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Die Politik der Deutschen Bundesbank in dem Konjunkturzyklus 1964 bis 1968

Kleinewefers, Henner

Abstract

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Full text

Kleinewe e s, Henne A icle Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Kleinewe e s, Henne (1970) : Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 3, Iss. 1, pp. 31-81, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/292641 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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Einige häu ig o ge agene Einwendungen gegen die Poli ik de Bundesbank in den Jah en 1966¡67 Kaum jemals haben in de Bundes epublik so leidenscha liche wi - scha spoli ische Kon o e sen s a ge unden wie in den Jah en 1966/67. Diese Jah e ma kie en die Phase de schwe s en Rezession in de Ge- schich e de Bundes epublik und den Beginn des neuen Au schwungs. Eines de Haup s ei objek e wa die Poli ik de Deu schen Bundesbank, und zwa sowohl in de Phase des Abschwungs als auch in de Phase des Wiede au schwungs. Die wich igs en Punk e aus de Diskussion übe die Bundesbankpoli ik seien im olgenden, ge enn ü die Ab- und Au schwungsphasen, au - gezähl : In de Phase de Hochkonjunk u und des Abschwungs wu de de Bundesbank o gewo en: 1. Ih e Maßnahmen seien wi kungslos gewesen, da P eise und K edi - olumen wei e s iegen und die Zahlungsbilanz ins De izi ge ie 1. * Ich bin den He en D . P. Bohley, P o . D . W. Eh liche und P o . D . F. Ri zmann da ü zu Dank e p lich e , daß sie das Manusk ip diese A bei gelesen haben. Insbesonde e He D . Bohley und He P o . Eh liche haben mich au e schiedene Unkla hei en au me ksam gemach . Nich sdes owenige e bleib die olle Ve an wo ung ü den o liegenden Au sa z bei mi selbs , zumal ich keineswegs allen an mich he ange agenen An egungen ge olg bin. 1 Vgl. neben ielen ande en E. Li ich, Die mone ä en und konjunk u ellen Wi kungen des Res ik ionsku ses de Bundesbank on 1964 bis 1966, in: Wi - scha skonjunk u , 20. Jah gang, 1968, He 1, passim. Vgl. zu diesem Au sa z auch die Replik on W. Dannemann, Zu Res ik ionswi kung de K edi poli ik, in: I o-S udien, 13. Jah gang, 1967, He 1/2, S. 113 . De Au sa z on E. Li ich kann in manche Beziehung als Gegens ück zu de hie o geleg en OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 32 Henne Kleinewe e s 2. Sie habe, ohne sich übe diese Wi kung ech zei ig kla zu we den, den Kapi alma k mi ih e Poli ik uinie und dami nich einmal konjunk u poli isch e wünsch e Wi kungen e ziel 2. 3. Sie e e nu die p i a en und, wie e s ziemlich spä hinzuge üg wu de, die ö en lichen In es i ionen, nich hingegen den p i a en und ö en lichen Ve b auch. Hie du ch we de die ku z- und lang- is ige Angebo selas izi ä de Wi scha beein äch ig , was ku z- is ig zu e meh e In la ion und lang is ig zu e inge em Wachs- um üh e3. 4. Sie habe in s u e O ien ie ung an de Zahlungsbilanz die „gu e Kon- junk u " ze s ö und bewuß A bei slosigkei he beige üh 4. In de Phase des Wiede au schwungs und de expansi en Poli ik de Bundes egie ung hieß es schließlich: 5. Sie sabo ie e du ch ih e halbhe zige Poli ik de „T ippelsch i e" und du ch ih e Mahnungen, die Expansion nich zu übe eiben, die K i- senbekämp ungsmaßnahmen de Bundes egie ung, age zum In es i- ionsa en ismus bei und e schlimme e die Expo las igkei im deu - schen Außenwi scha s e keh 5. Analyse angesehen we den, ohne daß sich alle dings de Ve asse die Au as- sungen on W. Dannemann zu eigen mach . 2 Vgl. neben ielen ande en E. Li ich, a.a.O., S. 46 . 3 Vgl. z. B. den Vo ag des P äsiden en de Deu schen Bundesbank K. Bles- sing, „Zwischen Eupho ie und Reali ä ", gehal en o de Rech s- und Wi - scha swissenscha lichen Fakul ä de Johannes Gu enbe g-Uni e si ä Mainz am 24. 2. 1966. Auch ande e Mi gliede des Di ek o iums de Deu schen Bundesbank haben sich e schieden lich mi diesem A gumen auseinande gese z . 4 Vgl. z. B. „Konjunk u wi d abgewü g ", F ank u e Allgemeine Zei ung, N . 154 om 7. 7. 1966 (Wiede gabe on Ansich en des Wi scha swissenscha - lichen Ins i u s de Gewe kscha en); „B enne g ei die Bundesbank scha an", F ank u e Allgemeine Zei ung, N . 179 om 5. 8. 1966; „Au dem Weg zu S abilisie ung?" on B. Glei ze, Wi scha swissenscha liche Mi eilungen, Köln, N . 11 (No . 1966), h sg. om Wi scha swissenscha lichen Ins i u de Ge- we kscha en. 5 Vgl. Rede on Bundeswi scha sminis e K. Schille anläßlich de Be a ung des d i en Jah esgu ach ens des Sach e s ändigen a es zu Begu ach ung de gesam wi scha lichen En wicklung, P o okoll de 106. Si zung des Deu schen Bundes ages, Bonn, den 27. 4. 1967; „Gewe kscha : Zu ge ing und zu spä ", F ank u e Allgemeine Zei ung, N . 6 om 7. 1. 1967; „Diskon senkung imme noch unzu eichend — Zu wenig und zu spä ", Me all, N . 4 om 21. 2. 1967. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 33 6. Sie leis e mi ih e geldpoli ischen Au locke ung eine Fo se zung de in la ionä en En wicklung im allgemeinen und de unsoliden Budge - poli ik de ö en lichen Hand im besonde en Vo schub6. Es is o ensich lich, daß diese Vo wü e einande eilweise wide - sp echen, eilweise nich genügend spezi izie und eilweise bei nähe e P ü ung ein ach absu d sind. So beda es keine langen Aus üh ungen, um es zus ellen, daß de Kapi alma k imme ein zen ales Zielgebie de Bundesbankpoli ik is und daß seine Lahmlegung in de Hochkon- junk u im Hinblick au die dami e schlech e en Finanzie ungsmöglich- kei en ü In es i ionen konjunk u poli isch seh e wünsch wa , so un- e wünsch sie auch un e ande en Gesich spunk en e scheinen moch e. Fe - ne is allgemein bekann , daß de Einkommense ek on In es i ionen dem Kapazi ä se ek zei lich meh ode wenige wei o aneil ; in eine Hochkonjunk u e schein es dahe nich ich ig, un e ku z is ig kon- junk u ellem Gesich spunk eine Poli ik de In es i ionsdämp ung zu k i isie en. Die üb igen Punk e, so seh sie einande auch wide sp echen, sind eine eingehenden P ü ung we . Es dü e dahe sinn oll sein, mi einem gebüh enden zei lichen Ab- s and die P oblema ik de Poli ik de Bundesbank wäh end diese en - scheidenden Jah e noch einmal g undsä zlich zu un e suchen. Hie bei e - schein es angeb ach , die Bundesbankpoli ik de beiden k i ischen Jah e im Zusammenhang mi de Poli ik de Bundesbank wäh end des ganzen le z en Konjunk u zyklus zu be ach en. Da ü e weisen sich die Jah e 1964 bis 1968 als besonde s b auchba e Zei abschni . Das Jah 1964 b ach e die e s en no enbankpoli ischen Maßnahmen nach as zweijäh i- ge wi scha spoli ische Abs inenz de Bundesbank; und das Jah 1968 is wiede um wei gehend ein Jah no enbankpoli ische Pause gewesen. Hinzu komm , daß die Jah e 1964 und 1968 in Bezug au ih e konjunk- u elle Phasenlage seh ähnlich sind und daß mi hin de on ihnen ein- geschlossene Zei aum einen ollen Konjunk u zyklus um aß . 2. Übe blick übe den Konjunk u zyklus on 1964—1968 Eine zu e ende Beu eilung de Poli ik de Deu schen Bundesbank wäh end des aglichen Zei aums wi d man nu e eichen, wenn man 6 Vgl. z. B. „Baye ische Indus ie: Nich zu üh locke n", Handelsbla e - einig mi Deu sche Zei ung, N . 244 om 21. 12. 1966; „Meh hei des K edi - gewe bes beg üß Beibehal ung des Diskon sa zes", Indus ieku ie , N . 48 om 1.4.1967; „Billig und eichlich genüg nich ", Deu sche Spa kassenzei ung, N . 19 om 7. 3. 1967. 3 K edi und Kapi al 1/1970 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 34 Henne Kleinewe e s eine kla e Vo s ellung on den wesen lichen Zügen des le z en deu schen Konjunk u zyklus besi z . Aus Raumg ünden kann hie eine aus üh - liche e bale Besch eibung des konjunk u ellen Ablau s nich gegeben we - den7, jedoch e mi el die Abbildung 1 einen gu en Ube blick übe die En wicklung de wich igs en gesam wi scha lichen G ößen. Es sei dahe nu noch mi einigen wenigen Wo en au die, au G und de heu e e - ügba en Da en mögliche, genaue Te minie ung de konjunk u ellen Wendepunk e eingegangen, da dies ü die Beu eilung de Bundesbank- poli ik on en scheidende Bedeu ung is . De Konjunk u au schwung des Jah es 1964 ha e seinen An ang in de zwei en Häl e des Jah es 1963 genommen. Diese Au schwung wa on An ang an du ch ein leich in la ionä es Ungleichgewich gekenn- zeichne , da die ge ing ügige Abschwächung des F ühjah es 1963 keine subs an ielle Ve minde ung de Kapazi ä sauslas ung und auch keine En spannung des A bei sma k es zu Folge gehab ha e. De Höhepunk des Au schwungs wu de dahe auch schon ziemlich üh, nämlich in de e s en Häl e des Jah es 1965, e eich . Nach diesem Zei punk zeig en nu noch de p i a e und de ö en liche Konsum, die mi dem üblichen ime-lag hin e de allgemeinen En wicklung he hink en, leich ans ei- gende Wachs ums a en. Da die Wi scha spläne de Realisie ung imme einige Zei o ausgehen müssen, kann man e mu en, daß de eigen liche Umschlag de Konjunk u schon in de zwei en Häl e des Jah es 1964 gelegen ha . In de Ta zeig auch die S a is ik de Au agseingänge bei de In es i ionsgü e indus ie — dem Vo ei e de konjunk u ellen En - wicklung — eine Ve minde ung de Zuwachs a en bei den Au agsein- gängen schon im le z en Vie eljah on 19648. Dami ielen die Ve in- ge ung de In es i ionsneigung und hie mi de Höhepunk des Au - schwungs und de Beginn eine uhige en und spä e dann ezessi en En - wicklung genau mi dem Zei punk zusammen, in dem die Gewinnen - wicklung begann, hin e de Lohnen wicklung he zuhinken ( gl. hie zu Abbildung 2, S. 36). Von de Mi e des Jah es 1965 bis zu Mi e des Jah es 1966 is eine zunehmende Di e enzie ung und Labilisie ung de konjunk u ellen Lage 7 Vgl. hie zu z. B. die Gu ach en des Sach e s ändigen a es zu Begu ach ung de gesam wi scha lichen En wicklung und die Mona s- bzw. Geschä sbe ich e de Deu schen Bundesbank. 