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Angebote im Ganztag gut gestalten. Ein Journal für Angebotsleitungen

Kielblock, Amina,Haas, Timon

Abstract

Frankfurt am Main : DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation 2026, 83 S. Pädagogische Teildisziplin: Schulpädagogik; Sozialpädagogik; als elektronischer Volltext verfügbar

Full text

Kielblock, Amina; Haas, Timon Angebo e im Ganz ag gu ges al en. Ein Jou nal ü Angebo slei ungen F ank u am Main : DIPF | Leibniz-Ins i u ü Bildungs o schung und Bildungsin o ma ion 2026, 83 S. Quellenangabe/ Re e ence: Kielblock, Amina; Haas, Timon: Angebo e im Ganz ag gu ges al en. Ein Jou nal ü Angebo slei ungen. F ank u am Main : DIPF | Leibniz-Ins i u ü Bildungs o schung und Bildungsin o ma ion 2026, 83 S. - URN: u n:nbn:de:0111-pedocs-343524 - DOI: 10.25656/01:34352 h ps://nbn- esol ing.o g/u n:nbn:de:0111-pedocs-343524 h ps://doi.o g/10.25656/01:34352 Nu zungsbedingungen Te ms o use Dieses Dokumen s eh un e olgende C ea i e Commons-Lizenz: h p://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/deed.de - Sie dü en das We k bzw. den Inhal e iel äl igen, e b ei en und ö en lich zugänglich machen sowie Abwandlungen und Bea bei ungen des We kes bzw. Inhal es an e igen, solange Sie den Namen des Au o s/Rech einhabe s in de on ihm es geleg en Weise nennen. This documen is published unde ollowing C ea i e Commons-License: h p://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/deed.en - You may copy, dis ibu e and ende his documen accessible, make adap a ions o his wo k o i s con en s accessible o he public as long as you a ibu e he wo k in he manne speci ied by he au ho o licenso . Mi de Ve wendung dieses Dokumen s e kennen Sie die Nu zungsbedingungen an. By using his pa icula documen , you accep he abo e-s a ed condi ions o use. Kon ak / Con ac : peDOCS DIPF | Leibniz-Ins i u ü Bildungs o schung und Bildungsin o ma ion In o ma ionszen um (IZ) Bildung E-Mail: [email p o ec ed] In e ne : www.pedocs.de Angebo e im Ganz ag gu ges al en 1 E olg eiche Quali ä sen wicklung ü die Ganz agsschule Angebo e im Ganz ag gu ges al en Ein Jou nal ü Angebo slei ungen Amina Kielblock Timon Haas Angebo e im Ganz ag gu ges al en 2 Inhal Vo wo 5 1 Gu e Angebo e ü den Ganz ag 6 1.1 Wa um und wie Ganz agsangebo e wei e en wickeln? 6 1.2 A bei mi dem Jou nal 8 1.3 Übe blick übe die olgenden Kapi el 9 2 G undlagen ü die Angebo skonzep ion 11 3 Angebo ss eckb ie 12 4 Angebo splanung 18 5 Angebo sdesign 21 6 Angebo e ges al en 26 6.1 Zei nu zung und S uk u ie ung 27 6.2 Kogni i e Ak i ie ung 37 6.3 Au onomieun e s ü zung und Pa izipa ion 41 6.4 All agso ien ie ung 45 6.5 Ih e Angebo splanung 49 7 Posi i e Beziehungen ö de n 51 7.1 Kommunika ion 53 7.2 Soziale Eingebundenhei 58 7.3 Kompe enze leben 61 7.4 Ve auen 68 7.5 Ih e Angebo splanung 71 8 Fazi und Ausblick 73 9 Anhang 74 9.1 Li e a u e zeichnis 74 9.2 Vo lagen 79 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 3 Abbildungs e zeichnis Abbildung 1 En wicklungsmodell ü Quali ä im Ganz ag ........................................................... 6 Abbildung 2: Inhal e des Jou nals – Angebo ss eckb ie ........................................................... 12 Abbildung 3: Ziele im S eckb ie o ien ie en sich an den En wicklungsau gaben ........................ 13 Abbildung 4: Beispiel ü einen Angebo ss eckb ie .................................................................. 17 Abbildung 5: Beispiele ü eine didak ische Angebo splanung .................................................. 20 Abbildung 6: Inhal e des Jou nals – Angebo sdesign................................................................. 21 Abbildung 7: Inhal e des Jou nals – Angebo e ges al en ............................................................ 26 Abbildung 11: Too le-Ticke ..................................................................................................... 33 Abbildung 9: Inhal e des Jou nals – Posi i e Beziehungen ö de n ............................................. 51 Abbildung 10: Zielscheiben-Feedback ..................................................................................... 56 Abbildung 12: Ebenen on Leis ungs-Feedback ....................................................................... 64 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 4 Tabellen e zeichnis Tabelle 1: Übe sich – Inhal e des Angebo skonzep s ................................................................. 9 Tabelle 2: Vo lage ü einen Angebo ss eckb ie ....................................................................... 15 Tabelle 3: Vo lage ü eine Angebo splanung ............................................................................ 19 Tabelle 4: F agebogen zu Selbs e lexion – Angebo sdesign ..................................................... 24 Tabelle 5: Planungsübe sich – Angebo sdesign ....................................................................... 25 Tabelle 6: F agebogen zu Selbs e lexion – Zei nu zung und S uk u ie ung .............................. 35 Tabelle 7: Planungsübe sich – S uk u , Regeln und Umgang im Angebo e anke n .................. 36 Tabelle 8: F agebogen zu Selbs e lexion – Kogni i e Ak i ie ung .............................................. 39 Tabelle 9: Planungsübe sich – Ak i ie ung geziel einbauen ..................................................... 40 Tabelle 10: F agebogen zu Selbs e lexion – Au onomieun e s ü zung und Pa izipa ion............ 43 Tabelle 11: Planungsübe sich – Au onomie und Pa izipa ion e anke n ................................... 44 Tabelle 12: F agebogen zu Selbs e lexion – All agso ien ie ung im Angebo ............................. 47 Tabelle 13: Planungsübe sich – All agso ien ie ung e anke n ................................................. 48 Tabelle 14: Übe sich – Geschlossenes und o enes Feedback ................................................. 55 Tabelle 15: F agebogen zu Selbs e lexion – Kommunika ion ................................................... 57 Tabelle 16: Planungsübe sich – Kommunika ion ..................................................................... 58 Tabelle 19: F agebogen zu Selbs e lexion – Soziale Eingebundenhei ...................................... 60 Tabelle 20: Planungsübe sich – Soziale Eingebundenhei ........................................................ 61 Tabelle 21: Selbs we - und mo i a ions ö de liche A ibu ionss ile ......................................... 62 Tabelle 22: F agebogen zu Selbs e lexion – Kompe enze leben s ä ken ................................... 66 Tabelle 23: Planungsübe sich – Kompe enze leben s ä ken ..................................................... 67 Tabelle 24: F agebogen zu Selbs e lexion – Ve auen............................................................. 69 Tabelle 25: Planungsübe sich – Ve auen ö de n ................................................................... 70 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 5 Vo wo Dieses Jou nal is im Rahmen eine Wo kshop eihe und im in ensi en Aus ausch mi pädagogischen Fach- und Leh k ä en im Rahmen on We ks ä en (ALSO-We ks a ) en s anden – an Schulen, die sich in he aus o de nden Lagen be inden und ag äglich mi g oßem Engagemen da an a bei en, ih en Ganz ag wei e zuen wickeln. Die hie zusammenge agenen Impulse, Me hoden und Re lexionsins umen e basie en au ielen Gesp ächen, Beobach ungen und gemeinsamen En wicklungsp ozessen in den Schulen. Sie g ei en au , was sich in de P axis bewäh ha , und e binden diese E ah ungen mi ak uellen wissenscha lichen E kenn nissen zu Quali ä sen wicklung im Ganz ag. De Lesba kei halbe wu de die e wende e Li e a u kapi elweise im Li e a u e zeichnis gebündel . Zum Zei punk des E scheinens handel es sich um die e s e inale Ve sion des Jou nals. Wie de Ganz ag selbs wi d auch dieses Ma e ial in den kommenden Jah en wei e en wickel . Die Si ua ion in Ganz agsangebo en is komplex und gep äg on iel äl igen Rahmenbedingungen, Zielg uppen und P o essionen. Wi haben uns bemüh , diese Komplexi ä sich ba zu machen und zugleich p axisnahe Lösungswege au zuzeigen. Das Jou nal e heb dabei keinen Ansp uch au Volls ändigkei , sonde n läd dazu ein, eigene E ah ungen, Ideen und Pe spek i en einzub ingen und so den En wicklungsp ozess ak i mi zuges al en. Unse besonde e Dank gil den eilnehmenden Schulen, Ganz agsein ich ungen und Mi a bei e :innen, die ih e E ah ungen, ih Wissen und ih e O enhei in diese A bei eingeb ach haben. Ih e kons uk i e Mi a bei und ih ägliche Einsa z ü Kinde und Jugendliche bilden das Fundamen , au dem dieses Jou nal en s anden is . Das Jou nal wu de au Basis eine Wo kshop eihe mi Angebo slei ungen an G undschulen en wickel . Dahe beziehen sich iele de Beispiele und Me hoden au die A bei mi G undschulkinde n. Zugleich sind die da ges ell en Ansä ze so angeleg , dass sie auch ü die A bei mi äl e en Kinde n und Jugendlichen im Ganz ag nu zba und anschluss ähig sind. Wi ho en, dass dieses Jou nal Ihnen An egungen bie e , die eigenen Ganz agsangebo e wei e zudenken – Sch i ü Sch i , mi wissenscha lichem Blick und p ak ischem Gespü . E olg eiche Quali ä sen wicklung ü die Ganz agsschule. Gu e Angebo e im Ganz ag ges al en. Ein Jou nal ü Angebo slei ungen © 2026 on Amina Kielblock und Timon Haas is mi de CC BY 4.0 Lizenz lizenzie . Fü die aus o mulie en Lizenzbedingungen besuchen Sie bi e die URL h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ Angebo e im Ganz ag gu ges al en 6 1 Gu e Angebo e ü den Ganz ag I 1.1 Wa um und wie Ganz agsangebo e wei e en wickeln? In diesem Jou nal inden Sie e schiedene Aspek e, de en Umse zung zu eine gelingenden Du ch üh ung on Ganz agsangebo en bei äg . Dabei handel es sich um e idenzbasie e, p ak ische Handlungsimpulse ü Ih e Angebo e. Ih e Ganz agsangebo e ügen sich in einen Quali ä sen wicklungsp ozess des Ganz ags an Ih em S ando ein ( gl. Abbildung 1). Diese P ozess wi d gemeinsam mi allen Be eilig en ges al e : S eue ung und Lei ung legen die G undlage ü ag ähige S uk u en und eine gu e Zusammena bei , da übe hinaus wi d im Ganz agskonzep ein ganzhei liches Lei bild en wickel . Die Angebo sges al ung übe üh dieses in konk e e Le n- und Bildungsangebo e. Das Zusammenwi ken diese Ebenen äg zu Quali ä und Wi kung des Ganz ags bei. Abbildung 1 En wicklungsmodell ü Quali ä im Ganz ag Quelle: Kielblock & Kielblock, 2026a, S. 15 Das Ziel des o liegenden Tools is es, Sie zu un e s ü zen, Ih e Angebo e p axisnah und undie wei e zuen wickeln, sodass de Quali ä sen wicklungsp ozess in Gesam hei Wi kung en al en kann. Wa um die Quali ä de Angebo e wei e en wickeln? Gu e Ganz agsangebo e sind eng mi de posi i en En wicklung on Kinde n und Jugendlichen e knüp . Dazu gehö en die emo ionale En wicklung, das Sozial e hal en, die Le n o ausse zungen, abe auch die No en, schulische Leis ungen sowie die Bildungs e läu e de Kinde und Jugendlichen. Diese posi i en En wicklungen zeigen sich dann, wenn Ganz agsangebo e eine hohe Quali ä haben. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 7 Was b auchen gu e Ganz agsangebo e? Gu e Angebo e basie en au lang is igen Zielen. Ih e Du ch üh ung is kogni i ak i ie end und sie e möglichen Pa izipa ion und Au onomiee leben. Posi i e In e ak ion und iel äl ige Me hoden un e s ü zen auch die Ges al ung gu e Beziehungen. – Design: Posi i e Wi kungen en al en sich du ch eine lang is ige Teilnahme und den Fokus au konk e e (En wicklungs-/Le n-) Ziele, die konzep ionell e anke sind. – Ges al ung: Sind Angebo e kogni i an egend, gu s uk u ie , un e s ü zen Au onomie, o ien ie en sich zugleich an de All agswel de Kinde und Jugendlichen und e möglichen eine ak i e Mi ges al ung, we den die Angebo e on den Kinde n als quali a i hochwe ige eingeschä z . – Beziehungen: Angebo e we den o allem dann posi i eingeschä z , wenn die Beziehungen zu Angebo slei ungen als posi i wah genommen we den. Zudem haben Angebo e insbesonde e dann posi i e E ek e au die En wicklung on Kinde n, wenn die wah genommene Beziehungsquali ä in dem Angebo hoch is . Um diese Me kmale umzuse zen, soll en die e a bei e en Gedanken, Ideen, pädagogischen Me hoden und Lei linien sowie die didak ische Au be ei ung des eigenen Ganz agsangebo s es gehal en und kon inuie lich wei e en wickel we den. Wa um soll en Angebo e geplan we den? Viele Dinge geschehen im Angebo pa allel und Sie müssen häu ig unmi elba au die E eignisse im Angebo eingehen – ohne lange nachdenken zu können. – Die Geschehnisse lassen sich nich alle o he sehen. – Jede Ih e Handlungen wi d le z en Endes on eine gewissen Anzahl an Kinde n wah genommen und bewe e . – Diese G undp ämisse mach es no wendig, Handlungsmöglichkei en und S uk u ie ungen im Vo hinein zu e a bei en, sodass Sie auch in de unmi elba en Reak ion au ein Wissen an Handlungsop ionen und S a egien zu ückg ei en können. – Übe die Zei we den sich diese S a egien es igen und Ih en P axisall ag e leich e n. – Unse e Fo schung zeig – iele Angebo slei ungen haben ein Konzep , abe die Ganz ags(schul)lei ungen wissen das nich → zeigen Sie Ih e undie e und we olle A bei . Das o liegende Jou nal un e s ü z Sie dabei, Ih e Angebo e zu s uk u ie en und passende Me hoden auszuwählen. Die Umse zung de Me hoden e höh die Quali ä Ih e Ganz agsangebo e und gib Ihnen Handlungssiche hei . Angebo e im Ganz ag gu ges al en 8 1.2 A bei mi dem Jou nal Das Jou nal bes eh aus wissenscha lichen Theo ien und Fo schungsbe unden, die p axisnah au be ei e wu den, sowie aus p ak ischen Beispielen und eine abschließenden Re lexion mi Planungsübe sich . Das Jou nal is mi zwei En wicklungs ools (Angebo ss eckb ie und Angebo splanung) e knüp . So a bei en Sie mi dem Jou nal ✓ Lesen Sie die wissenscha lichen Basics und p ak ischen Handlungsimpulse. ✓ Re lek ie en Sie Ih en eigenen S and. ✓ Se zen Sie eigene inhal liche und didak ische Schwe punk e. ✓ A bei en Sie Ih Angebo aus. Was aus Ih e A bei mi dem Jou nal en s eh – Ein Angebo ss eckb ie , den Sie an die Lei ung/Koo dina ion des Ganz ags geben können. Hie sind alle wich igen In o ma ionen ü einen eibungslosen Ablau des Angebo s en hal en. – Eine Angebo splanung, die Ihnen die konk e e Umse zung s uk u ie . Diese häl Handlungsmöglichkei en und didak ische Umse zungen übe den Angebo s e lau be ei . In de Gesam hei en s eh Ih eigenes Angebo skonzep , das zum einen Ih e A bei gegenübe de Ganz agsein ich ung/-schule anspa en mach und zum ande en Ih e eigenen Dokumen a ion und Wei e en wicklung dien . Wie de aillie soll es sein? Den De ailg ad diese Planung bes immen Sie: – eine kon inuie liche E wei e ung und P äzisie ung Ih es Angebo s übe die Jah e hinweg is denkba . So en s eh eine um ang eiche konzep ionelle und didak ische Planung. – eine ku z- bis mi el is ige, in ensi e Vo be ei ung – auch wäh end Ih Angebo be ei s läu – is eben alls möglich. Unse Tipp – Fangen Sie di ek an. – Planen Sie je Thema Zei slo s in Ih em Kalende ein. – Ve ne zen Sie sich mi ande en Pe sonen an Ih em S ando und auschen Sie sich übe die Themen aus. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 15 Tabelle 2: Vo lage ü einen Angebo ss eckb ie E läu e ung Ti el Ziel Inhal Tease Räumlichkei G uppeng öße Benö ig e Zei Rhy hmus Zielg uppe Benö ig e Ma e ialien, die die Schule s ell Ma e ialien, die die Kinde /Jugendlichen mi b ingen müssen Pe spek i e de Kinde /Jugendlichen Wei e es Op ionale Inhal e: Koope a ions- pa ne :innen Vo be ei ungen Anmeldung Ansp echpe son ü das Angebo Du ch üh ende Pe son Quelle: Kielblock und Kielblock, 2026b, S. 53 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 16 De Angebo ss eckb ie e deu lich die kompe enzo ien ie e Aus ich ung eines Angebo s und s ell siche , dass die Pe spek i en de Kinde sowie ih e ak i e Mi ges al ung on Beginn an mi gedach we den. E dokumen ie zugleich zen ale o ganisa o ische In o ma ionen und so g so ü einen eibungslosen Ablau – auch bei Ve e ungen. Da übe hinaus dien e de Kommunika ion: Kinde , El e n, Schullei ung ode Kolleg:innen e kennen au einen Blick, wo um es im Angebo geh , welche Ziele e olg we den und ü wen es besonde s geeigne is . Beispiel: Angebo ss eckb ie „De ek i -Club“ De „De ek i Club“ is ein Angebo , dass on Ka in Lossen und Kolleg:innen en wickel wu de. Das olgende Beispiel zeig , wie die im En wicklungs ool „Angebo ss eckb ie “ besch iebenen Elemen e p ak isch umgese z we den können. Zwei Ges al ungselemen e sind dabei besonde s wich ig: Ein a ak i e Ti el, de Kinde ansp ich , und ein Tease , de Lus au das Angebo mach . Ti el wie „Lese ö de ung“ wi ken o wenig mo i ie end, wäh end ein Ti el wie „De ek i -Club“ so o In e esse weck und zugleich das Thema Leses a egien spiele isch au g ei . Wenn möglich, soll en Kinde in die Namens indung eingebunden we den. De Tease is ku z, kindge ech und einladend: Du mags De ek i geschich en und lös ge ne spannende Fälle? Dann bis du in diesem Ku s genau ich ig. Inhal lich ziel de „De ek i -Club“ au die Fö de ung on Leses a egien ab – insbesonde e Wiede holungss a egien, Elabo a ionss a egien und O ganisa ionss a egien. Die Kompe enzen un e s ü zen die En wicklungsau gabe „Quali izie en“, da sie ü den schulischen E olg hil eich sind. Fü die Du ch üh ung eigne sich eine G uppeng öße on 8 bis 20 Kinde n bei einem wöchen lichen Rhy hmus mi einem Zei um ang on 60 bis 90 Minu en. Das Angebo ich e sich insbesonde e an Kinde de 4. Klasse. Benö ig we den ein lexibel nu zba e Raum sowie Lesehe e, Lupen, Spiegel und wei e e Ma e ialien, die eigens ändiges A bei en e möglichen. Au de olgenden Sei e inden Sie das komple e Beispiel als S eckb ie . Angebo e im Ganz ag gu ges al en 17 Abbildung 4: Beispiel ü einen Angebo ss eckb ie Quelle: Kielblock & Kielblock, 2026a, S. 146 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 18 4 Angebo splanung IV Das zwei e En wicklungs ool s ell eine „Angebo splanung“ da . Es un e s ü z Sie dabei, Ih Angebo sys ema isch und s uk u ie zu planen. In de Planung können Sie es hal en, – welche zei lichen Abschni e ode Si zungen Sie ans eben, – welche Themen in den jeweiligen Phasen behandel we den und – mi welchen Me hoden Sie die Quali ä des Angebo s siche s ellen und die Beziehungen posi i ges al en wollen. So behal en Sie den Übe blick übe alle zen alen Quali ä sdimensionen und können zugleich dokumen ie en, was be ei s gu unk ionie und an welchen S ellen Wei e en wicklungspo en ial bes eh . Die Spal en de Angebo splanung o ien ie en sich an ün zen alen Pe spek i en: 1. Zei aum: Diese kann sich en wede au einzelne Si zungen ode auch au einzelne hema ische Blöcke inne halb des Angebo s beziehen. 2. Thema: Inhal e, die Sie in dem jeweiligen Zei aum bea bei en möch en. 3. Angebo sdu ch üh ung: S a egien, die ü eine hohe Angebo squali ä so gen und Me hoden, die die jeweilige Si zung s uk u ie en. Meh dazu in Kapi el 6 „Angebo e ges al en“. 4. Soziale Beziehungen: Es we den Me hoden und Ri uale au ge üh , die geziel au den Au bau und die P lege posi i e Beziehungen abzielen. Meh dazu in Kapi el 7 „Posi i e Beziehungen ö de n“. 