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Marktmacht und Inflation

Franke, Jürgen F.A.W.

Abstract

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Full text

F anke, Jü gen F.A.W. A icle Ma k mach und In la ion Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: F anke, Jü gen F.A.W. (1973) : Ma k mach und In la ion, Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik, ISSN 0342-1783, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 93, Iss. 3, pp. 285-305, h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/291312 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ Ma k mach und In la ion Von Jü gen F. A. W. F anke* 1. Das P oblem In eine Zei s eigende In la ions a en e schein es angeb ach , alle möglichen In la ionsu sachen zu un e suchen, um Bekämp ungsmöglich- kei en zu gewinnen. Eine de möglichen U sachen is die Ma k mach . So ha de Sach e s ändigen a in seinem Jah esgu ach en 1971/72 in Zi . 380 die Ve mu ung geäuße , „daß eine We bewe bspoli ik, die den G ad de We bewe bsbesch änkung e minde n ode de en Zu- nahme e hinde n will, auch s abili ä spoli isch einen Gewinn b ing ." Auch de Ra de OECD ha am 26. Janua 1972 eine Emp ehlung übe we bewe bspoli ische Maßnahmen zu Bekämp ung de In la ion aus- gesp ochen1 und se z dami eine posi i e Wi kung we bewe bspoli i- sche Maßnahmen au die In la ion o aus. Es is dies abe keineswegs ein geklä e und allgemein ane kann e Zusammenhang. Diese Un e - suchung soll dahe die F age behandeln, ob eine Ve inge ung des Monopolg ades auch die Bekämp ung de In la ion e leich e . Dazu sollen In la ions a bes ände in Mik omodellen da ges ell we den, und es is zu un e suchen, wie sich e schiedene G ade on Ma k mach au das In la ionsp oblem auswi ken. Bei de Ve wendung on Mik omodellen in mak oökonomischen Zu- sammenhängen auchen zwei P obleme au . E s ens wi d de K eislau - zusammenhang nich be ücksich ig . In de hie speziell in e essie enden F age de P eis e ände ungen kann z. B. die E höhung des du ch- schni lichen Monopolg ades je nach den mone ä en Bedingungen zu P oduk p eise höhungen ode Fak o p eissenkungen bzw. Beschä i- gungs ückgang üh en. Hie soll du chweg ein elas isches Geldsys em un e s ell we den, weil dies den heu igen Gegebenhei en de Reali ä am meis en en sp ich . Dami gelang man dann zu P oduk p eiss eige- ungen, wobei es alle dings ü den In la ionsp ozeß nich une heblich is , an welchen S ellen das zusä zliche Geld in die Wi scha ließ . * De Ve . widme diese A bei seinem Leh e P o . D . Al ed K use, den das P oblem de Ve meidung de In la ion imme besonde s beschä ig ha . He n P o . D . F anz Holzheu dank e ü die K i ik an eine ühe en Fas- sung diese A bei , i Wiede gegeben in Wi scha und We bewe b, 21. Jg. (1971), S. 383 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 286 Jü gen F. A. W. F anke Hie s öß man dahe au das zwei e P oblem, das S uk u p oblem. Schon die Agg ega ion zu Mak og ößen wi schwe wiegende P obleme au , wie man sie leich an de Ve ände ung des Wa enko bes bei de Bes immung des Konsumgü e p eisni eaus e kennen kann. Wenn man nun aus Pa ialmodellen Rückschlüsse au Mak og ößen ablei en will, muß man bedenken, daß die Ve häl nisse in einzelnen un e such en Be eichen seh e schieden sein können, bei diesem Rückschluß also die S uk u de Volkswi scha zu be ücksich igen is . So kann e wa de P eis ückgang in eine B anche nich ohne wei e es als Bei ag zu P eisni eaus abili ä angesehen we den, weil P oduk i i ä s o sch i e und s uk u elle Nach age e ände ungen noch g öße e P eissenkungen hä en zulassen können, auch bei dem Wachs um en sp echenden kos en- ni eauneu alen Fak o p eiss eige ungen. Es is hie nich möglich, die S ellung einzelne B anchen in de Gesam wi scha es zulegen, da dazu ein um assendes mik oökonomisches To almodell ode auch ein sek o al disagg egie es Mak omodell no wendig wä e, das den Rah- men diese A bei sp engen wü de. Man muß sich dahe mi de ela i unbe iedigenden Me hode begnügen, Pa ialmodelle ohne genaue ma- k oökonomische Eino dnung beispielha zu in e p e ie en. Fü die Zwecke diese A bei wi d die Ma k mach nach dem Le ne - schen Monopolmaß du ch die P eiselas izi ä de Absa zmenge des ein- zelnen Anbie e s bzw. im Falle on Nach agemach die P eiselas izi ä de Angebo smenge beim einzelnen Nach age gemessen2. Je nied ige sie jeweils absolu is , um so höhe is die Ma k mach . Dabei kann es sich um pa ielle Elas izi ä en, also solche bei Kons anz alle ande en P eise, ode um mu a is mu andis Elas izi ä en handeln, d. h. solche, bei denen gleichzei ige Ve ände ungen ande e P eise o liegen. Mi Hil e de le z e en geling es, auch die Ma k mach zu e assen, die du ch Absp achen und Pa allel e hal en en s eh . Dieses Konzep wi d spä e noch e läu e . 