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Zur Theorie der Beschäftigung

Forstmann, Albrecht

Abstract

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Full text

Fo s mann, Alb ech A icle Zu Theo ie de Beschä igung Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Fo s mann, Alb ech (1949) : Zu Theo ie de Beschä igung, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 69, Iss. 4, pp. 37-88, h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/290675 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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A en und U sachen de Un e beschä igung: 1. Allgemeines S. 51, 2. Die A en de Un e beschä igung S. 52, 3. Die U sachen de Un e beschä igung S. 56. — III. Beschä igung und Wi scha sk eislau : A. Allgemeines S. 59, B. Die Fak o en des Wi scha sk eislau s: 1. Allgemeines S. 60, 2. Einkommen und Ein- kommens e wendung S. 63, 3. E spa nis und In es i ion S. 70, C. Die A en de Beschä igung, D. Die Wi kungen on Ände ungen im Um ange de Beschä igung: 1. Allgemeines, 2. Die olkswi scha lich beding en Wi kungen, 3. Die be iebs- wi scha lich beding en Wi kungen. — IV. Die A bei sbescha ung. — V. Das Alimen ie ungsp oblem: A. Allgemeines, B. Die ak i e Alimen ie ung, C. Die passi e Alimen ie ung. — VI. Schlußbe ach ung. I. Die P oblems ellung Eines de P obleme, die ü die E kenn nis de Dynamik des wi - scha lichen K eislau geschehens — zwa wenige kausal als ielmeh symp oma isch — bedeu sam sind1, is das Beschä igungsp oblem; — unabhängig da on, daß es als solches be ach e o allem soziale und wenige wi scha liche Ka ego ie is . Im Rahmen de o liegen- den Be ach ungen in e essie jedoch diese soziale Sei e des Beschä - igungsp oblems nich , sonde n es soll hie lediglich seine olkswi - scha liche Sei e be ach e we den. Da eine „P oblema ik" de Beschä igung imme de Ausd uck on S ö ungen des wi scha lichen Ablau es is , so is es nich e - wunde lich, daß eine solche imme dann besonde s ausgesp ochen in E scheinung i , wenn das wi scha liche K eislau geschehen S ö- ungen ausgese z is , die in olge ih e exogen beding en U sachen das na ü liche Ve häl nis de den wi scha lichen Ablau bes immen- den Fak o en in besonde e Weise in Uno dnung geb ach haben, wie das besonde s ausgesp ochen nach einem K iege de Fall sein kann — alle dings nich auch g undsä zlich de Fall sein muß. Da ein K ieg und seine wi scha lichen Folgewi kungen die wi - scha lichen K eislau o gänge imme dann in besonde s ungüns ige 1 Vgl. hie zu auch A. Fo s mann : A bei ode Beschä igung? Fin.A ch., NF., Bd. 5, 1937. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 38 Alb ech Fo s mann [422 Weise beein luß , wenn du ch sie die na ü lichen S uk u bedingungen — insbesonde e auch die in e na ionalen wi scha lichen S uk u - zusammenhänge — ano ganisch e ände wo den sind, und sich diese S ö ungen na u gemäß auch au den Um ang de Beschä igung aus- wi ken, so is es e klä lich, daß das Beschä igungsp oblem namen lich auch du ch die wi scha liche En wicklung in de Zei zwischen den Wel k iegen — ebenso abe auch heu e wiede — in den Mi elpunk sowohl des wissenscha lichen, abe auch des p ak ischen In e esses ge ück is und dahe auch zu eine Vielzahl on Un e suchungen ge- üh ha 2, on denen namen lich die on Keynes3 du chge üh en Un e suchungen einen wei übe wissenscha lich und p ak isch in e - essie e K eise hinausgehenden Wide hall ge unden haben4. In diesen Un e suchungen bemüh sich Keynes o allem, eine „allgemeine" Theo ie" de Beschä igung zu geben, d. h. eine Theo ie, die ih e eigen lichen Na u nach nu dann gegeben we den kann, 2 Aus de Vielzahl de Ve ö en lichungen übe das Beschä igungsp oblem seien hie nu die olgenden genann : W. A. Apple on: Unemploymen , I s Causes and Cu e, London 1928; V. H. Be e idge: Unemploymen , A P oblem o Indus y, London 1930; de selbe: Causes and Cu e o Unemploymen , London 1931; E. Be ko i s and C. G. A - kins: The Mechanism o Full P oduc ion and Full Employmen : A Solu ion o Dep ession, New-Yo k and Chicago 1946; C. C 1 a k : De e mina ion o Mul iplie om Na ional Income S a is ics, EJ., ol. 48, 1938; H.Clay: The Pos -Wa Un- employmen , London 1930; R. C. Da ison: The Unemploymen , Old Policies and New, London 1929; E. D o m a : Capi al Expansion, Ra e o G ow h and Employ- men , Eca, 1946; de selbe: Expansion and Employmen , AER., ol. 37, 1947; W. F e 11 n e : Mone a y Policy and Full Employmen , Be keley 1946; A. F o s - mann: a. a. 0., R. G, Haw ey: Capi al and Employmen , London 1937; J. A. H o b s o n : Economics o Unemploymen , London 1924; E. K a h n : The Rela ion o Home In es men o Unemploymen , EJ., ol.41, 1931; N. K a 1 d o : S abili y and Full Employmen , EJ., ol. 48, 1938; J. M. K e y n e s : Allgemeine Theo ie de Beschä igung, des Zinses und des Geldes, d sch. . F. W a e g c , München und Leipzig 1936; de selbe: The Gene al Theo y o Employmen , QJ., ol.51, 1937; E. Lede e : Technische Fo sch i und A bei slosigkei , Tübingen 1931; W. T. Lay on u.a.: Is Unemploymen Ine i able? London 1924; T.Mo gan: Income and Employmen , New-Yo k 1947; H. Neisse : The Signi iance o Fo eign T ade o Domes ic Employmen , Soc.Res., ol. 13, 1946; H. P e i s e : De Ein luß des Beschä igungsg ades au die indus ielle Kos enges al ung, Be lin 1929; J. R e e s : Business Cycle and Unemploymen , New-Yo k 1923; de selbe: Unemploymen as an in e na ional P oblem, London 1926; D. H. R o b e s o n : Some No es on M . Key- nes, Gene al Theo y o Employmen , QJ., ol.51, 1937; J.Robinson: In oduc- ion o he Theo y o Employmen , London 1937; G. S olpe : The Volume o Fo eign T ade and he Le el o Income, QJ., ol. 61, 1947; J. Tinbe gen: Übe die Sekundä wi kungen zusä zliche In es i ionen, WA., Bd. 46, 1937! J. L. F. Vogel: Unemploymen , I s Causes and Cu e, London 1925; F. W a e g e : Kon- junk u elle und s uk u elle A bei slosigkei , Fin.A ch., NF., Bd. 6, 1938. Siehe hie zu wei e auch: T h. B a 1 o g h u. a.: The Economics o Full Employ- men , Ox o d 1944; W. H. Be e idge: Full Employmen in a F ee Socie y, New- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 423] Zu Theo ie de Beschä igung 39 wenn ausschließlich endogen beding e Vo ausse zungen un e s ell we den. Es muß dahe e was eigena ig anmu en, wenn Key nes in den G undlagen seine Theo ie — ebenso abe auch in ielen de aus ih gezogenen Konsequenzen — sich au Vo ausse zungen ges ü z ha , die nich endogene , sonde n ausgesp ochen exogene Na u sind. Bedenk- lich e schein es hie bei besonde s, daß das zwischen den Wel k iegen bes ehende Beschä igungsp oblem, das seine Un e suchungen — zu- mindes implizi e — beein luß ha , nich nu exogene Na u , sonde n auch p imä außenwi scha lich und nich inne wi scha lich beding wa inso e n, als es de Ausd uck exogen beding e S ö ungen de in e na ionalen S uk u zusammenhänge wa , also du ch Ein lüsse be- he sch wu de, die on Keynes bes en alls am Rande be ücksich ig wa en. Das in wi scha spoli ische Hinsich besonde s bedeu same P o- blem de „A bei sbescha ung" ha Keynes eben alls un e besonde e Be ücksich igung de F age un e such , ob im Rahmen solche Maß- nahmen du chge üh e Vo haben, die an sich — also p i a wi - scha lich — be ach e , als unp oduk i ode auch als e lus ha zu Yo k 1945; J. Co n ield: Full Employmen Pa e ns, Mon hly Labou Re . 1947; A. Dahlbe g: Capi al goes on S ike, New-Yo k 1938; S h. M. Fine: Public Spending and Pos -Wa Economic Policy, New-Yo k 1944; K. G ube : Vo aus- se zungen de Vollbeschä igung, Wien 1946; A. H. H a n s e n : Economic Policy and Full Employmen , New-Yo k 1947; C. 0. H a d y : P ice, Wages and Employmen , Washing on 1946; G. H. H a y e s : Spending, Sa ing and Unemploymen , New-Yo k 1945; A. P. L e n e : The Economic Con ol, New-Yo k 1944; H. F. L u z : Guide- pos s o a F ee Economy, New-Yo k 1945; R. A. M u s g a e u.a.: Public Finance and Full Employmen , Washing on 1945; R. Rekowski: Vollbeschä igung im K euz eue eine dogmenk i ischen Un e suchung, Be n 1946; G. Te bo gh: The Bogey o Economic Ma u i y, Chicago 1945. 8 Vgl. hie zu o allem J. M. K e y n e s : Allgemeine Theo ie de Beschä igung des Zinses und des Geldes, a. a. 0., im olgenden als „Allgemeine Theo ie" zi ie . 4 Aus de Vielzahl de Ve ö en lichungen hie übe seien genann : A. A m o n n : Keynes* Allgemeine Theo ie de Beschä igung, Jb. . N.S ., Bd. 147,1938; G. B a u e : Die Allgemeine Theo ie on Keynes und ih e K i ike , Z N., Bd. 9, 1938; G. C a s s e 1 : Keynes' Gene al Theo y, In .Lab.Re . 1937; E. D e h n : Zu Allgemeinen Theo ie on P o . Keynes, Z N., Bd. 10, 1939; A. Fo s mann: a. a. 0.; G. Habe le : M . Keynes' Theo y o he Mul iplie , Z N., Bd. 7, 1936; I. R. H i c k s : M . Keynes' Theo y o Employmen , EJ., ol. 46, 1936; P.K use: Zu Keynes' Allgemeine Theo ie de Beschä igung, des Zinses und des Geldes, Jb. . NS ., Bd. 146, 1937; W. Lau enbach: Übe K edi und P oduk ion, F ank u a.M., o. J.; P. L e - ne : Die Keynessche Theo ie übe Beschä igung, Zins und Geld, In . Rdsch. d. A b., Bd. 14, 1936; de selbe: Keynes Gene al Theo y: A. Rejoinde o P o esso Cas- sel, In . Lab.Re ., ol. 36. 1937; H. P e e : Keynes* Allgemeine Theo ie, Fin.A ch., NF., Bd. 5, 1937; A. C. P i g o u : M . J. M. Keynes* Gene al Theo y o Money, Eca, 1936; D.H.Robe son: Some No es on M . Keynes* Gene al Theo y, a.a.O.; wei e e Li e a u siehe auch bei A. Fo s mann: Zu mone ä en Gleichgewich s- p oblema ik, ds. Jb., Bd. 67, 1943, S. 579, Anm. 1. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 40 Alb ech Fo s mann [424 bezeichnen sind, auch olkswi scha lich gesehen als e lus - ha anzusehen sind, ode ob nich umgekeh du ch sie eine S eige- ung des na ionalen Wohls andes e eich we den kann. E ha dabei diese F age — an sich du chaus zu Rech — im Sinne de le z genann en Möglichkei bean wo e . E ha dabei abe einmal nich be ücksich- ig , daß sie nich absolu , sonde n nu ela i zu bean wo en is ; und e ha zum ande en seine Ansich in eine Weise beg ünde , die den a sächlichen Zusammenhängen nich nu in keine Weise ge ech wi d, sonde n die auch angesich s de on ihm un e s ell en Vo aus- se zungen hinsich lich de A de Kos enges al ung einen Wide - sp uch in sich selbs da s ell . Die E kenn nis alle diese F agen se z als e s es die Klä ung de sie agenden G undlagen o aus; d.h. es muß zunächs einmal das Wesen des Beschä igungsp oblems als Ka ego ie des wi scha lichen K eislau es, wie es in eine in de Volkswi scha bes ehenden Un e beschä igung in E scheinung i , un e such und geklä we den. Fü das Ve s ändnis diese F age is es on besonde e Wich ig- kei , den jeweiligen Cha ak e eine bes ehenden Un e - beschä igung zu e kennen, d. h. zu wissen, du ch welche eigen - lichen u sächlichen Ein lüsse au den wi scha lichen Ablau und die ihn bes immenden Fak o en eine Un e beschä igung en s anden is . Die No wendigkei eine solchen kausal bes imm en E kenn nis des jeweiligen besonde en Cha ak e s eine bes ehenden Un e beschä i- gung is abe nich nu on heo e ischem In e esse, sonde n sie is nich minde auch on g oße p ak ische Bedeu ung, weil die Wahl de zu Besei igung eine bes ehenden Un e beschä igung anzuwen- denden Mi el — sollen diese nich zu Fehlschlägen üh en — in aus- schlaggebende Weise du ch den jeweils besonde en Cha ak e de bes ehenden Un e beschä igung bes imm sind. Auße de E kenn nis des u sächlichen Cha ak e s eine o han- denen Un e beschä igung is ü die E kenn nis ih es Wesens wei e auch e o de lich, die A en und U sachen eine be- s ehenden Un e beschä igung zu sehen. Von besonde e diagnos ische Bedeu ung is die E kenn nis diese Ta sachen auch deshalb, weil die hie ele an en Zusammenhänge in s a kem Um ange abhängig sind om jeweiligen Cha ak e de Un e beschä igung, so daß die die A und U sache eine Un e beschä igung bes immenden Me kmale gleichzei ig auch in gewisse Weise symp oma isch ü den Cha ak e de Un e beschä igung sind. Die Ta sache, daß eine Un e beschä igung imme nu ein Sym- p om on S ö ungen des wi scha lichen K eislau geschehens bzw. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 425] Zu Theo ie de Beschä igung 41 de Ha monie de dies Geschehen bes immenden Fak o en is , zeig die No wendigkei , die Zusammenhänge zu un e suchen, die zwischen de Beschä igung und dem wi scha lichen K eis- lau geschehen bes ehen. Von Wich igkei is hie zunächs die E kenn nis de Bedeu ung de das wi scha liche K eislau geschehen le zlich bes immenden Fak o en. Hie handel es sich zunächs um die Fes s ellung de Ge- sich spunk e und Ein lüsse, die die A de Ve wendung des lau enden Einkommens bes immen, da ja die Einkommensemp änge als T äge de Bedü nisse die le z lich ü die olkswi scha liche Dynamik be- s immenden K ä e sind. Von den beiden g undsä zlich möglichen Ve wendungsa en des Einkommens, den Ve b auchsausgaben und den E spa nissen, sind namen lich die le z e en e was nähe zu be ach en, da die A ge ade ih e Ve wendung on besonde e Bedeu ung ü die P oblema ik de Beschä igung is . Wie im einzelnen zu zeigen sein wi d, handel es sich hie o allem um das Ve häl nis, in dem E spa nis und In es i ion zu einande s ehen. Den A en de Ve wendung des lau enden Einkommens, den Ve - b auchsausgaben und den In es ie ungen, en sp echen gü e wi scha - lich die Ve b auchsgü e e zeugung und die He s ellung on Real- in es i ionen. Da aus e geben sich auch zweie lei g undsä zliche A en de Beschä igung, die un e besonde e Be ücksich- igung ih e S ellung im wi scha lichen Ablau und ih e gegen- sei igen Abhängigkei zu be ach en sind. Wenn auch das Beschä igungsp oblem o allem ein Symp om on Ve ände ungen des wi scha lichen Ablau s ep äsen ie , so be- deu e das doch keines alls, daß du ch Ände ungen im Um ange de Beschä igung nich auch bes imm e und wich ige Ein lüsse au den wi scha lichen Ablau ausgeüb we den könn en. Diese Wi kungen sind dahe auch in aus eichende Aus üh - lichkei zu be ach en, wobei zu un e scheiden sein wi d zwischen solchen Wi kungen, die ih e ganzen Na u nach o 1 k s wi scha - lich beding sind, eine sei s und ande e sei s solchen Wi kungen, die ih em Cha ak e nach be iebswi scha lich beding sind. Ge ade diese le z genann e A on Wi kungen, die du ch Ände- ungen im Um ange de Beschä igung e u sach we den, sind bishe in du chaus unzu eichende Weise be ücksich ig wo den, obgleich sie on eine , den olkswi scha lich beding en Wi kungen in keine Weise nachs ehenden Bedeu ung sind. Wie spä e noch im einzelnen zu zeigen sein wi d, sind es ge ade diese be iebswi scha lich be- ding en Wi kungen, de en Nich be ücksich igung K e y n e s zu eine OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 42 Alb ech Fo s mann [426 öllig i ele an en Beg ündung de Zweckmäßigkei zusä zliche In- es i ionen ge üh haben, was ielleich nich zule z auch da au be- uhen mag, daß K e y n e s — wie eben alls noch zu zeigen sein wi d — on g undsä zlich i igen Ansich en übe die indus ielle Kos en- ges al ung ausging. Von besonde e Wich igkei sind dann noch diejenigen Zusammen- hänge, die zwischen dem Beschä igungsp oblem als heo e ische Ka ego ie und seinen p ak ischen Auswi kungen bes ehen, wie sie ih en Ausd uck namen lich in jenen Maßnahmen inden, die man als „A bei sbescha ung" zu bezeichnen p leg und de en besonde e Be- deu ung in dem Ein luß lieg , den Realin es ie ungen au den Um ang de Gesam beschä igung inne halb eine Volkswi scha haben. Diese Zusammenhänge sind dahe auch e was eingehende und un e be- sonde e Be ücksich igung sowohl de wi scha spoli ischen Ziel- se zung de A bei sbescha ungsmaßnahmen eine sei s wie auch de wi scha lichen Legi imi ä solche Maßnahmen ande e sei s zu un e - suchen, wobei besonde s auch ih Ein luß au den Volks eich um, dem K e y n e s ja auch seine Au me ksamkei gewidme ha , zu be ach en sein wi d. Unse e Be ach ungen übe den Ein luß on Realin es ie ungen au den Um ang de Beschä igung we den zeigen, daß eine S eige- ung im Um ange de Beschä igung im Falle eine Un e beschä igung dadu ch möglich is , daß A bei sk ä e zu Du ch üh ung on Vo - haben eingese z we den, de en E gebnis keine Be eiche ung de Menge liquide Ve b auchsgü e is , de en P oduk ions ak o en abe als Nach agende am Ve b auchsgü e ma k au e en und in olge- dessen de Ve b auchsgü e e zeugung einen Au ieb geben. Die hie - du ch beding e S eige ung im Um ange de Beschä igung kann übe den P imä e ek de unmi elba en S eige ung des Beschä igungs- um anges hinausgehen, wie dies die Be ach ungen übe die olks- wi scha lich beding en Wi kungen on Ve ände ungen im Um ange de Beschä igung zu zeigen haben we den. Bei nähe e Be ach ung diese Zusammenhänge wi d sich zeigen, daß die P oduk ions ak o en on Vo haben, die in ih em E gebnis die Menge liquide Ve b auchsgü e nich e meh en — um einen e en- den Ausd uck Schumpe e s zu geb auchen5 — on den P o- duk ions ak o en de Ve b auchsgü e indus ie „alimen ie " we den müssen. Da aus e gib sich de g undsä zliche Cha ak e des Beschä - igungsp oblems als de eines Alimen ie ungsp oblems, das 6 Vgl. J. Schumpe e : Epochen de Dogmen- und Me hodengeschich e, GdS., II. Ab lg., I. Teil, 2. Au l., Tübingen 1924, S. 45; diese Ausd uck wu de spä e auch on R. S i g 1 (Kapi al und P oduk ion, Wien 1934) u. a. übe nommen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 427] Zu Theo ie de Beschä igung 43 eine seine besonde en Bedeu ung en sp echende aus eichend ein- gehende Be ach ung e o de . De allgemeine Sinn eine „Alimen ie ung" is de , daß Einkom- mensemp änge in de Volkswi scha o handen sind, die als Nach- agende am Ma k e de Ve b auchsgü e au e en, ohne daß sie selbe einen Bei ag zu den am Ma k o handenen Gü e n gelie e hä en. Eine solche Alimen ie ung, die ih en Ausd uck mone ä in de En s ehung neue Einkommen ha , ohne daß in unmi elba e Ve - bindung hie mi eine S eige ung de Menge liquide Ve b auchsgü e ein e en wü de, b auch nun abe keines alls aus E spa nissen zu e - olgen, sonde n sie kann auch ande en Quellen en s ammen, also so- wohl aus „zusä zlichen" K edi en wie auch aus S eue eingängen e - olgen. Die Fes s ellung de agenden G undlagen des Alimen ie ungs- p oblems üh zu wich igen E kenn nissen auch de in e na ionalen Wi scha sbeziehungen, wie sie namen lich in den sogenann en „ein- sei igen We übe agungen" in E scheinung e en. So läß sich bei- spielsweise auch de Ma shallplan in seine wi scha lichen Fundie ung ebenso wie auch hinsich lich seine wi scha lichen Legi- imi ä nu e klä en, wenn die S uk u e häl nisse — sowohl in bezug au ih e na ü liche En wicklung wie auch im Hinblick au ih e an- o ganische De o ma ion — und ih e Bedeu ung e kann wo den sind. Bei de Be ach ung des Alimen ie ungsp oblems sind zwei g und- sä zlich wich ige Gesich spunk e zu un e scheiden. Einmal handel es sich um die P oblema ik de ak i en Alimen ie ung, d. h. de Vo ausse zungen ü die Möglichkei en zu alimen ie en, und die sich aus eine Alimen ie ung e gebenden Wi kungen. Von besonde e Bedeu ung ge ade auch ü das Ve s ändnis de in e na ionalen wi - scha lichen Nachk iegsp oblema ik — sowohl was die Ve häl nisse nach dem e s en Wel k iege wie auch die heu e bes ehenden Ve häl - nisse anbe i — is hie insbesonde e auch die S uk u beding hei de in e alu a ischen Alimen ie ung, die dahe auch in ih en g und- sä zlichen Zusammenhängen wenigs ens angedeu e we den muß, da ein nähe es Eingehen au sie den Rahmen de o liegenden Be ach- ungen bei wei em übe sch ei en wü de. Schließlich handel es sich noch um das P oblem de passi en Alimen ie ung, d. h. de Möglichkei en, alimen ie zu we den, und de sich aus eine Alimen ie ung ü die Alimen ie en e gebenden Wi kungen. Auch in diesem Falle is die S uk u beding hei eine passi en Alimen ie ung in in e alu a ische Hinsich besonde s — wenn na ü lich auch im Hinblick au den zu Ve ügung s ehenden Raum nu in den g undsä zlichen Zusammenhängen — zu un e suchen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 44. Alb ech Fo s mann [428 II. Die Wesensme kmale des Beschä igungsp oblems A. Allgemeines Das Beschä igungsp oblem äuße sich p ak isch in eine in de Volkswi scha bes ehenden Un e beschä igung. Wenn also die Wesensme kmale des Beschä igungsp oblems e kann we den sollen, so muß on de ü das Beschä igungsp oblem cha ak e is ischen Un e beschä igung ausgegangen we den. Eine „Un e beschä igung" wi d in eine Volkswi scha imme dann als o liegend anzusehen sein, wenn a bei swillige A bei sk ä e o handen sind, die keine A bei zu inden e mögen. Da nun die Un e beschä igung, wie be ei s wei e oben ausge üh wu de, ein Symp om on S ö ungen des wi scha lichen K eislau geschehens is , so muß zunächs einmal es ges ell we den, du ch welche u säch- lichen Ein lüsse de wi scha liche Ablau ges ö is , da die E kenn - nis diese le z lich u sächlichen Ein lüsse ü das Ve s ändnis des Be- schä igungsp oblems on ebenso g oße Bedeu ung is wie ü die E kenn nis de jeweils e o de lichen Maßnahmen seine Lösung. Die U sachen, du ch die das wi scha liche K eislau geschehen ges ö is , sind auch bes immend ü den Cha ak e eine bes ehenden Un e - beschä igung, de dahe zunächs es zus ellen is . Wei e hin handel es sich da um, zu un e suchen, in welche Fo m eine Un e beschä igung p ak isch in E scheinung e en kann, d. h. welche A en on Un e beschä igung zu un e scheiden sind. Die Fes - s ellung de Un e schiedlichkei de A en eine Un e beschä igung is , wie be ei s gesag wu de, auch deshalb wich ig, weil die jeweilige A eine bes ehenden Un e beschä igung — wenigs ens in gewissen G enzen — ep äsen a i is ü die U sache de S ö ungen des wi - scha lichen K eislau geschehens, die in de jeweiligen A de be- s ehenden Un e beschä igung meh ode wenige ausgesp ochen in E scheinung i . Schließlich is zu un e suchen, wodu ch eine Un e beschä igung u sächlich beding sein kann, in dem Sinne, daß es zus ellen is , welche U sachen es sind, die die A bei e da an hinde n, ih e A bei s- k ä e zu Ve ügung zu s ellen, und die die Un e nehme da on ab- hal en, a bei slosen A bei sk ä en Beschä igung anzubie en. B. De Cha ak e de Un e beschä igung Wie be ei s gesag wu de, is de Cha ak e eine in de Volkswi - scha bes ehenden Un e beschä igung abhängig on de A de Ein- lüsse, du ch die jene Ve ände ungen im wi scha lichen Ablau he - o ge u en we den, die eine Un e beschä igung zu Folge haben. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 435] Zu Theo ie de Beschä igung 51 lichkei , einen solchen Übe schuß zu e zielen — e ügen. Abe auch in diesem Falle wi d die Besei igung eine bes ehenden Un e beschä - igung kaum iel meh als ein No behel sein, de den a sächlichen wi scha lichen Möglichkei en — ge ade auch solche „ eichen" Lände — in keine Weise ge ech wi d. C. A en und U sachen de Un e beschä igung 1. Allgemeines Unabhängig on dem jeweiligen besonde en Cha ak e eine be- s ehenden Un e beschä igung, de , wie dies die o au gegangenen Be- ach ungen haben e kennen lassen, du ch die A de Ve u sachung bes imm is , du ch die das wi scha liche K eislau geschehen ges ö is , lassen sich e schiedene A en de Un e beschä igung un e - scheiden, die im besonde en bes imm sind du ch die A de Ein lüsse, die die P oduk ions ak o en bes immen, eine ihnen angebo ene Be- schä igung anzunehmen ode abzulehnen. Es handel sich hie also zunächs einmal da um, diejenigen Me kmale es zus ellen, du ch die die einzelnen A en eine Un e beschä igung — unabhängig on de jeweiligen A ih es Cha ak e s — gekennzeichne sind, obgleich die A en de Un e beschä igung, wie be ei s gesag wu de, in nich un- e heblichem Um ange symp oma isch ü die A ih es Cha ak e s sind. Aus de E kenn nis diese Me kmale e geben sich dann auch die des p oblema ischen Gegen eils eine Un e beschä igung, d. h. da ü , wann und un e welchen Ums änden on eine „Vollbeschä igung" gesp ochen we den kann10. Bei de Fes s ellung de e schiedenen A en de Un e beschä i- gung wi d im besonde en zwischen o 1 k s wi scha liche und b e - i e b s wi scha liche Ka ego ie eine Un e beschä igung zu un e - scheiden sein. Die le z genann e A de Un e beschä igung e gib sich dann, wie be ei s e wähn wu de, aus de Ta sache, daß de Um ang de E zeugung — und dami auch de de Beschä igung — mi den E - zeugungskos en du ch eine nich linea e Funk ion e bunden is , ü die eine Op imumbedingung angegeben we den kann. Diese is ü die Bes immung de be iebswi scha lich beding en Un e beschä igung ebenso abe auch de be iebswi scha lichen Vollbeschä igung on Wich igkei . Wei e handel es sich da um, jene eben alls on dem jeweiligen Cha ak e de bes ehenden Un e beschä igung g undsä zlich un- abhängigen U sachen zu inden, die da ü bes immend sind, daß a bei s- 10 Das eigen liche Gegen eil de Un e beschä igung, die Übe beschä igung, is als solche nich p oblema isch. 4* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 52 Alb ech Fo s mann [436 willige A bei sk ä e keine Beschä igung zu inden e mögen ode umgekeh , un e welchen Bedingungen a bei swillige A bei sk ä e Beschä igung e hal en können. Hie handel es sich im wesen lichen da um, die p inzipiell wich- igen Me kmale es zus ellen, die da ü cha ak e is isch sind, wann und un e welchen Bedingungen einmal A bei e gewill und in de Lage sind, eine ihnen angebo ene Beschä igung anzunehmen bzw. ab- zulehnen und ande e sei s, wann und un e welchen Bedingungen Un e nehme gewill und in de Lage sind, A bei sk ä en Beschä i- gung zu geben ode anzubie en bzw. wann und un e welchen Bedin- gungen das nich de Fall is . Dabei is es einmal wich ig, es zus ellen, du ch welche g undsä z- lich bedeu samen subjek i en Ein lüsse die A bei e eine sei s, die Un e - nehme ande e sei s zu ih en Handlungen bes imm we den; und es handel sich wei e hin auch um die E mi elung de jenigen objek i bes imm en Momen e, du ch welche A bei e eine sei s und Un e - nehme ande e sei s in ih em jeweiligen subjek i en Handeln be- s imm we den. 2. Die A en de Un e beschä igung Von eine „Un e beschä igung" wi d im allgemeinen imme dann gesp ochen we den können, wenn in eine Volkswi scha a bei s- willige A bei sk ä e o handen sind, die zu dem bes ehenden Lohnsa z keine A bei zu inden e mögen, die abe ande e sei s auch nich gewill ode auch nich in de Lage sind — beispielsweise weil a i liche Bindungen sie da an hinde n —, sich mi einem ge- inge en Lohnsa z als dem bes ehenden ein e s anden zu e klä en. Man wi d in einem solchen Falle de Un e beschä igung wohl am zweckmäßigs en on eine „ eiwilligen A bei slosigkei " sp echen11. Eine ande e A de Un e beschä igung lieg dann o , wenn in eine Volkswi scha a bei swillige A bei sk ä e o handen sind, die abe auch bei einem sinkenden Lohnsa z keine Beschä igung zu inden e mögen. Diese A de Un e beschä igung ha ih en ausgesp oche- 11 J. M. K e y n e s („Allgemeine Theo ie", a. a. 0.), un e scheide hie zwischen „Reibungsa bei slosigkei " und „ eiwillige A bei slosigkei ". E s e e lieg o , wenn mi de Annahme de A bei ein Nach eil e bunden is (ebenda, S. 5), „de einen Menschen ode eine G uppe on Menschen e anlassen könn e, liebe nich zu a bei en, als einen Lohn anzunehmen, dessen Nu zen ü sie un e einem gewissen Minimum lieg ", wäh end nach K e y n e s „ eiwillige A bei slosigkei " dann o - lieg , wenn ein A bei e (ebenda, S. 5 .), „eine En schädigung nich annehmen will ode nich annehmen kann, de en We dem E zeugnis en sp ich , das ... [seine ] G enzp oduk i i ä zuzusch eiben is ". OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 437] Zu Theo ie de Beschä igung 53 nen Ausd uck wohl dann, wenn die nich beschä ig en a bei swilligen A bei sk ä e auch bei einem Lohnsa ze keine Beschä igung zu inden e mögen, de nu die Rep oduk ionskos en des on ihnen zu Ve - ügung ges ell en P oduk ions ak o s „A bei " deck . Bei diese A de Un e beschä igung kann man wohl am zweckmäßigs en on „un- eiwillige A bei slosigkei 4' sp echen12. Die e s genann e A de „ eiwilligen A bei slosigkei ", die o allem eine F age monopolis ische Lohnbildung13 und ü eine „all- gemeine" Theo ie de Beschä igung na u gemäß in aus eichendem und de Bedeu ung de as allgemeinen gewe kscha lichen Lohnbindun- gen en sp echendem Um ange zu be ücksich igen is , is ü die hie ele an en F agen — wenigs ens unmi elba — on ge inge e Bedeu- ung gegenübe de zwei genann en A de „un eiwilligen A bei s- losigkei ", die dahe auch den olgenden Be ach ungen in e s e Linie zug unde lieg . Wi ha en da au hingewiesen, daß die A de bes ehenden Un e - beschä igung in e heblichem Um ange auch ü ih en Cha ak e e- p äsen a i sein kann, also angib , ob es sich bei ih um eine konjunk- u elle ode um eine s uk u elle A bei slosigkei handel . Diese sym- p oma ische Bedeu ung de A de bes ehenden Un e beschä igung ü ih en Cha ak e komm da in zum Ausd uck, daß eine ei- willige A bei slosigkei s e s de Ausd uck eine konjunk u- ellen Un e beschä igung is , wäh end eine un eiwillige A bei slosigkei um so meh das Bes ehen eine s uk u ellen Un e - beschä igung — insbesonde e auch eine solchen exogene Beding hei — anzeigen wi d, je g öße das Ausmaß de bes ehenden Un e beschä - igung sein wi d. Im Gegensa z zu den angegebenen A en de Un e beschä i- gung wi d man on eine „V o 11 beschä igung" wohl imme dann 11 Die on Keync« (ebenda, S. 13) gegebene Beg i sbes immung ü „un ei- willige A bei slosigkei " — das gil eilweise auch ü die ande en on ihm ge- gebenen De ini ionen — schein nich nu wide sp uchs oll, sonde n auch un ich ig in bezug au die on ihm un e s ell e A de Kos enges al ung. K e y n e s sag hie : „A bei e sind un eiwillig a bei slos, wenn im Falle eine ge ingen P eiss eige- ung on Lohngü e n im Ve häl nis zum Geldlohn sowohl das gesam e Angebo on A bei , die be ei wä e, zum lau enden Geldlohn zu a bei en, als auch die gesam e Nach age nach Beschä igung zu diesem Lohn g öße wä e als die bes ehende Be- schä igungsmenge." (Im O iginal ku si ie ). Das gleiche gil auch, wenn K e y n e s an ande e S elle seine Un e suchungen (ebenda, S. 109) sag , daß un eiwillige A bei slosigkei imme dann als o liegend anzusehen sei, wenn „de G enznach eil de A bei nied ige als de Nu zen des G enze zeugnisses" sei. 13 Vgl. hie zu beispielsweise auch G. M y d a 1 : De Gleichgewich sbeg i als Ins umen de geld heo e ischen Analyse, a. a. 0., S. 444 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 54 Alb ech Fo s mann [438 sp echen können, wenn eine S eige ung im Um ange de Beschä igung nu bei eine S eige ung des lau enden Lohnsa zes möglich is 14. Auße den beiden genann en olkswi scha lich unmi elba ele- an en A en de Un e beschä igung läß sich, wie schon gesag wu de, noch eine ande e A de Un e beschä igung es s ellen, die unmi el- ba zwa nich o 1 k s wi scha lich, sonde n die be iebs wi - scha lich de inie is , die abe mi elba on nich ge inge e — eil- weise ielleich soga on noch g öße e — olkswi scha liche Be- deu ung is als die beiden genann en olkswi scha lich bes imm en A en de Un e beschä igung, so daß eine e schöp ende Behandlung des Beschä igungsp oblems und seine olkswi scha lichen Rück- wi kungen — ge ade auch un e Be ücksich igung de nach einem K iege bes ehenden Ve häl nisse — nu du ch Un e suchung alle A en — insbesonde e also auch de be iebswi scha lich bes imm en A — on Un e beschä igung möglich is . Die be iebswi scha lich bes imm e A de Un- e beschä igung lieg imme dann o , wenn die Beschä igung eines Be iebes — und olkswi scha lich gesehen die Ausnu zung de olkswi scha lichen E zeugungskapazi ä — de a is , daß die p o- duzie e E zeugungsmenge un e halb des E zeugungsop imums lieg , so daß also eine S eige ung im Um ange de E zeugung und dami auch im Um ange de Beschä igung zu eine Senkung und umgekeh eine Senkung im Um ange de E zeugung und dami auch im Um ange de Beschä igung zu eine S eige ung de spezi ischen E zeugungskos en üh en wü de15, ode ande s ausged ück , daß eine S eige ung im Um- ange de E zeugung und dami auch im Um ange de Beschä igung die echnische P oduk i i ä als Ausd uck de Gü e de Kombina ion de P oduk ions ak o en e besse , eine Senkung im Um ange de E - zeugung und dami auch im Um ange de Beschä igung sie e - schlech e . Als be iebs wi scha liche Ka ego ie kann „Vollbeschä igung" dann als gegeben angenommen we den, wenn eine wei e e Zunahme im 14 Nach Ansich on K e y n e s lieg Vollbeschä igung imme dann o , wenn („Allgemeine Theo ie", a. a. 0., S. 13) „Gleichhei des Reallohnes und des G enz- nach eils de Beschä igung" o lieg , ode wenn — wie sich das aus de A seine De ini ion de „un eiwilligen A bei slosigkei " (ebenda, S. 109) e gib — „de G enz- nach eil de A bei gleich is dem Nu zen des G enze zeugnisses". Auch diese A de De inie ung un e s ell , wie noch zu zeigen sein wi d, eine den a sächlichen Ve häl nissen diame al en gegens ehende A de indus iellen Kos enges al ung. 15 Es is dahe auch g undsä zlich un ich ig, wenn Keynes (ebenda, S. 9) mein , daß „de G enze ag eine gegebenen Kapi alaus iis ung s eig , wenn die P oduk ion abnimm "; ich ig is ielmeh , daß „G enze ag" und E zeugungs- um ang no male weise in einem genau umgekeh en Zusammenhange s ehen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 439] Zu Theo ie de Beschä igung 55 Um ange de Beschä igung zu eine Ve schlech e ung de ech- nischen P oduk i i ä als Ausd uck eine dann s a indenden Kos en- p og ession üh en wü de. Die be iebswi scha liche Un e beschä igung muß als de No - mal all inne halb de Volkswi scha angesehen we den18. Sie lieg in ganz ausgesp ochenem Um ange und allgemein im Falle eine s uk- u ellen A bei slosigkei — namen lich eine solchen exogene Ve - u sachung und allgemeinen Cha ak e s, wie sie ü die Lage nach dem e s en Wel k iege, abe auch ü die heu ige Si ua ion cha ak e is isch is — o , bei de schon ela i ge ing ügige Schwankungen im Um- ange de E zeugung und dami auch de Beschä igung g öße e Ve - ände ungen de A bei sp oduk i i ä e u sachen. Diese Ta sache is , wie spä e noch e kenn lich we den wi d, ge ade auch ü die zweck- mäßige wi scha spoli ische Behandlung des Beschä igungsp oblems on e hebliche Bedeu ung. Hinsich lich de indus iellen Kos enges al ung kann als no mal angesehen we den, daß bei eine S eige ung im Um ange de E zeugung und dami auch de Beschä igung — en sp echend dem „Gese z de Massenp oduk ion" — mi s eigen- dem E agszuwachs p oduzie wi d17. 