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Land und Leute im deutschen Heere

Hübener, Erhard

Abstract

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Full text

Hübene , E ha d A icle Land und Leu e im deu schen Hee e Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Hübene , E ha d (1957) : Land und Leu e im deu schen Hee e, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 77, Iss. 1, pp. 69-94, h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/290868 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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In den olgenden Jah en e - wuchs aus kleinen An ängen ein Volkshee , aus dem nach den Be- eiungsk iegen die neue p eußische A mee he o ging. Am 13. Sep- embe 1814 wu de ein Weh gese z un e zeichne , das die allgemeine Weh p lich zu einem G undgese z des p eußischen S aa es mach e; im olgenden Jah e wu de es du ch eine besonde e Landweh o dnung e gänz . Die O ganisa ion des Hee es wu de au das engs e mi de Neu- gliede ung des au dem Wiene Kong eß in seinem e i o ialen Be- s ände wei gehend e ände en S aa es e bunden. Sobald sich de Um ang de neugewonnenen Landscha en einige maßen übe sehen ließ, genehmig e F ied ich Wilhelm III. am 30. Augus 1815 eine „Ve o dnung übe die e besse e Ein ich ung de P o inzialbehö - den". Die ih beige üg e Ein eilung des p eußischen S aa es nach seine neuen Beg enzung sah ün A meeab eilungen o , die je aus eine bis d ei P o inzen bes anden. Die Hee esein eilung wa also bei de Neugliede ung des S aa es das E s e, die Ein eilung des Landes in P o inzen das Zwei e. Die Ein eilung nach A meeab ei- lungen ha eilich keine g oße Bedeu ung e lang , wäh end die- jenige in P o inzen bis in den zwei en Wel k ieg hinein in Gel ung und Wi ksamkei geblieben is . Zunächs wa en es zehn P o inzen; du ch die Zusammenlegung on Wes p eußen mi P eußen und du ch die Ve einigung de P o inz Cle e-Be g mi dem G oßhe zog um Niede hein zu Rheinp o inz wu den es de en ach , nämlich P eußen, Pomme n, B andenbu g, Posen, Schlesien, Sachsen, Wes alen und die Rheinp o inz. Die Scha ung g oße P o inzen e olg e im bewuß en Gegen- sa z zu Gliede ung F ank eichs in kleine e Depa emen s, die au eine Auslöschung de Ve schiedenhei en de Landes eile und au eine s a e Zusammen assung de anzösischen Na ion ausging. Im Un e - schied hie zu wünsch e de König, so ha es T ei schke ausged ück , in g oßen lebens ähigen Ve bänden die Eigena de S ämme und OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 70 E ha d Hübene [70 Landscha en sich ei en al en zu lassen. Diesem Gesich spunk en - sp achen auch O ganisa ion und Au bau de A mee. Du ch E laß des K iegsminis e s om 12. Sep embe 1816 wu de das S aa sgebie in ach E gänzungsbezi ke des s ehenden Hee es einge eil , aus de en jedem ein A meeko ps seinen E sa z e hal en soll e. Auße dem ha e jede Ko psbezi k ein Ach el des E sa zes ü das Ga de- und G e- nadie ko ps in Be lin zu s ellen. Das I. A meeko ps s ell e die P o- inz P eußen, das II. die P o inz Pomme n, das III. die Ma k B an- denbu g, das IV. die P o inz Sachsen, das V. Posen, das VI. Schlesien, das VII. Wes alen und das VIII. die Rheinp o inz. Bald da au e olg e die Ein eilung de Ko ps in je zwei Di isionen, on denen die des I. A meeko ps die Numme n 1 und 2, die des II. AK. di Numme n 3, 4, die des III. AK. die Numme n 5 und 6 usw. üh en. Ein Jah hunde lang is die Hee esein eilung in diesen Punk en nich geände wo den. Sie wu de in den Ins uk ionss unden geleh , ja sie s and im Mi elpunk des Un e ich s und gehö e zum — ge- ingen — eise nen Bes and des übe den Diens be ieb im engs en Wo sinn hinausgehenden his o isch-geog aphisch-s aa sbü ge lichen Wissens alle Diens g ade und dami wenigs ens des g öß en Teils de männlichen Be ölke ung übe haup . Es is o be on wo den, daß die allgemeine Weh p lich und die neue Hee eso ganisa ion sich als We kzeuge zu Ve schmelzung de al en und de neuen p eußischen P o inzen bewäh haben. Sie haben abe auch zu He ausbildung de anges eb en his o ischen Indi iduali ä en de P o inzen beige agen. Im Hee e und in de Landweh wa en die Angehö igen des ganzen p eußischen S aa es zu einem g oßen Zweck e einig ; in den A meeko ps abe anden sich die An- gehö igen de einzelnen P o inzen zusammen. Jede P o inz, das wa de G undgedanke de Neuo dnung, s ell e ih Ko ps; jedes de p eußischen Lande s ell e seine Leu e. Die wei gehende Übe eins immung zwischen P o inzen und A - meeko ps e uh e s nach einem Menschenal e eine Au locke ung, als P eußen mi einigen no d- und mi eldeu schen Kleins aa en Mili ä kon en ionen abschloß. Den Anlaß hie zu gaben Beschlüsse de F ank u e Na ional e sammlung, nach denen im K iegs alle jede deu sche S aa zwei H seine Be ölke ung als Bundes- kon ingen s ellen soll e. Hie au wa en die Kleins aa en zum Teil du chaus nich einge ich e . Sie wand en sich an ih en g oßen Nach- ba n P eußen, um on ihm Wa en zu e we ben, seine mili ä ischen Bildungsans al en mi zubenu zen, an seinen Manö e n eilzunehmen, ja, um sich on ihm Kommandeu e ü ih e T uppen s ellen zu lassen. Die e s en Mili ä kon en ionen schloß P eußen 1849 mi den beiden Mecklenbu g ab. Kon en ionen mi Anhal , B aunschweig und Olden- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 71] Land und Leu e im deu schen Hee e 71 bü g olg en bald. Die F uch diese Poli ik wa 1866 die Teilnahme de genann en S aa en an de Auseinande se zung P eußens mi Ös e eich au p eußische Sei e. Nach Bildung des No ddeu schen Bundes im Jah es 1867 wu den neue Mili ä kon en ionen abgeschlossen, du ch welche die T uppen de es lichen no d- und mi eldeu schen S aa en in die p eußische A mee eingegliede wu den, in de Haup sache