5. Re lexion: Nach jede Einhei ku z no ie en, wo an Sie e kennen, dass die Si zung gelungen is , und was Sie bei Beda e ände n wü den. Diese Planung kann o lau end e gänz we den – sowohl on Ihnen selbs als auch on Kolleg:innen, die das Angebo mi ges al en. Sie dien als p ak isches Ins umen de Quali ä ssiche ung und als O ien ie ungs ahmen. Ih e Angebo splanung Nehmen Sie sich einen Momen Zei , um die e s en beiden Spal en „Zei aum“ und „Thema“ des En wicklungs ools „Angebo splanung“ ü Ih eigenes Angebo auszu üllen. Im Anhang inden Sie wei e e Vo lagen ü die Angebo splanung. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 19 Tabelle 3: Vo lage ü eine Angebo splanung Zei aum Wann inde die Si zung s a ? Thema Welches Thema behandle ich? Angebo sdu ch üh ung Welche Me hoden e wende ich in den Si zungen? Soziale Beziehungen Wie ö de e ich die sozialen Beziehungen in den Si zungen? Re lexion Wie e kenne ich, dass die Si zung gu wa ? Was wü de ich ände n? Quelle: Kielblock und Kielblock, 2026b, S. 56 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 20 Beispiel ü eine Angebo splanung Nach olgend inden Sie eine exempla isch ausge üll e Angebo splanung, die zeig , wie die e s en Si zungen eines Angebo s ges al e we den können. Quelle: Eigene Da s ellung Abbildung 5: Beispiele ü eine didak ische Angebo splanung Angebo e im Ganz ag gu ges al en 21 5 Angebo sdesign V Dieses Kapi el widme sich dem Angebo sdesign. Das Angebo sdesign besch eib die G undgedanken und P inzipien des Angebo s. Gemeinsam mi den Kapi eln „Angebo e ges al en“ und „Posi i e Beziehungen ö de n“ bilde es die G undlage ü eine du chdach e Angebo splanung, die Sie dabei un e s ü z , einzelne Si zungen ode Abschni e Ih es Angebo s geziel o zube ei en. Abbildung 6: Inhal e des Jou nals – Angebo sdesign Quelle: Eigene Da s ellung Sechs Dimensionen gu e Angebo sdesigns Gu e Angebo sdesigns be ücksich igen sechs zen ale Dimensionen, die siche s ellen, dass alle ele an en Be eiche eine Angebo splanung im Blick bleiben: (1) Vision, (2) Feinziele, (3) Zei , (4) Themen, (5) didak ische Me hoden und (6) die E alua ion und Re lexion. Ziel des Kapi els Die olgenden Inhal e bie en An egungen, – Angebo e geziel und s uk u ie zu planen, – zen ale Aspek e – on de Vision bis zu Re lexion – in den Blick zu nehmen, – und die E alua ion on Beginn an mi zudenken. Dami können Sie die Quali ä und die T anspa enz Ih es Angebo s e höhen. Das mach Ih e we olle A bei sich ba und äg zusä zlich dazu bei, Sie in Ih em Angebo sall ag zu en las en. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 22 Vision Die Vision des Angebo s besch eib , au welche He aus o de ungen Ih Angebo eingeh und was es lang is ig bewi ken soll. Nach de E s ellung Ih es Angebo ss eckb ie s haben Sie be ei s iele Aspek e du chdach . Ve ie en Sie nun die Idee Ih es Angebo s und be ach en Sie Ih Angebo im Ganzen. Was ha sich du ch Ih Angebo bei den Kinde n e ände ? Welche Wi kung ha es ü die Kinde e ziel ? S ellen Sie sich o , Ih Angebo wä e ein Gemälde, das den Momen zeig , an dem Ih Ziel e eich is – was is da au zu sehen? Feinziele Die Feinziele konk e isie en die im S eckb ie o mulie en Kompe enzziele und gliede n sie in e eichba e Teilabschni e. Sie zeigen, wie Kinde die Ziele sch i weise e eichen können – und machen En wicklungs o sch i e sich ba . Gelingende Ziele sind: – konk e o mulie , – an den al e sspezi ischen En wicklungsau gaben o ien ie , – he aus o de nd, abe e eichba , – gemeinsam mi Kinde n e lek ie ba . E appenziele e möglichen den Kinde n ih e eigene Kompe enzen wicklung nachzu ollziehen – und ö de n dadu ch sowohl Kompe enz- als auch Au onomiee leben ( gl. Abschni e 7.3 „Kompe enze leben“ und 6.3 „Au onomieun e s ü zung und Pa izipa ion“). Zei Die zei liche S uk u des Angebo s äg is eben alls wich ig ü die Du ch üh ung ( gl. Abschni 6.1 Zei nu zung und S uk u ie ung). Je nach A des Angebo s kann eine g obe Gliede ung (z. B. Eins ieg – Haup phase – Abschluss) genügen ode eine de aillie e Si zungsplanung e o de lich sein. Themen Übe legen Sie, welche Themen und Inhal e im Mi elpunk s ehen sollen. Sie soll en mi einande e bunden sein, au einande au bauen und an die All agswel de Kinde anknüp en ( gl. Abschni 6.4 „All agso ien ie ung“). Ebenso wich ig is die Abs immung mi Kolleg:innen und ande en Angebo en bzw. dem Un e ich , um Syne gien zu nu zen. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 23 Didak ische Me hoden Das Angebo sdesign leg es , wie Inhal e umgese z we den und welche Le n- und A bei s o men im Mi elpunk s ehen. Dies kann on p ojek o ien ie em A bei en übe eies Spiel bis hin zu o schendem Le nen ode Diskussionen eichen. Wich ig is , dass sie ak i ie end sind ( gl. Abschni 6.2 „Kogni i e Ak i ie ung“). En scheidend is , dass Kinde sich Themen möglichs eigens ändig e schließen und die o mulie en Ziele e eichen können ( gl. Abschni 6.3 „Au onomieun e s ü zung und Pa izipa ion“). E alua ion und Re lexion Ebenso wich ig is es, es zuhal en, wie Feedback und E alua ion ges al e we den. Ziel is , dass die Kinde E ah ungen, Wünsche, und Einschä zungen mi eilen und so zu Wei e en wicklung des Angebo s bei agen können ( gl. u. a. Abschni 7.1 „Kommunika ion“). Das Angebo sdesign besch eib zen ale Bes and eile eine Angebo splanung, die – ausgehend on de Vision – au passenden Feinzielen basie . Wie diese e eich we den können, wi d anhand eine zei lichen und hema ischen S uk u ie ung mi jeweils geeigne en didak ischen Me hoden ausge üh . Die Angebo splanung hil dabei, alle wich igen Aspek e kind- und jugendo ien ie e Ganz agsangebo e im All ag zu be ücksich igen und dien dabei auch als O ien ie ungs ahmen, de ge ade in he aus o de nden Si ua ionen Siche hei bie en kann. Es be ücksich ig – un e schiedliche Le n- und In e ak ions o men, – Spiel äume ü Mi ges al ung, Spon anei ä und indi iduelle Bedü nisse, – Rückzugs äume ü Ruhe und Selbs bes immung, – kla e S uk u en und ließende Übe gänge, um Wa ezei en zu minimie en. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 24 Tabelle 4: F agebogen zu Selbs e lexion – Angebo sdesign Ja Teilweise Noch nich Ich habe eine kla e Vision da on, welche Wi kung mein Angebo ü die Kinde e zielen soll. • • • Meine Ziele sind konk e o mulie , he aus o de nd und an den En wicklungsau gaben de Kinde o ien ie . • • • Ich habe die Ziele meines Angebo s in mögliche e eichba e E appenziele gegliede . • • • Mein Angebo olg eine kla en zei lichen S uk u (z. B. Phasen ode Si zungen). • • • Die gewähl en Themen sind mi einande e bunden und bauen au einande au . • • • Die gewähl en Inhal e beziehen die All agswel de Kinde ein. • • • Ich se ze didak ische Me hoden ein, die eigens ändiges Le nen e möglichen. • • • Ich binde egelmäßig Feedback und Re lexion in mein Angebo ein. • • • Ich übe p ü e egelmäßig, ob meine Planung noch zu den Bedü nissen de Kinde pass , und passe sie gg . an. • • • Quelle: Eigene Da s ellung Auswe ung: Zählen Sie die K euze in „Ja“ und e o en Sie Ih e An wo en: – 7 bis 9: Ih Angebo sdesign is s uk u ie , kindo ien ie und e lek ie . Sie e ügen übe eine kla e Vision und eine sys ema ische Planung. – 4 bis 6: Es bes ehen be ei s iele gu e Ansä ze, die Sie geziel wei e en wickeln können – insbesonde e in den Be eichen Zielkla hei , S uk u ode Re lexion. – 0 bis 3: Ih Angebo sdesign be inde sich noch im Au bau. Eine sch i weise Planung mi Fokus au Vision, S uk u und Me hodenwahl kann hie hil eich sein. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 31 In de Psychologie wi d de Beg i posi i e Ve s ä kung e wende , um den Mechanismus zu besch eiben, dass Pe sonen Ve hal ensweisen häu ige zeigen, wenn sie da ü belohn we den. We den Kinde ü posi i es Ve hal en belohn , zeigen sie dieses Ve hal en häu ige . Möglichkei en posi i es Ve hal en zu ö de n: – e bale/non e bale Reak ionen: Lob, High-Fi e, Lächeln, Nicken ode als He o hebung on Ve hal en – es geleg e Belohnungssys eme: Ticke sys eme, „ e dienba e“ Wochenak i i ä en ode Wunschzei en. Ve hal ens eedback geben De Umgang mi Kinde n e o de es angemessenes Feedback zum Ve hal en zu geben. Im Un e schied zum Leis ungs eedback ( gl. Abschni 7.4 „Kompe enze leben“) bezieh sich Ve hal ens eedback o nehmlich au zwischenmenschliches Ve hal en (wie soziale Kompe enzen) – Leis ungs eedback hingegen is au gabenbezogen und an „objek i en“ Maßs äben bemessen. Das DESC-Sk ip , wie on Ga y Ho nby und Debo ah G ea es besch ieben, is eine Me hode, Feedback zu einzelnen Ve hal ensweisen zu geben: 1. Desc ibe (Besch eiben): Ve hal ensweise besch eiben 2. Explain/Exp ess (E klä en): Wi kung au einen selbs besch eiben (Ge ühle ausd ücken) 3. Speci y (Spezi izie en): Ve hal ensal e na i e besch eiben (Wunsch o mulie en) 4. Consequences (Konsequenzen): (posi i e) Konsequenzen ü gewünsch es Ve hal en o mulie en Das DESC-Sk ip is da au ausge ich e , Bezug au konk e e Ve hal ensweisen zu nehmen und diese mi Wünschen und möglichen Konsequenzen da zulegen. Als Konsequenzen we den dabei die posi i en E ek e de Umse zung de Bi e e s anden. Möch en Sie z. B., dass ein Kind in Zukun die Hand heb , ans a einzu u en, könn en Sie ihm als Konsequenz mi eilen, dass Sie ihm/ih dann ge ne zuhö en we den. Too ling Das Too ling s ell ein Spiel da , bei dem Kinde sich gegensei ig ü p osoziales Ve hal en belohnen, indem sie sogenann e Too le-Ticke s aus üllen und spä e kleine Belohnungen e hal en. Die nach olgend o ges ell en Inhal e o ien ie en sich an den Aus üh ungen on Anne-Ma ie Hin z sowie Baileigh A. Ki kpa ick und Kolleg:innen. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 32 Ziel des Spiels: in eine o gegebenen Zei (z. B. eine Si zung lang) eine o ab gemeinsam ausgemach e Anzahl an Too les e eichen. Dadu ch bekommen die Kinde einen An eiz p osoziale Ve hal ensweisen zu zeigen, was das Angebo sklima ö de . Bedingung: mi den Kinde n besp echen, welche Ve hal ensweisen au ein Ticke gesch ieben we den dü en und wie das Spiel genau abläu . Die Kinde e s ä ken sich dann wäh end des Spiels (und auch nach dem Spiel) gegensei ig, weil sie au p osoziale Ve hal ensweisen de ande en ach en, sie wah nehmen und als solche ane kennen. Sch i e: 1. Vo be ei ung a. Ticke s o be ei en b. Klassen egeln es hal en c. E wünsch es Ve hal en kla benennen d. Sammlung on möglichen Belohnungen e. T anspa en e Übe sich e möglichen . Posi i es Ve hal en e kennen und benennen können 2. Posi i es Ve hal en ande e Kinde (Too le-Ticke s) es hal en 3. Too les sammeln und e einba e Punk zahl in de Runde e eichen 4. Belohnung bekommen Beispiele ü Belohnungen: – 10 Minu en (besonde e) Spielzei – E was, das die Kinde sich selbs wünschen – E was aus eine kleinen Übe aschungsbox auswählen dü en Wich ig is , dass die Kinde hie Dinge e dienen können, die ü sie einen subjek i hohen We haben. Das heiß : Sie müssen sich au die Belohnung euen können. Es müssen keine ma e iellen Belohnungen im Mi elpunk s ehen, häu ig eichen (je nach Al e sg uppe) auch besonde e Ak i i ä en, eie Zei en ode ähnliches. Au de nächs en Sei e inden Sie ein Beispiel ü ein solches Too le-Ticke . Au diesem wi d zum einen e me k , we bei eine gu en Ta (also eine zu o abgesp ochenen p osozialen Ve hal ensweise) beobach e wu de. Zum ande en wi d da au auch e me k welche gu e Ta dies wa , we sie beobach e ha und ebenso wem die Ta gehol en ha . Angebo e im Ganz ag gu ges al en 33 Abbildung 8: Too le-Ticke Quelle: Hin z, 2014, S. 441 Mi S ö ungen sou e än umgehen Auch bei gu e S uk u und kla en Regeln e en S ö ungen au – sie gehö en zu jede G uppena bei . Wich ig is , uhig, ane kennend und zielo ien ie zu eagie en. G undsä zlich gil : – Hin e ielen Ve hal ensweisen s ehen Bedü nisse. – Kinde zeigen S ö ungen sel en „g undlos“ – häu ig suchen sie Au me ksamkei , Ane kennung, b auchen Bewegung ode d ücken ein ande es Bedü nis aus. Das E kennen diese Hin e g ünde is en scheidend ü den kons uk i en Umgang. Typische Bedü nisse hin e s ö endem Ve hal en können sein: – Au me ksamkei gewinnen. – Kon lik e ausd ücken. – Ane kennung suchen. – Kon olle behal en ode Un e legenhei e meiden. – Ande e Bedü nisse, wie Bewegung ode Ruhe benö igen (ode auch Toile e, …). Diese Lis e läss sich e wei e n, denn die Bedü nisse on Kinde n, sowie allgemein on Menschen, sind seh iel äl ig. Ebenso iel äl ig sind auch die Ausd ucksweisen, die Menschen ü die Kommunika ion ih e Bedü nisse an die Außenwel nu zen bzw. nu zen können. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 34 Im pädagogischen All ag is es wich ig zu e kennen, welche U sachen hin e bes imm en Ve hal ensweisen on Kinde n s ehen. So können passende Maßnahmen zielge ich e eingese z we den. Fü Angebo slei ungen, die nu wenige S unden p o Woche an de Schule e b ingen, is de Aus ausch mi dem Team im Ganz ag besonde s hil eich. P ä en i e S a egien Viele S ö ungen lassen sich e meiden, wenn S uk u , Ri uale und Regeln kla sind. Da übe hinaus hel en: – Ve an wo ung übe agen (kleine Diens e ode Rollen, gl. Abschni 6.3 „Au onomieun e s ü zung und Pa izipa ion“). – Bewegung geziel einplanen. – Posi i es Ve hal en konsequen e s ä ken – Beziehungen s ä ken ( gl. Kapi el 7 „Posi i e Beziehungen ö de n“). Reak i e S a egien ‚Reak i ‘ sind S a egien, die nach eine S ö ung eingese z we den, um die Si ua ion zu be uhigen bzw. zu klä en. Wenn S ö ungen au e en, hel en be uhigende und o ab bekann e Reak ions o men: – Non- e bale Signale: ein ku ze Blickkon ak ode ein e einba es Handzeichen – uhig, ohne Ö en lichkei . Sie dienen de E inne ung an die bes ehenden Regeln. – Posi i es Ve hal en he o heben: Das Kind loben, das ge ade uhig ode hil eich is – s a die S ö ung zu kommen ie en. – Al e na i en au zeigen. S a „Lass das!“ besse „Mach das bi e so…“. Auch das Übe agen eine Au gabe kann eine Handlungsal e na i e da s ellen. ( gl. Abschni 7.1 „Kommunika ion“) – Time-In: Das Kind ku z neben sich holen, um Ruhe he zus ellen – ohne Ausschluss ode S a e. Das s eh im Gegensa z zum Time-Ou , bei denen die Kinde ausgeschick we den. S a au s ö ende Wo meldungen zu eagie en, wi d das Ve hal en igno ie . Zugleich wi d das posi i e Ve hal en (melden) eines ande en Kindes he o gehoben. So e kenn das Kind, dass Melden e wünsch is und zu We schä zung üh . Melde es sich da au hin, soll e es unmi elba d angenommen und eben alls da ü gelob we den. Du ch diese wiede hol e posi i e Ve s ä kung we den s ö ende/he aus o de nde Ve hal ensweisen meis eduzie und du ch angemessenes Ve hal en e se z – ein Gewinn ü das Kind und die gesam e G uppe. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 35 P oblem on eak i en Me hoden als Einzels a egie Ein zen ales P oblem eak i e Me hoden läss sich an dem Dilemma de Au me ksamkei s e eilung bei S ö ungen skizzie en. Im Sinne de Ve s ä kung we den Ve hal ensweisen häu ige gezeig , die mi angenehmen Reak ionen „belohn “ we den. Die Au me ksamkei bzw. Zuwendung on Bezugspe sonen läss sich als eine solche angenehme Reak ion beg ei en. E häl ein Kind also z. B. sel en ü posi i e Ve hal ensweisen Au me ksamkei , zeigen sich hie kaum e s ä kende Tendenzen. E häl ein Kind au de ande en Sei e jedoch häu ig Au me ksamkei ü e mein lich s ö ende Ve hal ensweisen, wi d es diese häu ige zeigen, um meh Au me ksamkei zu e langen. Dabei is nich en scheidend, ob die zugewiesene Au me ksamkei adelnd ode posi i is . Sie wi d on dem Kind zunächs als e was posi i es in e p e ie . Du ch die Re lexion mögliche Hin e g ünde lassen sich die Bedü nisse hin e (s ö endem) Ve hal en e kennen. Da au kann mi non e balen Signalen, dem He o heben posi i en Ve hal ens ode dem Anbie en on Handlungsal e na i en eagie we den. Welche Me hode geeigne is , häng on de Si ua ion, de G uppe, de Beziehung und dem Kind ab. Hil eich is es häu ig das gewünsch e Ve hal en kla zu benennen und Absp achen zum gemeinsamen Umgang mi bes imm en Si ua ionen zu e en. Tabelle 6: F agebogen zu Selbs e lexion – Zei nu zung und S uk u ie ung Ja Teilweise Noch nich Is de Ablau meines Angebo s ü Kinde kla , wiede keh end und allen Kinde n bekann ? • • • Gib es Ri uale ode Signale, die den Beginn, Übe gänge und das Ende ma kie en? • • • Habe ich Ak i i ä en o be ei e , um Lee lau und Wa ezei en zu übe b ücken? • • • Sind Regeln gemeinsam mi den Kinde n e a bei e und sich ba im Raum? • • • Sind Regeln p ägnan , posi i und ü alle e bindlich o mulie ? • • • Fö de e ich posi i es Ve hal en geziel (z. B. du ch Lob, Punk e, Feedback)? • • • Bie e ich den Kinde n hil eiches und kons uk i es Feedback zu ih em Ve hal en an? • • • Nu ze ich angemessene Me hoden, um au S ö ungen zu eagie en? • • • Bin ich (du ch das Team) übe die Kinde in o mie , um de en Ve hal en besse e s ehen zu können? • • • Quelle: Eigene Da s ellung Angebo e im Ganz ag gu ges al en 36 Auswe ung: Zählen Sie die K euze in den Felde n „Ja“ und e o en Sie Ih e An wo en: – 7 bis 9: Ih Angebo is kla s uk u ie und gu o ganisie . Die Kinde p o i ie en on wiede keh enden Abläu en und anspa en en Regeln. Nu zen Sie Ih e bes ehenden Rou inen geziel zu En las ung und zu S ä kung on Selbs s ändigkei . – 4 bis 6: Eine solide Basis is o handen. Übe legen Sie, an welchen S ellen Sie noch meh Kla hei ode P ä en ion scha en können – e wa du ch neue Ri uale, gemeinsam en wickel e Regeln ode du ch besse e Vo be ei ung au Übe gänge. – 0 bis 3: Ih e S uk u is ak uell noch ins abil ode s a k on spon anen En scheidungen abhängig. Beginnen Sie mi kleinen, wiede keh enden Rou inen (z. B. S a signal, Au äumlied, kla e Ablau plan) und bauen Sie da au sch i weise au . Tabelle 7: Planungsübe sich – S uk u , Regeln und Umgang im Angebo e anke n Aspek Lei agen zu Planung Ideen ü die Umse zung Check Ablau und Übe gänge Welche Ri uale ode S uk u en hel en, den Ablau o he sehba zu machen? – Beg üßungs i ual – Symbolka en ü Phasen – Call-and-Response-Signal • Wa ezei en und Lee lau Wo en s ehen Wa ephasen? Wie kann ich sie p oduk i ges al en? – „Ideens a ion“ ode kleine Teamspiele – Lesekis e/Bas els a ion – ku ze „Ruheimpulse“ • Regeln Wie en s ehen Regeln im Angebo und wie we den sie sich ba ? – Gemeinsame Regelcha a – D ei zen ale Regeln au Plaka – Symbolische Un e sch i en • Konsequenzen und Ve s ä kung Wie kann ich konsequen und ai eagie en, ohne zu bes a en? – Logische Konsequenzen (s a S a en) – Punk e ode Feedbacksys em – Lobkul u • Umgang mi S ö ungen Welche S a egien nu ze ich, wenn Kinde un uhig ode lau we den? – Non e bale Signale – Time-In s a Time-Ou – Al e na i en au zeigen • Teamkommunika ion Wie so ge ich ü Aus ausch mi Kolleg:innen übe Kinde und Abläu e? – Ku zabsp achen mi Team – Re lexionsno iz im Angebo splan – gemeinsame Regelabs immung • Quelle: Eigene Da s ellung Angebo e im Ganz ag gu ges al en 37 6.2 Kogni i e Ak i ie ung Kogni i e Ak i ie ung besch eib P ozesse, die das Denken, F agens ellen und Ve s ehen de Kinde an egen. Sie gil als is ein Quali ä sme kmal wi ksame Bildungsp ozesse im Ganz ag. Ziel is es, Kinde zu un e s ü zen, eigens ändig Ideen zu en wickeln und ein e ie es Ve s ändnis zu e langen – unabhängig da on, ob sie ein Ins umen le nen, eine Geschich e lesen, e was bauen ode ein spo liches Ziel e olgen. Kinde p o i ie en besonde s, wenn sie in Angebo en ak i zum Nachdenken und Hin e agen ange eg we den: Neugie en wickeln, Hypo hesen bilden, En scheidungen e en und ih e eigenen Lösungswege inden. Denken an egen – E lebnisse ges al en Ganz agsangebo e sind iel äl ig und e möglichen Le nen au un e schiedlichen Ebenen. E lebniso ien ie e und spiele ische Zugänge können in jedem Themen eld eingese z we den, um Neugie on Kinde n zu wecken und ih e Ak i i ä zu ö de n. O ene F agen wie „Was denks du passie , wenn wi das ande s machen?“ egen die Kinde zum Nachdenken an und e ö nen Raum ü eigene Hypo hesen. Ein ein aches Mi el Ak i i ä zu ö de n sind Rä sel, Challenges ode Fo schungsau gaben, bei denen Kinde zunächs Ve mu ungen äuße n und gemeinsam Wege zu Lösung inden. Wi d das Angebo in einem e zähle ischen ode an asie ollen Rahmen eingebe e , en s eh ein ak i ie ende Kon ex : Die G uppe e olg ein gemeinsames Ziel, a bei e an eine Mission ode lös ein P oblem, das Bedeu ung ha . Wandeln Sie eine Bas elau gabe in eine „geheime Mission“ um, bei de alle Kinde einen Gegens and ü die gemeinsame Fan asiewel ges al en. Bewegungen nu zen – Au me ksamkei e hal en Kogni i e Ak i ie ung is auch mi kö pe liche Ak i i ä e bunden. Ku ze Bewegungsspiele in Übe gangsphasen ode Wa ezei en hal en die Konzen a ion au ech und un e s ü zen das Le nen, wenn sie mi den Inhal en des Angebo s e bunden we den. Dies hil den Kinde n nich nu dabei die Inhal e besse zu beg ei en und zu le nen, sonde n locke zugleich das Angebo au . Angebo e im Ganz ag gu ges al en 38 Beim Lesen eines Mä chens spielen die Kinde Bewegungen de Figu en nach ode e schließen In o ma ionen aus dem Tex du ch kö pe liche Da s ellung. En scheidungs eihei und Le n-/A bei so e Kogni i e Ak i ie ung en s eh auch do , wo Kinde aus Wahlmöglichkei en schöp en: zwischen Themen, Ma e ialien, Me hoden ode A bei so en. Wenn sie selbs en scheiden dü en, wo und wie sie a bei en, s ä k das ih Ge ühl on Au onomie ( gl. Abschni 6.3 „Au onomieun e s ü zung und Pa izipa ion“) und eg zugleich eigens ändiges Denken an. Flexible Le n- bzw. A bei so e e wa Teppich, So a ode Tischinseln ei wählen zu können, e höh die Mo i a ion und un e s ü z die En scheidungs eihei (Au onomie) de Kinde . So können G uppena bei en, je nach Thema und A bei sweise, an un e schiedlichen S ellen im Raum s a inden. Wich ig is auch de Wechsel zwischen indi iduellen und gemeinscha lichen Phasen: Wäh end manche Kinde liebe in Ruhe ü sich a bei en, is ande en Kinde n die Zusammena bei mi ande en wich ige . Eigenes Wissen eilen – Expe :innen ollen ges al en Kogni i e Ak i ie ung bedeu e auch, Kinde als Wissende e ns zu nehmen. Wenn sie Themenbe eiche o s ellen, in denen sie sich auskennen, e leben sie sich als kompe en und bedeu sam ü die G uppe. Zugleich müssen sie übe legen, wie sie ih Wissen e s ändlich wei e geben – ein P ozess, de ie es Ve s ehen e o de . Suchen Sie gemeinsam mi den Kinde n nach An wo en au ih e F agen: Wen können sie agen? Wo können sie eche chie en? Das s ä k Eigens ändigkei und Neugie . Ve knüp ungen scha en – Denken e ie en Ak i ie es Denken bleib nich isolie . Es b auch Ve knüp ungen zum All ag und zu Lebenswel de Kinde . Dabei we den e le n es Wissen und e wo bene Kompe enzen ans e ie . Da aus en s eh Ve s ändnis in g öße en Zusammenhängen. Auch in de Fußball-AG können Kinde analysie en, welche Spielzüge gu unk ionie haben – und wa um. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 39 Diskussionen und Re lexionen soll en demen sp echend es e Bes and eil eines Angebo es sein: F agen, wie – „Was ha dich übe asch ?“ – „Was wü des du beim nächs en Mal ande s machen?“ – „Was wa die schwie igs e S elle ü dich?“ – „Welche Idee ha euch als G uppe wei e geb ach ?“ egen Kinde an, übe ih eigenes Denken, Handeln und En scheiden nachzudenken. Kogni i e Ak i ie ung im Ganz ag bedeu e , Kinde als denk-, o schungs- und ges al ungs ähige Pe sönlichkei en e ns zu nehmen. Sie zeig sich do , wo Kinde nich nu Au gaben e üllen, sonde n F agen s ellen, Hypo hesen en wickeln, e lek ie en und Neues in Beziehung zu Bekann em se zen. Tabelle 8: F agebogen zu Selbs e lexion – Kogni i e Ak i ie ung Quelle: Eigene Da s ellung Ja Teilweise Noch nich Fo de n meine Au gaben die Kinde dazu he aus, nachzudenken, zu beg ünden ode eigene Lösungen zu inden? • • • Gib es im Angebo Si ua ionen des F agens, Fo schens ode En deckens? • • • We den Kinde dazu ange eg , eigene Hypo hesen ode Ideen zu en wickeln? • • • Gib es spiele ische ode e lebniso ien ie e Elemen e, die Denken und Handeln e binden? • • • Nu ze ich Bewegung ode Wechsel de Le no e, um Konzen a ion und Denken zu un e s ü zen? • • • Können Kinde ih Wissen mi ande en eilen ode p äsen ie en? • • • S elle ich Bezüge zu All agswel de Kinde he ? • • • En häl mein Angebo Phasen de Re lexion („Was habe ich gele n ?“ / „Was wa schwie ig?“)? • • • Sehe ich Kinde als o schende und k ea i e Pe sönlichkei en? • • • Angebo e im Ganz ag gu ges al en 40 Auswe ung: Zählen Sie die K euze in den Felde n „Ja“ und e o en Sie Ih e An wo en: – 7 bis 9: Ih Angebo ak i ie be ei s au hohem Ni eau. Wei e so – o allem Re lexion geziel einplanen. – 4 bis 6: Gu es Fundamen . Übe legen Sie, wo Sie En scheidungs eihei und Neugie noch s ä ke ö de n können. – 0 bis 3: S a en Sie klein – z. B. mi eine o enen F age, einem Fo schungsau ag ode eine „Expe :innen olle“. Tabelle 9: Planungsübe sich – Ak i ie ung geziel einbauen Aspek Lei agen zu Planung Ideen ü die Umse zung Check Neugie wecken Wie kann ich das Thema so s a en, dass Kinde übe asch ode in e essie sind? – Eins ieg mi Rä sel ode Expe imen – „Was wä e, wenn…?“-F age – Eine Geschich e ode Mission als Au hänge • Eigenes Denken an egen Wo im Angebo sollen Kinde Hypo hesen bilden, En scheidungen e en ode disku ie en? – Kinde planen Teilau gaben selbs – Abs immungen übe Vo gehen – Re lexions agen s a Bewe ung • E lebnis scha en Wie wi d Denken mi E leben e bunden? – Handlungso ien ie e Au gaben – Geschich en, Spiele, k ea i e Ausd ucks o men • Bewegung einbeziehen Wie kann Bewegung in den Ablau in eg ie we den? – Bewegungsau gaben zwischen Phasen – Le ninhal e mi Bewegung koppeln • Raumges al ung nu zen Welche O e un e s ü zen un e schiedliche Le nphasen? – Rückzugso e ü Denken – Flächen ü G uppena bei – Ma e ial ische ü Expe imen e • Expe :innen olle s ä ken Wie können Kinde Wissen wei e geben ode p äsen ie en? – Mini-P äsen a ionen – Fo sche :innen-Wand – Kinde e klä en den Jünge en e was • Re lexion e anke n Wann e lek ie en Kinde ih Denken und Handeln? – Re lexions agen am Ende – Symbolka en („Das wa heu e neu ü mich…“) • Quelle: Eigene Da s ellung Angebo e im Ganz ag gu ges al en 47 Re lexion und Aus ausch übe All agse ah ungen All agso ien ie ung ende nich mi de Ak i i ä selbs . Re lexion mach aus All agse lebnissen Le ngelegenhei en: Wenn Kinde übe ih e E ah ungen sp echen, Un e schiede wah nehmen und neue Pe spek i en en wickeln, wi d All agswissen bewuss . F agen wie „Was machs du zu Hause ähnlich?“, „Was wa heu e ande s als sons ?“ ode „Wie kanns du das Gele n e im All ag geb auchen?“ egen an, E leb es zu e knüp en und zu e a bei en. Tabelle 12: F agebogen zu Selbs e lexion – All agso ien ie ung im Angebo Ja Teilweise Noch nich Die Themen meines Angebo s beziehen sich au den All ag de Kinde . • • • Ich beobach e egelmäßig In e essen und ak uelle Themen de Kinde . • • • Ich kann mein Angebo lexibel an neue Si ua ionen ode Bedü nisse anpassen. • • • Kinde üh en p ak ische All agshandlungen aus (Kochen, We ken, Einkau en, Planen). • • • Ich nu ze gelegen lich O e auße halb de Schule (Exku sionen, Koope a ionen). • • • All agssi ua ionen we den im Angebo du ch Rollenspiele ode Simula ionen e lebba . • • • Ich se ze digi ale und analoge Me hoden geziel ein. • • • Kinde e lek ie en ih e E ah ungen und ziehen Bezüge zu ih em All ag. • • • Ich be ücksich ige un e schiedliche All ags eali ä en (soziale, kul u elle Hin e g ünde). • • • Quelle: Eigene Da s ellung Auswe ung: Zählen Sie die K euze in „Ja“ und e o en Sie Ih e An wo en: – 7 bis 9: Ih Angebo is s a k all agso ien ie . Es e knüp All ag, Le nen und E ah ung au hohem Ni eau – siche n Sie diese Rou inen und dokumen ie en Sie gelungene Beispiele. – 4 bis 6: Es bes ehen solide All agsbezüge. P ü en Sie, wo Sie den All ag noch sich ba e einbinden können – z. B. du ch eale O e ode Re lexionsphasen. – 0 bis 3: Ak uell ehl de kla e Bezug zu All agswel de Kinde . Beginnen Sie mi ein achen Sch i en: ein All agsgegens and, eine Beobach ungsau gabe ode ein Gesp äch übe E lebnisse auße halb de Schule. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 48 Tabelle 13: Planungsübe sich – All agso ien ie ung e anke n Aspek Lei agen zu Planung Ideen ü die Umse zung Check Bedü nisse und In e essen Welche Themen sp echen Kinde ak uell an? – Gesp ächs- und Beobach ungsno izen – „Themen ada “-Plaka • Flexibili ä Wie kann ich spon an eagie en, ohne das Ziel zu e lie en? – Va iable Au gaben o ma e – o be ei e e Al e na i en • All agssi ua ionen Welche All agssi ua ionen kann ich inhal lich au g ei en? – Schule – Familie und F eizei – Mediennu zung – E näh ung • P ak ische Handlungen Wie kann ich Tun und Le nen e binden? – Kochen – Handwe ken – Planen, Bauen, Repa ie en • Reale O e Welche O e im Um eld sind Le ngelegenhei en? – Supe ma k – Museum – We ks a – Spielpla z – Biblio hek • Simula ionen und Rollenspiele Wie kann ich All ag spiele isch e ah ba machen? – Rollenspiele – Einkau en – S ei gesp äche • Digi ale/analoge Me hoden Wie kann ich beides kombinie en? – Fo o-Tagebuch – Podcas s – Collagen – QR-Code-Rallye • Re lexion und Aus ausch Wann und wie e lek ie en wi All agse ah ungen? – Gesp ächs unden – Tagebuch – „Heu e wa wie…“-Ka en • Di e si ä im All ag Wie be ücksich ige ich un e schiedliche Lebens eali ä en? – Ma e ialien – Sp ache – Beispiele und Zugänge p ü en • Quelle: Eigene Da s ellung Angebo e im Ganz ag gu ges al en 49 6.5 Ih e Angebo splanung Zum Abschluss des Themas „Angebo e ges al en“ möch en wi Sie einladen, die gewonnenen E kenn nisse in Ih e konk e e Angebo splanung zu übe agen. Nehmen Sie sich einen Momen Zei , um die Spal e „Angebo sdu ch üh ung“ au dem En wicklungs ool „Angebo splanung“ – en sp echend Ih e geplan en Zei slo s – auszu üllen und zu p äzisie en. So b ingen Sie Ih bishe iges Know-how mi den neuen Ideen zusammen und hal en Ih e didak ischen Übe legungen sys ema isch es . No ie en Sie ku z, welche neuen Impulse Sie di ek e p oben möch en – und wie Sie de en Wi kung beobach en können. 1. Das möch e ich in meinem Angebo ausp obie en … __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ 2. Diese Me hoden ode S uk u en möch e ich beibehal en … __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ Angebo e im Ganz ag gu ges al en 50 3. Das möch e ich genaue beobach en ode e aluie en … __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ 4. Dabei b auche ich Un e s ü zung ode Aus ausch mi … __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ 5. So kann ich meine E gebnisse es hal en und wei e geben … __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ Angebo e im Ganz ag gu ges al en 51 7 Posi i e Beziehungen ö de n VII Das nach olgende Kapi el widme sich einem Thema, das neben S uk u , Ak i ie ung, Au onomie und All agso ien ie ung zu Quali ä on Ganz agsangebo en bei äg : de Ges al ung posi i e Beziehungen. Die Fo schungse gebnisse on Na alie Fische , Felix B ümme und Hans Pe e Kuhn zeigen, dass posi i e Beziehungen im Ganz ag die wah genommene Angebo squali ä e höhen. Posi i e soziale Beziehungen sind du ch gegensei iges Ve auen und We schä zung gekennzeichne . Sie en s ehen, wenn Kinde sich in ih e Indi iduali ä angenommen ühlen, ih e Meinungen und Bedü nisse be ücksich ig we den, ih e Fähigkei en gesehen we den und sie sich in ih e Umgebung siche ühlen. Zen al is die E ah ung on Un e s ü zung und Ve lässlichkei , die Kinde n O ien ie ung bie e , jedoch zugleich ih e Eigens ändigkei ö de . Abbildung 9: Inhal e des Jou nals – Posi i e Beziehungen ö de n Quelle: Eigene Da s ellung Bedeu ung pädagogische Beziehungen Pädagogische Beziehungen un e scheiden sich on ei gewähl en F eundscha en ode auch El e n-Kind-Beziehungen. Annedo e P engel mach deu lich, dass pädagogische Beziehungen A bei sbeziehungen sind, die du ch Un eiwilligkei gekennzeichne sind. Kinde können in de Schule nich selbs en scheiden, zu welchen E wachsenen (pädagogische Fachk ä e, Leh k ä e, usw.) sie Beziehungen au bauen. Diese en s ehen inne halb o gegebene S uk u en – und sind asymme isch: E wachsene e ügen übe meh E ah ung, pädagogische Kompe enzen und o male Be ugnisse. Gleichzei ig agen sie die Ve an wo ung, diese Posi ion e lek ie und posi i ü Beziehungen zu nu zen. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 52 Pädagogische Beziehungen sind nich zu ällig – sie sind ges al ba . Ih e Ausges al ung beein luss , wie Kinde sich wah nehmen, be eiligen und en wickeln. Besonde e He aus o de ungen Ande s als in eiwilligen Beziehungen en s ehen pädagogische Beziehungen nich aus gegensei ige Wahl, sonde n du ch ins i u ionelle Zuweisung. Sie sind zei lich beg enz , sowohl in de Daue als auch im Um ang. Auch sind sie du ch un e schiedliche Rollen und E wa ungen s uk u ie . Zudem e ügen E wachsene in de Regel übe einen Kompe enz o sp ung. Dadu ch e geben sich Mach ge älle und Abhängigkei en, die bewuss e Ges al ung bedü en. Ve an wo ungs olles Beziehungshandeln bedeu e , Mach e häl nisse wah zunehmen, anspa en zu machen und ak i so zu ges al en, dass Kinde Selbs wi ksamkei und Ve auen e leben. Ve hal en als Beziehungssignal e s ehen Eine g undlegende Annahme is , dass das Ve hal en on Menschen – und ebenso on Kinde n – s e s on inne en und äuße en Ein lüssen bes imm wi d. Menschliches Ve hal en e olg in de Regel ein bes imm es Ziel und wi handeln nich ohne G und. Auch wenn diese G und häu ig nich kla benennba is . Die Handlungen eine Pe son sind somi aus de Pe spek i e des handelnden logisch. Ve hal en en s eh aus einem Zusammenspiel on indi iduellen Bedü nissen, emo ionalen Zus änden, en wicklungsbeding en Vo ausse zungen, gegebenen Möglichkei en des Ausd ucks sowie den Ein lüssen des sozialen und ins i u ionellen Um elds. Da au au bauend soll e s ö endes ode he aus o de ndes Ve hal en p imä nich als Ang i ode P o oka ion e s anden, sonde n als Signal in e p e ie we den. Das Ve hal en dien als Hinweis au die ak uelle Lebenssi ua ion und die Bedü nisse des Kindes. Vie Dimensionen eine gelingenden Beziehungsges al ung In Anlehnung an den wissenscha sgelei e en Quali ä sdialog zum Ganz ag be uhen posi i e Beziehungen im Ganz ag au ie mi einande e knüp en Aspek en: (1) Kommunika ion, (2) Soziale Eingebundenhei , (3) Kompe enze leben und (4) Ve auen. Diese Dimensionen we den in den olgenden Abschni en nähe besch ieben und mi konk e en Impulsen zu Umse zung e knüp . Angebo e im Ganz ag gu ges al en 53 Ziel des Kapi els Die olgenden Inhal e und Me hoden bie en An egungen, – Beziehungen bewuss zu ges al en, – e s eck e Bedü nisäuße ungen zu e kennen, – und eine posi i e, e auens olle A mosphä e im Angebo zu ö de n. Dami agen Sie wesen lich dazu bei, dass Kinde sich im Ganz ag gesehen, e s anden und siche ühlen – die G undlage jede e olg eichen Bildungs- und En wicklungsbeglei ung. 7.1 Kommunika ion Nach F iedemann Schulz on Thun läss sich Kommunika ion als das Senden eine Bo scha an einen ode meh e e Emp änge e s ehen. Dabei inde Kommunika ion in pädagogischen Beziehungen imme s a – auch ohne Wo e. Denn – dies leh en die Aus üh ungen on Paul Wa zlawick, Jane H. Bea in und Don D. Jackson – es is nich möglich sich nich zu Ve hal en. Dies lieg un e ande em da an, dass neben dem gesp ochenen Wo ( e bal), non e bale (Mimik, Ges ik, Kö pe hal ung) sowie pa a e bale Signale (In ona ion, Sp ech empo, Lau s ä ke) jede Bo scha p ägen. Wesen lich is die Kong uenz diese Ebenen: S immen sie nich übe ein (z. B. I onie/Sa kasmus), en s ehen leich Miss e s ändnisse, besonde s bei Kinde n. Sa kasmus: „Na oll, das has du ja wiede ganz supe gemach !“ → Die e bale Ebene wi d du ch Mimik/Ges ik (non e bal) und Ton all (pa a e bal) ins Gegen eil e keh . Kinde nehmen häu ig die wö liche Ebene e ns und we den e unsiche . Anhand des Sende -Emp änge Modells lassen sich e schiedene Sei en on Nach ich en analysie en. Denn Nach ich en, die on einem Sende an einen Emp änge übe mi el we den, können iele e schiedene Bo scha en beinhal en: Sachinhal , Appell, Beziehung und Selbs o enba ung. – Sachinhal : ak ische Besch eibung de Si ua ion. – Beziehungsbo scha : Besch eibung on Beziehungsaspek en zwischen dem Sende und dem Emp änge . – Selbs o enba ung: gib e was übe den Sende selbs P eis. – Appell: en häl eine Au o de ung an den Emp änge . Wie die Emp änge sei e in e p e ie , häng on Gewohnhei en und on e balen, pa a- und non e balen Signalen ab. Au le z e e können Angebo slei ungen geziel Ein luss nehmen – du ch Gesp ächs- und Kommunika ionsme hoden, die Miss e s ändnisse eduzie en. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 54 Dabei soll e e such we den, Fo mulie ungen zu e meiden, die au de Beziehungssei e miss e s anden we den könn en. Denn ge ade die Beziehungssei e eine Nach ich is häu ig die Sei e, die zu pe sönlichen (unausgesp ochenen) Ve le zungen üh . Hie du ch kann de Beziehungsau bau e schwe we den. S a dessen soll en Fo mulie ungen be o zug we den, die kla e Selbs o enba ungen beinhal en. Ziel is eine empa hische Kommunika ion mi Kinde n zu ealisie en und ein kons uk i es Feedback e hal en umzuse zen. Zugleich können die nach olgend o geschlagenen Me hoden eilweise auch genu z we den, um Feedback on den Kinde n einzuholen. Gewal eie Kommunika ion (GFK) Ein Beispiel ü eine Me hode, mi de sich diese Aspek e gelingend umse zen lassen, is die gewal eie Kommunika ion. Die gewal eie Kommunika ion nach Ma shall B. Rosenbe g un e eil eine Nach ich in ie einzelne Sch i e: 1. Ich-Bo scha en e wenden: Ich sehe/beobach e… (keine In e p e a ionen) 2. Ge ühle ausd ücken: Deshalb ühle ich mich… 3. Bedü nisse o mulie en: Dabei habe ich das Bedü nis nach… /Ich b auche… 4. Wünsche äuße n: Und wünsche mi on di , dass… /Ich bi e dich dahe da um, dass… Ak i es Zuhö en Ak i es Zuhö en bedeu e , dem Gesp ächspa ne die olle Au me ksamkei zu schenken, seine Aussagen bewuss au zunehmen und e s ändnis oll da au zu eagie en. Hie ü können einige Gesp ächselemen e als zen al angesehen we den: – Passi es Zuhö en: Blickkon ak hal en, bes ä igendes Nicken, o ene Kö pe hal ung. – Pa aph asie en: Das Gesag e in eigenen Wo en wiede geben. – Nach agen: Klä ende Rück agen s ellen. – Ge ühle spiegeln: Emo ionen des Gegenübe s nach agend benennen. – Zusammen assen: Am Ende des Gesp ächs, die wich igs en Punk e wiede geben. Pa aph asie ende Nach agen beginnen o mi „Ich habe dich so e s anden, dass …“ und enden mi „s imm das?“ ode „habe ich dich da ich ig e s anden?“. Das e laub dem Kind Ko ek u en und zeig , dass man auch als e wachsene Pe son selbs nich imme alles e s eh . Angebo e im Ganz ag gu ges al en 55 Feedback einholen Feedback einzuholen is wich ig. Nich nu um die Pe spek i e de Kinde zu e ah en, sonde n auch um O enhei zu zeigen und Asymme ie zu e inge n. Die Kinde bekommen so die Möglichkei geziel mi zu eilen, wie sie das Angebo inden. G undlegend kann zwischen geschlossenem und o enem Feedback un e schieden we den. – Geschlossenes Feedback (kla es Meinungsbild; g oße G uppen möglich): o s uk u ie e F agen ode Aussagen, zu denen die Meinung de Kinde e ag wi d. Beispielsweise mi ku zen Skalen, eine Zielscheibe, „lebendigen S a is ik“ ode Ge ühlska en. – O enes Feedback ( ie e gehend; ehe kleine G uppen): o ene Rückmeldungen (zu bes imm en Themen) on den Kinde n einholen. Beispielsweise mi dem Fün -Finge - Feedback ode F agen wie „Denk mal an …, wie andes du das? Gab es e was dabei was di besonde s ge allen ha ?