16 Das lieg da an, daß — um mi E. B a o n e (G undzüge de heo e ischen Na ionalökonomie, d sch. . E. S a e h 1 e , 2. Au l., Be lin und Bonn, 1935, S. 29) zu sp echen — „die Konku enz ... jede Un e nehmung [zwing ] inne halb de G enze de abnehmenden S ückkos en zu bleiben — ode , wie man auch sagen könn e, jene Kombina ion p oduk i e Leis ungen du chzu üh en, die, olkswi - scha lich gesehen (socialmen e), die nü zlichs e is 44. 17 Li e a u hie zu siehe bei Th. Vogels ein : Das E agsgese z de In- dus ie, A Sw., Bd. 34, 1912; siehe wei e auch G.Silbe : Die E agsges al ung in de Indus ie, Be lin 1926; W. Weddigen: Theo ie des E ages, Jena 1927. Wenn dahe C. S i 1 b e (ebenda, S. 15) es s ell , „es gehö zum Thesenkomplex de heo e ischen Ökonomie bis in die neues e Zei , daß ... die indus ielle P o- duk ion un e s eigendem E ag[szuwachs] o sich geh 44, so is dami die a säch- liche Si ua ion ü die no male wi scha liche Lage zwei ellos ich ig cha ak e i- sie , unabhängig on de Ta sache, daß, wie W. Weddigen (a. a. 0., S. 222) sag , auch in de Indus ie „jede Au wandss eige ung, die ... übe das ... P oduk ions- op imum hinausgeh , ... zunächs ela i und dann auch absolu sinkende E äge44 e gib . Es is dahe auch, wie schon gesag wu de, g undsä zlich un ich ig, wenn K e y n e s („Allgemeine Theo ie a. a. 0., S. 15) die Ansich e i , „daß die In- dus ie no male weise... mi abnehmenden E ag a bei e , sich das G enz- e zeugnis . .. no wendige weise im Maße de Zunahme de Beschä igung abnimm 44. Das gleiche gil auch ü das on ihm ange üh e Beispiel — wenigs ens sowei die indus ielle P oduk ion in F age komm —, mi dem e behaup e (ebenda, Anm. 1): „Es we den n A bei e beschä ig , de n— e A bei e üh de E n e einen Sche el je Tag zu, und die Löhne haben eine Kau k a on einem Sche el je Tag. De n + e s e A bei e wü de jedoch nu 0,9 Sche el je Tag zu ügen, und die OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 56 Alb ech Fo s mann [440 Wi we den noch e kennen — eilweise wu de hie au auch be ei s hingewiesen — daß und wa um diese Ta sache ü die hie zu un e - suchende P oblema ik on bes immende Wich igkei is 18. Die Rich igkei de au ges ell en Behaup ung, daß die be iebswi - scha lich bes imm e Un e beschä igung de No malzus and in eine Volkswi scha is — insbesonde e dann na ü lich, wenn s uk u ell beding e un eiwillige A bei slosigkei bes eh —, daß also no male - weise die olkswi scha liche E zeugungskapazi ä nu un e op imal ausgenu z is , so daß eine S eige ung im Um ange de E zeugung und dami auch im Um ange de Beschä igung zu s eigenden E ags- zuwächsen üh en muß, ha die sogenann e „P ospe i y-Pe iode" in den Ve einig en S aa en o dem Ausb uch de „Wel wi scha sk ise" ebenso eindeu ig bewiesen wie die „A bei sbescha ung" in Deu sch- land in den d eißige Jah en des lau enden Jah hunde s19. Denn beide Vo gänge sind ypische „Mengenkonjunk u en", also de Ausd uck eine S eige ung de echnischen P oduk i i ä , die du ch die A ih e Ve u sachung eindeu ig anzeig , daß de na ionale E zeugungsappa a o he nu un e op imal ausgenu z wa . 3. Die U sachen de Un e beschä igung Es handel sich nun noch um die Fes s ellung de g undsä zlich wich igen Momen e, die bei eine Ve ände ung im Um ange de Be- Beschä igung kann dahe nich au n + 1 A bei e s eigen, es sei denn, daß de P eis des Ge eides im Ve häl nis zu den Löhnen s eige." In Wi klichkei sind abe , wie gesag wu de, die Ve häl nisse in de Indus ie no male weise genau umgekeh ; denn die Indus ie a bei e no male weise nich mi abnehmendem, sonde n mi zunehmendem E ags- zuwachs, so daß das „G enze zeugnis" — en gegen de on K e y n e s e e enen Ansich — mi zunehmende Beschä igung zu- abe nich ab nimm . In sei- nem Beispiel wü de also die A bei sp oduk i i ä des n + e s en A bei e s nich un e , sonde n übe de des n— en A bei e s liegen. Es is angesich s diese Ta sachen nich e wunde lich, daß K e y n e s bei seinen Schluß olge ungen eilweise zu i igen E gebnissen kommen muß und auch ande e Vo gänge, die e zwa ich ig besch eib , abe au G und seine Ansich en übe die A de Kos enges al ung nich zu e klä en e mag, mi abwegigen bzw. i ele an en „G ünden" zu e klä en e such , wie dies beispielsweise bei de E klä ung eine esul ie enden olkswi scha lichen P oduk i i ä an sich unp oduk i e Vo haben de Fall is ; wo au wei e un en noch einzugehen sein wi d. 18 Das Gese z des zunehmenden E agszuwachses gil üb igens — wie dies ja auch Tu go schon nachwies — auch in de landwi scha lichen P oduk ion, so- wei die hie zu e o de lichen Vo ausse zungen gegeben sind, wie das im allgemeinen in Lände n kolonialen Cha ak e s de Fall is . 19 Die Ta sache, daß man hie on einem deu schen „Wi scha swunde " sp ach, zeig , mi welch p imi i en Vo s ellungen man — auch au Sei en de Wi scha s- wissenscha — an die Beu eilung solche Vo gänge he anzugehen p leg e, de en wah e Cha ak e man unschwe e kann haben wü de, wenn man sich bemüh hä e, in die a sächlich bes immenden Zusammenhänge einzud ingen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 441] Zu Theo ie de Beschä igung 57 schä igung bes immend sind, bzw. de Ein lüsse, du ch die solche Ve - ände ungen le z lich e u sach we den, sowei es sich hie bei um Ein- lüsse wi scha liche Na u handel . Diejenigen Momen e, die eine Ve ände ung im Um ange de Be- schä igung — insbesonde e eine S eige ung im Um ange de Beschä - igung — aus auße wi scha lichen G ünden und dahe meis auch au G und exogen beding e Ein lüsse zweckmäßig ode auch e o de lich e scheinen lassen — auch dann, wenn die Vo haben, de en Du ch- üh ung eine solche S eige ung im Um ange de Beschä igung dienen soll, unmi elba be ach e als unp oduk i ode als e lus ha e - scheinen — we den wei e un en noch au zuzeigen sein. Ganz allgemein sind — sowei ein wi scha liche Ta bes ände in e essie en — de Um ang de Beschä igung ebenso wie auch Ve - ände ungen im Um ange de Beschä igung abhängig on de Höhe de En schädigung, die eine sei s de Un e nehme — ode allgemein ge- sp ochen de A bei gebe — ü die Inansp uchnahme des P oduk ions- ak o s „A bei " zu geben gewill und in de Lage is , und ande e sei s on de Höhe des Lohnes, zu dem die A bei e gewill und in de Lage sind, Beschä igung anzunehmen. De Um ang de Beschä igung — ebenso wie auch seine Ve ände ungen — sind also abhängig on de G öße des Ve häl nisses, in dem de sei ens de A bei e ge o de e Lohnsa z zu dem s eh , den de Un e nehme zu bewilligen gewill is , wobei de Um ang de Beschä igung um so g öße sein wi d, je höhe de Lohnsa z is , den die Un e nehme zu zahlen gewill sind und je nied ige de Lohnsa z is , zu dem die A bei e äuße s en alls gewill sind, Beschä igung anzunehmen. Das i na ü lich alles nu ü den Fall de „ eiwilligen" A bei slosigkei zu. Hinsich lich de Be ei willigkei de A bei e , Beschä igung an- zunehmen, is es zus ellen, daß Beschä igung imme dann angenom- men we den wi d, wenn die sei ens de Un e nehme angebo ene En - schädigung ü die Inansp uchnahme des P oduk ions ak o s „A bei " übe , im G enz alle bei demjenigen Lohnsa ze lieg , zu dem die A - bei e äuße s en alls noch zu a bei en be ei wä en. T i das nich zu, lieg also die sei ens de Un e nehme angebo ene En schädigung un e halb — und im G enz alle bei — demjenigen Lohnsa ze, zu dem die A bei e äuße s en alls noch gewill wä en, A bei anzunehmen, so inde keine S eige ung im Um ange de Beschä igung, sonde n eine Abnahme s a . Un e ände bleib de Um ang de Beschä igung ü den Fall de Gleichhei zwischen dem Angebo de Un e nehme und den Fo de ungen de A bei e . Sowei die A bei e nich du ch a i liche Bes immungen an einen bes imm en Lohnsa z gebunden und dami in ih e En schluß ähigkei meh ode wenige ei sind, we den sie g undsä zlich zu einem Lohn- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 58 Alb ech Fo s mann [442 sa ze A bei annehmen, de höhe lieg als de — bzw. de im G enz- alle gleich dem is —, bei dem die Be ei willigkei zu A bei seine Unlus , A bei anzunehmen, ge ade au wieg 20. A bei wi d imme dann nich angenommen we den und ein be- s ehendes Lohn e häl nis wi d bei eine Senkung des Lohnsa zes imme dann au gegeben we den, wenn die dem A bei e angebo ene En schädigung nied ige — bzw. im G enz alle gleich de jenigen — is , bei de die Be ei willigkei des A bei e s zu A bei seine Unlus , A - bei anzunehmen, ge ade au wieg . Es is dabei gleichgül ig, ob die Senkung des Lohnsa zes au eine Senkung des Nominallohnes ode au eine du ch P eiss eige ung e u sach en Senkung des Reallohnes be uh , nu wi d die le z e e im allgemeinen eine gewisse Reak ions- zei e o de n. Au Sei en de Un e nehme is de Um ang de Nach age nach dem P oduk ions ak o „A bei " eine sei s eine Funk ion de Lohn- höhe in ih e Eigenscha als Bes and eil de au zuwendenden E zeu- gungskos en und ande e sei s eine Funk ion de om Un e nehme e - wa e en Absa zmenge sowie de hie ü e wa e en P eisges al ung, also insgesam be ach e des aus de Du ch üh ung eines bes imm en E zeugungsp og amms e wa e en Reine ages21. E wa e de Un e nehme s eigende Absa zmengen, so wi d e den Um ang seine E zeugung und dami auch den Um ang seine Beschä - igung solange e höhen, als e du ch die S eige ung im Um ange de Beschä igung bzw. de E zeugung noch eine Zunahme des aus den E - gebnissen diese E zeugung esul ie enden Reine ages e wa e . Die G enze in de Zunahme de E zeugung und dami auch im Um ange de Beschä igung is also dann e eich , wenn de Un e nehme — un e Be ücksich igung na ü lich alle o handenen Risikomenge — on eine wei e en S eige ung im Um ange de E zeugung und dami auch de Beschä igung keine S eige ung seine Reine äge glaub e - wa en zu können. Sowei e einen e höh en Absa z nu bei sinkenden P eisen glaub e zielen zu können, wi d e auch hie seinen Beschä - igungsum ang un e Be ücksich igung eine Maximie ung seine e - wa e en Reine äge disponie en. 20 A. H a h n (a. a. 0., S. 122) mein , daß A bei sk ä e deshalb a bei slos sind, „weil 6ie den We de ,Nich a bei 4 höhe schä zen als den We des ü die A bei zu e wa enden Lohnes"; und e is wei e (ebenda, S. 123) de Ansich , daß „de ypische A bei slose ... deshalb nich [a bei e], weil e die A bei , ü die ihm ein Lohn gebo en wi d, de sein Exis enzminimum nich ga an ie ode hin e de a i - lichen Ve einba ung zu ückbleib , die Nich a bei imme noch o zieh ". 