in die d ei A mee- ko ps, die je z in den neu e wo benen P o inzen o mie wu den. Fü Schleswig-Hols ein, ü die Hanses äd e und die beiden mecklen- bu gischen G oßhe zog üme wu de das IX. AK. e ich e , ü die P o- inz Hanno e das X. AK. und ü das bishe ige Ku hessen, ü Nassau, F ank u und die Meh zahl de hü ingischen S aa en das XI. AK. Diesem Ko ps wu de auch die im üb igen noch selbs ändig bleibende G oßhe zoglich Hessische A mee als 25. Di ision angegliede . Die gleich alls selbs ändig bleibende sächsische A mee wu de als XII. AK. o mie , wäh end mi den süddeu schen S aa en lediglich Schu z- und T u zbündnisse abgeschlossen wu den, nach denen im K iegs alle ih e S ei k ä e un e den Be ehl des Königs on P eußen e en soll en. Nach dem deu sch- anzösischen K iege und nach de Scha ung de Reichs e assung om 16. Ap il 1871 e hiel die A mee au G und wei e e Mili ä kon en ionen die Ges al , die sie — abgesehen on Neuo ganisa ionen in olge on E höhungen de P äsenzs ä ke — im g oßen und ganzen bis zum e s en Wel k ieg ha e. Die baye ische A mee behiel eine g öße e Selbs ändigkei ; ih e Ko ps zähl en als das L und II. Königl. Bay ische AK. Auch Sachsen und Wü embe g behiel en eigene Mili ä kon ingen e und eigene Mili ä e wal ungen; ih e A meen wu den als das XII. (Kgl. Sächs.) AK. und als das XIII. (Kgl. Wü .) AK. bezeichne . Das badische Hee a mi ge ing- ügige en Sonde ech en des Landeshe en als XIV. (G oßhe zoglich Badisches) AK. in das p eußische Kon ingen ein. Eine ähnliche Be- handlung e uh nunmeh auch die 25. (G oßhe zoglich Hessische) Di ision. Fü das neugewonnene Reichsland Elsaß-Lo h ingen wu de, haup sächlich aus Abgaben des p eußischen Kon ingen s, ein XV. AK. neu gebilde . Bei de E ich ung des Reiches wa man da on ausgegangen, daß die F iedensp äsenzs ä ke ein H de Be ölke ung be agen solle. Abe Bisma ck konn e die gese zliche Fes legung diese Ve - häl niszahl nich e eichen, ielmeh muß en die Geldmi el jeweils ü eine bes imm e Kop s ä ke ange o de und om Reichs ag be- willig we den. Um sich nich alljäh lich mi dem Pa lamen des- wegen auseinande se zen zu müssen, ließ Bisma ck 1874 den Hee es- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 72 E ha d Hübene [72 e a gleich ü sieben Jah e bewilligen. 1881 wu de ein wei e es „Sep- ena " beschlossen, 1887 nach o angegangene Au lösung des Reichs- ags und nach Neuwahlen ein d i es au de Basis eines e was e - höh en Rek u enkon ingen s, dank dem bei zwei Ko ps neue, d i e Di isionen au ges ell we den konn en. Schnell au einande olgende Hee es e meh ungen üh en in de Folgezei zu kü ze en Bewilli- gungspe ioden. 1890, 1893, 1896, 1899, 1905, 1911, 1912 und 1913 wu den Ve s ä kungen beschlossen. Abe e s du ch diejenigen om Jah e 1912 wu de wiede die Ve häl niszi e on ein H de Be ölke ungszi e e eich , und du ch die Bewilligungen on 1913 wu de sie namha übe sch i en. Neue A meeko ps wu den nu bei den Hee es e meh ungen on 1890, 1899 und 1912 e ich e . Im Jah e 1890 wu de in Me z ein XVI. AK. gebilde . Gleichzei ig e hiel die Os on ein neues Ko ps, das XVII. AK. mi dem Gene alkommando in Danzig; sein E sa z- bezi k um aß e in de Haup sache die 1877 wiede e s andene P o- inz Wes p eußen. Die Hee es e meh ung on 1899 gab de p eu- ßischen A mee ein XVIII. AK. mi dem Gene alkommando in F ank ü a. Main. Neue d i e Di isionen, Keimzellen kün ig zu e ich- ende Ko ps, e hiel en im Os en das I. und im Wes en das XIV. (Ba- dische) Ko ps. Fe ne s ell e aus übe zählig o handenen Ve bänden die Sächsische A mee ein neues, das XIX. AK. au , und Baye n o - mie e ein III. (Kgl. Bay .) AK. in Nü nbe g. Die le z e g öße e O ganisa ionsände ung o dem e s en Wel k ieg e olg e im Jah e 1913. Im Os en wu de mi dem Gene alkommando in Allens ein ein XX. AK., im Wes en mi dem Gene alkommando in Saa b ücken ein XXI. AK. e ich e . Die sei 1890 e ich e en Ko ps sind nich meh so wie die äl e en in das Volksbewuß sein einged ungen, haben sich nich zu his o ischen Indi iduali ä en en wickel wie die al p eußischen Ko ps, die sich ih e al en T adi ion seh bewuß wa en. 2. Schon du ch die Mili ä kon en ionen und die Eingliede ung de kleine en Bundess aa en in die p eußische A mee wa de al e Zus and de Rek u ie ung de Ko ps aus den P o inzen ges ö . In ganz besonde em Um ange abe wa dies sei 1890 du ch die E - ich ung de jungen Ko ps an de Os - und Wes g enze geschehen. Auch die jungen Ko ps ha en eigene E sa zbezi ke e hal en, de en E giebigkei an Rek u en abe iel zu ge ing wa , und die Ko ps- bezi ke de al en G enzko ps wa en dabei so e kleine wo den, daß ih E sa z gleich alls unzulänglich wu de. Imme wich ige wu de dahe ein Ausgleich im Gesam gebie des p eußischen S aa es ode , lich ige gesag , im Gesam gebie des p eußischen Hee eskon ingen es, OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 73] Land und Leu e im deu schen Hee e 73 das ja zahl eiche Kleins aa en mi um aß e1. Wann e übe haup be- gonnen ha , wa nich es zus ellen. Vielleich wa on An ang an ein gewisse Ausgleich nö ig, abe siche ha e zunächs nu eine ge inge Rolle gespiel . a) Eine g oße Bedeu ung e lang e e e s , sei dem die En wick- lung de Be ölke ungsbewegung in den e schiedenen Landes eilen auße o den lich auseinande ging. Ih müssen wi uns je z zuwenden, wobei on den im S a is ischen Jah buch ü das Deu sche Reich wiede hol e ö en lich en Zusammens ellungen ü die Jah e 1816, 1864 und 1910 ausgegangen we den kann. Die ach al en p eußischen P o inzen wa en schon 1816 an Fläche und Einwohne zahl e schieden g oß. Abe die Abweichungen de Volkszahl wa en damals, wenn man Os - und Wes p eußen sowie B andenbu g und Be lin zusammen echne , doch wesen lich ge inge als in spä e e Zei . Solange selbs in