8 Vgl. S a is ische Beihe e zu den Mona sbe ich en de Deu schen Bundesbank, Reihe 4, Saisonbe einig e Wi scha szahlen, Feb ua 1969, Tabellen und Schau- bilde 9. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 35 Abbildung 1 Wich ige gesam wi scha liche G össen (Ve ände ungen gegenübe dem Vo jah in . H.) 1964 1965 1966 1967 1960 Quellen: Deu sche Bundesbank und Jah esgu ach en des Sach e s ändigen a s zu Begu ach ung de gesam wi scha lichen En wicklung; eigene Be echnungen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 36 Henne Kleinewe e s Abbildung 2 „Löhne", „Gewinne" und Lohnkos en 1964 1965 1966 1967 1968 (S—y) — Wachs ums a e de Einkommen aus Un e nehme ä igkei und Ve mögen — Wachs ums a e des Volkseinkommens (l—y) = Wachs ums a e de Einkommen aus unselbs ändige A bei — Wachs ums- a e des Volkseinkommens Ki = Lohnkos en je Umsa zeinhei in de Indus ie (1962 = 100) Quellen: Deu sche Bundesbank und Jah esgu ach en des Sach e s ändigen a s zu Begu ach ung de gesam wi scha lichen En wicklung; eigene Be echnungen. es zus ellen. Die In es i ionen de p i a en Wi scha zeig en beschleu- nig abnehmende Zuwachs a en. Die Au agseingänge blieben schon in de e s en Häl e 1966 absolu hin e den Vo jah ese gebnissen zu ück. Schließlich wu den iele schon beschlossene In es i ionsp ojek e wiede zu ückges ell , so daß man mi Rech ü 1966 on einem „Jah de Plan- e isionen"9 sp echen kann. Die G ünde ü diese scha e Tendenzumkeh dü en in e s e Linie in de schlech en Gewinnsi ua ion de Un e neh- mungen und den eben alls schlech en Gewinnaussich en zu suchen sein ( gl. Abbildung 2); hinzu kam die im Ve lau des Jah es 1966 zuneh- mende innenpoli ische Unsiche hei du ch den Ve all de Au o i ä de Bundes egie ung; schließlich dü en auch zunehmende Finanzie ungs- 9 Vgl. I o-Schnelldiens om 28. 10. 1966, S. 7. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 37 Schwie igkei en bei manchen Un e nehmungen eine Rolle gespiel haben, obwohl, wie noch zu zeigen sein wi d, die Lage in diesem Punk on Un- e nehmung zu Un e nehmung auße o den lich e schieden wa . Die Konjunk u wu de on Mi e 1965 bis Mi e 1966 on dem p i- a en und s aa lichen Ve b auch sowie om Wohnungsbau und den ö - en lichen Bauin es i ionen ge agen. Als schließlich haup sächlich in olge on Finanzie ungsschwie igkei en sowohl bei den ö en lichen als auch bei den p i a en Au aggebe n die Baukonjunk u in de zwei en Häl e des Jah es 1966 s a k ab iel, wu den auch die G undlagen de Konsum- konjunk u geschwäch , da die Beschä igung, de e ek i e Lohnans ieg und demen sp echend die S eige ung de Masseneinkommen nachließen. Es kam zu dem scha en Konjunk u einb uch in de zwei en Häl e des Jah es 1966, de sich bis in die zwei e Häl e des Jah es 1967 hinein aus- wi k e. Im Hinblick au die wi scha spoli ischen Auseinande se zungen des Jah es 1967 is es wiede um seh wich ig, den genauen Zei punk de Tendenzwende zum Wiede au schwung im Jah e 1967 zu bes immen. Aus de S a is ik de Au agseingänge10 geh eindeu ig he o , daß diese Tendenzwende an de Mona swende on Janua au Feb ua 1967 s a - ge unden ha . Hie ü wa neben einem leich en Ans ieg de Auslands- au äge in e s e Linie ein Ans ieg de Au agseingänge bei de In es i- ionsgü e indus ie aus dem Inland e an wo lich, wäh end die Au - agseingänge bei de Ve b auchsgü e - und bei de G unds o - und P oduk ionsgü e indus ie noch s agnie en ode soga zu ückgingen. Es is dabei beme kenswe , daß die Zunahme de In es i ionsneigung wie- de um genau mi de Tendenzwende in de Gewinnen wicklung zusam- men äll ( gl. Abbildung 2). Die Zunahme de Au agseingänge e - s ä k e sich in den Mona en Mai und Juni bei de In es i ionsgü e - und bei de G unds o - und P oduk ionsgü e indus ie, wäh end die Au - agseingänge bei de Ve b auchsgü e indus ie nu ein ge inges Wachs- um au wiesen. Nach eine Au schwungspause im Somme 1967 se z e dann im He bs eine neue Au wä sbewegung bei den Au agseingängen ein, on de nun in e s e Linie die In es i ions- und Ve b auchsgü e - indus ien p o i ie en, wäh end die G unds o - und P oduk ionsgü e - indus ien ehe s agnie en, was zum Teil mi de Zu ückhal ung de In- dus ie bei de Lage hal ung im Hinblick au den Übe gang zu Meh - we s eue zusammenhing. Es zeig sich also, daß die In es i ionsgü e - indus ie sei Feb ua 1967 einen s e igen Zuwachs on Au ägen e - 10 Vgl. Fußno e 8. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 38 Henne Kleinewe e s buchen konn e, de nu du ch eine ku ze Pause im Somme 1967 un e - b ochen wu de. Hingegen e lie die En wicklung de Au äge bei de G unds o - und P oduk ionsgü e indus ie un egelmäßig. Bei de Ve - b auchsgü e indus ie se z e de neue Au schwung bei ech un e schied- liche En wicklung in den einzelnen Mona en endgül ig im Juni 1967 ein. Die Beschä igung und die P oduk ion p o i ie en e s in de zwei en Häl e des Jah es 1967 zunächs ge ing ügig und dann im le z en Qua - al e heblich („konjunk u elle Senk ech s a ") on de im e s en Halb- jah einge e enen Nach agezunahme. Das Jah 1968 b ach e dann eine Fo se zung des Konjunk u au schwungs, de gegen Ende des Jah es in einen egel ech en Boom übe ging. In mone ä e Hinsich weis de Konjunk u zyklus on 1964 bis 1968 as alle Ex eme au , die die Bundes epublik bishe e leb ha . Die Ban- kenliquidi ä 11, die 1964 au einem seh hohen S and gewesen wa , sank bis Mi e 1966 au ih en bishe igen Tie punk , um dann wiede schnell zuzunehmen ( gl. Abbildung 8, S. 55). Die Zinssä ze ü ku z- und lang- is iges Kapi al beweg en sich wie üblich im umgekeh en Sinn wie die Bankenliquidi ä ( gl. Abbildung 6, S. 52). Sie s iegen on ih em ü deu sche Ve häl nisse ela i nied igen S and An ang 1964 au ein „exo- isches" Ni eau Mi e 1966 und sanken dann wiede ab. Jedoch üh e die ungleiche Senkung de ku z- und lang is igen Sä ze in den Jah en 1967/ 68 zu eine ge adezu abno men Di e enz zwischen den ku z- und lang- is igen Zinsen. Einen in e essan en allgemeinen Eind uck übe die be- weg e mone ä e Geschich e des le z en Konjunk u zyklus e mi el schließlich die En wicklung de Umlau geschwindigkei des Geldes ( gl. Abbildung 3). Bei Un e schieden je nach dem e wende en Geldmengen- beg i , die au die un e schiedliche inanzielle En wicklung in den ein- zelnen Sek o en de Volkswi scha zu ückzu üh en sind, e gib sich als allgemeines Bild eine ge adezu leh bucha ige S eige ung de Umlau ge- schwindigkei in de Zei de inanziellen Anspannung bis zu zwei en Häl e des Jah es 1966, dann ein s a ke Ab all de Umlau geschwindig- kei in de Zei de allgemeinen Liquidisie ung bei gleichzei ig noch ge in- ge Ausgabeneigung und schließlich ein schnelle Wiede ans ieg de Um- lau geschwindigkei im Zuge des neuen Konjunk u au schwungs12. 11 Wenn in diese A bei on de „Bankenliquidi ä " die Rede is , sind hie - un e die „Liquidi ä s ese en" de Banken (in de Te minologie de Bundes- bank) zu e s ehen. 12 De Lese sei au die hie on abweichenden E gebnisse on E. Li ich, a.a.O., S. 113 . hingewiesen. Diese E gebnisse hal en abe eine nähe en P ü ung ebenso OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 45 ese en und de gesam en ese ep lich igen Ve bindlichkei en be echne . Diese du chschni liche Rese esa z be ug o Beginn de Res ik ions- poli ik ca. 7,7 °/o. Mi Hil e dieses u sp ünglichen du chschni lichen Re- se esa zes wu de nun be echne , welche Mindes ese en die K edi - ins i u e wäh end des e gangenen Konjunk u zyklus hä en hal en müs- sen, wenn die Rese esä ze nich e ände wo den wä en. Die Di e enz zwischen diesen hypo he ischen Rese en und den a sächlichen Rese en gib die e ek i e Wi kung de Mindes ese epoli ik an ( gl. auch Ab- bildung 4). Abbildung 4 Wi kungen de Mindes ese epoli ik 1964 1965 1966 1967 1968 du chschni liche _ gesam es Mindes ese esoll ^ Mindes ese esa z ese ep lich ige Passi a Übe schuß ese enquo e = Ube schuß ese en— . JQQ Mindes ese esoll Liquidi ä se ek = Mindes ese esoll bei einem Mindes ese esa z on 7,7 % — a sächliches Mindes ese esoll Quellen: Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank; eigene Be