21 Hie bei wi d also, wie Keynes (Vom Gelde, a. a. 0., S. 131) einmal zu e - end beme k , „das Ve hal en de Un e nehme in einem gegebenen Augenblick be- s imm ... du ch eine Mischung on Wissen und Ho en". OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 443] Zu Theo ie de Beschä igung 59 E wa en die Un e nehme eine Reduk ion ih es Absa zes, so we den sie e suchen, eine solche Reduk ion du ch P eissenkungen au zuhal en ode auch übe zukompensie en, sowei die Nach age nach den on ihnen e zeug en Gü e n elas isch is . In diesem Falle we den die Un e nehme ih en E zeugungsum ang und dami auch ih en Be- schä igungsum ang nu dann und nu insowei ausdehnen ode au - ech e hal en, wenn die Lohnges al ung de a is , daß keine Re- duk ion de on ihnen e wa e en Reine äge ein i . III. Beschä igung und Wi scha sk eislau A. Allgemeines Das Beschä igungsp oblem is — sowohl in passi e wie auch in ak i e Hinsich — ein P oblem des wi scha lichen K eislau - geschehens und muß dahe auch un e besonde e Be ücksich igung dieses Geschehens un e such we den. De Zusammenhang des Beschä igungsp oblems mi dem des wi - scha lichen K eislau geschehens in passi e Hinsich , d.h. in be- zug au die unk ionelle Abhängigkei des Beschä igungsum anges om Um ange des wi scha lichen K eislau geschehens, e gib sich — wie dies auch die o au gegangenen Be ach ungen be ei s haben e - kennen lassen — da aus, daß S ö ungen des wi scha lichen Ablau es, die zu eine Ve ände ung im Um ange de E zeugung üh en, in Ve - ände ungen im Um ange de Beschä igung in E scheinung e en. De Cha ak e diese Ve ände ungen is dabei on de A de Ve - u sachung de S ö ungen des wi scha lichen Ablau es abhängig, die auch on ausschlaggebende Wich igkei ü die Schwe e de du ch sie beding en P oblema ik de Un e beschä igung is . In ak i e Hinsich , d.h. in bezug au die Wi kungen, die du ch Ve ände ungen im Um ange de Beschä igung au den wi scha - lichen Ablau he o ge u en we den können, komm de Zusammen- hang des Beschä igungsp oblems mi dem des wi scha lichen K eis- lau geschehens da in zum Ausd uck, daß eine S eige ung im Um ange de Beschä igung, alls bei ih bes imm e Vo ausse zungen e üll sind, eine wei e e S eige ung im Um ange de Gesam beschä igung indizie , die die sie p imä bedingende S eige ung im Um ange de Beschä igung meh ode wenige ausgesp ochen übe s eigen kann. Diese Ta sache, daß ein gegebene P imä e ek Sekundä wi kungen indizie , die ihn in ih em Um ange übe s eigen, kann man auch als das „Gese z de mul iplika i en Konseku i wi kun- g e n" bezeichnen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 60 Alb ech Fo s mann [444 Die Ta sache de mul iplika i en Konseku i wi kungen on Ände- ungen im Um ange de Beschä igung, die empi isch aus dem Ge- schehen eine konjunk u ellen En wicklung bekann sind, ha beson- de s R. F. Kahn1 und au seinen Un e suchungen au bauend Keynes in besonde s schlagk ä ige Fo m e ö en lich 2. Die hie ele an en Zusammenhänge sind nich nu ü die heo e- ische E kenn nis des Beschä igungsp oblems on Wich igkei , son- de n sie sind auch on bes immende Bedeu ung ü seine p ak ische Lösung. Um zu kla en E kenn nissen hinsich lich diese Zusammenhänge kommen zu können, müssen dahe die besonde en unk ionellen und kausalen Zusammenhänge un e such we den, die zwischen dem Be- schä igungsp oblem eine sei s und dem des wi scha lichen K eis- lau geschehens ande e sei s bes ehen, d. h. es muß einmal es ges ell we den, welche Fak o en des wi scha lichen K eislau geschehens be- s immend sind ü Ve ände ungen im Um ange de Beschä igung; und es muß zum ande en es ges ell we den, welchen Ein luß Ve ände- ungen im Um ange de Beschä igung au das wi scha liche K eis- lau geschehen bzw. einzelne de dieses Geschehen bes immenden Fak- o en haben. Eine solche Klä ung de Zusammenhänge se z nun abe o aus, daß zunächs einmal die wesen lichs en, den wi scha lichen Ablau bes immenden Fak o en un e such we den, und zwa einmal im Hin- blick au die A ih es Ein lusses und zum ande en auch hinsich lich ih e gegensei igen Abhängigkei en und Beding hei en. E s wenn diese F agen geklä sind, is es möglich, die zwischen dem Beschä i- gungsp oblem eine sei s und dem wi scha lichen K eislau geschehen ande e sei s bes ehenden passi en und ak i en Zusammenhänge zu be- ach en, d. h. insbesonde e es zus ellen, welche unk ionellen und kausalen Beding hei en bzw. Abhängigkei en zwischen Ve ände ungen im Um ange de Beschä igung und dem des wi scha lichen Ablau es bes ehen. B. Die Fak o en des wi scha lichen K eislau es 1. Allgemeines Die in den o liegenden Be ach ungen zu klä ende P oblema ik üh an die G und agen de heo e ischen Na ionalökonomie. Eines 1 Vgl. R. F. K a h n : a. a. 0. Siehe hie zu auch H. Neisse : Seconda y Employmen : Some Commen s on M . Kahn's Fo mula, R. E. S ., ol. 18, 1936; R. Kahn: D . Neisse on Seconda y Employmen , ebenda; H. Neisse : A Rejoinde , ebenda. 2 Vgl. J. M. K e y n e s : „Allgemeine Theo ie", a.a.O.; de selbe: The Gene al Theo y o Employmen , a. a. 0. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 451] Zu Theo ie de Beschä igung 67 e s e App oxima ion den Ausd uck dV = Va + jg. Ed . sin G) und demen sp echend ü die E spa nis s = Sa + Ed .sinco . 1 - dV dE (7) (8) Den Ausd uck k = dV dE —1 (9) bezeichne Keynes — de alle dings nich om Einzeleinkommen, sonde n om Na ionaleinkommen ausgeh — als den „Mul iplika o ", de s. A. n. aussag , „daß bei einem Zuwachs de Gesam in es ion das Einkommen um einen Be ag zunehmen wi d, de k mal dem Zu- wachs de In es ion is "14. Au diese Zusammenhänge wi d wei e un en bei de Be ach ung übe die Wi kungen on Ve ände ungen im Um ange de Beschä igung noch zu ückzukommen sein. Wie be ei s gesag wu de — und wie das auch aus den o au gegan- genen Be ach ungen zu e sehen is — is ü die hie ele an en Zusam- menhänge die G öße y on besonde e Bedeu ung inso e n, als on ih die S eilhei de Ve b auchscha ak e is ik und dami die „Neigung zum Ve b auch" abhängig is . Diese G öße is , wie eben alls schon e - wähn wu de, du ch die Besonde hei en des einzelnen konk e en Fal- les de e minie . Das is besonde s on Bedeu ung, wenn die obigen — zunächs nu ü das Einkommen de einzelnen Wi scha ssubjek e zu e enden — Zusammenhänge au das Na ionaleinkommen übe - agen we den sollen, wie dies Keynes — alle dings in unzulässige Ve allgemeine ung — u . In diesem Falle is nämlich die G öße y — die als Mi elwe on den wi scha lichen und sozialen Ve häl nissen de be e enden Volkswi scha abhängig is — du ch die A de Ein- kommensschich ung in de Volkswi scha bes imm . Nimm man eine Sepa a ion de Einkommen in e schiedene Ein- kommensschich en o — die möglichs de aillie zu un e eilen sind — und is Emax das Einkommen de höchs en Einkommensschich ; be- zeichne man wei e die das Minimaleinkommen beziehende Pe sonen- zahl mi Pmax; is wei e E die jeweilige Höhe des Einkommens de be- ach e en Einkommensschich und P die dies Einkommen beziehende Pe sonenzahl, so läß sich, wenn man — au G und eine T ans o ma- J. M, K e y n e s : „Allgemeine Theo ie", a. a. 0., S. 98. 5* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 68 Alb ech Fo s mann [452 ion de Koo dina en — annimm , daß ii Pmax E = 0 und ü Emax P = 0 is , die Beziehung Je g öße E is , um so meh Pe sonen haben ein hohes Einkommen, um so g öße sind dahe auch die lau enden E spa nisse in de be e - enden Volkswi scha , so daß also zwischen y und E allgemein die Beziehung Die ü subjek i e Einkommen gül ige Ve b auchscha ak e is ik kann also nu dann auch ohne wei e es au das lau ende Na ionalein- kommen übe agen we den, wenn bei eine Ve ände ung in de Höhe des lau enden Na ionaleinkommens keine Ve ände ung de Einkom- mensschich ung s a inde . Das mag als e s e g obe App oxima ion im allgemeinen zu e en, nich abe auch g undsä zlich und insbesonde e nich , wenn das wi scha liche K eislau geschehen du ch exogen be- ding e Ein lüsse — wie sie beispielsweise ein K ieg und seine wi - scha lichen Folgewi kungen mi sich b ingen kann — meh ode wenige g undsä zlich ges ö is . In solchen Fällen zeigen sich Abweichungen on de ü no male Ve häl nisse und un e ände e Einkommensschich ung gül igen Ve - b auchscha ak e is ik de a , daß die jeweils gül ige Ve b auchscha ak- e is ik bei eine S eige ung o allem de hohen Einkommen lache , bei eine S eige ung o allem de nied igen Einkommen abe s eile e läu als dies no male weise de Fall is . Hie aus e gib sich die No wendigkei , bei de Be ach ung des Nominaleinkommens und seine Ve ände ung an S elle de ü das Einkommen eines einzelnen Wi scha ssubjek es gül igen Einzel- cha ak e is ik, ein Cha ak e is iken eld anzugeben, das die ü no - male Ve häl nisse gül ige Ve b auchscha ak e is ik umgib . Inne halb dieses Kennlinien eldes e lau en dann die jeweils gül igen Cha ak- e is iken ü das lau ende Na ionaleinkommen bei den jeweils gül- igen Einkommenschich ungen. T o z diese Abweichungen kann na ü lich g undsä zlich es ge- s ell we den, daß auch bei Be ücksich igung des lau enden Na ional- einkommens die Ve b auchsquo e mi s eigendem Na ionaleinkommen abnimm , und zwa is diese Abnahme bei eine S eige ung de hohen Einkommen s ä ke als bei eine solchen de nied igen Einkommen. Die o au gegangenen Be ach ungen zeigen, daß de Ve b auch bes imm is du ch die Höhe des lau enden Einkommens — sowohl beim (10) angeben. (ii) bes eh . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 453] Zu Theo ie de Beschä igung 69 einzelnen Wi scha ssubjek wie auch inne halb de gesam en Volks- wi scha — und, da de nich dem Ve b auch gewidme e Teil des Einkommens gespa wi d, so is auch die Höhe de lau enden E spa - nisse lediglich eine Funk ion de Höhe des lau enden Einkommens. Au sie ha de Zins nu einen mi elba en Ein luß, de sich aus dem eigen lichen Zweck de E spa nis e gib , und de hie du ch alle dings auch die Höhe de Ve b auchsquo e des lau enden Einkommens be- ein luß , und zwa aus olgendem G unde: De Zweck de E spa nis is de , da ü zu so gen, daß dem Einkommensemp änge auch in de Zu- kun ein aus eichende Lebenss anda d gesiche is 15. Sowei bei de E spa nisbildung nich das Leib en enp inzip in Anwendung komm — und das wi d egelmäßig nich de Fall sein — is also die Höhe de lau enden E spa nis du ch den zu siche nden zukün igen Lebenss an- da d inso e n bes imm , als die Höhe de schließlich zu Ve ügung s ehenden E spa nis de a is , daß ih e Ve zinsung ein zu Siche ung des zukün igen gewünsch en Lebenss anda ds aus eichendes Einkom- men ga an ie . Die Höhe de lau enden E spa nis wi d also inso e n auch du ch die Höhe des Lebenss anda ds bes imm , als sie um so g öße sein muß, je nied ige de Landeszins uß is , und daß sie umgekeh um so nied ige sein kann, je höhe de Landeszins uß is , wobei na ü lich das Risikomomen en sp echend zu be ücksich igen is . Inso e n is also auch die Höhe des Zins ußes ü die Höhe de lau enden E spa - nis mi bes immend16. Es is abe g undsä zlich un ich ig, wenn man — wie dies auch de landläu igen Ansich en sp ich — annimm , daß die Höhe de lau en- den E spa nis de Höhe des lau enden Zins ußes p opo ional sei17. Diese ha lediglich inso e n einen gewissen Ein luß au die Höhe de lau enden E spa nis, als e eine Inkon inui ä de Ve b auchsausgaben 15 So weis auch K. Wick seil (Vo lesungen übe Na ionalökonomie, Bd. I, a. a. 0., S. 282) da au hin, daß die Siche ung de zukün igen Ve so gung bes im- mend ü die Spa ä igkei is . In ähnlichem Sinne äuße sich auch E. L u k a s : E wägungen übe die Bes immungsg ünde des Kapi alzinses, Ehebe g-Fes gabe, Leip- zig 1925, S. 61 .; siehe hie zu auch F. H o m a n n : Das Spa en, Jena 1927, S. 62 . 16 Vgl. hie zu auch G. C a s s e 1 : Theo e ische Sozialökonomie, 4. Au l., Leipzig 1927, S. 212 .; siehe wei e auch H. D. Hende son: Angebo und Nach age, d sch. . F. Thalmann, 2. Au l., Wien 1935, S. 115; Th. N. Ca e : Die Theo ie des Zinses, in „Wi scha s heo ie de Gegenwa , he ausg. . H. M a y e , Bd. 3, Wien 1928, S. 160 . 17 Es is dahe auch du chaus unzu e end, wenn K e y n e s (Vom Gelde, a. a. 0M S. 164) die Ansich e i : „Im Falle de Spa ä igkei is die Wi kung eine Ve - ände ung des Zinssa zes di ek e und p imä e Na u , und b auch nich besonde s e klä zu we den ... Somi wi d eine E höhung die di ek e Tendenz haben, die Spa ä igkei zu e höhen.44 Denn das is nu ku z is ig und un e besonde en Be- dingungen de Fall. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 70 Alb ech Fo s mann [454 e u sach , um Zu allsgewinne mi nehmen zu können18; im üb igen abe ha e keinen Ein luß au die Höhe de lau enden E spa nis, son- de n nu au die A de Ve wendung diese E spa nisse19. Unse e Be ach ungen übe die zwischen Ve b auch und Einkom- men bes ehenden Zusammenhänge und Abhängigkei en, wie sie ih en Ausd uck im „Gese z om abnehmenden Ve b auchszuwachs" ge un- den haben, zeigen auch den Zusammenhang, de zwischen dem Um ang des Ve b auchs und dem de Beschä igung bes eh , und zwa lassen sich hie zunächs die olgenden g undsä zlichen Fes s ellungen e en: Da de dem Ve b auch gewidme e Teil des lau enden Einkommens de Anscha ung on Ve b auchsgü e n dien , so wi d de Um ang de Ve b auchsgü e e zeugung und dami auch de Um ang de Beschä i- gung in de Ve b auchsgü e indus ie um so g öße sein, je g öße de dem Ve b auch gewidme e Teil des lau enden Einkommens is . Um- gekeh wi d eine nied ige Ve b auchsquo e des lau enden Einkom- mens, die nu eine en sp echend nied ige Nach age nach Ve b auchs- gü e n beinhal e , auch nu eine en sp echend nied ige Ve b auchs- gü e menge bedingen, also auch nu einen en sp echend nied igen Um- ang de Beschä igung in de Ve b auchsgü e e zeugung e o de n. Die P oblema ik, die hinsich lich des Um anges de Beschä igung bes eh , is also — sowei dies die o au gegangenen Be ach ungen be- ei s e kennen lassen — die, Mi el und Wege zu inden, den e spa en Teil des lau enden Einkommens so zu e wenden, daß de Um ang de Beschä igung in de Ve b auchsgü e e zeugung de a is , daß de en E zeugungskapazi ä möglichs op imal ausgenu z is . Wie diese P o- blema ik g undsä zlich zu lösen is und welche wei e en Gesich s- punk e hie bei zu be ücksich igen sind, we den die olgenden Be- ach ungen e kennen lassen. 3. E spa nis und In es i ion Die zwischen E spa nis und In es i ion bes ehenden Zusammen- hänge, die ü die E kenn nis des Beschä igungsp oblems ebenso wie 18 K e y n e s (ebenda) un e scheide hie nich zwischen de au die Spa ä ig- kei bes ehenden ezip ok en Ein lußmöglichkei des lang is igen Kapi al- zinses (je nied ige de Kapi alzins is , um so meh muß bei gleichem Zinse age gespa we den) und dem p opo ionalen Ein luß ku z is ige Ände ungen de B a n k a e (Be äge, die an sich noch nich e wende we den sollen, we den zu Mi nahme on Zinsgewinnen ku z is ig angeleg ). 19 Die hie bes ehenden Zusammenhänge um eiß A. M a h (Zinshöhe, Spa en und Kapi albildung, Z N., Bd. 10, 1943, S. 375) wie olg : „Das Ausmaß de E - spa ung is ... in e s e Linie on de Höhe de Einkommen und nich om Zins uß abhängig. De Zins uß is jedoch ... un e Ums änden on ausschlaggebende Be- deu ung ü die Ve wendung de E spa nisse.4' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 455] Zu Theo ie de Beschä igung 71 auch ü seine Behe schung on besonde e Bedeu ung sind und übe die im Anschluß an die Un e suchungen on K e y n e s20 aus- üh lich disku ie wo den is 21, wu den e s malig in g öße e Aus- üh lichkei on J. Wilson un e Be ücksich igung auch des Um- anges de Beschä igung be ach e 22. Bei seinen Un e suchungen komm e zu dem E gebnis, daß Realin es ie ungen nu in dem Um- ange ohne S ö ungen des wi scha lichen Ablau es du chge üh we den können, in dem ih e P oduk ions ak o en nich zu E zeugung on Ve b auchsgü e n zum Zwecke de Rep oduk ion des „Lohn- onds" ( loa ing capi al) beansp uch we den, so daß also de Um ang de Beschä igung du ch die Höhe des Lohn onds bzw. du ch die zu seine Rep oduk ion e o de lichen Au wendungen bes imm wi d23. Das bedeu e mone ä , daß Realin es ie ungen — sollen S ö ungen e - mieden we den — nu aus lau enden E spa nissen, nich abe auch mi Hil e „zusä zlichen" K edi s inanzie we den dü en. De Um ang de Realin es ie ungen und de Um ang ih e Be- schä igung wi d dahe bes imm du ch den Um ang de lau enden E spa nisse als mone ä e Ausd uck de Rep oduk ion des Lohn onds. Das bedeu e na ü lich auch, daß eine Ve minde ung im Um ange de Beschä igung in de Realin es ie ung, die de a is , daß die lau en- den E spa nisse die Beansp uchung des Lohn onds du ch die P oduk- 20 Vgl. J. M. K e y n e s : „Allgemeine Theo ie", a. a. 0. 21 Aus de Vielzahl on Ve ö en lichungen seien hie nu genann : M. C u i 8 : Is money Sa ing Equal o In es men ? QJ., ol. 51, 1937; H. D a - ho a: Spa en, Ho en und Zins in de mode nen Geld heo ie, Jena 1941; J. M. Keynes: M . Robe son on „Sa ing and Hoa ding", EJ., ol. 43, 1933; C. K ä - m e : J. M. Keynes übe Kapi ale spa ung und -anlegung, Sch. Jb., Bd. 61, 1937; W. Lau enbach: Übe K edi und P oduk ion, a.a.O., de selbe: Zu Zins- heo ie on John Mayna d Keynes, WA., Bd. 45, 1937; A.P.Le ne : Sa ing equals In es men , QJ., ol. 52, 1938; E. L u k a s : Spa en und In es ie en, in D sch. Geldpol., he ausg. . H. F a n k , Be lin 1941; F. A. L u z : The Ou come o Sa ing-In es men Discussion, QJ., ol. 52, 1938; E. P e i s e : Spa en und In- es ie en, Jb. . NS ., Bd. 159, 1944; D. H. Robe son: Sa ing and Hoa ding, EJ., ol. 43, 1935; E. Schneide : E spa nis und In es i ion in de geschlossenen Volkswi scha , ds. H., Bd. 7, 1943. 22 Vgl. J. W i 1 s o n : Capi al, Cu ency and Banking, London 1847. 28 Hie zu mein J. W i 1 a o n (ebenda, pg. 125): „Es is öllig kla , daß kein Ge- meinwesen ohne die g öß en Unbequemlichkei en und Ve wi ungen sein ixes Kapi al s ä ke anwachsen lassen kann, als es ähig is , A bei bei de E zeugung solche Gü e zu spa en, au die das Gemeinwesen hinsich lich de Be iedigung seines äglichen Un e hal es angewiesen is . Un e allen Ums änden kann das nu de Be ag an A bei sein, übe den die Spa e des Landes e ügen und den sie au b ingen können, welche de S eige ung im Um ange des ixen Kapi als dienen kann." OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 72 Alb ech Fo s mann [456 ions ak o en de Realin es ie ungen übe kompensie en, eben alls zu S ö ungen des wi scha lichen Ablau es üh en muß. S ö ungen des wi scha lichen K eislau geschehens und dami e bundene Ände ungen im Um ange de Beschä igung we den da- he imme dann au e en, wenn Di e genzen zwischen dem Um ange de lau enden E spa nis und dem de lau enden Realin es ie ungen en s ehen24. Spä e haben u. a. L. W a 1 a s25 und insbesonde e auch K. W i c k - seil mi seinem „kumula i en P ozeß"26 die Dynamik des wi scha - lichen Ablau es au G und on Abweichungen zwischen dem Um- ange de lau enden E spa nis und dem de lau enden In es i ion zu e klä en e such . Auch L. . Mises27, F. A. Hayek28, R. . S i g 129 u. a. sind hie zu nennen, in gleichem Sinne sieh Spie - h o die Haup u sache on S ö ungen des wi scha lichen K eislau - geschehens in au e enden Disk epanzen zwischen de „He o b in- gung de Gü e des mi elba en Ve b auchs" (In es i ion) und de Bildung on „E we bskapi al" (E spa nis)30. Auch K e y n e s ha die Schwankungen im wi scha lichen Ablau zunächs eben alls au die Ta sache des Bes ehens eines Un e schie- des zwischen dem Um ang de lau enden E spa nis und dem de lau enden In es i ion zu ückge üh und hie au auch seine Konjunk- u heo ie au gebau , de a , daß ein konjunk u elle Au schwung da in zum Ausd uck komm , daß de Um ang de Realin es ie ungen 24 Vgl. ebenda, pg. 151 . 25 Vgl. hie zu L. W a 1 a s : E udes d'Economie Poli iques appliquées, Lau- sanne 1898; siehe hie zu auch C. B escani 'Tu oni: The Theo y o Sa ing, Eca, NS., ol. 3, 1938, pg. 318. 26 Vgl. K. W i c k s e 11 : Geldzins und Gü e p eise, Jena 1898. Hie bei geh Wicksell alle dings on de i ealen Annahme pe manen e Vollbeschä igung bei e ände liche Geldmenge aus; e nimm aho an, daß „das Banksys em 6eine K edi bedingungen un e ände häl " (G. M y d a 1 : a. a. 0., S. 425); im Gegensa z beispielsweise zu J. M. K e y n e s („Allgemeine Theo ie", a. a. 0., S. 141), de on eine gegebenen Geldmenge und e ände lichem Um ang de Beschä igung ausgeh . Siehe hie zu auch W. Lau enbach: Zu Zins heo ie on John Mayna d Keynes, WA., Bd. 45, 1937, S. 501 .; siehe wei e auch F. A. H a y e k : Re lec ions on he Pu e Theo y o Money o M . J. M. Keynes, Eca., ol. 11, 1931; de selbe: The Pu e Theo y o Money, a Rejoinde , ebenda. 27 Vgl. L. . M i s e s : Theo ie des Geldes und de Umlau smi el, München und Leipzig 1912. 28 F. A. H a y e k : P eise und P oduk ion, Wien 1931. 29 R. . S i g 1 : Kapi al und P oduk ion, Wien 1934. 80 Vgl. A. Spie ho : A ikel „K isen" im Hwb. d. S w., 4. Au l., Bd. 6, Jena 1925, S. 76. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 457] Zu Theo ie de Beschä igung 73 den de lau enden E spa nis übe s eig , wobei e den Übe schuß des We es de In es ion übe die E spa nisse als „Gewinne" bezeichne , wäh end ein konjunk u elle Abs ieg da in zum Ausd uck komm , daß de Um ang de lau enden E spa nis den de lau enden Real- in es ie ungen un e sch ei e , wobei e den Übe schuß de lau enden E spa nis übe die lau ende In es i ion „Ve lus e" nenn 31. Die S abili ä des wi scha lichen K eislau es is dann ü Key- n e s du ch den „Nulls and de Gewinne" gekennzeichne , de dann o lieg , wenn die lau ende E spa nis gleich de lau enden In- es i ion is , was imme dann zu i , wenn die Realin es ie ungs- kos en gleich sind dem We de Realin es ie ung32. In seine „Allgemeinen Theo ie" komm dann K e y n e s au G und eines ande en Einkommensbeg i es33, den e ühe alle dings als pa adox bezeichne ha e mi de Beg ündung, daß dabei, das ge- sam e Spa olumen... sein Dasein als unabhängige Fak o e lie en" wü de34 und de da in zum Ausd uck komm , daß e die ühe on ihm als selbs ändige Fak o en behandel en „Gewinne" und „Ve lus e" nunmeh dem Einkommen zu echne , zu eine ande en Eins ellung hinsich lich de zwischen Einkommen und In es i ion bes ehenden Zu- sammenhänge; und zwa is e nunmeh de Ansich , daß „das Übe - wiegen de Vo s ellung, daß E spa nis und In es i ion ... onein- ande abweichen können ... du ch eine op ische Täuschung e klä we den" müß e85. Diese Wandel in seine Anschauung zeig sich 31 Vgl. J. M. K e y n e s : Vom Gelde, a. a. 0., S. 112 ., S. 124 . Au den Wide sinn de Keynes sehen „G undgleichungen des Geldes", de da in lieg , daß in ih die „Gewinne" und „Ve lus e", als welche Keynes den Übe schuß bzw. den Un e schuß de In es i ion übe bzw. un e die E spa nisse be- zeichne , den P eis bes immen, dessen Folge sie e s sind, haben beispielsweise D. H. Robe son (M . Keynes* Theo y o Money, EJ., ol. 41, 1931, pg. 407) ebenso wie auch V. F. Wagne (Geschich e de K edi heo ien, Wien 1938, S. 416) hinge- wiesen. So s ell V.F.Wagne (ebenda) insbesonde e hie zu es ; daß „z. B. die Ve lus e de Konsumgü e p oduzen en, die als Folge eines Übe schusses de E - spa nisse übe die In es i ionen ein e en, no wendig iden isch [sind] mi jenem E spa nisübe schuß, dessen Folge sie sind, denn nu wenn sie als E spa nisse be- ach e we den, komm es übe haup zu einem solchen Übe schuß. Diese Ve lus e gel en somi als E spa nisse. Die Gewinne de P oduzen en on Ve b auchsgü e n hingegen, die als Folge eines Übe schusses de In es i ionen übe die E spa nisse en s ehen, weil o z sinkendem Sozialp oduk die Ve b auchsquo e de Einkommen un e ände bleib , sind iden isch mi dem Übe schuß de In es i ionen, dessen Folge sie sind. Sie gel en als In es i ionen." 32 Siehe ebenda. 83 Vgl. J. M. K e y n e s : „Allgemeine Theo ie", a. a. 0., S. 66 . 34 Vgl. J. M. K e y n e s : Vom Gelde, a. a. 0., S. X. 36 J. M. K e y n e s : „Allgemeine Theo ie", a. a. 0., S. 71. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 74 Alb ech Fo s mann [458 da in, daß e E spa nis und In es i ion ein ach einande gleich de ini- nie 36. Diese A de De e minie ung is alle dings das E gebnis eine du chaus obe lächlichen Analyse de den wi scha lichen Ablau a - sächlich bes immenden Fak o en. In ih komm im G unde de gleiche Fehle zum Ausd uck, de auch seine ühe en Un e suchungen „Vom Gelde" kennzeichne und de ein ach da au be uh , daß e eine an- de e Ve wendungsmöglichkei de E spa nisse als die de In es ie ung ga nich kenn 37, eine Ta sache, die ihn na u gemäß zu eine Reihe un ich ige Schluß olge ungen üh en muß, die das Gesam bild wesen lich, um nich zu sagen en scheidend en s ellen38. Alle dings bes eh hinsich lich de zwischen Spa en und In es ie en möglichen Un e schiedlichkei en auch bei Wickseil du chaus keine aus- eichende Kla hei . Das be uh einmal da au , daß e niemals kla an- gegeben ha , was e eigen lich un e „Spa en" e s eh ; es e gib sich abe ande e sei s aus seine gü e wi scha lichen Be ach ungsweise, in de en Rahmen na u gemäß nu ein gü e wi scha liches Spa en 86 K e y n e 8 („Allgemeine Theo ie", a. a. 0., S. 55) sag hie zu: „Vo ausgese z , daß wi übe eins immen, daß das Einkommen gleich dem We e de lau enden P o- duk ion is , daß die lau ende In es i i ion gleich dem We e de lau enden P o- duk ion is , de nich e b auch wi d, und daß die E spa nis gleich dem Übe - schuß des Einkommens übe den Ve b auch is — was alles mi dem gesunden Menschen e s and und mi dem übe lie e en Geb auch de g oßen Meh zahl de Ökonomen e einba is —, olg die Gleichhei de E spa nis und de In es i ion mi No wendigkei ." Demgegenübe sag K e y n e s in seinen ühe en Un e suchungen (Vom Gelde, a. a. 0., S. 141): „Man könn e e mu en — und das is häu ig geschehen —, daß die Höhe de In es i ion no wendige weise gleich de Höhe de E spa nisse is . Abe wi we den sehen, daß dies nich de Fall is ." 87 Das zeig eindeu ig seine Ansich (ebenda), „daß die lau ende In es i ion gleich dem We de lau enden P oduk ion is , de nich e b auch wi d." Wi s immen dahe sowohl G. Habe le (Some Commen s on M . Kahn's Re- iew o P ospe i y and Dep ession, EJ., ol. 48, 1938), ebenso wie auch R. G. H a w - ey (Capi al and Employmen , London 1937, pg. 174; siehe auch de selbe: Al e - na i e Theo ies o he Ra e o In e es , EJ., o. 47,1937, pg. 437) zu, wenn sie da au hinweisen, daß K e y n e s E spa nis und In es i ion iden isch als den We des nich dem Ve b auch gewidme en Teils des Einkommens de inie . 88 Au die — be ei s in den Un e suchungen „ om Gelde" zu beobach ende — Me hode du chaus unzulässige in eg a i e Be ach ungsweise, wie sie die „Allge- meine Theo ie „K eynes' besonde s kennzeichne , und die ihn dahe auch na u - gemäß zu un ich igen Schlüssen üh en muß, mach auch V. F. W a g n e (Ge- schich e de K edi heo ien, Wien 1938, S. 415 .) au me ksam, wenn e es s ell : „Da in de Gleichung das Zei momen weg äll , diese ielmeh alle Phasen des Vo - gangs synch onisie , An ang und Ende des P ozesses also zusammen allen, so ge- lang K e y n e s nich nu zu ganz wide sinnigen De ini ionen des Einkommens, Spa ens und In es ie ens, sonde n namen lich auch zu eine du chaus unzulänglichen und agwü digen Analyse de dynamischen Bewegungen." OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 459] Zu Theo ie de Beschä igung 75 möglich sein kann, das dann mi Realin es ie en gleichgese z is . „Man übe nimm " — um mi My dal zu sp echen — „hie einen Ge- dankengang un e ände aus de Theo ie de , ela i en4 P eise ode de Tauschwe leh e, wo man ja on de Geldp oblema ik abs ahie und deshalb nich zwischen Spa en und Realin es ie en zu un e - scheiden b auch ." Um in diesen F agen zu kla en E gebnissen zu kommen, müssen zunächs einmal die g undsä zlichen Ve wendungsmöglichkei en de E spa nisse es ges ell we den. E spa nisse können, um das ku z zu sagen39 1. geho e we den, und zwa is dies möglich a) in Fo m on Ba geldbe ägen in den Kassen de Spa e und b) in Fo m on Geldkapi al als Gu haben bei den Banken; 2. in es ie we den, und zwa en wede a) unmi elba du ch die Spa e selbe ode b) mi elba du ch die Banken. Gü e wi scha lich en sp echen diesen mone ä en Ka ego ien40 1. die au Lage gehal enen Gü e , und zwa zu a) Gü e „e s e O dnung" und zu b) Gü e „höhe e O dnung" und 2. die Realin es ie ungen, und zwa zu a) im unmi elba en Besi z de Spa e und zu b) im Besi z de Banken. Wenn Keynes mein , daß die Vo s ellung, E spa nis und In es i ion könn en oneinande abweichen, da au be uhe, daß diese Ansich „die Beziehung eines einzelnen Einzahle s zu seine Bank als einen ein- sei igen Abschluß e scheinen läß , s a als das zweisei ige Geschä , das sie a sächlich is "41, so komm ge ade hie in die Obe lächlich- kei seine Analyse besonde s zum Ausd uck, denn sie be ücksich ig nich die oben angegebenen Un e schiedlichkei en. 39 Es kann, wie H. Ges ich (K edi und Spa en, Jena 1944, S. 62 .) sag , „in seh e schiedenen Fo men gespa we den. Es kann jemand spa en, indem e sein ba es Geld in den sa sam bekann en S ump ode ein sons geeigne es Behäl nis hinein u . Mode ne gesinn e Spa e we den ih Geld au die Spa kasse agen. Ande e un e hal en sowieso ein Bankkon o und spa en ein ach in de Fo m, daß sie wenige Geld on diesem Bankkon o abdisponie en, also ein ach die Bankgu - haben anwachsen lassen. Wiede ande e hal en es ü ich ig, ih e E spa nisse in We papie en ode Hypo heken anzulegen ode sich womöglich selbs di ek an eine Un e nehmung zu be eiligen." 40 Vgl. hie zu auch A. Fo s mann: Volkswi scha liche Theo ie des Geldes, a. a. 0., S. 239 . 41 J. M. K e y n e s : „Allgemeine Theo ie44, a. a. 0., S. 71. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 76 Alb ech Fo s mann [460 Die hie ele an en Zusammenhänge lassen sich am bes en du ch jene Un e schiedlichkei en de Liquidi ä szusammenhänge kennzeich- nen, wie sie Ges ich es ges ell ha , wenn e zwischen de „ ech- nungsmäßigen Liquidi ä " und de „immanen en Liquidi ä " un e - scheide . Un e dem e s en Beg i e s eh Ges ich den üblichen Liquidi ä sbeg i , wäh end e un e le z genann e Bezeichnung auch den üblichen Liquidi ä sbeg i , abe un e Be ücksich igung de Um- schlagsgeschwindigkei de Bankkon en e s eh 42, so daß also eine Ve besse ung de immanen en Liquidi ä bei gleiche echnungs- mäßige Liquidi ä eine E höhung und eine Ve schlech e ung diese Liquidi ä eine Ve minde ung de Umschlagsgeschwindigkei de Kon- en zum Ausd uck b ing ; das bedeu e in e s genann em Falle eine Beschleunigung, im le z genann en eine S ockung de Umsä ze. Fü die Ges al ung des Beschä igungsum anges is dies deshalb on Wich igkei , weil „de Gesam au wand ü den Ankau on A bei sleis ungen de P oduk i k ä e ... sich nich deshalb [ e in- ge ], weil die Höhe de Bankeinlagen sich geände ha , sonde n weil die Geschwindigkei , mi de sie in Einkommen umgese z wi d, sich e langsam ha . Diese Ve langsamungsp ozeß is , wenn jede sein Teil dazu bei äg , keine lei au oma ische Be ich igung du ch die Bank- ä igkei un e wo en. Aus diesem G unde is wäh end de Dep ession das Ve häl nis des gesam en Geldeinkommens [als Ausd uck des Be- schä igungsum anges] zu den gesam en Bankeinlagen iel kleine als in einem Abschni de Geschä sbelebung. Das is ü den gesunden Menschen e s and leich beg ei lich. Denn wä e jene populä e Theo ie ich ig, wonach die Ve kleine ung de Geldausgaben eine Pe son eine en sp echende Ve g öße ung de Geldausgaben eine ande en Pe - son zu Folge ha , dann wü den die Schwankungs- p ozesse, die jede aus E ah ung kenn , a p io i un- möglich sei n"43, wie das auch de Theo ie Keynes' en sp ich , die ja keinen Un e schied zwischen jenen ak i en und dahe allein wi klichen Realin es ie ungen, die zu eine E höhung de Umschlags- zei en als Ausd uck eine S eige ung im Um ange de Beschä igung üh en, und jenen passi en In es ie ungen de Lage bildungen kenn , die eine Ve langsamung de Umschlagzei en als Ausd uck on „Du chhal ek edi en" bedingen, da du ch sie keine S eige ung de Ein- kommen als Ausd uck eine en sp echenden S eige ung im Um ange de Beschä igung bewi k we den kann. 42 Vgl. H. G e s i c h : a. a. 0., S. 64. 43 A. C. P i g o u : P ak ische F agen de Volkswi scha , d sch. . K, K 1 ü g - mann, Jena 1937, S. 30 . (Spe ung on uns.) OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 467] Zu Theo ie de Beschä igung 83 Um anges de E zeugung en s ehenden Kos endeg ession is ; und es en s ehen nach äglich die du ch den „zusä zlichen46 K edi an izipie - en und „in s a u nascendi" in es ie en „ex-an e"-E spa nisse bei de Gesam hei de P oduk ions ak o en de Realin es ie ungen und de du ch ih e mul iplika i en Konseku i wi kungen be o enen E zeu- gungss ä en. Ob diese E spa nisse dann alle dings die In es i ionen auch in dem Sinne „übe nehmen", wie es de Abdeckung de sei ens de Un e neh- me zu Du ch üh ung ih e Realin es ie ungen au genommenen K e- di e en sp echen muß, d. h. ob de Ausgleich zwischen E spa nis und In es i ion ohne Ve ände ung de „po en iellen" Fak o en ode de P eise geschieh , is na ü lich eine zwei e F age; denn „die En schei- dungen, die Spa ä igkei bzw. In es i ions ä igkei bes immen, [we - den] on zwei e schiedenen G uppen on Menschen ge o en, die on ganz e schiedena igen E wägungen gelei e we den und ein- ande nich iel Beach ung schenken"60, eine Ta sache, die K e y n e s ühe zwa ich ig e kann e und auch be on ha , au die e abe in seinen spä e en Un e suchungen nich meh iel We zu legen schein 61. Au die hie bedeu same Ta sache, daß zwischen dem En schluß de Spa e übe die Ve wendung ih e E spa nisse eine sei s und dem En schluß de Un e nehme , Realin es ie ungen du chzu üh en an- de e sei s, de ganze P eisbildungsp ozeß und o allem die P eis- bildungs ela ionen liegen, ha besonde s auch Wicksell hin- gewiesen. Denn — um mi M y d a 1 zu sp echen — is ja „diese T ennung on Spa en und K a p i a 1 b i 1 d u n g om Ge- 60 J. M. K e y n e 8 : Vom Gelde, a. a. 0., S. 226. Angesich s de Zwiespäl igkei de Keynesschen Theo ien — wenn diese auch in e s e Linie nu au de Unbekümme hei seine Beg i sbildung zu be- uhen schein — is es dahe auch e s ändlich, wenn H. G e s i c h (a. a. 0., S. 12) mein : „Es kann nu Ve wi ung e zeug we den, wenn einmal be on wi d, daß die En schlüsse zum Spa en und In es ie en unabhängig oneinande ge aß we den und s a k di e ie en können, alsbald abe es ges ell wi d, daß E spa nis und In es i ion imme gleich sein müssen.44 Denn es kann nich dazu dienen, das Ve auen in eine solche A de Beg i sbildung zu s ä ken, wenn diese zu de a e schiedenen E gebnissen üh . 