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Verein für Sozialpolitik – Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Albrecht, Gerhard

Abstract

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Full text

Alb ech , Ge ha d A icle Ve ein ü Sozialpoli ik – Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Alb ech , Ge ha d (1949) : Ve ein ü Sozialpoli ik – Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 69, Iss. 1, pp. 117-124, h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.1.117 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/290663 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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Sep embe 1948 is au de zwei en wi scha swissenscha - lichen Fach agung nach K iegsende in Ma bu g de „Ve ein ü Sozial- poli ik — Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en" ge- g ünde wo den. Bei allen denjenigen, die Nu zen und We de Zusammenkün e de Fachkollegen au den in egelmäßige Wiede keh e ans al e en Tagungen des „Ve eins ü Sozialpoli ik" e ah en ha en, wa de Wunsch nach Wiede au nahme solche achwissenscha lichen Kon e- enzen, die in olge de poli ischen E eignisse in Deu schland sei 1933 unmöglich gewo den wa en, seh bald nach dem ü Deu schland so olgenschwe en Ende de poli ischen Banke o eu e, zu de en Op e n auch de „Ve ein ü Sozialpoli ik", und so manches seine Mi gliede pe sönlich gehö ha en, lebendig gewo den. Es zeig e sich bald, daß das Ve langen nach wissenscha lichen Tagungen auch bei denen g oß wa , die den „Ve ein ü Sozialpoli ik" nu aus de Geschich e ih es Faches und aus seinem um ang eichen und bedeu enden li e a ischen E be kann en. Den en scheidenden Ans oß, das, was übe all als imme d ing- liche es Bedü nis emp unden wu de, zu e wi klichen, gaben Be- sp echungen kleine e K eise on Fachkollegen, die im He bs 1946 in Gö ingen aus Anlaß eine Fakul ä enkon e enz und im Somme 1947 in Ro henbu g ob de Taube gelegen lich de e s en Naohk iegs- S udienkon e enz de Deu schen Reichsbahn s a anden. De in Ro henbu g zusammenge o ene K eis ließ es nich bei bloßen E - wägungen bewenden, sonde n beschloß, die Vo be ei ung eine Volks- wi e agung noch im He bs des gleichen Jah e-s in die Wege zu lei en. Da sich die Tagungsbedingungen bei de Reichsbahn-S udienkon e enz in Ro henbu g als ech güns ig e wiesen, wu den mi de S ad e wal- lung sogleich an O und S elle Ve einba ungen übe den Tagungs- e min, die Un e b ingung de Tagungs eilnehme u. dgl. ge o en1. 1 Nähe es in dem in Kü ze e scheinenden Be ich übe die Ma bu ge Tagung am 15. und 16. Sep embe 1948 (Ve lag Duncke &^umblo ). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.1.117 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:57 118 Ge ha d Alb ech [118 We an diesen e s en kleine en Zusammenkün en eilgenommen ha , wi d sich e inne n, daß, ohne daß iel da übe gesp ochen wu de, on den meis en an die E neue ung des „Ve eins ü Sozialpoli ik" ge- dach wu de. Das ha e wohl deshalb nahegelegen, weil diese sich, wie allgemein bekann , längs zu de allgemeinen achwissenscha lichen Ve einigung de Na ionalökonomen en wickel ha e, wie sie sich auch die ande en an den Hochschulen e e enen Wissenscha en aus dem Bedü nis nach gelegen liche pe sönliche Fühlungnahme und nach wissenscha lichem Gedankenaus ausch gescha en ha en. Ein glück- liche weise in wissenscha lichen K eisen auch in poli isch u bulen en Zei en wachgebldebenes T adi ionsbewuß sein ha siche lich auch dazu mi gewi k , daß ohne iel Re lek ionen mindes ens eine Anknüp ung an den „Ve ein ü