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USA: Die Reform der Einlagenversicherung aus der Sicht von Versicherungsträgern

Wall, Larry D.

Abstract

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Full text

Wall, La y D. A icle USA: Die Re o m de Einlagen e siche ung aus de Sich on Ve siche ungs äge n K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Wall, La y D. (1985) : USA: Die Re o m de Einlagen e siche ung aus de Sich on Ve siche ungs äge n, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 18, Iss. 1, pp. 114-139, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/293016 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ Be ich e USA: Die Re o m de Einiagen e siche ung aus de Sich on Ve siche ungs äge n* Von La y D. Wall, A lan a D ei de mi de Bankenau sich be aß en Ins i u ionen haben kü zlich im Au ag des ame ikanischen Kong esses Re o men hinsich lich de A de Ve siche ung on Publikumseinlagen o geschlagen. Die Behö den s immen in ih en Vo schlägen eilweise übe ein. Diese decken eine b ei e Pale e ab: Sie eichen on a iablen, isikobes imm en Ve siche ungsp ämien übe e meh e Nu zung p i a e Ve siche ungen und Bekann gabe bankau - sich liche Maßnahmen bis zu Abs immung ih e Ak i i ä en. Die d ei einlagen e siche nden Bundesbehö den haben dem Finanzsek o de US-Volkswi scha in beme kenswe e Weise zu S abili ä e hol en. Ak uelle En wicklungen haben jedoch die Übe p ü ung ih e Rolle e an- laß . Zwischen 1930 und de Scha ung de Fede al Deposi Insu ance Co - po a ion 1933 bzw. de Fede al Sa ings and Loan Insu ance Co po a ion 1934 gingen unge äh 50 P ozen alle Banken und 25 P ozen alle Sa ings and Loan Associa ions in Konku s. Wäh end de le z en Jah zehn e ha sich die Konku s a e au du chschni lich wenige als 1 P ozen p o Jah e - inge 1. Heu e haben jedoch das wi scha liche Um eld und Ve ände ungen im Finanzsek o die Rolle de Einlagen e siche ungsbehö den in F age ges ell . De d ama ische Ans ieg de Ma k zinssä ze im Ve lau de siebzi- ge und ühen ach zige Jah e ha bei ielen Sa ings and Loans (S & L) zu einem nega i en Un e nehmenswe ge üh . Die F eigabe de Einlagen- zinssä ze und de zunehmende We bewe bsd uck du ch nich e siche e * Zum besse en Ve s ändnis des Lese k eises diese Zei sch i ge ing ügig ange- paß e Übe se zung des Bei ages on La y D. Wall, "Deposi Insu ance Re o m: The Insu ing Agencies' P oposais" in: Fede al Rese e Bank o A lan a, Economic Re iew, Janua y 1984, S. 43 - 57. 1 Die on Bankau sich sbehö den un e s ü z en Ve schmelzungsak ionen on ge äh de en Ins i u en sind in diese De ini ion de a sächlich einge e enen Kon- ku se en hal en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 Be ich e 115 We bewe be haben die e siche en Ins i u e zu agg essi e em Ve hal en gezwungen. Mi diese In ensi ie ung des We bewe bs is zwangsläu ig ein Ans ieg de Konku s a e de e siche en Ins i u e und in de Folge eine ges iegene Au me ksamkei hinsich lich ih e Siche hei e bunden. Auße - dem möch en einige Banken die F eihei haben, in neue, auße halb des a- di ionellen Bankgeschä s liegende Ak i i ä en zu expandie en, on denen jedoch eilweise behaup e wi d, sie seien wei isiko eiche als das adi io- nelle Bankgeschä . Als An wo au solche Ve ände ungen inne halb des Finanzsek o s ha de Kong eß 1982 den Ga n-S . Ge main-Deposi o y Ins i u ions Ac e ab- schiede . Dieses Gese z ges a e e siche en Ins i u en, neben zahl eichen ande en Bes immungen, ein sogenann es Money Ma ke Deposi Accoun 2 ohne ech liche Besch änkungen hinsich lich de Zinsen anzubie en. Es au o isie da übe hinaus die Ve siche ungs äge , Ins i u en mi schwa- che Eigenkapi alposi ion Eigenkapi alze i ika e zu Ve ügung zu s ellen. De Kong eß s ell in diesem Gese z auch die No wendigkei es , das o - handene Sys em de Einlagen e siche ung neu zu bewe en. Eingelei e ha e dies mi de Weisung an die d ei Einlagen e siche ungs äge , sechs wich ige Punk e und dami in Ve bindung s ehende F agen zu p ü en. Dies be i die Fede al Deposi Insu ance Co po a ion (FDIC), die die Geschä sbanken und die Mu ual Sa ings Banks e siche , die Fede al Sa ings and Loan Insu ance Co po a ion (FSLIC), die die S & L und einige Mu ual Sa ings Banks e siche und den Na ional C edi Union Sha e Insu ance Fund (NCUSIF), de die C edi Unions e siche . De Kong eß ha den d ei Behö den die olgenden F ages ellungen zu P ü ung au gege- ben: 1. Wi kung des o handenen Einlagen e siche ungssys ems au S uk u und Geschä e de Einlagenins i u e; 2. Du ch üh ba kei eines Ve siche ungsschu zes ü Einlege übe die all- gemeine, gese zlich bes imm e G enze hinaus und die Fähigkei de p i- a en Ve siche ungswi scha , diesen Ve siche ungsschu z en wede di ek ode du ch Rück e siche ung zu Ve ügung zu s ellen; 3. Realisie ba kei eine Einlagen e siche ung, de en P ämien - im Gegen- sa z zum momen an gül igen Einhei sp ämiensys em - en wede in Abhängigkei om Risiko des e siche en Ins i u s ode abe on dessen A ode G öße bes imm we den; 2 Money Ma ke Deposi Accoun s sind Spa kon en, die sich on den bishe übli- chen „Passbook Accoun s" dadu ch un e scheiden, daß die Mindes einlage au 2500 Dolla es geleg is und keine Zinsbindung un e lieg (Anm. des Übe se ze s). 8* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 116 Be ich e 4. Auswi kung eines e wei e en Einlagen e siche ungsschu zes au die Tä igkei de Ve siche ungs onds un e Beach ung de Möglichkei dann zunehmende ode übe mäßige Risiken ü diese Fonds; 5. Du ch üh ba kei eine Ände ung des Einlagen e siche ungssys ems mi dem Ziel, einen noch g öße en Schu z ü Kleineinlege bei gleichzei ige Fö de ung g öße e Disziplin hinsich lich de He einnahme g oße Ein- lagen zu e eichen; 6. Angemessenhei de o handenen Publizi ä smaßnahmen hinsich lich de wi scha lichen Si ua ion und de Geschä spoli ik on e siche en Einlagenins i u en, um mögliche weise no wendige Ände ungen ein- schä zen zu können, die hin eichende Publizi ä siche s ellen; 7. Mi den genann en F ages ellungen in Ve bindung s ehende P obleme. De o liegende Bei ag e such , die wich igen Aspek e de d ei Be ich e, gegliede nach Themenkomplexen, zusammenzu assen3. I. Ziele eine Einlagen e siche ung De e s e Sch i de Neubewe ung de Einlagen e siche ung soll klä en, wa um ein de a ige Schu z no wendig is . Die FDIC, de Fede al Home Loan Bank Boa d (FHLBB) und die Na ional C edi Union Associa ion (NCUA) nennen zahl eiche G ünde ü die Be ei s ellung on Ve siche- ungsschu z ü die on ihnen e siche en Ins i u e. Vo d inglich soll die Einlagen e siche ung Finanzsys em und Volkswi scha de USA o Schäden du ch Bankzusammenb üche schü zen. Die Agen u en s ellen die e ns en Konsequenzen de a ige Zusammenb üche he aus, die sich deshalb e geben können, weil die Banken wesen liche Funk ionen inne halb des Zahlungssys ems wah nehmen und es mögliche weise zu eine scha en Kon ak ion des Geldangebo s im Falle eines „ un" des Publikums au die Einlagen kommen könne. So s ell de FHLBB es , daß die Welle de Ban- kenzusammenb üche in den d eißige Jah en hä e e hinde we den kön- nen, wenn das Fede al Rese e Sys em dem Bankensys em adäqua e Liqui- di ä zu Ve ügung ges ell hä e4. Die E ah ungen diese Jah e hä en das 3 Das Economic Re iew de Fede al Rese e Bank o A lan a om Mä z 1984 en - häl eine K i ik de Be ich e sowie einige al e na i e Re o m o schläge. 4 Viele de in den ühen d eißige Jah en zusammengeb ochenen Banken gingen in Konku s, weil sie illiquide wu den, obgleich sie noch sol en wa en. Dies bedeu e , iele Banken gingen in Konku s, als Einlege e such en, meh Ba geld abzuziehen als eine einzelne Bank zu Ve ügung ha e. Banken ha en damals und haben auch heu e nich aus eichend Ba geld zu Ve ügung, um unmi elba alle ih e Einlagen zu ückzuzahlen, da ein G oß eil diese Einlagen in ela i wenig liquide K edi e in e- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 Be ich e 117 Ve sagen eines Sys ems o engeleg , das au Eing i se messen als k i i- schem Elemen be uh e. Dami wi d implizi behaup e , die USA benö ig en eine Einlagen e siche ung zum Schu z des Finanzsys ems, da Einlagen e - siche ungen im Falle eine Finanzk ise kein Eing i se messen haben. Wei e hin s ellen FDIC und FHLBB es , daß die Einlagen e siche ung kleine Einlege und solche mi ge inge Expe ise o dem Ve lus ih es Gel- des schü ze. Nach Ansich de FDIC seien Kleineinlege eine sei s e ek i gezwungen, Bankdiens leis ungen in Ansp uch zu nehmen; sie könn en sich jedoch au de ande en Sei e in nu ge ingem Maße o dem Risiko eines Bankkonku ses schü zen. Schließlich soll e die Einlagen e siche ung die Exis enz kleine Ins i u e siche n, weil iele Einlege g oße Ins i u e ü siche e hiel en als kleine. Ohne Einlagen e siche ung wä en kleine e Ins i- u e zudem gezwungen, mi g öße en zu usionie en. Alle dings üh en wede FDIC noch FHLBB an, daß de Schu z kleine e Banken ein wich ige G und ü die Beibehal ung de Einlagen e siche ung sei. Wäh end sich diese A gumen e mi de Einlagen e siche ung im allge- meinen be assen, e weis de FHLBB da au , daß die Siche ung des Kapi- al lusses zum Hypo hekenma k de Haup g und sei, Sa ings and Loans Einlagen e siche ung zu gewäh en. Seines E ach ens allie en S & L im Un e schied zu den Banken in den d eißige Jah en nich au g und on Liquidi ä sp oblemen, sonde n au g und de Zahlungsun ähigkei ih e Hypo hekenschuldne . Die FSLIC wu de gescha en, um das ö en liche Ve auen in die S & L wiede he zus ellen, dami sie so die Ve gabe on Hypo heka k edi en o se zen könn en. De Be ich be on die g oßen Risi- ken de Th i -Ins i u e5, denen diese augenblicklich hinsich lich de Re i- s ie is . Banken gehen on de Annahme aus, ih e Kunden benö ig en nich alle ih e Einlagen an einem bes imm en Tag, und daß wei e hin neue Einlagen im wesen lichen Abzüge abdeck en. Eine de a ige Annahme is in no malen Zei en zwa sinn oll; sie e lie jedoch ih e Gül igkei , wenn Einlege den Zusammenb uch eine Bank e wa en. Fü ch en Einlege de a ige En wicklungen (auch, wenn solche Be ü ch- ungen nich ge ech e ig sind), we den sie ih e Einlagen abziehen, um dami jegli- ches Ve lus isiko zu eliminie en, alls die Bank a sächlich in Konku s gehen soll e. Sind genügend Einlagen einmal abgezogen, wi d sie nich meh aus eichend Ba geld zu Ve ügung haben und die Zahlungen eins ellen. Das Fede al Rese e Sys em hä e den Zusammenb uch diese sol en en, abe illiquiden Banken du ch ku z is ige K e- di e zu Deckung on Einlagenabzügen e hinde n können. Die Banken hä en diese K edi e zu ückzahlen können, sobald die Einlege es ges ell hä en, daß die Bank nich zusammenb echen wü de und sie da au hin ih Geld als Einlage zu ück ans e- ie hä en. Viele Banken gingen in den d eißige Jah en deshalb in Konku s, weil das FED nich de Au assung wa , daß es zu seinen P lich en gehö e, die Liquidi ä de Banken zu gewäh leis en. 5 Die sog. „Th i s" ode Spa banken se zen sich zusammen aus 393 Mu ual Sa ing Bank, 3165 Sa ing and Loan Associa ions und 18 950 C edi Unions; im Ve gleich dazu gib es 14466 Comme cial Banks (Anm. des Übe se ze s). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 118 Be ich e nanzie ung lang is ige Fes sa zhypo heken du ch ku z is ige Einlagen wegen s a k schwankende Zinssä ze ausgese z seien. Die FSLIC ges eh deshalb zu, daß die S & L ih e Rolle im Hypo hekenma k e inge n müß- en und e s ä k wie adi ionelle Banken agie en soll en. De FHLBB heb e ne he o , eine de a ige Rollenände ung wü de die u sp üngliche Rech e igung, S & L zu e siche n, in ih e Bedeu ung e minde n. Nach dem Be ich soll en jedoch ü den Fall, daß Th i s ein in eg ale Bes and- eil des T ansak ions- ode Tauschp ozesses wü den, ü ih e Ve siche ung die gleichen G ünde wie ü die Ve siche ung on Banken gel en. Die NCUA disku ie zunächs die U sp ünge de Einlagen e siche ung und ih e Vo eile ü die C edi Unions im Kapi el „Bedeu ung de Ve siche- ung ü C edi Unions". Ih es E ach ens sah de Kong eß die No wendig- kei de Einlagen e siche ung bei C edi Unions eigen lich nich , e woll e ielmeh die gu en Leis ungen de C edi Unions ane kann wissen und im üb igen die Gleichhei hinsich lich de Ve siche ung mi ande en Finanzin- s i u en he s ellen6. Auße dem mein en meh e e C edi Unions, die Einla- gen e siche ung sei im We bewe b um Finanzmi