echnungen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 46 Henne Kleinewe e s Es e gib sich, daß de a sächliche Daue e ek de es ik i en Min- des ese epoli ik nu ca. 1,1 M d. DM gegenübe einem Zus and min- des ese epoli ische Inak i i ä be ug. Die Banken konn en de E - höhung de Mindes ese esä ze also o enba in e heblichem Maß aus- weichen. Hingegen ha en die im F ühjah 1967 beginnenden Mindes ese e- senkungen wesen lich g öße e Wi kungen. De du chschni liche Rese e- sa z, de wäh end de Zei de Res ik ion nu on 7,7% au e wa 8,35 °/o e höh wo den wa , wu de nun in meh e en Sch i en bis au 5,3 °/o gesenk . De Liquidi ä se ek be ug schon im e s en Halbjah 1967 ca. 1,2 M d. DM gegenübe eine Poli ik kons an e Rese esä ze übe den ganzen Zyklus hinweg; gegenübe dem Zus and wäh end de Res ik ion be ug de Liquidi ä se ek soga 2,5 M d. DM. Bis zum Ende de expansi en Mindes ese epoli ik wa de Liquidi ä se ek ge- genübe eine Poli ik des Nich s uns16 au ca. 6,35 M d. DM und gegen- übe de Zei de Res ik ion soga au ca. 7,9 M d. DM angewachsen. Die Banken wa en schließlich (auch aus ande en G ünden) de a ig li- quide, daß sie e s malig in de Geschich e de Bundes epublik ech e Ube - schuß ese en bei de Bundesbank ansammel en, die e wa 6 °/o des Re- se esolls be ugen. Wäh end man also die Poli ik de Res ik ion als auße o den lich milde bezeichnen muß, kann man on de Poli ik de Expansion ge ade das Gegen eil sagen. Die Rese esä ze, die in de Re- s ik ionszei bei wei em nich das bishe in de Bundes epublik e ziel e Maximum e eich ha en, wu den wäh end de expansi en Poli ik au den nied igs en bishe e eich en S and gesenk . c) De Saldo aus K edi gewäh ung und Mindes ese en Es is nun möglich, die beiden Teile ek e bei den Zen albankk edi en an die K edi ins i u e eine sei s und bei den Zen albankeinlagen de K edi ins i u e ande e sei s zum Ne okassene ek de K edi ins i u e ge- genübe de Bundesbank zusammenzu ügen. Hie zu dien die Abbil- dung 5. 16 Die „Poli ik des Nich s uns" wi d hie und noch an e schiedenen ande en S ellen nu au e de mieux als Ve gleichsmaßs ab e wende , obwohl eine solche Poli ik in eine wachsenden Wi scha nich ein ach als „neu al" angesehen we den kann. Jedoch dü e de Fehle , de aus diesem Ve gleich he üh , in eine ela i ku z is igen Be ach ung wiede um auch nich allzu g oß sein. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 47 Abbildung 5 Ne okassenposi ion de K edi ins i u e gegenübe de Bundesbank (Ve ände ungen gegenübe dem Vo jah in . H.) 1964 1965 1966 1967 1968 K = Bundesbankk edi an die K edi ins i u e (Zunahme: +) D = Einlagen de K edi ins i u e bei de Bundesbank (Zunahme: —) S = Saldo de Einlagen de K edi ins i u e bei de Bundesbank und des Bundes- bankk edi s an die K edi ins i u e (Zunahme: —) Quellen: Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank; eigene Be echnungen. Du ch die Mindes ese ee höhung im Jah e 1964 und das s a ke Wachs um de ese ep lich igen Ve bindlichkei en s iegen die Zen al- bankeinlagen de K edi ins i u e bis zu e s en Häl e des Jah es 1965 seh s a k an. Im wei e en Ve lau bis Ende 1966 wa de Ans ieg de Einlagen bei de Zen albank nu noch du ch den Ans ieg de ese e- p lich igen Ve bindlichkei en beding und demgemäß wesen lich schwä- che als o he . Im e s en Halbjah 1967 wu de de Ans ieg de ese e- p lich igen Ve bindlichkei en du ch die Senkung de Rese esä ze leich übe kompensie . Diese En wicklung hiel in e s ä k em Maß bis zu e s en Häl e des Jah es 1968 an. E s in de zwei en Häl e des Jah es 1968 e gab sich wiede eine Zunahme de Zen albankeinlagen de K e- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 48 Henne Kleinewe e s di ins i u e gegenübe dem gleichen Vo jah eszei aum, da nunmeh die Wi kungen de Mindes ese esenkungen abgeschlossen wa en und ein Ein luß au die Mindes ese en nu noch on de E höhung de ese e- p lich igen Ve bindlichkei en ausging. Die Inansp uchnahme des Zen albankk edi s du ch die Banken e - lie , wenn man die Liquidi ä swi kung im Auge ha , de En wicklung de Mindes ese en genau en gegengese z . Wäh end zu Beginn des Au - schwungs die Wi scha und die Banken liquide genug wa en, um ohne den K edi de Zen albank auszukommen, s ieg die K edi au nahme de Banken schon im zwei en Halbjah 1964 asan an, wobei die Haup - g ünde hie ü da in zu suchen sind, daß die Bilanz de lau enden Pos en ins De izi ge ie und daß die Un e nehme gewinne konjunk u ell wei wenige s iegen als die In es i ionen, so daß in zunehmendem Maß au F emd inanzie ung du ch die Banken zu ückgeg i en we den muß e, was die Banken selbs wiede zu zunehmende Re inanzie ung bei de Bun- desbank zwang. Diese Kons ella ion hiel bis zum e s en Halbjah 1966 im wesen lichen un e ände an. De Ab all de Zuwachs a en des Zen- albankk edi s om zwei en Halbjah 1964 bis zum zwei en Halbjah 1965 dü e im wesen lichen mi den s a k s eigenden Bezugsbasen zu- sammenhängen. De neue liche Ans ieg de Zuwachs a e im e s en Halb- jah 1966 spiegel dagegen den Ein luß de apiden Ve schlech e ung de Gewinnlage de Un e nehmungen und de Liquidi ä de Banken wide . Die Un e nehmungen sahen sich gezwungen, as um jeden P eis ih e be- gonnenen I es i ionen zu inanzie en, wäh end de jah elange Ade laß du ch Ba geldzunahme, Zahlungsbilanzde izi und Mindes ese en die Liquidi ä s ese en de Banken au ein Minimum ha e sch ump en las- sen, so daß die Ve schuldung bei de No enbank in g oßem Maß un- umgänglich wa . Im zwei en Halbjah 1966 ände e sich das Bild schlag- a ig. Eine sei s ließ die K edi nach age de Un e nehmungen s a k nach, da iele In es i ionen zu ückges ell wu den, und zum ande en wu de in de Zahlungsbilanz wiede ein Übe schuß e ziel , de die Liquidi ä de Banken an eiche e. Die Ve schuldung bei de No enbank wu de da- he wenige d inglich. Diese En wicklung se z e sich bis in die e s e Jah- eshäl e 1968 o , und e s als de neue In es i ionsboom be ei s in ol- lem Gang wa , kam es wiede zu eine bescheidenen Zunahme de Ve - schuldung de Banken bei de No enbank. Pe saldo ha die Bundesbank in ih en T ansak ionen mi den Banken bis zum Höhepunk des gü e wi scha lichen Booms 1965 es ik i ge- wi k . Von da an ha sie e wa ein Jah lang die Banken pe saldo mi OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 49 Liquidi ä e so g , indem ih K edi an die Banken nich nu ela i , sonde n auch absolu s ä ke zunahm als die Einlagen de Banken bei de Bundesbank. Im zwei en Halbjah 1966 and keine wei e e Liquidisie- ung du ch die Bundesbank meh s a . Dies wa jedoch nich de Fall, weil e wa die Bundesbank eine Ve schä ung ih e es ik i en Poli ik o genommen hä e, sonde n nu deswegen, weil die Banken wegen de e ände en binnen- und außenwi scha lichen Lage au den K edi de Bundesbank nich meh angewiesen wa en. Diese Si ua ion e s ä k e sich im e s en Halbjah 1967, als die T ansak ionen de Banken mi de Bun- desbank pe saldo zu einem Geldzus om zu Bundesbank üh en, ob- wohl die Bundesbank die Mindes ese en gesenk ha e. Da diesem Gelds om on den Banken zu Bundesbank jedoch eine Ve inge ung de Banken e schuldung bei de Bundesbank en sp ach, wu de die Liquidi ä de Banken hie du ch nich beein äch ig . E s im wei e en Ve lau se z e sich die Mindes ese esenkung gegen die Ve minde ung des Bundesbank- k edi s an die Banken du ch, so daß es im Ve keh mi de Bundesbank zu einem Geldzus om zu den Banken kam. Sei dem Ende des Jah es 1968 bes eh schließlich wiede die „no male" Au schwungsi ua ion, daß die lau ende E höhung de Mindes gu haben s ä ke is als die K edi - au nahme de Banken, so daß den Banken im Ve keh mi de No en- bank pe saldo Liquidi ä en zogen wi d. Als E gebnis dieses Kapi els bleib es zuhal en: Die Res ik ionspoli ik de Bundesbank wa absolu und im Ve gleich mi ühe en Konjunk u zyklen seh milde. Da die Bundesbank gleich- zei ig den Banken, alle dings zu s eigenden Zinsen, hohe K edi e ein- äum e, kann on eine es ik i en Wi kung des Ve keh s de Banken mi de Bundesbank nu bis zu e s en Häl e des Jah es 1965 die Rede sein. Von da an s ell e die Bundesbank den Banken ielmeh pe saldo Ba liquidi ä 17 zu Ve ügung, bis die Banken im zwei en Halbjah 1966 wegen de e ände en binnen- und außenwi scha lichen Si ua ion hie - au nich meh angewiesen wa en. Es is also nich ich ig, wenn behaup- e wi d, die Bundesbank habe die Geldklemme 1965/66 e u sach . Man könn e de Bundesbank höchs ens o we en, daß sie eine sich aus ande- en G ünden e gebende Geldklemme nich noch s ä ke neu alisie ha , als sie es ohnehin schon ge an ha . 17 Um möglichen Miß e s ändnissen o zubeugen, sei da au hingewiesen, daß die Umwandlung on unausgenu z en Rediskon kon ingen en in Ba liquidi ä die gesam e Liquidi ä de Banken na ü lich nich e höh . 