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Die Einschränkung von Indifferenzbereichen durch soziale Substitutionsgrenzen

Zinn, Karl Georg

Abstract

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Full text

Zinn, Ka l Geo g A icle Die Einsch änkung on Indi e enzbe eichen du ch soziale Subs i u ionsg enzen Schmolle s Jah buch ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Zinn, Ka l Geo g (1970) : Die Einsch änkung on Indi e enzbe eichen du ch soziale Subs i u ionsg enzen, Schmolle s Jah buch ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, ISSN 0036-6234, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 90, Iss. 3, pp. 303-326, h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/291218 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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Li le1 und A nd 2 gegenübe de eingeschli enen Denkscha- blone des sozial isolie en Indi iduums o geb ach haben. Da jenes in de Indi e enzku enwel beheima e e Wesen zumindes in de Leh buchli e a u noch nich ausges o ben is , wi d man sich noch häu- ige mi ihm be assen müssen. Die Ve wendung on Indi e enzku - ensys emen in de Haushal s- und Konsum heo ie zu Demons a ion on nu zenop imalen Gleichgewich ssi ua ionen basie au P ämissen, de en Rele anz ü die Reali ä häu ig en wede nich beach e ode als nebensächlich sugge ie wi d3. Zudem e schein die Indi e enz- ku enanalyse als we u eils eies Ve ah en, da man jedem S uden- en leich e s ändlich machen kann, daß eine Scha on Indi e enz- ku en sozusagen du ch Be agung e mi el we den kann, de Wissen- scha le dabei lediglich als neu ale Beobach e au i , d. h. keine We u eile ein ließen läß . Die We neu ali ä de Indi e enzku - enanalyse und des ih zug unde liegenden o dinalen Nu zenbeg i s wi d denn auch meis als ih g oße Vo zug o den „unwissenscha - lichen" ka dinalen Nu zenmaßnahmen be on , und ehe A ow das Ab- 1 Ian M. D. Li le: Eine Neu o mulie ung de Theo ie des Konsumen en e hal- ens (1949). In: E ich und Monika S eissle (H sg.): Konsum und Nach age. Köln- Be lin 1966. S. 173—186. 2 Helmu A nd : Mik oökonomische Theo ie. Bd. 1: Ma k gleichgewich . Tübingen 1966. S. 79 ., 245 . passim. — Wie sich Indi e enzku en in Abhängigkei on hypo he isch einge üh en sozialen De e minan en ände n, zeig deu lich Ha ey Leibens ein: No es on Wel a e Economics and Theo y o Democ acy. Economic Jou nal, Bd. 72 (1962), S. 301 . 3 Eine de wenigen Ausnahmen on diese unk i ischen Hal ung inde sich bei Helmu A nd , de Indi e enzku en absiche nd als „ o ökonomische Na u " quali izie . Da aus kann nu olgen, daß auch ein G oß eil de ökonomi- schen Theo ie und de ih gewidme en Li e a u „ o ökonomische Na u " sein muß. Vgl. A nd : a.a.O., S. 82. Vgl. auch Ge ha d Schmi -Rink: P ä e enz, Indi e- enz und Ambi alenz. Übe al e na i e In e p e a ionen eine schwachen O dnung on P ä e enzsys emen. Jah büche ü Na ionalökonomie und S a is ik, Bd. 182 (1968), S. 224—237. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 304 Ka l Geo g Zinn s immungspa adoxon au wies, schien soga die Kons uk ion we neu- ale soziale Wohls ands unk ionen möglich. Daß die Indi e enzku enanalyse nu eine angebliche We neu a- li ä au weis , a sächlich abe nich wenige we u eilsabhängig is als jedes ka dinale Nu zensys em, wi d un e ande em noch da zulegen sein. Zue s noch ein Wo zu Manipula ion des ökonomischen Den- kens mi Hil e de Indi e enzku yenanalyse. Indem diese also so bün- dig schon dem e s en Semes e o ges ell wi d (man sehe sich die ein- schlägigen Leh büche an), wi d eine Fülle on P oblemen, die mi den P ämissen o gewisch we den, e deck , und die heile Wel des s e s im Gleichgewich den nu zenop imalen Gü e ko b konsumie en- den Indi iduums is gescha en. Die im allgemeinen gewähl en Beispiele ü Indi e enzkombina io- nen sind schon en la end. Da gib es Äp el-Bi nen-Sys eme, B o -und- Wein-Wel en, und au so be ei e em Boden läß sich dann auch zu Ve allgemeine ung k i iklos das a /y-Sys em übe nehmen, wobei man, einmal au die B o -Wein-Beispiele p og ammie , diese auch noch als plausible S ü ze ü das e allgemeine e x/y-Schema un e leg . Pa e o üh e die Indi e enzku enanalyse ü den speziellen Fall ein, daß ein Indi iduum, o eine heo e isch unbeg enz e Menge quan- i a i e schiedene , abe jeweils aus gleichen Gü e a en (in de g a- ischen Demons a ion s e s zwei) bes ehende Gü e kö be ges ell , en - scheiden soll, welche Gü e kö be als indi e en emp unden und welche als nu zen e schieden angesehen we den. Nun wu de un e - s ell , daß die Emp indungen sich s e s de a en wickeln, daß eine ob- jek i g öße e Gü e menge auch höhe en Nu zen abwi . Diese Un e - s ellung is no wendig, um auszuschließen, daß sich Indi e enzku en desselben Indi iduums übe schneiden. Um die Sache noch wei e zu simpli izie en, nimm man dann ein ach Pa allel e läu e de Indi e- enzku en an. Dami wi d eine zusä zliche P ämisse gese z : Die G enz a en de Subs i u ion (gegeben du ch die S eigung de Tangen e in jedem Punk eine Indi e enzku e) eine Indi e enzku e sind iden isch mi denen de en sp echenden Punk e de pa allel e lau en- den Indi e enzku e. Dies bedeu e , daß sich au höhe em Nu zen- ni eau die P ä e enzo dnung des Indi iduums ü die beiden in de Indi e enzku enanalyse be ach e en Gü e nich e ände ha . Daß diese Annahme öllig unb auchba in bezug au die Reali ä is , wi d noch zu zeigen sein. Wei e hin we den in den üblichen