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Personales und instrumentales Wirtschaften

Wernet, Wilhelm

Abstract

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Full text

We ne , Wilhelm A icle Pe sonales und ins umen ales Wi scha en Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: We ne , Wilhelm (1957) : Pe sonales und ins umen ales Wi scha en, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 77, Iss. 3, pp. 15-47, h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/290875 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ 271] 15 Pe sonales und ins umen ales Wi scha en P oblemen al ung und P oblemdiskussion in de Gewe be o schung, speziell im Handwe ksbe eich (IV) Von Wilhelm We ne - Gö ingen Inhal s e zeichnis: 1. Übe den heo e ischen O gewe bepoli ische P obleme S. 15 — 2. Das o dnungspoli ische Anliegen de Gewe be eibenden S. 18 — 3. K i ik an de gewe bepoli ischen In e en ion S. 23 — 4. Maßs ab- ge ech e Beu eilung gewe bepoli ische P obleme S. 30 — 5. Hemmung de be u lichen Mobili ä S. 32 — 6. Be u so dnungen als Ka elle S. 36 — 7. Ka- allak ik und Hominalis ik S. 40. 1. De ühe en Skizzie ung ak uelle gewe bede ini o isdie , ge- we bebe iebliche und gewe bewi scha liche P oblemk eise143 olg abschließend ein Blick au die gegenwä ige gewe be- poli ische Si ua ion. Um den Que schni du ch den Thema- be eich „Gewe be und Gewe be o schung" zu e olls ändigen, wü de e o de lich sein, auch die gewe be ech lichen, gewe begesellscha - lichen und gewe begeschich lichen P oblems ellungen zu um eißen; insbesonde e könn e dies im Hinblick au die iel e schlungene poli ische P oblema ik des Gewe bes wünschenswe sein. S eng ge- nommen, en beh keines de genann en Teilgebie e de di ek en und indi ek en Bezüge zu den üb igen, auße dem is die Au zählung keineswegs e schöp end. Eine Be ach ungsweise, die dem wi - scha enden Menschen, dem Einzelwi scha e im enge en und wei- e en Sinne, wei g öße es Gewich beileg , als ihm beispielsweise in de Rolle eines P oduk ions ak o s zugebillig wi d, kann bei de Ein- g enzung ih es Un e suchungsgegens andes kaum ande s e ah en als so, daß sie das Objek in de g öß möglichen B ei e und Tie e seine ealen Exis enz e aß . Dami is gewiß an keine Wiede au - nahme e wa de Schmolle schen Konzep ion gedach , auch nich an eine geis eswissenscha liche An h opologie im Sinne Somba s (Vom Menschen. Be lin 1938) ode an ähnliche Ve suche ande e Au o en. 143 Siehe dieses Jah budi 1956, S. 1—32, 143—167, 641—673. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 16 Wilhelm We ne [272 Zu alle le z käme das Bedü nis in F age, aus Unkenn nis des schon Gedach en ode ande en G ünden den wi scha lichen Kosmos noch- mals du chdenken zu sollen. Es is ganz ein ach die Ta sache, daß die P oblema ik des Einzelwi scha e s im mode nen Wi scha ssys em au G und ih e Besonde hei en bislang keine zu eichende gedank- liche Lösung ge unden ha , die dazu zwing , einen e neu en Ve such dazu anzuse zen. Es geh da um zu klä en, ob es um die ökonomische P oblema ik des indi iduellen Wi scha ens, beispielsweise im Hand- we ksbe eich, in de Ta so bes ell is , daß sie in ih e Besonde hei 144 heo e isch nich e aßba gemach we den kann und dahe die wissen- scha liche Beschä igung mi Handwe ks- und Gewe be agen zu- s ändigkei shalbe de Soziologie zuge eil we den muß145. Das g und- sä zliche Ve häl nis zwischen Ökonomie und Soziologie146 spiel be- g ei liche weise unmi elba in diese Al e na i e hinein. Selbs e s ändlich weis jede Wi scha se scheinung e schiedene Aspek e au und gib dami e schiedenen wissenscha lichen Diszi- plinen Ve anlassung, sich mi ih zu be assen. T o zdem be inde sich das Indi idualgewe be in diese Hinsich in eine speziellen Lage, da niemand genau zu sagen e mag, ob es die Rech e igung seines öko- nomischen Wi kens aus s aa spoli ischen ode soziologischen G ünden he lei e ode ob es sich umgekeh e häl . Diese Si ua ion und das Bedü nis, sein Dasein i gendwie ech e igen zu müssen, sind spezi- ische Anliegen des kleinen Gewe bes; in ande en Be eichen de Wi - scha kenn man sie nich . Das komm meines E ach ens dahe , daß das einzeln wi scha ende Subjek (im enge en und wei e en Sinne) wede nach de wi scha lichen noch nach de gesellscha lichen ode eine ande en Rich ung hin isolie we den kann, daß es also das ge- schich liche Ganze, die menschliche Reali ä , un eilba p äsen ie und ealisie . Demgegenübe spal e e wa die mode ne Un e nehmung die Einhei de Lebenswi klichkei in ge enn e Be eiche mi de Tendenz zu de en wachsende Ve selbs ändigung au ; jede Be eich ü sich kons i uie das Objek ü eine seine gedanklichen Du ch- o schung gewidme en wissenscha lichen Disziplin147. Daß es hie bei um eine Quali ä s-, nich bloß Quan i ä s age geh , leuch e ein. 144 Deu lich he ausgea bei e u.a. bei Voig , F .: A . Handwe k im Handw. d„ Sozw. 1. Lie e ung, S. 24 . 145 De Gedanke kling beispielsweise an bei Wend , S.: S aa s- und Wi - scha swissenscha en (Handwe kspoli ik). In: Uni e si as Li e a um, Handbuch de Wissenscha skunde. Be lin 1955, S. 490; abe auch bei ande en Au o en. 146 Zu um assenden O ien ie ung: . Wiese, L.: A . Soziologie im Handw. d. Sozw. Bd. 9, S. 626 .; de selbe: Sys em de allg. Soziologie usw. 2. Au l. München und Leipzig 1933, S. 627. — Neue dings: Albe , K.: En my hologisie ung de Sozialwissenscha en. In: Kölne Zei sch . . Soziologie und Sozialpsychologie, 1956, S. 243 . 147 ygi H a x, K.: A . Indus iebe ieb, im Handw. d. Sozw. 7. Lie e ung, S. 243 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 273] Pe sonales und ins umen ales Wi scha en 17 Die Objek e schiedenhei , mi welche es die E o schung des Indi idualgewe bes zu un ha , da nun abe nich dazu üh en, die spezielle und spezi ische P oblema ik des wi scha enden Einzelnen aus dem Gesam zusammenhang de Wi scha se klä ung hinauszu- denken und eine „Besonde hei 46 des Gegens andes auße halb des Ganzen zu kons i uie en. Da die gewe blich Selbs ändigen zwa au ih e Weise, abe inne halb und im Rahmen des Indus iesys ems wi - scha en, müssen ih Dasein und Wi ken eben alls au dem Boden dieses Sach e hal s e klä ba sein. Handel e es sich lediglich um his o ische Res e scheinungen, so wä e keine wissenscha liche E - klä ung e o de lich, höchs ens eine En schuldigung. Da indessen de Indus ialismus neue Spa en on Indi idual- ode Pe sonalwi scha - e n lau end he o b ing , is eine ökonomische E klä ung ällig. Das Gewe be hema is mi hin de gedanklichen Beziehungslosigkei zu nich gewe blichen Wi klichkei on Wi scha und Gesellscha zu en eißen und in eine di ek e Ve knüp ung mi de „g oßwi scha - lichen" Sphä e zu b ingen, wobei — und da in lieg de en scheidende Gesich spunk — die Objek e schiedenhei nich zu einem nich s- sagenden „G oß ode Klein" e äuße lich we den da . Die Lösung is in de Rich ung gesuch , daß das pe sonal wi scha ende Indi iduum in eine pola e Beziehung zum ins umen al wi scha enden Appa a- i um gese z wi d, dieses e kö pe du ch die de mode nen Un e - nehmung eigen ümliche Ges al 148. Wede dem pe sonalen noch dem ins umen alen S il des Wi - scha ens komm in de Reali ä absolu e Gel ung zu; die Wi scha s- wi klichkei begnüg sich mi dem meh ode minde ausgep äg en Vo he schen (Dominanz) eines de beiden Momen e. Was beide Wi scha sweisen mi einande e knüp , is die o sch ei ende Umwandlung dominan -pe sonale in dominan - ins umen ale Wi scha s o gänge, wie sie de mode ne Handwe kskö pe eind inglich demons ie 149. Die s uk- u elle Dynamik mode ne Indus ialismen is un e dem Blickpunk des wi scha enden Menschen dahin zu e s ehen, daß pe sonale Wi scha sleis ung o gese z in Ins umen alismus übe geh ( an- szendie ). Diese ökonomische Vo gang, on K. Ma x e s mals um- assend e kann und gedeu e , bilde die subs an ielle G undlage ü den mode nen gesellscha lichen P ozeß. De mi desk ip i en Mi eln sich ba gemach e S uk u wandel im indi idualgewe blichen Be- 148 E. Schneide kennzeichne sie als „ echnischen Appa a , dessen sich de Mensch im Zuge de Be ei s ellung on Konsumgü e n bedien ", de seine sei s „bes eh aus eine bes imm en . . . Kombina ion on Boden und sachlichen P o- duk ionsmi eln (Ins umen en)". Ein üh ung in die Wi scha s heo ie I. Teil, Theo ie des Wi scha sk eislau s. 5. Au l. Tübingen 1955, S. 3. 