Die Sicherung des Arbeitsplatzes. Lohntheoretische und arbeitsmarktpolitische Beiträge
Abstract
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Full text
He de -Do neich, Philipp (Ed.)
Book
Die Siche ung des A bei spla zes. Lohn heo e ische und
a bei sma k poli ische Bei äge
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 104
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: He de -Do neich, Philipp (Ed.) (1979) : Die Siche ung des A bei spla zes.
Lohn heo e ische und a bei sma k poli ische Bei äge, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No.
104, ISBN 978-3-428-44509-7, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7
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Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s·
und
Sozialwissenscha en
Neue
Folge Band 104
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
FVR
SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
104
Die
Sime ung
des A bei spla zes
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
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Die Siche ung des A bei spla zes
Lohn heo e ische
und
a bei sma k poli ische
Bei äge
Von
He mann
Albeck, Viola G ä in
on
Be husy-Huc,
An on
Bu gha d ,
Ge ha d
Kleinhenz,
Jü gen
Kühl,
Die e
Me ens,
Wol am
Mie h,
Ge aude
Mild-Ho ke,
Jü gen
Ze che
He ausgegeben
on
Philipp
He de -Do neich
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
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Alle
Rech e
o behal en
@
1979
DuncKe
&
Humblo ,
Be lln
41
Ged uck
1979
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P ln ed
in
Ge many
ISBN
3
428
04509
2
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Vo wo
De
Ausschuß
ü
Sozialpoli ik
ha
sich
au
seine
Tagung
im
Sep-
embe
1978
in
Bad
Honne
mi
ak uellen
P oblemen
des
A bei sma k-
es
auseinande gese z .
De
o liegende
Band
s ell
die
Re e a e
o ,
die
au
diesem
Symposium
disku ie
wo den
sind
und
im
da au
ol-
genden
Halbjah
on
den
Au o en
übe a bei e
wu den.
Die
Manu-
sk ip e
wu den
im
wesen lichen
im
Janua
dieses
Jah es
abgeschlossen.
Die
Au gabe,
die
Re e a e
he auszugeben,
iel
mi
als
dem
de zei igen
Vo si zenden
des Ausschusses zu.
Diese
P lich
bin
ich
ge ne
nachge-
kommen.
Schwe punk mäßig
beschä igen sich
die
Re e a e
mi
de
Si:che ung
des A bei spla zes.
Zu
d1esem
Themenkomplex
en häl
de
Band
sowohl
Bei äge,
d1e
sich
mi
de
neue en
Fo schung
in
Einzelbe eichen
des
A bei sma k es
(Ta i auseinande se zung,
Lohn heo ie,
Beschä igung,
Rech
au
A bei ,
Gewe kscha s heo iJe)
auseinande se zen,
als
auch
Bei äge,
die
den
A bei sma k
als
Ganzes
(ak uel!J.e Diskussion,
ös e -
eichische
A bei sma k )
be ach en.
De
Schwe punk
lieg
dabei
je-
weils
au
de
ökonomischen Be ach ungsweiJse.
Denjenigen, die
mi
bei
de
D ucklegung
diese
Sch i
behil lich
wa en,
möch e ich
ü
ih e
A bei
he zlich
danken,
insbesonde e
He n
Dipl.-K m. V. Leienbach,
de
den
Ko ek u gang
be eu e.
Philipp
He de -Do neich,
Köln
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G ußwo an Oswald
on
Nell-B euning
zu seinem Ausscheiden aus dem Ausschuß ü Sozialpoli ik
Am
16.
Feb ua
1968
wu de
de
Ausschuß
ü
Sozialpoli ik
wiede
geg ünde .
Ho s
Sanmann
ha e
damals
eine
Reihe
on
Wissenscha -
le n,
die
au
dem
Gebie
de
Sozialpoli ik
ä ig
wa en,
sowie
he o -
agende
P ak ike
aus
dem
Be eich die
Sozialpoli ik
zu
e s en
Si zung
des sich
dami
neu
kons i uie enden
Ausschusses
eingeladen.
Oswald
on
Nell-B euning
wa
als
eines
de
wenig,en
Mi gliede
des
ühe en
Ausschusses
ü
Sozialpoli ik
on
An ang
an
wiede
dabei.
In
seine
uhigen
und
e bindlichen
A
ha e
Nell-Bl'euning sich
wiede
ü
die
A bei
des
neuen
Ausschusses
zu
Ve ügung
ges ell
und
dami
eine
Anknüp ung
an
die
ühe en
E ah ungen
e möglich .
De
Ausschuß
ha
sich
in
seinen
on
nun
an
kon inu~e lich
olgenden
Jah es agungen
langsam
e wei e
und
sich
imme
wi,ede
den
klassi-
schen
Themen
de
Soz.ialpoli ik
zugewand .
Dabei
is
deu lich
gewo -
den,
wie
um assend
das
Gebie
de
SozialpoIi ik
und
wie
iel äl ig
die
Zugänge
zu
SozialpolL ikleh e sind.
Nell-B euning
wa
ke n
Be eich
und
kein
me hodische
Ansa zpunk
emd.
Wenn
die
Si ua ion
auszu-
u e n
d oh e,
ha
e
uns
mi
manch
-ebenso
e ende
wie
ockene
Beme kung
zu
Sache zu ückgeb ach .
Nun
ha
e ,
aus
Al e sg ünden,
seine
Mi, gliedischa
im
Ausschuß
nie-
de geleg . Es soll
an
diese
S elle
niiCh
das
Lebenswe k
on
Nell-B eu-
ning
gewü dig
we den.
Dies
is
be ei s
in
eilne
gewich igen
Fles sch i
geschehen,
d l!e
Achinge ,
P elle
und
Wal a
zu
seinem
75.
Gebu s ag
he ausgaben.
Die
Mi gliede
des Ausschusses
ü
Sozialpoli ik
wol1en
Nell-B euning
nun
zu
seinem
Ausscheiden
aus
dem
Ausschuß
mi
he z-
lichem
Dank
ü
seine
Mi W1i kung dieses
G ußwo
en bie en.
Fü
den
Ausschuß
ü
Sozialpoli ik
des
Ve eins
ü
Soci upoli ik
au
seine
Jah es agung
am
20./21.
Sep embe
1979
in
Passau
als
de zei ige
Ausschuß o si zende
Philipp He de -Do neich
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14
He mann
Albeck
me
so ein,
daß
de
Ma k
"ge äum "
wi d,
d. h.
kein
Angebo s-
ode
Nach ageübe schuß
exis ie . Ta sächlich
en häl
die
Phillips-Rela ion
jedoch
eine
posi i e
A bei slosenquo e, also
einen
Angebo sübe schuß,
und
mi
diesem
Angebo sübe schuß
sind
nich
e wa
nega i e,
sonde n
posi i e
Geldlohnände ungen
e knüp .
Lipse
y8
und
Hansen
9
haben
gezeig ,
daß
es
da ü
eine
ein ache
ma k -
heo e ische
E klä ung
gib ,
wenn
man
die
Ta sache
un olls ändige
In o ma ion
und
Mobili ä
be ücksich ig .
Beide
gehen
zunächs
om
ein achen neoklassischen Modell eines
ollkommenen
Ma k es
ü
A -
bei sleis ungen
aus,
wie
es
in
Skizze 2
da ges ell
is .
s
-(0-5)
(0-5)
~
-- --
-1-
----
_.
-------
I 0
I
b B
Skizze
2
Skizze
3
Bei
lo
sind
geplan e
Nach age
D
und
geplan es
Angebo
S gleich
g oß;
bei
l
he sch
ein
Angebo sübe schuß,
bei
l2
ein
Nach ageübe -
schuß,
und
in
beiden
Fällen
üh
die
Konku enz
on
Anbie e n
bzw.
Nach age n
dazu,
daß
de
Ma k lohn
sich
ände .
Es
gil
also
eine
Lohnanpassungs unk ion
om
Wal as-Typ
8 R. G.
Lipsey,
The
Rela ion
be ween
Unemploymen
and
he
Ra e
o
Change
o
Money
Wage
Ra es
in
he
Uni ed
Kingdom
(1862
-1957): A
Fu he
Analysis,
in:
Economica,
Vo1.
27
(1960),
pp.
1 -
31.
11
B.
Hansen,
Excess
Demand,
Unemploymen ,
Vacancies,
and
Wages,
in:
The
Qua e ly
Jou nal
o
Economics, Vol. 84 (1970),
pp.
1 -
23.
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En wicklungslinien de neue en lohn heo e ischen Diskussion 15
(2) i = k
(D
-
S)
+ ia, k = kons an ,
in
die
Hansen
die
au onome
Lohns eige ung
la
au nimm ,
um
jene
Ein-
lüsse
au
den
Geldlohn
da zus ellen,
die
auch
ohne
Nach agesog
wi k-
sam
sind,
e wa
eine
an
In la ion
und
P oduk i i ä s o sch i
o ien-
ie e
Lohnpoli ik
de
Gewe kscha en
( gl. Skizze
3).
En scheidend
is
de
Übe gang
on
de
( heo e ischen)
Übe schuß-
nach age
zu
(s a is ischen)
A bei slosenquo e.
Es
wi d
je z
be ück-
sich ig ,
daß
die
beobach ba en
A bei smä k e
imme
meh
ode
we-
nige
un ollkommen
sind,
sei
es,
weil
sich
die
A bei sk ä e
in
ih en
Leis ungsme kmalen
und
die
A bei splä ze
in
ih en
An o de ungsp o-
ilen
un e scheiden,
sei
es,
weil
das
Wissen
um
o handene
A bei s-
k ä e
bzw.
A bei splä ze
un olls ändig
is , so
daß
es
Zei
b auch ,
neue
A bei splä ze
zu
inden
bzw.
zu
bese zen.
P ak isch
heiß
das,
daß
es
auch
im
"Ma k gleichgewich "
D = S
A bei slose
U
gib ;
ih e
Zahl
is
nu
gleich
g oß
wie
die
de
o enen
S ellen
V.
Um
diese
ik ionelle
A -
bei slosigkei
is
in
Skizze
2
die
a sächliche
Beschä igung
b
also
klei-
ne
als
bo.
Mi
s eigendem
Nach agesog V -U
wi d
es
nun
imme
leich e ,
einen
A bei spla z
zu
inden, so
daß
die
du chschni liche
Daue
de
A bei slosigkei
abnimm ;
Lipsey
und
Hansen
un e s ellen,
daß
dies
den
Ve lau
de
ik ionellen
A bei slosigkei
bes imm ,
also
nich
du ch
eine
gleichzei ige
Zunahme
de
A bei spla zwechsle
kompen-
sie
wi d.
Konk e
geh
Hansen
on
de
Hype belgleichung
(3)
u·
= h 10
aus,
de en
g aphisches
Bild
in
Skizze 4
wiede gegeben
is .
Au
de
Winkelhalbie enden
is
D = S bzw. u =
,
d. h.
die
Zahl
de
A bei s-
losen
en sp ich
de
Zahl
de
o enen
S ellen,
links
da on
haben
wi
Si ua ionen
des
Nach ageübe hangs,
ech s
da on
Si ua ionen
des
Nach-
agede izi s.
Je
g öße
bei
gegebene
A bei snach age
die
Zahl
de
a bei spla zsuchenden
Pe sonen
und/ode
die
du chschni liche
Suchzei
is ,
um
so
g öße
is
das
P oduk
u . = h
und
um
so
wei e
lieg
die
Ku e
om
Koo dina enu sp ung
en e n ;
h
is
also ni,ch s
ande es
als
ein
Pa ame e
ü
das
Ausmaß
ik ionelle
A bei slosigkei .
Man
kann
die
Aussagen
on
Skizze 4
mi
dem
u sp ünglichenMa k -
modell
kombinie en
und
e häl
dann
eine
Ku e
de
a sächlichen
Be-
schä igung
EE'
(Skizze 5).
Die
Di e enz
zwischen
Nach ageku e
und
EE'
-Ku e
bezeichne die
beim
jeweiligen
Lohnsa z
bes ehenden
o e-
nen
S ellen,
die
Di e enz
zwischen
Angebo s-Ku e
und
EE'
-Ku e
die
beim
jeweiligen
Lohnsa z
o handene
A bei slosenzahl:
10 U = U/B, =
V/B,
B = Beschä ig e.
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16
He mann Albeck
E
<u
(D
Pol
------
------ -- -----I--7<,.
o
I
I
I
I
=u
Skizze 4
u
Skizze 5
s
o
B
Se z
man
ü
D - S die Di e enz
-u,
e häl
man
analog
aus
(3)
und
(4) die
Beziehung
. 1 .
(4) l = k . h . u -k . U +
la
,
also eine
Phillips-Rela ion
(Skizze 5).
Fo m
und
Lage diese
Ku e
hän-
gen
ab
-
on
de
Flexibili ä
de
Geldlöhne
in
bezug
au
die Übe schußnach-
age
(k)
-
om
Ausmaß
de
spon anen
Lohne höhungen
(la)
-
on
de
Lage
de
u -Ku e,
die
den
G ad
"s uk u ellen
Ungleich-
gewicll s"
au
dem
A bei sma k
anzeig
(h).
Was
sind
die
Haup punk e
de
E klä ung?
De
ypisch
nich linea e
Phillips-Zusammenhang
wi d
gewonnen
aus
de
Annahme
eines
nich -
linea en
Zusammenhangs
zwischen Übe schußnach age
und
A bei s-
losenquo e,
und
beg ünde
wi d
diese
Annahme
dami , daß es
au
allen
beobach e en
A bei smä k en
F ik ionen
gib .
In
den
Wo en
on
Hansen:
In
eine
gegebenen
ku zen
Pe iode
gib
es
imme
A bei gebe ,
die nich
genügend
A bei sk ä e
inden,
um
ih e
Nach age
olls ändig
zu
be iedigen,
obwohl
das
Gesam angebo
au
den
einzelnen
Teilmä k-
en
die
Gesam nach age
übe sch ei e ;
und
es
gib
imme
einige
A -
bei suchende, die
keinen
A bei spla z
bekommen, obwohl es
eine
meh
als
genügende
Zahl
on
A bei splä zen
gib ,
um
das
Gesam angebo
zu
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En wicklungslinien
de
neue en
lohn heo e ischen
Diskussion
17
beschä igen. Die
F ik ionen
selbs
we den
abe
nich
nähe
e klä ,
und
es
bleib
o en,
inwiewei
es
sich
um
eiwillige
ode
un eiwillige
A bei slosigkei
handel .
E klä
wi d
auch nich ,
wie
es
zu
"spon anen"
Lohne höhungen
komm ;
Hansen
sag
hie
nu ,
daß
man
dies
als
Aus-
Huß
de
Ve handlungsmach
de
Gewe kscha en
deu en
könne.
Das
ge-
sam e
E klä ungsmodell
ha
deshalb
zwei
wich ige
exogene, d. h.
nich
e klä e
Bes and eile:
die
spon anen
Lohne höhungen
und
den
F ik-
ionspa ame e
h bzw.
die
dahin e
s ehenden
Cha ak e is ika
de
A -
bei smä k e.
111.
Ebenso
wie
Lipsey
und
Hansen
gehen
die
Ve e e
de
"Neuen
Mi-
k oökonomik"
on
de
Wal asschen
Fik ion
olls ändige
In o ma ion
ab;
ande s
als
diese be ücksich igen
sie
abe
ausd ücklich
die
Konse-
quenzen
ü
das
einzelwi scha liche
En scheidungs e hal en:
Die
Wi -
scha ssubjek e
"bilden
E wa ungen
übe
den
Zus and
de
Wi scha
-
in
äumliche
und
zei liclle Hinsich -
und
maximie en
im
Hinblick
au
diese
eingebilde e
Wel "l1;
dabei
komm
es
zu
Le np ozessen,
die
die
Bewegung
de
Geldlöhne
beein lussen.
Die
En wicklungslinie
diese
neuen
neoklassischen
A gumen a ionsweise
se z
im
wesen lichen
ein
mi
einigen
1970
on
Edmund
S.
Phelps
he ausgegebenen
Bei ägen
12
;
sie
läu
dann
im
Rahmen
de
Phillipsdiskussion
übe
die
o
allem
on
F iedman
und
Phelps
e och ene
Hypo hese
eine
"na ü lichen"
A -
bei slosen a e,
und
sie
ende
o läu ig
in
de
sogenann en
Theo ie
a-
ionale
E wa ungen,
die
Mi e
de
siebzige
Jah e
in
die
konjunk u -
heo e ische
und
s abili ä spoli ische
Diskussion
geb ach
wo den
is .
Ich
we de
e suchen,
die
lohn heo e ischen
Implika ionen
diese
neuen
neoklassischen
A gumen a ionsweise
an
d ei
Beispielen
he auszua -
bei en.
1.
Das
Suchmodell
on
C. C. Hol lS
Hol
geh
da on
aus,
daß
Ände ungen
des
Geldlohnni eaus
au
d ei-
ache Weise
zus andekommen
können:
1.
Du ch
Lohnände ungen,
die
bishe
a bei slose
Pe sonen
an
einem
neuen
A bei spla z
im
Ve gleich
11 E. S.
Phelps
e
al. (Eds.),
Mic oeconomic
Founda ions
o
Employmen
and
In la ion
Theo y,
London
u. a. 1970, p.
22
(eigene
übe se zung).
12 E. S.
Phelps
e
al. (Eds.),
Mic ooeconomic
Founda ions
o
Employmen
and
In la ion
Theo y,
London
u. a. 1970.
Zu
den
wich igs en
Vo läu e n
ge-
hö en
E. S. Phelps,
Phillips
Cu es,
Expec a ions
o
In la ion,
and
Op imal
Employmen
o e
Time,
in:
Economica,
N. S. Vol.
34
(1967); de selbe,
Money
Wage
Dynamics
and
Labou
Ma ke
Equilib ium,
in:
Jou nal
o
Poli ical
Economy,
Vol. 76 (1968).
13 C. C.
Hol ,
Job
Sea ch,
Phillips'
Wage
Rela ion
and
Union
In luence:
Theo y
and
E idence,
in:
E.
S.
Phelps
e
al. (Eds.),
Mic oeconomic
Founda ions
...
, a.a.O., pp.
53
-123.
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
104
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18
He mann Albeck
zu
ih em
ühe en
A bei spla z
ealisie en,
2.
du ch
Lohnände ungen,
die
bishe
beschä ig e
Pe sonen
bei
einem
A bei spla zwechsel
ealisie-
en,
3.
du ch
Lohnände ungen
am
A bei spla z.
Die
Phillips-Ku e
komm
nach
ihm
dadu ch
zus ande,
daß
die
A bei nehme
nach
A -
bei splä zen
suchen,
de en
Ne onu zen
g öße
is
als
de
des
bishe igen
A bei spla zes,
daß
diese
Suche
abe
wegen
de
ungenügenden
Ma k -
anspa enz
Kos en
e u sach ,
die
mi
de
Daue
de
(Such-)A bei slo-
sigkei
s eigen, so
daß
das
Ansp uchsni eau
de
suchenden
und
zugleich
a bei slosen
A bei nehme
im
Zei ablau
nach
un en
angepaß
wi d.
Kons i uie end
ü
den
Phillips-Zusammenhang
is
also
die
Lohnände-
ung
(1.); sie
wi d
on
Hol
olgende maßen
abgelei e :
Das
Lohnansp uchsni eau
eines
suchenden
und
a bei slosen
A bei -
nehme s
i sei
gegeben
du ch
W
W
+ T (i) =
W
(i) .
Ai
. :,.,: T • e - D iT • T + T ,
wobei
W
+ T = Lohnansp uchsni eau im Zei punk + T
(
= Zei punk des Be-
ginns de Sucha bei slosigkei , T = Zei aum de Sucha bei slosig-
kei )
W
zule z bezogene Lohn
Ai an ängliches Ansp uchsni eau
(z.
B.
1,2)
W Geldlohnni eau (Zei indices e gleiche E läu e ungen zu
w)
Dj Abnahme a e des Ansp uchsni eaus
+ T Zu alls a iable, die die nich spezi izie en Ein lüsse au das An-
sp uchsni eau e kö pe n soll.
Das
Ansp uchsni eau
un e lieg
also
zwei
sys ema ischen
Ein lüssen:
Es
s eig
mi
de
Zunahme
des
Geldlohnni eaus
und
äll
mi
zuneh-
mende
Daue
de
Sucha bei slosigkei .
En scheidend
ü
die
A gumen-
a ion
on
Hol
is
das
le z e e;
se z
man
die
S eige ungs a e
des
Geldlohnni eaus
mi
null
und
den
Mi elwe
de
Zu alls a iablen
mi
eins an, so
läß
sich
de
en sp echende
Zusammenhang
g aphisch
da s ellen
( gl. Skizze
6,
Sei e
19).
Skizze 6 zeig ,
wie
de
Lohnansp uch
im
Zei ablau
nach
un en
ange-
paß
wi d;
sie
sag
jedoch noch nich s
übe
den
a sächlich
gezahl en
Lohn
und
dami
übe
die
ealisie e
Lohnände ung.
Den
übe gang
om
beansp uch en
Lohn
W +T
zum
gebo enen
und
dann
auch
a sächlich
ge-
zahl en
Lohn
Z +T
e häl
Hol
du ch
eine
ein ache En scheidungs egel:
De
A bei nehme
gib
die
Suche
au ,
wenn
de
gebo ene
Lohn
min-
des ens
so hoch
is
wie
de
beansp uch e:
(6)
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En wicklungslinien de neue en lohn heo e ischen Diskussion
19
W
A~
--- -- -- - -
--
_Ä,«
=~-
- -
-l-
I
'«'~------I------
-------1
1
.'1;
----
I
I
-'-'-'~'_._._.-.-
,
T T
Skizze 6 Skizze 7
Du ch
Anwendung
de
En scheidungs egel
läß
sich
aus
de
Ku e
des
beansp uch en
die
Ku e
des
a sächlichen
Lohnsa zes
ablei en
( gl.
Skizze 7);
agg egie
man
die
indi iduellen
Ve hal ens unk ionen
und
o mulie
man
das
ganze
in
Än~e ungs a en,
so
e häl
man
die
du ch-
schni liche
Lohnände ungs a e
(1)
als
..
InA
(7)
I=W-D+-
T
- .
Weil
die
du chschni liche
Daue
de
A bei slosigkei
T
de inie
is
als
Zahl
de
A bei slosen
Ü
di idie
du ch
die
Zahl
de
kündigenden
--
also zwecks
Suche
a bei slos
we denden
-
A bei nehme
F,
läß
sich
(7)
auch
sch eiben
als
..
F
(8) I = W - D +
In
Au'
Die
Lohns eige ung
is
ce e is
pa ibus
um
so
g öße ,
je
höhe
das
An-
sp uchsni eau
an angs
ixie
wi d,
je
zöge nde
die
Ansp üche
zu ück-
genommen
we den,
je
g öße
die
Fluk ua ion,
also
hie
die
Neigung
zu
A bei slosigkei
zwecks
A bei spla zsuche
is
und
-
je
wenige
A -
bei slose
o handen
sind.
Die
Gleichung
(8)
beg ünde
dami
einen
Phillips-Zusammenhang;
e
komm
auch
zum
T agen,
wenn
man
die
14
Hol
o mulie hie
I +T
(i) =
B·
W +T
(i);
B is eine Zu alls a iable
mi
einem We g öße als Eins, weil -so Hol -die A bei gebe
in
de
Regel höhe e Löhne anbie en, als on den A bei nehme n beansp uch wi d.
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20
He mann Albeck
hie
allein
disku ie e
Lohnände ung
(1.)
mi
den
on
Hol
zusä zlich
analysie en
Lohnände ungen
(2.)
und
(3.)
zusammen aß .
Be ei s
in
dem
Ansa z
on
Hol
zeigen sich wesen liche
S ä ken,
abe
:mch Schwächen des
lohn heo e ischen
Konzep s
de
"Neuen
Mik oöko-
nomik"
.
Die
g öß e
S ä ke
is
siche lich
die
konsis en e
en scheidungs-
heo e ische
Basis,
on
de
aus
a gumen ie
wi d:
De
Phillips-Zusam-
menhang
e gib
sich,
weil
die
Wi scha ssubjek e
ih e
Ne oposi ion
-
hie :
Ne o o eile
de
Beschä igung -
e besse n
wollen, dies
wegen
de
mangelnden
T anspa enz
des
A bei sma k es
am
bes en
ia
Such-
a bei slosigkei
un
zu
können
glauben
und
im
Ve lau
de
Suche
dann
die
u sp ünglichen
E wa ungen
-
hie :
Ansp üche
-
an
die
Reali ä-
en
angepaß
we den.
Fü
eine
spezi ische
S ä ke
des Hol schen
Ansa -
zes
hal e
ich auch noch,
daß
hie
das
s enge
neoklassische
Nu zenkalkül
du ch
die
ealis ische e
Theo ie
des
Ansp uchsni eaus
e se z
wi d.
Als
en scheidende Schwäche des
heo e ischen
Konzep s
muß
gel en,
daß
A bei slosigkei
nu
als
eiwillige
A bei slosigkei
in e p e ie ba
is ,
ein
e wa
aus
s uk u ellen,
konjunk u ellen
ode
saisonalen
G ünden
e zwungenes
De izi
an
A bei splä zen
also
on
de
Theo ie
nich
e aß
wi d;
da
man
gleichzei ig
ein äum ,
daß
eine
A bei spla zsuche
om
ungekündig en
A bei spla z
aus
die
Ve handlungsposi ion
des
A bei -
nehme s
s ä k
15,
muß
de
du ch
" ull
ime-sea ch"
e eichba e
In o -
ma ions o eil
o enba
seh
hoch eingeschä z
we den.
Weil
das
wie-
de um
nu
o s ellba
is ,
wenn
das
Sys em
de
A bei s e mi lung
nich
e izien
o ganisie
is ,
häng
die
E klä ungsk a
des
Ansa zes
ganz
wesen lich
on
den
konk e en
O ganisa ionsme kmalen
eine
Volkswi scha
ab.
2.
Die Rolle
de
In la ionse wa ungen
(na u al
a e-hypo hesis)
Wäh end
bei
Hol
de
Le np ozeß
in
de
Weise
abläu ,
daß
u sp üng-
liche
Lohnansp üche
im
Ve lau
de
Suche
nach
und
nach
zu ückgenom-
men
we den,
gehen
Phel
ps16
und
F iedman
11
ehe
on
einem
gegebenen
Reallohnansp uch
aus
und
agen, ob
und
wie
die
Ma k eilnehme
au
eine
in la o ische
En wicklung
eagie en
und
wie
sich
dadu ch
die
Geld-
löhne
(und
die
Beschä igung)
e ände n.
15
So
z.
B.
Hol ,
Job Sea ch,
...
, a.a.O., p.66.
16
Die e s en A bei en sind E.
S.
Phelps, Phillips Cu es
...
de s., Money
Wage Dynamies
...
, a.a.O.
11 E s mals
M.
F iedman,
Wha P ice Guidepos s? in:
G.
P. Schulz,
R.
Z.
Alibe (Eds.), Guidelines, In o mal Con ols and he Ma ke PI ace, Chicago
1966, pp.
17
-39.
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En wicklungslinien de neue en lohn heo e ischen Diskussion
21
Den
Ans oß
zu
diese
F age
gab
die
on
Samuelson
und
Solow
in
die
Diskussion
geb ach e
modi izie e
Phillips-Ku e,
eine
Beziehung
zwi-
schen
In la ions a E! p
und
A bei slosenquo e
U,
abgelei e
aus
de
Phil-
lips-Ku e
mi
Hil e
de
ein achen
mak oökonomischen
P eisände-
ungsgleichung
(9)
wobei
h
endmäßige
P oduk i i ä s o sch i
( gl.
Skizze
8
ü
h =
3 H):
p p
,
:,
: "
3 -- -
---
~
=_h
- -
---
-0 -
--
--
- -0
",
Hu,p;l
--------~----~----~
u u
Skizze 8 Skizze 9
In
de
modi izie en
Phillips-Ku e
s eck
die
Hypo hese,
man
könne
die
Beschä igung
au
Kos en
de
Geldwe s abili ä
daue ha
s eige n.
Eben
dies
hal en
F iedman,
Phelps
und
ande e
ü
eine
Illusion,
und
sie
beg ünden
ih e
Ansich
wie
olg 18:
Übe
Geldlohnände ungen
wi d
au
de
Basis
on
In la ionse wa -
ungen
en schieden;
eine
Phillips-Ku e
gil
deshalb
nu
ü
eine
gege-
bene
e wa e e
In la ions a e
pe,
z, B.
p,e
= 3
H,
Angenommen,
die
ge-
sam wi scha liche
Nach age
s eige
une wa e ,
Dann
we den
die
P o-
duzen en
dies
zumindes
eilweise
als
spezielle
Meh nach age
nach
ih em
P oduk
ansehen
und
ih e
P oduk ionspläne
au s ocken,
um
spä-
18 Ich
hal e
mich
hie
im wesen lichen
an
die A gumen a ion on
M.
F ied-
man, P ice Theo y, Chicago
1976,
ch,
12;
de selbe, In la ion
and
Unemploy-
men :
The
New Dimensions o Poli ics,
Ins i u e
o Economic A ai s
1977.
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22
He mann
Albeck
e
zu
einem
höhe en
als
dem
u sp ünglich
e wa e en
Ma k p eis
e -
kau en
zu
können;
gleichzei ig
we den
sie
e suchen,
mi
höhe en
Löh-
nen
zusä zliche
A bei sk ä e
anzuwe ben.
Denn
de
Reallohn,
mi
dem
sie
angesich s
de
je z
zu
e wa enden
P eise
ü
ih e
speziellen
P o-
duk e
echnen
können,
is
gesunken,
und
das
bedeu e
nicll s
ande es,
als
daß
sich
Meh beschä igung
lohn
(Illusion
1).
Fü
die
A bei nehme
sieh
die
Sache
ande s
aus;
sie
in e essie
nich ,
wie iel
sie
on
den
selbs
he ges ell en
P oduk en
kau en
können,
sonde n
nu ,
wie iel
sie
on
allen
P oduk en
kau en
können.
Allgemeine
P eis
ände ungen
we -
den
abe
in
alle
Regel
langsame
wah genommen
als
P eisände ungen
bei
jenen
P oduk en,
die
man
selbs
p oduzie
bzw.
e kau ;
deshalb
we en
die
A bei sanbie e
die
gebo enen
höhe en
Geldlöhne
als
höhe e
Reallöhne,
und
sie
eagie en
da au
no mal,
nämlich
mi
meh
Ange-
bo
(Illusion
2).
Meh
Nach age
und
meh
Angebo
e geben
meh
Be-
schä igung;
in
Skizze 9
bewegen
wi
uns
au
de
Ku e
i (U,
p )
on
. -l
nach
B, d. h.
die
höhe e
Geldlohns eige ung
l2
senk
die
A bei slosen-
quo e
on
UN
au
UK.
Gleichzei i~
(ode .
mi
eine
gewissen
Ve zöge-
ung)
s eig
die
In la ions a e
on
P
au
P"2.
Abe
das
is
kein
Daue zus and.
Bleiben
die
Zuwachs a en
on
Ge-
sam nach age
und
P eisni eau
höhe ,
passen
sich die
E wa ungen
de
Reali ä
an:
Die
A bei gebe
sehen,
daß
"ih "
Reallohn
nicll
gesunken
is ,
eduzie en
also
ih e
Nach age
au
den
al en
S and
(Desillusion 1);
die
A bei nehme
sehen,
daß
ih
Reallohn
doch nich ges iegen is ,
e-
duzie en
deshalb
ih
Angebo
au
den
al en
S and
(Desillusion
2).
Die
A bei slosenquo e
geh
au
U N zu ück.
Zu
de
je z
ko ek
e wa e en
In la ions a e
V2
gehö
eine
neue
Phillips-Ku e
i (U,
V;),
die
um
die
Di e enz
l2
-
l
übe
de
al en
e läu .
Woll e
man
mi
eine
expan-
si en
Geldpoli ik
die
A bei slosenquo e
e neu
senken,
so
ginge
das
wiede um
nu ,
wenn
die zusä zliche
Expansion
de
Gü e nach age
die
besch iebenen
Anpassungsp ozesse auslös ,
wenn
also
die
a sächliche
In la ions a e
e neu
un e schä z
wi d.
Weil
E ah ungen
die
E wa -
ungen
p ägen,
wi d
das
wiede
nu
o übe gehend
sein;
lang is ig
endie
die
A bei slosenquo e
imme
zu
U N,
de
"na ü lichen
A bei s-
losen a e",
die
dem
Zus and
ko ek e
In la ionse wa ungen
en -
sp icl 19•
Sie
häng
allein
ab
on
" ealen"
Fak o en,
e wa
de
E ek-
i i ä
de
A bei smä k e,
dem
We bewe bsg ad,
den
A bei shemmnis-
sen
ode
A bei san eizen
e e.,
is
also
auch
nu
übe
eine
Ände ung
diese
Fak o en
daue ha
zu
beein lussen.
19
Das
gil
auch
dann,
wenn
die
In la ions a e
übe schä z
wi d
und
es
des-
halb
zu
"zu
hohen"
Reallöhnen
komm .
Die
modi izie e
Phillips-Ku e
nimm
dann
soga
eine
posi i e
S eigung
an
-
alle dings
wiede
nu
ku z-
is ig, d.
h.
bis
zu
E wa ungsko ek u .
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En wicklungslinien de neue en lohn heo e ischen Diskussion
23
Mi
ih e
A acke
gegen
die
Phillips-Rela ion
p äsen ie en
F iedman
und
Phelps
im
G unde
nich s
ande es
als
die
bekann e
Lohn-P eis-
(ode
P eis-Lohn-)Spi ale;
sie
ha
je z
nu
ein
neues,
e wa ungs heo-
e isches
Gewand.
Das
zeig
sich so o ,
wenn
wi
unse e
u sp üngliche
Phillips-Gleichung
(1)
so
umsch eiben
(10) i = E •
p,e
+ ß . h + I' . 1/U ,
daß
die
Lohns eige ungen
an
die
e wa e en
P eiss eige ungen
nach
Maßgabe
des
Anpassungskoe izien en
13
angepaß
we den.
Die
Lohnko-
s ens eige ungen
we den
gemäß
eine
P eisände ungsgleichung
(11) p =
~
.
<i
-
h)
+ ...
in
den
Ve kau sp eisen
wei e gewälz .
Aus
de
Kombina ion
on
(10)
und
(11)
e hal en
wi
(12) p =
~.
[(e·
pe
+ß· h + y/U) -
h]
+
Wich ig
is
hie
nu
de
P eis e m:
Wenn
die
Phillips-Ku e
s abil
sein
soll,
muß
es
eine
im
Zei ablau
kons an e
In la ions a e
P
=
p· -
=-~
•••
= p geben,
die
wegen
de
e ah ungso ien ie en
E wa ungsbil-
dung
auch
ko ek
e wa e
wi d;
aus
(12)
läß
sich
deshalb
als
Gleich-
gewich slösung
ablei en
(13) -
~
.
p =
--
{(y/U)
-h (1 -ß)}
1-
~E
Eine
Ände ung
on
U
is
o enba
nu
dann
mi
eine
(neuen)
s abilen
In la ions a e
e bunden,
wenn
n·
13
<
1,
also
en wede
die
In la ions-
a e
nich
oll
in
die
Lohns eige ungen
eingeh
ode
die
Lohnkos en-
s eige ungen
nich
oll
übe wälz
we den;
is
n·
13
=
1,
müssen
sich
bei
eine
du ch
mone ä e
Expansionen
ausgelös en
Senkung
on
U
Lohn-
und
P eiss eige ungen
gegensei ig
endlos
eiben.
Das
A gumen
is
s ichhal ig.
In
bezug
au
die
Phillips-Ku e
bleib
zu
beach en,
daß
es
im
Rahmen
de
Bedingung
n .
13
= 1
20
nu
gil
ü
S eige ungen
des
Lohnni eaus,
die
übe
den
P oduk i i ä s o sch i
hinaus
gehen
ode
-
allgemeine
-
die
nich
meh
"kos enni eau-
neu al"
sind
21
• Ob
de
P ozeß
de
Lohnanpassung
alle dings
so
ab-
20
Empi ische Tes s diese lang is ig gemein en Hypo hese sind auße o -
den lich schwe du chzu üh en. Ein Beispiel
da ü
bie e neue dings W.
F anz, Eine empi ische
übe p ü ung
des Konzep s
de
"na ü lichen A bei s-
losenquo e"
ü
die Bundes epublik Deu schland, in: Zei sch i
ü
die ge-
sam e S aa swissenscha ,
Band
134 (1978),
S.
442 -463.
21
Die lohnpoli ische Auswe ung des Ansa zes on F iedmann und Phelps
üh zum Konzep
de
kos enni eauneu alen Lohnpoli ik.
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30
He mann Albeck
Punk
he auszua bei en,
au
den
es
hie
ankomm ,
und
daß
diese
An-
nahmen
na ü lich
modi izie
we den
können
36• Schließlich
mag
es
gu e
G ünde
da ü
geben,
iele
A bei nehme
als
isikoscheue
anzusehen
als
das
G os
de
A bei gebe ,
e wa
deshalb,
weil
sie
s ä ke
au
ih
A bei seinkommen
angewiesen
sind
und
weil
sie
ih
A bei s e mögen
a sächlich
ode
e mein lich
wenige
di e si izie en
können.
Eine
de -
a ige
Asymme ie
in
den
P ä e enzen
müß e
sich
dann
wohl
auch
au
dem
A bei sma k
auswi ken
37 ;
inso e n
g ei
das
ABC-Modell
einen
wich igen
E klä ungs ak o
ü
das
Ve hal en
de
A bei sma k eilneh-
me
au ,
de
in
den
ande en
E klä ungsansä zen
bishe
e nachlässig
wo den
is .
Ande e sei s
muß
man
sehen,
daß
das
E klä ungsziel
doch
nich
so
eindeu ig
e eich
is :
Zum
einen
we den
in
den
e e ie en
Ansä zen
nich
s a e
Geldlöhne,
sonde n
s a e
Reallöhne
e klä ,
ohne
daß
die
da in
implizie e
Gleichläu igkei
on
Geldlöhnen
und
P eisen
beg ünde
wi d.
Zum
ande n
schließen
die
be ach e en
Fes lohnkon-
ak e
ü
den
A bei nehme
on
o nhe ein
das
Risiko
nich
aus,
bei
schlech e
Absa zlage
en lassen
zu
we den;
die
Kon ak heo ie
muß
hie
un e s ellen,
daß
de
A bei nehme
dami
ein e s anden
wa ,
mi
eine
bes imm en
Wah scheinlichkei
spä e
en lassen
zu
we den.
Is
e
dann
"un eiwillig"
a bei slos,
wenn
diese
Fall
ein i ?
Ex
an e,
d. h.
om
Ve agsabschluß
he
be ach e
siche lich nich ,
denn
sons
wü de
e
ihm
ga
nich
zuges imm
haben;
ex
pos
mögliche weise,
obwohl
dann
nach
de
zei lichen
Konsis enz
de
Bewe ung
zu
agen
wä e.
G i ige
als
die
Fik ion
implizi e
Kon ak e
wä e
ü
iele
Fälle
un-
eiwillige
A bei slosigkei
wohl
die
Annahme,
daß
A bei nehme
o -
mals
ga
keine
ande e
Möglichkei sehen,
als
iskan e
Jobs
anzuneh-
men;
dami
kommen
wiede
In o ma ions-
und
Handlungsbesch änkun-
gen
ins
Blick eld,
die
in
ande en
Theo ieansä zen
eine
zen ale
Rolle
spielen
38•
V.
