Energiemanagementsysteme im Handwerk: Das E-Tool im Marktvergleich
Abstract
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Full text
Jantos, Louisa; Thonipara, Anita; Meub, Lukas Research Report Energiemanagementsysteme im Handwerk: Das E-Tool im Marktvergleich ifh Forschungsbericht, No. 30 Provided in Cooperation with: Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) Suggested Citation: Jantos, Louisa; Thonipara, Anita; Meub, Lukas (2025) : Energiemanagementsysteme im Handwerk: Das E-Tool im Marktvergleich, ifh Forschungsbericht, No. 30, Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh), Göttingen, https://doi.org/10.47952/gro-publ-319 This Version is available at: https://hdl.handle.net/10419/323222 Standard-Nutzungsbedingungen: Die Dokumente auf EconStor dürfen zu eigenen wissenschaftlichen Zwecken und zum Privatgebrauch gespeichert und kopiert werden. Sie dürfen die Dokumente nicht für öffentliche oder kommerzielle Zwecke vervielfältigen, öffentlich ausstellen, öffentlich zugänglich machen, vertreiben oder anderweitig nutzen. Sofern die Verfasser die Dokumente unter Open-Content-Lizenzen (insbesondere CC-Lizenzen) zur Verfügung gestellt haben sollten, gelten abweichend von diesen Nutzungsbedingungen die in der dort genannten Lizenz gewährten Nutzungsrechte. Terms of use: Documents in EconStor may be saved and copied for your personal and scholarly purposes. You are not to copy documents for public or commercial purposes, to exhibit the documents publicly, to make them publicly available on the internet, or to distribute or otherwise use the documents in public. If the documents have been made available under an Open Content Licence (especially Creative Commons Licences), you may exercise further usage rights as specified in the indicated licence. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
ifh Forschungsbericht 30 Louisa Jantos, Anita Thonipara, Lukas Meub www.ifh-goettingen.de 2025 Energiemanagementsysteme im Handwerk: Das E-Tool im Marktvergleich
Veröffentlichung des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut e.V. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. ISSN 2751-2215 DOI-URL: https://doi.org/10.47952/gro-publ-319 Alle Rechte vorbehalten ifh Göttingen | Heinrich-Düker-Weg 6 | 37073 Göttingen Tel.: +49 551 39 34882 E-Mail: [email protected]-goettingen.de Internet: www.ifh-goettingen.de GÖTTINGEN | 2025 © Titelmotiv: Dillxr/Shutterstock.com
Zusammenfassung: Vor dem Hintergrund zunehmender regulatorischer Anforderungen im Bereich der Energieund Klimapolitik, aber auch vor dem Hintergrund steigender Energiepreise gewinnen Energiemanagementsysteme und Emissionsbilanzierungssysteme auch für kleine und mittelgroße Handwerksbetriebe an Bedeutung. Der vorliegende Bericht zeigt, dass insbesondere das E-Tool eine vielversprechende Lösung für die Herausforderungen dieser Betriebe bietet. Es erfüllt zentrale Anforderungen an ein niederschwelliges, praxisnahes und kostenfreies EMS, das zudem über Funktionen zur Emissionsbilanzierung verfügt. Im Vergleich zu anderen am Markt verfügbaren Systemen überzeugt das E-Tool insbesondere durch seine Ausrichtung auf das Handwerk, welche auch einen gewerkespezifischen Vergleich ermöglicht. Auch ein individueller Betriebsentwicklungsfahrplan (iBEF) zu perspektivischen Energieeffizienzmaßnahmen kann gemeinsam mit einem Berater oder einer Beraterin erstellt werden und die systemische Verzahnung mit bestehenden Beratungsstrukturen des Handwerks sind positiv hervorzuheben. Gleichzeitig verdeutlichen die qualitativen Erkenntnisse, dass die Nutzung des E-Tools noch durch Hemmnisse wie mangelnde Bekanntheit, Unwissenheit über den Mehrwert des E-Tools, begrenzte Ressourcen im Betrieb und unvollständige Eingaben eingeschränkt wird. Trotz seiner Relevanz und des hohen Nutzens für Handwerksbetriebe wird es bislang nur selten proaktiv eingesetzt. Um das volle Potenzial des E-Tools auszuschöpfen, bedarf es daher gezielter Kommunikationsmaßnahmen, strukturierter Schulungsmöglichkeiten sowie eine Kommunikation der Vorteile – sowohl im Eigeninteresse der Betriebe als auch im Rahmen von Finanzierungen, Förderungen oder Zertifizierungsprozessen. Langfristig kann das E-Tool zu einem zentralen Bestandteil einer nachhaltigen Betriebsstrategie im Handwerk werden. Hierzu sollte die Weiterentwicklung des E-Tools konsequent auf die Anforderungen zukünftiger Berichtsstandards wie dem Voluntary SME-Standard (VSME) ausgerichtet werden. Durch eine solche Konformität mit zukünftigen Standards und die Möglichkeit zur Generierung von Energieund Emissionsdaten kann die Grundlage für eine transparente, normgerechte und effiziente Nachhaltigkeitsberichterstattung geschaffen werden und Handwerksbetriebe damit auf ihrem Weg zur Klimaneutralität und Zukunftsfähigkeit unterstützt werden. Im Austausch mit Nachhaltigkeitsexperten des Handwerks zeigt sich, dass die formal gesehen indirekte Berichtspflicht bereits eine sehr starke Trickle-DownDynamik entwickelt hat, welche die Handwerksbetriebe in Zukunft zunehmend unter Druck setzen wird. So werden die Betriebe zukünftig vermehrt Nachweise sowohl an Banken – für bessere Finanzierungsbedingungen – als auch an Großunternehmen liefern müssen, welche als Auftraggeber von ihren Zulieferern Nachweise einholen müssen. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein, kompetitive Finanzierungskonditionen zu erhalten und Teil einer Lieferkette zu sein, brauchen Handwerksbetriebe somit effektive Unterstützung, wobei das E-Tool hierzu einen wertvollen Beitrag leisten kann. Energiemanagementsysteme im Handwerk: Das E-Tool im Marktvergleich
Inhalt Einleitung ................................................................................................................................ 1 Energiemanagementsysteme und Emissionsbilanzierungssysteme – eine Einordnung ................... 2 2.1 Energiemanagementsysteme (EMS) ............................................................................................... 2 2.2 Emissionsbilanzierungssysteme (EBS) ........................................................................................... 2 2.3 Relevante Normen und Standards für EMS und EBS ...................................................................... 2 Vergleich ausgewählter EMS und EBS ......................................................................................... 5 3.1 ENSPECTER (EMS)............................................................................................................................ 5 3.2 bimanu Cloud Energy (EMS) ............................................................................................................ 5 3.3 KlimAktiv CO2-Rechner.PRO (EBS) .................................................................................................. 5 3.4 ecocockpit (EBS) .............................................................................................................................. 6 3.5 leadity (EBS) ..................................................................................................................................... 6 3.6 Klima-Ampel (EBS)........................................................................................................................... 6 Die Rolle des E-Tools für Handwerksbetriebe .............................................................................. 9 4.1 Das E-Tool – ein EMS mit Möglichkeit zur Emissionsbilanzierung ................................................. 9 4.2 Vergleich der EMS und EBS für Handwerksbetriebe ...................................................................... 9 4.3 Qualitative Erkenntnisse zum Energiemanagement mit dem E-Tool ......................................... 11 Fazit ....................................................................................................................................... 12 Literatur ................................................................................................................................. 13 Abkürzungen ........................................................................................................................... 14 Anhang ................................................................................................................................... 15 Tabellen Tabelle 1. Übersicht ausgewählter Energiemanagementund Emissionsbilanzierungssysteme ................ 7
ENERGIEMANAGEMENTSYSTEME IM HANDWERK: DAS E-TOOL IM MARKTVERGLEICH 1 Einleitung Die Energieund Klimapolitik der letzten Jahre ist zunehmend von ambitionierten Zielen zur Treibhausgasreduktion und nachhaltigen Transformation geprägt. Hinzu kommen Auswirkungen geopolitischer Krisen, wie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und damit verbundene Energiepreissteigerungen und Versorgungsunsicherheiten. Vor diesem Hintergrund werden Mechanismen zur Reduktion von Energiekosten und Umweltbelastungen sowie zur Energieeffizienz in Unternehmen aller Größenklassen zunehmend wichtig. Dabei gewinnen Energiemanagementsysteme und Emissionsbilanzierungssysteme erheblich an Bedeutung, um systematisch Verbräuche, Emissionen und Kosten zu identifizieren und zu erfassen. Für kleine und