2. Ma k mach und P oduk i i ä Eine Möglichkei , on de man ho en und e wa en kann, daß sie die In la ions a e senk , is die E höhung de Wachs ums a e de P oduk- i i ä . Wenn jäh lich ein g öße e Zuwachs an ealem Sozialp oduk zu Ve eilung zu Ve ügung s eh , dann kann man annehmen, daß auch de Ve eilungskamp , eine heu e wich ige In la ionsu sache, en - schä wi d, indem bei kons an em P oduk p eisni eau und en sp e- 2 Zum um assenden Beg i Ma k mach gl. Helmu Schus e : K i e ien zu Bes immung an Ma k mach und Ma k behe schung. In: H. S . Seiden- us (H sg.): Ma k mach und ma k behe schende Ve hal ensweisen im Ve - keh . Gö ingen 1966. S. 9 - 33. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 Ma k mach und In la ion 287 chende Geld e meh ung höhe e nominelle Lohnsa zs eige ungen mög- lich sind. Wenn nun die We bewe bspoli ik als Mi el zu S eige ung de Wachs ums a e de P oduk i i ä geeigne is , so dien sie auch de In la ionsbekämp ung3. Dabeii is zunächs an die bekann e Au gabe des We bewe bs zu denken, die Kos en in Schach zu hal en. Die aus diese Au gabe e wachsenden Wohls andsgewinne we den neue dings im Un e schied zu alloka i en E izienz „X-e iciency" genann 4. Es han- del sich dabei da um, daß Fi men mi Ma k mach on de Konsequenz des Ausscheidenmüssems wegen zu hohe Kos en wei e en e n sind als solche ohne und e s e e dahe nich so ene gische Maßnahmen zu Kos ensenkung e g ei en. Eine Ve schä ung des We bewe bs du ch E höhung de Zahl nich kollusi handelnde We bewe be wi d einen Zwang zu Kos ensenkung bewi ken, de nich nu einmalig zu Ko- s ensenkung üh , sonde n daue nd zu Suche nach kos ensenkenden Maßnahmen zwing und dami daue nde P oduk i i ä ss eige ungen he o u . Auße dem bewi k die In ensi ie ung des We bewe bs eine einmalige P oduk i i ä ss eige ung wegen de Ve besse ung de Alloka ion, wenn man on de second bes -P oblema ik einmal absieh . Es könn en hie zwei Einwände o geb ach we den. E s ens könn e die We bewe bspoli ik die Ve wi klichung op imale Fe igungss ä - eng ößen e hinde n, indem sie au zu kleine Einhei en d ing . Dazu is abe zu sagen, daß die Un e nehmungen zum alle g öß en Teil meh- e e Fe igungss ä en un e hal en und somi seh wah scheinlich schon die op imale Fe igungss ä eng öße e wi klich haben; o allem dann, wenn de We bewe b sie dazu gezwungen ha . Auße dem kann obiges A gumen nich bei de Besei igung on Ma k sch anken und bei de Ve hinde ung on Absp achen o geb ach we den, weil diese Maß- nahmen die Fe igungss ä en nich be üh en. De zwei e Einwand bau au de e s mals on Schumpe e e e enen These au , daß eine ge- wisse Ma k mach no wendig is , dami die Un e nehme die Kos en und Risiken ü In en ionen und Inno a ionen übe nehmen. Rich ig is , daß de An eiz zum Fo sch i o handen sein muß, also e wa du ch das Pa en ech Kos ene sa z und Belohnung e möglich we den, wobei eine spä e e o übe gehende Monopols ellung hingenommen und soga geschü z we den muß. Nich ich ig is abe , daß on o nhe ein all- gemein Ma k mach ode G öße eine Vo ausse zung ü echnischen Fo sch i is 5. Da die We bewe bspoli ik heu e nich die He s ellung 3 Vgl. OECD (H sg.): Repo by he Sec e a y Gene al: In la ion. The P e- sen P oblem. Decembe 1970. S. 45. 4 Vgl. Ha ey Leibens ein: Alloca i e s. „X-E lciency". Am. Ec. Re ., Vol. 56 (1966), S. 392 - 415. s Einen gu en Übe blick zu diesem P oblemk eis gib F ede ic M. Sche e : Indus ial Ma ke S uc u e and Economic Pe o mance. Chicago 1970. Chap. 15. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 288 Jü gen F. A. W. F anke seh iele kleine Angebo seinhei en zum Ziele ha , is eine Beein- äch igung des echnischen und o ganisa o ischen Fo sch i s du ch sie seh unwah scheinlich. 