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Kreislaufwirtschaft: Unternehmen, Regionen und Hochschulen als Partner

Pütters, Hanna; von dem Berge, Karina; Kellner, Elke

Abstract

Kreislaufwirtschaft kann Unternehmen dringend benötigte Antworten auf ökologische und ökonomische Herausforderungen bieten, stärkt ihre Resilienz und schafft neue Chancen für Innovation und Zusammenarbeit. Doch die Umsetzung bleibt anspruchsvoll. Praxisnahe Weiterbildungsangebote können bei der Konzeption und Umsetzung unterstützen, indem sie Wissen, Methoden und Netzwerke für eine nachhaltige Transformation verbinden.

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WEITERBILDUNG 78 | ORGANISATOR | 9-10/2025 Autorinnen Hanna Pütters, Karina von dem Berge und Elke Kellner lehren und forschen an der Hochschule Luzern. Die passende Weiterbildung dazu: CAS Kreislaufwirtschaft. > www.hslu.ch/klw Kreislaufwirtschaft: Unternehmen, Regionen und Hochschulen als Partner Kreislaufwirtschaft kann Unternehmen dringend benötigte Antworten auf ökologische und ökonomische Herausforderungen bieten, stärkt ihre Resilienz und schafft neue Chancen für Innovation und Zusammenarbeit. Doch die Umsetzung bleibt anspruchsvoll. Praxisnahe Weiterbildungsangebote können bei der Konzeption und Umsetzung unterstützen, indem sie Wissen, Methoden und Netzwerke für eine nachhaltige Transformation verbinden. VON HANNA PÜTTERS, KARINA VON DEM BERGE, ELKE KELLNER K reislaufwirtschaft trägt zum Klimaschutz bei, indem sie den Ressourcenverbrauch und damit zusammenhängende negative Umweltauswirkungen reduziert. Unternehmen sind für ihre Umsetzung von zentraler Bedeutung, da sie massgeblich an der Verarbeitung und (Wieder-)Verwendung von Ressourcen beteiligt sind. Neue Geschäftsmodelle, regionale Wertschöpfung und die Wiederverwendung von Materialien steigern die Resilienz von Unternehmen und machen sie zukunftsorientiert. Eine Entwicklung, von der alle Beteiligten – die Unternehmen, die Konsument:innen sowie die Umwelt – profitieren. Trotzdem zeigt der aktuelle Statusbericht der Schweizer Kreislaufwirtschaft 2024[1], dass nur 10 % der Schweizer Unternehmen Modelle zur Kreislaufwirtschaft umsetzen. Es stellt sich somit die Frage: Was hindert Unternehmen an der Umsetzung? Kreislaufwirtschaft als nachhaltiges Wirtschaftssystem Die Umsetzung zirkulärer Prinzipien erfordert nicht nur technisches Wissen, Investitionen und Zeitaufwand, sondern auch neue Formen der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette. Häufig fehlt es an konkreten Ansatzpunkten: Was bedeutet Kreislaufwirtschaft für ein Unternehmen? Welche Schritte sind sinnvoll und machbar? Wie kann ein Unternehmen die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette starten oder vertiefen? Kreislaufwirtschaft bedeutet, komplexe Zusammenhänge zu berücksichtigen und über das eigene Unternehmen und die Branche hinaus zu agieren. Es braucht daher mehr als einzelne Massnahmen – gefragt sind Innovationskraft und systemisches Denken. Zentral sind das Verständnis von Materialflüssen, die Fähigkeit, mit Partner:innen entlang der Wertschöpfungskette zu kooperieren und gemeinsam kreislauffähige Lösungen zu entwickeln. Weiterbildung zum Einstieg in die Kreislaufwirtschaft Genau hier können Hochschulen eine zen - trale Rolle spielen: Als Orte der Kompetenzvermittlung und Vernetzung mit wichtigen Akteuren bieten sie praxisnahe Weiterbildung und Forschung. An der Hochschule Luzern – Wirtschaft besteht mit dem CAS Kreislaufwirtschaft in Regionen ein Weiterbildungsangebot, das auf die Bedürfnisse von Unternehmen ausgerichtet ist. Es vermittelt direkt umsetzbare Handlungskompetenzen, gibt Methoden an die Hand und ermöglicht sowie fördert den Austausch zwischen Unternehmen, Verwaltung und Wissenschaft. REFERENZ [1] https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/ wirtschaft-konsum/externe-studien-berichte/statusbericht-der-schweizer-kreislaufwirtschaft-2024.pdf. download.pdf/Statusbericht%202024_final.pdf Das Konzept der Kreislaufwirtschaft verlangt von Unternehmen systemisches Denken. UNTERNEHMENSFACHBERICHT