149 Siehe die ühe hie zu nachgewiesene Li e a u . Sdimolle s Jah budi LXXVII, 3 2 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 18 Wilhelm We ne [274 eich150 e häl dami die ihm gemäße heo e ische Beg ündung; de „Kleinbe ieb" gib seine wesensgemäß s a ische Posi ion au und schwenk in die wesensgemäß dynamische Hal ung mode ne In- dus ialismen ein. In de gewe bepoli ischen Sp ache wi d de Vo - gang als „Anpassung" bezeichne . In de gewe bepoli ischen Diskussion unse e Zei inde de säkula e P ozeß wachsende Ins i u ionalisie- ung des pe sonalen Gewe bes, zei lich und s o lich pa allel mi de jenigen de Hauswi scha und des bäue lichen Le- bensk eises e lau end, e s e einzel zu eichende Beach ung und ie e es Ve s ändnis. Manches Miß e s ändliche und ga Absei ige da in kann wohl nu dami seine E klä ung inden, daß die unk ionelle und s uk u elle Viel al des Gegens andes das eingehende Ve au - sein dami e schwe . Um so wenige soll e es zulässig sein, das wissen- scha liche Bes eben nach umg ei ende und wesensgemäße E - assung de einschlägigen Sach e hal e in die Nachba scha schwäch- liche Tendenz o schung zu e weisen. 2. Im Rahmen de gewe bepoli ischen Thema ik nimm das be- u spoli ische 0 dnung s s eben de Selbs än- dige we benden o enkundig ühe und je z einen be o - zug en Pla z ein; wo Gewe bepoli ik im hie behandel en Sinne s a - ha , auch ühe ode spä e die P oblema ik des Be u so dnungs- wesens au 151. Die be on e Anknüp ung solche O dnungs o s ellungen an den subjek i en Ta bes and des Be u es und de Be u sausübung kann als Beleg da ü au ge aß we den, daß es sich um eine spezi ische Angelegenhei des on uns sogenann en pe sonalen Wi scha ens handel ; a sächlich i be u spoli isches O dnungsdenken übe all da und nu do au , wo Ma k leis ungen in pe sönliche , also nich - anonyme Fo m e b ach we den. Dabei zeig sich, e wa am Beispiel des Handwe ks, daß de Be u so dnungsgedanke um so in ensi e in E scheinung zu e en p leg , je s ä ke die Ma k beziehungen un e pe sonalen Vo zeichen s ehen152. Wi sind de Au assung, daß diese 150 Beispielsweise in den Kos ens uk u un e suchungen des S a . Bundesam s ü 1950. S a is ik d. Bundes epublik Deu schland, Bd. 49. 151 In e na ionale Ma e ialzusammens ellungen hie zu: Gewe bliche Dokumen- a ion, h sg. . Schweize ischen Ins i u ü gewe bliche Wi scha , S . Gallen 1948 .; ab 1953 als In e na ionales Gewe bea chi wei e ge üh . — In e na ionale Föde a ion des Handwe ks: Se ice de P esse e In o ma ion. Roma 1956 . — Ins i u de d oi compa é de l'Uni e si é de Pa is: Annales de d oi économique, Nou elle Sé ie N . 4: Aspec s de l'A isana en F ance e à l'E ange . Pa is 1953. 152 Vgl. We ne , W.: Handwe kspoli ik, Gö ingen 1952. — Fü das üb ige Gewe be ehlen en sp echende Übe blicke. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 275] Pe sonales und ins umen ales Wi scha en 19 ökonomische Zusammenhang mi his o ischen Reminiszenzen wenig zu un ha ; leh doch die E ah ung, daß lebendiges Geschich sbewuß - sein in den Reihen selbs ändige Gewe be eibende nich s ä ke en wickel is als ande swo. Zwa e schöp die be u liche O dnungs- p oblema ik in keine Weise den Sachbe eich de Gewe bepoli ik, wie sich unschwe e gib 153. Die ö en liche sowohl wie die li e a ische Diskussion beweg sich indessen as ausschließlich um diesen Gegen- s and, so daß! seine be o zug e Behandlung auch an diese S elle ge- ech e ig e schein . Handwe k und Einzelhandel, die nume isch s ä ks en und unk- ional wich igs en Gliede des Gewe bes, haben in Deu schland und ande wä s154 die p ägnan es en Fo mulie ungen zum Thema he o - geb ach . Es mag dahe genügen, an Hand on Ve lau ba ungen diese beiden G uppen die Vo s ellungswel und das Gedankengu kennen- zule nen, mi denen es die gewe bepoli ischen E ö e ungen zu un haben. Das e schein auch inso e n unbedenklich, als die handwe k- lichen und einzelhändle ischen Fo de ungen am wei es en gehen und zugleich — wenigs ens in Deu schland — den höchs en G ad p ak- ische Ve wi klichung au weisen. Fü eine e gleichende Wü digung ausländische Ve häl nisse ehl hie de Pla z. Allgemein p leg die be u spoli ische P og amma ik de Gewe be- eibenden und ih e Ve bände in eine A s aa spoli ische Gesam schau eingebe e zu sein, die on den Regie ungen häu ig übe nommen und bei passenden Gelegenhei en o ge agen wi d. Auch da in äuße n sich Schwäche und Unsiche hei de ökono- mischen Posi ion des Gewe bes und de au sie ge ich e en Poli ik inso e n, als man sie de Abs ü zung du ch s aa spoli ische Mo i e allgemein ü bedü ig häl . Wi müssen uns hie au den bloßen Hinweis da au besch änken. Deu liche p äzisie e schein in de Regel de gesellscha - liche Hin e g und, ohne den die gewe bepoli ische P oble- ma ik eben alls kaum i gendwo da ges ell wi d. Alle dings is hie zu mi Rech e me k wo den, daß es o z einzelne Ansä ze ni gends im Gewe bebe eich zu eine gesellscha s heo e ischen Konzep ion ge- kommen sei, die das besonde e Anliegen de Be eilig en geis ig zu 153 ygL ü Ös e eich: Wi scha spoli isdie Blä e , h sg. . d. Bundeskamme de gewe blichen Wi scha , Wien,, 1954 .; ü die Schweiz: Gewe bliche Rund- schau, h sg. . Schweize ischen Gewe be e band, Be n 1956 .; ü Luxembu g: G undsä ze Luxembu ge Handwe kspoli ik, Luxembu g 1953; ü die Niede lande: Die Mi els andspoli ik in den Niede landen, h sg. . P essediens im Wi scha s- minis e ium, o.J. (1954); ü Wes eu opa: En wu eines A bei sp og amms, h sg. . d. In e na ionalen Föde a ion des Handwe ks, Flo enz 1952. 154 ygL We ne , W.: Gewe bes uk u und Gewe bepoli ik in eu opäische Sich . In diesem Jah buch 1953, S. 513 . 2* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 20 Wilhelm We ne [276 agen e möch e155. Inso e n e bleib es egelmäßig bei Umsch ei- bungen e wa des Inhal es, daß gewe bliche Mi elschich en ü die Ausgewogenhei und S abili ä des Gesellscha sganzen e o de lich ode wenigs ens wünschenswe seien, wobei die D inglichkei dieses Anliegens nach de pa eipoli ischen Fä bung a iie . Indessen ehl es an Sachp oblemen in diesem Be eich keineswegs: e wa dem eine soziologischen Analyse de mode nen Gewe beschich en, de Au hellung on Ideologien156, de Klä ung ökonomisch-soziale Au - und Abs iegs- p ozesse 157 im Gewe bebe eich, de Au lösung des Familienbe ie- bes daselbs und ande e meh 158. Da mi hin wich ige gesellscha - liche und gesellscha spoli ische Ta bes ände ungeklä sind, emp iehl es sich auch aus S o g ünden, den soziologischen Komplex auszu- klamme n und den zu behandelnden Diskussionsbe eich au das Ge- we bepoli ische in ökonomische Sich zu beg enzen. Beim Handwe k äll de Ums and ins Auge, daß de Akzen sich on den be u spoli ischen Bemühungen im enge en Sinne imme s ä ke au wi scha s- und sozialpoli ische Anliegen e lage , wie sie sich aus de besonde en Si ua ion des Handwe ks im Ablau des Geschehens e geben159. Das mag dem o dnungspoli ischen Sach e hal en sp echen, de sich aus dem Ink a e en de Handwe kso dnung on 1953160 e gib . Die e s ä k e handwe kspoli ische Ak i i ä un e de Zielse zung eines um ang eichen de aillie en P og amms wä e kaum e s ändlich, so e n die gese zliche Hand- we kso dnung die ih on namha en K i ike n (siehe wei e un en) zugesch iebenen ma k - und we bewe bspoli ischen Wi kungen zu en al en e möch e. Die Ve mu ung sp ich ielmeh da ü , daß die o malen Regelungen des O dnungsgese zes und seine ma e iellen ökonomischen Auswi kungen wei auseinande liegen — wie es üb igens nich ande s zu e wa en s and161. Sowei e sich lich, sind die wi - scha s-, sozial- und s eue poli ischen P obleme unbe üh geblieben; was die Ve ände ungen im Bes and an Handwe ksbe ieben (Zugangs- e schwe nis) be i , so s ehen lau enden s a ken Abgängen aus den 155 Ygi Wa in, Ch .: Die Ges al ung de Gewe be e assung. In: Wi - scha spoli ische Ch onik (Köln) 1956, He 1, S. 44. 156 Leh eich de Essay on Weippe , G.: Die Ideologien de „kleinen Leu e" und des „Mannes au de S aße". Be lin 1952. 157 E wa in de Rich ung de e diens ollen A bei en on Th. Geige . 158 Im Be eich de quan i a i en Vo gänge des Wi scha ens i eine ähnliche E scheinung au : „Es übe wiegen . . . Mi el- und Kleinbe iebe, und zwa um so meh , je indi iduelle die Leis ung is ." (Hax, a.a.O., S. 244.) 159 Zen al e band des D . Handwe ks: Unse e Wünsche ü ein handwe ks- poli isches P og amm. Bonn 1956. 160 gehen on de e assungs ech lichen P oblema ik de HO ab und lassen die zahl eichen in e nen Zwei els agen des Gese zes auße Be ach . 161 Ygj^ e ne , W.: Konku enzp oblem und Be ähigungsnachweis im Hand- we k. In: Jah b. . Sozw., Gö ingen 1950, S. 306. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 277] Pe sonales und ins umen ales Wi scha en 21 e schiedens en U sachen bedeu ende kon inuie liche Zugänge gegen- übe 162; s uk u elle Umschich ungen in be iebliche , achliche und echnisch-komme zielle Hinsich se zen sich unen weg o 163 und e - ände n das übe kommene Ge üge de Handwe kswi scha on G und au . Dieses äuße e Bild wi d zu einwand eien Kla s ellung de ma k wi scha lichen Auswi kungen des Be ähigungsnachweises noch so g äl ige empi ische De ail o schung bedü en. De klein- und mi elbe iebliche Einzel- handel s eb eine de Handwe kso dnung ähnliche be u s- poli ische Regelung an und bedien sich hie ü eine in den G und- zügen gleichge ich e en A gumen a ion. Wi d on den s aa spoli ischen und gesellscha lichen Gesich spunk en abgesehen, so e gib sich an ökonomischen Lei mo i en e wa olgendes: Es soll „de ha e We - bewe b sich auch wi klich im Rahmen de kau männischen Leis ung" ollziehen164 (We bewe b de Fachleu e). „Im Einzelhandel is die menschliche Leis ung en scheidend", weshalb „als es s ehend gel en kann, daß die e olg eiche und den olkswi scha lichen Leis ungs- au gaben ge ech we dende Füh ung eines Einzelhandelbe iebes — genau wie in de Landwi scha und im Handwe k — eine iel so g- äl ige undie e p ak ische und heo e ische Be u sausbildung e - o de als jemals"165. Hie zu e gib die einzige bishe o liegende s a is ische E hebung on 1938: „Nich wenige als 57% de Inhabe ha en keine lei kau männische Ausbildung, un e ihnen be anden sich 35 % alle Inhabe , die ühe einen ande en Be u e le n ha en, wäh end de Res on 22 °/o keine Angaben übe i gendeine Be u s- ausbildung machen konn e" (ebd.). Die ü die Be u so ganisa ion naheliegende Schluß olge ung hie aus besag , daß zu sch i weisen Be einigung de Sachlage eine undie e be u liche Ausbildung e - o de lich sei (ebd.). Diese wiede um sei mi einem bloßen Leh lings- gese z nich du chg ei end zu bewe ks elligen (S. 36), ielmeh könne nu ein ech es Be u sgese z (ebd.), also wohl ein Be u so dnungsgese z im Sinne de Handwe kso dnung, das anges eue e Ziel e wi klichen. Die A bei sbe ich e de Haup gemeinscha on 1949 bis 1955 lassen e kennen, daß die de pe sonalen Wi scha sweise eigen ümlichen Zu- 162 D . Handwe skamme ag: Jah esbe ich 1. 4. 1955 bis 21. 3. 1956. Als Mana- «k ip ged uck (Bonn 1956), S. 252 . — Im Jah esmi el 1953—1955 sind und 50 000 Inhabe neu einge agen wo den, was eine jäh liche Zugangs a e, au den Ausgangsbes and on 1953 mi 859 000 Inhabe n be edine , on knapp 6 H e gib . 163 Yg] be ei s ühe angezeig e Ve ö en lichungen on Rößle, Pies u.a. — Neue dings seh ins uk i : Schille , H.: Möglichkei en de Leis ungs- s eige ung im wes deu schen Backgewe be, beu eil au G und eine S uk u - analyse. Disse a ion Gö ingen 1957. 164 Haup gemeinscha d. d . Einzelhandels: A bei sbe ich übe das Geschä s- jah 1951/52 (1952), S. 37. 165 Haup gemeinscha : 7. A bei sbe ich 1954, S. 69 und 64. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 22 Wilhelm We ne [278 sammenhänge und Folge ich igkei en imme deu liche he o e en und den be u spoli ischen Füh ungsk ä en bewuß gewo den sind. Die F age, ob es mi dem en scheidenden Gewich de kau - männischen Be u sleis ung in diese zugespi z en Fassung seine Rich igkei habe, s ell sich on selbs . De A bei sbe ich 1954 gib da au die in die Fo m eine g undsä zlichen olkswi scha lichen E kenn nis gekleide e An wo : De Konsumen is an de Ve - billigung des Wa en e iebs in e essie ; Ye billigung des Wa en- e iebs se z eine besse e Ausnu zung de Kapazi ä des Handels o aus; s ä ke e Ausnu zung de Handelskapazi ä is gleichbedeu end mi e höh e olkswi scha liche P oduk i i ä des Handels; da nun abe — und da in lieg de lei ende Gesich spunk — die Kapa- zi ä des Handels eine solche „pe sonelle " A is , ha man es im Handel mi pe sonelle , d. h. menschlich-quali a i e Leis ungs ähigkei als dem en scheidenden K i e ium olkswi scha - liche P oduk i i ä zu un (S. 64). Die P oblema ik de Zugangs- e schwe nis als Auswi kung eine gese zlichen Be u so dnung und ande e dami zusammenhängende Vo gänge is nich be üh . Man sieh , daß sich in de Ta eine s uk u elle Gemeinsamkei zwischen Handwe k und Handel e kennen läß , und zwa im ökono- mischen Be eich. Sie is nich nu quan i a i e ode sons wie äuße - liche A (ge inge Be iebsg öße, S euung ode dgl.), sonde n eine S uk u e wand scha quali a i e Na u , nämlich de ges al , daß in beiden Be eichen aus de Pe son des Einzel- wi scha e s he aus und du ch die Pe son desselben gewi scha e wi d. Das is e was ganz ande es als die oben (Anme kung 148) zi ie e Kombina ion on Boden und sachlichen P oduk ionsmi eln, in de en Rahmen de Mensch „in eine echnisch bes imm en Zuo dnung zu den einzelnen Teilen des P oduk ionsappa a es" a bei e . Inso e n bes eh das Anliegen de hie o geleg en Au sa z olge da in, deu lich zu machen, daß in mode nen Indus ialismen, so e n sie ma k wi - scha liche O dnung sind, zwei un e schiedliche Wi scha sweisen — eine pe sonale und eine ins umen ale — geüb we den und inein- ande e loch en sind. Je deu liche man sich die Un e schiedlichkei kla mach , des o s ä ke i die Wesens e schiedenhei beide P inzipien ins Auge — und um so leich e äll die E kenn nis, daß die Schwie igkei en, die die gewe blichen Mi elschich en sowohl de Gewe be heo ie wie de p ak ischen Gewe bepoli ik be ei en, au die pola e S uk u des Wi scha skö pe s zu ückgehen. Die Annahme, das mode ne Indus iesys em s elle einen lediglich quan i a i di e en- zie en, im üb igen abe homogen s uk u ie en Kö pe da , s ell sich — mi allen Folge ungen — als eine unzulässige Ve ein achung he aus. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 285] Pe sonales und ins umen ales Wi scha en 29 poli ik an de Uni e si ä Köln) üg den bei Tuch eld u. a. e wähn- en Gesich spunk en keinen neuen hinzu; zahl eiche Fo mulie ungen sind on do wö lich übe nommen. Um beg ei lich zu machen, daß du ch das Ins i u de Gewe bezulassung ( on dem in keine Be u s- o dnung die Rede is ) „mi e heblichen S ö ungen des Ma k media- nismus zu echnen is 46, leg Wa in den Fähigkei sausweisen die Wi kung bei, „die Ma k o m in monopoloide Rich ung" abzu- wandeln und nimm an, daß sich diese Au assung heo e isch einwand- ei ablei en ließe (He 1, 46). Ja, e geh sowei , un e Hinweis au die Bildung on Ma k en en an die d ohende Au hebung de In e dependenz de Mä k e zu e inne n, die nach Eucken das allgemeine Gleichgewich s ö (S. 48). Wie s a k gemäß solche Au assung das Schicksal de sozialen Ma k o dnung, die „Be- wah ung eine Ma k wi scha und de ih zug unde liegenden eien Gesellscha so dnung" on de „Leis ungs ähigkei de Klein- und Mi elbe iebe" abhäng , läß auch' die un e ö en lich e „Denksch i übe die G ündung eines Ins i u s zu E o schung de sozialen und wi scha lichen P obleme des Mi els andes" e kennen, aus welche Wa in zi ie (S. 51/52). Hie inde sich die übe aschende Fes - s ellung, daß einzelne G uppen in eine eihei lichen Gesellscha s- und Wi scha so dnung „schu zbedü ig und -wü dig" sein können, sowei sie die ihnen zukommenden Funk ionen auch a sächlich übe - nehmen und dazu bei o sch ei ende En wicklung in de Lage bleiben (S. 52). Dem läu alle dings de Vo schlag Wa ins zuwide , „das al e Mi els andsp oblem umzudeu en in ein P oblem de Anpassung de kleinen und mi le en Be iebsg ößen an die ökonomischen und ech- nischen Gegebenhei en de dynamischen Wi scha " und in Zukun übe haup nu noch on Klein- und Mi elbe ieben zu sp echen (He 2, 62). E is insowei undu ch üh ba und aussich slos, als die Quin essenz pe sonalen Wi scha ens — om Leben he , d. h. on de Wi scha swi klichkei gesehen — ge ade da in bes eh , daß seine kons i u i en Me kmale nich quan i izie : we den können. Sie lassen sich! besei igen und au heben, abe dami schü e man das Kind mi dem Bade aus. De Bei ag on Wa in beleg im üb igen einmal meh die Beobach ung, daß es um die Kenn nis einschlägige Ta sachen und Vo gänge, abe auch de Li e a u in de Gewe bediskussion im allgemeinen dü ig bes ell is . Was da beispielsweise (S. 65) als kün ig zu leis ende Au gabe on Fo schung und P axis e wa e wi d, lieg au G und d eißigjäh ige A bei en zum g oßen Teil e ig o — man weiß es nu nich . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 30 Wilhelm We ne [286 4. Um eine objek ge ech en Diskussion des Gewe bephänomens die Wege zu ebnen, dü e es zweckmäßig sein, das Thema on Ve ze un- gen zu be eien, un e denen es leide . Dami sind Übe ei- bungen in de Beu eilung des Gegens andes hinsich lich seines gesam wi scha lichen Gewich es gemein , und zwa nach de nega i en wie nach de posi i en Sei e. Eine Diskussion soll dann als „objek ge ech 46 gel en, wenn sie Quali ä und Quan i ä des Objek s zu e end einschä z und bei ih en Schluß olge ungen das ech e Augenmaß nich e lie . T o z in ensi e Bemühungen einige wissenscha liche Expe en in diese Rich ung is es bishe nich gelungen, das Gewe be hema aus dem Hin- und He gewo ensein zwischen ex emen Abschä zungen zu be eien. Daß die kleinen^ P o- duzen en und Händle , also die Handwe ke und Einzelkau leu e, im Sys em des mode nen Indus ialismus imme meh zu Rand igu en gewo den sind und jeden alls das Sys em nich agen, p ägen und ges al en — da übe dü e es wohl Meinungs e schiedenhei en nich geben. Das is o und aus üh lich gesag und bewiesen wo den, jede wi scha liche Laie s imm dem zu. Demzu olge gib es in de Reali ä du chaus unk ions ähige Indus iesys eme ohne gewe blichen Mi el- s and, und demzu olge kenn ihn auch nich die dem Sys em zuge- o dne e ökonomische Theo ie. In de o dnungspoli ischen Diskussion um spezi ische Gewe be hemen, wie Be ähigungsnachweis u. dgl., wi d nun abe eine ganz ande e Hal ung de Theo e ike sich ba . Sie miß den kleinen Selbs ändigen an de We kbank und hin e dem Laden- isch, ja soga den o sogenann en Kümme exis enzen, den Schwa z- a bei e n usw., jenes Maß olkswi scha liche Bedeu ung bei, welches übe die Funk ions ähigkei des mode nen Indus ialismus en - scheidend bes imm . Mi Ve ze ungen solche A is eine sach- ge ech en Diskussion des Gewe bep oblems kaum gedien . Wäh end beispielsweise de an ikonjunk u elle Rhy hmus de „Fluch in die Selbs ändigkei 64 (a bei slos gewo dene Unselbs ändige angen einen K amladen ode eine Handwe ke ei an, um sie bei besse e A bei sma k lage in de Regel wiede au zugeben) allgemein als olkswi scha lich une giebig beu eil wi d, sieh Tuch eld Ve - anlassung, „diese E scheinung als au schwung ö de nd44 (!) anzusehen, „da eine e höh e Anbie e zahl die P eiskonku enz e s ä k und da- mi den p eislichen Anpassungsp ozeß beschleunig 44187. „Die an sich an ikonjunk u elle Reak ion wi d also du ch eine schä e e Leis ungs- auslese (!) und dami du ch eine P oduk i i ä ss eige ung (!) kom- pensie 44 (S. 368). Abe auch bei Vollbeschä igung sch eib de Au o 187 Tuch eld: Be u so dnung und Konjunk u poli ik, S. 367. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 287] Pe sonales und ins umen ales Wi scha en 31 de Be u so dnung ge äh liche Wi kungen ü die Gesam wi scha zu; denn sie un e binde jenen Zus om an Selbs ändigen, de den „Konku enzg ad e s ä k und dami möglichen P eiss eige ungen en gegenwi k , was im Hinblick au in la ionis ische Ge ah en (!) nich unwesen lich sein kann" (S. 370). „Mi Rech kann dahe de ganze Be u so dnungsgedanke dahingehend cha ak e isie we den, daß e die Aushöhlung und schließlich die Selbs au hebung de Ma k wi - scha (!!) endenziell kons i uie " (S. 371). We den de ges al „Ge a e Schneide und Handschuhmache " in die wel geschich liche Rolle on To eng äbe n mode ne Indus ie- kapi alismen ged äng , so be emde nich minde eine übe - s eige e Beu eilung des W e 11 b e w e b s e - h a 11 e n s on Handwe ke n und Kau leu en, die gleichzei ig nach de posi i en und de nega i en Sei e geh . Dasselbe gil hinsich lich de gesellscha spoli ischen Beu eilung. Einige Beispiele: Wäh end Böhm188 den Mi els ändle n (neben ande en) bescheinig , daß sie zün le isch, ma k k i isch