“ Insbesonde e ü geschlossenes Feedback bie e es sich zudem an, die möglichen An wo op ionen an den En wicklungss and de Kinde anzupassen. Dabei können binä e F age o ma e („Ja/Nein“) ode skalie e F age o ma e genu z we den (G undschule z. B.: „Ga nich /Teils-Teils/To al“ ode wei e üh ende Schulen z.B.: „S imm ga nich /S imm ehe nich /S imm ehe /S imm oll“. Möglich sind da übe hinaus auch Beno ungen ode Smiley- Bewe ungen). Zudem kann es ü manche Kinde eilweise leich e sein Aussagen zu bewe en, ans a konk e e F agen zu bean wo en. Tabelle 14: Übe sich – Geschlossenes und o enes Feedback Geschlossenes Feedback O enes Feedback Ziel kla es, p äzises Meinungsbild o ene Rückmeldung, Aus ausch F age ypen o s uk u ie o en An wo o ma e z. B. binä ode skalie sp ach- ode ex basie G uppeng öße auch ü g oße G uppen geeigne besonde s ü kleine G uppen geeigne Me hoden Re lexions-T ommel Zielscheibe Lebendige S a is ik Ge ühlska en Fün -Finge -Feedback Quelle: Eigene Da s ellung Me hoden o schläge zum Einholen on Feedback Re lexions-T ommel: Die Kinde bekommen T ommeln ode nu zen den Tisch als T ommel. Die Angebo slei ung lies Aussagen o und je nach dem, wie seh die Kinde diesen zus immen, dü en sie un e schiedlich lau ommeln. Auch mi den Füßen zu s amp en is dabei z. B. denkba . Lebendige S a is ik: Es we den O e im Raum ma kie , die ü bes imm e Aussagen s ehen. Die Kinde können sich je nach ih e Meinung in eine diese Ecken au s ellen. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 56 Zielscheibe: Au einem Plaka wi d eine Zielscheibe gemal . Au diese we den z. B. 4 Be eiche eingezeichne , die jeweils on zwei ode meh Ringen umschlossen we den. Die Kinde können au dem Plaka z. B. mi S empeln die Aussagen bewe en. Abbildung 10: Zielscheiben-Feedback Quelle: Eigene Da s ellung. Inhal lich o ien ie an Kielblock & Kielblock, 2026a, S. 86 . Ge ühlska en: Ka en, die Ge ühle da s ellen. Z. B. mi Smileys, Gesich e n ode isualisie en Ge ühlsausd ücken. Sie hel en Kinde n sich angemessen emo ional auszud ücken und un e s ü zen sie dabei, eigenen Emp indungen und Emo ionen einen Namen (einen Ausd uck) zu geben. Fün -Finge -Feedback: Jede Finge s eh ü einen Be eich des Feedbacks 1. Daumen: Das ha mi gu ge allen 2. Zeige inge : Das könn e man besse machen 3. Mi el inge : Das ha mi nich ge allen 4. Ring inge : Das nehme ich mi 5. Kleine Finge : Das kam mi zu ku z Die Hand kann au gezeichne we den. Dann kann z. B. auch jede Finge einzeln du chgegangen we den, so dass jedes Kind e s die Möglichkei ha , zu sagen was ihm/ih gu ge allen ha , usw. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 63 Mo i a ions ö de lich: Bei a iablen A ibu ionen – in e nal- a iabel ode ex e nal- a iabel – gib es einen Spiel aum, so kann das Kind e wa en, dass es beim nächs en Mal besse läu . Insbesonde e in e nal- a iable A ibu ionen haben den Vo eil, dass sie subjek i bea bei ba sind. De Junge, de als U sache ü seinen Misse olg seine mangelnde Ans engung annimm , wi d sich beim nächs en Mal wah scheinlich meh ans engen. Gehen Sie behu sam in solchen Si ua ionen o – wenn Sie Kinde in ih em Selbs we ö de n möch en, bie en Sie en sp echende In e p e a ionsmöglichkei en. A ibu ionen s eue n Unse e Ge ühlsäuße ungen und Fo mulie ungen senden e deck e A ibu ionssignale: – Mi leid: „Du kanns das nich “ (in e nal-s abil) – Schuld: „Die Au gabe is zu schwe “ (ex e nal-s abil) – E mu igung: „Du kanns es beim nächs en Ve such scha en, wenn du an diese S elle noch meh übs “ (in e nal- a iabel) Sp achbeispiele – Re aming on Misse olg S a : „Du bis eben nich küns le isch.“ → „Welche Technik p obie en wi als Nächs es?“ S a : „Heu e wa s du unkonzen ie “ → „Welche S a egie hil di , d anzubleiben?“ Leis ungs eedback Geziel es Leis ungs eedback nimm Ein luss au die A ibu ionen, die Selbs wi ksamkei und die mo i a ionale O ien ie ung de Kinde . Besonde s geeigne sind das au gaben- und das p ozessbezogene Feedback ( gl. Abbildung 11). Es e leich e die zu o besch iebenen mo i a ions- und selbs we ö de lichen A ibu ionen. Zugleich lassen sich mi diese A des Feedbacks auch konk e e Bezugspunk e ü mögliche Ve besse ungen übe mi eln, au die Kinde Ein luss nehmen können. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 64 Abbildung 11: Ebenen on Leis ungs-Feedback Quelle: Eigene Da s ellung nach Ha ie, 2015 Fähigkei en e kennen Übe das Leis ungs eedback und die Un e s ü zung bei hil eichen A ibu ionen hinaus, können Sie als Angebo slei ung die Fähigkei en de Kinde sich ba machen und so zu En wicklung on Selbs wi ksamkei bei agen. Hie ü gib es e schiedene Ansä ze. Einige da on wu den in o igen Kapi eln be ei s ausge üh , wie z. B. das gemeinsame Feie n on E olgen, das Nach ollziehen und Meis e n on E appenzielen ode das Einbeziehen on Expe :innen ollen und Pee -Tu o :innen. Da übe hinaus können auch Lobka en ode „Ich- kann-schon“-Ta eln ein Elemen sein, um Kinde n zu zeigen, was sie schon alles e eich haben. Dies üh auch zu posi i em Feedback übe de en Leis ungen. Besonde s die Lobka en können auch ü Ve hal ens eedback eingese z we den. Lobka en: Ka en we den an Kinde ode G uppen ausgegeben. (Z. B. „leises e Tisch“, „hil sbe ei “, „Weiß, iel übe …“). Sie können auch du ch die Kinde (eine Ju y) selbs e eil we den. Pee -Tu o :innen: Kinde haben die Möglichkei ih Wissen an ande e Kinde wei e zugeben. „Ich kann schon…“-Ta el: Kinde hal en es , was sie können und gele n haben. Loben Lob kann seine Wi kung e lie en, wenn es in la ionä eingese z wi d und kann s a de e ho en Wi kung de Bes ä kung soga D uck e zeugen. Da Lob als Fo m on Feedback be ach e we den kann, läss sich Lob au den gleichen Ebenen besch eiben. Lob soll e dahe Angebo e im Ganz ag gu ges al en 65 eh lich, spezi isch, p ozessbezogen, en wicklungsbezogen und/ode au die Selbs e lexion bezogen sein. Eh lich und spezi isch – S a : „Toll gemach !“ – Besse : „Ich sehe, dass du di ich ig Mühe gegeben has , besonde s die Fa ben sind schön gewähl !“ P ozessbezogen – S a : „Du bis so schlau!“ – Besse : „Ich sehe, wie seh du dich anges eng has die Au gabe zu lösen!“ Bezogen au eigene En wicklung, kein Ve gleich zu ande en – S a : „Du bis die Bes e in de G uppe!“ – Besse : „Du has du schwie igs e Au gabe supe gelös !“ Lob in Fo m on Selbs e lexion – S a : „Das has du gu gemach !“ – Besse : „Wie has du das gescha ? (Was ha di dabei gehol en?)“ E ablie ung eine posi i en Fehle kul u Um Kinde da in zu un e s ü zen, ein posi i es Selbs konzep au zubauen und um die posi i e Beziehung zwischen Ihnen als Angebo slei ung und den Kinde n zu s ä ken, is ein kons uk i e und posi i e Umgang mi Fehle n zen al. Eine posi i e Fehle kul u bedeu e , dass Fehle ein wich ige und no male Bes and eil des All ags sowie des Le nens sind. Niemand is ehle ei – also auch E wachsene nich : – Eigene Fehle hema isie en: Zeigen Sie den Kinde n, dass Sie selbs nich pe ek sind. Man kann imme mal e was e gessen ode e was unpassend Ausd ücken. Wich ig is , den Kinde n ein gu es Vo bild zu sein, die eigenen Fehle zu benennen und Lösungss a egien be ei zu hal en, dami man in zukün igen Si ua ionen kons uk i mi gemach en Fehle n umgehen kann. – Fehle sind Hel e (nu ande s gesch ieben): Fehle sind wich ig, da aus ihnen gele n we den kann und um sich selbs wei e zuen wickeln. Dies im Angebo sall ag zu e anke n, hil Kinde n dabei sich als Pe son we geschä z zu ühlen. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 66 Tabelle 20: F agebogen zu Selbs e lexion – Kompe enze leben s ä ken Ja Teilweise Noch nich Ich gebe kons uk i es Leis ungs eedback au Au gaben- und P ozessebene (s a Pe sonenlob). • • • Ich gebe den Kinde n Feedback, mi hil e dessen sie einen Misse olg als beein lussba in e p e ie en können (Ans engung/S a egie). • • • Meine Kommunika ion s eue A ibu ionen bewuss : kein Mi leid/Schuldzuweisung, sonde n E mu igung mi konk e em „Wie wei e ?“. • • • Ich lobe eh lich, spezi isch und en wicklungs-/p ozessbezogen (nich e gleichend, nich in la ionä ). • • • Fähigkei en we den sich ba gemach (z. B. „Ich-kann-schon“- Ta el/Po olio/Minip äsen a ion). • • • Kinde übe nehmen Pee -Tu o :innen-/Expe :innen ollen und geben Wissen wei e . • • • Ich nu ze Lob-/Ane kennungska en geziel (auch ü p osoziales Ve hal en), ohne in la ionä en Einsa z. • • • Wi meis e n He aus o de ungen gemeinsam (E appenziele, Un e s ü zung beim „Wie“) und machen Fo sch i explizi . • • • Fehle kul u is geleb e P axis: Ich hema isie e eigene Fehle , no malisie e Fehle als Le nanlass („Fehle sind Hel e “). • • • Quelle: Eigene Da s ellung Auswe ung: Zählen Sie die K euze in „Ja“ und e o en Sie Ih e An wo en: – 7 bis 9: S a ke Fö de ung des Kompe enze lebens. Nächs e Sch i : Wi kung sys ema isch dokumen ie en (Po olio-Belege, Fo o-Doku) und Pee -Rollen es e anke n. – 4 bis 6: Solide Basis. Zwei Hebel e bindlich se zen ü die nächs en ie Einhei en (z. B. P ozess eedback und Re aming-Fo mulie ungen be ei legen). – 0 bis 3: Klein s a en und konsequen umse zen: Nu zen Sie Fo mulie ungshil en, um die Kinde dabei zu un e s ü zen mo i a ions- und selbs we ö de lich zu a ibuie en, bauen Sie ein Feedback-Ri ual p o Einhei und loben Sie die Kinde geziel . Angebo e im Ganz ag gu ges al en 67 Tabelle 21: Planungsübe sich – Kompe enze leben s ä ken Aspek Lei agen zu Planung Ideen ü die Umse zung Check Ziel und E appensch i e Welche E appenziele siche n ühe E olgse lebnisse? – Heu e: Sch i 1–2 (z. B. Skizze und e s e Übung) – Check-in am Ende • Feedbackpunk e Wo gebe ich Au gaben- und P ozess eedback? Wann ku ze Selbs egula ions agen? – Au gabenhinweis bei Übung A – P ozesshinweis bei B – Abschluss age: „Welche S a egie ha di gehol en?