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Zur Neuordnung des Instrumentariums der Deutschen Bundesbank

Ehrlicher, Werner

Abstract

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Full text

Eh liche , We ne A icle Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Eh liche , We ne (1973) : Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 6, Iss. 2, pp. 111-133, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/292693 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. 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De Zen albank oblieg die Be ei s ellung des gese zlichen Zahlungsmi els; sie s eh in de Regel in di ek e Geschä s e bindung nu mi dem Geschä sbankensys em und dem S aa , wäh end Geschä s e bindungen zu p i a en Nich banken eine Ausnahme sind und im allgemeinen keine gewich ige Rolle spielen. Demgegenübe e so gen die Geschä sbanken die Wi scha mi K e- di . Dabei ließ das on de No enbank be ei ges ell e Wäh ungsgeld in die Wi scha ; gleichzei ig komm es zu Scha ung on (Gi algeld de Geschä sbanken, mi dem ein wesen liche Teil de Zahlungen abge- wickel wi d. Die Ak i i ä de Geschä sbanken — insbesonde e die Scha ung on Gi algeld — wi d im einzelnen wie iauch in de Volks- wi scha insgesam du ch den Um ang beg enz , in dem No enbank- geld zu Ve ügung s eh , da ein Teil de zusä zlich gewäh en K edi e in No enbankgeld abge o de wi d und dieses im Zug de sich auswei- enden Wi scha s ä igkei bei den Nich banken e bleib . In diesem Zusammenhang is beg ünde , daß die No enbanken du ch ih e eigene Geldschöp ung die Ak i i ä des Geschä sbanikensys ems — in einem bes imm en zei lichen und quan i a i en Rahmen — s eue n können. Dabei in e essie in Hinblick au das In la ionsp oblem nu die zusä zliche K edi - bzw. Geldschöp ung de Geschä sbanken, d. h. also jene K edi gewäh ung, die kausal de Bildung on Einlagen o aus- geh . In ande em Zusammenhang is de kompensa o ische K edi on Bedeu ung, d. h. also jene K edi , de au g und eine o ausgegangenen Bildung on Einlagen gewäh wi d; in diesem le z e en Fall bedeu e die K edi gewäh ung nu die Wiede ausleihung s illgeleg e Geldbe äge. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 112 We ne Eh liche Die S eue ung de Ak i i ä de Geschä sbanken du ch die Geld- schöp ung de No enbank is nun jedoch — abgesehen on eine in an- de en G ünden beding en Elas izi ä — nu in dem Um ang gesiche , in dem die No enbank selbs ih e Geld e so gung behe sch . Es bes eh un e Theo e ike n und P ak ike n -de e schiedenen Rich ungen — bei e heblichen Di e genzen in de E klä ung des gegenwä igen In la ions- p ozesses — wei gehende Einigkei , daß die Bekämp ung de In la ion dann behinde wi d, wenn die No enbank ih e eigene Geldschöp ung nu unzulänglich behe sch . Die anhal ende Auswei ung des K edi olu- mens du ch die Geschä sbanken bei sei länge e Zei scha es ik i e Poli ik de No enbank sp ich da ü , daß dies in de Bundes epublik Deu schland de Fall is . Die geplan e Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank soll den geldpoli ischen Spiel aum de No en- bank e wei e n. Um die geplan en Maßnahmen beu eilen zu können, is es zweck- mäßig, sich zunächs die Geldschöp ungsmechanik de No enbank in sys ema ische Fo m zu e gegenwä igen; dies geschieh im olgenden Teil. Im Anschluß da an we den die geplan en Ände ungen des no en- bankpoli ischen Ins umen a iums da ges ell und in e p e ie , abschlie- ßend wi d dann au G undlage de heo e ischen Sys ema ik eine Be- u eilung e such . II. Die Geldschöp ungsmechanik de No enbank Wi wollen uns zunächs die Mechanik de No enbankgeldschöp ung übe die e schiedenen Geld e so gungskomponen en ansehen und an- schließend die Möglichkei en de Beein lussung un e suchen. 1. Die Geld e so gungskomponen en Es gib g undsä zlich d ei Wege, übe die No enbankgeld in die Wi - scha ließ . Ich nenne sie1»2 1 We ne Eh liche : A ikel „Geld heo ie", in: Handwö e buch de Scxzial- wissenscha en, 4. Bd., S u ga -Tübingen-Gö ingen 1964, S. 254. De s., Die außenwi scha liche Komponen e de Geld e so gung, in: Ges al ongsp o- bleme de Wel wi scha , Gö ingen 1964, S. 591 . 2 K i isch zu diese Klassi ika ion: Be nha d Gaude y Die Mechanismen de Zen albankgeldschöp ung und ih e Kon ollie ba kei du ch die Zen albank, Un e suchungen übe das Spa -, Gi o- und K edi wesen, Band 43, Be lin 1969, S. 31 . Gaude weis die au O enma k ope a ionen be uhenden Ve ände- ungen de Geld e so gung als eigens ändige Komponen e aus. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank 113 1. die Re inanzie ungskomponen e, 2. die iskalische Komponen e, 3. die außenwi scha liche Komponen e. Zu 1.: Bei de Re inanzie ungskomponen e handel es sich um die Wei- e gabe on Handelswechseln du ch die Geschä sbanken an die No en- bank, also um den klassischen Weg de Ve so gung de Wi scha mi No enbankgeld. Zu 2.: Un e de iskalischen Komponen e e s ehe ich die Geldschöp- ung du ch K edi gewäh ung de No enbank an den S aa . Diese Kom- ponen e is deshalb als eigene Geldschöp ungskomponen e he o zu- heben, weil die Zen albank Kassenhal e in des S aa es is und deshalb alle Zahlungen an den S aa zu Ve nich ung und alle Auszahlungen des S aa es zu Schöp ung on Zen albankgeld üh en. Zu 3.: Übe die außenwi scha liche Komponen e komm es dann zu Geldschöp ung und Geld e nich ung, wenn die Zen albanken im Rah- men des in e na ionalen Wäh ungssys ems e p lich e sind, ausländi- sche Wäh ungen anzukau en und zu e kau en. Expo übe schüsse und Kapi alimpo üh en im Inland zu Geldschöp ung, Impo übe schüsse und Kapi alexpo e zu Geld e nich ung. Mi Hil e diese heo e ischen Sys ema ik läß sich die Eigena de Geld e so gung in einzelnen Lände n anschaulich kennzeichnen. Die ge- nann en d ei Geld e so gungskomponen en haben nämlich in e schie- denen S aa en — wobei dies in de Regel nich das E gebnis bewuß e Planung sein dü e — ein ech un e schiedliches Gewich . So s ellen wi bei einem Blick au die Ak i sei e de Zen albankbilanzen einige aus- gewähl e Lände es : — in de BRD spiel e in den e gangenen zwei Jah zehn en die außen- wi scha liche Komponen e die dominie ende Rolle; die Re inanzie- ungskomponen e a demgegenübe s a k zu ück, wäh end die is- kalische Komponen e übe s aa liche Gu haben bei de No enbank soga übe länge e Zei äume mi nega i en Vo zeichen zu Buche schlug; — in F ank eich spiel e bis o einigen Jah en die Re inanzie ungskom- ponen e die zen ale Rolle; in den le z en Jah en ück e mi de Ak- i ie ung de Zahlungsbilanz eben alls die außenwi scha liche Kom- ponen e an die e s e S elle; — in den USA, England und I alien schließlich ließ das Zen albank- geld übe wiegend übe die iskalische Komponen e in die Wi scha , OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 114 We ne Eh liche d. h. also au de Ak i sei e de No enbankbilanz dominie en S aa s- k edi e. 2. Geldpoli ische Möglichkei en de No enbank Die Maßnahmen de No enbank, ih e eigene Geldschöp ung zu s eu- e n, können danach un e gliede we den, ob sie — au de En s ehungssei e ode — de Ve wendungssei e on No enbankgeld "anse zen. Sie sollen im olgenden ü den Fall eine kon ak i en Poli ik un e such we den. No enbankpoli ische Ins umen e, die au die En s ehung on Zen- albankgeld einwi ken, knüp en an die einzelnen Geldschöp ungskom- ponen en an, die im o he gehenden Abschni da ges ell wu den. Au die Re inanzie ungskomponen e wi k die Zen albank du ch die Dis- kon poli ik, die Ve ände ung de Rediskon kon ingen e und die o en- ma k poli ischen Ope a ionen ein. Sowei diese Maßnahmen du ch eine Ve ände ung de Zinssä ze die K edi nach age de Nich banken beein- lussen sollen, können gegenläu ige Wi kungen dann au e en, wenn de en Kassenhal ung zinsabhängig is ; du ch eine E höhung de Zins- sä ze, die kon ak i wi ken soll, wü de Kasse — d. h. also Zen albank- geld — eigese z , was expansi wi k . Die Geldschöp ung übe die iskalische Komponen e is p imä eine Funk ion de Finanzpoli ik. Die F age, inwiewei die Zen albank au diese Komponen e Ein luß nehmen kann, wi d nu dann ak uell, wenn Fiskalpoli ik und Geldpoli ik sich an un e schiedlichen Zielen o ien ie en. Das is zwa -dann Ausd uck eine wenig koo dinie en Wi scha spoli- ik, kann abe in de Reali ä gleichwohl ech häu ig beobach e we den. Die Einwi kungsmöglichkei en de No enbank sind bei de a igen Ziel- di e genzen le z lich poli isch abges eck . Au die außenwi scha liche Komponen e ha e die No enbank — so- lange sie im Rahmen des B e on Woods-Abkommens zum unbeg enz en An- und Ve kau angebo ene bzw. nachge ag e ausländische Wäh- ungen e p lich e wa — kaum Ein lußmöglichkei en. Du ch eine Reihe on Maßnahmen wu de in jünge e Zei zwa eine besse e — abe kei- neswegs ollkommene — Absiche ung de außenwi scha lichen Flanke e eich . Diese Maßnahmen e en gene ell nu die De isenbewegungen im Rahmen des Kapi al Ve keh s; die De ise ibewegungen aus Gü e - und Leis ungs ansak ionen we den nu insowei beein luß , als die Wechsel- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank 115 ku se alle Mi gliedslände de EWG und einige ande e eu opäische Lände im Rahmen des Block- loa ens ei sind. De g öße e Teil des Außenhandels olumens de BRD wi d jedoch mi Lände n abgewickel , zu denen wei e hin es e Wechselku se bes ehen, so daß on Expo übe - schüssen gegenübe diesen Lände n wei e hin expansi e Wi kungen au die Zen albankgeld e so gung ausgehen. Bei de S eue ung de Geldschöp ung übe die Ve wendungssei e han- del es sich da um, daß eine une wünsch hohe Geldmenge, de en En - s ehung bei den einzelnen Geldschöp ungskomponen en nich e hinde wu de, nach äglich du ch Einsch änkung de Ve wendungsmöglichkei- en des Zen albankgeldes ko igie wi d. Als Ins umen e, die au die Ve wendungssei e wi ken, kommen — un e Vo g i au die im nächs en Teil zu disku ie enden neuen Ins u- men e — — die Mindes ese epoli ik — die Ak i a-Zusa z ese e — die K edi pla ondie ung in F age. Ube die Mindes ese epoli ik in de bishe igen Fo m als Passi a- Rese e wi d die Ve wendung on Zen albankgeld in de Weise ge- s eue , daß bei eine E höhung de Sä ze die Geschä sbanken No en- bankgeld in einem bes imm en Ve häl nis zu ih en Einlagen bei -de Zen- albank s illegen müssen. Die on den einzelnen Ins i u