Da s ellungen on Indi e enz- ku enscha en nu meh ode wenige ausgedehn e Abschni e de In- di e enzku en gezeichne , ohne exak zu sagen, wa um die Linien nich ganz, d. h. bis zum Schni punk mi eine Koo dina e ode eine Asymp o e ausgezogen we den. Wü de dies geschehen, so könn e sich OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 Die Einsch änkung on Indi e enzbe eichen 305 he auss ellen, daß de Pa allel e lau on Indi e enzku en nich meh in Be eichen gil , in denen on dem einen Gu seh iel, om ande en seh wenig in eine indi e en en Kombina ion en hal en is . Es wi d eine Unscha e aus dem Ve hal en (nich aus de logischen De ini ion de Indi e enzku en) de a sich ba , daß das Indi iduum nich meh genau emp inden und sagen kann, ob ly/2000jc, ly/2005x ode ly/2100* indi e en is zu 50y/50 c. Indi e enzku en we den ja aus Ve hal ensäuße ungen, nämlich En scheidungen des Indi idu- ums abgelei e , somi muß man auch das Un e mögen, in bes imm en Si ua ionen nich exak en scheiden zu können, beach en. In dem ge- schilde en Be eich kommen jene Schwie igkei en mi ins Spiel, die dem Fechne sdien Gese z en sp echen und on A ms ong* in de P ä- e enzschwellenanalyse be ücksich ig we den. Wenn solche Unsidie - hei sbe eiche — jeweils bei hohen Mengen eines Gu es (x ode y) — bes ehen, so wä e es in de Ta sinnlos, Indi e enzlinien bis in diese Be eiche auszuziehen: Indi e enzlinien un e schiedlichen Nu zen- ni eaus könn en asymp o isch ineinande übe gehen. Dami wü de sich abe aus dem Ve hal en die logische Unmöglichkei e geben, daß in be- s imm en Be eichen nu zendi e en e Ni eaus du ch dieselbe Linie e- p äsen ie we den. Ein ande es P oblem, das in de Indi e enzku enanalyse ausge- klamme bleib , esul ie aus de beg enz en Teilba kei de Gü e . Die beg enz e Teilba kei e hinde be ei s, daß ein heo e isch abge- lei e es Haushal sgleichgewich (Nu zenop imum) ealisie we den kann, wenn es z.B. eine Kombina ion on 5,5y/4,3x e lang , die Gü- e abe eben nu in ganzen Einhei en e ügba sind und auch nu in ganzen Einhei en Nu zen s i en. Wei e hin bedeu e die beg enz e Teilba kei de Gü e , daß die Abs ände de Indi e enzku en nich beliebig gewähl we den können, sonde n sich zwei au einande ol- gende Nu zenni eaus mindes ens du ch eine Gü e einhei oneinande un e scheiden. Zu Kons uk ion de Bilanzge aden müssen die Gü e - p eise und die mone ä en Einkommen bekann sein. Da nun kaum anzunehmen is , daß die Einkommen jeweils exak e Viel ache de Gü- e p eise sind, z. B. E = 20 y = 50 x, is es eine Zu all, wenn au eine Bilanzge aden ein Punk lieg , de eine ¿c/y-Kombina ion aus ganzen x/y-Gü e einhei en au weis . Die o s ehenden Übe legungen machen deu lich, daß nich nu aus- nahmsweise, sonde n in de Regel Bilanzge aden keine Indi e enz- ku e angie en, sonde n nu Schni punk e mi Indi e enzku en au weisen. Das heo e isch und mi Hil e on G a iken abgelei e e 4 William E. A ms ong: The De e mina eness o he U ili y Func ion. Economic Jou nal, Bd. 49 (1939), S. 466. — De s.: U ili y and „O dinalis Fallacy". Re iew o Economic S udies, Bd. 25 (1957/58), S. 172 . 20 Sdimolle s Jah buch 90,3 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 306 Ka l Geo g Zinn Haushal sgleichgewich is also eine willkü liche Kons uk ion, die es in de Reali ä übe haup nich gib . Die Indi e enzku enanalyse e - lie dadu ch nich an We als heo e isches Demons a ionsins u- men ; nu ände sich das E gebnis: Die Indi e enzku enanalyse beweis ge ade nich , daß es ein nu zenop imales Haushal sgleichge- wich gib , sonde n zeig das Gegen eil: De on einem Indi iduum (Haushal ) bei bes imm en Einkommen ealisie e Wa enko b is als Schni punk eine Indi e enzku e mi de Bilanzge aden zu e s e- hen und nich als Tangen ialpunk . Dami en s eh das be ühm e P o- blem on „Bu idans Esel66, denn die Bilanzge ade schneide dieselbe Indi e enzlinie zweimal. Eine Lösung könn e sich ü unse en Fall da- du ch e geben, daß man die den bishe igen Konsumgewohnhei en nä- he liegende Lösung akzep ie : Wa bishe de Ve b auch on x ela- i hoch, on y en sp echend ge inge , so wü de auch bei eine Ein- kommense höhung die ähnlichs e Gü e kombina ion ealisie ; in Abb. 1 geh das Indi iduum on A nach Ä bzw. B nach BSolange kein höhe es Nu zenni eau e eich we den kann (z. B. Realeinkom- mense höhung ia P eissenkung eines Gu es, siehe Linie 2 in Abb. 1), wü de e en uell eine Subs i u ion e olgen ode die bishe ige Gü e - kombina ion beibehal en und nu meh gespa , was auch dem Ra che - E ek Duesenbe ys en sp ich . Dieses Ausweichen au E spa nisse da abe nich in dem Indi e- enzku enbild be ücksich ig we den, da eben nu die Nu zenen wick- lung de P eis- und Mengen e ände ungen de beiden in die Analyse einbezogenen Gü e x/y be ach e wi d und diese nich als Tausch- mi el ungie en dü en ( gl. un en Punk 4). Die in de De ini ion des Indi e enzku ensys ems en hal ene P ä- misse, daß sich Indi e enzku en nich übe schneiden können, basie — wie e wähn — au de Annahme, daß nich nu keine Ums uk- u ie ungen im P ä e enzsys em e olgen, wenn das Einkommen s eig « y 3 2 x Abbildung 1 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 Die Einsch änkung on Indi e enzbe eichen 307 sonde n die I-Ku en pa allel e lau en. Gib man diese un ealis ischen P ämissen au , so komm man zu dem g a ie enden Einwand gegen die Indi e enzku enanalyse, daß Übe schneidungen denkba sind. Ehe au diesen Aspek aus üh lich eingegangen wi d, seien die wich