Zinsgewichtete Geldmengenaggregate und M3 – ein Vergleich
Abstract
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Full text
Issing, O ma ; Töd e , Ka l-Heinz; He mann, Heinz; Reime s, Hans-Egge
A icle
Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und M3 – ein
Ve gleich
K edi und Kapi al
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Issing, O ma ; Töd e , Ka l-Heinz; He mann, Heinz; Reime s, Hans-Egge
(1993) : Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und M3 – ein Ve gleich, K edi und Kapi al, ISSN
0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 26, Iss. 1, pp. 1-21,
h ps://doi.o g/10.3790/ccm.26.1.1
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h ps://hdl.handle.ne /10419/293241
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Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und M3
—
ein Ve gleich
Von O ma Issing, Ka l-Heinz Töd e , Heinz He mann
und Hans-Egge Reime s, F ank u am Main
I. Einlei ung
Mi e de siebzige Jah e is die Bundesbank dazu übe gegangen, ih e
Geldpoli ik ein zweis u iges Ve ah en mi einem Geldmengenagg ega als
Indika o und Zwischenziel zug undezulegen. De - aus geldpoli ische
Sich - ich igen Abg enzung de Geldmenge komm im Rahmen eine sol-
chen S a egie en scheidende Bedeu ung zu. Das Geldmengenagg ega soll
Rich ung und S ä ke de Geldpoli ik e läßlich anzeigen und on de Zen-
albank hin eichend genau kon ollie ba sein. Es soll abe auch in eine
möglichs engen Beziehung zum geldpoli ischen Endziel s ehen (B unne
(1969), F iedman (1990)).
Sowohl zunächs mi de Zen albankgeldmenge zu kons an en Rese e-
sä zen als auch nunmeh mi de Geldmenge M3 ha die Bundesbank wei
abgeg enz e Geldmengenagg ega e e wende , die mi den Spa einlagen mi
gese zliche Kündigungs is und den ku z is igen Te mineinlagen auch
e zinsliche Komponen en en hal en. Hin e diese P axis s eh die wei ge-
hend akzep ie e Vo s ellung, daß auch diese Einlagen Liquidi ä sdiens e
leis en und po en ielle Nach age e kö pe n. Kon o e s is dagegen die
F age, au welche Weise die e zinslichen und die un e zinslichen Geld-
komponen en gewich e we den sollen, wenn es da um geh , die gesam en
Liquidi ä sbes ände eine Volkswi scha in einem Geldmengenagg ega
zusammenzu assen. Beim Übe gang zu Geldmengenzielen Mi e de siebzi-
ge Jah e en schied sich die Bundesbank ü die Zen albankgeldmenge, ein
Agg ega , bei dem die Komponen en mi un e schiedlichen abe im Zei ab-
lau kons an en Gewich en e sehen sind und dann addie we den. Mi de
Ziel e kündung ü 1988 is die Bundesbank on diesem Konzep abgegan-
gen und e wende sei he mi de Geldmenge M3 eine ungewich e e Geld-
mengende ini ion, bei de die Komponen en ein ach addie we den.
1 K edi und Kapi al 1/1993
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2 O ma Issing, Ka l-Heinz Töd e , Heinz He mann, Hans-Egge Reime s
De Gedanke zinsgewich e e Geldagg ega e is in den ach zige Jah en in
einigen Lände n - o allem im Zusammenhang mi inanziellen Inno a io-
nen - in de wi scha swissenscha lichen Li e a u wiede hol au geg i -
en wo den. Zu diesen Agg ega en gehö en addi i e und mul iplika i e
Geldmengen mi a iable Zinsgewich ung.
Ziel diese A bei is eine Analyse zinsgewich e e Geldmengenagg ega e
im Ve gleich zu M3. Im Abschni
II
we den zunächs einige g undsä zliche
Übe legungen zu Wahl eines Geldmengenagg ega s anges ell . Ausgehend
on de Fishe schen Ve keh sgleichung wi d im Abschni
III
die Zusam-
men assung on Geldkomponen en als agg ega ions- und index heo e i-
sches P oblem be ach e . Die als Al e na i en zu den he kömmlichen
Agg ega en in de Li e a u en wickel en Di isia- und „Ba geldäqui a-
len en" Geldmengenagg ega e we den im Abschni IV behandel . Im
Abschni
V
wi d die Reak ion de Geldmengen au Ände ungen on Zins-
ni eau und Zinss uk u un e such . Im Abschni
VI
we den empi ische
Resul a e p äsen ie . Die A bei ende mi einigen Schluß olge ungen im
Abschni VII.
