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Die Finanzierung kleinerer und mittelgroßer Unternehmen in Schweden

Ståhl, Göran

Abstract

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Full text

S åhl, Gö an A icle Die Finanzie ung kleine e und mi elg oße Un e nehmen in Schweden K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: S åhl, Gö an (1969) : Die Finanzie ung kleine e und mi elg oße Un e nehmen in Schweden, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 2, Iss. 4, pp. 437-462, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/292639 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. 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Die En wicklung ha ein in ensi es In e esse an die En wicklung neue P oduk e und P o- duk ionsme hoden, Ma ke ing und maschinelle Aus üs ung he o ge u- en. Diese In es i ionen benö igen jedoch K edi e, und den Finanzie- ungsp oblemen is deshalb in ges eige em Maße on den e schieden- s en Sei en Au me ksamkei zugewende wo den. De Schwe punk lag hie bei bei den Un e nehmen, die man als kleine e und mi elg oße zu be ach en p leg . In den olgenden Aus üh ungen we den einige de P obleme de klei- ne en und mi elg oßen Un e nehmen behandel we den, wobei das Schwe gewich au Finanzie ungsp obleme geleg wi d. Zu Beginn wi d eine Ube sich übe die S uk u de schwedischen Wi sdia gegeben. Da au we den einige de wesen lichs en Un e schiede zwischen kleine- en ode mi elg oßen Un e nehmen und g oßen Un e nehmen ande e - sei s behandel . Im Abschni III we den ganz allgemein die inanziel- len Ve häl nisse de kleine en und mi elg oßen Un e nehmen und da- mi zusammen auch einige En wicklungszüge au dem Gebie e de K e- di beu eilung e ö e . De abschließende Abschni IV en häl eine Übe sich übe die wich igs en Ins i u ionen, die an de inanziellen Hil e ü die Indus ie mi be eilig sind. Diese Abschni s ü z sich au den e ö en lich en Be ich de s aa lichen Konzen a ionsun e suchung aus dem Jah e 1968 „S uk u und Funk ionsweise des K edi ma k es" (S aa liche ö en liche Un e suchungen 1968 : 3). Zum Zahlenma e ial sei e wähn , daß die am liche S a is ik unge äh zwei bis d ei Jah e nachhink , weshalb die Angaben eilweise e was al OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 438 Be ich e sind. Dies dü e jedoch keine besonde e Bedeu ung haben, da in den le z en Jah en kaum g öße e Ve ände ungen einge e en sind. Zunächs mag es angeb ach sein zu e suchen, eine De ini ion ü den Beg i „kleine e und mi elg oße Un e nehmen" zu geben. Das P o- blem is doppelsei ig: Man kann sich agen, 1. wie man die G öße de Un e nehmen messen soll und 2. wo man die G enzen ziehen soll eine - sei s zwischen den kleine en und mi elg oßen, ande e sei s zwischen den mi elg oßen und g oßen Un e nehmen. Man kann e schiedene Messungsme hoden anwenden, z. B. die G öße des Ak ienkapi als, die Gesam g öße des im Be ieb a bei en- den Kapi als, den Umsa z, die Anzahl de Anges ell en usw. Säm liche K i e ien haben sowohl Vo - als auch Nach eile und manche de Mes- sungsme hoden sind wah scheinlich auch exak e als ande e. Aus ein p ak ischen G ünden habe ich mich hie dazu en schlossen, das K i e ium „Anzahl de Anges ell en" zu wählen, u. a. deshalb, weil die am liche S a is ik in de Haup sache um diese Va iable he um au gebau is . Kla e G enzen zu ziehen zwischen kleinen, mi elg oßen und g oßen Un e nehmen, is seh schwe . Man kann mögliche weise sinn olle Un- e scheidungen machen zwischen e schiedenen G ößeng uppen inne halb e schiedene B anchen; abe wenn man das Wi scha sleben ganz all- gemein behandeln will, wi d das P oblem schwie ig. In e schiedenen Zusammenhängen ha man jedoch die G enze ü kleine e Un e nehmen bei unge äh 50 Anges ell en gezogen, wäh end man die Zahl on unge- äh 500 Anges ell en als eine geeigne e G enze ü mi elg oße Un e - nehmen e ach e ha . Le z genann e G enze is in hohem G ade willkü - lich, wenn man auch als ein gemeinsames Me kmal ü iele Un e neh- men mi bis zu unge äh 500 Anges ell en o b ingen kann, daß sie ge- wöhnlich einen ela i kleinen Besi ze k eis haben, de aus na ü lichen Pe sonen bes eh und somi o eine A Familienun e nehmen da s el- len, wie man das auszud ücken p leg . Eine e was e ein ach e Abg en- zung zwischen kleine en und mi elg oßen Un e nehmen eine sei s und g oßen Un e nehmen ande e sei s dü e man jedoch dadu ch machen können, daß man zu de e s genann en G uppe solche Un e nehmen hin- zu üg , die nich übe Ak ien-, Obliga ions- und Be iebsmi elk edi - mä k e e ügen. Die Möglichkei en de kleine en und mi elg oßen Un e nehmen, neues Kapi al anzuscha en, sind somi au Selbs inan- zie ung, Kapi ale höhungen de Besi ze und Anleihen bei K edi ins i- u en beg enz . Im Folgenden wi d de Beg i „kleine e Un e nehmen" OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 Be ich e 439 synonym mi dem Beg i „kleine e und mi elg oße Un e nehmen" an- gewende . I. Die S uk u de schwedischen Wi scha In Ube eins immung mi den Ve häl nissen in allen Indus ielände n is die schwedische Indus ie wäh end de Nachk iegszei zu Konzen- a ion au wenige, abe um so g öße e Be iebseinhei en übe gegangen. Diese Ve ände ung de Wi scha und ih e S uk u e läu indes