de am schwächs en be ölke en P o inz die ge o de e Rek u enzi e mühelos au geb ach we den konn e, wa die e schiedene G öße de E sa zbezi ke auch nich so wich ig. In dem halben Jah hunde on 1816 bis 1864 nahm jäh lich die Be ölke ung — on Be lin abgesehen — am s ä ks en in Wes p eußen, Pomme n und Os p eußen zu, wäh end die Be öl- ke ungs e meh ung in Wes alen hin e dem Du chschni ssa z des ganzen S aa sgebie es zu ückblieb. In diese Zei ha sich also die Ungleichhei in de Leis ungs ähigkei de E sa zbezi ke ehe e - minde als e s ä k . Ganz ande s abe ges al e en sich die Dinge im zwei en halben Jah hunde on 1864 bis 1910. In diese Zei haben die Indus ialisie ung des Wes ens und die Land luch aus dem Os en den Abs and in de Volkszahl de P o inzen gewal ig e - g öße . Wa 1816 die Rheinp o inz 2,8mal so olk eich wie Pom- me n gewesen, so wa sie 1910 be ei s 4,lmal so be ölke . Die os - p eußische Be ölke ung wuchs on 1864 bis 1910 im Jah esdu ch- schni nu noch um 0,35 H, die on Wes alen dagegen um 1,98 H! Von Jah zu Jah s ieg dahe die No wendigkei eines Ausgleichs zwischen den Ko psbezi ken. Die d ei neuen p eußischen P o inzen Schleswig-Hols ein, Han- no e und Hessen-Nassau sind on 1864 bis 1910 in de Be ölke ungs- en wicklung hin e dem p eußischen Du chschni zu ückgeblieben. Dasselbe gil on den zum p eußischen Kon ingen zählenden klei- ne en Bundess aa en auße den d ei Hanses äd en. Beme kenswe 1 Die nachs ehenden Aus üh ungen be uhen, sowei keine ande en Quellen an- gegeben sind, au den bishe nich publizie en Ak en des P eußischen K iegs- minis e iums aus de Zei o dem 1 Wel k ieg, die das damalige Reichsa chi in Po sdam nu i. J. 1937/38 zum S udium eigab. Auch die Tabellen sind, die e s e ganz, die zwei e dem Ma e ial nach, den Ak en en nommen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 74 E ha d Hiibene [74 ge ing wa die Be ölke ungszunahme mi 0,37 H in Elsaß- Lo h ingen, die abe schon in dem o angegangenen halben Jah - hunde , also un e anzösische He scha , mi 0,44 H einen Tie s and gezeig ha e, de in Deu schland nu on Hanno e und einigen Zwe gs aa en un e bo en wu de. b) Abe nich nu die E ich ung neue Ko ps in den G enz- gebie en und die e schiedena ige En wicklung de Be ölke ungs- zi e in den E sa zbezi ken de Ko ps ließ diese ü die E sa z- ges ellung ih es Ko ps imme unzulängliche we den. Auch quali a i e Ve schiedenhei en de Be ölke ung wi k en in diese Rich ung. Vo allem wa de An eil de Tauglichen an de Zahl de Ges ellungs- p lich igen ech e schieden. Das ha e seinen G und zunächs in den e schiedenen Lebens e häl nissen de Be ölke ung. In ländlichen Be- zi ken anden sich im allgemeinen meh Taugliche als in G oßs äd en und Indus iegemeinden. Hie übe wu de alljäh lich dem Reichs ag aus üh lich be ich e ; auch im S a is ischen Jah buch ü das Deu sche Reich wu den die in de P esse ö e s disku ie en Haup e gebnisse abged uck . Man un e schied eine olle, eine kün ige und eine min- de e Tauglichkei . Diese Beg i e wa en in de Weh o dnung nähe umsch ieben, abe ih e Handhabung wa nich übe all gleich, und hie in lag ein wei e e G und ü die au älligen Ve schiedenhei en. Solange wegen des beg enz en Rek u enbeda s ohnehin de G und- sa z de allgemeinen Weh p lich nich zu ollen Du ch üh ung kam. ließ man manchen G oßs äd e diens ei, de den Diens kö pe lich seh wohl ausgehal en ha e, wäh end man den Sohn eine al en Baue n- und Solda en amilie auch dann zum Diens annahm, wenn de ä z liche Be und die F eis ellung allen alls ge ech e ig hä e. Viel ach sp achen dabei ein poli ische E wägungen mi , sei es, daß man im Hee e nich ge n allzu iel Sozialdemok a en zu haben wünsch e, sei es, daß man ü die Elsaß-Lo h inge die E ziehung in deu schen T uppen eilen ü heilsam hiel . Nu so is die g oße Ve schiedenhei de Mus e ungse gebnisse zu e klä en. Wäh end näm- lich 1911 im Reichsdu chschni 53,4 H de endgül ig Abge e - ig en als auglich e klä wu den, s ieg de Sa z in Wes p eußen au 60,7, in Os p eußen au 63,0, im Elsaß au 66,9 H. Auch No dbaye n, Wü embe g, Lo h ingen und Baden, also as ganz Süd- deu schland, e ne die p eußischen P o inzen Sachsen und Wes - alen hiel en sich übe dem Reichsdu chschni . Dagegen blieben B andenbu g (Be lin!) mi 42.3, G oßhe zog um Hessen mi 46,6. König eich Sachsen mi 48,6 sowie Schlesien (Obe schlesien!) mi 48,9 H hin e dem Du chschni zu ück. Vollends die Spal en de S a is ik „kün ig auglich" und ,,minde auglich" zeigen so e schiedene Zi e n, daß sie nu du ch eine e - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 75] Land und Leu e im deu schen Hee e 75 schiedena ige Handhabung de Beg i e e klä we den können. Daß die Ko ps ih en E sa zkommissionen in diesem Sinne Anweisungen, wenn auch ielleich nu mündlich, e eil en, wa zwa g undsä zlich nich e laub , doch is die wiede hol e Einschä ung diese Vo sch i du ch das K iegsminis e ium wohl ein Beweis da ü , daß sich nich zu ällig in den e schiedenen Ko psbezi ken eine so e schiedene P axis en wickel e. Solange meh Taugliche o handen wa en, als man b auch e, ha auch das K iegsminis e ium da übe hinweg- gesehen. Ande s wu de es, als 1912 die Deckung des Rek u enbeda s schwie ige wu de. De K iegsminis e on Hee ingen sand e an den Kommandie enden Gene al des VII. AK. on Einem und Ro hmale ein Sch eiben, in dem es heiß : „Eue Exzellenz we den mi da in zus immen, daß dieses schlech e E gebnis im Bezi k des A meeko ps höchs bedaue lich is und, om allgemeinen mili ä ischen S andpunk be ach e , ü die Zukun on schwe wiegende T agwei e sein kann." Die U sachen des schlech en E gebnisses soll en gemelde we den. De Kommandie ende Gene al, de on 1903 bis 1909 selbe K iegsminis e gewesen wa , se z e sich gegen diese