ig- s en P ämissen de Indi e enzku en heo ie ku z zusammenges ell . Die Kons uk ion eine Indi e enzlinie se z o aus, daß zwischen den in die Analyse einbezogenen Gü e n und bei Ve allgemeine ung de Indi e enzku enanalyse ü alle Gü e Subs i u ionsmöglichkei- en — gemessen in de subjek i en G enz a e de Subs i u ion — zwi- schen den Gü e n bes ehen5. Diese P ämisse is jedoch nu möglich, wenn on olgenden ealen Gegebenhei en abs ahie wi d: 1. Im Be eich ela i nied ige Einkommen, die e wa beim — wie imme de inie en — Exis enzminimum liegen, bes eh de Wa en- ko b des Indi iduums aus p ak isch nich subs i uie ba en Gü e n. Bei- spielsweise lassen sich die ü den Minimalbeda on Essen, T inken, Kleidung, Wohnung, Heizung e c. no wendigen Mengen nich subs i u- ie en. Wi hä en hie in Analogie zu den limi a ionalen P oduk ions- ak o en limi a ionale Konsumgü e (Mengen), da eine Subs i u ion nich möglich is , ohne die biologische Exis enz bzw. soziale Exis enz- ähigkei des Indi iduums in F age zu s ellen6. 2. Nach Übe sch ei en de exis enzminimalen Einkommensschwelle wi d, on den bishe gekau en Gü e a en quan i a i meh e - b auch und es we den neue Gü e a en — einmal als quali a i e Ab- lösung de be ei s schon e wand en als auch öllig neue, om bis- he igen Gü e ko b nich be iedig en Bedü nissen en sp echende — in das Konsumgü e so imen au genommen. Nunmeh e ö ne sich a - sächlich eine Wahlmöglichkei ü das Indi iduum, so daß ü zwei ode meh e e Gü e Subs i u ionsmöglichkei angenommen we den kann. Diese Subs i u ion is jedoch nach wie o du ch die lebensno - wendigen Mengen de Gü e beg enz , so daß ie Typen on Indi e- enzku en — en sp echend den be ach e en Gü e a en — anzuneh- men sind: a) Subs i u ion zwischen zwei lebenswich igen Gü e n; die Indi e- enzku e is nach beiden Sei en beg enz . Die Ausdehnung de Indi e enzku e wächs mi s eigendem Einkommen, da bei höhe- 5 Eine zusammen assende Da s ellung de Ein lüsse on Subs i uie ba kei und Komplemen a i ä on Gü e n au den Indi e enzku en e lau gab e s mals Heinz Halle : Indi e enzlinien, Komplemen a i ä und Subs i uie ba kei . Z. . d. ges. S aa sw., Bd. 109 (1953), S. 115—139. — Siehe auch J. Heinz Mülle : G undlagen eine allgemeinen Theo ie de Wahlak e. Jah büche ü Na ionalökonomie und S a is ik, Bd. 164 (1952), S. 99. 6 Halle üh den Beg i de „un ollkommenen Komplemen a i ä " ü das Ve - häl nis de lebenswich igen Mengen e schiedene Gü e ein (Halle : a.a.O., S. 127, 132). 20* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 308 Ka l Geo g Zinn em Einkommen auch ein p ozen ual höhe e An eil des Einkom- mens au Al e na i en e eilba is (s. Abb. 2). b) Subs i u ionen zwischen einem lebenswich igen Gu und einem nich lebenswich igen Gu . Das lebenswich ige Gu läß sich nich öllig du ch das ande e subs i uie en, wäh end de umgekeh e Fall denkba is . Die zugehö ige Indi e enzku e is somi nach de Sei e des lebensno wendigen Gu es limi ie , hingegen nich nach de Sei e des nich lebensno wendigen Gu es (s. Abb. 3); die Be- g enzung kann asymp o isch e olgen ode als Schni punk de Indi e enzku e mi de G enzlinie. c) Subs i u ion on zwei nich lebensno wendigen Gü e n. Hie bei is am ehes en de übliche Ve lau on Indi e enzku en zu un e - s ellen, d. h. eine o lau ende Subs i u ion, na ü lich bei abneh- mende subjek i e G enz a e de Subs i u ion, is möglich (s. Abb. 4, S. 309); daß die G enz a e de Subs i u ion abnimm , en - sp ich dem e s en Gossenschen Gese z und kann ü alle Nu zen- ni eaus angenommen we den, abe da aus läß sich nich eine ü die Indi e enzku en gleiche K ümmung he lei en, also ih e Pa - alleli ä un e s ellen. d) So e n ein Gu ode beide Gü e eine absolu e Sä igungsg enze au weisen, was ü iele langlebige Geb auchsgü e angenommen we den kann (de d i e Fe nsehappa a ha p ak isch keinen G enznu zen meh ), läß sich eben alls keine, zumindes keine ausgedehn e Subs i u ionsmöglichkei un e s ellen. Es gil hie die de gesam en Indi e enzku enanalyse zug unde liegende Vo aus- se zung (s. Punk 4), daß die Gü e nich als Tauschmi el ungie- en dü en. Fü die Fälle b) bis d) gil wie ü a), daß mi höhe em Einkom- men die mögliche Ausdehnung de Indi e enzku e zunimm . Fü d) is dies alle dings nu seh beding akzep abel. y y *n xm •x X Abbildung 2 Abbildung 3 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 Die Einsdi änkung on Indi e enzbe eichen 309 y Abbildung 4 3. Die Gü e , ü welche indi e en e Mengenkombina ionen ange- nommen we den, dü en nich komplemen ä sein. Im exis enzmini- malen Einkommensbe eich handel es sich be ei s um komplemen ä e Gü e in bezug au das Ziel Exis enze hal ung. Im Be eich obe halb des Exis enzminimums en häl de ealisie e Gü e ko b jedoch eben- alls e liche komplemen ä e Gü e , wobei un e Be ücksich igung des on No is au gewiesenen Phänomens de „komplemen ä en Subs i- u ionali ä "7 die Komplemen a i ä sbeziehungen eine s a ke E wei- e ung e ah en. — Je nach S ä ke de Komplemen a i ä zweie Gü- e bes eh ein s ik limi a ionales Ve häl nis, so daß übe haup keine Indi e enzku e ü die beiden angenommen we den kann, ode es bes ehen nu ela i enge Subs i u ionsmöglichkei en, so daß nu ein kleine Indi e enzbe eich zus ande komm . Diese Fall en sp ich im P inzip Punk 2 a) (s. Abb. 2). 