und s ändisch denken, und Rei 189, diese Hal ung als „ oman ische Ideologie" bes ä igend, soga bei de mi el- s ändischen Indus ie wei e b ei e e Neigungen zu We bewe bs- besch änkung e kenn , s ell Schmölde s190 (soga in Übe eins immung mi Böhm) den gewe blichen Mi els and als „ Ho des We bewe bs- p inzips" he aus. Üb igens un e lieg auch Tuch eld de Doppel- beu eilung de mi els ändischen We bewe bssi ua ion, wenn e dem konku enzwi scha lichen Abschi mungsbes eben (speziell de Hand- we ke ) mi els Be u so dnung ein ganzes Buch widme und da in die empi isch e mi el e Ta sache akzep ie , daß im be u sgeo dne en Handwe k mi deu lichen E gebnissen konku ie wi d191. Daß unse alle F eihei on de Exis enz eines b ei en Mi els andes abhänge, de sich in einem p oduk i en Wi scha ssys em aus eigene K a behaup en kann192, dü e nach all dem mindes ens so lange eine un- e bindliche E klä ung da s ellen, als de Gedanke E ha ds un eali- sie bleib : Das Vakuum in de deu schen Wissencha (Konjunk u - heo ie en wede nach klassischen Vo s ellungen ode gemäß Keynes) du ch Einbau psychologische und soziologische Imponde abilien zu schließen mi de Chance, unse e gesellscha swi scha lichen, sp ich Mi els andsp obleme, auch ü die Zukun einmal endgül ig zu 188 Böhm, F .: Die Bedeu ung des Mi els andes und die U sachen seine Ge äh dung. In: De mi els ändische Un e nehme in de Sozialen Ma k wi scha . Ludwigsbu g 1956, S. 20. 189 Rei , H.: We bewe bsbesch änkungen als Mi el de Mi els andspoli ik? Ebda. S. 22 und 27. 190 Schmölde s: G.: S eue poli ik und Mi els and. Ebda. S. 43. 191 Tuch eld: Gewe be eihei als wi scha spoli isches P oblem. S. 157. 192 Vgl. Böhm, a.a.O., S. 13. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 32 Wilhelm We ne [288 o dnen und zu eine sys ema ischen Schau all diese P obleme zu ge- langen193. 5. Von den zwei ech en olkswi scha lichen P oblemen, denen sich die wissenscha liche K i ik im Themabe eich gegenübe sieh , be i das e s e die sogenann e be u liche bzw. wi scha - liche Mobili ä , d. h. die be u liche ode wi scha liche F ei- beweglichkei un e den selbs ändigen Gewe be eibenden und solchen, die es we den wollen. Es dü e zu billig sein, diese P oblema ik mi Reminiszenzen aus de Zun zei , aus dem Jah 1848 (F ank u e Handwe ke kong eß) ode 1883 (Ve wendungsnachweis in Ös e eich) zu bes ei en, wie es in de Li e a u häu ig geschieh . Da is zunächs es zuhal en, daß wachsende Immobili ä ein Kennzeichen de ge- sam en mode nen A bei swel da s ell , insbesonde e im Zuge eine Zu ückd ängung de Un- und Angele n en und wachsende Speziali- sie ung de A bei sleis ungen, in de Landwi scha ebenso wie in de Indus ie und in ande en Be eichen. Au diesem Hin e g und, den die Soziologen ande s beu eilen als die Ökonomen, heb sich die handwe kliche Mobili ä als Sonde p oblem ab, ähnlich diejenige de Kau leu e und ande e Einzelanbie e am Ma k . Das P oblem weis eine in e ne und eine ex e ne Sei e au (Be u swechsel un e Selb- s ändigen; Zugang aus bishe im Handwe k bzw. Handel nich selb- s ändige Tä igkei zu Selbs ändigkei ), die beide olkswi scha lich höchs belang oll sind. Die „Be u so dne " können leich in das Fah - wasse de „Käs chendenke " ge a en. Die Handwe kso dnung (§ 5) bes imm , daß de in seinem Be u gep ü e Handwe ksmeis e auße den im Be u sbild194 es geleg en Tä igkei en nu solche Au äge aus üh en da , die echnisch ode achlich dami zusammenhängen. (De Einzelhandel ha die gleich- bedeu ende Fo de ung au gese zliche Fixie ung on Wa enk eisen allen gelassen.) Weshalb und wozu die Bes immung ge o en is , kann hie une ö e bleiben195; es geh ielmeh um die Auswi kungen in p ak ische und heo e ische Sich . De Gese zgebe kenn nu eine in e ne handwe kspoli ische Zielse zung, die so o mulie is : „du ch diese Bes immung soll e hinde we den, daß die Handwe ke , die ü ih eigenes Handwe k den Be ähigungsnachweis o de n, ih en Kollegen in ande en Handwe ken ,Schmu zkonku enz6 machen196." 103 E ha d, L.: Mi els andspoli ik. In: De mi els ändische Un e nehme , S. 59. 194 Solche Be u sbilde sind behö dlich ane kann und ü as alle Leh be u e in Wi scha und Ve wal ung au ges ell . Vgl. Be u skunde (Anme kung 181). 195 Yg] e ne : Handwe kspoli ik, a.a.O., S ichwo „Be ähigungsnachweis". 196 Sch i liche Be ich des Ausschusses ü Wi scha spoli ik (13. Ausschuß) usw. Zu D ucksache N . 4172, om 20. Mä z 1953. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 289] Pe sonales und ins umen ales Wi scha en 33 Wenn es auch dem Willen des Gese zgebe s en sp ich , „dabei ohne Kleinlichkei zu e ah en"197, so lieg doch au de Hand, daß die möglichen olkswi scha lichen Auswi kungen hie du ch nich neu- alisie we den. Die be u liche Mobili ä de selbs ändigen Hand- we ke is gese zlich gehemm ; welche Folgen s ellen sich da aus ein? Das Gu ach en des Wissenscha lichen Bei a s beim Bundeswi - scha sminis e ium om 14. No embe 1954 zum Thema: „An äge und Gese zen wü e zu Besch änkung des We bewe bs in gewissen Gewe ben und Be u en"198 b ing schon im Ti el zum Ausd uck, daß es Be u so dnung mi We bewe bsbesch än- kung ohne nähe e Di e enzie ung gleichse z (Haup gu ach- en). In gleiche Allgemeinhei wi d ein „monopolis ische Cha ak e de Mä k e" ü Handwe k und Einzelhandel es ges ell , obwohl die Monopoldiskussion übe Pauschale kenn nisse allgemeine Na u hin- ausgelang is 199. Be u so dnungen zei igen in de Sich des Bei a s indessen nich nu ab ägliche quan i a i e E gebnisse, indem sie wede de Schwäche des We bewe bs in diesen Be eichen noch de Übe se zung noch de mangelnden Kapazi ä sausnu zung beizukommen e mögen — sie u en auße dem noch ab ägliche quali a i e Wi - kungen he o : Ge äh dung des Leis ungswillens und des Be u se hos insgesam (S. 115). Dem häl das E gänzungsgu ach en en gegen, daß die sozio echnische Idee de Ma k konku enz nich so e e en we - den dü e, als sei sie ein absolu gül iges Ideal (S. 116); ebensowenig sei die These on de „Sys emge ech igkei ", de zu olge die konk e en Maßnahmen in jedem Fall de gewähl en sozio echnischen Lei idee „kon o m" sein sollen, ein absolu es Gebo de Poli ik (S. 117). Es hieße nach alledem die We bewe bsidee übe o de n, wenn allein on ih aus zu F age de Be u s- und Gewe beo dnungen S ellung genommen wi d (ebd.). Beme kenswe e schein auch hie u. a. die an i he ische Beu eilung des quali a i en Momen s „Be u se hos", das gemäß Haup gu ach en du ch Be u so dnungen ge äh de wi d, gemäß E gänzungsgu ach en dagegen ge ade s ändig e besse e P lege be- 197 Ha mann-Philipp: Handwe ks ech — Handwe kso dnung (Kom- men a ). Be lin 1954, S. 123. 198 De Wissenscha liche Bei a beim Bundeswi scha sminis e ium: 3. Band, Gu ach en om Dezembe 1952 bis No embe 1954. Gö ingen 1955, S. 112 . 