mittelgroße Handwerksbetriebe stellt die Einführung und Nutzung eines Energiemanagementsystems aufgrund von fehlenden Ressourcen und fehlenden Anreizen eine Herausforderung dar (vgl. Jantos et al. 2025; Glasl & Schumacher 2023). Insbesondere Kleinstund kleine Betriebe haben wenige personelle und finanzielle Ressourcen, um sich ausgiebig mit Energieeffizienz und Energiemanagement auseinanderzusetzen. Darüber hinaus zeigen Jantos et al. (2025), Thonipara (2020) und Runst & Bettendorf (2017), dass sich Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen nach subjektiven Aussagen erst nach sehr langer Zeit oder manchmal auch gar nicht amortisieren. Gleichzeitig sind gerade diese Betriebe zunehmend indirekt von Berichtspflichten betroffen – etwa bei Förderbedingungen, in Finanzierungsprozessen oder als Teil einer Lieferkette. Deshalb bedarf es eines niedrigschwelligen Energiemanagementsystems, das genau auf die Bedürfnisse der kleinen und Kleinstbetriebe des Handwerks abgestimmt ist und allgemein anerkannt ist. Das E-Tool soll diese Lücke füllen und wird von der Handwerksorganisation als niedrigschwelliges Energiemanagementsystem für Handwerksbetriebe beworben. Daneben gibt es auch weitere Energiemanagementsysteme, die auch für Handwerksbetriebe in Frage kommen können. Ziel dieser Studie ist es, die Eignung des E-Tools und potenzieller Alternativen auf dem Markt hinsichtlich ihrer Funktionalität, Anwendbarkeit und Anschlussfähigkeit an bestehende und zukünftige Anforderungen zu untersuchen. Dazu wird zunächst auf die Notwendigkeit eines Energiemanagementund Emissionsbilanzierungssystems sowie dazugehörige Normen eingegangen (Kapitel 2). Im Anschluss erfolgt eine systematische Vorstellung und Bewertung ausgewählter alternativer Systeme (Kapitel 3), ehe in Kapitel 4 das E-Tool im Detail vorgestellt und diskutiert wird. In Kapitel 5 wird schließlich ein Fazit gezogen.
ENERGIEMANAGEMENTSYSTEME IM HANDWERK: DAS E-TOOL IM MARKTVERGLEICH 2 Energiemanagementsysteme und Emissionsbilanzierungssysteme – eine Einordnung 2.1 Energiemanagementsysteme (EMS) Ein Energiemanagementsystem dient zur systematischen Erfassung, Optimierung, Steuerung und Planung von Energieverbräuchen in Unternehmen (vgl. UBA 2025a). Die Nutzung von EMS kann aus drei Hauptgründen sinnvoll sein: 1. Kosteneinsparungen: EMS ermöglichen es Unternehmen, ihren Energieverbrauch genau zu erfassen und zu analysieren. Dadurch können Ineffizienzen und Kosten identifiziert werden, der Energieverbrauch reduziert und Kosten eingespart werden (EuE 2025). Auch durch die Vermeidung von Lastspitzen und die Reduktion der Netznutzungsgebühren können Kosten eingespart werden. 2. Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Durch eine Optimierung der Energienutzung lassen sich CO2-Emissionen reduzieren und die eingesetzte Energie effizienter nutzen (UBA 2025a). EMS können den potenziellen Einsatz regenerativer Alternativen aufzeigen, die eine Emissionsreduktion induzieren. 3. Gesetze und Normen: Gesetzliche Vorschriften und Normen wie die Anforderungen DIN EN ISO 50001 sowie das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) für Unternehmen oder Verpflichtungen zur Energiebilanzierung sowie Nachweispflichten setzen einen gesetzlichen Rahmen, an denen sich Unternehmen entweder direkt oder indirekt als Teil der Lieferkette halten müssen. Darüber hinaus gibt es Fördermöglichkeiten und Steuererleichterungen bei der Umsetzung eines Energiemanagementsystems. 2.2 Emissionsbilanzierungssysteme (EBS) Anstelle eines EMS werden oft auch Emissionsbilanzierungssysteme (EBS) genutzt. Diese unterscheiden sich von EMS in ihren Zielen. Der Fokus eines EBS liegt auf der Erfassung und Berichterstattung von CO2und anderen Treibhausgasemissionen sowie der Identifikation von Emissionsquellen. Dabei dienen das Greenhouse Gas (GHG) Protocol und die DIN EN ISO 14064 als zentrale Normen. Die Emissionen werden in drei Kategorien eingeteilt: ▪ Scope 1 umfasst die direkten Emissionen, welche vom Unternehmen selbst verursacht werden, ▪ Scope 2 umfasst die indirekten Emissionen aus Energiebezug, ▪ Scope 3 umfasst sonstige indirekte Emissionen (z.B. über die Lieferkette, Pendeln der Mitarbeitenden oder die Nutzung und Entsorgung der verkauften Produkte). Die Emissionsbilanzierung unterstützt die Klimaschutzziele eines Unternehmens, wird zunehmend im Rahmen von Nachhaltigkeitsberichterstattungspflichten als Grundlage herangezogen und bildet die Grundlage für CO2-Kompensation oder -Einsparung. Ein EBS erfasst den Energieverbrauch direkt oder indirekt über die CO2Emissionen, berücksichtigt jedoch darüber hinaus noch weitere Emissionsquellen (z.B. auch Abfälle). Während ein EMS primär auf Effizienz und Kostenersparnis abzielt, zielt das EBS stärker auf Umweltund Klimaschutz ab. Nachfolgend sollen die relevantesten Normen und Standards für Energiemanagementsysteme und Energiebilanzierungssysteme vorgestellt werden. 