Kommunale Finanzen und Finanzausgleich
Abstract
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Full text
Timm, He be (Ed.); Jech , Ho s (Ed.)
Book
Kommunale Finanzen und Finanzausgleich
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 32
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Timm, He be (Ed.); Jech , Ho s (Ed.) (1964) : Kommunale Finanzen und
Finanzausgleich, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 32, ISBN 978-3-428-40400-1, Duncke &
Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
N eue Folge Band
32
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
SCHRIFTEN
DES
VEREINS F JR SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
32
Kommunale Finanzen und Finanzausgleich
VERLAG
VON
DUNCKER&HUMBLOT
BERLIN
1964
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Kommunale
Finanzen
und Finanzausgleich
lIe ausgegeben on
P o . D . He be
Timm
P o . D . Ho s
lech
VERLAG VON DUNCKER &
HUMBLOT
BERLIN
1964
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Alle
Rech e
o behal en
© 1964
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
Ged uck
1964
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Vo wo
Den
im
o liegenden
Band
e ö ~m lich en
Bei ägen
zum
P oblem-
k eis "Kommunale Finanzen
und
Finanzausgleich" liegen Re e a e zu-
g unde, die
im
Finanzwissenscha lichen Ausschuß
de
"Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en -Ve ein
ü
Socialpoli ik"
in
de
Zei on
Janua
1960 bis
Juni
1963
gehal en
und
disku ie
wu den.
Fü
die
Reihen olge
de
Bei äge
wa
de
Ge5ich spunk
maß-
gebend,
jene
mi
ela i
wei gespann en
Themen
o anzus ellen
und
ihnen
die Un e suchungen
mi
enge en
F agenk eisen olgen
zu
lassen.
In
den
beiden
e s en
Bei ägen
we den
die
inanzpoli ische Au onomie
de
Gemeinden
und
dann
wei e g ei end die
Ak i i ä
sowohl
de
lokalen Gebie skö pe scha en als auch des
S aa es
im
Hinblick
au
die S ando e eil ng
analysie
und
beu eil , wobei
das
Re e a
on
Timm
am
Beginn
und
das on
Li mann
mi
am
Ende
de
Re e a e
s anden.
Die
Bei äge
on
Klo en, Zei el
und
Obe hause beschä igen
sich
mi
de
kommunalen Bes eue ung: zunächs
mi
den
S ando -
wi kungen
on Gemeindes eue n,
dann
mi
dem
zweckmäßigen
Ge-
meindes eue sys em
und
schließlich
mi
de
We schöp ungs eue als
Gemeindes eue .
S ando wi kungen
und
F agen
de
zweckmäßigen
Be-
messung
de
kommunalen Finanzzuweisungen -die neben den Ge-
meindes eue n bekann lich eine bedeu ende Einnahmequelle
de
Ge-
meinden
und
ein
no wendiges
Ins umen
des kommunalen Finanz-
ausgleichs
sind
-bilden
den
Gegens and
de
Un e suchungen on
Albe s
und
Hielsche .
In
den Bei ägen
wi d
sowohl eine heo e ische als auch
eine
em-
pi ische
Be ach ung
angewende ; Ins i u ionen
wie
auch ökonomische
Quan i ä en
we den
un e such ;
neben
de
posi i en
s eh
die
no ma-
i e
Analyse
in
Ges al kQnk e e Vo schläge.
Dahe
mag
de
o -
liegende
Band
das
In e esse sowohl
de
Theo e ike als auch
de
P ak-
ike
de
Finanzpoli ik inden
und
insbesonde e
ü
die kommunale
Finanzpoli ik uch ba e An egungen · e mi eln. Daß
e
ande e sei s
keine e schöp ende
E ö e ung
de
mi
den
kommunalen
Finanzen
und
dem Finanzausgleich
e bundenen
P obleme da s ell ,
is
schon
da aus
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6 Vo wo
e sich lich,
daß
meh e e
Einnahmea en
de
Gemeinden
in
den
Re e-
a en
nich
un e such
wu den.
Was
die
Nich be ücksich igung
de
Gebüh en,
Bei äge
und
E we bseinkün e
anlang ,
so
dü e
die
Un-
olls ändigkei
deshalb
nich
e heblich
ins
Gewich allen,
weil
diese
Einnahmen
wenige
p oblema isch
und
ums i en
sind. Das
gil
alle -
dings
nich
ü
die
K edi einnahmen.
Es
is
zu
ho en,
daß
ihnen
in
spä e en
A bei en
des Finanzwissenscha lichen Ausschusses
gebüh-
ende
Au me ksamkei
geschenk
we den
kann.
Auch die
Ausgaben-
sei e
is
keineswegs
oll
gewü dig
wo den,
obwohl
sie
in
allen
Bei-
ägen
meh
ode
minde
be ücksich ig
wu de.
De
Finanzwissen-
scha liche Ausschuß
ha
sich
den
ö en lichen
Au gaben
und
Aus-
gaben
-
wenn
auch eils
un e
ande en
F ages ellungen
-
be ei s
au
seinen
beiden
le z en
Si zungen
zugewand
und
wi d
nach
Fo üh-
ung
diese
A bei
Bei äge
zu
diesem
P oblemk eis
in
einem
wei-
e en
Band
zu
Ve ö en lichung be ei s ellen.
Die
He ausgebe
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Inhal
Finanzpoli ische
Au onomie
un e geo dne e
Gebie skö pe scha en
(Ge-
meinden)
und
S ando e eilung.
Ein
Bei ag
zu
ökonomischen·
Be-
u eilung
des
Finanzausgleichs
Von
P o .
D .
He be
Timm
........................................
9
Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op ima.
K eislau heo-
e ische
Be ach ungen
übe
die
Wi kungen
de
s aa lichen
Ak i i ä
au
die
äumliche
Fak o e eilung
Von
P o .
D .
Kon ad
Li mann
......................................
61
S ando wi kungen
kommunale
Bes eue ungs o men
Von
P o .
D .
No be
Klo en
........................................
121
Die zweckmäßige
S uk u
des
kommunalen
S eue sys ems
Von
P o .
D .
Ge ha d
Zei el
........................................
173
Ma e ial
zu
egionalen
S euung
des
Au kommens
eine
Einzelhandels-
umsa zs eue
Von
P o .
D . Alois
Obe hause
Die
Eignung
de
We schöp ungss eue
als
Gemeindes eue
219
Von
P o .
D . Alois
Obe hause
......................................
241
Finanzzuweisungen
und
S ando e eilung
Von
P o
D . Willi
Albe s
..........................................
253
B auchba e
Maßs äbe
ü
kommunale
Finanzzuweisungen
Von
E win
Hielsche
................................................
287
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14 He be
Timm
So
wi d
un e
II
und
III
de
Ein luß
au
die
S ando e eilung
un-
e such ,
de
on
eine
Gemeindepoli ik ausgeh ,
de en
Ziel
au
die
Ände ung
de
Kombina ion
zwischen
de
Ve so gung
mi
Gü e n
und
Leis ungen
des
Indi idualbeda s
und
de
Ve so gung
mi
Leis ungen
des
Kollek i beda s
besch änk
is .
Dann
schließ sich
un e
IV
und
V
eine
Da s ellung
de
Wi kungen
au
die
S ando e eilung
an, die sich
e geben,
wenn
Gemeinden
eines
ande en
Typs e suchen,
ih en
Wohl-
s and
au
Kos en
ande e
Gemeinden
zu
e höhen.
Sie
e s eben
keine
Kombina ionsände ung,
sonde n
eine besse e
Ve so gung
mi
den
Gü-
e n
beide
G uppen.
Und
schließlich
wi d
un e
VI
e ö e ,
welche
Ein luß
au
die
S ando e eilung
sich e gib ,
wenn
die
Gemeinden
eine
Poli ik
de
Einkommens edis ibu ion
be eiben.
Diese
Gemeinden
ähneln
ih em
Typ
nach
s a k
denen,
de en
Poli ik
in
II
und
III
e ö e
wu de.
Sowohl
aus
da s elle ischen
G ünden
-diese
Analyse
kann
sich
nich
des
Ins umen a iums
bedienen, das
un e
II-V
e wende
wi d-
als auch deswegen,
weil
es sich
hie
nich
meh
um
bloße
Ände ungen
de
gesam en
S eue belas ung,
sonde n
um
eine
Ände ung
des
S eue -
sys ems
handel ,
haben
wi
diese
le z e
Va ian e
de
Wohls andspoli ik
nich
zusammen
mi
den
Va ian en
un e
II
und
III
e ö e .
Selbs
wenn
diese Ve olgung
einzelne
Va ian en
ode
Ziele
de
Wohls andspoli ik
nich
gebillig
we den
soll e,
we den
die
Resul a e
nich
on
denen
abweichen,
zu
denen
man
gelangen
wü de,
wenn
zu-
nächs die gene ellen
Bedingungen
ü
das
Wohls andsmaximum
o -
mulie
und
dann
un e such
we den
wü de,
was
sich
im
Hinblick
au
die
S eue poli ik
und
die
S ando e eilung
e geben
wü de,
wenn
die-
ses Wohls andsmodell
au
Gemeinde ypen
angewende
we den
wü de,
die sich
oneinande
du ch
ih e
Vo s ellungen
om
Wohls andsmaxi-
mum
und
du ch
ih e
Möglichkei en
de
Wohls andse höhung
un e -
scheiden.
11
1.
Es
mag
zunächs
einen
Typ
on
Gemeinden
geben, die
das
S eue -
au kommen, das
ihnen
bei
den
ü
alle
Gemeinden
gleichen
S eue n
und
gleichen
S eue sä zen
zu ließ ,
und
dami
die
Ve so gung
mi
den
Leis ungen
des
Kollek i beda s
im
Ve gleich zu
de
Ve so gung
mi
den
Gü e n
des
Indi idualbeda s
ü
unzu eichend
hal en.
Diese
Ge-
meinden
we den
dahe
bes eb
sein, die
un e op imale
Kombina ion
in
de
Ve so gung
mi
den
beiden
Gü e g uppen
übe
die
E höhung
des
S eue au kommens
zu
e besse n. Das
Bedü nis
zu
eine
de a igen
Ände ung
de
Kombina ion
wi d
um
so
ehe
o liegen, je
g öße
das
Einkommen
(und
zwa
das P o-Kop -Einkommen)
in
eine
Gemeinde
is
und
je
ausgep äg e
de
Hang
zum
"Wohl ah ss aa "
is . Beide
Bedingungen
zusammen
we den
am
ehes en
in
eichen
Indus ie-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
15
gemeinden
e üll
sein,
in
denen
die
A bei nehme be ölke ung
einen
aus eichenden Ein luß
au
die Gemeindepoli ik ausüb .
2.
Wenn
nun
e ö e
wi d,
wie
g oß die S eue e höhung sein muß,
die
ein
solche
Gemeinde yp
zum
Zwecke
de
He s ellung
de
Op imal-
kombina ion
de
beiden
Gü e g uppen
o zunehmen
geneig is ,
wenn
also die
F age
nach
de
op imalen
S eue belas ung
ges ell
wi d,
dann
wi d
de
Ein achhei
halbe
angenommen,
daß
die be e ende
Ge-
meinde
nu
eine
S eue
e hebe. Das
is
zwa
eine un ealis ische,
abe
ü
die
Bean wo ung
diese
F age
unschädliche
Annahme,
die die
A gu-
men a ion
seh
e leich e .
We
sich
o zdem
diese
Annahme
nich
anschließen möch e, möge
un e s ellen,
die be e ende Gemeinde
e -
höhe
die
S eue sä ze
eine
Meh zahl
on
S eue n
um
den
gleichen
p o-
zen ualen
Be ag.
Das
Ziel, das eine solche
Gemeinde
e olg , das es indessen,
wie
noch
e sich lich
wi d,
nie
ode
nu
un e
seh
unwah scheinlichen
Bedingun-
gen
e eichen
wi d,
kann
in
de
olgenden
Figu
e anschaulich
we -
den.
K
~~-------------------+----~~~
~'
~D
Figu 1
Au
de
Abszisse
sind
die Mengen
de
Gü e
und
Leis ungen
des
Indi idualbeda s,
au
de
O dina e
die des
Kollek i beda s
abge a-
gen.
In
de
Ausgangssi ua ion
be äg
das
B u oeinkommen
alle
Gemein-
demi gliede
Eo•
Bei
dem
ü
alle
Gemeinden
gleichen
S eue sa z
o
e gib
sich ein
S eue au kommen
on
T
0'
das die
Gemeinde
o
dem
übe gang
zu
inanzpoli ischen Au onomie
zu
Be iedigung
de
Kollek i bedü nisse
zu
Ve ügung
ha .
Dami
kann
bei
gegebenem
P eis
ü
die
Kollek i gü e
(ode -leis ungen) die Menge Ko
on
die-
sen
Gü e n
e wo ben
(he ges ell )
we den.
Mi
dem
Einkommen
nach
Abzug
de
S eue n,
also
dem
e ügba en
Einkommen,
wi d
bei ge-
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16
He be
Ti un
gebenem
P eis
ü
die
Gü e
des
Indi idualbeda s
die Menge 10
on
diesen
Gü e n
gekau . Die Kombina ion zwischen
de
Ve so gung
mi
diesen
Gü e g uppen
Po
wi d
annahmegemäß
als unbe iedigend
emp unden,
und
es
wi d
die Kombina ion
p'
e s eb ,
die bei gegebe-
nem
Einkommen
einen
g öße en
An eil
de
Kollek i gü e
au
Kos en
de
Indi idualgü e
en häl .
Diese
e s eb e
Op imalkombina ion
is
du ch
den
Tangen ialpunk
zwischen
eine
Indi e enzku e
und
de
Einkommensge aden gekennzeichne ,
wäh end
die
un e op imale
Kom-
bina ion
in
Po
dadu ch
cha ak e isie
is ,
daß
eine
wei e
un en
e -
lau ende
Indi e enzku e die Einkommensge ade schneide .
Die
e s eb e
Op imalkombina ion
in
p'
wi d
jedoch nich
ode
nu
un e
un ealis ischen Bedingungen
e wi klich
we den
können.
Denn
im
Gegensa z
zu
einem
Indi iduum
ode
p i a en
Haushal , die die
Ve -
wendung
ih es
Einkommens
ände n
können,
ohne
daß
dadu ch
die Höhe
des Einkommens
be üh
wi d,
wi d
die
S eue sa ze höhung
p ak isch
zu
eine
Reduk ion
de
B u oeinkommen
de
Gemeindemi gliede
üh-
en,
und
zwa
übe
den
E ek
de
S eue sa ze höhung
au
den
"Außen-
handel"
de
Gemeinde.
Demgegenübe
wi d
un e s ell ,
daß
ohne diesen
E ek
au
den
"Außenhandel" die Gesam höhe
de
Ausgaben
in
de
Gemeinde
on
de
Ände ung
in
de
Ve eilung
zwischen
den
Ausgaben
ü
die Leis ungen des
Indi idual-
und
des Kollek i beda s
unbeein-
luß bleib .
Je
kleine
eine Gebie skö pe scha is , des o
g öße
wi d
de
du ch
die
S eue sa ze höhung
e u sach e
Rückgang
de
P oduk-
ion
sein, die
auße halb
de
Gebie skö pe scha abgese z
wi d,
des o
g öße
wi d
die
Zunahme
de
"Impo e"
du ch
die Gemeindemi gliede
und
des o
ge inge
wi d
de
An eil
de
Gemeindeausgaben sein,
de
sich - inanzie
aus
dem
e höh en
S eue au kommen
-
in
zusä zliche
Einkommen
de
Gemeindemi gliede niede schläg .
Man
kann
die Bedingungen
ü
die
Wi kung
de
S eue sa ze höhung
au
das
B u oeinkommen
de
Gemeindemi gliede allgemein
o mu-
lie en, wobei die Ausgaben
de
Un e nehmen
de
Gemeinde
ü
in
de
Gemeinde
p oduzie e
In es i ionsgü e
zunächs unbe ücksich ig blei-
ben. Wenn
E
T
Ex
c
a
E
das
B u oeinkommen
(Einkommen
o
de
s eue )
de
Gemeindemi -
gliede ,
das
S eue au kommen
de
Gemeinde,
die
Expo e
in
ande e
Gemeinden,
die
ma ginale
Konsumneigung
de
Gemeindemi gliede
im
Hinblick
au
ih e
Ausgaben
ü
in
de
Gemeinde
p oduzie e
Konsumgü e ,
den
B uch eil,
mi
dem
die
Gemeindeausgaben
zu
Einkommen
de
Gemeindemi gliede
we den,
und
-dEx
d
die
S eue elas izi ä
de
Expo e
-_.-
Ex
.
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Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
17
da s ellen
und
wenn die Gemeindeausgaben s e s gleich dem S eue au kom-
men sind, dann olg
dE =
cdE-cdT
+ adT + dEx
Da dEx = - E
d
Ex und
dT = d E + dE is , e gib sich
dE =
cdE-c
(d E
+ dE
)
+ a
(d E
+
dE )-E
d
Ex ,
d
d E
(a-c)
-E
-Ex
dE=
l-c
+
c -a
Das B u oeinkommen s eig , bleib kons an ode sink ,
d
E
(a
-
c)
-E
d
Ex
>
wenn
---------
< 0 ,
d.
h.
l-c
+
c -a
a-c
> Ex
wenn
-e-
< E
Ex .
Da
E
= T is und de besse en In e p e a ion wegen
s a
T geschneben
Ex
wi d E
T , olg , daß
E
das B u oeinkommen s eig , kons an bleib ode sink ,
Ex
wenn a
-c
> E
--=-
e < T is .
E
Schon
wenn
a-c
~
0
wä e,
müß e
das
B u oeinkommen
sinken;
und
ielleich
is
schon diese
Bedingung
bei
eine
Reihe
on
Gemeinden
e -
üll .
Nehmen
wi
abe
an, a - c
sei
posi i ,
abe
na ü lich
imme
nen-
nenswe
un e
eins:
De
Quo ien
au
de
ech en
Sei e
wi d
in
eine
en wickel en
Volkswi scha
ü
iele
Gemeinden,
wenn
nich
ih e
g oße
Meh zahl,
ela i
g oß,
e mu lich
g öße
als
eins
sein.
Dann
müß e
e schon
ela i
klein,
also
wesen lich
kleine
als
eins sein,
wenn
bei
de
ge ingen
Di e enz zwischen a
und
c
das
B u oeinkommen
kon-
s an
bleiben
ode
sich
ga
e höhen
soll. Das
is
jedoch
ü
eine
einzelne
Gemeinde
(selbs
wenn
sie
g oß
is )
kaum
anzunehmen.
In
diesen
E -
wägungen
sind
die
p i a en
Ausgaben
de
Gemeindemi gliede
ü
In-
es i ionsgü e ,
die
inne halb
de
Gemeinde
e zeug
we den,
nich
be-
ücksich ig .
Abe
da
die
(einkommens
abhängigen)
In es i ionen
wohl
die
S ä ke,
abe
nich
die
Rich ung
de
Einkommensbewegung
beein-
lussen,
wi d
ih e
Einbeziehung
in
die
obigen
E ö e ungen
die
These
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
32
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18
He be
Timm
nich beein lussen,
nach
de
ealis ische weise
mi
einem
Rückgang
de
B u oeinkommen
au
G und
de
S eue sa ze höhung
zu
echnen is .
Da
es
uns
in
diesem
Zusammenhang
nich
da au
ankomm ,
das
Aus-
maß des
im
allgemeinen zu
e wa enden
Einkommens ückganges
in
die-
se
Gemeinde
in
Abhängigkei
on
de
S eue sa ze höhung
zu
bes im-
men,
können
wi
uns
wei e e
übe legungen
übe
die
G öße
de
Pa a-
me e
in
den
obigen Beziehungen sowie
übe
die
Ve ände ung
de
Ne oin es i ionen
de
Un e nehmungen
in
de
Gemeinde
spa en
8• Auch
sehen
wi
an
diese
S elle
da on
ab, die
Wi kung
eine
E höhung
de
Sä ze
e schiedene
S eue n
au
P oduk ion
und
Einkommen
de
be-
e enden
Gemeinde
zu
e ö e n,
zumal
da übe
im
le z en
Abschni
(S.
56
.)
meh
gesag
wi d.
Wi
begnügen
uns
ielmeh
dami , das
Ausmaß
des Einkommens ück-
ganges
du ch
die
G öße
1]
auszud ücken, wobei
dE
d
1]
= - . -
und
also
Eo • o
dE
=
'YJ
d E
o is .
o
Bei gegebenem
Einkommen
in
de
Ausgangssi ua ion
(E
o)
und
bei
gege-
bene
p ozen uale
S eue sa ze höhung
(~ )
is
de
Einkommens ück-
o
gang
on
de
absolu en
G öße
on
1]
abhängig.
1]
b ing
die
Elas izi ä
de
Nach age nach
dem
P oduk ionss ando
in
de
Gemeinde
bei
gege-
bene
S eue sa zände ung
zum
Ausd uck
und
is
abhängig
on
den
obigen
Pa ame e n
a, c
und
e sowie
on
de
Ve ände ung
de
Ausgaben
de
Un e nehmen
de
Gemeinde
ü
in
diese
Gemeinde
p oduzie e
In es i ionsgü e .
Wenn
auch die
e s eb e
Op imalkombina ion
in
P'
p ak isch
nich
e eich
we den
kann, so
läß
sich doch die zwei bes e
und
ealisie -
ba e
Kombina ion bes immen. Sie
muß
in
de
Fläche liegen, die
in
de
Figu
1
on
de
Einkommensge aden Eo
und
de
du ch
Po
gehenden
Indi e enzku e
beg enz
wi d.
Au
de
Einkommensge aden Eo
obe halb
on
Po
wi d
sie sich nich be inden,
weil
das
Einkommen
mi
8
Im
üb igen
un e s ellen
wi
in
diesem
ganzen
Bei ag,
daß
die
S eue -
bemessungsg undlagen
und
die
S eue echnik
eine
(nennenswe e)
Auswei-
chung
de
Un e nehmungen
o
de
S eue meh belas ung
du ch
Ve legung
des
Un e nehmungssi zes
in
ande e
Gemeinden
e hinde n.
Bis
au
seh
wenige
Ausnahmen
we den
die
S eue n
bei
den
Un e nehmungen
e hoben,
und
eine
Meh belas ung
in
eine
Gemeinde
im
Ve gleich
zu
ande en
könn e
in
manchen
Fällen
du ch
Ve legung
des
Si zes
de
Un e nehmung,
nich
abe
de
P oduk ion
in
die
Gemeinden
mi
ge inge e
S eue belas ung
begegne
we den.
Diese
Ge ah
wä e
dadu ch
en gegenzuwi ken,
daß
de
Ta bes and,
de
zu
S eue schuld
üh ,
an
die
Be iebss ä e
und
nich
an
den
Si z
de
Un e nehmung
geknüp
wi d.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
19
de
S eue sa ze höhung
sink ,
weil
die
Einkommensge ade
sich also
nach
links
e schieb . Die
Indi e enzku e
du ch
Po
komm
als
O
ü
diese
Kombina ion
nich
in
F age,
weil
jede
Punk
au
ih
gegenübe
de
Ausgangssi ua ion
bei
Po
keine
Ve besse ung
b ing .
Mi
de
Be-
g enzung
du ch
die
du ch
Po
e lau ende
Indi e enzku e
we den
die
Kombina ionen
ausgeschal e , die sich
bei
'YJ
~
1
e geben
wü den
und
die
gegenübe
de
Ausgangssi ua ion
imme
eine Ve schlech e ung
bedeu-
en
wü den,
da
sie eine
Kons anz
ode
ga
Ve inge ung
des
S eue -
au kommens
mi
eine
Ve inge ung
des
e ügba en
Einkommens
de
Gemeindemi gliede
e binden.
Es
hä e
sich also die
Be iedigung
de
Indi idualbedü nisse
e schlech e ,
ohne
daß
die
Be iedigung
de
Kollek i bedü nisse
sich
e besse
hä e.
Welche
S eue sa ze höhung
zu
de
zwei bes en
Kombina ion
üh ,
häng
on
de
G öße
on
'YJ
und
dem
Ve lau
de
Indi e enzku en
inne halb
des
ele an en
Be eichs ab.
Den
Ein luß
on
'YJ
können
wi
bei
eine
bes imm en
Gemeinde
du ch
eine
Ku e
e anschaulichen, die
in
Po
beginn ,
konka
gegen
die
Abszisse
e läu
und
sich
au
die
O dina e
zubeweg . Diese
Ku e
e binde
alle
Punk e,
aus
denen
bei
al e na i en
S eue sä zen
die
en sp echenden
Einkommen
de
Gemeindemi gliede
und
bei
diesen
Ein-
kommen
das
sich aus
den
jeweiligen
S eue sä zen
e gebende
S eue -
au kommen
und
die jeweiligen
e ügba en
Einkommen,
mi hin
die
Ausgaben
ü
die
Leis ungen
des
Kollek i beda s
und
ü
die
Gü e
des
Indi idualbeda s
ablesba
sind. Die
Ku e
beweg
sich
in
Rich ung
au
die
O dina e, also
on
de
u sp ünglichen
Einkommensge aden
nach
links
o ,
weil
mi
de
S eue sa ze höhung
das
Gesam einkommen
de
Gemeindemi gliede
sink .
Sie
is
konka
gegen die Abszisse,
weil
mi
wachsende
E höhung
des
S eue sa zes
das
S eue au kommen
zunächs
mi
abnehmende
Zuwachs a e
s eigen
wi d,
um
on
einem
bes imm en
Punk
ab
wiede
zu
sinken.
Wi
wollen
diese
Ku e
die TE -Ku e
nennen,
weil
die
Punk e
au
ih
das
S eue au kommen
und
das
e üg-
ba e
Einkommen
(E
)
de
Gemeindemi gliede
in
Abhängigkei
om
S eue sa z
da s ellen.
Sie
demons ie
nich s
ande es
als
die
En -
wicklung
des
B u oeinkommens
bei
al e na i e
S eue sa ze höhung.
Bei
eine
ü
eine
bes imm e
Gemeinde gegebenen
Scha
on
Indi e-
enzku en
inne halb
des
ele an en
Be eichs
e gib
sich
dann
die
zwei -
bes e
Kombina ion
als
Tangen ialpunk
de
TE -Ku e
mi
de
am
wei-
es en
ech s liegenden Indi e enzku e.
Diese
Punk
Pi
is
in
de
Figu
2 da ges elW.
4 Es wi d bei diese A gumen a ion un e s ell , daß de Du chschni sp eis
ü die Indi idualgü e und de Du chschni sp eis ü die Kollek i gü e sich
nich ände n, obwohl sich die Zusammense zung jede diese Gü e g uppen
in de Regel ände n wi d. Da abe ungewiß is , wie sich diese Zusammen-
2'
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20
He be
Timm
Wie e sich lich,
gib
es
s e s
eine
zwei bes e Kombina ion,
wenn
die
TE -Ku e
konka
gegen die Abszisse
ode
auch ge adlinig
e läu
und
wenn
sie
in
de
on
de
Einkommensge aden Eo
und
de
du ch
Po
e lau enden
Indi e enzku e
beg enz en
Fläche lieg .
Sie
exis ie
nich
ode
nu
im
Zu all,
wenn
diese
Ku e
kon ex
zu
Abszisse
e -
läu .
Ein
solche
Ve lau
is
jedoch ausgeschlossen,
da
e
bedeu en
wü de,
daß
das
S eue au kommen
bei
zunehmende
S eue sa ze höhung
mi
wachsende
Zuwachs a e
s eigen
wü de,
ode
ande s:
daß
das
Ein-
kommen
de
Gemeindemi gliede
bei
zunehmende
S eue sa ze höhung
mi
abnehmende
Ra e
sink .
K
Ko
~---------il----=""" ';;:~_
Figu
2
Das
Ausmaß
de
op imalen
S eue sa ze höhung
häng
e s ens
om
Ve lau
de
TE -Ku e, d. h.
de
G öße
on
'YJ,
und
zwei ens om
Ve -
lau
de
Indi e enzku e ab. Bei gegebenem
Ve lau
de
TE -Ku e
lieg
die
Op imalkombina ion
um
so
meh
obe halb
on
Po
und
um
so
nähe
an
de
Eo-Ge aden, je lache die Indi e enzku en
e lau en;
um
so
g öße
is
dann
die S eue sa ze höhung. Bei gegebenem
Ve lau
de
Indi e enzku en
wi d
diese E ek
um
so
s ä ke ,
je
s eile
die
TE -Ku e
e läu ,
je
kleine
also
'YJ
is .
3.
In e p e ie en
wi
diese
Folge ungen
im
Hinblick
au
die
Si ua ion
und
das
Ve hal en
de
Gemeinden, die die
Ände ung
de
Kombina ion
se zung
und
wie
sich demzu olge die Du chschni sp eise
ände n,
wi d
on
diese
Möglichkei
de
Bewegung
de
Du chschni sp eise abgesehen.
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Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
21
de
beiden
Gü e g uppen
zuguns en
eine
besse en Be iedigung
de
Kollek i bedü nisse e s eben,
dann
e gib
sich olgendes: Eine Ge-
meinde
wi d
um
so
ehe
in
de
Lage
sein, sich diesem Ziel möglichs
wei
zu
nähe n,
je
wenige
P oduk ion
und
Einkommen
in
de
Gemeinde
sich bei gegebenen
S eue sa ze höhungen
eduzie en. Sie
wi d
um
so
ehe
zu
g öße en
S eue sa ze höhungen
be ei
sein,
je
g öße
ih e
P ä-
e enz
ü
die
Ve so gung
mi
den
Leis ungen des
Kollek i beda s
is ;
denn
je
g öße
diese
P ä e enz
is , des o lache
is
de
Ve lau
de
In-
di e enzku en.
Da
beide
Bes immungsg ünde
ü
die
S eue sa ze hö-
hung,
nämlich die G öße
on
'YJ
und
die
P ä e enz
ü
die Be iedigung
de
Kollek i bedü nisse,
on
Gemeinde
zu
Gemeinde e schieden sein
we den,
wi d
bei diesem
Typ
de
Gemeinden
mi
un e schiedlichen
S eue -
sa ze höhungen
ge echne
we den
müssen.
E inne n
wi
uns
de
eingangs gemach en Beme kung,
daß
diese
Ge-
meinde yp
am
ehes en
in
eine
ela i
eichen Indus iegemeinde
mi
ela i
s a kem
Hang
zum
"Wohl ah ss aa "
zu
inden sein
wi d,
dann
auchen
so o Zwei el
da übe
au , ob die
Zahl
de
Gemeinden
mi
ela-
i
g oßen
S eue sa ze höhungen
bedeu end
sein
wi d.
Denn
bei
Ge-
meinden
mi
ausgep äg e
Indus ies uk u
wi d
J
nich
ge ade
klein
sein,
da
es
e häl nismäßig
iele
Un e nehmungen
geben
wi d,
die
mi
den
Un e nehmungen
ande e
Gemeinden
konku ie en.
Diese
Gemein-
den
we den
o z
ih es
Wohls andes
den
Einkommens e lus ,
de
ange-
sich s des
ela i
g oßen
J
zu
e wa en
is , ü ch en.
Ande e sei s
sp ich
nich
iel
da ü ,
daß
in
eine
Gemeinde, die
ela i
eich
is
und
zu-
gleich
einen
ela i
geschlossenen
Wi scha s aum
da s ell ,
daß
also
z.
B.
in
eine
wohlhabenden
Landgemeinde
ohne
nennenswe e
Indus ie
die
P ä e enz
ü
die Be iedigung
de
Kollek i bedü nisse
s a k
ge-
nug
is ,
um
diese Gemeinde
zu
g öße en
S eue sa ze höhungen
anzu-
egen.
III
1.
Bei einem
ande en
Typ
on
Gemeinden
wi d
eine
Poli ik
de
Ände ung
de
Kombina ion zwischen
den
beiden
Gü e g uppen
s a
zu
eine
S eue sa ze höhung
zu
eine
S eue sa zsenkung üh en. Es
sind
dies die Gemeinden, die die bes ehende Kombina ion
in
en gegengese z-
e
Rich ung
ände n
wollen, die also
bes eb
sind, die Ve so gung
mi
den
Gü e n
und
Leis ungen
des
Indi idualbeda s
au
Kos en
de
Ve so gung
mi
den
Leis ungen des Kollek i beda s
zu
e höhen.
Dieses
Bedü nis
wi d
am
ehes en
in
Gemeinden lebendig
we den,
die
ela i
a m
in
de
Ve so gung
mi
den
Gü e n
des
Indi idual-
beda s
sind
und/ode
sich
in
konse a i e
Ablehnung
des
Wohl ah s-
s aa sgedankens
be inden.
Ih e
Si ua ion
und
ih
Ziel
we den
in
de
Figu
3 da ges ell .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
22
He be
Ti un
K
~
1-------"'..:.
Figu 3
S a
de
bei
de
he schenden
S eue belas ung
ealisie en
Kom-
bina ion
on
Ko
und
10
im
Punk e
Po
e s eb
eine Gemeinde dieses
Typs
die
Kombina ion
im
Punk e
P'.
Die
Kombina ion
in
Po
wi d
als
nich
op imal
emp unden,
was
dadu ch
zum
Ausd uck
komm ,
daß
die 1n-
di e enzku e die
Einkommensge ade
in
Po
nich
angie ,
sonde n
schneide
und
daß
sie
links
on
de
Indi e enzku e
im
Tangen ial-
punk
P'
lieg .
2.
Wenn
eine Gemeinde dieses
Typs
den
S eue sa z
senk ,
um
die
an-
ges eb e
Kombina ion
in
p'
zu e eichen,
wi d
sie es s ellen,
daß
das
e ügba e
Einkommen
de
Gemeindemi gliede
nich
nu
s eig ,
weil
die
S eue belas ung
sich eduzie ,
sonde n
auch,
weil
das
B u oeinkom-
men
sich in olge
de
S eue sa zsenkung
e höh .
Denn
die
P oduk ion
in
diese
Gemeinde
wi d
in
Konku enz
mi
den
Un e nehmungen
an-
de e
Gemeinden, die
keine
ode
eine
ge inge e
S eue sa zsenkung
o nehmen,
begüns ig ,
und
die (B u o-)Einkommen
de
Gemeindemi -
gliede
we den
zunehmen. Diese
Einkommenszunahme
wi d
zwa
ela i
ge ing
sein,
da
hie
nich
angenommen
wi d,
daß
die
Gemeinde
die
P o-
duk ionsbedingungen
auch
mi
Hil e
eine
angemessenen Ausgabenpoli ik
a ak i
zu
ges al en
sich
bemüh ,
abe
es
wi d
du ch
die
S eue sa z-
senkung
doch eine Tendenz
zu
P oduk ions-
und
Einkommens e -
meh ung
in
diese
Gemeinde ausgelös . Diese Schluß
s ü z
sich
au
die
übe legungen
un e
II
(S.
16
.).
Ve wenden
wi
die
do
e wähn en
Symbole
und
Beziehungen, so
e gib
sich
ü
den
Fall
de
S eue sa z-
senkung,
daß
das
B u oeinkommen
de
Gemeinde s eig ,
kons an
bleib
ode
sink ,
wenn
Ex
a-c
< E
-8-
> T is .
E
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
23
Au
G und
de
Übe legungen
zu
de
G öße diese
Pa ame e
und
Quo ien en
au
S.
17
.
wi d
bei
eine
S eue senkung
eine
E höhung
des
B u oeinkommens
e wa e
we den
können. Die Einkommens-
ge ade
Eo
wi d
sich also
on
Po
ab
nach ech s e schieben,
und
es
wi d
sich e weisen,
daß
de
Punk
p'
nich die Op imalkombina ion
da -
s ell . Die Gemeinde
wi d
also
angenehm
übe asch
we den.
K
Ko
--------' o:::;....~
K,~----------~~~~--~
K/~------------~--~~~~
o~--------~~------~=---~----
Figu 4
Die Op imalkombina ion
wi d
au
dieselbe
A
bes imm ,
wie
es
in
II
geschah. Bei
Po
beginnend,
en s eh
wiede um
eine
TEy-Ku e, die
konka
zu
Abszisse
e läu ,
sich
abe
je z
on
de
O dina e
en -
e n . Analog
zu
TEy-Ku e
in
de
Figu
2
e binde
sie alle
Punk e,
die
bei
al e na i en
S eue sä zen
die en sp echenden
B u oeinkommen
de
Gemeindemi gliede
und
bei
diesen
Einkommen
das
sich
aus
den
jeweiligen
S eue sä zen
e gebende
S eue au kommen
und
die jewei-
ligen
e ügba en
Einkommen
de
Gemeindemi gliede da s ellen. Die
TEy-Ku e
beweg
sich
im
Falle
de
S eue sa zsenkung
on
de
O -
dina e
o ,
weil
mi
de
S eue sa zsenkung
die (B u o-)
Einkommen
de
Gemeindemi gliede ,
wenn
auch
ela i
ge ing ügig, s eigen. Sie
e -
läu
konka
gegen die Abszisse,
weil
angenommen
we den
kann,
daß
das
B u oeinkommen
de
Gemeindemi g~iede~
bei
zunehmende
S eue senkung
mi
sinkende
Zuwachs a e s eig
und
das
S eue au -
kommen
mi
s eigende
Ra e
abnimm .
Die Op imalkombina ion
wi d
du ch
den
Tangen ialpunk
de
TEy-Ku e
mi
eine
Indi e enzku e
bes imm ,
wie
es
in
de
Figu
4 bei
Pi
de
Fall
is .
Da,
wie
e wähn ,
ein
kon exe
Ve lau
de
TEy-Ku e ausgeschlossen
is ,
gib
es
imme
eine Op imalkombina ion
und
also eine op imale
S eue sa zsenkung.
Das
Ausmaß
de
op imalen
S eue sa zsenkung
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
30
He be Timm
ücksich igung eines
e waigen
Agglome a ionse ek es
wü de
die obige
Nach ageku e elas ische e lau en.
Die En wicklung des
S eue au kommens
is
die
Resul an e
aus
zwei
Komponen en:
e s ens
aus
dem
Ausmaß
de
du ch
die
S eue sa zsen-
kung
he o ge u enen
P oduk ions-
und
also Einkommenszunahme,
die das
S eue au kommen
e höhen,
und
zwei ens
aus
dem
Minde s eue -
au kommen
aus
de
bishe igen S eue quelle.
Bei
dem
obene wähn en
ypischen
Ve lau
de
Nach ageku e
e -
gib
sich olgendes Bild:
·
Eo = T
Figu 6
Dabei
bedeu e
E
bo
das
B u oeinkommen
de
Gemeindemi gliede
im
Ausgangszus and.
Die
Ku e
de
P oduk ion
ode
des
Einkommens
Ebo + Ea = Eb
s eb
einem
Maximum
zu, ohne
nach
dem
Maximum
wiede
zu
allen.
Die
T-Ku e
e eich
o he
ih
Maximum,
um
dann
wiede
zu sinken.
Sie
s eig
bis
zum
Maximum
wenige
s a k
als die Eb-Ku e,
weil
de
S eue sa z
sink .
b)
Nun
häng
die
P oduk ionsausdehnung
abe
auch
on
de
Aus-
gabenpoli ik
de
Gemeinde ab,
und
wi
wollen diejenige Ausgaben-
poli ik, die
ge ade
geeigne is , die
P oduk ionsa ak ion
zu
e mög-
lichen, die
au
G und
de
S eue sa zsenkung
he o ge u en
wi d,
die
adäqua e Ausgabenpoli ik nennen. Sie
so g
also da ü ,
daß
die
P oduk-
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Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
31
ionsbedingungen
-abgesehen
on
de
S eue belas ung
-
in
de
be-
e enden
Gemeinde
den
P oduk ionsbedingungen
in
ande en
Ge-
meinden
en sp echen;
mi
ande en
Wo en:
Sie
s ell
die
Ausgaben-
poli ik
da ,
die
on
sich
aus
die
P oduk ionsausdehnung
wede
hemm
noch
an eg .
Die adäqua en Ausgaben (Ap
) lassen sich
in
eine
Ku e
e anschau-
lichen,
de en
ypische
Ve lau
aus
olgenden
übe legungen
deu lich
wi d:
Eine
ge ing ügige
Zunahme
de
p i a en
P oduk ion
in
de
Ge-
meinde
e u sach
keine
ode
eine e gleichsweise
ech
ge inge
Zu-
nahme
de
Gemeindeausgaben,
o
allem
na ü lich
. solange
de
An-
s ieg
de
p i a en
P oduk ion
noch nich
mi
eine
A ak ion
on
Un e nehmungen
e bunden
is . Bis
zu
einem
gewissen
G ad
e o de
die
Zunahme
de
P oduk ion
de
Un e nehmungen
in
de
Gemeinde
keine
ode
une hebliche
In es i ionen
de
Gemeinde.
Je
meh
die
P o-
duk ion
wächs , des o
meh
we den
indessen die
adäqua en
Ausgaben
wachsen.
Und
zwa
we den
die
au
die
Einhei
de
P oduk ionsaus-
dehnung
bezogenen
Ausgaben
de
Gemeinde
ü
die Ve zinsung,
Til-
gung
bzw.
Amo isa ion
de
e o de lichen
In es i ionen
in
Ve keh s-
anlagen,
ande en
Public
U ili ies,
im
E ziehungs-
und
Gesundhei s-
wesen
usw.
plus
die
lau enden
Ausgaben
ü
den
Be ieb
diese
Anlagen
zunehmen.
Ein
gene elle
G und
da ü
lieg
da in,
daß
die
Raumübe -
windungskos en
ü
die Bescha ung
on
In es i ionsgü e n
und
Fak-
o en
p o
Einhei
de
nachge ag en
Gü e
und
Fak o en
mi
zunehmen-
de
Nach age
de
Gemeinde s eigen,
da
die wachsende Nach age
au
die
Bescha ung
on
Gü e n
und
Fak o en
aus
wei e e
En e nung
und
au
Fak o en
übe g ei ,
de en
P ä e enzen
ü
den
bishe igen
A bei s-
pla z
zunehmen.
Fe ne
kann
es
in
ielen
Fällen
sein,
daß
bes imm e
Ausgaben,
z.
B.
im
Ve keh swesen,
übe p opo ional
zu
de
a ahie en
P oduk ion
s eigen.
Je
meh
schließlich die
P oduk ions-
und
Einkommensa ak-
ion
on
eine
Ve meh ung
de
Einwohne
beglei e
is , des o
s ä ke
we den
die
adäqua en
Ausgaben
s eigen;
denn
die
Ausgaben
ü
im
Ve gleich
mi
den
Abwande ungsgemeinden
en sp echende W
ohnun-
gen,
E ziehung
usw.
we den
dann
ela i
s a k
zunehmen.
c)
In
dem
Bemühen,
die op imale S eue sa zsenkung ode den op i-
malen S eue sa z
im
Rahmen
diese
Va ian e
zu
bes immen,
gehen
wi
sch i weise
o .
In
de
olgenden
Figu
7
is
die
P oduk ion
ode
das
Einkommen
(Eh
=
Ebo + Ea)
au
de
Abszisse
abge agen.
In
diese
Figu
agen
wi
e s ens
die
eben
e läu e eAp-Ku e
und
zwei ens
dieT-Ku e
ein,
de en
We e
je z
zwa
nich
meh
wie
in
de
Figu
6
au
,
sonde n
eben
au
Eh
be-
zogen sind;
die
T-Ku e
behäl
abe
ih en
ypischen
Ve lau
in
de
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32
He be
Timm
Figu
6.
D i ens
wi d
in
de
Figu
7 noch
das
e ügba e
p i a e
Ein-
kommen
in
de
Gemeinde
in
de
E -Ku e da ges ell . Dieses
e ügba e
Einkommen
e gib
sich
beim
jeweiligen
S eue s
a z =
o-Zd
wie
olg :
E = (E
bo
+ Ea)
[1-
( o -2' d )].
Hie bei
is
zu
beach en,
daß
das
a ahie e
Einkommen
Ea
g öße
als
das
Ea
in
de
Figu
5 is ,
weil
je z
die
adäqua e
Ausgabenpoli ik
de
Ge-
meinde
die
A ak ionswi kung
de
S eue sa zsenkung
un e s ü z .
Zu
Ve anschaulichung
diene
olgende Tabelle:
T
o
= 0,4
••
0
•••
1000 - -
600
400
l = 0,375
....
1200
200
200
750
450
2
= 0,35 ...... 1380
180
380
897
483
s
= 0,325 .... 1540
160
540
1039,5
500,5
4
= 0,3 ...... 1680
140
680
1176
504
5
= 0,275 .... 1800
120
800
1305
495
6
= 0,25 ...... 1900
100
900
1425
475
Die
E -Ku e muß, bezogen
au
die Eb-We e
au
de
Abszisse,
on
Be-
ginn
an
wie
de
ech e
A m
eine
Pa abel
e lau en;
denn
die
e üg-
ba en
Einkommen
de
Gemeindemi gliede
s eigen
nich
nu
mi
Ea,
sonde n
auch noch deswegen,
weil
sowohl die
o
de
P oduk ions
aus-
dehnung
o handenen
Einkommen
(Eb) als auch
die
a ahie en
Ein-
kommen
(E
a)
selbs
mi
jede
S eue sa zsenkung
wenige
belas e
we den.
Schließlich
wi d
in
de
Figu
7 noch die Di e enz
T-A
p
in
eine
ges ichel en
Ku e
au gezeichne .
Zu
Ve meidung
on
Miß e s ändnissen sei
beme k ,
daß
im
U sp ung
au
de
Abszisse
de
We
ü
Eb gleich E
bO
is .
In
einem
neuen
Koo dina ensys em,
in
dem
au
de
Abszisse die
E -We e
und
au
de
O dina e
die
We e
ü
T-A
p
abge agen
sind,
e binde
die
T-A
p, E -Ku e alle
einande
zugeo dne en
aus
de
Figu
7
zu
en nehmenden
We e
on
T-A
p
und
E .
De
ges ichel e
As
diese
umges ülp en
Pa abel
wü de
sich e geben,
wenn
de
S eue sa z
on
seinem Ausgangsni eau
ab
e höh
we den
wü de.
Nach diese
Vo be ei ung
e olgen die
beiden
le z en
Sch i e
au
dem
Weg7 zu
de
op imalen
S eue sa zsenkung
bzw.
zum
op imalen
S eue sa z.
7
E
is
on
Dipl.-Volksw.
Helmu
Schneide
ange eg
wo den,
dem
ich
auch
an
diese
S elle
da ü
danke.
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Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
33
Ap,
T,
E.,
-Ap
Ao
T-Ap
,
/
/
I
-
..
" ,
,
T-Ap
,
,
Figu 7
Figu
7a
Zunächs
we den
die
in
de
Gemeinde
nachge ag en
Mengen
de
Gü e
und
Leis ungen
des
Indi idualbeda s
aus
E
e mi el ,
indem
E
du ch
den
(als
kons an
angenommenen)
Du chschni sp eis diese
Gü e
und
Leis ungen
di idie
wi d:
J = E ,
en sp echend
e geben
sich
P J
die
nachge ag en
Mengen
de
Leis ungen
des
Kollek i beda s,
die
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
32
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34
He be
Timm
nich
mi
den
Ausgaben
im
Rahmen
de
adäqua en
Ausgabenpoli ik
e -
wo ben
we den,
aus
K=
T-AP.
Diese 1- bzw. K-Mengen
we den
au
de
Pk
Abszisse bzw.
O dina e
de
Figu
8 abge agen,
in
de
auch
de
ele-
an e, d. h. du chgezogene Teil
de
in
de
Figu
7a
da ges ell en
T-A
p, Ey-Ku e e schein . Do , wo die
T-A
p,
Ey-Ku e
on
eine
Indi e enzku e
angie
wi d, also
in
Pl,
ha
die Gemeinde
im
Rahmen
diese
Va ian e
de
Wohls andspoli ik
ih en
Wohls and
maxi-
mie .
Um
Miß e s ändnissen
o zubeugen,
wi d
da au
hingewiesen,
daß
die einzelne
Indi e enzku e
in
de
Figu
8 die Indi e enz zwi-
schen
de
Ve so gung
mi
al e na i en
Mengen
de
Gü e
und
Leis un-
gen
des
Indi idualbeda s
und
de
Ve so gung
mi
al e na i en
Mengen
de
Kollek i leis ungen auße halb
de
Leis ungen, die
mi
den
adäqua en
Ausgaben
be iedig
we den,
zum
Ausd uck
b ing .
K
Figu
8
Mi
dem
B u oeinkommen
de
Gemeindemi gliede
we den
11
an
Gü e n
und
Leis ungen
des
Indi idualbeda s
und
K1
an
Kollek i lei-
s ungen
auße halb
de
mi
Ap
e wo benen
gekau .
Beim
le z en
Sch i
g ei en
wi
einmal
au
die
Figu
7 zu ück, bei
de
wi
nu
die Ey-Ku e benu zen, sowie
au
die
Figu
6,
die
den
Zu-
sammenhang
zwischen
de
S eue s
a z
senkung
bzw.
dem
jeweiligen
S eue sa z
und
Eb au zeig . Die
au
de
Abszisse
de
Figu
8
abge age-
nen
We e
ü
I, also auch
ü
11, lassen sich
du ch
Mul iplika ion
mi
PI
in
die
en sp echenden
We e
de
Ey-Ku e
de
Figu
7
e wandeln.
Diese Ey-Ku e
mi
dem
aus
11
e mi el en
We
E
Y1
e schein
im
no dös lichen Teil des Achsenk euzes
de
Figu
9,
die als Abszissen-
we ~
die Eu-We e ha .
Im
südös lichen Teil, dessen
O dina enwe e
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Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
35
die,-al e na i en
S eue sä ze
da s ellen,
s ell
die , Eb-Ku e die
ein-
ande
zugeo dne en
S eue sä ze
und
Eb-We e da .
op
~--_--.:»....
,
E~
Figu 9
Wie
e wähn ,
e gib
sich die
im
Wohls andsmaximum
nachge ag e
Menge
an
Gü e n
und
Leis ungen
des
Indi idualbeda s
aus
Figu
8
mi
11,
Mul iplizie
mi
dem
Du chschni sp eis
ü
diese
Gü e
und
Leis ungen, olg
de
We
ü
E 1, das
e ügba e
Einkommen. Diese
We
s ell
einen
bes imm en
Punk
au
de
E -Ku e da ,
und
ihm
en sp ich
gemäß
Figu
6
ein
bes imm e
We
des
B u oeinkommens,
nämlich E
b1
•
In
Ve bindung
mi
de
, Eb-Ku e
läß
sich
de
op imale
S eue sa z
oP ablesen.
Die
Poli ik
de
S eue sa zsenkung
üh
sowohl
zu
eine
Ve besse-
ung
de
Be iedigung
de
Kollek i bedü nisse, einschließlich wie auch
ausschließlich
de
Bedü nisse, die
du ch
die
adäqua en
Ausgaben
be-
iedig
we den,
als auch zu
eine
e besse en
Ve so gung
mi
den
Gü e n
und
Leis ungen
des
Indi idualbeda s.
Das
Ziel diese
Va ian e
de
Wohls andspoli ik schließ eine
schlech e e
Ve so gung
mi
den
Leis ungen
des Kollek i beda s,
aus-
3'
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36 He be
Timm
schließlich
de
mi
Ap
e wo benen
Leis ungen
gegenübe
dem
Ausgangs-
zus and
aus.
Fü
die Ve olgung diese
Poli ik
bedeu e
das,
daß
sie
nu
sowei
be ieben
wi d,
solange
de
We
ü
T-A
p
zumindes
nich
un e
seinem Ausgangsni eau zu liegen
komm .
Und
bei
unse e
Be-
s immung
de
op imalen
S eue sa zsenkung
komm
das
da in
zum
Aus-
d uck,
daß
de
Punk
Pi
in
de
Figu
8
nich
un e
dem
Punk
lieg ,
in
dem
die
T-A
p, E -Ku e beginn .
Wie oben
e läu e ,
is
nich
nu
das
gesam e
e ügba e
Einkommen
ges iegen,
sonde n
auch das
e ügba e
Einkommen
p o
Kop
ode
Haushal
de
o
de
S eue sa zsenkung
ansässigen Gemeindemi gliede .
üb igens
ha
sich
na ü lich
eben alls
das
P o-Kop -Einkommen,
d. h.
die
P o-Kop -Ve so gung
mi
Indi idual-
und
Kollek i gü e n,
de
a ahie en
Gemeindemi gliede
e höh ;
denn
sons
hä en
sie
ih en
al en
Wohno
nich e lassen.
3.
Be o
wi
die
F age
au we en,
wie
sich die einzelnen
Gemeinden
ode
Gemeinde ypen
im
Hinblick
au
die
S eue sa zsenkung
im
Ve ein
mi
de
adäqua en
Ausgabenpoli ik
zum
Zwecke
de
Wohls andsmaxi-
mie ung
e hal en,
noch einige
Beme kungen
übe
die adäqua e
Aus-
gabenpoli ik selbs . Diese
Poli ik
kann
na ü lich
nu
im
Rahmen
de
e wa e en
Einnahmen
be ieben
we den.
Au
den
Passus
"im
Rahmen
de
e wa e en
Einnahmen"
wi d
noch zu ückzukommen sein.
