schni :
87
'0J0;
An eile
zwischen
64
und
96
G/
o).
7.
Das
E gebnis
de
Kapi al luch -Schä zungen
lau e ,
daß
säm liche
25
G oß
schuldne
on
1970
-
1983
insgesam
590
M d. $
an
Ne oauslands-
k edi en
au genommen
haben,
wo on
183
M d. $ diese
Lände
als
Ka-
pi alanlagen
im
Ausland
wiede
e lassen
haben
(Kapi al luch quo e:
31
010).
Fü
jene
15
G oß
schuldne
mi
Kapi al luch quo en
on
meh
als
25
'OJo
lau en
die
en sp echenden
Angaben:
361
M d. $
Ne oauslands-
k edi e;
166
M d. $
Kapi alab lüsse;
Kapi al luch quo e:
46
%.
Hinsich -
lich
de
Kapi al luch bewegungen
gib
es
in
den
einzelnen
Lände n
aus-
gep äg e
Un e schiede;
Pauschalaussagen
sind
dahe
nich angeb ach .
Das
Phänomen
de
Kapi al luch
exis ie
ebenso
wie
in
den
OPEC-
und
sons igen
Öllände n
wie
in
den
os eu opäischen
S aa en.
Demgegenübe
sind
in
d ei
Lände n
pe
Saldo
auch
Repa iie ungen
on
Auslands-
anlagen
zu
e zeichnen
gewesen.
8.
P obleme
de
Übe schä zung des
Kapi al luch olumens
bes ehen
o
allem
inso e n,
als
nich
egis ie e
Mili ä impo e
s a ge unden
haben,
P obleme
de
Un e schä zung
dann,
wenn
die (in
de
Regel)
de izi ä en
Res pos en
de
Zahlungsbilanz
de
G oßschuldne
wei e e
Kapi alexpo e
en hal en
und
die Leis ungsbilanzde izi e
du ch
Un e ak u ie ung
de
Expo e
bzw.
übe ak u ie ung
de
Impo e
zu
hoch
ausgewiesen
we -
den.
Neben
diese
inanziellen
gib
es
auch
noch
eine
"Fluch
in
Impo -
gü e ".
9.
Im
Kon ex
de
Ve wendung
de
Auslandsk edi e
zeig sich,
daß
wegen
des
g oßen
Volumens
de
p i a en
Kapi alexpo e
in
14
G oßschuldne -
lände n
eine
En kopplung
zwischen
den
Leis ungsbilanzde izi en
und
de
Auslands e schuldung
s a ge unden
ha .
Hinsich lich des Rese e-
e hal ens
weisen
die
(7)
asia ischen
G oßschuldne
eine
ungewöhnlich
hohe
Abso p ion
de
Auslandsk edi e
du ch
Au s ockung
de
Wäh ungs-
ese en
au .
Bei
den
ande en
Finanzie ungsquellen
gib
es deu liche
Un e schiede zwischen
den
einzelnen
Lände n.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Kapi al luch
aus
En wicklungslände n
147
10.
Die
p i a en
Kapi alab lüsse
aus
den
15
"Kapi al luch lände n"
dü en
sich
übe wiegend
in
den
übe schußposi ionen
des
Res pos ens
de
Zah-
lungsbilanz
de
Schweiz
und
de
USA
niede geschlagen
haben,
wo au
de
sei
1978
ex em
enge
Pa allel e lau
beide
Zei eihen
hindeu e .
11.
Aus
de
Vielzahl mögliche
Bes immungsjak o en
ü
Kapi al luch
we -
den
zwei ökonomische
Fak o en
he ausgeg i en:
Aus
einem
Que -
schni s e gleich
de
G oßschuldne
e gib
sich,
daß
mi
zunehmende
"K edi quo e"
(Ne oauslandsk edi e
zu
Leis ungsbilanzde izi einsch!.
Res pos en) auch die
"Kapi aljluch quo e"
(p i a e
Kapi alab lüsse
zu
Ne oauslandsk edi en)
s eig .
Da in
könn en
sinkendes
Ve auen
de
Kapi alexpo eu e
in
die
wi scha liche
Leis ungsk a
ih es
Landes
und
Be ü ch ungen
unumgängliche
es ik i e
Anpassungsmaßnahmen
zum
Ausd uck
gekommen
sein,
die
wiede um
Anlaß
zu
Kapi al luch
gaben.