81 Wie K e y n e 8 („Allgemeine Theo ie44, a. a. 0., S. 56) mein , bes immen, „die En scheidungen zu e b auchen und die En scheidungen zu in es ie en ... un e sich das Einkommen ... De Ak de In es i ion an sich muß ... unbeding eine Zunahme dessen, was üb ig bleib , ode de Spanne, die wi E spa nis nennen, um einen en sp echenden Be ag e u sachen44. E mein dahe wohl auch (ebenda, S. 53 .): „Aus diesem G unde und weil ich meine ühe en Beg i e nich meh b auche, um meine Gedanken genau auszu- d ücken, habe ich mich en schlossen, bie au zugeben — mi g oßem Bedaue n ü die Ve wi ung, die sie e u sach haben.44 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 84 Alb ech Fo s mann [468 sich spunk des Kapi alma k es aus die eigen liche Quin essenz de mode nen, on Wicksell ausgehen- den Geldleh e". Wi können also es s ellen, daß eine jede A on „ex-an e"- Ka ego ie nu dann on In e esse ü die Vo gänge des wi scha - lichen Ablau es is , wenn du ch sie ein ak i e Ein luß au diesen Ab- lau ausgeüb wi d, wenn es sich also um eine wi ksame A de be e enden „ex-an e"-Ka ego ie handel . In diesem Sinne liegen da- he auch „ex-an e"-E spa nisse nu beim „zusä zlichen" K edi o , bei dem ih e Realisie ung du ch Realin es ie ungen gewisse maßen „in s a u nascendi" e olg ; ohne daß abe eine sich spä e e s als solche e weisende Fehlin es i ion' dadu ch ausgeschlossen wä e. Es is , wie wi es s ell en, die Au gabe des Zinses, das du ch die „ex-pos "-Ka ego ie de E spa nisse bes imm e Kapi alangebo mi de du ch die „ex-an e"-Ka ego ie de un e nehme ischen An izi- pa ionen bes imm en Nach age nach Kapi al zum Ausgleich zu b in- gen. An diese Ta sache wi d auch dadu ch nich s geände , daß zu de „ex-pos "-Ka ego ie de E spa nisse de „zusä zliche" K edi noch als Kapi alangebo hinzu i . Denn auch de Um ang dieses Ange- bo s is besch änk au die K edi schöp ungsmöglichkei de Banken, die in p ak ische Hinsich o allem du ch Liquidi ä se o de nisse bes imm is . Da abe diese K edi schöp ungsmöglichkei in e s e App oxima ion eine Funk ion des o handenen ech en Geldkapi als, also de o handenen „ex-pos "-Ka ego ie de E spa nisse is , so is de Um ang des Kapi alangebo es sowohl in bezug au den „ e mi eln- den" K edi — und zwa hie p imä — wie auch in bezug au den „zusä zlichen" K edi — und zwa hie sekundä — abhängig om Um- ange des das o handene Realkapi al ep äsen ie enden ech en Geld- kapi als, d. h. om Um ange de „ex-pos "-Ka ego ie de E spa nisse62. 62 Es bedeu e dahe auch eine Ve kennung diese Zusammenhänge, wenn W. Lau enbach (Die Zinspoli ik nach de Wäh ungssanie ung, Fin.A ch. NF., Bd. 11, 1949, S. 504) die Ansich e i : „Das , e ügba e Kapi al" mi dem sie [die Fo mel, nach de de Zins Angebo und Nach age on Kapi al aneinande anpaß ] ope ie , is keine eelle, sonde n nu eine i uelle, ik i e G öße. Es is nämlich keineswegs o und o allem nich unabhängig on de In es i ion gegeben ode auch nu bes immba . Man de inie es als ,die in de Volkswi scha gemach en E spa nisse4 und umsch eib das Kapi al, dessen man beda , auch als , o ge ane A bei '. Dadu ch wi d de Ein- d uck e weck , als handele es sich um einen b ei en Spa onds, aus dem geschöp we de, ode um A bei , die schon o ge an sei. In Wah hei wi d ge ade, indem man in es ie , ü die kün ige Ve so gung gea bei e , in diesem Sinne ü die Zukun o ge an, und dieses Vo un on A bei is eale Kapi albildung, eale E spa nis, die Kapi alsubs anz; die nominale ode Gelde spa nis is gewisse maßen nu ih Scha en, man kann auch sagen: Das Realkapi al is de P oduk ionsbeg i , das Spa kapi al de Ve eilungsbeg i ; es sind zwei Aspek e ein und desselben Phänomens." OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 469] Zu Theo ie de Beschä igung 85 Wenn K e y n e s E spa nis und In es i ion gleiche maßen als den Übe schuß des Einkommens übe den Ve b auch de inie , so is das zwa zu e end hinsich lich des Beg i s de E spa nis, nich abe auch hinsich lich des Beg i s . de In es i ion. Denn diese A de De inie ung läß keinen Raum ü die E klä ung alle jene Vo gänge, die ü die Beu eilung des wi scha lichen Ablau es und seine S ö- ungen on bes immende Bedeu ung sind; weil sein In es i ions- beg i jeden „Zuwachs de Kapi alaus üs ung einschließ ], unbe- kümme da um, ob sie [die In es i ion] aus es em Kapi al, A bei s- kapi al ode lüssigem Kapi al bes eh , und die maßgebenden Un e - schiede in de De ini ion ... sind au den Ausschluß eine ode meh- e e diese Ka ego ien on de In es i ion zu ückzu üh en"63. Da nach Ansich on K e y n e s de Zins nich on de Höhe de E spa nis abhängen kann, weil diese ih e sei s selbe on de Höhe de In es i ion bes imm wi d, so muß de Zins unabhängig on de Höhe des Angebo s und de Nach age nach Kapi al du ch ande e Fak o en bes imm sein64. De ü K e y n e s den Zins bes immende Fak o is die „Neigung zu Liquidi ä ". Und de Zins is nach seine Ansich „die Belohnung ü die Au gabe de Liquidi ä ü einen be- s imm en Zei abschni "65. Diese „Liquidi ä s heo ie des Zinses" is , on ande en Einwänden abgesehen, inso e n einsei ig und dahe auch — wenigs ens in ih e behaup e en Allgemeingül igkei — un ich ig, als sie sich ledig- lich au die Annahme eine de la o ischen En - wicklung s ü z ; denn nu dann, wi d de „Hang zum Ho en" ode ande s ausged ück , die „Neigung zu Liquidi ä ", die in dem Be- s eben zum Ausd uck komm , liquide Ve mögenswe e zu hal en, die „Neigung zu Illiquidi ä ", d.h. das Bes eben zu Hal ung on Real- we en übe wiegen, wenn die e wa e en Nominal e äge de Real in es ie ungen ge inge sind als jene Zuwachs an Kau k a , den man du ch den E we b liquide Ve mögenswe e — auch ohne nominelle Ve zinsung — glaub e wa en zu können. 63 J. M. K e y n e 8 : „Allgemeine Theo ie44, a. a. 0., S. 65. 64 Siehe hie zu auch W. Lau enbach : Zu Zins heo ie on John Mayna d Keynes, WA., Bd. 45, 1937, S. 498. 65 J. M. K e y n e 8 („Allgemeine Theo ie44, a. a. 0., S. 141) nenn den Zins den P eis, „de das Ve langen, Ve mögen in Fo m on Ba geld zu hal en, mi de e - ügba en Menge on Ba geld ins Gleichgewich b ing .44 E ha diese Ansich alle dings spä e modi izie und sag (The ,ex-an ek4- Theo y o he Ra e o In e es , a. a. 0., pg. 666 .), daß de Zins bes imm sei du ch Angebo und Nach age nach Geld, e u sach du ch den Willen de Banken zu Illiquidi ä und den de Bankkunden zu Liquidi ä . (Siehe hie zu auch R. F. H a - o d : S udies in he Theo y o Economic Expansion, Z N., Bd. 8, 1937, S. 495). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 86 Alb ech Fo s mann [470 Wi d hingegen eine En wicklung in la o ische A e wa - e , so is de Zins nich — wie K e y n e s das allgemein behaup e — eine „Belohnung ü die Au gabe de Liquidi ä ", sonde n e is ielmeh umgekeh eine Belohnung ü die Au - gabe de Illiquidi ä . Denn in einem solchen Falle wi d man liquide Ve mögenswe e nu dann und nu insowei hal en, als ih e Nominal Ve zinsung höhe is als jene Ve lus an Kau k a , dem man du ch Realin es ie ungen — auch hie gegebenen alls ohne nominelle Ve zinsung — ho en gehen zu können. Die „Liquidi ä s heo ie des Zinses" wie sie K e y n e s e i , müß e also — on ande en Einwänden abgesehen — um olls ändig zu sein, du ch eine „Illiquidi ä s heo ie des Zinses" ü den Fall eine in la o ischen En wicklung e gänz we den. Es muß hie noch da au hingewiesen we den, daß die on Keynes au ges ell e „Liquidi ä s heo ie des Zinses" in de Fo m, wie sie au - ges ell is , nich nu einsei ig, sonde n auch du chaus wide - sp uchs oll in sich selbs is . Das e gib sich da aus, daß diese Theo ie eine sei s eine g undsä zlich de la o ische En wicklung o ausse z ; denn nu bei diese übe wieg die „Neigung zu Liquidi ä ", d. h. das Bes eben, Ve mögen in Geld ode geldwe en Fo de ungen zu hal en; ande e sei s abe behaup e sie die Unabhängigkei des Kapi al- angebo es on de „ex-pos "-Ka ego ie de E spa nisse, die nu dann bes eh , wenn das Kapi alangebo im wesen lichen du ch den „zusä z- lichen" K edi bes imm wi d, de seinen Ausd uck da in inde , daß die „Neigung zu Illiquidi ä " übe wieg . Geh man also on de Vo ausse zung aus, daß das Kapi alangebo om Um ange de „ech en" E spa nisse unabhängig is , dann muß man auch be ücksich igen, daß in de Volkswi scha das Bes eben übe - wieg , Ve mögen nich in Nominal-, sonde n in Realwe en zu hal en. Dann abe is de Zins nich eine „Belohnung ü die Au gabe de Liquidi ä ", sonde n dann is e eine Belohnung ü die Au - gabe de Illiquidi ä , d. h. in diesem Falle is die Zins heo ie eine Illiquidi ä s heo ie des Zinses. Wi müssen also es s ellen, daß die Zins heo ie in de Fo m, wie sie Keynes e i , unb auchba is , weil sie au Vo ausse zungen be uh , die mi einande nich kompa ibel sind. Die Bedeu ung, die die In es i ion in ih em Ve häl nis zu de E spa nis ü das Beschä igungsp oblem besi z , be uh da au , daß du ch sie eine Ak i ie ung jenes „s e ilen" Teils de lau enden E spa - nisse bewi k wi d, de sei ens de Einkommensemp änge — en wede OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 471] Zu Theo ie de Beschä igung 87 unmi elba in ih en Kassen ode mi elba bei den Banken — geho e wi d. Hie du ch e äh die „immanen e Liquidi ä " de Banken eine Ve besse ung, die da au be uh , daß sich die Umschlagsgeschwindig- kei ih e Kon en e höh , da ü die En lohnung de P oduk ions ak- o en de Realin es ie ungen o lau end Einkommensgeld benö ig wi d. Eine S eige ung im Um ange de Realin es ie ungen und dami auch im Um ange de Beschä igung ih e P oduk ions ak o en üh na u gemäß auch zu eine S eige ung im Um ange de Nach age nach Ve b auchsgü e n, die ih e sei s eine S eige ung im Um ange de Ve - b auchsgü e e zeugung und demen sp echend auch im Um ange de Beschä igung ih e P oduk ions ak o en indizie . Die hie bei im ein- zelnen bes ehenden Zusammenhänge und Abhängigkei en we den in den olgenden Be ach ungen übe die A en de Beschä igung sowie übe die Wi kungen on Ände ungen im Um ange de Beschä igung noch e was eingehende zu un e suchen sein. Be ach en wi nun noch ku z die zwischen E spa nis und In- es i ion bes ehenden Zusammenhänge im Ve häl nis zu eine be- s ehenden mone ä en Gleichgewich slage, die bekann lich du ch die Übe eins immung zwischen dem du chschni lichen olkswi scha - lichen „ i uellen" Zins und dem „Ma k zins" cha ak e isie is . Finde hie eine Senkung im Um ange de Realin es ie ung und dami auch im Um ange de Beschä igung ih e P oduk ions ak o en s a , so üh das na u gemäß auch zu eine Senkung im Um ange de Ve b auchsgü e nach age, die ih e sei s eine Ve minde ung im Um- ange de Ve b auchsgü e e zeugung und de Beschä igung ih e P o- duk ions ak o en indizie , bis sich ein Gleichgewich au einem nied- ige en Beschä igungsni eau in olge Ve ände ung de echnischen P oduk i i ä und de Ve b auchsquo e des lau enden Einkommens eins ell . Eine solche g undsä zlich de la o ische En wicklung is be- kann lich e u sach dadu ch, daß das Ve häl nis on „ i uellem" Zins zum „Ma k zins" die Einhei un e sch ei e . Finde umgekeh eine S eige ung im Um ange de Realin es ie- ungen und dami auch im Um ange de Beschä igung ih e P oduk- ions ak o en s a , so üh das auch zu eine S eige ung de Nach- age nach Ve b auchsgü e n und indizie dadu ch eine S eige ung im Um ange de Ve b auchsgü e e zeugung und de Beschä igung ih e P oduk ions ak o en, bis sich schließlich ein Gleichgewich bei einem höhe en Beschä igungsni eau eins ell , das im wesen lichen du ch die gleichen, abe umgekeh en Ve ände ungen beding is . Eine solche g undsä zlich in la o ische En wicklung is dadu ch beding , daß das Ve häl nis on „ i uellem Zins zum „Ma k zins" die Einhei OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04 88 Alb ech Fo s mann [472 übe sch ei e . Eine solche in la o ische En wicklung wi d na ü lich besonde s ausgesp ochen sein, wenn de Um ang de lau enden Real- in es ie ung den de lau enden E spa nis übe sch ei e und die Finan- zie ung de Realin es ie ungen demen sp echend au dem Wege de Scha ung „zusä zlichen" K edi s e olgen muß, da hie du ch de Um- ang de in la o ischen En wicklung wenige beg enz is , als wenn sich die Realin es ie ungen nu im Rahmen de lau enden E spa nis abspielen können. - , . TT . (Fo se zung olg in He 5) OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.4.37 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:04