Beleh ung ene - gisch zu Weh . Die Aushebung sei „gewissenha gehandhab " wo - den. Es gehe nich an, „die An o de ungen, die bishe an die Kö pe - bescha enhei de auszuhebenden Mannscha en ges ell wu den, zu e inge n". De K iegsminis e ieb den Gegensa z nich au die Spi ze und e sag e sich eine unmi elba e En gegnung. Abe un e dem 3. Janua 1913 e ging ein E laß an säm liche Gene alkommandos, de die Angelegenhei g undsä zlich egel e. Es könne nich , so heiß es in diesem, „als zulässig angesehen we den, Mili ä p lich ige als nich auglich zu bezeichnen, weil sie au de G enze de Tauglichkei s ehen, ode ein siche es U eil übe ih e Tauglichkei beim E sa z- geschä nich zu gewinnen is . In diesen Fällen muß, so e n eine Zu ücks ellung nich meh möglich is , die e suchsweise Eins ellung in Be ach gezogen we den". Dies sp ich da ü , daß bei de Fes - s ellung de Mili ä auglichkei in de le z en Zei o dem Wel k ieg keineswegs so milde e ah en wo den is , wie eine spä e e K i ik an de Hee es e wal ung de Vo k iegszei iel ach angenommen ha . Daß die Gene alkommandos, auch das des VII. AK., den E laß behe zig haben, zeig die Tauglichkei ss a is ik ü das Jah 1913. De Reichsdu chschni s ieg au 63,6 H, gegenübe 1911 also um 10,2 H de endgül ig Abge e ig en! Die E gebnisse in den schon ühe gu en Bezi ken wa en wenige e besse als in denen, die bislang schlech abgeschni en ha en. Die al e Spi zeng uppe Elsaß, Os - und Wes p eußen blieb üh end, diese S ellung mi den neuen Ko psbezi ken Allens ein und Saa b ücken eilend. Be lin- B andenbu g und König eich Sachsen blieben, obwohl sich de Taug- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 76 E ha d Hübene [76 lichkei ssa z um 30 und d. 20 H des al en Sa zes besse e, ebenso wie Hessen und Schlesien wiede am wei es en zu ück. In Wes alen s ieg de An eil de Tauglichen an de Zahl de endgül ig Abge e ig en um 11,8 H. Das Gene alkommando muß also doch wohl seine An o de ungen an die Kö pe bescha enhei he ab- ges imm haben. Üb igens ha de Meh beda an Rek u en im Jah e 1913 nich allein du ch die Anlegung eines bescheidene en Maßs abes bei de Mus e ung gedeck we den können. Man ha spä e de Hee es e - wal ung de Vo k iegszei einen schwe en Vo wu da aus gemach , daß sie e s 1913 die P äsenzzi e habe namha e höhen lassen. Daß dies auch schon ühe möglich gewesen wä e, beweise de Ums and, daß man 1913 die höhe e Rek u enzi e habe leich au b ingen können. Wä e man schon zehn Jah e ühe so e ah en, so hä en bei K iegsausb uch so und so iele Ko ps meh zu Ve ügung ge- s anden, und de K ieg wä e schon im He bs 1914 gewonnen wo den; die dem Reichs ag o geleg en E gebnisse des Hee ese gänzungs- geschä es ü 1913 seien da ü ein deu liche Beweis. Dies is nich ich ig. In den Ak en des K iegsminis e iums be inde sich eine Zu- sammens ellung, de en Ve ö en lichung ein ganz ande es Bild gezeig hä e. Um im Jah e 1913 die e o de liche Rek u enzi e zu e - eichen, ha man nämlich in diesem Jah e nich nu wie üblich au die in den o angegangenen Jah en Zu ückges ell en zu ückgeg i en, sonde n e s malig nich in dem sons üblichen Maße Mili ä p lich ige de e s en beiden Mus e ungsjah e zu ückges ell . Die Au b ingung de e höh en Sollzahl is 1913 also nu du ch einen Vo g i au die Rek u en ese en kün ige Jah e möglich gewesen! Bei dem Ausgleich quali a i e Ve schiedenhei en de E sa z- bezi ke spiel en endlich einige, zahlenmäßig nich allzu bedeu same Be u sg uppen eine nich unwich ige Rolle. Fü die Pionie uppen alle Ko ps wu den Schi e und Fische lebha begeh , und es wa nich möglich, allen An o de ungen zu en sp echen, zumal da auch die Ma ine neben de seemännischen auch diese „halbseemännische64 Be- ölke ung ü sich in Ansp uch nahm. Audi Be gleu e wu den on allen Ko ps als Pionie e ange o de , wa en abe nu in wenigen Bezi ken o handen. Teleg a is en und K ankenwä e wa en knapp und ungleich e eil , so daß auch hie ein Ausgleich nö ig wa . Vo allem abe ob e um die Schneide ein agikomische Kamp alle g oßen und kleinen Ve bände, de das K iegsminis e ium als Aus- gleichss elle o schlech hin unlösba e Au gaben s ell e. c) Neben den quan i a i en und quali a i en Ve schiedenhei en de Landes eile des p eußischen Kon ingen s gaben na ionalpoli ische Gesich spunk e einen Anlaß zum Rek u enausgleich. Die Ak en lassen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 83] Land und Leu e im deu schen Hee e 83 ang eiches Zahlenwe k, die Minis e iale sa z e eilung. Mi mög- lichs e Beschleunigung ging es im F ühsomme an die Ko ps he aus, die ih e sei s ih e E sa z e eilung möglichs schnell an die B igaden gaben, die du ch die B igadee sa z e eilung den Obe e sa zkommis- sionen die G undlagen ü das eigen liche Aushebungsgeschä lie e - en. Die Obe e sa zkommissionen s anden un e dem Vo si z de In an e ieb igadekommandeu e. Sie wiesen den einzelnen T uppen- eilen die e o de liche Anzahl de als auglich gemus e en Rek u en zu und bezeichne en wei e e Taugliche zum Nache sa z. Die danach noch o handenen Tauglichen sowie die als Nache sa z nich zu Ve - wendung Gelang en wu den im d i en Mili ä p lich jah de E sa z- ese e übe wiesen, de auch aus de Zahl de beding Tauglichen und de zei ig Un auglichen im d i en Mili ä p lich jah eine om K iegsminis e ium bes imm e Zahl zugewiesen wu de. Von de p ak- ischen Bedeu ung, die die E sa z ese e u. U. gewinnen konn e, wa schon die Rede. Eine besonde e S ellung nahm die Ma ine ein. Da sie nich nu im Ok obe , sonde n auch zu ande en Te minen Rek u en eins ell e, e gingen mi Bezug au sie meh e e Ve ände ungsnachweisungen, die das du ch die Minis e iale sa z e eilung gelie e e Bild nich une - heblich abzuände n p leg en2. b) Es wu de schon gesag , daß die Minis e iale sa