4 K edi und Kapi al 1/1970 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 50 Henne Kleinewe e s In de „Talsohle" de Konjunk u ha die Bundesbank mi Liquidi ä s- e leich e ungen ü die Banken nich gespa . Wenn o zdem de Ne o- kassene ek im e s en Halbjah 1967 nega i wa , so weis das nu da - au hin, daß die Bundesbank schon zu diesem Zei punk den Banken ih e Liquidi ä shil en ge adezu au d ängen muß e, da die Banken be ei s aus ande en Quellen liquide genug wa en, um jede zusä zliche Liquidi ä zu En schuldung bei de No enbank zu benu zen und dami die nich nach- agewi ksamen Rediskon ese en anzu eiche n. 2. Die Beein lussung de Zinssä ze du ch die Bundesbank Die Bundesbank kann die inländischen Zinssä ze du ch ih e Diskon - und Lomba dpoli ik zu beein lussen suchen. Hie mi wi d sie jedoch nu E olg haben, wenn die Banken au die Re inanzie ung bei de Bundes- bank angewiesen sind. In Zei en hohe Bankenliquidi ä , in denen die Banken ih e Ve schuldung bei de Bundesbank abbauen, spielen wede de Diskon - noch de Lomba dsa z i gendeine Rolle ü die Zinsen wick- lung am inländischen Geldma k . In diesem Fall muß die Bundesbank ih e Zinspoli ik du ch eine en sp echende O enma k poli ik18 e ek i machen, indem sie gleichsam den p i a en K edi nach age n Konku enz um die Bankenliquidi ä mach und du ch ih e Kondi ionenübe bie ung den Zins sowei hinau eib , wie sie es un e geld- und konjunk u poli- ischen Aspek en ü ich ig häl . Eine es ik i e O enma k poli ik bedeu e alle dings wede ü die Banken noch ü die Wi scha einen nennenswe en Ve lus on Liqui- di ä . Fü die Banken is de Kau on O enma k papie en eine beson- de s liquide Geldanlage, die sie gemäß ih em Liquidi ä s- und Ren abili- ä skalkül eine ande en Anlage o ziehen können. Da sie die Papie e wiede an die Bundesbank zu ückgeben können, wobei sie allen alls einen Zins e lus e leiden können, wi d ih e Liquidi ä p ak isch nich ge- schmäle . Fü die k edi suchende Wi scha schein die O enma k - poli ik alle dings eine Liquidi ä seinbuße zu b ingen, da ih nun ein ge- inge e K edi schöp ungsspiel aum bei den Banken e bleib . Indessen kann sie diesen E ek de O enma k poli ik jede zei dadu ch ückgän- 18 Hie wi d zunächs nu die O enma k poli ik in Geldma k i eln gegen- übe den K edi ins i u en behandel . Die O enma k poli ik in Geldma k i eln gegenübe Nich banken ( o allem Sozial e siche ungen) spiel quan i a i eine so ge inge Rolle, daß sie hie e nachlässig wi d. Die O enma k poli ik in lang is igen We papie en wi d spä e im Zusammenhang mi de En wicklung des lang is igen Kapi alzinses abgehandel . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 51 gig machen, daß sie ih e sei s ih Zinsangebo e höh 19. In de Ta dü e wohl das O enma k geschä de Bundesbank niemals au Kos en de K edi e gabe de Banken an die p i a e Kundscha gegangen sein. Also bedeu e die es ik i e O enma k poli ik auch ü die k edi suchende Wi scha keinen Ve lus on po en ielle Liquidi ä ; sie üh nu dazu, daß höhe e Zinsen bezahl we den müssen. Es olg also, daß das O enma k geschä zwischen Bundesbank und K edi ins i u en nu die Funk ion ha , die Zinspoli ik de Bundesbank zu un e s ü zen und e ek i zu machen. Von eine Abschöp ung bzw. Zu- üh ung on Liquidi ä kann p ak isch nich die Rede sein. In eine Wi scha mi olle Kon e ibili ä de Wäh ung s eh de inländische Geldma k mi den ausländischen Geldmä k en in so enge Beziehung, daß sich die Zinsen un e Be ücksich igung de Ku ssiche ungs- kos en ausgleichen müssen. Die Zen albank kann in diesem Fall p ak- isch keine eigens ändige Zinspoli ik be eiben, da es ih nich möglich is , das bei einem gegenübe dem Ausland höhe en Inlandszinsni eau aus alle Wel zus ömende Geld zu neu alisie en, bzw. bei einem im Ve - gleich zum Ausland nied ige en Inlandszins die ganze Wel mi Geld zu e so gen. Die Zinspoli ik muß in einem solchen Fall außenwi scha lich du ch eine en sp echende Poli ik au den De isenmä k en abgesiche we den. Nun ha abe die hie zu e wende e Swap-Poli ik den Nach eil, daß sie p ak isch nu in eine Rich ung eingese z we den kann. Die Bundes- bank kann zwa au den deu schen De isenmä k en nied ige e Ku ssiche- ungskos en als de Ma k anbie en. In diesem Fall we den die Banken on ih em Angebo Geb auch machen und ku sgesiche es Geld expo ie en. Umgekeh hä e es abe keinen Sinn, wenn die Bundesbank höhe e Ku s- siche ungskos en als de Ma k e lang e, da dann niemand au ih Ange- bo einginge. Es wä e alle dings heo e isch denkba , daß die Bundesbank in eine Si ua ion, in de sie einen endi ebeding en, abe zinspoli isch un- e wünsch en Geldexpo ins Ausland e hinde n woll e, au den auslän- dischen De isenmä k en in e enie e und dem ausländischen Geld nied- ige e Depo e bzw. höhe e Repo e bö e, um einen Geldimpo in die Bundes epublik zu e eichen. Eine solche Poli ik is jedoch nie du ch- ge üh wo den. Hingegen ha sich die Bundesbank im Somme 1967, als 19 Un e dem Regime de Höchs sollzinsen d ück e sich das in einem Abbau de sogenann en Minde kondi ionen und eine Ve schä ung de Boni ä san o - de ungen du ch die Banken aus, was im E ek eine E höhung de Sollzinsen nahe kam. 4' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 52 Henne Kleinewe e s sie den Geldexpo aus Deu schland einsch änken woll e, au ande e Weise gehol en, indem sie du ch In e en ionskäu e den Kassaku s des Dolla s angehoben und dadu ch den Depo des Te mindolla s e g öße ha 20. Die Bundesbank kann also auch du ch In e en ion am Kassama k die Ku ssiche ungskos en beein lussen. Abbildung 6 En wicklung de Zinsen M d. dm -0,5 / II I II I II I II I 1964 I 1965 | 1966 1967 London übe ;+ un e : — F ank u /M. * Be echne ü Kon ak e mi d eimona ige Lau zei un e Be ücksich igung de jeweils e zielba en Swap-P ämien ode de au zuwendenden Swap-Kos en sowie bis Ende 1966 un e An echnung eines angenommenen „Kompensa ionsnu zens" bei de Mindes ese e on 1 °/o p. a. Quellen: Geschä sbe ich de Deu schen Bundesbank ü das Jah 1968, S. 53, und Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank. 20 Vgl. „Flexible Swap-Poli ik", Zei sch i ü das gesam e K edi wesen, N . 1 om 1. 1. 1968; „Das Geheimnis de ,Swaps' F ank u e Zei ung, Blick du ch die Wi scha , N . 160 om 14. 7. 1967. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 53 Da jedoch die Bundesbank bei ih e De isenpoli ik au die p ekä e Gläubige s ellung de Bundes epublik im in e na ionalen Zahlungs e - keh Rücksich zu nehmen ha , is die Swap-Poli ik ü sie p ak isch eine Einbahns aße, du ch die sie Geld auße Landes schicken kann, um au diese Weise eine in e ne Zinse höhung abzusiche n. Eine in e ne Geld- zinssenkung du ch Geldimpo ode auch nu du ch Ve hinde ung on Geldexpo abzusiche n, dü e de Bundesbank wegen des Zwangs zu eine „gu en Gläubige poli ik" in de Regel nich möglich sein. Diese Abbildung 7 Liquidi ä sdisposi ionen de K edi ins i u e (Ve ände ungen gegenübe dem Vo qua al in M d. DM) 1964 1965 1966 196 7 196$ Mi elbescha ung: + Mi elanlage: — * „Angaben übe den S and und die Ve ände ung de Swap-Engagemen s mi in- ländischen K edi ins i u en können on de Deu schen Bundesbank sei He bs 1968 nich meh mi ge eil we den." (B ie de Bundesbank an den Ve asse om 1. Augus 1969) Quellen: Mona s- und Geschä sbe ich e de Deu schen Bundesbank. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 54 Henne Kleinewe e s Einsei igkei de Möglichkei en eine außenwi scha lichen Absiche ung de in e nen Zinspoli ik is ü die Beu eilung de Zinspoli ik de Bun- desbank im le z en Konjunk u zyklus on einige Bedeu ung. Be ach e man nun die Bewegung on zwei ep äsen a i en Geldzinssä zen, Dis- kon sa z und Tagesgeldsa z, so s ell man es , daß de Tagesgeldsa z, also de Ma k sa z, on ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, wäh end de ganzen Zei de Res ik ion übe dem Diskon sa z lag ( gl. Abbil- dung 6). Die Bundesbank wa also wäh end de ganzen Zei de Re- s ik ion die billigs e Liquidi ä squelle ü die Banken. Es kann ga keine Rede da on sein, daß sie selbs den Geldzins hinau ge ieben hä e. Es be uh im Gegen eil o enkundig au Ta sachen, daß die Bundesbank, wie sie selbs imme wiede be on ha , mi ih e Zinspoli ik de Ma k - lage olg e, ohne ih e sei s die Ma k endenz zu e schä en. De zins- eibende Fak o wa de En zug on Liquidi ä aus dem Bankensys em, de abe seine sei s nich de Poli ik de Bundesbank angelas e we den kann, wie im o igen Abschni schon gezeig wu de. Diese aus de Be ach ung de Zinsen wicklung esul ie ende Fes - s ellung wi d e s ä k du ch eine Be ach ung de Mi elbescha ung du ch die Banken ( gl. Abbildung 7). Die Banken haben wäh end de ganzen Zei de Res ik ion O enma k papie e an die Bundesbank zu- ückgegeben, um sich au diese Weise Ba liquidi ä zu e scha en. Wenn die Rückgabe on O enma k papie en sei de zwei en Häl e on 1965 ein wesen lich ge inge es Ausmaß ha e als o he , wi d man hie aus nich schließen können, daß den Banken diese Weg de Bescha ung on" Ba liquidi ä nun zu eue wu de; ielmeh zeig ein Blick au die Liqui- di ä squo en de Banken ( gl. Abbildung 8), daß o enkundig ih Vo a an O enma k papie en zu