Sozialpoli ik" als de gegebene Weg zu dem e - s eb en Ziel angesehen wu de. Wa en doch übe den ohne Zwei el g oßen Leis ungen des Ve eins die gelegen lichen K isen, die e du ch- gemach ha e, und die du ch sie und die besonde e Si ua ion, de e sich nach seine le z en — de D esdene — Tagung (1932) und nach de Mach e g ei ung des Na ionalsozialismus ausgese z sah, beding en übe skep ischen Be ach ungen Somba s in Ve gessenhei ge a en ode mindes ens in den Hin e g und ge e en. Das wa o enba auch die Meinung de as 50 Pe sonen, in de übe agenden Meh zahl olks- wi scha liche Hochschulleh e , die au de Tagung in Ro henbu g im He bs 1947 den Beschluß zu Neug ündung des „Ve eins ü Sozial- poli ik" aß en, wobei es ge ade auch einige Ve e e de jünge en Gene a ion wa en, die sich nachd ücklich hie ü aussp achen. Seh bald wu den dann eilich gewich ige S immen lau , welche die E neue ung des „Ve eins ü Sozialpoli ik" ü keinen seh glück- lichen Gedanken hiel en. Diese e dank e, wie jedem Kenne seine Geschich e e au is , seine En s ehung einem bes imm en P og amm, de on den „Ka hede sozialis en" wissenscha lich gewonnenen und in de Ö en lichkei poli isch e e enen E kenn nis, daß es no wen- dig sei, in Abkeh on de o he schenden libe alen O ien ie ung den sozialen Fo de ungen de zu eine neuen Mach im ö en lichen Leben he angewachsenen A bei e scha in de Gese zgebung im allgemeinen und in den wi scha s- und sozialpoli ischen Regie ungs- und Ve wal- ungsmaßnahmen im besonde en Rechnung zu agen. We diesen du chaus zei beding en Ausgangspunk de En s ehung des „Ve eins ü Sozialpoli ik" im Auge ha e, wa ganz gewiß be ech ig , den Ein- wand zu e heben, daß Bedü nis und Wunsch nach Scha ung eine wissenscha lichen Fach e einigung de Sozial- und Wi scha swissen- scha e nach Deu schlands Zusammenb uch nach dem zwei en Wel - k iege mi solchen E wägungen und Zielen, de en Ane kennung sich längs in ollem Maße du chgese z ha e, nich s zu un ha e. Was man OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.1.117 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:57 1191 Ve ein ü Sozialpoli ik — Gesellscha ü Wi scha swissenscha en 119 woll e und e s eb e, wa sowohl in den Gö inge als auch in den Ro henbu ge Vo besp echungen ganz kla zum Ausd ucke gelang . Es wa im wesen licheil zweie lei: Einmal das Bedü nis nach pe sön- liche Fühlungnahme de Fachkollegen und nach Gedankenaus ausch übe die wissenscha lichen Fachp obleme und ande e Fach-, da un e besonde s S udien agen; sodann die imme d ingliche emp undene No wendigkei , die schwie igen und schicksalsschwe en F agen ge- meinsam zu e ö e n, die du ch die bed ohliche wi scha liche Lage Deu schlands nach dem Zusammenb uch au gewo en wa en. Hie zu bedu e es gewiß nu ein ach de Einbe u ung eine achwissenscha - lichen Kon e enz und gegebenen Falles de G ündung eine ach- wissenscha lichen Ve einigung, die man dann je nach Geschmack und Zweckmäßigkei sg ünden so ode ande s nennen konn e. Übe solche sub ilen F agen ha en sich diejenigen nich allzu iele Gedanken gemach , die — manchen Kollegen, de en S imme im Kol- legenk eise besonde es Gewich besi z , übe haup iel zu üh — aus dem Ge ühl he aus, daß angesich s de alle bishe bekann en Vo - s ellungen wei übe e enden wi scha lichen und sozialen Nö e und angesich s de unausweichlichen No wendigkei , Auswege aus ihnen zu inden, „das Fach", also die Ve e e de Wi scha swissenscha als geschlossene Kö pe scha , nich länge schweigen du e, die Ini ia i e e g i en ha en. Daß sie dami alle dings eine — üb igens ge n ge agene — schwe e Ve