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Die Einflüsse der zentralen Geldumlaufplanung auf Planerfüllung und monetäre Stabilität

Haffner, Friedrich

Abstract

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Full text

Ha ne , F ied ich A icle Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung au Plane üllung und mone ä e S abili ä K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Ha ne , F ied ich (1977) : Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung au Plane üllung und mone ä e S abili ä , K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 10, Iss. 4, pp. 490-515, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/292802 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung au Plane üllung und mone ä e S abili ä Von F ied ich Ha ne , Müns e /W. Diese S udie beschä ig sich mi eine F ages ellung, die in den Zu- sammenhang eine ü sozialis ische Planwi scha en1 g undlegenden P oblema ik gehö : Wie kann ein mone ä es- inanzielles Sys em mi eine zen alen Planwi scha , die ih e heo e ischen Na u nach na- u ale -ma e ielle A is 2, zu eine Einhei e bunden we den? Die Thema ik wu de un e e schiedenen Schlagwo en behandel : Men- genplanung und P eisplanung, Money and Plan ode auch in de Dis- kussion um Wa e-Geld-Beziehung und die Gel ung des We gese zes im Sozialismus. Nachdem die Exis enzbe ech igung ü das Geld im So- zialismus kaum noch in F age ges ell wi d, bes eh die zen ale P o- blema ik da in, wie die no wendige und ge o de e „Einhei on ma e- ielle , we mäßige und inanzielle Planung" e eich we den kann. Das hie zu behandelnde Thema, das die Auswi kungen de Geldum- lau planung, die neben de P eis-, Finanz- und K edi planung nu einen Sek o des mone ä en Planungsbe eichs bilde , au die E üllung de s aa lichen Pläne und die Au ech e hal ung de mone ä en S abili ä un e such , läß be ei s eine Reihe on F agen de oben genann en P o- blema ik, z.B. die nach U sachen und g undsä zliche Ve äglichkei beide Sys eme, hin e sich und basie au de Hypo hese, daß das Geldsys em sich nich passi e hal e, nich eine E idenz unk ionen wah nehme, sonde n ak i die Planwi scha beein lusse3. Sowei Geld nich ein als ein Ins umen de Plan ealisa ion gedach wi d — ein 1 Un e sozialis ischen Planwi scha en we den hie alle die Wi scha s- sys eme e s anden, die das sowje ische Wi scha smodell, den sowje ischen Sozialismus, übe nommen haben. Die unk i ische Übe nahme des A ibu s „Sozialis isch" komm dem Selbs e s ändnis en gegen, schließ abe eine k i ische In e p e a ion nich aus. 2 Zumindes gil dies ü die In e p e a ion on W. Euchen und K. P. Hen- sei (1954). Auch eine adi ionelle Rich ung ma xis ische In e p e a ion häl am Abs e ben de Wa e-Geld-Beziehung es und be on ih e nu o male Bedeu ung ( gl. hie zu Valo oj, 1974, S. 100). « Vgl. dazu Hi sch (1957, S. 26) und B us (1971, S. 113 .). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung 491 Gedanke, de seine Genese aus de Tauschwi scha zuwide lau en wü de — wi d dami angedeu e , daß Ein lüsse des Geldsys ems au die Planung nich mi den Planzielen übe einzus immen b auchen, daß iel- meh das mone ä e Sys em ein eigens ändige , selbs Kausalke en aus- lösende Teil des gesam en Planungssys ems sei4. Dies im einzelnen da - zu un, is die Au gabe dieses Au sa zes. Zu diesem Zweck is es no wen- dig, einige o wiegend ins i u ionell e u sach e Bedingungen des Geld- sys ems (I) und die heo e ische Eino dnung des Geldsys ems in das Planungssys em (II) o zus ellen, aus denen sich die Ins umen e de Geldumlau planung ablei en lassen. Dabei zeig sich, daß Plane üllung und mone ä e S abili ä im Ba geldk eislau (III) und im Buchgeldk eis- lau (IV) un e schiedlich angie we den, so daß e s im Zusammen luß sich bes imm e mone ä e Impulse e geben. Au die Einbeziehung de außenwi scha lichen Beziehungen und ande e Ein lüsse wi d e - zich e . I. Ins i u ionelle Bedingungen des mone ä en Sys ems Die hie analysie e mone ä e Planung is Teil eine sozialis ischen Planwi scha nach de S uk u des sowje ischen Sozialismus, wie sie namen lich in Os eu opa und de DDR ealisie is . Au die Da s ellung dieses Sys ems, das neben de di ek en P oduk ionsplanung o allem s aa liche P eis- und Lohnbildung, In es i ions- und Zi kula ions-, A - bei sk ä e- und Regionalplanung einschließ , muß hie e zich e we - den. Fü das Folgende is jedoch de Ta bes and wich ig, daß die Be ie- be und ande e Einhei en o z dieses um assenden Planungsansp uches gleichwohl nich o al geplan we den, sonde n daß sie in beg enz em Um ang selbs ändige En scheidungen e en und subjek i e Ziel unk- ionen e olgen können5. Sowei in den Be ieben en sp echend dem o iziell ins allie en, sogenann en P inzip de ma e iellen In e essie - hei „pekuniä e" In e essen e olg we den, d. h. die Einkommenss ei- ge ung de lei enden Anges ell en und z. T. de A bei e übe plan- und/ode gewinnabhängige P ämien ein wich iges Ziel bilde , wi ken auch die ökonomischen G ößen des Geld- und K edi sys ems, obwohl es u sp ünglich in enge Anlehnung und im Diens e des na u alen Plan ollzugs konzipie wa , in dem eigenen En scheidungsspiel aum de Be iebe wie P eise, Löhne und ande e mone ä e G ößen als En - 4 Es wi d hie da au e zich e , den — his o isch nich sel enen — Fall zu analysie en, in dem de S aa selbs ak i in la ionä e Poli ik be ieben ha , de jedoch gegenwä ig ü die sozialis ischen Lände /nich bes ehen dü e. « Vgl. Ha ne , 1977 a, Kap. III. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 492 F ied ich Ha ne scheidungspa ame e . Die olgenden spezi ischen Ein ich ungen des Geld- und K edi sys ems sind die Bedingungen, un e denen die ge- plan e na u ale und mone ä e S abili ä beein luß wi d. a) Jede Be ieb is zu Kon en üh ung bei nu eine Ein ich ung (Filiale, Kon o ) de S aa sbank e p lich e , übe die auch alle Zah- lungen (mi Ausnahme eine A on e wei e e Po okasse ü kleine Bei äge) lau en müssen. Diese Kon en üh ungsp lich und die zwangs- weisen Zahlungen übe die Bank machen den nu schwe zu kon ol- lie enden Lie e an enk edi als planmäßige Finanzie ungsquelle übe - lüssig, obwohl e o zdem ku z is ig du ch Auseinande kla en on Lie e ung und Kon ogu sch i , du ch Zahlungsschwie igkei en einzel- ne Be iebe und illegale Manipula ionen en s ehen kann. Sowei Be- iebe (Handel, z. T. Kolchosen) Ba geld einnehmen, sind sie zu so o i- gen Ab üh ung an die Bank nach es en Ab üh ungsplänen e p lich e . Diese genann en Ve p lich ungen bewi ken, daß as alle Zahlungen im Wa en- und Diens leis ungs e keh sowie alle einsei igen Finanzübe - weisungen (S eue n, Do a ionen, K edi e usw.) übe die Bank ließen. Sie kann dadu ch inanzielle und Plankon olle, die sogenann e Kon- olle du ch den Rubel, ausüben. b) De Be ieb ha o mell nu die S aa sbank als Finanzpa ne ; die einzige Möglichkei de Ve mögensanlage im inanziellen Be eich sind Einzahlungen und Zugänge au die eigenen und eine nu besch änk mögliche S eue ung de Übe weisungen au emde Kon en. Ande e inanzielle Ve mögenswe e s ehen nich zu Ve ügung, so daß es nich nu keine Finanzin e mediä e, sonde n auch keine en al e e mone ä e Po olios uk u gib . Allein in de Manipula ion zwischen meh e en zweckgebundenen eigenen Kon en und in den beg enz en En schei- dungsmöglichkei en übe die Bedienung de inanziellen Ve p lich un- gen bes eh eine besch änk e Ve ügba kei , die bei Zahlungsschwie ig- kei en du ch eine e o dne e Reihen olge noch wei e eingeeng is . Habenzinsen we den (auße ü Spa gu haben on P i a en) in de Sowje union nich bezahl . In de Li e a u we den sie e schieden lich ge o de . c) Die Vo ausse zungen a) und b) bedingen eine T ennung des Buch- geldk eislau es om Ba geldk eislau . Beide K eisläu e kommunizie en un e einande nich di ek und sind oneinande in einem gewissen G ade unabhängig: De Ba geldk eislau um aß im wesen lichen die Lohnzahlungen de Be iebe und des S aa es, die on de S aa sbank zu diesem Zweck en sp echend den geplan en be ieblichen Lohn onds OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung 493 ausgegeben we den und die eils übe die Ab üh ungsp lich de Han- dels« und Diens leis ungsbe iebe, eils di ek in Fo m on Spa ein- lagen bei den Spa kassen, die de S aa sbank un e s ell sind, zu ück- ließen. Allein die Zahlungen zwischen den Einkommensemp änge n und o allem die Käu e am Kolchosma k (also zwischen Lohnemp än- ge n und Kolchosbaue n) en ziehen sich de Kon olle de Bank, ebenso Zahlungen im in o mellen Be eich, d. h. auße halb de geplan en und legalen Lie e ungen und Bezüge. Im Buchgeldk eislau e olgen dage- gen ( on ela i ge ingen p i a en Gi oübe weisungen, o allem im Diens leis ungsbe eich de Kommunen, abgesehen) die Zahlungen alle „wi scha lichen und nich wi scha lichen Einhei en des e gesell- scha e en Sek o s"6'7. Im Un e schied zum Ba geldk eislau is die Geld e wendung hie eng an die Plandu ch üh ung geknüp . Es is s i ig und nich eindeu ig zu bean wo en, wie wei die T ennung bei- de Geldk eisläu e pe ek ode du chlässig is . Diese F age is deshalb wich ig, weil es da on abhäng , wie wei Impulse, die in einem Be eich au e en, in den jeweils ande en übe schlagen können. Siche lich sind Ba geld und Buchgeld nich Subs i u e, selbs nich in Teilbe eichen, ehe is ih Ve häl nis ü die Be iebe lose komplemen ä in dem Sinne, als P oduk ionsmi el unba zweckmäßige weise nu bescha we den, wenn sie zumindes mi el- ode lang is ig angewende , be- ode e a bei e we den. Dies mach abe ba e Lohnzahlungen no - wendig. Schon ga nich handel es sich bei Buch- und Ba geld um al e - na i wählba e Ve mögensak i e des Be iebes. Die T ennung beide K eisläu e mach deu lich, daß Ba - und Buchgeld nich eilweise in einem P imä - und Sekundä e häl nis zueinande s ehen, nich du ch einen Geldschöp ungsmul iplika o mi einande e bunden sind und daß de Beg i eine Gesam geldmenge kaum analy ische Bedeu ung ha 8. Dies olg auch aus de S uk u und Au gabens ellung des Bankensys ems. d) Das Bankensys em kann zu e end mi dem Te minus Monobank9 gekennzeichne we den: Die S aa sbank is — bei lediglich adminis a- i e Un e gliede ung — eine einhei liche O ganisa ion, welche das 6 Deneznoe ob ascenie, 1970, S. 137. Gemein sind p ak isch alle Be iebe (mi Ausnahme de p i a en) und alle sons igen ju is ischen Pe sonen. 7 Mi d. 14 M d. wa en im Jah e 1974 die ba geldlosen Übe weisungen on Einkommen de Be ölke ung ela i ge ing; sie wa en abe gegenübe dem Vo jah um 24% ges iegen (Zacha o , 1976, S. 46). Auch die ba geldlose Lohnzahlung wi d allmählich ausgedehn . 8 Ga y, 1966, S. 44 . • Ebenda, S. 19. 