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Monetäre Stabilität gegen Vollbeschäftigung

Bernácer, German

Abstract

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Full text

Be náce , Ge man A icle Mone ä e S abili ä gegen Vollbeschä igung Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Be náce , Ge man (1958) : Mone ä e S abili ä gegen Vollbeschä igung, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 78, Iss. 1, pp. 51-69, h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/290891 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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Das neu ale Geld S. 65 I. Das P oblem Keynes a in ui i das Rich ige, als e den Geldmechanismus in den B ennpunk de Au me ksamkei de Wi scha e ück e, de o he als ein Randp oblem des S udiums de „ ealen Wi scha " gal ; als ob die P eisbildung und die besonde e Nach age nach Gü e n ohne Geld zus ande kommen könn e und sie nich eng mi dem Ma k mechanismus e knüp wä en! Vielleich ging Keynes zu wei , als e e such e, den Ausd uck „ eale" auszuschal en, womi e dann wiede um übe das Ziel hinausschoß, ans a in de goldenen Mi e zu bleiben, die da in bes eh , eine Beziehung zwischen ealen und mone ä en G ößen he zus ellen. Gewiß e s anden die Vo läu e Keynes', eils aus me hodische Bequemlichkei , eils aus a ionalis ischem Vo u eil das Geld als ein neu ales Zahlungsmi el, dessen Ein üh ung au dem Ma k e die Mechanik des le z e en ebensowenig ände e wie die S uk u de abs ak beg i enen We e. Dieses Vo u eil nämlich daß das is , was sein soll, wa die g oße Sünde de klassischen Ökonomie. Und wiede um is es de Fehle de alle neues en Wi scha swissenscha , daß sie nu das beg ei en will, was is , ohne wei e in das einzu- d ingen, was sein soll e und sein könn e. Man muß sowohl das, was is , als auch das, was sein soll, be ach en, ohne es zu e wischen, denn aus diesem Ve gleich müssen die no wendigen Re o men e s ehen, die den wi scha lichen Fo sch i an eiben. Sons wiegen wi uns in de alschen Ho nung, daß alles in O dnung is und nich s zu un sei, ode wi we den zu eine ei len empi ischen The apeu ik ge üh , die nu lick und ausbesse , also eine A on Hausdok o ei, die nich s wi klich in O dnung b ing . Kaum d ing man in das e wickel e S udium de Wi scha s- e scheinungen ein, so i man au das Geld als wesen liches In- 4» OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 52 Ge man Be náce [52 s umen , und nich au ein neu ales Geld, sonde n au ein Geld, dessen iel äl ige Funk ionen au einande einwi ken und ihm dami einen en scheidenden Ein luß au die Geschehnisse de Wi scha e scha en, was so wei geh , daß Keynes au den Gedanken kam, die Vollbeschä igung sei nich möglich ohne eine e hebliche Senkung des Kapi alzinses, die ielleich bis zu seinem gänzlichen Ve schwin- den gehe. Alle dings sind Keynes' Gedankengänge in diesem Punk ziemlich kon us und schwankend. Wäh end lange Zei ha jene Au assung ausschließlich o ge- he sch , die besag , daß de Zins ein wesen liches Hil smi el is , das zu Bildung eines aus eichenden Spa olumens o liegen muß. Es wa na ü lich nich unbekann , daß de Zins gleichzei ig ein Hinde nis ü die Kapi albildung da s ell e, au die das Spa en na ü lich ausge ich e schien. Abe selbs dieses Hinde nis schien segenb ingend, sowei es den übe iebenen Kapi alisie ungs o de ungen, die sons übe hand nehmen wü den, eine Maue en gegense z e. In diesem Punk haben sich die Dinge seh geände . Ich möch e zum Beweis hie eine S elle aus P o . D . K. Ku iha a zi ie en, einem de be u ens en Kommen- a o en on Keynes: „Was soll man on dem A gumen hal en, daß eine Gesellscha ohne Kapi alzins zum S ills and käme, weil ein posi i es Spa en ehl e? Wü de sie nich das Ziel au lange Sich , d. h. die ela i eichliche Kapi albescha ung dann Schi b uch leiden? Allgemein lau e die An wo , daß eine Gesellscha „ohne Zins" nich ein ach eine „kapi ala men" Gesellscha gleichgese z we den kann. Es bes eh keine Be ech igung dazu, anzunehmen, daß, wenn man das Spa en als eine zunehmende Funk ion des Zinssa zes be- ach e , dann das Einkommen un e ände bleib . Das Spa olumen geh nich zu ück, ohne daß das Einkommen sink . Ein hohe Zins uß eiz zum Spa en, en mu ig abe gleichzei ig die Kapi alisie ung, die einen Teil de P oduk ion und dahe auch des Einkommens bilde , so daß ein