Qualifikationsspezifische Einkommensunterschiede in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen
Abstract
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Full text
Wienert, Helmut Research Report Qualifikationsspezifische Einkommensunterschiede in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen Beiträge der Hochschule Pforzheim, No. 120 Provided in Cooperation with: Hochschule Pforzheim Suggested Citation: Wienert, Helmut (2005) : Qualifikationsspezifische Einkommensunterschiede in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen, Beiträge der Hochschule Pforzheim, No. 120, Hochschule Pforzheim, Pforzheim, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:951-opus-645 This Version is available at: https://hdl.handle.net/10419/97592 Standard-Nutzungsbedingungen: Die Dokumente auf EconStor dürfen zu eigenen wissenschaftlichen Zwecken und zum Privatgebrauch gespeichert und kopiert werden. Sie dürfen die Dokumente nicht für öffentliche oder kommerzielle Zwecke vervielfältigen, öffentlich ausstellen, öffentlich zugänglich machen, vertreiben oder anderweitig nutzen. Sofern die Verfasser die Dokumente unter Open-Content-Lizenzen (insbesondere CC-Lizenzen) zur Verfügung gestellt haben sollten, gelten abweichend von diesen Nutzungsbedingungen die in der dort genannten Lizenz gewährten Nutzungsrechte. Terms of use: Documents in EconStor may be saved and copied for your personal and scholarly purposes. You are not to copy documents for public or commercial purposes, to exhibit the documents publicly, to make them publicly available on the internet, or to distribute or otherwise use the documents in public. If the documents have been made available under an Open Content Licence (especially Creative Commons Licences), you may exercise further usage rights as specified in the indicated licence. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
BEITRÄGE DER HOCHSCHULE PFORZHEIM Helmut Wienert Qualifikationsspezifische Einkommensunterschiede in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen Nr. 120
Herausgeber: Prof. Dr. Ansgar Häfner, Prof. Dr. Norbert Jost, Prof. Dr. Karl-Heinz Rau, Prof. Dr. Roland Scherr, Prof. Dr. Christa Wehner, Prof. Dr. Rainer Maurer (geschäftsführend; [email protected]) Sekretariat: Frau Alice Dobrinski Hochschule Pforzheim Tiefenbronner Str. 65 75175 Pforzheim [email protected] Telefon: 07231/28-6201 Telefax: 07231/28-6666 Ausgabe: Oktober 2005
Helmut Wienert Qualifikationsspezifische Einkommensunterschiede in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen
Prof. Dr. Helmut Wienert Professor für Volkswirtschaftslehre Hochschule Pforzheim Tiefenbronner Straße 65 75175 Pforzheim [email protected] Helmut Wienert ist seit dem WS 1996/97 Professor für Volkswirtschaftslehre; zuvor arbeitete er im Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Bevorzugte Forschungsgebiete: Konjunktur, Wachstum, Strukturwandel sowie Arbeitsmarktentwicklungen.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 1 Inhaltsverzeichnis 1. Vorbemerkungen ........................................................................................... 2 2. Berufstätigkeit, Einkommen und Ausbildung im Überblick............................. 4 3. Untergliederung der Grundgesamtheit nach Qualifikationsgruppen .............. 8 4. Arbeitsgebiete, Arbeitszeiten und Einkommen von Akademikern............... 14 5. Schätzgleichungen zur Erklärung von Einkommensunterschieden.............. 19 6. Abschließende Bemerkungen...................................................................... 30 Zusammenfassung Mit Hilfe der 1%-Mikrozensus-Stichprobe des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2001 werden qualifikationsspezifische Einkommensunterschiede in Deutschland untersucht. Die Nettoeinkommen sind klar gestaffelt: Promovierte verdienen rund 50 % mehr als nicht promovierte Akademiker, nicht promovierte Akademiker haben einen durchschnittlichen Gehaltsvorsprung von reichlich 50 % auf Facharbeiter und diese wiederum von reichlich 50 % auf Ungelernte. Längere Ausbildungswege zahlen sich also stark aus. Der Vergleich der Einkommensunterschiede von Vollerwerbstätigen mit Universitäts- bzw. Fachhochschuldiplom ergibt für die wichtigsten Akademikergruppen geringe Unterschiede; Universitätsabsolventen liegen mit 3 bis 7 % mehr Gehalt nur knapp vorn. Summary This paper analyzes human-capital-specific income differences based on the 2001 Microcensus sample of the Federal Statistical Office of Germany. The results are clear-cut: On average, holders of a doctorate have more than 50% higher net incomes as academics without doctorate; academics without doctorate have more than 50% higher net income as skilled workers; skilled workers have more than 50% higher net income as unskilled workers. In other words: higher education pays. A comparison of income differences between graduates of universities and graduates of universities of applied sciences reveals only minor differences for major academic professions: university graduates receive 3 to 7% higher net incomes.