scieee AI-readable full text Open interactive document viewer

Vorwort Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther

Günther, Jutta

Abstract

EconStor is a publication server for scholarly economic literature, provided as a non-commercial public service by the ZBW.

Full text

Günther, Jutta Article Vorwort Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther Vierteljahreshefte zur Arbeitsund Wirtschaftsforschung (VAW) Provided in Cooperation with: Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW), Universität Bremen / Arbeitnehmerkammer Bremen Suggested Citation: Günther, Jutta (2024) : Vorwort Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther, Vierteljahreshefte zur Arbeitsund Wirtschaftsforschung (VAW), ISSN 2942-1470, Duncker & Humblot, Berlin, Vol. 1, Iss. 1, pp. 5-6, https://doi.org/10.3790/vaw.2024.1439003 This Version is available at: https://hdl.handle.net/10419/317871 Standard-Nutzungsbedingungen: Die Dokumente auf EconStor dürfen zu eigenen wissenschaftlichen Zwecken und zum Privatgebrauch gespeichert und kopiert werden. Sie dürfen die Dokumente nicht für öffentliche oder kommerzielle Zwecke vervielfältigen, öffentlich ausstellen, öffentlich zugänglich machen, vertreiben oder anderweitig nutzen. Sofern die Verfasser die Dokumente unter Open-Content-Lizenzen (insbesondere CC-Lizenzen) zur Verfügung gestellt haben sollten, gelten abweichend von diesen Nutzungsbedingungen die in der dort genannten Lizenz gewährten Nutzungsrechte. Terms of use: Documents in EconStor may be saved and copied for your personal and scholarly purposes. You are not to copy documents for public or commercial purposes, to exhibit the documents publicly, to make them publicly available on the internet, or to distribute or otherwise use the documents in public. If the documents have been made available under an Open Content Licence (especially Creative Commons Licences), you may exercise further usage rights as specified in the indicated licence. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ Duncker & Humblot · Berlin Vorwort Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther Die Universität Bremen hat sich seit ihrer Gründung vor nun mehr als 50Jahren der interdisziplinären Forschung und Lehre verschrieben. Dabei sind die Anwendungsund Praxisorientierung der Analysen sowie der daraus folgenden Empfehlungen immer von zentraler Bedeutung gewesen und haben nichts an Aktualität eingebüßt. Das Ziel einer Wirksamkeit und Verwendbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse in gesellschaftlicher Verantwortung ist daher eine Maxime unseres Wirkens. Schon deshalb bin ich außerordentlich froh, dass unser Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) die Aufgabe angenommen hat, die 2024 neu gegründeten Vierteljahreshefte für Arbeitsund Wirtschaftsforschung (VAW) herauszugeben. Ich begrüße das damit verfolgte Ziel, die Tradition der renommierten Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung fortzuführen, die bislang vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) herausgegeben wurden. Der Neuanfang beinhaltet gleichzeitig eine in der viel rezitierten Zeitenwende so wichtige Aufgabe: eine zusammenführende Diskussionsplattform über Fragen der Arbeitsund Wirtschaftsforschung zu schaffen. Sich hierbei den Grundsätzen von Pluralität, Wissenstransfer und Relevanz zu verschreiben, schafft die Grundlage um Orientierungshilfen in einer komplexer gewordenen Welt zu bieten. Zusammenhängendes, analytisches und kritisches Denken sind heute mehr denn je erforderlich, um vor allem die Arbeitskräftebedarfe für Klimaschutz, Energiewende und Transformation und auch für die sozialen Dienstleistungen strukturiert zu erforschen. Die VAW wollen Wege zur Stärkung des Arbeitskräftepotenzials aufzeigen und so einen Beitrag zu moderner ökonomischer Forschung leisten. Für Stabilität, Innovation und Wachstum und damit den Erhalt der Leistungsfähigkeit der sozialen Marktwirtschaft ist dies eine unabdingbare Voraussetzung, für die ich mir über die Zeitschrift eine verstärkte Vernetzung deutscher und internationaler Forscherinnen und Forscher erhoffe. Dass die Schaffung eines Debattenraums für diese Herausforderungen unserer Zeit und die Publikation wichtiger Forschungsergebnisse dabei in den Händen des iaw liegt, das gemeinsam von der Universität und der Arbeitnehmerkammer Bremen getragen wird, ist ein weiterer Glücksfall für die Zukunft des Vorhabens der neuen Vierteljahreshefte. Denn das iaw steht an der Universität vorbildlich für die Verschränkung soziologischer, ökonomischer, regionalwisVierteljahreshefte zur Arbeitsund Wirtschaftsforschung, 1 (2024) 1: 5 – 6 https://doi.org/10.3790/vaw.2024.1439003 OPEN ACCESS | Licensed under CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/about/cclicenses/ DOI https://doi.org/10.3790/vaw.2024.1439003 | Generated on 2025-05-19 12:46:51 6 Vorwort Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther Vierteljahreshefte zur Arbeitsund Wirtschaftsforschung, 1 (2024) 1 senschaftlicher und politikwissenschaftlicher Forschung– für Interdisziplinarität in bester Art und Weise. Die vorliegende erste Ausgabe der VAW Vierteljahreshefte für Arbeitsund Wirtschaftsforschung zeigt eindrucksvoll das Potential, das aus der Kooperation unterschiedlicher wissenschaftlicher Fachdisziplinen entstehen kann und dokumentiert gleichzeitig die Kontinuität zu den traditionsreichen Vierteljahrsheften, die in ihrer letzten Ausgabe 4/2023 erste Beiträge zu Chancen und Herausforderungen der Sozialpartnerschaft beinhaltet haben. Und– dieser Blick nach vorne sei mir gestattet– mit dem Heft 2/2024 werden die VAW mit dem Thema „Resilienz von Bankenund Finanzsektor in der Zeitenwende“ eine ökonomische Kernfrage aufgreifen und damit einen weiteren wichtigen Beitrag zu aktuellen Fragen der Wirtschaftswissenschaften leisten. Ich wünsche den VAW großen Erfolg, viele Leserinnen und Leser und gebührende wissenschaftliche und politische Beachtung. OPEN ACCESS | Licensed under CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/about/cclicenses/ DOI https://doi.org/10.3790/vaw.2024.1439003 | Generated on 2025-05-19 12:46:51