II. Zu Wahl eines Geldmengenagg ega s
Zu Wahl eines geeigne en Geldmengenagg ega s wu den den No enban-
ken in de Ve gangenhei seh un e schiedliche Vo schläge gemach . Ange-
sich s de heo e ischen „Unschä e" des Geldbeg i s is dies nich e s aun-
lich. Zum Teil s immen die Emp ehlungen deshalb nich übe ein, weil sich
auch bei p inzipielle Einigkei übe die wünschenswe en Eigenscha en
de Zwischenzielg öße die empi ischen E gebnisse ode die Schlüsse, die
aus den empi ischen Un e suchungen gezogen we den, nich en sp echen.
Zum Teil e geben sich un e schiedliche Emp ehlungen auch aus e schiede-
nen Vo s ellungen übe die angemessenen Auswahlk i e ien. B ei e Übe -
eins immung bes eh zwa da übe , daß eine ideale Zwischenzielg öße eine
s abile und ein ache Beziehung zu wich igen Endzielg ößen wie den P eisen
und dem Sozialp oduk haben soll e, daß sie Rich ung und S ä ke de Geld-
poli ik e läßlich anzeigen und on de Zen albank kon ollie ba sein
soll e. Da abe ein Agg ega in de Regel nich bei allen K i e ien am bes en
abschneide , müssen Komp omisse o genommen we den, die un e schied-
lich aus allen können (Fellne (1982), Cagan (1982)).
Theo e ische Ansä ze zu De ini ion eines Geldmengenbeg i s müssen
om Wesen und den Funk ionen des Geldes ausgehen. Ta sächlich kann man
abe nach dem heu igen S and de Geld heo ie kaum e wa en, daß sich
da aus eine eindeu ige An wo und ein einziges Meßkonzep ablei en lie-
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Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und
M 3
- ein Ve gleich 3
ßen. Gene ell gil eilich, daß die Subs i u ionsbeziehungen zwischen e -
schiedenen inanziellen Ak i a und eng de inie em Geld, wie es Ba geld
und Sich einlagen da s ellen, ein wich iges K i e ium ü die Auswahl
liquide Mi el und ih e Agg ega ion zu eine Geldmengeng öße sein soll en.
Demen sp echend be assen sich eine Reihe on Un e suchungen mi de
Bes immung de Geldnähe e schiedene Finanzak i a1. Dabei ha sich
gezeig , daß au diesem Weg eine in jede Hinsich be iedigende und auch
einmü ig akzep ie e Me hode de Geldde ini ion nich ge unden we den
kann (haidle (1993)).
Daneben beein lussen s e s auch eine Reihe p ak ische E wägungen die
Auswahl eines Zwischenziels. Dazu gehö en die Quali ä de s a is ischen
Basis und die asche Ve ügba kei de Da en. Auch sieh die Bundesbank
die Möglichkei , M3 im Rahmen de Bilanz des gesam en Bankensys ems zu
disku ie en, als einen Vo zug an.
Die Zen albankgeldmenge basie e mi den Rese esä zen om Janua
1974 au einem Gewich ungsschema, das nich nach s ik en heo e ischen
K i e ien abgelei e wo den wa . Die Rese esä ze spiegel en zwa einige -
maßen plausibel die Rela ion de Liquidi ä sg ade zwischen den e schiede-
nen Bankeinlagen wide . De Ba geldumlau wa abe eindeu ig übe ep ä-
sen ie , da e e wa sechsmal s ä ke gewich e wu de als die Sich einlagen.
Deshalb muß e s e s dami ge echne we den, daß sich bei Ve lage ungen zwi-
schen Ba geld und liquiden Bankeinlagen alsche Signale e geben wü den.
G a ie ende e Einsch änkungen de Aussagek a de Zen albankgeld-
menge e gaben sich aus einem ande en Ums and, bei dem die Übe be onung
de Ba geldkomponen e eben alls eine Rolle spiel e. Die Ba geldnach age
wa ab de zwei en Häl e de ach zige Jah e eine Reihe on S ö ungen
ausgese z , die auch im wei e en Ve lau anhiel en. Dazu gehö en eine e -
s ä k e D-Ma k-Nach age im Ausland ebenso wie die Fluch in das Ba geld
im Um eld on Übe legungen zu eine Bes eue ung on Zinseinkün en.
