Zur Lage und Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts
Abstract
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Full text
Bauer, Anja et al. Research Report Zur Lage und Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts IAB-Stellungnahme, No. 4/2024 Provided in Cooperation with: Institute for Employment Research (IAB) Suggested Citation: Bauer, Anja et al. (2024) : Zur Lage und Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts, IAB-Stellungnahme, No. 4/2024, Institut für Arbeitsmarktund Berufsforschung (IAB), Nürnberg, https://doi.org/10.48720/IAB.SN.2404 This Version is available at: https://hdl.handle.net/10419/309052 Standard-Nutzungsbedingungen: Die Dokumente auf EconStor dürfen zu eigenen wissenschaftlichen Zwecken und zum Privatgebrauch gespeichert und kopiert werden. Sie dürfen die Dokumente nicht für öffentliche oder kommerzielle Zwecke vervielfältigen, öffentlich ausstellen, öffentlich zugänglich machen, vertreiben oder anderweitig nutzen. Sofern die Verfasser die Dokumente unter Open-Content-Lizenzen (insbesondere CC-Lizenzen) zur Verfügung gestellt haben sollten, gelten abweichend von diesen Nutzungsbedingungen die in der dort genannten Lizenz gewährten Nutzungsrechte. Terms of use: Documents in EconStor may be saved and copied for your personal and scholarly purposes. You are not to copy documents for public or commercial purposes, to exhibit the documents publicly, to make them publicly available on the internet, or to distribute or otherwise use the documents in public. If the documents have been made available under an Open Content Licence (especially Creative Commons Licences), you may exercise further usage rights as specified in the indicated licence. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
IAB-STELLUNGNAHME Ausgewählte Beratungsergebnisse des Instituts für Arbeitsmarktund Berufsforschung ISSN 2195-5980 4|2024 Zur Lage und Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts Anja Bauer, Hermann Gartner, Markus Hummel, Christian Hutter, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Silvia Schwanhäuser, Enzo Weber, Antje Weyh Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 17.10.2024
Zur Lage und Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts Anja Bauer Hermann Gartner Markus Hummel Christian Hutter Theresa Koch Yuliya Kosyakova Silvia Schwanhäuser Enzo Weber Antje Weyh Mit der Publikation von Stellungnahmen zu öffentlichen Anhörungen der parlamentarischen Gremien des Bundes und der Länder oder zu aktuellen, zentralen Themen der Arbeitsmarktpolitik will das IAB der Fachöffentlichkeit und der externen Wissenschaft einen Einblick in seine wissenschaftliche Politikberatung geben. IAB intends to give professional circles and external researchers an insight into its scientific policy advisory services by publishing comments on the public hearings of parliamentary committees of the Federal Government and the Federal States and on current central topics of labour market policy.
Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung ..................................................................... 4 Abstract ............................................................................... 4 1 Einleitung.......................................................................... 5 2 Entwicklung des Arbeitsmarkts, der sozialversicherungspflichtigen und geringfügigen Beschäftigung sowie der Arbeitslosigkeit ............................. 5 3 Entstehen und Umfang von „Labor Hoarding“ im deutschen Arbeitsmarkt ........... 7 4 Fortschritt der Integration der Geflüchteten aus der Ukraine in den deutschen Arbeitsmarkt ....................................................................... 11 Literatur ............................................................................... 15