el nü zlich und im üb i- gen kos engüns ig; sie se ze nu ein Minimum an Kenn nissen o aus und e inge e auch die zöge nde Hal ung de agenden O ganisa ionen hin- sich lich de G ündung neue C edi Unions7. Nach Au assung de Ve eini- gung de C edi Unions in No h Ca olina sei es ihnen auch möglich, sich in neuen Be eichen zu engagie en und zwa in de Gewißhei , im Falle un o - he gesehene En wicklungen we de de g oße Ve siche ungs onds in Wash- ing on, D.C. schon zu Hil e kommen. Als G und, wa um Einlagen e siche- ungen bei Banken und S & L wünschenswe seien, wi d de Schu z on Kleineinlege n genann . De NCUA-Be ich s ell die Schlüssigkei dieses A gumen s alle dings du ch die Fes s ellung in F age, daß ih e Mi gliede auch o de G ündung de Einlagen e siche ung kaum Geld e lo en hä en8. II. Die No wendigkei eine Re o m FDIC und FHLBB besch eiben die Re o mno wendigkei in e gleichba- e Weise. Beide Behö den kommen zu dem E gebnis, das Vo handensein de Einlagen e siche ung e minde e in signi ikan e Weise den An eiz ü 6 Die NCUA wu de 1971 gescha en, FDIC und FSLIC hingegen wu den be ei s wäh end de Dep ession de d eißige Jah e e ablie . 7 C edi Union Sha e Issuance: A Repo o he Cong ess, P epa ed by he Na ional C edi Union Adminis a ion, Washing on, D.C. (Ap il 1983), S. 1 - 20 bis 1 - 21. 8 C edi Union Sha e Issuance: A Repo o he Cong ess, P epa ed by he Na ional C edi Union Adminis a ion, Washing on, D.C. (Ap il 1983), S. 1 - 10 bis 1-11. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 Be ich e 119 die Finanzmä k e, disziplinie end au die Banken einzuwi ken, weil alle Einlege ih Geld im Falle des Konku ses eines e siche en Ins i u s zu ück- e hiel en. Das Ve lus isiko, dem die Gläubige in den meis en Geschä s- be eichen ausgese z seien, wü den die e siche nden Behö den agen. FDIC und FHLBB sind de Au assung, sie könn en ih Risiko en wede du ch Regulie ung on Bankak i i ä en und We bewe b ode du ch isiko- de e minie e Einlagen e siche ungsp ämien beg enzen. Die Behö den hä en sich bishe - his o isch beding - au die Regulie ung de Banken zu Kon olle ih e Risiken e lassen und ü die Einlagen e siche ung nu eine Einhei sp ämie ohne Be ücksich igung des Risikos de einzelnen Bank in Rechnung ges ell . FDIC und FHLBB meinen, jünge e de egulie ende Maßnahmen hä en ih e Möglichkei en zu Beein lussung des Risikos de on ihnen e siche en Ins i u e geschwäch ; iele o geschlagene Maßnahmen wü den ih en Ein- luß zudem wei e schwächen. Wü de die Einlagen e siche ung nich e o mie , wä en subs an ielle Ve lus e nich auszuschließen. Aus diesem G unde sei die Einlagen e siche ung zu e o mie en, um den e siche en Ins i u en einen An eiz zu Risikobeg enzung zu geben. Die beiden Behö - den schlagen schließlich o , dem p i a en Sek o meh An eiz zu Beein- lussung des Risikos e siche e Ins i u e zu geben, die Behö den isikoab- hängige P ämien e heben zu lassen ode beide Maßnahmen zu ealisie en. De NCUA-Be ich bezwei el , daß die C edi Unions o Scha ung de Fede al Sha e Insu ance im Jah e 1971 e an wo ungsbewuß e ge üh wo den seien und s a ke C edi Unions ehe dazu be ei gewesen wä en, ih en schwäche en Cousins zu hel en. De Be ich zi ie Ve e e aus dem Finanzsek o , die behaup e en, daß iele C edi Unions nun da on ausgin- gen, die NCUA wü de die Ve an wo ung ü jeden ih e Fehle übe neh- men9. De Be ich e lang Maßnahmen, die die C edi Unions zu einem e - an wo ungsbewuß e en Ve hal en e anlaß en, jedoch auch die Vo eile de Fede al Sha e Insu ance au ech e hiel en. III. Wünschba kei isikobes imm e Ve siche ungsp ämien Die Di ek i e des Kong esses o de on den Behö den die P ü ung de Du ch üh ba kei eines Sys ems on Ve siche ungsp ämien, das om Risiko eines Ins i u s, seine A ode G öße abhängig is . De g öß e Teil de Dis- kussion konzen ie sich dabei au isikobes imm e P ämien. Nach Au as- 9 Diese Teil des NCUA-Be ich s s ü z die Au assung on FDIC und FHLBB, daß das momen an gegebene Einlagen e siche ungssys em e siche e Ins i u e zu Übe - nahme g öße e Risiken e mu ig . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 120 Be ich e sung de FDIC sind isikobes imm e P ämien wünschenswe , weil sie eine g öße e Gleichbehandlung e möglich en. Gleichzei ig bezwei el die Behö de jedoch, daß dami Regulie ung und Ma k disziplin olls ändig e se z we den könn en. Auch de FHLBB un e s ü z isikobes imm e P ä- mien, weil so einige Risikoa en beein luß wü den und Regulie ungen wie- de um ande e kon ollie en. Die NCUA lehn demgegenübe isikobe- s imm e P ämien haup sächlich deshalb ab, weil dami die Rolle de Regie- ung im Finanzsek o zu s a k zunähme. Die FDIC glaub , daß es ein ideales Sys em nich gäbe, inne halb dessen die P ämien eng an das Risiko eines Ins i u s gebunden seien. Sie sieh nu ge inge empi ische E idenz ü die No wendigkei eines um assenden, au isikobes imm en P ämien basie en- den Ve siche ungssys ems und mein , daß ein au de Risikoeinschä zung de FDIC basie endes Sys em zu Ve siche ung nich wünschenswe sei, da die Behö de ü die Banken die einzige Ve siche ungsmöglichkei da s elle. Sie un e s ü z die Idee isikobes imm e Ve siche ungsp ämien im üb igen nu als Mi el, eine gewisse Ge ech igkei ü die Banken he beizu üh en, die nich übe mäßig isiko eich ä ig seien. De a ige P ämien soll en jedoch nich de Haup ein luß ak o de Risikolagen on Banken sein. Lau FHLBB müß e die Risikop ämiens uk u nich ideal sein, um das Risiko on e siche en Ins i u en zu minde n. Seines E ach ens sind Risi- ken, ü die sich kein P eis inden läß , mi els Regulie ung kon ollie ba . Zudem sei, wo es möglich sei, eine Risikobeein lussung du ch Ve siche- ungsp ämien de du ch Regulie ung o zuziehen, weil die le z e e willkü - liche Ausschlußg enzen ü eine Risikoübe nahme e ablie e und au sich s- ech liche Sank ionen endenziell e s nach Ein i eines Risiko a bes an- des e olg en. Die NCUA disku ie ku z die Vo eile isikobes imm e Ve siche ungs- p ämien und k i isie sie im üb igen. Sie e kenn an, daß on einigen Sei en ein Risiko-Ra ing als ge ech e angesehen und dadu ch auch die Risiko- übe nahme e minde we de. Die Behö de zi ie dann abe A gumen e aus dem C edi Union-Sek o , nach denen Risiko-Ra ings einen „ un" au C e- di Unions auslösen und den ohnehin k änkelnden C edi Unions schaden könn en. Ih es E ach ens sind Risiko-Ra ings mögliche weise nich ai ; sie o de , daß jede Analyse die S ä ke des T äge s de C edi Unions mi ein- beziehen müsse und ü ch e , daß ein de a iges Ra ing den Regie ungsein- luß au den Finanzsek o e höhen wü de10. 