e häl nismäßig langsam. Häl man sich nu an den indus iellen Sek o , so kann man es s ellen, daß die Anzahl on P oduk ionsun e nehmen mi meh als ie A bei nehme n sich wäh end de Pe iode 1954 bis 1964 nu um 1,5 bis 2% e inge ha . Diese Rückgang is ande e sei s ganz de G ößeng uppe on 4 bis 10 A bei nehme n zuzusch eiben, wo unge äh 12 % de Un e nehmen e schwunden sind. Gleichzei ig haben sich die üb igen kleinen Un e nehmen — mi einigen ün zig A bei neh- me n — um 6 % und Un e nehmen mi übe 50 A bei nehme n um 15 % e höh . Was den An eil de kleine en Un e nehmen an de indus iellen Be- schä igung anbelang , ha sich diese sei 1954 auch nu unbe äch lich (d. h. on 29 bis 27 %) e inge , wäh end sich alle mi elg oßen Un- e nehmen on 42 au 43 % und alle g oßen on 29 au 30 % e höh haben. Auch bei den An eilen de Un e nehmensg uppen am Ne op o- duk ionswe de Indus ie sind keine au allenden Un e schiede zu e - zeichnen. De An eil de kleine en Un e nehmen is zwischen 1954 und 1964 kons an (22%) geblieben, und de An eil de mi elg oßen Un- e nehmen ha sich um zwei P ozen punk e ( on 45 bis 43 %>) e in- ge . Die oben angegebenen Zi e n s ammen aus de sogenann en Indu- s ies a is ik. In einem Be ich de Konzen a ionsun e suchung „Besi - zende und Ein luß inne halb de P i a wi scha " (SOU 1968 :7) wu de als Un e lage das sogenann e zen ale Be iebs egis e e wende , und dies en häl auch die üb igen Indus iezweige. Häl man sich an Un e nehmen mi meh als ie A bei nehme n, dann e gib sich aus dem Be iebs egis e , daß au die kleine en Un e nehmen 1964 unge- äh 18% de Beschä ig en, au die mi elg oßen Un e nehmen unge- äh 29 % und au die g oßen Un e nehmen somi 53 % ielen. Die en - sp echenden Zi e n ü die e schiedenen G ößeng uppen inne halb de üb igen Indus ie wa en 37%, 31 % bzw. 32 % und ü die Indus ie insgesam 27 %, 30 % und 43 %. Anlaß zu den g oßen Un e schieden OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 440 Be ich e is , daß man im Be iebs egis e (nich abe in de Indus ies a is ik) zu de G uppe de g öße en Un e nehmen auch die Toch e gesellscha en de G oßbe iebe ge echne ha , die unge äh 2 000 Un e nehmen aus- machen. Viele diese Toch e gesellscha en können auch ein p ak isch als selbs ändige ju is ische Pe sonen angesehen we den. Hinsich lich des Ne op oduk ionswe es de Indus ie inde man gleich alls beme kens- we e Un e schiede: Aus dem Zahlenma e ial de Konzen a ionsun e - suchung geh he o , daß au die G oßbe iebe unge äh 63 °/o gegenübe nu unge äh 35 °/o nach de Indus ies a is ik allen sollen. Unabhängig da on, welche Quelle man anwende , is es abe kla , daß die kleine en und mi elg oßen Un e nehmen ü die schwedische Wi scha sowohl hinsich lich de Beschä igung als auch de P oduk- ion g oße Bedeu ung haben. Au diese Un e nehmensg uppe allen ca. 70 % bzw. 47 % de Beschä igung de Indus ie und 65 % bzw. 37 % des Ne op oduk ionswe es. II. Kleine, mi elg oße und g oße Un e nehmen Wie e wähn un e scheiden sich die kleine en und mi elg oßen Un e - nehmen nich nu du ch G öße und Besi z e häl nis on den g oßen. Es sind auch bedeu ende Un e schiede in den Finanzie ungs e häl nissen, de O ganisa ion u. a. o handen. Na ü lich sind die kleine en und mi elg oßen Un e nehmen in diese Hinsich auch nich einhei lich. Ein Un e nehmen mi beispielsweise 200 A bei nehme n muß ganz ande e Cha ak e züge haben als ein Un e nehmen mi nu 10 A bei nehme n. Ich we de hie au einige de Fak o en eingehen, die on Bedeu ung sind, nämlich Adminis a ion, P oduk ion, Ma ke ing und Gene a ions- wechsel. Die Un e schiede in den Finanzie ungs e häl nissen, die da on s a k be üh we den, we den spä e behandel (siehe Abschni III). 1. Adminis a ion Je g öße ein Un e nehmen is , des o g öße e Ansp üche we den an seine O ganisa ion ges ell und des o meh wi d ein Ne z mi wei ge- hende Funk ions- und Ve an wo ungs e eilung en wickel . Ein klei- ne es Un e nehmen mi eine ge ingen Anzahl on Anges ell en läß sich leich e on de Lei ung übe blicken. Die In o ma ionsp obleme und die P obleme de Ve bindungen un e einande sind leich e zu lösen. Ebenso is die Planung au wei e Sich in einem g oßen iel komplizie e als in einem kleine en Un e nehmen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 Be ich e 441 Ein bedeu ende Fak o des adminis a i en Appa a es des G oßbe- iebes is na ü lich, daß die do ige Be iebslei ung o Anges ell encha- ak e ha , wäh end im kleine en Un e nehmen Lei ung und Besi z- ech no male weise in de gleichen Hand e einig sind. O abe ha de Lei e /Besi ze in dem kleine en Un e nehmen nich die Ausbildung in wi scha lichen und adminis a i en F agen, die on einem mode nen Be iebslei e ge o de we den. De Lei e /Besi ze kann hingegen ein geschick e Ve käu e ode ein üch ige Fachmann sein. Diese Ve häl - nisse haben auch dazu ge üh , daß o allem die be iebswi scha lichen Funk ionen in kleine en Un e nehmen zu wünschen üb ig lassen. O sind keine du chgea bei e en Rechnungs- ode Kon ollsys eme und -Rou inen o handen; ebenso mangel es o allem an wi scha liche Planung. Budge s und P ognosen e schiedene A sind äuße s sel en, abe auch de e gangenhei sbezogene Nachweis de Tä igkei de Un- e nehmen ha be äch liche Mängel. Die e wähn en Mängel bedeu en, daß die kleine en Un e nehmen einen g oßen la en en Beda an quali izie em Pe sonal haben. Diese Beda wi d wei e hin dadu ch e s ä k , daß die P obleme de kleine- en Un e nehmen imme komplizie e we den und den Um ang des Be iebs und dessen En wicklung ü eine lange Zei im o aus beein lus- sen. Die Möglichkei , eigene Spezialis en anzus ellen, is jedoch beg enz , u. a. deshalb, weil ein solches Pe sonal zu eine wei e en Belas ung de ohnehin schwie igen Kos enlage üh . 