Zusammenfassung Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2024/2025 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung der Entwicklung des Arbeitsmarkts, des „Labor Hoarding“ im deutschen Arbeitsmarkt sowie der Integration der Geflüchteten aus der Ukraine gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2024 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst. Abstract In preparation for the 2024/2025 Annual Report of the German Council of Economic Experts, the IAB was asked to provide its expertise in assessing the development of the labor market, labor hoarding in the Germany and the integration of refugees from Ukraine. The findings presented by the IAB in autumn 2024 are summarized in this statement. IAB-Stellungnahme 4|2024 4
1 Einleitung Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird das IAB seit mehreren Jahren um seine Expertise gebeten. Im Vorfeld des aktuellen Jahresgutachtens 2024/2025 gehörte hierzu unter anderem die Einschätzung der Entwicklung des Arbeitsmarkts, des Hortens von Arbeitskräften durch Betriebe (Labor Hoarding) im deutschen Arbeitsmarkt sowie der Integration der Geflüchteten aus der Ukraine. Das IAB äußerte sich dazu im Herbst 2024 mit folgender Stellungnahme. 2 Entwicklung des Arbeitsmarkts, der sozialversicherungspflichtigen und geringfügigen Beschäftigung sowie der Arbeitslosigkeit Die deutsche Wirtschaft steckt in einer Schwächephase fest. Die Erholung verzögert sich weiter und das Bruttoinlandsprodukt wird im Gesamtjahr 2024 um 0,1 Prozent zurückgehen. Für das Jahr 2025 erwarten wir ein unterdurchschnittliches Wachstum von 0,4 Prozent. Der Arbeitsmarkt wird durch den aktuellen Wirtschaftsabschwung zunehmend beeinträchtigt. Gemessen an der schwachen Konjunktur hält sich die Beschäftigung aber vergleichsweise gut. Die Zahl der Erwerbstätigen steigt im laufenden Jahr um 170.000 und 2025 noch einmal um gut 180.000. Die schlechte Wirtschaftsentwicklung macht sich aktuell deutlich bei der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bemerkbar: Die regelmäßig kräftigen Zuwächse des vergangenen Jahrzehnts werden nicht mehr erreicht. Für dieses Jahr prognostizieren wir ein vergleichsweise schwaches Plus von 160.000 auf 34,95 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Für das kommende Jahr ist hier nur mit einer geringen Steigerung zu rechnen, wir erwarten eine weitere schwache Zunahme um 170.000 auf dann 35,12 Millionen Personen. Dennoch wird damit ein neuer Höchststand erreicht. Die Anstiege beruhen allein auf der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung, wohingegen die Zahl der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in beiden Prognosejahren leicht sinkt. Seit dem Ende der Corona-Krise sind bei der Gruppe der marginal Beschäftigten1 tendenziell leichte Anstiege zu verzeichnen; zuletzt war die Entwicklung aber nicht eindeutig. Nach wie vor kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Erwerbsform an den jahrelangen sinkenden Vor-Corona-Trend anknüpft. Wir erwarten für dieses Jahr einen leichten Anstieg um 10.000 auf 1 Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte, ausschließlich kurzfristig Beschäftigte und Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten (sog. 1-Euro-Jobs) werden in der Erwerbstätigenrechnung der VGR unter den marginal Beschäftigten zusammengefasst. Die Zeitreihen wurden aufgrund der VGR-Generalrevision 2024 aktualisiert (Wanger et al. 2024). IAB-Stellungnahme 4|2024 5