10 Die NCUA heb das le z e A gumen , nämlich daß ein Risiko-Ra ing den Regie- ungsein luß au den Finanzsek o e höhen wü de, he o und a gumen ie dami im wesen lichen, daß dies einen undamen alen Fehle isikobes imm e P ämien da - s elle. Dies A gumen e nachlässig jedoch, daß das heu e o handene Sys em einen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 Be ich e 121 IV. Implemen ie ung isikobes imm e P ämien Die Be ich e alle d ei Behö den disku ie en jeweils die Wege, au denen sie isikobes imm e P ämien implemen ie en wü den. Die FDIC lie e einen ech spezi izie en En wu hinsich lich de Bes immung eine P ä- miens uk u . De FHLBB disku ie die allgemeinen P inzipien, die isiko- bes imm en P ämien zug unde liegen soll en. E lie e jedoch wenige Ein- zelhei en hinsich lich des on ihm be o zug en Sys ems. Die NCUA lehn de a ige P ämien zwa ab; sie un e b ei e jedoch le z lich einen Ve siche- ungsplan au de Basis isikobes imm e P ämien, obgleich auch diese Vo schlag nu eine einzige g obe Risikomaßg öße um aß . De Vo schlag de FDIC basie au de den e siche en Banken jäh lich ausgezahl en Bei ags ücke s a ung. Momen an e hal en die Banken gewöhnlich eine Bewe ungsgu sch i in Höhe on 60 P ozen de Di e enz zwischen dem B u obei ag jede Bank und de en an eiligen lau enden Geschä skos en und Ve siche ungsVe lus en. Die Behö de wü de jede Bank in eine on d ei Risikoka ego ien eino dnen: no males, hohes und seh hohes Risiko. Banken in de Ka ego ie mi no malem Risiko e hiel en die olle Bewe ungsgu sch i ; die Banken mi hohem Risiko 50 P ozen ; die mi seh hohem Risiko wü den keine Gu sch i e hal en. Die FDIC echne dami , daß die übe wäl igende Meh hei de Banken in die No malka ego ie iele. Sie wü de zudem meh e e K i e ien he anziehen, um die Banken den e schiedenen Risikoka ego ien zuzuo dnen. Das wich igs e is das Eigen- kapi al eine Bank. Seine Angemessenhei häng on de Risikolage eine Bank ab, auch wenn das Risiko zugegebene maßen nich p äzise meßba is . Die FDIC be ü wo e eine Eigenkapi alquo e on 5 P ozen ; sie wü de jedoch zumindes eine S anda dquo e on 3 P ozen zug unde legen11. Danach wä en Banken mi Eigenkapi alquo en un e 3 P ozen au oma isch in de höchs en Risikoka ego ie zu plazie en. Diese S anda d wä e jedoch nu au die Eino dnung de K edi ins i u e in die Risikoka ego ien anzu- wenden; e wü de nach Au assung de FDIC wah scheinlich inne halb de nächs en Jah e au 5 P ozen e höh we den. Eine wei e e Ka ego ie is das K edi isiko. Die FDIC schläg o , die sogenann en „klassi izie en" Ak i a („subs anda d" K edi e + 0,5 x d ama ischen, abe pe e ie enden E ek au die Ak i i ä en de e siche en Ins i- u e, einschließlich de C edi Unions, ha . Ein übe zeugende es A gumen wä e, daß Risiko-Ra ings eine schlech e e Wi kung au den p i a en Sek o hä en als isikoun- abhängige P ämien. 11 Die FDIC weis da au hin, daß on e schiedenen Sei en die No wendigkei eine Eigenkapi alquo e de Banken on 5 P ozen nich akzep ie wi d, und eine Anzahl g oße Banken mi nied ige en Eigenkapi alquo en a bei e en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 128 Be ich e De FHLBB-Be ich disku ie eine Reihe on Möglichkei en, die e ek- i e Deckung de Einlagen e siche ung zu e inge n; e b ing jedoch keine konk e en Emp ehlungen. Am ein achs en wä e es, nich s zu un, und so du ch die In la ion und den zunehmenden Wohls and die du chschni li- che Einlagenhöhe und dami auch die Zahl de nich e siche en Einlege ans eigen zu lassen. De FHLBB disku ie auch modi izie e Auszahlungs- und Ko e siche ungs o schläge, die denen de FDIC e gleichba sind. Ein ande e Vo schlag wü de Sich einlagen zwa olls ändig abdecken, die Ve - siche ungsdeckung ü Te mineinlagen hingegen beg enzen. Diese Vo - schlag be ücksich ig , daß Sich einlagen jede zei ohne Ve lus abgezogen we den können, Te mineinlagen bei o zei igem Abzug hingegen einen ühlba en S a zins e u sachen. Deshalb wü den Te mineinlege ih e Gel- de kaum schon beim e s en Anzeichen on P oblemen abziehen. Die NCUA un e s ü z die Ein üh ung eines Selbs behal s bei de Ve si- che ung. Dies bedeu e , daß zumindes de e s e, on einem C edi Union- Mi glied gehal ene An eil nich e siche sein soll e, um so den Mi gliede n einen g öße en Teil des Risikos zu übe agen. Die NCUA bezi e das du chschni liche Kon o in ih em Be eich - mi Ausnahme wenige C edi Unions, die on Fi men ge agen we den - au wenige als 50000 Dolla . Deshalb könn en bei den meis en C edi Unions auch Ve suche ehlschla- gen, g öße en Einlege n g öße e Aus all isiken zuzuo dnen. Die NCUA i zu Zei nich ü eine Ände ung de Ve siche ungss uk u ü Fi men-C e- di Unions ein. VI. P i a e Einlagen e siche ung Ein wei e e Weg, die disziplinie ende Wi kung des Ma k es au e si- che e Einlagenins i u e zu e höhen, üh übe die Ein üh ung on p i a en Ve siche ungen an S elle de ö en lichen Einlagen e siche ung. Die Au - assungen hinsich lich diese Op ion hängen da on ab, wie die einzelnen Agen u en ih e Ve an wo ung sehen und wen sie e siche n. Die FDIC e - siche iele Banken mi Ak i a übe 1 M d. Dolla und mein , ü die Soli- di ä des na ionalen Finanzsys ems e an wo lich zu sein. Sie bezwei el , daß p i a e Fi men die Kapazi ä en hä en, g öße e Banken zu e siche n, und sieh keine Gewäh da ü , daß diese das Finanzsys em schü zen könn- en. Die ypische, on de NCUA e siche e C edi Union is im Gegensa z hie zu klein, und die Behö de emp inde keine Ve an wo ung hinsich lich des Schu zes des Finanzsys ems. Im üb igen sind meh als 3000 C edi Unions be ei s on ande e Sei e als de Bundes egie ung e siche . Die NCUA un e s ü z diese al e na i en Ve siche ungslösungen und glaub , OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 Be ich e 129 daß die