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Das US-Geldmengenrätsel: Eine Herausforderung an Theorie und Politik

Maier, Gerhard

Abstract

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Full text

Maie , Ge ha d A icle Das US-Geldmengen ä sel: Eine He aus o de ung an Theo ie und Poli ik K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Maie , Ge ha d (1982) : Das US-Geldmengen ä sel: Eine He aus o de ung an Theo ie und Poli ik, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 15, Iss. 2, pp. 293-300, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.15.2.293 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/292930 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. 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Umwälzung de Finanzmä k e Die De ini ion de Geldmenge in den USA wi d o allem du ch ol- gende Neue ungen e schwe 1: Dolla gu haben auße halb de G enzen de USA (Eu odolla ma k ), Spa einlagen, au die Schecks gezogen we den können (NOW-Accoun s bei Banken und Spa kassen, Sha e D a Accoun s bei K edi genossenscha en), Ba geldau oma en, Poin O Sale (POS)-Te minals, die es e lauben, in Wa enhäuse n ba geldlos — di ek om Kon o — zu bezahlen, K edi ka en, We papie pensions- geschä e und spezielle In es men onds, die An eile in kleine S ük- kelung ausgeben, de en Gegenwe sie di ek am Geldma k anlegen (Geldma k onds)2. Diese Inno a ionen sind on g undlegende geldpoli ische Bedeu- ung, weil sie eine sei s an den Finanzmä k en die Anlageal e na i en e meh en, und ande e sei s die Subs i u ionslücken zwischen den (be- s ehenden) Al e na i en e inge n, da sie die T ansak ionskos en 1 Einen Übe blick geben Ma in Good iend, James Pa hemos and B uce Summe s, Recen Financial Inno a ions: Causes, Consequences o he Paymen s Sys em, and Implica ions o Mone a y Con ol, in: Fede al Rese e Bank o Richmond, Economic Re iew, 1980, S. 14 - 27. 2 Sie e scha en dami auch denjenigen Anlege n Geldma k e äge, die sons keinen Zugang zum Geldma k hä en. Übe die An eile an diesen Geldma k onds kann jede zei und ohne besonde e Gebüh en e üg we - den, auße dem sind Scheckziehungen e laub — im allgemeinen abe e s ab einem Minimum on 500 Dolla . 20 K edi und Kapi al 2/1982 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.15.2.293 | Gene a ed on 2023-01-16 12:47:45 294 Be ich e (einschließlich In o ma ionskos en bzw. Risikokos en) senken. Wie die Neue Mik oÖkonomie des Geldes gezeig ha , sind die T ansak ionsko- s en gleichzei ig das en scheidende K i e ium ü die E klä ung de Geldhal ung: Geld wi d demnach nu deshalb gehal en, weil es Kos en e meide , die bei di ek em Gü e ausch en s ehen wü den3. Die S uk- u de T ansak ionskos en bes imm dami , welche Ak i a ü den in- di ek en Tausch e wende und in welchem Um ang diese gehal en we den4. Ände n Inno a ionen die Kos ens uk u , so e ände n sie gleichzei ig die Abg enzung de Geldmenge. Diese P ozeß läu nun in den USA explosionsa ig ab. Im wesen lichen sind da ü d ei G ünde zu nennen5. 1. Gese zliche Regelungen un e sag en do , Zinsen au Sich einlagen zu zahlen, Schecks au Spa einlagen zu ziehen und bes imm e Höchs - zinsen ü Spa - und Te mineinlagen zu übe sch ei en6. Sie e u sachen ü die Be o enen Kos en in Fo m en gangene E äge (Oppo uni- ä skos en). Das gleiche gil ü die Mindes ese ep lich , die bis 1981 nu Mi gliedsbanken des Fede al Rese e Sys ems be a , nun abe sukzessi e au alle Banken ausgedehn wi d. 2. Eine hohe In la ions a e wi k e als Enzym, denn die Spal ung de Finanzmä k e in solche, in denen sich die In la ion in den Zinsen wide spiegeln kann und solche, in denen un lexible Höchs zinsen o ge- sch ieben sind, mach e es mi s eigende In la ions a e in zunehmendem Maße en abel, Kos en in Kau zu nehmen, um die Regula ionen zu um- gehen. 