hohes Einkommensni eau du ch die zunehmende Wi kung kompensie wi d, die ein nied ige Zinssa z au das Spa en haben wi d, und zwa so, daß ein posi i es Gesam esul a dabei he aus- komm . Auße dem e o de n die Bedingungen de Vollbeschä igung, die on de s imulie enden Wi kung eines hohen Zinssa zes mi e hal en wü de, die adi ionelle Tugend des Spa ens, nich nu , um das Kapi al zu e höhen, sonde n auch, um de säkula en In la ion en gegenzuwi ken. Es gib iele G ünde, auße halb eine „En schädigung in Fo m on Zins", die eine Ga an ie gegen die Fu ch da s ellen, daß das posi i e Spa en bei Vollbeschä igung e zeh sein wü de, be o das Kapi al sich sowei e meh hä e, daß es on seinem „Knapphei swe " be ei wä e. (Pos -Keynesian Economics, pgs 271—72.) OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 53] Mone ä e S abili ä gegen Vollbeschä igung 53 Im olgenden we de ich das P oblem nach logischen Gesich s- punk en p ü en, wozu ich die sinngemäße De ini ion de wesen lichen Beg i e ü no wendig e ach e, da g oße Unbes imm hei und Ve - wi ung aus de unkla en Te minologie en s ehen. Un e Kapi al e s ehe ich einzig und allein die daue ha en Realgü e und schließe jede Geldanhäu ung aus. Denn o wi d mi „Kapi al" im inanziellen Sinne ein „Geld onds" bezeichne . Das Geld is kein Kapi al; das Geld is ein Zeichen, wie schon Mon esquieu iel ühe aus üh e, ehe die En wicklung das Geld alle seine üb igen A ibu e en kleide e, o allem seines inhä en en We es. Das Geld is nu ein We symbol und kann wissenscha lich nich als Kapi al angesehen we den. Un e dem Ti el eines uni e sellen Tauschmi els dien es zu Finanzie ung de Realkapi albildung, ebenso wie es auch bei den Käu en on Konsumgü e n mi wi k , ohne daß es deshalb ein Konsuma ikel wä e. Es is ein Ins umen de sozialen Buchhal ung. De Zins is de P eis, de ü den Geb auch eine Geldsumme bezahl wi d. De Zins uß ode Zinssa z is die Beziehung, die diese P ämie zu de G öße des Fonds ha , de sie e zeug , und zu de Zei spanne, in de sie e zeug wi d. Viele Na ionalökonomen, un e ihnen Keynes, haben sich bemüh , aus dialek ischen G ünden das Phänomen des Zinses zu e allgemeine n und es nich nu dem Geld zuzusch eiben, sonde n allen A en on Gu haben (asse s). Dies is eine F age, die im o liegenden Au sa z un e such we den wi d. Keynes de inie als mone ä e Wi scha eine Wi scha , in welche das Geld eine eigene Rolle spiel und Ein luß au die Mo i e und En scheidungen ausüb , wobei es eine de handelnden Fak o en de Lage is , so daß man den Lau de Geschehnisse nich o aus- sagen kann, wede au ku ze noch au lange Sich , ohne Kenn nis om Ve hal en des Geldes zwischen dem An angs- und dem End- s adium, ode , kü ze gesag , das Geld eagie nich wie ein neu ales Geld (s. a.a.O. S. 6). Ich glaube, daß diese De ini ion willkü lich is . Logische weise is eine Geldwi scha jede Wi scha , die das Geld als Ve eilungsmi el benu z . Inne halb de Geldwi scha en wi d es e schiedene Typen geben, je nachdem, welche Gelda en sie benu zen und wie sie sie au ziehen. Es schein , daß das, was Keynes hie zu de inie en ach e e, eine besonde e Fo m de Geldwi scha wa , nämlich die Fo m de Geldwi scha , in de wi leben. II. Die säkula e Gelden we ung Ich we de dem Kapi alismus, wenn wi übe einkommen, unse e Wi scha s o m so zu nennen, als ein Geldsys em bezeichnen, in welchem das Geld zugleich zwei We e ha : nämlich den P eis, de in den gewöhnlichen Wa en ausged ück wi d (P eisni eau) und OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 54 Ge man Be näce [54 den ande en, den P eis des Leihens, d. h. den Zinssa z1. Es is schwie ig, daß zwei P eise eine und de selben Sache, die e schie- denen De ini ionen un e wo en sind, übe eins immen: o zdem müssen sie sich einande angleichen und aus ih e Wiede angleichung, wenn sie in einen Zus and des Ungleichgewich s ge a en wa en, muß sich eine gewisse Mechanik e geben, die das Sys em cha ak e isie en wi d. Die gleichzei ige S abili ä beide P eise is as eine logische Unmöglichkei . Wenn die Kau k a s abil bleib , muß de Zins uß schwanken, und umgekeh . Au lange Sich leh die E ah ung, daß das s abils e de Zins uß is ; das Geld dagegen neig zum We - e lus . Diese Tendenz komm in de sekulä en Gelden we ung zum Ausd uck, die eine Ta sache is und schon on al e she bekann , die abe o zdem noch keine be iedigende E klä ung ge