199 R ö p e , B.: Die Konku enz und ih e Fehlen wicklungen. Be lin 1952, S. 180 o mulie u. a.: „T o z des beach lichen Fo sch i s, welchen die Theo ie de Ma k o men und die de monopolis ischen Konku enz in den le z en zwei Jah zehn en zu e zeichnen ha e, is ih E kenn niswe noch imme e häl nis- mäßig ge ing. Manche Ve eine ungen und Sys ema isie ungen e wi en meh , als daß sie zu Klä ung bei agen. Noch imme is de Abs and zwischen den P oblem- s ellungen sam den da aus abgelei e en Lösungen und de Wi klichkei allzu wei . Du ch Ve allgemeine ung einige modell heo e ische Übe legungen bei ein achs en Da enkons ella ionen e g öße e sich ehe die Ge ah wi scha spoli isch unzweck- mäßige Schluß olge ungen ans a sich zu e minde n/4 Schmolle e Jah budi LXXVI1, 3 3 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 84 Wilhelm We ne [290 da (S. 119), weil die Meinung übe wunden we den müsse, es liege im Wesen de Wi scha , „mo alin ei64 zu sein (S. 117). Wenn auch nu in Andeu ungen, so läß die Gegenübe s ellung on Haup - und E gänzungsgu ach en doch e kennen, daß zwei kon ä e Au assungen sich begegnen: ob de ökonomische Nu ze ek die obe s e Lei idee des Wi scha ens sei ode de wi - scha ende Mensch. Dazu kann heu e gesag we den, daß wi den u al en Gegensa z nich meh in de ühe en Ausschließlichkei zu sehen b auchen, wenn e auch den me a-ökonomischen (philosophischen) Ansa zpunk des Denkens wei e hin bes imm . Die an de mode nen echnisch-kapi alis ischen Wi scha swel o ien ie e ökonomische Theo ie denk ausschließlich ins umen al, was du chaus objek ge ech is ; dem en sp ich ih We bewe bs heo em200. Da indessen die ge- we blichen Mi els ändle ande s wi scha en, nämlich in pe sonale G unds ellung, d. h. om leis enden Menschen und nich om echnisch- komme ziellen Ins umen a ium he , haben sie nich nu eine ande e We bewe bs o s ellung, sonde n konku ie en a sächlich au eine ande e Weise. Weshalb soll e es e ehl sein, auch ü diese, die pe sonale Wi scha swel , ein objek ge ech es We bewe bs heo em in Ansp uch zu nehmen? Den nega i en Beweis ü das E o de nis solchen Denkens lie e die ins umen ale Theo ie selbs : sie gelang nich nu zu alschen Schluß olge ungen, indem sie ih e Modelldeduk- ionen unbesehen au den pe sonalen Be eich anwende , sie bekomm diese ih emde Wi scha swel übe haup nich in den G i . Da um a gumen ie en beide Objek wel en und Denkhal ungen aneinande o bei — sie meinen keineswegs dasselbe und haben es mi e schie- dena igen Reak ionsbe eichen zu un. Im Empi ischen is de Un e - schied ziemlich kla und geläu ig, man e kenn heu e — was nich imme de Fall wa — eigene Funk ionsbe eiche des Klein- und Mi elbe iebes an. Das heo e ische Miß e s ändnis wi d schwinden, wenn es gelungen sein wi d, das ande sgea e e E ah ungsobjek „Pe sonales Gewe be" zum selbs ändigen wissenscha lichen E kenn - nisobjek zu e heben. Dann wi d 6ich auch he auss ellen, daß „We - bewe b" nich nu un e den Vo ausse zungen des Ma k mechanismus denkba und exis en is , sonde n in seh e schiedenen Fo men s a - inde , weil „Wi scha en" als Vo nahme on Wahlhandlungen imme - 200 Becke a h, H. .: G oßindus ie und Gesellscha so dnung, indus ielle und poli ische Dynamik, Tübingen-Zü ich 1954, S. 1, umsch eib den Sach e hal des „ins umen alen" Wi scha ens so: „Im olgenden wi d als Indus iep oduk ion die He s ellungsweise in mo o isie en und mechanisie en Einhei en bezeichne , welche sys ema isch die Resul a e de Na u wissenscha und de wissenscha lich undie en Ingenieu a bei zu He s ellung on Nu zba kei en (Gü e n) anwende , mi ande en Wo en: die He s ellung, bei welche de physikalische, diemische ode de kon ollie e biologische P ozeß die Haup las de P oduk ion äg ." OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 291] Pe sonales und ins umen ales Wi scha en 35 zu we bewe bliche En scheidungen ealisie und ohne We bewe bs- o gänge wede ollziehba is noch gedach we den kann. Die F age nach den Folgen gehemm e be u liche Mobili ä un e Selbs ändigen kann mi hin o läu ig keine zu- eichende heo e ische Bean wo ung inden, weil die libe ale ode neolibe ale An wo keines alls die allein mögliche is . Die bloß quan- i a i e Beu eilung des Sach e hal es wi d dessen Besonde hei en nich ge ech , die nach ägliche und zusä zliche Ein äumung quali- a i e Gesich spunk e („es komm alle dings auch au pe sönliche Momen e an") eich nich an den Ke n de Sache he an. Abe auch das e ügba e empi ische Ma e ial201 eich o läu ig nich aus, um gesiche e E kenn nisse in de e o de lichen äumlichen B ei e und zei lichen Tie e zu un e maue n. Imme hin soll en die g ei ba en Un e lagen, die alle dings in de Haup sache on den Be u so gani- sa ionen e s ell we den (we soll e es sons un?), s ä ke e Beach ung inden, geben sie doch wenigs ens Anhal spunk e da ü , daß lau end eine e hebliche Umschich ung inne halb de Handwe ksbe u e s a - inde 202. De Handel e üg bishe übe keine ähnlichen S a is iken. Au länge e Sich deu en diese Vo gänge au einen beach lichen Mobi- li ä sg ad hin, de alle dings kaum ku z is ige A sein kann. Denn auch olle Gewe be eihei kann ja nich s da an ände n, daß man einen Handwe ksbe u e le n haben muß, um ihn ausüben zu können. Mu a is mu andis is das bei allen pe sonalen Wi scha sleis ungen so, und keineswegs nu im Gewe be. Man da e mu en, daß die zwei e Spiela be u lich- wi scha liche Mobili ä , das Hinübe - und He übe - wechseln längs de Selbs ändigkei sg enze, die In e essen de Allge- meinhei s ä ke be üh . Abe auch da emp iehl es sich, e nün ige P opo ionen zu wah en und das Schicksal des Ganzen nich an die Fe sen de hie au e enden „G enzgänge " zu he en. Wi we den zwa imme besse übe die Fluk ua ion en lang de Selbs ändigkei s- g enze, was die Zahlen de in die handwe kliche Selbs ändigkei Ein- e enden und aus ih Ausscheidenden be i , un e ich e 203, wissen 201 So die Un e suchung on Niesne , H.: Zwei Jah e Gewe be eihei . München o.J. (e wa 1952). — Meine eigenen Be echnungen in: Deka ellie ung, Gewe be eihei und Handwe kso dnung, a.a.O., S. 73 . — Ve s eu e Angaben in den Jah esbe ich en einzelne Handwe kskamme n. 202 ygL s a is ischen Bei äge on Schünemann, W., im „Deu schen Handwe ksbla ", Al eld/L., sei 1949. — Wei e gehende Ve gleiche wi d die Gegen- übe s ellung de E gebnisse aus den Handwe kszählungen on 1949 und 1956 e - möglichen. 203 Dem Beispiel de niede säclisischen Handwe kskamme n olgend, üh en zahl eiche Handwe kskamme n in de Bundes epublik jäh liche Auszählungen de Abgänge in den Handwe ks ollen mi Angabe de Löschungsg ünde du ch. De An eil de am Ma k e auskonku ie en Selbs ändigen schein gegenwä ig bei 3* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 36 Wilhelm We ne [292 bishe abe nich in genügende B ei e, wohe sie kommen und wohin sie gehen, und noch wenige übe die U sachen und Mo i e. Fü den Einzelhandel und die üb igen Pa ne de gewe blichen Mi elschich- en liegen übe haup keine de a igen Zahlen o . In diesem Zu- sammenhang is auch seh zu bedaue n, daß die Fluk ua ion de Hand- we ksgesellen einen bishe une o sch en Vo gang da s ell . Es leuch e indessen ein, daß zu e lässige Aussagen übe Um ang und Rich ung de be u lichen Mobili ä im Gewe bebe eich so lange aus allen, als keine nume ischen Au schlüsse da übe o liegen. Das beein äch ig wiede um die Möglichkei p inzipielle U eile in heo e ische Fo m, weil de Deduk ion au diesem Gelände ein seh enge Spiel aum e bleib . Dami is nich s gegen das E o de nis heo e isch be- g ünde e Einsich en gesag , im Gegen eil — wi alle wünschen uns d inglichs eine heo e ische Du chleuch ung de Vo gänge, dami die Diskussion gewe be eihei liche con a be u so dnende P oblema ik endlich au es em Boden ge üh we den kann. Dabei