2.3 Relevante Normen und Standards für EMS und EBS DIN EN ISO 50001 Die DIN EN ISO 50001 ist eine seit 2011 existierende internationale Energiemanagementnorm, welche 2018 noch einmal novelliert wurde (UBA 2025b). Sie setzt für Unternehmen und andere Institutionen den Rahmen für eine systematische Erfassung und Verbesserung der Energieperformance (ebd.). Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) verpflichtet Unternehmen mit einem jährlichen durchschnittlichen Gesamtenergieverbrauch von mehr als 7,5 Gigawattstunden (GWh), ein Energieoder Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) einzurichten (ebd.). Die DIN EN ISO 50001 wurde so konzipiert, dass die strategischen und operativen Energieziele in der Hand der Organisation selbst liegen. Die Unternehmen müssen Ziele festlegen und durch geeignete Maßnahmen ihre Performance verbessen. Mit der erfolgreichen Implementierung dieses systematischen Ansatzes können Organisationen ihre energiebezogene Leistung verbessern, den Energieverbrauch senken, die Energie-
ENERGIEMANAGEMENTSYSTEME IM HANDWERK: DAS E-TOOL IM MARKTVERGLEICH 3 effizienz steigern und so letztendlich ihren Energieeinsatz optimieren (vgl. TÜV-Süd 2025). Im Gegensatz zu einem Energieaudit, bei dem nur in festgelegten Intervallen Energiebedarfe überprüft und Maßnahmen ausgearbeitet werden, dient ein Energiemanagementsystem der fortlaufenden Verbesserung (vgl. UBA 2019). DIN EN 16247 (Energieaudit) Die Europäische Norm 16247-1 definiert die Eigenschaften eines qualitativ guten Energieaudits. Gemäß der DIN EN 16247-1 ist ein Energieaudit eine systematische Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs einer Anlage, eines Gebäudes, eines Systems oder einer Organisation mit dem Ziel, Energieflüsse zu untersuchen, Ergebnisse der Analyse des IstZustandes darzustellen und daraus Potenziale für Energieeffizienzverbesserungen zu identifizieren (vgl. BAFA 2025). Die allgemeinen Anforderungen (DIN EN 16247-1) werden durch spezifische Anforderungen ergänzt (DIN EN 16247 – 2/3/4). Mit dem Energiedienstleistungs-Gesetz (EDL-G) besteht für große Unternehmen bereits seit 2015 eine Pflicht zur Durchführung eines Energieaudits. Das Energieaudit findet nach Maßgabe der Norm DIN EN 16247-1 durch einen fachkundigen und unabhängigen Energieauditor statt. Die Energieauditpflicht kann aber mit einem Energieoder Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 bzw. EMAS erfüllt werden (vgl. UBA 2025b). DIN EN ISO 14064 DIN EN ISO 14064 hingegen unterstützt Unternehmen konkret bei der Umsetzung von Klimaschutzstrategien und Nachhaltigkeitszielen, indem ein klarer, standardisierter Ansatz zur Berechnung und Berichterstattung von CO2-Emissionen und eines unternehmensspezifischen CO2-Fußabdrucks definiert wird. Die Norm, welche 2006 veröffentlicht und 2018 aktualisiert wurde, ist eng mit der Methodik des Greenhouse Gas (GHG) Protocol verbunden. Sie besteht aus drei Teilen. Teil 1 (DIN EN ISO 14064-1 definiert dabei die Leitlinien zur Quantifizierung und Berichterstattung von Emissionen. Teil 2 (DIN EN ISO 14064-2) fokussiert sich auf die Emissionsreduktion oder -bindung und Teil 3 (DIN EN ISO 140643) schreibt die Verfahren für die Validierung und Verifizierung vor. Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 140643 steigert die Glaubwürdigkeit von Bilanzen nach dem GHG Protocol und hilft, regulatorische Anforderungen und Stakeholder-Erwartungen zu erfüllen. 1 Quelle: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/qanda_25_615 (zuletzt geprüft am 16.07.2025) Greenhouse Gas (GHG) Protocol Das GHG Protocol ist ein globaler Standardrahmen zur Messung und Verwaltung von Treibhausgasemissionen in Unternehmen, Organisationen und dem öffentlichen Sektor. Es entstand aus einer Partnerschaft zwischen dem World Resources Institute (WRI) und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und arbeitet mit Regierungen, NGOs und Unternehmen zusammen. Ziel ist es, glaubwürdige und weit verbreitete Standards für die Treibhausgasbilanzierung zu entwickeln und deren globale Umsetzung zu fördern. Die Entscheidungsfindung erfolgt durch ein mehrstufiges Gremium aus Steuerungsausschuss, unabhängiger Standardkommission und technischen Arbeitsgruppen. Das GHG Protocol ist der weltweit am häufigsten genutzte Standard für die Berichterstattung von Treibhausgasemissionen und wird von Unternehmen, Städten und Ländern zur Erfassung und Reduzierung ihrer Emissionen genutzt. Seine Entwicklung begann Ende der 1990er Jahre und führte 2001 zur Veröffentlichung des ersten Unternehmensstandards, der seither erweitert wurde. Es unterstützt die Umsetzung internationaler Klimaziele, etwa im Rahmen des Pariser Abkommens, durch Standards, Tools und Schulungen (vgl. GHG Protocol 2025; OECD 2024; Hickmann 2017). Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) Die Corporate Sustainability Reporting Directive zielt darauf ab, die Transparenz und Rechenschaftspflicht sowie die Qualität und Konsistenz in der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu erhöhen (European Commission 2025, EU-Richtlinie 2022/2464). Sie ersetzt die NonFinancial Reporting Directive (NFRD) und erweitert die Berichtspflichten erheblich, sodass die Zahl der berichtspflichtigen Unternehmen in der EU von um die 11.700 auf ca. 49.000 steigt (ebd.). Neben großen Unternehmen werden auch kapitalmarktorientierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zur Berichterstattung verpflichtet (ebd.). Die CSRD führt ein neues Verständnis von doppelter Wesentlichkeit ein, das Unternehmen verpflichtet, über ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sowie umgekehrt zu berichten. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung wird extern geprüft, und die Informationen müssen Teil des Berichts sein. Zudem wird die Berichterstattung im European Single Electronic Format (ESEF) vorgeschrieben. Diese neuen Anforderungen werden teilweise durch das Omnibus-Paket zur Nachhaltigkeitsberichterstattung deutlich abgemildert 1 . Es wird erwartet, dass sich der Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen um rund 80% reduziert 2 . 2 Quelle: https://kpmg.com/xx/en/our-insights/ifrg/2025/esrs-eu-omnibus.html? (zuletzt geprüft am 16.07.2025)
ENERGIEMANAGEMENTSYSTEME IM HANDWERK: DAS E-TOOL IM MARKTVERGLEICH 4 Voluntary SME-Standard (VSME) Der VSME ist ein im Entwurf befindlicher freiwilliger Standard für die kleinen und mittelgroßen Unternehmen, die nicht unter die gesetzliche Nachhaltigkeitsberichterstattungspflicht fallen (vgl. DIHK 2025; EFRAG 2024). Er ermöglicht den KMU Transparenz über die ökologischen und sozialen Auswirkungen ihrer Geschäfte, Produkte und Tätigkeiten (ebd.). Der Standard deckt dieselben Nachhaltigkeitsthemen ab wie die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) für große Unternehmen, berücksichtigt jedoch die besonderen Merkmale kleinerer Unternehmen, indem er ein verhältnismäßiges und flexibles Berichtssystem bietet (ebd.). Durch einen einheitlichen und allgemein anerkannten Standard würden individuelle, stakeholderspezifische Berichte entfallen und die Unternehmen somit erheblich entlastet werden. Darüber hinaus soll der VSME KMU den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten erleichtern, indem er ihnen hilft, die Anforderungen von Kreditgebern und Investoren an Nachhaltigkeitsdaten zu erfüllen. Gleichzeitig unterstützt er Unternehmen dabei, die von größeren Unternehmen geforderten Nachhaltigkeitsinformationen bereitzustellen, insbesondere wenn sie als Zulieferer tätig sind. Corporate Carbon Footprint (CCF) Ein Anwendungsfall des GHG Protocols ist der Corporate Carbon Footprint (CCF). Er misst den CO2-Fußabdruck eines Unternehmens und zeigt auf, wie viele Treibhausgasemissionen in einem Unternehmen durch seine Geschäftstätigkeiten verursacht werden. Er erfüllt die Anforderungen des CSRD oder des European Green Deals und erleichtert die Einhaltung internationaler Standards wie dem GHG Protocol, DIN EN ISO 14064 oder der Science Based Targets Initiative (SBTi). Der CCF hilft den Unternehmen, Ineffizienzen zu identifizieren, das eigene Image zu stärken, Kosten zu sparen und Emissionen zu reduzieren. Für handwerkliche Unternehmen ist der CCF v.a. als Nachweis für nachhaltige Lieferketten (Scope 3-Emissionen) sowie für ESG-Kriterien in der Finanzwelt wichtig / nützlich. Product Carbon Footprint (PCF) Ein weiterer Anwendungsfall ist der Product Carbon Footprint (PCF), welcher den CO2-Fußabdruck, den ein Produkt während seines gesamten Lebenszyklus von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung oder Wiederverwertung verursacht, misst. Für die Berechnung gibt es anerkannte Standards wie DIN EN ISO 14067, den GHG Protocol Product Standard oder die Environmental Product Declaration (EPD). Auch der PCF ist für Handwerksbetriebe insbesondere aufgrund des Green Deal, des Lieferkettengesetzes und der CSRD wichtig.