Wenn
eine Gemeinde
im
Vo g i
au
die
e wa e e
E höhung
des
S eue au kommens
die
Ausgaben
ü
luxu iöse
Ra häuse
ode
sons ige
Ve wal ungsbau en
ode
ü
eine
übe ieben
g oßzügige
Ausges al ung
on
Schulen usw.
e höh ,
dann
wi d
sie
wenige
P oduk ion
a a-
hie en
als
eine Gemeinde, die
ü
den
Ausbau
ih e
Ve keh sanlagen
ode
de
sons igen
Public
U ili ies so g ,
dami
die
e wa e e
aus-
gedehn e
P oduk ion
un e
Bedingungen
a bei e ,
die
mindes ens
gleich
gu
sind
wie
an
ande en
O en.
Selbs e s ändlich
ha
sie auch
e was
ü
die
Be iedigung
de
ande en
zunehmenden
Kollek i bedü nisse
zu
un.
Abe
wäh end
de
Zusammenhang
zwischen
de
P oduk ions-
ausdehnung
und
den
Ausgaben
ü
die angemessenen
P oduk ions-
bedingungen
o ensich lich is ,
is
e
zwischen
de
P oduk ionsaus-
dehnung
und
de
Zunahme
ande e
Kollek i bedü nisse
undu ch-
sich ige ,
und
auch
de
Ein luß
de
Leis ungen, die eine Gemeinde
ü
die
Be iedigung
diese
Kollek i bedü nisse
bie e ,
au
die
P oduk ions-
a ak ion
is , obschon
o handen,
wenige
exak
zu bes immen. Diese
Bedü nisse
s eigen nich
nu
mi
de
P oduk ionsausdehnung,
da
ja
mi
ih
auch eine
E höhung
de
Einwohne zahl
e bunden
is ; sie
hän-
gen
auch
on
de
absolu en G öße, gemessen
an
de
Einwohne zahl,
und
dem
Du chschni seinkommen
und
schließlich
on
de
S uk u
de
Ge-
meinde
ab. Nach
alle
E ah ung
s eigen diese
Bedü nisse
übe -
p opo ional
zu
Einwohne zahl;
sie
sind
bei
g öße em
Du chschni s-
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Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
37
einkommen
höhe
als
bei
nied ige em.
In
eine
ländlichen
und
dahe
meis
auch
ela i
konse a i en
Gemeinde
we den
sie
wenige
als
in
eine
o sch i lichen
gewe blichen
Gemeinde
gleiche
G öße
und
Ein-
kommen
emp unden.
Was
die
le z e,
wei e
oben
e wähn e
G uppe
de
Ausgaben
anlang ,
die
sich
im
Zuge
de
P oduk ionsausdehnung
au -
d ängen
kann,
nämlich
die
Ausgaben
zu
Ko ek u
de
Einkommens-
e eilung,
so
we den
diese Ausgaben,
jeden alls
solange die Ve schie-
bung
in
de
Einkommens e eilung
nich
schwe
ins
Gewich
äll , sich
kaum
beme kba
machen.
T o zdem
mögen
sie
in
Gemeinden
nich
ohne
Bedeu ung
sein,
in
denen
die
Einkommen
de
benach eilig en
G uppen
einen
ela i
g oßen
An eil
an
dem
Gesam einkommen
haben
und
in
denen
das
Ansehen
und
die
Mach
diese
G uppen
ela i
g oß
sind.
Wi
sehen
also,
daß
es
du chaus
einen
Spiel aum
ü
die
Va ia ion
und
Kombina ion
de
Ausgaben
"im
Rahmen
de
e wa e en
Einnah-
men"
gib ,
und
je
nachdem,
wie
e
genu z
wi d,
wi d
die
P oduk ions-
ausdehnung
bei
gegebene
S eue sa zsenkung
beein luß .
Es
komm
abe
noch
ein
Ums and
hinzu,
de
uns
au
den
Passus
"im
Rahmen
de
e wa e en
Einnahmen"
zu ück üh .
Die
meis en
de
oben
e wähn en,
mi
de
P oduk ionsausdehnung
e bundenen
Bedü nisse
e o de n
zu
ih e
Be iedigung
In es i io-
nen.
Ve keh sanlagen,
ande e
Public
U ili ies,
die
Ein ich ungen
ü
E ziehung,
Gesundhei ,
Fü so ge
usw.
müssen
ausgedehn
we den.
Mi
diesen
In es i ionen
kann
nich
gewa e
we den,
bis
das
e höh e
S eue au kommen
die
nö igen
Mi el
be ei s ell ;
denn
wenn
sie
nich
o genommen
we den,
wi d
eben
auch
das
S eue au kommen
nich
ode
nu
unzulänglich
wachsen. Die
P oduk ionsausdehnung
wi d
also auch
en scheidend
da on
mi bes imm ,
ob
und
in
welchem
Um ang
eine
Ge-
meinde
en wede
au
Rücklagen
ode
die
Ve äuße ungen
on
bes imm-
en
Sach e mögen
(z.
B.
Waldbes änden
und
ande en
G und e mögen)
zu ückg ei en
kann
und
will
-
p ak isch
wi d
diese
Weg
kaum
eine
nennenswe e
Bedeu ung
haben
-
und/ode
ob
und
inwiewei
sie
Zu-
gang
zum
K edi ma k
ha
und
ihn
auch
benu zen
will.
Es
häng
on
den
e wa e en
Einnahmen
(S eue n
und
E we bsein-
kün e),
dem
e wa e en
Zuwachs
de
mi
de
P oduk ionse höhung
e bundenen
lau enden
Ausgaben
und
schließlich
na ü lich
om
gegen-
wä igen
und
dem
e wa e en
zukün igen
Zins ab, welche
K edi nach-
age
die
Gemeinde
gel end
mach .
Wenn
nich
nu
de
Zins,
sonde n
daneben
noch
K edi kon ingen ie ungen
au
de
Angebo ssei e eine
Rolle spielen,
dann
sind
auch
sie
in
die
En scheidung
mi
einzubeziehen.
Imme
abe
bi g
die
En scheidung
ü
die
Gemeinde
ein
Risiko
in
sich,
selbs
dann,
weim
sie
nich
dami
zu
echnen
b auch ,
daß
sie
im
Aus-
maß
de
K edi ilgung
keine
Möglichkei
ha ,
wenn
auch
zu
ungüns i-
ge en
Bedingungen,
sich
en sp echend
neu
zu
e schulden.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
38
He be Timm
Zwischen
den
In es i ionen
und
dem
e wa e en
S eue meh au kom-
men
bzw.
dem
e wa e en
Zuwachs
an
E we bseinkün en
(sowei
es
sich
um
sog.
en able
In es i ionen
handel )
bes eh
ein
wechselsei-
ige
Zusammenhang:
Eine sei s
e möglichen
e s
die
In es i ionen
in
Ve bindung
mi
de
S eue sa zsenkung
einen
Zuwachs
an
S eue n
und
E we bseinkün en;
ande e sei s
muß
diese
Zuwachs
aus eichen,
um
die Ve zinsung, die
mi
den
In es i ionen
e bundenen
lau enden
Aus-
gaben
und
die
Amo isa ion
de
neuen
Anlagen
in
de
be ach e en
Pe iode
zu
decken.
4.
Es
is
nun
zu
p ü en,
welche
Typen
on
Gemeinden
ü
diese
Poli-
ik
de
S eue sa zsenkung
mi
dem
Ziel
de
Wohls andsmaximie ung
ia
P oduk ionsa ak ion
in
F age
kommen
und
ob
das
Ausmaß
de
S eue sa zsenkung
gleichmäßig
ode
ungleichmäßig sein
wi d.
Zweckmäßige weise
nehmen
wi
die
Be ach ung
in
zwei
Sch i en
o :
Zunächs
wi d
ge ag ,
welche
Gemeinden
on
sich
aus
geneig
sein
we den
-
ohne
äuße en
Ans oß, also
spon an
-,
ih e
S eue sä ze
zu
senken,
ode
ielmeh
ande s:
welche
wenige
ode
ga
nich
dazu
geneig
sein
we den.
Da au
wi d
e ö e
we den,
wie
e mu licl
die
Reak ion
de
Gemeinden
des
ande en
Typs
au
die
S eue s
a z
sen-
kungen
de
Hech e
im
Ka p en eich
de
Gemeinden
aussieh
und
'au
die
Poli ik
diese Hech e
zu ückwi k ,
da
diese
Reak ion
im
Kalkül
de
Gemeinden
be ücksich ig
we den
muß,
die
die
Poli ik
de
S eue sa z-
senkung
e wägen.
a)
Es
kann
eine
Reihe
on
G ünden
da ü
ange üh
we den,
daß
be-
s imm e
Gemeinden
die
Poli ik
de
S eue sa zsenkung
on
sich .aus
nich
ode
nu
seh
zu ückhal end
be eiben
we den:
(1)
Zunächs
kann
nich
e wa e
we den,
daß
ü
alle
Gemeinden
die
Wohls andsmaximie ung
im
obigen
Sinne
die
obe s e
Maxime
ih e Poli-
ik
is .
Bes imm e
Gemeinden
mögen
de
Ansich sein,
daß
de
Vo eil
eine
P oduk ions-
und
Einkommense höhung
du ch
Nach eile
übe kom-
pensie
wi d,
die
mi
de
P oduk ionsausdehnung
e bunden
sind.
Sie
emp inden
die
S ö ung
du ch
die
zunehmende
Wi scha sak i i ä
s ä -
ke
als
eine
zunehmende
Ve so gung
mi
Gü e n
und
Leis ungen.
Man
denke
z.
B.
an
Gemeinden,
in
denen
ela i
iele
Leu e
wohnen,
die
Ruhe
haben
wollen
(e wa
an
Badeo e). Ländliche
und
kleine e
S ad -
gemeinden
mi
adi ionellem,
es ge üg em
Milieu
haben
häu ig
ein
In e esse
da an,
ih e
K eise
o
dem
Eind ingen
on
F emden,
insbe-
sonde e
wenn
sie
mi
de
Indus ie
einziehen,
zu
bewah en.
Fü
diese
G uppe
on
Gemeinden
is
das
oben
on
uns
gewähl e
K i e ium
ü
den
Wohls and, nämlich
das
Ausmaß
de
Ve so gung
mi
Gü e n
und
Leis ungen
des
indi iduellen
Beda s
plus
die
Ve so gung
mi
den
Lei-
s ungen
des
kollek i en
Beda s,
eben
nich
das
einzige
Wohls ands-
k i e ium.
Ihm
wi d
on
ihnen
wenige
Gewich
beigeleg
als
ande-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ische
Au onomie
un e geo dne e
Gebie skö pe scha en
39
en
K i e ien,
wie
also
z.
B.
de
beschaulichen
ode
adi ionellen
Lebens üh ung.
(2)
Eine
zwei e
Ka ego ie
de
Gemeinden
wi d
on
K ä en
ge üh ,
die
en wede
das
Ziel
de
Wohls andsmaximie ung
in
unse em
Sinne
nich
e kennen
ode
es
nich
ak i
genug
e olgen.
Die
Bedeu ung
diese
Ka ego ie
soll e
nich
un e schä z
we den,
wenn
die
Füh ung
eine
Gemeinde
in
eh enam lichen
Händen
lieg ,
wie
es
bei
kleine en
Gemeinden
de
Fall
is .
Hie ~
gehö en
auch
diejenigen, die
zwa
das
Ziel
e kann
haben,
es
abe
mI
unzulänglichen
ode
alschen
Mi eln
ans eue n,
also
z.
B.
ein
Meh s eue au kommen
in
möglichs
imposan e
Ra häuse
ode
unangemessen
g oßzügige
Thea e
lei en.
Sie
eiben
also
eine
nich
adäqua e
Ausgabenpoli ik.
(3)
In
e wa
gehö en
zu
diesem
Typ
auch
jene
Gemeinden,
die
das
mi
de
S eue sa zsenkung
und
de
Au nahme
eines
In es i ionsk edi s
e -
bundene
Risiko scheuen.
Ih e
Füh ung
lieg
bei
Leu en,
die
zu
wenig
on
einem
wagenden
Un e nehme
an
sich
haben
ode
die
zwa
genug
Wagemu
in
eigenen
Angelegenhei en
au b ingen,
die
abe
ängs lich
ode
o sich ig
we den,
wenn
sie
das
Geld
ande e
in es ie en
sollen.
In
de
Regel
wi d
die
Risikobe ei scha
bei
g oßen
Gemeinden
g oße
als
bei
kleinen
sein;
denn
man
da
nich
e gessen,
daß
z.
B.
de
Neu-
bau
eine
Schule
ode
eines
Elek izi ä swe kes
ode
die
E wei e ung
des
S aßenne zes
bei
eine
kleinen
Gemeinde
seh
sel en
au e en,
wäh end
sie
in
eine
g oßen
Gemeinde
as
zu
Gewohnhei
we den,
und
daß
das
Ungewohn e
an
sich schon
Hemmungen
und
Bedenken
he -
o u .
(4)
Mindes ens
ebenso
bedeu end
we den
die
Fälle
sein,
in
denen
es
zwa
nich
an
de
Risikobe ei scha ,
da ü
abe
an
einem
aus eichen-
den
Zugang
zum
K edi ma k
ehl .
Dabei
is
na ü lich
zu
be ücksich i-
gen,
daß
bei
olle
inanzpoli ische
Au onomie
de
Gemeinden
eine
Hil es ellung
übe geo dne e
Gebie skö pe scha en
nich
zu
e wa -
en
is
ode
e nachlässig
we den
kann.
Nach
alle
E ah ung
haben
die
g oßen
und
eichen
Gemeinden
einen
wei
besse en
Zugang
zum
K edi ma k
als
die
kleinen
und
a men
Gemeinden.
Diese
Punk
is
ü
die
Poli ik
de
Wohls andsmaximie ung
übe
S eueisa zsenkung
und
adäqua e
Ausgabenpoli ik
na ü lich
on
g oße
Bedeu ung.
(5)
Ein
wei e e
Typ
on
Gemeinden,
de en
S eue sa zsenkung
mini-
mal
sein
wi d,
wi d
on
den
Gemeinden
in
ö lichen
Randlagen
gebilde ,
in
de en
Umk eis
sich
wenig
(gewe bliche)
P oduk ionss ando e
be in-
den. Die
Nach ageelas izi ä
im
Hinblick
au
den
P oduk ionss ando
in
diese
Gemeinde
is
wegen
de
ungüns igen
ö lichen
Lage'
' ela i
klein.
(6)
Schließlich
kann
es sein,
daß
eine
Reihe
on
Gemeinden
sich
in
eine ,Oligopolsi ua ion
be inde ,
daß
also
jede
einzelne
on
ihnen
mi
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
46
He be
Timm
poli ik.
P inzipiell
kann
dami
die
Va iie ung
de
Ausgaben
bei
un e -
ände en
und
ü
alle
Gemeinden
gleichen
S eue sä zen
konku ie en.
Bes imm e
Gemeinden
könn en
also
im
Rahmen
ih e
inanzpoli ischen
Au onomie
das Ziel e olgen,
übe
die
E höhung
de
Ausgaben
die
·p i a e
P oduk ion
und
das
p i a e
Einkommen
und
dami
bei
un e -
ände en
S eue s
ä zen
das
S eue au kommen
und
so auch gewisse
Aus-
gaben
ü
die
Be iedigung
bes imm e
Kollek i bedü nisse
zu s ei-
ge n.
Ob diese Weg,
de
na ü lich
g undsä zlich auch zu
eine
Ände ung
de
S ando e eilung
üh ,
un e
sons gleichen
Ums änden
ebenso
e olg e sp echend
is
und
ebenso leich
besch i en
wi d
wie
de de
S eue sa zdi e enzie ung
in
Ve bindung
mi
de
adäqua en
Ausgaben-
poli ik,
häng
insbesonde e
on
olgendem ab:
(1)
Von
de
A ak ionswi kung
de
Ausgabene höhung
(e wa
ü
Ve keh sanlagen
u. ä.)
im
Ve gleich
zu
de de
S eue sa zsenkungen.
Ce e is pa ibus, d. h.
o
allem
bei gleiche
In o ma ion
de
Un e neh-
mungen, insbesonde e
auße halb
de
be o enen Gemeinden,
und
bei
quan i a i
gleichem
A ak ionse ek
schein die
S eue sa zsenkung
einen
leich en Vo zug zu haben.
Denn
die
S eue e spa nis
is
ü
den
einzelnen
Un e nehme
in
seinem
Kalkül
übe
die
S ando wahl
im
allgemeinen leich e abzuschä zen als
sein
Vo eil
aus
den
besse en
P o-
duk ionsbedingungen
au
G und
en sp echende
Gemeindeausgaben.
Die
S eue sa zsenkung
schein also
anspa en e
zu
sein.
(2)
Ih
A ak ionse ek
i
jeden alls schnelle ein, solange noch
keine
ode
nu
eine ge ing ügige
E höhung
de
adäqua en
Ausgaben
no wendig
wi d,
da
In es i ionen
Zei
e langen.
E
is
solange
na ü -
lich auch ge ing.
(3)
Wenn
ein
s eue liche
An eiz
ehl ,
muß
die
Ausgabene höhung
na ü lich
s ä ke
sein,
um
den
gleichen
A ak ionse ek
wie
die
kom-
binie e
S eue sa zsenkung
und
adäqua e
Ausgabenpoli ik
zu
e zielen.
Das
äll
deswegen
zuunguns en
de
A ak ionspoli ik
ausschließlich
du ch
Ausgabene höhung
ins Gewich ,
weil
das Risiko sich
e g öße .
Die Ausgaben, die -zumeis
übe
en sp echende
In es i ionen
de
Ge-
meinde
-
P oduk ion
a ahie en
sollen,
können
das
e s , nachdem
die
In es i ionen
ealisie
sind.
Soll en
sich
abe
die
E wa ungen
de
Ge-
meinde
nich
ode
nich
genügend
e üllen,
dann
muß
sie
mi
Fehlin e-
s i ionen
echnen, die nich
meh
zu
e idie en
sind. Die
Ge ah
bes eh
na ü lich
auch
bei
de
adäqua en
Ausgabenpoli ik
in
Ve bindung
mi
S eue sa zsenkungen,
abe
in
ge inge em
Maße,
weil
die zusä zlichen
Ausgaben
hie
nu
einen
Teil
de
A ak ioI}spoli ik
bilden
und
weil
S eue sa zsenkungen
leich e
als
In es i ionen
zu
e idie en
sind.
(4)
Ande e sei s
kann
die
A ak ionspoli ik
übe
die ausschließliche
Ausgabene höhung
in
manchen
Fällen
geziel e olgen;
man
kann
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
47
g undsä zlich
au
diesem Wege
bes imm e
Un e nehmungen
he anzie-
hen,
indem
man
sich
au
In es i ionen
besch änk , die
nu
ihnen
zugu e
kommen.
Demgegenübe
wi k
die
Poli ik
de
S eue s
a z
senkung
all-
gemein, jeden alls solange auch die
Gemeinden
sich
an
das
P inzip
de
s eue lichen Gleichbehandlung
de
P lich igen
hal en,
was
zu
un e s el-
len
is . (Von
de
p ak isch
ge ing ügigen
Bedeu ung
de
S eue s undung
sehen
wi
ab).
Abe
diese
F age
b auch
nich en schieden
zu
we den;
sie
kann
nu
ü
den
konk e en
Fall
bean wo e
we den.
Da
wi
annehmen,
daß
die
Al e na i e
de
S eue sa zdi e enzie ung
eine
g öße e
Bedeu ung
im
Rahmen
de
au onomen
Finanzpoli ik
de
Gemeinden
spielen
wü de,
haben
wi
p ak isch
nu
sie
behandel ;
und
in
den
olgenden
E ö e un-
gen
beziehen
wi
uns
nu
au
diese
Al e na i e.
Die
Wi kungen
au
die
S ando e eilung
bei
beiden
Al e na i en
sind
g undsä zlich dieselben,
und
wi
können
diesen
Punk
e lassen.
VI
1.
Bishe
wu de
de
Wohls andspoli ik
au onome
Gemeinden
mi
dem
Ziel
de
Einkommensum e eilung
keine
Au me ksamkei
geschenk ,
obwohl
die
e s en
beiden
Va ian en
übe
die
Ve ände ung
de
Kom-
bina ion
zwischen
de
Be iedigung
de
Indi idualbedü nisse
und
de
Be iedigung
de
Kollek i bedü nisse
p ak isch
auch
au
eine
Einkom-
mensum e eilung
hinauslau en.
Je z
soll
als
le z e
Va ian e
das
Be-
s eben
on
Gemeinden
e ö e
we den,
das
au
eine
Ände ung
de
Ve -
eilung
de
S eue las
bei gegebenem
S eue au kommen
und
gegebene
Ausgabenpoli ik, also
au
eine
Ände ung
de
Ve eilung
de
e ügba-
en
Einkommen
un e
den
Gemeindemi gliede n
ge ich e
is .
Wi
be-
sch änken
uns
dabei
au
die
beiden
bedeu ends en
Al e na i en
diese
Poli ik:
au
die
Ni ellie ung
und
Di e enzie ung
de
Einkommens-
e eilung.
De
e s en
Al e na i e
we den
Gemeinden
zuneigen,
denen
die
Un e -
schiede
in
de
Einkommens e eilung
bei
de
in
de
Ausgangssi ua ion
gegebenen
S eue las e eilung
zu
g oß sind.
Es
we den
Gemeinden
sein,
bei
denen
die Un e schiede
in
den
B u oeinkommen
wesen lich
g öße
sind als
im
Du chschni
alle
Gemeinden
ode /und
denen
das
bei
homogene
ö liche
Bes eue ung
he schende
S eue sys em
zu
wenig
o sch i lich is . Bei
dem
Typ
de
Gemeinden, die die en gegengese z e
Va ian e
zu
e olgen geneig sind, liegen die
Ve häl nisse
umgekeh .
2.
Die wich igs en Wege, die sich
in
beiden
Fällen
anbie en,
sind
a) die
Ve schä ung
bzw.
Milde ung
de
P og ession
in
de
Einkom-
mensbes eue ung
und
b) die
Reduk ion
bzw.
Ve s ä kung
des Gewich s
de
sog.
indi ek en
S eue n
gegenübe
den
di ek en,
also insbeson-
de e
den
Einkommens eue n.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
48
He be Timm
Absei s on
allen
De ail agen
solche
Ände ungen
des
S eue sys ems
haben
wi
es ausschließlich
mi
ih en
Wi kungen
au
die
S ando e -
eilung
zu
un.
Und
auch dabei
we den
wi
uns
angesich s
de
im
le z en
Abschni olgenden
Analyse
des Ein lusses
de
ö lich di e enzie en
Belas ung
du ch
einzelne
S eue n
au
die
S ando e eilung
ku z
as-
sen
können.
De
Lese
sei
au
diesen
Abschni
e wiesen,
wenn
e
sich
nähe
da übe
in o mie en
will; ielleich
is
es
übe haup
besse ,
wenn
e
diesen
Abschni
o he
lies .
Zu
a)
Wenn
un e s ell
wi d,
daß
die Besi zeinkommen, also die
Ein-
kommen
aus
Kapi al e zinsung,
Ren e
und
Un e nehme gewinn,
sich
im
wesen lichen
bei
den
Un e nehme n
ode
Un e nehmungen
konzen-
ie en
und
sich
im
allgemeinen
in
den
obe en
Einkommens u en
be-
inden
und
daß
e ne
die
Lohneinkommen
in
ih e
Masse
in
den
un-
e en
Einkommens u en
anzu e en
sind,
dann
wi d
die Ve schä ung
de
P og ession des
Einkommens eue a i s
(in
Ve bindung
mi
de
E -
höhung
de
Kö pe scha s eue )
o
allem
die
Un e nehme
e en. Die
Milde ung
de
P og ession
in
Ve bindung
mi
eine
Senkung
de
Kö -
pe scha s eue
wi d
un e
de
Vo ausse zung
gleichen
S eue au kom-
mens
im
wesen lichen
zu
Las en
de
A bei nehme
gehen. Wo es
neben
de
Einkommen-
und
Kö pe scha s eue
(Gewinns eue n) eine
Lohn-
s eue
gib ,
kann
du ch
eine en sp echende
Bewegung
de
Sä ze
de
beiden
S eue n
dasselbe
e eich
we den.
Bei
de
olgenden
A gumen a ion
wi d
Vollbeschä igung
im
Ausgangs-
zus and
un e s ell ,
und
es
wi d
e ne
die ealis ische
Annahme
eine
besch änk en
ö lichen
Fak o mobili ä
gemach .
Wenn
die Gemeinde A eine
Meh belas ung
de
Gewinne
du ch
eine
Ge-
winns eue sa ze höhung
mi
eine
En las ung
de
Lohneinkommen
du ch
eine
Lohns eue sa zsenkung
de a
kombinie ,
daß
das
S eue -
au kommen
un e ände
bleiben
soll,
dann
we den
wegen
de
besch änk-
en
Fak o mobili ä
die Ne ogewinne
in
diese Gemeinde
im
Ve gleich
zum
Ausgangszus and
und
zu
den
Ne ogewinnen
auße halb
de
Ge-
meinde
eduzie
und
die Ne olöhne
en sp echend
e höh .
Die
Ve än-
de ungen
de
Ne olöhne
und
Ne ogewinne
we den
alle dings
nich
das
Ausmaß
haben,
das
die
S eue poli ik
beabsich ig e;
denn
da
die
A bei -
nehme
nich
öllig
immobil
sind,
wi d
wegen
de
s eue lich
beding en
Ne olohne höhung
in
diese Gemeinde
ein
e höh es
A bei sangebo
aus
ande en
Gemeinden
den
B u olohnsa z
in
de
Gemeinde A nach
un en
d ücken,
was
die Ne olöhne
wenige
als
die s eue liche
En las ung
s ei-
gen
und
die Ne ogewinne
wenige
als
die s eue liche
Meh belas ung
sinken
lassen
wi d.
Die
lau ende
P oduk ion
in
de
Gemeinde
A
bleib
un e ände ,
da
sich
zwa
das
Angebo
an
A bei , nich
abe
das des
komplemen ä en
Fak o s
Kapi al
e höh .
Dies
is
de
ku z is ige
E -
ek .
Lang is ig
jedoch
we den
die
In es i ionen
in
de
Gemeinde
A
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ische
Au onomie
un e geo dne e
Gebie skö pe scha en
49
un e
das
o
de
s eue poli ischen
Ände ung
geplan e
Ausmaß
sinken,
da
die
Ne ogewinne
hie
e minde
sind
und
die
In es i ionenen
ce-
e is
pa ibus
eine
Funk ion
de
Ne ogewinne
sind.
Das
Wachs um
in
diese
Gemeinde
wi d
zuguns en
des Wachs ums
in
ande en
Gemein-
den
beein äch ig .
Da
die
Summe
alle
Ne ogewinne
in
allen
Gemein-
den,
wenn
auch ge ing ügig,
du ch
die s eue liche
Meh belas ung
de
Gewinne
in
de
Gemeinde
A
abnimm ,
wi d
diese
Ände ung
in
de
S ando e eilung
noch
on
einem
zwa
ge ing ügigen Rückgang des
Wachs ums
im
Gesam aum
beglei e
sein.
En las e
demgegenübe
die
Gemeinde
A die
Gewinne
du ch
eine
Sen-
kung
des Gewinns eue sa zes, die
mi
eine
so
g oßen
Lohns eue sa z-
e höhung
kombinie
wi d,
daß
das
S eue au kommen
unbe üh
bleiben
soll,
dann
we den
in
diese Gemeinde die
Ne ogewinne
e höh
und
die
Ne olöhne
gesenk ;
wiede um
eilich
nich
in
dem
on
de
S eue poli-
ik
e s eb en
Ausmaß,
weil
die
Ne olohn eduk ion
das
A bei sangebo
diese
Gemeinde
e minde
und
so
den
B u olohnsa z
e höh ,
wenn
auch
nich
so
s a k,
daß
die
Ne olöhne
ih
o
diese
S eue poli ik
be-
s ehendes
Ni eau
hal en
und
die
Ne ogewinne
nich
übe
ih
al es
Ni-
eau
s eigen
könn en.
Ku z is ig
endie
die
E höhung
des
B u olohnsa zes
zu
eine
Ein-
sch änkung
de
lau enden
P oduk ion
in
de
Gemeinde A
und
zu
eine
en sp echenden
E höhung
de
P oduk ion
in
allen
ande en
Gemeinden
zusammen.
De
P oduk ionszuwachs
in
jede
einzelnen
Un e nehmung
alle
ande en
Gemeinden
is
so minimal,
daß
e
o z
Vollbeschä igung
möglich is .
Was die
in
de
Gemeinde
A ansässigen
Un e nehme
anlang ,
S9
üb
de
Rückgang
de
lau enden
P oduk ion
einen
nach eiligen Ein luß
au
ih e
In es i ionsen schlüsse aus.
Ande e sei s
eg
die s eue poli isch
beding e
Ne ogewinne höhung
ih e
Ne oin es i ionen an. Es
is
kaum
anzunehmen,
daß
pe
Saldo
ein
nega i e
E ek
esul ie .
Siche
is
indessen,
daß
die
Ne ogewinne höhung
in
de
Gemeinde A
Un e -
nehme
aus
ande en
Gemeinden
an egen
wi d,
In es i ionen
in
de
Ge-
meinde
A
s a
ande swo
o zunehmen,
so
daß
de
lang is ige
E ek
diese
S eue poli ik
in
eine
Ve ände ung
de
S ando e eilung
zu-
guns en
de
Gemeinde A bes eh . Die
Wachs ums a e
in
diese
Ge-
meinde
wi d
angehoben
und
obwohl
die
lau ende
P oduk ion
ge inge
is , als sie es sons gewesen
wä e,
wi d
ühe
ode
spä e
ein
Punk
e eich
we den,
on
dem
ab
P oduk ion
und
Einkommen
in
de
Ge-
meinde
A
übe
dem
Ni eau
liegen
we den,
das sie sons
gehab
hä -
en.
Da
diese s eue poli ische
Va ian e
die
Summe
de
Ne ogewinne
in
allen
Gemeinden,
wenn
auch
ge ing ügig,
e höh ,
geh
diese
Ände-
ung
in
de
S ando e eilung
mi
eine
ge ing ügigen
E höhung
des
Wachs ums
in
allen
Gemeinden
zusammen
einhe .
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
32
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50
He be
Timm
Bei diese
E ö e ung
wu de
de
Subs i u ionse ek ,
de
ja
du ch
die
Ände ung
des B u olohnsa zes bei
un e ände em
Zins
ausgelös
wi d,
auße
ach gelassen,
da
e
keinen
Ein luß
au
die ö liche
Ve eilung
de
P oduk ion
ha , es sei denn,
man
üh e
bes imm e,
in
diesem
Zu-
sammenhang
abe
willkü liche
Annahmen
ein.
3.
Zu
b)
Im
P inzip
müssen sich dieselben
Resul a e
e geben,
wenn
die
Poli ik
de
Einkommensum e eilung
sich
de
Ve schiebung
de
Ge-
wich e
de
indi ek en
und
di ek en
Bes eue ung
bedien ,
wenn
also die
Gemeinde A
e wa
die Sä ze
de
p og essi en
Einkommensbes eue ung
linea
anheb
(senk ) bei gleichzei ige
Senkung
(Anhebung) des
Um-
sa zs eue sa zes.
Un e
sons gleichen
Bedingungen
wi d
de
E ek
au
die
S ando e eilung
abe
ge inge
sein als bei
dem
un e
a)
behandel-
en
Weg.
Denn
die
linea e
Anhebung
de
Sä ze
des
Einkommen-
und
Lohns eue a i s
i
nich
nu
die
Un e nehme gewinne,
sonde n
auch
die Lohneinkommen, wenngleich die Ne ogewinne
s ä ke
als
die
Ne olohneinkommen
eduzie
we den.
Ande e sei s
en las e
die
Sen-
kung
des Umsa zs eue sa zes, sowei sie
zu
eine
P eissenkung
de
in
de
Gemeinde abgese z en
Gü e
üh ,
nich ausschließlich die Beziehe
nied ige e
Einkommen,
sonde n
auch,
wenn
auch ge ing ügig, die
Be-
ziehe
höhe e
Einkommen.
Umgekeh es
gil
en sp echend bei
linea e
Senkung
de
Sä ze
de
Einkommensbes eue ung
bei gleichzei ige
E -
höhung
des Umsa zs eue sa zes. Die
Wi kungen
au
die Ne ogewinne
und
Ne olöhne
in
de
be e enden Gemeinde
sind
demzu olge
un-
e
sons
gleichen
Ums änden
kleine
als
bei
de
un e
a)
e ö e en
Va ian e. Das
wi d
dann
auch
mi
im
P inzip
zwa
gleichge ich e en,
abe
wenige
ausgep äg en
Wi kungen
au
die
S ando e eilung
e -
bunden
sein.
Wi
können
uns
mi
diese
Folge ung
begnügen,
ohne
die
A gumen a ion
im
De ail
zu
wiede holen.
VII
Abschließend sollen die E gebnisse
de
e ö e en
Va ian en
de
Wohls andspoli ik
au onome
Gemeinden
zusammenge aß
we den.
1.
Die W ohZs andspoli ik au onome Gemeinden wi d
zu
eine ö lich
di e enzie en Bes eue ung (ode
im
Rahmen
de
ie en
Al e na i e
bei
bes imm en
Gemeinden
zu
ö lich di e enzie en Ausgaben bei
un e än-
de en
S eue sä zen) üh en. Einige Gemeinden, nämlich diejenigen, die
die Be iedigung
de
Kollek i bedü nisse
au
Kos en
de
Be iedigung
de
Indi idualbedü nisse e höhen,
we den
-ohne
Ände ung
des
S eue -
sys ems -
den
ode
die
S eue sä ze
e höhen.
Je
nach
den
P ä e enzen
gegenübe
den
Gü e n
und
Leis ungen des
Indi idual-
und
Kollek i -
beda s
und
je
nach
dem
G ad
de
Ve so gung
mi
beiden
Gü e g uppen
im
Ausgangszei punk
und
e ne
je
nach
dem
du ch
die
S eue sa ze -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en
51
höhung
beding en
Einkommens ückgang
wi d
die
S eue sa ze höhung
bei
e schiedenen Gemeinden e schieden sein.
Ande e
Gemeinden
we -
den den
ode
die
S eue sä ze
senken.
Zu
diese
G uppe
gehö en
einmal
diejenigen Gemeinden, die
umgekeh
au
eine
E höhung
de
Be iedi-
gung
de
Indi idualbedü nisse
au
Kos en
de
Be iedigung
de
Kollek-
i bedü nisse
hins eben.
Je
nach
de
Ve so gung
im
Ausgangszei -
punk ,
den
P ä e enzen
und
de
du ch
die
S eue sa zsenkung
beding en
Einkommense höhung
wi d
diese
Senkung
bei e schiedenen Gemein-
den
un e schiedlich sein.
Fe ne
und
o
allem
gehö en diese
G uppe
die "dynamischen" Ge-
meinden
an, die
übe
die
S eue sa zsenkung
die
P oduk ion
und
die
p i a en
Einkommen
zu
e höhen
ach en,
und
wi
haben
gesehen,
daß
die op imale
S eue sa zsenkung
je
nach
de
Si ua ion
und
je
nach
Be-
ei scha
und
Fähigkei
zu
adäqua en
Ausgabenpoli ik bei e schiede-
nen
Gemeinden
ungleich sein
wi d.
Schließlich
wi d
eine
le z e
G uppe
on
Gemeinden
übe
eine
Poli ik
de
Einkommensum e eilung
das
S eue sys em, d. h. die
Sä ze
e -
schiedene
S eue n
ode
den
Ta i
bes imm e
S eue n,
ände n.
Es
mag
auch Gemeinden geben, die
keine
diese
Typen
ode
G uppen
on
Gemeinden
angehö en
und
die
S eue sä ze
und
S eue sys eme
un e -
ände
lassen.
Diese Fes s ellungen
sind
na ü lich
nich
ge ade
übe aschend.
Sobald
un e s ell
we den
kann,
daß
die
Gemeinden
sich
im
Hinblick
au
ih en
Wohls and,
ih e
G öße,
S uk u
und
Einkommens e eilung
sowie
au
den
Wei blick
und
die
Fähigkei
ih e
Füh ungen
un e scheiden,
wi d
man
in
de
Ta
so o
e mu en,
daß
sich
eine
ö lich di e enzie e
Bes eue ung
e geben
muß.
T o zdem
wa
es
doch unumgänglich, diese
Folge ung
im
einzelnen
zu
beg ünden
und
die ö liche Di e enzie ung
in
de
Bes eue ung
zu
konk e isie en.
2.
Die ö lich di e enzie e Bes eue ung üh
zu
eine Ande ung de
S ando e eilung.
Das
wu de
im
einzelnen
beg ünde ,
und
aus
de
E ö e ung
de
e schiedenen
Va ian en
läß
sich
kaum
die
E wa ung
ablei en,
daß
diese ö liche Di e enzie ung
in
de
Bes eue ung
on
eine
ö lichen Di e enzie ung
de
Ausgabenpoli ik beglei e sein
wi d,
die
den
Ein luß
de
ö lich di e enzie en
Bes eue ung
au
die
S ando e eilung
besei ig . Dies
wi d
ausd ücklich he o gehoben,
um
den
olgenden
Einwand
zu
en k ä en:
Nehmen
wi
an, die Ge-
meinden
seien
au onom
in
ih e
Finanzpoli ik,
dann
könn e
au
den
Hinweis
de
Beein lussung
de
S ando e eilung
du ch
die ö lich di e-
enzie e
Bes eue ung
gean wo e
we den,
daß
dies deswegen
nich
be-
weisk ä ig
sei,
weil
es
ja
möglich
ode
wah scheinlich sei,
daß
ö lich
di e enzie e Gemeindeausgaben die
Wi kung
de
ö lich di e en-
,.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
52
He be Timm
zie en
Bes eue ung
au heben.
Unse e
E ö e ungen
in
diesem
Abschni
ech e igen
diesen
Einwand
kaum.
3.
Wenn
die Ände ung
in
de S ando e eilung nich
mi
eine
Aus-
nu zung
on E spa nissen aus dem Agglome a ionse jek e bunden
is , dann üh sie
on
de o he ealisie en S ando e eilung
in
ökonomisch ab ägliche Weise o ,
dann
wi d
die
o he
ökonomisch
op imale
S ando e eilung
nich op imal,
und
das
Realeinkommen
al-
le
Gemeinden
wi d
ge inge , als es sons
de
Fall
wä e.
Die
S ando -
e eilung
wi d
dagegen ökonomisch op imie ,
und
das
Realeinkommen
wi d
e höh ,
wenn
E spa nisse
aus
dem
Agglome a ionse ek
im
Zuge
de
Ände ung
de
S ando e eilung
ausgenu z
we den,
die
g öße
sind
als
die
Ve lus e
an
Realeinkommen, die
aus
Ände ungen
de
S ando -
e eilung
s ammen,
die
nich
mi
eine
Ausnu zung
solche
E spa nisse
e bunden
sind.
.
Ein
güns ige
E ek
au
die
S ando e eilung
wä e
demnach
um
so
ehe
zu
e wa en,je
meh
die
Finanzpoli ik
au onome
Gemeinden
übe
die ö lich di e enzie e
Bes eue ung
zu
eine
P oduk ionsa ak ion
bei
solchen
Gemeinden
üh ,
die g oß genug,
abe
auch
nich
zu g oß sind,
um
schon
und
noch
E spa nisse
aus
dem
Agglome a ionse ek
bie en
zu
können.
Je
meh
dagegen
die inanzpoli isch
e u sach e
P oduk ions-
a ak ion
en wede
sich
au
Gemeinden
konzen ie ,
die schon so
g oß
sind,
daß
sie diese
E spa nisse
nich
meh
bie en,
ode
sich
au
iele
de a
kleine
Gemeinden
e eil ,
daß
jede
on
ihnen
solche
E spa -
nisse noch
nich
bie en
kann,
des o
ehe
muß
mi
einem
ungüns igen
E ek
au
die
S ando e eilung
ge echne
we den.
Die
Un e suchung
übe
die möglichen
Va ian en
de
Wohls andspoli-
ik
de
au onomen
Gemeinden
läß
keinen
gene ellen Schluß
übe
ih en
E ek
au
die
S ando e eilung
zu.
Zwa
wi d,
wie
da ge an,
angenom-
men
we den
können,
daß
die
Poli ik
de
S eue sa zsenkung
mi
dem
Ziel
de
P oduk ionsa ak ion
( ie e Va ian e)
o
allem
on
g oßen
(und zugleich eichen)
Gemeinden
e olg
we den
wi d.
Abe
selbs
wenn
ieles
da ü
sp ich ,
daß
diese
Va ian e
de
Wohls andspoli ik die
bedeu ends e
alle
Va ian en
sein
wi d,
ließe sich noch nich olge n,
daß
de
E ek
au
die
S ando e eilung
ungüns ig
sein müß e. Eine
solche
Folge ung
wä e
nu
in
eine
konk e en
Si ua ion
möglich,
in
de
Zu e lässiges
übe
die
G öße
de
Gemeinden
mi
P oduk ionsausdeh-
ming
und
übe
ih e
Rese e
an
E spa nissen
aus
dem
Agglome a-
ionse ek
gesag
we den
könn e.
Ande e sei s
kann
man
na ü lich
mi
Rech
da an
zwei eln,
daß
die inanzpoli isch
e u sach e
P oduk ions-
ausdehnung
sich
ge ade
ode
auch
nu
übe wjegend
bei
solchen Ge-
meinden
konzen ie ,
die noch
nennenswe e
E spa nisse
aus
dem
Agglome a ionse ek zu
bie en
haben.
bei
denen
die inanzpoli ische
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 53
A ak ion
also
ge adezu
einen
Impuls
ü
die
Ausnu zung
diese
E -
spa nisse
da s ell .
4.
Selbs
wenn
sich
in
eine
konk e en
Si ua ion
e geben
soll e,
daß
die Finanzpoli ik
au onome
Gemeinden
die
S ando e eilung
ungün,..
s ig
beein iuß ,
wä e
dami
noch nich das endgül ige U eil
übe
diese
Poli ik
und
dami
übe
dieses
Sys em
des Finanzausgleichs gesp ochen.
Und
zwa
auch
dann
nich ,
wenn
jedes
ande e
Sys em
un e
dem
Ge-
sich spunk
de
S ando e eilung
güns ige
zu
beu eilen
wä e,
was
p ima
acie
anzunehmen
is .
Denn
es
gib
auße ökonomische Gesich s-
punk e,
die,
ü
sich genommen,
ü
die
inanzpoli ische
Au onomie
de
Gemeinde
sp echen. So
is
o
allem
da au
hinzuweisen,
daß
die
Selbs -
e wal ung
den
ö lichen
Un e schieden
in
de
S uk u
und
den
poli isch-
sozialen
Bes ebungen
Rechnung
äg ;
und
die
Selbs e wal ung
wi d
um
so
meh
eingeeng ,
je
meh
die
inanzpoli ische
Au onomie
beschni -
en
wi d.
Insbesonde e
in
einem
S aa swesen,
in
dem
Föde alismus
und
Dezen alisie ung
geschä z
we den,
is
die
Selbs e wal ung
de
Ge-
meinden
ein
agende
P eile
des ö en lichen
und
gesellscha lichen
Lebens.
Imme hin
d äng
sich
ü
den
Fall
des
ungüns igen
Ein lusses
de
inanzpoli ischen
Au onomie
de
Gemeinden
au
die
S ando e ei-
lung
doch die
No wendigkei
au , auch die
ande en
Al e na i en
des
Finanzausgleichs
zu
p ü en,
um
sich
an
das
Finanzausgleichssys em
he -
anzu as en,
bei
dem
die
Kombina ion
zwischen
den
ökonomischen
und
auße ökonomischen
Wi kungen
op imal
is .
Und
es
könn e
sein,
daß
das
au
ein
Sys em
hinauslie e,
bei
dem
die
Au onomie
in
de
Einnahme-
poli ik
besch änk
is
und
die
Gemeinden
im
üb igen
ih e
e ügba en
Einnahmen
ü
die
E üllung
de
ihnen
übe lassenen
Au gaben
ei
e -:
wenden
können.
Wie
imme
das
Resul a
lau en
möge,es
be uh
am
Ende
au
eine
poli ischen En scheidung,
ü
die
de
ökonomische Gesich s-
punk
nu
als
eine
un e
meh e en
on
Bedeu ung
is .
T o zdem
muß
na ü lich
Kla hei
übe
das
ökonomische
U eil
bes ehen,
wenn
die
ich-
ige
En scheidung
ge äll
we den
soll.
Und
es
wa
die
Au gabe
dieses
Bei-
ages,
übe legungen
ü
dieses ökonomische
U eil
zu
lie e n.
F eilich
wu de
dabei
nu
eines
de
möglichen
Sys eme
des
Finanzausgleichs
un e such .
Volls ändig
wü de
das
U eil
also
e s
sein,
nachdem
auch
de
Ein luß
ande e
Sys eme
au
die
S ando e eilung
e ö e
wo den
sein
wü de.
Die
Wi kung ö liche Un e schiede
in de Belas ung einzelne S eue n au die S ando e eilung
I
Die
Au gabe
dieses
Abschni s
bes eh
nu
da in,
im
einzelnen
zu
zei-
gen,
wie
ö liche Un e schiede
in
de
Belas ung
du ch
einzelne
S eue n
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54
He be
Timm
ce e is
pa ibus
au
die
S ando e eilung
wi ken.
Das
mag
deswegen
angeb ach
sein, weil diese
Punk
bishe
zu
ku z
gekommen
is .
1.
Be o
das
geschieh , soll
ku z
da au
hingewiesen
we den,
daß
auch
Ve ände ungen
eine
ö lich homogenen
Bes eue ung
nich
ohne
Ein-
luß
au
die
S ando e eilung
sind. So
wi d
die
Ein üh ung
ode
E hö-
hung
eine
allgemeinen
Ve b auchs eue
ebenso
wie
die
Ein üh ung
ode
E höhung
de
Einkommens eue
(selbs
wenn
sie
keinen
p og es-
si en
Ta i
ha ) die
Nach ages uk u
s e s
dann
ände n,
wenn
nich die
P eiselas izi ä
bzw. die
Einkommenselas izi ä
de
Nach age
de
Be-
s eue en
ü
alle
Gü e
gleich is . Die
e ände e
Nach ages uk u
wi d
die
P oduk ionss uk u
ände n
und
dami
auch die ö liche
Ve eilung
de
Gü e p oduk ion.
Die
le z e e
bliebe
nu
un e ände ,
wenn
die
Ein-
kommenselas izi ä
de
einzelnen
übe
den
Raum
e s eu en
Nach age
nach
einem
bes imm en
Gu
gleich
wä e.
Eine
spezielle
Ve b auchs eue
wü de
die
Nach ages uk u
noch
meh
beein lussen,
und
auch sie
wü de
in
alle
Regel die äumliche
Ve eilung
in
de
P oduk ion
des
on
ih
belas e en
Gu es
ände n,
nämlich
dann,
wenn
die
P eiselas izi ä
de
Nach age
nich
bei
allen
Konsumen en
dieses
Gu es
gleich
wä e
und
die
Konsumen en
nich
an
einem
Konsumo
konzen ie
sind.
Abe
auch
abgesehen
on
de
Beein lussung
de
Nach ages uk u
bewi k
eine
ö lich homogene Bes eue ung, die ö lich un e schiedliche Basisp eise
bzw.
G enzkos en
belas e , eine
Ände ung
de
S ando e eilung,
wenn
die
T anspo p eise
nich
de
gleichen
Belas ung
un e wo en
we -
denD.
Doch diese
mi
de
ö lich homogenen
Bes eue ung
e bundenen
Wi -
kungen
au
die
S ando e eilung
sind
un e meidlich;
im
üb igen
sind
sie
bei
gleiche
S eue belas ung
auch
ge inge
als
im
Falle
ö lich di e-
enzie e
Bes eue ung.
2.
In
de
Theo ie
des
in e na ionalen
Handels
is
u. a.
meh ach
auch
die
F age
e ö e
wo den, welche
A
de
Bes eue ung
das
Handelsop i-
mum
und
das
P oduk ionsmaximum
de
Gesam hei
de
am
in e na io-
nalen
Handel
be eilig en
Lände
beein äch ig
ode
nich
beein äch ig .
Neue dings
is
J.
E. Meade zu olgenden
in
unse em
Zusammenhang
ele an en
E gebnissen gekommen:
"A
gene al
,pu chase'
o
,sales'
ax
le ied
a
he
same
a e
on
an
inal
p oduc s
bu
on
no
in e media e
p oduc s
will
no
in e e e
a
an
wi h
he
op imiza ion
o
ade
o
he
maximiza ion
o
p oduc ion
whe he
i
is imposed
as
a
p oduc ion
ax
(exemp ing
an
impo s
bu
axing
an
expo s)
o
as
a
consump ion
ax
(exemp ing
an
expo s
bu
axing
an
impo s).
Wha
i
mus
no
do is o
ax
bo h
impo s
and
expo s
o
o
exemp
bo h
impo s
and
expo s.
On
he
o he
hand,
a ,pu chase'
o
,sales'
ax
le ied
on
only
one
9 Vgl.
dazu
H. Gie sch, Das
Handelsop imum.
"Wel wi scha liches
A chi ", Bd.
76,
1956
1, S. 1
1'.
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Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 55
pa icula p oduc will dis u b he op imiza ion o
ade
bu
no
he
maxi-
miza ion o p oduc ion i
i
is le ied as a consump ion
ax
(i.
e.
exemp ing
expo s
bu
no impo s);
and
i
will dis u b he maximiza ion o p oduc ion
bu
no he op imiza ion o
ade
i
i
is le ied as a p oduc ion
ax
(i.
e.
exemp-
ing
impo s
bu
no expo s)".10
En sp echend
wü de
eine
allgemeine
Einkommens eue
in
einem
de
Lände
wede
das
Handelsop imum
noch
das
P oduk ionsmaximum
be-
ein äch igen,
da
sie
wie
eine
allgemeine
P oduk ionss eue
wi k
(Vgl. Meade, S. 187).
Da
die
T ansak ionen,
die
-
bei
eiem
Gü e -
aus ausch
-
ausgelös
we den,
wenn
das
Handelsop imum
ges ö
wo -
den
is ,
s e s
auch
die
S ando e eilung
und
dami
das
P oduk ions-
maximum
beein lussen, soll zwischen
Handelsop imum
und
P oduk ions-
maximum
nich
wei e
un e schieden
we den.
Nach
M eade
beein äch igen
also
nu
die
speziellen
S eue n
in
den
einzelnen
Lände n,
sowei
sie
on
Land
zu
Land
au
un e schiedlichen
Gü e n
ode
P oduk ionen
las en
ode
in
e schiedene
Höhe
e hoben
we den,
das
P oduk ionsmaximum.
Obwohl
diese
Beein äch igung
des
P oduk ionsmaximums
o ensich-
lich
ausschließlich
au
eine
bes imm en
A
de
ö lich
di e enzie en
Bes eue ung
be uh
und
obwohl
die
Analyse
des
in e na ionalen
Han-
dels
iel ach
ohne
wei e es
auch
au
die
in e egionalen
Beziehungen
übe haup
angewende
we den
kann,
können
Meades
obige
E gebnisse
nich
ein ach
ü
unse e
Un e suchung
übe nommen
we den,
ganz
ab-
gesehen
da on,
daß
ü
unse e
Un e suchung
Expo -
ode
Impo bela-
s ungen
keine
Rolle
spielen,
weil
wi
einen
Wi scha s aum
be ach en,
in
dem
es
keine
ins i u ionellen
Hinde nisse
ü
den
ö lichen
Gü e -
aus ausch
gib .
Zwa
a gumen ie
Meade
un e
de
Annahme
es e
Wechselku se,
und
diese
Annahme
beein luß
unse e
E ö e ungen
nich ,
10
J.
E.
Meade,
T ade
and
Wel a e, London, New Yo k, To on o 1955,
S.189.
Zu
Beg ündung diese E gebnisse
üh
Meade die bekann en Thesen de
Mik oökonomik an: Bei
ü
alle Konsumen en gleichen P eisen de einzelnen
Gü e is das Handelsop imum ealisie , wenn
ü
alle Konsumen en die
Gü e p eis ela ionen gleich sind. Bei
ü
alle P oduzen en gleichen P eisen
de einzelnen on ihnen p oduzie en Gü e is das P oduk ionsmaximum
e wi klich , wenn die G enzkos en ela ionen in allen Un e nehmungen
gleich sind. Vgl.
J.
E.
Meade,
a. a.
0.,
S.
52
.
Diese Thesen müssen na ü lich
in eine Wi scha
mi
Raumübe windungskos en
um
diese T anspo kos en
modi izie we den. Meade be ücksich ig sie spä e , wenn auch nich du ch
en sp echende Modi ika ion
de
allgemeinen Thesen, so abe doch
in
meh e-
en
Beispielen. Vgl.
a.
a.
0.,
S.
144
.
