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[Frequencies of musculoskeletal symptoms and disorders in the population-based German National Cohort (GNC)].

Schmidt, Carsten Oliver,Günther, Klaus-Peter,Goronzy, Jens,Albrecht, Katinka,Chenot, Jean-François,Callhoff, Johanna,Richter, Adrian,Kasch, Richard,Ahrens, Wolfgang,Becher, Heiko,Berger, Klaus,Brenner, Hermann,Fischer, Beate,Franzke, Claus-Werner,Hoffman

Abstract

Background: Musculoskeletal diseases and symptoms are very common in the general population. They lead to high healthcare costs and pose a significant burden to the national economy. Objectives: Based on data from the population-based German National Cohort (GNC), frequencies of musculoskeletal symptoms and diseases are reported, including back pain, osteoporosis, osteoarthritis, and arthritis. Materials and methods: Data were collected from March 2014 to March 2017 in adults aged 20-75 years during the first half of the baseline survey of the GNC. The sample comprised 101,779 interviewed subjects, including 9370 subjects who underwent clinical musculoskeletal examinations. The interview included questions about specific musculoskeletal disorders. A clinical examination of the hand provided information about palpable swollen joints and pressure-sensitive joints. Resting pain of the knees and hips was also assessed by a clinical examination. Frequencies were standardized to the German standard population of the year 2011. Results: Having ever been diagnosed with recurrent back pain (22.5%) or osteoarthritis (20.6%) were the most common complaints reported in the interview; osteoporosis (2.9%) and rheumatoid arthritis (1.9%) were stated more seldom. According to the hand examination, 6.0% of all participants experienced pain in at least one finger joint. Resting pain was present in at least one knee among 8.2% and in at least one hip among 5.1% of the participants as assessed during the clinical examination. Women were more likely to report musculoskeletal disorders and symptoms than men. The proportion of adults affected by musculoskeletal diseases increased strongly with age. Conclusion: Musculoskeletal disorders and symptoms occur frequently. The burden of complaints and diagnoses is comparable to previous population-based surveys.

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Lei hema Bundesgesundhei sbl2020 · 63:415–425 h ps://doi.o g/10.1007/s00103-020-03110-1 Online publizie :18. Mä z 2020 © De /die Au o (en) 2020 Ca s en Oli e Schmid 1· Klaus-Pe e Gün he 2· Jens Go onzy2· Ka inka Alb ech 3· Jean-F ançois Cheno 1· Johanna Callhoff3· Ad ian Rich e 1· Richa d Kasch29 · Wol gang Ah ens5· Heiko Beche 6· Klaus Be ge 7· He mann B enne 8· Bea e Fische 14 · Claus-We ne F anzke22 · Wol gang Hoffmann1· Be nd Holleczek9· Lina Jaeschke19 · Ca s en Jenning1·Ka l- Heinz Jöckel10 · Rudol Kaaks8· Thomas Keil11,30,31 · Alexande Klu ig23 · Gé a d K ause12 ·Oli e Kuß 13 · Michael Lei zmann14 ·Wol gangLieb 15 · Jakob Linseisen17,18 ·Ma kusLöffle 16,25 · Claudia Meinke-F anze1· Ch is a Meisinge 17,18 · Ka in B. Michels22 · Ra ael Mikolajczyk23 · Nadia Obi6· Anne e Pe e s18 · Tobias Pischon19,20,21,31,32 · Tama a Schikowski24 · Sabine Schip 1· Ch is o Specke 25 ·Hen yVölzke 1· Ke s in Wi kne 16,26 ·AngelaZink 3,27 · Oli e Sande 28 Häufigkei en muskuloskele ale Symp ome und E k ankungen in de be ölke ungsbezogenen NAKO Gesundhei ss udie Zusa zma e ial online Zusä zliche In o ma ionen sind in de Online-Ve sion dieses A ikels (h ps://doi. o g/10.1007/s00103-020-03110-1)en hal en. Hin e g und Muskuloskele ale E k ankungen sind die häufigs e U sache on ch onischem Schme z und kö pe lichen Funk ions- einsch änkungen in de Be ölke ung und können die Lebensquali ä g a ie- end einsch änken [1–4]. Sie e u sa- chen hohe Kos en im Gesundhei swesen und in de Volkswi scha . Aus die- sen G ünden wu den muskuloskele ale Symp ome und E k ankungen in das Be agungs- und Un e suchungsp o- g amm de NAKO Gesundhei ss udie au genommen [5]. In einem In e iew wu den Selbs angaben e hoben und es wu den klinische Un e suchungen zu Schme zen und Schwellungen an den Finge -, Knie- und Hü gelenken du ch- ge üh , die in bishe igen epidemio- Wei e e In o ma ionen zu den Affilia ions de Au o en befinden sich au de le z en A ikelsei e. logischen S udien keine En sp echung anden. Die muskuloskele alen E k ankun- genlassensichin ie zen aleG up- pen ein eilen. Dies sind neben Rücken- schme zen die du ch degene a i e Ve - ände ungen an den Gelenken gekenn- zeichne e A h ose, die Os eopo ose, de en cha ak e is isches Me kmal eine Abnahme de Knochendich e is , sowie ch onisch en zündliche Gelenke k an- kungen. Zu allen gib es um assende epidemiologische Anknüp ungspunk e. Global gesehen sind Rückenschme - zen eine de wich igs en G ünde ü Beein äch igungen in de Allgemein- be ölke ung [6,7]. In einem deu schen Su ey gaben ca. 70% de e wachse- nen Teilnehmenden an, im le z en Jah Rückenschme zengehab zuhaben, und 10% be ich e en on Rückenschme zen, die mi ele an en Beein äch igungen einhe gingen [8]. Bei und 20% de Be ölke ung a en ch onische Rücken- schme zen au [9]. Hinsich lich de Häufigkei des Au e ens is es wich ig, zwischen Popula ionsepidemiologie und Ve so gungsepidemiologie zu un e - scheiden. Die Anzahl de E wachsenen, die mi ih en Rückenbeschwe den im Lau e eines Jah es lau AOK zu Pa i- en en we den, is mi 25% gegenübe dem An eil alle Be offenen deu lich ge inge [10]. Gleichzei ig sind Rücken- schme zen ü das Gesundhei s e so - gungssys em on hohe ökonomische Bedeu ung. Im Gegensa z zu A h ose sind Rückenschme zen mi Funk ions- beein äch igungen beide be u s ä igen Be ölke ungwesen lich e b ei e e [11]. Wäh end Rückenschme z p imä du ch eine subjek i e leb e Symp oma- ik definie is , die o allem bei ge in- genBeschwe denkeinen K ankhei swe haben muss, is die Si ua ion ü die an- de en muskuloskele alen E k ankungen deu lich komplexe . De en ühe S adi- en können symp om ei e lau en und müssen den Be offenen nich bekann sein. Übe dies können neben Selbs an- gaben auch klinische ode adiologische Un e suchungen zu E assung de E - k ankung e wende we den, wodu ch sich seh un e schiedliche Häufigkei en e geben können [12]. P ä alenzda en zu A h osen in Deu schland liegen aus e schiedenen Gesundhei ssu eys o , e wa aus de S udie zu Gesundhei E wachsene in Deu schland (DEGS1) des Robe Koch- Bundesgesundhei sbla - Gesundhei s o schung - Gesundhei sschu z 4 · 2020 415 Lei hema Ins i u s on 1997–1999 [13]undei- ne Be agung on ca. 24.000 Pe sonen im Jah 2014 im Rahmen de GEDA- S udie. Lau GEDA 2012 gaben insge- sam 28% de F auen und 20% de Männe an, dass bei ihnen jemals eine A h ose ä z lich diagnos izie wu de [15]. Es we den meh als 350.000 Hü - und Knieendop o hesen jäh lich wegen Gelenk e schleißes in Deu schland im- plan ie [16]. In DEGS1 wu de auch nach Gelenkschme zen, un e ande em in den Finge gelenken, ge ag . Diese wu den bei gu 8% de un e such en F auen und 4% de Männe dokumen- ie [17]. Die P ä alenzschä zung in DEGS1 diffe enzie nich zwischen den e schiedenen Mani es a ionen eine A h ose und besch änk sich au die be ich e e Diagnose [18]. Bis zum Au e en de e s en F ak u is die Os eopo ose eine wei gehend asymp oma ische Skele e k ankung [19]. Dahe sind Selbs angaben de Be offenen nu on eingesch änk em epidemiologischen We zu Beu eilung de Ve b ei ung. Golds anda d zu E - assung is die Knochendich emessung, die abe wegen de S ahlenexposi i- on kaum in be ölke ungsbezogenen S udieneingese z we denkann[20]. Be offen sind o allem F auen ab 50 Jah en. Übe dies beeinflussen Al e , Komo bidi ä en und Medikamen e das Os eopo ose isiko [21]. Die P ä alenz in Deu schland wu de anhand on Ab- echnungsda en au 24% bei F auen und au 6% bei Männe n übe 50 Jah en geschä z [22], und 50% ha en eine klinisch mani es e F ak u . Insgesam is on eine Un e schä zung de Häufigkei on Os eopo ose auszugehen. En zündlich- heuma ische E k an- kungen sind ch onische Au oimmune - k ankungen. Bei unzu eichende K ank- hei skon olle üh en diese au g und de En zündungsak i i ä zu Schme zen und Funk ions e lus am Bewegungsappa- a , abe auch zu Gewebeschäden an zahl eichen O ganen [23]. Diese kön- nen mi eine e höh en Mo bidi ä und Mo ali ä einhe gehen. En zündlich- heuma ische E k ankungen sind sel e- ne als degene a i e ode s offwechsel- beding e muskuloskele ale E k ankun- gen, jedoch wi d geschä z , dass e wa 2% de e wachsenen Be ölke ung an en zündlich- heuma ischen K ankhei- en leiden [24]. Die Hände s ellen den alleinigen Mani es a ionso de Finge - gelenksa h osen und den wesen lichen Mani es a ionso de heuma oiden A - h i is da . Le z e e gil als die häufigs e en zündlich- heuma ische E k ankung. Es gib wenige Häufigkei sangaben aus Deu schland und diese a iie en je nach Defini ion, S ichp obe und Ve eilung [25]. Die be ölke ungsbezogene E as- sung ges al e sich o allem du ch die nied ige P ä alenz p oblema isch. Mi de o liegenden A bei we den Häufigkei en wich ige muskuloskele a- le Symp ome undE k ankungen au Ba- sis on Da en de deu schen NAKO Ge- sundhei ss udie besch ieben. Dabei wi d die Ve eilung de Symp ome und E - k ankungsg uppen nach Geschlech und Al e be ach e . Die Häufigkei en we - den o dem Hin e g und wei e e be- ölke ungsbezogene epidemiologische S udien bewe e . Ein epidemiologisches Alleins ellungsme kmal is die Du ch- üh ung on klinischen Un e suchungen andenHänden,KnienundHü en,de en E gebnisse mi Fokus au Schwellungen und Schme zen da ges ell we den. Me hoden S udiendesign DieDa enwu deninde e s enHäl ede Basise hebung de NAKO Gesundhei s- s udie on Mä z 2014 bis Mä z 2017 in 18S udienzen ene hoben.Eingeschlos- sen wu den übe die lokalen Melde e- gis e zu ällig ausgewähl e E wachsene, die zum Zei punk de S ichp obenzie- hung 20 bis 69 Jah e al wa en. Wei- e e Vo ausse zungen ü die Teilnah- me wa en ein Wohno im Einzugsgebie des ü das S udienzen um e an wo - lichen Einwohne meldeam es und aus- eichende Deu schkenn nisse [26]. Die Ziehung de S ichp obe e olg e al e s- und geschlech ss a ifizie (50% Män- ne /F auen; dabei jeweils 10-Jah es-Al- e sg uppen: je 10% in den zwei un e- en, je 26,6% in den üb igen 10-Jah es- Al e sg uppen). Nach Ausschluss on 10 Fällen oh- ne Al e sangaben gingen Da en on 101.779 S udien eilnehmenden aus dem In e iew de Basisun e suchung (Le- el 1) in die Auswe ungen ein. Die klinische Un e suchung de Hand und die Winkels uhlun e suchung wu den im um ang eiche en Un e suchungs- p og amm de sogenann en Le el-2- Un e suchungen (N= 28.833) als ein sogenann es 1-aus-3-Modul bei 9943 Teilnehmenden du chge üh . 1-aus-3- Modul bedeu e , dass die muskuloskele - aleUn e suchungop ionaldu chge üh we den konn e, wenn in einem S udi- enzen um ein besonde es In e esse an diesem Thema bes and. E hebungsins umen e Le el-1-Basisun e suchung: In e iew Das In e iew wu de compu e un e - s ü z an allen NAKO-S udienzen en iden isch du chge üh . E ag wu de, ob jemals eine de be effenden mus- kuloskele alen E k ankungen diagnos- izie wu de sowie, bei eine posi i en An wo , de en Behandlung in den e - gangenen 12 Mona en. De Wo lau de F agen und An wo en is in .Tab. 1 au ge üh . Fü Rückenschme zen gab es keine F age zu Behandlung in den e gangenen 12 Mona en. Le el-2-Zusa zun e suchung: klinische Handun e suchung und Winkels uhl Bei de Handun e suchung b ach e de Un e suche die Hand des si zenden Teilnehme s in die ich ige Posi ion. Die Hand zeig e mi de Handfläche zum Fußboden (P ona ion) und wa in Höhe de zu un e suchenden Finge - g undgelenke in einem Winkel on e wa 50 G ad im Handgelenk gebeug und an den Mi elgelenken ges eck . Jedes Finge g und- und Mi elgelenk wu de nacheinande mi Zeige- ode Mi elfin- ge de einen Hand des Un e suche s nach do sal (oben) ged ück und mi Zeigefinge und Daumen de ande en Hand palpie . Wu den beim Ab as en de Gelenke Schwellungen und/ode D uckschme z e kann , so wu de dies ü das be offene Gelenk dokumen- ie . Eine Gelenkschwellung wu de bei fluk uie ende Flüssigkei , die bei D uck 416 Bundesgesundhei sbla - Gesundhei s o schung - Gesundhei sschu z 4 · 2020 Zusammen assung · Abs ac Bundesgesundhei sbl2020 · 63:415–425 h ps://doi.o g/10.1007/s00103-020-03110-1 © De /die Au o (en) 2020 C.O.Schmid ·K.-P.Gün he ·J.Go onzy·K.Alb ech ·J.-F.Cheno ·J.Callhoff·A.Rich e ·R.Kasch·W.Ah ens·H.Beche ·K.Be ge · H.B enne ·B.Fische ·C.-W.F anzke·W.Hoffmann·B.Holleczek·L.Jaeschke·C.Jenning·K.-H.Jöckel·R.Kaaks·T.Keil·A.Klu ig·G.K ause· O.Kuß·M.Lei zmann·W.Lieb·J.Linseisen·M.Löffle ·C.Meinke-F anze·C.Meisinge ·K.B.Michels·R.Mikolajczyk·N.Obi·A.Pe e s· T.Pischon·T.Schikowski·S.Schip ·C.Specke ·H.Völzke·K.Wi kne ·A.Zink·O.Sande Häufigkei en muskuloskele ale Symp ome und E k ankungen in de be ölke ungsbezogenen NAKO Gesundhei ss udie Zusammen assung Hin e g und. Muskuloskele aleSymp ome und E k ankungen sind in de Be ölke ung seh wei e b ei e und e u sachen hohe Kos en in Gesundhei swesen und Volkswi scha . Ziel de A bei . Die Häufigkei muskuloskele - ale Symp ome und E k ankungen aus den Be eichen Rückenschme zen, Os eopo ose, A h ose und A h i is wu de au Basis on Da en de be ölke ungsbasie en NAKO Gesundhei ss udie besch ieben. Ma e ial und Me hoden. Die Da en wu den in de e s en Häl e de NAKO- Basise hebung on Mä z 2014 bis Mä z 2017 bei E wachsenen im Al e on 20–75 Jah en e hoben. In die Analysen gingen Da en on 101.779 In e iew eilnehmenden sowie on 9370 Teilnehmenden aus zwei klinischen Un e suchungen ein. Mi els de klinischen Handun e suchung wu den as ba geschwollene Gelenke sowie au D uck schme zha e Gelenke iden ifizie . Die Winkels uhlun e suchunglie e e Da en zu Ruheschme zen am Knie- und Hü gelenk. Häufigkei en wu den au die deu sche S anda dbe ölke ung 2011 gewich e . E gebnisse. In den Selbs be ich en de Teilnehmenden im In e iew wu den am häufigs en jemals diagnos izie e andaue nde Rückenschme zen (22,5%) und A h osen (20,6%) angegeben, sel ene Os eopo ose (2,9%) und heuma oide A h i is (1,9%). In de Handun e suchung wu den bei 6,0% Schme zenanmindes enseinemFinge gelenk es ges ell . Lau Winkels uhlun e suchung wa en 8,2% on einem Ruheschme z in mindes ens einem Knie be offen sowie 5,1% an de Hü e. F auen be ich e en insgesam häufige muskuloskele aleE k ankungen und Symp ome als Männe , de An eil Be offene nahm mi dem Al e deu lich zu. Diskussion. Die E gebnisse belegen die g oße Ve b ei ung iele muskuloskele ale E k ankungen. Die be ich e e Beschwe - delas is mi E gebnissen aus ühe en be ölke ungsbezogenen E hebungen e gleichba . Schlüsselwö e Muskuloskele ale E k ankungen · Rücken- schme z · A h ose · A h i is · Os eopo ose · Allgemeinbe ölke ung F equencies o musculoskele al symp oms and diso de s in he popula ion-based Ge man Na ional Coho (GNC) Abs ac Backg ound. Musculoskele aldiseases and symp oms a e e y common in he gene al popula ion. They lead o high heal hca e cos s and pose a significan bu den o he na ional economy. Objec i es. Based on da a om he popula- ion-based Ge man Na ional Coho (GNC), equencies o musculoskele alsymp oms and diseases a e epo ed, including back pain, os eopo osis, os eoa h i is, and a h i is. Ma e ials and me hods. Da a we e collec ed om Ma ch 2014 o Ma ch 2017 in adul s aged 20–75 yea s du ing he fi s hal o he baseline su ey o he GNC. The sample comp ised 101,779 in e iewed subjec s, including 9370 subjec s who unde wen clinical musculoskele al examina ions. The in e iew included ques ions abou specific musculoskele aldiso de s. A clinical examina iono he hand p o ided in o ma ion abou palpable swollen join s and p essu e- sensi i e join s. Res ing pain o he knees and hips was also assessed by a clinical examina ion. F equencies we e s anda dized o he Ge man s anda d popula ion o he yea 2011. Resul s. Ha ing e e been diagnosed wi h ecu en back pain (22.5%) o os eoa h i is (20.6%) we e he mos common complain s epo ed in he in e iew; os eopo osis (2.9%) and heuma oid a h i is (1.9%) we e s a ed mo e seldom. Acco ding o he hand examina ion, 6.0% o all pa icipan s expe ienced pain in a leas one finge join . Res ing pain was p esen in a leas one knee among 8.2% and in a leas one hip among 5.1% o he pa icipan s as assessed du ing he clinical examina ion. Women we e mo e likely o epo musculoskele al diso de s and symp oms han men. The p opo ion o adul s affec ed by musculoskele al diseases inc eased s ongly wi h age. Conclusion. Musculoskele al diso de s and symp oms occu equen ly. The bu den o complain s and diagnoses is compa able o p e ious popula ion-basedsu eys. Keywo ds Musculoskele al diso de s · Back pain · Os eoa h i is · A h i is · Os eopo osis · Gene al popula ion on 3 bzw. 4 Sei en e schiebba wa , ode bei eine p oli e a i en Schwellung übe dem Gelenkspal angenommen, die bei D uck elas isch und e schiebba wa . Nich als Schwellung zähl e eine de be, „knochenha e“, nich e schieb- ba e Au eibung des Knochens. Die Teilnehmenden wu den zu o au ge o - de , emp undene Schme zen bei de Un e suchung zu äuße n. Jede Gelenk- un e suchung ende e mi de geziel en F age, ob de D uck au das Gelenk schme z . Als D uckschme z wu de je- de Fo m on Schme z eak ion gewe e und diese ü jedes Gelenk dokumen- ie . Beispiele ü Schme z eak ionen wa en: spon ane Schme zäuße ung, An- gabe on Schme z au Be agen ode Fluch eak ionen. Bei de Winkels uhlun e suchung wu de, nachdem die eilnehmende Pe - son au dem Winkels uhl Pla z genom- men ha e, zunächs das Vo liegen on Ruheschme zen an Knie und Hü gelenk Bundesgesundhei sbla - Gesundhei s o schung - Gesundhei sschu z 4 · 2020 417 Lei hema Tab. 1 Analysie e In e iew agen mi muskuloskele alem Bezug de NAKO Gesundhei ss u- die Sek ion: muskuloskele ale E k ankungen F agen ex An wo möglichkei en Wu de bei Ihnen jemals on einemA z eine de olgenden muskuloskele alen E k ankungen diagnos izie ? Rückenschme zenübe 3 Mona e ode länge , und zwa as äglich Os eopo ose A h ose bzw. Gelenk e schleiß Ha en Sie in den le z en 12 Mona en 3 Mona e ode länge as äglich Rückenschme zen und wenn Ja, wie s a k wa en diese ausgep äg ? Nein, ich ha e keine andaue nden Rückenschme zen Ja, ge ing Ja, mäßig Ja, s a k Wu den Sie in den le z en 12 Mona en wegen eine Os eopo ose ä z lich behandel ? Ja Nein An welchemde olgenden Gelenke wu de bei Ihnen jemals on einem A z A h ose bzw. Ve schleiß diagnos izie ? Hü gelenke Kniegelenke Finge gelenke Sons iges Gelenk Wu den Sie in den le z en 12 Mona en wegen eine A h ose de Hü gelenke ä z lich behandel ? Ja Nein Wu den Sie in den le z en 12 Mona en wegen eine A h ose de Kniegelenke ä z lich behandel ? Ja Nein Wu den Sie in den le z en 12 Mona en wegen eine A h ose de Finge gelenke ä z lich behandel ? Ja Nein Sek ion: sel ene E k ankungen F agen ex An wo möglichkei ena Wu de bei Ihnen jemals on einemA z eine ode meh e e de olgenden sel enen E k ankungen diagnos izie ? Rheuma oide A h i is/Polya h i is Mo bus Bech e ew/ankylosie endeSpondyli is Sys emische Lupus e y hema odes Sjög en-Synd om Wu den Sie wegen eine de on Ihnen genann en E k ankungen in den le z en 12 Mona en ä z lich behandel ? Rheuma oide A h i is/Polya h i is Mo bus Bech e ew/ankylosie endeSpondyli is Sys emische Lupus e y hema odes Sjög en-Synd om aBei den An wo möglichkei en zu sel enen E k ankungen sind nu die be ücksich ig en Ka ego ien au ge üh e ag . Dann e olg e die Un e suchung de passi en Hü - und Kniebeweglich- kei als Hinweis au eine mögliche Be- wegungseinsch änkung sowie au knö- che ne Anbau en ode Bewegungs eiben bei ak i e Bewegung am Kniegelenk. E gebnisse zu le z e en Un e suchungen wu den in de o liegenden A bei nich be ücksich ig , da de Fokus dieses Pa- pe s au muskuloskele alen Diagnosen und Schme zen bzw. Schwellungen lieg . DenUn e suchungenliegens anda - disie e P ozedu en (SOP) zug unde, die Un e suche wu dengeschul und anGe- sunden und Pa ien en ainie . Hie zu wu den sowohl zen ale Schulungen als auch Einweisungen am jeweiligen Zen- um du chge üh . Mi els In aklassen- ko ela ion be echne e Un e suche ein- flüsse liegen ü die einzelnen I ems zu Schme zen≤0,01sowie ü Schwellungen ≤0,04, wobei ein nied ige e We einen ge inge enUn e suche einflussindizie . Auswe ung Die Besch eibung de Ve eilung ein- zelne Va iablen e olg e mi els absolu- e (N) und ela i e Häufigkei en (%). Wegende s a ifizie enS ichp obenzie- hung mi Un e gewich ung de S udien- eilnehmenden un e 40 Jah en wu den die E gebnisse nach Geschlech und Al e sg uppe in 5-Jah es-Sch i en au die deu sche S anda dbe ölke ung 2011 s anda disie [27]. Die ungewich e en E gebnisse sind im Online-Zusa zma e- ial (Tab. S1, S2 und S3) zu finden; bei ihnen allen die ela i en Häufigkei en en sp echend dem ge inge en Ziehungs- an eil de un e 40-Jäh igen ü die un e such en E k ankungen konsis en höhe aus. Die Assozia ionen de Ou comes mi dem Al e wu den mi els ak iona- le Polynome modellie , um po enziell nich linea e Zusammenhänge besse zu besch eiben[28]. Zugelassen wu den ü den Haup effek des Al e s unk ionale Fo men mi bis zu 3 F eihei sg aden, Po enzen wu den aus de Menge [–2 –1(.5)1 2 3] ausgewähl . Ein Tes zwi- schen un e schiedlichen unk ionalen Fo men and au Basis on De ianz es s mi p< 0,01 s a . Die binä en Endpunk e wu den mi els logis ische Reg ession modellie , als E gebnis sind in den G afiken o he gesag e Wah scheinlich- kei en angegeben. P ädik o en wa en Al e in Jah en, Geschlech sowie ein P oduk e m zwischen Al e (zen ie ) und Geschlech . Fü die Hand- und Winkels uhlun e - suchungwu denmeh e e Ausschlussk i- e ien definie . Eingeschlossen wu den nu E gebnisse on S udienassis en en, die mindes ens 30 Pe sonen un e such haben, um einen aus eichenden T ai- ningss and siche zus ellen. Die Winkel- s uhlun e suchung wu de on insgesam 119 Un e suche n du chge üh , da on un e such en 56 mindes ens 30 Teilneh- mende. Nach Ausschluss de S udienas- sis en en mi wenigen Un e suchungen e blieben 8470 (94,9%) Teilnehmende ü die wei e en Auswe ungen. Bei de Handun e suchung e blieben 57 on 122 S udienassis en en mi insgesam 9155 (94,6%) un e such en Teilneh- menden. Zudem wu de ein Un e suche 418 Bundesgesundhei sbla - Gesundhei s o schung - Gesundhei sschu z 4 · 2020 Tab. 2 Rela i e Häufigkei en muskuloskele ale E k ankungen, al e s-undgeschlech ss an- da disie , in de NAKO Gesundhei ss udie zu Halbzei de Basise hebung Gesam (%) Männe (%) F auen (%) Rückenschme z Jemals Rückenschme z ü 3 und meh Mona e 22,48 19,69 25,23 Rückenschme zen ≥3 Mona ein den le z en 12 Mona en Ge ing 3,15 3,07 3,24 Mäßig 7,03 5,55 8,48 S a k 3,87 2,89 4,84 Os eopo ose Os eopo ose jemals diagnos izie e 2,89 1,38 4,39 Os eopo ose in den le z en 12 Mona en behandel 1,28 0,54 2,02 A h ose Jemals A h ose 20,55 17,42 23,64 Jemals A h ose de Hü gelenke 4,58 3,97 5,19 Jemals A h ose de Hü gelenke ä z lich behandel 1,69 1,25 2,12 Jemals A h ose de Kniegelenke 10,64 9,43 11,83 Jemals A h ose de Kniegelenke ä z lich behandel 3,53 2,83 4,22 Jemals A h ose de Finge gelenke 5,88 2,68 9,04 Jemals A h ose de Finge gelenke ä z lich behandel 1,56 0,72 2,39 Jemals A h ose de sons ige Gelenke 9,81 8,13 11,47 A h i iden Rheuma oide A h i is 1,85 1,08 2,62 Mo bus Bech e ew/ankylosie endeSpondyli is 0,49 0,55 0,42 Sys emische Lupus e y hema odes 0,14 0,05 0,23 Sjög en-Synd om 0,07 0,01 0,13 Da ges ell sind au die deu sche S anda dbe ölke ung 2011 gewich e e P ozen e. Den s anda di- sie en P ozen we en liegen olgende S ichp obeng ößen zug unde: gesam : N= 101.779; Männe : N= 47.259; F auen: N= 54.520 Die Angaben zu den Häu igkei en de E k ankungen beziehen sich au jemals ä z lich diagnos izie e E k ankungen. Die Angaben zu ä z lichen Behandlung beziehen sich au die le z en 12 Mona e o de E hebung. De An eil ehlende We e je I em lieg jeweils <1% mi eine Anzahl zwischen n= 311 und n= 895 Tab. 3 Rela i e Häufigkei en, al e s- und geschlech ss anda disie , on Schme zenund Schwellungeninden Finge gelenken.Da ende NAKO Gesundhei ss udiezu Halbzei de Basis- e hebung Gesam (%) Männe (%) F auen (%) Schme zen mindes ensein Finge gelenk an eine Hand 5,99 3,79 8,50 Schme zen mindes ens ein Finge gelenk linke Hand 4,03 2,43 5,87 Schme zen mindes ens ein Finge gelenk ech e Hand 4,23 2,34 6,39 ≥2 Schwellungen an den Finge gelenken 2,40 1,46 3,48 ≥2 Schwellungen an den Finge gelenken linke Hand 1,74 1,02 2,57 ≥2 Schwellungen an den Finge gelenken ech e Hand 2,01 1,26 2,87 Da ges ell sind au die deu sche S anda dbe ölke ung im Jah 2011 gewich e e P ozen e Den s anda disie en P ozen we en liegen olgende S ichp obeng ößen zug unde: Handun e su- chung: gesam : N= 9076; Männe : N= 4480; F auen: N= 4596 De An eil ehlende We e je I em lieg <0,2 % ausgeschlossen, bei dem im Rahmen de Quali ä ssiche ung mu maßliche Falschein agungen auffielen, beg ün- de du ch Se ien on al e nie enden, inhal lich unmöglichen Ja-/Nein-Ein- agungen. Säm liche Da enwe e dieses Un e suche s (n= 122) wu den nich be ücksich ig . Übe dies wu den bei de Winkels uhlun e suchung 80 Teilneh- mende mi einem Kö pe gewich übe 130kg ausgeschlossen, die en gegen de SOP-Anweisung un e such wu den, obwohl de Winkels uhl nich ü ein solches Übe gewich konzipie is . Bei 83 Teilnehmenden konn e keine oll- s ändige Knie-, bei 95 Teilnehmenden keine Hü un e suchung s a finden, was o allem bei küns lichem Gelenke sa z de Fall wa . Da sowohl die Knie- als auch die Hü un e suchung im Winkels uhl s a anden, wu den alle Teilnehmenden ausgeschlossen, bei denen mindes ens ein Gelenk nich un e such we den konn e. Dami e blieben ü die Ana- lysen zum Winkels uhl 8051 (90,2%) de 8928 Teilnehmenden, die das Modul begonnen ha en. Fü die Handun e - suchung be ug die en sp echende Zahl 9076 (93,3%) on 9725 Teilnehmenden. Alle Analysen wu den syn axbasie du chge üh mi S a a 15 (Ve sion 15.1, S a a Inc ®, College S a ion, TX, USA). E gebnisse S ichp obenbesch eibung und TeilnahmeandenUn e suchungen Im Beobach ungszei aum nahmen in den 18 bundeswei e eil en S udien- zen en 54.520 F auen (53,6%; Al e Mi elwe (M): 51,5 Jah e, S anda d- abweichung (SD): 12,35; Spannb ei- e 20–73 Jah e) und 47.259 Männe (46,4%; Al e M: 52,5 Jah e, SD: 12,32; Spannb ei e 20–75 Jah e) am In e iew (Le el 1) de NAKO Gesundhei ss udie eil. DieklinischenUn e suchungenande Hand sowie an den Knien und Hü en wu den an insgesam 11 S udienzen en angebo en. Von den 9370 Teilnehmen- den, die nach den o.g. Ausschlüssen be- ücksich ig wu den (n= 7757 nahmen an beiden Un e suchungen eil, 294 nu an de Winkels uhlun e suchung, 1319 Bundesgesundhei sbla - Gesundhei s o schung - Gesundhei sschu z 4 · 2020 419 Lei hema Abb. 1 8Ve eilung onSchme zenundSchwellungenindenFinge gelenkenau Basisde klinischen Handun e suchung. Da ges ell sind au die deu sche S anda dbe ölke ung im Jah 2011gewich e e Wah scheinlichkei en. Da ende NAKO Gesundhei ss udiezu Halbzei de Basise hebung nu an de Handun e suchung), wa en 4746 F auen (50,4%; Al e M: 50,9 Jah- e, SD: 11,9; Spannb ei e 20–73 Jah e) und 4624 Männe (49,6%; Al e M: 51,4 Jah e,SD:12,0;Spannb ei e20–72Jah e). Häufigkei muskuloskele ale E k ankungen im Übe blick Au de G undlage de Selbs be ich- e de Teilnehmenden sind die jemals diagnos izie en andaue nden Rücken- schme zen (22,5%) sowie E k ankun- gen aus dem Be eich de A h osen (20,6%) am häufigs en (.Tab. 2). Mi jeweils ca. 11% olg en die A h ose de Kniegelenke (Gona h ose) sowie die mäßigenbiss a kenRückenschme zen. Die Os eopo ose a sel ene au (2,9%). Un e den jemals diagnos izie en E - k ankungen aus dem Fo menk eis heu- ma ische E k ankungenwu dedie heu- ma oide A h i is mi 1,9% am häufigs- en genann . Ein jemals diagnos izie - e Mo bus Bech e ew, sys emische Lu- puse y hema odesode einSjög en-Syn- d omwu dejeweils ondeu lichwenige als 1% de Teilnehmenden be ich e . Die Handun e suchung e gab bei 6,0% de Teilnehmenden Schme zen an mindes ens einem Finge gelenk sowie bei 2,4% Schwellungen an mindes ens zwei Gelenken (.Tab. 3). Die Finge mi - elgelenke wa en konsis en häufige on Schme zen bzw. Schwellungen be offen als die Finge g undgelenke (.Abb. 1). Die ech e Hand wa s ä ke be offen als die linke, o allem am Zeige- und Mi elfinge . In de Winkels uhlun e suchung lag bei8,2% einRuheschme z inmindes ens einem Knie o (.Tab. 4).Mindes ensei- ne Hü e wa bei 5,1% on Ruheschme - zen be offen. Geschlech e e eilung und Al e swendigkei F auen be ich e en häufige on musku- loskele alen E k ankungen als Männe mi Ausnahme on Mo bus Bech e- ew, den Männe ge ing ügig häufige angaben (.Tab. 2). Die Häufigkei en nahmen mi dem Al e zu (.Abb. 2). Je nach E k ankung bzw. Symp om fielen die Effek e on Al e und Geschlech un e schiedlich s a k aus. Hinsich lich de Geschlech e un e schiede hoben sich die Os eopo ose und die meis en en zündlichen Gelenke k ankungen on den Rückenschme zen sowie den A - h osen du ch ein im Ve häl nis deu lich häufige es Vo kommen bei F auen ab. De Zusammenhang des Al e s mi de Häufigkei on Rückenschme zen un- e schied sich cha ak e is isch on dem de ande en E k ankungen: De s ä ks e Ans ieg a bei Rückenschme zen im jünge en E wachsenenal e au , wäh- end dies bei den ande en un e such en E k ankungen e s im o gesch i enen E wachsenenal e ab de 5. Lebensde- kade de Fall wa . Das Ausgangsni eau de selbs be ich e en diagnos izie en muskuloskele alen E k ankungen lag bei 20-Jäh igen nahe bei 0%, mi Aus- nahme andaue nde Rückenschme zen, bei denen das Ausgangsni eau bei und 6% lag. Diskussion Die o liegenden E gebnisse legen eine hohe Beschwe delas du ch muskuloske- le ale E k ankungen und Symp ome in de e wachsenen Allgemeinbe ölke ung nahe, insbesonde e du ch andaue nde Rückenschme zen und A h ose. Die Beschwe delas is zu ühe en be öl- ke ungsbezogenen E hebungen übe - wiegend e gleichba . Die be ich e en Häufigkei en können nich als genaue P ä alenzschä zungen in e p e ie we - den, da dies wei e e Analysen zu mögli- chem Selek ionsbias du ch das Sampling sowie zum In o ma ionsbias e o de n wü de. Fü dieinde NAKOGesundhei ss u- die gewähl e Ope a ionalisie ung zu E - assung ch onische Rückenschme zen is de ele onische Gesundhei ssu ey des Robe Koch-Ins i u s on 2003 ein wich ige Bezugspunk [9]. Die Anga- ben in unse e S udie, jemals ch onische Rückenschme zen gehab zu haben, liegen zwa e was höhe als im Tele on- su ey, bei dem 15,5% de Männe und 21,6% de F auen ch onische Rücken- schme zen angaben (NAKO: 19,7% bzw. 25,2%). Alle dings is die Ope a iona- lisie ung nich iden isch, was neben S ichp obenun e schieden zum beob- ach e en Un e schied bei agen kann. Gu e gleichba mi Vo a bei en is , mi e was übe 10%, de An eil de Teilnehmenden, die mäßige bis s a ke 420 Bundesgesundhei sbla - Gesundhei s o schung - Gesundhei sschu z 4 · 2020 Tab. 4 Rela i e Häufigkei en, al e s- und geschlech ss anda disie , on Ruheschme zin Knie- undHü gelenkenau Basisde Winkels uhlun e suchung.Da ende NAKOGesundhei ss udiezu Halbzei de Basise hebung Gesam (%) Männe (%) F auen (%) An eil de Teilnehme mi Ruheschme zen im Knie Nu linkes Knie 5,24 4,73 5,82 Nu ech es Knie 5,84 5,28 6,49 Nu ein Knie 5,41 5,33 5,48 Mindes ens ein Knie 8,24 7,74 8,82 Beide Knie 2,83 2,26 3,49 An eil de Teilnehme mi Ruheschme z de Hü en Nu linke Hü e 3,23 2,52 4,04 Nu ech e Hü e 3,43 2,56 4,44 Nu eine Hü e 3,53 2,86 4,29 Mindes ens eine Hü e 5,10 3,97 6,39 Beide Hü en 1,57 1,11 2,10 Da ges ell sind au die deu sche S anda dbe ölke ung 2011 gewich e e P ozen e Den s anda disie en P ozen we en liegen olgende S ichp obeng ößen zug unde: Winkels uhlun- e suchung: gesam : N= 8051; Männe : N= 3992; F auen: N= 4059 De An eil ehlende We e je I em lieg bei und 2,75 % Rückenschme zen be ich e en [29]. Die e b ei e e Ve mu ung, dass Rücken- schme zen in de Be ölke ung s ändig zunehmen, is in den Jah en 1990 und 2003 mi Su eys aus Lübeck wide leg wo den [30]. Die K ankhei swe igkei de be ich e en Angaben zu Rücken- schme zen kann mi den o liegenden Da en nu eingesch änk bewe e we - den. Da ü wä en e gänzende Angaben zu Funk ionsbeein äch igungen du ch Rückenschme zen no wendig gewesen. Die Häufigkei de behandel en Os- eopo ose s eh im Einklang mi de GEDA-Gesundhei ss udie on 2013– 2014, bei de die Da en ähnlich e ho- benwu den[14]. Sie zeigen dieselben bekann en Zusammenhänge mi dem Al e sowie eine höhe e P ä alenz bei F auen. Lau Ab echnungsda en e hal en ca.2%de Ve siche enab50Jah eneine The apie wegen Os eopo ose [22]. Fü jegliche Da enquellen, die au Basis on Selbs be ich en ode Ve so gungsda en basie en, is eine e hebliche Un e schä - zung de P ä alenz wah scheinlich, da eine Os eopo ose lange Zei symp om ei e läu . Selbs bei eine ü Os eopo ose ypischen F ak u wi d die Diagnose häufig nich ges ell und es wi d e - mu e , dass nu 20% de Menschen mi Os eopo ose behandel we den [22]. Rund ein Fün el de Teilnehmenden gab eine jemals diagnos izie e A h ose an. Dami is die Häufigkei e gleich- ba mi Da en de GEDA-2012-S udie, bei de 28% de F auen und 20% de Männe eine en sp echende Angabe mach en (NAKO: 17,4% bzw. 23,6%). Gleichzei ig liegen die We e leich un- e halb eine Be ölke ungss udie in He ne, im Rahmen de e insgesam 27,4% eine A h ose im Rahmen on Selbs angaben be ich e en [31]. Es bes e- hen jedoch Un e schiede zwischen de anamnes ischen Angabe diagnos izie - e A h ose sowie ak uell o liegende Gelenkschme zen in In e iews und de Dokumen a ion on Ruhe- bzw. Bewe- gungsschme zen im Rahmen klinische Un e suchungen. So e gaben F agen in eu opäischen Su eys nach dem Vo - liegen eine Hü a h ose übe wiegend eine ge inge e Häufigkei (0,9–7,0%; [32–37]) als die F age nach ak uell o - liegenden Hü schme zen (7,4–28,5%; [33,36,38–40]). Umgekeh e gab sich in de F amingham-S udie bei 19,6% de un e such en Teilnehmenden eine adio- logisch gesiche e A h ose (Kellg en- Law ence Sco e ≥2), obwohl nu 4,2% on schme zha en Symp omen be ich- e en [12]. In unse e Koho e liegen die Häufigkei en bezüglich selbs be ich e e Hü - und Kniegelenksa h ose im In- e iew sowie on den en sp echenden Ruheschme zen bei de Winkels uhlun- e suchung au einem ähnlichen Ni eau. Ve mu lich wi d dami die a sächliche Häufigkei on A h ose un e schä z . Zukün igen Auswe ungen on Da- en de NAKO Gesundhei ss udie wi d un e Be ücksich igung de Magne eso- nanz omog aphie(MRT)-Un e suchung eine hohe Bedeu ung dabei zukommen, um die E gebnisse de Selbs angaben und de klinischen Un e suchung besse eino dnen zu können. Dieindiese S udiee mi el eHäu- figkei de heuma oiden A h i is is mi 1,9% e was nied ige als in DEGS1 (2008–2009), in de 2,5% de 18- bis 79- Jäh igen on eine ä z lich diagnos izie - en heuma oiden A h i is be ich e en [41]. Diese Quellen, die sich ausschließ- lich au die selbs be ich e e Diagnose beziehen, zeigen höhe e P ä alenzen als eine egionale Be agung aus dem Jah 1989 in Hanno e , die 0,6–0,9% e gab [42], sowie Ab echnungsdiagno- sen, die im Be eich on 0,8–1,4% lagen [25].Einmögliche G undsindUn- kla hei en hinsich lich de Abg enzung de A h i is on de wei aus häufige o kommenden A h ose. Eine höhe e P ä alenz on übe 4% ü Deu sch- landschä z eineande eS udie[43] zu globalen K ankhei slas de heu- ma oiden A h i is. Do wu den abe mi den ICD10-Codes M05–M06.9 und M08.0–M08.89nochwei e eE k ankun- genmi e ass ,wiedieinDeu schland häufig in Ab echnungen klassifizie e undiffe enzie e Polya h i is (M06.9) und die ju enilen A h i iden (M08). Die dokumen ie e P ä alenz des sys- emischen Lupus e y hema odes is mi 0,14% höhe und die des Sjög en-Syn- d oms mi 0,07% nied ige als au g und bishe ige Da en e wa e , wäh end die Geschlech e e eilung mi eine seh deu lichen weiblichen Dominanz den Ve so gungsda en en sp ich [24]. Die Häufigkei sangaben zum sys emischen Lupus e y hema odes en sp echen ehe Ab echnungsda en on 2012 aus G oß- b i annien [44] als deu schen Ab ech- nungsda en aus dem Jah e 2002 [45]. Hie könn en die häufige en ein ku- anen Ve läu e zu eine Zunahme de Be ich häufigkei „Lupus“ üh en. Da nich nach p imä en und sekundä en Fo men des Sjög en-Synd oms ge ag wu de, is die Eino dnung schwie ig, Bundesgesundhei sbla - Gesundhei s o schung - Gesundhei sschu z 4 · 2020 421 Lei hema Abb. 2 8Al e s e läu ejemalsdiagnos izie e muskuloskele ale Symp omeode E k ankungen(a–h)au Basis onSelbs - angabenaus dem In e iew. Da en de NAKO Gesundhei ss udie zu Halbzei de Basise hebung.Die da ges ell en Wah - scheinlichkei enbasie enau logis ischen Reg essionenmi Al e undGeschlech sowiedemP oduk e mzwischenAl e undGeschlech .DasAl e wu demi elsF ac ionalPolynomialsnich linea modellie .aAndaue ndeRückenschme zen,bOs- eopo ose,cA h ose,dA h ose de Hü gelenke, eA h ose de Kniegelenke, A h ose de Finge gelenke, g heuma oide A h i is,hMo busBech e ew 422 Bundesgesundhei sbla - Gesundhei s o schung - Gesundhei sschu z 4 · 2020 Abb. 2 8(Fo se zung) die P ä alenzangaben a iie en je nach Falldefini ion s a k [46]. Bishe ige publizie e klinische Un e - suchungen besch änken sich o au seh kleine Fallzahlen, obwohl unlängs die p ognos ische Übe legenhei de klini- schenUn e suchungimVe gleichzu Be- agung bei de Finge polya h ose da - ges ell wu de. Die o liegende S udiee - mi el im Gegensa z dazu epidemiolo- gisch e s mals mi els eine klinischen Un e suchung die Häufigkei s e eilung onSchme zenundSchwellungeninden Finge gelenken. Die E gebnisse können zu eine wei e en Validie ung de be- ich e en Diagnosen dienen. In DEGS1 wu den Finge gelenkschme zen on 8% de F auen und on 4% de Männe angegeben [47]. Die P ozen we e sind in de klinischen NAKO-Un e suchung e gleichba (8,5% bzw. 3,8%). Die Ve - eilung de beobach e en Gelenkschwel- lungen au die einzelnen Finge ähnel den jeweils dokumen ie en Schme zen und leg einen Einfluss de na ü lichen mechanischen Meh belas ung de Dau- men, Zeige- und Mi elfinge sowie de Mi elgelenkeau dieEn s ehungmögli- che Symp ome nahe. S ä ken und Schwächen S ä ken de S udie sind die g oße S ich- p obeng öße im In e iew und die bei- den klinischen Un e suchungen. Hin- sich lich Al e und Geschlech is die Auswahl de Teilnehmenden, die an de klinischen Un e suchung eilge- nommen haben, de NAKO-Gesam - s ichp obe ähnlich. Eine Schwäche is die ü Deu schland nich ep äsen a- i e S ichp obenziehung. Die NAKO Gesundhei ss udie wu de o allem an Ein ich ungen mi Vo e ah ungen in be ölke ungsbezogenen epidemiologi- schen Un e suchungen du chge üh . Die be ich e en Häufigkei en können dahe nich als P ä alenzschä zungen ü die deu sche Allgemeinbe ölke ung in e p e ie we den. Hinzu komm , dass zwischen de S ichp obenziehung und de Un e suchungbiszu6Jah e e gehen konn en, was die Teilnahmewah schein- lichkei hochmo bide Pe sonen gesenk haben könn e. E gänzende Analysen zu Selek ionseffek enwä endahe nö ig,um die Gene alisie ba kei unse e Be unde au die Allgemeinbe ölke ung besse bewe en zu können. Zudem soll en alle Teilnehmenden de Basiss udie be ück- sich ig we den. In diese Auswe ung, die einen Zwischens and da s ell , ging nu ca. die e s e Häl e de S ichp obe ein. Diese Ums and sch änk die Ve - gleichba kei zu bishe igen Su eys ein, wenngleich die E gebnisse insgesam ü eine ähnliche Beschwe delas sp echen. In o ma ionsbias bei den e ospek- i en Angaben hinsich lich jemals di- agnos izie e E k ankungen is wah - scheinlich. Es kann nich da on ausge- gangen we den, dass länge zu ücklie- gende E eignisse siche e inne we den [48]. Zudem muss on einem P oblem bei de Abg enzung on A h ose und A h i is ausgegangen we den: Ein Teil de Teilnehmenden, de on de wei aus häufige au e enden A h ose be offen is , könn e diese älschlich als A h i is bezeichne haben. Bei de Du ch üh ung de klinischen Un e suchung spielen po enzielle Un- e suche effek e eine Rolle. Vo liegende Analysen ü Schme zen legen einen ehe ge ingen Einfluss nahe, bei Schwel- lungen is de Einfluss e was höhe . Zudem haben iele Un e suche übe lange Zei äume jeweils nu seh wenige Teilnehmende klinisch un e such und sind deshalb nich be ücksich ig wo - den. Dies ha die auswe ba e Fallzahl abe nu ge ing ügig abgesenk . Fazi Die Auswe ungen de Da en zu Halb- zei de NAKO-Basise hebung belegen eine g oße Ve b ei ung on musku- loskele alen E k ankungen und Symp- omen, insbesonde e on andaue nden Rückenschme zen und A h ose. Die be echne e Beschwe delas is mi den E gebnissen ühe e be ölke ungs- bezogene E hebungen e gleichba . Die be ich e en Häufigkei en können nich als genaue P ä alenzschä zungen in e p e ie we den. Bundesgesundhei sbla - Gesundhei s o schung - Gesundhei sschu z 4 · 2020 423