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Kommunale Finanzen und Finanzausgleich

Timm, Herbert; Jecht, Horst

Abstract

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Full text

Timm, He be (Ed.); Jech , Ho s (Ed.) Book Kommunale Finanzen und Finanzausgleich Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 32 P o ided in Coope a ion wi h: Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion Sugges ed Ci a ion: Timm, He be (Ed.); Jech , Ho s (Ed.) (1964) : Kommunale Finanzen und Finanzausgleich, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 32, ISBN 978-3-428-40400-1, Duncke & Humblo , Be lin, h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/285412 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/legalcode.de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en N eue Folge Band 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 SCHRIFTEN DES VEREINS F JR SOCIALPOLITIK Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en Neue Folge Band 32 Kommunale Finanzen und Finanzausgleich VERLAG VON DUNCKER&HUMBLOT BERLIN 1964 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Kommunale Finanzen und Finanzausgleich lIe ausgegeben on P o . D . He be Timm P o . D . Ho s lech VERLAG VON DUNCKER & HUMBLOT BERLIN 1964 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Alle Rech e o behal en © 1964 Duncke & Humblo , Be lin Ged uck 1964 bei Be line Buchd ucke ei Union GmbH., Be lin 61 P in ed in Ge many OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Vo wo Den im o liegenden Band e ö ~m lich en Bei ägen zum P oblem- k eis "Kommunale Finanzen und Finanzausgleich" liegen Re e a e zu- g unde, die im Finanzwissenscha lichen Ausschuß de "Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en -Ve ein ü Socialpoli ik" in de Zei on Janua 1960 bis Juni 1963 gehal en und disku ie wu den. Fü die Reihen olge de Bei äge wa de Ge5ich spunk maß- gebend, jene mi ela i wei gespann en Themen o anzus ellen und ihnen die Un e suchungen mi enge en F agenk eisen olgen zu lassen. In den beiden e s en Bei ägen we den die inanzpoli ische Au onomie de Gemeinden und dann wei e g ei end die Ak i i ä sowohl de lokalen Gebie skö pe scha en als auch des S aa es im Hinblick au die S ando e eil ng analysie und beu eil , wobei das Re e a on Timm am Beginn und das on Li mann mi am Ende de Re e a e s anden. Die Bei äge on Klo en, Zei el und Obe hause beschä igen sich mi de kommunalen Bes eue ung: zunächs mi den S ando - wi kungen on Gemeindes eue n, dann mi dem zweckmäßigen Ge- meindes eue sys em und schließlich mi de We schöp ungs eue als Gemeindes eue . S ando wi kungen und F agen de zweckmäßigen Be- messung de kommunalen Finanzzuweisungen -die neben den Ge- meindes eue n bekann lich eine bedeu ende Einnahmequelle de Ge- meinden und ein no wendiges Ins umen des kommunalen Finanz- ausgleichs sind -bilden den Gegens and de Un e suchungen on Albe s und Hielsche . In den Bei ägen wi d sowohl eine heo e ische als auch eine em- pi ische Be ach ung angewende ; Ins i u ionen wie auch ökonomische Quan i ä en we den un e such ; neben de posi i en s eh die no ma- i e Analyse in Ges al kQnk e e Vo schläge. Dahe mag de o - liegende Band das In e esse sowohl de Theo e ike als auch de P ak- ike de Finanzpoli ik inden und insbesonde e ü die kommunale Finanzpoli ik uch ba e An egungen · e mi eln. Daß e ande e sei s keine e schöp ende E ö e ung de mi den kommunalen Finanzen und dem Finanzausgleich e bundenen P obleme da s ell , is schon da aus OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 6 Vo wo e sich lich, daß meh e e Einnahmea en de Gemeinden in den Re e- a en nich un e such wu den. Was die Nich be ücksich igung de Gebüh en, Bei äge und E we bseinkün e anlang , so dü e die Un- olls ändigkei deshalb nich e heblich ins Gewich allen, weil diese Einnahmen wenige p oblema isch und ums i en sind. Das gil alle - dings nich ü die K edi einnahmen. Es is zu ho en, daß ihnen in spä e en A bei en des Finanzwissenscha lichen Ausschusses gebüh- ende Au me ksamkei geschenk we den kann. Auch die Ausgaben- sei e is keineswegs oll gewü dig wo den, obwohl sie in allen Bei- ägen meh ode minde be ücksich ig wu de. De Finanzwissen- scha liche Ausschuß ha sich den ö en lichen Au gaben und Aus- gaben - wenn auch eils un e ande en F ages ellungen - be ei s au seinen beiden le z en Si zungen zugewand und wi d nach Fo üh- ung diese A bei Bei äge zu diesem P oblemk eis in einem wei- e en Band zu Ve ö en lichung be ei s ellen. Die He ausgebe OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Inhal Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en (Ge- meinden) und S ando e eilung. Ein Bei ag zu ökonomischen· Be- u eilung des Finanzausgleichs Von P o . D . He be Timm ........................................ 9 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima. K eislau heo- e ische Be ach ungen übe die Wi kungen de s aa lichen Ak i i ä au die äumliche Fak o e eilung Von P o . D . Kon ad Li mann ...................................... 61 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men Von P o . D . No be Klo en ........................................ 121 Die zweckmäßige S uk u des kommunalen S eue sys ems Von P o . D . Ge ha d Zei el ........................................ 173 Ma e ial zu egionalen S euung des Au kommens eine Einzelhandels- umsa zs eue Von P o . D . Alois Obe hause Die Eignung de We schöp ungss eue als Gemeindes eue 219 Von P o . D . Alois Obe hause ...................................... 241 Finanzzuweisungen und S ando e eilung Von P o D . Willi Albe s .......................................... 253 B auchba e Maßs äbe ü kommunale Finanzzuweisungen Von E win Hielsche ................................................ 287 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 14 He be Timm So wi d un e II und III de Ein luß au die S ando e eilung un- e such , de on eine Gemeindepoli ik ausgeh , de en Ziel au die Ände ung de Kombina ion zwischen de Ve so gung mi Gü e n und Leis ungen des Indi idualbeda s und de Ve so gung mi Leis ungen des Kollek i beda s besch änk is . Dann schließ sich un e IV und V eine Da s ellung de Wi kungen au die S ando e eilung an, die sich e geben, wenn Gemeinden eines ande en Typs e suchen, ih en Wohl- s and au Kos en ande e Gemeinden zu e höhen. Sie e s eben keine Kombina ionsände ung, sonde n eine besse e Ve so gung mi den Gü- e n beide G uppen. Und schließlich wi d un e VI e ö e , welche Ein luß au die S ando e eilung sich e gib , wenn die Gemeinden eine Poli ik de Einkommens edis ibu ion be eiben. Diese Gemeinden ähneln ih em Typ nach s a k denen, de en Poli ik in II und III e ö e wu de. Sowohl aus da s elle ischen G ünden -diese Analyse kann sich nich des Ins umen a iums bedienen, das un e II-V e wende wi d- als auch deswegen, weil es sich hie nich meh um bloße Ände ungen de gesam en S eue belas ung, sonde n um eine Ände ung des S eue - sys ems handel , haben wi diese le z e Va ian e de Wohls andspoli ik nich zusammen mi den Va ian en un e II und III e ö e . Selbs wenn diese Ve olgung einzelne Va ian en ode Ziele de Wohls andspoli ik nich gebillig we den soll e, we den die Resul a e nich on denen abweichen, zu denen man gelangen wü de, wenn zu- nächs die gene ellen Bedingungen ü das Wohls andsmaximum o - mulie und dann un e such we den wü de, was sich im Hinblick au die S eue poli ik und die S ando e eilung e geben wü de, wenn die- ses Wohls andsmodell au Gemeinde ypen angewende we den wü de, die sich oneinande du ch ih e Vo s ellungen om Wohls andsmaxi- mum und du ch ih e Möglichkei en de Wohls andse höhung un e - scheiden. 11 1. Es mag zunächs einen Typ on Gemeinden geben, die das S eue - au kommen, das ihnen bei den ü alle Gemeinden gleichen S eue n und gleichen S eue sä zen zu ließ , und dami die Ve so gung mi den Leis ungen des Kollek i beda s im Ve gleich zu de Ve so gung mi den Gü e n des Indi idualbeda s ü unzu eichend hal en. Diese Ge- meinden we den dahe bes eb sein, die un e op imale Kombina ion in de Ve so gung mi den beiden Gü e g uppen übe die E höhung des S eue au kommens zu e besse n. Das Bedü nis zu eine de a igen Ände ung de Kombina ion wi d um so ehe o liegen, je g öße das Einkommen (und zwa das P o-Kop -Einkommen) in eine Gemeinde is und je ausgep äg e de Hang zum "Wohl ah ss aa " is . Beide Bedingungen zusammen we den am ehes en in eichen Indus ie- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 15 gemeinden e üll sein, in denen die A bei nehme be ölke ung einen aus eichenden Ein luß au die Gemeindepoli ik ausüb . 2. Wenn nun e ö e wi d, wie g oß die S eue e höhung sein muß, die ein solche Gemeinde yp zum Zwecke de He s ellung de Op imal- kombina ion de beiden Gü e g uppen o zunehmen geneig is , wenn also die F age nach de op imalen S eue belas ung ges ell wi d, dann wi d de Ein achhei halbe angenommen, daß die be e ende Ge- meinde nu eine S eue e hebe. Das is zwa eine un ealis ische, abe ü die Bean wo ung diese F age unschädliche Annahme, die die A gu- men a ion seh e leich e . We sich o zdem diese Annahme nich anschließen möch e, möge un e s ellen, die be e ende Gemeinde e - höhe die S eue sä ze eine Meh zahl on S eue n um den gleichen p o- zen ualen Be ag. Das Ziel, das eine solche Gemeinde e olg , das es indessen, wie noch e sich lich wi d, nie ode nu un e seh unwah scheinlichen Bedingun- gen e eichen wi d, kann in de olgenden Figu e anschaulich we - den. K ~~-------------------+----~~~ ~' ~D Figu 1 Au de Abszisse sind die Mengen de Gü e und Leis ungen des Indi idualbeda s, au de O dina e die des Kollek i beda s abge a- gen. In de Ausgangssi ua ion be äg das B u oeinkommen alle Gemein- demi gliede Eo• Bei dem ü alle Gemeinden gleichen S eue sa z o e gib sich ein S eue au kommen on T 0' das die Gemeinde o dem übe gang zu inanzpoli ischen Au onomie zu Be iedigung de Kollek i bedü nisse zu Ve ügung ha . Dami kann bei gegebenem P eis ü die Kollek i gü e (ode -leis ungen) die Menge Ko on die- sen Gü e n e wo ben (he ges ell ) we den. Mi dem Einkommen nach Abzug de S eue n, also dem e ügba en Einkommen, wi d bei ge- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 16 He be Ti un gebenem P eis ü die Gü e des Indi idualbeda s die Menge 10 on diesen Gü e n gekau . Die Kombina ion zwischen de Ve so gung mi diesen Gü e g uppen Po wi d annahmegemäß als unbe iedigend emp unden, und es wi d die Kombina ion p' e s eb , die bei gegebe- nem Einkommen einen g öße en An eil de Kollek i gü e au Kos en de Indi idualgü e en häl . Diese e s eb e Op imalkombina ion is du ch den Tangen ialpunk zwischen eine Indi e enzku e und de Einkommensge aden gekennzeichne , wäh end die un e op imale Kom- bina ion in Po dadu ch cha ak e isie is , daß eine wei e un en e - lau ende Indi e enzku e die Einkommensge ade schneide . Die e s eb e Op imalkombina ion in p' wi d jedoch nich ode nu un e un ealis ischen Bedingungen e wi klich we den können. Denn im Gegensa z zu einem Indi iduum ode p i a en Haushal , die die Ve - wendung ih es Einkommens ände n können, ohne daß dadu ch die Höhe des Einkommens be üh wi d, wi d die S eue sa ze höhung p ak isch zu eine Reduk ion de B u oeinkommen de Gemeindemi gliede üh- en, und zwa übe den E ek de S eue sa ze höhung au den "Außen- handel" de Gemeinde. Demgegenübe wi d un e s ell , daß ohne diesen E ek au den "Außenhandel" die Gesam höhe de Ausgaben in de Gemeinde on de Ände ung in de Ve eilung zwischen den Ausgaben ü die Leis ungen des Indi idual- und des Kollek i beda s unbeein- luß bleib . Je kleine eine Gebie skö pe scha is , des o g öße wi d de du ch die S eue sa ze höhung e u sach e Rückgang de P oduk- ion sein, die auße halb de Gebie skö pe scha abgese z wi d, des o g öße wi d die Zunahme de "Impo e" du ch die Gemeindemi gliede und des o ge inge wi d de An eil de Gemeindeausgaben sein, de sich - inanzie aus dem e höh en S eue au kommen - in zusä zliche Einkommen de Gemeindemi gliede niede schläg . Man kann die Bedingungen ü die Wi kung de S eue sa ze höhung au das B u oeinkommen de Gemeindemi gliede allgemein o mu- lie en, wobei die Ausgaben de Un e nehmen de Gemeinde ü in de Gemeinde p oduzie e In es i ionsgü e zunächs unbe ücksich ig blei- ben. Wenn E T Ex c a E das B u oeinkommen (Einkommen o de s eue ) de Gemeindemi - gliede , das S eue au kommen de Gemeinde, die Expo e in ande e Gemeinden, die ma ginale Konsumneigung de Gemeindemi gliede im Hinblick au ih e Ausgaben ü in de Gemeinde p oduzie e Konsumgü e , den B uch eil, mi dem die Gemeindeausgaben zu Einkommen de Gemeindemi gliede we den, und -dEx d die S eue elas izi ä de Expo e -_.- Ex . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 17 da s ellen und wenn die Gemeindeausgaben s e s gleich dem S eue au kom- men sind, dann olg dE = cdE-cdT + adT + dEx Da dEx = - E d Ex und dT = d E + dE is , e gib sich dE = cdE-c (d E + dE ) + a (d E + dE )-E d Ex , d d E (a-c) -E -Ex dE= l-c + c -a Das B u oeinkommen s eig , bleib kons an ode sink , d E (a - c) -E d Ex > wenn --------- < 0 , d. h. l-c + c -a a-c > Ex wenn -e- < E Ex . Da E = T is und de besse en In e p e a ion wegen s a T geschneben Ex wi d E T , olg , daß E das B u oeinkommen s eig , kons an bleib ode sink , Ex wenn a -c > E --=- e < T is . E Schon wenn a-c ~ 0 wä e, müß e das B u oeinkommen sinken; und ielleich is schon diese Bedingung bei eine Reihe on Gemeinden e - üll . Nehmen wi abe an, a - c sei posi i , abe na ü lich imme nen- nenswe un e eins: De Quo ien au de ech en Sei e wi d in eine en wickel en Volkswi scha ü iele Gemeinden, wenn nich ih e g oße Meh zahl, ela i g oß, e mu lich g öße als eins sein. Dann müß e e schon ela i klein, also wesen lich kleine als eins sein, wenn bei de ge ingen Di e enz zwischen a und c das B u oeinkommen kon- s an bleiben ode sich ga e höhen soll. Das is jedoch ü eine einzelne Gemeinde (selbs wenn sie g oß is ) kaum anzunehmen. In diesen E - wägungen sind die p i a en Ausgaben de Gemeindemi gliede ü In- es i ionsgü e , die inne halb de Gemeinde e zeug we den, nich be- ücksich ig . Abe da die (einkommens abhängigen) In es i ionen wohl die S ä ke, abe nich die Rich ung de Einkommensbewegung beein- lussen, wi d ih e Einbeziehung in die obigen E ö e ungen die These 2 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 18 He be Timm nich beein lussen, nach de ealis ische weise mi einem Rückgang de B u oeinkommen au G und de S eue sa ze höhung zu echnen is . Da es uns in diesem Zusammenhang nich da au ankomm , das Aus- maß des im allgemeinen zu e wa enden Einkommens ückganges in die- se Gemeinde in Abhängigkei on de S eue sa ze höhung zu bes im- men, können wi uns wei e e übe legungen übe die G öße de Pa a- me e in den obigen Beziehungen sowie übe die Ve ände ung de Ne oin es i ionen de Un e nehmungen in de Gemeinde spa en 8• Auch sehen wi an diese S elle da on ab, die Wi kung eine E höhung de Sä ze e schiedene S eue n au P oduk ion und Einkommen de be- e enden Gemeinde zu e ö e n, zumal da übe im le z en Abschni (S. 56 .) meh gesag wi d. Wi begnügen uns ielmeh dami , das Ausmaß des Einkommens ück- ganges du ch die G öße 1] auszud ücken, wobei dE d 1] = - . - und also Eo • o dE = 'YJ d E o is . o Bei gegebenem Einkommen in de Ausgangssi ua ion (E o) und bei gege- bene p ozen uale S eue sa ze höhung (~ ) is de Einkommens ück- o gang on de absolu en G öße on 1] abhängig. 1] b ing die Elas izi ä de Nach age nach dem P oduk ionss ando in de Gemeinde bei gege- bene S eue sa zände ung zum Ausd uck und is abhängig on den obigen Pa ame e n a, c und e sowie on de Ve ände ung de Ausgaben de Un e nehmen de Gemeinde ü in diese Gemeinde p oduzie e In es i ionsgü e . Wenn auch die e s eb e Op imalkombina ion in P' p ak isch nich e eich we den kann, so läß sich doch die zwei bes e und ealisie - ba e Kombina ion bes immen. Sie muß in de Fläche liegen, die in de Figu 1 on de Einkommensge aden Eo und de du ch Po gehenden Indi e enzku e beg enz wi d. Au de Einkommensge aden Eo obe halb on Po wi d sie sich nich be inden, weil das Einkommen mi 8 Im üb igen un e s ellen wi in diesem ganzen Bei ag, daß die S eue - bemessungsg undlagen und die S eue echnik eine (nennenswe e) Auswei- chung de Un e nehmungen o de S eue meh belas ung du ch Ve legung des Un e nehmungssi zes in ande e Gemeinden e hinde n. Bis au seh wenige Ausnahmen we den die S eue n bei den Un e nehmungen e hoben, und eine Meh belas ung in eine Gemeinde im Ve gleich zu ande en könn e in manchen Fällen du ch Ve legung des Si zes de Un e nehmung, nich abe de P oduk ion in die Gemeinden mi ge inge e S eue belas ung begegne we den. Diese Ge ah wä e dadu ch en gegenzuwi ken, daß de Ta bes and, de zu S eue schuld üh , an die Be iebss ä e und nich an den Si z de Un e nehmung geknüp wi d. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 19 de S eue sa ze höhung sink , weil die Einkommensge ade sich also nach links e schieb . Die Indi e enzku e du ch Po komm als O ü diese Kombina ion nich in F age, weil jede Punk au ih gegenübe de Ausgangssi ua ion bei Po keine Ve besse ung b ing . Mi de Be- g enzung du ch die du ch Po e lau ende Indi e enzku e we den die Kombina ionen ausgeschal e , die sich bei 'YJ ~ 1 e geben wü den und die gegenübe de Ausgangssi ua ion imme eine Ve schlech e ung bedeu- en wü den, da sie eine Kons anz ode ga Ve inge ung des S eue - au kommens mi eine Ve inge ung des e ügba en Einkommens de Gemeindemi gliede e binden. Es hä e sich also die Be iedigung de Indi idualbedü nisse e schlech e , ohne daß die Be iedigung de Kollek i bedü nisse sich e besse hä e. Welche S eue sa ze höhung zu de zwei bes en Kombina ion üh , häng on de G öße on 'YJ und dem Ve lau de Indi e enzku en inne halb des ele an en Be eichs ab. Den Ein luß on 'YJ können wi bei eine bes imm en Gemeinde du ch eine Ku e e anschaulichen, die in Po beginn , konka gegen die Abszisse e läu und sich au die O dina e zubeweg . Diese Ku e e binde alle Punk e, aus denen bei al e na i en S eue sä zen die en sp echenden Einkommen de Gemeindemi gliede und bei diesen Ein- kommen das sich aus den jeweiligen S eue sä zen e gebende S eue - au kommen und die jeweiligen e ügba en Einkommen, mi hin die Ausgaben ü die Leis ungen des Kollek i beda s und ü die Gü e des Indi idualbeda s ablesba sind. Die Ku e beweg sich in Rich ung au die O dina e, also on de u sp ünglichen Einkommensge aden nach links o , weil mi de S eue sa ze höhung das Gesam einkommen de Gemeindemi gliede sink . Sie is konka gegen die Abszisse, weil mi wachsende E höhung des S eue sa zes das S eue au kommen zunächs mi abnehmende Zuwachs a e s eigen wi d, um on einem bes imm en Punk ab wiede zu sinken. Wi wollen diese Ku e die TE -Ku e nennen, weil die Punk e au ih das S eue au kommen und das e üg- ba e Einkommen (E ) de Gemeindemi gliede in Abhängigkei om S eue sa z da s ellen. Sie demons ie nich s ande es als die En - wicklung des B u oeinkommens bei al e na i e S eue sa ze höhung. Bei eine ü eine bes imm e Gemeinde gegebenen Scha on Indi e- enzku en inne halb des ele an en Be eichs e gib sich dann die zwei - bes e Kombina ion als Tangen ialpunk de TE -Ku e mi de am wei- es en ech s liegenden Indi e enzku e. Diese Punk Pi is in de Figu 2 da ges elW. 4 Es wi d bei diese A gumen a ion un e s ell , daß de Du chschni sp eis ü die Indi idualgü e und de Du chschni sp eis ü die Kollek i gü e sich nich ände n, obwohl sich die Zusammense zung jede diese Gü e g uppen in de Regel ände n wi d. Da abe ungewiß is , wie sich diese Zusammen- 2' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 20 He be Timm Wie e sich lich, gib es s e s eine zwei bes e Kombina ion, wenn die TE -Ku e konka gegen die Abszisse ode auch ge adlinig e läu und wenn sie in de on de Einkommensge aden Eo und de du ch Po e lau enden Indi e enzku e beg enz en Fläche lieg . Sie exis ie nich ode nu im Zu all, wenn diese Ku e kon ex zu Abszisse e - läu . Ein solche Ve lau is jedoch ausgeschlossen, da e bedeu en wü de, daß das S eue au kommen bei zunehmende S eue sa ze höhung mi wachsende Zuwachs a e s eigen wü de, ode ande s: daß das Ein- kommen de Gemeindemi gliede bei zunehmende S eue sa ze höhung mi abnehmende Ra e sink . K Ko ~---------il----=""" ';;:~_ Figu 2 Das Ausmaß de op imalen S eue sa ze höhung häng e s ens om Ve lau de TE -Ku e, d. h. de G öße on 'YJ, und zwei ens om Ve - lau de Indi e enzku e ab. Bei gegebenem Ve lau de TE -Ku e lieg die Op imalkombina ion um so meh obe halb on Po und um so nähe an de Eo-Ge aden, je lache die Indi e enzku en e lau en; um so g öße is dann die S eue sa ze höhung. Bei gegebenem Ve lau de Indi e enzku en wi d diese E ek um so s ä ke , je s eile die TE -Ku e e läu , je kleine also 'YJ is . 3. In e p e ie en wi diese Folge ungen im Hinblick au die Si ua ion und das Ve hal en de Gemeinden, die die Ände ung de Kombina ion se zung und wie sich demzu olge die Du chschni sp eise ände n, wi d on diese Möglichkei de Bewegung de Du chschni sp eise abgesehen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 21 de beiden Gü e g uppen zuguns en eine besse en Be iedigung de Kollek i bedü nisse e s eben, dann e gib sich olgendes: Eine Ge- meinde wi d um so ehe in de Lage sein, sich diesem Ziel möglichs wei zu nähe n, je wenige P oduk ion und Einkommen in de Gemeinde sich bei gegebenen S eue sa ze höhungen eduzie en. Sie wi d um so ehe zu g öße en S eue sa ze höhungen be ei sein, je g öße ih e P ä- e enz ü die Ve so gung mi den Leis ungen des Kollek i beda s is ; denn je g öße diese P ä e enz is , des o lache is de Ve lau de In- di e enzku en. Da beide Bes immungsg ünde ü die S eue sa ze hö- hung, nämlich die G öße on 'YJ und die P ä e enz ü die Be iedigung de Kollek i bedü nisse, on Gemeinde zu Gemeinde e schieden sein we den, wi d bei diesem Typ de Gemeinden mi un e schiedlichen S eue - sa ze höhungen ge echne we den müssen. E inne n wi uns de eingangs gemach en Beme kung, daß diese Ge- meinde yp am ehes en in eine ela i eichen Indus iegemeinde mi ela i s a kem Hang zum "Wohl ah ss aa " zu inden sein wi d, dann auchen so o Zwei el da übe au , ob die Zahl de Gemeinden mi ela- i g oßen S eue sa ze höhungen bedeu end sein wi d. Denn bei Ge- meinden mi ausgep äg e Indus ies uk u wi d J nich ge ade klein sein, da es e häl nismäßig iele Un e nehmungen geben wi d, die mi den Un e nehmungen ande e Gemeinden konku ie en. Diese Gemein- den we den o z ih es Wohls andes den Einkommens e lus , de ange- sich s des ela i g oßen J zu e wa en is , ü ch en. Ande e sei s sp ich nich iel da ü , daß in eine Gemeinde, die ela i eich is und zu- gleich einen ela i geschlossenen Wi scha s aum da s ell , daß also z. B. in eine wohlhabenden Landgemeinde ohne nennenswe e Indus ie die P ä e enz ü die Be iedigung de Kollek i bedü nisse s a k ge- nug is , um diese Gemeinde zu g öße en S eue sa ze höhungen anzu- egen. III 1. Bei einem ande en Typ on Gemeinden wi d eine Poli ik de Ände ung de Kombina ion zwischen den beiden Gü e g uppen s a zu eine S eue sa ze höhung zu eine S eue sa zsenkung üh en. Es sind dies die Gemeinden, die die bes ehende Kombina ion in en gegengese z- e Rich ung ände n wollen, die also bes eb sind, die Ve so gung mi den Gü e n und Leis ungen des Indi idualbeda s au Kos en de Ve so gung mi den Leis ungen des Kollek i beda s zu e höhen. Dieses Bedü nis wi d am ehes en in Gemeinden lebendig we den, die ela i a m in de Ve so gung mi den Gü e n des Indi idual- beda s sind und/ode sich in konse a i e Ablehnung des Wohl ah s- s aa sgedankens be inden. Ih e Si ua ion und ih Ziel we den in de Figu 3 da ges ell . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 22 He be Ti un K ~ 1-------"'..:. Figu 3 S a de bei de he schenden S eue belas ung ealisie en Kom- bina ion on Ko und 10 im Punk e Po e s eb eine Gemeinde dieses Typs die Kombina ion im Punk e P'. Die Kombina ion in Po wi d als nich op imal emp unden, was dadu ch zum Ausd uck komm , daß die 1n- di e enzku e die Einkommensge ade in Po nich angie , sonde n schneide und daß sie links on de Indi e enzku e im Tangen ial- punk P' lieg . 2. Wenn eine Gemeinde dieses Typs den S eue sa z senk , um die an- ges eb e Kombina ion in p' zu e eichen, wi d sie es s ellen, daß das e ügba e Einkommen de Gemeindemi gliede nich nu s eig , weil die S eue belas ung sich eduzie , sonde n auch, weil das B u oeinkom- men sich in olge de S eue sa zsenkung e höh . Denn die P oduk ion in diese Gemeinde wi d in Konku enz mi den Un e nehmungen an- de e Gemeinden, die keine ode eine ge inge e S eue sa zsenkung o nehmen, begüns ig , und die (B u o-)Einkommen de Gemeindemi - gliede we den zunehmen. Diese Einkommenszunahme wi d zwa ela i ge ing sein, da hie nich angenommen wi d, daß die Gemeinde die P o- duk ionsbedingungen auch mi Hil e eine angemessenen Ausgabenpoli ik a ak i zu ges al en sich bemüh , abe es wi d du ch die S eue sa z- senkung doch eine Tendenz zu P oduk ions- und Einkommens e - meh ung in diese Gemeinde ausgelös . Diese Schluß s ü z sich au die übe legungen un e II (S. 16 .). Ve wenden wi die do e wähn en Symbole und Beziehungen, so e gib sich ü den Fall de S eue sa z- senkung, daß das B u oeinkommen de Gemeinde s eig , kons an bleib ode sink , wenn Ex a-c < E -8- > T is . E OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 23 Au G und de Übe legungen zu de G öße diese Pa ame e und Quo ien en au S. 17 . wi d bei eine S eue senkung eine E höhung des B u oeinkommens e wa e we den können. Die Einkommens- ge ade Eo wi d sich also on Po ab nach ech s e schieben, und es wi d sich e weisen, daß de Punk p' nich die Op imalkombina ion da - s ell . Die Gemeinde wi d also angenehm übe asch we den. K Ko --------' o:::;....~ K,~----------~~~~--~ K/~------------~--~~~~ o~--------~~------~=---~---- Figu 4 Die Op imalkombina ion wi d au dieselbe A bes imm , wie es in II geschah. Bei Po beginnend, en s eh wiede um eine TEy-Ku e, die konka zu Abszisse e läu , sich abe je z on de O dina e en - e n . Analog zu TEy-Ku e in de Figu 2 e binde sie alle Punk e, die bei al e na i en S eue sä zen die en sp echenden B u oeinkommen de Gemeindemi gliede und bei diesen Einkommen das sich aus den jeweiligen S eue sä zen e gebende S eue au kommen und die jewei- ligen e ügba en Einkommen de Gemeindemi gliede da s ellen. Die TEy-Ku e beweg sich im Falle de S eue sa zsenkung on de O - dina e o , weil mi de S eue sa zsenkung die (B u o-) Einkommen de Gemeindemi gliede , wenn auch ela i ge ing ügig, s eigen. Sie e - läu konka gegen die Abszisse, weil angenommen we den kann, daß das B u oeinkommen de Gemeindemi g~iede~ bei zunehmende S eue senkung mi sinkende Zuwachs a e s eig und das S eue au - kommen mi s eigende Ra e abnimm . Die Op imalkombina ion wi d du ch den Tangen ialpunk de TEy-Ku e mi eine Indi e enzku e bes imm , wie es in de Figu 4 bei Pi de Fall is . Da, wie e wähn , ein kon exe Ve lau de TEy-Ku e ausgeschlossen is , gib es imme eine Op imalkombina ion und also eine op imale S eue sa zsenkung. Das Ausmaß de op imalen S eue sa zsenkung OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 30 He be Timm ücksich igung eines e waigen Agglome a ionse ek es wü de die obige Nach ageku e elas ische e lau en. Die En wicklung des S eue au kommens is die Resul an e aus zwei Komponen en: e s ens aus dem Ausmaß de du ch die S eue sa zsen- kung he o ge u enen P oduk ions- und also Einkommenszunahme, die das S eue au kommen e höhen, und zwei ens aus dem Minde s eue - au kommen aus de bishe igen S eue quelle. Bei dem obene wähn en ypischen Ve lau de Nach ageku e e - gib sich olgendes Bild: · Eo = T Figu 6 Dabei bedeu e E bo das B u oeinkommen de Gemeindemi gliede im Ausgangszus and. Die Ku e de P oduk ion ode des Einkommens Ebo + Ea = Eb s eb einem Maximum zu, ohne nach dem Maximum wiede zu allen. Die T-Ku e e eich o he ih Maximum, um dann wiede zu sinken. Sie s eig bis zum Maximum wenige s a k als die Eb-Ku e, weil de S eue sa z sink . b) Nun häng die P oduk ionsausdehnung abe auch on de Aus- gabenpoli ik de Gemeinde ab, und wi wollen diejenige Ausgaben- poli ik, die ge ade geeigne is , die P oduk ionsa ak ion zu e mög- lichen, die au G und de S eue sa zsenkung he o ge u en wi d, die adäqua e Ausgabenpoli ik nennen. Sie so g also da ü , daß die P oduk- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 31 ionsbedingungen -abgesehen on de S eue belas ung - in de be- e enden Gemeinde den P oduk ionsbedingungen in ande en Ge- meinden en sp echen; mi ande en Wo en: Sie s ell die Ausgaben- poli ik da , die on sich aus die P oduk ionsausdehnung wede hemm noch an eg . Die adäqua en Ausgaben (Ap ) lassen sich in eine Ku e e anschau- lichen, de en ypische Ve lau aus olgenden übe legungen deu lich wi d: Eine ge ing ügige Zunahme de p i a en P oduk ion in de Ge- meinde e u sach keine ode eine e gleichsweise ech ge inge Zu- nahme de Gemeindeausgaben, o allem na ü lich . solange de An- s ieg de p i a en P oduk ion noch nich mi eine A ak ion on Un e nehmungen e bunden is . Bis zu einem gewissen G ad e o de die Zunahme de P oduk ion de Un e nehmungen in de Gemeinde keine ode une hebliche In es i ionen de Gemeinde. Je meh die P o- duk ion wächs , des o meh we den indessen die adäqua en Ausgaben wachsen. Und zwa we den die au die Einhei de P oduk ionsaus- dehnung bezogenen Ausgaben de Gemeinde ü die Ve zinsung, Til- gung bzw. Amo isa ion de e o de lichen In es i ionen in Ve keh s- anlagen, ande en Public U ili ies, im E ziehungs- und Gesundhei s- wesen usw. plus die lau enden Ausgaben ü den Be ieb diese Anlagen zunehmen. Ein gene elle G und da ü lieg da in, daß die Raumübe - windungskos en ü die Bescha ung on In es i ionsgü e n und Fak- o en p o Einhei de nachge ag en Gü e und Fak o en mi zunehmen- de Nach age de Gemeinde s eigen, da die wachsende Nach age au die Bescha ung on Gü e n und Fak o en aus wei e e En e nung und au Fak o en übe g ei , de en P ä e enzen ü den bishe igen A bei s- pla z zunehmen. Fe ne kann es in ielen Fällen sein, daß bes imm e Ausgaben, z. B. im Ve keh swesen, übe p opo ional zu de a ahie en P oduk ion s eigen. Je meh schließlich die P oduk ions- und Einkommensa ak- ion on eine Ve meh ung de Einwohne beglei e is , des o s ä ke we den die adäqua en Ausgaben s eigen; denn die Ausgaben ü im Ve gleich mi den Abwande ungsgemeinden en sp echende W ohnun- gen, E ziehung usw. we den dann ela i s a k zunehmen. c) In dem Bemühen, die op imale S eue sa zsenkung ode den op i- malen S eue sa z im Rahmen diese Va ian e zu bes immen, gehen wi sch i weise o . In de olgenden Figu 7 is die P oduk ion ode das Einkommen (Eh = Ebo + Ea) au de Abszisse abge agen. In diese Figu agen wi e s ens die eben e läu e eAp-Ku e und zwei ens dieT-Ku e ein, de en We e je z zwa nich meh wie in de Figu 6 au , sonde n eben au Eh be- zogen sind; die T-Ku e behäl abe ih en ypischen Ve lau in de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 32 He be Timm Figu 6. D i ens wi d in de Figu 7 noch das e ügba e p i a e Ein- kommen in de Gemeinde in de E -Ku e da ges ell . Dieses e ügba e Einkommen e gib sich beim jeweiligen S eue s a z = o-Zd wie olg : E = (E bo + Ea) [1- ( o -2' d )]. Hie bei is zu beach en, daß das a ahie e Einkommen Ea g öße als das Ea in de Figu 5 is , weil je z die adäqua e Ausgabenpoli ik de Ge- meinde die A ak ionswi kung de S eue sa zsenkung un e s ü z . Zu Ve anschaulichung diene olgende Tabelle: T o = 0,4 •• 0 ••• 1000 - - 600 400 l = 0,375 .... 1200 200 200 750 450 2 = 0,35 ...... 1380 180 380 897 483 s = 0,325 .... 1540 160 540 1039,5 500,5 4 = 0,3 ...... 1680 140 680 1176 504 5 = 0,275 .... 1800 120 800 1305 495 6 = 0,25 ...... 1900 100 900 1425 475 Die E -Ku e muß, bezogen au die Eb-We e au de Abszisse, on Be- ginn an wie de ech e A m eine Pa abel e lau en; denn die e üg- ba en Einkommen de Gemeindemi gliede s eigen nich nu mi Ea, sonde n auch noch deswegen, weil sowohl die o de P oduk ions aus- dehnung o handenen Einkommen (Eb) als auch die a ahie en Ein- kommen (E a) selbs mi jede S eue sa zsenkung wenige belas e we den. Schließlich wi d in de Figu 7 noch die Di e enz T-A p in eine ges ichel en Ku e au gezeichne . Zu Ve meidung on Miß e s ändnissen sei beme k , daß im U sp ung au de Abszisse de We ü Eb gleich E bO is . In einem neuen Koo dina ensys em, in dem au de Abszisse die E -We e und au de O dina e die We e ü T-A p abge agen sind, e binde die T-A p, E -Ku e alle einande zugeo dne en aus de Figu 7 zu en nehmenden We e on T-A p und E . De ges ichel e As diese umges ülp en Pa abel wü de sich e geben, wenn de S eue sa z on seinem Ausgangsni eau ab e höh we den wü de. Nach diese Vo be ei ung e olgen die beiden le z en Sch i e au dem Weg7 zu de op imalen S eue sa zsenkung bzw. zum op imalen S eue sa z. 7 E is on Dipl.-Volksw. Helmu Schneide ange eg wo den, dem ich auch an diese S elle da ü danke. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 33 Ap, T, E., -Ap Ao T-Ap , / / I - .. " , , T-Ap , , Figu 7 Figu 7a Zunächs we den die in de Gemeinde nachge ag en Mengen de Gü e und Leis ungen des Indi idualbeda s aus E e mi el , indem E du ch den (als kons an angenommenen) Du chschni sp eis diese Gü e und Leis ungen di idie wi d: J = E , en sp echend e geben sich P J die nachge ag en Mengen de Leis ungen des Kollek i beda s, die 3 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 34 He be Timm nich mi den Ausgaben im Rahmen de adäqua en Ausgabenpoli ik e - wo ben we den, aus K= T-AP. Diese 1- bzw. K-Mengen we den au de Pk Abszisse bzw. O dina e de Figu 8 abge agen, in de auch de ele- an e, d. h. du chgezogene Teil de in de Figu 7a da ges ell en T-A p, Ey-Ku e e schein . Do , wo die T-A p, Ey-Ku e on eine Indi e enzku e angie wi d, also in Pl, ha die Gemeinde im Rahmen diese Va ian e de Wohls andspoli ik ih en Wohls and maxi- mie . Um Miß e s ändnissen o zubeugen, wi d da au hingewiesen, daß die einzelne Indi e enzku e in de Figu 8 die Indi e enz zwi- schen de Ve so gung mi al e na i en Mengen de Gü e und Leis un- gen des Indi idualbeda s und de Ve so gung mi al e na i en Mengen de Kollek i leis ungen auße halb de Leis ungen, die mi den adäqua en Ausgaben be iedig we den, zum Ausd uck b ing . K Figu 8 Mi dem B u oeinkommen de Gemeindemi gliede we den 11 an Gü e n und Leis ungen des Indi idualbeda s und K1 an Kollek i lei- s ungen auße halb de mi Ap e wo benen gekau . Beim le z en Sch i g ei en wi einmal au die Figu 7 zu ück, bei de wi nu die Ey-Ku e benu zen, sowie au die Figu 6, die den Zu- sammenhang zwischen de S eue s a z senkung bzw. dem jeweiligen S eue sa z und Eb au zeig . Die au de Abszisse de Figu 8 abge age- nen We e ü I, also auch ü 11, lassen sich du ch Mul iplika ion mi PI in die en sp echenden We e de Ey-Ku e de Figu 7 e wandeln. Diese Ey-Ku e mi dem aus 11 e mi el en We E Y1 e schein im no dös lichen Teil des Achsenk euzes de Figu 9, die als Abszissen- we ~ die Eu-We e ha . Im südös lichen Teil, dessen O dina enwe e OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 35 die,-al e na i en S eue sä ze da s ellen, s ell die , Eb-Ku e die ein- ande zugeo dne en S eue sä ze und Eb-We e da . op ~--_--.:».... , E~ Figu 9 Wie e wähn , e gib sich die im Wohls andsmaximum nachge ag e Menge an Gü e n und Leis ungen des Indi idualbeda s aus Figu 8 mi 11, Mul iplizie mi dem Du chschni sp eis ü diese Gü e und Leis ungen, olg de We ü E 1, das e ügba e Einkommen. Diese We s ell einen bes imm en Punk au de E -Ku e da , und ihm en sp ich gemäß Figu 6 ein bes imm e We des B u oeinkommens, nämlich E b1 • In Ve bindung mi de , Eb-Ku e läß sich de op imale S eue sa z oP ablesen. Die Poli ik de S eue sa zsenkung üh sowohl zu eine Ve besse- ung de Be iedigung de Kollek i bedü nisse, einschließlich wie auch ausschließlich de Bedü nisse, die du ch die adäqua en Ausgaben be- iedig we den, als auch zu eine e besse en Ve so gung mi den Gü e n und Leis ungen des Indi idualbeda s. Das Ziel diese Va ian e de Wohls andspoli ik schließ eine schlech e e Ve so gung mi den Leis ungen des Kollek i beda s, aus- 3' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 36 He be Timm schließlich de mi Ap e wo benen Leis ungen gegenübe dem Ausgangs- zus and aus. Fü die Ve olgung diese Poli ik bedeu e das, daß sie nu sowei be ieben wi d, solange de We ü T-A p zumindes nich un e seinem Ausgangsni eau zu liegen komm . Und bei unse e Be- s immung de op imalen S eue sa zsenkung komm das da in zum Aus- d uck, daß de Punk Pi in de Figu 8 nich un e dem Punk lieg , in dem die T-A p, E -Ku e beginn . Wie oben e läu e , is nich nu das gesam e e ügba e Einkommen ges iegen, sonde n auch das e ügba e Einkommen p o Kop ode Haushal de o de S eue sa zsenkung ansässigen Gemeindemi gliede . üb igens ha sich na ü lich eben alls das P o-Kop -Einkommen, d. h. die P o-Kop -Ve so gung mi Indi idual- und Kollek i gü e n, de a ahie en Gemeindemi gliede e höh ; denn sons hä en sie ih en al en Wohno nich e lassen. 