Es b auch
kaum
hinzuge üg we den, daß Meades Thesen nich ge ade
e olu ionä sind. Schon Rica do
ha
meh ach
da au
hingewiesen, daß spe-
zielle P oduk ion-
und
Ve b auchs eue n übe ih en Ein luß
au
die Gü e -
p eis ela ionen nach eilige Wi kungen au den in e na ionalen Handel
und
die S ando e eilung haben. Vgl. u. a.
D.
Rica do, On
he
P inciples o
Poli ical Economy
and
Taxa ion, in: The Wo ks
and
Co espondence o
Da-
id Rica do, Vol.
I.
edi ed
by
P. S a ja, Camb idge 1951, passim, insbes.
S.
169
.,
S.
179 .,
S.
239 .,
S.
263
und
S.
310 .
'.
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62
Kon ad Li mann
hal ende
Zug
zu
"Ökonomisie ung
de
Finanzwissenscha " (F. K.
Mann)
wa en
ü
diese Wende gleiche maßen bedeu sam.
Popi z's g undlegende Aussage
übe
die
Wi kungen
egional
un e -
schiedliche S eue sä ze e wies sich
im
Zuge diese
Neuo ien ie ung
als
wenig
ag ähig,
weil
sie
nu
einen
ex emen
Spezial all deck . O en-
sich lich
e u sachen
nämlich lokale Abweichungen
in
den
S eue a i en
allein
dann
eindeu ige äumliche E ek e,
wenn
in
jede
ande en
Hin-
sich egionale Un e schiedslosigkei bes eh . Diese
P ämisse
is
jedoch
be ei s
in
sich wide sp uchs oll,
da
die
lokalen
S eue s
ä ze
unmi elba
das ö liche
S eue au kommen
und
mi elba
wei e e
K eislau s öme,
o
allem
die
ö lichen Ausgaben, bes immen.
Die
pa ielle
Be ach-
ungsweise
de
adi ionellen
Leh e
sei Popi z e deck e diese
Ve -
bindungslinien
und
s ell e
da ü
mi
dem
S eue a i -Mechanismus
einen
Zusammenhang
in
den
Mi elpunk ,
dessen ak ische
Bedeu ung
e mu lich
ech
ge ing
is .
Abe
auch
die
Fo de ung
nach
einem
allgemeinen Ausgleich
de
ö en lichen
Beda e
und
ih e
Deckung, die
ih e
Schlüssels ellung
in
de
no ma i en
Finanz heo ie
noch
imme
nich
e lo en
ha ,
e mag
eine
k i ischen
Übe p ü ung
kaum
s andzuhal en.
Das
o male
P inzip
is
dank
seine
ma e iellen
Inhal slosigkei schlech hin ungeeigne , als
En scheidungsk i e ium
zu
Auswahl
un e
abweichenden Lösungen
zu
dienen.
Denn
jede
Zuo dnung
on
Kompe enzen
an
die
Gebie skö pe -
scha en,
jedes
Sys em
des Finanzausgleichs,
kann
mi
diese
Fo mel
ge ech e ig
we den,
die
keine
Anwo en
lie e ,
sonde n
nu
P o-
bleme
au
eine
ande e
Ebene
e schieb .
In
dem
jünge en
wi scha swissenscha lichen
Sch i um
zum
"Fi-
nanzausgleich"
wi d
nun
o
allem
de
Ve such
un e nommen,
die
on
Popi z o gezeichne e Basis e heblich
zu
e wei e n,
bishe
unbeach e e
Phänomene
in
die Analyse einzubeziehen. Die
neu
o mulie en
F agen
sind
alle dings
on
so
komplexe
Na u ,
daß
o z
zahl eiche
Bei äge
bishe
nu
eng
beg enz e
Ausschni e
aus
dem
Gesam zusammenhang
au gehell
we den
konn en.
Mi
de
o liegenden
S udie
wi d
eben alls
keine
um assende
Ab-
handlung
de
aumwi scha lichen
Konsequenzen
s aa liche
und
kom-
munale
Finanzpoli ik anges eb .
Vielmeh
sollen
in
d ei
Kapi eln
einige
Zusammenhänge
he o gehoben
we den,
die
in
de
Diskussion
bislang
nu
ge inge e
Beach ung
anden. Alle Übe legungen beziehen
sich
au
ein
ein aches Zwei egionenmodell, dessen
Au bau
in
einem
einlei enden Abschni skizzie is .
Au
de
G undlage
dieses Modells
wi d
die These en wickel , daß
das
Gleichgewich
und
das
Op imum
de
äumlichen
Fak o e eilung
oneinande
abweichen können. Das
Haup p oblem
de
Un e suchung
bes eh
in
de
F age, ob
und
inwie-
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Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op ima
63
wei
un e schiedliche
Sys eme
de
s aa lichen
Kompe enz e eilung
ge-
eigne
sind, diese Di e enz
zu
übe winden.
Die
S udie
be uh
au
einem
Modell
mi
so
hohem
Abs ak ionsg ad,
daß
die
Resul a e
nich
unmi elba
zu
Lösung
konk e e
Au gaben
de
Finanzpoli ik
angewand
we den
dü en.
Dessen
ungeach e
könn en
die
E wägungen
abe
Lich
au
einige
ums i ene
F agen
im
Zusammen-
hang
mi
de
s aa lichen
Ak i i ä
we en.
Um
die
Vielzahl
de
Beziehungszusammenhänge
übe sich lich
da zu-
s ellen,
o
allem
abe
um
Miß e s ändnissen
beg i liche
A
o zu-
beugen,
is
im
Anhang
I
eine
Ma ix
de
ealen
und
mone ä en
Bezie-
hungen
zwischen
den
ö en lichen
und
p i a en
Sek o en
ange üg .
Hie bei
gel e,
daß
ü
eine
Region A
die
gesam e
p i a e
P oduk ion
in
dem
Sek o
(1),
die
Leis ungse s ellung
de
kommunalen
Plan äge
in
dem
Sek o
(2)
und
die
wi scha lichen
Ak i i ä en
de
p i a en
Haushal e
in
dem
Sek o
(3)
zusammenge aß
we den.
Fü
eine Region
B
is
en sp echend
olgende
Agg ega ion
o gesehen: Die
p i a e
P o-
duk ion
wi d
im
Sek o
(4),
die
kommunale
Tä igkei
im
Sek o
(5)
und
die
Leis ungs e lech ung
de
Haushal e
im
Sek o
(6)
au gezeichne .
Auße dem
bes ehe
ein
gemeinsame
s aa liche
Obe e band,
de
seine
Ak i i ä
au
die
Räume
A
und
B e s eck .
Fü
ihn
is
ein
eigenes
Kon o
(7)
e ich e .
Die
ealen
Beziehungen
sind
-ähnlich
wie
in
eine
Inpu -Ou pu -
Tabelle
om
Leon ie -Typ
-als
Mengens öme
au zu assen.
Um
die
Mengens öme
zu
bewe en,
müssen
sie
mi
ih en
Ma k p eisen
-die
s aa lichen
Ou pu s
mi
den
Kos en
ih e
E s ellung
-
gewich e
we -
den. Die
mengenmäßigen
Ou pu s
de
s aa lichen
und
kommunalen
Sek-
o en
sollen ö en liche Leis ungen, die
ko espondie enden
bewe e en
S öme
ö en liche Ausgaben heißen; diese
können
nich
nu
als
Ou -
pu ,
sonde n
auch als
Inpu
eines ö en lichen
Sek o s
in
E scheinung
e en.
Zu
Ve olls ändigung
des Bildes
übe
die
s aa liche
Ak i i ä
dü e
es zweckmäßig sein,
mone ä e
T ans e s
in
Fo m
on
S eue n,
Un e -
s ü zungen,
Sub en ionen
und
in e iskalischen
T ansak ionen
zusä z-
lich anzusch eiben.
Aus
diesem
G unde
is
eine
Teilma ix
in e sek o-
ale
inanzielle
Beziehungen
mi
de
Mengenma ix
e loch en
wo -
den,
indem
ü
_die
d ei
ö en lichen
Sek o en
jeweils
eine
gesonde e
Zeile
und
Spal e
zu
Kennzeichnung
de
T ans e s
einge ich e
wu de.
So
is
jede
Kombina ion
on
ealen
und
mone ä en
Beziehungen
zwi-
schen
den
p i a en
und
ö en lichen
Sek o en
analy isch
e aß .
Um
äuße lich
eine
T ennung
zwischen
den
beiden
Ma izen
zu
ge-
wäh leis en,
de en
G ößen
o ensich lich nich
uneingesch änk
summie
we den
dü en,
sind
die
S öme
de
Mengenma ix
mi
X
und
die
S öme
de
T ans e ma ix
mi
T bezeichne .
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64
Kon ad Li mann
B. Das
aum
wi scha liche
G undmodell
un e
de
Annahme
egional
adizie e
ö en liche
Ak i i ä
I.
De ini ion
und
Axiome
eines
Agglome a ionsmodells
In
diesem
Abschni
sollen die
aumwi scha lichen
Elemen e
des
o üh enden
Gedankenganges
en wickel
we den.
Ausgangspunk
de
übe legungen
sei,
daß
zu
P oduk ion
on
Gü e n
und
Diens en, die
on
den
p i a en
Haushal en
au genommen
we den,
Vo leis ungen
e o de -
lich sind, welche eils ausschließlich
on
den
p i a en,
eils ausschließlich
on
den
ö en lichen
Sek o en
ode
al e na i
on
beiden
Be eichen
e -
b ach
we den.
Die
Beziehungen
zwischen ö en lichen
und
p i a en
P oduk ionen
so-
wie
ih e
aumwi scha lichen
Auswi kungen
können
in
einem
ein-
achen Modell
da ges ell
we den,
das
du ch
die
olgenden De ini ionen
und
Axiome
bes imm
is .
1.
Regional adizie e ö en liche
Ak i i ä
Regional
adizie e
ö en liche
Ak i i ä
möge heißen,
daß
sich
die
ö en lichen
Plan äge
-gleichgül ig, welche
Gebie skö pe scha
sie
auch
zuge echne
we den
-
an
jedem
S ando
so
e hal en,
als ob
keine
ande en
Regionen
exis ie en.
Mi hin
seien
an
jedem
S ando
die ö en -
lichen Leis ungen, die ö en lichen Ausgaben, das
S eue au kommen
so-
wie
die
S eue a i e
ausschließlich
on
de
wi scha lichen
Gesam -
ak i i ä
des gleichen
Raumes
abhängig.
Reale
und/ode
mone ä e
in e -
egionale
T ans e s
sind
dami
zugleich
ex
de ini ione ausgeschlossen.
Diese
Bedingung
bedeu e
nich
S ando neu ali ä
in
dem
Sinn,
daß
eine
absolu e
ode
ela i e
Un e schiedslosigkei zwischen
denjenigen
S ömen
bes eh ,
die
die
ö en lichen
Sek o en
mi
den
einzelnen
ö -
lichen
p i a en
Sek o en
e binde .
Eine
de a ige
Annahme,
die
de
klassisch-libe alen
Vo s ellung
eine
ma e iellen
Gleichbehandlung
alle
P i a en
du ch
die ö en liche
Tä igkei
en sp ich ,
wü de
allein
einen
Spezial all kennzeichnen,
de
als analy ische
Ausgangspunk
ebenso
une giebig
wie
das Modell
eine
Wi scha
ohne
s aa liche
Ak i i ä
wä e.
2.
Abhängigkei en
zwischen
ö lichem
S eue au kommen,
ö en lichen
Ausgaben
und
ö en lichen
Leis ungen
Un e
de
Annahme
eine
egional
adizie en
ö en lichen
Ak i i ä
sind
ö liches
S eue au kommen,
ö en liche
Ausgaben
und
ö en liche
Leis ungen
nich
meh
als
oneinande
unabhängige
Pa ame e
anzu-
sehen.
Es
is
zunächs zweckmäßig,
in
dem
Ausgangsmodell
einen
s än-
digen
ma e iellen
Budge ausgleich zu
un e s ellen
und
alle
mone ä en
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e
und
Op ima
65
T ans e s
on
den
ö en lichen
zu
den
p i a en
Sek o en
auszuschlie-
ßen,
d. h.
die
ö en lichen
Ausgaben
ü
Gü e ,
Diens e
und
Fak o en
eine
Region
sind
s e s
gleich
dem
lokalen
S eue au kommen.
Was
zum
ande en
die
Beziehungen
zwischen
ö en lichen
Ausgaben
und
ö en lichen
Leis ungen
be i ,
so
soll
gel en,
daß
die
ö en lichen
Leis ungen
in
eine
dem
E agsgese z
olgenden
Funk ion
on
den
ö en lichen
Ausgaben
abhängen
3•
Diese
Annahme
e schein
zumindes
dann
plausibel,
wenn
sich
die
ö en liche
Tä igkei
au
die
E s ellung
quali a i
gleiche
Leis ungen
e s eck .
Dami
sind
die
dem
ö en lichen
Sek o
zugeo dne en
S öme
allein
in
ih em
Ve häl nis
zueinande
bes imm .
Um
die
Ve bindung
zu
den
p i a en
P oduk ionen
he zus ellen,
müssen
die
Zusammenhänge
zwi-
schen
ö en lichen
Leis ungsabgaben
und
den
p i a en
Ou pu s
de e -
minie
we den.
3.
Beziehungen
zwischen
ö en liche
Tä igkei ,
p i a en
Ou pu s
und
ih en
Kos en
Zu
Ve ein achung
de
Zusammenhänge
wi d
als
Vo ausse zung
ein-
ge üh ,
daß
die
ö en lichen
Leis ungen
ausschließlich
den
p i a en
In-
dus ien
und
nich
den
p i a en
Haushal en
unmi elba
zu iießen4•
So-
mi
können
die
ö en lichen
Ou pu s
ausnahmslos
als
Vo leis ungen
zu
den
p i a en
P oduk ionen
au ge aß
we den.
Da
de
S aa
seine
Lei-
s ungen
abe
nich
übe
den
Ma k
e kau ,
sonde n
ohne
spezi ische
Gegenleis ung
abgib ,
bewi k
die
ö en liche
Tä igkei
eine
Subs i u ion
p i a e
du ch
soziale
Kos en.
3 Die Un e s ellung besag also, daß
ü
die P oduk ion ö en liche Leis un-
gen nich -limi a ion ale Fak o beziehungen ypisch sind.
In
de
Ta
sind solche
Abhängigkei en en sp echend dem E agsgese z auch zu e mu en. Zum Bei-
spiel
wi d
de
Anges ell e eine kleinen Gemeinde,
de
seh iel äl ige
Au -
gaben zu e ledigen ha , im Ve gleich zu den au
ihn
en allenden ö en lichen
Ausgaben eine ge inge e Leis ungsabgabe he o b ingen als ein spezialisie -
e
Anges ell e
in
de
Ve wal ung eine g öße en Kommune. Adam
Smi h's
klassische Beispiele on den Vo zügen
de
A bei s eilung lassen sich eben
leich
au
ö en liche P oduk ionen übe agen; wah scheinlich sind hie soga
un e
mode nen Ve häl nissen die Vo ausse zungen des E agsgese zes iel
häu ige anzu e en als bei indus iellen P oduk ionen.
4
übe wiegend
wi d
in
den Sys emen
de
olkswi scha lichen Gesam -
echnung die Kon en ion eingehal en, daß die ö en lichen Ou pu s unmi el-
ba
zu
Endnach age ließen. Dieses Vo gehen is jedoch nich du ch ökono-
mische E wägungen e aniaß , sonde n allein du ch echnisch-s a is ische
Ums ände beding . Denn bekann lich is es nahezu ausgeschlossen, den
s aa -
lichen
Ou pu
den Indus iesek o en eine sei s
und
den
p i a en
Haushal s-
sek o en ande e sei s
mi
hin eichende Genauigkei zuzu echnen. Die
hie
e olg e Zuo dnung s ell zwa auch einen Ex em all da ,
e
is jedoch nich
unwah s'cheinliche als die gemeinhin ge o ene Annahme, die
p i a en
Haus-
hal e
wü den
unmi elba
die ö en lichen Leis ungsabgaben au nehmen.
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli lk
32
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66 Kon ad Li mann
Alle dings
sind
de ini ionsgemäß
die
Gesam kos en
de
ö en lichen
Leis ungse s ellung,
d. h.
die
ö en lichen
Ausgaben,
du ch
das
S eue -
au kommen
zu
decken.
Wi d
als
einzige
Abgabe
eine
P oduk ions eue
in
de
Un e nehmenssphä e
e hoben,
de en
Au kommen
p opo ional
dem
p i a en
Ou pu
olg
5, so
sind
die
Emp änge
de
ö en lichen
Lei-
s ungen
zugleich
auch
die
S eue zahle .
Das
bedeu e
jedoch nich ,
daß
bei
sich
ände ndem
p i a en
Ou pu
de
gesam e
Sek o
de
p i a en
Indus ie
ode
ga
einzelne
Fi men
S eue n
im
gleichen
Um ang
au -
b ingen,
wie
ö en liche
Leis ungen
on
ihnen
emp angen
we den.
Viel-
meh
en wickel
sich
das
S eue au kommen
p opo ional
zum
p i a en
Ou pu ,
die ö en lichen
Leis ungen
wachsen
jedoch -
wie
gezeig -
in
eine
dem
E agsgese z
geho chenden
Funk ion.
Un e
den
einge üh en
Bedingungen
e gib
sich
mi hin,
daß
mi
zunehmende p i a e P oduk-
ion
in
eine Region die lokale Indus ie zunächs s eigende, spä e ela-
i
und
absolu allende ex e ne
Ne oe spa nisse
(emp angene ö en -
liche Leis ungen abzüglich gezahl e S eue n) aus de s aa lichen
Ak i-
i ä
zu
e zielen e mag.
Die
einzelnen
B anchen
und
Fi men
de
p i a en
Indus ie
dü en
eilich
in
un e schiedlichem
Ausmaß
ö en liche
Vo leis ungen
ü
ih e
P oduk ionen
e wenden
und
sie
we den
deshalb
auch
in
abweichendem
Um ange
ex e ne
Ne oe spa nisse
aus
de
s aa lichen
Tä igkei
emp-
angen.
Um
diese
s uk u elle
Komponen e
auszuschließen,
die
iele
eigene
P obleme
au wi ,
wi d
die
p i a e
Indus ie
als
ein
einzige
agg egie e
Sek o
de inie , dessen
S uk u
on
Ni eauände ungen
unbe üh
bleib .
Fü
den
Ve lau
de
Du chschni skos en
de
Indus ie
eine
Region
is
mi
den
om
S aa
bewi k en
ex e nen
Ne oe spa nissen
ein
Bes im-
mungs ak o
e kann .
Die
o iginä en
Kos en
de
Indus iep oduk ion
eines
Raumes
-
un e
denen
die
Kos en
de
p i a en
P oduk ion
bei
Abwesenhei
jede
s aa lichen
Ak i i ä
e s anden
we den
sollen -
dü en
sich
abe
eben alls
kaum
linea
zum
p i a en
Ou pu
en wickeln.
Die
Vo eile
de
Nähe,
die
zu
Beginn
eine
Agglome a ion
au e en,
und
die
Nach eile
de
Enge,
die
sich schließlich
einmal
bei
zunehmende
Ballung
eins ellen,
bewi ken
ielmeh
in
Abhängigkei
on
de
P oduk-
ion
einen
U- ö migen
Ve lau
de
o iginä en
Du chschni skos en
eine
Indus ie
6•
5 Diese Bedingung is e üll , wenn de S eue sa z als kons an
und
die ö -
liche Nach age als unendlich elas isch angenommen wi d.
6
Vgl.
hie zu
u.
a.
A. Lösch, Die äumliche O dnung de Wi scha ,
2.
Au -
lage,
Jena
1944;
W.
Isa d, Loca ion and Space-Economy, A Gene al Theo y
Rela ing o Indus ial Loca ion, Ma ke -A eas, Land-Use, T ade and U ban
S uc u e, New Yo k, London,
1956.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e
und
Op ima
67
Gese z
den
Fall,
ein
bes imm es
Ni eau
de
s aa lichen
Ausgaben
im
Bezug
zu
p i a en
P oduk ion
wä e
gegeben
7 -d.
h.
un e
den
ge-
o enen
Annahmen:
ein
kons an e
S eue s
a z
sei
ixie
-
dann
läß
sich
das
E gebnis
de
übe legungen
leich
in
einem
Diag amm
zusam-
men assen.
In
de
Da s ellung
1
symbolisie
K
den
Ve lau
de
o iginä en
Du ch-
schni skos en
de
Indus ie
und
e
die
ex e nen
Ne oe spa nisse
de
Indus ie
p o
Ou pu einhei ,
die
aus
de
s aa lichen
Tä igkei
esul ie-
en.
Die
a sächlichen
Du chschni skos en
de
Indus ie
eines
Raumes
sind
mi
K*
bezeichne .
Die
Funk ion
K*
e gib
sich
ein ach
aus
den
o iginä en
Kos en,
die
um
die
ex e nen
Ne oe spa nisse,
welche
de
S aa
he o b ing ,
e minde
sind.
K*,K,e
Abbildung 1
7 Es soll e
kein
Zwei el
da übe
bes ehen,
daß
mi
diese Un e s ellung das
ka dinale
P oblem
de
Finanzwissenscha schlech hin
umgangen
wi d,
näm-
lich die
F age
nach
den
Bes immungs ak o en
de
s aa lichen Ak i i ä . Alle
o liegenden heo e ischen
An wo en
sind jedoch so unbe iedigend,
daß
die
kühns en
Annahmen
e e ba e
e scheinen als die Anwendung
de
he -
schenden Hypo hesen.
Zu dem
S and
de. Fo schung sei
nu
ku z
olgendes
beme k :
Die mi els
kollek i e Indi e enzku en ope ie ende Finanz heo ie, sei sie in
de
o igi-
nä en
Fassung
on
Sax
ode
in
de
mode nen Ve sion
on
Samue~son
o ge-
agen, se z no wendig das Bes ehen
eine
Al e na i e
zwischen
de
Nu zung
on
Gü e n
des kollek i en
und
solchen des indi idueUen Beda es o aus.
Ta sächlich
bes eh
in
e s e
Linie nich diese Wahlmöglichkei , sonde n die
Al e na i e,
ob
ein
bes imm es
Gu
on s aa lichen ode
p i a en
Plan äge n
p oduzie
bzw.
an
ande e
Sek o en
abgegeben
we den
soll. Es gib
augen-
scheinlich gegenwä ig
kaum
eine ö en liche Leis ung, die nich auch schon
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68
Kon ad
Li mann
Die
a sächlichen
Du chschni skos en
de
Indus ie
eines
Raumes,
also die
Funk ion
K*,
we den
im
Mi elpunk
de
wei e en
Be ach un-
gen
s ehen.
Es
e schein
deshalb
angeb ach ,
übe
ih e
Eigenscha en
einige
Anme kungen
anzu ügen.
4.
Das Ve häl nis de Du chschni skos en eine Indus ie
und de ak uellen Kos en eine ep äsen a i en Fi ma
Die
e ek i en
ex e nen
Gesam e spa nisse
eine
Indus ie
in
Ab-
hängigkei
om
Agglome a ionsg ad
sind
nume isch
nich
genau
nach-
weisba .
Diese
Ta sache
sp ich
abe
wede
gegen
die
heo e ische
Ab-
lei ung
ih e
Exis enz
noch
gegen
den
angenommenen
Ku en e lau
de
K*-Funk ion.
Jedoch
be üh
de
Sach e hal
die
subjek i e
Einschä zung
des
An-
eils
des
ex e nen
Kos en o eils
(bzw. -nach eils)
am
Gesam gewinn.
Um
diesen
übe haup
es s ellen
zu
können,
müß e
jedem
Un e nehme
die
Höhe
de
Du chschni skos en
in
de
Ausgangslage
bekann
sein.
Selbs
im
G enz all
de
Konzen a ion
de
p i a en
Willensen scheidung
in
eine
Hand
und
bei
gegebene
Ve hal ens unk ion
de
ö en lichen
Ak i i ä en
dü e
es
deshalb
den
En scheidungs äge n
schwe
allen,
einen
bes imm en
(op imalen)
Punk
de
Agglome a ion
zu
e eichen.
Um
so
wenige
is
es
be ech ig ,
die
heo e isch
gewonnene
K*-Ku e
als
Ve hal enspa ame e
ü
eine
Vielzahl
p i a e
En scheidungs äge
o zugeben.
Die
K*-Funk ion
is
ielmeh
ü
die
einzelne
Wi scha s-
einhei
eine
Übe aschungs unk ion;
sie
umsch eib
den
ex-pos
e s
sich ba en
Zusammenhang,
de
zwischen
Agglome a ion
und
S ück-
kos en
de
p i a en
Ausb ingung
he sch .
Mi
ande en
Wo en,
die K*-
Ku e
ep äsen ie
alle
denkba en
Punk e
de
Du chschni skos en
einmal on p i a en Plan äge n e s ell wo den wä e ode heu e noch on
ihnen p oduzie wi d. Die Diens e de Schulen, Uni e si ä en ode Sozial-
e siche ungen zählen doch nich "na u no wendig" zum ö en lichen Be eich.
Soll e e wa de Nu zen eine -jeweils un e schiedslosen -Ein ich ung wie
Schule, K ankenhaus, Ve keh smi el, Thea e us . abweichend bei ö en -
liche
und
p i a e T äge scha angese z we den? We geneig is , posi i
zu
an wo en, mag Indi e enzku en zu P oblemlösung wei e hin e wenden.
Abe auch
de
zwei e Ansa z
de
mode nen Finanzwissenscha be iedig
nich . Die posi i en poli ischen Theo ien im Sinne on A.
Downs,
An Economic
Theo y o Democ acy, New Yo k
1957,
e lauben alle Auskün e,
und
Sie
e -
mögen dahe keinen übe zeugenden Bei ag zu G und age nach den Bes im-
mungsg ünden
de
ö en lichen Tä igkei zu leis en. Gleichwohl schein ih e
Basis nich ganz
so
e ehl wie jene
de
Nu zeneklek ike .
In
diesem Bei ag is als heu is isches P inzip s illschweigend un e s ell ,
daß gewisse Leis ungen kos engüns ige on p i a en, ande e Leis ungen o -
eilha e on ö en lichen Plan äge n e s ell we den. Die op imale S aa s-
ä igkei is un e diese Bedingung dann gegeben, wenn wede du ch Soziali-
sie ung noch du ch P i a isie ung' Kos ensenkungen ein e en. Das so de i-
nie e Op imum wi d bei
de
Ablei ung de Funk ionen als ealisie ange-
nommen.
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Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op ima
69
eine
Indus ie
bei
Ve ände ungen
im
Agglome a ionsg ad.
Sie
is
je-
doch
ex-an e
ü
den
Einzelun e nehme
nich
ixie ba
und
mi hin
ü
seine
Planen scheidungen
i ele an .
Als
En scheidungspa ame e
de
Un e nehme
soll die
ak uelle
(kon-
jek u ale)
Kos enku e
eine
ep äsen a i en
Fi ma
de
Indus ie
ein-
ge üh
we den.
Diese
ak uelle
Kos en unk ion
weich
aus
eine
Reihe
on
G ünden
on
de
K*-Funk ion
ab.
Vo
allem
sind
zu
nennen:
a)
De
meh
ku z is ige
Cha ak e
de
En scheidungen
de
Einzel-
un e nehme ;
ih
Ve hal en
en sp ich
nich
den
lang is igen
aum-
wi scha lichen P ozessen, die e bindlich
ü
den
Ve lau
de
K*-
Funk ion
sind.
b)
De
Einzelun e nehme
be ücksich ig
in
seinem
Kalkül
nich ,
daß
jede
Ände ung
seine
P oduk ionskapazi ä
-wenngleich
nu
in ini e-
simale
-posi i e
ode
nega i e
Wi kungen
au
die
ex e nen
E spa -
nisse
de
Gesam indus ie
ha .
Umgekeh
e mag
deshalb- auch
kein
einzelne
Plan äge ,
die
E ek e on
P oduk ionsausdehnungen
ande e
Un e nehme
au
die
eigenen
Kos en e läu e
zu
bes immen.
c)
Schließlich
is
dem
einzelnen
Plan äge
unbekann ,
welches
S and-
o e hal en
ande e
En scheidungseinhei en
au
G und
de
eigenen
Reak ionen
zeigen
we den.
De
Ve lau
de
ak uellen
Du chschni skos enku e
läß
sich zwa .
kaum
gene ell
es legen. Es
bes eh
abe
eine
hohe
Wah scheinlichkei ,
daß
.die
Un e nehme
ü
den
ak uell
ele an en
Be eich
mi
kons an en
Du chschni skos en echnen. Es genüg ,
au
die
-aus
G ünden
de
Un"'
bes immba kei
-
meh
ode
wenige
öllige Ve nachlässigung ex e -:-
ne
E ek e hinzuweisen.
Um
diesen
E wägungen
zu
en sp echen,
müssen
die
beiden
Kos en~
ku en
auch
g aphisch
un e schiedlich
behandel
we den.
Nu
die
lang~
is ige
Funk ion
(K*)
kann
übe haup
den
bishe
da ges ell en
U- ö -
migen
Ve lau
au weisen. Die
ku z is igen,
ak uellen
Kos enku en
de
Un e nehmen
liegen
zwa
no wendig
au
de
K*-Funk ion, sie sollen.
jedoch
linea en
Ve lau
haben.
Abb. 2 zeig
den
Zusammenhang
zwi~
schen
beiden
Kos en unk ionen.
Die
Un e nehme
eine
Region besi zen o läu ige
In o ma ionen
übe
die
augenblicklichen
Kos en
ih e
P oduk ion
bei
dem
e eich en
Bal-
lungsg ad.
Die
linea e
Funk ion
K
ep äsen ie
diese
ak uellen
Kos en-
ku en
8•
8
Aus
didak ischen
G ünden
is
die
K-Ku e
in
de
G aphik
nich
unendlich
klein
-
im
G enz all
als
Punk
-eingezeichne .
Es
is
jedoch
zu
beach en,
daß
ein
Ein luß
eines
einzelnen
Un e nehme s
au
den
Gesam auss oß
de
Indus ie
zwa
exis ie ,
abe
de
ac o
doch
nu
in ini esimale
We e
haben
kann.
Deshalb
weich
eben
ü
den
ele an en
Be ei'ch
de
Ve lau
de
ak uellen
Kos enku e
de
einzelnen
Plan äge
auch
on
de
K*-Ku e
ab.
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70 Kon ad Li mann
K"
o m
m'
Ou pu
de
Indus ie
Abbildung 2
Wi d
die
P oduk ion
on
m
nach
m'
ausgedehn ,
we den
also
neue
In-
dus ien
geg ünde
ode
bes ehende
Un e nehmen
e wei e ,
so
müß e
-
au
G und
des
(i ümlichen)
Un e nehme kalküls
-
de
Punk
R
die
neuen
S ückkos en
in
m'
wide spiegeln.
Die
Indus ie
e äh
jedoch
ex-
pos
eine
übe aschung:
Nich R,
sonde n
R'
gib
bei
zunehmende
Agglome a ion
die
a sächlichen
Kos en
de
P oduk ion
wiede .
Es
is
also
ein
une wa e e
Gewinn
an
ex e nen
E spa nissen
du ch
die
P o-
duk ionsausdehnung
de
Gesam indus ie
ange allen.
In
R'
is
wiede -
um
eine
ak uelle
Kos enku e
K'
zu
kons uie en,
die
eben alls
linea e
Ges al
au weis .
Die
ak uellen
Kos enku en
bewegen
sich
mi hin
au
de
K*-Funk ion,
die
den
nu
heo e isch
e kennba en
Zusammenhang
zwischen
Agglome a ion
und
Kos en
ausd ück .
Mi
ande en
Wo en:
in
dem
Modell
dien
die
K*-Funk ion
als
ex-pos
ealisie e
Lei linie
ü
die
ak uellen
Kos en. Die
ak uellen
Kos en e läu e
de
ep äsen a-
i en
Fi ma
hingegen
sind
die
O ien ie ungspunk e
de
Un e nehme .
Allein
übe
sie
e mu en
die
Plan äge ,
olle
In o ma ionen
zu
be-
si zenD.
9 Dadu ch
e klä
sich u.
a.
wohl auch die Anziehungsk a on Regionen
mi be ei s ela i hohe Ballung ode on Räumen, die in unmi elba e
Nachba scha zu
s a k
agglome ie en Zonen liegen.
Im
e s en Fall is de
ek uelle
Kos en o eil in diesem Raum gegenübe deglome ie en Regionen
bei einem Ve gleich nachzuweisen, im zwei en Fall
kann
e
zumindes
mi
hohe Wah scheinlichkei
e wa e
we den. E waige zukün ige Möglich-
kei en, ex e ne E spa nisse aus eine Indus ialisie ung isolie e deglome-
ie e
Räume zu ziehen, we den on den Un e nehme n hingegen selbs
dann pessimis isch beu eil , wenn objek i alle Vo ausse zungen da ü gege-
ben wä en.
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Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op ima
71
Mi
diesen
Beme kungen
sind
die
Bauelemen e
eines
Agglome a ions-
modells, das
au
eine
Region bezogen is , besch ieben.
De
nächs e
Sch i
soll
in
de
E wei e ung
des Ansa zes
zu
einem
Zwei egionenmodell
be-
s ehen.
11.
Räumliche
Gleichgewich e
und
Op ima
in
.einem
bi egionalen
Modell
1.
E wei e ung
de
Bedingungen
au
ein Zwei egionenmodelZ
Die
ü
eine
Region
isolie
abgelei e en
Beziehungen
können
ohne
wei e es
auch
ü
eine
zwei e
Region
angenommen
we den.
In
beiden
Räumen
-sie
we den
mi
A
und
B bezeichne -soll
de
gleiche
Ve -
lau
de
K*-Funk ion
he schen, d. h.
alle
"na ü lichen"
Kos enun e -
schiede zwischen
den
S ando en
we den
,e nachlässig
und
allein
die
du ch
abweichende
Agglome a ionsg ade
e u sach en
Di e enzen
de
Kos en
in
A
und
B be ücksich ig .
Um
die
Ablei ung
au
den
en scheidenden
Punk
zu
konzen ie en,
sind
einige
zusä zliche
Annahmen
e o de lich.
Vo
allem
muß
eine
Be-
dingung
übe
die ö liche Nach age
einge üh
we den.
Sie sei
in
beiden
Regionen ollkOIpmen elas isch,
de
P eis
de
p i a en
-P oduk ion
sei
als
Kons an e
o gegeben.
De
P eis
möge
den
Du chschni skos eIi
im
U sp ungspunk
en sp echen.
Da
die
Kos en-
und
P eis unk ionen
de
Indus ien
beide
Räume
iden isch sind,
is
die
ö liche
Einkommens e eilung
au
Gewinne
und
Fak o en gel e
ausschließlich
om
Agglome a ionsg ad
abhängig,
wie
Abb. 3
unschwe
e kennen
läß .
1(*
Gewinne
Fak o ei
nsa z
Ou pu de 'ndus ie
Abbildung
-3
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78
Kon ad Li mann
(ak i e)
S ando poli ik,
die
bewuß
Ein luß
au
die
En scheidungen
de
p i a en
Wi scha ssubjek e
nehmen
will.
Die
e s e
Ve hal ensweise
schläg
sich
o
allem
in
de
A
de
Fes -
s ellung
de
kommunalen
"Finanzbeda e"
niede :
Sie
bes immen
sich
nach
den
ak uellen
E o de nissen
-
genaue :
nach
den
Da en
de
Ve -
gangenhei .
S ando e lage ungen
de
P i a en
we den
in
diesem
Fall
on
den
ö en lichen
En scheidungs äge n
als
Ausd uck
äumliche
P ä e enzs uk u en
gewe e
und
hingenommen.
Wachsen
mi
zuneh-
mende
Gemeindeg öße
die
kommunalen
Ausgaben
p o
Kop
an,
wie
das
B ech 'sche Gese z anzeig !" so
e schein
diese
Vo gang
den
kom-
munalen
Willens äge n
als
ein
zwangsläu iges
E eignis,
ohne
daß
die
eigene
kommunale
K a
zu
Raumbildung
in
ih en
Vo ausse zungen
und
Wi kungen
e kann
wü de.
M. a.
W.
die
Kommunen
hängen
sich
bei
ih en
inanzpoli ischen
En scheidungen
an
die
Da en
an,
die
du ch
die
äumlichen
Fak o bewegungen
de
P i a en
zu o
gescha en
wo den
sind
15•
So e n
die
Kommunen
in
ih e
Ve hal ensweise
de
passi en
Reak-
ion
e ha en,
können
die
E gebnisse
des
G undmodells,
die
be ei s
un e
de
Annahme
egional
adizie e
ö en liche
Ak i i ä
abgelei e
wo den
sind,
p ae e
p op e
au
das
Sys em
dezen alisie e
Finanz-
hohei
schlech hin
übe agen
we den.
Eine
abweichende
Beu eilung
e o de
eilich
die
zwei e
denk-
mögliche
Ve hal ensweise
de
kommunalen
Finanzpoli ike ,
die
ak i e
Beein lussung
de
Raums uk u .
Wenn
eine
bewuß e
S ando poli ik
on
kommunale
Sei e
aus
be ieben
wi d,
bes eh
sie
alle dings
übe -
wiegend
nu
in
dem
Ve such,
neue
Indus ien
in
den
eigenen
Raum
zu
ziehen.
Denn
in
de
A ahie ung
on
Indus ien
wi d
ein
Gewinn
an
po en iellen
S eue zahle n,
also
eine
S ä kung
de
S eue k a ,
e blick ,
Die
ausgabenmäßigen
Konsequenzen
e scheinen
den
Gemeindepoli ike n
hingegen
als
zwei angig,
obschon
sie
-
objek i
geu eil
-
nich
min-
de
wich ig
ü
eine
a ionale
Finanzpoli ik
wä en.
Auch
mi
diese
zwei en
Annahme
übe
eine
Ziel unk ion
und
die
mi
ih
zum
Ausd uck
gelangende
Ve hal ensweise
de
kommunalen
Wil-
14 Vgl.
A.
B ech , In e na ionale Ve gleich
de
ö en lichen Ausgaben,
Be lin
und
Leipzig,
1932.
15 Kaum ein poli ische ode iskalische Willens äge eine Kommune in
ela i
s a k
geball en Gebie en dü e e ns ha die übe zeugung e e en,
daß die -du ch "das eie Spiel de K ä e am Ma k " -gewachsene
S ando e eilung on de wi scha lich bes en Ve eilung abweichen
könn e.
Im
Gegen eil, solange
de
Zuwachs on Fak o en in die Ballungs-
äume anhäl , wi d
de
Kommunalpoli ike seine Meinung, daß
de
aum-
wi scha liche P ozeß auch wei e hin zum Op imum üh , du ch die
p ak-
ische E ah ung noch bes ä ig inden. Wie so o , schein indes auch
hie
de
Sa z be ech ig , daß ein s ändig wiede hol e
I um
ge n als E ah ung aus-
geg~l;>en
wi d.
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Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e
und
Op ima 79
lens äge
e binde
sich
nich
die
poli ische
Absich ,
das
wi scha liche
Op imum
des
Gesam aumes
zu
e eichen,
sonde n
allein
das
Ziel,
die
ökonomische
Lage
de
eigenen
Region
zu
e besse n.
Nu
als
Neben-
p oduk
wei e e
Ums ände
-z. B.
wenn
allein
die
kleine e
Kom-
mune
A
A ahie ungspoli ik
be eib ,
wäh end
die
g oße
Kommune
B
die
passi e
Ve hal ens
eak ion
ausüb
-
kann
die
ak i e
S ando -
beein lussung
de
Tendenz
nach
zum
Op imalzus and
üh en.
2.
Die
Ak ionspa ame e
de
kommunalen
Finanzpoli ik
Da
eine
Ve besse ung
de
Raum e eilung
allein
du ch
das
Wachs-
um
de
Kommune
A
e eich
wi d,
genüg
es,
die
A gumen a ion
aus-
schließlich
au
die
Möglichkei
eine
Du chse zung
de
pa iellen
Ziel-
unk ion
on
A
zu
beziehen.
Die
endenzielle
E üllung
de
übe geo d-
ne en
gesam wi scha lichen
Ziel unk ion
häng
o ensich lich
on
de
Du chse zung
de
pa iellen
Ziel unk ion
de
Kommune
A ab.
Als
iskalpoli ische
Ak ionspa ame e
s ehen
in
A
g undsä zlich
Mi el
de
S eue -
und
de
Ausgabenpoli ik
zu
Ve ügung.
De
Ein-
sa z
beide
Mi el
is
sowohl
quan i a i
als
auch
s uk u ell
in
einem
gewissen
Rahmen
a iie ba
16•
Als
e s e
iskalische
Maßnahme
zu
A ahie ung
on
Indus ien
käme
ü
A
eine
S eue senkung
in
Be ach .
Da
jedoch
die
Kommune
A
einen
seh
ge ingen
Agglome a ionsg ad
au weis ,
eich
das
S eue -
au kommen
wah scheinlich
nu
aus,
um
ech
es e
Au gabenbe eiche
de
Ve wal ung,
des
Schuldiens es
us .
zu
decken.
Dadu ch
sind
die
G enzen
mögliche
S eue a ia ionen
nach
un en
seh
eng.
Zudem
lieg
die
Auss a ung
an
ö en lichem
Kapi al
p o
Kop
in
deglome ie -
en
Regionen
wei aus
nied ige
als
in
agglome ie en
Zonen,
wie
jede
empi ische
Be und
zeig .
So
wi d
auch
kaum
die
Al e na i e
gebo en,
du ch
die
zei weilige
Rücks ellung
kommunale
In es i ionsp ojek e
eine
o übe gehende
En las ung
des
ö en lichen
Haushal es
in
A
zu
scha en.
Mi hin
dü e
jede
einschneidende
S eue senkung
on
einem
Rückgang
de
ö en lichen
Leis ungsabgaben
beglei e
sein;
d. h.
die
S eue senkung
bewi k
eine
Ve lage ung
de
P oduk ion
de
Vo -
leis ungen
zum
p i a en
Ou pu
Xl
on
den
ö en lichen
(X2
I)
au
die
p i a en
Sek o en
(XII).
Die
S eue senkung
üh
zwa
zu
eine
Re-
16
De Fall, daß Kommune A in Region B ode einem d i en Raum K edi e
nach ag ,
wi d
ausgeschlossen, denn auch die K edi wü digkei ode die
K edi ähigkei eine Kommune is on
ih e
G öße abhängig, mi hin eine
Funk ion des Agglome a ionsg ades. Mi
d~
Au nahme kommunale Ve -
schuldungspoli ik in den K eis de s ando poli ischen Ak ionspa ame e
wü de
sich Kommune A also au ein Konku enz eld begeben, au dem sie
de Kommune B p inzipiell un e legen is .
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8.0
Kon ad
Li mann
duk ion,
die
Subs i u ion
ö en liche
du ch
p i a e
Inpu s
de
P oduk-
ion
Xl jedoch
wiede
zu
eine
E höhung
de
p i a en
Kos enku en
KA.
Ob nach
de
Fiskalope a ion
genau
de
Kos enpunk
KA
wiede he -
ges ell
wi d,
de
o
de
S eue senkung
bes and,
is
nich
allgemein
zu
sagen.
Falls
im
ele an en
Be eich eine
kos enmäßige
P ä e enz
ü
die
ö en liche
P oduk ion
de
Vo leis ungen
gegeben
wa ,
muß
die
Subs i u ion
mi
eine
Ve schlech e ung
de
S ando e häl nisse
in
A
einhe gehen.
Im
ande en
Fall,
de
ein
unwi scha liches
Ausmaß
kom-
munale
Ak i i ä
in
A
o ausse z
-
da
du ch
die
P i a isie ung
bis-
he
ö en liche
P oduk ionen
Kos eneinspa ungen
ein e en
-
wü den
du ch
eine
S eue senkung
S ando o eile
in
A
beg ünde
we den
17•
Sinngemäß
wä e
die
ko espondie ende
S a egie
de
kommunalen
Willens äge
on
A zu
beu eilen;
sie
bes ünde
in
eine
E höhung
de
Leis ungss öme
(X2 )
bei
gleichzei ige
E höhung
de
kommunalen
S eue sä ze.
Abe
auch dieses
Vo gehen
wi d
kaum
E olgsaussich en
haben;
denn
die
e meh e
Ausb ingung
kommunale
Leis ungen
en -
sp ich
nich
dem
ak uellen
Agglome a ionsg ad, d. h. die zusä zlich
an-
gebo enen
ex e nen
E spa nisse
we den
kaum
on
den
o handenen
p i a en
Indus ien
ausgenu z .
Ande e sei s
wi k
sich
die
S eue -
e höhung
nega i
au
die
ak uellen
Kos en
de
Un e nehmen
aus.
Zusammen assend
is
als
E gebnis
de
Be ach ungen
zu
no ie en:
Bei
den
gegebenen
Bedingungen
wi d
jede
S eue sa zände ung,
die
im
En scheidungsbe eich
on
A lieg , zu
keinem
g undlegenden
Wandel
des
Ve häl nisses
on
KA
zu Kß -
ode
genaue
zu
keine
me klichen
Di e enzie ung
de
egionalen
Kos en
-
bei agen.
Die Kos engleich-
hei
bleib
bei
S eue senkungen
ode
Ausgabene höhungen
im
wesen -
lichen
e hal en,
solange ein Budge ausgleich
o genommen
wi d.
Nu
in
B
könn en
Maßnahmen
ge o en
we den,
um
die
bes ehende
An-
ziehungsk a
des
Ballungs aumes
he abzuse zen,
indem
z.
B.
de
Ge-
meinde
A
S eue mi el
aus
B
ohne
Gegenleis ung
übe wiesen
wü den.
Eine
solche
Annahme
wide sp ich
jedoch
den
Ziel o s ellungen
de
au onomen
kommunalen
Willens äge .
3.
Al e na i e
s eue -
und
ausgabenpoZi ische
S a egien
Ände ungen
im
Ni eau
de
kommunalen
Ak i i ä
des
Deglome a-
ions aumes
agen
also nich
zu
A ahie ung
on
Indus ien
bei. Es
bleib
zu
p ü en,
ob
und
inwiewei
Ände ungen
in
de
S uk u
de
kommunalen
Tä igkei
g öße e
E olgsaussich en
e wa en
lassen.
Un e
diesem
Aspek
sind
o
allem
d ei
Gesich spunk e
beach lich,
die
zu
eine
eilweisen
Au lösung
de
Ausgangsp ämissen
des
G undmodells
üh en:
17 Vgl. jedoch
die
Modell o ausse zungen
S.
67
.,
Fußno e
7.
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Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op ima
81
(a)
Fü
die
Gemeindes eue
wa
bislang
un e s ell ,
daß
eine
allge-
meine
P oduk ionss eue
mi
au onom
on
den
Kommunen
a iie ba en
S eue sä zen
bes ehe.
Was
wi d
sich
e eignen,
wenn
nich
nu
die
In-
dus ie,
sonde n
auch
die
Haushal ssek o en
als
S eue zahle
he an-
gezogen, also
S öme
de
A
T32
ode
T65
einge üh
we den?
(b) Hinsich lich
de
ö en lichen
Ausgaben
gal ,
daß
die
s aa lichen
Ou pu -S öme
nu
Vo leis ungen
ü
die
p i a e
Indus ie
en hal en.
Diese
Annahme
is
alle dings
seh
un ealis isch.
Ände
sich
das
E geb-
nis,
wenn
de
s aa liche
Ou pu
neben
den
Vo leis ungen
an
die
p i a e
Indus ie
(X21
bzw.
X54)
auch
di ek e
Leis ungsabgaben
an
die
Haushal e
(X23
bzw. X,iO)
um aß ?
(c)
G undsä zlich
wa
angenommen,
daß
alle
ö en lichen
Ak ionen
au
den
ö lichen
Be eich
adizie
seien. Welche
Wi kungen
e en
ein,
wenn
z.
B.
de
Ou pu
de
Kommune
B
on
den
Wi scha ssubjek en
in
A
mi
ausgenu z
we den
kann
ode
wenn
die
Inpu -S öme
des
ö en lichen
Sek o s
in
A
Vo leis ungen
on
B
en hal en?
Ein
Teil
de
au gewo enen
P obleme
mag
ku so isch
bean wo e
we den,
da
sie
wenige
speziell
äumliche
als
ielmeh
bekann e,
allge-
meine
Zusammenhänge
de
Finanz heo ie
be e en.
Au
einige
de
an-
de en
F agen
is
jedoch
aus üh liche
einzugehen.
Zu
(a):
Das
e s e
P oblem
is
zumindes
schon
eilweise
aus üh lich
im
Sch i um
behandel
wo den.
Zu
Diskussion
s eh
nämlich
de
Zusammenhang
zwischen
S eue ände ung
und
Kos en e lau
de
In-
dus ie,
speziell
die
F age,
ob
eine
Subs i u ion
de
un e s ell en
P o-
duk ionss eue
du ch
eine
di ek e
Abgabe
18
-
z.
B.
eine
kommunalen
Lohns eue
-
kos enbeein lussende
Übe wälzungsp ozesse
einschließ
ode
nich 19•
Eine
Annähe ungslösung
läß
sich geben,
wenn
die
Vo aus-
se zungen
de
ex emen
Möglichkei en -
Übe wälzung
ode
Nich -
Übe wälzung
-
de
einzu üh enden
di ek en
S eue n
gep ü
we den.
Gese z
den
Fall,
eine
Übe wälzung
de
den
Haushal en
ans elle
de
den
Un e nehmen
au e leg en
Abgaben
e olge nich ,
dann
zeig sich als
Folge
de
S eue ände ung
unmi elba
eine
Ve schiebung
de
K*-Funk-
ion
und
dami
auch
de
ak uellen
Kos enku en
KA
bzw.
KB
nach
un en,
da
beide
Funk ionen
zwa
un e
Einschluß
on
P oduk ionss eue n,
abe
nich
un e
Be ücksich igung
eine
di ek en
Abgabe
abgelei e
wo den
sind.
Wi d
nu
in
A
das
Gemeindes eue sys em
du ch
die
Ein üh ung
di ek e
S eue n
e o mie ,
in
B jedoch
das
P oduk ionss eue sys em
18
Die
Un e scheidung
on
di ek en
und
indi ek en
S eue n
soll
nach
S ellung
de
S eue zahle
im
Wi scha sk eislau
e olgen.
10 Vgl. R. A.
Musg a e,
The
Theo y
o
Public
Finance.
New
Yo k
1959,
Kap.
13, S.
276
.
und
H. Timm,
Finanzpoli ische
Au onomie
un e geo dne e
Gebie skö pe scha en
(Gemeinden)
und
S ando e eilung.
S.
50
in
diesem
Band.
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll lk
32
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82
Kon ad Li mann
oll
e hal en,
muß
die
Ände ung
de
Da en
c.
p.
au
den
äumlichen
Wi scha sp ozeß
Auswi kungen
haben.
Reagie
jedoch B
au
eine
S eue e o m
in
A
mi
eine
Anpassung
seines
Abgabensys ems,
heben
sich
die
Vo eile
ü
A
unmi elba
wie-
de
au :
du ch
das
gleichge ich e e
Vo gehen
beide
Kommunen
kann
keine
s eue liche
S ando p ä e enz
beg ünde
we den.
Aus
de
E ah-
ung,
insbesonde e
in
den
USA,
is
bekann ,
daß
einsei ige,
g a ie ende
Ände ungen
in
den
egionalen
S eue n
meis
on
den
inanzpoli ischen
Willens äge n
ande e
Räume
nachgeahm
we den.
Finde
abe
eine
solche
"Ha monisie ung"
in
den
egionalen
S eue sys emen
s a ,
wi d
die
F age
de
S eue wi kung
ü
die
aumwi scha liche
Analyse
zwei -
angig
.
.
Komm
es
hingegen
nich
zu
eine
übe egionalen
Anpassung
de
kommunalen
Abgabensys eme,
muß
die
Annahme,
daß
die
einge üh e
di ek e
S eue
eine
Kommune
ohne
Ein luß
au
die
Kos en
de
Indu-
s ie
dieses
Raumes
bliebe,
zwei elha
we den.
Die
Subs i u ion
on
indi ek en
du ch
di ek e
S eue n
senk
zwa
zunächs
die
Kos en
de
Indus ie,
minde
jedoch auch gleichzei ig
die
Realen lohnung
de
Fak-
o en.
Um
die
Fak o en
an
den
al en
S ando en
zu
hal en,
muß
bei
einem
isolie en
übe gang
de
S eue n
in
A
die
Einbuße
an
Ne oein-
kommen
de
Fak o en
du ch
eine
E höhung
de
B u oen gel e
ausge-
glichen
we den.
Die
übe wälzung
de
di ek en
Fak o s eue
b ing
je-
doch endenzie1l20
die
ak uelle
Kos enku e
KA
au
die
Lage
zu ück,
die
o
de
S eue e o m
bes and.
Mi hin
is
es zus ellen:
So
zwei elha
auch
die
u sp üngliche
An-
nahme
e schein ,
alle
kommunalen
S eue n
wü den
on
dem
Indus ie-
sek o
geleis e , so
wenig
wi d
das
g undlegende
Raisonnemen
du ch
eine
ealis ische e
Wahl
de
P ämissen
beein luß .
P inzipielle
Ko ek-
u en
de
Aussage
scheinen
jeden alls
nich
e o de lich.