4. Die in die Indi e enzku enanalyse au genommenen Gü e dü - en nich als Tauschmi el ungie en, sonde n nu unmi elba zu Be- iedigung on Konsumbedü nissen. Wü de man diese P ämisse au - geben, so e hiel en ein Gu ode beide Gü e Geldcha ak e , und die G enz a e de Subs i u ion zwischen den beiden Gü e n wä e bei i- xie en P eisen on de un e schiedlichen Liquidie ba kei (Geld unk- ion) de Gü e abhängig. Da aus olg , daß bei de Kons uk ion eine Indi e enzku enscha — e wa nach Maßgabe on Be agungse geb- nissen — un e s ell wi d, daß die in nu zenungleichen Gü e kö ben en hal enen Gü e mengen (z. B. Nu zen on 5 x/5 y < Nu zen on 7 Dami wi d die Ta sache bezeichne , daß e schiedene Gü e , die in ih e G und- unk ion (z. B. ü eine Robinson-Wi scha ) iden isch sind, au g und de sozialen Ein lüsse komplemen ä we den. Z. B. sind Tages- und Abendga de obe indi iduell- unk ional das gleiche, nämlich Kleidung, sozial- unk ional jedoch e schieden, und zwa zeig sich die Komplemen a i ä da in, daß man im Momen , da aus sozialen G ünden eine T ennung zwischen Tages- und Abendga de obe e olg , auch beides angescha we den muß. Vgl. E ich und Monika S eissle , in ih e Einlei ung zu: E ich und Monika S eissle (H sg.): Konsum und Nach age. Köln-Be lin 1966. S. 55. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 310 Ka l Geo g Zinn 6x!5 y) in ih em Nu zen nu du ch die unmi elba e Be iedigung on Konsumbedü nissen bes imm sind, nich abe du ch ih e Eigenscha als po en ielle Tauschgii e . Die Subs i u ion eines im Wa enko b en - hal enen Gu es in ein d i es, nich da in en hal enes is also ausge- schlossen. Abgesehen on de p ak ischen Schwie igkei , solche in a- pe sonell wi ksamen Möglichkei en bei einem Be agungsexpe imen auszuschließen, wi d eine Indi e enzku enanalyse, die Globalgii e wie Einkommen und F eizei einbezieh , die nu als Rep äsen an en konk e e Gü e (z.B. Fe nsehappa a bzw. Spazie engehen) gel en, de ini ionsgemäß solche Subs i u ion du ch d i e Gü e un e s ellen müssen. Dami wi d de Ve lau de Indi e enzku en abe nich on den unmi elba einbezogenen Gü e n (Einkommen/F eizei ), sonde n on de Gesam hei de D i gü e bes imm . 5. Die Einkommenshöhe selbs ha keinen Ein luß8 au den Ve - lau de Indi e enzku enscha , d.h. es wi d angenommen, daß ein Indi iduum mi dem Einkommen Eo auch seine Indi e enzku en beim Einkommen i?i, E% ... En angeben kann. Un e s ell wi d also eine einkommensunabhängige ode e eilungsunabhängige und des- halb ü alle Wi scha ssubjek e du ch Be agung im s a us quo e - ah ba e es s ehende P ä e enzo dnung. Die Bewegung on einem nied ige en au ein höhe es Nu zenni eau bedeu e abe eine Ve meh ung um wenigs ens eine Gü e einhei , also auch eine Einkommenszunahme, denn diese Ve meh ung soll ja nich au Kos en des Bes andes an d i en Gü e n bzw. des esidualen Ein- kommens e olgen. Somi ep äsen ie abe jede einzelne Indi e- enzku e du ch ih e subjek i en G enz a en de Subs i u ion die P ä- e enzen bei einem ganz bes imm en Einkommensni eau. Dami kann abe eine Scha on Indi e enzku en nich als eine Ausd uck indi- iduelle We u eile e s anden we den, sonde n es sind soziale, du ch Einkommensni eau und Ve eilung beding e mi einge loch en. 8 Be ücksich ig man In e io i ä sbeziehungen in de Indi e enzku enda s el- lung, so muß die Einkommensabhängigkei des Indi e enzku en e lau s pe de i- ni ionem einge üh we den, und dami wi d die P ämisse einkommensunabhängige P ä e enzo dnungen au gegeben. Halle p ak izie e dies, ohne zu beme ken, daß mi Au heben de P ämisse einkommensunabhängige P ä e enzo dnungen asymp- o isches Zusammenlau en on Indi e enzlinien möglich wi d. Vgl. Halle : a.a.O., S. 138 . (Abb. 14 do ). — Mülle : a.a.O., S. 102 ., 187 . — A nd e weis au das Phänomen sich schneidende Indi e enzlinien bei Ve ände ungen de P ä e enz- o dnung. Vgl. A nd : a.a.O., S. 83. — Be ücksich ig man E gebnisse aus de Kon- sumanalyse, so wi d die he kömmliche Da s ellung on pa allel e lau enden Indi - e enzku en noch agwü dige , da kaum anzunehmen is , daß sich bei Einkom- mense höhungen nich neue In e io i ä en he auss ellen. Dazu S eissle : „Die Gü e wechseln im Zuge de Einkommenss eige ungen ih en Cha ak e ; on „Luxusgü e n" we den sie zu ,No wendigkei en' und schließlich zu in e io en Gü e n ..." (S eiss- le : Einlei ung, a.a.O., S. 84). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 Die Einsch änkung on Indi e enzbe eichen 317 Selbs e s ändlich häng Fs auch on indi iduell-psychologischen Fak o en ab. Die Indi iduen eagie en au die gleichen sozialen Ein- lüsse u. U. e schieden. Dennoch sp echen empi ische Be unde ü einen ela i s a ken Kon o mismus. Zu denken is beispielsweise an den Mi läu e e ek 18 ode den Ra che -E ek im Konsumen en e - hal en. Ob man Kon o mismus und Rigidi ä nun als soziologische ode psychologische Ka ego ie ausgib , is ü das Phänomen sozial be- ding e Einkommens- und F eizei minima belanglos. Diese sozial beding en Minima engen p ak isch den Spiel aum ü Subs i u ionen zwischen Einkommen und F eizei ein. Wegen de „ echnischen" In e dependenz bes imm e Einkommens e wendungen und dem F eizei au wand kann diese Beg enzung des Subs i u ions- be eichs on Einkommen und F eizei noch wei e zunehmen. Bei- spielsweise kos e die Anscha ung eine Segeljach seh iel meh (Einkommen) als de Au bau eine ansehnlichen Biblio hek. De Zei - au wand ü eine Ausnu zung diese Konsumgü e (wi sehen om P es igewe ab) mag abe de selbe sein. Soll e sich nun he auss ellen, daß ge ade die obe en Einkommensschich en, also jene, die den höch- s en „Lohn" e hal en, sowohl eu e Gü e (Wi ksamkei des Veblen- E ek s) als