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Volkswirtschaftliche Probleme des deutschen Außenhandels. Bericht über die erste Mitgliederversammlung des Vereins für Socialpolitik

Albrecht, Gerhard; Arndt, Helmut

Abstract

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Full text

Alb ech , Ge ha d (Ed.); A nd , Helmu (Ed.) Book Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels. Be ich übe die e s e Mi gliede e sammlung des Ve eins ü Socialpoli ik Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 1 P o ided in Coope a ion wi h: Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion Sugges ed Ci a ion: Alb ech , Ge ha d (Ed.); A nd , Helmu (Ed.) (1949) : Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels. Be ich übe die e s e Mi gliede e sammlung des Ve eins ü Socialpoli ik, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 1, ISBN 978-3-428-41187-0, Duncke & Humblo , Be lin, h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/285423 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. 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Helmu A nd VERLAG VON DUNCKER & HUMBLOT BERLIN UND MUNCHEN 1949 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Ve handlungen au de Tagung de Volks- und Be iebswi e in Ma bu gjL. 1948 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels Be ich übe die e s e Mi gliede -V e samml ung des Ve eins Be u sausbildung und Be u saussich en de Wi scha swissenscha le VERLAG VON DUNCKER & HUMBLOT BERLIN UND MUNCHEN 1949 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Alle Rech e o behal en Euke d uck KG., Ma bu g/Lahn OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Inhal s e zeichnis Vo wo ........ . E s e Tag Sei e 7 E ö nung und Beg üßung • 11 Ansp ache on Adol Webe • . • . . . . 17 Re e a on F i z W. Meye : Volkswi sma llme P obleme des deu smen Außenhandels. 25 Aussp ache . . . . . . . 46 Zwei e Tag Mi gliede e sammlung Kons i ule ung des Ve eins ü Sozialpoli ik -Gesellsma ü Wi sma s- und Sozialwissensma en . . . . . . . . . . . ., 83 Re e a on He mann Ellinghaus: Be u sausbildung und Be u saussim en de Wi sma swissensma le 86 Abschluß de Tagung . . • . . . . . . . . 101 Anhang I. Zu Vo geschich e de G ündung des "Ve eins ü Sozial- poli ik -Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en" Die Ro henbu ge Tagung de Volkswi e 1947. • • • . 105 Ansp ache on OUo on Zwiedinem-Südenho s . • • . 110 Fo se4ung des Be ich es on de Ro henbu ge Tagung 118 II. Sanie ung de deu schen Wi scha . G undsä ze eines wi scha spoli ischen So o p og ammes • . . • • • • . 125 III. Lis e de Teilnehme an de Abendsi zung des 27. Sep embe 1947 in Ro henbu g ob de Taube . . • . • . • • • • • 133 IV. Sa zung des Ve eins ü Sozialpoli ik -Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissensma en . • . . • • . • • 134 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Die lange, s olze Reihe de Sch i en des Ve eins ü Sozialpoli ik, de ein 1873 e schienene Be ich übe die Ve handlungen de "Eisen- ache Ve sammlung zu Besp echung de sozialen F age" am 6. und 7. Ok obe 1872 o angegangen wa , ha e im Jah e 1939 mi dem 188. Bande ih en Abschluß ge unden. E en häl die "Geschich e des Ve eins ü Sozialpoli ik" on F anz Boese, de ein Vie eljah - hunde in hingebende T eue des Sch i üh e am es des Ve eins gewal e ha e. Sie ha e du ch die in de Mi gliede e sammlung om 25. Ap il 1936 in Be lin beschlossene und in eine le z en Ve - einszusammenkun daselbs am 19. Dezembe bes ä ig e und hie - nach ollzogene Au lösung des Ve eins ü Sozialpoli ik den Cha ak- e eine Abschieds- und E inne ungssch i e hal en. Fas genau 75 Jah e nach de Eisenache Zusammenkun , dem "Vo - spiel ü die En s ehung eine du ch iele Jah zehn e daue nden O - ganisa ion" (Boese, S.6), gegen Ende Sep embe 1947, wu de au de e s en Zusammenkun de olks- und be iebswi scha lichen Hochschulleh e nach dem ü das deu sche Schicksal so e hängnis- ollen zwei en Wel k ieg in Ro henbu g ob de Taube die Neug ün- dung des Ve eins ü Sozialpoli ik beschlossen und dann au de e s en Mi gliede e sammlung in Ma bu g/Lahn am 16. Sep embe 1948 un e dem Namen "Ve ein ü Sozialpoli ik -Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en" ollzogen. Daß die wiede e s andene achwissenscha liche Ve einigung de Ve e e und F eunde de Wi scha swissenscha en die T adi ion des al en Ve eins ü Sozialpoli ik au zunehmen und o zu üh en ge- sonnen is , komm in de Wahl ih es Namens zum Ausd uck, de als Doppelname eilich zugleich da au hindeu e , daß, wie schon längs OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 14 E ö nung und Beg üßung au ged ück . Mi ihm is iel zu üh ein hoch be ähig e und imme o wä sd ängende Kollege, ein lau e e und menschlich we olle Kämp e ü die Wah hei on uns gegangen. E is eines e eh ungs- ollen und eundscha lichen Gedenkens in unse en Reihen siche . Meine Damen und HeI'1 en! Im Mi elpunk e de Ro henbu ge Tagung im o igen Jah e ha e als das damals b ennends e P oblem de deu - lichen Wi scha die Wäh ungs age ges anden. Nach ech empe a- men ollen Auseinande se zungen is es damals gelungen, die bei allen Meinungs e schiedenhei en doch ode ge ade deshalb seh uch ba e Aussp ache in de Ab assung eines Memo andums 2) übe die Sanie ung de deu schen Wi scha auszuwe en, das on 48 Kol- legen un e zeichne wu de. Wi können heu e es s ellen, daß die wi scha spoli ischen Maßnahmen dieses Somme s, ganz besonde s diejenigen, die de Wäh ungsbe einigung ge olg sind und eine g und- legende Wendung des Gesam ku ses de deu schen Wi scha s üh- ung eingelei e haben, im wesen lichen den G undgedanken jenes Memo andums en sp echen. Wie o einem Jah e bilde auch au de gegenwä igen Tagung unse Ve handlungs hema die F age, die, wie damals die ungelös e Wäh ungs age, heu e das b ennends e, bishe im Zuge de wi scha lichen Neuo ien ie ung ungelös gebliebene P oblem da s ell , dessen, und zwa möglichs un e zügliche Lösung nach meine Au assung on i ale , ja en scheidende Bedeu ung ü den endgül igen E olg de in Ang i genommenen deu schen Wiede au baupoli ik is , das außenwi scha liche P oblem. Ich gebe dem Wunsche Ausd uck, daß unse e Bemühungen um seine Klä ung au unse e Tagung diese den S empel eine ü unse e Wi scha und dami ü unse Va e land nü zlichen und e olg eichen Ve an- s al ung au p ägen mögen. D . MIKSCH (F ank u ), Ve e e de Bizonalen Ve wal ung ü Wi - scha : Meine Damen und He en! Es is nich meine Absich , Ihnen i gend ein Re e a zu hal en, abe da He P o esso D . Alb ech mich als Ve' e e de Ve wal ung ü Wi scha angesp ochen ha , möch e ich Ihnen einige Wo e sagen. Sie haben ja alle beobach e , was sich in den le z en Mona en abgespiel ha . Wi haben e such , eine öllig neue wi scha spoli- ische Linie einzuschlagen. Ich glaube, man kann sagen, daß es im g oßen und ganzen ein auße o den liche E olg gewesen is , ein E - 2) Siehe Anhang, 11. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 D . Miksch (F ank u > 15 olg, de um so g öße e schein , wenn man ihn mi den P ognosen e gleich , die o de Ums ellung zu hö en wa en. Daß o zdem keine ech e Zu iedenhei einge e en is , lieg da an, daß die Zeichen de No . nun in ih e ollen Schä e in E scheinung e en. Es is selbs e s ändlich, daß de Lebenss anda d ein seh ie e sein muß und daß die Löhne en wede nied ige ode die P eise seh iel höhe sein müssen als o dem K iege. Das ände abe nich s da an, daß de eigen liche E ek e ziel wo den is : eine S eige ung de Kau - k a und S eige ung de Lebens~ ä e ge ade bei de a bei enden Be ölke ung und in olgedessen auch eine wesen liche S eige ung de A bei sleis ung und P oduk ion. Auch au sozialem Gebie ha die Re o m einen güns igen E olg gehab . Die sozialen Unge ech ig- kei en, die o de Wäh ungsI e o m bes anden, wa en ganz unglaub- lich. De Besi ze de Wa e ha e alles, wäh end de on de Wa e Abgeschni ene nich s ha e. Wi ho en, daß du ch die Gesundung des Geldes die Ve eilung sozial ge ech e we den wü de. Das is auch einge e en. Was wi alle dings nich be ücksich ig haben, is , daß die soziale Unge ech igkei o de Wäh ungs e o m nich sich - ba wa . Heu e is die Ungleichhei wiede sich blli . Da übe e eg man sich, wäh end man den iel schlimme en Zus and ühe wide - s andslos hinnahm. Dazu komm , daß die P eiss eige ung sei de Re o m bei wei em übe schä z wi d. Die P, eise sind schon sei 1938 unun e b ochen ges iegen, und die S eige ung o de Re o m e - häl sich zu de , die sei dem einge e en is , wie 8: 2. Das wi d be- wiesen du ch die No malp eise, die wi e ö en lichen, die keine Höchs p eise sind, sonde n die nu sagen, was heu e ein Schuh usw. kos en da . Sie zeigen, daß die angenommenen P eise ga nich so wei on den e ek i en P eisen de Gegenwa en e n sind, wo aus he o geh , daß das gegenwäJ ige P eisni eau keineswegs so übe - höh is , wie iel ach behaup e wi d. Das eigen liche P oblem de ganzen Sache is ein ande es. Wi wa en uns on o nhe ein da übe im kla en, daß de Ve such eine ma k wi scha lichen Ums ellung au g oße Schwie igkei en s oßen wü de, weil keine aus eichende Elas izi ä o handen wa , o allem nich im Außenhandel. Abe wi müssen dazu bei agen, die Vo ausse zungen selbs zu scha en. Es wa 1945 ein schwe e Fehle , abzuwa en und e s die Vo aus- se zungen ü eine Wäh ungs e o m scha en zu wollen, und es wä e de gleiche Fehle , heu e zu wa en, bis de Außenhandel ei is . Wi müssen e suchen, o ~ ei end selbs den Zus and he beizu üh en, den wi wünschen. Und dabei bin ich bei dem P oblem, übe das He D . Meye e e ie en wi d. Wenn die F age de Rohs o impo e ge- lös is , so we den sich auch die P obleme de P eisbildung leich e lösen lassen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 16 E ö nung und Beg üßung Bü ge meis e GASSMANN (Ma bu g), Ve e e de S ad Ma bu g: Meine seh e eh en Damen und He en! Ich habe die g oße Eh e, Ihnen aus Anlaß de heu e beginnenden Ta- gung die G üße des Magis a s zu übe "mi eln, Sie in den Maue n de Uni e si ä ss ad Ma bu g willkommen zu heißen und Ih e Ve an- s al ung einen gu en Ve lau zu wünschen. Ma bu g is eine S ad - was besonde s de auswä ige Besuche , de aus eine bombenze - s ö en Gegend komm , als sel ene Wohl a emp inde -, die olle landscha liche Reize und Schönhei en s eck und ge ade als Ta- gungso einen besonde s wü digen äuße en Rahmen abgib . Ma - bu g bilde einen kul u ellen Mi elpunk im Lande Hessen, on dem eges geis iges Leben nach alIen Sei en hin auss ahl . Ma bu g ha abe auch eine ande e Sei e, die dem Außens ehenden kaum ins Auge älI . Dadu ch, daß unse e S ad on äuße en K iegse eignissen nahe- zu e schon geblieben is , ha sich ein ungeheu e S om on E aku- ie en und Flüch lingen hie he e gossen, de es mi sich b ach e, daß unse e Be ölke ung um meh als 60 Pmz. gegenübe 1939 ange- s iegen is . Und da in lieg auch die U sache beg ünde , daß sich hin e den unze s ö gebliebenen Häuse maue n ein ungeheu es Maß on sozialem Elend e bi g . Mal bu g, bishe ohne nennens- we e Indus ie, is heu e die S ad Hessens mi de ela i g öß en A bei slosigkei und mi dem höchs en P ozen sa z an Wohl ah s- un e s ü zungsemp änge n. AlIein die Zahl de hil sbedü igen A - bei sun ähigen beläu sich au übe 8 P oz. de gesam en Be ölke- ung und is in Auswi kung de Wäh ungs e o m noch wei e im Ans eigen beg i en. Diese knappen Andeu ungen, e eh e An- wesende, mögen dazu dienen, um deu lich zu machen, welche schwe e soziale Hypo hek au de landscha Hch so he lich gelegenen S ad Ma bu g las e , eine Ta sache, die zum Zwecke de Ab undung des Gesam bildes in einem K eise wie dem Ih igen nich une wähn blei- ben kann. Ich da meine ku zen G ußwo e beenden mi dem Wun- sche, daß Sie neben Ih e Tagungsa bei auch e liche S unden de E holung und En spannung inden, die so angenehm e lau en mögen, daß noch o Ih e Ab eise in Ihnen de En schluß ei , so bald und so o wie möglich unse schönes und zu jede Gas eundscha be- ei es Ma bu g du ch wei e e Besuche beeh en zu wolIen. P o esso D . Alb ech (Ma bu g/Lahn): Ich danke den He en Vo edne n ü die eundlichen Wo e, die sie zu Beg üßung an uns ge ich e haben, und bi e nunmeh He n Ge- heim a Webe , die Ve handlungslei ung zu übe nehmen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Ansp ache Geheim a P o esso D . Adol Webe (München) 17 Geheim a P o esso D . AnoLP WEBER (München), das P äsidium übe nehmend: Meine Damen und He en! Zunächs möch e ich in unse e alle Namen unse em e eh en He n Kollegen Alb ech ech he zlich da ü danken, daß e nun zum zwei en Male un e schwie igen äuße en Ums änden die Vo - be ei ungen ü eine Tagung übe nommen ha , die den G unds ein legen soll ü den o ganisie en Au bau unse e Zusammena bei . Wenn ich dem Wunsche, einige Beme kungen zu unse en Ve hand- lungen o auszuschicken, olge, so möch e ich zunächs Ih e Au - me ksamkei au eine Tagung lenken, die o genau 24 Jah en in S u ga den Ve ein ü Sozialpoli ik und die Ve einigung wi - scha swissenscha liche Hochschulleh e zusammen üh e. Das Thema de Ve handlung wa damals das gleiche wie heu e, und wie heu e ha en wi auch damals das Ge ühl, mi genaue No eine wi - scha lichen Ka as ophe en onnen zu sein, die die Folge de Geld- uno dnung wa . Damals, im Sep embe 1924, wa en wi alle dings schon e was wei e als heu e. Es wa nich nu die neue Reichsma k endgül ig s abilisie , sondem sie wa auch im in e na ionalen Zah- lungs e keh mi dem Dolla und dem P und S e ling au gleiche S u e ges ell wo den. Das ha en wi nich i gendwelchen Pa a- g aphen, auch nich de Ren enma k, die nu ein o läu iges B e übe den Sump wa , zu e danken, sonde n eine olge ich igen ücksich slos du chge üh en K edi - und Finanzpoli ik. Wi haben es e gessen, daß im Dezembe 1923 die Gehäl e in den obe en S u en au ein Vie el und diejenigen in den mi le en Gehal ss u en au ein D i el de F iedenssä ze he un e gese z wu den, daß in de e s en Häl e des Jah es 1924 de Zins am o enen Geldma k au 100 P oz. und meh ans ieg und daß im Kon oko en e keh 80 P oz. Zinsen gezahl we den muß en. Wenn wi nun auch in de zwei en Häl e des Jah es 1924 eine wi kliche Geldo dnung el'1 eich en, so wa es doch selbs e s ändlich, daß unse Wi scha sleben noch die g öß en Schwie igkei en zu übe winden ha e. Du ch den Aus e kau und dadu ch, daß wi in de echnischen En wicklung hin e dem Ausland als Folge de In la ion zu ückgeblieben wa en, ha e unse e Wi scha g oße Mühe, sich de Auslandskonku enz zu e weh en. Dennoch haben wi damals in S u ga mi eine as an Eins immig- kei he an eichenden Meh hei eine Resolu ion angenommen, die sich ü wi scha liche Solida i ä und ü Eingliede ung de deu schen Volkswi scha in die in e na ionale A bei s eilung un e Ve zich au P o ek ionismus aussp ach. Wi hiel en das damals ü so wich- ig, daß wi zum e s en Male in de Geschich e unse e O ganisa ion z OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 18 E ö nung und Beg üßung und bishe das einzige Mal eine diesbezügliche Resolu ion aß en und. de Ö en lichkei un e b ei e en. Als Lei e de Ve handlungen und als Vo si zende de Ve einigung wi scha swissenscha liche Hochschulleh e e hiel ich den Au ag, diese En schließung auch denjenigen Kollegen o zulegen, die an unse en Ve handlungen nich eilgenommen ha en. Insgesam bekann en sich meh als 90 P oz. de wi scha swissenscha lichen Leh e an den deu schen Hoch- schulen zu de S u ga e Resolu ion. Zwei Jah e danach wu de de - selbe Gedanke au de Tagung des Ve eins ü Sozialpoli ik in Wien e neu un e s ichen, Be nha d Ha ms schloß un e allgemeine Zu- s immung sein Re e a , indem e de Ho nung Ausd uck gab, die Zei , die o uns liege, möge eine Epoche de wiede e wachenden wel wi scha lichen Ve nun sein. Ku ze Zei spä e , im Ok obe 1926, e ö en lich en eUi opäische Wi scha s üh e eine gemein- same E klä ung, in de es hieß: "Keine E holung kann ein e en, bis die Poli ike in allen Lände n, in den al en und in den neuen, sich da übe kla gewo den sind, daß Handel kein K ieg is , sonde n ein Aus auschp ozeß, daß in Zei en des F iedens unse e Nachba n unse e Kunden sind und daß ih Wohls and eine Vo bedingung ü unse eigenes Wohle gehen is ." Wi ho en, daß die poli ischen Pa eien und die S aa smänne , die aus den poli ischen Pa eien he o zugehen p legen, au diese Mah- nungen hö en wü den. Abe wi ho en e geblich. Es wu de ak isch on den Siege s aa en de K ieg mi ande en Mi eln o gese z . In den Ve einig en S aa en blieb man bei eine Isolie ungspoli ik, man glaub e sich leis en zu können, Gläubige land mi Schuldne land- men ali ä zu sein. G oßb i annien ha e e gessen, daß es Anke gewo en ha e o Eu opa, es glaub e, in einem Wel eich, das sich au seine übe seeischen Ein lußgebie e s ü z e, sein Zukun sheil e - blicken zu können. F ank eich wa s olz d u au , daß es als Mus e - land de Au a kie gal und daß es zue s die Ein uh kon ingen ie ung als handelspoli ische Abweh maßnahme einge üh ha e. Sowje uß- land hiel auch in de Zei des Nep-Sys ems am Außenhandelsmono- pol es , es ha in de ganzen Zei zwischen den beiden Wel k iegen im Du chschni de einzelnen Jah e nich einmal die Quo e am Wel - handel e eich , die sich das kleine Dänema k zu siche n e moch e. Was das wel wi scha lich bedeu e , wi d kla , wenn man weiß, daß Rußland in de za is ischen Zei so iel Ge eide expo ie e wie USA, A gen inien und Kanada zusammengenomme i. Eine P ophezeihung, die Schmolle im Jah e 1900 ausgesp ochen ha e, schien Wi klich- hei gewo den zu sein, es wü den sich iesenha e Reiche bilden, "die mi ih e expansi en K a alle ande en S aa en he abd ücken, ja sie e nich en, wi scha lich einschnü en, ihnen das Lebenslich aus- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Ansp ache Geheim a P o esso D . Adol Webe (München) 19 zublasen d ohen". In de Abkeh on de wel wi scha Iichen A - bei s eilung de Siege s aa en nach 1918 lieg ein Haup g und, iel- leich de Haup g und ü das Fu ch ba e, das wi und die ganze Wel in dem le z en halben Menschenal e du chzumachen ha en. Aus de Gesam eins eIlung e klä sich auch die du ch und du ch mißglück e Repa a ionspoli ik. Ich glaube, daß de Wilhelm Röpke om Jah e 1931 de Wah hei iel nähe gekommen is , wenn e da- mals mein e, die Repa a ionen seien "in wi scha liche und poli- ische Hinsich Dynami ", als de Röpke om Jah e 1946, de Lo d Keynes o wa , am zwei en Wel k ieg mi schuld zu agen, weil e nach 1918 ü Mäßigung hinsich lich de Repa a ionslas en ein- ge e en sei. Wi haben jeden alls allen Anlaß, Keynes auch da ü zu danken, daß e ühzei ig unbe angen die wel wi scha lichen Zu- sammenhänge ich ig sah und ü Deu schland Ve s ändnis zeig e, als das, unmi elba nach dem e s en Wel k ieg, Mu e o de e.· Leide ha en auch maßgebende deu sche Wi scha spoli ike den Sinn unse e Kundgebungen on S u ga und Wien nich beg i en. Insbesonde e auch nich lIjalma Schach . E ha sich ohne Zwei el dadu ch g oße Ve diens e e wo ben, daß un e seine Füh ung das deu sche Volk seine Wäh ung s abilisie e, und zwa aus eigene K a ; de Da wes plan a e s Ende 1924 in K a . In de Folge- zei ha e dann abe die eigene K a de deu schen Wi scha übe - schä z , die Abhängigkei om Ausland und die No wendigkei aus- ländische K edi hil e un e schä z . Die Folge wa , daß sich bei ihm eine A Idiosynk asie gegen De isen eins ell e, daß e meh De isen ans e ie e, als nach dem Wo lau und dem Sinne des Dawesplanes nö ig wa , und schließlich einen blindwü igen Kamp gegen lang- is ige K edi e üh e. Sowei sich diese Kamp gegen unzweck- mäßige Ve wendung de Auslandsk edi e und dagegen ich e e, daß de a ige K edi e ohne genügend so g äl ige kau männische Kalku- la ion on ö en lichen Kö pe scha en an ö en liche Kö pe scha en bewillig wu den, is gegen sein Ve hal en nich s einzuwenden. Abe bedenklich wa , daß e sich gegen die lang is igen K edi e als solche wand e mi de Folge, daß nun um so meh ku z is ige K edi e nach Deu schland lossen, das angesich s seine g oßen Kapi ala mu hohe Zinsen bewilligen muß e und dem un e dem D uck de Ums ände kaum e was üb ig blieb, als die ku z is igen K edi e lang is ig zu in es ie en, was sich um so e hängnis olle auswi ken muß e, als die Banken nich ü genügende alu a ische Rese en geso g ha en. Die deu sche Volkswi scha sleh e ha au die mi diese Geld- und K edi poli ik e bundenen Ge ah en ech zei ig und mi g öß em Nachd uck au me ksam gemach . Sie schwieg auch nich , als die wel - und olkswi scha lichen Fehle nach Ausb uch de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 20 E ö nung und Beg üßung Wel wi scha sk isis du ch de la ionis ische Maßnahmen ko igie we den soll en. Als nach dem Zusammenb uch de Dana bank Reichs- kanzle B üning eine Kon e enz on Sach e s ändigen einbe ie , um die zu e g ei enden Maßnahmen zu klä en, leg en wi diesen Sach- e s ändigen ein Memo andum o , in dem au das Bedenkliche de e zwungenen P eis- und Zinssenkungen hingewiesen wu de. Gleich- zei ig mach en wi abe auch da au au me ksam, daß die 40 p oz. im No enbankgese z o gesehene Gold- und De isendeckung bei de ge- gebenen Sachlage jeden Sinn e lo en habe. Einige Zei spä e ha man eingesehen, daß wi mi unse en Einwänden ech ha en, abe es wa zu spä . Die na ionalsozialis ischen Demagogen mach en sich die Folgen de begangenen wi scha spoli ischen Fehle zunu ze. Rein wi scha spoli isch wa es nach de "Mach übe nahme" ein Glück, daß Hi Ie nich nu nich s on wi scha lichen Dingen e - s and, sonde n daß e es auch selbs wuß e und ebensowenig on Go ied Fede e wa e e, de o dem onangebend ü wi scha s- Doli ische F agen im na ionalsozialis ischen Lage wa . Die Füh ung de Wi scha spoli ik wu de zunächs wi klichen Sachkenne n übe - lassen; auße Schach Männe n wie Posse, Papi z, T endelenbu g, Gö dele . O enba wal en die e s en p og amma ischen E klä ungen Hi le s bemüh , eine ela i en wi scha spoli ischen Ve nun den Weg zu bahnen. De Ma k p eispoli ik und de p i a en Ini ia i e wu de das Wo gegeben, die Au a kiebes ebungen wu den im Ge- gensa z zu dem, Was ku z o dem Fede e künde ha e, mi alle Bes imm hei abgelehn . F eilich ließen sich die o 1933 gemach en Fehle nich im Handumd ehen besei igen, das gil insbesonde e on de De isenpoli ik. Dazu kam, daß sich die Wi scha spoli ik VOll de na ionalsozialis ischen Wel anschauung nich ab ennen ließ. Wi ha en als Wissenscha le die P lich , dem ge äh 1!ichen Unsinn, den die Na ionalsozialis en ih e Wel anschauung nann en, insbesonde e dem Rassenwahn und Zäsa enwahn mi alle En schiedenhei en - gegenzu e en und dies nich nu hin e e schlossenen Tü en und in s eng e aulichen Denksch i en; abe wi wä en uns als Wissen- scha le un eu gewo den, wenn wi uns zu eine These bekann hä en, die einzelne unse e emig ie en Kollegen e a en und die F ieda ~'(Iunde lich so o mulie e: "De Na ionalsozialismus kann nich nach den Au assungen eine zi ilisie en Wel des Wes ens un e such we den, e is mi einem objek i en leidenscha slosen U eil un e einba ." Die hie ge o de e Schwa z-Weiß-Male ei wü de auch ein poli isch das Gegen eil on Klughei gewesen sein. Die ela i e wi scha liche Ve nun , die sich ü ein paa Jah e nach de Mach übe nahme du chse z e, hiel nich lange an. Als in Nü nbe g de "Pa ei ag de F eihei " die wah en außenpoli ischen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Ansp ache Geheim a P o esso D . Adol Webe (München) 21 Ziele des Na ionalsozialismus en hüll e, muß e es uns kla sein, daß an die S elle de Wi scha eine Ve wi scha ung a , die mi den G undsä zen eine Ma k p eisbildung un e einba wa . T o z de da- mi e bundenen Schwie igkei und Ge ah haben wi mi K i ik nich zu ückgehal en; ich glaube sagen zu dü en, daß wi ehe als die ausländischen Fach e e el die besonde en Ge ah en de e - deck en In la ion e kann haben und aus unse e heo e ischen E - kenn nis p ak ische Schluß olge ungen zu ziehen bemüh wa en. An die S elle de Spi1 ale eine ges eige en Umlau sgeschwindigkei des Geldes, wie sie ü die o ene In la ion cha ak e is isch is , se z sich bei de e deck en In la ion, je länge je meh , die Spi ale eine zunehmenden A bei sunlus und e minde e B giebigkei des A - bei sp ozesses du ch. In eine au o i ä ge üh en Wi scha kann das bis zu einem gewissen G ade we gemach we den du ch ück- sich slosen A bei szwang. Nach dem Zusammenb uch ehl e diese Lückenbüße , e muß e e se z we den dUJ ch die Millia den-Almosen des Auslandes, die abe die Ka as ophe nu hinausschieben, nich zu e hinde n in de Lage wa en. Au de G undlage on o be ei enden A bei en, die wäh end des K ieges du chge üh wu den, ha be ei s im Mai und Juni 1945 ein kleine K eis on wi scha swissenscha lichen Hochschulleh e n, un e s ü z on einigen P ak ike n, zwei Gese