en zu hal en- den Mindes ese en s ehen bei de Passi a-Rese e in keinem unmi el- ba en Zusammenhang mi de on ihnen — in Fo m de K edi gewäh- ung — en al e en Ak i i ä . Die nach ägliche Ko ek u de Geld e - so gung du ch die Passi a-Mindes ese e-Poli ik is insowei also will- kü lich. Demgegenübe ziel die Ak i a-Zuwachs ese e unmi elba au die on den Geschä sbanken en wickel e Ak i i ä , indem sie die P lich zu S illegung on Zen albankgeld da on abhängig mach , in welchem Um- ang die Banken on einem bes imm en S ich ag an neue K edi e ge- wäh en. Die K edi pla ondie ung e hinde die Ve wendung on Zen al- bankgeld ohne jeden Bezug zu En s ehung desselben. Den K edi ins i- u en wi d hie die Au lage gemach , on einem bes imm en Zei punk an das K edi olumen nich meh ode nu um einen bes imm en P o- zen sa z wachsen zu lassen. Dieses Mi el üg sich also in keine Weise o ganisch in die Geldschöp ungsmechanik ein, sonde n un e b ich den 8 K edi und Kapi al 2/1973 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 116 We ne Eh liche Zusammenhang on En s ehung und Ve wendung an Zen albankgeld, da die Limi ie ung de Ve wendungsmöglichkei keine Ve bindung zu En s ehung au weis . Aus diese sys ema ischen Be ach ung de Geld- schöp ungsmechanik und ih e S eue ungsmöglichkei en lassen sich in Hinblick au einen zielo ien ie en Einsa z olgende Pos ula e ablei en: — Da es das Ziel de Geldpoli ik is , die Ve so gung de Wi scha mi No enbankgeld zu s eue n, soll en die S eue ungsins umen e p imä bei de En s ehung on Zen albankgeld, also bei den Geldschöp- ungskomponen en anse zen. — Die Ins umen e soll en wei e hin au die Komponen en zielen, denen in de be e enden Volkswi scha die g öß e Bedeu ung zukomm . Nu insowei diese Komponen en unzulänglich s eue ba sind, soll e die gewünsch e Geld e so gung du ch Übe s eue ung bei ande en Komponen en anges eb we den. — Die S eue ung übe die Geld e wendungssei e soll e, da es sich um eine nach ägliche Ko ek u des Geld e so gungsp ozesses handel , nu dann gewähl we den, wenn die S eue ung on de En s ehungs- sei e he e sag . III, Die geplan e Neuo dnung des Ins umen a iums de Bundesbank Eine Ve schä ung des Ins umen a iums de Bundesbank wu de schon 1966 bei de Diskussion übe das „Gese z zu Fö de ung de S abili ä und des Wachs ums de Wi scha " disku ie . Im En wu dieses Ge- se zes wa bekann lich die Möglichkei de K edi pla ondie ung o ge- sehen; sie wu de dann in de End assung wiede ges ichen. Die zuneh- mende Gelden we ung im Lau e des e gangenen 5. Wachs umszyklus üh e zu neue lichen Diskussionen, ob nich eine Ände ung des Ins u- men a iums de Bundesbank e o de lich sei, um ih eine besse e Kon- olle de Geld e so gung de Wi scha zu e möglichen. Im He bs des Jah es 1972 aß e die Bundes egie ung noch o den Bundes agswahlen den Beschluß, dem Bundes ag eine No ellie ung des Bundesbankgese zes o zulegen. Dies wa dann de Ans oß ü die Bundesbank, ih e sei s einen En wu zu Ände ung des § 16 des Bundesbankgese zes o zu- legen. Diese Vo schlag de Bundesbank is zwa noch nich o iziell be- kann gegeben wo den (Juli 1973), wi d abe in de Ö en lichkei be- ei s lebha disku ie . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank 117 Auch de Sach e s ändigen a zu Begu ach ung de gesam wi scha - lichen En wicklung sp ich in seinem le z en Jah esgu ach en die F age eine Ve schä ung des k edi poli ischen Ins umen a iums an3. De Ra gib dabei in seine Meh hei einem e wei e en Einsa z de O enma k - poli ik den Vo zug gegenübe den on de Bundesbank o geschlagenen Mi eln eine e schä en Mindes ese epoli ik und de K edi pla on- die ung. Die Au assungen übe die K edi poli ik sind dabei nich ein- hei lich. Claus Köhle ha ein Minde hei s o um o geleg 4, das sich alle dings wenige gegen die Beu eilung des Ins umen a iums du ch den Ra als gegen die g undsä zliche Ziels ellung ich e . De Gegensa z zwi- schen Köhle und de Meh hei des Ra es bes eh hinsich lich de Geld- poli ik da in, daß die Meh hei eine meh mi el is ig o ien ie e Poli ik eine s e igen Geldauswei ung — e wa i. S. des FnW a c-Konzep s — be ü wo e , wäh end Köhle meh eine ku z is ig konjunk u ell o ien- ie en Geldpoli ik zuneig . In diesem Bei ag soll in e s e Linie de Vo schlag de Bundesbank k i isch be ach e we den. Dazu we den zunächs die on de Bundes- bank o geschlagenen Ände ungen — un e Besch änkung au die wesen - lichen Punk e — da geleg . Ich un e scheide dabei zwischen 1. Maßnahmen, die eine Ve schä ung des Ins umen a iums und 2. Maßnahmen, die eine Schließung on Lücken im Rahmen des bishe i- gen Ins umen a iums bewi ken sollen, wobei na ü lich auch die Schließung on Lücken eine Ve schä ung bedeu e . Zu 1.: Eine Ve schä ung des Ins umen a iums wi d du ch olgende d ei Maßnahmen anges eb : a) E höhung de Höchs sä ze ü Ve bindlichkei en. Die Höchs sä ze ü Ve bindlichkei en sollen ü Sich einlagen on 30 au 40 %, Te mineinlagen on 20 au 25 %, Spa einlagen on 10 au 15 %> e höh we den. Die Mindes ese e kann auch au den Zuwachs on Ve bindlichkei en be echne we den. Die Sä ze au den Zuwachs dü - en übe die oben genann en hinausgehen; die Belas ung des Gesam - 3 Sach e s ändigen a zu Begu ach ung de gesam wi scha lichen En wick- lung, Jah esgu ach en 1972, Bundes agsd ucksache 612/72, Zi. 400 . 