2. P oduk ion Die g oßen Un e nehmen haben dadu ch gewisse Vo eile, daß sie in g oßen Se ien p oduzie en können. Abe gewisse Wa en und Diens e sind solche A , daß sie am bes en und billigs en on kleine en Un e - nehmen p oduzie we den können. Die kleine en Un e nehmen kön- nen die kü ze en Se ien und die spezialisie en P oduk e, so wie auch einen g oßen Teil de Diens e übe nehmen. Dies gil besonde s in den Fällen, wo das kleine e Un e nehmen als Un e lie e an ü ein g öße es Un e nehmen a bei e , sowie auch ü Se icebe iebe u. ä. Wei e haben die kleine en Un e nehmen o g öße e Flexibili ä . Sie können den P oduk ionsappa a neuen Ve häl nissen besse anpassen. Viel sp ich auch da ü , daß die Möglichkei en ü einen bes imm en echnischen Fo sch i — ganz allgemein be ach e — in kleine en Un- e nehmen g öße sind. In solchen Un e nehmen äll es leich e , au OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 442 Be ich e neue Ideen, P oduk e und P oduk ionsme hoden hinzuweisen und sie zu e wi klichen. G oße Un e nehmen sind o nich so dynamisch und können Tendenzen au weisen, „s e eo yp" zu e bleiben. 3. Ma ke ing Ma ke ing de P oduk e is ein bedeu endes P oblem ü die kleine- en Un e nehmen mi ih en beg enz en Ressou cen und Kenn nissen so- wie den Schwie igkei en, ih e P oduk e in einem g öße en Zusammen- hang bekann zumachen. Insbesonde e au de in e na ionalen Ebene haben die kleine en Un e nehmen zwei elsohne einen schwie ige en Aus- gangspunk als die g oßen, u. a. deshalb weil Ma ke ing do In es i io- nen au wei e Sich e o de n, die hohe Kos en e u sachen. Eine Me hode zu S eige ung eine wi ksamen Ma k üh ung bei den kleine en Un e nehmen is die Zusammena bei un e den einzelnen Un- e nehmen. Eine de a ige Zusammena bei is auch in den le z en Jah- en zus andegekommen, nich nu hinsich lich des Ma ke ing, sonde n auch z. B. bei de He s ellung, P oduk ionsen wicklung und bei de Ve - wendung on Compu e n ü die Ve wal ung. 4. Gene a ionsp oblem Wenn de Lei e /Besi ze eines kleine en Un e nehmens, de den Haup eil seines Ve mögens in dem Un e nehmen angeleg ha , aus äll , können g a ie ende P obleme en s ehen. Einmal muß das Un e nehmen die lüssigen Mi el be ei haben, die zu Ausbezahlung de hohen E b- scha s eue e o de lich sind; zum ande en e en au G und de Nach ol- ge age o Schwie igkei en au , was ü diese G uppe on Un e nehmen meis ens seh heikel is , da die Ve auens age ü das Un e nehmen in ielen Fällen eine pe sönliche Ve auens age ü den Lei e /Besi ze is . Die E bscha s eue und de Zwang, einige E ben ielleich auszu- lösen, bedeu e ü das Un e nehmen eine s a ke Belas ung. Manchmal wi d es schwie ig sein, kapi als a ke Pe sonen ode Ins i u ionen aus- indig zu machen, die In e esse da an haben, sich dem Un e nehmen als Teilhabe anzuschließen. Auße dem gewäh en die Banken an Un e - nehmen nich ge n K edi e gegen Siche hei in Fo m on eigenen Ak- ien, da diese Papie e ielleich die einzigen, noch o handenen o ma- len Siche hei en sind. Auch de S aa is nich be ei , einen Pos en Ak ien ü seine E bscha s eue o de ung) zu übe nehmen und gewäh sei- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 Be ich e 443 en Zahlungsau schub. Aus diesen G ünden we den iele Un e nehme in Familienbesi z o die Wahl ges ell , en wede ih Un e nehmen einem ande en Besi ze zu übe lassen, um das e o de liche Kapi al zu e hal en, ode abe das Un e nehmen zu behal en mi de Aussich , daß die Wei e en wicklung du ch Kapi almangel behinde wi d. In manchen Fällen bes eh alle dings keine Wahlmöglichkei , weil das Kapi al he - beigescha we den muß, dami das Un e nehmen übe haup übe leben kann. III. Allgemeine Gesich spunk e de Finanzie ungs e häl nisse in kleine en und mi elg oßen Un e nehmen Ein zu iedens ellendes Wachs um de Wi scha s ell g oße An- sp üche an das isikobe ei e Kapi al de Un e nehmen. De Zugang zu einem solchen Kapi al is — insgesam gesehen — knapp bemessen, und die Konku enz da um is ha . Das gleiche gil auch on dem Zugang zu lang is igem F emdkapi al. In de be iebswi scha lichen Li e a u p leg man e schiedene Dau- men egeln da ü anzugeben, wie das Ve häl nis zwischen eigenem und emdem Kapi al sein soll, zwischen dem Umlau s e mögen und ku z- is igen Schulden usw. Solche Ve häl niszahlen sind jedoch mi Vo be- dach anzuwenden. Eine diese Daumen egeln besag , daß das Un e neh- men eine gesunde inanzielle Basis ha , wenn das Eigenkapi al ebenso g oß wie das F emdkapi al ode g öße als dieses is ; eine ande e Regel gib an, daß das Anlage e mögen des Un e nehmens mi eigenem Ka- pi al ode wenigs ens mi lang is igem Kapi al inanzie sein muß. In den kleine en Un e nehmen be äg jedoch das Eigenkapi al sel en meh als 10—15 % des Gesam kapi als gegenübe