3. Be o wi die F age au we en, wie sich die einzelnen Gemeinden ode Gemeinde ypen im Hinblick au die S eue sa zsenkung im Ve ein mi de adäqua en Ausgabenpoli ik zum Zwecke de Wohls andsmaxi- mie ung e hal en, noch einige Beme kungen übe die adäqua e Aus- gabenpoli ik selbs . Diese Poli ik kann na ü lich nu im Rahmen de e wa e en Einnahmen be ieben we den. Au den Passus "im Rahmen de e wa e en Einnahmen" wi d noch zu ückzukommen sein. Wenn eine Gemeinde im Vo g i au die e wa e e E höhung des S eue au kommens die Ausgaben ü luxu iöse Ra häuse ode sons ige Ve wal ungsbau en ode ü eine übe ieben g oßzügige Ausges al ung on Schulen usw. e höh , dann wi d sie wenige P oduk ion a a- hie en als eine Gemeinde, die ü den Ausbau ih e Ve keh sanlagen ode de sons igen Public U ili ies so g , dami die e wa e e aus- gedehn e P oduk ion un e Bedingungen a bei e , die mindes ens gleich gu sind wie an ande en O en. Selbs e s ändlich ha sie auch e was ü die Be iedigung de ande en zunehmenden Kollek i bedü nisse zu un. Abe wäh end de Zusammenhang zwischen de P oduk ions- ausdehnung und den Ausgaben ü die angemessenen P oduk ions- bedingungen o ensich lich is , is e zwischen de P oduk ionsaus- dehnung und de Zunahme ande e Kollek i bedü nisse undu ch- sich ige , und auch de Ein luß de Leis ungen, die eine Gemeinde ü die Be iedigung diese Kollek i bedü nisse bie e , au die P oduk ions- a ak ion is , obschon o handen, wenige exak zu bes immen. Diese Bedü nisse s eigen nich nu mi de P oduk ionsausdehnung, da ja mi ih auch eine E höhung de Einwohne zahl e bunden is ; sie hän- gen auch on de absolu en G öße, gemessen an de Einwohne zahl, und dem Du chschni seinkommen und schließlich on de S uk u de Ge- meinde ab. Nach alle E ah ung s eigen diese Bedü nisse übe - p opo ional zu Einwohne zahl; sie sind bei g öße em Du chschni s- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 37 einkommen höhe als bei nied ige em. In eine ländlichen und dahe meis auch ela i konse a i en Gemeinde we den sie wenige als in eine o sch i lichen gewe blichen Gemeinde gleiche G öße und Ein- kommen emp unden. Was die le z e, wei e oben e wähn e G uppe de Ausgaben anlang , die sich im Zuge de P oduk ionsausdehnung au - d ängen kann, nämlich die Ausgaben zu Ko ek u de Einkommens- e eilung, so we den diese Ausgaben, jeden alls solange die Ve schie- bung in de Einkommens e eilung nich schwe ins Gewich äll , sich kaum beme kba machen. T o zdem mögen sie in Gemeinden nich ohne Bedeu ung sein, in denen die Einkommen de benach eilig en G uppen einen ela i g oßen An eil an dem Gesam einkommen haben und in denen das Ansehen und die Mach diese G uppen ela i g oß sind. Wi sehen also, daß es du chaus einen Spiel aum ü die Va ia ion und Kombina ion de Ausgaben "im Rahmen de e wa e en Einnah- men" gib , und je nachdem, wie e genu z wi d, wi d die P oduk ions- ausdehnung bei gegebene S eue sa zsenkung beein luß . Es komm abe noch ein Ums and hinzu, de uns au den Passus "im Rahmen de e wa e en Einnahmen" zu ück üh . Die meis en de oben e wähn en, mi de P oduk ionsausdehnung e bundenen Bedü nisse e o de n zu ih e Be iedigung In es i io- nen. Ve keh sanlagen, ande e Public U ili ies, die Ein ich ungen ü E ziehung, Gesundhei , Fü so ge usw. müssen ausgedehn we den. Mi diesen In es i ionen kann nich gewa e we den, bis das e höh e S eue au kommen die nö igen Mi el be ei s ell ; denn wenn sie nich o genommen we den, wi d eben auch das S eue au kommen nich ode nu unzulänglich wachsen. Die P oduk ionsausdehnung wi d also auch en scheidend da on mi bes imm , ob und in welchem Um ang eine Ge- meinde en wede au Rücklagen ode die Ve äuße ungen on bes imm- en Sach e mögen (z. B. Waldbes änden und ande en G und e mögen) zu ückg ei en kann und will - p ak isch wi d diese Weg kaum eine nennenswe e Bedeu ung haben - und/ode ob und inwiewei sie Zu- gang zum K edi ma k ha und ihn auch benu zen will. Es häng on den e wa e en Einnahmen (S eue n und E we bsein- kün e), dem e wa e en Zuwachs de mi de P oduk ionse höhung e bundenen lau enden Ausgaben und schließlich na ü lich om gegen- wä igen und dem e wa e en zukün igen Zins ab, welche K edi nach- age die Gemeinde gel end mach . Wenn nich nu de Zins, sonde n daneben noch K edi kon ingen ie ungen au de Angebo ssei e eine Rolle spielen, dann sind auch sie in die En scheidung mi einzubeziehen. Imme abe bi g die En scheidung ü die Gemeinde ein Risiko in sich, selbs dann, weim sie nich dami zu echnen b auch , daß sie im Aus- maß de K edi ilgung keine Möglichkei ha , wenn auch zu ungüns i- ge en Bedingungen, sich en sp echend neu zu e schulden. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 38 He be Timm Zwischen den In es i ionen und dem e wa e en S eue meh au kom- men bzw. dem e wa e en Zuwachs an E we bseinkün en (sowei es sich um sog. en able In es i ionen handel ) bes eh ein wechselsei- ige Zusammenhang: Eine sei s e möglichen e s die In es i ionen in Ve bindung mi de S eue sa zsenkung einen Zuwachs an S eue n und E we bseinkün en; ande e sei s muß diese Zuwachs aus eichen, um die Ve zinsung, die mi den In es i ionen e bundenen lau enden Aus- gaben und die Amo isa ion de neuen Anlagen in de be ach e en Pe iode zu decken. 4. Es is nun zu p ü en, welche Typen on Gemeinden ü diese Poli- ik de S eue sa zsenkung mi dem Ziel de Wohls andsmaximie ung ia P oduk ionsa ak ion in F age kommen und ob das Ausmaß de S eue sa zsenkung gleichmäßig ode ungleichmäßig sein wi d. Zweckmäßige weise nehmen wi die Be ach ung in zwei Sch i en o : Zunächs wi d ge ag , welche Gemeinden on sich aus geneig sein we den - ohne äuße en Ans oß, also spon an -, ih e S eue sä ze zu senken, ode ielmeh ande s: welche wenige ode ga nich dazu geneig sein we den. Da au wi d e ö e we den, wie e mu licl die Reak ion de Gemeinden des ande en Typs au die S eue s a z sen- kungen de Hech e im Ka p en eich de Gemeinden aussieh und 'au die Poli ik diese Hech e zu ückwi k , da diese Reak ion im Kalkül de Gemeinden be ücksich ig we den muß, die die Poli ik de S eue sa z- senkung e wägen. a) Es kann eine Reihe on G ünden da ü ange üh we den, daß be- s imm e Gemeinden die Poli ik de S eue sa zsenkung on sich .aus nich ode nu seh zu ückhal end be eiben we den: (1) Zunächs kann nich e wa e we den, daß ü alle Gemeinden die Wohls andsmaximie ung im obigen Sinne die obe s e Maxime ih e Poli- ik is . Bes imm e Gemeinden mögen de Ansich sein, daß de Vo eil eine P oduk ions- und Einkommense höhung du ch Nach eile übe kom- pensie wi d, die mi de P oduk ionsausdehnung e bunden sind. Sie emp inden die S ö ung du ch die zunehmende Wi scha sak i i ä s ä - ke als eine zunehmende Ve so gung mi Gü e n und Leis ungen. Man denke z. B. an Gemeinden, in denen ela i iele Leu e wohnen, die Ruhe haben wollen (e wa an Badeo e). Ländliche und kleine e S ad - gemeinden mi adi ionellem, es ge üg em Milieu haben häu ig ein In e esse da an, ih e K eise o dem Eind ingen on F emden, insbe- sonde e wenn sie mi de Indus ie einziehen, zu bewah en. Fü diese G uppe on Gemeinden is das oben on uns gewähl e K i e ium ü den Wohls and, nämlich das Ausmaß de Ve so gung mi Gü e n und Leis ungen des indi iduellen Beda s plus die Ve so gung mi den Lei- s ungen des kollek i en Beda s, eben nich das einzige Wohls ands- k i e ium. Ihm wi d on ihnen wenige Gewich beigeleg als ande- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 39 en K i e ien, wie also z. B. de beschaulichen ode adi ionellen Lebens üh ung. (2) Eine zwei e Ka ego ie de Gemeinden wi d on K ä en ge üh , die en wede das Ziel de Wohls andsmaximie ung in unse em Sinne nich e kennen ode es nich ak i genug e olgen. Die Bedeu ung diese Ka ego ie soll e nich un e schä z we den, wenn die Füh ung eine Gemeinde in eh enam lichen Händen lieg , wie es bei kleine en Gemeinden de Fall is . Hie ~ gehö en auch diejenigen, die zwa das Ziel e kann haben, es abe mI unzulänglichen ode alschen Mi eln ans eue n, also z. B. ein Meh s eue au kommen in möglichs imposan e Ra häuse ode unangemessen g oßzügige Thea e lei en. Sie eiben also eine nich adäqua e Ausgabenpoli ik. (3) In e wa gehö en zu diesem Typ auch jene Gemeinden, die das mi de S eue sa zsenkung und de Au nahme eines In es i ionsk edi s e - bundene Risiko scheuen. Ih e Füh ung lieg bei Leu en, die zu wenig on einem wagenden Un e nehme an sich haben ode die zwa genug Wagemu in eigenen Angelegenhei en au b ingen, die abe ängs lich ode o sich ig we den, wenn sie das Geld ande e in es ie en sollen. In de Regel wi d die Risikobe ei scha bei g oßen Gemeinden g oße als bei kleinen sein; denn man da nich e gessen, daß z. B. de Neu- bau eine Schule ode eines Elek izi ä swe kes ode die E wei e ung des S aßenne zes bei eine kleinen Gemeinde seh sel en au e en, wäh end sie in eine g oßen Gemeinde as zu Gewohnhei we den, und daß das Ungewohn e an sich schon Hemmungen und Bedenken he - o u . (4) Mindes ens ebenso bedeu end we den die Fälle sein, in denen es zwa nich an de Risikobe ei scha , da ü abe an einem aus eichen- den Zugang zum K edi ma k ehl . Dabei is na ü lich zu be ücksich i- gen, daß bei olle inanzpoli ische Au onomie de Gemeinden eine Hil es ellung übe geo dne e Gebie skö pe scha en nich zu e wa - en is ode e nachlässig we den kann. Nach alle E ah ung haben die g oßen und eichen Gemeinden einen wei besse en Zugang zum K edi ma k als die kleinen und a men Gemeinden. Diese Punk is ü die Poli ik de Wohls andsmaximie ung übe S eueisa zsenkung und adäqua e Ausgabenpoli ik na ü lich on g oße Bedeu ung. (5) Ein wei e e Typ on Gemeinden, de en S eue sa zsenkung mini- mal sein wi d, wi d on den Gemeinden in ö lichen Randlagen gebilde , in de en Umk eis sich wenig (gewe bliche) P oduk ionss ando e be in- den. Die Nach ageelas izi ä im Hinblick au den P oduk ionss ando in diese Gemeinde is wegen de ungüns igen ö lichen Lage' ' ela i klein. (6) Schließlich kann es sein, daß eine Reihe on Gemeinden sich in eine ,Oligopolsi ua ion be inde , daß also jede einzelne on ihnen mi OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 46 He be Timm poli ik. P inzipiell kann dami die Va iie ung de Ausgaben bei un e - ände en und ü alle Gemeinden gleichen S eue sä zen konku ie en. Bes imm e Gemeinden könn en also im Rahmen ih e inanzpoli ischen Au onomie das Ziel e olgen, übe die E höhung de Ausgaben die ·p i a e P oduk ion und das p i a e Einkommen und dami bei un e - ände en S eue s ä zen das S eue au kommen und so auch gewisse Aus- gaben ü die Be iedigung bes imm e Kollek i bedü nisse zu s ei- ge n. Ob diese Weg, de na ü lich g undsä zlich auch zu eine Ände ung de S ando e eilung üh , un e sons gleichen Ums änden ebenso e olg e sp echend is und ebenso leich besch i en wi d wie de de S eue sa zdi e enzie ung in Ve bindung mi de adäqua en Ausgaben- poli ik, häng insbesonde e on olgendem ab: (1) Von de A ak ionswi kung de Ausgabene höhung (e wa ü Ve keh sanlagen u. ä.) im Ve gleich zu de de S eue sa zsenkungen. Ce e is pa ibus, d. h. o allem bei gleiche In o ma ion de Un e neh- mungen, insbesonde e auße halb de be o enen Gemeinden, und bei quan i a i gleichem A ak ionse ek schein die S eue sa zsenkung einen leich en Vo zug zu haben. Denn die S eue e spa nis is ü den einzelnen Un e nehme in seinem Kalkül übe die S ando wahl im allgemeinen leich e abzuschä zen als sein Vo eil aus den besse en P o- duk ionsbedingungen au G und en sp echende Gemeindeausgaben. Die S eue sa zsenkung schein also anspa en e zu sein. (2) Ih A ak ionse ek i jeden alls schnelle ein, solange noch keine ode nu eine ge ing ügige E höhung de adäqua en Ausgaben no wendig wi d, da In es i ionen Zei e langen. E is solange na ü - lich auch ge ing. (3) Wenn ein s eue liche An eiz ehl , muß die Ausgabene höhung na ü lich s ä ke sein, um den gleichen A ak ionse ek wie die kom- binie e S eue sa zsenkung und adäqua e Ausgabenpoli ik zu e zielen. Das äll deswegen zuunguns en de A ak ionspoli ik ausschließlich du ch Ausgabene höhung ins Gewich , weil das Risiko sich e g öße . Die Ausgaben, die -zumeis übe en sp echende In es i ionen de Ge- meinde - P oduk ion a ahie en sollen, können das e s , nachdem die In es i ionen ealisie sind. Soll en sich abe die E wa ungen de Ge- meinde nich ode nich genügend e üllen, dann muß sie mi Fehlin e- s i ionen echnen, die nich meh zu e idie en sind. Die Ge ah bes eh na ü lich auch bei de adäqua en Ausgabenpoli ik in Ve bindung mi S eue sa zsenkungen, abe in ge inge em Maße, weil die zusä zlichen Ausgaben hie nu einen Teil de A ak ioI}spoli ik bilden und weil S eue sa zsenkungen leich e als In es i ionen zu e idie en sind. (4) Ande e sei s kann die A ak ionspoli ik übe die ausschließliche Ausgabene höhung in manchen Fällen geziel e olgen; man kann OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 47 g undsä zlich au diesem Wege bes imm e Un e nehmungen he anzie- hen, indem man sich au In es i ionen besch änk , die nu ihnen zugu e kommen. Demgegenübe wi k die Poli ik de S eue s a z senkung all- gemein, jeden alls solange auch die Gemeinden sich an das P inzip de s eue lichen Gleichbehandlung de P lich igen hal en, was zu un e s el- len is . (Von de p ak isch ge ing ügigen Bedeu ung de S eue s undung sehen wi ab). Abe diese F age b auch nich en schieden zu we den; sie kann nu ü den konk e en Fall bean wo e we den. Da wi annehmen, daß die Al e na i e de S eue sa zdi e enzie ung eine g öße e Bedeu ung im Rahmen de au onomen Finanzpoli ik de Gemeinden spielen wü de, haben wi p ak isch nu sie behandel ; und in den olgenden E ö e un- gen beziehen wi uns nu au diese Al e na i e. Die Wi kungen au die S ando e eilung bei beiden Al e na i en sind g undsä zlich dieselben, und wi können diesen Punk e lassen. VI 1. Bishe wu de de Wohls andspoli ik au onome Gemeinden mi dem Ziel de Einkommensum e eilung keine Au me ksamkei geschenk , obwohl die e s en beiden Va ian en übe die Ve ände ung de Kom- bina ion zwischen de Be iedigung de Indi idualbedü nisse und de Be iedigung de Kollek i bedü nisse p ak isch auch au eine Einkom- mensum e eilung hinauslau en. Je z soll als le z e Va ian e das Be- s eben on Gemeinden e ö e we den, das au eine Ände ung de Ve - eilung de S eue las bei gegebenem S eue au kommen und gegebene Ausgabenpoli ik, also au eine Ände ung de Ve eilung de e ügba- en Einkommen un e den Gemeindemi gliede n ge ich e is . Wi be- sch änken uns dabei au die beiden bedeu ends en Al e na i en diese Poli ik: au die Ni ellie ung und Di e enzie ung de Einkommens- e eilung. De e s en Al e na i e we den Gemeinden zuneigen, denen die Un e - schiede in de Einkommens e eilung bei de in de Ausgangssi ua ion gegebenen S eue las e eilung zu g oß sind. Es we den Gemeinden sein, bei denen die Un e schiede in den B u oeinkommen wesen lich g öße sind als im Du chschni alle Gemeinden ode /und denen das bei homogene ö liche Bes eue ung he schende S eue sys em zu wenig o sch i lich is . Bei dem Typ de Gemeinden, die die en gegengese z e Va ian e zu e olgen geneig sind, liegen die Ve häl nisse umgekeh . 2. Die wich igs en Wege, die sich in beiden Fällen anbie en, sind a) die Ve schä ung bzw. Milde ung de P og ession in de Einkom- mensbes eue ung und b) die Reduk ion bzw. Ve s ä kung des Gewich s de sog. indi ek en S eue n gegenübe den di ek en, also insbeson- de e den Einkommens eue n. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 48 He be Timm Absei s on allen De ail agen solche Ände ungen des S eue sys ems haben wi es ausschließlich mi ih en Wi kungen au die S ando e - eilung zu un. Und auch dabei we den wi uns angesich s de im le z en Abschni olgenden Analyse des Ein lusses de ö lich di e enzie en Belas ung du ch einzelne S eue n au die S ando e eilung ku z as- sen können. De Lese sei au diesen Abschni e wiesen, wenn e sich nähe da übe in o mie en will; ielleich is es übe haup besse , wenn e diesen Abschni o he lies . Zu a) Wenn un e s ell wi d, daß die Besi zeinkommen, also die Ein- kommen aus Kapi al e zinsung, Ren e und Un e nehme gewinn, sich im wesen lichen bei den Un e nehme n ode Un e nehmungen konzen- ie en und sich im allgemeinen in den obe en Einkommens u en be- inden und daß e ne die Lohneinkommen in ih e Masse in den un- e en Einkommens u en anzu e en sind, dann wi d die Ve schä ung de P og ession des Einkommens eue a i s (in Ve bindung mi de E - höhung de Kö pe scha s eue ) o allem die Un e nehme e en. Die Milde ung de P og ession in Ve bindung mi eine Senkung de Kö - pe scha s eue wi d un e de Vo ausse zung gleichen S eue au kom- mens im wesen lichen zu Las en de A bei nehme gehen. Wo es neben de Einkommen- und Kö pe scha s eue (Gewinns eue n) eine Lohn- s eue gib , kann du ch eine en sp echende Bewegung de Sä ze de beiden S eue n dasselbe e eich we den. Bei de olgenden A gumen a ion wi d Vollbeschä igung im Ausgangs- zus and un e s ell , und es wi d e ne die ealis ische Annahme eine besch änk en ö lichen Fak o mobili ä gemach . Wenn die Gemeinde A eine Meh belas ung de Gewinne du ch eine Ge- winns eue sa ze höhung mi eine En las ung de Lohneinkommen du ch eine Lohns eue sa zsenkung de a kombinie , daß das S eue - au kommen un e ände bleiben soll, dann we den wegen de besch änk- en Fak o mobili ä die Ne ogewinne in diese Gemeinde im Ve gleich zum Ausgangszus and und zu den Ne ogewinnen auße halb de Ge- meinde eduzie und die Ne olöhne en sp echend e höh . Die Ve än- de ungen de Ne olöhne und Ne ogewinne we den alle dings nich das Ausmaß haben, das die S eue poli ik beabsich ig e; denn da die A bei - nehme nich öllig immobil sind, wi d wegen de s eue lich beding en Ne olohne höhung in diese Gemeinde ein e höh es A bei sangebo aus ande en Gemeinden den B u olohnsa z in de Gemeinde A nach un en d ücken, was die Ne olöhne wenige als die s eue liche En las ung s ei- gen und die Ne ogewinne wenige als die s eue liche Meh belas ung sinken lassen wi d. Die lau ende P oduk ion in de Gemeinde A bleib un e ände , da sich zwa das Angebo an A bei , nich abe das des komplemen ä en Fak o s Kapi al e höh . Dies is de ku z is ige E - ek . Lang is ig jedoch we den die In es i ionen in de Gemeinde A OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 49 un e das o de s eue poli ischen Ände ung geplan e Ausmaß sinken, da die Ne ogewinne hie e minde sind und die In es i ionenen ce- e is pa ibus eine Funk ion de Ne ogewinne sind. Das Wachs um in diese Gemeinde wi d zuguns en des Wachs ums in ande en Gemein- den beein äch ig . Da die Summe alle Ne ogewinne in allen Gemein- den, wenn auch ge ing ügig, du ch die s eue liche Meh belas ung de Gewinne in de Gemeinde A abnimm , wi d diese Ände ung in de S ando e eilung noch on einem zwa ge ing ügigen Rückgang des Wachs ums im Gesam aum beglei e sein. En las e demgegenübe die Gemeinde A die Gewinne du ch eine Sen- kung des Gewinns eue sa zes, die mi eine so g oßen Lohns eue sa z- e höhung kombinie wi d, daß das S eue au kommen unbe üh bleiben soll, dann we den in diese Gemeinde die Ne ogewinne e höh und die Ne olöhne gesenk ; wiede um eilich nich in dem on de S eue poli- ik e s eb en Ausmaß, weil die Ne olohn eduk ion das A bei sangebo diese Gemeinde e minde und so den B u olohnsa z e höh , wenn auch nich so s a k, daß die Ne olöhne ih o diese S eue poli ik be- s ehendes Ni eau hal en und die Ne ogewinne nich übe ih al es Ni- eau s eigen könn en. Ku z is ig endie die E höhung des B u olohnsa zes zu eine Ein- sch änkung de lau enden P oduk ion in de Gemeinde A und zu eine en sp echenden E höhung de P oduk ion in allen ande en Gemeinden zusammen. De P oduk ionszuwachs in jede einzelnen Un e nehmung alle ande en Gemeinden is so minimal, daß e o z Vollbeschä igung möglich is . Was die in de Gemeinde A ansässigen Un e nehme anlang , S9 üb de Rückgang de lau enden P oduk ion einen nach eiligen Ein luß au ih e In es i ionsen schlüsse aus. Ande e sei s eg die s eue poli isch beding e Ne ogewinne höhung ih e Ne oin es i ionen an. Es is kaum anzunehmen, daß pe Saldo ein nega i e E ek esul ie . Siche is indessen, daß die Ne ogewinne höhung in de Gemeinde A Un e - nehme aus ande en Gemeinden an egen wi d, In es i ionen in de Ge- meinde A s a ande swo o zunehmen, so daß de lang is ige E ek diese S eue poli ik in eine Ve ände ung de S ando e eilung zu- guns en de Gemeinde A bes eh . Die Wachs ums a e in diese Ge- meinde wi d angehoben und obwohl die lau ende P oduk ion ge inge is , als sie es sons gewesen wä e, wi d ühe ode spä e ein Punk e eich we den, on dem ab P oduk ion und Einkommen in de Ge- meinde A übe dem Ni eau liegen we den, das sie sons gehab hä - en. Da diese s eue poli ische Va ian e die Summe de Ne ogewinne in allen Gemeinden, wenn auch ge ing ügig, e höh , geh diese Ände- ung in de S ando e eilung mi eine ge ing ügigen E höhung des Wachs ums in allen Gemeinden zusammen einhe . 4 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 50 He be Timm Bei diese E ö e ung wu de de Subs i u ionse ek , de ja du ch die Ände ung des B u olohnsa zes bei un e ände em Zins ausgelös wi d, auße ach gelassen, da e keinen Ein luß au die ö liche Ve eilung de P oduk ion ha , es sei denn, man üh e bes imm e, in diesem Zu- sammenhang abe willkü liche Annahmen ein. 3. Zu b) Im P inzip müssen sich dieselben Resul a e e geben, wenn die Poli ik de Einkommensum e eilung sich de Ve schiebung de Ge- wich e de indi ek en und di ek en Bes eue ung bedien , wenn also die Gemeinde A e wa die Sä ze de p og essi en Einkommensbes eue ung linea anheb (senk ) bei gleichzei ige Senkung (Anhebung) des Um- sa zs eue sa zes. Un e sons gleichen Bedingungen wi d de E ek au die S ando e eilung abe ge inge sein als bei dem un e a) behandel- en Weg. Denn die linea e Anhebung de Sä ze des Einkommen- und Lohns eue a i s i nich nu die Un e nehme gewinne, sonde n auch die Lohneinkommen, wenngleich die Ne ogewinne s ä ke als die Ne olohneinkommen eduzie we den. Ande e sei s en las e die Sen- kung des Umsa zs eue sa zes, sowei sie zu eine P eissenkung de in de Gemeinde abgese z en Gü e üh , nich ausschließlich die Beziehe nied ige e Einkommen, sonde n auch, wenn auch ge ing ügig, die Be- ziehe höhe e Einkommen. Umgekeh es gil en sp echend bei linea e Senkung de Sä ze de Einkommensbes eue ung bei gleichzei ige E - höhung des Umsa zs eue sa zes. Die Wi kungen au die Ne ogewinne und Ne olöhne in de be e enden Gemeinde sind demzu olge un- e sons gleichen Ums änden kleine als bei de un e a) e ö e en Va ian e. Das wi d dann auch mi im P inzip zwa gleichge ich e en, abe wenige ausgep äg en Wi kungen au die S ando e eilung e - bunden sein. Wi können uns mi diese Folge ung begnügen, ohne die A gumen a ion im De ail zu wiede holen. VII Abschließend sollen die E gebnisse de e ö e en Va ian en de Wohls andspoli ik au onome Gemeinden zusammenge aß we den. 1. Die W ohZs andspoli ik au onome Gemeinden wi d zu eine ö lich di e enzie en Bes eue ung (ode im Rahmen de ie en Al e na i e bei bes imm en Gemeinden zu ö lich di e enzie en Ausgaben bei un e än- de en S eue sä zen) üh en. Einige Gemeinden, nämlich diejenigen, die die Be iedigung de Kollek i bedü nisse au Kos en de Be iedigung de Indi idualbedü nisse e höhen, we den -ohne Ände ung des S eue - sys ems - den ode die S eue sä ze e höhen. Je nach den P ä e enzen gegenübe den Gü e n und Leis ungen des Indi idual- und Kollek i - beda s und je nach dem G ad de Ve so gung mi beiden Gü e g uppen im Ausgangszei punk und e ne je nach dem du ch die S eue sa ze - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 51 höhung beding en Einkommens ückgang wi d die S eue sa ze höhung bei e schiedenen Gemeinden e schieden sein. Ande e Gemeinden we - den den ode die S eue sä ze senken. Zu diese G uppe gehö en einmal diejenigen Gemeinden, die umgekeh au eine E höhung de Be iedi- gung de Indi idualbedü nisse au Kos en de Be iedigung de Kollek- i bedü nisse hins eben. Je nach de Ve so gung im Ausgangszei - punk , den P ä e enzen und de du ch die S eue sa zsenkung beding en Einkommense höhung wi d diese Senkung bei e schiedenen Gemein- den un e schiedlich sein. Fe ne und o allem gehö en diese G uppe die "dynamischen" Ge- meinden an, die übe die S eue sa zsenkung die P oduk ion und die p i a en Einkommen zu e höhen ach en, und wi haben gesehen, daß die op imale S eue sa zsenkung je nach de Si ua ion und je nach Be- ei scha und Fähigkei zu adäqua en Ausgabenpoli ik bei e schiede- nen Gemeinden ungleich sein wi d. Schließlich wi d eine le z e G uppe on Gemeinden übe eine Poli ik de Einkommensum e eilung das S eue sys em, d. h. die Sä ze e - schiedene S eue n ode den Ta i bes imm e S eue n, ände n. Es mag auch Gemeinden geben, die keine diese Typen ode G uppen on Gemeinden angehö en und die S eue sä ze und S eue sys eme un e - ände lassen. Diese Fes s ellungen sind na ü lich nich ge ade übe aschend. Sobald un e s ell we den kann, daß die Gemeinden sich im Hinblick au ih en Wohls and, ih e G öße, S uk u und Einkommens e eilung sowie au den Wei blick und die Fähigkei ih e Füh ungen un e scheiden, wi d man in de Ta so o e mu en, daß sich eine ö lich di e enzie e Bes eue ung e geben muß. T o zdem wa es doch unumgänglich, diese Folge ung im einzelnen zu beg ünden und die ö liche Di e enzie ung in de Bes eue ung zu konk e isie en. 2. Die ö lich di e enzie e Bes eue ung üh zu eine Ande ung de S ando e eilung. Das wu de im einzelnen beg ünde , und aus de E ö e ung de e schiedenen Va ian en läß sich kaum die E wa ung ablei en, daß diese ö liche Di e enzie ung in de Bes eue ung on eine ö lichen Di e enzie ung de Ausgabenpoli ik beglei e sein wi d, die den Ein luß de ö lich di e enzie en Bes eue ung au die S ando e eilung besei ig . Dies wi d ausd ücklich he o gehoben, um den olgenden Einwand zu en k ä en: Nehmen wi an, die Ge- meinden seien au onom in ih e Finanzpoli ik, dann könn e au den Hinweis de Beein lussung de S ando e eilung du ch die ö lich di e- enzie e Bes eue ung gean wo e we den, daß dies deswegen nich be- weisk ä ig sei, weil es ja möglich ode wah scheinlich sei, daß ö lich di e enzie e Gemeindeausgaben die Wi kung de ö lich di e en- ,. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 52 He be Timm zie en Bes eue ung au heben. Unse e E ö e ungen in diesem Abschni ech e igen diesen Einwand kaum. 3. Wenn die Ände ung in de S ando e eilung nich mi eine Aus- nu zung on E spa nissen aus dem Agglome a ionse jek e bunden is , dann üh sie on de o he ealisie en S ando e eilung in ökonomisch ab ägliche Weise o , dann wi d die o he ökonomisch op imale S ando e eilung nich op imal, und das Realeinkommen al- le Gemeinden wi d ge inge , als es sons de Fall wä e. Die S ando - e eilung wi d dagegen ökonomisch op imie , und das Realeinkommen wi d e höh , wenn E spa nisse aus dem Agglome a ionse ek im Zuge de Ände ung de S ando e eilung ausgenu z we den, die g öße sind als die Ve lus e an Realeinkommen, die aus Ände ungen de S ando - e eilung s ammen, die nich mi eine Ausnu zung solche E spa nisse e bunden sind. . Ein güns ige E ek au die S ando e eilung wä e demnach um so ehe zu e wa en,je meh die Finanzpoli ik au onome Gemeinden übe die ö lich di e enzie e Bes eue ung zu eine P oduk ionsa ak ion bei solchen Gemeinden üh , die g oß genug, abe auch nich zu g oß sind, um schon und noch E spa nisse aus dem Agglome a ionse ek bie en zu können. Je meh dagegen die inanzpoli isch e u sach e P oduk ions- a ak ion en wede sich au Gemeinden konzen ie , die schon so g oß sind, daß sie diese E spa nisse nich meh bie en, ode sich au iele de a kleine Gemeinden e eil , daß jede on ihnen solche E spa - nisse noch nich bie en kann, des o ehe muß mi einem ungüns igen E ek au die S ando e eilung ge echne we den. Die Un e suchung übe die möglichen Va ian en de Wohls andspoli- ik de au onomen Gemeinden läß keinen gene ellen Schluß übe ih en E ek au die S ando e eilung zu. Zwa wi d, wie da ge an, angenom- men we den können, daß die Poli ik de S eue sa zsenkung mi dem Ziel de P oduk ionsa ak ion ( ie e Va ian e) o allem on g oßen (und zugleich eichen) Gemeinden e olg we den wi d. Abe selbs wenn ieles da ü sp ich , daß diese Va ian e de Wohls andspoli ik die bedeu ends e alle Va ian en sein wi d, ließe sich noch nich olge n, daß de E ek au die S ando e eilung ungüns ig sein müß e. Eine solche Folge ung wä e nu in eine konk e en Si ua ion möglich, in de Zu e lässiges übe die G öße de Gemeinden mi P oduk ionsausdeh- ming und übe ih e Rese e an E spa nissen aus dem Agglome a- ionse ek gesag we den könn e. Ande e sei s kann man na ü lich mi Rech da an zwei eln, daß die inanzpoli isch e u sach e P oduk ions- ausdehnung sich ge ade ode auch nu übe wjegend bei solchen Ge- meinden konzen ie , die noch nennenswe e E spa nisse aus dem Agglome a ionse ek zu bie en haben. bei denen die inanzpoli ische OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 53 A ak ion also ge adezu einen Impuls ü die Ausnu zung diese E - spa nisse da s ell . 4. Selbs wenn sich in eine konk e en Si ua ion e geben soll e, daß die Finanzpoli ik au onome Gemeinden die S ando e eilung ungün,.. s ig beein iuß , wä e dami noch nich das endgül ige U eil übe diese Poli ik und dami übe dieses Sys em des Finanzausgleichs gesp ochen. Und zwa auch dann nich , wenn jedes ande e Sys em un e dem Ge- sich spunk de S ando e eilung güns ige zu beu eilen wä e, was p ima acie anzunehmen is . Denn es gib auße ökonomische Gesich s- punk e, die, ü sich genommen, ü die inanzpoli ische Au onomie de Gemeinde sp echen. So is o allem da au hinzuweisen, daß die Selbs - e wal ung den ö lichen Un e schieden in de S uk u und den poli isch- sozialen Bes ebungen Rechnung äg ; und die Selbs e wal ung wi d um so meh eingeeng , je meh die inanzpoli ische Au onomie beschni - en wi d. Insbesonde e in einem S aa swesen, in dem Föde alismus und Dezen alisie ung geschä z we den, is die Selbs e wal ung de Ge- meinden ein agende P eile des ö en lichen und gesellscha lichen Lebens. Imme hin d äng sich ü den Fall des ungüns igen Ein lusses de inanzpoli ischen Au onomie de Gemeinden au die S ando e ei- lung doch die No wendigkei au , auch die ande en Al e na i en des Finanzausgleichs zu p ü en, um sich an das Finanzausgleichssys em he - anzu as en, bei dem die Kombina ion zwischen den ökonomischen und auße ökonomischen Wi kungen op imal is . Und es könn e sein, daß das au ein Sys em hinauslie e, bei dem die Au onomie in de Einnahme- poli ik besch änk is und die Gemeinden im üb igen ih e e ügba en Einnahmen ü die E üllung de ihnen übe lassenen Au gaben ei e -: wenden können. Wie imme das Resul a lau en möge,es be uh am Ende au eine poli ischen En scheidung, ü die de ökonomische Gesich s- punk nu als eine un e meh e en on Bedeu ung is . T o zdem muß na ü lich Kla hei übe das ökonomische U eil bes ehen, wenn die ich- ige En scheidung ge äll we den soll. Und es wa die Au gabe dieses Bei- ages, übe legungen ü dieses ökonomische U eil zu lie e n. F eilich wu de dabei nu eines de möglichen Sys eme des Finanzausgleichs un e such . Volls ändig wü de das U eil also e s sein, nachdem auch de Ein luß ande e Sys eme au die S ando e eilung e ö e wo den sein wü de. Die Wi kung ö liche Un e schiede in de Belas ung einzelne S eue n au die S ando e eilung I Die Au gabe dieses Abschni s bes eh nu da in, im einzelnen zu zei- gen, wie ö liche Un e schiede in de Belas ung du ch einzelne S eue n OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 54 He be Timm ce e is pa ibus au die S ando e eilung wi ken. Das mag deswegen angeb ach sein, weil diese Punk bishe zu ku z gekommen is . 1. Be o das geschieh , soll ku z da au hingewiesen we den, daß auch Ve ände ungen eine ö lich homogenen Bes eue ung nich ohne Ein- luß au die S ando e eilung sind. So wi d die Ein üh ung ode E hö- hung eine allgemeinen Ve b auchs eue ebenso wie die Ein üh ung ode E höhung de Einkommens eue (selbs wenn sie keinen p og es- si en Ta i ha ) die Nach ages uk u s e s dann ände n, wenn nich die P eiselas izi ä bzw. die Einkommenselas izi ä de Nach age de Be- s eue en ü alle Gü e gleich is . Die e ände e Nach ages uk u wi d die P oduk ionss uk u ände n und dami auch die ö liche Ve eilung de Gü e p oduk ion. Die le z e e bliebe nu un e ände , wenn die Ein- kommenselas izi ä de einzelnen übe den Raum e s eu en Nach age nach einem bes imm en Gu gleich wä e. Eine spezielle Ve b auchs eue wü de die Nach ages uk u noch meh beein lussen, und auch sie wü de in alle Regel die äumliche Ve eilung in de P oduk ion des on ih belas e en Gu es ände n, nämlich dann, wenn die P eiselas izi ä de Nach age nich bei allen Konsumen en dieses Gu es gleich wä e und die Konsumen en nich an einem Konsumo konzen ie sind. Abe auch abgesehen on de Beein lussung de Nach ages uk u bewi k eine ö lich homogene Bes eue ung, die ö lich un e schiedliche Basisp eise bzw. G enzkos en belas e , eine Ände ung de S ando e eilung, wenn die T anspo p eise nich de gleichen Belas ung un e wo en we - denD. Doch diese mi de ö lich homogenen Bes eue ung e bundenen Wi - kungen au die S ando e eilung sind un e meidlich; im üb igen sind sie bei gleiche S eue belas ung auch ge inge als im Falle ö lich di e- enzie e Bes eue ung. 2. In de Theo ie des in e na ionalen Handels is u. a. meh ach auch die F age e ö e wo den, welche A de Bes eue ung das Handelsop i- mum und das P oduk ionsmaximum de Gesam hei de am in e na io- nalen Handel be eilig en Lände beein äch ig ode nich beein äch ig . Neue dings is J. E. Meade zu olgenden in unse em Zusammenhang ele an en E gebnissen gekommen: "A gene al ,pu chase' o ,sales' ax le ied a he same a e on an inal p oduc s bu on no in e media e p oduc s will no in e e e a an wi h he op imiza ion o ade o he maximiza ion o p oduc ion whe he i is imposed as a p oduc ion ax (exemp ing an impo s bu axing an expo s) o as a consump ion ax (exemp ing an expo s bu axing an impo s). Wha i mus no do is o ax bo h impo s and expo s o o exemp bo h impo s and expo s. On he o he hand, a ,pu chase' o ,sales' ax le ied on only one 9 Vgl. dazu H. Gie sch, Das Handelsop imum. "Wel wi scha liches A chi ", Bd. 76, 1956 1, S. 1 1'. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en 55 pa icula p oduc will dis u b he op imiza ion o ade bu no he maxi- miza ion o p oduc ion i i is le ied as a consump ion ax (i. e. exemp ing expo s bu no impo s); and i will dis u b he maximiza ion o p oduc ion bu no he op imiza ion o ade i i is le ied as a p oduc ion ax (i. e. exemp- ing impo s bu no expo s)".10 En sp echend wü de eine allgemeine Einkommens eue in einem de Lände wede das Handelsop imum noch das P oduk ionsmaximum be- ein äch igen, da sie wie eine allgemeine P oduk ionss eue wi k (Vgl. Meade, S. 187). Da die T ansak ionen, die - bei eiem Gü e - aus ausch - ausgelös we den, wenn das Handelsop imum ges ö wo - den is , s e s auch die S ando e eilung und dami das P oduk ions- maximum beein lussen, soll zwischen Handelsop imum und P oduk ions- maximum nich wei e un e schieden we den. Nach M eade beein äch igen also nu die speziellen S eue n in den einzelnen Lände n, sowei sie on Land zu Land au un e schiedlichen Gü e n ode P oduk ionen las en ode in e schiedene Höhe e hoben we den, das P oduk ionsmaximum. Obwohl diese Beein äch igung des P oduk ionsmaximums o ensich- lich ausschließlich au eine bes imm en A de ö lich di e enzie en Bes eue ung be uh und obwohl die Analyse des in e na ionalen Han- dels iel ach ohne wei e es auch au die in e egionalen Beziehungen übe haup angewende we den kann, können Meades obige E gebnisse nich ein ach ü unse e Un e suchung übe nommen we den, ganz ab- gesehen da on, daß ü unse e Un e suchung Expo - ode Impo bela- s ungen keine Rolle spielen, weil wi einen Wi scha s aum be ach en, in dem es keine ins i u ionellen Hinde nisse ü den ö lichen Gü e - aus ausch gib . Zwa a gumen ie Meade un e de Annahme es e Wechselku se, und diese Annahme beein luß unse e E ö e ungen nich , 10 J. E. Meade, T ade and Wel a e, London, New Yo k, To on o 1955, S.189. Zu Beg ündung diese E gebnisse üh Meade die bekann en Thesen de Mik oökonomik an: Bei ü alle Konsumen en gleichen P eisen de einzelnen Gü e is das Handelsop imum ealisie , wenn ü alle Konsumen en die Gü e p eis ela ionen gleich sind. Bei ü alle P oduzen en gleichen P eisen de einzelnen on ihnen p oduzie en Gü e is das P oduk ionsmaximum e wi klich , wenn die G enzkos en ela ionen in allen Un e nehmungen gleich sind. Vgl. J. E. Meade, a. a. 0., S. 52 . Diese Thesen müssen na ü lich in eine Wi scha mi Raumübe windungskos en um diese T anspo kos en modi izie we den. Meade be ücksich ig sie spä e , wenn auch nich du ch en sp echende Modi ika ion de allgemeinen Thesen, so abe doch in meh e- en Beispielen. Vgl. a. a. 0., S. 144 . Es b auch kaum hinzuge üg we den, daß Meades Thesen nich ge ade e olu ionä sind. Schon Rica do ha meh ach da au hingewiesen, daß spe- zielle P oduk ion- und Ve b auchs eue n übe ih en Ein luß au die Gü e - p eis ela ionen nach eilige Wi kungen au den in e na ionalen Handel und die S ando e eilung haben. Vgl. u. a. D. Rica do, On he P inciples o Poli ical Economy and Taxa ion, in: The Wo ks and Co espondence o Da- id Rica do, Vol. I. edi ed by P. S a ja, Camb idge 1951, passim, insbes. S. 169 ., S. 179 ., S. 239 ., S. 263 und S. 310 . '. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 62 Kon ad Li mann hal ende Zug zu "Ökonomisie ung de Finanzwissenscha " (F. K. Mann) wa en ü diese Wende gleiche maßen bedeu sam. Popi z's g undlegende Aussage übe die Wi kungen egional un e - schiedliche S eue sä ze e wies sich im Zuge diese Neuo ien ie ung als wenig ag ähig, weil sie nu einen ex emen Spezial all deck . O en- sich lich e u sachen nämlich lokale Abweichungen in den S eue a i en allein dann eindeu ige äumliche E ek e, wenn in jede ande en Hin- sich egionale Un e schiedslosigkei bes eh . Diese P ämisse is jedoch be ei s in sich wide sp uchs oll, da die lokalen S eue s ä ze unmi elba das ö liche S eue au kommen und mi elba wei e e K eislau s öme, o allem die ö lichen Ausgaben, bes immen. Die pa ielle Be ach- ungsweise de adi ionellen Leh e sei Popi z e deck e diese Ve - bindungslinien und s ell e da ü mi dem S eue a i -Mechanismus einen Zusammenhang in den Mi elpunk , dessen ak ische Bedeu ung e mu lich ech ge ing is . Abe auch die Fo de ung nach einem allgemeinen Ausgleich de ö en lichen Beda e und ih e Deckung, die ih e Schlüssels ellung in de no ma i en Finanz heo ie noch imme nich e lo en ha , e mag eine k i ischen Übe p ü ung kaum s andzuhal en. Das o male P inzip is dank seine ma e iellen Inhal slosigkei schlech hin ungeeigne , als En scheidungsk i e ium zu Auswahl un e abweichenden Lösungen zu dienen. Denn jede Zuo dnung on Kompe enzen an die Gebie skö pe - scha en, jedes Sys em des Finanzausgleichs, kann mi diese Fo mel ge ech e ig we den, die keine Anwo en lie e , sonde n nu P o- bleme au eine ande e Ebene e schieb . In dem jünge en wi scha swissenscha lichen Sch i um zum "Fi- nanzausgleich" wi d nun o allem de Ve such un e nommen, die on Popi z o gezeichne e Basis e heblich zu e wei e n, bishe unbeach e e Phänomene in die Analyse einzubeziehen. Die neu o mulie en F agen sind alle dings on so komplexe Na u , daß o z zahl eiche Bei äge bishe nu eng beg enz e Ausschni e aus dem Gesam zusammenhang au gehell we den konn en. Mi de o liegenden S udie wi d eben alls keine um assende Ab- handlung de aumwi scha lichen Konsequenzen s aa liche und kom- munale Finanzpoli ik anges eb . Vielmeh sollen in d ei Kapi eln einige Zusammenhänge he o gehoben we den, die in de Diskussion bislang nu ge inge e Beach ung anden. Alle Übe legungen beziehen sich au ein ein aches Zwei egionenmodell, dessen Au bau in einem einlei enden Abschni skizzie is . Au de G undlage dieses Modells wi d die These en wickel , daß das Gleichgewich und das Op imum de äumlichen Fak o e eilung oneinande abweichen können. Das Haup p oblem de Un e suchung bes eh in de F age, ob und inwie- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 63 wei un e schiedliche Sys eme de s aa lichen Kompe enz e eilung ge- eigne sind, diese Di e enz zu übe winden. Die S udie be uh au einem Modell mi so hohem Abs ak ionsg ad, daß die Resul a e nich unmi elba zu Lösung konk e e Au gaben de Finanzpoli ik angewand we den dü en. Dessen ungeach e könn en die E wägungen abe Lich au einige ums i ene F agen im Zusammen- hang mi de s aa lichen Ak i i ä we en. Um die Vielzahl de Beziehungszusammenhänge übe sich lich da zu- s ellen, o allem abe um Miß e s ändnissen beg i liche A o zu- beugen, is im Anhang I eine Ma ix de ealen und mone ä en Bezie- hungen zwischen den ö en lichen und p i a en Sek o en ange üg . Hie bei gel e, daß ü eine Region A die gesam e p i a e P oduk ion in dem Sek o (1), die Leis ungse s ellung de kommunalen Plan äge in dem Sek o (2) und die wi scha lichen Ak i i ä en de p i a en Haushal e in dem Sek o (3) zusammenge aß we den. Fü eine Region B is en sp echend olgende Agg ega ion o gesehen: Die p i a e P o- duk ion wi d im Sek o (4), die kommunale Tä igkei im Sek o (5) und die Leis ungs e lech ung de Haushal e im Sek o (6) au gezeichne . Auße dem bes ehe ein gemeinsame s aa liche Obe e band, de seine Ak i i ä au die Räume A und B e s eck . Fü ihn is ein eigenes Kon o (7) e ich e . Die ealen Beziehungen sind -ähnlich wie in eine Inpu -Ou pu - Tabelle om Leon ie -Typ -als Mengens öme au zu assen. Um die Mengens öme zu bewe en, müssen sie mi ih en Ma k p eisen -die s aa lichen Ou pu s mi den Kos en ih e E s ellung - gewich e we - den. Die mengenmäßigen Ou pu s de s aa lichen und kommunalen Sek- o en sollen ö en liche Leis ungen, die ko espondie enden bewe e en S öme ö en liche Ausgaben heißen; diese können nich nu als Ou - pu , sonde n auch als Inpu eines ö en lichen Sek o s in E scheinung e en. Zu Ve olls ändigung des Bildes übe die s aa liche Ak i i ä dü e es zweckmäßig sein, mone ä e T ans e s in Fo m on S eue n, Un e - s ü zungen, Sub en ionen und in e iskalischen T ansak ionen zusä z- lich anzusch eiben. Aus diesem G unde is eine Teilma ix in e sek o- ale inanzielle Beziehungen mi de Mengenma ix e loch en wo - den, indem ü _die d ei ö en lichen Sek o en jeweils eine gesonde e Zeile und Spal e zu Kennzeichnung de T ans e s einge ich e wu de. So is jede Kombina ion on ealen und mone ä en Beziehungen zwi- schen den p i a en und ö en lichen Sek o en analy isch e aß . Um äuße lich eine T ennung zwischen den beiden Ma izen zu ge- wäh leis en, de en G ößen o ensich lich nich uneingesch änk summie we den dü en, sind die S öme de Mengenma ix mi X und die S öme de T ans e ma ix mi T bezeichne . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 64 Kon ad Li mann B. Das aum wi scha liche G undmodell un e de Annahme egional adizie e ö en liche Ak i i ä I. De ini ion und Axiome eines Agglome a ionsmodells In diesem Abschni sollen die aumwi scha lichen Elemen e des o üh enden Gedankenganges en wickel we den. Ausgangspunk de übe legungen sei, daß zu P oduk ion on Gü e n und Diens en, die on den p i a en Haushal en au genommen we den, Vo leis ungen e o de - lich sind, welche eils ausschließlich on den p i a en, eils ausschließlich on den ö en lichen Sek o en ode al e na i on beiden Be eichen e - b ach we den. Die Beziehungen zwischen ö en lichen und p i a en P oduk ionen so- wie ih e aumwi scha lichen Auswi kungen können in einem ein- achen Modell da ges ell we den, das du ch die olgenden De ini ionen und Axiome bes imm is . 1. Regional adizie e ö en liche Ak i i ä Regional adizie e ö en liche Ak i i ä möge heißen, daß sich die ö en lichen Plan äge -gleichgül ig, welche Gebie skö pe scha sie auch zuge echne we den - an jedem S ando so e hal en, als ob keine ande en Regionen exis ie en. Mi hin seien an jedem S ando die ö en - lichen Leis ungen, die ö en lichen Ausgaben, das S eue au kommen so- wie die S eue a i e ausschließlich on de wi scha lichen Gesam - ak i i ä des gleichen Raumes abhängig. Reale und/ode mone ä e in e - egionale T ans e s sind dami zugleich ex de ini ione ausgeschlossen. Diese Bedingung bedeu e nich S ando neu ali ä in dem Sinn, daß eine absolu e ode ela i e Un e schiedslosigkei zwischen denjenigen S ömen bes eh , die die ö en lichen Sek o en mi den einzelnen ö - lichen p i a en Sek o en e binde . Eine de a ige Annahme, die de klassisch-libe alen Vo s ellung eine ma e iellen Gleichbehandlung alle P i a en du ch die ö en liche Tä igkei en sp ich , wü de allein einen Spezial all kennzeichnen, de als analy ische Ausgangspunk ebenso une giebig wie das Modell eine Wi scha ohne s aa liche Ak i i ä wä e. 2. Abhängigkei en zwischen ö lichem S eue au kommen, ö en lichen Ausgaben und ö en lichen Leis ungen Un e de Annahme eine egional adizie en ö en lichen Ak i i ä sind ö liches S eue au kommen, ö en liche Ausgaben und ö en liche Leis ungen nich meh als oneinande unabhängige Pa ame e anzu- sehen. Es is zunächs zweckmäßig, in dem Ausgangsmodell einen s än- digen ma e iellen Budge ausgleich zu un e s ellen und alle mone ä en OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 65 T ans e s on den ö en lichen zu den p i a en Sek o en auszuschlie- ßen, d. h. die ö en lichen Ausgaben ü Gü e , Diens e und Fak o en eine Region sind s e s gleich dem lokalen S eue au kommen. Was zum ande en die Beziehungen zwischen ö en lichen Ausgaben und ö en lichen Leis ungen be i , so soll gel en, daß die ö en lichen Leis ungen in eine dem E agsgese z olgenden Funk ion on den ö en lichen Ausgaben abhängen 3• Diese Annahme e schein zumindes dann plausibel, wenn sich die ö en liche Tä igkei au die E s ellung quali a i gleiche Leis ungen e s eck . Dami sind die dem ö en lichen Sek o zugeo dne en S öme allein in ih em Ve häl nis zueinande bes imm . Um die Ve bindung zu den p i a en P oduk ionen he zus ellen, müssen die Zusammenhänge zwi- schen ö en lichen Leis ungsabgaben und den p i a en Ou pu s de e - minie we den. 3. Beziehungen zwischen ö en liche Tä igkei , p i a en Ou pu s und ih en Kos en Zu Ve ein achung de Zusammenhänge wi d als Vo ausse zung ein- ge üh , daß die ö en lichen Leis ungen ausschließlich den p i a en In- dus ien und nich den p i a en Haushal en unmi elba zu iießen4• So- mi können die ö en lichen Ou pu s ausnahmslos als Vo leis ungen zu den p i a en P oduk ionen au ge aß we den. Da de S aa seine Lei- s ungen abe nich übe den Ma k e kau , sonde n ohne spezi ische Gegenleis ung abgib , bewi k die ö en liche Tä igkei eine Subs i u ion p i a e du ch soziale Kos en. 3 Die Un e s ellung besag also, daß ü die P oduk ion ö en liche Leis un- gen nich -limi a ion ale Fak o beziehungen ypisch sind. In de Ta sind solche Abhängigkei en en sp echend dem E agsgese z auch zu e mu en. Zum Bei- spiel wi d de Anges ell e eine kleinen Gemeinde, de seh iel äl ige Au - gaben zu e ledigen ha , im Ve gleich zu den au ihn en allenden ö en lichen Ausgaben eine ge inge e Leis ungsabgabe he o b ingen als ein spezialisie - e Anges ell e in de Ve wal ung eine g öße en Kommune. Adam Smi h's klassische Beispiele on den Vo zügen de A bei s eilung lassen sich eben leich au ö en liche P oduk ionen übe agen; wah scheinlich sind hie soga un e mode nen Ve häl nissen die Vo ausse zungen des E agsgese zes iel häu ige anzu e en als bei indus iellen P oduk ionen. 4 übe wiegend wi d in den Sys emen de olkswi scha lichen Gesam - echnung die Kon en ion eingehal en, daß die ö en lichen Ou pu s unmi el- ba zu Endnach age ließen. Dieses Vo gehen is jedoch nich du ch ökono- mische E wägungen e aniaß , sonde n allein du ch echnisch-s a is ische Ums ände beding . Denn bekann lich is es nahezu ausgeschlossen, den s aa - lichen Ou pu den Indus iesek o en eine sei s und den p i a en Haushal s- sek o en ande e sei s mi hin eichende Genauigkei zuzu echnen. Die hie e olg e Zuo dnung s ell zwa auch einen Ex em all da , e is jedoch nich unwah s'cheinliche als die gemeinhin ge o ene Annahme, die p i a en Haus- hal e wü den unmi elba die ö en lichen Leis ungsabgaben au nehmen. 5 Sch i en d. Ve eins . Soclalpoli lk 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 66 Kon ad Li mann Alle dings sind de ini ionsgemäß die Gesam kos en de ö en lichen Leis ungse s ellung, d. h. die ö en lichen Ausgaben, du ch das S eue - au kommen zu decken. Wi d als einzige Abgabe eine P oduk ions eue in de Un e nehmenssphä e e hoben, de en Au kommen p opo ional dem p i a en Ou pu olg 5, so sind die Emp änge de ö en lichen Lei- s ungen zugleich auch die S eue zahle . Das bedeu e jedoch nich , daß bei sich ände ndem p i a en Ou pu de gesam e Sek o de p i a en Indus ie ode ga einzelne Fi men S eue n im gleichen Um ang au - b ingen, wie ö en liche Leis ungen on ihnen emp angen we den. Viel- meh en wickel sich das S eue au kommen p opo ional zum p i a en Ou pu , die ö en lichen Leis ungen wachsen jedoch - wie gezeig - in eine dem E agsgese z geho chenden Funk ion. Un e den einge üh en Bedingungen e gib sich mi hin, daß mi zunehmende p i a e P oduk- ion in eine Region die lokale Indus ie zunächs s eigende, spä e ela- i und absolu allende ex e ne Ne oe spa nisse (emp angene ö en - liche Leis ungen abzüglich gezahl e S eue n) aus de s aa lichen Ak i- i ä zu e zielen e mag. Die einzelnen B anchen und Fi men de p i a en Indus ie dü en eilich in un e schiedlichem Ausmaß ö en liche Vo leis ungen ü ih e P oduk ionen e wenden und sie we den deshalb auch in abweichendem Um ange ex e ne Ne oe spa nisse aus de s aa lichen Tä igkei emp- angen. Um diese s uk u elle Komponen e auszuschließen, die iele eigene P obleme au wi , wi d die p i a e Indus ie als ein einzige agg egie e Sek o de inie , dessen S uk u on Ni eauände ungen unbe üh bleib . Fü den Ve lau de Du chschni skos en de Indus ie eine Region is mi den om S aa bewi k en ex e nen Ne oe spa nissen ein Bes im- mungs ak o e kann . Die o iginä en Kos en de Indus iep oduk ion eines Raumes - un e denen die Kos en de p i a en P oduk ion bei Abwesenhei jede s aa lichen Ak i i ä e s anden we den sollen - dü en sich abe eben alls kaum linea zum p i a en Ou pu en wickeln. Die Vo eile de Nähe, die zu Beginn eine Agglome a ion au e en, und die Nach eile de Enge, die sich schließlich einmal bei zunehmende Ballung eins ellen, bewi ken ielmeh in Abhängigkei on de P oduk- ion einen U- ö migen Ve lau de o iginä en Du chschni skos en eine Indus ie 6• 5 Diese Bedingung is e üll , wenn de S eue sa z als kons an und die ö - liche Nach age als unendlich elas isch angenommen wi d. 6 Vgl. hie zu u. a. A. Lösch, Die äumliche O dnung de Wi scha , 2. Au - lage, Jena 1944; W. Isa d, Loca ion and Space-Economy, A Gene al Theo y Rela ing o Indus ial Loca ion, Ma ke -A eas, Land-Use, T ade and U ban S uc u e, New Yo k, London, 1956. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 67 Gese z den Fall, ein bes imm es Ni eau de s aa lichen Ausgaben im Bezug zu p i a en P oduk ion wä e gegeben 7 -d. h. un e den ge- o enen Annahmen: ein kons an e S eue s a z sei ixie - dann läß sich das E gebnis de übe legungen leich in einem Diag amm zusam- men assen. In de Da s ellung 1 symbolisie K den Ve lau de o iginä en Du ch- schni skos en de Indus ie und e die ex e nen Ne oe spa nisse de Indus ie p o Ou pu einhei , die aus de s aa lichen Tä igkei esul ie- en. Die a sächlichen Du chschni skos en de Indus ie eines Raumes sind mi K* bezeichne . Die Funk ion K* e gib sich ein ach aus den o iginä en Kos en, die um die ex e nen Ne oe spa nisse, welche de S aa he o b ing , e minde sind. K*,K,e Abbildung 1 7 Es soll e kein Zwei el da übe bes ehen, daß mi diese Un e s ellung das ka dinale P oblem de Finanzwissenscha schlech hin umgangen wi d, näm- lich die F age nach den Bes immungs ak o en de s aa lichen Ak i i ä . Alle o liegenden heo e ischen An wo en sind jedoch so unbe iedigend, daß die kühns en Annahmen e e ba e e scheinen als die Anwendung de he - schenden Hypo hesen. Zu dem S and de. Fo schung sei nu ku z olgendes beme k : Die mi els kollek i e Indi e enzku en ope ie ende Finanz heo ie, sei sie in de o igi- nä en Fassung on Sax ode in de mode nen Ve sion on Samue~son o ge- agen, se z no wendig das Bes ehen eine Al e na i e zwischen de Nu zung on Gü e n des kollek i en und solchen des indi idueUen Beda es o aus. Ta sächlich bes eh in e s e Linie nich diese Wahlmöglichkei , sonde n die Al e na i e, ob ein bes imm es Gu on s aa lichen ode p i a en Plan äge n p oduzie bzw. an ande e Sek o en abgegeben we den soll. Es gib augen- scheinlich gegenwä ig kaum eine ö en liche Leis ung, die nich auch schon OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 68 Kon ad Li mann Die a sächlichen Du chschni skos en de Indus ie eines Raumes, also die Funk ion K*, we den im Mi elpunk de wei e en Be ach un- gen s ehen. Es e schein deshalb angeb ach , übe ih e Eigenscha en einige Anme kungen anzu ügen. 4. Das Ve häl nis de Du chschni skos en eine Indus ie und de ak uellen Kos en eine ep äsen a i en Fi ma Die e ek i en ex e nen Gesam e spa nisse eine Indus ie in Ab- hängigkei om Agglome a ionsg ad sind nume isch nich genau nach- weisba . Diese Ta sache sp ich abe wede gegen die heo e ische Ab- lei ung ih e Exis enz noch gegen den angenommenen Ku en e lau de K*-Funk ion. Jedoch be üh de Sach e hal die subjek i e Einschä zung des An- eils des ex e nen Kos en o eils (bzw. -nach eils) am Gesam gewinn. Um diesen übe haup es s ellen zu können, müß e jedem Un e nehme die Höhe de Du chschni skos en in de Ausgangslage bekann sein. Selbs im G enz all de Konzen a ion de p i a en Willensen scheidung in eine Hand und bei gegebene Ve hal ens unk ion de ö en lichen Ak i i ä en dü e es deshalb den En scheidungs äge n schwe allen, einen bes imm en (op imalen) Punk de Agglome a ion zu e eichen. Um so wenige is es be ech ig , die heo e isch gewonnene K*-Ku e als Ve hal enspa ame e ü eine Vielzahl p i a e En scheidungs äge o zugeben. Die K*-Funk ion is ielmeh ü die einzelne Wi scha s- einhei eine Übe aschungs unk ion; sie umsch eib den ex-pos e s sich ba en Zusammenhang, de zwischen Agglome a ion und S ück- kos en de p i a en Ausb ingung he sch . Mi ande en Wo en, die K*- Ku e ep äsen ie alle denkba en Punk e de Du chschni skos en einmal on p i a en Plan äge n e s ell wo den wä e ode heu e noch on ihnen p oduzie wi d. Die Diens e de Schulen, Uni e si ä en ode Sozial- e siche ungen zählen doch nich "na u no wendig" zum ö en lichen Be eich. Soll e e wa de Nu zen eine -jeweils un e schiedslosen -Ein ich ung wie Schule, K ankenhaus, Ve keh smi el, Thea e us . abweichend bei ö en - liche und p i a e T äge scha angese z we den? We geneig is , posi i zu an wo en, mag Indi e enzku en zu P oblemlösung wei e hin e wenden. Abe auch de zwei e Ansa z de mode nen Finanzwissenscha be iedig nich . Die posi i en poli ischen Theo ien im Sinne on A. Downs, An Economic Theo y o Democ acy, New Yo k 1957, e lauben alle Auskün e, und Sie e - mögen dahe keinen übe zeugenden Bei ag zu G und age nach den Bes im- mungsg ünden de ö en lichen Tä igkei zu leis en. Gleichwohl schein ih e Basis nich ganz so e ehl wie jene de Nu zeneklek ike . In diesem Bei ag is als heu is isches P inzip s illschweigend un e s ell , daß gewisse Leis ungen kos engüns ige on p i a en, ande e Leis ungen o - eilha e on ö en lichen Plan äge n e s ell we den. Die op imale S aa s- ä igkei is un e diese Bedingung dann gegeben, wenn wede du ch Soziali- sie ung noch du ch P i a isie ung' Kos ensenkungen ein e en. Das so de i- nie e Op imum wi d bei de Ablei ung de Funk ionen als ealisie ange- nommen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 69 eine Indus ie bei Ve ände ungen im Agglome a ionsg ad. Sie is je- doch ex-an e ü den Einzelun e nehme nich ixie ba und mi hin ü seine Planen scheidungen i ele an . Als En scheidungspa ame e de Un e nehme soll die ak uelle (kon- jek u ale) Kos enku e eine ep äsen a i en Fi ma de Indus ie ein- ge üh we den. Diese ak uelle Kos en unk ion weich aus eine Reihe on G ünden on de K*-Funk ion ab. Vo allem sind zu nennen: a) De meh ku z is ige Cha ak e de En scheidungen de Einzel- un e nehme ; ih Ve hal en en sp ich nich den lang is igen aum- wi scha lichen P ozessen, die e bindlich ü den Ve lau de K*- Funk ion sind. b) De Einzelun e nehme be ücksich ig in seinem Kalkül nich , daß jede Ände ung seine P oduk ionskapazi ä -wenngleich nu in ini e- simale -posi i e ode nega i e Wi kungen au die ex e nen E spa - nisse de Gesam indus ie ha . Umgekeh e mag deshalb- auch kein einzelne Plan äge , die E ek e on P oduk ionsausdehnungen ande e Un e nehme au die eigenen Kos en e läu e zu bes immen. c) Schließlich is dem einzelnen Plan äge unbekann , welches S and- o e hal en ande e En scheidungseinhei en au G und de eigenen Reak ionen zeigen we den. De Ve lau de ak uellen Du chschni skos enku e läß sich zwa . kaum gene ell es legen. Es bes eh abe eine hohe Wah scheinlichkei , daß .die Un e nehme ü den ak uell ele an en Be eich mi kons an en Du chschni skos en echnen. Es genüg , au die -aus G ünden de Un"' bes immba kei - meh ode wenige öllige Ve nachlässigung ex e -:- ne E ek e hinzuweisen. Um diesen E wägungen zu en sp echen, müssen die beiden Kos en~ ku en auch g aphisch un e schiedlich behandel we den. Nu die lang~ is ige Funk ion (K*) kann übe haup den bishe da ges ell en U- ö - migen Ve lau au weisen. Die ku z is igen, ak uellen Kos enku en de Un e nehmen liegen zwa no wendig au de K*-Funk ion, sie sollen. jedoch linea en Ve lau haben. Abb. 2 zeig den Zusammenhang zwi~ schen beiden Kos en unk ionen. Die Un e nehme eine Region besi zen o läu ige In o ma ionen übe die augenblicklichen Kos en ih e P oduk ion bei dem e eich en Bal- lungsg ad. Die linea e Funk ion K ep äsen ie diese ak uellen Kos en- ku en 8• 8 Aus didak ischen G ünden is die K-Ku e in de G aphik nich unendlich klein - im G enz all als Punk -eingezeichne . Es is jedoch zu beach en, daß ein Ein luß eines einzelnen Un e nehme s au den Gesam auss oß de Indus ie zwa exis ie , abe de ac o doch nu in ini esimale We e haben kann. Deshalb weich eben ü den ele an en Be ei'ch de Ve lau de ak uellen Kos enku e de einzelnen Plan äge auch on de K*-Ku e ab. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 70 Kon ad Li mann K" o m m' Ou pu de Indus ie Abbildung 2 Wi d die P oduk ion on m nach m' ausgedehn , we den also neue In- dus ien geg ünde ode bes ehende Un e nehmen e wei e , so müß e - au G und des (i ümlichen) Un e nehme kalküls - de Punk R die neuen S ückkos en in m' wide spiegeln. Die Indus ie e äh jedoch ex- pos eine übe aschung: Nich R, sonde n R' gib bei zunehmende Agglome a ion die a sächlichen Kos en de P oduk ion wiede . Es is also ein une wa e e Gewinn an ex e nen E spa nissen du ch die P o- duk ionsausdehnung de Gesam indus ie ange allen. In R' is wiede - um eine ak uelle Kos enku e K' zu kons uie en, die eben alls linea e Ges al au weis . Die ak uellen Kos enku en bewegen sich mi hin au de K*-Funk ion, die den nu heo e isch e kennba en Zusammenhang zwischen Agglome a ion und Kos en ausd ück . Mi ande en Wo en: in dem Modell dien die K*-Funk ion als ex-pos ealisie e Lei linie ü die ak uellen Kos en. Die ak uellen Kos en e läu e de ep äsen a- i en Fi ma hingegen sind die O ien ie ungspunk e de Un e nehme . Allein übe sie e mu en die Plan äge , olle In o ma ionen zu be- si zenD. 9 Dadu ch e klä sich u. a. wohl auch die Anziehungsk a on Regionen mi be ei s ela i hohe Ballung ode on Räumen, die in unmi elba e Nachba scha zu s a k agglome ie en Zonen liegen. Im e s en Fall is de ek uelle Kos en o eil in diesem Raum gegenübe deglome ie en Regionen bei einem Ve gleich nachzuweisen, im zwei en Fall kann e zumindes mi hohe Wah scheinlichkei e wa e we den. E waige zukün ige Möglich- kei en, ex e ne E spa nisse aus eine Indus ialisie ung isolie e deglome- ie e Räume zu ziehen, we den on den Un e nehme n hingegen selbs dann pessimis isch beu eil , wenn objek i alle Vo ausse zungen da ü gege- ben wä en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 71 Mi diesen Beme kungen sind die Bauelemen e eines Agglome a ions- modells, das au eine Region bezogen is , besch ieben. De nächs e Sch i soll in de E wei e ung des Ansa zes zu einem Zwei egionenmodell be- s ehen. 11. Räumliche Gleichgewich e und Op ima in .einem bi egionalen Modell 1. E wei e ung de Bedingungen au ein Zwei egionenmodelZ Die ü eine Region isolie abgelei e en Beziehungen können ohne wei e es auch ü eine zwei e Region angenommen we den. In beiden Räumen -sie we den mi A und B bezeichne -soll de gleiche Ve - lau de K*-Funk ion he schen, d. h. alle "na ü lichen" Kos enun e - schiede zwischen den S ando en we den ,e nachlässig und allein die du ch abweichende Agglome a ionsg ade e u sach en Di e enzen de Kos en in A und B be ücksich ig . Um die Ablei ung au den en scheidenden Punk zu konzen ie en, sind einige zusä zliche Annahmen e o de lich. Vo allem muß eine Be- dingung übe die ö liche Nach age einge üh we den. Sie sei in beiden Regionen ollkOIpmen elas isch, de P eis de p i a en -P oduk ion sei als Kons an e o gegeben. De P eis möge den Du chschni skos eIi im U sp ungspunk en sp echen. Da die Kos en- und P eis unk ionen de Indus ien beide Räume iden isch sind, is die ö liche Einkommens e eilung au Gewinne und Fak o en gel e ausschließlich om Agglome a ionsg ad abhängig, wie Abb. 3 unschwe e kennen läß . 1(* Gewinne Fak o ei nsa z Ou pu de 'ndus ie Abbildung -3 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 78 Kon ad Li mann (ak i e) S ando poli ik, die bewuß Ein luß au die En scheidungen de p i a en Wi scha ssubjek e nehmen will. Die e s e Ve hal ensweise schläg sich o allem in de A de Fes - s ellung de kommunalen "Finanzbeda e" niede : Sie bes immen sich nach den ak uellen E o de nissen - genaue : nach den Da en de Ve - gangenhei . S ando e lage ungen de P i a en we den in diesem Fall on den ö en lichen En scheidungs äge n als Ausd uck äumliche P ä e enzs uk u en gewe e und hingenommen. Wachsen mi zuneh- mende Gemeindeg öße die kommunalen Ausgaben p o Kop an, wie das B ech 'sche Gese z anzeig !" so e schein diese Vo gang den kom- munalen Willens äge n als ein zwangsläu iges E eignis, ohne daß die eigene kommunale K a zu Raumbildung in ih en Vo ausse zungen und Wi kungen e kann wü de. M. a. W. die Kommunen hängen sich bei ih en inanzpoli ischen En scheidungen an die Da en an, die du ch die äumlichen Fak o bewegungen de P i a en zu o gescha en wo den sind 15• So e n die Kommunen in ih e Ve hal ensweise de passi en Reak- ion e ha en, können die E gebnisse des G undmodells, die be ei s un e de Annahme egional adizie e ö en liche Ak i i ä abgelei e wo den sind, p ae e p op e au das Sys em dezen alisie e Finanz- hohei schlech hin übe agen we den. Eine abweichende Beu eilung e o de eilich die zwei e denk- mögliche Ve hal ensweise de kommunalen Finanzpoli ike , die ak i e Beein lussung de Raums uk u . Wenn eine bewuß e S ando poli ik on kommunale Sei e aus be ieben wi d, bes eh sie alle dings übe - wiegend nu in dem Ve such, neue Indus ien in den eigenen Raum zu ziehen. Denn in de A ahie ung on Indus ien wi d ein Gewinn an po en iellen S eue zahle n, also eine S ä kung de S eue k a , e blick , Die ausgabenmäßigen Konsequenzen e scheinen den Gemeindepoli ike n hingegen als zwei angig, obschon sie - objek i geu eil - nich min- de wich ig ü eine a ionale Finanzpoli ik wä en. Auch mi diese zwei en Annahme übe eine Ziel unk ion und die mi ih zum Ausd uck gelangende Ve hal ensweise de kommunalen Wil- 14 Vgl. A. B ech , In e na ionale Ve gleich de ö en lichen Ausgaben, Be lin und Leipzig, 1932. 15 Kaum ein poli ische ode iskalische Willens äge eine Kommune in ela i s a k geball en Gebie en dü e e ns ha die übe zeugung e e en, daß die -du ch "das eie Spiel de K ä e am Ma k " -gewachsene S ando e eilung on de wi scha lich bes en Ve eilung abweichen könn e. Im Gegen eil, solange de Zuwachs on Fak o en in die Ballungs- äume anhäl , wi d de Kommunalpoli ike seine Meinung, daß de aum- wi scha liche P ozeß auch wei e hin zum Op imum üh , du ch die p ak- ische E ah ung noch bes ä ig inden. Wie so o , schein indes auch hie de Sa z be ech ig , daß ein s ändig wiede hol e I um ge n als E ah ung aus- geg~l;>en wi d. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 79 lens äge e binde sich nich die poli ische Absich , das wi scha liche Op imum des Gesam aumes zu e eichen, sonde n allein das Ziel, die ökonomische Lage de eigenen Region zu e besse n. Nu als Neben- p oduk wei e e Ums ände -z. B. wenn allein die kleine e Kom- mune A A ahie ungspoli ik be eib , wäh end die g oße Kommune B die passi e Ve hal ens eak ion ausüb - kann die ak i e S ando - beein lussung de Tendenz nach zum Op imalzus and üh en. 2. Die Ak ionspa ame e de kommunalen Finanzpoli ik Da eine Ve besse ung de Raum e eilung allein du ch das Wachs- um de Kommune A e eich wi d, genüg es, die A gumen a ion aus- schließlich au die Möglichkei eine Du chse zung de pa iellen Ziel- unk ion on A zu beziehen. Die endenzielle E üllung de übe geo d- ne en gesam wi scha lichen Ziel unk ion häng o ensich lich on de Du chse zung de pa iellen Ziel unk ion de Kommune A ab. Als iskalpoli ische Ak ionspa ame e s ehen in A g undsä zlich Mi el de S eue - und de Ausgabenpoli ik zu Ve ügung. De Ein- sa z beide Mi el is sowohl quan i a i als auch s uk u ell in einem gewissen Rahmen a iie ba 16• Als e s e iskalische Maßnahme zu A ahie ung on Indus ien käme ü A eine S eue senkung in Be ach . Da jedoch die Kommune A einen seh ge ingen Agglome a ionsg ad au weis , eich das S eue - au kommen wah scheinlich nu aus, um ech es e Au gabenbe eiche de Ve wal ung, des Schuldiens es us . zu decken. Dadu ch sind die G enzen mögliche S eue a ia ionen nach un en seh eng. Zudem lieg die Auss a ung an ö en lichem Kapi al p o Kop in deglome ie - en Regionen wei aus nied ige als in agglome ie en Zonen, wie jede empi ische Be und zeig . So wi d auch kaum die Al e na i e gebo en, du ch die zei weilige Rücks ellung kommunale In es i ionsp ojek e eine o übe gehende En las ung des ö en lichen Haushal es in A zu scha en. Mi hin dü e jede einschneidende S eue senkung on einem Rückgang de ö en lichen Leis ungsabgaben beglei e sein; d. h. die S eue senkung bewi k eine Ve lage ung de P oduk ion de Vo - leis ungen zum p i a en Ou pu Xl on den ö en lichen (X2 I) au die p i a en Sek o en (XII). Die S eue senkung üh zwa zu eine Re- 16 De Fall, daß Kommune A in Region B ode einem d i en Raum K edi e nach ag , wi d ausgeschlossen, denn auch die K edi wü digkei ode die K edi ähigkei eine Kommune is on ih e G öße abhängig, mi hin eine Funk ion des Agglome a ionsg ades. Mi d~ Au nahme kommunale Ve - schuldungspoli ik in den K eis de s ando poli ischen Ak ionspa ame e wü de sich Kommune A also au ein Konku enz eld begeben, au dem sie de Kommune B p inzipiell un e legen is . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 8.0 Kon ad Li mann duk ion, die Subs i u ion ö en liche du ch p i a e Inpu s de P oduk- ion Xl jedoch wiede zu eine E höhung de p i a en Kos enku en KA. Ob nach de Fiskalope a ion genau de Kos enpunk KA wiede he - ges ell wi d, de o de S eue senkung bes and, is nich allgemein zu sagen. Falls im ele an en Be eich eine kos enmäßige P ä e enz ü die ö en liche P oduk ion de Vo leis ungen gegeben wa , muß die Subs i u ion mi eine Ve schlech e ung de S ando e häl nisse in A einhe gehen. Im ande en Fall, de ein unwi scha liches Ausmaß kom- munale Ak i i ä in A o ausse z - da du ch die P i a isie ung bis- he ö en liche P oduk ionen Kos eneinspa ungen ein e en - wü den du ch eine S eue senkung S ando o eile in A beg ünde we den 17• Sinngemäß wä e die ko espondie ende S a egie de kommunalen Willens äge on A zu beu eilen; sie bes ünde in eine E höhung de Leis ungss öme (X2 ) bei gleichzei ige E höhung de kommunalen S eue sä ze. Abe auch dieses Vo gehen wi d kaum E olgsaussich en haben; denn die e meh e Ausb ingung kommunale Leis ungen en - sp ich nich dem ak uellen Agglome a ionsg ad, d. h. die zusä zlich an- gebo enen ex e nen E spa nisse we den kaum on den o handenen p i a en Indus ien ausgenu z . Ande e sei s wi k sich die S eue - e höhung nega i au die ak uellen Kos en de Un e nehmen aus. Zusammen assend is als E gebnis de Be ach ungen zu no ie en: Bei den gegebenen Bedingungen wi d jede S eue sa zände ung, die im En scheidungsbe eich on A lieg , zu keinem g undlegenden Wandel des Ve häl nisses on KA zu Kß - ode genaue zu keine me klichen Di e enzie ung de egionalen Kos en - bei agen. Die Kos engleich- hei bleib bei S eue senkungen ode Ausgabene höhungen im wesen - lichen e hal en, solange ein Budge ausgleich o genommen wi d. Nu in B könn en Maßnahmen ge o en we den, um die bes ehende An- ziehungsk a des Ballungs aumes he abzuse zen, indem z. B. de Ge- meinde A S eue mi el aus B ohne Gegenleis ung übe wiesen wü den. Eine solche Annahme wide sp ich jedoch den Ziel o s ellungen de au onomen kommunalen Willens äge . 3. Al e na i e s eue - und ausgabenpoZi ische S a egien Ände ungen im Ni eau de kommunalen Ak i i ä des Deglome a- ions aumes agen also nich zu A ahie ung on Indus ien bei. Es bleib zu p ü en, ob und inwiewei Ände ungen in de S uk u de kommunalen Tä igkei g öße e E olgsaussich en e wa en lassen. Un e diesem Aspek sind o allem d ei Gesich spunk e beach lich, die zu eine eilweisen Au lösung de Ausgangsp ämissen des G undmodells üh en: 17 Vgl. jedoch die Modell o ausse zungen S. 67 ., Fußno e 7. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 81 (a) Fü die Gemeindes eue wa bislang un e s ell , daß eine allge- meine P oduk ionss eue mi au onom on den Kommunen a iie ba en S eue sä zen bes ehe. Was wi d sich e eignen, wenn nich nu die In- dus ie, sonde n auch die Haushal ssek o en als S eue zahle he an- gezogen, also S öme de A T32 ode T65 einge üh we den? (b) Hinsich lich de ö en lichen Ausgaben gal , daß die s aa lichen Ou pu -S öme nu Vo leis ungen ü die p i a e Indus ie en hal en. Diese Annahme is alle dings seh un ealis isch. Ände sich das E geb- nis, wenn de s aa liche Ou pu neben den Vo leis ungen an die p i a e Indus ie (X21 bzw. X54) auch di ek e Leis ungsabgaben an die Haushal e (X23 bzw. X,iO) um aß ? (c) G undsä zlich wa angenommen, daß alle ö en lichen Ak ionen au den ö lichen Be eich adizie seien. Welche Wi kungen e en ein, wenn z. B. de Ou pu de Kommune B on den Wi scha ssubjek en in A mi ausgenu z we den kann ode wenn die Inpu -S öme des ö en lichen Sek o s in A Vo leis ungen on B en hal en? Ein Teil de au gewo enen P obleme mag ku so isch bean wo e we den, da sie wenige speziell äumliche als ielmeh bekann e, allge- meine Zusammenhänge de Finanz heo ie be e en. Au einige de an- de en F agen is jedoch aus üh liche einzugehen. Zu (a): Das e s e P oblem is zumindes schon eilweise aus üh lich im Sch i um behandel wo den. Zu Diskussion s eh nämlich de Zusammenhang zwischen S eue ände ung und Kos en e lau de In- dus ie, speziell die F age, ob eine Subs i u ion de un e s ell en P o- duk ionss eue du ch eine di ek e Abgabe 18 - z. B. eine kommunalen Lohns eue - kos enbeein lussende Übe wälzungsp ozesse einschließ ode nich 19• Eine Annähe ungslösung läß sich geben, wenn die Vo aus- se zungen de ex emen Möglichkei en - Übe wälzung ode Nich - Übe wälzung - de einzu üh enden di ek en S eue n gep ü we den. Gese z den Fall, eine Übe wälzung de den Haushal en ans elle de den Un e nehmen au e leg en Abgaben e olge nich , dann zeig sich als Folge de S eue ände ung unmi elba eine Ve schiebung de K*-Funk- ion und dami auch de ak uellen Kos enku en KA bzw. KB nach un en, da beide Funk ionen zwa un e Einschluß on P oduk ionss eue n, abe nich un e Be ücksich igung eine di ek en Abgabe abgelei e wo den sind. Wi d nu in A das Gemeindes eue sys em du ch die Ein üh ung di ek e S eue n e o mie , in B jedoch das P oduk ionss eue sys em 18 Die Un e scheidung on di ek en und indi ek en S eue n soll nach S ellung de S eue zahle im Wi scha sk eislau e olgen. 