12.
Als
zwei e
wich ige
Ein luß ak o
wi d
das
Fes hal en
an
küns lich
übe höh en
Wechselku sen
angesehen
und
ü
d ei
G oßschuldne
exem-
pla isch
nachgewiesen.
Abwe ungse wa ungen
wi ken
wie
eine
Au -
o de ung
zu
Kapi al luch . Das
Phänomen
on
übe bewe ungen,
d. h.
nich
ech zei ig
e olg en
ealen
Abwe ungen,
läß
sich
auch
ü
die
meis en
ande en
Kapi al luch lände
zumindes
phasenweise
belegen.
Ku z
disku ie
we den
in
diesem
Zusammenhang
d ei
Ansa zpunk e
gegen
Kapi al luch bewegungen:
das "Pegging", die
Scha ung
on
zins-
a ak i en
Mä k en
ü
F emdwäh ungsanlagen
im
Inland
und
Kapi al-
e keh skon ollen.
13.
Kapi al luch bewegungen
in
den
hie
geschä z en
G ößeno dnungen
sind
angesich s
de
De isenknapphei
de
G oßschuldne
eine
g a ie ende
Fehlen wicklung,
weil
alsche
Ve wendung
on
Auslandsk edi en.
De -
a ige
Kapi alab lüsse
bedeu en
den
Zwang
zu
übe höh e
(und
insowei
e meidba e ?)
Auslands e schuldung
und
Schuldendiens belas ung,
sol-
len
wi scha s-
und
en wicklungspoli ische Ziele
ohne
Abs iche
eali-
sie
we den.
14.
Fü
die
Lände
mi
hohen
p i a en
Kapi alab lüssen
s ell
sich
de en
Ne oauslandsposi ion
-als Ganzes
gesehen
-
ela i
güns ig
da .
Wä-
en
diese
Kapi alexpo e
al e na i
ü
"unp oduk i e"
Inlandsp ojek e
e wende
wo den,
e gäbe
sich mögliche weise
soga
ein
posi i e
Aspek ,
solange
die
Chance
ü
eine
spä e e
Repa iie ung
de
Aus-
landsanlagen
un e
güns ige en
Ve wendungsbedingungen
bes eh .
Das
Schuldendiens -P oblem
bleib
jedoch
aku ,
denn
die
Regie ungen
haben
die (zumeis ö en lichen) Schulden,
und
die
P i a en
hal en
die
Zins-
e äge
ih e
Auslandsanlagen
jensei s
de
G enzen.
15.
Fes
s eh ,
daß sich die
Kapi al luch -Be äge
i gendwo
in
de
Wel
als
Kapi alanlagen
niede geschlagen
haben
müssen.
Diese
Ta sache
e klä
z.
T.
mi ,
wa um
die
Finanzie ung
de
Schuldne lände
jah elang
so
ei-
bungslos
unk ionie
ha .
So
wa
de
apide
Ans ieg
de
in e na ionalen
Ve schuldung
de
EL
zu
einem
g oßen
Teil
Anlaß
und
Gegens and
eines
e neu en
mone ä en
Recycling-P ozesses,
de
Auslandsk edi e
an
EL
eilweise
wiede
in
die
Gebe lände
bzw.
zu
den
in e na ionalen
Banken
zu ückschleus e,
do
das
Mi elau kommen
e höh e
und
ü
e neu e
K e-
di e
an
EL
zu
Ve ügung
s and.
Die
F age,
ob es
ohne
de a ige
Ka us-
sellgeschä e
übe haup
zu
einem
Ausb uch
de
Schuldenk ise
gekom-
men
wä e,
kann
nu
ges ell ,
abe
nich
bean wo e
we den.
10·
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
148
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Duwendag
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Bank
ü
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he
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Mexico, in:
P ospec s
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Adjus men
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B azil
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Mexico (h sg.
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In e na ional
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o
Eigh
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Pape
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Zei sch i
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Gup a,
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T ade
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Black
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Analysis,
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Außenwi scha ,
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Hol hus,
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Einschä zung
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Ve schuldungslagen
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"Boni ä "
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in e ne
Anpassung
...
