Die Grundwissenschaft vom Sozialen
Abstract
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Full text
Wiese, Leopold on
A icle
Die G undwissenscha om Sozialen
Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Wiese, Leopold on (1958) : Die G undwissenscha om Sozialen, Schmolle s
Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo ,
Be lin, Vol. 78, Iss. 4, pp. 97-102,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.4.97
This Ve sion is a ailable a :
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481] 97
Die G undwissenscha om Sozialen
Von
Leopold on Wiese - Köln
I.
Es schein , als wenn die geis ige Teilnahme an G und agen de
Sozialwissenscha wiede wächs , nachdem sie in den le z en Jah -
zehn en zuguns en on Einzel agen und Me hoden de Empi ie zu
seh zu ückge e en wa . Als Beweise ü diese Beobach ung dienen
nich nu Ziegen uß' Handbuch und Weisse s Sch i en, sonde n auch
Michael K ö 11 s Au sa z in diesem Jah buch1 und Taeube s Da -
legungen übe „On ologie des Sozialen64 im S udium Gene ale2.
Es sei mi ges a e , zu K öll S ellung zu nehmen, zumal da e
mich meh ach ablehnend k i isie ; danach möch e ich midi zu
Taeube s Aus üh ungen äuße n.
K öll beklag die Gespal enhei de Sozialwissenscha en; e möch e
ihnen Einhei e leihen. Das is ein löbliches Bes eben; man kann
seinem Sa ze du chaus zus immen: „Wie s a k sich abe die Wissen-
scha auch e zweige, die Ein s ämmigkei in Ges al gemeinsame
G und beg i e muß e hal en bleiben." Abe gehen nich schon
lange die Bemühungen de Au o en de allgemeinen Soziologie in
diese Rich ung? Wenn ich meine eigenen Ve suche e wähnen da ,
so genüg ein Blick au die Übe sch i en de e s en Pa ag aphen
meines Bei ages: „ Soziologie" im „Handwö e buch de Sozialwissen-
scha en", um dies zu zeigen. Sie lau en: 1. Die G und agen als un e -
scheidende Me kmale de Sozialwissenscha en (§ 2 kann übe gangen
we den); 3. Soziologie als G undwissenscha de So-
zialwissenscha en; 4. Die allgemeine Soziologie und die speziellen So-
zialwissenscha en.
K öll häl Soziologie und Sozialwissenscha nich ü iden isch;
sie s änden sich „spiegel e keh " (?) gegenübe ; Soziologie sei nu au
de G undlage eine ollkommenen Sozialwissenscha möglich.
Da is man wißbegie ig, was diese und jene ü einen Gegens and
haben sollen. E gib eine ge ällig gesch iebene Übe sich de En -
1
Vgl. M. K öll: Um die Einhei de Sozialwissenscha en. Schmolle s Jah -
buch, 77. Jh gg. 6. He , S. 641 .
2 11. Jh gg., He 2.
Schmolle s Jah buch 78, 4 7
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98 Leopold on Wiese [482
wicklung: Am An ange s eh eine uni e selle Sozialwissenscha , die
Wissenscha om S aa e, die on Pia on bis Hobbes eiche. (Um nich
on dem Haup gegens ande abzui en, e zich e ich au K i ik an un e -
geo dne en Punk en. Sons hä e ich zum Beispiel einzuwenden, daß die
g iechischen Theo ien on de Poli eia meh en hiel en als eine S aa s-
leh e.) Im 18. Jah hunde en s and die Na u ech sleh e on eine
a omis ischen Gesellscha und die poli ische Ökonomie. Doch e leb e
die uni e sale S aa sleh e eine Wiede gebu bei Hegel, Adam Mülle ,
Fich e, No alis, Halle . Da abe kam mi Sain -Simon, Com e und
Spence die Soziologie, die die Be assung mi dem S aa e zu ück-
d äng e. Je z spal e en sich Gesellscha s- und S aa sleh e; auch die
Na ionalökonomie ze leg e sich in eine libe ale und eine sozialis ische
Leh e. Doch die den S aa in den Vo de g und ückende Au assung
leb e, au die Geschich e ges ü z , in de his o ischen Schule wei e .