Fede al C edi Unions die Wahl haben soll en, eine diese Al e na- i en an S elle de Bundes e siche ung zu übe nehmen. De FHLBB un e - s ü z die Idee de p i a en Einlagen e siche ung; e bezwei el jedoch, daß die Bundes e siche ung au diesem Wege olls ändig e se zba sei. Lau FDIC können wede Selbs e siche ung du ch die Banken noch p i- a e Ve siche ungsgesellscha en einen adäqua en E sa z ü die Bundes- e siche ung bie en. Ih es E ach ens is die Selbs e siche ung unzu ei- chend, da sie in Zei en inanzielle Anspannung einen Dominoe ek e u - sache. P i a e Ve siche ungsgesellscha en sind ih es E ach ens schon des- halb unzu eichend, weil es ihnen an inanziellen Möglichkei en mangel , Banken zu e siche n. Die FDIC me k an, daß das agg egie e Kapi al alle inländischen Sach- und Ha p lich e siche ungen unge äh 68 M d. Dolla be age. Fü die meis en on ihnen gel e im üb igen eine gese zliche Eigen- kapi alg enze on 10 P ozen hinsich lich des Exposu es p o Einzel isiko22. Un e Be ücksich igung alle Fak o en wü den die meis en inländischen p i a en Ve siche ungen jedes Ins i u mi Be ägen zwischen 1 und 2 M d. Dolla e siche n können23. Die Behö de e weis dann au zwei ela i g oße, in New Yo k Ci y domizilie ende Geschä sbanken mi jeweils 15 M d. Dolla an nich e siche en inländischen Einlagen. Da übe hinaus hä en auch zahl eiche kleine e Ins i u e e hebliche Volumina nich e si- che e Einlagen, mi denen die Gesam kapazi ä des inländischen p i a en Ve siche ungssek o s übe o de wä e. Die FDIC e weis auch au das Rech p i a e Ve siche ungsgesellscha - en, An äge anzunehmen ode zu ückzuweisen und auch Ve siche ungen ohne Angabe on G ünden zu beenden. Solche Ve hal ensweisen hä en des abilisie ende Wi kungen au den Bankensek o . Die Behö de disku ie auch ande e P obleme mi p i a en Ve siche ungen. Sie heb he o , daß die Bundes egie ung besse en Zugang zu ele an en Da en habe und p i a e Ve siche e schon ela i g oß sein müß en, um egional di e si izie e G uppen on Banken e siche n zu können. P i a e Ve siche ungsgesell- scha en in es ie en im üb igen in wenige liquide und isiko eiche e Ak i a als die FDIC und könn en mögliche weise Bankenzusammenb üche nich so schnell handhaben wie die Bundes egie ung. Die FDIC habe zwa le z lich nich s gegen p i a e Ve siche ungen ü nich e siche e Einlagen 22 Die FDIC weis in eine Fußno e da au hin, daß sie ih e Analyse au inländische Ve siche ungsgesellscha en besch änk , weil die meis en ausländischen Ve siche e en wede keine Finanzga an ien übe nehmen könn en ode sie nich übe nehmen woll en. 23 Wei e e be ücksich ig e Fak o en sind inländische p i a e Rück e siche ungs- gesellscha en und in e ne maximale Exposu eg enzen p i a e Ve siche ungsgesell- scha en. 9 K edi und Kapi al 1/1985 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 130 Be ich e einzuwenden, sie un e s ü ze jedoch auch keine g öße en Ini ia i en de Regie ung zu En wicklung p i a wi scha liche Einlagen e siche ungen. Nach dem FHLBB is die olls ändige Subs i u ion ö en liche du ch p i- a e Ve siche ungen nich p ak izie ba , eine eilweise Subs i u ion wä e hingegen o eilha . E sieh meh e e Vo eile p i a e Ve siche ung. P i- a e Regulie ung wü de ö en liche Regulie ung in gewissem Maße e se zen. Die P eisse zung du ch p i a e Ve siche ungen wü de alsche An eize im momen an gegebenen isikounabhängigen P eissys em eliminie en. De E sa z ö en liche du ch p i a e Ve siche ung könn e auch die ökonomi- sche E izienz e besse n und die Belas ung des Bundes e mögens im Falle on Bankkonku sen e inge n. Nach dem Be ich könn en p i a e Ve si- che ungen d ei on ie Ge ah en, denen p i a e Banken ausgese z seien, abdecken: die Ge ah on Bankübe ällen und des Be ugs du ch Außens e- hende Un e schlagungen du ch Mi a bei e und ode on Managemen eh- le n. Das einzige Risiko, das p i a e Fi men nich abdecken könn en, sei das de Unzulänglichkei de na ionalen mak oökonomischen Poli ik. De FHLBB disku ie sowohl den g oben En wu eines kombinie en p i a en und ö en lichen Ve siche ungssys ems als auch einige Einzelp o- bleme, mi denen ein solches Sys em kon on ie wä e. Die Behö de schläg o , die Bundes egie ung solle Kon en bis zu eine bes imm en G enze ga an ie en und p i a e Ve lus e im Falle alsche mak oökonomische Poli ik beg enzen. Einlagen jensei s de Bundesga an ie hä en p i a e Ve - siche ungsgesellscha en un e Be ücksich igung eine Ve lus g enze im Falle eine na ionalen Ka as ophe abzudecken. Nach Meinung des FHLBB könn en in einem Mischsys em meh e e P o- bleme au e en. So käme es eine sei s da au an, Regeln zum Schu z des E messens de Behö den hinsich lich on Ins i u schließungen au zus ellen. Ande e sei s wä en p i a e Ve siche e o g oßen Ve lus en du ch nich schnell genug geschlossene insol en e Ins i u e zu schü zen. Ein wei e es P oblem is die Regulie ung p i a e Ve siche e . De FHLBB mein , de Ve siche ungsschu z könn e on den exis ie enden Ve siche ungsgesell- scha en ode abe on neuen Ve siche ungsgesellscha en au Gegensei ig- kei , die on den e siche en Ins i u en zu g ünden wä en, angebo en we - den. In jedem Falle wä e eine bes imm e Regulie ung no wendig, die sich eng an die Regulie ung exis ie ende Ve siche ungsgesellscha en anlehnen soll e. De FHLBB sieh du chaus das po en ielle P oblem ad e se Selek- ion sowohl ü die Ve siche e als auch ü die Ve siche en. Einzelne Ins i- u e woll en mögliche weise nu wäh end ökonomische P oblemzei en e - siche sein; ande e sei s wä en Ve siche ungsgesellscha en mögliche - weise nu wäh end P ospe i ä szei en da an in e essie , Ve siche ungs- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 Be ich e 131 schü z anzubie en. Dieses P oblem de Ve siche e könn e abe nach dem Be ich dadu ch e mieden we den, daß bei Bundesins i u ionen e siche - en Ins i u en zu Au lage gemach wü de, sich bei p i a en Ve siche e n zu e siche n. Die P obleme e siche e Ins i u e ließen sich im üb igen dadu ch lösen, daß de p i a e Ve siche e zwa be ech ig wä e, die Ve si- che ung zu kündigen, e jedoch gleichzei ig inne halb eine bes imm en Kündigungs is in de Ha ung e bliebe. VII. Ande