De
Ein luß
de
Gewe kscha en
au
die
Geldlöhne
is
in
de
jünge-
en
lohn heo e ischen
Diskussion
e mu lich
e was
zu
ku z
gekommen.
36 Die e schiedenen bishe igen Modi ika ionen sind zusammenges ell bei
J. Ramse .
37 De so g äl ige Beobach e
und
Analy ike
Ma s
hall
ha
be ei s
au
de -
a ige Auswi kungen hingewiesen: "Unsiche hei
...
ha
...
nu
ü
seh
we-
nige einen besonde en Reiz,
ü
iele dagegen '"
wi k
sie absch eckend.
Und
in
de
Regel
ha
ein bescheidene , abe siche e E olg eine g öße e
An-
ziehungsk a als die E wa ung eines unsiche en E olges on gleichem
ak-
uellen We ."
A.
Ma shall,
Handbuch
de
Volkswi scha sleh e,!. Band,
S u ga -Be lin
1905,
S.
547
(übe se z nach
de
4.
Au lage
de
"P inciples").
38 Hie zeig sich wiede , daß die e schiedenen lohn heo e ischen Ansä ze
häu ig nich konku ie en, sonde n sieh e gänzen, weil sie e schiedene
Aspek e eines komplexen Zusammenhangs be ach en.
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En wicklungslinien de neue en lohn heo e ischen Diskussion
31
G undsä zlich
wi d
diese
Ein luß
au
zwei ache Weise
analysie :
E -
s ens
in
den
Ba gaining-Theo ien
39•
Sie
be assen
sich
mi
dem
Ve hand-
lungsp ozeß
selbs ,
mi
den
S a egien
und
Tak iken,
die
on
de
einen
und/ode
on
de
ande en
Sei e
he
gesehen
op imal
is ;
dabei
wi d
e-
gelmäßig
on
bes imm en
Annahmen
übe
die
P ä e enzen,
die
Hand-
lungsal e na i en
und
die
Kenn nis
de
Handlungs olgen
bei
den
Ta-
i e agspa eien
ausgegangen.
Obwohl
spä es ens
sei
den
ün zige
Jah en
ela i
um assende
und
auch
s ochas isch
o mulie e
Modelle
o liegen
und
sei
den
sechzige
Jah en
auch
dynamische
Ansä ze
exi-
s ie en,
bes eh
eine
gemeinsame
Schwäche
as
alle
Ba gaining-Theo-
ien
bis
heu e
da in,
daß
ih
empi ische
Gehal
kaum
ge es e
is .
Ins-
besonde e
ehlen
empi isch
gehal olle
Aussagen
da übe ,
wie
eine
be-
s imm e
ökonomische
Umwel
in
Ta i lohnände ungen
ans o mie
wi d,
welchen
Ein luß
dabei
e schiedene
O ganisa ions o men
de
A -
bei sma k e bände
und
de
Ta i e handlungen,
e schiedene
poli i-
sche
Rahmenbedingungen
und
Ve hal ensweisen
sowie
e schiedene
ech liche
und
soziale
Regelungen
haben.
Die
zwei e
Fo schungs ich ung
e gänz
die
Ba gaining-Theo ien.
Sie
läß
den
Ve handlungsp ozeß
selbs
auße
ach ,
be ach e
ihn
gleich-
samals
"black
box",
und
konzen ie
sich
au
eben
diese
F age,
wie
die
Ta i löhne
au
Ände ungen
de
ökonomischen
Umwel
eagie en
und
welche Rolle
dabei
ins i u ionelle,
poli ische
und
auch
soziologische
Fak-
o en
spielen.
Die
allgemeine
Me hode
bes eh
da in,
bes imm e
Wi -
kungshypo hesen
zu
o mulie en,
in
Lohnände ungsgleichungen
zu
o -
malisie en
und
diese Gleichungen
dann
anhand
des
e ügba en
s a is i-
schen
Ma e ials
zu
schä zen.
Fü
unse e
F age
is
die
zwei e
Fo schungs ich ung
die
in e essan-
e e.
Sie
ha
gezeig ,
daß
sich
de
Ein luß
de
Gewe kscha en
au
die
Geldlöhne
in
zwei
Rich ungen
gel end
machen
kann:
-
E s ens
in
de
Lohns uk u .
Eine
ü
die
USA
ge es e e
Hypo hese
lau e
hie ,
daß
o -
ganisie e
A bei nehme
du ch
ih en
Zusammenschluß
einen
Lohn o -
eil
e eichen,
de
mi
s eigendem
O ganisa ionsg ad
zunächs
p og es-
si ,
dann
deg essi
zuimm ,
ab
einem
bes imm en
O ganisa ionsg ad
abe
nich
meh
zu
s eige n
is
40•
Au
den
e s en
Blick
schein
das
den
S anda daussagen
de
P eis heo ie
zu
en sp echen,
Gewe kscha en
könn en
du ch
die
Monopolisie ung des
A bei sangebo s
nu
einen
ein-
maligen
Lohn o eil
e langen,
abe
keinen
andaue nden
Lohnkos en-
39
Vgl.
dazu die übe sich bei
B.
Kelle , Theo ien
de
Kollek i e hand-
lungen, Be lin 1974.
40
Vgl.
S. Rosen, T ade Union Powe , Th ea -E ec s, and
he
Ex en o
O ganiza ion, in: Re iew o Economic S udies, Vol. 36 (1969). Au wei e e
Lohns uk u ein lüsse wi d hie nich eingegangen.
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32
He mann
Albeck
d uck
und
dami
In ia ionsein luß
ausüben.
-
Zwei ens
im
Lohn-
ni eau.
Die
allgemeine
Hypo hese,
die
zugleich
die
Aussage
de
P eis-
heo ie
in
F age
s ell ,
lau e
hie ,
daß
es
au
o ganisie en
A bei s-
mä k en
Lohnin e dependenzen
gib ,
die
da ü
so gen,
daß
sich
die
in
eine
Fi ma
ode
eine
B anche
du chgese z en
Lohns eige ungen
au
ande e
Fi men
und
B anchen
übe agen
und
so
einen
gesam wi -
scha lichen
Lohnkos end uck
und
In la ionsschub
bewi ken
können,
de
nich
einmalig,
sonde n
daue ha
is .
Ich
g ei e
im
olgenden
exempla isch
d ei
Ansä ze
he aus,
um
Me ho-
den
und
E gebnisse
diese
Spiela
lohn heo e ische
Fo schung
sich -
ba
machen:
die
be ei s
in
den
sechzige
Jah en
du chge üh en
Un-
e suchungen
on
Ecks ein
und
Wilson
sowie
on
Hines
und
eine
1976
o geleg e
S udie
on
Flanagan.
1.
Die
bishe
bekann es e
Un e suchung
on
Lohnin e dependenzen
au
o ganisie en
A bei smä k en
s amm
on
Ecks ein
und
Wilson
(EW)41.
Sie
o mulie en
und
es en
zwei
ökonomische
und
d ei
"ins i-
u ionelle"
Hypo hesen:
(a)
Lohnsä ze
we den
in
Kollek i e handlun-
gen
es geleg
(ins i u ionell), (b)
Gü e -
und
A bei sma k ak o en
be-
ein lussen
die
Lohnbildung
(ökonomisch), (c)
de
g öß e
Teil
de
Lohn-
sa zände ungen
läß
sich
mi
den
zwei
Va iablen
"P o i "
und
"A bei s-
losenquo e"
e klä en
(ökonomisch), (d)
die
Lohnbildung
in
eine
G uppe
de
Schwe indus ie
is
in e dependen
(ins i u ionell),
(e)
Löhne
we den
in
Lohn unden
es geleg
(ins i u ionell).
Au
die
Ablei ung
de
Hypo-
hesen
wi d
hie
nich
eingegangen;
in e essan e
und
au schluß eiche
is ,
wie
sie
ge es e
we den.
Zunächs
o mulie en
EW
eine
allgemeine
Schä zgleichung
des
Typs
(16)
mi
l =
S eige ungs a e
de
S unden e diens e
in
de
Lohnpe iode
,
P
=
P o i a e
in
de
"P o i pe iode"
, U =
du chschni liche
A bei s-
losenquo e
in
de
Lohnpe iode
.
Dami
sind
die
ökonomischen
Hypo-
hesen
o malisie
und
übe p ü ba .
Um
die
ins i u ionellen
Hypo hesen
übe p ü en
zu
können,
we den
zehn
egional
konzen ie e
Indus ien
s a is isch
abgeg enz ,
in
denen
s a ke,
poli isch
e bundene
Gewe kscha en
exis ie en,
enge
Lie e e -
lech ungen
he schen
und
a gleiche
A bei s e ich ungen
bes ehen,
so
daß
mi
Lohnin el'dependenzen
zu
echnen
is ;
ü
diese
"key
g oup"
we den
dann
Lohn unden
in
de
Weise
iden i izie ,
daß
ü
die
on
41
Vgl. O.
Ecks ein
-
Th.
A.
WUson,
De e mina ion
o
Money
Wages
in
Ame ican
Indus y,
in:
Qua e ly
Jou nal
o
Economics, Vol.
76
(1962),
pp.
379
-414.
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En wicklungslinien de neue en lohn heo e ischen Diskussion
33
1948
-1960
abgeschlossenen
Ta i e äge
(Lau zei en
on
1-
4
Jah en)
die
zei liche
Häu ung
on
Abschlüssen
und
(gleiche )
inhal liche
Me k-
male
es ges ell
und
dann
die
Zei spanne
zwischen
zwei
gleichsam
"s a ken"
Häu ungen
als
Lohn unde
bzw.
Lohnpe iode
de inie
wi d.
Au
diese Weise
en s ehen
on
Dezembe
1948
bis
Dezembe
1960
ün
Runden
=
Pe ioden
,
on
denen
die
kü zes e
ein
Jah
und
die
längs e
ie
Jah e
um aß .
Mi
den
s a is ischen
Da en
aus
diesen
Pe ioden
e -
hal en
EW
olgende
Lohnände ungsgleichung
ü
die
"key
g oup"
(17)
W
= - 5,74 +
0,73·
P
-0,56 U , R2 = 0,9975,
(0,98) (0,04) (0,06)
die
die
a sächliche
Lohns eige ungs a e
im
Un e suchungszei aum
seh
gu
nachzeichne .
Die
Ve asse
s ü zen
das
E gebnis
ab,
indem
sie
die
Lohnbewegung
jede
einzelnen
Indus ie
einmal
au
die
P o i a e
und
A bei slosen a e
de
jeweiligen
Indus ie,
das
ande e
Mal
au
die
P o-
i a e
und
A bei slosen a e
de
gesam en
Schlüselg uppe
beziehen;
die
G uppen a iablen
lie e n
eindeu ig
besse e
E gebnisse, d.
h.
de
Lohn-
Lohn-Zusammenhang
übe spiel
den
Ein luß
un e schiedliche
ökono-
mische
Bedingungen.
Ein
e gleichba es
E gebnis
zeig
sich
auch
ü
Indus ien
auße halb
de
Schlüselg uppe:
Wenn
neben
de
indus ie-
spezi ischen
P o i a e
und
A bei slosen a e
die
Lohn e ände ung
in
de
Schlüsselg uppe
als
e klä ende
Va iable
angese z
wi d,
we den
die
E gebnisse
kla
besse .
Das
E gebnis
is
ü
den
Be ach e
de
lohnpoli ischen
Szene ie
ein-
leuch end. Die
Analyse
ha
bei
de
Abg ,enzung
de
Pe ioden
abe
e -
mu lich
einen
schwachen
Punk :
Ein
wesen liches
K i e ium
ü
die
Bil-
dung
on
"Lohn unden"
is
die
Häu ung
gleiche
Ve agsme kmale,
also
wohl
auch
gleiche Lohnabschlüsse;
wenn
die
Lohn unden
abe
mi
Lohns eige ungen
e klä
we den,
is
die
E klä ung
on
Lohns eige-
ungen
mi
Lohn unden
o p og ammie
42
•
Hinzu
komm ,
daß
die
"P o i pe iode"
im
allgemeinen
nu
die
Häl e
bis
zwei
D i el
de
Lohnpe iode
um aß ;
beg ünde
wi d
das
dami ,
daß
die
im
Ve hand-
lungszei punk
gegebenen
und
e wa e en
P o i e
das
Ve handlungs-
e gebnis
beein lussen.
Daß
abe
deshalb
die
P o i pe iode
kleine
als
die
Lohnpe iode
und
ge ade
um
so
iel
kleine
als
die
Lohnpe iode
aus-
allen
muß,
leuch e
nich
ein;
ehe
dü e
die
Suche
nach
dem
bes en
s a is ischen
" i "
den
Ausschlag
gegeben
haben.
Au s
Ganze
gesehen
42
Wenn die Lohnbewegung zei lich di e enzie e is
und
die Rundenbil-
dung deshalb
an
ande en K i e ien o ien ie we den muß, müß e die
E -
klä ungsk a des Ansa zes sinken. Mögliche weise lieg hie
de
G und
da-
ü , wa um Ecks ein in eine spä e en Analyse
mi
dem Lohn undenkonzep
wenige gu zu ech kam. Vgl.
O.
Ecks ein,
Money Wage De e mina ion
Re isi ed, in: Re iew o Economic S udies, Vol. 35 (1968).
3
Sch i en
d.
Ve eins
,
Socialpoli !k
104
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34
He mann
Albeck
wi d
dadu ch
de
allgemeine Nachweis
on
Lohn-Spillo e s
abe
kaum
be üh .
2.
Vo
ku zem
ha
Flanagan
43
eine
Un e suchung
o geleg ,
die
die
S udie
EW
inso e n
e gänz ,
als
nich
nu
Lohnin e dependenzen
inne -
halb
des
o ganisie en
Sek o s,
sonde n
auch
zwischen
o ganisie em
und
nich o ganisie em
Sek o
analysie
we den
44 •
Flanagan
üh
zu-
nächs
als
G ünde
ü
Lohnin e dependenzen
an
-
bei
den
Fi men
den
We bewe b
um
A bei sk ä e
( e ände e
Lohn-
ela ionen
e ände n
die
ela i e
A ak i i ä
als
A bei gebe ), die
Auswei ung
a i e agliche
Regelungen
au
nich o ganisie e
A -
bei nehme ,
um
de en
d ohende
O ganisie ung
abzuwenden
(sog.
D ohe ek ),
e ne
die Ta sache,
daß
es
ü
iele
kleine e
Fi men
auße halb
des
o ganisie en
Sek o s
kos engüns ige
is ,
Löhne
und
Lohnbewegungen
ein ach
zu
imi ie en;
-
bei
den
Gewe kscha en
die
on
den
Mi gliede n
a o isie e
Ve -
eilungsno m,
daß
es
ge ech
sei,
ü
gleiche
A bei
den
gleichen
Lohn
zu
zahlen
und
ü
ungleiche
A bei
die
bes ehenden
Lohn-
di e en iale
beizubehal en.
Die
Un e suchung
konzen ie
sich
au
die gewe kscha liche
Ve ei-
lungsno m.
Diese
wi d
o malisie
als
Ziel a iable
RW*
=
gewünsch-
e
"Rela i lohn"
und
als
e klä ende
G öße
in
olgende
Lohnände ungs-
gleichung eingese z :
(18)
Die
Di e enz
zwischen
gewünsch em
und
a sächlichem
Rela i lohn
(RW)
miß
eine
A
"Lohn ücks and",
also
ein
Ve eilungsungleichge-
wich ;
en sp echend
miß
aa,
welche
Teil eines
an änglichen
Lohn-
ücks ands
in
die
Ta i lohns eige ungen
W~
eingeh ,
genaue :
du ch
Ta-
i e agsabschlüse
in
besei ig
wi d
45•
Schwie igkei en
be ei e
die
Ta sache,
daß
RW*
nich
beobach ba
is .
Flanagan
un e s ell
hie ,
RW*
sei
im
Un e suchungszei aum
kons an
geblieben;
e
in e p e ie
des-
43 Vgl. R.
J.
Flanagan,
Wage
In e dependence
in
Unionized
Labo
Ma ke s,
in:
B ookings
Pape s
on
Economic Ac i i y, 1976, pp.
635
-
673
(Commen s
and
Discussion:
pp.
674
-681).
44
Die
S uk u
des
US-ame ikanischen
A bei sma k es
e laub
es,
zwi-
schen
o ganisie en
und
nich o ganisie en
Be eichen
zu
un e scheiden.
In
Volkswi scha en
mi
einem
höhe en
gewe kscha lichen
O ganisa ionsg ad
und
zen alisie en
Gewe kscha en
dü e
das
schwe
allen.
45
Das
Un e suchungsma e ial
on
Flanagan
en häl
ganz
übe wiegend
meh jäh ige
Ta i e äge,
in
denen
be ei s
kün ige
Lohns eige ungen
es -
geleg
sind.
Von
dem
Ve eilungsmo i
können
nu
die
beim
Ve ags
ab-
schluß
es geleg en
Lohns eige ungen
beein luß
we den.
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En wicklungslinien de neue en lohn heo e ischen Diskussion
35
halb
Ände ungen
on
RW
als
Ände ungen
des
Lohn ucks ands.
Fü
die
Schä zung
wi d
deshalb
die
Reg ession
(19)
W
=
(ao
+
a3
RWj)
+
al·
Ui-1 + a..2·
1> -1
-a3·
RW
_1
angese z ,
und
die
wich ige
Rela i lohn a iable
wi d
olgende maßen
spezi izie :
(20) WU
RW
=
---w .100
=
(log
Wu -log Wi) ·100 .
Dabei
bezeichne
W"
den
du chschni lichen
Ta i lohn
im
(o ganisie -
en)
Indus iebe eich;
Wi
den
Du chschni slohn
in
dem
Be eich,
de
je-
weils
zum
Ve gleich
he angezogen
wi d
46•
Da
in
de
Un e suchungs-
pe iode
1960
-1975
ganz
übe wiegend
meh jäh ige
Ta i e äge
gal-
en,
we den
bei
den
Ta i lohns eige ungen
wu
zwei
Fo men
un e schie-
den:
die
"cu en
wage
inc eases",
das
sind
die
Lohns eige ungen,
übe
die
im
und
ü
das
Jah
des
Ve agsabschlusses
en schieden
wu de,
und
die
"e ec i e
wage
inc eases",
in
denen
auch
die
e aglich
be ei s
e einba en
Lohnanpassungen
en hal en
sind.
Die
Schä zungen
lie e n
ü
die
Spillo e -Va iablen
olgende
E geb-
nisse:
Jede
on
Ihnen
e schein
mi
einem
Koe izien en,
de
s a is isch
signi ikan
is
und
das
e wa e e
Vo zeichen
ha ;
die
s a is ischen
Qua-
li ä en
de
Reg essionen,
die die
Rela i lohn a iablen
en hal en,
sind
du chweg
besse
als
jene
ohne
Rela i lohn a iablen.
Im
einzelnen
e -
gib
sich olgendes
Bild:
-
Die
"cu en
wage
inc eases"
in
de
Indus ie
holen
und
40
. H.
bis
50 . H.
des
"Lohn ucks ands"
au ,
de
wäh end
de
Lau zei
de
Ta i e äge
gegenübe
dem
nich o ganisie en
Indus iebe eich
einge e en
is .
Gegenübe
de
Ta i lohnen wicklung
in
den
ande en
o ganisie en
Wi scha sbe eichen
sind
sie
wenige
eagibel;
sie
kompensie en
nu
ein
knappes
Sechs el
de
jeweils
einge e enen
Posi ions e schlech e ung.
-
Bei
den
"e ec i e
wage
inc eases"
is
das
E gebnis
e wa ungsge-
mäß
wenige
ausgep äg ;
imme hin
e gib
sich
ein
ähnliches
Mus e
ü
die
Rela i lohn-Koe izien en,
d. h. die
Ta i löhne
in
de
Indu-
s ie
passen
sich
am
s ä ks en
de
Lohnen wicklung
im
nich o gani-
sie en
Be eich
de
Indus ie
an.
46
Ve glichen wi d
1.
mi dem Lohn de Nich o ganisie en im Indus ie-
be eich,
2.
mi dem Ta i lohn
de
O ganisie en auße halb des Indus ie-
be eichs,
3.
mi dem Ta i lohn
de
O ganisie en in
de
Bauwi scha ,
4.
mi
den Ta i gehäl e n bes imm e Be u sg uppen im ö en lichen Sek o . Vgl.
Flanagan,
p.
651.
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36
He mann Albeck
Flanagan
sieh
dami
die
nai e
Hypo hese
als
alsi izie
an,
Lohn-
abschlüsse
in
einem
Sek o
wü den
on
ande en
Sek o en
ein ach
übe -
nommen;
e
häl
abe
die
Hypo hese
ü
bes ä ig ,
daß
es deu liche
P o-
zesse
de
Lohnnachahmung
gib .
Bei
diesen
P ozessen
zeig
sich
ein
deu liches
Lohn üh e -Nach olge -Mus e :
Die
Löhne
im
nich o gani-
sie en
Indus iebe eich,
die
mindes ens
in
jäh lichen
Abs änden
neu
ix.ie
we den,
eilen
den
Löhnen
im
o ganisie en
Indus iebe eich
o -
aus,
und
die
le z e en
passen
sich
beim
Neuabschluß
de
meh jäh igen
Ta i e äge
meh
ode
wenige
e olg eich
an.
Neben
diesen
Spil-
lo e -Resul a en
allen
noch einige
ande e
in e essan e
E gebnisse
ab.
So
zeig
sich,
daß
die
Löhne
im
nich o ganisie en
Indus iebe eich
s ä -
ke
au
Ände ungen
de
A bei sma k lage
eagie en
als
die
"e ec i e
wage
inc eases",
daß
abe
diese un e schiedliche
Reagibili ä
p ak isch
allein
eine
Folge
de
länge is igen
Ta i e äge
is ;
denn
die
"cu en
wages"
eagie en
ähnlich
sensibel
au
die
Un e beschä igungs a iable
wie
die
Löhne
de
Nich o ganisie en.
Das
E gebnis
mag
ü
den
US-ame ikanischen
A bei sma k
ypisch
sein.
Man
muß
sich
alle dings
agen,
ob
es möglich is ,
Lohnin e de-
pendenzen
mi
de a
hochagg egie en
Da en
zu
es en.
O enba
ha
auch
Flanagan
hie
gewisse Zwei el;
zumindes
analysie
e
mi
de
gleichen
Me hode
auch
noch
eine
Reihe
on
einzelnen
Ta i e ägen
und
g ei
dabei
nu
die
Ta i löhne
ü
ungele n e
A bei e
he aus.
Als
Rela i lohn
e schein
nun
das
Ve häl nis
des
Lohns
eines
ungele n en
A bei e s
im
Sek o
i
zum
Lohn
eines
ungele n en
A bei e s
im
Sek-
o
j,
und
e klä
wi d
die
zei lich
nachgelage e
Ta i lohns eige ung
im
Sek o
i.
Die
Resul a e
de
Reg essionsanalysen
sind
wei
wenige
eindeu ig
als
o he ;
nu
wenige
de
geschä z en
Beziehungen
sind
s a-
is isch
signi ikan ,
und
manche
Koe izien en
sind
zu
klein,
um
öko-
nomisch
bedeu sam
sein
zu
können. Einiges
weis
da au
hin,
daß
Re-
la i lohnände ungen
am
ehes en
noch
einen
Ein luß
haben
bei
Ve -
ägen,
die
on
eine
einzigen
Gewe kscha
ausgehandel
we den,
z.
B.
de
S ahla bei e gewe kscha
ode
de
Au omobila bei e gewe kscha .
Dami
is
das
E gebnis
ü
die
Imi a ionshypo hese
wei
wenige
gün-
s ig
als
bei
de
Analyse
de
g öße en
Agg ega e;
alle dings
kann
das
auch
da an
liegen,
daß
de
S ichp obenum ang
wegen
de
Meh jah es-
e äge
ela i
klein
is .
Gegen
den
Ansa z
on
Flanagan
lassen
sich einige
wei e e
Einwände
e heben.
So
sind
in
de
Schä zgleichung
die
Ma k ein lüsse
zweimal
e-
p äsen ie ,
nämlich
in
de
A bei slosenquo e
und
im
Rela i lohn,
denn
de
le z e e
is
ja
ma k eagibel;
es
en s eh
also
das
P oblem
de
Mul-
ikollinea i ä ,
und
die
Diagnose
on
Imi a ions o gängen
is
nich
meh
eindeu ig
möglich.
übe dies
haben
die
es ges ell en
Spillo e s
om
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En wicklungslinien
de
neue en
lohn heo e ischen
Diskussion
37
nich o ganisie en
au
den
o ganisie en
Indus iebe eich
mögliche -
weise
ga
nich s
mi
Rela i lohnzielen
zu
un,
sonde n
sind
bloß
Re lex
de
Ta sache,
daß
beim
Abschluß
meh jäh ige
Tad i e äge
jene
Ma k ein lüsse
nach äglich
be ücksich ig
we den,
die
sich
wäh end
de
Lau zei
de
Ve äge
au ges au
haben,
die
abe
im
nich o gani-
sie en
Be eich
be ei s
in
Lohns eige ungen
umgese z
wo den
sind
47•
3.
Wäh end
bei
den
SpillQ e -Analysen
de
Gewe kscha sein luß
nu
indi ek
in
A
und
In ensi ä
de
ökonomischen
Va iablenbeziehungen
zum
Ausd uck
komm ,
zielen
zwei
S udien
on
Hines
48
da au
ab,
ge-
we kscha liche
"Mili anz"
als
sepa a en
Ein luß ak o
de
Geldlohn-
dynamik
nachzuweisen.
Die
g undlegende
Hypo hese
lau e ,
daß
das
gewe kscha liche
Du chse zungs e mögen
-
de
D uck
au
die
Ta i -
löhne
-
di ek
om
G ad
de
gewe kscha lichen
Kamp be ei scha
abhäng
und
diese
mi
Ände ungen
des
gewe kscha lichen
O ganisa-
ionsg ades
ko elie
is ,
sei
es, weil
agg essi e
Gewe kscha le
eine
in ensi e
Mi gliede we bung
be eiben
und
so
den
O ganisa ionsg ad
e höhen,
sei
es,
weil
ein
höhe e
O ganisa ionsg ad
die
Lohnkonku enz
de
nich o ganisie en
A bei nehme
minde
und
dadu ch
die
Gewe k-
scha sposi ion
in
Lohn e handlungen
besse .
Hines
nimm
deshalb
die
Ände ung
des
O ganisa ionsg ads
L1
Tals
Nähe ungs a i:able
ü
die
(nich
meßba e)
In ensi ä
des
gewe kscha lichen
Lohnd ucks.
Die
Hypo hese
wi d
in
de
zwei en,
de aillie e en
S udie
ü
zwöl
B anchen
ge es e ,
und
zwa
we den
insgesam
ie
Reg essionssä ze
benu z 49,
in
denen
die
Lohnsa zs eige ungen
de
B anche
i
al e na i
e klä
we den
mi
-A bei slosigkei ,
P o i si ua ion
und
Ände ung
des
O ganisa ions-
g ads
in
de
gleichen
B anche
und
Pe iode
-A bei slosigkei ,
P o i si ua ion
und
O ganisa ionsg adsände ung
in
de
Gesam wi scha
-
A bei slosigkei
und
Ände ung
des
O ganisa ionsg ads
in
B anche
i
sowie
Geldlohns eige ung
im
lohn üh enden
Sek o
-
eine
Mischung
aus
Va iablen
de
B anche
i,
de
Lohns eige ungen
des
lohn üh enden
Sek o s
und
de
gesam wi scha lichen
P o i -
si ua ion.
47 Vgl.
dazu
den
Diskussionsbei ag
on
Hall
und
die
An wo
on
Flana-
gan,
in:
Flanagan,
pp.
679 -80.
48 Vgl.
A.
G. Hines,
T ade
Unions
and
Wage
In la ion
in
he
Uni
ed
Kingdom
1893 -1961,
in:
Re iew
o
Economic
S udies,
Vol.
31
(1964); de selbe,
Wage
In la ion
in
he
Uni ed
Kingdom
1948 -62. A
Disagg ega ed
S udy,
in:
Econ.
Jou n.,
Vol.
79
(1969),
pp.
66
-89.
49
Hines
a bei e
al e na i
mi
ie
bzw.
ün
Reg essionsgleichungen,
in
denen
die
e klä enden
Va iablen
jeweils
ande s
spezi izie
sind.
Vgl.
Hines
1969,
pp.
74 -82.
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38
He mann
Albeck
Das
Tes e gebnis
is
zwa
wenige
eindeu ig
als
bei
de
e s en
S udie
mi
gesam wi scha lichen
Agg ega en,
es
zeig
abe ,
daß
zumindes
in
jenen
B anchen,
die
als
Lohn üh e
anzusehen
sind,
die
O ganisa ions-
a iable
einen
g oßen
Teil
de
Lohnsa zs eige ungen
signi ikan
e klä-
en
kann,
und
daß
da übe
hinaus
noch
in
sechs
wei e en
B anchen
signi ikan e
Resul a e
e zielba
sind.
Spielen
ökonomische
Ein lüsse
also doch
nich
die
dominie ende
Rolle,
die
ihnen
die
adi ionelle
Lohn heo ie
zuweis ?
Ode
is
e wa
.1
T
seine sei s
on
ökonomischen
Ein lüssen
bes imm ?
Hines
geh
die-
~e
F age
selbs
nach.
E s ens
könn e
die
umgekeh e
Kausalbeziehung
l-+
T
gel en,
nämlich
dann,
wenn
übe du chschni liche
Lohns eige ungen
eine
B anche
bei
den
do igen
Gewe kscha en
einen
Mi gliede zulau
bewi ken
(und
umgekeh );
weil
das
Zei
b auch ,
müß e
dann
alle -
dings
L1
T =
j(i
-' ) gel en,
und
das
wide sp ich
den
Da en
50
•
Zwei ens
soll e
man
annehmen,
daß
die
In ensi ä
des
Lohnd ucks
selbs
on
ökonomischen
Fak o en
abhäng ,
e wa
dem
Ausmaß
de
A bei slosigkei
ode
on
de
Höhe
de
Gewinne
ode
on
de
En wicklung
de
Lebens-
hal ungskos en
51•
Ta sächlicl1läß
sich
aus
den
Da en
on
Hines
ein
ge-
wisse
Ein luß
de
beiden
zule z
genann en
Fak o en
ablesen,
insbeson-
de e
de
Lebenshal ungskos en;
ü
die
A bei slosenquo e
gil
das
abe
nich , d. h.
im
Un e suchungszei aum
scheinen die
beobach e en
Än-
de ungen
des
O ganisa ionsg ads
ziemlich
unabhängig
on
de
jewei-
ligen
Beschä igungslage
gewesen
zu
sein.
Insgesam
bleib
also
Raum
ü
die
Ein üh ung
e hal ensbes immende
Ein lüsse
o ganisa o ische ,
poli ische
und
soziologische
A .
Dami
e gib
sich
eine
in e essan e
Nah s elle
zu
Fo schungsansä zen
de
en sp echenden
Nachba diszipli-
nen,
in
denen
de a ige
Ein lüsse
neue dings
e s ä k
analysie
we den
52
•
50
Vgl.
Hines
1969,
Appendix
A.
Hines
p ü
zusä zlich noch,
ob
sein
E geb-
nis
on
de
De ini ion
de
s a is ischen
Agg ega e
und
on
Ände ungen
in
ih e
S uk u
abhäng ;
keines
on
beiden
i
zu.
51
LI
T
is
auch
noch
om
e eich en
O ganisa ionsg ad
T
abhängig;
je
g ö-
ge
T,
um
so
schwe e
äll
eine
wei e e
S eige ung.
52
E wa
die
bishe
o
allem
on
Soziologen
und
Poli ologen
be iebene
in e na ional
e gleichende
S eik o schung,
die
in
jüngs e
Zei
einige
be-
me kenswe e
quan i a i e
Analysen
geb ach
ha .
Vgl. D. H.
Hibbs
j .,
On
he
Poli ical
Economy
o
Long-Run
T ends
in
S ike
Ac i i y,
in:
B i ish
Jou nal
o
Poli ical
Science, Vol. 8 (1978),
pp.
153
-175;
de selbe,
Indus ial
Con lic
in
Ad anced
Indus ial
Socie ies,
in:
Ame ican
Poli ical
Science
Re iew,
Vol.
LXX
(1976), pp. 1033 -1058; D.
Snyde ,
Ins i u ional
Se ing
and
Indus ial
Con lic :
Compa a i e
Analyses
o
F ance,
l aly
and
he
Uni ed
S a es,
in:
Ame ican
Sociological
Re iew,
Vol.
40
(1975), pp.
259
-
278.
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Ak uelle
a bei sma k poli ische
Diskussionen
in
konzep ionelle
Sich
Von Die e Me ens,
E langen
und
Jü gen Kühl,
Rö enbach
1.
Aspek e
ü
eine Diskussion
1.1
Zum
gegenwä igen
Diskussionss and
Die
En wicklung
de
Diskussion
übe
Theo ien,
Konzep e
und
Rezep e
zu
Wiede he s ellung
on
Vollbeschä igung
e läu
sei
einige
Zei
chao isch.
Das
poli ische Diskussionschaos
spiegel
eine
ie g ei ende
Unsiche hei
hinsich lich
de
Anwendung
des
wi scha s-
und
sozial-
wissenscha lichen
Theo iekanons
und
Poli ikins umen a iums
in
eine
konk e en
Ungleichg€wich sphase
un e
eine
konk e en
He aus o de-
ung.
Nahezu
jede
poli isch
ele an e
Einzel o schlag
1
kann
sich
au
wissenscha ssei ig€
Be ü wo ung
be u en.
Die
Si ua ion
de
einschlä-
gigen
Leh gebäud€
is
nich
unähnlich
de jenigen
zu
Beginn
de
Wel -
wi scha sk ise
on
1929
-1930,
in
de
eben alls
neben
de
unbei -
ba en
A gumen a ion
mi
-
damals
-"klassischen"
Konzep en
eine
Fülle
on
Einzel ezep en
e dach
und
disku ie
wu de,
die
heo e isch
nich
undie ,
ode
zumindes
isolie ,
wa en.
Aus
diese
Diskus-
sionslage
hal
e s
eine
"Neue
Wi scha sleh e"
he aus,
die
au
de
G undlage
eine
neuen
K isen heo ie
uno hodoxe
Lösungss a egien
jensei s
alle
gehandhab en
Rezep e
en wa .
Die
a sächliche
Kon-
usion zwischen Wissenscha
und
Poli ik
is
in olge
dieses
Pa adigmen-
wechsels,
de
mi
eine
analogen
poli ischen
Wendung
in
einigen
Schlüssel olkswi scha en
zusammen a ,
niemals
au gea bei e
wo -
den. (Massi e
S aa sak i i ä en,
die sich
mi
de
Keynessch:en
Kon-
zep ion
e ugen,
e s ick en
die
auch
damals
he ige
und
e zweig e
Deba e
um
A bei szei e kü zungen
2
als
Gleichgewich ss a egie.)
1 Vgl.
Bundesans al
ü
A bei
(J.
Kühl,
A.
G.
Paul,
D.
Blunk):
übe legun-
gen
II
zu
eine
o ausschauenden
A bei sma k poli ik,
Nü nbe g
1978.
Do
wi d
e such ,
au
eine
Maßnahmenebene
in
ach
Ak ionsbe eichen
die
Fülle
de
Lösungs o schläge
ü
die
Beschä igungsau gabe
zusammenhän-
gend
au zua bei en.
Ebenda
S.
54
-
58
inden
sich
Zusammens ellungen
de
wich igs en
Vo schläge
de
poli ischen
Pa eien
und
de
Ta i pa eien
sowie
de
Wissenscha .
2
Die
Diskussion
um
die
A bei szei e kü zung
als
Fo de ung
im
Kon ex
de
beschä igungspoli ischen
Deba e
de
30e
Jah e
wi d
au gea bei e
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46
Die e Me ens und Jü gen Kühl
schließlich -
in
den
90e
Jah en
-Vollbeschä igung
(und
noch
spä e
wohl
e neu
übe o de ung
des
heimischen
Angebo s).
Eine
poli ische
P ä e enz
ü
das
Vollbeschä igungsziel
is
mi
eine
wi scha spoli-
ischen
G undlinie,
die
in
diese
G ößeno dnung
Ve s e igung
ans eb ,
also
nu
dann
e einba ,
wenn
eine
F is
on
15
-
20
Jah en
bis
zu
Ziel ealisie ung
als
akzep abel
angesehen
wi d.
Die
F age
is
also,
au
welche
Daue
eine
ak isch
e hebliche
Un e -
beschä igung
(da in
auch:
hohe
A bei slosigkei )
ge ade
noch
als
kon-
sis en
zu
e klä e
Vollbeschä igungspoli ik
angesehen
we den
kann.
Wi d
die
ganze
Spanne
de
demog aphischen
Welle
on
15
Jah en
als
zu
lang
ü
a en is ische
S a egien
angesehen, so
müssen
poli ische
Ans engungen
un e nommen
we den,
um
das
Wi scha swachs um
zu
" e uns e igen"
(zu
"en s abilisie en"),
wenn
das
Ziel
e ns genommen
wi d.
Die
Uns e igkei
müß e
um
so
g öße
sein,
je
asche
das
Ziel
e eich
we den
soll. (Die
Realisie ung
binnen
eines
Jah es
wü de
einen
einmaligen
Wachs umssp ung
on
e wa
10
%
e o de n;
üb igens
keine
u opische
G ößeno dnung,
wie
die
E ah ung
on
1968 zeig . Die
Reali-
sie ung
bis
1983
beding
ein
Wachs um
on
je
6 %
übe
4
Jah e.
En -
sp echend
lassen
sich die
Wachs umse o de nisse
ü
ande e
Realisie-
ungs is en
e mi eln.)
Abe
auch
alle
angebo so ien ie en
Ansä ze
z.
B.
de
A bei szei poli ik
kommen,
wegen
des
Dimensionie ungs-
und
wegen
des
Re e sibili ä saspek es,
nich
ohne
F is ene ö e-
ung
aus.
In
de
mangelnden
F is endeba e
lieg
demnach
die
ie e
Un-
kla hei .
(5)
Nich
eindeu ig
is
auch
das
ak uelle
K isen e lau s-Ve s ändnis
an
sich.
Am
leich es en
haben
es
hie
noch
die
"S uk u alis en",
wel-
che
nich
nu
den
Konjunk u zyklus,
sonde n
auch
jede
ande e
Ve -
lau s o s ellung
zyklische
P o enienz
( om
demog aphischen
bis
zum
Inno a ionszyklus)
zuguns en
on
T endb uch-E klä ungen
e we en.
Hie
gib
es
dann
keinen
"na ü lichen"
Ve lau
-
sam
Selbs hei-
lung
-,
sonde n
ohne
ie e
poli ische
Eing i e
in
das
En scheidungs-
ge üge
keine
E holungsaussich en,
sonde n
nu
Ve schlimme ungen.
Die
Mains eam-Okonomie,
de en
Modelle
an
sich
den
Zyklus
gene-
ie en
ode
zug undelegen
(wobei
diese
Zyklus
nu
wegen
de
gesell-
scha lichen Schäden,
die
e
scha
und
hin e läß ,
nich
hingenommen
we den
da ),
s eh
o
einem
e heblichen
Dilemma:
Einmal
is
-
u. a.
wegen
de
s aa lichen
Eing i smöglichkei en
und
Eing i gep lo-
genhei en
bzw.