an wo ung au sich genommen ha en, soll e die Tagung, die im He bs 1947 (27. bis 29. Sep embe ) als E gebnis ih e Bemühungen in Ro henbu g ob de Taube zus ande kam, e weisen. Fü die Vo be- ei ung s anden knapp d ei Mona e zu Ve ügung. Das wa un e den damals noch seh ges ö en allgemeinen wi scha lichen und speziell e keh smäßigen Ve häl nissen schon ü die bloß echnische Vo - be ei ung — die nu du ch die au op e ungs olle Mi a bei D . Schach - schabels und D . G unaus (beide in Ma bu g) e olg eich du chge üh we den konn e — eichlich wenig Zei . Jedem Einsich igen muß e abe kla sein, daß eine um assende wissenscha liche Vo be ei ung, du ch die allein de E olg de Tagungen des „Ve eins ü Sozialpoli ik" e - möglich wo den wa , in so ku ze Zei ein Ding de Unmöglichkei wa . Die en scheidende wi scha liche F age wa damals die nach de Ges al ung de ' deu schen Geld- und Wäh ungs e häl nisse. Sie soll e in Ro henbu g zum Gegens and de wissenscha lichen Aussp ache ge- mach we den. Eine au , de Vo a bei eines K eises on Fachspezialis en un e Be ücksich igung de e schiedenen Rich ungen und G undau - assungen be uhende wissenscha liche Vo be ei ung, die das P oblem on allen Sei en, insbesonde e om allgemein-wi scha lichen und sozialen Gesich spunk , beleuch e e, wa schlech e dings nich mög- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.1.117 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:57 120 Ge ha d Alb ech [120 lieh. So muß e es dankba beg üß we den, daß sich de inzwischen leide allzu üh e s o bene Kollege Adol Lampe be ei e klä e, de geplan en Wäh ungsdiskussion du ch Redigie ung und Ve sendung on G undsä zen zu Wäh ungs age einen es en Ausgangspunk zu geben, die als E gebnis meh jäh ige Be a ungen eines kleinen K eises on Fachkollegen, de sich im Ve lau e des K ieges un e dem Vo si z E win . Becke a hs in F eibu g i. B . zusammenge unden ha e, en - wickel wo den wa en. Es is nich wei e e wunde lich, daß die Gegensä ze de Meinungen, die selbs e s ändlich in eine so schwie- igen F age bes ehen und die bei eine langen und g ündlichen Vo - be ei ung in den sch i lich o geleg en Un e lagen zum Ausd uck und Aus ag gelangen, angesich s de in diesem Falle na u gemäß einsei ig ausge ich e en Vo a bei en au de e s en g öße en Kollegen-' Zusammenkun au de Tagung selbs im wah s en Sinne des Wo es au einande pla z en und in keine Weise zum Ausgleich, und wenn auch nu in dem Sinne de Be ei scha , sich gegensei ig zu e s ehen, geb ach we den konn en. Das schien ein böses Vo zeichen ü die Ve wi klichung des Planes zu sein, eine wissenscha liche Fach e einigung ins Leben zu u en. Eine zu He zen gehende, in Lebense ah ung und Al e sweishei wu - zelnde, on Humo gewü z e Ansp ache des Kollegen . Zwiedineck ha es abe am Abend dieses heißen wissenscha lichen Kamp ages e moch , du ch den Appell an die ech e Wissenscha allein wü dige Tole anz die A mosphä e zu scha en, in de sich alle bei de Abend- si zung des 27. Sep embe s Anwesenden in dem En schluß zusammen- anden, den allgemein ge eil en Wunsch nach achwissenscha lichem Zusammenschluß du ch Wiede beg ündung des „Ve eins ü Sozial- poli ik" zu e üllen. De Ve asse diese Zeilen wu de dami beau - ag , die e o de lichen Sch i e zu un e nehmen, um diesem Be- schluß die o male Du ch üh ung olgen zu lassen. In E üllung dieses Au ages wu de zum 8. Ap il 1948 ein Aus- schuß in das Gäs ehaus de S ad F ank u in Schönbe g im Taunus einbe u en, de au G und eines o geleg en En wu es Beschluß übe die de e s en Mi gliede e sammlung zu un e b ei enden Sa zung aß e und