Zu
(b):
De
zwei e
P oblemk eis
en häl
das
Pendan
zu
den
o an-
gegangenen
Aus üh ungen.
Auch
hie
handel
es sich
um
eine
Ausdeh-
nung
de
zunächs
seh
eng
ge aß en
Vo ausse zungen,
indem
die
P ä-
misse,
de
s aa liche
Ou pu
diene
nu
als
Vo leis ung
ü
die
Indus ie,
um
ande e
Möglichkei en des inanzpoli ischen
Handeins
e wei e
wi d.
Hinsich lich des
s aa lichen
Ou pu s
kann
als
Al e na i e
zu
dem
S om e lau
X21
bzw. X54
de
unmi elba e
Emp ang
de
kommunalen
Leis ungen
bei
den
End e b auche n
(Haushal en)
ein e en
(X2
= X21
+ X23 bzw.
X5
= X54 + X56).
Zwa
be ei e
die
Zuo dnung
des
kommu-
20
Alle dings können g aduelle Ände ungen des Ve lau s de K-Ku e
du ch die Ein üh ung eine di ek en S eue ein e en. Dies gil insbesonde e
ü
den Fall, daß Indus ien mi abweichenden P oduk ions unk ionen in
einem Raum ak i sind. Die S eue e o m wü de
ü
jede B anche
un e -
s·chiedliche E ek e au weisen.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima
83
nalen
Ou pu s
au
den
Indus iesek o
eine sei s,
den
Haushal ssek oi
ande e sei s,
s a is isch-empi isch
as
unübe windliche
Schwie igkei-
en
21 •
In
de
Theo ie
da
abe
da on
ausgegangen
we den,
daß
übe
diese
Zuo dnung
eindeu ig
en schieden
we den
kann.
So
eduzie
sich
das
Haup p oblem
au
die
zunächs
seh
ein ach
e scheinende
F age:
Wie
wi ken
die
s aa lichen
Ou pu -S öme
au
die
S ando wahl,
wenn
de
Ou pu
nich
ausschließlich
ü
die
Indus ie
des
Raumes
eingese z
wi d?
Die
Analogie
zu
dem
o he gehenden
Abschni
is
da in
zu
sehen,
daß
do
de
E ek
eine
Ände ung
im
S eue sys em,
hie
jedoch
die
Wi kung
eine
Ände ung
in
de
Zusammense zung
des
s aa lichen
Ou -
pu s
au
die
p i a en
Kos en e läu e
un e such
wi d.
Au
den
e s en
Blick
schein
eine
Umkeh
alle
An wo en,
die
bei
de
E ö e ung
des
s eue lichen
Subs i u ionsp oblems
gegeben
wu den,
eine
sachge ech e
Lösung
da zus ellen.
We den
kommunale
Leis ungen
auch
unmi elba
on
den
Haushal en
au genommen,
müssen
sich
um
diesen
Be ag
die
Kos enku e
K*
und
die
dazugehö ige
ak uelle
Funk ion
K
nach
oben
e schieben,
weil
nunmeh
nich
allein
die
Un e nehmen,
sonde n
auch
die
Haushal e
de
Fak o en,
Un e nehme
und
sons ige
G uppen
(Ren -
ne
usw.)
ohne
En gel e
die
s aa lichen
Gü e
und
Diens e
emp angen.
Sowei
übe wälzungsp ozesse
-
de en
Behandlung
in
de
Theo ie
de
S aa sausgaben
bishe
as
öllig
e nachlässig
wu de
-
unbeach-
e
bleiben,
können
ela i e
S ando p ä e enzen
ü
diejenigen
Kom-
munen
abgelei e
we den,
die
e gleichsweise
meh
als
ande e
Ge-
meinden
Vo leis ungen
an
die
Indus ie
als
an
die
Endnachl age
ab-
geben.
Welche
de
beiden
Gemeinden
unse es
Modells eilich
diesem
Ve hal en
konsequen e
nachkommen
dü e,
is
wede
aus
dem
Modell
selbs
noch
aus
de
Reali ä
he aus
schlüssig es zulegen,
da
beide
Kom-
munen
in
ih e
Ausgabenpoli ik
au onom
sind.
Dami
en äll
auch
jede
Möglichkei ,
allgemeine
U eile
übe
die
Auswi kungen
dieses
Ta be-
s andes
au
die
äumliche
Fak o e eilung
zu
ällen.
Es
mag
sein,
daß
die
egionale
Kos engleichhei
zuguns en
on
A
au gehoben
und
ein
Wande ungsp ozeß
in
Rich ung
zum
Op imum
ausgelös
wi d.
Seh
bedeu sam
wä e
eine
solche
Annahme
jedoch nich , obschon
in
kleine-
en
Gemeinden
de
di ek e
ö en liche
Leis ungss om
an
die
p i a en
Haushal e
egelmäßig
ech
schwach
is
22•
Au
G und
ih es
ge ingen
Leis ungspo en ials
be inden sich die
kleinen
Kommunen
in
diese
S a-
egie
de
A ahie ungskonku enz
doch
on
o nhe ein
in
eine
nach-
eiligen
Posi ion.
In
dem
Zusammenhang
e schein
eilich
ein
Ums and
21
Vgl.
hie zu:
G.
Bombach,
S aa shaushal
und
olkswi scha liche Ge-
sam echnung. "Finanza chi "
N.
F., Bd.
17
(1956/57),
S.
344
.
22
Man bedenke, welclle Bedeu ung in G oßs äd en die ö en lichen Lei-
s ungsabgaben du ch Thea e , höhe e Schulen, K ankenhäuse , Pa ks, Museen
besi zen, die übe wiegend
de
p i a en Haushal ssphä e zu ließen.
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84
Kon ad
Li mann
beach enswe .
Wäh end
bei
s eue poli ischen
Maßnahmen
Pa allel-
eak ionen
de
Willens äge
ande e
Kommunen
e wa e
we den
müssen,
die
eine
Tendenz
zu
Ha monisie ung
dezen ale
Abgaben-
sys eme
einschließen,
sind
ähnliche
Vo gänge
hinsich lich
de
ö en -
lichen
Leis ungsabgaben
nich
ganz
so
siche
zu
e mu en.
Noch
meh :
Is
bei
dem
Spezial all
de ini i
einsei ige
s eue poli ische
Re o men
eine
Kommune
ein
Ausgleich
übe
die
Übe wälzungsmechanismen
zu
un e s ellen,
b auchen
analoge
Abläu e
bei
Ände ungen
de
Ausgabe-
s uk u
nich
einzu e en.
De
Un e schied
zwischen
den
S eue -
und
den
Ausgabewi kungen
e klä
sich
wohl
o
allem
da aus,
daß
die
"Geldillusion"
de
Haus-
hal e
in
Bezug
au
ih
e ügba es
Realeinkommen
bei
Ausgabenände-
ungen
be äch lich
s ä ke
sein
dü e
als
bei
S eue ände ungen
23
•
De
Nach eil,
den
ein
Wi scha ssubjek
du ch
eine
E höhung
z.
B.
de
Lohn-
s eue
e leide ,
schläg
sich
unmi elba
am
Ende
de
Wi scha spe iode
in
eine
Ve minde ung
des
ausgezahl en
Ne oeinkommens
niede .
Die
Ve lus e,
die
ein
Haushal
(ode
ein
Un e nehmen)
du ch
einen
Rück-
gang
bes imm e
S aa sleis ungen
hinnehmen
muß,
e scheinen
dem-
gegenübe
wei
wenige
ausgep äg ;
sie
we den
nich
bewuß
zu
Kenn -
nis
genommen
24
•
E s
ex-pos
inde
eine
Ände ung
de
Ak i i ä
de
Kommunen
zumindes
in
de
E olgs echnung
de
p i a en
Un e neh-
me
ih en
Niede schlag.
Jedoch
können
-
güns igs en alls
-
die
Be-
o enen
den
Ta bes and
de
Ve ände ung
ih e
Gewinne,
abe
nich
de en
Ve u sachungsquelle
e kennen.
So
läß
die
un ollkommene
In o -
23
G.
Schmö de s
ha
diesen
Punk
o
allem
im
Hinblick
au
abweichende
E ek e bei einzelnen
S eue a en
imme wiede be on . Die
Skala
de
"Fühl-
ba kei "
inanzpoli ische Maßnahmen
wi d
hie
nu
dadu ch e heblich
e -
wei e , daß neben den
S eue n
auch die ö en lichen Ausgaben (in
ih e
Ou pu -Wi kung)
in
de
Analyse Be ücksich igung inden. Vgl.
G.
Schmölde s,
"Das I a ionale
in
de
ö en lichen Finanzwi scha ", Hambu g
1960.
S.
146.
24
Zu
Ve deu lichung mag die Aussage
an
einem Beispiel demons ie
we den:
In
B soll ein kos enlos in Ansp uch zu nehmende ö en liche
Kin-
de ga en
e ich e we den,
wäh end
in
A
nu
ein
p i a e
Ho bes eh ,
de
mona lich
DM
50,-
an
Bei ägen
ü
den Au en hal
de
Kinde e lang .
Die be o enen Haushal e
in
A
we den
die neugescha enen P ä e enzen
de
Einwohne on B wah scheinlich
übe haup
nich wah nehmen. Abe auch die
Einwohne on B sind sich wah scheinlich nich
de
ealen Einkommens-
e höhung, die du ch die G ündung des Kinde ga ens e olg , bewuß . Wü de
jedoch
in
B
ü
diese G uppe eine S eue senkung in
de
Höhe on
DM
50,-
mona lich du chge üh , so beme k en zumindes die Einwohne on B
den
Ta bes and ech unmi elba .
In
he long
un
eilich
wi d
die besse e Auss a ung
an
sozialen Ein ich-
ungen
in
B,
o
allem wenn sie sich auch noch
au
ande e Gebie e e s eck ,
allgemeine Beach ung inden. Die Vo züge eine G oßs ad
we den
doch
wei -
gehend du ch die ak uellen ode akkumulie en ö en lichen Leis ungen
um-
sch ieben, die
in
diesem Gebie e angebo en we den. Ob
im
üb igen ö en lich
sub en ionie e Thea e , Museen,
Pa ks
ode soziale Ein ich ungen usw.
un e
diesen Vo zügen e s anden we den, is allein eine
F age
de
indi iduellen
Beda ss uk u
.
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Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e
und
Op ima 85
ma ion
de
p i a en
Un e nehme
und
de
kommunalen
Willens äge
übe
den
Ve lau
de
K*-Ku e
die
kommunale
Ausgabenpoli ik
zu
en scheidenden
Va iablen
ü
die
äumliche
Ve eilung
de
Fak o en
we den
25•
Ein
-
ökonomisch
-
i a ionales
Ausgaben e hal en
de
ö en lichen
Willens äge
e schein
au
G und
dieses
Ums andes
nich
nu
du chaus
e s ändlich,
sonde n
soga
ypisch.
Hinzu
komm
ein
wei e es
Momen :
Eine
au
indus ielle
A ak ion
ge ich e e
kommunale
Ausgabenpoli ik
kann
nich
allein
du ch
das
Ve -
häl nis
de
ö en lichen
Leis ungsabgaben
an
die
Indus ie
eine sei s,
an
die
p i a en
Haushal e
ande e sei s
umsch ieben
we den.
Vielmeh
wi d
zusä zlich
en scheidend
sein,
ob
o nehmlich
die
Haushal e
de
Un e nehme
ode
de
A bei e
ode
de
Ren ne
-
um
nu
diese
d ei
G uppen
zu
wählen
-
aus
den
ö en lichen
Leis ungss ömen
Vo eile
ziehen.
Das
hie
au gewo ene
P oblem
kann
leich
an
einem
Beispiel
da geleg
we den.
Die
s ändige
Möglichkei
zum
Besuch
eines
Thea e s
könn e
un e
Ums änden
einen
so
hohen
Rang
in
de
Bedü nisskala
eines
Un e nehme s
haben,
daß
seine
be iebliche
S ando wahl
maß-
geblich
on
diese ,
aus
dem
Haushal sbe eich
s ammenden
E wägung
mi bes imm
wi d.
Jedoch
dü e
das
Angebo
on
gleich
hohen
kom-
munalen
Leis ungen
in
Fo m
on
ö en lichen
Al e sheimen
öllig
i ele-
an
ü
die
Un e nehme en scheidung
sein,
denn
allein
die
G uppe
de
Ren ne ,
abe
nich
die
de
Un e nehme
e mag
aus
solchen
ö en -
lichen
Ou pu s
Vo eile
zu
ziehen.
So
is
unschwe
zu
e kennen,
daß
ü
die
S ando wahl
zahl eiche
Fak o en
de
Ausgabenpoli ik
in
Be ach
gezogen
we den
müssen.
De
Hinweis
deu e
an,
wie
auße o den lich
schwie ig
es
sein
dü e,
eine
allgemein
au
A ahie ung
on
Indus ien
ausge ich e e
Ausgabenpoli ik
de
Gemeinden
zu
o mulie en.
Zuweilen
mögen
neue
S ando e
on
Indus ien
en s ehen,
weil
die
Ve e e
on
Kommunen
in
deglome ie en
Zonen
ein
s ä ke
au
in-
dus ielle
A ak ion
ausge ich e es
Ausgabenp og amm
zu
ealisie en
e moch en
und
die
al en
Agglome a ionsgebie e
dadu ch
an
Anzie-
hungsk a
e lo en.
Alle dings
soll e
man
nich
annehmen,
daß
die
Fehle
im
a ionalen
Ausgabenkalkül
einsei ig
den
g öße en
Gemeinden
25
In
diesem
Punk
weiche ich g undsä zlich on
de
Konzep ion ab, die
H.
Timm,
a.
a.
0.,
230
.
en wickel ha .
Timm
gib eine
"adäqua e
Ausgaben-
poli ik de Gemeinden" als Da um o .
Is
diese Bedingung e üll ,
d.
h.
be-
s eh
eine öllig,e Indi e enz
de
Un e nehme
in
ih e S ando wahl
hinsich -
lich
de
ö en lichen Ausgaben, so hängen die Vo züge und Nach eile eines
Raumes
nu
on den egionalen S eue di e enzen ab. Jedoch bleib bei diese
Kons uk ion o en, wohe eigen lich die ö en lichen
Plan äge
In o ma ion
übe
die "Adäquanz"
ih e
Ausgabenpoli ik e hal en.
An
diese S elle se zen
unse e Zwei el ein. Mi zumindes gleiche Be ech igung
wä e
nämlich auch
on eine "adäqua en S eue poli ik de Gemeinden" auszugehen, so daß die
S ando p ä e enzen eine Funk ion egional abweichende Ausgabepa ame-
e
wü den. Dami gelangen
abe
übe haup
e s die
m.
E.
en scheidenden
Va iablen
in
den Mi elpunk de Un e suchung.
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86
Kon ad Li mann
zuzuo dnen
wä en.
Es
is
soga
wah scheinliche ,
daß
ehe
in
den
länd-
lichen
Bezi ken
eine
konse a i e
Finanzpoli ik
be ieben
wi d.
In olge-
dessen
is
auch
on
diesen
Übe legungen
he
kein
Anlaß
ü
eine
Re-
ision
de
G und hese
gebo en,
daß
kommunale
Finanzau onomie
und
op imale
Fak o e eilung
im
Raum
un e einba
sind.
Zu
(c):
Es
bleib
die
Au gabe,
die
d i e
P ämisse
au zulösen
und
die
Auswi kungen
de
sich
da aus
e gebenden
al e na i en
S om e läu e
zu
un e suchen.
Die
Un e s ellung
ö lich
adizie e
Ou pu s
de
Ge-
meinden
is
an
sich
auße o den lich
agwü dig.
Realis ische weise
muß
da on
ausgegangen
we den,
daß
Leis ungen
de
Kommune
B
auch
on
den
in
de
Gemeinde
A
ansässigen
Indus ien
und
Haushal en
auszu-
nu zen
sind
-
wie
auch
umgekeh
Leis ungsbeziehungen
zwischen
de
Kommune
A
und
den
Wi scha ssubjek en
in
B
bes ehen
dü en.
In
de
Ma ix
kennzeichnen
also
die
S öme
X24, X26,
X51
und
X53
die
Möglichkei ,
S aßen,
Schulen
ode
sons ige
ö en liche
Ein ich ungen
sowie
die
kommunalen
Diens e
eine
Region
du ch
die
wi scha lichen
Ak i i ä en
des
ande en
S ando es
mi
auszunu zen.
Auße dem
können
auch
in e egionale
mone ä e
Ve lech ungen
exis ie en
(z.
B.
in e egio-
nale
T ans e zahlungen
om
Typ
T26
ode
T53).
Hingegen
is ,
wie
be-
ei s
ühe
be on ,
die
Wah scheinlichkei
ge ing,
daß
bei
kommunale
Finanzau onomie
ö en liche
Au äge
in
ande e
Gemeinden
e geben
ode
auße egionale
Fak o en
on
dem
ö en lichen
Sek o
beschä ig
we den.
Deshalb
da
mi
einige
Be ech igung
in
diesem
Sys em
de
kommunale
Inpu
wei e hin
als
lokal
adizie
gel en.
De
Fall,
daß
sich die
in e egionalen
ö en lichen
Leis ungsbeziehun-
gen
ge ade
ausgleichen,
is
höchs ens
on
heo e ischem
In e esse,
p ak-
isch jedoch
i ele an .
Die
ägliche
E ah ung
zeig
ielmeh ,
daß
im
Du chschni
die
g öße en
Gemeinden
ela i
höhe e
ö en liche
Lei-
s ungen
an
die
Einwohne
kleine e
Gemeinden
abgeben
als
umge-
keh .
Denn
die
Schulen,
Thea e
und
K ankenhäuse
de
G oßs ad
we den
häu ig
auch
on
den
Einwohne n
de
umliegenden
Gemeinden
in
Ansp uch
genommen,
wäh end
en gegengese z e
Ve häl nisse
zu
je-
nen
Ausnahmen
zählen,
die
eine
Regel
nu
bes ä igen.
In
dem
Modell
e gib
die
Ve ände ung
de
P ämisse
olgendes
E -
gebnis:
Angenommen,
in
de
Ausgangssi ua ion
wä en
die
jeweils
ko -
espondie enden
in e egionalen
Leis ungsbeziehungen
einande
gleich
gewesen.
Zu
einem
spä e en
Zei punk
sollen
die
Haushal e
on
A
ö -
en liche
Leis ungen
de
Kommune
B
s ä ke
in
Ansp uch
nehmen
als
ühe ,
und
en sp echend
möge
in
B die
Ve so gung
de
Haushal e
mi
"Kollek i gü e n"
e schlech e
we den.
Da
das
S eue au kommen
in
A
und
B
un e ände
bleib ,
wi d
A
einen
ela i en
S ando o eil
e hal en.
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Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e
und
Op ima
87
Analog
kann
auch
eine
zwei e
Möglichkei
da ges ell
we den,
näm-
lich
daß
die
Indus ie
on
A
zunehmend
am
Ou pu
de
Kommune
B
pa izipie .
In
diesem
Fall
e gib
sich
nich
nu
eine
Minde ung
de
egionalen
Einkommensun e schiede,
sonde n
es
s ellen
sich
auch
egio-
nale
Kos endi e enzen
ein,
da
KA
sinkende,
KB
hingegen
s eigende
Tendenz
zeig .
Aus
de
Sich
de
Kommune
B
dü e
de
Vo gang
une wünsch
sein,
abe
die
poli ischen
Willens äge
on
B
besi zen
keine
du chg ei en-
den
Mi e126,
um
ihm
zu
begegnen.
Gesam wi scha lich
is
alle dings
de
Ta bes and
höchs
posi i
zu
beu eilen,
e häl
doch
de
on
de
op imalen
Fak o e eilung
abweichende
P ozeß
nunmeh
ein
Gegen-
elemen .
Ob
diese
K a
ge ade
s a k
genug
is ,
um
die
bes e
Fak o -
e eilung
au
die
beiden
Regionen
zu
bewi ken,
is
in
Zwei el
zu
ziehen.
Es
müß e
schon
eine
Reihe
on
Zu ällen
gleichzei ig
au e en,
wenn
auch
nu
annähe nd
die
Op imalsi ua ion
e wi klich
we den
soll e.
Jedoch
schein
die
Fes s ellung
selbs
bedeu sam,
daß
un e
Ums änden
auch
bei
kommunale
Finanzau onomie
P ozesse
in
Rich ung
de
äum-
lic..~
bes en
Fak o e eilung
ausgelös
we den
können.
Diese
Aussage
beda
alle dings
eine
e heblichen
Einsch änkung.
Keines alls
is
da on
auszugehen,
daß
die
eben
genann en
Vo aus-
se zungen
gene ell
o liegen
müssen.
Sie
sind
wohl
übe haup
nu
cha ak e is isch
ü
das
Ve häl nis
zwischen
eine
G oßs ad
und
den
kleine en
O scha en
ih es
Einzugsgebie es.
Und
insowei
bes ä igen
auch
die
Fak en
die
Ve mu ung:
Die
E schließung
-
die
Besiedlung
und
Indus ialisie ung
-
on
Randzonen
kann
als
ypische
aumwi scha -
liche
P ozeß
de
Gegenwa
angesehen
we den.
Im
üb igen
sind
abe
die
e ek i en
Rela ionen
zwjschen
den
ko e-
spondie enden
in e egionalen
S ömen
nic..,.
abzuschä zen.
Das
gil
ins-
besonde e
ü
die
aumwi scha lich
bedeu samen
ö en lichen
Lei-
s ungsabgaben
an
Indus ien
ande e
Regionen.
Die
einlei end
e wähn-
en
Beispiele
-
übe ö liche
Nu zungsbe eiche
ö en liche
Thea e ,
Schulen,
K ankenhäuse
usw. -
beziehen
sich
ausnahmslos
au
Leis un-
gen
de
Kommunen,
die
zu
den
Haushal en
ließen. Wie
dagegen
die
An eile
de
Nu zung
auße egionale
Indus ien
an
kommunalen
S a-
ßen,
Kanälen,
Wasse e so gungsanlagen
usw.
ges eu
sind,
en zieh
sich öllig
unse e
Kenn nis
27
•
Bei
diese
Sachlage
is
nu
de
Schluß
26 Zuweilen wi d eilich e such , mi adminis a i en Maßnahmen
de
"Exp op ia ion"
de
eigenen Gemeindebü ge du ch F emde en gegenzuwi -
ken. Zu diese Ka ego ie on Abweh ak iken zähl
e wa
die be o zug e
Au nahme on o sansässigen Ren ne n in gemeindliche Al e sheime, ode
on o sansässigen Bü ge kinde n in die kommunale höhe e Schule usw.
27 Die P oblema ik mag
an
einem Beispiel -au de Ebene de Lände -
demons ie we den. Ein Teil des S aßenne zes in Niede sachsen
wi d
du ch den T ansi e keh zwischen Hambu g und dem Ruh gebie
s a k
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
94
Kon ad Li mann
nahmen
noch
nich
bean wo e .
Wei aus
wich ige e schein
soga
die
wei e gehende
F age,
ob
de
S aa
übe haup
die
Fähigkei
besi z ,
eine
solche
a ionale
Poli ik
s ik
ode
zumindes
annähe ungsweise
du ch-
zu üh en.
2.
Ak ionspa ame e
s aa liche
Finanzpoli ik
Die
F age,
ob
de
S aa
bei
seinen
En scheidungen
übe
g undsä zlich
ande e
Pa ame e
als
eine
Kommune
e üg ,
is
eindeu ig
posi i
zu
bean wo en.
Gil
ü
die
au onome
Gemeinde,
daß
das ö liche
S eue -
au kommen
endenziell
den
Um ang
de
kommunalen
Ausgabepoli ik
limi ie ,
so
kann
-bezogen
au
die
Teil äume
-eine ähnliche
Beg en-
zung
de
Wahlmöglichkei en nich
ü
den
S aa
un e s ell
we den.
Nu
in
einem
Fall, nämlich
wenn
die
S eue n
on
A
an
den
S aa
gleich
den
emp angenen
S ömen
om
S aa
an
die Region
sind
33,
ode
in
e ein ach e
Sch eibweise:
T
AC
=---:--
= 1
TCA
+x*CA
11
ko espondie
o mal
das s aa liche
Ausgabe e hal en
mi
den
kommu-
nalen
En scheidungen.
De
Ausgleich
de
s aa lichen
S öme
in
As eIl
jedoch
eine
Ausnahme
da ,
die
p ak isch
ohne
Bedeu ung,
heo e isch
alle dings
on
einigem
In e esse
is .
Nu
solange
in
säm lichen
Räumen
des
S aa sgebie es
eine ausge-
glichene
S ombilanz
bes eh ,
we den
om
ö en lichen
Sek o
ausgelös e
in e egionale
Einkommensübe agungen
e mieden.
"The
in e egio-
nal
balance
o
ans e s"
kennzeichne also auch
den
"na ü lichen"
Zu-
s and
bei
kommunale
Finanzau onomie,
sie
bewi k
mi hin
die
dem
Sys em
eigene
äumliche
Fak o e eilung.
In
de
Umkeh ung
muß
dann
abe
gel en,
daß
bei
s aa liche
Finanzhohei
du ch
bewuß
ode
unbewuß
induzie e
in e egionale
Einkommensübe agungen
die
o i-
ginä e,
om
Op imum
di e ie ende
S ando s uk u
-posi i
ode
nega i
-beein luß
wi d.
Es
is
leich einzusehen,
wie
gegenübe
eine
ausgeglichenen
s aa -
lichen
S ombilanz
ein
Einkommens ans e
zuguns en
de
Region A
wi k .
Gese z
den
Fall, die
Ve häl nisse
TAC/(TcA
+
X*CA)<
1
und
mi hin
Tßc/(TcB +
X*CB»
1 seien e wi klich .
Dadu ch
käme
es
zu
eine
Sen-
kung
on
KA
und
ko espondie end
zu
eine
E höhung
on
Kn.
Das
u -
sp üngliche
Gleichgewich
wü de
dami
au gehoben
und
ein
Wande-
ungsp ozeß
in
Rich ung
zum
gesam wi scha lichen
Op imum
ausge-
33
x*
kennzeichne die zu Kos enp eisen bewe e en Leis ungsabgaben.
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Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 95
lös .
Kein
Zwei el
also,
de
s aa lich
induzie e
T ans e mechanismus
s ell
schon
ein
en scheidendes
Mi el
de
S ando poli ik
da .
De
skizzie e
Zusammenhang
dü e
dann
auch
den
eigen lichen
An-
laß
gegeben
haben,
dem
Zen als aa
imme
wiede
eine
Schlüssel unk-
ion
in
de
Raumo dnungspoli ik
zuzusp echen.
Die
E ah ungen
bei
de
E schließung
wenig
en wickel e
Regionen
haben
übe dies
die
Wi ksam-
kei
des
T ans e mechanismus
bes ä ig .
Das
bekann e
Beispiel
de
Ten-
nessee-Valley-Au ho i y
illus ie
deu lich,
wie
du ch
s aa lich
indu-
zie e
mone ä e
und
eale
übe agungen
neue
und
besse e
aum
wi -
scha liche
Bedingungen
gescha en
we den
konn en.
Gleichwohl
soll en
die
einmaligen
E schließungse ek e
nich
als Modell
ü
die
Regelung
de
s ändigen
in e iskalischen
Beziehungen
au ge aß
we den.
Seh
s a ke,
au
Fehlen wicklungen
hindeu ende
äumliche
Un e -
schiede,
wie
sie
zwischen
dem
S a e
o
Tennessee
und
den
üb igen
no d-
ame ikanischen
S aa en
in
den
d eißige
Jah en
bes anden,
lassen
eine
S a egie
nach
dem
P inzip
des
" ial
and
e o "
zu. Die
einmalige
Ak ion
kann
mi
de
unbewiesenen
Ve mu ung,
die
Maßnahmen
wü -
den
e olg eich
sein,
mo i ie
we den.
In
gleiche Weise
sind
jedoch
die
pe manen en
Regelungen
de
Fiskalbeziehungen
zu
allen
Räumen
nich
zu
beg ünden.
Viel
wich ige
is
alle dings
ein
wei e e
Punk ,
weil
e
das
Konzep
de
in e egionalen
übe agungen
du chk euz .
Die
Ou pu -S öme
des
S aa es
sind
nämlich
nu
ech
mangelha ,
wah scheinlich
soga
übe -
haup
nich
nume isch
abzuschä zen;
die
wei e
oben
en wickel en
Fo -
meln
de
Einkommens ans e s
zwischen
den
Räumen
soll en
nich
übe
dieses
P oblem
hinweg äuschen.
De
ein ache
Quo ien
TAC
T
CA
+
x*CA
is
o ensich lich
nu
in
seinen
mone ä en
G ößen
(TAC
und
TCA)
nume-
isch
bes immba .
Die
Leis ungsabgaben
des
S aa es
(X*CA
=
X*71
+
X*73)
en ziehen
sich
eine
äumlichen
Zu echnung.
Eine sei s
e hal en
sie
keine
Ma k bewe ung,
sie
sind
deshalb
zwa
eal
e ek i ,
nominell
abe
nich
unmi elba
e aßba .
Ande e sei s
is
die
Nu zens i ung
de
ö en lichen
Ou pu s
ü
die
p i a en
Ak i i ä en
eilweise
als
äumlich
beg enz ,
eilweise
jedoch als
egional
unbesch änk
anzusehen.
Eine
in
A
s a ionie e
mili ä ische
Einhei
is
abweichend
zu
einem
in
A
lokali-
sie en
s aa lichen
K ankenhaus
ode
eine
du chA
e lau enden
S aa s-
s aße
in
dem
ö en lichen
Ou pu -S om
X71
zu
behandeln.
Es
liegen
in-
des
keine
K i e ien
eine
zweckmäßigen
Zu echnung
o .
Somi
he sch
ak isch
eine
be äch liche
Unsiche hei
übe
die
Rich ung
und
o
allem
In ensi ä
de
s aa lich
induzie en
äumlichen
Einkommensübe -
agungen.
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96
Kon ad Li mann
Zudem
is
die
Analyse
de
s aa lich
e u sach en
in e egionalen
Einkommens ans e s
auch noch un olls ändig.
In
sie
wu den
nu
die
S eue s öme
und
die en gegengese z
lau enden
ealen
und
mone ä en
Leis ungss öme
au genommen. Unbe ücksich ig
blieben
indes
die
s aa -
lichen
Inpu s
in
Fo m
de
Au nahme
indus ielle
Leis ungen
on
A
bzw. B
du ch
den
S aa
(X17
bzw.
X47)
und
des Einsa zes
on
Fak o en
aus
A
und
B
beim
S aa
(X37
bzw.
X67).
Ihnen
komm
abe
eine
en scheidende
Bedeu ung
in
diesem
Zusammenhang
zu.
Das
o s ehende
Modell, bei
dem
die
Bedingung
T
AC
. < 1 und
T
CA
+
x*CA
TBC
---->
1
T
CB
+
x*CB
gal ,
läß
nämlich
noch
keinen
Schluß
au
die
de ini i e
äumliche
Wi -
kung
de
s aa lichen
Ak i i ä
zu. Die
Fak o bewegungen
hängen
näm-
lich auch
on
de
äumlichen
S euung
de
s aa lichen
Inpu -S öme
ab.
So
wä e
es
du chaus
denkba ,
daß
das
Ve häl nis
T
T
AC
* < 1 mi den Nebenbedingungen
x*17
+
x*37
= 0
CA
+ X
CA
und olglich
x*47
+
x*67
=
X*7
sowie
TAC-T
CA
> 0
einhe geh .
Eine
de a ige
Kons ella ion
bedeu e ,
daß
ein
eale
Ein-
kommens ans e
on
B nach A
on
eine
en gegengese z
e lau enden
nominellen
Einkommensübe agung
beglei e
wi d,
weil
die
o iginä en
Einkommen
aus
de
s aa lichen
Nach age
allein
nach B ließen,
die
mone ä en
Äqui alen e
(S eue n) jedoch auch
aus
As ammen.
Wie sich
die
beiden
kon ä
e lau enden
T ans e p ozesse
au
die
Fak o bewegung
auswi ken,
läß
sich
aus
dem
hie
en wickel en
Modell
nich
ablei en,
da
o ausse zungsgemäß
die
ö liche -
im
ele an en
Be eich unendlich elas ische -Nach age
s e s
dem
lokalen
Angebo
en sp ich .
Wi d
dagegen
die
Annahme
p eisgleiche
und
ollkommen
elas ische Nach age
in
beiden
Regionen
zuguns en
de
ealis ische en
Annahme
endliche
Elas izi ä en
und
gegebene
P ä e enzg ade
au ge-
geben, so
leuch e
ein,
daß
die
bewuß e
Placie ung
de
s aa lichen
Au -
äge
einen
zusä zlichen
aumbildenden
Fak o
abgib .
In
diesem
Sinne
da
auch die einzige o liegende empi ische
Un e suchung
zu
dem
P o-
blemk eis
gewe e
we den,
daß
nämlich die
nominellen
Einkommens-
übe agungen
und
die
on
ihnen
ausgehenden
Nach agee ek e die
im
Ve gleich zu
den
ealen
Einkommens ans e s
s ä ke e
Komponen e
ab-
geben
34•
34 Vgl.:
S.
B ubake ,
The Impac o Fede al Go e nmen Ac i i ies
on Cali o nia Economic G ow h,
1930-1952,
Bu eau o Business and Econo-
mie Resea ch, Be keley 1958.
In
diese S udie weis
B ubake
den Ein luß de s aa lichen Käu e ( o
allen bei de in Kali o nien lokalisie en Flugzeugindus ie) au die egionale
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima
97
Du ch
die
Einbeziehung
de
Inpu -S öme
des
s aa lichen
Obe e -
bandes
in
die
in e egionale
T ans e analyse
schein
die
Bes immung
de
Ins umen e,
mi
denen
de
S aa
die
S ando s uk u
beein lussen
kann,
auße o den lich
e schwe
wo den
zu
sein.
De
Eind uck
äusch
jedoch, noch
meh ,
es
is
soga
die
Gegen hese
e e ba .
Angenommen,
de
s aa liche
Obe e band
gäbe
nu
eale
Leis ungen
ab,
die
einen
übe egionalen
Nu ze ek
unabhängig
on
dem
Raum
d~s
Leis ungs e zeh s
haben.
Die
mone ä en
T ans e s
zu
den
P i a en
mögen
einen
kons an en
An eil
des
äumlichen
S eue au kommens
aus-
machen.
He sch
auße dem,
wie
g undsä zlich
un e s ell ,
egional
un e schiedslose
Bes eue ung,
dann
wi d
unmi elba
du ch
den
ö en -
lichen
Sek o
kein
eale
Einkommens ans e
induzie ,
d. h.
TBC-T
CB
--:---=1
x*CB
Dennoch
können
nominelle
in e egionale
Einkommensübe agungen,
denen
in
spä e en
Pe ioden
eale
Bewegungen
olgen,
du ch
den
S aa
he o ge u en
we den.
Die
nominellen
Einkommensbewegungen
sind
umsch ieben
du ch
und
mi hin
TBC·-T
CB
--:----:--
~
1
x*47
+
x*67
Alle
au ge üh en
nominalen
S omg ößen
sind
im
P inzip
nume isch
e aßba
und
da s ellba ,
eine
Eigenscha ,
du ch
die
sie
sich
g und-
legend
on
den
ealen
Einkommenss ömen
abheben.
Mi
Hil e
dieses
Konzep es
wä e
eine
a ionale
Poli ik
de
aumwi scha lichen
In e -
en ion
ins umen al
du chzu üh en,
o ausgese z ,
daß
eale
Einkom-
mensübe agungen
zwischen
den
Räumen
des
S aa sgebie es
nich
un-
mi elba
e olgen.
3.
P obleme de
In o ma ion
und
Ra ionali ä
Schon
die
au onomen
lokalen
Finanzgewal en
e mögen
den
An-
sp üchen
de
Ra ionali ä
nich
zu
genügen,
weil
sie
als
En scheidungs-
kalkül
nich
die
K*-Funk ion,
sonde n
Sekundä in o ma ionen
übe
die
ak uellen
Du chschni skos en
de
Indus ien,
also
übe
die
K-Funk ion
Einkommensen wicklung nach. Au g und de ange o enen Be unde is eine
seh
s ingen e Ko ela ion zwischen den Ve ände ungen in dem saldie en
S om "s aa liche Käu e in Kali o nien minus Fede al Taxes aus Kali o nien"
eine sei s
und
de Abweichung in
de
Wachs ums a e de Einkommen zwi-
sc.l)en
dem S a e
oi
Cali o nia und den gesam en USA ande e sei s zu kon-
s a ie en.
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
32
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98
Kon ad Li mann
e wenden.
In
Ve bindung
mi
de
Konku enz
um
die
S ando e
de
p i a en
Wi scha seinhei en
bewi k
be ei s
diese
Fehle
im
inanz-
poli ischen
U eil
ein
Abweichen
om
äumlichen
Op imum
bei
gemeind-
liche
Finanzau onomie.
Eine
hin eichende
Kenn nis
übe
die
Lage
de
K*-Funk ion
bilde
abe
auch
ü
den
S aa
eine
unumgängliche
Vo ausse zung,
um
a ionale
En scheidungen
in
äumliche
Hinsich
ällen
zu
können.
Wü den
sich
nämlich
die
s aa lichen
Willens äge
eben alls
an
den
ak uellen
Du ch-
schni skos en
de
Indus ien
(K)
o ien ie en,
so
is
kaum
meh
eine
übe legenhei
de
zen alen
Lösung
zu
e kennen.
De
g undlegende
Mangel
in
de
Diagnose
müß e
hie
wie
do
Fehle
in
de
inanzpoli i-
schen
The apie
beg ünden,
die
höchs ens
g aduell
un e schiedlich
sein
könn en.
So
siche
diese
Fes s ellung
zu
e en
is , so
unzwei elha
is
alle -
dings
auch
auszusagen,
daß
de
S aa
ebensowenig
wie
die
kommunalen
Willens äge
In o ma ionen
übe
den
Ve lau
de
K*-Funk ion
besi z .
Wie
die
Dinge
liegen,
is
die
K*-Funk ion
doch
nu
mi els
heo e ische
Deduk ion
als
eine
höchs wah scheinliche,
du ch
Einzelbeobach ungen
eilweise
e i izie ba e
Annahme
zu
klassi izie en. D.
h.
auch
de
S aa
e mag
übe
die
im
Sinne
eine
op imalen
Fak o e eilung
im
Raum
no wendigen
ö en lichen
Maßnahmen
keine
be iedigenden
Schä zun-
gen
anzus ellen
35•
Nach
welchen
K i e ien
soll
de
Zen als aa
eigen lich
seine
Leis un-
gen
egional
s euen?
Das
is
das
Ke np oblem,
das
die
Finanzwissen-
scha
zumindes
sei
J.
Popi z36
in
elegan e
Une giebigkei
e d äng ,
indem
de
Te minus
"lokale
Beda e"
an
S elle
eine
ma e iellen
Aus-
kun
o geschoben
wi d.
Das
belieb e
Epi he on
"no wendig"
hil
in
dem
Zusammenhang
auch
keinen
Sch i
wei e ,
es
is
ein
schönes
li e-
a isches
A ibu
ohne
Aussagek a .
Die
s aa lichen
Willens äge
müß en,
wenn
sie
a ional
en scheiden
wollen,
die
lokalen
ö en lichen
Beda e
en sp echend
dem
aumwi -
scha lichen
Ziel
es legen, d. h.
sie
hä en
sich
an
dem
Op imum
mi
Hil e
de
K*-Funk ion
zu
o ien ie en.
Abe
die
s aa lichen
Willens äge
35 Ein asche Fo sch i de Fo schung in diesem Be eich is aus e schie-
denen G ünden nich zu e wa en. Abgesehen on allen Schwie igkei en, die
eine s a is ischen E assung de economies o la ge scale en gegens ehen, sei
nu
au olgende heo e ische F agen e wiesen: Wie is
de
Ein luß on
d i en S ando ak o en bei
de
allgemeinen Bes immung
de
ex e nen
E -
spa nisse zu be ücksich igen? Wie können die Abweichungen in den ausnu z-
ba en ex e nal economies, die
ü
un e schiedliche Indus ien angenommen
we den müssen, eine Region zuge echne we den? Und schließlich: Welche
Möglichkei en bes ehen,
um
die ge ade
hie
beme kenswe e Un olls ändig-
kei des ma k wi scha lichen Rechnungssys ems zu übe winden?
36
Vgl.
J.
Popi z,
De zukün ige Finanzausgleich zwischen Reich, Lände n
und
Gemeinden, Be lin
1932,
S.
92
.
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Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op ima
99
besi zen
nun
einmal
keine
objek i en
In o ma ionen
übe
das
äumliche
Op imum.
In olgedessen
s eh
zu
e wa en,
daß
un e
zen ale
Fiskal-
poli ik
die
wi scha liche
F age
de
Bes immung
ö liche
Beda e
du ch
meh
ode
wenige
adäqua e
auße ökonomische,
nämlich
du ch
(pa ei-) poli ische
En scheidungen
bean wo e
wi d.
Die
ö liche
S euung
de
ö en lichen
Ou pu s
wi d
dann
o
allem
da on
abhängen,
wie
s a k
jeweils
die
e schiedenen
poli ischen
Ins an-
zen
de
un e en
Ebene
die
iskalischen
Wahlhandlungen
de
zen alen
s aa lichen
Willens äge
beein lussen.
Im
Vo eil
dü en
sich
im
allge-
meinen
wohl
diejenigen
Regionen
be inden,
die
au g und
poli ische
Gesich spunk e
(z.
B.
S immenzahl)
ih e
An o de ungen
am
übe zeu-
gends en
e e en
und
ih e
Beda e
als
o angig
e scheinen
lassen
kön-
nen. Gleichgül ig,
wie
sich diese
Ve lage ung
on
de
wi scha lichen
zu
ein
mach poli ischen
We ung
de
lokalen
Beda e
auswi k ,
de
Un e schied
selbs
wi d
au
jeden
Fall
die
T ennungslinie
zwischen
de-
zen ale
und
zen ale
Finanzau onomie
ma kie en.
Alle dings
is
wede
anzunehmen,
geschweige
denn
zu
beweisen,
daß
ge ade
das
be on
mach poli ische
Elemen
de
s aa lichen
Ausgaben-
e eilung
den
Weg
zu
eine
wi scha lich
op imalen
äumlichen
O d-
nung
ebne .
Vielmeh
schließ
eine
Zen alisie ung
de
Finanzmassen
die
Ge ah
eine
Minde ung
de
ökonomischen
Quali ä
de
Wahlhand-
lungen
ein.
Die
Zwei el, ob
de
Zen als aa
ähig
is ,
seine
Ak ionspa ame e
a ional
zu
geb auchen,
we den
du ch
einen
wei e en
Ums and,
nämlich
die
al e na i en
Kos en
de
ö en lichen
Leis ungse s ellung
bei
ab-
weichende
Kompe enz e eilung,
e s ä k .
Wi d
das
allgemeine
Axiom
a ionalen
Ve hal ens
au
den
ö en lichen
Sek o
angewand ,
gil
de
Sa z,
daß
bei
un e schiedslose
Nu zens i ung
diejenige
Fiskalgewal
die
E s ellung
ö en liche
Au gaben
zu
übe neh-
men
ha ,
die
un e
den
kos engüns igs en
Bedingungen
die
Leis ungen
he o b ing .
Diese
o male
No m
ges a e ,
gewisse
Vo -
und
Nach eile
de
Zen alisie ung
ö en liche
Ak i i ä en
zu
bes immen.
Als
Ausgangspunk
de
Be ach ungen
mag
wiede um
das
Sys em
kommunale
Finanzau onomie
dienen.
Bei
ihm
wu de
eine
Abhängig-
kei
de
Kos en
ö en liche
Leis ungen
om
Mengenauss oß
de a
un e s ell ,
daß
ein
U- ö mige
Ve lau
de
Kos en unk ion
ein i .
Fü
eine
Theo ie
de
Agglome a ion
besi z
de
Ta bes and
he o agende
Bedeu ung,
denn
e s
aus
diesem
Ve lau
de
Kos en unk ionen
sind
die
du ch
die
ö en liche
Ak i i ä
e u sach en
ex e nal
economies bzw.
diseconomies
de
p i a en
Indus ie
bei
zunehmende
Ballung
zu
e -
klä en
37•
37
Vgl.
hie zu
auch
die
Bes immung
de
e-Funk ion
bei
de
Ablei ung
des
G undmodells
S.
67.
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100
Kon ad
Li mann
Die
ü
kommunale
Finanzhohei
gel enden
Bedingungen
können
sich
indes
ände n,
wenn
de
S aa
ans elle
de
Gemeinden
die
gleichen ö en -
lichen
Leis ungen
abgib .
En scheidend
hie ü
is , ob
de
S aa
die
P o-
duk ion
de
ö en lichen
Ou pu s
an
ein
e m
zen alen
O
-
e wa
in
de
Haup s ad
B -
ode
dezen alisie ,
z. B.
simul an
zu
den
Gemein-
den
in
lokal
au gespli e en,
s aa lichen
Ve wal ungseinhei en
(Agen-
u en)
du ch üh .
Nu
im
le z en
Fall
is
anzunehmen,
daß
die
Zen-
alisie ung
de
Finanzmassen
ohne
g öße e
Auswi kung
au
die
Kos en unk ion
des
ö en lichen
Sek o s
bleib .
De
S aa
wü de
sich
eben
in
p oduk ions echnische
Hinsich
analog
den
Kommunen
e hal-
en.
Was
wä e
jedoch
die
Folge,
wenn
de
S aa
auch
die
echnische
E -
s ellung
de
ö en lichen
Leis ungen
an
einem
O
zen alisie e,
also
die
en gegengese z e
G enzsi ua ion
e wi klich e?
Mi
hohe
Wah scheinlichkei
da
e mu e
we den,
daß
de
Zen al-
s aa
un e
ähnlichen
"E agsgese zen"
wie
eine
Gemeinde
ö en liche
Ou pu s
he o b ing .
Ge ade
diese
Ums and
muß
dann
abe
eine
Ve -
ände ung
in
den
zug unde
geleg en
Funk ionen
bewi ken.
Bei
zen ale
P oduk ion
e gib
sich
nämlich
die
Ku e
de
s aa lichen
Kos en
aus
den
kumula i en
Mengenauss ößen
alle
Teil egionen
des
S aa sgebie es.
Keines alls
is
es jedoch zulässig,
die
Kos en
de
zen alen
P oduk ion
als
Summe
de
Kos en
au zu assen,
die
bei
al e na i e
kommunale
P oduk ion
en s änden,
da
linea e
Beziehungen
zwischen
Kos en
und
Mengen-Ou pu
ex
de ini ione ausgeschlossen sind.
Ob
de
S aa
bei
zen ale
P oduk ion
die
gleichen
Leis ungen
kos en-
güns ige
als
die
Gemeinden
he s ell ,
bleib
zwei elha .
Theo e isch
is
wenigs ens
die
F age
-
gleiC 'l
allen
analogen
P oblemen
de
Bes im-
mung
de
op imalen
Be iebsg öße
-
nich
zwingend
zu
bean wo en.
De
Ve dach
lieg
jedoch
auße o den lich
nahe,
daß
die
zen ale
Ins anz
mi
eine
ge inge en
Ra ionali ä
a bei en
wi d.
Ande en alls
müß en
nämlich
die
Kos enku en
de
Kommunen
einen
ak isch
unendlichen
Be eich
de
Deg ession
au weisen,
um
die
addi i
aus
den
lokalen
Ou -
pu s
gewonnene,
im
Ve lau
ähnliche
s aa liche
Kos enku e
un e
dem
Mi elwe
de
Kos en
bei
kommunale
P oduk ion
zu
hal en
38•
Aus
die-
sem
G und
schein es be ech ig ,
in
Abbildung
1
bei
Zen alisie ung
de
ö en lichen
P oduk ion
eine
Ve schiebung
de
e-Ku e
nach
un en
zu
l,m e s ellen.
Auße dem
we den
abe
bei
p oduk ions echnische
Zen alisie ung
die
Kos en
de
ö en lichen
Leis ungse s ellung
an
allen
O en
des
S aa sgebie es
gleich.
Was
bedeu e
das?
In
Abb. 1
ginge
die
e-Funk ion
38
Die
ägliche
E ah ung,
daß
eine
Zen alisie ung
de
ö en lichen
Lei-
s ungse s ellung
mi
eine
Au blähung
des
Ve wal ungsappa a es,
d. h.
mi
eine
übe p opo ionalen
Zunahme
de
o e head-cos s
einhe geh ,
mag
als
Indiz
gewe e
we den.
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Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima
101
in
die
Fo m
eine
Pa allelen
zu
X-Achse
übe .
En sp echend
muß
sich
dann
die
K*-Ku e eben alls
e ände n.
Ohne
die
neuen
Bedingungen
und
ih e
Auswi kungen
nähe
disku ie en
zu
wollen,
da
an
diese
S elle
das
E gebnis,
ausge ich e
au
diesen
einen
Punk ,
zusammenge-
aß
we den:
Gil
(a),
daß
die
ele an en
ö en lichen
Ausgaben
-
unabhängig
on
de
T äge scha
-
den
P i a en
gleichen
Nu zen
s i en;
wi d
(b)
ange-
nommen,
daß
de
S aa
im
Ve gleich
zu
den
Kommunen
dieselben
Lei-
s ungen
mi
höhe en
Kos en
e s ell ,
und
is
(c)
einge üh ,
daß
Un e -
schiedslosigkei
de
s aa lichen
Kos en
in
allen
Regionen
he sch ,
dann
is
bei
zen ale
Finanzau onomie
das
höchs e
de
ela i en
aumwi -
scha lichen
Op ima
niemals
e eichba .
Das
U eil
beda
eine
wesen lichen
Einsch änkung.
Die
Kos en
de
ö en lichen
P oduk ion
sind
nich
das
ausschließliche Maß,
nach
dem
sich
die
Ve eilung
de
Au gabenbe eiche
an
die
Finanzgewal en
zu
ich en
hä e.
Vielmeh
is
-
soga
mi
Vo ang
-
ein
abweichendes
K i e ium
zu
beach en.
Denn
die
Annahme,
ö en liche
Ausgaben
wü den
unab-
hängig
on
de
T äge scha
de
Leis ungse s ellung
übe
den
gesam en
S aa s aum
hinweg
den
P i a en
gleichen
Nu zen
e mi eln,
kann
in
diese
Fo m
nich
au ech
e hal en
we den.
Das
au gewo ene
P oblem
39
übe schneide
sich
eilweise
mi
de
F age
de
Radizie ba kei
ö en liche
Ou pu s.
Es
is
zunächs
leich
einzusehen,
daß
gewisse
ö en liche
Ou pu s
ü
alle
Bewohne
des
ge-
sam en
S aa sgebie es
gleichen
Nu zen
s i en,
unabhängig
da on,
in
welchem
Raum
die
ö en lichen
Leis ungen
e wand
we den
40•
Das
is
z.
B.
bei
Ve eidigungsausgaben
de
Fall,
da
das
Bedü nis
nach
Siche -
hei
im
allgemeinen
nich
s ä ke
be iedig
wi d,
wenn
mili ä ische
An-
lagen
in
unmi elba e
Nähe
des
eigenen
Raumes
e ich e
we den
und
ice
e sa.
Demgegenübe
mag
de
Zusammenhang
bei
ande en
ö en -
lichen
Ou pu s
abweichend
de e minie
sein, d. h.
bei
ihnen
nimm
die
Nu zens i ung
mi
de
äumlichen
En e nung
om
O
des
Ou pu -Ein-
sa zes
ab.
Lieg
e wa
zwischen
den
Regionen
A
und
B
eine
Dis anz
on
100 km, so
be iedig
de
Polizeidiens
in
B
kaum
meh
ein
Schu zbe-
dü nis
de
Bewohne
in
A.
Un e
Be ücksich igung
dieses
Zusammenhanges
und
au g und
de
ge ingen
T anspo ähigkei
ö en liche
Ou pu s
(Diens leis ungen)
muß
eine
Zen alisie ung
säm liche
s aa liche
P oduk ionen
be äch -
39
Sowei zu sehen,
ha
Ch.
M.
Tiebou
als e s e die P oblema ik
e -
kann
und
in ein achen Modellen zu bean wo en e such .
Vgl.
Ch.
M.
Tiebou , An Economic Theo y o Fiscal Decen aliza ion, in:
Public Finances: Needs, Sou ces and U iliza ion, Na ional Bu eau
o
Econo-
mic Resea ch, P ince on
1961,
S.
79
.
40 Vo ausgese z is , daß die p i a en Wi scha ssubjek e die gleichen Nu -
zen o s ellungen haben.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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102
Kon ad Li mann
liche
Nu zeneinbußen
ü
die
Gesam wi scha
e u sachen.
S aa liche
Finanzau onomie
mi
zen ale
Leis ungse s eUung e schein
dahe
als
eine
zwa
denkmögliche, ak isch
abe
i ele an e
Kons ella ion.
Die
zen ale
Finanzau onomie
e häl
e s
ealis ische Züge,
wenn
s aa liche
Ve wal ungso gane
in
den
einzelnen
Räumen
des
Gesam ge-
bie es
ö lich
adizie e
Ou pu s
he o b ingen.