10 Vgl. R. A. Musg a e, The Theo y o Public Finance. New Yo k 1959, Kap. 13, S. 276 . und H. Timm, Finanzpoli ische Au onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en (Gemeinden) und S ando e eilung. S. 50 in diesem Band. 6 Sch i en d. Ve eins . Socialpoll lk 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 82 Kon ad Li mann oll e hal en, muß die Ände ung de Da en c. p. au den äumlichen Wi scha sp ozeß Auswi kungen haben. Reagie jedoch B au eine S eue e o m in A mi eine Anpassung seines Abgabensys ems, heben sich die Vo eile ü A unmi elba wie- de au : du ch das gleichge ich e e Vo gehen beide Kommunen kann keine s eue liche S ando p ä e enz beg ünde we den. Aus de E ah- ung, insbesonde e in den USA, is bekann , daß einsei ige, g a ie ende Ände ungen in den egionalen S eue n meis on den inanzpoli ischen Willens äge n ande e Räume nachgeahm we den. Finde abe eine solche "Ha monisie ung" in den egionalen S eue sys emen s a , wi d die F age de S eue wi kung ü die aumwi scha liche Analyse zwei - angig . . Komm es hingegen nich zu eine übe egionalen Anpassung de kommunalen Abgabensys eme, muß die Annahme, daß die einge üh e di ek e S eue eine Kommune ohne Ein luß au die Kos en de Indu- s ie dieses Raumes bliebe, zwei elha we den. Die Subs i u ion on indi ek en du ch di ek e S eue n senk zwa zunächs die Kos en de Indus ie, minde jedoch auch gleichzei ig die Realen lohnung de Fak- o en. Um die Fak o en an den al en S ando en zu hal en, muß bei einem isolie en übe gang de S eue n in A die Einbuße an Ne oein- kommen de Fak o en du ch eine E höhung de B u oen gel e ausge- glichen we den. Die übe wälzung de di ek en Fak o s eue b ing je- doch endenzie1l20 die ak uelle Kos enku e KA au die Lage zu ück, die o de S eue e o m bes and. Mi hin is es zus ellen: So zwei elha auch die u sp üngliche An- nahme e schein , alle kommunalen S eue n wü den on dem Indus ie- sek o geleis e , so wenig wi d das g undlegende Raisonnemen du ch eine ealis ische e Wahl de P ämissen beein luß . P inzipielle Ko ek- u en de Aussage scheinen jeden alls nich e o de lich. Zu (b): De zwei e P oblemk eis en häl das Pendan zu den o an- gegangenen Aus üh ungen. Auch hie handel es sich um eine Ausdeh- nung de zunächs seh eng ge aß en Vo ausse zungen, indem die P ä- misse, de s aa liche Ou pu diene nu als Vo leis ung ü die Indus ie, um ande e Möglichkei en des inanzpoli ischen Handeins e wei e wi d. Hinsich lich des s aa lichen Ou pu s kann als Al e na i e zu dem S om e lau X21 bzw. X54 de unmi elba e Emp ang de kommunalen Leis ungen bei den End e b auche n (Haushal en) ein e en (X2 = X21 + X23 bzw. X5 = X54 + X56). Zwa be ei e die Zuo dnung des kommu- 20 Alle dings können g aduelle Ände ungen des Ve lau s de K-Ku e du ch die Ein üh ung eine di ek en S eue ein e en. Dies gil insbesonde e ü den Fall, daß Indus ien mi abweichenden P oduk ions unk ionen in einem Raum ak i sind. Die S eue e o m wü de ü jede B anche un e - s·chiedliche E ek e au weisen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 83 nalen Ou pu s au den Indus iesek o eine sei s, den Haushal ssek oi ande e sei s, s a is isch-empi isch as unübe windliche Schwie igkei- en 21 • In de Theo ie da abe da on ausgegangen we den, daß übe diese Zuo dnung eindeu ig en schieden we den kann. So eduzie sich das Haup p oblem au die zunächs seh ein ach e scheinende F age: Wie wi ken die s aa lichen Ou pu -S öme au die S ando wahl, wenn de Ou pu nich ausschließlich ü die Indus ie des Raumes eingese z wi d? Die Analogie zu dem o he gehenden Abschni is da in zu sehen, daß do de E ek eine Ände ung im S eue sys em, hie jedoch die Wi kung eine Ände ung in de Zusammense zung des s aa lichen Ou - pu s au die p i a en Kos en e läu e un e such wi d. Au den e s en Blick schein eine Umkeh alle An wo en, die bei de E ö e ung des s eue lichen Subs i u ionsp oblems gegeben wu den, eine sachge ech e Lösung da zus ellen. We den kommunale Leis ungen auch unmi elba on den Haushal en au genommen, müssen sich um diesen Be ag die Kos enku e K* und die dazugehö ige ak uelle Funk ion K nach oben e schieben, weil nunmeh nich allein die Un e nehmen, sonde n auch die Haushal e de Fak o en, Un e nehme und sons ige G uppen (Ren - ne usw.) ohne En gel e die s aa lichen Gü e und Diens e emp angen. Sowei übe wälzungsp ozesse - de en Behandlung in de Theo ie de S aa sausgaben bishe as öllig e nachlässig wu de - unbeach- e bleiben, können ela i e S ando p ä e enzen ü diejenigen Kom- munen abgelei e we den, die e gleichsweise meh als ande e Ge- meinden Vo leis ungen an die Indus ie als an die Endnachl age ab- geben. Welche de beiden Gemeinden unse es Modells eilich diesem Ve hal en konsequen e nachkommen dü e, is wede aus dem Modell selbs noch aus de Reali ä he aus schlüssig es zulegen, da beide Kom- munen in ih e Ausgabenpoli ik au onom sind. Dami en äll auch jede Möglichkei , allgemeine U eile übe die Auswi kungen dieses Ta be- s andes au die äumliche Fak o e eilung zu ällen. Es mag sein, daß die egionale Kos engleichhei zuguns en on A au gehoben und ein Wande ungsp ozeß in Rich ung zum Op imum ausgelös wi d. Seh bedeu sam wä e eine solche Annahme jedoch nich , obschon in kleine- en Gemeinden de di ek e ö en liche Leis ungss om an die p i a en Haushal e egelmäßig ech schwach is 22• Au G und ih es ge ingen Leis ungspo en ials be inden sich die kleinen Kommunen in diese S a- egie de A ahie ungskonku enz doch on o nhe ein in eine nach- eiligen Posi ion. In dem Zusammenhang e schein eilich ein Ums and 21 Vgl. hie zu: G. Bombach, S aa shaushal und olkswi scha liche Ge- sam echnung. "Finanza chi " N. F., Bd. 17 (1956/57), S. 344 . 22 Man bedenke, welclle Bedeu ung in G oßs äd en die ö en lichen Lei- s ungsabgaben du ch Thea e , höhe e Schulen, K ankenhäuse , Pa ks, Museen besi zen, die übe wiegend de p i a en Haushal ssphä e zu ließen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 84 Kon ad Li mann beach enswe . Wäh end bei s eue poli ischen Maßnahmen Pa allel- eak ionen de Willens äge ande e Kommunen e wa e we den müssen, die eine Tendenz zu Ha monisie ung dezen ale Abgaben- sys eme einschließen, sind ähnliche Vo gänge hinsich lich de ö en - lichen Leis ungsabgaben nich ganz so siche zu e mu en. Noch meh : Is bei dem Spezial all de ini i einsei ige s eue poli ische Re o men eine Kommune ein Ausgleich übe die Übe wälzungsmechanismen zu un e s ellen, b auchen analoge Abläu e bei Ände ungen de Ausgabe- s uk u nich einzu e en. De Un e schied zwischen den S eue - und den Ausgabewi kungen e klä sich wohl o allem da aus, daß die "Geldillusion" de Haus- hal e in Bezug au ih e ügba es Realeinkommen bei Ausgabenände- ungen be äch lich s ä ke sein dü e als bei S eue ände ungen 23 • De Nach eil, den ein Wi scha ssubjek du ch eine E höhung z. B. de Lohn- s eue e leide , schläg sich unmi elba am Ende de Wi scha spe iode in eine Ve minde ung des ausgezahl en Ne oeinkommens niede . Die Ve lus e, die ein Haushal (ode ein Un e nehmen) du ch einen Rück- gang bes imm e S aa sleis ungen hinnehmen muß, e scheinen dem- gegenübe wei wenige ausgep äg ; sie we den nich bewuß zu Kenn - nis genommen 24 • E s ex-pos inde eine Ände ung de Ak i i ä de Kommunen zumindes in de E olgs echnung de p i a en Un e neh- me ih en Niede schlag. Jedoch können - güns igs en alls - die Be- o enen den Ta bes and de Ve ände ung ih e Gewinne, abe nich de en Ve u sachungsquelle e kennen. So läß die un ollkommene In o - 23 G. Schmö de s ha diesen Punk o allem im Hinblick au abweichende E ek e bei einzelnen S eue a en imme wiede be on . Die Skala de "Fühl- ba kei " inanzpoli ische Maßnahmen wi d hie nu dadu ch e heblich e - wei e , daß neben den S eue n auch die ö en lichen Ausgaben (in ih e Ou pu -Wi kung) in de Analyse Be ücksich igung inden. Vgl. G. Schmölde s, "Das I a ionale in de ö en lichen Finanzwi scha ", Hambu g 1960. S. 146. 24 Zu Ve deu lichung mag die Aussage an einem Beispiel demons ie we den: In B soll ein kos enlos in Ansp uch zu nehmende ö en liche Kin- de ga en e ich e we den, wäh end in A nu ein p i a e Ho bes eh , de mona lich DM 50,- an Bei ägen ü den Au en hal de Kinde e lang . Die be o enen Haushal e in A we den die neugescha enen P ä e enzen de Einwohne on B wah scheinlich übe haup nich wah nehmen. Abe auch die Einwohne on B sind sich wah scheinlich nich de ealen Einkommens- e höhung, die du ch die G ündung des Kinde ga ens e olg , bewuß . Wü de jedoch in B ü diese G uppe eine S eue senkung in de Höhe on DM 50,- mona lich du chge üh , so beme k en zumindes die Einwohne on B den Ta bes and ech unmi elba . In he long un eilich wi d die besse e Auss a ung an sozialen Ein ich- ungen in B, o allem wenn sie sich auch noch au ande e Gebie e e s eck , allgemeine Beach ung inden. Die Vo züge eine G oßs ad we den doch wei - gehend du ch die ak uellen ode akkumulie en ö en lichen Leis ungen um- sch ieben, die in diesem Gebie e angebo en we den. Ob im üb igen ö en lich sub en ionie e Thea e , Museen, Pa ks ode soziale Ein ich ungen usw. un e diesen Vo zügen e s anden we den, is allein eine F age de indi iduellen Beda ss uk u . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 85 ma ion de p i a en Un e nehme und de kommunalen Willens äge übe den Ve lau de K*-Ku e die kommunale Ausgabenpoli ik zu en scheidenden Va iablen ü die äumliche Ve eilung de Fak o en we den 25• Ein - ökonomisch - i a ionales Ausgaben e hal en de ö en lichen Willens äge e schein au G und dieses Ums andes nich nu du chaus e s ändlich, sonde n soga ypisch. Hinzu komm ein wei e es Momen : Eine au indus ielle A ak ion ge ich e e kommunale Ausgabenpoli ik kann nich allein du ch das Ve - häl nis de ö en lichen Leis ungsabgaben an die Indus ie eine sei s, an die p i a en Haushal e ande e sei s umsch ieben we den. Vielmeh wi d zusä zlich en scheidend sein, ob o nehmlich die Haushal e de Un e nehme ode de A bei e ode de Ren ne - um nu diese d ei G uppen zu wählen - aus den ö en lichen Leis ungss ömen Vo eile ziehen. Das hie au gewo ene P oblem kann leich an einem Beispiel da geleg we den. Die s ändige Möglichkei zum Besuch eines Thea e s könn e un e Ums änden einen so hohen Rang in de Bedü nisskala eines Un e nehme s haben, daß seine be iebliche S ando wahl maß- geblich on diese , aus dem Haushal sbe eich s ammenden E wägung mi bes imm wi d. Jedoch dü e das Angebo on gleich hohen kom- munalen Leis ungen in Fo m on ö en lichen Al e sheimen öllig i ele- an ü die Un e nehme en scheidung sein, denn allein die G uppe de Ren ne , abe nich die de Un e nehme e mag aus solchen ö en - lichen Ou pu s Vo eile zu ziehen. So is unschwe zu e kennen, daß ü die S ando wahl zahl eiche Fak o en de Ausgabenpoli ik in Be ach gezogen we den müssen. De Hinweis deu e an, wie auße o den lich schwie ig es sein dü e, eine allgemein au A ahie ung on Indus ien ausge ich e e Ausgabenpoli ik de Gemeinden zu o mulie en. Zuweilen mögen neue S ando e on Indus ien en s ehen, weil die Ve e e on Kommunen in deglome ie en Zonen ein s ä ke au in- dus ielle A ak ion ausge ich e es Ausgabenp og amm zu ealisie en e moch en und die al en Agglome a ionsgebie e dadu ch an Anzie- hungsk a e lo en. Alle dings soll e man nich annehmen, daß die Fehle im a ionalen Ausgabenkalkül einsei ig den g öße en Gemeinden 25 In diesem Punk weiche ich g undsä zlich on de Konzep ion ab, die H. Timm, a. a. 0., 230 . en wickel ha . Timm gib eine "adäqua e Ausgaben- poli ik de Gemeinden" als Da um o . Is diese Bedingung e üll , d. h. be- s eh eine öllig,e Indi e enz de Un e nehme in ih e S ando wahl hinsich - lich de ö en lichen Ausgaben, so hängen die Vo züge und Nach eile eines Raumes nu on den egionalen S eue di e enzen ab. Jedoch bleib bei diese Kons uk ion o en, wohe eigen lich die ö en lichen Plan äge In o ma ion übe die "Adäquanz" ih e Ausgabenpoli ik e hal en. An diese S elle se zen unse e Zwei el ein. Mi zumindes gleiche Be ech igung wä e nämlich auch on eine "adäqua en S eue poli ik de Gemeinden" auszugehen, so daß die S ando p ä e enzen eine Funk ion egional abweichende Ausgabepa ame- e wü den. Dami gelangen abe übe haup e s die m. E. en scheidenden Va iablen in den Mi elpunk de Un e suchung. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 86 Kon ad Li mann zuzuo dnen wä en. Es is soga wah scheinliche , daß ehe in den länd- lichen Bezi ken eine konse a i e Finanzpoli ik be ieben wi d. In olge- dessen is auch on diesen Übe legungen he kein Anlaß ü eine Re- ision de G und hese gebo en, daß kommunale Finanzau onomie und op imale Fak o e eilung im Raum un e einba sind. Zu (c): Es bleib die Au gabe, die d i e P ämisse au zulösen und die Auswi kungen de sich da aus e gebenden al e na i en S om e läu e zu un e suchen. Die Un e s ellung ö lich adizie e Ou pu s de Ge- meinden is an sich auße o den lich agwü dig. Realis ische weise muß da on ausgegangen we den, daß Leis ungen de Kommune B auch on den in de Gemeinde A ansässigen Indus ien und Haushal en auszu- nu zen sind - wie auch umgekeh Leis ungsbeziehungen zwischen de Kommune A und den Wi scha ssubjek en in B bes ehen dü en. In de Ma ix kennzeichnen also die S öme X24, X26, X51 und X53 die Möglichkei , S aßen, Schulen ode sons ige ö en liche Ein ich ungen sowie die kommunalen Diens e eine Region du ch die wi scha lichen Ak i i ä en des ande en S ando es mi auszunu zen. Auße dem können auch in e egionale mone ä e Ve lech ungen exis ie en (z. B. in e egio- nale T ans e zahlungen om Typ T26 ode T53). Hingegen is , wie be- ei s ühe be on , die Wah scheinlichkei ge ing, daß bei kommunale Finanzau onomie ö en liche Au äge in ande e Gemeinden e geben ode auße egionale Fak o en on dem ö en lichen Sek o beschä ig we den. Deshalb da mi einige Be ech igung in diesem Sys em de kommunale Inpu wei e hin als lokal adizie gel en. De Fall, daß sich die in e egionalen ö en lichen Leis ungsbeziehun- gen ge ade ausgleichen, is höchs ens on heo e ischem In e esse, p ak- isch jedoch i ele an . Die ägliche E ah ung zeig ielmeh , daß im Du chschni die g öße en Gemeinden ela i höhe e ö en liche Lei- s ungen an die Einwohne kleine e Gemeinden abgeben als umge- keh . Denn die Schulen, Thea e und K ankenhäuse de G oßs ad we den häu ig auch on den Einwohne n de umliegenden Gemeinden in Ansp uch genommen, wäh end en gegengese z e Ve häl nisse zu je- nen Ausnahmen zählen, die eine Regel nu bes ä igen. In dem Modell e gib die Ve ände ung de P ämisse olgendes E - gebnis: Angenommen, in de Ausgangssi ua ion wä en die jeweils ko - espondie enden in e egionalen Leis ungsbeziehungen einande gleich gewesen. Zu einem spä e en Zei punk sollen die Haushal e on A ö - en liche Leis ungen de Kommune B s ä ke in Ansp uch nehmen als ühe , und en sp echend möge in B die Ve so gung de Haushal e mi "Kollek i gü e n" e schlech e we den. Da das S eue au kommen in A und B un e ände bleib , wi d A einen ela i en S ando o eil e hal en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 87 Analog kann auch eine zwei e Möglichkei da ges ell we den, näm- lich daß die Indus ie on A zunehmend am Ou pu de Kommune B pa izipie . In diesem Fall e gib sich nich nu eine Minde ung de egionalen Einkommensun e schiede, sonde n es s ellen sich auch egio- nale Kos endi e enzen ein, da KA sinkende, KB hingegen s eigende Tendenz zeig . Aus de Sich de Kommune B dü e de Vo gang une wünsch sein, abe die poli ischen Willens äge on B besi zen keine du chg ei en- den Mi e126, um ihm zu begegnen. Gesam wi scha lich is alle dings de Ta bes and höchs posi i zu beu eilen, e häl doch de on de op imalen Fak o e eilung abweichende P ozeß nunmeh ein Gegen- elemen . Ob diese K a ge ade s a k genug is , um die bes e Fak o - e eilung au die beiden Regionen zu bewi ken, is in Zwei el zu ziehen. Es müß e schon eine Reihe on Zu ällen gleichzei ig au e en, wenn auch nu annähe nd die Op imalsi ua ion e wi klich we den soll e. Jedoch schein die Fes s ellung selbs bedeu sam, daß un e Ums änden auch bei kommunale Finanzau onomie P ozesse in Rich ung de äum- lic..~ bes en Fak o e eilung ausgelös we den können. Diese Aussage beda alle dings eine e heblichen Einsch änkung. Keines alls is da on auszugehen, daß die eben genann en Vo aus- se zungen gene ell o liegen müssen. Sie sind wohl übe haup nu cha ak e is isch ü das Ve häl nis zwischen eine G oßs ad und den kleine en O scha en ih es Einzugsgebie es. Und insowei bes ä igen auch die Fak en die Ve mu ung: Die E schließung - die Besiedlung und Indus ialisie ung - on Randzonen kann als ypische aumwi scha - liche P ozeß de Gegenwa angesehen we den. Im üb igen sind abe die e ek i en Rela ionen zwjschen den ko e- spondie enden in e egionalen S ömen nic..,. abzuschä zen. Das gil ins- besonde e ü die aumwi scha lich bedeu samen ö en lichen Lei- s ungsabgaben an Indus ien ande e Regionen. Die einlei end e wähn- en Beispiele - übe ö liche Nu zungsbe eiche ö en liche Thea e , Schulen, K ankenhäuse usw. - beziehen sich ausnahmslos au Leis un- gen de Kommunen, die zu den Haushal en ließen. Wie dagegen die An eile de Nu zung auße egionale Indus ien an kommunalen S a- ßen, Kanälen, Wasse e so gungsanlagen usw. ges eu sind, en zieh sich öllig unse e Kenn nis 27 • Bei diese Sachlage is nu de Schluß 26 Zuweilen wi d eilich e such , mi adminis a i en Maßnahmen de "Exp op ia ion" de eigenen Gemeindebü ge du ch F emde en gegenzuwi - ken. Zu diese Ka ego ie on Abweh ak iken zähl e wa die be o zug e Au nahme on o sansässigen Ren ne n in gemeindliche Al e sheime, ode on o sansässigen Bü ge kinde n in die kommunale höhe e Schule usw. 27 Die P oblema ik mag an einem Beispiel -au de Ebene de Lände - demons ie we den. Ein Teil des S aßenne zes in Niede sachsen wi d du ch den T ansi e keh zwischen Hambu g und dem Ruh gebie s a k OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 94 Kon ad Li mann nahmen noch nich bean wo e . Wei aus wich ige e schein soga die wei e gehende F age, ob de S aa übe haup die Fähigkei besi z , eine solche a ionale Poli ik s ik ode zumindes annähe ungsweise du ch- zu üh en. 2. Ak ionspa ame e s aa liche Finanzpoli ik Die F age, ob de S aa bei seinen En scheidungen übe g undsä zlich ande e Pa ame e als eine Kommune e üg , is eindeu ig posi i zu bean wo en. Gil ü die au onome Gemeinde, daß das ö liche S eue - au kommen endenziell den Um ang de kommunalen Ausgabepoli ik limi ie , so kann -bezogen au die Teil äume -eine ähnliche Beg en- zung de Wahlmöglichkei en nich ü den S aa un e s ell we den. Nu in einem Fall, nämlich wenn die S eue n on A an den S aa gleich den emp angenen S ömen om S aa an die Region sind 33, ode in e ein ach e Sch eibweise: T AC =---:-- = 1 TCA +x*CA 11 ko espondie o mal das s aa liche Ausgabe e hal en mi den kommu- nalen En scheidungen. De Ausgleich de s aa lichen S öme in As eIl jedoch eine Ausnahme da , die p ak isch ohne Bedeu ung, heo e isch alle dings on einigem In e esse is . Nu solange in säm lichen Räumen des S aa sgebie es eine ausge- glichene S ombilanz bes eh , we den om ö en lichen Sek o ausgelös e in e egionale Einkommensübe agungen e mieden. "The in e egio- nal balance o ans e s" kennzeichne also auch den "na ü lichen" Zu- s and bei kommunale Finanzau onomie, sie bewi k mi hin die dem Sys em eigene äumliche Fak o e eilung. In de Umkeh ung muß dann abe gel en, daß bei s aa liche Finanzhohei du ch bewuß ode unbewuß induzie e in e egionale Einkommensübe agungen die o i- ginä e, om Op imum di e ie ende S ando s uk u -posi i ode nega i -beein luß wi d. Es is leich einzusehen, wie gegenübe eine ausgeglichenen s aa - lichen S ombilanz ein Einkommens ans e zuguns en de Region A wi k . Gese z den Fall, die Ve häl nisse TAC/(TcA + X*CA)< 1 und mi hin Tßc/(TcB + X*CB» 1 seien e wi klich . Dadu ch käme es zu eine Sen- kung on KA und ko espondie end zu eine E höhung on Kn. Das u - sp üngliche Gleichgewich wü de dami au gehoben und ein Wande- ungsp ozeß in Rich ung zum gesam wi scha lichen Op imum ausge- 33 x* kennzeichne die zu Kos enp eisen bewe e en Leis ungsabgaben. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 95 lös . Kein Zwei el also, de s aa lich induzie e T ans e mechanismus s ell schon ein en scheidendes Mi el de S ando poli ik da . De skizzie e Zusammenhang dü e dann auch den eigen lichen An- laß gegeben haben, dem Zen als aa imme wiede eine Schlüssel unk- ion in de Raumo dnungspoli ik zuzusp echen. Die E ah ungen bei de E schließung wenig en wickel e Regionen haben übe dies die Wi ksam- kei des T ans e mechanismus bes ä ig . Das bekann e Beispiel de Ten- nessee-Valley-Au ho i y illus ie deu lich, wie du ch s aa lich indu- zie e mone ä e und eale übe agungen neue und besse e aum wi - scha liche Bedingungen gescha en we den konn en. Gleichwohl soll en die einmaligen E schließungse ek e nich als Modell ü die Regelung de s ändigen in e iskalischen Beziehungen au ge aß we den. Seh s a ke, au Fehlen wicklungen hindeu ende äumliche Un e - schiede, wie sie zwischen dem S a e o Tennessee und den üb igen no d- ame ikanischen S aa en in den d eißige Jah en bes anden, lassen eine S a egie nach dem P inzip des " ial and e o " zu. Die einmalige Ak ion kann mi de unbewiesenen Ve mu ung, die Maßnahmen wü - den e olg eich sein, mo i ie we den. In gleiche Weise sind jedoch die pe manen en Regelungen de Fiskalbeziehungen zu allen Räumen nich zu beg ünden. Viel wich ige is alle dings ein wei e e Punk , weil e das Konzep de in e egionalen übe agungen du chk euz . Die Ou pu -S öme des S aa es sind nämlich nu ech mangelha , wah scheinlich soga übe - haup nich nume isch abzuschä zen; die wei e oben en wickel en Fo - meln de Einkommens ans e s zwischen den Räumen soll en nich übe dieses P oblem hinweg äuschen. De ein ache Quo ien TAC T CA + x*CA is o ensich lich nu in seinen mone ä en G ößen (TAC und TCA) nume- isch bes immba . Die Leis ungsabgaben des S aa es (X*CA = X*71 + X*73) en ziehen sich eine äumlichen Zu echnung. Eine sei s e hal en sie keine Ma k bewe ung, sie sind deshalb zwa eal e ek i , nominell abe nich unmi elba e aßba . Ande e sei s is die Nu zens i ung de ö en lichen Ou pu s ü die p i a en Ak i i ä en eilweise als äumlich beg enz , eilweise jedoch als egional unbesch änk anzusehen. Eine in A s a ionie e mili ä ische Einhei is abweichend zu einem in A lokali- sie en s aa lichen K ankenhaus ode eine du chA e lau enden S aa s- s aße in dem ö en lichen Ou pu -S om X71 zu behandeln. Es liegen in- des keine K i e ien eine zweckmäßigen Zu echnung o . Somi he sch ak isch eine be äch liche Unsiche hei übe die Rich ung und o allem In ensi ä de s aa lich induzie en äumlichen Einkommensübe - agungen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 96 Kon ad Li mann Zudem is die Analyse de s aa lich e u sach en in e egionalen Einkommens ans e s auch noch un olls ändig. In sie wu den nu die S eue s öme und die en gegengese z lau enden ealen und mone ä en Leis ungss öme au genommen. Unbe ücksich ig blieben indes die s aa - lichen Inpu s in Fo m de Au nahme indus ielle Leis ungen on A bzw. B du ch den S aa (X17 bzw. X47) und des Einsa zes on Fak o en aus A und B beim S aa (X37 bzw. X67). Ihnen komm abe eine en scheidende Bedeu ung in diesem Zusammenhang zu. Das o s ehende Modell, bei dem die Bedingung T AC . < 1 und T CA + x*CA TBC ----> 1 T CB + x*CB gal , läß nämlich noch keinen Schluß au die de ini i e äumliche Wi - kung de s aa lichen Ak i i ä zu. Die Fak o bewegungen hängen näm- lich auch on de äumlichen S euung de s aa lichen Inpu -S öme ab. So wä e es du chaus denkba , daß das Ve häl nis T T AC * < 1 mi den Nebenbedingungen x*17 + x*37 = 0 CA + X CA und olglich x*47 + x*67 = X*7 sowie TAC-T CA > 0 einhe geh . Eine de a ige Kons ella ion bedeu e , daß ein eale Ein- kommens ans e on B nach A on eine en gegengese z e lau enden nominellen Einkommensübe agung beglei e wi d, weil die o iginä en Einkommen aus de s aa lichen Nach age allein nach B ließen, die mone ä en Äqui alen e (S eue n) jedoch auch aus As ammen. Wie sich die beiden kon ä e lau enden T ans e p ozesse au die Fak o bewegung auswi ken, läß sich aus dem hie en wickel en Modell nich ablei en, da o ausse zungsgemäß die ö liche - im ele an en Be eich unendlich elas ische -Nach age s e s dem lokalen Angebo en sp ich . Wi d dagegen die Annahme p eisgleiche und ollkommen elas ische Nach age in beiden Regionen zuguns en de ealis ische en Annahme endliche Elas izi ä en und gegebene P ä e enzg ade au ge- geben, so leuch e ein, daß die bewuß e Placie ung de s aa lichen Au - äge einen zusä zlichen aumbildenden Fak o abgib . In diesem Sinne da auch die einzige o liegende empi ische Un e suchung zu dem P o- blemk eis gewe e we den, daß nämlich die nominellen Einkommens- übe agungen und die on ihnen ausgehenden Nach agee ek e die im Ve gleich zu den ealen Einkommens ans e s s ä ke e Komponen e ab- geben 34• 34 Vgl.: S. B ubake , The Impac o Fede al Go e nmen Ac i i ies on Cali o nia Economic G ow h, 1930-1952, Bu eau o Business and Econo- mie Resea ch, Be keley 1958. In diese S udie weis B ubake den Ein luß de s aa lichen Käu e ( o allen bei de in Kali o nien lokalisie en Flugzeugindus ie) au die egionale OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 97 Du ch die Einbeziehung de Inpu -S öme des s aa lichen Obe e - bandes in die in e egionale T ans e analyse schein die Bes immung de Ins umen e, mi denen de S aa die S ando s uk u beein lussen kann, auße o den lich e schwe wo den zu sein. De Eind uck äusch jedoch, noch meh , es is soga die Gegen hese e e ba . Angenommen, de s aa liche Obe e band gäbe nu eale Leis ungen ab, die einen übe egionalen Nu ze ek unabhängig on dem Raum d~s Leis ungs e zeh s haben. Die mone ä en T ans e s zu den P i a en mögen einen kons an en An eil des äumlichen S eue au kommens aus- machen. He sch auße dem, wie g undsä zlich un e s ell , egional un e schiedslose Bes eue ung, dann wi d unmi elba du ch den ö en - lichen Sek o kein eale Einkommens ans e induzie , d. h. TBC-T CB --:---=1 x*CB Dennoch können nominelle in e egionale Einkommensübe agungen, denen in spä e en Pe ioden eale Bewegungen olgen, du ch den S aa he o ge u en we den. Die nominellen Einkommensbewegungen sind umsch ieben du ch und mi hin TBC·-T CB --:----:-- ~ 1 x*47 + x*67 Alle au ge üh en nominalen S omg ößen sind im P inzip nume isch e aßba und da s ellba , eine Eigenscha , du ch die sie sich g und- legend on den ealen Einkommenss ömen abheben. Mi Hil e dieses Konzep es wä e eine a ionale Poli ik de aumwi scha lichen In e - en ion ins umen al du chzu üh en, o ausgese z , daß eale Einkom- mensübe agungen zwischen den Räumen des S aa sgebie es nich un- mi elba e olgen. 3. P obleme de In o ma ion und Ra ionali ä Schon die au onomen lokalen Finanzgewal en e mögen den An- sp üchen de Ra ionali ä nich zu genügen, weil sie als En scheidungs- kalkül nich die K*-Funk ion, sonde n Sekundä in o ma ionen übe die ak uellen Du chschni skos en de Indus ien, also übe die K-Funk ion Einkommensen wicklung nach. Au g und de ange o enen Be unde is eine seh s ingen e Ko ela ion zwischen den Ve ände ungen in dem saldie en S om "s aa liche Käu e in Kali o nien minus Fede al Taxes aus Kali o nien" eine sei s und de Abweichung in de Wachs ums a e de Einkommen zwi- sc.l)en dem S a e oi Cali o nia und den gesam en USA ande e sei s zu kon- s a ie en. 7 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 98 Kon ad Li mann e wenden. In Ve bindung mi de Konku enz um die S ando e de p i a en Wi scha seinhei en bewi k be ei s diese Fehle im inanz- poli ischen U eil ein Abweichen om äumlichen Op imum bei gemeind- liche Finanzau onomie. Eine hin eichende Kenn nis übe die Lage de K*-Funk ion bilde abe auch ü den S aa eine unumgängliche Vo ausse zung, um a ionale En scheidungen in äumliche Hinsich ällen zu können. Wü den sich nämlich die s aa lichen Willens äge eben alls an den ak uellen Du ch- schni skos en de Indus ien (K) o ien ie en, so is kaum meh eine übe legenhei de zen alen Lösung zu e kennen. De g undlegende Mangel in de Diagnose müß e hie wie do Fehle in de inanzpoli i- schen The apie beg ünden, die höchs ens g aduell un e schiedlich sein könn en. So siche diese Fes s ellung zu e en is , so unzwei elha is alle - dings auch auszusagen, daß de S aa ebensowenig wie die kommunalen Willens äge In o ma ionen übe den Ve lau de K*-Funk ion besi z . Wie die Dinge liegen, is die K*-Funk ion doch nu mi els heo e ische Deduk ion als eine höchs wah scheinliche, du ch Einzelbeobach ungen eilweise e i izie ba e Annahme zu klassi izie en. D. h. auch de S aa e mag übe die im Sinne eine op imalen Fak o e eilung im Raum no wendigen ö en lichen Maßnahmen keine be iedigenden Schä zun- gen anzus ellen 35• Nach welchen K i e ien soll de Zen als aa eigen lich seine Leis un- gen egional s euen? Das is das Ke np oblem, das die Finanzwissen- scha zumindes sei J. Popi z36 in elegan e Une giebigkei e d äng , indem de Te minus "lokale Beda e" an S elle eine ma e iellen Aus- kun o geschoben wi d. Das belieb e Epi he on "no wendig" hil in dem Zusammenhang auch keinen Sch i wei e , es is ein schönes li e- a isches A ibu ohne Aussagek a . Die s aa lichen Willens äge müß en, wenn sie a ional en scheiden wollen, die lokalen ö en lichen Beda e en sp echend dem aumwi - scha lichen Ziel es legen, d. h. sie hä en sich an dem Op imum mi Hil e de K*-Funk ion zu o ien ie en. Abe die s aa lichen Willens äge 35 Ein asche Fo sch i de Fo schung in diesem Be eich is aus e schie- denen G ünden nich zu e wa en. Abgesehen on allen Schwie igkei en, die eine s a is ischen E assung de economies o la ge scale en gegens ehen, sei nu au olgende heo e ische F agen e wiesen: Wie is de Ein luß on d i en S ando ak o en bei de allgemeinen Bes immung de ex e nen E - spa nisse zu be ücksich igen? Wie können die Abweichungen in den ausnu z- ba en ex e nal economies, die ü un e schiedliche Indus ien angenommen we den müssen, eine Region zuge echne we den? Und schließlich: Welche Möglichkei en bes ehen, um die ge ade hie beme kenswe e Un olls ändig- kei des ma k wi scha lichen Rechnungssys ems zu übe winden? 36 Vgl. J. Popi z, De zukün ige Finanzausgleich zwischen Reich, Lände n und Gemeinden, Be lin 1932, S. 92 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 99 besi zen nun einmal keine objek i en In o ma ionen übe das äumliche Op imum. In olgedessen s eh zu e wa en, daß un e zen ale Fiskal- poli ik die wi scha liche F age de Bes immung ö liche Beda e du ch meh ode wenige adäqua e auße ökonomische, nämlich du ch (pa ei-) poli ische En scheidungen bean wo e wi d. Die ö liche S euung de ö en lichen Ou pu s wi d dann o allem da on abhängen, wie s a k jeweils die e schiedenen poli ischen Ins an- zen de un e en Ebene die iskalischen Wahlhandlungen de zen alen s aa lichen Willens äge beein lussen. Im Vo eil dü en sich im allge- meinen wohl diejenigen Regionen be inden, die au g und poli ische Gesich spunk e (z. B. S immenzahl) ih e An o de ungen am übe zeu- gends en e e en und ih e Beda e als o angig e scheinen lassen kön- nen. Gleichgül ig, wie sich diese Ve lage ung on de wi scha lichen zu ein mach poli ischen We ung de lokalen Beda e auswi k , de Un e schied selbs wi d au jeden Fall die T ennungslinie zwischen de- zen ale und zen ale Finanzau onomie ma kie en. Alle dings is wede anzunehmen, geschweige denn zu beweisen, daß ge ade das be on mach poli ische Elemen de s aa lichen Ausgaben- e eilung den Weg zu eine wi scha lich op imalen äumlichen O d- nung ebne . Vielmeh schließ eine Zen alisie ung de Finanzmassen die Ge ah eine Minde ung de ökonomischen Quali ä de Wahlhand- lungen ein. Die Zwei el, ob de Zen als aa ähig is , seine Ak ionspa ame e a ional zu geb auchen, we den du ch einen wei e en Ums and, nämlich die al e na i en Kos en de ö en lichen Leis ungse s ellung bei ab- weichende Kompe enz e eilung, e s ä k . Wi d das allgemeine Axiom a ionalen Ve hal ens au den ö en lichen Sek o angewand , gil de Sa z, daß bei un e schiedslose Nu zens i ung diejenige Fiskalgewal die E s ellung ö en liche Au gaben zu übe neh- men ha , die un e den kos engüns igs en Bedingungen die Leis ungen he o b ing . Diese o male No m ges a e , gewisse Vo - und Nach eile de Zen alisie ung ö en liche Ak i i ä en zu bes immen. Als Ausgangspunk de Be ach ungen mag wiede um das Sys em kommunale Finanzau onomie dienen. Bei ihm wu de eine Abhängig- kei de Kos en ö en liche Leis ungen om Mengenauss oß de a un e s ell , daß ein U- ö mige Ve lau de Kos en unk ion ein i . Fü eine Theo ie de Agglome a ion besi z de Ta bes and he o agende Bedeu ung, denn e s aus diesem Ve lau de Kos en unk ionen sind die du ch die ö en liche Ak i i ä e u sach en ex e nal economies bzw. diseconomies de p i a en Indus ie bei zunehmende Ballung zu e - klä en 37• 37 Vgl. hie zu auch die Bes immung de e-Funk ion bei de Ablei ung des G undmodells S. 67. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 100 Kon ad Li mann Die ü kommunale Finanzhohei gel enden Bedingungen können sich indes ände n, wenn de S aa ans elle de Gemeinden die gleichen ö en - lichen Leis ungen abgib . En scheidend hie ü is , ob de S aa die P o- duk ion de ö en lichen Ou pu s an ein e m zen alen O - e wa in de Haup s ad B - ode dezen alisie , z. B. simul an zu den Gemein- den in lokal au gespli e en, s aa lichen Ve wal ungseinhei en (Agen- u en) du ch üh . Nu im le z en Fall is anzunehmen, daß die Zen- alisie ung de Finanzmassen ohne g öße e Auswi kung au die Kos en unk ion des ö en lichen Sek o s bleib . De S aa wü de sich eben in p oduk ions echnische Hinsich analog den Kommunen e hal- en. Was wä e jedoch die Folge, wenn de S aa auch die echnische E - s ellung de ö en lichen Leis ungen an einem O zen alisie e, also die en gegengese z e G enzsi ua ion e wi klich e? Mi hohe Wah scheinlichkei da e mu e we den, daß de Zen al- s aa un e ähnlichen "E agsgese zen" wie eine Gemeinde ö en liche Ou pu s he o b ing . Ge ade diese Ums and muß dann abe eine Ve - ände ung in den zug unde geleg en Funk ionen bewi ken. Bei zen ale P oduk ion e gib sich nämlich die Ku e de s aa lichen Kos en aus den kumula i en Mengenauss ößen alle Teil egionen des S aa sgebie es. Keines alls is es jedoch zulässig, die Kos en de zen alen P oduk ion als Summe de Kos en au zu assen, die bei al e na i e kommunale P oduk ion en s änden, da linea e Beziehungen zwischen Kos en und Mengen-Ou pu ex de ini ione ausgeschlossen sind. Ob de S aa bei zen ale P oduk ion die gleichen Leis ungen kos en- güns ige als die Gemeinden he s ell , bleib zwei elha . Theo e isch is wenigs ens die F age - gleiC 'l allen analogen P oblemen de Bes im- mung de op imalen Be iebsg öße - nich zwingend zu bean wo en. De Ve dach lieg jedoch auße o den lich nahe, daß die zen ale Ins anz mi eine ge inge en Ra ionali ä a bei en wi d. Ande en alls müß en nämlich die Kos enku en de Kommunen einen ak isch unendlichen Be eich de Deg ession au weisen, um die addi i aus den lokalen Ou - pu s gewonnene, im Ve lau ähnliche s aa liche Kos enku e un e dem Mi elwe de Kos en bei kommunale P oduk ion zu hal en 38• Aus die- sem G und schein es be ech ig , in Abbildung 1 bei Zen alisie ung de ö en lichen P oduk ion eine Ve schiebung de e-Ku e nach un en zu l,m e s ellen. Auße dem we den abe bei p oduk ions echnische Zen alisie ung die Kos en de ö en lichen Leis ungse s ellung an allen O en des S aa sgebie es gleich. Was bedeu e das? In Abb. 1 ginge die e-Funk ion 38 Die ägliche E ah ung, daß eine Zen alisie ung de ö en lichen Lei- s ungse s ellung mi eine Au blähung des Ve wal ungsappa a es, d. h. mi eine übe p opo ionalen Zunahme de o e head-cos s einhe geh , mag als Indiz gewe e we den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 101 in die Fo m eine Pa allelen zu X-Achse übe . En sp echend muß sich dann die K*-Ku e eben alls e ände n. Ohne die neuen Bedingungen und ih e Auswi kungen nähe disku ie en zu wollen, da an diese S elle das E gebnis, ausge ich e au diesen einen Punk , zusammenge- aß we den: Gil (a), daß die ele an en ö en lichen Ausgaben - unabhängig on de T äge scha - den P i a en gleichen Nu zen s i en; wi d (b) ange- nommen, daß de S aa im Ve gleich zu den Kommunen dieselben Lei- s ungen mi höhe en Kos en e s ell , und is (c) einge üh , daß Un e - schiedslosigkei de s aa lichen Kos en in allen Regionen he sch , dann is bei zen ale Finanzau onomie das höchs e de ela i en aumwi - scha lichen Op ima niemals e eichba . Das U eil beda eine wesen lichen Einsch änkung. Die Kos en de ö en lichen P oduk ion sind nich das ausschließliche Maß, nach dem sich die Ve eilung de Au gabenbe eiche an die Finanzgewal en zu ich en hä e. Vielmeh is - soga mi Vo ang - ein abweichendes K i e ium zu beach en. Denn die Annahme, ö en liche Ausgaben wü den unab- hängig on de T äge scha de Leis ungse s ellung übe den gesam en S aa s aum hinweg den P i a en gleichen Nu zen e mi eln, kann in diese Fo m nich au ech e hal en we den. Das au gewo ene P oblem 39 übe schneide sich eilweise mi de F age de Radizie ba kei ö en liche Ou pu s. Es is zunächs leich einzusehen, daß gewisse ö en liche Ou pu s ü alle Bewohne des ge- sam en S aa sgebie es gleichen Nu zen s i en, unabhängig da on, in welchem Raum die ö en lichen Leis ungen e wand we den 40• Das is z. B. bei Ve eidigungsausgaben de Fall, da das Bedü nis nach Siche - hei im allgemeinen nich s ä ke be iedig wi d, wenn mili ä ische An- lagen in unmi elba e Nähe des eigenen Raumes e ich e we den und ice e sa. Demgegenübe mag de Zusammenhang bei ande en ö en - lichen Ou pu s abweichend de e minie sein, d. h. bei ihnen nimm die Nu zens i ung mi de äumlichen En e nung om O des Ou pu -Ein- sa zes ab. Lieg e wa zwischen den Regionen A und B eine Dis anz on 100 km, so be iedig de Polizeidiens in B kaum meh ein Schu zbe- dü nis de Bewohne in A. Un e Be ücksich igung dieses Zusammenhanges und au g und de ge ingen T anspo ähigkei ö en liche Ou pu s (Diens leis ungen) muß eine Zen alisie ung säm liche s aa liche P oduk ionen be äch - 39 Sowei zu sehen, ha Ch. M. Tiebou als e s e die P oblema ik e - kann und in ein achen Modellen zu bean wo en e such . Vgl. Ch. M. Tiebou , An Economic Theo y o Fiscal Decen aliza ion, in: Public Finances: Needs, Sou ces and U iliza ion, Na ional Bu eau o Econo- mic Resea ch, P ince on 1961, S. 79 . 