ENERGIEMANAGEMENTSYSTEME IM HANDWERK: DAS E-TOOL IM MARKTVERGLEICH 11 4.3 Qualitative Erkenntnisse zum Energiemanagement mit dem E-Tool Jantos et al. (2025) hat sich qualitativ mit der Frage, inwiefern das E-Tool ein autonomes Energiemanagement für kleine und mittelgroße Handwerksbetriebe darstellen kann, beschäftigt. Hierzu wurden 15 Interviews mit Betrieben und Beratenden für Innovation und Technologie (BIT) der Handwerkskammern durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass das E-Tool eine niedrigschwellige Möglichkeit für Energieverbrauchsanalysen von kleinen und mittelgroßen Handwerksbetrieben bietet. Ein Mehrwert des E-Tools wird insbesondere in der simplifizierten und visuellen Aufbereitung der Kennzahlen und des gewerkspezifischen Vergleichs gesehen, die eine direkte Interpretation dieser Kennzahlen ermöglicht und so Lücken hinsichtlich fehlender Qualifikationen auf Betriebsebene schließen kann. Die Studie zeigt jedoch auch Hemmnisse und Entwicklungsmöglichkeiten bei der E-Tool-Nutzung auf. Durch die limitierte Ressourcenstruktur der Betriebe und die wahrgenommene Komplexität der E-Tool-Eingabemaske nehmen die befragten Betriebe die Nutzung des E-Tools als stark beraterabhängig wahr. Kleinere Betriebe würden besonders von der Analyse des E-Tools und der vorgeschlagenen Energieeffizienzmaßnahmen profitieren, lagern diese aber meist vollständig zu den BIT der Handwerkskammern aus. Zusätzlich dazu hemmen unvollständig ausgefüllte Eingabemasken eine vollumfängliche Auswertung des Energieverbrauchs. Das E-Tool kann und soll jedoch von Betrieben eigenständig genutzt werden können. Die Beratung soll zur Selbstbefähigung dienen. Eine weitere Herausforderung des E-Tools wird laut der Interviews oftmals in der fehlenden Bekanntheit des E-Tools sowie in der fehlenden Mehrwertvermittlung des Funktionsumfangs gesehen. Laut Jantos et al. (2025) geben nur wenige Betriebe an, das E-Tool durch Eigenrecherche zu kennen. Die Erfolgsquote der Bewerbung des E-Tools über E-Mails, Briefe oder Informationsveranstaltungen sei sehr gering, da für die Betriebe der Mehrwert des E-Tools zunächst nicht ersichtlich sei. Dies ist vor allem für Betriebe, die sich zuvor noch nicht mit Energieeffizienzthemen befasst haben, beobachtbar. Das E-Tool bietet jedoch trotz eines anfänglichen Mehraufwandes Vorteile für die Betriebe, die klar verdeutlicht werden müssen. Die Herausforderungen sind zudem im Kontext anderer Energiemanagement-Tools zu sehen, bei welchen sich ähnliche Probleme eines geringen Bekanntheitsgrades, eines unklaren Mehrwerts oder einer beraterabhängigen Nutzung ergeben können.