e Mi el zu E höhung ma k wi scha liche Disziplin FDIC und FSLIC schlagen meh e e Wege o , au denen p i a wi scha - liche Disziplin auch ohne Ve inge ung de Einlagen e siche ungsdeckung ode Ein üh ung p i a e Ve siche ung e höh we den könn e. Die e si- che en Ins i u e könn en beispielsweise e s ä k nach angiges Ha kapi al nu zen. So disku ie die FDIC die Ve wendung nach angige Ve bindlich- kei en im Zusammenhang mi e idie en Eigenkapi als anda ds. Sie bes eh jedoch da au , daß nach angiges Ha kapi al kein Subs i u ü Eigenkapi al sei, da de a ige Ve bindlichkei en nich an lau enden Ve lu- s en eilhä en. Die FDIC se z sich jedoch ü eine e s ä k e Nu zung des nach angigen Ha kapi als ein, da ih e eigenen Ve lus e im Falle eines Bankkonku ses dadu ch e inge wü den. Sie will nach angiges Ha ka- pi al zwa nich im Momen nu zen, häl abe die Idee eine Be ücksich i- gung zusä zlich zu ode in Ve bindung mi den disku ie en Vo schlägen eine Risikobe eiligung de Gläubige ü ge ech e ig 24. Zusä zlich zu Diskussion de e s ä k en Nu zung nach angigen Ha kapi als du ch S & L e ö e de FHLBB auch die No wendigkei ü S & L-Eigen üme , g öße e Kon olle auszuüben. D ei p i a e G uppen hä en einen An eiz, das Risiko e hal en on Th i s zu beobach en: die Gläubige eines Ins i- u s, seine Eigen üme und seine Manage . Inne halb on O ganisa ionen au Gegensei igkei sei die Eigen üme s ellung zu e schwommen, um eine e ek i e Kon olle auszuüben. Eigen üme solche Un e nehmen wü den da übe hinaus keinen Anlaß sehen, die Risikolage ih es Ins i u s zu beob- ach en, da sie im Falle eines Konku ses nich unbeding e was e lie en wü den25. Im Gegensa z zu O ganisa ionen au Gegensei igkei könn en Ak iengesellscha en ih en Manage n Op ionen au Ak ien anbie en; diese könn en den An eiz zu Risikoübe nahme eduzie en, da de We diese 24 Die Bezugnahme au o he disku ie e Vo schläge is ein di ek e Hinweis au die Vo schläge zu modi izie en Auszahlung und Ko e siche ung, die be ei s in diesem Au sa z disku ie wu den. 25 Die Eigen üme eine O ganisa ion au Gegensei igkei sind ih e Einlege . 9* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 132 Be ich e Op ionen le z endlich om lang is igen We de Gesellscha abhänge. De FHLBB schließ mi de Fes s ellung, daß S & L in s ä ke em Maße ma k - wi scha liche Disziplin ausgese z wä en, wenn sie aus O ganisa ionen au Gegensei igkei in Ak iengesellscha en umgewandel wü den. VIII. O enlegung de Finanzsi ua ion Aus eichende Publizi ä de inanziellen Si ua ion is siche zus ellen, wenn ma k wi scha liche Disziplin au die e siche en Ins i u e wi ken soll. Alle d ei Behö den e kennen die Bedeu ung de O enlegung de Finanz e häl nisse an, sind abe anscheinend mi dem gegebenen Ausmaß im allgemeinen zu ieden. Da übe hinaus sind FDIC und NCUA de Au - assung, daß die Haup e an wo lichkei ü angemessene Ve ö en lich- ungen bei den einzelnen Ins i u en liege26. Die FDIC weis da au hin, daß Ve ö en lichungen übe die Finanzsi ua- ion die Ma k disziplin e besse e und Einlege sowie ande e Kunden o Bankkonku sen schü ze. Die FDIC me k jedoch an, daß die Meldep lich eine Kos enbelas ung ü die Bank da s elle, insbesonde e, wenn zu e ö - en lichende In o ma ionen nich ou inemäßig auch zu Nu zung du ch das Managemen e s ell wü den. Fü die b ei e Ö en lichkei bes ehe au g und de 100 000 Dolla -Ve siche ungsdeckung keine No wendigkei , die Finanz- posi ion eine Bank zu un e suchen. Die FDIC glaub , daß einige e mein - lich kenn nis eiche Nu ze , wie kleine e Fi men und Regie ungss ellen, die lau end e ügba en Da en im üb igen nich wi klich nu zen wü den. Die Behö de will jegliche Ve ö en lichung au die Bedü nisse de jenigen zuge- schni en sehen, die diese In o ma ionen a sächlich nu zen wü den. Was die Bedenken be i , e ö en lich e Finanzin o ma ionen könn en Übe - eak ionen in de Ö en lichkei und Bankpaniken auslösen, mach die FDIC hie zu gel end, daß Ve ö en lichungen ü gu ge üh e Banken bes- se seien als eine Umwel olle Ge üch e und Halbwah hei en. Die FDIC p äsen ie E gebnisse on Diskussionen mi Bankkunden, die momen an e ügba e Da en nu zen. Diese Kunden schlagen o , die Ban- ken soll en konsis en e e Da en übe die K edi quali ä e ö en lichen und beklagen sich übe den zu wei en Abs and zwischen dem Bilanzie ungs- s ich ag und dem Zei punk de Ve ö en lichung on Geschä sbe ich en. Die FDIC o de die Ve aulichkei on P ü ungsbe ich en de Bankau - sich ; die E gebnisse adminis a i e Maßnahmen hingegen soll en im Bun- 26 Eine wei e üh ende Diskussion on Publizi ä sp oblemen inde sich in dem Sonde he zu Geschä sbankenau sich , Fede al Rese e Bank o A lan a, Economic Re iew, No embe 1983. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 Be ich e 133 desanzeige e ö en lich we den. Ih es E ach ens sei eine aus eichende Publizi ä zwa wünschenswe , es ehle jedoch ih und ih en Schwes e be- hö den die Be ugnis, die hie zu no wendigen Ve ö en lichungen zu e an- lassen27. Die FDIC s ebe eine de a ige Be ugnis auch nich an, weil sie da on ausgehe, daß aus eichende Ve ö en lichungen im Ve an wo ungs- be eich de Banken liegen wü den. De FHLBB mein s a dessen, e siche e Einlege benö ig en keine In o ma ionen übe die inanziellen Ve häl nisse eine Bank, weil sie diese doch nich nu zen wü den. De Be ich weis wei e da au hin, daß nich e siche e Einlege die inanziellen Ve häl nisse eines e siche en Ins i- u s nich p ü en wü den, wenn sie sich da au e lassen könn en, daß p ak- isch alle Einlagen gesiche seien. De Be ich ges eh zu, daß e ö en - lich e Finanzin o ma ionen einige ma ginale Ins i u e dadu ch schwächen könn en, daß Einlege ih e Einlagen abziehen wü den. E behaup e jedoch, daß die In o ma ion nich e siche e Einlege das Sys em in seine Gesam hei dadu ch s ä ken wü den, daß Banken on übe mäßige Risiko- übe nahme abgehal en wü den. De Be ich s ell es , daß die In o ma ion de An eilseigne eines Ins i u s g öße e Ma k disziplin bewi ken könn e, wenn die An eilseigne isikoa e s seien; e weis jedoch da au hin, daß de a ige Disziplin bei O ganisa ionen au Gegensei igkei nich gegeben sei. De FHLBB is de Au assung, daß im