40 Vo ausgese z is , daß die p i a en Wi scha ssubjek e die gleichen Nu - zen o s ellungen haben. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 102 Kon ad Li mann liche Nu zeneinbußen ü die Gesam wi scha e u sachen. S aa liche Finanzau onomie mi zen ale Leis ungse s eUung e schein dahe als eine zwa denkmögliche, ak isch abe i ele an e Kons ella ion. Die zen ale Finanzau onomie e häl e s ealis ische Züge, wenn s aa liche Ve wal ungso gane in den einzelnen Räumen des Gesam ge- bie es ö lich adizie e Ou pu s he o b ingen. Eine solche O ganisa- ions o m dezen ale s aa liche Agen u en besi z enge Ve wand - scha mi dem Sys em, das sich bei kommunale Au onomie on allein he ausbilde . Alle dings können g aduelle Abweichungen zwischen die- sem und jenem O ganisa ionsschema ein e en. De Vo eil de s aa lichen O ganisa ion lieg in de Chance, geeigne e ö en liche Leis ungen zen al, alle ande en Ou pu s hingegen dezen al zu p oduzie en. Eine Senkung de o e head-cos s wä e hie bei du chaus möglich, muß jedoch nich zwangsläu ig e olgen. De kompa a i e Nach- eil diese Lösung is in de ge ingen Ve an wo lichkei de Beam en in den dezen alen Agen u en zu sehen. Sie sind Weisungsemp änge de s aa lichen Zen ale und we den in olgedessen den wi scha lichen An- o de ungen de on ihnen e so g en Regionen wenige ge ech we - den als au onome kommunale Willens äge . 4. E gebnis Auch on einem Sys em ausschließlich zen als aa liche Finanzhohei kann nich e wa e we den, daß es die bes e äumliche Fak o e ei- lung bewi k . Zwa e üg de Zen als aa ins umen al übe die Mög- lichkei , mi els de S eue poli ik eine sei s, de egionalen Ve eilung ö en liche Inpu s und Ou pu s ande e sei s die äumliche Wi scha s- s uk u nach seinen Vo s ellungen zu beein lussen. Abe es sp echen gewich ige G ünde gegen die Un e s ellung, die s aa lichen Plan äge wä en willig und ähig, die Ak ionspa ame e a ional zu E eichung des aumo dnungspoli ischen Zieles einzuse zen. Die wesen lichen Be- denken zusammenge aß , zeichne sich olgendes Bild ab: E s ens: Die o he schende Ve hal ensweise, die iskalische S a egie an den Rich punk en aumwi scha liche Quasi-Neu ali ä zu o ien- ie en, e ehl das wi scha spoli ische Ziel. Zwei ens: Selbs un e den Annahme, ein a ionales Konzep de äum- lichen Wi scha so dnung ände gemeinhin poli ische Ane kennung, dü en die zen alen Willens äge un ähig sein, eine sachge ech e a io- nale Fiskalpoli ik du chzu üh en. Die auße o den liche Mangelha ig- hei de In o ma ionen übe die bes e S ando s uk u , die ollkommen unzu eichende Kenn nis übe die äumliche E izienz ö en liche Lei- s ungsabgaben und schließlich die - aus beiden Ums änden esul ie- ende - Ge ah de An älligkei s aa liche En scheidungen gegenübe OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 103 Wünschen eine egional o ien ie en Lobby kennzeichnen die en schei- denden Schwie igkei en, die de Ve wi klichung eine solchen zweck- ge ich e en Poli ik en gegen e en. D i ens: Mi eine gewissen Wah scheinlichkei is bei eine o alen Zen alisie ung de Finanzmassen auch ein S eigen de Kos en de ö en lichen Leis ungse s ellung zu e mu en; en sp echend dü e dann die ausschließliche Finanzhohei des Obe e bandes aus allgemeinen E - wägungen de Ra ionali ä nach eilig zu beu eilen sein. Alle dings is ein s enge heo e ische Nachweis dieses Zusammenhanges ebenso- wenig möglich wie ein exak e Ve gleich de äumlichen Wi kungen on dezen ale und zen ale Finanzau onomie. Indes, die Deduk ion e laub eine ande e Fes s ellung. Un e dem Sys em de kommunalen Finanzau onomie e gab sich das ungüns ige aumwi scha liche E gebnis im wesen lichen aus de ak ischen Un e - legenhei deglome ie e Räume, e waige iskalische Ope a ionsmöglich- kei en zu nu zen. Hingegen be uh das k i ische U eil gegenübe de zen alen Finanzhohei au dem s a ken Zwei el, ob gegebene Ope a- ionsmöglichkei en a ional wah genommen we den. Diese E kenn nis läß dann abe die Ve mu ung au kommen, daß eine Lösung des P oblems u. U. du ch eine Kombina ion de beiden einen Sys eme e olgen könn e. Zudem is aus wi scha lichen wie auch aus poli ischen G ünden die iskalische Kompe enz e eilung au meh e e Ebenen de ausschließlichen Finanzhohei eine Ebene übe legen. So sollen abschließend -bezogen au die Ke n age de äumlichen Op i- ma - Fiskalmaßnahmen in eine dualis ischen Finanz e assung ge- p ü we den. IH. Zu P o b I e m a i k ä u m li c he 0 p im a 11 ö s u n gen bei dualis ische Finanzhohei 1. Vo ausse zungen Be ei s die o s ehende Diskussion jene ein achen Modelle, bei denen nu eine de poli ischen Ebenen die Fiskalgewal inneha , ließ e kennen, wie schwie ig die in e egionalen K eislau beziehungen zu de e minie- en sind. Die Zahl de F eihei sg ade nimm abe quad a isch mi de Anzahl de in den Modellen einge üh en Ebenen poli ische Willens- bildung zu. Die Un e suchung müß e dahe in die Au zählung eines Ka alogs on Fällen münden, wenn alle denkmöglichen Figu en bei Teilung de Finanzhohei zwischen S aa und Gemeinden analysie wü den. Aus diesem G unde schein es zweckmäßig, e gänzend allein einige P obleme on Schlüsselzuweisungen zu e ö e n, hinsich lich de Wi kungen on S eue n, Ausgaben und ö en lichen Leis ungen abe die E gebnisse de o angegangenen Un e suchungen au ech zue hal en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 110 Kon ad Li mann liche Fak o bewegungen o ien ie wi d. Obschon zu Zei die no wen- digen nume ischen Ma e ialien zu Bes immung des Schlüssels nich zu bescha en sind, is de Ansa z als ealis ische zu bezeichnen. Bei ihm s ehen keine g undsä zlichen, sonde n nu ak uelle Hinde nisse eine Ve wi klichung en gegen. Ausgangspunk de E wägungen bilde die Annahme, daß s e s im Raume Fak o bewegungen s a inden, die die Agglome a ionsg ade de Regionen e ände n. Es sp ich ieles da ü , diese Fak o bewegungen du ch s aa liche Zuweisungen des o s ä ke zu un e s ü zen, je höhe die Zuwachs a en des P o-Kop -Einkommens in eine Region sind und um- gekeh . Als alleinige Maßs ab ha jedoch die En wicklung des P o- Kop -Einkommens e hebliche Nach eile, weil sowohl Fak o einwande- ungen in einen Raum, wie Fak o auswande ungen aus eine Region posi i e Zuwachs a en des egionalen P o-Kop -Einkommens e u - sachen können. Aus diesem G unde emp iehl es sich, on de Fak o elas izi ä des Einkommens eine Region als Maßs ab de Finanzzuweisungen auszu- gehen. Die Fak o elas izi ä eine i- en Region (Ci) sei gegeben du ch: LlY i LlF i i = -----y:- : ~ , , (Y i = To aleinkommen de i- en Region, Fi = e ügba e P oduk ions ak o en de i- en Region) Die G öße ci gib übe olgende ein ache Beziehungen Auskun : Tabelle 1 Zuwande ung Abwande ung Y I Y Y I Y -- F F I <0 + I + - - I! O< <l + - - + -----~- -- lI! >1 + I + - - Da keines alls de egionale Vo eil, sonde n das gesam wi scha - liche Einkommen du ch die s aa lichen Zuweisungen maximie we den soll, wä e es alsch, in den Fällen I und II g undsä zlich die Abwande- ungen, in Fall III die Zuwande ungen zu un e s ü zen. Siche is ielmeh nu , daß Räume mi nega i en Elas izi ä en (Fall I) p inzipiell on den OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 111 Zuweisungen auszuschließen sind, im üb igen jedoch die Regionen posi- i e Elas izi ä en im Ve häl nis ih e Elas izi ä en zueinande Finan- zie ungsmi el om S aa e hal en müß en. Die Zuweisungen an die i- e Region (Z;) e gäben sich also aus Si Zj=-k- Z l,;Sj i=1 In eine Wi scha mi unendlich schnelle Reak ionsgeschwindigkei wä e eine zusä zliche Gewich ung dieses Schlüssels nich e o de lich. De äumliche Wi scha sablau nimm alle dings a sächlich einen auße o den lich hohen Zei beda in Ansp uch, so daß zu Ve meidung on F ik ions e lus en eine Gewich ung de ela i en Elas izi ä en mi de G öße ode de Fläche de Region no wendig wi d. Demons ie an dem G undmodell zeig sich, daß bei dem o geschla- genen Sys em eine s a ke Un e s ü zung de Kommune A zu Las en de Gemeinde B e olg . Dies e gib sich aus de wei höhe en Fak o elas i- zi ä des Einkommens in A im Ve gleich zu B. Jedoch wi d, wie un- mi elba aus de Abbildung 5 e sich lich, jede Immig a ion in A gesam - wi scha lich höhe e Einkommenszuwächse auslösen als eine Wande- ung nach B. Mi ande en Wo en: De Zuweisungsschlüssel besi z endenziell den E ek , eine Annähe ung an das äumliche Op imum zu un e s ü zen. Die Hil skons uk ion des Schlüssels e ei el eilich, daß die Bes - lösung ganz exak e eich wi d, weil zwa in die Elas izi ä en alle e ek i en Fak o wande ungen und Einkommens e ände ungen einzel- ne Regionen eingehen, abe de en Ve u sachung nich nu aumwi - scha liche A is . D. h., neben den gegensei igen Abhängigkei en zwi- schen Fak o bewegung und egionale Einkommensände ung müssen empi isch auch ande e U sachen (z. B. S eiks, Miße n en, Epidemien) als Ein lußmomen e ane kann we den. Abe auch aus einem wei e en G und müssen g aduelle Abweichungen om Op imum wohl hingenom- men we den. Als S ö ungs ak o en e en nämlich zusä zlich die Un e - schiede in de äumlichen S euung de s aa lichen Käu e on Gü e n und P oduk ions ak o en au , die ex de ini ione bishe aus de Analyse ausgeschlossen wa en. Es is sowohl möglich, diese Ein lüsse bei de Ve - eilung de Finanzzuweisungen zu be ücksich igen, als auch umgekeh zu e ah en, d. h. die einge üh e P ämisse gleiche An eile de Regio- nen an den s aa lichen Käu en als Ve hal ensno m dem s aa lichen Obe - e band o zugeben. Fü die heo e ische Analyse is die zwei e Al e - na i e wei o eilha e , ob sie abe jemals zu ealisie en is , schein p oblema isch. Alle dings dü e auch die Einbeziehung de egionalen Un e schiede on s aa lichen Käu en in das Finanzausgleichssys em p ak isch nich zu bean wo ende F agen au we en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 112 Kon ad Li mann D. Rückblick und Ausblick Gegen modell heo e ische Un e suchungen, wie sie in diese S udie anges ell wo den sind, wi d ge n de Vo wu de Reali ä s e ne e - hoben. Gewiß, kein Modell is mi de Wi klichkei iden isch. Abe inso- wei e ledig sich die K i ik on selbs , da jedes Denken no wendig ein Abs ahie en on E scheinungen de konk e en Wel bedeu e . Wü de also de Vo wu e ns genommen, ich e e e sich nu gegen seine Ini- ia o en. Eine ande en F age komm jedoch g undsä zliche Bedeu ung zu. Sie lau e : Inwiewei können die E gebnisse de Un e suchung on de p ak ischen Finanzpoli ik übe nommen und angewand we den? Die An wo , die zu geben is , en häl meh e e Aspek e. Zunächs : Selbs e s ändlich sind alle Aussagen hypo he ische Na u , d. h. sie beansp uchen nu un e Annahme de einge üh en P ämissen Gül igkei . Da das zug undegeleg e Modell on seh ein ache A wa , können die abgegebenen U eile auch nich den Ansp uch e heben, als Rezep u ü das p ak ische inanzpoli ische Handeln zu gel en. Denn wede wi d die äumliche O dnung de Wi scha allein du ch den Agglome a ions ak o bes imm , noch is das monokausal e wand e E klä ungsins umen in allen seinen Feinhei en zu De e mina ion he - angezogen wo den. Gleichwohl weisen einige Bedingungen des Modells ganz cha ak e- is ische Züge au , die in de Wi klichkei iel ach wiede zue kennen sind. De ü die Ablei ungen kons i u i e U- ö mige Ve lau de K*- Funk ion da wohl zu diese G uppe on Vo ausse zungen gezähl we - den. Ande e Bedingungen sind hingegen nich eindeu ig zu iden i izie en, z. B. die en scheidende Annahme übe die spezi ische Limi a ion de im Raum e ügba en P oduk ions ak o en. Mi diese einen Un e s ellung s eh und äll abe das zu U eils indung agende K i e ium des nich - op imalen äumlichen Gleichgewich s. Wohlgeme k , die Annahme kann eine ypische Klasse on E scheinungen de Reali ä e lek ie en, abe eine jeden Zwei el ausschließende Iden i ika ion is nich zu e b ingen. Soll e die einge üh e P ämisse übe das Fak o angebo unzu e end gewähl sein, müß en in meh e e Hinsich s a k abweichende Konse- quenzen ü eine a ionale Finanzpoli ik gezogen we den. Die enge kondi ionale Basis alle Aussagen is in de Ta nich zu leugnen, sie da soga keines alls übe sehen we den. Abe eine solche Beg enzung s ell keinen Mangel da . Die Absich heo e ische S udien kann doch übe haup nich in de Ablei ung meh ode wenige dogma- isch ge ä b e Emp ehlungen ü die Wi scha s- und Finanzpoli ike e blick we den. Das Ziel is iel bescheidene : Vielleich e mag die OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima 113 Analyse Auskun zu geben, an welche S elle en scheidende P obleme de Finanzpoli ik liegen, die bishe e nachlässig ode übe haup nich e kann wo den sind. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Region A P i a e Kommune P i a e Indus ie Haushal e 1 2 3 x ll xIS T l2 I xIS P i· (in e indu- a e (Au nah- (Kommu- (Konsum) In· 1 s ielle me indu- nale indi- dus- Leis un- s ielle ek e ie gen) Leis ungen S eue n) du ch die ___ 1- Kommune) x 21 x 23 (Au nah- (Au nah- me kom- me kom- munale munale Leis ungen Leis ungen -< du ch d.1 du ch die Indus ie) Haushal e) a Kom- , 0 mune 12 .~ ~ T 21 T 23 41 Il: (Sub- (T ans e s) en ionen) P i· x 31 x 32 T 32 a e 3 (Fak o - (Fak o - (Kommu- Haus- einsa z) einsa z) nale hal e di ek e S eue n) Anhang I Region B P i a e Kommune P i a e Indus ie Haushal e 4 5 6 x l4 I x l5 T l5 x l6 (Inpu aus (Inpu aus (Inpu aus A) A) A) x 24 x 25 x 26 (Au nah- (Au nah- me kom- me kom- munale munale Leis ungen Leis ungen du ch die du ch die Indus ie) Haushal e) TU T25 T 26 (Sub en- (in e - (T ans e s) ionen) kommu- nale Obe - weisun- gen) x 34 x 35 T 35 (Fak o - (Fak o - einsa z) einsa z) I C S aa 7 x l7 T l7 (Au nah- (indi ek e me indu- S aa s- s ielle s eue n) Leis ungen du ch den S aa ) x 27 T2? (Umlagen) x 37 T 37 (Fak o - (di ek e einsa z) S aa s- s eue n) 2 Ou pu Xl (Ou pu de Indu- s ie 1) X2 (Ou pu de Kom- mune A) ------ X3 =F A (Ou pu de Haus· hal e in A = Fak o- eneinsa z) , I I I .... .... ~ ~ ~ Q. ~ g Dl j j OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 X 41 x 42 T I2 x 43 c:: P i· (Inpu aus (Inpu aus (Inpu aus a e B) B) B) In- 4 dus- ie x 51 x 52 x 53 (Au nah- (Au nah- me kom- me kom- I!l munale munale d Leis ungen Leis ungen du ch die du ch die 0 Kom- 5 Indus ie) Haushal e) ... mune ~ T 51 T 52 T 53 41) = (Sub- (In eTkom- (TTans eTs) en onen) muna e UbeTwe - s mgen) ----- x 61 x 62 T 62 P i- (Fak o - (Fak o - a e 6 einsa z) einsa z) Haus- hal e I x 71 x 72 I x 73 (Au nah- (Au nah- (Au nah- me s aa - me s aa - me s aa - Uche Lei- liche Lel- liche Lei- s ungen s ungen s ungen du ch die du ch die du ch die S aa 7 Indus ie) Kommune) Haushal e) U T 71 T 72 T 73 (Sub- (Ube we - (TTans eTs) en onen) sungen om S aa an Kom- mune A) x 44 x 45 T 45 (in e - (Au nah- (kommu- indus i" me indu- nale in- elle Lei- s ielle di ek e s ungen) Leis ungen S eueTn) du ch die Kommune) x 54 (Au nah- me kom- munale Leis ungen du ch die Indus ie) TM (Sub en- ionen) x 64 x 65 T 65 (Fak o - (Fak o - (kom- einsa z) einsa z) munale d Tek e S eueTn) x 74 I x 75 (Au nah- (Au nah- me s aa - me s aa - liche Lei- liche Lei- s ungen s ungen du ch die du ch die Indus ie) Kommune) TU T 75 (Sub en- (UbeTwe - ionen) sungen om S aa an Kom- mune B) x 46 x 47 (Konsum) (Au nah- me indu- s ielle Leis ungen du ch den S aa ) x 56 x 57 (Au nah- me kom- munale Leis ungen du ch die Haushal e) T 56 (TTans eTs) x 67 (Fak o - einsa z) x 71l (Au nah- me s aa - liche Lei- s ungen du ch die Haushal e) T 76 (T ans e s) T 47 ( ndi ek e S aa s- s eue n) T 57 (Umlagen) T 67 (diTek e S aa s- s eue n) X, (Ou pu de Indu- s ie 4) X5 (Ou pu de Kom- mune B) X6 =F B (Ou pu de Haus- hal e in E = Fak o- eneinsa z) X7 (Ou pu des S aa es) I '%J S· $ll ::s .a g. .... ... ~ '"i $ll: [ g: I'l> !;'l ;' g: ()q o ~ g: 1 § 0- o ' :I §" $ll ..... ..... U1 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 116 Kon ad Li mann Anhang 11: Zu op imalen Ve eilung de Fak o en im Raum Na ü liche Gegebenhei en und die o handene Auss a ung an p i a em und sozialem Realkapi al bes immen eine sei s die Zahl de ökonomisch ele an- en P oduk ionss ando e eine Volkswi scha 50, zum ande en maßgeblich die Kos en e läu e de in einem bes imm en S ando ansässigen P i a in- dus ie. Sie s ellen also den kons an en ode ela i beg enz en Fak o da , de bei zunehmende Agglome a ion in einem bes imm en S ando , gemes- sen am Gü e auss oß de P i a indus ie, einen U- ö migen Ve lau de p i- a en G enz- und Du chschni skos en bewi k . Es gel en also: (la) K = (Xi) (lb) G*i = * (Xi) Hie bei we den die indus iellen Du chschni skos en eines S ando es i du ch das Symbol K*i' die indus iellen G enzkos en du ch das Symbol G*i und de p i a e Auss oß an Gü e n und Diens leis ungen du ch das Symbol Xi bezeichne . Soll eine gegebene Fak o menge au die gegebenen P oduk ionss ando e eine Volkswi scha op imal e eil we den, so kann als K i e ium de maximale Auss oß an Gü e n und Diens en ode modellmäßig e ein ach : de maximale Auss oß des To alp oduk s (1: X;) he angezogen we den. i~l Fassen wi schließlich die P oduk ions ak o en un e dem Symbol F zusam- men und wählen als Fak o einhei diejenige Kombina ion on Fak o en, die eine Einhei des (kons an en) Fak o en gel s }. en sp ich . Zu Ve ein achung de Ablei ung mag ein eins u ige P oduk ionsp ozeß angenommen we den. Da die o alen Kos en gleich den gesam en Fak o en gel en sind, gil (2) FI '}' = Xl' K*j = XJX' G*l {Xl) d Xl X~O X=X 2 J G*2 (X2) dX 2 x~o X=J: Fn·}. = Xn' K*lI= J DG*n (X n) d Xn' X~O Als. Nebenbedingung is einge üh : D (3) :2 Fi = kons an i~l 60 Die heo e isch unendliche Vielzahl echnisch mögliche Kombina ions- punk e inde also eine ökonomische Beg enzung. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op ima Als Op imalk i e ium gil : n (4) :s Xi ~ max! 1=1 117 Reduzie en wi die Summe de möglichen S ando e au ein Zwei-Regionen- modell, so ähnel die Maximie ungsau gabe o mal dem aus de P eis heo ie bekann en Fall de op imalen Au eilung o gegebene Gesam ausgaben au die P oduk ion zweie Gü e , die dann e eich is , wenn sich die G enz- kos en beide P oduk e wie ih e P eise zueinande e hal en. Bei angenom- menen gleichen P eisen wä e also im Punk e gleiche G enzkos en die op i- male Fak o e eilung - ode in unse em Falle: die bes e S ando e eilung - e eich . Indes wi d in den hie zu analogen P eismodellen un e s ell , daß mi zu- nehmende Ausb ingung eines Gu es die G enze äge allen (bzw. die G enz- kos en s eigen). In de bekann en zweidimensionalen Da s ellung wi d also nu de ech e (s eigende) As de Kos enku en zu Ablei ung he angezogen. Dieses Vo gehen e such man mi de übe legung zu beg ünden, daß kein p i a e Un e nehme - bei un e s ell em U- ö migen Ve lau seine G enz- und Du chschni skos en - die linken ( allenden) Äs e un e dem Ziel de Gewinnmaximie ung als ü sich ele an be ach en dü e. Was ielleich in eine pa ial heo e ischen Be ach ung noch hingenom- men we den könn e, läß sich jedoch bei eine To alanalyse nich meh au - ech e hal en 51 : Bei de Bes immung de op imalen Ve eilung eine gege- benen Fak o menge au die gegebenen S ando e eine Volkswi scha sind die linken ( allenden) Äs e de Kos enku en de in den einzelnen S and- o en ansässigen p i a en P oduk ionen nich aus de Be ach ung auszu- schließen. Können wi doch ü die Meh zahl de in den mode nen Volkswi - scha en gebilde en S ando e da on ausgehen, daß eine zunehmende Agglo- me a ion mi s eigenden - nich mi allenden - ma ginalen Vo eilen ü die Gesam hei de ansässigen P oduk ionen e bunden is 52• Bilden in dem Zwei-Regionen modell Region A und Region B jeweils S and- o e mi U- ö mig e lau enden p i a en Kos enku en, so soll diejenige Fak o e eilung au A und B ge unden we den, die den Gesam auss oß maxi- mie . Die allgemeine Ablei ung zeig , daß sich Ex emwe e ü 2: Xi = X unabhängig on de o gegebenen Funk ion un e de Bedingung G1<A = G*n e geben: Aus (1) und (2) olg : (5) F= + [ XA • (X A) + XB • (X B) 1 Aus (3) und (5) olg : (6) XB = g (X A) Folglich läß sich (4) o mulie en: X = XA + g(X A) 51 In de P eis heo ie wi d allgemein die s illschweigende Un e s ellung ge o en, daß ü den einzelnen P oduzen en ein unbeg enz es Fak o angebo zu Ve ügung s eh . 52 Es we den hie eilich nu die speziellen Wi kungen de Agglome a ion, die economies o la ge scale be ücksich ig . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 118 Kon ad Li mann Di e enzie nach XA: dX d X A d g(XA) ö F d XA =- Ö X" . ö F -~-- = '(XA) + XA ' I(X A) u XA ö F Ö XB dX (XA) + XA ' (XA) (XB) + XB ' (X B) (X A) + XA ' (XA) = (XB) + XB ' (XB) [X A (X A )], = [ '(X B ) XB l' G*A = G*B Gel en ü beide Regionen übe den ganzen Be eich al e na i e Agglome- a ionsg ade die U- ö migen Ve läu e de G enzkos enku en, so is die Be- dingung de G enzkos engleichhei bei d ei möglichen Fak o e eilungen ealisie : . (a) Beide Regionen p oduzie en im Be eich allende G enzkos en. (b) Beide Regionen p oduzie en im Be eich s eigende G enzkos en. (c) A p oduzie im Be eich allende , B im Be eich s eigende G enzkos en . . . O ensich lich schließen sich bei gegebenen Kos en unk ionen und gege- bene Gesam ak o menge die Fälle (a) und (b) gegensei ig aus. Als al e na i e Lösungen sind dagegen jeweils die Fälle (a) und (c) bzw. (b) und (c) mi ein- ande e einba 5 3• Da also bei U- ö migem Ve lau de Kos en unk ionen in A und B jeweils zwei Lösungen un e de Bedingung G* A = G*B möglich sind, muß es sich bei eine de beiden Lösungen um ein Maximum handeln54. Nun läß sich e häl nismäßig leich demons ie en, daß es sich bei Fall (a) s e s um ein Minimum, bei Fall (b) s e s um ein Maximum handeln muß55. Un e s ellen wi de Ein achhei halbe ü A und B gleiche Kos en unk- ionen, so zeig sich im Fall (a), daß jede ande e Ve eilung als FA = 0 01 xo A = XO B I G*' < 0 FB+F" ' , wenn -I LI XA 1= XO A -XI A; + I LI XB 1= XO B -XI B , 53 Dies schließ nich aus, daß es bei gewissen Kos en unk ionen und Fak o - o gaben übe haup keine bzw. nu eine Lösung geben könn e. 54 Bekann lich kann eine Funk ion nich zwei Minima ohne ein Maximum besi zen. 55 Vgl. z. B. auch P. A. Samuelson, Founda ions o Economic Analysis, Camb idge, Mass. 1948, S. 234/35. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzpoli ik, äumliche Gleichgewich e und Op imum 119 zu einem g öße en Gesam auss oß üh en muß. Da nämlich o ausse zungs- gemäß x " FA = FB = JOG* = JG* und G*B < G*A "A "0 muß auch 1 LI XB 1 > ILI XA 1 und in olgedessen 2.1 Xi > O. Im Fall.(b) zeig sich, daß jede ande e Ve eilung als FA = 0 5 I XO = XOB I G*' > 0 FB+F A' J zu einem ge inge en Gesam auss oß üh en muß. Da nämlich o ausse zungs- gemäß nunmeh G*B > G* A muß auch ILI XB I < [LI XA [ und in olgedessen 2 LI Xi < 0. Da also die Fälle (al s e s als Minimum, die Fälle (b) s e s als Maximum ge- kennzei'chne sind, müssen die Fälle (c), sowei sie sich mi (b) kombinie en lassen, Minima, sowei sie sich mi (a) kombinie en lassen, Maxima da s ellen. Es is nu noch zu bes immen, wann sich die Fälle (c) mi (a) und wann mi (b) kombinie en lassen. Die Lösung is ein ach: Sobald die Gesam ak o menge g öße is als die Summe de in den Minima on G * in beiden S ando en be- nö ig en Fak o en, is Fall (b) die Al e na i e zu (c). Sobald die Gesam ak o - menge kleine is als die Summe de in den beiden G enzkos enminima be- nö ig en Fak o en, is Fall (a) die Al e na i e zu den Fällen (c). Dami wä e die op imale Ve eilung eine gegebenen Fak o menge au zwei Regionen un e den Bedingungen, (1) daß es übe haup zwei Lösungen ü G* A = G*B gib und (2) daß die eine Lösung ü beide Regionen im Be eich sinkende G enz- kos en lieg - Fall (a) - do gegeben, wo die G enzkos en de einen Region im Be eich s eigende ma ginale Agglome a ions o eile ( allende G enzkos en) gleich sind den G enzkos en de ande en Region im Be eich allende ma ginale Agglome- a ions o eile (s eigende G enzkos en). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 126 No be Klo en bei sk a e minde haben und daß ie ens aus den genann en wie auch aus ande en G ünden (z. B. Gewe kscha spoli ik) die egionalen Lohnun e schiede o sch ei end eingeebne we den. dd) Mi s eigenden Bodenp eisen und eine dami e bundenen Ve - schä ung des G und en enge älles. Zunehmende Be ölke ung sowie wachsendes Sozialp oduk je Kop lassen besonde s die Nach age nach S ando boden ans eigen. Die Nach agezunahme is abe seh ges eu , am s ä ks en do , wo sich ohnehin schon Agglome a ionen on Be ölke- ung und Indus ie, p ä e ie e Wohngebie e und güns ig gelegenes In- dus iegelände be inden, sowie do , wo ungüns ige opog aphische Ve - häl nisse zu eine Bündelung de Nach age au wenige Pa zellen üh- en (S u ga als Indus ie- und Handelszen um sowie Tübingen als Uni e si ä ss ad ). Am schwächs en s eig die Nach age in absei s ge- legenen Gebie en; sie üh besonde s dann nich zu P eiss eige un- gen, wenn das Angebo an S ando boden du ch S aßenbau en und ande e Au schließungsa bei en on Bauland leich zu e meh en is . Wü de man die En wicklung de Bodenp eise opog aphisch e deu - lichen, indem man mi Hil e on Höhenlinien eine Bodenp eis-Landscha ode auch eine G und en en-Landscha en we en wü de, dann müß e sich zeigen, daß diese e s ens zu jedem Zei punk im wesen lichen ein Abbild de gegebenen indus iellen S ando s euung und de Be ölke- ungs e eilung is , daß sie sich zwei ens bei s eigendem du chschni - lichem Höhenni eau imme meh au al e und du chgliede und daß d i ens do , wo un e häl nismäßig s a ke P eiss eige ungen au e en, eine Bodenspekula ion nachgewiesen we den kann. ee) Mi Sozialbudge s und Fo men des Finanzausgleichs, die on einem kau k a ni ellie enden E ek im Raum beglei e we denD. b) T o z eine unübe sehba en Vielhei endogene und exogene An- s öße is die äumliche G unds uk u das We k wenige dominie ende Ein lüsse. Als zen ale An iebsk ä e ü die deu sche Wi scha s- Landscha des 19. Jah hunde s sind die E schließung de wich ige en Ma e ialläge on Kohlen und Eisene z, die En wicklung de Binnen- (insbesonde e de Rhein-) und de Seeschi ah , o allem abe de Bau on Eisenbahnlinien zu nennen. Dann schal e e sich die Elek i- zi ä als allgegenwä ige Ene gie äge ein, ge olg on dem K a - wagen, dessen Vo d ingen mi dem Ausbau des S aßenne zes e bun- den wa . Nach dem zwei en Wel k ieg sind als die en scheidenden De e - minan en ü aumwi scha liche T ans o ma ionen die Ze s ö ungen und Demon agen, die Gebie s e lus e sowie die Spal ung Deu schlands, die Flüch lingsbewegungen und neue dings die Öllei ungen anzusehen. Hie zu G. Isenbe g, Finanzausgleich und Raumo dnung, in: Raum- o schung, 25 Jah e Raum o schung in Deu schland, H sg. Akademie ü Raum o schung und Landesplanung, B emen 1960. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 127 3. Jede diese zen alen An iebsk ä e ini iie e inne halb de je- weiligen his o ischen Rahmenbedingungen egionale und ö liche Wachs- umsp ozesse, d. h. äumlich beg enz e, abe mi einande in de Regel ko espondie ende En wicklungs e läu e. Ein solche Wachs umsp ozeß ollzieh sich im P inzip wie olg : Du ch den Ans oß, z. B. den Bau eines Ha ens ode eines Bahnho es, sinken in eine bes imm en G a- duie ung die G enzkos enku en o sansässige Be iebe. Diese eagie- en au G und ih e e besse en We bewe bs ähigkei in einem sich nunmeh ausdehnenden Bezugs- und Absa zbe eich mi eine Auswei- ung de P oduk ion, mi Neuin es i ionen und mi de Eins ellung zu- sä zliche A bei sk ä e, die z. T. als Einpendle gewonnen we den. Aus- wä ige Un e nehmungen, die sich in ih e Exis enz bed oh sehen ode die es au G und ih e Gewinne wa ungen ü o eilha hal en, g ün- den am O Toch e gesellscha en ode e lage n ih en S ando . In- olge de Lohnzahlungen wächs die mone ä e Kau k a , die sich de je- weiligen G enzneigung zum Konsum olgend an den Einkau splä zen mul iplika i umschläg (Belebung sekundä e Indus ien). Auch hie komm es zu eine Expansion. An den Umsa z- und Gewinnzuwächsen pa izipie en die Gemeinden ia S eue e hebung. übe eine geeigne e Ausgabenpoli ik a ahie en sie komplemen ä e Gewe be- (Zulie e e - Indus ien ode Be iebe ü F auena bei ) und Diens leis ungsbe iebe. De P ozeß e läu zunächs mi zunehmenden, spä e mi abneh- menden Wachs ums a en. E komm zum E liegen, wenn die mo o- ische K a des auslösenden E eignisses -e loschen is ode ga die ö - lichen bzw. egionalen En wicklungsmöglichkei en ausgeschöp sind. Wa de P ozeß hin eichend s a k, so wi d das E gebnis s e s eine ela i es ge üg e kleine e ode g öße e Gewe be- und Be ölke ungs- agglome a ion sein. Die Leid agenden sind die Einzugsgebie e, in de- nen A bei sk ä e abgezogen und handwe kliche Kleinbe iebe wegen Konku enzun ähigkei s illgeleg we den. Selbs wenn die A bei s- k ä e seßha sind und nu ein Teil de ö lichen Kau k a abgezweig wi d, bleib eine Di e enzie ung de wi scha lichen En wicklung nich aus. Diese is abe nich nu zwischen O en, sonde n auch zwischen Regionen es s ellba . Neben Gebie en mi eine Kumula ion on ö - lichen Wachs umsp ozessen, die sich gegensei ig s eige n, so e n die na ü lichen Vo ausse zungen (Ma e ialläge , A bei sk ä e und Absa z- mä k e) o liegen bzw. sich bilden, inden sich Gebie e mi spo adi- schen, gleichsam isolie en Ballungs e läu en. Um die noch o handenen inhä en en En wicklungschancen zu wecken, beda es dann s ä ke e Ans öße, die zumeis das E gebnis on Ände ungen im echnischen Wis- sen sind. De geschilde e Ke np ozeß b auch na ü lich nich on eine be ieblichen Expansionspoli ik auszugehen, sonde n e kann auch au die ö liche A ahie ung on Konsumkau ~ a zu ückgehen (7;. B. bei OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 128 No be Klo en Badeo en ode einen Wohngemeinden). Es is dann nich no wendig, daß Indus ieansiedlungen Bes and eil des P ozesses sind; e kann also in gleichsam e kü z e Fo m und na ü lich auch in ielen In ensi ä s- abs u ungen au e en. Von spezi ische Bedeu ung ü den Ve lau on Ballungsp ozessen is das Ve häl nis zwischen ö liche Ve eilung de P oduk ion und ö liche Ve eilung de mone ä en Nach age. Es is naheliegend, sich mi de Hypo hese eine "posi i en Ko ela ion zwischen Höhe de Nach age und Um ang de ö lichen P oduk ion (einschließlich Han- del)"9" zu iedenzugeben. Im konk e en Einzel all abe dü en nega- i e Ko ela ionen nich allzu sel en sein. Man denke e wa an die ypischen Beziehungen zwischen kleine en Indus iegemeinden und de nahe gelegenen G oßs ad . Die G oßs ad is adi ionelle Einkau so ü die A bei sk ä e, die in den umliegenden O scha en seßha sind. Das g öße e Angebo a ahie . Cum g ano salis dü e danach eine ande e Hypo hese wi klichkei snähe sein: Die ö lich e ek i e Kau - k a s eig übe p opo ional zu Einwohne zahl eine Gemeinde und ice e sa. Wie die Wasse inne halb de Scheiden dem jeweils nied- ige en Punk zus eben, so ließ die egional e ügba e Kau k a zum jeweils g öße en Einkau so . De Beweis ü diese These s eh al- le dings noch aus. 4. P ozesse de besch iebenen A wa en und sind eilweise übe - aus eng an geog aphische Punk e (Hä en, Kno enpunk e, Ma e ialläge , Konsumzen en, Ends a ionen on Lei ungen) und Linien (Wasse s aßen und Eisenbahns ecken) gebunden und dadu ch besonde s ausgep äg . Sie üh en au diese Weise im 19. Jah hunde zu eine ölligen Um- ges al ung de Raumo dnung, de en nunmeh behe schende Me kmale wenige s a ke Ballungen on Menschen und Indus ie sowie eine wi - scha liche En wicklung en lang de Eisenbahnlinien, insbesonde e de Haup s ecken, und das Aussaugen de zugehö igen Einzugsgebie e on A bei sk ä en und handwe klichen Be ieben wa en. Hingegen wa en die Wachs umsp ozesse, die au die jünge en, zen alen An iebsk ä e - mi Ausnahme de Lei ungen - zu ückzu üh en sind, b ei e ge- s eu , dahe in de Regel ö lich wenige s a k ausgebilde , zumindes abe wei e au ge äche . Sie wi k en so inne halb des K a eldes de äl e en De e minan en de Raumo dnung ela i au locke nd, s ando - di undie end, wenn auch die g oßen Agglome a ionen s ändig wei e expandie en. Seh ieles sp ich so ü ein Ko espondie en zwischen den lang is igen En wicklungs endenzen de gesam wi scha lichen Da en und den zen alen Ans ößen in Rich ung au e s ens eine Emanzi- pa ion de gewe blichen S ando e on den adi ionellen Loka ionen und zwei ens eine g öße e S euung de S ando e im Raum. ,a W. Albe s, a. a. 0., S. 272. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 129 5. Einmal bes ehende ö liche und egionale Ballungen sind auße - o den lich lebensk ä ig. Das o handene Po en ial an quali izie en A bei sk ä en wie die agglome ie e Kau k a so gen neben dem Vo - eil adi ionelle Geschä s e bindungen und de un e nehme ischen Anpassung an Da enände ungen da ü , daß ein hohe wi scha liche En wicklungss and selbs dann beibehal en wi d, wenn die u sp üng- lichen Basisindus ien, z. B. de Kohlenbe gbau, o gese z an Gewich e lie en. Das Ruh gebie is ein he o agendes Beispiel ü einen de - a igen S uk u wandel. De geschilde e Sach e hal wide sp ich nu scheinba de geläu i- gen Vo s ellung, daß de p i a wi scha liche G enz o eil eine Agglo- me a ion on eine bes imm en Ballungsin ensi ä an s e ig abnimm und schließlich nega i wi d 10 , wäh end die sozialen Kos en, sowei sie agglome a ionsinduzie sind, übe p opo ional wachsen. De Sa z gil un e gleichbleibenden Ums änden 11 , nich abe bei ech en S uk u wand- lungen, die das E gebnis nachhal ige Da enände ungen sind. In diesem Falle bie en sich den p ospe ie enden Indus ien auch in "al en" Bal- lungsgebie en s e s neue Möglichkei en ex e ne E spa nisse an, so e n es die ö en liche Hand e mag, die Au gaben eine indus iellen wie schlech hin s äd ebaulichen "Flu be einigung" wenigs ens eilweise zu lösen. Den "neuen" p i a wi scha lichen Vo eilen 12 s ehen olglich egelmäßig empo ä besonde s hohe soziale Kos en (Sp ungkos en) gegenübe . Analogien zu quan i a i en Anpassung in de Un e neh- menspoli ik liegen nahe. Zu den En wicklungs endenzen in den Ballungen selbs is olgendes zu sagen: -Die bes ehenden Ballungen wachsen nich mi de gleichen Ra e. P ae e p op e gil , daß die Wachs umsgeschwindigkei mi de Agglome a ionsg öße abnimm , so e n sich die bes ehende Ballung nich au G und spezi ische Ans öße ge ade in eine Expansionsphase be inde . -Die eigen lichen Ballungen e lie en indus ies a is isch (gemessen in Indus iebeschä ig en je 100 Einwohne ) ela i an Gewich du ch 10 G ünde u. a.: Kompensa ion de "Fühlungs o eile" du ch hohe Mie en, Löhne, Zusa zkos en ü En s aubungsanlagen und Wasse e so gung, du ch Ve keh ss auungen, ehlende äumliche Ausdehnungsmöglichkei , Nach eile des Pendle e keh s. 11 z. B. in sich übe .Jah zehn e hinweg ela i kon inuie lich en wickeln- den Indus iegebie en und Wohnzen en -um ex eme Beispiele zu nennen -wie Pi sbu gh und New Yo k. 12 z. B. Rese oi quali izie e A bei sk ä e, eiches Angebo an weibliche A bei sk a , zen ale Diens leis ungsbe iebe, engmaschiges Ve keh sne z, bes ehendes Absa zzen um, in e na ionale Ve bindungswege usw. 9 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 130 No be Klo en die Expansion kleine e zen ale O e, Indus iezonen, mi le en und kleine en Anhäu ungen indus ielle A 13• - T o z ih es anhal enden Wachs ums un e liegen die Ballungsgebie e eine inne en Deglome a ion du ch s äd ebauliche Flu be einigungen, das Abwande n iele Be iebe in die Randgebie e de Ballungen, besonde s die be o zug e G ündung on Zweigwe ken au dem la- chen Land (abe inne halb de 50-km-Zone), den Bau on T aban en- s äd en, den Zug zum Wohnen im G ünen, die E ich ung on Ein- kau szen en in Vo o en, die Dezen alisa ion bzw. Ve iel achung kul u elle und spo liche Ein ich ungen, die e besse en Nah e - keh s e bindungen us . III. Raumwi scha liche En wicklungs endenzen und kommunalpoli ische Ak ionsbe eich 1. Die Gemeinden sind als Gebie skö pe scha en aumgebunden. Wi scha liche Lage, En al ungs o men und s ando poli ische Spiel- aum de Kommunen we den dahe zu jedem beliebigen Zei punk on den lang is igen En wicklungs endenzen in de äumlichen O dnung de Wi scha gep äg sein, ohne indessen ein ein aches Abbild da - zus ellen. Passi es De e minie sein du ch gesam wi scha liche P o- zesse und ak i e Ges al ung des aumwi scha lichen Ge üges du ch die Gemeinden selbs e binden sich hie zu einem Ge lech in e depen- den e Beziehungen. De Ein luß de Gemeinden au die äumliche S uk- u de Wi scha kann e s ens das eine, d. h. das nich eigen lich gewoll e Nebenp oduk de kommunalen Wi scha s üh ung schlech - hin ode zwei ens das E gebnis eines bewuß en Ges al ungswillens sein. In alle Regel wi d de Raumaspek kommunalpoli ische En - scheidungen schon aus G ünden de Bauplanung beach e we den, und zwa unabhängig da on, ob die äumliche Ve ände ung p imä es Ziel ode meh unumgängliche, wenn auch kalkulie e Folgewi kung is . 