3. Ma k mach in de Nach agein la ion Die Wei e gabe on P oduk i i ä s o sch i en aus dem Un e neh- menssek o in den Haushal ssek o e olg heu e p ak isch nu noch du ch Fak o einkommense höhungen. Wenn als Ziel die S abili ä des Konsumgü e p eisni eaus e wi klich we den soll, dann is zu beach- en, daß die P oduk i i ä ss eige ungen b anchenweise seh e schie- den und die aus den Fak o p eiss eige ungen esul ie enden Einkom- mense höhungen mi Nach age e lage ungen e bunden sind. Beides e o de P oduk ionss uk u e ände ungen. Un e de Annahme, daß diese sich eibungslos ollziehen, läß dann die Fo de ung nach P eis- s abili ä nu eine bes imm e du chschni liche Fak o p eiss eige ung zu. Dabei bleiben die du chschni lichen lang is igen G enzkos en, also diejenigen bei a iable Kapazi ä , kons an , was eine gleichgewich s- he s ellenden Angebo se höhung gleichkomm . Wenn in eine solchen Si ua ion gesam wi scha liche Übe nach age mi en sp echende mo- ne ä e Alimen a ion au i , so äuße sie sich auch in den einzelnen B anchen gegenübe dem eben geschilde en idealen Zus and im Wachs- umsp ozeß als Ube nach age. Dahe soll nun un e such we den, welchen Ein luß die Ma k mach bei de Umse zung on Ube nach age in In la ion ha . Es wi d dabei du ch eine Einkommense höhung bei- spielha die Übe nach age da ges ell und in kompa a i s a ische Analyse bei e schiedenen Ma k o men ih e Wi kung au den P eis un e such . Da die kompa a i e S a ik nu Ausgangs- und Endzus and e gleich , nich jedoch den dazwischen liegenden P eiss eige ungs- p ozeß un e such , muß die undamen ale Annahme gemach we den, daß die In la ions a e um so g öße is , je g öße die ela i e P eis- s eige ung zwischen Ausgangs- und Endzus and is . Nu wenn die P eis- s eige ungsp ozesse sich in ih em zei lichen Ve hal en un e scheiden, is diese Annahme nich ge ech e ig , also z. B. wenn de Monopolis sich schnelle ode langsame als die Anbie e in Konku enz au die neuen Ve häl nisse eins ell . Diese F age soll hie nich wei e un e - such we den, da sie den Rahmen diese Un e suchung sp engen wü de. Fü die olgende Analyse we den als Symbole benu z : P = P eis des P oduk es X = Absa zmenge = P oduk ionsmenge Y = Einkommen de Nach age K — P oduk ionskos en OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 Ma k mach und In la ion 289 Ex, p = 0 p)' (p/x) = P eiselas izi ä de Nach age, en sp echend ande e Elas izi ä en G = Gewinn Z,N — Zähle , Nenne , de inie im jeweiligen Zusammenhang Es gil die Nach age unk ion: (3.1) X = X (P, Y) mi den Eigenscha en (3.2) XP < 0 (3.3) Xy > 0 Die Kos en unk ion lau e (3.4) K = K (X) und ha die Eigenscha en (3.5) Kx > 0 und (3.6) Kxx > 0 De Gewinn is (3.7) G = P • X (P, Y) - K [X (P, Y)] , und die no wendige Bedingung ü das Gewinnmaximum bei einem Monopolis en lau e : (3.8) Gp = P - Xp (P, Y) + X (P, Y) - Kx [X (P, Y)] • XP (P, Y) = 0 . Diese Bedingung läß sich auch noch in bei Um o mungen nü zliche Sch eibweisen b ingen. (3.8a) P - Kx = - X/Xp (3.8b) Kx/P = 1 + 1 /Ex, p Wenn man nun in (3.8) P implizi nach Y di e enzie , e häl man die Ve ände ung des Gleichgewich sp eises P* bei Einkommensände- ungen. [(P — K-n) • Xpy + Xy — Xp ' Xy • Kxx] (3.9) dP*ldY = (P - Kx) • XPP + 2 XP - X2p. K XX De Nenne is nega i , weil e die Bedingung zwei e O dnung ü das Gewinnmaximum da s ell . Da es au die ela i en P eisände ungen 19 Zei sch i ü Wi scha s- u. Sozialwissenscha en 93,3 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 290 Jü gen F. A. W. F anke ankomm , is es zweckmäßig, den obigen Ausd uck in Elas izi ä s o m umzuwandeln. Dabei e en noch olgende Elas izi ä en au : Die Einkommenselas izi ä de P eiselas izi ä : (3.10) EEx^ p>Y = d EXi p/dY - Y/Ex> P = - EX y < 0 ExP T is die ela i e Ve ände ung de S eigung de Nach age- ku e im Ve häl nis zu ela i en Einkommensände ung, die posi i ode nega i sein kann, und Ex, y die Einkommenselas izi ä de Nach- age, die posi i is . Im olgenden wi d angenommen, daß diese zwei e Summand in (3.10) imme übe wieg und die Einkommenselas i- zi ä de P eiselas izi ä dahe nega i is . Eine wei e e Elas izi ä is die Mengenelas izi ä de G enzkos en: (3.11) EKxx = X-Kxx/Kx> 0 Bei olls ändige Konku enz is sie auch gleich dem Keh we de Angebo selas izi ä . Wei e hin wi d noch die P eiselas izi ä de P eis- elas izi ä benö ig : (3.12) Ee^ p P = 3 Ex> p/dP • P/Ex> P = 1 + EXp) p - Ex> p> 0 Da in is EXp p die ela i e Ve ände ung de S eigung de Nach- ageku e im Ve häl nis zu ela i en P eisände ung. Je nach de K ümmung de Nach ageku e kann sie posi i ode nega i sein. Es wi d abe die Annahme gemach , daß de e s e und de le z e Summand in (3.12) absolu g öße als EXp P} EEx p,P , also posi i sind. Die Reak ion des Monopolp eises au eine Einkommensände ung is dami in Elas izi ä s o m6: EEX P Y I (Ex, p + !) + Ex, Y ' EKX x (3.13) eP.