Eine
solche
O ganisa-
ions o m
dezen ale
s aa liche
Agen u en
besi z
enge
Ve wand -
scha
mi
dem
Sys em,
das
sich bei
kommunale
Au onomie
on
allein
he ausbilde .
Alle dings
können
g aduelle
Abweichungen zwischen
die-
sem
und
jenem
O ganisa ionsschema
ein e en.
De
Vo eil
de
s aa lichen
O ganisa ion
lieg
in
de
Chance, geeigne e
ö en liche
Leis ungen
zen al,
alle
ande en
Ou pu s
hingegen
dezen al
zu
p oduzie en.
Eine
Senkung
de
o e head-cos s
wä e
hie bei
du chaus
möglich,
muß
jedoch nich zwangsläu ig e olgen.
De
kompa a i e
Nach-
eil
diese
Lösung
is
in
de
ge ingen
Ve an wo lichkei
de
Beam en
in
den
dezen alen
Agen u en
zu
sehen.
Sie
sind
Weisungsemp änge
de
s aa lichen
Zen ale
und
we den
in olgedessen
den
wi scha lichen
An-
o de ungen
de
on
ihnen
e so g en
Regionen
wenige
ge ech
we -
den
als
au onome
kommunale
Willens äge .
4.
E gebnis
Auch
on
einem
Sys em
ausschließlich
zen als aa liche
Finanzhohei
kann
nich
e wa e
we den,
daß
es die
bes e
äumliche
Fak o e ei-
lung
bewi k .
Zwa
e üg
de
Zen als aa
ins umen al
übe
die Mög-
lichkei ,
mi els
de
S eue poli ik
eine sei s,
de
egionalen
Ve eilung
ö en liche
Inpu s
und
Ou pu s
ande e sei s
die
äumliche
Wi scha s-
s uk u
nach
seinen
Vo s ellungen
zu beein lussen.
Abe
es sp echen
gewich ige
G ünde
gegen die Un e s ellung, die s aa lichen
Plan äge
wä en
willig
und
ähig, die
Ak ionspa ame e
a ional
zu
E eichung
des aumo dnungspoli ischen Zieles einzuse zen. Die wesen lichen Be-
denken
zusammenge aß , zeichne sich olgendes
Bild
ab:
E s ens:
Die
o he schende
Ve hal ensweise,
die
iskalische
S a egie
an
den
Rich punk en
aumwi scha liche
Quasi-Neu ali ä
zu
o ien-
ie en,
e ehl
das wi scha spoli ische Ziel.
Zwei ens:
Selbs
un e
den
Annahme,
ein
a ionales
Konzep
de
äum-
lichen
Wi scha so dnung
ände
gemeinhin
poli ische
Ane kennung,
dü en
die
zen alen
Willens äge
un ähig
sein,
eine
sachge ech e
a io-
nale
Fiskalpoli ik
du chzu üh en.
Die
auße o den liche
Mangelha ig-
hei
de
In o ma ionen
übe
die
bes e
S ando s uk u ,
die
ollkommen
unzu eichende
Kenn nis
übe
die
äumliche
E izienz ö en liche
Lei-
s ungsabgaben
und
schließlich die -
aus
beiden
Ums änden
esul ie-
ende
-
Ge ah
de
An älligkei
s aa liche
En scheidungen
gegenübe
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Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op ima
103
Wünschen
eine
egional
o ien ie en
Lobby
kennzeichnen
die
en schei-
denden
Schwie igkei en, die
de
Ve wi klichung
eine
solchen zweck-
ge ich e en
Poli ik
en gegen e en.
D i ens:
Mi
eine
gewissen Wah scheinlichkei
is
bei
eine
o alen
Zen alisie ung
de
Finanzmassen
auch
ein
S eigen
de
Kos en
de
ö en lichen
Leis ungse s ellung
zu
e mu en;
en sp echend
dü e
dann
die
ausschließliche
Finanzhohei
des
Obe e bandes
aus
allgemeinen
E -
wägungen
de
Ra ionali ä
nach eilig
zu
beu eilen
sein. Alle dings
is
ein
s enge
heo e ische
Nachweis dieses
Zusammenhanges
ebenso-
wenig
möglich
wie
ein
exak e
Ve gleich
de
äumlichen
Wi kungen
on
dezen ale
und
zen ale
Finanzau onomie.
Indes,
die
Deduk ion
e laub
eine
ande e
Fes s ellung.
Un e
dem
Sys em
de
kommunalen
Finanzau onomie
e gab
sich
das
ungüns ige
aumwi scha liche
E gebnis
im
wesen lichen
aus
de
ak ischen
Un e -
legenhei
deglome ie e
Räume,
e waige
iskalische Ope a ionsmöglich-
kei en
zu
nu zen.
Hingegen
be uh
das k i ische
U eil
gegenübe
de
zen alen
Finanzhohei
au
dem
s a ken
Zwei el, ob gegebene
Ope a-
ionsmöglichkei en
a ional
wah genommen
we den.
Diese
E kenn nis
läß
dann
abe
die
Ve mu ung
au kommen,
daß
eine
Lösung des
P oblems
u.
U.
du ch
eine
Kombina ion
de
beiden
einen
Sys eme
e olgen
könn e.
Zudem
is
aus
wi scha lichen
wie
auch
aus
poli ischen
G ünden
die iskalische
Kompe enz e eilung
au
meh e e
Ebenen
de
ausschließlichen
Finanzhohei
eine
Ebene
übe legen. So
sollen abschließend -bezogen
au
die
Ke n age
de
äumlichen
Op i-
ma
-
Fiskalmaßnahmen
in
eine
dualis ischen
Finanz e assung
ge-
p ü
we den.
IH.
Zu
P o
b I e m a i k ä u m
li
c
he
0 p
im
a
11
ö s u n
gen
bei
dualis ische
Finanzhohei
1.
Vo ausse zungen
Be ei s
die
o s ehende
Diskussion
jene
ein achen Modelle,
bei
denen
nu
eine
de
poli ischen
Ebenen
die
Fiskalgewal
inneha ,
ließ
e kennen,
wie
schwie ig
die
in e egionalen
K eislau beziehungen
zu
de e minie-
en
sind. Die
Zahl
de
F eihei sg ade
nimm
abe
quad a isch
mi
de
Anzahl
de
in
den
Modellen
einge üh en
Ebenen
poli ische Willens-
bildung
zu.
Die
Un e suchung
müß e
dahe
in
die
Au zählung
eines
Ka alogs
on
Fällen
münden,
wenn
alle denkmöglichen
Figu en
bei
Teilung
de
Finanzhohei
zwischen
S aa
und
Gemeinden
analysie
wü den.
Aus
diesem
G unde
schein es zweckmäßig,
e gänzend
allein
einige
P obleme
on
Schlüsselzuweisungen
zu
e ö e n,
hinsich lich
de
Wi kungen
on
S eue n,
Ausgaben
und
ö en lichen
Leis ungen
abe
die
E gebnisse
de
o angegangenen
Un e suchungen
au ech zue hal en.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
110 Kon ad Li mann
liche
Fak o bewegungen
o ien ie
wi d. Obschon
zu
Zei
die
no wen-
digen
nume ischen
Ma e ialien
zu
Bes immung
des Schlüssels
nich
zu
bescha en sind,
is
de
Ansa z
als ealis ische
zu
bezeichnen.
Bei
ihm
s ehen
keine
g undsä zlichen,
sonde n
nu
ak uelle
Hinde nisse
eine
Ve wi klichung
en gegen.
Ausgangspunk
de
E wägungen
bilde
die
Annahme,
daß
s e s
im
Raume
Fak o bewegungen
s a inden, die die
Agglome a ionsg ade
de
Regionen
e ände n.
Es
sp ich
ieles
da ü ,
diese
Fak o bewegungen
du ch
s aa liche
Zuweisungen
des o
s ä ke
zu
un e s ü zen,
je
höhe
die
Zuwachs a en
des
P o-Kop -Einkommens
in
eine
Region
sind
und
um-
gekeh .
Als
alleinige
Maßs ab
ha
jedoch die
En wicklung
des
P o-
Kop -Einkommens
e hebliche Nach eile,
weil
sowohl
Fak o einwande-
ungen
in
einen
Raum,
wie
Fak o auswande ungen
aus
eine
Region
posi i e
Zuwachs a en
des
egionalen
P o-Kop -Einkommens
e u -
sachen können.
Aus
diesem
G unde
emp iehl es sich,
on
de
Fak o elas izi ä
des
Einkommens
eine
Region als
Maßs ab
de
Finanzzuweisungen
auszu-
gehen. Die
Fak o elas izi ä
eine
i- en
Region
(Ci)
sei gegeben du ch:
LlY
i
LlF
i
i
=
-----y:-
:
~
, ,
(Y
i = To aleinkommen de i- en Region, Fi = e ügba e P oduk ions ak o en
de i- en Region)
Die
G öße
ci
gib
übe
olgende ein ache
Beziehungen
Auskun :
Tabelle
1
Zuwande ung Abwande ung
Y I
Y Y I
Y
--
F F
I
<0
+ I +
- -
I!
O< <l
+ - - +
-----~-
--
lI!
>1
+ I + - -
Da
keines alls
de
egionale Vo eil,
sonde n
das
gesam wi scha -
liche
Einkommen
du ch
die
s aa lichen
Zuweisungen
maximie
we den
soll,
wä e
es alsch,
in
den
Fällen
I
und
II
g undsä zlich die
Abwande-
ungen,
in
Fall
III
die
Zuwande ungen
zu
un e s ü zen.
Siche
is
ielmeh
nu ,
daß
Räume
mi
nega i en
Elas izi ä en
(Fall I) p inzipiell
on
den
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Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op ima
111
Zuweisungen
auszuschließen sind,
im
üb igen
jedoch
die
Regionen
posi-
i e
Elas izi ä en
im
Ve häl nis
ih e
Elas izi ä en
zueinande
Finan-
zie ungsmi el
om
S aa
e hal en
müß en.
Die
Zuweisungen
an
die
i- e
Region
(Z;)
e gäben
sich also
aus
Si
Zj=-k-
Z
l,;Sj
i=1
In
eine
Wi scha
mi
unendlich
schnelle
Reak ionsgeschwindigkei
wä e
eine
zusä zliche
Gewich ung
dieses Schlüssels
nich
e o de lich.
De
äumliche
Wi scha sablau
nimm
alle dings
a sächlich
einen
auße o den lich
hohen
Zei beda
in
Ansp uch, so
daß
zu
Ve meidung
on
F ik ions e lus en
eine
Gewich ung
de
ela i en
Elas izi ä en
mi
de
G öße
ode
de
Fläche
de
Region
no wendig
wi d.
Demons ie
an
dem
G undmodell
zeig sich,
daß
bei
dem
o geschla-
genen
Sys em
eine
s a ke
Un e s ü zung
de
Kommune
A
zu
Las en
de
Gemeinde
B e olg . Dies
e gib
sich
aus
de
wei
höhe en
Fak o elas i-
zi ä
des
Einkommens
in
A
im
Ve gleich
zu
B.
Jedoch
wi d,
wie
un-
mi elba
aus
de
Abbildung
5 e sich lich,
jede
Immig a ion
in
A
gesam -
wi scha lich
höhe e
Einkommenszuwächse
auslösen
als
eine
Wande-
ung
nach
B.
Mi
ande en
Wo en:
De
Zuweisungsschlüssel
besi z
endenziell
den
E ek ,
eine
Annähe ung
an
das
äumliche
Op imum
zu
un e s ü zen.
Die
Hil skons uk ion
des Schlüssels
e ei el
eilich,
daß
die
Bes -
lösung
ganz
exak
e eich
wi d,
weil
zwa
in
die
Elas izi ä en
alle
e ek i en
Fak o wande ungen
und
Einkommens e ände ungen
einzel-
ne
Regionen
eingehen,
abe
de en
Ve u sachung
nich
nu
aumwi -
scha liche
A
is . D. h.,
neben
den
gegensei igen
Abhängigkei en
zwi-
schen
Fak o bewegung
und
egionale
Einkommensände ung
müssen
empi isch
auch
ande e
U sachen
(z.
B.
S eiks,
Miße n en,
Epidemien)
als
Ein lußmomen e
ane kann
we den.
Abe
auch
aus
einem
wei e en
G und
müssen
g aduelle
Abweichungen
om
Op imum
wohl
hingenom-
men
we den.
Als
S ö ungs ak o en
e en
nämlich
zusä zlich
die
Un e -
schiede
in
de
äumlichen
S euung
de
s aa lichen
Käu e
on
Gü e n
und
P oduk ions ak o en
au , die
ex
de ini ione
bishe
aus
de
Analyse
ausgeschlossen
wa en.
Es
is
sowohl
möglich,
diese
Ein lüsse
bei
de
Ve -
eilung
de
Finanzzuweisungen
zu
be ücksich igen, als auch
umgekeh
zu
e ah en,
d. h.
die
einge üh e
P ämisse
gleiche
An eile
de
Regio-
nen
an
den
s aa lichen
Käu en
als
Ve hal ensno m
dem
s aa lichen
Obe -
e band
o zugeben.
Fü
die
heo e ische
Analyse
is
die
zwei e
Al e -
na i e
wei
o eilha e ,
ob sie
abe
jemals
zu
ealisie en
is , schein
p oblema isch.
Alle dings
dü e
auch
die
Einbeziehung
de
egionalen
Un e schiede
on
s aa lichen
Käu en
in
das
Finanzausgleichssys em
p ak isch
nich
zu
bean wo ende
F agen
au we en.
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112 Kon ad Li mann
D. Rückblick und Ausblick
Gegen
modell heo e ische
Un e suchungen,
wie
sie
in
diese
S udie
anges ell
wo den
sind,
wi d
ge n
de
Vo wu
de
Reali ä s e ne
e -
hoben.
Gewiß,
kein
Modell
is
mi
de
Wi klichkei
iden isch.
Abe
inso-
wei
e ledig
sich
die
K i ik
on
selbs ,
da
jedes
Denken
no wendig
ein
Abs ahie en
on
E scheinungen
de
konk e en
Wel
bedeu e .
Wü de
also
de
Vo wu
e ns
genommen,
ich e e
e
sich
nu
gegen
seine
Ini-
ia o en.
Eine
ande en
F age
komm
jedoch
g undsä zliche
Bedeu ung
zu.
Sie
lau e :
Inwiewei
können
die
E gebnisse
de
Un e suchung
on
de
p ak ischen
Finanzpoli ik
übe nommen
und
angewand
we den?
Die
An wo ,
die
zu
geben
is ,
en häl
meh e e
Aspek e.
Zunächs :
Selbs e s ändlich
sind
alle
Aussagen
hypo he ische
Na u ,
d. h.
sie
beansp uchen
nu
un e
Annahme
de
einge üh en
P ämissen
Gül igkei .
Da
das
zug undegeleg e
Modell
on
seh
ein ache
A
wa ,
können
die
abgegebenen
U eile
auch
nich
den
Ansp uch
e heben,
als
Rezep u
ü
das
p ak ische
inanzpoli ische
Handeln
zu
gel en.
Denn
wede
wi d
die
äumliche
O dnung
de
Wi scha
allein
du ch
den
Agglome a ions ak o
bes imm ,
noch
is
das
monokausal
e wand e
E klä ungsins umen
in
allen
seinen
Feinhei en
zu
De e mina ion
he -
angezogen
wo den.
Gleichwohl
weisen
einige
Bedingungen
des
Modells
ganz
cha ak e-
is ische
Züge
au , die
in
de
Wi klichkei
iel ach
wiede zue kennen
sind.
De
ü
die
Ablei ungen
kons i u i e
U- ö mige
Ve lau
de
K*-
Funk ion
da
wohl
zu
diese
G uppe
on
Vo ausse zungen
gezähl
we -
den.
Ande e
Bedingungen
sind
hingegen
nich
eindeu ig
zu
iden i izie en,
z. B.
die
en scheidende
Annahme
übe
die
spezi ische
Limi a ion
de
im
Raum
e ügba en
P oduk ions ak o en.
Mi
diese
einen
Un e s ellung
s eh
und
äll
abe
das
zu
U eils indung
agende
K i e ium
des
nich -
op imalen
äumlichen
Gleichgewich s.
Wohlgeme k ,
die
Annahme
kann
eine
ypische
Klasse
on E scheinungen
de
Reali ä
e lek ie en,
abe
eine
jeden
Zwei el
ausschließende
Iden i ika ion
is
nich
zu
e b ingen.
Soll e
die
einge üh e
P ämisse
übe
das
Fak o angebo
unzu e end
gewähl
sein,
müß en
in
meh e e
Hinsich
s a k
abweichende
Konse-
quenzen
ü
eine
a ionale
Finanzpoli ik
gezogen
we den.
Die
enge
kondi ionale
Basis
alle
Aussagen
is
in
de
Ta
nich
zu
leugnen,
sie
da
soga
keines alls
übe sehen
we den.
Abe
eine
solche
Beg enzung
s ell
keinen
Mangel
da .
Die Absich
heo e ische
S udien
kann
doch
übe haup
nich
in
de
Ablei ung
meh
ode
wenige
dogma-
isch
ge ä b e
Emp ehlungen
ü
die
Wi scha s-
und
Finanzpoli ike
e blick
we den.
Das
Ziel
is
iel
bescheidene :
Vielleich
e mag
die
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op ima
113
Analyse
Auskun
zu
geben,
an
welche
S elle
en scheidende
P obleme
de
Finanzpoli ik
liegen, die
bishe
e nachlässig
ode
übe haup
nich
e kann
wo den
sind.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Region
A
P i a e
Kommune
P i a e
Indus ie
Haushal e
1 2 3
x
ll
xIS
T
l2
I
xIS
P i·
(in e indu-
a e
(Au nah-
(Kommu-
(Konsum)
In·
1
s ielle
me
indu-
nale
indi-
dus-
Leis un-
s ielle
ek e
ie
gen)
Leis ungen
S eue n)
du ch
die
___
1-
Kommune)
x
21
x
23
(Au nah-
(Au nah-
me
kom-
me
kom-
munale
munale
Leis ungen Leis ungen
-<
du ch
d.1
du ch
die
Indus ie)
Haushal e)
a
Kom-
,
0
mune
12
.~
~
T
21
T
23
41
Il:
(Sub-
(T ans e s)
en ionen)
P i·
x
31
x
32
T
32
a e
3
(Fak o -
(Fak o -
(Kommu-
Haus-
einsa z) einsa z)
nale
hal e
di ek e
S eue n)
Anhang I
Region
B
P i a e
Kommune
P i a e
Indus ie
Haushal e
4 5 6
x
l4
I x
l5
T
l5
x
l6
(Inpu
aus
(Inpu
aus
(Inpu
aus
A) A)
A)
x
24
x
25
x
26
(Au nah-
(Au nah-
me
kom-
me
kom-
munale
munale
Leis ungen
Leis ungen
du ch
die
du ch
die
Indus ie)
Haushal e)
TU
T25 T
26
(Sub en-
(in e -
(T ans e s)
ionen)
kommu-
nale
Obe -
weisun-
gen)
x
34
x
35
T
35
(Fak o - (Fak o -
einsa z) einsa z)
I
C
S aa
7
x
l7
T
l7
(Au nah-
(indi ek e
me
indu-
S aa s-
s ielle
s eue n)
Leis ungen
du ch
den
S aa )
x
27
T2?
(Umlagen)
x
37
T
37
(Fak o -
(di ek e
einsa z)
S aa s-
s eue n)
2
Ou pu
Xl
(Ou pu
de
Indu-
s ie
1)
X2
(Ou pu
de
Kom-
mune
A)
------
X3
=F
A
(Ou pu
de
Haus·
hal e
in
A
=
Fak o-
eneinsa z)
,
I
I
I
....
....
~
~
~
Q.
~
g
Dl
j
j
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X
41
x
42
T
I2
x
43
c::
P i·
(Inpu
aus
(Inpu
aus
(Inpu
aus
a e
B) B) B)
In-
4
dus-
ie
x
51
x
52
x
53
(Au nah- (Au nah-
me
kom-
me
kom-
I!l
munale munale
d
Leis ungen
Leis ungen
du ch
die
du ch
die
0
Kom-
5
Indus ie)
Haushal e)
...
mune
~
T
51
T
52
T
53
41)
=
(Sub-
(In eTkom-
(TTans eTs)
en onen)
muna e
UbeTwe -
s mgen)
-----
x
61
x
62
T
62
P
i-
(Fak o -
(Fak o -
a e
6
einsa z)
einsa z)
Haus-
hal e
I
x
71
x
72
I x
73
(Au nah- (Au nah- (Au nah-
me
s aa -
me
s aa -
me
s aa -
Uche
Lei-
liche
Lel-
liche
Lei-
s ungen
s ungen
s ungen
du ch
die
du ch
die
du ch
die
S aa
7
Indus ie)
Kommune)
Haushal e)
U T
71
T
72
T
73
(Sub-
(Ube we -
(TTans eTs)
en onen)
sungen
om
S aa
an
Kom-
mune
A)
x
44
x
45
T
45
(in e -
(Au nah-
(kommu-
indus i"
me
indu-
nale
in-
elle
Lei-
s ielle
di ek e
s ungen)
Leis ungen
S eueTn)
du ch
die
Kommune)
x
54
(Au nah-
me
kom-
munale
Leis ungen
du ch
die
Indus ie)
TM
(Sub en-
ionen)
x
64
x
65
T
65
(Fak o -
(Fak o -
(kom-
einsa z) einsa z)
munale
d Tek e
S eueTn)
x
74
I x
75
(Au nah-
(Au nah-
me
s aa -
me
s aa -
liche
Lei-
liche
Lei-
s ungen
s ungen
du ch
die
du ch
die
Indus ie)
Kommune)
TU
T
75
(Sub en-
(UbeTwe -
ionen)
sungen
om
S aa
an
Kom-
mune
B)
x
46
x
47
(Konsum)
(Au nah-
me
indu-
s ielle
Leis ungen
du ch
den
S aa )
x
56
x
57
(Au nah-
me
kom-
munale
Leis ungen
du ch
die
Haushal e)
T
56
(TTans eTs)
x
67
(Fak o -
einsa z)
x
71l
(Au nah-
me
s aa -
liche
Lei-
s ungen
du ch
die
Haushal e)
T
76
(T ans e s)
T
47
( ndi ek e
S aa s-
s eue n)
T
57
(Umlagen)
T
67
(diTek e
S aa s-
s eue n)
X,
(Ou pu
de
Indu-
s ie
4)
X5
(Ou pu
de
Kom-
mune
B)
X6
=F
B
(Ou pu
de
Haus-
hal e
in
E
=
Fak o-
eneinsa
z)
X7
(Ou pu
des
S aa es)
I
'%J
S·
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g.
....
...
~
'"i
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[
g:
I'l>
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;'
g:
()q
o
~
g:
1
§
0-
o
' :I
§"
$ll
.....
.....
U1
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116
Kon ad
Li mann
Anhang
11:
Zu op imalen Ve eilung de Fak o en im Raum
Na ü liche
Gegebenhei en
und
die
o handene
Auss a ung
an
p i a em
und
sozialem
Realkapi al
bes immen
eine sei s
die
Zahl
de
ökonomisch
ele an-
en
P oduk ionss ando e
eine
Volkswi scha
50,
zum
ande en
maßgeblich
die
Kos en e läu e
de
in
einem
bes imm en
S ando
ansässigen
P i a in-
dus ie.
Sie
s ellen
also
den
kons an en
ode
ela i
beg enz en
Fak o
da ,
de
bei
zunehmende
Agglome a ion
in
einem
bes imm en
S ando ,
gemes-
sen
am
Gü e auss oß
de
P i a indus ie,
einen
U- ö migen
Ve lau
de
p i-
a en
G enz-
und
Du chschni skos en
bewi k .
Es
gel en
also:
(la)
K
= (Xi)
(lb)
G*i
=
*
(Xi)
Hie bei
we den
die
indus iellen
Du chschni skos en
eines
S ando es
i
du ch
das
Symbol
K*i'
die
indus iellen
G enzkos en
du ch
das
Symbol
G*i
und
de
p i a e
Auss oß
an
Gü e n
und
Diens leis ungen
du ch
das
Symbol
Xi
bezeichne .
Soll
eine
gegebene
Fak o menge
au
die
gegebenen
P oduk ionss ando e
eine
Volkswi scha
op imal
e eil
we den,
so
kann
als
K i e ium
de
maximale
Auss oß
an
Gü e n
und
Diens en
ode
modellmäßig
e ein ach :
de
maximale
Auss oß
des
To alp oduk s
(1:
X;)
he angezogen
we den.
i~l
Fassen
wi
schließlich
die
P oduk ions ak o en
un e
dem
Symbol
F
zusam-
men
und
wählen
als
Fak o einhei
diejenige
Kombina ion
on
Fak o en,
die
eine
Einhei
des
(kons an en)
Fak o en gel s
}.
en sp ich .
Zu
Ve ein achung
de
Ablei ung
mag
ein
eins u ige
P oduk ionsp ozeß
angenommen
we den.
Da
die
o alen
Kos en
gleich
den
gesam en
Fak o en gel en
sind,
gil
(2) FI
'}'
=
Xl'
K*j =
XJX'
G*l {Xl) d
Xl
X~O
X=X
2
J
G*2
(X2)
dX
2
x~o
X=J:
Fn·}. = Xn' K*lI= J
DG*n
(X
n) d Xn'
X~O
Als.
Nebenbedingung
is
einge üh :
D
(3)
:2
Fi =
kons an
i~l
60
Die
heo e isch
unendliche
Vielzahl
echnisch
mögliche
Kombina ions-
punk e
inde
also
eine
ökonomische
Beg enzung.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op ima
Als
Op imalk i e ium
gil :
n
(4)
:s
Xi
~
max!
1=1
117
Reduzie en
wi
die
Summe
de
möglichen
S ando e
au
ein
Zwei-Regionen-
modell, so
ähnel
die
Maximie ungsau gabe
o mal
dem
aus
de
P eis heo ie
bekann en
Fall
de
op imalen
Au
eilung
o gegebene
Gesam ausgaben
au
die
P oduk ion
zweie
Gü e ,
die
dann
e eich
is ,
wenn
sich
die
G enz-
kos en
beide
P oduk e
wie
ih e
P eise
zueinande
e hal en.
Bei
angenom-
menen
gleichen
P eisen
wä e
also
im
Punk e
gleiche
G enzkos en
die
op i-
male
Fak o e eilung
-
ode
in
unse em
Falle:
die
bes e
S ando e eilung
-
e eich .
Indes
wi d
in
den
hie zu
analogen
P eismodellen
un e s ell ,
daß
mi
zu-
nehmende
Ausb ingung
eines
Gu es
die
G enze äge
allen
(bzw.
die
G enz-
kos en
s eigen).
In
de
bekann en
zweidimensionalen
Da s ellung
wi d
also
nu
de
ech e
(s eigende)
As
de
Kos enku en
zu
Ablei ung
he angezogen.
Dieses
Vo gehen
e such
man
mi
de
übe legung
zu
beg ünden,
daß
kein
p i a e
Un e nehme
-
bei
un e s ell em
U- ö migen
Ve lau
seine
G enz-
und
Du chschni skos en
-
die
linken
( allenden)
Äs e
un e
dem
Ziel
de
Gewinnmaximie ung
als
ü
sich
ele an
be ach en
dü e.
Was
ielleich
in
eine
pa ial heo e ischen
Be ach ung
noch
hingenom-
men
we den
könn e,
läß
sich
jedoch
bei
eine
To alanalyse
nich
meh
au -
ech
e hal en
51
:
Bei
de
Bes immung
de
op imalen
Ve eilung
eine
gege-
benen
Fak o menge
au
die
gegebenen
S ando e
eine
Volkswi scha
sind
die
linken
( allenden)
Äs e
de
Kos enku en
de
in
den
einzelnen
S and-
o en
ansässigen
p i a en
P oduk ionen
nich
aus
de
Be ach ung
auszu-
schließen.
Können
wi
doch
ü
die
Meh zahl
de
in
den
mode nen
Volkswi -
scha en
gebilde en
S ando e
da on
ausgehen,
daß
eine
zunehmende
Agglo-
me a ion
mi
s eigenden
-
nich
mi
allenden
-
ma ginalen
Vo eilen
ü
die
Gesam hei
de
ansässigen
P oduk ionen
e bunden
is
52•
Bilden
in
dem
Zwei-Regionen
modell
Region
A
und
Region
B
jeweils
S and-
o e
mi
U- ö mig
e lau enden
p i a en
Kos enku en,
so soll
diejenige
Fak o e eilung
au
A
und
B
ge unden
we den,
die
den
Gesam auss oß
maxi-
mie .
Die
allgemeine
Ablei ung
zeig ,
daß
sich
Ex emwe e
ü
2:
Xi
= X
unabhängig
on
de
o gegebenen
Funk ion
un e
de
Bedingung
G1<A
= G*n
e geben:
Aus
(1)
und
(2)
olg :
(5)
F=
+ [ XA •
(X
A) + XB •
(X
B) 1
Aus
(3)
und
(5)
olg :
(6) XB = g
(X
A)
Folglich
läß
sich
(4)
o mulie en:
X = XA +
g(X
A)
51
In
de
P eis heo ie
wi d
allgemein
die
s illschweigende
Un e s ellung
ge o en,
daß
ü
den
einzelnen
P oduzen en
ein
unbeg enz es
Fak o angebo
zu
Ve ügung
s eh .
52
Es
we den
hie
eilich
nu
die
speziellen
Wi kungen
de
Agglome a ion,
die
economies
o
la ge
scale
be ücksich ig .
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118
Kon ad
Li mann
Di e enzie
nach
XA:
dX
d X A
d g(XA) ö F
d XA
=-
Ö
X"
.
ö F
-~--
= '(XA) + XA
'
I(X
A)
u XA
ö F
Ö XB
dX
(XA) + XA
'
(XA)
(XB) + XB
'
(X
B)
(X
A) + XA
'
(XA) = (XB) + XB
'
(XB)
[X
A
(X
A
)],
=
[ '(X
B
) XB
l'
G*A
=
G*B
Gel en
ü
beide
Regionen
übe
den
ganzen
Be eich
al e na i e
Agglome-
a ionsg ade
die
U- ö migen
Ve läu e
de
G enzkos enku en,
so
is
die
Be-
dingung
de
G enzkos engleichhei
bei
d ei
möglichen
Fak o e eilungen
ealisie :
. (a)
Beide
Regionen
p oduzie en
im
Be eich
allende
G enzkos en.
(b)
Beide
Regionen
p oduzie en
im
Be eich
s eigende
G enzkos en.
(c)
A
p oduzie
im
Be eich
allende ,
B
im
Be eich
s eigende
G enzkos en
.
. . O ensich lich
schließen
sich
bei
gegebenen
Kos en unk ionen
und
gege-
bene
Gesam ak o menge
die
Fälle
(a)
und
(b)
gegensei ig
aus.
Als
al e na i e
Lösungen
sind
dagegen
jeweils
die
Fälle
(a)
und
(c)
bzw. (b)
und
(c)
mi ein-
ande
e einba 5
3•
Da
also
bei
U- ö migem
Ve lau
de
Kos en unk ionen
in
A
und
B
jeweils
zwei
Lösungen
un e
de
Bedingung
G*
A =
G*B
möglich
sind,
muß
es
sich
bei
eine
de
beiden
Lösungen
um
ein
Maximum
handeln54.
Nun
läß
sich
e häl nismäßig
leich
demons ie en,
daß
es
sich
bei
Fall
(a)
s e s
um
ein
Minimum,
bei
Fall
(b)
s e s
um
ein
Maximum
handeln
muß55.
Un e s ellen
wi
de
Ein achhei
halbe
ü
A
und
B gleiche
Kos en unk-
ionen,
so
zeig sich
im
Fall
(a),
daß
jede
ande e
Ve eilung
als
FA
= 0
01
xo
A =
XO
B I G*' < 0
FB+F"
' ,
wenn
-I
LI
XA
1=
XO
A
-XI
A; + I
LI
XB
1=
XO
B
-XI
B ,
53
Dies
schließ
nich
aus,
daß
es
bei
gewissen
Kos en unk ionen
und
Fak o -
o gaben
übe haup
keine
bzw.
nu
eine
Lösung
geben
könn e.
54
Bekann lich
kann
eine
Funk ion
nich
zwei
Minima
ohne
ein
Maximum
besi zen.
55
Vgl.
z.
B.
auch
P.
A. Samuelson,
Founda ions
o
Economic
Analysis,
Camb idge,
Mass. 1948, S. 234/35.
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Finanzpoli ik,
äumliche
Gleichgewich e
und
Op imum
119
zu
einem
g öße en
Gesam auss oß
üh en
muß.
Da
nämlich
o ausse zungs-
gemäß
x "
FA
= FB =
JOG*
=
JG*
und
G*B
<
G*A
"A
"0
muß
auch
1
LI
XB 1 >
ILI
XA 1
und
in olgedessen
2.1
Xi
>
O.
Im
Fall.(b)
zeig
sich,
daß
jede
ande e
Ve eilung
als
FA
= 0 5 I XO = XOB I G*' > 0
FB+F
A' J
zu
einem
ge inge en
Gesam auss oß
üh en
muß.
Da
nämlich
o ausse zungs-
gemäß
nunmeh
G*B
>
G*
A
muß
auch
ILI
XB I <
[LI
XA [
und
in olgedessen
2
LI
Xi
<
0.
Da
also
die
Fälle
(al
s e s
als
Minimum,
die
Fälle
(b)
s e s
als
Maximum
ge-
kennzei'chne
sind,
müssen
die
Fälle
(c),
sowei
sie
sich
mi
(b)
kombinie en
lassen,
Minima,
sowei
sie
sich
mi
(a)
kombinie en
lassen,
Maxima
da s ellen.
Es
is
nu
noch
zu
bes immen,
wann
sich
die
Fälle
(c)
mi
(a)
und
wann
mi
(b)
kombinie en
lassen.
Die
Lösung
is
ein ach:
Sobald
die
Gesam ak o menge
g öße
is
als
die
Summe
de
in
den
Minima
on
G *
in
beiden
S ando en
be-
nö ig en
Fak o en,
is
Fall
(b)
die
Al e na i e
zu
(c).
Sobald
die
Gesam ak o -
menge
kleine
is
als
die
Summe
de
in
den
beiden
G enzkos enminima
be-
nö ig en
Fak o en,
is
Fall
(a)
die
Al e na i e
zu
den
Fällen
(c).
Dami
wä e
die
op imale
Ve eilung
eine
gegebenen
Fak o menge
au
zwei
Regionen
un e
den
Bedingungen,
(1)
daß
es
übe haup
zwei
Lösungen
ü
G*
A =
G*B
gib
und
(2)
daß
die
eine
Lösung
ü
beide
Regionen
im
Be eich
sinkende
G enz-
kos en
lieg
-
Fall
(a) -
do
gegeben,
wo
die
G enzkos en
de
einen
Region
im
Be eich
s eigende
ma ginale
Agglome a ions o eile
( allende
G enzkos en)
gleich
sind
den
G enzkos en
de
ande en
Region
im
Be eich
allende
ma ginale
Agglome-
a ions o eile
(s eigende
G enzkos en).
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126
No be Klo en
bei sk a
e minde
haben
und
daß
ie ens
aus
den
genann en
wie
auch
aus
ande en
G ünden
(z.
B. Gewe kscha spoli ik) die egionalen
Lohnun e schiede o sch ei end eingeebne we den.
dd)
Mi
s eigenden Bodenp eisen
und
eine
dami
e bundenen
Ve -
schä ung des
G und en enge älles.
Zunehmende
Be ölke ung
sowie
wachsendes
Sozialp oduk
je
Kop
lassen besonde s die Nach age nach
S ando boden
ans eigen. Die Nach agezunahme
is
abe
seh
ges eu ,
am
s ä ks en
do ,
wo
sich
ohnehin
schon
Agglome a ionen
on
Be ölke-
ung
und
Indus ie,
p ä e ie e
Wohngebie e
und
güns ig
gelegenes
In-
dus iegelände
be inden, sowie do ,
wo
ungüns ige
opog aphische
Ve -
häl nisse
zu
eine
Bündelung
de
Nach age
au
wenige
Pa zellen
üh-
en
(S u ga
als
Indus ie-
und
Handelszen um
sowie
Tübingen
als
Uni e si ä ss ad ).
Am
schwächs en
s eig
die Nach age
in
absei s ge-
legenen Gebie en; sie
üh
besonde s
dann
nich
zu
P eiss eige un-
gen,
wenn
das
Angebo
an
S ando boden
du ch
S aßenbau en
und
ande e
Au schließungsa bei en
on
Bauland
leich
zu
e meh en
is .
Wü de
man
die
En wicklung
de
Bodenp eise opog aphisch
e deu -
lichen,
indem
man
mi
Hil e
on
Höhenlinien
eine Bodenp eis-Landscha
ode
auch
eine
G und en en-Landscha
en we en
wü de,
dann
müß e
sich zeigen,
daß
diese
e s ens
zu
jedem
Zei punk
im
wesen lichen
ein
Abbild
de
gegebenen
indus iellen
S ando s euung
und
de
Be ölke-
ungs e eilung
is ,
daß
sie sich zwei ens
bei
s eigendem du chschni -
lichem
Höhenni eau
imme
meh
au al e
und
du chgliede
und
daß
d i ens
do ,
wo
un e häl nismäßig
s a ke
P eiss eige ungen
au e en,
eine
Bodenspekula ion nachgewiesen
we den
kann.
ee)
Mi
Sozialbudge s
und
Fo men
des Finanzausgleichs, die
on
einem
kau k a ni ellie enden
E ek
im
Raum
beglei e
we denD.
b)
T o z
eine
unübe sehba en
Vielhei
endogene
und
exogene
An-
s öße
is
die äumliche
G unds uk u
das
We k
wenige
dominie ende
Ein lüsse. Als
zen ale
An iebsk ä e
ü
die deu sche Wi scha s-
Landscha
des
19.
Jah hunde s
sind die E schließung
de
wich ige en
Ma e ialläge
on
Kohlen
und
Eisene z, die
En wicklung
de
Binnen-
(insbesonde e
de
Rhein-)
und
de
Seeschi ah ,
o
allem
abe
de
Bau
on
Eisenbahnlinien
zu
nennen.
Dann
schal e e sich die
Elek i-
zi ä
als
allgegenwä ige
Ene gie äge
ein, ge olg
on
dem
K a -
wagen, dessen
Vo d ingen
mi
dem
Ausbau
des
S aßenne zes
e bun-
den
wa .
Nach
dem
zwei en
Wel k ieg
sind
als
die en scheidenden
De e -
minan en
ü
aumwi scha liche
T ans o ma ionen
die
Ze s ö ungen
und
Demon agen, die
Gebie s e lus e
sowie die
Spal ung
Deu schlands,
die Flüch lingsbewegungen
und
neue dings
die Öllei ungen anzusehen.
Hie zu
G.
Isenbe g, Finanzausgleich und Raumo dnung, in: Raum-
o schung, 25
Jah e
Raum o schung in Deu schland, H sg. Akademie
ü
Raum o schung und Landesplanung, B emen 1960.
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S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men
127
3.
Jede
diese
zen alen
An iebsk ä e
ini iie e
inne halb
de
je-
weiligen
his o ischen
Rahmenbedingungen
egionale
und
ö liche Wachs-
umsp ozesse, d. h.
äumlich
beg enz e,
abe
mi einande
in
de
Regel
ko espondie ende
En wicklungs e läu e.
Ein
solche Wachs umsp ozeß
ollzieh sich
im
P inzip
wie
olg :
Du ch
den
Ans oß,
z.
B.
den
Bau
eines
Ha ens
ode
eines Bahnho es,
sinken
in
eine
bes imm en
G a-
duie ung
die
G enzkos enku en
o sansässige
Be iebe. Diese
eagie-
en
au
G und
ih e
e besse en
We bewe bs ähigkei
in
einem
sich
nunmeh
ausdehnenden
Bezugs-
und
Absa zbe eich
mi
eine
Auswei-
ung
de
P oduk ion,
mi
Neuin es i ionen
und
mi
de
Eins ellung
zu-
sä zliche
A bei sk ä e,
die
z.
T. als
Einpendle
gewonnen
we den.
Aus-
wä ige
Un e nehmungen,
die sich
in
ih e
Exis enz
bed oh
sehen
ode
die es
au
G und
ih e
Gewinne wa ungen
ü
o eilha
hal en,
g ün-
den
am
O
Toch e gesellscha en
ode
e lage n
ih en
S ando .
In-
olge
de
Lohnzahlungen
wächs
die
mone ä e
Kau k a ,
die sich
de
je-
weiligen
G enzneigung
zum
Konsum
olgend
an
den
Einkau splä zen
mul iplika i
umschläg (Belebung
sekundä e
Indus ien). Auch
hie
komm
es
zu
eine
Expansion.
An
den
Umsa z-
und
Gewinnzuwächsen
pa izipie en
die
Gemeinden
ia
S eue e hebung.
übe
eine geeigne e
Ausgabenpoli ik
a ahie en
sie
komplemen ä e
Gewe be-
(Zulie e e -
Indus ien
ode
Be iebe
ü
F auena bei )
und
Diens leis ungsbe iebe.
De
P ozeß
e läu
zunächs
mi
zunehmenden,
spä e
mi
abneh-
menden
Wachs ums a en.
E
komm
zum
E liegen,
wenn
die mo o-
ische
K a
des auslösenden E eignisses -e loschen
is
ode
ga
die
ö -
lichen bzw. egionalen En wicklungsmöglichkei en ausgeschöp sind.
Wa
de
P ozeß
hin eichend
s a k,
so
wi d
das
E gebnis
s e s
eine
ela i
es ge üg e
kleine e
ode
g öße e
Gewe be-
und
Be ölke ungs-
agglome a ion sein. Die
Leid agenden
sind
die
Einzugsgebie e,
in
de-
nen
A bei sk ä e
abgezogen
und
handwe kliche
Kleinbe iebe
wegen
Konku enzun ähigkei
s illgeleg
we den.
Selbs
wenn
die
A bei s-
k ä e
seßha
sind
und
nu
ein
Teil
de
ö lichen
Kau k a
abgezweig
wi d,
bleib
eine
Di e enzie ung
de
wi scha lichen
En wicklung
nich
aus. Diese
is
abe
nich
nu
zwischen O en,
sonde n
auch zwischen
Regionen es s ellba .
Neben
Gebie en
mi
eine
Kumula ion
on
ö -
lichen Wachs umsp ozessen, die sich gegensei ig s eige n, so e n die
na ü lichen
Vo ausse zungen (Ma e ialläge ,
A bei sk ä e
und
Absa z-
mä k e)
o liegen bzw. sich bilden, inden sich Gebie e
mi
spo adi-
schen, gleichsam
isolie en
Ballungs e läu en.
Um
die noch
o handenen
inhä en en
En wicklungschancen
zu
wecken,
beda
es
dann
s ä ke e
Ans öße, die
zumeis
das
E gebnis
on
Ände ungen
im
echnischen Wis-
sen
sind.
De
geschilde e
Ke np ozeß
b auch
na ü lich
nich
on
eine
be ieblichen Expansionspoli ik auszugehen,
sonde n
e
kann
auch
au
die ö liche
A ahie ung
on
Konsumkau ~ a
zu ückgehen
(7;.
B.
bei
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128
No be Klo en
Badeo en
ode
einen
Wohngemeinden). Es
is
dann
nich no wendig,
daß
Indus ieansiedlungen
Bes and eil
des P ozesses sind;
e
kann
also
in
gleichsam
e kü z e
Fo m
und
na ü lich
auch
in
ielen
In ensi ä s-
abs u ungen
au e en.
Von spezi ische
Bedeu ung
ü
den
Ve lau
on
Ballungsp ozessen
is
das
Ve häl nis
zwischen ö liche
Ve eilung
de
P oduk ion
und
ö liche
Ve eilung
de
mone ä en
Nach age. Es
is
naheliegend, sich
mi
de
Hypo hese
eine
"posi i en
Ko ela ion
zwischen Höhe
de
Nach age
und
Um ang
de
ö lichen
P oduk ion
(einschließlich
Han-
del)"9" zu iedenzugeben.
Im
konk e en
Einzel all
abe
dü en
nega-
i e
Ko ela ionen
nich allzu sel en sein.
Man
denke
e wa
an
die
ypischen Beziehungen zwischen
kleine en
Indus iegemeinden
und
de
nahe
gelegenen
G oßs ad .
Die
G oßs ad
is
adi ionelle
Einkau so
ü
die
A bei sk ä e,
die
in
den
umliegenden
O scha en
seßha
sind.
Das
g öße e
Angebo
a ahie .
Cum
g ano
salis
dü e
danach
eine
ande e
Hypo hese
wi klichkei snähe
sein: Die ö lich e ek i e
Kau -
k a
s eig
übe p opo ional
zu
Einwohne zahl
eine
Gemeinde
und
ice e sa. Wie die Wasse
inne halb
de
Scheiden
dem
jeweils
nied-
ige en
Punk
zus eben, so ließ die
egional
e ügba e
Kau k a
zum
jeweils
g öße en
Einkau so .
De
Beweis
ü
diese These
s eh
al-
le dings
noch aus.
4.
P ozesse
de
besch iebenen
A
wa en
und
sind eilweise
übe -
aus
eng
an
geog aphische
Punk e
(Hä en,
Kno enpunk e,
Ma e ialläge ,
Konsumzen en,
Ends a ionen
on Lei ungen)
und
Linien
(Wasse s aßen
und
Eisenbahns ecken)
gebunden
und
dadu ch
besonde s ausgep äg .
Sie
üh en
au
diese Weise
im
19.
Jah hunde
zu
eine
ölligen
Um-
ges al ung
de
Raumo dnung,
de en
nunmeh
behe schende
Me kmale
wenige
s a ke
Ballungen
on
Menschen
und
Indus ie
sowie eine
wi -
scha liche
En wicklung
en lang
de
Eisenbahnlinien, insbesonde e
de
Haup s ecken,
und
das Aussaugen
de
zugehö igen Einzugsgebie e
on
A bei sk ä en
und
handwe klichen
Be ieben wa en.
Hingegen
wa en
die Wachs umsp ozesse, die
au
die jünge en,
zen alen
An iebsk ä e
-
mi
Ausnahme
de
Lei ungen
-
zu ückzu üh en
sind,
b ei e
ge-
s eu ,
dahe
in
de
Regel ö lich
wenige
s a k
ausgebilde ,
zumindes
abe
wei e
au ge äche .
Sie
wi k en
so
inne halb
des
K a eldes
de
äl e en
De e minan en
de
Raumo dnung
ela i
au locke nd,
s ando -
di undie end,
wenn
auch die
g oßen
Agglome a ionen
s ändig
wei e
expandie en.
Seh
ieles
sp ich
so
ü
ein
Ko espondie en
zwischen
den
lang is igen
En wicklungs endenzen
de
gesam wi scha lichen
Da en
und
den
zen alen
Ans ößen
in
Rich ung
au
e s ens
eine
Emanzi-
pa ion
de
gewe blichen
S ando e
on
den
adi ionellen
Loka ionen
und
zwei ens eine g öße e
S euung
de
S ando e
im
Raum.
,a
W.
Albe s,
a. a.
0.,
S.
272.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 129
5.
Einmal
bes ehende
ö liche
und
egionale
Ballungen
sind
auße -
o den lich
lebensk ä ig.
Das
o handene
Po en ial
an
quali izie en
A bei sk ä en
wie
die
agglome ie e
Kau k a
so gen
neben
dem
Vo -
eil
adi ionelle
Geschä s e bindungen
und
de
un e nehme ischen
Anpassung
an
Da enände ungen
da ü ,
daß
ein
hohe
wi scha liche
En wicklungss and
selbs
dann
beibehal en
wi d,
wenn
die
u sp üng-
lichen
Basisindus ien,
z.
B.
de
Kohlenbe gbau,
o gese z
an
Gewich
e lie en.
Das
Ruh gebie
is
ein
he o agendes
Beispiel
ü
einen
de -
a igen
S uk u wandel.
De
geschilde e
Sach e hal
wide sp ich
nu
scheinba
de
geläu i-
gen
Vo s ellung,
daß
de
p i a wi scha liche
G enz o eil
eine
Agglo-
me a ion
on
eine
bes imm en
Ballungsin ensi ä
an
s e ig
abnimm
und
schließlich
nega i
wi d
10
,
wäh end
die sozialen Kos en,
sowei
sie
agglome a ionsinduzie
sind,
übe p opo ional
wachsen.
De
Sa z
gil
un e
gleichbleibenden
Ums änden
11
,
nich
abe
bei
ech en
S uk u wand-
lungen,
die
das
E gebnis
nachhal ige
Da enände ungen
sind.
In
diesem
Falle
bie en
sich
den
p ospe ie enden
Indus ien
auch
in
"al en"
Bal-
lungsgebie en
s e s
neue
Möglichkei en
ex e ne
E spa nisse
an,
so e n
es
die
ö en liche
Hand
e mag,
die
Au gaben
eine
indus iellen
wie
schlech hin
s äd ebaulichen
"Flu be einigung"
wenigs ens
eilweise
zu
lösen.
Den
"neuen"
p i a wi scha lichen
Vo eilen
12
s ehen
olglich
egelmäßig
empo ä
besonde s
hohe
soziale
Kos en
(Sp ungkos en)
gegenübe .
Analogien
zu
quan i a i en
Anpassung
in
de
Un e neh-
menspoli ik
liegen
nahe.
Zu
den
En wicklungs endenzen
in
den
Ballungen
selbs
is
olgendes
zu
sagen:
-Die
bes ehenden
Ballungen
wachsen
nich
mi
de
gleichen
Ra e.
P ae e
p op e
gil ,
daß
die
Wachs umsgeschwindigkei
mi
de
Agglome a ionsg öße
abnimm ,
so e n
sich
die
bes ehende
Ballung
nich
au
G und
spezi ische
Ans öße
ge ade
in
eine
Expansionsphase
be inde .
-Die eigen lichen
Ballungen
e lie en
indus ies a is isch
(gemessen
in
Indus iebeschä ig en
je
100
Einwohne )
ela i
an
Gewich
du ch
10
G ünde
u.
a.: Kompensa ion de "Fühlungs o eile" du ch hohe Mie en,
Löhne, Zusa zkos en ü En s aubungsanlagen
und
Wasse e so gung, du ch
Ve keh ss auungen, ehlende äumliche Ausdehnungsmöglichkei , Nach eile
des Pendle e keh s.
11
z.
B.
in sich übe .Jah zehn e hinweg ela i kon inuie lich en wickeln-
den Indus iegebie en
und
Wohnzen en -um ex eme Beispiele zu nennen
-wie Pi sbu gh
und
New Yo k.
12
z.
B.
Rese oi quali izie e A bei sk ä e, eiches Angebo an weibliche
A bei sk a , zen ale Diens leis ungsbe iebe, engmaschiges Ve keh sne z,
bes ehendes Absa zzen um, in e na ionale Ve bindungswege usw.
9
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
32
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130 No be Klo en
die
Expansion
kleine e
zen ale
O e,
Indus iezonen,
mi le en
und
kleine en
Anhäu ungen
indus ielle
A
13•
-
T o z
ih es
anhal enden
Wachs ums
un e liegen
die Ballungsgebie e
eine
inne en
Deglome a ion
du ch
s äd ebauliche
Flu be einigungen,
das
Abwande n
iele
Be iebe
in
die
Randgebie e
de
Ballungen,
besonde s
die
be o zug e
G ündung
on
Zweigwe ken
au
dem
la-
chen
Land
(abe
inne halb
de
50-km-Zone),
den
Bau
on
T aban en-
s äd en,
den
Zug
zum
Wohnen
im
G ünen,
die
E ich ung
on
Ein-
kau szen en
in
Vo o en,
die
Dezen alisa ion
bzw. Ve iel achung
kul u elle
und
spo liche
Ein ich ungen,
die
e besse en
Nah e -
keh s e bindungen
us .
III. Raumwi scha liche En wicklungs endenzen
und kommunalpoli ische Ak ionsbe eich
1.
Die
Gemeinden
sind
als
Gebie skö pe scha en
aumgebunden.
Wi scha liche Lage,
En al ungs o men
und
s ando poli ische
Spiel-
aum
de
Kommunen
we den
dahe
zu
jedem
beliebigen
Zei punk
on
den
lang is igen
En wicklungs endenzen
in
de
äumlichen
O dnung
de
Wi scha
gep äg
sein,
ohne
indessen
ein
ein aches
Abbild
da -
zus ellen. Passi es
De e minie sein
du ch
gesam wi scha liche
P o-
zesse
und
ak i e
Ges al ung
des
aumwi scha lichen
Ge üges
du ch
die
Gemeinden
selbs
e binden
sich
hie
zu
einem
Ge lech
in e depen-
den e
Beziehungen.
De
Ein luß
de
Gemeinden
au
die
äumliche
S uk-
u
de
Wi scha
kann
e s ens
das
eine, d. h.
das
nich
eigen lich
gewoll e
Nebenp oduk
de
kommunalen
Wi scha s üh ung
schlech -
hin
ode
zwei ens
das
E gebnis
eines
bewuß en
Ges al ungswillens
sein.