Zudem mach e sich das zu hohe Gewich de zinselas ischen Ba geldkom-
ponen e in diese Phase ungewöhnlich nied ige Zinsen besonde s nach ei-
lig beme kba . Angesich s de Ta sache, daß solche S ö ungen wesen lich zu
den Zielübe sch ei ungen de Jah e 1986 und 1987 bei ugen, wa die Ab-
keh on diesem Zwischenzielagg ega gebo en2.
1 Vgl. z.B. Bame (1982) sowie die do angegebene Li e a u . Eine Übe sich übe
ühe e A bei en au diesem Gebie geben
Feige
und Pea ce (1977).
2 Auch in den Jah en 1991 und 1992 dü e die Diskussion um eine Zinsabschlag-
s eue die Ba geldnach age au gebläh und die Indika o quali ä de Zen albank-
geldmenge beein äch ig haben.
l*
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4 O ma Issing, Ka l-Heinz Töd e , Heinz He mann, Hans-Egge Reime s
Aus meh e en G ünden emp ahl es sich s a dessen, M3 zu wählen.
Ebenso wie die Zen albankgeldmenge handel es sich dabei um ein wei
abgeg enz es Geldmengenagg ega , das im wesen lichen die gleichen Geld-
komponen en be ücksich ig . Beide Agg ega e en wickeln sich in „no ma-
len" Zei en wei gehend pa allel; dies komm auch da in zum Ausd uck, daß
beide Agg ega e hinsich lich gängige ökonome ische Tes s lange Zei
ech ähnlich abgeschni en haben (Deu sche Bundesbank (1985)). Ange-
sich s de ge inge en Gewich ung des Ba geldes in M3 wa die Wi kung de
oben e wähn en Ins abili ä en au die Geldnach age en schä .
Aus heo e ische Sich is es eine du chaus naheliegende Vo s ellung,
e schiedenen Finanzak i a un e schiedliche Liquidi ä sg ade zuzuo dnen.
Eine Agg ega ion du ch ein ache Summie ung, wie im Falle de Geldmenge
M3, mag nich nu aus de heo e ischen Pe spek i e unbe iedigend
e scheinen, sonde n kann auch in de P axis zu P oblemen üh en. Eine
Abs u ung de Liquidi ä sg ade eduzie e wa dann die Möglichkei on
Fehlu eilen, wenn die Abg enzung zwischen Geld- und Geldkapi al
unschä e wi d. Das asche Wachs um on neuen, geldnahen Subs i u en in
de e s en Häl e de ach zige Jah e, zunächs on ku z is igen Bank-
schuld e sch eibungen, spä e on ku z is igen Auslandseinlagen und in
jüngs e Zei on Comme cial-Pape , sind Beispiele da ü , daß die schwie-
ige En scheidung des Ein- ode Ausschlusses on „Randkomponen en" mi
ge inge en Risiken e bunden is , wenn solchen Komponen en p inzipiell
ein nied ige es Gewich zue kann wi d.
In de jüngs en Phase eine in e sen Zinss uk u is ein e wand es P o-
blem - die mögliche zei weilige Ve lage ung on Geldkapi al au Te min-
kon en - in den Vo de g und ge e en. Dabei is die Vo s ellung geäuße
wo den, daß solche Gelde wenige im Zusammenhang mi Ausgabeen -
scheidungen zu sehen sind als „no male" Geldkomponen en. Danach wä e
die Indika o quali ä de Geldmenge M3 in solchen Zei en beein äch ig .
Die heo e ische G undlage dieses A gumen s is nich ganz ein ach. Spie-
gel die Zinss uk u die E wa ungen de Ma k eilnehme übe die kün -
ige Zinsen wicklung wide , e wa in dem Sinne, daß eine in e se Zinss uk-
u au die E wa ung kün ig sinkende ku z is ige Zinsen schließen läß ,
dann implizie diese Ve lau de Zinss uk u ku e nich ohne wei e es
eine Ve lage ung lang is ige Anlagemi el in ku z is ige Te mingelde .
De Anlege kann, wenn diese E wa ungen ich ig sind, spä e nich meh
ohne Ve lus e aus den Te mineinlagen auss eigen und in die - nunmeh ela-
i güns ige e zinslichen - Kapi alma k anlagen zu ückkeh en. Alle -
dings sind in den e gangenen Jah en Zwei el an de Gül igkei de E wa -
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Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und M
3
- ein Ve gleich 5
ungs heo ie de Zinss uk u - jeden alls in ih e ein achen Fo m - au ge-
kommen (Shille , Campbell und Schoenhol z (1983)).
