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Kann Offenheit geplant werden? Ein Essay über die zeitliche Dimension in der räumlichen Planung

Siegmund, Yvonne

Abstract

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Siegmund, Yvonne Book Part Kann Offenheit geplant werden? Ein Essay über die zeitliche Dimension in der räumlichen Planung Provided in Cooperation with: ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft Suggested Citation: Siegmund, Yvonne (2019) : Kann Offenheit geplant werden? Ein Essay über die zeitliche Dimension in der räumlichen Planung, In: Abassiharofteh, Milad Baier, Jessica Göb, Angelina Thimm, Insa Eberth, Andreas Knaps, Falco Larjosto, Vilja Zebner, Fabiana (Ed.): Räumliche Transformation: Prozesse, Konzepte, Forschungsdesigns, ISBN 978-3-88838-089-1, Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Hannover, pp. 165-176, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0156-0891136 This Version is available at: https://hdl.handle.net/10419/204548 Standard-Nutzungsbedingungen: Die Dokumente auf EconStor dürfen zu eigenen wissenschaftlichen Zwecken und zum Privatgebrauch gespeichert und kopiert werden. 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EIN ESSAY ÜBER DIE ZEITLICHE DIMENSION IN DER RÄUMLICHEN PLANUNG Gliederung 1 Planungszeit sichtbar machen 2 Zeitstrukturen im Wandel 3 Kompensationsthese 4 Fallanalysen 4.1 Das Münchner Labor im Kreativquartier an der Dachauer Straße 4.2 Das Hamburger Oberhafenquartier in der HafenCity 5 Kompensationsebenen 5.1 Raumzeitliche Kompensation 5.2 Kompensation im Planungsprozess 5.3 Kompensation auf Akteursebene 6 Planungszeit leben Literatur Kurzfassung Stadtplanungsprozesse bewegen sich im Wirkungsverhältnis sich ständig ändernder globaler, regionaler und lokaler Dynamiken. Prozesse daher aus der zeitlichen Perspektive zu betrachten, kann ein Schlüssel zum Verständnis dieser komplexen Sinnzusammenhänge sein. Obgleich in der Planungspraxis der Faktor Zeit noch vorwiegend ignoriert wird, experimentieren einige Ausnahmen wie beispielsweise Rapid Planning oder Slow Urbanism mit ihm. So werden Planungsprozesse entweder beschleunigt und vereinfacht oder gedehnt und offen gestaltet. Im Fokus dieses Essays steht die Untersuchung der langsamen, prozessoffenen Entwicklungen von Kreativquartieren in München und Hamburg. In beiden Fällen werden mithilfe der zeitlichen Dimension Pfadabhängigkeiten in der Aushandlung und Gestaltung städtischer Räume nachvollziehbar gemacht. Schlüsselwörter Zeit – Zeitlichkeit – Planungszeit – raumzeitlich – Slow Urbanism – Fast Urbanism – Offene Planung – Kreativquartier – Beschleunigung – Entschleunigung – Eigenzeiten – Zeitaspekte – Zeitstrukturen – Offenheit – Flexibilität 166 10 _ RÄUMLICHE TRANSFORMATION Can openness be planned? An essay on the temporal dimension in spatial planning Abstract Urban planning processes are in the relationship of constantly changing global, regional and local dynamics. Therefore, considering processes as a function of time can be a key to understanding these complex contexts. Although in the planning practice the factor time is still largely ignored, some exceptions such as Rapid Planning or Slow Urbanism experiment with it. Thus, planning processes are either accelerated and simplified or stretched and designed open. The focus of this essay is the investigation of the slow, process-open developments of Creative Quarters in Munich and Hamburg. With the help of the temporal dimension path dependencies in the negotiation and design of urban spaces are made comprehensible in both cases. Keywords Time – temporalities – planning time – Spacetime – Slow Urbanism – Fast Urbanism – Open planning – Creative Quarter – acceleration – deceleration – timescapes – time structures – openness – flexibility 1 Planungszeit sichtbar machen „Drei Fragen haben mich in meiner Forschung immer an- und umgetrieben: Welche Ursachen und Motive sind mit der Gestaltung von Raum verbunden? Wie beeinflusst der gebaute Raum unser Handeln? Und wie kann ich diese verborgenen Zusammenhänge dechiffrieren, sichtbar und erklärbar machen? Ich bin überzeugt davon, dass die zeitliche Dimension hierfür ein Schlüssel ist.