unden ha . Mi schein diese E klä ung nich schwie ig zu sein, da sie in de De ini ion des Zinses selbs en hal en is . Wenn ein Geld so bescha en is , daß 100 Ma k heu e dasselbe we sind wie 105 Ma k im nächs en Jah , 110 Ma k in zwei Jah en und so wei e , ode meh ma hema isch ausged ück , wenn die olgen- den Ausd ücke 100 Ma k, im gegenwä igen Zei punk 100 (1 + ), im nächs en Jah 100 (1 + )2 in zwei Jah en 100 (l + )n in n Jah en 100 (1 + ) im Lau e de Jah hunde e alle im gegenwä igen Augenblick gleichwe ig sind, dann is ein solches Geld, ex de ini ione on einem p og essi abglei enden We . Und da die De ini ion hie die genaue Wiede gabe de Wi k- lichkei is , muß das Geld, das Zins abwi , zwangsläu ig ein Geld sein, das sich in einem s e en En we ungsp ozeß be inde . Seine säkulä e En we ung is dahe keineswegs übe aschend. Wä e es nich ielmeh e s aunlich, wenn es sich o zdem du ch die Jah hunde e s abil e hal en hä e? Um das P oblem kla zu sehen, wollen wi olgende Übe legung ans ellen: wenn wi ü das gleiche, heo e isch gesehen we bes än- 1 Ein d i e könn e hinzuge üg we den: de P eis des heimischen Geldes in ausländischen Geldeinhei en ode in Gold ausged ück . Abe das Gold is eine Wa e un e den ande en, die au dem Ma k e angebo en we den, und die aus- ländischen Wäh ungen sind die Mi le eines p i a en Tauschsek o s des Handels- ausches zwischen Na ionen im Zusammenhang mi den P oduk enmä k en und die P eisni eaubildung au diesen, ode sie sind die Mi le bei inanziellen T ans- ak ionen, au den sog. Kapi almä k en, und die Zinssä ze, die au ihnen he schen. Diese F age wi d om Wel wi scha ss andpunk und nich om p i a wi scha - lichen Gesich spunk aus be ach e , und muß da um keine „in e nen P obleme" be ücksich igen. De P eis de Wäh ungen au dem in e na ionalen Ma k muß nu dann in Rechnung ges ell we den, wenn das Gold ode eine ande e Wa e ode Wäh ung i gendwelche A als Wäh ungss anda d angenommen wi d. Diese Fall wi d au e en, wenn wi zu de Ablei ung de Haup a sachen kommen, die den Gegens and o liegende Un e suchung bilden. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 55] Mone ä e S abili ä gegen Vollbeschä igung 55 dige Geld in einem gegebenen Augenblick einen Hek oli e Wein kau en könn en, de so o lie e ba is , 105 Li e , die in einem Jah e zu lie e n sind, 110 Li e de gleichen Quali ä , die in zwei Jah en e ügba sein wü den und so wei e (wi wollen hie annehmen, daß das Risiko eines Fehlschlags ausgeschlossen sei), dann wü den wi sagen, daß de Wein eine Wa e is , die s ändig an We e lie . Wi können nich s ande es denken, wenn es sich um Geld in Beziehung zu ande en Wa en handel . Danach, und im Hinblick au die ela i e S abili ä de Zinssä ze, müß e das Geld im Lau e de Zei eine egelmäßige und bes ändige We e minde ung e ah en. Jedoch dies s imm nich mi dem übe - ein, was man beobach e . Denn Zei en gewisse Ausdehnung, in welchen das Geld kaum an We e lo en ha , olgen ande e, in denen es seinen We behal en ode soga ges eige ha , und dann wiede um olgen Pe ioden e hebliche En we ung. Wie läß sich dies alles zu- sammen eimen ? Kommen wi nun wiede zu unse m Weinbeispiel zu ück. Wenn wi nich wollen, daß de Wein, den wi uns o s ellen, de Jah ü Jah p o Li e wenige we is , an We e lie , auch wenn wi die En we ungs endenz, die wi ihm zusch eiben, als o handen an- nehmen, dann wi d es nich schwie ig sein, dies zu e eichen. Es wü de dann aus eichen, solche Maßnahmen zu e g ei en, die gleiche und en gegengese z e Wi kungen e zielen. Die Maßnahmen müß en so be- scha en sein, daß, wenn sie allein au die Wa e einwi k en, sie de en Au we ung bes imm en, z. B. de a , daß jedes Jah eine Einsch än- kung de Anbau läche o genommen wü de, die en sp echend g oß wä e, um den P eis um 5 % jäh lich in bezug au einen s abilen We messe zu e höhen. De Wein wü de dann seinen Geldku s s abil hal en, was au Kos en g öße e Knapphei und in Wi klichkei au Kos en eine Ve eue ung ginge. Wenn es sich nun um Geld handel , so is die Sache ähnlich. Man muß einen solchen D uck au die Menge des e ügba en Geldes aus- üben, daß e ims ande is , es in dem gleichen Maße zu e alo isie en, in dem de Zins danach s eb , es zu de al ie en. In solchem Falle wü de das Geld in bezug au eine Wa e (z. B. das Gold) s abil bleiben, die hypo he isch einen kons an en We behäl . Na ü lich bleib die Möglichkei , daß die Re alo isie ungsak ion wenige s a k is also die De aluie ungs endenz, was dann dazu üh en wü de, daß die Re alo isie ung sich in langsame em Tempo en wickeln wü de, als wenn ga keine Maßnahmen e g i en wü den. Es könn e auch sein, daß die Re alo isie ungsak ion zu k ä ig wä e und dann das Geld wäh end einige Zei an We zunähme. Schließlich könn en auch s a de Zei en, die de De aluie ungs endenz en gegenwi ken, solche kommen, in denen diese le z e e noch du ch ande e Ums ände OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 56 Ge man Be nace [56 begüns ig wü de, wobei dann e en uell die En we ung einen schnellen Ry hmus annähme. Es is kla , daß, was auch imme ge- schehen möge, sich im Lau e de Jah e und de Jah hunde e eine En we ung s a inden muß, die mi de mi le en Höhe des Zinses in Ve bindung s eh . E was ande es is nich möglich, da de D uck, de ausgeüb we den muß, s ändig und p og essi sein muß, ebenso wie es die Wi kung is , de en gegengea bei e we den soll. Dies wü de schließlich die Wi scha e s icken. Die Ta sache, daß bis heu e diese E scheinung noch nich e klä wo den is , is um so e s aunliche , als sie augenscheinlich allen an- genommenen Wi scha sgese zen wide sp ich . Mi de sys ema ischen Gelden we ung is ein Ge ühl e bunden, daß das Tauschmi el daue nd knapp is . No male weise wü de die En we ung on einem Ge ühl de Fülle beglei e sein, und zwa , dem Gese z zu olge, daß das, was im Übe luß o handen is , an We e lie und daß das eue wi d, was knapp is . Dagegen schein es, daß die P oduk e, die in bezug au das Geld ih en We e höhen, imme eichlich o handen sind, und in diese Ta sache bes eh die säkula e Gelden we ung, da dieses de Zus and is , de gewöhnlich o he sch . Die Wa en können aus Mangel an Geld nich abgese z we den, da die Bedü nisse nich knapp sind. Diese pa adoxen Ta sachen, die augenscheinlich une klä - lich sind, we den du ch unse e Theo ie e klä . Wenn die Geldwi scha , so wie wi sie kennen, ih en na ü lichen Tendenzen übe lassen wä e, ohne daß eine ühlba e In e en ion s a - inde , wü de eine egulä e Gelden we ung au e en. Abe es exis ie eine seh me kba e und logische Tendenz, diesem Abglei en des. Geldes en gegenzu e en. Die S abili ä e schein ins ink i wünschenswe und, um sie zu e eichen, we den e schiedene Sys eme angewand , die einen au oma isch, wie z. B. de Golds anda d, und ande e wenige au oma isch und wi ksam wie die Wäh ungskon ollen. (Es is bekann , daß Keynes, ein en schiedene Pa eigänge des Gold- s anda ds in seinen An angsjah en, sich spä e dazu e anlaß sah, ihn abzulehnen, als e sich mi dem P oblem de A bei slosigkei aus- einande se zen muß e.) In no malen Zei en we den diese S abilisie- ungsmaßnahmen willkü liche A seh wi ksam, in ande en Zei en wie z. B. wäh end des K ieges ode in de Nachk iegszei , wenn alle einsch änkenden Maßnahmen abgescha we den müssen, we den sie du ch Zei en on „Wäh ungso gien" un e b ochen. Dahe p legen sich die F iedenszei en du ch inanzielle Schwie igkei en, du ch A bei s- losigkei , Übe angebo usw. zu kennzeichnen, im Gegensa z zu dem, was eigen lich logisch e schein , wäh end die K iegszei en sich du ch Vollbeschä igung und gu en Geschä sgang auszeichnen. Das nach olgende Diag amm leg die oben ausge üh e Theo ie schema isch da : OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 57] Mone ä e S abili ä gegen Vollbeschä igung 57 Zonen de Geld eue ung, de Geldgesundhei , des Übe angebo s, de A bei s- losigkei , des P eisniede gangs, de Dep ession Zonen des Ans iegs, de Vollbeschä igung, des P eisau iebs, des billigen Geldes, Vo he schen de Nach age E klä ung: Die Linie XY s ell die säkulä e Abwä sbewegung des Geldwe es da . ABCDE s ellen seinen wi klichen Ve lau da . Die waage ech e Linie AB is eine Pe iode de S abili ä . De Punk A s ell einen b üsken Übe gang om Gleichgewich zum Un e konsum da , eine E - scheinung, die on B an imme s ä ke wi d, wi sehen B als De- la ionspunk an. Da au komm die nach olgende Dep ession und die K ise. CD is eine Zone de Re la ion. Au D i die e a ische En wicklung des Geldwe s wiede um die Linie de sekulä en Tendenz. Die Pe iode DE is die de Supe in la ion. Es un e lieg keinem Zwei el, daß man zwischen dem Gleich- gewich des Ma k es und de S abili ä des Geldwe es wählen muß, was nu eine ande e Fo m des Ungleichgewich s is . Im Punk e A i sich die T ennungslinie. Die beiden Linien, die sich in diesem Punk e gabeln, können nu zusammen allen, wenn die gleiche Summe des Geldes zu allen Zei en das Gleiche we is . Dies zu bes ei en, heiß den o ensich lichen Ta bes and leugnen. De Kamp um die We bes ändigkei des Geldes und gleichzei ig um die des Ma k es üh abwechselnd on de obe en Zone des Übe angebo s, de De- p ession, de A bei slosigkei und de Teue ung zu de un e en de übe mäßigen Beschä igung, des billigen Geldes und dem Vo he - schen de Nach age. Dahe komm das s ändige Schwanken zwischen de Dep ession und dem de iebe ha en Geschä s ä igkei . Die oll- s ändige S abili ä is ein lee es T ugbild. III. Auswi kungen Un e de Vo ausse zung, daß das Geld gleichzei ig zwei We e ha : einen, de in o handenen Wa en bes eh , und einen ande en, in de es zukün iges Geld wi d, is die wi scha liche S abili ä un- möglich, denn sie schließ einen logischen Wide sp uch in sich. Es is nich möglich, die Gelden we ung zu e meiden, auße ü eine o - übe gehende Zei pe iode und au Kos en de Geld e knappung, was no wendige weise die Dep ession, die A bei slosigkei und den Un e - konsum zu Folge ha . Dies wide sp ich de These einige Au o en, nach de en U eil du ch das, was die Englände mi „Daumen egel" bezeichnen, es möglich sein wü de, einen mi le en Punk zu inden, au welchem bei Vollbeschä igung eine Möglichkei bes ünde, das Geld nich zu en we en und no male Wi scha s e häl nisse zu haben. Diese Zwischenzone exis ie nich ; de T ennungspunk is OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 58 Ge man Be nace [58 eine Linie ohne Ausdehnung, die Schneide eines Messe s, au de es keine mögliche S abili ä gib . Wenn man die S abili ä des Geldes will, muß man de ho izon alen Linie olgen; wenn man die des Ma k es will, muß man sich ü die säkula e In la ion en scheiden und au die mone ä e S abili ä e zich en. Es is eben alls unmöglich, den T aum de Keynesiane zu e wi klichen, die glauben, sie könn- en die Zyklen du ch Kompensa ion zwischen den An angsphasen des Au schwungs und de Dep ession abschwächen und in den e s e en Geld ese en anlegen, die aus dem Haushal sübe schuß ließen wü - den, de dann die Dämp ung o nehmen wü de und dessen In es i ion in den Zei en de S ockung als Anspo n benu z we den könn e. Man geh on dem I um aus, nich zu sehen, daß unse e Wi scha du ch die E scheinungen, die wi un e suchen, an eine ch onischen Dep es- sion leide , und daß die Au s iege nu ela i sind. Man un e lieg dem I um, zu glauben, daß wi in eine seh wi ksamen Wi scha leben, was keineswegs de Fall is . Unse e Wi scha beweg sich s ändig am Rande eine äuße s s a ken De- p ession. In den Au schwungspe ioden be inde man sich eben alls in keine Weise in eine P ospe i ä und es wü de keinem Wi scha s- wissenscha le ein allen — und man wü de es ihm auch ga nich e - lauben — eine Wi scha sblü e, die nich einmal oll en al e is , zu ze s ö en, um zu einem Zus and zu ückzukeh en, de schlech e is als de , aus dem man ge ade mi einem Seu ze de E leich e ung he ausgekommen is . Die Kompensa ion kann nich um eine Zone de S abili ä und P ospe i ä e ich e we den, sonde n dies kann nu um eine Dep es- sionszone he um geschehen, die man nich will, ode angeschlossen an die A bei slosigkei , die man eben alls nich will. Und die Abscha ung beide gleichzei ig is nu möglich, wenn man den Zins abscha , e was, das die meis en Wi scha le nich einmal in Be ach ziehen. Man kann de Theo ie, die ich hie da lege, den Vo wu eines ma hema ischen ode logischen Schlusses machen, de au den unk io- nellen Aspek keine Rücksich nimm , das heiß , au die posi i en Fak o en, die au unmi elba e Weise die säkula e En we ung des Geldes bewi ken. Abe dies nimm dem logischen Schluß nich den We , wenn Logik e was mi de ealen Wel zu un ha , was ja so zu sein schein , obwohl die wi kliche Wel nich imme ideologisch mi dem Bild übe eins imm , die wi on ih haben. Au alle Fälle wä e de Vo wu in diesem Falle nich seh ge ech e ig , da das ak i e Elemen , das hie wi ksam wi d, diese e ek i e Neigung des Geldes zu seine We e minde ung is . Was dann au i , sind die Reak ionen gegen diese Neigung und die Gegen eak ionen, die die aus diese Lage he o gehenden Übel e wecken, die on den Mi eln he üh en, die zu Bekämp ung jene Übel eingese z wu den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 65] Mone ä e S abili ä gegen Vollbeschä igung 65 unge äh 2 %> wenige . Die sich e gebenden Ta sachen sind dann die umgekeh en wie oben: das Geld wi d aus de Wa enspekula ion liehen und ande e gewinnb ingende e Anlagemöglichkei en suchen mi dem wah scheinlichen E gebnis, daß de P ozen sa z de En - we ung sich abschwäch und sich den 5 % annähe , wenn diese Sa z in den ande en In es i ionen dominie . Zusammenge aß , kann de de ini i e Zins uß heo e isch 5 °/o, 7 °/o ode i gendeine zwischen beiden, de je nach Ums änden sich meh dem einen ode dem ande en nähe , sein. Eine diese Ums ände bes eh da in, daß de En we ungssa z sich meh ode wenige du ch den Zu luß on Geld spekula i ände n kann. In de P axis wi d no male weise es so sein, daß de En we ungssa z sich dem Zins uß, de au dem Ma k gil , anzugleichen bes eb is . Dies zeig , daß die E scheinung de Gelden we ung ein Phänomen is , das den Zinssa z wide spiegel , abe nich ihn eigen lich da s ell . E paß sich den Ums änden an und was e o de lich is , is ein Gleichgewich szus and mi den Ve ände ungen de Kau k a des Geldes. Wi haben noch einen ande en Beweis des subs an i en Cha ak e s des Zinses. Wäh- end de Zins au die P eise wi k und den G ad de Gelden we ung dem Kapi alisie ungsa z anpaß , geschieh das umgekeh e nich . Die E ah ung zeig uns, daß die P eiss abili ä nich genüg , um den Zins abzuscha en, ja nich einmal, um ihn he abzud ücken. Ganz im Gegen eil is das adi ionelle Mi el, das angewand wi d, um die Gelds abili ä zu e hal en, das He au se zen des Diskon sa zes, na ü - lich au Kos en de Ve s ä kung de Sch ump ungse scheinungen, wie wi gesehen haben. V. Das neu ale Geld Die klassische- Na ionalökonomie ha das Pos ula au ges ell , daß unse Geld ein neu ales Geld sei, was abe on den Ta sachen Lügen ges a wo den is . Es eiz nun, den Ve gleich anzus ellen, wie ein hypo he isches neu ales Geld eagie en wü de, das uns e lauben wü de, solche Bedingungen au zus ellen, wie sie zu seine Scha ung nö ig wä en. Ein neu ales Geld muß ein Geld sein, das die Tausch ela ionen nich älsch , es da sie nu e leich e n. Und das e s e, was e o de - lich is , is da um, daß es ein Geld sein muß, das keine Tendenz zu Abwe ung ode Au we ung ha . Nehmen wi an, daß in einem Geld- sys em, das als neu al angenommen wi d, plö zlich un e sehens eine E höhung des P eisni eaus ein i . Dies kann zu einem Spekula ions- mo i we den un e de Vo ausse zung, daß de Au ieb wei e geh . Dann we den gewöhnlich Gü e nachge ag we den, die die e wa e e E höhung zu Folge haben; abe in einem Sys em olls ändige Kon- ku enz wi d dies einen Zus om on P oduzen en bewi ken. Wenn Schmolle e Jah buch 78, 1 5 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 66 Ge man Be näce [66 es keine G enze ü die gesunde K edi nach age ü die P oduk ion gib — eine ande e Vo bedingung des neu alen Geldes, da bei ihm kein Risiko de In la ion o lieg — dann wi d ü die Konku enz kein Hinde nis ange o en we den und die neuen Nach agen we den genügend be iedig we den, um das Gleichgewich mi den Kos en, die sich e s au lange Sich e ände n, wiede he zus ellen. Wenn die g öße e Nach age eine wi klichen No wendigkei en - sp äche, wü de sie sich bei no malen P eisen s abilisie en, ohne eine wei e e Ma ge als die, die no male weise zwischen P eisen und Kos en lieg . Wenn sie abe nu de Vo s ellung eine spekula i en P eis- e höhung en sp ich , we den diese im Gegen eil o einem übe - s eige en Angebo nachgeben und die Neulinge, die spekulie en, we den sich mi Ve lus en bes a sehen. Das Gleichgewich wi d dann bald wiede he ges ell we den. Nu eins gib es, um diese zu e meiden, und zwa , daß das Geld auße halb de P oduk ion einen Gewinn sieh . Dann wi d es nich zu Finanzie ung de P oduk ion an ließen, solange die Gewinnspanne ü diesen Fall nich g oß genug is . In einem Ma k mi neu alem Geld s ell sich zwischen Kos en und P eis ein gewisse Raum ein, de die En lohnung ü den Diens de O ganisa ion de Indus ie da s ell und in jedem Falle einen Gewinn in sich schließ , und de bei de g öße en E izienz de Un e nehmung s eig , Abe wenn es einen Gewinng und ü das Geld auße halb de P oduk ion gib , wi d de Ma k nich e so g , solange diese Spanne sich nich e b ei e , und zwa du ch das Vo he schen de Nach age und in dem Um- ange, de no wendig is , um auch die En schädigung ü den Ve lus jenes Gewinns mi einzuschließen, de sons auße halb de P oduk ion e ziel wü de. Dies geschieh auch nu un e de Vo ausse zung de olls ändigen Konku enz. Was is dieses Gewinnmi el, das das Geld auße halb de P oduk- ion an e en kann? Das is nich schwie ig he auszu inden. Un e allen Wa en, in die das Geld in es ie we den kann, gib es einige, die nich gewöhnliche P oduk e sind. Es sind Gü e , die die Cha ak- e is ik haben, Zins abzuwe en, das heiß die beweglichen We e (We papie e und Immobilien). De Geldzus om zu Nach age nach solchen Gü e n ha eine doppel e Wi kung. E d ück au sie und s eige dabei ih e Ku sno ie ung und d ück ih en ela i en Zins uß he un e . Ande e sei s wi d das Geld de P oduk ion en zogen und sch änk die Ve so gung und die Konku enz genügend ein, dami die Ve kau sp eise sich übe die Kos en zu de no wendigen Höhe e - heben, die zu Wiede he s ellung de Anziehungsk a de P oduk ion üh , de das Geld nun wiede zus öm . Die P eise s eigen ge ade deshalb, weil eine Gewinnspanne indus iell o lieg , die in Beziehung OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 67] Mone ä e S abili ä gegen Vollbeschä igung 67 s eh zu dem o he schenden Zins uß. Au diese basie e ich meine Hypo hese, daß die säkula e In la ion danach s eb , sich mi dem au dem Ma k e o he schenden Zins uß gleichzus ellen. In de klassischen Ökonomie gib es zwei I üme , die Keynes nich ko igie ha : de eine is de , daß man glaub e, daß das, was den Ma k di ek bes imm , de Zinssa z is , und de ande e bes eh da in, dem indus iellen Gewinnsa z einen subs an iellen We beizu- messen. De e s e wü de den Zins zu eine Ausnahme bei de P eis- bes immung e klä en, da das, was de Ma k es leg , im Falle on gewöhnlichen Gü e n die Anzahl de Geldeinhei en is , die p o Wa en- einhei einge ausch we den, wäh end im Falle des Zinses es sich um den P ozen sa z handeln wü de, um den de P eis übe die We - pa i ä hinausgeh . Es gib abe keine solche Ausnahme. Das, was den Ma k in allen solchen Fällen es leg , is de P eis de Einhei de Wa e (bei den We papie en de Ti el ode , besse gesag , die Zins- einhei ). E leg ih e Einhei es du ch das Angebo on We - papie en und die Nach age, die du ch das Geld wi ksam wi d. De Zinssa z e gib sich ü uns aus de umgekeh en Beziehung, d. h. de Quo ien on de Rendi eneinhei und ih e No ie ung2. Bezüglich de Ren abili ä de Indus ie muß man sagen, daß dies ein Beg i is , de keinen eigenen Inhal da s ell . E häng on de Spanne ab, die zwischen den Kos en und dem Ve kau sp eis lieg . Wi haben gesehen, daß diese Spanne du ch den Zinssa z bes imm wi d, abge- sehen on dem na ü lichen Gewinn. Diese Gewinnspanne abe , die zwischen P eisen und Kos en lieg , is de P eisdynamik un e wo en, die zei weise zu Wide sp üchen üh en kann, die die Handelsspeku- la ion zu eduzie en und anzugleichen bes eb is , nich ohne daß dabei konjunk u elle E scheinungen au e en. Dies und das p oduk- i is ische Vo u eil wa es, was die Na ionalökonomen äusch e, als sie ihm einen subs an i ischen und unabhängigen Cha ak e zu- sch ieben. Wi wollen im olgenden die Bedingungen zusammen assen, un e denen es ein neu ales Geld geben könn e. Es sind im wesen lichen d ei: E s ens: olls ändige Konku enz au allen Ma k sek o en. Diese Konku enz bes eh heu e nich und ha nich einmal bes anden, als die heo e ische Ökonomie glaub e, sich au den eien We bewe b s ü zen zu können. Denn es ehlen die Ums ände, un e denen de eie Ma k ech mäßig unk ionie en 2 Wenn de Reine ag eines Ti els 40 DM is und die No ie ung 800, dann is 40X100 de E agssa z. 800 5» OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 68 Ge man Be nace [68 kann und die die Gelds abili ä e hal en, die das G undp inzip de Bildung on ge ech en P eisen is . Die beiden G undmä k e: de A bei sma k und de Wa enma k unk ionie en un e Übe angebo , was sie unb auchba zu wi ksamen Regula o en mach . Zwei ens: F eihei ü einen gesunden K edi , um die Wi scha auszudehnen, wann es die Nach- age und die zu Ve ügung s ehenden P oduk- ions ak o en ges a en. Es kann keinen eien We - bewe b geben, wenn eines de Ins umen e, die die P oduk ion mi Gewinn in Gang se zen sollen, nämlich de Geld onds, angeke e is , und zwa um die In la ion zu e meiden. Man muß die K edi zu uh ü das Umlau kapi al un e besonde en