Aktiva-Reserve und Offenmarktpolitik in kontroversen geldtheoretischen Konzepten
Abstract
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Full text
Ka h, Die ma
A icle
Ak i a-Rese e und O enma k poli ik in kon o e sen
geld heo e ischen Konzep en
K edi und Kapi al
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Ka h, Die ma (1973) : Ak i a-Rese e und O enma k poli ik in kon o e sen
geld heo e ischen Konzep en, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol.
6, Iss. 4, pp. 444-463,
h ps://doi.o g/10.3790/ccm.6.4.444
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/292705
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Ak i a-Rese e und O enma k poli ik
in kon o e sen geld heo e ischen Konzep en*
Von Die ma Ka h, F eibu g
In den le z en Jah en is die Ve an wo ung ü die konjunk u elle
S eue ung in de Bundes epublik wiede meh au die No enbank ab-
gewälz wo den. Abgesehen da on, daß die G ünde hie ü ohne Zwei-
el im poli ischen Be eich zu suchen sind, is die Übe agung de domi-
nie enden Rolle im Kamp gegen die In la ion au die Zen albank nu
au de G undlage eines gesiche en Ve auens in ih e Möglichkei en
e e ba , eine in la ionä e En wicklung einzudämmen. Ta sächlich be-
s and bishe — bei alle Skepsis gegenübe de Wi ksamkei de Geld-
poli ik, aus eine Rezessionsphase he aus einen P ozeß de wi scha -
lichen Expansion zu ini iie en — wei gehende Einhelligkei übe ih e
E izienz in den Boompe ioden als Ins umen de Res ik ionspoli ik.
Ge ade in diese Hinsich is in de Bundes epublik in jüngs e Zei ein
Schei e n nich zu übe sehen. Am deu lichs en komm dies in den sich
s ändig akzele ie enden In la ions a en zum Ausd uck. Die Zwei el an
den Möglichkei en de Bundesbank zu eine kon ak i en Poli ik gel en
dabei nich nu ih e Fähigkei , übe die Beein lussung de Geldmenge
und des K edi olumens eine Reduk ion de Ausgaben de Wi scha s-
subjek e bzw. ih es Wachs ums zu e eichen, Zwei el we den heu e
be ei s geäuße , ob sie übe haup noch in de Lage is , die mone ä en
Zielg ößen — also die Geldmenge und das K edi olumen selbs —
nachhal ig zu beein lussen. T o z de sei Juni 1972 zunehmend e -
schä en kon ak i en Poli ik und o z de sei einigen Mona en ela-
i gu abgesiche en außenwi scha lichen Flanke expandie en Geld-
menge und K edi olumen nahezu un e minde . Selbs die Bundesbank
kons a ie hie eine Disk epanz zwischen de Ziels ellung und den
* In He 2/1973 diese Zei sch i is de Au sa z on We ne Eh liche ,
Zu Neuo dnung des Ins umen a iums de Deu schen Bundesbank, e schienen.
Le z e e und de o liegende Bei ag sind idu ch Diskussionen übe diesen P o-
blemk eis am Ins i u ü das Spa -, Gi o- und K edi wesen an de Uni e si ä
F eibu g en s anden und sind dahe im Zusammenhang zu sehen.
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Ak i a-Rese e und O enma k poli ik 445
E gebnissen ih e Poli ik, und sie e klä dies nich meh wie ühe
in ähnlichen Si ua ionen allein mi dem langen B emsweg ih e Maß-
nahmen1.
Au diesem Hin e g und sind nun in den le z en Mona en e schie-
dene Vo s ellungen en wickel wo den, die eine wi ksame e Ausges al-
ung des geldpoli ischen Ins umen a iums zu Du chse zung eine mo-
ne ä en Res ik ionspoli ik zum Gegens and haben. Im olgenden sollen
zwei diese Pläne — zum einen de Vo schlag de Bundesbank2, zum
ande en de des Sach e s ändigen a es3 — disku ie we den. Beide
Re o mpläne sind deshalb besonde s in e essan , weil hin e ihnen —
obwohl es sich au den e s en Blick nu um e schiedene Lösungs ech-
niken zu handeln schein — die gegensä zlichen G undposi ionen de
he schenden Wi scha s heo ie — nämlich die de Mone a is en und
die de Neokeynesiane — s ehen. Diese heo e ischen Rich ungen un e -
scheiden sich bekann lich insbesonde e in ih en un e schiedlichen Au -
assungen übe den Wi kungszusammenhang zwischen mone ä en und
ealen G ößen im allgemeinen und den inanziellen Ve hal ensweisen
de Wi scha ssubjek e im besonde en4. Hin e den un e schiedlichen
heo e ischen Vo s ellungen s ehen dabei siche auch di e gie ende o d-
nungspoli ische Konzep e. Es is nich zu ällig, daß on den in e en-
ions eudige en Neokeynesiane n — die in de Bundesbank ja wohl
dominie en — eine Ve schä ung de Mindes ese ebes immungen, on
den „libe ale en" Mone a is en eine Umges al ung de O enma k -
poli ik o geschlagen wi d.
Diese o dnungspoli ischen Aspek e sollen hie nich au geg i en we -
den5. Vielmeh wi d allein die F age e ö e , welche de o geschla-
genen Ins umen e — also Ve schä ung de Mindes ese e o sch i en
ode e s ä k e Einsa z de O enma k poli ik — un e den gegebenen
Bedingungen besse geeigne sind, die mone ä e Expansion zu kon ol-
lie en und dami le z lich das Ausgabe e hal en de Wi scha ssubjek e
bzw. die gesam wi scha liche Nach age zu s eue n.