In
alle
Regel
wi d
de
Raumaspek
kommunalpoli ische
En -
scheidungen schon
aus
G ünden
de
Bauplanung
beach e
we den,
und
zwa
unabhängig
da on,
ob
die
äumliche
Ve ände ung
p imä es
Ziel
ode
meh
unumgängliche,
wenn
auch
kalkulie e
Folgewi kung
is .
2.
Die
äumliche
S uk u poli ik
de
Gemeinden
wi d
bei
gegebene
wi scha sgeog aphische
Lage
en scheidend
bes imm
on
den
kommu-
nalpoli ischen Zielse zungen
und
dem
sich
anbie enden
Mi elka alog.
a) Die
zen alen
Ziele
de
kommunalen
Poli ik
können
seh
un e -
schiedlich sein; sie eichen
om
bewuß en
Fes hal en
an
adi ionellen
S uk u en
( o
allem
in
bäue lichen
Gemeinden)
bis
zu
Fo men
eine
Gemeindeen wicklung,
die
au
dem
Reißb e
en wo en
sein
können
(z.
B. Wol sbu g, subu bs).
Im
allgemeinen
wi d
abe
das
Ziel
die
-
um
13 Zu diesen Beg i en G. Isenbe g, Die Ballungsgebie e
in
de Bundes-
epublik,
a. a.
0.,
S.
15
.
Hie zu e ne
N.
Klo en
(un e Mi a bei on
W.
Kau
und
L.
Kowalski),
Wandlungen de indus iellen Raums uk u in de Bun-
des epublik Deu schland, in: Wandlungen de Wi scha ss uk u
...
,
a.
a.
O.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men
131
eine
bildha e
Fo mel
zu
e wenden
-
"au blühende
Gemeinde",
dami
ein
ö liche
Wachs umsp ozeß
in
meh
ode
wenige
ausgep äg e
Fo m
sein. Dieses
Ziel
beda
de
Konk e isie ung
du ch
geeigne e
G und-
sa zen scheidungen.
Man
will
Indus iegemeinde
sein
und
Uni e si ä s-
s ad ,
Bäde -
und
F emden e keh so ,
Bankpla z,
Einkau szen um,
Si z
on
ö en lichen
Kö pe scha en
ode
i gendeine
Kombina ion
de
sich
anbie enden
Möglichkei en.
Mi
den
G undsa zen scheidungen
is
schon
eine
Vo auswahl
bei
den
Mi eln
gegeben.
De
F emden e keh s-
o
wi d
sich
gegen
den
Zuzug
bes imm e
Indus ien
wenden,
wäh end
eine
Indus iegemeinde
e wa
au
die
Kompa ibili ä
neu
a ahie e
Gewe bebe iebe
mi
dem
adi ionellen
Gewe be
besonde es
Gewich
legen
wi d.
Die
aumwi scha lichen
Konsequenzen
können
seh
wei
gehen
(z.
B.
En scheidung
übe
den
Ausbau
des
Hoch heins
zwischen
Basel
und
Bodensee).
Die
G undsa zen scheidungen
sind
nich
ei
on
Kon lik si ua ionen,
die
sich
en wede
aus
den
kommunalpoli ischen
Lei bilde n
selbs
e -
geben
(Zwang
zum
Komp omiß
wegen
di e gie ende
In e essen)
ode
du ch
den
Mi elka alog
gleichsam
induzie
we den.
So
benö igen
die
F emden e keh s-
und
Badeo e
ü
ih e
Ziele
Finanzkapi al,
das
sie
heu e
o mals
nu
übe
die
A ahie ung
gewe bes eue k ä ige
Be iebe
e langen
können.
b) Die möglichen
Beziehungen
zwischen
den
kommunalpoli ischen
Zielen
und
Mi eln
sind
nu
beg enz
sys ema isie ungs ähig.
Es
mag
genügen,
einige
cha ak e is ische
Ziel-Mi el-Rela ionen
zu
nennen.
C i-
e ium
dis inc ionis
is
dabei
die
Gemeindeg öße.
Die
g oßen
S äd e
-
o
allem
wenn
sie
in
den
Ballungske nen
liegen
-
leiden
un e
hohen
P eisen
ü
G und
und
Boden,
Mangel
an
jung äulichem
Bau-
gelände,
e al e e
Bebauung,
wachsenden
diseconomies
und
Ve s op-
ungen
im
Ve keh .
Fü
einen
nich
ge ingen
Teil
ih e
Gewe bebe iebe
sind
sie
adi ionale
S ando ,
de
nu
du ch
ge inge
G unds eue n,
un-
e nehmenseigene
s ehende
Anlagen
sowie
P ä e enzen
bei
A bei e -
scha
wie
Kunden
beibehal en
we den
kann.
Das
p imä e
aumwi -
scha liche Ziel
de
g oßen
S äd e
wi d
dahe
eine
inne e
Ums uk u-
ie ung
und
nich
eine
simple
Poli ik
de
A ahie ung
on
Indus ie-
be ieben
sein.
Sie
we den
e suchen, u. a.
Si z
de
"zen alen
Funk io-
nen"
zu
we den,
d. h.
on
Spi zen e bänden
de
Indus ie,
on
Kon-
ze nlei ungen,
on
Banken,
Ve siche ungen,
Kau häuse n,
Handels-
be ieben
und
hochwe igen
Spezialindus ien.
T adi ionell
ansässige
Gewe bebe iebe
müssen
da ü
weichen;
man
läß
sie
bewuß
abwan-
de n,
häl
sie
abe
nach
Möglichkei
in
den
Randgebie en
es . Als
Mi -
el
eine
solchen
Poli ik
sind
e wa
zu
nennen:
kul u elle
Ein ich ungen
wie
Museen,
Thea e ,
Schulen
und
Uni e si ä en,
e ne
Bäde ,
s äd i-
sche Anlagen,
Kong eßhallen,
Messegelände,
gu
ausgebau e
inne s äd i-
9*
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132
No be Klo en
sche Ve keh ssys eme,
Eingemeindungen
am
S ad and
usw. Was also
in
den
Me opolen
und
den
zen alen
g oßen
S äd en
anges eb
wi d,
is
ein
exklusi e
kommunale
S anda d
als
Vo bedingung
ü
einen
quali a i en
S uk u wandel.
Nich die
Zahl
de
Un e nehmungen,
Ve -
bände
und
Behö den
zählen,
sonde n
de en
Rang
und
Auss ahlungs-
k a .
Um
dieses Ziel zu e eichen,
we den
Mi el
wenig
gescheu , die
Ve schuldungsg enzen
wei
hinausgeschoben
und
gegebenen alls so-
ga
Einbußen
in
den
S eue einnahmen
in
Kau
genommen.
Die
Meh zahl
de
kleine en
G oß-
und
de
g oßen
Mi els äd e
bis
zu
den
kleine en
Mi els äd en
in
zen ale
Lage
be inde sich
aum-
wi scha lich
in
eine
e gleichsweise
güns ige en
Lage. Die
nega i en
Agglome a ions olgen
sind
wei aus
wenige
ausgep äg , die Angebo e
an
S ando boden
und
o mals
auch
an
A bei sk a
elas ische
als
in
den
Ballungske nen.
Die ö lichen
Mä k e
e weisen
sich
in
de
Regel
als
e izien genug,
um
die
am
O e
en s ehenden
Einkommen
wei gehend
zu
binden
und
übe dies
Kau k a
aus
den
umliegenden
Gebie en
zu
a ahie en.
E wei e ungen
bes ehende
Gewe bebe iebe
wie
Neug ün-
dungen
we den
im
allgemeinen
beg üß
und
bewuß
ge ö de . Als Mi -
el
bie en
sich
neben
de
S eue poli ik
(S undung,
E laß
und
Hebesa z-
ände ung) u. a. an: Boden o a swi scha , Au schließung
on
Indu-
s iegelände, Zuges ändnisse
bei
de
Ve so gung
mi
kommunalen
Lei-
s ungen
wie
Wasse ,
Elek izi ä
und
Gas,
En gegenkommen
bei
de
Ka-
nalisa ion
und
bei
S aßenbau en,
Wohnungsbaup og amme
mi
de
Be-
o zugung
on
Facha bei e n
bei
de
Ve eilung,
K edi e eilung
bzw.
- e mi lung,
E s ellung
on
Fab iken
und
We kshallen
ode
Lie e un-
gen
billigen
Bauma e ials
aus
gemeindeeigenen Fo s en,
Sandg uben
und
S einb üchen,
E ich ung
on
Gewe beschulen,
on
Gymnasien
usw.
In
den
kleine en
S ad -
und
Landgemeinden,
o
allem
in
den
Gemein-
den
-
um
wenigs ens eine g obe Zi e
zu
nennen
-
un e
10000
Ein-
wohne
is
de
ö liche
Indus ialisie ungsg ad
(Indus iebeschä ig e
am
O
je
100
Einwohne )
in
de
Regel e gleichsweise ge ing.
Ein
g oße
P ozen sa z
de
am
O
en s ehenden
ode
on
Gemeindemi gliede n
an
den
A bei splä zen
e wo benen
Einkommen
ließ zu
Einkau szen en
und
den
S ando en
de
Ve sandhäuse
hin
ab,
ohne
daß
on
den
um-
liegenden,
in
de
Regel noch
kleine en
Gemeinden
eine
Kompensa ion
zu
e wa en
is . Die
kommunalen
Fazili ä en
(Bäde , Schulen e e.)
sind
wenig
en wickel
und
die
S eue einnahmen
wegen
des
hohen
An eils
de
landwi scha lichen
Be iebe
e gleichsweise ge ing. Diese Lage
wie
die
lang is igen
S uk u ände ungen
in
de
Landwi scha
zwingen die
Meh zahl
de
kleinen
Gemeinden
zu
eine
Poli ik
de
Indus ialisie ung,
so e n
man
einen
ö lichen Wachs umsp ozeß
übe haup
glaub
einlei-
en
zu können. Die Mi el,
de en
sich die
Gemeinden
hie bei
bedienen
können, sind
in
den
schon
genann en
Mi elka alogen
en hal en.
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S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 133
c)
Die
lang is igen
En wicklungs endenzen
in
de
äumlichen
O d-
nung
de
Wi scha
haben
die
Chancen
eine
kommunalen
S ando -
poli ik
in
den
le z en
Jah zehn en
in
de
ganzen
Volkswi scha
en -
schieden
e meh .
Die
en scheidenden
G ünde
wu den
schon ge-
nann .
Es
sind
nich
meh
einige
wenige
Komponen en,
o
allem
die
Ma e ialgewich e
und
die
Fazili ä en
des
Eisenbahn e keh s,
die
die
Raums uk u
p ägen
und
ü
Sonde bewegungen
nu
noch
wenig
Spiel
lassen,
sonde n
im
Gegen eil
die
bis
dahin
wenige
wich igen
S and-
o ak o en,
die
nun
die
S ando wahl
en scheiden. Diese
S ando -
ak o en,
da un e
A bei sk a ese en,
Bauland,
Anschlüsse
an
Haup -
e keh s e bindungen
(z.
B.
Au obahnen),
Wasse ese oi s,
Ene -
gieangebo
und
nich
zule z
kommunalwi scha liche
Sozial-In es i io-
nen,
sind
im
g oßen
und
ganzen
egional
wie
ö lich
wei
ges eu
und
on
seh
ielen
Gewe bebe ieben
as
ei
au zuspü en.
Fü
die
jün-
ge e
En wicklung
is
es
dahe
besonde s
cha ak e is isch,
daß
sich
ge-
ade
die Aussich en
ü
kleine e
und
mi le e
En wicklungsp ozesse
selbs
in
den
bislang
indus iell
zu ückgebliebenen
Regionen
e besse
haben.
Diese
Sach e hal
schließ
nich
einen
ande en
aus,
daß
nämlich
nach
wie
o
ein
Ge älle
in
den
Gewe beansiedlungsmöglichkei en
zwischen
den
adi ionellen
Indus iebe ieben
und
den
indus iell
gegen-
wä ig
neu
e schlossenen Regionen sowie
inne halb
diese
zwischen
den
einzelnen
O en
bes eh .
Will
man
die
un e schiedlichen
Möglichkei en
de
Gemeinden,
die
S ando e eilung
ak i
zu
beein lussen,
wenigs ens
annähe nd
klassi-
izie en, so
is
da on
auszugehen,
daß
A ahie ungsmaßnahmen
kei-
neswegs
in
jedem
Falle
e olg eich
sein
we den
und
daß
sich
übe -
dies ö liche Wachs umsp ozesse
nich
mi
Siche hei
eins ellen. Es
is
bei
g oßen
zen alen
S äd en,
abe
auch
bei
mi le en
Kommunen
möglich,
daß
die
ö lichen
En wicklungschancen
un e
den
gegebenen
Ums än-
den
schon
wei gehend
ausgeschöp sind. Viel ach -
und
das
gil
be-
sonde s
ü
die
kleinen
O e
-
läß
eine
empo ä
es geleg e
Raum-
s uk u
Wachs umsp ozesse,
auch
im
Lilipu o ma ,
ein ach
nich
zu.
In
diesen
Fällen
we den
sich soziale
In es i ionen,
zu
denen
de
E olg
on
Nachba gemeinden
ode
g öße en
O en
e mu ig
ha e,
nich
en-
ie en.
Das
Risiko
eine
kommunalen
S ando poli ik,
die
o mals
on
Ve schulden
beglei e
wi d,
is
somi
nich
ge ing.
Die
Risiken
sind
abe
ungleich
e eil .
G undsä zlich,
jedoch
nu
cum
g ano
salis gil ,
daß
Ak ionsbe eich
und
E olgsaussich en
im
allgemei-
nen
mi
de
Gemeindeg öße
zunehmen
14
,
abe
inne halb
jede
Gemeinde-
14 An G ünden hie ü sind
u.
a.
anzu üh en:
1.
Die wachsende Bedeu ung des Fe ndiens leis ungsgewe bes, das o -
zugsweise in den g oßen bis mi le en O en seinen geeigne en S ando
inde ;
2.
die Pe sis enz bes ehende Agglome a ionen, handle es sich
um
ausge-
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134
No be
Klo en
g ößenklilsse
wiede um
ech e schieden
sein
können,
und
zwa
u. a.
nach Besiedlungsdich e,
Ve e bungssi e
(Ane bensys em
ode
Real ei-
lung), kommunalpoli ischen
Rahmenbedingungen
1S
und
wi scha s-
geog aphische Lage. Bei
dem
wi scha sgeog aphischen Gesich spunk
is
zu
un e scheiden zwischen
dem
kommunalen
S ando
im
allgemei-
nen
aumwi scha lichen
K ä e eld
16
und
seinen spezi ischen Bezie-
hungen
zu
den
bes ehenden
Agglome a ionen
on
Menschen
und
In-
dus ien.
Fü
diese
gil
p ae e
p op e ,
daß
die Lage
de
Gemeinden
im
Randgebie
de
Agglome a ionen
nich
du chgängig,
abe
doch
im
Du chschni besonde s
güns ig
is
17•
So e n
ballungs e ne
O e
eine hin eichende
G öße
au weisen, also
im
Ve häl nis
zu
G öße
de
umliegenden
Gemeinden,
e wa
eines
K ei-
ses,
als
zen ale
O e
anzusp echen sind, sind
gegenwä ig
egelmäßig
ech e En wicklungschancen gegeben, die
o
allem
au
ih e
A bei s-
k a ese en,
o handenes
Baugelände
und
ein
Mindes maß
an
kom-
munalen
Sozialin es i ionen
zu ückzu üh en
sind
l8
•
Kleine e
O e
au
dem
lachen
Land
und
in
e ie e nen
Gebie en
haben
dagegen nach
wie
o
ge inge e
Möglichkei en,
Indus iebe iebe
zu
gewinnen. Beispiele
ü
bi e e
En äuschungen
übe
du chaus zielbewuß e,
abe
on
alschen
Vo ausse zungen ausgehende
A ahie ungsmaßnahmen
sind
in
eiche
Zahl
zu e b ingen. Gleichwohl
sind
auch
kleine e
Gemeinden
in
pe iphe-
en
Räumen
nich
on
allen
Chancen
en blöß .
Es
beda
alle dings
egelmäßig eines En wicklungsp og ammes, das die
K ä e
de
einzel-
sp ochene
Ballungen
ode
nu
um
g öße e
Kommunen;
3.
die
Anziehungsk a ,
die
jede
g öße e
Gebie skö pe scha
aus
wi -
scha lichen,
kul u ellen
u. a.
G ünden
( o geleis e e Sozialin es i ionen)
auss ahl ;
4.
das
Ge älle
in
de
Finanzk a
on
den
g oßen
zu
den
kleinen
Gemein-
den.
IS
üb
k eis eie
und
k eisangehö ige
Gemeinden,
ob
Eingemeindungen
ode
Sa elli eng ündungen
möglich sind,
ob
Siedlungs e bände
und
Pla-
nungsgemeinscha en
bes ehen,
ob
die
Gemeindegebie e
in
den
Be eich
eine
egionalen
S uk u poli ik
allen
ode
nich
und
ande es
meh .
16 So
liegen
die
Zo .en andgebie e
in
de
EWG
ausgesp ochen
pe iphe ,
ohne
jensei s
de
üs g enze
eine
Kompensa ionsmöglichkei
zu
inden.
Die
na ü lichen
Wachs ums o ausse zungen
sind
en sp echend
beschni en.
Die
ühe en
No s andsgebie e
de
Ei el
und
des
Huns ücks
haben
dagegen
du ch
die
In eg a ionse olge
neue
En wicklungschancen
e hal en
und
können
o
allem
du ch
eine
o sch ei ende
Ve keh se schließung
(S aßenbau)
den
An-
schluß
an
bes ehende
Indus ieke ne
gewinnen
(Ansä ze
hie zu
b ach e
das
Zen ale-ü e-P og amm
ü
die
S ando e
Wi lich-Wenge oh
und
Bi -
bu g).
17
So
is
z.
B.
de
Ballungs aum
S u ga
on
einem
Randgebie
um-
geben,
in
dem
e wa
63
H
de
Einwohne
de
gesam en
Agglome a ion
woh-
nen
und
in
dem
die
Indus iedich e
(Beschä ig e
je
km
2)
besonde s
asch
zunimm .
18 Als
indi ek e
Beweis
mag
gel en,
daß
in
den
16
Gemeinden,
die
zu-
nächs
(1960)
du ch
das
Zen ale-ü e-P og amm
ge ö de
wu den,
in
11/2
Jah-
en
40
Be iebe
mi
geplan en
7000
A bei sk ä en
angesiedel
we den
konn en.
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S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 135
nen
Gemeinden
wie
auch
on
Gemeinde e bänden
übe s eig . Älmlich
wi ken
wei eichende
Neu o ma ionen
on
P oduk ionsmi eln,
wie
sie
die
g oßen
Wasse k a we ke
im
Wallis
ode
die
geplan en
Zwischen-
bzw.
Ends a ionen
on
Öllei ungen
da s ellen.
Tas ende
Ve suche
de
Gemeinden,
aus
eigene
Ini ia i e
und
mi
eigenen
bzw.
gebo g en
Mi -
eln
kleine
Zweigwe ke
und
Kleins un e nehmungen
zu
a ahie en,
kön-
nen
gegebenen alls
auch
einen
An ang
da s ellen,
doch
sind
sie
mi
nu
schwe
e e ba en
konjunk u ellen
und
inanziellen Risiken
beha e .
d)
Po en ielle
En wicklungschancen
können
im
A ahie ungswe be-
we b
de
Gemeinden
un e einande
asch dahinschwinden. So
wie
die
aumwi scha liche
En wicklung
des 19.
Jah hunde s
o z
des
allge-
meinen
Wi scha swachs ums
p ospe ie ende
neben
niede gehenden
(En lee ungs-)
Gebie en
kann e,
so
we den
sich auch
heu e
die
Segnun-
gen
de
wi scha lichen
En wicklung
in e egional
und
in e lokal
nu
seh
ungleich e eilen.
A ahie en
e wa
einige
Gemeinden
A bei sk ä e,
so geschieh dies
pa iell
au
Kos en
ande e
Kommunen.
Un e neh-
mungs-
wie
Be iebskonzen a ion
beg enzen
eben alls
die allsei igen
En al ungsmöglichkei en.
IV. Gemeindes eue n und S ando wahl
Ich gehe
nun
zu
E ö e ung
de jenigen
kommunalen
Bes eue ungs-
o men
übe ,
die
im
Rahmen
des
Themas
in e essie en.
Wegen des
gewähl en
me hodischen Ansa zes emp iehl es sich,
nich
Elemen e
eines
Fo malschemas
kommunale
S eue n
zu
disku ie en,
sonde n
on
kon-
k e en
Fo men
de
Bes eue ung
auszugehen.
Un e such
we den
un-
mi elba e
und
mi elba e
aumwi scha liche
Wi kungen
de
kommu-
nalen
S eue poli ik.
Unmi elba
seien dabei solche
Wi kungen
genann ,
die u sächlich
und
ohne
kausale
Zwischengliede
au
S eue sa zdi e en-
zie ungen
zu ückge üh
we den
können.
Mi elba e
Wi kungen
sollen
dagegen
solche
äumlichen
Vo gänge
heißen,
die
aus
eine
an
A
und
Höhe
de
Gemeindes eue n
o ien ie en
Ausgabenpoli ik
olgen.
Nich
behandel
we den
Konsequenzen
on
S eue s undungen
und
S eue e laß.
Die
S eue s undung
is
als isolie e s eue poli ische Maß-
nahme
kaum
on
einem
aumwi scha lichen
E ek beglei e ,
wohl
abe
in
Kombina ion
e wa
mi
ausgep äg en
S eue sa zdi e enzie ungen
bzw.
mi
indi ek en
Sub en ionen
du ch
die
kommunale
Ausgabenpoli-
ik;
sie
is
abe
in
jedem
Fall
ungleich
wenige
p oblema isch
als
de
S eue e laß,
de
gegen
den
G undsa z
de
s eue lichen
Gleichbehand-
lung
e s öß
10•
Fe ne
wi d
da au
e zich e ,
alle
kommunalen
Be-
10 Selbs dann, wenn eine S eue allen neuangesiedel en Be ieben
nu
ü
eine bes imm e Zei , e wa
ü
d ei ode ün Jah e, e lassen wi d, lieg eine
pe sonelle Di e enzie ung gegenübe den al eingesessenen Be ieben o . De
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142
No be
Klo en
e mögen
diese
Ve mu ung
nich zu wide legen.
Sie
wü de
ein
e -
s ä k es
Gewich
e hal en,
wenn
es möglich
wä e,
Hebesa zs euung
und
jünge e
Hebesa z a ia ionen
zu mo i ie en. Eine solche
Au gabe
is
nu
un ollkommen
lösba . Gleichwohl
kann
ich
wegen
de
nach ol-
genden
Gedankengänge
nich
au
die
Nennung
de
in
meine
Sich
we-
sen lichen
Bes immungsg ünde
e zich en35•
Zue s
wä e
au
die
quan i a i e
S uk u
de
Reals eue n
zu
e wei-
sen. Die Hebesä ze
ü
Gewe bee ag-
und
Gewe bekapi als eue
sind
zum
einen
e schieden hoch, je nachdem, ob eine
Lohnsummens eue
e hoben
wi d
ode
nich 36 ; sie
a iie en
zum
ande en
mi
dem
p ozen-
ualen
An eil
de
G unds eue n
an
de
Reals eue k a ,
de
mi
sin-
kende
Gemeindeg öße s eig .
Indem
die
Gewe bes eue
bei
den
kleinen
Gemeinden
z.
T.
e heblich
an
Gewich
im
Gemeindes eue buke
einbüß ,
we den
auch die
manch-
mal
ex em
nied igen
Hebesä ze bei solchen ziemlich ansp uchslosen
Kommunen
e s ändlich. Das du chgängige Hebesa zge älle
abe
is
mi
diesem
A gumen
allein bei
wei em
auch nich
annähe nd
zu
e klä en.
Hinzu e en
müssen
u.
a.
Angaben
bzw.
Annahmen
übe
Finanz-
beda
wie
S eue s ä ke
de
Gemeinden.
übe
den
nach Gemeindeg ößenklassen ges a el en
Finanzbeda
lie-
gen -sowei ich sehe -
keine
übe zeugenden
Be echnungen
o .
Man
is
au
die e ek i en
Ausgaben
und
meh
ode
wenige
hypo he ischen
Finanzbeda sskalen
angewiesen. Beide
Anhal spunk e
sind
unbe iedi-
gend.
Imme hin
mag
auch
ü
uns
die
unbes i ene
Ansich gel en,
daß
de
Finanzbeda
je
Kop
mi
de
Gemeindeg öße
übe p opo ional
ans eig .
Kleine e
Gemeinden
sind
dami
wenige
bedü ig
als
mi le e
ode
ga
g oße Gemeinden. Die
g aduellen
Un e schiede
wa en
abe
ühe
wohl
g öße
als
heu e
37•
aus ich en.
Dami
eng
e bunden
is
die
Beobach ung,
daß
die
Gewe bes eue -
p lich igen
in
solchen
Fällen
e suchen,
schon
bei
de
Ze legungse klä ung
übe
den
einhei lichen
S eue meßbe ag
nach
§§
28-35
GewS G
mi
dem
gewe blichen
Gewinn
möglichs
do hin
zu
gehen, wo
de
nied igs e
Hebesa z
e hoben
wi d.
35 Nich
eingegangen
wi d
au
G ünde,
die
ein
his o ische
Na u
sind
ode
aus
de
indi iduellen
Lage
einzelne
Gemeinden
olgen. Solche
Mo-
men e
können
im
konk e en
Einzel all die
meh
allgemeinen
Zusammen-
hänge
übe decken.
Um
ein
Beispiel
ü
den
Ein luß his o ische
Fak en
zu
geben:
im
Regie ungsbezi k
Da ms ad
liegen
die
Hebesä ze
sei
jehe
höhe
als
in
den
Regie ungsbezi ken
Wiesbaden
und
Kassel,
was
sich
aus
de
ü-
he en
Zugehö igkei
de
Bezi ke
Wiesbaden
und
Kassel
zu
P eußen
e klä .
Hie zu
H. WöbeT, a. a.
0.,
S.
12.
36
1959
be ug
de
gewogene
Du chschni shebesa z
(Gewe bes eue
nach
E ag
+
Kapi al)
ü
Gemeinden
mi
Lohnsummens eue
246,
ü
Gemein-
den
ohne
Lohnsummens eue
287
Punk e.
Quelle: Gemeindliche
Reals eue n
im
Rechnungsjah
1959,
H sg.:
S a is isches
Bundesam ,
Wiesbaden, A b.N .
VII/43/19, S. 28; die
Gewich ung
e olg e
anhand
de
Angaben
au
S. 32/33.
37
Finanzbeda sskalen
diese
A
sind
nich
kons an ,
sonde n
u. a.
auch
eine
Funk ion
de
kommunalen
Bedü niss uk u en;
diese
abe
un e liegen
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S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 143
Das
Finanzbeda sge älle
allein
wü de
ein
Hebesa zge älle
wei -
gehend
mo i ie en,
wenn
die
Reals eue k a
de
Gemeinden
je
Kop
als
gleich
hoch
angenommen
we den
dü e.
Das
abe
kann
man
nich .
Die
Reals eue k a
de
Gemeinden
je
Kop
sink
nich
nu
im
g oßen
Du chschni
mi
den
Gemeindeg ößenklassen,
sonde n
sie
läß
übe -
dies
eine
wachsende
Di e enzie ung
inne halb
jede
Gemeindeg ößen-
klasse
e kennen.
Das
gleiche,
abe
in
noch
e s ä k em
Maße,
gil
ü
die
Gewe bes eue g undbe äge
p o
Kop .
Tabelle
und
G aphik~7'
zeigen olgendes:
1.
In
den
k eisangehö igen
Gemeinden
sinken
die
Gewe bes eue -
g undbe äge
je
Kop
kon inuie lich
mi
de
Gemeindeg ößenklasse,
wäh end
sie
bei
den
k eis eien
S äd en
e s
allen
(bis
zu
G ößen-
klasse
mi
100000
bis
un e
200000
Einwohne ),
dann
ans eigen
(bis
zu
G ößenklasse
mi
20
000
bis
un e
50
000
Einwohne )
und
dann
wiede
allen.
2.
Das
Wachs um
de
Gewe bes eue g undbe äge
is
bei
den
k eis-
eien
S äd en
zunächs
ü
die
g öß en
Gemeinden
am
s ä ks en
(1953/1960),
spä e
weisen
abe
die
mi le en
Gemeindeg ößenklassen
die
höchs en
Wachs ums a en
au
(1958/1960).
3.
Die
Di e enzie ung
de
Gewe bes eue g undbe äge
nimm
mi
allende
Gemeindeg ößenklasse
zu
38 ;
die
Du chschni szi e n
en hal-
en
demnach
ge ade
bei
den
mi le en
und
kleine en
Gemeinden
seh
he e ogene
We e
und
sind
ohne
zusä zliche
K i e ien
wenig
aussage-
k ä ig.
Dieses
Bild
on
de
kommunalen
S eue k a
-
in
den
Gewe be-
s eue g undbe ägen
gemessen
-
leg
in
Ve bindung
mi
de
ange-
nommenen
Finanzbeda sskala
und
de
es ges ell en
Hebesa zs eu-
ung
einige
wei e e
Schlüsse
nahe:
-
Das
S eue k a ge älle
is ,
on
den
kleinen
und
kleins en
Kommu-
nen
abgesehen,
allem
Anschein
nach
ge inge
als
das
Finanzbeda s-
ge älle.
Dami
wä e
ein
objek i e
G und
ü
das
Ge älle
de
Ge-
we bes eue hebesä ze
nach
Gemeindeg ößenklassen
ge unden.
eine un e kennba en Ni ellie ungs endenz. Ja, es schein
so,
daß de Finanz-
beda je Kop bei ielen kleinen Landgemeinden wegen de ungüns igen
Bebauungss uk u eine sei s und de sp ungha s eigenden Ansp üche
an
die kommunale Daseins ü so ge ande e sei s ausgep äg höhe
is
als
de -
jenige g öße e
Land-
und
S ad gemeinden. T i diese Ve mu ung zu,
dann
sink im Du chschni de Finanzbeda je Kop mi wachsende Gemeinde-
g öße,
um
bei ca.
60-80
000
Einwohne n sein Minimum zu e eichen
und
an-
schließend mi de Einwohne zahl zuzunehmen.
Im
olgenden we den
wi
jedoch die ein ache e und allgemein e e ene Hypo hese on
de
kon inuie -
lichen, zugleich übe p opo ionalen Zunahme des Finanzbeda es
mi
de Ge-
meindeg öße zug unde
!Eigen.
37"
Vgl. Anhang, Tabelle 2 und zugehö ige Skizzen 1
und
2.
38
Vgl. Anhang, Tabelle
1,
Spal en
1-3.
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144 No be Klo en
-
Das
Hebesa zge älle eich
abe
nich aus,
um
die
Gemeinden
mi -
le e
G öße
( on 20000
bis
un e
100000
Einwohne )
den
g oßen
Gemeinden
(ab 100 000
Einwohne )
in
dem
"Mobili ä san eil
ü
wi scha s ö de nde
Sozialin es i ionen" gleichzus ellen.
Ih
inan-
zielle
Spiel aum
ü
in es i e
Ausgaben,
die
nich
Folgewi kungen
des
G ößenwachs ums
selbs
und
dami
Finanzbeda
im
üblichen
Sinne
sind,
is
demjenigen
de
g oßen
O e
ela i
(je Kop )
übe -
legen.
Das
gil
o
allem
im
Ve gleich
mi
den
S äd en
on
100000
bis
zu
2-400
000
Einwohne n,
die
nich
Me opolen sind,
dami
zwa
annähe nd
de en
Finanzbeda
kennen,
nich
abe
übe
de en
An-
ziehungsk a
au
die
zen alen
Füh ungsspi zen
und
au
die
Fe n-
diens leis ungsbe iebe
e ügen.
Das
gleiche
gil
mi
ande e
Be-
g ündung
ü
die
kleinen
und
kleins en
Gemeinden.
-Wegen
de
eno men
Di e enzie ung
de
S eue k a
in
allen
G ö-
ßenklassen
is
zu
un e scheiden
zwischen
den
s eue s a ken
und
den
s eue schwachen Gemeinden. Auch zwischen
ihnen
bes eh
ja
ein
Hebesa zge älle,
das
in
dem
allgemeinen
Ge älle
de
Hebesä ze
nach
Gemeindeg ößenklassen
en hal en
is
und
wie
dieses die
S eue k a -
un e schiede
nu
z.
T.
neu alisie .
-Die inanzdisposi i en
F eihei sg ade
sind
demnach
bei
den
s eue -
s a ken
Gemeinden
mi le e
G öße
am
höchs en.
Ihnen
s ehen
seh
inanzschwache
Gemeinden
in
den
mi le en
wie
den
kleine en
G ö-
ßenklassen
gegenübe .
Wie
e klä
sich
nun
die
kommunale
S eue k a s euung?
Diese
F age
soll
nu
seh
allgemein
und
un e
Bezugnahme
au
die
im
Teil
II
da -
geleg en
aumwi scha lichen
En wicklungs endenzen
behandel
we -
den.
Au
ihnen
ußend
un e such en
wi
im
Teil
III
die
Wachs ums-
chancen
on
Gemeinden
je
nach
G öße
und
wi scha s
geog aphische
Lage.
übe du chschni liche
Wachs umschancen
sp achen
wi
o wie-
gend
den
O en
in
den
Ballungske nen
und
den
zugehö igen
Rand-
gebie en
sowie
an
wi scha sgeog aphisch
güns igen
Punk en
in
den
bislang
wenige
en wickel en
Regionen zu.
Das
heiß
abe ,
daß
die
höchs en Wachs umsp ozen e
e mu lich
in
Kommunen
mi le e
G öße,
die
sich
du ch
eine
güns ige
Lage,
dami
eine
asche
Expansion
de
ö -
lichen
Gewe bebe iebe
auszeichnen,
zu
inden sind.
T i
diese Sich zu,
dann
muß
die
S uk u
des
Gewe bes eue au -
kommens
und
dami
de
Reals eue k a
da on
Zeugnis
ablegen.
De
Nachweis
is
nu
auße o den lich
schwe
zu
üh en.
E
is
z.
B.
ü
den
G oß aum
S u ga ,
wie
aus
den
Angaben
in
de
beige üg en
Skizze
he o geh ,
nich
du chgängig
zu
belegen.
Imme hin
sp echen
die
Zi -
e n
in
o o
ü
unse e
Thesen
39•
39
Vgl.
Anhang, Skizze
3;
siehe auch die Zi e n bei Tabelle
2.
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S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men
145
Quan i a i e
S uk u
des Reals eue au kommens,
Finanzbeda sge-
älle
und
S euung
de
Reals eue k a ,
insbesonde e
de
Gewe bes eu-
e g undbe äge,
e mögen
die
Hebesa zs euung
o z
de
ge undenen
En sp echungen
abe
noch keineswegs olls ändig
zu
e klä en.
Nich
minde
wich ig
is
als
wei e e
Bes immungsg und
das
kommunalpoli-
ische
Ve hal en
de
Gemeinden, also
hie
ih e
En scheidung, ob sie
die
Gewe bes eue hebesä ze
übe haup
als
Ak ionspa ame e
einse zen
wollen.
Das
Ta sachenbild sp ich dagegen
wie
auch
alle
pe sönlichen
In o ma ionen.
Es
is
die
Rede
on
Ka ellabsp achen;
diese
sind
abe
ohne
adäqua e
Mo i e nich
denkba .
Ein
solches Mo i
wä e
e wa
in
dem
allgemeinen
S eben
zu sehen,
Zuweisungen
aus
Landesmi eln,
die
sich
ja
u. a.
an
den
kommunalen
Hebesä zen o ien ie en, nich
zu
ge-
äh den.
Ein
wei e es
Mo i
bes ände
in
de
unbes i enen
Einsich ,
daß
ein
Hebesa zwe bewe b
nu
beding
E olg
haben
könne,
in
jedem
Falle
abe
ande en
Fo men
de
Kommunalpoli ik,
o
allem
eine
Poli-
ik
indi ek e
Sub en ionen,
un e legen
sei.
Au
diesem
Gebie
mi ein-
ande
zu
konku ie en,
gil
dann
als legi im,
wäh end
de
Kamp
mi
Hebesä zen
als
un ai ,
wenn
nich
als
bewuß
böswillig angesehen
wi d.
Auch
wä e
de
Wide s and
de
Gemeindemi gliede
gegen eine
im
Ve gleich
mi
den
Hebesä zen
in
ande en
Gemeinden
disk iminie-
ende
S eue anspannung
zu
e wähnen.
Kollek i bedü nisse
we den
eben
nu
la en
emp unden.
d) Ich
komme
zu
Ausgabenpoli ik.
Sie
is
im
Gegensa z zu
eine
Poli ik
de
in e lokalen
Di e enzie ung
de
Hebesä ze
unbes i enes
Ins umen
de
Gewe bea ahie ung.
Wi scha s ö de nde
Ausgaben
sind
so
gang
und
gäbe,
daß
aus
allen
mi le en
und
g oßen,
abe
auch
aus
de
übe wiegenden
Meh zahl
on
kleinen
und
kleins en
Gemeinden
Beispiele zu
e b ingen
sind. Es
bes eh
kein
Zwei el,
daß
die inanziel-
len
Ans engungen
de
Gemeinden
im
Sinne
eine
iskalisch
o ien ie -
en
Ausgabenpoli ik zwecks
A ahie ung
on
P od.uk ion
und
Kau -
k a
auße o den lich
hoch sind
und
sich
o
allem
in
eine
Fülle
in-
di ek e
Sub en ionen
niede schlagen. Die
C ux
is
nu ,
daß
man
die
wi scha s ö de nde
A ahie ungspoli ik
de
Gemeinden
selbs
bei
seh
in ensi en
Bemühungen
nu
eilweise quan i izie en
kann.
Eine
en sp echenden
Analyse
de
Gemeindeausgaben
nach
Ve wendungs-
zwecken
sind
jeden alls
ela i
enge
G enzen
ge.se z . Wie
is
de
Bau
on
Schwimmbäde n,
Gewe beschulen,
S aßen
usw.
im
Einzel all zu
beu eilen?
Wo
is
bei solchen
Ausgaben
die Scheiqelinie zwischen
dem
"ech en"
Finanzbeda
bzw.
den
"adäqua en
Ausgaben"
und
den
spezi isch
gewe be ö de nden
Ausgaben
zu
ziehen? Auch
ehlen
S a i-
s iken
übe
das
Ausmaß
de
kommunalpoli isch
beding en
S ando -
luk ua ionen.
10
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
32
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146 No be Klo en
Die
In ensi ä
de
kommunalen
A ahie ungspoli ik
is
o enba
eine
Funk ion
e s ens
des
Mobili ä san eiles
an
den
gesam en
S eue ein-
nahmen,
besonde s
aus
de
Gewe bebes eue ung,
und
zwei ens
de
E -
schließung
ande e
Quellen,
e wa
de
K edi au nahme
ode
Zweckzu-
weisungen
aus
Fö de ungsp og ammen
4o
•
De
Mobili ä san eil
als
kom-
munals a egisch
e wendba e
Finanz ese e
bes imm
sich
seine sei s
nach
S eue k a
und
Hebesa z.
Indem
die
Gemeinden
au
eine
in e -
lokaie
Hebesa zdi e enzie ung
wei gehend
e zich en,
sind
es
die
Un-
e schiede
in
de
S eue k a ,
die
le z lich
die
Mobili ä san eile
quan i-
a i
ixie en.
Sie
sind
ein
unmi elba e
G admesse
ü
die
wi scha s-
ö de nde
Ak i i ä
de
Gemeinden,
wäh end
die
kommunale
Poli ik
eine
endenziellen
Hebesa zni ellie ung
im
Sinne
eine
mi elba en
S ando wi ksamkei
gedeu e
we den
muß.
Bei
de
Hebesa zpoli ik
handel
es
sich
in
diese
Sich
um
ein
passi -adap i
gehandhab es
In-
s umen
de
Gemeinden.
Die
kommunale
Gewe be ö de ung
wi d
do
am
s ä ks en
sein,
e s ens
wo
die
S eue k a
bei
gegebenem
Finanzbeda
ela i
am
höchs en
is ,
zwei ens
wo
die
Wachs ums a en
de
S eue k a
am
g öß-
en
sind
ode
als
besonde s
hoch
e wa e
we den
und
d i ens
wo
de
gegebene
Mobili ä san eil
besonde s
geziel
und
konsequen
eingese z
wi d.
Das
sp ich
in
e s e
Linie
ü
die
g oßen
S äd e
sowie
die
mi -
le en
und
kleine en
Gemeinden
in
zen ale
Lage
bzw.
in
den
en wick-
lungs ähigen
Randgebie en
on
Ballungen.
Bei
ielen
Gemeinden
in
solche
Lage
s öß
man
au
die
schon
da geleg e
zi kulä e
Ve u sachung.
Wegen
güns ige
wi scha s
geog aphische
Lage
e ügen
sie
übe
hohe
Gewe bes eue einnahmen
bei
eilweise
mäßigen
adäqua en
Aus-
gaben,
und
dami
is
ihnen
die
Möglichkei
a ahie ende
Sozialin e-
s i ionen
gegeben.
Mi
diese
Ansich
ko espondie
du chaus
das
E -
gebnis
de
schon
ühe
e wähn en
Enque e
de
BA
V A V.
Es
wi d
im
Vo wo
au
olgenden
-m. E.
zu
ein achen
-
Nenne
geb ach :
"In
dem
Zei aum
on
1955-1957
siedel en
sich
die
Indus iebe iebe
zum
g oßen
Teil
in
den
Randbezi ken
de
G oßs äd e
und
Ballungs äume
an.
In
den
Jah en
1958-1960
wu den
die
indus iell
wenige
e schlos-
senen
ländlichen
Gebie e
be o zug ,
in
denen
noch
A bei sk ä e
gewon-
nen
we den
konn en."
e)
Das
E gebnis
meine
Analyse
sowie
einige
Folge ungen
asse
ich
in
olgenden
Thesen
zusammen:
1.
Die
Auss a ung
mi
Gewe bebe ieben
en scheide
in
allen
Ge-
meinden
-
on
den
Kleins kommunen
abgesehen
-
übe
de en
Fi-
nanzlage.
Fas
alle
Gemeinden
suchen
dahe
Gewe bebe iebe
zu
a a-
hie en
bzw.
das
Wachs um
e ablie e
Be iebe
zu
beschleunigen.
40 Die
an
zwei e S elle genann en Quellen sind
in
ih e
E giebigkei
in
de Regel nich unabhängig on
de
e s genann en Quelle.
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S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men
147
2.
Kommunalpoli ische
Ak ionspa ame e
sind nich die Hebesä ze,
sonde n
wi scha s ö de nde
Sozialin es i ionen. Die Hebesä ze
sind
als
De e minan e
de
S eue einnahmen
abe
mi elba
s ando wi ksam
und
insowei
mi
de
kommunalen
Ausgabenpoli ik
zi kulä
e knüp .
3.
Bei
eine
im
g oßen
und
ganzen
wenig
di e enzie en Hebesa z-
s euung
und
einem
gegebenen
Finanzbeda
i.
e.
S.
bes imm
die
je-
weilige
Reals eue k a
die ausgabenpoli ischen
F eihei sg ade
(übe
den
Mobili ä san eil)
und
dami
die
In ensi ä
kommunale
A ahie-
ungsmaßnahmen.
Diese
sind
nu
un ollkommen
aus
de
allgemeinen
Ausgabens uk u
he auszulösen.
4.
De
Mobili ä san eil
is
beg enz
kommunalpoli isch
manipulie -
ba .
E
wi d
-auch
in
lang is ige
Sich -en scheidend
bes imm
du ch
auße gemeindliche
Phänomene.
Zu
nennen
sind
hie
neben
den
gleichsam
lokalisie en
un e nehme ischen
Fähigkei en
die allgemei-
nen
olkswi scha lichen Wachs ums endenzen,
die
jeweilige
kon-
junk u elle
Si ua ion
und
die wi scha sgeog aphische Lage.
Es
cha ak-
e isie
eben
eine
e agsabhängige
S eue ,
daß
sie die po en ielle
S eue k a
on
Ein ich ungen
au
dem
kommunalen
Hohei sgebie
in
den
S eue einnahmen
e ek i
we den
läß ,
ohne
daß
die
S eue k a -
un e schiede
einen
wesen lichen Bezug zu
den
kommunalen
Leis ungs-
un e schieden au weisen.
5.
Ein
gegebenes
S eue k a ge älle
beinhal e
u. a. ungleiche
S a -
bedingungen
im
A ahie ungswe bewe b
und
dami
di e gie ende
En wicklungschancen.
Einen
besonde s
g oßen
Vo sp ung
haben
die
Ballungske ne,
die sich
alle dings
o mals
speziellen
An o de ungen
im
Finanzbeda
gegenübe sehen,
wie
die
zen al
gelegenen
ode
in
Wachs umgebie en
(Ballungs ände
e c.) gelegenen
Kommunen
mi le~
e
G öße.
Kleine e
Gemeinden
haben
gegenwä ig
o
allem
e schließ-
ba e
A bei sk a ese en
als
zugk ä ige
Mo gengabe anzubie en.
6.
Die Konsequenzen
sind
u. a.:
a)
daß
sich
das
S eue k a ge älle
hie
und
da
noch
wei e
au äche n
wi d,
b)
daß
on
den
Gemeinden
in
die
na ü liche
Kon igu a ion
de
S and-
o ak o en
e älschend
eingeg i en
wi d,
c)
daß
sich iele
Gemeinden
au
den
Weg
eine
iskan en,
gg .
un-
soliden
Finanzpoli ik
begeben,
d)
daß
imme
d ingliche
Finanzausgleichsmaßnahmen
ge o de
we den.
7.
Das
Ausmaß
indi ek e
Sub en ionen,
dami
on
S ando ehllei-
ungen,
is
allem
Anschein nach
seh
g oß. Es
wi d
beglei e
on sozia-
len
Fehlin es i ionen
und
eine
egozen ischen Gemeindepoli ik.
Be-
10'
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148
No be Klo en
sonde s
kleine e
Gemeinden
spe en
sich
mi
allen
Mi eln
gegen
Be-
iebss illegungen,
wenn
auch
die
A bei sk ä e
so o
ande no s
neue
A bei splä ze
inden (Beispiel: Schließung
deu sche
E zg uben).
8.
Die
wi scha s ö de nde
Ak i i ä
de
Gemeinden
da
abe
nich
nu
nega i
beu eil
we den.
Sie
ha
die
äumlichen
Neu o ma ionen
nach
dem
2.
Wel k ieg
wesen lich
beschleunig
und
sich
z.
T.
in
Bahnen
beweg , die
in
den
allgemeinen
aumwi scha lichen
En wicklungs en-
denzen
o gezeichne
wa en.
I-Iie zu
Teil
VI.
Exku s
I:
Die Gewe bekapi al-
und
die Lohnsummens eue
Beide
Bes eue ungsa en,
die
s eue sys ema isch
zu
den
Kos ens eu-
e n
gehö en,
lassen
die
po en ielle
S eue k a
on
Gewe bebe ieben
nich
im
gleichen
Maße
e ek i
we den,
wie
das
bei
eine
Gewe be-
e ags eue
de
Fall
is .
Dami
allen
die
ekla an en
S eue k a -
un e schiede
z.
T. o .
De
An eiz,
Be iebe
zu
a ahie en,
wi d
ge in-
ge ;
auch
sind
die
Chancen
ela i
gleichmäßige
e eil ;
zudem
äll
bei
ihnen
die
Du s s ecke
zwischen
de
Ansiedlung
de
Gewe be-
be iebe
und
dem
e meh en
S eue an all
o . Gleichwohl
sind
beide
S eue n
mi
allen Nach eilen
de
Gewe bes eue
in
gemilde e
Fo m
beha e .
Exku s
II:
Die A bei se ags eue
Ih
Raume ek
en sp ich
wei gehend
demjenigen
de
Lohnsummen-
s eue .
Bei
übe ö liche
Lohnbildung
üh
jede
Hebesa zdi e enzie-
ung
zu
eine
un e schiedlichen
Belas ung
de
Be iebe
in
den
einzel-
nen
Gemeinden,
dami
endenziell
zu
S ando e lage ungen.
Geling
die
übe wälzung
om
S eue des ina a
au
die
Be iebe
nu
eilweise,
dann
en s eh
ein
in e lokales
Ge älle
in
den
e ügba en
Einkommen
de
Beschä ig en
jeweils
eine
Ta i g uppe.
Wechsel des
A bei spla zes
und
gg . des
Wohno es
können
die
Folge sein. Wegen
de
Bindung
de
S eue k a e eilung
an
Zahl
und
Quali ä
de
Beschä ig en
we -
den
die
Gemeinden
übe dies
zu
wi scha s ö de nden
Sozialin es i io-
nen
e anlaß .
2.
Die
G unds eue
a)
Je
nach
Wahl
de
Bemessungsg undlage
is
die
G unds eue
den
Kos ens eue n
(Belas ung eines
P oduk ions ak o s
un e
Zug undele-
gung
de
Einhei swe e),
den
E ags eue n
( ü
Mie wohng unds ücke
und
landwi scha lich
genu z e
G unds ücke
un e
Anknüp ung
an
die
Roh-
ode
die
Ne oe äge
bzw.
die
Is -
ode
die
Solle äge)
ode
den
Ve mögenszuwachss eue n
(Baulands eue ,Bodenwe zuwachss eue )
zuzu echnen.
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S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 149
Wi
haben
on
olgenden
Sach e hal en
auszugehen:
1.
Au
den
d ei
Teilmä k en
des Bodens
( ü
Anbau-,
Abbau-
und
S ando boden)
sind
die
Fo ma ionen
on
Angebo
und
Nach age
du chaus
e schieden; gleichwohl
ko espondie en
die
Teilmä k e
bei
meh e en
sich
anbie enden
Nu zungsmöglichkei en
seh
eng
mi eih-
ande .
2.
Das
Angebo
an
S ando boden
muß
selbs
da
ökonomisch
nich
s a
sein, wo eine
To albebauung
o lieg . Die
G unds ückseigen üme
we den
un e
den
Vo ausse zungen
eines
a ionalen
Ve hal ens
sowie
des
Ausbleibens
on
kon inuie lichen
Bodenp eiss eige ungen
ih en
Boden
s e s
dann
anbie en,
dami
neuen
Ve wendungszwecken
zu üh-
en
wollen,
wenn
dessen
Ne o e zinsung
(Pach zins
ode
kalkula o i-
sche
Zins
bei
Eigennu zung)
hin e
dem
Zins
ü
eine
Kapi alanlage
gleichwe ige
Boni ä
zu ückbleib . Die
U sachen
können
ce e is
pa i-
bus
sein:
en wede
zu ückgehende
E agse wa ungen
aus
dem
G und-
e mögen
ode
empo ä e
P eiss eige ungen
ü
G und
und
Boden
ode
höhe e
P o i e
ande wei ige
Kapi al e wendungen.
3.
Die
Ma k enge
ü
S ando boden
is
wesen lich
das
E gebnis
eine
zi kulä en
Ve knüp ung
zwischen Nach ages eige ung,
P eis
ans ieg
und
Angebo s eak ion.
We den
on
den
Bodeneigen üme n
zukün ige
Gewinne
aus
Bodenwe s eige ungen
e wa e ,
dann
sind
sie
be ei ,
in
ih e
Anlagenkalkula ion
eine
Ve zinsungsdi e enz
bis
zu
Höhe des
geschä z en We zuwachses
hinzunehmen.
Ein
We zuwachs
on
weni-
gen
P ozen en
p o
Jah
kann
so aus eichen,
um
Baug unds ücke
b ach-
liegen
ode
übe aus
ex ensi
nu zen
zu
lassen. Die
Angebo s e knap-
pung
an
S ando boden
wi d
wesen lich
e s ä k
du ch
die
gewe bs-
mäßige
Baulandspekula ion
41
•
4.
Die
Eins ellung
zum
Bodenbesi z
is
o mals
i a ional.
P es ige-
denken, soziales
He kommen,
ins ink i e
Besi z eudigkei
und
Angs
o
eine
Gelden we ung
lassen
die
Bodeneigen üme
sowohl
au
eine
po en ielle
G und en e
als
auch
au
lohnende
Kapi alanlagen
ande swo
e zich en. Die
Bodenknapphei
wi d
so en schieden
e s ä k
42•
5.
Die
We zuwächse
bei
G und
und
Boden
we den
on
den
G und-
eigen üme n
uk i izie
en wede
in
Fo m
des
Kau p eises
bei
einem
Ve kau
des
Bodens
ode
in
Fo m
eine
G und en e
bei
Ve mie ung
ode
Ve pach ung
de
G unds ücke,
in
de
Regel
mi
da au
be indlichen
Gebäuden.
Im
e s en
Fall
haben
wi
es
mi
ealisie en
Ve mögens-
41
Sie
ha
in manchen Agglome a ionen dazu ge üh , daß bis zu 20 bis
40 H des Bodens blockie wa en und sind (Bodenspe e am S ad and);
es
gib Bauland, das sei de Zei o dem
1.
Wel k ieg b achlieg .