-be ei scha en
-
de
klassische
Konjunk u zyklus
nich
meh
als
Regel all zu
e wa en
(hie in
sind
sich
wohl
Neoklassike ,
Al -
und
Neukeynesiane ,
Mone a is en
und
neue
Ra ionalis en
einig),
wobei
die
Pe spek i e
du ch
die
lange
demog aphische
Welle
hinsich -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
A bei sma k poli ische
Diskussionen
in
konzep ionelle
Sich
47
lich
des
Beschä igungsg ades
nu
noch
komplizie
wi d.
Auch
zeig
das
Beha ungs e mögen
de
Millionena bei slosigkei ,
daß
eine
au
die
Beschä igung
übe g ei ende
"Selbs heilung"
übe
die
ühe
be-
obach e e
4 -
5-Jah esdaue
eines ollen
Zyklus
nich
geschieh .
Ande e sei s
sind
die poli ischen
Ins umen e
(Da lehens-
und
Zu-
schußp lich des
Bundes
nach § 187 AFG,
A .
115 GG) so
angeleg
ode
we den
zumindes
so
in e p e ie ,
als
ob
nu
ein-
bis
zweijäh ige
Rezessionseinb üche (eine
A
"Konjunk u panne")
zu
beheben
wä en.
Die poli isch
wie
auch
un e
Fachleu en
so
populä e
Ve we ung
de
keynesianischen
Rezep u
geh
ja
o
allem
au
die
Vo s ellung
zu ück,
daß
diese
nich
übe
länge e
Zei äume
hinweg
angewende
we den
könne.
Es
wi d
un e s ell ,
daß
die
ganze
keynesianische
A gumen-
a ion,
das
Einwi kungsmodell,
nu
in
"
No malzyklen"
(nach
dem
Minimal is -Mus e
de
K ise
on
1966/68)
gel e
und
daß
ein
e heb-
lich
de izi ä e
ö en liche
Haushal
in
jedem
Fall
be ei s
im
e s en
Jah
seine
Wi kung
nich
nu
den
Sch ump ungsp ozeß
de
P oduk-
ion
sich ba
au hal en,
sonde n
soga
die
A bei slosigkei
deu lich
eduzie en
müsse
-
ande en alls
habe
e
als
beschä igungspoli isches
Ins umen
" e sag ".
Dabei
wi d
eine
solche
Fülle
on
Nebenbedin-
gungen
ausgeklamme ,
daß
man
diese
"E ah ungsmaßs äbe"
wohl
als
eines
Miß e s ändnis
im
E alua ionsbe eich
wi scha spoli ische
E -
ö e ungen
ansehen
muß.
Im
P inzip
wi d
wohl
eine
(pa a)-keynesia-
nische
Modellbehandlung
auch
ü
wesen lich
ie e e
und
länge
an-
daue nde
Gleichgewich ss ö ungen, als sie 1967
o lag,
e e ba
sein.
Hie ,
im
unausge ei en
Ve s ändnis
on
de
A
des
"na ü lichen"
K isenablau s
(mi
seinen
konjunk u ellen,
echnologischen,
demog a-
phischen
und
Fehls eue ungskomponen en)
lieg
die
ün e
Unkla hei .
(6)
Die
eigen liche Beschä igungs age,
bezogen
au
die
A bei s-
losigkei ,
lös
in
alle
Regel
Finanzie ungse ö e ungen
aus.
Da un e
sind
übe wiegend
solche,
die
gesam iskalisch
sinnlos
sind,
nämlich
einmal
solche, die
nu
un e
ins i u ionssepa a is ischen
Hypo hesen
Sinn
geben
(z.
B.
wenn
de
Belas ung
eines
Un e nskus
die
En las ung
eines
ande en
en sp ich )
und
so
dann
solche,
die
keine lei
inanzie-
ungspoli ischen
Sinn
haben,
wenn
nämlich
Be-
und
En las ung
inne -
halb
desselben
Budge s
sich
die
Waage
hal en,
wie
es -
cum
g ano
salis -
beim
S ellenplanspli ing
ode
bei
A bei sbescha ungsmaß-
nahmen
de
Fall
is .
Obwohl
diese
Zusammenhänge
inzwischen
wei hin
bekann
sind
l
4,
wi d
die
Finanzie ungs age
mi
eine
solchen
Ha näckigkei
gegen
14
Vgl. L. Reyhe :
Beschä igungspoli ische
Al e na i en
zu
hohe
A bei s-
losigkei
-
Ve gleichende
Kos ene wägungen
zu
un e schiedlichen
Ins u-
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48
Die e
Me ens
und
Jü gen
Kühl
einen
g oßen
Teil
on
Ins umen en
-
mi
E olg
-
ins
Feld
ge üh ,
daß
ge ag
we den
muß,
ob
in
de
Au ech e hal ung
e gü e e
A bei slosigkei
eine
ande e
wi scha s-, inanz-
ode
sozialpoli ische
Quali ä
lieg
als
im
Zielkanon
de
Wi scha s-
und
Gesellscha s-
poli ik
an
sich
un e s ell
is .
Wenn
die
Ve wendung
gleiche
ö en -
liche
Mi el
ü
(humane e)
Al e na i ollen
(Ren e,
Bildung,
Teil-
zei beschä igung
usw.)
ü
dieselben
Pe sonen
e weige
wi d,
ü
die
e gü e e
A bei slosigkei
die
aku e
Rolle is , so
liegen
in
de
Be-
we ung
on
A bei slosigkei
o enba
zusä zliche
Komponen en,
die
poli isches
Ve hal en
beein lussen,
obwohl
sie
poli isch
nich
explizie
we den.
Eine
ande e,
abe
noch
unbe iedigende e
E klä ung
läge
da in,
daß
nich
nu
Budge isola ionismus,
sonde n
da übe
hinaus
soga
die
S a hei
de
Auslegung
und
Ve wal ung
on
Einzel i eln
inzwischen gesellscha liche
Kons an en
on
solche
E ek i i ä
sind,
daß
sie
die
poli ische
Ziel e olgung
e hinde n
können.
(Bei
de
Bun-
desans al
ü
A bei
sind
nich
einmal
die
Ausgaben
ü
Leis ungen
an
A bei slose
und
die
Ausgaben
ü
A bei sbescha ungsmaßnahmen
ü
die
gleiche P,e soneng uppe gegensei ig deckungs ähig.)
Au
jeden
Fall
lieg
hie
eine
bedeu ende,
wei e e,
sechs e Unkla hei
poli ische
Willensgeba ung
und
gesellscha swissenscha liche
P o-
blemdu chd ingung.
Es
ehl
an
ealis ischen
Konzep en
und
Ve ah-
en
eine
Budge ausgleichspoli ik
inne halb
und
zwischen
den
Haus-
hal en,
die
on
A bei slosigkei
inanziell
be o en
sind
ode
p o i ie en.
1.4
Vo beme kungen
zu
ka ego ialen
Diskussion
de
Beschä igungspoli ik
Die
wi scha s-
und
sozial heo e ische
Bea bei ung
des
o liegenden
Ma e ials
an
Maßnahmeka alogen
im
Be eich
de
Beschä igungspoli ik
e o de
in
e s e
Linie
den
Ve such
eine
übe
die
o dnende
Regi-
s ie ung
hinaus eichenden
heo iebezogenen
Ka alogisie ung
poli i-
sche
S a egien.
So
kann
die
G undlage
ü
zumindes
eine
echno-
k a ische,
ins umen elle
Poli ikbe a ung
~leg
we den.
Bislang
o -
liegende
In en a e
beziehen
sich
zumeis
au
ehe
o de g ündige
O dnungsaspek e:
Globals eue ung
e sus
selek i e
Maßnahmen,
di ek e
e sus
indi ek e
Lenkung,
Resso kompe enz
(Wi scha s-,
Finanz-,
Sozial-
und
Bildungspoli ik),
Ges al ungskompe enz
(S aa , Sozial e siche ung,
Ta i pa ne ),
Ma k sei e
des
Eing i s
(Angebo , Nach age),
men en
de
A bei sma k poli ik,
in:
WS
I-Mi eilungen
2,
1975, S.
63
.
Bun-
desans al
ü
A bei :
übe legungen
II,
S.
35
-
38.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
A bei sma k poli ische Diskussionen in konzep ionelle Sich 49
ode
ga
au
eine
So ie ung
des
Poli ik-In e esses
nach
be o enen
G uppen,
Regionen,
B anchen
usw.
Eine
heo iebezogene
O dnung
e o de
dagegen,
daß
de
Rahmen
des
gegebenen
heo e ischen
Kanons
he angezogen
und
jedes
poli ische
Ins umen
nich
nu
au
seine
isolie e
Tauglichkei ,
sonde n
u.
a.
auch
au
seine
heo e ische
Ve äglichkei
mi
o he schenden
E -
klä ungs-
und
S eue ungsmodellen
un e such
wi d,
um
ihm
dann
in
diesem
Rahmen
S elle
und
Rang
zuweisen
zu
können
(einschließlich
de
Ka ego ie
de
diagnos ischen
ode
ins umen ellen
Inno a ion,
de
Non-O hodoxie).
Das
heiß ,
es
in e essie
in
dem
nach olgenden
Ve such
eines
O d-
nungsbei ages
die
Zuo dnung
on
Lösungs o s ellungen
zu
a)
Typen
de
K isendiagnose
und
b)
he apeu ischen
Ziel ich ungen,
Ansa zpunk en
und
Wi kungs o s ellungen.
Zu
jedem
Lösungs o schlag
gehö
(explizi
ode
implizi )
eine
pas-
sende
An wo
au
die
Vo age:
Wo in
lieg
die
S ö ung?
und
eine
passende
An wo
au
die
wei e e
Vo age:
wo
is
de
p imä e
An-
sa zpunk
ü
die
The apie?
Insbesonde e
in
den
zahl eichen
Fällen,
in
denen
diese
Vo agen
nich
explizi
bean wo e
( ielleich
o
nich
einmal
bewuß )
sind,
e mag
ein
heo iebezogene
O dnungs e -
such
die
F age
nach
de
Schlüssigkei zwischen Diagnosen,
Wi kungs-
modell
und
Maßnahmen o schlag
zu
klä en.
Es
wi d
sich
dabei
he auss ellen,
daß
den
zahl eichen,
kun e bun
scheinenden,
ins umen ellen
Ansä zen,
die
die
ak uelle
Diskussion
beleben,
nu
wenige
G unddiagnosen
und
Wi kungsmodelle
zug unde
liegen.
Wei e
zeig
sich,
daß
hinsich lich
de
Diagnose
und
des
Modells
zuweilen
Iden i ä en
ü
seh
e schiedena ige
und
ideologisch
übe -
aus
kon o e s
disku ie e
Ins umen e
o liegen. Dies
deu e
da au
hin,
daß
ziel emde
(da un e
auch,
abe
nich
nu
ideologische)
Neben-
deu ungen
ode
-bedeu ungen
a bei sma k poli ische
Ins umen e
einen
g oßen
Teil
ak uelle
S a egiedeba en
behe schen,
auch
do ,
wo
diagnos ische
ode
wi kungsbezogene
Di e enzen
gel end
gemach
we den.
Unse
E kenn nisin e esse
is
also
p imä
ein
ka ego iales,
und
zwa
im
Hinblick:
au
die
zug undeliegenden
E klä ungs-
und
S eue ungs-
philosophien
de
Beschä igungspoli ik,
und
unse e
Absich ,
dami
einen
Bei ag
zu
Ra ionalisie ung
de
Diskussion
o zube ei en.
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
104
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
50
Die e
Me ens
und
Jü gen
Kühl
2.
Ka ego ien
beschä igungspoIi ische
Ins umen e
Nach olgend
we den
meh e e
Diagnose-The apie-Kombina ionen
e -
ö e ,
die
anhand
de
übe sich
1
übe schauba
gemach
we den.
2.1
Diagnose:
Fehleinschä zung
-
The apie:
Ände ung
des
Da s ellungskonzep s
Aus
diesen
Be ach ungen
sind
ein
"kosme ische"
Ansä ze
zu
Ve -
inge ung
de
(s a is isch ausgewiesenen)
A bei slosenzahl
auszuklam-
me n.
Reine
Zahlenmanipula ion
lieg
dann
o ,
wenn
du ch
gese z-
liche (de ini o ische)
ode
s a is ische
Ände ungen
eine
Ände ung
de
ausgewiesenen
Indika o en
e eich
we den
soll,
ohne
daß
die
zug unde-
liegenden
Sach e hal e
geände
sind.
"Kosme ik"
in
diesem
Sinne
wä e
die
Besch änkung
de
A bei slosens a is ik
au
Leis ungsemp-
änge
ode
ein
Gewich ungs e ah en
( ü
"Zwei e diene "
ode
ü
eilzei a bei suchende
A bei slose)
mi
dem
Ziel,
bes imm e
G up-
pen
on
A bei slosen
nu
eilweise
in
die
S a is ik
eingehen
zu
lassen.
Die
Beschä igungslage
wi d
du ch
solche
Ände ungen
nich
beein-
luß ,
nu
die
Op ik.
Dagegen
lieg
keine
ein
kosme ische
Ko ek u
o ,
wenn
bes imm e
G uppen
on
A bei slosen
un e
gleichzei igem
Angebo
on
Al e -
na i ollen
(beispielsweise:
Ren ne )
aus
de
A bei slosens a is ik
he -
aus allen
(beispielsweise: 59jäh ige
mi
Ansp uch
au
o gezogenes
Al e s uhegeld
und
ohne
A bei sbe ei scha ).
Eben alls
un e
die
Ka ego ie
ein
op ische
P oblembewäl igung
allen
Ko ek u en
an
den
Maßs äben
ü
"Vollbeschä igung" bzw.
"hohe
Beschä igung".
Sowei
dabei
de
Indika o
" egis ie e
A bei s-
losigkei "
eine
Rolle spiel ,
wi d
zum
Beispiel
imme
wiede
da übe
disku ie ,
ob
dieses
Ziel
nich
zu
e schiedenen
Zei en
un e schied-
liche
Rich g ößen
bedeu en
müsse:
einmal
eine
Anlehnung
an
ühe
e eich e
Minimalg ößen
de
A bei slosigkei ,
ein
ande mal
eine
g oß-
zügige e
Se zung
(2°/o?, 30
/o?).
Es
is
da au
au me ksam
zu
machen,
daß
de a ige
Va ia ionen
de
poli ischen
Zielkonk e isie ung
im
Hin-
blick
au
die
a sächliche Beschä igungslage
nich s
bedeu en.
Wäh-
end
es sich
im
e s en
Fall
um
kosme ische
Ansä ze
de
s a is ischen
Op ik
handel ,
liegen
bei
den
le z genann en
Ko ek u o schlägen
kosme ische
Ansä ze
de
no ma i en
Op ik
o .
Allen
kosme ischen
Ko ek u ansä zen
lieg
im
G unde
eine
Si ua-
ionsdiagnose
zug unde,
die
au
das
U eil
"Fehleinschä zung"
hinaus-
läu .
Ve e e
kosme ische
Repa a u en
un e s ellen,
daß
die
Lage
wegen
s a is ische
ode
no ma i e
Fehleinschä zungen
alsch
beu eil
wi d,
und
daß
eigen lich
ein
Ungleichgewich ,
das
The apie
e o de e,
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
":
übe sich
1: Ka ego ien beschä igungspoli ische Ansä ze
Diagnose
1.
Fehleinschä zung:
Vo handene
und
e wa ba e
Un e aus-
las ung
des
A bei spo en ials
wi d
du ch
s a is isch,e
und/ode
no ma i e
Beu -
eilungen
alsch
eingeschä z .
2.
A bei spla zde izi :
Mangel
an
echnischen
Möglichkei en
zu
Kombina ion
on
A bei
und
Kapi-
al,
e u sach
du ch
ein
langjäh iges
De izi
an
E sa z-
und
E wei e ungsin-
es i ionen
bei
anhal ende
Ra ionali-
sie ung.
Auslas ung
des
Kapi als
oll
gegeben,
zumindes
abe
so
hoch,
daß
p oduk ionss uk u elle
G ünde
eine
höhe e
Auslas ung
behinde n.
3.
Ungleichgewich
zwischen
Angebo
on
und
Nach age
nach
Jah esa bei s-
k ä en:
De
lache e
Wachs umsp ad
(Umwel ,
Ressou cen,
S abili ä sziel,
Beda ssä -
igung,
Inno a ionsde izi ,
Wachs ums-
quali ä )
a:bso bie
ge ade
den
P oduk-
i i ä sgewinn,
abe
nich
die
unausge-
las e e
und
die
hinzukommende
A -
bei sk a .
The apie
1.
Ande ung
des
Da s ellungskonzep es:
Du ch
gese zliche
ode
s a is ische
Ände ungen
w,i d
die
ausgewiesene
A bei slosigkei
e minde ,
ohne
daß
die
A bei sma k sach e hal e
sich
ände en
(z.
B.
nu
Leis ungsemp änge
in
de
A bei slosens a i-
s ik,
Gewich ungs e ah en
bei
g uppenspezüische
A bei slosigkei )
Quan i a i e,
quali a i e
ode
zei liche
Ve schiebung
de
poli ischen
Maßs äbe
ü
einen
hohen
Beschä igungss and.
2.
A bei spla zscha ende
Maßnahmen
(Angebo spoli ik):
Di ek e
und
indi ek e
In es i ions-
und
Gewinnsub en ionen,
welche
die
p i a e
In es i ions ä igkei
und
-be ei scha
e höhen
sollen;
Ve -
besse ung
de
mi el is igen
Rendi ee wa ungen
du ch
S eue -
und
Absch eibungse leich e ungen
sowie
s aa liche
Risikoabsiche ung
(Inno-
a ions-,
Be iebsg ündungs-,
Fo schungssub en ionen).
Alle
diese
In-
es i ionssub en ionen
sollen
das
diagnos izie e
A bei spla zde izi
beheben.
Ö en liche
In es i ionen
s ehen
dagegen
in
deu lichem
Zu-
sammenhang
mi
einem
Nach a:gede izi .
3.
Behebung
de
Un e auslas ung
säm liche
P oduk ions ak o en
du ch
Schließung
de
Angebo s-Nach age-Lücke
>
8-
~.
....
'"
S
Q>
'"!
:a:
~
....
ii'
g.
~
S!
'"
2
'"
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8
N
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g.
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~
....
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
Diagnose
3.1
Spezi ische
Sich :
übe angebo .
3.2
Spezi ische
Sich :
Un e nach age.
The apie
3.1
Angebo s eduk ion:
Anpassung
de
Zahl
de
A bei skon ak e
an
das
A bei spla zangebo
3.1.1
Absolu e,
ela i e
Reallohnsenkung
( o
ode
nach
S eue n!
Bei ägen)
üh en
zu
Senkung
des
K ä eangebo s
(z.
B.
du ch
En mu igung,
Ve d ängung).
3.1.2
Angebo
a ak i e
Al e na i ollen
zu
A bei
(nied ige e
Al e sg enze,
länge e
Bildungszei en,
Babyjah
ü
junge
El e n,
Sabba icals);
Abwande ungs ö de ung
ü
Auslände
3.1.3 Di igis ische
A bei s e bo e,
z.
B.
ü
Auslände ,
Ren ne ,
Jugendliche,
Zwei -
und
Nebene weI"bs e häl nisse.
3.2
Nach ages eige ung
nach
A bei sk ä en:
Anpassung
de
Zahl
de
A bei skon ak e
an
die
Zahl
de
A bei sanbie e
3.2.1
S eige ung
de
gesam wi scha lichen
Nach age
a)
P i a e
Ve b auch:
Einkommenssub en ionen;
meh ,
höhe e
T ans e einkommen;
Senkung
on
Einkommens,-
Ve b auchss eue n,
Bei ä'gen
b)
S aa s e b auch:
E wei e ung
de
Haushal slinien,
de
Finanzie ungsspiel äume;
globale
und
selek i e
Ausga-
benp og amme;
Eins ellungs-
und
Ausbildungsp og amme
mi
z.
T.
neuen
Au gaben
c)
ö en Hche
In es i ionen
(P i a e
In e:s i ionen olgen
eine
ge:sam wi scha lichen
Nach agee höhung,
sind
abe
kein
unmi elba e
Ansa z-
punk )
d)
Lage bildung
:
Lage sub en ionen
e)
E~po
(Obe schuß) :
Di ek e
Sub en ionen,
Lie e bindun-
,gen,
Impo es ik ionen,
Außenwi scha spoli ik.
3.2.2
A bei szei eduk ion
zu
Einbeziehung
on
meh
A bei s-
willigen
in
das
Be:schä igungssys em ('bei
un e ände em
A bei s olumen)
a)
Ve kü zung
de
Wochena bei szei
b)
U laubs e länge ung,
Bildungsu laub
c)
Sabba icals,
Mu e schu z
u. a.
Langzei pausen
d)
Ku za bei
nach
AFG
e)
Neue
Teilzei angebo e
C1I
~
:
~
~
i
'"
[
....
s:::
aa
(D
p
p::
s:::
g
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Diagnose
4.
P o ildisk epanzen
zwischen
A bei s-
k ä en
und
A bei splä zen
The apie
)
A bei spla z-Teilung
g)
Zwillings
a bei splä ze
h)
glei ende
Einmündungen
und
Ausmündungen
in
das
und
aus
dem
Beschä igungssys em
3.2.3 P oduImä i ä sd osselung ibewng
bei
un e ände e
Endnach-
age
Zusa zbeda
an
A bei sk ä en
a)
Ra ionalisie ungss ops,
-au lagen,
-bes eue ung
b) Beschä i'gungJSau lagen
c)
P oduk ions o sch i en
4.
P o ilanpassungen
a)
bei
A bei nehme n
(Mobili ä , Konzessionsbe ei scha ,
Fo bildung,
Umschulung)
b)
bei
A bei splä zen
c)
übe nahme
de
be ieblichen
Anpassungskos en
du ch
den
S aa .
Wenn
sie
als
The apie
angesehen
we den,
lieg
die
Diagnose
Un-
e nach age
und
die
The apie
Expo s eige ung
(übe
Ve bes'se-
ung
de
Kos en ela ionen
zum
Ausland) o .
Kos en e schiebungen
diese
A
un e scheiden
sich
p inzipiell
also
nich
on
ande en
Ko-
s ensub en ionen
zum
Zwecke
de
Ve besse ung
de
un e nehme-
ischen
S ückkos enkalkula ion.
"S uk u elle
A bei slosigkei "
ode
"s uk u elle
U sachen"
ü
die
Ve ehlung
des
Vollbeschä igungs-
ziels
beziehen
sich
au
diese
Diagnose-
und
The apie-Ka ego ie.
~
(1)
~
i
....
....
n
B-
(1)
::I
~
n
n
g'
(1)
p
S'
g
N
i
g'
~
(1)
'1
n
~
CJ1
~
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54 Die e Me ens und Jü gen Kühl
ga
nich
ode
bei
wei em
nich
in
dem
Um ang
gegeben sei,
wie
es
die
The apiediskussion
o ausse z .
2.2 Diagnose: A bei spla zde izi -
The apie: a bei spla zscl a ende Maßnahmen (Angebo spoli ik)
Ein
Teil
de
Diskussion
wi d
behe sch
on
de
Vo s ellung,
daß
nich
so
seh
nach agesei ige De izi e die
Un e beschä igung
des
Fak-
o s
A bei
e u sach
haben
als
ielmeh
de
Mangel
an
echnischen
Möglichkei en
zu
Kombina ion
de
Fak o en
A bei
und
Kapi al,
e -
u sach
du ch
ein
langjäh iges
De izi
an
E sa z-
und
E wei e ungs-
in es i ionen
bei
anhal end
hohen
Ra ionalisie ungsin es i ionen.
Nach
diese
Vo s ellung
ließe
sich
on
de
Nach age
nach
Gü e n
und
Diens en
he
Vollbeschä igung siche n, jedoch
mangele
es
an
den
echnischen
Kapazi ä en,
die
dazu
e o de lich
sind.
Wenn
diese
Au -
assung
zu i ,
lieg
gleichzei ig
Un e auslas ung
des
Fak o s
A bei
und
Vollauslas ung
des
Fak o s
Kapi al
o .
Alle dings
läß
sich
die
Diagnose
auch
dann
noch
hal en,
wenn
Auslas ungsg ade
des
Fak o s
Kapi al
o liegen,
die
zwa
nich
Höchs auslas ung
bedeu en,
wohl
abe
Annähe ung
an
ein
Ausnu zungsni eau,
das
nu
noch
aus
s uk-
u ellen
G ünden
on
de
Höchs auslas ung
alle
Kapi al essou cen
ab-
weich
und
un e
ande en
Ums änden
be ei s
wiede
Schübe
on
E -
wei e ungsin es i ionen
ausgelös
ha .
Die
logische
Konsequenz
aus
diese
Diagnose
is
eine
The apie,
wel-
che die
Scha ung
on
A bei splä zen
im
echnischen
Sinne
bezweck .
Sie
um
aß
alle
diejenigen
Ins umen e,
mi
welchen
die
In es i ions-
ähigkei
und
die
In es i ionsbe ei scha
on
S aa
und
Un e nehmen
di ek
s imulie
we den
soll.
Zu
S imulie ung
de
In es i ions ähig-
kei
echnen
o
allem
Maßnahmen,
welche
den
Finanzie ungsspiel-
aum
de
In es o en
e wei e n,
also
jede
Sub en ion
de
Gewinne.
Sie
bewi ken
abe
allein
noch
keine
In es i ionsmeh ung.
Weil
de
Angelpunk
bei
diese
Diagnose
in
de
Fö de ung
de
In es i ions-
be ei scha
gesehen
wi d,
lieg
das
Augenme k
de
Ve e e
diese
Diagnose
o
allem
bei
Maßnahmen,
welche
die
Bes immungs ak o en
de
In es i ionsneigung,
also
insbesonde e
die
mi el is igen
Rendi e-
e wa ungen
beein lussen;
mi
den
zwei
Haup be eichen:
Mi el is ige
S eue en las ung
de
Un e nehmen
(einschließlich
Ve besse ung
de
Absch eibungs egelungen)
und
Übe nahme
on
Wagnissen
du ch
den
S aa
(Inno a ions-,
G undungs-,
Fo schungssub en ionen).
Di ek e
und
indi ek e
In es i ionssub en ionen
bedeu en
imme
auch
eine
Gewinnsub en ion.
Als solche
e ügen
sie
sich
auch
mi
de
Diagnose
Nach agemangel
und
de
The apie
Nach ages ü zung,
in
diesem
Fall
übe
die
Un e nehme ausgaben,
alle dings
nu
dann,
wenn
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A bei sma k poli ische Diskussionen in konzep ionelle Sich
55
au
eine
Mi nehme e ek e
(also
keine
Ände ung
de
In es i ions-
neigung)
spekulie
wi d
und
demnach
die
Ve b auchsausgaben
de
Un e nehme
an isie
we den.
Dies
schein
uns,
auch
angesich s
de
hohen
Spa quo e
bei
den
in
F age
kommenden
Einkommensschich en
und
de
Unsiche hei
de
Inlands e wendung
zusä zliche
Einkommen,
eine
wei he gehol e
Ablei ung.
Wah scheinliche
is ,
daß
in
jedem
Fall
solche
Sub en ionen,
welche
die
In es i ionsbe ei scha
zu
e höhen
e möch en,
auch
a sächlich
nu
diese
E ek
bezweck
wi d.
Dabei
wä e
es
nich
olge ich ig,
die
In es i ionsausgaben
de
Un e -
nehmen
als
S eue g öße
de
gesam wi scha lichen
Nach age
bei
de
Diagnose
Nach agemangel
einse zen
zu
wollen.
Denn
wenn
diese
Diagnose
e e en
wi d,
wi d
gleichzei ig
Un e auslas ung
alle ,
also
auch
de
echnischen,
Kapazi ä en
un e s ell ,
eine
Kons ella ion,
in
de
In es i ionen,
welche
die
echnischen
Kapazi ä en
noch
e höhen,
mi
keinem
Mi el
ausgelös
we den
können.
In es i ionen
zu
Kapa-
zi ä sauswei ung
olgen
eine
gesam wi scha lichen
Nach agee hö-
hung,
sie
sind
keine
on
de
Gesam nach agesi ua ion
unabhängige
Nach ageka ego ie,
keine
Endnach age.
Die Möglichkei ,
daß
du ch
In es i ions ö de ung
p imä
Ra ionali-
sie ungsin es i ionen
ausgelös
we den
sollen,
kann
ausgeschlossen
we -
den.
Niemand
schläg
dies
o .
Im
Gegen eil:
angesich s
de
gegebenen
und
e wa e en
Beschä igungslage
wi d
ausschließlich
e ö e ,
ob
und
wie
gegebenen alls
Ra ionalisie ungsin es i ionen
on
eine
in es i-
ions ö de nden
Maßnahme
ausgeschlossen
we den
sollen.
Es
e bleib
also
nu
ein
enge ,
logische
Bezug
zwischen
de
The a-
pie
In es i ionssub en ion
und
de
Diagnose A bei spla zde izi .
In
zwei
wei e en
Ablei ungen
is
(globale)
In es i ions ö de ung
auch
un e
dem
Kapazi ä se ek
e e ba ,
wenn
und
obwohl
de
ak uelle
Bezug
(global) ehl :
Einmal,
wenn
kün igen
Kapazi ä sde izi en,
die
bei
anhal end
ge inge
In es i ionsneigung
d ohen,
o gebeug
we -
den
soll,
und
zum
ande en,
wenn
ku z is ige
Te min e schiebungen
ode
Ve s e igungen
de
In es i ions ä igkei
bewi k
we den
sollen.
Is
das
le z e e
de
Zweck,
we den
die
Maßnahmen
s e s
eng
be i-
s e
sein.
Die
Fö de ung
ö en liche
In es i ionen
s eh
dagegen
in
de
Regel
deu lich
im
Zusammenhang
mi
de
Diagnose
Nach agede izi .
Alle -
dings
sind
auch
Fälle
(geziel e )
Fö de ung
ö en liche
In es i ionen
im
p oduk i en
Be eich
ö en liche
Ak i i ä
denkba ,
diese
Ansa z-
punk
spiel
abe
gegenwä ig
in
de
Bundes epublik
Deu schland
keine
explizi e
Rolle.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
62
Die e Me ens und
Jü gen
Kühl
Sind
die
G enzen
de
be ieblichen
Anpassungsspiel äume
du ch
die
Technologie,
den
P oduk ionsappa a
und
die
Kos ens uk u
be ei s
so
eng
gezogen,
daß
Anpassungen
an
Endnach ageschwankungen
und
S uk u wandel
imme
meh
übe
die
Zahl
de
Beschä ig en
und
die
A bei ss unden
lau en?
Ode
wi d
die
Beschä igung
in
Fo m
s abile
S ammbelegscha en
mi
in e nen
Umse zungen
und
Umquali izie un-
gen
kün ig
kennzeichnend
ü
die
A bei sma k s uk u en
sein,
weil
z.
B.
die
Such-,
Rek u ie ungs-,
Auswahl-,
Eina bei ungs-
und
Wei e -
quali izie ungskos en
eine sei s,
die
Kos en
de
En lassung,
"Sozial-
auswahl",
Ab indung
und
Sozialpläne
ande e sei s
übe p opo ional
ges iegen
sind?
Nimm
die
be iebliche
Bindung
de
A bei nehme
du ch
be iebsspezi ische Quali izie ungen, ypische
Ausbildungs-
und
Au s iegswege,
länge is ige e
A bei s e äge,
besonde e
Zugehö ig-
kei sge ühle
usw.
kün ig
zu?
Ode
is
es
im
Hinblick
au
inne be ieb-
liche
Quali izie ungen
so,
daß
ge ade
in
de
Rezession
die
o he
üblichen
Quali izie ungen
und
Au s iege
im
Be ieb
wenige
we den?
Welche
Rolle
spielen
dabei
s eigende
du chschni liche
Be iebsg ößen
und
die
wi scha liche
Konzen a ion?
Sind
die
be ieblichen
Teil-
a bei smä k e
kün ig
de a
geschlossen,
daß
ein
g oße
Teil
de
da in
be indlichen
E we bs ä igen
zwa
mi
einem
Risiko
de
Bindung
an
einen
Be ieb,
da ü
abe
mi
s abilen
Beschä igungs e häl nissen
e sehen
is ,
alle
Außens ehenden
jedoch
nich
(wiede )
hineingelangen
können?
Welche
neuen
Typen
on
A bei smä k en
und
Beschä igungs-
e häl nissen
sind
ü
die
P oblem
g uppen
des
A bei sma k es
e -
kennba
18?
Von
Ve e e n
des
Segmen a ionsansa zes
19
wi d
mi
de
Diagnose,
be iebszen ie e
A bei sma k segmen a ion
beein äch ige
die
unmi -
elba e
zei liche
und
sachliche
Pa alleli ä
on
En wicklungen
au
Gü e -
und
A bei smä k en
und
dami
sowohl
den
Konjunk u ablau
selbs
als
auch
die
Wi ksamkei
de
Globals eue ung,
eine
ku z is ige
und
eine
lang is ige
The apie
o geschlagen
20
•
Ku z is ig
soll
du ch
Maßnahmen,
welche
die
Be iebsbindung
de
A bei nehme
eduzie en
und
welche
die
genann en
Risiken
und
Kos en
de
Eins ellung
zusä zliche
A bei sk ä e
(Lohnkos enzuschüsse,
ma -
ginale
Beschä igungsp ämien)
e minde n,
e eich
we den,
daß
de
e eng e
Ko ido
globale ,
in la ionsneu ale
Nach ages imulie ung
18
Vgl. die Ve ö en lichungen zum IAB-ISF-Kon ak semina
1978
eh.
B inkmann,
J.
Kühl,
R.
Schul z-
Wild,
W.
Sengenbe ge
(H sg.): A bei sma k -
segmen a ion. Theo ie
und
The apie im Lich de empi ischen Be unde, in:
Bei äge zu A bei sma k - und Be u s o schung
33,
1979.
19
B.
Lu z:
Wi scha liche En wicklung, be iebliche In e essen
und
A -
bei sma k segmen a ion, München,
Feb ua
1978,
Ve iel äl igung.
20
B.
Lu z:
Wi scha liche En wicklung,
S.
78
-
83.
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A bei sma k poli ische Diskussionen in konzep ionelle Sich
63
wiede
wei e
wi d.
Die
Ve minde ung
de
Be iebsbindung
wi d
übe
die
Besei igung
on
Rech sno men
als
möglich
gesehen,
die
-
bei
alle
P oblema ik
-
eine
En lassung
und
eiwilligem
Be iebswech-
sel
en gegens ehen.
Lang is ig
is
o
allem
das
Sys em
be u liche
E s -
und
Wei e -
quali izie ung
ge o de ,
das
In e esse
de
Be iebe
am
Au bau
und
Ausbau
be iebsspezi ische
Quali ika ionen
zu
e minde n
und
diese
sowei
wie
möglich
ans e ie ba
zu
machen
(du ch
eine
beg enz e
Anzahl
on
"G undbe u en
mi
ak uelle
und
po en ielle
Poly
alenz,
eine
Minimie ung
des
An eils
de
Ungele n en
p o
Jah gang,
Wei e -
bildung,
gleiche
Quali ika ionsan o de ungen
an
Vo gese z e
wie
sie
ih e
Un e gebenen
e üllen).
Die
Vo be ei ungs-,
Implemen a ions-
und
Auswi kungszei
eine
bildungspoli ischen
Inno a ion
de
A bei s-
ma k s uk u
wi d
dabei
nich
e kann .
Da übe
hinausgehend
sind
noch
gene elle
Diagnose-The apie-Deu-
ungsmus e
en wickel
wo den
21
• Sie
gehen
on
eine
g oben
Ein ei-
lung
des
A bei sk ä epo en ials
in
beschä igungss abile
und
ins abile
G uppen
aus,
die
in
ih en
Disposi ionsmöglichkei en, ob,
wann,
ü
welche
Daue ,
wem
und
wo
sie
ih e
A bei sk a
anbie en,
beein äch-
ig
sind,
da
sie
e gangene,
ak uelle
ode
zukün ige
Rese e ollen
als
Al e na i e
zu
E we bsa bei
haben
ode
beach en
müssen
(z. B.
be u s ä ige
Mü e ,
ückkeh willige
Auslände ,
Ren enbe ech ig e,
Be-
schä ig e
au
e länge en
We kbänken,
in
abgelegenen
Zweigbe ie··
ben,
Teilzei beschä ig e
au
un e en
Rängen,
Behinde e,
Be u sun-
ähige,
Äl e e,
Saison-,
Aushil sk ä e,
Heima bei e ,
Nebene we bs-
landwi e,
be u sschulp lich ige
Junga bei e
und
-anges ell e,
jünge e
A bei nehme innen,
die
sich
au
eine mögliche
"Familienpause"
o ien-
ie en
usw.).
Als
Beleg
ü
diese
These
kann
gel en,
daß
übe
ein
D i el
alle
Ve mi lungen
Jah
ü
Jah
in
Beschä igung
bis
zu
sie-
ben
Kalende agen
üh en
(1978: 809900);
e ne :
de
Abbau
de
Aus-
lände beschä igung
um
626000
Pe sonen
1973 -1977;
die
1977
e eich e
Teilzei quo e
on
knapp
22
%
de
A bei nehme innen,
die
Ausdehnung
zei lich
be is e e
A bei s e häl nisse
und
de
A bei nehme übe -
lassung
usw.
Insbesonde e
bei
einem
Angebo smangel
an
A bei ss ellen,
abe
auch
bei
"no malem"
Anpassungsbeda
an
Beschä igungsschwankungen,
wi d
diesen
G uppen
die
übe nahme
diese
Rese e olle
als
"üblich",
21 P ojek g uppe A bei sma k poli ik /
C.
O e (H sg.): Op e des A bei s-
ma k es.
Zu
Theo ie
de
s uk u ie en
A bei slosigkei , Neuwied
und
Da ms ad 1977,
S.
32 . Zum Ma ginalisie ungs- bzw. Aussiebungse ek
gl. auch D.
F eibu ghaus:
Dynamik
de
A bei slosigkei -Un e suchung
on Umschlagp ozeß
und
Daue e eilung
de
A bei slosigkei
in
de
Bun-
des epublik Deu schland 1966 -1977, Disse a ion, Be lin 1978,
S.
49 .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
64 Die e Me ens und
Jü gen
Kühl
e p lich end,
daue ha
zumu ba ,
soziokul u ell
sank ionie
und
eilweise inanziell
abgesiche
au e leg .
Fü
sie
is
de
( eiwillige?)
Wechsel zwischen
E we bsa bei
und
Nich -E we bs ä igkei
de
"Regels a us",
de
mangels
ge ingem
eigenem
und
gewe kscha lichem
O ganisa ionsg ad
und
mangels
gleichbe ech ig e
Ve e ung
du ch
Mi wi kungso gane
bei
En lassungen
e gleichsweise leich
und
wie-
de hol
"no mal"
du chgese z
wi d.
Diese
G uppie ung
en sp ich
(u sächlich
ode
eagie end?),
die
Be ei s ellung
und
Bese zung
on
A bei splä zen
und
de en
S uk u .
Die
G uppe
e u sach
nu
ge inge
Rek u ie ungs-
und
En lassungs-
kos en
im
wei es en
Sinne,
sie
i
nu
au
ge inge
Ho ungsbe ei -
scha , sie
e laub
p eiswe
asche
Reak ionen
au
P oduk ions-
und
Absa zschwankungen.
Die
Zugehö igen
s ehen
un e einande
un e
einem
s a ken
Subs i u ionsd uck.
Ih e
hohe
und
schnelle
A bei s-
ma k umschich ung
ollzieh sich
im
Zuge
eines
be äch lichen
Aus-
auschbeda s
de
Be iebe,
de
in
meh achen
Selek ionsp ozessen
bei
Eins ellungen
und
En lassungen
gedeck
wi d.