3. De echnische Fo sch i senk die Kos en ü Ve a bei ung und Speiche ung on In o ma ionen asch. Dami we den nich nu die T ansak ionskos en e inge , sonde n auch neue Diens leis ungen im Finanzbe eich konku enz ähig gemach . 3 Vgl. z. B. Jü g Niehans, Money and Ba e in Gene al Equilib ium wi h T ansac ions Cos , in: The Ame ican Economic Re iew, 1971, S. 773 - 783, sowie Ka l B unne und Allan H. Mei ze , The Uses o Money: Money in he Theo y o an Exchange Economy, in: The Ame ican Economic Re iew, 1971, S. 784 - 805. 4 Vgl. Edi Kami, T ansac ions Cos s and he Demand o Media o Ex- change, in: Wes e n Economic Jou nal, 1973, S. 71. 5 Edwa d J. Kane, Accele a ing In la ion, Technological Inno a ion, and he D eceasing E ec i eness o Banking Regula ion, in: The Jou nal o Finance, 1981, S. 355 - 367. 6 Sie wa en bis zum 31.12.1980 oll in K a , sollen nun abe sukzessi e bis 1986 abgebau we den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.15.2.293 | Gene a ed on 2023-01-16 12:47:45 Be ich e 295 II. Abg enzungsp obleme Du ch die Inno a ionen we den die al en Geldmengenabg enzungen obsole . Auch Neuabg enzungen können — wegen de hohen Geschwin- digkei des Inno a ionsp oziesses — nu o läu igen Cha ak e haben. Solange de Inno a ionsp ozeß anhäl , ha es nich iel Sinn, sich e wa au eine enge Ko ela ion eines Geldmengenagg ega s zum B u osozial- p oduk zu e lassen, wie es on den Anhänge n de sogenann en em- pi ischen Geldmengende ini ion ge o de wi d7. Diese ökonome ische Me hode schei e da an, daß sie nich in de Lage is , Ve hal ensände- ungen, insbesonde e Le np ozesse des Publikums zu p ognos izie en8. In de de zei igen Phase e schein de Ansa z de Neuen Mik oÖko- nomie zu Geldmengenabg enzung hil eich: Auch wenn die ele an en Kos en nich exak gemessen we den können bzw. — wie die In o ma- ions- und Risikokos en — zum Teil subjek i sind, bleiben doch An- hal spunk e wie die Akzep anz on Ak i a als Zahlungsmi el ode ih e Umschlagshäu igkei . Solange die T ansak ionskos en in un o he seh- ba em Ausmaß allen und die Le np ozesse und P ä e enzände ungen anhal en, is die US-No enbank alle dings au ein ial-and-e o Ve - ah en angewiesen. Wegen de Unsiche hei ha sie deshalb die 1980 neu abgeg enz en Geldmengenagg ega e9 inzwischen meh ach — wenn auch nu noch ge ing ügig — ko igie . 1. T ansak ionskasse? Das dominie ende Zwischenziel de Fed und dami die zen ale O ien- ie ungsg öße ü die Ö en lichkei is Ml. Da in sind nun alle die Einlagen eingeschlossen, on denen angenommen wi d, daß sie als Zah- lungsmi el dienen können, so auch die Spa einlagen, au die Schecks gezogen we den können (NOW-, Sha e D a Accoun s) und sei 1981 auch Reiseschecks. Kon en ionelle Spa einlagen dagegen we den wei- e hin nich in Ml, sonde n e s in M2 e aß , weil de en Umschlags- häu igkei (1979 mi 2 bis 3) bislang un e gleichlich nied ige lag als bei Sich einlagen (150). Obwohl übe die Umschlagshäu igkei bei scheck- ähigen Spa einlagen noch nich genügend E ah ungswe e o liegen, 7 So z. B. Mil on F iedman und Anna Schwa z, Mone a y S a is ics o he Uni ed S a es: Es ima es, Sou ces, Me hods, New Yo k 1970, S. 90 . 8 Zu K i ik gl. Robe E. Lucas, J ., Econome ic Policy E alua ion: A C i ique, in: Ka l B unne und Allan H. Mei ze (H sg.), The Phillips Cu e and Labo Ma ke s, Ams e dam 1976, S. 19 - 46. 9 Einen Ube blick gib Thomas D. Simpson, The Rede ined Mone a y Ag- g ega es, in: Fede al Rese e Bulle in, Feb ua y 1980, S. 97 - 114. 20* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.15.2.293 | Gene a ed on 2023-01-16 12:47:45 296 Be ich e e schein eine analy ische T ennung zwischen scheck ähigen und kon- en ionellen Spa einlagen plausibel: Da die Kos en diese T ansak ion (Mühe, In o ma ionskos en e c.) seh ge ing sind, is es o eilha , (zinslose) Sich einlagen in ( e zinsliche) Schieckkon en umzuände n. Kon en ionelle Spa einlagen in scheck ähige umzuwandeln lohn sich dagegen nu , wenn — bei gleiche Ve zinsung — ein höhe e Liquidi- ä sg ad anges eb wi d. Es is alle dings nich ganz unp oblema isch, bei de Agg ega ion on Ml scheck ähige Spa einlagen öllig den Sich - einlagen gleichzuse zen, da de E agsun e schied du chaus ein un e - schiedliches Ve hal en zu Folge haben kann, sei es nu , daß de Zwang zu ökonomisie ung mi allenden Oppo uni ä skos en abnimm . 2. Geldsubs i u e? Neue Ak i a o men, die nach Ansich de Fed nich unmi elba e Zah- lungsmi el sind, abe zu ge ingen Kos en in Zahlungsmi el umge- ausch we den können, wie Geldma k ondan eile10, We papie pen- sionsgeschä e und Gu haben, die „übe Nach " bei Toch e gesellscha - en on US-Banken in de Ka ibik gehal en we den, e aß sie in M2. Die In eg a ion de Geldma k ondan eile is beme kenswe , weil dami nun auch Ve bindlichkei en on Nich banken mi in die Geld- menge einbezogen we den. Au den e s en Blick e scheinen Geld- ma k ondan eile — wegen de jede zei igen Ve ügba kei und de Scheck ähigkei — als ein Subs i u zu Sich einlagen bei Banken. Sie we den jedoch de zei in den USA noch nich als de ini i es Zahlungs- mi el akzep ie . Schecks, die au Geldma k onds gezogen we den, müssen le z lich übe eine bes ehende Sich einlage bei eine Bank ein- gelös we den11. In diesem Falle muß sich de be o ene Fond olglich Sich gu haben e scha en, z. B. du ch einen Ve kau on Ak i a. Das bedeu e : Bei eine Zahlung du ch Schecks au Geldma k onds we den keine Fondan eile übe agen, sonde n Bankeinlagen, die Fondan eile we den dagegen du ch den Zahlungs o gang e nich e 12. 10 Inzwischen schloß sie solche An eile wiede aus, die on g oßen ins i u- ionellen Anlege n gehal en we den. 11 R. W. Ha e , Much Ado Abou M2, in: Fede al Rese e Bank o S . Louis, Re iew, Oc obe 1981, S. 14. 12 Ein wei e es A gumen gegen die Geldeigenscha de Geldma k ond- an eile is die (bis 1979) beobach e e ge inge Umschlagshäu igkei (3 bis 4). Le np ozesse und P ä e enzände ungen können alle dings dazu üh en, daß in de Zukun Ansp üche an Geldma k onds an Zahlungs S a akzep ie we den — so wie das heu e bei Bankeinlagen de Fall is . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.15.2.293 | Gene a ed on 2023-01-16 12:47:45 Be ich e 297 Solange abe Nich banken e bindlichkei en noch nich als Zahlungs- mi el akzep ie we den, e schein ih Einschluß in die Geldmenge als nich ge ech e ig . E we ben Nich banken An eile an einem Geld- ma k ond, e häl de Fond im Gegenzug Sich einlagen. Im e s en Sch i e höh sich die Zahl de auss ehenden Fondan eile, die Summe de Sich einlagen bleib dagegen zunächs gleich. Die Sich einlagen ha- ben nu den Besi ze gewechsel . Im zwei en Sch i e wi b de Fond — mi Hil e de e hal enen Sich einlagen — e zinsliche Ak i a. Die Reak ion on Ml häng da on ab, ob e mi Nich banken ode mi Ban- ken kon ahie . Kau e Ak i a aus den Händen on Nich banken, so wechseln die Sich einlagen nun au 's neue den Besi ze , ih e Summe bleib wiede um gleich; dami bleib Ml un e ände , abe M2 s eig um den Zuwachs an Geldma k ondan eilen, weil nun in M2 sowohl die Sich einlagen wie auch die Geldma k ondan eile e aß we den. E s dann, wenn die Geldma k onds Ak i a aus den Händen on Ban- ken e we ben, gegen He gabe on Sich einlagen, geh Ml zu ück, wäh- end M2 un e ände bleib 13. Eine wesen lich enge e Subs i u ionsbeziehung zu Sich einlagen zei- gen dagegen Bank e bindlichkei en wie die We papie pensionsge- schä e und die ( äglich älligen) Gu haben bei ka ibischen Filialen on US-Banken. Sie sind Kons uk e, mi de en Hil e bes imm e, äglich ällige Ve bindlichkei en