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e-Accessibility. Einführung und erste Umsetzungsschritte für Studierende

Zwicky, Regula; Stickel, Farida

Abstract

Allgemeine Information Das zur Verfügung gestellte Unterrichtsmaterial kann von Dozierenden für ihre Lehrveranstaltungen weiterverwendet werden. Hintergrundinformationen E-Accessibility stellt sicher, dass digitale Inhalte für alle Menschen nutzbar sind, unabhängig von individuellen Einschränkungen. Von einer Sensibilisierung für eAccessibility profitieren bereits Studierende. Denn das Bewusstsein fördert nicht nur inklusives Denken, sondern verbessert auch die Qualität digitaler Produkte insgesamt. Schon einfache Massnahmen leisten dabei einen wichtigen Beitrag. Die hier zur Verfügung gestellten Materialien sind im Rahmen eines innovativen Lehrprojekts entstanden, bei dem neben fachlicher Vertiefung das Erlernen berufsbezogener Kompetenzen im Fokus stand. Format und Aufbau der Materialien Das vorliegende Material in Form von Präsentationsfolien und Hintergrundinformationen können Dozierende verwenden, um e-Accessibility in Lehrveranstaltungen zu thematisieren und Studierende dafür zu sensibilisieren. Die Folien können in eine bestehende Präsentation einer Lehrveranstaltung eingefügt werden. Die kurze Anwendungsübung am Schluss des Foliensatzes ist dazu gedacht, e-Accessibility ziel- und praxisorientiert anzuwenden und zu diskutieren. Zusätzlich zu den Folien stehen den Dozierenden Texte zum Vorlesen sowie weiterführende Informationen zur Verfügung, sodass sich der Vorbereitungsaufwand äusserst gering hält. Zielgruppen Bachelor- und Masterstudierende, alle Disziplinen Leitfrage des Foliensatzes Wie kann ich Studierende für e-Accessibility praxisorientiert in meiner Lehre sensibilisieren? Lernziele des Foliensatzes Die Studierenden können erklären, was digitale Barrierefreiheit (e-Accessibility) bedeutet und warum sie für alle relevant ist. Die Studierenden erkennen typische Barrieren in digitalen Dokumenten und verstehen, weshalb diese den Zugang für bestimmte Gruppen erschweren. Die Studierenden können erste Massnahmen ergreifen, um ihre eigenen Dokumente (wie z.B. Textdokumente oder Präsentationen) barriereärmer zu gestalten. Zeitaufwand 20–25 Minuten Bereitgestelltes Material Thematischer Foliensatz (in PDF, PPTX, ODP) Dozierendeninformation