Ge ingen
be ieblichen
Fluk ua ionskos en
s ehen
hohe
olkswi scha liche
Ve lus e
gegen-
übe .
Die
A bei sma k -
und
Sozialpoli ik
eagie
he apeu isch
au
dieses
En sp echungs e häl nis
zwischen
A bei sk ä e-
und
Beschä igungs-
s uk u
mi
einem
Bündel
aus
Eingliede ungs-
und
Ausgliede ungs-
s a egien,
die
sich
ins umen ell
und
inanziell
s a k
au
die
bezeich-
ne en
G uppen
ich en.
Un e
die
Ausgliede ungspoli ik
äll
die
Gesam hei
de
s aa lichen
Gese ze,
Ein ich ungen
und
Maßnahmen,
die
mi
eine
Viel al
on
Bes immungen
(An eize
ode
Sank ionen)
egeln,
we
un e
welchen
Bedingungen,
on
welchem
Zei punk
an
ü
welche
Daue
mi
wel-
chen
S a us ech en
und
ma e iellen
G undlagen
auße halb
on
A bei s-
e häl nissen
zu
exis ie en
gezwungen
ode
be ech ig
is .
De
"Aus-
nahmes a us"
on
K anken,
A bei slosen,
Ren ne n,
E we bsun ähigen
usw.
is
genau
es geleg .
A bei sschu z
und
soziale
Siche ung
so gen
ü
die
E hal ung
des
A bei s e mögens
bzw.
ü
eine
inanzielle
G undsiche ung.
A bei s e bo e
e gehen
an
Kinde ,
illegale
Aus-
lände
usw.
Die
ak i e
Eingliede ung
on
A bei suchenden
um aß
alle
a bei s-
ma k -,
sozial-
und
bildungspoli ischen
Maßnahmen,
die
da au
ab-
zielen,
die
Angebo sbedingungen
de
A bei sk ä e
so zu
e ände n,
daß
on
Au lösung
bed oh e
A bei s e häl nisse
e hal en
bleiben
bzw.
sons
nich
zus andekommende
doch
en s ehen.
Folglich
sind
The apien
mi
An eizen
ü
Bildung,
Fo bildung
und
Umschulung
sowie
Wei-
e bildung,
ü
be u liche,
egionale
und
sek o ale
Mobili ä s ö de ung,
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A bei sma k poli ische Diskussionen in konzep ionelle Sich
65
ü
Eins ellung,
Eina bei ung
und
P obebeschä igung
und
ü
Ku z-
a bei ,
Meh a bei sausgleich,
die
Humanisie ung
de
A bei
usw.
e -
bunden.
Sank ionsähnliche
Maßnahmen
sind
Kündigungsschu z egeln,
Beschä igungsp lich
und
-au lagen,
Höchs a bei szei en
und
A bei s-
schu z.
Angebo ssei ige
Sank ionen
we den
in
de
wiede hol en
Neu assung
de
Zumu ba kei s egeln
ü
ansp uchsbe ech ig e
Leis ungsemp änge
de
A bei slosen e siche ung
und
in
e zwungenen
E wei e ungen
de
Anpassungs-
und
Konzessionsbe ei scha
on
A bei suchenden
ge-
sehen. Diese
The apie a ian e
wi d
als
ak uell
be o zug
bezeichne
(O e).
Die
S a egien
de
Ein-
und
Ausgliede ung
se zen
o nehmlich
bei
Angebo
und
Nach age
au
ins abilen
Teila bei smä k en
an.
Fö de-
ungsp ä e enzen
haben
bei
a bei sma k poli ischen
Maßnahmen
Un-
gele n e,
F auen,
Äl e e,
Lang is a bei slose,
Behinde e,
Teilzei -
beschä ig e
usw.
Fo bildungs-
und
Umschulungsmaßnahmen
konzen-
ie en
sich
au
die
E s quali izie ung
on
Un-
und
Angele n en,
au
das
Nachholen
ehlende
Abschlüsse,
au
A bei slose
und
F auen.
Du ch
lau ende
Umschich ungen
de
A bei slosigkei
soll
eine
Ve -
es igung
um
einen
nu
noch
schwe
abbauba en
Ke n
e hinde
we den.
O e!!
aß
die
de
wiede gegebenen
Diagnose
zug unde
lie-
gende
The apiekonzep ion
so
zusammen:
"Den
Mengene ek ,
mi
dessen
eibungslose
Du chse zung
sons
nich
ge echne
we den
könn e,
bewe ks ellig
die
s aa liche
A bei s-
ma k poli ik
du ch
Ausgliede ung,
d. h.
du ch
Konzen ie ung
de
Beschä igungs isiken
au
die
G uppen,
denen
sie
in
Ansehung
ih e
gesellscha spoli ischen
Wide s andspo en iale
noch
am
leich es en
zu-
gemu e
we den
können.
De
P eise ek ,
also
die
Senkung
des
du ch-
schni lichen
Lohnsa zes
bei
Übe angebo ,
bewe ks ellig
die
s aa liche
A bei sma k poli ik
du ch
Zwangsmi el,
die,
sozusagen
am
Ope a-
ions eld
de
gewe kscha lichen
Ta i poli ik
o bei,
au
die
A bei s-
losen
einwi ken
und
sie
zu
übe nahme
on
una ak i en
und
ela i
ge inge
en lohn en
A bei s e häl nissen
nö igen.
In
beiden
Fällen
agen
die
A bei nehme
die
Kos en
de
Anpassung;
die
s aa liche
A bei sma k poli ik
spezi izie lediglich,
welche
Ka ego ien
on
A bei nehme n
welche
Kos en
zu
welchen
An eilen
übe nehmen."
Bei
diesem
Ansa z
wi d
deu lich,
wie
de
Zusammenhang
on
Maß-
nahmen
de
Angebo s eduk ion,
de
A bei szei e kü zung,
de
pa -
iellen
Beschä igungss eige ungen
und
de
P o ilanpassungen
gesehen
we den
kann.
Inso e n
deu e
sich
hie
ein
übe gang
zu
umg ei enden
22
C.
O e: Op e des A bei sma k es, S.59.
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll ik
104
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66
Die e
Me ens
und
Jü gen
Kühl
Ka ego iesys emen
an.
De
Gedanke
mi
den
Al e na i ollen
is
in
einigen
The apie o schlägen
dahin
gewende ,
daß
allen
E we bspe -
sonen
solche
Al e na i en
in
eie
Wahl,
z.
B.
du ch
Flexibilisie ung
des
E we bss a us,
de
A bei szei en
und
de
Subsis enz o m
e ö ne
we den
soll en,
wobei
en sp echende
Op ionen
zu
schü zen
wä en.
3. Wei e e Zugangsmögli hkei en
zu
sys ema ischen
E ö e ung
on
Beschä igungs-
und
A bei sma k poli ik
Bei
de
E ö e ung
de
Segmen a isie ungs-
und
S uk u alisie-
ungskonzep e
zeig e sich
das
Bes eben
ih e
Ve ech e , die
En s e-
hungs-
und
S uk u ie ungsp ozesse
on
A bei sangebo
und
-nach-
age,
de en
Zusammen e en
au
(In o ma ions-)A bei smä k en,
die
be ieblichen
Ak ionen
(und Reak ionen), welche
A bei s-
und
Ausbil-
dungsplä ze
ein ich en,
anbie en,
bese zen,
ände n
und
au heben,
und
die
s aa liche
A bei sma k poli ik
gemeinsam
zu
be ücksich igen,
um
so
zu
eine
Gesam schau
on
E we bsa bei
und
A bei spoli ik
zu ge-
langen.
Es
gib
alle dings
noch
imme
keine
be iedigende
Pa ial-
ode
ga
Gesam heo ie
on
e klä ungs ähigen
Sach e hal en,
En wicklungen
und
S uk u en
gesellscha liche
A bei sma k eali ä
un e
Einschluß
ih e
Beein lussungsins anzen.
Ge ade
die
zen alen
P ozesse,
die
zu
Beschä igung
bzw.
E we bs-
losigkei
üh en,
und
die
dahin e s ehenden
En scheidungen
de
Be-
iebe/Ve wal ungen,
die
übe
Ein ich ung, Angebo , Bese zung,
Ve -
ände ung
und
Un e gang
on
A bei s-
und
Ausbildungsplä zen
e -
ügen,
sind
noch
nich
genügend
geklä .
Es
ehl
eben alls
eine
in eg ie e
Theo ie
übe
die
En s ehung
on
A bei sk a -
und
A bei s-
pla zangebo en,
übe
die Alloka ion
und
die lexible
Abs immung
ih e
P o ile,
übe
die
Ve eilung
de
Risiken
und
Chancen
on
E we bs-
a bei
einschließlich
ih e
E gebnisse
und
übe
die
S abilisie ung
de
Beschä igung
au
hohem
S and
bei
s ändige
Ve besse ung
de
Be-
schä igungss uk u .
De a ige
Theo iege üs e
e laub en
eine
sys e-
ma ische
S a egiedeba e,
sie liegen
abe
nich
o .
Abschließend soll
dahe
neben
den
be ei s
e ö e en
Ansä zen
au
wei e e
Zugangsmöglichkei en
zu
eine
Diskussion
a bei sma k -
und
beschä igungspoli ische
S a egien
ku z
eingegangen
we den:
(1)
Eine
beg i lich-ka ego iale
Sys ema isie ung
on
Ak ions el-
de n
de
A bei spoli ik
(2)
Funk ionalis ische, sys emanaly ische
Ansä ze
einschließlich
In e essen ableaus,
Scena ien
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A bei sma k poli ische
Diskussionen
in
konzep ionelle
Sich
67
(3)
K isen heo e ische
Ansä ze
(hie
nu
de
Volls ändigkei
hal-
be
ange üh
2a)
(4)
Konzep ionelle Ansä ze,
die
eine
Gesam poli ik
ü
Vollbeschä -
igung
und
be u liche
Bildung
o schlagen.
Unse
Da s ellungsin e esse
in
diesem
Bei ag
bleib
zu
zeigen,
au
welchen
Wegen
die
S a egiediskussion
ge üh
we den
könn e,
und
nich , wie die
Lösung
de
Beschä igungsau gabe
aussehen
müß e.
3.1
Sys ema isie ung
on
Ak ions eldem
de
A bei spoli ik
In
de
übe sich
2
sind
Eing i ss ellen
eine
A bei spoli ik
i.
w.
S.
sys ema isie
und
mi
dem
Bes eben
nach
Volls ändigkei
und
ge-
dankliche
O dnung
ih e
Bes and eile
sowie
ih e
Ab olge
und
S el-
lung
zueinande
au gezeichne .
Die
p agma ische
und
ka ego iale
Au -
zählung
g ünde
sich
nich
au
Einzel heo ien
ode
Theo iege üs e.
Sie
abs ahie
sowohl
on
Diagnose-The apie-übe legungen
als
auch
om
Ins umen a ium,
Ziel-
und
Mi elka alog
p ak izie e
Beschä -
igungs-
und
A bei sma k poli ik.
Die
Sys ema isie ung
geh
au
ein
Bezugssys em
ü
Ansä ze
eine
Theo ie
de
e we bswi scha lichen
und
kon ahie en
A bei
24 zu ück.
Sie
e laub ,
die
Komplexi ä
des Bedingungsge üges
on
E we bs-
a bei
und
de
zugehö igen
Eing i s ellen
da zus ellen,
indem
die
de
En s ehung
und
ma k mäßigen
Zusammen üh ung
on
A bei sangebo
und
-nach age
o -
und
nachgelage en
P ozesse,
insbesonde e
die
be ieblichen
A bei s-,
Le n-
und
P oduk ions o gänge
einbezogen sind.
Du ch
die
Benennung
de
Zus ändigkei en
(ö en liche
Ins anzen,
Ta i -
pa eien,
Be iebe/Ve wal ungen,
Pe sonen)
und
En scheidungs äge ,
du ch
die
Fes legung
de
Soll-
und
Is -We e
de
zugehö igen
S eue-
ungsg ößen
und
du ch
die
Besch eibung
des
Beein iussungsablau s
könn e
eine
a bei spoli ische
Sys emanalyse
wei e en
S a egiee ö e-
ungen
zug undegeleg
we den.
E s e
Anwendungs e suche
25
zeigen,
daß
de a ige
Eino dnungs as e
geeigne sind,
die
Haup ak ionsbe eiche
und
die
"weißen
Ak ions elde "
p ak izie e
A bei sma k -
und
Beschä igungspoli ik
auszuweisen
und
dami
A
und
Ziel ich ung
ak uelle
S a egien
zu
e mi eln.
23 G.
Jo zig,
M.
Weg:
Zu
Diskussion
on
K ise
und
K isenpoli ik
in
de
he schenden
ökonomischen
Theo ie,
in:
WSI-Mi eilungen
3, 1978, S. 160 .
24 J.
Kühl,
L. Pusse, B.
Te ie ,
E.
Ul ich:
Bezugssys em
ü
Ansä ze
eine
Theo ie
de
e we bswi scha lichen
und
kon ahie en
A bei ,
in:
Mi AB
4,
1975,
S.
287 .
25 J.
Kühl:
A bei sma k poli ik
bei
mi el is igen
Ausbildungs-
und
A bei spla zde izi en,
in:
WSI-Mi eilungen
2, 1976, S. 58 .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
Vb
e sieh
2:
Sys ema isie ung on Ak ions eldema) de A bei spoli ik
I.
A bei sk a pou ik
II.
A bei spla zpoli ik
1.
Be ölke ungs-
und
Wande-
l.
Technologie,
Inno a ions-
und
ungspoli ik
In es i ionspol1 ik
2.
Qual1 1ka ionse we b,
Auszubil-
2.
Qual1 lka lonsan o de ungen
dende
(Qual1 ika ionspoli ik)
(Qual1 ika ionspol1 ik)
3.
A bei sk a p o ile
3.
A bei spla zp o ile
4.
A bei szei poli ik
........
4.
Be iebszei enpol1 ik
(mi
und
in
de
Zei )
5.
E we bsneigung
und
-be eili-
5.
Beschä igungsneigung
und
-en -
gung
(E we bsquo enpoli ik)
schluß
(Eins ellungspol1 ik)
6.
Flexib1l1 ä en
bei
P o ilen
und
6.
Flexlbll1 ä en
bei
P o ilen
und
E we bsneigung
(Flexibili ä s-
Beschä igungsneigung
poli ik)
(Flexibll1 ä spol1 ik)
7.
Zulässigkei
on
A bei sk ä en
7.
Zulässigkei
on
A bei splä zen
(A bei se laubnispol1 lk)
8.
Akzep anz
als
A bei sk a
8.
Akzep anz
als
A bei spla z,
Zumu ba kei
!
IV.
A bei sma k pol1 ik
1.
AM-O dnungspol1 ik:
A bei sma k e assung,
Rech sno men,
Ins anzen
und
Kompe enzen,
Ta i pa eien
und
-poli ik
2.
AM-P ozeßpoli ik:
Alloka ionspoli ik
Pe sonen/Plä ze;
e eilung
on
E we bs-
chancen
3.
AM-Ausglelchspol1 ik:
Eingliede ung
in
das
Beschä igungssys em,
Ausgl1ede ung
aus
dem
A bei sk ä epo en Ial
4.
AM-S uk u poli ik:
AM-Fo men
und
-Ve hal ensweisen,
Teila bei smä k e,
AM-Segmen ie ungen
~
i
I
........
+-
111.
Be iebliche
und
ö en liche
Ausbildungs-,
wei e bildungs-,
Umschulungspoli ik
1.
Be iebliche
und
ö en liche
Quali ika ionspoli ik
2.
P o ilelemen e
on
Bildungs-
plä zen
3.
AusbIldungsneigung
4.
Flexibili ä en
im
P o il
on
Bildungsplä zen
5.
Zulässlgkei
on
Bildungs-
plä zen
6.
Akzep anz
als
Bildungspla z
!
V.
Ausbildungsma k pol1 ik
1.
O dnungspoli ik
2.
P ozeßpoli ik
3.
Ausgleichspol1 1k,
Ausbildungs-
al e na i en
4.
S uk u poli ik
!
CI)
00
::::1
o'
....
o
"1
~
"1
~
[
Co.<
~:
~
~
~:
g
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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1 i 1
VI.
Beein lussung
on
P oduk ions-,
A bei s-
und
be ieblichen
Le np ozessen
1.
Beschä igungspoli ik:
Hohe
Auslas ung
des
po en iellen
A bei s olumens,
S abilisie ung
eines
hohen
Beschä igungss andes
2.
Ve besse ung
de
sek o alen,
egionalen,
be u lichen
Beschä igungss uk u :
Abbau
und
Ve meidung
un e we ige
Beschä i-
gung,
Auswei ung
und
Siche ung
ollwe ige
Beschä igung
3.
E we bs ä igenpoli ik:
Poli ik
de
A bei sbedingungen,
Humanisie ung,
Be eiligungen,
Quali izie ung,
E hal ung
des
A bei s e -
mögens
4.
Inne be iebliche
..
A bei sma k "-Pol1 ik:
Eins ellungen,
En lassungen,
Umse zungen;
Quali ika ion,
Au -
und
Abs ieg,
G a i ika-
ionen
i
VII.
Schu zpolI Ik
(z.
B.
ü
Pe sönlichkei ,
Gesundhei ,
A bei s e mögen,
Beschä igung,
Einkommen)
1.
SChu z
bel
En s ehungsp ozessen
on
Angebo en
an
Pe sonen,
A bei s-
und
Le nplä zen
2.
Schu z
bei
Ma k zugang
und
In
Ma k p ozessen
3.
Schu z
bei
P oduk ions-,
A bel s~
und
be ieblichen
Le np ozessen
a)
Zu
Sys ema ik
on
EIng i s ellen
gl.
J.
Kühl,
L.
Pusse,
B.
Te le ,
E. Ul lch:
Bezugssys em
ü
Ansä ze
eine
Theo ie
de
e we bs-
wi scha lichen
und
kon ahie en
A bei ,
in:
Mi AB
4,
1975.
>
a-
lB
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S?
CJl
a
CJl
CJl
o'
::s
(1)
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s·
8
::s
N
(1)
~
o'
::s
~
(1)
....
Ul
~
0')
ce
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
70
Die e
Me ens
und
Jü gen
Kühl
3.2
Ausblick
au
wei e e
Ansä ze
Die
Au zählung
on
Ak ions elde n
kann
als
ein
Sys em
analy isch
de inie e
A bei sma k kon en
einschließlich
ih e
Einwi kungsmög-
lichkei en
e s anden
we den.
In
diese
Rich ung
zielen
meh e e
G und-
lagena bei en
26,
die
einmal
zusammenge aß
und
heo e isch
au ge-
a bei e
we den
müß en.
De a ige
sys emanaly ische
Ansä ze
lassen
sich
be ei s
mi
E gebnissen
de
A bei sma k -Kon en-Fo schung
und
de
A bei sk ä egesam echnung
des
lAB
empi isch an üllen.
Eine
wei e e
Vo gehensweise
se z
bei
de
F age
an, ob
alle
ü
Vollbeschä igung
e an wo lichen
Ins anzen,
Be iebe
und
Ve wal-
ungen
und
Ta i pa eien
ein
ele an es
In e esse
an
einem
hohen,
s abilen
Beschä igungss and
haben
können, ob dieses
In e esse
gleich-
zei ig
und
gleich
s a k
is
ode
nich .
Wäh end
z.
B.
bei
G oßbe ieben
das
In e esse
an
elas ischen
A bei smä k en
ü
un e zügliche,
p eis-
we e
und
p oblemlose
Auswahl
und
Rek u ie ung
on
A bei sk a
o he schen
mag,
kann
bei
Klein-,
Mi el-
und
G enzbe ieben
das
bei
hohem
Beschä igungss and leich e
e üll e
In e esse
an
Subs anz-
und
Bes andse hal ung
das
In e esse
an
Rek u ie ungs ese en,
unge-
hinde e
beschä igungsmäßige
Anpassung
usw.
übe wiegen.
Hie
hel en
auch
Segmen a isie ungsa gumen e
übe
das
Ve häl nis
on
s abilen
G oßbe ieben
zu
abhängigen
Be ieben,
welche
de en
Ins a-
bili ä en
de
Beschä igungs-,
Au ags-
und
Absa zlage
au angen
müssen.
Ein
Ansa z
ü
die
Fo schung
bö e
sich
dann
in
Fo m
on
In e essen-
ableaus
27 an,
in
denen
die
In e essenlage
und
die zugehö igen
Reali-
sie ungss a egien
z.
B.
nu
zu
de
F age
o engeleg
we den,
ob
den
In e essen en
wenige ,
un e ände
hohe,
eine
ande e,
s e s
umge-
schich e e
ode
ga
meh
A bei slosigkei nü zen.
De a ige
In e essen-
ableaus
könn en
auch
ü
ande e
A bei sma k sach e hal e
und
au
de en
zukün ige
En wicklung
angewand
we den
und
dann
zu
in e -
26 Vgl. D. Me ens:
De
A bei sma k
als
Sys em
on
Angebo
und
Nach-
age,
in:
Mi AB
3, 1973, S.
229
., G.
Schmid:
S eue ungssys eme
des
A -
bei sma k es
-
Ve gleich
on
F ank eich,
G oßb i annien,
Schweden,
DDR
und
Sowje union
mi
de
Bundes epublik
Deu schland
-
Sch i en eihe
de
Kommission
ü
wi scha lichen
und
sozialen
Wandel,
Bd.84,
Gö ingen
1975, S. 9 - 42.
De selbe:
Zu
Konzep ion
eine
ak i en
A bei sma k poli ik,
in:
M.
Bolle
(H sg.):
A bei sma k heo ie
und
A bei sma k poli ik,
Opladen
1976, S. 165
bis
185.
27 Vgl.
die
Anwendung
dieses
Ve ah ens
au
das
Ni eau
de
Auslände -
beschä igung
o
dem
Anwe bes opp
om
No embe
1973
bei
J.
Kühl:
Die
Bedeu ung
de
ausländischen
A bei nehme
ü
die
Bundes epublik
Deu sch-
land,
in
de
Goldmann-Reihe
"Soziale
P obleme",
Band
4,
München
1976,
S.
37
-
41.
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A bei sma k poli ische
Diskussionen
in
konzep ionelle
Sich
71
essenbezogenen
"Scena ien"
e dich e
we den,
die
alle dings
e s
sinn-
oll
we den,
wenn
sie
neben
den
ku z is igen
auch
die
objek i en
lang is igen
In e essenaspek e
einbeziehen.
Schließlich
könn e
eine
konk e e
S a egiedeba e
bei
be ei s
o -
liegenden
Konzep ionen
28
ü
Vollbeschä igung
und
be u liche
Bildung
anse zen.
Ausgangspunk
wä en
E ö e ungen
zu
den
eingangs
ge-
nann en
Unkla hei en.
Fe ne
wä e
das
Ve häl nis
de
S a egie eile
zueinande
(Zielkon lik e,
komplemen ä ,
subsidiä ,
au oma isch
ein-
g ei end
usw.) zu
klä en.
Gib
es
in
allen
be eilig en
Ak ions elde n
Planung,
S eue ung
und
Kon olle
de
P ozeßabläu e,
ode
is
dies
nich
möglich,
une wünsch
ode
ga
hinde lich?
Wie
sind
Zus ändig-
kei ,
Koope a ion,
Regelungs yp,
Dezen alisa ion,
Pa izipa ion
alle
Be eilig en
usw.
ge egel ?
Wie
sehen
Kos en
und
Kos en äge scha ,
Finanzie ung
und
Budge ausgleich
aus? Welche
Implemen a ionsp o-
bleme
ha en
an
den
S a egien?
Reichen
die
o handenen
Konsens-
bildungsins anzen
und
-wege
aus
ode
benö igen
wi
neue
Ve hand-
lungssys eme?
Füh
das
heu is ische
Hil smi el
eine
Deba e
um
einen
A bei sgesam plan
29
wei e ?
Die
o ge üh en
Zugangsmöglichkei en
zu
eine
S a egiedeba e
sind
nich
alle
gleich
wei
en wickel
und
se zen
z.
T.
um ang eiche
Vo -
und
G undlagena bei en
o aus.
Alle dings
dienen
sie
auch
de
O enhei
und
Vo ausse zungslosigkei
de
E ö e ung
a bei sma k -
poli ische
F agen
in
Ö en lichkei ,
Poli ik
und
Wissenscha .
28
z.
B.
die
olgenden
Bei äge
zu
Vollbeschä igungss a egien:
P ognos
AG:
Poli ische,
soziale
sowie
wi scha liche
Risiken
und
Chancen
un e schied-
liche
S eue ungsins umen e
zu
Lösung
de
P obleme
on
S uk u k ise
und
länge is ige
A bei slosigkei ,
Basel
1976
(un e ö en lich es
Gu -
ach en).
P ognos
AG:
Po en ielle
s uk u elle
Ungleichgewich e
zwischen
Bildungs-
und
Beschä igungssys em
in
de
Bundes epublik
Deu schland
bis
1990,
Basel
1976.
DIW:
Eine
mi el is ige
S a egie
zu
Wiede gewinnung
de
Vollbeschä i-
gung,
in
DIW-Wochenbe ich
17/78
om
13.4.1978;
Bundesans al
ü
A bei :
übe legungen
H.
In
de
Diskussion
um
S a egien
ha
die
le z e
Ve ö en -
lichung
eine
ande e
Quali ä ,
da
sie
eine
gemeinsame
In en u
zu
Lage-
diagnose
und
eine
abges imm e
Diskussionsg undlage
des
The apiekonzep es
on
A bei sma k o schung
und
- e wal ung
sowie
de
die
Bundesans al
agenden
Selbs e wal ung
mi
Ve e e n
de
Ta i pa eien
und
de
ö en lichen
Hand
da s ell .
29 Vgl.
den
Bei ag
zu
Jah es agung
1978
de
Gesellscha
ü
Wi -
scha s-
und
Sozialwissenscha en
-
Ve ein
ü
Socialpoli ik
on
J.
Kühl:
Ein
A bei sgesam plan
ü
Vollbeschä igung
binnen
ün
Jah en
-E s .e
o läu ige
übe legungen,
die
Ve ö en lichung
e olg
im
Tagungsband
dc
o. a.
Ve ans al ung.
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78
Ge ha d
Kleinhenz
e assungs ech lichen
Gesich spunk en
p oblema isch,
sonde n
wü de
auch
nach
o enba
übe wiegende
Rech sau assung
nich
zu
eine
ech lichen Ve p lich ung
de
S aa so gane
üh en
ode
als
G undsa z
de
Ve assungsauslegung
e wende
we den
können.
Ein
solche
P o-
g ammsa z
übe
die
Gewäh leis ung
eines "Rech s
au
A bei "
wü de
abe
doch schon poli ische
Ansp üche
an
und
Ve p lich ungen
ü
die
S aa so gane
beg ünden
können
l6
•
Die
Ein üh ung
eines
objek i -ö en lichen
"Rech s
au
A bei "
wü de
zwa
einen
ü
die
S aa so gane
bindenden
Au ag
zu
posi i-
en
Fö de ung
de
A bei sbedingungen
da s ellen
( e gleichba
dem
Schu z
on
Ehe
und
Familie
nach
A .
6 Abs. 1 GG),
de
jedoch
auch
nu
du ch
eine
seh
wei gehende
Konk e isie ung
in
de
ein achen
Gese zgebung
ode
du ch
en sp echende
Aus üh ungsgese ze
ollzieh-
ba es
Rech
we den
wü de.
Als
Au ag
an
Gese zgebe
und
Regie ung
bleib
ein
solches objek i -ö en liches
"Rech
au
A bei "
-
e -
gleichba
de
Ve an wo ung
des
S aa es
ü
ein
gesam wi scha liches
Gleichgewich
nach
§ 1 des
S abili ä sgese zes
-so
lange
nu
ein
ela-
i
un e bindliches
P og amm,
wie
seine
Ve wi klichung
ak isch,
wi -
scha lich
und
poli isch
beg enz
ode
mi
Ungewißhei
und
Risiko
be-
ha e
is . Die
Bedeu ung
eines
"Rech s
au
A bei "
lieg
auch
bei
die-
sen
beiden
Fo men
de
e assungsmäßigen
Ve anke ung
jensei s
de
ech lichen
Vollziehba kei
in
de
Möglichkei , poli ische
Ansp üche
und
Ve p lich ungen,
z.
B.
in
Fo m
de
Fo de ung
nach
pe manen e
P io i ä
ü
eine
ak i e
Vollbeschä igungspoli ik17, zu
beg ünden.
In
de
Regel
wi d
in
de
gegenwä igen
Diskussion
bei
de
Fo de-
ung
nach
einem
"Rech
au
A bei "
an
die
e assungsmäßige
Ve an-
ke ung
eines
sozialen G und ech s gedach ,
das
einzelnen
einen
einklag-
ba en
subjek i -ö en lichen
Rech sansp uch
au
Bescha ung
eines
A bei spla zes
gib .
Im
Gegensa z
zu
den
G und eihei en
und
insbe-
sonde e
zu
F eihei
de
Be u s-
und
A bei spla zwahl
nach
A .
12
GG,
die
den
S aa
zu
Un e lassung
wesen liche
Eing i e
in
die
en -
sp echende
Handlungs eihei
de
Indi iduen
e p lich en,
sind
bei
den
sozialen,
einen
Leis ungsansp uch
e mi elnden
G und ech en
auch
15
"Jede
Deu sche
ha ,
unbeschade
seine
pe sönlichen
F eihei ,
die
si -
liche p lich ,
seine
geis igen
und
kö pe lichen
K ä e
so
zu
be ä igen,
wie
es
das
Wohl
de
Gesam hei
e o de .
Jedem
Deu schen
soll
die
Möglichkei
gegeben
we den,
du ch
wi scha -
liche
A bei
seinen
Un e hal
zu
e we ben.
Sowei
ihm
angemessene
A bei s-
gelegenhei
nich
nachgewiesen
we den
kann,
wi d
ü
seinen
no wendigen
Un e hal
geso g .
Das
Nähe e
wi d
du ch
besonde e
Reichsgese ze
bes imm ."
16 Vgl. B unne :
Die
P oblema ik
de
sozialen
G und ech e.
S.
9.
-Vgl.
auch
Ra h:
Die
Ga an ie
des Rech s
au
A bei .
S.
83
.
17 Vgl. EngeZen-Ke e : Beschä igungspoli ik. S.
276
. -
DGB:
An äge
und
En schließungen
zum
11.
o den lichen
Bundeskong eß
in
Hambu g
1978.
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Die Fo de ung nach einem "Rech au A bei " 79
die
ech lichen
und
ak ischen
Möglichkei en
de
Du chse zung
des
Ansp uchs
ele an
8•
Fü
die
Ve wi klichung
eines
sozialen
G und-
ech s
au
A bei
e geben
sich
dann
zunächs
allgemeine
G enzen
aus
de
"Knapphei
de
Ansp uchsobjek e"
, d. h.
de
übe haup
ealisie -
ba en
A bei smöglichkei en,
und
aus
dem
jeweiligen
S and
de
ech-
nischen, ökonomischen
und
sozialen
En wicklung, so
daß
ein
jus iziab-
le
Rech sansp uch
e s
du ch
nähe e
konk e e
Bes immung
und
his o-
ische
Rela i ie ung
( e mu lich
in
de
ein achen
Gese zgebung)
mög-
lieh
wä e.
Ohne
diese
Konk e isie ung
wü de
ein
"G und ech
au
A bei "
auch
nich
übe
die
e hisch-poli isch
e p lich ende
S aa sziel-
bes immung
und
p og amma ische
Aus ich ung
de
gese zlichen
Aus-
ges al ung
unse e
Gesellscha so dnung
du ch
das
Sozials aa sgebo
nach
A .
20
Abs. 1
GG
hinausgehen
und
inso e n
die
Fo de ung
eines
"Rech s
au
A bei "
übe lüssig
sein.
Läß
man
hie
dahinges ell ,
ob
in
de
Gegenwa
hin eichende
G ünde
da ü
gegeben
sind,
die
Zu ückhal ung
des
Ve assungsgebe s
gegenübe
eine
Aus üllung
des Sozials aa sgebo s
du ch
konk e e
so-
ziale
G und ech e
au zuheben,
dann
is
ü
die
olgende
wi scha s-
und
sozialpoli ische
Analyse
de
Fo de ung
nach
einem
"Rech
au
A -
bei "
die
konk e e
Ausges al ung
eines solchen
sozialen
"G und ech s
au
A bei "
en scheidend.
Dabei
komm
es
o
allem
a)
au
die
unmi elba e
ode
nu
e sa zweise
Gel ung
eines
Rech s-
ansp uchs
au
die
Be ei s ellung
eines
A bei spla zes
(z.
B.
bei
lang-
daue nde
A bei slosigkei ),
b)
au
die
Absolu hei
ode
Rela i ie ung
des
Ansp uchs
in
bezug
au
die
A bei sau gabe,
die
A bei s-
und
En lohnungsbedingungen
so-
wie
c)
au
den
K eis
de
du ch
das
"Rech
au
A bei "
Ve p lich e en
(Ansp uchsgegne )
an
19•
Die olgende
Analyse
b auch
sich
nich
an
solchen
Ausges al ungs-
möglichkei en
eines
"Rech s
au
A bei "
zu
o ien ie en,
die
schon
p ima
acie
nich
mi
unse e
Rech s-
und
Wi scha so dnung
zu
e -
einba en
sind.
Ein
absolu es
"Rech
au
A bei ",
das
wede
in
bezug
au
die spezi ische
be u liche
Quali ika ion
des
Be o enen
die
e -
wünsch en
S ando -,
A bei s-
und
En lohnungsbedingungen
einge-
sch änk
und
zudem
übe
den
S aa
hinaus
mi
D i wi kung
auch
gegenübe
einzelnen
A bei gebe n
ausges a e
is ,
wü de
nich
nu
-wie
in
de
ca. 150
Jah e
daue nden
Diskussion
übe
ein
"Rech
au
18
Vgl.
Geo g
B unne :
Die P oblema ik
de
sozialen G und ech e.
S.
12 .
19
Vgl.
Lohmann:
Zu
ech lichen Ve einba kei und wi scha lichen
Realisie ba kei eines Rech s
au
A bei .
S.
188
.
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80
Ge ha d Kleinhenz
A bei "
o
gezeig
wu de
20 -
mi
den
g undlegenden
indi iduellen
F eihei s ech en,
insbesonde e
de
Gewe be eihei
sowie
dem
Rech
zu
F eihei
de
Be u s-
und
A bei spla zwahl
und
de
F eizügigkei ,
un e einba
sein.
Ein
so
ausges al e es
"Rech
au
A bei "
wü de
im
G enz all
auch
nu
übe
eine
indi iduelle
A bei sp lich ,
wie
sie
die
Ve assungen
sozialis ische
Lände ,
z.
B.
de
DDR,
als
Einhei
mi
dem
indi iduellen
"Rech
au
A bei "
o sehen,
e wi klich
we den
kön-
nen.
Le z lich
könn e
ein
solches
"Rech
au
A bei "
(selbs
au
einem
eingesch änk en
Ansp uchsni eau)
soga
die
Anwendung
on
A bei s-
zwang
beg ünden,
weil
selbs
die
S aa so gane
in
eine
Zen al e wal-
ungswi scha
nich
beliebig
übe
die
denkba en
Ansp uchsobjek e
aus
einem
ex em ypisch
o mulie en
"Rech
au
A bei "
a sächlich
e ügen
können.
Die
olgenden
übe legungen
sind
ausge ich e
au
einen
wei gehend
konk e isie en
-
nach
Ansich
seines
U hebe s
mi
dem
G undgese z
zu
e einba enden
-Vo schlag
ü
die
Ausges al ung
eines
"Rech s
au
A bei "
in
de
neue en
Li e a u
on
Lohmann
2
1,
nach
dem
ein
"Rech
au
A bei "
im
Rahmen
des
"wi scha lich
Möglichen"
zu
ealisie en
wä e
du ch
die
Ve p lich ung
des
S aa es
-
zu
Vollbeschä igungspoli ik
-
zu
Ve s ä kung
des
Bes andsschu zes
ü
A bei s e häl nisse
du ch
ökonomische
An eize
ode
schließlich
auch
du ch
En lassungs e -
bo e,
-
zu
A bei sbescha ung
ü
A bei slose
du ch
ökonomische
An eize
(z. B. Lohnkos enzuschüsse)
und
du ch
Eins ellungs e p lich ungen
ü
länge is ig
A bei slose
( e gleichba
dem
Schwe beschädig-
engese z)
sowie
-
zu
einem
eigenen
s aa lichen
A bei spla zangebo
we scha ende
Beschä igungsmöglichkei en
ü
in
de
Regel
" ein ache "
A bei
22
zu
a i lichen
En lohnungsbedingungen
23•
Auch
diese
Konk e isie ung
eines
"Rech s
au
A bei "
bleib
du ch
die
Besch änkung
au
das
"wi scha lich
Mögliche"
ein
nich
jus i-
20 Vgl.
Ra h:
Die Ga an ie des Rech s au A bei .
S.
24
.
21
Lohmann:
Zu
ech lichen Ve einba kei
und
wi scha lichen Realisie -
ba kei
eines Rech s au A bei . Insbes. S.
206
.
22 Mi de Fo de ung nach "angemessene " A bei geh
z.
B.
Engelen-Ke e
da übe
hinaus. Vgl.
Enge en-Ke e :
Beschä igungspoli ik. S.
276
.
23 Vgl. zu diese Fo de ung -alle dings
au
spezielle P oblemg uppen
des A bei sma k es bezogen -
Ben
Ande son:
Wo k o Suppo . An Eco-
nomic
and
Social Analysis o Subs i u e Pe manen Employmen . Pa is
1966.
-Ne s
Ande son:
The Righ o Wo k. (1889) Rep in Wes po 1973.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
Die Fo de ung nach einem "Rech
au
A bei "
81
ziable
P og ammsa z.
Wede
sind
die
ak ischen
In e dependenzen
zwischen
den
Teilzielen
ü
die
E hal ung
des
wi scha lichen
Gleich-
gewich s oll
bekann
und
jeweils
mi
Siche hei
bes immba
noch
wü de
ein
ü
Zwecke
de
Bekämp ung
de
A bei slosigkei
gese zlich
es geleg es
Budge
insgesam
eine
ü
die
Auslegung
eines
subjek i -
ö en lichen
"Rech s
au
A bei "
ele an e
Besch änkung
des
"wi -
scha lich Möglichen"
da s ellen;
zudem
bliebe
auch
die
jeweilige
S uk u
de
Mi el e wendung
im
Rahmen
dieses
Budge s
noch
o en.
Von
diese
ech lichen
P oblema ik
abgesehen
kann
die
da ges ell e
Konk e isie ung
eines
"Rech s
au
A bei "
doch
als
Vo schlag
ü
eine
e assungsmäßige
Ve anke ung
eine
en sp echenden
Zielbes immung
und
eine
Maxime
ü
den
Mi eleinsa z
de
s aa lichen
Wi scha s-
und
Sozialpoli ik
de
olgenden
Analyse
zug unde
geleg
we den.
B.
Ziel-
und
O dnungskon o mi ä
eines
"Rech s
au
A bei "
Zu
Ve ein achung
de
hie
nich
in
ih en
ielsei igen
Aspek en
du ch üh ba en
Analyse
de
Ziel-
und
O dnungskon o mi ä
eines
"Rech s
au
A bei "
wi d
da on
ausgegangen,
daß
ü
den
Be eich
de
abhängigen
Beschä igung
in
de
Bundes epublik
Deu schland
eine
ausgewogen
soziale
und
ma k wi scha liche
O dnung
kennzeichnend
is ,
ü
die
das
"Subsidia i ä sp inzip"
als
undamen ales
Ges al ungs-
und
Kompe enz e eilungsp inzip
gel en
kann.