eine Bank (Sich einlagen) in ande e, eben- alls äglich ällige Ve bindlichkei en de selben Bank umgewandel we den, allein, um den Mindes ese e- bzw. den Zins o sch i en zu en gehen. Diese Umwandlung, die nu mi ge ingen T ansak ionskos en e bunden is , läß die Sich einlagen ein ach e schwinden und edu- zie dadu ch die Geldmenge in de Abg enzung on Ml. Solche Po olioumschich ungen e klä en zum Teil auch die he igen Schwankungen on Ml14. Sie können une wünsch e Signalwi kungen abgeben, weil jede s a ke Abweichung om Geldmengenziel die Ö - en lichkei en sp echende Gegenmaßnahmen de Fed e wa en läß . Die Mä k e eagie en deshalb au Schwankungen de mone ä en Ex- pansions a e mi zum Teil he igen Zins luk ua ionen. 13 Die en sp echende Gegenbuchung de Banken e olg en wede au de Ak i sei e, wenn sie Ak i a aus ih em Po olio e äuße n, ode au de Passi sei e, wenn sie handelba e Te mineinlagen (CD's) emi ie en. 14 Lau Mil on F iedman sind die Schwankungen on Ml alle dings weni- ge au den Ein luß de Inno a ionen sonde n haup sächlich au die S eue- ungs echniken de Fed zu ückzu üh en. The Fede al Rese e and Mone a y Ins abili y, in: The Wall S ee Jou nal, Feb ua y 1, 1982. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.15.2.293 | Gene a ed on 2023-01-16 12:47:45 298 Be ich e III. Ambi alen e Wi kung Die pa ialanaly ische Be ach ungsweise läß noch keine Schlüsse au die Wi kung de Inno a ionen au die Wi scha sak i i ä zu. Abe auch wenn man die indi ek en E ek e ins Kalkül mi einbezieh , läß sich a p io i ein Gesam e ek nich eindeu ig bes immen, 1. Expansi e E ek G undsä zlich e lauben die Inno a ionen au den US-Finanzmä k en eine ökonomisie ung de Geldbasis: So e möglichen z. B. K edi ka en und POS-Te minals eine ( eilweise) Subs i u ion on Ba geld du ch Sich einlagen. Die ökonomisie ung on Ba geld üh zu einem höhe- en T ansak ions olumen p o Dolla , die Umlau geschwindigkei des Ba geldes s eig . Die Beschleunigung de Umlau geschwindigkei wi k abe nu dann expansi , wenn sie nich du ch einen en sp echenden Rückgang des Ba geldbes andes kompensie wi d. Wi d jedoch Ba geld du ch Bankeinlagen subs i uie , so we den bei gegebenen Rese e- sä zen zwa die Mindes ese en e höh , gleichzei ig en s ehen abe Übe schuß ese en. Zen albankgeld wi d auch eigese z , wenn Sich - einlagen in Einlagen o men umge ausch we den, die eine nied ige en Mindes ese e un e liegen. Folglich sind die Banken in de Lage, Ak- i a zu e we ben, die sie du ch eine Ausdehnung ih e (mindes ese e- p lich igen) Einlagen e inanzie en, und zwa so lange, bis sich die Ube schuß ese en wiede in P lich ese en e wandel haben. 2. Res ik i e E ek Be ach e man die Ve hal ensände ungen des Publikums im Lich e de Neuen Mik oÖkonomie, zeig sich ein es ik i e Impuls, de sons im allgemeinen in de Li e a u übe sehen wi d. G undsä zlich konku - ie en aus de Sich des Anlege s Finanzanlagen gegen Realkapi al. Ve schiedene Inno a ionen beein lussen die Wahl zuguns en on Fi- nanzak i a, weil sie die T ansak ionskos en e inge n und/ode isiko- ä me e und höhe e zinsliche Anlagen e möglichen. Sie wi ken dahe wie eine es ik i e Geldpoli ik, die — wegen de hohen Zinsen — die Hal ung on Finanz e mögen eben alls a ak i e mach . Zu Zei ha es, angesich s de Rezession und de allenden In la ions a e in den USA, den Anschein, daß de es ik i e Impuls dominie , weil die s eigende A ak i i ä de Finanzak i a die in la ionsbeding e Fluch in die Sachwe e geb ems ha . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.15.2.293 | Gene a ed on 2023-01-16 12:47:45 Be ich e 299 IV. Konsequenzen ü die No enbankpoli ik Welche Impuls in de Zukun übe wiegen wi d, kann a p io i nich gesag we den. Dadu ch wi d die Aussage ähigkei de M-G ößen als mone ä e Indika o en e heblich eingesch änk . Die Al e na i e Geld- basis e ö ne jedoch keinen iel e sp echenden Ausweg, weil de Be- da an Zen albankgeld ebenso ungewiß is wie de Bes and an ak- zep ie en Zahlungsmi eln15. Solange abe die ame ikanische No enbank wede die Geldmenge exak abg enzen kann noch den Ne oimpuls de Inno a ion genau e - kenn , läu sie Ge ah , daß sie en wede zu expansi ode zu es ik- i handel . Das Konzep , im o hinein eine bes imm e mone ä e Wachs ums a e es zulegen, wi d wegen des In o ma ionsp oblems in F age ges ell 16. Ein Rück all in die disk e ionä e S eue ung wä e abe dennoch e ehl , weil dadu ch die Rahmenbedingungen geände und deshalb neue S uk u ände ungen ange eg wü den. Le z lich bleib de Fed die Wahl, en wede die Geldmengen egel mi eine P o isio- Klausel zu e sehen, die dann eine Abweichung om gese z en Ziel e laub , wenn Inno a ionen die mone ä e En wicklung e ze en; ode abe die Geldmengende ini ion lau end anzupassen. Die Unsiche hei jedoch kann keine de beiden Lösungen besei igen. Ge ha d Maie , Hambu g Zusammen assung Das US-Geldmengen ä sel: Eine He aus o de ung an Theo ie und Poli ik In den USA we den die bishe igen Geldmengenabg enzungen obsole , weil mone ä e Inno a ionen das Spek um liquide Ak i a e b ei e n und die T ansak ionskos en senken. Solange diese Vo gang anhäl , is die Fed bei de Neuabg enzung de Geldmengenagg ega e au ein ial und e o Ve - ah en angewiesen. Die Geldpoli ik wi d zusä zlich e schwe , weil die ge- sam wi scha lichen Wi kungen de Inno a ionen nich eindeu ig bes imm- 15 Vgl. auch Phillip Cagan, Financial De elopmen s and he E osion o Mone a y Con ols, in: Ame ican En e p ise Ins i u e, Con empo a y Eco- nomic P oblems 1979, Washing on 1979, S. 137. 16 Da id Laidle , Mone a ism: An In e p e a ion and an Assessmen , in: The Economic Jou nal, 1981, S. 24, OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.15.2.293 | Gene a ed on 2023-01-16 12:47:45 300 Be ich e ba sind: Sie e zeugen eine sei s einen expansi en Impuls, da sie Zen al- bankgeld eise zen, ande e sei s abe auch einen es ik i en, da sie die Hal ung on Finanzak i a a ak i e machen. Summa y The US Money Quan i y Puzzle: A Challenge o Theo y and Policy In he USA, he de ini ions o he quan i y o money used hi he o a e obsole e because mone a y inno a ions b oaden he spec um o liquid asse s and lowe ansac ion cos s. As long as his p ocess pe sis s, he Fede al Rese e Sys em is compelled o adop a ial-and-e o p ocedu e in ede in- ing he money-quan i y agg ega es. In addi ion, mone a y policy is ende ed mo e di icul because he mac oeconomic impac o he inno a ions canno be de ini i ely de ined. On he one hand hey gene a e an expansi e impulse, since hey elease cen al bank money, bu on he o he also a es ic i e one, since hey make he holding o inancial asse s mo e a ac i e. Résumé L'énigme du olume moné ai e US: un dé i à la héo ie e à la poli ique Aux E a s-Unis, es délimi a ions ac uelles du olume moné ai e de iennen obsolè es, pa ce que des inno a ions moné ai es éla gissen le spec e des ac i s liquides e éduisen les coû s des ansac ions. Aussi long emps que se pou sui a ce phénomène, le Fed demeu e a pou la nou elle dé e - mina ion des ag éga s de la quan i é de monnaie condamné à use d'une p océdu e de " ial and e o " (= pa â onnemen s). La poli ique moné ai e es enco e endue plus malaisée pa ce qu'on ne peu dé e mine clai emen les e e s économiques globaux des inno a ions: elles p oduisen d'une pa une impulsion expansi e puisqu'elles libè en de la monnaie de la banque cen ale e d'au e pa une impulsion es ic i e puisqu'elles donnen da- an age d'a ai s à la conse a ion d'ac i s inancie s. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.15.2.293 | Gene a ed on 2023-01-16 12:47:45