ENERGIEMANAGEMENTSYSTEME IM HANDWERK: DAS E-TOOL IM MARKTVERGLEICH 12 Fazit Vor dem Hintergrund zunehmender regulatorischer Anforderungen im Bereich der Energieund Klimapolitik, aber auch vor dem Hintergrund steigender Energiepreise gewinnen Energiemanagementsysteme und Emissionsbilanzierungssysteme auch für kleine und mittelgroße Handwerksbetriebe an Bedeutung. Der vorliegende Bericht zeigt, dass insbesondere das E-Tool eine vielversprechende Lösung für die Herausforderungen dieser Betriebe bietet. Es erfüllt zentrale Anforderungen an ein niederschwelliges, praxisnahes und kostenfreies EMS, das zudem über Funktionen zur Emissionsbilanzierung verfügt. Im Vergleich zu anderen am Markt verfügbaren Systemen überzeugt das E-Tool insbesondere durch seine Ausrichtung auf das Handwerk, welche auch einen gewerkespezifischen Vergleich ermöglicht. Auch ein individueller Betriebsentwicklungsfahrplan (iBEF) zu perspektivischen Energieeffizienzmaßnahmen kann gemeinsam mit einem Berater oder einer Beraterin erstellt werden und die systemische Verzahnung mit bestehenden Beratungsstrukturen des Handwerks sind positiv hervorzuheben. Gleichzeitig verdeutlichen die qualitativen Erkenntnisse, dass die Nutzung des E-Tools noch durch Hemmnisse wie mangelnde Bekanntheit, Unwissenheit über den Mehrwert des E-Tools, begrenzte Ressourcen im Betrieb und unvollständige Eingaben eingeschränkt wird. Trotz seiner Relevanz und des hohen Nutzens für Handwerksbetriebe wird es bislang nur selten proaktiv eingesetzt. Um das volle Potenzial des E-Tools auszuschöpfen, bedarf es daher gezielter Kommunikationsmaßnahmen, strukturierter Schulungsmöglichkeiten sowie eine Kommunikation der Vorteile – sowohl im Eigeninteresse der Betriebe als auch im Rahmen von Finanzierungen, Förderungen oder Zertifizierungsprozessen. Langfristig kann das E-Tool zu einem zentralen Bestandteil einer nachhaltigen Betriebsstrategie im Handwerk werden. Hierzu sollte die Weiterentwicklung des E-Tools konsequent auf die Anforderungen zukünftiger Berichtsstandards wie dem Voluntary SME-Standard (VSME) ausgerichtet werden. Durch eine solche Konformität mit zukünftigen Standards und die Möglichkeit zur Generierung von Energieund Emissionsdaten kann die Grundlage für eine transparente, normgerechte und effiziente Nachhaltigkeitsberichterstattung geschaffen werden und Handwerksbetriebe damit auf ihrem Weg zur Klimaneutralität und Zukunftsfähigkeit unterstützt werden. Im Austausch mit Nachhaltigkeitsexperten des Handwerks zeigt sich, dass die formal gesehen indirekte Berichtspflicht bereits eine sehr starke Trickle-Down-Dynamik entwickelt hat, welche die Handwerksbetriebe in Zukunft zunehmend unter Druck setzen wird. So werden die Betriebe zukünftig vermehrt Nachweise sowohl an Banken – für bessere Finanzierungsbedingungen – als auch an Großunternehmen liefern müssen, welche als Auftraggeber von ihren Zulieferern Nachweise einholen müssen. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein, kompetitive Finanzierungskonditionen zu erhalten und Teil einer Lieferkette zu sein, brauchen Handwerksbetriebe somit effektive Unterstützung, wobei das E-Tool hierzu einen wertvollen Beitrag leisten kann.
ENERGIEMANAGEMENTSYSTEME IM HANDWERK: DAS E-TOOL IM MARKTVERGLEICH 13 Literatur BAFA (2025). Leitfaden zur Erstellung von Energieauditberichten nach den Vorgaben der DIN EN 16247-1 und den Festlegungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/ea_leitfaden.pdf?__blob=publicationFile&v=2, S.2. Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (2025). Liste förderfähiger Energiemanagementsoftware. Online verfügbar unter https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Energieeffizienz_und_Prozesswaerme/Modul3_Energiemanagementsysteme/ems_liste_foerderfaehige_software.html, zuletzt aktualisiert am 13.04.2025 (zuletzt geprüft am 13.04.2025). DIHK (2025). Wie wird der VSME-Standard für KMU aussehen? https://www.dihk.de/de/ueber-uns/dieihk-organisation/wie-wird-der-vsme-standardfuer-kmu-aussehen--114136 EFRAG (2024). Exposure Draft. Voluntary ESRS for nonlisted small and medium-sized enterprises (VSME ESRS). https://www.efrag.org/sites/default/files/sites/webpublishing/SiteAssets/VSME%20ED%20January%202024.pdf (zuletzt geprüft am 17.04.2025). EuE (Energiemanagement und Energieeffizienz) (2025). Energiemanagementsystem. https://www.energiemanagement-und-energieeffizienz.de/energielexikon/energiemanagementsystem-enms/ (zuletzt geprüft am 17.04.2025). EU-Richtlinie 