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 2 1. Vorbemerkungen In der Volkswirtschaftslehre wird die Produktion als Ergebnis des zielgerichteten Einsatzes von Arbeit, Kapital und natürlichen Ressourcen interpretiert, wobei die Effizienz des Prozesses durch den Stand des technisch-organisatorischen Wissens bestimmt wird. Dieses Wissen ist institutionell verankert (z.B. im Forschungs- und Ausbildungssektor) und erfordert eine laufende Reproduktion von Personen, die dieses Wissen anwenden und erweitern. Der Reproduktionsprozess wird als Humankapitalbildung bezeichnet, und zwar deshalb, weil die Ausbildung von Menschen für wissensbasierte Tätigkeiten analog zur Sachkapitalbildung als produktivitätssteigernder Umweg (also als Investitionsprozess) interpretiert werden kann. Der Ausdruck „Umweg“ ist dadurch begründet, dass das letzte Ziel aller Produktion die Verfügbarkeit von Konsumgütern ist. Um deren Menge rasch zu steigern, ist es sinnvoll, nicht alle Ressourcen direkt für die Produktion von Konsumgütern zu verwenden, sondern einen Teil für die Produktion von Investitionsgütern abzuziehen, um mit Hilfe des so geschaffenen Kapitalstocks mehr Konsumgüter herzustellen. Analog hat die Humankapitalbildung durch lange Ausbildungswege zwar zunächst Einkommenseinbußen durch den Verzicht auf sofortige Erwerbstätigkeit zur Folge, die Einbußen werden aber durch die wesentlich höheren Verdienste in der anschließenden Erwerbsphase weit überkompensiert. In Deutschland findet die Humankapitalbildung institutionell im Schulwesen, in der betrieblichen Ausbildung und an Hochschulen statt. Die verschiedenen Schultypen bereiten die Schüler für eine betriebliche oder akademische Weiterbildung vor. Die betriebliche Ausbildung ist durch definierte Berufsfelder charakterisiert und wird mit einer Gesellen- oder Facharbeiterprüfung abgeschlossen. Der anschließende Besuch von Meisterschulen eröffnet weitere Qualifikationsmöglichkeiten. Die akademische Ausbildung findet an Universitäten und Fachhochschulen statt. Beide Hochschularten bereiten auf berufliche Tätigkeiten vor, welche die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und wissenschaftlicher Methoden erfordern. Den Universitäten obliegt in der Verbindung von Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung die Pflege und Entwicklung der Wis-
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 3 senschaften; die Fachhochschulen vermitteln durch anwendungsbezogene Lehre und Weiterbildung eine Ausbildung, die zu selbstständiger Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in der Berufspraxis befähigt.1 Entsprechend dieser unterschiedlichen Aufgabenstellung wird das Lehrpersonal ausgesucht: Professoren an Universitäten empfehlen sich in der Regel durch besondere Leistungen in der Forschung, Professoren an Fachhochschulen durch besondere Leistungen bei der Anwendung wissenschaftlicher Methoden in einer mindestens fünfjährigen einschlägigen beruflichen Praxis. Diese Rekrutierungspraxis hat naturgemäß gewollte Konsequenzen für die Lehre: die an den Universitäten zeichnet sich durch einen stärker theoretisch orientierten, die an den Fachhochschulen durch einen stärker berufspraktisch orientierten Unterricht aus. Das Fachhochschulstudium ist zudem um ein bis zwei Semester kürzer als das an den Universitäten, und schließt ein bis zwei als Praxissemester ein. Berücksichtigt man noch die unterschiedlichen Hochschulzugangsvoraussetzungen (allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife) und die nur an den Universitäten bestehende Möglichkeit zur Promotion, so sind Unterschiede in den theoretisch/praktischen Begabungen und wohl auch der sozialen Herkunft der Studenten zu erwarten, die sich auch im Berufserfolg niederschlagen könnten. Damit ist das Thema der folgenden Untersuchung umrissen: Es geht um die Identifizierung von qualifikationsbedingten Einkommensunterschieden im Allgemeinen und den Vergleich der Einkommen von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen im Besonderen. Zu diesem Zweck werden Daten des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes herangezogen. Der Mikrozensus ist eine amtliche Repräsentativstatistik über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt, an der 1 % aller Haushalte in Deutschland beteiligt ist. Für wissenschaftliche Zwecke stellt das Statistische Bundesamt faktisch anonymisierte Daten- 1 Zweites Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften (Zweites Hochschulrechtsänderungsgesetz), Artikel 1: Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg, § 2. Vgl. auch Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.), Die Fachhochschulen in Deutschland. 4. Aufl., Bonn und Berlin 2004.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 4 sätze zur Verfügung, entsprechende Angaben für das Jahr 2001 bilden das Grundmaterial der folgenden Untersuchung.2 2. Berufstätigkeit, Einkommen und Ausbildung im Überblick Im verwendeten Datensatz sind 503 961 Personen erfasst. Davon waren 226 104 Personen in der Erhebungswoche (letzte Woche im April) mindestens 1 Stunde erwerbstätig, 18 611 waren arbeitslos und für den Arbeitsmarkt verfügbar (Arbeitslose nach EU-Klassifikation) und 3 488 Personen waren als sonstige, nicht unmittelbar für den Arbeitsmarkt verfügbare Arbeitslose registriert. Die Zahl der Erwerbspersonen (= Erwerbstätige und Arbeitslose) beträgt 248 203, was einer Erwerbsquote von 49,3 % entspricht, die Arbeitslosenquote (Arbeitslose bezogen auf Erwerbspersonen) beträgt 7,6 % in der engeren EU- Abgrenzung bzw. 8,9 % in der weiteren nationalen Abgrenzung. Bei der Erwerbsquote gibt es nach wie vor einen deutlichen Unterschied zwischen Frauen und Männern (vgl. Tabelle 1), noch stärker ins Auge springt die große Differenz bei der Teilzeitquote: fast 40 % der erwerbstätigen Frauen arbeiten in Teilzeit, aber nur reichlich 5 % der Männer. Auffällig niedrig ist die Teilzeitquote in Ostdeutschland, was einher geht mit einer sehr hohen Erwerbsbeteiligung der Frauen. Bei den Arbeitslosenquoten ist die Differenz von Männern und Frauen insgesamt gering, hier fallen vor allem der sehr hohe Wert für Ostdeutschland3 und der fast genau so hohe Wert für Nicht-EU-Ausländer auf. Die geschlechtsspezifische Untergliederung zeigt, dass bei den Ostdeutschen die Arbeitslosenquote der Frauen mit 19,5 % die der Männer (17,7 %) übersteigt, bei den Nicht-EU-Ausländern ist dagegen die Quote der Männer mit fast 19 %4 deutlich höher als die der Frauen (15,7 %). Bei Nicht-EU-Ausländern ist zudem die relativ geringe Erwerbsquote hervorzuheben, die sich durch die 2 Das Scientific Use File (Grundfile) ist eine faktisch-anonymisierte 70%-Substichprobe der Haushalte der Mikrozensus-Daten 2001, bei der alle Personen eines ausgewählten Haushaltes in das Scientific Use File aufgenommen werden. Gezogen wird die Stichprobe durch Durchnumerieren der Haushalte sowie Ziehen aller Sätze, die nicht die Endziffern 2, 5 und 9 einer ganzzahligen Zufallszahl haben. 