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Die Lohnquote im makroökonomischen Modell

Ramser, Hans J.

Abstract

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Full text

Ramse , Hans J. A icle Die Lohnquo e im mak oökonomischen Modell Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Ramse , Hans J. (1978) : Die Lohnquo e im mak oökonomischen Modell, Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik, ISSN 0342-1783, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 98, Iss. 1, pp. 63-94, h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/291399 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ Die Lohnquo e im mak oökonomischen Modell Von Hans J. Ramse * Beschä igungs heo ie und Theo ie de ( unk ionalen) Ve eilung sind adi ionell Gegens and e schiedene Leh büche . Obwohl jede ansp uchs olle e Beschä igungs heo ie gleichzei ig eine Ve eilungs- heo ie en häl , ehl auch in mode ne en mak oökonomischen Tex en jede sys ema ische Analyse e eilungs heo e ische Konzep ionen. Au de ande en Sei e wi d in de e eilungs heo e ischen Li e a u sei jehe o zugsweise mi de Annahme de Vollbeschä igung a gumen- ie und dami on o nhe ein au eine Diskussion de In e depen- denzen zwischen Beschä igungsg ad und Lohnquo e e zich e . Dies is eine de G ünde da ü , daß de Zusammenhang zwischen G enzp o- duk i i ä s- und K eislau heo ie auch im Rahmen ein ache mak o- ökonomische Konzep ionen imme noch gewisse Schwie igkei en be- ei e . Als Bei ag zu den Beziehungen zwischen Beschä igungs- und Ve - eilungs heo ie, genaue : zu den e eilungs heo e ischen Implika- ionen de Beschä igungs heo ie, behandel die o liegende A bei Annahmen und Aussagen zu unk ionalen Ve eilung im Rahmen be- kann e mak oökonomische Sys eme ku z is igen Typs. Gegens and de Analyse sind en sp echend das Keynessche (Gleichgewich s-) Modell sowie eine Reihe mi diesem Ansa z assoziie ba e Ungleichgewich s- konzep ionen. Die e eilungs heo e ischen Aussagen we den an de gängigen mak oökonomischen Theo ie, d. h. G enzp oduk i i ä s- und K eislau heo ie e lek ie . Dieses Un e suchungsp og amm is gleich- zei ig Hinweis au die zug undeliegende Absich : es kann wenige da - um gehen, neue Einsich en zu gewinnen als zumindes implizi o han- dene zu sys ema isie en. Inso e n könn e man die A bei als einen Teil des — wie einlei end e wähn — in de mak oökonomischen Leh buch- li e a u ehlenden Kapi els übe Ve eilungsp obleme e s ehen. Das in Abschni I behandel e Keynessche Modell is ein ausgebau e ode komple e Ansa z, d. h. ein Modell mi A bei sma k ; dabei weich die e wende e A bei sangebo shypo hese inso e n on den üblichen * P o . D . H. J. Ramse , Uni e si ä Kons anz, Fachbe eich Wi scha s- wissenscha en, Pos ach 7733, D-7750 Kons anz. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 64 Hans J. Ramse Annahmen ab, als die Rolle de E wa ungen explizi da ges ell is . Um die Beziehungen zu sogen. KaZdo schen Ve eilungs heo ie e - deu lichen zu können, wi d wie üblich eine Ve eilungsabhängigkei des Konsums pos ulie . Hie in und in de explizi en Be ücksich igung des Geldma k es liegen die wesen lichen Un e schiede zu einem ü- he en Ansa z on Sen (1963). Die Ungleichgewich sbe ach ung basie au einem in Abschni II e läu e en Ansa z, de das P inzip de geldillusions eien, abe e - zöge en Lohn- und P eisbildung mi de Hahn-Negishi-H.ypo hese ü im Ungleichgewich s a indende T ansak ionen e binde ; es we den also Bauelemen e e wende , wie sie ü eine Reihe jünge e Modelle üblich sind. Im üb igen wi d mi den Ve hal enskonzep en de Gleich- gewich sanalyse ope ie . In den Abschni en III bis V we den e ein- ach e Va ian en des e wähn en Ansa zes un e such , die den Ein luß e zöge e Beschä igungsanpassung sowie in lexible E wa ungen e deu lichen. Die E gebnisse sind — abgesehen om allen alls didak isches In e - esse beansp uchenden Gleichgewich smodell — zu ielschich ig, um sich ü ein o weggenommenes Resümee zu eignen. Diese Vielschich igkei , die nu gelegen lich und ehe zu ällig eine mi den gängigen „mak o- ökonomischen" Ve eilungs heo ien kompa ible Aussage e laub , soll e alle dings Anlaß genug ü eine sachgemäße Re ision übliche Leh - buchinhal e sein. 1. Zu Diskussion s ehe olgende Keynesianische Ansa z, in dem on exogen de e minie em und g undsä zlich im Zei ablau e ände - lichem Geldangebo ausgegangen wi d1 I. Keynesianische Gleichgewich s heo ie (1.1) sa, )-Y-I( )-A0 = 0 sx < 0, s2 > 0, < 0, X : = w • F-1 (Y)/p • Y (1.3) (1.2) M/p - L ( + ß", Y) = 0 Li < 0, L2 > 0 F'-l ( u/p) — H (w/pc) = 0 H' > 0, H < R (1.4) Y = F (N, R) : = F (N) = F [F'-l ( o/p)] F' > 0, F" < 0 1 E klä ung de Symbole gl. Zusammens ellung am Schluß des Bei ags. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 Die Lohnquo e im mak oökonomischen Modell 65 Das Modell is so o in Fo m on Gleichgewich sbedingungen ü die üblichen d ei Mä k e gesch ieben. Bekann lich kann man au g und des Wal as-Gese zes au explizi e Fo mulie ung des ie en Ma k es e zich en — üb igens unabhängig da on, ob man (1.1 -1.4) als Gleich- gewich smodell e s eh ode nich 2. Das Modell un e scheide sich in meh e en Punk en om üblichen Leh buchansa z. In de IS-Ku e (1.1) zunächs is eine allgemeine Ve - sion eine dij e en ial sa ing unc ion un e s ell , die den in de Li e- a u e wende en KaZdo -Ansa z als Sonde all einschließ 3. Hinzu- zu ügen is , daß eine wei e en Ve allgemeine ung du ch Einbeziehung on Ve mögense ek en nich s im Wege s eh , solange man bei de An- nahme nu einkommensspezi isch in e p e ie ba e Spa quo en bleib 4. Beziehung (1.2) is eine LM-Ku e, die sich on de üblichen Leh buch- hypo hese i. w. da in un e scheide , daß on de Exis enz eine Liqui- di ä s alle und dami de Möglichkei eine Zinsin lexibili ä nach un en abgesehen wi d, so e n dieses E gebnis de speziellen Fo m de Geld- nach age is . Diese Vo gehensweise is bei Be ücksich igung de e - wa e en In la ions a e heo e isch ge ech e ig (s. Leijonhu ud 1968); eine selbs e s ändlich als Modelle gebnis nich ausschließba e Zins- in lexibili ä wi d dann in einem Ungleichgewich sansa z (nich zei los ge äum e Mä k e) mi de Annahme ela i äge E wa ungsko ek- u e möglich 5. Mi ähnliche A gumen a ion beg ünde man die A - bei sma k hypo hese, die bei Ungleichgewich und geeigne en Annah- men übe die Anpassungsgeschwindigkei on E wa ungen eine sei s und dem G ad de Lohn lexibili ä ande e sei s de ac o im E gebnis au die Leh buchannahme on Geldillusion plus Lohn igidi ä hinaus- läu 6. Rela ion (4) schließlich is die P oduk ions unk ion mi den üb- lichen Eigenscha en; die Beschä igung is so o du ch die g enzp o- duk i i ä smäßig e klä e A bei snach age subs i uie 7. 2 Man kann zwa inso e n on Gleichgewich sp echen, als alle Mä k e s e s ge äum sind. Es wä e abe ohne wei e es e e ba , zusä zlich p = pe zu o de n. De Un e schied in de Aussage des Wal as-Gese zes bes eh dann nu da in, daß es im „Ungleichgewich s all" nich ü die Plang ößen, son- de n lediglich ü die ak uellen T ansak ionen gil . 3 Vo ausgese z wi d da ü u. a. s2 = 0; es gil s = sp — (sp — sw) X. 4 Bei en sp echende E wei e ung hä e man beispielsweise eine Spa - quo e aus Kapi algewinnen zu o mulie en. 5 Keynes konn e, da e sich nu eine s a is ischen Analyse bedien e, An- passungs igidi ä en nu du ch unelas ischen Ku en e lau ep äsen ie en. 6 Au die explizi e Ein üh ung eines Mindes lohnsa zes wi d e zich e ; e en uelle Implika ionen we den wei e un en e wähn . 7 Eine Reihe de im olgenden ausge üh en Übe legungen ließe sich na ü - lich auch im Rahmen de meh adi ionellen Fassung des Keynesschen Mo- dells demons ie en. 5 Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en 1978/1 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 66 Hans J. Ramse 2. Die allgemeinen e eilungs heo e ischen Implika ionen dieses Modells sind ohne wei e e Analyse e sich lich und g undsä zlich wenig übe aschend. Au g und de Cha ak e is ika de A bei snach age is die Lohnquo e s e s gleich de P oduk ionselas izi ä de A bei , au - g und de Cha ak e is ika de Gü e ma k nach age is sie s e s auch Kaido ianisch ausd ückba , z.B. ü s-z = 0 als 1 = s-1 [(A0 + I)Y]. Gleichwohl wä e o enba öllig e ehl , on G enzp oduk i i ä s- ode K eislau heo ie de Ve eilung zu sp echen, wenn man dami die Vo s ellung e binde , daß ausschließlich echnologische Aspek e bzw. die Eigenscha en de agg egie en Nach age e eilungsbes immend sind. Bei gegebenen M und pe bes imm ielmeh das Gesam sys em simul an Y*, N*, w*, p*, * und 2*. Von G enzp oduk i i ä s heo ie im e wähn en Sinn kann keine Rede sein, weil z. B. das In es i ions e - hal en ü die Höhe des Gleichgewich seinkommens mi e an wo lich is , das seine sei s die gleichgewich ige P oduk ionselas izi ä de e mi- nie 8. Um eine K eislau heo ie im e läu e en Sinn handel es sich nich , da ü die Höhe de agg egie en Nach age u. a. auch echnolo- gische Aspek e eine Rolle spielen. Wenn man — was e wa den Vo - s ellungen on Solow/S igli z (1968) en sp ich — in Abwandlung de üblichen Te minologie on G enzp oduk i i ä s heo ie esp. K eislau - heo ie ede , so e n die en sp echende Lohnquo e de P oduk ions- elas izi ä en sp ich esp. den Gü e ma k äum , so is in einem Gleichgewich sansa z die Lohnquo e s e s gleichzei ig g enzp oduk i i- ä s heo e isch wie k eislau heo e isch e klä 9. Im olgenden soll das oben o mulie e Modell zunächs in de an- gegebenen allgemeinen Ve sion disku ie we den; anschließend we den ku z Spezial älle be ach e , die mögliche Ausgangspunk e ü miß e - s ändliche In e p e a ionen e deu lichen. 3. Es soll zunächs angenommen we den, daß die Geldmenge kon- s an is ; ü die E wa ungsbildung sollen zwei ein ache Al e na i en analysie we den, nämlich (a) öllig unelas ische E wa ungen, i. e. pe = pe = cons ., und dahe (b) öllig elas ische E wa ungen, i. e. pe = p und dahe pe = p. 8 En scheidenden An eil an eine Reihe on Unkla hei en ha o enba die meh ode minde unbewuß e Annahme, daß P oduk ions unk ionen s e s eine Subs i u ionselas izi ä on Eins au weisen (s. u.). 9 In einem Gleichgewich sansa z is na ü lich auch de A bei sma k ge- äum ; bei o alem Ungleichgewich kann de A bei sma k du chaus ge äum sein, ohne daß de Lohnsa z dem G enzp oduk en sp ich . Umgekeh kann die Lohnquo e de Elas izi ä en sp echen, ohne daß de A bei sma k ge- äum is . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 Die Lohnquo e im mak oökonomischen Modell 67 Fall (a): Fü eine anschauliche Diskussion emp iehl sich, zunächs die Beziehungen (1.1) und (1.2) du ch Eliminie ung on au eine Rela- ion zwischen Y, X und M/p zu eduzie en. Fe ne e se z man in de De ini ion de Lohnquo e den Reallohnsa z en sp echend (1.3) esp. (1.4) du ch das G enzp oduk de A bei ; schließlich wi d (1.4) noch einmal e wende , um un e Benu zung on (1.3) die agg egie e Angebo s- unk ion he zulei en. Das E gebnis lau e : (1.5) Y = $ (X, M/P, Aq, (1.6) 1 = F -1 (Y) • F' [F-1 (Y)]/F (Y) : = Z (Y) (1.7) Y = 6 (p/pe) Selbs e s ändlich is dami un e s ell , daß jeweils geeigne e Schni - punk e exis ie en, um (LI) und (1.2) in Fo m on (1.5) bzw. (1.3) und (1.4) in Fo m on (1.7) lösen zu können. Diese Annahmen dü en kaum kon o e s sein, und sie we den dahe im olgenden beibehal en10. Beziehungen (1.5) und (1.6) de inie en die agg egie e Nach age (1.8), wobei pe = 0 gese z is . (1.8) Y = $ [Z (Y), M/p,Aol : = D (M/p, AJ Di = $3/(1 - Z'), Dz = $3/(l - Z') Zu den Eigenscha en on (1.5) bis (1.8) sind einige Anme kungen e o de lich. Zu (1.5) zunächs e mi el man du ch o ale Di e en- ia ion olgendes Ve hal en (I.5A) dY = - s1 Y-dX + (!' - s2Y)[d — /L1 - d ) + dA M •Zl-l A = s + (V - s2 Y) • L2 .Li > 0 und olglich 0 (i = 1, ..., 4). Da aus olg , daß (1 - Z') > 0, so- e n (1.5) und (1.6) in Fo m on (1.8) lösba sein sollen11, d. h. es gil (I.8A) sign D = sign + 1 , i = 1, 2 10 Im allgemeinen is in diesem Zusammenhang bishe allen alls ü (1.5) ein P oblem gesehen wo den. Wenn die Geldnach age bei hohem Zins zins- unelas isch wi d (i. S. on Keynes: die Spekula ionsnach age gleich Null is ) und die Gü e nach age nach (1.1) in Bezug au eine Un e g enze au weis , b auch (1.5) nich zu exis ie en. Mik oökonomische Übe legungen lassen in diesem Fall sinn oll e scheinen, (1.5) bei Un e sch ei en des k i ischen M/p du ch (1.2) zu subs i uie en, womi keine Abhängigkei meh on 1 und A0 bes eh . 11 En wede is Z' < 0, dann is Z' < 0; wenn Z > 0, dann is no wendig ü die Exis enz eines Schni punk s on (1.5) und (1.6) in einem Y, A-Dia- g amm, daß 1/Z' > $1 i. e. Z < 1. 5* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 68 Hans J. Ranise Im olgenden wi d un e s ell , daß (1.8) exis ie 12. Dann bleib schließlich noch e was übe die Obe - und Un e g enze on D (•) in M Bezug au —zu sagen. Aus G ünden de Finanzie ba kei muß man da on ausgehen, daß eine Un e g enze im ele an en Be eich nich exis ie ; man kann dahe — ohne Fehle zu machen — mi de schä - e en, abe o mal ein ache handhabba en Annahme lim D , Ao) = 0 (M/p)->-0V p / ope ie en. Dagegen wi d man die Exis enz eine obe en G enze ü D (•) bei kons an em Aq nich ohne wei e es ausschließen können, wenn auch bekann lich bei Be ücksich igung on Ve mögense ek en die Exi- s enz eine solchen Obe g enze ehe wenige wah scheinlich is . Die Eigenscha en on (1.7) schließlich lassen sich am ein achs en mi Hil e de au die Beschä igung bezogenen Gleichgewich sbedingung ü den A bei sma k e uie en; sie lau e (1.3)' F'(N)-H~ 1 (N)Kp/pe) = 0 Un e Be ücksich igung on (1.4) e häl man (I.7A) dY/d (p pe) = 6' = F'2/ H-l'-F"- — Pc >0 Hie in gil das Gleichhei szeichen, sobald die Kapazi ä sg enze H mi H~ (N) = oo e eich is . Im üb igen dü e o ensich lich sein, daß ü p = pe Vollbeschä igung o lieg , i. e. 0 (1) = Y o11, ü p^pe da- gegen on „un eiwillige " Übe - esp. Un e beschä igung zu sp echen is , die jeweils du ch un olls ändige In o ma ion beding is . Die olgende Fig. 1 e deu lich die Lösung on (1.5) - (1.7). Im zwei en Quad an en is (1.6) un e de Annahme o < 1 sowie (1.5) ü al e na i e p da ges ell . Da aus e olg im e s en Quad an en die Kons uk ion de agg egie en Nach age (I.8)13, die mi dem agg egie en Angebo 12 Diese Annahme is na ü lich ü eine Cobb-Douglas-Funk ion mi Z' = 0 on o nhe ein gewäh leis e . Fü die CES-Funk ion Y= [(1 - <x)N-e + ocK-e]-ll(>, 0 < a < 1, o = 1/(1 + q) > 0 lau e die Z (Y)-Rela ion (K = R) (1.6)' l = 1 - * (Y/R)Q Die o. a. Exis enz is also au jeden Fall ü o < 1 (o > 0) und dahe Z' < 0 gesiche , da übe hinaus abe auch in gewissen G enzen ü o > 1 (g < 0). 13 In de G a ik is Z-1 (0) > F (E) o gesehen. Dabei handel es sich um keine willkü liche Annahme. Denn ü o < 1 (o > 0) gil bei Zug undelegung de o.e. CES-Funk ion Ä = 0 ü Y = R- a-Vß; dies abe is de maximal ü K = R e zielba e Ou pu , is also iden isch mi lim Y (R). Da R s e s N 00 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 Die Lohnquo e im mak oökonomischen Modell 69 (1.7) kon on ie is . Mi Hil e des zwei en Quad an en is unmi elba die de Gleichgewich sposi ion en sp echende Lohnquo e ablesba . Da in Fig. 1 pe > p* o gesehen is , lieg (un eiwillige) Un e beschä igung im Ausmaß U = F~1 (Y o11) - F~1 (Y*) o ; diese Un e beschä igung be uh au eine Un e schä zung des Reallohnsa zes du ch die A bei s- anbie e . Im üb igen üh o < 1 na ü lich zu einem T ade-o zwi- schen Beschä igung und Lohnquo e. S a de Reduk ion on (1.5) und (1.6) au die adi ionelle agg e- gie e Nach age, die dann mi dem agg egie en Angebo (1.7) kon- on ie wi d, s a dieses — wenn man so will — Keynesianischen Lösungsp ocede e hä e auch eine „Kaldo ianische" Reduk ion ausge- üh we den können. Dazu hä e man (1.7) nach p zu lösen und in (1.5) einzuse zen. Man e häl (1.9) Y = <Z> M/p* 9 <9-i(Y) ' 0 M : = ai~jiA<j)Vi> 0 P Y Fig. 1. Einkommens-, P eis- und Ve eilungsgleichgewich bei Keynesianische Exposi ion Lös man (1.9) nach p, so is das E gebnis eine allgemeine Fo m de Kaldo -Rela ion. Das Modell is dami au (1.9) und (1.6) eduzie , die in einem Y, ¿-Diag amm in e p e ie we den können; dies is in Fig. 2 beg enz is , muß also die e wähn e Beziehung gel en. Im üb igen zeig diese Übe legung gleichzei ig, daß X e [0,1J. Fü o > 1 (q < 0) olg dies aus lim X = 1 und X = 0 ü Y = R<x-Uq; le z e es is hie nämlich die minimale F-+CO P oduk ion, die bei nich -nega i em N en s eh . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 70 Hans J. Ramse demons ie . Es lieg nahe, auch hie on Angebo s- und Nach age- ela ion zu sp echen, wobei V (•) die mi de Lohnquo e s eigende Nach- age da s ell . Fig. 2. Einkommens- und Ve eilungsgleichgewich bei Kaldo ianische Exposi ion Fall (b): Fü öllig elas ische E wa ungen (p = pe) i ans elle on (1.7) (1.7)* Y = <9 (1) = y oll Die Ku e des agg egie en Angebo s is in einem Y, p-Diag amm (e s e Quad an on Fig. 1) eine Ho izon ale im Abs and Y o11 on de Abszisse. So e n D (oo, Ao) > Y o11, exis ie ein Gleichgewich , das im- me ein Vollbeschä igungsgleichgewich is ; ü D (oo, Ao) < Y o11 exi- s ie kein Gleichgewich . De Gleichgewich s all beda keine wei e en E läu e ung. Schwie- igkei en dagegen be ei e de Fall nich exis ie enden Gleichgewich s, da Aussagen übe e mu liche Resul a e des Wi scha sp ozesses p in- zipiell nu im Rahmen eine explizi en Ungleichgewich sanalyse zu e en sind14. Diese Sach e hal en beh nich eine gewissen Ku- iosi ä , da die zu Diskussion s ehende Kons ella ion exak de Key- nesianischen dep essed economy en sp ich — eine Si ua ion, zu de en Analyse die Gleichgewich sme hodik ge ade nich aug . Im allgemei- nen behil man sich mi de Hypo hese, daß sich hie die P oduk ion nach de Nach age ich e , wobei zusä zlich angenommen wi d, daß die P eise e wa au dem Ausgangsni eau e ha en. Diese Lösung is 14 Na ü lich e häl man s e s eine Lösung, wenn (1.3) um die Bedingung eines nach un en in lexiblen Nominallohnsa zes e gänz wi d. Alle dings dü e man Keynes schwe lich ge ech we den, wenn man seinen Bei ag au diese meh ode minde i iale Modi ika ion des Allgemeinen Gleichgewich s eduzie . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 Die Lohnquo e im mak oökonomischen Modell 77 (C) VN = °° > 0 < {Jlp O < co O enba s eig die F is igkei beim Übe gang on (a) übe (b) au (c)26. Die olgenden Abschni e o ien ie en sich an diesem Gliede ungs- schema, wobei alle dings — da o mal am ein achs en — mi de in diesem Rahmen „mi le en" F is , also mi Fall (b) begonnen wi d. III. Ungleichgewich bei unelas ischen E wa ungen und zei lose Beschä igungs eak ion 1. (a) Neben den e wähn en Annahmen jlin = oo und ¡¿ep = ßew = 0 soll da on ausgegangen we den, daß — ße = we und dahe e = i e — = 0 — = = cons . Die beiden zule z e wähn en Annahmen we den wei e un en au - gehoben; da ein P oduk i i ä s o sch i nich exis ie , is die An- nahme, daß keine Ve ände ung des Reallohnsa zes e wa e wi d, de F is igkei s o s ellung angemessen27. Faß man Ao + I ( ) = A zusam- men, so e kü z sich (II.1) - (II.8) au olgendes Sys em (111.1) = jnw Ew - ip Ep = [F-1 (Y) - H ( , 0)] - pp [A + (Sp - sw) F~ 1 (Y) - spY] (111.2) Y = min {F [F' -1 ( )], A + (sp — sw) F -1 (Y) + (1 - sp) Y, F[ H ( , 0)]} : = min [C ( ), D ( , Y), A (u)] wobei C (•), D (•) und A (•) im wei e en als kos en-, nach age- und an- gebo sbesch änk e Be eich bezeichne we den. Es is beabsich ig , die Lösung zunächs in einem (Y, ü)-Diag amm da zus ellen, das anschlies- send au seine e eilungs heo e ischen Implika ionen un e such wi d. Als Lösung wi d dabei eine komple e Besch eibung de sich aus be- liebigen, ökonomisch zulässigen (nich -nega i en) Ausgangsposi ionen en wickelnden Bewegungen des Sys ems e s anden. 26 G undsä zlich soll na ü lich auch Fall (c) noch als ku z is ig in de in de mak oökonomischen Analyse üblichen Bedeu ung dieses Te minus e - s anden we den, d. h. es gil imme noch I = = K- Empi ische A bei en, die eine beach liche In lexibili ä on E wa ungen o enba en ( gl. u. a. Solow, 1969), lassen alle dings gewisse Zwei el an de Rele anz diese Abg enzungen au kommen. 27 Diese Annahme is essen iell ü die wei e un en ge o ene Aussage, daß bei kompe i i e Lohn-P eis-Dynamik höchs ens ein S eady-s a e exi- s ie . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 78 Hans J. Ramse (b) Fü den Ein luß des Reallohnsa zes au die Höhe de P oduk ion gil nach (III.2) in den e schiedenen Be eichen o enba dY (IIL3> d ^ D„ C ( ) = F' [F"~l( )] < 0 (Sp-sw)F-HY) 1 -Dy : = D' ( ) = sp - (sp - sw) VF'-1 (Y) _ sn ü uF'-l(Y)=^ A' ( ) = F'-H1 ( , 0) > 0 F Sp sw <1 In Ve bindung mi (III.2) olg da aus, daß C- und D- bzw. D-Be eich einen Swi ch-poin ode g a isch gesp ochen: einen Schni punk im ans eigenden Teil on D (u) au weisen müssen28. Dagegen is die ela- i e Lage on A ( ), insbesonde e die F age de Schni punk e öllig o en, le z lich weil die bes ehenden In e dependenzen zwischen A - bei sangebo und Gü e nach age e nachlässig sind. Bei konka em Ve lau on A ( )29 is dahe ebenso mi keinem wie mi bis zu maxi- mal d ei Schni punk en zu echnen. Ein Beispiel ü zwei Schni - punk e in e schiedenen Be eichen is in Fig. 3 da ges ell 30. De e - s ä k gezeichne e Linienzug is dann de G aph on (III.2). C( ) D( ) F(H) A ( ) min { } AD CD AC Fig. 3. P oduk ion im Ungleichgewich = F'' sp/ 28 Beweis: Fü das maximale des D-Be eichs gil d /dY = D' -1 = 0, d. h. umax (sp — sw) > F'; aus > F [F-l (D ( ))] olg D ( ) > F [F'-i ( )] und dahe nach (III.2) D (umax) > C (umax)- Da nach (III.3) C' (ü) < 0, muß also ein Schni punk ü < u,max und Y < D ( max), d. h. im ans eigenden Teil on D (u) exis ie en. 29 Hin eichend da ü is konka e ode linea e Ve lau de A bei sange- bo sku e. 30 Es wi d wei e un en deu lich, daß mi diesem Beispiel p ak isch alle Schni punk -„Quali ä en" e aß sind. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 Die Lohnquo e im mak oökonomischen Modell 79 Wei e haben wi (III.l) zu un e suchen. Zunächs s ell man es , daß = 0 dann gil , wenn sich ge ade die mi den Anpassungskoe i- zien en gewich e en Übe schußnach agen au beiden Mä k en die Waage hal en, i. e. ¡iw Ew = ¡np Ep gil . Da Ew> 0 ü Y > F [H ( , 0)] = A (u), is die Übe schußnach age au dem A bei sma k obe halb on A( ) posi i (und ice e sa); da Ep > 0 ü >(spY — A)/ (sp — Su;) F-1 (Y) = D_1 (Y), is die Übe schußnach age au dem Gü e - ma k ech s on D ( ) posi i (und ice e sa). Das bedeu e o enba , daß = 0 im sch a ie en Be eich on Fig. 3 und dami auch du ch den Swi ch-poin VAD e läu 31. Diese Schni punk is hie zugleich de einzige gemeinsame Punk on = 0 und (III.2), d. h. es is de einzige S eady-s a e; allgemein exis ie en genau so iele S eady-s a es, wie Swi ch-poin s zwischen A- und D-Be eich exis ie en, und diese sind dann auch die S eady-s a es. Zu S abili ä bleib e ne anzume - ken, daß (III.4) 3 0/3 > = - ^ Hi - np (sp - sw) F~ i(Y)<0 Dami e häl man ü die in Fig. 3 angenommenen Eigenscha en on (III.2) den in olgendem Phasendiag amm, Fig. 4, angedeu e en Ve lau . Man sieh , daß de S eady-s a e ( *,Y*) lokal s abil is , und zwa ü (0) > *, hingegen ü (0) < * ein ungeb ems e Sch ump ungs- p ozeß einse z . Im S eady-s a e he sch Vollbeschä igung, und die a sächliche In la ions a e (= Lohnzuwachs a e) en sp ich de e wa - e en In la ions a e (= e wa e e Lohnzuwachs a e)32; sie kann du chaus posi i sein33. Fü (0) > VAC he sch zunächs Ungleichgewich au beiden Mä k en, und zwa sind Ew< 0 und Ep > 0; in VAC wi d dann Ew = 0, wäh end Ep > 0 bes ehen bleib . Im S eady-s a e he sch Gleichgewich au beiden Mä k en; lieg de Reallohnsa z un e * = VAD, so gil Ew < 0 und Ep = 0. 31 De posi i e Ans ieg on = 0 im Be eich 0 < < umax (D ( )) olg aus 3 Y — = 0 = [uw Hx + up (sp -sw)F~ l (Y)]/[uw F-l' (Y) + pp (sp - (sp - sw) F~ 1' 00)] 32 Dami muß de hie abgelei e e S eady-s a e unabhängig on den An- nahmen übe ie p , /ie w sein. — Eine wei e e Konsequenz is , daß man pa a- doxe weise ( i e w = i *= 0) on le z lich konsis en en esp. a ionalen E wa - ungen sp echen kann (s. Flemming, 1976). Das lieg hie e sich lich da an, daß kein monopolis ische Ein luß o handen is , und gil ü zp, zw > 0 nich . 33 Dabei sind na ü lich die Konsequenzen ü die Poli ik de Zen albank zu beach en. Bei kons an e Geldmenge könn e es zu diese En wicklung nich kommen (s. u.). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 80 Hans J. Ramse Fig. 4. Anpassung on P oduk ion und Reallohnsa z Man mach sich leich kla , daß im Falle zweie S eady-s a es, die ja beide nu Swi ch-poin s zwischen D- und A-Be eich sein können, de obe e S eady-s a e u > i lokal s abil is ü (0) > *u, de un e e dagegen ü e < (0) < *u . — So e n kein S eady-s a e exis ie — weil A (ü) ü < cd insgesam obe halb ode un e halb on D ( ) lieg —, komm es in jedem Falle zu einem Absinken on ü34, bei ela- s ische P oduk ion auch zu einem Absinken on Y35. Es lieg nahe, zwischen den hie en wickel en S eady-s a es und de Lösung des Gleichgewich sansa zes zu e gleichen — und zwa mi de Lösung ü ealisie e E wa ungen. Die Ta sache, daß hie nu zu ällig ad = cd = ac is , schein zu besagen, daß de S eady-s a e eben nu zu ällig mi de Gleichgewich slösung iden isch is . Zusä zlich e wi - end mag sein, daß im S eady-s a e a sächlich die Mä k e ge äum sind — dies wie im Gleichgewich smodell. Zunächs muß beim Ve gleich na ü lich on denselben Vo ausse zungen hinsich lich de Nach age- Funk ion ausgegangen we den. S a (1.5), (1.6) und (1.7)* lau e also das Bezugsmodell wie olg : 34 Fü A( ) = F [H ( 0)] > D ( ) im Be eich (0 < < CD) is Ep = 0, abe Ew < 0, also < 0; ü A ( ) < D ( ) is Ew = 0, abe Ep > 0, olglich eben- alls < 0. A 35 Eine ex eme Si ua ion e gib sich ü sp = sw = s, so daß D ( ) = —. in A Ve bindung mi H (u, 0) = R = cons . So e n nun F (H) > —, s eig ü (0) A > Cd die P oduk ion zunächs bei sinkendem (Ew <0, Ep > 0) bis au — an ( = Cd> Ew < 0, E^ = 0) und bleib anschließend bei wei e em Absinken on kons an . Wäh end des gesam en P ozesess he sch A bei slosigkei . Dagegen kann die In la ions a e — en sp echende E wa ungen o ausge- se z — ebenso wie die Lohnzuwachs a e posi i sein (alle dings na ü lich ß > w). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 Die Lohnquo e im mak oökonömischen Modell (III.5) (111.6) (111.7) Y = A + F-l(Y) (sp - sw) + (1 - sp) Y = F[F'-l(i?)] F'-l(u) = H( , 0) Dieses Sys em is nu zu ällig wide sp uchs ei. Die Bedingungen da ü , daß Konsis enz o lieg , sind abe iden isch mi den Bedingun- gen da ü , daß VAD = VCD = VAC ein i . Denn: (III.6) de inie VAC; das zugehö ige YAC olg aus (III.7); so e n (VAC, YAC) auch (III.5) e üllen, gil o enba VAC = VAD = VCD. Das bedeu e : wenn das Gleichgewich s- modell eine Lösung ha , is sie iden isch mi dem S eady-s a e de Un- gleichgewich sanalyse. Die S ä ke de Ungleichgewich sanalyse lieg da in, daß sie auch bei Inkonsis enz des Gleichgewich ssys ems Aus- sagen e laub . Daß in den auch dann denkba en S eady-s a es die Mä k e ge äum sind, häng mi de T ansak ionen im Ungleichgewich es legenden Hypo hese (III.2) zusammen und de Annahme, daß Ew nich du ch die no ional demand, sonde n du ch die e ec i e demand (Clowe , 1965) bes imm is . (c) Fü die Lohnquo e e häl man aus (III.2) olgende E gebnisse, wobei die „min"-Fo mulie ung au g und de Ta sache zulässig is , daß N/Y eine mi Y mono on zunehmende Funk ion is 36. (III.8) 1 = min mi d — 0 ü o g 1 sp — A/D ( )37 dXD ^ p mi > 0 , da D'( )> 0 S7i d -H( , 0) 38 dlA ^ mi ——— > 0 , da F (•) konka F [H ( , 0)] d So e n o < 1, is also in Fig. 4 eine Anpassung an den S eady-s a e ü (0) > VAC mi eine lau enden Reduk ion de Lohnquo e e bun- den; ü < * sink X g undsä zlich in jedem Falle. So e n das zugehö ige Gleichgewich smodell eine Lösung au weis und dami (s. o.) ü den S eady-s a e des Ungleichgewich sansa zes V* = VAD = VCD = VAC gil , s ell sich im S eady-s a e die Lohnquo e so ein, daß auch nach de Konzep ion des Gleichgewich sansa zes de 36 Bei gegebenem sink also die Lohnquo e mi sinkendem Y. 37 Du ch Ve wendung on = (spY — A)/(sp — s^F-1 (Y) in de De ini- ion de Lohnquo e X = F-^^Y)lY und Subs i u ion Y = D ( ). So e n sp = sw = s, gil X = F-1 (A/s)/(A/s). 