einen o läu igen d eiköp igen Vo s and wähl e. Die end- gül ige En scheidung übe den Namen de Ve einigung, übe den keine Einigung e ziel we den konn e, wu de de demnächs einzu- be u enden Mi gliede e sammlung o behal en^ de Vo s and abe e mäch ig , die Ve einigung o e s als „Ve ein ü Sozialpoli ik" an- zumelden. Die Genehmigung de Ve einsg ündung e olg e du ch Be- schluß des Kul u ausschusses de S ad Ma bu g/Lahn om 16. Juli 1948. Die e s e am 16. Sep embe 1948 in Ma bu g/Lahn e ans al e e Mi gliede e sammlung billig e die ih o geleg e Sa zung mi einigen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.1.117 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:57 121] Ve ein ü Sozialpoli ik — Gesellscha ü Wi scha swissenscha en 121 Abände ungen. Sie en schied sich da ü , de Ve einigung den Namen „Ve ein ü Sozialpoli ik — Gesellscha ü Wi scha s- und Sozial- wissenscha en" zu geben. Man mag — besonde s angesich s de ungeklä en poli ischen Ve - häl nisse, o allem de bedaue lichen, du ch die mili ä ische Be- se zung Deu schlands beding en Au eilung in Zonen und de unglück- lichen wes -ös lichen Au spal ung Deu schlands — übe die ich ige Wahl des Zei punk es de Ve einsg ündung e schiedene Meinung sein; daß die Wiede he s ellung eines enge en Kon ak es zwischen den Hochschul e e e n de Sozial- und Wi scha swissenscha en, wobei au eine möglichs enge Ve bindung on Volks- und Be iebs- wi en um diese beiden Teildisziplinen willen besonde e We ge- leg wi d, und daß die du ch die Ve einsg ündung gescha ene Mög- lichkei de Abhal ung wissenscha liche Tagungen in bes imm en Zei abs änden (nach de Sa zung alle zwei Jah e) und dami de Aus- sp ache übe die wissenscha lichen P obleme des Faches sowie übe sons ige Fach-, S udien- und Be u s agen und de Du ch üh ung ge- meinsame Un e suchungen und de E ö e ung spezielle Fach agen in besonde en Ausschüssen (de en sechs au de Ma bu ge Mi gliede - e sammlung gebilde wu den) einen Gewinn ü die gesam e Fach- kollengenscha bedeu e , dü e kaum i gendwelchen Zwei eln un e - liegen. In de gewähl en Bezeichnung de neuen Ve einigung als „Ve eiu ü Sozialpoli ik — Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha - en" komm de Zwiespal de Meinungen, de sei den e s en E ö e- ungen übe die F age de Ve einsg ündung imme s ä ke he o - ge e en wa , ob man Al es e neue n ode e was ganz Neues scha en solle, zum Ausd uck. Ich möch e diejenigen, die in den k i ischen Tagen des „Ve eins ü Sozialpoli ik" an den Geschehnissen ak i An- eil ha en, da an e inne n, daß es die damals jünge e Gene a ion — wi ksam alle dings un e s ü z on so he o agenden Ve e e n de äl e en Gene a ion wie Se ing und . Zwiedineck — wa ,«die sich dem beinahe an Nihilismus g enzenden Skep izismus Somba s hinsich lich de F age, ob sich de so iele Jah zehn e bewäh e Ve ein den neuen poli ischen K ä en gegenübe behaup en ode kamp los die Wa en s ecken soll e, en gegens ell e und sich mi dem Willen zu Behaup- ung des Bewäh en du chse z e. Wa um nich auch je z das s e s en wicklungsbedü ige Al e — ob es auch en wicklungs ähig sein wi d, häng on Ges al ungswillen und -k a de Menschen, die es angeh , ab — in de Fo m, die es schließlich angenommen ha , übe nehmen und es den neuen Fo de ungen eine e ände en Zei anpassen? Das A bei sgebie , die Au gabens ellung de neuen Ve einigung en sp ich de jenigen des „Ve eins ü Sozialpoli ik" in de Zei , in de aus poli- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.1.117 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:57 122 Ge ha d Alb cch [122 ischen G ünden