32 K edi und Kapi al 4/1977 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 494 F ied ich Ha ne ausschließliche K edi -, Ve echnungs- und Emissionszen um da s ell , also als No enbank und gleichzei ig als Geschä sbank ü die Wi - scha und die ö en liche Haushal swi scha ungie . Wie angedeu e , ha die Bank auch Plan unk ionen zu e üllen, so daß nich nu eine Selbs ändigkei de S aa sbank gegenübe Planbehö den nich exis ie , sonde n soga ih e unk ionale Abg enzung on ande en Planbe eichen s i ig is , und deshalb die Selbs ändigkei de Bank ä igkei gegenübe ande en Planbe eichen be on we den muß e10. Nach de Eingliede ung des Spa kassensys ems in die S aa sbank (1963) is neben de Außen- handelsbank nu noch die In es i ionsbank (S ojbank) on de S aa s- bank ge enn , die im wesen lichen die In es i ions-, o allem die Bau- inanzie ung du ch üh , sons abe du ch die Kon en üh ung de S aa sbank mi ih eng e bunden is . Die Haup e wal ungen, Filialen und Kon o e de S aa sbank a bei en nich nach dem Choz asce 11, lediglich im Sinne de Aus üh ung on Globalplänen und Anweisungen bes eh eine ope a i e Selbs ändigkei (K edi limi e) de Einhei en des o ganisa o ischen Un e baus. Diese O ganisa ion des Bankwesens be- wi k ein eins u iges Banksys em, so daß in beiden Geldk eisläu en die Bank das einhei liche Zen um da s ell , in dem de gesam e ba geld- lose Zahlungs e keh du chge üh wi d und in dem das Ba geld nach zwei Regelumsä zen (Lohnzahlung, Kau on Wa en und Diens leis un- gen) wiede zu ückkeh 12. e) Eine Besonde hei de sozialis ischen Finanzie ung de Be iebe is die zwangsweise Be eiligung des K edi s an de Umlau mi el inanzie- ung. Eine anhal ende Diskussion bes eh übe die Zweckmäßigkei die- se Ein ich ung und die K i e ien de Abg enzung zwischen eigenen und k edi ie en Umlau mi eln. De Haup g und dü e da in liegen, daß au diese Weise das Eigenin e esse de Be iebe mi de bank- mäßigen Plan- und E izienzkon olle im Umlau mi elbe eich gekoppel we den kann13. Eine pe manen e K edi inanzie ung wide sp ich zwa dem G undsa z de F is igkei de K edi e, diese is abe un e de Be- dingung de Objek gebundenhei de Einzelk edi e und de un e - 10 Ginsbe g, 1964, S. 152. Eine Selbs ändigkei de S aa sbank gegenübe den s aa lichen Planungso ganen exis ie — de Logik zen ale Planung olgend — nich ; sie s eh hie auch nich zu Diskussion. 11 De Choz asce , die wi scha liche Rechnungs üh ung, is das no mie e Sys em de be ieblichen Buchhal ung, Bilanzie ung und E olgs echnung, das Ausd uck de besch änk wi scha lichen Selbs ändigkei de Einhei en (Be iebe) is . 12 Konnik, 1968, S. 18. 13 Vgl.: Zajden a g, 1968, S. 39 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung 495 schiedlichen K edi a en, angepaß an die einzelnen Finanzie ungs- zwecke, gleichwohl zumindes o mal gewäh leis e ; es en s eh ein e- ol ie endes Sys em. Die neue K edi ie ungs o m, „K edi ie ung nach dem Gesam beda ", bei de meh e e K edi o gänge zusammenge aß we den, a ionalisie dieses schwe ällige Sys em und e g öße den En scheidungsspiel aum de Be iebe. Jedoch wi d dadu ch das schon im u sp ünglichen Ve ah en angeleg e P oblem, das de Abg enzung zwischen no wendigen K edi en und solchen K edi en, welche Fehl- alloka ionen inanzie en sollen, noch e s ä k : Die Ein ich ung de zwangsweisen K edi be eiligung se z den Be ieb on o nhe ein in die Posi ion eine p ima- acie-K edi be ech igung. Die Ve bindung on K edi gewäh ung und Geldschöp ung in eine einhei lichen mi de s aa lichen Planung e knüp en Bankins i u ion se z auch keine öko- nomischen, zwingend wi kenden G enzen ü die K edi auswei ung. Sie we den lediglich du ch den Mechanismus de adminis a i en K e- di planung gese z . Die hie au ge üh en ün ins i u ionell beding en Sonde hei en sind um wei e e (Eingliede ung de Bank in die Wi scha s e wal ung und in den S aa shaushal ; Finanzie ung du ch Do a ionen u. a.) zu e gän- zen, die abe bei de gegebenen F ages ellung on e gleichsweise ge- inge em Gewich sind. II. Theo e ische G undlagen de Geldumlau planung Ein sowje ische Au o , A. S. Solo 'e , beklag die Schwie igkei en de heo e ischen Behandlung de K edi sphä e, weil „quali a i e Un- e suchungen au diesem Gebie gewöhnlich nu allgemein poli -ökono- mischen Cha ak e haben ode au eine Ve allgemeine ung de p ak- ischen E ah ung de ope a i en A bei de Banken und de Finanz- o gane zu ückzu üh en sind"14. Eine solche Klage schein jedoch nu im Hinblick au die heo e ischen Möglichkei en ü ein K edi sys em in eine sozialis ischen Planwi scha , nich jedoch ü die E klä ung des bes ehenden Sys ems ge ech e ig . In einem Planungssys em, dessen gesam wi scha liche Agg ega e aus einem na u alen Plansys em ge- wonnen we den, we den auch die einzelwi scha lichen Pläne aus den Volkswi scha splänen abgelei e . Wenn dabei na u ale Pläne in mone- ä e G ößen übe agen we den, dienen das Geld und die P eise inso- wei nu zu Agg ega ionszwecken und als mone ä es Ins umen na u- Solo 'e , 1971, S. 3. 32» OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 496 F ied ich Ha ne aie Planung. Die Planung is in ih em Ke n na u ale Na u . Die Geld- und K edi planung, welche die mi de Realisie ung des Volks- wi scha splanes e knüp en Zi kula ions-, Ve eilungs-, Um e ei- lungs- und Akkumula ionsp ozesse ö de n soll, is insowei abgelei e und ha nich die Au gabe, einen i gendwie gea e en spon anen Me- chanismus unk ions ähig zu hal en und au Ziele zu lenken, die nu au diesem Wege ealisie ba sind. Es is in diesem Sinne zu e end, die sozialis ische mone ä e Theo ie als eine Pa ial heo ie15 zu bezeichnen, die ih e Besch änkungen aus den Zielen und Me hoden de Volkswi - scha splanung e äh . Eine ganz ande e F age is jedoch, ob diese planabhängige Funk ion des Geld- und K edi sys ems on de du ch Theo ie und P axis ge o m en Geldumlau planung e üll wi d. Schon die Themens ellung diese S udie s ell dies in Zwei el; das P oblem soll hie behandel we den. G undlage de Geldumlau planung is die Ma xsche Aus o mung de Quan i ä sgleichung in de klassischen, o -I ing-Fishe 'schen Fo mu- lie ung. Die Di ision de „P eissumme de Wa en" du ch „die Umlau - zahl gleichnamige Gelds ücke" e gib die Geldmenge (K. Ma x, Das Kapi al, MEW, Bd. 23, S. 133). Die Ma xsche In e p e a ion und ollends die Anwendung diese Gleichung au eine Planwi scha üh e dazu, daß sie nich wie in de Klassik on de Geldsei e he gelesen16 und die Geldmenge als Bes immungsg und de P eise e s anden wu de, son- de n daß umgekeh die geplan en Umsä ze zu es gese z en P eisen einen bes imm en Geldumlau e o de en. Dieses Ziel soll e die Geld- umlau planung e wi klichen, wobei die Plane üllung nich ges ö , sonde n möglichs ge ö de we den soll e. Mone ä e S abili ä soll sich dabei als quasi selbs e s ändlich e geben. Au dem Hin e g und diese Au gabens ellung wi d deu lich, daß die oben besch iebenen Ein ich- ungen, die Kon en üh ungsp lich , die ge enn en Geldk eisläu e, die Ba geldab üh ung an dieMonobank, die zwangsweise K edi be eiligung im Umlau mi elbe eich insowei diesem Zweck dienen, als sie eine de- aillie e Planung und Kon olle de Geld- und Finanzs öme e s möglich machen; abe sie s ellen noch nich selbs den mone ä en Plan- mechanismus da . Die Dominanz de Na u alplanung zeig sich nich nu in de Zielse - zung de Geldumlau planung, ih e O ien ie ung an den na u alen Planzielen, sonde n auch da in, daß die gleiche Me hode, die bei de 15 Zinn, 1971, S. 7. io Robinson, 1970, S. 130. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung 497 Planung de Gü e p oduk ion benu z wi d, die Bilanzme hode, bei de Planung des mone ä en Sys ems angewende wi d. Im Ba geldk eis- lau e olg die Planung du ch den Kassenplan de S aa sbank und die Bilanz de Geldeinnahmen und -ausgaben de Be ölke ung. Beiden Bi- lanzen lieg eine Ve keh sgleichung als Einkommensgleichung zu- g unde: In de Bilanz de Geldeinnahmen und -ausgaben wi d im we- sen lichen das s aa liche Angebo an Gü e n und Diens leis ungen dem gesam gesellscha lichen Lohn onds, einschließlich sons ige Einkom- menszahlungen un e Be ücksich igung de Spa - und Konsumen schei- dungen de Be ölke ung gegenübe ges ell . Au de Einnahmesei e des Kassenplans e schein de Geld ück luß; dadu ch wi d de K eislau , de mi de Ausgabe des Ba gelds im wesen lichen ü Lohnzahlungen begonnen ha e, geschlossen. Es olg ein neue K eislau , de du ch Geldemission ode Gelds illegung a iie wi d. Da die Umsa zge- schwindigkei bei de Einkommenszahlung und -Ve wendung du ch den Lohnzahlungs hy hmus wei gehend ixie is , e gib sich die neu zu emi ie ende (ode s illzulegende) Ba geldmenge als Res g öße. Im Buch- geldk eislau wi d soga nu eine Planbilanz, die K edi bilanz, zu S eue ung de K edi aus eichung angewende . Sie s ell die sogenann- en K edi quellen den Ausleihungen gegenübe und wi d au qua ale Zei punk e ixie . Auch hie bes eh eine Übe eins immung mi den be ieblichen Finanzplänen, in denen die Plank edi e und Rückzahlun- gen bzw. Kon engu haben en sp echend ih en indi iduellen Amo i- sa ionsbedingungen ausgewiesen we den. Es is ü beide K eisläu e zu zeigen, ob und inwiewei du ch diese Ins umen e die Plane üllung un e s ü z und mone ä e S abili ä gesiche we den kann. Die Me hoden de Geld- und K edi planung zeigen, daß es eine Geld- poli ik mi den im Wes en üblichen Ins umen en nich gib : In einem eins u igen Banksys em mi ge enn en Geldk eisläu en is Mindes - ese ehal ung zu S eue ung de Buchgeldmenge ohne Sinn; auch eine o ene Ma k poli ik zu Regulie ung de Geldmenge bes eh nich . Eine gewisse Ausnahme s ellen die s aa lichen Anleihen da , die ( eils zwangsweise) zu Abschöp ung de Ba geldübe schüsse ühe o - wiegend an die Be ölke ung e kau wu den, heu e o allem an die Spa kassen zu Anlage de Spa gu haben abgegeben we den. Abe ein Rückkau zum Zwecke de Geld e meh ung and nich s a . Auch die Zins es se zung dien nich als Ins umen de S eue ung de K edi - nach age, auch nich nachdem das Zinsni eau insgesam e höh und s ä ke di e enzie wu de. Dies olg da aus, daß die Zinsen nich zu OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 504 F ied ich Ha ne o ausgeplan we den kann. Die Ve suche, die gewinnabhängigen P ä- mien auch indi iduell in ein Limi nach A eines 13. Mona seinkom- mens zu e wandeln, ha en deshalb nich nu sozialpoli ische G ünde, sonde n auch zi kula o ische. Du ch neue En lohnungsmechanismen, welche den Be ieben übe die Ta i löhne hinaus Rech e de Lohne - höhung ein äumen (Cekino- und Slobin-Me hode) is auch die S uk u de Einkommenszahlungen schwe e planba gewo den. Au diesem Hin e g und is die Al e na i e de O ien ie ung de Geldumlau planung an Realg ößen (Wa en onds, Diens leis ungen) ode Einkommensg ößen (Lohn onds u. a.) keine ein heo e ische F ages el- lung, sonde n s ell eine Al e na i e s ä ke s abili ä so ien ie e ode plano ien ie e Poli ik da . Da o mal be ech ig e Lohn- und P ämien- zahlungen, zumal wenn sie mi Realp oduk s eige ungen e bunden sind, on de Bank kaum un e Hinweis au die Realg ößen des olks- wi scha lichen Wa en onds e weige we den dü en, is in de P axis die O ien ie ung des Kassenplans an dem Gü e angebo keine ech e Al e na i e. Dadu ch u sich eine Quelle zusä zliche Kau k a au . Es muß jedoch o eine Übe bewe ung dieses Zusammenhanges gewa n we den, weil gesam wi scha lich die P ämien onds global ge- plan we den können und die P ämieno dnung eine Maximalp ämie bei Plane üllung (nich bei Übe e üllung) o sehen kann, wenn nu das P oblem e s ins Bewuß sein de Plane gelang is . Die wich ige e U - sache in la ionä e Impulse is die pa ielle Planun e e üllung im Kon- sumgü e sek o bei gleichzei ige Auszahlung des Lohn onds. Diese E ek en s eh im Realbe eich; e wi d e s ä k , wenn au Daue auch bei P oduk ions- und In es i ionsgü e n solche E scheinungen au e en, die auch das kün ige Konsumgü e angebo endenziell ungenügend zu- nehmen lassen. IV. Die Planung des Buchgeldk eislau es Auße du ch Lohnzahlungen, die en sp echend den Lohn onds on de Bank übe den Be ieb ausgezahl we den, ollzieh sich die ge- sam e inanzielle Ak i i ä de Be iebe im Ve häl nis zu ande en Be- ieben und zu s aa lichen O ganisa ionen übe den Buchgeldk eislau . Die eigenen Umlau mi el de Be iebe, die le z lich au Do a ionen und in besch änk em Um ang au Eigen inanzie ung zu ückgehen, we den du ch Umlau mi elk edi e e gänz — die nach dem oben Da ges ell- en — auch egelmäßig in die No mal inanzie ung hinein eichen. Diese OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung 505 K edi e und ih e Rückzahlung sind die eigen liche a iable G öße im Buchgeldk eislau , du ch die die Buchgeldmenge bes imm wi d. Im Gegensa z zu Einkommensgeschwindigkei im Ba geldbe eich is die Umsa zgeschwindigkei bei Buchgeld nich du ch es e Zahl e mine be- s imm , sonde n lei e sich aus den P oduk ions- und Realisa ionszy- klen in den einzelnen Wi scha szweigen und aus den No men ü Fi- nanzübe weisungen ab. Demnach müß e die E üllung de Ve keh s- gleichung ähnlich wie im Ba geldk eislau eine Bes immung de K e- di e du ch eine Bilanz de Wa en- und de Finanzumsä ze e o de n. Eine solche Buchgeldbilanz als Schä zbilanz ode als ope a i e Bilanz gib es jedoch bis heu e nich 24. Als ein G und da ü wi d angesehen, daß Ma x die Geldumlau gese ze nich ü Bankgu haben angewand wissen woll e, wenigs ens nich insowei als Buchgeld nich Ba geld e - i . E schein eine Gegenübe s ellung de Buchgeldumsä ze in Rela- ion zum gesellscha lichen Gesam p oduk wenigs ens e klausulie in de S a is ik, so sind in die Buchgeldumsä ze doch die in e nen Ve echnungen und inanziellen Zahlungen inbeg i en, die nach Höhe und Rhy hmus ein besonde es Planungsp oblem auße halb des Wa en- e echnungs e keh s da s ellen. Auße dem wächs de Buchgeldum- sa z nich in Ko ela ion zum gesellscha lichen Gesam p oduk , wenn sich die o ganisa o ische und echnische Gliede ung de Volkswi scha (Spezialisie ung, Konzen a ion) e ände . De Buchgeldumlau wi d du ch die ku z is ige K edi bilanz ges eue , in de die K edi auslei- hungen den K edi quellen gegenübe ges ell we den. Diese Bilanz is eine au einzelne Zei punk e ixie e Bes andsbilanz, en häl also keine S ömungsg ößen, sonde n nu den Saldo zum S ich ag. Ku z is ig k e- di ie e Ve echnungen ode zum S ich ag manipulie e K edi kon en lassen Abweichungen zwischen Buchgeldk eislau und den nach diese Me hode geplan en K edi en en s ehen. Als Ak i a de Bilanz ungie en o allem die Übe schüsse des S aa shaushal es, die Bes ände au Ve - echnungskon en und die Spa kon en. Nach eine äl e en sowje ischen Au assung sind die Möglichkei en und G enzen de K edi aus eichung du ch die Summe de Ak i a zuzüglich de Emission in Ba geld be- sch änk . Diese Vo s ellung en sp ach es, daß man den K edi als Um- e eilungsins umen zwischen eien Mi eln de einen wi scha li- chen O ganisa ionen und dem Finanzie ungsbeda de ande en be ach- 24 Ba y e , 1970, S. 214 . Zu olls ändigen E assung de Zahlungss öme wi d eine Ve lech ungsbilanz de Gelds öme in Ko espondenz zu Ve - lech ungsbilanz de Wa ens öme einschließlich de Finanzs öme ü e - o de lich gehal en. Kosoj, 1974, S. 33 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 506 F ied ich Ha ne e e, wie noch in gängigen poli ökonomischen Leh büche n zu lesen is 25. Diese heu e zu Rech k i isie e Posi ion konn e o z eno me Ausdeh- nung des K edi olumens au ech e hal en we den, weil a sächlich die Ak i sei e — bei eine K edi ausdehnung, die en gegen de e wähn en Vo s ellung a sächlich nich besch änk wa — in en sp echende Weise mi gewachsen is (selbs wenn de Einzelk edi auch zu K edi ilgung e wand we den kann und dami eine Bilanz Ve ände ung ein i ). Heu e se z sich die Au assung du ch26, daß on diese Ausnahme ab- gesehen jede K edi gewäh ung quasi au oma isch au de Gegensei e ih Gu haben scha , so daß — dies wi d in diese Schä e nich o mu- lie — die K edi ausleihung und dami die Scha ung on Buchgeld ökonomisch unbeg enz is und nu im adminis a i es gese z en K e- di plan selbs und seine p ak ischen Du ch üh ung eine „Selbs be- sch änkung" e äh . Da aus olg , daß die ope a i e K edi bilanz nu eine Technik de K edi planung da s ell , abe keine ökonomische Beg ündung ü Um- ang und S uk u de Ausleihungen zuläß . Wenn abe als G enze ü die K edi gewäh ung das „ eale Bedü nis de Wi scha an Zahlungs- mi eln ü die Realisa ion gescha ene ma e ielle We e, Diens lei- s ungen und Akkumula ion"27 gil , bedeu e dies, daß die K edi bilanz sich an den planbeding en Wa enumsä zen und an den du ch Mi elau - kommen gedeck en ode auch planmäßig ungedeck en Umschlag on Fi- nanz onds o ien ie en muß. Das bishe geüb e Ve ah en ha sich o - wiegend an die Technik de Au s ellung des Volkswi scha splanes angeschlossen: Aus dem be ieblichen P oduk ionszyklus und den no - wendigen, du ch No ma i e geplan en No mallage n ließ sich un e Abzug de Eigenmi el ein planmäßige K edi beda , de as au oma- isch zu Ve ügung ges ell wu de, e echnen. O ensich lich wa in die- sem Ve ah en de K edi planung und -ausleihung auch die U sache ü „weiche" K edi pläne zu suchen, weil die Be iebe übe eichliche K edi e ebenso die E üllung ih e p ämien ele an en Plankennzi e n ö de n konn en wie du ch eine Du chse zung nied ige Plankennzi - e n28. Die neue e En wicklung geh dahin, die K edi planung aus den 25 Z.B. Poli ische Ökonomie, 1973, S. 446. 26 Jampol'skij, 1974, S. 20 - 58, insbesonde e S. 52: „Man da den Ums and nich igno ie en, daß de K edi mechanismus de Bank die Möglichkei gib , übe das ökonomisch beg ünde e Umsa zbedü nis hinaus K edi e zu gewäh- en; in Ve bindung dami wi d de Schein de Bildung zusä zliche K edi - essou cen gescha en." 27 Sabano a, 1968, S. 8. 28 Ba ko skij, 1975, S. 30. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung 507 Ve lech ungsbilanzen de Volkswi scha abzulei en und aus ihnen e läßliche e G ößen als aus globalen Schä zungen und agg egie en Einzelan o de ungen, die nach den In e essen de Be iebe o ien ie sind, zu gewinnen. Die o he schende P axis ha keinen ande en Weg e ügba , als au adminis a i e Weise die Reali ä sgebundenhei de K edi aus eichung no dü ig zu siche n. Diese No behel im ökonomischen Sinne wu de zu Me hode, welche in eine s enge Objek bindung und Siche hei s- p ü ung de K edi e einmünde e. De Zweck wa nich ju is ische Siche hei ü den Konku s all, sonde n die Ga an ie de Planmäßigkei de zu inanzie enden ealen Vo gänge. Da dies nich allein on Objek und Siche hei abhing, wu de eine g oße Zahl on K edi a en en wik- kel , die an un e schiedliche be iebliche Ta bes ände geknüp sind und die K edi e gabe zu einem bü ok a ischen Ve ah en mach en, de en Haup k i e ien in de Planmäßigkei einzelne K edi a bes ände liegen. Wa en sie gewäh leis e , lössen die K edi e as au oma isch. Eine sol- che K edi p axis e ehl e eine Zielse zung des K edi sys ems, die — neben de Un e s ü zung de E üllung de Be iebspläne — da in lag, daß K edi und Zins als ökonomische Hebel die Wi scha lichkei des Mi eleinsa zes, de wei gehend in de Disposi ion des Be iebes lieg , also das Choz asce sys em, un e s ü zen sollen; im Gegen eil, das K e- di sys em ö de e, indem nich nu planmäßige Lage hal ung und Um- sä ze, sonde n auch Plan e s öße, Übe planlage , Plan e zöge ungen usw. inanzie wu den, in gewissem G ade eine UnWi scha lichkei . Dies is de G und, weshalb die Zinsen angehoben, die Pale e de S a - sank ionen bei Ve s ößen ausgebau wu den und die K edi e s ändig au Planmäßigkei und die ih zug undeliegenden Plang ößen (z. B. Be- s andsno men) au ih e ökonomische No wendigkei übe p ü we den. T o z de Bemühungen um eine Ve g öße ung de Ra ionali ä de K edi e gabe bedeu e ü den Be ieb dieses Ve ah en p ak isch, daß seine au K edi beg ünde e Liquidi ä nu adminis a i besch änk is . Daß es bei de Au s ellung de Finanzpläne häu ig gelang, güns ige K edi pläne du chzuse zen, wu de be ei s e wähn . Abe auch bei lau- end au e enden Finanzschwie igkei en is es in de Regel möglich, die Bank on de Objek gebundenhei eines K edi beda es zu übe zeu- gen29 und die ökonomische No wendigkei im Hinblick au die Plane - 29 „Wa um b auch man sich um das Geld keine So gen zu machen, son- de n um die ma e iellen Ressou cen und die A bei sk ä e?" Bi man, 1973, S. 15. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 508 F ied ich Ha ne üllung nachzuweisen, gleichgül ig welche Plan e s öße — Ve so gungs- schwie igkei en ode A bei sk ä eknapphei , eigen e schulde e Plan- e zöge ungen ode Unwi scha lichkei — da ü auch e an wo lich sein mögen. Selbs bei Absa zschwie igkei en is die K edi gewäh ung gesiche , wenn auch adminis a i e Sank ionen de Bank und Eing i e de Planbehö den die Be iebe und ih e Lei e in eine schwie ige bü o- k a ische Si ua ion b ingen. Diese P axis olg de heo e ischen Vo - s ellung, daß die Geld e so gung die du ch die zen ale Planung koo - dinie en Real o gänge zu bedienen und die na u ale Plane üllung zu un e s ü zen habe. In bed ohliche Finanzie ungsschwie igkei en können die Be iebe nich nu deshalb nich kommen, weil es einen Konku s nach wes liche A nich gib , sonde n weil das K edi sys em sie s e s ökonomisch liquide häl . Diese hohe ak ische Liquidi ä en s eh dadu ch, daß eine K edi e - weige ung in de Regel die Wi scha lichkei de Be iebe inne halb des Planspiel aums und in einem bes imm en, on Fall zu Fall a iab- len Umk eis auße halb des egulä en Plan ollzuges nich behinde , im Gegen eil es gib keine wi ksamen inanziellen Beg enzungen. Sowei nun die Be iebe un e de Zielse zung de P ämienmaximie ung (ode ü sons ige Ziele) Plane üllung und Übe e üllung de quan i a i en und quali a i en Kennzi e n ans eben, we den sie die e ügba en Finanzie ungsmöglichkei en ausschöp en, sowei möglich on Finanzak i- a (zinslose Gu haben und nied ig e zinsliche K edi e) au Realak i a ums eigen. Diese T ans o ma ionse ek e s ä k den aus ganz ande- em G unde im Wi scha ssys em e anke en T end, Rohs o e, Halb- ab ika e, E sa z eile u. a. in Übe schußlage n zu hal en. Die U sache ü diesen T end lieg da in, daß die Be iebe bes eb sind, du ch solche Lage on