4 Sach e s ändigen a ..., a.a.O., Zi. 425 . 8* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 118 We ne Eh liche bes amdes an Ve bindlichkei en da diese Sä ze jedoch nich übe - s eigen. b) Ak i a-Zuwachs ese e. Die No enbank soll das Rech e hal en, zu Besch änkung des Wachs- ums de K edi e on allen K edi ins i u en eine Rese e au den Zu- wachs ih e Ausleihungen (Fo de ungen, Wechselk edi e, Be eiligun- gen, We papie e sowie E en ual o de ungen aus Indossamen en und Bü gscha en) zu e langen. Diese Bes immung i auch die bishe on de Mindes ese ehal ung eiges ell en Ins i u e wie Realk e- di ins i u e und Bauspa kassen. De Mindes ese esa z soll bis zu 100 % e eichen können. c) K edi pla ond. Al e na i zu Ak i -Zuwachs ese e soll die Möglichkei zu eine K edi pla ondie ung gescha en we den, d.h. also de No enbank soll das Rech einge äum we den es zulegen, daß on einem bes imm en S ich ag an das K edi olumen nu um einen bes imm en P ozen - sa z — gegebenen alls übe haup nich meh — s eigen da . Zu 2.: Eine Schließung on Lücken im Rahmen des bishe igen Min- des ese esys ems wi d dadu ch anges eb , daß die Umgehungsmöglich- kei en de bishe igen Mindes ese ep lich au Einlagen du ch die Ein- beziehung on Pensionsgeschä en und mi el is igen Schuld e sch ei- bungen in die Mindes ese ep lich eingeschlossen we den. Im Rahmen des bishe igen Sys ems konn e ein K edi ins i u zu Ve meidung de Mindes ese ep lich den po en iellen Gläubige n eine Te mineinlage eigene ode emde e zinsliche Schuld e sch eibungen mi de beabsich- ig en Anlage is übe geben. IV. Beu eilung de geplan en Maßnahmen Übe die geplan e Neu egelung de Mindes ese ep lich und die im Rahmen de bes ehenden gese zlichen Regelung mögliche Neuo ien ie- ung de Geldpoli ik — e wa au diskon - ode o enma k poli ischem Weg — is in jüngs e Zei iel disku ie wo den. Es is e s ändlich, daß zunächs jede Regelung, die die Expansionsmöglichkei en und dami die E agschancen des K edi gewe bes einsch änk , au he igen Wide s and s öß . Es is ebenso e s ändlich, daß jede G uppe in e s e Linie egi- s ie , inwiewei ih e speziellen In e essen dabei ge o en we den, und eine Regelung du chzuse zen e such , die diese In e essen am wenigs en angie . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank 125 Fü die Beu eilung de Ve schä ung des mindes ese epoli ischen In- s umen a iums — insbesonde e de Ein üh ung de Ak i a-Zusa z- ese e — is zwischen — dem Liquidi ä se ek und — dem Ren aibili ä se ek zu un e scheiden. De Liquidi ä se ek de zusä zlichen Rese ep lich esul ie da aus, daß in Höhe des Mindes ese esa zes No enbankmi el gebunden we - den und dami de K edi spiel aum de Bank quan i a i eingeeng wi d. Bei eine Zuwachs ese e au Ak i a on 100 % könn e eine Einzelbank bei einem Zu luß on No enbankgeld in Höhe on 100 Einhei en nu einen K edi on 50 Einhei en gewäh en, da sie in Höhe on 50 Einhei en Min- des ese en hal en und dami echnen muß, daß ih wei e e 50 Einhei en du ch Ba abhebung ode Ube weisung an ande e Banken abge o de we den. De K edi spiel aum wi d hie du ch also nachhal ig einge- sch änk . Diese quan i a i limi ie ende Liquidi ä se ek is bei de in de Bundes epublik Deu schland gegebenen Fo m de O enma k poli ik übe haup nich und auch bei ande en Ve ah en nu beding 9 e eichba . De Ren abili ä se ek de Mindes ese ehal ung bes eh da in, daß in Höhe des Rese esa zes un e zinsliche Gu haben bei de Zen albank zu hal en sind und da aus eine Ve minde ung des E ages esul ie . Bei eine 100°/oigen Ak i ese e e zins sich ein K edi nu mi dem halben Sa z des Nominalzinses. Die Gewäh ung zusä zliche K edi e wä e also nu in e essan , wenn en wede die Habenzinsen gesenk ode die Soll- zinsen ges eige we den könn en. Da die Habenzinsen gegenwä ig in de Bundes epublik schon un e de In la ions a e liegen, kann ih e Senkung wohl kaum in E wägung gezogen we den. Neue K edi e wü den bei Ein- üh ung de Ak i a-Zuwachs ese e in g öße em S il also wohl nu zu en sp echend höhe en Zinssä zen gewäh we den. Eine de a ige S eige- ung de Sollzinsen wä e zunächs abe auch de Sinn de Maßnahmen; denn dadu ch sollen ja die K edi wünsche de In es o en zu ückged äng und die Geldschöp ung eingesch änk we den. Dami e en dann wiede die oben e wähn en bei Zinse höhungen ele an en P obleme de außen- wi scha lichen Absiche ung und de F eise zung on Kassenbes änden bei Banken und Nich banken au , die das anges eb e E gebnis ge äh - den können. 9 Das kann e wa deshalb de Fall sein, weil die Au nahme de on de No enbank abzugebenden Papie e u. U. einen Ku s e all ü S aa spapie e zu Folge hä e, de in Hinblick au den S aa sk edi nich in Kau genommen we - den kann. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 126 We ne Eh liche Es is noch zu p ü en, inwiewei die Wi kungen de Ak i a-Zuwachs- ese e du ch Ausweich eak ionen neu alisie we den können. Die Min- des ese ep lich wi k — om Ren abili ä se ek he — wie eine Son- de s eue au bes imm e Bankgeschä e; das kann dazu an egen, -die in F age kommenden Geschä e aus dem Bankensek o hinauszu e lage n, um dami die „Sonde s eue " in Ges al de Kos en de Mindes ese e- hal ung zu e meiden10. Sowei dadu ch die di ek en K edi beziehungen — e wa in Fo m de Emission on Indus ieobliga ionen — ge ö de we den, is dies als eine o dnungspoli isch une wünsch e Begüns igung de G oßun e nehmungen anzusehen. Zusammen assend is also es zuhal en, daß un e dem Gesich spunk de E izienz gegen die K edi pla ondie ung — sowei die außenwi - scha liche Absiche ung gewäh leis e is — keine Einwendungen ange- melde we den können. Die Ve schä ung des mindes ese e-poli ischen Ins umen a iums bewi k om Liquidi ä se ek he eine Limi ie ung de K edi möglichkei en; sie wi d — bei anhal ende Konku enz de K edi nach age — zu eine E höhung de Zinssä ze üh en. Vom Ren- abili ä se ek he i diese Wi kung unmi elba ein. Bei s eigenden Zinssä zen wi d Auslandsgeld angezogen, auße dem se zen Banken und Nich banken bei zinselas ische Kassenhal ung No enbankgeld ei. Die E izienz des Ins umen s häng also zum einen an de außenwi scha - lichen Absiche ung, zum ande en am G ad de Zinsabhängigkei de Kas- senhal ung. Beide Einsch änkungen gel en in gleiche Weise ü einen e - s ä k en Einsa z de O enma k poli ik, die in ih e E izienz ansons en jedoch — wegen des schwie ige ode beg enz e e eichba en Liquidi ä s- e ek s un e legen is . Zu 3.: Die le z en Übe legungen haben be ei s zu unse em d i en Be- u eilungsk i e ium —den o dnungspoli ischen Aspek en — übe gelei e . Im Rahmen de ma k wi scha lichen Philosophie wi d meis a gumen- ie , daß ein e s e Eing i in das Ma k geschehen den nächs en Eing i nach sich zieh . Au den mone ä en Be eich läß sich diese A gumen a ion nich ohne wei e es übe agen. Die 'S eue ung de No e ibankgeld e - so gung is eine hohei liche Au gabe, die du ch keinen Ma k mechanis- mus e se z we den kann. Aus diesem G unde wu de in den bishe igen Übe legungen auch imme ge o de , das Ins umen a ium de No en- bank un e dem Gesich spunk auszubauen, daß die No enbank die Geld- schöp ung on de En s ehungssei e behe sch . 10 Siehe Sadi e s ändigen a ..., a.a.O., Zi. 399. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank 127 Insowei sind auch die Einwände, die sich gegen die S ä kung de Mach de No enbank ich en — e wa mi de Beg ündung, daß sie dami ih e Au onomie ge äh de, weil eine zu s a ke No enbank den S aa selbs zum Eing i an ege — abwegig. Die No enbank soll ¡die Geldschöp ung behe schen, und dazu soll sie auch die en sp echenden Mi el haben. Wenn de S aa nu eine No enbank neben sich dulde , die die ih übe - agenen Au gaben nu in bes imm en G enzen e üllen kann, dann lieg hie on o nhe ein ein alsches Ve s ändnis übe die Funk ionen eine No enbank o . Dagegen wä en auch aus o dnungspoli ische Sich die schon in Hin- blick au die sys ema ische Eino dnung und die E izienz de geplan en Neuo dnung o geb ach en Einwände zu p ü en, die sich dagegen ich en, daß nich die S eue ung de En s ehung, sonde n die S eue ung de Ve - wendung on No enbankgeld e besse bzw. e wei e we den soll. Du ch diese A des Ansa zpunk es we den übe den no wendigen Ho- hei sak de Geldschöp ung hinaus zusä zliche und zwangsläu ig willkü - liche Eing i e ins i u ionalisie . Diese egen zum einen dazu an, nach Umgehungsmöglichkei en zu suchen, die den einzelnen Wi scha sein- hei en in un e schiedlichem Maße o ens ehen, zum ande en üh en sie as un e meidlich zu Disk iminie ungen, die nich an ökonomischen K i- e ien anknüp en. Es is bezeichnend, daß die Mindes ese ep lich au Ak i a und auch die K edi pla ondie ung un e konjunk u poli ischen Gesich spunk en iel ach ge ade mi de Beg ündung be ü wo e we den, daß sie ela i leich eine K edi selek ion e möglichen. Sind in einem Ins umen die Möglichkei en de Disk iminie ung abe on o nhe ein angeleg , dann dü e es seh schwie ig sein, dieses Ins umen we bewe bsneu al ein- zuse zen bzw. sich in bes imm en Si ua ionen den A gumen en zu e - schließen, die aus de Augenblickssi ua ion he aus ü einen disk iminie- enden Einsa z sp echen. Es seien hie nu einige Beispiele genann , die die Rich ung andeu en sollen, in de sich o dnungspoli isch une wünsch e Disk iminie ungen e - geben können: Die K edi pla ondie ung bedeu e mi de Fes sch eibung eines bes imm en K edi olumens ode de Zulassung eine bes imm en Zuwachs a e die Fixie ung eine gegebenen K edi s uk u und dami auch de Au gaben e eilung inne halb des Bankgewe bes. Fü die Daue de Gül igkei de K edi pla ondie ung wi d de We bewe b inne halb des K edi gewe bes p ak isch ausgeschal e . Die K edi a ionie ung i im allgemeinen kleine e Un e nehmen hä e als g öße e Un e nehmun- gen; auch können g öße e Un e nehmungen die Umgehungsmöglichkei en OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 128 We ne Eh liche in de Regel leich e wah nehmen als kleine e; die K edi a ionie ung ö de insowei den Konzen a ionsp ozeß. Soll die Geld e so gung on de Ve wendungssei e he du ch K edi a ionie ung ode übe Zinssä ze, die du ch den Kos ene ek de Mindes ese ehal ung übe höh sind, ge- s eue we