allgemeinen jegliche In o ma io- nen zu E mi lung isikobes imm e Ve siche ungsp ämien de Ö en lich- kei zugänglich gemach we den soll en. De Ve ö en lichung de E geb- nisse on s aa lichen Bankp ü ungen und adminis a i en Maßnahmen s eh e alle dings zöge nd gegenübe , weil de Ma k seines E ach ens seine eigene Meinung hinsich lich de Si ua ion eines Ins i u s bilden soll e; e be ü ch e , e ö en lich e Behö denu eile könn en unge ech e ig e Wi - kungen haben. Die NCUA s ell es , daß die nach Bundes ech zugelassenen C edi Unions ih e Bilanz, die Gewinn- und Ve lus echnung sowie eine Au s el- lung übe ällige K edi e mona lich e ö en lichen müß en, wäh end ande e e siche e Ins i u e nu ie eljäh lich ode halbjäh lich zu be ich- en hä en. De Be ich beme k auch, daß Mi gliede on C edi Unions in Au sich s ä en und ande en G emien e e en seien. Die NCUA glaub , die Haup e an wo ung ü adäqua e Ve ö en lichungen müsse bei den ein- 27 Die ande en, mi de Bankenau sich be aß en Behö den, sind das O ice o he Comp olle o he Cu ency und das Fede al Rese e Sys em. Die d ei Behö den haben die Be ugnis, die zu Ausübung ih e Au sich s unk ionen no wendigen In o - ma ionen zu sammeln, und jede Wi kung, die sie au Bank e ö en lichungen haben, is Aus luß diese Be ugnis. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 134 Be ich e zelnen C edi Unions und ih en Mi gliede n liegen. Die einzige, on de NCUA in Be ach gezogene Ände ung is die En wicklung eines G uppen- a ing-Sys ems, das es den einzelnen C edi Unions e lauben wü de, sich mi ande en zu e gleichen. IX. Die Angemessenhei de Ve siche ungs onds Im Zusammenhang mi Übe legungen zu Kon olle de Risikolage eine Bank be assen sich die Be ich e auch mi adminis a i en F agen, wie z.B. de Angemessenhei de einzelnen Ve siche ungs onds. Die Di ek i e des Kong esses e lang on den Ve siche ungsins i u ionen nu eine P ü ung de Risiken au g und e höh e Einlagen e siche ung. Alle d ei Behö den haben da übe hinaus auch die Angemessenhei ih e Kapi almi el im Hin- blick au ih e heu ige Risikolage analysie . Die FDIC sieh ih e Kapi almi el als aus eichend an. De FHLBB nimm nich zu Angemessenhei seine Kapi almi el S ellung; e disku ie jedoch e schiedene Wege, jegliche e kennba e Unangemessenhei zu elimi- nie en. Die NCUA is de Au assung, ih e Kapi almi el soll en e höh we - den und leg einen en sp echenden En wu o . Nach Au assung de FDIC gib es keine wissenscha liche Basis, um die Angemessenhei ih es Ve siche ungs onds zu e mi eln. Das Ve häl nis ih e Kapi almi el zu den e siche en Einlagen un e schä ze die Angemes- senhei des Fonds, da die FDIC ypische weise die Übe nahme de Einlagen allie e Banken du ch eine gesunde Bank a angie e. Auße dem seien e - siche e Einlagen nu eine un olls ändige Maßg öße ü die de ac o e si- che en Ve mögenswe e, weil die meis en Bankzusammenb üche du ch die sogenann e „Pu chase and Assump ion"-Me hode gehandhab wü den. Deshalb beein lusse eine E höhung de gese zlichen Ve siche ungsg enze ü Einlagen mögliche weise nich die Angemessenhei de Fondsmi el. Die FDIC me k auch an, daß sie ih e Ve lus e du ch ech zei ige Schließung eine Bank beg enzen könne, be o de en Eigenkapi al in einem wesen li- chen Maße nega i we de. In de Ve gangenhei habe die FDIC Ve lus e in Höhe on 4 P ozen de Ak i a de in Konku s gegangenen Banken (9 P o- zen bei Be ücksich igung en gangene Zinsen) hinnehmen müssen. Sie e wa e jedoch kün ige Ve lus e in de G ößeno dnung on 9 bis 10 P ozen diese Ak i a. Sie e s a e o de Bewe ungsgu sch i übe 50 P ozen ih es Ne obei agseinkommens, so daß sie in wi scha lich e ände en Zei en ih e Mi el e höhen könn e, ohne au ih e Rücklagen zu ückg ei en zu müssen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 Be ich e 135 Die Liquidi ä de Fonds sei eben alls wich ig. Die FDIC gib an, sie mini- mie e ih e an ängliche Ba auszahlung bei Bankzusammenb üchen du ch die Anwendung de „Pu chase and Assump ion" -Me hode und du ch Zah- lungs e sp echen gegenübe den E we be n de allie en Banken. Sie habe sich zu Liquidi ä sbescha ung o Konku sein i auch de Diskon mög- lichkei bei den Fede al Rese e Banken bedien , insbesonde e im Fall de F anklin Na ional Bank. Die meis en de on de FDIC in diesem Be eich emp ohlenen Ände un- gen sind echnische Na u und beziehen sich au die Basis ü die Be ech- nung on Einlagen e siche ungsp ämien. Ein bedeu ende Vo schlag is , die Möglichkei de FDIC, im No all om Finanzminis e ium 3 M d. Dolla zu leihen, im Ein e nehmen mi dem Finanzminis e zu e höhen. Eine wei- e e wesen liche Emp ehlung is , die Ve siche ung de US-Filialen auslän- dische Banken zu übe p ü en. Die FDIC sieh sich nich in de Lage, die Gesam si ua ion diese Banko ganisa ionen einzuschä zen und bezwei el , Einlagenabzüge on diesen Filialen bei poli ischen Schwie igkei en e hin- de n zu können. Schließlich mein sie, ih e Emp ehlung eine a iablen Ein- lagen e siche ung und ih e Ve suche, angemessene Publizi ä zu e eichen, wä en jeweils au die Gesam bank anzuwenden, um e ek i zu sein. De FHLBB be ich e on eine Zunahme de Rücklagen de FSLIC, obgleich die Un e s ü zungskos en 1981 und 1982 d ama isch anges iegen seien. E ha zwei Simula ionen du chge üh , um die Angemessenhei seine Rücklagen ü 1983 und 1984 zu bes immen. Das nega i e Szena io basie da au , daß in diesen Jah en die Rendi en de Scha zb ie e 13,5% und die P ime Ra e 17,25% be agen wü den. Au de Basis diese Annah- men wü den 1290 S & L mi Ak i a on unge äh 284 M d. Dolla in Kon- ku s gehen. Die Behö de ü ch e , ih Fonds wü de nich zu Bewäl igung diese K ise aus eichen, auch wenn die Ve lus e de FSLIC nu einen B uch- eil de Ak i a de allie en Banken ausmach en. Das zwei e Szena io olg de P ognose des O ice o Managemen and Budge (OMB) und geh on eine Rendi e on 9% ü Scha zanleihen und eine P ime Ra e on 11,75% aus. Un e diesem Szena io käme de S & L-Sek o in seine Gesam hei im zwei en Qua al 1983 in die Gewinnzone; dann wü den wenige als 200 S & L mi Ak i a on wenige als 40 M d. Dolla allie en. De FHLBB mein , au de Basis de Annahmen des OMB aus eichende Mi el zu Bewäl igung de e wa e en Konku se zu besi zen28. 