3 Neue Bundesländer ohne Ostberlin. 4 Bei Männern über 55 erreicht sie Werte von über 30 %.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 11 Ausländer. Bei Inländern mit ausländischer Staatszugehörigkeit fehlen vor allem die mittleren Qualifikationen, also Facharbeiter/Meister. Dass fast 60 % Ungelernte bei Nicht-EU-Ausländern auf stark regulierten Arbeitsmärkten wie dem deutschen zu Beschäftigungsproblemen führen müssen, liegt auf der Hand. Tabelle 4 - Gliederung ausgewählter Qualifikationsgruppen nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit Qualifikation Frauen Männer Westdeut- sche Ostdeut sche EU- Auslän- der Übr. Ausländer Personenzahl Promotion 1 031 2 620 2 996 465 76 114 Uni 10 343 13 605 18 399 4 091 451 1 007 FH 4 911 10 081 11 928 2 467 216 381 Meister 12 081 20 553 22 728 9 153 288 465 Lehre 100 404 97 620 152 856 38 532 2 218 4 418 Ungelernte 69 214 40 481 83 178 13 996 3 072 9 449 Summe 197 984 184 960 292 085 68 704 6 321 15 834 Anteil an insgesamt in % Promotion 0,5 1,4 1,0 0,7 1,2 0,7 Uni 5,2 7,4 6,3 6,0 7,1 6,4 FH 2,5 5,5 4,1 3,6 3,4 2,4 Meister 6,1 11,1 7,8 13,3 4,6 2,9 Lehre 50,7 52,8 52,3 56,1 35,1 27,9 Ungelernte 35,0 21,9 28,5 20,4 48,6 59,7 Summe 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Eigene Berechnungen auf Basis einer 70%-Stichprobe des Mikrozensus 2001. Betrachtet man die durchschnittlichen Arbeitszeiten nach Qualifikationsgruppen (vgl. Tabelle 5), so fällt bei den Vollerwerbstätigen insbesondere die mit rund 49 Stunden sehr lange Arbeitszeit von Beschäftigten mit Promotion als höchstem Abschluss auf. Generell kann man sagen, dass die üblicherweise geleistete Arbeitszeit mit dem Qualifikationsniveau zunimmt. Da zudem auch die Stundensätze mit dem Qualifikationsniveau wachsen, sind die Nettoeinkommen klar gestaffelt: Promovierte verdienen rund 50 % mehr als nicht promovierte Akademiker, nicht promovierte Akademiker haben einen durchschnittlichen Gehaltsvorsprung von fast 30 % auf Meister, jene einen Vorsprung von 30 % auf Facharbeiter und diese wiederum von reichlich 50 % auf Ungelernte. Längere
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 12 Ausbildungswege zahlen sich also zweifellos aus: Nimmt man zur Illustration an, dass sich die Gehaltsdifferenz zwischen Geselle und Meister ab dem Alter von 25 auftut, der Vorsprung 40 Jahre bestehen bleibt und sich real mit 2,5 % verzinst, so baut sich in dieser Spanne ein kumulierter Einkommensunterschied von rund 450 000 € auf; der Vergleich zwischen Akademikern ohne Promotion und Facharbeitern ergibt sogar einen Wert von rund 850 000 €. Da sich der Gehaltsvorsprung auch in den Rentenbezügen niederschlägt, wird mit diesen Angaben der Unterschied in den Lebensbezügen noch unterzeichnet. Tabelle 5 - Arbeitszeit und Nettoeinkommen für ausgewählte Qualifikationsgruppen Nettoeinkommen Qualifikation Anzahl Wochenarbeitszeit je Stunde je Monat Familieneinkom- men Vollzeitbeschäftigte Promotion 2 517 48,9 19,65 3 844 5 155 Uni 15 469 43,7 14,97 2 617 3 808 FH 9 917 42,4 14,43 2 447 3 450 Meister 19 467 43,0 11,31 1 946 2 935 Lehre 92 602 40,8 9,22 1 505 2 545 Ungelernte 25 418 40,2 6,08 978 2 402 Teilzeitbeschäftigte Promotion 305 18,8 23,19 1 744 4 070 Uni 3 147 19,3 15,93 1 230 3 203 FH 1 401 19,7 13,44 1 059 2 708 Meister 3 088 19,7 11,32 892 2 442 Lehre 24 996 18,2 9,42 686 2 229 Ungelernte 10 003 14,6 8,99 525 1 934 Arbeitslose Promotion 78 847 2082 Uni 769 699 1 842 FH 553 785 1 855 Meister 1 336 725 1 685 Lehre 11 984 609 1 532 Ungelernte 5 128 469 1 416 Eigene Berechnungen auf Basis einer 70%-Stichprobe des Mikrozensus 2001. Setzt man die individuell erzielten Einkommen in Relation zum Familieneinkommen, so fällt diese Kennziffer von 75 % bei Akademikern auf 41 % bei Un-
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 13 gelernten ab. Die hohen Anteile, die Akademiker zum Familieneinkommen beitragen, sind nicht nur durch die hohen Arbeitszeiten und Stundensätze von Akademikern zu erklären, sondern wohl auch dadurch, dass Lebenspartner häufiger nicht erwerbstätig sind oder in Teilzeit arbeiten. Mittelwerte von Einkommen verdecken die zum Teil erhebliche Streuung der Einkommen innerhalb der betrachteten Gruppen; sie können insbesondere durch sehr hohe Einzelfalleinkommen nach oben gezogen werden. Eine Möglichkeit, den Einfluss von „Ausreißern“ zu verringern, besteht darin, jeweils 5 % der Fälle am oberen und unteren Ende nicht in die Berechnung des arithmetischen Mittels einzubeziehen („5 %-getrimmtes Mittel“), eine andere, den Median zu betrachten, also den Einkommensbetrag zu errechnen, bei dem die Anzahl der betrachteten Personen in zwei Hälften geschieden wird, die eine verdient weniger als diesen Betrag, die andere mehr. Der Median ist ein Spezialfall des Perzentils. Perzentile geben die Merkmalsausprägung an, bei der ein bestimmter Prozentsatz der Grundgesamtheit erfasst worden ist. Der Median des Nettoeinkommens entspricht also dem 50-%-Perzentilwert, in Tabelle 6 sind zusätzlich Grenzwerte für 10, 25, 75 und 90 % angegeben. Tabelle 6 - Ausgewählte Angaben zum Einkommen von Vollerwerbstätigen nach Qualifikationen Perzentile Qualifikation 10 % 25 % 50 % 75 % 90 % getrimmtes 5-%-Mittel Promotion 1662 € 2173 € 2940 € 4601 € 6902 € 3382 € Uni 1022 € 1662 € 2173 € 2940 € 4154 € 2374 € FH 1202 € 1661 € 2173 € 2940 € 3707 € 2256 € Meister 1023 € 1202 € 1662 € 2173 € 2940 € 1807 € Lehre 818 € 1022 € 1406 € 1662 € 2173 € 1424 € Ungelernte 230 € 409 € 818 € 1406 € 1662 € 898 € Eigene Berechnungen auf Basis einer 70%-Stichprobe des Mikrozensus 2001. Vergleicht man zunächst das arithmetische Mittel mit dem 5-%-getrimmten Mittel, so ergeben sich erwartungsgemäß niedrigere Werte, und zwar bei allen Qualifikationsgruppen. Ursächlich dafür ist, dass extrem hohe und niedrige Einkommen aus der Berechnung herausfallen, die Abweichung der extrem hohen