Vo diesem Hin e g und is es e s ändlich, wenn Ve suche un e nommen
we den, den Geldbeg i anhand sys ema ische K i e ien schä e zu as-
sen. Au sie wi d im olgenden eingegangen.
m. Geldmengenagg ega e und Quan i ä sgleichung
Die Quan i ä sgleichung is ein sinn olle Ausgangspunk , wenn es da um
geh , F agen de Agg ega ion on Geldmengen zu be ach en. Die Quan i-
ä sgleichung s ell das T ansak ions olumen in eine Geldwi scha on
zwei Sei en da . Eine sei s e kö pe es die Summe de Umsä ze (PjXQj)
alle gehandel en „ ealen" Gü e . Ande e sei s en sp ich das T ansak ions-
olumen de Summe de beim Handel e wende en Zahlungsmi el (Mi),
mul iplizie mi de Häu igkei (Vi), mi de diese in eine Pe iode zu Zah-
lungszwecken eingese z we den. Be ach e man eine Wi scha mi L
Zahlungsmi eln und K Gü e n, so läß sich die au I ing Fishe (1911)
zu ückgehende Quan i ä sgleichung wie olg da s ellen:
L K
(1) 2 MiXVi = x PjXQj-
i-1 j-1
Die Agg ega ions age s ell sich, wenn ü bes imm e mak oanaly ische
Zwecke eine „ e ein ach e" Quan i ä sgleichung in de Fo m
(2) MxV
=
PxQ
benö ig wi d, wobei ans a des T ansak ions olumens gewöhnlich das
nominale Sozialp oduk Ve wendung inde . Die Aussage ähigkei de
Quan i ä sgleichung is alle dings eingesch änk , wenn das T ansak ions-
olumen und das Sozialp oduk in keinem p opo ionalen Zusammenhang
s ehen, wenn nich alle ökonomischen Ak i i ä en e aß we den (Scha en-
wi scha ) ode wenn Geld im Ausland gehal en wi d (Eu oeinlagen, Pa al-
lelwäh ung, Wäh ungssubs i u ion).
Bewe e man die P oduk ionsmengen zu kons an en P eisen eines Basis-
jah es und benu z man einen P eisindex nach Paasche zu Messung de
P eisände ungen, so e gib sich eine mögliche Ze legung de ech en Sei e
de Gleichung in eine agg egie e Mengenkomponen e (Q) und eine agg e-
gie e P eiskomponen e (P)3. Wenn es in de Wi scha nu ein Zahlungs-
3 Zu Be echnung diese Agg ega e we den nu P eis- und Mengenda en benö ig .
Die ökonomische Index heo ie zeig , daß solche Agg ega e nu zen heo e isch in e -
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6 O ma Issing, Ka l-Heinz Töd e , Heinz He mann, Hans-Egge Reime s
mi el gäbe (z.B. Ba geld), so b auch en ü die linke Sei e de Quan i ä s-
gleichung (1) ähnliche agg ega ions- und index heo e ische Übe legungen
nich anges ell zu we den. Wenn e schiedene Zahlungsmi el Ve wendung
inden, wi d ein Geldmengenagg ega gewöhnlich ein ach als Summe de
Geldkomponen en
L
(3) M = 2 Mi
¿=i
de inie . Die Umlau sgeschwindigkei wi d dann esidual aus de Gleichung
(2) be echne . Die Geldmenge (3) eagie nu , wenn sich wenigs ens eine
Geldkomponen e gegenübe de Vo pe iode ände . Ände n sich alle Geld-
komponen en um denselben Fak o , so e ände sich die Geldmenge auch
um diesen Fak o (linea e Homogeni ä ). Insowei e üll das Summen-
agg ega gewisse Mindes an o de ungen an einen Mengenindex. Umschich-
ungen zwischen den Geldmengen lassen das Agg ega un e ände . Das
en sp ich de buchhal e ischen Gep logenhei , Fo de ungen bzw. Ve bind-
lichkei en zu ih en Nominalwe en anzuse zen und zu addie en. Zu Mes-
sung nominale Geld e mögensbes ände im Rahmen de Volkswi scha -
lichen Gesam echnung ode zu E assung on Banken e bindlichkei en
is eine solche Vo gehensweise nich nu angemessen, sonde n auch gebo en.
Als ökonomische S uk u a iable, die den e ek i en Geldbes and zu
T ansak ionszwecken messen soll, is die ein ache Summa ion alle dings
imme wiede k i isie wo den4. In diesem Kon ex implizie das P inzip
on „Ma k gleich Ma k", daß die e schiedenen Geldkomponen en ollkom-
mene Subs i u e bezüglich ih e Fähigkei sind, T ansak ionen zu bewäl i-
gen. Jede Geldkomponen e läß sich olls ändig du ch jede ande e Kompo-
nen e e se zen, ohne daß dies die Liquidi ä de gesam en Geldbes ände an-
gie (Ba ne (1982))5.