28 Die P ognosen des OMB haben sich bis Ende 1983 als zu e end e wiesen. Im Augus 1984 lagen jedoch die T easu y Bill Ra e bei 11 P ozen und die P ime Ra e bei 13 P ozen (Anm. des Übe se ze s). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 136 Be ich e De FHLBB me k an, e könne die FSLIC-Ve lus e minimie en, wenn Ins i u e geschlossen wü den, sobald de en Eigenkapi al Null e eiche. Das o handene Rechnungswesen gäbe jedoch keine Auskun übe das ak uelle Eigenkapi al eines Ins i u s, sonde n nu übe seinen Ve gangenhei swe . De FHLBB wü de zwa die Bilanzie ung au de Basis on Ma k we en als Hil e bei de Bes immung des Zei punk es, zu dem ein Ins i u zu schließen wä e, beg üßen; e is im üb igen abe nich de Au assung, daß Ins i u e schon au oma isch zu schließen wä en, wenn ih Eigenkapi al au Null absinken wü de. De Be ich behaup e , es sei zu e wa en, daß iele S & L mi nega i em Eigenkapi al au Basis de gegenwä ig gel enden Ma k en- di en und -kos en und un e Einbeziehung de gegebenen ö lichen Lage, ih e O ganisa ion und ih es Managemen s in Zukun e ag eich sein könn en29. Hä e man jede S & L mi nega i em Eigenkapi al geschlossen, wä en nahezu alle S & L wäh end de le z en Jah e da on be o en gewe- sen. De FHLBB-Be ich p äsen ie neun e schiedene Wege, eine mangelnde Angemessenhei des Ve siche ungs onds zu besei igen, und konzen ie sich dann au die Nach eile zweie Ansä ze: nämlich e s ä k e Regulie ung und e inge e Deckung du ch die FSLIC. Nach dem Be ich ließe sich die Angemessenhei des Fonds zwa e besse n, wenn die FSLIC Finanz u u es zum Hedgen on Zinsände ungen nu zen wü de. Jedoch seien einzelne S & L besse als die FSLIC zum Hedgen ih e Posi ionen in de Lage. Die Behö de üh ün wei e e Re o men au , die sie zum Teil an ande en S el- len ih es Be ich s emp iehl . Diese ün Maßnahmen sind: e höh e Eigenka- pi alauss a ung bei S & L, e besse e In o ma ionen übe den Ma k we on S & L, g öße e Flexibili ä in de Handhabung on Bankzusammenb ü- chen, isikobes imm e P ämien und eine Anhebung des P ämienni eaus. De Vo schlag, die Lau zei en de Fondsak i a zu e inge n, is be ei s ealisie , und de Be ich emp iehl , dami o zu ah en. 29 De Be ich üh nich aus, ob dabei au S & L mi nega i em Eigenkapi al au de Basis on Buchwe en ode bei Zug undelegung on E agswe en Bezug genom- men wi d. Soll e de Be ich sich au S & L mi nega i em Eigenkapi al nach Buch- we en beziehen, handel e es sich hie um eine zu e ende Fes s ellung. S & L mi nega i em Eigenkapi al nach Buchwe en, die jedoch au Basis de gegebenen Ma k - bedingungen e ag eich ope ie en könn en, haben höchs wah scheinlich einen posi- i en E agswe . Eine S & L mi posi i em Eigenkapi al au E agswe basis soll e nich geschlossen we den. Bezöge sich de Be ich jedoch au S & L mi nega i em Eigenkapi al au E agswe basis, wä e die A gumen a ion des FHLBB ang ei ba . Eine un e lassene Schließung diese S & L wü de ihnen e lauben, mi S aa sgelde n um eine wi scha liche Ve besse ung ih e Lage zu spielen. Soll e die S & L dann nämlich nich e agb ingend we den, wü de de S aa alle Ve lus e agen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19 Be ich e 137 Die NCUA weis da au hin, daß sie ohne Zuschuß zum G ündungskapi al en s anden sei, wäh end FDIC und FSLIC Kapi al on de Bundes egie ung e hal en hä en. Als sie gebilde wu de, wä e man on de Ho nung ausge- gangen, daß ge inge Ve lus e und Fondszu lüsse diesen bis au 1 P ozen de An eile an C edi Unions e höhen wü den. Diese E wa ung habe sich jedoch nich e üll : De Um ang des Fonds habe sich ielmeh in jedem de e gangenen d ei Jah e e inge . Die NCUA emp iehl dahe , nach Abs immung inne halb diese Ins i u sg uppe, C edi Unions die Möglich- kei zu geben, ih en Fonds mi eine einmaligen Umlage in Höhe on 1 P o- zen de e siche en An eile zu kapi alisie en. Zusammen assung USA: Die Re o m de Einlagen e siche ung aus de Sich on Ve siche ungs äge n Dem US-Kong eß is deu lich gewo den, daß die Rolle de Einlagen e siche ung o z de we ollen Diens e, die sie den Ve einig en S aa en geleis e ha , inne halb eines de egulie en Finanzsys ems übe p ü we den soll e. De Ga n-S . Ge main- Ac ha on FDIC, FHLBB und NCUA eine solche Übe p ü ung und die Emp ehlung on Ve besse ungs o schlägen e lang . Alle d ei Einlagen e siche ungsbehö den sind de Au assung, die Einlagen e siche ung übe zwa nach wie o eine we olle Funk ion aus, einige Re o men seien jedoch wünschenswe . Die FDIC a o isie meh e e Re o men. Sie un e s ü z die Idee eine s aa lichen Einlagen e siche ung mi a iablen P ämien, um so im Hinblick au die S uk u de Ve siche ungsp ämien Gleichhei zwischen den Banken zu e eichen. Sie echne jedoch nich dami , daß ih Vo schlag die Risikolage de Banken wesen lich angie en wü de. Diese Behö de be ü wo e auch eine Ve inge ung des den g oßen Einlege n de ac o gewäh en Ve siche ungsschu zes, um so de en An eiz zu e höhen, die Risi- kolage de e siche en Ins i u e zu übe wachen. Die FDIC wü de die Ve ö en li- chung bankau sich liche Maßnahmen, die einzelne Banken be e en, beg üßen. De FHLBB un e s ü z eine Einlagen e siche ung mi a iablen P ämien sowie die He anziehung p i a e Ve siche ungen, um die Th i s zu Ve inge ung ih es Risiko- exposu es anzuhal en. E is wei e hin de Au assung, daß Th i s übe eine höhe e Kapi alauss a ung e ügen und ih e Eigen üme und Di ek o en eine ak i e e Rolle hinsich lich de Kon olle de Risikolage ih e Ins i u e übe nehmen soll en. Die NCUA glaub , die Risiken de C edi Unions dadu ch e inge n zu können, daß die C edi Unions, die g oße Kon en (übe 50000 Dolla ) an sich ziehen, meh ü ih e Einlagensiche ung zahlen müß en und daß de e s e Geschä san eil eines jeden Mi glieds nich e siche wü de. Sie wü de es den nach Bundes ech zugelassenen C edi Unions übe lassen, die ö en liche du ch eine p i a e Einlagen e siche ung zu subs i uie en. Sie be ü wo e eine einmalige einp ozen ige Umlage au die Geschä san eile de C edi Unions, um so die Kapi alisie ung des NCUA-Fonds zu e höhen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.18.1.114 | Gene a ed on 2023-01-16 12:51:19