Ve so gungsengpässen unabhängig und bei de Plane ül- lung nich behinde zu we den. So ö de das Sys em de K edi pla- nung im Umlau mi elbe eich zwa die Plane üllung; es üh jedoch zu ex ensi e Mi elanwendung. Dadu ch e u sach und e s ä k es noch die Wa enknapphei , die häu ig indi ek de G und ü Plannich - e üllung is . So kann die Wa enknapphei eilweise als ein mone ä be- ding es in la ionä es Phänomen auch im P oduk ionsmi elbe eich an- gesehen we den, das Wachs um behinde . Das Umschlagen in eine o - ene Ins abili ä in diesem Be eich is wegen de s aa lichen P eis es - se zung nu im in o mellen Handel ode bei neuen P oduk en übe die hie p ak izie en P eisbildungs e ah en, au die die Be iebe Ein luß haben, möglich. Be ücksich ig man die oben e wähn e Komplemen a i- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung 509 ä des A bei sk ä eeinsa zes, so geh on de Liquidi ä im Be eich de Rohs o e und Halb ab ika e usw. auch eine Tendenz zu Lohn- ondss eige ung (legal ode illegal) aus, die in den Ba geldk eislau übe schläg . Sie zeig , daß o z T ennung beide Geldk eisläu e ökono- misch mi einande e bunden sind. Die Fes s ellung on de Wi ksamkei des Geldes bei de Plandu ch- üh ung s eh nich im Wide sp uch zu de Meinung, daß Geld und P eise nich zu eigen lichen Planung, de Au s ellung des zen alen Plans, no wendig seien30. Abe wenn und sowei die Be iebe au die Planung einen Ein luß haben — du ch Ve handlung bei de Au s ellung globale Pläne ode du ch Fes legung de De ailp og amme —, is die leich e Lösba kei des Finanzie ungsp oblems zumindes in dem hie be ach e en ku z is igen Be eich eine Rahmenbedingung, die den be- ieblichen En scheidungsspiel aum nich behinde , sonde n e wei e , wenn die bü ok a ischen Res ik ionen übe wunden we den können. Das bedeu e , daß die leich e Ve ügba kei übe inanzielle Mi el die Selbs ändigkei de Be iebe e g öße und inne halb de Besch än- kungen du ch Plankennzi e n das be iebliche En scheidungs eld ü konk e e Zweck-Mi el-Kombina ionen ausdehn . Die Geldumlau planung in den beiden K eisläu en dien un e den Bedingungen des Wi scha ssys ems des sowje ischen Sozialismus ehe de Fö de ung de ku z is igen Plane üllung als de mone ä en S abi- li ä . Diese wi d meh du ch adminis a i e Maßnahmen als ökonomi- sche Zwangsläu igkei en gesiche . Abe das Geldsys em is auch nich die wich igs e Quelle ü in la ionä e Tendenzen, sonde n es is in den hie au gezeig en Mechanismen ehe eine nachgeo dne e. Jedoch is die Geldumlau planung auch kein Hinde nis ü in la ionä e P ozesse, im Gegen eil, es is elas isch genug, o z de Ba ie en de di ek en Na u- al- und Finanzplanung jene Impulse eils o en ode eils e deck zu Wi kung zu b ingen. Es wu de angedeu e , daß die Haup u sachen ü ins abile E scheinungen im gü e wi scha lichen Be eich, abgesehen on außenwi scha lichen Ein lüssen, zu suchen sind. Sie können du ch s aa liche P eisges al ung und Ve so gungsplanung jedoch in G enzen gehal en we den. 30 Gu mann, 1965, S. 32. 33 K edi und Kapi al 4/1977 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 510 F ied ich Ha ne Li e a u e zeichnis Ba ko kij, N. D.: K edi nyj mechanizm i ego ispo zo anie, (De K edi - mechanismus und seine Anwendung), in: Den'gi i k edi , 9/1975, S. 28-36. — Ba y e , V. M.: To a no-deneznye o nosenija, inansy i k edi socialis i ces- kom chozjajs e, (Die Wa e-Geld-Beziehungen, Finanzen und K edi in de sozialis ischen Wi scha ), Mosk a 1970. — Bi man, A. M.: Pe spek i nyj plan i inanso ye esu sy, (De Pe spek i plan und die inanziellen Ressou - cen), in: Ekonomika i o ganizacija p omyslennogo p oiz ods a, 4/1973, S. 15 - 24. — Ga y, G.: Money, Banking, and C edi in Eas e n Eu ope. 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Sei dem abe sozialis ische Wi scha als ein Sys em e s anden wi d, in dem „Wa e-Geld-Beziehungen" als o dnungsgemäße Bes and eile ( o - läu ig) bes ehen bleiben und die Be iebe als „sozialis ische Wa enp odu- zen en" neben den dominie enden Planzielen auch En scheidungsspiel äume besi zen, die sie in O ien ie ung an eigenen Zielen aus üllen, is auch heo- e isch o enkundig, daß das Geldsys em und die mone ä en Ins umen e Ein- lüsse au die Wi scha ausüben, die o allem in de Fö de ung ode Be- hinde ung de Plane üllung und de mone ä en S abili ä zu age e en. Die Wi ksamkei des mone ä en Sys ems is du ch eine Reihe on ins i u- ionellen Besonde hei en gep äg , die im Hinblick au die Geldumlau pla- nung un e such we den. Die heo e ischen G undlagen ü eine zen ale Geldumlau planung sind ela i schwach en wickel . E s allmählich wi d die Vo s ellung übe wunden, daß das K edi olumen du ch die Einlagen be- sch änk sei — obwohl in de P axis eine solche Besch änkung kaum je wi ksam gewo den is . Bis heu e gib es eine Geldpoli ik mi dem Ziel mak oökonomische S eue ung nich ; allein im Mik obe eich sollen die Ban- ken ih e Kon oll- und Einwi kungsmöglichkei en im Diens e de Plan- e üllung und E izienzs eige ung einse zen. 33* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 512 F ied ich Ha ne De wei gehend om Buchgeldk eislau ge enn e Ba geldumlau wi d du ch die Bilanz de Geldeinnahmen und -ausgaben sowie den Kassen- plan de S aa sbank ges eue . Nu de le z e e ha di ek i en Cha ak e , kann abe ku z is ig kaum den S abili ä se o de nissen angepaß we den, wäh end die Bilanzen de Geldeinnahmen und -ausgaben, insbesonde e au de Ausgabensei e, nu P ognose-Cha ak e haben. Die