zen wü e übe dia Neuo dnung des Geldwesens und übe den Las enausgleich ausge- a bei e . Wi hiel en die Ge ah en, die on de Gelduno dnung aus- gingen, ü so g oß, daß wi glaub en, es müsse un e züglich Re- medu gescha en we den. Be ei s An ang Juli haben wi unse e Ge- se zen wü e mi eine aus üh lichen Beg ündung im F ank u e Haup qua ie des Gene als Eisenhowe übe eich . Wi haben nich einmal eine An wo e hal en. Damals wunde en wi uns da übe , da wi annahmen, daß die Mi a bei deu sche Sachkundige an dem Wiede au bau unse e Volkswi scha schon im In e esse de Wie- de gu machung d ingend e wünsch sei. Heu e wissen wi , daß de Mo gen hau plan, de einmal in de Geschich e de wi scha s- poli ischen Wahnideen einen he o agenden Pla z einnehmen wi d, selbs Männe wie P äsiden Roose el und Gene al Eisenhowe en - scheidend beein luß e. Dem T ibunal in Nü nbe g wu de aus Anlaß de P ozesse um die Wilhelms aße die Pho okopie eines on Mo - gen hau e aß en Memo andums o geleg , das Roose el als Un e - lage ü die his o isch so bedeu samen Ve handlungen in Quebeck benu z e. In diesem Memo andum wi d hinsich lich des Ruh gebie s, das auch Rheinland und das gesam e Gebie nö dlich des Kaise - Wilhelm-Kanals um assen soll e, olgendes wö lich e lang : "Bin- nen eine ku zen F is , möglichs sechs Mona e nach Beendigung de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 22 E ö nung und Beg üßung Feindseligkei en, sind säm liche Indus iewe ke nebs Ein ich ungen olls ändig zu demon ie en und zu Wiede gu machung nach den allüe en Na ionen zu scha en. Aus den Be gwe ken sind säm liche Ein ich ungen zu en e nen und die Schäch e zu schließen." Wenn man dieses P og amm wi klich du chge üh hä e, wä e heu e Deu schland und Eu opa dem Un e gang p eisgegeben, und die Ve - einig en S aa en s änden im ho nungslosen Kamp gegen den Kom- munismus, den man nich mi schönen Wo en und Kon e enzen be- kämp en kann, sonde n nu dadu ch, daß man es au wi scha s- poli ischem Gebie e besse mach als e wa Sowje -Rußland. Nu allmählich mach en sich die maßgebenden S aa smänne on den unheil ollen Mo gen hauschen Gedanken ei. Im Lau e des Jah es 1946 wu den sachkundige Ame ikane , da un e unse ehemalige Kollege Ge ha d Colm, nach Deu schland geschick , um die Neuo d- nung des Geldwesens in die Wege zu lei en, sie nahmen mi uns Füh- lung, und in eingehenden Aussp achen konn en wi es s ellen, daß hinsich lich de heo e ischen Fundamen ie ung de Re o mpläne wei gehende übe eins immung bes and. Auch da in wa en wi einig, daß die Neuo dnung des Geldwesens so asch wie möglich he bei- ge üh we den müsse. Dennoch ,geschah im Jah e 1946 und auch im Jah e 1947 nich s im Sinne de gemach en Vo schläge., Man ließ sich Zei bis zum Juni 1948. Es is ehe zu nied ig als zu hoch geschä z , wenn man annimm , daß als damnum eme gens und als l ic um ces- sans de deu schen Volkswi scha du ch die unnö ige Hinausschie- bung de Geldo dnung ein Schaden on mindes ens 10 Millia den Dolla en s and, das is das Doppel e dessen, das nach dem M a - s hall plan insgesam Wes eu opa zu Ve ügung ges ell we den soll. Als wi dann den Wo lau de Ano dnung kennen le n en, du ch die die Siege s aa en die Ve an wo ung ü dde allzu spä e Neuo d- nung des Geldwesens übe nommen haben, konn en wi zwa es - s ellen, daß die G undgedanken unse es Vo schlages om Somme 1945 angenommen wo den wa en, daß abe die p ak ische Ausges al ung so e hebliche Mängel au wies, daß es sich nu um eine obe lächliche Kopie de deu schen Vo schläge handel e. Wi wa en de Meinung, daß on o nehe ein auch sozialpoli ische Gesich spunk e be ück- sich ig we den könn en und müß en, wi glaub en e ne , daß ange- sich s unse e e sch eckenden Kapi ala mu de Spa wille so gsam be ücksich ig we den müsse, wi wa en wei e de Ansich , daß es angesich s de knappen Gü e o ä e schon eine hohe Leis ung sein wü de, wenn zunächs lediglich die lau enden Geldeinkommen in den Gü e umlau eingeo dne we den könn en, daß man in olgedessen eine au jeden Fall bescheidene Quo e des al en Geldes e s aus- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Ansp ache Geheim a P o esso D . Adol Webe (München) Z3 schü en dü e, wenn man mi Siche hei wü de annehmen können~ daß die neue O dnung auch wi klich gelungen sei. Wi wa en wei e de Meinung, daß die no wendige Be einigung des Kapi alma k es nich so summa isch zu e olgen b auche, wie es je z geschehen is . und daß dahe eine Blockie ung de Annullie ung o zuziehen sei, wäh end ande e sei s so o Kla hei da übe bes ehen müß e, nach welchen G undsä zen sich de Las enausgleich zu ollziehen habe. Wi ha en auch nachd ücklich da au au me ksam gemach , daß die Geldo dnung kein Ding ü sich, sonde n ein Spiegelbild de Wi · scha so dnung sei und daß Bewi scha ung mi P eiss op und Ra. ionie ung und wi kliche Geldo dnung ein Wide sp uch in sich sei. Auch is die Volkswi scha nich e was, das sich au die Innenwi · scha besch änk , es geh nich an, daß man das eine Bein gesund mach -das Bein de inne wi scha lichen Geld- und P eisbewe· gung -und dann das ande e Bein du ch eine schlech angeb ach e und mangelha kons uie e P o hese e se z , die bei uns den Namen JEIA üh . We den Sinn des Ma shallplanes e aß ha , kann nich d ingend genug wünschen, daß sobald wie möglich das Handels· monopol de JEIA du ch die p i a e Ini ia i e und die so g äl ige Kalkula ion des mi eigenem Risiko a bei enden Kau manns e se z wi d. Ich möch e nun nich den Eind uck au kommen lassen, als wenn zwischen den wi scha spoli ischen G undansich en, wie sie de zei on den wes eu opäischen Lände n und den Ame ikane n e e en we den, und de deu schen Volkswi scha sleh e wesen liche Un e · schiede bes änden. Wi wollen auch dankba ane kennen, daß man uns in seh we olle Weise gehol en ha und wei e hel en will, g oße Übe gangsschwie igkei en zu übe winden. Auch mo alisch können wi ein gu es S ück mi den Siege mäch en zusammengehen. Wenn auch das Ge ede on de Kollek i schuld des deu schen Volkes ba e Unsinn is , so haben wi doch die Folge da on zu agen, daß wi jah elang die Regie ung einel Clique on Na en und Ve · b eche n gedulde haben. Wi sind be ei , nach bes en K ä en wiede · gu zumachen, abe wi möch en im In e esse des Wiede au baues de Wel w~ scha nich , daß Wiede gu machung mi Ve gel ung und Re en mi Rächen e wechsel wi d. Wi sind de Meinung, daß schon die Repa a ionspoli ik nach 1918 ein olks- und wel wi - scha liche Un ug wa , und müssen nun es s ellen, daß diese un· kluge Wi scha spoli ik nach dem zwei en Wel k iege noch übe - bo en wi d, indem man uns unen beh liche A bei sins umen e, die de F iedenswi scha dienen sollen, aus de Hand nimm , sie demo- lie und die Res e da einse z , wo sie olks- und wel wi scha lich wellige Gu es zu leis en e mögen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 30 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels Me kmale eines Ve edelungs e keh s. Bei de Ein uh wa en domi- nie end die Rohs o e und Halbwa en (1936: 61,6 P oz.), wäh end die Fe igwa en nu einen ge ingen An eil ha en (1936: 12,5 P oz.). Bei de Aus uh dagegen wa en es zus ellen: übe agende An eil de Fe igwa en (1936: 82,8 P oz.), dagegen kaum Rohs o e und Halb- wa en (1936: 15,7 P oz.). -Nach den s uk u ellen Ve ände ungen de deu schen Wi scha sei dem Ende des K ieges müß e je z eigen lich de Cha ak e des Ve edelungs e keh s noch ausgep äg e we den. Denn nach de Ab ennung de Os gebie e mi Obe schlesien. nach de Los ennung des Saa landes und den zahl eichen P oduk- ions e bo en des Indus ieplans, welche die heimische syn he ische Rohs o e zeugung e hinde n, sind wi im Rohs o bezug abhängige denn je, wäh end die Ve dich ung de Be ölke ung den Expo VOll Wa en mi möglichs hohem A bei san eil an den P oduk ionskos en o de . In schä s em Gegensa z zu diesem Soll zeig die Aus uh - s a is ik de Doppelzone ü 1947, daß die Fe igwa en nu noch ] 6,4 P oz. ausmachen, wäh end die Rohs o e Kohle und Holz allein mi meh als zwei D i eln de Aus uh ollkommen im Vo de g und s ehen. Wi sind also scheinba -gewisse maßen übe Nach -ein Rohs o land gewo den. Und bei de Ein uh is es au allend, daß sie je z in wei g öße em Um ang als ühe aus Fe igwa en bes eh , wäh end zugleich eigene Ve a bei ungskapazi ä en aus Rohs o mangel nich oll ausgenu z sind. Auße dem en sp ich die Ein uh in zahl eichen Hinsich en nich de D inglichkei sskala unse es Beda s. Die geschilde en Ta bes ände, die Unzulänglichkei en unse es Außen- handels in quan i a i e und quali a i e Hinsich , geben Anlaß zu zwei zen alen F agen: Welches sind die U sachen de kümme lichen E gebnisse? Wie könn e Abhil e gescha en we den? Un e den U sachen de Unzulänglichkei en in beide lei Hinsich , die ich zunächs behandeln will, s eh die gel ende Außenhandelso dnung an e s e S elle. In Ges al de "lEIA" (Join Expo Impo Agency) in Ve bindung mi eine De isenkasse (Join Fo eign Exchange Agency) und des "O icomex" (O ice du Comme ce Ex e ieu ) haben die wes lichen Besa zungsmäch e sogenann e Kon ollo gane ü den Außenhandel ih e Zone einge ich e . Die Bezeichnung Kon ollo gan is alle dings ein Euphemismus, denn es handel sich bei de Tä igkei diese Ins i u ionen keineswegs um Kon ollen, welche e wa die Ein- hal ung de Bes immungen des Indus ieplans siche s ellen. Sonde n "lEIA" und "O icomex" dienen de zen alen Lenkung des Außen- handels und des in e na ionalen Zahlungs e keh s ih e Zonen. Es OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 R.e e a Dozen D . i z W. Meye (Bonn/Kiel) 31 sind also Sys eme de De isenhewi scha ung. Und zwa is die "JElA" ein Sys em jenes un ollkommenen Typus, den wi in Deu sch~ land on 1932 bis zu Ein üh ung des neUen Plans im Jah e 1935 p ak izie haben. Sie e aß die an allenden Aus uh e löse und be~ zahl aus dem e ügba en De isen onds die genehmig en ode selbs du chge üh en Ein uh en. Dieses Ve ah en is in jedem Fall, auch wenn die Außenhandelslenkung in deu schen Händen gelegen hä e, deswegen un ollkommen und eine En al ung des Außenhandels eindlich, weil es s e s bei einem zuguns en de Reichsma k und de D-MaJ k übe höh en Wechsel- ode Ve echnungsku s o sich ge- gangen is . Und e ne is es un ollkommen, weil man sich beim Aus~ gleich de Zahlungsbilanz in de Doppelzone nu mi de Ve eilung, nich abe mi de E zielung eines hin eichenden De isenan alls be~ aß ha . Un e diesen heiden Bedingungen müssen die olgenden all~ gemeinen Wi kungen au e en: Bei übe höh em Wechselku s allen De isenangebo und De isen- nach age auseinande . Je nach dem G ad de übe höhung lohn sich de Expo nu in meh ode minde beg enz em Um ang. Indus ien, die nich ü den BinnenmaJ k p oduzie en und sich nu schwe au ihn ums ellen können, ode solche, dIe aus Wei blick die P lege des Expo geschä s be eiben, we den eiwillig expo ie en. Im üb igen wi d de Absa z au dem Binnenma k lohnende sein. De eiwillige Expo bei übe höh em Wechselkacs wi d aus diesem G und ge ing- ügig sein, ebenso die Ein uh , die aus den De isene lösen des ge in~ gen Expo s bezahl wi d. Die Ein uh is zwa billig, abe eben des~ halb so knapp, daß ih e Ve eilung un e Ausschluß des Ma k es e ~ olg . An sich ha also de übe höh e Wechselku s s e s die Tendenz, den Außenhandelsumsa z klein zu hal en ode klein zu machen. Die Lei e de De isenbewi scha ung s ehen, wenn sie die Zusammen~ hänge e kennen (was z. B. in Deu schland nach 1933 seh lange ge~ daue ha !), o de Wahl, ob sie mi ande en Mi eln dem Expo den S imulus geben sollen, de in olge des übe höh en Wechselku ses ehl . Das einzige siche wi kende Mi el zum Zweck in eine Wi ~ scha , in de die zu ückges au e In la ion e heblichen D uck ausüb , is de Zwang. Ode die Lei e de De isenbewi scha ung haben die Wahl, ob sie es ein ach beim ge ingen De isenan all bewenden lassen, wo au sich die Ein uh möglichkei einsei ig an de Expo g öße aus~ ich e . Im e s en Fall kann man das Sys em de De isenbewi scha - ung als olls ändig bezeichnen, weil es die Funk ionen des e hinde ~ en Wechselku s-ode Geldmengenmechanismus wenigs ens quan i- a i öllig e se zen kann. Es wi d nich nu e eil , sonde n auch da ü geso g , daß e was zum e eilen da is . Das zwei e, un oll- s ändige Sys em ekons uie mi de Ve eilung des De isenan alls OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 32 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels nu den halben Ausgleichsmechanismus. Es üh deshalb no wen- dige weise je nach den Ums änden zu ela i e S agna ion ode so- ga zum Niede gang des Außenhandels. Die jEIA ha bishe zwei ellos den zule z genann en Typus eine De isenbewi scha ung e wi klich . Au den e s en Blick könn e es zwa scheinen, als ob sie mi den Expo au lagen ü Kohle, S om, Sch o usw. und dem De isenbonus-Ve ah en Expo ö de ung be- ieben hä e. Das is kaum de Fall gewesen. OIe Expo au lagen gingen nich on de jEIA aus. Sie sind in gewissem Um ang als Re- pa a ionsleis ungen zu be ach en, was aus den lange Zei hindu ch da ü bezahl en Un e p eisen he o geh . Diese Expo e lagen auch nich im In e esse de deu schen Wi scha , wenigs ens nich in dem Um ang, in dem sie du chge üh we den muß en. Und de De isen- bonus (ab 11. 8.1947) wa in de u sp ünglichen Höhe on 5 P oz. ü den Be ieb und nach den Ums änden, un e denen e bezahl wu de, ein öllig unzulängliche E sa z ü den e hinde en Gleichgewich s- wechselku s. Das beweisen die Aus uh e gebnisse. Im e s en Halb- jah 1948 bes anden imme noch 60 P oz. de Expo e aus Kohle, Holz und S om. Und die S eige ung de Aus uh on 1947 au 1948 be uh ganz übe wiegend au den ges eige en E lösen ü Kohle, die im e s en HaUah 1948 mi 120 MilJ. Dol1. schon so iel e b ach en wie im ganzen jah 1947. -De De isenbonus B (5 P oz. ü die Beleg- scha en), de je z wegge allen is , wa eine soziale Unge ech igkei g öß en S ils. De Bonus A jedoch (5 P oz. bzw. 40 P oz. ü den Be- ieb) is nu dann E sa z ü einen höhe en Expo e lös, wenn mi den da au impo ie en Wa en Schwa zma k geschä e gemach we den. Das Bewi scha ungssys em des "O icomex", übe das die Nach- ich en unkla und wide sp uchs ol1 sind, ha im Gegensa z zu "jElA" in wei s ä ke em Um ang mi Expo au lagen gea bei e . Da abe auch Zwangslie e ungen au die Daue nu zu kos endeckenden P ei- sen e olgen können, gewäh e man -nach eine unlängs in de, P esse e schienenen Mi eilung -dem Expo eu 4,16 Ma k ü den 0011., wäh end in de Ein uh die Ma k mi 3,33 nied ige bewe e wa . Eine Di e enz on 175 Millionen Ma k ü den Außenhandel om Augus 1945 bis Ende 1947, also eine Sub en ion on 25 P oz., muß en die Lände de anzösischen Zone an die Expo eu e zahlen. Ob die Ein uh en zu dem güns igen Ein uh -Ku s on 3,33 abgegeben wo den sind, weiß ich nich . Die Sub en ion ü die Aus uh bedeu e siche eine Annähe ung an das Sys em eine olls ändigen De isenbewi - scha ung, die dem g: öß en In e esse F ank eichs an de ollen Be- zahlung alle Ein uh en aus Expo e lösen en sp ich . Um ih e Aus- wi kung zu e end beu eilen zu können, müß e man al1e dings OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Re e a Dozen D . i z W. Meye (Bonn/Kiel) 33 wissen, ob de besse e Wechselku s ü die Expo eu e nich du ch nied ige e Übe nahmep eise als in de Bizone e o de lich wa . Die Lände de anzösischen Zone haben schä zungsweise die Häl e bis zwei D i el ih es Vo k iegsexpo s bei einemindexmäßig wesen lich ge inge en indus iellen P oduk ionss and und bei dezimie em P oduk ionsappa a neben ungeheu en Au wendungen ü die Be- sa zungsmach au geb ach . Danach kann man annehmen, daß du ch die Kombina ion on Zwang, Sub en ionen und einem Kollek i - Bonus die Expo kapazi ä diese Zone nich nu oll ausgeschöp , sonde n daß das Op imum de Aus uh g öße un e den bes ehenden Bedingungen zu Las en de Lebenshal ung de Be ölke ung wei übe sch i en is . Eine S eige ung de Expo leis ungen diese Zone kann in Zukun nu dann e wa e we den -gleichgül ig, welche Mi el zu Anwendung kommen -, wenn die wei e e Ausschlach ung des P oduk ionsapp~ a es je z beende und eine g undlegende Re- ision de An o de ungen de Besa zungsmach du chge üh wi d. Die Quan i a i e Unzulänglichkei de wes deu schen Expo e in de Zei o de Wäh ungs e o m kann man zusammen assend wohl so e klä en: Im Be eich de "JElA" wa es nu in ge ingem Um ang eine objek i e Unmöglichkei , zu g öße en Expo Jeis ungen zu kommen. Die wich igs e U sache wa ielmeh die öllige Ze ü ung de inne en Wi scha so dnung und die Poli ik de JEIA, in de sich e s im Lau e de Zei ein langsam zunehmendes In e esse an de S eige ung de egulä en Expo e gezeig ha . Abe auch danach wa de De isenbonus ein unzulängliches Mi el, um die Ho ungs- psychose zu du chb echen. In de anzösischen Zone dagegen sind die de Zen al e wal ungswi scha adäqua en Mi el des Zwanges in Kombina ion mi ge ing ügigen An eizen konsequen angewende wo den mi dem geschilde en Quan i a i en E gebnis. Die wah e G öße de quali a i en Unzulänglichkei unse es Außen- handels komm in de Außenhandelss a is ik und bei unmi elba e Beobach ung de Ta sachen nich aus eichend zum Ausd uck. Die Ta sachen an sich bie en nämlich nu in ganz g oben Fällen Anhal s- punk e da ü , ob Aus- und Ein uh in i gendeine Hinsich -nach A , Um ang, Rich ung, P eisen usw. - on de olkswi scha lich nü zlichs en, op imalen Zusammense zung abweichen. Wi e kennen zwa , daß z. B. das Op imum de Kohlenaus uh siche übe sch i en is , wenn in olge des unzu eichenden Inlandsan eils an de P oduk- ion die Hausb and e so gung zum Teil du ch Plünde ung de Kohlen- züge e olg und in deu schen G oßs äd en Menschen e ie en. Abe in alIen Fällen, in denen die Abweichungen om Op imum de Außen- handelsges al ung nich seh k aß sind, e kennen wi sie ein ach des- J OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 34 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels halb nich , weil wi un e den Bedingungen de De isenbewi scha - ung keinen zulänglichen Maßs ab ü die Fes s ellung de a ige Ab- weichungen haben. Wi haben ihn nich -und auch die Lei e de De isenbewi scha ung haben ihn nich . Wohe soll en sie z. B. wissen, ob und inwiewei die Ein uh on Lede wich ige is als on Phospha en ode on Ra inadekup e ? Alle Kalo ien echnungen ode sons igen echnischen K i e ien, D inglichkei ss u en usw., die in de, P axis de zen alen Außenhandelslenkung e wende we den, sind plumpe Behel e, die in keine Hinsich eine ich ige Wi scha s ech- nung e se zen können. Das Ve ah en unse e Landeswi scha s- äm e , nu solche An äge au Rohs o ein uh en zu Ve edelungs- zwecken be ü wo end wei e zulei en, bei denen de Reexpo min- des ens den d ei achen De isene lös e b ing , is bezeichnend ü die üh ende Hil losigkei , in de man dem P oblem eine olkswi - scha lich ich igen Lenkung des Außenhandels gegenübe s eh . Wie sinnlos e schein angesich s diese Faus egel die Ein uh on Le- bensmi eln, die doch ga keinen unmi elba en Reexpo e b ing . Diese Beispiele mögen genügen. Aus de heo e ischen übe legung geh he o , daß die Außenhandelslenkung im Rahmen de De isen- bewi scha ung nich ims ande is , den Außenhandels e keh au sein olkswi scha liches Op imum ein zus eue n. Sie weiß wede im einzelnen noch im ganzen mi Siche hei zu sagen, ob de Nu zen- en gang du ch Aus uh dem Nu zenzugang du ch Ein uh en sp ich . Es is also ein Außenhandel im Dunkeln, de da ge ieben wi d. Aus de Ta sache, daß de zen al gelei e e Außenhandel un e keinen Ums änden ims ande is , die un e den gegebenen Bedingungen ich- igen Gegens ände und dazu auch noch das ich ige Ausmaß de in e - na ionalen A bei s eilung zu inden, e gib sich ein wich iges Resul- a ü die The apie, das ich zunächs nu andeu en will. Es zeig sich nämlich, daß die De isenbewi scha ung auch un e deu sche Lei- ung nich ims ande gewesen wä e, den Außenhandel ich ig zu len- ken. Die iel ach in de Diskussion de U sachen unse es unzuläng- lichen Außenhandels geäuße e Ansich , wonach alle Mängel mi de Lenkung du ch die Alliie en zusammenhängen, is nich zu e end. Rich ig is alle dings, daß die e kennba gewo denen und die meh ode minde unsich ba en Abweichungen om Op imum wei übe das hinausgehen, was wi selbs auch nich hä en e meiden können. Die wei gehende Behinde ung de Nach ich en e bindung mi dem Ausland, das Fehlen des Ma ken- und Pa en schu zes, die Dolla - klausel und auße dem unzählige Einzelhei en aus de Außenhandels- p axis, die in de in- und ausländischen P esse bekann gewo den sind, lassen keinen Zwei el da an, daß es lange Zei hindu ch ga nich in de Absich de Besa zungsmäch e de Doppelzone lag, un- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Re e a Dozen D . i z W. Meye (Bonn/Kiel) 35 se en Außenhandel anlau en zu lassen. Sie haben die Möglichkei en, die ihnen die De isenbewi scha ung gib , als B emse und zugleich zu eine s a ken He abminde ung unse es olkswi scha lichen Nu zens aus dem Außenhandel benu z . Diese Au assung könn e ielleich du ch den Hinweis da au wide - sp ochen we den, daß jede Dolla , den die "jElA" ü deu sche Ex- po e eingenommen ha , zu Bezahlung on Impo en Ve wendung ge unden ha . Das mag du chaus zu e en, abe diese Einwand wä e kein Gegenbeweis. Es komm au die Dolla s an, die nich eingenom- men wo den sind, weil die Expo kapazi ä ge ade bei den Fe ig- wa en nich ausgeschöp wu de. Und au diejenigen, die man besse nich eingenommen hä e, weil sie aus de übe iebenen Aus uh on Rohs o en s amm en. Bei de Ein uh is ebenso -gemessen an den Bedü nissen de Konsumen en -in einigen Hinsich en zu iel, in ande en wiede zu wenig ausgegeben wo den. De bes e Beweis da- ü is de eno me Um ang des illegalen Impo s, bei dem wi zu un- glaublichen na u alen Aus auschbedingungen sei jah en die Wa en bezogen haben, die in de egulä en Ein uh aus i gendwelchen G ün- den nich en hal en wa en. Und wi haben bezahl mi solchen Wa en -Gold, juwelen, Kuns gegens änden usw. -, die auch in de egu- lä en Aus uh ausländische Käu e zu ganz e heblich besse en P ei- sen ge unden hä en. Die geschilde en, aus de Außenhandelso dnung he üh enden U - sachen de S agna ion lassen sich du ch Anwendung de Theo ie de' Ma k o men au einen ein ache en, zusammen assenden Aus- d uck b ingen. Zen ale Außenhandelslenkung du ch De isenbewi - scha ung bedeu e g undsä zlich im Ve gleich mi eine e keh s- wi scha lichen Außenhandelso dnung eine Konzen a ion on wi - scha lichel Mach in de Nach age nach und im Angebo on Im- po gü e n und in Nach age und Angebo on Expo gü e n. Die in- ländische Nach age nach Impo gü e n kann gebündel we den, wo - aus sich gegenübe de indi iduellen, eien Nach ageen al ung am Wel ma k eine du chschni liche Ve lage ung de Posi ionen an den ielen Einzelmä k en in Rich ung au das Monopol e gib . Die Möglichkei en de Mach en al ung nach außen sind alle dings da- du ch beg enz , daß in de Regel die Inlandsnach age nu einen kleinen B uch eil de Gesam nach age an jedem Ma k ausmach . Ebenso is -abgesehen on Einzel ällen -im Angebo on Expo - gü e n am Wel ma k du ch zen ale Lenkung des Außenhandels keine seh wesen liche und daue ha e Mach posi ion zu gewinnen. Die Geschich e de Valo isa ionen beweis das. J. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 36 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels Nach innen dagegen is die Mach de zen alen A ißenhandelslenkung gewal ig. Gegenübe einen Expo indus ien ha sie ein olles Nach- agemonopol. Und in allen ande en Fällen, in denen zugleich ü den Expo und den Inlandsma k p oduzie wi d, ha sie zwa eine schwäche e S ellung, die sie abe jede zei du ch Andienungszwang usw. ausbauen kann. En sp echendes gil ü ih e S ellung als al- leinige Anbie e ausländische Wa en. -Die Lei ung de De isen- bewi scha ung kann also das gesam e Leben de Volkswi scha nachhal ig beein lussen, in den FäHen, in denen diese Wi scha in hohem Maße auslandsabhängig is , soga behe schen. Die Anwendung de Theo ie kann nich exak zeigen, welche Ge- b auch on de Mach un e gegebenen Bedingungen gemach wi d. Sie kann nu den bes ehenden Spiel aum de, möglichen Mach aus- übung e kennba machen. Jedoch e schein eins siche : Eine na io- nale Außenhandelslenkung wi d ih e Mach jeden alls nich absich - lich zum Nach eil de eigenen Volkswi scha ausnü zen. Sonde n allen alls du ch ih e Un ähigkei , ich ig zu s eue n, we den Nach- eile gegenübe dem eien Außenhandel zus andekommen. Nach außen dagegen wi d sie bes eb sein, on ih e Mach ollen Geb auch zu machen. Genau umgekeh is es bei emdgelenk em Außenhandel. Hie wi d sich die Ausnü zung de Mach siche nich nach außen ich en, son- de n allen alls nach innen gegen die behe sch e Volkswi scha , wo- bei wiede um ein seh b ei e Spiel aum bes eh . Und zwa on de Poli ik eine ücksich slosen Du chse zung l~emde In e essen bis zu de des edlichen Vo mundes. Im Lau e de le z en Zei ha sich zwei ellos in de Außenhandelspoli ik gegenübe de Doppelzone eine gewisse Ve schiebung in de Rich ung au die Poli ik des edlichen Vo mundes ollzogen. Das is e eulich, abe nich seh wesen lich. Denn ü die unzulänglichen E gebnisse des Außenhandels is ja nich nu die ak isch geüb e Poli ik de "JElA" on Bedeu ung gewesen, sonde n die Exis enz dieses emdges eue en Sys ems ha eine läh- mende Wi kung gehab und wi d sie auch in Zukun haben. Welche Un e nehme kann zum Au bau eine au den Auslandsabsa z zuge- schni enen B oduk ion g öße e Mi el wagen, solange de Genehmi- gungszwang ü g öße e Expo kon ak e ihn mi einem une äg- lichen Risiko belas e ? In diese F age zeig sich schon de Zusammenhang de Außen- handelso dnung als U sache de S agna ion mi den in de Ve ände- ung unse e Wi scha ss uk u beg ünde en Hemmnissen. Es is in e schiedenen s a is ischen Da s ellungen on deu sche Sei e schon nachgewiesen wo den, daß auch noch die Bes immungen des e idie en Indus ieplans die P oduk ion be o zug in den Be eichen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Re e a Dozen D . i z W. Meye (Bonn/Kiel) 37 besch änken, in denen sie ü den Expo wich ig wä e. Es is müßig, da übe zu disku ie en, ob dies geschah, um den deu schen Expo zu e en, dem Siche hei sbedü nis Rechnung zu agen, ode , um aus dem Abbau de die Quo en übe s eigenden Kapazi ä en Repa a ions- leis ungen zu gewinnen. Siche is jeden alls, daß diese Maßnahmen die Expo möglichkei en s a k he abgeminde haben. Ebenso die Auslie e ung de deu schen Pa en e und die lau ende übe wachung de Indus ie o schung. S uk u elle Maßnahmen in Ve bindung mi de uns au e leg en O d- nung de Außenwi scha sind die beiden U sacheng uppen, die bis- he einen Wiede au bau des Außenhandels e hinde haben. Wäh end mi de S uk u poli ik ein gu e Teil unse e Expo k a gleichsam an de Wu zel ausge o e wo den is , s ell die Außenhandelso d- nung ein Sys em on Ven iJen da , du ch das sich nich nu de Außenhandel, sonde n übe den Außenhandel as die gesam e Wi - scha Wes deu schlands indi ek lenken läß . So iel zu F age de U sachen de unzulänglichen En wicklung des wes deu schen Außenhandels. Ich zwei le nich da an, daß diese E - klä ung seh lückenha und un ollkommen is . Es kam mi jedoch nu da au an, die Punk e in de E klä ung einige maßen he aus- zuheben, die ü die The apie, ü die Behandlung de P obleme eine kons uk i en Außenhandelspoli ik, wich ig sind. Was müß e geschehen, um zu einem gesunden Außenhandel zu kommen'? Die Diskussion diese F age is insbesonde e sei de Du ch üh ung de Wäh ungs e o m in Gang gekommen. Sie s eh neben ode in Ve bindung mi den E ö e ungen übe die Demon age du chaus im Vo de g und de In e essen. De Zusammenhang des Außenhandelsp oblems mi de Wäh ungs e o m is einleuch end. Gemessen am bishe igen o iziellen P eiss and wa die Ausgabe on D-Ma1 k zu eichlich dosie , insbesonde e nachdem je z auch noch de zwei e Teil de Kop quo e ausgeschü e is . In olge de Quan i- ä de Ausgabe und de einsei igen Einschleusung au de Sei e des Konsums zeigen sich im eilweise be ei en P eissys em e hebliche Spannungen. De pa iell seh e hebliche P eisau ieb ha Unzu ie- denhei ausgelös . In e heblichem Um ang is de P eisau ieb abe auch zu Auslösung eine Unzu iedenhei mißb auch wo den, indem man de e b ei e en Vo s ellung nich en gegenge e en is , de Bei..; behal ung de bishe igen Löhne müß e auch die Beibehal ung de bis,:, he igen P eise en sp echen. Wie dem auch sei: Die P eis -Lohn- Sch aube d oh in Gang zu kommen, und zu Abweh diese Ge ah wi d nach Abhil emöglichkei en Ausschau gehal en, die dem Ans ei- gen ge ade de ü den Massenkonsum wich igen P eise Einhal ge- bie en können. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 38 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels Dabei ich e sich de Blick selbs e s ändlich in e s e Linie au die Ein uh . Sie is no male weise das Mi el, um bei pa iellen S eige- ungen de Nach age den zuwachsenden Beda mindes ens o - übe gehend, bis zum Anlau en eine wachsenden eigenen P oduk ion, zu decken. Die Bewäl igung diese An o de ungen se z eine elas ische, au P eisände ungen schnell eagie ende O ganisa ion de Ein uh und des Außenhandels übe haup o aus, denn es ko un da au an, daß nich nu die Ein uh , sonde n -zu E zielung de no wendigen Gegenleis ungen -auch die Aus uh schnell eagie . Die bes ehende O ganisa ion unse es Außenhandels im Sys em eine emdges eue en De isenbewi scha ung kann diesen An o de un- gen unmöglich genügen. Auch die Ein uh en de Ka ego ie A und aus dem Ma shall-P og amm können die au ge e enen P obleme nich lösen, weil die Ve wendung diese Mi el eils au lange Sich es geleg is , o allem abe , weil wi übe die A de Ve wendung diese Mi el nich zu bes immen haben. Man ho je z , wie die Nach ich en de le z en Wochen zeigen, du ch Umbau und Locke ungen in de bishe igen Außenhandelso d- nung eine O ganisa ion zu scha en, die anpassungs ähige is und eine Ausdehnung des Außenhandels zuläß . Die Au hebung de Dolla - klausel is on den Eesa zungsmäch en in Aussich ges ell , wäh end zugleich ein eu opäisches Zen alclea ing zwischen den Ma shall- plan-Lände n geplan is , das un e Ums änden schon am 1. Ok obe die A bei au nehmen soll. De Ausschuß ü Außenhandel im Lände - a ha sich ü eine E höhung des Expo bonus A on 5 au 20 P oz. ausgesp ochen. Die deu schen S ellen sind bes eb , in Ve handlun- gen mi den Besa zungsmäch en eine Ve ein achung des Außen- handels e ah ens du ch Besch änkung de JEIA-Kon ollen zu e - eichen. Diese Vo schläge und Bes ebungen sind zwei ellos gu gemein , wenn man on dem Eu opa-Clea ing absieh , dessen zu e wa ende~ Dolla -De izi nach den Planungen in Pa is du ch Ve minde ung de ERP-Hil e ü Wes deu schland abgedeck we den soll. Abe sie be- üh en in keine Weise die en scheidenden U sachen de Unzuläng- lichkei unse es Außenhandels, die ich in de Analyse he auszus ellen e such e. Als o d inglichs e Maßnahme eine wi ksamen The apie is ielmeh die He s ellung eines Gleichgewich swechselku ses an- zusehen. Du ch diesen Wechselku s wü de nämlich ein Gleichgewich de in e na ionalen Nach age he ges ell , das die De isenbewi - scha ung übe lüssig mach . Gegen diesen Vo schlag, den ich e e e, sind schon zahl eiche Be- denken o ge agen wo den. Vo aUen Dingen s eh e im Gegen- sa z zu den Au assungen des In e na ionalen Wäh ungs onds, die OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Re e a Dozen D . i z W. Meye (Bann/Kiel) 39 on dessen Di ek o , dem Belgie Ca mille Gu , bei e schiedenen Gelegenhei en geäuße wo den sind. E is de Ansich , daß Lände , de en Ve so gung mi Wa en noch nich genügend is , die deshalb einen ungeheu en Wa enhunge haben und zugleich ü eine An- ku belung des Expo s noch nich genügend ge üs e sind, einen Gleichgewich swechselku s nich haben soll en, sonde n einen übe - höh en Ku s, de ihnen eine billige Ein uh e laub . Gu beg ünde seinen S andpunk , de besonde s au die deu schen Ve häl nisse zugeschni en is , dami , daß de Gleichgewich s- wechselku s in den Wiede au baulände n seh ie liegen müß e. Das Gleichgewich am De isenma k käme also diesen Lände n seh eue zu s ehen. - Man kann das A gumen on Gu auch so assen: E nimm an, daß in den Lände n, de en P oduk ion sich noch nich wiede hin eichend e hol ha , die Nach age nach Impo gü e n seh unelas isch is , ebenso das Angebo on Expo gü e n. Wenn es so is , müß e da aus in de Ta ein seh e hebliche Rückgang des Wechselku ses e wachsen, de die Ein uh gü e seh eue und, om Ausland he gesehen, die Aus uh gü e seh billig mach . Die na u alen Aus ausch ela ionen, die ba e e ms 01 ade, wü den sich dabei un e Ums änden so wei gehend e schlech e n, daß ü eine wesen - lich e höh e Menge on Expo gü e n doch nu eine un e ände e Menge on Impo gü e n gekau we den könn e. Das A gumen on Gu e schein au den e s en Blick seh einleuch- end. Siche is es besse , billig einzukau en und eue zu e kau en, als umgekeh . Und om deu schen S andpunk aus könn e man noch e gänzend hinzu ügen: Also bleiben wi am bes en solange i gend möglich beim übe höh en Ve echnungsku s on 30 Dolla -Cen s. Dann bleib zwa unse e Aus uh bescheiden. Abe solange aus den übe b ückungsk edi en de Ka ego ie A und aus de Ma shall- Hil e unse e lebensno wendige Ein uh zu d ei Vie el bezahl wi d, is die S eige ung unse e Aus uh ga nich so wich ig. Und es is imme noch üh genug, den Ku s de D-Ma k dann he abzuse zen, wenn de' In e na ionale Wäh ungs onds diese Fo de ung s ell ode wenn die Besa zungsmäch e zum Zweck de Ve minde ung ih e K edi e einen schlech e en Ma kku s es legen, de den Expo an- egen soll. T o zdem de Gedankengang seh einleuch end e schein , soll en wi -so glaube ich -ihm nich zus immen. Eine sei s äg e den besonde en Bedingungen unse e Lage nich Rechnung. Vo allen Dingen ha abe das A gumen eine e s aunliche Ähnlichkei und Ve wand scha mi de g oßen Ve i ung im ökonomischen Denken, welche die Wel imme wiede heimgesuch und besonde s in de Gegenwa e hee ende Wi kungen gehab ha . Diese I leh e lau e , OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 46 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels gen wegen o enkundige in la ionis ische Bewegungen. Die Fo de- ung des leide nu seh ku z is igen anzösischen Finanzminis e s Reynaud, de Dolla p eis ü Gold müß e hinau gese z we den, ha e einen seh gu en Sinn. Besonde s in e essan wa en die Auseinande - se zungen des Re e en en mi Camille Gu . Dabei ha en wi wohl alle das Ge ühl, daß neben dem Du chdenken de P obleme au lange Sich die Be ach ung au ku ze Sich nich auße Ach gelassen we - den da . Auch sind wi gezwungen, zuzugeben, daß poli ische Ge- sich spunk e z. Z. eine besonde e Rolle spielen müssen, weil Deu sch- land de zei nich einmal in de Lage is , auch nu das physiologische Exis enzminimum siche zus ellen; das is ja nich bloß eine Kalo ien- age, es handel sich dabei auch um die Be ei s ellung de e o de - lichen Mi el ü Kleidung und Wohnung. Nachmi agssi~ung am 15. Sep embe 1948 De Ve handlungslei e Geheim a P o esso D . Adol Webe e - ö ne die Aussp ache und gib das Wo an P o esso D . ea l B ink- mann: P o esso D . eARL BRINKMANN (Tübingen): Es is nich ganz leich . zu diesem schönen und klugen Re e a S el- lung zu nehmen. Fü mein Ge ühl is es in zwei ganz e schiedene Ele- men e ze allen. Das eine is -wo übe kein Deu sche mi einem Landsmann s ei en wi d -die Zu ückweisung de emden Inge enz in unse e Wi scha , du ch die sich unse e a bei swi scha liche Wiede eingliede ung e ah en ha . Es kann nich üh genug de eien En al ung deu sche Ini ia i e Pla z gemach we den, um wei- e en Schaden zu e hü en, de wei übe das hinausgeh , was man beim Mo gen hau-Plan als unse Ve de ben angesehen ha . Das an- de e Elemen , das bes i en we den könn e, is die Annahme, daß je z de Augenblick nich nu eine Be eiung on ausländische In- ge enz, sonde n auch zum Übe gang on de gelenk en Wi scha zu eien da is , ode daß die heu ige Zei in ih e No -inländische und ausländische -übe haup geeigne wä e, zu eien Wi scha übe zugehen. Wenn wi die Binnenwi scha ansehen, so sind bei de Wäh ungs- e o m genau die Schäden einge e en, die wi o ausgesag haben. Es sind schwe e Nach eile en s anden, und die F i oli ä , mi de in F ank u gesag wi d, die Sache sei "übe aschend" geglück , e - inne an bekann e Äuße ungen na ionalsozialis ische Mach habe . Man da solche Dinge nich unwide sp ochen hinnehmen. Bei de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Aussp ache: P o esso D . B inkmann (Tübingen) 47 Wäh ungs e o m is nich übe leg wo den, daß es hin e dem Gelde die K edi age gib . P obleme auchen au , die den He en übe den Kop zu wachsen d ohen. Daß z. B. ein on de Lände bank gelenk es p i a es Bankwesen die le z e En scheidung übe die P oduk ion de angeku bel en Un e nehmen e en könne, hal e ich ü eine Illusion. Deu schland muß in den Wel handel wiede eingeschal e we den. Abe Ausd ücke wie "gleichgewich ige Wechselku sbildung" schei- nen mi o läu ig p oblema isch, die Reali ä de Sache is noch nich kla . Selbs wenn behaup e wi d, daß nu du ch Be eiung eine S ei- ge ung de Außenhandelskapazi ä möglich is , so s eh dies nich im Einklang mi de in e na ionalen Theo ie. übe all, z. B. in England, Skandina ien, is man übe zeug , daß es noch lange daue n wi d, bis wi uns eine eie Wechselku sbildung ges a en können. Im Re e a wi d da on gesp ochen, daß aIle Nach agen im Impo unmöglich on eine Zen als eIle aus übe sehen we den können. Abe die En - scheidungen, die ge o en we den müssen, b auchen nich "bü o- k a ische" zu sein, sie können du ch das "Ab agen" haup sächliche Bedü nisse, ex an e, ge ech e ig sein. Die En wicklung muß dann eilich ü einen bes imm en Zei aum es geleg we den. Die ande e Möglichkei is , daß Einzelun e nehmen aus o handenen Konsum- wa en anbie en und aus Impo nach age E ah ungen sammeln. S a dessen inde in Wi klichkei eine wachsende Zusammen assung de Impo e und Expo e auch in den p i a en Un e nehmungen s a . Ge- ade nach de Wäh ungs e o m we den die kleinen Un e nehmen zunehmend ausgeschal e , de Handel wi d nich mi Un ech als " unk ionsun ähig" bezeichne , und dami nähe n wi uns on de umgekeh en Sei e eine seh zen alen Bewi scha ung. Ich möch e dahe schon hie o "konku enzwi scha lichen" Expe imen en wa nen, da ein zu g oße Sch i nach o wä s iele kleine Sch i e nach ückwä s mi sich b ingen kann. In e essan wa , was übe die Außenbeziehungen de Lände in dem Re e a gesag wu de. Die sogenann e Ma k o menleh e wu de dabei als bewiesen angenommen. Es wu de abe zuges anden, daß p i a e Monopole im Außenhandel g undsä zlich den s aa lichen un e legen sind und daß ein Gesam angebo on Aus uh und eine Gesam nach- age nach Ein uh gewisse Vo eile gegenübe eine ze spli e en Aus- und Ein uh habe. Es wu de abe dabei zu Un ech un e s ell , e wa daß beim G ößen e gleich de Gesam angebo e die Bedeu ung auch des mäch igs en Expo -Impo landes so klein sei, daß E ek e dadu ch nich e ziel we den können. Ge ade ein Land, das seine Binnenwi scha au bau und seine Expo k a en wickeln muß, muß und kann lenkungswi scha lich ü eichen Außenwi scha sumsa z so gen. Es kann so sein, daß hin e uns eine g oße Pe iode lieg , in OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 48 Volkswi 6cha liche P obleme des deu schen Außenhandels de es ande s wa , nu habe ich beg ünde e Zwei el, ob es im 20. Jah - hunde ilöe haup , besonde s in eine so auße o den lich abno men Wi scha wie de gegenwä igen deu schen, ande s als so sein kann. Schon Adol Webe ha den en scheidenden Un e schied zwischen ku z- und lang is ige Be ach ung he o gehoben. Au lange Skh kann eine Ma k be eiung ielleich meh leis en als eine wohl e - wogene Lenkung, nich abe heu e au ku ze Sich . Ge ühlsmäßig wü den alle au de Sei e de Be eie s ehen, wie Woldema Koch neulich gesag ha : Eine gewisse pla onische Sympa hie is dem siche , de ü Wi scha sbe eiung ein i . Man da abe nich au G und on Ge ühlen Theo ie eiben, sonde n muß ge ade solche Ge- ühle als Wa nungs a el be ach en. De Wunsch spiel ielen einen S eich, e ha es bei de Geld e o m ge an und wi d es noch un. Man muß auch einen Un e schied machen zwischen unse e anomalen Si ua ion und de no malen Si ua ion de Konku enzwi scha . Man da abe die Theo ie nich e lassen. Es is nich s alsche , als ge- wisse Gedankenbahnen sich es ah en zu lassen und jede ande e heo- e ische Analyse de E scheinungen zu e bie en. Die ausländischen Be ü wo e des übe höh en Dolla ku ses de Ma k haben gewiß an- de e als deu sche In e essen, abe wi als Deu sche müssen die Ge- äh lichkei de Ein uh e eue ung bei Ku ssenkung zugeben. Wi wissen, Wi kungen gehen aus on Wechselku sen au P eise und on P eisen au Wechselku se. Seh wah scheinlich geh die Wechsel- ku swi kung auch p ak isch imme im K eise he um. Allgemein abe is das Re e a so glänzend gewesen, daß es uns ö de , auch wo es zum Wide sp uch eiz . P o esso O . WALTHER HOFFMANN (Müns e ): He Kollege Meye is on de These ausgegangen,daß de Wechsel- ku s übe höh is und on 30 au 25-20 Dolla -Cen s gesenk we den müß e. Wohe wissen wi abe , daß de Ku s übe höh is ? Diese Quan i a i e F age muß noch geklä we den. Nachdem du ch die Geld e o m die Diskussion um den kün igen Wechselku s ü die T izone in Gang gekommen is , zeig sich ein seh un e schiedliches Bild in de Beu eilung de möglichen Wechselku s es se zung. Das is pich zu e wunde n, denn einmal spiegel sich da in die allge- meine Unsiche hei de Bewe ung wi scha liche G ößen wiede , die bei de P eisbildung im Inland zu g öß en Abweichungen üh , zum ande en ehlen nahezu alle O ien ie ungsmöglichkei en s a i- s ische A . Schließlich kommen in den Diskussionen deu lich In e - essen ens andpunk e zum Ausd uck, da in de Regel jede als den ich igen nu den ü sein Un e nehmen güns igs en Wechselku s an- sieh . Demen sp echend wi d die Ku s es se zung on 30 Cen s OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Aussp ache: P o esso D . Ho mann (Müns e ) 49 = 1 DM iel k i isie im Sinne eine Übe - und Un e bewe ung de Ma k. Das Schwe gewich de Einwände lieg eilich in Rich ung au eine He au se zung des DM -P eises, wobei im allgemeinen die p ozen uale S eige ung ein ach oh geg i en wi d. Am wei es en geh die Neue Zü iche Zei ung, die in e essan e weise au G und eingehen- de Un e suchungen eine Abwe ung de Ma k um ein D i el au 20 c s/DM ü zweckmäßig häl . Wie könn e man übe haup zu dem " ich igen" Wechselku s ge- langen, und welches sind die a sächlichen Möglichkei en de Be- echnung au G und de gegebenen Bedingungen? Die übliche Me hode im Sinne de Kau k a -Pa i ä en heo ie bes eh in dem Ve gleich de P eis e ände ungen in zwei Lände n an Hand on en sp echenden P eisindizes, wobei de Quo ien aus den Ve ände ungen z <ischen beiden Zei punk en mi de Pa i ä des Basisjah es mul iplizie wi d. Gegen dieses Ve ah en e heben Slich jedoch ü den konk e en. Fall Bedenken. Zunächs in e essie en übe haup nu diejenigen Gü e , die in e na ional gehandel we den. Viele Konsumgü e , ebenso Wohnung und Diens leis ung kommen nu au den binnenländischen Ma k und scheiden dami aus dem in e na ionalen Ve gleich aus. Denn es gil ja, die Auslandskau k a de DM es zus ellen, und das heiß nich s an- de es, als die Bean wo ung de F, age, bei welchem Ku s sich ein Ausgleich de Zahlungsbilanz e gib , wobei nu die Res ein uh ohne Auslandsk edi e be ücksich ig we den kann. Welche Wa en des deu - schen Außenhandels könn e man nun übe haup in Be ach ziehen? Hie bei wi d be ei s deu lich, daß diese wich ige Vo ausse zung ü die Abschä zung de Kos en ela ion und dami eines angemessenen Wechselku ses kaum gegeben is . Denn zwa e en in de Ein uh , on de übe haup nu ein Teil on deu schen S ellen bezahl wi d, wie in de Aus uh S apelwa en des Wel handels au , die ein ech- nisch gesehen zwischen In- und Ausland e gleichba sind, wenn man bei de Ein uh e wa an Ag a p oduk e und indus ielle Roh- s o e und bei de Aus uh an Kohle, Holz und Sch o denk . Ge ade weil die deu sche Aus uh übe wiegend Roh- und K a s o e um aß , wä e an sich eine leich e e Ve gleichba kei in e na ional gegeben. Man kann abe nich on in e na ional gehandel enWa en im ech en Sinne sp echen, da in de Aus uh Wa en en hal en sind"die keines- wegs de Expo s uk u eines mode nen Indus ielandes en - sp echen. Un e no malen Bedingungen komm demgegenübe de Kos en e gleich on Maschinen, Elek o-A ikeln und Chemikalien in Be ach . Diese Ta sache häng dami zusammen, daß auch die zwei e Vo ausse zung nich gegeben is , nämlich ein eie Aus ausch on Gü e n und Leis ungen. E s dadu ch kann übe haup die Bedingung 4 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 50 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels e üll we den, daß nu Wa en einge üh we den, die nach P eis und Menge sich den heimischen Ma k bedingungen anpassen un e gleichzei ige Be ücksich igung de Ta sache, daß einge üh e Roh- s o e du ch ih e P eishöhe die Expo möglichkei en ga an ie en müssen. Es b auch nun kaum wiede hol zu we den, daß wede die Ein uh noch die Aus uh de T izone de P oduk ions- und Einkom- menss uk u de deu schen Wi> scha oll en sp echen, sonde n wei gehend auße ökonomisch bes imm sind. Das bedeu e , daß ein Ve gleich de möglichen P eis e ände ungen gegenübe dem Aus- land nu mi g öß en Bedenken du chge üh we den kann, da sich die Wa en zwischen den Lände n doch nich ei bewegen können. Selbs wenn man die genann en Schwie igkei en in Kau nimm , bleib in de gegenwä igen Lage noch eine Reihe on Bedenken üb ig. Um den Wechselku s so sinn oll be echnen zu können, daß ein Ausgleich de Zahlungsbilanz schließlich e eich wi d, muß man da on aus- gehen, daß au die Daue die Kos en e ände ungen maßgebend sind. Fü ih en Ve lau komm ein Ve gleich de Lohn e ände ungen in Be ach . Da die Löhne abe du ch die Lebenshal ungskos en mi - bes imm we den, soll zunächs de Index de Lebenshal ungskos en als ep äsen a i angesehen we den. Nimm man als Ve gleichs- land die Ve einig en S aa en und als Basisjah 1938 mi einem Ma kku s on 40 c s, so wü de bei eine S eige ung des ame ikani- schen Index de Lebenshal ungskos en au 169 im e s en Halbjah 1948 eine Zunahme de deu schen Lebenshal ungskos en bis au 127 mög- lich sein, wenn man die Pa, i ä on 1 DM = 30 C s als Da um nimm . Ta sächlich sind abe die Lebenshal ungskos en bis Juli 1948 in de b i ischen Zone um 38 P oz., in Hessen um 42 P oz. und in Baye n um 36 P oz. ges iegen, d. h. die au diese Basis (B i ische Zone) e ech- ne e Pa i ä wü de einen Ma kku s on 32 c s e geben, de also noch höhe is als de a sächlich angese z e Ku s. Da im Augus (1948) die Lebenshal ungskos en wei e ges iegen sind, wü de nunmeh de Ku s sich imme meh on de es en Pa i ä en e nen und die Aus uh e schwe en. Au die Bedenken gegenübe diesem Index de Lebens- hal ungskos en kann hie nu ku z hingewiesen we den. Jede weiß, daß bei diesem Ve gleich zwischen ame ikanischen und deu schen Le- benshal ungskos en gegen das obe s e Gese z de S a is ik e s oßen wi d, wonach nu Ve gleichba es in eine de1m ige Gegenübe s ellung einbezogen we den da . Denn was besag es ü die deu schen Le- benshal ungskos en, wenn die Mie ausgaben scheinba kons an ge- blieben sind, in Wi klichkei abe ü iele du ch die zwangsweise Un e e mie ung on Räumen gesunken, ü manche ande e abe du ch die Quali ä s e schlech e ung wesen lich ges iegen sind? Diese Einwand de quali ä smäßigen Un e gleichba kei gegenübe 1938 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Aussp ache: P o esso D . io mann (Müns e ) 51 eine sei s und gegenübe den Ve einig en S aa en ande e sei s gil ganz besonde s ü alle ande en Gü e de Haushal sausgaben, wie Nah ungs- und Genußmi el, Bekleidung und Haus a . Woll e man dem Ta bes and de im Du chschni minde en Quali ä de heu igen Konsumgü e in Deu schland ge ech we den, so müß e man die Le- benshal ungskos en en sp echend höhe anse zen, d. h. den Dolla höhe bewe en, als es dem gegenwä igen Ku s en sp ich . Angesich s de Unzulänglichkei dieses Ve gleichs lieg es nahe, di ek au die En wicklung de Löhne als wich igs en Kos en ak o zu ück- zug ei en. Dami e gib sich abe die noch g öße e Schwie igkei , daß die ü die Be echnung zug undezulegenden Lohnsä ze als gebundene Löhne in den einzelnen B anchen keineswegs den a sächlichen Knapphei s e häl nissen en sp echen, wenn man den Lohn nich übe- - haup als p imä sozial bes imm en Fak o , sonde n un e diesen Kos engesich spunk en sehen will. Da auße dem die Lohnsa z e - ände ungen in jüngs e Zei seh un e schiedlich o genommen wo - den sind und on de Möglichkei de 15 p oz. E höhung nu eil- weise Geb auch gemach wo den is , wä e ein gewogene Lohnindex e o de lich, um übe haup einen Anhal spunk zu gewinnen. Da ü ehlen abe die Un e lagen. Abe noch aus einem ande en G unde wi d die Au gabe de Wechselku sbes immung du ch Rückg i au die Löhne nich leich e . Denn denk man e wa an einen Ve gleich de Lohnen wicklung zwischen den Ve einig en S aa en und Deu sch- land on 1938 bis zu Gegenw<li , so besag die Ve ände ung de Nominal-Lohnsä ze wenig ü die e gleichsweise En wicklung de R_ealkos en. En scheidend is die F age, welche Menge de in e - na ional gehandel en Gü e mi einem bes imm en Lohn p oduzie wi d, d. h. je nied ige die Technik in einem Lande is , um so nie- d ige müssen die Löhne sein, wenn in e na ionale Konku enz ähig- kei anges eb we den soll. Die deu schen Nominallöhne sind im Ve gleich mi 1938 