Ein Wandel a wiede um ein mi den beiden g oßen K iegen. Eine
„posi i is ische" Welle de Soziologie e lang e gegenübe de S aa s-
wissenscha die Obe hand. „Diese Expansion" (des Com eschen Uni-
e salismus) „ a nun, basie end au de Wissenscha sleh e
Husse ls (?) eine Rich ung en gegen, die die Soziologie1 als eine eine
G undwissenscha und Fo menleh e de Gesellscha konzipie . Ne-
ben Simmel ha hie insbesonde s L. . Wiese ein Sys em diese
Fo men: „P ozesse, Beziehungen, Gebilde" en wickel , mi denen als-
dann ma e iale Soziologien han ie en könn en, die ih en S o aus
einem ausgeb ei e en „social esea ch" beziehen. Diese mode ne So-
ziologie, die soga den subs an iellen Cha ak e de Gesellscha ab-
lehn , ha sieh abe om E kenn nisobjek „S aa " denkba wei
en e n ".
Es bes ehe hie die Tendenz, die Einhei de Sozialwissenscha en
wiede he zus ellen; abe sie könne doch nu aus dem Beg i e de
Gesellscha he gelei e we den. Jedoch wü den sie hie in zwischen-
menschlichen Beziehungen gesuch . Abe nich jede solche Beziehungen
kons i uie e schon eine Gesellscha . Nu wenn sich die Pe sonen e i n -
e nehmlich e hiel en, wenn sie koope ie en, bes ehe
sie. Wenn man das Sozialsys em au dem Beziehungsgegensa ze „Mi -
einande -Ohneinande " au baue, we den Ohneinande und Gegen-
einande e wechsel ; denn „jenes is höchs ens Null e gleichba , und
übe Null läß sich nich s aussagen". Abe auch schon jede posi i e
Beziehung eine Gesellscha kons i uie e keineswegs eine Gesellscha ,
sonde n „nu eine solche on wechselsei ige A , bei de
die Gliede unk ionell gleich geo dne sind".
(Zwei Punk e möch e ich hie be ich igen: Dem Mi einande s eh
nich das Ohneinande , sonde n das Auseinande , also eine Be-
wegung, kein en lee e Ruhezus and gegenübe . Fe ne : es gib keine
Beziehung, die nich wechselsei ig is .)
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483] Die G undwissenscha om Sozialen 99
K öll such übe den zahl eichen kleine en Gesellscha e n die
Gesellscha . Wo inde e sie? Sie sei eine Siedlungsgemeinscha , die
mi de Seßha igkei beginne. Nomaden besäßen keine Gesellscha (!).
Die geog aphischen Ve häl nisse seien das bes immende Ele-
men . Die sich au äumliche G undlage bildenden Gemeinscha en
se z en sich haup sächlich ie Zwecke: 1. den Schu zzweck, 2. den
O dnungszweck, 3. den Wi scha szweck, 4. den Gemeinscha szweck.
Übe bau des Ganzen sei de S aa ; e sei nich s ande es als die o gani-
sie e Gesellscha . Genau wie in den S aa sleh en des neunzehn en
Jah hunde s we den nunmeh on K öll die Funk ionen des S aa es
geschilde (üb igens nich nu un e Ablehnung de He scha s-
s aa en, sonde n auch de heu igen, ein o malen Demok a ie). Schließ-
lich de inie K öll die Gesellscha als die Gesam be ölke ung in
einem bes imm en Räume. Dami e e sogleich de S aa an die Spi ze
de E kenn nisau gaben; eine o male S aa sleh e sei no wendig.