}Y = —¿—— n? ZT> T ".V- > 0 ~ HEX P,PL LX,P + 1) + 1 — TLKX X *X,P Da das Gewinnmaximum beim Monopol bei Ex, p < — 1 liegen muß, also Ex, p + 1 < 0 gil , e gib sich mi den obigen Annahmen das posi- i e Vo zeichen. Man e kenn , daß de P eise ek um so g öße is , je g öße die Einkommenselas izi ä de Nach age, die Mengenelas i- zi ä de G enzkos en, die Einkommenselas izi ä de P eiselas izi ä absolu und je nied ige die P eiselas izi ä de P eiselas izi ä is . Die hie besonde s in e essie ende F age is die nach de Abhängigkei des ® Die einzelnen Rechensch i e sind hie nich wiede gegeben. Man komm schnell zum Ziel, wenn man die Zähle on (3.9) mi Y/X und die Nenne mi PIX mul iplizie und dann ech s Zähle und Nenne du ch Ex> P + 1 di i- die . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 Ma k mach und In la ion 291 P eise ek s on de Ma k mach . Fü den G enz all Ex,p-+ — oo, in dem siche keine Ma k mach o lieg , e gib sich eine Einkommens- elas izi ä des P eises on Null. Fü endliche We e on Ex,p is de P eise ek g öße . Man kann nun auße dem noch (3.13) nach Ex,p di e enzie en und e häl eine Ablei ung mi posi i em Vo zeichen, d. h. eine Ve inge ung des Absolu we es de P eiselas izi ä , die einen Ans ieg de Ma k mach ausd ück , üh zu einem g öße en P eis- e ek . Unbequeme weise e geben sich bei de genann en Di e en- ia ion zwei Summanden mi e schiedenen Vo zeichen, so daß man nachweisen muß, daß de posi i e den nega i en übe wieg . Dies ge- ling , indem man die zwei e Ablei ung de Gewinn unk ion zu Hil e nimm , da diese im Gewinnmaximum nega i is . Diese Rechnung e was g öße en Um anges sei hie nich wiede gegeben. Das E gebnis is somi , daß de P eise ek bei eine Einkommens- s eige ung im Monopol mi zunehmende Ma k mach zunimm . Die p ak ische Bedeu ung dieses Modells is hoch einzuschä zen, da sich die Ve häl nisse in de Wi klichkei in ielen Fällen dami gu wiede geben lassen. Insbesonde e is dabei auch an die monopolis ische Konku enz de g oßen G uppe on Chambe lin zu denken, in de die Ma k mach des einzelnen Anbie e s du ch die He e ogeni ä des Ma k es bes imm is . Möglich is jedoch auch die In e p e a ion des obigen Modells als das eines Kollek i monopols, zu dem sich Anbie e homogene P o- duk e zusammengeschlossen haben, die gemeinsame Gewinnmaximie- ung als Ziel e olgen. Eine Bedingung ü die E eichung dieses Zieles is dann eine solche Auslas ung de einzelnen Be iebe, daß diese alle mi den gleichen G enzkos en a bei en, wodu ch die Gesam g enz- kos enku e mi de Angebo sku e bei olls ändige Konku enz übe - eins imm . Es is dahe möglich, ein solches Kollek i monopol mi de olls ändigen Konku enz zu e gleichen. Die Gleichgewich sbedingung mi de Gesam g enzkos enku e bei olls ändige Konku enz lau e 7: (3.14) P-Kx[X(P, Y)] =0 Du ch implizi e Di e en ia ion e häl man: (3.15) dP*/dY =• Kxx • Xy/(1 - Kxx • XP) und in Elas izi ä s o m (3.16) EP*,Y = EKx, x ' Ex, y/(1 — eKx, X ' Ex, p) > 0 7 Mi einem ande en Ansa z, de on de einzelbe ieblichen G enzkos en- ku e'ausgeh und die Zusammense zung de Gesam absa zmenge aus den ein- zelbe ieblichen Absa zmengen be ücksich ig , komm man zum gleichen E - gebnis. 19* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 292 Jü gen F. A. W. F anke Das Vo zeichen e gib sich aus den bishe igen Annahmen. Die Ein- kommenselas izi ä des P eises bei olls ändige Konku enz is um so g öße , je g öße die Angebo selas izi ä , je g öße die Einkommens- elas izi ä und je nied ige die P eiselas izi ä de Nach age absolu is . Man e kenn , daß (3.16) ein Spezial all on (3.13) is , und zwa de , in dem die Einkommenselas izi ä de P eiselas izi ä und die P eis- elas izi ä de P eiselas izi ä gleich Null sind. Fü diesen Fall kon- s an e P eiselas izi ä , bei dem in einem doppel loga i hmischen Dia- g amm die Nach age unk ion als Ge ade e schein , de en S eigung die Elas izi ä wiede gib , is man auch schon mi g aphischen Me hoden zu dem E gebnis gekommen, daß de ela i e P eisans ieg im Monopol und bei Konku enz gleich sind8. Dabei is eine wich ige Vo ausse zung, daß die Mengenelas izi ä de G enzkos en gleich is , d. h. in dem hie o liegenden Ve gleichs all muß die Gesam g enzkos en unk ion eine