Neige ging, so daß diese Weg au na ü - liche G enzen s ieß. Ähnliches gil ü die Re inanzie ung de Banken du ch den Rediskon - und Lomba dk edi de No enbank. Abgesehen on den bilanzop isch beding en Jah esul imo ie s haben die Banken wäh end de ganzen Zei de Res ik ion in hohem Maß den Re inanzie ungsk edi de Bundes- bank in Ansp uch genommen. Hingegen haben die Banken ih e Auslandsanlagen bis zum Beginn des Jah es 1965 nich nu geschon , sonde n soga ge ing ügig au ges ock . Hie bei schein ein Ein luß de Swap-Poli ik de Bundesbank un e - kennba zu sein, wenn auch das Neuengagemen de Banken im Ausland übe das du ch die Bundesbank e billig gesiche e Engagemen wesen - lich hinausging. Mi Hil e de Swap-Poli ik schein also die Bundesbank OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 61 1966 bis e wa Ende 1967 be ach e . In diese Zei hä e die Bundesbank du ch massi e In e en ion am Kapi alma k siche lich den Zins senken können, wäh end im Jah e 1968 eine solche Poli ik e mu lich du ch den s a ken And ang ausländische Emi en en an den deu schen Kapi- alma k e ei el wo den wä e. Es is jedoch möglich, daß ein s ä ke es Engagemen de Bundesbank am Kapi alma k ande e Anlege wiede e ieben hä e. Sei dem Zinshöchs s and wu de de Kapi alma k in e s e Linie on den Banken alimen ie , da die üb igen Anlege en - wede nich liquide genug wa en (Sozial e siche ungen) ode nach den schlech en E ah ungen de Jah e 1964 bis 1966 das isiko eie Kon en- spa en be o zug en (Haushal e). Die Banken haben in diese Zei einen seh g oßen Teil de ihnen zuge lossenen Liquidi ä am Ren enma k angeleg ; en sp echend wuchs na ü lich ih e Risikoemp indlichkei bei diese Geldanlage. Hä e die Bundesbank du ch massi e In e en ionskäu e den Zins au ein auch im Hinblick au die s eigenden Auslandszinsen länge is ig nich hal ba es Ni eau he un e ged ück , so hä en sich die Banken mögliche weise aus dem Ren enma k eilweise zu ückgezogen. Un e solchen Ums änden wä e die Zinssenkungspoli ik de Bundesbank o enba nich seh wei gekommen. Im üb igen da nich e gessen we den, daß de Ne oabsa z on es e zinslichen We papie en im Jah e 1967 e wa d eimal so g oß wie 1966 wa . Man wi d sich üglich agen müssen, ob angesich s diese En wicklung eine noch wei e gehende Zinssenkung übe haup e wa e we den konn e und ob es e nün ig gewesen wä e, sie anzus eben, zu- mal ein seh g oße Teil de neuemi ie en Papie e ziemlich ku ze Lau - zei en au wies, so daß de Kapi alma k in den nächs en Jah en o aus- sich lich in e heblichem Maß du ch Re inanzie ungs- und Konsolidie ungs- beda belas e sein wi d und das mögliche weise in Zei en, in denen die Banken nich meh so liquide sind, wie sie es 1967/68 wa en. Bezüglich de En wicklung des Kapi alzinses wi d man also zu ol- gendem E gebnis kommen: Die Bundesbank ha du ch ih e O enma k - ope a ionen am Kapi alma k wohl kaum einen wesen lichen Zinssen- kungse ek he o ge u en. Mi massi e en In e en ionen hä e sie den Kapi alzins mögliche weise s ä ke he un e d ücken können. Hie bei hä e abe die Ge ah bes anden, daß sich die Banken eilweise aus dem Ma k zu ückgezogen hä en, wenn sie den Eind uck gehab hä en, daß ein nied ige Zins au die Daue nich we de gehal en we den können. Hie - ü hä e insbesonde e de Blick au die s eigenden Kapi alzinsen des Aus- landes einige Anhal spunk e gebo en. Es is also seh aglich, ob eine OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 62 Henne Kleinewe e s Zinssenkungs oßku sei ens de Bundesbank gelungen wä e, und es is eben alls aglich, ob sie de ü eine gedeihliche En wicklung des Ka- pi alma k s au die Daue nü zlichen Zinskon inui ä nich wesen lichen Abb uch ge an hä e. 3. Zwischene gebnis: Die Poli ik de Deu schen Bundesbank im Konjunk u zyklus on 1964 bis 1968 In dem bishe igen Teil diese Analyse de Bundesbankpoli ik on 1964 bis 1968 wu den as ausschließlich die Maßnahmen de Bundesbank als solche behandel . De Zusammenhang mi ande en gleichzei ig au Li- quidi ä , Geldmenge und Zinsen wi kenden Fak o en wu de nu do ges ei , wo es — insbesonde e bei de Zinspoli ik — zum Ve s ändnis de Wi kungen de Maßnahmen de Bundesbank absolu unumgänglich is . Eine solche Analyse e meide nahezu zwangsläu ig den so häu ig gezogenen Schluß on den wi scha lichen Gegebenhei en, z. B. de ex- emen Geldklemme om F ühjah 1966, au die Bundesbankpoli ik als einzige ode doch als Haup u sache diese Gegebenhei en. De hie be- sch i ene Weg de Analyse dü e hingegen geeigne sein, die wi klichen P opo ionen, die in den Kon o e sen de Ve gangenhei o aus dem Auge e lo en bzw. ga nich gesehen wu den, kla zus ellen. Bezüglich de Zins- und Liquidi ä spoli ik de Bundesbank konn e olgendes es ges ell we den: a) Die Mindes ese epoli ik wu de on de Bundesbank in de Zei de Res ik ion äuße s o sich ig gehandhab . Dies zeig sich sowohl an dem ech ge ing ügigen Liquidi ä sen zug im Ve gleich mi eine Poli ik des Nich s uns als auch im Ve gleich mi de Mindes ese epoli ik ühe e Res ik ionsphasen, in denen wesen - lich höhe e Mindes ese esä ze angewende wo den sind. Hingegen ha die Bundesbank in de Zei de Expansion die Mindes ese e- poli ik seh d as isch eingese z . Die Mindes ese esä ze wu den au den nied igs en je e eich en S and zu ückgenommen, und die hie - du ch bewi k e F eise zung on Liquidi ä wa seh be äch lich. b) Die Bundesbank ha die K edi ins i u e wäh end de ganzen Zei de Res ik ion au dem Wege des Re inanzie ungsk edi s mi Ba - liquidi ä e so g . Die Zinss a is ik zeig , daß die Bundesbank die Abhängigkei de Banken nich dazu benu z ha , um on sich aus die Zinsen hinau zu eiben; sie blieb wäh end de ganzen Zei de Res ik ion die billigs e Geldquelle ü die Banken. Nach Ube win- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 63 dung de Geldklemme haben die Banken in g oßem Um ang ih e Ve schuldung bei de Bundesbank ge ilg und sich nu dann neu e - schulde , wenn sie mi billigem Bundesbankk edi gu en ie ende Auslandsanlagen e we ben woll en. Die Diskon poli ik de Bundes- bank wa in diese Zei ü die En wicklung des inländischen Ma k - zinses bedeu ungslos. c) Saldie man den Mi elen zug du ch die Mindes ese epoli ik und den Mi elzu luß im Wege de Re inanzie ung bzw. de Rückgabe on O enma k i eln, so s ell man es , daß die Bundesbank den Banken bis in die e s e Jah eshäl e 1965, also bis zum gü e wi scha - lichen Höhepunk des Booms, in ela i ge ingem Ausmaß Ba liquidi ä en zogen ha . Hie du ch ha sie, e glichen mi eine Poli ik des Nich s- uns, auch zu de gleichzei igen E höhung des Ma k zinses beige agen. Von de zwei en Häl e 1965 bis zum Höhepunk de Geldklemme ha sie den Banken Ba liquidi ä zuge üh , wodu ch sie einen zins- senkenden Ein luß ausüb e und e hinde e, daß die Zinsen noch s ä ke als ohnehin schon s iegen. Diese Ba liquidi ä szu uh wu de An ang 1967 ku zzei ig dadu ch un e b ochen, daß die Banken in g oßem Maß K edi e bei de Bundesbank zu ückzahl en, wodu ch je- doch die gesam en Liquidi ä s ese en nich geschmäle wu den. Im wei e en Ve lau konn e die Bundesbank den Banken o z wei e e K edi ückzahlungen noch Ba liquidi ä zu üh en. d) In die En wicklung de Zinsen am Kapi alma k ha die Bundes- bank di ek nu im le z en Qua al on 1967 mi me klichen O en- ma k käu en eingeg i en, wobei abe de E ek im wesen lichen au eine Ve ände ung de Zinss uk u besch änk blieb, indem die on de Bundesbank in de O enma k poli ik einbezogenen Ti el ö en - liche Emi en en gegenübe e gleichba en ande en Ti eln Ku sa an- cen e ziel en. Eine Senkung de du chschni lichen Rendi e es e - zinsliche We papie e konn e dami nich e eich we den. De Ka- pi alma k zins un e lag ielmeh neben ande en Fak o en, die im nächs en Abschni zu Sp ache kommen we den, den gleichen Ein- lüssen, die auch den Geldma k zins bes imm en. Da diese , wie ge- zeig wu de, on de Bundesbank nu bis zum e s en Halbjah 1965 du ch den mäßigen Liquidi ä sen zug bei den Banken hinau ge ieben wu de, wäh end de ganzen üb igen Zei abe ehe in Rich ung eine Senkung bzw. de Ve hinde ung eine noch schnelle en S eige ung be- ein luß wu de, muß das gleiche auch ü den Ein luß de Bundesbank au den Kapi alzins gel en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 64 Henne Kleinewe e s Eine o läu ige Beu eilung de Bundesbankpoli ik wäh end des ag- lichen Zei aums zeig also, daß die Res ik ionspoli ik de Bundesbank, e glichen mi eine Poli ik des Nich s uns, äuße s milde wa und daß man on de zwei en Häl e des Jah es 1965 bis zum Höhepunk de Geldklemme Mi e 1966 on eine Res ik ionspoli ik de Bundesbank eigen lich nich meh eden kann. Hingegen wa die Expansionspoli ik, wiede um e glichen mi eine Poli ik des Nich s uns, auße o den lich k ä ig und übe a alles bishe in de Bundes epublik Dagewesene. III. Die Maßnahmen de Bundesbank im Ve gleich mi ande en die mone ä e En wicklung beein lussenden Fak o en Die isolie e Be ach ung de Maßnahmen de Bundesbank wi d je z au gegeben. S a dessen we den im olgenden die wich igs en ande en Fak o en behandel , die auße de Bundesbank au das mone ä e Ge- schehen im le z en Konjunk u zyklus eingewi k haben. Eine ins einzelne gehende Analyse kann hie bei in diese A bei na ü lich nich o ge- nommen we den. Die Be ach ungen we den sich au diejenigen Punk e besch änken, die geeigne sind, die S ellung de Bundesbankpoli ik im le z en Konjunk u zyklus noch kla e zu bes immen, als es im o igen Abschni mi Hil e de isolie en Be ach ung möglich wa . 1. Die Bes immungs ak o en de Bankenliquidi ä Tabelle 2, S.65, gib einen Übe blick übe die wich igs en Bes immungs- ak o en de Bankenliquidi ä ü ie in de konjunk u ellen En wick- lung besonde s wich ige Zei abschni e. Von An ang 1964 bis Mi e 1966 daue e die Pe iode de Liquidi ä s e knappung bei den Banken ( gl. Ab- bildung 8). Das zwei e Halbjah 1966 is du ch eine s a ke, außenwi - scha lich beding e Liquidi ä sau locke ung gekennzeichne , ohne daß schon Maßnahmen on de Bundesbank e g i en wo den wä en. De Zei aum on Mi e 1966 bis Ende 1967 um aß die gesam e Pe iode de konjunk u ellen „Talsohle" und den Beginn des neuen Au schwungs. Die Pe iode on 1964 bis 1967 insgesam is dadu ch in e essan , daß sie as ohne Saldo die En wicklung de Liquidi ä s e knappung und de anschließenden Wiede e lüssigung um aß . Im Jah e 1968 is die Li- quidi ä wei e ges iegen; hie au soll abe nich meh eingegangen we - den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 65 Tabelle 2 Die wich igs en Bes immungs ak o en de Bankenliquidi ä (absolu e Ve ände ungen gegenübe dem zu Beginn des be ach e en Zei aums e eich- en S and in Mill. DM; E höhung de Liquidi ä : +, Ve minde ung de Liquidi ä : —) 1. 1. 64 bis 1. 7. 66 bis 1. 7. 66 bis 1.1. 64 bis 30. 6. 66 31. 12. 66 31.12. 67 31. 12. 67 Ba geld a) - 3 602 - 1381 - 2 410 - 6 012 Gu haben de Banken bei de Bundesbank21) - 3 843 - 351 - 2 410 + 2 584 - 1 259 Sons igesb) - 1589 - 510 + 778 d) - 811 Ku z is ige Auslands- o de ungen de Ban- ken und de Bundes- bank c) - 1705 - 2 242 + 3 642 + 6 961 - 8 082 + 5 256 Gu haben de Nich ban- ken ( o allem: ö - en liche Hand) bei de Bundesbank a) .. - 10 739 + 666 + 1 450 + 2 132 + 2 798 Ve ände ung de Ban- kenliquidi ä ins- gesam 0) + 666 + 5 092 + 12 455 + 8 054 Ve ände ung de Ban- kenliquidi ä ins- gesam 0) - 10 073 + 2 850 + 10 045 - 28 a) Zunahme: —; Abnahme: + . — b) Zusammen assung de Pos en „O enma k - ope a ionen mi Nich banken", „schwebende Ve echnungen" und „sons ige Vo gänge", liquidi ä se höhende Wi kung: + ; liquidi ä ssenkende Wi kung: —. — c) Zunahme: + ; Abnahme: —. — d) Da un e + 1 182 O enma k ope a ionen in lang is igen We papie en. Quelle: Geschä sbe ich e de Deu schen Bundesbank. Wenn man nu die absolu en Zahlen de Tabelle 2 ü die Pe iode de Liquidi ä s e knappung be ach e , gelang man leich zu zwei Schluß- olge ungen, die in de Diskussion übe die Bundesbankpoli ik eine g oße Rolle gespiel haben. Die E höhung de Gu haben de Banken bei de Bundesbank is nämlich de g öß e einzelne liquidi ä s e knappende Po- s en de Rechnung, wo aus he o zugehen schein , daß es doch die Bun- desbankpoli ik wa , die zu einem g oßen Teil die Liquidi ä sklemme he - o ge u en ha . Hingegen e schein die Ve knappungswi kung de Passi- 5 K edi und Kapi al 1/1970 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 66 Henne Kleinewe e s ie ung im Zahlungs e keh mi dem Ausland keineswegs seh g a ie- end, so daß man olge n könn e, daß die zei weise seh beso g en Re- ak ionen de Bundesbank übe diesen Ta bes and gewisse maßen ein Ma- nö e zu Ablenkung on den eigenen Ta en gewesen seien, da die Pas- si ie ung ja in Wi klichkei ga nich so schlimm gewesen sei. Beide Schluß olge ungen hal en eine Ube p ü ung abe nich s and. Auch wenn es keine gese zlichen Mindes ese en gäbe, müß en die Banken in eine wachsenden Wi scha s ändig ih e Kasse e höhen, um ein aus eichendes Ve häl nis de Kasse zu den Deposi en zu behal en. Nun weiß man na ü lich nich , ob diese eiwillige Mindes ese esa z we- sen lich un e dem Sa z on 7,7% läge, den die Bundesbank o Beginn de Liquidi ä s e knappung e lang e. Inso e n mag also die du ch Bei- behal ung dieses Sa zes sich e gebende E höhung de Gu haben de Ban- ken bei de Bundesbank in eine wachsenden Wi scha schon e was übe höh sein. Kalkulie en läß sich diese E ek jedoch nich genau. Es bleib dahe wiede nich s ande es üb ig, als eine Poli ik des Nich s uns de Bundesbank als Annähe ung an eine liquidi ä sneu ale Poli ik zu be ach en und nu die E höhung de Mindes gu haben du ch eine Re- se esa ze höhung (= ca. 1 M d. DM) als no enbankpoli isch beding anzusehen. Die absolu e Liquidi ä s e minde ung du ch die Passi ie ung im Zah- lungs e keh mi dem Ausland is zwei ellos nich seh beeind uckend. Jedoch übe sieh eine solche Be ach ung, daß die Ak i i ä des Zahlungs- e keh s mi dem Ausland sei 1951 p ak isch die einzige Quelle des Liquidi ä szu lusses zu den deu schen Banken gewesen is . De bis zu Passi ie ung de Zahlungsbilanz Ende 1964 gegebene Zus and eines zei - weise e heblichen Liquidi ä szus oms aus den außenwi scha lichen Be- ziehungen muß dahe als Beu eilungsmaßs ab ü die dann e olgende Passi ie ung angesehen we den und nich eine imaginä e Nullinie, bei de die außenwi scha lichen Beziehungen ü das Inland liquidi ä s- neu al sind. Ve gleich man au diese Weise den Liquidi ä sab luß ins Ausland mi dem ühe „no malen" Liquidi ä szus om, so e kenn man, daß die Passi ie ung des Zahlungs e keh s mi dem Ausland einen g a ie enden Fak o de Liquidi ä s e knappung da s ell e, de e mu - lich s ä ke gewi k ha als die üb igen Fak o en, wenn auch genaue Kal- kula ionen wegen des Fehlens eine „No malbasis" de Liquidi ä szu- uh aus dem Ausland imme willkü lich sein we den. Von de gesam en Liquidi ä s e knappung on 10,7 M d. DM sind also nu 2,7 M d. DM (= 25 ®/o) nich au die bei Wi scha swachs um OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 67 au oma isch e olgende E höhung des Ba geld olumens und de Mindes - ese en und den Pos en „Sons iges", in dem im hie be ach e en Zei - aum nu minimale O enma k ope a ionen de Bundesbank mi Nich - banken en hal en sind, zu ückzu üh en. 1 M d. DM (= ca. 10°/o) gehen au das Kon o de Mindes ese epoli ik, wäh end 1,7 M d. DM (= ca. 15°/o) de Passi ie ung des auswä igen Zahlungs e keh s zuzusch eiben sind; jedoch ha diese Pos en im Ve gleich zu de ühe „no malen" Liquidi ä san eiche ung aus dem auswä igen Zahlungs e keh eine übe seinen absolu en nega i en Be ag wei hinausgehende Bedeu ung. In de zwei en Häl e des Jah es 1966 begann die adi ionelle Quelle de Bankenliquidi ä , de Ube schuß im Zahlungs e keh mi dem Aus- land, wiede k ä ig zu sp udeln. Diese Umschlag in de außenwi - scha lichen En wicklung wa eindeu ig ezessionsbeding , da die Expo e sich kaum k ä ige als bishe auswei e en, wäh end die Impo e wegen des in e nen Nach agemangels s eil ab ielen. Die Liquidi ä szu lüsse aus de Außenwi scha und die Ve minde ung de ö en lichen Gu haben bei de Bundesbank üh en schon im zwei en Halbjah 1966 zu eine e heblichen Ube kompensa ion de liquidi ä sminde nden Fak o en. Hie - bei is es zus ellen, daß die Liquidi ä sen spannung im zwei en Halbjah 1966 nach de Liquidi ä se höhung im zwei en Halbjah 1967 die g öß e in einem halben Jah e ziel e Liquidi ä szu uh im ganzen le z en Kon- junk u zyklus gewesen is . Das A gumen de Bundesbank, sie habe schon sei dem zwei en Halbjah 1966 eine Liquidi ä sen spannung aus dem außenwi scha lichen Ve keh zugelassen, is also o enba nich unbe- g ünde . Dies zeig sich an den hie angegebenen Zahlen ebenso gu wie an den ühe behandel en Liquidi ä squo en und an de Un e suchung übe Mi elbescha ung und Mi el e wendung de Banken.Es kann keine Rede da on sein, daß die Bundesbank eine Kon ak ionspoli ik bis zum „bi e en Ende" du chge üh habe. Vielmeh ha die Bundesbank schon eine E leich e ung de in e nen Liquidi ä slage zugelassen, als noch kaum jemand an eine Rezession in dem dann he einb echenden Ausmaß dach e. Bis zum Ende des Jah es 1967 hiel die Liquidi ä sau locke ung — nun un e k ä ige Mi hil e de Bundesbank — an, so daß Ende 1967, absolu gesehen, die Liquidi ä de Banken wiede so g oß wa wie zu Beginn des Jah es 1964; ela i be ach e , also bezogen au das nich lang is ige ode auch au das gesam e Einlagen olumen, wa die Liqui- di ä Ende 1967 alle dings noch imme ge inge als An ang 1964, da die Passi sei e de Bankenbilanz in de Zwischenzei na ü lich wei e gewach- sen wa . Ube den ganzen Zyklus hinweg wa wie schon in ühe en Zy- 5* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 68 Henne Kleinewe e s klen wiede um de Übe schuß im Zahlungs e keh mi dem Ausland de bedeu ends e liquidisie ende Fak o , au den zwei D i el des Liquidi ä s- zuwachses de Banken en ielen. Die Ve minde ung de ö en lichen Gu - haben bei de Bundesbank ug hingegen nu mi