gegenwä ig höhe . Die S undenlöhne in de ame ikanischen Indus ie sind bis zum e s en Halbjah 1948 um 106 P oz. ges iegen. Wäh end abe in dem gleichen Zei aum die E izienz des ame ikanischen Indus iea bei e s g ob ge echne um 45 P oz. zugenommen ha - ü den Du chschni de gesam en In- dus ie eine g oße Leis ung, wenn man bedenk , daß in England on 1891-1931 die physische P oduk i i ä des A bei e s nu wenig meh ges iegen is -, lieg in Deu schland gegenwä ig die Leis ung um e wa 40 P oz. nied ige als damals. Wenn man übe haup 1938 als Ve gleichsbasis ane kennen will, ha man sich also zu agen, was es denn besag , wenn man un e de Annahme eine ielleich 20 p oz. Lohns eige ung in Deu schland gegenübe 1938 und einem Ma kku s on 40 c s im Basisjah ein echne isch dazu komm , daß dem OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 52 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels heu igen Lohn e häl nis ein Ma kku s on 23,5 Cen s en sp echen wü de, wenn man nich gleichzei ig die gewal ige Ve schiebung in den P oduk i i ä s e häl nissen be ücksich ig . De Einwand, daß die S eige ungsp ozen e deswegen nich s besagen, weil man hin- sich lich de P oduk i i ä de A bei on ganz e schiedenem Ni- eau ausgegangen is , kann ja nu inso e n Gel ung beansp uchen, als schon 1938 im Du chschni -keineswegs in einzelnen B anchen ode ga Un e nehmungen -die ame ikanische Indus ie eine min- des ens zweimal höhe e E izienz au wies als die deu sche Indus ie. Die S eige ung ha also den Un e schied noch wei e e g öße . Un e diesen Ums änden is es nich zu e wunde n, daß das Realeinkommen des ame ikanischen Indus iea bei e s wesen lich meh ges iegen is als das eines deu schen A bei e s. Man könn e noch einwenden, daß die deu schen Nominallöhne das wi kliche Einkommen de A bei e scha nich wiede geben au G und de bis zu Wäh ungs e o m üblichen Geldzuschläge, Depu- a e, Na u allie e ungen jede A usw. Da ja abe ü diesen Ve - gleich nich die Zwischenz·ei in e essie , sonde n nu de gegen- wä ige Zus and maßgebend is , sei de Wäh ungs e o m diese Zu- schläge abe nahezu allgemein abgebau wo den sind, dü en die Nominal-Lohnsä ze im Du chschni de gesam en Indus ie auch das a sächliche Einkommen annähe nd wiede geben. Dagegen is noch eine ande e übe legung zu be ücksich igen. Im in e na ionalen Handel komm es bekann lich au die ealen Aus- auschbedingungen an. In olgedessen müß e om deu schen S and- punk aus de Wechselku s so gewähl we den, daß die Realkaui- k a des deu schen Expo s möglichs hoch lieg , d. h. daß die Vo - eile des ausländischen Fo sch i s zum mindes en allmählich auch den deu schen Konsumen en zugu e kommen, selbs au die Ge ah hin, daß sich ü die in Konku enz s ehenden deu schen Un e neh- mungen e hebliche Ums ellungsschwie igkei en e geben. Es wü de dami au die Daue eine Angleichung an das Ni eau de aus- ländischen E izienz ollzogen, die au jeden Fall e o de lich is . Bei welchen Gü e n die übe legenhei z. B. de ame ikanischen In- dus ie besonde s g oß is und wie de Wechselku s angese z we - den müß e, um sie zu Gel ung kommen zu lassen, beda eingehen- de Un e suchung. Im üb igen wü de sich dies bald abschä zen lassen, wenn übe haup ein eie Außenhandel au beiden Sei en gegeben wä e. Es soll hie nu noch da au hingewiesen we den, daß in Kanada und ande en übe seeischen Lände n, wie e wa auch in Süda ika, in dem le z en Jah zehn ein ansehnliche echnische Fo sch i e ziel wo den is , dem man angesich s de g oßen Ab- hängigkei ge ade de deu schen Expo indus ie on de Rohs o - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Aussp ache: P o esso D . lio mann (Müns e ) 53 ein uh nich ein ach du ch einen den Expo allgemein begüns igen- den Wechselku s begegnen kann. So e gib sich also, daß die Maßs äbe ü die E mi lung des ange- messenen Wechselku ses ü Deu schland denkba agwü dig sind un e s a is isch- o malen, wie abe auch un e sachlichen Gesich s- punk en. Nachdem mi de Geld e o m das Sys em de Ma k wi - scha g undsä zlich bejah wo den is , bleib un e diesen Ums än- den nu die Konsequenz, diesem Sys em auch zu ollen Wi ksam- kei zu e hel en, d. h. alles zu un, dami sich die eingangs e wähn- en sachlichen Vo ausse zungen ü eine Beu eilung des ich igen Wechselku ses übe haup he ausbilden können. Da alle dings auch im Auslande nUl beding diese Vo ausse zungen gegeben sind, häng es on de wei e en handelspoli ischen En wicklung ab, inwiewei sich ma k gemäße s a es gese z e Wechselku se zu bilden e mögen. Solange jeden alls au deu sche Sei e die wi klichen Kos en ela ionen sich noch nich s ä ke he ausk is allisie haben, sp ich ieles da- ü , die je zige KUl s ela ion als Da um zu se zen. Diese Ausweg is alle dings kein F eib ie da ü , alle P eise im Inland un e Zug unde- Iegung dieses Wechselku ses au die Höhe de Wel ma k p eise hin- au zu eiben. Denn einmal kommen ü einen de a igen Ve gleich übe haup nu , wie wi sahen, die in e na ional gehandel en Wa en, wie z. B. NE-Me alle, in Be ach , und zum ande en sind ja die kom- pa a i en Kos enun e schiede neben den absolu en Kos enun e - schieden bes immend ü den Gü e aus ausch schlech hin. Im üb igen wi d die Poli ik des Ab as ens an Hand de gegebenen Da en auch aus dem G unde ü zweckmäßig gehal en, weil eine He abse zung des Dolla p eises de Ma k die Ein uh an Rohs o en und Nah ungs- mi eln e eue -wobei auch an diese S elle on den GARIOA- und Ma shall-Impo en abgesehen wi d -und den Expo indus ien zu üh die Chancen gewisse Konku enzbedingungen geben wü de, die sich au die Daue doch als üge isch e weisen dü en. Dem- gegenübe is de ha e Zwang zu einem Höchs maß an Ra io- nalisie ung in de Expo indus ie mi de Folge de Kos ensenkung wah scheinlich ehe ange an, die Aus auschbedingungen au die Daue zu e besse n. Schließlich bes eh die Wah scheinlichkei , daß die Liquida ion des K ieges auch im Auslande zu Ku s e ände un- gen zwing , die zweckmäßige weise bei eine spä e en Fes se zung de Pa i ä en un e Beach ung de in e na ionalen Wäh ungsabkom- men beTÜcksich ig we den 1). 1) Das "Gu ach en übe die Kau k a pa i ä de Deu schen Ma k" des B eme Aus- schusses ü Wi scha s o schung (Bea bei e D . Al/ ed Jacobs) komm zu einem we- sen lich spä e en Zei punk e (No embe 1948) und au G und iel eingehende e Un e - suchungen zu dem Vo schlag eine Ku ssenkung auch nu au 27 Cen s = 1 DM. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 54 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels P o esso D . RUDOLP STUCKEN (E langen): Zunächs e was Ta säe h I ich e s zu F age de Wechselku shöhe. Sie wissen, daß Nü nbe g eine hochen wickel e Fe igwa enindus ie besi z , die ühe s a k expo ie ha . In einem K eise üh ende Nü nbe ge Indus ielle wa ich die F age au , welche Indus ie bei einem Wechselku s on 3,30 DM ü einen Dolla mi E olg am Wel ma k au e en könne. Als expo ähig e schienen nu die Elek- oindus ie und die Indus ie hochwe ige Meßappa a e. Die ande en G uppen e nein en die Expo ähigkei . Und dabei wal en in jenem Augenblick die Rohs o p eise noch keineswegs dem genann en Wechselku s angepaß . Ich bi e, diese Fes s ellung nich als In e - essen enäuße ung abzu un; ande e sei s bes eh wohl in eine Reihe on Zweigen noch die Möglichkei , in die Expo ähigkei hinein- zuwachsen; abe das is Zukun sho nung und noch nich Reali ä . Wi sp echen hie so ein ach und selbs e s ändlich on einem ein- h ei ] ichen Wech seI ku s, de sowohl ü die ganze Aus uh als auch ü die ganze Ein uh gel en soll. Wi soll en uns abe doch dessen e inne n, daß wi sei 16 Jah en keine einhei lichen Wechsel- ku se gehab -haben. Das du ch iele Jah e gep leg e Zusa zaus uh - e ah en e älsch e den Wechselku s. Ab 1945 ha en wi ü jedes Aus uh geschä einen indi iduellen Wechselku s, denn in jedem Falle wu de de Reichsma kbe ag ü den Expo eUJ besonde s be echne , gewöhnlich im Anschluß an die inländischen S opp eise. Ich sehe nu die eine Möglichkei , aus den lähmenden Fesseln de gegenwä igen Aus uh egelung he auszukommen, wenn die ganze Aus uh übe einen einhei lichen Wechselku s ollzogen wi d. Denn mi dem Zu- sa zaus uh e ah en haben wi die Wel so e ä ge , daß man uns dieses siche lich nich in de Zukun zu eigenen Handhabung übe - iäß . Und das Sys em de indi iduellen Wechselku se is ja nu im alle s aa liche Lenkung des Expo es möglich. Also F eihei des Aus uh handels nu bei einhei lichem Wechselku s; diese F eihei abe b auchen wi ja, um die Fe igwa enindus ie mi ih en ela i kleinen Geschä sabschlüssen bei de Aus uh zum Zuge kommen zu lassen. Sowei die Ein uh in F age komm , kann de einhei liche Wechsel- ku s du ch Sub en ionen auße K a gese z we den, wobei dann das Ziel e olg wi d, wich igen Massenkonsumgü e n einen nie- d ige en P eis zu geben, als sich au G und des Wel ma k p eises und de Wechselku se e geben wü de. Ich möch e es dahinges ell sein Jassen, ob diese Abweichung om einhei lichen Wechselku s nich doch bei einigen Wa en angeb ach is . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Aussp ache: P o esso D . S ucken (E langen), D . K use (München) 55 Soll man den zukün igen Wechselku s sich einpendeln las sen, d. h. soll man es dem Angebo und de Nach age au dem De isenma k übe lassen, au welche Höhe de Wechselku s zu s ehen komm ? Ich glaube, daß es doch noch e üh is , dem Ma k die Bes immung de Wechselku shöhe allein zu übe lassen, sonde n daß es noch eine gewissen De isenbewi scha ung beda . Es is schon au die Fluch gelde hingewiesen wo den, die eine e hebliche zusä zliche Nach age am De isenma k bedeu en können. Abe wi müssen auch an E scheinungen denken, die mi jedem Wiede au bau übe mäßig gesch ump e Vo ä e e bunden sind; bei jedem Kon- junk u au s ieg e leb en wi in Deu schland ja eine Tendenz zu Passi ie ung de De isenbilanz, weil e s einmal mi de Wiede - ansammlung on Vo ä en bei den P oduk ionsbe ieben und beim Handel eine e schä e Nach age nach ausländischen Rohs o en au a . Dazu haben wi an die Möglichkei spekula i e Wa enein- uh zu denken. Ich hal e es nich ü ich ig, den Wechselku s zu- nächs au die Höhe kommen zu lassen, die sich aus solchen zei lich beg enz wi kenden U sachen e gib ; denn wah scheinlich bleiben dann auch die Löhne on de sich so e gebenden Wechselku shöhe nich unbe üh . Ich hal e es ielmeh ü ich ig, einen Wechselku s zu suchen, de cl la longue du chgehal en we den kann, den zei lich beg enz en Schwie igkei en abe mi Maßnahmen de De isen- zwangswi scha zu begegnen. Abe selbs e s ändlich sehne auch ich den Tag he bei, an dem sich diese Zwangsmaßnahmen als übe - lüssig e weisen. D . ALFRED KRUSE (München): Wenn man die Außenhandelslage Eu opas und die de Ve einig en S aa en mi einem Sa ze cha ak e isie en woll e, so könn e man sagen: Eu opas Zahlungsbilanz is ho nungslos passi , die de USA ho nungslos ak i . Die Besei igung diese Unausgeglichenhei kann au wei e Sich nich du ch K edi e e olgen, sonde n nu du ch eine Ände ung de Wechselku se, He abse zung des Ku ses de eu o- päischen Wäh ungen ode Hinau se zung des Dolla ku ses. Fü Deu schland e heb sich in de Gegenwa die F1 age, ob de uns du ch die Besa zungsmäch e au e leg e Um echnungsku s on 30 Dolla cen s ü eine Deu sche Ma k, de noch kein ech e Wechsel- ku s is , ü die deu schen Ve häl nisse angemessen is ode nich . Vo weg möch e ich be onen, daß ich He n P o . Ho mann bei- s imme, wenn e sag , daß wi heu e noch öllig im unkla en da übe sind, ob de Ku s on 30 Cen s zu hoch ode zu nied ig is . Bedenken wi doch, daß noch bis zum Mai dieses Jah es spezielle Um echnungs- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 62 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels P o esso D . GüNTER SCHMÖLDERS (Köln): Bei de E ö e ung de P oblema ik des deu schen Außenhandels wi d in de Regel übe sehen, daß alle S ei um die Fes se zung de Wechselku se nich übe die Ve ze ungen hinweghil , die im P eis- und Kos enge üge de deu schen Wi scha du ch die zwangswi - scha liehe En wicklung de le z en ün zehn Jah e en s anden sind. Besonde s k aß i diese Ve ze ung des P eis- und Kos enge üges zu age, wenn man die Wandlungen de Bes eue ung ins Auge aß , in denen zu einem gu en Teil die U sache diese E schei- nung zu e blicken is . Die Bes eue ung ha sich im au o i ä en Deu schland un e me k imme meh dem di ek en Zug i au die B e i e b s g e w i n n e und B e i e b s e m ö gen ans elle de ühe o he schenden S eue au b ingung du ch Ve b auchs- und Ve keh ss eue n und Zölle zugewand . Welches Ausmaß diese Wand- lungen de Bes eue ung e eich haben, geh da aus he o , daß allein die Kö pe scha ss eue ih Au kommen schon 1938 gegenübe 1932 meh als e zwanzig ach ha e. De p ozen uale An eil de Einkommens eue und Kö, pe scha ss eue am gesam en Reichs- s eue au kommen ha e sich schon um diese Zei au Kos en de Ve - b auchss eue n und Zölle as e d ei ach . Diese En wicklung is wäh end des K ieges wei e gegangen und ha zu eine S uk u de Bes eue ung ge üh , die sich übe wiegend des bequemen Zug i s au die gewe blichen Gewinne und Einkommen bedien ; die Folge is , daß das P eis- und Kos enge üge de deu schen Wi scha du ch zusä zliche, lediglich aus de Bes eue ung s ammende Kos en ak- o en gegenübe de ühe en Zei und gegenübe den We bewe bs- lände n wei gehend e ände wo den is . Die Haup olle spiel hie - bei die bishe iel zu wenig beach e e Ta sache, daß die sogenann en Ge w i n n s e u e n (Einkommen- und Kö pe scha ss eue ) de Ge- we bebe iebe in olge de s eue ech lichen En wicklung un e dem Ein luß iskalische Gedankengänge meh und meh an 0 b j e k i e Me km ale anknüp en und den Cha ak e ech e "Obe schußs eue n" längs e lo en haben; die wei e e Folge da aus is es, daß in allen P eisen un e de Wi kung de S eue übe wälzung kumula i au gel au e n e S e u e a n eil e en hal en sind, die bis zu 50 P oz. und meh des Ladenp eises ausmachen können. Diese Vo gang lieg bei de Umsa zs eue au de Hand; eine in allen Wi scha s s u en on neuem e howne Umsa zs eue on 3 . H. üh zu eine Be- las ung des Ve kau sp eises on 10 bis 15 . H. je nach de Anzahl de du chlau enen S u en. Wenige sich ba , im E gebnis abe min- des ens ebenso bedeu sam is die Obe wälzung de e schiedenen s eue lichen Be iebsbelas ungen, ange angen bei de G und- und OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Aussp ache: P o . Schmälde s (Köln), P o . Ri e shausen ( ank u ) 63 Gewe bes eue übe die Ve mögenss eue , Kö pe scha s- und Einkommens eue bis hin zu Di idendenabgabe und Au sich s a - s eue ; un e de Wi kung des Kau k a übe hangs ha en in de Ve gangenhei p ak isch aIIe Mä k e ih e Elas izi ä im Sinne de P eis heo ie sowei eingebüß , daß die Obe wälzung diese S eue - be äge im P eis au aIIen S u en möglich wu de. Dadu ch is eine kumula i e Au blähung des gesam en P eis- und Kos enge üges en s anden, die im We bewe b mi dem Ausland zu einem selbs e schulde en Hinde nis wi d, dessen Besei igung sich die kün ige S eue e onn angelegen sein lassen soll e. Eine S eue ückgewäh bei de Aus uh , wie sie ü die le z e S u e de Umsa zs eue ielleich noch du ch üh ba is , e schein angesich s de Höhe de kumula i en Endbelas ungen aus allen e wähn en S eue n indisku abel; sie wü de om Ausland sogleich als Ve such des Dumpings zu ückgewiesen we den. Es bleib uns dahe keine Wahl, wenn wi am zwischens aa lichen We bewe b wiede mi E - olg eilnehmen wollen, als auch on dem Gesich spunk des Außen- handels aus mi allem Nachd uck au eine Re 0 m de Be i e b s- be s e u e un g zu d ängen. Ein heo e isch in e essan es P oblem, au das hie nu am Rande einmal hingewiesen we den soII, is die F age, wiewei auch die so- genann e Loh n s e u e , de Lohnabzug om A bei slohn, in den Ta i e handlungen und Lohnabkommen de le z en 25 Jah e be ei s in das Lohnkon o übe gegangen, d. h. au den A bei gebe übe wälz wo den is ; in dem Maße, in dem dies geschehen sein soII e, nimm auch die Lohns eue an de geschilde en Vo belas ung des deu - schen P eis- und Kos enge üges eil. Un e suchungen übe die In- zidenz de Lohns eue , de Kö pe scha ss eue und eine Reihe wei- e e Be iebss eue n we den z. Z. in Köln du chge üh . P o esso D . HEINRICH RITTERSHAUSEN (F ank u ): Zunächs möch e ich au He n B inkmanns Aus üh ungen eingehen. Ich bin o ielen Jah en s a k beeind uck wo den on seine These, daß de Außenhandel sich imme meh on seinem na ü lichen Zu- s ande hinweg in eine a ionale O dnung begib . Abe ge ade, wenn .die Spiel egeln des Außenhandels du ch in e na ionaloe Ve äge s aa lich gese z we den, wenn man also B inkmanns These ane - kenn , kann und muß man bewegliche Wechselku se o de n. Auch He n Ho manns A gumen a ion hinsich lich des 3D-Cen s- ku ses schein mi seh beach lich. Es is nich unmöglich, daß sich ein Gleichgewich s-Wechselku s un e bes imm en Vo ausse zungen so- ga au de Höhe on 3D C s hal en wü de. Diese 3D-C s-Ku s is OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 64 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels nich in e s e Linie du ch eine übe eue ung de deu schen P eise und Löhne ge äh de , sonde n nu du ch den Mangel eine übe - gangspe iode bei un e mi el plö zlichem übe gang zu eien Ku sbildung. Bei klassischen S abilisie ungen, die nach damaligen Vo s ellungen den übe gang zu Gleichgewich sku sen einschlossen, z. B. im Jah e 1924 in Deu schland, ha man so g oße Auslands- k edi e he eingenommen, daß jah elang das De izi de Handels- bilanz mi K edi bezahl we den konn e. Diesem Zwecke dienen ja heu e die Ma shall-K edi e, wenn sie auch wah scheinlich ü eine komme zielle S abilisie ung zu klein sind. Bei einem de a igen plan- mäßigen Vo gehen un e K edi hil e des Auslandes könn e sich du chaus de 30-C s-Ku s ech e igen lassen, wenn auch die P eis- s eige ungen de le z en Wochen bedenklich s immen. Wi müssen e s die ollen Wi kungen de Wäh ungs e o m und de Ma shall- Hil e insbesonde e au E näh ung und A bei sleis ung abwa en. In den bishe igen Reichsma k-P eisen s eck e noch im Du chschni wohl de doppel e Lohnansa z, weil on den un e e näh en A bei- e n du chschni lich in zwei S undel' so iel geleis e wu de, wie no mal in eine S unde. Dieses alsch kalkulie e P eisni eau wi d gegenwä ig du ch eine Kop geld- und K .di konjunk u ge adezu küns lich e hal en und wei e übe höh . Wi dü en auch nich e - gessen, daß in olge de gel enden JEIA-Bes in'mungen g oße G uppen de ü uns wich igs en Expo e bishe nich zus ande kommen konn- en. Zum Beispiel wu den bedeu ende phannazeu ische und chemische Expo e bishe nich zugelassen, und de Expo on Einzelan e i- gungen au dem Gebie e des Maschinen- und Appa a ebaus is wegen Mangels deu sche Ingenieu e e ungen im Auslande nich mög- lich. De S undenlohn des deu schen gele n en A bei e s is 1 DM ode 30 C s; in den Ve einig en S aa en abe Doll. 2,50. In olgedessen sind die Ve diens aussich en de Expo eu e au solchen Gebie en so ungewöhnlich, daß man do ni gends eine Klage übe den 30-C s- Ku s hö . Es is bekann lich ga nich die Au gabe des Ku ses, all e Inlandswa en im P eise un e das Ni eau de Auslandsangebo e zu senken; ielmeh sind imme ein Teil de Wa en im Inlande eu e und ein Teil billige , und nu die le z en kommen ü den Expo in F age. Da un e we den sich im allgemeinen solche E zeugnisse nich be inden, die kapi alin ensi und in G oßse ien he ges ell we - den. In diesen Zweigen haben wi meis gegen die ame ikanische Konku enz keine lei Aussich en. Abe ge ade au solche E zeug- nisse und Rohs o e wa bishe die deu sche Aus uh konzen ie , denn nu mi s anda disie en Massengü e n ennag ein bü ok a- ische Appa a bis zu einem gewissen G ade e ig zu we den. Die eigen liche Aus uh , au die wi unse e ganze Ho nung se zen, is OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Aussp ache: P o esso D . Ri e shausen (F ank u ) 65 übe haup noch nich da, und die eigen lichen Expo eu e konn en sich noch ga nich äuße n, weil sie bei den bishe igen Vo sch i en übe haup noch nich expo ie haben. E s wenn wi de en E ah- ungen und P eiss ellungen kennen, wi d es möglich sein, ein U eil übe den 3D-C s-Ku s zu ällen. Leich e Bedenken möch e ich gegen He n Wesseis These anmelden, ein solche übe gang zu Gleichgewich sku sen müsse on allen Län- de n gleichzei ig e olgen. Die Beispiele de F eihandelsplä ze Hong- kong und Tange zeigen, daß man un e Gleichgewich sku sen und eien Wa enp eisen handels- und sozialpoli isch in eine seh gün- s ige Posi ion kommen kann. Bei Be ach ung diese Einzel älle kann man nich zu dem Schluß kommen, daß die Poli ik de Gleich- gewich sku se ü ein La nd un en abel sei. Den Op imismus on He n K use hinsich lich de Leis ungen des neuen Eu opa-Clea ings kann ich leide nich ganz eilen. De Re- e en , He Meye , ha die F age des De isenku ses allein om S andpunk de d e u s ehe n Wi scha aus behandel . Ich möch e in Kü ze die F ages ellung e wei e n und die Rolle de De isen- ku se in de zwischen-eu opäischen Wi scha un e - suchen. Es schein mi , daß sich on diesem g öße en P oblem aus s a ke zusä zliche A gumen e zuguns en de E gebnisse on He n Meye inden lassen, die ich im üb igen in jede Weise ü ich ig hal e. Alle dings is de Übe gang zu Gleichgewich sku sen eine no - wendige E gänzung zu de am 8. Juli des Jah es e olg en F eigabe de Wa enp eise. Diese wa nu ein e s e Sch i . Wei e e müssen olgen, da sons die Ge ah de Unhal ba kei de eien Wa en- mä k e im Inne n und des Wiede o d ingens de Zen al e wal- ungswi scha bes eh . Nach d ei Mona en s abile Wäh ung muß- en wi alle die Schwäche de A gumen e e kennen, die on de P eis eigabe eine Ka as ophe be ü ch e en. Es is nun wiede e - s aunlich, zu sehen, daß wö lich dieselben A gumen e gegenübe de F eigabe de De isenku se o geb ach we den, wäh end doch leich zu e kennen is , daß am Tage danach alles seh gu , abe soga iel Wi scha liche wei e gehen wü de. Abe da übe hinaus is es seh wesen lich, zu e kennen, daß de übe gang zu gleichgewich igen De isenku sen das einzige Mi el wä e, die e u; 0 P ä i sc h e Zahlungsk ise wi ksam und endgül ig zu übe winden. Das bishe ige eu opäische Ve echnungssys em is oll- s ändig einge o en; de eu opäische Außenhandel, d. h. de Handel de eu opäischen Lände un e einande , is as zum S ills and ge- kommen und wi d eigen lich nu du ch a a is isch anmu ende Na- u al-Tauschgeschä e au ech e hal en, die on Regie ung zu Re- gie ung abgeschlossen we den. Von 762 Millionen Dolla einge o e- 5 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 66 Volkswi schai liche P obleme des deu schen Außenhandels ne Spi zen konn en im Janua 1948 du ch die BIZ in Basel nu 1,7 Millionen Dolla du ch Saldie ung besei ig we den. Se h be- denklich schein mi de neue Plan de mul ila e alen Ve echnung de "O ganisa ion ü Eu opäische Zu- sam m e n a b e i " in Pa i s. Hie nach sollen du ch s a is ische Schä zungen die zukün igen Zahlungsbilanzen alle be eilig en Län- de ü das kommende Jah en wo en we den. Um eine solche Zah- lungsbilanz schä zen zu können, müssen die Aus uh en und Ein uh en säm liche Gewe bezweige au Jah e im o aus p ognos izie we - den. Ich e inne e da an, daß ich eben da geleg ha e, wie seh de eigen liche gewinnb ingende deu sche Expo noch ehl , so daß nie- mand wissen kann, wo e übe haup zu age e en wi d, wenn e s die e wa e e Ände ung de JEIA -Bes immungen komm . Es muß jedes in den nächs en Jah en sich en wickelnde Außenhandelsge- schä be ei s o gedach und geplan we den. So e häl man die planmäßigen zukün igen Ak i - und Passi saiden säm liche Ma - shall-Lände . Ob ein Land ak i sein wi d, häng on Meh hei s- beschlüssen de s a is ischen Sach e s ändigen, on einem bloßen Fede s ich ab. Wei e sollen die Ma shall-Ve äge dahin geände we den, daß "ak i e" Lände e p lich e we den, die geschenkweise e hal enen Ma shall-Dolla s an die passi en Lände wei e zu e s ehe n k e n. Das schein mi dal1au hinauszulau en, daß die passi en Lände und die Sc h u I d n e p ä m i i e we den, wäh end die gu e n Wi e eine S a z a h I u n g en ich en müssen. Ich be- ü ch e, daß diese Zwangs -Un e s ü zungsme hode zu eine Ve - schwendung on Ma shall-Gelde n ü die E hal ung schlech e Po- si ionen üh en könn e. Es wi d o da übe geklag , daß wi an die D 0 I I a - K lau sei ge- bunden seien. Obwohl diese Angelegenhei meh deu ig is , möch e ich da au hinweisen, daß ein Ha wäh ungsland, wenn es eine da - au einges ell e Handels- und besonde s Einkau spoli ik be eib , eine seh s a ke Posi ion ha , wie de Fall de Schweiz beweis . Wi soll en nich k i iklos in de Ideologie de Weichwäh ungslände e - bleiben, die wi leide mi gescha en haben, die abe nich allzu iel absolu e Wah hei en en häl . Es