Im
Anschluß
an
die
In e p e a ion
on
Oswald
on
Nell-B euning
24
wä e
nach
diesem
P inzip
die
Ve an wo ung
s aa liche
O gane
au
no wendige
Vo lei-
s ungen
ü
die
indi iduelle
En al ungs eihei
ausge ich e
und
im
üb igen
de
Selbs e an wo ung
de
be o enen
G uppen
ode
Indi-
iduen
Vo ang
einge äum ,
sowei
nich
wiede um
die
e sa zweise
s aa liche
Ve an wo ung
ü
die
Siche ung
menschenwü dige
Exis enz-
bedingungen
,eing ei .
De
Ve asse
e mu e ,
daß
mi
einem
"Rech
au
A bei "
in
de
gekennzeichne en
Konk e isie ung
gegenübe
de
bishe igen
Ausges al ung
de
Wi scha s-
und
Sozialo dnung
de
Bundes epublik
eine
en scheidende
Ve ände ung
dieses
Ges al ungs-
p inzips
und
de
da aus
abgelei e en
konk e en
Ziele
gegeben
wä e.
Diese
Ve mu ung
soll
hie
e s ens
ü
den
Be eich
de
Ta i au onomie
de
Sozialpa ne
und
zwei ens
ü
die
Ausges al ung
des
Ve häl nisses
zwischen
einzelnen
A bei gebe n
und
A bei nehme n
nachgegangen
we den.
Au
de
Ebene
des
"Quasi-Ma k es"25
de
Beziehungen
zwischen
den
kollek i en
A bei sma k pa eien
e gib
sich
aus
de
Konk e isie ung
24
Vgl.
Oswald
on
Nell-B euning:
Solida i ä und Subsidia i ä im Raume
on Sozialpoli ik
und
Sozial e o m. In:
E.
Boe che
(H sg.): Sozialpoli ik
und Sozial e o m. Tübingen
1957.
S.
213
.,
S.
221
.
211
In
Analogie zu dem Beg i "pseudo-ma ke " bei
Jan
Pen:
The Wage
Ra e unde Collec i e Ba gaining. Camb idge/Mass.
1959.
S.37.
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
104
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82
Ge ha d Kleinhenz
des
"Rech s
au
A bei "
eine
Möglichkei
de
Inkon o mi ä
-
du ch
die
o gesehene
Ta i en lohnung
bei
de
e sa zweisen
s aa -
lichen
A bei spla zbescha ung
und
-
du ch
die
e assungsmäßige
Ve anke ung
eine
Vollbeschä igungs-
ga an ie.
Eine
Ta i en lohnung
bei
e sa zweise
ü
(länge is ig)
A bei slose
zu
Ve ügung
ges ell en
A bei splä zen
s ell
zunächs
eine
übe
die
Exis enzsiche ung
im
Rahmen
de
A bei slosen e siche ung
ode
im
Rahmen
de
Sozialhil e
hinausgehende
Fo m
s aa liche
Mindes lohn-
bes immung
da .
Dami
wä e
o mal
eine
Einsch änkung
de
Ta i -
au onomie
in
bezug
au
eine
Re ision
de
einmal
e eich en
A bei s-
und
Lohnbedingungen
gegeben. Diese
P oblema ik
kann
auch
nich
du ch
den
Hinweis
au
die
ak isch
unwah scheinliche
Zu ücknahme
jeweils
e eich e
Ta i bedingungen
und
au
die
-
in
de
Regel
nu
im
konjunk u ellen
Au schwung
gegebene
-
Exis enz
eine
"Lohn-gap"
und
"Lohn-d i "
im
Ve häl nis
on
E ek i löhnen
zu
Ta i löhnen
aus-
ge äum
we den.
(Wenn
die
En lohnung
im
Rahmen
de
A bei sbescha -
ung
po en iell
auch
sinkenden
Ta i löhnen
olgen
wü de,
so
wä e
du ch
diese
Ausges al ung
des
"Rech s
au
A bei "
doch noch
ma e iell
eine
zusä zliche
E schwe nis
ü
eine
solche, mögliche weise
den
Ta i -
pa eien
einmal
angeb ach
e scheinende
Ta i poli ik
gegeben.)
Du ch
die
e assungsmäßige
Ve p lich ung des
S aa es
zu
Vollbe-
schä igungspoli ik
wü de
den
Ta i pa ne n
die
Ve an wo ung
ü
die
gesam wi scha lichen
Auswi kungen
de
Kollek i e einba ungen
wei gehend
abgenommen.
Dadu ch
könn e
die
schon
bishe
du ch
die
Lohn üh e scha
on
Gewe kscha en
lo ie ende
Indus iezweige
und
hochindus ialisie e
Regionen
au g und
gesam wi scha lich
o mulie e
und
e b ei e e
Ansp uchsni eaus
beein äch ig e
Flexi-
bili ä
de
kollek i en
Lohnbildung
e mu lich
en scheidend
einge-
sch änk
we den.
Gesam wi scha liche
Anpassungen
des
ealen
Fak-
o p eis e häl nisses
an
e ände e
Knapphei s e häl nisse
de
P o-
duk ions ak o en
A bei
und
Kapi al
könn en
e s ä k
übe
die
Ve -
ände ung
des
P eisni eaus
au
D i e
abzuwälzen
e such
und
da-
du ch
(im
einzelnen
noch
nich
oll
bekann e,
abe )
meis
sozial
un-
e wünsch e
Um e eilungse ek e
ausgelös
we den.
Die
Ve wi kli-
chung
eines
"Rech s
au
A bei "
mi
de
Ve p lich ung
des
S aa es
zu
konsequen e
Vollbeschä igungspoli ik
müß e
so
le z lich
ü
die
Ta i au onomie
als
ela i
eihei lichem
O dnungsins umen
ü
den
A bei sma k
de
sozialen
Ma k wi scha
eine
e neu e
Abwägung
ih e
Funk ionen
des Mach ausgleichs zwischen
den
A bei sma k pa -
eien
und
des
A bei nehme schu zes
eine sei s
mi
den
Funk ionen
de
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Die Fo de ung nach einem "Rech
au
A bei " 83
E ö nung
be u liche
En al ungs ~eihei
und
de
Wah ung
ande e
Ziele des
Gemeinwohls
ande e sei s
e o de lich
machen.
Das
"Rech
au
A bei "
könn e
eine
Gemeinwohlbindung
de
Ta i au onomie
und
konk e e
Einsch änkungen
(z.
B.
du ch
ein
Di e enzie ungsgebo
und
ein
Ve bo
on
E ek i klauseln
bzw.
eine
Siche ung
on
Mindes -
spiel äumen
ü
Einzel e einba ungen)
angezeig
sein
lassen.
Au
de
Ebene
de
Einzel e einba ungen
zwischen
A bei gebe n
und
A bei nehme n
e scheinen
bei
de
gekennzeichne en
Ausges al ung
eines "Rech s
au
A bei "
(neben
de
da ges ell en
Einsch änkung
des
Spiel aums
ü
eine
Di e enzie ung
de
Einzela bei s e äge)
o
allem
die
nich
au
ökonomischen
An eizsys emen
be uhenden
Be-
sch änkungen
de
Un e nehmen
bei
En lassungen
und
die
Eins el-
lungs e p lich ungen
als
p oblema isch.
Eine
de a
wei gehende
So-
zialbindung
de
Handlungs eihei
de
A bei gebe
dü e
nach
de
als
gel end
un e s ell en
In e p ,e a ion
des
Subsidia i ä sp inzips
zunächs
nich
als
Teil
des
allgemeinen
A bei nehme schu zes
beg ünde
we -
den
können,
d. h.
nich
ü
"No mala bei nehme "
,
die
zwa
ak uell
on
A bei slosigkei
bed oh
ode
be o en
sind,
abe
im
üb igen
keine
besonde en
daue ha en
Einsch änkung
ih e
Leis ungs ähig-
kei
un e liegen,
wie
z.
B.
Schwe behinde e.
Selbs
ü
die
gegenwä -
igen
P oblemg uppen
des
A bei sma k es,
ü
äl e e
A bei nehme ,
ju-
gendliche
Be u san änge ,
F auen
und
ge ing
quali izie e
A bei neh-
me ,
dü en
En lassungs e bo e
ode
ü
länge is ig
A bei slose
Eins ellungsgebo e
kaum
als
"sozial-adäqua e"
Einsch änkung
de
in-
di iduellen
A bei s e ags eihei
und
de
Selbs e an wo lichkei
in e p e ie
we den
können.
Lediglich
ü
besonde e
G uppen
on
daue ha
in
ih e
Gesundhei
ode
be u lichen
Leis ungs ähigkei
be-
ein äch ig en
A bei nehme n
e scheinen
diese
Elemen e
des
Rech s
au
A bei
den
un e s ell en
Zielen
und
O dnungsp inzipien
kon o m
26•
Eine
wei e e
g undlegende
Möglichkei
de
eleologischen
Analyse
eines "Rech s
au
A bei "
e gib
sich,
wenn
man
zu
Ve ein achung
nu
ü
die
A bei nehme
in
G undzügen
einen
(auch
nich -wi scha -
liche
Aspek e
um assenden)
"Kos en-Nu zen-Ve gleich"
de
gegebenen
A bei sma k o dnung
ohne
und
mi
einem
"Rech
au
A bei "
o -
nimm
und
Wohl ah ss eige ung
ü
die
A bei nehme
als
Ziel
de
Wi scha spoli ik
bzw.
Ve besse ung
de
Lebenslage
de
A bei nehme
als
Ziel
de
Sozialpoli ik
un e s ell .
De
Ausges al ung
des
"Rech s
au
A bei "
und
den
un e schiedlichen
Lebensbedingungen
de
A bei -
nehme
en sp echend
müß e
diese
"Kos en-Nu zen-Ve gleich"
di -
e enzie
we den
ü
die
A bei e
im
allgemeinen,
ü
die
Beschä -
26
Vgl.
auch
Ande son:
Wo k o Suppo .
6'
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84 Ge ha d Kleinhenz
ig en
und
ü
die
noch
nich
ode
o übe gehend
nich
Beschä ig en
(A bei slosen).
Bei
de
Be ach ung
ü
die
A bei nehme
insgesam
können
als
Kos en
(ode
Nu zenen gang)
in olge
de
Ve wi klichung
des
"Rech s
au
A bei "
Wohl ah s e lus e
bzw.
e minde e
gesam wi scha -
liche
P oduk i i ä ss eige ungen
und
dami
en sp echende
Einsch än-
kungen
auch
de
Lohne höhungsspiel äume
e mu e
we den.
U -
sache
diese
Wohl ah s
einbußen
sind
Fehlalloka ionen
de
A bei s-
k ä e,
die
schon
au g und
des
eingesch änk en
Spiel aumes
ü
di -
e enzie e
Einzela bei s e äge,
e s ä k
du ch
die
sub en ionie e
Ve hinde ung
on
En lassungen
ode
Sub en ionie ung
de
A bei s-
pla zbescha ung,
o
allem
abe
du ch
En lassungs e bo e
und
Ein-
s ellungsgebo e
zu
e wa en
sind.
Zudem
bie en
diese
Bes and eile
eines
konk e isie en
"Rech s
au
A bei "
iel äl ige
Manipula ions-
möglichkei en
und
e o de n
dahe
einen
hohen
Kon ollau wand
bzw.
en hal en
die
Möglichkei
unge ech e
Ve eilung
de
Begüns igungen
und
Belas ungen
21•
Fü
die
beschä ig en
A bei nehme
kann
de
in
de
Konk e isie ung
des
"Rech s
au
A bei "
en hal ene
e s ä k e
Bes andsschu z
de
A -
bei s e häl nisse
(das
o mal
on
einem
"Rech
au
A bei "
unabhän-
gige
"Rech
am
A bei spla z")
zwa
Mobili ä szwänge
minde n
abe
auch
Tendenzen
zu
Gewöhnung
an
eine
"un e we ige
Beschä igung"
e s ä ken
und
dami
dazu
üh en,
daß
Au s iegs-,
Einkommens-
und
Selbs e wi klichungschancen
in
de
A bei
nich
wah genommen
we den.
Fü
die
nich
beschä ig en
A bei nehme
( ü
bishe
noch.
nich
be-
schä ig e,
neu
ins
E we bsleben
ein e ende,
z. B.
Jugendliche
und
F auen,
und
ü
o übe gehend
nich
beschä ig e A bei slose)
wi d
de
Zugang
zum
allgemeinen
A bei sma k
e schwe
und
eine
Ten-
denz
zu
Ausbildung
eines
"sekundä en",
"disk iminie en"
A bei s-
ma k es
de
Nich beschä ig en
begüns ig .
-
Einmal
e schwe
die
Ve s ä kung
ode
s enge e
Auslegung
des
Kündigungsschu zes
au g und
eines "Rech s
au
A bei "
ku z is ige
Anpassungen
de
Beschä igung
und
F eise zungen
und
dami
die
lau ende
Umschich ung
de
Belegscha .
21 Vgl. Johannes Hackmann, Ha ald Kei e : Lohnkos enzuschüsse nach
dem "P og amm zu Fö de ung on Beschä igung und Wachs um bei S abili-
ä " om 12.12.1974 in heo e ische Sich . In: Finanza chi , N.F. Bd.34
(1975176),
S.
329
.
-
Vgl.
auch Egon Gö gens: S a egien zu Bekämp ung
nich konjunk u elle A bei slosigkei . In: O.Issing (H sg.): Ak uelle
P o-
bleme
de
A bei slosigkei . Be lin
1978.
S.
201
.
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Die Fo de ung nach einem "Rech
au
A bei " 85
-
Daneben
wi d
bei
konjunk u ell
s eigende
Nach age
de
Beda
ü
eine
Beschä igungsauswei ung
eduzie
ode
we den
Neuein-
s eIlungen
hinausgeschoben,
du ch
Leiha hei nehme
subs i uie
und
mi
g öße e
Vo sich
o genommen.
Dadu ch
dü e
sich
e -
mu lich
die
Ma k spal ung
und
die
Benach eiligung
de
Nich be-
schä ig en
e s ä ken,
die
sich schon
allgemein
da aus
e gib
28
,
daß
eine
zu e lässige
Beu eilung
de
insgesam
ge o de en
Quali ika-
ionen
und
E ah ungen
des
A bei nehme s
ehe
bei
in e ne
Re-
k u ie ung
ode
bei
de
Eins ellung
eines
in
einem
e auenswü -
digen
Un e nehmen
beschä ig en
A bei nehme s
möglich
e schein
als
bei
ex e ne
Rek u ie ung
eines
bishe
noch
nich
Beschä ig en
(z. B.
eines
Jugendlichen)
ode
eines
länge
nich
Beschä ig en
(z. B.
eines
lang is ig
A bei slosen
ode
eine
um
den
Wiede ein-
i
ins
A bei sleben
bemüh en
F au).
Fü
die
A bei slosen
könn e
sich
ein
wei e e
Nu zenen gang
mi
de
Ein üh ung
eines
"Rech s
au
A bei "
aus
de
dann
au e enden
Konku enzsi ua ion
zu
dem
Ansp uch
au
A bei slosengeld
ode
A -
bei slosenhil e
aus
de
A bei slosen e siche ung
e geben.
De
Ansp uch
des
A bei slosen
au
Einkommenssiche ung
im
Falle
de
A bei slosig-
kei
kann
zwa
im
Rahmen
eine
au
alle
A bei nehme
ausge ich e en
ak i en
A bei sma k poli ik
als
nach angig
gegenübe
beschä igungs-
poli ische
Vo so ge
und
indi iduelle
Be u s ö de ung
angesehen
we den.
Die
Bedeu ung
dieses
Ansp uchs
ü
die
Lebenslage
des
ein-
zelnen
A bei nehme s
lieg
jedoch
ge ade
da in,
ihn
im
Falle
de
A -
bei slosigkei
on
dem
D uck
zu
übe nahme
eine
bei
gegebene
Qua-
li ika ion
nich
zumu ba en
Beschä igung
zu
be eien
und
ihn
dadu ch
gegen
sozialen,
insbesonde e
gegen
be u lichen
Abs ieg
abzusiche n.
Au
de
G undlage
eines
"Rech s
au
A bei "
in
de
oben
da ges ell en
Konk e isie ung
wi d
ge ade
diese
Absiche ung
gegen
be u lichen
Abs ieg
ge äh de ,
die
auch
in
de
Neu assung
des
Beg i s
"zumu ba e
Beschä igung"
im
AFG29
(zwa
ela i ie
abe
doch)
e hal en
geblie-
ben
is ,
wenn
sie
auch
in
de
jüngs en
populä en
Diskussion
de
A -
bei sma k p obleme
o
leich e ig
auße
ach
gelassen
wu de.
Aus
Knapphei sg ünden
und
Ge ech igkei se wägungen
wü de
e mu lich
keine
eie
Wahl
zwischen
dem
Bezug
on
A bei slosengeld
ohne
A bei sleis ung
und
de
übe nahme
eines
im
Ex em all
s aa lich
ge-
scha enen,
we scha enden,
abe
mi
A hei sleid
und
-leis ung
e -
bundenen
A bei spla zes
einge äum
we den
können.
Du ch
das
e -
28
Vgl.
Ge ha d
Kleinhenz:
Ve assung
und
S uk u
de
A bei smä k e
in
ma k wi scha lichen Sys emen. In:
H.
Lampe
(H sg.): A bei sma k -
poli ik. S u ga , New Yo k 1979.
29 A bei s ö de ungsgese z (AFG) om 25.
6.
1969 in de Fassung des
4.
Ge-
se zes zu Ände ung des AFG om 12.12.1977. § 103 Abs. 1
a.
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86 Ge ha d Kleinhenz
sa zweise
Angebo
"ein ache
A bei splä ze"
de
s aa lichen
A bei s-
pla zbescha ung
im
Rahmen
eines
"Rech s
au
A bei "
wü de
ielen
A bei slosen
eine
"un e we ige
Beschä igung"
zugemu e
we den
und
dami
le z lich
ü
alle
A bei nehme
die
Absiche ung
des
e eich en
( ela i en) sozialen
S a us
ge äh de .
Schließlich
is
noch
die
Bedeu ung
eines "Rech s
au
A bei "
ü
die
Lebenslagen
de jenigen
A bei slosen
zu
be ach en,
die
im
äuße s en
Fall
au g und
de
e sa zweisen
s aa lichen
A bei spla zbescha ung
einen
A bei spla z
und
dami
die
Möglichkei
zu
eigene
Exis enz-
siche ung
wiede
e hal en
wü den.
Solche
"No -A bei splä ze"
müß en
in
de
Regel (auch
wenn
sie
seh
nahe
an
zumu ba e
Beschä igung
he an eichen
könn en)
"un e we ige
Beschä igung"
da s ellen,
da
sie
on
o übe gehendem
Cha ak e
und
dami
meis
ohne
Au s iegs-
chancen
wä en
und
zudem
ge inge e
Möglichkei en
de
Ausbildung
ande wei ig
nu zba e
Quali ika ionen
und
E ah ungen
beinhal en
wü den.
Ge ade
ü
P oblemg uppen
des
A bei sma k es
in
de
Ge-
genwa ,
die
ungele n en
Junga bei e
und
die
äl e en
A bei nehme
(sowei
sie
noch
nich
unmi elba
o
de
Al e sg enze
s ehen),
könn e
mi
wachsende
Daue
de
Beschä igung
au
einem
solchen
A bei s-
pla z
Gewöhnung
und
Resigna ion
den
An eiz
zu
A bei spla zsuche
au
dem
" eien"
A bei sma k
e minde n.
Bei
den
A bei gebe n
könn e
sich
ein
Vo u eil
in
bezug
au
die le z lich
ja
o
e s
im
A -
bei s ollzug
zu e end
einschä zba e
Leis ungs ähigkei
diese
A -
bei nehme g uppen
e .es igen
und
zu
eine
S igma isie ung
üh en,
die
die
Wiede eingliede ung
diese
A bei nehme g uppen
zusä zlich
e schwe en
und
dami
endenziell
die
Anzahl
de
nich
meh
ei
e -
mi elba en,
om
"ö en lichen
A bei sdiens "
au zu angenden
A bei -
nehme
auswei en
könn e.
Als
mögliche
Nu zen
de
Ein üh ung
eines "Rech s
au
A bei "
in
de
konk e isie en
Fo m
bleiben
dann
einmal
die inanziellen
En las un-
gen
bei
den
Pa a isci
de
Sozial e siche ung, die jedoch
gleichwe ig
zusä zliche
Belas ungen
bei
ande en
s aa lichen
und
kommunalen
Haushal en
da s ellen,
sowie
die
Möglichkei en
de
Auswei ung
de
s aa lichen
In as uk u
und
de
sozialen
Diens leis ungsangebo e
30•
Auch
wenn
man
zeigen
kann,
daß
de
Un e s ü zungsau wand
ü
einen
A bei slosen
kaum
höhe
is
als
de
Au wand
ü
eine
en sp e-
chende
A bei spla zbescha ung
im
ö en lichen Be eich,
is
zu
be ück-
sich igen,
daß
sich
dabei
ein
An eil
ö en liche
ode
ö en lich
ge-
bundene
Einkommensbildung
und
- e wendung
e gib ,
ü
dessen
30
Vgl. Be Rü up: Plädoye ü eine expansi e Pe sonalpoli ik des S aa es
zu Wiede gewinnung de Vollbeschä igung. In:
H.
MaTkmann,
D.
B.
Sim-
meT (H sg.): K ise de Wi scha spoli ik. Köln 1978.
S.
435
.
insbes.
S.
446
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
Die Fo de ung nach einem "Rech
au
A bei "
87
Finanzie ung
sich
insgesam
mi el is ig
und
lang is ig
un e kennba
enge
G enzen
aus
de
( a sächlichen
und
jeweils
noch
konsens ähigen)
Belas ba kei
de
Bü ge
du ch
Abgaben
e mu en
lassen.
Daneben
bleib
schließlich
die
Möglichkei
eines
"Rech s
au
A bei ",
zu
übe windung
de
"sozialpsychologischen"
P obleme,
insbesonde e
bei
langdaue nde
A bei slosigkei ,
beizu agen,
die
sich
in
de
mo-
de nen
Indus iegesellscha
ü
den
einzelnen
aus
de
wei gehenden
Aus ich ung
de
gesellscha lichen
Bewe ungen
und
S a uszuweisun-
gen
an
de
S ellung
im
E we bsleben
(z.
B.
im
Gegensa z
zu
Haus-
a bei )
und
mi
eine
s a ken
Abhängigkei
de
Sozialbezüge
om
A bei sleben
e geben.
Von
diesen
ü
den
Be o enen
und
in
ih en
Auswi kungen
au
soziale
Ins i u ionen
(z. B.
die
Familie)
und
Ein-
s ellungen
(z. B.
Leis ungsmo i a ion)
nich
ge ing
einzuschä zenden
Ge äh dungen
de
Lebenslage
is
jedoch
o z
des
hohen
Ni eaus
de
A bei slosigkei
au g und
de
noch
imme
hohen
Fluk ua ion
bei
den
A bei slosen
nu
ein
ela i
ge inge
Teil
be o en,
de
alle dings
mi
zunehmende
Daue
de
Rezession
anges iegen
is
31 •
Auch
ü
diese
P obleme
e scheinen
jedoch
die
be u s ö de nden
Maßnahmen
eine
ak i en
A hei sma k poli ik
geeigne e
als
ein
subsidiä es
s aa liches
Angebo
"ein ache
A bei ".
C. "Rech au A bei " als Mi el zu Minde ung de
gegenwä igen A bei sma k p obleme?
Die
nun
au zunehmende
Analyse
de
ak uellen
beschä igungspoli i-
schen
P oblema ik
de
Fo de ung
nach
einem
"Rech
au
A bei "
se z
zunächs
wenigs ens
einige
Hinweise
au
die
zug undeliegende
E klä-
ung
des
Zus andekommens,
die
Diagnose
de
gegenwä igen
Be-
schä igungssi ua ion
und
die
Einschä zung
de
wei e en
Beschä i-
gungsen wicklung
o aus.
Die
Emp ehlungen
ü
und
die
Fo de ungen
nach
einem
"Rech
au
A bei "
inden
sich
übe wiegend
in
Ve bindung
mi
E klä ungsmus e n
de
A bei sma k k ise
in
de
Bundes epublik,
-
die
en wede
die
mi el is ig
zu
e wa ende
Beschä igungsen wick-
lung
seh
pessimis isch
einschä zen
und
dahe
o
allem
in
de
"ge-
ech en
Ve eilung"
de
knappen
A bei splä ze
und
de
Las en
de
A bei slosigkei
(z. B.
auch
du ch
A bei szei e kü zung)
die
Haup -
au gabe
sehen
32
31 Vgl. Bundesans al
ü
A bei (H sg.):
übe legungen
II
zu eine
o aus-
schauenden A bei sma k poli ik. Nü nbe g
1978,
S.26.
-Vgl. auch
F anz
Egle:
Daue , Häu igkei
und
Abbau
de
A bei slosigkei .
In:
Mi eilungen
aus
de
A bei sma k -
und
Be u s o schung.
11.
Jg.
(1978),
S.
7 .
In
diese
Zunahme
de
du chschni lichen Daue
de
A bei slosigkei zeigen sich ins-
besonde e die Ve mi lungsp obleme bei länge is ig A bei slosen.
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94
Ge ha d Kleinhenz
1.
Neben
einem
s ä ke en
Bei ag
zu
Nach ageexpansion
könn en
die
ö en lichen
Haushal e,
insbesonde e
kommunale
Ein ich ungen,
sowie
die
p i a en
O ganisa ionen
ohne
E we bscha ak e
(Ki chen,
Wohl ah s e bände,
gemeinnü zige
und
p i a e
Ans al shaushal e)
di ek
o
allem
Ausbildungs-
abe
auch
A bei spla z ese en
e -
schließen.
2.
In
allen
(p i a en
und
ö en lichen) Wi scha sbe eichen
könn en
e s ä k
Teilzei beschä igungsmöglichkei en
en wickel
we den,
um
eine sei s
die
Nach age
on
F auen
nach Teilzei beschä igung zu
be iedigen
und
um
ande e sei s
du ch
e höh e
Wahlmöglichkei en
in
bezug
au
die
A bei szei
eine
zusä zliche
En las ung
des
A bei s-
ma k es
zu
e möglichen,
wenn
z.
B.
in
Haushal en
mi
zwei
oll
e we bs ä igen
Pe sonen
on
beiden
eine
Teilzei beschä igung
ge-
wähl
wi d.
En sp echend
könn e
du ch
eine
Ta i poli ik
g uppen-
spezi isch
di e enzie e
A bei szei e kü zung
(z.
B.
bei
besonde s
belas enden
A bei splä zen,
bei
Schich a bei
ode
ü
äl e e
A -
bei nehme )
eine
ü
die
Quali ä
de
A bei
bedeu same
Ve in-
ge ung
des
A bei sangebo s
e eich
we den.
Schließlich
könn en
im
Rahmen
de
Ta i auseinande se zungen
sowie
du ch
die
Ini-
ia i e
einzelne
A bei gebe
die Möglichkei en
eine
Ve besse ung
de
A bei spla z-
und
A bei sumwel quali ä
41
e s ä k
auch
da
wah genommen
we den,
wo
eine
Konku enzbeziehung
zwischen
de
"Humanisie ung
de
A bei swel "
und
de
A bei sp oduk i i ä
e mu e
wi d.
Die
Wah nelunung
diese
Möglichkei en
wü de
den
e mu e en
In e essen
iele
A bei nehme
en gegenkommen,
in-
sowei
zusä zliche
F eihei sg ade
( ü
die
Ta i pa eien
und)
ü
die
A bei nehme
e ö nen
und
im
Maße
ih e
Inansp uchnahme
auch
zu
eine
Ve knappung
des
A bei sangebo s
üh en.
3.
De
eiwillige A bei spla zw.echsel
könn e
zunächs
inne be ieb-
lich
und
du ch
en sp echende
Ve ah en
de
T anspa enz e besse-
ung
und
de
Mobili ä s ö de ung
un e s ü z
auch
inne halb
de
eine
Kamme
ode
einem
Indus ie e band
angehö enden
Un e -
nehmen
(ode
im
Gesam be eich
eine
Behö de
bzw.
eines
ö en -
lichen
A bei gebe s)
o cie
we den.
Dadu ch
könn e
zu
Besei i-
gung
s uk u elle
Ungleichgewich e
au
dem
A bei sma k
beige-
agen
we den,
indem
quali izie en,
"un e we ig
beschä ig en"
A bei sk ä en
en sp echende
S ellen
angebo en
und
im
Falle
de
Annahme
die
Eins ellung
on
ge inge
quali izie en
A bei slosen
e möglich
wü de.
Fü
die
Du ch üh ung
eine
solchen
Poli ik
dü -
en
ebenso
wie
ü
die
Ta i poli ik
zu
Absiche ung
a ionalisie-
47 Vgl.
nu
Ge ha d
Kleinhenz:
"Quali ä de A bei " als Ziel de Sozial-
poli ik. In:
H.
Lampe
(H sg.): Neue Dimensionen de A bei sma k poli ik
in de Bundes epublik Deu schland. Be lin 1975.
S.
29
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
Die Fo de ung nach einem "Rech au A bei " 95
ungsge äh de e
A bei splä ze
48
neue
Fo men
eine
e s ä k
ko-
ope a i
o ien ie en
Ta i poli ik
und
eine
zwischen
den
Ta i pa -
eien,
den
A bei säm e n
und
den
Un e nehmen
koo dinie en
übe -
be ieblichen
A bei sk ä epoli ik
e o de lich
sein
("A bei sma k -
kon e enzen
").
4.
Du ch
die
e b ei e e
Ein ich ung
on
Eina bei ungsg uppen
könn-
en
Unquali izie en
gegebenen alls
o male
Quali ika ionsmöglich-
kei en
au g und
on
E ah ung
e mi el
und
Beschä igungs-
chancen
e ö ne
we den,
de en
Eins ellungschancen
als
A bei s-
lose
sons
seh
ge ing
wä en.
Zudem
könn en
du ch
solche
Eina -
bei ungsg uppen
die
mi
zunehmende
Daue
de
A bei slosigkei
bedeu same
we denden
Wiede eingliede ungsp obleme
in olge
eine
S igma isie ung
de
Be o enen
geminde
we den.
5.
Die
Möglichkei en
de
G ündung
selbs ändige
Exis enzen,
z.
B.
ü
Angehö ige
on
handwe klichen
und
gewe blichen
Be u en
sowie
ü
Hochschulabgänge
de
Ingenieu wissenscha en,
de
WiSo-
Fach ich ungen
und
de
Leh äm e
könn en
du ch
Ve bände,
Genos-
senscha en,
Gewe kscha en,
A bei sbehö den
und
egionale
Wi -
scha säm e
ge ö de
und
un e s ü z
we den.
6.
Fü
eine
a i ,e aglich,
s eue lich
und
sozial
e siche ungs
ech lich
ge egel e,
wei gehend
eilba e
Beschä igung
ü
ge ing
quali izie e
(und
nu
seh
beding
quali izie ba e)
A bei nehme
und
"ge-
schü z e"
A bei nehme g uppen
könn en
die
Haushal e
e s ä k
geö ne
we den
49•
7.
Einem
G undgedanken
de
Fo de ung
nach
einem
"Rech
au
A -
bei "
en sp echend
könn e
eine
Wahlmöglichkei
ü
lang is ig
A bei slose
gescha en
we den,
(sowei
die
Vo ausse zungen
ü
be u liche
Bildungsmaßnahmen
nich
gegeben
sind)
o übe gehend
auch
"un e we ige"
Beschä igung,
z.
B.
im
Be eich
de
sozialen
Diens e,
anzunehmen
und
wei e hin
de
A bei s e mi lung
zu
Ve ügung
zu
s ehen,
wodu ch
sich
de
Ansp uch
au
A bei slosen-
einkommen
nach
de
Höhe
und
de
Bezugsdaue
e besse n
könn e.
48 Vgl. hie zu auch den Bei ag on
Viola
on
Be husy-Huc
in
diesem
Band.
49 Die
hie
angesp ochenen Möglichkei en mögen zwa
un e
Ve weis
au den "A bei sdiens " de na ionalsozialis ischen Zei als "Scheinal e -
na i en" zu einem Rech au A bei abgewe e we den ( gl.
Udo
Ach en:
Schein al e na i en zum Rech au A bei . In: De s. u. a.: Rech
au
A bei
-eine poli ische He aus o de ung.
S.
45
.), wenn
man
sie abe nich als
gene elles Mi el e s eh , dü e man ih e sozialpoli ische Bedeu ung nich
leugnen können.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
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A bei spla zsiche ung
als
ein
"neues"
Thema
in
de
Ta i auseinande se zung
Von
Viola
G ä in
on
Be husy-Huc,
Müns e
I.
Zu
Geschich e
de
gewe kscha -
lichen Schu zpoIi ik
De
s ändige
echnische
und
o ganisa o ische
Fo sch i
eine sei s
und
die
wi scha liche
S agna ion
ande e sei s
haben
zu
eine
e heb-
lichen
s uk u ellen
A bei slosigkei
ge üh ,
weil
die
du ch
den
ech-
nischen
Fo sch i
eigese z en
A bei sk ä e
l
nich
meh
-
wie
noch
bis
in
den
60e
Jah en
-
wei gehend
in
ande en
Be eichen
de
Wi scha
beschä ig
we den
können
2•
Alle dings
is
das
P oblem
keineswegs
neu.
Be ei s
in
den
50e
Jah en
wu den
in
den
USA
eine
ganze
Reihe
on
Ta i e ägen
mi
meh
ode
wenige
exzessi en
Ra ionalisie ungsschu zabkommen
e -
einba
3
,4.
E wa
zu
gleichen
Zei
wu de
ein
Kong essausschuß5
zu
Un e suchung
de
Auswi kungen
de
Au oma isie ung
au
die
Wi -
scha
eingese z . Dies zeig , welche
Bedeu ung
dem
Thema
"A bei s-
pla zsiche ung
in
de
Ta i auseinande se zung"
sei ens
de
Ame ikane
be ei s
damals
beigemessen
wu de.
Dieses
P oblem
is
in
de
Bundes-
epublik
Deu schland
e s
in
alle jüngs e
Zei
in
das
ö en liche
Be-
wuß sein
ge ück ,
als
anläßlich
de
Lohn unde
1978
sowohl
in
de
Me all-
als
auch
in
de
D uckindus ie
um ang eiche
Ra ionalisie ungs-
1
Zum
Beg i
de
F eise zung
siehe
z.
B.
"F eise zung
on
A bei sk ä en
du ch
S eige ung
de
A bei sp oduk i i ä ",
in:
Ma e ialien
aus
de
A bei s-
ma k -
und
Be u s o schung,
E langen
1970,
N .
19.
S.2.
2
Hie
wi d
die
Un e scheidung
zwischen
Umse zen
im
eigenen
Be ieb
und
Eins ellung
in
ande e
Un e nehmungen
nich
wei e
e olg .
3 Das
bekann es e
Beispiel
is
die
ielzi ie e
Ve einba ung
zwischen
den
Eisenbahngesellscha en
und
den
Eisenbahne gewe kscha en
übe
die
Be-
se zung
des
Füh e s andes
in
Diesel-
und
E-Loks
mi
einem
zwei en
Mann
an
S elle
des
Heize s.
4 Vgl.
zu
den
Ta i e ägen
in
den
USA:
Deu sches
Indus ieins i u :
Auswi kungen
de
Au oma ion
au
das
Ta i e agswesen
in
USA.
Zusam-
menges ell
on
Hildega d
Waschke (Maschinensch i ),
auße dem
den
Be-
ich
on
Biedenkop :
"Un e nehme
und
Gewe kscha
(1961).
5 Das
"Subcommi ee
on
Economic
S abilisa ion
o
he
Join
Cong essional
Commi ee
on
he
Economic
Repo "
wu de
1955
eingese z .
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
104
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98
Viola G ä in on Be husy-Huc
schu zabkommen
e einba
bzw.
ge o de
wu den,
denen
emp indliche
S eiks
o ausgegangen
wa en.
In
de
Bundes epublik
is
in
de
Ve gangenhei
on
Ra ionalisie-
ungsschu zabkommen
nu
ela i
zu ückhal end
Geb auch
gemach
wo den.
So
wu de
z.
B.
im
g aphischen
Gewe be
1968
eine
Ve länge-
ung
de
Kündigungs is en
und
Ausgleichszahlungen
e einba .
Auße dem
wu den
die
A bei gebe
e p lich e ,
zu
p ü en,
ob
En las-
sungen
du ch
Umse zung,
Be u swechsel
ode
ande e
geeigne e
Maß-
nahmen
e hinde
we den
könn en
6•
Von
de
ühe en
Zu ückhal ung
kann
alle dings
angesich s
de
jüngs en
Fo de ungen
de
Gewe k-
scha en
de
Me all-
und
D uckindus ie
keine
Rede
meh
sein. Die
neuen
Vo s ellungen
de
Gewe kscha en
sind
nämlich
dazu
geeigne ,
den
Ra ionalisie ungsp ozeß
selbs
e heblich
einzuengen
ode
soga
wi scha lich
unin e essan
zu
machen,
weil
die
Subs i i ion
de
A bei
du ch
Kapi al
e hinde
bzw.
e schwe
we den
soll.
So
sieh
z. B.
de
Ta i e ag
de
D uck-Indus ie
"übe
die
Ein üh ung
und
Anwen-
dung
echenges eue e
Tex sys eme"
om
20.3.1978
die
E hal ung
de
Posi ion
on
Se ze n
o ,
die
du ch
das
Lich sa z e ah en
ge äh -
de
is .
Dies
geschieh
dadu ch,
daß
die
Aus üh ung
on
Fo osa za bei-
en,
die
auch
angele n e
A bei sk ä e
du ch üh en
können,
ü
min-
des ens
8
Jah e
nach
de
Ein üh ung
de
neuen
Technik
ausschließ-
lich
den
Fachk ä en
(Se ze n)
o behal en
bleiben
solF.
Noch
wesen lich
wei e
gingen
alle dings
die
Fo de ungen
de
IG-
Me all,
die
einen
olls ändigen
B uch
de
bishe igen
a i lichen
Schu z-
poli ik
auch
diese
Gewe kscha
da s ell .
Sie
e lang e
eine
o ale
Besi zs andsga an ie,
nämlich
ein
indi iduelles
Abg uppie ungs e bo
ü
A bei nehme
sowie
eine
kollek i e
Absiche ung
des
du chschni -
lichen
Lohn-
und
Gehal sni eaus
eines
Be iebes
8•
Diese
Fo de ung
hä e
zu
eine
Blockade
de
Subs i u ion
on
A bei
du ch
Kapi al
in
de
B anche
und
dami
zu
eine
Blockade
echnische
Inno a ionen
ge üh
9•
Die
P obleme,
die
heu e
in
de
Me all-
und
D uckindus ie
o
alle
Ö en lichkei
disku ie
und
mi
Hil e
on
Schu z
abkommen
ü
die
6 Vgl. Ra ionalisie ungsschu zabkommen im g aphischen Gewe be sowie
in
de
Me allindus ie, abged uck RdA 1968,
S.
222
.,
S.
261
.
und
RdA 1976
S.
255,
S.
322 .
7 Vgl. § 2 des Ta i e ags sowie Zache , GewMH 1977,
S.
287
.
8 Maßs ab
ü
die kollek i e Lohnsiche ung soll e die sogen. Siche ungs-
kennzahl sein, die ie eljäh lich zu e mi eln wä e. Vgl. auch A gumen e
zu
Me all-Lohn unde '78, N .