Be ach e man die linke Sei e de Quan i ä sgleichung (1), so wi d deu -
lich, daß sich ein addi i es Geldmengenagg ega nu e gib , wenn alle
Umlau sgeschwindigkei en un e einande gleich sind. Is das nich de Fall,
so is die Umlau sgeschwindigkei V ein gewogenes Mi el de indi iduellen
Umlau sgeschwindigkei en V :
p e ie we den können. So lassen sich Paasche- und Laspey es-P eisindizes als pa a-
me e eie App oxima ionen e s e O dnung an einen , ue cos -o -li ing-index'
ansehen; gl. z.B. Dea on und Muellbaue (1980, S. 170 - 175).
4 Vgl. schon Fishe (1922, S. 29) sowie F iedman und Schwa z (1970, S. 151 - 152).
5 Die Annahme pe ek e Subs i uie ba kei i im üb igen auch au Summen-
agg ega e mi un e schiedliche Gewich ung de Komponen en zu, wie die Zen al-
bankgeldmenge zu kons an en Rese esä zen. Diese un e scheiden sich lediglich
dadu ch, daß die G enz a en de Subs i u ion on Eins abweichen.
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Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und
M 3
- ein Ve gleich 7
P x
Q
^ Mi
(4) V = = Z GiXVi, mi Gi = —.
M i=i M
De In a ianz de Geldmengensumme gegenübe Umschich ungen inne -
halb de Geldkomponen en s ehen in diesem Fall Ve ände ungen des Agg e-
ga s ü die Umlau sgeschwindigkei gegenübe . Mi ande en Wo en, wenn
sich die S uk u de Geldmenge ände , so komm es zu Ände ungen de
du chschni lichen Umlau sgeschwindigkei , auch wenn säm liche einzelnen
Umlau sgeschwindigkei en kons an sind.
Als Reak ion au die genann en P obleme wu den in de Li e a u e -
schiedene al e na i e Konzep e zu Agg ega ion on Geldmengen en wik-
kel . Will man die Annahme pe ek e Subs i uie ba kei (mi ih en oben
e wähn en Konsequenzen) e meiden, so is die Ve wendung nich linea e
Agg ega ions unk ionen e o de lich, die sich aus Nu zen-, P oduk ions-
ode T ansak ions unk ionen ablei en lassen. Die Pa ame e diese Funk io-
nen wä en dann empi isch zu schä zen. Al e na i lie e die ökonomische
Index heo ie pa ame e eie App oxima ionen an ökonomische Mengen-
agg ega e. Wäh end ökonomische Mengenagg ega e on Mengen und unbe-
kann en Pa ame e n abhängen, abe nich on P eisen, sind zu Kons uk-
ion on Mengenindizes keine unbekann en Pa ame e zu schä zen, wohl
abe we den In o ma ionen übe Mengen und P eise benö ig (Ba ne
(1982, S. 698)). Zu Kons uk ion eines Geldmengenagg ega s wä en en -
sp echend Da en übe die Umlau sgeschwindigkei en de einzelnen Geld-
komponen en e o de lich. Diese naheliegende Weg, einen Geldmengen-
index (z.B. als Laspey es-Index mi kons an en Umlau sgeschwindigkei en
eines Basisjah es) zu kons uie en, is abe angesich s de mangelnden Ve -
ügba kei zu e lässige Da en übe die Umschlagshäu igkei en nich p ak-
ikabel6.
Ein ande e Weg bes eh da in, s a de Umschlagshäu igkei en, P eise
ü die Geldnu zung zu bes immen. Geld ha zwa keinen P eis im üblichen
Sinne, doch is die Geldhal ung mi Oppo uni ä skos en belas e , wenn es
höhe e zinsliche Anlagen gib , die nich zu T ansak ionszwecken e wen-
de we den können. De Ve zich au den höhe en Zinse ag wi d als P eis
de dami „e kau en" Liquidi ä sdiens e angesehen. Ba ne (1978) ha die
ealen Nu zungskos en des Geldes (use cos s o money) in einem in e em-
po alen Nu zenmaximie ungsansa z abgelei e . Seine Fo mel ü den
„P eis" de Geldkomponen e i lau e :
6 Fü die USA ha Spind (1985) einen solchen Ve such un e nommen und einen
Fishe -Geldmengenindex be echne .