kons an e Elas izi ä haben. Daß un e diesen Vo ausse zungen die du ch die senk ech en Abs ände gemessenen ela i en P eis e ände ungen bei Monopol und Konku enz gleich sein müssen, e kenn man leich aus Abb. 1, in de die G enze lösku en im Abs and on log (1 + 1/Ex, p) Abbildung 1 un e den Nach ageku en e lau en müssen. De absolu e P eisan- s ieg is abe beim Monopol g öße , womi die häu ig anzu e ende Ve mu ung ü eine g öße e In la ionswi kung beim Monopol e klä we den mag. Bei eine K i ik des o angehenden Ve gleichs muß zunächs in Zwei el gezogen we den, daß die Mengenelas izi ä en de G enzkos en s Vgl. John R. Moo e / Les e S. Le y: P ice Flexibili y and Indus ial Con- cen a ion. Sou he n Ec. Jl., Vol. 21 (1955), S. 435 - 440. Und Jü g Niehans: Ka elle und P eis lexibili ä . SchZ VwS , 94. Jg. (1958), S. 322. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 Ma k mach und In la ion 299 (4.2) GP =[P- Kx (X (P, Y), Q] • XP (P, Y) + X (P, Y) = 0 Die Di e en ia ion diese implizi en Funk ion on P nach 1 e gib die Ve ände ung des P eises bei Lohne höhungen. (4.3) dP*/dl = XP • KxliGPP > 0 Das läß sich in Elas izi ä s o m b ingen (4.4) Epk l = EKx)l /(- Ee^ p> pl (EX p + D- EICx X - Ex P) > 0 De Nenne in (4.4) is gleich dem. on (3.13). Beim Zähle handel es sich um die Lohnelas izi ä de G enzkos en, die sich um o men läß zu: (4.5) EKx i = Kxl - l/Kx = Ax • l/Kx = A-l- EÄ> X/K • EK> x Da in is ER, X die Mengenelas dzi ä de Kos en, d. h. das Ve häl nis on G enzkos en zu Du chschni skos en und EA, X die Mengenelas izi ä de zu P oduk ion benö ig en A bei . Je g öße die Lohnelas izi ä de G enzkos en is , um so s ä ke s eig de P eis bei Lohne höhungen. Wenn man nun nach dem Ein luß de Ma k mach ag , e häl man bei Di e en ia ion on (4.4) nach Ex,p: (4.6) 3 Ep* ,/3 Ex P=- EKxX [- EExp> pI (Ex> p + 1)2 - EKx X] /N* > 0 N is hie de Nenne on (4.4). Ma k mach e höh also den P eis- s eige ungse ek on Lohne höhungen beim Monopol. Ande e sei s kann im G enz all unendlich kleine Ma k mach im Monopol eine Lohne höhung übe haup nich im P eise wei e gegeben we den, wie eine Be ach ung on (4.4) zieig . Diese Fall muß alle dings als un- ealis isch angesehen we den, da sich im Konku enz all eine P eis- s eige ung e gib . Wenn man mi Kx (X, i) die agg egie e G enzkos enku e, also die Angebo s unk ion, bezeichne , dann lau e die Bedingung ü das Ma k gleichgewich bei Konku enz: (4.7) P~Kx[X (P), l] = 0 Die P eise höhung e gib sich zu (4.8) dP*/dl = Kxl/( 1 - Kxx • XP) und in Elas izi ä s o m mi P = Kx (4.9) L — EJCX,L ~ EKX, X ' EX,P) > 0 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 300 Jü gen F. A. W. F anke Man e kenn , daß es sich um einen Spezial all on (4.4) handel , näm- lich den bei eine P eiselas izi ä de P eiselas izi ä on Null, und daß de P eise ek um so g öße is , je nied ige die P eiselas izi ä au dem Gesam ma k is . Fü kons an e Elas izi ä en is somi die ela i e P eiss eige ung bei Monopol und Konku enz gleich g oß. Es is alle - dings wah scheinlich, daß EEX P P> 0 is , d.h. die P eiselas izi ä bei s eigendem P eis ela i s eig , wodu ch de Nenne in (4.4) g öße als in (4.9), die ela i e P eiss edge ung dahe im Monopol ge inge als bei Konku enz is . Dies wu de in Abb. 6 zu e deu lichen e such . Ein en gegengese z e E ek en s eh du ch die im Monopol nied- ige e Mengenelas izi ä de Kos en, E/ -, x, die au dem kleine en Ve - häl nis on G enzkos en zu Du chschni skos en bei nied ige en Men- gen be uh . Falls nich auch die Mengenelas izi ä de eingese z en A bei nied ige is , bewi k sie eine höhe e Lohnelas izi ä de G enz- kos en nach (4.5) und dami im Monopol eine g öße e ela i e P eis- s eige ung. Bishe wu de on eine au onomen Lohne höhung ausgegangen. Nun is abe zu bedenken, daß die Gewe kscha en als Folge o allem einen Beschä igungs ückgang zu beach en haben, wenn de S aa nich es - los die Ve an wo ung ü die Beschä igung übe nommen ha . Es s ell sich dann die F age, welchen Ein luß die Ma k mach de Un e neh- mungen au die Beschä igung ha und inwiewei dadu ch die Gewe k- scha en on Lohne höhungen abgesch eck we den. Wenn man on de Nach age unk ion X (P, Y) ausgeh , wobei P und Y je z om Lohn- sa z l abhängen, dann e gib sich aus dem o alen Di e en ial um- ge o m in Elas izi ä en: (4.10) EX} i = EX) p ' EP) I - EX y ' eY, I De e s e Summand is nega i und gib die Mengen eduzie ung au - g und de P eise höhung an. Aus de Di e en ia ion dieses Gliedes OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 Ma k mach und In la ion 301 nach Ex, p e gib sich, daß de Mengen ückgang mi wachsende Ma k - mach äll : In (4.11) is de e s e Summand nega i , de zwei e posi i . Du ch Einse zen on (4.6) kann man ü das Monopol zeigen, daß das Vo - zeichen insgesam posi i is . G öße e Ma k mach de Un e nehmungen e minde somi die Beschä igungskonsequenzen ü die Gewe kscha - en, die dahe insowei an de Ma k mach de Un e nehmungen in e - essie sind. Auch die du ch die Lohne höhung bewi k e Einkommens- e höhung, de zwei e Summand in (4.10), e inge die Beschä igungs- konsequenzen. Sie is o allem on de G öße de G uppe i de A - bei e abhängig, ü die die Löhne e höh we den. Mi de ein achen Einkommensgleichung (4.12) Y = li-Ai (l) + es liche Eink. e gib sich Da in is EA^ de Ein luß des Beschä igungs ückgangs, de hie nich nähe bes imm we den soll. Je g öße also die Ma k mach de Un e nehmungen und je b ei e die F on de Lohne höhungen mi en sp echende mone ä e Alimen a ion, um so ge inge is die No - wendigkei beschä igungse hal ende K ä e und Poli iken. Alle dings is dann auch de In la ionse ek höhe und, wie zu zeigen sein wi d, de Um e eilungse ek nied ige . Es soll hie die Abhängigkei des Gewinns om Lohnsa z l un e such we den. Dabei is zu beme ken, daß ein Teil des Nich a bei seinkom- mens als Kos en in de Kos en unk ion e schein (Kapi aleinsa z • kal- kula o ische Zinssa z), de hie jedoch nich beach e wi d. Die Ge- winn unk ion des Monopolis en lau e je z : (4.14) G (P, Y, Z) = P • X (P, Y) - K [X (P, Y), l] und de en o ales Di e en ial (4.15) dG = GP - dP + Gy • dY + G dl Da die Un e nehmung ih en P eis gewinnmaximal es se z , gil Gp = 01S. Dami wi d ^ Dadu ch is de P eis als implizi e Funk ion on Y und i de inie , GP (P, Y, l) = 0. Man könn e meinen, daß dies hie explizi zu be ücksich igen sei. Das is abe nich no wendig, weil ein solche Ansa z zu den gleichen E - gebnissen wie de hie benu z e üh . (4.11) 3 Ex, l 3 Ex, P = EX P'd EP) z/3 EX P + EP l> 0 (4.13) Eyj^iE^ + D'A k/YKl OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 302 Jü gen F. A. W. F anke dG (4.16) = Gy - dY/dl + G/ = (P — Kx) • XY • dY/di - Kz und mi Ki = A und ü das Monopol P — Kx = — X/Xp in Elas i- zi ä s o m (4.17) EG J = - (Ex y/Ex • (P • X/G) • Ey j - l • ¿/G < 0 De zwei e Summand gib die maximal mögliche ela i e Gewinn- minde ung an, die um so g öße is , je g öße die A bei skos en im Ve häl nis zum Gewinn sind. Dem wi k de e s e posi i e Summand en gegen, de um so g öße is , je kleine absolu die P eiselas izi ä , je g öße also die Ma k mach is . Ha de be ach e e Monopolis keine lei Ma k mach , Ex, p — oo, dann e gib sich die du ch die Kos ene höhung bes imm e maximale Gewinnminde ung. Das Ve - eilungsziel de Gewe kscha en, so e n es als Um e eilung zwischen den g oßen G uppen und nich als Be o eilung eine kleinen G uppe, z. B. Be u sg uppe, gegenübe allen ande en o mulie is , wi d dahe um so wenige e eich , je höhe die Ma k mach de Un e nehmungen is , weil die Un e nehmungen dann die Lohns eige ungen au die P eise o wälzen können, wie bei de In e p e a ion on (4.4) gezeig wu de. Fü kleine G uppen is die du ch sie selbs e u sach e P eiss eige ung unwesen lich, sie sind an de Ma k mach „ih e " Un e nehmungen in e essie . Die Gewe kscha en als g oße G uppe sind aus Ve ei- lungsg ünden an nied ige Ma k mach de Un e nehmungen in e - essie , sie müssen sich dann abe aus Beschä igungsg ünden au die s aa liche Beschä igungspoli ik e lassen können. Diese is in diesem Falle gezwungen, zu E hal ung de Beschä igung die Nach age zu e höhen, wodu ch abe doch P eiss eige ungen und nega i e Wi kungen au das Um e eilungsziel en s ehen. In de o angehenden Analyse wu den Monopol und Konku enz un e ce e is-pa ibus-Bedingungen un e such . Wenn man nun gleich- zei ige E höhungen on „Konku enzp eisen", hie also solchen in an- de en B anchen, zuläß , dann we den, wie im o he gehenden Kapi el gezeig wu de, die P eiss eige ungen noch g öße und die Gewinn- minde ung nach (4.17) kleine . Die gleichen Übe legungen üh en beim Oligopol mi Pa allel e hal en zu eine ähnlich g oßen Ma k mach wie beim en sp echenden Monopol. Es sei hie auch noch e *wähn , daß Lohne höhungen, zu denen die Gewe kscha en in Be eichen hohe Ma k mach ange eiz we den, dazu üh en, daß Gewe kscha en in ande en Be eichen nachziehen müssen. Dadu ch komm es au b ei e F on zu P eiss eige ungen, zumal die s aa liche Beschä igungspoli ik heu e A bei slosigkei nich zulassen kann. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 Ma k mach und In la ion 303 5. Gewinnin la ion und Ma k mach Bishe wu den als eigen liche In la ionsu sachen de Nach ageübe - schuß und au onome Lohne höhungen behandel , wobei die Ma k - mach als Teil des Bedingungs ahmens ü den In la ionsp ozeß un e - such und ih e olle Ausnu zung un e s ell wu de. Je z geh es um die F age, ob auch eine au onome E höhung de Gewinne, die ja Ma k - mach o ausse z , als In la ionsu sache in F age komm . Das P oblem lieg da in, daß nach E eichung eines gewinnmaximalen P eises ü den einzelnen Anbie e kein An eiz meh bes eh , den P eis wei e zu e - höhen14. Wenn man wie Galb ai h15 da on ausgeh , daß es unausge- nu z e Monopolgewinnspiel äume gib , dann kann de en Ausnu zung höchs ens phasenweise als In la ionsu sache gel en, wobei man ge ech- e weise die Phasen des Au baus solche Spiel äume als in la ionshem- mend be ach en muß. Bei einem Ve gleich e schiedene Ma k mach is bei einem Zus and ge inge e Ma k mach de mögliche Spiel aum kleine , die Kopplung de P eise an die eigen liche In la ionsu sache also enge . Wenn nun die eigen liche In la ionsu sache nu dadu ch wi ksam we den kann, daß die Un e nehmungen au mögliche Mono- polgewinne e zich en können, also Monopolgewinnspiel äume en - s ehen, dann is die Ma k mach Mi u sache. So is es z. B. möglich, daß Lohne höhungen ge o de we den, weil man weiß, daß diese wegen Vo handenseins on hohen Gewinnen nich so o au die P eise übe - wälz we den. Lieg dann bei de spä e e olgenden P eise höhung Lohn- ode Gewinnin la ion o ? Jeden alls wä e hie ohne das Vo - handensein on Ma k mach die In la ions a e nied ige gewesen. Es handel sich in diesem Fall nich um einen Gewinnd uck, sonde n da - um, daß die Ma k mach phasenweise g oße Gewinne zuläß , die die Gewe kscha en zu Lohne höhungen an eizen, die dann in de nächs en Phase au die P eise übe wälz we den. Die G und age nach de Möglichkei eine Gewinn-D uck-In la ion ha Ähnlichkei mi de nach de Möglichkei de Lohnin la ion16. In beiden Fällen müssen die Ve u sache ho en können, daß sie nich alle Konsequenzen ih es Tuns zu agen haben. Im Falle de Lohnin la ion is das die mögliche A bei slosigkei , im Falle de Gewinn-D uck- In la ion de Absa z- und de Gewinn ückgang au g und de P eis- s eige ungen. Die Bezeichnung Gewinn-D uck-In la ion is nu dann zu e end, wenn Bedingungen o liegen, die auch eine E höhung de 14 Hie au haben Geo ge J. S igle (Adminis e ed P ices and Oligopolis ic In la ion. The Jl. o Business, Vol. 35 [1962], S. 8) und James Tobin (In la ion and Unemploymen . Am. Ec. Re ., Vol 62 [1972], S. 14) hingewiesen. John Kenne h Galb ai h: Ma ke S uc u e and S abiliza ion Policy. Re . o Ec. and S a ., Vol. 39 (1957), S. 127 . Vgl. Klaus Rose: Beme kungen zu Theo ie de Kos enin la ion. Jb. . Sozialw., Bd. 12 (1961), S. 339 - 353. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 304 Jü gen F. A. W. F anke Gewinne au g und on P eise höhungen zulassen. E s e Bedingung is , daß eine möglichs g oße Zahl on enge en und en e n e en Konku - en en die P eise gleichzei ig e höhen, weil dadu ch die gewinnmin- de nde Wi kung des We bewe bs s a k abgeschwäch wi d. Im P inzip handel es sich um das gleiche Phänomen wie beim Pa allel e hal en im Oligopol, ü das im 3. Abschni eine E höhung de Ma k mach nachgewiesen wu de. Die zwei e Bedingung is , daß die eale Nach age nich wesen lich eingesch änk wi d. Dazu müssen die Konsumausgaben und die In es i ionsmi el s eigen mi en sp echende mone ä e Ali- men a ion. Teilweise geschieh dies bei Gelingen de Ak ion du ch die höhe en Gewinne. Die beiden genann en Bedingungen lassen sich auch au die Lohn- in la ion übe agen. Wäh end hie bezüglich de Au ech e hal ung de ealen Nach age Ähnlichkei mi de Gewinnin la ion bes eh , is de We bewe b un e den A bei e n siche e besch änk als de zwischen den Un e nehme n. Denn die E ek i löhne sind wei gehend on den Ta i löhnen abhängig. Demgegenübe weis die G uppe de Un e neh- me eine g öße e He e ogeni ä au , und das Pa allel e hal en kann kaum gesiche we den. Am ehes en komm das Pa allel e hal en noch dann