7,2.
Au l., H sg. Gesam me all.
9 De schließlich ausgehandel e Ta i e ag
de
Me allindus ie No d-
wü embe g-No dbaden "Zu Siche ung
de
Eing uppie ung
und
zu
Ve -
diens siche ung bei Abg uppie ung" om
1.
4. 1978 e üll e diese gewe k-
scha lichen Fo de ungen im wesen lichen jedoch nich .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
A bei spla zsiche ung als "neues" Thema in Ta i auseinande se zung
99
be o enen
A bei nehme
aus
de
Wel
gescha w.e den sollen,
sind
in
den
e gangenen
20
Jah en
auch
in
ande en
B anchen
und
Wi -
scha szweigen
au ge e en,
do
abe
mi
ma k wi scha lichen
und
sozialpoli ischen
Me hoden
gelös
wo den.
So
konn en
A bei nehme
de
Landwi scha
und
des
Be gbaus,
de en
A hei splä ze
aus
wi -
scha lichen
G ünden
e lo engingen,
im
allgemeinen
ohne
g oße
Schwie igkei en
in
ande en
Wi scha szweigen
en sp echende
und
an-
gemessene
A bei splä ze
inden.
Eine
s ü zende
ö en liche
Sozialpoli ik
z.
B.
mi
Hil e
on
"Knappscha saus alleis ungen"10,
"Umschulungs-
leis ungen"l1,
o gezogenen
Al e s en en
12
und
ande en
An eizen
ug
alle dings
dazu
bei,
diesen
Umse zungsp ozeß
on
A bei sk ä en
zu
e leich e n
und
zu
beschleunigen.
Diese
En wicklung
zeig ,
daß
die
gesam wi scha liche
Kons ella ion
sowie die ö en liche
Um e eilungspoli ik
wesen lich
mi bes immend
ü
die
unmi elba en
Auswi kungen
sind,
die
on
echnologischen
In-
no a ionen
g öße en
Ausmaßes
ausgehen
und
die
allgemein
mi
"Weg-
a ionalisie ung
on
A bei splä zen"
bezeichne
we den.
11.
Ins umen e
zu
Wiede -
he s ellung
de
Vollbeschä igung
Welche
gesam wi scha lichen
Vo ausse zungen
müssen
also
gege-
ben
sein,
um
Vollbeschä igung
auch
bei
s uk u ellen
Umschich ungen
in
de
Wi scha
zu
ga an ie en?
Diese
F age
muß
deswegen
o -
d inglich
bean wo e
we den,
weil
eine
aus eichende
Nach age
nach
dem
Fak o
A bei ,
gemessen
an
den
o handenen
A bei sk ä en,
die
Bedingung
da ü
da s ell ,
eigese z e
A bei nehme
eibungslos
wiede
in
den
A bei sp ozeß
einzuschleusen,
sei
es
du ch
Au nahme
in
ande e
Wi scha szweige,
sei
es
du ch
Umse zung
inne halb
de
bis-
he igen
B anche
in
ande e
Be iebe
ode
du ch
Umschulung
im
eigenen
Be ieb
l3
•
Die
Nach age
nach
A bei sk ä en
häng
nun
abe
in
e s e
Linie
on
de
Au agslage
de
Indus ie
im
Be eich
de
In es i ions-
und
Konsumgü e
sowie
on
de
Kau k a
de
Konsumen en
und
de
Ex-
po ähigkei
de
Wi scha
ab, wobei sich
die
e schiedenen
G ößen
na ü lich
wechselsei ig
bedingen.
10
Viola
.
Be husy-Huc,
Das Sozialleis ungssys em in
de
Bundes epublik
Deu schland.
2.
Au l., Tübingen
1976,
S.
207
sowie BGBl. I,
1966,
S.
482.
11
Be husy-Huc,
ebd.,
S.
174
. sowie BGBl. I,
1969,
S.
582.
12
Be husy-Huc,
ebd.,
S.
208
sowie BGBl. I,
1972,
S.
1972.
13 FTiedTich EbeTling, Die sozialen Auswi kungen des echnischen
Fo -
sch i s, in: A bei s- und Sozialpoli ik, Düsseldo , Jg.26,
1971,
N .1.
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100
Viola
G ä in
on
Be husy-Huc
So
un e schiedliche
Meinung
die
Expe en
übe
die
En wicklung
diese
e schiedenen
olkswi scha lichen
Globalg ößen
auch
sind:
In
de
Beu eilung
de
A bei sma k en wicklung
he sch
wei gehende
Einigkei .
Denn
selbs
im
Fall
eines
mi elin ensi en
konjunk u ellen
Au schwungs
dü e
eine deu liche
Ve minde ung
de
A bei slosigkei
zu
Zei
nich
ein e en.
Heu e
we den
nämlich
au
dem
A bei sma k
die
konjunk u ellen
P obleme
du ch
s uk u elle
Schwie igkei en
e -
heblich
e s ä k ,
die sich
da aus
e geben,
daß
sich
de
A bei sma k
den
wi scha ss uk u ellen
E o de nissen
nich
lexibel
genug
anzu-
passen
e mag.
Die
seh
e ns
zu
nehmende
Ge ah
eines
lang is ig
hohen
A bei s-
losenpo en ials
üh
zu
imme
neuen
und
zum
Teil
ech
aben eue -
lichen
Id€en
zu
Besei igung
de
A bei slosigkei . So
e e en
adikale
Sys emk i ike
zum
Beispiel die Ansich , die wes liche
Wel
habe
die
spä kapi alis ische
Phase
im
Ma xschen
Sinn
nunmeh
e eich ,
die
eben
du ch
eine
lang is ig
hohe
A bei slosigkei
gekennzeichne sei.
Bei
diese
A gumen a ion
wi d
jedoch Wesen liches
e kann .
En ge-
gen
den
lang is igen
Vo aussagen
on
Ka l
Ma x
is
wede
eine
Ve -
elendung
de
Massen, noch eine
S eige ung
de
P o i quo e
als
zwangs-
läu ige
Vo ausse zung
ü
die Massena bei slosigkei
de
sogenann en
spä kapi alis ischen
Phase
wi klich
einge e en.
Vielmeh
sind
die
ealen
Masseneinkommen
lang is ig
pe manen
ges iegen: die
Lohn-
quo e
is
auße dem
au
Kos en
de
P o i quo e
e g öße
wo den.
Aus
diesem
G unde
sp ich
alles
da ü ,
daß
es sich
um
ein
be is e es
"sys emimmanen es"
Phänomen
handel ,
das
nich
du ch
Sys em-
modi ika ion,
sonde n
du ch
den
Einsa z
ma k wi scha liche
Ins u-
men e
angegangen
we den
muß14.
Das
Phänomen
de
A bei slosigkei
ha
seine
En sp echung
in
eine
ela i
ge ingen
gesam wi scha lichen
In es i ionsquo e.
Es
wi d
auch
on
niemandem
bes i en,
daß
die
sei
Beginn
de
70e
Jah e
an-
daue nde
e hebliche In es i ionsschwäche
de
deu schen
Wi scha
de
maßgebliche
G und
da ü
is ,
daß
die
Bundes epublik
Deu schland
eine
Rezession
g oßen
Ausmaßes
e leb .
Na ü lich
spielen
auch
außenwi -
scha liche
Fak o en
inne halb
des
Komplexes
de
U sachen
eine
be-
deu ende
Rolle. Die
Ta sache
abe ,
daß
die
Expo einb üche
e heblich
spä e
e olg en
als
die
In es i ions ezession, zeig ,
daß
es
sich
hie
meh
um
mi elba
und
ehe
e schä end
als
e u sachend
wi kende
Vo gänge
handel .
Daß
die In es i ionsschwäche
im
wesen lichen
eine -
sei s
du ch
die
Lohnpoli ik
de
Gewe kscha en
15,
ande e sei s
du ch
14
Ho s
Sande s:
Ge äh de
die
Au oma ion
A bei splä ze?,
in:
Die
Neue
O dnung
in
Ki che,
S aa ,
Gesellscha ,
Kul u .
Pade bo n,
Jg.1976,
He
3,
S.193.
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A bei spla zsiche ung als "neues" Thema
in
Ta i auseinande se zung 101
die
hohen
s eue lichen
Belas ungen
de
Un e nehmungen
und
Be iebe
om
S aa
e u sach
wo den
is
l6
,
wi d
indi ek
auch
on
Regie-
ungssei e
ane kann ,
indem
einges anden
wi d,
daß
zu
Siche ung
eines
nachhal igen
Au schwungs
die
Gewinne
de
Un e nehmungen
ü
die
Belebung
de
In es i ions ä igkei
wiede
s eigen
müß en,
und
indem
sie
s eue poli ische
En las ungsmaßnahmen
wie
z.
B.
des
beg enz en
Ve lus ück ags
o be ei e .
Die
Anku belung
de
In es i ions ä igkei
du ch
eine
Poli ik
s ei-
gende
Gewinne
und
sinkende
Kos en
bei
s abilem
Geldwe
wi d
also
als
Mi el
de
Wahl
zu
Ve besse ung
de
konjunk u ellen
Si-
ua ion
und
dami
auch
de
Vollbeschä igung
angesehen.
Hie
we -
den
nun
abe
on
sei en
de
A bei nehme o ganisa ionen
e hebliche
Vo behal e
gemach ;
ü ch en
diese
doch,
daß
es
zu
einem
wei e en
Ve lus
on
A bei splä zen
komm
17•
Is
diese
Be ü ch ung
ge ech -
e ig ?
Bei
punk uelle
wie
auch
bei
isolie e
Be ach ungsweise
kann
man
ohne
iel
Mühe
den
Ve lus
on
A bei splä zen
nachweisen.
Denn
du ch
den
Einsa z
on
-
gemessen
am
o handenen
Maschinenpa k
-
leis ungs ähige en
Maschinen
we den
punk uell
A bei sk ä e
ein-
gespa ,
alls
de
P oduk ionsauss oß
un e ände
bleib .
Diese
Be-
ach ungsweise
be ücksich ig
abe
wede
die
beim
In es i ionsgü e -
He s elle
an allenden
zusä zlichen
Beschä igungse ek e
noch
die
endenzielle
Beschä igungss abilisie ung
du ch
p oduk i e e
und
da-
mi
auch
we bewe bs ähige e
A bei splä ze
l8
•
Deswegen
wä e
ge ade
un e
dem
Gesich spunk
de
Beschä igungspoli ik
ein
Ve zich
au
p oduk ionss eige nde
In es i ionen
kein
Ausweg.
Ein
solches
Vo ge-
hen
hieße,
um
des
unzulänglich
und
höchs ens
be is e
gelingenden
Ve suches willen,
einen
Teil
de
nich
meh
"we bewe bs ähigen"
A -
bei splä ze
zu
e en,
sie
abe
bei
den
be o enen
Un e nehmen
we-
nig
spä e
in
ih e
Gesam hei
zu
Disposi ion
zu
s ellen.
Die
kon-
junk u elle
A bei slosigkei
is
also
du ch
eine
wachs ums eundliche
15 Die Deu sche Indus ie
ha
inne halb de sechs g öß en wes lichen
Ex-
po lände mi den höchs en A bei skos en zu p oduzie en.
Vgl.
iw- ends,
h sg.
.
Ins i u
de
Deu schen Wi scha , Köln
1977,
N . I,
S.
26
.
und
Geschä sbe ich de Deu schen Bundesbank
ü
1978,
S.
39.
16
1976
be ugen die Lohnnebenkos en e s mals
meh
als
60
O o
de
Lohn-
g undkos en. Vgl. Ho s Sande s, a.a.O., S.
195.
17
Vgl.
hie zu
Gün e
F ied ichs,
Technische Wandel
und
Beschä igung,
in: Bü ge be eiligung
und
Bü ge ini ia i en, Villingen, Schwenningen
1977.
18 Na ü lich
kann
auch im gesam wi scha lichen Kon ex eine
p oduk-
i i ä sindizie e A bei slosigkei au e en, wenn gesam wi scha lich die
P oduk i i ä ss eige ung das Wachs um
de
gesam wi scha lichen Nach-
age übe s eig .
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102
Viola
G ä in
on
Be husy-Huc
Wi scha spoli ik
in
Ve bindung
mi
eine
beschä igungs-
und
lei-
s ungsge ech en
Ta i poli ik
zu
bekämp en.
Wie
schon
e wähn ,
we den
die
konjunk u ellen
P obleme
du ch
s uk u elle
Anpassungsschwie igkei en
übe lage
und
soga
po en-
zie . Dies
zeig
sich
da an,
daß
A bei slosigkei
keineswegs
alle Wi scha szweige gleichmäßig
i ;
sie
s eig
in
denjenigen
B anchen
übe p opo ional
an,
de en
P oduk e
lang is ig
nich
meh
so
s a k
nachge ag
we den.
Das
abe
heiß ,
daß
zu
Behebung
s uk-
u elle
A bei slosigkei
in
e s e
Linie
und
o
allen
Dingen
solche
Maßnahmen
e g i en
we den
müssen,
die
eine o ganische
"Gesund-
sch ump ung"
de
be o enen
Wi scha szweige zulassen
und
es
de en
A bei nehme n
e möglichen
ode
e leich e n,
in
zukun s äch ige e
Wachs umsb anchen
übe zuwechseln.
Eine
wachs ums eundliche
Wi scha spoli ik,
eine
beschä igungs-
und
leis ungsge ech e
Ta i poli ik
sowie
sozialpoli ische
Maßnahmen
zu
Fö de ung
de
Mobili ä
19
sind
also
die
wich igs en
Ins umen e
zu
Wiede he s ellung
de
Vollbeschä igung.
111.
Lösungs o schläge de Gewe kscha en?
Wäh end
die
allgemeine
Wi scha spoli ik
sowie
die
soziale Absiche-
ung
de
A bei nehme
Au gaben
des
S aa es
sind,
lieg
die
Ta i poli ik
ausschließlich
und
unbes i en
in
den
Händen
de
Ta i pa eien.
Es
is
abe
zu
agen,
ob
Ve einba ungen
übe
die
Siche ung
on
A bei s-
plä zen
in
Ta i e ägen
ode
sons ige
wi scha s-
und
a i poli ische
Konzep e
gegen
die
A bei slosigkei
p oblemkon o me
Lösungen
e -
möglichen.
Be o
au
diese
F age
eingegangen
wi d,
is
es zweckmäßig
da au
zu
e weisen,
daß
in
de
Bundes epublik
Deu schland
-wie
wohl
in
keinem
ande en
Land
-eine Vielzahl
on
gese zlichen
Sozialleis un-
gen
gewäh
we den
20, die eilweise
aus
Zwangsbei ägen
de
A bei -
gebe
und
A bei nehme
(Quasi-S eue n), eilweise
aus
dem
S eue -
au kommen
und
eilweise
on
den
Un e nehmungen
inanzie
we den.
19
"Mobili ä "
wi d
hie
sowohl
in
bezug
au
äumliche
wie
auch
in
bezug
au
inhal liche
Mobili ä
e s anden.
20
Dazu
gehö en
z.
B.
Ab indungen
bei
En lassungen
nach
dem
Kündigungs-
schu zgese z
und
nach
dem
Be iebs e assungsgese z,
A bei slosengeld
und
A bei slosenhil e
nach
dem
AVA VG,
Maßnahmen
zu
Fö de ung
de
A -
bei sau nahme,
Maßnahmen
zu
Be u s ö de ung,
Fo bildung,
Umschulung
und
Rehabili a ion,
Vo gezogene
Al e s uhegelde
usw., gl.
Be husy-Huc,
a.a.O.
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A bei spla zsiche ung als "neues" Thema in Ta i auseinande se zung 103
Jede
isolie e
Lösungs e such, gleichgül ig ob
e
an
den
Ra ionali-
sie ungsin es i ionen
unmi elba
ode
an
dem
zu
Ve ügung
s ehen-
den
A bei s olumen
anse z ,
bedeu e
ein
Ku ie en
an
den
Symp omen
und
e nachlässig
dami
zwangsläu ig
die
eigen lichen
U sachen
des
ges ö en
Gleichgewich s zwischen
In es i ionen
und
Beschä igung.
Was
die
In es i ionen
angeh ,
so
meinen
die
Gewe kscha en
-
e -
s ens
-
diesen
o
allem
mi
dem
Konzep
de
In es i ionslenkung,
eine
o ausschauenden
S uk u poli ik
und
den
dazugehö igen
Len-
kungsmechanismen
beikommen
zu
können
21
•
Diese
Ansa z
geh
al-
le dings
au g und
seine
sys em e ände nden
Subs anz
be ei s
übe
die
isolie e
Ziel ich ung
hinaus
und
wi d
dahe
hie
nich
wei e
disku ie
22•
De
Vo schlag,
Ra ionalisie ungsin es i ionen
zwa
nich
zu
s oppen,
sie
abe
eine
sozial
adäqua en
Kon olle
und
S eue ung,
e o de -
lichen alls
eine
zei lichen
S eckung
zu
un e ziehen,
komm
eine
In es i ionslenkung
ela i
nahe,
Ra ionalisie ungsmaßnahmen
dü en
danach
e s
dann
eingelei e
w,e den,
wenn
die
sozialen
Folgen
ü
die
A bei nehme
abzusehen
und
be iedigend
gelös
sind
23•
In
diesem
Zusammenhang
wi d
auch
die
Siche s ellung
de
Wei e beschä igung
on
A bei nehme n
ge o de ,
de en
A bei splä ze
du ch
Ra ionalisie-
ungsmaßnahmen
bed oh
we den.
De a ige
Bes immungen
scheinen
abe
ehe
den
en gegengese z en
als
den
e wünsch en
E ek
he o zub ingen.
Eine
willkü liche
S ek-
kung
de
Ra ionalisie ung
und
eine
pauschale
Ga an ie
on
A bei s-
plä zen
du ch
Wei e beschä igung
sind
mi
eine
meh
ode
wenige
dynamischen
Wi scha
un e einba .
In
eine
ma k wi scha lichen
O dnung,
in
de
die
Un e nehmen
das
Absa z isiko
agen
und
agen
müssen,
muß
ihnen
auch
die
Anpassungs lexibili ä , d. h.
die
Konsoli-
die ungsmöglichkei
e hal en
bleiben.
In
dem
Maße,
in
dem
dies
e -
hinde
ode
e schwe
wi d,
wi d
auch
die
übe lebens ähigkei
de
Un e nehmen
ge äh de .
Es
is
dahe
in
ielen
Fällen
nich s
ande es
möglich
und
wi scha lich
e e ba ,
als
zuguns en
eine
dann
ins-
gesam
we bewe bs ähige en
Un e nehmenssubs anz
und
somi
auch
A bei spla zsiche hei ,
die
nich
meh
we bewe bs ähigen
Teile
des
Un e nehmens
"wegzu a ionalisie en".
Das
kann
jedoch
bei
ehlende
Beschä igungskompensa ion
(in
ande en
Teilen
des
Un e nehmens)
zum
21
Vgl.
hie zu
Rudolj
Kuda,
Wi scha s- und a i poli ische Konzep e gegen
die A bei slosigkei , in:
F ank u e
He e, 1975, He
11
insbes.
S.
21
.
22 Vgl. hie zu In es i ionslenkung. Bed ohung
de
Ma k wi scha , in:
DIV-Sachbuch eihe, N .6, Köln 1975.
23 Vgl.
Siegj ied
Balduin,
Gewe kscha liche Poli ik zu Ein lußnahme
au
A bei sbedingungen und Beschä igung, in: Gewe kscha liche Mona she e,
N .6, 1977,
S.
350
.
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110 Viola G ä in on Be husy-Huc
hie du ch
einen
Ausgleich
ü
S eue senkungen
ode
zusä zliche
S aa s-
ausgaben
nich
nu
"wah scheinlich möglich" mach ,
sonde n
siche -
s ell .
Dies
kann
du ch
Ums uk u ie ung
de
S aa sausgaben
und
schließlich
du ch
die
Senkung
on
S eue n
und
S aa sausgaben
ge-
schehen
37•
Eine
wei e e
wich ige Möglichkei ,
das
wi scha liche Wachs-
um
mi
Hil e
inanzpoli ische
Mi el
anzu egen
und
dami
die
Be-
schä igung
zu
e höhen,
is
die
e s ä k e
Fö de ung
on
Fo schung
und
En wicklung
in
den
Un e nehmen.
Auch diese
Maßnahmen
können
-
und
dies
wi d
on
gewe kscha liche
Sei e
in
diesem
Zusammen-
hang
zuweilen
k i isch
angeme k
-
in
Einzel ällen
A bei splä ze
e nich en.
Gesam wi scha lich
muß
dies
abe
nich
ohne
wei e es
angenommen
we den,
weil
a bei sspa ende
Technologien,
die
im
In-
land
en wickel
und
eingese z
we den,
auch
unmi elba
die
Beschä -
igung
e höhen
können,
wenn
sie
in
Fo m
on
In es i ionsgü e n
ex-
po ie
we den
38•
Einmal
soll en
hie
mi
Hil e
di ek e
P ojek ö -
de ung
solche Be eiche be ücksich ig
we den,
in
denen
hohe
olkswi -
scha liche
E äge
mi
hin eichende
Wah scheinlichkei
e wa e
we den
können;
zum
ande en
wä e
die
indi ek e
Fö de ung
alle
Sach-
und
Pe sonalau wendungen
ü
die
P oduk -
und
P oduk ions e ah-
ens o schung
in
Fo m
on
P ämien
ode
S eue gu sch i en
das
ge-
eigne e
Ins umen
ü
eine
in
die
B ei e
wi kende
Technologiepoli ik.
Wei e hin
müß en
ande e
In es i ionshemmnisse
zumindes
in
F age
ges ell
we den,
so
z.
B.
eine
g oße
Zahl
s aa liche
Reglemen ie ungen
und
Au lagen,
denn
diese
behinde n
in
ielen
Fällen
auch
die Scha -
ung
neue
A beisplä ze.
Zum
Teil
sind
diese
Au lagen
Al e na i en
ü
s eue liche
ode
s eue ähnliche
Abgaben,
und
o
wi ken
sie
wie
e agsunabhängige
S eue n,
d. h. sie
e zeugen
Kos en,
die die
P o-
duk ion
unabhängig
on
de en
E olg
belas en
und
eilweise
auch
den
in e na ionalen
We bewe b
zumindes
e schwe en.
Au lagen
diese
A
-
z.
B.
im
In e esse
des
Umwel schu zes
-
sind
gewiß
e o de -
lich;
sie
soll en
abe
imme
wiede
au
ih e
No wendigkei
hin
übe -
p ü
we den
39•
Eine
Auswei ung
de
Beschä igung
du ch
eine
S imulie ung
de
In es i ionsnach age
lös
noch
nich
die
P obleme
jene
A bei nehme ,
die
ih en
A bei spla z
du ch
Ra ionalisie ungsmaßnahmen
e lo en
haben.
Die
Lösung
diese
P obleme
äll
abe
in
eine
wachsenden
Wi scha
wesen lich
leich e .
Da
dann
nämlich
insgesam
gesehen
ge-
37
Sach e s ändigen a zu Begu ach ung de gesam wi scha lichen
En -
wicklung,
Zu
Wi scha slage im
Juni
1978, Sonde gu ach en om 19.
6.
1978
(Hek og a . Manusk ip ),
S.
16 ., Zi e
21
.
38
Ebd.,
S.
18
.
Zi e 24
.
39
Ebd.,
S.
24, Zi e
30.
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A bei spla zsiche ung als "neues" ' hema
in
Ta i auseinande se zung 111
nügend
A bei splä ze
o handen
sind,
müß e
es
den
A bei nehme n
mi
geeigne en
sozial-
und
bildungspoli ischen
Maßnahmen
möglich
ode
ela i
leich
sein, sich
au
einem
neuen
A bei spla z
einzua bei-
en,
ohne
daß
sie
wesen liche
Einbußen
in
ih em
Wohls andsni eau
hinzunehmen
b auch en.
Das sozialpoli ische
Ins umen a ium
da ü
s eh
zu
Ve ügung.
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Lohnans ieg
und~Beschä igung
in
eine
o enen
Wi scha ·
Von
Wol am
Mie h,
Regensbu g
I.
Die
Sachgemäßhei
des Modells
eine
o enen
Wi scha
Die
wissenscha liche Diskussion des
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on
Lohnan-
s ieg
und
Beschä igung,
die
in
den
le z en
Jah en
wiede
seh
lebha
gewo den
is ,
e wende
o
das
Modell
eine
geschlossenen
Volkswi -
scha .
Manchmal
wi d
das
dami
beg ünde ,
daß
die
Be ücksich igung
de
in e na ionalen
Wi scha sbeziehungen
bei
diesem
P oblem
on
keine
besonde en
Bedeu ung
sei,
zumal
in
dem
heu igen
Wel wäh-
ungssys em
eie
Wechselku se,
ö e
inde
man
nich
einmal
diesen
Hinweis.
Dahin e
s eh
wohl
die
Meinung,
daß
man
die
"g undlegen-
den"
Zusammenhänge
he aus inden
kann,
auch
wenn
man
on
den
Komplika ionen
de
in e na ionalen
Wi scha sbeziehungen
abs a-
hie ,
ja
ielleich
ge ade
dann
um
so
besse
e kennen
kann.
Diese
Mei-
nung
könn e
sich
au
Keynes
be u en,
dessen
"allgemeine"
Theo ie
eine
Theo ie
de
geschlossenen Wi: scha is .
Sie
schein
auch
mo alisch
ge ech e ig ,
da
Vollbeschä igungspoli ik
du ch
meh
Expo e
und
wenige
Impo e
in
eine
Wel ,
in
de
übe all
A bei splä ze
ehlen,
glo-
bal
nich
wei e hil
(wenigs ens
nich
in
de
e s en
Runde).
Und
geh
man
nich
me hodisch
genauso
o ,
wenn
man
das
Konjunk u gesche-
hen
in
eine
Volkswi scha
analysie ,
ohne
sich
au
die
konjunk u el-
len
Abläu e
in
ih en
einzelnen
Regionen
und
ih
Zusammenspiel
ein-
zulassen?
Gegen
diese
wei
e b ei e e
Meinung
lassen
sich
zwei
Einwendungen
e heben.
Zunächs
kann
man
ein ach
au
die
Ta sache
hinweisen,
daß
enge
und
iel äl ige
in e na ionale
Wi scha sbeziehungen
ein
Cha ak-
e is ikum
de
en wickel en
Indus ies aa en
de
wes li!chen
Wel
sind.
Eine
Analyse
des
Zusammenhangs
on
Lohnans ieg
und
Beschä igung,
die
da on
abs ahie ,
müß e
sich
wenigs ens
e gewisse n,
daß
dadu ch
Wesen liches
nich
e lo en
geh .
Zum
ande en
kann
eine
Un e suchung
des
Zusammenhangs
on
Lohnans ieg
und
Beschä igung
im
Modell
* He mann Albeck, Win ied Vog und Joachim Genosko
bin
ich
ü
ih e
Hinweise au Fehle in eine ühe en Fassung des ma hema ischen Anhangs
dankba . Alle e bliebenen Fehle sind dem Ve asse zuzu echnen.
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll ik
104
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114 Wol am Mie h
eine
geschlossenen
Wi scha
nich
als
eine
ku z is ige
Theo ie
be-
ach e
we den,
wie
eS
die
Konjunk u heo ie
sein
soll e
1•
Man
a bei-
e
hie
nämlich
mi
de
Vo s ellung,
daß
die
on
de
binnenwi scha -
lichen
En wicklung
ausgelös en
Ve ände ungen
im
Ausland
au
die
eigene
Volkswi scha
zu ückwi ken,
man
dahe
wegen
de
wel wi -
scha lichen
In e dependenz
das
Konjunk u p oblem
im
Wel maßs ab
un e suchen
könne
und
dami
in
einem
geschlossenen
Sys em.
Von
de
binnenwi scha lichen
En wicklung
ausgelös e
Ve ände ungen
im
Aus-
land
b auchen
jedoch
im
Du chschni
iel
länge ,
bis
sie
wiede
au
die
eigene
Volkswi scha
zu ückwi ken,
als
Impulse,
die
sich
im
In-
land
o p lanzen.
Auße dem
sind
Übe agungen
wi scha liche
Im-
pulse
on
Land
zu
Land
leich
hemmenden
In e en ionen
ausgese z ,
so
daß
die
e wa e en
Rückwi kungen
au
das
Inland
auch
au
länge e
Sich
ganz
ausbleiben
können
ode
wenigs ens
unbe echenba e
sind
als
die
üblichen
Mul iplika o p ozesse.
E gebnisse,
die
anhand
eines
Mo-
dells
eine
geschlossenen
Wi scha
ge unden
we den,
sind
dahe
ehe
als
lang is ige
Tendenz
zu
in e p e ie en,
wenn
die
a sächlichen
Ve -
häl nisse
o ene
und
s a k
in
die
in e na ionale
A bei s eilung
in e-
g ie e
Volkswi scha en
sind!.
Bei
de
olgenden
Un e suchung
is
p inzipiell
zwischen
eine
Wel
mi
es en
und
mi
eien
Wechselku sen
zu
un e scheiden.
11.
Zusammenhang
bei
es en
Wechselku sen
Wie
Lohne höhungen
bei
eine
o enen
Volkswi scha
den
Beschä -
igungsg ad
beein lussen,
is
ü
eine
Wel
mi
es en
Wechselku sen
mi
Hil e
des
Zwei-Sek o en-Modells
e klä ba ,
das
on
O.
Auk us
ü
die
no wegische
Wi scha splanung
und
on
R.
Cou bis
ü
die
an-
zösische
Wi scha splanung
en wickel
wo den
is .
Eine
bekann e
Be-
3ch eibung
dieses
Denkansa zes
und
seine
E gebnisse
ü
die
schwe-
dische
Volkswi scha
is
gemeinsam
on
Volkswi en
des
schwedischen
Gewe kscha sbundes
und
A bei gebe e bandes
e aß
wo den
und
lieg
in
englische
Übe se zung
o .
Die
Volkswi scha
wi d
hie
in
1 Ob de im olgenden da ges ell e al e na i e heo e ische Ansa z
meh
ku z is ige ode lang is ige Zusammenhänge e aß , is alle dings s i ig.
Die ku z is igen Zusammenhänge scheinen abe bedeu sam genug zu sein,
daß
man
diesen Ansa z
ü
konjunk u heo e ische F ages ellungen e wen-
den kann.
2 De Sach e s ändigen a weis in seinem le z en Jah esgu ach en Denk-
ansä ze zu ück, die on Modellen eine geschlossenen Volkswi scha aus-
gehen (Jah esgu ach en 1977/78, Deu sche Bundes ag, D ucksache 811221,
Zi . 239). Abe die Jah esgu ach en des Sach e s ändigen a s en hal en
in
den le z en
Jah en
genug übe legungen, die agwü dig we den, wenn man
das Modell eine o enen Wi scha annimm .
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Lohnans ieg und Beschä igung in eine o enen Wi scha 115
zwei
Sek o en
ge eil ;
einen
Sek o ,
de
dem
in e na ionalen
We be-
we b
ausgese z
is , sei es als
He s elle
on
Expo p oduk en,
sei
es,
weil
e
on
Impo en
bed äng
wi d;
und
einen
o
dem
in e na ionalen
We bewe b
geschü z en
Sek o .
Dem
We bewe bssek o
wi d
die
ge-
we bliche
Wi scha
zuge echne ,
dem
geschü z en
Sek o
die
Bau-
wi scha , Diens leis ungen,
Handel
und
ö en liche
Sek o ,
Ve keh s-
und
Ve so gungs
un e nehmen
und
o
auch
die
Landwi scha ,
e en-
uell
einschließlich eines
geschü z en
Teils
de
N
ah ungsmi elindus ie
4•
Ehe
die
Analyse
au
diese
Basis
o ge üh
wi d,
soll e
man
den
Wi k-
lichkei sgehal
dieses Ansa zes
zu
Deba e
s ellen.
Die
T ennungslinie
zwischen
den
zwei
Sek o en
kann
selbs e s änd-
lich auch
e was
ande s
gezogen
we den;
wah scheinlich
is
inzwischen
ein
Teil
de
Bauwi scha
dem
We bewe bssek o
zuzu echnen;
auch
Diens leis ungen
und
Ve keh sun e nehmen
s ehen
in
Teilbe eichen
zu-
nehmend
in
in e na ionale
Konku enz.
Ande e sei s
gib
es
im
klein-
gewe blichen
Be eich
wohl
auch
noch
geschü z e
Winkel.
Da
die
T ans-
po -
und
Kommunika ionskos en
sei
langem
dahin
endie en,
ela i
zu sinken,
is
zu
e wa en,
daß
de
We bewe bssek o
allmählich
meh
Be eiche
e aß .
Die
wich ige e
F age
is , ob die
Wel mä k e
ü
gewe bliche
Gü e
und
au g und
de
a sächlichen
ode
po en iellen
Impo konku enz
auch
die
einheimischen
Mä k e
ü
gewe bliche
Gü e
wi klich
We -
bewe bsmä k e
sind.
Obwohl
diese empi ische
F age
ü
die
Rich igkei
de
olgenden
Übe legungen
on
zen ale
Bedeu ung
is ,
is
es
hie
nich möglich,
dies
aus üh lich
zu
belegen.
Es
gib
wah scheinlich,
abgesehen
on
seh
speziellen
Ma k s udien,
nich iele
Un e suchungen
übe
die
in e na ionale
We bewe bsin en-
si ä .
Eine
um assende e
S udie
is
diejenige
on
Hague,
Oakesho
und
S ain
übe
das
P eisbildungs e hal en
on
neunzehn
b i ischen
Fi -
men
aus
e schiedenen
B anchen
im
Wel ma k ,
die
das
P oblem
da-
du ch
zu
e hellen
e mag,
daß
die
P eise
de
b i ischen
P oduk e
o
und
nach
de
Abwe ung
des
b i ischen
P unds
e glichen
we den.
Die
S udie
bes ä ig
die
S ä ke
des
We bewe bs
au
dem
Wel ma k
bei
Indus iee zeugnissen,
ge ade
auch
in
de
Meh zahl
de
Fälle,
wo
ein
om
Un e suchungsansa z
(de
sich
nich
mi
dem
hie
in e essie enden
Aspek
deck )
nich
e wa e es
P eis e hal en
es ges ell
wu de
5•
Die
3
G.
Edg en,
K.-O.
Faxen
and C.-E.
Odhne :
Wage Fo ma ion and
he
Economy, London 1973.
4 Ebenda,
S.
93;
D.
Liggins:
Na ional Economic Planning in F ance,
Fa n-
bo ough, 1975,
S.
93
.
6 D.
C.
Hague,
W.
E.
F.
Oakesho
and
A. A.
S ain:
De alua ion
and
P icing Decisions. A Case S udy App oach, London 1974.
S'
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116
Wol am
Mie h
S udie
zeig ,
daß
die
Konku enz
au
den
Wel mä k en
ü
Indus ie-
gü e
im
allgemeinen
die
Fo m
oligopolis ische
ode
monopolis ische
Konku enz
au weis ,
wenige
die
Fo m
de
ollkommenen
Konku enz,
obschon es
auch
diese
in
Annähe ung
zu
geben
schein
6• Von
Ein luß
is
auße dem,
ob
die
Kau e äge
au g und
on
Aussch eibungen
zu-
s ande
kommen.
Selbs e s ändlich
is
de
P eis
auch
niich.
de
einzige
We bewe bspa ame e ,
sonde n
Lie e is en,
K edi bedingungen,
Fak-
u ie ungswäh ung
7 u. a.
können
den
Nach eil
höhe e
P eise
au wie-
gen. Schließlicl1
ze äll
de
Wel ma k
ü
iele
Indus iegü e
au -
g und
de
T anspo kos en
und
Zölle
in
Teilmä k e.
Wie
die
genann e
Un e suchung
zeig ,
sind
alle diese ealis ischen
Un e scheidungen
mi
de
These,
daß
de
gewe bliche
Sek o
im
allgemeinen
au
Mä k en
e -
kau en
muß,
au
denen
e hebliche
We bewe b
he sch ,
e einba .
Die
wenigen
Ausnahmen
be e en
einzelne
Gü e
im
Gü e so imen
eine
Fi ma,
die
einen
echnischen
Vo sp ung
au weisen
und
dahe
ü
den
Augenblick
dem
Un e nehmen
meh
p eispoli ische
Bewegungs-
eihei
ein äumen,
auße dem
gewisse
Ma kena ikel
mi
besonde s
ge-
inge
Subs i u ionskonku enz
(Schallpla en, Bücl1e , Filme,
Pha ma-
zeu ika,
die
Pa ise
Mode u. ä.).
Ma k mach
au g und
eine
wel wei en
P eis üh e olle
is
anscheinend sel en.
Wenn
de
gewe bliche
Sek o
eine
Volkswi scha
im
in e na iona-
len
We bewe b
s eh ,
läß
sich
ü
diesen
Sek o
die
Beschä igungs-
wi kung
eine
Lohne höhung
bei
es en
Wechselku s ela ionen
(das
Wechselku ssys em
de
wes lichen
Wel
bis
Mä z
1973)
eindeu ig
es -
s ellen.
In
dem
We bewe bssek o
des
Zwei-Sek o en-Modells
wi d
de
Spiel aum
ü
Lohn-
und
Gewinne höhungen
du ch
die
Summe
des
P oduk i i ä sans iegs
und
de
In la ions a e
de
Wel ma k p eise
be-
s imm .
Da
die
b an:chenmäßige
Lohns uk u
na ional
und
in e na io-
nal
ziemlich
kons an
isV',
selbs
länge is ig
sich
nu
langsam
e -
ände ,
gil
diese Aussage
nich
nu
ü
den
gesam en
gewe blichen
Sek o ,
sonde n
auch
ü
einzelne
B anchen.
Wenn
die
Lohns eige ungs a en
im
We bewe bssek o
höhe
liegen
als
die
Summe
on
Wel in la ions a e
und
P oduk i i ä sans ieg,
geh
das
zu
Las en
des Gewinns.
Wa en
die
Gewinne
im
Ausgangszei punk
6
Siehe
den
Hinweis
au
P o .
Hagues
E ah ungen
in
den
B i ish
P ice
Commissions,
ebenda,
S.
198.
7
Die
Fak u ie ungsgewäh ung
gewinn
bei
eien
Wechselku sen
im
in-
e na ionalen
We bewe b
an
Bedeu ung.
Vgl. S.
P.
Magee: U. S.
Impo
P ices
in
he
Cu ency-Con ac
Pe iod,
B ookings
Pape s
on
Economic
Ac i i y,
1974, S.
117
.
and
A.
Lukac:
Bei
neuen
Kon ak en
wächs
die
Scheu
o
DM-Ve p lich ungen,
Handelsbla
.
26.
4.
1978.
8
Ku z is ig,
im
Jah
zu
Jah
Ve gleich,
können
g öße e
Abweichungen
o kommen
wegen
un e schiedliche
Te mine
ü
Ta i lohnabschlüsse.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
Lohnans ieg und Beschä igung in eine o enen Wi scha 117
nich
übe höh ,
üh
die
Gewinnschmäle ung
mindes ens
lang is ig,
meis ens
schon
au
ku ze
Sich
zu
einem
Beschä igungs ückgang.
Wenn
umgekeh
die
Lohne höhungen
nied ige
aus allen
als
de
Lohne hö-
hungsspiel aum
anzeig ,
üh
dies
im
We bewe bssek o
wegen
de
in e na ionalen
Ve lech ung
de
Mä k e
in
de
Regel
nich
zu
einem
P eis ückgang,
sonde n
zu
höhe en
Gewinnen
und
zunehmende
Be-
schä igung.