auch zei au wendigen Konsum ans eben „müssen", so bleib diesen Leu en o z ih es hohen Lohns ein ech ge inge Spiel- aum ü indi e en e Einkommen-F eizei -Kombina ionen. In Abb. 8 wi d die Indi e enzku enscha sei lich du ch die au o- nomen Einkommen- und F eizei minima beg enz . Die Pa allelen zu den Koo dina en geben die absolu en biologischen Minima (E^ und F&) an. De Ve lau de E0- und F0-Linie wi d on den Funk ionen de lohnabhängigen sozialen Minima beding . Die s a ke Wendung de E0- und F0-Linien nach innen en sp ich einem Veblen-E ek . Da das Einkommen un e de Bedingung, daß alles Einkommen A - bei seinkommen is , als P oduk aus Lohn und A bei szei (l * a) aus- E ged ück we den kann, gil auch a = y , und somi lassen sich auch Indi e enzlinien ü A bei szei -F eizei -Kombina ionen bei e schie- denen Lohnhöhen kons uie en. Die biologisch minimale F eizei is auch in diesem Fall kons an , wäh end die ü ein biologisch exis enz- minimales Einkommen no wendige A bei szei (a&) bei s eigendem Indi e enzku enscha an, obwohl ge ade bei Lohne höhungen die F eizei -Ein- kommen-P ä e enz kla e ände wi d. Um dennoch ü dasselbe Indi iduum die bekann e A bei sangebo sku e (konka zu y-Achse) zu e hal en, muß e ihm die Indi e enzku en „au den Leib" kons uie en. Üb igens könn e ü einzelne Men- schen om ypischen Ve lau des A bei sangebo es abgesehen we den. 18 Vgl. Ha ey Leibens ein: Mi läu e -, Snob- und Veblen-E ek e in de Theo ie de Konsumen ennach age. In: E ich und Monika S eissle (H sg.): a.a.O., S. 231 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 318 Ka l Geo g Zinn Eb Einkommen F eizei (max.24h) Abbildung 8 Lohn abnimm . Da zu jede Indi e enzku e ein bes imm es Lohn- ni eau (Einkommensni eau) gehö , sink die a&-Linie mi s eigendem Nu zenni eau (= s eigende Lohn). Die Abb. 9 kann keinen allgemein ypischen Ve lau on Indi e- enzku en und E0- und F0-Linien geben, da die Ku en e läu e on den Lohns eige ungen abhängen. Die Abs ände de Indi e enzlinien ep äsen ie en ja auch keine quan i a i aßba en Nu zene höhungen, sonde n nu solche, die eben egis ie ba sind, also bei Übe sch ei en eine P ä e enzschwelle19. 19 Von Mülle wu de e such , die Abs ände zwischen zwei Indi e enzlinien als einen quan i a i aßba en Nu zenzuwachs zu in e p e ie en, wobei jeweils de Nu - zenzuwachs on eine Indi e enzku e zu nächs en als kons an e G öße in e p e- A be sze'i ¡k F eizei Abbildung 9 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 Die Einsch änkung on Indi e enzbe eichen 319 Die un e Be ücksich igung de au onomen Einkommen- und F ei- zei minima e bleibende eie, d. h. du ch ad-hoc-En scheidung au A bei s- ode F eizei e eilba e Zei be äg : G = e ügba e Gesam zei (= 24 h) — F0 — a0 Da das biologische Einkommensminimum Eb = l • und das soziale Einkommensminimum Es = (l) = as'l be agen, gil auch a* = ~T l) Ub = und somi E y + ( ) G = 24 - Fb - (l) / Da F und Eb Kons an en sind, is G eine Funk ion des Lohns. Diese noch e bleibende Spiel aum G wi d nun wei e eingeeng , wenn die Indi iduen analog zum Konsumkon o mismus in einen Spa - kon o mismus ged äng we den, de eine Mindes spa leis ung q0 (aus- ged ück als minimale Spa quo e) e o de . Dami wü de in Höhe on q0 • E = l • aq wei e e bishe ei e ügba e Zei zu einem spe- ziellen Zweck, nämlich Ve dienen on Spa geld, gebunden. Un e s ell man en sp echend de Keynes'schen Konsum unk ion, daß q0 mi dem Einkommen bzw. dem Lohnsa z wächs , so gil q0 = " (l) und ji E aq = j . Die Ve mögensbildung (Spa en) kann ge ade bei hö- he en Einkommensschich en als eine A Konsumak e s anden we - den; sei es, daß man Ve mögen und Besi z als Möglichkei zu Mach - e wei e ung in e p e ie 20, sei es, daß man bei höhe en Einkommens- schich en ein ges iegenes Siche hei sbedü nis (gegen den nunmeh schme zliche en, weil po en iell ie e en ökonomischen und sozialen Abs ieg) un e s ell 21. ie wi d, die sich aus Be agungen e mi eln lasse (wie iel Wein muß ich Di geben, um den gleichen Nu zen he o zu u en wie beim soeben ge unkenen Glas?). Da Mülle die Gül igkei des 1. Gossenschen Gese zes auch ü das Einkommen un e - s ell , we den die Abs ände de Indi e enzku en mi de En e nung om U - sp ung g öße . Vgl. Mülle : a.a.O., S. 192 . 20 De Konsumaspek de Ve mögensbildung (Mach ak o ) wi d auch gegen die Übe agba kei des 1. Gossenschen Gese zes au das Einkommen ange üh . 21 Daß die Siche ung gegen Einkommens- und Besi zs ands e lus o angig is o dem Bemühen um eine absolu gleich g oße Einkommenss eige ung, d. h. das G enzleid des Abs iegs g öße is als de G enznu zen des Au s iegs (Vehlen), is eine in de Li e a u akzep ie e E ah ung, die wi in ande em Zusammenhang als „Bu onsche Regel" bezeichne haben. Vgl. E ich und Monika S eissle (H sg.): OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 320 Ka l Geo g Zinn Die bishe igen Übe legungen dü en deu lich gemach haben, daß die übliche Anwendung de Indi e enzku enanalyse, die zu heo- e ischen Demons a ion on „Konsumen en eihei " in de Auswahl on Subs i u en und „komplemen ä en Subs i u en" (No is) aug , nich ohne wei e es im Ve häl nis on Einkommen und F eizei b auchba is . Dies läß sich nun noch on de e wähn en echnischen In e depenz on Einkommens e wendung und F eizei beda he e - hä en. Die Meh zahl alle Konsumak e e o de einen speziellen, in ge- wissen G enzen a iablen Zei au wand. Wenn die ü die Benu zung eines Konsumgu es nö ige Mindes zei nich o handen is , so wü de