38 So e n de A-Be eich Y besch änk , is H (•) na ü lich die a sächliche Beschä igung. 6 Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en 1978/1 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 Hans j. Ramsei A bei sma k ge äum is 39. Die Lohnquo e is hie nach de ühe benu z en Sp ach egelung sowohl g enzp oduk i i ä s- wie k eis- lau heo e isch bes imm . Exis ie ein (eindeu ige ) S eady-s a e, abe keine Lösung des Gleichgewich smodells, so gil * = VAD < VAC. Im S eady-s a e äum die Lohnquo e beide Mä k e, den A bei sma k alle dings nich nach de Konzep ion des Gleichgewich sansa zes, son- de n nach de e ec i e-demand-Konzep ion. Inso e n ließe sich hie zumindes au dem Hin e g und des Gleichgewich smodells on eine nu k eislau heo e ischen Bes immung de Lohnquo e sp echen. Bei- läu iges E gebnis is dann e ne , daß eine allein g enzp oduk i i ä s- heo e ische Bes immung de Lohnquo e im S eady-s a e nich o - kommen kann. Dagegen kann die Lohnquo e in de Anpassungsphase o übe gehend g enzp oduk i i ä s heo e isch de e minie sein, abe g undsä zlich nie k eislau heo e isch, so e n man nu den s abilen Be- eich be ach e 40. Nach diesen E ö e ungen könn e naheliegen, die KaZdo -Theo ie als eine, wenn nich die Ve eilungs heo ie ü den S eady-s a e zu in e - p e ie en, wenn ü die A bei sangebo s unk ion die ein ache e Va ian e H ( , 0) = H gil . Diese Einschä zung kann man olgen, wenn man die spezielle Fo m de lokalen S abili ä des S eady-s a e nich un e - schläg . So können kompa a i -s a ische E wägungen sinn oll nu ü Da enände ungen sein, die Ep e höhen bzw. D ( ) nach links e schie- ben und dami zu eine Reduk ion on X (im S eady-s a e) üh en. Be- kann lich is abe mi de Kaldo -Fo mel ge ade im Zusammenhang mi Poli iken zu E höhung des Lohnan eils a gumen ie wo den. 2. (a) Die Modi ika ion dieses Abschni s bes eh da in, daß ans elle on zp = zw = 0 je z zp, zw > 0 un e such we den soll. Die Annahmen übe den „Monopolg ad" au den beiden Mä k en be üh en nich (III.2); dagegen gil ans elle on (III.1) (III.9) = [¿WEW — [ipEp + z , z : = uw zw - pp zp Man e sieh da aus zunächs , daß die Aussagen des gesam en o igen Abschni s, so e n sie sich au , Y und X beziehen, auch oll gül ig D. h. es gil (III.6). 40 Ein insgesam ähnliches Modell disku ie Schlich (1975). Die Un e - schiede zu unse em Ansa z bes ehen e s ens da in, daß ande s als in (III.l) lediglich on de Höhe des Ungleichgewich s au dem A bei sma k be- s imm is . Zwei ens wi d ans elle on (III.2) mi e zöge e Anpassung ope ie , wobei angenommen is , daß die P oduk ion au Di e enzen zwi- schen „zahlba em" und a sächlichem Reallohnsa z eagie . Dagegen wü de eine e zöge e Ve sion on (III.2) implizie en, daß die P oduk ion au Di - e enzen zwischen „p oduzie ba em" und a sächlichem P oduk eagie . Nu ü diese Va ian e, die bezüglich de Beschä igung on uns wei e un en e wende wi d (s. IV.3), exis ie bishe eine mik oökonomische Beg ün- dung (s. Phelps/Win e , 1970). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 Die Lohnquo e im mak oökonomischen Modell 83 sind, so e n sich die anpassungsmäßig ko igie en Monopolg ade gegen- sei ig kompensie en, d. h. ¡iwzw = /npzp gil . Zu ko igie en sind dagegen die Aussagen übe die In la ions a e (= Lohnzuwachs a e) z.B. im S eady-S a e: auch ü pe = we = 0 he sch ü ¡iwzw = ßpZp > 0 o en- sich lich (Kos en-)In la ion. De Ein luß on z au die Lage on = 0 olg aus 3Y (111.10) = - {uw F - 1 (Y) + pp [sp - (Sp - sw) F'-1 (Y)]} '1 = 0 Diese Ausd uck is nega i , so e n un e halb des nach D (u) maxi- malen Reallohnsa zes lieg (hin eichend) bzw. solange siche ges ell is , daß (3 Y/3 | = 0) > 0 gil 41. Das bedeu e also, daß = 0 im ele- an en Be eich ü z > 0 (z < 0) olls ändig un e halb (obe halb) de ühe en „kompe i i en" Ku e = 0 lieg . Die Konsequenzen ü das ökonomische Geschehen liegen au de Hand. So e n z < 0, d. h. de anpassungsmäßig ko igie e „Monopol- g ad" des Gü e ma k es { pZp) den anpassungsmäßig ko igie en „Mono- polg ad" des A bei sma k es ([nwzw) übe wieg , exis ie kein S eady- S a e meh , gese z den Fall, bei kompe i i en Ve häl nissen habe min- des ens ein S eady-s a e bes anden. Un e diesen Ums änden sink pe manen ab, e bunden u. U. mi einem Absinken on Y (s. o.). So- e n dagegen z > 0, s eig die Anzahl de S eady-s a es — wenn man Fig. 4 als Ausgangslage ü z = 0 annimm — au zwei42, wobei de un e e im D (u)-Be eich liegen muß, de obe e in i gendeinem de an- de en Be eiche. In Fig. 5 is beispielha angenommen, daß u im C (u)- Be eich lieg . Man sieh , daß *e ins abil43, dagegen u ü (0) > *e lokal s abil is . Im Gegensa z zum kompe i i en Fall is also ausge- schlossen, daß die P oduk ion übe länge e Zei hinweg nach agebe- sch änk is . Da wei e hin im Gegensa z zu ühe de S eady-s a e nich zwangsläu ig auch Ew = 0 e üll , kann — wie e wa in Fig. 5 — im S eady-s a e ohne wei e es A bei slosigkei he schen; diese A bei s- Vgl. hie zu (III.2) in Ve bindung mi Fußno e 28. 