Die
Beschä igung
wi d
übe
das
Expo olumen
und
das
Impo olumen
einschließlich
de
Rückwi kungen
au
die
In es i ions-
ä igkei
im
Inland
und
übe
den
Saldo
de
Di ek in es i ionen
be-
ein luß .
Es
handel
sich
um
einen
ein
kos eno ien ie en
Subs i u ionsmecha-
nismus
9 zwischen
inländischem
und
ausländischem
Gü e angebo ,
de
sowohl
au
den
Expo mä k en
als
auch
au
den
Binnenmä k en
wi k-
sam
is
und
die
Wachs umschancen
in e na ional
e eil .
De
po en-
ielle
Um ang
eine
solchen
Kos ensubs i u ion
des
Angebo s
häng
on
den
objek i en
Möglichkei en
und
on
de
subjek i en
Be ei scha
ab,
d. h.
on
de
O ganisa ion
de
Wel wi scha
und
de
Wel ma k o ien-
ie ung
de
Fi men
10
,
ü
das
einzelne
Land
abe
auch
on
de
O en-
hei
seine
Außenwi scha spoli ik,
on
seine
geog aphischen
Lage,
seine
Gü e angebo ss uk u
bzw.
Fak o auss a ung
und
ande em
meh .
Die
Beziehung
zwischen
Lohnans ieg
und
Beschä igung
is
im
We -
bewe bssek o
eine
ganz
eindeu ige.
Hie bei
wi d
alle dings
o ausge-
se z ,
daß
die
P oduk ionskos en
in
eine
Volkswi scha
nicll
das
Wel ma k p eisni eau
beein lussen.
Es
is
die
bekann e
Annahme
des
kleinen
Landes.
En äll
ein
e hebliche
Teil
des
Wel handels olumens
au
ein
einzelnes
Land,
wü de,
o ausgese z ,
daß
die
Löhne
sich
ziem-
lich gleichmäßig
inne halb
eine
Volkswi scha
ode
auch
schon
eine
B anche
e höhen,
eine
Beein lussung
des
Wel ma k p eisni eaus
du ch
die
Lohne höhungs a e
dieses
Landes
möglich.
Das
gil
auch
dann,
wenn
die
einzelnen
Wel mä k e
We bewe bsmä k e
sind.
Es
gib
dann
zwa
kein
einzelnes
Un e nehmen,
das
au
dem
Wel ma k
eine
P eis
üh e -
olle
du chse zen
kann,
wohl
abe
eine
G uppe
on
Un e nehmen,
die
im
gleichen
Lande
p oduzie en,
de en
gleichzei iges
Handeln
das
P eis-
ni eau
au
dem
Wel ma k
ände .
Solche Gleichzei igkei
kann
du ch
eine
Lohne höhungs unde
he ges ell
we den,
wie
das
Theo em
de
ge-
knick en
P eis-Ab
sa z-Funk ion
des Oligopolis en zeig .
Ob
eine
ein-
zelne
B anche
eines
Landes
au
dem
Wel ma k
so
eine
Vo mach s el-
lung
inneha ,
wä e
im
einzelnen
Fall
zu
p ü en.
Es
dü en
Ausnahmen
9 Siehe Anhang, Gleichung
(8).
10
Die lang is ig sinkenden T anspo kos en
und
Kommunika ionskos en
e ände n beide genann en Ein iuß ak o en und e g öße n die Elas izi ä
de Kos ensubs i u ion des Angebo s.
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118 Wol am Mie h
sein.
In
de
Regel
gil
de
Sa z,
daß
in
dem
Sek o
de
Volkswi scha ,
de
dem
in e na ionalen
We bewe b
ausgese z
is ,
un e
den
Bedin-
gungen
des
es en
Wechselku ses
Lohnhöhe
und
Zahl
de
A bei splä ze
nega i
ko elie en.
Es
handel
si.eh
auch
um
einen
Zusammenhang,
dem
be ei s
au
ku ze
Sich
Bedeu ung
zukomm .
Die Bes.ehä igungswi kung
is
zwa
lang-
is ig
g öße
als
ku z is ig,
o
allem,
weil
jede
In es i ion
on
de
Planung
bis
zu
Fe igs ellung
Zei
b auch
und
e s
dann
die
du ch
die
In es i ion
en s andenen
neuen
A bei splä ze
bese z
we den
kön-
nen. Doch
e ände
be ei s
die
Du ch üh ung
de
In es i ion
die
Be-
schä igung,
sowei
de
S ando
de
In es i ionsanlage
einen
Ein luß
da au
ha ,
ob die
In es i ionsgü e
im
Inland
ode
im
Ausland
gekau
we den
und
on
inländischen
ode
ausländischen
Fi men
ins allie
we den;
ü
ein
en wickel es
Indus ieland
is
das
anzunehmen.
Auße -
dem
da
nich
übe sehen
we den,
daß
die
in e na ionalen
S ando s-
umsch.i.eh ungen
des
Gü e angebo s
nich
nu
das
E gebnis
on
un e -
nehme ischen
S ando s-
und
In es i ionsen scheidungen
sind,
die
s e s
Zei
b auchen,
sonde n
ebenso das
E gebnis
on
in e na ionalem
We -
bewe b,
de
ku z is ig
den
Auslas ungsg ad
de
o handenen
P oduk-
ionskapazi ä en
e ände .
Wel wei e
Vollbeschä igung
eine
B anche,
was
ku z is ig
eine
Subs i u ion
e hinde n
wü de,
is
wohl
eine
Aus-
nahme.
Wie
sieh
das
E gebnis
abe
ü
die
Gesam wi scha
aus?
Könn e
de
geschü z e
Sek o
einen
lohnkos eninduzie en
Rückgang
de
A -
bei splä ze
im
We bewe bssek o
ausgleichen? Dies
häng
on
ie
wei e en
S uk u -
und
Ve hal enskoe izien en abU:
on
de
Einkom-
menselas izi ä
de
Nach age na.eh
Gü e n
des geschü z en
Sek o s;
on
dem
Ve häl nis
de
A bei sp oduk i i ä
in
beiden
Sek o en;
on
de
Elas izi ä
de
Nach agesubs i u ion
zwis.ehen
Gü e n
des
We bewe bs-
sek o s
und
Gü e n
des geschü z en
Sek o s;
schließlich da on,
wie
sich
die
A bei splä ze
de
Volkswi scha
im
Ausgangszei punk
au
We -
bewe bssek o
und
geschü z en
Sek o
e eilen
12•
Solange
de
Lohnans ieg
die
olkswi scha liche
Reallohnsumme
e -
höh ,
en s eh
du ch
den
Lohnans ieg
neue
Nach age
im
geschü z en
11
In
de olgenden Analyse wi d wie bishe die Zahlungsbilanzp oblema-
ik ausgeklamme . Lohne höhungen im We bewe bssek o , die den oben
de inie en Lohne höhungsspiel aum übe sch ei en, üh en endenziell zu
eine de izi ä en Leis ungs- und Zahlungsbilanz. Von dahe könn e dem
Tempo des Lohnans iegs bzw. de Wah ung
de
Vollbeschä igung eine
G enze gese z sein. Es sei hie angenommen, daß die En wicklung nich aus
Zahlungsbilanzg ünden geb ems we den
muß.
12 Vgl. zu den olgenden Aus üh ungen die ma hema ische Modell o mu-
lie ung im Anhang.
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Lohnans ieg und Beschä igung in eine o enen Wi scha 119
Sek o .
Nun
s eigen
mi
den
Nominallohn a en
im
Modell
de
o enen
Wi scha
bei
es en
Wechselku sen
imme ;
wenn
auch
ge inge ,
die
Reallöhne,
da
das
P eisni eau
im
We bewe bssek o
on
de
En wick-
lung
de
Nominallöhne
im
Inland
nich
be üh
wi d
13
• Folglich
muß
du ch
den
Lohnans ieg
die
Nach age
nach
Gü e n
des
geschü z en
Sek-
o s
zunehmen,
solange
die
Lohne höhung
nich
einen
so
s a ken
Rück-
gang
de
Gesam beschä igung
e u sach ,
daß
die
olkswi scha liche
Reallohnsumme
nich
meh
s eig ;
die
Nach age
wi d
bei
gegebene
E höhung
de
Reallohnsumme
dabei
um
so
s ä ke
zunehmen,
je
höhe
die
Einkommenselas izi ä
de
Nach age
nach
Gü e n
des
geschü z en
Sek o s
is .
Da
de
geschü z e
Sek o
übe wiegend
Diens leis ungsb anchen
um-
aß ,
is
anzunehmen,
daß
die
Einkommenselas izi ä
de
Nach age
nach
den
Gü e n
dieses
Sek o s
höhe
is
als
diejenige
nach
Gü e n
des
We bewe bssek o s
und
e heblich
übe
eins
lieg 14• D1e
S uk u
de
Einkommenselas izi ä en
de
Nach age
begüns ig
also
die
E se zung
de
im
We bewe bssek o
e lo engehenden
A bei splä ze
du ch
neue
A bei splä ze
im
geschü z en
Sek o
15•
Dasselbe
läß
sich
on
dem
Ve häl nis
de
A bei sp oduk i i ä
zwi-
schen
diesen
beiden
Sek o en
sagen.
Im
Du chschni
is
die
A bei sp o-
duk i i ä
im
We bewe bssek o
höhe
als
im
geschü z en
Sek o
und
eben alls
de
jäh liche
wei e e
Zuwachs
an
A bei sp oduk i i ä ,
was
wohl
nich
nu
echnisch
beding ,
sonde n
auch
eine
Folge
da on
is ,
daß
de
eine
Sek o
dem
in e na ionalen
We bewe b
ausgese z
is ,
de
ande e
nich .
Das
bedeu e ,
daß
eine
zusä zliche DM,
ü
Gü e
im
ge-
schü z en
Sek o
ausgegeben,
meh
A bei spla z
scha
also
eine
DM,
ü
Gü e
des
We bewe bssek o s
ausgegeben.
Inso e n
e leich e
die
zu ückgebliebene
A bei sp oduk i i ä
im
Diens leis ungsbe eich,
ü
sich
be ach e ,
eben alls
die
En s ehung
on
E sa za bei splä zen
im
Ausgleich
ü
die
im
We bewe bssek o
e schwindenden
A bei s-
plä ze. Diese
Aussage
gil
jedoch,
wie
die
nächs e
übe legung
zeig ,
nu
eingesch änk .
13 Siehe Anhang, Gleichungen
(3)
bis
(5).
14 Eine Be echnung
de
Di e enz de beiden Einkommenselas izi ä en
an
Hand eine Que schni sanalyse des Ve b auchs
p i a e
Haushal e
wu de
ü
die Bundes epublik Deu schland
ü
1969
e such
und
e gab -
alle -
dings bei e was ande e Abg enzung de beiden Sek o en
und
ohne Be ück-
sich igung de Gü e
und
Diens leis ungen, die
de
S aa
be ei s ell -eine
Di e enz on
0,22
zuguns en
de
Gü e des geschü z en Sek o s;
s.
H.
Dicke
und
B.
Hei ge :
Beschä igungschancen in
de
Bundes epublik
Deu schland-
In e na ionale Sek o e sus Binnensek o , Die Wel wi scha ,
1977,
He
1,
S. 101.
1S Diese Aussage dü e
mi
s eigendem Lebenss anda d
imme
meh
Be-
deu ung gewinnen,
da
anzunehmen is , daß die Di e enz
de
Einkommens-
elas izi ä en mi s eigendem Lebenss anda d g öße wi d.
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126
Wol am Mie h
nehmen,
daß
sich
einsei ige e
E wa ungen
he ausbilden
und
sich
da-
du ch
de
Anpassungsp ozeß
de
E wa ungen
beschleunig .
Es
genüg
be ei s,
wenn
IX
= 1, d.
h.
de
Kassaku s
den
Te minku s
bes imm ,
daß
zins
induzie e
Kapi albewegungen
in
einem
Sys em
lexible
Wechsel-
ku se
nich
meh
in
de
Lage
sind,
die
Ku sdi e enz
(den
SwaP1:la z)
zu
e wei e n;
die
Folge
is
dann
be ei s
hie
die
sich
selbs
bes ä igende
Wechselku sen wicklung,
d.
h.
übe
länge e
Zei
un e bewe e e
und
übe bewe e e
Wäh ungen
28•
Wenn
sich
ga
die
E wa ungen
au
die
Ve ände ungs a en
des
Wechselku ses
hin
umo ien ie en,
so
daß
W:+
1 =
IX
W
+
(1
-
IX)
O
-1
+ 1,
...
hie
Pe ioden
we den
häu ig
Si ua ionen
ein e en,
in
denen
de
e wa e e
Wechsel-
ku s
den
Gleichgewich swechselku s,
de
den
ealwi scha lichen
und
geldpoli ischen
Bedingungen
en sp echen
wü de,
e ehl .
Länge
an-
hal ende
übe -
ode
Un e bewe ungen
sind
dann
seh
wah scheinlich.
Diese
Zus and
kann
zwa
nich
ewig
anhal en,
ohne
daß
die
en -
äusch en
E wa ungen
eagie en.
Inzwischen
scha
die
übe -
und
Un-
e bewe ung
abe
Fak en.
Die
In la ions a e
wi d
in
dem
Land
mi
de
übe bewe e en
Wäh ung
noch
wei e
he un e ged ück
und
in
dem
Land
mi
de
un e bewe e en
Wäh ung
noch
wei e
e höh .
Dadu ch
we den
zwa
übe -
und
Un e bewe ung
abgebau ,
gleichzei ig
abe
du ch
die
dami
einhe gehende
Ve ände ung
des
Reallohns
die
Un-
gleichgewich ssi ua ion
am
A bei sma k
im
We bewe bssek o
e -
s ä k
2
•
28 Siehe
Jah esgu ach en
des Sach e s ändigen a es 1975/76, Zi . 422.
29
Das
spekula i e
Vo auseilen
de
Wechselku se gegenübe
den
ealen
Gegebenhei en,
wenn
sich bei
eie
Wechselku sbildung übe wiegende
E -
wa ungen
he ausbilden,
und
die F age,
wie
und
wie
wei
dadu ch die
An-
passung
ande e
olkswi scha liche
Va iablen
an
die
übe eibende
Wech-
selku s e ände ung
beschleunig
ode
e zwungen
wi d,
wu de
nach
dem
1.
Wel k ieg
im
Zusammenhang
mi
den
In la ionen
jene
Zei ,
de
Kau -
k a pa i ä en heo ie
Cassels
und
de
Ku sen wicklung des anzösischen
F ancs
aus üh lich disku ie . Siehe
E.
Küng:
Die Selbs egulie ung
de
Zahlungsbilanz, S . Gallen 1948, S. 242
.;
G.
Habe le :
De
in e na ionale
Handel,
Be lin
1933, S. 26 .;
on
de
äl e en
Li e a u
is
au schluß eich
J.
W.
Angell:
The
Theo y
o
In e na ional
P ices, Camb idge, Mass. 1926,
S. 187
.
und
S. 194 .;
C.
Ris : Die De la ion,
Be lin
1925, . a. S. 96 .;
A. A.
Young:
Wa
Deb s,
Ex e nal
and
In e nal,
Fo eign A ai s, 2. 1923/24,
S. 403
.
Diese
äl e e
Diskussion
be on
die
Sensibili ä
de
De isenmä k e
und
den
übe agenden
Ein luß psychologische Fak o en. Ris sp ich soga
on
de
Mach losigkei
de
wäh ungspoli ischen Ins anz. Die
in
Deu schland
übliche
Behandlung
de
In la ion
on
1919 bis 1923
mi
dem
Beg i spaa
Zahlungsbilanz heo ie
und
In la ions heo ie
e g öbe
die
P oblema ik
und
un e schä z
diese
Sei e
des P oblems. Dasselbe
gal
wohl
ü
die
uneinge-
sch änk en
Be ü wo e
des lexiblen Wechselku ses
in
den
e gangenen
Jah en.
Das
Meinungsbild
ände
sich
abe
langsam, siehe
Bank
ü
In e -
na ionalen
Zahlungsausgleich, 46.
Jah esbe ich
1975176, S. 30;
Wi e eens
Abschieds ede om IWF, Handelsbla ,
8.
6.
1978.
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Lohnans ieg und Beschä igung in eine o enen Wi scha 127
Bei
lexiblen
Wechselku sen
un e
Be ücksich igung
de
E wa ungen
e gib
sich also:
Solange
eine
e zöge e
Anpassung
de
E wa ung
die
Wechselku sanpassung
e langsam ,
en s eh
da aus
ü
ein
Land,
des-
sen
Wäh ung
endenziell
au we e ,
ein
Beschä igungs o eil
im
We -
bewe bssek o ;
die
Wäh ung
bleib
ela i
un e bewe e .
Wenn
sich
abe
mi
de
Zei
wegen
anhal ende
Au we ungs endenz
die
E wa -
ungen
bezüglich
diese
Wäh ung
e einhei lichen
und
die
meis en
au
eine
wei e e
Au we ungs endenz
se zen,
geh
diese
Vo eil
e lo en
und
e wandel
sich
in
einen
Nach eil,
wenn
die
E wa ungen
die
Wi k-
lichkei
übe holen.
Umgekeh
e läu
die
En wicklung
bei
Lände n
mi
eine
Abwe ungs endenz.
Welche
Folge ungen
e geben
sich aus
de
oben
besch iebenen
Sach-
lage
eines
du ch
E wa ungen
beding en
alschen Wechselku ses
ü
die
Lohnpoli ik
und
ü
die
Geldpoli ik?
Den
olgenden
Übe legungen
lieg
de
Fall
zug unde,
daß
die
Beschä igungslage
im
We bewe bssek o
sich
au g und
eine
zu
wei
gehenden
Au we ungs endenz
de
eigenen
Wäh ung
e schlech e .
Beginnen
wi
mi
de
lohnpoli ischen
Sei e
des
P oblems.
Man
könn e
au
den
e s en
Blick
e mu en,
daß
dadu ch
die
These
wide leg
wi d,
daß
es
bei
eien
Wechselku sen
keine
übe mäßigen
Lohne höhungen
geben
könne.
Diese
Schluß
wä e
jedoch
zu
ein ach.
Denn
hin e
diese
These
s eh
ja
die Meinung,
daß
übe mäßige
Lohn-
e höhungen
du ch
en sp echende
Wechselku sanpassungen
ko igie
wü den
und
dahe
on
dem
Tempo
des
Lohnans iegs
kein
nachhal ige
Beschä igungs ückgang
im
We bewe bssek o
he o ge u en
we den
kann.
Hie
geh
es
abe
um
den
Fall,
daß
e wa ungsbeding
ein
zu
nied ige
Wechselku s o lieg ,
weil
die
E wa ungen
die
a sächliche
En wicklung
o wegnehmen.
Ein
ge inge e
Lohnans ieg
wü de
un e
diesen
Ums änden
die
Beschä igung
im
We bewe bssek o
nu
dann
e höhen,
wenn
dadu ch
die
E wa ungen
und
dami
die
Ku sen wick-
lung
nich
ode
nich
nennenswe
beein luß
wi d.
Da ü
sp ich
alle -
dings einiges.
In
de
Tagesdiskussion
übe
die
e mu liche
En wicklung
on
Wechselku s ela ionen
s ehen
nich
die
Lohne höhungs a en,
son-
de n
ande e
G ößen
im
Vo de g und
wie
Geldmengenwachs um,
In la-
ions a e,
Leis ungsbilanz-
und
Zahlungsbilanzübe schüsse
und
-de izi e
ode
Haushal sde izi e,
G ößen,
die
in
keinem
ode
in
einem
e zöge -
en
Zusammenhang
mi
de
Lohne höhungs a e
s ehen.
Au
diese Weise
könn e
die
Lohnzu ückhal ung
die
E wa ungen
au
den
De isenmä k-
en
gewisse maßen
un e lau en.
Zu
eine
ähnlichen
Schluß olge ung
käme
man,
wenn
man
da on
ausgeh ,
daß
die
Wechselku se wa ungen
s a k
on
e gangenen
T ends
bes imm
sind.
Ta sächlich
sp ich
in
eine
solchen
on
E wa ungen
blockie en
Wechselku ssi ua ion
iel
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128
Wol am Mie h
ü
eine
Lohnpoli ik
im
We bewe bssek o ,
die
om
T end
nach
un en
abweich
30
.
Gegen
eine
übe bewe e e
Wäh ung
könn e
die
Zen al
bank
ankämp-
en,
indem
sie
De isen
ankau .
Sie
wü de
dami
das
eine
P inzip
des
lexiblen
Wechselku ses
e lassen.
De
Ankau
on
De isen
hä e
zu
Folge,
daß
(1)
de
Kassaku s
de
ausländischen
Wäh ung
in
einheimi-
sche
Wäh ung
s eig
und
(2)
die
inländische
Geldmenge
s eig
und
da-
mi
de
inländische
Zinssa z
sink .
Ob
und
in
welche
Rich ung
dadu ch
in e na ionale
Kapi albewegungen
des
Po olio yps
ausgelös
we den,
bleib
o en;
denn
sowohl
de
Swapsa z
sink ,
wenn
man
da on
aus-
geh ,
daß
de
-
du ch
E wa ungen
übe höh e
-
Te minku s
dem
Kassaku s
nich
olg ,
als
auch
die
Zinsdi e enz
zwischen
In-
und
Aus-
land
sink
31
.
Wenn
abe
die
Zen albank
die
inländischen
Geldzu lüsse
bei
diese
Ope a ion
du ch
ande e
Maßnahmen
neu alisie ,
so
daß
keine
Zins-
senkung
im
Inland
ein i ,
e zeug
sie
dadu ch
die
Tendenz
zum
Ka-
pi alimpo .
Denn
nun
s eh
einem
nied ige en
Swapsa z
eine
un e -
ände e
Dil e enz
zwischen
in-
und
ausländischen
Zinssä zen
gegen-
übe ,
die
solange
zusä zliche
Kapi alimpo e
induzie ,
bis
de
Kassa-
ku s
de
ausländischen
Wäh ung
sowei
gesunken
is ,
daß
de
Swap-
sa z
de
u sp ünglichen
Zinsdil e enz
zwischen
In-
und
Ausland
wiede
en sp icl1. .
De
ausgelös e
Kapi alimpo
hä e
dami
die
Maßnahmen
de
Zen albank
gegen
den
übe höh en
Wechselku s
zunich e
gemach .
Ob
eine
Zen albank
übe haup
gegen
einen
übe höh en
Wechsel-
ku s
e olg eich
sein
kann,
is
s i ig.
Ve es ig e
E wa ungen
können,
besonde s
im
mone ä en
Be eich,
bes imm e
P eise
buchs äblich
"ein-
ie en"32.
T o zdem
zeigen
die
obigen
Übe legungen
eine
Schwäche
eine
o angekündig en
Geldmengenpoli ik,
wenn
die
Vo ankündigung
zu
ücksich slosen Du cl1. üh ung
e lei e
33
.
Auße dem
machen
sie
deu lich,
daß
eine
Un e suchung
des
Zusammenhangs
zwischen
Lohn-
30
Eine Lohnpoli ik, die den E wa ungs end nach oben du chb ich ,
könn e eben alls e olg eich sein, wenn dadu ch eine neue Einschä zung des
kün igen Wechselku ses zus ande komm
und
übe höh e E wa ungen
e -
schwinden. Um den gu en Ru
de
DM
zu ze s ö en, müß e
man
heu e abe
zu eine Schock he apie g ei en, de en Nebenwi kungen auch
im
Beschä i-
gungsbe eich selbs unbe echenba wä en.
31
Siehe oben Anm. 24.
32
Siehe
J.
M.
Keynes: The Gene al Theo y o Employmen , In e es and
Money, London 1936,
S.
172.
33
Eine Emp ehlung des Sach e s ändigen a s im Jah esgu ach en 1977/78,
Zi . 175. Die
Bank
ü
In e na ionalen Zahlungsausgleich s ell
in
ih em
le z en Jah esbe ich (48. 1977/78, S.
57
.)
dagegen die die Sachlage ich ige
einschä zende F age, ob es nich besse wä e, geldpoli isch den Wechselku s
zu s abilisie en
und
nich die Geldmenge.
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Lohnans ieg
und
Beschä igung
in
eine
o enen
Wi scha
129
ans ieg
und
Beschä igung
im
We bewe bssek o
un e
eien
Wechsel-
ku sen
bei
Mi be ücksich igung
de
E wa ungen
abe mals
bei
dem
P oblem
de
P io i ä
on
Geldpoli ik
und
Lohnpoli ik,
on
P eiss a-
bili ä
und
Vollbeschä igung
münde .
Fassen
wi
zusammen:
In
einem
Sys em
eie
Wechselku se
is
de
s ik e
Zusammenhang
zwischen
Lohnans ieg
und
in e na ionalem
Kon-
ku enzd uck
au
den
We bewe bssek o
eine
Volkswi scha
nich
meh
gegeben.
Bei
en sp echende
anpassende
Geldpoli ik
könn e
eine
Ve schiebung
de
Kos en ela ion
zwischen
inländischen
und
ausländi-
schen
He s elle n
du ch
s eigende
inländische
Lohnkos en
ielleich
nich
ü
jede
einzelne
B anche,
abe
insgesam
e mieden
we den.
Du ch
Geldmengenpoli ik
und
In e en ionen
am
De isenma k
könn e
die
Zen albank
abe
auch
nach
beiden
Sei en
eine
ak i e
Rolle
spielen,
nämlich
bei
gegebenem
Lohnans ieg
die
Beschä igungslage
im
We be-
we bssek o
gegenübe
dem
Zei punk
o
de
Lohne höhung
e bes-
se n
ode
e schlech e n, o ausgese z ,
daß
de
Wechselku s
nich
du ch
E wa ungen
ungewöhnlich
s a k
ixie
is .
Die
En wicklung
de
Beschä igung
im
We bewe bssek o
is
abe
nich
dasselbe
wie
diejenige
de
Gesam beschä igung
in
eine
Volks-
wi scha .
Bezieh
man
die
A bei splä ze
im
geschü z en
Sek o
in
die
Be ach ung
ein,
komm
man
zu
ähnlichen
Übe legungen
wie
im
Sy-
s em
es e
Wechselku se:
dieselben
Koe izien en
und
ih
Zusammen-
wi ken
en scheiden, ob
und
in
welchem
Um ang
ein
Lohnans ieg
die
A bei splä ze
do
e meh .
Dabei
i
nu
olgendes
neue
P oblem
dazu:
Je
meh
die
Geldpoli ik
die
nega i en
Wi kungen
eines
s a ken
Lohnans iegs
au
die
Beschä i-
gung
im
We bewe bssek o
übe
die
Wechselku s e ände ung
ab äng ,
des o
wenige
e mag
eine
Nominallohne höhung
zu
eine
Reallohn-
e höhung
zu
we den
34;
je
wenige
A bei splä ze
also
du ch
Lohne hö-
hungen
im
We bewe bssek o
e nich e
we den,
des o
wenige
neue
A bei splä ze
können
diese
Lohne höhungen
im
geschü z en
Sek o
scha en.
Geldpoli ik
wi d
hie
zugleich
S uk u poli ik;
sie
bes imm
mi
die
En wicklung
de
An eile
des
We bewe bssek o s
und
des
ge-
schü z en
Sek o s.
Wie
die
Beschä igung
in
de
Volkswi scha
sich
pe
Saldo
en wickel ,
is
jedoch
on
den
empi ischen
We en
de
Koe i-
zien en abhängig.
34 Auch
de
du ch
Au we ungse wa ungen
spekula i
übe höh e
Wech-
selku s
wi k
nich
so
eindeu ig
au
die
Gesam beschä igung
wie
au
die-
jenige
im
We bewe bssek o .
9
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli lk
104
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130
Wol am Mie h
IV.
Einige
Anme kungen
zu
Lage
de
Bundes epubIik
Deu schland
De
Wechselku s
de
DM
is
heu e
nu
nocl
gegenübe
den
Wäh un-
gen
des
Eu opäischen
Wäh ungs e bundes
es geleg
und
gegenübe
dem
Ös e eichischen Schilling,
weil
die
Ös e eichische
Zen al
bank
diesen
in
einem
es en
Wechselku s e häl nis
zu
DM häl .
De
An eil
diese
Lände g uppe
an
de
wes deu schen
Handels-, Reise-
und
T ans-
po bilanz
be ug
1976 ca.
28
{I/o.
Wenn
man
den
Os handel
ausklamme ,
de
poli ische
und
planwi scha liche
Unbe echenba kei
ausgese z
is , so
bleiben
e wa
2/
3
de
wes deu schen
Leis ungsbilanz,
die
im
Aus-
ausch
mi
Lände n,
de en
Wechselku se
zu
DM lexibel sind,
abge-
wickel
we den.
Die
übe legungen
zu
dem
Zusammenhang
on
Lohn-
ans ieg
und
Beschä igung
un e
de
Bedingung
es e
Wechselku se
sind
dahe
nacl1
wie
o
nocl1
ak uell,
wenn
auch
nich
meh
ausschlag-
gebend.
In
de
ö en lichen Diskussion
wi d
das
manchmal
übe sehen.
Eine
wei e e
wich ige
F age
wä e,
ob
man
die
Bundes epublik
Deu schland
noch
zu
den
heo e isch
sogenann en
kleinen
Lände n
ech-
nen
kann,
ü
die
de
oben
en wickel e
Denkansa z
mi
einem
in e na-
ionalen
We bewe bssek o
en wickel
wo den
is .
Die
Au o en
de
ge-
nann en
schwedischen
S udie
zählen
sie ausd ücklich
zu
den
kleinen
Lände n
im
Sinne
diese
Theo ie,
wäh end
sie
ü
die
USA
wegen
ih e
G öße
Vo behal e
machen
35• Ta sächlich
is
de
g oße
An eil
de
deu -
schen
Indus ie
am
Wel handel
in
Indus iegü e n
nich
unbeding
ein
Zeichen
on
Ma k nach ,
abe
bes imm
ein Zeichen
ü
die
Wel ma k -
abhängigkei .
De
g oße
deu sche
An eil
is
du ch
die
ganz
ungewöhn-
liche
Viel äl igkei
de
deu schen
Expo s uk u
mi beding
und
we-
nige
du ch
eine
besonde e
deu scl1e
übe legenhei
au
einzelnen
Gü e -
mä k en.
Schließlich
wä e
die
F age
zu
s ellen, ob die DM
gegenübe
den
Wäh ungen,
die
in
keinem
es en
Ku s e häl nis
zu
ih
s ehen,
heu e
übe bewe e
is .
Das
läß
sich
bekann lich
nu
als
Du chschni saus-
sage
es s ellen. Wah scheinlich
gehö
die
DM
heu e
zu
den
übe be-
we e en
Wäh ungen,
wäh end
sie
noch 1974
wegen
de
o angegange-
nen
Ölp eiss eige ungen
zu
den
Wäh ungen
zu
echnen
wa ,
übe
de en
zukün ige
Ku sen wicklung
sich
keine
einhellige
Meinung
bilden
konn e
und
de en
Ku s
dahe
meh
eine
adap i en
E wa ungsbildung
olg e.
115
Edg en,
Faxen
und
Odhne ,
a.a.O.,
S.
20.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
Lohnans ieg
und
Beschä igung
in
eine
o enen Wi scha 131
Anhang.
Ma hema ische
Ablei ung
des
Zusammenhangs
on
Lohnans ieg
und
Beschä igung
in
eine
o enen
Wi scha
bei
es en
Wechselku sen
36
B
bezeichne
die
Nach age
nach
A bei sk ä en
(Beschä igung),
L
das
Lohnni eau,
P
das
P eisni eau,
X
die
P oduk i i ä ,
Z
die
nachge ag e
P oduk menge
und
Z'
die
he ges ell e
P oduk menge.
Die
Indices
w
und
g
bezeichnen
den
We bewe bssek o
bzw.
den
geschü z en
Sek o
de
Volkswi scha ,
die
hochges ell en
Indices
i
und
a
Inland
und
Aus-
land
(alle
nich
so
bezeichne en
G ößen
sind
inländische)
(X
und
(1
-
(X)
das
Gewich
de
beiden
Sek o en
w
und
g
im
Ausgangszei punk
de
Be ach ung,
in
A bei splä zen
gemessen,
(x'
und
(1
-
(X')
dasselbe,
in
Umsä zen
gemessen.
Es
is
zweckmäßig,
das
Modell
in
Ve ände ungs a en
zu
o mulie en,
wobei
de
kleine
Buchs abe
die
Ve ände ungs a e
bezeichne ,
also
z.
B.
I
die
Lohns eige ungs a e.
Die
olgende
Gleicllung
zeig
die
zug undeliegende
P oblema ik
(1)
Is
die
Gleichung
gleich
0,
so
heiß
das,
daß
de
Rückgang
de
Beschä i-
gung
im
w-Sek o
du ch
die
Zunahme
de
Beschä igung
im
g-Sek o
ausgeglichen
wi d;
hie bei
wi d
angenommen,
daß
bw
nega i
is ,
d. h.,
daß
lw>
(pw + xw
),
die
Lohns eige ung
im
We bewe bssek o
also
hö-
he
aus äll
als
die
Summe
on
Wel in la ions a e
und
P oduk i i ä s-
o sch i
im
We bewe bssek o
de
Volkswi scha .
Bleib
die
Lohn-
s eige ung
un e
diesem
We ,
wi d
bw
posi i
und
dami
mi
Siche hei
auch
das
Gesam e gebnis;
die
Beschä igung
in
de
Volkswi scha
wü de
zunehmen.
Die
Gesam bescllä igung
kann
abe
auch
zunehmen,
wenn
bw
nega i
is ,
nämlich
wenn
das
zwei e
Glied
de
Gleichung
po-
si i
is
und
den
Beschä igungs ückgang
im
w-Sek o
übe kompensie .
Die
Rolle
de
Gewich s ela ion
de
beiden
Sek o en
dabei
is
unmi el-
ba
einsich ig.
Zu
un e suchen
wä e,
wie
ein
Lohnans ieg
bw
und
bg
beein luß .
86 Die olgenden
übe legungen
übe nehmen
An egungen
aus
dem
Au -
sa z on
K.
Lancas e :
P oduc i i y-Gea ed
Wage PoUcies, Economica,
N.
S.,
25. 1958, S. 199 ., insowei auch
Lancas e
ein
Zwei-Sek o en-Modell in
Ve ände ungs
a en
eIl wickel . Ein Hinweis
au
den Au sa z on
W.
H.
B an-
son
und
J.
Myh man:
In la ion
in
Open Economies:
Supply-De e mined
e sus Demand-De e mined Models (in:
In la ion
in
Small
Coun ies.
Lec u e
No es
in
Economics
and
Ma hema ical Sys ems, 119. Be Un u.
a.
1976)
e -
eich e mich zu spä , als daß ich
ihn
noch
e a bei en
konn e.
9·
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132
Wol am Mie h
Es
sei
angenommen,
daß
(2)
(3)
(4)
(5)
(6a)
(6b)
lw =
19
= l
Pw =
Pw
Pg = l -xg
P =
(X'
Pw + (1 -
-x')
Pg
=
0/
Pw +
(1
-
IX')
(l
-Xg)
Die
Annahme,
daß
die
Löhne
inne halb
eine
Volkswi scha
ela i
gleichmäßig s eigen,
zum
mindes en,
daß
kein
sys ema ische
Un e -
schied zwischen
den
Lohns eige ungs a en
im
We bewe bssek o
und
im
geschü z en
Sek o
bes eh ,
is
plausibel.
Die
P eiss eige ungs a e
im
We bewe bssek o
is
ü
die
Volkswi -
scha
dem
Modell
gemäß
exogen
o gegeben. Die
P eiss eige ungs a e
im
geschü z en
Sek o
e gib
sich
aus
de
Di e enz
zwischen
Lohnan-
s ieg
und
P oduk i i ä sans ieg;
es
wi d
also
angenommen,
daß
Lohn-
e höhungen
im
geschü z en
Sek o
nich
den
Gewinn
e minde n.
De
gesam wi scha liche
P ei~ans ieg
is
ein
gewogene
Index
de
beiden
P eiss eige ungs a en.
Die
Annahme,
daß
die
P oduk i i ä szuwachs a en
in
beiden
Sek o-
en
exogen
bes imm
sind,
is
eine
Ve ein achung,
die
siche lich
disku-
abel
is .
Dahin e
s ecken
meh e e
Aspek e.
Zum
einen
we den
dami
die
Ein lüsse
au
die
P oduk i i ä sen wicklung
e nachlässig ,
die
on
ku z is igen,
o
allem
konjunk u ellen
Schwankungen
des
Ausla-
s ungsg ades
de
P oduk ionsanlagen
ausgehen. Dies schein
mi
kein
wesen liche
Mangel
des Ansa zes
zu
sein, obgleich
man
dies
bei
Ve -
wendung
des Modells
in
Zei en
ku z is ige
Un e auslas ung
beach en
muß37.
Zum
ande en
wi d
mi
diese
Annahme
abe
auch
ein
Ein luß
des
Lohnans iegs
au
die
P oduk i i ä sen wicklung
übe
die
Ände ung
des
Kapi alkoe izien en
ausgeschlossen,
eine
Ve ein achung,
die
an
spä e e
S elle
noch
einmal
bedach
we den
muß. Die
Ve ände ung
de
Beschä igung
im
We bewe bssek o
is
bes imm
du ch
(7)
Wo on
häng
nun
die
Ve ände ungs a e
de
im
Inland
he ges ell en
P oduk menge
im
We bewe bssek o
z~
ab? O ensich lich
on
de
37
Auch Skalene äge we den hie e ein achend nich be ücksich ig ,
sonde n linea -homogene P oduk iuns unk ionen o ausgese z .
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Lohnans ieg und Beschä igung
in
eine o enen Wi scha 133
wel wei en
Wachs ums a e
de
P oduk ion
im
We bewe bssek o 3
8
und
on
de
Subs i u ionselas izi ä
zwischen
inländischem
und
ausländi-
schem
Gü e angebo
au
den
Binnenmä k en
und
Expo mä k en,
die
hie
in
olgende
Weise
de inie
sei:
(8)
(J
miß
die
ela i e
in e na ionale
S ando e schiebung
de
P oduk-
ion
on
We bewe bsgü e n
au g und
eine
ela i en
Ve schiebung
de
Kos en,
die
hie
e ein ach
nu
mi
den
Lohnkos en
und
de
P o-
duk i i ä
e aß
is .
Ma shalls
Vo schlag,
sie
posi i
zu
o mulie en,
wi d
übe nommen.
Da
die
Ve ände ungs a en,
um
die
es
in
diese
Analyse
geh ,
im
all-
gemeinen
nich
g oß
sein
können
(Jah es a en
o ausgese z ),
kann
man
die
e ein achende
Rechen egel
anwenden,
daß
die
p opo ionale
Ve -
ände ung
eines
P oduk es
gleich sei
de
Summe
de
p opo ionalen
Ve ände ung
seine
Fak o en
und
daß
die
p opo ionale
Ve ände ung
eines
Quo ien en
gleich
sei
de
p opo ionalen
Ve ände ung
des
Zähle s
minus
die
p opo ionale
Ve ände ung
des
Nenne s.
Dann
kann
man
auch
sch eiben
(8')
z~-
z~
IJ
= -
---.,::---~---
(li
-
x~)
-(la -
x~)
(9)
z;~
=
Z;:
-IJ [(li -
x~)
-(la -
x~)]
De
e s e
Te m
de
ech en
Sei e
de
Gleichung
(9),
z;:
,
läß
si o
als
exogen
bes imm e
T endwe
umin e p e ie en.
E
s ell
dann
die
Wachs ums a e
de
P oduk ion
im
We bewe bssek o
im
Ausland
da .