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 14 Einkommen von Mittelwert aber höher ist als die der extrem niedrigen (die rechte Flanke der Verteilung ist also länger als die linke). Der Median liegt noch niedriger als das getrimmte Mittel, weil für seine Ermittlung nur die Fallzahl, nicht aber die Einkommenshöhe eine Rolle spielt. Der Median ist der Zentralwert, um den sich die große Mehrzahl der Fälle gruppiert. Die durch den Einkommensbetrag des 25-%- und des 75-%-Perzentils abgesteckte Einkommensspanne umfasst 50 % aller Einkommensbezieher; sie verdienen im Durchschnitt aller Qualifikationen bis zu einem Viertel weniger bzw. bis zu einem Drittel mehr als das Medianeinkommen der jeweiligen Qualifikationsgruppe. In den absoluten Beträgen der Perzentile schlagen sich naturgemäß die qualifikationsspezifisch unterschiedlichen Einkommensniveaus nieder: nur 25 % der Promovierten verdienen weniger als 2173 €8, aber 50 % der übrigen Akademiker, 75 % der Meister und 95 % der Ungelernten. 4. Arbeitsgebiete, Arbeitszeiten und Einkommen von Akademikern Hochschulabsolventen übernehmen zumeist Aufgaben, die mit besonderer Verantwortung, in der Regel auch mit Mitarbeiterführung verbunden sind. Klassische akademische Berufe sind Ingenieure und Betriebswirte, aber auch Ärzte und Rechtsanwälte sowie Lehrer. Tabelle 7 gibt die Zahl der Personen in Berufsgruppenklassifizierungen des Statistischen Bundesamtes wieder, die einen hohen Anteil von Akademikern erwarten lassen. Errechnet man den Anteil der akademisch ausgebildeten an der Gesamtzahl der in diesen Berufen erfassten Personen (vgl. Tabelle 8), so ergeben sich sehr hohe Akademikeranteile für Ärzte, Rechtsanwälte und Richter (rund 90 %), Chemiker/Physiker/Mathematiker und Hochschullehrer folgen mit 83,5 %, dann folgen Übrige Lehrer, Geistes-/Naturwissenschaftler und Ingenieure mit knapp 8 Der genannte Betrag ist der Mittelwert einer Einkommenspanne, die die Befragten angeben konnten. Im Fragebogen war die Spanne als „Zwischen 4000 und 4500 DM“ angegeben worden; die Umrechnung des Mittels von 4250 DM ergibt 2173 €.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 15 80 %, Sozialarbeiter, Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer mit 62 bis 51 %, und Informatiker, Manager und Selbständige weisen Quoten zwischen 38 und 24 % auf. Dass die Quoten auch bei klassischen akademischen Berufen wie den Ärzten nicht 100 % erreichen, liegt an fehlenden Antworten zum Ausbildungsabschluss. Tabelle 7 - Personen in ausgewählten Berufsgruppen davon mit Abschluss Berufsgruppe Insgesamt Promotion Universität Fachhoch schule Ingenieure 6142 154 1739 2853 Chemiker/Physiker/Mathematiker 624 180 239 102 Manager 1. Ebene 4182 106 772 510 Manager 2. Ebene 2290 50 426 310 Wirtschaftsprüfer 506 8 158 94 Unternehmensberater 694 41 251 115 Informatiker 3851 53 854 565 Richter 196 16 148 9 Rechtsanwälte 876 79 664 39 Ärzte 2902 1142 1411 66 Sozialarbeiter 1467 10 286 614 Hochschullehrer 664 243 270 41 Übrige Lehrer 6355 96 4354 624 Geistes-/Naturwissenschaftler 2311 249 1194 358 Selbständige ohne Beschäftigte 11272 242 1582 829 Selbständige mit Beschäftigten 11134 658 1575 670 Eigene Berechnungen auf Basis einer 70%-Stichprobe des Mikrozensus 2001. Unter denen, die einen akademischen Abschluss angeben, dominieren die Fachhochschulen bei Sozialarbeitern und Ingenieuren mit Werten von über 60 %, bei den klassischen Universitätsausbildungen für Richter, Rechtsanwälte und Ärzte sind Fachhochschulabschlüsse dagegen erwartungsgemäß kaum zu finden. Der Anteil der Promovierten ist bei Hochschullehrern, Ärzten sowie Chemikern u.a. sehr hoch, aber auch bei Selbständigen mit Beschäftigten mit rund 23 % noch beachtlich, was sich wohl auch dadurch erklärt, dass ein erheblicher Teil der freien akademischen Berufe (z.B. Ärzte, Rechtsanwälte) in selbständiger Tätigkeit ausgeübt wird.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 16 Tabelle 8 - Anteil von Akademikern und Aufteilung nach Abschlussart für ausgewählte Berufsgruppen Aufteilung der Akademiker nach Abschluss in % Berufsgruppe Akademikeranteil in % Promotion Universität Fachhochschule Ingenieure 77,3 3,2 36,6 60,1 Chemiker/Physiker/Mathematiker 83,5 34,5 45,9 19,6 Manager 1. Ebene 33,2 7,6 55,6 36,7 Manager 2. Ebene 34,3 6,4 54,2 39,4 Wirtschaftsprüfer 51,4 3,1 60,8 36,2 Unternehmensberater 58,6 10,1 61,7 28,3 Informatiker 38,2 3,6 58,0 38,4 Richter 88,3 9,2 85,5 5,2 Rechtsanwälte 89,3 10,1 84,9 5,0 Ärzte 90,2 43,6 53,9 2,5 Sozialarbeiter 62,0 1,1 31,4 67,5 Hochschullehrer 83,4 43,9 48,7 7,4 Übrige Lehrer 79,8 1,9 85,8 12,3 Geistes-/Naturwissenschaftler 77,9 13,8 66,3 19,9 Selbständige ohne Beschäftigte 23,5 9,1 59,6 31,2 Selbständige mit Beschäftigten 26,1 22,7 54,3 23,1 Eigene Berechnungen auf Basis einer 70%-Stichprobe des Mikrozensus 2001. Angaben für die Länge der üblichen wöchentlichen Arbeitszeit sowie die Höhe der durchschnittlichen Nettomonatseinkommen finden sich in Tabelle 9, und zwar getrennt nach Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten. Die Teilzeitquote von Akademikern ist im Durchschnitt recht gering; mit 20 bis 30 % ist sie bei Lehrern und Sozialarbeitern noch am höchsten, es folgen Selbständige ohne Beschäftigte und Ärzte. Auf der anderen Seite fallen Ingenieure, Manager und Selbständige, die Beschäftigten haben, mit Teilzeitquoten von weniger als 5 % auf. Konzentriert man sich zunächst nur auf die Vollzeiterwerbstätigen, so weisen Selbständige mit 52 bis 57 Stunden tatsächlich geleisteter Arbeitszeit Spitzenwerte auf, gefolgt von Ärzten, Managern der 1. Ebene, Unternehmensberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten. Wochenarbeitszeiten von um die 40 Stunden finden sich bei Sozialarbeitern, Lehrern und Informatikern. Hält man sich mit Blick auf die Einkommen an die rechnerischen Stundensätze, so liegen Wirtschaftsprüfer an der Spitze, gefolgt von Richtern, Ärzten, Chemikern,