, a.a.O., ( gl. E. Ge ken),
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In e -Ame ican
De elopmen
Bank,
Ex e nal
Deb
and
Economic
De elop-
men
in
La in
Ame ica;
Backg ound
and
P ospec s,
Washing on,
D.
C.
1984
(S a is ical
Appendix,
S.
83
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In e na ional
Mone a y
Fund,
Wo ld
Economic Ou look; Occasional
Pape
No. 27,
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D.
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-
In e na ional
Financial
S a is ics:
Yea book,
Washing on,
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(b);
di .
Jge.
de
Mona sausgaben
(zule z : No .
1984).
-
Balance
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Paymen s
S a is ics,
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Auslands e schuldung
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Ex e ne
Ve schuldung
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131
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O iz,
G.,
Cu ency
Subs i u ion
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Mexico,
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Dolla iza ion
P oblem,
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Jou nal
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Money,
C edi
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Banking,
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15,
No.
2.
1983. S.
174
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45972-8 | Gene a ed on 2023-01-16 12:49:36
Kapi al luch
aus
En wickl mgslände n
149
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In e na ionale
K edi e
mi
undu chse zba en
Fo de ungen
Von
Jü g
Niehans,
Be n
Einlei ung
Was
man
die
"in e na ionale
Schuldenk ise"
zu
nennen
p leg ,
ha ,
wie
jedes
komplexe
P oblem,
iele e schiedene
Sei en.
De
o lie-
gende
Au sa z
konzen ie
sich
au
eine
on
ihnen,
wäh end
ande e
im
Hin e g und
bleiben. Das
Bild
de
in e na ionalen
Ve schuldung
de
En wicklungslände ,
das sich
da aus
e gib ,
is
zwangsläu ig
un oll-
s ändig,
abe
es
is
nich sdes owenige konsis en , au schluß eich
und
eilweise
neua ig.
1
Die
o he schenden
Au assungen
übe
die
in e na ionale
Schulden-
k ise
gehen
on
de
Vo s ellung
aus,
daß
die aglichen
Auslandda le-
hen
in
ih em
Wesen
p i a en
Inlandda lehen
ähnlich
seien. Insbeson-
de e
p leg
angenommen
zu
we den,
daß die
Schuldne
ih en
Ve p lich-
ungen
bis
zu
G enze
ih e
Zahlungs ähigkei
nachkommen
we den.
Un e
diese Vo ausse zung e schein die
jüngs e
K ise
als die Konse-
quenz
e inge e
Zahlungs ähigkei ,
eils
in olge
höhe e
Zinssä ze,
eils
in olge
eine
e schlech e en
Wi scha slage. Diese
Be ach ungs-
weise
e weck
die Ho nung,
daß
ein
Rückgang
de
Zinssä ze
und
ein
Konjunk u au schwung
zu
eine
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de
K ise
üh en
we den.
Im
o liegenden
Au sa z
wi d
die
Meinung
e e en,
daß
die
he -
kömmliche
Au assung
einen
g undlegenden
Un e schied zwischen
p i-
a en
Inlandk edi en
und
den
aglichen
Auslandk edi en
auße
ach
läß .
Das olkswi scha liche
Denken
übe
den
K edi ma k
geh
ge-
meinhin
om
Pa adigma
on
Fo de ungen
aus, die
mi
ech lichen
Zwangsmi eln
du chgese z
we den
können.
Bei
einem
Ba kau
wi d
Zug
um
Zug ge ausch ;
de
Ve ag
e üll
sich au oma isch.
Bei
einem
K edi geschä
allen
die
beiden Sei en
des Tausches zei lich
ausein-
1 Diese Au sa z e schein
in
englische Sp ache in de "Economic Re iew"
de Bundes ese ebank on San F ancisco, Win e
1985.
Seine G undzüge
inden sich zusammenge aß in Niehans
(1984).
De Ve asse sch ieb den
Au sa z als Gas p o esso de Fede al Rese e Bank on San F ancisco. Fü
diese Un e s ü zung seine wissenscha lichen A bei , ü die we ollen Be-
me kungen on Mi gliede n de olkswi scha lichen Ab eilung de Bank
und ü die Mi hil e seine Assis en in Paula C ossw igh sp ich de Ve -
asse seinen Dank aus.
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