is zu be ü ch en, daß das Pa ise Ve ah en die gu wi scha enden Lände s a k übe las e , bis alle Wäh ungen Eu opas gleich weich gewo den sind, wäh end wi das Gegen eil b auchen. Was heiß übe haup "Ein i e en on Ve ech n un g s s al den?" Die Be äge sind nich einge o en, weil die schuldne ische Bank zahlungsun ähig gewo den wä e, sonde n weil die dahin e s ehende Regie ung bei de Abgabe diese De isen einen so übe h ö h e n D e i sen ku s e lang , daß diese De ise on keinem be eilig en OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Aussp ache: P o esso D . Ri e shausen ( ank u ) 67 Lande mi Nu zen meh zu Impo en zu e wenden is . De Zus and des "Einge o enseins" is also nu die Keh sei e des alschen De- isenku ses. Na ü lich läß sich dabei ganz gu wei e leben, wenn man K edi e ode Sub en ionen hineinpump , wie das zue s du ch die Schweiz und England und je z du ch Ame ika geschieh . Bei Au - hö en diese Sub en ionen abe s eh man genau da, wo man ange- angen ha e. Es is on keine Sei e eine e ns ha e Daue lösung o geschlagen wo den, obwohl das Schicksal unse es besieg en Lan- des ebensoseh wie das ganz Eu opas an de Lösung diese F age häng . Diese Lösung is nu du ch den Gleichgewich sku s zwanglos und au die Daue möglich. We Ich e s is nun das M 0 i de R e g i e un gen ü das s a e Ve bleiben bei küns lich nied ig gehal enen De isenku sen, ausge- d ück in de eigenen Wäh ung? Welches sind also die U sachen ü diese Poli ik des Ein ie ens? Es sind einmal die P og amme g oße ö en liche Ausgaben, dabei das aus de Au a kie-Zei üb iggeblie- bene Bes eben, sich kos spielige eigene Rohs o indus ien zuzu- legen. Es handel sich wei e um die küns liche Ve billigung on Lebensmi eln, zum Teil un e die Häl e ih es P eises, um die Be- echnung on un e schiedlichen De isenku sen, wodu ch wiede ge- wissen Indus ien ode Konsumen en e s eck e S aa ssub en ionen gegeben we den, es handel sich schließlich um die gesam e Poli ik des daue nden S aa sde izi s und des zum P inzip e hobenen Geld- übe hanges. Es handel sich abe auch um die au diesem Ge üs e - ich e e Plan- und Lenkungswi scha du ch di ek e Maßnahmen, au die man nich e zich en will. Denn diese di ek e Bewi - scha ungs- und Lenkungspoli ik wü de sich am Tage des Beginns de Gleichgewich sku se on selbs au - lös e n, weil dann wiede die p i a e Kalkula ion des einzelnen und des Un e nehme s übe Kau und Ve kau eine Wa e en scheiden wü de. Wi kennen hie in Deu schland die ch onisch e Zahl ung s- schwäche planwi scha liche Lände , da die Planung sei Hi le nu deswegen unk ionie e, sowei sie das a , weil in olge des alschen Ku ses die Wa en zu billig e schienen und dahe den Planungsbehö den pünk lich abgenommen wu den. Wi wissen leide aus E ah ung, daß diese küns liche Ve billigung sich zu eine Saugpumpe ü Impo e en wickel . Nachdem wi e s o wenigen Mona en on einem g oßen Teil de Planungswi scha und des P eiszwanges be ei wo den sind, be ü ch en wi na ü lich, im Wege jene Eu opa-Planung in eine iesige eu opäische Plan- w'i sc ha mi ih en Plan ehle n eingespann zu we den. Unse e neue We bewe bswi scha is abhängig on de eu opäischen S' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 68 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels Wi scha s e assung. Sollen Wi glauben, daß diese ü daue nd eine di ek gelenk e sein wi d? Das wü de mi un e nehme ische Wi scha nich s meh zu un haben. Melchio Palyi' ha au die he schende Ve wi ung de Geis e hingewiesen. E sag , B e on Woods (mi seinem Fes ku s-Sys em) und ähnliche P ojek e können de ame ikanischen Ö en lichkei nu un e Zuhil enahme des sp achlichen Pa hos eines Adam Smi h au ged äng we den. Allein das zug unde liegende E hos s amme on Vladimi IW sch UIjanow (alias 'Lenin), daß nämlich diejendgen, die besi zen, mi den Nich - besi zenden ohne Rücksich au die Siche hei des Kapi als, noch wenige de Gewinne. eilen sollen. Hin e de Idee de es en Pa i- ä en s eck nich nu eine unangeb ach e E inne ung an eine ganz ande s gelage e Goldwäh ungsepoche, sonde n auch die I deo- logie de "Dollal knapphei ", die Ha l'od eine de albe ns en Ph asen genann ha , die je gep äg wu den. Wenn in de Diskussion gesag wu de, daß man im Auslande einhei lich ü das Fes hal en de al en Pa i ä en sei, so muß dem übe haup wide sp ochen we - den; es sei dabei ü die Schweiz nu an Boßha d und' Küng e inne . Seh gu wa en die Aus üh ungen des Re e en en übe die I - leh e, daß auch billig sein solle, was knapp is . Im Ge- gen eil, wi dü en keine Angs o P eis- und Ku ss eige ungen on knappen Wa en und De isen haben. Sie sind nich meh knapp, wenn de P eis e s ges iegen is . Ich möch e dahe on de in e na ionalen Sich aus die Fo de ung des Re e en en in Rich ung au Gleichgewich sku se ü be- sonde s be e c h i g e klä en. Sie bedeu e im G unde die Wie'de - he s ellung de Eh lichkei und P eiswah hei au den De isenmä k- en. Sie be sei i g eine Unmenge on unsozialen Ex a -P o i en, die heu e ohne A bei du ch Handeln zwischen den iel achen Ku sen übe all in de Wel e dien we den und die on den schwe a bei en- den Völke n wie eine Aus b eu un g s en e bezahl we den müssen. Eine solche Ku spoli ik wü de zugleich in wi ksame Weise die Kom- pensa ion und den Haup eil de De isenzwangsWi scha im in e - na ionalen Ve keh besei igen. Als Schuldne Ame ikas müssen wi uns da übe kla sein, daß ohne GleichgeWich sku se an einen Ab- bau de HandeIshemmnisse und an unse en iedlichen Ein- bau in die Wel wi scha nich gedach we den kann. Dasselbe gil ü die üb igen eu opäischen Lände . D . HELMUT MEINHOLD (F ank u ): 1. He Meye is da on ausgegangen, daß unse e Aus uh en und da- mi die selbs bezahl en Ein uh en 500 Mill. Doll. im lau enden Jah OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Aussp ache: D . Meinhold ( ank u ) 69 be agen wü den. Dazu dü en olgende Beme kungen in e essan sein: Die Aus uh mag soga 600 Mill. Doll. be agen. Die dem gegen- übe s ehende Ein uh wi d jedoch be äch lich nied ige liegen, da die JEIA Ein uh kon ak e e s abschließ , wenn das Geld ü die Aus uh en he ein is . Die Ein uh e olg also spä e und, bei au s eigendem T end, jeweils in ge inge e Summe als die Aus uh . 2. Die Dolla klausel wi d allgemein nu als nega i angesehen. Sie ha abe auch Vo eile. Dadu ch, daß wi nu gegen Dolla aus- üh en, wa en wn in de Lage, einen mul ila e alen Zahlungs- bilanzausgleich he beizu üh en. Wenn wi je z eu opäische De- isen einnehmen, müssen wi Eu opabilanz und Dolla bilanz in sich ausgleichen. Bei dem adi ionellen Eu opaübe schuß und übe - seeun e schuß des deu schen Außenhandels e gib sich da aus ein Außenhandelsp oblem de deu schen Wi scha , das an p ak- ischem Gewich die meis en üb igen übe scha e . Konsequenz ü das Thema Wechselku s: De Ausgleich wü de e olgen du ch einen nied igen Ku s de eu opäischen Wäh ung und einen hohen Ku s des Dolla s. Das wä e olkswi scha lich ich ig. Da abe die USA an de Aus uh nach Deu schland in e essie sind, we den sie ih e sei s du ch s ändige Anleihen den Dolla ku s d ücken. Die Folge is egelmäßige Eins ellung de deu schen Ein- uh en au de a ige Anleihen. Fallen sie einmal aus, was wenig- s ens so lange imme möglich is , als die Anleihen s aa lich ge- geben we den, wü de die Auswi kung au unse e dolla abhängige E näh ungsein uh ka as ophal sein. Ame ika wi d also bemüh sein, du ch Anleihegebung die on P o esso Ri e shausen in de G undlinie ich ig, wenn auch in Einzeldingen nich zu e end ge- schilde e Au a kisie ungswi kung de Pa ise Ma shallplan-P axis zu un e b echen. 3. D .Miksch ha zu Beginn ü die Wäh ungs e o m das Vo ans ellen zu iele Vo ausse zungen, die p ak isch nu e zöge nd gewi k haben, k i isie . Ein gleiche Fehle da bezüglich des Wechsel- ku ses nich wiede hol we den. Dennoch is zwa nich lang is ig, abe ü die Gegenwa olgende gü e wi scha liche P oblema ik wich ig: De Gleichgewich swechselku s wü de so o igen s a ken Expo eiz bedeu en. Die Wi kung au die P oduk ion, die du ch en - sp echend ges eige e Rohs o impo e zu e zielen wä e, wü de mi be äch lichem Zei abs and e olgen, da die Ein uh und die Ve - a bei ung Zei benö igen. Die Folge wä e im Momen eine Ve - minde ung des ü inländischen Geb auch e ügba en Gü e olll- mens, dami gleichzei ig eine S ä kung o handene in la ionis i- sche Tendenzen. Es beda hie also eine übe b ückungslösung. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 70 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels D . LEONHARD MIKSCH (F ank u /Main): Ich möch e an die Aus üh ungen P o esso Egne s anknüp en, on de his o ischen Si ua ion ausgehen, abe einen ande en Schluß da - aus ziehen. Wi haben sei 1914 schwe e K iege in Eu opa gehab . Sie haben bewi k , daß die Planwi scha einge üh und im Zusam- menhang dami eine eins blühende Wi scha g ündlich uinie wo den is . Wie es wei e geh , wissen wi nich genau. Wi dü en uns jeden alls nich wunde n, wenn wi noch zwei bis d ei Jah zehn e wa en müssen, bis wi zu eine gesunden Wi scha zu ückkeh en können. Abe wi müssen o zdem alles E denkliche un, um zu eine e nün igen Wi scha zu kommen. Ich sehe nich ein, wa um Rump deu schland sich eines Tages nich selbs ändig e näh en soll e. Die G enzen Deu schlands wa en s e s ein his o ische Zu all, wa um soll sich die Wi scha nich neuen G enzen angleichen? Es wä e möglich, wenn eine ich ige Wi scha spoli ik be ieben wü de. Vo dem Juni wa das Bewi scha ungssys em so e o e , daß dami nich s meh anzu angen wa . Also wu de de Ma k eingeschal e . Viele sag en, das ginge nich , diese Weg wü de zu Ka as ophe üh en. Es gab keine Ka as ophe. Die Elas izi ä smängel im Außen- handel wa en einkalkulie . Man ho e alle dings, daß die Leu e einige Wochen lang seh knapp mi Kau k a ausges a e sein und die Kon- sumen en on de Vo s ellung, daß das Geld nich s we sei, geheil we den wü den. Abe da ü wa die Geld e so gung zu eichlich. Die Konsumen en kau en so o , und die Un e nehme hiel en die Wa e wiede zu ück. Wenn die Geldmenge je z kons an gehal en wi d, so wi d die P eisen wicklung sich konsolidie en. Die übe schüssigen Geldmengen e b ei en sich übe die Wi scha , das Konsumen en- geld wi d Geschä sgu haben und is dann in den üblichen Zyklus ein- geschal e . Jeden alls s eh einwand ei es , daß die sozialen Ve häl - nisse sich in jede Hinsich gebesse haben. Die Kinde in den Schulen haben neue Schuhe, die soziale Ve eilung is ge ech e , die a bei ende Be ölke ung s eh wiede im Vo de g und. Du ch Be agungen des Biele elde Ins i u es Emnid is es ges ell wo den, daß o de Re- o m de Baue und Fab ikan besse leb en, heu e abe de A bei e und Anges ell e. Die P eis eigabe ha üb igens nu bes imm e P eis- bes immungen suspendie . Man könn e den P eiss op wiede ein- üh en und wä e deshalb nich inkonsequen . Abe es wä e ö ich . Bis je z ha es genüg , No malp eise zu e ö en lichen, was nich im Wide sp uch zu Ma k wi scha s eh . Es is eine eine Publizi ä s- maßnahme, die die Ma k übe sich e höh . Und wenn man den We - bewe b ö de , e wa du ch Aussch eibung de Rohs o zu eilung, so daß de Billigs e den Zuschlag e häl , so is auch das eine ein ma k - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Aussp ache: D . Miksch ( ank u ), P o . D . Gab iel (Wiesbaden) 71 wi scha liche Maßnahme. Daß c abei de S aa au i , is öllig gleichgül ig. Von eine " eien Wi scha " wa nie die Rede. Zum Re e a sp oblem sei gesag , daß hie die gleiche Si ua ion o lieg . Wi müssen on uns aus e suchen, wiede zum Gleichgewich sp eis zu ückzukommen. Im Augenblick is es ü die Du ch üh ung noch e was üh, weil die He abse zung des Wäh ungsku ses die Rohs o e e eue n und das inne e P eisni eau e neu e schü e n wü de. Abe man muß das Ziel schon je z ins Auge assen. Es handel sich hie um die gleiche Au gabe, wie sie o de Wäh ungs e o m im Inne en bes anden ha . Man ha wiede dieselben Gegena gumen e zu Hand, abe übe den Gleichgewich sp eis üh de einzige Weg, au dem man aus den Schwie igkei en he auskommen kann. P o esso D . S. L. GABRIEL (Wiesbaden): Die bishe ige Diskussion konn e den Anschein e wecken, als ob die He s ellung eines Gleichgewich swechselku ses zu Zei möglich sei. Ich hal e das ü ganz ausgeschlossen. Es gib na ü lich imme ein Ku sni eau, bei dem die Zahlungsbilanz ausgeglichen is . Abe es kann ebensowenig bezwei el we den, daß diese Ku s un e den gegenwä igen Vo ausse zungen die lebenswich ige Ein uh p ohibi- i e eue n wü de. Man könn e aIle dings einwenden, daß de Cha- ak e de "Lebenswich igkei " eine Ein uh nich genügend exak bes immba sei und daß wi uns eben en sp echend einzusch änken hä en. Abe es gib doch ein Minimum an Ein uh olumen, das nich un e sch i en we den da , wenn nich wiede um unse e Expo - ähigkei leiden soll. Dies gil nich nu ü den Bezug on E zen, Rohöl, Me allen, Tex il ohs o en usw., sonde n ebenso zwingend auch ü die Ve so gung mi Nah ungsmi eln, sowei sie zu Siche- ung de A bei s ähigkei de Be ölke ung einge üh we den müssen. Ein Wechselku s, de heo e isch den zu E zielung eines bes imm en Aus uh olumens e o de lichen Kos en o sp ung bie en wü de, kann dahe eben diese Aus uh s eige ung dadu ch e hinde n, daß e den Bezug de no wendigen Vo p oduk e und Lebensmi el du ch de en Ve eue ung un e binde . In diesem Zusammenhang dü - en wi nich e gessen, daß unse e Lebensmi elein uh en schon je z nu zum ge ings en Teil zum 30-Cen sku s, zu übe 90 P oz. jedoch zu Ku sen abgewickel we den, die wei da übe liegen. So wü de z. B. Impo weizen, de heu e ü 206 Ma k im Inland abgegeben wi d -- was einem Ku s on 51 en sp ich -schon bei einem Ku s on 30 Cen s und 357 Ma k kos en. Bei einem Ku s on 25 Cen s, wie e e schieden lich genann wUlde, wü de e jedoch 428 Ma k, bei einem Ku s on 20 Cen s soga 535 Ma k kos en! Schon heu e muß OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 78 Volkswi scha liche P obleme des deu schen Außenhandels gen, zu expo ie en. De Absa z au dem Binnenma k is lohnende . Diese Zus and is nich hal ba . -Wi soll en also nich agen, ob wi bei billigen Impo en bleiben ode eue e impo ie en wollen, sonde n agen, ob wi meh ode wenige expo ie en wollen. Und dann will ich noch ku z au die F age eingehen, die He Kollege Ho /mann angeschni en ha . E ha eingewende , es sei aglich, ob unse Wechselku s übe haup übe höh sei. -Ich glaube, daß diese Ta sache keines Beweises du ch Ve gleich on P eisindices beda . Es genüg schon, zu e kennen, daß de Impo im Ve häl nis zu Nach age nach Impo gü e n auße o den lich s a k egulie, we den muß und daß zum Expo nich en e n so iel angebo en wi d. wie nö ig wä e, um den Impo beda zu be iedigen. Diese Ta sache beweis die übe höhung des Wechselku ses. Wenn zuguns en eine No malisie ung des Ku ses, die alle dings nu im Rahmen eines eien Außenhandels Sinn ha , nich s un e nommen wi d, we den wi uns bald o eine seh e ns en Si ua ion be inden. Schlußwo des Ve handlungslei e s Geheimen Regie ungs a s P o- esso s D . Ao. WEBER (München): Meine Damen und He en! Vo jah zehn en ha Gus a Schmolle das Wesen des Ve eins ü Sozialpoli ik dahingehend cha ak e isie , es handle sich bei ihm da um, wissenscha liche G undlagen ü p ak ische Ziele zu be- scha en. Wi haben den wissenscha lichen Cha ak e unse es Ve - eins imme seh e ns genommen. Als in Mannheim bei eine seh hi zigen Deba e um sozialpoli ische P obleme pa eipoli ische und in e essenpoli ische E wägungen zu s a k be on wu den, a eine Reihe jünge e Kollegen aus dem Ve ein aus; wi mach en e s jah e spä e unse eu En schluß ückgängig, nachdem Ga an ien da ü ge- bo en wa en, daß an den wissenscha lichen G undlagen des Ve eins nich ge ü el we de. Im Rahmen unse e wissenscha lichen Be- s ebungen is wei gehende Meinungs eihei selbs e s ändlich. Dami diese Meinungs eihei mi qllen Konsequenzen gewah bleib , is es sei jah zehn en als gu e Si e espek ie wo den, daß de Vo - si zende am Schiuß eine Ve handlung nich den Ve such mach , die E gebnisse de Be a ungen zusammenzu assen, weil dabei die pe - sönliche Meinung des Vo si zenden, wenn auch ungewoll , zu s a ke Gel ung bekommen könn e. Dahe e zich e ich auch diesmal da au , E gebnisse de heu igen Ve handlungen es zus ellen. Imme hin is es nich unin e essan , da au au me ksam zu machen, wie das o - hin He Kollege S ucken in eine p i a en Un e edung a , daß bei OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Schlußwo : Geheim a P o esso D . Webe (München) 79 unse en heu igen handelspoli ischen E ö e ungen on keine Sei e auch nu das Wo "ZoII" E wähnung and; in den ühe en handels- poli ischen Deba en wä e aas schlech weg undenkba gewesen. Das mag ein Beweis da ü sein, daß wi imme wiede bemüh sind, un- be angen den Zei ums änden Rechnung zu agen. Auch kann ich ganz aIIgemein es s eHen, daß wi o z aIIen Meinungs e schieden- hei en dennoch in den G undgedanken wei meh einig sind, als das bei den pa eipoli ischen E ö e ungen de Fall is . Wie o 24 Jah- en is auch heu e wiede unse gemeinsames Ziel, de olkswi - scha lichen Ve nun den Weg zu bahnen. Was das p ak isch be- deu e , wu de in o e liche- Weise du ch den ame ikanischen He - e -Ausschuß o mulie , dessen Vo schläge on de Absich ge agen sind: Deu schland au die Füße zu s ellen, den S eue zahle de Ve - einig en S aa en on den immensen Besa zungskos en zu be eien, die g oßen Fähigkei en des deu schen Volkes ü die S abili ä de Wel und ü den eu opäischen Wiede au bau nu zba zu machen und die eien S aa en Eu opas als ein BoIIwe k des Wel iedens und mensch- liche und poli ische F eihei zu e ich en. -Dem haben wi nich s hinzuzu ügen, das is auch unse Ziel. Ich schließe mi nochmaligem he zlichen Dank an den He n Re e en- en, abe auch an aIIe Diskussions edne , die mi gehol en haben, daß unse e Ve handlungen sich au hohem wissenscha lichen Ni eau be- weg en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Zwei e Tag 6 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Zwei e Tag Donne s ag, den 16. Sep embe 1948 Mi gliede e sammlung Un e dem P äsidium on P o esso Ca l B inkmann wi d am Vo - mi ag des zwei en Tages gegen 10 Uh die e s e Mi gliede e samm- lung e ö ne , die de Kons i uie ung de be ei s in Ro henbu g be- schlossenen 1) G ündung eine wi scha swissenscha lichen Ve eini- gung gewidme is . Au Vo schlag des Ve handlungslei e s wi d zunächs die Sa zung an Hand de au eine Ausschuß agung in Schönbe g bei F ank u am 8. Ap il 1948 ausgea bei e en und on dem do selbs e gänz en o läu igen Vo s and o geleg en En wu es, de den Tagungs eil- nehme n mi de Einladung zugelei e wo den wa , be a en. Es he sch Einigkei da übe , daß die Ve einigung sowohl die olks- wi scha lichen und die be iebswi scha lichen Hochschulleh e als auch an de wissenscha lichen E ö e ung wi scha liche und so- ziale F agen in e essie e P ak ike um assen soll. Nach ku ze Be- a ung wi d es geleg , daß sich die wissenscha lichen Au gaben de Ve einigung au "wi scha s- und sozialwissenscha Iiche sowie wi - scha s- und sozialpoli ische P obleme" e s ecken. Fe ne wi d be- schlossen, daß de Ve ein auße de Klä ung on Fach- und S udien- agen de Volks- und Be iebswi scha sleh e auch die Be u s e - e ung ih e Hochschulleh e als wei e e Au gabe übe nimm . Den Wünschen de Be iebswi e en sp echend wi d auße dem o ge- sehen, daß ein besonde e be iebswi scha liche Ausschuß gebilde wi d, dem es eis eh , Sonde agungen du chzu üh en. Eins immig- kei bes eh da übe , daß sich de Ve ein auch die P lege de Be- ziehungen zu Fachwissenscha des Auslandes zum Ziele se z . Auch im iib igen wi d die zu Annahme o geleg e Sa zung mi ge ing- ügigen Abweichungen on de Ve sammlung gebillig . Dei de sich anschließenden Diskussion übe die Namensgebung e - weis sich, daß die übe wiegende Zahl de Anwesenden aus G ünden de T adi ion ü die Beibehal ung des al en Namens ein i . Von eine nich ge ingen Minde hei we den indessen neue Fo mulie un- gen o geschlagen. Insbesonde e wi d gel end gemach , daß sich das Anliegen de Ve einigung sei G ündung des Ve eins ü Sozialpoli ik im Jah 1872 nich une heblich gewandel ha und de al e Name in., olgedessen sachlich nich meh zu i . Auch we den on den Be- iehswi en Bedenken geäuße , ob die Ve e e ih es Faches ge ... neig sein wü den, eine Ve einigung, die den ühe en Namen wei e - 1) Siehe Anhang, I. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 84 Mi gliede e sammlung üh , beizu e en. Es wi d dahe de Vo schlag gemach , den al en Namen zwa beizubehal en, abe du ch einen klä1 enden Un e i el zu e gänzen. Da o allem auch die Be iebswi e sich mi diese Lö- sung ein e s anden e klä en, wi d de An ag, de Ve einigung den Namen Ve ein ü Sozialpoli ik Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en zu geben, mi übe wäl igende Meh hei angenommen. Die zum Be- schluß e hobene Sa zung is im Anhang abged uck 2). Bei den sich anschließenden Vo s andswahlen wi d P o esso Ge - ha d Alb ech , Ma bu g, dem be ei s in Ro henbu g de o läu ige Vo si z übe agen wo den wa , eins immig zum e s en Vo si zenden gewähl . Zum s ell e e enden Vo si zenden und zugleich als Ve - e e de Be iebswi e im enge en Vo s and wi d P o esso E ich Gu enbe g, F ank u , zum Scha zmeis e Geheime Regie ungs- a P o esso Ch is ian Ecke , Wo ms, und zum Sch i üh e D . Helmu A nd , Ma bu g, on de Ve sammlung be u en. In den wei e en Vo s and we den die P o esso en ea l B inkmann, Tübin- gen, Wilhelm Ge lo , F ank u , Geo g Max lahn, Be lin, Wal he Ho mann, Müns e , An on Felix Napp-Zinn, Mainz, B zmo Rogowsky, Be lin, Rudol S ucken, E langen, Adol Webe , München, und Theo- do Wesseis, Köln, du ch Zu u gewähl . Die Umbildung des Vo - s andes un e Be ücksich igung des kün igen Mi gliede bes andes de a , daß auch Ve e e de P axis Si z und S imme in ihm e - hal en, soll sobald wie möglich e olgen. Schon in Ro henbu g wa ein Ausschuß ü soziale Ges al ung de Wi scha so dnung un e dem Vo si z on P o esso Wal e Wed- digen ins Leben ge u en wo den, dessen Zusammense zung en - sp echenu den Vo schlägen seines Vo si zenden e gänz wi d. Ihm gehö en hie nach an P o esso Ca l B inkmann, Tübingen, P o esso Ge lza d Macken o h, Kiel, D . F i z W. Meye , Kiel, D . Leonha d Miksch, F ank u , P o esso Al ed Mülle -A mack, Müns e i. W., D . HallS Die ich O lieb, Hambu g, D . F i z Reu e , München, P o- esso Gisbe Ri ig, Gö ingen, P o esso Hans Ri schl, Hambu g, D . F i z Voig , E langen, P o esso Wal e Weddigen, Nü nbe g, und P o esso Theodo Wesseis, Köln. Fe ne wi d beschlossen, Aus- schüsse ü Wi scha s heo ie und heo e ische S a is ik, Wi - scha spoli ik, Be iebswi scha sleh e, Finanzwissenscha , Wi - scha sgeschich e und Sozialpoli ik zu bilden. Als Vo läu e des Aus- schusses ü Sozialpoli ik is de o e wähn e Ausschuß un e dem Vo si z on P o esso Wal e Weddigen anzusehen, de die He aus- ') Siehe Anhang, IV. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Neukons i uie ung des Ve eins 85 gabe eine Un e suchung un e dem Ti el "Soziale Ges al ung de Wi scha so dnung" o be ei e . Ein e nehmen bes eh da übe , daß sich die Ausschüsse hinsich lich de in ihnen mi a bei enden Mi - gliede selbs e gänzen können und daß eine gleichzei ige Zugehö ig;- kei zu meh e en Ausschüssen möglich is . Es wi d e ne be- schlossen, die sei Ro henbu g lau enden Un e suchungen übe Be- ech igungen und be u liche Möglichkei en ü Diplom olkswi e und übe den S and de olkswi scha lichen Diplomp ü ungsbedingun- gen o zuse zen. Das A bei sp og amm de Ausschüsse wi d in eine am Nachmi ag im Anschluß an die Mi gliede e sammlung s a indenden Sonde - si zung besp ochen. Vo behal lich wei e e und abweichende An e- gungen wi d sich hie nach de Ausschuß ü Wi scha s heo ie und heo e ische S a is ik, dessen o läu igen Vo si z P o esso E ich Schneide , Kiel, übe nimm , mi dem Zei momen in de mode nen P oduk ion, de Keynesschen ,Re olu ion' in de Wi scha s heo ie und de Theo ie und Poli ik de Vollbeschä igung be assen. De Aus- schuß ü Wi scha spoli ik un e dem o läu igen Vo si z on P o- esso Hein ich Ri e shausen, F ank u , Wi d sich mi Außenhan- dels- und in e na ionalen Zahlungsp oblemen, de Ausschuß ü Fi- nanzwissenscha un e dem o läu igen Vo si z on P o esso He - be Sul an, Heidelbe g, mi dem Ve häl nis on eine Theo ie und soziologische Be ach ung in de Finanzwissenscha , sowie den s uk u ellen Ve gleichsmöglichkei en de Finanzwissenscha e - schiedene S aa en und de Ausschuß ü Be iebswi scha un e dem o läu igen Vo si z on P o esso Wal e Le Cou e, Heidel- be g, mi dem be ieblichen Elas izi ä sp oblem und den Fo men de p ak ischen P eisbildung im Be iebe beschä igen; de Ausschuß ü WiI scha sgeschich e un e dem o läu igen Vo si z on P o esso Ho s Jech , Heidelbe g, wi d die F age des Wi scha ssys ems in de Wi scha sgeschich e un e suchen. Die endgül ige Wahl de Vo si zenden wie die genaue Fes legung de zu un e suchenden The- men bleib sa zungsgemäß den Ausschüssen übe lassen. In de Nachmi agssi zung, in de zei weilig P o esso Wilhelm Ge - lo , F ank u , das P äsidium übe nimm , wi' d als wei e e Punk de Tageso dnung die Bei agszahlung behandel . De Mi gliedsbei- ag wi d on de Ve sammlung au 20 DM im Jah es gese z . Fü nich beam e e P o esso en, Dozen en und Hochschulassis en en e - mäßig e sich au die Häl e. Fü das Geschä sjah 1948/49 wi d de Mi gliedsbei ag in olle Höhe e hoben, jedoch is on denen, die den Tagungsbei ag ü die Ma bu ge Tagung gezahl haben, nu de halbe Be ag zu en ich en. Im üb igen wi d au die E mäch- igung des Vo s andes e wiesen, in besonde en Einzel ällen Mi - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 86 Be u sausbildung und Be u saussich en de Wi scha swissenscha le gliedsbei äge zu e mäßigen ode zu e lassen. Die Fes legung des Bei ages ii Kö pe scha en wi d de Beschluß assung des Vo - s andes anheimges ell . Im Anschluß hie an nahm P o esso Ellinghaus zu dem nach olgenden Vo ag das Wo . P o esso D . ELLINOHAUS (S u ga ): Be u sausbildung und Be u saussich en de Wi scha swissenscha le I. Um den Zukun sbeda an Volkswi en und Be iebswi en zu e - mi eln, ha das Wi scha swissenscha liche Semina de Tech- nischen Hochschule S u ga im Au age des Ve eins ii Sozial- poli ik bei de P axis eine Um age im Win e 1947 und im F ühjah 1948 e ans al eP). Die on de Wäh ungs e o m e wa e e Wi - kung au den Besuch de deu schen Hochschulen is bis je z noch nich einge o en. übe all sind die Anmeldungen genau so s a k wie o he . Auch ü das Hochschulp oblem de nähe en Zukun schei- nen deshalb übe üll e Hö säle, Ins i u e, Semina e, Biblio heken kennzeichnend zu sein. Von den 135000 S udie enden und Gas - hö e n im Win e semes e 1947/48 an den deu schen Hochschulen wa en e wa 10000 Volkswk e und Be iebswi e und 14000 Ju is en. Da in de S a is ik bei einigen Hochschulen die Volkswi e in de Zahl de Ju is en en hal en sind, muß en wi uns ü diese Hoch- schulen mi eine Schä zung ü die Wi scha swissenscha le be- gnügen. Nach de on F au P o esso Lo enz') ü die Jah e 1932 bis 1941 bea bei e en S a is ik de deu schen Hochschulen und de Abschlußp ü ungen kann man auch mi einem bes imm en E olg des Hochschulbesuches echnen. In den nächs en Jah en dü en e wa 3000 Diplom -Volkswi e, Diplom -Kau leu e und Diplom -Handels- leh e sowie 4000 Jus iz e e enda e die Hochschule e lassen. Daß bei diesen hohen Zahlen häu ig Zwei el übe die Zukun de akade- mischen Be u e au auchen, is leich e s ändlich. Ob noch ein Ein- klang zwischen Be u sausbildung und Be u sbeda , selbs ange- sich s de Lücken und de übe al e ung, zu e wa en is , kann bei manchen S udienzweigen aglich e scheinen. D oh nich die Ge- ah lange S ellenlosigkei und eines akademischen P ole a ia s? Das Absinken in das P ole a ia is zwei ellos ü Akademike mi nu achliche Ausbildung in den na u wissenscha lichen und ech- nischen Disziplinen ehe zu be ü ch en als ü die Geis eswissen- ) Zusammenges ell on Diplom-Volkswi S ephan Lüben. 2) Cha lo e Lo enz: ,,10-Jah es-S a is ik des Hochschulbesuches und de Abschluß- p ü ungen", Be lin 1943, Ve lag ü Sozialpoli ik, Wi scha und S a is ik. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Re e a : P o esso D . Ellinghaus (S u ga ) 87 scha Ie , bei denen Pe sönlichkei sschulung und Allgemeinbildung wei s ä ke be on we den. Pe sönlichkei swe e und Lebenss an- da d haben nich s mi einande zu un. Das zeig das geis ige Deu sch- land de le z en Jah e. Wohl abe kann ein neue poli ische Radi- kalismus wie zu An ang de 30e Jah e aus den Spannungen zwischen den Inhabe n angemessene Be u ss ellungen und den Nich inhabe n he auswachsen. Die Demok a ie muß deshalb mi diesem soziolo- gischen P oblem e ig we den. Vo de No wendigkei eine Aus- bildungs- und Be u s p I an u n g kann sich niemand e schließen. Wenn man die deu sche Hochschuls a is ik on 1938 bis 1948 mi ein- ande e gleich , so e gib sich eine du c h s c h ni I ich e S eige- ung de Besuche zahl um das 2,5 ache, nämlich on e wa 55000 au 135000. Im einzelnen sah es olgende maßen aus: 1938 1948 I S eige ung Philologen 2647 20253 1 :7,6 Leh e • • 797 2106 1 : 2,6 Theologen 4711 6639 1: 1 4 Ju is en . 4462 14197 1 :3.2 Volkswi e. 4515 10074 1:2,2 Medizine 16980 2.3753 1: 1,4 Zahnä z e . 1802 3267 1: 18 Ve e inä e • 1336 1686 1: 1.3 Ma hema ike und Na u wissensch. 5850 18141 1:3,1 A chi ek en und Bauingenieu e •. 2775 10355 1 :3,7 Maschinen- und Elek o-Ingenieu e 4892 6151 1: 1,25 Be gbau • • • • • • • . • 425 742 1: 1,5 Land- und Fo s wi scha . . .• 1887 3253 1: 1,7 Kuns und Musik. • . • . • . •. 1303 5430 1:4,1 In dem Anwachsen und in de S uk u e ände ung des Hochschul- besuches d ück sich zwei ellos das Zusammend ängen de 2-3 achen Zahl on Gebu eniah gängen au de Hochschule gegenübe de Vo k iegszei aus. 1938 s udie en die Jah gänge 1914 bis 1918, 1948 abe die Jah gänge 1916 bis 1928. Auße dem wa 1938 de Hochschul- besuch au einem Tie s and angelang . Von 1924 bis 1930 wa die Zahl de S uden en on e wa 90000 au 112000 ges iegen. Sie nahm dann 1931 und 1932 o z K ise und Dep ession noch wei e zu. De Höhepunk wa im Win e semes e 1932/33 mi 120000 e eich . Die 4- bis 5jäh ige Daue de Hochschulausbildung schein eine Gegen- bewegung zum allgemeinen Konjunk u e lau zu bewi ken. Die Un- möglichkei , in de Dep ession in den kau männischen und ech- nischen Be u en ode in de Ve wal ung ein Un e kommen zu inden, und die Ho nung au eine Ve besse ung de Be u saussich en e - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 94 Be u sausbildung und Be u saussich en de Wi scha swissenscha le Das E gebnis unse e Un e suchung kann in Quan i a i e Hinsich nu als ein o läu iges bezeichne we den. Es wä e d ingend e - wünsch , wenn namen lich auch in de b i ischen und anzösischen Zone die Ve häl nisse nähe geklä we den könn en. Die F age nach dem An eil de Wi scha swissenscha le an de Gesam zahl de Beam en und Anges ell en wu de on den Minis e ien und den be ag en Land a säm e n nich bean wo e . Bei den üb igen Diens s ellen wa das zahlenmäßige Ve häl nis de Wi scha s- wissenscha le zu den sons igen Beam en und Anges ell en olgen- de maßen: 1. Bei den S äd en 69 Volkswi e on eine Gesam zahl on 30400 Beam en und Anges ell en insgesam . Bei den Kamme n (Handwe ks-, Indus ie- und Handelskamme n) 142 on 1536 = 9 P oz., bei den Wi scha s e bänden 195 on 48.3 = 40 P oz. Aus de P i a wi scha lagen Meldungen aus de Indus ie, aus dem Bank- und Ve siche ungswesen o . Im Ve gleich zu Masse de kau männischen und echnischen Anges ell en is hie de An eil de Akademike na ü lich seh ge ing. Die S a is ischen Äm e be- schä igen un e 553 Beam en und Anges ell en 44 Volkswi e =6 P oz. 2. Wi scha swissenscha le und Ju is en. Wenn man die de zei ige Zusammense zung de deu schen Mini- s e ialbü ok a ie mi de jenigen o dem e s en Wel k ieg e - gleichen könn e, so wü de sich siche eine e hebliche Ve schiebung zuguns en de Wi scha swissenscha le e geben. Das Assesso en- monopol is zwei ellos heu e an ielen S ellen du chlöche . wenn es auch -wie o he e wähn -bei de Eisenbahn und ielleich auch bei manchen Innenminis e ien noch au ech e hal en wi d. In de Ve wal ungsp axis gleichen sich auch die Au gaben de Akademike imme meh an. Die Ju is en müssen sich in die wi scha lichen Ta - sachen und Ta sachenzusammenhänge wohl ode übel hinein inden, wäh end die Volkswi e au wi scha s ech lichem Gebie sich na ü - lich auch im Lau e de Zei die nö ige Rou ine aneignen. Das Ve häl nis on Volkswi en zu Ju is en wa : bei den Land a säm e n . 8: 11 bei den S äd en. • • • • • . 69: 127 bei den Kamme n. . . .• . 142: 78 bel den Wi scha s e bänden .• 201: 19 In de P i a wi scha ••••• 50: 14 bei den S a is ischen Äm e n .• 44 Volksw., abe keine Ju is en. Im ganzen wa en on 663 gemelde en Wi scha swissenscha le n OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Re e a : P o esso D . EIlinghaus (S u ga ) 95 412 im ö en lichen Diens (einschließlich Kamme n) und 251 in de P i a wi scha , bei Wi scha s e bänden und in eien Be u en ä ig. Das Ve häl nis "Ö en liche Diens : P i a wi scha " is nach den An wo en wie 4: 2,5. In diese Hinsich is wah scheinlich in de Zwischenzei schon eine Ve schiebung e olg , da de Übe gang zu Ma k wi scha auch ü die Akademike mi g öße e E ah- ung, Ak i i ä und Ini ia i e besse e Möglichkei en des Fo kom- mens bo als de ö en liche Diens . 3. A de Tä igkei . Insgesam wu den e wa 20 e schiedene Diens bezeichnungen ge- melde . In den Zen als elIen : Ab eilungslei e , Ab eilungsdi ek o en ; in de Kommunal e wal ung: Land ä e, Obe bü ge meis e , s ell e - e ende Bü ge meis e , S ad di ek o en, S ad kämme e , S ad - p lege usw.; bei den Kamme n: Syndici, Geschä s üh e ; bei den Wi scha s e bänden und in de P i a wi scha ebenso. 4. Von den gemelde en Wi scha swissenscha le n be anden sich nu 80 im Beam en e häl nis gegenübe 570 Anges ell en, bei 57 wu - den keine nähe en Angaben gemach . 5. Besoldungs e häl nisse. Von den Beam en wa en e wa ün zig in den Gehal sg uppen A 1a bis A 2 d, sechs in de G uppe A 3 abis A 4 C 2, neun bezogen es e Gehäl e nach de Besoldungsg uppe B 7 a bzw. B 7 b, wäh end ü den Res keine bes imm en Angaben gemach wu den. Fü die 580 Wi scha swissenscha le im Anges ell en e häl nis lag die soge- nann e "F eie Ve einba ung" bei e wa 380 o , wäh end die es - lichen 200 sich olgende maßen e eil en: T. o. A. I. = 7 T. O. A. T. O. A. 11. = 27 T O. A. T. O. A. III. = 17 T. O. A. . = 12 VI = 5 VII. = 8 T- O. A. IV. = 22 T. O. A. I.-VI - 74 Aus de P i a wi scha wu de in de Regel "F eie Ve einba ung" gemelde . Nu in einem Falle e hiel en wi genaue e Angaben übe die Bezüge de wi scha swissenscha lichen Anges ell en, nämlich I~M bzw. DM 600 im Minimum und 1400 im Maximum. 6. Al e sgliede ung. Fü die E mi lung des Na c h w u c h s be da s is na ü lich die Al e sgliede ung inne halb eines jeden Be u es maßgebend. Angaben übe den Al e sau bau sind in neun Zehn el de An wo en en hal en. De Al e sau bau is na ü lich bei den e schiedenen Ve wal ungs- zweigen nich ganz einhei lich, abe es is kla , daß sich die Ta sache eines an sich noch jungen Be u es in de Al e spy amide wide - spiegeln muß. Siebzigjäh ige Volkswi e wi d es heu e kaum geben, OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 96 Be u sausbildung und Be u saussich en de Wi scha swissenscha le wäh end Rich e , Anwäl e und Ä z e in diesem Al e noch in beach - liche Zahl be u s ä ig sind. Insgesam s ell e sich de Al e sau bau olgende maßen da : Al e sau bau: Al e s~ uppe Zahl P oz. An eil 20-30 Jah e 37 6,5 % 30-40 Jah e 147 24,0 % 40-50 Jah e 267 44.0 % 50-60 Jah e 112 18.0 % übe 60 Jah e 42 7,0% I 605 I 100 % Wenn man die e wa 100 Wi scha swissenscha le , bei denen die AI e sangaben ungenau sind ode gänzlich ehlen, de höchs en Al e sg uppe zu echne , so is das Bild zwa e was güns ige , abe auch dann en allen imme noch d ei Vie el de Gesam zahl de on uns e mi el en Be u s ä igen au die leis ungs ähigs en Al e s- g uppen zwischen 30 und 50 Jah en. VI. Die Vo schläge on Wi scha und Ve wal ung hinsich lich de p ak ischen und heo e ischen Be u sausbildung bezogen sich au die Daue und die A de p ak ischen Tä igkei , au die e schiedenen Fach ich ungen, Volkswi e, Be iebswi e, Wi scha s ech ie , Wi - scha singenieu e usw. und schließlich au die Vo lesungen und Übungen, die inne halb de heo e ischen Ausbildung ü besonde s wich ig gehal en wu den. 1. Hinsich lich de zu o de nden Daue de P ak ikan enzei begnü- gen sich nu zwei An wo en mi den bis je z bei de Diplomp ü ung nachzuweisenden 6 Mona en. Siebzehn o de n 1 Jah , ie 1-2 Jah e, ün zehn 2 Jah e, ün 2 bis 3 Jah e und d ei soga 3 Jah e P axis. Diese le z e en Vo schläge hal en auch eine abgeschlossene Leh e in einem Bank- ode Indus iebe ieb ü die bes e Fo m de p ak- ischen Tä igkei . De Sinn de P ak ikan en ä igkei wi d indessen wenige da in ge- sehen, dem S udie enden de Wi scha swissenscha en den E we b bü o echnische Fe igkei en in de ak enmäßigen Behandlung de Ve wal ungs o gänge im ö en lichen Diens und in de Wi scha zu e mi eln. Zum E we b eine gewissen Ve wal ungs ou ine ge- hö na ü lich eine lange Zei . De e ziehe ische We de P axis bes eh in e s e Linie in de Den k schulung am Objek . Du ch bloßes Anschauen eine Sache bei Besich igungen kann na ü lich nie- mals dasselbe e eich we den, als wenn dem An änge schon ein be- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Re e a : P o esso D . EIlinghaus (S u ga ) 97 s imm e , na ü lich zunächs eng umg enz e Ve an wo ungsbe eich in de gesam en Ve wal ungs- ode Be iebso ganisa ion zugewiesen wi d. Au diese Weise le n e ielleich das Wesen eine Sache ühe beg ei en als du ch heo e isches S udium. Be iebe und Be- hö den kann man ja auch nich im Hö saal au dem Expe imen ie - isch au bauen. Wi s c h a s in 0 delI e in Fo m g aphische Da - s ellungen, wie z. B. O ganisa ionspläne on Ve wal ungszweigen, Behö den und Be ieben, e ne Kon en ahmen, Be iebsab echnungs- bogen, Kalkula ionsschema a usw., sind nu Hil smi el im wi scha s .. wissenscha lichen Un e ich . Ih pädagogische Wi kungsg ad wi d imme on dem isuellen Vo s ellungs e mögen des S udie enden abhängen. Wi scha im Sinne eine ein geis igen Tä igkei be- deu e ja schade Beobach ung de zu E eichung bes imm e Zwecke geeigne en Mi el, E wägung und Auswahl un e e schiedenen Mi eln. Rich iges Disponie en se z imme so g äl iges Abwägen on Kos en und Nu zen, on Au wand un<;l E ag o aus. Hie - bei wi d in de Un e nehmung z. B. die Ren abili ä , in de ö en - lichen Ve wal ung dagegen de olkswi scha liche Nu zen und de soziale Ausgleich un e Beach ung gewisse obe s e Rech s- g undsä ze ausschlaggebend sein. Alles das kann de P ak ikan schon in de P axis "e leben"; den "Pulsschlag" de Wi scha , das Au und Ab de Konjunk u en und de S uk u wandlungen einzelne Teile ode de Gesam wi scha spü e schon in de Einkau s- und Ve kau sab eilung, in de Lohn- und Ma e ialbuchhal ung und in de Be iebsab echnung bei de E assung und Ve eilung de Ge- meinkos en unmi elba . Das Ve s ändnis ü die Elemen e de Wi - scha wi d also du ch eine gu e Un e weisung in de P axis seh e - leich e . Dazu gehö en eilich pädagogisch be ähig e Leh he en und in e essie e P ak ikan en. Au de Hochschule kann de Dozen die sozialökonomischen Zusammenhänge, das Eing ei en des S aa es in die Wi scha , den Ein luß on Gewe kscha en und Un e nehme - e bänden au die Be iebe usw. iel leich e e s ändlich machen. wenn de Hö e mi den e ö e en Beg i en schon bes imm e Vo - s ellungen e binde , die aus eigenem E leben s ammen. FÜl den E olg des jungen Akademike s in de P axis is wei e das pe sönliche Ve häl nis zu den Anges ell en und A bei e n on de g öß en Bedeu ung. Au o i ä kann man nich mi dem Besi z e - e ben, sie wi d nu du ch Leis ung e wo ben. Das ganze modeme Schulwesen, das besonde s den Kinde n des Mi els andes und de alle dings seh dünn gewo denen wohlhabende en Schich en zugu e komm , b ing die Ge ah de En wicklung eines geWissen geis igen Hochmu es mi sich. Da aus en s eh dann die Abweh de ande en und manchmal eine schwie ige Lage ü die Lei ung. Das is wohl 7 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 98 Be u sausbildung und Be u saussich en de Wi scha swissenscha le auch de Haup g und, weshalb on manchen P ak ike n eine egel- ech e kau männische Leh e, auch ü Abi u ien en, ge o de wi d. Fü die Ein üh ung eines in den 20e Jah en iel e ö e en Wi - scha s e e enda ia s nach dem Diplomexamen ha sich keine de on uns be ag en S ellen ausgesp ochen. Es schein sich die P ak- ikan enzei o ode wäh end des S udiums am meis en bewäh zu haben. 2. Diplom-Volkswi ode Diplom-Kau mann. Die Un e schiede in de Ausbildung de beiden Haup ich ungen de Wi scha swissenscha scheinen sich im spä e en Be u meh und meh zu e wischen. In d eizehn Fällen wu de ge o de , daß die olkswi scha liche und die be iebswi scha liehe Ausbildung on de Hochschule gleich s al k be on we den solle. In zwöl Fällen wu de Volkswi scha als Haup ach o geschlagen, dagegen nu in ie Fällen soll e de Schwe punk bei de Be iebswi scha sleh e liegen. Fü Volkswi scha mi Rech sp achen sich sechs, ü Be- iebswi scha und Rech ün An wo en aus. 3. Vo lesungen und übungen. Aus den in den S udienplänen en hal enen Vo lesungen und übungen wu den Vo schläge übe die besonde s zu emp ehlenden Gebie e e - be en. Hinsich lich de Wi scha swissenscha en wu de as on allen Sei en die No wendigkei eine Syn hese on Na ionalökonomie und Be iebswi scha sleh e be on . Mode ne Wi scha s heo ie sei ohne Einbau de be iebswi scha lichen Fo schungse gebnisse, o allem in de E olgs echnung und in de Kos en echnung, unmöglich. Die Leh e on den Ma k o men und die P eis heo ie se z die Da - s ellung de Kos ens uk u de Be iebe o aus. Umgekeh weisen z. B. die dynamische und die o ganische Bilanz heo ie au die Ein- gliede ung de Be iebe in die Ma k wi scha hin. Im einzelnen ha en wi bei unse e Um age nach ie Haup ge- bie en : Volkswi scha , Be iebswi scha , Rech und E gänzungs- äche n un e schieden. Dabei wu den 55 e schiedene Vo lesungen und übungen genann . Aus de Zahl de Nennungen de als wich ig bezeichne en Vo lesungs hemen kann man au eine We un g de e schiedenen Gebie e du ch die P axis schließen. Na ü lich wu den die sogenann en Haup o lesungen am meis en genann . In de Volks- wi scha sleh e: Theo ie, Geld und K edi , p ak ische Volkswi - scha sleh e und Finanzwissenscha . Bei diesen ie Gebie en komm es abe da au an, den inne en Zusammenhang, z. B. Ma k wi scha als Gegens and de Wi scha s heo ie und Gemeinwi scha als Gegens and de Finanzwissenscha , kla he auszua bei en. In de p ak ischen Volkswi scha sleh e soll e nich nu eine Da s el- lung de his o ischen En wicklung und Besch eibung de gegen- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Re e a : P o esso D . Ellinghaus (S u ga ) 99 wä igen wi scha spoli ischen Sys eme gebo en we den, sonde n sie soll e o allem angewand e Wi scha s heo ie sein, Land- wi scha , Handwe k, Indus ie, Handel, Ve keh usw. im Lich e de Ma k - und P eis heo ie und de Geld heo ie. Genau so we den in de Be iebswi scha sleh e die heo e ischen Vo lesungen on de P axis ü wich ige gehal en als die Spezial gebie e, weil ein ie e es Eind ingen und ein wi kliches Ve s ändnis nu on eine soliden heo e- ischen G undlage e eich we den kann. Im einzelnen e gab sich bei de We ung de Vo lesungen und übungen olgende übe sich : A. Volksw sma : Anzahl de Nennungen 1. Geschich e de olkswi scha lichen Leh meinungen • 18 2. Theo e ische Volkswi scha sleh e. 35 3. Soziologie . • • . • . . . . . • • • 19 4. Sozialismus und soziale Bewegung . 17 5. Geld und K edi • . • . . • . • . . 43 6. P ak ische Volkswi scha sleh e (Wi scha spoli ik) 40 7. Sozialpoli ik . . • . . . . • . 25 8. Ag a poli ik . . . . . . . • . 16 9. Gewe be- und Indus iepoli ik 33 10. Handelspoli ik . . • 25 11. Ve keh spoli ik .• 23 12. Finanzwissenscha 40 13. S a is ik .•••• 34 14. Wi scha sgeschich e 15 15. Wi scha sgeog aphie 19 16. Technologie . . . . • . . 13 B. Be ne bswi sma : 415 1. Allgemeine Be iebswi scha sleh e 38 2. Buchhal ung • • • • . • . . . . 28 3. Kau männisches Rechnen. . . • 17 4. Bilanz heo ie und Bilanzp axis . 37 5. Re isions- und T euhandwesen 24 6. Finanzie ungen .•.••. . . 26 7. Be iebswi scha sleh e de Indus ie 22 8. Fab ikbe ieb • • • • • • • • . • 17 9. Indus ielles Rechnungswesen • • • . 23 10. Kos en echnung und P eisbildung •. 34 11. Be iebso ganisa ion und Be iebsab echnung . 34 12. Bankbe iebsleh e • . . • • • • • • . • • • • 9 13. K edi - und Zahlungs e keh .•.•. . . • 22 14. Be iebswi scha sleh e des G oß- und Einzelhandels 14 15. Expo o ganisa ion und Expo echnik •.. 23 16. Wel handelsleh e ..•...••....•• 19 17. Be iebswi scha sleh e de Ve siche ungen •• 6 393 7· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 100 Be u sausbildung und Be u saussich en de Wi scha swissenscha le C. Ju isp udenz: 1. Ein üh ung in die Rech swissenscha 2. Ein üh ung in das BGB. 3. S aa s ech . . . 4. Ve wal ungs ech • . . 5. Völke ech • • • . . • 6. Rech de Schuld e häl nisse 7. Handels ech .•••• 8. Gesellscha s ech . . • 9. Rech de We papie e 10. S eue ech . 11. A bei s ech 12. Pa en ech • 13. Geb auchsmus e ech D. E gänzungs äme : 1. Rech s- und S aa sphilosophie 2. Wi scha sphilosoohle • . • • 3. Poli ische Geschich e • • • . 4. Eisenbahn- und Ve keh swesen 5. Ene giewi scha . . • . • • • 6. S äd ebau und Siedlungswesen 7. Mechanische Technologie 8. Chemische Technologie 9. Tex il echnik •• . . . • VII. Anzahl de Nennungen 32 38 18 37 12 35 42 33 17 35 36 16 • . 15 366 17 16 11 16 13 12 10 6 .• 3 104 Die Be u saussich en unse e S uden en können nu ü diejenigen abgeschä z we den, die in eine Beam enlau bahn hineinwollen, z. B. Handelsleh e . Abe ü die Gesam hei läß sich angesich s de ge- zeig en Be u sdynamik und de ielsei igen Ve wendungsmöglich- kei nu sagen: je besse die Ausbildung und je höhe die Leis ung, des o meh wi d sich auch de Wi scha le mi akademischem S u- dium du chse zen. Ähnlich is ja auch die Lage bei den Diplom -In- genieu en und Diplomlandwi en. Sie sind ebenso in keine Weise au Deu schland besch änk . Gu e Expo kau leu e und Expo in- genieu e we den auch unse e Wiede eingIiede ung in die WeI wil - scha nü zen. In de Masse de Beam en und Anges ell en de ö en lichen Ve - wal ung und de P i a wi scha schlagen die Diplom olkswi e und Diplomkau leu e nich zu Buch. Das GehaI skon o eines Be iebes mi 20 Anges ell en weis bei einem Du chschni sgehal on mona lich 300 DM je Anges ell en Gehal skos en on 6000 DM au . Bekomm OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Abschluß de Tagung: SchluBwo P o esso D . Hesse (Speye ) 101 de junge Diplom olkswi 20 P oz. Obe a i , also 60 DM meh , so mach das eine Meh belas ung on 1 P oz. aus. Nu p ak ische Ve - suche können zeigen, ob solche Meh au wendungen du ch die höhe- en Leis ungen de Wi scha swissenscha le ge ech e ig sind ode nich . Die Abneigung manche P ak ike gegen die Akademike be uh en wede au einem a sächlichen Ve sagen de Akademike ode da au , daß sie in g öße en Be ieben als ge äh liche Konku - en en angesehen we den. Die Un e nehme , die ü ih e Söhne und Nach olge ein akademisches S udium wünschen, e sp echen sich on de Pe sönlichkei sschulung, de geis igen En wicklung au de Hochschule und on den e wo benen Kenn nissen eben doch jene Selbs ändigkei des Denkens und U eilens, die e bunden mi einem gesunden Sinn ü die Bedingungen de Wi klichkei die bes e Vo - ausse zung jedes da u e ha e n E olges is . Nach ku ze Diskussion übe den Vo ag on He n Ellinghaus be- ich e e au eine aus de Mi e de Anwesenden geäuße e An age P o esso ALBERT HESSE (Speye ) übe Au bau und Leh plan de neugeg ünde en S aa lichen Ve wal- ungsakade nie in Speye . Eine al en T adi ion im Ve ein ü Sozial- poli ik gemäß schloß e als de Senio de Anwesenden an seine Aus- üh ungen den Dank de Tagungs eilnehme an den Vo s and und alle diejenigen an, in de en Hand die Vo be ei ungen ü das Zus ande- kommen de e s en Tagung de neuen wi scha swissenscha lichen Ve einigung gelegen haben. Da au schloß de Vo si zende mi einem Dankeswo an alle An- wesenden und besonde s diejenigen, die als Re e en en, Ve hand- lungslei e und du ch Diskussionsbei äge zum Gelingen beige agen haben, die Tagung. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Anhang OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 llO Anhang I un e denen leide diejenigen aus de ussischen Besa zungszone, die zunächs zugesag ha en, im le z en Augenblick abe am E scheinen e hinde wa en, u. a. die He en Regie ungsp äsiden D . Sch egle, Ansbach, P äsiden Wagne , Regie ungsdi ek o Lange-Lü ke, S aa s- a Meinzhol , München, Bü ge meis e D . Wünsch, Ro henbu g, Di ek o S ebe, Ro henbu g, als Gäs e beg üßen. Es zieme sich, so uh . Zwiedineck o , daß wi bei diesem e s en Zusammen e en deu sche Volkswi e auch jene gedenken, die sei dem le z en Zusammensein eine g öße en Zahl on Na ionalökono- men, als das wohl die Tagung des Ve eins ü Sozialpoli ik in D es- den 1932 gel en da , de Tod aus unse en Reihen ge issen ha . So o allem jene al en, de en Wi ksamkei bis ins 19. Jah hunde zu- ück eich , Diehl, Lo z, Se ing, Sie eking und Somba , wi gedenken abe auch wei e de Jünge en, die on uns gegangen sind: B uck, D esche , Feile , . Kelle , Lede e , Mombe , Schmi mann, . S ackel- be g, Vleugels, Weigmann, ganz besonde s abe jene beiden, die als Op e poli ischen Hasses ge allen sind: Eulenbu g und Jessen. Ih e g undsä zlichen Bedeu ung wegen sollen die w e i e en Aus- üh ungen . Zwiedinecks im Wo lau e wiede gegeben we den: P o esso D . . ZWIEDINECK-SODENHORST (München): "Die Einladung und das P og amm unse e Tagung ha Ihnen, we e Kollegen, die En s ehung unse e Zusammenkun e läu- e . Auch de Z w eck is aus dem P og amm einige maßen zu e - kennen. Es geh um d ei Dinge: 1. Die S ellungnahme de Wissenscha zu einem de o d inglich- s en P obleme des wi klichen Lebens on heu e, in de je zigen un- heimlich ze ü e en, undu chsich ig gewo denen deu schen, ja o z de Ze issenhei deu schen Volkswi scha : es geh um die W i s- sen s c ha als F 0 s eh u n g. 2. Die S ellungnahme zu einigen F agen des Un e ich s. Insowei gil unse e Tagung de Wissenscha als Leh e. 3. Eine be u spoli ische S ellungnahme, in de es um die soziale ode mindes ens kame adscha liche F age geh : ob und wenn ja, wie wi eine Be u s e einigung ins Leben u en sollen und wollen: es geh um die Wissenscha als Be u . Als Äl es e de Anwesenden, ielleich nich an Semes e zahl, da ich zwa sei An ang 1895 im 53. Diens jah e, doch, nu sei 1901 als akademische Leh e , e s im 93. Leh semes e s ehe, als Äl es e da ich mi wohl eine Rückschau e lauben und da an e inne n, daß as au den Tag genau 75 Jah e sei dem G ündungsak des Ve - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Ansp ache P o esso D . . Zwiedineck-Südenho s 111 ein s ü So z i alp 0 I i i k (V S) e s ichen sind. Wenn ich da an e inne e, so denke ich selbs e s ändlich nich unse heu iges Zu- sammen e en mi jenem Geschehen in Eisenach am 8. Ok obe 1872 ohne wei e es au eine Linie zu s ellen. Wohl is , als o d ei Mona en wäh end de Reichsbahns udienkon- e enz hie in Ro henbu g e wa ein Du zend on uns zusammen a en, in einem un e bindlichen Gesp äch das Wo ge allen: soll en wi nich den V S. wiede ins Leben u en, um Fühlung un e einande zu gewinnen? -De Gedanke, eine Beziehung zu dem Wi ken des Ve eins he zus ellen, is also lebendig. Abe de Ve ein is bei seine G ündung eine in e s e Linie poli isch gedach e Ve einigung ge- wesen, in de die P o esso en nu die T äge de Idee und die O - ganisa o en wa en, o allem Schmolle und B en ano, wie ih B ie - wechsel beweis , dann abe auch namen lich Knapp, Held und Nasse. Im Ve ein e sammel en sich bei seine G ündung 158 Teilnehme , un e ihnen abe nu 24 Hochschulleh e . Und de p opagandis ische Zweck jene Tagung und G ündung is wiede hol ausd ücklich o - mulie wo den. Zweck unse es Zusammen e ens is , wie ich sehe, nich s de gleichen. Wenn es also (namen lich zunächs ohne ech - liche G undlage) nich in Pa allele zu Eisenache Ve sammlung on 1872 ges ell we den kann, so is das E inne n an jenen Ak doch in- sowei ge ech e ig , als de V S. als die e s e Kollek i e scheinung un e den deu schen Volkswi scha sleh e n gel en da und auch wi wiede eine solche da s ellen. Dazu komm abe doch ein noch iel schwe e wiegendes A gumen : de poli ische Ziele e olgende Ve ein ha on allem An ang an gedach , seine nach außen s ebende A bei wissenscha lich zu un e bauen. Gal es damals, de Ö en - lichkei kla zumachen, daß de S aa wi klich nich ein Klassens aa im Sinne on Ma x, ein S aa ausschließlich zuguns en de Besi zen- den sei, so gal es ebenso, ein g öße es Ausmaß an posi i e S aa s- in e en ion aus eine Reak ion gegen das Bas ia sche laissez ai e übe haup , abe ganz besonde s ü F agen de Sozialpoli ik als be- ech ig und no wendig zu e weisen. Die Wissenscha s e e e sahen sich in übe eins immung mi he o agenden Poli ike n, wie es da- mals hieß, in eine "Au assung des S aa es, die gleich wei on de na u ech lichen Ve he lichung des Indi iduums und seine Willkü , wie on de absolu is ischen Theo ie eine alles e schlingenden S aa sgewal en e n wa ." Es wa also eine mi l e e Li nie in dem ganzen dem S aa gegenübe s ehenden Wollen bei de G ün- dung de V S. kla o mulie , abe auch ausd ücklich als selbs e - s ändliche Folge eh liche Wissenscha lichkei ebenso nach 25 Jah- en au de Kölne Gene al e sammlung 1897 wiede ane kann und es gehal en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 112 Anhang I "Mi le e Linie" is abe noch keine Einhei . Sie wa schon un e den Hochschulleh e n bei de G ündung, abgesehen on de posi i en Hal ung zu Sozialpoli ik, keineswegs o handen, sie wa es auch spä e nie. Und 1922 bei de 50jäh igen JubiIäums agung in Eisenach ha es He kne besonde s be on , daß die Wissenscha ja auch in poli isch e schiedenen Lage n s ehe. In unse e deu schen Wissenscha dokumen ie sich leide auch ein S ück allgemeine deu sche Eigena ! Wenn man übe leg , wie un- e gleichlich einhei liche die englische und bis o nich lange Zei auch die anzösische Na ionalökonomie geblieben wa , so is die deu sche Wissenscha hinsich lich Rich ung und Me hode ech man- nig al ig. Deshalb wohl sind auch ge ade aus den Reihen de akade- mischen Mi gliede des Ve eins imme wiede Gedanken zu eine Umges al ung au gekommen. Sie e olg e nich . Abe einigend is die Ta sachen o schung, ü alle Rich ungen we oll, in den Vo de - g und ge e en, und diese Au gabe des V S. is schließlich auch on jenen ane kann wo den, die die Übe zeugung on de Exis enz na ü - liche Gese zmäßigkei en des Wi scha slebens, übe die sich die S aa sgewal ni c h hinwegse zen dü e, es gehaI en wo den. Abe es is imme hin zu e inne n: die scha e his o isch- ealis ische, konk e isie ende Reak ion gegen die klassische Na u ech sschule ha de deu schen Na ionalökonomie e s das Gep äge eine beson- de en Schule gegeben, so daß kein ge inge e als de F anzose Gi le -und da in is die Bedeu ung des V S. ü die Wissenscha sgel ung ge ade im Ausland auch zu sehen -sagen konn e: e s sei dem Eisenache Kong eß 1872 könne man on eine besonde en deu schen Schule sp echen. Wenn so de V S. übe sein u sp ünglich übe wiegend poli isches Wollen hinaus- und ins Wissenscha liche imme meh hineinge- wachsen is , so geschah das keineswegs imme un e allgemeine Zus immung. So ha B en ano in de Einbeziehung ande e als so- zialpoli ische F agen in die Ve eins ä igkei s e s eine Ve ze ung und En a ung seines P og amms e blick . Ha e dami ech ge- hab ? -Is nich die Gewissenha igkei de im Ve ein wi kenden Männe das Ausschlaggebende gewesen ü die Bedeu ung, die de V S. gewonnen ha , und auch das eibende Elemen , so daß de Ve - ein bald ein Ins i u zu so g äl igen wissenscha lichen Vo be ei ung gediegene Poli ik wu de, ein Ins i u ü di e p h ä n om en 0- logische Fundamen ie1 ung abe nich nu de wi scha s- poli ischen S ellungnahme zu ak uellen P oblemen, sonde n auch ü die sys ema ische Da s elIung iele Gebie e de speziellen Volks·· wi scha sleh e: de Gewe be- und Ag a e assung, de Wäh- ungs-, S eue -, K edi -, de Wande ungspoli ik, des Ka ellwesens ; OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Ansp ache P o esso D . . Zwiedineck-Südenho s 113 und das alles auße den spezi isch sozialpoli ischen P oblemen wie Koali ions ech , Wohl ah sein ich ungen, Landa bei e - und Haus- indus ie agen, Sozial e siche ung usw.? Sie wissen ja auch, wie ie in die Wi scha s heo ie die F ages el- lungen de Ve einsa bei en einged ungen sind mi den Un e suchun- gen übe die K isen und jenen soziologischen A bei en übe Auslese und Anpassung, de en wissenscha lich saube en E gebnisse auch heu e noch eine G undlage ü die Da s ellung im allgemeinen Teil de Volkswi scha sleh e sind, jeden alls sein können. So is de V S. ein Publika ionsins i u ü olkswi scha liche Ta sachen o - schung gewo den. Die so seh pe ho eszie e Ve bindung on Poli- ik mi Wissenscha ha , wie man wohl sagen da , im V S. sowohl de Wissenscha als auch de Poli ik Nu zen geb ach , und die wa - nende Hal ung M ax Webe s gegen eine poli isch -wissenscha liche Ve einigung, indem e Wissenscha als Be u und Poli ik als Be u in Gegensa z s ell e, ha dem V S. nu seh cum g ano salis gegol en. Nun da man , eilich bei eine Pa allelisie ung nich auße ach lassen: es haben sich die Ve häl nisse ü die Wi ku n g s m ö g I ich - kei de Wissenscha au die Poli ik im Lau e de Zei e - heblich geände . 1872 konn en die G ünde des Ve eins glauben, daß die Regie ung Deu schlands in de Haup sache du ch ein wissenscha lich hochge- bilde es Beam en u n, das übe den Pa eien und Klassenin e essen s and, möglich sei, und sie konn en dami echnen, daß ein poli isch- wissenscha liche Ve ein eine wich ige S ü ze ü die S aa s üh ung sein wü de. Die damaligen Libe alen (das wa en die G ünde ) woll- en on pa lamen a ische Regie ungsweise übe haup wenig wissen und glaub en es an die K a wissenscha liche Weisung. Abe schon 1890 ha Schmolle bei übe nahme des Ve eins o si zes die Lage als e ände gekennzeichne . Und bei de Jubiläums agung 1897 konn e mi solche Ein lußmöglichkei de Wissenscha nu noch einige maßen ge echne we den, ganz und ga nich abe 1922, 50 Jah e nach de G ündung. Denn damals wa, an die S elle de al en s a ken s aa lichen Beam enbü ok a ie eine Bü ok a ie de bewuß klassenmäßig o ien ie en Ve bände ge e en und ha e eine He . scha s s ellung gewonnen, die wenig geneig wa , wissenscha lichen Ra einzuholen, und das, obwohl de Gang de Wi klichkei gezeig ha e, daß die P o esso en nich nu bei de G ündung des V S., son- de n namen lich auch in de g oßen Reak ion de 90e Jah e gegen die SOZialpoli ik die ich igen Wege gewiesen und den Gang de En - wicklung ich ige beu eil haben als die Un e nehme und die A - bei e , die aus ih e adikalen O ien ie ung he aus gegen die Wissen- scha gewe e haben, weil die P o esso en ihnen nich nu nich I OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 114 Anhani I geschmeichel , sonde n auch unangenehme Wah hei en gesag haben und mi Rech die Reak ion ge gen die Sozialpoli ik als eine de o .. übe gehenden Wellenbewegungen bewe e haben, wie sie in dem geschich lichen Ablau imme au e en. Es wa gewiß nich ganz glücklich, wenn man die Ve e e de Wissenscha als die eh lichen Makle zwischen Un e nehme und A bei e bezeichne ha , weil zu makelndem Ve handeln mi beiden Pa eien kaum Möglichkei en ge- geben wa en. Abe eine mi le e Linie is es imme gewesen, die die Wissenscha im wesen lichen gewiesen ha , sowei sie poli isch wi k e, und das konn e kaum ande s sein, denn die nüch e ne P ü ung und Abwägung de Ta sachen, die on Vo u eilen eie Beu eilung de K ä e, die in Wi klichkei zu sehen sind, we den eben wohl imme in de Mi e zwischen den Radikalismen s ehen müssen, sie we den kaum jemals in ein adikales Fah wasse weisen, und wenn ich gesag habe, die P o esso en haben ech behal en, so meine ich dami , daß wi heu e sowohl o de Ta sache eine me klichen Wandlung des kapi alis ischen Sys emes s ehen, als auch o, eine Re ision de P og amma ik de Gegne dieses Sys ems. Nu bei .. spielsweise sei e inne : es ha sich eine sei s das Gewinns eben des Kapi alismus als unzulängliche An ieb ü die g oße Menschlich .. kei sp lich zu Hunge bekämp ung in de Oikumene e wiesen, und es ha ande e sei s eine wesen lich bedach e e S ellungnahme de Links-P og amme zu Sozialisie ung die Obe hand gewonnen. Diese E ah ung, daß die P o esso en e c h be haI e n hab e n, soll und da eilich nich e wa zum O gelpunk unse e A bei we den. Daß die P o esso en ech behal en und sowei sie es ge an haben, wa ein E olg ih es eh lichen Bemühens, das g oße K ä epolygon de gesellscha lichen Wi scha mi all ih en Komponen en genaue kennenzulemen und zu heo e isie en, d. h. bis zu eine gewissen All- gemeingül igkei de E kenn nisse zu üh en. Wie es ein Fehle des Libe alismus wa , das Anwachsen so iele G ößen ins Massenha e unbeach e zu lassen, die Wi kung de Quan i ä sände ung au die Quali ä en und ins Psychische ge ing zu schä zen, so wa es ande e .. sei s eine wich ige Leis ung de wissenscha lichen A bei , daß sie, indem sie solchen Wandlungen Bedeu ung beimaß und sie s udie e, auch die Mach e schiebungen ech zei ig du chschau e, die aus ihnen e wachsen sind. Wende man ein, die Wissenscha habe doch so iel ach E kenn nisse p eisgeben müssen, habe doch auch in so manchem un ech gehab , so is das ohne wei e es zuzugeben. Abe es is kein A gumen gegen die Wissenscha , da sich ga nich es - s ellen läß , wiewei die Gewinnung ich ige E kenn nisse au die An egung du ch un ich ige Theo ien zu ückzu üh en wa und is . Das is eben nich nU im Be eich de exak es en Na u wissenscha , OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Ansp ache P o esso D . . Zwiedineck-Südenho s 115 de Physik, eichlich genug de Fall gewesen, auch in den Kul u .. wissenscha en läß sich diese Zusammenhang e weisen. Was an ich igen E kenn nissen wä e nie h gewonnen wo den, wenn die klassische Schule nie h die ap io ische Ha monie heo ie au ges ell hä e, die ein gewal ige I um wa ! Es gib eine g oße Zahl on Ein ich ungen de gesellscha lichen Wi scha . übe de en g undsä zliche Zweckmäßigkei und Ges al- ung in de~ Wissenscha wei gehende übe eins immung bes eh . Es is also du chaus nich bedenklich, on eine wissenscha lichen M ein u n g zu sp echen, und man da allgemein sagen: übe die Ä iologie de E scheinungen und übe Kausali ä en bes ehen jeden- alls iel wenige Meinungs e schiedenhei en als übe die Beu eilung de Da en, on de en Einschä zung die heo e ische S ellungnahme abhäng . Ha de Wissenscha le die Da en un ich ig gewe e , was eben mi menschlichen Schwächen zusammenhäng , so wi d das zu einem A gumen ü die Abwe ung de Wissenscha ohne jede Be- ech igung ausgenü z . Die b ei e e Ö en lichkei eilich wi d nu seh sel en die objek i e Rich igkei eine Leh e on dem Fehle ih e Anwendung in olge subjek i k ige We ung de Ta sachen ausein .. de zu hal en e mögen. Ohne de heu igen Ve handlung o g ei en zu wollen, möch e ich das Gesag e dami illus ie en, daß die Eins el- lung zu F age de Zei gemäßhei de Geld e o m da on beein luß sein wi d, welche Vo ä e man du ch die Valu amise e zu ückge- hal en e mu e . Die Ge ah des Zusammenwe ens de objek i en Rich igkei wissen- scha liche E kenn nisse mi de T e siche hei des wissenscha - lichen Subjek es is dann und deshalb g oß, wenn und weil die Ab- sich deu lich wi d, die Wissenscha übe haup zu e däch igen und zu disk edi ie en. Wenn man es e leben muß, daß on einem hoch- angesehenen Rund unk wie dem Londone ein eins ige Fachkollege als Sp eche die deu schen P o esso en in Bausch und Bogen als eak ionä schlech hin b andma k , so is wohl auch zu e kennen, wie ungüns ig die Vo ausse zungen ü das Ve auen b ei e K eise zu einem U eil de Wissenscha einem bes imm en P oblem des All- ags gegenübe liegen. Und dami allein schon, mi de Unguns de Vo ausse zungen ü unse e Lage, is die No wendigkei unse es Zu. sammen e ens beg ünde , ja ge ech e ig . Viele on uns hie Anwesenden haben den Beweis ü ih en Mu , ih e Zi ilcou age e b ach , so daß e wa e we den da , daß es an eh .. Iichem wissenscha lichen Bekenne mu nich ehlen wi d, auch wenn die Meinungen nich kon o m gehen. Die Lage unse e Wissenscha is in ielen Beziehungen denkba schwie ig. Das Ve s ändnis ü wi kliche Wissenscha lich· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 116 Anhang I kei , ü jenes selbs lose Wah hei suchen de Wissenscha is augen- blicklich nich g öße als o 15 Jab en. Das is beg ei lich genug, wenn man die g oße Zahl on Beam e en mi öllig unzulängliche Denkschulung bedenk . Und ande e sei s is unse e Wissenscha du ch das deu sche Schicksal zwischen Wes und Os o eine so zu- ie s p oblema ische Sachlage ges ell , die uns leh , wie zu ück- hal end man mi de Anwendung sogenann e ewige Na u gese z- Iichkei en sein muß. Man übe lege nu auch, daß wenigs ens heu e die Ve eilung des So- zialp oduk s nich so seh in den Vo de g und ges ell is wie bei den Klassike n, sonde n daß die F age o d inglich is nach jenem Wi - scha ssys em, mi dem man das Sozialp oduk so hoch wie möglich ges al en kann. Die Ta sache de Umwe ung al e We e, die Ände ung de We - ela ionen, die wi Tag ü Tag imme i gendwo neu en decken, d äng uns das Gebo au : die Anwendba kei unse e wissenscha - lichen E kenn nisse aus de Zei o de g oßen Ka as ophe (die eilich nich e s om K iegsbeginn zu da ie en is ) so g äl igs zu p ü en und in ihnen nich meh wissenscha liche oche s de b onze sehen zu wollen. Die Losung: los om indi iduellen Me kan ilismus! Vo wä s zu USE (Uni ed S a es o Eu ope!) um eiß die G öße de heu e zu leis enden wissenscha lichen Denkau gaben. Wie du ch- sich ig, wie spiegelkla und eben loß den Menschen, auch den P o- esso en zu Zei de Eisenache Tagung 1872, das zephy leich e Le- ben dahin, als es noch um die F age ging, ob die Na u gese zlichkei de Lohnhöhe de Sozialpoli ik im Be eich des Lohnes ehe ne Sch anken se z . Wie wi klich unabhängig schienen so iele a iable Da en ü die heo e ischen Un e suchungen! Was bedeu e es doch allen, daß das Rech semp inden und ande e mo alische G undlagen e schü e sind! Wenn ich manchem un e Ihnen zu iel om V S. ge ede haben soll e, so sch eiben Sie es, bi e, de Ta sache zu Las , daß ein al e Mensch all das, was ihm zu E wei e ung seines Wissens, seines Blick eldes gehol en, was ihn be eiche ha , bedeu sam auch ü ande e e mu e . Fü wi klich ge ech e ig abe hal e ich heu e das E inne n an den V S., weil an seine Geschich e, seinem Wandel und We den zwei Gene a ionen deu sche olkswi scha liche Hochschulleh e ohne Un e schied de Rich ung - o z des Gegen- 5a zes zu Schmolle wa en die Geleh en de G enznu zenschule, Böhm-Bawe k, . Wiese , Zucke kandl, . Philippo ich, Meie , Mi - gliede des V S. -so in ensi be eilig wa en, daß sich in de Ge- schiclde des Ve eins eben auch ein so g oße Teil des We dens deu - sche Wissenscha unse es Faches spiegel . Auch de Un e gang OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Ansp ache P o esso D . . Zwiedineck-Südenho s 17 des Ve eins 1936 is im Zusammenhang mi de Wissenscha s eue de damals mi de Lei ung be au en Pe sönlichkei en zu sehen. Sie ha en noch die Meh hei de al en Mi gliede gegen jene ü sich, die den Ve ein dem Na ionalsozialismus diens ba machen woll en. Wie seh unse e Wissenscha un e de schicksalsschwe en na io- nalsozialis ischen Episode geli en ha -man denke an das Be- mühen, eine NS-Ökonomie zum En s ehen zu b ingen -, wissen Sie alle. Obgleich diese Episode abgeschlossen is , die Nachwehen sind imme noch schwe zu ühlen. Und so dünk es mi möglich und des- halb no wendig, daß die T äge unse e Wissenscha in eine Ge- meinscha zu Ve eidigung de Bü de, de F eihei und de Wü de unse e A bei zusammenhal en, um gegen die Schwie igkei en, ja Ge ah en, die ü sie nich zu e kennen sind, wi ksam zu we den: Schwie igkei en in a e ex a mu os, wenn sie auch nich ge ade ein pecca e bedeu en. Zu den Schwie igkei en gehö gewiß auch die Ve schiedenhei de Meinungen, die abe nach meinem Ge ühl in de heu igen schwie igen Lage wie in de Poli ik so auch in de Wissenscha au ein kluges Mindes maß eingesch änk we den kann und soll, wie es dem Kamp de Geis e P lich is . Eine wei e e Schwie igkei is gewiß auch de Ve lus an Ein luß au die wi - scha lich maßgebenden K ä e, weil de Einblick in die wich igs en Zusammenhänge des olkswi scha lichen Geschehens b ei e en K eisen nu seh schwe e mi el we den kann. Endlich im Zu- sammenhang dami s eh die nich zu übe sehende Ta sache, daß alle eh liche wissenscha liche K i ik, die nich de Massen -Men ali ä en sp ich , als eak ionä geb andma k wi d. Und deshalb, meine we en Kollegen, is Wissenscha s eue auch heu e ohne Mu nich möglich. Ich habe abe die übe zeugung, daß wi an beides glauben, au beides e auen können, wenn wi nich e gessen, daß auch unse e Wis- senscha aus einem höhe en S eben he aus en s anden is . Aus dem Nachdenken übe den g oßen Zusammenhang des Uni e sums, dem U sp ung de Philosophie, is wie jede so auch unse e Wissenscha gebo en, in de en Mi elpunk de Mensch s eh . Wenn auch die heu e ielleich zen ale P oblems ellung unse e Wissenscha : e - o schen, wie das Sozialp oduk ge ö de we den kann, ma e iali- s isch kling , so e en doch ge ade bei diese P oblembehandlung seelische Dinge s a k und deu lich genug in unse Blick eld. Ich selbs bekenne, nich on de Philosophie, sonde n on de Ju isp udenz he zu unse e Wissenscha gekommen zu sein. Abe in jede Wissenscha üh de Weg, wenn man sie nu in ih en le z en Au gaben ganz und zu ie s e aß , zu F age nach dem Sinn alles Geschehens, alles Seins. Mich dünk , je nähe eine Wissen- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 118 Anhang I scha diesen F ages ellungen bleib , um so meh wi d sie uni e - salen Cha ak e behal en ode gewinnen, um so höhe s eh sie auch in de Rango dnung de Wissenscha lichkei . Ich habe es ü meinen Teil imme als besonde s wich ig emp unden, ge ade du ch das, was ich meinen Schüle n zu geben habe, solche Uni e sali ä des Schauens und Denkens de jungen Gene a ion nahezub ingen und dami o zuse zen. We e Kollegen! All unse so gendes Nachdenken, P ü en, K i i- sie en, all unse Ra en ü Ta en -wi wissen es nUi zu gu ! - ha wenig Chance, ein maßgebende Bes immungsg und de wi - scha lichen En wicklung zu sein, wenn das Rad de Poli ik e - nich end übe alles weg oll , wie ja auch schlech e Poli ik die Wäh- ungen zumeis in den Abg und ges ü z ha . Abe wi wollen uns an die Symp ome ü Ho nung und Zu e sich hal en. Soll e es denn nich auch ein in diesem Sinn posi i es Sym- p om sein, daß heu e wei nach links hinein de Beg, i Va e land auch im deu schen Volk wiede K a gewonnen ha gegen das ein- s ige Bekenn nis zu Va e landslosigkei ? Wie imme abe auch die poli ischen Dinge sich wei e ges al en mögen, es soll uns auch kein neue Schicksalsschlag mü be inden und niemals da on abhal en, all unse e eh liche A bei dem in je s e No be indlichen und -je ie e die No , nu um so heiße -ge- lieb en Va e land zu weihen." '" * Das Thema de hie au olgenden wissenscha lichen Aussp ache bilde e die F a g e de d e u s c h e n W ä h un g sn eu 0 d nun g als Gebo de du ch Deu schlands poli ischen und wi scha lichen Zusammenb uch und seine Folgen he o ge u enen Disk epanz on Gü e angebo (P oduk ionsleis ung) und Geldübe ülle. Als G und- lage dien en au den Vo a bei en des sogenann en Becke a haus- schusses (eines A bei sk eises: de skh sei 1942 mi de B a bei ung on G undsä zen und Rich linien ü die deu sche Wi scha s üh- ung nach K iegsende beschä ig und seine Zusammenkün e meis in F eibu g i. B . abgehal en ha e) be uhende Ma e ialien, die on He n Lampe edigie und den meis en Tagungs eilnehme n zugäng- lich gemach wo den wa en. Die seh lebha e Diskussion wu de du ch ein Ku z e e a on He n Alb ech eingelei e und nahm un e dessen Vo si z in de Vo mi agssi zung und un e Lei ung on He n lahn in de Nachmi agssi zung den e s en Ve handlungs ag oll in Ansp uch. An de Diskussion be eilig en sich, sowei die o - lieienden Au zeichnungen e kennen lassen -eine s enog aphische OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Die Ro henbu ge Tagung 1947 119 Au nahme de Ve handlungen wa leide nich möglich -die He en Alb ech , B inkmann, Ca ell, Egne , Ellinghaus, F icke, Ho mann, K ompha d , Lampe, Miksch, Mülle -A mack, Neuling, Nöll on de Nahme , P is e , Ri schl, Ri e shausen, Ri ig, Saue mann, Schille , Selzmi , Schneide , Sul an, Weddigen, Weippe , Wei e , Wesseis, . Zwiedineck. In den E ö e ungen ück e imme s ä ke de Zu- sammenhang on Wäh ungs- und allgemeine Wi scha so dnung in den Vo de g und, und es e gaben sich ech ie g ei ende Mei- nungs e schiedenhei en zwischen den Anhänge n de Au assung, daß nu eine mi dem en schlossenen übe gange zu Ma k wi scha ge- koppel e Geldneuo dnung den e s eb en E olg eine allsei igen Wi scha sbelebung zu gewäh leis en e möge, und denen, die in eine maß oll, o nehmlich un e sozialen Gesich spunk en s aa - lich gelenk en Wi scha die einzige Möglichkei de kün igen Wi - scha sges al ung e blicken. We diese e s e wissenscha liche Aus- sp ache in g öße em K eise on Fach e e e n de Wi scha s- wissenscha nach Jah en wei gehende gegensei ige Abschließung mi e leb ha , wi d sich ih e gewiß als eines hie und da ielleich allzu empe amen oll ge üh en Kamp es de Geis e um die E - kenn nis de Wah hei e inne n, de nich nu bewies, wie nach eilig sich eine langjäh ige geis ige Isolie ung wissenscha liche Fo - schungsa bei ü das gegensei ige Ve s ändnis auswi ken muß - wie no wendig es also is , au mi eine gewissen Regelmäßigkei e ans al e en achwissenscha lichen Tagungen Gelegenhei zu gegensei igen Mi eilung de Fo schungsziele und -e gebnisse de e schiedenen Schulen und Fach ich ungen und zu übe p ü ung de im S illen geleis e en A bei alle eh lich um die E kenn nis de Wah hei Ringenden zu geben -, sonde n auch mi e mu igende Deu lichkei zeig e, weIch lebendige und a en ohe Geis sich auch in den Jah en wei gehende gegensei ige Abspe l ung in den Reihen de na ionalökonomischen Fo schung Deu schlands e hal en ha . Das E gebnis diese Diskussion konn e in eine noch in den le z- en S unden de Ro henbu ge Zusammenkun in einem kleine en Kollegenk eis un e de an eue nden Lei ung He n Lampes o be- ei e en und on diesem in den da au olgenden Wochen in s än- digem Gedankenaus ausch mi eine Reihe on Kollegen, besonde s He n Alb ech , endgül ig edigie en Fo mulie ung on Thesen zu "Sanie ung de deu schen Wi scha " uch ba gemach we den, die mi 48 Un e sch i en e sehen an alle in Deu schland poli isch und wi scha lich e an wo lichen S ellen e sand wo den is . Die Thesen sind diesem Be ich un e 11 ange üg . Am Abend des e s en Ve handlungs ages e einig e sich ein Teil de Tagungs eilnehme nach Anhö en eines O gelkonze es noch einmal OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 126 Anhang 11 scha s e wal ung wa die un e meidliche Folge. Es inde seinen Ausd uck in eine zunehmenden Ausdehnung de schwa zen Mä k e und des Na u al ausches sowie in eine unübe sehba en Komplizie- llng de s ändig an Wi ksamkei e lie enden bü ok a ischen Len- kungsme hoden. Die bei alledem sich e gebende Sch ump ung des legalen Gü e angebo es ha die Leis ungs ähigkei wei e Be ölke- ungsschich en in beso gnise egende Weise he abgeminde . Da- du ch is ein P ozeß o sch ei ende Wi scha sauszeh ung einge- lei e wo den, an dessen schon absehba gewo denem u ch ba en Ende de Hunge od on zahllosen Menschen s eh . 