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 17 Rechtsanwälten und Hochschullehrern. Am anderen Ende der Skala finden sich Selbständige ohne Beschäftigte und Sozialarbeiter. Ursächlich für die geringen Durchschnittseinkommen bei den Selbständigen ohne Beschäftigte dürften prekäre Existenzen sein, bei den Sozialarbeitern ist auf die Eingruppierungsregelungen im Öffentlichen Dienst zu verweisen9. Der kombinierte Effekt von hohen Stundensätzen und Arbeitszeiten macht die Wirtschaftsprüfer mit 4 200 € netto je Monat zu Spitzenverdienern, der kombinierte Effekt von geringen Stundensätzen und niedrigen Arbeitszeiten führt die Sozialarbeiter mit weitem Abstand ans Ende der Verdienstskala. Der Blick auf die Nettoverdienste der Teilzeitbeschäftigten ergibt im Großen und Ganzen die gleiche Rangfolge. Auffällig ist, dass die rechnerischen Stundenlöhne zum Teil sehr deutlich über denen der Vollzeitbeschäftigten liegen, was als Resultat des Zusammenwirkens von Steuerprogression und hohen Sozialabgaben bei den Vollzeitbeschäftigten interpretiert werden kann. Besonders ausgeprägt ist der Abstand der rechnerischen Stundenlöhne bei den Selbständigen: Sowohl bei denen mit Beschäftigten als auch bei denen ohne Beschäftigte ergeben sich für Teilzeittätige rechnerische Stundenlöhne, die rund doppelt so hoch sind wie die von Vollerwerbstätigen. 9 Sozialarbeiter werden wie Tabelle 7 zeigt vornehmlich an Fachhochschulen ausgebildet, und Fachhochschulabsolventen werden im Öffentlichen Dienst wegen der Eingruppierungsklassifizierung der Angestelltentarifverträge wesentlich schlechter bezahlt als Universitätsabsolventen.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 18 Tabelle 9 - Arbeitszeit und Nettoeinkommen ausgewählter Berufsgruppen Nettoeinkommen Anzahl Wochenarbeits- zeit je Stunde je Monat Familieneinkom- men Vollzeitbeschäftigte Ingenieure 5890 42,8 15,54 2661 3586 Chemiker/Physiker/Math. 579 41,9 17,47 2928 3857 Manager 1. Ebene 3945 49,6 17,01 3374 4544 Manager 2. Ebene 2210 43,7 15,61 2729 3715 Wirtschaftsprüfer 454 47,8 21,82 4172 5635 Unternehmensberater 608 49,4 16,56 3272 4439 Informatiker 3514 41,2 14,14 2331 3257 Richter 188 42,8 19,38 3318 4587 Rechtsanwälte 775 47,4 17,38 3296 4529 Ärzte 2510 50,2 18,01 3616 5053 Sozialarbeiter 1086 39,3 10,22 1606 2675 Hochschullehrer 517 45,5 17,03 3099 4227 Übrige Lehrer 4453 40,8 13,98 2282 3642 Geistes-/ Naturwissensch. 1880 43,5 13,20 2296 3373 Selbständige o. Beschäft. 8930 52,2 9,40 1963 2993 Selbständige m. Beschäft. 10659 55,6 13,70 3046 4256 Teilzeitbeschäftigte Ingenieur 252 19,3 20,31 1568 3272 Chemiker/Physiker/Math. 45 20,6 18,18 1498 3190 Manager 1. Ebene 237 18,4 24,12 1775 3775 Manager 2. Ebene 80 20,5 13,51 1108 3253 Wirtschaftsprüfer 52 20,2 23,47 1896 4090 Unternehmensberater 86 15,9 27,88 1773 3875 Informatiker 337 17,4 13,97 972 2646 Richter 8 22,5 21,83 1965 8283 Rechtsanwälte 101 19,6 20,51 1608 4038 Ärzte 392 19,6 20,50 1607 4448 Sozialarbeiter 381 21,3 12,45 1061 2569 Hochschullehrer 147 14,8 23,26 1377 3054 Übrige Lehrer 1902 19,0 19,17 1457 3697 Geistes-/ Naturwissensch. h 431 18,4 15,71 1156 2775 Selbständiger o. Beschäft. 2342 15,3 16,88 1033 2833 Selbständiger m. Beschäft. 475 18,9 27,88 2108 4323 Eigene Berechnungen auf Basis einer 70%-Stichprobe des Mikrozensus 2001.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 19 5. Schätzgleichungen zur Erklärung von Einkommensunterschieden Nach den bisherigen Ergebnissen differieren die Einkommen nach Ausbildungsabschluss, aber auch nach Berufsgruppen sehr deutlich. Abschließend soll versucht werden, den Einfluss von verschiedenen einkommensrelevanten Merkmalen zu isolieren. Dies geschieht wiederum mit Blick auf die üblichen Tätigkeitsfelder von Akademikern. Zu diesem Zweck wurden (Querschnitts-) Regressionsrechnungen durchgeführt, die Dummy-Variablen für die zu isolierenden Merkmale enthalten. Der Dummy nimmt dabei den Wert 1 an, wenn das Merkmal im Datensatz zutrifft, und den Wert 0, wenn das nicht der Fall ist. Als so abgebildete Merkmale wurden untersucht: die sechs unterschiedenen Qualifikationsgrade10 sowie die Frage, ob die betreffende Person die Staatsangehörigkeit eines Nicht-EU-Landes hat (Nicht-EU), weiblichen Geschlechts ist (Frau), im Öffentlichen Dienst beschäftigt ist (Öff. Dienst) oder in den neuen Bundesländern wohnt (Ost). Getestet wurden auch Dummy-Variablen für Staatsangehörigkeit übrige EU-Länder, die Größe des Wohnorts und die Betriebsgröße, allerdings erwiesen sie sich nur in wenigen Fällen als signifikant, so dass auf eine Einbeziehung verzichtet wurde. Als Erklärungsvariablen ohne „0-1-Ausprägung“ wurden die übliche Wochenarbeitszeit, das Alter der Person und die Zahl der Kinder unter 18 Jahren im Haushalt verwendet, weil diese Größen die Höhe des Einkommens beeinflussen dürften: • Je länger die Arbeitszeit, um so höher ist c.p. auch das Einkommen • Da in Deutschland die Bezahlung mit dem Alter üblicherweise steigt, ist zwischen diesen beiden Größen eine positive Beziehung zu vermuten • Die Kinderzahl ist schon wegen des Kindergelds einkommensrelevant. 10 Promotion, Universitätsabschluss, Fachhochschulabschluss, Meister, Facharbeiter, Ungelernter. Einer dieser Grade musste ausgeschlossen werden, um eine singuläre Matrix zu vermeiden. Die Wahl fiel auf Facharbeiter, die Einkommen wurden dadurch praktisch auf Facharbeiter normiert, für höhere oder niedrigere Qualifikationen errechnen sich Auf- oder Abschläge.