seine Au lösung beschlossen we den muß e, wei - gehend. Es schein mi gu zu sein, daß diese inne e Zusammenhang nun doch in dem e s en Teil des Ve einsnamens zum Ausd ucke komm ; ich beg üße es, daß dami dem in deu schen Landen nich allzu s a k ausgep äg en T adi ionsbewuß sein T ibu gezoll is . Daß sich das A bei sgebie de Ve einigung nich , wie ja auch nu im e s en Jah - zehn des Daseins des al en „Ve eins ü Sozialpoli ik", au die Sozial- poli ik besch änk , is in dem ande en Teil des Ve einsnamens unzwei- deu ig ausgesp ochen. Doch schließlich wi d nich de Name des Ve - eins, sonde n das, was e seinen Mi gliede n, de Wissenscha und zum Wohle de Allgemeinhei leis e , da übe en scheiden, ob die, die sich um den e neu en achwissenscha lichen Zusammenschluß de deu schen Na ionalökonomen bemüh haben, das Rich ige ge o en haben ode nich . Die Sa zung des „Ve eins ü Sozialpoli ik — Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en" sieh auch, wie ühe diejenige des „Ve eins ü Sozialpoli ik", die Mi gliedscha on Pe sönlich- kei en des ö en lichen Lebens und on Kö pe scha en o , die ge- will und geeigne sind, an de wissenscha lichen E ö e ung sozial- und wi scha swissenscha liche und -poli ische F agen eilzuneh- men. Wäh end bei de G ündung des „Ve eins ü Sozialpoli ik" An ang de 70e Jah e die Zahl de Männe des ö en lichen Lebens und de P axis wei übe wog, die Hochschulleh e in de Minde zahl wa en, is die G ündung de neuen Ve einigung zunächs as aus- schließlich Sache de wi scha swissenscha lichen Hochschulleh e gewesen. Da in komm zum Ausd uck, daß es sich in e s e Linie um die E üllung des Wunsches nach eine wissenscha lichen Fach e - einigung gehandel ha , zu de sich bekann lich auch de „Ve ein ü Sozialpoli ik" imme meh en wickel ha e, und zwa un e Au gabe seine u sp ünglichen Besch änkung au das enge e Gebie de Sozial- poli ik, die nun auch kün ig nu einen de Gegens ände de Ve eins- ä igkei im Rahmen de Gesam hei de Sozial- und Wi scha swissen- scha en bilde und wei e hin bilden wi d. Abe auch de je z neu ins Leben ge u ene Ve ein wü de die Teilnahme wissenscha lich in- e essie e P ak ike an de E üllung seine Au gaben als eine we - olle Be eiche ung be ach en und es lebha beg üßen, wenn sein Mi gliede k eis im Lau e de Zei Ausd uck eine uch ba en Ve - bindung on Wissenscha und wissenscha lich in e essie e P axis wü de. Ob und in welche Weise diese Wunsch in E üllung geh , ob- wohl die G undaus ich ung des Ve eins nich , wie u sp ünglich die- jenige des „Ve eins ü Sozialpoli ik", eine sozial-(und wi scha s-) poli ische, sonde n eine wi scha swissenscha liche is , muß die Zu- kun leh en. Es wi d ganz wesen lich on dem Leben, das de Ve ein OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.1.117 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:57 123] Ve ein ü Sozialpoli ik — Gesellscha ü Wi scha swissenscha en 123 zu en wickeln wissen, on den Leis ungen, mi denen e an die Ö en - lichkei e en wi d, abhängen, wie s a k de An eiz ü die wissen- scha lich in e essie en P ak ike sein wi d, an seinen A bei en und an seinen Tagungen und Aussp achen eilzunehmen o z de ielen Möglichkei en, die sich in Ges al on eils allgemein-wi scha lichen, eils speziell- achlichen Gesellscha en (wie e wa de Wi scha spoli- ischen Gesellscha on 1947 in F ank u ) und on Ve bänden alle A ü sozial- und wi scha spoli ische E ö e ungen bie en. De neue Ve ein ha auch diejenigen Au gaben in seinen Tä ig- kei sbe eich einbezogen, ü de en Bea bei ung ühe in de „ Ve - einigung de sozial- und wi scha swissenscha