42 Im Jah esdu chschni
1950-1960
s iegen die G unds ücksp eise um
20-30
H, im
Jah e
1961 eilweise bis zu 100 H und meh .
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150
No be Klo en
zuwächsen bzw.
mi
Spekula ionsgewinnen
und
im
zwei en
Fall
mi
s eigenden
Einkommen
aus
G und e mögen
zu
un.
In
diesen
Ein-
kommen
sind
egelmäßig
sowohl
die
einen
G und en en,
d. h.
das
Knapphei se gebnis
de
na ü lichen
Bodenquali ä en,
als
auch das öko-
nomische
Resul a
de
In es i ionen
in
und
au
G und
und
Boden
en ,
hal en.
Es
is
p ak isch
nich
ode
nu
seh
un ollkommen
möglich, die
eine
G und en e
on
dem
E ek
de
Melio a ionen
und
Au bau en,
die
E gebnis
eine
un e nehme ischen
Ini ia i e
sind, zu
ennen.
Ana-
loges
gil
ü
Ve kau se löse.
Da
die
jäh lichen
We zuwächse des
G und e mögens
keinen
ode
nu
einen
beg enz en
Zusammenhang
mi
de
p oduk i en
Leis ung
au -
weisen,
we den
sie
egelmäßig
und
mi
Rech
als
un e dien e,
wenn
auch gg . noch nich
ealisie e
Rein e mögenszuwächse
beu eil .
Eben-
alls
gil
die
G und en e,
o
allem
als s äd ische Lage en e,
aus
de
Sich
de
pe sonellen
Ve eilung
als
ein a bei sloses Einkommen,
und
zwa
unbeschade
eine
g enzp oduk i i ä s heo e ischen
Deu ung
ode
eine
ande wei igen
heo e ischen
E klä ung
de
G und en enhöhe.
6.
De
Bodenp eisdi e enzie ung en sp echen
bes imm e
In ensi ä s-
g ade
in
de
Bodennu zung. Hohe G unds ücksp eise
bedingen
eine
in-
ensi e,
nied ige
Bodenwe e
eine
ex ensi e
Nu zung.
Bei
dem
übe -
gang
on
eine
ex ensi e en
zu
eine
in ensi e en
Bodennu zung
als
Folge
anziehende
G unds ücksp eise
we den
K ä e
ei, die
de
Ten-
denz
zu
Agglome a ion
en gegenwi ken.
So
we den
bei
s eigenden
G und en en
Wohnsi ze
und
Be iebe
in
die
Randzonen
on
Ballungen
e leg
(z.
B. Hambu g)43.
In
gleiche Rich ung
wi k
das
Lohnge älle,
das
alle dings
meh
und
meh
ni ellie
wi d.
Hohe Bodenp eise
wie
hohe
G und en en
sind
somi
Ausd uck
ö liche
Nach ageagglome a-
ionen,
en al en
abe
zugleich en gegenge ich e e
Wi kungen.
7.
G und en en-
und
Bodenp eisen wicklung
sind
nich
on
den
all-
gemeinen
aumwi scha lichen
Tendenzen
zu
ennen;
gl.
hie zu
II,
2 a), dd).
b)
Fü
die Analyse
de
S eue wi kungen
au
die
S ando wahl
we -
den
zunächs o ausgese z :
1.
kons an e
Nach age nach
S ando boden
und
kons an es
Angebo
an
S ando boden
mi
eine
bes imm en
egionalen
und
ö lichen
Ve eilung,
2.
olls ändige
Konku enz,
3. keine
Bes eue ung
on
G und
und
Boden.
U Leihbüche eien e wa wande n on de Haup s aße in die Nebens a-
ßen.
S a
de E ich ung on Zweigwe ken
im
Ballungske n we den Niede -
lassungen in umliegenden Regionen be o zug .
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S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men
151
Bei
Gel ung
diese
Vo ausse zungen
wi d
de
Boden
op imal
genu z .
Das -
mone ä e
-
G enzp oduk
eine
jeden
Bodeneinhei
is
de
zu-
gehö igen
G und en e
gleich
und
diese
s ell
sich
bei
allen
Böden
in
e -
gleichba e
Lage
in
de selben
Höhe
ein.
Das
G und en enge älle
en -
sp ich
somi
dem
G enzp oduk i i ä sge älle,
das
seine sei s
Aus-
d uck
eine
adäqua en
Nu zung
des
Bodens
in
abnehmenden
In ensi-
ä sg aden
is
und
seinen
ma k mäßigen
Niede schlag
in
dem
Boden-
p eisge älle
(Abs u ung
de
einen
G undwe e)
inde . Das
Bodenp eis-
ni eau
is
zinsabhängig.
Die
d i e
Vo ausse zung
des Ausgangsmodelles
wi d
nunmeh
au -
gehoben
und
du ch
die
Annahme
eine
p opo ionalen S eue au die
eine G und en e e se z .
Un e s ell
we den
also
nunmeh
einhei liche
S eue meßzahlen
und
einhei liche
Hebesä ze
ü
eine
Bes eue ung
de
einen
G undwe e
(ode
de
einen
G und en en).
Die
S eue schuld
wächs
dann
absolu
mi
den
G undwe en,
d. h.
das
S eue ge älle
en -
sp ich
dem
G und en enge älle.
Un e
diesen
Ums änden
ände
sich
in
de
äumlichen
O dnung
de
Wi scha
nich s,
da
ja
die
Nu zung
des
Bodens
auch gleich bleib .
Das
mone ä e
G enzp oduk
is
übe all
de
Summe
aus
zugehö ige
Ne og und en e
und
S eue
p o
Flächen-
einhei
gleich,
wobei
sich
de
S eue an eil
au
de
ganzen
Linie
au
den
gewähl en
S eue sa z
eins ell .
Jede
Ve such
eine
S eue übe -
wälzung
muß
schei e n,
da
die
Ve kau sp eise
on
dem
Käu e ,
de
die
Ne og und en e
mi
ande en
Kapi alanlagen
gleiche
Boni ä
und
Lau zei
e gleich ,
um
die
kapi alisie e
G unds eue
gesenk
we den.
Wi d
eine
p og essi e S eue
au
die eine G und en e
einge üh ,
d. h.
wachsen
die
Hebesä ze
mi
den
G und en en
bzw.
den
einen
G undwe en,
dann
sinken
die
Ne og und en enan eile
am
G enzp o-
duk
mi
s eigende
Boden en e
( espek i e Bodenwe ). Die
po en iel-
len
Bodenp eis e lus e
sind
mi
ande en
Wo en
um
so g öße ,
je
hö-
he
die
einen
G undwe e
o
de
S eue au lage
wa en.
Auch
hie
en äll
jede
Wi kung
au
die
äumliche
O dnung
de
Wi scha ,
da
keine
Ve anlassung
bes eh ,
die
Bodennu zung
zu
ände n
H•
Wü de
eine
S eue
au
die B u og und en e ode die B u og und-
we e
beschlossen, so
wä en
die
Wi kungen
denjenigen
eine
S eue
au
die Is e äge aus Boden e mögen gleich.
In
beiden
Fällen
i
44 Nach GeTlojJ is die eine G unds eue "de jenige Einkommenszweig, de
eine es lose Wegs eue ung e laub , ohne daß diese S eue quelle zu e siegen
d oh
...
G unds ücksbenu zung und - e we ung e olgen nämlich
(um
des
A bei s- und Kapi ale ags willen) auch dann, wenn dem Eigen üme keine
G und en e
in
Aussich s eh "
(W.
GeTlojJ, S eue wi scha sleh e, in: Hand-
buch de Finanzwissenscha ,
2.
Au l.,
2.
Bd., Tübingen
1956,
S.
320).
Diese
Sa z is heo e isch nich anzuzweüeln, abe p ak isch is es unmöglich, die
eine G und en e (den einen G undwe ) allein zu bes eue n.
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254
Willi Albe s
ins anz
zwischen
Zen al egie ung
und
Gemeinden
eingeschoben
wi d.
Die
Ve ein achung
is
also
zu
e e en.
1.
Ausgangspunk
ü
die
Wi kung
des
Finanzausgleichs
au
die
äumliche
O dnung
de
Wi scha
soll
ein
Zus and
sein,
bei
dem
die
gesam en
Einnahmen
an
die
Zen al egie ung
ließen
und
die
Ausgaben
eben alls
zen alges eue
we den,
die
Gemeinden also
nu
als
aus üh-
endes O gan de Zen al egie ung
ungie en
und
ö liche
Un e schiede
in
de
Höhe
de
Ö en lichen
Ausgaben
ausschließlich
beda sbeding
sind.
Die
Maßs äbe
ü
die
E mi lung
des
Beda s
können
in
diesem
Fall
unbe ücksich ig
bleiben,
da
es
nu
da au
ankomm ,
daß
sie
ein-
hei lich
ü
das
gesam e
Wi scha sgebie
angewende
we den.
2.
Die
nächs e
S u e
wä e
dann
eine
besch änk e Finanzau onomie
de
Gemeinden
au de Einnahmensei e,
die
in
de
E agshohei
übe
eigene
S eue n
bes eh .
-Die
Besch änkung
de
Finanzhohei
au
die
E agshohei
de
S eue n
implizie
eine
gleichmäßige
Höhe
de
S eu-
e n
im
gesam en
S aa sgebie .
Es
is
zweckmäßig,
diese
Annahme
da-
du ch
zu
e gänzen,
daß
auch
ein
eie
Zugang
de
Gemeinden
zum
Ka-
pi alma k
ausgeschlossen
wi d,
mi
de en
Hil e
sie
das
Volumen
de
ihnen
zu
Ve ügung
s ehenden
Finanzie ungsmi el
e ände n
kön-
nen.
Diesem
Zus and
en sp äche
ein
gebundenes
T ennsys em
ode
ein
Mischsys em
in
de
Fo m
des
Quo ensys ems,
bei
denen
den
Gemeinden
A
und
Höhe
de
zu
e hebenden
S eue n
bzw.
eine
einhei liche
Quo e
o gesch ieben
we den.
-
Da
das
P o-Kop -Au kommen
de
S eue n
(die
S eue k a )
ö lich
un e schiedlich
is ,
e gib
sich
als
logisches
Ko -
ela
de
E agshohei
de
S eue n
eine
Ausgabenhohei ;
denn
sons
wä e
es
sinnlos,
die
Gemeinden
mi
un e schiedlichen
Finanzie ungs-
mi eln
auszus a en.
3.
Eine
unbesch änk e Finanzau onomie au de Einnahmensei e,
wie
sie
das
eie
T ennsys em
e möglich , ode eine besch änk e S eue -
hohei
in
Fo m
des
Mischsys ems
mi
on
den
Gemeinden
unbeg enz
ode
in
gewissem
Rahmen
zu
e ände nden
Zuschlägen
bzw.
ein
gebun-
denes
T ennsys em,
bei
dem
die
Gemeinden
neben
de
E agshohei
auch
die
Gese zgebungshohei
übe
die
ihnen
zugewiesenen
S eue n
haben,
üh
zu
einem
egionalen
S eue ge älle
und
implizie
eben alls
eine
Ausgabenhohei .
Die
S eue hohei
wi d
du ch
einen
eien
Zugang
zum
Kapi alma k
e gänz ,
so
daß
die
Gemeinden
die
Möglichkei
haben,
auch
du ch
eine
un e schiedliche
Ve schuldungspoli ik
ih
Aus-
gabenni eau
zu
e ände n.
Ob
die
Gemeinden
die
Einnahmenhohei
be-
nu zen,
um
die
bei
gleiche
S eue anspannung
bes ehenden
S eue -
k a un e schiede
zu
e g öße n
ode
zu
e kleine n,
häng
on
den
mi
dem
S eue las ge älle
on
den
Gemeinden
anges eb en
Zielen
ab
4•
4 Vgl.
H.
Timm,
a. a.
0.,
Abschni
I!
und
I!.
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Finanzzuweisungen
und
S ando e eilung
255
4.
Eine
Ausgabenhohei
de
Gemeinden
ließe sich auch ohne Einnah-
men-
bzw. S eue hohei e wi klichen,
wenn
die
Zen al egie ung
die
ü
die
Ausgaben
benö ig en
inanziellen
Mi el
den
Gemeinden
im
Wege
on
Finanzzuweisungen
zu
Ve ügung
s ell
(übe weisungs-
sys em).
In
de
Wi kung
is
ihm
das
Mischsys em
mi
on
de
Zen al-
egie ung
ü
die
Gemeinden
es gese z en
Quo en
am
S eue au kom-
men
gleich.
Es
is
p ak isch
ein
Sonde all
de
Finanzzuweisungen,
bei
dem
das ö liche
Au kommen
de
in
den
S eue e bund
einbezogenen
S eue n
als
Ve eilungsschlüssel
e wende
wi d.
Diese
Annahme
be iedig
alle dings
wenig;
denn
de
Maßs ab
ü
die Bemessung
de
Finanzzuweisungen
könn e,
wenn
wi
on
s and-
o beein lussenden
ode
auße wi scha lichen
Zielse zungen
bei
de
Zen al egie ung
absehen,
wiede um
nu
de
Beda
sein.
Wenn
die
Zen al egie ung
abe
den
Finanzbeda
ü
alle
Gemeindeau gaben,
ü
die
dazu
ein
bes imm e
Um ang
angenommen
we den
muß,
e -
mi el ,
is
nich einzusehen,
weshalb
die
Gemeinden
nich
an
diese
de
Be echnung
zug unde
liegende
Au
eilung
de
inanziellen
Mi el
ge-
bunden
we den
sollen.
In
de
Ta
sind
die
am
Beda
o ien ie en
Fi-
nanzzuweisungen
in
de
Regel zweckgebunden.
T o zdem
wä e
es
g undsä zlich
denkba ,
daß
die
Zen al egie ung,
um
allen
Gemeinden
eine gleiche Ausgangsbasis zu geben, die Höhe
de
Finanzauss a ung
zwa
an
einem
einhei lichen Beda sschema es s ell , die En scheidung
übe
die e ek i e Beda sdeckung
abe
dem
E messen
de
Gemeinden
übe läß .
In
einem
Modell,
das
sich
s u enweise
de
Wi klichkei
an-
nähe ,
wä e
diese
Annahme
ü
eine Zwischens u e
de
gemeindlichen
Finanzau onomie
zu ech e igen.
5.
Wenn
man
eine
de
Wi klichkei
besse
en sp echende
Annahme
übe
die
Au gabe
de
Finanzzuweisungen machen will,
muß
man
das
Modell
dahingehend
abwandeln,
daß
den
Gemeinden
auch
au
de
Ein-
nahmensei e eine gewisse Finanzau onomie
zuges anden
wi d
( eies
T ennsys em,
gebundenes
T ennsys em
mi
dem
Rech
de
eien
Aus-
ges al ung
de
den
Gemeinden
zugewiesenen
S eue n
ode
Mischsys em
in
de
Fo m
des Zuschlagsys ems). Die
Finanzzuweisungen
haben
dann
die
Au gabe, die
Disk epanz
zwischen
de
ö lichen
Finanz-
bzw.
S eue -
k a
und
dem
Finanzbeda
zu besei igen bzw.
zu
milde n.
Das
is
die
Si ua ion
in
den
meis en
Lände n,
wobei
alle dings
de
G ad
de
Fi-
nanzau onomie
au
de
Einnahmensei e
und
die
Ko ek u wi kung
de
Finanzzuweisungen
seh
un e schiedlich sein können.
6.
Die ex ems e öde alis ische Fo m des Finanzausgleichs schließlich
wä e
bei
Anwendung
d~s
Ve bundsys ems
in
de Fo m des Umlage-
sys ems e wi klich ,
bei
de
die
Zen al egie ung
übe
keine
eigenen
Einnahmen
e üg ,
sonde n
on
Bei ägen
de
un e geo dne en
Ge-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
256 Willi
Albe s
bie skö pe scha en
alimen ie
wi d.
Dabei
könn e
man
on
Finanz-
zuweisungen
in
umgekeh e
Rich ung sp echen.
Wäh end
Timm
den
Fall
3
un e such
ha , sollen
im
olgenden
in
e s e
Linie die
Fälle
2
und
4
e ö e
we den.
Da
in
beiden
Modellen
die Höhe
de
Einnahmen
ü
die Gemeinden eine gegebene G öße is ,
konzen ie
sich die
F age
nach
de
Wi kung
eine
Finanzau onomie
un e geo dne e
Gebie skö pe scha en
au
die
S ando e eilung
on
P oduk ion
und
Be ölke ung
au
eine
Ände ung
de
Gemeindeaus-
gaben.
Timm
ha
zwa
die Ausgaben auch als
Ak ionspa ame e
de
Gemeinden
in
seine Un e suchung
mi
einbezogen,
abe
einmal
a en
sie
in
ih e
Bedeu ung
hin e
den
Ände ungen
de
Einnahmen
zu ück5
und
zum
ande en
un e scheide sich seine
F ages ellung
inso e n
on
unse em
Modell, als sich
ü
ihn
die
F age
eine
Ände ung
de
Aus-
gaben
in
e s e
Linie als Folge
eine
Ve ände ung
de
o handenen
Einnahmen
s ell e
6,
wäh end
es sich
je z
da um
handel , bei gegebe-
nen
Einnahmen
die
du ch
eine
Ände ung
de
Ausgabens uk u
ein-
e ende
Wi kung
au
die
S ando e eilung
zu
un e suchen.
Timm
ände
also gleichzei ig
Einnahmen
und
Ausgaben,
wäh end
wi
isolie die Ausgaben un e suchen. Ob sich dieses
Ve ah en
hin-
sich lich
eine
besse en
Beu eilung
on
Ände ungen
de
Ausgaben
au
die
S ando e eilung
als
so
o eilha
e weis ,
wie
es
p ima
acie
den
Anschein
ha ,
muß
alle dings bezwei el
we den;
denn
auch
wi
müssen
imme
die
Ve ände ung
zweie
G ößen
gleichzei ig
un e -
suchen. Bei gegebene Finanzmasse
muß
die
E höhung
(Ve minde-
ung)
eine
Ausgabea
zwangsläu ig
mi
de
Ve minde ung
(E -
höhung)
ande e
Ausgabea en
im
gleichen
Um ang
e bunden
we -
den,
wenn
wi
-
was
ü
lang is ige
S uk u wi kungen
zweckmäßig
is
-
on
übe schüssen
und
Fehlbe ägen
in
den
Gemeindehaushal en
absehen.
Im
Fall
4
komm
als
wei e e
S ando ak o
de
Ve eilungsschlüs-
sel
ü
die Finanzzuweisungen hinzu. Dadu ch
wi d
de
Saldo
aus
dem
Kau k a en zugse ek
de
Bes eue ung
und
dem
Kau k a zu üh-
ungse ek 7
de
Gemeindeausgaben
e ände .
Zwa
e hal en
die Ge-
meinden
dadu ch
keinen zusä zlichen
Ak ionspa ame e
ü
eine
S and-
o poli ik;
abe
die
Zen al egie ung
kann
den
Ve eilungsschlüssel
de
Finanzzuweisungen
in
den
Diens
eine
Poli ik
de
Raumo dnung
s ellen.
5 H. Timm,
a.
a.
0.,
S.
13.
6 Ebda., S. 28; gl.
jedoch
die
Aus üh ungen
übe
eine
"adäqua e
Aus-
gabenpoli ik",
in
denen
Timm,
wenn
auch
ku z,
die
gleiche
F ages ellung
wie
wi
e ö e ,
wie
im
Rahmen
de
e wa e en
Einnahmen
die
Ausgaben
kombinie
we den
können,
S.
36
.
7
In
Zukun
sp echen
wi
zu
Ve ein achung
lediglich
on
En zugs-
und
Zu üh ungse ek .
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Finanzzuweisungen und S ando e eilung 257
Schließlich soll
de
on
Timm
un e such e
Fall
3 noch
du ch
die
Ko -
ek u wi kung
on
Finanzzuweisungen
modi izie
we den
(Fall
5).
Be o
wi
mi
de
Analyse
de
S ando wi kung
eine
un e schied-
lichen
Ausgabens uk u
und
e schiedene Ve eilungsschlüssel
de
Finanzzuweisungen
beginnen,
muß
noch
geklä
we den,
wie
die
S and-
o wi kung
gemessen
we den
soll. Es
muß
also gewisse maßen
ein
Nullpunk
es geleg
we den,
dessen
S ando e eilung
on
P oduk-
ion
und
Be ölke ung
mi
de jenigen
e glichen
wi d,
die sich
bei
An-
nahme
al e na i e
gemeindliche
Ausgabens uk u en
und
Ve eilungs-
schlüssel e gib .
Wenn
man
die
Wi kung
eine
S eue
beu eilen
will, p leg
man
im
allgemeinen die sich nach
ih e
Ein üh ung
e gebenden
ökonomischen
G ößen
mi
den
o he
in
einem
s eue losen
Zus and
o handenen
zu
e gleichen. Diese Ansa z
üh
in
unse em
Fall
abe
nich
zu
be ie-
digenden
E gebnissen. Das Ziel
de
Un e suchung
soll sein es zus el-
len,
in
welche Weise ein un e schiedliches
Ausmaß
an
gemeindliche
Finanzau onomie,
wie
es bei
den
e schiedenen Finanzausgleichsys e-
men
e wi klich
wi d,
die äumliche
O dnung
de
Wi scha
beein-
luß . Insbesonde e
muß
gep ü
we den,
ob die
S ä kung
de
gemeind-
lichen
Selbs e wal ung,
die poli isch
e wünsch
is
und
zu
de
auch
eine
Finanzau onomie
gehö , nach eilig
ü
die äumliche
O dnung
is , so
daß
ih
aus ökonomischen
G ünden
G enzen
gese z sind. Es
dü e
sich deshalb emp ehlen,
als
Nullpunk
on
dem
Finanzausgleichsys em
mi
de
ge ings en
Finanzau onomie
ü
die
Gemeinden
auszugehen,
um
die sich
beim
übe gang
zu
einem
Sys em
mi
g öße e
Au onomie
e gebenden
S ando e ände ungen
zu
un e suchen.
Timm
ha
als
Ausgangsbasis
das
Ve bundsys em
in
de
Fo m
des
übe weisungssys ems
wegen
de
ge ingen
Finanzau onomie
de
Ge-
meinden
-sie
is
au
die Ausgabensei e
besch änk
-
gewähl
(Fall
4).
E
ha
ausd ücklich es ges ell ,
daß
es
nich
no wendig
sei,
on
eine
Si ua ion
auszugehen,
in
de
die
Gemeinden
"bloße lokale
Ve wal ungs-
s ellen
des
allum assenden
S aa es"
seien; es genüge, eine ö lich
ho-
mogene
Bes eue ung
anzunehmen,
bei
de
den
Gemeinden
"ein Teil
des
S eue au kommens
nach
i gendeinem
Schlüssel zugewiesen wi d"8.
Es
lieg
au
de
Hand,
daß
dieses
Ve ah en
in
diesem
Fall
nich
an-
wendba
is ,
in
dem
es
da au
ankomm ,
die
du ch
Finanzzuweisungen
e u sach en
S ando ände ungen
es zus ellen.
Wi
wollen
deshalb
on
de
S ando e eilung
im
Fall
1
mi
ö -
lich nach einhei lichen
Maßs äben
es geleg en
S eue n
und
Ausgaben
ausgehen
und
sie
mi
de jenigen
e gleichen, die sich
bei
eine
ö lich
un e schiedlichen
Ausgabens uk u
und/ode
bei
eine
ö lichen
Ein-
8
H.
Timm,
a.
a.
0., Vo beme kungen, Zi .
2,
S.
11.
17
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
32
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258
Willi
Albe s
nahmenum e eilung
du ch
Finanzzuweisungen
e gib . Auch diese
Ansa z
is
nich unp oblema isch,
da
jede s aa liche
Tä igkei
-
on
wenigen
Ausnahmen
abgesehen -die äumliche
O dnung
de
Wi -
scha beein luß .
Wi
e gleichen also die
Wi kung
mi
einem
Zu-
s and,
in
dem
die s aa liche
Tä igkei
ih e sei s
nich
aumneu al
ge-
wesen
is .
Das
implizie ,
daß
wi
da au
e zich en, eine Aussage
da -
übe
zu machen, welche Lösung
op imal
is .
Wi
können
lediglich
Ab-
weichungen
in
de
einen
ode
ande en
Rich ung
on
einem
Zus and
es s ellen, dessen
S ando e eilung
wi
als
Da um
nehmen
und
on
dem
deshalb o enbleiben muß,
in
welche Weise
e
selbs
on
de
"op-
imalen"
äumlichen
Ve eilung
abweich .
Aussagen
da übe ,
ob
das
E gebnis
on
eine
bes imm en
Zielse zung,
z.
B.
on
de
Au locke ung
de
Indus ies ando e
abweich , sind
na ü lich
möglich.
Wi
können
uns
dami
auch begnügen,
weil
die wich igs en
F agen
ü
eine
p ak-
ische Wi scha spoli ik
bean wo e
we den;
denn
bei
allen
Aussagen
übe
"op imale" Lösungen
bes eh
imme
die Ge ah ,
daß
en wede
die
Wissenscha die
ih
ges eck en
G enzen
übe sch ei e
und
sich
We -
u eile
in
ih e
Aussagen einschleichen
ode
daß
die Aussagen so
s a k
o malen
Cha ak e
haben,
daß
sie
zu
Lösung
konk e e ,
ma e ielle
wi scha spoli ische
P obleme
nu
wenig
bei agen.
Auch
Timm
is
on
de
äumlichen
O dnung
de
Wi scha , die sich
bei
nach einhei lichen
Maßs äben
es gese z en Ö en lichen
Einnahmen
und
Ausgaben e gib , als
Da um
ausgegangen9•
Dami
abe
wenigs ens
an
eine
S elle
ku z
die auch
on
einhei lichen
S eue n
ausgehenden
S ando wi kungen
gezeig
we den,
wollen
wi
einige
Beme kungen
übe
sie o ausschicken.
Das
e schein
um
so
wünschenswe e ,
als
de
ö liche
Kau k a en zug
im
Fall
2 (gebundenes
T ennsys em
ode
Quo ensys em
mi
einhei lich es geleg en Quo en)
mi
demjenigen
im
Fall
1
übe eins imm
und
auße dem
auch die
ü
die Gemeindeausgaben
zu
Ve ügung
s ehende
FinanzmasselO
bei
de
Va ian e
des
Falles
4,
bei
dem
als
Ve eilungsschlüssel
ü
die
Finanzzuweisungen
das
ö -
liche
Au kommen
de
S eue n
e wende
wi d,
mi
de jenigen
des
Fal-
les 2
übe eins imm .
Aus
de
Analyse
de
S ando wi kungen
eine
zen alis ischen
Finanzpoli ik
können
also schon Finge zeige
ü
die
äumliche
O dnung
de
Wi scha bei gewissen
Fo men
des
Finanzaus-
gleichs
mi
eine
g öße en
Finanzau onomie
un e geo dne e
Gebie s-
kö pe scha en, insbesonde e
ü
die
F age
de
Eignung
bes imm e
S eue n
als
Gemeindes eue n
und
ü
die geeigne en Schlüssel
ü
Finanzzuweisungen,
gewonnen
we den.
Es e schien
mi
no wendig, diese me hodischen
Beme kungen
o aus-
zuschicken,
dami
die
Aus üh ungen
übe
die
Finanzzuweisungen
ieb·
9
H.
Timm,
a. a.
0.,
S. 9
.
und
S.
11
.
10
Von
ande en
Gemeindeeinnahmen
neben
den
S eue n
soll
abgesehen
we den.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzzuweisungen
und
S ando e eilung
259
ig
in
den
Gesam zusammenhang
de
du ch
eine
gemeindliche
Finanz-
au onomie
au gewo enen
S ando p obleme
eingeo dne
we den
kön-
nen.
Wäh end
die
Aus üh ungen
übe
die
Wi kung
eine
ö lich
ein-
hei lichen
Bes eue ung
und
eine
un e schiedlichen
Ausgabens uk u
au
die
äumliche
O dnung
de
Wi scha
in
e s e
Linie
das
Re e a
on
Timm
e gänzen,
behandel
das
zule z
e ö e e
P oblem
de
Ve -
eilungsschlüssel
de
Finanzzuweisungen
das
eigen liche
Thema.
11.
S ando wi kungen ö lich einhei liche S eue n11
Viel ach
we den
Zusammenhänge
dann
am
kla s en,
wenn
man
on
G enz ällen
ausgeh .
Wi
wollen
deshalb
bei
dem
Ve gleich
des
ö -
lichen
Kau k a en zugs
du ch
e schiedene
S eue n
annehmen,
daß
das
S eue sys em
jeweils
nu
aus
eine
S eue
bes eh ,
das
gesam e
S eue au kommen
on
eine
Ände ung
de
S uk u
des
S eue sys ems
unbe üh
bleib
und
ö liche
Un e schiede
in
de
A
und
Höhe
de
e hobenen
S eue n
nich
bes ehen.
Au
diese Weise
läß
sich
die
Wi -
kung
eine
un e schiedlichen
S uk u
des
S eue sys ems
au
die
äum-
liche
O dnung
de
Wi scha
isolie
be ach en.
Wi
messen
die
Wi -
kung
de
e schiedenen
S eue n
an
de
un e schiedlichen
Di e enz
zwischen
pe sönlichem
Einkommen
und
pe sönlich
e ügba em
Real-
einkommen
in
den
e schiedenen
Teilen
des
Wi scha sgebie s.
1.
Ve gleichen
wi
als
e s es
eine
p opo ionale Einkommen-
und
Kö pe scha s eue
mi
eine
allgemeinen Ve b auchs eue .
Bei
eine
Ve b auchs eue
is
de
Kau k a en zug
in
Gegenden
mi
einem
nied-
igen
P o-Kop -Einkommen
ela i
g öße
als
in
eiche en
Gebie en,
und
zwa
selbs
dann,
wenn
in
de
Einkommens eue
kein
s eue eies
Exis enzminimum
gewäh
wi d,
weil
die
Konsumquo e
de
Beziehe
nied ige
Einkommen
g öße
is .
Bei
einem
s eue eien
Exis enzmini-
mum
in
de
Einkommens eue
wi d
de
Un e schied
noch
s ä ke .
Ein
gu es
Beispiel
da ü
is
die
zweimalige
E höhung
de
F eibe äge
12
in
de
Gewe bee ags eue
nach
dem
Zwei en
Wel k ieg.
Von
dem
da-
du ch
beding en
S eue aus all
wu den
in
e s e
Linie
die
Landge-
meinden
mi
kleinen
Gewe bebe ieben
und
einem
ela i
nied igem
P o-Kop -Einkommen
be o en. Die Möglichkei en, diese
Wi kung
du ch
eine
Di e enzie ung
de
S eue sä ze
de
Ve b auchs eue
da-
11 De
Inhal
dieses Abschni s en sp ich
im
wesen lichen den Aus üh un-
gen des Ve asse s zu de gleichen F age: De Ein luß des Finanzausgleichs
au egionale We bewe bsbedingungen
und
P oduk ionss ando e, in
H.
Jü -
gensen (H sg.), Ges al ungsp obleme
de
Wel wi scha , Fes sch i
ü
A.
P edöhl, Gö ingen
1964.
12 An sich sind F eibe äge mi de Reals eue nich zu e einba en. Sie
zeigen, daß die übe gänge zwischen Einkommen-
und
E ags eue ließend
sind. Deshalb
kann
die Gewe bee ags eue als Beispiel
ü
die Wi kung
eine p opo ionalen Einkommens eue e wende we den.
17*
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
260
Willi Albe s
du ch
zu besei igen,
daß
lebensno wendige
Gü e
s eue begüns ig
ode
-be ei
und
Gü e
des gehobenen
Beda s
höhe
bes eue
we den,
sind
im
allgemeinen besch änk .
Da
das
P o-Kop -Einkommen
im
allgemeinen
do
am
höchs en
lieg ,
wo
sich die
Indus ie
konzen ie ,
bewi k
ce e is
pa ibus
eine
Ve b auchs eue
im
Ve häl nis
zu
eine
p opo ionalen
Einkommen-
und
Kö pe scha s eue
eine
Ballung
de
gewe blichen
P oduk ion.
Un-
mi elba
gil
diese
Fes s ellung
alle dings
nu ,
wenn
man
da on
aus-
geh ,
daß
die
Ve b auchs eue
das
Realeinkommen
de
Konsumen en,
die
Einkommen-
und
Kö pe scha s eue
dasjenige
de
Einkommens-
beziehe
e inge .
In
dem
Maße
wie
die
P oduzen en
de
e b auch-
s eue p lich igen
Gü e
on
de
Ve b auchs eue
und
die
Konsumen en
de
Gü e ,
die
on
gewinn-
ode
e ags eue p lich igen
Un e nehmun-
gen
gekau
we den,
on
de
Einkommen-,
Kö pe scha -
und/ode
Ge-
we bes eue
ge o en
we den,
schwächen sich die
e wähn en
Un e -
schiede ab.
Leide
is
also auch eine Aussage
übe
die
Wi kung
de
Be-
s eue ung
au
die äumliche
O dnung
de
Wi scha nich
ohne
Ein-
gehen
au
die schwie ige
F age
de
"übe wälzung"
möglich.
Da
sich
die
beiden
in
den
Ve gleich einbezogenen
S eue n
abe
be ei s
in
de
Bemessungsg undlage un e scheiden -gesam wi scha lich
knüp en
die
Ve b auchs eue n
an
C,
die
Einkommens eue n
an
C + I
an
-
und
auße dem
auch Einkommensun e schiede
inne halb
de
Nich un e neh-
me ,
ü
die die
übe wälzungsmöglichkei en
eine
Einkommens eue
ela i
ge ing
sind, bes ehen,
können
die
e wähn en
Un e schiede
in
de
Wi kung
on
Ve b auch-
und
Einkommens eue n
im
P inzip
als ich-
ig
un e s ell
we den.
2.
Bei
eine
Umwandlung
de
p opo ionalen
in
eine p og essi e
Einkommens eue
wi d
das ö liche Belas ungsge älle
im
Ve häl nis
zu
Ve b auchs eue
s ä ke ,
d. h. die P og ession
wi k
konzen a-
ions eindlich.
Di ek e
und
indi ek e
P og ession
wi ken
in
de
gleichen
Rich ung.
Bei
eine
du ch
F eibe äge
ü
das
s eue eie
Exis enzmini-
mum
beding en
indi ek en
P og ession
bleib
ein
um
so
g öße e
Teil
des ö lichen
Einkommens
s eue ei,
je
nied ige
das Du chschni sein-
kommen
p o
Kop
is . Diese Gebie e sind also
bei
gleichen ö en lichen
Ausgaben
ela i
begüns ig . Die gleiche
Wi kung
i
bei
einem
p o-
g essi en
Ta i
de
Einkommens eue n
ein, dessen
Spi zens eue sä ze
in
den
en wickel en
Lände n
in
de
Regel
50
H
übe sch ei en.
3.
Die Ve b auchs eue
bewi k
nich
nu
zwischen
a men
und
ei-
chen
Gebie en
ein
Belas ungsge älle,
sonde n
die ö liche
Einkommens-
schmäle ung
de
Un e nehme
schwank
auch
mi
de
A
de
ö lich
o wiegend
p oduzie en
Gü e .
We den
in
einem
Gebie
o wiegend
Gü e
mi
eine
g oßen
di ek en
P eiselas izi ä
de
Nach age
he ge-
s ell ,
konzen ie
sich
ein
g öße e
Teil
de
S eue
au
die ö lichen
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzzuweisungen und S ando e eilung
261
P oduzen en,
wäh end
sich bei
Gü e n
mi
eine
p eisunelas ischen
Nach age ein
g öße e
Teil
au
die
im
allgemeinen
wei e
ges eu-
en
Konsumen en
e eil .
Ein
Gebie ,
in
dem
übe wiegend
p eiselas i-
sche
Gü e
p oduzie
we den,
wi d
also
on
eine
allgemeinen
und
gleichen
Ve b auchs eue
s ä ke
ge o en
als
ein
Gebie ,
in
dem
o -
wiegend
p eisunelas ische
Gü e
he ges ell
we den.
Die egionale
S euung
de
Belas ung
is
wiede um
ande s,
wenn
die
Ve b auchs eue
nach
Gü e n
di e enzie is .
Wenn
Gü e
des ge-
hobenen
Beda s, nach
denen
die Nach age
im
allgemeinen
p eiselas i-
sche is ,
höhe
als
Massenkonsumgü e
bes eue
we den,
nach
denen
die Nach age
in
de
Regel p eisunelas ische is ,
bleib
die Rich ung
des Belas ungsge älles die gleiche
wie
bei
einem
einhei lichen
S eue -
sa z;
de
Un e schied
e s ä k
sich abe .
Zwa
wä e
ein
solches
Be-
las ungsge älle
aus
sozialen
G ünden
wünschenswe . Jedoch sind die
Ve b auchs eue n
in
ielen
Lände n
e al e ,
so
daß
das
Belas ungs-
ge älle
nu
his o isch
zu
e klä en
is
und
un e
mode nen
S eue p in-
zipien
wide sinnig
e schein ;
denn
z.
T.
we den
ge ade
Gü e
des lebens-
no wendigen
Beda s
du ch
hohe
Spezial akzisen belas e .
In
solchen
Fällen
läß
sich eine allgemeine Aussage
übe
die ö liche
Ve eilung
und
Di e enzie ung
de
S eue belas ung
kaum
machen; es
beda
Son-
de un e suchungen,
die
den
P oduk ionss ando ,
die
P eiselas izi ä
de
Nach age
und
die
S eue sä ze
be ücksich igen. Das ö liche
Be-
las ungsge älle
on
Ve b auchs eue n
mi
di e enzie en
Sä zen
is
jeden alls
seh
unübe sich lich.
4.
Allgemeine
und
gleiche P oduk ionsmi els eue n
kommen
sel en
o .
In
de
Regel
we den
nu
einzelne Kos enelemen e
bes eue .
Eine
kumula i e
Umsa zs eue
läß
die menschliche
A bei sk a
s eue ei,
eine
Lohnsummens eue
belas e
dagegen
nu
diesen
P oduk ions ak-
o , allgemeine
ode
spezielle
Ve mögens eue n
e en
nu
den
P o-
duk ions ak o
Kapi al,
und
Ve b auchs eue n,
die solche
Gü e
bes eu-
e n, die sowohl als
Konsumgu
als auch
als
P oduk ionsmi el
e wen-
de
we den
können,
e eue n
in
e s e
Linie
Rohs o e
und
Be iebs-
mi el
(Ene gie). Die ö liche
Einkommensschmäle ung
di e ie
mi
dem
Gewich ,
den
de
bes eue e
Fak o
an
den
gesam en
P oduk ions-
kos en
ha .
In
solchen
Gebie en
wi d
das pe sönlich
e ügba e
Ein-
kommen
besonde s
s a k
geschmäle ,
in
denen
ein g oßes Gewich
des
bes eue en
P oduk ions ak o s,
z.
B.
Kapi al
in
de
Eisen-
und
S ahlindus ie,
mi
einem
hohen
S eue sa z
und
mi
eine
hohen
di ek-
en
P eiselas izi ä
de
Nach age nach
dem
Gu
zusammen i , zu des-
sen
He s ellung
de
bes eue e
P oduk ions ak o
e wende
wi d. Ge-
ade
die äumliche Di e enzie ung sowohl
de
Zahl-
als
auch
de
T aglas
de a ige
spezielle
P oduk ionsmi els eue n
is
häu ig
ech g oß. Sie
endie
im
allgemeinen dahin,
ä me e
Gebie e
s ä ke
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262
Willi Albe s
als
wohlhabende e
zu
belas en,
da
die
S eue n
als
"Kos ens eue n"
auch
dann
zu
zahlen
sind,
wenn
übe haup
kein
Gewinn
e ziel
wi d.
Ande s
als
bei
de
Einkommens eue
komm
als
wei e es
Elemen
ü
die
äumliche
Ve eilung
de
S eue belas ung
noch
das
Gewich des
be-
s eue en
P oduk ions ak o s
in
de
Fak o kombina ion
hinzu.
5.
Ve mögens eue n
au
zu
P oduk ionszwecken
e wand es
Kapi-
al
gehö en
zu
den
P oduk ionsmi els eue n.
Es
muß
jedoch noch die
S eue
au
das
P i a e mögen
e gänzend
un e such
we den,
die
alle dings
im
allgemeinen
eine
e heblich
ge inge e
Bedeu ung
besi z .
Hohe
Einkommen
und
hohe
Ve mögen
we den
im
allgemeinen
ko e-
lie
sein, so
daß
die
Wi kung
de
S eue
au
P i a e mögen
de
pe -
sönlichen
Einkommens eue
ähnlich
is ,
zumal
in olge
de
im
Ve häl -
nis
zu
Einkommens eue
im
allgemeinen
höhe en
F eibe ägen
die
Belas ung
p og essi
(indi ek e
P og ession) is .
Alle dings
is
nich
mi
de
gleichen Wah scheinlichkei
ein
Zusammen e en
nied ige
Einkommen
und
nied ige
Ve mögen
gegeben.
Vielmeh
gib
es
einen
Pe sonenk eis,
de
e ah ungsgemäß
übe wiegend
on
den
E ägen
seines
Ve mögens
leb
und
de
selbs
ü
ein
bescheidenes
Einkom-
men
schon
ein
ela i
hohes
Ve mögen
benö ig . Ähnlich
is
es,
wenn
al e
Ve mögen
e aglos
gewo den
sind
und
die
Besi ze
gezwun-
gen
sind,
du ch
ande e
Einkün e
ih e
Exis enz
zu
siche n.
Jeden alls
is
die
Rela ion
zwischen
Einkommen
(Gewinn)
und
Ve mögen
(de
Kapi alkoe izien ) auch
bei
zu
P oduk ionszwecken
e wand en
Ve -
mögens eilen
ech
un e schiedlich, so
daß
das
äumliche
Belas ungs-
ge älle
de
bei
den
S eue n
zwischen
a men
und
eichen
Gebie en
zwa
ähnlich,
abe
keineswegs iden isch is .
Als
E gebnis
kann
es gehal en
we den,
daß
es
genau
so wenig,
wie
es eine
neu ale
Finanzpoli ik
gib , auch
keine
aumneu ale
Bes eue-
ung
geben
kann,
daß
abe
ande sei s
die
Wi kungen,
die
auch
on
einem
in
de
gesam en
Volkswi scha
einhei lich
angewende en
S eue sys em
au
die
äumliche
O dnung
de
Wi scha
ausgehen,
on
de
S eue poli ik
kaum
beach e
wo den
sind.
Wie
g oß
die
Un e schiede zwischen
den
ö lichen
En zugs-
und
Zu-
üh ungse ek en
bei
einhei lichen
S eue n
und
bei
nach einhei lichen
Beda smaßs äben
es gese z en
Ausgaben
sind,
kann
an
Hand
de
Ein-
nahmen
und
Ausgaben
de
Zen al egie ungen
im
allgemeinen
nich
es ges ell
we den,
da
es -
jeden alls
ü
die
Ausgaben
-
an
egional
gegliede en
S a is iken
ehl .
Fü
die
Bundes epublik
Deu schland
läß
sich die egionale
Kau k a umschich ung
imme hin
ü
den
aus
dem
allgemeinen
Haushal
de
Zen al egie ung
ausgegliede en
Las en-
ausgleichs onds zeigen.
E
ha
eine
wich ige
Finanzausgleichs unk ion
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Finanzzuweisungen und S ando e eilung 263
e üll ,
die
bishe
kaum
ich ig
gewü dig
wo den
is . So
ha
z.
B. die
Finanzausgleichsmasse
im
ho izon alen
Finanzausgleich
un e
den
Län-
de n
de
Bundes epublik
on
1949-1956:
2,9 M d. DM
be agen,
die
du ch
den
Las enausgleich
wäh end
des gleichen
Zei aums
umgeschich-
e en
Be äge
e eich en
dagegen
3,3 M d. DM. Diese
wu den
so
e ech-
ne ,
daß
on
den
Leis ungen
aus
dem
Las enausgleichs onds
an
die
ein-
zelnen
Lände
die
on
diesen
in
Fo m
on
Abgaben
an
den
Fonds
ge-
zahl en
Be äge
abgese z
wu den.
Schleswig-Hols ein
e hiel
z.
B.
ü
jede
100,-
DM,
die
es
an
den
Ausgleichs onds
wäh end
diese
Zei
ab-
üh e,
as
200,-
DM zu ück. Die
E gebnisse
können
alle dings
nich
ohne
wei e es
e allgemeine
we den;
denn
sie
be uhen
au
einem
du ch
ein
exogenes
E eignis
e u sach en
Be ölke ungszus om.
Man
kann
also
nich
es s ellen, ob
und
gegebenen alls
in
welchem
Um ang
du ch
die Ö en liche
Hand
e u sach e
S ando o eile
eine
Be ölke-
ungswande ung
induzie en.
Alle dings
läß
sich
aus
den
mi
dem
Ve -
iebenenzus om
e bundenen
Sekundä wi kungen
doch auch
die
An-
ziehungsk a
besse e
Ve diens -
und
A bei smöglichkei en
au
die
Be ölke ungs e eilung
zeigen;
denn
die
Ve lage ung
de
Ve iebe-
nen
nach
de
Ve eibung
in
ande e
Bundeslände
wa
zu
einem
g o-
ßen
Teil
nich
das
E gebnis
eine
s aa lich
gelenk en
Umsiedlung,
son-
de n
eine
eien
Wande ungsbewegung
an
den
O
höhe e
Einkom-
men.
Von
den
e wa
1,3 Millionen
Ve iebenen,
die
on
1950-1956
ih en
Wohnsi z
in
ein
ande es
Bundesland
e leg
haben,
haben
dies
gu
eine
halbe
Million
au
eigene
Ini ia i e
ge an.
Im
üb igen
zeig die
Finanzs a is ik,
daß
die
ö lichen
Un e schiede
in
den
En zugse ek en, die
au
eine un e schiedliche
Wi scha ss uk-
u
bei
einhei liche
Bes eue ung
zu ückgehen,
in
de
Bundes epublik
Deu schland
g öße
sind
als
diejenigen,
die
au
eine
un e schiedlichen
Anspannung
de
S eue k a
be uhen.
Das
P o-Kop -Au kommen
an
Gemeindes eue n
is
bei
gleiche
S eue anspannung
in
s eue s a ken
Gemeinden
um
bis
zu
siebenmal
höhe
als
in
s eue schwachen
Ge-
meinden
de
gleichen G ößenklasse,
de
G ößenklassen ak o
is
also
bei
diesem Ve gleich schon ausgeschal e . Die
S eue k a un e -
schiede zwischen
de
kleins en
und
de
g öß en
Gemeindeg ößenklasse
be agen
im
üb igen
eben alls
meh
als 600 H. Die Un e schiede
in
de
S eue anspannung
dagegen
gehen,
wenn
man
on
einigen
Ex em-
ällen
absieh ,
kaum
übe
100
H
hinaus. -
In
meh
als
90
H
alle
Ge-
meinden
lag
1956
in
de
Bundes epublik
de
Hebesa z
de
Gewe be-
s eue
zwischen 150
und
300 H. -
Sie
dienen
im
üb igen
iel ach dazu,
die
bes ehenden
S eue k a un e schiede
zu
milde n.
So
lagen
die
Hebesä ze
de
Gewe bes eue
in
den
un e du chschni lich
s eue s a -
ken
S äd en
1955
um
e wa
20
H
höhe
als
in
den
S äd en,
de en
S eue k a
übe
dem
Du chschni
lag. Diese
Zahlen
un e s eichen
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270
Willi Albe s
den
Vo ausse zungen des
Falls
4
ohne
S eue hohei
die
Ve häl nisse
e was
meh
de
Wi klichkei
annähe n
und
eine sei s die
kaum
o -
handene
Möglichkei
eine
Ve ände ung
de
T ans e zahlungen
aus-
schal en, so
daß
die
Gemeinden
lediglich die Möglichkei haben,
das
Ve häl nis
de
Leis ungen
zuguns en
de
Un e nehme
ode
Nich un e -
nehme
zu
e ände n,
ande e sei s
abe
die Möglichkei be ücksich i-
gen,
daß
die
Gemeinden
die
S eue sä ze
wei gehend
au onom
es se -
zen können,
und
schließlich
da on
ausgehen,
daß
die
Einnahmen
de
Gemeinden
in
en scheidende Weise on
dem
Um ang
de
Indus ie
ab-
hängen,
wäh end
die
Ve meh ung
de
Zahl
de
Nich un e nehme
nu
in
ge ingem
Um ang
übe
die
du ch
die zusä zlichen
Wohnungen
e -
höh e
G unds eue
die
S eue einnahmen
e g öße ,
wi d
es das
Bes e-
ben
de
Gemeinden
sein,
du ch
E höhung
de
Vo leis ungen
und
de
( e deck en)
Sub en ionen
ü
neue
Un e nehmen
zusä zliche
Gewe be-
be iebe
anzuziehen
und
da ü
eine
Einbuße
an
Leis ungen, die
de
Be-
iedigung
on
Kollek i bedü nissen
de
p i a en
Haushal e
dienen,
in
Kau
zu
nehmen
in
de
Ho nung,
daß
diese
dank
de
ges iegenen
S eue k a
in
Zukun
kompensie
we den
kann.
Sowei
die
Gemein-
den
in
de
Bundes epublik
übe haup
mi
ih en
Ausgaben
eine
S and-
o poli ik
be eiben,
dü e
das
de
in
de
P axis
eingeschlagene
Weg
sein.
Au
G und
de
e wähn en
Ta sache,
daß
die Un e schiede
in
de
S eue -
k a
diejenigen
in
de
S eue anspannung
e heblich übe s eigen,
dü e
auch
on
de
quan i a i en
Sei e die
These
ges ü z
we den,
daß
in
de
Bundes epublik
Deu schland die wich igs en
S ando wi kungen
on
de
Ausgabenhohei
de
Gemeinden
ausgehen,
zumal
die Un e schiede
in
de
S eue anspannung
zu
einem
g oßen
Teil
dazu
bes imm
sind,
die un e schiedliche
Auss a ung
de
Gemeinden
mi
Finanzie ungsmi -
eln, die sich
au
G und
de
S eue k a un e schiede
e geben,
zu
kom-
pensie en. Dabei
gehen
die
Gemeinden
o enba
da on
aus,
daß
höhe e
S eue sä ze
keine absch eckende
Wi kung
au
die
S ando wahl
de
Un e nehme
haben.
Nu
wenn
man
de
Ansich is ,
daß
S eue k a un e schiede
als
solche
ü
die
S ando wahl
eine
um
ieles g öße e
Bedeu ung
als Un e schiede
in
den
Ö en lichen
Ausgaben
haben,
wi d
man
zu
einem
en gegen-
gese z en
U eil
kommen.
Man
könn e
z.
B.
annehmen,
daß
psychologisch
die
S aa sbü ge
au
eine un e schiedliche
S eue belas ung
s ä ke
an-
sp echen als
au
un e schiedliche Ö en liche Leis ungen,
ode
es
kann
sich
bei
den
un e schiedlichen Ö en lichen
Leis ungen
um
solche
han-
deln, die
in
e s e
Linie
Nich un e nehme n
zugu e
kommen
-allge-
mein
wi d
man
annehmen
können,
daß
die
S ando beein lussung
bei
Un e schieden
in
de
Behandlung
de
Nich un e nehme
ge inge
als
bei
en sp echenden
Un e schieden
gegenübe
Un e nehme n
is .
Au
je-
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Finanzzuweisungen und S ando e eilung 271
den
Fall
müß e
man
abe ,
be o
man
die
Bedeu ung
de
Finanzau ono-
mie
de
Gemeinden
ü
die
äumliche
O dnung
de
Wi scha
endgül-
ig
beu eil ,
diese
on
Un e schieden
in
de
ö lichen
S eue k a
aus-
gehenden
Wi kungen
genaue
un e suchen.
Eine
Schluß olge ung
wi d
man
au
G und
des
Gesag en
schon
je z
ziehen
können:
Die
S ando -
neu ali ä
de
gemeindlichen
Finanzen
wi d
um
so
besse
zu
wah en
sein,
je
ge inge
bei
gleiche
S eue anspannung
die
Un e schiede
im
ö lichen
Au kommen
(p o Kop )
de
Gemeindes eue n
sind.
Wenn
man
ungewoll e
und
dami
auch
unkon ollie e
S ando wi kungen
e mei-
den
will,
is
ein ö lich gleichmäßiges
S eue au kommen ein
wich iges
Indiz
ü
die
F age,
ob sich eine
S eue
als Gemeindes eue eigne . Das
gil
um
so
meh ,
als
es
au
G und
poli ische
Wide s ände
gegen
eine
nach ägliche
Um e eilung
on
Einnahmen
und
de
objek i en
Schwie-
igkei en, geeigne e
Ve eilungs
schlüssel
ü
diese
Um e eilung
zu
in-
den,
auße o den lich
schwie ig is ,
einmal
o handene
Finanzk a un e -
schiede auszugleichen.
Dami
haben
wi
be ei s
eine
F age
aus
den
im
le z en
Abschni
zu
behandelnden
Finanzzuweisungen
be üh .
IV.