Da
in
dem
hie
be ach e en
Modell
die
Annahme
des
kleinen
Landes
gemach
wi d,
kann
man
nähe ungsweise
diese
Wachs ums a e
mi
de -
jenigen
des
We bewe bssek o s
de
Wel
gleichse zen.
Auch
die
Exo-
geni ä
des
T end e ms
läß
sich
mi
de
Annahme
des
kleinen
Landes
beg ünden.
Die
Gleichung
(9)
wä e
dann
so
zu
sch eiben
38 Bei dem Beg i We bewe bssek o
de
Wel
is
zu beach en, daß
e
on
einem einzelnen Land aus gesehen de inie is , also die O enhei dieses
Landes wide spiegel . Diese globale G öße
is
also om
S ando
des
Be-
ach e s abhängig
und
keine in e na ional objek i e G öße.
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134 Wol am
Mie h
(9')
Je
nachdem, ob
dann
de
Klamme ausd uck
au
de
ech en
Sei e
de
Gleichung (9')
kleine
ode
g öße
Null,
is
auch
z~
~
z;:,
wobei
0
die
S ä ke
de
Wi kung
au
z~
mi bes imm .
Se z
man
(9')
in
(7) ein,
e -
häl
man
ü
die
Wachs ums a e
de
Beschä igung
im
We bewe bs-
sek o
des
Inlandes
(10)
=
z;:
+ 0
( a
-
x~
-
li)
+
(0
-1)
x~
De
e s e
Te m
mach
deu lich,
daß
de
ku z is ig
o
wich igs e
Ein-
luß
au
das
(inländische) bw
die
Wel wachs ums a e
de
P oduk ion
im
We bewe bssek o
is ,
die
das
einzelne (kleine)
Land
kaum
beein lus-
sen
kann.
De
zwei e
und
d i e
Te m
ko igie
diese
T endg öße,
in-
dem
de
Ein luß
de
En wicklung
de
ela i en
Kos en
zwischen
In-
land
und
Ausland
und
de
P oduk i i ä sen wicklung
mi einbezogen
wi d.
Beme kenswe
is ,
daß
je
nachdem, ob 0
~
1 is ,
de
P oduk-
i i ä s o sch i
im
We bewe bssek o
A bei splä ze
im
We bewe bs-
sek o
e nich e
ode
scha .
Die
Ve ände ung
de
Beschä igung
im
geschü z en
Sek o
is
be-
s imm
du ch
(11)
Da
beim
geschü z en
Sek o ,
on
ku z is igen,
o übe gehenden
Un-
gleichgewich en abgesehen,
da on
ausgegangen
we den
kann,
daß
Z
~
=
Zg,
kann
man
auch
sch eiben
(11')
Die
Ve ände ungs a e
de
Nach age nach
Gü e n
des geschü z en
Sek o s
Zg
häng
on
d ei
Momen en
ab,
de
Einkommenselas izi ä
de
Nach age
nach
Gü e n
dieses Sek o s,
de
Ve ände ung
des
Realein-
kommens
und
de
P eiselas izi ä
de
Nach agesubs i u ion
zwischen
Gü e n
des
We bewe bssek o s
und
des geschü z en
Sek o s.
De
Ein achhei
halbe
sei
angenommen,
daß
die
Ve ände ung
des
Reallohneinkommens
und
des
ealen
Volkseinkommens
jeweils
gleich
sind, so
daß
(l
-p)
die
Ve ände ung
des
Realeinkommens
miß .
Die
Ve ände ung
de
Nach age
nach
Gü e n
des
geschü z en
Sek o s
au
G und
eine
Ve ände ung
des
Realeinkommens
wü de
dann
wiede -
gegeben
du .ch
(12) 1
Zg = YJyg
(l
-
p)
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Lohnans ieg
und
Beschä igung
in
eine
o enen
Wi scha
135
wobei
1Jyg
die
Einkommenselas izi ä
de
Nach age
nach
Gü e n
des
ge-
schü z en
Sek o s
bezeichne
und
z~
den
Teil
de
Nach age e ände-
ung,
de
aus
de
Einkommenss eige ung
esul ie .
Die
P eiselas izi ä
de
Nach agesubs i u ion
zwischen
Gü e n
des
We bewe bssek o s
und
des geschü z en
Sek o s
sei
de inie
(13)
wobei
Ma shalls
Vo schlag, sie posi i
zu
o mulie en,
wiede um
übe -
nommen
wi d;
ode
e ein ach
gesch ieben
(13')
Da aus
olg
un e
Ve wendung
on
(4)
(14)
z;
bezei.chne
den
Teil
de
Nach age e ände ung,
de
du ch
eine
Ve ände ung
des
P eis e häl nisses
zwischen
den
Gü e n
de
beiden
Sek o en
he o ge u en
wi d.
Is
de
Klamme ausd uck
Null
ode
s =
0,
so
wi d
keine
Ve schiebung
de
Nach age
s a inden,
also
auch
das zwei e Glied
au
de
ech en
Sei e
de
Gleichung (14)
Null
sein
und
dami
auch
z;.
Bei
dem
zwei en
Te m
handel
es sich
o enba
um
eine
dämp ende
Ko ek u g öße
zu
dem
e s en
Te m.
Da
nämlich
die
Elas izi ä
de
Subs i u ion
un e
de
Annahme
abgelei e
wi d,
daß
das
Einkommen
kons an
is , d. h.,
daß
mi
den
P eis e schiebungen
kein
Einkommens-
e ek
e bunden
is ,
müssen
die Vo zeichen
on
z~
und
z;
un e scl1ied-
lich sein.
Da aus
läß
sich schließen,
daß
z;o
die
Wi kung
des
e s en
Te ms
au
z;
abschwäch .
Leide
lassen
sich die
beiden
heo e ischen
Kons uk e
z!
und
z;
nich
eindeu ig
zu
Zg
e knüp en,
so
daß
eine
implizi e
Sch eibweise
ge-
wähl
we den
muß.
T o zdem
lassen sich
an
dem
E gebnis
die
Zusam-
menhänge
zwischen
Lohnans ieg
und
Beschä igung
im
geschü z en
Sek o
e deu lichen.
Es
sei
also
(15)
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142
Jü gen
Ze che
P oduk ionskapazi ä
das
en scheidende
übel.
Sie
emp ehlen
dahe
eine
Ausdehnung
s aa liche
und
p i a e
Nach age
11•
An
diese
S elle
-
Ausdehnung
p i a e
Nach age
-
se z
die
gewe kscha -
liche
Fo de ung
nach
"S eige ung
de
Massenkau k a
du ch
Lohn-
e höhung"
an
l2
;
-
die
Ve e e
eine
d i en
Posi ion
nehmen
eine
Zwischens ellung
ein;
sie
be onen
die
No wendigkei ,
daß
eine sei s
au
G und
eine
ausgewogenen
Lohnkos enen wicklung
Gü e
en abel
p oduzie
we den
müssen,
ande e sei s
abe
diese
Gü e
au
dem
Ma k
au
en sp echende
Nach age
e en
müssen
l3
•
Die
e s e
Ansich
dominie
ohne
Zwei el
die
gegenwä ige
wi -
scha spoli ische
Diskussion
in
de
Bundes epublik
Deu schland.
Mi
ih
sind
o keynessche,
neo
klassische
Gedankengänge
wiede
ak uell
gewo den.
Ande e ei s
meh en
sich
ge ade
in
den
le z en
Jah en
die
Ve suche
de
Gewe kscha en
und
gewe kscha lich
o ien ie e
Ökonomen,
diese
zen ale
S ellung,
die
dami
de
Lohnpoli ik
zugewiesen
wi d,
du ch
al e na i e
Deu ung
de
ak uellen
Wi scha slage
in
F age
zu
s ellen.
Im
olgenden
soll
ein
übe blick
übe
diese
Ve suche
gegeben
we den.
Dabei
kann
die
P oblems ellung
in
olgende
zwei
Teil agen
un e eil
we den
14 :
1.
Welche
Zusammenhang
bes eh
zwischen
de
Reallohnhöhe
und
de
Beschä igungsmenge?
2.
Können
die
Ta i pa ne ,
hie
besonde s
die
Gewe kscha en,
die
ja
ih e
Ta i e handlungen
um
Geldlöhne
üh en,
einen
Ein luß
au
die
Reallöhne
ausüben?
11
Hie
wä e
o allem zu nennen die sog. Memo andumg uppe
mi
ih en
Gegengu ach en,
z.
B.
Vo schläge
zu
Beendigung
de
Massena bei slosigkei ,
in:
Blä e
ü
deu sche
und
in e na ionale Poli ik
5177,
S.
625
-
645
und
E.
Kowalski,
Deus Pigou ianus
ex
Ökonomachina? ode : Gleiche Rang
ü
die Nach age, in: Konjunk u poli ik
1178,
S.1 -
15.
12 Vgl. Vo schläge des DGB zu Wiede he s ellung
de
Vollbeschä igung,
o.
O.
o.
J., Abschni
1.4.
13
Hie
sind
o
allem zu e wähnen:
M.
Teschne , Zum Ein luß
de
Lohn-
und
Gewinnen wicklung au die Beschä igung, in: Konjunk u poli ik 1/77,
S.
67
.
und
De
wissenscha liche
Bei a
beim Bundesminis e ium
ü
Wi -
scha , Ak uelle P obleme
de
Beschä igungspoli ik, in: Bulle in
de
Bun-
des egie ung N .120 om 29.1.1977,
S.
1100
. Vgl. auch
ARepo
o he
OECD
by
a G oup o Independan
Expe s
(Paul
McC ecken,
Guido
Ca li,
He be
Gie sch
u.
a.)
Towa ds
Full
Employmen
and
P ice
S abili y
1977,
S.
17:
" he
aim
should
be
an
expension o demand some
wha
g ea he
han
he
g ow h
o po en ial supply."
14 Vgl.
B.
Gahlen,
Zu
Ve an wo ung
de
Lohnpoli ik
ü
die Vollbe-
schä igung, in: Mi eilungen aus
de
A bei sma k -
und
Be u s o schung,
1978,
11.
Jg. H.3,
S.
281
-
288,
hie
282.
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Vollbeschä igung
und
Ve eilung
im
Kon lik
143
Es
wi d
skizzenha
da ges ell ,
wie
die
adi ionellen
neoklassischen
und
keynesianischen
Theo ien
diese
beiden
F agen
bean wo en.
Da-
nach
wi d
die
gegenwä ig
gegen
den
neoklassischen
Ansa z
o ge-
b ach e
K i ik
nachgezeichne ;
da an
anschließend
we den
einige
al e -
na i e
Deu ungs e suche
und
da au
au bauende
The apie o schläge
o ges ell .
Doch
zunächs
soll
anhand
einige
wich ige
ökonomische
Da en
die
gegenwä ige
wi scha liche
Si ua ion
um issen
we den.
2.
Beme kungen
zu
ak uellen
Wi scha slage
Im
Jah e
1970
ha
HenscheP5
die
Ziel o s ellungen
des
DGB
zu
Lohn-
und
Um e eilungspoli ik
de
siebzige
Jah e
in
einem
p o-
g amma ischen
A ikel
konk e isie
l6
• Es
gel e
im
Rahmen
eine
au o-
nomen
e eilungspoli ischen
Zielse zung
l7
,
den
nach
Meinung
des
DGB
sei
1967
einge e enen
Lohn ücks and
auszugleichen; zu
diesem
Zwecke
müsse
siche ges ell
we den,
daß
die
Lohneinkommen
im
Zei -
aum
1970
-1974
s ä ke
s eigen
als
die
Gewinneinkommen
l8
•
Sei
1960
is
die
Lohnquo e,
die
den
An eil
de
Lohneinkommen
am
gesam en
Volkseinkommen
angib ,
on
60,4
P ozen
au
72,1
P ozen
anges iegen
( gl. Tab.
1)19;
auch
bei
Be ücksich igung
on
Ve ände-
ungen
in
de
S uk u
de
E we bs ä igen
(be einig e
Lohnquo e)
is
ein
-
wenn
auch
ge inge e
-
Ans ieg
es zus ellen
20
.
Da
die
Lohnquo e
als
eine
seh
p oblema ische
e eilungs heo e-
ische
Maßg öße
angesehen
we den
muß21,
soll
hie
auch
die
om
Sach-
15
Zu
diesem
Zei punk
wa
Henschel
in
de
Haup ab eilung
Wi scha
des
DGB-Bundes o s andes
ä ig.
16 Vgl. R. Henschel,
Die
wi scha spoli ischen
Au gaben
de
siebzige
Jah e,
in:
Gewe kscha liche
Mona she e,
8/70, S. 449 .
17 Vgl. R. Henschel, S.450.
18 Vgl. R. Henschel, S. 451.
Im
olgenden
wi d
e ein achend
angenommen,
daß
die
Ve besse ung
de
Ve eilungssi ua ion
in
de
e s en
Häl e
de
sieb-
zige
Jah e
au
den
E olg
eine
sich
an
diese
Zielse zung
o ien ie enden
gewe kscha lichen
Lohnpoli ik
zu ückge üh
we den
kann.
19
Vgl.
SVR
1977178,
S.81.
20
Rolo
komm
bei
eine
Be ücksich igung
s aa liche
Abgaben
(Lohn-
s eue ,
Sozial e siche ungsbei äge)
zu
dem
E gebnis,
daß
die
Ne olohn-
quo e
sei
1960
on
43,3
O o
au
41,1
U o
ge allen
sei. Vgl. O.
Rolo ,
Theo ie
und
P axis
de
Bes eue ung,
Opladen
1978, S. 246.
21
Ma kmann
und
Henschel
nennen
olgende
G ünde,
wa um
die
Lohn-
quo e
keine lei
genauen
Aussagen
übe
die
Einkommens e eilung
zulasse:
-
nich
alle
De e minan en
de
Lohnquo e
gehen
in
die
am liche
S a is ik
ein:
so
we den
de
du chschni liche
nominale
S undenlohn
je
Beschä ig en,
die
jäh liche
A bei szei
in
S unden
je
abhängig
Beschä ig en
ebenso
wenig
be ücksich ig
wie
z. B.
die
En wicklung
de
Kapi alp oduk i i ä
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144
Jü gen
Ze che
Tabelle
1
Die
En wicklung de unk ionellen Einkommens e eilung
An eil
de
Jah
Lohnquo e
A bei nehme
an
den
E ~ bs-
a sächlicha) be einig b)
ä igen
1960 W,4 60,4 77,2
1961
62,7
62,1
78,0
1962
64,1
62,8 78,8
1963
65,1
63,2 79,5
1964 64,8 62,3 80,3
1965 65,6 62,6 80,9
1966 66,6 63,3 81,2
1967 66,4 63,2 81,1
1968 64,8 61,3 81,6
1969
66,1
61,8 82,5
1970 67,8 62,7 83,4
1971
69,1 63,6 83,9
1972 69,5 63,8 84,2
1973 70,7 64,6 84,5
1974 72,6 66,3 84,5
1975 72,8 66,5 84,5
1976 71,2 64,8 84,9
1977c)
72,1
65,2 85,3
a)
B u oeinkommen
aus
unselbs ändige
A bei
in
H
des
Volkseinkommens.
b)
Lohnquo e
bei
kons an
gehal enem
An eil
de
A bei nehme
an
den
E we bs ä i-
gen
im
Jah e
1960.
c)
Eigene
Schä zung.
QueUe:
SVR
77/78, S.
81.
e s ändigen a
benu z e
Me hode
zu
Analyse
de
Einkommensposi-
ion
de
A bei nehme ,
die
au
die
Ve ände ung
de
Reallohnposi ion
abs ell ,
hinzugezogen
we den
22•
-
Konzen a ions endenzen
in
de
Wi scha
können
zu
einem
ech-
ne ischen
Ans ieg
de
Lohnquo e
üh en,
ohne
daß
die
Gewinne,
die
zu
Finanzie ung
on
In es i ions o haben
zu
Ve ügung
s ehen,
sinken.
Vgl.
H.
Ma kmann,
Wi scha liche
Bes immungsg ünde
de
Lohnbildung
aus
de
Sich
de
Gewe kscha en,
in:
H.
A nd
(H sg.):
Lohnpoli ik
und
Ein-
kommens e eilung,
Sch i en
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik,
N.F.
Bd.51,
Be lin
1964, S. 756 .
und
R. Henschel,
Die
K ise
de
Wi scha spoli ik
-
die
Sich
de
Gewe kscha en,
in:
H.
Ma kmann
/ D. B.
Simme
(H sg.):
Die
K ise
de
Wi scha spoli ik,
Köln
1978, S. 122.
22
Zu
Be echnung
de
Reallohnposi ion
gl.
SVR
1977178, S. 214 .
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Vollbeschä igung
und
Ve eilung
im
Kon lik
145
Aus
dem
obe en
Diag amm
in
Abb. 1
is
zu
en nehmen,
daß
sich die
Reallohnposi ion
de
A bei nehme
sei
1968 -
mi
Ausnahme
eines
leich en Rückgangs
im
Jah e
1972 -bis 1975
kon inuie lich
e besse
ha
23•
Ab
1970
is
-
wie
aus
dem
un e en
Diag amm
in
Abb. 1 e sich lich
-die
A bei slosenquo e
leich ,
ab
1973
sp ungha
anges iegen
24•
Sie
ha
im
No embe
des
Jah es
1974
einen
Höchs s and
on
knapp
ün
P ozen
e eich
und
sich
sei dem
au
einem
Ni eau
on
jah esdu ch-
schni lich
ie
P ozen
e es ig .
ABBILDUNG 1
REALLOHNPOSI
TION
DER
ARBEITNEHMER
1962::100
....
~
"-
/
-
'-.J
ARBEITSLOSENQUOTE
-
I
V
I' .
,-1
--
-I
'-I--'
I I I I I I I I I I I I
62
65
70
74
77
115
110
105
100
95
.
H.
5
4
3
2
1
o
In
absolu en
Zahlen
bedeu e
dies
ü
die
Jah e
1975
bis
1977
d.
1 Million
egis ie e
A bei slose.
Hinzu
komm
noch
eine
s ille
Re-
se e
on
Nich beschä ig en,
die
sich
nich
a bei slos
gemelde
haben;
diese
s ille
Rese e
kann
mi
400 000
bis
500
000
Pe sonen
e -
anschlag
we den
25•
23 Vgl.
SVR
77178,
S.139.
24
Ebenda.
25 Vgl.
I o-Schnelldiens ,
H. 18/19, 1978, S. 10
.
10
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
104
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146
Jü gen
Ze che
Die
A bei slosigkei
be i
nich
alle
A bei suchenden
gleichmäßig,
ielmeh
sind
d ei
G uppen
mi
übe du chschni lich
hohe
A bei s-
losenquo e
auszumachen
26:
-
die
A bei slosenquo e
ü
F auen
lag
1977
mi
5,7
P ozen
bedeu-
end
höhe
als
die
A bei slosenquo e
de
Männe
mi
nu
d ei
P o-
zen ,
-
die
A bei slosenquo e
ü
A bei suchende
ohne
abgeschlossene
Be-
u sausbildung
be ug
1977 6,6
P ozen
e glichen
mi
eine
du ch-
sclmi lichen
A bei slosenquo e
on
ie
P ozen ,
-
äl e e
A bei nehme
sind
eben alls
s ä ke
on
A bei slosigkei
be-
o en;
die
A bei slosenquo e
ü
die
Al e sg uppe
on
55
bis
un e
60
Jah e
be ug
1977 5,6
P ozen .
3.
Die
Beg ündung
eines Zielkon ik es
zwischen
Lohnhöhe
und
Beschä igung
In
diesem
Absclmi
soll
skizzenha
e deu lich
we den,
wie
mi
de
neoklassischen
und
de
keynesianischen
Theo ie
ein
Kon lik
zwi-
schen
Reallohne höhung
und
Vollbeschä igung
beg ünde
we den
kann
21•28•
Die
neoklassische
Theo ie
behandel
das
Geschehen
au
dem
A -
bei sma k
in
Analogie
zu
dem
Geschehen
au
den
Gü e mä k en.
Ebenso
wie
au
diesen
Mä k en
bilde
de
P eis
(Reallohn)
den
zen-
alen
S eue ungsmechanismus
zu
Anpassung
on
Angebo
und
Nach-
age
on
A bei sk ä en.
Das
Angebo
an
A bei
is
in
de
neoklassischen
Theo ie
bes imm
du ch
eine
En scheidung
übe
die
Au
eilung
de
zu
Ve ügung
s ehen-
den
Zei
au
A bei s-
und
F eizei
nach
Maßgabe
de
En lohnung
p o
Zei einhei
29
•
Mi
s eigendem
Lohnsa z
wi d
e meh
A bei
angebo-
en,
da
die
Oppo uni ä skos en
de
F eizei
s eigen, d. h.
A bei
a ak i e
wi d.
28 Vgl. Uo-Schnelldiens , S.23.
21 Eine aus üh liche Da s ellung inde sich
in:
J. Ze che, A bei sökonomik,
Kap. VI, Band
2006
de
Sammlung Göschen, Be lin, New Yo k
1979.
28 Dabei
wi d
on jegliche außenwi scha lichen Ak i i ä abgesehen.
Zu
Einbeziehung
de
außenwi scha lichen Ve lech ung
in
die Analyse
de Zusammenhänge on Löhnen
und
Beschä igung gl. den Bei ag on
W.
Mie h,
Lohnans ieg und Beschä igung
in
eine o enen Wi scha , in
diesem Band.
29 Vgl. hie zu
z.
B.
A.
Woll,
Allgemeine Volkswi scha sleh e, Be linl
F ank u
a.
M.
1969,
S.
215
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28
Vollbeschä igung und Ve eilung
im
Kon lik 147
Die
Nach age
nach
A bei
is
ih e sei s
bes imm
du ch
die
G enz-
p oduk i i ä
des
Fak o s
A bei .
Leg
man
als
P oduk ionsbedingung
eine
Un e nehmung
-
ode
eine
gesam en
Volkswi scha
-
eine
neoklassische
P oduk ions unk ion
zug unde,
sink
mi
s eigendem
A bei seinsa z
das
G enzp oduk
des
Fak o s
A bei .
Ein
gewinnmaxi-
mie endes
Un e nehmen
is
un e
diesen
Ums änden
zu
eine
Ausdeh-
nung
de
Beschä igung
nu
bei
einem
en sp echend
ge inge en
Lohn-
sa z
be ei :
Die
Nach age
nach
A bei
geh
mi
s eigendem
Reallohn-
sa z
zu ück
30
•
Kons uie
man
nun
A bei sangebo s-
und
A bei snach ageku en,
d. h.
s ell
man
alle
A bei smengen
es ,
die
bei
al e na i en
Reallohn-
sä zen
angebo en
bzw.
nachge ag
we den,
so
e gib
sich
im
Schni -
punk
diese
beide
Ku en
ein
Gleichgewich
bei
Vollbeschä igung.
De
Ve such, eine
Reallohne höhung
bei
Kons anz
des
A bei sein-
sa zes
(Beschä igung)
e eichen
zu
wollen,
muß
mißlingen
31 :
die
nach-
ge ag e
A bei smenge
geh
zu ück, die
Einkommens e besse ung
de
wei e hin
Beschä ig en
geh
zu
Las en
eines
Teils
de
A bei nehme ,
de jenigen
nämlich,
die
au
G und
de
Reallohne höhung
eigese z
we den.
A bei slosigkei
is
nach
diese
Vo s ellung
s e s
e bunden
mi
einem
Reallohnsa z,
de
übe
dem
Vollbeschä igung
siche nden
Gleich-
gewich sni eau
lieg
32•
Ve ände ungen
de
Nominallöhne
sind
ü
die
neoklassische
Theo ie
gleichbedeu end
mi
Ve ände ungen
de
Reallöhne,
da
die
gesam wi -
scha liche
Nach age
als
unabhängig
on
Lohnsa z e ände ungen
ge-
sehen
wi d.
Aus
diesem
G unde
können
Nominallohnsenkungen
zu ück-
üh en
zum
Gleichgewich
bei
Vollbeschä igung.
Die keynesianische
Theo ie
mi
de
ih
eigenen
Be onung
des
olks-
wi scha lichen
K eislau geschehens
s ell
ab
au
das
P oblem
eine
aus eichend
hohen
e ek i en
Gesam nach age,
die
eine
Vollbeschä i-
gung
alle
P oduk ions ak o en
siche n
kann.
Nach
Keynes
bes imm
die
e ek i e
Nach age
den
Um ang
de
P oduk ion;
de
Um ang
de
P oduk ion
seine sei s
bes imm
bei
gegebene
echnische
Auss a ung
das
Beschä igungsni eau.
Alle dings
eich
eine
aus-
eichende
e ek i e
Gesam nach age
allein
nich
aus
33;
die
bei
30 Vgl. hie zu
A.
Woll,
S.
207
.
31 Dies kann da ges ell we den als eine Links e schiebung
de
A bei s-
angebo sku e.
32
Vgl.
z.
B. B.
A.
C.
Pigou,
Unemploymen , London
1913,
S.51.
Cl
•••
un-
employmen is wholly caused by maladjus men be ween wage a es and
demand ( o labou )."
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148
Jü gen
Ze che
Vollbeschä igung
p oduzie en
Gü e
müssen
nich
nu
au
dem
Ma k
abgese z
we den,
sonde n
auch
en abel
he ges ell
we den
können.
Auch
in
de
keynesianischen
Theo ie
is
das
Reallohnni eau
nich
i ele an
ü
die
Beschä igungssi ua ion:
liegen
die
Reallöhne
übe
dem
Gleichgewich swe ,
e gib
sich
auch
in
de
keynesianischen
Theo ie
A bei slosigkei
34•
Deck
sich
dieses
E gebnis
auch
mi
de
neoklassischen
Theo ie,
so
un e scheide
sich
Keynes
on
diese
übe
den
Ein luß
de
Nominal-
löhne
au
die
Reallöhne.
Keynes
und
seine
Nach olge
schä zen
die
Möglichkei ,
übe
die
Nominallöhne
Ein luß
au
die
Reallöhne
nehmen
zu
können,
äuße s
pessimis isch ein.
Sie
sehen
die
Ge ah ,
daß
sinken-
den
Geldlöhne
zu
sinkende
Nach age
und
dami
zu
sinkenden
Gü e -
p eisen
üh en.
Dies
kann
im
Ex em all
bedeu en,
daß
Nominallohn-
e ände ungen
die
Reallöhne
unbe üh
lassen
35
•
Zusammen assend
kann
also
es gehal en
we den,
daß
sowohl
neo-
klassische
als
auch
keynesianische
Theo ie
eine
in e se
Beziehung
zwischen
Reallöhnen
und
Beschä igung
kennen.
Beide
Theo ien
un e -
scheiden
sich
un e
diesem
Aspek
nu
in
de
Sich
des
Zusammenhangs
on
Nominal-
und
Reallöhnen.
In
de
gegenwä igen
wi scha spoli ischen
Deba e
wi d
de
Sach-
e s ändigen a
-
o
allem
au
G und
seine
Gu ach en
de
le z en
Jah e
36 -
on
bes imm en
Posi ionen
he
dem
neoklassischen
Ansa z
zuge echne
37•
Diese
Zuo dnung
soll
anhand
einige
Tex s ellen
aus
seinem
le z en
Gu ach en
e deu lich
we den,
denn
die
Gewe kscha -
en
und
gewe kscha lich
o ien ie e
Ökonomen
beziehen
sich
zumeis
au
die
Analysen
und
Emp ehlungen
des
Sach e s ändigen a es.
De
oben
skizzie e
Denkansa z
de
neoklassischen
Analyse
bilde
den
Hin-
e g und
ü
die
olgenden
Aussagen
bzw.
Emp ehlungen
des
Sach e -
s ändigen a
es.
So
sch eib
de
Sach e s ändigen a :
"Es
gib
imme
ein
Lohnni eau,
bei
dem
Vollbeschä igung
möglich
is "38,
und
" ich ige
wä e
es,
sie
83 Vgl. J.
M.
Keynes,
The Gene al Theo y o Employmen , In e es
and
Money, London
1960,
S.
29.
34
Ebenda.
35
Vgl. hie zu
S.
12
.
des o liegenden Bei ages.
36 Vgl. hie zu
z.
B.
SVR
75/76,
76/77
und
77/78.
37 Vgl.
z.
B.
H.
Baisch,
K i ik
de
Sach e s ändigen a skonzep ion, in:
H.
Ma kmann
/
D.
B.
Simme (H sg.): K ise
de
Wi scha spoli ik, Köln
1978,
S.
57
-
73
und
R.
Hickel, Die Sünde
de
Weisen -Rück all
au
die einzelwi -
scha liche Basis, in:
F ank u e
Rundschau om 26.11.1977, S.3.
Inwiewei eine de a ige Zuo dnung be ech ig is , soll
hie
nich dis-
ku ie
we den.
88
SVR 77/78, Zi .
288.
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Vollbeschä igung
und
Ve eilung im Kon lik 149
(die
A bei slosigkei
J.
Z.)
als
A bei slosigkei
au
G und
eines
zu
hohen
Lohnni eaus
zu
e kennen"31I.
Und
an
ande e
S elle
mi
alle
Deu lichkei :
"Ein
meh
als
nu
zei weiliges
übe angebo
am
A bei sma k
muß
also
mi
einem
zu
hohen
Lohn
zu
un
haben
40
."
Ausgehend
on
de
Diagnose
eines
zu
hohen
Lohnni eaus
und
zu
ge inge
ak uelle
bzw.
e wa e e
Gewinne
emp iehl
de
Sach e -
s ändigen a
eine
S a egie
de
Lohnzu ückhal ung:
"Die
a i lichen
S unden e diens e
we den
1978
nu
um
so
iel
e höh ,
wie
das
P o-
duk ionse gebnis
je
S unde
s eigen
wi d
41
."
Wi d
diese
Emp ehlung
ge olg , so
e wa e
de
Sach e s ändigen-
a ,
daß
s eigende
Un e nehme gewinne
zu
s eigenden
In es i ionen
und
diese
wiede um
zu
s eigende
Beschä igung
üh en
we den
(sog.
Lohn
-In
es i
ionshypo hese).
4.
Die
Auseinande se zung
um
die
neoklassische
Beg ündung
eines
Zielkon lik es
Von
sei en
de
Gewe kscha en
und
gewe kscha lich
o ien ie e
Ökonomen
wi d
die
Auseinande se zung
mi
de
neoklassischen
Ab-
lei ung
eines
Zielkon lik es
au
d ei
Ebenen
be ieben
42 :
-
das
heo e ische
Ge üs
de
Neoklassik
wi d
k i isie ;
-
die
A gumen a ionske e,
Lohnzu ückhal ung
üh e
übe
höhe e
Gewinne
zu
s eigenden
In es i ionen,
die
eine
e höh e
Nach age
nach
A bei sk ä en
nach
sich zögen,
wi d
-
bezogen
au
die
ak u-
elle
Wi scha slage
-
in
F age
ges ell ;
-
die
Möglichkei ,
übe
Nominallohn e ände ungen
au
die
Reallöhne
einwi ken
zu
können,
wi d
bes i en.
Au
de
e s en
Ebene
we den
o
allem
olgende
neoklassische
The-
sen
k i isie
43
:
39 SVR
1975176,
Zi .317.
40 SVR
1977178,
Zi .
297.
41 SVR
1977178,
Zi .357.
42 Eine ie e Ebene,
au
de
die Gewe kscha en den Sach e s ändigen a
de
Apologe ik bezich igen
und
die These au s ellen,
de
Sach e s ändigen-
a
e le ze seinen gese zlichen Au ag, indem
e
konk e e Handlungs-
o schläge en we e, soll
hie
nich behandel we den. Vgl. hie zu
A.
P ei e ,
De Sach e s ändigen a
ha
seinen Gese zesau ag e le z , in:
Gewe k-
scha liche Mona she e
1178,
S.
1 -
6.
43 Vgl. zu olgendem: J.
P iewe,
Die beschä igungs heo e ische
und
poli-
ische Konzep ion des Sach e s ändigen a es
in
seinem Jah esgu ach en
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150
Jü gen
Ze che
(a) zwischen Reallöhnen,
Einkommens e eilung
und
Beschä igung
bes ehe
ein
enge
kausale ,
abe
empi isch
e deck e
und
zei lich
e zöge e
Zusammenhang.
Hie
kann
au
. d.
Lippe
hingewiesen
we den,
de
mi
Hil e
de
Spek alanalyse
die
Lohnin es i ionshypo hese
un e such
und
zu
dem
E gebnis
komm ,
daß
es
in
alle
Regel
nich
zulässig
sein
dü e,
wi scha spoli ische
Emp ehlungen
allein
au
de
G und-
lage
eine
ein achen
Kausalke e
abzugeben
44•
(b) Die
In es i ionsquo e
weise
eine
hohe
Elas izi ä
in
bezug
au
das
Reallohnni eau
und
die
Lohnquo e
aus.
Dem
wi d
en gegengehal-
en,
daß
Gewinne
nich
die
einzige
Bes immungsg öße
in
de
un e nehme ischen
In es i ions unk ion
seien
419
• Es
wi d
da au
hingewiesen,
daß
eine
ungleiche
Ve eilung
de
Gewinne
zugun-
s en
hochkonzen ie e
Be eiche
de
Wi scha
zu
Ve ze ungen
in
de
In es i ionss uk u
üh e,
da
G oßun e nehmen
Gewinne
nich
in
dem
Maße
wie
kleine e
Un e nehmen
zu
beschä igungs-
wi ksamen
In es i ionen
e wenden
wü den
46
•
Wei e hin
wi d
die-
se
These
en gegengehal en,
daß
In es i ionen
sowohl
aus
F emd-
als
auch
aus
Eigenmi eln
gespeis
we den
könn en,
die
Un e -
nehmen
abe
e s ä k
Finanzin es i ionen
den
Realin es i ionen
o ziehen,
da
e s e e
in
de
je zigen
wi scha lichen
Si ua ion
eine
höhe e
Ren abili ä
au weisen.
Da übe
hinaus
wi d
au
die
ges iegene
In es i ionsp oduk i i ä
e wiesen,
du ch
die
In es i ionsquo en,
wie
sie
am
An ang
de
siebzige
Jah e
ü
eine
wei e e
Ausdehnung
de
P oduk ion
e -
o de lich
wa en,
unnö ig
e scheinen47•
(c)
Die
En wicklung
de
Kapi alin ensi ä
sei hinsich lich
des
Lohn-
ni eaus
elas isch. Dies
implizie e
eine
gewisse
Flexibili ä
in
de
En wicklung
des Kapi alkoe izien en,
wobei
die
ela i en
Fak o -
p eise
seinen
T end
bes immen.
Diesem
A gumen
wi d
en gegen-
gehal en,
daß
zum
einen
de
echnische
Fo sch i
zum
g oßen
1975176,
in:
WSI-Mi eilungen
9176,
S.513
und
de s.:
Neoklassische
und
Keynesianische
Theo ien
de
Beschä igung,
in:
Ma kmann
/ D. B.
Simme
(H sg.):
K ise
de
Wi scha spoli ik,
Köln
1978, S.
455
-472.
44 Vgl.
P.
on
de
Lippe,
Beschä igungswi kung
du ch
Um e eilung?,
in:
WSI-Mi eilungen
8/77, S.
505
.
45 Vgl. G.
Jo zig
/ M. Weg,
Zu
Diskussion
on
K isen
und
K isenpoli ik
in
de
he schenden
ökonomischen
Theo ie,
in:
WSI-Mi eilungen
3178,
S. 160
bis
174.
46 Vgl.
hie zu
auch
H. Schui,
S agna ion
als
Folge
zunehmend
di e enzie -
e
P o i a en,
in:
Konjunk u poli ik
1178,
S. 16 -36.
47 Vgl. H.
Küchle
/ R.
Jo dan,
In es i ionsen wicklung
und
K ise
1974/5,
in:
WSI-Mi eilungen
12177,
S.
737
.
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Vollbeschä igung
und
Ve eilung im Kon lik
151
Teil
unabhängig
on
de
En wicklung
de
Lohnkos en
sich
du ch-
se z
48
und
zum
ande en
diese
Fo sch i
im
wesen lichen
a bei s-
spa end
is .
Dies
bedeu e ,
daß
mi
eine
wei e en
S eige ung
de
Kapi alin ensi ä
zu
echnen
is
49•
(d)
Das
ma k wi scha liche
Sys em
endie e
aus
immanen en
An-
passungsmechanismen
he aus
zu
Vollbeschä igung.
Das
Gleich-
gewich
we de
nu
du ch
nich
ma k kon o me,
d.
h.
übe höh e
Reallöhne
und
de en
in la ionä e
Folgewi kungen
des abilisie .
Diese
These
we den
al e na i e
heo e ische
Posi ionen
en gegen-
ges ell ,
wie
z.
B.
die
Keynessche
Theo ie,
die
ein
s abiles
Un e -
beschä igungsgleichgewich
kenn1;5°.
(e)
De
Funk ionsmechanismus
de
A bei smä k e
en sp eche
unein-
gesch änk
dem
Funk ionsmechanismus
in
P oduk mä k en.
Diese
Analogie
on
Gü e -
und
Fak o mä k en
wi d
bes i en.
Hie bei
s ü z
sich
die
K i ik
am
neoklassischen
A bei sma k -
modell
au
abweichende
empi ische
Un e suchungen
und
Analysen
jünge en
Da ums,
wie
sie
z.
B.
on
Lu z
I
Sengenbe ge
o genom-
men
wo den
sind'51.
In
diesen
Analysen
we den
o
allem
olgende
neoklassische
Modellp ämissen
übe p ü :
-
die
Annahme
eines
lohnelas ischen
A bei sk ä e-
und
A bei s-
pla
zangebo es,
-
die
Annahme
eines
homogenen
A bei sk ä e-
und
A bei spla z-
angebo es,
-
die
Annahme,
sowohl
Anbie e
als
auch
Nach age
on
A bei s-
k ä en
e üg en
übe
olls ändige
In o ma ion
(T anspa enz
de
A bei smä k e),
-
die
Annahme,
In o ma ions-
und
Mobili ä skos en
seien
gleich
Null,
-
die
Annahme
eine
olls ändigen
egionalen
und
sek o alen
Mobili ä
de
P oduk ions ak o en
A bei
und
Kapi al.
48 Vgl.
WS
I-Mi eilungen
1/78,
S.
5
und
auch den Sach e s ändigen a
selbs : SVR
77/78,
Zi .258.
49 Vgl. WSI-Mi eilungen
1/78,
S.
6 und
P iewe,
S.
522.
50
Vgl.
P iewe,
S.
514.
Den Ungleichgewich saspek
de
Keynesschen
Analyse e suchen he auszua bei en
z.
B. R.
J.
Ba o,
H.
I.
G ossmann,
Money, Employmen
and
In la ion, Camb idge
1976.
Vgl. auch
R.
Pe hig,
Gü e ma k kons ella ionen
und
E wa ungen als De e minan en des
Zu-
sammenhangs zwischen Lohnhöhe
und
Beschä igung, in: Mi eilungen aus
de
A bei sma k -
und
Be u s o schung,
1978,
11.
Jg., H.3, S.
337
-
343,
und
R.
Pohl,
Löhne
und
Beschä igung
im
Ungleichgewich , in: Mi eilungen
aus de A bei sma k -
und
Be u s o schung,
1978,
11.
Jg., H.3, S.
344
-
351.
61
B.
Lu z /
W.
SengenbeTgeT, A bei sma k s uk u en
und
ö en liche
A -
bei sma k poli ik, Gö ingen
1974,
W.
SengenbeTgeT, A bei slosigkei
und
A bei sma k s uk u , in:
WS
I-Mi eilungen
4/77,
S.
213
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44509-7 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:28