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8 O ma Issing, Ka l-Heinz Töd e , Heinz He mann, Hans-Egge Reime s
(5) R ~ RH
1 +R
Dabei is R die (maximal e zielba e) Rendi e eine nich -mone ä en
Anlage (z.B. ö en liche Anleihen) und Ri die Ve zinsung de Geldkompo-
nen e i in de Pe iode . Die Di e enz R - Ri is somi de p o Pe iode en -
gangene Zinse ag de Hal ung eine D-Ma k in de Geldkomponen e i, de
du ch den Fak o 1 + R au den Pe iodenbeginn abgezins wi d7.
Gegen das Ve ah en, den Liquidi ä sg ad eine Geldkomponen e du ch
die Oppo uni ä skos en de Geldhal ung als Di e enz zwischen de Maxi-
mal endi e eine nich -mone ä en Anlage und de Eigen e zinsung zu mes-
sen, können p inzipielle Einwände e hoben we den. De ökonomische Op i-
mie ungsansa z, de zu den oben angegebenen Nu zungskos en des Geldes
üh , is eindimensional. Ande s als in de Po olio-Op imie ungs heo ie
wi d nu die E agskomponen e und nich die Risikokomponen e inanziel-
le Anlagen be ücksich ig . De Zinsabschlag wi d so ausschließlich als
P eis ü die Liquidi ä sdiens e de nied ige e zinslichen Anlagen angese-
hen. Zinsdi e enzen können abe auch du ch Un e schiede in den Risiko-
p ämien ode den Zins- und In la ionse wa ungen on Anlagen mi un e -
schiedliche Lau zei beg ünde sein.
IV. Di isia- und Ba geldäqui alen e Geldmengenagg ega e
Als Al e na i en zu ein achen Summenagg ega en wu den in de Li e a-
u o wiegend mul iplika i e Fishe -Ideal- und Di isia-Geldmengen-
agg ega e disku ie und empi isch analysie (Ba ne (1980), Ba ne , O en-
bache und Spind (1984)). Nu die Wachs ums a en diese Mengenindizes,
nich abe ih e Ni eauwe e, sind sachlogisch in e p e ie ba . Kü zlich
wu de ein addi i es Agg ega (cu ency equi alen agg ega e, im olgenden:
Ba geldäqui alen e Geldmenge) o geschlagen, das als Ni eaug öße in e -
p e ie ba is (Ro enbe g, D iscoll und Po e ba (1991)). Wi besch änken
uns im olgenden au eine Diskussion de Di isia- und Ba geldäqui alen en
Geldmengenagg ega e.
Ein Di isia-Geldmengenindex (D) is wie olg de inie :
7 Die Fo mel häng nu indi ek on In la ionse wa ungen ab, alls diese die Zins-
di e enzen R - Ri beein lussen. Da abe die Nu zungskos en nich -mone ä e Gü e
nega i on de e wa e en P eiss eige ungs a e abhängen, s eigen die ela i en Nu -
zungskos en des Geldes mi zunehmenden In la ionse wa ungen; gl. dazu Ba ne
(1978) sowie Dono an (1978).
(6)
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Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und
M 3
- ein Ve gleich 15
gen lassen sich die Eigenscha en eines Geldmengenagg ega s jeden alls
nich se iös beu eilen.
In de Abbildung 2 sind die Jah eswachs ums a en des nominalen Sozial-
p oduk s und des .B-Agg ega s gegenübe ges ell . Zwischen beiden bes eh
p ak isch kein Zusammenhang; ih Ko ela ionskoe izien beläu sich au
nu 0,14. Die Ko ela ion zwischen den Wachs ums a en des Di isia-M3-
Agg ega s und de Geldmenge M3 mi den Wachs ums a en des nominalen
Sozialp oduk s is dagegen mi 0,67 bzw. 0,82 ech hoch16.
VII. Schluß olge ungen
In mode nen Volkswi scha en we den un e schiedliche Zahlungsmi el
e wende . Die En wicklung geldnahe Subs i u e ha dazu ge üh , daß die
Abg enzung zwischen Geld und Geldkapi al unschä e wu de. Welche
Finanzak i a in eine Geldmengende ini ion gehö en und wie sie zusammen-
ge aß we den soll en, wenn es da um geh , die gesam en Liquidi ä sbe-
s ände eine Volkswi scha in einem Geldmengenagg ega da zus ellen, is
eine schwie ige F age. Das gil um so meh , als ein Geldmengenagg ega als
Indika o und Zwischenziel de Geldpoli ik e schiedenen K i e ien gleich-
zei ig genügen soll e.