z e eilung jedes Jah es ein um ang eiches Zahlenwe k wa . Au seine le z en Sei e and sich eine Zusammen assung de wich igs en Zi e n. Unse e Tabelle 1 gib sie wenigs ens ü ein Jah wiede . Es wu de da ü das Jah 1911 gewähl , weil es das le z e eine meh ode wenige kons an en Reihe on Jah en wa . Beginnen wi mi de Be ach ung de le z en Zi e unse e Tabelle: 164 713 Rek u en wa en in den E sa zbezi ken des p eu- ßischen Kon ingen es auszuheben. Wenn wi mi diese bishe nie- mals e ö en lich en Zi e eine S a is ik, die jäh lich dem Reichs ag o geleg wu de, „die E gebnisse des Hee ese sa zgeschä es", e - gleichen, e gib sich eine Di e enz. Nach de dem Reichs ag ü 1911 o geleg en S a is ik be ug die Gesam zahl de ausgehobenen und eiwillig einge e enen Leu e 292 155. Zieh man hie on die nich - p eußischen Kon ingen e mi 62 594 und die aus P eußen eiwillig Einge e enen mi 57 778 ab, so bleiben 171 783 in P eußen Aus- gehobene üb ig, das sind also 7070 Rek u en meh , als die Minis e ial- e sa z e eilung auszuheben anwies. Meines E ach ens dü e die 2 Hie au dü e es auch zu ückgehen, daß die Endzi e n de le z en Kolumne de Tabelle 1 nich mi dem E gebnis de Addi ionen de ühe en Zi e n öllig übe eins immen; die im einzelnen nich au klä ba en Abweichungen sind ü die au die Zahlen geg ünde en Aus üh ungen ohne jede Bedeu ung. 6» OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 84 E ha d Hübene [84 Zusammen 11068 12 486 9 668 7 063 6 779 9 084 8 539 6 659 9 160 6 971 5 368 6 129 12 002 11490 12 057 11404 4 701 3 967 163 6 895 161 653 2 957 164 713 Q CM o o o ^ o o 1-1 CO <M CM 0 <M ^ 01 CM <M CJ5 (M MAX O 1-1 COiOxOCS -OO O 1-H CM i—i CO <M O l>- CO 00 05 CO CO CO O <M CO [> O CM CO IIAX O O O CO CM O iß CO CM CO H O <M 00 CM CO 00 (M ^ o> CO i-H l>- o iß > X O i—i H i- O co i-i © i-H C*- CO 1-H CO CO CO 1-H co CO co i-H s O 00 CM O O O iß iß CM <M O iß CO D- I>- H o o 00 <M © o 00 CM AIX O OOOOOO 0050 O I> CO (M (Mi-HO (M ^ i- (M 00 iß iß i>» Oi o oo ^ OS X O O CO iß CO 00 CO iß CO CO TH CO iß <M *-H oo CM CO 00 05 (M CO 00 X OO 00 iß CM CO - © iß Oi 05(MO^CO iß Gi i-H 00 * O i-H <M Oi CO (M CO CM O iß CO CO o i-H >3 1050 473 478 6971 268 351 3699 4 800 ^ CO Ci iß O CO ^ i-H C*" > Iß i-H £ 1050 7848 39 2637 687 19 750 o o CO CO o CO T—1 o CO o CO 1-H > 2468 3461 1225 5898 12 2106 4689 8214 114 4 850 ^H iß O 1-H O) (M CO 00 i-H Oi <M > O O 1-H 05 © © iß O CO O co " - H - O l> Iii CO 1-H 00 iß D- Oi TH OS o 1—1 (M i-H O i-H > o oo ^ © O (M iß i-H i-H CO <M 00 CO CM oo ^ CO > ©1-HQ5 © iß co o iß C- ^005 (MO 05 CO !>• CM iß CO (M iß 00 CO CM OS D- 1-H CO OS B 1000 2671 571 6973 1010 596 635 60 9 650 iß © C- o i-H TH i-H iß - CM ^ i-H « O CO iß O OS CM 05 (M D- <M D- !M O —< O? CO CM 00 CM O CO oo - O ^ O ©iß iß iß CO OS 1—I (M (M CO i-H (M CO CO O CO ^ O (M O- CO o CO I> Ga deko p9 I II III IV V VI VII VIII IX X XI XIV XV XVI XVII XVIII 25 D Schulen Ma ine I Summe Ma ine II e cd 8 I OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 85] Land und Leu e im deu schen Hee e 85 Zahl de Minis e iale sa z e eilung die ich ige sein, denn nach ih wa ja on den E sa zbehö den zu a bei en. Welche Bedeu ung die Di e enz de Zahlen ha , wi d sich zeigen. Ich bi e den Lese nun, die ganze un e s e Zeile de S a is ik zu be ach en. Sie gib die Gesam summen de in jedem E sa zbezi k auszuhebenden Rek u en an. Die Höhe diese Summen is seh e - schieden. Als Du chschni alle Ko psbezi ke e häl man und 10 300 Rek u en, wenn man die Bezi ke des nu eine Di ision um- assenden XVIII. Ko ps und die 25. Hess. Di ision zusammen aß . Hin e diesem Du chschni bleiben das XV. und XVI. Ko ps in S aßbu g und Me z am wei es en zu ück. Un e 8000 blieben Os - p eußen (I), Posen (V) und Wes p eußen (XVII), un e 9000 noch Pomme n (II) und Kassel (XI) zu ück, wenn man on dem le z - genann en absieh , also die menschena men P o inzen des p eußischen Os ens. Die 12 000-G enze wu de nu beim III. AK (Be lin-B anden- bu g), beim IX. AK (Schleswig-Hols ein-Hanses äd e), beim VIII. Al (Rheinland) und o allem beim VII. AK (Wes alen), wo die Zi e 29 186 be ug, übe s iegen. Auch diese Zi e n müssen wi mi den Zahlen de S a is ik e - gleichen, die dem Reichs ag o geleg wu de. Da e geben sich wiede au ällige Abweichungen. Die Zahlen de nach de e ö en lich en S a is ik „Ausgehobenen" übe e en die nach de Anweisung des K iegsminis e iums „Auszuhebenden" in den meis en Bezi ken, be- sonde s abe bei den ös lichen, p eußischen P o inzen, wäh end die Sache bei den Ko ps on Wes alen (VII.), Be lin-B andenbu g (III.), de Hanses äd e (XIX.) und on F ank u am Main (XVIII.) um- gekeh lieg . Die Plus- und Minusbe äge gleichen sich bis au den schon o hin e wähn en Un e schied de Gesam zi e n aus. Welches is nun die poli ische Bedeu ung de Un e schiede? Wenn die dem Reichs ag o geleg e S a is ik ich ig is , so haben die ländlichen, ös lichen, p eußischen P o inzen zu Rek u ie ung de A mee e - häl nismäßig iel meh als die üb igen Gebie s eile Deu schlands beige agen. Sind dagegen die nied ige en Zi e n de K iegs- minis e iale sa z e eilung zu e end, so is die Bedeu ung des Os ens ü die Landes e eidigung o dem Wel k ieg allgemein e was übe schä z wo den. Die le z e senk ech e Zahlen eihe de Tabelle zeig , daß de Be- da de Ko ps an auszuhebenden Mannscha en ech e schieden wa . Die ge ingen Zi e n des XVIII. Ko ps und de 25. Di ision e klä en sich zwanglos da aus, daß es sich jedesmal nu um eine Di ision handel e. Abe auch sons inden sich g oße Ve schieden- hei en. Ein G und da ü lag da in, daß auch die üb igen Ko ps nich OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 86 E ha d Hübene [86 säm lich gleich g oß wa en. Die Ga de ha e s a ie In an e ie- b