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 20 Die zu erklärende Variable ist das Nettoeinkommen, um möglicherweise störende Einflüsse von Voll- bzw. Teilzeittätigkeit zu vermeiden, wurden die Regressionen nur für Vollzeitbeschäftigte durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 10 zusammengefasst. Geht man zunächst von den Ergebnissen für alle Vollerwerbstätigen aus, so zeigt sich, dass die Promotion das durchschnittliche Monatseinkommen im Vergleich zur Facharbeiterqualifikation um fast 1900 € oder 113 % steigen lässt. Ein Universitätsdiplom ohne Promotion steigert das Monatseinkommen für sich genommen um rund 950 € oder 57 %, ein Fachhochschuldiplom um knapp 800 € oder 46 %. Ein Meister verdient reichlich 300 € oder 19 % mehr als ein Geselle/Facharbeiter, Ungelernte müssen einen Abschlag von rund 360 € oder 22 % hinnehmen. Die verschiedenen Ausbildungs- bzw. Berufsabschlüsse sind also in hohem Maße einkommensrelevant. Eine Stunde Mehrarbeit je Woche schlägt sich im Durchschnitt mit zusätzlichen Nettoeinnahmen von 28 € je Monat nieder, setzt man den Monat mit 4 Wochen an, so ergibt dies einen rechnerischen Nettostundenlohn von nur 7 €. Einkommensunterschiede sind also offensichtlich nur zu einem geringen Teil durch Arbeitszeitunterschiede zu erklären. Ein zusätzliches Jahr Lebensalter (= Berufserfahrung) erbringt im Durchschnitt monatlich 22 €, vergleicht man also gleich qualifizierte 30-jährige mit 50-jährigen, so tut sich ein Gehaltsunterschied von immerhin 440 € auf. Je Kind unter 18 Jahren im Haushalt fließt ein zusätzliches Nettoeinkommen von 139 € je Monat in die Kasse, was wie erwähnt durch staatliche Transferleistungen (Kindergeld), aber auch durch kinderbezogene Lohnbestandteile erklärt werden kann. Signifikante Abschläge im Einkommen müssen Nicht-EU-Ausländer (210 €), Frauen (390 €), Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes (20 €) und Bewohner der neuen Bundesländer (570 €) hinnehmen, was durch nicht ausbildungsbedingte Produktivitätsunterschiede, aber auch durch Lohndiskriminierung bedingt sein kann. Für den Öffentlichen Dienst fällt auf, dass der Vorsprung im Durchschnittsgehalt (vgl. Tabelle 2) offenbar durch Unterschiede in der Qualifikationsstruktur bedingt ist, bei Berücksichtigung dieser Unterschiede ergibt sich sogar ein kleiner Malus.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 27 eure und Informatiker verdienen dann im Durchschnitt 3 % mehr, Kaufleute fast 7 %, Sozialarbeiter 2 %. Tabelle 12 - Anzahl und Durchschnittseinkommen ausgewählter Berufsgruppen (Vollerwerbstätige) Ingenieure Kaufleute Informatiker Sozialarbeiter Anzahl (alle Fälle) Uni 1586 1466 783 203 FH 2615 950 534 427 Insgesamt 4201 2416 1317 630 Durchschnittseinkommen (alle Fälle) Uni 2716 3923 2662 1716 FH 2676 3434 2618 1711 Uni/FH 101,5 114,2 101,7 100,3 Anzahl (ohne Extremwerte) Uni 1531 1365 760 192 FH 2550 906 524 407 Insgesamt 4081 2271 1284 599 Durchschnittseinkommen (ohne Extremwerte) Uni 2672 3439 2620 1777 FH 2592 3220 2545 1742 Uni/FH 103,1 106,8 102,9 102,0 Eigene Berechnungen auf Basis einer 70%-Stichprobe des Mikrozensus 2001. Tabelle 13 gibt die Parameter einer Regressionsschätzung wieder, wenn man sich auf die Berufstätigen im Vollerwerb beschränkt, die angaben, entweder ein Uni- oder ein FH-Diplom zu haben. Um Unterschiede zu identifizieren wurde die Variable „Uni“ eingeführt, also auf FH-Absolventen normiert. Bei Informatikern und Sozialarbeitern ergaben sich keine auf dem 99-%-Niveau signifikanten Parameter13, bei den Ingenieuren und Kaufleuten signifikante Aufschläge, und zwar in einer Größenordnung von rund 5 bzw. 14 % des Mittelwerts der jeweiligen Nettoeinkommen. Diese Schätzergebnisse bestätigen damit im Grundsatz die Unterschiede, die bei den Mittelwertvergleichen gefunden worden sind. 13 Die 99-%-Schwelle wurde mit 14 bzw. 77 % weit verfehlt.
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 28 Fasst man die Ergebnisse des Vergleichs von Fachhochschulabsolventen mit Universitätsabgängern zusammen, so zeigt sich statistisch beziehungsweise durch Regressionsrechnungen, dass Fachhochschulabsolventen einen zwar relativ kleinen, aber zumindest bei den Kaufleuten doch merklichen Abstand zu den Durchschnittseinkommen der Universitätsabsolventen haben. Berücksichtigt man indes die längere Studiendauer und die z.T. höheren formalen Eingangsvoraussetzungen der Universitätsausbildung, so ist der Abstand erstaunlich gering – Fachhochschulabsolventen können im Wettbewerb mit den Abgängern aus der Universität also sehr gut mithalten. Tabelle 13 - Regressionsparameter der Einkommensschätzung für vollerwerbstätige Uni- und FH-Absolventen Ingenieure Kaufleute Informatiker Sozialarbeiter N 4193 2409 1309 623 RC2 0,168 0,164 0,114 0,157 Mittelwert (€) 2691 3731 2645 1712 Regressionsparameter Uni 145,2 506,8 84,9 -11,0 Frau -265,8 -932,7 -205,9 -233,5 Ost -1102,5 -1713,4 -901,1 -302,8 Arbeitszeit 47,3 45,1 49,2 35,1 Alter 38,1 70,3 35,1 19,8 KinderU18 239,7 270,1 249,9 121,0 in % des Mittelwerts Uni 5,4 13,6 3,2 -0,6 Frau -9,9 -25,0 -7,8 -13,6 Ost -41,0 -45,9 -34,1 -17,7 Arbeitszeit 1,8 1,2 1,9 2,0 Alter 1,4 1,9 1,3 1,2 KinderU18 8,9 7,2 9,4 7,1 Eigene Berechnungen auf Basis einer 70%-Stichprobe des Mikrozensus 2001. Zahlen in Fettdruck: Parameter auf 99%-Niveau nicht signifikant. Wie gut die Wettbewerbsposition im Grundsatz ist, verdeutlicht Schaubild 1, in dem die prozentuale Besetzung der verschiedenen Einkommensklassen für die vier großen Berufsgruppen, in denen die beiden Absolventenarten im Wettbewerb stehen, dargestellt ist. Die Verteilungskurve der Universitätsabgänger verläuft nicht etwa nach rechts verschoben, sondern praktisch völlig synchron zu
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 29 der der Fachhochschulabgänger. Bei der Interpretation ist zu beachten, dass die waagerechte Achse die 25 unterschiedenen Einkommensklassen, dargestellt durch ihren Mittelwert, enthält, die Mittelwerte aber nicht linear, sondern progressiv zunehmen – die Einkommensverteilung ist also nicht symmetrisch, sondern sehr linkssteil. Schaubild 1 - Verteilung in % nach Einkommensklassen für ausgewählte . Berufsgruppen Unter dem Eindruck der vielen statistischen Aussagen in dieser Untersuchung sollte nicht vergessen werden, dass die Abbildungsqualität der Regressionen 0 2 4 6 8 10 12 14 0 409 1023 1662 2429 3196 3963 6902 20452 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 0 409 1023 1662 2429 3196 3963 6902 20452 0 2 4 6 8 10 0 409 1023 1662 2429 3196 3963 6902 20452 0 5 10 15 20 25 30 0 409 1023 1662 2429 3196 3963 6902 20452 Informatiker Sozialarbeiter Kaufleute Ingenieure Uni FH