Bedingungen o ganisie en, die die gesunde Auswei ung de P oduk ion, de E zeugung und des Umlau s ga an ie en. Is dies, und we den gleichzei ig die Maßnahmen e g i en, dami alle Einkommen au oma isch au den P oduk ions- ma k zu ückkeh en, die einen übe den Konsum und die ande en au dem Weg übe Spa en und Kapi alisa ion, dann wi d es keine A bei slosigkei , keine Übe e zeugung und keine Gelden we ung geben. D i ens: Auße halb de E zeugung da es kein Mi el zu Gewinne zielung geben. Dies is die Haup bedingung ü die Exis enzmöglichkei eines neu alen Geldes. Das Vo handensein eines Zinses gib dem Geld eine Eigen- ak i i ä wegen de s ändigen Anpassungen, die die En we ungs- endenz e lang , welche ih e sei s die Au ech e hal ung on Res ik- ionen o de , die mi einem eien Ma k un e einba sind. Nu un e de obigen Bedingung wi d es möglich sein, im F ieden und im K iege ein we bes ändiges Geld zu e hal en, das die zyklischen Schwankungen ausschal e , die du ch die Sy- s oi Iis und die Diasys olis he o ge u en we - den, die das Geld abwechselnd zum Wa en- und zum Geldma k pumpen, je nachdem die Ge- winnspanne au dem einen ode dem ande en lieg 1. Dahe ha sich die P oduk ion in ein Spekula ionsmo i und nich in ein Mo i zu gegensei ige Hil eleis ung e wandel . Un e de Wi kung de Geld es ik ion gegen den in la o ischen D uck, de gegen die Auswei ungs endenzen ans öß , häl sich die Wi scha in einem Spannungszus and, de zu Dep ession und zu K ise üh . Die No wendigkei , die Zinsen zu bezahlen, e o de eine s ändige Geld e meh ung und, wenn man nich zu diese sch ei- en will und zwa aus Angs o In la ion, e s ehen imme wach- sende Schwie igkei en zu E üllung de Ve p lich ungen. Die Knapp- hei an e ügba en Mi eln i jedesmal ühlba e in E scheinung, OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35 69] Mone ä e S abili ä gegen Vollbeschä igung 69 o allem in bezug au das au Sich e ügba e Geld. Es is bekann , daß, wenn eine K ise be o s eh , sich zunächs eine Ve schä ung de Geldspannung beme kba mach , die, wenn die K edi gelde schon nich meh so leich eingehen, wie es in den le z en K isen de Fall wa , um die Liquida ionen zu e leich e n, zu Diskon sä zen on 10 bis zu 12 Vo üh e. Un e den Bedingungen des Ma k es, den man als Kapi alma k bezeichne , zeigen sich Schwankungsbedingungen, Un- s abili ä s ak o en, die die Zyklen zu eine schicksalha en Auslösung b ingen. De Ans ieg de No ie ungen de Ren enwe e in Zei en de Wi scha sblü e und des Übe lusses on e ügba en Mi eln beding Schwankungen im Rückgange des Zins ußes. Die Ti el und Gü e , die ein schwankendes Einkommen geben, die Spekula ions i el, un e liegen auße den eben genann en Schwankungen auch noch seh spekula i en komplexen Sonde bedingungen. Man beg ei , daß die indus iellen We e, wenn die Indus ie ein ägliche wi d, sich1 au - blähen, d. h. die Di idenden s eigen. Wenn bei einem no malen Zins on 5% die Di idende eines Indus iewe papie s on 5 au 6 °/o s eig , so bekomm sein Besi ze auße einem Zinsgewinn on 1 °/o noch einen We zuwachs des Ti els, de um 20% s eig (das E gebnis eine Kapi alisie ung bei 5 °/o des 1 °/oigen Di idendengewinns), so daß de heo e ische Nu zen des Besi zes diese Ak ie im zwei en Ge- schä sjah , wenn keine Ände ung ein i , ö^/o e ek i sein wi d, plus dem No ie ungsgewinn, de 20 °/o be äg . Ein Gewinn on 26 DM jäh lich, mi 5 % kapi alisie , e gib 520 DM, was mi de Di idende 526 DM e gib , was wiede um einen Gewinnzuwachs on 400 DM o ausse z , was kapi alisie 8120 DM e gib , und so imme wei e in eine schwindelnden P og ession, die imme noch s eig , wenn de Kaipi alisie ungssa z be ei s nach un en geh . Es beda keines beson- de en He o hebens de explosi en Bedingungen diese Zunahmen und de Folgen, die sie in de K ise haben, de as imme iebe ha e Bö senspekula ionen o ausgehen, manchmal auch Boden- und Gü e - spekula ionen. Um einen solchen P ozeß in Gang zu hal en, wü de man ihn mi solchen Geldmengen auszus a en haben, daß die Geld- au o i ä en e sch ecken wü den, die übe eine mi le e e nün ige Vo sich e ügen und die die E ah ungen de Ge ah en gegenwä ig haben, die sich da aus ü das Geldsys em e geben wü den. Abe diese Expansionsb emsen bedeu en eben zwangsläu ig die K ise. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.1.51 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:35