den, dann lieg es nahe, daß bes imm e G uppen Ausnahme- egelungen o de n ode ü bes imm e Ve wendungsa en, e wa aus so- zial- ode egionalpoli ischen G ünden, solche Ausnahme egelungen ü e o de lich gehal en we den. Le z lich bedeu e disk iminie ende K e- di e gabe die Lenkung de In es i ions ä igkei — und zwa nich nu ih e Höhe, sonde n auch ih e S uk u — du ch die No enbank. Gegen eine S eue ung de Geldschöp ung on de Ve wendungssei e he is aus o dnungspoli ische Sich also einzuwenden, daß dami auch zunehmend die ma k wi scha liche Lenkung de K edi e so gung und dami de In es i ions ä igkei du ch di ek e di igis ische Eing i e du ch- b ochen wi d. Schlußbeme kung Jede Ve such eine Re o m des geldpol ischen Ins umen a iums de No enbank im In e esse eine ollkommene en Behe schung de binnen- wi scha lichen Geld e so gung inde in eine Geldo dnung, in de die Geldschöp ung de No enbank auch au eine außenwi scha lichen Komponen e be uh , seine G enze in de außenwi scha lichen Absiche- ung. Dies gil o allem ü Maßnahmen, du ch die eine Einsch änkung des K edi spiel aums de Geschä sbanken e eich we den soll. Sowei nich ex em hohe Zinsen im Ausland die Au nahme on Auslandsk edi- en aus Ren abili ä sg ünden ausschließen, we den Banken und Nich - banken bei anhal end gu e Konjunk u — und nu in diese Si ua ion s eh de Einsa z eines e schä en Ins umen a iums zu Diskussion — bei E schwe ung de Finanzie ung ode Re inanzie ung im Inland au die ausländischen Mä k e ausweichen — ganz gleich mi welchen Ins umen- en diese E schwe ung de Finanzie ung ode Re inanzie ung he beige- üh wi d. Eine e besse e außenwi scha liche Absiche ung is nich du ch Re o m des no enbankpoli ischen Ins umen a iums, sonde n nu du ch eine Neuo dnung des in e na ionalen Wäh ungssys ems möglich. Folglich kann die Ve schä ung des No enbankins umen a iums nu an den ande en Komponen en de Geld e so gung bzw. an de Geld e - wendung anse zen. Die on de Bundesbank o geschlagene Neuo dnung wu de hie un e den d ei Beu eilungsgesich spunk en de sys ema ischen Eino dnung in ein u sachen-adäqua konzipie es geldpoli isches Ins umen a ium, de E izienz de Maßnahmen und de Kompa ibili ä mi de ma k wi - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank 129 scha lichen O dnung gep ü . Das E gebnis wu de jeweils ku z mi dem om Sach e s ändigen a zu Begu ach ung de gesam wi scha lichen En wicklung o geschlagenen e s ä k en Einsa z de O enma k poli ik e glichen. Dabei e gab sich, daß die O enma k poli ik sowohl aus G ünden de geldpoli ischen Sys ema ik wie auch de Eino dnung in das ma k wi scha liche Sys em als das geeigne e e Ins umen anzusehen is . Hinsich lich de E izienz bleib die O enma k poli ik jedoch in de bishe in de Bundes epublik Deu schland gehandhab en Fo m wei hin- e de Wi ksamkei eine Ak i a-Zuwachs ese e ode eine K edi pla- ondie ung zu ück; auch beim Ube gang zu eine ande en Technik de O enma k poli ik könn e kaum eine de Mindes ese epoli ik e - gleichba e Wi kung e eich we den. Da in de gegenwä igen Si ua ion, und speziell ü die Bundesbank, die S eige ung de E izienz das mi Abs and dominie ende K i e ium ü eine Neuo dnung ih es Ins umen- a iums sein dü e, is de Vo schlag de Bundesbank du chaus e s änd- lich. Leg man den d ei hie disku ie en K i e ien gleiches Gewich bei, dann is ein Zielkon lik zwischen de E izienz neue geldpoli ische Maßnahmen und ih e Eino dnung in das ma k wi scha liche Sys em o enba un e meidba . Ins umen e, die nu die globalen Bedingungen de Geld e so gung s eue n und die Übe agung de es ik i en Maß- nahmen oll dem Ma k p ozeß übe lassen, implizie en no wendig eine ela i hohe Elas izi ä des Banksys ems, die die E izienz de be e en- den Maßnahmen einsch änk . Umgekeh is eine schnelle Wi kung zen- al-bankpoli ische Maßnahmen nu 'dann zu e eichen, wenn Möglich- kei en de Kompensa ion inne halb des Banksys ems ausgeschlossen und die Bedingungen de K edi e gabe an Nich banken unmi elba — wie du ch die K edi sejek ion ode die K edi pla ondie ung — ge egel we - den. Le z e es bedeu e abe un e meidlich nich nu einen quan i a i en, sonde n da übe hinausgehenden quali a i en Eing i in den mone ä en S eue ungsp ozeß. Aus de Sich dieses Zielkon lik s soll e de on Rudol S ucken im o he gehenden Bei ag S. 106 . un e b ei e e Vo schlag, de die S eue ung de Geld e so gung au ein gänzlich ande es Konzep um- s ellen will, e ns ha gep ü we den. Es schein so, daß die au gezeig e An inomie zwischen E izienz de Geldpoli ik und ma k wi scha liche K edi e so gung nu zu lösen is , wenn die au ok a ische Zen albank- poli ik, die eine Du chk euzung ih e In en ionen nich nu e laub , son- de n soga he aus o de , du ch einen S il de Koope a ion inne halb des ganzen Banksys ems abgelös wi d. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 130 We ne Eh liche Zusammen assung Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank Das K edi olumen de Geschä sbanken s ieg in de Bundes epublik Deu schland auch bei schä e em und anhal endem Kon ak ionsku s de Bun- desbank in zu ückliegenden Res ik ionspe ioden — und besonde s im e s en halben Jah 1973 — k ä ig wei e an. Dies e anlaß e 'die Bundesbank, Ende e gangenen Jah es einen Vo schlag zu E wei e ung ih es Ins umen a iums o - zulegen, de im o s ehenden Bei ag k i isch analysie wi d. De Bei ag is in d ei Teile gegliede . Als heo e ische G undlage wi d im e s en Abschni die Geldschöp ungsmechanik e läu e , de zwei e Teil be aß sich mi den on de Bundesbank o geschlagenen Ände ungen des no enbankpoli ischen Ins u- men a iums, im d i en Teil we den diese Vo schläge k i isch analysie . 1. In ma k wi scha lich o ganisie en Volkswi scha en is das Banksys em in de Regel zweis u ig au gebau . Die No enbank s ell das Wäh iungsgeld be ei , die Geschä sbanken e so gen die Wi scha mi K edi . Da die on den Geschä sbanken gewäh en K edi e zum Teil in No enbankgeld abge o de we den, kann die No enbank du ch ih e eigene Geldschöp ung — sowei sie diese zulänglich behe sch — die gesam e Geld- und K edi - e so gung s eue n. Die Geldschöp ung 'de No enbank basie au d ei Komponen en: de außenwi scha lichen, de iskalischen und de Re inan- zie ungskomponen e. Die Ein lußmöglichkei en eine No enbank besch än- ken sich dabei in de Regel au die Re inanzie ungskomponen e. Wäh end ein Vo schlag des Sach e s ändigen a es zu Begu ach ung de gesam wi - scha lichen En wicklung eine Ve besse ung de Ein lußmöglichkei en au die Re inanzie ungskomponen e du ch e s ä k en Einsa z de O enma k - poli ik ans eb , ich e sich de Vo schlag de Bundesbank nich au eine e besse e Kon olle de En s ehung on Zen albankgeld, sonde n au die Ve wendung on Zen albankgeld. 2. Die on de Bundesbank o geleg en Re o m o schläge lassen sich danach ein eilen, ob Lücken im bishe igen Ins umen a ium geschlossen ode e - s ä k e Eing i smöglichkei en gescha en we den sollen. De Schließung on Lücken dien die Ausdehnung de Mindes ese ep lich au bishe nich be o ene Geschä e ode Ins i u e. Eine Ve schä ung des Ins umen a iums soll du ch E höhung de Höchs sä ze ü die bishe igen Passi a-Rese en, du ch Ein üh ung eine Ak i a-Zuwachs a e und du ch die Möglichkei de K edi pla ondie ung e eich we den. 3. Die Ins umen e we den un e den d ei Beu eilungsk i e ien de Sys ema ik des geldpoli ischen Ins umen a iums, de E izienz -und de Kompa ibili ä mi de ma k wi scha lichen O dnung gep ü . Die Un e suchung üh zu dem E gebnis, daß die on de Bundesbank o geschlagene Ve besse ung ih es Ins umen a iums zwa eine e izien e e Geldpoli ik als bishe e mög- lich , jedoch hinsich lich ih e o dnungspoli ischen Cha ak e is ika k i isch OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank 131 zu beu eilen is , da sie «die Möglichkei eine selek i en In es i ionss esue- ung zuläß . Diese Fes s ellung üh zu ide g undsä zlichen F age, ob im Rahmen des bishe igen Ve häl nisses on No enbank und Geschä sbanken die une wünsch hohe Elas izi ä de K edi Ve so gung übe haup ande s als du ch Maßnahmen besei ig we den «kann, die übe ein quan i a i e Wi kungen hinausgehen. Dies eg zu de Übe legung an, mi de de Au - sa z un e Hinweis au den o angehenden Bei ag on Rudol S ucken schließ , ob «das Ve häl nis on No enbank zu K edi banken nich g und- sä zlich übe p ü we den soll e. Summa y On he Re o m o he Ins umen a ium o he Ge man Bundesbank The c edi olume o he comme cial banks con inued o ise s eeply in he Fede al Republic o Ge many e en when he Bundesbank s ee ed a s ic e and pe sis en con ac i e cou se in pas pe iods o es ic i e policy, especially in he i s hal o 1973. This induced he Bundesbank o submi a he end o las yea a p oposal o ex ending i s ange o ins umen s, which is subjec ed o a c i ical analysis in he o egoing con ibu ion. This con ibu ion is di ided in o h ee pa s. In he i s sec ion he mechanics o money-c ea ion a e en- ila ed as he heo e ical ounda ion, he second pa deals wi h he changes in he cen al bank's ins umen a ium p oposed by he Bundesbank, while in he hi d pa hese p oposals a e c i ically analysed. 1. In na ional economies o ganized on a ma ke -economy basis, as a ule he banking sys em has a wo-le el s uc u e. The cen al bank makes he legal ende a ailable; he comme cial banks p o ide he economy wi h c edi . Since he c edi s g an ed by he comme cial banks a e pa ly called o in cen al bank money, by way o i s own c ea ion o money — p o ided i has adequa e mas e y o he p ocess — he cen al bank can con ol he en i e supply o money and c edi . Money c ea ion by he cen al bank is based on h ee componen s: he o eign- ade, iscal and e inancing com- ponen s. In his connec ion a cen al bank's possibili ies o exe ing in- luence a e limi ed as a ule o he e inancing componen . Whe eas a p o- posal o he Boa d o Expe s o he Assessmen o O e all Economic T ends aims a imp o ing he possible in luence on he e inancing com- ponen by in ensi ied applica ion o open-ma ke policy, he Bundesbank's p oposal is di ec ed no owa ds imp o ed con ol o he c ea ion o cen al bank money, bu owa ds che use made o cen al bank money. 2. The e o m p oposals pu o wa d by he Bundesbank can he e o e be classi ied acco ding o whe he gaps in he p esen ins umen a ion a e o be closed o whe he in ensi ied in e en ion is o be made possible. The ex ension o minimum ese e equi emen s o ansac ions o ins i u ions 9 K edi und Kapi al 2/1973 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 132 We ne Eh liche no hi he o a ec ed se es o close gaps. I is in ended o achie e g ea e e ec i eness o he ins umen a ium by aising he maximum a es o p e- sen liabili ies ese es, by in oducing a ese e o asse g ow h, and by p o iding o possible imposi ion o c edi ceilings. 3. The -ins umen s a e examined in he ligh o h ee c i e ia, namely he sys ema ics o mone a y policy ins umen s, e iciency, and compa ibili y wi h he ma ke economy sys em. T/he s udy eaches he conclusion ha he Bundesbank's p oposed imp o emen o he ins umen a ium does pe mi a mo e e icien mone a y policy han hi he o, bu mus be judged c i ically wi h ega d o i s egula o y cha ac e is ics, since i pe mi s he possibili y o selec i e in es men con ol. This inding leads o he undamen al ques ion o whe he i is possible wi hin he amewo k o p esen ela ions be ween cen al bank and comme cial banks o elimina e he aindesi edly high elas ici y o he c edi supply in any way o he han by measu es which go beyond pu ely quan i a i e e ec s. This -gi es cause o conside he ques ion wi h which he a icle oloses (wi h a e e ence o he p eceding con ibu ion by R/udol S ucken) o whe he he ela ionship be ween he cen al bank and he c edi banks should no be subjec ed o a undamen al eapp aisal. Résumé Pou la é ision des ins umen s de la Banque édé ale d'Allmagne Malg és les aux éle és e du ables de con ac ion p a iqués pa la Banque édé ale au cou s des pé iodes écen es de es ic ion — e plus pa iculiè emen pendan le p emie semes e de 1973 —, le olume des c édi s des banques d'a ai es a pou sui i son expansion débo dan e en République édé ale d'Alle- magne. Ceci a amené la Banque édé ale à p ésen e à la in de l'année de niè e un p oje d'ex ension de ses ins umen s, que le p ésen a icle a pou obje d'analyse sous un aspec c i ique. L'a icle compo e ois chapi es. Le p emie explique le mécanisme de c éa ion de la monnaie à i e de ondemen héo- ique, le deuxième examine les modi ica ions des ins umen s d'in e en ion suggé ées pa la Banque édé ale e le oisième p ésen e une analyse c i ique de ces p oposi ions. 1. Dans les économies de ma ché, le ¡sys ème bancai e es géné alemen à deux deg és. La banque d'émission ou ni la monnaie andis que les banques d'a ai es app o isionnen l'économie en c édi s. Comme les c édi s des banques d'a ai es son pa iellemen exigés en monnaie de la (banque d'émis- sion, celle-ci peu pa sa poli ique d'émission — pou au an qu'elle la maî ise à su isance — domine l'ensemble de l'app o isionnemen en mon- naie e en c édi . La c éa ion de monnaie pa la banque d'émission se onde su ois composan es: l'économie ex é ieu e, la iscali é e le e inancemen . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46 Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank 133 Les possibili és d'in luence d'une banque d'émission se limi en géné alemen au ac eu du e inancemen . Alo s qu'à l'examen de l'é olu ion de l'ensemble de l'économie, une commission d'expe s a ai p oposé un en- o cemen des possibili és d'in luence le e inancemen pa une in e en- ion plus ma quée de la poli ique d'open ma ke , la p oposi ion de la Banque édé ale ne ise pas à amélio e le con ôle de la c éa ion de mon- naie de la banque «d'émission, mais celui de l'usage qui es ai de ce e monnaie. 2. Les p oposi ions de é o mes déposées pa la Banque édé ale s'o ien en dans deux di ec ions, le comblemen des lacunes des ins umen s ac uels e l'ins i u ion de moyens en o cés d'in e en ion. Pou comble les lacunes, elle p opose d'é end e l'obliga ion des ése es minimales à des ac i i és e à des ins i u ions qui n'y son pas enco e assuje ies. Le en o cemen des ins umen s se ai assu é pa la hausse des aux supé ieu s des ac uelles ése es passi es, l'in oduc ion d'une ése e mesu ée à l'encou s des c édi s e la possibili é de pla onne les c édi s. 3. Les ins umen s son analysés en onc ion ides ois c i è es sui an s: la sys éma ique des ins umen s de poli ique moné ai e, l'e icience e la com- pa ibili é a ec l'économie de ma ché. L'analyse pe me de conclu e que l'amélio a ion des ins umen s p oposée pa la Banque édé ale pou ai assu e une poli ique moné ai e plus e icace qu'ac uellemen , mais qu'elle es c i iquable sous l'aspec des ca ac é is iques de l'économie de ma ché ca elle au o ise ai une o ien a ion sélec i e des in es issemen s. Ce e con- s a a ion condui à la ques ion ondamen ale de sa oi si, dans le cad e des ela ions ac uelles en e la banque d'émission e les banques d'a ai es, l'ex- cessi e élas ici é de l'app o isionnemen en c édi s peu ê e édui e pa des mesu es au es que celles qui n'on que des e e s quan i a i s. L'on se de- mande dès lo s inalemen si, en se é é an à l'a icle publié sup a de Rudol S ucken, il n'y a pas lieu de éexamine ondamen alemen les appo s en e banque d'émission e banques de c édi . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.2.111 | Gene a ed on 2023-01-16 13:29:46