gewöhnlich meh als 40 °/o in g öße en Un e nehmen. Gleichzei ig dominie die ku z is ige Ve - schuldung de kleine en Un e nehmen und be äg o übe 50 % de Bilanzsumme gegenübe 15—20 % in g öße en Un e nehmen. Die ange- gebenen Ideal e häl nisse sind mi ande en Wo en in hohem G ade un- ealis isch als G undlage ü eine Beu eilung de Finanzie ungs e häl - nisse bei kleine en Un e nehmen. Vom S andpunk eines K edi gebe s aus be ach e , is na ü lich ein möglichs hohe An eil an Eigenkapi al e wünsch . Je g öße das Eigen- kapi al is , des o wenige läu man Ge ah , sein Geld zu e lie en. Was die kleine en Un e nehmen anbelang , muß man na ü lich in Be ach ziehen, daß die Kapi als uk u , übe die in dem Jah esabschluß au ge- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 444 Be ich e zeig wi d, sel en ein genaues Bild übe die wi klichen Ve häl nisse e - gib . Die kleine en Un e nehmen haben o ein be äch liches s illes Eigenkapi al, da die schwedische S eue gese zgebung eils eine Ab- sch eibung des Wa enlage s bis zu 40 % des Anscha ungs- ode Wiede - anscha ungswe es genehmig (nach Abzug ü Ve lus e, de zwischen 5—20 % a iie , je nach dem in welche B anche das Un e nehmen a - bei e ), eils daß Absch eibungen des Anlage e mögens aus ande en Ge- sich spunk en als ein be iebswi scha lichen o genommen we den. Da- du ch können die Absch eibungen die wi kliche We minde ung wesen - lich übe s eigen. Solche s ille Rese en kommen na ü lich im allgemeinen auch bei den g oßen Un e nehmen o , haben abe wah scheinlich g ö- ße e Bedeu ung bei den kleine en. Die Neigung, die s illen Rese en o en anzugeben, is jedoch in kleine en Un e nehmen wesen lich ge- inge , wäh end man in den g öße en Un e nehmen in den le z en Jah en meh zu eine o ene en Rechenlegung de a ige Ve häl nisse übe gegangen is . Ein wei e e Fak o , den man be ücksich igen muß, is , daß die e ziel en Gewinne in den kleine en Un e nehmen gewöhnlich on den Besi ze n in Fo m es e Bezüge e wende we den und eine „Di idende" nu ausnahmsweise en nommen wi d. Hie kann na ü lich eine Ge ah ü eine inanzielle Aushöhlung des Un e nehmens o lie- gen, wenn die es en En nahmen allzu g oß sind. Die beiden angegebe- nen Ums ände sind eine Folge da on, daß die kleine en Un e nehmen — allgemein be ach e — höchs unge n Gewinne zu Bes eue ung nach- weisen. Die o handenen Möglichkei en zu s eue eie ode die S eue - zahlung au schiebende Konsolidie ung kann na ü lich ausgenu z we - den. Das soll e jedoch nich au solche Weise geschehen, daß man die Li- quidi ä und die Wi scha lichkei des Un e nehmens in Mi leidenscha zieh , was geschehen kann, wenn man sich e wa anläßlich des Jah esab- schlusses g oße Lage anscha , nu um S eue n zu spa en. Die Wahl des Un e nehmens zwischen Finanzie ung mi eigenem ode emdem Kapi al, sowie zwischen in e nem und ex e nem Eigenkapi al, is — insowei übe haup eine Wahlmöglichkei o lieg — in e s e Linie abhängig om o handenen Bes and de be e enden Finanzie- ungsmi el. De Bes and des Eigenkapi als be uh eils au de Gewinn- kapazi ä und de Di idendenpoli ik (in e nes Eigenkapi al) des Un e - nehmens, eils au den Möglichkei en, zusä zlich ha endes Kapi al on den Besi ze n (ex e nes Eigenkapi al) zu e hal en. De Zugang zu F emdkapi al is u. a. abhängig on de allgemeinen Lage au dem K e- di ma k , on den Möglichkei en de Un e nehmen, Obliga ions- und OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 Be ich e 451 du ch das En s ehen des sogenann en „AP-Fonds" (siehe un en) einge- e en is . Imme g öße e Teile de lang is igen K edi e, o allem an den Wohnungsbau, konn e übe den Obliga ionsma k inanzie we - den. Diese En wicklung bedeu e e ü die Spa banken eine En las ung, und sie sind dahe allmählich zu Bauzwischenk edi en und zu Spi zen- inanzie ung übe gegangen. Eine ande e U sache is das s a ke Anwach- sen des Finanzie ungsbeda es de Wi scha und die s agnie enden Selbs inanzie ungsmöglichkei en. Ein Fak o , de ühe au die K e- di gebung de Spa kassen an die Un e nehmen hemmend gewi k ha e, is abe auch die Gese zgebung, die das Tä igkei sgebie de Spa kassen beg enz e. Diese Hinde nis is je z aus dem Wege ge äum ; die Spa - kassen können nunmeh einen olls ändigen Bankse ice gewäh en, da om 1. Janua 1969 an eine koo dinie e Bankgese zgebung in K a ge e en is , die ü Geschä sbanken, Spa kassen und die landwi scha - lichen Genossenscha skassen gil . Die K edi poli ik de Spa kassen wi d sich ganz na ü liche weise au die kleine en und mi elg oßen Un e nehmen ein ich en, schon mi Rück- sich da au , daß die unge äh 325 Spa kassen in ielen Fällen e häl - nismäßig kleine Einhei en da s ellen. Die Zahl g oße Spa kassen ha sich jedoch allmählich du ch Konzen a ion ges eige , und die En wick- lung geh au eine Ve minde ung de Anzahl de Spa kassen. Siche e Zahlen ü den An eil de Spa kassen an den Wi scha sk edi en sind gleich alls nich zugänglich; abe e dü e bislang noch on e häl nis- mäßig bescheidenem Um ang sein und zwischen 5 und 10% be agen. De An eil de K edi e an kleine e Un e nehmen dü e jedoch g öße sein ielleich 10—12 %. c) Landwi scha liche K edi genossenscha en Die O ganisa ion de landwi scha lichen K edi genossenscha en un- e scheide sich on den