einem D i el zu de Liquidisie ung de Banken bei, wobei zu beme ken is , daß diese E ek gleichzei ig sich ba e Ausd uck de eilweise auch inanzpoli isch beding- en innenpoli ischen K ise on 1966 wa . Inso e n s and dem quan i a- i en Liquidi ä se ek de ö en lichen Kassengeba ung, de die Kon- junk u in expansi em Sinn beein lussen konn e, ein psychologische E - ek gegenübe , de ehe zu Ve schlech e ung des konjunk u ellen Klimas beige agen ha . Im Jah e 1967 wa die Si ua ion hie on seh e schie- den. Die ö en lichen Kassen wi k en in den e s en d ei Qua alen ziem- lich scha kon ak i au die Bankenliquidi ä (—2,7 M d. DM); e s im le z en Qua al 1967 e gab sich kassenmäßig ein Ausgabenübe schuß de ö en lichen Hand in Höhe on 3,4 M d. DM. Die ö en liche Hand ha also in de Phase de Übe windung de Rezession nu seh wenig zu Au locke ung de Liquidi ä de Banken ge an und das e s , als die Kon- junk u nach übe eins immende Ansich alle Beobach e du ch den be- kann en „Senk ech s a " ohnehin schon wiede ich ig in Fah gekom- men wa . Indessen dü e die „solide" Kassengeba ung de ö en lichen Hand in den e s en d ei Qua alen 1967, e bunden mi de gleichzei i- gen Ve gabe ö en liche Au äge, die e s spä e kassenwi ksam wu den, einen güns igen psychologischen Ein luß au die konjunk u elle Si ua ion gehab haben. Bei wei em de wich igs e liquidi ä s e minde nde Fak o wa wäh end de Jah e 1964 bis 1967 die Zunahme des Ba geldumlau s, au de en Kon o 75 % des Liquidi ä sen zugs gebuch we den müssen. Die E hö- hung de Gu haben de Banken bei de Bundesbank mach e hingegen nu 15,5% de Liquidi ä s e minde ung aus. Gegenübe 1964 wa en die Ein- lagen de Banken dami um e wa 10°/o höhe , wäh end gleichzei ig die ese ep lich igen Ve bindlichkei en de Banken um 44°/o und das So- zialp oduk um 17 %> s iegen. Die E höhung de Gu haben de Banken bei de Bundesbank wa demnach zwa ein liquidi ä s e minde nde Fak- o ; jedoch wä e de Liquidi ä sen zug ohne die k ä igen Mindes ese e- senkungen des Jah es 1967 wesen lich g öße gewesen. Da auch 1968 die Mindes ese esä ze nochmals gesenk wu den, en s and bis Ende 1968 eine Si ua ion, in de wei e e Mindes ese esenkungen e mu lich keinen g oßen Ein luß au das K edi schöp ungspo en ial de Banken gehab , sonde n allen alls noch die Ren abili ä de Kassenhal ung de Banken e höh hä en. Inwiewei das 1968 beobach e e Phänomen de ela i OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 69 hohen Obe schuß ese en de Banken da au zu ückzu üh en is , daß die Banken ih e P lich ese en als im Ve häl nis zum Geschä s olumen zu nied ig ansahen, is na ü lich p ak isch nich es zus ellen. Ein plau- sible G und ü das abno me Ve hal en de Banken Ende 1968 is abe sons nich zu e kennen. Jeden alls bleib es zuhal en, daß die Senkung de Mindes ese esä ze schon lange o E eichung eines Rese esa zes on null p ak isch keine liquidi ä se höhende Wi kung meh haben kann, da die Banken die gespa en P lich ese en dann eiwillig wei e hal en müssen, um liquide zu bleiben. Wei e hin kann man es als ziemlich siche ansehen, daß die wachs umsbeding e S eige ung de Bankeneinlagen bei de Bundesbank im nächs en Konjunk u zyklus wesen lich höhe sein wi d als im e gangenen Zyklus, da es nich wah scheinlich is , daß die Bun- desbank jemals noch wesen lich un e die im le z en Zyklus e eich en Tie s sä ze he un e gehen wi d, und da eine noch s ä ke e Ve minde ung de P lich ese en e mu lich keinen g oßen liquidi ä s e meh enden E ek meh haben wi d. Das bedeu e , daß die liquidisie enden Gegen- k ä e gegen den Liquidi ä sabzug du ch die Ve g öße ung des Ba geld- umlau s und du ch die E höhung de Bankeneinlagen bei de Bundesbank im nächs en Konjunk u zyklus wesen lich g öße sein müssen als im le z- en Zyklus und daß die Bundesbank ih e sei s übe den ganzen Zyklus hinweg nich meh iel wi d un können, um die Liquidi ä slage de Banken zu e leich e n, ohne daß sich die Banken bei ih e schulden müssen. 2. Die En wicklung des K edi olumens In de Diskussion übe die Poli ik de Deu schen Bundesbank im le z- en Konjunk u zyklus is e schieden lich behaup e wo den, die Poli ik de Bundesbank sei in de Res ik ion nich e olg eich gewesen, weil das K edi olumen de Banken nich abgenommen habe, sonde n im Gegen eil soga ziemlich schnell gewachsen sei. Auch die Bundesbank selbs ha in ih en Ve lau ba ungen zu mone ä en und konjunk u ellen Si ua ion imme mi besonde e Au me ksamkei das K edi olumen be- obach e , ohne dabei ganz den Eind uck zu e meiden, daß auch sie eine expansi e En wicklung de Bankk edi e ü ein Symp om eine expan- si en mone ä en und konjunk u ellen En wicklung häl . Obschon diese Zusammenhang schon e schieden lich ech p äzise analysie wo den is 25, dü e es dahe angeb ach sein, die wi kliche Bedeu ung eines Wachs- 25 Vgl. R. Pohl, Wide sp üchliches in den Bundesbankbe ich en, in: Konjunk- u poli ik, 10. Jah gang, 1964, S. 335 .; Sach e s ändigen a zu Begu ach ung OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 70 Henne Kleinewe e s ums de Bankk edi e in den e schiedenen Konjunk u lagen hie noch einmal am Beispiel des le z en deu schen Konjunk u zyklus zu schilde n. Abbildung 9 zeig , daß de Zuwachs de gesam en Bankk edi e an die pii a e Wi scha und die ö en liche Hand wäh end des gesam en Kon- junk u zyklus on 1964 bis 1968 be äch lich g öße wa als de Zu- wachs des B u osozialp oduk s. Hie bei nahm die Di e enz zwischen dem Zuwachs de Bankk edi e und dem Zuwachs des B u osozialp o- duk s on 1964 bis 1967 kon inuie lich zu, um dann im Jah e 1968 schnell kleine zu we den. Kg : gesam e K edi gewäh ung de K edi ins i u e an Nich banken Ki : lang is ige K edi gewäh ung Kk : ku z is ige K edi gewäh ung Sg : gesam e Geldkapi albildung du ch Inlände bei den K edi ins i u en Ds : Spa einlagen D : Te mineinlagen R : au genommene Gelde und Bankschuld e sch eibungen BSP : B u osozialp oduk , nominal (zum Ve gleich) Quellen: Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank. de gesam wi scha lichen En wicklung, Jah esgu ach en 1966/67, „Expansion und S abili ä ", S u ga und Mainz 1966, Tz. 161 . Abbildung 9 K edi gewäh ung und Geldkapi albildung (Ve ände ungen gegenübe dem Vo jah in M d. DM) M d."" I II I II I II I II I II 1964 1965 1966 1967 1966 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 77 igen Zahlungs e keh und ab 1967 auch du ch die Mindes ese esen- kungen de Bundesbank e möglich . Gleichzei ig ging de Beda de Wi - scha an ku z is igen K edi en im Zuge de Wiede e holung de Kon- junk u zu ück. Daß sich die Zinssenkung nich noch schnelle du ch- se zen konn e, is dem höhe en Auslandszinsni eau zuzusch eiben, das zu eine e heblichen Mi elanlage im Ausland du ch die deu schen Banken üh e. Au dem Ma k ü lang is iges Kapi al konn e sich die Zinssenkungs- endenz bei wei em nich so s a k auswi ken wie au dem Geldma k , so daß es zu eine ungewöhnlich g oßen Spanne zwischen dem Geld- und Kapi alzins kam. Hie ü gib es eine Reihe on G ünden. Zunächs schein die Be ei scha de Banken, lang is ige We papie e in ih Po e- euille zu nehmen, aus G ünden de Risiko e eilung und de Liquidi ä nich unbeg enz zu sein, und diese G enzen wu den 1967/68 o enba e - eich . Wei e hin blieb die inanzielle Lage de Sozial e siche ungen an- gespann , so daß auch on hie aus kein zusä zliches Kapi alangebo zu e wa en wa . Das Publikum schließlich e hiel sich länge e Zei dem Kapi alma k gegenübe ese ie , da die schlech en E ah ungen mi de We papie anlage noch keineswegs e gessen wa en. Diesen zwa imme noch seh e giebigen, abe doch beg enz en Quellen des Kapi al- angebo s s and eine s a ke Kapi alnach age gegenübe . Die ö en liche Hand nahm den Ma k zu Finanzie ung ih e P og amme zu Rezes- sionsübe windung mi mi el is igen Papie en s a k in Ansp uch; de Un e nehmungsbe eich mach e seinen aus de Zei de Pa alysie ung des Kapi alma k s übe kommenen Konsolidie ungsbeda gel end; und schließlich gelang e die ausländische Kapi alnach age in s eigendem Maß an den deu schen Kapi alma k , da die Zinsen in Deu schland nied ige als in as allen ande n Indus ies aa en wa en und die E giebigkei und F eizügigkei des deu schen Kapi alma k s die meis en al e na i en Mä k e übe a . Man wi d un e diesen Ums änden bei de schon ühe e e enen Meinung bleiben dü en, daß die Bundesbank zu Zinssenkung am in- ländischen Kapi alma k das Ve e ba e ge an ha und daß es wohl angeb ach wa , de e kennba en Ma k lage nich du ch wei e e k ä ige In e en ionen en gegenzu e en. 4. Das Schluße gebnis Die ku ze Übe p ü ung de E gebnisse de isolie en Be ach ung de Bundesbankpoli ik du ch die Un e suchung ande e das mone ä e Ge- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 78 Henne Kleinewe e s schehen beein lussenden Fak o en ha die ühe en Schluß olge ungen be- s ä ig , indem gezeig we den kann, daß die de Bundesbank zugesch ie- benen E ek e wei gehend au ande e Ein lußg ößen