Beiträge der Hochschule Pforzheim Nr. 120 30 relativ schlecht ist, wesentliche Erklärungsmerkmale des beruflichen Erfolgs entziehen sich den im Mikrozensus erfassten Variablen. Neben analytischen und fachlichen Qualitäten spielen auch Selbstmotivation, Kommunikationskompetenz usw. eine erhebliche Rolle – offensichtlich gelingt es den Fachhochschulen, ihren Studierenden ein wettbewerbsfähiges Gesamtpaket an Qualifikationen zu vermitteln, und zwar in kürzerer Zeit und zu geringeren Kosten als an den Universitäten. 6. Abschließende Bemerkungen Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass mit Hilfe der personenbezogenen Datensätze des Mikrozensus grundlegende qualifikationsspezifische Einkommensdifferenzen aufgezeigt werden können. Sie beschränkt sich allerdings auf wenige Variable und verwendet nur elementare statistische und ökonometrische Methoden. Zahlreiche Erweiterungen/Modifikationen sind denkbar: Der Vergleich der Einkommensunterschiede bezog sich nur auf Beschäftigte, die Beschäftigungswahrscheinlichkeit dürfte aber qualifikationsspezifisch unterschiedlich sein – ein gerade für den Vergleich von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen interessanter Aspekt, der allerdings zweistufige Schätzmodelle erfordert. Möglicherweise bestehen zudem nichtlineare Abhängigkeiten, z.B. zwischen Alter und Einkommen, während in dieser Arbeit nur lineare Abhängigkeiten verwendet worden sind; auch könnten sich die Parameter durch andere Schätzprozeduren als die hier verwendete gewöhnliche Methode der kleinsten Quadrate möglicherweise ändern. Interessant könnten Verknüpfungen mit anderen Datensätzen sein, z.B. dem Sozio-ökonomischen Panel, in dem eine Vielzahl weiterer Variablen (z.B. zur Familienbiographie oder zur Lebenszufriedenheit) enthalten ist. Von diesen Einschränkungen dürfte das grundlegende Ergebnis der Untersuchung allerdings kaum modifiziert werden: Humankapitalsteigernde Ausbildungsumwege sind in hohem Maße einkommenswirksam, und das Fachhochschuldiplom führt bei deutlich kürzerer Ausbildungszeit zu Nettoeinkommen, die mit dem Universitätsdiplom vergleichbar sind.
Verzeichnis der bisher erschienenen Beiträge 52. Werner Pepels Aug. 1990 Integrierte Kommunikation 53. Martin Dettinger-Klemm Aug. 1990 Grenzen der Wissenschaftsfreiheit. Überlegungen zum Thema: Freiheit und Verantwortung des Wissenschaftlers 54. Werner Pepels Sept. 1990 Mediaplanung – Über den Einsatz von Werbegeldern in Medien 55. Dieter Pflaum Sept. 1990 Werbeausbildung und Werbemöglichkeiten in der DDR 56. Rudi Kurz (Hrsg.) Nov. 1990 Ökologische Unternehmensführung – Herausforderung und Chance 57. Werner Pepels Jan. 1991 Verkaufsförderung – Versuch einer Systematisierung 58. Rupert Huth, Ulrich Wagner (Hrsg.) Aug. 1991 Volks- und betriebswirtschaftliche Abhandlungen. Prof. Dr. Dr. h.c. Tibor Karpati (Universität Osijek in Kroatien) zum siebzigsten Geburtstag. Mit einem Vorwort von R. Huth und Beiträgen von H.-J. Hof, H. Löffler, D. Pflaum, B. Runzheimer und U. Wagner 59. Hartmut Eisenmann Okt. 1991 Dokumentation über die Tätigkeit einer Industrie- und Handelskammer – Dargestellt am Beispiel der IHK Nordschwarzwald 60. Ursula Hoffmann-Lange Dez. 1991 Eliten und Demokratie: Unvereinbarkeit oder notwendiges Spannungsverhältnis? 61. Werner Pepels Dez. 1991 Elemente der Verkaufsgesprächsführung 62. Wolfgang Berger Dez. 1991 Qualifikationen und Kompetenzen eines Europamanagers 63. Günter Staub Jan. 1992 Der Begriff „Made in Germany“ – Seine Beurteilungskriterien 64. Martin W. Knöll, Hieronymus M. Lorenz Mai 1992 Gegenstandsbereich und Instrumente der Organisationsdiagnose im Rahmen von Organisationsentwicklungs (OE)-Maßnahmen 65. Werner Lachmann Juni 1992 Ethikversagen – Marktversagen 66. Paul Banfield Juni 1993 Observations On The Use Of Science As A Source Of Legitimation In Personnel Management 67. Bernd Noll Aug. 1993 Gemeinwohl und Eigennutz. Wirtschaftliches Handeln in Verantwortung für die Zukunft – Anmerkungen zur gleichnamigen Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland aus dem Jahre 1991 68. Siegfried Kreutzer, Regina Moczadlo Aug. 1993 Die Entdeckung der Wirklichkeit – Integrierte Projektstudien in der Hochschulausbildung 69. Sybil Gräfin Schönfeldt Aug. 1993 Von Menschen und Manieren. Über den Wandel des sozialen Verhaltens in unserer Zeit. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim, Wintersemester 1992/93 70. Hartmut Löffler Dez. 1993 Geld- und währungspolitische Grundsatzüberlegungen für ein Land auf dem Weg zur Marktwirtschaft – Das Beispiel Kroatien 71. Hans-Georg Köglmayr, Kurt H. Porkert Nov. 1994 Festlegen und ausführen von Geschäftsprozessen mit Hilfe von SAP-Software 72. Alexa Mohl Febr. 1995 NLP-Methode zwischen Zauberei und Wissenschaft. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim, Wintersemester 1994/95 73. Bernd Noll Mai 1995 Marktwirtschaft und Gerechtigkeit: Anmerkungen zu einer langen Debatte 74. Rudi Kurz, Rolf-Werner Weber Nov. 1995 Ökobilanz der Hochschule Pforzheim. 2. geänderte Auflage, Jan. 1996 75. Hans Lenk Mai 1996 Fairneß in Sport und Wirtschaft. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim, Wintersemester 1995/96 76. Barbara Burkhardt-Reich, Hans-Joachim Hof, Bernd Noll Juni 1996 Herausforderungen an die Sozialstaatlichkeit der Bundesrepublik 77. Helmut Wienert März 1997 Perspektiven der Weltstahlindustrie und einige Konsequenzen für den Anlagenbau 78. Norbert Jost Mai 1997 Innovative Ingenieur-Werkstoffe 79. Rudi Kurz, Christoph Hubig, Ortwin Renn, Hans Diefenbacher Sept. 1997 Ansprüche in der Gegenwart zu Lasten der Lebenschancen zukünftiger Generationen 80. Björn Engholm Okt. 1997 Ökonomie und Ästhetik. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim, Wintersemester 1996/97. 2. geänderte Auflage. Jan. 1998 81. Lutz Goertz Sept. 1998 Multimedia quo vadis? – Wirkungen, Chancen, Gefahren. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Fachhochschule Pforzheim, Wintersemester 1996/97 82. Eckhard Keßler Nov. 1998 Der Humanismus und die Entstehung der modernen Wissenschaft. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim, Wintersemester 1996/97 83. Heinrich Hornef Febr. 1998 Aufbau Ost – Eine Herausforderung für Politik und Wirtschaft. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Fachhochschule Pforzheim, Wintersemester 1997/98