Geschä sbanken und Spa kassen dadu ch, daß ih Geschä nu Einlagen und Ausleihungen um aß . Volls ändige Bankse ice kann jedoch übe die im Besi z de O ganisa ion be ind- liche Geschä sbank — die Landwi scha sbank — angebo en we den. Ausleihungen sind — wie in Deu schland — nu an Mi gliede mög- lich, hingegen sind die Einlagen „ ei". Die Rek u ie ung neue Mi glie- de is im g oßen und ganzen gesehen au Pe sonen inne halb des Ge- schä sbe eiches de Kasse besch änk , die Landwi scha besi zen und be eiben, in einem Nebene we b beschä ig sind ode Fische ei be ei- 29* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 452 Be ich e ben. Die Tä igkei is somi — wie auch bei den Spa kassen — o allem lokal einges ell und wi d du ch besonde e Gese zgebung egulie . Alle Typen on K edi en können gewäh we den, und die An o de ungen an Siche hei en sowie das Rech zu K edi gewäh ung ohne besonde e Siche hei sind im P inzip dieselben, wie im Zusammenhang mi den Ge- schä sbanken da geleg . Die Bedeu ung de landwi scha lichen K edi genossenscha en als K edi gebe an Un e nehmen is beg enz ; sie dü e jedoch in den le z- en Jah en e häl nismäßig s a k gewachsen sein. Die Un e nehmen, die K edi e e hal en, sind in de Haup sache den E we bszweigen de Land- wi scha ode Nebene we bszweigen zu Landwi scha zuzusch eiben und bes ehen zum g oßen Teil aus ganz kleinen Einhei en. Die Genos- senscha so ganisa ion ha jedoch ein gewisses In e esse ü eine E wei e- ung de Tä igkei gezeig , die nun auch Un e nehmensk edi e auße halb de Landwi scha um assen soll. Das komm zum Beispiel in de Zu- sammena bei zum Ausd uck, die mi de 1968 geg ünde en „Schwedi- schen Un e nehme kasse" s a inde , eine wi scha lichen Ve einigung, e ich e und im Besi z on p i a en Un e nehme n zu Fö de ung de wi scha lichen In e essen de Mi gliede . d) Schwedische In es i ionsbank Du ch Beschluß des Reichs ags wu de 1967 ein neues s aa liches Finan- zie ungsins i u „S e iges In es e ingsbank AB" e ich e . Zweck de Bank is ein wi ksames Ins umen in e s e Linie ü die lang is ige Finanzie ung on p oduk i en In es i ionen in de Wi - scha zu scha en. Die G ündung de Bank is im g oßen und ganzen als eine E gänzung zu be ei s ühe exis ie enden K edi ins i u en ge- dach . Vo allen Dingen soll sich die Tä igkei de Bank au In es ie- ungsp ojek e ein ich en, die on Bedeu ung ü die S uk u wandlung de Wi scha sind, d. h. ü die Anpassung, die Ra ionalisie ung und den Ausbau on P oduk ionsappa a en, die nich on ande en K edi - ins i u en inanzie we den können. Dies bedeu e abe nich , daß die Ak i i ä de Bank nu g öße en Un e nehmen zukommen soll. Viel- meh sollen auch kleine e und mi elg oße Un e nehmen, bei denen eine schnelle En wicklung neue P oduk e und Me hoden o lieg und die bei Lösung ih e Finanzp obleme mi eine aschen Expansion echnen können, an den Ausleihungen de Bank pa izipie en können. Die Bank is also nich ü die Sub en ionie ung de Wi scha ode zu Lösung OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 Be ich e 453 on Beschä igungsp oblemen bes imm . Hinsich lich de Siche hei en ha man e klä , daß man bei de K edi poli ik meh We au die Wi scha lichkei und En wicklungsmöglichkei en des Un e nehmens lege. Die Bank wi k auch bei de Ausgabe on Ak ien und Obliga ionen mi . Die In es ie ungsbank selbs e inanzie sich — neben dem Ak ien- kapi al — du ch lang is ige Da lehen au dem Kapi alma k . Ih e Tä- igkei wa bishe , wenn man bedenk , daß sie noch ziemlich neu is , nu on beg enz em Um ang. Es is jedoch dami zu echnen, daß in den nächs en Jah en die Bedeu ung de Bank be äch lich zunehmen wi d. Inwiewei dies gleichzei ig die Möglichkei en de kleine en Un e neh- men e besse n wi d, läß sich heu e schwe beu eilen. e) Pos bank Die Pos bank, die Teil eines s aa lichen Wi scha sbe iebes — de Pos — is , ha ü die Kapi al e so gung de Wi scha keine g öße e Bedeu ung gehab . Da sie jedoch seh g oße Einlagen sowohl on den Haushal en als auch on de Wi scha ha und sie — neben den Ge- schä sbanken und Spa kassen eine seh g oße Rolle im Zahlungs e keh spiel , müß e die Pos bank aus Konku enzg ünden eigen lich an g ö- ße en Ausleihungen an Un e nehmen in e essie sein. Gegenwä ig is die Anlage on Mi eln o allem au Obliga ionen, Da lehen an die Gemeinden, Bauanleihen und Anleihen gegen Siche hei in Fo m on e s en Hypo heken ü Wohnungs- und Geschä sg unds ücke ge ich e . Die K edi e sind haup sächlich ku z is ige Na u . 