42 Es is auch denkba , daß im kompe i i en bzw. monopolg admäßig kom- pensie en Fall kein S eady-s a e exis ie , dagegen ü 2 + 0 ein ode zwei S eady-s a es en s ehen. So e n ü 2 = 0 kein S eady-s a e exis ie , weil A ( ) > min [D ( ), C (u)], komm es ü 2 > 0 zu S eady-s a es; so e n A ( ) < D (u) e an wo lich wa , exis ie en S eady-s a es ü z < 0! 43 So e n das A bei sangebo unelas isch is , lieg im Sinne eine kü zlich e schienenen A bei on Wenig (1976) in (Y*, ¡) eine „Ve eilungs alle" o , da P oduk ion und Beschä igung in diesem Punk du ch iw [F-1 (Y) — E] +2 = 0 bes imm sind, also nich on de Hohe de au onomen Nach age ab- hängen. Die Ta sache, daß (Y¡, *e) ins abil is , läß diesen Fall alle dings nich sonde lich in e essan e scheinen. ß* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 04 Hans J. Ramsel losigkei is o enba eindeu ig das E gebnis monopolis ische Ve ze - ung44. In *u is Ep > 0, Ew < 0; so e n we = pe = 0 (hin eichend), gil dann p > 0; daß gleichzei ig w = p, obwohl Ew < 0, is Resul a des e gleichsweise s ä ke en (ko igie en) Monopolg ads des A bei s- ma k es. Fig. 5. Anpassung on P oduk ion und Beschä igung ü z > 0 (b) Zu Bes immung de Lohnquo e im Ungleichgewich is den ü- he en Aus üh ungen nu wenig hinzuzu ügen; sie kann in Übe gangs- phasen g undsä zlich sowohl nach age- wie kos en- ode angebo s- bes imm sein. In de oben da geleg en Bedeu ung is sie in Fig. 5 ü 0< u<VAD k eislau heo e isch, in VAC g enzp oduk i i ä s heo e isch de e minie . Die Un e schiede gegenübe de Si ua ion ausgeglichene Monopol- g ade lieg im Cha ak e des S eady-s a es. Wäh end man ühe es - s ellen konn e, daß die Lohnquo e im S eady-s a e g undsä zlich k eis- lau heo e isch bes imm is und nu zu ällig auch — so e n das Gleich- gewich ssys em konsis en is — g enzp oduk i i ä s heo e isch, sind hie en sp echend einsch änkende Aussagen schwie ige . Eine mögliche Aussage is : Wenn das Gleichgewich ssys em konsis en is , dann wi d ü z > 0 de obe e S eady-s a e im C ( )-Be eich liegen und dahe Ep > 0, Ew < 0 gel en; die Lohnquo e is un e diesen Ums änden g enz- p oduk i i ä s heo e isch bes imm , wenn auch de A bei sma k nich ge äum is . Is das Gleichgewich ssys em inkonsis en , so können du ch E höhung on z on Null au einen posi i en We S eady-s a es e - schiedene P o enienz en s ehen. Lieg beispielsweise die Si ua ion on 44 Läß man einmal o läu ig die F age de In la ions a e auße Be ach , so könn e man a gumen ie en, daß da ü ein höhe e G ad an S abili ä des Sys ems e kau wu de. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 Die Lohnquo e im mak oökonomischen Modell 85 Fig. 5 o (d. h. A ( ) schneide D ( ) on oben), so wi d au jeden Fall de un e e und im Gegensa z zu z = 0 ins abile S eady-s a e im D (u)- Be eich liegen45, d. h. die Lohnquo e k eislau heo e isch de e minie sein; de obe e und lokal s abile S eady-s a e kann einen g enzp oduk- i i ä s heo e ische Bes immung de Lohnquo e implizie en46. Fü o < 1 kann die eindeu ige Fes s ellung ge o en we den, daß die E höhung on zu eine E höhung de Lohnquo e üh ; ü o > 1 e höh sich die Lohnquo e nu , solange de S eady-s a e nach wie o im A ( )- Be eich lieg : ein auch pe saldo a bei sangebo smonopolis isches Sy- s em b auch also keineswegs Ve eilungs o eile ü die A bei nehme zu implizie en. Diese Aussage kon as ie deu lich mi den gängigen Monopolg ad heo ien de Ve eilung. 3. Die bishe angenommene Zen albankpoli ik üh o mal zu eine be äch lichen Ve ein achung des Modells, da dami das Sys em null- homogen in Löhnen und P eisen is . Diese Eigenscha bleib e hal en, wenn man au die Annahme zu ückgeh , daß die Zen albank M/p kons an häl ; de Un e schied zum bishe igen Ansa z bes eh dann nu da in, daß ein Teil de au onomen Ausgaben pe saldo (d. h. übe den Zinssa z) einkommensabhängig is . G undlegende Ände ungen de bishe igen E gebnisse sind nich zu e wa en — allen alls ein wei e hin e minde es Maß an S abili ä . Diese Si ua ion ände sich bei An- nahme au onome , nich eak i e Geldmengenpoli ik de Zen albank. Un e diesen Ums änden muß na ü lich, so e n ein s abile S eady-s a e exis ie , die In la ions a e in diesem Punk s e s de au onom ixie en Zuwachs a e de Geldmenge en sp echen — unabhängig om Monopol- g ad au den be ach e en Mä k en. M. a. W.: Beschä igung, Reallohn- sa z und Ve eilung müssen sich geeigne anpassen. Wi we den diesen Fall wei e un en im Zusammenhang mi elas ischen E wa ungen un e suchen, da eine solche Poli ik ih em Cha ak e nach besse zu den en sp echenden F is igkei s o s ellungen paß 47. IV. De Ein luß e zöge e Beschä igungsanpassung In diesem Kapi el we den Abläu e skizzie , die ü eine man- gelnde Synch onisa ion on Beschä igungs- und Ou pu en scheidung ypisch sind. Dabei we den du chgehend = = cons . sowie pe = w*e 45 Kompa a i -s a ische Ope a ionen mi de Kaldo -Fo mel sind hie also in jedem Falle sinnlos. 46 Auch hie und ge ade hie e miß man eine He ausa bei ung de In- e dependenzen zwischen D ( ) und A ( ), um au diese Weise zu eine Ein- sch änkung de Möglichkei en zu gelangen. 47 Bei unelas ischen E wa ungen exis ie en e wa ungsgemäß im Be eich elas ischen A bei sangebo s T ade-o s zwischen In la ions a e und Beschä - igungsg ad. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 86 Hans J. Ramse = 0 und unelas isches A bei sangebo , i. e. H (•) = H, angenommen48. Das Sys em lau e un e diesen Ums änden (IV.l) = iiw (N-m~ Mp IA + (sp - sw) N-spY]+z (IV.2) Y = min [F (N), A + (sp - sw) N + (1 - sp) F (N)] (IV.3) N = uN {min [F'-l (u), F-i (A + (sp - sw) N + (1 - sp) F (N)), R] Man kann (IV.2) in (IV.l) e wenden und das Sys em un e Benu - zung de ühe einge üh en Abkü zung D ( ,N) wie olg sch eiben49 (IV.4) = zw (N - R) - jAp • max [0, D ( , N) — F (N)] + z (IV.5) N = >uN {min [F -1 ( ), F -1 (D ( , N)), E] - N} • N ~ l So e n S eady-s a es exis ie en, sind sie iden isch mi denen des un- e zöge en Falles. Von zusä zlichem In e esse kann hie also nu die Anpassungscha ak e is ik sein. Als e s es läß sich es s ellen, daß die S abili ä seigenscha en de S eady-s a es quali a i unbe üh bleiben. So is zunächs ü den kompe i i en Fall de S eady-s a e Y* = F (H), * = (s^Y* — A)/(sp — sw) H < F' (H) nu ü gewisse Ausgangsposi ionen s abil, ü ande e nich . Da N > H nich o kommen kann, is (u*, Y*) au jeden Fall ins abil ü (0) < * (hin eichend)50 ode allgemeine : um so ehe s abil, je g öße (0) is . Fü die Bes immung de Lohnquo e im S eady-s a e is au die ü- he en Aus üh ungen zu e weisen. De Ve lau de Lohnquo e im Ungleichgewich is in en scheidendem Maße on de his o ischen Aus- gangssi ua ion abhängig. Fe ne is o z iden ische Ausgangslage (z. B. einem Punk au dem kos enbesch änk en Be eich) ü = oo und 0 < ¿¿; < oo ein öllig un e schiedliches Zei p o il denkba ; mi o <C 1 komm es ü ¡UN = oo zu einem s e en Absinken on X bis au * F~1 (Y*)/Y*, ü 0 < [IN < oo is du chaus zunächs ein s ä ke es Ab- sinken und in de Nähe des S eady-s a e wiede eine E höhung on A möglich. 48 Es wä e sinn olle , abe mi o malen Schwie igkei en e bunden, wenn im olgenden ü Ew nich N, sonde n F -1 (Y) maßgeblich wä e. 49 Es gil 5 (u, N) : = A + (sp - s j N + (1 - sp) F (IV) mi D = (sp - sw) N > 0 ,Dn = (SP -SJV + ( 1 - sp) F' > 0, Dn - F' < 0 ü < max . 50 Fü Ausgangswe e in diesem Be eich is in (IV.4) max [•] = 0, so daß ü IV < R de Reallohnsa z pe manen sink ; dami wi d auch N i gendwann zu sinken beginnen. Fo mal ha ( *. Y*) ü An angswe e (0) < * Sa el- punk eigenscha en; die cha ak e is ische Gleichung des in (u*, Y*) linea isie - en Sys ems lau e <P2 - HN (F'-iD - 1 )-<p - * ¡¿w i y F' -1 D = 0 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 Die Lohnquo e im mak oökonomischen ModeÜ 93 Man wi d dahe sagen können, daß nach den in den le z en Jah en gewonnenen Einsich en in den Cha ak e de Übe schußnach age die Chancen de Wei e en wicklung de mak oökonomischen Theo ie on Beschä igung und Lohnquo e in e heblichem Maß da on bes imm sind, ob es geling , sinn oll beg ünde e Hypo hesen ü die Lohn-P eis- Dynamik zu e a bei en. Fü die wi scha spoli ische Diskussion is die wesen liche Konse- quenz da in zu sehen, daß einmal meh o einem Han ie en mi ein- achen Fo meln zu wa nen is ; und zwa auch bzw. ge ade dann, wenn Ve eilungsp obleme bei höhe em Beschä igungsg ad zu lösen sind. Wie man aus S ellungnahmen des Wissenscha lichen Bei a s beim Bundesminis e ium de Wi scha und aus e schiedenen Gu ach en des Sach e s ändigen a es e sehen kann, gal e wa in de zwei en Häl e de 60e Jah e in de wi scha spoli ischen Diskussion in de Bundes epublik die Kaldo -Fo mel als b auchba es Ins umen de Ve eilungspoli ik. Unse e Analyse ha deu lich gemach , daß in eine Reihe on Fällen KaZdo ianisch angese z e Maßnahmen (z. B. Spa - ö de ung) wi kungslos sind, in ande en Fällen kon ä e E ek e haben ode zumindes nu ku z is ig e olg eich sind. Schließlich sind als „Kos en" in de Regel Beschä igungse ek e zu beach en, die häu ig wegen de e wähn en Ins abili ä en nich au Daue neu alisie ba sind. This s udy analyses he dis ibu ional implica ions o employmen heo y whe e he la e is mean o co e a class o models eaching om he usual Keynesian ex book model o he mo e ecen disequilib ium concep s. In he ex book case, dis ibu ion is always de e mined by elemen s om bo h ma ginal p oduc i i y and Kaldo ian heo y — g an ed a solu ion exis s; consequen ly o o 4= 1, he sha e o wages is no independen o employ- men . Unde simila ly gene al assump ions, he a ious disequilib ium mo- dels conside ed do no pe mi clea -cu conclusions — nei he o he adjus - men p ocess no o hei s eady-s a e. As a esul , one is gene ally unable o de e mine he policy implica ions o his ype o models ha is ob iously supe io o he ex book case. In addi ion, he use o con en ional hypo heses abou wage-p ice-dynamics may lead o se ious s abili y p oblems. Summa y Symbole Y I A L M N K = Sozialp oduk ( eal) = In es i ion ( eal) = au onome Ausgaben ( eal) = Geldnach age = Geldmenge = Beschä igung = Kapi albes and OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.98.1.63 | Gene a ed on 2023-04-04 11:55:16 94 Hans J. Ramsei H = A bei sangebo R = A bei sk ä epo en ial Ew,Ep = Übe schußnach age au A bei sma k , Gü e ma k 1 = Lohnquo e s = (agg egie e) Spa quo e sp = Spa quo e aus Gewinnen s^ = Spa quo e aus Löhnen = Zinssa z ( eal) p, pe = a sächliches, e wa e es P eisni eau w, we = a sächliche , e wa e e Lohnsa z , e = a sächliche , e wa e e Reallohnsa z m = eale Geldmenge o = Subs i u ionselas izi ä ¡^py M w llp> Ko' = Anpassungskoe izien en 2p>zw = monopolis ische Elemen e de P eis-, Lohnbildung V = Gewinns eue -, Lohns eue sa z Li e a u Clowe , R. (1966), The Keynesian Coun e e olu ion: A Theo e ical App ai- sal. In: F. H. Hahn und F. P. R. B echling, Eds., The Theo y o In e es Ra es. New Yo k. Flemming, J. (1976), In la ion, Ox o d. Go don, R. J. (1976), Recen De elopmen s in he Theo y o In la ion and Unemploymen . Jou nal o Mone a y Economics, Vol. 2(2), pp. 185 - 220. Lucas, R. E., and L. A. Rapping (1969), Real Wages, Employmen , and In- la ion. 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