Eine wei e Abg enzung, die auch e zinsliche Komponen en be ücksich-
ig , äg zwei ellos den Zahlungsgewohnhei en in en wickel en Volkswi -
scha en besse Rechnung. Die Messung des Liquidi ä sg ades du ch die
Kos en des Zinsen gangs gegenübe eine nich -mone ä en Finanzanlage
be uh au de Annahme, daß de Zinsabschlag gegenübe eine nich -
mone ä en Finanzanlage ausschließlich de P eis ü die Liquidi ä sdiens e
is . In Phasen mi eine in e sen Zinss uk u wi d die P oblema ik eines
solchen Gewich ungsschemas besonde s deu lich.
Die En scheidung übe eine Geldmengende ini ion kann nich anhand
meh ode wenige plausible En wicklungen in einzelnen Pe ioden ge o -
en we den, wie sich ü die Ba geldäqui alen e Geldmenge kla gezeig ha .
Au g und ih e ex emen Sensi i i ä gegenübe Zinsände ungen kann
dieses Agg ega nich als Indika o und Zwischenziel de Geldpoli ik in
Be ach kommen. Agg ega ions- und index heo e ische G ünde sp echen
zwa ü ein Di isia-Agg ega , doch können heo e ische A gumen e allein
die Wahl eine Geldmenge eben alls nich hin eichend beg ünden. In Zei en
mi „no malen" Zinsen e hal en sich M3 und Di isia-M3 ähnlich. In Hoch-
16 Zum Zusammenhang zwischen Geldmengen, Sozialp oduk und P eisen gl.
auch Deu sche Bundesbank (1992) sowie Clos e mann (1992).
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16 O ma Issing, Ka l-Heinz Töd e , Heinz He mann, Hans-Egge Reime s
zinsphasen e inge sich dagegen de Bei ag de e zinslichen Geldkom-
ponen en zum Wachs um de Di isia-Geldmenge. Es is abe nich plausibel,
daß die Te mineinlagen keinen Bei ag zu mone ä en Expansion leis en,
wenn de Te mingeldsa z an die Ve gleichs endi e he ankomm . Wegen de
a iablen Zinsgewich ung sind die Schwankungen de Wachs ums a en des
Di isia-Agg ega s g öße als bei M3, und die Ko ela ion mi den Wachs-
ums a en des Sozialp oduk s is schwäche . De empi ische Be und sp ich
somi ehe ü eine Übe legenhei de Geldmenge M3 gegenübe Di isia-
M3.
Angesich s de Bedeu ung, die die Bundesbank de En wicklung ih e
Zwischenzielg öße zumiß , is es unumgänglich, daß sie ih e Konzep e
imme wiede au ih e Tauglichkei p ü . Ein Indika o wechsel is eine
wei eichende En scheidung, die nu bei eindeu igen Hinweisen au Mängel
des al en Konzep s und nach so g äl ige P ü ung de Übe legenhei mög-
liche Al e na i en in Be ach kommen könn e. Die disku ie en Vo -
schläge e üllen dieses K i e ium nich .
Be ach e we den Geldmengenagg ega e, die aus eine un e zinslichen
Komponen e (Mi) und eine e zinslichen Komponen e ( M2) bes ehen. Die
Zinssä ze sind Ri = 0 und R2> 0. Die Geldnach age unk ion ü die Geld-
komponen e i lau e:
wobei - a die Semi-Zinselas izi ä de Geldkomponen e i is . In dem Fak o
A
sind alle üb igen Ein lüsse au die Geldnach age zusammenge aß . Bei
angenommene Kons anz diese Fak o en e geben sich die olgenden Reak-
ionen de Geldkomponen en au Zinsände ungen:
Zwischen dem Geldma k sa z (Z), den man hie e ein achend als geld-
poli ische Ins umen a iable e s ehen kann, und den Kapi alma k zinsen
als Ve gleichs endi e (R) sowie dem Te mingeldsa z (JR2) möge olgende
Zusammenhang bes ehen:
Anhang 1: Zinss uk u und Geldmengenände ungen
(AI) Mi = Ai(.)e-a'(Ä-Ä' i - 1,2
(A2) Aml = -di(AR-ARi).
(A3) AR = oAZ, AR2 = gAZ.