2. Haup sächlich kapi albescha ende K edi ins i u e Un e kapi albescha enden K edi ins i u en we den Un e nehmen e s anden, de en Haup au gabe es is , Mi el au dem o ganisie en Kapi alma k au zunehmen, um sie ü e schiedene Zwecke auszulei- hen. Nu einige de kapi albescha enden K edi ins i u e haben ih e K edi poli ik au den Un e nehmenssek o einge ich e . Dies sind o allem die sogenann en K edi -Ak iengesellscha en und spezielle Finan- zie ungsins i u e. Die üb igen Ins i u e wie Hypo hekenbanken und E b- bau ech skassen, sind im g oßen und ganzen au die K edi gewäh ung an den Wohnungsbausek o einge ich e . Dasselbe gil üb igens auch ü einige K edi -Ak iengesellscha en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 454 Be ich e a) K edi -Ak iengesellscha en K edi -Ak iengesellscha en un e liegen einem besonde en Gese z. Kennzeichnend ü diese Un e nehmen is , daß sie den Haup eil ih e Ausleihungen du ch Obliga ionen e inanzie en; zu einem gewissen Teil e inanzie en sie sich im üb igen auch du ch ku z is ige Schuldschein- Emissionen ( o allem bei Indus ie- und Handelsun e nehmen). Ins- gesam gib es in Schweden gegenwä ig 13 ak i e K edi gesellscha en. Sechs on ihnen sind da au einge ich e , gewisse Spezialbedü nisse zu be iedigen, die die Indus ie (besonde s die kleine en und mi elg oßen Un e nehmen) an lang is ige Kapi al e so gung ha . Vie on den sechs sind im Lau e de sechzige Jah e e ich e wo den, an ün on den Gesellscha en is de S aa be eilig . De An eil de K edi gesellscha en an de gesam en Da lehnsgebung an die Wi scha läß sich au unge- äh 4—5 % schä zen. aa) AG Indus iek edi und AG Un e nehmensk edi Die ohne Zwei el bedeu ends en de au die Wi scha einge ich e en K edi gesellscha en sind die AG Indus iek edi und die AG Un e neh- mensk edi , die zu Häl e im Besi z des S aa es, zu Häl e im Besi z de Geschä sbanken sind. Ih e Tä igkei is in e s e Linie dazu be- s imm , die kleine en und mi elg oßen Un e nehmen mi lang is igem Kapi al zu e sehen. Die Ins i u e ungie en als ein Ve bindungsglied zwischen diesem Typ on Un e nehmen und dem Obliga ionsma k . Ein wesen lichen Teil de En leihung de Gesellscha en geschieh im AP- Fonds. Die „AG Indus iek edi en s and be ei s 1934. U sp ünglich be a die Anleihe ä igkei haup sächlich Indus ieun e nehmen. Sie is je z je- doch e wei e wo den und die AG kann nun auch Un e nehmen z. B. im Handel, in dem T anspo wesen und in de Landwi scha bedienen. Bei de Gewäh ung on Anleihen ha die Gesellscha da au zu ach en, daß aus eichende Siche hei en in Fo m on P ände n ode Bü gscha en o handen sind. P ände sollen bes ehen aus Hypo heken im G und- besi z ode E bbau ech inne halb on 60 °/o des on de Gesellscha geschä z en We es. Die Bü gscha en sollen om S aa , on de Ge- meinde ode on eine Bank ausges ell sein. Die Lau zei de K edi e is au höchs ens 20 Jah e beg enz und die Zinsen sind es geleg . Die Gesellscha da Mi el au nehmen ode Ga an ie e p lich ungen bis zu einem Be ag übe nehmen, de höchs ens de Summe des Eigenkapi als und des Ga an ie onds de Gesellscha en sp ich . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 Be ich e 455 Die Tä igkei de „AG Un e nehmensk edi " begann 1962 nach eine besonde en s aa lichen Un e suchung. De Zweck wa , kleine en und mi elg oßen Un e nehmen besse e Möglichkei en zu e scha en, lang- is ige K edi e in es geleg e Fo m und zu ande en Siche hei en als e s en Hypo heken zu e hal en. Bes imm e Fo de ungen hinsich lich de A de Siche hei sind also nich o gesch ieben, ielmeh komm es au die Beu eilung des Einzel alles an. Die Siche hei en sollen „aus eichend" sein und um assen gewöhnlich G unds ückshypo heken, Be iebshypo- heken ode Bü gscha en. „AG Un e nehmensk edi " e gänz somi im P inzip die Tä igkei on „AG Indus iek edi ". Maximal kann die Gesellscha Mi el en leihen ode Ga an ie e - p lich ungen übe nehmen in Höhe on einem Be ag, de dem Sechs- achen de Summe des Eigenkapi als und des Ga an ie onds de Gesell- scha en sp ich . In olge de meh isikobe on en K edi gebung is auch de es gese z e Zins höhe als bei „AG Indus iek edi ". Die beiden Gesellscha en haben einen Gemeinsamen Vo s and, und gemeinsames Ve wal ungspe sonal. Unge äh 25 % de K edi e de Ge- sellscha en gehen an kleine e Un e nehmen, wäh end g oße Un e neh- men nu einen unbedeu enden Teil e hal en (unge äh 5 %> beim Indu- s iek edi und 1 °/o beim Un e nehmensk edi ). Bei de K edi gewäh ung be ücksich ig man meh die Wi scha lichkei und die En wicklungs- chancen de Un e nehmen als den We de o malen Siche hei en. bb) Sons ige K edi ak iengesellscha en Die „AG Schwedische Expo k edi ", die 1962 geg ünde wu de, is im Besi z on 12 Geschä sbanken und des S aa es (je 50 °/o). Ih e Au - gabe bes eh da in, lang is ige K edi e an schwedische Expo un e neh- men zu gewäh en, um de en K edi e an ausländische Kunden zu e leich- e n. Die Ausleihungen de Gesellscha gingen bishe o allem an die Schi bauindus ie (ca. 70 %>) sowie an die Schwe indus ie. Die Gesell- scha is also au e häl nismäßig g oße Un e nehmen einge ich e . „Schwedische Schi sk edi " is in gemeinsamem Besi z on Ge- schä sbanken und gib an e s e S elle lang is ige Da lehen an Reede- eien. „P imä k edi AG und Sekundä k edi AG de Landwi scha sindu- s ie" wu den 1964 nach dem Mus e on Indus iek edi und Un e - nehmensk edi gebilde . Au gabe de Gesellscha en is , lang is ige Da - lehen haup sächlich an Un e nehmen zu geben, die mi de Land- und OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 456 Be ich e Fo s wi scha ode de en Nebene we bszweigen e knüp sind. Die Gesellscha en sind zu 50 °/o im Besi z des S aa es, wäh end de es liche Teil im Besi z de Genossenscha so ganisa ion de A bei sgemeinscha des Ag a handels sowie des Zen al e bandes ü Indus iep oduk ion und G oßeinkau de Konsumgenossenscha en is . b) Finanzie ungsins i u e Die sogenann en „Finanzie ungsins i u e" können sowohl di ek e K e- di e geben als auch Ga an ien ü K edi e an Un e nehmen und