“ In seinem Manuskript „Der kleinstmögliche Eingriff“, das etwa zwischen 1979 und 1981 entstand, wunderte sich Lucius Burckhardt über die räumliche Planung, genauer: „(…) wie selten darin solche auf die Zeit bezogenen Angaben enthalten sind, und wie selten der Planer zugibt, dass er den Verlauf des Geschehens nicht voraussehen kann. Das kommt wohl daher, dass der urbanistische Planer wohl gelernt hat, mit dem Raum umzugehen, nicht aber, die Zeit zu überblicken. Die Zeit wird vom Planer lediglich als ein leeres Verstreichen von Zwischenräumen gesehen (…). Dass die Zeit der Planung selbst die eigentliche Zeit unseres Lebens ist, dass unser Leben nicht in der Zeit der Verwirklichung, sondern in der Planungszeit abläuft, für diese Tatsache scheint das Gefühl zu fehlen“. (Burckhardt 2013: 51). 2 Zeitstrukturen im Wandel Nun gibt es zwar seit Jahren vermehrt das Bestreben, die Stränge der Raum- und der Zeitforschung stärker miteinander zu verflechten – in der Planungspraxis wird diese Verbindung jedoch nach wie vor zu selten aufgegriffen. Das ist verwunderlich, da die 167KANN OFFENHEIT GEPLANT WERDEN? EIN ESSAY ÜBER DIE ZEITLICHE DIMENSION Diskrepanzen und Spannungen zwischen politischen, gestalterischen, ökonomischen und zivilgesellschaftlichen Zeit- und Zielauffassungen in der Planung von Stadt heute mehr denn je hervortreten. Diese Entwicklung kann unter anderem durch gesellschaftliche zeitstrukturelle Umbrüche erklärt werden. In den zeitforschenden Bereichen der Kultur- und Sozialwissenschaften, der Philosophie oder Geographie beispielsweise, lag der Schwerpunkt jahrzehntelang im Erforschen von gesellschaftlichen Beschleunigungsprozessen. Die Theorie der unentwegten Beschleunigung steht jedoch heute vermehrt in der Kritik. Beschleunigung sei ein längst überwundenes Problem und nur noch ein Symptom von temporaler Zerstreuung, von „Dyschronie“ (Han 2009: 7), denn den Menschen fehle es heute an Ordnung, Rhythmus, Halt und sinngemäßer Dauer. Auch wenn die Ursachen unterschiedlich eingeschätzt werden, über die sozialen Folgen scheint man sich einig zu sein: Beschleunigung, Flexibilisierung und Fragmentierung prägen immer mehr Alltagswelten. Und diese Spannungen oder auch „Entgrenzungen“ (Läpple/Mückenberger/Oßenbrügge 2010) schlagen sich zunehmend in einer veränderten Stadtnutzung nieder. Stadträume mit einer Vielzahl, Dichte und Überlagerung an Funktionen und Infrastrukturen, an Gleichem wie Gegensätzlichem, an Ereignissen und Möglichkeiten werden von sogenannten „Zeitpionieren“ gesucht und geprägt, die flexibel ihren unberechenbaren Alltag bestreiten müssen (Oßenbrügge/ Vogelpohl 2010). Sie sind die Vorreiter sich auflösender Lebens- und Arbeitswelten, denn so erklärt es Hartmut Rosa: Ereignisse, Handlungen und Prozesse verlieren immer mehr ihre Zeit, ihre erwartbare Dauer, ihren „Ort in der zeitlichen Reihung“ (Rosa 2009: 33). Unberechenbarkeit, Offenheit, Multioptionalität gehören für immer mehr Menschen zur Alltagsrealität und diese gesellschaftlichen Entwicklungen werden noch zu selten, aber zunehmend Ausgangspunkt planerischen Handelns. Ausnahmeregelungen oder -planungen versuchen die zeitliche Dimension in ihre Verfahren zu integrieren, so zum Beispiel die im Baugesetzbuch (teilweise temporär) verankerten Beschleunigten Verfahren (§  13a und b BauGB), das Forschungsprojekt Rapid Planning oder städtische Gesamtstrategien wie Città Slow und Slow Urbanism. Wenn planerische Strategien also zeitlich „gelabelt“ werden, dann tun sie das vorrangig durch Geschwindigkeiten, planen entweder fast und zielgerichtet oder slow und prozessoffen. Planung versucht so dynamisch auf übergeordnete Konjunkturen genauso wie auf lokale Bedarfe im dafür geeigneten Tempo zu reagieren. Wo aber liegen die Grenzen be- und entschleunigten Planens? Und was passiert, wenn sie überschritten werden? Diese Fragen führen mich zu der folgenden These. 