2022/2464 (2022). https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32022L2464 (zuletzt geprüft am 17.04.2025). European Commission (2025). Corporate sustainability reporting. https://finance.ec.europa.eu/capitalmarkets-union-and-financial-markets/companyreporting-and-auditing/company-reporting/corporate-sustainability-reporting_en (zuletzt geprüft am 17.04.2025). GHG Protocol (2025). https://ghgprotocol.org/about-us (zuletzt geprüft am 17.04.2025). Glasl, M. & Schumacher, M. (2023). Nachhaltigkeitsberichterstattung im Handwerk. In Bizer, K., Thonipara, A., Meub, L. & Proeger, T. (Hrsg.) (2023). Nachhaltigkeit im Handwerk. DHI-Gemeinschaftsprojekt | Forschungs– und Arbeitsprogramm 2022 / 2023. ifh Forschungsbericht Nr. 19. Göttingen, 6383. Hickmann, T. (2017). Voluntary global business initiatives and the international climate negotiations: A case study of the Greenhouse Gas Protocol. Journal of Cleaner Production, 169, 94-104. Jantos, L., Thonipara, A. & Meub, L. (2025). Energieeffizienz in Handwerksbetrieben: Das E-Tool als zentrales Instrument?. Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung (Heft 29). Göttingen. OECD (2024). https://www.itf-oecd.org/sites/default/files/1.2._ghg_protocol.pdf (zuletzt geprüft am 17.04.2025). Thonipara, A. (2020). Drivers of Energy Efficiency in Small Companies. ifh Background Document (No. 1). Göttingen. Runst, P. & Bettendorf, A. (2017). Energieeffizienz von Kleinund Kleinstbetrieben des Handwerks. Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung (Heft 16). Göttingen. UBA (2025a). Energiemanagementsysteme. https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umwelt-energiemanagement/energiemanagementsysteme (zuletzt geprüft am 17.04.2025). UBA (2025b). ISO 50001. Online verfügbar unter: https://www.umweltbundesamt.de/energiemanagementsysteme-iso-50001#iso-50001-aufbauund-anwendung (zuletzt geprüft am 17.04.2025). TÜV-Süd (2025): Energiemanagementsysteme. https://www.tuvsud.com/de-de/-/media/de/management-service/pdf/energiemanagementsysteme/whitepaper-iso-50001-de.pdf (zuletzt geprüft am 17.04.2025).
ENERGIEMANAGEMENTSYSTEME IM HANDWERK: DAS E-TOOL IM MARKTVERGLEICH 14 Abkürzungen AGVO Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BIT Beraterinnen und Berater für Innovation und Technologie CCF Corporate Carbon Footprint CSRD Corporate Sustainability Reporting Directive DIN EN 16247 Eine europäische Norm für Energieaudits DIN EN ISO 14064 Ein internationaler Standard zur quantitativen Bestimmung und Berichterstattung von Treibhausgasen DIN EN ISO 14067 Ein internationaler Standard für den Carbon Foot Print von Produkten DIN EN ISO 50001 Ein internationaler Standard für Energiemanagementsysteme EBS Emissionsbilanzierungssysteme EDL-G Energiedienstleistungs-Gesetz EMAS Eco-Management and Audit Scheme EMS Energiemanagementsysteme EnEfG Energieeffizienzgesetz EPD Environmental Product Declaration ESEF European Single Electronic Format ESG Environmental, Social and Corporate Governance ESRS European Sustainability Reporting Standards GHG Protocol Greenhouse Gas Protocol iBEF individueller Betriebsentwicklungsfahrplan KMU kleine und mittlere Unternehmen NFRD Non-Financial Reporting Directive NGO Nichtregierungsorganisation (Non-Governmental Organization) PCF Product Carbon Footprint SBTi Science Based Targets Initiative VSME Voluntary SME-Standard WBCSD World Business Council for Sustainable Development WRI World Resources Institute
ENERGIEMANAGEMENTSYSTEME IM HANDWERK: DAS E-TOOL IM MARKTVERGLEICH 15 Anhang Weiterführende Informationen zur Kostenstruktur ausgewählter EMS und EBS: ENSPECTER Einmalig 90 Euro pro Liegenschaft bimanu Cloud Energy Abo-Modell Starter: ab 1.399 Euro pro Monat Abo-Modell Premium: ab 4.699 Euro pro Monat Abo-Modell Enterprise: ab 8.949 Euro pro Monat KlimAktiv CO2-Rechner.PRO für Betriebe bis 25 Mitarbeitende: 1.230 Euro pro Jahr für Betriebe bis 50 Mitarbeitende: 1.316 Euro pro Jahr für Betriebe bis 250 Mitarbeitende: 1.800 Euro pro Jahr für weitere Standorte werden wir 150 Euro je Standort berechnet Inklusive sind 3h Support per Telefon oder E-Mail. Zusätzlich kann für 480 Euro eine Anwenderschulung zugebucht werden. ecocockpit Kostenfrei leadity Abo-Modell abhängig vom Jahresumsatz des Unternehmens: < 10 Mio. Euro Jahresumsatz: 1.500 Euro pro Jahr < 50 Mio. Euro Jahresumsatz: 2.200 Euro pro Jahr < 250 Mio. Euro Jahresumsatz: 3.000 Euro pro Jahr Klima-Ampel Kostenfrei E-Tool Kostenfrei