Kon- sumen en s ellen. Da die Ins i u e in ielen Fällen als ausgegliede e K edi gebungs- und K edi bescha ungs unk ionen de e kau enden Un e nehmen angesehen we den können, is die Abg enzung gegenübe no malen Lie e an en- und Kundenk edi en de Wi scha ziemlich e - schwommen. Viele de Ins i u e be assen sich mi de Konsumen en inanzie ung und sind dabei auch o b anchengebunden. Dabei he schen die Ins i- u e zu Au o inanzie ung o , abe auch inne halb de Rund unk- und Fe nsehb anche gib es besonde e Gesellscha en ü die Diskon ie ung de Teilzahlungs e äge de Einzelhändle . Auch beim sons igen Ein- zelhandel gib es Ins i u e, die du ch di ek e Da lehen ode du ch Ga- an ie e p lich ungen an de Un e nehmens inanzie ung mi wi ken. Die Re inanzie ung diese Ins i u e dü e in ech g oßem Um ang di ek aus Liquidi ä sübe schüssen on Indus ie- und Handelsun e - nehmen kommen, abe siche e Angaben übe die Finanzie ungsquellen gib es nich . Zu den Finanzie ungsins i u en können schließlich auch noch „Fac o- ing"- und „Leasing"-Un e nehmen ge echne we den, die in den le z- en Jah en hinzugekommen sind. Sie sind eng mi e schiedenen Ge- schä sbanken e bunden. Leasinggesellscha en sind zwa nich k edi - gebend im gewöhnlichen Sinne, können abe doch mi wi ken, daß In- es i ionsp oblem zu lösen und die Finanzie ung lang is ige zu ges al- en. Die Leasing-Finanzie ung is in Schweden bishe on ganz beg enz- e Bedeu ung, die abe in den nächs en 5 bis 10 Jah en zunehmen wi d. Die beiden Finanzie ungs o men wenden sich in e s e Linie an die kleine en und mi elg oßen Un e nehmen. 3. Haup sächlich kapi alanlegende K edi ins i u e Die d i e G uppe on K edi ins i u en, die kapi alanlegenden Ins i- u e, un e scheide sich on den beiden zu o behandel en dadu ch, daß OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 Be ich e 457 sie in de Regel das anzulegende Kapi al nich selbe au b ingen. Die Kapi albescha ung wi d s a dessen on Pensions e ägen, Ve siche- ungs e p lich ungen usw. bes imm . Die wich igs en Beispiele ü K e- di ins i u e diese A sind die Ve siche ungsgesellscha en und de AP- Fonds. a) Ve siche ungsgesellscha en Die Finanzie ung de Wi scha du ch Ve siche ungsgesellscha en geschieh zwa sowohl unmi elba als auch indi ek , geh abe doch haup sächlich übe den We papie ma k . Unge äh ein D i el des Ve - mögens de Ve siche ungsgesellscha en wi d in de Wi scha angeleg , o allem in Indus ieobliga ionen, lang is igen Schuldscheinda lehen (gegen Siche hei on e s en G unds ücks-Hypo heken) und zu einem kleine en Teil auch in Ak ien. Die Da lehnspoli ik ich e sich jedoch in g oßem Um ang au g öße e Un e nehmen; eils weil de besse en Mög- lichkei en, be iedigende Realsiche hei en zu e hal en, eils weil de ad- minis a i e Appa a de Ve siche ungsgesellscha en klein is , was zu Folge ha , daß man g oße P ojek e o zieh . b) AP-Fonds De „Allgemeine Pensions onds" (AP-Fonds) zu Ve wal ung ange- sammel e Pensionsgebüh en wu de 1960 zusammen mi de Ein üh- ung de sogenann en Allgemeinen Zusa zpensionie ung (ATP) gescha - en. De AP-Fonds is sei seine Bildung seh s a k angewachsen und belie sich 1968 au unge äh 23 Millia den K onen. Die Fondsmi el we den du chweg au dem schwedischen Kapi al- ma k angeleg . Unge äh ein D i el is bishe de Wi scha zugu e- gekommen. Die Mi el we den in Obliga ionen, Be iebsmi elk edi en, Da lehen an den S aa , an die Gemeinden sowie an K edi ins i u e an- geleg . Die Finanzie ung de Wi scha geschieh auch indi ek du ch Schuldscheinda lehen an e schiedene besonde e K edi ins i u e, u. a. an die ühe e wähn e „AG Indus iek edi ". Eine in e essan e Fo m de Un e nehmens inanzie ung s ellen die „Rückda lehen" alle AP-Fonds da . Die Un e nehmen haben un e gewissen Vo ausse zungen das Rech , einen Teil de Abgaben, die sie an den Fonds bezahl haben, wiede zu- ückzuen leihen. Die Rückda lehen we den jedoch nich di ek on dem AP-Fonds gegeben, sonde n de Da lehnsnehme muß den K edi bei OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 458 Be ich e einem Bankun e nehmen au nehmen, das seine sei s den en sp echenden Be ag beim AP-Fonds en leihen kann. Das Risiko äg die be e ende Bank. Fü die kleine en Un e nehmen spielen die Rückda lehen wah - scheinlich eine un e geo dne e Rolle, weil ih e ATP-Abgaben nu ziem- lich kleine Be äge ausmachen. Dahingegen dü en einige de mi elg o- ßen Un e nehmen, jeden alls die g öß en on ihnen, einige Vo eile aus diese Anleihemöglichkei ziehen können. Die Schuldscheinda lehen des AP-Fonds an die AG Indus iek edi ha ü die kleine en und mi elg oßen Un e nehmen be äch lich g ö- ße e Bedeu ung und wi d in Zukun wegen aschen Anwachsens des Fonds, noch wich ige we den. 4. Besonde e K edi ins i u e Neben den d ei Haup g uppen on K edi ins i u en exis ie en auch noch einige besonde e Ins i u ionen au dem K edi ma k , die un e s aa liche Regie ode un e Mi wi kung des S aa es be ieben we den. Dazu sind u. a. die s aa lichen Anleihe onds zu echnen, die zwa keine K edi ins i u e im no malen Sinne und auch nich in eine gemeinsamen O ganisa ion e einig sind. Die Anleihe onds we den du ch den S aa s- haushal inanzie und bis zu einem gewissen G ade kann man die K e- di gewäh ung als zusä zliche s aa