igaden de en ün , s a ie Ka alle ie egimen e n de en ach , die auch im F ieden zu eine besonde en Ka alle iedi ision zusam- menge aß wa en, wäh end im üb igen Ka alle iedi isionen nu im K iege aus den im F ieden in die A meeko ps eingegliede en Ka alle ie egimen e n gebilde wu den. Das os p eußische und das badische Ko ps ha en je d ei In an e iedi isionen. Ve schiedene Ko ps ha en wenigs ens übe zählige In an e ieb igaden, das wes - p eußische eine übe zählige Ka alle ieb igade. So muß e auch de Rek u enbeda schon aus diesem G unde e schieden g oß sein. Abe s ä ke noch wi k e au ihn das Ins i u de F eiwilligen ein, de en Zahl bezi ksweise seh e schieden wa . Im Jah e 1913 kamen au je 100 Ausgehobene im Du chschni nich wenige als 28 F ei- willige, wobei nich zu e gessen is , daß hin e de „F eiwilligkei " die Aussich au Zwang s and, daß sie sich also nich au den Diens selbs bezog, sonde n nu au den Zei punk des Diens an i s und au die Wahl des T uppen eils. Im einzelnen schwank e die Zi e seh . Beim wes p eußischen XVII. Ko ps be ug sie nu 15 und beim hanno e schen X. AK. nich wenige als 43! Ganz allgemein wa die Neigung zum eiwilligen Diens in den ös lichen Mangel- bezi ken ge ing, weil ja hie die Ge ah , in eine wei en e n e Ga - nison geschick zu we den, nich g oß wa . Ande s in Wes alen- zwa e hob sich hie die P ozen zahl nich übe den Du chschni , abe bei dem Volks eich um de P o inz bedeu e en die 27 H eine seh g oße Zahl on Rek u en, die sich den Diens o , zumeis in de Heima p o inz, selbe wähl en. In olgedessen wa de Beda des VII. AK. an auszuhebenden Rek u en au ällig ge ing. Inne halb alle Ko ps wa de And ang de F eiwilligen bei den einzelnen Regimen e n seh e schieden. Ka alle ie, Felda ille ie und Jäge - ba aillone wa en besonde s be o zug , ebenso die besonde s schön gelegenen S äd e. In den Ak en be inden sich lebha e Klagen da - übe , daß sich zu den be i enen Wa en Leu e d äng en, die seh wohl In an e iediens machen könn en, so daß man ü den le z e en iel ach Leu e mi kleinen Fuß ehle n eins ellen müsse, die man besse au das P e d ode au die P o ze se zen wü de. Von den 8 Ka alle ie egimen e n de Ga de b auch e nu ein Regimen , und dieses auch nu in ge inge Zahl gezogenen E sa z. Ähnlich lagen die Ve häl nisse bei den Ka alle ie- und Felda ille ie-Regimen e n besonde s des Wes ens. Abe auch einzelne In an e ie uppen eile ha en eine g oße Anziehungsk a , die Ga dejäge und die Ga de- schü zen ha en 1909 übe haup keinen Beda an auszuhebenden Rek u en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 87] Land und Leu e im deu schen Hee e 87 Nun wolle de Lese die Diagonale be ach en, die in de e s en Tabelle die g oßen Zi e n on oben links bis un en ech s bilden. Sie zeigen, wie iel Rek u en eines Ko psbezi ks ü die eigenen T uppen- eile des Ko ps zu Ve ügung s anden. 1911 blieben on den 164 713 auszuhebenden Rek u en 96 281 (gleich as 60 H) im eigenen E - sa zbezi k. Wenn man annimm , daß die 57 778 F eiwilligen säm lich heima liche T uppen eile wähl en, so s eig de P ozen sa z au 70 H. In Wi klichkei wi d e e was ge inge gewesen sein, abe man wi d annehmen dü en, daß gu zwei D i el de Rek u en im eigenen E sa zbezi k blieben. Abe nu im Du chschni , im einzelnen lagen die Dinge ganz ande s! Daß die elsaß-lo h ingischen Ko ps bis 1902 übe haup keine Rek u en aus dem Reichsland eins ellen du en, on 1903 ab nu 25 H des Au kommens, wu de schon e wähn . Dies e klä die kleine Zi e in den Kolonnen des XV. und XVI. Ko ps in de Au s ellung ü 1911. Wü de die Tabelle die Zahlen ü eins de Jah e o 1903 geben, so wü den sich an diesen S ellen soga nu S iche inden. Woll e sich nun de Lese die Mühe machen, alle Kolonnen und Zeilen einzeln du chzugehen, so wü de e , alle dings auch nu ii' ein Jah , e ah en, wohe jede Bezi k seine Rek u en bezog ode wo seine Rek u en blieben. Die Da s ellung da sich wohl au eine Zusammen assung besch änken, um dann an Hand eine wei e en, eine Reihe on Jah en be ücksich igenden Tabelle die Ve häl nisse im Bezi k wenigs ens eines, und zwa des III. A meeko ps, aus üh - liche zu schilde n. Un e den E sa zbezi ken lassen sich ie G uppen un e scheiden. Sie we den on solchen Bezi ken, die Rek u en e hiel en, on sol- chen, die Rek u en lie e en und on solchen, on denen beides e - lang wu de, gebilde und schließlich on Bezi ken mi ge inge Bewegung, also on au a ken Bezi ken. Säm liche Rek u en on auße halb beziehen muß e das Ga de- k o p s, da es ja keinen eigenen E sa zbezi k ha e. An seine Bildung wa en g undsä zlich alle Bezi ke des p eußischen Hee es be eilig . An de Spi ze de Lie e an en s and Wes alen, daneben wa en Os - und Wes p eußen, Pomme n und Posen, e ne Elsaß und Lo h ingen, die ühe besonde s s a k he angezogen wo den wa en, be eilig . In de Haup sache abe wu de im Jah zehn o dem K iege die Ga de aus den mi le en P o inzen des p eußischen S aa es ek u ie . Zu Ga de du en nu unbes a e Leu e ge- schick we den. Dazu be ich e e eine E sa zkommission des Elsaß, daß in den weinbau eibenden Gegenden die g oße Zahl de wegen Kö pe e le zung ode Un ugs Bes a en au alle und daß die häu ig OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 88 E ha d Hübene [88 o ge undenen Na ben ande e Gemus e e da au schließen ließen, daß Schläge eien in olge T unkenhei an den Fes agen zu den Lebensgewohnhei en de Leu e gehö en; hie in liege ü den Ga de- e sa z eine Schwie igkei , da die Bes a en nach ih e Kö pe - bescha enhei iel ach am bes en en wickel und ü die Ga de be- sonde s geeigne seien. Es blieb abe dabei, daß nu unbes a e Leu e geschick we den du en. Nehmende wa en beim Rek u enausgleich e ne die schon genann en P o inzen des p eußischen Os ens und die Reichslande, auch das badisch-obe elsässische XIV. AK. und die 25. Di ision. Gebende wa en Wes alen und die Rheinlande (VII. und VIII.), B andenbu g-Be lin (III.) und das IX. Ko ps (Schleswig-Hols ein- Hanses äd e). Aus diesen Bezi ken s öm en zahllose, an s äd isches Leben gewöhn e, in de Indus ie a bei ende Leu e in die noch übe - wiegend landwi scha lichen Gebie e ein. In den Ak en des K iegs- minis e iums inden sich ö e s Klagen da übe , daß diese mili ä- ische Binnenwande ung zu Ve b ei ung sozialdemok a ische Leh en und zu Land luch beige agen hä e. Ande e sei s beschwe en sich das Rheinland und Wes alen da übe , daß sie ih e Söhne allzu wei weggeben müß en. Deshalb ha 1902 das K iegsminis e ium einen in e essan en Ausweg e such : Es ließ den wes älischen Bezi k zahl- eiche Rek u en an Hanno e und B andenbu g geben, die ih e sei s übe ih e gewohn en Abgaben hinaus den Ko ps in Posen und Danzig aushel en muß en. Hie gegen abe se z e sich de Komman- die ende des III. AK. on Bülow k ä ig zu Weh ; du ch eine so um ang eiche Eins ellung emde Elemen e in sein Ko ps e lie e dieses seine his o ische T adi ion. De Sachbea bei e im K iegs- minis e ium echne e zwa zum Vo ag o dem Che aus, daß es so schlimm nich sei, abe Bülow besaß einen s a ken Ein luß, und de Ve such wu de im olgenden Jah e nich wiede hol . Zu den gebenden und nehmenden Bezi ken gehö en o allem die beiden eichsländischen, die ja, wie schon zweimal e wähn we den muß e, bis 1902 Landeskinde ga nich , sei dem nu zu 25 H eins ellen du en. Sie en sand en ih e Ausgehobenen in de Haup sache in die Rek u ie ungsgebie e ih e eigenen Ko ps, das XV. Ko ps nach dem Rheinland, das XVI. nach Wes alen. Eine besonde en E ö e ung beda die Ta sache, daß sich neben den g oßen Übe weisungen, de en G ünde ohne wei e es einleuch en, sel sam kleine Zi e n inden. Sie wü den noch iel zahl eiche sein, wenn wi eine e was äl e e Zusammens ellung be ach en wü den. Fü den, de sie an Hand de Minis e iale sa znachweisungen im ein- zelnen nachp ü , sind sie nich unin e essan , weil an ihnen die OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 89] Land und Leu e im deu schen Hee e 89 zwischenö lichen Zusammenhänge de mili ä ischen Binnenwande ung besonde s anschaulich e kennba sind. Ih U sp ung wa meis ens olgende : Bei de Bildung neue Ko ps wu den ö e s Regimen e , die mi ih e Landscha nahe e bunden wa en, aus diese he aus- ge issen und Hunde e on Kilome e n wei e se z . Man ös e e sie dami , daß sie auch wei e hin ih en E sa z aus de al en Heima bekommen wü den. An angs e hiel en sie on do den ganzen E sa z- beda , spä e iel ach nu noch „bes imm e Aushil en". Dieses Ve - ah en wu de abe allmählich sowohl ü den die Rek u en lie e nden E sa zbezi k als auch ü das emp angende Ko ps, dessen eigene Ein- luß au die Zusammense zung seine T uppen eile du ch die zweck- gebundenen Übe weisungen e minde wu de, ech unbequem. Auch übe die Quali ä de bes imm en Aushil en wu den Klagen lau . Die Ak en en hal en besonde s Beschwe den des elsässischen XV. Ko ps da übe , daß das Rheinland einzelne Regimen e schlech belie e e und ihnen besonde s zu iele bes a e Leu e schicke. Zum Teil sind die kleinen Übe weisungszi e n auch dadu ch beding , daß es sich um Spezialis en, um Be gleu e und Fische ü die Pionie e, um K anken- p lege und Teleg a is en ode ga um die on jede mili ä ischen Einhei benö ig en Schneide handel e. c) Die zwei e Tabelle en häl eine aus den Minis e iale sa z e - eilungen de Jah e 1900 bis 1913 gemach e Zusammens ellung ü das III. AK. Die Be ach ung de un e s en Zahlen eihe zeig , daß die Gesam zahl de in B andenbu g und Be lin auszuhebenden Rek u en sich bei manchen Schwankungen im einzelnen doch bis zum Jah e 1912 nich allzu seh e ände ha , wäh end sie im olgenden Jah e on 13 000 bis 15 000 au as 22 000 sp ing . Die le z e Hee es e meh- ung o dem K iege ha sich au diesen Bezi k in einem den Du ch- schni wei übe s eigenden Maße ausgewi k . De Eigenbeda des III. AK. (4. Zahlen eihe on oben) s ieg in diesem Jah e, nachdem e im Jah zehn o he imme e was übe 7000 gelegen ha e, nu au 9353. Des o meh Rek u en konn en an ande e Ve bände ab- gegeben we den. De Haup abnehme an mä kischen und Be line Rek u en wTa (2. Zeile) das I. Ko ps, das dem S ando nach ein os p eußisches Ko ps wa , abe die Häl e seines E sa zes aus B andenbu g und Wes alen e hiel . Auch das wes p eußische (XVII.) Ko ps wa ein egelmäßige Abnehme , eilich nich im Sinne eine g oßen Gesam - übe weisung on Rek u en zu beliebige Ve wendung, sonde n in dem Sinne, daß die Ma k B andenbu g ü den E sa z zweie dem wes p eußischen Ko ps zuge eil en Fußa ille ie egimen e au zu- kommen ha e, 1911 nu noch ü den Beda eines Regimen es. Auch OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 90 E ha d Hübene [90 1913 —1250 —4477 — 970 ±9353 4- 40 —2903 - - 63 — 434 — 150 — 663 — 141 — 163 — 9 —1350 21863 1912 —1000 —3870 — 260 ±7205 4- 35 — 122 H- 35 — 603 — 249 — 63 — 9 —1156 14829 1911 —1000 4- 30 —2671 — 571 ±6973 —1010 4- 30 — 596 4- 30 — 635 — 60 — 9 — 750 14275 1910 —1050 4- 16 —1745 — 543 ±6983 —1119 4- 16 — 498 4- 16 —1196 — 60 — 9 — 799 14002 1909 —1000 4- 23 —2575 ±7131 — 944 — 24 — 454 4- 23 —1203 — 88 — 9 — 435 13839 1908 —1000 4- 38 —4500 ±7364 — 644 — 38 — 520 4- 38 —1207 — 9 — 455 15699 1907 — 900 4- 38 —4588 ±7552 — 577 4- 39 — 495 4- 38 —1233 — 9 — 207 15561 1906 — 900 4- 23 —4171 ±7369 4- 23 — 436 4- 23 — 470 4- 23 — 1224 — 9 — 201 14782 1905 — 900 4- 20 —5321 ±7398 4- 20 — 105 4- 20 — 497 - 20 —1206 — 9 — 201 15688 1904 — 800 4- 20 —2670 ±7526 + 26 — 350 4- 26 — 495 4- 26 —1220 — 9 — 100 13170 1903 — 600 4- 25 —2585 ±7482 4- 35 — 300 4- 35 — 464 4- 35 -1205 — 9 — 101 12746 