zu ückzu üh en sind, au die die Bundesbank selbs keinen Ein luß nehmen kann. So wu de es ges ell , daß die Liquidi ä sklemme on An ang 1966 in e s e Linie Wachs ums- und in la ionsbeding wa und nu zu einem ganz ge ingen Teil au die Mindes ese ee höhung zu ückzu üh en wa , die zudem noch du ch den No enbankk edi übe kompensie wu de. Hingegen wa die Bundesbank an de Liquidi ä sau locke ung sei Be- ginn des Jah es 1967 du ch ih e Mindes ese esenkungen so s a k be ei- lig , daß man sich im Hinblick au die kün ige Handhabung de Min- des ese epoli ik schon agen kann, ob sie hie mi nich ehe des Gu en zu iel ge an ha ; denn es kann nich die Au gabe de Mindes ese e- poli ik sein, den Liquidi ä sbeda eine wachsenden Wi scha zu be- iedigen, hie ü müssen ielmeh ande e, daue ha e e Quellen benu z und no alls e schlossen we den. In Bezug au die En wicklung des K edi olumens wu de gezeig , daß eine isolie e Be ach ung de K edi e zu alschen Resul a en üh . Es müssen zusä zlich die Geldkapi albildung und die En wicklung de Fi- nanzie ungssalden un e such we den, wenn man zu eine zu e enden Beu eilung de Bedeu ung eines s a ken Wachs ums des K edi olumens kommen will. Die Zunahme des K edi olumens auch wäh end de s ä k- s en Liquidi ä sanspannung de Banken is kein Zeichen ü die Unwi k- samkei de Bundesbankpoli ik, sonde n ein Ausd uck de s a k di e gie- enden En wicklung inne halb des Un e nehmungssek o s im besonde en und zwischen den e schiedenen olkswi scha lichen Be eichen im allge- meinen. Eine Gleichse zung on zusä zlichem K edi mi zusä zliche Nach age is o allem ü die Jah e 1966/67 keineswegs ge ech e ig . Die En wicklung de Zinssä ze ü ku z- und lang is iges Kapi al un- e lag sowohl au de Angebo s- als auch au de Nach agesei e mannig- achen Ein luß ak o en, zu de en S eue ung die Bundesbank nich in de Lage wa . Hingegen wa de Ein luß de Bundesbank selbs ech ge ing. E besch änk e sich wäh end de Phase de Zinss eige ung au die Ein- üh ung de Coupons eue und au die on de Mindes ese ee höhung ausgehende, e gleichsweise ge ing ügige Liquidi ä s e knappung. In de Zei de Zinssenkung wi k e die Bundesbank du ch die e heblichen Min- des ese esenkungen liquidisie end. Sie beschleunig e au diese Weise die Zinssenkung am Geldma k , konn e abe nich e eichen, daß de Kapi- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 79 alma k hie on in gleichem Maß p o i ie e, und es is äuße s aglich, ob zusä zliche massi e Di ek in e en ionen au dem Kapi alma k eine daue ha e wei e e Zinssenkung ü lang is iges Kapi al e möglich hä - en. Das no enbankpoli ische Ins umen a ium wu de also in de Zei de Res ik ion nu in seh ge ingem Um ang eingese z , und seine Wi kun- gen wu den du ch ande e Ein lußg ößen öllig übe deck . Es e schein dahe als seh p oblema isch, wenn man e such , zwischen dem Einsa z bes imm e Ins umen e und gewissen Vo gängen im mone ä en und ealen Be eich di ek e Beziehungen he zus ellen und da aus au den „B emsweg" de no enbankpoli ischen Maßnahmen zu schließen29. De Schluß „pos hoc, e go p op e hoc" kann nich e laub sein, wenn das angeblich auslösende Momen on de a ig ge ing ügige Bedeu ung is im Ve gleich zu ande en gleichzei ig wi kenden Fak o en. In de Zei de Expansion ha die Bundesbank ih Ins umen a ium ech k ä ig eingese z . Jedoch wu den auch hie gu e G ünde ge unden zu e mu en, daß de konjunk u elle Wiede au schwung wenige den mone ä en E leich e ungen, die zudem nich nu on de Bundesbank- poli ik, sonde n o allem auch on dem auswä igen Zahlungs e keh he üh en, zuzusch eiben is als de wesen lich e besse en poli ischen Lage und o allem dem Nachlassen des Kos end ucks und de da aus olgenden Gewinnkomp ession. Es schein also so, daß bei de Analyse des le z en Konjunk u zyklus de No enbankpoli ik sowohl on ih en Gegne n als auch on ih en Be- ü wo e n eine Bedeu ung zugesch ieben wi d, die sie wede absolu ge- sehen noch im Ve gleich zu den ande en wi kenden Fak o en gehab ha . Summa y The Policy o he Ge man Bundesbank in he T ade Cycle om 1964 o 1968 This a icle examines he mone a y policy o he Ge man Bundesbank in he pe iod om 1964 o 1968. The i s chap e deals wi h he end o mac o- 29 Ube den „B emsweg" is wäh end de Res ik ionspe iode iel disku ie wo den. Eine en sp echende Zei a el inde sich bei W. Dannemanny Zu Re- s ik ionswi kung de K edi poli ik, in: I o-S udien, 13. Jah gang, 1967, He 1/2, S. 115/116. Eine genau gleich au gebau e Zei a el ü die Zei de Expan- sionspoli ik is im Geschä sbe ich de Deu schen Bundesbank ü das Jah 1967 au S. 30 en hal en. Die Ve wendung de a ige Au s ellungen zu E klä ung de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 80 Henne Kleinewe e s economic magni udes om 1964 o 1968. Special emphasis is placed on he exac ixing o ade cycle u ning poin s, as his is o decisi e impo ance o an assessmen o mone a y policy. In he second chap e , he indi idual measu es aken by he Bundesbank a e in es iga ed. The cus oma y conside a ion o minimum ese e policy and he g an ing o Bundesbank c edi o he banks is summa ized in a pa icula ly signi ican en ila ion o he "ne cash posi ion" o he banks in ela ion o he Bundesbank. A u he sec ion o his chap e co e s he in luence exe ed by he Bundesbank on he in e es a es o sho and long e m capi al. In his con- nec ion special emphasis is placed on he ela ionship be ween in e es and liquidi y policy. The hi d chap e con ains a compa ison be ween he in luence o he Bundes- bank on mone a y and ade cycle de elopmen s and o he ci cums ances which exe a simul aneous e ec , bu canno be in luenced by he Bundesbank. The ollowing a e he mos impo an esul s o his analysis: 1. The es ic i e mone a y policy o he Bundesbank was e y mild, bo h absolu ely and in compa ison wi h o he money igh ening ac o s. The e o e esponsibili y o he ecession in la e 1966 and he i s six mon hs o 1967 can- no be asc ibed o he Bundesbank. 2. Since as ea ly as midd-1966, he Bundesbank has pe mi ed a ma ked imp o emen in he liquidi y o he banking sys em by e e sal o he balance o paymen s end and om he beginning o 1967 i has ene ge ically suppo ed ha imp o emen in liquidi y. The e is he e o e no e idence ha he Bundes- bank delayed o hinde ed he new upswing o he ade cycle. These esul s con adic many o he cha ges le elled agains he policy o he Bundesbank in 1966 und 1967. Résumé La poli ique de la Banque Fédé ale d'Allemagne dans le cycle conjonc u el de 1964 à 1968 Ce a icle examine la poli ique moné ai e pou sui ie pa la Banque Fédé ale d'Allemagne au cou s des années 1964 à 1968. L'é olu ion des p incipaux indi- ca eu s économiques globaux pendan la pé iode s'é endan de 1964 à 1968 ai l'obje du p emie chapi e. L'au eu s'es p incipalemen a aché à dé e mine a ec p écision les poin s d'in lexion ou de e ou nemen conjonc u el, pa ce qu'ils son de p ime impo ance pou po e un jugemen su la poli ique moné- ai e. e gangenen En wicklung ode ga zu P ognose de Wi kung kün ige no en- bankpoli ische Maßnahmen wi d man mi äuße s e Vo sich beu eilen müssen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03 Die Poli ik de Deu schen Bundesbank in dem Konjunk u zyklus 1964 bis 1968 81 Le deuxième chapi e passe à la loupe les mesu es a ê ées pa la Banque Fédé ale. Les considé a ions usuelles su la poli ique des ése es minimales e su l'alloca ion de c édi s de la Banque Fédé ale aux banques son écapi ulées dans une desc ip ion é éla ice de la si ua ion ne e à cou e me des banques à Péga d de la Banque Fédé ale. Ensui e, le même chapi e ai e de l'in luence de la Banque Fédé ale su les aux d'in é ê à cou , moyen e long e mes. E à ce p opos, l'au eu insis e en pa iculie su la liaison exis an en e la poli ique des aux d'in é ê e celle des liquidi és. Dans le oisième chapi e, une compa aison es é ablie en e l'in luence de la Banque Fédé ale su les é énemen s moné ai es e conjonc u els e d'au es ci cons ances simul anées su lesquelles la Banque Fédé ale n'eu pas de p ise. Les conclusions p incipales de l'analyse son les sui an es: 1. La poli ique moné ai e es ic i e de la Banque Fédé ale u ex êmemen modé ée, an dans l'absolu qu'en compa aison a ec les au es ac eu s de a é ac ion moné ai e. L'on n'es pa conséquen pas en d oi d'impu e à la Banque Fédé ale la esponsabili é de la écession qui sé i à la in de 1966 e au p emie semes e de 1967. 2. En in e san l'é olu ion de la balance des paiemen s, la Banque Fédé ale a au o isé depuis la mi-1966 e o emen encou agé dès le seuil de 1967 une ample expansion des moyens liquides du sys ème bancai e. L'on ne peu donc démon e que la Banque Fédé ale a alen i ou gêné la écen e pé iode d'esso . Ces conclusions s'opposen aux nomb eux ep oches qui u en ad essés à la Banque Fédé ale pou la poli ique qu'elle p a iqua en 1966 e 1967. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.3.1.31 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:03