wi d es nich um „Schmu zkonku enz" gehen, mi de en E wähnung de Gese zgebe meh als einen nu e minologischen Fehl- g i beging. Übe haup is es mi den P oblembezeichnungen und P oblempe spek i en im* Gewe bebe eich eine eigene Sache; die Au - gabe de e , die sich de wissenscha lichen Au hellung einschlägige F agen annehmen, wi d dadu ch nich ge ade ge ö de . Nich ande s e häl es sich im Falle de „Schwa za bei "204, wo eben alls ein e ns - ha e olkswi scha liche F agenbe eich, de die We bewe bs- si ua ion ganze Wi scha szweige be üh , im Gewände eine ich- süch igen G uppenideologie dahe komm . De Fo schung is dami au gegeben, mi de Klä ung de P oblems ellungen zugleich auch die „In e essen en e minologie" zu besei igen. 6. Das zwei e olkswi scha liche P oblem on allgemeine T agwei e be i den monopolis ischen Cha ak e de ge- we blichen Be u s e bände (z. B. de Innungen) bzw. die E möglichung ode E leich e ung monopolis ische P eispoli ik wie übe haup monopolis ischen Ve hal ens au dem Boden on Be u s- e wa 30 H den gesam en Abgänge zu liegen. In den sechs Jah en on 1950 bis 1955 sind insgesam 319 313 Inhabe im Bundesgebie neu einge agen und 435 281 gelösch wo den (Löschungen in de Rolle sind mi Be iebsschließungen nich iden- isch). Siehe Schünemann: Ein agungen, Löschungen und Be iebs ückgang. In: D . Handwe ksbla 1956, S. 366 . 204 Gese z zu Bekämp ung de Schwa za bei , om 30. 3.1957 (BGBl. I, S. 315). — Übe Cha ak e und Zweckbes immung des Gese zes siehe: Ach en, J.: Das Gese z zu Bekämp ung de Schwa za bei . In: D . Handwe ksbla 1957, S. 49 . — Leßmann, K.: K i ik an gewe be ech lichen Maßs äben on Ge ich en. Ebda. S. 38 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 293] Pe sonales und ins umen ales Wi scha en 37 O dnungen. Nahezu einhellig is die libe ale und neolibe ale, abe auch die sozialis ische K i ik de Meinung, die Be u so dnung des Handwe ks (ande e e gleichba e O dnungen ehlen) kons i uie e be ei s du ch sich selbs den Ta bes and de Ma k schließung und wi ke auße dem au oma isch au ein monopolis isches Ve hal en de Mi gliede o lau end ein. Au die He aushebung eine e Un e - schiede, e wa zwischen Kamme n und Ve bänden, ö en lichen und p i a ech lichen, obliga o ischen und akul a i en, einzel achlichen und gemisch be u lichen O ganisa ionen wi d dabei egelmäßig e - zich e . Nich sel en zwing die Fo mulie ung solche U eile zu de Ve mu ung, daß die eingehende Ve au hei mi de behandel en Sache ehl . Die Handwe ksno elle om 26. Juli 1897 üh e un e Ablehnung des allgemeinen Innungszwanges die sogenann e akul a i e Zwangs- innung ein und bes imm e dazu in § 100 qu: „Die Innung da ih e Mi gliede in de Fes se zung de P eise ih e Wa en ode Leis un- gen ode in de Annahme on' Kunden nich besch änken. En gegen- s ehende Beschlüsse sind ungül ig205." Ob Ve s öße de Handwe ke gegen dieses s ik e Ve bo ka ellis ische Be- ä igung au dem Boden des Gese zes o gekommen sind, läß sich aus de Li e a u nich es s ellen. Von p ak ische Bedeu ung is das Ka ellp oblem im Handwe k o allem in den In la ionsjah en nach dem e s en Wel k ieg gewo den, wo übe De hlo 206 be ich e ha . In jene Zei unmi elba o de Ka ell e o dnung on 1923, als die Ka ellbewegung in Deu schland ih en Höhepunk e eich ha e, be ä ig en sich auch die Handwe ke au diesem Gebie . De h- lo e wa e e on diese A handwe kliche Selbs hil e eine wi k- same Abschi mung gegen den P eis e all ü handwe kliche E - zeugnisse und Leis ungen, die o übe gehend auch e eich wo den zu sein schein (S. 81). Wagen üh 207 eil mi , daß in de Nach- in la ionszei die P eisbindungen wiede zu ückgegangen sind (S. 22). In de Ka ell e o dnung om 2. No embe 1923 wa en (§ 19) die „Ve bände, de en Bildung in Gese zen ode Ve o dnungen angeo dne is 4', om Gese z ausgenommen, als Rech s o m ü die (meis lokalen) Handwe ke ka elle wu de de einge agene ode nich einge agene Ve ein gewähl . Weshalb, wenn schon die Zwangsinnungen da ü nich in F age kamen, nich die eien Innungen? Wagen üh (S. 22) sieh die G ünde da ü in de Unmöglichkei , Außensei e zum Bei i zu 205 Bö ge , H.: Geschich e und K i ik des Neuen Handwe ke gese zes. Flo enz und Leinzig 1898, S. 379. 206 De hlo , J.: Ka ellie ungsbes ebungen im Handwe k. Hanno e 1922. 207 Wagen üh , H.: Ka elle in Deu schland. Nü nbe g 1931. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 38 Wilhelm We ne [294 zwingen, sowie im Beschwe de ech de Innungsmi gliede bei de übe geo dne en Ins anz — in beiden Fällen wa de Fo bes and de Innung ge äh de . Sein Gesam u eil übe die Ka ellepoche in de Handwe kspoli ik lau e : „Sowei Anhal spunk e ü eine Beu eilung de Handwe kska elle o liegen, da man wohl sagen, daß im all- gemeinen die Handwe ke e einigungen eine maß olle Ka ellpoli ik ge ieben haben. Es liegen Reichsge ich su eile o , nach denen Hand- we ke ka elle als „wi scha lich no wendig" bezeichne we den. Die lose en Absp achen beziehen sich in de Regel nu au den übliche - weise e ziel en P eis. In de In la ion haben die Innungen du ch ih e P eispoli ik zwei ellos handwe kse hal end gewi k " (S. 23). Wagen üh wende sich be on gegen die häu ig geüb e Gep logen- hei , Ka elle mi den Abmachungen de Zün e on o nhe ein gleich- zuse zen208, und üh die zahl eichen Schwie igkei en an, die de Ka ellie ba kei on Handwe ksanbie e n im Wege s ehen (S. 19). In de Ta ha im Lau e de Jah zehn e nu das sogenann e Submissionska ell eine gewisse Bedeu ung e lang 209, wenn man on den unkon ollie ba en o mlosen Ka ellabsp achen am Bie isch (und bei He enabenden) absieh , gegen die noch imme kein K au gewachsen is . Ha mi hin die ühe e Zwangsinnung, abgesehen on de gese zlichen Neu alisie ung p eispoli ische Ge- lüs e, ge ade in de ka ell eudigen In la ionszei ih ka ellpoli isches Alibi e b ach , so sch eib S olpe 210 demgegenübe den Sa z: „Die Zwangsinnungen s ell en sozusagen du ch Gese z gescha ene Ka elle des Handwe ks da ". Ein Sp ung in die Gegenwa bekunde die Zählebigkei solche U eile. Ilau u eil neue dings „in bezug au die soziologische Sei e de Handwe ke ka elle": „Wenn es poli isch und soziologisch als ich ig be ach e wi d, zahl eiche Handwe ke - s ände zum Nach eil de Konsumen en in de heu igen Fassung zu e hal en, so kann de Na ionalökonom nich s dazu sagen, weil es sich um ein auße ökonomisches We u eil handel 211." Noch deu - liche äuße sich D esbach in einem Vo ag „Be u so dnungen als Zwangska elle"212, indem e die eingesessenen Geschä sleu e („bea i possiden es") mi den „Besi ze n on Beam ens ellen" e gleich und dann o äh : „Dami zeig sich noch meh als bei de Konzessionie- ung de Aspi an en de o ensich liche Ka ellcha ak e diese Be- 208 Vgl. M i c k w i z , G.: Die Ka ell unk ionen de Zün e und ih e Bedeu ung bei de En s ehung des Zun wesens. Helsing o s 1936. 209 Klage s, H.: Submissionska elle. S u ga 1932. 210 S olpe , G.: Deu sche Wi scha 1870—1940. S u ga 1950, S. 52. 211 S i ung „Im G üene" Rüschlikon: Die Ka elle und Ve bände in unse e Zei . Rüschlikon (Zü ich) 1956, S. 130. 