4,90 Millionen marginal Beschäftigte und für den Jahresdurchschnitt 2025 keine wesentliche Änderung. Die Entwicklung über die Wirtschaftsbereiche ist heterogen. So baut einerseits vor allem das Produzierende Gewerbe Beschäftigung ab, andererseits baut hauptsächlich der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit massiv Beschäftigung auf. Die wirtschaftlichen Umbrüche infolge der Energiewende in Verbindung mit einem schwächeren Außenhandel führen seit Mitte 2023 im Produzierenden Gewerbe zu einer sinkenden Beschäftigung. Da die Lage weiter angespannt bleiben dürfte, rechnen wir mit weiteren Rückgängen in Höhe von 60.000 in diesem und 50.000 Beschäftigten im kommenden Jahr. Mit –20.000 Beschäftigten entfällt ein Drittel des diesjährigen Rückgangs auf das Baugewerbe, das Teil des Produzierenden Gewerbes ist. Für 2025 rechnen wir dagegen aufgrund von Zinssenkungen, der weiterhin hohen Nachfrage nach Wohnraum und dem Baubedarf infolge der Energiewende mit einer etwas besseren Entwicklung, allerdings noch immer mit einem Rückgang in Höhe von 10.000 Personen. Mit einem jährlichen Zuwachs von jeweils + 190.000 Personen entfallen die gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungszuwächse fast vollständig auf den Wirtschaftsbereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit – was hauptsächlich am Ausbau der Kindertagesbetreuung, an der Alterung der Gesellschaft und am Zuzug von Geflüchteten liegt. In der Finanzund Versicherungsbranche scheint der Stellenabbau gestoppt zu sein und die Beschäftigtenzahlen steigen wieder moderat. Der Bereich Information und Kommunikation wächst nur mehr leicht. Offensichtlich schreitet nun auch hier die Automatisierung, beispielsweise durch Künstliche Intelligenz, voran und dominiert den Trend, Produktionsund Dienstleistungsprozesse noch mehr zu vernetzen und zu digitalisieren. Zudem leidet dieser Bereich unter Fachkräfteengpässen. Regional betrachtet steigt die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Westdeutschland mit 0,6 Prozent leicht an, in Ostdeutschland stagniert sie. Während wir in Hamburg, NordrheinWestfalen und Hessen mit jeweils 0,8 Prozent die höchsten Anstiege der Beschäftigung prognostizieren, erwarten wir in Mecklenburg-Vorpommern (–0,2 %), Sachsen-Anhalt (–0,3 %) und Thüringen (–0,6 %) Beschäftigungsverluste. Mit einem Anstieg um 170.000 und 60.000 nimmt die Zahl der Arbeitslosen in den beiden Jahren zu. Über den Wirtschaftsabschwung hinweg hat sich die Zahl der Beschäftigten, die arbeitslos werden, erhöht. Im längerjährigen Vergleich ist das Entlassungsrisiko zwar noch immer niedrig, sogar noch geringer als vor der Corona-Krise. Im Verarbeitenden Gewerbe, auf dem Bau, in der Zeitarbeit und im Handel hat sich aber eine negative Entwicklung festgesetzt. Auch haben sich die Jobchancen von Arbeitslosen nicht wieder nachhaltig erholt, die mit Pandemiebeginn und im Jahr 2022 eingeknickt waren. Die Unternehmen melden mittlerweile historisch wenige neue Stellen an die Bundesagentur für Arbeit. Entsprechend liegt die Langzeitarbeitslosigkeit deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Trotz des hohen Arbeitskräftebedarfs zeigen sich Verfestigungstendenzen in der Arbeitslosigkeit. Dies spiegelt sich auch in der Arbeitslosigkeit von Niedrigqualifizierten, die ebenfalls deutlich über dem Stand von 2019 liegt. Der Mismatch auf dem Arbeitsmarkt zwischen den Qualifikationsniveaus und den Anforderungsniveaus der Stellen hat seit Corona also zugenommen; zwischen den erlernten und gesuchten Berufen ist dagegen kein höherer Mismatch ersichtlich. IAB-Stellungnahme 4|2024 6