planmäßige Auszah- lung de Löhne und ih e Au s ockung du ch zusä zliche Lohn onds und P ä- mienzahlung is zwa ein Mi el, die Plane üllung zu ö de n, bed oh abe die S abili ä dann, wenn die Plane üllung gü e mäßig nach Um ang und S uk u nich de Nach age en sp ich . Die Alimen ie ung des Ba geldum- lau s is deshalb zwa in de Regel planmäßig, abe gemessen an den ealen Umsa zmöglichkei en ehe zu g oßzügig. Daß eine En sp echung nich geling , lieg deshalb nich bei de Geldemission, sonde n bei de mengen-, so imen s- und quali ä smäßigen Disp opo ion in de P oduk ion. Im Be eich de Zahlungen zwischen den Be ieben un e einande und zwi- schen den Be ieben und dem S aa , also im Buchgeldk eislau , e olg die Planung de Gelds öme lediglich du ch die K edi bilanz, die — ebenso wie die Aus eichung einzelne K edi e — s eng plano ien ie is . K edi e sollen die Plandu ch üh ung un e s ü zen; auch bei Finanzie ungsschwie igkei en in olge on Plan e s ößen wi d die K edi aus eichung mi dem Ziel de Plan- du chse zung elas isch und dami ehe s abili ä sge äh dend gehandhab . P ak isch is ü die Be iebe die Finanzie ung ein ge inges P oblem, wenn auch bü ok a ische Hemmnisse bes ehen und u. U. Sank ionen e häng we - den. Dies bedeu e , daß das Geldsys em auch hie ehe weich is , wenn auch keineswegs ak i in la ionä . Nu du ch s ingen e Planung de P oduk ion und Gü e e eilung kann eine o ene Ins abili ä wei gehend — auße au den Mä k en ü Neuhei en und au den in o mellen Mä k en — e mieden we den. Knapphei en au ielen Sek o en des P oduk ionsmi elbe eichs is auch hie ein Zeichen ü pa iell zu ückges au e In la ion. Summa y The In luence o Cen al Planning o he Ci cula ion o Money on Ta ge Achie emen ond Mone a y S abili y The mone a y sys em o he socialis coun ies o eas e n Eu ope is e- quen ly ega ded as a ela i ely passi e a ea o planning ha is dependen on quan i a i e planning and exe s in luence o i s own only o a sligh ex en . Bu e e since he socialis economy bas been comp ehended as a sys em in which "good-money ela ionship" con inue ( o he ime being) o be due componen s o i and he plan s, in hei capaci y as "socialis p o- duce s o goods", also possess la i ude o decisions which, hough subjec o he o e iding plan a ge s, hey u ilize o o ien hemsel es o hei own ob- jec i es, i is also heo e ically mani es ha he mone a y sys em and he mone a y ins umen s exe in luence on he economy, which becomes e - iden p ima ily in he u he ing o hinde ing o ul ilmen o he plan and mone a y s abili y. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31 Die Ein lüsse de zen alen Geldumlau planung 513 The e ec i eness o he mone a y sys em is ma ked by a se ies o ins i- u ional peculia i ies, which a e examined he e in he lig h o money ci - cula ion planning. The heo e ical ounda ions o cen al planning o he ci - cula ion o money a e ela i ely poo ly de eloped. Only g adually is he concep ion being o e come ha he olume o c edi is limi ed by he deposi s — al hough in p ac ice a limi a ion o his na u e has ha dly e e become e ec i e. Up o he p esen , he e is no mone a y policy wi h he goal o mac oeconomic con ol; only in he mic oeconomic sphe e a e he banks expec ed o employ hei con ol and in luence po en ial in he in- e es o plan ul ilmen and e iciency imp o emen . The cash ci cula ion, which is la gely sepa a e om he ci cula ion o book money, is con olled by he balance o cash eceip s and disbu semen s and he cash plan o he s a e bank. Only he la e has he cha ac e o a di ec i e, bu can ha dly be adap ed a sho no ice o s abili y equi emen s, while he balances o cash eceip s and disbu semen s ha e only he cha ac- e o o ecas s especially on he disbu semen s side. The paymen o wages acco ding o plan and hei augmen a ion by way o addi ional wage unds and bonus paymen s is, o cou se, a mean o u he ul ilmen o he plan, bu is a h ea o s abili y when plan ul ilmen does no ma ch demand o goods wi h espec o quan i y and s uc u e. The eeding o cash in o he ci cula o y sys em is he e o e ca ied ou acco ding o plan as a ule, bu measu ed agains he eal sales possibili ies i ends a he o be oo libe al. The ac ha ma ching is no success ul is he e o e due, no o he issuing o cash, bu o he disp opo ion o ou pu wi h espec o quan i y, asso men and quali y. In he a ea o paymen s be ween plan s and be ween he plan s and he go e nmen , ha is in book money ci cula ion, planning o he money lows is based solely on he c edi balance which — jus like he g an ing o indi idual c edi s — is s ic ly o ien ed o he plan. C edi s a e in ended o assis execu ion o he plan; also in he e en o inancing di icul ies esul - ing om noncompliance wi h he plan, c edi g an ing wi h he objec o pushing he plan h ough becomes lexible and hence ends a he o en- dange s abili y. In p ac ice, inancing is a mino p oblem o he plan s, al hough he e a e bu eauc a ic impedimen s and unde ce ain ci cums ances sanc ions may be imposed. This means ha in his espec , oo, he mone a y sys em ends o be so , al hough by no means ac i ely in la iona y. Only by s ingen planning o p oduc ion and he dis ibu ion o goods can open in- s abili y be a oided — excep on he ma ke o no el ies and on he in- o mal ma ke s. Sca ci ies in many sec o s o he means-o -p oduc ion sphe e a e he e, oo, a sign o pa ially dammed up in la ion. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.10.4.490 | Gene a ed on 2023-01-16 12:42:31