“ • A ibu ionen lenken Welche Aussagen könn en in e nal-s abil wi ken? Wie e ame ich zu a iabel? – Fo mulie ungen be ei legen: „Welche Technik p obie en wi als Nächs es?“ • Lob wi ksam machen Wie o mulie e ich eh lich, spezi isch, p ozess- /en wicklungsbezogen? – Fo mulie ungska en: „Ich sehe, dass du …“ / „De Zwischensch i X wa gu , weil …“ • Fähigkei en sich ba machen Wo dokumen ie en/p äsen ie en wi Können? – „Ich-kann-schon“-Ta el – Fo o ins Po olio • Pee -Tu o :innen/Expe :innen We kann Wissen wei e geben? Welche Miniau gabe lei e ein Kind an? – Name(n): _______ – „zeig den Kno ens ich / e klä die App-Funk ion“ • Ane kennung s uk u ie en Welche Lob- /Ane kennungska en se zen wi ein – wo ü , wie o ? – Ka en: „hil sbe ei “, „d anbleiben“, „cle e e S a egie“. max. 3 p o Einhei , ku z beg ünden • Fehle kul u i ualisie en Welches Aus-Fehle n- Le nen-Ri ual nu zen wi heu e? – 2-Min-Runde: „Was habe ich dabei gele n ?“ • E alua ion und Beobach ung Wo an e kenne ich Kompe enzzuwachs heu e? – wähl passend schwie ige Au gabe – benenn eigene S a egie • Quelle: Eigene Da s ellung Angebo e im Ganz ag gu ges al en 68 7.4 Ve auen Ve auen is kein Selbs läu e . Kinde e auen E wachsenen, wenn sie e leben, dass diese au Augenhöhe und we schä zend kommunizie en und eigene Fehle einges ehen (und sich bei Beda en schuldigen). Die Angebo slei ung geh dabei in Vo leis ung und e ö ne so die Basis, um Ve auen au zubauen. Da pädagogische Beziehungen imme auch on eine gewissen Asymme ie gep äg sind, is es no wendig, Kinde n einen Ve auens o schuss zu gewäh en. Dies üh en Ma in K. W. Schwee und Ju a Padbe g in ih e A bei zum Ve auen im Schulall ag aus. Ve auen soll e demnach nich an Bedingungen geknüp sein ode „ e dien “ we den müssen. Das bedeu e : Indem Sie Mach abgeben, Ve an wo ung übe agen, die Kinde e ns nehmen, ihnen zuhö en und sie un e s ü zen, zeigen Sie ihnen, dass Sie den Kinde n e auen. Dieses Ve auen is de G unds ein da ü , dass auch die Kinde Ihnen e auen. Ansä ze Ve auens o schüsse zu gewäh en - Beispiele – Pa izipa ion e möglichen: Kinde haben im Rahmen on Pa izipa ion die Möglichkei Ein luss au ih eigenes Leben, ih e Le np ozesse und ih e Selbs wi ksamkei se wa ungen zu nehmen. – Ve lässlich sein: Zu e lässigkei und konsequen es Ve hal en, auße dem auch Vo bild sein. – Füh ungs ollen und Hel e :innen: Die Kinde bekommen die Möglichkei e an wo ungs olle Au gaben zu übe nehmen und me ken, dass die Angebo slei ung den Kinde n dies zu au . – Kinde und ih e Ge ühle e ns nehmen: Sich ü die Kinde , ih Leben, ih e In e essen und Bedü nisse eh lich in e essie en. Zugleich gil auch: Die Ge ühle de Kinde sind wich ig. Sie wah und e ns zu nehmen, bedeu e , sich au sie einzulassen und das Kind bei de Bewäl igung zu un e s ü zen. Sä ze wie – „Ich sehe, dass dich ge ade e was beweg . Mags du mi e zählen was los is ?“, – „Ich glaube an dich!“ ode – „Wenn du mich b auchs , bin ich ü dich da.“ können das Kind dabei un e s ü zen, die eigenen Emo ionen als be ech ig und wich ig wah zunehmen. Und zugleich auch dabei, sie zu bewäl igen. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 69 Tabelle 22: F agebogen zu Selbs e lexion – Ve auen Ja Teilweise Noch nich Ich gehe Kinde n mi einem Ve auens o schuss en gegen, ans a Ve auen an Bedingungen zu knüp en. • • • Ich zeige du ch mein Ve hal en Ve lässlichkei und Konsequenz – insbesonde e in Absp achen und Zusagen. • • • Ich hö e Kinde n ak i zu und nehme ih e So gen, Ideen und Emo ionen e ns . • • • Ich übe age Ve an wo ung an Kinde (z. B. Hel e :innen- ode Füh ungs ollen) und aue ihnen zu, diese Au gaben zu übe nehmen. • • • Ich e lek ie e egelmäßig, ob meine Kommunika ion als ane kennend, espek oll und anspa en e leb we den kann. • • • Ich gehe o en mi eigenen Fehle n um und en schuldige mich, wenn ich Kinde e le z ode un ai behandel habe. • • • Ich nehme die Ge ühle de Kinde e ns , auch wenn sie mi au den e s en Blick übe ieben e scheinen. • • • Ich sp eche mi den Kinde n übe Ve auen, Geheimnisse und da übe , was sie un können, wenn sie sich unsiche ühlen. • • • Ich nehme wah , welche meine Handlungen Ve auen s ä ken – und welche es unbeabsich ig schwächen könn en. • • • Quelle: Eigene Da s ellung Auswe ung: Zählen Sie die K euze in „Ja“ und e o en Sie Ih e An wo en: – 7 bis 9: Sie ges al en Ih e Beziehungen be ei s seh e auens oll. Ih e Hal ung is gep äg on O enhei , Ve lässlichkei und Respek . – 4 bis 6: Sie ö de n Ve auen in ielen Si ua ionen, haben abe einzelne Aspek e, die Sie geziel e ausbauen können – e wa, indem Sie bewuss e Ve an wo ung abgeben ode egelmäßige Rückmeldungen einholen. – 0 bis 3: Ve auen wi d in Ih e A bei bislang ehe punk uell sich ba . P ü en Sie, welche Rou inen ode Hal ungen es Ihnen e schwe en, Ve auen zu schenken, und übe legen Sie, wo Sie e s e kleine Sch i e zu Ve ände ung gehen können. Angebo e im Ganz ag gu ges al en 70 Tabelle 23: Planungsübe sich – Ve auen ö de n Aspek Lei agen zu Planung Ideen ü die Umse zung Check Ve auens o schuss geben Wie kann ich Kinde n zeigen, dass ich ihnen e aue? – Ve an wo ung ühzei ig übe agen (Ma e ialdiens , G uppensp eche :in, Spiellei ung) – Zu auen du ch kleine En scheidungs äume signalisie en („Du kanns das übe nehmen“) • Ve lässlichkei zeigen Wie so ge ich ü T anspa enz, Be echenba kei und konsequen es Handeln im Angebo ? – Absp achen sch i lich ode sich ba es hal en (z. B. Ri ual a el) – Zusagen imme einhal en ode beg ünde anpassen – kla e Übe gangs i uale • Ge ühle e ns nehmen Wie kann ich Raum scha en, um übe Emo ionen zu sp echen und sie we zuschä zen? – Ge ühlsba ome e ode Emo ionska en einse zen – ku ze Gesp ächs unden am An ang/Ende – Ich-Bo scha en nu zen • Ve an wo ung übe agen Welche Au gaben können Kinde übe nehmen, um Ve auen und Selbs wi ksamkei zu e leben? – Ro ie ende Hel e :innen- Rollen (Au bau, Mode a ion, Dokumen a ion) – Tandem- ode Expe :innen ollen ü bes imm e Au gaben • Eigene Fehle hema isie en Wie kann ich zeigen, dass Fehle no mal sind und Ve auen auch du ch O enhei wächs ? – Eigene kleine Fehle o en ansp echen („Das habe ich e gessen – danke, dass du mich e inne s !“) – Le nmomen e bewuss he o heben („Wi p obie en das gemeinsam nochmal“) • Quelle: Eigene Da s ellung Angebo e im Ganz ag gu ges al en 71 7.5 Ih e Angebo splanung Nehmen Sie sich einen Momen Zei , die Spal e „Soziale Beziehungen“ au dem En wicklungs ool „Angebo splanung“ ü Ih Angebo – passend zu Ih en Zei slo s – auszu üllen und zu p äzisie en. Ve anke n Sie konk e , wann und wie Sie Kommunika ion, soziale Eingebundenhei , Kompe enze leben und Ve auen in Ih em Angebo okussie en. 1. Das p obie e ich in de nächs en Einhei aus … __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ 2. Das behal e ich bei… __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ 3. Da an e kenne ich Wi kung… __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ Angebo e im Ganz ag gu ges al en 72 4. Dabei b auche ich Un e s ü zung ode Aus ausch mi … __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ 5. So kann ich meine E gebnisse es hal en und wei e geben … __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________________________ Angebo e im Ganz ag gu ges al en 79 Zei aum Wann inde die Si zung s a ? Thema Welches Thema behandle ich? Angebo sdu ch üh ung Welche Me hoden e wende ich in den Si zungen? Soziale Beziehungen Wie ö de e ich die sozialen Beziehungen in den Si zungen? Re lexion Wie e kenne ich, dass die Si zung gu wa ? Was wü de ich ände n? Quelle: Kielblock und Kielblock, 2026b, S. 56 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 80 Zei aum Wann inde die Si zung s a ? Thema Welches Thema behandle ich? Angebo sdu ch üh ung Welche Me hoden e wende ich in den Si zungen? Soziale Beziehungen Wie ö de e ich die sozialen Beziehungen in den Si zungen? Re lexion Wie e kenne ich, dass die Si zung gu wa ? Was wü de ich ände n? Quelle: Kielblock und Kielblock, 2026b, S. 56 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 81 Zei aum Wann inde die Si zung s a ? Thema Welches Thema behandle ich? Angebo sdu ch üh ung Welche Me hoden e wende ich in den Si zungen? Soziale Beziehungen Wie ö de e ich die sozialen Beziehungen in den Si zungen? Re lexion Wie e kenne ich, dass die Si zung gu wa ? Was wü de ich ände n? Quelle: Kielblock und Kielblock, 2026b, S. 56 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 82 Zei aum Wann inde die Si zung s a ? Thema Welches Thema behandle ich? Angebo sdu ch üh ung Welche Me hoden e wende ich in den Si zungen? Soziale Beziehungen Wie ö de e ich die sozialen Beziehungen in den Si zungen? Re lexion Wie e kenne ich, dass die Si zung gu wa ? Was wü de ich ände n? Quelle: Kielblock und Kielblock, 2026b, S. 56 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 83 Zei aum Wann inde die Si zung s a ? Thema Welches Thema behandle ich? Angebo sdu ch üh ung Welche Me hoden e wende ich in den Si zungen? Soziale Beziehungen Wie ö de e ich die sozialen Beziehungen in den Si zungen? Re lexion Wie e kenne ich, dass die Si zung gu wa ? Was wü de ich ände n? Quelle: Kielblock und Kielblock, 2026b, S. 56 Angebo e im Ganz ag gu ges al en 84 Kon ak /Imp essum DIPF | Leibniz-Ins i u ü Bildungs o schung und Bildungsin o ma ion Ros ocke S aße 6 60323 F ank u am Main Amina Kielblock Wissenscha liche Mi a bei e in a.kielblock@dip .de T 069-24708-756 Timon Haas Wissenscha liche Mi a bei e .haas@dip .de T 069-24708-334