3 Kompensationsthese Beschleunigte Prozesse werden häufig vom Gegenteil, von „Verzögerung, Retardierung und Verlangsamung“ begleitet (Rosa 2005: 51 f.). Aleida Assmann erklärt dieses Phänomen anhand der Kompensationstheorie der Philosophen Joachim Ritter, Hermann Lübbe und Odo Marquard folgendermaßen: In unserer beschleunigten Welt, die selbst nicht verändert werden kann, müssen Pausen und Leerläufe eingebaut werden, um es den Menschen erträglicher zu machen (Assmann 2013: 210 f.). Die Dynamik der Moderne vollzieht sich also nicht mehr linear, sondern ist – viel komplexer und mitun- 168 10 _ RÄUMLICHE TRANSFORMATION ter paradox – gekennzeichnet durch ein Nebeneinander an Gegensätzen (vgl. ebd.: 226). Pausen und Leerläufe sind heute mit Begriffen wie Achtsamkeit und Offtime Entschleunigungstrends in der Freizeit und Slow Business ein Konzept in der Arbeitswelt. Work-Life-Blending, also das Auflösen der Grenzen von Arbeit und Freizeit durch in den Arbeitsalltag integrierte Yogapausen oder Sabbaticals – sie alle dienen der Orientierung und Klarheit und letztlich der Optimierung von Arbeitsprozessen. Dieses Essay behandelt entschleunigte Planungsansätze, zwei sogenannte Kreativquartiere in München und in Hamburg. An beiden Orten versuchen die städtischen Behörden, gebaute Strukturen zu erhalten und zusammen mit der Nutzerschaft Quartiersentwicklung in einem offenen Prozess zu gestalten. 4 Fallanalysen 4.1 Das Münchner Labor im Kreativquartier an der Dachauer Straße Abb. 1: Eindruck vom Münchner Labor (2017) / Foto: Yvonne Siegmund Nachdem 2007 die Realisierung des anspruchsvollen Entwurfs von Kazunari Sakamo- to für die Neuplanung der Werkbundsiedlung abgelehnt wurde, sah die Stadt München 2011 die Chance, durch eine neue Wettbewerbsauslobung eine zusammenhängende Planung für das etwa 20 Hektar große Kreativquartier auszuschreiben. Denn das Besondere an diesem Areal war und ist die lebendige Kultur- und Kreativszene, die sich seit den 1990er Jahren im nordwestlichen Bereich niedergelassen hat. Ein Kreativquartier existierte also schon lange bevor der gleichnamige Wettbewerb ausgeschrieben wurde. Kreative Nutzungen sollten zwar erhalten, aber in den südlichen Teil umziehen, während im Großteil des Areals etwa 900 Wohnungen mit sozialer Infrastruktur, Büroflächen, Einzelhandel und Bildungseinrichtungen vorgesehen waren. 169KANN OFFENHEIT GEPLANT WERDEN? EIN ESSAY ÜBER DIE ZEITLICHE DIMENSION Den städtebaulichen Ideenwettbewerb konnten die Büros Teleinternetcafe und TH Landschaftsarchitekten für sich entscheiden, obgleich sie wichtige Ausschreibungsgrundlagen anders bewerteten und bearbeiteten. Sie unterteilten das Gebiet in vier Baufelder (Labor, Feld, Park und Plattform) und empfahlen, diese jeweils in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Zeiträumen zu entwickeln. Ihrer Einschätzung nach bildete das etwa fünf Hektar große Teilgebiet Labor mit seiner Kreativszene das Herzstück, in dem Strukturen erhalten und nur sukzessive umgebaut oder ergänzt werden sollten. Mit dieser Haltung haben die Wettbewerbsgewinner die geforderte kreative Nutzung im Areal vervielfacht. Durch einen zusätzlichen grünen Freiraum, der als Teilgebiet Park zwischen dem Labor und den denkmalgeschützten Hallen liegt, müssen die geforderten 900 Wohneinheiten dicht und zügig auf den Arealen Feld und Plattform untergebracht werden. Der Entwicklung im Labor wird dagegen viel Zeit gegeben, damit Impulse für das gesamte Quartier gesetzt werden können. (mehr Informationen: Teleinternetcafe o.  J.) Abb. 2: Perspektive des Labors im Münchner Kreativquartier (2018) / Quelle: Eigene Darstellung 170 10 _ RÄUMLICHE TRANSFORMATION Mit der Wettbewerbsentscheidung war schnell eine Euphorie im Labor zu spüren: Unter dem Motto „Neuanfang“ fanden zahlreiche Workshops und Kunstaktionen statt. Zeitnah gründete sich auch die Initiative (heute Verein) „Labor München“, eine Kooperationsgemeinschaft von künstlerischen, kreativwirtschaftlichen und soziokulturellen Akteuren auf dem Gelände. Das folgende VOF-Verfahren konnten die Wettbewerbsgewinner wieder für sich entscheiden und sie arbeiteten 2014 eine Rahmenplanung aus, die in Regelwerk und Gestaltungsleitfaden baulich-räumliche Festsetzungen in möglichen zeitlichen Entwicklungen empfahl. Seit dem Wettbewerbsgewinn sind im Labor nun sieben Jahre vergangen. Die kreative Nutzerschaft ist gewachsen und zum Teil im Quartiersmanagement tätig. 