2. Die äumliche S uk u poli ik de Gemeinden wi d bei gegebene wi scha sgeog aphische Lage en scheidend bes imm on den kommu- nalpoli ischen Zielse zungen und dem sich anbie enden Mi elka alog. a) Die zen alen Ziele de kommunalen Poli ik können seh un e - schiedlich sein; sie eichen om bewuß en Fes hal en an adi ionellen S uk u en ( o allem in bäue lichen Gemeinden) bis zu Fo men eine Gemeindeen wicklung, die au dem Reißb e en wo en sein können (z. B. Wol sbu g, subu bs). Im allgemeinen wi d abe das Ziel die - um 13 Zu diesen Beg i en G. Isenbe g, Die Ballungsgebie e in de Bundes- epublik, a. a. 0., S. 15 . Hie zu e ne N. Klo en (un e Mi a bei on W. Kau und L. Kowalski), Wandlungen de indus iellen Raums uk u in de Bun- des epublik Deu schland, in: Wandlungen de Wi scha ss uk u ... , a. a. O. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 131 eine bildha e Fo mel zu e wenden - "au blühende Gemeinde", dami ein ö liche Wachs umsp ozeß in meh ode wenige ausgep äg e Fo m sein. Dieses Ziel beda de Konk e isie ung du ch geeigne e G und- sa zen scheidungen. Man will Indus iegemeinde sein und Uni e si ä s- s ad , Bäde - und F emden e keh so , Bankpla z, Einkau szen um, Si z on ö en lichen Kö pe scha en ode i gendeine Kombina ion de sich anbie enden Möglichkei en. Mi den G undsa zen scheidungen is schon eine Vo auswahl bei den Mi eln gegeben. De F emden e keh s- o wi d sich gegen den Zuzug bes imm e Indus ien wenden, wäh end eine Indus iegemeinde e wa au die Kompa ibili ä neu a ahie e Gewe bebe iebe mi dem adi ionellen Gewe be besonde es Gewich legen wi d. Die aumwi scha lichen Konsequenzen können seh wei gehen (z. B. En scheidung übe den Ausbau des Hoch heins zwischen Basel und Bodensee). Die G undsa zen scheidungen sind nich ei on Kon lik si ua ionen, die sich en wede aus den kommunalpoli ischen Lei bilde n selbs e - geben (Zwang zum Komp omiß wegen di e gie ende In e essen) ode du ch den Mi elka alog gleichsam induzie we den. So benö igen die F emden e keh s- und Badeo e ü ih e Ziele Finanzkapi al, das sie heu e o mals nu übe die A ahie ung gewe bes eue k ä ige Be iebe e langen können. b) Die möglichen Beziehungen zwischen den kommunalpoli ischen Zielen und Mi eln sind nu beg enz sys ema isie ungs ähig. Es mag genügen, einige cha ak e is ische Ziel-Mi el-Rela ionen zu nennen. C i- e ium dis inc ionis is dabei die Gemeindeg öße. Die g oßen S äd e - o allem wenn sie in den Ballungske nen liegen - leiden un e hohen P eisen ü G und und Boden, Mangel an jung äulichem Bau- gelände, e al e e Bebauung, wachsenden diseconomies und Ve s op- ungen im Ve keh . Fü einen nich ge ingen Teil ih e Gewe bebe iebe sind sie adi ionale S ando , de nu du ch ge inge G unds eue n, un- e nehmenseigene s ehende Anlagen sowie P ä e enzen bei A bei e - scha wie Kunden beibehal en we den kann. Das p imä e aumwi - scha liche Ziel de g oßen S äd e wi d dahe eine inne e Ums uk u- ie ung und nich eine simple Poli ik de A ahie ung on Indus ie- be ieben sein. Sie we den e suchen, u. a. Si z de "zen alen Funk io- nen" zu we den, d. h. on Spi zen e bänden de Indus ie, on Kon- ze nlei ungen, on Banken, Ve siche ungen, Kau häuse n, Handels- be ieben und hochwe igen Spezialindus ien. T adi ionell ansässige Gewe bebe iebe müssen da ü weichen; man läß sie bewuß abwan- de n, häl sie abe nach Möglichkei in den Randgebie en es . Als Mi - el eine solchen Poli ik sind e wa zu nennen: kul u elle Ein ich ungen wie Museen, Thea e , Schulen und Uni e si ä en, e ne Bäde , s äd i- sche Anlagen, Kong eßhallen, Messegelände, gu ausgebau e inne s äd i- 9* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 132 No be Klo en sche Ve keh ssys eme, Eingemeindungen am S ad and usw. Was also in den Me opolen und den zen alen g oßen S äd en anges eb wi d, is ein exklusi e kommunale S anda d als Vo bedingung ü einen quali a i en S uk u wandel. Nich die Zahl de Un e nehmungen, Ve - bände und Behö den zählen, sonde n de en Rang und Auss ahlungs- k a . Um dieses Ziel zu e eichen, we den Mi el wenig gescheu , die Ve schuldungsg enzen wei hinausgeschoben und gegebenen alls so- ga Einbußen in den S eue einnahmen in Kau genommen. Die Meh zahl de kleine en G oß- und de g oßen Mi els äd e bis zu den kleine en Mi els äd en in zen ale Lage be inde sich aum- wi scha lich in eine e gleichsweise güns ige en Lage. Die nega i en Agglome a ions olgen sind wei aus wenige ausgep äg , die Angebo e an S ando boden und o mals auch an A bei sk a elas ische als in den Ballungske nen. Die ö lichen Mä k e e weisen sich in de Regel als e izien genug, um die am O e en s ehenden Einkommen wei gehend zu binden und übe dies Kau k a aus den umliegenden Gebie en zu a ahie en. E wei e ungen bes ehende Gewe bebe iebe wie Neug ün- dungen we den im allgemeinen beg üß und bewuß ge ö de . Als Mi - el bie en sich neben de S eue poli ik (S undung, E laß und Hebesa z- ände ung) u. a. an: Boden o a swi scha , Au schließung on Indu- s iegelände, Zuges ändnisse bei de Ve so gung mi kommunalen Lei- s ungen wie Wasse , Elek izi ä und Gas, En gegenkommen bei de Ka- nalisa ion und bei S aßenbau en, Wohnungsbaup og amme mi de Be- o zugung on Facha bei e n bei de Ve eilung, K edi e eilung bzw. - e mi lung, E s ellung on Fab iken und We kshallen ode Lie e un- gen billigen Bauma e ials aus gemeindeeigenen Fo s en, Sandg uben und S einb üchen, E ich ung on Gewe beschulen, on Gymnasien usw. In den kleine en S ad - und Landgemeinden, o allem in den Gemein- den - um wenigs ens eine g obe Zi e zu nennen - un e 10000 Ein- wohne is de ö liche Indus ialisie ungsg ad (Indus iebeschä ig e am O je 100 Einwohne ) in de Regel e gleichsweise ge ing. Ein g oße P ozen sa z de am O en s ehenden ode on Gemeindemi gliede n an den A bei splä zen e wo benen Einkommen ließ zu Einkau szen en und den S ando en de Ve sandhäuse hin ab, ohne daß on den um- liegenden, in de Regel noch kleine en Gemeinden eine Kompensa ion zu e wa en is . Die kommunalen Fazili ä en (Bäde , Schulen e e.) sind wenig en wickel und die S eue einnahmen wegen des hohen An eils de landwi scha lichen Be iebe e gleichsweise ge ing. Diese Lage wie die lang is igen S uk u ände ungen in de Landwi scha zwingen die Meh zahl de kleinen Gemeinden zu eine Poli ik de Indus ialisie ung, so e n man einen ö lichen Wachs umsp ozeß übe haup glaub einlei- en zu können. Die Mi el, de en sich die Gemeinden hie bei bedienen können, sind in den schon genann en Mi elka alogen en hal en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 133 c) Die lang is igen En wicklungs endenzen in de äumlichen O d- nung de Wi scha haben die Chancen eine kommunalen S ando - poli ik in den le z en Jah zehn en in de ganzen Volkswi scha en - schieden e meh . Die en scheidenden G ünde wu den schon ge- nann . Es sind nich meh einige wenige Komponen en, o allem die Ma e ialgewich e und die Fazili ä en des Eisenbahn e keh s, die die Raums uk u p ägen und ü Sonde bewegungen nu noch wenig Spiel lassen, sonde n im Gegen eil die bis dahin wenige wich igen S and- o ak o en, die nun die S ando wahl en scheiden. Diese S ando - ak o en, da un e A bei sk a ese en, Bauland, Anschlüsse an Haup - e keh s e bindungen (z. B. Au obahnen), Wasse ese oi s, Ene - gieangebo und nich zule z kommunalwi scha liche Sozial-In es i io- nen, sind im g oßen und ganzen egional wie ö lich wei ges eu und on seh ielen Gewe bebe ieben as ei au zuspü en. Fü die jün- ge e En wicklung is es dahe besonde s cha ak e is isch, daß sich ge- ade die Aussich en ü kleine e und mi le e En wicklungsp ozesse selbs in den bislang indus iell zu ückgebliebenen Regionen e besse haben. Diese Sach e hal schließ nich einen ande en aus, daß nämlich nach wie o ein Ge älle in den Gewe beansiedlungsmöglichkei en zwischen den adi ionellen Indus iebe ieben und den indus iell gegen- wä ig neu e schlossenen Regionen sowie inne halb diese zwischen den einzelnen O en bes eh . Will man die un e schiedlichen Möglichkei en de Gemeinden, die S ando e eilung ak i zu beein lussen, wenigs ens annähe nd klassi- izie en, so is da on auszugehen, daß A ahie ungsmaßnahmen kei- neswegs in jedem Falle e olg eich sein we den und daß sich übe - dies ö liche Wachs umsp ozesse nich mi Siche hei eins ellen. Es is bei g oßen zen alen S äd en, abe auch bei mi le en Kommunen möglich, daß die ö lichen En wicklungschancen un e den gegebenen Ums än- den schon wei gehend ausgeschöp sind. Viel ach - und das gil be- sonde s ü die kleinen O e - läß eine empo ä es geleg e Raum- s uk u Wachs umsp ozesse, auch im Lilipu o ma , ein ach nich zu. In diesen Fällen we den sich soziale In es i ionen, zu denen de E olg on Nachba gemeinden ode g öße en O en e mu ig ha e, nich en- ie en. Das Risiko eine kommunalen S ando poli ik, die o mals on Ve schulden beglei e wi d, is somi nich ge ing. Die Risiken sind abe ungleich e eil . G undsä zlich, jedoch nu cum g ano salis gil , daß Ak ionsbe eich und E olgsaussich en im allgemei- nen mi de Gemeindeg öße zunehmen 14 , abe inne halb jede Gemeinde- 14 An G ünden hie ü sind u. a. anzu üh en: 1. Die wachsende Bedeu ung des Fe ndiens leis ungsgewe bes, das o - zugsweise in den g oßen bis mi le en O en seinen geeigne en S ando inde ; 2. die Pe sis enz bes ehende Agglome a ionen, handle es sich um ausge- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 134 No be Klo en g ößenklilsse wiede um ech e schieden sein können, und zwa u. a. nach Besiedlungsdich e, Ve e bungssi e (Ane bensys em ode Real ei- lung), kommunalpoli ischen Rahmenbedingungen 1S und wi scha s- geog aphische Lage. Bei dem wi scha sgeog aphischen Gesich spunk is zu un e scheiden zwischen dem kommunalen S ando im allgemei- nen aumwi scha lichen K ä e eld 16 und seinen spezi ischen Bezie- hungen zu den bes ehenden Agglome a ionen on Menschen und In- dus ien. Fü diese gil p ae e p op e , daß die Lage de Gemeinden im Randgebie de Agglome a ionen nich du chgängig, abe doch im Du chschni besonde s güns ig is 17• So e n ballungs e ne O e eine hin eichende G öße au weisen, also im Ve häl nis zu G öße de umliegenden Gemeinden, e wa eines K ei- ses, als zen ale O e anzusp echen sind, sind gegenwä ig egelmäßig ech e En wicklungschancen gegeben, die o allem au ih e A bei s- k a ese en, o handenes Baugelände und ein Mindes maß an kom- munalen Sozialin es i ionen zu ückzu üh en sind l8 • Kleine e O e au dem lachen Land und in e ie e nen Gebie en haben dagegen nach wie o ge inge e Möglichkei en, Indus iebe iebe zu gewinnen. Beispiele ü bi e e En äuschungen übe du chaus zielbewuß e, abe on alschen Vo ausse zungen ausgehende A ahie ungsmaßnahmen sind in eiche Zahl zu e b ingen. Gleichwohl sind auch kleine e Gemeinden in pe iphe- en Räumen nich on allen Chancen en blöß . Es beda alle dings egelmäßig eines En wicklungsp og ammes, das die K ä e de einzel- sp ochene Ballungen ode nu um g öße e Kommunen; 3. die Anziehungsk a , die jede g öße e Gebie skö pe scha aus wi - scha lichen, kul u ellen u. a. G ünden ( o geleis e e Sozialin es i ionen) auss ahl ; 4. das Ge älle in de Finanzk a on den g oßen zu den kleinen Gemein- den. IS üb k eis eie und k eisangehö ige Gemeinden, ob Eingemeindungen ode Sa elli eng ündungen möglich sind, ob Siedlungs e bände und Pla- nungsgemeinscha en bes ehen, ob die Gemeindegebie e in den Be eich eine egionalen S uk u poli ik allen ode nich und ande es meh . 16 So liegen die Zo .en andgebie e in de EWG ausgesp ochen pe iphe , ohne jensei s de üs g enze eine Kompensa ionsmöglichkei zu inden. Die na ü lichen Wachs ums o ausse zungen sind en sp echend beschni en. Die ühe en No s andsgebie e de Ei el und des Huns ücks haben dagegen du ch die In eg a ionse olge neue En wicklungschancen e hal en und können o allem du ch eine o sch ei ende Ve keh se schließung (S aßenbau) den An- schluß an bes ehende Indus ieke ne gewinnen (Ansä ze hie zu b ach e das Zen ale-ü e-P og amm ü die S ando e Wi lich-Wenge oh und Bi - bu g). 17 So is z. B. de Ballungs aum S u ga on einem Randgebie um- geben, in dem e wa 63 H de Einwohne de gesam en Agglome a ion woh- nen und in dem die Indus iedich e (Beschä ig e je km 2) besonde s asch zunimm . 18 Als indi ek e Beweis mag gel en, daß in den 16 Gemeinden, die zu- nächs (1960) du ch das Zen ale-ü e-P og amm ge ö de wu den, in 11/2 Jah- en 40 Be iebe mi geplan en 7000 A bei sk ä en angesiedel we den konn en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 135 nen Gemeinden wie auch on Gemeinde e bänden übe s eig . Älmlich wi ken wei eichende Neu o ma ionen on P oduk ionsmi eln, wie sie die g oßen Wasse k a we ke im Wallis ode die geplan en Zwischen- bzw. Ends a ionen on Öllei ungen da s ellen. Tas ende Ve suche de Gemeinden, aus eigene Ini ia i e und mi eigenen bzw. gebo g en Mi - eln kleine Zweigwe ke und Kleins un e nehmungen zu a ahie en, kön- nen gegebenen alls auch einen An ang da s ellen, doch sind sie mi nu schwe e e ba en konjunk u ellen und inanziellen Risiken beha e . d) Po en ielle En wicklungschancen können im A ahie ungswe be- we b de Gemeinden un e einande asch dahinschwinden. So wie die aumwi scha liche En wicklung des 19. Jah hunde s o z des allge- meinen Wi scha swachs ums p ospe ie ende neben niede gehenden (En lee ungs-) Gebie en kann e, so we den sich auch heu e die Segnun- gen de wi scha lichen En wicklung in e egional und in e lokal nu seh ungleich e eilen. A ahie en e wa einige Gemeinden A bei sk ä e, so geschieh dies pa iell au Kos en ande e Kommunen. Un e neh- mungs- wie Be iebskonzen a ion beg enzen eben alls die allsei igen En al ungsmöglichkei en. IV. Gemeindes eue n und S ando wahl Ich gehe nun zu E ö e ung de jenigen kommunalen Bes eue ungs- o men übe , die im Rahmen des Themas in e essie en. Wegen des gewähl en me hodischen Ansa zes emp iehl es sich, nich Elemen e eines Fo malschemas kommunale S eue n zu disku ie en, sonde n on kon- k e en Fo men de Bes eue ung auszugehen. Un e such we den un- mi elba e und mi elba e aumwi scha liche Wi kungen de kommu- nalen S eue poli ik. Unmi elba seien dabei solche Wi kungen genann , die u sächlich und ohne kausale Zwischengliede au S eue sa zdi e en- zie ungen zu ückge üh we den können. Mi elba e Wi kungen sollen dagegen solche äumlichen Vo gänge heißen, die aus eine an A und Höhe de Gemeindes eue n o ien ie en Ausgabenpoli ik olgen. Nich behandel we den Konsequenzen on S eue s undungen und S eue e laß. Die S eue s undung is als isolie e s eue poli ische Maß- nahme kaum on einem aumwi scha lichen E ek beglei e , wohl abe in Kombina ion e wa mi ausgep äg en S eue sa zdi e enzie ungen bzw. mi indi ek en Sub en ionen du ch die kommunale Ausgabenpoli- ik; sie is abe in jedem Fall ungleich wenige p oblema isch als de S eue e laß, de gegen den G undsa z de s eue lichen Gleichbehand- lung e s öß 10• Fe ne wi d da au e zich e , alle kommunalen Be- 10 Selbs dann, wenn eine S eue allen neuangesiedel en Be ieben nu ü eine bes imm e Zei , e wa ü d ei ode ün Jah e, e lassen wi d, lieg eine pe sonelle Di e enzie ung gegenübe den al eingesessenen Be ieben o . De OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 142 No be Klo en e mögen diese Ve mu ung nich zu wide legen. Sie wü de ein e - s ä k es Gewich e hal en, wenn es möglich wä e, Hebesa zs euung und jünge e Hebesa z a ia ionen zu mo i ie en. Eine solche Au gabe is nu un ollkommen lösba . Gleichwohl kann ich wegen de nach ol- genden Gedankengänge nich au die Nennung de in meine Sich we- sen lichen Bes immungsg ünde e zich en35• Zue s wä e au die quan i a i e S uk u de Reals eue n zu e wei- sen. Die Hebesä ze ü Gewe bee ag- und Gewe bekapi als eue sind zum einen e schieden hoch, je nachdem, ob eine Lohnsummens eue e hoben wi d ode nich 36 ; sie a iie en zum ande en mi dem p ozen- ualen An eil de G unds eue n an de Reals eue k a , de mi sin- kende Gemeindeg öße s eig . Indem die Gewe bes eue bei den kleinen Gemeinden z. T. e heblich an Gewich im Gemeindes eue buke einbüß , we den auch die manch- mal ex em nied igen Hebesä ze bei solchen ziemlich ansp uchslosen Kommunen e s ändlich. Das du chgängige Hebesa zge älle abe is mi diesem A gumen allein bei wei em auch nich annähe nd zu e klä en. Hinzu e en müssen u. a. Angaben bzw. Annahmen übe Finanz- beda wie S eue s ä ke de Gemeinden. übe den nach Gemeindeg ößenklassen ges a el en Finanzbeda lie- gen -sowei ich sehe - keine übe zeugenden Be echnungen o . Man is au die e ek i en Ausgaben und meh ode wenige hypo he ischen Finanzbeda sskalen angewiesen. Beide Anhal spunk e sind unbe iedi- gend. Imme hin mag auch ü uns die unbes i ene Ansich gel en, daß de Finanzbeda je Kop mi de Gemeindeg öße übe p opo ional ans eig . Kleine e Gemeinden sind dami wenige bedü ig als mi le e ode ga g oße Gemeinden. Die g aduellen Un e schiede wa en abe ühe wohl g öße als heu e 37• aus ich en. Dami eng e bunden is die Beobach ung, daß die Gewe bes eue - p lich igen in solchen Fällen e suchen, schon bei de Ze legungse klä ung übe den einhei lichen S eue meßbe ag nach §§ 28-35 GewS G mi dem gewe blichen Gewinn möglichs do hin zu gehen, wo de nied igs e Hebesa z e hoben wi d. 35 Nich eingegangen wi d au G ünde, die ein his o ische Na u sind ode aus de indi iduellen Lage einzelne Gemeinden olgen. Solche Mo- men e können im konk e en Einzel all die meh allgemeinen Zusammen- hänge übe decken. Um ein Beispiel ü den Ein luß his o ische Fak en zu geben: im Regie ungsbezi k Da ms ad liegen die Hebesä ze sei jehe höhe als in den Regie ungsbezi ken Wiesbaden und Kassel, was sich aus de ü- he en Zugehö igkei de Bezi ke Wiesbaden und Kassel zu P eußen e klä . Hie zu H. WöbeT, a. a. 0., S. 12. 36 1959 be ug de gewogene Du chschni shebesa z (Gewe bes eue nach E ag + Kapi al) ü Gemeinden mi Lohnsummens eue 246, ü Gemein- den ohne Lohnsummens eue 287 Punk e. Quelle: Gemeindliche Reals eue n im Rechnungsjah 1959, H sg.: S a is isches Bundesam , Wiesbaden, A b.N . VII/43/19, S. 28; die Gewich ung e olg e anhand de Angaben au S. 32/33. 37 Finanzbeda sskalen diese A sind nich kons an , sonde n u. a. auch eine Funk ion de kommunalen Bedü niss uk u en; diese abe un e liegen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 143 Das Finanzbeda sge älle allein wü de ein Hebesa zge älle wei - gehend mo i ie en, wenn die Reals eue k a de Gemeinden je Kop als gleich hoch angenommen we den dü e. Das abe kann man nich . Die Reals eue k a de Gemeinden je Kop sink nich nu im g oßen Du chschni mi den Gemeindeg ößenklassen, sonde n sie läß übe - dies eine wachsende Di e enzie ung inne halb jede Gemeindeg ößen- klasse e kennen. Das gleiche, abe in noch e s ä k em Maße, gil ü die Gewe bes eue g undbe äge p o Kop . Tabelle und G aphik~7' zeigen olgendes: 1. In den k eisangehö igen Gemeinden sinken die Gewe bes eue - g undbe äge je Kop kon inuie lich mi de Gemeindeg ößenklasse, wäh end sie bei den k eis eien S äd en e s allen (bis zu G ößen- klasse mi 100000 bis un e 200000 Einwohne ), dann ans eigen (bis zu G ößenklasse mi 20 000 bis un e 50 000 Einwohne ) und dann wiede allen. 2. Das Wachs um de Gewe bes eue g undbe äge is bei den k eis- eien S äd en zunächs ü die g öß en Gemeinden am s ä ks en (1953/1960), spä e weisen abe die mi le en Gemeindeg ößenklassen die höchs en Wachs ums a en au (1958/1960). 3. Die Di e enzie ung de Gewe bes eue g undbe äge nimm mi allende Gemeindeg ößenklasse zu 38 ; die Du chschni szi e n en hal- en demnach ge ade bei den mi le en und kleine en Gemeinden seh he e ogene We e und sind ohne zusä zliche K i e ien wenig aussage- k ä ig. Dieses Bild on de kommunalen S eue k a - in den Gewe be- s eue g undbe ägen gemessen - leg in Ve bindung mi de ange- nommenen Finanzbeda sskala und de es ges ell en Hebesa zs eu- ung einige wei e e Schlüsse nahe: - Das S eue k a ge älle is , on den kleinen und kleins en Kommu- nen abgesehen, allem Anschein nach ge inge als das Finanzbeda s- ge älle. Dami wä e ein objek i e G und ü das Ge älle de Ge- we bes eue hebesä ze nach Gemeindeg ößenklassen ge unden. eine un e kennba en Ni ellie ungs endenz. Ja, es schein so, daß de Finanz- beda je Kop bei ielen kleinen Landgemeinden wegen de ungüns igen Bebauungss uk u eine sei s und de sp ungha s eigenden Ansp üche an die kommunale Daseins ü so ge ande e sei s ausgep äg höhe is als de - jenige g öße e Land- und S ad gemeinden. T i diese Ve mu ung zu, dann sink im Du chschni de Finanzbeda je Kop mi wachsende Gemeinde- g öße, um bei ca. 60-80 000 Einwohne n sein Minimum zu e eichen und an- schließend mi de Einwohne zahl zuzunehmen. Im olgenden we den wi jedoch die ein ache e und allgemein e e ene Hypo hese on de kon inuie - lichen, zugleich übe p opo ionalen Zunahme des Finanzbeda es mi de Ge- meindeg öße zug unde !Eigen. 37" Vgl. Anhang, Tabelle 2 und zugehö ige Skizzen 1 und 2. 38 Vgl. Anhang, Tabelle 1, Spal en 1-3. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 144 No be Klo en - Das Hebesa zge älle eich abe nich aus, um die Gemeinden mi - le e G öße ( on 20000 bis un e 100000 Einwohne ) den g oßen Gemeinden (ab 100 000 Einwohne ) in dem "Mobili ä san eil ü wi scha s ö de nde Sozialin es i ionen" gleichzus ellen. Ih inan- zielle Spiel aum ü in es i e Ausgaben, die nich Folgewi kungen des G ößenwachs ums selbs und dami Finanzbeda im üblichen Sinne sind, is demjenigen de g oßen O e ela i (je Kop ) übe - legen. Das gil o allem im Ve gleich mi den S äd en on 100000 bis zu 2-400 000 Einwohne n, die nich Me opolen sind, dami zwa annähe nd de en Finanzbeda kennen, nich abe übe de en An- ziehungsk a au die zen alen Füh ungsspi zen und au die Fe n- diens leis ungsbe iebe e ügen. Das gleiche gil mi ande e Be- g ündung ü die kleinen und kleins en Gemeinden. -Wegen de eno men Di e enzie ung de S eue k a in allen G ö- ßenklassen is zu un e scheiden zwischen den s eue s a ken und den s eue schwachen Gemeinden. Auch zwischen ihnen bes eh ja ein Hebesa zge älle, das in dem allgemeinen Ge älle de Hebesä ze nach Gemeindeg ößenklassen en hal en is und wie dieses die S eue k a - un e schiede nu z. T. neu alisie . -Die inanzdisposi i en F eihei sg ade sind demnach bei den s eue - s a ken Gemeinden mi le e G öße am höchs en. Ihnen s ehen seh inanzschwache Gemeinden in den mi le en wie den kleine en G ö- ßenklassen gegenübe . Wie e klä sich nun die kommunale S eue k a s euung? Diese F age soll nu seh allgemein und un e Bezugnahme au die im Teil II da - geleg en aumwi scha lichen En wicklungs endenzen behandel we - den. Au ihnen ußend un e such en wi im Teil III die Wachs ums- chancen on Gemeinden je nach G öße und wi scha s geog aphische Lage. übe du chschni liche Wachs umschancen sp achen wi o wie- gend den O en in den Ballungske nen und den zugehö igen Rand- gebie en sowie an wi scha sgeog aphisch güns igen Punk en in den bislang wenige en wickel en Regionen zu. Das heiß abe , daß die höchs en Wachs umsp ozen e e mu lich in Kommunen mi le e G öße, die sich du ch eine güns ige Lage, dami eine asche Expansion de ö - lichen Gewe bebe iebe auszeichnen, zu inden sind. T i diese Sich zu, dann muß die S uk u des Gewe bes eue au - kommens und dami de Reals eue k a da on Zeugnis ablegen. De Nachweis is nu auße o den lich schwe zu üh en. E is z. B. ü den G oß aum S u ga , wie aus den Angaben in de beige üg en Skizze he o geh , nich du chgängig zu belegen. Imme hin sp echen die Zi - e n in o o ü unse e Thesen 39• 39 Vgl. Anhang, Skizze 3; siehe auch die Zi e n bei Tabelle 2. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 145 Quan i a i e S uk u des Reals eue au kommens, Finanzbeda sge- älle und S euung de Reals eue k a , insbesonde e de Gewe bes eu- e g undbe äge, e mögen die Hebesa zs euung o z de ge undenen En sp echungen abe noch keineswegs olls ändig zu e klä en. Nich minde wich ig is als wei e e Bes immungsg und das kommunalpoli- ische Ve hal en de Gemeinden, also hie ih e En scheidung, ob sie die Gewe bes eue hebesä ze übe haup als Ak ionspa ame e einse zen wollen. Das Ta sachenbild sp ich dagegen wie auch alle pe sönlichen In o ma ionen. Es is die Rede on Ka ellabsp achen; diese sind abe ohne adäqua e Mo i e nich denkba . Ein solches Mo i wä e e wa in dem allgemeinen S eben zu sehen, Zuweisungen aus Landesmi eln, die sich ja u. a. an den kommunalen Hebesä zen o ien ie en, nich zu ge- äh den. Ein wei e es Mo i bes ände in de unbes i enen Einsich , daß ein Hebesa zwe bewe b nu beding E olg haben könne, in jedem Falle abe ande en Fo men de Kommunalpoli ik, o allem eine Poli- ik indi ek e Sub en ionen, un e legen sei. Au diesem Gebie mi ein- ande zu konku ie en, gil dann als legi im, wäh end de Kamp mi Hebesä zen als un ai , wenn nich als bewuß böswillig angesehen wi d. Auch wä e de Wide s and de Gemeindemi gliede gegen eine im Ve gleich mi den Hebesä zen in ande en Gemeinden disk iminie- ende S eue anspannung zu e wähnen. Kollek i bedü nisse we den eben nu la en emp unden. d) Ich komme zu Ausgabenpoli ik. Sie is im Gegensa z zu eine Poli ik de in e lokalen Di e enzie ung de Hebesä ze unbes i enes Ins umen de Gewe bea ahie ung. Wi scha s ö de nde Ausgaben sind so gang und gäbe, daß aus allen mi le en und g oßen, abe auch aus de übe wiegenden Meh zahl on kleinen und kleins en Gemeinden Beispiele zu e b ingen sind. Es bes eh kein Zwei el, daß die inanziel- len Ans engungen de Gemeinden im Sinne eine iskalisch o ien ie - en Ausgabenpoli ik zwecks A ahie ung on P od.uk ion und Kau - k a auße o den lich hoch sind und sich o allem in eine Fülle in- di ek e Sub en ionen niede schlagen. Die C ux is nu , daß man die wi scha s ö de nde A ahie ungspoli ik de Gemeinden selbs bei seh in ensi en Bemühungen nu eilweise quan i izie en kann. Eine en sp echenden Analyse de Gemeindeausgaben nach Ve wendungs- zwecken sind jeden alls ela i enge G enzen ge.se z . Wie is de Bau on Schwimmbäde n, Gewe beschulen, S aßen usw. im Einzel all zu beu eilen? Wo is bei solchen Ausgaben die Scheiqelinie zwischen dem "ech en" Finanzbeda bzw. den "adäqua en Ausgaben" und den spezi isch gewe be ö de nden Ausgaben zu ziehen? Auch ehlen S a i- s iken übe das Ausmaß de kommunalpoli isch beding en S ando - luk ua ionen. 10 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 146 No be Klo en Die In ensi ä de kommunalen A ahie ungspoli ik is o enba eine Funk ion e s ens des Mobili ä san eiles an den gesam en S eue ein- nahmen, besonde s aus de Gewe bebes eue ung, und zwei ens de E - schließung ande e Quellen, e wa de K edi au nahme ode Zweckzu- weisungen aus Fö de ungsp og ammen 4o • De Mobili ä san eil als kom- munals a egisch e wendba e Finanz ese e bes imm sich seine sei s nach S eue k a und Hebesa z. Indem die Gemeinden au eine in e - lokaie Hebesa zdi e enzie ung wei gehend e zich en, sind es die Un- e schiede in de S eue k a , die le z lich die Mobili ä san eile quan i- a i ixie en. Sie sind ein unmi elba e G admesse ü die wi scha s- ö de nde Ak i i ä de Gemeinden, wäh end die kommunale Poli ik eine endenziellen Hebesa zni ellie ung im Sinne eine mi elba en S ando wi ksamkei gedeu e we den muß. Bei de Hebesa zpoli ik handel es sich in diese Sich um ein passi -adap i gehandhab es In- s umen de Gemeinden. Die kommunale Gewe be ö de ung wi d do am s ä ks en sein, e s ens wo die S eue k a bei gegebenem Finanzbeda ela i am höchs en is , zwei ens wo die Wachs ums a en de S eue k a am g öß- en sind ode als besonde s hoch e wa e we den und d i ens wo de gegebene Mobili ä san eil besonde s geziel und konsequen eingese z wi d. Das sp ich in e s e Linie ü die g oßen S äd e sowie die mi - le en und kleine en Gemeinden in zen ale Lage bzw. in den en wick- lungs ähigen Randgebie en on Ballungen. Bei ielen Gemeinden in solche Lage s öß man au die schon da geleg e zi kulä e Ve u sachung. Wegen güns ige wi scha s geog aphische Lage e ügen sie übe hohe Gewe bes eue einnahmen bei eilweise mäßigen adäqua en Aus- gaben, und dami is ihnen die Möglichkei a ahie ende Sozialin e- s i ionen gegeben. Mi diese Ansich ko espondie du chaus das E - gebnis de schon ühe e wähn en Enque e de BA V A V. Es wi d im Vo wo au olgenden -m. E. zu ein achen - Nenne geb ach : "In dem Zei aum on 1955-1957 siedel en sich die Indus iebe iebe zum g oßen Teil in den Randbezi ken de G oßs äd e und Ballungs äume an. In den Jah en 1958-1960 wu den die indus iell wenige e schlos- senen ländlichen Gebie e be o zug , in denen noch A bei sk ä e gewon- nen we den konn en." e) Das E gebnis meine Analyse sowie einige Folge ungen asse ich in olgenden Thesen zusammen: 1. Die Auss a ung mi Gewe bebe ieben en scheide in allen Ge- meinden - on den Kleins kommunen abgesehen - übe de en Fi- nanzlage. Fas alle Gemeinden suchen dahe Gewe bebe iebe zu a a- hie en bzw. das Wachs um e ablie e Be iebe zu beschleunigen. 40 Die an zwei e S elle genann en Quellen sind in ih e E giebigkei in de Regel nich unabhängig on de e s genann en Quelle. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 147 2. Kommunalpoli ische Ak ionspa ame e sind nich die Hebesä ze, sonde n wi scha s ö de nde Sozialin es i ionen. Die Hebesä ze sind als De e minan e de S eue einnahmen abe mi elba s ando wi ksam und insowei mi de kommunalen Ausgabenpoli ik zi kulä e knüp . 3. Bei eine im g oßen und ganzen wenig di e enzie en Hebesa z- s euung und einem gegebenen Finanzbeda i. e. S. bes imm die je- weilige Reals eue k a die ausgabenpoli ischen F eihei sg ade (übe den Mobili ä san eil) und dami die In ensi ä kommunale A ahie- ungsmaßnahmen. Diese sind nu un ollkommen aus de allgemeinen Ausgabens uk u he auszulösen. 4. De Mobili ä san eil is beg enz kommunalpoli isch manipulie - ba . E wi d -auch in lang is ige Sich -en scheidend bes imm du ch auße gemeindliche Phänomene. Zu nennen sind hie neben den gleichsam lokalisie en un e nehme ischen Fähigkei en die allgemei- nen olkswi scha lichen Wachs ums endenzen, die jeweilige kon- junk u elle Si ua ion und die wi scha sgeog aphische Lage. Es cha ak- e isie eben eine e agsabhängige S eue , daß sie die po en ielle S eue k a on Ein ich ungen au dem kommunalen Hohei sgebie in den S eue einnahmen e ek i we den läß , ohne daß die S eue k a - un e schiede einen wesen lichen Bezug zu den kommunalen Leis ungs- un e schieden au weisen. 5. Ein gegebenes S eue k a ge älle beinhal e u. a. ungleiche S a - bedingungen im A ahie ungswe bewe b und dami di e gie ende En wicklungschancen. Einen besonde s g oßen Vo sp ung haben die Ballungske ne, die sich alle dings o mals speziellen An o de ungen im Finanzbeda gegenübe sehen, wie die zen al gelegenen ode in Wachs umgebie en (Ballungs ände e c.) gelegenen Kommunen mi le~ e G öße. Kleine e Gemeinden haben gegenwä ig o allem e schließ- ba e A bei sk a ese en als zugk ä ige Mo gengabe anzubie en. 6. Die Konsequenzen sind u. a.: a) daß sich das S eue k a ge älle hie und da noch wei e au äche n wi d, b) daß on den Gemeinden in die na ü liche Kon igu a ion de S and- o ak o en e älschend eingeg i en wi d, c) daß sich iele Gemeinden au den Weg eine iskan en, gg . un- soliden Finanzpoli ik begeben, d) daß imme d ingliche Finanzausgleichsmaßnahmen ge o de we den. 7. Das Ausmaß indi ek e Sub en ionen, dami on S ando ehllei- ungen, is allem Anschein nach seh g oß. Es wi d beglei e on sozia- len Fehlin es i ionen und eine egozen ischen Gemeindepoli ik. Be- 10' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 148 No be Klo en sonde s kleine e Gemeinden spe en sich mi allen Mi eln gegen Be- iebss illegungen, wenn auch die A bei sk ä e so o ande no s neue A bei splä ze inden (Beispiel: Schließung deu sche E zg uben). 8. Die wi scha s ö de nde Ak i i ä de Gemeinden da abe nich nu nega i beu eil we den. Sie ha die äumlichen Neu o ma ionen nach dem 2. Wel k ieg wesen lich beschleunig und sich z. T. in Bahnen beweg , die in den allgemeinen aumwi scha lichen En wicklungs en- denzen o gezeichne wa en. I-Iie zu Teil VI. Exku s I: Die Gewe bekapi al- und die Lohnsummens eue Beide Bes eue ungsa en, die s eue sys ema isch zu den Kos ens eu- e n gehö en, lassen die po en ielle S eue k a on Gewe bebe ieben nich im gleichen Maße e ek i we den, wie das bei eine Gewe be- e ags eue de Fall is . Dami allen die ekla an en S eue k a - un e schiede z. T. o . De An eiz, Be iebe zu a ahie en, wi d ge in- ge ; auch sind die Chancen ela i gleichmäßige e eil ; zudem äll bei ihnen die Du s s ecke zwischen de Ansiedlung de Gewe be- be iebe und dem e meh en S eue an all o . Gleichwohl sind beide S eue n mi allen Nach eilen de Gewe bes eue in gemilde e Fo m beha e . Exku s II: Die A bei se ags eue Ih Raume ek en sp ich wei gehend demjenigen de Lohnsummen- s eue . Bei übe ö liche Lohnbildung üh jede Hebesa zdi e enzie- ung zu eine un e schiedlichen Belas ung de Be iebe in den einzel- nen Gemeinden, dami endenziell zu S ando e lage ungen. Geling die übe wälzung om S eue des ina a au die Be iebe nu eilweise, dann en s eh ein in e lokales Ge älle in den e ügba en Einkommen de Beschä ig en jeweils eine Ta i g uppe. Wechsel des A bei spla zes und gg . des Wohno es können die Folge sein. Wegen de Bindung de S eue k a e eilung an Zahl und Quali ä de Beschä ig en we - den die Gemeinden übe dies zu wi scha s ö de nden Sozialin es i io- nen e anlaß . 2. Die G unds eue a) Je nach Wahl de Bemessungsg undlage is die G unds eue den Kos ens eue n (Belas ung eines P oduk ions ak o s un e Zug undele- gung de Einhei swe e), den E ags eue n ( ü Mie wohng unds ücke und landwi scha lich genu z e G unds ücke un e Anknüp ung an die Roh- ode die Ne oe äge bzw. die Is - ode die Solle äge) ode den Ve mögenszuwachss eue n (Baulands eue ,Bodenwe zuwachss eue ) zuzu echnen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 149 Wi haben on olgenden Sach e hal en auszugehen: 1. Au den d ei Teilmä k en des Bodens ( ü Anbau-, Abbau- und S ando boden) sind die Fo ma ionen on Angebo und Nach age du chaus e schieden; gleichwohl ko espondie en die Teilmä k e bei meh e en sich anbie enden Nu zungsmöglichkei en seh eng mi eih- ande . 2. Das Angebo an S ando boden muß selbs da ökonomisch nich s a sein, wo eine To albebauung o lieg . Die G unds ückseigen üme we den un e den Vo ausse zungen eines a ionalen Ve hal ens sowie des Ausbleibens on kon inuie lichen Bodenp eiss eige ungen ih en Boden s e s dann anbie en, dami neuen Ve wendungszwecken zu üh- en wollen, wenn dessen Ne o e zinsung (Pach zins ode kalkula o i- sche Zins bei Eigennu zung) hin e dem Zins ü eine Kapi alanlage gleichwe ige Boni ä zu ückbleib . Die U sachen können ce e is pa i- bus sein: en wede zu ückgehende E agse wa ungen aus dem G und- e mögen ode empo ä e P eiss eige ungen ü G und und Boden ode höhe e P o i e ande wei ige Kapi al e wendungen. 3. Die Ma k enge ü S ando boden is wesen lich das E gebnis eine zi kulä en Ve knüp ung zwischen Nach ages eige ung, P eis ans ieg und Angebo s eak ion. We den on den Bodeneigen üme n zukün ige Gewinne aus Bodenwe s eige ungen e wa e , dann sind sie be ei , in ih e Anlagenkalkula ion eine Ve zinsungsdi e enz bis zu Höhe des geschä z en We zuwachses hinzunehmen. Ein We zuwachs on weni- gen P ozen en p o Jah kann so aus eichen, um Baug unds ücke b ach- liegen ode übe aus ex ensi nu zen zu lassen. Die Angebo s e knap- pung an S ando boden wi d wesen lich e s ä k du ch die gewe bs- mäßige Baulandspekula ion 41 • 4. Die Eins ellung zum Bodenbesi z is o mals i a ional. P es ige- denken, soziales He kommen, ins ink i e Besi z eudigkei und Angs o eine Gelden we ung lassen die Bodeneigen üme sowohl au eine po en ielle G und en e als auch au lohnende Kapi alanlagen ande swo e zich en. Die Bodenknapphei wi d so en schieden e s ä k 42• 5. Die We zuwächse bei G und und Boden we den on den G und- eigen üme n uk i izie en wede in Fo m des Kau p eises bei einem Ve kau des Bodens ode in Fo m eine G und en e bei Ve mie ung ode Ve pach ung de G unds ücke, in de Regel mi da au be indlichen Gebäuden. Im e s en Fall haben wi es mi ealisie en Ve mögens- 41 Sie ha in manchen Agglome a ionen dazu ge üh , daß bis zu 20 bis 40 H des Bodens blockie wa en und sind (Bodenspe e am S ad and); es gib Bauland, das sei de Zei o dem 1. Wel k ieg b achlieg . 42 Im Jah esdu chschni 1950-1960 s iegen die G unds ücksp eise um 20-30 H, im Jah e 1961 eilweise bis zu 100 H und meh . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 150 No be Klo en zuwächsen bzw. mi Spekula ionsgewinnen und im zwei en Fall mi s eigenden Einkommen aus G und e mögen zu un. In diesen Ein- kommen sind egelmäßig sowohl die einen G und en en, d. h. das Knapphei se gebnis de na ü lichen Bodenquali ä en, als auch das öko- nomische Resul a de In es i ionen in und au G und und Boden en , hal en. Es is p ak isch nich ode nu seh un ollkommen möglich, die eine G und en e on dem E ek de Melio a ionen und Au bau en, die E gebnis eine un e nehme ischen Ini ia i e sind, zu ennen. Ana- loges gil ü Ve kau se löse. Da die jäh lichen We zuwächse des G und e mögens keinen ode nu einen beg enz en Zusammenhang mi de p oduk i en Leis ung au - weisen, we den sie egelmäßig und mi Rech als un e dien e, wenn auch gg . noch nich ealisie e Rein e mögenszuwächse beu eil . Eben- alls gil die G und en e, o allem als s äd ische Lage en e, aus de Sich de pe sonellen Ve eilung als ein a bei sloses Einkommen, und zwa unbeschade eine g enzp oduk i i ä s heo e ischen Deu ung ode eine ande wei igen heo e ischen E klä ung de G und en enhöhe. 6. De Bodenp eisdi e enzie ung en sp echen bes imm e In ensi ä s- g ade in de Bodennu zung. Hohe G unds ücksp eise bedingen eine in- ensi e, nied ige Bodenwe e eine ex ensi e Nu zung. Bei dem übe - gang on eine ex ensi e en zu eine in ensi e en Bodennu zung als Folge anziehende G unds ücksp eise we den K ä e ei, die de Ten- denz zu Agglome a ion en gegenwi ken. So we den bei s eigenden G und en en Wohnsi ze und Be iebe in die Randzonen on Ballungen e leg (z. B. Hambu g)43. In gleiche Rich ung wi k das Lohnge älle, das alle dings meh und meh ni ellie wi d. Hohe Bodenp eise wie hohe G und en en sind somi Ausd uck ö liche Nach ageagglome a- ionen, en al en abe zugleich en gegenge ich e e Wi kungen. 7. G und en en- und Bodenp eisen wicklung sind nich on den all- gemeinen aumwi scha lichen Tendenzen zu ennen; gl. hie zu II, 2 a), dd). b) Fü die Analyse de S eue wi kungen au die S ando wahl we - den zunächs o ausgese z : 1. kons an e Nach age nach S ando boden und kons an es Angebo an S ando boden mi eine bes imm en egionalen und ö lichen Ve eilung, 2. olls ändige Konku enz, 3. keine Bes eue ung on G und und Boden. U Leihbüche eien e wa wande n on de Haup s aße in die Nebens a- ßen. S a de E ich ung on Zweigwe ken im Ballungske n we den Niede - lassungen in umliegenden Regionen be o zug . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 S ando wi kungen kommunale Bes eue ungs o men 151 Bei Gel ung diese Vo ausse zungen wi d de Boden op imal genu z . Das - mone ä e - G enzp oduk eine jeden Bodeneinhei is de zu- gehö igen G und en e gleich und diese s ell sich bei allen Böden in e - gleichba e Lage in de selben Höhe ein. Das G und en enge älle en - sp ich somi dem G enzp oduk i i ä sge älle, das seine sei s Aus- d uck eine adäqua en Nu zung des Bodens in abnehmenden In ensi- ä sg aden is und seinen ma k mäßigen Niede schlag in dem Boden- p eisge älle (Abs u ung de einen G undwe e) inde . Das Bodenp eis- ni eau is zinsabhängig. Die d i e Vo ausse zung des Ausgangsmodelles wi d nunmeh au - gehoben und du ch die Annahme eine p opo ionalen S eue au die eine G und en e e se z . Un e s ell we den also nunmeh einhei liche S eue meßzahlen und einhei liche Hebesä ze ü eine Bes eue ung de einen G undwe e (ode de einen G und en en). Die S eue schuld wächs dann absolu mi den G undwe en, d. h. das S eue ge älle en - sp ich dem G und en enge älle. Un e diesen Ums änden ände sich in de äumlichen O dnung de Wi scha nich s, da ja die Nu zung des Bodens auch gleich bleib . Das mone ä e G enzp oduk is übe all de Summe aus zugehö ige Ne og und en e und S eue p o Flächen- einhei gleich, wobei sich de S eue an eil au de ganzen Linie au den gewähl en S eue sa z eins ell . Jede Ve such eine S eue übe - wälzung muß schei e n, da die Ve kau sp eise on dem Käu e , de die Ne og und en e mi ande en Kapi alanlagen gleiche Boni ä und Lau zei e gleich , um die kapi alisie e G unds eue gesenk we den. Wi d eine p og essi e S eue au die eine G und en e einge üh , d. h. wachsen die Hebesä ze mi den G und en en bzw. den einen G undwe en, dann sinken die Ne og und en enan eile am G enzp o- duk mi s eigende Boden en e ( espek i e Bodenwe ). Die po en iel- len Bodenp eis e lus e sind mi ande en Wo en um so g öße , je hö- he die einen G undwe e o de S eue au lage wa en. Auch hie en äll jede Wi kung au die äumliche O dnung de Wi scha , da keine Ve anlassung bes eh , die Bodennu zung zu ände n H• Wü de eine S eue au die B u og und en e ode die B u og und- we e beschlossen, so wä en die Wi kungen denjenigen eine S eue au die Is e äge aus Boden e mögen gleich. In beiden Fällen i 44 Nach GeTlojJ is die eine G unds eue "de jenige Einkommenszweig, de eine es lose Wegs eue ung e laub , ohne daß diese S eue quelle zu e siegen d oh ... G unds ücksbenu zung und - e we ung e olgen nämlich (um des A bei s- und Kapi ale ags willen) auch dann, wenn dem Eigen üme keine G und en e in Aussich s eh " (W. GeTlojJ, S eue wi scha sleh e, in: Hand- buch de Finanzwissenscha , 2. Au l., 2. Bd., Tübingen 1956, S. 320). Diese Sa z is heo e isch nich anzuzweüeln, abe p ak isch is es unmöglich, die eine G und en e (den einen G undwe ) allein zu bes eue n. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 254 Willi Albe s ins anz zwischen Zen al egie ung und Gemeinden eingeschoben wi d. Die Ve ein achung is also zu e e en. 1. Ausgangspunk ü die Wi kung des Finanzausgleichs au die äumliche O dnung de Wi scha soll ein Zus and sein, bei dem die gesam en Einnahmen an die Zen al egie ung ließen und die Ausgaben eben alls zen alges eue we den, die Gemeinden also nu als aus üh- endes O gan de Zen al egie ung ungie en und ö liche Un e schiede in de Höhe de Ö en lichen Ausgaben ausschließlich beda sbeding sind. Die Maßs äbe ü die E mi lung des Beda s können in diesem Fall unbe ücksich ig bleiben, da es nu da au ankomm , daß sie ein- hei lich ü das gesam e Wi scha sgebie angewende we den. 2. Die nächs e S u e wä e dann eine besch änk e Finanzau onomie de Gemeinden au de Einnahmensei e, die in de E agshohei übe eigene S eue n bes eh . -Die Besch änkung de Finanzhohei au die E agshohei de S eue n implizie eine gleichmäßige Höhe de S eu- e n im gesam en S aa sgebie . Es is zweckmäßig, diese Annahme da- du ch zu e gänzen, daß auch ein eie Zugang de Gemeinden zum Ka- pi alma k ausgeschlossen wi d, mi de en Hil e sie das Volumen de ihnen zu Ve ügung s ehenden Finanzie ungsmi el e ände n kön- nen. Diesem Zus and en sp äche ein gebundenes T ennsys em ode ein Mischsys em in de Fo m des Quo ensys ems, bei denen den Gemeinden A und Höhe de zu e hebenden S eue n bzw. eine einhei liche Quo e o gesch ieben we den. - Da das P o-Kop -Au kommen de S eue n (die S eue k a ) ö lich un e schiedlich is , e gib sich als logisches Ko - ela de E agshohei de S eue n eine Ausgabenhohei ; denn sons wä e es sinnlos, die Gemeinden mi un e schiedlichen Finanzie ungs- mi eln auszus a en. 3. Eine unbesch änk e Finanzau onomie au de Einnahmensei e, wie sie das eie T ennsys em e möglich , ode eine besch änk e S eue - hohei in Fo m des Mischsys ems mi on den Gemeinden unbeg enz ode in gewissem Rahmen zu e ände nden Zuschlägen bzw. ein gebun- denes T ennsys em, bei dem die Gemeinden neben de E agshohei auch die Gese zgebungshohei übe die ihnen zugewiesenen S eue n haben, üh zu einem egionalen S eue ge älle und implizie eben alls eine Ausgabenhohei . Die S eue hohei wi d du ch einen eien Zugang zum Kapi alma k e gänz , so daß die Gemeinden die Möglichkei haben, auch du ch eine un e schiedliche Ve schuldungspoli ik ih Aus- gabenni eau zu e ände n. Ob die Gemeinden die Einnahmenhohei be- nu zen, um die bei gleiche S eue anspannung bes ehenden S eue - k a un e schiede zu e g öße n ode zu e kleine n, häng on den mi dem S eue las ge älle on den Gemeinden anges eb en Zielen ab 4• 4 Vgl. H. Timm, a. a. 0., Abschni I! und I!. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzzuweisungen und S ando e eilung 255 4. Eine Ausgabenhohei de Gemeinden ließe sich auch ohne Einnah- men- bzw. S eue hohei e wi klichen, wenn die Zen al egie ung die ü die Ausgaben benö ig en inanziellen Mi el den Gemeinden im Wege on Finanzzuweisungen zu Ve ügung s ell (übe weisungs- sys em). In de Wi kung is ihm das Mischsys em mi on de Zen al- egie ung ü die Gemeinden es gese z en Quo en am S eue au kom- men gleich. Es is p ak isch ein Sonde all de Finanzzuweisungen, bei dem das ö liche Au kommen de in den S eue e bund einbezogenen S eue n als Ve eilungsschlüssel e wende wi d. Diese Annahme be iedig alle dings wenig; denn de Maßs ab ü die Bemessung de Finanzzuweisungen könn e, wenn wi on s and- o beein lussenden ode auße wi scha lichen Zielse zungen bei de Zen al egie ung absehen, wiede um nu de Beda sein. Wenn die Zen al egie ung abe den Finanzbeda ü alle Gemeindeau gaben, ü die dazu ein bes imm e Um ang angenommen we den muß, e - mi el , is nich einzusehen, weshalb die Gemeinden nich an diese de Be echnung zug unde liegende Au eilung de inanziellen Mi el ge- bunden we den sollen. In de Ta sind die am Beda o ien ie en Fi- nanzzuweisungen in de Regel zweckgebunden. T o zdem wä e es g undsä zlich denkba , daß die Zen al egie ung, um allen Gemeinden eine gleiche Ausgangsbasis zu geben, die Höhe de Finanzauss a ung zwa an einem einhei lichen Beda sschema es s ell , die En scheidung übe die e ek i e Beda sdeckung abe dem E messen de Gemeinden übe läß . In einem Modell, das sich s u enweise de Wi klichkei an- nähe , wä e diese Annahme ü eine Zwischens u e de gemeindlichen Finanzau onomie zu ech e igen. 5. Wenn man eine de Wi klichkei besse en sp echende Annahme übe die Au gabe de Finanzzuweisungen machen will, muß man das Modell dahingehend abwandeln, daß den Gemeinden auch au de Ein- nahmensei e eine gewisse Finanzau onomie zuges anden wi d ( eies T ennsys em, gebundenes T ennsys em mi dem Rech de eien Aus- ges al ung de den Gemeinden zugewiesenen S eue n ode Mischsys em in de Fo m des Zuschlagsys ems). Die Finanzzuweisungen haben dann die Au gabe, die Disk epanz zwischen de ö lichen Finanz- bzw. S eue - k a und dem Finanzbeda zu besei igen bzw. zu milde n. Das is die Si ua ion in den meis en Lände n, wobei alle dings de G ad de Fi- nanzau onomie au de Einnahmensei e und die Ko ek u wi kung de Finanzzuweisungen seh un e schiedlich sein können. 6. Die ex ems e öde alis ische Fo m des Finanzausgleichs schließlich wä e bei Anwendung d~s Ve bundsys ems in de Fo m des Umlage- sys ems e wi klich , bei de die Zen al egie ung übe keine eigenen Einnahmen e üg , sonde n on Bei ägen de un e geo dne en Ge- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 256 Willi Albe s bie skö pe scha en alimen ie wi d. Dabei könn e man on Finanz- zuweisungen in umgekeh e Rich ung sp echen. Wäh end Timm den Fall 3 un e such ha , sollen im olgenden in e s e Linie die Fälle 2 und 4 e ö e we den. Da in beiden Modellen die Höhe de Einnahmen ü die Gemeinden eine gegebene G öße is , konzen ie sich die F age nach de Wi kung eine Finanzau onomie un e geo dne e Gebie skö pe scha en au die S ando e eilung on P oduk ion und Be ölke ung au eine Ände ung de Gemeindeaus- gaben. Timm ha zwa die Ausgaben auch als Ak ionspa ame e de Gemeinden in seine Un e suchung mi einbezogen, abe einmal a en sie in ih e Bedeu ung hin e den Ände ungen de Einnahmen zu ück5 und zum ande en un e scheide sich seine F ages ellung inso e n on unse em Modell, als sich ü ihn die F age eine Ände ung de Aus- gaben in e s e Linie als Folge eine Ve ände ung de o handenen Einnahmen s ell e 6, wäh end es sich je z da um handel , bei gegebe- nen Einnahmen die du ch eine Ände ung de Ausgabens uk u ein- e ende Wi kung au die S ando e eilung zu un e suchen. Timm ände also gleichzei ig Einnahmen und Ausgaben, wäh end wi isolie die Ausgaben un e suchen. Ob sich dieses Ve ah en hin- sich lich eine besse en Beu eilung on Ände ungen de Ausgaben au die S ando e eilung als so o eilha e weis , wie es p ima acie den Anschein ha , muß alle dings bezwei el we den; denn auch wi müssen imme die Ve ände ung zweie G ößen gleichzei ig un e - suchen. Bei gegebene Finanzmasse muß die E höhung (Ve minde- ung) eine Ausgabea zwangsläu ig mi de Ve minde ung (E - höhung) ande e Ausgabea en im gleichen Um ang e bunden we - den, wenn wi - was ü lang is ige S uk u wi kungen zweckmäßig is - on übe schüssen und Fehlbe ägen in den Gemeindehaushal en absehen. Im Fall 4 komm als wei e e S ando ak o de Ve eilungsschlüs- sel ü die Finanzzuweisungen hinzu. Dadu ch wi d de Saldo aus dem Kau k a en zugse ek de Bes eue ung und dem Kau k a zu üh- ungse ek 7 de Gemeindeausgaben e ände . Zwa e hal en die Ge- meinden dadu ch keinen zusä zlichen Ak ionspa ame e ü eine S and- o poli ik; abe die Zen al egie ung kann den Ve eilungsschlüssel de Finanzzuweisungen in den Diens eine Poli ik de Raumo dnung s ellen. 5 H. Timm, a. a. 0., S. 13. 6 Ebda., S. 28; gl. jedoch die Aus üh ungen übe eine "adäqua e Aus- gabenpoli ik", in denen Timm, wenn auch ku z, die gleiche F ages ellung wie wi e ö e , wie im Rahmen de e wa e en Einnahmen die Ausgaben kombinie we den können, S. 36 . 7 In Zukun sp echen wi zu Ve ein achung lediglich on En zugs- und Zu üh ungse ek . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzzuweisungen und S ando e eilung 257 Schließlich soll de on Timm un e such e Fall 3 noch du ch die Ko - ek u wi kung on Finanzzuweisungen modi izie we den (Fall 5). Be o wi mi de Analyse de S ando wi kung eine un e schied- lichen Ausgabens uk u und e schiedene Ve eilungsschlüssel de Finanzzuweisungen beginnen, muß noch geklä we den, wie die S and- o wi kung gemessen we den soll. Es muß also gewisse maßen ein Nullpunk es geleg we den, dessen S ando e eilung on P oduk- ion und Be ölke ung mi de jenigen e glichen wi d, die sich bei An- nahme al e na i e gemeindliche Ausgabens uk u en und Ve eilungs- schlüssel e gib . Wenn man die Wi kung eine S eue beu eilen will, p leg man im allgemeinen die sich nach ih e Ein üh ung e gebenden ökonomischen G ößen mi den o he in einem s eue losen Zus and o handenen zu e gleichen. Diese Ansa z üh in unse em Fall abe nich zu be ie- digenden E gebnissen. Das Ziel de Un e suchung soll sein es zus el- len, in welche Weise ein un e schiedliches Ausmaß an gemeindliche Finanzau onomie, wie es bei den e schiedenen Finanzausgleichsys e- men e wi klich wi d, die äumliche O dnung de Wi scha beein- luß . Insbesonde e muß gep ü we den, ob die S ä kung de gemeind- lichen Selbs e wal ung, die poli isch e wünsch is und zu de auch eine Finanzau onomie gehö , nach eilig ü die äumliche O dnung is , so daß ih aus ökonomischen G ünden G enzen gese z sind. Es dü e sich deshalb emp ehlen, als Nullpunk on dem Finanzausgleichsys em mi de ge ings en Finanzau onomie ü die Gemeinden auszugehen, um die sich beim übe gang zu einem Sys em mi g öße e Au onomie e gebenden S ando e ände ungen zu un e suchen. Timm ha als Ausgangsbasis das Ve bundsys em in de Fo m des übe weisungssys ems wegen de ge ingen Finanzau onomie de Ge- meinden -sie is au die Ausgabensei e besch änk - gewähl (Fall 4). E ha ausd ücklich es ges ell , daß es nich no wendig sei, on eine Si ua ion auszugehen, in de die Gemeinden "bloße lokale Ve wal ungs- s ellen des allum assenden S aa es" seien; es genüge, eine ö lich ho- mogene Bes eue ung anzunehmen, bei de den Gemeinden "ein Teil des S eue au kommens nach i gendeinem Schlüssel zugewiesen wi d"8. Es lieg au de Hand, daß dieses Ve ah en in diesem Fall nich an- wendba is , in dem es da au ankomm , die du ch Finanzzuweisungen e u sach en S ando ände ungen es zus ellen. Wi wollen deshalb on de S ando e eilung im Fall 1 mi ö - lich nach einhei lichen Maßs äben es geleg en S eue n und Ausgaben ausgehen und sie mi de jenigen e gleichen, die sich bei eine ö lich un e schiedlichen Ausgabens uk u und/ode bei eine ö lichen Ein- 8 H. Timm, a. a. 0., Vo beme kungen, Zi . 2, S. 11. 17 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 258 Willi Albe s nahmenum e eilung du ch Finanzzuweisungen e gib . Auch diese Ansa z is nich unp oblema isch, da jede s aa liche Tä igkei - on wenigen Ausnahmen abgesehen -die äumliche O dnung de Wi - scha beein luß . Wi e gleichen also die Wi kung mi einem Zu- s and, in dem die s aa liche Tä igkei ih e sei s nich aumneu al ge- wesen is . Das implizie , daß wi da au e zich en, eine Aussage da - übe zu machen, welche Lösung op imal is . Wi können lediglich Ab- weichungen in de einen ode ande en Rich ung on einem Zus and es s ellen, dessen S ando e eilung wi als Da um nehmen und on dem deshalb o enbleiben muß, in welche Weise e selbs on de "op- imalen" äumlichen Ve eilung abweich . Aussagen da übe , ob das E gebnis on eine bes imm en Zielse zung, z. B. on de Au locke ung de Indus ies ando e abweich , sind na ü lich möglich. Wi können uns dami auch begnügen, weil die wich igs en F agen ü eine p ak- ische Wi scha spoli ik bean wo e we den; denn bei allen Aussagen übe "op imale" Lösungen bes eh imme die Ge ah , daß en wede die Wissenscha die ih ges eck en G enzen übe sch ei e und sich We - u eile in ih e Aussagen einschleichen ode daß die Aussagen so s a k o malen Cha ak e haben, daß sie zu Lösung konk e e , ma e ielle wi scha spoli ische P obleme nu wenig bei agen. Auch Timm is on de äumlichen O dnung de Wi scha , die sich bei nach einhei lichen Maßs äben es gese z en Ö en lichen Einnahmen und Ausgaben e gib , als Da um ausgegangen9• Dami abe wenigs ens an eine S elle ku z die auch on einhei lichen S eue n ausgehenden S ando wi kungen gezeig we den, wollen wi einige Beme kungen übe sie o ausschicken. Das e schein um so wünschenswe e , als de ö liche Kau k a en zug im Fall 2 (gebundenes T ennsys em ode Quo ensys em mi einhei lich es geleg en Quo en) mi demjenigen im Fall 1 übe eins imm und auße dem auch die ü die Gemeindeausgaben zu Ve ügung s ehende FinanzmasselO bei de Va ian e des Falles 4, bei dem als Ve eilungsschlüssel ü die Finanzzuweisungen das ö - liche Au kommen de S eue n e wende wi d, mi de jenigen des Fal- les 2 übe eins imm . Aus de Analyse de S ando wi kungen eine zen alis ischen Finanzpoli ik können also schon Finge zeige ü die äumliche O dnung de Wi scha bei gewissen Fo men des Finanzaus- gleichs mi eine g öße en Finanzau onomie un e geo dne e Gebie s- kö pe scha en, insbesonde e ü die F age de Eignung bes imm e S eue n als Gemeindes eue n und ü die geeigne en Schlüssel ü Finanzzuweisungen, gewonnen we den. Es e schien mi no wendig, diese me hodischen Beme kungen o aus- zuschicken, dami die Aus üh ungen übe die Finanzzuweisungen ieb· 9 H. Timm, a. a. 0., S. 9 . und S. 11 . 10 Von ande en Gemeindeeinnahmen neben den S eue n soll abgesehen we den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzzuweisungen und S ando e eilung 259 ig in den Gesam zusammenhang de du ch eine gemeindliche Finanz- au onomie au gewo enen S ando p obleme eingeo dne we den kön- nen. Wäh end die Aus üh ungen übe die Wi kung eine ö lich ein- hei lichen Bes eue ung und eine un e schiedlichen Ausgabens uk u au die äumliche O dnung de Wi scha in e s e Linie das Re e a on Timm e gänzen, behandel das zule z e ö e e P oblem de Ve - eilungsschlüssel de Finanzzuweisungen das eigen liche Thema. 11. S ando wi kungen ö lich einhei liche S eue n11 Viel ach we den Zusammenhänge dann am kla s en, wenn man on G enz ällen ausgeh . Wi wollen deshalb bei dem Ve gleich des ö - lichen Kau k a en zugs du ch e schiedene S eue n annehmen, daß das S eue sys em jeweils nu aus eine S eue bes eh , das gesam e S eue au kommen on eine Ände ung de S uk u des S eue sys ems unbe üh bleib und ö liche Un e schiede in de A und Höhe de e hobenen S eue n nich bes ehen. Au diese Weise läß sich die Wi - kung eine un e schiedlichen S uk u des S eue sys ems au die äum- liche O dnung de Wi scha isolie be ach en. Wi messen die Wi - kung de e schiedenen S eue n an de un e schiedlichen Di e enz zwischen pe sönlichem Einkommen und pe sönlich e ügba em Real- einkommen in den e schiedenen Teilen des Wi scha sgebie s. 1. Ve gleichen wi als e s es eine p opo ionale Einkommen- und Kö pe scha s eue mi eine allgemeinen Ve b auchs eue . Bei eine Ve b auchs eue is de Kau k a en zug in Gegenden mi einem nied- igen P o-Kop -Einkommen ela i g öße als in eiche en Gebie en, und zwa selbs dann, wenn in de Einkommens eue kein s eue eies Exis enzminimum gewäh wi d, weil die Konsumquo e de Beziehe nied ige Einkommen g öße is . Bei einem s eue eien Exis enzmini- mum in de Einkommens eue wi d de Un e schied noch s ä ke . Ein gu es Beispiel da ü is die zweimalige E höhung de F eibe äge 12 in de Gewe bee ags eue nach dem Zwei en Wel k ieg. Von dem da- du ch beding en S eue aus all wu den in e s e Linie die Landge- meinden mi kleinen Gewe bebe ieben und einem ela i nied igem P o-Kop -Einkommen be o en. Die Möglichkei en, diese Wi kung du ch eine Di e enzie ung de S eue sä ze de Ve b auchs eue da- 11 De Inhal dieses Abschni s en sp ich im wesen lichen den Aus üh un- gen des Ve asse s zu de gleichen F age: De Ein luß des Finanzausgleichs au egionale We bewe bsbedingungen und P oduk ionss ando e, in H. Jü - gensen (H sg.), Ges al ungsp obleme de Wel wi scha , Fes sch i ü A. P edöhl, Gö ingen 1964. 12 An sich sind F eibe äge mi de Reals eue nich zu e einba en. Sie zeigen, daß die übe gänge zwischen Einkommen- und E ags eue ließend sind. Deshalb kann die Gewe bee ags eue als Beispiel ü die Wi kung eine p opo ionalen Einkommens eue e wende we den. 17* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 260 Willi Albe s du ch zu besei igen, daß lebensno wendige Gü e s eue begüns ig ode -be ei und Gü e des gehobenen Beda s höhe bes eue we den, sind im allgemeinen besch änk . Da das P o-Kop -Einkommen im allgemeinen do am höchs en lieg , wo sich die Indus ie konzen ie , bewi k ce e is pa ibus eine Ve b auchs eue im Ve häl nis zu eine p opo ionalen Einkommen- und Kö pe scha s eue eine Ballung de gewe blichen P oduk ion. Un- mi elba gil diese Fes s ellung alle dings nu , wenn man da on aus- geh , daß die Ve b auchs eue das Realeinkommen de Konsumen en, die Einkommen- und Kö pe scha s eue dasjenige de Einkommens- beziehe e inge . In dem Maße wie die P oduzen en de e b auch- s eue p lich igen Gü e on de Ve b auchs eue und die Konsumen en de Gü e , die on gewinn- ode e ags eue p lich igen Un e nehmun- gen gekau we den, on de Einkommen-, Kö pe scha - und/ode Ge- we bes eue ge o en we den, schwächen sich die e wähn en Un e - schiede ab. Leide is also auch eine Aussage übe die Wi kung de Be- s eue ung au die äumliche O dnung de Wi scha nich ohne Ein- gehen au die schwie ige F age de "übe wälzung" möglich. Da sich die beiden in den Ve gleich einbezogenen S eue n abe be ei s in de Bemessungsg undlage un e scheiden -gesam wi scha lich knüp en die Ve b auchs eue n an C, die Einkommens eue n an C + I an - und auße dem auch Einkommensun e schiede inne halb de Nich un e neh- me , ü die die übe wälzungsmöglichkei en eine Einkommens eue ela i ge ing sind, bes ehen, können die e wähn en Un e schiede in de Wi kung on Ve b auch- und Einkommens eue n im P inzip als ich- ig un e s ell we den. 2. Bei eine Umwandlung de p opo ionalen in eine p og essi e Einkommens eue wi d das ö liche Belas ungsge älle im Ve häl nis zu Ve b auchs eue s ä ke , d. h. die P og ession wi k konzen a- ions eindlich. Di ek e und indi ek e P og ession wi ken in de gleichen Rich ung. Bei eine du ch F eibe äge ü das s eue eie Exis enzmini- mum beding en indi ek en P og ession bleib ein um so g öße e Teil des ö lichen Einkommens s eue ei, je nied ige das Du chschni sein- kommen p o Kop is . Diese Gebie e sind also bei gleichen ö en lichen Ausgaben ela i begüns ig . Die gleiche Wi kung i bei einem p o- g essi en Ta i de Einkommens eue n ein, dessen Spi zens eue sä ze in den en wickel en Lände n in de Regel 50 H übe sch ei en. 3. Die Ve b auchs eue bewi k nich nu zwischen a men und ei- chen Gebie en ein Belas ungsge älle, sonde n die ö liche Einkommens- schmäle ung de Un e nehme schwank auch mi de A de ö lich o wiegend p oduzie en Gü e . We den in einem Gebie o wiegend Gü e mi eine g oßen di ek en P eiselas izi ä de Nach age he ge- s ell , konzen ie sich ein g öße e Teil de S eue au die ö lichen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzzuweisungen und S ando e eilung 261 P oduzen en, wäh end sich bei Gü e n mi eine p eisunelas ischen Nach age ein g öße e Teil au die im allgemeinen wei e ges eu- en Konsumen en e eil . Ein Gebie , in dem übe wiegend p eiselas i- sche Gü e p oduzie we den, wi d also on eine allgemeinen und gleichen Ve b auchs eue s ä ke ge o en als ein Gebie , in dem o - wiegend p eisunelas ische Gü e he ges ell we den. Die egionale S euung de Belas ung is wiede um ande s, wenn die Ve b auchs eue nach Gü e n di e enzie is . Wenn Gü e des ge- hobenen Beda s, nach denen die Nach age im allgemeinen p eiselas i- sche is , höhe als Massenkonsumgü e bes eue we den, nach denen die Nach age in de Regel p eisunelas ische is , bleib die Rich ung des Belas ungsge älles die gleiche wie bei einem einhei lichen S eue - sa z; de Un e schied e s ä k sich abe . Zwa wä e ein solches Be- las ungsge älle aus sozialen G ünden wünschenswe . Jedoch sind die Ve b auchs eue n in ielen Lände n e al e , so daß das Belas ungs- ge älle nu his o isch zu e klä en is und un e mode nen S eue p in- zipien wide sinnig e schein ; denn z. T. we den ge ade Gü e des lebens- no wendigen Beda s du ch hohe Spezial akzisen belas e . In solchen Fällen läß sich eine allgemeine Aussage übe die ö liche Ve eilung und Di e enzie ung de S eue belas ung kaum machen; es beda Son- de un e suchungen, die den P oduk ionss ando , die P eiselas izi ä de Nach age und die S eue sä ze be ücksich igen. Das ö liche Be- las ungsge älle on Ve b auchs eue n mi di e enzie en Sä zen is jeden alls seh unübe sich lich. 4. Allgemeine und gleiche P oduk ionsmi els eue n kommen sel en o . In de Regel we den nu einzelne Kos enelemen e bes eue . Eine kumula i e Umsa zs eue läß die menschliche A bei sk a s eue ei, eine Lohnsummens eue belas e dagegen nu diesen P oduk ions ak- o , allgemeine ode spezielle Ve mögens eue n e en nu den P o- duk ions ak o Kapi al, und Ve b auchs eue n, die solche Gü e bes eu- e n, die sowohl als Konsumgu als auch als P oduk ionsmi el e wen- de we den können, e eue n in e s e Linie Rohs o e und Be iebs- mi el (Ene gie). Die ö liche Einkommensschmäle ung di e ie mi dem Gewich , den de bes eue e Fak o an den gesam en P oduk ions- kos en ha . In solchen Gebie en wi d das pe sönlich e ügba e Ein- kommen besonde s s a k geschmäle , in denen ein g oßes Gewich des bes eue en P oduk ions ak o s, z. B. Kapi al in de Eisen- und S ahlindus ie, mi einem hohen S eue sa z und mi eine hohen di ek- en P eiselas izi ä de Nach age nach dem Gu zusammen i , zu des- sen He s ellung de bes eue e P oduk ions ak o e wende wi d. Ge- ade die äumliche Di e enzie ung sowohl de Zahl- als auch de T aglas de a ige spezielle P oduk ionsmi els eue n is häu ig ech g oß. Sie endie im allgemeinen dahin, ä me e Gebie e s ä ke OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 262 Willi Albe s als wohlhabende e zu belas en, da die S eue n als "Kos ens eue n" auch dann zu zahlen sind, wenn übe haup kein Gewinn e ziel wi d. Ande s als bei de Einkommens eue komm als wei e es Elemen ü die äumliche Ve eilung de S eue belas ung noch das Gewich des be- s eue en P oduk ions ak o s in de Fak o kombina ion hinzu. 5. Ve mögens eue n au zu P oduk ionszwecken e wand es Kapi- al gehö en zu den P oduk ionsmi els eue n. Es muß jedoch noch die S eue au das P i a e mögen e gänzend un e such we den, die alle dings im allgemeinen eine e heblich ge inge e Bedeu ung besi z . Hohe Einkommen und hohe Ve mögen we den im allgemeinen ko e- lie sein, so daß die Wi kung de S eue au P i a e mögen de pe - sönlichen Einkommens eue ähnlich is , zumal in olge de im Ve häl - nis zu Einkommens eue im allgemeinen höhe en F eibe ägen die Belas ung p og essi (indi ek e P og ession) is . Alle dings is nich mi de gleichen Wah scheinlichkei ein Zusammen e en nied ige Einkommen und nied ige Ve mögen gegeben. Vielmeh gib es einen Pe sonenk eis, de e ah ungsgemäß übe wiegend on den E ägen seines Ve mögens leb und de selbs ü ein bescheidenes Einkom- men schon ein ela i hohes Ve mögen benö ig . Ähnlich is es, wenn al e Ve mögen e aglos gewo den sind und die Besi ze gezwun- gen sind, du ch ande e Einkün e ih e Exis enz zu siche n. Jeden alls is die Rela ion zwischen Einkommen (Gewinn) und Ve mögen (de Kapi alkoe izien ) auch bei zu P oduk ionszwecken e wand en Ve - mögens eilen ech un e schiedlich, so daß das äumliche Belas ungs- ge älle de bei den S eue n zwischen a men und eichen Gebie en zwa ähnlich, abe keineswegs iden isch is . Als E gebnis kann es gehal en we den, daß es genau so wenig, wie es eine neu ale Finanzpoli ik gib , auch keine aumneu ale Bes eue- ung geben kann, daß abe ande sei s die Wi kungen, die auch on einem in de gesam en Volkswi scha einhei lich angewende en S eue sys em au die äumliche O dnung de Wi scha ausgehen, on de S eue poli ik kaum beach e wo den sind. Wie g oß die Un e schiede zwischen den ö lichen En zugs- und Zu- üh ungse ek en bei einhei lichen S eue n und bei nach einhei lichen Beda smaßs äben es gese z en Ausgaben sind, kann an Hand de Ein- nahmen und Ausgaben de Zen al egie ungen im allgemeinen nich es ges ell we den, da es - jeden alls ü die Ausgaben - an egional gegliede en S a is iken ehl . Fü die Bundes epublik Deu schland läß sich die egionale Kau k a umschich ung imme hin ü den aus dem allgemeinen Haushal de Zen al egie ung ausgegliede en Las en- ausgleichs onds zeigen. E ha eine wich ige Finanzausgleichs unk ion OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzzuweisungen und S ando e eilung 263 e üll , die bishe kaum ich ig gewü dig wo den is . So ha z. B. die Finanzausgleichsmasse im ho izon alen Finanzausgleich un e den Län- de n de Bundes epublik on 1949-1956: 2,9 M d. DM be agen, die du ch den Las enausgleich wäh end des gleichen Zei aums umgeschich- e en Be äge e eich en dagegen 3,3 M d. DM. Diese wu den so e ech- ne , daß on den Leis ungen aus dem Las enausgleichs onds an die ein- zelnen Lände die on diesen in Fo m on Abgaben an den Fonds ge- zahl en Be äge abgese z wu den. Schleswig-Hols ein e hiel z. B. ü jede 100,- DM, die es an den Ausgleichs onds wäh end diese Zei ab- üh e, as 200,- DM zu ück. Die E gebnisse können alle dings nich ohne wei e es e allgemeine we den; denn sie be uhen au einem du ch ein exogenes E eignis e u sach en Be ölke ungszus om. Man kann also nich es s ellen, ob und gegebenen alls in welchem Um ang du ch die Ö en liche Hand e u sach e S ando o eile eine Be ölke- ungswande ung induzie en. Alle dings läß sich aus den mi dem Ve - iebenenzus om e bundenen Sekundä wi kungen doch auch die An- ziehungsk a besse e Ve diens - und A bei smöglichkei en au die Be ölke ungs e eilung zeigen; denn die Ve lage ung de Ve iebe- nen nach de Ve eibung in ande e Bundeslände wa zu einem g o- ßen Teil nich das E gebnis eine s aa lich gelenk en Umsiedlung, son- de n eine eien Wande ungsbewegung an den O höhe e Einkom- men. Von den e wa 1,3 Millionen Ve iebenen, die on 1950-1956 ih en Wohnsi z in ein ande es Bundesland e leg haben, haben dies gu eine halbe Million au eigene Ini ia i e ge an. Im üb igen zeig die Finanzs a is ik, daß die ö lichen Un e schiede in den En zugse ek en, die au eine un e schiedliche Wi scha ss uk- u bei einhei liche Bes eue ung zu ückgehen, in de Bundes epublik Deu schland g öße sind als diejenigen, die au eine un e schiedlichen Anspannung de S eue k a be uhen. Das P o-Kop -Au kommen an Gemeindes eue n is bei gleiche S eue anspannung in s eue s a ken Gemeinden um bis zu siebenmal höhe als in s eue schwachen Ge- meinden de gleichen G ößenklasse, de G ößenklassen ak o is also bei diesem Ve gleich schon ausgeschal e . Die S eue k a un e - schiede zwischen de kleins en und de g öß en Gemeindeg ößenklasse be agen im üb igen eben alls meh als 600 H. Die Un e schiede in de S eue anspannung dagegen gehen, wenn man on einigen Ex em- ällen absieh , kaum übe 100 H hinaus. - In meh als 90 H alle Ge- meinden lag 1956 in de Bundes epublik de Hebesa z de Gewe be- s eue zwischen 150 und 300 H. - Sie dienen im üb igen iel ach dazu, die bes ehenden S eue k a un e schiede zu milde n. So lagen die Hebesä ze de Gewe bes eue in den un e du chschni lich s eue s a - ken S äd en 1955 um e wa 20 H höhe als in den S äd en, de en S eue k a übe dem Du chschni lag. Diese Zahlen un e s eichen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 270 Willi Albe s den Vo ausse zungen des Falls 4 ohne S eue hohei die Ve häl nisse e was meh de Wi klichkei annähe n und eine sei s die kaum o - handene Möglichkei eine Ve ände ung de T ans e zahlungen aus- schal en, so daß die Gemeinden lediglich die Möglichkei haben, das Ve häl nis de Leis ungen zuguns en de Un e nehme ode Nich un e - nehme zu e ände n, ande e sei s abe die Möglichkei be ücksich i- gen, daß die Gemeinden die S eue sä ze wei gehend au onom es se - zen können, und schließlich da on ausgehen, daß die Einnahmen de Gemeinden in en scheidende Weise on dem Um ang de Indus ie ab- hängen, wäh end die Ve meh ung de Zahl de Nich un e nehme nu in ge ingem Um ang übe die du ch die zusä zlichen Wohnungen e - höh e G unds eue die S eue einnahmen e g öße , wi d es das Bes e- ben de Gemeinden sein, du ch E höhung de Vo leis ungen und de ( e deck en) Sub en ionen ü neue Un e nehmen zusä zliche Gewe be- be iebe anzuziehen und da ü eine Einbuße an Leis ungen, die de Be- iedigung on Kollek i bedü nissen de p i a en Haushal e dienen, in Kau zu nehmen in de Ho nung, daß diese dank de ges iegenen S eue k a in Zukun kompensie we den kann. Sowei die Gemein- den in de Bundes epublik übe haup mi ih en Ausgaben eine S and- o poli ik be eiben, dü e das de in de P axis eingeschlagene Weg sein. Au G und de e wähn en Ta sache, daß die Un e schiede in de S eue - k a diejenigen in de S eue anspannung e heblich übe s eigen, dü e auch on de quan i a i en Sei e die These ges ü z we den, daß in de Bundes epublik Deu schland die wich igs en S ando wi kungen on de Ausgabenhohei de Gemeinden ausgehen, zumal die Un e schiede in de S eue anspannung zu einem g oßen Teil dazu bes imm sind, die un e schiedliche Auss a ung de Gemeinden mi Finanzie ungsmi - eln, die sich au G und de S eue k a un e schiede e geben, zu kom- pensie en. Dabei gehen die Gemeinden o enba da on aus, daß höhe e S eue sä ze keine absch eckende Wi kung au die S ando wahl de Un e nehme haben. Nu wenn man de Ansich is , daß S eue k a un e schiede als solche ü die S ando wahl eine um ieles g öße e Bedeu ung als Un e schiede in den Ö en lichen Ausgaben haben, wi d man zu einem en gegen- gese z en U eil kommen. Man könn e z. B. annehmen, daß psychologisch die S aa sbü ge au eine un e schiedliche S eue belas ung s ä ke an- sp echen als au un e schiedliche Ö en liche Leis ungen, ode es kann sich bei den un e schiedlichen Ö en lichen Leis ungen um solche han- deln, die in e s e Linie Nich un e nehme n zugu e kommen -allge- mein wi d man annehmen können, daß die S ando beein lussung bei Un e schieden in de Behandlung de Nich un e nehme ge inge als bei en sp echenden Un e schieden gegenübe Un e nehme n is . Au je- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzzuweisungen und S ando e eilung 271 den Fall müß e man abe , be o man die Bedeu ung de Finanzau ono- mie de Gemeinden ü die äumliche O dnung de Wi scha endgül- ig beu eil , diese on Un e schieden in de ö lichen S eue k a aus- gehenden Wi kungen genaue un e suchen. Eine Schluß olge ung wi d man au G und des Gesag en schon je z ziehen können: Die S ando - neu ali ä de gemeindlichen Finanzen wi d um so besse zu wah en sein, je ge inge bei gleiche S eue anspannung die Un e schiede im ö lichen Au kommen (p o Kop ) de Gemeindes eue n sind. Wenn man ungewoll e und dami auch unkon ollie e S ando wi kungen e mei- den will, is ein ö lich gleichmäßiges S eue au kommen ein wich iges Indiz ü die F age, ob sich eine S eue als Gemeindes eue eigne . Das gil um so meh , als es au G und poli ische Wide s ände gegen eine nach ägliche Um e eilung on Einnahmen und de objek i en Schwie- igkei en, geeigne e Ve eilungs schlüssel ü diese Um e eilung zu in- den, auße o den lich schwie ig is , einmal o handene Finanzk a un e - schiede auszugleichen. Dami haben wi be ei s eine F age aus den im le z en Abschni zu behandelnden Finanzzuweisungen be üh . IV. Die S ando wi kungen on Finanzzuweisungen Die Zen al egie ung kann au de Einnahmensei e die äumliche O dnung de Wi scha du ch die S uk u des S eue sys ems, du ch die Auswahl de den Gemeinden übe lassenen S eue n - gebundenes T ennsys em - und du ch die Höhe und den Ve eilungsschlüssel ü Finanzzuweisungen beein lussen. Die d ei Al e na i en un e scheiden sich dadu ch, daß bei den Einnahmen und Ausgaben de Zen al egie- ung eine Ve bindung zwischen de Höhe des ö lichen En zugs- und Zu üh ungse ek s nich bes eh , wäh end bei de zwei en Al e na i e, wenn man on eine K edi inanzie ung de gemeindlichen Ausgaben absieh , die Höhe de Gemeindes eue n auch die Höhe de Gemeinde- ausgaben bes imm . Bei de d i en Al e na i e ohne Einnahmenhohei de Gemeinden (Fall 4) bes eh wiede um keine Übe eins immung zwi- schen ö lichem En zugs- und Zu üh ungse ek . Im Un e schied zu e s en Al e na i e e ügen die Gemeinden übe die Ausgabenhohei . Besi zen die Gemeinden auße dem eine Einnahmenhohei (Fall 5), ha- ben die Finanzzuweisungen die Au gabe, die ö liche Ve eilung de den Gemeinden k a eigene Hohei zu Ve ügung s ehenden inan- ziellen Mi el zu ko igie en. Die e s e Wi kung wu de ku z im zwei- en Teil da ges ell , die zwei e wu de nu in einigen Nebenbeme kun- gen e wähn 1 die d i e häng en scheidend on dem ü die Finanz- 14 Nähe es gl. die A bei en des Ve asse s: Die Au gaben- und Ein- nahmen e eilung au die ö en lichen Gebie skö pe scha en und die ge- meindliche Selbs e wal ung. "A chi ü Kommunalwissenscha en" Jg. 1 (1962), S. 65 .; Die Re o m de Gemeindes eue n. "Kommunale S eue zei - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 272 Willi Albe s zuweisungen e wende en Ve eilungsschlüssel ab. Die mi ihm zusam- menhängenden F agen s ehen deshalb im Mi elpunk de olgenden Aus üh ungen. Die du ch den Finanzausgleich un e diese Vo ausse zung in den Ge- meinden e u sach e Ände ung de gesam en e ügba en Kau k a (p i a und s aa lich) e gib sich aus dem En zugse jek de on de Zen al egie ung zu Finanzie ung de Finanzzuweisungen in den Ge- meinden e hobenen S eue n und dem Zujüh ungse jek de mi Hil e de Finanzzuweisungen o genommenen Ausgaben. E gib sich ein posi- i e Saldo - is also de Kau k a zu üh ungse ek g öße als de En zugse ek -, wi d de Wohls and de Gemeinde e höh , e gib sich dagegen ein nega i e Saldo, wi d de Wohls and de Gemeinde e - inge . De Um ang diese Wohls andsände ung kann als ein e s e - und ich möch e so o be onen - seh ohe Indika o ü den Ein luß au die S ando e eilung angesehen we den. Eine E höhung de Kau k a wi d ce e is pa ibus in einem gewissen Um ang zu eine höhe en Nach- age üh en, du ch die wiede um meh Un e nehmungen angezogen bzw. bes ehende e g öße we den. Bei den Einzelhandelsgeschä en is diese Zusammenhang e iden , abe auch bei denjenigen P oduk- ionsun e nehmungen, die Ubiqui ä en zu He s ellung ih e P oduk e e wenden, is ein A ak ionse ek an den O de e höh en Nach age gegeben, weil die P oduk ion wegen des Weg alls on T anspo kos en zum O de Nach age do am billigs en du chzu üh en is , es sei denn, daß de T anspo kos en o eil du ch ande e e eue nde Momen e z. B. Knapphei und/ode s a ke Ve eue ung on A bei sk ä en kom- pensie wi d. Wenn demnach auch die ö lich zusä zlich gescha ene Kau k a nich mi dem Zuwachs des ö lich gescha enen Einkommens übe eins imm - neben dem Ab luß eines Teils de Kau k a in ande e Wi scha sgebie e i auch eine Mul iplika o wi kung ein - und noch e liche P obleme de In e dependenz zwischen de ö lichen Ve eilung on P oduk ion und Nach age zu klä en sind, läß sich im P inzip die These on de posi i en Ko ela ion zwischen Höhe de ö lichen Nach- age und Um ang de ö lichen P oduk ion (einschließlich Handel) au - ech e hal en 15. sch i ", 1963, H. 617; Möglichkei en und G enzen eines in e kommunalen Finanzausgleichs, in: Kommunale Finanz e o m, Sch i en eihe de F ied- ich-Ebe -S i ung, Hanno e 1962; und: Au gabe und S ellung de Gemein- den im Finanzsys em de gesam en Ö en lichen Hand. "Finanza chi " N. F., Bd. 19 (1958/59), S. 399 . 