ein Indi iduum bei exak e ex-an e-Kenn nis dieses Ums andes das be e ende Konsumgu nich kau en. Da de P eis eines Gu es in Zei einhei en gemessen we den kann (Quo ien aus P eis und Lohn), so s ell de Kau jedes Konsumgu es einen aus A bei szei - und F ei- zei zusammengese z en Au wand da . Diese Ansa z, de on Ga y S. Becke 22 und seh iel ühe schon on dem Schweize Geo g Sul- ze 23 zu Analyse des Konsum e hal ens gewähl wu de, üh zu dem E gebnis, daß im G unde genommen ga keine Kombina ionen aus F eizei und Einkommen geplan we den, sonde n daß das Indi i- duum nu eine Au eilung seine F eizei o nimm . Zum Teil geh die F eizei di ek als „P oduk ions ak o " in den Konsum ein, zum Teil wi d die F eizei e s in Einkommen ans o mie , das dann als komplemen ä e Fak o zu F eizei anzusehen is . Die analoge Si- ua ion lieg o , wenn man Kapi al als ge onnene, ans o mie e A bei in e p e ie : Die P oduk ion wi d dann allein au die beiden A bei sa en, ge onnene und ak uelle (lebendige), zu ückge üh . Ein- kommen is sozusagen ge onnene F eizei , die mi ak uelle F eizei zum Zweck des Konsums, d. h. de Nu zen ealisie ung, le z lich Leben, kombinie wi d. Du ch die Beg enzung de Lebenszei au 24 S unden äglich, wo on das biologische F eizei minimum in jede his o ischen Si ua ion noch a.a.O., S. 72. — Ka l Geo g Zinn: Bu ons Bei ag zu Sozialwissenscha . Die En - deckung de meßba en Psyche im 18. Jah hunde und die we subjek i is ische Konsequenz. Jb. . Na ionalök. u. S a ., Bd. 181 (1968), S. 343—357. 22 Vgl. Ga y S. Becke : A Theo y o he Alloca ion o Time. Economic Jou nal, Bd. 75 (1965), S. 493—517. Vgl. auch O o Neu a h (Die Wi scha so dnung de Zukun und die Wi scha swissenscha en. In: De s.: Du ch die K iegswi scha zu Na u wissenscha . München 1919. S. 163): „Es un e lieg wohl keinem Zwei el, daß die übe kommene P opo ion zwischen Konsumzei und P oduk ionszei bei allen Klassen de Be ölke ung wei om Op imum en e n is . Ein g oße Teil de Menschen beschä ig einande gegensei ig, ohne daß ein Meh genuß e ziel wü de." 23 Geo g Sulze : Die wi scha lichen G undgese ze in de Gegenwa sphase ih e En wicklung. Zü ich 1895. S. 190 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 Die Einsch änkung on Indi e enzbe eichen 321 abzuziehen is , wi d bei de Auswahl de zu kau enden Gü e nich nu be ücksich ig , ob man sie sich om Einkommen (Lohn) he gesehen leis en kann, sonde n auch, ob dann noch genügend F eizei zu Ve - wendung des gekau en Gu es üb ig bleib . Da sich die A bei szei als Di e enz aus 24 S unden und de F eizei e gib und die ü e - schiedene, abe gleich eu e Gü e no wendige F eizei menge a iie en dü e24, wi d die on einem Indi iduum gewähl e A bei szei -F eizei - bzw. Einkommen-F eizei -Kombina ion nich nu wie bishe angenom- men on de Lohnhöhe bes imm we den, sonde n auch on de „ ech- nischen" In e dependenz zwischen Gu und zugehö igem F eizei au - wand. Be ücksich ig man diesen Zusammenhang, so wi d abe de Ve lau de A bei sangebo sku e nich nu om Lohn und de meh ode wenige g oßen A ak i i ä de im Lau e de echnischen und sozialen En wicklung neu au auchenden Gü e bes imm , sonde n auch on dem meh ode wenige g oßen F eizei au wand, den jene Gü e e langen. Zwei Gü e kö be, die die gleichen P oduk ionskos en au weisen, d. h. ü gleiche A bei szei om Indi iduum gekau we den können, we den au das A bei sangebo ech un e schiedliche Wi kung haben, je nachdem wie hoch de zugehö ige F eizei au wand is . Soll en im Zuge des echnischen Fo sch i s meh Gü e mi ela i ge ingem F eizei au wand angebo en we den, so nimm ce e is pa ibus das A - bei sangebo langsame ab, als wenn die Gü e hohen Zei au wand e - o de n. Die „a ypisch" e lau enden A bei sangebo sku en25 sind demen sp echend e schieden. Be ücksich ig man die au gewiesenen Ein lüsse au das A bei s- angebo , so wi d de Ve such, A bei sangebo sku en aus Indi e- enzku en on F eizei -Einkommen-Kombina ionen he zulei en, zu 24 Bei einem asch s eigenden Angebo an ela i kos spieligen F eizei gü e n und Zunahme des au wandheischenden Demons a i konsums un e dem Ein luß de We bung mag es zu einem s agnie enden F eizei beda bei s eigendem Einkom- men kommen. Vgl. Clemens Augus And eae: Ökonomie de F eizei . Zu Wi - scha s heo ie de mode nen A bei swel . Reinbek 1970. S. 39 . — Ges ü z wi d die These on de Abhängigkei des F eizei beda s on Angebo und P eis de F eizei gü e du ch die US-ame ikanische En wicklung: Bei e wa gleichmäßigem Lohnans ieg in den e gangenen 70 Jah en s ieg wäh end de e s en Häl e die F eizei seh iel s ä ke als in de zwei en. Die P eise de F eizei gü e nahmen in de e s en Häl e auch s ä ke ab als in de zwei en. Vgl. Becke : a.a.O., S. 505. 25 S ackelbe g, de mi Hinweis au Launha d , F isch, Wal as und Wicksell die e schiedenen Ve läu e de a ypischen A bei sangebo sku en da geleg ha , e - moch e in olge seine aus den P ämissen des Indi e enzku enschemas (sozial iso- lie es Indi iduum) esul ie enden Be angenhei die sozialen U sachen de un e - schiedlichen Ve läu e on A bei sangebo sku en nich kla au zuweisen. Vgl. Hein ich on S ackelbe g: G undlagen de heo e ischen Volkswi scha sleh e. 2. Au l. Tübingen-Zü ich 1951. S. 281 passim. — Ragna F isch: New Me hods o Measu ing Ma ginal U ili y. In: Emil Lede e und Joseph Schumpe e (H sg.): Bei- äge zu ökonomischen Theo ie. Bd. 3. Tübingen 1932. S. 98, 109. — Launha d : Ma hema ische Beg ündung, a.a.O, S. 88 . — Zinn: Basis heo ie, a.a.O., S. 130 . 