2016 wurde eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Es wurde begonnen, einen Teil des Bestands auf Brandschutzanforderungen zu ertüchtigen. Allerdings konnte nicht jedes Gebäude erhalten werden. Durch den Abriss der Lamentohalle klafft nun ein 6.000 Quadratmeter großes Loch im Labor. Da raumzeitliche Lücken im Quartier vermieden werden sollen, wird nicht nur mit Zwischennutzungen im Bestand gearbeitet, sondern auch mit Provisorien auf freigewordenen Arealen – wie der freigewordenen Lamentofläche – experimentiert. 4.2 Das Hamburger Oberhafenquartier in der HafenCity Abb. 3: Eindruck vom Hamburger Oberhafen (2017) / Foto: Yvonne Siegmund 171KANN OFFENHEIT GEPLANT WERDEN? EIN ESSAY ÜBER DIE ZEITLICHE DIMENSION Die ersten Kreativen und Kulturschaffenden entdeckten auch diesen besonderen Ort bereits Ende der 1990er Jahre für sich. Über etwa 1.300 Meter erstreckt sich der Oberhafen zwischen der schiefen Oberhafenkantine, den Deichtorhallen, zwischen Hafenbecken und Bahndamm durch den nordöstlichen Teil der HafenCity. Eingeschossige Güterhallen und Kopfbauten aus Backstein prägen das Quartier. Zur Entwicklung der heutigen HafenCity gab es bereits Ende der 1980er Jahre Überlegungen und seit den 1990er Jahren konkrete Planungen. Der Masterplan aus dem Jahr 2000 sah den knapp sieben Hektar großen Oberhafen als Gewerbegebiet vor. In den Folgejahren jedoch änderten sich einige Rahmenbedingungen (bspw. durch die Finanzkrise), während gleichzeitig schwierige räumliche Konstitutionen den planenden Behörden Kopfschmerzen bereiteten (bspw. Hochwasserschutz, schlechte Zugänglichkeit, Verkehrslärm). Darüber hinaus identifizierte die Studie „Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg“ von UC Studio das kreative Potenzial des Oberhafens und erachtete es als unbedingt schützenswert. So war die Entwicklung eines Kreativquartiers das einzig folgerichtige Szenario. Bestehende Hallen sollten erhalten, Räume für kreative Nutzungen im niedrigschwelligen Bereich angeboten und die Zukunft dieses Ortes mit den lokalen Akteuren in einem offenen Dialogprozess gestaltet werden. In der Masterplanüberarbeitung von 2010 war der Oberhafen nun als Impulsraum vorgesehen, der langfristig den Kern eines stadtteilübergreifenden kreativen Netzraumes bilden soll. Alle Gebäude im Oberhafen befinden sich seit 2003 im Eigentum des Sondervermögens „Stadt und Hafen“ der Freien und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH als städtische Entwicklungsgesellschaft. Die letzten Gewerbebetriebe und Speditionen zogen 2013 aus. Aber erst mit der eisenbahnrechtlichen Entwidmung im Jahr 2015 ließ sich das Quartier intensiv entwickeln und man begann, die teilweise 100 Jahre alten Hallen zu sanieren. Die Rahmenbedingungen für die Kreativ- und Kulturszene vor Ort sind dennoch nicht die einfachsten. Das Areal ist nicht auf hochwassersicherem Niveau gebaut und die technischen Standards der Gebäude sind sehr niedrig, weshalb Investitionen von Nutzungsseite durch geringere Mieten ausgeglichen werden (vgl. HafenCity Hamburg GmbH 2011). Neuvermietungen an Zwischennutzungen erfolgen in Kooperation mit der Hamburg Kreativgesellschaft, die auch im Oberhafen ihre Räumlichkeiten hat. So begann zwischen 2011 und 2014 eine auf etwa 20 Jahre angelegte Experimentierphase, da bis dahin die Standfestigkeit der Hallen gewährleistet werden kann, städtische Investitionen sich durch Mieteinnahmen amortisiert haben sollen und das kreati- ve Quartier – so die Hoffnung – sich vergrößert und etabliert haben wird. Seit der überarbeiteten Masterplanung sind nun neun Jahre vergangen. Die kreative Nutzerschaft ist gewachsen, ein Teil des Bestands minimalsaniert. Jedoch konnte und wollte nicht jede gebaute Struktur erhalten werden. Ein Teil der Halle 4 musste für die Realisierung von Sportanlagen weichen. Über den Abriss des Gleishallendachs zwischen Halle 2 und 3 ist noch nicht entschieden worden.