1 Vgl. Geschä sbe ich de Deu schen Bundesbank ü idas Jah 1972, S. 26 .
2 Daselbs , S. 28.
3 Sach e s ändigen a zu Begu ach ung de gesam wi scha lichen En wick-
lung, Jah esgu ach en 1972, Tz. 400 .
4 Fü eine sys ema ische Gegenübe s ellung de S andpunk e beide Schulen
gl. D. I. Fand, Ein mone a is isches Modell des Geldwi kungsp ozesses, in:
K edi und Kapi al, 3. Jg. -(1970), S. 361—385.
5 Sie we den eingehend in dem oben genann en Bei ag on Eh liche be-
handel .
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Dami bes eh das Anliegen dieses A ikels da in, die beiden geld-
poli ischen Konzep e au de G undlage ih e jeweils implizie en Au -
assungen übe den T ansmissionsmechanismus mone ä e Impulse mi -
einande e gleichend zu beu eilen. Zu diesem Zweck we den in einem
e s en Abschni die al e na i en Re o m o schläge als E gebnis eine
un e schiedlichen Deu ung de U sachen ü die Wi kungslosigkei de
Res ik ionspoli ik de Bundesbank da ges ell ; in einem zwei en Teil
we den dann diese Pläne im Wi kungszusammenhang de jeweiligen
geld heo e ischen Ansä ze analysie , und gleichzei ig wi d un e such ,
inwiewei die emp ohlenen Ins umen e geeigne sind, die E izienz de
No enbank in de Phase de Hochkonjunk u zu e besse n. Schließlich
wi d d i ens die F age e ö e , welchem de Vo schläge zu Neuge-
s al ung de Vo zug gebüh . Die zu o he ausges ell en E kenn nisse
beg ünden die Schluß olge ung, daß eine neuo ien ie e Mindes ese e-
und eine umges al e e O enma k poli ik die gemeinsamen Bes and eile
eines wi kungs ollen Re o mkonzep es ü die Geldpoli ik de Bundes-
bank sein soll en.
I.
Zunächs sollen die Re o m o schläge selbs ku z da ges ell we den.
Die Bundesbank sieh — wie schon angedeu e — eine e hebliche E -
wei e ung ih e Möglichkei en im Rahmen de Mindes ese epoli ik
o , wäh end de Sach e s ändigen a in seine Meh hei eine wi k-
same e Ausges al ung de O enma k poli ik pos ulie . De Gesam -
plan de Bundesbank en häl e schiedene Elemen e:
— einmal die Ve olls ändigung de bes ehenden an den Bank e bind-
lichkei en o ien ie en Mindes ese ep lich , u. a. um die in den e -
gangenen Jah en en wickel en legalen Ausweichs- und Umgehungs-
möglichkei en zu e assen;
— des wei e en die Ein üh ung eine neuen an die Ak i geschä e de
K edi ins i u e geknüp e Mindes ese ep lich
— und schließlich die E mäch igung zu eine zei lich be is e en Pla-
ondie ung de K edi gewäh ung.
Aus diesem Re o mka alog is allein das Ins umen eine Ak i a-
Mindes ese e als al e na i e S a egie zu de jenigen eine Umges al-
ung de O enma k poli ik anzusehen. Die K edi pla ondie ung is als
ha e di igis ische Eing i selbs on de Bundesbank nu als äuße -
s es Mi el o gesehen, und die Ve schä ung de bes ehenden Mindes -
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ese e egelungen is in de Meh zahl ih e Einzelbes immungen nich
kon o e s, so e n man nich den S andpunk einnimm , das Ins umen
„Mindes ese epoli ik" öllig abzuscha en, was in de Bundes epublik
e ns ha nich zu Diskussion s ehen kann.
De gemeinsame Ansa zpunk ü die Pläne on Bundesbank und
Sach e s ändigen a is die Diagnose eine e olglosen Res ik ionspoli-
ik, de en Zielse zung wie olg gekennzeichne we den kann: Ein-
sch änkung des K edi angebo s de Banken und dami gleichzei ig Ve -
langsamung de da aus esul ie enden Zunahme de Geldmenge übe
eine Reduk ion de Bankenliquidi ä 6 sowie — du ch Anhebung des
Zinsni eaus — Reduk ion de K edi nach age de Nich banken7. En -
sp echend diese Au gabens ellung läß sich de E olg de Bundesbank-
poli ik beu eilen, indem die Ve ände ung de Bankenliquidi ä und des
Zinsni eaus eine sei s mi de En wicklung de Geldmenge und des K e-
di olumens de K edi ins i u e an Nich banken ande e sei s e glichen
wi d.
Die augenblickliche Phase de mone ä en Res ik ion ha An ang
1969 begonnen. Wäh end diese Zei — on Dezembe 1968 bis De-
zembe 1972 — s ieg die K edi e gabe de K edi ins i u e an inlän-
dische. Nich banken8 um jäh lich du chschni lich 16%; und die gleiche
S eige ungs a e läß sich ü Geld olumen und Quasigeldbes ände e -
mi eln9. Die kon ak i e Poli ik muß e sei he alle dings meh mals
gelocke we den, da sie on außenwi scha lichen Fak o en un e lau en
wu de. Aus diesem G unde soll hie ü die E olgsanalyse nu de on
de Bundesbank ges eue e scha e Res ik ionsku s de le z en Mona e,
de Ende Juni 1972 in Gang gese z und sei dem nich un e b ochen
wu de, zug unde geleg we den.
Von diesem Zei punk bis Mä z 197310 ging die Liquidi ä squo e de
K edi ins i u e d as isch on 8,5 °/o au 2,1 % zu ück, wobei nachd ück-
6 De Beg i Bankenliquidi ä wi d hie in de De ini ion de Deu schen
Bundesbank als „ eie Liquiidi ä s ese en de K edi ins i u e" e wende .
7 Diesen Wi kungszusammenhang bezeichne die Bundesbank als G und-
übe legung ih e Poli ik. (Geschä sbe ich de Deu schen Bundesbank ü das
Jah 1972, S. 26).
8 Bei de Be echnung diese Zuwachs a e wu de das K edi olumen ohne
Scha zwechselk edi e, We papie bes ände, Ausgleichs- und Deckungs o de un-
gen zug unde geleg . (Vgl. Mona sbe ich e 'de Deu schen Bundesbank, Mai
1973, Tab. III, 4).
9 Daselbs , Tab. I, 2.
10 Die Quo e de eien Liquidi ä s ese en am Einlagen olumen de K e-
di ins i u e wu de on de Bundesbank le z malig ü Mä z 1973 angegeben
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lieh he o zuheben is , daß de k i ische We ü diese G öße, den die
K edi ins i u e nich zu un e sch ei en be ei seien, on de Bundesbank
s e s mi ca. 6 % angenommen wu de11. Gleichzei ig s ieg de K edi -
zins be äch lich, beispielsweise be ug die S eige ungs a e des Kon o-
ko en zinses 35 %12. T o z diese einschneidenden es ik i en Ve -
ände ung de mone ä en S eue ungselemen e expandie en die Ziel-
g ößen mi un e minde em Tempo: das K edi olumen mi eine jäh -
lichen Ra e on 15 %, Geld- und Quasigeldmenge mi einem p ozen-
ualen Zuwachs on 17,5 °/o13.
Diese o ensich liche Ve ehlung de geldpoli ischen Ziele wi d nun
je nach heo e ischem S ando des Be ach e s un e schiedlich in e -
p e ie , und da aus e geben sich dann die abweichenden Vo schläge ü
Maßnahmen zu eine besse en Annähe ung an diese Zielse zung. Aus
de Sich de mode nen Quan i ä s heo ie ha die zu s a ke mone ä e
Expansion ih e U sache in de Wahl de alschen s a egischen Va iablen
zu Beein lussung des Geldangebo s. Nich die Bankenliquidi ä , son-
de n die Menge des Zen albankgeldes is nach diese Theo ie die Basis
ü die Geld e so gung, und diese ih e sei s wi d als de dominie ende
Bes immungs ak o ü das Ausgabe e hal en de Wi scha ssubjek e
angesehen14. Die Mone a is en o de n deshalb ein mäßiges und s e iges
Wachs um de Geldbasis und de Geldmenge. Eine in la ionä e En wick-
lung könne dahe allein du ch eine Ve inge ung de Zuwachs a e de
Geldmenge bekämp we den.
Demgegenübe beg ünde die neokeynesianisch o ien ie e Geld heo ie
die Wi kungslosigkei de Geldpoli ik in e s e Linie mi eine übe -
( gl. Mona sbe ich , Mai 1973, Tab. I, 3). Sei dem ha sie eine Neuabg enzung
diese zen albank ähigen Ak i a o genommen ( gl. Mona sbe ich , Juni 1973,
S.
47 .).
11 Vgl. hie zu H. I mle , The Deu sche Bundesbank's Concep o Mone a y
Theo y and Mone a y Policy, in: P oceedings o he Fi s Kons anze Semina
on Mone a y Theo y and Mone a y Policy, Ed. K.B unne , Be lin 1972, S. 146.
12 Da die Deu sche Bundesbank die Soll- und Habenzinsen niu ie eljäh -
lich e mi el , muß e die Zinsände ungs a e au einen e was abweichenden Zei -
aum — in diesem Fall Mai 1972 bis Mai 1973 — bezogen we den. Wäh end
diese Pe iode s ieg de du chschni liche Zins ü Kon oko en k edi e un e
1 Mill. DM on 8,39 au 11,32% ( gl. Mona sbe ich , Juni 1973, Tab. V, 6).
18 Die ü den Zei aum on 10 Mona en — Juni 1972 bis Ap il 1973 —
e mi el en Zuwachs a en ( gl. Mona sbe ich , Juni 1973, Tab. III, 4 und I, 2)
wu den au Jah eswe e umge echne .
14 Vgl. u. a. H.-J.
Ja chow,
Theo ie und Poli ik des Geldes, Gö ingen 1973,
S. 273.
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g oßen Elas izi ä des Geld- und K edi sys ems15. Wäh end die K edi -
nach age als wenig zins eagibel eingeschä z wi d, gil die Geldnach-
age ode Liquidi ä sp ä e enz als hochg adig zinsemp indlich. Dies ha
im Konjunk u e lau olgende Konsequenz: Ände ungen des Ni eaus
und de S uk u de Zinssä ze bewi ken eine de a ige Ve ände ung de
Umlau geschwindigkei des Geldes, daß in Rezessionsphasen bei sinken-
dem Zins eine Ve langsamung und in Boomphasen bei s eigenden Zins-
sä zen eine Beschleunigung ein i . Au diese Weise wi d das K edi -
schöp ungspo en ial de Geschä sbanken s ändig wiede au ge üll .
Allein du ch eine unmi elba e S eue ung de K edi e ügba kei sei-
ens de Zen albank läß sich gemäß diese heo e ischen Posi ion das
Ausgabe e hal en de Wi scha ssubjek e beein lussen16.
II.
Au dem Hin e g und diese heo e ischen Hypo hesen übe das Ve -
hal en de Wi scha ssubjek e können nunmeh die al e na i en Re-
o m o schläge in e p e ie we den.
1. Hin e den Vo schlägen zu Umges al ung de O enma k poli ik
s eh die Vo s ellung de Mone a is en, daß die No enbank die mone-
ä e Expansion nu dann kon ollie en kann, wenn sie die Ve so gung
mi Zen albankgeld im G i ha 17. Dahe muß de im Liquidi ä s-
konzep de Bundesbank en hal ene En scheidungsspiel aum de Ge-
schä sbanken übe die Ve so gung mi Zen albankgeld, also die Mög-
lichkei de Einzelbank wie des Bankensys ems, sich jede zei du ch
Au lösung eie Liquidi ä s ese en on de Bundesbank nach Beda
Zen albankgeld zu bescha en, besei ig we den. Dies is dadu ch mög-
lich, daß die No enbank den Ankau on Ak i a aus dem Geschä s-
bankenbe eich — insbesonde e on Geldanlagen im Ausland und eige-
nen O enma k papie en — eins ell . Bei es en Wechselku sen is die
Behe schung de Auslandsanlagen äuße s schwie ig. Da ih e Au lösung
ü inländische Banken no wendig mi einem De isen e kau an die
Zen albank gekoppel is , kann diese Quelle de Ve so gung mi Zen-
albankgeld nu du ch die Ein üh ung lexible Wechselku se einge-
15 Vgl. hie zu A. D. Bai , The Con ol o die Money Supply, Manches e
1970, S. 114 .
16 De s., a.a.O., S. 120 .
17 Vgl. u. a. M. F iedman, A P og am o Mone a y S abili y, Fo dham
1960, S. 50 sowie K. B unne — A. H. Mei ze , An Al e na i e App oadi o he
Mone a y Mechanism, Washing on 1964, S. 87.
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ockne we den. Das sei ku zem gel ende Sys em des Block- loa ing
de meis en EWG-Wäh ungen gegenübe dem Dolla s ell wegen de
dominie enden Rolle des US-Geldma k es ü deu sche K edi ins i u e
eine e hebliche Ve besse ung in diesem Sinne da .
Um die Liquidi ä sbescha ung du ch Rückgabe inländische Geld-
ma k papie e an die No enbank zu un e binden, muß die bishe au die
Liquidi ä sdisposi ionen de Banken hin konzipie e O enma k poli ik,
die den Zins als Ak ionspa ame e und die on den Banken nachge ag e
Menge als E wa ungspa ame e behandel , und auße dem die jede -
zei ige Rücknahme diese Ti el ga an ie , zu einem Ins umen de
kon ollie en Ve so gung des Bankensys ems mi Zen albankgeld um-
kons uie we den. Eine un e diese Zielse zung ausges al e e O en-
ma k poli ik e o de einen mengenmäßig geplan en Absa z on
O enma k papie en, mi dem Zins als E wa ungspa ame e und es -
geleg en Lau zei en ü diese Ti el ohne o zei ige Rücknahme.
Diese Vo schlag geh da on aus, daß sowohl die Gi algeldschöp ung
als auch die K edi expansion de Geschä sbanken eine s abile Rela ion
zu Zen albankgeld e so gung au weisen, wäh end die Rolle des Zinses
ü die Bes immung diese G ößen als unbedeu end angesehen wi d18.
Ve ände ungen des Zinsni eaus und de Zinss uk u können jedoch in
meh ache Hinsich den Geld- und K edi schöp ungsp ozeß beein-
lussen: Einmal kann eine Va ia ion des Zinsni eaus die Ba geldhal ung
des Publikums im Ve häl nis zu dessen Bes and an Sich deposi en abe
auch die on den Nich banken gewünsch e Quo e de Kassenhal ung —
Ba geld und Sich deposi en — am Finanz e mögen insgesam gegen-
läu ig e ände n19. Mi ande en Wo en: Eine es ik i e Geldpoli ik üb
dann übe den no wendige weise s eigenden Zins au die Wi scha s-
subjek e de Nich bankensek o en einen An eiz aus, ih e Geldhal ung
zuguns en e zinsliche inanzielle Ak i a au zugeben. Wei e hin kön-
nen die nich inanziellen Wi scha ssubjek e au g und eine Ve schie-
bung de ela i en Zinssä ze geneig sein, auch inne halb des Spek ums
e zinsliche Anlage o men eine Ums uk u ie ung ih es Po olios zu-
guns en nunmeh e gleichsweise höhe e zinsliche Schuld i el o zu-
nehmen. So e n ein de a ige Zusammenhang bes eh , üh eine au
18 V/gl. M. F iedman, Zinssä ze und Geldnach age, in: de s., Die op imale
Geldmenge unid ande e Essays, München 1970, S. 199 .
19 Vgl. W. J. Baumöl, The T ansac ion Demand o Cash: An In en o y
Theo e ic App oach, in: The Qua e ly Jou nal o Economics, Vol. 66 (1952),
S. 545 ., und J. Tobin, The In e es -Elas ici y o T ansac ions .Demand o
Cash, in: The Re iew o Economics and S a is ios, Vol. 38 1956, S. 241 .
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Ak i a-Rese e und O enma k poli ik 451
lang is ige Papie e ges ü z e kon ak i e O enma k poli ik zu eine
E höhung des Zinses ü Ren enwe e im Ve häl nis zum Deposi enzins,
wodu ch ein Aus ausch on Deposi en gegen es e zinsliche We papie e
a ak i wi d20. So e n geldpoli ische Maßnahmen, insbesonde e O en-
ma k ope a ionen, de a ige Subs i u ionsp ozesse auslösen, is ih e Wi -
kung au Geldmenge und K edi olumen ungewiß, und die No enbank
is nich in de Lage, die mone ä e Expansion übe die Geldbasis e -
läßlich — d. h. mi ex an e kalkulie ba en E gebnissen — zu egulie en21.
Aus dem gleichen G unde is eine zusä zliche K edi schöp ung ohne
zusä zliches Zen albankgeld allein du ch Po olioumschich ungen zwi-
schen Banken und Nich banken, also du ch eine in ensi e e Nu zung
des o handenen Zen albankbes andes möglich. Obwohl die Ve e e
de neue en Quan i ä s heo ie in jüngs e Zei eine pa ielle Endogeni ä
de Geldmenge ane kennen, hal en sie die P ädominanz de Wäh ungs-
behö de 'bei de Bes immung des Geldangebo s nach wie o ü e -
wiesen22.
2. Im Gegensa z zu den Mone ä s en gehen die Neokeynesiane on
de Vo s ellung aus, daß eine s enge Beziehung zwischen Zen albank-
geldmenge und K edi expansion nich angenommen we den könne, die
Geld- und K edi olumina ielmeh übe wiegend endogen de e minie
seien. Da übe dies eine s ändige Kompensa ion de kon e ka ie enden
Zinse ek e da um nich möglich e schein , weil de Ein luß on Zins-
ände ungen au die inanziellen Ve hal ensweisen en wede keine aus-
eichende S abili ä au weis ode zumindes die Kenn nis diese Gese z-
20 Vgl. L. E. G amley und S. B. Chase, J ., Time Deposi s in Mone a y
Analysis, in: Ta ge s and Indica o s o Mone a y Policy, Ed. K. B unne ,
San F ancisco 1969, S. 219—249.
21 Diese Ansich e i auch Teigen, de sowohl ü die Ba geldquo e als
audi ü idie Nach age nach Sich - unid Zei ideposi en be äch liche Zinselas izi-
ä en iin de e mu e en Rich ung in den USA nachgewiesen ha . (R. Teigen, An
Agg ega ed Qua e ly Model o he U.S. Mone a y Sec o , 1953—1964, in:
Ta ge s and Indica o s o Mone a y Policy, Ed. K. B unne , a.a.O., S. 175
bis 218.)
22 K. B unne und A. H. Mei ze haben be ei s 1966 ein heo e isches Modell
des Geldangebo sp cxzesses en wickel , das meh e e Zinssä ze als explizi e Be-
s immungs ak o en sowohl de Geldmenge als auch des K edi olumens en häl .
(A C edi -Ma ke Theo y o Money Supply and Two Majo Puzzles o U.S.
Mone a y Policy, in: Essays in Honou o Ma co Fanno, Vol. II, Padua 1966,
S. 151—176.) Neue dings o dne B unne den Zinse -ek en ein noch g öße es
Gewich zu (The „Mone a is Re olu ion" in Mone a y Theo y, in: Wel wi -
scha liches A chi , Bd. 105 (1970), S. 1—29; wiede abged uck in: De neue
Mone a ismus, H sg. P. Kalmbach, München 1973, S. 70—103, insb. Sei e 88 .).
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la ion kann e nach wie o luk a i bleiben. Dahe wi d e schieden -
lich die Spal ung de Mindes ese esä ze in einen höhe en au K edi e
und einen nied ige en au We papie e o geschlagen31, eine Lösung, die
ü eine als Zuwachs ese e konzipie e Ak i a-Rese ep lich sinnlos
wä e. Will man jedoch am Bundesbank-Vo schlag des Nebeneinande
on g undsä zliche Passi a-Rese e und Ak i a-Zuwachs ese e es -
hal en, dann muß man konsequen e weise nich nu das Basis olumen,
sonde n gleichzei ig auch die Basiss uk u de Ak i a es legen. Das
bedeu e , daß de ese ep lich ige Zuwachs nich aus de Gesam hei
de Ak i a, sonde n bei We papie en und K edi en ge enn e mi el
we den muß. Dann wi d zwa bei eine Bilanz e kü zung eben alls ein
posi i e Liquidi ä se ek en s ehen, e wü de jedoch bei anschließende
K edi gewäh ung wiede au gehoben we den. No wendige Bedingung
ü dieses E gebnis is alle dings, daß de ma ginale Rese esa z au die
Expansion des K edi olumens g öße als de ma ginale Rese esa z
au Deposi en sein muß.
Als e gänzende Maßnahme, um ein Po olio-shi ing einzudämmen,
müß en auch die in e mediä en Finanzie ungsins i u e — wie Realk edi -
ins i u e, Ve siche ungen und Bauspa kassen — in die Mindes ese e-
p lich einbezogen we den. Die Ak i i ä diese Ins i u ionen begüns ig
ande en alls eine Ve lage ung de K edi e gabe inne halb des inan-
ziellen Sek o s.
III.
De Ve gleich de beiden Pläne au de G undlage al e na i e Hypo-
hesen übe den T ansmissionsmechanismus mone ä e Impulse leg ol-
gende Schluß olge ung nahe: Das U eil, welchem Re o m o schlag de
Vo zug gebüh , häng en scheidend da on ab, welche Ve hal ensweisen
man den Wi scha ssubjek en hinsich lich ih e inanziellen T ansak io-
nen un e s ell . Schließ man sich de mone a is ischen Annahme an, daß
die Wi scha ssubjek e mi de S uk u ih e inanziellen Ve mögens-
hal ung au Zinsände ungen kaum eagie en, daß sie zwischen Kassen-
hal ung und den üb igen Fo men ih es Finanz e mögens eine nahezu
komplemen ä e Beziehung ans eben und daß wei e hin die Rela ion
31 Eine aus üh liche Diskussion dieses Vo schlags inde sich bei W. L. Smi h,
Rese e Requi emen s in he Ame ican Mone a y Sys em, in: Mone a y Man-
agemen , Commission on Money and C edi , Englewoad Cli s 1963, S. 277 .;
auße dem bei P. Voß, a.a.O., S. 101 .
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Ak i a-Rese e und O enma k poli ik 459
Geldbasis zu Geldmenge s abil is , dann is kein s ö ende Ak i ausch
zu be ü ch en: Bes ehende Passi a-Rese e und neu o ganisie e O en-
ma k poli ik können die Geldbasis bei hin eichende außenwi scha -
liche Absiche ung s eue n und dami auch die mone ä e Expansion kon-
ollie en. Neig man dagegen meh de Po olio heo ie zu, die eine
hohe Subs i u ionali ä zwischen den e schiedenen Fo men inanziel-
le Ak i a in Abhängigkei on Ände ungen de Zinss uk u pos u-
lie , dann muß man sich konsequen e weise ü eine Ak i a-Rese e
mi den zule z e ö e en Modi izie ungen en scheiden.
Eine de a ela i ie ende S ellungnahme kann ü die geldpoli ische
Ins anz keine En scheidungshil e da s ellen. Dennoch is das E gebnis
diese Analyse nich so unbe iedigend, wie es in diese Zuo dnung de
Re o mpläne zu i alisie enden heo e ischen Schulen zum Ausd uck
komm . So konn e gezeig we den, daß Ak i a-Rese e und O en-
ma k poli ik ebensowenig einande ausschließende Mi el da s ellen, wie
sich Geldmenge und K edi olumen als geldpoli ische Ziele wide sp e-
chen. Eine Ve knüp ung beide Pläne is auch aus sys ema ischen G ün-
den keineswegs abzulehnen, zumal in jüngs e Zei die ex emen heo-
e ischen S andpunk e bezüglich de Ein luß ak o en de mone ä en
Dynamik au gegeben wu den. Wäh end die Po olio-Theo e ike nich
bes ei en, daß die Zen albankgeldmenge ein wich ige Bes immungs-
g und de gesam wi scha lichen Nach age is , be ücksich igen die Mo-
ne a is en neue dings s ä ke die Exis enz on Zinse ek en. Dami
bleiben on den u sp ünglich p inzipiellen Di e genzen nu noch g a-
duelle Un e schiede bes ehen.
Aus diesen E kenn nissen können nun auch Konsequenzen ü die
Geldpoli ik in de Bundes epublik gezogen we den. Die Beein lussung
de eien Liquidi ä s ese en — also de in Zen al'bankgeld um ausch-
ähigen Ak i a — du ch die Bundesbank ha sich in de Ve gangenhei
als ein wenig wi kungs olles Mi el zu S eue ung de mone ä en Ex-
pansion e wiesen. Dahe soll en die geldpoli ischen En scheidungen in
Zukun meh an de ak uellen s a wie bishe an de po en iellen Ve -
so gung de K edi ins i u e mi Zen albankgeld o ien ie we den. Die
Ve olgung eine de a igen Zielse zung e o de ein adäqua es Ins u-
men a ium, eine sei s — wie oben ausge üh — eine mengeno ien ie e
O enma k poli ik, ande e sei s abe auch die Beibehal ung eine au
die Geldmenge und dami au die Deposi en bezogenen Mindes ese e-
p lich . Da jedoch die Beziehungen zwischen de Zen albankgeld e -
so gung und dem K edi olumen — wie die jüngs e En wicklung in de
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Bundes epublik zeig 32 — ku z is ig wenige s abil sind als aus G ün<
den de konjunk u ellen S eue ung wünschenswe wä e, bes eh auße -
dem die No wendigkei ü ein Ins umen , das die K edi expansion un-
mi elba in den G i nimm . Als ein de a iges Mi el kann eine obli-
ga o ische Rese ehal ung au die Ak i geschä e de K edi ins i u e
angesehen we den. Alle dings müß e ih e Ausges al ung die im o an-
gegangenen Abschni he ausges ell en Bedingungen e üllen, um kom-
pensie enden Po olio-shi s den An eiz zu nehmen. Demen sp echend
wä e es e o de lich, daß die Rese ep lich au den Zuwachs de Ak i a
an die Expansion einzelne Ak i akomponen en anknüp , so daß eine
Zunahme de K edi gewäh ung auch dann belas e wü de, wenn sich
wegen eine gleichzei igen Ve inge ung des We papie bes andes die
Summe de Ak i a des K edi ins i u es nich e höhen wü de. Eine pe -
manen e Ak i a-Rese e müß e demgegenübe on un e schiedlichen
Rese esä zen ü K edi e 'und We papie e be echne we den, um sol-
che Ve schiebungen de Po olios uk u zu e hinde n, die das E -
eichen de geldpoli ischen Ziele beein äch igen.
Un e diese doppel en Ziels ellung de S eue ung sowohl de Geld-
menge als auch des K edi olumens is ein kombinie es Mindes ese e-
sys em, das eils die Passi a und eils die Ak i a de K edi ins i u e zu
Bemessungsg undlage ha , ein wi ksames Ins umen zu mone ä en
S eue ung. Eine neuges al e e O enma k poli ik wü de dieses Konzep
inso e n sinn oll e gänzen, als sie den Banken eine en able Anlage-
al e na i e bie en wü de, die keine obliga o ische Rese ehal ung aus-
lös . Um den Ein luß de Geschä sbanken au die Geldbasis einzu-
sch änken, müß en die O enma k i el mi es en Lau zei en ausges a -
e sein. Eine de a neu konzipie e No enbankpoli ik wü de zwei ellos
in de Lage sein, die mone ä en Agg ega e, Geldmenge und K edi -
olumen, besse zu s eue n als das gel ende Ins umen a ium de Bundes-
bank. Inwiewei sie alle dings geeigne is , auch au die gesam wi -
scha lichen Ziele de Wi scha spoli ik s ä ke einzuwi ken, häng on
zusä zlichen Annahmen übe die A und die In ensi ä de Ve knüp-
ung zwischen mone ä en und ealen Fak o en ab, die sich wiede um
bei Mone a is en und Neokeynesiane n un e scheiden, jedoch nich meh
Gegens and diese Aus üh ung sein können.
82 Von Juni 1972 bis Ap il 1973 is die Geldbasis un e Be ücksich igung de
zwischenzei lich o genommenen E höhungen ide Mindes ese esä ze nich
gewachsen, wäh end das K edi olumen um ca. 12 °/o zugenommen ha .
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Ak i a-Rese e und O enma k poli ik 461
Zusammen assung
Ak i a-Rese e und O enma k poli ik
in kon o e sen geld heo e ischen Konzep en
T o z de sei Juni 1972 s a k es ik i en Geldpoli ik de Deu sdien Bun-
desbank is die wi scha liche En wicklung in de Bundes epublik .du ch s ei-
gende In la ions a en gekennzeichne . Dahe we den neue dings Zwei el ge-
äuße , ab die Bundesbank übe haup in de Lage is , übe eine Beein lussung
de Geldmenge und des K edi olumens die Expansion de gesam wi scha -
lichen Nach age einzusch änken. Da alle dings o z de kon ak i en Poli ik
jene mone ä en Agg ega g ößen nahezu un e minde wei e wachsen, könn e
das Ve sagen de No enbankpoli ik seine U sache auch da in haben, daß die
geldpoli ischen Ins umen e de Bundesbank nich aus eichen, diese G ößen
wi ksam zu kon ollie en. Au diesem Hin e g und sind in den le z en Mo-
na en ein Plan de Bundesbank zu Ein üh ung eine Ak i a-Rese e, ein an-
de e om Sach e s ändigen a z-u eine wi ksame en Ausges al ung de O -
enma k poli ik en wickel wo den.
Im o liegenden Bei ag wi d nachgewiesen, daß ibeiden Re o mkonzep en
un e schiedliche Au assungen übe den T ansmissionsmechanismus mone ä e
Impulse zug unde liegen. Hin e dem Vo schlag zu Umges al ung de O en-
ma k poli ik s eh die Vo s ellung de Mone a is en, daß die No enbank die
mone ä e Expansion nu dann kon ollie en kann, wenn sie die Ve so gung
mi Zen albankgeld im G i ha . Demgegenübe basie de Ak i a-Rese e-
plan au de Hypo hese de Neokeynesiane , daß das K edi olumen übe wie-
gend endogen de e minie is und dahe on de Wäh ungsbehö de unmi el-
ba ges eue we den muß.
Das Haup anliegen dieses A ikels bes eh da in, die Re o mpläne im Wi -
kungszusammenhang de jeweiligen geld heo e ischen Ansä ze zu analysie en
und gleichzei ig zu un e suchen, inwiewei die emp ohlenen Ins umen e ge-
eigne sind, die E izienz de No enbank in de Phase de Hochkonjunk u
zu e besse n.
Die geldpoli ischen Schluß olge ungen de Analyse lau en, daß die No en-
bank die Geldmenge und das K edi olumen als gleich angige Zielg ößen e -
s ehen soll e. Diese doppel e Ziels ellung ih e Poli ik e o de auch eine Neu-
o ien ie ung ih e Ins umen e. In eine abschließenden Be ach ung wi d ge-
zeig , daß Ak i a-Rese e und umges al e e O enma k poli ik die gemein-
samen Bes and eile eines wi kungs ollen Re o mkonzep es ü die Geldpoli ik
de Bundesbank bilden könn en.
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462 Die ma Ka h
Summa y
Asse Rese es and Open Ma ke Policy
in Con o e sial Mone a y Theo y Concep ions
Despi e he e y es ic i e mone a y policy o he Ge man Bundesbank
since June 1972, economic de elopmen in he Fede al Republic o Ge many
is ma ked by ising in la ion a es. Fo his eason doub s ha e ecen ly been
exp essed as o whe he he Bundesbank is a all in a posi ion o limi o e all
economic demand by in luencing he quan i y o money and he olume o
c edi . Howe e , since hose agg ega e mone a y magni udes con inue o g ow
a almos undiminished a es despi e he con ac i e policy, he ailu e o cen-
al bank policy migh also be due o he ac ha he Bundesbank's mone a y
policy ins umen s a e no su icien o con ol hese magni udes e ec i ely.
Agains his backg ound, in ecen mon hs a plan pu o wa d by he Bundes-
bank o he in oduc ion o an asse s ese e and ano he ad anced by he
Boa d o Expe s o mo e e ec i e o ganiza ion o open ma ke policy ha e
been de eloped.
This con ibu ion demons a es ha he wo e o m concep ions a e based
on di e en in e p e a ions o he ansmission mechanism o mone a y im-
pulses. Unde lying he p oposal o eo ganiza ion o open ma ke policy is
he concep ion o he mone a is s o he e ec ha he cen al bank can
con ol mone a y expansion only i i has a i m hold on he supply o cen al
bank money. In con as , he asse s ese e plan is based on he hypo hesis o
he neo-Keynesians ha he olume o c edi is de e mined p edominan ly
endogeneously and mus he e o e be con olled by he mone a y au ho i ies
di ec ly.
The chie objec o his a icle is o analyse he e o m plans wi h ega d
o hei impac and simul aneously o examine o wha ex en he e-
commended ins umen s a e sui able o imp o e he e iciency o he cen al
bank in he boom phase.
The conclusions d awn om he analysis in espec o mone a y policy
a e ha he cen al bank should ega d he quan i y o money and he olume
o c edi as equal- anking a ge magni udes. This dual objec i e o i s policy
also demands eo ien a ion o i s ins umen s. In a concluding conside a ion o
he si ua ion i is shown ha an asse s ese e and eo ganized open ma ke
policy migh oge he o m componen s o an e icacious e o m concep ion
o he Bundesbank's mone a y policy.
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Ak i a-Rese e und O enma k poli ik 463
Résumé
Rése es d'ac i s e poli ique d'«open ma ke »
dans la con o e se des concep s de héo ie moné ai e
Malg é la poli ique moné ai e ès es ic i e de la Bundesbank depuis juin
1972, l'é olu ion économique en République Fédé ale es ca ac é isée pa une
in la ion acc ue. C'es pou quoi on a commencé à dou e si la Bundesbank es
ou simplemen en mensu e, pa une ac ion su la imasse moné ai e e le
olume du c édi , de limi e l'expansion «de la demande économique globale.
Comme de ou e açon e malg é une poli ique es ic i e chaque o d e de
g andeu moné ai e c oî sans a ê , la ca ence de la banque cen ale pou ai
égalemen ou e son o igine dans le ai que les ins umen s de poli ique
moné ai e de la Bundesbank ne su isen pas pou con ôle e icacemen ces
o d es de g andeu . C'es dans ce e pe spec i e que deux plans on u le
jou ces de nie s mois, l'un de la Bundesbank endan à in odui e une ése e
d'ac i s, l'au e du comi é d' expe s pou dé eloppe plus e icacemen la
poli ique d'« open ma ke ».
La p ésen e é ude démon e que les deux concep ions de é o me son basées
su des in e p é a ions di é en es des mécanismes de ansmission des impul-
sions moné ai es. A la base de la p oposi ion de ans o me la poli ique
d'« open ma ke
»
on ou e la concep ion moné a is e, selon laquelle la ban-
que cen ale ne peu con ôle l'expansion moné ai e que lo squ'elle maî ise
l'app o isionnemen en monnaie de la banque cen ale. Le plan de ése es
d'ac i s se base pa con e su l'hypo hèse néokeynesienne, que le olume de
c édi es su ou dé e miné in insèquemen e doi pa conséquen ê e dé e -
miné di ec emen pa les au o i és moné ai es.
Le bu de l'a icle consis e à analyse les plans de é o me en ela ion a ec
les héo ies moné ai es s'y appo an e d'examine simul anémen dans quelle
mesu e les moyens p éconisés son ap es à amélio e l'e icaci é du ôle de la
banque cen ale dans la phase de hau e conjonc u e.
L'analyse conclu su le plan de la poli ique moné ai e que la banque cen-
ale doi saisi que la masse moné ai e e le olume des c édi s cons i uen
deux o d es de g andeu équi alen s. Ce double objec i de sa poli ique e-
quie égalemen une nou elle o ien a ion des ses moyens. Une considé a ion
inale démon e que la ése e d'ac i s e la poli ique d'« open ma ke » pou -
aien cons i ue des élémen s communs d'une concep ion e icace de é o me
de la poli ique moné ai e de la Bundesbank.
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