lichen Hochschul- leh e " eine gesonde e O ganisa ion bes anden ha e: die F agen de Ges al ung des wi scha swissenscha lichen Hochschuls udiums und P ü ungswesens und die de Ve e ung de Be u sin e essen de akademischen Leh e des Gesam aches. Das geschah, weil es als zweck- mäßig angesehen wu de, zunächs noch eine Meh zahl on Facho gani- sa ionen zu e meiden, weil au de ande en Sei e abe die E ö e ung und Klä ung eine Reihe wich ige F agen de hie he gehö igen A keinen allzu langen Au schub e ug. Nu zen und E olg de Be ä i- gung au diesem ü die meis en wenige eiz ollen A bei s elde wi d da on abhängen, daß sich un e den ein Hochschulam bekleidenden möglichs jünge en Ve einsmi gliede n solche inden, die be ei sind, sich diese ohne Zwei el auch im In e esse de Wissenscha und ih e leh mäßigen Wi kung höchs wich igen Au gaben solange mi dem e o de lichen Nachd uck anzunehmen, bis hie ü ielleich einmal wiede ein Sonde äge gescha en is , de sich ausschließlich diesen F agen widme . Die in de Ve einssa zung schließlich o gesehene P lege de Be- * ziehun,gen zu Fachwissenscha des Auslandes, die sich in den e - gangenen Jah en e heblich gelocke ha en, so e n sie nich un e dem Ein luß de poli ischen Lage gänzlich abgeb ochen wa en, is eine Au - gabe on g öß e Wich igkei , de en e olg eiche Lösung abe ohne die Be ei scha de Fachkollegenscha jensei s de deu schen G enzen zu Wiede au nahme des ühe so selbs e s ändlichen und uch - ba en wissenscha lichen Gedankenaus ausches nich möglich is . Einen e olg e heißenden An ang hie zu dü en wi in dem eund- lichen In e esse eine Reihe Schweize Kollegen an de G ündung unse e neuen Ve einigung und ih e e s en wissenscha lichen Tagung im o igen He bs e blicken und ihnen auch an diese S elle unse en Dank zum Ausd uck b ingen. De „Ve ein ü Sozialpoli ik — Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en" is nich mi einem die Geis e au ü elnden P og amm, wie eins sein Vo läu e , ins Leben ge e en. Das lag in OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.1.117 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:57 124 Ge ha d Alb ech [124 den Ve häl nissen de Zei beg ünde , die nich dazu ange an sind, mi g oßen Wo en und pa he ischen Ges en an die ha e A bei zu gehen, die o uns lieg und zu de wi en schlossen sind. Hie in lieg es auch wohl beg ünde , daß o e s die Ini ia i e wie die mühselige Klein- a bei au ausgesp ochenen Wunsch de jünge en den Ve e e n de äl e en Gene a ion übe lassen wu de. Die neue Zei s ell abe auch de Wi scha swissenscha neue Au gaben. Mi ih e E g ei ung wi d sich klä en, welche G und ich ung die Ve eins ä igkei nehmen wi d, ob de neue Ve ein meh sein wi d, als ein bloße o ganisa o ische Zusammenschluß de Wi scha swissenscha e und wei e e wi - scha swissenscha lich in e essie e K eise, ob e be u en is , du ch sein Wi ken im Geis e ech e Wissenscha lichkei au das soziale und wi scha liche Geschehen ich ungweisend Ein luß zu gewinnen. Und das wi d on dem Geis und dem Ta willen de Jugend des Faches uud ih e Be ei scha abhängen, dem Ve ein ih Können und ih e K a ü die E üllung solche Au gaben zu Ve ügung zu s ellen, die übe die Ve olgung de pe sönlichen wissenscha lichen In e essen jedes einzelnen die Zusammena bei alle e o de . An de Jugend des Faches, de so bald wie möglich die Füh ung de Ve einigung gebüh , wi d es sein, zu e weisen, daß das E be des „Ve eins ü Sozialpoli ik" in gu e Hände übe gegangen is . Ge ha d Alb ech , Ma bu g/Lahn. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.69.1.117 | Gene a ed on 2023-04-04 11:02:57