liche Sub en ionie ung bezeichnen. Auße den di ek en K edi en spielen dabei die s aa lichen Ga an ie e - p lich ungen eine bedeu ende Rolle. Die Mi el de s aa lichen Anleihe onds zu Finanzie ung de Wi - scha lau en o allem du ch d ei e schiedene Ins i u ionen: Un e neh- me e bände, Reichsam ü den A bei sma k und die S i ung No - lands Fonds. Die K edi poli ik is au das Handwe k und die Kleinin- dus ie, Bauindus ie, Reede eien, Fluggesellscha en, Landwi scha und Fische ei ge ich e und komm somi in g oßem Um ang kleine en und mi elg oßen Un e nehmen zugu e. a) S aa liche Ins i u e aa) Un e nehme e bände Sei 1960 is die K edi gewäh ung de S aa lichen Fonds an das Handwe k und die Kleinindus ie koo dinie und e olg du ch den OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 Be ich e 459 s aa lichen Indus ie- und Handwe ksda lehns onds, de om Kom- me zkollegium e wal e wi d. Die Ve mi lung on K edi en oblieg den egionalen Un e nehme e bänden, die zwa ju is isch gesehen p i- a e wi scha liche Ve bände sind, bei denen jedoch die Majo i ä de Vo s ände om S aa und om P o inzialland ag eingese z wi d. Die Ve bände nehmen auch die e o de liche K edi p ü ung o . Die K edi e sind in de Haup sache ü In es i ionen bes imm und sollen den Kapi- albeda be iedigen, de au G und des g oßen K edi isikos sons nich on ande en K edi ins i u en übe nommen we den kann. Die Di- ek k edi e de Un e nehme e bände (Handwe ks- und Indus ieda - lehen) sind be agsmäßig au 150 000 K onen besch änk und we den gewöhnlich au höchs ens 10 Jah e gegeben. Die Un e nehme e bände e mi eln auch sogenann e Indus ie-Ga- an ieda lehen, die on den no malen K edi ins i u en gegeben we den. De S aa übe nimm dabei solche Da lehen als Eigenschuld, bis sie ganz amo isie sind. Die Da lehnsbe äge sind in de Höhe nich beg enz und in de Regel be äch lich g öße als Handwe ks- und Indus ieda - lehen. Übe die Ausleihungen und die Da lehns e mi lung hinaus übe - nehmen die Un e nehme e bände auch die Be a ung ü kleine e und mi elg oße Un e nehmen. Ein be äch liche Teil de Di ek k edi e de Un e nehme e bände geh an kleine e Un e nehmen. Nu unge äh 3 % de Anzahl Da lehen und 5% de Be äge be a en Un e nehmen mi meh als 50 A bei neh- me n, doch ha sich eine gewisse Tendenz zu S eige ung des An eiles diese Un e nehmensg uppe au Kos en o allem de alle kleins en Einhei en in den le z en Jah en beme kba gemach . Angaben übe die Ve eilung de Ga an ie-Anleihen au die G ößeng uppen liegen nich o . Abe man da annehmen, daß diese o allem an mi elg oße Un- e nehmen gehen. Von den Ga an ieanleihen we den im üb igen unge- äh 70—80 % übe Geschä sbanken und 10—20% übe Spa kassen (einschl. de Zen albank de Spa kassen) sowie de es liche Teil haup - sächlich übe Ve siche ungsgesellscha en gegeben. bb) Reichsam ü den A bei sma k Du ch das Reichsam we den sogenann e Lokalisie ungs-Un e s ü zun- gen e mi el , die in Fo m on Lokalisie ungs-Anleihen ode -Bei ägen o genommen we den können. Es wi d die indus ielle Tä igkei in ge- wissen Gebie en, o allem im No den Schwedens, ge ö de . Säm liche OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36 460 Be ich e Anleihen können bei Neu-, An- ode Umbau en on Geschä sgebäuden ode ande en Anlagen gewäh we den, die ü die Tä igkei e o de - lich sind. Anleihen (abe nich Bei äge) können e ne zu Anscha ung on Maschienen, A bei sge ä en und We kzeugen gewäh we den. Eine Lokalisie ungs-Un e s ü zung wi d in de Regel zu höchs ens 2/3 de Gesam kos en ü Bau en und Maschinen gewäh . Bei äge we den no - male weise niemals mi höhe en Be ägen gegeben als 35 °/o de Bau- kos en. Allgemeine Siche hei s o de ungen we den nich ges ell . Sowohl g oßen als auch kleinen Un e nehmen kann diese Un e s ü zung zugu e- kommen. cc) S i ung No lands onds De No lands onds gewäh Un e s ü zung ü Fo schungs- und En - wicklungs o haben zu Fö de ung de Wi scha sen wicklung in No d- schweden. Un e s ü zungen zu Fo schung und indus ielle En wick- lungsa bei sowie Un e suchungen, Ma k analysen und P ojek ie ungen u. a. m. we den als Bei äge gewäh . Fü den Ausbau indus ielle An- lagen wi d die Un e s ü zung in Fo m on mi le en ode lang is igen Da lehen gegeben. Die Fo de ungen nach Siche hei en sind nied ige als ü en sp echende Bankda lehen. b) Sons ige Spezialins i u e aa) Schwedische Un e nehmens-Ga an ie AG Zu den besonde en K edi ins i u en kann man auch die on de Schwedischen In es i ionsbank und on de Zen albank de Spa kassen 1968 gebilde e Schwedische Un e nehmens-Ga an ie AG echnen. Die Gesellscha soll Ga an ien ü solche Da lehen geben, ü welche bank- mäßige Siche hei en nich ges ell we den können und die in e s e Linie ü die Finanzie ung on In es i ionen zu Ra ionalisie ung, S uk u - anpassung und En wicklung bes imm sind und on eine Spa kasse ode on de Zen albank de Spa kassen gegeben we den. Die Tä igkei de Ga an iegesellscha is au kleine e und mi elg oße Un e nehmen, und zwa au solche mi gu en En wicklungsmöglichkei en und eine geschick en Be iebslei ung ge ich e . Die F age de Realsiche - hei en soll keine en scheidende Bedeu ung bei de Bewilligung de Ga- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.2.4.437 | Gene a ed on 2023-01-16 12:54:36