Die Zunahme der Zahl der Arbeitslosen dürfte in Westdeutschland mit 1,9 Prozent geringer ausfallen als in Ostdeutschland mit + 3,3 Prozent. In Ostdeutschland liegt damit auch die Arbeitslosenquote 2025 mit 7,6 Prozent ( + 0,2 Prozentpunkte) höher als in Westdeutschland mit 5,7 Prozent ( + 0,1 Prozentpunkte). Die größten Anstiege in der Zahl der Arbeitslosen erwarten wir für Thüringen ( + 5,0 %) und Mecklenburg-Vorpommern ( + 3,9 %), die geringsten in Niedersachsen ( + 0,8 %), Bremen ( + 1,0 %) und Nordrhein-Westfalen ( + 1,1 %). Dabei bleibt das bekannte regionale Gefälle der Arbeitslosenquoten erhalten: Die Arbeitslosenquoten der süddeutschen Bundesländer sind niedriger als in anderen Teilen Deutschlands. 3 Entstehen und Umfang von „Labor Hoarding“ im deutschen Arbeitsmarkt Labour Hoarding findet statt, wenn die Beschäftigung nicht in dem Maß sinkt, wie es ein Rückgang des BIP erwarten lässt. Wenn Betriebe sich geringeren Absatzmöglichkeiten gegenüber sehen und eigentlich weniger Arbeitskräfte benötigen, aber damit rechnen, dass es nach einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage aufwändig wäre, erneut Arbeitskräfte zu suchen und wieder anzulernen, kann es sich rechnen, die Arbeitskräfte zu halten, auch wenn sie dann weniger produktiv eingesetzt werden als bei voller Auslastung der Kapazitäten. Aktuell hängt Deutschlands Wirtschaft in einer zähen Schwächephase fest. Dennoch hält sich die Beschäftigung auf einem leichten Aufwärtstrend. Das liegt zum Teil an nach wie vor wachsenden Sektoren, etwa dem Gesundheitswesen, aber auch daran, dass Beschäftigte gehalten werden, weil sie schwer wiederzubekommen sind (vgl. Bauer et al. 2024). Indikatoren, die über Labour Hoarding Aufschluss geben können, sind allen voran der Output pro Kopf und die Stundenproduktivität. Die Produktivität pro Erwerbstätigen beziehungsweise pro Erwerbstätigenstunde hat sich seit den Corona-Jahren von ihrem Wachstumspfad entfernt. Seit Mitte 2021 ist die Entwicklung sogar rückläufig (siehe Abbildung 1), was für eine gewisse Unterauslastung des Faktors Arbeit spricht. Unklar bleibt dennoch, inwieweit der Rückgang der Produktivität nicht auch auf andere Faktoren zurückzuführen ist. Daher liefern diese Statistiken nur erste Indizien und noch keine Evidenz. IAB-Stellungnahme 4|2024 7
Abbildung 1 Output pro Kopf und Output pro Stunde Quelle: Statistisches Bundesamt, VGR, saisonbereinigte Quartalswerte. Weitere Anhaltspunkte liefert die Arbeitszeitrechnung des IAB: So nahm die Zahl der bezahlten und unbezahlten Überstunden in den vergangenen drei Jahren tendenziell ab (siehe Abbildung 2), die Stunden auf Zeitkonten gingen ebenfalls zurück (siehe Bauer et al. 2024) und die Kurzarbeit stieg zuletzt (siehe Abbildung 3). Die Zahlen zur Kurzarbeit können dabei nur begrenzt als allgemeiner Indikator für Labour Hoarding dienen, da Kurzarbeit vor allem in schwereren Krisen genutzt wird (Kagerl/Kruppe 2024). Abbildung 2 Bezahlte und unbezahlte Überstunden Quelle: IAB, Arbeitszeitrechnung, saisonbereinigte Quartalswerte. IAB-Stellungnahme 4|2024 8
Literatur Bauer, Anja; Gartner, Hermann; Hellwagner, Timon; Hummel, Markus; Hutter, Christian; Wanger, Susanne; Weber, Enzo; Zika, Gerd (2024): IAB-Prognose 2024/2025: Zähe Wirtschaftsschwäche beeinträchtigt den Arbeitsmarkt. IAB-Kurzbericht Nr. 19. Brücker, Herbert; Ette, Andreas; Grabka, Markus M.; Kosyakova, Yuliya; Niehues, Wenke; Rother, Nina; Spieß, C. Katharina; Zinn, Sabine; Bujard, Martin; Décieux, Jean Philippe; Maddox, Amrei; Schmitz, Sophia; Schwanhäuser, Silvia; Siegert, Manuel; Steinhauer, Hans Walter (2023a): Geflüchtete aus der Ukraine: Knapp die Hälfte beabsichtigt längerfristig in Deutschland zu bleiben. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 28, S. 381–393. Brücker, Herbert; Ette, Andreas; Grabka, Markus M.; Kosyakova, Yuliya; Niehues, Wenke; Rother, Nina; Spieß, C. Katharina; Zinn, Sabine; Bujard, Martin; Cardozo, Adriana; Décieux, Jean Philippe; Maddox, Amrei; Milewski, Nadja; Naderi, Robert; Sauer, Lenore; Schmitz, Sophia; Schwanhäuser, Silvia; Siegert, Manuel; Tanis, Kerstin; Steinhauer, Hans Walter (2023b): Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland: Ergebnisse der ersten Welle der IAB-BiB/FReDABAMF-SOEP Befragung. IAB-Forschungsbericht Nr. 2. Ette, Andreas; Spieß, Katharina; Bujard, Martin; Décieux, Jean; Gambaro, Ludovica; Gutu, Lidia; Milewski, Nadja; Ruckdeschel, Kerstin; Sauer, Lenore; Schmitz, Sophia (2023): Lebenssituation ukrainischer Geflüchteter: Höhere gesellschaftliche Teilhabe nach eineinhalb Jahren in Deutschland. In: Bevölkerungsforschung Aktuell 6/2023. S. 3–16. Falkenhain, Mariella; Brenning, Nadja; Dobrovolski, Emilie; Kim, Maya; Piddubna, Yana (2024): Ukrainerinnen in Deutschland: Nachhaltige Arbeitsmarktintegration. In: IAB-Forum, 23.2.2024. Hellwagner, Timon; Söhnlein, Doris; Wanger, Susanne; Weber, Enzo (2022): Wie sich eine demografisch bedingte Schrumpfung des Arbeitsmarkts noch abwenden lässt. In: IAB-Forum, 21.11.2022. Hutter, Christian; Carbonero, Francesco; Klinger, Sabine; Trenkler, Carsten; Weber, Enzo (2022): Which factors were behind Germany’s labour market upswing? A data-driven approach. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 84, H. 5, S. 1052–1076. Kagerl, Christian; Kruppe, Thomas (2024): 180.000 Betriebe in Deutschland haben während der Pandemie die verlängerte Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen, In: IAB-Forum, 11.7.2024. Klinger, Sabine; Weber, Enzo (2020): GDP-employment decoupling in Germany. Structural Change and Economic Dynamics 52 (2020): S. 82–98. Kosyakova, Yuliya; Brücker, Herbert (2024): Zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine: Eine Simulationsstudie. IAB-Forschungsbericht Nr. 9. Kosyakova, Yuliya; Brücker, Herbert; Gatskova, Kseniia; Schwanhäuser, Silvia (2023): Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter: Erwerbstätigkeit steigt ein Jahr nach dem Zuzug. IAB-Kurzbericht Nr. 14. Kosyakova, Yuliya; Gatskova, Kseniia; Koch, Theresa; Adunts, Davit; Braunfels, Joseph; Goßner, Laura; Konle-Seidl, Regina; Schwanhäuser, Silvia; Vandenhirtz, Marie (2024): Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter: Eine internationale Perspektive. IAB-Forschungsbericht Nr. 16. Kosyakova, Yuliya; Kogan, Irena (2022): Labor market situation of refugees in Europe: The role of individual and contextual factors. Frontiers in Political Science, 4, S. 1–14. IAB-Stellungnahme 4|2024 15
Kosyakova, Yuliya; Schwanhäuser, Silvia (2024): Erwerbstätigkeit ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Mütter haben die geringeren Erwerbschancen. In: IAB-Forum, 11.4.2024, Grafik aktuell. Wanger, Susanne; Hartl, Tobias; Hummel, Markus; Yilmaz, Yasemin (2024): Überarbeitung der IAB-Arbeitszeitrechnung im Rahmen der Generalrevision 2024 der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. IAB-Forschungsbericht Nr. 20. IAB-Stellungnahme 4|2024 16
Impressum IAB-Stellungnahme 4|2024 Veröffentlichungsdatum 21. November 2024 Herausgeber Institut für Arbeitsmarktund Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit Regensburger Straße 104 90478 Nürnberg Redaktion Martina Dorsch Rechte Diese Publikation ist unter folgender Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Bezugsmöglichkeit dieser Stellungnahme https://doku.iab.de/stellungnahme/2024/sn0424.pdf Bezugsmöglichkeit aller Veröffentlichungen der Reihe „IAB-Stellungnahme“ https://iab.de/publikationen/iab-publikationsreihen/iab-stellungnahme/ Webseite https://www.iab.de ISSN 2195-5980 DOI 10.48720/IAB.SN.2404