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Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und
M 3
- ein Ve gleich 17
Aus den Gleichungen (9) bis (12) lassen sich die olgenden Reak ionen de
Geldmengensumme (M), des Di isia-Agg ega es (D) und de Ba geldäqui-
alen en Geldmenge (B) au Ände ungen des Geldma k sa zes ablei en:
(A4) Am/AZ = -G? ax o-(1 - G?) a2 (a-g),
(A5) A d/A Z = -Hi ö! o-(1 - Hx) a2 (o- p),
(A6) A b/AZ - -H° c i o- (1 - Hi) a2 (o-
£>)
+ (1 - H°) R* °q
R ^ .
R (R°
— R%)
Das Supe sc ip 0 bezeichne Vo pe iodenwe e de en sp echenden
Va iablen.
2 K edi und Kapi al 1/1993
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18 O ma Issing, Ka l-Heinz Töd e , Heinz He mann, Hans-Egge Reime s
Anhang 2
Abbildung 1:
Ve lau de Jah eswachs ums a en e schiedene Geldmengen-
konzep e*) au de Basis on nich saisonbe einig en
Mona sends änden
*) De s a ke Ans ieg de Geldmengen im Zei aum om Juni 1990 bis
zum Mai 1991 is au die deu sche Wäh ungsunion zu ückzu üh en.
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Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und
M 3
- ein Ve gleich 19
Abbildung 2:
Ve lau de Jah eswachs ums a en des Geldmengen-
agg ega s B und des B u osozialp oduk s
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20 O ma Issing, Ka l-Heinz Töd e , Heinz He mann, Hans-Egge Reime s
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Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und
M 3
- ein Ve gleich 21
Zusammen assung
Zinsgewich e e Geldmengenagg ega e und M 3 - ein Ve gleich
In dem Bei ag we den zinsgewich e e Geldmengenagg ega e analysie und mi
dem ein achen Summenagg ega M3 e glichen. Die Zinsgewich ung o ien ie sich
an den Oppo uni ä skos en de Geldkomponen en,
d. h.
dem Zins e lus gegenübe
höhe e zinslichen Finanzanlagen, die keine Liquidi ä sdiens e leis en. Agg ega-
ions- und index heo e ische G ünde legen zwa ein Di isia-Agg ega nahe, doch die
empi ische E idenz sp ich ehe ü eine Übe legenhei de ein achen Geldmenge M3.
Die Ba geldäqui alen e Geldmenge is dagegen ex em sensi i gegenübe Zinsände-
ungen und s eh in keinem sys ema ischen Zusammenhang zu den Ve ände ungen
des Sozialp oduk s. Dieses Konzep läß keine zu e lässigen Schlüsse au die mone-
ä e Expansion und den G ad de Liquidi ä s e so gung de Wi scha zu.
Summa y
In e es -weigh ed money supply agg ega es and M 3
- a compa ison -
In his con ibu ion, in e es -weigh ed money supply componen s a id he sum-
ma ed simple
M 3
a e analyzed and compa ed. Such in e es -weigh ing is guided by
he oppo uni y cos s o he mone a y componen s,
i. e.
he minus in e ms o in e es
compa ed wi h highe in e es -bea ing inancial in es men s ha do no se e liquid-
i y pu poses. Al hough agg ega ion and index- heo y easons indica e he need o a
di isa agg ega e, empi ical e idence a he sugges s he supe io i y o he simple M3.
Nea -money supply, by con as , is ex emely sensi i e o in e es a ia ions and is in
no sys ema ic way ela ed o changes in he G oss Na ional P oduc . This concep
does no pe mi any eliable conclusions o be d awn o mone a y expansion and
indus y's liquidi y a io.
Résumé
Ag éga s de monnaie en ci cula ion d'in é ê s pondé és e M 3
- une compa aison
L'a icle analyse des ag éga s de monnaie en ci cula ion d'in é ê s pondé és e com-
pa e a ec M3. La pondé a ion d'in é ê s s'o ien e aux coû s d'oppo uni é des compo-
san es de monnaie, c'es à di e on compa e la pe e d'in é ê s a ec des in es issemen s
à in é ê s éle és, qui ne enden pas de se ices de liquidi é.
Il es ai que les aisons d'ag éga s e d'indices héo iques suggè en un ag éga -
di isia, mais l'e idence empi ique in e cède en a eu de la quan i é de monnaie M3.
La quan i é de monnaie équi alen à l'a gen comp en au con ai e es ès sensible
quan aux changemen s d'in é ê s. De plus ce e quan i é de monnaie n'es pas en
appo sys éma ique a ec des modi ica ions du p odui social.
On ne peu pas i e de ce b oullion des conclusions sé ieuses ni su l'expansion
moné ai e ni su le deg é de l'app o isionnemen de liquidi é de l'economie.
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