Seine Me hode bezeichne unse Au o als deduk i e, ja no ma i e,
die mi Ideal ypen a bei e. Unkla bleib , wieso seine A Soziologie
nich die G undwissenscha de Theo ien om Sozialen sein soll. Was
is denn dann noch Au gabe diese Fundamen alleh e? Deu lich abe
wi d, daß seine allgemeine Soziologie nich s ande es als die al e S aa s-
leh e des neunzehn en Jah hunde s is , sowei sie nich an h opolo-
gische Geog aphie ode Be ölke ungsleh e is .
Wiede is mi bei de Ve senkung in K ölls (und noch meh bei
Taeube s) Da legungen kla gewo den, wie s a k bei ielen Deu schen
die Sehnsuch nach eine alle um assenden Gesam gemeinscha
is . Sie möch en Gesellscha als eine e hische Ka ego ie de
le z en i dischen Ve bundenhei e assen und on diesem Idealbilde
aus deduzie end zu Reali ä he abs eigen. Zu Du ch üh ung eines
solchen si lichen Zieles sieh K öll kein ande es Ins umen als den
S aa . Es bleib ihm ga nich s ande es üb ig, als ihn zu idealisie en,
zu eine A säkula isie e Go hei zu machen und sich in eien
Spekula ionen übe ihn zu e gehen.
Ich bes ei e niemandem das An ech au S aa s oman ik. Abe die
Ge ah diese A un ealis ische S aa sme aphysik is seh g oß. Denn
es e geben sich (siehe Hegel) bei einem Ve gleiche diese Gemein-
scha sschwä me ei mi de Wi klichkei die alle g öß en Gegensä ze;
es komm dami in unse e Theo ie und in die P axis des ö en lichen
Lebens ein Elemen de (unbeabsich ig en) Unwah ha igkei hinein.
Die mannig achen Folgen sind e schü e nd.
Wi Ande sdenkenden e langen eine nüch e ne Analyse de
S aa ssphä e. Es is ein I um, wenn K öll e klä , ich lehn e die Be-
7*
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100 Leopold on Wiese [484
assung mi dem S aa e und mi Volk und Na ion in de Soziologie
ab. Ganz im Gegen eile habe ich s e s den S aa als wich igs es Sozial-
gebilde au ge aß , das ü die O ganisa ion de ande en Kö pe scha en
in iele Hinsich als Vo bild dien . Ebenso wenig habe ich die Be-
assung mi dem Volke als unwissenscha lich bezeichne . Die on
K öll zi ie e S elle meines Sys ems (au S. 642) bezieh sich lediglich
au die oben e wähn en, ge ühlsmäßigen Übe eibungen in de Au -
assung on Volksgemeinscha .
Doch hie bes eh auch ein böse Zwiespal zwischen de an ech -
ba en oman ischen Au assung und de nich minde agwü digen
Leh e on einem Uni e salgebilde Gesellscha . Wenn man eine solche
Theo ie on de Gesellscha ih es e hischen Gehal es en kleide ,
wi d sie in ih e Allgemeinhei inhal slee . Es is ech leh eich, daß
K öll e klä , sie sei o male Ju isp udenz (S. 18).
Abe ge ade on diese Vo mundscha wollen wi die allgemeine
Soziologie be eien. Sie ha einen eigenen, nu ih zukommenden Ge-
gens and. Audi die S uk u soziologen, ü die die Gesellscha ein
Quasi-Kö pe is , müssen, wenn sie diesen „Kö pe " zu analysie en
beginnen, zu den Beziehungen au ih em Wege de Deduk ion he ab-
s eigen; sie begegnen uns P ozeß-Soziologen au halbem Wege. Es
bleib nich s ande es üb ig: En wede wi d phan asie oll übe die
„Allgemeinscha " spekulie , ode man analysie und e gleich die
Vo gänge, die sich in den Gebilden abspielen.
In eine ealis ischen Beziehungsleh e dü en wi auch nich nu
die uns ü die Fö de ung de Gemeinscha angeb ach e scheinenden
sozialen P ozesse he aussuchen und die ande en unbeach e lassen.
Selbs eine au Gemeinscha sp lege ge ich e e E hik wü de dabei
i en; denn es gib seh iele G uppen und Kö pe scha en, die ih en
Gliede n als ö de same Ve einigungen e scheinen, abe on ande en
K eisen als seh an ech ba angesehen we den.
In K ölls Einhei s heo ie muß ich eine Au lösung de Soziologie
zuguns en ande e Wissenscha en, besonde s des ö en lichen Rech es
und de E hik sehen.
II.
Nun abe Taeube s On ologie des Sozialen!
Wie K öll will auch e „au deduk i e Weise das Fundamen de
Allgemeinen Soziologie legen". Diese G undlage inde sie in dem, was
e soziale On ologie nenn . (K öll is wohl wie de Sch eibe diese
Zeilen in diese Hinsich ziemlich skep isch. E mein : „Es mag On o-
logie heißen. Abe gib es diese?") Taeube abe ha sich de Leh e
Landg ebes angeschlossen, daß es nich nu eine allgemeine On ologie
gebe, sonde n jede E ah ungswissenscha noch eine eigene On ologie
habe (!). Ohne „Eino dnung ih es Gegens andes in den allgemeinen
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485] Die G undwissenscha om Sozialen 101
Sinnzusammenhang" könne die Soziologie nich den „siche en Gang
eine Wissenscha " nehmen. Die On ologie üh e hin e die e -
ah ba en E scheinungen.
Hie zu wä e, schein mi , zu sagen: Vo alle empi ischen Fo -
schung s eh auch in de Soziologie die E kenn nis heo ie.
Jene en nimm ih einen Vo a on Beg i en, die ih (de Soziologie)
Ap io i bilden.
Fü den eigenen Be eich de Soziologie s ell auch Taeube (mi
denselben Wo en wie ich) die Au gabe, diejenige E scheinung de
ealen Wel zu s udie en, „die aus den wechselsei igen Einwi kungen
de menschlichen Subjek e gebilde wi d". In de Beziehungsleh e
o dnen wi diese Einzelwissenscha Soziologie in den g öße en
Rahmen: allgemeine Wissenscha om Menschen ein. In
ih inde sie ih e achliche G undlage und ih e spezielle Au gabe.
Keineswegs s eh die Soziologie un e bunden im Sys eme de Wissen-
scha en und „ a ih e Haup beg i e nu aus de E ah ung des
sozialen Lebens zusammen" (S. 116).
Abe es is ich ig, daß die Ve wu zelung in E kenn nis heo ie und
An h opologie „nich bis zu den wi klichen p inzipiellen (!) An ängen"
üh , wenn man diese An änge in On ologie und Kosmologie (wie bei
Taeube ) gegeben sieh . Die le z en Spekula ionen übe das Sein
(On ologie) und übe das Wel all (Kosmologie), die unse Au o zum
Fundamen e de empi ischen Soziologie machen will, muß sie den
Philosophen übe lassen. Die Annahme, daß sich e s du ch diese- Ein-
beziehung ein geschlossenes Sys em e gebe, is anzuzwei eln; die
Basis wä e höchs unsiche und wolkenha .
Wem es behag , sich mi den „abs ak en Baug undlagen de Wel "
zu be assen, mag es ungehinde un. (Seh einladend sind Taeube s
Da legungen nich .) Abe es lieg im Wesen jede Einzelwissenscha ,
daß sie an einem ih e P oblema ik und G und age en sp echenden
Punk e einse z , nachdem sie ih logisches G undwe kzeug gep ü ha ,
und nich e s zu den Mü e n he abs eig . Schon deshalb kann sie
dies ga nich un, weil sie sich aus dem Banne de Mys e ien nich
meh lösen könn e.
In gewisse Hinsich s ehen Taeube s und K ölls Fo de ungen
nach noch g öße e Ve einhei lichung de Soziologie einande k aß
gegenübe : K öll sieh in de Nachba wissenscha , de Ju isp udenz,
die G undlage, also in einem ech speziellen Be eiche; Taeube s
Fundamen kann ga nich allgemein genug sein; On ologie is eben
das Allgemeins e.
Es is nich übe aschend, daß Taeube eine Besch änkung de
Soziologie au die zwischenmenschlichen Beziehungen ablehn (S. 120).
„In Wah hei ", sag e , „lieg abe die E de mi ih en Baugese zen
den sozialen E scheinungen zug unde. So wi d man ii de hin kaum die
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102 Leopold on Wiese [486
Mensch-Wel -Beziehungen on de soziologischen Fo schung aus-
schließen können." (Mi „Wel " is hie de Kosmos gemein ; die
Mensch-Wel -Beziehungen we den den Mensch-Mensch-Beziehungen
en gegengese z .) Es schein , als wenn die echnischen Ve suche, den
Wel en aum zu „e obe n", nun auch die Wü zbu ge Soziologen mobil
gemach haben.
Noch ie Sä ze muß ich zi ie en (S. 120): „Schon die E inne ung
an A is o eles abe hä e die Soziologen da o wa nen müssen, sich
ganz und ga au die Ka ego ie de Rela ion (Beziehung) zu s ü zen.
Is diese doch eine unselbs ändige (akziden elle) Baug undlage de
Wel . Nu eine on o nhe ein spezialis ische Soziologie, die sich nich
einmal einlei ungsweise da au einläß , ih en abs ak en hema ischen
Gegens and aus dem Allzusammenhang des Wißba en he zulei en, he -
auszuschälen, konn e als bloße Beziehungsleh e mi sich zu ieden sein.
In Wah hei sind die sozialen Beziehungen om sinnlich- ealen Sein
abhängig und haben dahe den ganzen Sa z on ologische Ka ego ien
zu G undlage." Man s elle sich o : S a des Ve häl nisses on
Mensch zu Mensch das Wel all als „Baug undlage" de Soziologie!
Übe zeugende und leh eiche is mi das e schienen, was Taeube
im sechs en Abschni übe die „u sp üngliche Einhei on P o-
zessualem und S uk u ellem" sag . En sp echend meine Zwei eilung
on S uk u - und P ozeßsoziologie (im Handwö e buche, S. 629) e -
klä e diesen Gegensa z, heb dann abe he o , daß „die Folge de
P ozesse no wendig in S uk u umschläg " (S. 125). Die Daue o m
des Fließens sei das e ha ende Sein eines -ausgedehn en E was. E
be u sich au Nicolai Ha manns ihm b auchba e e scheinenden
Gegensa z on lebendigen Ge ügen und G oßge ügen. Es d äng
Taeube zu Ganzhei sschau.
Imme zeig sich bei ihm eine Ve wechselung on Philosophie und
Soziologie. Vom S andpunk e de e s genann en is es siche lich eine
wü dige Au gabe, eine Ve söhnung on Bewegung und Ruhe in eine
höhe en Einhei zu suchen. Auch bemühen wi uns in de Beziehungs-
soziologie ge ade zu zeigen, wie S uk u en aus P ozessen en s ehen.
Wi „ eißen" sie ga nich „auseinande "; abe wi müssen sie e s
i&olie en, um sie dann wiede zu e einigen.
Es wä e e hängnis oll, woll e man wi klich die allgemeine So-
ziologie mi diese A On ologie belas en. Eine ande e F age is ,
welchen Raum ih die Sozial philosophie gewäh en kann. Abe
eine Einzelwissenscha da sich nich on diese „Me aphysik de
G oße scheinungen" (ein sch eckliches Wo !), die Taeube auch
Mak ologie nenn , e d ücken lassen. Die Soziologie ha als Leh e on
den Einwi kungen de Menschen au einande ein eiches und du chaus
geo dne es Feld. Ve nich en wi die junge Saa nich dadu ch, daß
wi Felsges ein au sie wälzen!
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