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Er st el lt du rc h Vor l agen ba uer. ch Universität Zürich Religionswissenschaftliches Seminar E-Accessibility Einführung und erste Umsetzungsschritte Er st el lt du rc h Vor l agen ba uer. ch Universität Zürich Was bedeutet e-Accessibility und weshalb ist es wichtig? Essential for some, useful for all! 2"e-Accessibility" - Einführung und erste Umsetzungsschritte Er st el lt du rc h Vor l agen ba uer. ch Universität Zürich Wie funktionieren assistive Technologien? 3"e-Accessibility" - Einführung und erste Umsetzungsschritte Er st el lt du rc h Vor l agen ba uer. ch Universität Zürich Grundsätzliches −Klare Strukturierung und Formatierung (z.B. Überschriften verwenden, bei Tabellen Spalten und Zeilen formatieren) −2-Sinne-Prinzip: Nichttext-Informationen werden immer ergänzt (z.B. Alternativtexte für visuelle Inhalte (z.B. Bilder, Grafiken, Diagramme beschreiben); Untertitel bei Videos) −Ausreichenden Farbkontrast verwenden (z.B. mit Contrast Checker überprüfen) −Serifenlose Schriftarten verwenden (z.B. Arial oder Verdana) −(Internet-)Links: Aussagekräftigen Linktext (Linkkontext) verwenden und Hyperlink hinterlegen −Überprüfung von Dokumenten mit (integrierten) Accessibility-Tools 4"e-Accessibility" - Einführung und erste Umsetzungsschritte Er st el lt du rc h Vor l agen ba uer. ch Universität Zürich Wie erstelle ich ein barrierearmes Dokument in Word? Einstellungen: −Metadaten zum Dokument (Titel, Autor:in, Sprache etc.) erfassen −Serifenlose Schriftarten verwenden (z.B. Arial oder Verdana) Grundlegende Formatierungen: −Für Titel, Überschriften und Hervorhebungen Formatvorlagen verwenden −Seitenumbrüche einfügen und Abstände formatieren Überprüfen der Barrierefreiheit: −Mit integriertem Tool überprüfen (Reiter «Überprüfen» → «Barrierefreiheit überprüfen») Speichern: −Word als PDF speichern: Speichern für Barrierefreiheit (nicht zum Drucken) Wichtig: Keine Formatierungen von Hand vornehmen! Stattdessen Formatvorlagen verwenden! 5"e-Accessibility" - Einführung und erste Umsetzungsschritte Er st el lt du rc h Vor l agen ba uer. ch Universität Zürich Wie erstelle ich eine barrierearme Präsentation mit Powerpoint? Einstellungen: −Metadaten zum Dokument erfassen (z.B. Titel, Autor:in, Sprache) −Serifenlose Schriften verwenden (z.B. Arial oder Verdana), mind. Grösse 18pt. Grundlegende Formatierungen: −Jede Folie mit Titel versehen −Texte, Grafiken Bilder in die dafür vorhandenen Felder einfügen −Bilder: Alternativtexte einfügen oder Bilder als «dekorativ» markieren −Auf Animationen verzichten oder sie auf ein Minimum beschränken −Bekannte Symbole und Icons verwenden für bessere Verständlichkeit Überprüfung der Barrierefreiheit: −Mit integriertem Tool überprüfen (Reiter «Überprüfen» → «Barrierefreiheit überprüfen»), insbesondere: −Lesereihenfolge überprüfen −Farbkontraste überprüfen (bspw. mit dem kostenlosen Tool Contrast Checker) Präsentieren der Folien: −Zitate und Definitionen vorlesen (anstatt das Publikum selbst lesen zu lassen) −Vermeiden Sie Sätze wie «wie Sie sehen» oder «hier». Beschreiben Sie, was Sie visuell zeigen möchten. 6"e-Accessibility" - Einführung und erste Umsetzungsschritte Er st el lt du rc h Vor l agen ba uer. ch Universität Zürich Wie erstelle ich ein barrierearmes Excel-File? Einstellungen: −Metadaten zum Dokument (Titel, Autor:in, Sprache etc.) erfassen −Serifenlose Schriftarten verwenden (z.B. Arial oder Verdana) −Tabellen als «Tabellen» formatieren Grundlegende Formatierungen: −Spaltenüberschriften klar benennen −Keine leeren Spalten oder Zeilen zur optischen Trennung −Zusammengeführte Zellen vermeiden −Keine rein visuellen Inhalte Überprüfen der Barrierefreiheit: −Mit integriertem Tool überprüfen (Reiter «Überprüfen» → «Barrierefreiheit überprüfen») 7"e-Accessibility" - Einführung und erste Umsetzungsschritte Er st el lt du rc h Vor l agen ba uer. ch Universität Zürich Tools und Ressourcen Microsoft Accessibility Checker ✓In Word, Powerpoint und Excel integriert: prüft auf Barrieren und gibt konkrete Verbesserungsvorschläge Adobe Acrobat Accessibility Tools ✓Für barrierefreie PDFs: überprüft Tags, Lesereihenfolge, Alternativtexte etc. WAVE WebAIM Accessibility in mind ✓Online-Tool zur Analyse von Webseiten auf Barrierefreiheit ✓Browser-Extensions zur Überprüfung der Barrierefreiheit Contrast Checker ✓Prüft Farbkontraste nach WCAG 8"e-Accessibility" - Einführung und erste Umsetzungsschritte Er st el lt du rc h Vor l agen ba uer. ch Universität Zürich Wo finde ich weitere Informationen und Support? Webseite der Fachstelle fr Studium und Behinderung (FSB) −Untersttzung fr Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Webseite der Abteilung Equality, Diversity, Inclusion (EDI) −Systematische Umsetzung der Chancengleichheit und Inklusion an der UZH −Sensibilisierung und Weiterbildungen −Untersttzung fr Mitarbeitende mit Behinderungen Webseite der CommUNIty −Community zur aktiven Untersttzung Teaching Tool-Webseite mit Tool zu e-Accessibility −Anleitungen & Merkblätter zur barrierearmen Gestaltung von Dokumenten −Anregungen zur Verbesserung der e-Accessibility in der Lehre Webseite zu Accessibilty @ ETH ― Video-Tutorials und Anleitungen Diverse Schulungsangebote an der UZH −z.B. Start! Coaching Accessibility 9"e-Accessibility" - Einführung und erste Umsetzungsschritte