212 In: Wi o de n eine zielkla e Wi scha s- und Sozialpoli ik. Ludwigsbu g 1955, S. 55 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 301] Pe sonales und ins umen ales Wi scha en 45 mach , daß zwischen de geis ig-seelischen G undhal ung des Menschen und de A seines ( ei gewähl en) Wi scha ens ein innige Zu- sammenhang bes eh 232, komm mi Se aphim zu E kenn nis, daß es Sys eme des Wi scha ens geben kann, die ganz da au abges ell sind, „im Rahmen gleiche We bewe bschancen allein die pe sönliche Quali ika ion zu Gel ung zu b ingen. Aus diesem G unde auch die wei es gehend pe sonengebundene E zeugungs echnik, die on de Quali ika ion des E agsges al e s abhäng , d. h. on seinem Wissen und Können . . . Das alles ha nich s mi mangelnde Ra ionali ä des Wi scha ens zu un" (S. 160/61). Alle aus diesem Sach e hal sich e gebenden Folge ungen is die Gewe be o schung gezwungen zu akzep ie en: „daß die he - schende exak e Theo ie diese P oblema ik in einem nich zu e an - wo enden Maße e nachlässig ha "233 (S. 309), daß es mi Schmöl- de s234 an de Zei is , „die ökonomische Ve hal ens o schung endlich sys ema isch zu in ensi ie en" und „mi de E kenn nis E ns zu machen, daß es neben dem a ionalen Ve hal en des homo oeconomicus eine Reihe ande e Ve hal ensweisen gib " (Se aphim S. 309). Ge ade mi Bezug au den pe sonal denkenden und handelnden Einzelwi - scha e im Gewe be wi d hie aus „einsich ig, daß de Einsa z de einen ode de ande en G uppe on Mi eln (de Wi scha spoli ik) nich wahllos und willkü lich e olgen kann, sonde n sich nach de Eigena des jeweiligen Be eiches de Wi scha zu ich en ha " (S. 301), und „daß bes imm e O dnungsp inzipien sich nich ü alle Teilgebie e de Volkswi scha in gleiche Weise eignen und deshalb nich e allgemeine we den können" (S. 284). Dieses le z e e, ungeeigne e Ve ah en, wie es die gesam e libe ale K i ik am Phänomen be u spoli ische O dnungsbes ebungen be ä ig , „ üh zu eine wi klichkei s emden Hal ung und zu einem o dnungs- poli ischen Monismus, de ü die E kenn nis de ealen P oblema ik de meis en O dnungen un uch ba is . Wi glauben nich ehl zu gehen, wenn wi ; diese o dnungspoli ische Konzep ion au das me ho- disch seh bedenkliche Ve ah en zu ück üh en, eine Modellkon- s uk ion in eine e wi klichba e Realo dnung umdeu en zu wollen" (S. 278). Weddigen geh in seine Besp echung des Buches on Se aphim235 ge ade auch da au ein, daß de gebildeha e Au bau de 232 E angelische Akademie Rheinland-Wes alen, Ise lohn: Fo schung und Füh ung im Handwe k. Haus O lohn 1956, S. 14 . (We ne , W.: G undlegung eine ökonomischen Wesensschau om Handwe k). 233 Se aphim: Theo ie, a.a.O. 234 Schmölde s, G.: ökonomische Ve hal ens o schung. In: O do Bd. 5, S. 203 . Düsseldo und München 1953. 235 Jah büche . Na ionalökonomie und S a is ik 1956, S. 138 . — Siehe auch den Li e a u be ich on Weippe zu Heimann und R i s c h 1, a.a.O., S. 284 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 46 Wilhelm We ne [302 Volkswi scha gesehen we den muß, um die Vo s ellung on de s uk u ellen Einschich igkei des wi scha lichen O ganismus zu übe winden. Nich minde deu lich äuße sich Nell-B euning236 un e Hinweis au die wide sp üchliche Ve ah ensweise de neolibe alen Schule, die ungeach e ih e ich igen E kenn nis, daß es eine „na ü - liche O dnung" des We bewe bs nich gib , dennoch das Denkmodell des olls ändigen We bewe bs als das aus de Na u de Sache he aus e bindliche Lei bild de We bewe bso dnung ode Ma k e assung zu G unde leg und on diesem Boden aus a gumen ie "; „eine solche Beweis üh ung se z das zu Beweisende o aus46. Wenn de Ma k „kein bloße Medianismus ode Au oma " is — was kann e dann sein? Nell-B euning sag : „De Ma k sind die Menschen, die anbie end und nach agend einande begegnen" (S. 129). Se aphim e wei e die Fes s ellung dahin: „Wi scha is : kein Sach- be eich, sonde n die zusammen assende Bezeichnung de Wel eines besonde s gea e en menschlichen Handelns, das als Wi scha en be- zeichne wi d" (S. 266). Dami is de Ausgangspunk wiede gewonnen, den auch Schneide sich se z : „Gegens and de Wi scha swissenscha is jene Ausschni menschlichen Handelns, de in Ve ügungen übe knappe Mi el zu E üllung menschliche , aus Bedü nissen und Wünschen esul ie ende Zwecke bes eh 237." Ausgang und Ziel des Wi scha ens is nach übe eins immende Au - assung de Fachwissenscha de Mensch, de Mensch als subjek i handelndes Wesen, als Pe son in de ganzen Daseins ülle dessen, was menschliches Dasein ausmach . Inso e n kann da an es gehal en we den, daß es eine „hominelle" P ägung wi scha ende Tä igkei gib 238 — nämlich do , wo de Mensch in Pe son wi scha e , nich im ins umen alen Ve band eine echnischen Appa a u . Die Wege, die das Wi scha en de Menschen in geschich liche Wi klichkei einschläg , ennen sich in Rich ung de beiden u sp ünglichen P o- duk ions ak o en Mensch und Na u . Do bleib es im G undzug de Hominali ä e ha e und wi d als pe sonales Wi scha en e kenn- ba ; das is bei und d ei ie eln alle wi scha enden Menschen au dem Globus de Fall. Hie gelang de P oduk ions ak o Na u in Ges al na u wissenscha lich- echnische Na u behe schung zu domi- nan e Bedeu ung und spann den Menschen in seine Diens e; wi schlagen da ü die un e scheidende Bezeichnung „ins umen ales" Wi scha en o . We wi scha e , is in beiden Fällen de Mensch. 236 Nell-B euning, 0. .: Wi scha und Gesellscha , I. G und agen. F eibu g/B . 1956, S. 128 . 237 Schneide : a.a.O., S. 1. 238 Siehe den 1. Teil diese Abhandlung, in diesem Jah buch 1956, S. 13. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54 303] Pe sonales und ins umen ales Wi scha en 47 Die Folge ungen solchen di e enzie enden Denkens zeichnen sich in de Li e a u be ei s ab. Tinbe gen239 ha sich ü die Un e - scheidung wi scha spoli ische Mi el in solche quan i a i en und quali a i en Cha ak e s en schieden. Se aphim inde es „be emdlich, daß im Sch i um au die An i hese quan i a i -quali- a i 4 nu sel en Bezug genommen wi d" (S. 301) und mach „ein- sich ig, daß de Einsa z de einen ode de ande en G uppe on Mi eln nich wahllos und willkü lich e olgen kann, sonde n sich nach de Eigena des jeweiligen Be eiches de Wi scha zu ich en ha 64 (ebd.). Ma bach240 äum ein, daß es „in Ta und Wah hei zwei Wi scha s- weisen gib , eine de Modell heo ie adäqua e ode on ih im g oßen ganzen noch zu übe blickende, und eine ih inadäqua e, unübe seh- ba e". „An de Zweihei de Wi scha swissenscha ände de Um- s and nich s, daß de In e en ionismus die Ma k wi scha , unda- men al6 ane kenn .66 Die selbs ändigen Gewe be eibenden we den sich wei e als die In an e is en de Un e nehme wi scha be ach en dü en, abe le nen müssen, den ak ischen E o de nissen de Mode ne schnelle zu olgen. Die na ional-ökonomische Wissenscha möch e man da o bewah sehen, in de Beu eilung gewe bliche F agen wiede einmal in die I e zu gehen. Julius Wol ha schon in de on ihm sei 1898 he ausgegebennen „Zei sch i ü Sozialwissenscha 66 das Anwachsen des Mi els andes angekündig 241. Das ha die Zei genossen nich da on abgehal en, in eine ande e Rich ung zu denken. 239 Tinbe gen, J.: On he Theo y o Economic Policy. Ams e dam 1952, S. 71. 240 Ma bach, F .: Zu F age de wi scha lichen S aa sin e en ion. Be n o.J., S. 85. 241 Vgl. S ein, L.: Die soziale F age im Lich e de Philosophie. S u ga 1923, S. 329. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.15 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:54