21 Schmolle» Jah buA 90,3 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 322 Ka l Geo g Zinn bloßen Spiele ei: Man kann nämlich einen empi isch zu e enden Ve lau de A bei sangebo sku e nu e hal en, wenn man die In- di e enzku en de be ei s bekann en A bei sangebo sku e au den Leib schneide 26. Diese Punk sei noch e was nähe e ö e . III. Zu Ablei ung on A bei sangebo s- ku en aus Indi e enzlinien Auße dem ge ade genann en Einwand gegen dieses Ve ah en is wei e hin zu k i isie en, daß die Kons uk ion on A bei sangebo s- ku en ia Indi e enzku enschema dem Okonomiep inzip „Occam's Razo " wide sp ich , da auch bei empi ische Fundie ung de Indi e- enzku en, so e n übe haup möglich, ein Umweg eingeschlagen wi d, de keine E kenn nis e meh ung b ing . Die Kons uk ion eine bzw. meh e e Indi e enzku en ü F ei- zei -Einkommen-Kombina ionen basie heo e isch au a sächlichen, ak isch au bloß im Gedankenexpe imen ollzogenen Be agungen eines Indi iduums übe seine P ä e enzen. Die P oblema ik diese Me hode ha be ei s Li le27 e wähn . Au die F age: „Wie iel A bei szei wü den Sie ü ein bes imm es Einkommen au wenden und welche ande en A bei szei -Einkommen- Zusammens ellungen sind zu e s en indi e en ?" kann ein Indi i- duum nu an wo en, wenn ihm als Bezugsg öße ein bes imm e Lohn genann wi d. Un e bleib dies, so dü e das Indi iduum ge ade den zu ällig ü es gel enden Lohn als Bezugsg öße e wenden. Die An - wo en au die genann e F age spiegeln also die gesam e, du ch die Lohnhöhe bes imm e soziale Si ua ion, in de sich ein Indi iduum be- inde und aus de he aus es seine U eile übe P ä e enzen en wickel . Somi müssen ü nu zen e schiedene Indi e enzku en auch un- e schiedliche Löhne un e s ell we den. Die F agen könn en somi nu lau en: „Wie iel wü den Sie bei einem bes imm en Lohn — und das heiß bei bes imm e A bei szei auch bes imm es Einkommen — zu a bei en be ei sein?" Die An wo au diese F age gib unmi elba die bei einem bes imm en Lohn op imale F eizei -Einkommen-Kom- bina ion und dami die A bei sangebo sku e. Indi e enzku en sind also übe lüssig in diesem Zusammenhang. Die zu den op imalen Kombina ionen indi e en en Punk e lassen sich eben alls nu du ch Be agen e mi eln, und zwa müssen es Punk e sein, die sich nu bei höhe en Löhnen e eichen lassen, dann abe eine bei dem be e enden Lohn nich op imale A bei szei au - 26 Vgl. Heinz Saue mann: Ein üh ung in die Volkswi scha sleh e. Bd. 2. Wies- baden 1964. S. 63 . Übe nommen on And eae: a.a.O., S. 37. F ühe schon bei Mülle : a.a.O., S. 187 . — Moses: a.a.O., S. 233 . 27 Vgl. Li le: a.a.O., S. 182. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 Die Einsch änkung on Iiidi e enzbe eichen 323 weisen: De C enznu zen in olge des höhe en Lohns is gleich dem G enzleid in olge de nich op imalen A bei szei . Es wä e nun seh iel ums ändliche , e s die Indi e enzku en zu kons uie en, um dann mi de Bilanzge aden (als Tangen e an die Indi e enzku en) die op imalen Einkommen-F eizei -Kombina ionen zu e mi eln und aus de Ve bindungslinie diese Punk e die A bei s- angebo sku e he zulei en. S ell man sich die Be agung nach Indi e enzku en ealis isch o , so zeigen sich die g oßen Schwie igkei en, welche aus dem Un e - mögen de Indi iduen he üh en, exak e An wo en zu geben. Mi de e s en F age müß e i gendein Punk im Koo dina ensys em mi - ge eil we den, on dem aus nun ande e hie zu indi e en e Posi ionen genann we den sollen. Beispielsweise: „Welche Einkommen-F eizei - Kombina ionen sind ü Sie indi e en zu Einkommen-F eizei -Kom- bina ion EJFn?" Die F age kann nich lau en: „Welche Kombina ionen sind indi e en ?" Diese F age wü de nämlich en wede die Gegen- age: „Indi e en zu was?" p o ozie en, ode de Be ag e wü de sich selbs i gendeinen Fixpunk auswählen. Im Zwei el wi d diese be- s imm on seine bishe igen Einkommen-F eizei -Posi ion, an die das Indi iduum i e a i anknüp en wi d. Be ach en wi noch einmal die einzelnen Punk e au eine F ei- zei -Einkommen-Indi e enzku e und e suchen, die Un e schiede im Emp inden des Indi iduums zu e gleichen. Es handel sich nich um In ospek ion, sonde n die Un e schiede e mag das Indi iduum du ch En scheidungen (Wahlhandlungen) empi isch sich ba zu machen. Wie Abbildung 10 Einkommen = Lohn X A bei . — — a • lx E2 = a • l2 wobei a die maximale A bei szei z. B. 16 h äglich und l < /s 21« OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 324 Ka l Geo g Zinn ausge üh wu de, gehö zu jedem Punk au de F eizei -Einkom- men-Indi e enzlinie ein bes imm e Lohn, bei dem sich de be e - ende Punk ealisie en läß . Fü jede Indi e enzku e gib es nu einen Lohnsa z, dessen zuge- hö ige Einkommensge ade die Indi e enzku e angie , also nu einen gemeinsamen Punk mi ih au weis . In de Abb. 10 gil dies ü Punk A beim Lohnsa z Die zu höhe en Löhnen gehö enden Einkommensge aden schneiden die Indi e enzku en in zwei Punk- en ( ü I2 Punk e B und B'). Wäh end nun de Punk A als Op imal- kombina ion aus F eizei und Einkommen bei gegebenem Lohn an- zusehen is , d. h. das Indi iduum s eb nach keine wei e en Ve - ände ung, is sozusagen „zu ieden", gil dies nich ü die ande en Punk e au de Indi e enzlinie. Sowohl in B als auch in B' müß e ein höhe e Lohn gezahl we den. Das Indi iduum is bei dem nunmeh gegebenen Lohn bes eb , seine Posi ion zu e ände n, und zwa in Rich ung C. Somi sind die Punk e A und B bzw. A und B' psychisch nich indi e en , da de Punk A eiwillig beibehal en wi d, wäh end B und B' on dem Indi iduum nu un e Zwang ealisie we den. E was eiwillig zu un ode nu un e Zwang, kann abe kaum als indi e en e psychische Lage bezeichne we den. Man kann die F age auch ande s s ellen: Wenn ein Indi iduum i gendeinen Punk au eine Indi e enzku e au suchen soll e, also in die Lage on Bu idans Esel ge ä , so müß e es eine ad-hoc-En scheidung ällen. Un e s ell man nun ealis isch, daß das Indi iduum eben nich sozial isolie is , so wi d — en sp echend den E ah ungen aus dem Konsumen en e - hal en — die bishe ealisie e Einkommen-F eizei -Kombina ion die En scheidung s imulie en28. Dami wü de ia En scheidung ü einen Punk au de Indi e enzlinie diese Punk du ch Wahlhandlung he - o gehoben, genieß also einen ak ischen Vo zug. Dami wä e abe die ganze De ini ion on Indi e enzku en ad absu dum ge üh . Dieses E gebnis läß sich nu mi Rücksich au den psychologischen Aspek e s ehen: Die En scheidung ü einen Punk au eine In- di e enzku e is möglich (so ja auch die Ablei ung des Haushal s- gleichgewich s); mi diese En scheidung o enba das Indi iduum abe eine P ä e enz ü eben diesen Punk . Daß bei diese En schei- dung Ein lüsse maßgebend sind, die sich nich aus dem Indi e enz- ku enschema ablei en lassen, weil sie in dessen De ini ion nich en - hal en sind, be üh ja nich die Ta sache, daß ein Indi iduum ei- 28 Ohne die Annahme soziale Bezogenhei on En scheidungen wä en auch Äuße ungen des Indi iduums on de A denkba : „Zu Kombina ion 100 Ein- kommen / 15 S unden F eizei äglich is ü mich indi e en 90 Einkommen / 25 S unden F eizei äglich ode 80 Einkommen / 30 S unden F eizei e c." Am „liebs en" wä e das Indi iduum ielleich uns e blich und wü de da ü sein Ein- kommen auch au Null eduzie en. Theo e isch is beides denkba , p ak isch nich . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 Die Einsch änkung on Indi e enzbe eichen 325 willig nich jeden, sonde n nu einen bes imm en Punk au eine In- di e enzlinie wähl . Das Indi iduum en scheide imme aus seine gesam en Lebenssi ua ion he aus, zu de auch die ihm angebo ene Lohnhöhe gehö . Eine heo e isch indi e en e Einkommen-F eizei - Kombina ion zu eine bei gegebenem Lohn op imalen e lang , wie ausge üh , eine Lohne höhung und eine e zwungene ande e A bei s- zei , und zwa de a , daß de Nu zenzuwachs du ch die Lohne - höhung bzw. Einkommense höhung kompensie wi d du ch den (A - bei s») Leidzuwachs in olge de e kü z en F eizei . Posi i e und ne- ga i e Nu zen bzw. U ili y und disu ili y bzw. F eude und Leid sind, wie schon e wähn , zwei nebeneinande bes ehende Ge ühlskompo- nen en29. Auch wenn beide g öße sind, is das Indi iduum nich in gleiche psychische Ve assung, wie wenn beide kleine sind, so daß auch nich on indi e en en Si ua ionen gesp ochen we den kann. Un e psychologischem Gesich spunk sind Indi e enzku en illuso- isch. Indi e enzku en un e s ellen eine Ve hal ensmöglichkei des so- zial eingeo dne en Indi iduums, die es eal nich gib . IV. Zusammen assung Die Übe p ü ung de P ämissen de Indi e enzku enanalyse un- e dem Aspek ih e Reali ä s ele anz o enba , daß de desk ip i e und e klä ende We jenes Ins umen es übe schä z wi d und wegen de häu ig einsei igen und k i iklosen Ve wendung eale P obleme e schleie we den. Von Heinz Halle und J. H. Mülle wu den be- ei s die Besonde hei en on Komplemen a i ä sbeziehungen, die keine Anwendung de üblichen Indi e enzku en e lauben, au gewiesen. Diese Ansä ze we den om Au o o ge üh und o allem bei de F age de Subs i uie ba kei on Einkommen und F eizei be ück- sich ig . Ge ade in diesem Fall e weis sich eine sozial beding e Be- sch änkung de Subs i u ionsmöglichkei en, welche die Da s ellung on indi e en en Einkommen-F eizei -Kombina ionen agwü dig e schei- nen läß . De wich igs e Einwand gegen das Indi e enzku ensys em basie au de Ta sache, daß en sp echend dem allgemein be olg en We - u eil, meh is besse , höhe e Nu zenni eaus s e s auch höhe e Ein- kommensni eaus bedeu en. Wi d nun die P ä e enzs uk u als on de Einkommenshöhe de e minie beg i en, so ände n sich bei s ei- gendem Einkommen, genaue s eigendem Lohn, die Ve läu e de In- 29 Vgl. Zinn: Basis heo ie, a.a.O., S. 105 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53 326 Ka l Geo g Zinn di e enzku en. In olge diese P ä e enzände ungen können Schni - punk e on Indi e enzlinien desselben Indi iduums en s ehen, ein Phänomen, das de heo e ischen De ini ion de Indi e enzku en- sys eme wide sp ich . Summa y The Con inemen o A eas o Indi e ence wi hin Social Limi s o Subs i u ion The au ho discusses he ele ance o indi e ence cu es o he analysis o eal beha io and shows he p oblems which a e o en hidden by he elegancy o he indi e ence map. The social de e minan s o human beha io a e co ela ed wi h he wage le el. Thus he shape o an indi e ence cu e will be changed by a a ia ion o wages, because he p e e ences a e in luenced by income: he e is only one indi e ence cu e o each wage le el and no a whole map. Consequen ly he in e sec ion o indi e ence cu es o he same indi idual is possible. This phenom- enon con adic s o he heo e ical de ini ion o he indi e ence map. The au ho demons a es he social limi a ions o he subs i u ion be ween income and ee ime, he possibili y o which is assumed gene ally. These limi a ions co obo a e he c i ics o indi e ence maps. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.90.3.303 | Gene a ed on 2023-04-04 11:44:53