15 O. Schlie schä z , daß 60 H de Indus iep oduk ion e b auchs- o ien ie sei (Au bau de eu opäischen Indus ie nach dem K ieg, Be lin 1932). A. Lösch komm ü die Ve einig en S aa en zu dem E gebnis, daß 60 H de gewe blichen P oduk ion jedes S aa es de Union in demselben S aa e b auch wu den. (Die äumliche O dnung de Wi scha , 3. Au l., OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzzuweisungen und S ando e eilung 273 De En zugse ek wi d du ch die Au b ingung de ü die Finanzie- ung de Zuweisungen benö ig en Mi el ausgelös , de Ausgabene ek esul ie aus den mi ihnen zusä zlich e möglich en Gemeindeausgaben. De Saldo zwischen beiden G ößen, au den es ü die S ando beein- lussung o allen Dingen ankomm , häng on de Finanzk a de Gemeinde sowie dem angewende en Schlüssel ü die Au b ingung de Finanzzuweisungen und ü ih e Ve eilung ab. Ich möch e mich nun, um die Un e suchung nich zu seh zu komplizie en, au wenige Be- me kungen übe die möglichen s ando beein lussenden Wi kungen on e schiedenen Au b ingungsme hoden besch änken. G undsä zlich wi d man da on ausgehen können, daß die gesam e S eue belas ung du ch die Ein üh ung de Finanzzuweisungen nich e ände wi d, le- diglich das S eue au kommen wi d ö lich um e eil . In Höhe de Fi- nanzzuweisungen, die die Lände an die Gemeinden zahlen, we den bis- he ige Gemeindes eue n au die Lände übe gehen, dami sie übe die zu Finanzie ung diese Ausgaben no wendigen Mi el e ügen. Da das ö liche Au kommen de S eue n in den einzelnen Gemeinden seh un e schiedlich is , wi d de En zugse ek ü die einzelnen Gemeinden eben alls seh un e schiedlich sein, je nachdem, welche Gemeindes eue au die Lände übe geh . Bei einem gegebenen Ve eilungsschlüssel de Finanzzuweisungen üh das zu einem un e schiedlichen Saldo zwi- schen En zugs- und Ausgabene ek , an dessen G öße wi den S ando - ein luß messen wollen. S eng genommen müß en wi alle möglichen Kombina ionen on S eue n, die ganz ode eilweise zu Finanzie ung de Finanzzuweisungen an die Lände übe gehen, im Hinblick au ih en En zugse ek ü die Gemeinden un e suchen. Da die Wahl diese Kom- bina ion sich in keine Weise logisch mi den möglichen Ve eilungs- schlüsseln de Finanzzuweisungen e binden läß , müß en konsequen- e weise alle möglichen Au b ingungsschlüssel mi allen möglichen Ve eilungsschlüsseln kombinie we den. Das wü de allein ein ganzes Re e a üllen. Ande sei s is die Eliminie ung de on de Au b ingung de Mi el ausgehenden Wi kungen gleichbedeu end mi de Annahme, daß die Rela ionen im ö lichen S eue au kommen zwischen den Ge- meinden sich nich ände n, d. h. daß in jede Gemeinde ein gleich g o- ße An eil ih e S eue einnahmen au die Lände übe geh . ·In den e - assungsgese zlich einge üh en S eue e bund zwischen Lände n und Gemeinden in de Bundes epublik Deu schland, in den die wich igs en S u ga 1962, S. 262 .). G. Isenbe g bezi e die inne gebie liche Ve wen- dungsquo e des Einkommens in landwi scha lichen Gebie en Deu schlands eben alls au 60 H (Zu S ad planung in den neuen deu schen Os gebie en. "Raum o schung und Raumo dnung" Jg. 1941, S. 137), wäh end B. Ba o d ü Aa hus zu dem E gebnis komm , daß 45 H de Ve b auchsausgaben de Be ölke ung ö lichen Un e nehmungen zugu e kommen (Local economic e ec s o a la ge scale indus ial unde aking, Kopenhagen und London 1938, S.44). 18 Sch i en d. Ve eins . Socialpol1 1k 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 274 Willi Albe s bzw. as alle Landess eue n einbezogen wo den sind, müß en also auch noch die Gemeindes eue n au genommen we den. Woll e man die Fi- nanzmasse de Finanzzuweisungen e höhen, wü de das bedeu en, daß die Gemeinden einen en sp echenden P ozen sa z des Au kommens ih e S eue n an die Lände ab e en. Selbs wenn die Rela ionen de S eue - k a zwischen den Gemeinden sich nich e schieben, is das alle dings noch nich gleichbedeu end mi eine ölligen S ando neu ali ä ; denn gewisse s ando beein lussende Wi kungen können sich schon du ch eine Ve ände ung de absolu en Höhe de e ügba en Finanzmasse e ge- ben 16• Fe ne is es keineswegs selbs e s ändlich, daß, selbs wenn alle Gemeindes eue n zu Finanzie ung de Finanzzuweisungen e wende we den, dies nich die Rela ionen de S eue k a e ände . Sie ände n sich be ei s dann, wenn man z. B. den Ve zich de Gemeinden au eigene S eue einnahmen nach ih e Einwohne zahl bemiß - ein Schlüssel, de iel ach angewende wi d - ode wenn, wie es de Wissenscha - liche Bei a in seinem Gu ach en zu Gemeinde inanz e o m o geschla- gen ha , die e höh e Finanzausgleichsmasse in e s e Linie ode soga ausschließlich on den übe du chschni lich s eue s a ken Gemeinden au geb ach wi d. Diese wenigen Beme kungen mögen zeigen, welche möglichen s ando beein lussenden Wi kungen in dem e ein ach en Modell e nachlässig we den, wenn die om Au b ingungsmodus de Finanzzuweisungen ausgehenden Wi kungen eliminie we den. T o z- dem sehe ich keinen ande en Weg, wenn die Un e suchung übe haup zu übe schauba en E gebnissen üh en soll. Bei den möglichen Ve eilungsschlüsseln möch e ich mich, dami de Abs ak ionsg ad nich zu s a k wi d, au die beiden zu Zei in de Bundes epublik e wand en Schlüssel, au die Finanzk a und au den Beda , besch änken 17• Sie um assen gleichzei ig die beiden g undsä z- lichen Möglichkei en ü die Ve eilung de Finanzausgleichsmasse an die Gemeinden. 16 Diese Wi kung e gib sich da aus, daß de inanzielle Spiel aum de Gemeinden ü eie Au gaben, de nach E üllung de P lich au gaben e - bleib , in a men und eichen Gemeinden seh un e schiedlich is . Da die Aus- gaben, die zu E üllung de P lich au gaben e o de lich sind, nich e in- ge we den können, üh eine Ve inge ung de gemeindlichen Finanzmasse ausschließlich zu Einsch änkung on Ausgaben ü eie Au gaben. Eine Ve inge ung de Finanzmasse e schieb demnach die Ausgabens uk u zwischen a men und eichen Gemeinden. 17 De o dem Zwei en Wel k ieg im Deu schen Reich angewende e Schlüssel, das ö liche S eue au kommen, b auch nich besonde s behandel zu we den, da es bei ihm keinen Saldo zwischen En zugs- und Zu üh ungs- e ek gib , an dem wi die S ando wi kung beu eilen wollen. E un e - scheide sich on einem gebundenen T ennsys em, bei dem die Gemeinden au die E ags- und Ve wal ungshohei besch änk sind, lediglich dadu ch, daß die Zus ändigkei ü die S eue e hebung, d. h. die Ve wal ungshohei , eben alls au die Zen al egie ung übe gegangen is . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzzuweisungen und S ando e eilung 275 Im Fall 4, in dem die Gemeinden übe keine eigenen Einnahmen e - ügen, s ell sich die F age ih e Finanzk a nich . Als Bemessungs- g undlage komm nu de Finanzbeda in F age. Im Fall 5, in dem die Gemeinden mindes ens eine eingesch änk e S eue hohei besi zen, sollen die Finanzzuweisungen dagegen eine be- s ehende Disk epanz zwischen Finanzk a und Finanzbeda ausglei- chen bzw. milde n. Alle dings können sie dies nu in eine Rich ung: nämlich sie können nu ein Zu ückbleiben de Finanzk a hin e dem Finanzbeda besei- igen. Das P oblem de abundan en Gemeinden, in denen die Finanz- k a g öße als de bei einem einhei lichen Maßs ab ü die ö liche Bedü nisbe iedigung benö ig e Finanzbeda is , können sie nich lö- sen. Die on zusä zlichen ö en lichen Leis ungen ode on eine nied i- ge en S eue belas ung in solchen abundan en Gemeinden ausgehenden S ando ein lüsse bleiben bes ehen 18• Hie sind de Wi kungsmöglich- kei de Finanzzuweisungen G enzen gese z , wenn man nich einen Au b ingungsschlüssel wähl , de zu Finanzie ung nu ode in ela i s ä ke em Um ang de a ige abundan e Gemeinden he anzieh 19• Von auße ökonomischen Zielse zungen, die eine bes imm e on den ökonomischen En wicklungs endenzen abweichende äumliche O dnung de Wi scha ans eben und in de en Diens die Finanzzuweisungen eben alls ges ell we den können und z. T. auch ges ell we den, wie die Finanzhil e ü Be lin und de G enzlandansa z im Ve eilungs- schlüssel de allgemeinen Finanzzuweisungen de Bundeslände an die Gemeinden zeig , soll abgesehen we den. Theo e isch lassen sich na ü lich die Bedingungen ü eine gleich g oße Beda sdeckung in den Gemeinden seh ein ach o mulie en. Genau wie die G enze äge des Kapi als gleich g oß sein müssen, wenn ein wi - scha liches Gleichgewich bes ehen soll, muß de Nu zen de le z en Ausgabeeinhei en ü die Gemeindebü ge gleich g oß sein -ode , wenn wi den Ta bes and e was wenige abs ak o mulie en: die Be- dü nisbe iedigung du ch die Gemeindeausgaben muß bei gleiche Ein- kommensschmäle ung de Gemeindebü ge so g oß sein, daß kein Bü - ge (Un e nehme ode Nich un e nehme ) sich in eine Gemeinde bes- se ode schlech e ges ell ühl und aus diesem G unde seinen S and- o (Wohnsi z) ände . Nun kann de Nu zen abe nich quan i izie we den. Da übe hinaus is es dem S aa im Gegensa z zu den p i a en Un e nehme n auch nich 18 Vgl. W. Albe s, Möglichkei en und G enzen eines in e kommunalen Finanzausgleichs. In: Kommunale Finanz e o m, Sch i en eihe de F ied- ich-Ebe -S i ung, 1962, S. 7 . 19 Vgl. den Hinweis au das Gu ach en des Wissenscha lichen Bei a s beim Bundesminis e ium de Finanzen zu Gemeinde inanz e o m, S. 19. 18" OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 276 Willi Albe s möglich, Ve schiebungen in den P ä e enzen seine Bü ge zwischen den on ihm angebo enen Leis ungen du ch P eisände ungen es zus el- len, weil ü die meis en diese Leis ungen keine Ma k p eise exis ie- en. Auch Ände ungen in den Rela ionen de Gewinne de Un e neh- mungen, die die e schiedenen Gü e und Leis ungen anbie en, können nich als Indika o ü die En scheidungen des S aa es (de Gemeinden) übe Um ang und Au eilung seine (ih e ) inanziellen Mi el ü die e schiedenen Au gaben und Leis ungen dienen, weil de S aa nich nach dem P inzip de Gewinnmaximie ung e äh . Fü die Eigen- be iebe de Gemeinden is in de Regel Kos endeckung o gesch ie- ben; iele Leis ungen on ö en lichen Ans al en und Ein ich ungen we den un e den Kos en bzw. zum g oßen Teil unen gel lich ange- bo en. Ich b auche mich in diesem K eis nich wei e übe die Schwie ig- kei en bzw. die Unmöglichkei eine objek i en Beda se mi lung de Gemeinden auszulassen. Was bes en alls möglich is , is an Hand on E sa z naßs äben An- hal spunk e ü den Um ang einzelne Bedü nisse zu inden. Die be- nö ig en Klassen äume und Leh e kann man mi Hil e de Schüle - zahlen, die benö ig en K ankenhausbe en an de Zahl de Einwohne bzw. dem K ankenan all, die benö ig en S aßenbau en an de Ve keh s- dich e usw. e mi eln. Abe es is meines Wissens bishe kein Ve such gemach wo den, ü Zwecke des Finanzausgleichs den gesam en Beda de Gemeinden es zus ellen. Dami ehl abe die eigen lich benö ig e Bemessungsg undlage ü die Finanzzuweisungen an die Gemeinden: nämlich die Di e enz zwischen Beda und den bei gleichmäßige An- spannung de S eue k a o handenen Eigeneinnahmen. Behel smä- ßig ha man sich bei de Bemessung de Finanzzuweisungen da au ge- einig , en wede nu die Finanzk a zu be ücksich igen ode ü einige spezielle Be eiche den Beda zu quan i izie en. Da aus e geben sich olgende mögliche Rückwi kungen au den S ando : 1. Die Finanzzuweisungen we den nu nach de Finanzk a bemes- sen. a) Eine Gemeinde e häl Finanzzuweisungen, weil ih e Finanzk a -bei einem T ennsys em is kla , daß nich das a sächliche S eue - au kommen, sonde n ein sich bei gleich s a ke S eue anspannung e - gebendes Au kommen de E mi lung de Finanzk a zug unde zu le- gen is - un e dem Du chschni lieg . Es kann abe sein, daß ih Finanzbeda -gleichmäßige Be iedigung de Bedü nisse in den Ge- meinden un e s ell - im gleichen Um ang ode noch s ä ke un e dem Du chschni lieg . Die Finanzzuweisungen e scha en in diesem Fall de Gemeinde einen Spiel aum iü Ausgaben, den ande e Gemein- den nich besi zen und mi denen sie "a ak i " wi ken können. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzzuweisungen und S ando e eilung 277 b) Die Wi kung wä e umgekeh , wenn eine Gemeinde keine Finanz- zuweisungen e hiel e bzw. sie soga zu de en Finanzie ung e s ä k he angezogen wü de, weil ih e Finanzk a übe du chschni lich hoch is , abe gleichzei ig de Finanzbeda noch s ä ke übe dem Du ch- schni lieg , wobei wiede gleichmäßige Beda sdeckung in allen Ge- meinden un e s ell wi d. In de A ak ionsmöglichkei wü de sie ge- genübe ande en Gemeinden benach eilig . Das is die Ge ah , au die Sa le im Rahmen de Be a ungen des Wissenscha lichen Bei a s übe die Gemeinde inanzen mi Nachd uck hingewiesen ha , als de Vo schlag eines Ausgleichs de S eue k a zwischen inanzs a ken und inanz- schwachen Gemeinden gemach wu de. Diese nach eiligen Wi kungen könn en e mieden we den, wenn Be- da smaßs äbe bei de Messung de Finanzk a mi be ücksich ig we - den wü den. In de Bundes epublik wi d dies dadu ch e such , daß de ganz übe wiegende Teil de dem Ausgleich de Finanzk a bzw. de S eue k a de Gemeinden dienenden "allgemeinen Finanzzuweisun- gen", die sogenann en Schlüsselzuweisungen, nich nach dem S eue - au kommen p o Kop -bezogen au einen gleich hohen S eue sa z - de a sächlichen Einwohne zahl, sonde n eine " e edel en" Einwoh- ne zahl bemessen we den. Dabei wi d ü die g öße en Gemeinden die a sächliche Einwohne zahl nach einem bes imm en Schlüssel e höh , und zwa um so s ä ke , je g öße die Gemeinde is . Dadu ch wi d ih e Finanzk a (S eue au kommen p o Kop ) nied ige ausgewiesen als sie a sächlich is , so daß die g öße en Gemeinden einen Ansp uch au hö- he e allgemeine Finanzzuweisungen haben. Man will ihnen ela i hö- he e Finanzzuweisungen zukommen lassen, weil man da on ausgeh , daß die Ö en lichen Ausgaben übe p opo ional mi de Zunahme de Be ölke ung s eigen. Im Du chschni de Lände wi d un e s ell , daß de Finanzbeda p o Kop in den g öß en Gemeinden e wa doppel so hoch lieg wie in den kleins en. Alle dings bes ehen in de S a elung zwischen den Lände n e hebliche Un e schiede. Auch hie in zeig sich, wie schwe es is , objek- i e Maßs äbe ü die Messung des Beda s zu inden. In de Regel ha man noch nich einmal e such , Anhal spunk e ü die mi wachsende Gemeindeg öße ein e ende Ände ung des Finanzbeda s zu inden. Die heu igen Ansä ze sind deshalb wei gehend geg i en bzw. man ha sie ein ach übe nommen, weil sie o einigen Jah zehn en einmal on i - gend jemand nach i gendwelchen eilweise ga nich meh bekann en Gesich spunk en es geleg wo den sind. Viel ach ha man die a säch- liche Zunahme de P o-Kop -Ausgaben mi wachsende Gemeindeg öße als Anhal spunk e gewähl , ohne zu bedenken, daß sie wei gehend on den e ügba en Einnahmen bes imm wa en, die den Gemeinden au G und de bes ehenden Ve eilung de S eue quellen und ih e sich da - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 278 Willi Albe s aus e gebenden S eue k a zu lossen. In ihnen spiegeln sich demnach Mangel und übe luß mindes ens in dem gleichen Um ang wide wie de Beda . Die G undbe äge bzw. die "Haup ansä ze", nach denen die Höhe de Schlüsselzuweisungen bes imm we den, sind in No d hein-Wes alen, Rheinland-P alz und Baden-Wü embe g zwischen 100 und 150 ges a - el , in Hessen e eich de Ansa z ü die g öß en Gemeinden dagegen e wa das 2,9 ache desjenigen ü die kleins en Gemeinden. In Baye n und Niede sachsen eich die Spanne on 100 bis e wa 230. De Ve lau de S a elung mi de Gemeindeg öße is eben alls seh un e schiedlich. In No d hein-Wes alen und Rheinland-P alz e hal en alle Gemeinden un e 10 000 Einwohne n den gleichen Ansa z. In Hessen se z eine S a - elung dagegen schon bei eine Gemeindeg öße on 1 000 Einwohne n ein, wäh end in den meis en Lände n die S eige ung bei Gemeinden on meh als 2000 Einwohne n beginn 20• Selbs wenn man un e s ellen wü de, daß die zwischen Gemeindeg ö- ßenklassen bes ehenden Un e schiede im Finanzbeda in dem Ansa z ich ig be ücksich ig wo den wä en, müß e de Ve such, bei de Mes- sung de Finanzk a Beda sun e schiede zu be ücksich igen, unzuläng- lich bleiben, weil die g oßen Un e schiede zwischen den Gemeinden de gleichen G ößenklassen nich e aßba sind. Die Un e s ellung eines mi zunehmende Gemeindeg ößenklasse wachsenden Finanzbeda s je Einwohne ha auch einen Ein luß au die S ando e eilung. Wenn man un e s ell , daß die Be iedigung glei- che Bedü nisse in g oßen Gemeinden ela i eu e als in kleinen is und die Finanzzuweisungen en sp echend bemiß , olg da aus, daß die Agglome a ionsnach eile on Ballungs äumen nich meh oll wi ksam we den, d. h. die Tendenz zu äumlichen Konzen a ion wi d e s ä k . Nun e höh sich de Finanzbeda je Einwohne mi wachsende Ge- meindeg ößenklasse abe auch, weil in g öße en Gemeinden Bedü nisse au e en, die in kleinen Gemeinden nich be iedig we den müssen bzw. on de en Be iedigung kleine Nachba gemeinden im Einzugs- gebie eine S ad mi p o i ie en, z. B. wenn die le z e e ö en liche Lei- s ungen in Fo m on höhe e Schulausbildung ode K ankenhausp lege zu Ve ügung s ell ode küns le ische Da bie ungen (Thea e ) ö de . Sowei hie au die E höhung des Finanzbeda s je Einwohne zu ück- zu üh en is , haben die e höh en Ausgaben nich s mi den eben e wähn- en Agglome a ionsnach eilen zu un. Ih e Be ücksich igung bei de Be- messung de Finanzzuweisungen begüns ig zwa auch dann eine Bal- lungs endenz -nämlich im Ve häl nis zu einem Zus and, in dem en - 20 Vgl. A . Finanzausgleich III, Deu schland (W. Albe s). Im Handwö e - buch de Sozialwissenscha en, S u ga , Tübingen, Gö ingen 1961, Bd. 3, S.571. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 Finanzzuweisungen und S ando e eilung 279 wede keine Finanzzuweisungen bes ehen bzw. in dem sie nach de S eue k a de a sächlich o handenen Einwohne e eil we den -, abe du ch die Fö de ung wü den nu die na ü lichen Agglome a ions- o eile ausgenu z we den. In Wi klichkei agen beide Fak o en zu E höhung des Finanzbeda s je Einwohne mi wachsende Gemeindeg ößenklasse bei, wobei ih Ge- wich alle dings schwe abzuschä zen is . Die S a elung des Haup an- sa zes de Finanzzuweisungen soll e deshalb, wenn man e hinde n will, daß sie Agglome a ionsnach eile kompensie en, mindes ens hin e de mi wachsende Gemeindeg öße a sächlichen Zunahme de Aus- gaben je Einwohne zu ückbleiben. Das is heu e in de Bundes epublik de Fall. Fü die Ta sache, daß die Zunahme de Finanzzuweisungen hin e de Zunahme des gesam en Finanzbeda s zu ückbleib , sp ich auch, daß die S eue anspannung mi wachsende Gemeindeg ößenklasse zunimm . Im Jah e 1956 lag de du chschni liche Hebesa z de Gewe be- s eue und de G unds eue B in den g öß en Gemeinden um e wa ein D i el bis 40 H höhe als in den kleins en Gemeinden; nu bei de G unds eue A äll die S eue anspannung mi wachsende Gemeinde- g ößenklasse. Fü die G oßs äd e is sie als Einnahmequelle so unbedeu- end, daß un e iskalischen Gesich spunk en die Höhe de Hebesä ze unin e essan is . Wohl abe können ang enzende O s eile, in denen die landwi scha liche Be ölke ung noch eine g öße e Bedeu ung ha , ü eine Eingemeindung gewonnen we den. - Ein Mi el, au das G oß- s äd e ge n zu ückg ei en und das, wenn auch nich ökonomisch, so doch poli isch, zu eine "S ando e schiebung" üh . Eine om S aa be iebene Raumo dnungspoli ik wi d iel ach zu eine den wi scha lichen En wicklungs endenzen nich en sp echenden S ando e eilung üh en, weil eine Au locke ung de Be ölke ung und Wi scha aus sozialen G ünden (gesunde W ohn- und Lebens- weise), aus gesellscha spoli ischen E wägungen (Bekämp ung de Ve - massung) und aus weh poli ischen Mo i en (Dezen alisie ung de P o- duk ionss ä en) ü so wich ig angesehen wi d, daß bei ih e Ve wi k- lichung in Kau genommen wi d, daß sie die Maximie ung des Sozial- p oduk s behinde . Auch un e diesem Gesich spunk soll e de in de Bundes epublik angewende e Ve eilungsschlüssel ü die Finanzzuwei- sungen übe p ü we den. Die wi ksams e Möglichkei zu Besei igung on Ballungs endenzen, die on dem de zei igen Ve eilungsschlüssel de Finanzzuweisungen ausgelös we den, bes eh in eine Abschwächung de S a eLung de G undbe äge de "Haup ansä ze" mi wachsende Gemeindeg öße. Na- ü lich wü de eine Schlech e s ellung de G oßs äd e zu Anpassungs- schwie igkei en üh en. Das in manchen S äd en o handene Ve keh s- chaos wü de noch e g öße , die übe windung de Schul aumno , die OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 286 Willi Albe s luß au die äumliche O dnung de Wi scha - wenn übe haup - nu in unzulängliche Weise beach e wo den is . Mi schein , an diese Ve nachlässigung is auch die Finanzwissenscha nich ganz unschul- dig; denn unse e Kenn nis übe die nich ein achen S ando wi kungen de Finanzpoli ik und die Au klä ung de Ö en lichkei übe die bes e- henden Zusammenhänge müssen e ie we den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 B auchba e Maßs äbe ü kommunale Finanzzuweisungen Von E win H i eIs ehe I Finanzzuweisungen an die Gemeinden e olgen gegenwä ig ü die e schiedens en Zwecke, zu Abgel ung on Au gaben des übe agenen Wi kungsk eises , ü Gemeinscha sau gaben (Schulen, S aßen, Fü - so ge, Gesundhei , Polizei), wei e hin, wenn auch in s a k abnehmen- dem Um ang, ü K iegsschädenbesei igung und G unds eue aus all, schließlich als Schlüsselzuweisungen2• In nich une heblichem Um ang leis en auch die Gemeinden Finanz- zuweisungen an die Lände , so ü Schulen, Polizei, e ne auch als all- gemeine Landesumlage u. ä. Alle Finanzzuweisungen haben den Zweck, in e ikale Rich ung Landesmi el an die Gemeinden zu übe agen (ode auch umgekeh ); die Absich , gleichzei ig auch einen ho izon alen Finanzausgleich un e den Gemeinden zu bewe ks elligen, bes eh an sich nu bei den Schlüssel- zuweisungen. Auch bei ande en Finanzzuweisungen wi d abe häu ig en wede o en ode disk e die Finanzlage de Gemeinde be ücksich- ig . O ene Be ücksich igung is o handen bei manchen Umlagen (Lan- desumlagen, Landesschulumlagen), die nach de S eue k a au geb ach we den. (Sie we den wegen ih e ge ingen Bedeu ung hie e nachläs- sig .) Disk e e Be ücksich igung de Finanzlage inde s a bei Be- da szuweisungen, abe keineswegs nu hie , sonde n auch bei Hil en ü Au bauzwecke (Zuschüsse, zins e billig e Da lehen, Schulddiens - beihil en), bei ielen ande en "geziel en" Beihil en, bei Do a ionen u. ä. An sich is das Volumen de Schlüsselzuweisungen im Ve häl nis zu allen ande en Zuweisungen im Finanzausgleich klein; es be äg nu e wa 1/ 4 bis 1/ 3 alle Zuweisungen im Finanzausgleich. Dennoch sollen in de heu igen Be ach ung lediglich die Schlüsselzuweisungen behandel 1 Zumeis pauschalie ; in de kommunalen Fachsp ache agen nu diese Zuweisungen die Bezeichnung "Finanzzuweisungen". 2 Die e s e und le z e inanzs a is ische Da s ellung geh au die A bei en des Lei enden Regie ungsdi ek o s D . He mann zu ück; sie e aß e die Jah e 1951 bis 1955. Vgl. K. He mann, De Finanzausgleich zwischen Land und Gemeinden in den Rechnungsjah en 1951 bis 1955. "Wi scha und S a is ik", N. F. Jg. 9, H. 8 (Augus 1957), S. 413 .; e ne S a is ik de Bundes epublik Deu schland, Band 191. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 288 E win Hielsche we den. De Ve such, einen sys ema ischen Finanzausgleich un e den Gemeinden gleichzei ig mi de Zuweisung on Landesmi eln zu e - eichen, begann 1938; e is also nich äl e als 23 Jah e. De jenige, de zue s die No wendigkei eines solchen Ausgleichs e kann e, wa Popi z. Popi z wa auch de E inde de Me hode des Finanzausgleichs 3• E ha auch zu endgül igen Ve wi klichung seine G undgedanken en - scheidend beige agen. Die Schlüsselzuweisungen be ugen 1957 1 013 900 000 DM 1958 1959 1162 800 000 DM 1 300 000 000 DM 4 Die soeben au ges ell e Behaup ung, daß nu in den Schlüsselzu- weisungen ein sys ema ische in e kommunale Finanzausgleichse ek beabsich ig is , muß nochmals eingesch änk we den. Auch in den Schlüsselzuweisungen sind Be äge en hal en, die nich einen solchen Ausgleichse ek beabsich igen. Am deu lichs en is dies in Baden- Wü embe g, wo die Häl e de Schlüsselzuweisungen nach e edel en Kop zahlen ausgeschü e wi d. Abe auch in ande en Lände n schein es kleine e Vo wegausschü ungen aus de Schlüsselmasse zu geben. Man wi d nich ehl gehen, wenn man obige Zi e n de Schlüsselzu- weisungen um 100 bis 200 Millionen DM kü z . Die mi Ausgleichswi - kung e eil en Be äge belau en sich in Deu schland also im Du ch- schni de Jah e 1957 bis 1959 au und 1 Millia de DM. Zum Ve gleich sei angegeben, daß die Einnahmen an Gemeindes eue n e gaben 1957 7 058 000 000 DM 1958 1959 7627000000 DM 8 722 000 000 DM Die Schlüsselzuweisungen mi Ausgleichse ek be agen also und 13 H de Gemeindes eue n. 3 J. Popi z, De kün ige Finanzausgleich zwischen Reich, Lände n und Ge- meinden. Gu ach en, e s a e de S udiengesellscha ü den Finanzausgleich, Be lin 1932. Es is seh beach lich, welche Bedeu ung damals diesem P o- blem beigemessen wu de. De A bei sausschuß de nu ü den einen Zweck geg ünde en "S udiengesellscha ü den Finanzausgleich" se z e sich wie olg zusammen: Obe egie ungs a a. D. D . Adame z, Be lin; Obe bü ge - meis e D . B ach , Essen; D . Fonk, Be lin; Rech sanwal D . F en zel, Be - lin; Land a a. D. D . Ge eke, Mi glied des Reichs ags, P esseI; Obe bü ge - meis e D . Goe dele , Leipzig; S ad kämme e Hahn, Essen; Reichsminis e a. D. Hamm, Be lin; Obe bau a Heck, Dessau; Landeshaup mann D . D . h. c. Ho jon, Düsseldo ; S aa ssek e ä z. D. D . Kempne , Be lin; E s e Lan- des a D . Ki z, Düsseldo ; Landes a D . Kühl, Müns e ; Bü ge meis e D . Löse , Leipzig; D . D . h. c. Sil e be g, Köln; D . Sogemeie , Be lin; Syndikus S einbe g, Be lin; D . S olpe , Mi glied des Reichs ags, Be lin. Das Gu ach en um aß e 345 D ucksei en. 4 Geschä z . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 B auchba e Maßs äbe ü kommunale Finanzzuweisungen 289 In den Jah en 1938 bis 1941 be ugen die Schlüsselzuweisungen ü das ganze Reichsgebie 1938 443 000 000 RM 1939 1940 1941 550 000 000 RM 595 000 000 RM 575000000 RM Selbs wenn man be ücksich ig , daß es sich um Zahlen ü das ganze Reichsgebie handel , e gib sich doch un e Be ücksich igung des mone- ä en Fak o s eine gewisse Ähnlichkei mi den Zi e n nach dem K ieg. (Dies wu de alle dings dadu ch e eich , daß das Bü ge s eue au kom- men 1942 in die Schlüssel nasse eingebau wu de. Es be ug im Du ch- schni de le z en Jah e o 1942 600000000 RM.) Ehe ich die Einlei ung abschließe, muß ich noch da au hinweisen, daß die bis 1945 einhei liche Ausgleichs nasse on da ab in e schiedene Ausgleichs nassen in den Lände n ze iel. Wenn ein allgemeine Aus- gleich beabsich ig is , dann is eine Vo wegau eilung in Einzel nassen eine schwe e Schädigung de Ausgleichsabsich . Die En wicklung b auch- ba e Maßs äbe ü Finanzzuweisungen an die Kommunen ha siche zu Vo ausse zung, daß o de Anwendung de Maßs äbe die Nach- eile besei ig we den, die aus de Ze schlagung de einhei lichen Aus- gleichsmasse en s anden sind. Ich we de hie au auße halb meines eigen - lichen Themas am Schluß noch ku z zu sp echen kommen. n De e s e Haup naßs ab ü die Ve eilung de Schlüsselzuweisun- gen is sei de en Bes ehen die "S eue k a " (lediglich in einigen J ah- en nach dem K ieg gab es eine Ve eilung nach Kop zahlen; das wa bis 1948 wegen de P eiss opp-In la ion e häl nismäßig gleichgül ig; daß die Me hode eilweise bis 1951 o ge üh wu de, ha e wohl nu echnische U sachen). De zwei e Haup naßs ab is de "Haup ansa z nach de Gemeinde- g öße". Daneben gib es eine g oße Reihe on Nebenansä zen. Aus de Ihnen zuges ell en "übe sich übe den Finanzausgleich in den Län- de n des Bundesgebie es" om 11. 7.1960 (au ges ell om Deu schen S äd e ag) is zu en nehmen, wie e schiedena ig die gese zlichen Regelungen in den einzelnen Lände n sich en wickel haben. Das gil ü alle Fo men on Finanzzuweisungen, das gil auch ü die Schlüssel- zuweisungen. Schon de e s e Haup naßs ab, die S eue k a meßzahlen, we den in den Lände n du chaus nich einhei lich be echne . S eue k a meß- zahlen be uhen selbs e s ändlich g undsä zlich au den S eue einnah- men jede einzelnen Gemeinde; es wi d abe die un e schiedliche An- 19 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 32 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 290 E win Hielsche spannung de Hebesä ze du ch die Anwendung on No malhebesä zen, die in den Lände n nich einhei lich es gese z sind, ni ellie . Be echnung de S eue k a a) Die ingie en Hebesä ze (Ni ellie ungssä ze) be agen ... . H. de Meßbe äge Land Baden-Wü embe g Baye n Hessen Niede sachsen No d hein -Wes alen Rheinland -P alz Schleswig-Hols ein G unds eue A 150 140 140 100 80 140 140 S eue G unds eue Gewe bes eue B 150 290 140-230 240 130-260 245 120-240 200 120-240 200 140-230 240 140-250 210 a) Handbuch de kommunalen Wissenscha und P axis, III. Bd. Sei e 443, Finanz- ausgleich. Von Ho s Hacke , Land a a. D., Beigeo dne e des Deu schen Landk eIs- ages, Bonn. Auch beim zwei en Haup maßs ab, dem "Haup ansa z" zeigen sich g oße Un e schiede. De Haup ansa z dien dem Zweck, bei de Au s el- lung on Finanzzuweisungs-Maßs äben die Ta sache zu be ücksich igen, daß mi wachsende G öße de Gemeinde de Ve wal ungsau wand je Gemeindeeinwohne s eig . De gleiche Zweck könn e nun dadu ch e - eich we den, daß man die Eliminie ung des Gemeindeg ößen-Fak- o s bei den S eue k a meßzahlen selbs o nimm . Sei jehe abe inde die Eliminie ung au ande e Weise s a . Den S eue k a meßzahlen we den sogenann e Ausgangsmeßzahlen gegenübe ges ell . Die Ausgangsmeßzahlen sind, und das is besonde s wich ig, keineswegs b auchba e Ausgabebeda s-Zahlen 5; sie sind nich s ande es als die E gebnisse eine Di ision eine meh ode wenige zu- ällig im Landeshaushal s ehenden Zi e ü Schlüsselzuweisungen du ch die nach Maßgabe de Gemeindeg öße " e edel e" Einwohne zahl des Landes; bei de Aus eilung au die einzelnen Gemeinden wi d de G ößen ak o de Gemeinde en sp echend be ücksich ig . Die Schlüs- selzuweisungen e geben sich p inzipiell dadu ch, daß die S eue k a - meßzahl on de Ausgangsmeßzahl abgezogen wi d 6, 7. 5 Bekann machung übe die Schlüsselzuweisungen an die Gemeinden im Rechnungsjah 1938 (Bay. Gese z- und Ve o dnungsbla 1939, S. 111): "Die in RM ausged ück e Ausgangsmeßzahl bezeichne die Obe g enze de S eue k a , bei de en Vo liegen angenommen wi d, daß eine Gemeinde ih en ungedeck en Beda aus eigenen S eue einnahmen decken kann." 8 Die Regelung in Baden-Wü embe g weich om Schema e was ab. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 B auchba e Maßs äbe ü kommunale Finanzzuweisungen 291 De Ausgleich e olg nie oll; ein Ausgleich on 60 bis zu 87,5 H de Ausgangsmeßzahl wi d häu ig o weg ode nach äglich du ch Sonde - zuweisungen he ges ell . Daneben gib es auch Mindes schlüsselzuwei- sungen, die also auch dann gewäh we den, wenn die Di e enz zwi- schen Ausgangsmeßzahl und S eue k a meßzahl nega i is , das heiß , wenn die S eue k a meßzahl die Ausgangsmeßzahl übe s eig . Die Ausgleichsabsich wi d e ne noch dadu ch ges ö , daß die Schlüssel- zuweisungsmasse häu ig in Sonde massen au ge eil wi d, z. B. in Mas- sen ü k eis eie S äd e und ü Landk eise. Die Gewich ung de Haup ansä ze nach de Be ölke ungsg öße zeig zunächs ein seh un e schiedliches Bild. Um diese Gewich ungs o gänge e was e gleichba e zu machen, habe ich sie au die Basis 100 um- ges elW. Baden-Wü embe g 108 - 162 Baye n 70 bis übe 150 100 - 214 Hessen 70 - 160 100 - 229 Niede sachsen 75 - 170 100 - 227 No d hein-Wes alen 110 - 150 100 - 136 Schleswig-Hols ein 100 - 163 100 - 163 Eine genaue e P ü ung e gib , daß die Gewich ung de Gemeinde- g öße nich ganz so uneinhei lich is . Heu e kann ich lediglich einen Ve gleich zwischen Baye n und No d hein-Wes alen ans ellen. In Baye n bezieh sich die kleins e Gewich ungszi e (70) au Gemeinden bis zu 1000 Einwohne , in No d hein-Wes alen dagegen e hal- en alle Gemeinden bis zu 10000 Einwohne die Gewich ungszi e 110. Die baye ischen Gemeinden on 5000 bis 10000 Einwohne haben abe schon eine Gewich ungszi e on 100. Dann e gib eine Umbasie ung au 100 in No d hein-Wes alen eine S euung on 100 bis 136, in Baye n eine S euung on 100 bis 150 (und nich on 100 bis 214). Ähnliches dü e auch ü die ande en Lände n gel en 9• E gib sich schon bei den S eue k a meßzahlen ein e wi endes Bild du ch die un e schiedliche Fes se zung de No malhebesä ze, und bei den Haup ansä zen ein e wi endes Bild du ch die Vo au eilung au k eis eie S äd e, k eisangehö ige Gemeinden und Landk eise 10 so- wie du ch die S euungsdi e enzen bei de Gewich ung de Einwohne - 8 Die S ad s aa en e scheinen nich in diese Au s ellung; Rheinland- P alz wu de wegen seine ela i en Kleinhei und de Komplizie hei seine Regelung weggelassen. Alle Zi e n be uhen au den Regelungen in de S äd e ags-Au s ellung om 11.7.1960. 9 A. a. O. 10 Auch die Do ie ung de Gemeinde e bände (Landk eise) ha sich in den Lände n e schiedena ig en wickel . 19' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40400-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:03:00 [Document text truncated for crawler view.]