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Georg Jahn

Kruse, Alfred

Abstract

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Full text

K use, Al ed A icle Geo g Jahn Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: K use, Al ed (1962) : Geo g Jahn, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 82, Iss. 3, pp. 257-258, h ps://doi.o g/10.3790/schm.82.3.257 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/290991 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. 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Dem Geis im ä e lichen Hause en sp echend — sein Va e , Geo g Max Jahn, wa ein hochgeach e e , in Wo und Sch i wi kende Pädagoge — widme e e sich nach Ablegung des Abi u ien en- Examens im Jah e 1904 dem S udium de Philosophie, doch schon bald, nachdem e on de Uni e si ä Jena nach Leipzig übe ge- wechsel wa , e wach e in ihm das In e esse ü Sozialgeschich e und Na ionalökonomie. De junge D . phil. be ä ig e sich au manche lei Gebie en de P axis, namen lich im Ve bandswesen, doch übe sah e als e an wo ungsbewuß e , poli ische Mensch nie das Gesam - in e esse übe den Bes ebungen de Ve bände. E wa an den Vo - a bei en zum Anges ell en e siche ungs-Gese z und sei 1911 an de G ündung de Reichs e siche ungsans al ü Anges ell e be eilig , de en Ve wal ungs a e auch angehö e. De E s e Wel k ieg bedeu e e ü Jahn wie ü iele seine Al e s- genossen eine schme zliche Zäsu , und doch e gab sich ü ihn ein Ansa z zu neuen wissenscha lichen Wegen. Im Jah e 1916 wu de e in die belgische Zi il e wal ung be u en und wa au dem Gebie e de Rohs o e assung ä ig, wo e in Gemeinscha mi seinen spä e en enge en Fachkollegen Waen ig und Geh ig wi k e. Es en - s anden wi scha shis o ische und wi scha skundliche A bei en übe die Haup indus ie Belgiens. Eine diese gewe begeschich lichen Un e suchungen — „Die Lü iche Wa enindus ie" — dien e als Habili a ionssch i an de Philosophischen Fakul ä de Uni e si ä Leipzig, wo Jahn sich im Jah e 1919 bei Ludwig Pohle habili ie e. Die spä e en Ve ö en lichungen lagen meh au dem Gebie e de ak uellen Wi scha spoli ik als au dem de Wi scha sgeschich e. Schon bald zeig e e sein besonde es In e esse ü jenen P oblem- k eis, de das G enzgebie on Wi scha und Technik um aß . Das li e a ische Wi ken s and in engem Wechselspiel zu Leh ä igkei 1 Schmollen» Jah buch 82, 3 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.82.3.257 | Gene a ed on 2023-04-04 11:32:04 als P i a dozen an de Technischen Hochschule B aunschweig und als O dina ius an de Technischen Hochschule D esden. Auch in Halle weck e e e olg eich un e den Volkswi en das Ve s ändnis ü echnische Zusammenhänge. Es sei hie an den klä enden Au sa z aus dem Jah e 1927 übe „Gesellscha liche, wi scha liche und ech- nische En wicklung in ih em inne en Zusammenhang" e inne . Indus iesoziologie und Wi scha sgeschich e beschä ig en Jahn sei - dem unen weg und iele schöne Ve ö en lichungen au diesen Ge- bie en e danken wi ihm. Jahns Leh ä igkei wu de jäh du ch den Mach ansp uch des Na ionalsozialismus un e b ochen; e wu de im Jah e 1937 in den Ruhes and e se z . E s 1946 konn e e seinen Leh s uhl in Halle wiede übe nehmen, doch schon bald olg e e dem Ru an die Tech^ nische Uni e si ä Be lin-Cha lo enbu g, wo e den Leh s uhl ü Volkswi scha sleh e in de Fakul ä ü Allgemeine Ingenieu - wissenscha en übe nahm. Ihm is zum g oßen Teil die G ündung de neuen Fakul ä ü Wi scha swissenscha en iiü Jah e 1952 zu e - danken. Jahn, de in den zwanzige Jah en wegweisend an de Pla- nung des S udienganges ü Na ionalökonomen mi gewi k ha e, e dank die Technische Uni e si ä , daß do das Wi scha s- ingenieu -S udium nach dem Zwei en Wel k ieg wiede en s anden und ausgebau wo den is , das ein Simul an-S udium in wi scha - lichen und echnischen Disziplinen is , und das Willy P ion im Jah e 1927 einge üh ha e. Dem Ve ein ü Socialp.oli ik (Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en) gehö e Jahn sei de Wiede e ich ung nach dem Zwei en Wel k iege als Vo s andsmi glied an; im Os ausschuß wa e Vo si zende . Obwohl e äuße en Eh ungen abhold wa , e - lieh ihm die Technische Uni e si ä ü seine g oßen Ve diens e um den Wiede au bau seine Hochschule die akademische Wü de eines Eh ensena o s. Kennzeichnend ü Jahn wa seine bedingungslose Ge adlinigkei und Rücksich slosigkei gegenübe e s a en Fo men und alschen Kon en ionen. Seine Kollegen, Schüle , F eunde und Mi a bei e an Schmolle s Jah buch schä z en seinen eh lichen au - ich igen Cha ak e . Bisweilen moch e e sch o wi ken, doch bald zeig e sich de wa mhe zige Mensch. Geo g Jahn wi d allen denen, die mi ihm zusammena bei e en, un e geßlich bleiben. Al ed K use OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.82.3.257 | Gene a ed on 2023-04-04 11:32:04