1902 — 800 4- 28 —4644 — 790 ±6111 4- 35 4- 35 ±1427 — 481 4- 35 —1201 — 9 — 201 14234 1900 —1328 H- 30 —3696 — 792 ±7653 4- 36 4- 35 — 8 — 497 4- 35 —1053 — 9 — 200 15236 Ga deko pg I II III IV V VI VII XV XVI XVII XVIII XXI Schulen Ma ine Ges. Au komm, an Rek u . (Ab- gab. Eigenbeh.) OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 91] Land und Leu e im deu schen Hee e 91 gegenübe dem pomme schen II. Ko ps ha e die Ma k ähnliche be- sonde e Ve p lich ungen. Dagegen lagen solche Spezialbeziehungen bei den Abgaben an das Posene (V.) Ko ps nich o . Hie handel e es sich um on Jah zu Jah e heblich schwankende Übe weisungen zum gene ellen Ausgleich eines sons ungedeck en Beda s. Os - und Wes - p eußen, Pomme n und Posen wa en also zusammengenommen das Haup ziel de mä kischen Abgaben. Dazu kam noch de aus unse e Tabelle ebensowenig wie aus den Minis e iale sa z e eilungen selbs e sich liche Aus ausch polnische gegen deu sche Rek u en, bei dem das mä kische mi dem Posene Ko ps im Jah e 1911 1050 Mann ausge ausch ha . Au diese Du chd ingung des p eußischen Os ens mi mä kischen und Be line Solda en is noch zu ückzukommen. Wei e e Abnehme mä kische Rek u en wa en das Ga deko ps (e s e Zeile) und die Ma ine ( o le z e Zeile). Zu Ga de, insbeson- de e zu Ga deka alle ie, sind auße dem seh iele mä kische Baue n- söhne als F eiwillige gegangen. Schließlich is als egelmäßige Abnehme mä kische Rek u en das Elsaß zu e wähnen. Auch bei den Abgaben an das XV. Ko ps handel e es sich um Spu en al e Ve bundenhei de Regimen e mi de Ma k. Vo gu zwei Jah zehn en wa en die Pe lebe ge 11. Ulanen seh zu ih em Schme z ins Reichsland e se z wo den. Abe bis zum Wel k ieg haben sie noch aus de Ma k Rek u en e hal en. Auch das Fußa ille ie-Regimen N . 10 und das Pionie ba aillon N . 15 e - hiel en on hie eilweise ode ganz ih en E sa z. Die Übe weisungen on emden Rek u en an das III. AK. wa en, wenn man om Polenaus ausch und on dem mißlungenen Expe imen eine Zwischenschal ung de Ma k in die wes ös liche Binnenwande- ung on 1902 absieh , ge ing. Es handel e sich dabei um Spezia- lis en, die meis ü die Pionie e und ü die Ve keh s uppen be- s imm wa en. 4. Von de mili ä ischen Binnenwande ung sind gesellscha liche und poli ische Wi kungen ausgegangen, die bishe noch wenig e - o sch sind. Deu liche als de poli ische Ein luß i. e. S. is die bio- logische Auswi kung de on P o inz zu P o inz gelei e en Blu - s öme. De Ausd uck Blu s öme e schein ielleich au den e s en Blick als zu s a k, abe ge ade in neues e Zei is seine Be ech i- gung deu lich gewo den. Gewiß keh en die meis en Solda en nach ih e Diens zei in ih e Heima zu ück. Abe ein beach liche Teil blieb doch in de Ga nison ode in ih e Umgebung, ode e keh e spä e do hin zu ück. O wa en es die F auen, die die Ausgedien en zu ückhiel en, wie es ande e sei s auch häu ig geschah, daß dem in die Heima En lassenen aus de Ga nison die B au olg e. Vo allem OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13 92 E ha d Hübene [92 abe da nich e gessen we den, daß in allen Ga nisonen de Wel die Zahl de unehelichen Gebu en g oß is . Du ch sie is wah schein- lich noch meh als du ch eheliche Ve bindungen eine Blu mischung zwischen Rek u ie ungs- und S ando sbezi ken he beige üh wo - den. Daß dem so is , wu de im G unde niemals bezwei el , abe die Ta sache wu de nu in einem Teil de Fälle o ensich lich. Das is du ch die Wel k iege ande s gewo den. In den Gebie en mi Ga - nisonen schwa ze F anzosen ode Ame ikane , in denen je z Tau- sende on Mischlingen die ö en liche Fü so ge und die Schul e wal- ungen o ganz neue Au gaben ges ell haben, is es un e kennba gewo den, daß die Ga nisonen, wenn schon nich im poli ischen Sinne, so doch jeden alls in soma ische Hinsich Be ölke ung und T uppen in nahe Ve bindung b ingen. Fe ne bes and schon lange kein Zwei el da an, daß die g oß- s äd ischen Rek u en in Kleins äd en, in denen sie sich mi Solda en, die om Lande s ammen, e en, bei diesen mi ih en E zählungen übe die eihei liche en A bei s e häl nisse in de Indus ie, iel- leich auch übe die Ve gnügungen de G oßs ad , willige Hö e inden und so den Ab luß om Lande in die S ad , besonde s in die Indus ie e ie e und in die G oßs äd e, ö de n. Auch die Beobach- ung wi d ich ig sein, daß die poli ischen Au assungen de G oß- s äd e au diese Weise au die de Landbewohne einwi ken, kon- k e e gesp ochen: daß die Leh en de Sozialdemok a ie besonde s auch au diesem Wege in die Landgemeinden und Gu sbezi ke des p eußischen Os ens einged ungen sind. Auch da an is zu e inne n, daß de Zuwande e s om aus dem Os en P eußens und aus de Ma k B andenbu g nach Be lin eine sei s du ch die Du chd ingung des Os ens mi mä kischen und Be line Rek u en, ande e sei s du ch den Zus om on F eiwilligen aus diesen Landes eilen zu Be line Ga de ge ö de wo den is . Schwie ige als diese gesellscha lichen Wi kungen de mili ä- ischen Binnenwande ung sind die s aa spoli ischen zu beu eilen. Daß die gemeinscha liche Hee eso ganisa ion, die Einhei lichkei de Füh- ung und des O izie sko ps und schließlich auch besonde s de Re- k u enaus ausch das Zusammenwachsen de Landes eile, die ja z. T. e s 1815 und 1866 p eußisch wu den, s a k be ö de und dadu ch — wenn de neuzei liche Ausd uck ges a e is — zu In eg a ion des P eußischen S aa es e heblich beige agen haben, is on de Ge- schich ssch eibung zwa nich im einzelnen nachgewiesen, abe mei- s ens als eine keines besonde en Beweises bedü ige Ta sache an- genommen wo den. Heu e wissen wi , daß de G ad de In eg a ion P eußens ühe übe schä z wo den is , wie de ge inge Wide sp uch OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.1.69 | Gene a ed on 2023-04-04 11:25:13