3. Un e diesen Ums änden sieh sich ein g oße Teil de deu schen Familien ä e o die Al e na i e ges ell , en wede dem Un e gang ih e Angehö igen un ä ig zuzusehen, ode abe den no wendigen Un e hal auße halb jene gel enden Gese ze zu suchen, die dem einzelnen die E üllung seine na ü lichen P lich en du ch Selbs hil e e bie en. 4. Die deu schen Behö den haben kaum noch Möglichkei en, die Be- ölke ung zu Beach ung eines wide sinnigen Wi scha s ech es zu zwingen. Das iesige Hee de Beam en und Anges ell en, dessen sich die bes ehende Be ehlswi scha wohl ode übel bedienen muß, is selbs so seh in die g oße allgemeine No einbezogen, daß es - dem D uck une hö e Ve suchungen zu Begüns igung illegalen Wi - scha ens ausgese z -je länge des o wenige ähig is , seinen Ob- liegenhei en ge ech zu we den. Das E gebnis is ein Zus and, de in höchs em Maße unsozial is und den Namen eine Wi scha so d- nung übe haup nich meh e dien . Seine bloße P eisgabe ohne du chg ei ende Neuo dnung des Wi scha sablau es wiede um wü de nich wenige bedeu en, als die Kapi ula ion des S aa es o dem Wi scha s chaos. 5. Wenn man an den de zei igen Me hoden eine sogenann en Wi - scha slenkung es häl , kann an die Wiede au ich ung eines ge- o dne en Wi scha slebens übe haup nich meh gedach we den. Aus eigene Kl a de deu schen Wi scha allein wi d ein Ausweg nich meh zu e schließen sein. Selbs die g oßzügigs en cha i a i en Hil eleis ungen des Auslandes könn en, so dankenswe sie auch sind, bei Fo daue eine die eigenen Leis ungen de deu schen Wi - scha hemmenden Poli ik, den schlimmen Lau de Dinge nich meh abwenden. Die im Rahmen des Ma shall-Planes o gesehenen, d ingend benö ig en Dolla k edi e können e s nach du chg ei ende Neuo dnung de Wi scha in geeigne en Fo men angebo en und e wende we den. E s dann wi d die deu sche Wi scha nach eine gewissen Übe gangszei ins andgese z sein, die als Au bauhil e om Ausland gelie e en Gü e und Diens leis ungen du ch eigene OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Wi scha spoli isches So o p og amm 127 Expo e zu bezahlen. Wü de man aus allgemeinen poli ischen E wä- gungen he aus e kennen, daß die E hal ung de eu opäischen Wi - scha die alsbaldige Wiede belebung de be ei s in Agonie e allen- den deu schen Wi scha zu Vo ausse zung ha , so wü den le z e Gelegenhei en zu Abwendung une hö e allgemeine No endgül ig e paß sein. De Wille de deu schen Be ölke ung zu iedlichen Eingliede ung in eine eu opäische Völke amilie und ih e Be ei - scha zu Leis ung on besonde en Bei ägen zum Wiede au bau Eu opas au Kos en eigene Lebenshal ungsmöglichkei en wi d um so besse gewäh leis e sein, je ehe ane kann wi d, daß man auch hie leben lassen muß, um selbs leben zu können. 11. 0 d nun g de Wi s c h a 1. Die Ve ech e zen ale Wi scha slenkung denken wie die Be- ü wo e eine We bewe bs o dnung -jensei s alle s i igen P o- bleme sozialen Gesellscha sau baues -an die bes mögliche En al- ung eingese z e Wi scha sk ä e zu höchs em gesam wi scha - lichen E ag. Die No de S unde gebie e da um die Zu ücks ellung eines un uch ba en Dogmens ei es hin e de F age nach eine neu- a igen Ve bindung on We bewe bso dnung und s aa liche Len- kung. 2. An eine Rückkeh zu s aa s eien Wi scha des 19. Jah hun- de s is keines alls zu denken. Sie ha den anges eb en Leis ungs- we bewe b nich zu e hal en und eine be iedigende Sozialo dnung nich zu e wi klichen e moch , ielmeh ha sie au zahl eichen Gebie en zu En s ehung wi scha liche und soziale Mach posi io- nen ge üh . Es s eh demnach auße Zwei el, daß es mannig ache O dnungs naßnahmen beda , die on eine zen alen, allen Wi - scha sin e essen en gegenübe unabhängigen S elle aus geplan und du chge üh we den müssen. No wendig is indessen eine Rücksich - nahme au die Ta sache, daß an eine Wiede belebung und E hal ung p i a e Wi1 scha sini ia i e, ohne die ein wi kliche Wiede au bau nich gelingen kann, nu zu denken is , wenn ih ein kla abgeg enz- e Bewegungsspiel aum belassen und ih die Möglichkei gebo en wi d, sich in diesen ih eigegebenen Bezi ken an ma k lich gebil- de en P eis-Kos en-Rela ionen auszu ich en. Die heu e he schende Wi scha s uno dnung is in e s e Linie au die Ve kennung und Ve nachlässigung diese Zusammenhänge, au ein Ve älschen des Kompasses de p i a en -zugleich ge o de en und e hinde en - Wi scha sdisposi ionen zu ückzu üh en. Inne halb desjenigen Wi - scha sbe eiches, de einem ma k liehen Ablau übe lassen is , müssen die on de zen alen S elle angewende en S eue ungsme hoden ma k gemäß sein. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 128 Anhanl 11 3. Aus diese G undbedingung sind insonde hei olgende Konse- Quenzen zu ziehen: a) In den ma k gemäß zu o dnenden Wi scha sausschni en muß olle Rech ssiche hei bes ehen, Oi allem is die eindeu ige Bes im- mung de Ve ügungs ech e des Eigen üme s auch gegenübe nich - deu schen S ellen une läßlich. Dabei is sowohl an die Ve ügung des Menschen übe seine A bei sleis ung wie an die Ve ügung übe Besi z und Einkommen zu denken. b) Die gesam wi scha liche Aus ich ung de, einzelwi scha lichen Leis ungen is nich du ch Be ehle anzus eben, die dem Einzelin e - esse bei bes ehenden Ma k bedingungen zuwide lau en, ielmeh gil es, diese Ma k bedingungen so zu beein lussen, daß die Wi scha s- subjek e in Ve olgung eigenbes imm e Ziele das gesam hei lich Ge- woll e un. Diesem Ve ah en de Wi scha slenkung sind Realisie- ungsmöglichkei en gebo en. e) Die no wendige E hal ung des Leis ungswillens se z wei e o - aus, daß das Wi scha s ech jedem Wi scha ssubjek jenes Maß on Bewegungs eihei zubillig , dessen es beda , um die im Rahmen de Wi scha so dnung on ihm zu ällenden En scheidungen in ei- gene Ve an wo ung e en zu können. Die une läßliche Siche ung soziale Ansp üche de A bei e scha muß und kann mi diesem G undsa z e einba we den. d) Da de Wiede au bau äuße s e Anspannung alle pe sönlichen K ä e e lang , muß das In e esse an Meh leis ung in jede e denk- lichen Si ua ion dadu ch ge ö de we den, daß die E zielung en - sp echende Meh e äge e möglich wi d. Diesem E o de nis kann in e s e Linie du ch eine um assende Finanz- und S eue e o, m Rechnung ge agen we den. e) Die nun schon übe ein Jah zehn e s eck e o sch ei ende Ze - s ö ung de G undlagen ma k liehe Wi scha so dnung mach ih en Neubau om Fundamen aus no wendig. E is nu in seh beg enz- em Um ang mi dem Fes hal en an zwangswi scha lichen Bindun- gen e einba , e lang indessen in manchen Wi scha sausschni en eine planmäßige O ganisa ion on Mä k en, die sich " on selbs " zu langsam ode unzu eichend bilden wü den. ) De e s e Sch i au dem Wege zu geo dne en Ma k bedingungen is in de Wiede he s ellung no mal e Wäh ungs e häl nisse du ch Abschöp ung des sogenann en Geldübe hanges zu sehen. Nachhal- igen E olg wi d eine solche Neuo dnung de Wäh ung selbs bei Anwendung bes e Ve ah ensweisen nu haben, wenn eine sys e- ma ische - an den hIe en wickel en G undsä zen ausge ich e e - Umges al ung de gesam en Wi scha spoli ik mi ih e bunden OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Wi scha spoli isches So o p og amm 129 wi d. Diese wiede um kann nu aus zen ale und eigen e an wo - liche deu sche Wi scha s üh ung e wachsen. III. Die d ingends en Maßnahmen 1. Die Wäh ungssanie ung wi d die heu e noch du ch den Wäh- ungsze all e schleie e Ve a mung de deu schen Wi scha in ollem Ausmaße au decken und aus manche lei G ünden seh schwie- ige Si ua ionen en s ehen lassen. In e s e Linie gil es, de Aus- lösung neue liche Tendenzen zu Geldwe ände ung (In la ion wie De la ion) o zubeugen. Diese Au gabe wi d auße o den lich dadu ch e schwe , daß jede zu e lässige Maßs ab ü die ich ige Fes - se zung des no wendigen Abschöp ungsg ades ehl . Da eine ausge- sp ochene Geldk ise un e allen Ums änden e hinde we den muß, bleib keine ande e Wahl als die, sich en wede au eine siche zu laxe Abschöp ung zu besch änken, die einen noch zu e lässig be- g enzba en P eisau ieb bei no wendig s a k au gelocke e Wi - scha sbindung nach sich zieh , ode abe bei En scheidung ü scha e Geldzusammenlegung sogleich anschließend eine sinn ol ge- o dne e Wiede au üllung des Zahlungsmi elumlau es s a inden zu lassen. Die En scheidung diese Al e na i e e lang sub ile wi - scha s- und sozialpoli ische E wägungen, die in den eins weilen be- kann gewo denen Wäh ungsplänen zu e missen sind. Au die zen- ale Bedeu ung de hie angeschni enen P obleme soll deshalb mi besonde em Nachd uck au me ksam gemach we den. 2. Ums ellungen de Wi scha sind in gewissem Um ang eine un- e meidliche Folge on Wäh ungssanie ungen. Diese S ö ungen des Wi scha sablau es müssen angesich s de auße o den lichen Schwä- chung de deu schen Wi scha sk a in engs möglichen G enzen gehal en we den, da sons neue Exis enzge äh dungen he au be- schwo en we den wü den. Die heiklen P obleme diese Wi scha s- ums ellungen we den -ohne daß eine Ve agung ih e Lösung auch nu e wogen we· den dü e -du ch auße gewöhnliche Unguns na- ü liche Wi scha sbedingungen noch wei e e schwe . Die Dü e dieses Jah es wi d die Ablie e ungen de deu schen Landwi scha , selbs nach olle Wiede he s ellung ih e Ablie e ungsbe ei scha , unzulänglich we den lassen, wäh end gleichzei ig die Deckung des E näh ungsde izi es, sowei sie mi de englischen Zahlungsbilanz e koppel is , in F age ges ell e schein . Die Abschöp ung des Geld- übe hanges kann an sich nu den je z wei hin ehlenden Leis ungs- willen du ch Leis ungszwang neu he aus o de n. Die ebenso wich ige E höhung de indi iduellen Leis ungs ähigkei se z die Siche ung wenigs ens des no wendigs en Lebensun e hal es und die schnelle Hebung des Lebenss anda ds au ein aus eichendes Ni eau o aus. 9 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 130 Anhan~ 11 3. Da die S eige ung de landwi scha lichen E äge en scheidend on de e höh en Be ei s ellung landwi scha liche P oduk ions- mi el abhängig is , wi d die gesonde e Zu uh ausländischen K' e- di s ü diese Zwecke -noch ö dem Ingangkommen de en - sp echenden deu schen Indus ien -du ch geeigne e Maßnahmen anzubahnen sein. Das is um so no wendige , weil die Landwi scha -bei Du ch üh ung de Wäh ungssanie ung na c h de E n eablie e- ung -in besonde s emp indliche Weise on de mi eine Geld- abschöp ung zwangsläu ig e bundenen Dezimie ung ih e liquiden Be iebsmi el ge o en we den wi d. 4. Die an diese S elle seh deu lich he o ge e ene No wendigkei eine Wiede eingliede ung de deu schen Wi scha in die Wel wi - scha is ganz allgemein als eine de alle wich igs en Vo ausse zun- gen des wi scha lichen Wiede au baues anzue kennen. Die inne e Wäh ungso dnung wi d deshalb unbeding mi eine gleichzei igen Wiede anbahnung ma k wi scha liche Außenhandels- und Aus- landsk edi beziehungen e bunden we den müssen. Das kann nu ge- schehen, wenn auch hie du ch geeigne e ma k o ganisa o ische Maß- nahmen schnells ens die Wiede anknüp ung p i a e in e na ionale Wi scha sbeziehungen e möglich wi d. Dabei müssen insbesonde e auch dem Ausland s ab i I e Rechnungsg undlagen ü kau männische Disposi ionen gegeben we den. Das kann dadu ch geschehen, daß die Einspielung on es en Valu a ela ionen du ch o übe gehende Zwi- schenschal ung eines Sys ems on Ein uh scheinen au den Binnen- ma k ' e leg wi d. 5. Im indus iellen Sek o wi d das Au kommen on Massena bei s- losigkei mi allen geeigne en Mi eln hin anzuhal en sein. Die nach de g oßen K ise on 1931 bes ehenden leich en Möglichkei en de W:iede belebung des W' scha sp oiesses du ch K edi schöp ung we den bei den heu e gegebenen um ieles ungüns ige en Bedingun- gen nu in besch änk em Um ange gebo en sein. Eine Anpassung des Gesam geldeinkommens de Wi scha le an das im Ve gleich zum S ichjah des Lohns ops s a k e kleine e Sozialp oduk is die aus diese Sachlage no wendig zu ziehende Konsequenz. Ih e Ve ken- nung wü de neues und e schlimme es Elend in die Reihen ge ade auch de b ei en Massen de Be ölke ung hinein agen. Es is des- halb zu übe legen, mi welchen Mi eln de A bei e scha de höchs - mögliche An eil am Sozialp oduk zuge üh we den kann, ohne daß es zu eine Wiede holung jene ch onischen Massenno komm , die seine zei dem Na ionalsozialismus den Weg zu poli ischen Mach geebne ha . 6. Op imale A bei seinsa z e lang en sp echende Be ei s ellung on Geldkapi alien, die bei zunächs nu beg enz en K edi schöp- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Wi scha spoli isches So o p og amm 131 ungsmöglichkei en im wesen lichen aus de Bildung on Amo isa- ionsQuo en und aus E spa nissen e olgen muß. De ielbe u ene, zu Un ech meis als Ak i pos en kün ige Wi scha sen wicklung angesehene, sogenann e au ges au e Beda wi d die Spa be ei - scha nu seh ge ing sein lassen. Es wi d deshalb au geeigne e Vo keh ungen zu Fö de ung de Spa kapi albildung Bedach zu nehmen sein. Ob dabei au i gendwelche Fo men des Zwangsspa ens zu ückgeg i en we den muß, is eine im o aus schwe zu beu ei- lende Ta age. Wesen liches zu E höhung de Spa möglichkei en wi d du ch S eue , e o men, insbesonde e du ch einen auch aus an- de en G ünden une läßlichen Abbau de Einkommens eue p og es- sion zu bewi ken sein. 7. Die in jedem Falle seh g oße Geldkapi alno wü de nach de Geldabschöp ung alsbald zu übe mäßigen Mobilisie ung lang is i- ge Einlagen bei den K edi ins i u en he aus o de n mi dem E geb- nis de Auslösung eine unkon ollie ba en E höhung des Geldum- lau es. Ih muß du ch igo ose Spe ung alle K edi o en ges eue we den. Nu do , wo sons unabweisba e, den ö en lichen Kassen zu Las allende soziale No hil en e o de lich we den wü den, die au keine Weise aus egulä en S eue einnahmen gedeck we den können, we den Ausnahmen on de Regel de Gu habenspe ung gemach we den dü en. 8. Mi de Gu habenspe e is das zu Siche ung des E olgs de Geldabschöp ung No wendige ge an. E s wenn eine Konsolidie ung de du ch die Wäh ungssanie ung e zwungenen We e schiebun- gen e olg is , kann an eine Be einigung de lang is igen Schuld- e häl nisse he ange e en we den. Sie muß e olgen, nachdem ein g oße Teil de bei ih e Beg ündung e wo benen ode mi ih e Hil e gescha enen ealen Ve mögenswe e du ch di ek e und in- di ek e K, iegseinwi kungen e nich e wo den is . Bei ih em un e am liche Kon olle zu s ellenden Vollzug muß die indi iduelle Wi - scha slage de K edi ins i u e und Ve siche ungsgesellscha en wie auch alle p i a e Schuldne be ücksich we den, wenn man un- nö ige Zusammenb üche on Un e nehmungen, die ein schema isches Vo gehen mi sich b äch e, hin anhal en will. Alle Schulden poli- ische Kö pe scha en, de en wi scha liche Gegenpos en in un- wi scha liche Rüs ungsp oduk ion bes and, müssen annullie we den. 9. E s nach Abschluß diese Be einigung de Schuld e häl nisse wi d mi einige Aussich au E olg an die be ei s im Zusammen- hang mi de Wäh ungssanie ung gese zlich zu ixie ende Regelung des sogenann en "Las enausgleiches" ode "K iegsschädenaus- 'deiches" he ange e en we den können. Die du ch die Geldabschöp- 9" OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 132 Anhan~ III ung und die Be einigung de Schuld e häl nisse en s ehenden -ge- naue gesag : endgül ig e eil en Ve lus e müssen in ihn einbezogen we den. De mo alische Ansp uch de einsei ig on K iegseinwi kun- gen Be o enen au En schädigungen zu Las en de e gleichsweise Begüns ig en kann unmöglich bes i en we den. Es wä e abe e - an wo ungslos, woll e man e hehlen, daß die Meis e ung de da- mi ges ell en gewal igen Au gaben auch bei e ns es em Bemühen nu un ollkommen möglich sein wi d: einmal weil die Fes s ellung de a sächlich e li enen Ve lus e nu in besch änk em Um ange gelingen kann, sodann, weil es sich um eine Ve mögensumschich ung g1 öß en Ausmaßes handel , die selbs bei Au gebo bes du chdach e Mi el nich ohne emp indliche Neubelas ung und Ge äh dung des Wi scha sp ozesses zu ollziehen is . Die un e zeichne en Hochschulleh e sind da on übe zeug , daß eine in de hie gewiesenen Rich ung ge üh e Wi scha spoli ik den d ohenden Zusammenb uch de Wi scha abzuwenden e mag. Ih e wei e e gedankliche Vo be ei ung e o de enge Zusammena bei be u ene Wi scha spoli ike mi Ve e e n wi klichkei snahe Wi scha s heo ie in sachdienlich abgeg enz en kleine en A bei s- gemeinscha en. Alb ech /Ma bu g, Ande son/München, And eae/Gießen, A nd /Ma - bu g, Aule /Gießen, Baue /F eibu g i. B ., . Becke a h/Bonn, Be - kenkop /Köln, Bes e/Köln, Böhm/F ank u , B inkmann/Tübingen, Dei e/Be lin, . Die ze/F eibu g i. B ., . Ecka d /Heidelbe g, Elling- halls/S u ga , Eucken, F eibu g i. B ., Gehlho /B aunschweig, He - zog/z. Z. Eschau, Ho mann/Müns e , lahn/Be lin, lung e /Nü nbe g, K ompha d /Hanno e , K use/München, Lampe/F eibu g i. B ., Laum, Ma bu g, Lie mann-KeillF eibu g i. B ., Lü ge/München, K. F. Maie , F eibu g 1. B ., Meinhold/München, F . Meye /Kiel, MikschlF' ank- u . Mülle -A mack/MÜlls e i. W., Napp-Zinn/Mainz, P is e /Ham- bu g, P eise /Heidelbe g, Ri e shausen/F ank u -Minden, Schach - schabel/Ma bu g, Schmi /Müns e , Schneide /Kiel, Se aphim/Mün- s e , Schmölde s/Köln, Teschemache /Tübingen, Webe /München, Weddigen/Nü noo g, Wessels/Köln, . Wiese/Köln, Zimme mann/ Hambu g, . Zwiedineck/München. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Teilnehme an de G ünde e sammlung III. Lis e de Teilnehme an de Abendsi~ung des 27. Sep embe 1947 in Ro henbu g ob de Taube 1) 133 Abel, Uni . Gö ingen, Alb ech , Uni . Ma bu g/Lahn, Ande son, Uni . München, A nd , Uni . Ma bu g/Lahn, B inkmann, Uni . Tübingen, Ca ell, Uni . Wü zbu g, Ecke , Uni . Köln-Mainz, Egne , Uni . Gö - ingen, Ellinghaus, Techn. Hochsch. S u ga , F icke, Techn. Hochsch. Ka ls uhe, He zog, Uni . F ank u , Ho mann, Uni . Müns e , Jahn, Techn. Uni . Be lin, Kühn, Techn. Uni . Be lin, K ompha d , Techn. Hochsch. Hanno e , K use, Uni . München, Lenschow, Ul1i . Kiel, Cha lo e Lo enz, Uni . Gö ingen, Lü ge, Uni . München, Macken- o h, Uni . Kiel, Meinhold, Uni . München, Meinzol , Kul usminis e ium München, Miksch, Ve wal ung ü Wi scha , Minden, Mon ane , Uni . Mainz, Mülle -A mack, Uni . Müns e , Napp-Zinn, Uni . TAainz, Neuling, Uni . Hambu g, O lieb, Uni . Hambu g, P eise , Uni '. Hei- delbe g, Reig o zki, Ma bu g/Lahn, Ri schl, Uni . Hambu g, Ri e s- hausen, Ve wal ung ü Wi scha , Minden, Ri ig, Uni . Gö ingen, Röpe , Uni . Hambu g, Saue mann, Uni . F ank u , Schach schabei, Uni . Ma bu g/Lahn, Schille , Uni . Hambu g, Schmi , Uni . Müns e , Schneide , Uni . Kiel, Sie kes, Reichsbanklei s eUe Hambu g, . Si e s, Techn. Hochsch. S u ga , Sul an, Uni . Heidelbe g, Taeube , Uni . Wü zbu g, Voig , Uni . E langen, Wa enschmid , Uni . Heidelbe g- Mannheim, Weddigen, Hochschule ü Wi scha s- und Sozialwissen- scha en Nü nbe g, Wel e , Uni . F ank u , Wesseis, Uni . Köln, . Zwiedineck-Südenho s , Uni . München. 1) Siehe zu diese Lis e. die e s am olgenden Tage du ch Ile sönliche Ein agung de in ih Au ge üh en zus ande kam. die im Tex S. 120 zu ih gemach en Beme - kungen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 134 Anhang IV IV. Sa13ung des Ve eins ü Sozialpoli ik -Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en § 1. De Ve ein bezweck die wissenscha liche E ö e ung wi scha s- und sozialwissenscha liche sowie wi scha s- und sozialpoli ische P obleme in Wo und Sch i , e ne die Klä ung on Fach- und S udien agen de Volks- und Be iebswi scha sleh e und die Be- u s e e ung ih e Hochschulleh e . E se z sich e ne die P lege de Beziehungen zu Fachwissenscha des Auslandes zum Ziele. § 2. De Si z des Ve eins is am O de Geschä s üh ung. § 3. Das Geschä sjah läu om 1. Ap il jedes Jah es bis zum 31. Mä z des da au olgenden. § 4. Die Mi gliedscha s eh jedem wi scha s- und sozialwissenscha - liehen Hochschulleh e o en. De Bei i e olg du ch Mi eilung an den Vo s and un e Ve p lich ung zu Zahlung des Mi gliedsbei- ages. Obe die Au nahme ande e Einzelpe sonen und on Kö pe scha en, die zu Mi a bei an den Au gaben des Ve eins gewill und be u en sind, en scheide de Vo s and. § 5. Die Ha ung de Mi gliede ü Ve eillsschulden besch änk sich au das Ve eins e mögen. De Vo s and muß bei Eingehen on Ve p lich- ungen ü den Ve ein die Ha ung de Mi gliede au das Ve mögen des Ve eins besch änken. § 6. Die O gane des Ve eins sind: 1. Die Mi gIiede e sammlung, 2. de Vo s and, 3. die Ausschüsse. § 7. Die Mi gliede e sammlung bes eh aus den Mi gliede n. Jedes Mi - glied (einschließlich de ko po a i en) ha in ih eine S imme. Sie i in de Regel alle zwei Jah e zusammen und is on dem Vo - si zenden un e Übe sendung eine Tageso dnung möglichs mi eine F is on ie Wochen einzube u en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11 Sa zung 135 De Beschluß assung de Mi gliede e sammlung un e liegen die Wahl des Vo s andes, die Fes se zung des Mi gliedsbei ages, die Genehmigung des Geschä sbe ich es, die En las ung des Scha z- meis e s, Sa zungsände ungen und die Au lösung des Ve eins. Fü Beschlüsse de Mi gliede e sammlung is e o de lich, daß meh als die Häl e de e schi 'nenen Mi gliede zus imm . E häl bei Vo - s andswahlen kein Wahl o schlag die Meh hei de S immen, so is eine zwei e Wahl o zunehmen; bei ih is gewähl , we die meis en de on den e schienenen Mi gliede n abgegebenen S immen e häl . § 8. Den alle zwei Jah e zu wählenden enge en Vo s and bilden de Vo - si zende, sein S ell e e e , de Sch i üh e und de Scha zmeis e . De Vo si zende und sein S ell e e e müssen Hochschulleh e sein. De e wei e e Vo s and bes eh aus dem enge en Vo s and, neun Mi gliede n und den Vo si zenden de jeweils bes ehenden Aus- schüsse. Von den neun wei e en Mi gliede n is jeweils ein D i el in de o den lichen Mi gliede e sammlung neu zu wählen. § 9. De enge e Vo s and lei e den Ve ein nach den Beschlüssen de Mi gliede e sammlung. De Scha zmeis e ha nach Schluß jedes Geschä sjah es dem e wei e en Vo s and einen Kassenabschluß o zulegen. Die Kasse und de Rechnungsabschluß sind du ch zwei on de Mi gliede e sammlung au zwei Jah e gewähl e Mi gliede zu p ü en. De e wei e e Vo s and beschließ übe a) O und Zei de Mi gliede e sammlungen und Ve ans al- ungen, b) die Bes immung de au den Tagungen zu E ö e ung kom- menden F agen, c) die Ve ans al ung on Un e suchungen und ih e Ve ö en - lichung, d) die Lei ung de wissenscha lichen Tagungen, e) alle wei e en Angelegenhei en, die du ch Beschluß des enge- en Vo s andes an ihn e wiesen we den. § 10. Zu Ve e ung des Ve eins bei Abgabe on Willense klä ungen und in P ozessen is die Mi wi kung des Vo si zenden ode seines S ell- e e e s und eines zwei e Vo s andsmi gliedes e o de lich und aus eichend. § 11. Fü die Du ch üh ung besonde e A bei en ode die daue nde P lege besonde e wissenscha liche Gebie e kann de Vo s and Aus- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41187-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:08:11