zus ande, wenn schlech e E äge de Un e nehmungen wei e - b ei e sind. Dann is , auch bei eine Absa z lau e, eine gemeinsame P eise höhung de Un e nehmungen du chaus möglich. Es ha sich also gezeig , daß, obwohl de Gewinnspiel aum de ein- zelnen Un e nehmung bezüglich indi iduelle P eise höhungen oll aus- geschöp sein kann, doch gemeinsame P eise höhungen noch gewinn- e höhend wi ken können und insowei eine Gewinn-D uck-In la ion möglich is . Die dazu no wendige Ma k mach is hie nich du ch die Ma k s uk u , sonde n du ch das Ve hal en bes imm , das sich du ch- aus im Zei ablau ände n kann. Es gib alle dings auch einen P ozeß zunehmende Ma k mach au g und de Ve ände ung de Ma k s uk- u , wie sie in den le z en Jah en du ch den Konzen a ionsp ozeß ein- ge e en is . Dadu ch allen die P eiselas izi ä en de einzelnen Mono- polis en, und das wi k p eise höhend, wie man aus de zu (3.8b) um- ge o m en Gewinnmaximie ungsbedingung e kennen kann. Da in muß dahe eine lang is ig wi kende U sache de In la ion gesehen we den. 6. Schluß olge ung Eine wi ksame We bewe bspoli ik, die du ch eine Fusionskon olle den Konzen a ionsp ozeß anhäl , e s op die eben genann e In la- ionsquelle. Da übe hinaus is soga eine Gegen endenz denkba , indem eine En lech ungspoli ik ü den Abbau on Ma k mach so g und somi p eissenkend wi k . Bezüglich de Nach age - und de Lohn- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03 Ma k mach und In la ion 305 In la ion e gaben die oben behandel en Monopolmodelle, daß eine Ve - inge ung de Ma k mach die Du chse zung de in la ionä en Tenden- zen e schwe en wü de. Alle dings zeig en die en sp echenden Konku - enzmodelle ähnliche ela i e P eiss eige ungen, wobei es hie au die „Ma k mach " de gesam en B anche ankomm . Diese kann abe die We bewe bspoli ik kaum e ände n. Eine kla e Emp ehlung ü die We bewe bspoli ik aus obigen Un e suchungen kann so lange nich aus- gesp ochen we den, als es nich gelungen is , die S ellung on Monopol- und Konku enzmodell zueinande zu bes immen. Die Gewinne au - g und on Ma k mach spielen eine wich ige Rolle als An eiz ü die Um e eilungsbemühungen de Gewe kscha en mi Hil e de Lohn- poli ik, wobei le z lich nu die In la ion ge ö de wi d. Hie wie auch beim ü eine Gewinn-D uck-In la ion no wendigen Pa allel e hal en könn e eine wi ksame e We bewe bspoli ik siche eine Hil e im Kamp gegen die In la ion sein. Wegen de Vielzahl ande e In la ionsu sachen kann sie abe nich das einzige Mi el sein. Zusammen assung / Summa y Ma k mach und In la ion Es wi d die F age un e such , ob die Ve minde ung des Monopolg ades den Kamp gegen die In la ion un e s ü zen kann. E s ens kann e s ä k e We - bewe b das Wachs um de P oduk i i ä an egen. Wei e hin wi d die Rolle de Ma k mach in de Nach age - und de Lohnin la ion un e such . Fü die Monopolmodelle e gib sich kla , daß Ma k mach die In la ion begüns ig . Abe die Konku enzmodelle kommen zu ähnlichen Resul a en, so daß hie ein Res on Unkla hei bleib , solange nich die S ellung on Konku enz- und Monopolmodellen zueinande bes imm is . Fü das Oligopol wu de ge- zeig , daß Kollusion die Ma k mach und die P eise e höh . In ähnliche Weise machen konze ie e Ak ionen meh e e B anchen eine Gewinn-D uck-In la- ion möglich. Wei e hin muß im Konzen a ionsp ozeß eine In la ionsu sache gesehen we den. Alles in allem un e s ü z die We bewe bspoli ik den Kamp gegen die In la ion, abe sie allein genüg nich . Ma ke Powe and In la ion This in es iga ion deals wi h he ques ion whe he he educ ion o he deg ee o monopoly powe suppo s igh agains in la ion. Fi s s onge com- pe i ion may inc ease he a e o g ow h o p oduc i i y. Then he ole o ma ke powe in demand pull and wage push in la ion is in es iga ed. Fo monopoly models he e is clea e idence ha ma ke powe p omo es in- la ion. Bu he compe i ion models come o simila esul s. Be o e he e is no connec ion be ween hese models some hing emains o be cla i ied. In oli- gopoly collusion inc eases ma ke powe and p ices. Simila conce ed ac ions o some indus ies make a p o i push in la ion possible. Fu he inc easing concen a ion may be a cause o in la ion. Compe i ion policy all in all suppo s he igh agains in la ion, bu can' do i alone. 20 Zei sch i u Wi scha s- u. Sozialwissenscha en 93,3 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.3.285 | Gene a ed on 2023-04-04 11:50:03