Die
S ando wi kungen on Finanzzuweisungen
Die
Zen al egie ung
kann
au
de
Einnahmensei e
die
äumliche
O dnung
de
Wi scha
du ch
die
S uk u
des
S eue sys ems,
du ch
die
Auswahl
de
den
Gemeinden
übe lassenen
S eue n
-
gebundenes
T ennsys em
-
und
du ch
die
Höhe
und
den
Ve eilungsschlüssel
ü
Finanzzuweisungen
beein lussen. Die
d ei
Al e na i en
un e scheiden
sich dadu ch,
daß
bei
den
Einnahmen
und
Ausgaben
de
Zen al egie-
ung
eine
Ve bindung
zwischen
de
Höhe
des
ö lichen
En zugs-
und
Zu üh ungse ek s
nich
bes eh ,
wäh end
bei
de
zwei en
Al e na i e,
wenn
man
on
eine
K edi inanzie ung
de
gemeindlichen
Ausgaben
absieh ,
die
Höhe
de
Gemeindes eue n
auch
die
Höhe
de
Gemeinde-
ausgaben
bes imm .
Bei
de
d i en
Al e na i e
ohne
Einnahmenhohei
de
Gemeinden
(Fall
4)
bes eh
wiede um
keine
Übe eins immung
zwi-
schen ö lichem
En zugs-
und
Zu üh ungse ek .
Im
Un e schied
zu
e s en
Al e na i e
e ügen
die
Gemeinden
übe
die Ausgabenhohei .
Besi zen
die
Gemeinden
auße dem
eine
Einnahmenhohei
(Fall
5),
ha-
ben
die
Finanzzuweisungen
die
Au gabe,
die
ö liche
Ve eilung
de
den
Gemeinden
k a
eigene
Hohei
zu
Ve ügung
s ehenden
inan-
ziellen
Mi el
zu
ko igie en.
Die
e s e
Wi kung
wu de
ku z
im
zwei-
en
Teil
da ges ell ,
die
zwei e
wu de
nu
in
einigen
Nebenbeme kun-
gen
e wähn
1
die
d i e
häng
en scheidend
on
dem
ü
die
Finanz-
14 Nähe es gl. die A bei en des Ve asse s: Die Au gaben- und Ein-
nahmen e eilung au die ö en lichen Gebie skö pe scha en und die ge-
meindliche Selbs e wal ung. "A chi
ü
Kommunalwissenscha en" Jg. 1
(1962),
S.
65 .; Die Re o m de Gemeindes eue n. "Kommunale S eue zei -
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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272
Willi Albe s
zuweisungen
e wende en
Ve eilungsschlüssel ab. Die
mi
ihm
zusam-
menhängenden
F agen
s ehen
deshalb
im
Mi elpunk
de
olgenden
Aus üh ungen.
Die
du ch
den
Finanzausgleich
un e
diese
Vo ausse zung
in
den
Ge-
meinden
e u sach e
Ände ung
de
gesam en
e ügba en
Kau k a
(p i a
und
s aa lich)
e gib
sich
aus
dem
En zugse jek
de
on
de
Zen al egie ung
zu
Finanzie ung
de
Finanzzuweisungen
in
den
Ge-
meinden
e hobenen
S eue n
und
dem
Zujüh ungse jek
de
mi
Hil e
de
Finanzzuweisungen
o genommenen
Ausgaben.
E gib
sich
ein
posi-
i e
Saldo -
is
also
de
Kau k a zu üh ungse ek
g öße
als
de
En zugse ek
-,
wi d
de
Wohls and
de
Gemeinde
e höh ,
e gib
sich
dagegen
ein
nega i e
Saldo,
wi d
de
Wohls and
de
Gemeinde
e -
inge .
De
Um ang
diese
Wohls andsände ung
kann
als
ein
e s e
-
und
ich
möch e
so o
be onen
-
seh
ohe
Indika o
ü
den
Ein luß
au
die
S ando e eilung
angesehen
we den.
Eine
E höhung
de
Kau k a
wi d
ce e is
pa ibus
in
einem
gewissen
Um ang
zu
eine
höhe en
Nach-
age
üh en,
du ch
die
wiede um
meh
Un e nehmungen
angezogen
bzw.
bes ehende
e g öße
we den.
Bei
den
Einzelhandelsgeschä en
is
diese
Zusammenhang
e iden ,
abe
auch
bei
denjenigen
P oduk-
ionsun e nehmungen,
die
Ubiqui ä en
zu
He s ellung
ih e
P oduk e
e wenden,
is
ein
A ak ionse ek
an
den
O
de
e höh en
Nach age
gegeben,
weil
die
P oduk ion
wegen
des Weg alls
on
T anspo kos en
zum
O
de
Nach age
do
am
billigs en
du chzu üh en
is , es sei denn,
daß
de
T anspo kos en o eil
du ch
ande e
e eue nde
Momen e
z.
B.
Knapphei
und/ode
s a ke
Ve eue ung
on
A bei sk ä en
kom-
pensie
wi d.
Wenn
demnach
auch die
ö lich
zusä zlich gescha ene
Kau k a
nich
mi
dem
Zuwachs des
ö lich
gescha enen
Einkommens
übe eins imm
-
neben
dem
Ab luß eines Teils
de
Kau k a
in
ande e
Wi scha sgebie e
i
auch
eine
Mul iplika o wi kung
ein
-
und
noch
e liche
P obleme
de
In e dependenz
zwischen
de
ö lichen
Ve eilung
on
P oduk ion
und
Nach age
zu
klä en
sind,
läß
sich
im
P inzip
die
These
on
de
posi i en
Ko ela ion
zwischen Höhe
de
ö lichen
Nach-
age
und
Um ang
de
ö lichen
P oduk ion
(einschließlich Handel)
au -
ech e hal en
15.
sch i ", 1963,
H.
617;
Möglichkei en und G enzen eines in e kommunalen
Finanzausgleichs, in: Kommunale Finanz e o m, Sch i en eihe de F ied-
ich-Ebe -S i ung, Hanno e 1962; und: Au gabe und S ellung de Gemein-
den im Finanzsys em de gesam en Ö en lichen Hand. "Finanza chi "
N.
F.,
Bd.
19
(1958/59), S. 399
.
15
O.
Schlie schä z , daß
60
H de Indus iep oduk ion e b auchs-
o ien ie sei (Au bau de eu opäischen Indus ie nach dem K ieg, Be lin
1932). A.
Lösch
komm ü die Ve einig en S aa en zu dem E gebnis, daß
60
H de gewe blichen P oduk ion jedes S aa es de Union in demselben
S aa e b auch wu den.
(Die
äumliche O dnung de Wi scha ,
3.
Au l.,
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Finanzzuweisungen und S ando e eilung 273
De
En zugse ek
wi d
du ch
die
Au b ingung
de
ü
die
Finanzie-
ung
de
Zuweisungen
benö ig en
Mi el
ausgelös ,
de
Ausgabene ek
esul ie
aus
den
mi
ihnen
zusä zlich
e möglich en
Gemeindeausgaben.
De
Saldo
zwischen
beiden
G ößen,
au
den
es
ü
die
S ando beein-
lussung
o
allen
Dingen
ankomm ,
häng
on
de
Finanzk a
de
Gemeinde
sowie
dem
angewende en
Schlüssel
ü
die
Au b ingung
de
Finanzzuweisungen
und
ü
ih e
Ve eilung
ab. Ich möch e
mich
nun,
um
die
Un e suchung
nich
zu
seh
zu
komplizie en,
au
wenige
Be-
me kungen
übe
die möglichen
s ando beein lussenden
Wi kungen
on
e schiedenen
Au b ingungsme hoden
besch änken.
G undsä zlich
wi d
man
da on
ausgehen
können,
daß
die
gesam e
S eue belas ung
du ch
die
Ein üh ung
de
Finanzzuweisungen
nich
e ände
wi d,
le-
diglich
das
S eue au kommen
wi d
ö lich
um e eil .
In
Höhe
de
Fi-
nanzzuweisungen,
die die
Lände
an
die
Gemeinden
zahlen,
we den
bis-
he ige
Gemeindes eue n
au
die
Lände
übe gehen,
dami
sie
übe
die
zu
Finanzie ung
diese
Ausgaben
no wendigen
Mi el
e ügen.
Da
das
ö liche
Au kommen
de
S eue n
in
den
einzelnen
Gemeinden
seh
un e schiedlich is ,
wi d
de
En zugse ek
ü
die
einzelnen
Gemeinden
eben alls
seh
un e schiedlich sein,
je
nachdem, welche
Gemeindes eue
au
die
Lände
übe geh .
Bei
einem
gegebenen Ve eilungsschlüssel
de
Finanzzuweisungen
üh
das
zu
einem
un e schiedlichen
Saldo
zwi-
schen
En zugs-
und
Ausgabene ek ,
an
dessen
G öße
wi
den
S ando -
ein luß
messen
wollen.
S eng
genommen
müß en
wi
alle
möglichen
Kombina ionen
on
S eue n,
die
ganz
ode
eilweise
zu
Finanzie ung
de
Finanzzuweisungen
an
die
Lände
übe gehen,
im
Hinblick
au
ih en
En zugse ek
ü
die
Gemeinden
un e suchen.
Da
die
Wahl
diese
Kom-
bina ion
sich
in
keine
Weise logisch
mi
den
möglichen
Ve eilungs-
schlüsseln
de
Finanzzuweisungen
e binden
läß ,
müß en
konsequen-
e weise
alle
möglichen Au b ingungsschlüssel
mi
allen
möglichen
Ve eilungsschlüsseln
kombinie
we den.
Das
wü de
allein
ein
ganzes
Re e a
üllen.
Ande sei s
is
die
Eliminie ung
de
on
de
Au b ingung
de
Mi el
ausgehenden
Wi kungen
gleichbedeu end
mi
de
Annahme,
daß
die
Rela ionen
im
ö lichen
S eue au kommen
zwischen
den
Ge-
meinden
sich
nich
ände n,
d. h.
daß
in
jede
Gemeinde
ein
gleich
g o-
ße
An eil
ih e
S eue einnahmen
au
die
Lände
übe geh .
·In
den
e -
assungsgese zlich
einge üh en
S eue e bund
zwischen
Lände n
und
Gemeinden
in
de
Bundes epublik
Deu schland,
in
den
die
wich igs en
S u ga
1962,
S.
262
.).
G.
Isenbe g
bezi e die inne gebie liche Ve wen-
dungsquo e des Einkommens in landwi scha lichen Gebie en Deu schlands
eben alls au
60
H (Zu S ad planung in den neuen deu schen Os gebie en.
"Raum o schung
und
Raumo dnung" Jg.
1941,
S.
137),
wäh end
B.
Ba o d
ü
Aa hus zu dem E gebnis komm , daß 45 H de Ve b auchsausgaben de
Be ölke ung ö lichen Un e nehmungen zugu e kommen (Local economic
e ec s o a la ge scale indus ial unde aking, Kopenhagen und London
1938,
S.44).
18
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpol1 1k
32
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274
Willi Albe s
bzw.
as
alle
Landess eue n
einbezogen
wo den
sind,
müß en
also
auch
noch
die
Gemeindes eue n
au genommen
we den.
Woll e
man
die
Fi-
nanzmasse
de
Finanzzuweisungen
e höhen,
wü de
das
bedeu en,
daß
die
Gemeinden
einen
en sp echenden
P ozen sa z
des
Au kommens
ih e
S eue n
an
die
Lände
ab e en.
Selbs
wenn
die
Rela ionen
de
S eue -
k a
zwischen
den
Gemeinden
sich
nich
e schieben,
is
das
alle dings
noch
nich
gleichbedeu end
mi
eine
ölligen
S ando neu ali ä ;
denn
gewisse
s ando beein lussende
Wi kungen
können
sich schon
du ch
eine
Ve ände ung
de
absolu en
Höhe
de
e ügba en
Finanzmasse
e ge-
ben
16•
Fe ne
is
es
keineswegs
selbs e s ändlich,
daß,
selbs
wenn
alle
Gemeindes eue n
zu
Finanzie ung
de
Finanzzuweisungen
e wende
we den,
dies
nich
die
Rela ionen
de
S eue k a
e ände .
Sie
ände n
sich
be ei s
dann,
wenn
man
z.
B.
den
Ve zich
de
Gemeinden
au
eigene
S eue einnahmen
nach
ih e
Einwohne zahl
bemiß
-
ein
Schlüssel,
de
iel ach
angewende
wi d
-
ode
wenn,
wie
es
de
Wissenscha -
liche
Bei a
in
seinem
Gu ach en
zu
Gemeinde inanz e o m
o geschla-
gen
ha ,
die
e höh e
Finanzausgleichsmasse
in
e s e
Linie
ode
soga
ausschließlich
on
den
übe du chschni lich
s eue s a ken
Gemeinden
au geb ach
wi d.
Diese
wenigen
Beme kungen
mögen
zeigen,
welche
möglichen
s ando beein lussenden
Wi kungen
in
dem
e ein ach en
Modell
e nachlässig
we den,
wenn
die
om
Au b ingungsmodus
de
Finanzzuweisungen
ausgehenden
Wi kungen
eliminie
we den.
T o z-
dem
sehe
ich
keinen
ande en
Weg,
wenn
die
Un e suchung
übe haup
zu
übe schauba en
E gebnissen
üh en
soll.
Bei
den
möglichen
Ve eilungsschlüsseln
möch e ich mich,
dami
de
Abs ak ionsg ad
nich
zu
s a k
wi d,
au
die
beiden
zu
Zei
in
de
Bundes epublik
e wand en
Schlüssel,
au
die
Finanzk a
und
au
den
Beda ,
besch änken
17•
Sie
um assen
gleichzei ig die
beiden
g undsä z-
lichen Möglichkei en
ü
die
Ve eilung
de
Finanzausgleichsmasse
an
die
Gemeinden.
16 Diese Wi kung e gib sich da aus, daß de inanzielle Spiel aum de
Gemeinden ü eie Au gaben, de nach E üllung de P lich au gaben e -
bleib , in a men und eichen Gemeinden seh un e schiedlich is . Da die Aus-
gaben, die zu E üllung de P lich au gaben e o de lich sind, nich e in-
ge we den können, üh eine Ve inge ung de gemeindlichen Finanzmasse
ausschließlich zu Einsch änkung on Ausgaben ü eie Au gaben. Eine
Ve inge ung de Finanzmasse e schieb demnach die Ausgabens uk u
zwischen a men und eichen Gemeinden.
17 De o dem Zwei en Wel k ieg im Deu schen Reich angewende e
Schlüssel, das ö liche S eue au kommen, b auch nich besonde s behandel
zu we den, da
es
bei ihm keinen Saldo zwischen En zugs-
und
Zu üh ungs-
e ek gib , an dem
wi
die S ando wi kung beu eilen wollen.
E
un e -
scheide sich on einem gebundenen T ennsys em, bei dem die Gemeinden
au die E ags- und Ve wal ungshohei besch änk sind, lediglich dadu ch,
daß die Zus ändigkei ü die S eue e hebung,
d.
h.
die Ve wal ungshohei ,
eben alls au die Zen al egie ung übe gegangen is .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
Finanzzuweisungen und S ando e eilung 275
Im
Fall
4,
in
dem
die
Gemeinden
übe
keine
eigenen
Einnahmen
e -
ügen,
s ell
sich
die
F age
ih e
Finanzk a
nich . Als Bemessungs-
g undlage
komm
nu
de
Finanzbeda
in
F age.
Im
Fall
5,
in
dem
die
Gemeinden
mindes ens
eine
eingesch änk e
S eue hohei
besi zen, sollen die
Finanzzuweisungen
dagegen
eine
be-
s ehende
Disk epanz zwischen
Finanzk a
und
Finanzbeda
ausglei-
chen
bzw.
milde n.
Alle dings
können
sie dies
nu
in
eine
Rich ung:
nämlich
sie
können
nu
ein
Zu ückbleiben
de
Finanzk a
hin e
dem
Finanzbeda
besei-
igen.
Das
P oblem
de
abundan en
Gemeinden,
in
denen
die
Finanz-
k a
g öße
als
de
bei
einem
einhei lichen
Maßs ab
ü
die
ö liche
Bedü nisbe iedigung
benö ig e
Finanzbeda
is ,
können
sie
nich
lö-
sen. Die
on
zusä zlichen
ö en lichen
Leis ungen
ode
on
eine
nied i-
ge en
S eue belas ung
in
solchen
abundan en
Gemeinden
ausgehenden
S ando ein lüsse
bleiben
bes ehen
18•
Hie
sind
de
Wi kungsmöglich-
kei
de
Finanzzuweisungen
G enzen
gese z ,
wenn
man
nich
einen
Au b ingungsschlüssel
wähl ,
de
zu
Finanzie ung
nu
ode
in
ela i
s ä ke em
Um ang
de a ige
abundan e
Gemeinden
he anzieh
19•
Von
auße ökonomischen
Zielse zungen,
die
eine
bes imm e
on
den
ökonomischen
En wicklungs endenzen
abweichende
äumliche
O dnung
de
Wi scha
ans eben
und
in
de en
Diens
die
Finanzzuweisungen
eben alls
ges ell
we den
können
und
z.
T.
auch
ges ell
we den,
wie
die
Finanzhil e
ü
Be lin
und
de
G enzlandansa z
im
Ve eilungs-
schlüssel
de
allgemeinen
Finanzzuweisungen
de
Bundeslände
an
die
Gemeinden
zeig , soll
abgesehen
we den.
Theo e isch
lassen
sich
na ü lich
die
Bedingungen
ü
eine
gleich
g oße
Beda sdeckung
in
den
Gemeinden
seh
ein ach
o mulie en.
Genau
wie
die
G enze äge
des
Kapi als
gleich
g oß
sein
müssen,
wenn
ein
wi -
scha liches Gleichgewich
bes ehen
soll,
muß
de
Nu zen
de
le z en
Ausgabeeinhei en
ü
die
Gemeindebü ge
gleich
g oß
sein
-ode ,
wenn
wi
den
Ta bes and
e was
wenige
abs ak
o mulie en:
die
Be-
dü nisbe iedigung
du ch
die
Gemeindeausgaben
muß
bei
gleiche
Ein-
kommensschmäle ung
de
Gemeindebü ge
so
g oß
sein,
daß
kein
Bü -
ge
(Un e nehme
ode
Nich un e nehme )
sich
in
eine
Gemeinde
bes-
se
ode
schlech e
ges ell
ühl
und
aus
diesem
G unde
seinen
S and-
o
(Wohnsi z)
ände .
Nun
kann
de
Nu zen
abe
nich
quan i izie
we den.
Da übe
hinaus
is
es
dem
S aa
im
Gegensa z
zu
den
p i a en
Un e nehme n
auch
nich
18
Vgl.
W.
Albe s,
Möglichkei en
und
G enzen eines in e kommunalen
Finanzausgleichs. In: Kommunale Finanz e o m, Sch i en eihe de F ied-
ich-Ebe -S i ung,
1962,
S.
7
.
19 Vgl. den Hinweis au das Gu ach en des Wissenscha lichen Bei a s beim
Bundesminis e ium de Finanzen zu Gemeinde inanz e o m,
S.
19.
18"
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276 Willi Albe s
möglich, Ve schiebungen
in
den
P ä e enzen
seine
Bü ge
zwischen
den
on
ihm
angebo enen
Leis ungen
du ch
P eisände ungen
es zus el-
len,
weil
ü
die
meis en
diese
Leis ungen
keine
Ma k p eise
exis ie-
en. Auch
Ände ungen
in
den
Rela ionen
de
Gewinne
de
Un e neh-
mungen,
die
die e schiedenen
Gü e
und
Leis ungen
anbie en,
können
nich
als
Indika o
ü
die En scheidungen des
S aa es
(de Gemeinden)
übe
Um ang
und
Au eilung
seine
(ih e ) inanziellen
Mi el
ü
die
e schiedenen
Au gaben
und
Leis ungen
dienen,
weil
de
S aa
nich
nach
dem
P inzip
de
Gewinnmaximie ung
e äh .
Fü
die Eigen-
be iebe
de
Gemeinden
is
in
de
Regel Kos endeckung o gesch ie-
ben; iele
Leis ungen
on
ö en lichen
Ans al en
und
Ein ich ungen
we den
un e
den
Kos en
bzw.
zum
g oßen
Teil unen gel lich
ange-
bo en. Ich
b auche
mich
in
diesem K eis nich
wei e
übe
die Schwie ig-
kei en
bzw.
die
Unmöglichkei
eine
objek i en
Beda se mi lung
de
Gemeinden
auszulassen.
Was
bes en alls
möglich is ,
is
an
Hand
on
E sa z naßs äben
An-
hal spunk e
ü
den
Um ang
einzelne
Bedü nisse
zu
inden. Die
be-
nö ig en
Klassen äume
und
Leh e
kann
man
mi
Hil e
de
Schüle -
zahlen, die
benö ig en
K ankenhausbe en
an
de
Zahl
de
Einwohne
bzw.
dem
K ankenan all,
die
benö ig en
S aßenbau en
an
de
Ve keh s-
dich e usw.
e mi eln.
Abe
es
is
meines Wissens
bishe
kein
Ve such
gemach
wo den,
ü
Zwecke des Finanzausgleichs
den
gesam en
Beda
de
Gemeinden
es zus ellen.
Dami
ehl
abe
die eigen lich
benö ig e
Bemessungsg undlage
ü
die
Finanzzuweisungen
an
die Gemeinden:
nämlich
die Di e enz zwischen
Beda
und
den
bei gleichmäßige
An-
spannung
de
S eue k a
o handenen
Eigeneinnahmen.
Behel smä-
ßig
ha
man
sich
bei
de
Bemessung
de
Finanzzuweisungen
da au
ge-
einig ,
en wede
nu
die
Finanzk a
zu be ücksich igen
ode
ü
einige
spezielle Be eiche
den
Beda
zu
quan i izie en.
Da aus
e geben
sich olgende mögliche
Rückwi kungen
au
den
S ando :
1. Die
Finanzzuweisungen
we den
nu
nach
de
Finanzk a
bemes-
sen.
a)
Eine
Gemeinde
e häl
Finanzzuweisungen, weil
ih e
Finanzk a
-bei
einem
T ennsys em
is
kla ,
daß
nich
das
a sächliche
S eue -
au kommen,
sonde n
ein sich
bei
gleich
s a ke
S eue anspannung
e -
gebendes
Au kommen
de
E mi lung
de
Finanzk a
zug unde
zu
le-
gen
is
-
un e
dem
Du chschni lieg .
Es
kann
abe
sein,
daß
ih
Finanzbeda
-gleichmäßige
Be iedigung
de
Bedü nisse
in
den
Ge-
meinden
un e s ell
-
im
gleichen
Um ang
ode
noch
s ä ke
un e
dem
Du chschni lieg . Die
Finanzzuweisungen
e scha en
in
diesem
Fall
de
Gemeinde
einen
Spiel aum
iü
Ausgaben,
den
ande e
Gemein-
den
nich
besi zen
und
mi
denen
sie
"a ak i "
wi ken
können.
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Finanzzuweisungen und S ando e eilung 277
b) Die
Wi kung
wä e
umgekeh ,
wenn
eine
Gemeinde
keine Finanz-
zuweisungen
e hiel e
bzw. sie
soga
zu
de en
Finanzie ung
e s ä k
he angezogen
wü de,
weil
ih e
Finanzk a übe du chschni lich hoch
is ,
abe
gleichzei ig
de
Finanzbeda
noch
s ä ke
übe
dem
Du ch-
schni
lieg , wobei
wiede
gleichmäßige Beda sdeckung
in
allen
Ge-
meinden
un e s ell
wi d.
In
de
A ak ionsmöglichkei
wü de
sie ge-
genübe
ande en
Gemeinden
benach eilig . Das
is
die Ge ah ,
au
die
Sa le
im
Rahmen
de
Be a ungen
des Wissenscha lichen
Bei a s
übe
die Gemeinde inanzen
mi
Nachd uck hingewiesen
ha ,
als
de
Vo schlag
eines Ausgleichs
de
S eue k a
zwischen inanzs a ken
und
inanz-
schwachen
Gemeinden
gemach
wu de.
Diese nach eiligen
Wi kungen
könn en
e mieden
we den,
wenn
Be-
da smaßs äbe
bei
de
Messung
de
Finanzk a
mi
be ücksich ig
we -
den
wü den.
In
de
Bundes epublik
wi d
dies
dadu ch
e such ,
daß
de
ganz
übe wiegende
Teil
de
dem
Ausgleich
de
Finanzk a
bzw.
de
S eue k a
de
Gemeinden
dienenden
"allgemeinen
Finanzzuweisun-
gen", die
sogenann en
Schlüsselzuweisungen,
nich
nach
dem
S eue -
au kommen
p o
Kop
-bezogen
au
einen
gleich
hohen
S eue sa z
-
de
a sächlichen Einwohne zahl,
sonde n
eine
" e edel en"
Einwoh-
ne zahl
bemessen
we den.
Dabei
wi d
ü
die
g öße en
Gemeinden
die
a sächliche
Einwohne zahl
nach
einem
bes imm en
Schlüssel
e höh ,
und
zwa
um
so
s ä ke ,
je
g öße
die Gemeinde is .
Dadu ch
wi d
ih e
Finanzk a
(S eue au kommen
p o
Kop )
nied ige
ausgewiesen als sie
a sächlich is , so
daß
die
g öße en
Gemeinden
einen
Ansp uch
au
hö-
he e
allgemeine
Finanzzuweisungen
haben.
Man
will
ihnen
ela i
hö-
he e
Finanzzuweisungen
zukommen
lassen,
weil
man
da on
ausgeh ,
daß
die Ö en lichen
Ausgaben
übe p opo ional
mi
de
Zunahme
de
Be ölke ung
s eigen.
Im
Du chschni
de
Lände
wi d
un e s ell ,
daß
de
Finanzbeda
p o
Kop
in
den
g öß en
Gemeinden
e wa
doppel
so hoch
lieg
wie
in
den
kleins en. Alle dings
bes ehen
in
de
S a elung
zwischen
den
Lände n
e hebliche Un e schiede. Auch
hie in
zeig sich,
wie
schwe es is ,
objek-
i e
Maßs äbe
ü
die Messung des
Beda s
zu inden.
In
de
Regel
ha
man
noch
nich
einmal
e such ,
Anhal spunk e
ü
die
mi
wachsende
Gemeindeg öße
ein e ende
Ände ung
des
Finanzbeda s
zu inden. Die
heu igen
Ansä ze
sind
deshalb
wei gehend
geg i en bzw.
man
ha
sie
ein ach
übe nommen,
weil
sie
o
einigen
Jah zehn en
einmal
on
i -
gend
jemand
nach
i gendwelchen
eilweise
ga
nich
meh
bekann en
Gesich spunk en es geleg
wo den
sind. Viel ach
ha
man
die
a säch-
liche
Zunahme
de
P o-Kop -Ausgaben
mi
wachsende
Gemeindeg öße
als
Anhal spunk e
gewähl ,
ohne
zu
bedenken,
daß
sie
wei gehend
on
den
e ügba en
Einnahmen
bes imm
wa en,
die
den
Gemeinden
au
G und
de
bes ehenden
Ve eilung
de
S eue quellen
und
ih e
sich
da -
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278
Willi Albe s
aus
e gebenden
S eue k a
zu lossen.
In
ihnen
spiegeln sich demnach
Mangel
und
übe luß
mindes ens
in
dem
gleichen
Um ang
wide
wie
de
Beda .
Die
G undbe äge
bzw. die
"Haup ansä ze",
nach
denen
die Höhe
de
Schlüsselzuweisungen
bes imm
we den,
sind
in
No d hein-Wes alen,
Rheinland-P alz
und
Baden-Wü embe g
zwischen
100
und
150
ges a -
el ,
in
Hessen
e eich
de
Ansa z
ü
die
g öß en
Gemeinden
dagegen
e wa
das 2,9 ache desjenigen
ü
die
kleins en
Gemeinden.
In
Baye n
und
Niede sachsen eich die
Spanne
on
100
bis
e wa
230.
De
Ve lau
de
S a elung
mi
de
Gemeindeg öße
is
eben alls
seh
un e schiedlich.
In
No d hein-Wes alen
und
Rheinland-P alz
e hal en
alle
Gemeinden
un e
10
000
Einwohne n
den
gleichen Ansa z.
In
Hessen
se z
eine
S a -
elung
dagegen schon bei
eine
Gemeindeg öße
on
1
000
Einwohne n
ein,
wäh end
in
den
meis en
Lände n
die
S eige ung
bei
Gemeinden
on
meh
als
2000
Einwohne n
beginn
20•
Selbs
wenn
man
un e s ellen
wü de,
daß
die zwischen Gemeindeg ö-
ßenklassen
bes ehenden
Un e schiede
im
Finanzbeda
in
dem
Ansa z
ich ig be ücksich ig
wo den
wä en,
müß e
de
Ve such, bei
de
Mes-
sung
de
Finanzk a
Beda sun e schiede zu be ücksich igen,
unzuläng-
lich bleiben,
weil
die
g oßen
Un e schiede zwischen
den
Gemeinden
de
gleichen G ößenklassen nich
e aßba
sind.
Die
Un e s ellung
eines
mi
zunehmende
Gemeindeg ößenklasse
wachsenden
Finanzbeda s
je
Einwohne
ha
auch
einen
Ein luß
au
die
S ando e eilung.
Wenn
man
un e s ell ,
daß
die
Be iedigung
glei-
che
Bedü nisse
in
g oßen
Gemeinden
ela i
eu e
als
in
kleinen
is
und
die
Finanzzuweisungen
en sp echend
bemiß , olg
da aus,
daß
die
Agglome a ionsnach eile
on
Ballungs äumen
nich
meh
oll
wi ksam
we den,
d. h. die Tendenz
zu
äumlichen
Konzen a ion
wi d
e s ä k .
Nun
e höh
sich
de
Finanzbeda
je
Einwohne
mi
wachsende
Ge-
meindeg ößenklasse
abe
auch,
weil
in
g öße en
Gemeinden
Bedü nisse
au e en,
die
in
kleinen
Gemeinden
nich
be iedig
we den
müssen
bzw. on
de en
Be iedigung
kleine
Nachba gemeinden
im
Einzugs-
gebie
eine
S ad
mi
p o i ie en,
z.
B.
wenn
die
le z e e
ö en liche Lei-
s ungen
in
Fo m
on
höhe e
Schulausbildung
ode
K ankenhausp lege
zu
Ve ügung
s ell
ode
küns le ische
Da bie ungen
(Thea e ) ö de .
Sowei
hie au
die
E höhung
des
Finanzbeda s
je
Einwohne
zu ück-
zu üh en
is ,
haben
die
e höh en
Ausgaben
nich s
mi
den
eben
e wähn-
en
Agglome a ionsnach eilen zu
un.
Ih e
Be ücksich igung
bei
de
Be-
messung
de
Finanzzuweisungen
begüns ig
zwa
auch
dann
eine
Bal-
lungs endenz
-nämlich
im
Ve häl nis
zu
einem
Zus and,
in
dem
en -
20
Vgl.
A . Finanzausgleich
III,
Deu schland
(W.
Albe s).
Im
Handwö e -
buch de Sozialwissenscha en, S u ga , Tübingen, Gö ingen 1961,
Bd.
3,
S.571.
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Finanzzuweisungen und S ando e eilung 279
wede
keine
Finanzzuweisungen
bes ehen
bzw.
in
dem
sie nach
de
S eue k a
de
a sächlich
o handenen
Einwohne
e eil
we den
-,
abe
du ch
die
Fö de ung
wü den
nu
die
na ü lichen
Agglome a ions-
o eile
ausgenu z
we den.
In
Wi klichkei
agen
beide
Fak o en
zu
E höhung
des
Finanzbeda s
je
Einwohne
mi
wachsende
Gemeindeg ößenklasse bei, wobei
ih
Ge-
wich
alle dings
schwe abzuschä zen is . Die S a elung des
Haup an-
sa zes
de
Finanzzuweisungen
soll e deshalb,
wenn
man
e hinde n
will,
daß
sie Agglome a ionsnach eile kompensie en,
mindes ens
hin e
de
mi
wachsende
Gemeindeg öße a sächlichen
Zunahme
de
Aus-
gaben
je
Einwohne
zu ückbleiben.
Das
is
heu e
in
de
Bundes epublik
de
Fall.
Fü
die Ta sache,
daß
die
Zunahme
de
Finanzzuweisungen
hin e
de
Zunahme
des
gesam en
Finanzbeda s
zu ückbleib , sp ich
auch,
daß
die
S eue anspannung
mi
wachsende
Gemeindeg ößenklasse
zunimm .
Im
Jah e
1956
lag
de
du chschni liche Hebesa z
de
Gewe be-
s eue
und
de
G unds eue
B
in
den
g öß en
Gemeinden
um
e wa
ein
D i el
bis
40
H
höhe
als
in
den
kleins en
Gemeinden;
nu
bei
de
G unds eue
A
äll
die
S eue anspannung
mi
wachsende
Gemeinde-
g ößenklasse.
Fü
die
G oßs äd e
is
sie
als
Einnahmequelle
so
unbedeu-
end,
daß
un e
iskalischen
Gesich spunk en
die
Höhe
de
Hebesä ze
unin e essan
is . Wohl
abe
können
ang enzende
O s eile,
in
denen
die
landwi scha liche
Be ölke ung
noch eine g öße e
Bedeu ung
ha ,
ü
eine
Eingemeindung
gewonnen
we den.
-
Ein
Mi el,
au
das
G oß-
s äd e
ge n
zu ückg ei en
und
das,
wenn
auch nich ökonomisch, so doch
poli isch,
zu
eine
"S ando e schiebung"
üh .
Eine
om
S aa
be iebene
Raumo dnungspoli ik
wi d
iel ach
zu
eine
den
wi scha lichen En wicklungs endenzen nich
en sp echenden
S ando e eilung
üh en,
weil eine Au locke ung
de
Be ölke ung
und
Wi scha
aus
sozialen
G ünden
(gesunde W
ohn-
und
Lebens-
weise),
aus
gesellscha spoli ischen
E wägungen
(Bekämp ung
de
Ve -
massung)
und
aus
weh poli ischen Mo i en (Dezen alisie ung
de
P o-
duk ionss ä en)
ü
so wich ig
angesehen
wi d,
daß
bei
ih e
Ve wi k-
lichung
in
Kau
genommen
wi d,
daß
sie die
Maximie ung
des Sozial-
p oduk s
behinde .
Auch
un e
diesem Gesich spunk soll e
de
in
de
Bundes epublik
angewende e
Ve eilungsschlüssel
ü
die
Finanzzuwei-
sungen
übe p ü
we den.
Die
wi ksams e
Möglichkei
zu
Besei igung on Ballungs endenzen,
die
on
dem
de zei igen Ve eilungsschlüssel
de
Finanzzuweisungen
ausgelös
we den,
bes eh
in
eine
Abschwächung de S a eLung de
G undbe äge de "Haup ansä ze"
mi
wachsende Gemeindeg öße.
Na-
ü lich
wü de
eine Schlech e s ellung
de
G oßs äd e
zu
Anpassungs-
schwie igkei en
üh en.
Das
in
manchen
S äd en
o handene
Ve keh s-
chaos
wü de
noch
e g öße ,
die
übe windung
de
Schul aumno ,
die
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286
Willi
Albe s
luß
au
die äumliche
O dnung
de
Wi scha
-
wenn
übe haup
-
nu
in
unzulängliche
Weise
beach e
wo den
is .
Mi
schein ,
an
diese
Ve nachlässigung
is
auch die Finanzwissenscha
nich
ganz
unschul-
dig;
denn
unse e
Kenn nis
übe
die nich ein achen
S ando wi kungen
de
Finanzpoli ik
und
die
Au klä ung
de
Ö en lichkei
übe
die
bes e-
henden
Zusammenhänge
müssen
e ie
we den.
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B auchba e
Maßs äbe
ü
kommunale
Finanzzuweisungen
Von
E win
H i
eIs
ehe
I
Finanzzuweisungen
an die
Gemeinden
e olgen
gegenwä ig
ü
die
e schiedens en
Zwecke,
zu
Abgel ung
on
Au gaben
des
übe agenen
Wi kungsk eises ,
ü
Gemeinscha sau gaben
(Schulen,
S aßen,
Fü -
so ge,
Gesundhei ,
Polizei),
wei e hin,
wenn
auch
in
s a k
abnehmen-
dem
Um ang,
ü
K iegsschädenbesei igung
und
G unds eue aus all,
schließlich als Schlüsselzuweisungen2•
In
nich
une heblichem
Um ang
leis en
auch
die
Gemeinden
Finanz-
zuweisungen
an die
Lände ,
so
ü
Schulen, Polizei,
e ne
auch als
all-
gemeine
Landesumlage
u. ä.
Alle
Finanzzuweisungen
haben
den
Zweck,
in
e ikale
Rich ung
Landesmi el
an
die
Gemeinden
zu
übe agen
(ode
auch
umgekeh );
die
Absich , gleichzei ig
auch
einen
ho izon alen
Finanzausgleich
un e
den
Gemeinden
zu
bewe ks elligen,
bes eh
an
sich
nu
bei
den
Schlüssel-
zuweisungen. Auch
bei
ande en
Finanzzuweisungen
wi d
abe
häu ig
en wede
o en
ode
disk e
die
Finanzlage
de
Gemeinde
be ücksich-
ig . O ene Be ücksich igung
is
o handen
bei
manchen
Umlagen
(Lan-
desumlagen, Landesschulumlagen), die
nach
de
S eue k a
au geb ach
we den.
(Sie
we den
wegen
ih e
ge ingen
Bedeu ung
hie
e nachläs-
sig .)
Disk e e
Be ücksich igung
de
Finanzlage
inde
s a
bei
Be-
da szuweisungen,
abe
keineswegs
nu
hie ,
sonde n
auch
bei
Hil en
ü
Au bauzwecke (Zuschüsse,
zins e billig e
Da lehen,
Schulddiens -
beihil en),
bei
ielen
ande en
"geziel en" Beihil en,
bei
Do a ionen
u. ä.
An
sich
is
das
Volumen
de
Schlüsselzuweisungen
im
Ve häl nis
zu
allen
ande en
Zuweisungen
im
Finanzausgleich
klein;
es
be äg
nu
e wa
1/
4
bis
1/
3
alle
Zuweisungen
im
Finanzausgleich. Dennoch sollen
in
de
heu igen
Be ach ung
lediglich
die
Schlüsselzuweisungen
behandel
1 Zumeis pauschalie ; in de kommunalen Fachsp ache agen
nu
diese
Zuweisungen die Bezeichnung "Finanzzuweisungen".
2 Die e s e und le z e inanzs a is ische Da s ellung geh au die A bei en
des Lei enden Regie ungsdi ek o s D .
He mann
zu ück; sie e aß e die
Jah e
1951 bis 1955.
Vgl.
K.
He mann,
De Finanzausgleich zwischen Land und
Gemeinden
in
den Rechnungsjah en 1951 bis 1955. "Wi scha und S a is ik",
N.
F.
Jg.
9,
H.
8 (Augus 1957),
S.
413 .; e ne S a is ik de Bundes epublik
Deu schland, Band 191.
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288 E win Hielsche
we den.
De
Ve such,
einen
sys ema ischen
Finanzausgleich
un e
den
Gemeinden
gleichzei ig
mi
de
Zuweisung
on
Landesmi eln
zu
e -
eichen,
begann
1938;
e
is
also
nich
äl e
als
23
Jah e.
De jenige,
de
zue s
die
No wendigkei
eines solchen Ausgleichs
e kann e,
wa
Popi z.
Popi z
wa
auch
de
E inde
de
Me hode
des
Finanzausgleichs
3•
E
ha
auch
zu
endgül igen
Ve wi klichung
seine
G undgedanken
en -
scheidend
beige agen.
Die
Schlüsselzuweisungen
be ugen
1957 1 013 900 000
DM
1958
1959
1162
800
000
DM
1 300 000 000
DM
4
Die
soeben
au ges ell e
Behaup ung,
daß
nu
in
den
Schlüsselzu-
weisungen
ein
sys ema ische
in e kommunale
Finanzausgleichse ek
beabsich ig
is ,
muß
nochmals
eingesch änk
we den.
Auch
in
den
Schlüsselzuweisungen
sind
Be äge
en hal en,
die
nich
einen
solchen
Ausgleichse ek beabsich igen.
Am
deu lichs en
is
dies
in
Baden-
Wü embe g,
wo
die
Häl e
de
Schlüsselzuweisungen
nach
e edel en
Kop zahlen
ausgeschü e
wi d.
Abe
auch
in
ande en
Lände n
schein
es
kleine e
Vo wegausschü ungen
aus
de
Schlüsselmasse
zu
geben.
Man
wi d
nich
ehl
gehen,
wenn
man
obige
Zi e n
de
Schlüsselzu-
weisungen
um
100
bis
200
Millionen DM
kü z .
Die
mi
Ausgleichswi -
kung
e eil en
Be äge
belau en
sich
in
Deu schland
also
im
Du ch-
schni
de
Jah e
1957
bis
1959
au
und
1
Millia de
DM.
Zum
Ve gleich
sei angegeben,
daß
die
Einnahmen
an
Gemeindes eue n
e gaben
1957 7 058 000 000
DM
1958
1959
7627000000
DM
8 722 000 000
DM
Die
Schlüsselzuweisungen
mi
Ausgleichse ek
be agen
also
und
13
H
de
Gemeindes eue n.
3
J.
Popi z, De kün ige Finanzausgleich zwischen Reich, Lände n und Ge-
meinden. Gu ach en, e s a e de S udiengesellscha ü den Finanzausgleich,
Be lin 1932.
Es
is seh beach lich, welche Bedeu ung damals diesem
P o-
blem beigemessen wu de. De A bei sausschuß de
nu
ü
den einen Zweck
geg ünde en "S udiengesellscha
ü
den Finanzausgleich" se z e sich wie
olg zusammen: Obe egie ungs a a.
D.
D .
Adame z,
Be lin; Obe bü ge -
meis e D .
B ach ,
Essen; D .
Fonk,
Be lin; Rech sanwal D .
F en zel,
Be -
lin;
Land a
a.
D.
D . Ge eke, Mi glied des Reichs ags, P esseI; Obe bü ge -
meis e D . Goe dele , Leipzig; S ad kämme e
Hahn,
Essen; Reichsminis e
a.
D.
Hamm,
Be lin; Obe bau a Heck, Dessau; Landeshaup mann D . D .
h.
c.
Ho jon,
Düsseldo ; S aa ssek e ä
z.
D.
D .
Kempne ,
Be lin; E s e
Lan-
des a D .
Ki z,
Düsseldo ; Landes a D .
Kühl,
Müns e ; Bü ge meis e
D . Löse , Leipzig; D . D . h.
c.
Sil e be g,
Köln; D . Sogemeie , Be lin;
Syndikus S einbe g, Be lin; D .
S olpe ,
Mi glied des Reichs ags, Be lin. Das
Gu ach en um aß e 345 D ucksei en.
4 Geschä z .
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B auchba e Maßs äbe ü kommunale Finanzzuweisungen
289
In
den
Jah en
1938
bis
1941
be ugen
die Schlüsselzuweisungen
ü
das
ganze Reichsgebie
1938 443 000 000
RM
1939
1940
1941
550 000 000
RM
595 000 000
RM
575000000
RM
Selbs
wenn
man
be ücksich ig ,
daß
es sich
um
Zahlen
ü
das ganze
Reichsgebie handel ,
e gib
sich doch
un e
Be ücksich igung des mone-
ä en
Fak o s
eine gewisse Ähnlichkei
mi
den
Zi e n
nach
dem
K ieg.
(Dies
wu de
alle dings
dadu ch
e eich ,
daß
das
Bü ge s eue au kom-
men
1942
in
die Schlüssel nasse
eingebau
wu de.
Es
be ug
im
Du ch-
schni
de
le z en
Jah e
o
1942
600000000 RM.)
Ehe
ich die
Einlei ung
abschließe,
muß
ich noch
da au
hinweisen,
daß
die
bis
1945
einhei liche Ausgleichs nasse
on
da
ab
in
e schiedene
Ausgleichs nassen
in
den
Lände n
ze iel.
Wenn
ein
allgemeine Aus-
gleich beabsich ig is ,
dann
is
eine Vo wegau eilung
in
Einzel nassen
eine
schwe e Schädigung
de
Ausgleichsabsich . Die En wicklung
b auch-
ba e
Maßs äbe
ü
Finanzzuweisungen
an
die
Kommunen
ha
siche
zu
Vo ausse zung, daß
o
de
Anwendung
de
Maßs äbe die Nach-
eile
besei ig
we den,
die
aus
de
Ze schlagung
de
einhei lichen Aus-
gleichsmasse
en s anden
sind. Ich
we de
hie au
auße halb
meines eigen -
lichen
Themas
am
Schluß noch
ku z
zu sp echen kommen.
n
De
e s e
Haup naßs ab
ü
die
Ve eilung
de
Schlüsselzuweisun-
gen
is
sei
de en
Bes ehen die
"S eue k a "
(lediglich
in
einigen J
ah-
en
nach
dem
K ieg
gab es eine
Ve eilung
nach
Kop zahlen;
das
wa
bis
1948
wegen
de
P eiss opp-In la ion
e häl nismäßig
gleichgül ig;
daß
die Me hode eilweise
bis
1951
o ge üh
wu de,
ha e
wohl
nu
echnische U sachen).
De
zwei e
Haup naßs ab
is
de
"Haup ansa z
nach
de
Gemeinde-
g öße".
Daneben
gib
es eine g oße Reihe
on
Nebenansä zen.
Aus
de
Ihnen
zuges ell en
"übe sich
übe
den
Finanzausgleich
in
den
Län-
de n
des Bundesgebie es" om
11.
7.1960 (au ges ell om Deu schen
S äd e ag)
is
zu
en nehmen,
wie
e schiedena ig die gese zlichen
Regelungen
in
den
einzelnen
Lände n
sich en wickel haben. Das
gil
ü
alle
Fo men
on
Finanzzuweisungen, das
gil
auch
ü
die Schlüssel-
zuweisungen.
Schon
de
e s e
Haup naßs ab, die
S eue k a meßzahlen,
we den
in
den
Lände n
du chaus
nich einhei lich be echne .
S eue k a meß-
zahlen
be uhen
selbs e s ändlich g undsä zlich
au
den
S eue einnah-
men
jede
einzelnen Gemeinde; es
wi d
abe
die un e schiedliche
An-
19
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
32
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290
E win Hielsche
spannung
de
Hebesä ze
du ch
die
Anwendung
on
No malhebesä zen,
die
in
den
Lände n
nich
einhei lich es gese z sind,
ni ellie .
Be echnung de S eue k a a)
Die ingie en Hebesä ze (Ni ellie ungssä ze) be agen
...
.
H.
de Meßbe äge
Land
Baden-Wü embe g
Baye n
Hessen
Niede sachsen
No d hein -Wes alen
Rheinland -P alz
Schleswig-Hols ein
G unds eue
A
150
140
140
100
80
140
140
S eue
G unds eue Gewe bes eue
B
150
290
140-230
240
130-260
245
120-240
200
120-240
200
140-230
240
140-250
210
a)
Handbuch
de
kommunalen
Wissenscha
und
P axis,
III.
Bd.
Sei e
443,
Finanz-
ausgleich.
Von
Ho s
Hacke ,
Land a
a. D.,
Beigeo dne e
des
Deu schen
Landk eIs-
ages,
Bonn.
Auch
beim
zwei en
Haup maßs ab,
dem
"Haup ansa z"
zeigen sich
g oße
Un e schiede.
De
Haup ansa z
dien
dem
Zweck,
bei
de
Au s el-
lung
on
Finanzzuweisungs-Maßs äben
die
Ta sache
zu
be ücksich igen,
daß
mi
wachsende
G öße
de
Gemeinde
de
Ve wal ungsau wand
je
Gemeindeeinwohne
s eig .
De
gleiche Zweck
könn e
nun
dadu ch
e -
eich
we den,
daß
man
die
Eliminie ung
des
Gemeindeg ößen-Fak-
o s
bei
den
S eue k a meßzahlen
selbs
o nimm .
Sei
jehe
abe
inde
die
Eliminie ung
au
ande e
Weise
s a .
Den
S eue k a meßzahlen
we den
sogenann e
Ausgangsmeßzahlen
gegenübe ges ell . Die
Ausgangsmeßzahlen
sind,
und
das
is
besonde s
wich ig, keineswegs
b auchba e
Ausgabebeda s-Zahlen
5; sie
sind
nich s
ande es
als
die
E gebnisse
eine
Di ision
eine
meh
ode
wenige
zu-
ällig
im
Landeshaushal
s ehenden
Zi e
ü
Schlüsselzuweisungen
du ch
die
nach
Maßgabe
de
Gemeindeg öße
" e edel e"
Einwohne zahl
des
Landes;
bei
de
Aus eilung
au
die
einzelnen
Gemeinden
wi d
de
G ößen ak o
de
Gemeinde
en sp echend
be ücksich ig .
Die
Schlüs-
selzuweisungen
e geben
sich
p inzipiell
dadu ch,
daß
die
S eue k a -
meßzahl
on
de
Ausgangsmeßzahl
abgezogen
wi d
6,
7.
5 Bekann machung übe die Schlüsselzuweisungen
an
die Gemeinden im
Rechnungsjah
1938
(Bay. Gese z- und Ve o dnungsbla
1939,
S.
111): "Die
in
RM
ausged ück e Ausgangsmeßzahl bezeichne die Obe g enze de
S eue k a , bei de en Vo liegen angenommen wi d, daß eine Gemeinde ih en
ungedeck en Beda aus eigenen S eue einnahmen decken kann."
8 Die Regelung in Baden-Wü embe g weich om Schema e was ab.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
B auchba e Maßs äbe
ü
kommunale Finanzzuweisungen 291
De
Ausgleich
e olg
nie
oll;
ein
Ausgleich
on
60
bis
zu
87,5
H
de
Ausgangsmeßzahl
wi d
häu ig
o weg
ode
nach äglich
du ch
Sonde -
zuweisungen
he ges ell .
Daneben
gib
es
auch
Mindes schlüsselzuwei-
sungen,
die also
auch
dann
gewäh
we den,
wenn
die Di e enz
zwi-
schen
Ausgangsmeßzahl
und
S eue k a meßzahl
nega i
is ,
das
heiß ,
wenn
die
S eue k a meßzahl
die
Ausgangsmeßzahl
übe s eig .
Die
Ausgleichsabsich
wi d
e ne
noch
dadu ch
ges ö ,
daß
die
Schlüssel-
zuweisungsmasse
häu ig
in
Sonde massen
au ge eil
wi d,
z.
B.
in
Mas-
sen
ü
k eis eie
S äd e
und
ü
Landk eise.
Die
Gewich ung
de
Haup ansä ze
nach
de
Be ölke ungsg öße
zeig
zunächs
ein
seh
un e schiedliches
Bild.
Um
diese
Gewich ungs o gänge
e was
e gleichba e
zu
machen,
habe
ich sie
au
die
Basis
100
um-
ges elW.
Baden-Wü embe g
108
-
162
Baye n
70
bis übe
150
100
-
214
Hessen
70
-
160 100
-
229
Niede sachsen
75
-
170 100
-
227
No d hein-Wes alen
110
-
150
100
-
136
Schleswig-Hols ein
100
-
163 100
-
163
Eine
genaue e
P ü ung
e gib ,
daß
die
Gewich ung
de
Gemeinde-
g öße
nich
ganz
so
uneinhei lich
is .
Heu e
kann
ich lediglich
einen
Ve gleich zwischen
Baye n
und
No d hein-Wes alen
ans ellen.
In
Baye n
bezieh
sich die
kleins e
Gewich ungszi e (70)
au
Gemeinden
bis
zu
1000
Einwohne ,
in
No d hein-Wes alen
dagegen
e hal-
en
alle
Gemeinden
bis
zu
10000
Einwohne
die Gewich ungszi e 110.
Die
baye ischen
Gemeinden
on
5000 bis 10000
Einwohne
haben
abe
schon
eine
Gewich ungszi e
on
100.
Dann
e gib
eine
Umbasie ung
au
100
in
No d hein-Wes alen
eine
S euung
on
100
bis
136,
in
Baye n
eine
S euung
on
100
bis
150
(und
nich
on
100
bis
214).
Ähnliches
dü e
auch
ü
die
ande en
Lände n
gel en
9•
E gib
sich schon
bei
den
S eue k a meßzahlen
ein
e wi endes
Bild
du ch
die
un e schiedliche
Fes se zung
de
No malhebesä ze,
und
bei
den
Haup ansä zen
ein
e wi endes
Bild
du ch
die
Vo au eilung
au
k eis eie
S äd e,
k eisangehö ige
Gemeinden
und
Landk eise
10 so-
wie
du ch
die
S euungsdi e enzen
bei
de
Gewich ung
de
Einwohne -
8 Die S ad s aa en e scheinen nich in diese Au s ellung; Rheinland-
P alz wu de wegen seine ela i en Kleinhei und de Komplizie hei seine
Regelung weggelassen. Alle Zi e n be uhen au den Regelungen in de
S äd e ags-Au s ellung om 11.7.1960.
9
A.
a. O.
10 Auch die Do ie ung de Gemeinde e bände (Landk eise)
ha
sich in den
Lände n e schiedena ig en wickel .
19'
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00
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