Verzeichnis der bisher erschienenen Beiträge 84. Helmut Wienert Juli 1998 50 Jahre Soziale Marktwirtschaft – Auslaufmodell oder Zukunftskonzept? Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim, Sommersemester 1998 85. Bernd Noll Sept. 1998 Die Gesetzliche Rentenversicherung in der Krise 86. Hartmut Löffler Jan. 1999 Geldpolitische Konzeptionen - Alternativen für die Europäische Zentralbank und für die Kroatische Nationalbank 87. Erich Hoppmann Juni 1999 Globalisierung. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim, Sommersemester 1999 88. Helmut Wienert (Hrsg.) Dez. 1999 Wettbewerbspolitische und strukturpolitische Konsequenzen der Globalisierung. Mit Beiträgen von Hartmut Löffler und Bernd Noll 89. Ansgar Häfner u.a. (Hrsg.) Jan. 2000 Konsequenzen der Globalisierung für das internationale Marketing. Mit Beiträgen von Dieter Pflaum und Klaus-Peter Reuthal 90. Ulrich Wagner Febr. 2000 Reform des Tarifvertragsrechts und Änderung der Verhaltensweisen der Tarifpartner als Voraussetzungen für eine wirksame Bekämpfung der Arbeitslosigkeit 91. Helmut Wienert April 2000 Probleme des sektoralen und regionalen Wandels am Beispiel des Ruhrgebiets 92. Barbara Burkhardt-Reich Nov. 2000 Der Blick über den Tellerrand – Zur Konzeption und Durchführung eines „Studium Generale“ an Fachhochschulen 93. Helmut Wienert Dez. 2000 Konjunktur in Deutschland - Zur Einschätzung der Lage durch den Sachverständigenrat im Jahresgutachten 2000/2001 94. Jürgen Wertheimer Febr. 2001 Geklonte Dummheit: Der infantile Menschenpark. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim, Wintersemester 2000/01 95. Konrad Zerr März 2001 Erscheinungsformen des Online-Research – Klassifikation und kritische Betrachtung 96. Daniela Kirchner April 2001 Theorie und praktische Umsetzung eines Risikomanagementsystems nach KontraG am Beispiel einer mittelständischen Versicherung 97. Bernd Noll Mai 2001 Die EU-Kommission als Hüterin des Wettbewerbs und Kontrolleur von sektoralen und regionalen Beihilfen Peter Frankenfeld EU Regionalpolitik und Konsequenzen der Osterweiterung 98. Hans Joachim Grupp Juni 2001 Prozessurale Probleme bei Beschlussmängelstreitigkeiten in Personengesellschaften 99. Norbert Jost (Hrsg.) Juli 2001 Technik Forum 2000: Prozessinnovationen bei der Herstellung kaltgewalzter Drähte.Mit Beiträgen von Peter Kern, Wilhelm Bauer, Rolf Ilg; Heiko Dreyer; Johannes Wößner und Rainer Menge 100. Urban Bacher, Mikolaj Specht Dez. 2001 Optionen – Grundlagen, Funktionsweisen und deren professioneller Einsatz im Bankgeschäft 101. Constanze Oberle Okt. 2001 Chancen, Risiken und Grenzen des M-Commerce 102. Ulrich Wagner Jan. 2002 Beschäftigungshemmende Reformstaus und wie man sie auflösen könnte Jürgen Volkert Flexibilisierung durch Kombi-Einkommen? Die Perspektive der Neuen Politischen Ökonomie 103. Mario Schmidt, René Keil März 2002 Stoffstromnetze und ihre Nutzung für mehr Kostentransparenz sowie die Analyse der Umweltwirkung betrieblicher Stoffströme 104. Kurt Porkert Mai 2002 Web-Services – mehr als eine neue Illusion? 105. Helmut Wienert Juni 2002 Der internationale Warenhandel im Spiegel von Handelsmatrizen 106. Robert Wessolly, Helmut Wienert Aug. 2002 Die argentinische Währungskrise 107. Roland Wahl (Hrsg.) Sept. 2002 Technik-Forum 2001: Weiterentwicklungen an Umformwerkzeugen und Walzdrähten. Mit Beiträgen von Roland Wahl, Thomas Dolny u.a., Heiko Pinkawa, Rainer Menge und Helmut Wienert 108. Thomas Gulden April 2003 Risikoberichterstattung in den Geschäftsberichten der deutschen Automobilindustrie 109. Günter Altner Mai 2003 Lasset uns Menschen machen – Der biotechnische Fortschritt zwischen Manipulation und Therapie. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim, Sommersemester 2003 110. Norbert Jost (Hrsg.) Juni 2003 Technik-Forum 2002: Innovative Verfahren zur Materialoptimierung. Mit Beiträgen von Norbert Jost, Sascha Kunz, Rainer Menge/Ursula Christian und Berthold Leibinger 111. Christoph Wüterich Februar 2004 Professionalisierung und Doping im Sport. Vortrag gehalten im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Pforzheim, Sommersemester 2003 112. Sabine Schmidt Mai 2004 Korruption in Unternehmen – Typologie und Prävention 113. Helmut Wienert August 2004 Lohn, Zins, Preise und Beschäftigung – Eine empirische Analyse gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge in Deutschland 114. Roland Wahl (Hrsg.) Sept. 2004 Technik-Forum 2003: Materialentwicklung für die Kaltumformtechnik. Mit Beiträgen von Andreas Baum, Ursula Christian, Steffen Nowotny, Norbert Jost, Rainer Menge und Hans-Eberhard Koch 115. Dirk Wenzel Nov. 2004 The European Legislation on the New Media: An Appropriate Framework for the Information Economy?
Verzeichnis der bisher erschienenen Beiträge 116. Frank Morelli, Alexander Mekyska, Stefan Mühlberger Dez. 2004 Produkt- und prozessorientiertes Controlling als Instrument eines erfolgreichen Informationstechnologie-Managements 117. Stephan Thesmann, Martin Frick, Dominik Konrad Dez. 2004 E-Learning an der Hochschule Pforzheim 118. Norbert Jost (Hrsg.) Juni 2005 Technik-Forum 2004 119. Rainer Gildeggen Juni 2005 Internationale Produkthaftung 120. Helmut Wienert Oktober 2005 Qualifikationsspezifische Einkommensunterschiede in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen